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Airbus und Bombardier: Übernahme der CSeries fix

Im Rahmen dieser Transaktion übernimmt Airbus die Mehrheitsbeteiligung an der CSeries Aircraft Limited Partnership (CSALP), die im Oktober 2017 angekündigt worden war.

Nachdem alle erforderlichen behördlichen Genehmigungen vorliegen, haben sich Airbus SE, Bombardier Inc. und Investissement Quebec (IQ) auf das „Closing“ der CSeries-Transaktion mit Stichtag 01. Juli 2018 geeinigt. Das Gemeinschaftsunternehmen mit Sitz im kanadischen Mirabel, das ursprünglich von Bombardier und IQ ins Leben gerufen wurde, profitiert künftig von der Größe, Einkaufsorganisation und Expertise von Airbus bei Verkäufen, Marketing und Produktion der CSeries-Flugzeuge. Sie ist das modernste Verkehrsflugzeug im Segment der 100- bis 150-Sitzer.

Finanzierung: Deckungslücke schließen

Zusammen mit seinen Partnern Bombardier und IQ strebt Airbus an, das volle Potenzial der C-Series auszuschöpfen und somit erheblichen Mehrwert für Kunden, Zulieferer, Mitarbeiter, Aktionäre sowie die Kommunen an den jeweiligen Produktionsstandorten zu schaffen. Hauptsitz, primäre Endmontagelinie und zugehörige Funktionen sind in Mirabel, Québec angesiedelt.

Wie bereits bekanntgegeben setzt Bombardier seinen Finanzierungsplan für die CSALP fort. Aufgrund des schneller erfolgten „Closing“ für das Gemeinschaftsunternehmen werden die Bedingungen des Plans wie folgt aktualisiert: Bombardier wird die finanzielle Deckungslücke der CSALP, falls notwendig, in der zweiten Jahreshälfte 2018 mit bis zu maximal 225 Mio. US-Dollar, im Jahr 2019 mit bis zu maximal 350 Mio. US-Dollar und in den zwei darauf folgenden Jahren mit bis zu einem maximal kumulierten Betrag von 350 Mio. US-Dollar schließen. Im Gegenzug erhält Bombardier nicht-stimmberechtigte Anteilscheine an der CSALP mit kumulierten jährlichen Dividenden in Höhe von zwei Prozent. Etwaige zusätzliche finanzielle Deckungslücken in diesen Zeiträumen werden proportional zwischen den „Class A“-Teilhabern der CSALP aufgeteilt. Airbus wird die CSALP ab 01. Juli 2018 konsolidieren. Weitere Finanzinformationen zur Transaktion werden im Laufe des Jahres bekanntgegeben.

CSeries Hochlauf: Produktion in Alabama

Der Produktionshochlauf des CSeries-Programms schreitet voran. Nach 17 Maschinen im Jahr 2017 wird für 2018 eine Verdoppelung der Flugzeugauslieferungen angepeilt. Angesichts der nachgewiesenen Leistungsstärke der CSeries im Flugbetrieb und des erfolgreichen Transaktionsabschlusses erwarten die Vertragspartner eine steigende Nachfrage dieser Baureihe, was die Einrichtung einer zweiten CSeries-Endmontagelinie in Mobile, Alabama, zur Belieferung von US-Kunden ermöglicht. Die CSeries ist gut aufgestellt, um einen Großteil der Nachfrage abzudecken, die in diesem Marktsegment in den nächsten 20 Jahren auf 6.000 neue Flugzeuge geschätzt wird.

Tom Enders, Chief Executive Officer von Airbus, sagte: „Mit dieser Partnerschaft bekräftigen wir unser Bekenntnis zu Québec und zur gesamten kanadischen Luft- und Raumfahrtindustrie. Wir freuen uns sehr, so viele CSeries-Kollegen im erweiterten Airbus-Team willkommen zu heißen. Ganz Airbus wird hinter der CSeries stehen. Zum einen kann dieses großartige Flugzeug mit der gebündelten Schlagkraft von Airbus nun sein volles Marktpotenzial ausschöpfen. Zum anderen wird die Aufnahme der CSeries in unsere Produktpalette einen erheblichen Nutzen für Airbus sowie unsere Kunden und Aktionäre bringen.“

„Jetzt beginnt ein spannendes, neues Kapitel für die CSeries und die kanadische Luft- und Raumfahrtindustrie“, sagte Alain Bellemare, Bombardier President und Chief Executive Officer. „Die CSeries sind als die fortschrittlichsten und effizientesten Flugzeuge ihrer Klasse anerkannt, und diese Partnerschaft wird ihren wirtschaftlichen Erfolg gewährleisten. Die unangefochtene globale Reichweite von Airbus, seine starken Kundenbeziehungen und das operative Know-how sind wichtige Voraussetzungen, um das volle Potenzial unseres Flugzeugs zu entfalten. Gemeinsam schaffen wir etwas großartiges Neues und bauen das Angebot für Fluggesellschaften, Lieferanten, Aktionäre und Mitarbeiter aus.“

Qualität aus Kanada, Player Airbus

„Der Zusammenschluss des weltweit innovativsten und effizientesten Flugzeugs – in Quebec entworfen und entwickelt – mit der Reichweite und Expertise von Airbus schafft eine neue Dynamik in einem vielversprechenden Marktsegment“, sagte Dominique Anglade, stellvertretender Premierminister von Quebec sowie Minister für Wirtschaft, Wissenschaft, Innovation und Digitale Strategie. „Vor allem aber sichern wir das Wachstum der CSeries und mehr als 2.000 Arbeitsplätze in Mirabel. Zusätzlich zum Hauptsitz der CSeries sowie der Ingenieurs- und F&E-Aktivitäten in Quebec entsteht durch diese Partnerschaft in Montreal das größte Forschungs- und Entwicklungszentrum von Airbus außerhalb Europas, was gewaltige Chancen für unsere gesamte Luft- und Raumfahrtindustrie birgt.“

„Das CSeries Team in Québec freut sich über die Chance, die Arbeit an diesem großartigen Flugzeug mit vereinten Kräften zum Erfolg zu führen“, sagte Philippe Balducchi, CEO der CSeries-Partnerschaft. „Unsere Teams haben unermüdlich daran gearbeitet, die jeweiligen Arbeitskulturen zusammenzuführen und die Aufnahme des Betriebs deutlich früher als geplant zu ermöglichen. Wir sind überzeugt, dass es uns gelingen wird, diese für beide Seiten gewinnbringende Partnerschaft zu einem großen kommerziellen Erfolg zu führen. Die Zusammensetzung des CSeries-Führungsteams spiegelt unseren Grundsatz wider, die besten Talente auf beiden Seiten in einem schlagkräftigen Team zu vereinen. Wir sind jetzt gemeinsam bereit, unseren Kunden die attraktivsten Flugzeuge in diesem Marktsegment anzubieten.“

Drittel mehr Urlauber ab Memmingen

Als idealer Ausgangspunkt für einen gelungenen Pfingsturlaub bot sich der Flughafen Memmingen für noch mehr Menschen als zuvor an: Während der bayerischen und baden-württembergischen Pfingstferien starteten heuer 34,6 Prozent mehr Passagiere zu beliebten Sonnenzielen und gefragten Städtereisen als im gleichen Zeitraum 2017.

Waren es im vergangenen Jahr noch 53.281 Flugreisende, die den Airport rund um die Feiertage zu diversen Destinationen in Anspruch nahmen, erhöhte sich die Zahl nun auf 71.733 – eine Steigerung um mehr als ein Drittel. Städtetrips nach London, Kiew und Sibiu erfreuten sich dabei ebenso großer Beliebtheit wie die Sonnenziele Malaga, Teneriffa, Palermo und Palma, die es sogar auf eine Auslastung von über 95 Prozent brachten. Auch die neuen Sommer-Strecken an die bulgarische Schwarzmeerküste mit ihren Urlaubszentren Burgas und Varna, nach Zadar in Kroatien und in die griechische Hauptstadt Athen haben den Memminger Flugplan massiv aufgewertet.

„Unser Angebot passt einfach und zieht nicht nur bei unseren Stammgästen aus Süddeutschland und den angrenzenden Ländern“, freut sich Airport Vertriebsleiter Marcel Schütz über die Steigerung. „Mit Hurghada in Ägypten, dem polnischen Kattowitz und den erst soeben bekannt gewordenen Verbindungen nach Antalya, die zwischen 02. August und 10. September von Corendon Airlines angeboten werden, haben wir auch für die großen Ferien und darüber hinaus weitere attraktive Sommerdestinationen zu bieten.“

Boeing 737 MAX 9 mit erstem Linienflug in Nordamerika

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United Airlines (UAL) ist jetzt der erste Betreiber der neuen Boeing 737 MAX 9 in Nordamerika. Das fabrikneue Flugzeug bediente Flug 686 von United zwischen dem Drehkreuz George Bush Intercontinental Airport von Houston und dem Orlando International Airport in Florida.

Die 737 MAX 9 flog danach weiter von Houston nach Anchorage, Alaska und von Houston nach Austin, Texas. Weil die 737 MAX das jüngste Flugzeug in der Flotte von United ist, spendierte die Airline 737 MileagePlus Bonusmeilen an alle jungen Mitglieder von MileagePlus (18 Jahre und jünger), die an diesem Tag von Houston an Bord der neuen MAX geflogen sind. Dazu bekamen alle United-Passagiere der MAX von Houston Erstflugzertifikate, Koffer und Kopfhörer als Andenken an die neue Maschine.

737 MAX 9 bewältigt neue Routen

Dank der Effizienz der neuen 737 MAX (14 Prozent weniger Verbrauch) wird gerade der Flug nach Alaska ab Housten erst in dieser Kategorie möglich. Vorher mussten auf dieser Strecke größere Flugzeuge eingesetzt werden da die alte 737 diese Reichweite nicht bot. Die 737 MAX 9 erschließt somit neue Marktnischen. Die Boeing 737 MAX ist von Viasat next-Generation Satelliten-Wi-Fi ausgestattet, was das Internet an Bord schneller und stabiler machen soll. Viasat Wi-Fi soll auf über 70 Flugzeugen installiert werden, darunter mindestens 58 der neuen 737 MAX. Bis Jahresende will United zehn 737 MAX eingeflottet haben. Weltweit führt die Airline ca. 4.600 Flüge durch.

Lufttester am Flughafen Hamburg fleißig im Flug

Sechs Bienenvölker am Rande eines kleinen Waldstücks in der Nähe der Start- und Landebahnen von Hamburg Airport waren diesmal besonders fleißig: Flughafenimker Ingo Fehr konnte heute den ersten Honig dieses Jahres ernten – rund 20 Kilogramm haben die etwa 200.000 Bienen bislang gesammelt.

