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Weihnachtstreiben und letzter Einkauf am Flughafen DUS

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Für viele Menschen bedeutet Weihnachtszeit auch Reisezeit. Sie tauschen das ungemütliche Winterwetter gegen warme Temperaturen, den Tannenbaum gegen Palmen oder machen sich auf den Weg zu ihren Familien. Trotz des etwas reduzierten Flugangebots durch die Insolvenzen von airberlin sowie Niki und den in diesem Jahr um einen Tag kürzeren Ferien rechnet der Düsseldorfer Airport in der Urlaubszeit mit rund 730.000 Passagieren. Es werden etwa 6.000 Starts und Landungen erwartet. Die Shops und Restaurants haben auch über die Feiertage täglich geöffnet.

Allein am ersten Ferienwochenende, von Freitag bis Sonntag, begrüßt NRWs größter Airport rund 135.000 Fluggäste bei etwa 1.100 Flugbewegungen. Spitzentag wird laut der Prognose der Freitag, 22. Dezember, mit etwa 58.000 Passagieren und 480 Flugbewegungen sein. Zu den gefragtesten Zielen zählen in den Weihnachtsferien traditionell die warmen Mittelmeerregionen wie die Kanaren, Ägypten oder die Türkei. Auch Städtereisen zum Weihnachtshopping beispielswiese in Wien, London oder Paris sind begehrt. Auf der Fernstrecke sind vor allem Dubai und Abu Dhabi oder auch insbesondere die neuen Karibik-Langstrecken hoch im Kurs.

Weihnachtsideen am Flughafen finden

Während die einen vom Düsseldorfer Airport aus mit dem nächsten Flugzeug in den Weihnachtsurlaub starten, ist für die anderen das Terminal selbst ein beliebtes Reiseziel. Zum Beispiel, um schnell die noch fehlenden Weihnachtsgeschenke zu besorgen. Um die erhaltenen Präsente direkt wieder umzutauschen. Oder um frische Brötchen für den Festtagsbrunch mit guten Freunden einzukaufen. Schließlich haben die Shops und Restaurants auch im öffentlichen Bereich sogar an Heiligabend, dem ersten und zweiten Feiertag, an Silvester und an Neujahr geöffnet. Im Reisemarkt auf den Ebenen 2 und 3 halten die über 40 Reisebüros noch die neuesten attraktiven Angebote für Kurzentschlossene bereit. Nähere Informationen zu den Shops, Restaurants und Reisebüros im Düsseldorfer Terminal liefert die Flughafenwebsite, darunter auch, wie sich das Auto günstig am Flughafen abstellen lässt.

Öffnungszeiten an den Feiertagen

Shops und Restaurants Reisemarkt REWE City-Markt
Heiligabend (24.12.) 07:30 bis 17:00 Uhr 10:00 bis 14:00 Uhr 05:00 bis 17:00 Uhr
Erster Feiertag (25.12.) 07:30 bis 19:00 Uhr 13:00 bis 17:00 Uhr 05:00 bis 22:00 Uhr
Zweiter Feiertag (26.12.) 07:30 bis 19:00 Uhr 13:00 bis 17:00 Uhr 05:00 bis 22:00 Uhr
Silvester (31.12.) 07:30 bis 19:00 Uhr 10:00 bis 14:00 Uhr 05:00 bis 22:00 Uhr
Neujahr (01.01.2018) 07:30 bis 19:00 Uhr 13:00 bis 17:00 Uhr 05:00 bis 24:00 Uhr

CityAirbus kann bald angetestet werden

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CityAirbus schafft einen weiteren wichtigen Meilenstein: die Fertigstellung und das „Power-on“ des Iron-Bird-Bodenprüfstands in Taufkirchen bei München. Dies ermöglicht die Überprüfung des gesamten elektrischen Antriebssystems des CityAirbus, welches vom Airbus Systemhaus Elektrisches Fliegen entwickelt wurde.

Auf dem ersten vollelektrischen Prüfstand kann die gesamte Antriebssystemkette erprobt werden – von der Flugsteuerung bis hin zu den dynamischen Belastungen der Propeller. So lässt sich das elektrische, mechanische und thermale Verhalten aller Komponenten prüfen. Nachdem die Reife auf der Testanlage nachgewiesen wurde, soll das Antriebssystem Mitte 2018 in den Demonstrator integriert werden.

CityAirbus ist ein autonom fliegendes, senkrecht startendes und landendes batteriebetriebenes Elektroluftfahrzeug für den Passagiertransport im städtischen Luftverkehr. CityAirbus ist für die schnelle, kostengünstige und umweltverträgliche Beförderung von bis zu vier Fluggästen in verkehrsreichen Städten ausgelegt.

CityAirbus wesentlich abgebildet

Der Iron-Bird-Prüfstand bildet die Architektur des CityAirbus einschließlich der Motoren, Leistungselektronik und Verteiler ab. Diese wurden von Siemens im Rahmen der Kooperationsvereinbarung zwischen Airbus und Siemens zur Entwicklung elektrischer Antriebe entwickelt und gefertigt.

Auch die Entwicklung des CityAirbus-Demonstrators ist inzwischen angelaufen. Die ersten Strukturteile sind bereits gefertigt und werden in Kürze montiert. Diese wichtigen Entwicklungsschritte ebnen den Weg für den Erstflug des CityAirbus bis Ende 2018.

Airport Friedrichshafen mit finanzieller Planungssicherheit

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Das Maßnahmenpaket zur finanziellen Restrukturierung des Bodensee-Airports erhält eine deutliche Bestätigung durch die Gremien der Stadt Friedrichshafen und des Bodenseekreises. Damit können alle notwendigen Investitionen bis 2022 wie vorgesehen getätigt und der Flughafen langfristig stabil aufgestellt werden. Ebenso wird damit eine höhere Entschuldung ermöglicht. Der Gemeinderat der Stadt Friedrichshafen und der Kreistag des Bodenseekreises haben dem vorgelegten Maßnahmenpaket zugestimmt. Die Restrukturierung sieht für die kommenden drei Jahre seitens der Gesellschafter neue Darlehen in Höhe von insgesamt 17,4 Mio. Euro vor. Davon werden 12,0 Mio. Euro für die Tilgung von bisherigen Darlehen verwendet, um die Zinslast zu senken. Mit den verbleibenden 5,4 Mio. Euro wird ein Teil der anstehenden Investitionskosten (insgesamt rund 13,2 Mio. Euro) bis 2022 gedeckt.

Claus-Dieter Wehr, Geschäftsführer der Flughafen Friedrichshafen GmbH: „Diese Zusage gibt uns den nötigen Rückhalt für die weitere aktive Entwicklung des Bodensee-Airport. Die Rahmenbedingungen des Marktes bleiben herausfordernd. Mit der jetzt erhöhten Darlehenssumme sehen wir diese Unterstützung noch mehr als Verpflichtung, alle eingeleiteten Maßnahmen in unserem Unternehmen konsequent umzusetzen und so das in uns gesetzte Vertrauen zu erfüllen.“

Der Bodensee-Airport ist der südlichste Verkehrsflughafen Deutschlands und liegt unweit von Österreich und der Schweiz. Der FDH bietet ein breites Spektrum an direkten Flugverbindungen etablierter Fluggesellschaften sowie viele Umsteigeverbindungen an. Direkten Anschluss vom Bodensee-Airport an das weltweite Streckennetz bieten im Linienverkehr Lufthansa (mehrfach täglich) über das Star Alliance-Drehkreuz in Frankfurt und Turkish Airlines (wieder ab Sommer 2018) über ihren Hub in Istanbul mit mehr als 280 erreichbaren Destinationen.

Teststand für Triebwerk-Verdichter: ICD-Rig in Betrieb

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MTU Aero Engines, das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und GKN Aerospace Engine Systems, Schweden wollen für das europäische Forschungsprogramm Clean Sky 2 das Verdichtungssystem von Triebwerken optimieren und leichter machen.

Die neuen Technologien könnten bereits in die nächste Getriebefan-Generation einfließen. Beim DLR in Köln wurde jetzt die Testkampagne des sogenannten ICD-Rigs offiziell gestartet. ICD steht für Inter Compressor Duct und bezeichnet den Übergangskanal zwischen Niederdruck- und Hochdruckverdichter. Ziel ist es, Niederdruckverdichter, ICD und Hochdruckverdichter noch besser aufeinander abzustimmen, um neue Potenziale für noch kerosinsparendere Triebwerke zu identifizieren und auszuschöpfen.

Ein wichtiger Schritt auf diesem Weg ist das systematische Vermessen der Strömungsverhältnisse in kurzen, steilen Übergangskanälen (ICDs). Zu diesem Zweck wurde beim DLR-Institut für Antriebstechnik in Köln, dem MTU-Kompetenzzentrum (CoC) für Antriebssysteme, ein komplett neues Windkanal-Rig aufgebaut.

Einzigartige Testmöglichkeiten

Der offizielle Testbetrieb wurde in Anwesenheit von Vertretern der drei Partner – MTU, DLR und GKN Aerospace Engine Systems aufgenommen. Laut Dr. Gerhard Ebenhoch, Leiter Technologie Management, werden für die MTU, die die Systemführerschaft innehat, in dieser Zusammenarbeit die Stärken der Partner bestens integriert – die Kompetenz von GKN bei großen statischen Komponenten, die Erfahrung des DLR im Bereich Versuch sowie die Verdichter- und Systemkompetenz der MTU.

Das DLR als nationales Forschungszentrum hat eine Schlüsselrolle bei der fortschrittlichen Entwicklung des gesamten Lufttransportsystems inne. Besonders große Fortschritte machten dabei in den letzten Dekaden die Antriebe. Mit diesem einzigartigen ICD-Rig wird nun ein weiterer großer Schritt mit MTU und GKN eingeleitet. Und Robert Lundberg von GKN Aerospace Engines sieht für GKN hier die Gelegenheit, Technologien, die einen hohen Reifegrad aufweisen, auf einem weltweit einzigartigen Prüfstand zu testen. In Schweden wäre dies nicht möglich. Dies verdeutliche den enormen Stellenwert, den eine europäische Zusammenarbeit hat.

