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Zur Genehmigung der LGW an Lufthansa

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Die Übernahme der Luftfahrtgesellschaft Walter mbH (LGW) durch die Lufthansa Group erhielt grünes Licht durch die Europäische Kommission. Zuvor hatte die Wettbewerbsbehörde den Erwerb im Rahmen der Fusionskontrolle eingehend überprüft, nachdem die Lufthansa Group am 13. Oktober 2017 einen Vertrag zur Übernahme von Teilen der insolventen Air Berlin Group geschlossen hatte. Vor der nun erfolgten Freigabe hat die Lufthansa Group weitreichende Zugeständnisse gemacht. Alle Mitarbeiter der LGW werden übernommen Mit der Übernahme der LGW werden 33 Flugzeuge zukünftig fest zur Eurowings-Gruppe gehören, davon 20 Dash 8 Q400 und 13 Flugzeuge der Airbus A320-Familie.

Alle Mitarbeiter der LGW kommen mit ihren bestehenden Arbeitsverträgen zur Eurowings. Mit zusätzlichen Neueinstellungen soll die Zahl der Mitarbeiter im LGW-Flugbetrieb 2018 auf bis zu 870 wachsen. Die Transaktion zur Übernahme der LGW kann sodann im Januar 2018 vollzogen werden. In den vergangenen Wochen hat Eurowings bereits mehr als 500 Mitarbeiter eingestellt, darunter zahlreiche Piloten und Flugbegleiter. Unterzeichnete Wachstumstarifverträge mit allen Gewerkschaften sorgen inzwischen dafür, dass ausnahmslos alle Flugbetriebe der Eurowings kurzfristig wachsen können. Es gibt die Rückendeckung der Tarifpartner, als attraktiver Arbeitgeber bekommt die Group nun noch mehr Top-Mitarbeiter – mit diesen Voraussetzungen wird Eurowings auch 2018 Wachstumstreiber sein.

Management begrüßt Verkauf

Das Management der airberlin begrüßte die Entscheidung der Europäischen Kommission, den Verkauf der airberlin-Tochter LGW an die Deutsche Lufthansa zu genehmigen. Der Generalbevollmächtigte des Unternehmens, Frank Kebekus will mit dem Verkaufserlös einen weiteren Teil des KfW-Kredits zurückzahlen. CEO Thomas Winkelmann sagte: „Die Genehmigung für den LGW-Verkauf ist eine gute Nachricht im airberlin-Insolvenzverfahren. Weit über 800 Mitarbeiter der LGW haben nun sichere Arbeitsplätze in der Lufthansa Gruppe…“

Dornier 328-100 leichter weiterverkauft mit Servicepaket

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Ruag Aviation hat einen Wiederverkauf einer Dornier 328-100 aus zweiter Hand erfolgreich abgeschlossen. Im Rahmen einer Paketlösung verkaufte Ruag die Dornier flugbereit zum Festpreis.

Käufer und Verkäufer von gebrauchten Flugzeugen haben jeweils ihre eigene Prioritätenliste, um die Risiken einer Wiederverkaufs-Transaktion möglichst zu minimieren. In diesem Fall benötigte ein Käufer ein Flugzeug, das zugelassen und sofort für den Betrieb verfügbar war. Der Verkäufer des gebrauchten Flugzeugs wollte gleichzeitig weitere Investitionen begrenzen, so Simon Hafele, General Manager Site Bern, Ruag Aviation.

Paketlösung für Flugzeug-Wiederverkauf

Um die Interessen beider Seiten zusammenzubringen, erwarb Ruag Aviation die Dornier 328 im Rahmen eines Exklusivvertrags mit dem Verkäufer. Im Gegenzug erfüllte Ruag die Anforderungen des kaufenden Betreibers, der Dornier Luftfahrt Nigeria AIEP Limited. „Die Entwicklung und Lieferung verlässlicher Paket-Lösungen, die fein auf die Bedürfnisse unserer Kunden abgestimmt sind und die sofortige Verfügbarkeit des Flugzeugs garantieren, ist das Spezialgebiet unseres Dornier 328 Support Centers“, erklärt Matthias Miller, Sales Manager Site Bern, Ruag Aviation.

Das Dornier 328 Team bei Ruag Bern übernahm sämtliche dafür erforderlichen Dienstleistungen, die umfangreichen Wartungsmaßnahmen, kleinere Modifikationen im Flugzeug-Innenraum, Unterhalt von Komponenten und Subsystemen sowie die Abarbeitung der Service Bulletins des Originalherstellers, Lufttüchtigkeitsanweisungen und Ersatzteilen. Auch der hauseigene Fahrwerks-Shop von Ruag Aviation unterstützte das Projekt bei der Überholung des Fahrwerks. Die  Dornier-328-Expertise und umfangreiche Flugzeugwartungs-, Support- und Beratungsleistungen vom Hersteller (OEM) der Dornier 228 kommen so den Käufern zugute.

Herstellerkompetenz fürs Gebrauchtflugzeug

Ruag Aviation ist ein One-Stop-Shop für den Support von Geschäftsflugzeugen, der alle benötigten Services innerhalb einer einzigen Standzeit durchführt und an die individuelle Planung der Kunden anpasst. Die Remarketing-Pakete zu Festpreisen sind darauf ausgerichtet, alle Anforderungen an die Flugtauglichkeit zu erfüllen und alle Beanstandungen am Flugzeug vor dem Wiederverkauf abzuarbeiten.

Das Dienstleistungsangebot umfasst Line, Base und Heavy Maintenance Checks, C-Checks, Modifikationen und komplette Rekonfigurationen von Cockpit und Avionik ebenso wie die Neugestaltung von Flugzeug-Innenräumen, Flugzeuglackierungen, System-Upgrades, Komponenten-Services, AOG (Aircraft und Ground), Kaufinspektion, Remarketing von Flugzeugen, FBO (Fixed Base Operator) sowie Support und Beratung.

Airport EDVK bleibt Verkehrsflughafen

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Kassel Airport (ICAO-Code: EDVK, IATA-Code: KSF) bleibt Verkehrsflughafen. Eine Rückstufung zum Verkehrslandeplatz ist vom Tisch. Diese Entscheidung hat heute in Wiesbaden die Hessische Landesregierung bekanntgegeben.

Finanzminister Schäfer informiert Belegschaft am Flughafen aus erster Hand Kassel. Diese Entscheidung lässt die Flughafenmitarbeiter positiv in das neue Jahr starten. Es räumt Sorgen beiseite und eröffnet die Möglichkeit, Kassel Airport in den nächsten Jahren Stück für Stück weiterzuentwickeln. Um aber das Vertrauen in den Flughafen auch rechtfertigen, gehöre lauf Flughafenleitung in erster Linie, auch weiterhin das jährliche Defizit kontinuierlich zu senken.

Die Mitarbeiter hätten einen großen Anteil am positiven Ausgang der Evaluierung, da sie sich trotz mancher Rückschläge in den vergangenen Jahren und trotz vielfältiger persönlicher Belastungen ihre Motivation und ihre Leistungsbereitschaft bewahrt hätten. Eine positive Evaluierung sei keine Hängematte, sondern ein dicker Rucksack voller Aufgaben.

Die Hessische Landesregierung hatte in ihrem Koalitionsvertrag vereinbart, den Kassel Airport im Jahr 2017 umfassend zu evaluieren, um eine solide Grundlage für die politische Diskussion – insbesondere auch über den zukünftigen Betrieb – zu erhalten.

Gutachten Betriebsszenarien: Touristik

Diese Evaluierung ist nun in den vergangenen Monaten vorgenommen worden. Eine renommierte Anwaltskanzlei hat einen umfassenden Bericht erarbeitet, der unter anderem auf Studien namhafter Fachgutachter basiert. Darüber hinaus hat auch die Flughafen GmbH umfangreiche Zuarbeit geleistet, indem Businesspläne und ein detailliertes Konzept zur weiteren Entwicklung des Flughafens erstellt wurden. Abschließend wurde das Gesamtwerk noch einem international tätigen Wirtschaftsprüfungsunternehmen vorgelegt und von diesem qualitätsgesichert.

Im Gutachten wurden die bisherige Entwicklung des ausgebauten Flughafens, die Entwicklungsperspektiven für die nächsten Jahre und mögliche alternative Betriebsszenarien untersucht. Dabei ergab sich, dass Kassel Airport bis heute die meisten der gesteckten Ziele erreicht hat, insbesondere die Errichtung und den Betrieb eines modernen Flughafens, die Förderung der regionalen Wirtschaft (einschließlich Schaffung von Arbeitsplätzen am Flughafen), die Einhaltung der Vorgaben des europäischen Beihilferechts sowie die Einhaltung der Einsparvorgaben der Landesregierung.

Was die zukünftigen Perspektiven betrifft, hat die Untersuchung ergeben, dass mittelfristig bis zu 200.000 Passagiere (vor allem im Touristikverkehr und in begrenztem Umfang auch im Regional-/Städte- und Linienverkehr), Steigerungen im Frachtverkehr und die gezielte Entwicklung des Gewerbegebiets erwartet werden können. Unter Berücksichtigung aller Fakten ist die Landesregierung deshalb zum Entschluss gekommen, eine Herabstufung zum Verkehrslandeplatz nicht anzustreben, sondern den Flughafen in seiner heutigen Form weiterhin voll mitzutragen.

Hessens Finanzminister Dr. Thomas Schäfer, zugleich Aufsichtsratsvorsitzender der Flughafen GmbH Kassel, stand heute Mittag den Beschäftigten des Flughafens zur Verfügung, um aus erster Hand über das Evaluierungsergebnis zu informieren: „Ich war in schlechten Zeiten zu Gesprächen mit der Belegschaft in Kassel, um ihr den Rücken zu stärken. Ich bin froh, heute mit so guten Nachrichten kommen zu können. Wir haben uns für die Zukunft des Flughafens entschieden, aus guten Gründen. Kassel Airport ist ein Infrastrukturangebot an die Region.“

Flughafen von Bedeutung

Der Flughafen sichere und schaffe Arbeitsplätze und sorgt für Steuereinnahmen in beträchtlicher Höhe. Auch das steht im Evaluierungsbericht. Der Aufsichtsratsvorsitzende des Flughafens Schäfer lobte Geschäftsführung und die Beschäftigten. Sie hätten unter wahrlich nicht einfachen Bedingungen jeden Tag für die Zukunft des Flughafens gearbeitet.´

Auch der stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende, Kassels Oberbürgermeister Christian Geselle, war an den Flughafen gekommen: „Die Evaluierung des Kassel Airport hat unsere Erwartungshaltung erfüllt. Wir sind froh, dass jetzt Klarheit herrscht und das Land zu dem steht, was wir gemeinsam im Gesellschaftervertrag vereinbart haben. Wichtig ist das Ergebnis der Evaluierung auch für die Beschäftigten und die Unternehmen, weil sie jetzt Sicherheit haben. Neben den rund 150 Beschäftigten des Flughafens arbeiten im benachbarten Gewerbegebiet etwa 800 Menschen in 20 Unternehmen, die sich ohne den Flughafen vermutlich nicht in Calden angesiedelt hätten.“

Pilotenstreik bei Ryanair vorerst glimpflich

Am Freitag fand der erste Piloten-Warnstreik beim Billigflieger Ryanair statt, der bereits um 09:00 Uhr wieder beendet war. Aus Sicht der Vereinigung Cockpit (VC) ist der Streik erfolgreich verlaufen. Die Streikbeteiligung war sehr hoch, eine überwältigende Mehrheit der zum Streik aufgerufenen, festangestellten Piloten der Ryanair sind dem Streikaufruf gefolgt. Knapp die Hälfte der betroffenen Flüge ist dadurch deutlich verspätet gestartet, auf anderen Flügen hat Ryanair Piloten eingesetzt, die nicht zum Streik aufgerufen waren, z.B. nicht festangestellte Piloten oder, wie in Frankfurt am Main, Piloten in der Probezeit, erläuterte die VC. Ergebniskosmetik sei das, aber am eigentlichen Ergebnis habe es nichts geändert: Der Druck, den die Piloten erzeugen wollten, sei definitiv beim Ryanair-Management angekommen.