„Das warme und sonnige Frühjahrswetter, dazu die blühenden Blumen, Bäume und Sträucher ringsum sind genau das, was den Tieren gefällt“, sagt Ingo Fehr. Zum 19. Mal hat er seine Bienen in diesem Jahr am Flughafen auf die Reise geschickt. Immerhin macht jede von ihnen pro Tag etwa 40 Ausflüge in einem Radius von anderthalb Kilometern. Dabei besucht sie rund 4.000 Blüten. Augenzwinkernd rechnet er vor, dass seine kleinen Flieger damit täglich genauso viele Starts und Landungen absolvieren wie die großen Flieger hier am Airport im ganzen Jahr.

Luftqualität am Flughafen von Tieren erfasst

„Das Grün auf dem Flughafengelände, die Gärten, Parks und Gewässer in der Nachbarschaft bieten den Insekten reichlich Nahrung“, freut sich der Umweltingenieur. Um den Honig gebrauchsfertig zu machen, muss er nun die gewonnenen Waben „entdeckeln“, wie die Imker den Vorgang in der Fachsprache bezeichnen. Dabei wird der Wachsdeckel, mit dem die Bienen den reifen Honig in den Waben verschließen, entfernt. Danach wird der Honig geschleudert, gesiebt und schließlich abgefüllt.

„Die Gesamtmenge eines Jahres reicht leider nicht aus, um den Honig zu verkaufen“, erläutert der Imker. „Er wird deshalb für kleine Präsente bei Empfängen und anderen Anlässen verwendet.“ Für den Flughafen bringen die kleinen Insekten noch einen weiteren Nutzen: Sie arbeiten quasi als Bio-Detektive. Denn der Honig, der von einem unabhängigen Institut untersucht wird, gibt neben den offiziellen Messungen einen guten Hinweis auf die Luftqualität. „Außerdem würden Bienen bei nennenswerter Luftbelastung nicht in ihre ‚Wohnungen’ zurückkehren, sondern unterwegs verenden“, so Ingo Fehr. „Bislang wurde uns in jedem Jahr eine einwandfreie Honigqualität bescheinigt. Das Ergebnis: Schadstofffrei und von bester Qualität.“

Schutzraum für Wildbienen

Ebenso wie die Honigbienen tragen auch Wildbienen in entscheidendem Maße zur Bestäubung von Blütenpflanzen bei. Insgesamt werden rund 80 Prozent aller Blütenpflanzen von Bienen bestäubt. Doch der Lebensraum für Wildbienen wird in der Stadt ebenso wie auf dem Lande immer kleiner. Wildbienen sind bei der Nahrungssuche viel wählerischer als Honigbienen und auf Pollen ganz bestimmter Pflanzen angewiesen. Jedoch ist rund die Hälfte der über 560 verschiedenen Wildbienenarten, die in Deutschland leben, bedroht, einige sogar vom Aussterben. Gemeinsam mit Hamburg Airport startete deshalb bereits 2015 die Deutsche Wildtier Stiftung ein Projekt zum Schutz der Insekten im städtischen Raum.

Zahlreiche zusätzliche „bienenfördernde“ Maßnahmen sind seitdem bereits am Flughafen entstanden, weitere sollen in den kommenden Jahren folgen. Dazu gehört unter anderem die Anlage von blütenreichen und wildbienenfreundlichen Blühstreifen, die Pflanzung heimischer Gehölze und standortgerechter Stauden ebenso wie die Anlage von hochwertigen Rohbodenbereichen, wichtigen Totholzbeständen oder das Aufstellen von kleinen „Bienenhotels“. Eine der hölzernen Konstruktionen befindet sich auf dem oberen Deck des Parkplatzes P4, die andere auf der Terrasse des Airport-Verwaltungsgebäudes.

„Mit unseren Aktionen möchten wir zugleich die Anregung geben, dass jede und jeder mit einfachen Mitteln auch im eigenen, privaten Bereich zum Schutz der Bienen beitragen kann – sei es auf dem Balkon, im Vorgarten oder Schrebergarten“, sagt Flughafenimker Ingo Fehr. „Eine gute Nachricht noch für alle, die möglicherweise etwas ängstlich sind: Die meisten Wildbienen stechen nicht!“

Emirates fliegt mit B777-300ER nach Domodedovo

Emirates hat eine dritte tägliche Verbindung von Dubai zum russischen Flughafen Domodedovo (DME) in Moskau aufnehmen.

Emirates fliegt bisher mit dem Flaggschiff Airbus A380 nach Moskau DME und mit der Boeing 777-300ER nach Sankt Petersburg (LED). Die neue Moskauverbindung will Emirates mit einer Boeing 777-300ER mit drei Klassen bedienen: Acht Privatsuiten in der First Class, 42 in der Business Class und 310 in der Economy.

Ab 25. Oktober soll Flug EK174 um 10:40 Uhr in Domodedovo startun und um 16:55 in Dubai landen. Emirates hat die Flüge nach Domodedovo so terminiert, dass Passagiere Anschlüsse mit Codeshare S7 Airlines in Russland erreichen können. Auch Emirates SkyCargo will dazu 20 Tonnen Frachtkapazität auf dem Flug nutzen.

Fußball live im Münchner Airport Center

Nur noch eine Woche bis zur Weltmeisterschaft in Russland, die das MAC-Forum am Münchner Airport in eine Fußball-Arena verwandelt.

Auf einer 40 Quadratmeter großen LED-Wand werden vom 14. Juni bis zum 15. Juli alle Spiele live übertragen, Fans aus aller Welt können ihre Teams auf einer Tribüne mit 2.000 Plätzen anfeuern. Seit dem 28. Mai läuft der Ticket-Vorverkauf für die Vorrundenspiele der deutschen Mannschaft. Wer dabei sein will und noch keine Eintrittskarte hat, sollte wegen der hohen Nachfrage besser nicht zu lange warten. Ein Ticket soll es für fünf Euro geben und kann im Vorverkauf oder zwei Stunden vor Spielbeginn an der Abendkasse (dann sieben Euro, Kontingent von 300 Eintrittskarten) erworben werden. Kinder bis drei Jahre haben freien Zutritt. Der Zugang zu allen anderen Spielen ist gratis.

Brauerei vom Flughafen liefert Bier

Bei den Spielen der deutschen Elf sorgt ein buntes Rahmenprogramm für erstklassige Unterhaltung – wie bei den Vorrundenpartien gegen Mexiko am 17. Juni, gegen Schweden am 23. Juni und Südkorea am 27. Juni: Der Stadion-DJ der Nationalmannschaft, Sebastian Schäch, sowie BR-Moderator Stephan Hacker sorgen mit Gewinnspielen, Musik- und Talkeinlagen für beste Stadion-Atmosphäre. Auf der VIP-Fan-Couch geben Überraschungsgäste aus der Sportwelt Einblicke hinter die Kulissen der WM. Auch für das leibliche Wohl ist gesorgt: Der neue Foodtruck „Mir Wurschd“ bietet verschiedene Bratwürste sowie vegetarische Gerichte, Snacks und kühle Softdrinks an. Das Stadion-Bier „Fliegerquell“ kommt aus dem „Airbräu“, der flughafeneigenen Brauerei.

Bei den Deutschlandspielen gibt es eine Einlasskontrolle. Den Besuchern wird empfohlen, auf Rucksäcke oder größere Taschen zu verzichten. Diese werden an der Sicherheitskontrolle begutachtet, wodurch Wartezeiten entstehen können. Darüber hinaus dürfen keine Glasflaschen sowie alkoholische Getränke in die Arena mitgebracht werden.

Auch außerhalb der Arena können Fußballfans am Flughafen bei den WM-Spielen „live“ mitfiebern: In der „Sportalm“ sowie in der „Airbräu-Tenne“ im MAC-Forum werden die Partien der deutschen Mannschaft übertragen. Fluggäste, die schon im Sicherheitsbereich des Terminal 2 sind, müssen kein WM-Tor verpassen: Alle Spiele werden in der Mini-Allianz-Arena (Ebene 04 beim Abfluggate G32) und auf der riesigen, 53 Quadratmeter großen LED-Wand am Marktplatz im Satellitengebäude gezeigt.

Flugbetrieb in Hamburg wieder über zwei Pisten

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Hamburg Airport hat die jährlich notwendigen Wartungsarbeiten an der Start- und Landebahn 05/23 (Niendorf/ Langenhorn) planmäßig abgeschlossen. Seit dem heutigen Betriebsbeginn stehen somit wieder alle Start- und Landerichtungen für den Flugbetrieb zur Verfügung.

Der Hamburger Flughafen hat die jährlich wiederkehrenden Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten der Start- und Landebahn 05/23 (Niendorf/Langenhorn) von Donnerstag, 24. Mai 2018 (06:00 Uhr) bis einschließlich Mittwoch, 06. Juni 2018 (23:00 Uhr), durchgeführt. Während dieser Zeit wurde die Bahn außer Betrieb genommen und der gesamte Flugbetrieb über die Piste 15/33 (Norderstedt/Alsterdorf) abgewickelt. Dadurch kam es vorübergehend zu mehr Flügen über die Innenstadt.

Nächste Sperrung im August

Umgekehrt soll die Start- und Landebahn 15/33 (Norderstedt/Alsterdorf) voraussichtlich vom 22. August bis einschließlich 05. September 2018 gewartet werden – dementsprechend erfolgen dann alle Flüge in diesem Zeitraum über die Piste 05/23 (Niendorf/Langenhorn. Zu den Arbeiten gehörten unter anderem die Beseitigung von Gummiabrieb an den Aufsetzpunkten, Beton- und Asphaltarbeiten, das Durchspülen der Sielleitungen, die Erneuerung der Markierung sowie der Austausch und die Instandhaltung der Startbahnbefeuerung. Eine besondere Herausforderung war, dass die Bahnsperrung auch für Arbeiten genutzt wurde, die im Rahmen der grundhaften Vorfeld-Erneuerung in Pistennähe notwendig waren. Durch eine intensive und detailgenaue Abstimmung konnten alle Maßnahmen wie geplant durchgeführt werden.

Die jährlichen Wartungs- und Instandhaltungsmaßnahmen sind für einen sicheren Flugbetrieb erforderlich. Um die Auswirkungen für die Flughafen-Nachbarn so gering wie möglich zu halten, bündelt Hamburg Airport die Arbeiten in zwei Wochen pro Bahn. „Bei der Wahl der Sperrzeiträume achten wir insbesondere darauf, dass die Pistensperrungen nicht in der Ferien- oder Hauptreisezeit liegen, denn gerade dann werden beide Start- und Landebahnen für einen sicheren und zügigen Flugverkehr benötigt. Darüber hinaus sind viele Instandhaltungsarbeiten nur bei trockener und warmer Witterung möglich“, erklärt David Liebert, Bereichsleiter Real Estate Management am Flughafen Hamburg.