Für das Clean Sky 2 Joint Undertaking sendete der Projektkoordinator des Bereichs Trieb-werksforschung Jean-Francois Brouckaert Glückwünsche: „Die neue Testeinrichtung erlaubt es uns wichtige Gemeinschafts-Forschung in der EU für das Triebwerk der nächsten Genera-tion zu betreiben. Gratulation an MTU, DLR und GKN zur Erreichung dieses bedeutenden Meilensteins. Ein schönes Beispiel für die sich ergänzende numerische und experimentelle Arbeit.“

Messtechnik in höchster Detailtiefe

Das ICD-Rig vermisst die Kanalströmung in noch nie dagewesener Detailtiefe: 500 Druckmessstellen, Sondenmessungen in drei Traversierungsebenen, Laserverfahren und Turbulenzsonden erlauben einen präzisen Einblick in die Strömung. Dr. Gerhard Kahl, Leiter Technologie-Demonstratoren und -Rigs bei der MTU ist sich sicher, das die Tests unser Verständnis der Strömung im ICD ein deutliches Stück voranbringen, um in Zukunft mit besonders kompakten Entwürfen die Baulänge und damit das Gewicht der Triebwerke weiter verringern zu können. Und so soll es weitergehen: Im Laufe des nächsten Jahres sollen drei verschiedene ICD-Konfigurationen getestet werden. Aufbauend auf den erzielten Ergebnissen soll 2019 ein Zwei-Wellen-Rig ausgelegt und ein Jahr später gebaut werden. Ab dem Jahr 2021 will man dann Nieder- und Hochdruckverdichter gemeinsam testen.

Das Technologieprogramm Clean Sky 2 läuft unter dem EU-Rahmenprogramm Horizon 2020, wurde 2014 gestartet und soll 2024 enden. Es ist das Nachfolgerprogramm von Clean Sky 1, dem größten jemals in der EU gestarteten Luftfahrtforschungsprogramms. Übergeordnetes Ziel ist es, die Luftfahrt noch sauberer und effizienter zu machen. Die MTU verantwortet neben dem ICD-Rig, dessen Testbetrieb jetzt gestartet wurde, einen Triebwerksdemonstrator. Strategische MTU-Partner (Core Partner) sind das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt und GKN Aerospace Engine Systems.

Ryanair will Tarifverhandlungen am 20.12. beginnen

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Kurz nach der erneuten Aufforderung der Vereinigung Cockpit (VC) an Ryanair zu Tarifverhandlungen teilte Ryanair mit, am 20. Dezember 2017 die Verhandlungen beginnen zu wollen. Die Ryanair Tarifkommission der VC hat daraufhin entschieden, das Verhandlungsangebot anzunehmen und gleichzeitig dem Unternehmen zugesichert, dass bis einschließlich 20. Dezember 2017 keine Arbeitskampfmaßnahmen durchgeführt werden. Somit steht der Aufnahme von konstruktiven Verhandlungen nichts im Wege.

Das Angebot zu Tarifverhandlungen empfinden die Piloten als eine beachtliche Entwicklung, da sich das Unternehmen bislang immer strikt gegen die Aufnahme von Tarifgesprächen mit der VC gesperrt hatte. Jetzt will man schnell in einen konstruktiven und lösungsorientierten Verhandlungsprozess finden.

Wichtig ist, dass Ryanair in den Verhandlungen klar zeige, dass auch die Airline an dem Abschluss von Tarifverträgen interessiert ist. Sollten sich die Verhandlungen nur als Scheingespräche entpuppen, die nur das Ziel haben, eventuelle Streiks bis nach Weihnachten zu verzögern, werde es eine klare Antwort der Piloten darauf geben, so die Pilotenvertreter.

12.000.000. Passagier am Flughafen Köln Bonn 2017

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Wenige Tage vor Weihnachten gab es am Flughafen schon Geschenke: Heute Vormittag begrüßte der Köln Bonn Airport seinen 12-millionsten Fluggast in diesem Jahr. Mit einem Eurowings-Fluggutschein wurde Anke Zirpins aus Hilden in Terminal 1 empfangen. Damit hatte die 44-Jährige nicht gerechnet. Sie war zum Airport gekommen, um mit Eurowings in den Kurzurlaub nach Klagenfurt zu starten. Flughafenchef Michael Garvens begrüßte Anke Zirpins vor dem Abflug persönlich. Über Frau Zirpins, freute sich der noch-Airport-Chef Garvens aber ganz besonders. Mit Ihr durchbricht der Flughafen zum ersten Mal in seiner Geschichte in einem Jahr die 12-Millionen-Schallmauer. Dieses Ereignis zeigt einen stetigen Erfolgskurs, auf dem sich der Airport befinde, so Garvens.

Bis zum Ende des Jahres rechnet der Flughafen mit einem weiteren Rekordergebnis. Insgesamt werden 2017 über 12,3 Millionen Passagiere in Köln/Bonn gestartet oder gelandet sein. Das bedeutet ein Plus von vier Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Bombe aus dem Weltkrieg

Der Fund einer Weltkriegsbombe im Kölner Stadtteil Ensen-Westhoven hatte zudem gestern Auswirkungen auf den Flugbetrieb am Flughafen Köln/Bonn. Wegen der Entschärfung konnten ab 17:30 Uhr keine Starts und Landungen stattfinden. Die Einschränkungen wurden wieder aufgehoben, sobald die Entschärfung abgeschlossen war.

Eurofighter erhält Luft-Boden-Fähigkeit mit GBU-48

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Der Eurofighter – ursprünglich als reines Jagdflugzeug für den Luftkampf konzipiert – erhält jetzt eine erste Befähigung in der so genannten Luft-Boden-Rolle. Am 18. Dezember 2017 wurde beim Taktischen Luftwaffengeschwader 31 „Boelcke“ in Nörvenich dieses neue Kapitel in der Fähigkeitsentwicklung des Eurofighter aufgeschlagen. Es stellt ein wichtiges Element der Bündnis- und Landesverteidigung dar und war der NATO von deutscher Seite für 2018 als Kernfähigkeit angezeigt worden. Die laser- und GPS-gesteuerte Bombe GBU-48 – entwickelt zur Bekämpfung möglicher Ziele am Boden – wurde im Rahmen eines Appells an die Luftwaffe übergeben.

Die Übergabe in Nörvenich wurde von Generalmajor Klaus Veit, Vizepräsident des BAAINBw, und Generalmajor Günter Katz, Kommandeur Fliegende Verbände im Luftwaffentruppenkommando, vorgenommen. Die erfolgreichen Erprobungen mit der GBU-48 am Eurofighter wurden im Jahresverlauf von der Wehrtechnischen Dienststelle 61 des Bundesamtes für Ausrüstung, Information und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw) gemeinsam mit der Luftwaffe durchgeführt, an deren Ende die Einsatzfähigkeit der Präzisionswaffe nachgewiesen werden konnte.

Gerüstet für unbekannte Herausforderungen

Mit der neuen Bewaffnung werde die Luftwaffe künftig „auch auf Herausforderungen reagieren können, die wir heute noch nicht kennen“, so General Katz anlässlich der symbolischen Übernahme. Mit den kürzlich erteilten Genehmigungen zur Nutzung „wurde nun auch das letzte Mosaiksteinchen gelegt, um eine allwetter- und präzisionsfähige Luft-Boden-Rolle zu realisieren. Die Herausforderung besteht fortan darin, die neue Fähigkeit durch Ausbildung der Techniker und Piloten breit aufzustellen“, erklärte General Katz.

Eurofighter trägt bis zu vier GBU-48

Die Guided Bomb Unit-48 besteht aus dem Bombenwirkkörper MK 83, einem Leitwerk und einem GPS-gesteuerten Lenk- und Steuerteil mit integriertem passiven Laserzielsuchkopf. Sie dient der präzisen Bekämpfung von stationären weichen bis leichtgehärteten Zielen unter nahezu allen Sicht- und Wetterbedingungen sowie zur Bekämpfung von sich bewegenden Zielen bei optischen Sichtbedingungen. Die GBU-48 verfügt dabei über eine Reichweite von bis zu 25 Kilometern und trifft ihr Ziel mit einer Abweichung von weniger als zehn Metern. Ihre Länge beträgt 368 Zentimeter, das Gewicht beläuft sich auf 504,5 Kilogramm. Der Eurofighter kann mit bis zu vier dieser Bomben bewaffnet werden.

Das Taktische Luftwaffengeschwader 31 „Boelcke“ ist der erste von vier Eurofighter-Verbänden der Luftwaffe, der die Einsatzfähigkeit in der Luft-Boden-Rolle sicherstellt. Zeitgerecht zum Jahreswechsel steht das Waffensystem Eurofighter ab Januar 2018 der NATO Response Force (NRF) – der schnellen Eingreiftruppe des Bündnisses – als Jagdbomber zur Verfügung.

Flugsportgruppe und Nikolaus hoffen auf Flugwetter

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Am Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO) fliegt üblicherweise der heilige Nikolaus mit seinem Flugschlitten ein, was große Begeisterung bei den Peterchens Mondfahrt-Kindern im DLR und der DLR-Flugsportgruppe auslöst. Nach mehreren Jahren ‚sommerlicher‘ Temperaturen zum Nikolausfliegen hatte das Wetter in diesem Jahr allerdings nicht nur einen Strich durch die Rechnung gemacht was das tatsächliche Flugerlebnis anbelangt.

Das nasskalte Wetter sorgte auch dafür, dass sich das französische Lufttaxi nicht einmal zum Rollen anwerfen lassen wollte. Und so war der Nikolaus am Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO) schneller gelandet, als es manche vermutet hatten. Aber das schmälerte aber die Begeisterung der Kleinen in keinster Weise. Noch nie in der 16-jährigen Tradition dieser Veranstaltung hatten so viele Kinder, Eltern und Großeltern teilgenommen.

Und der Nikolaus gab wirklich alles, um keinen Zweifel an seiner Echtheit aufkommen zu lassen, auch wenn einige Augen eine gewisse Skepsis vermuten ließen. Herzlicher Dank galt auch in diesem Jahr allen teilnehmenden Helfern, Gönnern & Sponsoren für diese besondere Flughafenerlebnis.

Hubschrauber „Christoph 43“ hat jetzt 50.000 mal geholfen

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Seit über 40 Jahren steht er für die schnelle notärztliche Versorgung der Menschen in der Region bereit: „Christoph 43“ der DRF Luftrettung. Nun freute sich die Station über einen besonderen Meilenstein, denn sie wurde zum 50.000. Einsatz seit ihrer Gründung alarmiert.