In dem Zeitraum bis zum 26.12.2017 wird es keine weiteren Arbeitskampfmaßnahmen bei Ryanair geben. Ob es aber nach Weihnachten zu weiteren Streiks der Ryanairpiloten in Deutschland kommt, hänge nun ausschließlich vom Management der Fluggesellschaft ab. Sollte der klare Wille erkennbar sein, mit der VC auf Augenhöhe Verhandlungen ohne Vorbedingungen führen zu wollen, so stehe man für Gespräche bereit. Sollte Ryanair aber weiter diktieren wollen, mit wem genau sie sich an den Tariftisch setzt, so sei eine weitere Eskalation der Streikmaßnahmen ist durchaus denkbar. Ryanair hatte sich zwar mit Vertretern der Gewerkschaft zu Verhandlungen verabredet, sich aber gegen bestimmte Verhandlungsführer gesträubt.

Die Angst vor Repressalien im Unternehmen nehme laut Gewerkschaft spürbar ab, und das, obwohl ein festangestellter Ryanairpilot im vergangenen Monat zwei Tage nach seiner öffentlich gemachten Tarifkommissionsmitgliedschaft bei der VC vom Unternehmen entlassen worden sei. Selbstverständlich lasse sich die Tarifkommission nicht das Recht nehmen, dass der Betroffene die angestrebten Verhandlungen weiter begleitet, nur weil er sich mit einer Kündigungsschutzklage dagegen wehrt.

Streik mit glimpflichen Auswirkungen

Der Streikaufruf der VC sorgte auch wie zu erwarten zu keinen allzu großen Verwerfungen im Flugplan. Am Flughafen Memmingen verhallte er ungehört. Piloten der Fluggesellschaft Ryanair traten ihren Dienst an, und alle Flüge konnten planmäßig durchgeführt werden. Auch der für 07:15 Uhr terminierte und mit 189 Passagieren ausgebuchte Flug nach Thessaloniki startete pünktlich und ohne Verzögerungen. Die späteren Verbindungen blieben ebenfalls ungestört. Im Flugbetrieb in Köln/Bonn waren im genannten Zeitraum nur drei Ryanair-Abflüge auf dem avisiert, Landungen waren nicht vorgesehen.

Letzte Geschäfte und viele Reisen am Airport MUC

In den bevorstehenden bayerischen Weihnachtsferien dürften in der Zeit vom 22. Dezember 2017 bis zum 07. Januar 2018 knapp 13.000 Flüge mit rund 1,4 Millionen Passagieren am Flughafen München starten und landen. Denjenigen, die Weihnachten lieber außerhalb von Deutschland und mit milden Temperaturen am Strand verbringen möchten, stehen am internationalen Flughafen genügend sonnige Ziele zur Verfügung. In diesem Jahr ist Italien mit fast 500 Starts wieder eine der beliebtesten Reisedestinationen, allem voran Rom und Mailand mit jeweils rund 100 Starts in den Weihnachtsferien. Auch Spanien bleibt für „Sonnenhungrige“ ein beliebtes Winterurlaubsziel: von den über 430 geplanten Abflügen führt der Großteil auf die Kanaren und Balearen, aber auch Madrid ist mit 126 Starts stark vertreten.

Im Fernreiseverkehr stehen planmäßig jeweils 17 Flüge nach Bangkok und Singapur und insgesamt 122 in die Vereinigten Arabischen Emirate und Katar auf dem Programm. Weitere attraktive Flugreisen führen in die Karibik: Über 40 Maschinen fliegen unter anderem die Inseln Jamaika, Kuba und Barbados an. Den letzten Abflug am Heiligen Abend bietet die Fluggesellschaft Aeroflot an. Der Airbus A320 startet mit der Flugnummer SU 2595 nach Moskau. Die letzte Landung am Münchner Airport ist am 24. Dezember für 23:25 Uhr geplant. Es handelt sich um einen Airbus A319 der portugiesischen Airline TAP, der aus Lissabon nach München fliegt.

Letzte Einkaufsmöglichkeit – am Flughafen

In über 220 Shops und Restaurants, die sich sowohl bei den Gates als auch im öffentlichen Bereich befinden, können Passagiere die Zeit vor dem Abflug zum Einkaufen und Schlemmen nutzen. Sowohl an den Weihnachtsfeiertagen als auch am Neujahrstag herrschen die normalen Öffnungszeiten. Lediglich am 24. Dezember und an Silvester schließen viele Restaurants schon früher – ein Großteil um 17:00 Uhr. Einige haben jedoch bis zum letzten Abflug geöffnet. Die Geschäfte am Airport bleiben an Heiligabend bis 17:00 Uhr und am 31. Dezember bis 18:00 Uhr geöffnet.

Für Daheimgebliebene am Flughafen

Noch bis zum 30. Dezember 2017 bietet der Flughafen München imposanten Lichterfahrten über das Flughafengelände an. Die 50-minütigen Rundfahrten beginnen täglich – außer am Heiligabend – jeweils um 17:00 Uhr und 18:00 Uhr. An Wochenenden, Feiertagen sowie während der Weihnachtsferien werden zusätzliche Lichterfahrten um 16:30 Uhr, 17:30 Uhr und 18:30 Uhr angeboten. Täglich um 19:00 Uhr findet eine „Glühweinlichterfahrt“ statt. Bei dieser ist ein Gutschein für einen Glühwein oder Punsch, den man nach der Tour auf dem Weihnachts- und Wintermarkt einlösen kann, inklusive. Besucher können online ihre Plätze buchen.

In der Christophorus-Kapelle im München Airport Center können Passagiere und Mitarbeiter am Heiligabend um 16:00 Uhr, sowie an Silvester um 17:00 Uhr die ökumenische Christvesper besuchen. Dort findet auch am ersten Weihnachtsfeiertag um 10:00 Uhr eine Heilige Messe und um 11:00 Uhr ein Evangelischer Gottesdienst statt.

Küstenregion um Zadar: Lufthansa fliegt ab Frankfurt

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Lufthansa erweitert ihr touristisches Flugprogramm von Frankfurt nach Kroatien im Sommer 2018 um ein weiteres Ziel. Nach Zagreb, Split, Dubrovnik und Pula fliegt die Airline ab dem 28. April erstmals von Frankfurt auch nach Zadar. Jeweils samstags und sonntags hebt ein Airbus A319 in Richtung kroatischer Küste ab.

Zadar befindet sich im Herzen der Adria und ist Mittelpunkt von Norddalmatien sowie das Wirtschafts-, Kultur- und Politikzentrum einer Region, in der rund 75.000 Einwohner leben. Die Küste, die Inseln und die unberührte Natur ist bei Urlaubern äußerst beliebt. Das Archipel mit 24 größeren und 300 kleinen Inseln und Felsen, drei Naturparks sowie fünf Nationalparks setzen Zadar und seine Umgebung an die Spitze des touristischen Angebotes Kroatiens.

Ein Hin- und Rückflug nach Zadar kann ab sofort zu einem Preis ab 89 Euro gebucht werden. Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Buchung von Lufthansa-Flügen gibt es im Internet auf LH.com oder über die Lufthansa-Service-Center unter der Telefonnummer (069) 86 799 799 (Festnetztarif). Flüge können auch bei den Lufthansa-Reisebüropartnern sowie an den Lufthansa-Verkaufsschaltern an den Flughäfen gebucht werden.

Zadar-Flüge auf einen Blick

Frankfurt (FRA) – Zadar (ZAD): Zweimal wöchentlich (Samstag, Sonntag ab 28. April 2018).

  • LH1476: Samstag FRA 10:15 Uhr – 11:50 Uhr ZAD Sonntag FRA 16:30 Uhr – 18:05 Uhr ZAD
  • LH1477: Samstag ZAD 12:35 Uhr – 14:15 Uhr FRA Sonntag ZAD 18:50 Uhr – 20:30 Uhr FRA

Der Preis soll ab 89 Euro inklusive Steuern und Gebühren betragen. Die Entfernung beträgt per Flugzeug 835 km (451 Nautische Meilen), geflogen im Airbus A319.

Diamond Aircraft an Wanfeng aus China verkauft

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Diamond Aircraft Industries GmbH (Austria) und Wanfeng Aviation Industry Co., Ltd. geben die Übernahme der Diamond Aircraft Gruppe durch Wanfeng Aviation Industry Co., Ltd. bekannt. Die Übernahme gewährleiste die langfristige Zukunft der Marke Diamond.

Die Wanfeng Auto Holdings Group ist ein globales Unternehmen mit mehr als 60 Niederlassungen mit Industriezentren auf der ganzen Welt. Ziel der Übernahme soll sein, die Verkaufszahlen weltweit zu erhöhen, die Vertriebs- und Supportnetzwerke auszubauen und weitere Kolbenmotorflugzeuge zu entwickeln.

Lebenswerk an Chinesen übergeben

Christian Dries, ehemaliger CEO von Diamond Aircraft: „Diamond ist mein Lebenswerk. Im Interesse einer erfolgreichen langfristigen Zukunft waren wir auf der Suche nach dem richtigen Partner, der diese gute Arbeit nachhaltig weiterführen wird. Wanfeng und ganz besonders Herr Bin Chen teilen meine Vision über die Zukunft der Allgemeinen Luftfahrt und investieren aus den richtigen Gründen mit einer langfristigen Strategie und den Ressourcen diese Vision umzusetzen. Ich freue mich auf die weitere Entwicklung von Diamond Aircraft. Basierend auf der erfolgreichen einjährigen Partnerschaft mit Diamond Kanada, bin ich sicher, dass ich Diamond in sehr gute Hände übergebe.“

„Durch ihre Führungsposition sind wir auf Diamond aufmerksam geworden,“ sagt Herr Bin Chen, Chairman der Wanfeng Aviation Industry und President der Wanfeng Auto Holding Group. „Unter der 25-jährigen Führung von Gründer Christian Dries hat das Diamond-Team eine breite Palette an herausragenden Flugzeugen entwickelt, die sich weltweit Respekt für ihre Performance, Effizienz, Sicherheit und Innovation erworben haben. Basierend auf dieser ausgezeichneten Grundlage wollen wir Diamond weltweit langfristig in Führungsposition in der Allgemeinen Luftfahrt bringen.

Wanfeng industrielles Schwergewicht

Wanfeng Auto Holdings Group beschäftigt mehr als 12.000 Mitarbeiter in sechs in Industriesektoren und belegt im Top 500 Ranking der chinesischen Privatunternehmen den Platz 123 und im Top 30 Ranking der chinesischen Autoindustrie den 18. Platz. Herr Bin Chen ist der CEO der Wanfeng Auto Holdings Group und Chairman von Meridian Lightweight Technologies, Inc. sowie von vielen anderen Unternehmen weltweit. Herr Chen hat einen Master of Science in Management (MSc) von der Universität Hull (Vereinigtes Königreich) und gehört zu den jungen erfolgreichen Entrepreneuren Chinas. Herr Chen wurde mit dem angesehenen „Chinese Management Masters“ ausgezeichnet, während er als Vizepräsident der China Transportation Association und als First President der General Aviation Industry Association der Zhejiang Provinz tätig war.

Dieser Kauf ist der jüngste Schritt von Herrn Bin Chen und der Wanfeng Aviation Industry. Als einer der neuen Visionäre in der chinesischen Luftfahrt, hat sich Herr Chen dazu verpflichtet, eine umfassende Industriekette in der Luftfahrt aufzubauen, die fünf Geschäftssegmente umfasst – Flugzeugproduktion, Flughafenmanagement, Flugschulentraining, Unternehmungen in der Allgemeinen Luftfahrt und Flugdienstzentren. In den letzten fünf Jahren hat Wanfeng weltweit in zahlreiche Luftfahrtprojekte investiert, wie in der Tschechischen Republik, Kanada, dem Vereinigten Königreich und China.

Fast genau ein Jahr nach der Investition in Diamond Kanada schließt Wanfeng Aviation Industry das Entwicklungs- und Technologietalent von Diamond Österreich und der Austro Engine GmbH an. Hier sollen weiterhin neue Technologien und Flugzeugmodelle entwickelt werden, wie der DART Turboprop Kunstflugtrainer und die Modelle der DA50 für den globalen Markt der Allgemeinen Luftfahrt. Wanfeng Aviation Industrys Ziel ist es, weiter in das internationale Diamond Forschungs- und Entwicklungszentrum in Wiener Neustadt zu investieren und zusätzliche Arbeitsplätze und Chancen für die lokale Wirtschaft und Gemeinschaft zu schaffen. Diamond Österreich wird auch weiterhin eine globale Engineering Serviceplattform bleiben, die weltweit Flugzeugproduktionszentren unterstützt, durch die Lizenzierung fortschrittlicher Technologien, die die Weiterentwicklung des gesamten Marktes der Allgemeinen Luftfahrt vorantreiben werden.