WhatsApp für Wartungstermine

Um die Flughafen-Nachbarn und andere Interessierte über die Termine der jährlichen Wartungs- und Instandhaltungsmaßnahmen an den Start- und Landebahnen auf dem Laufenden zu halten, hat Hamburg Airport einen WhatsApp-Service eingerichtet. Nach einmaliger Anmeldung erhalten Abonnenten alle Termine und Informationen rund um die Pistensperrungen direkt auf ihr Smartphone.

Zagreb weiteres Ziel von Korean Air ab Seoul

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Korean Air will das Streckennetz nach Europa erweitern und ab dem 01. September 2018 mit die Verbindung Seoul – Zagreb aufnehmen.

Korean Air fliegt dann dreimal wöchentlich in die Hauptstadt Kroatiens – dienstags, donnerstags und samstags. Der Flug mit der Flugnummer KE919 startet in Seoul/Incheon jeweils um 11:05 Uhr und landet am selben Tag um 15:45 Uhr in Zagreb. Zurück geht es mit KE920 ab Zagreb um 17:20 Uhr mit Ankunft in Seoul/Incheon am nächsten Tag um 11:30 Uhr. Korean Air setzt auf der Route einen Airbus A330-200 mit 218 Sitzplätzen ein. Die neue Verbindung ist der erste direkte Linienflug zwischen Kroatien und Ostasien. Charterflüge von Seoul nach Zagreb hat Korean Air bereits seit 2010 durchgeführt. Mit der neuen internationalen Strecke bietet Korean Air aktuell internationale Flüge in 111 Städte in 43 Ländern an. Auf den Fernstrecken setzt die Airline auch 787 Dreamliner ein, wie im Bild zu sehen. Änderungen bei Zeiten und Daten vorbehalten.

Flugplan Seoul – Zagreb

Flug Tage Flugzeug Route Abflug Ankunft
KE919 Di, Do, Sa A330-200 Incheon(ICN) – Zagreb(ZAG) 11:05 15:45
KE920 Zagreb(ZAG) – Incheon (ICN) 17:20 11:30+1

Luftretter proben mit Einsatzkräften gegen Terror

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Um auch für außergewöhnlich herausfordernde Situationen wie Terroranschläge gerüstet zu sein, trainiert die DRF Luftrettung gezielt solche Einsätze. Ende Mai fand am Siegerland-Flughafen ein Zertifizierungstraining für TCCC/TECC Instruktoren statt.

Veranstaltet wurde es vom Deutschen Berufsverband Rettungsdienst e.V. mit Unterstützung der DRF Luftrettung, die mit einem Helikopter vor Ort im Einsatz war. Die 26 Teilnehmer kamen aus Deutschland, der Schweiz und Österreich sowie aus den unterschiedlichen Berufsgruppen, die auch im Ernstfall zusammen arbeiten müssen: Feuerwehr, Polizei, Militär, Luftrettung.

Terror: Einsätze immer wahrscheinlicher

„Es ist wichtig, dass wir auch im Bereich der Luftrettung solche Einsätze trainieren, die immer wahrscheinlicher werden“, erklärt Christoph Lind, zuständig für die medizinische Aus- und Weiterbildung bei der DRF Luftrettung. „Was ich trainiert habe, kann ich auch im Ernstfall abrufen und auch für meinen normalen Berufsalltag lerne ich, in Stresssituationen richtig zu handeln“, fasst Lind zusammen. Er ist nicht nur Instruktor, sondern selbst HEMS-TC (Helicopter Emergency Medical Service – Technical Crew) und fliegt regelmäßig Einsätze mit.

Bereits heute schon hat die DRF Luftrettung alle ihre HEMS-TCs für den Einsatz bei Terror- und Amoklagen logistisch und medizinisch intern trainiert. Diese Expertise will die Akademie der DRF Luftrettung weitergeben und plant dazu Trainings für die Notfallrettung bei Terror – und Amoklagen auch für externe Teilnehmer anzubieten.

Training für Einsatzkräfte

Die Besonderheit von Notfallrettung bei Terrorlagen besteht in der erhöhten Gefahrensituation verbunden mit einem Massenanfall von Verletzten (MANV), die es zügig zu versorgen gilt ohne sich als Helfer selbst zu gefährden. Trainiert wird daher neben der Aufmerksamkeit und dem Improvisationsvermögen eine strukturierte Kommunikation. Es ist entscheidend zu wissen, zu wem kommuniziere ich, wer koordiniert das unmittelbare Einsatzgeschehen, z.B. Polizei oder Militär? Wie kommuniziere ich? Oft ist es am Einsatzgeschehen sehr laut, so dass nur über taktische Zeichen kommuniziert werden kann. Darüber hinaus wird eine gezielte 4-Punkte-Übergabe trainiert.

„Werden all die Punkte des Trainings beachtet, ist eine Patientenübergabe inklusive Start des Helikopters innerhalb von zwei Minuten möglich. Dies hat die Übung gezeigt. Es zählt jede Sekunde, denn häufig haben wir es bei solchen Einsätzen mit einer Vielzahl von blutenden und mehrfachverletzten Patienten zu tun“, fasst Lind zusammen.

LATAM Cargo aus Südamerika auch im BARIG

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Die südamerikanische Frachtfluggesellschaft LATAM Cargo, Cargo Division der chilenisch-brasilianischen LATAM Airlines Group, ist ab sofort Mitglied im Board of Airline Representatives in Germany (BARIG), der Interessenvertretung von rund 100 nationalen und internationalen Fluggesellschaften.

Als größte Airline Lateinamerikas im Bereich Luftfracht bedient LATAM Cargo ein Netzwerk von über 140 Destinationen in 29 Ländern, davon allein zehn reine Air-Cargo-Ziele. Das jährliche Transportvolumen beläuft sich auf rund 1.000.000 Tonnen Luftfracht. LATAM Cargo ist eine Tochtergesellschaft der LATAM Airlines Group, die 2012 durch den Zusammenschluss der chilenischen LAN Airlines mit der brasilianischen TAM Linhas Aéreas entstand. Als erste amerikanische Fluggesellschaft erwarb sie im vergangenen Jahr das CEIV Zertifikat für Pharmatransporte.

BARIG Generalsekretär Michael Hoppe: „Wir freuen uns, LATAM als neues BARIG Mitglied zu begrüßen, zumal der Bereich der Luftfracht innerhalb unseres Verbandes weiter stark an Bedeutung gewinnt. Air Cargo Infrastruktur und Prozessoptimierung an den Flughäfen sind essentielle Themen der Wirtschaftlichkeit und Schnelligkeit, um im weltweiten Wettbewerb der Standorte auf den Top-Plätzen zu bleiben. Mit ihrer großen internationalen Expertise kann LATAM Cargo hier wertvolle Impulse für unsere Arbeit geben, von der letztlich der gesamte Luftverkehrsstandort Deutschland sowie Handel und Wirtschaft profitieren werden.“

„Der rege Handel zwischen Lateinamerika und Deutschland sowie der gesamten EU ist für uns ein wichtiges Standbein“, kommentiert Jorge Carretero, Senior Manager Sales Central Europe von LATAM Cargo. „Insofern ist für uns die Mitgliedschaft im BARIG die richtige Plattform, um an den wichtigen Themen der Weiterentwicklung des Luftfrachtstandortes Deutschland mitzuarbeiten. BARIG kennt die Interessen der Branche!“

Lufthansa mit neuem Rekord beim Treibstoffverbrauch

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Die Lufthansa Group hat einen neuen Treibstoffeffizienzrekord aufgestellt: Die Flugzeuge der Passagierflotten benötigten 2017 durchschnittlich nur 3,68 Liter Kerosin, um einen Fluggast 100 Kilometer weit zu befördern (2016: 3,85 l/100pkm).

Dies entspricht einer Verbesserung von 4,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die Lufthansa Group hat damit das Airline-Branchenziel der jährlichen Effizienzsteigerung um 1,5 Prozent mehr als erfüllt. Dazu haben alle Fluggesellschaften des Konzerns beigetragen. „Das ist das erfreuliche Resultat unserer kontinuierlichen Flottenmodernisierung und Effizienzprogramme. Um unseren Flugbetrieb so umweltverträglich wie möglich zu gestalten, werden wir auch weiterhin in wirtschaftliche, sparsame und leise Flugzeuge investieren. Wir wollen auch beim wichtigen Aspekt der Nachhaltigkeit eine führende Rolle in unserer Industrie einnehmen.“, so Carsten Spohr, Vorsitzender des Vorstands der Deutschen Lufthansa AG, im Vorwort des nun veröffentlichten Nachhaltigkeitsberichts „Balance“.

Neue Flugzeugfamilien: State-of-the-Art

Die Lufthansa Group arbeitet kontinuierlich und systematisch daran, die Umweltverträglichkeit der weltweit angebotenen Dienstleistungen weiter zu verbessern. 2017 hat der Aviation-Konzern 29 neue Flugzeuge in Dienst gestellt, darunter weitere äußerst effiziente Flugzeuge der Typen A350-900, A320neo und Bombardier C-Series (bei SWISS). Insgesamt stehen bei der Lufthansa Group aktuell rund 190 Flugzeuge auf der Bestellliste mit Auslieferung bis 2025.

Umfangreiche Informationen, Kennzahlen und Interviews nicht nur zu diesen Themen der unternehmerischen Verantwortung liefert der  24. Nachhaltigkeitsbericht „Balance“ der Lufthansa Group. So konnten die Treibstoffeffizienz-Experten der Lufthansa Group 2017 insgesamt 34 Projekte zur Kerosineinsparung um, die die CO2-Emissionen um rund 64.400 Tonnen nachhaltig reduzierten. Die eingesparte Menge Kerosin betrug 25,5 Millionen Liter – dies entspricht dem Verbrauch von circa 250 Hin- und Rückflügen auf der Strecke München – New York mit dem Airbus A350-900. Der positive finanzielle Effekt dieser Maßnahmen betrug 7,7 Millionen Euro.

Die „Balance“-Berichterstattung erfolgt in Übereinstimmung mit den international anerkannten GRI Standards der Global Reporting Initiative. Die Titelstory des Berichts „Nachhaltig Mehrwert schaffen“ gibt den Stakeholdern der Lufthansa Group und der interessierten Öffentlichkeit einen Einblick darüber, wie der Konzern entlang seiner Wertschöpfungskette nachhaltig und verantwortungsvoll agiert und hierdurch Mehrwert für das Unternehmen, die Kunden, Mitarbeiter, Aktionäre, Partner und die Gesellschaft generiert.