Eine ältere Frau hatte einen Schlaganfall erlitten, sie musste für eine dringende Operation schnellstmöglich vom Ortenau-Klinikum in das Universitätsklinikum Freiburg geflogen werden. Gegen halb zehn am Morgen wurden die rot-weißen Luftretter für den dringenden Patiententransport nach Lahr gerufen. Der Pilot ließ die beiden Triebwerke an, Notarzt und Notfallsanitäter nahmen auf ihren Sitzen Platz und schon war das Team in der Luft. Wenig später kam der Landeplatz in Lahr in Sicht und der Pilot setzte zur Landung an. Konzentriert und zügig wickelten das medizinische Hubschrauberteam, die Ärzte und die Pflegekräfte der Klinik die Übergabe der lebensgefährlich erkrankten Patientin in den Hubschrauber ab.

Laut Notfallsanitäter schwebte die Frau in Lebensgefahr, jede Minute zählte. Bei der Übergabe zahlte sich aus, dass wir solche Szenarien immer wieder in Trainings üben und so alles sehr zügig und trotzdem sicher abwickeln konnten.“ In Freiburg angekommen übernahm das Schockraumteam der Uniklinik die Patientin für die weitere Versorgung.

Luftrettungsstation Karlsruhe

„Christoph 43“, der mit einem Piloten, einem Notarzt und einem Notfallsanitäter besetzte Hubschrauber der DRF Luftrettung, ist täglich von 07:00 Uhr morgens bis Sonnenuntergang einsatzbereit. Orte im Umkreis von 60 Kilometern kann er in maximal 15 Flugminuten erreichen. Das Einsatzgebiet umfasst den Leitstellenbereich Karlsruhe sowie die Landkreise Rastatt, Baden-Baden, Ortenau, südliche Weinstraße, Germersheim, Pirmasens, Pforzheim, Calw, Freudenstadt und Rhein-Neckar. Zur Finanzierung ihrer Arbeit ist die gemeinnützig tätige DRF Luftrettung auf die Unterstützung von Förderern und Spendern angewiesen.

777-ER erste Boeing für Avation PLC

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Boeing und der Flugzeugverleaser Avation PLC haben ihr erstes Flugzeug ausgetauscht. Die Premiere-Boeing ist eine 777-300ER (Extended Range), welche bald für Philippine Airlines fliegen wird.

Der zweistrahlige Airliner soll die Passagierzahlen auf den Langstrecken der Airline ankurbeln. Acht B777 fliegen bereits für Philippine Airlines ab der Westküste. Die neuen Flugzeuge des Typs sollen den transpazifischen Verkehr verstärken. Das aktuelle Flugzeug ist die zehnte Boeing 777-ER für die nationale Fluggesellschaft der Philippinen.

777-300ER hat die stärksten Triebwerke

Philippine Airlines erhielt die neunte 777-300ER vorige Woche. Die neuesten Maschinen sollen insbesondere von der Hauptstadt Manila in die USA fliegen. Dazu wird die neue Triple-Seven direkt vom Boeing-Werk in Everett, Washington, nach Vancouver in British Columbia überführt, von wo aus es mit Passagierflügen nach Manila startet. Die 777-300ER ist mit den stärksten zivielen Flugzeugtriebwerken der Welt, den GE90-115B, ausgerüstet. Sie kann bis zu 386 Passagiere in drei Klassen bis zu 7.825 Nautische Meilen (ca. 14.490 Kilometer) befördern.

LHT neue Heimat für Azubis der Air Berlin Technik

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Gute Nachricht vor den Weihnachtagen: Die Lufthansa Technik AG wird mit Wirkung zum 01. Januar 2018 neuer Ausbildungsbetrieb für rund ein Dutzend junger Menschen, die derzeit bei der Air Berlin Technik eine Ausbildung machen. Damit erhalten alle angehenden Fluggerätmechaniker und -elektroniker der insolventen airberlin aus den Jahrgängen 2015 bis 2017 die Möglichkeit, ihre Wunschausbildung abschließen zu können. Diese Vereinbarung haben jetzt Lufthansa Technik und die Vereinigte Dienstleistungsgewerkschaft ver.di getroffen, nachdem der neue Eigentümer der Air Berlin Technik Sparte eine Weiterführung der Ausbildungsverhältnisse ausgeschlossen hatte.

Die Gesamtzahl der bei der Lufthansa Technik Gruppe in Deutschland in Ausbildung oder einem Dualen Studium engagierten Menschen erhöht sich damit auf knapp 600. Aktuell bereiten sich Lufthansa Technik und Lufthansa Technical Training vertraglich und inhaltlich auf die Übernahme der Auszubildenden in Düsseldorf und Frankfurt vor und freuen sich auf den gemeinsamen Start im neuen Jahr.

Bezirksregierung Münster überreicht DTM EASA-Zertifikat

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Heute wurde dem Dortmunder Flughafen von der Bezirksregierung Münster als zuständige Luftfahrtbehörde das EASA-Zertifikat zur Sicherheit im Flugbetrieb überreicht. Damit erfüllt der Dortmund Airport die einheitlichen und verbindlichen Vorgaben zur Sicherheit in der europäischen Luftfahrt aus der EU-Verordnung Nr. 139/2014.

Darin enthalten sind Maßgaben für die Organisation, den Betrieb und die Infrastruktur von Flugplätzen im Zuständigkeitsbereich der EASA. Bis zum 31. Dezember 2017 müssen alle Verkehrsflughäfen auf die im Jahr 2014 von der European Aviation Safety Agency (EASA) aufgestellten, definierten Sicherheitsprozesse und Vorgaben hin geprüft worden sein und dem Regelwerk entsprechen.

Sicherheit nach internationalen Standards

Flughafengeschäftsführer Udo Mager bedankte sich bei der Zertifikatsübergabe für die gute Zusammenarbeit bei der Begleitung des stringenten und ambitionierten Prozesses hin zur Zertifizierung: „Wir konnten für unseren Flughafen Rahmenbedingungen bestätigen bzw. schaffen, die über die nationale Betriebserlaubnis hinausreichen. Und um die zusätzlichen, gehobenen Anforderungen der EASA an die Sicherheit von Verkehrsflughäfen zu erfüllen, haben wir in den letzten Monaten intensiv und ergebnisorientiert an der Umsetzung gearbeitet.“

Die Vorgaben der EASA beziehen sich unter anderem auf die Markierungen auf den Flugbetriebsflächen, Befeuerungsanlagen oder verschiedene Einsatzprozesse auf dem Flughafenareal. Am Dortmund Airport wurde zum Beispiel das Markierungskonzept im Hinblick auf die Anforderungen der EASA optimiert und dessen Umsetzung für 2018 eingeplant.

Die EASA ist zuständig für die Gewährleistung der Sicherheit und des Umweltschutzes in der Luftfahrt in Europa. Auf dem Bild: Bernd König (3. von links), Leiter der Abteilung 2 bei der Bezirksregierung Münster, überreicht Flughafengeschäftsführer Udo Mager (Mitte) das wichtige EASA-Zertifikat im Beisein von Mitarbeitern des Luftfahrtdezernats.

Germania erschließt Sommerziele ab FMO

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Germania hat jetzt schon den Sommerflugplan 2018 ab Münster/Osnabrück freigeschaltet. Im kommenden Sommer fliegt die Airline vom FMO zu 16 verschiedenen Zielen, vornehmlich rund um das Mittelmeer, das Schwarze Meer und zu den Kanarischen Inseln. Bis zu 36-mal pro Woche starten die grün-weißen Flugzeuge vom FMO.

Germania wird auch im kommenden Jahr zwei Flugzeuge vom Typ Airbus A319 mit 150 Sitzplätzen am Flughafen Münster/Osnabrück stationieren. Germania verfügt am FMO über einen eigenen Warteraum, der in der Farben der Fluggesellschaft gestaltet wurde.

Ziele, an denen es immer warm ist

Mit zehn wöchentlichen Abflügen steht Mallorca ganz oben auf der Beliebtheitsskala. Aber auch neue Flugziele werden in 2018 angeboten. Gleich dreimal pro Woche fliegt Germania in die türkische Metropole Istanbul. Jeweils dienstags, donnerstags und samstags startet Germania zum Istanbuler Flughafen Atatürk. Germania ersetzt damit am FMO Turkish Airlines, die das Ziel bislang bedient hatten. Mit Thessaloniki wird es ein weiteres neues Flugziel am FMO geben. Immer montags und freitags geht es in die zweitgrößte Stadt Griechenlands.

Weiter können Fluggäste im nächsten Sommer mit Germania mehrmals wöchentlich zu beliebten Urlaubsregionen wie Faro an der portugiesischen Algarveküste, Málaga in Andalusien und auf die Kanarischen Inseln Fuerteventura, Gran Canaria, Teneriffa und Lanzarote fliegen. Neben Thessaloniki sind darüber hinaus die griechischen Inseln Kos, Rhodos und Kreta im Angebot. Am Schwarzen Meer bietet Germania Burgas und Varna und an der türkischen Riviera Antalya an. Auch der ägyptische Badeort Hurghada befindet sich im Flugplan.

Vorletzter Meilenstein an Passagierzahlen 2017 am HAJ

Am Freitag hat ein Passagier des Lufthansa-Fluges LH 2097 nach München Geschichte geschrieben: Als 5.700.000. Fluggast am Hannover Airport im Jahr 2017. Noch nie in der Geschichte des Flughafens sind so viele Menschen ab Hannover Airport geflogen.

Flughafen Geschäftsführer Dr. Raoul Hille überraschte Agnes Kozma aus Budapest mit zwei Tickets für die Strecke Hannover – München. Damit ist 2017 schon jetzt ein Spitzenjahr für den Flughafen. Bis Ende des Jahres sollen es sogar 5,8 Millionen Passagiere sein, und die Lufthansa-Gruppe hat daran großen Anteil. Eurowings, Swiss Air und Brussels Airlines gehören zu den Top Carriern am Hannover Airport.

München zieht an

Die Strecke nach München ist besonders stark gefragt. Zurzeit gibt es bis zu neun Flüge täglich in die bayerische Landeshauptstadt, und 2018 wird diese Frequenz noch weiter erhöht. Aber auch das wachsende Low-Cost-Angebot hat seinen Anteil am aktuellen Erfolgskurs. Darunter sind Urlaubsziele wie auch Business-Strecken. Der Rekord hat sich bereits im Sommer abgezeichnet. Seit April gab es am Hannover Airport jeden Monat ein Passagierwachstum im zweistelligen Prozentbereich gegenüber dem Vorjahresmonat.