Wanfeng Aviation Industry und Herr Bin Chen sind hervorragend positioniert, um an der Spitze des Marktes der Allgemeinen Luftfahrt zu bleiben indem sie einen der weltweit führenden Hersteller von Kolbenmotorflugzeugen erworben haben. Sie wollen ihre globale Präsenz weiter ausbauen und ihre Vision für die chinesische und die globale Luftfahrtindustrie für viele zukünftige Jahrzehnte umsetzen. Herr Bin Chen wird dazu der Chairman der Diamond Aircraft Industries GmbH. Herr Frank Zhang wird neuer Chief Executive Officer (CEO). Herr Christian Dries will in beratender Funktion die neuen Eigentümer im Sinne einer langfristigen Entwicklung der Diamond Aircraft Gruppe unterstützen.

Diamonds Mitarbeiter feiern zu Weihnachten

Am 21. Dezember 2017 haben die Mitarbeiter von Diamond Österreich den Abschluss der Übernahme als Teil des jährlichen Weihnachtsfestes gefeiert. Die Mitarbeiter sähen Diamond Österreich ebenfalls in guten Händen. Im Interesse einer erfolgreichen langfristigen Zukunft habe Diamond den richtigen Partner gesucht, der ihre gute Arbeit fortsetzen werde, so der österreichische Flugzeugbauer. Wanfeng hat mit Sicherheit die langfristige Strategie und die Möglichkeiten, um diese Vision umzusetzen.

Die Directors von Diamond Österreich haben im Namen aller Mitarbeiter ein Geschenk mit folgenden Worten übergeben: „Lieber Herr Bin Chen, willkommen an Board unserer DIAMOND Aircraft. Wir freuen uns darauf, dass Sie unser Kapitän sind und unsere Flugzeuge(Firma) sicher durch gute wie herausfordernde Zeiten navigieren werden. Fliegen Sie uns über die Wolken in den klaren Himmel und bewahren Sie uns vor schweren Gewitterstürmen. Als Ihre DIAMOND Flugzeugbesatzung werden wir Sie mit den best entwickelten, hergestellten, gewarteten und zertifizierten Flugzeugen, die Sie sich nur vorstellen können, unterstützen! Be Unique – Be DIAMOND“.

Auf den Bildern

Mr. Bin Chen, Chairman von Diamond Aircraft Industries GmbH, Chairman von Wanfeng Aviation und President der Wanfeng Automotive Holding Group; Christian Dries und Herr Bin Chen (Mitte) mit Mitarbeitern von Diamond Österreich und Wanfeng Aviation Industry und Gästen.

Hamburg bekommt EASA-Zertifikat

Der Hamburger Flughafen hat von der Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation (BWVI) der Freien und Hansestadt Hamburg als zuständige Luftfahrtbehörde die Zertifizierung auf Basis der Europäischen Agentur für Luftsicherheit (EASA) erhalten.

Dr. Ina Tjardes von der BWVI überreichte das Zertifikat nun offiziell an Vertreter des Flughafens. Damit wird dem Flughafen Hamburg bescheinigt, dass seine Infrastruktur und der Betrieb dem hohen europäischen Standard der Luftsicherheit vollumfänglich entsprechen.

Ein Team aus Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Hamburger Flughafens hat  über einen langen Zeitraum hinweg engagiert auf dieses Ziel hingearbeitet, Unterstützung kam vom Partner aviacert mit konstruktiver Zusammenarbeit. Zur offiziellen Bestätigung des Sicherheitslevels nach den Regeln der EASA folgt zukünftig eine kontinuierliche Optimierung der Standards am Flughafen.

Standards des Flugbetrieb in Europa einheitlich

Seit August 2015 überprüfte Hamburg Airport in Zusammenarbeit mit der BWVI und aviacert im Rahmen der EASA-Zertifizierung die gesamte luftseitige Infrastruktur und den Betrieb des Flughafens. Hierzu gehörten zum Beispiel die Befeuerung sowie die Beschilderung auf der Luftseite. Dabei wurde die Konformität mit den einheitlichen und verbindlichen Vorgaben zur Sicherheit der europäischen Luftfahrt aus der EU-Verordnung Nr. 139/2014 überprüft, die die EASA im Jahr 2014 aufgestellt hatte.

Die EASA (European Aviation Safety Agency / Europäische Agentur für Luftsicherheit) hat die Hauptaufgabe, mit unabhängigen Prüfungen, Inspektionen und Audits die Sicherheit des Flugbetriebs an europäischen Flughäfen sicherzustellen. Mit der Zertifizierung wird erreicht, dass Prozesse, technische Anlagen und die betriebliche Organisation an allen europäischen Flughäfen nach einem europaweit einheitlichen Standard festgelegt werden. Das Zertifikat ist für alle größeren europäischen Flughäfen verpflichtend. Bis zum 31. Dezember 2017 müssen alle Verkehrsflughäfen auf die definierten Sicherheitsprozesse und Vorgaben hin geprüft worden sein und dem Regelwerk entsprechen. Auf Aerosieger.de haben Sie in den letzten Tagen mehrmals von der Erteilung dieses Zertifikats an deutsche Flughäfen erfahren.

Innsbruck empfängt jetzt Direktflüge aus Antwerpen

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Am Freitag, den 22.12.2017, landete um 08:30 Uhr erstmals ein Linienflug (TB5417) aus Antwerpen am Flughafen Innsbruck. Die belgische Fluglinie TUI Belgium bietet im Winter 2017/18 erstmals zwei Mal pro Woche einen Direktflug von Antwerpen nach Innsbruck mit einem Embraer 190 an.

Ab sofort noch bis 23.03.2018 werden die Flüge jeweils montags (Antwerpen – Innsbruck 08:00 – 09:15 Uhr, Innsbruck – Antwerpen 10:15 – 11:35 Uhr) und freitags (Antwerpen – Innsbruck 06:30 – 07:45, Innsbruck – Antwerpen 08:45 – 10:05 Uhr) durchgeführt. Belgien ist für Tirol der sechstwichtigste Herkunftsmarkt mit etwa 170.000 Ankünften im Winter. In den letzten 20 Jahren gab es einen Zuwachs von über 30 Prozent an belgischen Touristen, die ihren Winterurlaub in Tirol verbringen.

Der belgische Markt bringt Tirol eine große Wertschöpfung. Die zwei wöchentlichen Direktflüge aus Antwerpen bereichern den Tiroler Tourismus und den Flughafen Innsbruck. Antwerpen ist außerdem selbst ein attraktives Städteziel für einen Citytrip und liegt nur rund eine Fahrstunde von Brüssel entfernt, legt Pernetta die belgische Hafenstadt auch den Tirolerinnen und Tirolern ans Herz.

Highlights im Winterflugplan 17/18

Mit St. Petersburg wird von Innsbruck aus noch eine zweite neue Destination in dieser Wintersaison angeboten. Die Fluglinie Sibir Airlines (S7) fliegt von 29.12.2017 bis 23.03.2018 jeden Freitag in die russische Kulturmetropole. Außerdem stockt British Airways – nach einem erfolgreichen ersten Jahr – die Frequenzen nach London Heathrow auf sieben Flüge pro Woche auf und bietet somit nicht nur eine noch bessere Anbindung in die britische Hauptstadt sondern auch optimale Umsteigemöglichkeiten in die ganze Welt.

Gute Zahlen mit Turbulenzen

Auch wenn bereits am 27. November und damit so früh wie noch nie der 1.000.000. Passagier am Flughafen begrüßt werden konnte, war der Start in die Wintersaison durchaus turbulent. Zum einen gab es Anfang Dezember zahlreiche Verspätungen, Umleitungen und auch Streichungen auf Grund der Wetterlage im Großteil Westeuropas und zum anderen betrifft die überraschende Insolvenz der Fluglinie NIKI auch den Flughafen Innsbruck.

Sieben Linienflüge pro Woche (nach Berlin, Düsseldorf und Hamburg) und ein Charterflug aus Kopenhagen fallen weg und können nur teilweise kompensiert werden. Trotzdem sieht man dem weiteren Verlauf der Wintersaison – dank der guten Buchungslage in Tirol und den benachbarten Regionen – positiv entgegen.

Condor füllt Lücke von NIKI durch neue Flüge

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Der Ferienflieger Condor hat zusätzliche Strecken ins Programm genommen, damit Kunden, die von der Insolvenz der airberlin-Tochter Niki betroffen sind, ihren Urlaub im Winter 2017/18 erleben können.

Condor arbeitet derzeit sehr eng mit Reiseveranstaltern zusammen, um die Umbuchungen auf die Sonderflüge zu koordinieren und den anstehenden Weihnachtsverkehr störungsfrei zu bewältigen. Von den Flughäfen Köln-Bonn (CGN), Düsseldorf (DUS) und München (MUC) bietet Condor zusätzliche Flüge nach Lanzarote (ACE), Gran Canaria (LPA) und Teneriffa (TFS) an. Von den beiden größten Flughäfen in NRW, Köln-Bonn und Düsseldorf, starten zudem zusätzliche Flüge Richtung Fuerteventura. Auch von Zürich und Wien fliegt Condor Sonderflüge nach Lanzarote sowie Gran Canaria, und schließt damit teilweise die Lücken, die durch die Insolvenz der Niki an diesen Flughäfen entstanden sind.

Mitnahme auf Standby-Basis für Gestrandete

Durch die kurzfristige Bereitstellung von zusätzlichen Kapazitäten bedient Condor auch in den Wintermonaten die Ferieninsel Mallorca von den Flughäfen Köln Bonn, Düsseldorf, Frankfurt und München, welche der reguläre Winterflugplan nicht vorsieht. 68.000 zusätzliche Sitzplätze bieten damit betroffenen Kunden die Möglichkeit, in ihren Urlaub und wieder nach Hause zu fliegen. Die zusätzlichen Flüge von Condor sind regulär über Condor buchbar.

Bis Ende des Jahres bietet Condor Kunden, die direkt bei Niki gebucht haben und aus dem Ausland zurück fliegen wollen schnelle Unterstützung: Neben der Möglichkeit einer kostenfreien kurzfristigen Mitnahme auf Standby-Basis werden auch stark rabattierte feste Buchungen auf Condor-Flügen aus dem Ausland nach Deutschland angeboten.

Star Alliance stärkt Flughafen Peking und wird digitaler

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Star Alliance hat einen Kooperationsvertrag mit Plug and Play unterzeichnet, dem weltgrößten Startup-Accelerator und Innovationszentrum. Zudem hat das Luftfahrtbündnis mit chinesichen Airlines vereinbart, den Flughafen Peking im Netzwerk deutlich weiterzuentwickeln.

In der Absichtserklärung (MoU), die im Rahmen der Vorstandssitzung von Star Alliance in Peking unterzeichnet wurde, haben Star Alliance, die Mitgliedsairline Air China und der internationale Fughafen von Peking (Beijing Capital International Airport/BCIA) vereinbart, den Pekinger Flughafen in enger Zusammenarbeit noch stärker als führenden Hub und Transferflughafen zu etablieren und darüber hinaus das Passagiererlebnis deutlich zu optimieren.

Wesentlicher Passagierstrom über Star Alliance

Peking ist ein wichtiges Drehkreuz für die Fluggesellschaften der Star Alliance. Mit der Eröffnung des zweiten Flughafens in Daxing soll die  Verbundenheit mit dem Beijing Capital International Airport untermauert werden. Diese Vereinbarung soll dem Passagiererlebnis dienen und die Generierung zukünftigen Wachstums am Drehkreuz Peking befördern.

Eine klare Win-win-Situation, und zwar für alle Beteiligten, heißt es vom Beijing Capital International Airport. Die Kooperation mit Star Alliance ist auch eine Ressourcen, um das Passagiererlebnis an dem Flughafen deutlich zu optimieren zu können. Gemäß MoU werden die Parteien sich gemeinsam dafür einsetzen, alle Mitgliedsairlines von Star Alliance am selben Flughafenterminal zu bündeln. Dies wird der Allianz einen besseren Kundenservice und die Umsetzung von Automatisierungsinitiativen ermöglichen, verbunden unter anderem mit Off-Airport Check-in, beschleunigter Gepäckaufgabe (Fast Bag Drop) oder Gepäckkennzeichnung vorab (Self-Tagging).

Gemeinsame Handling-Lösungen,optimierte Transferprozesse und der Connection Service von Star Alliance bringen Fluggästen zusätzliche Vorteile. 17 Mitgliedsairlines von Star Alliance bedienen den Beijing Capital International Airport: Air Canada, Air China, ANA, Asiana Airlines, Austrian, EGYPTAIR, Ethiopian Airlines, EVA Air, LOT Polish Airlines, Lufthansa, Scandinavian Airlines, Shenzhen Airlines, Singapore Airlines, SWISS, Turkish Airlines, THAI und United. Insgesamt bieten diese Gesellschaften über 742 tägliche Flugverbindungen an und verbinden Peking mit 177 Zielen in 41 Ländern.