Mit weltweit mehr als 130.000 Mitarbeitern zählt die Lufthansa Group zu den größten Arbeitgebern und attraktivsten Unternehmen Deutschlands. Die Vielfalt in der Belegschaft ist ein wesentlicher Faktor für den Unternehmenserfolg: 147 Nationalitäten sind im Unternehmen weltweit vertreten. Die Lufthansa Group bietet Mitarbeitern und Führungskräften mit einem attraktiven Arbeitsumfeld und flexiblen Arbeitszeitmodellen, die den unterschiedlichen Bedürfnissen in verschiedenen Lebensphasen Rechnung tragen, zum Beispiel mit Teilzeit- und Home Office-Regelungen. Einen besonderen Fokus legt der Konzern auf die Förderung und Qualifizierung ihrer Mitarbeiter, denn sie stehen für den Unternehmenserfolg der Lufthansa Group.

Vietnam Airlines spendiert Neumitgliedern Bonusmeilen

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Vietnam Airlines bietet allen Neumitgliedern, die sich noch bis 18. Dezember 2018 beim Vielfliegerprogramm Lotusmiles registrieren, zusätzliche Prämien.

Zu den bisherigen zahlreichen Serviceleistungen, wie mehr Freigepäck, Priority-Check-in oder Loungezugang, erhält ein neues Mitglied bei einer Anmeldung zum Programm ab sofort 1.000 Bonusmeilen gutgeschrieben. Für die neue Mitgliedschaft erhalten die Fluggäste von Vietnam Airlines zudem bei der Buchung eines Langstreckenfluges über die Webseite der Airline nicht nur 20 Prozent Rabatt – dies gilt nur für Flüge mit Reiseantritt in den Zeiträumen 05. Juni bis 07. Juli 2018 und 07. August bis 18. Dezember 2018 – sondern bekommen auch doppelte Meilen gutgeschrieben. Die Anmeldung erfolgt über die regulär offizielle Homepage von Vietnam Airlines.

Ryanair erkennt erste Gewerkschaften an

Ryanair hat die erste Vereinbarung zur Anerkennung von Flugbegleitergewerkschaften mit ANPAC und ANPAV unterzeichnet. Beide Gewerkschaften werden das Vertretungsorgan für direkt bei Ryanair angestelltes Kabinenpersonal in Italien sein.

Diese Vereinbarung folgt umfangreichen Verhandlungen mit ANPAC und ANPAV, die nach Ryanairs Ankündigung im Dezember 2017, die Gewerkschaften zu Tarifverhandlungszwecken anzuerkennen, geführt wurden. Ryanair habe das konstruktive Engagement von ANPAC und ANPAV begrüßt, die zur Unterzeichnung dieser ersten Vereinbarung zur Anerkennung der Flugbegleitergewerktschaften in Italien geführt hat, wo derzeit über 80 der mehr als 400 Flugzeuge der Ryanair-Flotte und etwa 20 Prozent des Kabinenpersonals von Ryanair stationiert sind. Ryanair freut sich auf die Zusammenarbeit mit ANPAC und ANPAV und dem neu ernannten Ryanair-Betriebsrat für das Kabinenpersonal, um einen baldigen Tarifvertrag für direkt angestelltes, in Italien stationiertes Kabinenpersonal abzuschließen.

Ryanair: Fortschritt beim Thema Gewerkschaften

Eddie Wilson, Chief People Officer von Ryanair, sagte dazu: „Wir freuen uns, diese Anerkennungsvereinbarung mit ANPAC und ANPAV im Namen unseres direkt angestellten Kabinenpersonals in Italien bekannt zu geben. Dies ist unsere erste Vereinbarung zur Anerkennung von Flugbegleitergewerkschaften, die auf die Anerkennungsvereinbarungen mit Pilotengewerkschaften in Großbritannien und Italien Anfang des Jahres folgt. Sie verdeutlicht Ryanairs Fortschritte bei der Anerkennung und den Verhandlungen mit Gewerkschaften in ganz Europa, die wir für unsere Mitarbeiter leisten. Wir machen europaweit gute Fortschritte mit anderen Flugbegleitergewerkschaften und hoffen, in den kommenden Wochen weitere Anerkennungsvereinbarungen sowohl mit Piloten- als auch Flugbegleitergewerkschaften zu unterzeichnen.“

Gerst im All: Sojus braucht 48 Stunden zur ISS

Heute, am 06.06.2018, ist der 42-jährige Geophysiker gemeinsam mit seinen Crew-Kollegen, der NASA-Astronautin Serena Maria Aunon-Chancellor, und dem russischen Kosmonauten Sergei Prokopyev, planmäßig um 13:12:41 Uhr Mitteleuropäischer Sommerzeit (MESZ, 17:12:41 Uhr Ortszeit) an Bord des Sojus-Raumschiffs MS-09 vom russischen Kosmodrom in Baikonur (Kasachstan) zur Internationalen Raumstation gestartet.

Am 18. Mai 2016 hatte die Europäische Weltraumorganisation ESA bekannt gegeben, dass der deutsche ESA-Astronaut Alexander Gerst nach seiner erfolgreichen Blue-Dot-Mission aus dem Jahre 2014 einen zweiten Raumflug absolvieren wird. Vor einem guten Jahr, am 29. Mai 2017, hat Alexander Gerst seine neue Mission „horizons“ dann selbst vorgestellt.

Gerst ISS-Kommandant aus Deutschland

„Deutschland ist seit 40 Jahren ein fester Bestandteil der internationalen astronautischen Raumfahrt. Seit der Mission Sojus 31 mit Sigmund Jähn haben zehn weitere deutsche Kosmonauten und Astronauten im Auftrag der Wissenschaft hunderte von Experimenten in der Erdumlaufbahn durchgeführt“, betont Prof. Pascale Ehrenfreund, Vorstandsvorsitzende des DLR. „Egal ob Forschung und Entwicklung oder Raumfahrtmanagement – das DLR steht mit technologischen Kompetenz und wissenschaftlichen Exzellenz sowie seinen internationalen Partnern für die gemeinsame erfolgreiche Arbeit auf der Internationalen Raumstation – die mit Alexander Gerst auf der Horizons-Mission die Arbeit der vergangenen 40 Jahre fortführt.“

Für Gerst ist es der zweite Langzeitaufenthalt auf der ISS – bis zum 13. Dezember 2018 soll der Deutsche als Missionsspezialist im größten Forschungslabor außerhalb der Erde in 400 Kilometern Höhe leben und arbeiten. Der gebürtige Baden-Württemberger – Gerst stammt aus dem hohenlohischen Künzelsau – soll insgesamt 67 europäische Experimente absolvieren, davon stammen 41 aus Deutschland. Ab Oktober soll Alexander Gerst auch als erster Deutscher Kommandant der ISS sein. Der ESA-Astronaut gehört zu den ISS-Expeditionen 56 und 57. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) ist für die Auswahl und Koordination der deutschen Experimente und der deutschen Beiträge zur ISS verantwortlich. Bei Gerst immer mit dabei ist seine GoPro, mit der er viele Fans auf der Erde mit faszinierenden Bildern beglücken wird.

Bahnunterschied: Astronauten brauchen zwei Tage zur ISS

Alexander Gerst, Serena Aunon und Sergei Prokopjew haben die letzten Tage vor ihrem Raumflug in der Kosmonauten-Unterkunft am Kosmodrom in Baikonur verbracht. Sie haben eine ganze Reihe von Zeremonien und Ritualen durchlaufen, wie die Vorbesichtigung „ihrer“ Sojus-Kapsel und die Segnung der Rakete, den Besuch des Stadtmuseums in Baikonur und des Cosmodrom-Museums inklusive des Hauses des russischen Kosmonauten Juri Gagarin, der 1961 als erster Mensch ins All flog. Serena Aunon und Sergei Prokopjew haben zudem an der Allee der Kosmonauten jeweils einen Baum gepflanzt, für beide ist es der erste Flug ins All.

Alle drei Astronauten haben auf der Tür zum Zimmer von Gagarin unterschrieben und am Abend vor dem Start traditionell der sogenannten State Kommission mit Vertretern von Roskosmos, NASA, ESA und DLR Bericht erstattet und sich persönlich von ihren Familien verabschiedet. Ein gemeinsamer Friseurbesuch stand ebenso auf dem Programm wie das Anziehen der Sokol Start-Anzüge und Abfahrt von Gebäude 254 rund drei Stunden vor dem Start. Etwa zwei Stunden vor dem Start nahmen Gerst, Aunon und Prokopjew ihre Plätze in der Sojus-Rakete ein, die dann vom Launchpad, auf dem auch Juri Gagarin bei seiner Mission 1961 gestartet war, pünktlich abhob.

Prokopjew ist ausgebildeter Pilot und Kommandant des Sojus-Raumschiffs, das nun auf dem Weg zur ISS ist und die Raumstation nach 48 Stunden am 08. Juni um 15:07 Uhr MESZ erreichen soll. „Das Sojusraumschiff braucht diesmal zwei Tage, oder 34 Orbits, weil die Unterschiede in Bahnebene und Phasenwinkel zur ISS für einen 4-Orbit Transfer zu groß ist. Deshalb benötigt die Sojus für die ganzen Bahnänderungsmanöver mehr als vier Orbits (oder sechs Stunden), um diesen Abstand aufzuholen“, erläutert Volker Schmid, horizons-Missionsleiter im DLR, den längeren Flug. Um 16:50 Uhr MESZ soll sich am 08. Juni die Luke zwischen Sojus-Kapsel und Raumstation öffnen und die Crew kann in die ISS einschweben.

Horizons auf den Fotos

Crew erklärt sich bereit zu fliegen Walk out der Crew: Die Crew erklärt vor offiziellen der russischen Raumfahrtorganisation Roskosmos und der Flugleitung, dass sie zum Flug bereit ist.

Klimanlage im Koffer dabei: Die Klimaanlage für den Raumanzug befindet sich in dem kleinen blauen Koffer. Bei Alexander Gerst immer mit dabei: seine GoPro.

Rollout am Kosmodrom von Baikonur: Am 04. Juni wurde die Sojus-Rakete, die Alexander Gerst zur ISS bringen wird, zur gleichen Startrampe gefahren, von der aus bereits Juri Gagarin bei seiner Mission 1961 gestartet war.

Sojus-Rakete an der Startrampe: Die Sojus-Rakete ist unter den Augen zahlreicher Beobachter an der Startrampe angekommen und wird nun aufgerichtet.

Der deutsche ESA-Astronaut Alexander Gerst sowie NASA-Astronautin Serena Maria Aunon-Chancellor und der russischen Kosmonaut Sergei Prokopyev sind bereit für den Beginn der horizons-Mission.