High-Tech Schwimmer per Luftweg für Offshore in China

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Cargolux hat zwei übergroße Bojen von Luxemburg nach Xiamen in China geflogen. Die hochempfindlichen Messbojen sollen bei den geplanten Offshore-Windparks Zhangpu and Changle vor der Küste der südostchinesischen Provinz Fujian zum Einsatz kommen.

Die zwei Schwimmkörper wurden in Zusammenarbeit mit der Globaltrans Internationale Logistik GmbH aus Düsseldorf mit Spezialtransportern von Bremerhaven zum Flughafen Luxemburg gefahren. Die zwei High-Tech-Bojen haben eine Länge von jeweils 8,10 Metern und einen Durchmesser von 2,55 Metern und wiegen einzeln etwa 5,8 Tonnen. An Bord von zwei Cargolux 747-Frachtmaschinen wurden sie dann in die chinesische Küstenstadt Xiamen geflogen. Sowohl die Verladung in Luxemburg als auch das Entladen am Flughafen von Xiamen wurde von Cargolux gemäß den Vorgaben von Globaltrans und deren chinesischen Partnern übernommen.

Sonderanfertigung im Frachtraum

Nach ihrer Sonderabfertigung im Zoll wurden die beiden Bojen von Spezialtransportern zu ihrem Zielort gefahren, der Hafenstadt Fuzhou an der Taiwanstraße. Globaltrans samt Auftraggeber profitieren dabei von den Vorteilen des CV Jumbo und der Boeing 747-Frachtmaschinen des Cargo-Carriers.

Das Gewicht und die komplexen Abmessungen der Bojen mit ihrer empfindlichen Elektronik haben das Konstruieren spezieller Transportrahmen erfordert. Nur so konnte der sichere Transport gewährleistet werden. Das Zeitfenster für den Transport war extrem anspruchsvoll. Es habe keinen Spielraum für Komplikationen oder Verspätungen gegeben, so Globaltrans. Deshalb wurden für den Transport nach Xiamen die 747-Frachtmaschinen von Cargolux gewählt, denn die Airline hat die dafür nötige langjährige Erfahrung und maßgeschneiderte Lösungen für schwere und übergroße Transporte.

China setzt bei den Offshore-Windparks vor der Küste von Fujian erstmals Bojen mit einem so genannten „Floating LiDAR System“ ein, bei dem Windgeschwindigkeiten mit Hilfe von Laserstrahlen bis in eine Höhe von 200 Metern gemessen werden. Von ihrer Position auf der Meeresoberfläche aus können damit präzise Berechnungen der möglichen Stromproduktion der Offshore-Windenergie-Farmen angestellt werden. Die neuen chinesischen Offshore-Windparks haben eine geplante Kapazität von 2,8 Gigawatt.

DTM neue Ziele: 2.000.000 fest im Blick

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Das Erreichen der 2.000.000-Passagiergrenze zum Ende dieses Jahres bleibt das erklärte Ziel des Dortmunder Flughafens. In der letzten Aufsichtsratssitzung im laufenden Jahr 2017 wurde daher noch einmal gespannt ein Blick auf die Verkehrsentwicklung am Dortmund Airport gerichtet. Der Ruhrgebietsflughafen konnte die Passagierzahlen über das gesamte Jahr betrachtet kontinuierlich steigern. Die Quartalsbilanzen verdeutlichen den eingetretenen Passagierzuwachs: 1,8 Prozent Passagier-Plus im ersten Quartal, 2,7 Prozent Passagier-Plus im zweiten Quartal, 3,3 Prozent Passagier-Plus im dritten Quartal.

Das Plus in der Verkehrsentwicklung ist Resultat intensiver Airline-Akquise als Bemühung, neue attraktive Destinationen vom Dortmunder Flughafen anzubieten. Noch vor einer leichten gesteigerten Nachfrage und zum Teil erhöhten Frequenz auf bestehenden Routen wird das Wachstum insbesondere von Neuen Strecken seit Beginn der zweiten Jahreshälfte getragen. Die Einführung der neuer Flugverbindungen nach Thessaloniki (Ryanair), Varna (Wizz Air), Hurghada (Corendon Airlines Europe) und Wien (Eurowings) trägt erste Früchte.

Der Dortmunder Flughafen konnte so erfolgreich an den Wachstumspfad der ersten sechs Monate anknüpfen und die Passagierzahlen noch weiter steigern. Mit Abschluss des Monats November wurde schließlich ein Passagier-Plus von rund 13 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum verzeichnet. Die Verkehrszahlen der Monate September (plus 5,3 Prozent) und Oktober (plus sechs Prozent) waren auf dem Weg dahin richtungsweisend. Mit 1.842.135 Passagieren von Januar bis November 2017 rückt das Überschreiten der 2-Millionen-Passagiergrenze in greifbare Nähe. Zehn Jahre ist es her, dass diese Marke zuletzt übersprungen wurde.

Nachhaltigkeit auf der Agenda

Dem ersten Nachhaltigkeitsbericht 2013 und der Nachhaltigkeitserklärung im Jahr 2015 folgt nun ein Nachhaltigkeitsbericht, der zeigt, wie das Nachhaltigkeitsmanagement am Dortmund Airport weiterentwickelt und um neue Maßnahmen ergänzt wurde. Als Corporate Citizen (Unternehmen mitten in der Gesellschaft) fühlt sich der Ruhrgebietsairport in vielerlei Hinsicht verpflichtet. Er ist mit seinen Fluganbindungen zu über 30 Destinationen ein zentraler Baustein der Mobilitätsinfrastruktur im Land Nordrhein-Westfalen und gleichzeitig ein wichtiger Arbeitgeber in der Region.

Im Rahmen einer nachhaltigen Unternehmensentwicklung berücksichtigt der Dortmund Airport stets die Auswirkungen seines Handelns auf die Umwelt, die Gesellschaft, die Wirtschaft sowie auf seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Nachhaltiges Handeln und Wirtschaften mit dem Ziel, die Belastungen des Flughafenbetriebs für die Umgebung zu minimieren, gehören zur Maxime des Flughafens.

Im Jahr 2017 wurde erstmals eine Umfrage unter sogenannten Stakeholdern (Mitglieder von Interessens- und Anspruchsgruppen) zum Thema Nachhaltigkeit durchgeführt, um deren interne und externe Belange und Handlungsfelder zu identifizieren und künftig noch besser zu berücksichtigen. Der Nachhaltigkeitsbericht kann hier online aufgerufen werden.

Familienfreundliches Unternehmen (FamUnDo)

Der Dortmunder Flughafen engagiert sich bereits seit einigen Jahren sehr vielfältig, um familienfreundliche Rahmenbedingungen zu schaffen und die Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu fördern. Mit der Rezertifizierung als familienbewusstes Unternehmen (FamUnDo) durch die Wirtschaftsförderung Dortmund wird dem Flughafen sein unternehmerischer Einsatz zur Stärkung und Erhaltung einer gesunden Work-Life-Balance erneut attestiert.

Das Maßnahmenangebot für Flughafen-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter, das auf eine bessere Vereinbarkeit von Privatem und Beruf einzahlt, reicht von flexiblen Arbeitszeiten über geförderte Fitnessprogramme bis hin zu Fortbildung und themenspezifischen Workshops.

Infos für Weihnachts-Reisende am Flughafen Frankfurt

Weihnachten ist Reisezeit – mit dem Beginn der Weihnachtsferien in Hessen und Rheinland-Pfalz am kommenden Freitag, machen sich wieder besonders viele Menschen auf den Weg nach Hause zu ihren Familien oder in den Winterurlaub. Neben der Vorfreude auf Weihnachten steigt zu Ferienbeginn auch das Passagieraufkommen am Flughafen Frankfurt. Insbesondere für Freitag, Samstag und Sonntag empfiehlt der Flughafenbetreiber Fraport aus diesem Grund wieder besonders frühzeitiges Anreisen zum Airport. Alle Passagiere sollten sich spätestens zweieinhalb Stunden vor Abflug an ihren Check-in Schaltern einfinden.

Wer möglichst entspannt in den Urlaub starten möchte, der kann seine Schalternummer bereits vor der Anreise zum Flughafen online abrufen. Die Website und eine Frankfurt Airport App liefern darüber hinaus zahlreiche weitere Hinweise und Planungshilfen, um den Aufenthalt am Flughafen Frankfurt möglichst stressfrei und erlebnisreich zu gestalten.

Flughafentätigkeiten von zuhause aus vorbereiten

Insbesondere Reisende mit Kindern, Fluggäste mit eingeschränkter Mobilität sowie Passagiere mit Tieren finden hier wertvolle Anregungen. So können bereits von zu Hause aus der optimale Parkplatz gefunden, eingecheckt oder zusätzliche Services gebucht werden. Lagepläne, Restaurant-, Erlebnis- und Shopping-Tipps runden das Informationsangebot ab – und können dank des kostenlosen WLAN am Airport auch vor Ort jederzeit abgerufen werden.

Auf der Website befindet sich auch ein Link zum Frankfurt Airport Online Weihnachtsshop ­– dieser hat in Tagen vor Weihnachten einige Besonderheiten zu bieten: Neben klassischen Weihnachtsgeschenken wie Düften, Make-up, Schmuck und Taschen für Damen oder Uhren, Kopfhörern, Lederwaren und Spirituosen für Herren, finden sich außerdem zahlreiche Angebote für Kinder und kulinarische Köstlichkeiten für Gourmets. Sogar „Weihnachtsmuffel“ werden bei der großen Auswahl an Geschenkesets unter der Kategorie „Weihnachtsgeschenke für den Grinch“ fündig – und können die ausgewählten Artikel, genau wie alle anderen Fluggäste mit EU-Flugticket, online reservieren oder sich deutschlandweit nach Hause liefern lassen.

Möglichkeiten zum leichter verreisen

Für das Shoppen vor Ort und insbesondere für Passagiere, die es über die Feiertage in die Sonne zieht, bietet Fraport den Wintermantel-Service an: Für nur 50 Cent pro Tag und Stück sind Jacken und Mäntel bei der Gepäckaufbewahrung im Terminal 1 bis zur Rückkehr ihrer Besitzer sicher und gut aufgehoben.