Reisen ändert sich: mit Plug and Play

Über diese Partnerschaft wird die Allianz bei der Konzeption neuer Produkte und Technologien für das Reise-Ökosystem relevante Startups identifizieren und diese bei ihren Ideenfindungs- und Entwicklungsprozessen begleiten. Das im Silicon Valley ansässige Unternehmen Plug and Play investiert nicht nur in bereits existierende Startups, sondern bietet außerdem Anleitung und Mentoring und stellt Kontakte her zu Unternehmen, die an den Ideen der jeweiligen Startups interessiert sein könnten. Im Reise- und Hotelleriesegment sieht es Plug and Play als seine Aufgabe, disruptive zukunftsweisende Technologien innerhalb dieser Branche zu ermitteln, zu fördern und auszubauen.

Plug and Play ist eine globale Innovationsplattform. Wir vernetzen Startups mit Unternehmen und investieren jährlich in über 150 Gesellschaften. Seit der Gründung 2006 konnten sie weltweit ihre Programme etablieren. Inzwischen ist der Player an 27 Standorten präsent und stellt Startups die erforderlichen Ressourcen für den wirtschaftlichen Erfolg, etwa im Silicon Valley, zur Verfügung. Unternehmen der Community haben bereits Investitionen in Höhe von mehr als sechs Milliarden US-Dollar bereitgestellt, mit erfolgreichen Portfolio-Exits wie Danger, Dropbox, Lending Club, PayPal, SoundHound und Zoosk.

Plug and Play sei wichtiger ein Baustein in der Strategie, Digitalisierung voranzutreiben und ein nahtloses Reiseerlebnis anzubieten, erklärte Jeffrey Goh, CEO Star Alliance. Es ist unternehmerisch immer wichtig, ein frühes Verständnis zukünftiger Technologien und digitaler Trends zu entwickeln. Das eröffnet die Möglichkeit, sich bereits im Anfangsstadium aktiv in die Entwicklung einzubringen. Dies hilft wiederum, den langfristigen Erfolg in neuen digitalen Strategien zu gewährleisten.

Die Partnerschaft soll Star Alliance in Kontakt mit den besten und erfolgversprechendsten Startups der Reisebranche bringen, so Saeed Amidi, Gründer und CEO von Plug and Play. Startup-Technologien bürgen das Potenzial, die Reisebranche einen immensen Schritt nach vorne zu bringen.

Integration von Drohnen in urbanen Luftraum geht

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Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) hat eine Möglichkeit aufgezeigt, wie weltweit erstmals unbemannte Fluggeräte aller Klassen mit konventionellen Flugzeugen und Hubschraubern in urbanen Lufträumen und darüber hinauszusammenbringt.

Paketdrohnen und fliegende Taxis Städten sind keine reine Science Fiction mehr, denn die technische Entwicklung solcher Fluggeräte schreitet rasant voran und sie werden zunehmend erschwinglich. Diese Drohnen stellen zukünftig aber das Luftverkehrsmanagement in Großstädten und allgemein im unkontrollierten Luftraum bis 762 Meter Höhe vor große Herausforderungen.

Technische Fähigkeiten des Fluggerätes entscheidet

Neue unbemannte Fluggeräte wollen in großer Vielfalt in den Luftverkehr integriert werden ohne den bisherigen bemannten Luftverkehr einzuschränken. Hier setzt das neue, vom DLR entwickelte Konzept an. Es erscheint als Blaupause für den städtischen, bodennahen Luftraum: Blueprint Concept for Urban Airspace Integration. Das Konzept fußt auf einer flexiblen Bewertung jedes einzelnen Fluggeräts nach technischer Ausstattung und Größe, so Dr. Dagi Geister, die am DLR-Institut für Flugführung die Fachgruppe Unbemannte Luftfahrzeugsysteme leitet.

Was in Bezug auf Navigationssystem, Detect and Avoid sowie Kommunikation- und Überwachungsfähigkeit technisch gut ausgestattete Drohnen angeht, so können diese in großer Zahl in einem betrachteten Luftraumsegment fliegen. Sind aber Drohnen mit weniger performanter Technik im Luftraum unterwegs, sind nur wenige Flugbewegungen in großem Abstand erlaubt. Prinzipiell dürfen im neuen Konzept aber alle Luftraumteilnehmer fliegen, unabhängig wie technisch aufwändig sie ausgerüstet sind.

Luftfahrzeug als mehrdimensionales Polygon

Die flexible Zuordnung technischer und fliegerischer Eigenschaften funktioniert im Konzept jeweils ganz plastisch über virtuelle mehrdimensionale Polygone, anhand derer jedes Luftfahrzeug individuell dargestellt wird. Je größer das Fluggerät und je schlechter die technische Ausrüstung in Bezug auf Navigation, Kommunikation und die Fähigkeit, andere Luftraumnutzer (kooperativ und unkooperativ) zu erfassen, umso größer fällt das Polygon aus. Je besser die Gesamtleistung ist, desto kleiner ist das resultierende Polygon.

So kann es beispielsweise sein, dass eine technisch schwach gerüstete Kameradrohne während ihres Einsatzes mit einem sehr großen mehrdimensionalen Polygon versehen wird, womit in der entsprechenden Luftraumzelle nur noch wenig Platz für weitere Fluggeräte verbleibt. Umgedreht werden technisch umfassend ausgestattete größere Fluggeräte mit einem sehr kleinen virtuellen Polygon versehen. Infolgedessen könnte eine Luftraumzelle innerhalb eines Zeitintervalls entweder von wenigen Luftfahrzeugen mit geringer Performance oder von mehreren Luftfahrzeugen mit hoher Performance verwendet werden.

Risikominimierte Flugbahn im U-Space

„Der Luftraum über urbanen Gebieten ist sehr sensibel“, erklärt Prof. Dr. Dirk Kügler, Leiter des DLR-Instituts für Flugführung. „Es gibt viel kritische Infrastruktur und sensible Orte, die nur eingeschränkt oder gar nicht überflogen werden dürfen, weshalb es sehr wichtig ist, allen Fluggeräten eine risikominimierte Flugbahn zuzuweisen.“ Das soll im zukünftigen bodennahen Luftraum, dem sogenannten U-Space, laut Konzept über einen zentralen U-Space-Service geschehen.

Fluggeräte, die sich vor dem Flug anmelden, erhalten über diesen Service eine vorab umfassend simulierte und risikominimierte Flugbahn im Kontext der bereits fliegenden Luftverkehrsteilnehmer zugewiesen. Kritische Bereiche am Boden, beispielsweise mit großen Menschenansammlungen, werden vermieden. Daraus ergibt sich eine Flugroute mit möglichst kleinen Abweichungen zur Idealverbindung, die dem Piloten im Cockpit oder dem verantwortlichen Luftfahrzeugführer bei unbemannten Fluggeräten am Boden zugewiesen wird.

Günstige Missionsrouten, Kollisionsvermeidung

„Durch die umfassenden Berechnungen vorab sorgt die zentrale Steuerung im U-Space dafür, dass Kollisionen gar nicht erst zustande kommen“, sagt Geister. Durch die weitere Anforderung, möglichst gering bevölkerte Bereiche in Städten zu überfliegen, ergeben sich in der automatisierten Streckenplanung besonders begünstigte Missionsrouten und natürliche Knotenpunkte, etwa auf Strecken entlang von Flüssen.

Das Konzept dieses Ansatzes beruht auf einer effizienten multidimensionalen (Position, Zeit, Ausrüstungsgrad- und Performanzanforderungen) Luftraumsegmentierung, einer darauf abgestimmten strategischen Konflikterkennung und -lösung und einer spezifischen Modellierung der Performance unbemannter Fluggeräte.

Basierend auf unterschiedlichen Luftraumcharakteristika – beispielsweise Geländeklassen, Geofences, Verfügbarkeit von U-Space-Diensten, Auftreten von Sichtflug-Verkehr oder anderen nichtkooperativen Luftraumnutzern – wird der Luftraum in Zellen mit ähnlichen Anforderungen untergliedert. Dies führt zu einem Luftraummanagement, das bei geringer Dichte von Luftfahrzeugen viel Freiheit bei der Missionsplanung und Missionsdurchführung erlaubt, bei hoher Dichte jedoch wenig Freiheit.

Erprobung der Luftraumkonzpetes für Städte

Das neue DLR-Konzept zur Integration unbemannter Fluggeräte in den zukünftigen Luftraum – speziell den urbanen Luftraumgebieten – ist ein Auftakt zu weiteren Forschungsarbeiten in diesem Bereich. Anfang 2018 startet das DLR-Forschungsprojekt City-ATM, in dem das neue Konzept in den nächsten drei Jahren beispielhaft umgesetzt und bei Flugversuchen erprobt wird. Insgesamt fünf DLR-Institute bündeln im Projekt City-ATM ihre Expertise zu Luftverkehrsmanagement, Kommunikations- und Navigationstechnologien, Vehikelkonzepten, Vehikeldesign, Human Factors sowie operationeller und wirtschaftlicher Machbarkeit. Ziel ist es, die Integration von unbemannten Fluggeräten technisch und wirtschaftlich zu demonstrieren und dabei Fragen der Sicherheit und gesellschaftlichen Akzeptanz zu adressieren.

Die Forschungsarbeiten reihen sich ein in die europaweite Planung eines zukünftigen Luftraums, dem sogenannten SESAR U-Space, in dem konventionelle und unbemannte Fluggeräte nebeneinander operieren sollen.

Auf den Bildern

Virtuelle Darstellung der Sicherheitsabstände zweier Fluggeräte: Im DLR-Konzept für urbane Lufträume kann eine Luftraumzelle innerhalb eines Zeitintervalls entweder von wenigen Luftfahrzeugen mit geringer Performance oder von mehreren Luftfahrzeugen mit hoher Performance verwendet werden. Entsprechend größer oder kleiner fallen die Sicherheitsabstände aus.

Flugbewegungen im urbanen Luftraum: Zukünftig sollen unbemannte und bemannte Fluggeräte nebeneinander den urbanen Luftraum nutzen. Das DLR hat dazu Lösungen in einem wegweisenden Konzept vorgelegt.

Flughafen Memmingen: EASA-Zertifikat hilft Ausbau

Zertifikat heißt ganz sicher sicher: Denn nun hat es der Flughafen Memmingen amtlich, dass er alle EU-rechtlichen Anforderungen erfüllt. Dies bescheinigt ihm das sogenannte EASA-Zertifikat, das ihm nach einem umfangreichen Zertifizierungsprozess nun von der Regierung von Oberbayern verliehen wurde.

Die European Aviation Safety Agency (EASA) habe es sich zur Aufgabe gemacht, nationale und internationale Sicherheitsstandards um weitere strenge Auflagen zu ergänzen, um so ein europaweit einheitlich hohes Niveau zu erreichen. Der Memminger Flughafen wurde vom Luftamt Südbayern bei der Regierung von Oberbayern im Rahmen eines umfangreichen Zertifizierungsprozesses auf Herz und Nieren geprüft.

Tausende Kriterien von Bedeutung

Bis zu 3.500 Kriterien aus den Bereichen Infrastruktur, Betrieb und Organisation wurden dabei durchleuchtet. Mit ihrem Zeugnis bestätigten nun die Experten, dass Bayerns dritter Verkehrsflughafen sein bereits hohes Sicherheitsniveau weiter optimiert habe. Die Belohnung für die harte Arbeit zeigt aber auch, worauf es beim geplanten Ausbau zu achten gilt. Nicht zuletzt wurde damit auch die Zusammenarbeit zwischen Flughafen und Behörde intensiviert.

Zum Bild: Freude bei der Zeugnisvergabe. Das EASA-Zertifikat bestätigt die hohen Sicherheitsstandards am Flughafen Memmingen. Unser Bild zeigt (von links) Geschäftsführer Ralf Schmid, Masoud Hejazian (Luftamt Südbayern), Ulrich Ehinger (Regierungsdirektor Luftamt Südbayern), Uwe Gindner, Marcel Schütz, Herbert Schalk, Rüdiger Franke, Julia Baumann (alle Flughafen Memmingen) und Michael Sander (Luftamt Südbayern). Bild: Flughafen Memmingen

Lufthansa nimmt für A380 Ziele ab München ins Visier

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Lufthansa bringt im Sommer mit Flugzeugen München viele Neuerungen samt Flugzeugen. Das größte Ereignis wird gleich zu Beginn der neuen Flugplanperiode am 25. März gefeiert: Lufthansa stationiert fünf A380 in München und fliegt während des Sommers täglich nach Los Angeles, Hongkong und Peking.