Cargolux ächtet Jagdtrophäen an Board ihrer Flugzeuge

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Mit diesem Schritt schließt sich das Unternehmen einer steigenden Zahl von Fluggesellschaften an, die den Transport von gejagtem Wild ablehnen.

Als Teil seiner Beförderungsbedingungen verpflichtet sich Cargolux auch dem Tierschutz. Die Fluggesellschaft operiert in vollständiger Übereinstimmung mit den Vorschriften des Branchenverbandes IATA für den Transport lebender Tiere, sowie dem Washingtoner Artenschutzübereinkommen (CITES). „Diese Praxis steht nicht im Einklang mit unseren Grundsätzen und unserer ethischen Verpflichtung. Daher können wir Transportanfragen dieser Art künftig nicht mehr berücksichtigen. Cargolux engagiert sich für ein nachhaltiges Geschäftsmodell, welches den Schutz unserer Umwelt und ihrer natürlichen Ressourcen einschließt“, sagt Richard Forson, President und CEO von Cargolux.

Volle Wartung für Bell 505 bei Ruag in Sion

Ruag Aviation wird am Standort Sion künftig Helikopter vom Typ Bell 505 Jet Ranger warten und wieder zusammenbauen. Als einer der ersten Helikopter-Dienstleister in Europa erhielt Ruag dafür die Zulassung des Originalherstellers (OEM).

Das Team von Ruag erwarb sämtliche dafür notwendigen Qualifikationen an der Bell Helicopter Training Academy. Im Rahmen seiner Markteinführung in Europa wird der Bell 505 im Autorisierten Bell Service Center von Ruag in Sion vorgestellt. „Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, unseren Kunden einen umfassenden und hochmodernen Support für alle Helikopter ihrer Flotte zu bieten. Dafür ist es unerlässlich, dass wir – wie jetzt bei der Bell 505 – an den allerersten technischen Schulungen teilnehmen, die angeboten werden“, sagt Claudio Zeiter, Teamleiter Commercial Helicopter Services, Ruag Aviation.

Hubschrauber warten, montieren und testen

Nach dem Absolvieren der Kurse an der Bell Helicopter Training Academy kann Ruag auch die Endmontage neuer Bell-505-Helikopter übernehmen. Dies ist wichtig, weil die Hubschrauber nach Europa teilweise zerlegt ausgeliefert werden. Während Bell die Helikopter in Nordamerika komplett montiert übergibt, werden sie für den Transport nach Europa in Flugzeugzelle, Heckausleger, Hauptrotorblätter und Getriebe zerlegt. „Die wieder zusammengebauten Hubschrauber müssen getestet werden, damit das Freigabezertifikat (Certificate of Release to Service) ausgestellt werden kann. Wir raten allen Bell-505-Kunden in Europa, ihre neuen Helikopter zu uns nach Sion in die Schweiz liefern zu lassen. Unsere geschulten Spezialisten sorgen dann für eine zuverlässige und schnelle Montage“, erklärt Claudio Zeiter.

Im Anschluss an die Ausbildung an der Bell Helicopter Training Academy erhielt das Ruag Helikopter-Service-Center die Zertifizierung für die Bell 505 entsprechend der Part-145-Richtlinie der Europäischen Agentur für Flugsicherheit EASA (European Aviation Safety Agency). Als Kompetenzzentrum für Helikopter übernimmt das Team am Standort Sion alle Wartungs-, Reparatur- und Überholungsarbeiten (MRO) am Bell 505 sowie alle weiteren Maßnahmen, die für die Inbetriebnahme erforderlich sind.

Der Bell Helikopter 505 (JRX) wird bei Ruag in Sion im Rahmen der Europa-Einführungstour vorgestellt. Ruag Aviation ist ein One-Stop-Shop für den Support von Helikoptern. Zu den Dienstleistungen gehören Helikopterwartung (MRO), Wartung von Komponenten- und Subsystemen, Engineering, System-Upgrades, komplette Rekonfigurationen von Cockpit und Avionik, Lackierung, Flottenmanagement, Logistikmanagement sowie Support und Beratung.

Check-in Service „AirlineCheckin“ – Automatisch per App

Lufthansa macht per App macht den Service transparenter und einfacher. Die neue Anwendung und ist die Basis für weitere Services rund um Flugreisen.

Wann beginnt der Check-in? Was ist mein Buchungscode? Wie komme ich an meinen Wunschplatz im Flugzeug? Nutzer des Check-in Service AirlineCheckins wissen Bescheid. Ab sofort ist die Lösung auch als iOS- und Android-App in den jeweiligen App Stores verfügbar. Basis für die Entwicklung der AirlineCheckins-App war das Feedback von 2.500 Usern des AirlineCheckins, die der Lufthansa Innovation Hub zum Service befragt hat.

Passagier automatisch eingecheckt

Konkret bedeutet das: AirlineCheckins checkt Nutzer weiterhin automatisch unter Berücksichtigung der individuellen Sitzplatzwünsche für ihre Flüge ein. Der Service funktioniert für jede Fluggesellschaft, die einen Online-Check-in anbietet. Wer sich einmal für den Service angemeldet hat, muss sich folglich nie wieder selbst um das Einchecken kümmern.

Über die neue App können Flugreisende jetzt jederzeit den Check-in Status ihrer Flüge abrufen und ihre Flüge verwalten. Persönliche Angaben, wie Sitzplatzpräferenzen, Frequent Flyer Programme oder Reisepartner lassen sich in der App aktualisieren. Die App hat darüber hinaus eine Alert-Funktion, die automatisch über den aktuellen Flugstatus und Gate-Änderungen informiert. In Planung ist noch die Einführung eines Abo-Modells, das App-Nutzern Zugang zu Lounges an Flughäfen und freien Wifi-Zugang an Bord gibt.

AirlineCheckins für Unternehmen

AirlineCheckins ist darüber hinaus jetzt auch als B2B-Lösung für Unternehmen verfügbar. Über eine neu entwickelte Programmierschnittstelle (API) lässt sich die Check-in Lösung reibungslos in die Travel Management Systeme von Unternehmen integrieren. Die Mitarbeiter des Unternehmens werden daraufhin für alle Geschäftsreisen automatisch eingecheckt. Erste B2B-Partnerschaften wurden mit Online-Reisebüros und einer großen Beratungsfirma realisiert. Sinnvoll ist die Integration für alle Unternehmen mit einem hohen Reiseaufkommen ihrer Mitarbeiter.

Raketenstart: Soyuz bringt Alexander Gerst ins All

Astronaut Alexander Gerst ist soeben um 13:12 unserer Zeit erfolgreich in einer russischen Soyuz von Baikonur aus ins All geflogen.

Zwei Minuten brannte die erste Raketenstufe, welche Tonnen von Kerosin und Sauerstoff in Schub verwandelt. Der Treibstoff in der zweite Stufe wird nochmals in zwei Minuten verbrannt, nach knapp fünf Minuten schaltete sich die zweite Stufe ab und die dritte Stufe zündete. Diese sprengte sich nach acht Minuten ab. Auf dem letzten Bild ist zu sehen wie die Kapsel im All angekommen ist und die dritte Stufe gerade abgesprengt wurde. Ein ausführlicherer Bericht zur Mission folgt.

Airbus ruft Fly Your Ideas 2019 aus

Airbus hat die sechste Runde des Wettbewerbs Fly Your Ideas eröffnet und lädt die nächste Generation von Ingenieuren und Wissenschaftlern dazu ein, originelle Ideen für die Luft- und Raumfahrtindustrie vorzuschlagen und zu entwickeln.

Der Wettbewerb findet alle zwei Jahre statt und soll mit Kreativität und Innovation konkrete Aufgabenstellungen in der Branche angehen. Er bietet Studierenden die Chance, ihren Pioniergeist zu entfalten und gemeinsam mit Branchenexperten mit neuesten digitalen Technologien zu arbeiten.

Junge Ideen für Technologie der Luftfahrt

Airbus sucht nach Ideen, welche die Luft- und Raumfahrt in den kommenden Jahrzehnten verändern könnten und dazu beitragen, unsere Welt noch stärker zu vernetzen, sicherer und wohlhabender zu machen. Der Wettbewerb steht Teams von Universitäten aus aller Welt und aus unterschiedlichen Fachrichtungen offen – von Maschinenbau und Informationstechnik bis zu Marketing und Design. Seit der ersten Auflage des Wettbewerbs im Jahr 2008 haben mehr als 20.000 Studierende von über 650 Universitäten in mehr als 100 Ländern daran teilgenommen. Diese Auflage könnte die bisher spannendste werden.

Die am Wettbewerb Fly Your Ideas teilnehmenden Teams durchlaufen drei Wettbewerbsrunden. Jede Etappe bietet den Teams Gelegenheit, ihre Konzepte mit Unterstützung von Experten und Mentoren bei Airbus vor Ort weiter auszuarbeiten. Bis zu sechs Endrundenteams treten gegeneinander an, um sich den Hauptpreis von 45.000 Euro zu teilen und ihre Idee in der Branche weiterzuverfolgen.

Runden und Mentoring für Teams

Marc Fontaine, Digital Transformation Officer von Airbus und Schirmherr von Fly Your Ideas, sagte: „Wir können bei diesem Wettbewerb mit jungen Ingenieuren und Wissenschaftlern in Kontakt treten, die als Digital Natives aufgewachsen sind, und ihre Energie und Begeisterung auf die immensen Möglichkeiten anwenden, die wir mit unserer eigenen digitalen Transformation in Angriff nehmen. Unsere Branche tritt in eine überaus vielversprechende Phase des tiefgreifenden Wandels ein. Ich bin sehr gespannt darauf, wie unsere Teams sich der Herausforderung stellen werden.“

Teams von drei bis vier Studierenden können jetzt ihre Vorschläge für die erste Runde von September bis Ende November 2018 einreichen, Experten von Airbus bewerten die Ideen dann und wählen die 50 besten Teams für die zweite Runde aus. Diese Teams haben drei Monate Zeit, um ihre Idee mit Unterstützung von Airbus-Mentoren und ‑Spezialisten weiter auszuarbeiten. Bei einer zweiten Überprüfung werden bis zu sechs Teams für die Endrunde ausgewählt.

Themenfelder von Fly Your Ideas

Der Fly Your Ideas 2019 fordert Teams dazu auf, Ideen für eines der folgenden Aufgabenfelder zu entwickeln: Seit 2012 wird der Wettbewerb von der Organisation der Vereinten Nationen für Erziehung, Wissenschaft und Kultur (UNESCO) unterstützt.

1. ELEKTRIFIZIERUNG – Wie können wir durch die Entwicklung integrierter elektrischer Energiesysteme weiter, länger und sauberer fliegen?