Abgeben sollte man seinen Mantel jedoch erst nach einem Besuch auf der Besucherterrasse. Hier kann auch in der Weihnachtszeit direkt am Terminal 2 das spannende Treiben auf dem Vorfeld beobachtet werden – natürlich auch an Heiligabend und Silvester. An diesen beiden Tagen hat die Besucherterrasse von 10:00 bis 14:00 Uhr, an den Feiertagen regulär geöffnet. Wer den Flugzeugen noch näher sein möchte, hat zu denselben Öffnungszeiten außerdem die Möglichkeit, an einer der verschiedenen Flughafenrundfahrten teilzunehmen oder sein ganz persönliches Andenken aus dem Airport-Shop mit nach Hause zu nehmen.

Deutsche begrüßen professionellen Einstz von Drohnen

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Die Menschen in Deutschland sehen großes Potenzial in der Nutzung von Drohnen im zivilen Bereich. Dies ist ein Ergebnis aus einer repräsentativen Umfrage, die das Meinungsforschungsinstitut YouGov im Auftrag des neuen Verbands Unbemannte Luftfahrt durchgeführt hat. Bei Hilfseinsätzen im Katastrophenfall (89 Prozent), bei der Inspektion technischer Anlagen (80 Prozent) und in der Landwirtschaft (63 Prozent) ist die Zustimmung der Bevölkerung für eine Drohnennutzung beispielsweise besonders hoch. Unterstützt wird auch der polizeiliche Einsatz von Drohnen zur Beobachtung der Sicherheit im öffentlichen Raum (59 Prozent). Aber nur 28 Prozent der Befragten befürworten die Nutzung von Drohnen als Spielzeug.

Neben den Chancen, die die Zukunftstechnologie Drohne bietet, sehen die Bürger durchaus auch Risiken. Die größte Sorge verbinden die Menschen offenbar mit der Störung der Privatsphäre, denn 84 Prozent halten es für wahrscheinlich, dass durch Drohnen in diesem Bereich Probleme entstehen. 78 Prozent fürchten den Missbrauch für kriminelle Taten wie etwa Schmuggel. Ein großer Teil der Befragten (74 Prozent) sieht in unbemannten Fluggeräten auch ein Gefährdungspotenzial für den Luftverkehr.

Kennzeichnung für Drohnen und Registrierung

Die Bürger wünschen sich klare Regeln für die Drohnennutzung. Die Mehrzahl der Befragten ist für verpflichtende Informationen durch Verkäufer (90 Prozent) und für eine eindeutige Kennzeichnung und Registrierung der Drohnen und ihrer Nutzer (88 Prozent). Eine Versicherungspflicht für Drohnennutzer erachten 86 Prozent der Befragten als sinnvoll.

Vor diesem Hintergrund sehen die Geschäftsführer des Verbands Unbemannte Luftfahrt, Matthias von Randow und Volker Thum, Handlungsbedarf auf Seiten des Gesetzgebers. Die deutsche Drohnenverordnung sei ein erster wichtiger Schritt. Doch die Sicherheitsstandards in der unbemannten Luftfahrt müssten weiterentwickelt werden. So müsste man im Gefährdungsfall nachverfolgen können, wer die Drohne gesteuert hat.

Es brauche daher dringend eine gesetzliche Registrierungspflicht. Hilfreich wäre auch ein ‚Beipackzettel‘, der über geltende Regelungen und mögliche Risiken des Drohnenbetriebs aufklärt. Denn nur wenn Drohnen ohne Gefährdung für den gesamten Luftverkehr in den Luftraum integriert werden, werde sich das große Potenzial der zivilen Nutzung von Drohnen ausschöpfen lassen, so der Verband.

Die gesamte Industrie steht für ‚safety first‘, und dies gilt folgich auch für die Luftfahrt. Folglich auch für die unbemannte Lufthfahrt. Für die deutschen Hersteller von kommerziell genutzten Drohnen sind klare und eindeutige Verhaltensregeln im Luftraum sowie die Einhaltung von Sicherheitsstandards unabdingbar. Es kam bereits zu Zusammenstößen mit Airlinern und Behinderungen etwa von Einsatzluftfahrzeugen der Polizei oder von Rettungsfliegern.

Fliegen ohne Pilot? Nein danke

In einem zweiten Themenkomplex hat YouGov nach der Akzeptanz autonomer Mobilität gefragt. Im Bahnverkehr befürworten 36 Prozent der Befragten die Fortschritte in diesem Bereich. Im Bereich der Luftfahrt ist die Skepsis größer: Nur 15 Prozent sprechen sich für autonomes Fliegen ohne Piloten im Cockpit aus; immerhin 26 Prozent können sich autonom gesteuerte Frachtflugzeuge vorstellen, was prinzipiell auch schon möglich ist.

Der Verband Unbemannte Luftfahrt ist eine gemeinsame Initiative des Bundesverbands der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL) und des Bundesverbands der Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie (BDLI). Er setzt sich für die nachhaltige und vor allem sichere Erschließung des Marktes für unbemannte Luftfahrtsysteme ein. Eine zentrale Aufgabe des Verbands ist es, neben den Chancen durch den flächendeckenden Einsatz von unbemannten Luftfahrtsystemen auch die damit verbundenen Herausforderungen zu lösen.

Die verwendeten Daten beruhen auf einer Online-Umfrage der YouGov Deutschland GmbH, an der 2020 Personen zwischen dem 24.10.2017 und 26.10.2017 teilnahmen. Die Ergebnisse wurden gewichtet und sollen repräsentativ für die deutsche Bevölkerung ab 18 Jahren sein.

Lufthansa Cargo macht mehr Flüge für Weihnachspost

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Damit die enorme Fülle von Weihnachtspost und Päckchen zwischen Deutschland und den USA reibungslos und rechtzeitig bewältigt wird, hat Lufthansa Cargo die Frachtkapazitäten für die Deutsche Post AG kurzfristig erweitert. Seit Mitte November und noch bis kurz vor Heiligabend geht jeweils montags eine MD-11 der Lufthansa Cargo auf der Strecke Frankfurt – New York/JFK – Frankfurt an den Start. Insgesamt sechsmal wird der Atlantik dabei in beiden Richtungen überquert – exklusiv für die Deutsche Post, speziell im Dienst von Santa Claus.

Sechs Wochen vor Weihnachten wird Airmail/eCommerce für kurzfristige und termingebundene Sendungen enorm nachgefragt, wie Alexis von Hoensbroech, Vorstand Produkt und Vertrieb der Lufthansa Cargo, erläutert. Wie schon in den vergangenen Jahren wurden die Kapazitäten exklusiv für den engen Partner Deutsche Post AG hochgefahren. 2017 stellt allerdings eine Besonderheit dar, denn noch nie zuvor musste innerhalb dieser kurzen Zeit so viel zusätzlicher Frachtraum organisiert werden.

Trotz des hohen Aufwandes sei diese Maßnahme aber eine Selbstverständlichkeit, betont von Hoensbroech. Es sind eben sehr viele Geschenke, die nur dank der zusätzlichen Flüge rechtzeitig unter dem richtigen Baum landen. Außerdem unterstütze man damit gerade in Deutschland viele kleinere und mittelständische Unternehmen und eCommerce Plattformen darin, in der umsatzstärksten Zeit des Jahres Anschluss an die großen internationalen Player zu erhalten.

60 Tonnen Fracht pro MD-11

In Zahlen: Sechsmal fliegt eine zusätzliche MD-11 in der Vorweihnachtszeit die Strecke FRA – JFK – FRA. Pro Flug können dabei 60 Tonnen Fracht mitgenommen werden – das meiste davon Weihnachtsbotschaften, Glückwünsche und Geschenke. Der erste Flieger startete bereits am 13. November, der letzte Flug geht am 18. Dezember von FRA nach JFK und fliegt von dort am 19.12. zurück.

Airmail/eCommerce ist ein Produkt von Lufthansa Cargo, um wichtige Briefe und Pakete auf dem schnellsten Weg dem Empfänger zu übermitteln. Ein maßgeschneiderter Flugplan, ein starkes Netzwerk mit vielen Kooperationspartnern, vor allem aber die drei Airmail-Hubs in Frankfurt, München und Wien sind hierbei Garanten für eine termingerechte Auslieferung. Im Airmail Center Frankfurt bündeln sich die Kompetenzen dreier ausgemachter Logistikprofis: Dank Lufthansa Cargo, dem Flughafenbetreiber Fraport AG und der Deutschen Post DHL werden täglich bis zu 400 Tonnen internationale Luftpost schnell und effektiv abgefertigt.

Mission „Heinrich Hertz“: Auftrag an OHB erteilt

„Heinrich Hertz“: Damit dieser neue Kommunikationssatellit Made in Germany 2021 Wirklichkeit werden kann, wurde am 14. Dezember 2017 im Raumfahrtmanagement des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) mit der Unterzeichnung des Startvertrages zwischen der OHB System AG und Arianespace der Grundstein gelegt.

Der deutsche Kommunikationssatellit und Technologiedemonstrator „Heinrich Hertz“ soll dann in der Endmontagehalle Bâtiment d’Assemblage Final (BAF) im europäischen Weltraumbahnhof Kourou (Französisch-Guyana) fertig auf eine Ariane 5-Rakete montiert werden und frisch betankt in Richtung Startplatz rollen. Am Tag darauf hebt der europäische Träger ab und setzt den 3,5-Tonnen schweren Satelliten auf einer geostationären Transferbahn ab.

„Mit Heinrich-Hertz unterstreicht Deutschland erneut seine Kompetenz beim Bau von Kommunikationssatelliten. Mit der Entscheidung für Ariane 5 ist die Wahl auf einen der bewährten Partner gefallen. Wir erwarten eine gute Zusammenarbeit in dieser deutschen Mission“, betonte Dr. Gerd Gruppe, als DLR-Vorstand zuständig für das Raumfahrtmanagement.

Großes Startfenster zum Gelingen der Mission

„Für diesen Ariane 5-Flug ist es uns zudem gelungen, ein möglichst großes Startfenster auszuhandeln. Die Startoption liegt von Mitte des Jahres 2021 bis Ende des Jahres 2022. Auch dank dieses großen Startfensters steht dem Gelingen dieser wichtigen Mission für die Satellitenkommunikation in Deutschland nun nichts mehr im Wege“, erklärte Dr. Gruppe. Denn in Zeiten von Digitalisierung und Big Data müssen immer größere Datenvolumen schnell und zuverlässig transportiert werden können. Dies ermöglichen neuen Technologien, wie sie auf „Heinrich Hertz“ im Weltraum erprobt werden.