Im Winter ändern sich die Destinationen des Riesenairbus`: Das Flaggschiff A380 der Lufthansa verbindet dann München mit Miami, Shanghai und San Francisco. Am 27. März fliegt Lufthansa erstmals mit der A350 nach Singapur. Gleich fünfmal die Woche geht es aus München in die lebendige Wirtschaftsmetropole in Asien. Bis zum Ende des Sommerflugplans im Oktober wird Lufthansa insgesamt elf Flugzeuge vom Typ A350 in München stationieren.

Europaziele im Süden und Osten

Gleich zwei polnische Städte stehen zu Beginn des Sommerflugplans auf dem Programm: Kattowitz und Lodz werden ab dem 27. und 28. März erstmals aus München angebunden. Lufthansa fliegt künftig fünfmal in der Woche nach Lodz, der drittgrößten Stadt des Landes und im Zentrum von Polen gelegen. Kattowitz liegt rund 300 Kilometer südwestlich von Warschau im Oberschlesischen Industrierevier. Lufthansa verbindet die polnische Stadt ab dem Frühjahr täglich mit München.

Funchal heißt das neue Ziel für Urlaubsreisende. Madeira ist ab dem 31. März auch von München nonstop nur noch rund vier Stunden entfernt und ergänzt dadurch das Angebot ab Frankfurt. Ab dem Frühling startet Lufthansa jeden Samstag aus der bayrischen Metropole nach Funchal (Madeira).

Darüber hinaus baut Lufthansa ihr Europaangebot in München stark aus. Mehr wöchentliche Flüge gibt es im kommenden Sommer vor allem nach Spanien und Polen. Auch beliebte Urlaubsziele werden häufiger angeflogen. Ein größeres Angebot gibt es dann vor allem nach Griechenland und Portugal.

Drohnenflug in Österreich: App hilft per Knopfdruck

Mit der neuen App „Drone Space“ für iOS und Android gibt Austro Control Drohnen-Piloten in Österreich eine Orientierungshilfe, damit sie immer sicher unterwegs sind und wissen, wo geflogen werden darf und welche gesetzlichen Bestimmungen zu berücksichtigen sind.

Auch heuer dürfte es wieder eine hohe Zahl an Drohnen als Geschenk unter den Weihnachtsbäumen geben. Wichtig ist nur, dass die Sicherheit im Luftraum auf höchstem Niveau bleibt. Zum einen appellieren daher die Flugsicherer an Eigenverantwortung und genaue Einhaltung der entsprechenden Bestimmungen, zum anderen leisten sie mit dieser kostenlosen offiziellen Austro Control App einen unverzichtbaren Service für jeden Drohnenpiloten. Auf Knopfdruck wird klar: Darf ich hier fliegen oder nicht, so Austro Control CEO Heinz Sommerbauer.

Drohnenerlaubnis: Infos auf Knopfdruck

Für Drohnenbesitzer gibt es vor einer ersten Inbetriebnahme zwei wichtige Punkte zu beachten. Ich muss wissen, wo ich fliegen darf und ob für mein Gerät eine Bewilligung von Austro Control erforderlich ist. Die neue App „Drone Space“ liefert dazu die grundlegenden Informationen.

Piloten haben die Möglichkeit über die App, standortbezogene Information über die Luftraumstruktur abzurufen. Nach Angabe von Flughöhe und -radius wird angezeigt, ob man sich beispielsweise in einer Kontrollzone eines Flughafens oder einem Flugbeschränkungsgebiet befindet. Dazu werden auch die entsprechenden Rechtsgrundlagen berücksichtigt d.h. es wird gezeigt, ob im gewünschten Fluggebiet der Betrieb grundsätzlich erlaubt oder generell verboten ist bzw. eine spezielle Bewilligung oder Freigabe erforderlich ist. Das Kartenmaterial ist immer top-aktuell, basierend auf den offiziellen Luftfahrtkarten von Austro Control.

Darüber hinaus erhalten Benutzer eine generelle Information zur Bewilligungspflicht von Drohnen in Österreich. Bei optionaler Erstellung eines Accounts über eine E-Mail-Adresse werden zusätzliche Funktionen freigeschaltet:

  • Fly-Now-Funktion: Bei Aktivierung des Fly-Now-Buttons wird angezeigt, ob sich im näheren Umkreis weitere Drohnen befinden, auf die geachtet werden muss.
  • Logbuch: Bei Aktivierung dieser Funktion wird überdies automatisiert ein Logbuch erstellt (Gerät, Datum, Uhrzeit, Location), das für Betriebsaufzeichnungen herangezogen werden kann und damit beispielsweise die Verlängerung der Betriebsbewilligung wesentlich erleichtert.

Funktion auch für den PC zugänglich

Austro Control stellt auch eine Karte, wo die für Drohnen relevanten Lufträume ersichtlich sind, hier über eine Homepage als Desktop-Version zur Verfügung. „Drone Space“ steht ab sofort kostenlos im Apple App-Store und im Google Play Store zum Download zur Verfügung.

EASA-Zulassung für FKB mit Nebeneffekt

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Die Sicherheitsprozesse des Flughafen Karlsruhe / Baden-Baden (FKB) erfüllen die Anforderungen der European Aviation Safety Agency (EASA). Das Verkehrsministerium Baden-Württemberg hat als zuständige Luftfahrtbehörde der Flughafenbetreibergesellschaft Baden-Airpark GmbH, das Flugplatzbetreiberzeugnis gemäß Verordnung (EG) 216/ 2008 kürzlich erteilt. Die EASA hat von der EU-Kommission den Auftrag erhalten, für einheitliche und verbindliche Vorgaben in Sachen Sicherheit in der europäischen Luftfahrt zu sorgen. Zu diesem Zweck hat sie in der EU-Verordnung Nr. 139/2014 die Vorgaben zur Gestaltung der Prozesse, für technische Anlagen sowie für die betriebliche Organisation von Flughäfen auf einen einheitlichen Standard festgelegt, mit dem Ziel, die Sicherheit an den Flughäfen europaweit einheitlich sicher zu stellen.

Diese Vorgaben definieren beispielweise, wie ein Flughafen die Befeuerung der Start-/Landebahn, den Einsatz der Feuerwehr, die Zustandskontrolle der Anlagen oder auch den Winterdienst zu organisieren hat. Die baulichen Vorgaben hat der FKB bereits mit dem Ausbau in den Jahren 2006 bis 2009 vollständig umgesetzt.

Zertifikat und Flughafen-Handbuch

Mit der Prüfung und Dokumentation der zahlreichen, von der EASA vorgegebenen Kriterien zur Betriebssicherheit, war am Flughafen Karlsruhe / Baden-Baden (FKB) seit Juli 2015 eine 12-köpfige Projektgruppe mit Mitarbeitern aus verschiedenen Unternehmensbereichen betraut. Projektleiter Sebastian Spannagl, am FKB-Mitarbeiter der Abteilung „Terminalmanagement / Luftverkehrsanlagen / Sicherheit“, freut sich insbesondere, dass „es uns aufgrund der guten interdisziplinären Zusammenarbeit aller Abteilungen nicht nur gelungen ist, noch im Jahr 2017 die Zertifizierung nach den EASA Vorgaben zu erhalten, sondern dass wir nun ein umfassendes aber schlankes Flughafenhandbuch zur Verfügung haben.“

Airport DUS mit über 24 Mio. Passagieren

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Der Düsseldorfer Flughafen knackt die 24 Millionen-Marke. Noch nie starteten und landeten so viele Menschen in einem Jahr am größten Airport Nordrhein-Westfalens. Und dies trotz der diesjährigen Insolvenz der airberlin, immerhin die bis dahin größte Airline am Standort. Am Mittwoch, 20. Dezember, begrüßten Thomas Schnalke, Sprecher der Geschäftsführung des Düsseldorfer Flughafens, und Eurowings-Geschäftsführer Dr. Jörg Beißel den 24-millionsten Fluggast in Düsseldorf. Am Ende dieses Jahres werden voraussichtlich etwa 24,5 Millionen Passagiere den Flughafen genutzt haben. Dies ist ein Plus von rund 4,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Bei den Flugbewegungen erwartet der Airport eine Steigerung von etwa 1,8 Prozent.

Roswitha Wittstock hieß die Überraschte im Terminal. Der Jubiläumsgast checkte am Vormittag an „ihrem Lieblingsflughafen“ mit ihrer Freundin für den Eurowings-Fernstreckenflug EW 1140 nach Punta Cana ein. Thomas Schnalke überreichte der 64-jährigen Wuppertalerin einen Gutschein für eine VIP-Abfertigung in Düsseldorf. Dr. Jörg Beißel hatte zwei Fluggutscheine als Präsent im Gepäck.

Wachstumsserie hält an

„Wir können in diesem Jahr den achten Passagierrekord in Folge feiern. Diese positive Entwicklung über einen solch langen Zeitraum sowie das Jahresergebnis von über 24.000.000 Fluggästen sprechen sowohl für die hohe Attraktivität des Flughafenstandortes Düsseldorf als auch für die enorme Nachfrage der Menschen in unserer Region“, betont Thomas Schnalke. Der Jubiläumsgast ein Passagier der Eurowings, die immer präsenter in Eurpa und auch in Düsseldorf wird.

Deren fürs nächste Frühjahr geplanten neuen Langstreckenziele New York, Miami und Fort Myers aus Düsseldorf sollen erst der Anfang sein. – im Sommer 2018 kommen neue Flugzeuge in die Flotte in Düsseldorf, was die Position in Düsseldorf noch weiter stärkt. Der größte Teil der durch die airberlin-Insolvenz zwischenzeitlich entstandenen Lücken im Flugplan ab Düsseldorf wird schon jetzt teisl durch Eurowings aufgefangen. Die Fluggesellschaft wird bis zu 41 Flugzeuge an ihrer größten Station am Düsseldorfer Airport betreiben und fliegt in diesem Winter von der Landeshauptstadt in NRW über 80 deutsche, europäische aber auch interkontinentale Ziele an.

PAZ: Erdbeobachter für Spanien mit Starterlaubnis

Airbus beginnt die Verladung für den anschließende Transport des spanischen Erdbeobachtungssatelliten PAZ sind angelaufen. Der Satellit wartet schon seit zwei Jahren auf seinen Start. Ingenieure von Airbus in Madrid installieren den 1.400 Kilogramm schweren Satelliten derzeit in den Container, der den Satelliten auf seinem Transport zur Vandenberg Air Force Base in Kalifornien schützt.

Neben dem Satelliten verlädt das Team auch die elektrische und mechanische Bodenunterstützungsausrüstung sowie alle für die Startvorbereitungen erforderlichen Test- und Konditionierungsgeräte. Mit drei Lastwagen werden Satellit und Ausrüstung zur spanischen Luftwaffenbasis in Torrejón de Ardóz transportiert, von wo sie mit einem Frachtflugzeug in die USA gebracht werden.

Tanken und Batterien einbauen

Ein Team von 15 Airbus-Raumfahrttechnikern und ‑ingenieuren wird nach Vandenberg reisen und den Satelliten und die Ausrüstung in Empfang nehmen. Sie werden die Testsysteme für den „Gesundheits-Check“ des Satelliten aufbauen und vor der Betankung des startfertigen Raumfahrzeugs die Batterien installieren. Das Team wird zudem einen maßgeschneiderten Nutzlastadapter einsetzen, mit dem der Satellit auf der Trägerrakete montiert wird.

Auf dem Bild: Der von Airbus in Madrid gebaute Erdbeobachtungssatellit PAZ wird derzeit in den Container verladen, mit dem er zur Vandenberg Air Force Base in Kalifornien transportiert wird. Von dort soll er am 30. Januar 2018 ins All starten.

Streik der Piloten bei Ryanair vor Weihnachten

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Nun also doch: Am morgigen Freitag, den 22. Dezember 2017 werden in der Zeit von 05:01 Uhr bis 08:59 Uhr alle bei Ryanair festangestellten Piloten zum Streik aufgerufen. Es sind jeweils alle Flugverbindungen betroffen, die in diesem Zeitraum von deutschen Flughäfen geplant sind. Die in dieser Woche abgehaltenen Verhandlungen für das Ryanair-Cockpitpersonal in Deutschland wurden ergebnislos beendet. Die Vereinigung Cockpit (VC) wird nun erstmalig Arbeitskampfmaßnahmen bei Ryanair durchführen. Für Freitag, den 22. Dezember 2017 werden in der Zeit von 05:01 Uhr bis 08:59 Uhr alle bei Ryanair festangestellten Piloten zum Streik aufgerufen. Es sind jeweils alle Flugverbindungen betroffen, die in diesem Zeitraum von deutschen Flughäfen geplant sind.