2. DATENDIENSTE – Welche innovativen Anwendungen und Dienstleistungen können Sie auf Basis von Airbus-Daten entwickeln?

3. CYBERSICHERHEIT – Wie können wir Reisende sicher und nahtlos authentifizieren und gleichzeitig die Auswirkungen auf Passagiere, Flughafensicherheit und Fluggesellschaften minimieren?

4. INTERNET DER DINGE (IoT) – Wie kann das Internet der Dinge das Reiseerlebnis für die Passagiere revolutionieren oder die Zusammenarbeit in der Luft- und Raumfahrtindustrie verbessern?

5. KÜNSTLICHE INTELLIGENZ (KI) – Wie können wir mittels KI Chancen oder völlig neue Geschäftsmodelle in der Zukunft der Luft- und Raumfahrt und der industriellen Fertigung erkennen?

6. MIXED REALITY – Wie kann die Luft- und Raumfahrtindustrie die verbreiteten Mixed-Reality-Apps von Apple und Google nutzen?

SunExpress bringt Bordentertainment auf Mobilgeräte

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SunExpress gab in Dublin eine Partnerschaft mit Immfly Digital Services für sein neues Inflight Entertainment System bekannt. Das neue Entertainment soll auf der gesamten Boeing 737-800NG und MAX-Flotte von SunExpress installiert und stellt jedem Gast über das eigene mobile Endgerät individualisierte Inhalte on demand zur Verfügung.

Passagiere bei SunExpress können nach Installation des Systems eine breite Auswahl von Filmen, TV-Shows, Musik, Spielen, Zeitungen und Magazinen sowie Inhalte speziell für Kinder genießen. Hierfür wird ganz bequem das eigene mobile Endgerät, wie Smartphone, Tablet oder Laptop, genutzt.

Bezahlung übers Entertainment-System

Das Entertainment-System hält auch alle Informationen rund um den Flug bereit und stellt Tipps und Hinweise für den jeweiligen Zielort in mehreren Sprachen zur Verfügung. Auch die Menükarte des SunCafe und eine Übersicht der Shoppingmöglichkeiten im SunShop wird bereitgestellt. Künftig sollen sogar Bestellung und Bezahlung der Produkte an Bord über das System möglich sein. Die Aufrüstung der gesamten Flotte soll bis Anfang 2019 abgeschlossen sein.

„Wir möchten das Flugerlebnis für unsere Gäste so bequem und komfortabel wie möglich gestalten. Dazu gehören auch die Unterhaltungsmöglichkeiten an Bord, die mit dem neuen SunExpress Entertainment besonders vielfältig sein werden“, so Peter Glade, Commercial Director von SunExpress. „Mit Immfly haben wir hierfür einen zuverlässigen, flexiblen Partner, der Experte auf dem Gebiet der Inflight Entertainment Systeme für Flugzeuge ist, und uns ein ganz individuelles Produkt zur Verfügung stellt, das genau auf die Bedürfnisse von SunExpress und unserer Gäste zugeschnitten ist.“

Life Science geht mit A310 Zero G in die Luft

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Die Idee, eine reine „Life Science Kampagne“ zu fliegen, kommt von der internationalen Arbeitsgruppe „ISLSWG“ – ein Expertennetzwerk auf Raumfahrtagenturebene, für Lebenswissenschaften im Weltraum. Auf dieser besonderen Kampagne stehen insgesamt acht Experimente in drei Flugtagen auf dem Plan – drei davon stammen aus Deutschland.

Der letzte Start des Parabelflugzeugs Airbus A310 ZERO-G vom Flughafen Bordeaux-Mérignac ist in mehrfacher Hinsicht eine Premiere: Erstmals wurden sich ausschließlich lebenswissenschaftliche Experimente bei einer gemeinsamen Kampagne des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR), der Europäischen Weltraumorganisation ESA und der französischen Raumfahrtagentur CNES drei ganz unterschiedlichen Schwerkraftbedingungen ausgesetzt. Außerdem wird zum ersten Mal ein lebenswissenschaftliches Experiment der US-amerikanischen Weltraumbehörde NASA aus den USA an Bord sein.

Besondere Gäste an Bord

Parabelflüge, auch wissenschaftliche Parabelflüge, haben in den USA ebenfalls eine lange Tradition, aber derzeit werden dort keinen wissenschaftlichen Kampagnen durchgeführt. An der ISLSWG Partial G Kampagne beteiligt sich NASA mit einem umfangreichen Experiment. „Wir freuen uns sehr über die Teilnahme an dieser besonderen Kampagne in Europa mit dem A310. Unser Experiment, bei dem wir den Blutfluss und den Blutdruck in der oberen Körperhälfte als auch den Augeninnendruck bei den verschiedenen partiellen G-Leveln untersuchen, hilft uns, die Reaktionen des menschlichen Körpers besser zu verstehen und so für Astronauten bei Langzeitaufenthalten dafür Sorge tragen zu können, dass sie gesund und leistungsfähig bleiben. Der erste Flugtag war sehr spannend und wir sind gespannt auf die Auswertung unserer Ergebnisse“, sagt David Martin, Projektwissenschaftler vom Team „Gravitational Dose“ vom Cardiovascular and Vision Laboratory am NASA Johnson Space Center.

Life Science: Experimente in der Schwebe

Normalerweise ist Forschung unter Schwerelosigkeit eine interdisziplinäre Angelegenheit. Materialforscher interessieren sich zum Beispiel für die Schmelze von bestimmten Legierungen. Physiker wollen herausfinden, wie sich unter anderem Flüssigkeiten oder Plasmen bei eingeschränkter Gravitation verhalten. Doch dieses Mal kommen ausschließlich lebenswissenschaftliche Experimente auf der knapp 100 Quadratmeter großen Experimentierfläche in den Genuss der reduzierten Schwerkraft.

„Wir konzentrieren uns bei dieser besonderen Kampagne auf die Lebenswissenschaften, weil sie uns Antworten auf wichtige Fragen geben. Zum Beispiel wie sowohl Astronauten als auch wir Menschen auf der Erde gesund und fit bleiben. Mit der Initiative von ISLSWG ergibt sich nun die Chance, mit den Experimenten der Experten zu einigen dieser wichtigen Fragen Antworten zu finden“, betont die Programmleiterin der Parabelflüge auf Seiten des DLR, Dr. Katrin Stang.

Kampagne unter Führung internationaler Experten

Die International Space Life Sciences Working Group (ISLSWG) ist ein internationaler Zusammenschluss der Raumfahrtagenturen Amerikas, Deutschlands, Frankreichs, Italiens, Japans und Kanadas sowie der Europäischen Weltraumorganisation ESA, um die globale Zusammenarbeit zu stärken. Dieses Netzwerk unter dem Vorsitz der NASA bringt nationale Agenturen und Forscher aus aller Welt im Bereich der Lebenswissenschaften auf dem internationalen Parkett zusammen, um die Entwicklung und die möglichst effiziente, gemeinsame Nutzung von Forschungseinrichtungen und Ressourcen weltweit – und mit der Internationalen Raumstation ISS auch darüber hinaus – voranzutreiben. Ein intensiver Informationsaustausch zwischen den Agenturen und Wissenschaftlern sichert den Erkenntnisgewinn und hilft dabei, die besonderen Bedingungen des Weltraums optimal zu nutzen, um Anwendungen für den Menschen auf der Erde abzuleiten und Exploration möglich zu machen.

Unterschiedliche Schwerkraft

Wenn der Airbus A310 ZERO-G nach etwa 30 Minuten Flugdauer sein Zielgebiet erreicht hat, kündigt die Durchsage des Kapitäns die erste von insgesamt 31 Parabeln eines Flugtages an. Erst sind es noch fünf, dann nur noch eine Minute, 30 Sekunden, 5, …, 3, 2, 1 – „Pull up!“, lautet das Kommando aus dem Cockpit – für alle Beteiligten das Signal, dass die Piloten das Flugzeug nun nach oben ziehen. Nach diesem Steigflug, in dem 1,8 G an Bord herrschen und die Passagiere fast doppelt so schwer sind, folgt normalerweise die 22 Sekunden lange sogenannte 0G Phase – die absolute Schwerelosigkeit.

„Die wird es jedoch bei dieser Kampagne nicht geben. Denn auf der Partial G Kampagne fliegt das Pilotengespann drei spezielle Formen einer Parabel. Dabei werden anstelle von 0G-Schwerelosigkeit – stattdessen ein Viertel, die Halbe so wie Dreiviertel der Schwerkraft der Erde noch vorhanden sein. Die Passagiere an Bord empfinden also noch ein Viertel, die Hälfte oder Dreiviertel ihres eigenen Körpergewichts – je nach Flugkurve“, erklärt Katrin Stang.

„Die Möglichkeit, auf dieser Kampagne Parabeln mit partieller Schwerkraft für die Experimente zur Verfügung zu haben, ist eine einzigartige Chance, biologische und physiologische Systeme zu beobachten und zu verstehen, wie die zugrunde liegenden Mechanismen funktionieren. Wir sind sehr froh, mit einem Experiment von NASA beteiligt zu sein und zu untersuchen, wie Menschen auf diese besonderen Bedingungen reagieren. Dies ist ein wichtiger Schritt Richtung Exploration“, ergänzt Craig Kundrot, Vorsitzender von ISLSWG und Direktor der Abteilung Space Life and Physical Sciences Research & Applications bei der NASA.

Experimente aus Deutschland

Wie wirkt sich die Schwerelosigkeit auf die Kontrolle unserer Muskeln aus? Wie mental leistungsfähig sind wir unter diesen Bedingungen? Was bedeuten die Schwellenwerte für die Wahrnehmung von Gravitation bei Pflanzen? Drei deutsche Experimente an Bord werden gerade diesen Fragestellungen nachgehen.