Mit der Mission stellt Deutschland international seine Schlüsselkompetenzen in den Nutzlast- und Plattform-Technologien geostationärer Satelliten unter Beweis und sichert seine Systemfähigkeit in diesen Bereichen. Neben den neuen Technologien, die unter den extremen Bedingungen des Weltalls mit enormen Temperaturschwankungen, Schwerelosigkeit und Vakuum getestet werden sollen, werden rund 20 Experimente zur Kommunikations-, Antennen- und Satellitentechnik durchgeführt.

Während „Heinrich Hertz“ die Erde in einer Höhe von rund 36.000 Kilometern auf einer geostationären Umlaufbahn umkreist, werden diese an Bord des Satelliten autonom durchgeführt, deren Daten zur Erde gesendet und von den beteiligten Forschungseinrichtungen und Industrieunternehmen ausgewertet.

Zusammenarbeit zur Realisierung

Auch bei der Realisierung des Projekts beschreitet Deutschland mit „Heinrich Hertz“ neue Wege: Die Mission wird ressortgemeinsam durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) und das Bundesministerium der Verteidigung (BMVg) durchgeführt. Dabei liegt die Federführung für das Gesamtprojekt beim Raumfahrtmanagement, dass durch beide Ministerien beauftragt wurde. Gebaut, getestet und gestartet wird „Heinrich Hertz“ von der Firma OHB System AG in Bremen, die auch für die Entwicklung und Design des Satelliten verantwortlich war.

Die neuartigen Technologien und zugehörigen Kommunikations-Experimente stammen von mehr als 40 kleinen und mittelständischen Unternehmen sowie wissenschaftlichen Instituten aus Deutschland. Die Projektplanung und -durchführung obliegt dem DLR Raumfahrtmanagement. Gefördert wird die Heinrich Hertz-Satellitenmission durch das DLR Raumfahrtmanagement mit Mitteln des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) und realisiert in Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium der Verteidigung (BMVg).

Name würdigt großen Hamburger Entdecker

„Heinrich Hertz“ soll die Erde auf einer geostationären Umlaufbahn in einer Höhe von rund 36.000 Kilometern umkreisen. An Bord befinden sich neben neuen Technologien, die unter Weltraumbedingungen getestet werden sollen, rund 20 Experimente zur Kommunikations-, Antennen- und Satellitentechnik.

Benannt wurde der Kommunikationssatellit nach dem deutschen Physiker Heinrich Rudolf Hertz. Geboren am 22. Februar 1857 in Hamburg widmete er seine Forschung vor allem der Analyse elektromagnetischer Wellen. Im Jahr 1886 gelang es ihm erstmalig, elektromagnetische Wellen im freien Raum von einem Sender zu einem Empfänger zu übertragen. Damit legte er den Grundstein für die moderne Kommunikations- und Medientechnik. Aufgrund seiner bahnbrechenden Forschungen wurde die Einheit der Frequenz nach ihm benannt – dabei entspricht eine Schwingung pro Sekunde einem Hertz.

Auf dem Bild: Die Unterzeichnung des Startvertrags für Heinrich-Hertz-Satellitenmission am 14. Dezember 2017. Marco Fuchs, Vorstandsvorsitzender der OHB System AG (2. von links) und Stéphane Israel, CEO von Arianespace (2. von rechts) im Beisein von Dr. Gerd Gruppe (links), DLR-Vorstand für das Raumfahrtmanagement, und Dr. Wolfgang Scheremet, Abteilungsleiter Industriepolitik im BMWi, in Bonn den Startvertrag für die deutsche Heinrich-Hertz-Satellitenmission unterzeichnet.

Puerto Plata ab Düsseldorf Eurowings-Ziel

Eurowings erweitert ihr Portfolio ab Düsseldorf und ergänzt den Langstreckenverkehr um ein weiteres karibisches Ziel: Puerto Plata. Erst kürzlich startete der erste Eurowings Langstreckenflug aus Düsseldorf Richtung Punta Cana im Osten der Halbinsel. Mit Puerto Plata im Norden des Landes, bietet Eurowings seinen Passagieren ein weiteres Stück Paradies gerade im Winter an. Der Erstflug startete am vergangenen Donnerstag, 14.12.2017 pünktlich um 12:20 Uhr in einem Langstreckenjet vom Typ Airbus A330. Der Rückflug erreichte Düsseldorf um 09:00 Uhr Freitagmorgen.

Die am schnellsten wachsende Airline Europas ist einer der Pioniere der Low-Cost-Langstrecke und in diesem Wachstumssegment bereits seit zwei Jahren erfolgreich unterwegs. Neben Düsseldorf bietet Eurowings die Low-Cost-Langstrecke von Köln/Bonn sowie ab Sommer 2018 auch von München aus an. Dabei gibt es für Passagiere besten Langstreckenkomfort mit bequemen Sitzen plus Bordentertainment. Zudem kann man von vielen Zubringerflügen von einem anderen Flughafen über Düsseldorf und Köln/Bonn anreisen. Der Ferienort in der Dominikanischen Republik soll ab sofort für unschlagbare 199,99 oneway buchbar sein.

Prof. Günther Hasinger neuer ESA-Direktor für Wissenschaft

Der Rat der Europäischen Weltraumorganisation hat die Ernennung von Prof. Günther Hasinger zum neuen ESA-Direktor für Wissenschaft bekannt gegeben. Er löst Herrn Alvaro Giménez ab, der diese Position seit 2011 inne hatte. Die ESA entwickelt Raumfahrzeugträger, Satelliten und Bodenanlagen, um sicherzustellen, dass Europa bei Raumfahrtvorhaben weltweit an der Spitze bleibt. Prof. Hasinger ist zurzeit Direktor des Instituts für Astronomie der Universität Hawaii. Hasingers Schwerpunkte sind unter Anderem Röntgenstrahlung und Schwarze Löcher. War zum wissenschaftlichen Mitglied der Max-Planck-Gesellschaft berufen und war von 1994 bis 2001 Direktor am Astrophysikalischen Institut Potsdam.

Der Vater zweier Kinder ist zudem Träger des Leibniz-Preises der Deutschen Forschungsgemeinschaft. Hasinger war an verschiedenen Projektierungen bei Bodenanlagen wie auch Röngtgen- und Ultraviolett-Satellitenmissinen beteiligt. Er half mit, die beinahe gescheiterte deutsch-britisch-amerikanische UV-Satellitenmission ROSAT zu kontrollieren und somit fortsetzen zu können.

Michael Garvens und Flughafen CGN einig über Ausscheiden

Die Flughafen Köln/Bonn GmbH hatte kürzlich ihren Chef, Michael Garvens aufgrund von Verdachtsmomenten der Untreue beurlaubt, musste diese Entscheidung jedoch gerichtlich Anfang Dezember wieder zurücknehmen. Jetzt haben sich beide Parteien auf folgende Sprachregelung geeinigt, die gleichzeitig das Ausscheiden von Garvens bedeutet: „Der Aufsichtsrat der Flughafen Köln/Bonn GmbH und Herr Michael Garvens haben sich heute auf die einvernehmliche Beendigung der Tätigkeit von Herrn Garvens als Geschäftsführer zum 31. Dezember 2017 verständigt. Grundlage ist eine am heutigen Tag geschlossene Aufhebungsvereinbarung, die die wechselseitigen Interessen berücksichtigt…“ so der Flughafen am gestrigen Freitag.

Ferner haben die Parteien ein striktes Stillschweigen über die Inhalte dieser Regelung vereinbart. Der Aufsichtsrat dankt Herrn Garvens darin auch für die 15-jährige erfolgreiche Tätigkeit am Flughafen Köln/Bonn als Geschäftsführer und zuletzt als Vorsitzender der Geschäftsführung. Über einen Nachfolger an der Spitze des Flughafens CGN ist noch nichts bekannt.

Ryanair will erstmals Gewerkschaften anerkennen

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Ryanair gibt jetzt bekannt, die Pilotengewerkschaften in Irland, Großbritannien, Deutschland, Italien, Spanien und Portugal angeschrieben und sie zu Gesprächen einladen zu wollen um diese als Vertretungsorgan der Ryanair-Piloten in diesen Ländern anzuerkennen. Auch die Vereinigung Cockpit (VC) hat von Ryanair eine Mitteilung erhalten, dass man sie als gewerkschaftliche Vertretung für Piloten in Deutschland anerkennen wolle. Die VC begrüßt diesen ersten Schritt der Ryanair. Die Fluglinie müsse jetzt aber zeigen, wie ernst sie es meine. Sobald kurzfristige Verhandlungstermine für die geforderten Tarifverträge stünden, wolle man von geplanten Streikmaßnahmen absehen, so die Vereinigung Cockpit. Eine Hinhaltetaktik würde aber auch entsprechend beantwortet. Die Vereinigung Cockpit hat die Ryanair zu Verhandlungsterminen Anfang nächster Woche aufgefordert.

Das Angebot an Piloten gelte, solange sie Ausschüsse mit Ryanair-Piloten bilden, die sich mit den Angelegenheiten von Ryanair befassen. Ryanair werde aber nicht mit Piloten verhandeln, die für konkurrierende Fluglinien in Irland oder anderswo fliegen.

Erstmalige Anerkennung von Gewerkschaften

Ryanair ändert nun die langjährige Haltung, Gewerkschaften nicht anzuerkennen, um jegliche Androhungen von Störungen des Flugbetriebs und somit Unannehmlichkeiten für Kunden durch Pilotengewerkschaften während der Weihnachtswoche zu vermeiden. Ryanair ruft nun diese Pilotengewerkschaften dazu auf, die Androhungen von Streikmaßnahmen für Mittwoch, den 20. Dezember 2017 zurückzunehmen, sodass sich unsere Kunden freuen können, an Weihnachten nach Hause zu fliegen, ohne die Gefahr oder Sorge, dass Pilotenstreiks auftreten könnten.