Die für gestern geplanten, ersten Verhandlungsgespräche der VC-Tarifkommission mit dem irischen Unternehmen seien von Seiten der Low-Cost-Airline kurzfristig abgesagt worden, so die Piloten, weil Ryanair zwei der fünf anwesenden VC-Tarifkommissionsmitglieder am Verhandlungstisch ablehne. Aus Sicht der VC zeigt diese Ablehnung deutlich, dass die Grundsätze gewerkschaftlicher Autonomie von Ryanair missachtet werden und ein Einstieg in konstruktive Verhandlungen nicht gewünscht ist.

Ryanair für Angestellte ohne Beispiel

Für Ryanairs war es eine öffentlichkeitswirksame Offerte, Verhandlungen mit der VC führen zu wollen. Doch das könne nun nur als PR-Gag bewertet werden, so Ingolf Schumacher, Vorsitzender Tarifpolitik der VC. In der Geschichte der VC habe es noch nie einen Fall gegeben, bei dem die tarifpolitische Autonomie von einem Arbeitgeber so mit Füßen getreten worden sei, wie jetzt durch Ryanair. Damit ist für die Pilotenorganisation klar, dass das Unternehmen nicht an einer vertrauensvollen Zusammenarbeit auf Augenhöhe interessiert sei. Vielmehr spiele Ryanair hier weiter auf Zeit und verhindert damit den Einstieg in Tarifverhandlungen.

Die VC bedauert die Auswirkungen auf die betroffenen Passagiere, Kabinenbesatzungen und Bodenmitarbeiter. Passagiere mögen sich hinsichtlich ihrer geplanten Flugverbindungen bitte direkt an Ryanair wenden, da nur das Unternehmen selbst sagen kann, welche Flüge durchgeführt werden.

Kabine ermutigt zu dem Schritt

Die Kabinenpersonal-Gewerkschaft UFO veröffentlichte eine Solidaritätsbekundung zum morgigen Warnstreik der Piloten bei Ryanair. Die Erklärung von Ryanair, sich auf Gespräche mit Gewerkschaften einlassen zu wollen, habe sich, wie befürchtet, nur als PR-Gag entpuppt, um nochmal über die Weihnachtstage zu kommen. UFO, EurECCA und IGL erklären sich ausdrücklich und uneingeschränkt solidarisch mit diesem Streik. Auch wenn die Kabinenbeschäftigten noch nicht zum Streik aufgerufen sind, ist man sich dort über die Notwendigkeit diesen Schrittes.

Flughafen BER einigt sich mit Sprinkler-Baufirma

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Caverion und die Flughafen Berlin Brandenburg GmbH (FBB) erzielen Einigung über ausstehende Arbeiten am Hauptstadtflughafen. Die im Vordergrund stehende Mängelbeseitigung sowie Zusatzleistungen an der Sprinkleranlage sollen demnach im Sommer 2018 abgeschlossen sein. Die zusätzlichen Arbeiten an der Sprinkleranlage am Flughafen Berlin Brandenburg werden bis August 2018 abgeschlossen sein. Dies sichert die Caverion Deutschland GmbH im Rahmen einer Vereinbarung mit der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH (FBB) zu. Auch für die übrigen Arbeiten wurde ein verbindlicher Zeitplan vereinbart. Damit konnten lange und konstruktive Gespräche mit der Betreibergesellschaft erfolgreich abgeschlossen werden.

Bei Caverion ist man froh über eine vertragliche Basis für die noch zu leistenden Arbeiten an der Sprinkleranlage, so Werner Kühn, Geschäftsführer der Caverion Deutschland nach der Unterzeichnung. Damit seien für das Unternehmen alle Voraussetzungen erfüllt, die zusätzlich notwendig gewordenen Installations- und Änderungsarbeiten zügig umzusetzen.

Auch Prof. Dr.-Ing. Engelbert Lütke Daldrup, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH, unterstreicht anlässlich der erzielten Einigung das gemeinsame Verständnis, das während der Gespräche zwischen Caverion und der FBB herrsche. Er wertete es als großen Schritt, um den Bau am Flughafen Berlin Brandenburg 2018 gemeinsam abschließen zu können.

Stromausfall in Atlanta: Deutschland besser aufgestellt

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Am 17. Dezem­ber 2017 führte ein Strom­aus­fall am Flug­ha­fen Atlanta – dem größ­ten Flug­ha­fen der Welt – zur Ein­stel­lung des Flug­be­triebs über nahezu 12 Stun­den. Eine Erhe­bung des deutschen Flug­ha­fen­ver­ban­des ADV zeigt, die deut­schen Flug­hä­fen sind bei einem ähn­li­chen Vor­fall viel besser gerüs­tet, um den Flug­be­trieb bei Strom­aus­fall auf­recht­zu­er­hal­ten. Ein Stromausfall ist ein erns­tes Pro­blem für jeden Flug­ha­fen. Durch redundante Stroman­bindung und eine Not­strom­ver­sor­gung sind die deutschen Flug­hä­fen auf lokale Aus­fälle der Strom­ver­sor­gung vor­be­rei­tet. An allen deut­schen Flug­hä­fen kann der Flug­be­trieb dadurch ohne Stromver­sor­gung über Stun­den sicher fort­ge­setzt wer­den. Eine Gefahr für die Sicher­heit im Luft­ver­kehr besteht nicht.

Die flug­be­trieb­li­chen Sys­teme sind durch­gän­gig not­strom­ver­sorgt. Auch für Gebäude wie z. B. Flug­haf­en­ter­mi­nals gilt, dass auf der Grund­lage von umfang­rei­chen gesetz­li­chen Rege­lun­gen eine red­un­dante Strom­ver­sor­gung sowie eine Not­strom­ver­sor­gung instal­liert sind. Damit ist eben­falls die Aufrecht­erhal­tung der öffent­li­chen Sicher­heit gege­ben.

Ein Sze­na­rio wie in Atlanta wür­de in Deutschland deut­lich gerin­gere Auswir­kun­gen haben. Daher wäre lediglich mit einem zeit­lich begrenzten Aus­fall in einem eng beschränk­ten loka­len Gebiet, wie etwa einem Terminal­be­reich oder einem ein­zel­nen Gebäude zu rechenen, erläutert Ralph Bei­sel, Haupt­ge­schäfts­füh­rer des Flug­ha­fen­ver­ban­des ADV.

Eurowings hat das Ok zu Stellenausschreibungen

Durchbruch für Eurowings: Die Low-Cost-Fluglinie der Lufthansa Group hat mit ver.di und der Vereinigung Cockpit (VC) kurz vor Weihnachten jeweils einen Tarifvertrag Wachstum für den Flugbetrieb Eurowings Deutschland vereinbart. Damit ist das Wachstum in allen Flugbetrieben der Eurowings kurzfristig sichgestellt, sagt Eurowings Geschäftsführer Jörg Beißel. Crews können sich also ab sofort nicht nur bei Eurowings Europe, sondern auch beim Flugbetrieb Eurowings Deutschland bewerben. Stellen für Kapitäne, Copiloten, Purser und Flugbegleiter sollen laut Beißel ab sofort ausgeschrieben werden.

Beide Wachstumstarifverträge legen fest, dass bei Bewerbern fürs Cockpit die Vorerfahrung bei der tariflichen Eingruppierung berücksichtigt wird. Ein neuer Eurowings Pilot mit 5.000 Flugstunden Flugerfahrung wird zum Beispiel in einer höheren Tarifgruppe eingestuft als ein Pilot mit 3.000 Flugstunden Flugerfahrung. Für Eurowings Personalchef Benedikt Schneider sei enorm wichtig, dass keiner bei null anfange. Ähnliche Wachstumstarifverträge hatte Eurowings für das Kabinenpersonal der Eurowings Deutschland bereits im September mit der Unabhängigen Flugbegleiterorganisation (UFO) und mit ver.di vereinbart.

30 Flugzeuge für Flotte – Einmalzahlung

Durch die Wachstumstarifverträge wird Eurowings an allen deutschen Stationen (u.a. Düsseldorf, München, Stuttgart, Köln) sowie in Österreich und Spanien aufstocken und bis zum Sommerflugplan 2018 ihre Flotte um 30 Flugzeuge der Airbus A320-Familie vergrößern. Eurowings wird auch dem bestehendem Cockpitpersonal neue Perspektiven bieten. Kurzfristig sollen intern 86 Kapitänsstellen für Copiloten der Eurowings ausgeschrieben werden. Außerdem erhält das Bestandspersonal eine Einmalzahlung für 2017, eine Verbesserung bei der Altersversorgung sowie eine Beschäftigungszusage bezüglich Standort und ausgeübter Funktion bis zum 30. Juni 2021.

Eurowings hat zusätzlich alle bestehenden Tarifverträge für das Cockpitpersonal des Flugbetriebs Eurowings Deutschland mit der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di abgeschlossen – in unveränderter Form. Die Vereinbarung umfasst neben dem Tarifvertrag Wachstum folgende Tarifverträge: Vergütungstarifvertrag (VTV), Manteltarifvertrag (MTV), Tarifvertrag Personalvertretung, Tarifvertrag Betriebliche Altersversorgung, Tarifvertrag Wechsel und Förderung sowie der Tarifvertrag Teilzeit. Der Vergütungstarifvertrag wurde dabei bis zum 30. Juni 2021 verlängert. In dieser Zeit gibt es für das Cockpitpersonal substanzielle Tabellenerhöhungen bei der Vergütung. Der Manteltarifvertrag gilt ebenfalls bis Ende Juni 2021.

Eurowings: Einstellungen für Expansionen laufen

In den vergangenen Wochen hat Eurowings bereits mehr als 500 Mitarbeiter eingestellt, darunter zahlreiche Flugbegleiter und Piloten der insolventen airberlin. Aktuell hat Eurowings mehr als 2.000 Stellen an den Standorten Düsseldorf, Köln, Stuttgart, München, Wien, Salzburg und Palma de Mallorca ausgeschrieben. Ehemalige Mitarbeiter der Air Berlin können als Bewerber ein verkürztes Auswahlverfahren durchlaufen. Bei allen Bewerbern wird die Vorerfahrung bei der Vergütung berücksichtigt. Wer bei Eurowings Europe in Deutschland stationiert wird, erhält die gleichen Bedingungen wie bei Eurowings Deutschland. Eurowings hat laut eigenen Angaben auf Infoveranstaltungen („Recruiting Days“) am 19. Dezember mit mehreren hundert Bewerbern auch viele Einstellungszusagen gemacht.

Airport Weeze: 11.500 Passagieren um Weihnachten

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Kurz vor Heiligabend erwartet der Airport Weeze erhöhtes Passagieraufkommen zu den Weihnachtsferien. Allein für die Tage rund ums Fest rechnet der Flughafen mit deutlich mehr Passagieren als im Vorjahr. Zwar beginnen die Weihnachtsferien in Nordrhein-Westfalen in diesem Jahr offiziell erst am Montag, 27. Dezember, doch da die Feiertage an einem Wochenende sind, starten viele Fluggäste schon ab Freitag, 22. Dezember, in die Ferien. Allein für die Tage rund ums Fest (22. bis 26. Dezember) rechnet der Airport Weeze mit 11.500 Passagieren. Das sind deutlich mehr als im vergangenen Jahr: 2016 flogen in diesem Zeitraum 8.800 Menschen ab Weeze. Bis Ende der Weihnachtsferien am 7. Januar 2018 erwartet der Airport Weeze insgesamt rund 54.000 Fluggäste.

Gefragt sind dabei nicht nur Ziele in wärmeren Regionen Europas oder Nordafrikas, um die Weihnachtstage am Strand statt im winterlichen Deutschland zu verbringen – etwa mit FTI-Pauschalreisen nach Hurghada/Ägypten, oder mit Ryanair nach Marokko oder auf die Kanaren. Insgesamt stehen in der Wintersaison 27 Flugziele im Flugplan des niederrheinischen Airports.

München-Verbindung treibt an

Auch die in diesem Jahr neu angebotene Eurowings-Verbindung nach München ist sehr beliebt: Vom Airport Weeze aus bedient die Airline die Strecke in den Süden Deutschlands im Winterflugplan an fünf Tagen in der Woche. Für Wintersportfans eine ideale Verbindung, die die Anreise in den Skiurlaub deutlich komfortabler und kürzer macht: Von München aus sind viele Skigebiete innerhalb von anderthalb Stunden zu erreichen. Die Flüge sollen ab 19,99 Euro kosten. Skier oder Snowboard reisen bei Eurowings übrigens kostenfrei mit.

