PAZ: Erdbeobachter für Spanien mit Starterlaubnis

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Airbus beginnt die Verladung für den anschließende Transport des spanischen Erdbeobachtungssatelliten PAZ sind angelaufen. Der Satellit wartet schon seit zwei Jahren auf seinen Start. Ingenieure von Airbus in Madrid installieren den 1.400 Kilogramm schweren Satelliten derzeit in den Container, der den Satelliten auf seinem Transport zur Vandenberg Air Force Base in Kalifornien schützt.

Neben dem Satelliten verlädt das Team auch die elektrische und mechanische Bodenunterstützungsausrüstung sowie alle für die Startvorbereitungen erforderlichen Test- und Konditionierungsgeräte. Mit drei Lastwagen werden Satellit und Ausrüstung zur spanischen Luftwaffenbasis in Torrejón de Ardóz transportiert, von wo sie mit einem Frachtflugzeug in die USA gebracht werden.

Tanken und Batterien einbauen

Ein Team von 15 Airbus-Raumfahrttechnikern und ‑ingenieuren wird nach Vandenberg reisen und den Satelliten und die Ausrüstung in Empfang nehmen. Sie werden die Testsysteme für den „Gesundheits-Check“ des Satelliten aufbauen und vor der Betankung des startfertigen Raumfahrzeugs die Batterien installieren. Das Team wird zudem einen maßgeschneiderten Nutzlastadapter einsetzen, mit dem der Satellit auf der Trägerrakete montiert wird.

Auf dem Bild: Der von Airbus in Madrid gebaute Erdbeobachtungssatellit PAZ wird derzeit in den Container verladen, mit dem er zur Vandenberg Air Force Base in Kalifornien transportiert wird. Von dort soll er am 30. Januar 2018 ins All starten.

Thomas Zimmermann
Thomas Zimmermann
Thomas Zimmermann ist Redaktionsleiter bei Luftfahrtmagazin.de und erfahrener Fachjournalist im Bereich Luftfahrt mit 15 Jahren Erfahrung und einem tiefen Wissen und großer Leidenschaft für Luftfahrtdesign, nachhaltige Innovationen und Luftverkehrspolitik. Mit einem klaren Blick für Fakten, berichtet er seit Jahren fundiert und prägnant über die Entwicklungen am Himmel.

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