Flüge zur Weihnachtszeit sind den Kunden auch bei Ryanair sehr wichtig und man wolle alle Bedenken und Sorgen beseitigen, dass diese aufgrund von Pilotenstreiks nächste Woche gefährdet sein könnten. Wenn das bedeute, dass der beste Weg dahin ist, mit unseren Piloten über die Anerkennung von Gewerkschaften als Verhandlungspartner zu sprechen, dann sei man dazu bereit, so der Ryanair-Chef Michael O’Leary. Er lud die Gewerkschaften ein um sie anzuerkennen und sie dazu aufzurufen, den angedrohten Streik während der Weihnachtswoche zurückzuziehen.

Gewerkschaften Neuland – Kein Weg zurück

Die Anerkennung von Gewerkschaften ist eine signifikante Veränderung für Ryanair, jedoch habe man auch schon früher radikale Veränderungen vollbracht, etwa mit den Ryanair Labs und das sehr erfolgreiche „Always getting better“-Programm für die Kunden ab 2013. Der Carrier will also mit den Piloten mittels anerkannter nationaler Gewerkschaftsstrukturen sprechen und hofft, dass diese von den Piloten Anfang des neuen Jahres akzeptiert werden. Der jetzt eingeschlagene Weg hin zu einer Tarifpartnerschaft ist zum Wohle von Mitarbeitern, und letztlich auch Passagieren und Unternehmen. Eine Umkehr hiervon kann es für Ryanair jetzt kaum mehr geben.

Airbus regelt Datenzugang von Copernicus über Cloud

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Airbus wurde von der Europäischen Weltraumorganisation ESA als einer von vier Lieferanten für DIAS (Data and Information Access Services), den Zugangsdienst für Copernicus-Informationen und -Daten, ausgewählt. Mit DIAS werden Endnutzer über eine Cloud-Computing-Architektur einfach auf Daten und Informationen zugreifen können. Dies ermöglicht eine bessere Koordinierung und einen gegenseitigen Austausch auf Ebene der Europäischen Union (EU) und bei Initiativen der Mitgliedstaaten und -regionen. Der Vertrag mit einer Laufzeit von vier Jahren wurde in Brüssel von Josef Aschbacher, ESA-Direktor für Erdbeobachtung, und Mathilde Royer-Germain, Head of Earth Observation, Navigation and Science bei Airbus, im Beisein von Philippe Brunet, Leiter der Generaldirektion Unternehmen und Industrie der Europäischen Kommission, unterzeichnet.

Copernicus, das bislang ehrgeizigste Erdbeobachtungsprogramm, soll präzise, zuverlässige und leicht zugängliche Informationen liefern, die dazu dienen, die Umweltbeobachtung zu verbessern, die Auswirkungen des Klimawandels zu verstehen und zu mindern und die zivile Sicherheit zu gewährleisten. Das Programm produziert enorme Datenmengen: In nur einem Jahr haben die Sentinel-Satelliten eine Menge an Daten gesammelt, für die der Vorgänger-Umweltsatellit der ESA, Envisat, eine Missionszeit von 50 Jahren benötigt hätte.

Datenberge zugänglich machen

Im Sinne der besseren Datenverbreitung und der notwendigen Vereinfachung haben die Europäische Kommission und die ESA beschlossen, den Nutzern die Fähigkeit zur Erschließung von Copernicus-Daten und -Informationen bereitzustellen, wodurch sich die Übertragung und Speicherung in ihre eigenen Computersysteme erübrigt.

Airbus steht an der Spitze eines Konsortiums von Unternehmen, darunter Orange, Capgemini, CLS und Vito, die ihre Kompetenzen zur Entwicklung und Verwaltung des Systems, das Zugriff auf die Copernicus-Daten ermöglicht, bündeln. Airbus ist verantwortlich für das Management und die Koordination aller Techniklieferanten / technischen Spezialisten sowie für das Engineering und die Integration des Systems. Airbus wird in enger Abstimmung mit zahlreichen weltweiten Akteuren auch nach der Indienststellung für die Leitung, den Betrieb und die weitere Entwicklung von DIAS zuständig sein.

DIAS soll den Datenzugriff für europäische Bürger vereinfachen und die Schaffung neuer, auf Erdbeobachtungsdaten basierender Geschäftsmodelle fördern. Der Erstbetrieb soll in sechs Monaten mit der Demonstration von Infrastrukturfähigkeiten, dem vorläufigen Zugriff auf Datensätze und der anfänglichen Servicebereitstellung anlaufen.

DIAS als Zusammenführung der Daten

DIAS wird zudem alle bestehenden Zugänge zu Sentinel-Produkten im Rahmen eines „One-Stop-Shop“ in der Cloud mit In-situ-Daten und Daten von Drittpartei-Missionen zusammenführen. Diese Dienste ermöglichen den einfachen Zugriff auf Copernicus-Daten für EU-Bürger, die Wissenschaftsgemeinde, die Öffentlichkeit und Unternehmern, die diese Daten für die Bereitstellung eigener Copernicus-basierter Services („Front Offices“) verarbeiten wollen.

DIAS wird eine effiziente Datenmanagement-Lösung bieten, die Datenrichtlinien und Nutzerrechte berücksichtigt und dabei eine nahtlose Nutzung der verschiedenen bestehenden Datenkataloge ermöglicht und einen Speicherungsmodus für optimierten Zugriff gewährleistet.

Über 20 Prozent Passagierzuwachs in Leipzig/Halle

Das Passagieraufkommen am Flughafen Leipzig/Halle verzeichnete im November dieses Jahres zweistellige Zuwachsraten und stieg im Vergleich zum Vorjahr um 20,5 Prozent auf 156.536. Im Zeitraum von Januar bis November erhöhte sich die Zahl der Fluggäste um 7,9 Prozent auf 2.239.694. Getragen wird das Wachstum zum einen von der Entwicklung des Linienverkehrs. Besonders positiv entwickelte sich zum anderen die Nachfrage zu touristischen Zielen in Ägypten, Griechenland und Tunesien. Die Anzahl der Flugbewegungen stieg im November um elf Prozent auf 6.032 Starts und Landungen. In den ersten elf Monaten wurden insgesamt 64.005 Flugbewegungen erfasst, 8,3 Prozent mehr als 2016.

Luftfrachtumschlag steigt erstmals über 100.000 Tonnen im Monat – erneut 1.000.000-Marke übertroffen. Allein im November verzeichnete der Flughafen Leipzig/Halle mit 105.109,8 Tonnen einen neuen absoluten Rekordmonat in seiner Unternehmensgeschichte. Im Vergleich zum Vorjahresmonat stieg das Aufkommen um 9,4 Prozent. Damit wurden erstmals mehr als einhunderttausend Tonnen in einem Monat am mitteldeutschen Airport umgeschlagen.

Aufschwung durch DHL

Gleichzeitig durchbrach das Frachtaufkommen nach 2016 zum zweiten Mal die 1-Millionen-Tonnen-Marke. Von Januar bis November sind 1.032.708,6 Tonnen umgeschlagen worden, was einem Zuwachs von 8,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum entspricht. Wachstumsträger am Airport ist vor allem das Aufkommen von DHL. Das Unternehmen unterhält in Leipzig/Halle seit 2008 das größte Drehkreuz innerhalb seines globalen Netzwerks, in dessen Errichtung 655 Millionen Euro investiert worden sind. Insbesondere in der Vorweihnachtszeit steigt hier saisonbedingt der Umschlag von Expresssendungen, für die Leipzig/Halle einer der bedeutendsten Umschlagplätze in Europa ist.

Zugleich entwickelte sich im laufenden Jahr ebenso das Frachtchartergeschäft anderer Logistik-Anbieter am Flughafen weiter positiv und verzeichnet deutliche Zuwächse. Das Streckennetz im Frachtverkehr umfasst insgesamt über 200 Flughäfen weltweit, die von mehr als 40 Fracht-Airlines angeflogen wurden.

Flughafen Dresden: Plus trotz Rückgang

Am Flughafen Dresden wurden im November 127.169 Fluggäste gezählt, 0,8 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Von Januar bis November stieg das Passagieraufkommen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um drei Prozent auf 1.593.542. Zur positiven Entwicklung beigetragen haben Zuwächse sowohl im Linien- als auch im touristischen Verkehr, hier insbesondere Flüge zu Destinationen in Ägypten, Griechenland sowie Portugal, Italien und Zypern.

Die Zahl der Flugbewegungen lag im November 5,4 Prozent unter dem Vorjahresniveau. In den ersten elf Monaten des Jahres ist ein Rückgang um 2,5 Prozent zu verzeichnen. Insgesamt sind damit 27.354 Starts- und Landungen erfasst worden. Ursächlich hierfür ist insbesondere der Konkurs der Air Berlin, die bis Anfang Juni bis zu vier Mal täglich Dresden mit Düsseldorf verband.

50. Airbus A320 Made in USA ausgeliefert

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Airbus liefert nicht einmal zwei Jahre nach dem ersten A320 aus Mobile, USA, jetzt das 50. Flugzeug der Famile aus. Die A321 MSN7943 geht an Delta Air Lines.

Das Montagewerk von Airbus, das seine Flugzeugteile per Schiff aus Europa erhält, wurde 2016 eröffnet. Die USA sind ein großer Markt für Mittelstreckenjets und Airbus kann den Markt von hier aus hervorragend bedienen. Man liege mit dem Ausbau absolut im Zeitplan, die Kapazitäten sollen aber noch weiter ausgebaut werden. Delta Air Lines gab erst kürzlich einen Großauftrag über weitere Flugzeuge bekannt.

2020 Eröffnung für Flughafen BER – wirklich

Der Aufsichtsrat der Flughafengesellschaft hat sich in seiner jetzigen Sitzung mit dem aktuellen Stand der Baufertigstellung des BER und dem sich daraus ergebenden Eröffnungstermin befasst. Nach ausführlicher Bestandsaufnahme und Erläuterungen der Rahmenbedingungen zur Festlegung eines Eröffnungstermins durch den Vorsitzenden der Geschäftsführung, Prof. Dr.-Ing. Engelbert Lütke Daldrup, erfolgte eine intensive Diskussion mit den Fachleuten der FBB sowie externen Sachverständigen der Projektsteuerung, des Baucontrollings und des TÜV Rheinland. Inhaltliche Schwerpunkte waren neben einzelnen Sachthemen wie Brandschutz, Türen, Sprinkler vor allem Aspekte der Belastbarkeit der jetzt vorgenommenen Risikoeinschätzung vor dem Hintergrund der Erfahrungen mit der Beständigkeit der Terminprognosen der letzten Jahre.