Grundsätzlich rät es sich in den Ferien genug Anfahrtszeit einzuplanen – damit trotz möglicherweise schlechtem Wetter oder glatten Straßen der Urlaub entspannt beginnt. Auch das vermehrte Passagieraufkommen zur Ferienzeit sollte berücksichtigt werden.

Luftfracht: Wenig Rentabilität verhindere Investition

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Der Luftfrachtbranche mangelt es aufgrund des Kostendrucks an Investitionskraft. So beklagte Dr. Alexis von Hoensbroech, Chief Commercial Officer von Lufthansa Cargo, bei einer Veranstaltung des ACD vor führenden Branchenvertretern die aktuelle Situation.

Nach einer anhaltenden Phase schwieriger Expansions- und Ertragsbedingungen befinde sich die internationale Luftfrachtindustrie aktuell zwar in einem „perfect storm“. Aber es seien nun dringend stärkere Investitionen in Infrastrukturen und die Digitalisierung der Prozesse gefordert, um die Unternehmen zukunftsfest zu machen.

Das starke Wirtschaftswachstum in Kernmärkten sowie die überproportionale Entwicklung des eCommerce-Segments sorgen bereits seit einigen Wochen für akute Kapazitätsengpässe, insbesondere an den großen Frachtdrehkreuzen. Nach teilweise dramatischem Verfall der Marktraten für Luftfracht in den Vorjahren sei die Nachfrage mittlerweile deutlich nach oben geschnellt.

Großer Sturm oder kleines Lüftchen

Der Boom des Internethandels mit Aktionen wie dem „Black Friday“ in den USA und Teilen Europas oder dem „Singles Day“ am 11. November in China tragen dazu bei. Gretchenfrage für die Luftfrachtbranche sei nun, ob es sich bei dem sprunghaften Tonnagezuwachs um ein kurzfristiges Phänomen oder einen nachhaltigen Trend handelt, etwa aufgrund von struktureller Verlagerung von See- auf Luftfracht.

Lufthansa Cargo will zukünftiges Wachstum vor allem durch Produktivitätssteigerungen ermöglichen. Dazu müssen aber alle Beteiligten in der Logistikkette endlich ihre Hausaufgaben bei der Digitalisierung der Abläufe machen, forderte von Hoensbroech. Bislang existiere keine international einheitliche digitale Plattform mit einer Logistics Data Cloud für Luftfracht, die für mehr Effizienz und Transparenz gegenüber dem Kunden sorgen könnte.

Der Frachtkranich plant in den kommenden Monaten und Jahren gezielte Investitionen in effiziente und moderne Infrastrukturen, um Abfertigungsengpässen in Zukunft besser begegnen zu können. Die Investitionen in Frankfurt am Main dienen unter anderem dem Ausbau der Cool Logistics, um insbesondere der steigenden Nachfrage für temperaturempfindliche Güter von Elektronik über Lebensmittel bis hin zu Medikamenten gerecht zu werden.

Margen zu gering

Ehemals führende europäische Luftfrachtanbieter hätten dagegen ihre Flotten sogar deutlich reduziert, berichtete von Hoensbroech. Die ehemals weltweite Nummer 1 der Branche, Air France/KLM, habe ihre Nurfrachter-Flotte um fast ein Viertel ausgedünnt. Der British Airways-Mutterkonzern IAG ist mittlerweile aus dem Betrieb eigener Frachtflugzeuge ausgestiegen. Auch Lufthansa Cargo habe in der letzten Dekade kein signifikantes Wachstum erzielen können und Marktanteile verloren. Aufgrund geringer Margen sei in den vergangenen Jahren zu wenig investiert worden, so Mathias Jakobi, amtierender Präsident des ACD und Zentraleuropachef des Airline-Verbands IATA.

Dies müsse sich nun dringend ändern, denn führende eCommerce-Unternehmen wie Amazon und Alibaba kündigten an, eigene Luftfrachtkapazitäten weiter aufbauen zu wollen. Dies werde in der Branche mit Interesse verfolgt. Branchenexperten erwarten bis 2035 einen kontinuierlichen Anstieg der Luftfrachtmengen von durchschnittlich 4,3 Prozent pro Jahr.

Startplatz Hamburg für den Winterurlaub

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Auch in diesem Jahr verbringen Urlauber aus Norddeutschland Weihnachten oder den Jahreswechsel in der Ferne. An den Tagen rund um das Weihnachtsfest von Freitag, 22. Dezember, bis Dienstag, 27. Dezember 2017, starten ab Hamburg Airport dazu voraussichtlich rund 100.000 Passagiere.

Da die ersten Ferientage diesmal größtenteils über das Wochenende und das Weihnachtsfest liegen, fallen die sonst zusätzlichen Geschäftsreisenden weg, so starten an den ersten sechs Ferientagen rund 800 Flugzeuge ab Hamburg Airport. Der Flugverkehr liegt damit auf dem Vorjahresniveau, der verkehrsreichste Tag ist Freitag, 22. Dezember, mit mehr als 23.000 abreisenden Passagieren auf 187 Maschinen. Zum Vergleich: An den ersten Ferientagen im Sommer lag diese Zahl deutlich höher bei mehr als 230 Abflügen pro Tag. Am besinnlichsten geht es am ersten Weihnachtsfeiertag zu: Am 25. Dezember 2017 erwartet der Flughafen rund 12.000 Passagiere bei 94 Abflügen.

Der letzte Start an Heiligabend ist für eine Germania-Maschine geplant: Sie hebt um 22:05 Uhr in Richtung Beirut ab. Die letzte Landung vor dem Fest ist die TAP aus Lissabon um 22:40 Uhr. Am Silvestertag fliegt Germania als letzter Start um 22:05 wieder Richtung Beirut, letzte Ankunft am 31. Dezember 2017 ist die Lufthansa-Maschine aus München um 22:50 Uhr. Von der Silvesterparty direkt ins Flugzeug heißt es, wenn am Neujahrsmorgen die TAP als erste Maschine um 06:00 Uhr morgens wieder nach Lissabon abhebt.

Ab Hamburg in die Sonne oder auf die Skipiste

Auch in den Weihnachtsferien stehen Sonnenziele am Hamburg Airport hoch im Kurs. Zu den beliebtesten Destinationen gehören unter anderem Südspanien, die kanarischen Inseln und Mallorca. Aber auch Ägypten erfreut sich in diesem Winter für Badeurlaube großer Beliebtheit: Hier geht es mit verschiedenen Airlines nach Hurghada, Marsa Alam und Sharm el Sheikh.

Das garantiert schöne Wetter zieht darüber hinaus viele Hamburger Passagiere auf die Kapverden und über Marrakesch zu Urlaubszielen in Marokko. Nicht nur in die Sonne, sondern auch in den Schnee zieht es die Fluggäste ab Hamburg. Viele Urlauber reisen in die zahlreichen Skigebiete, die ab Hamburg Airport direkt erreichbar sind, wie zum Beispiel Innsbruck, Salzburg, Zürich, Bern, Genf, Basel oder Klagenfurt. Aber auch über München, Wien, Mailand oder Oslo gelangt man schnell in die nahegelegenen Wintersportorte.

Last-Minute-Shopping an den Feiertagen

Wer kennt das nicht: Plötzlich ist Heiligabend und es fehlt noch das ein oder andere Geschenk. Wer sich dann nicht in den vorweihnachtlichen Trubel in der Innenstadt stürzen möchte, für den ist ein Besuch der Shops am Flughafen Hamburg empfehlenswert: Von Blumen, Büchern und Elektroartikeln bis hin zu Champagner, Koffern und Kleidung – am Flughafen ist für jeden Geschmack etwas dabei.

Für die Last-Minute-Einkäufer haben die Geschäfte im öffentlichen Bereich des Flughafens am 24. und 31. Dezember 2017 von 09:00 bis 13:00 Uhr geöffnet. Die Shops im nicht-öffentlichen Bereich – nur zugänglich für Passagiere mit Bordkarte – sind sogar von 06:00 bis 18:00 Uhr geöffnet. Am ersten und zweiten Weihnachtstag, 25. und 26. Dezember, sowie am Neujahrstag öffnen die Geschäfte im öffentlichen Bereich von 12:00 bis 18:00 Uhr.

Die Geschäfte im Sicherheitsbereich haben an diesen Tagen von 08:00 bis 18:00 Uhr geöffnet. Der Reisemarkt im Terminal 1 ist am 24. und 31. Dezember von 10:00 bis 13:00 Uhr für seine Kunden geöffnet. Am 25. und 26. Dezember sowie am 01. Januar 2018 bleibt der Reisemarkt geschlossen. In der Zeit vom 27. bis einschließlich 30. Dezember wird die Reinigung ZWO24 im Terminal 1 Ankunft nur bis 18:00 Uhr geöffnet sein.

Vorabend-Check-in nutzen

Schon einen Tag vorher das Reisegepäck aufgeben – mit dem beliebten Vorabend-Check-in wird der Ferienbeginn noch entspannter. Für alle Abflüge am darauffolgenden Tag bieten Lufthansa (Terminal 2) von 19:00 bis 21:00 Uhr und Condor (Terminal 1) den Check-in am Vorabend von 18 bis 20 Uhr an.

Parkplatzreservierung online

Die Parkplätze des Hamburger Flughafens sind in den Ferien sehr stark gebucht. Fluggäste, die mit dem Pkw anreisen, sollten frühzeitig einen Parkplatz online reservieren. Die Online-Reservierung ist unter der Rubrik „Parken & Anreise“ möglich. Nur die Vorab-Reservierung garantiert einen Stellplatz auf den Flächen des Flughafens. Auch mit den öffentlichen Verkehrsmitteln ist Hamburg Airport bequem erreichbar: Vom Hauptbahnhof aus fährt die S-Bahnlinie S1 direkt zum Airport, die Fahrt dauert 25 Minuten. Mit dem Taxi erreicht man den Flughafen aus der Hamburger Innenstadt innerhalb einer halben Stunde.

Sicherheit auf Reisen

Zum Thema „Sicherheit auf Reisen“ informieren wieder Bundespolizei und Polizei Hamburg die Passagiere am Flughafen. Am 21. und 22. Dezember 2017 jeweils von 07:30 bis 16:00 Uhr sind sie mit einem Informationsstand im öffentlichen Bereich des Terminal 1 auf der Abflugebene vertreten.

Modellschau wegen Renovierung geschlossen

Die Modellschau von Hamburg Airport ist vom 09. Dezember 2017 bis einschließlich 21. Januar 2018 aufgrund von Renovierungsarbeiten geschlossen. Danach bietet sie ihren großen und kleinen Fans wieder spannende Vorführungen, zahlreiche interessante Informationen und Flughafen-Atmosphäre pur.

UFO: Ryanair zeigt Einlenken

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Nachdem die Low-Cost-Airline Ryanair vor wenigen Tagen Gesprächsbereitschaft mit den streikwilligen Gewerkschaften des Cockpitpersonals angekündigt hatte, erreichte die Unabhängige Flugbegleiter Organisation (UFO) gestern die überraschende Meldung, dass Ryanair nun auch mit UFO sprechen wolle. Noch kurz zuvor hatte UFO die irische Fluggesellschaft in einer Mitteilung für eine einseitige Gesprächspolitik scharf kritisiert, die Errichtung einer Zweiklassengesellschaft vorgeworfen und Arbeitskampfmaßnahmen angedroht. Nach Angaben der Gewerkschaft hat Ryanair nun auch hier eingelenkt.

Sobald Ryanair einen konkreten und verbindlichen Verhandlungstermin im Januar vorschlägt, wolle man diesen auch wahrnehmen. In diesem Fall, dass Ryanair tatsächlich mit UFO verhandel wolle, würde man Arbeitskämpfe auszuschließen, erklärt UFO-Tarifvorstand Nicoley Baublies. Zur Stunde liege UFO aber noch keine offizielle Einladung seitens Ryanair vor.

Aur europäischer Eben aktiv

UFO steht in Hinblick auf die aktuellen Entwicklungen im ständigen Austausch mit dem europäischen Dachverband European Cabin Crew Association (EurECCA). Die Vertreter wollen europäischer Ebene an einem Strang zu ziehen, um Tarifverträge für die Ryanair-Beschäftigten zu etablieren, wie Christoph Drescher, UFO-Vorstand für internationale Zusammenarbeit und Generalsekretär der EurECCA, darlegt. Ryanair-Chef O’Leary müsse nun zeigen, wie ernst er es mit seiner Verhandlungsbereitschaft wirklich meine. Die Arbeitskampfmaßnahmen seien noch nicht vom Tisch.