  • Stolpern in partieller Gravitation: Damit der Mensch sich in seiner Umwelt bewegen und mit ihr interagieren kann, braucht er fein abgestimmte Muskelbewegungen wie etwa zur Fortbewegung oder zur Kontrolle des sicheren Standes. Gerade unter verringerter Schwerkraft müssen wir über unsere Nervenbahnen die Muskeln effektiv kontrollieren können. Tun wir das nicht, erhöht sich drastisch die Gefahr zu stolpern. Das gilt für uns auf der Erde wie für den Astronauten im Weltraum. Doch scheinen die reduzierten Gravitationsbedingungen diese sogenannte neuromuskuläre Kontrolle in anspruchsvollen Situationen zu beeinflussen und die Stolpergefahr der Astronauten zu erhöhen. Warum das so ist, untersuchen Forscher der Universität Freiburg. Die Ergebnisse sollen das Sicherheitsrisiko der Raumfahrer bei Missionen zu anderen Planeten senken und damit ein fundamentales Sicherheitsproblem in der humanphysiologischen Weltraumforschung lösen.
  • Hirne im Weltall – Teil 4: Stress wirkt sich negativ auf unsere mentale Gesundheit aus und belastet unsere kognitive Leistungsfähigkeit – beides Faktoren, die für den Erfolg und die Sicherheit einer Langzeitmission von Bedeutung sind. Denn das Leben unter extremen Bedingungen löst vielfältig Stress aus. Obwohl diese Zusammenhänge schon länger bekannt sind, bleiben viele Fragen bezüglich der Ursachen neurokognitiver Leistungsfähigkeit offen. Das Team der Deutschen Sporthochschule Köln will versuchen, die Auswirkungen von Stress auf die mentale Gesundheit besser zu verstehen. So sollen adäquate Gegenmaßnahmen entwickelt werden, die zu einer Verbesserung der Sicherheit und zum Erfolg einer Langzeitmission beitragen können.
  • Pflanzenwachstum in 3D und in Farbe: Für Pflanzen ist die Wahrnehmung von Schwerkraft wichtig für den Wachstumsprozess. Im Experiment der Universität Freiburg untersuchen Wissenschaftler mit Hilfe des Fluoreszenz-mikroskops FLUMIAS die dynamischen Veränderungen in Zellen von Arabidopsis thaliana (Ackerschmalwand) die von den „Schweresteinen“ (Statolithen) ausgelöst werden. Die drei verschiedenen G-Level werden vor allem erlauben, die Reaktion bei Schwellenwerten zu untersuchen. Die Zellen werden dabei angefärbt und mit dem von Airbus im Auftrag des DLR Raumfahrtmanagements gebauten FLUMIAS-Mikroskops in hoher räumlicher und zeitlicher Auflösung lebend beobachtet. Ein „Schwestermodell“ von FLUMIAS wird mit einer neuen Technologie auf der horiszons-Mission des deutschen ESA-Astronauten Alexander Gerst zum Einsatz kommen.
Auf den Bildern: A310 ZERO-G am Flughafen Bordeaux-Mérignac: Von hier aus starten die Parabelflüge von DLR, ESA und CNES; Experiment FLUMINAS: Die deutsche Experimentanlage FLUMIAS beinhaltet ein konfokales Fluoreszenzmikroskop; Experimentanlage während des Fluges: Das Experiment Fluminas von der Universität Freiburg wurde von der Firma Airbus gebaut; Im Bauch des Parabelflugzeugs: In der ehemaligen Kabine des umgebauten Airbus A310 ZERO-G werden die Experimentanlagen fest verschraubt.

Flughafen-Sommerfest am FMO

Sommerfest am Flughafen Münster/Osnabrück! Flugzeugklassiker und Modellbauer zeigen, was so alles abheben kann. Flughafenbegeisterte haben die Möglichkeit, an einer kostenlosen Schnupperführung teilzunehmen.

Der Flughafen Münster/Osnabrück veranstaltet am kommenden Sonntag, 10. Juni 2018, in der Zeit von 11:00 Uhr bis 18:00 Uhr ein großes Sommerfest für die ganze Familie. Ein buntes Bühnenprogramm sorgt für abwechslungsreiche Unterhaltung. Außerdem stehen den kleinen Be-suchern auf dem Flughafengelände zahlreiche Spielattraktionen, wie eine Kinder-Eisenbahn, ein Bungee-Trampolin, ein Paddelbecken, Kinderschminken, ein Kinder-Quad-Parcours und auch ein Kinderka-russell zur Verfügung.

Flughafenführungen und Modellbauausstellung

Das FMO-Besucherserviceteam bietet Interessierten einen spannenden Blick hinter die Kulissen des Flughafens. Die Führungen starten halbstündlich und dauern ca. 40 Minuten. Anmeldungen können nur vor Ort nach Verfügbarkeit erfolgen. Der FMO-Modellbautag feiert in diesem Jahr zeitgleich mit dem Sommerfest bereits seinen 10. Geburtstag. Es wird im Flughafenterminal eine interessante Ausstellung an Flugzeug-, Eisenbahn-, Schiffs- und Automodellen präsentiert.

Liebhaber des Modellbaus können sich hier mit den zahlreichen Ausstellern austauschen, mit Profis fachsimpeln und Sammlerstücke erwerben. Für die Kinder findet ein großer Modell-bauworkshop statt, bei dem sie selbst Flugzeugmodelle bauen können. Zudem gibt es einen großen Drohnenparcours.

Rundflüge mit historischen Flugzeugen

Neben dem normalen Flugbetrieb statten auch Oldtimer der Luftfahrt an diesem Tag dem FMO ihren Besuch ab. Sowohl die berühmte als Rosinenbomber bekannte Douglas DC-3 Dakota der niederländischen Dutch Dakota Association als auch der größte einmotorige Doppeldecker der Welt, die Antonov AN-2 der Air Albatros, bieten Rundflüge über das Münsterland und Osnabrücker Land an. Erstmalig kann man auch Hubschrauberrundflüge buchen. Das neue am FMO ansässige Unternehmen Helitransair bietet diese durchgehend von der Wiese vor dem Terminal 2 aus an.

Buchen und Fliegen

Die Reisebüros im Flughafenterminal versorgen die Besucher des Sommerfestes mit aktuellen Informationen über Urlaubsangebote und Flugziele direkt ab Münster/Osnabrück. Auch die Fluggesellschaft Germania präsentiert ihr Flugangebot ab FMO. Für alle Gäste, die an diesem Tag vor Ort eine Reise oder einen Flug vom FMO buchen, gibt es einen Parkwertscheck in Höhe von 15 Euro. Für das leibliche Wohl ist an diversen Cateringstationen gesorgt, u. a. gibt es eine Original Airport-Almhütte. Parkplätze stehen ausreichend zur Verfügung. Wir empfehlen die Parkhäuser PA und PB sowie den Parkplatz P4 zum Preis von zwei Euro pro Stunde.

Hamburg profitiert von Dubai – Osaka im Emirates A380

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Kapazitätserhöhung nach Japan: Emirates hat die Einführung einer regelmäßigen A380-Linienverbindung nach Osaka bekanntgegeben und ergänzt damit die bereits bestehende A380-Verbindung nach Tokio-Narita.

Die tägliche Rotation mit dem Airbus-Flaggschiff zwischen Dubai und Osaka mit den Flugnummern EK316 und EK317, startet ab dem 28. Oktober 2018 und ersetzt die tägliche Boeing 777-300ER-Verbindung auf der Langstrecke, vorbehaltlich der Genehmigung durch die Regierung. Dies steigert die Kapazitäten des Liniendienstes von Emirates um 38 Prozent.

A380: Kulinarische Besonderheit aus Japan

Die auf dieser Strecke eingesetzte Emirates A380 verfügt über 489 Sitzplätze in einer Drei-Klassen-Konfiguration, bestehend aus 14 Privatsuiten in der First Class, 76 in der Business Class und 399 Sitzen in der Economy Class. Emirates will in der First-Class und Business-Class auf Flügen von und nach Japan ein neues Geschmackserlebnis aus der traditionellen japanischen Küche anbieten: First-Class-Passagiere kommen in den Genuss der leichten Kaiseki-Küche mit mehrgängigen Menüs. Business-Class-Gäste können eine der traditionellen Bento-Boxen wählen. Emirates ist die erste Fluggesellschaft des Nahen Ostens, die Kaiseki-inspirierte Mahlzeiten an Bord serviert. Mit der Aufnahme von Osaka als neueste Destination in das weltweite Emirates A380-Streckennetz kommen Reisende ab Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg (ab 29. Oktober 2018) und München via Dubai in den Genuss eines nahtlosen A380-Erlebnisses in die Metropole Westjapans.

In der geschichtsträchtigen Region Kansai erwarten Besucher weltbekannte Sehenswürdigkeiten wie Arima Onsen – eine der ältesten heißen Quellen sowie Nara, die ehemalige historische Hauptstadt Japans, oder die UNESCO-Weltkulturerbestätte Himeji Castle, die innerhalb von 20 Minuten mit dem Hochgeschwindigkeitszug Shinkansen erreichbar ist. Emirates-Passagiere profitieren von der günstigen Ankunftszeit in Osaka und können von dort aus weitere Inlandsflüge nach Fukuoka, Chitose und Okinawa erreichen.

Superjumbo A380: Größte Flotte bei Emirates

In diesem Jahr feiert der A380-Betrieb von Emirates sein zehntes Jubiläum. Die Airline ist mit einer Flotte von aktuell 103 Jets dieses Typs und einem verbleibenden Auftragsbestand von 59 zusätzlichen Flugzeugen der mit Abstand größte A380-Betreiber der Welt. Ab dem 28. Oktober 2018 wird der Flug EK316 zum A380-Flug und startet täglich um 15:05 Uhr in Dubai (DXB) mit Landung um 16:55 Uhr in Osaka (KIX). Der Rückflug EK317 verlässt Osaka um 23:35 Uhr und landet um 05:45 Uhr am Morgen des Folgetages in Dubai (alle Zeiten sind Lokalzeiten). Passagiere in Economy Class können mit bis zu 35 kg, in Business Class mit 40 kg und First Class mit 50 kg Freigepäck reisen. 2002 nahm Emirates den Flugbetrieb nach Japan auf und fliegt derzeit täglich von den Abflughäfen Narita, Haneda und Osaka nach Dubai.

Eurofighter der Luftwaffe fliegen Tiger Meet Award ein

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Die Eurofighter Typhoon Luftwaffe EF2000 31+00 (GS077), auch bekannt als Ghost Tiger, haben die Auszeichnung als bestdesignte Tigerflugzeuge bekommen. Die Auszeichnung fand Mitte Mai auf der 31. Taktischen Luftwaffenbasis in Krzesiny statt.

Während der zweiwöchigen NATO-Übung Tiger Meet 2018 (NTM18) war die Eurofighter-Gesellschaft durch Spanien, Italien und Deutschland vertreten. Insgesamt nahmen 22 Geschwader von 13 Ländern an NTM18 teil. Darunter auch die Tschechische Republik, die Niederlande, Belgien, Ungarn, die Schweiz, Österreich, Frankreich und Großbrittanien. Neben 70 Flugzeugen waren auch zehn Hubschrauber und ein AWACS-Aufklärer beteiligt. Die jährliche Übung soll den Austausch von Wissen und die Zusammenarbeit von NATO- und nicht-NATO-Länder verbessern.

Tiger Award für deutsche Typhoons

Die Tiger-Trophäen werden jedes Jahr ambitioniert ausgetragen, es gibt sie seit dem ursprünglichen Tiger Meet, das 1961 erstmals stattfand. Für die Juroren stach das einzigartige Design des Ghost Tiger besonders heraus, das den Typhoon mit grünen und schwarzen Tigerstreifen auf der gesamten Oberseite des Eurofighter einschließlich Flügeln, Schwanz und Rumpf verziert.