Der Aufsichtsrat der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH nimmt den Bericht der Geschäftsführung, die Inbetriebnahme des BER im Oktober 2020 vorzusehen, zustimmend zur Kenntnis. Die Eröffnung des deutschen Hauptstadtflughafens soll nach intensiver Beratung und gemäß dem Konsens, dass nun eine verantwortungsvolle und valide Einschätzung vorliegt, diesen als realistische Grundlage für die weitere Arbeit erhalten. Der neue Flughafen für Berlin hätte schon vor Jahren eröffnet werden sollen. Dies wurde durch zahlreiche, auch sicherheitsrelevante Mängel am Gebäude, immer wieder verschoben.

Eröffnung des Flughafen BER im Jahr 2020

Neben den Aspekten der baulichen Fertigstellung und der damit verbundenen Abarbeitung der noch vorhandenen Mängel in der Gebäudetechnik, wurden auch die aus dem Eröffnungstermin entstehenden Finanzierungsfragen erörtert. Dazu wurde festgelegt, auf der Basis des Eröffnungstermins den genauen zusätzlichen Finanzierungsbedarf so schnell wie möglich zu ermitteln. Die FBB wird alle zur Verfügung stehenden Möglichkeiten der Eigen- und Fremdfinanzierung nutzen. Über die zusätzlich notwendige Finanzierung bis zur Eröffnung wird der Aufsichtsrat in seiner Sitzung Anfang März 2018 beraten.

Staatssekretär Rainer Bretschneider, Vorsitzender des Aufsichtsrats zeigte sich davon überzeugt, dass die jetzige Planung solide und verlässlich sei. Die heutige Diskussion habe ihn überzeugt. Jetzt kommt es eben darauf an, die Planung auch sachgerecht und zielgerichtet umzusetzen.

Für Prof. Dr.-Ing. Engelbert Lütke Daldrup, Vorsitzenden der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH, ist wichtig, dass der Aufsichtsrat den Eröffnungstermin Oktober 2020 unterstützt. Mit der heutigen Aufsichtsratssitzung beginnt die letzte Phase zur Fertigstellung des Terminals und damit zum Start des BER. Der Termin sei belastbar und verlässlich.

Event zum Advent am Flughafen PAD

Am 17. Dezember ist es so weit: Am Flughafen PAD wird es beim traditionellen Adventszauber wieder weihnachtlich. Von 11:00 bis 18:00 Uhr laden mehr als 60 Stände mit einem attraktiven Shopping- und Gastronomieangebot sowie verschiedenen Aktionen zum Verweilen und Genießen im und vor dem Terminal ein.

Die Airport-Reisebüros beteiligen sich auch am Adventszauber, und bei jeder am Veranstaltungstag gebuchten Reise ab PAD erhalten die Kunden kostenloses Parken während ihres Urlaubes dazu. Für die kleinen Gäste kommt der Nikolaus zu Besuch und verteilt mit Unterstützung von Flughafen-Maskottchen Homie von 13:30 bis 16:00 Uhr Überraschungen. Eine Rodelbahn im Außenbereich, ein Luftballonkünstler und eine Bastelecke tragen zu einem fröhlichen und abwechslungsreichen Adventssonntag bei, an dem vor Ort auch gleich der passende Weihnachtsbaum gekauft werden kann. Musikalisch wird der Adventszauber begleitet von Schäfer Heinrich und dem Blasorchester „Sälzer Musikfreunde“.

Ein Teil der Erlöse der einzelnen Aussteller sowie Einnahmen einer Tombola und des Bücherverkaufs kommen der Aktion Lichtblicke e.V. zu Gute, die sich für hilfsbedürftige Kinder und Jugendliche sowie deren Familien einsetzt. Während der Veranstaltung können alle Besucher des Adventszaubers kostenfrei parken. Ausfahrtkarten gibt es am Stand des Flughafens im Außenbereich vor dem Verwaltungsgebäude.

Frachtflugzeuge ohne Piloten in Luftraum integrierbar

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Die Bedeutung und auch der Einsatz unbemannter Luftfahrzeuge nehmen stetig zu. In Zukunft könnten Frachtflugzeuge dabei zunehmend vom Boden aus gesteuert werden. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) hat sich im Projekt Unmanned Freight Operations (UFO) mit der Integration dieser Flugzeuge in den bestehenden Luftverkehr beschäftigt.

Vom Boden aus gesteuerte Frachtflugzeuge bieten mehrere Vorteile, die die Abteilung für Flugführung beim DLR. Ihre Crews am Boden sind beispielsweise flexibler einsetzbar, sie müssen nicht an Bord von Langstreckenflügen mitreisen, sondern können das Fluggerät immer vom selben Ort aus bedienen. So werden längere Flugzeiten und eine ausgewogene Verteilung der Arbeitsbelastung möglich.

Wie können Flugzeuge ohne Piloten funktionieren?

Die DLR-Institute für Flugführung, Flugsystemtechnik, Kommunikation und Navigation, Luft- und Raumfahrtmedizin sowie die DLR-Einrichtung Lufttransportsysteme haben sich im Projekt UFO einer der wichtigsten Herausforderungen für den Betrieb der unbemannten Frachtflugzeuge angenommen: diese in den bestehenden, konventionellen Luftverkehr zu integrieren.

Dafür erarbeiteten sie konkrete Lösungsansätze für den von der Flugsicherung kontrollierten Luftraum. So entstanden drei verschiedene Szenarien für die die Wissenschaftler neue Unterstützungssysteme, Verfahren und Technologien für Lotsen und Piloten entwickelten und validierten.

Szenarien bildeten Flüge ab

Die drei erarbeiteten Anwendungsszenarien umfassen den Transport von Werksgütern zwischen zwei Fabrikstandorten, den Langstreckenfrachttransport und den Hilfsgütertransport. Diese drei Beispiele unterscheiden sich vor allem in der Größe der eingesetzten Maschinen und der Länge der zurückzulegenden Strecken. Drei ausgewählte Szenarien decken dabei ein breites Spektrum der verschiedenen Fragestellungen zu Integration in den Luftraum ab.

Neben den technischen Herausforderungen an Kommunikation, Navigation und Überwachung sowie der Zustandsüberwachung des unbemannten Luftfahrzeugs flossen auch Human-Factors-Aspekte in die Untersuchung ein. Hier entwickelten die Wissenschaftler Ideen zur Unterstützung der Bediener und Lotsen. Zusätzlich fand man bei der Deutschen Flugsicherung heraus, dass die Überwachungsaufgaben eines Piloten am Boden generell Ähnlichkeit zum heutigen Aufgabenspektrum eines Fluglotsen haben.

Integration in den Luftraum

Die drei Szenarien ziehen bei der Integration in den Luftraum unterschiedliche Anforderungen nach sich. Für das Szenario des Hilfsgütertransports bietet sich als Überwachung ähnlich wie für bemannte Hilfsmissionen eine Separierung des Luftraums durch spezielle Korridore an. Hierbei werden die Luftfahrzeuge auf festgelegten Routen getrennt vom umgebenden Luftverkehr geführt. Beim Transport von Werksgütern kommt sowohl eine Zertifizierung und Zulassung für eine spezielle Transportaufgabe (EASA SORA SPECIFIC) als auch eine Integration in den konventionellen Luftverkehr in Betracht.

Langstreckenfrachttransporte dagegen können nur in den konventionellen Luftverkehr integriert werden. Hier wäre eine sektorlose Führung denkbar, bei der ein Lotse unbemannte Flugzeuge über einen längeren Streckenabschnitt überwacht. Hierbei könnten speziell geschulte Lotsen die Betreuung der unbemannten Flugzeuge übernehmen, die mit einem Piloten am Boden in Kontakt stehen. Dieser führt die entsprechenden Anweisungen der Lotsen aus.

Integration am Flughafen

Im Flughafennahbereich werden die unbemannten Luftfahrzeuge unter Berücksichtigung ihrer spezifischen Anforderungen in die An- und Abflugsequenz eingegliedert. Insbesondere an hochfrequentierten Flughäfen sollen dem konventionellen Flugverkehr keine Nachteile durch die unbemannten Frachtflugzeuge entstehen. Hierzu erweiterten die Wissenschaftler die Lotsenunterstützungssysteme so, dass der Lotse Besonderheiten des unbemannten Luftfahrzeugs erkennen kann und testeten diese.

In einem Beispiel wurde dabei auf etablierte Schleppvorgänge zurückgegriffen. Wie beim normalen Verkehrsflugzeug wird das unbemannte Frachtflugzeug durch die Bodenkontrollstation an den Schlepperfahrer übergeben, von der Landebahn geschleppt, ent- und beladen, zur Startbahn geschleppt und dort an den Piloten übergeben.

Bis aber auch einmal Passagierflugzeuge ohne Piloten unterwegs sind, dürfte es noch lange dauern – wenn überhaupt. Die Pilotenvereinigung Cockpit sprach sich vehement für weiterhin durchgehend pilotierte Passagierflugzeuge aus, auch wenn Computer die Flugzeuge heute weitgehend automatisch steuern und dies zur Unterstützung der Piloten auch tun. Frachtflugzeuge stellen aber ein spannendes Feld für die Technik dar, wie weit man Potenziale noch ausschöpfen kann.

Das Projekt hat gezeigt, dass der unbemannte Langstreckenfrachttransport technisch und organisatorisch allgemein möglich ist. Bis zur tatsächlichen Durchführung unbemannter Frachtflüge sind noch viele offene Fragen, wie beispielsweise die Festlegung der Verantwortlichkeiten für Aktivitäten, die bisher ein Pilot vor Ort durchgeführt hat, oder die Sicherheit des Kommunikationsdatenlinks, zu klären. Dann aber wäre ihr Einsatz in absehbarer Zeit umsetzbar.

Auf den Bildern

Prjektfotos zum unbemannten Frachtflugzeug; Bodenkontrollstation: Testumgebung der Bodenkontrollstation; Detailansicht aus der Bodenkontrollstation; Lotsenunterstützung: Versuche zur Lotsenunterstützung im Rahmen des Projekts UFO im Validierungszentrum Luftverkehr. Im Vordergrund einer der Lotsen, im Hintergrund das U-Vision-Display zur Lotsenunterstützung; Verkehrsszenario: Verkehrsszenario Streckenflug mit unbemannten Luftfahrzeugen.