Beschleunigung für Fertigung der CFK-Flügel

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Beim leisen und treibstoffeffizienten Vorzeigeflieger Airbus A350 sind sie bereits im Einsatz. Leichte und damit kerosinsparende Tragflächen aus kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff (CFK). Doch die Produktion ist bisher noch sehr aufwändig und zeitintensiv, weil nur eine robotische Legeeinheit die Kohlenstofffasern Schicht für Schicht übereinanderlegt, bis eine Flügelschale entsteht.

Im Drei-Schicht-Betrieb dauert dies bis zu sieben Tage und bremst den gesamten Produktionsprozess eines neuen Flugzeugs. Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) am Zentrum für Leichtbauproduktionstechnologie in Stade haben nun demonstriert, wie zwei parallel arbeitende Roboter kollisionsfrei die Produktionszeit potenziell halbieren können.

Modellflügel schneller gebaut

Airbus/CTC, Fraunhofer IFAM und Fibretech Composites haben nun mit dem DLR eine effizientere Flügelschalenfertigung als wichtigen Meilenstein erfolgreich demonstriert. Das DLR wandte dabei erstmals ein Verfahren an, bei dem zwei Robotereinheiten auf derselben Schiene mit überlappenden Arbeitsbereichen gleichzeitig Fasern auf ein Flügelschalenwerkzeug ablegen, erklärt Jan Stüve, der die Abteilung Verbundprozesstechnologie am DLR-Institut für Faserverbundleichtbau und Adaptronik leitet. Allein das verringerte schon im ersten Anlauf eine Zeitersparnis von 38 Prozent, ist aber noch weiter ausbaufähig.

Für die Versuche des Verbundprojekts EWiMa (Efficient Wing Cover Manufacturing) hatten die Forscher ein vollständiges Flügelschalenmodell mit einer Grundfläche von 15 Quadratmetern und einer Spannweite von acht Metern konzipiert, das alle Merkmale eines zukünftigen CFK-Flügels für Kurz- und Mittelstreckenflugzeuge besitzt. Ein fertiger Flügel setzt sich später aus Ober- und Unterschale zusammen.

Schneller und zielgerichtet aushärten

Nach der Faserablage muss ein CFK-Flügel noch aufwendig in einem großen Autoklaven unter hohem Druck und großer Hitze ausgehärtet werden. Aber auch für den zweiten Schritt haben die Forscher im Projekt einen Weg gefunden, um die Produktionszeit zu reduzieren. Anstatt dass die Flügelschale im Autoklaven ausschließlich von oben beheizt werden, wurde dazu auch das unter der Flügelschale liegende Formwerkzeug beheizbar gemacht. Mit dieser Technik ist es möglich, die Flügelschale je nach Dicke sehr zielgerichtet aushärten zu lassen.

Forschung für die Fabrik der Zukunft

Die Entwicklung neuartiger Fertigungstechnologien und Anlagenkonzepte für die Produktion von morgen für Multimaterial-Leichtbauanwendungen gehört zu den Kernarbeitsgebieten des Instituts für Faserverbundleichtbau und Adaptronik, in die sich das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie im Rahmen des Luftfahrtforschungsprogramms der Bundesregierung geförderte Projekt EWiMa einreiht. Mit dem Zentrum für Leichtbauproduktionstechnologie in Stade wurde 2010 der Grundstein für eine Forschungsplattform der Zukunftsfabrik 2030 für den Multimaterial-Leichtbau gelegt.

In der Zukunftsfabrik 2030 sind Maschinen und Anlagenkomponenten miteinander vernetzt, arbeiten autark agierende mobile Robotereinheiten, entscheidet künstliche Intelligenz über Fertigungsabfolgen und werden Bauteilfehler im Fertigungsprozess bewertet und erforderlichenfalls automatisch behoben. Das Forschungsfeld „Zukunftsfabrik 2030“ ist eine konsequente Umsetzung der DLR-Strategie 2030 und unterstützt das DLR-Querschnittsprojekt „Factory of the Future“.

Auf den Bildern

Robotereinheiten im Duett: Am DLR in Stade legen erstmals zwei Robotereinheiten mit überlappenden Arbeitsbereichen gleichzeitig Fasern auf ein Flügelschalenwerkzeug ab. Die Produktionszeiten für CFK-Flügel können damit zukünftig perspektivisch halbiert werden.

Eine CFK-Flügelschale entsteht: Für die Versuche des Verbundprojekts EWiMa (Efficient Wing Cover Manufacturing) hatten die Forscher ein vollständiges Flügelschalenmodell mit einer Grundfläche von 15 Quadratmetern und einer Spannweite von acht Metern konzipiert.

Aushärten im Autoklaven: Nach der Faserablage muss ein CFK-Flügel noch aufwendig in einem großen Autoklaven unter hohem Druck und großer Hitze ausgehärtet werden. Hier wird der Autoklav gerade vorbereitet.

17.000.000 Passagiere durch starkes Plus

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Mehr als 17.000.000 Fluggäste innerhalb eines Jahres: Erstmals in seiner fast 107-jährigen Geschichte hat der Hamburger Flughafen diese Marke überschritten. 17-millionster Fluggast in diesem Jahr ist Timo Heidorn, der mit Lufthansa ab Hamburg flog.

Michael Eggenschwiler, Vorsitzender der Geschäftsführung am Hamburg Airport, und Silke Wobken, Verkaufsleiterin der Lufthansa Group für Norddeutschland, begrüßten den Jubiläumsgast am Montag Vormittag beim Check-in am Flughafen. Die Norddeutschen haben Fluggesellschaften und den Hamburger Flughafen noch viel stärker genutzt als in den vergangenen Jahren. Anfang 2017 hätte man nicht für möglich gehalten, dass die Zahl der Fluggäste noch einmal so deutlich ansteigen würde. Aber das Plus von voraussichtlich sieben bis acht Prozent gibt einen Trend wider: Fliegen ist heute weit mehr als der jährliche Weg in den Sommerurlaub oder die Geschäftsreise.

Lufthansa an Hamburgs Flughafen

Lufthansa gehört zu den langjährigsten Partnern des Hamburger Flughafens: Schon die 1926 gegründete alte Luft Hansa und ihre Vorgängergesellschaften waren in Hamburg aktiv. Seit der Neugründung der Lufthansa in den fünfziger Jahren entwickelt sich die Partnerschaft zwischen der Airline und dem Flughafen, auf dem die Lufthansa Technik ihre Heimatbasis hat, kontinuierlich erfolgreich. Alle Airlines der Lufthansa-Group – Eurowings, Austrian Airlines, Brussels Airlines und Swiss – verbinden Hamburg mit Europa und der Welt. Auf zusammen mehr als 61.000 Flügen hat die Gruppe in diesem Jahr deutlich mehr als 7.000.000 Passagiere begrüßt.

Die Lufthansa-Strecken nach Frankfurt und München sind nach Passagierzahlen die beiden stärksten Strecken ab Hamburg Airport. Nicht nur viele norddeutsche Städte- und Geschäftsreisende zieht es in die Metropolen an Main und Isar, sondern es nutzen auch viele Fluggäste die idealen Umsteigeverbindungen über die Lufthansa-Hubs Frankfurt und München.

Hamburg: Startplatz der Norddeutschen

Hamburg Airport bietet den Reisenden aus der Hansestadt und ganz Norddeutschland ein umfangreiches Streckennetz: Rund 60 Airlines steuern 130 nationale und internationale Ziele an. Durch seine gute Anbindung an Drehkreuze erreichen die Passagiere weit über 1.000 Destinationen mit nur einmal Umsteigen ab dem Hamburger Flughafen. Dieses Angebot wird zunehmend nachgefragt: Bis Ende 2017 wird laut aktuellen Hochrechnungen ein Passagieraufkommen von über 17 Millionen Passagieren am Hamburger Flughafen prognostiziert. Im Vergleich zu 2016 verzeichnet Hamburg Airport damit ein Passagierwachstum von voraussichtlich sieben bis acht Prozent.

DRF Rettungshubschrauber H135 neu über Magdeburg

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Vor einem Vierteljahrhundert wurde die Station Magdeburg gegründet, 2006 übernahm die DRF Luftrettung den Betrieb. Im Herbst 2017 wurden die rot-weißen Luftretter im Rahmen einer Ausschreibung vom Landesverwaltungsamt Halle beauftragt, die Station für weitere sechs Jahre zu betreiben. Jetzt findet der damit verbundene Musterwechsel statt.

Auch der neue Hubschrauber – eine H135 künftig als „Christoph 36“ – wird in der vertrauten rot-weißen Lackierung am Himmel über Magdeburg zu sehen sein. Doch ein Blick ins Cockpit zeigt den Unterschied, wie Dr. Peter Huber, Vorstand der DRF Luftrettung erläutert. Im Gegensatz zur bisher eingesetzten EC135 verfügen die Piloten in der neuen H135 über ein Glascockpit, in dem alle wichtigen Flugdaten auf großen Bildschirmen angezeigt werden. Neu sind außerdem ein Vier-Achsen-Autopilot sowie ein Anti-Kollisions-System, die die Piloten im Flug entlasten und so für noch mehr Sicherheit sorgen.

DRF in der Station Magdeburg

Die Entwicklung der Luftrettung durch den Musterwechsel als Modernisierung der Flotte ist auch zum Wohle der Patienten. Dies ist jedoch mit großen Investitionen verbunden, die teilweise selbst getragen, und teilweise vorfinanziert werden. „Christoph 36“ ist am Klinikum Magdeburg stationiert und von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang einsatzbereit. Er wird als schneller Notarztzubringer und für den Transport von Notfallpatienten zwischen Kliniken alarmiert. Der Hubschrauber ist mit einem Piloten, einem Notarzt und einem Notfallsanitäter besetzt.

Kabine denkt an Arbeitskampf bei Ryanair

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Nachdem in den vergangenen Wochen der Druck immer weiter zugenommen hatte und Arbeitskämpfe angekündigt waren, lässt sich die irische Low-Cost-Airline Ryanair nun auf Verhandlungen mit den Gewerkschaften des Cockpitpersonals an verschiedenen europäischen Standorten ein. Gleichzeitig erteilt sie jedoch Gesprächen mit den Vertretern der Flugbegleiterinnen und Flugbegleiter weiterhin eine klare Absage. Die für das in Deutschland stationierte Kabinenpersonal zuständige Unabhängige Flugbegleiter Organisation (UFO) gibt daher bekannt, in Abstimmung mit dem europäischen Dachverband European Cabin Crew Association (EurECCA) den Druck auf Ryanair zu erhöhen.

Die Kollegen von Cockpit konnten erstmalig Ryanair zu Verhandlungen bewegen. Es könnte sich zwar um eine Hinhaltetaktik der Airline handeln, um möglichst ungeschoren das lukrative Weihnachtsgeschäft mitzunehmen. Doch erstmal ist es ein Etappenerfolg, sodass es sich für Airlinebeschäftigte lohnt, sich gewerkschaftlich zu organisieren und gemeinsam die Probleme anzugehen.

Nicht mit den Flugbegleitern

Aus Sicht der UFO ist es skandalös, dass sich Ryanair ausschließlich zu Verhandlungen mit den Pilotengewerkschaften begeben will, die Interessen des Kabinenpersonals jedoch ignoriert und sich öffentlich Gesprächen verweigert. Für die Flugbegleiterinnen und Flugbegleiter geht es um die Existenz, Gehälter bewegen sich nur knapp über Mindestlohnniveau, es drohe Altersarmut, Grundregeln des Arbeitsrechts würden laut der Kabinenpersonalvertreter nicht eingehalten.

Arbeitskampf angekündigt

Für Nicoley Baublies, UFO-Vorstand für Tarifpolitik, ist es ebenfalls ein Skandal, dass Ryanair eine Zweiklassengesellschaft errichten wolle. Wenn es sich wirklich bewahrheite, dass die Airline nur mit einer Beschäftigtengruppe verhandeln will, stehen die nächsten Arbeitskampfankündigungen an – dieses Mal dann in der Kabine. UFO wolle hier umgehend reagieren.

Das Unternehmen reagiere lediglich taktisch auf die Realitäten, nach dem EurECCA in enger Zusammenarbeit mit den Flugbegleitergewerkschaften in Belgien, Irland, Italien, Portugal und Spanien aktiv wurden.