Italiens Luftwaffe war durch vier Eurofighter Typhoons der 12. Gruppe der Gioia del Colle Air Base vertreten. Deutschland schickte vier Eurofighter Typhoons vom Taktischen Luftwaffengeschwader 74 in Neuburg und Spanien entsandte vier Eurofighter Typhoons von der 142 Escuadrón vom Stützpunkt in Albacete. Die Tiger Typhoons der drei Eurofighter-Nationen führten dabei erfolgreich kombiniert komplexe Flugmissionen durch, womit verschiedene Szenarien eintrainiert wurden. Dazu gehörten: No-Fly-Zonen, Verteidigungsoperationen, Schläge gegen HVAA (High Valuable Airborne Assets), DCA Defensive Counter Air, OCA Offensive Counter Air, Personenrückholung und S&R Search and Rescue.

Drohnen auf dem Fraport getestet

Die Fraport AG führte gemeinsam mit der TPI Vermessungsgesellschaft mbH, dem Drohnenhersteller Multirotor und in Zusammenarbeit mit der Deutschen Flugsicherung erfolgreiche Drohnentestflüge durch.

Ziel des Projekts „FraDrones“ ist es, verschiedene Szenarien zur betrieblichen Nutzung von Drohnen zu erproben. Dazu sind am Frankfurter Flughafen vom 31. Mai bis zum 02. Juni 2018 nicht nur wie gewohnt Flugzeuge abgehoben. Im Fokus des ersten Tests standen Vermessungsaufgaben und die Fortschrittskontrolle von Bauprojekten. „Die Drohnentechnologie eröffnet dem Frankfurter Flughafen innovative Möglichkeiten, um komplexe Prozesse und Abläufe deutlich zu optimieren. Denkbare zukünftige Einsatzfelder sind beispielsweise Foto‐ und Videodokumentationen der Topografie des Flughafens, Inspektionen, Vermessung und Überwachung der Flughafen-Infrastrukturbeschaffenheit“, sagt Dirk Schusdziara, Leiter wirtschaftliche Steuerung am Frankfurter Flughafen.

Abgegrenztes Fluggebiet für die Copter

Testflüge mit Drohnen finden auf einem Areal im Südwesten des Flughafens statt. Das Areal erstreckt sich vom Baustellengelände des Terminals 3 bis in den Bereich der CargoCity Süd. Für dieses Gelände liegt Fraport eine Sondergenehmigung der Aufsichtsbehörden vor. Das ist ein Ergebnis intensiver Abstimmungen mit den zuständigen Behörden und der Deutschen Flugsicherung. Die Drohnentestflüge erfolgen daher in Zeiten mit geringem Verkehrsaufkommen und ohne Störung des Flugbetriebs.

Neben diesen im Testareal stattfindenden Drohnenflügen bleibt eine anderweitige Nutzung von Drohnen grundsätzlich verboten. Die Verbotszone für andere Drohnenflüge liegt in einem erweiterten Umkreis von 1,5 km rund um den Frankfurter Flughafen. In dieser Verbotszone liegen zum Beispiel auch der nördliche Bereich von Walldorf und der südliche Bereich von Kelsterbach – was insbesondere Privathaushalte berücksichtigen müssen.

Boeing will mit Safran Joint Venture für APUs

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Boeing und Safran wollen gemeinsam APUs, Hilfstriebwerke für Flugzeuge, herstellen. Der US-Flugzeugbauer und der Antriebshersteller gründen dazu ein Joint Venture zu 50:50-Anteilen in den USA.

Auxiliary Power Units (APU) sind kleine Turbinenkraftwerke, welche das Flugzeug mit elektrischer Energie versorgen, wenn die großen Triebwerke beim stehenden Flugzeug nicht laufen oder erst noch gestartet werden müssen. Mit der strategischen Partnerschaft will Boeing seine vertikalen Fähigkeiten erweitern und mit Safran Synergien nutzen um Flugzeugbetreibern, etwa beim Service für die APU, einen Mehrwert zu bieten.

Safran ist schon lange Zulieferer für Boeing im militärischen wie im zivilen Bereich, etwa beim Triebwerk LEAP-1B von CFM für die 737 MAX. CFM International ist selbst ein 50:50 Joint Venture von Safran Aircraft Engines und General Electric). Das APU-Joint Venture soll nach weiteren Klärungen noch 2018 abgeschlossen werden.

Embraer von LOT fliegt täglich Hannover – Warschau

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LOT Polish Airlines fliegt ab sofort zwölfmal pro Woche ab Hannover nach Warschau. Dort bietet das Star Alliance-Mitglied mehr als 70 Umsteigeflüge zu Zielen weltweit an.

Hannover ist die achte deutsche Stadt, die die Airline in ihr Streckennetz aufnimmt. Von montags bis freitags gibt es zwei tägliche Flüge, am Wochenende einen. Für Flexibilität sorgen günstige Abflugzeiten am Vormittag (LO362 um 10:35 Uhr) und am Abend (LO364 um 19:55 Uhr). Auf der Strecke kommen moderne Embraer Regionaljets (E70) mit insgesamt 70 Plätzen zum Einsatz. Amit Ray, Regional Director DACH Markets von LOT Polish Airlines: „Mit unserem neuen Flugangebot reagieren wir auch auf die Nachfrage von deutschen Firmenkunden und ausländischen Messebesuchern.“

Rafal Milczarski, der CEO von LOT Polish Airlines: „Mit der Aufstockung unserer Flotte – allein 2018 werden wir diese um ein ganzes dutzend Flugzeuge erweitern – und der Ausdehnung unseres Streckennetzes können wir auch für den deutschen Markt immer bessere Reisealternativen anbieten.“ Tickets soll es ab 149 Euro pro Person für Hin- und Rückflug inklusive aller Steuern, Gebühren, Bordservice und Handgepäck geben.

Airbus A321 das 100. Flugzeug für Wizz Air

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Wizz Air hat mit einem nagelneuen Airbus A321 ihr 100. Flugzeug, das heute in Budapest in Dienst gestellt wurde, die Flotte aufgenommen. Aus diesem besonderen Anlass erhielt der Airbus A321 eine Speziallackierung.

Zudem gab Wizz Air, eine der am schnellsten wachsenden Airlines in Europa, die Gründung einer eigenen Stiftung bekannt, die sich künftig um die Bereiche Gesundheit, Bildung, Kinder und Erste Hilfe kümmern soll. 14 Jahre nach dem Premierenflug der Airline ist die Wizz Air Flotte inzwischen auf 100 Flugzeuge angewachsen. In diesem Zeitraum kamen mehr als 155 Millionen Passagiere in den Genuss extrem günstiger Tarife.

„Als wir 2004 mit Wizz Air begannen, wussten wir, dass die Airline das Leben vieler Menschen verändern wird, weil Fliegen nun für mehr Passagiere denn je möglich wurde“, betont József Váradi, CEO von Wizz Air. Die erfolgreiche Strategie, bei geringstmöglichen Kosten die niedrigsten Preise auf dem Markt zu bieten, habe dazu geführt, eine Fluggesellschaft mit 100 Maschinen zu werden. Und das Wachstum soll so weitergehen. Denn man freue sich auf die Lieferung neuer Maschinen der Reihe Airbus A320neo zu Beginn des Jahres 2019.

Flotte soll auf 300 Flugzeuge anwachsen

Gemeinsam mit Airbus und Pratt & Whitney und im Rahmen der kürzlich erhaltenen Kreditlinien werde man das Ziel erreichen, unumstrittener Kostenführer und eine der Top 5 Airlines in Europa zu werden. Die ehrgeizigen Pläne beruhen nicht zuletzt auf der Bestellung von insgesamt 268 Maschinen, die nach neuestem technologischen Stand ausgerüstet sind und bis Ende 2026 ausgeliefert sein sollen. Die Flotte wird dann rund 300 Flugzeuge umfassen, die 100 Millionen Passagiere jährlich befördern, die Airline wird rund 10.000 Mitarbeiter beschäftigen. Ein weiterer Fokus auf die Digitalisierung werde es Wizz Air ermöglichen, noch kundenorientierter und effektiver zu arbeiten.

Eines der wesentlichen Merkmale des Low Cost Models von Wizz Air besteht im geringen Durchschnittsalter der Flotte, das gegenwärtig bei 4,6 Jahren liegt. Zum Kostenvorteil trägt auch der Airbus A321 bei, das wirtschaftlichste Flugzeug seiner Bauart. Die größere Anzahl von Sitzen im Vergleich zum A320 (230 satt 180) bedeute mehr Wirtschaftlichkeit und bessere Umwelteffizienz – bei entsprechender Auslastung. So spare der A321ceo zehn Prozent Kosten im Vergleich zum A320ceo. Bis 2023 werden 75 Prozent der Wizz Air Kapazität mit A321 geflogen. Wizz Air fliegt in Deutschland ab Köln, Dortmund, Frankfurt Hahn, Hamburg, Memmingen, Nürnberg, Friedrichshafen, Karlsruhe/Baden-Baden, Berlin, Hannover und Frankfurt.

Gerst im All: Volles Programm auch im Kontrollzentrum

Astronauten auf der ISS haben einen durchgetakteten Stundenplan. Seit über einem Jahr koordinieren und planen hier etwa 100 Wissenschaftler und Ingenieure, damit Alexander Gerst auf seiner Weltraummission Horizons ab dem 06. Juni 2018 alle geplanten Experimente durchführen kann.

Astronauten auf der Internationalen Raumstation ISS führen im Columbus-Forschungslabor zahlreiche Experimente für Forscher weltweit durch. Zuständig für die Planung und Durchführung der Experimente ist das Columbus-Kontrollzentrum (Col-CC) im Deutschen Raumfahrtkontrollzentrum (GSOC) des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Oberpfaffenhofen.

Europas Verbindung zur Raumstation

Seit das europäische Columbus-Labor vor gut zehn Jahren auf der ISS seinen Betrieb aufgenommen hat, wird es vom Col-CC in Oberpfaffenhofen gesteuert. Gemeinsam mit den anderen europäischen Nutzerzentren werden die Astronauten von hier aus bei ihren wissenschaftlichen Arbeiten unterstützt. Prof. Hansjörg Dittus, DLR-Vorstand für den Bereich Raumfahrt, zur Arbeit des Col-CC: „Das Columbus-Kontrollzentrum hat sich als zentraler europäischer Link zur Raumstation etabliert und begleitet derzeit sehr viele parallel laufende Forschungsprojekte im All. Ein Team von über 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in Oberpfaffenhofen sorgt rund um die Uhr für Komfort und Sicherheit der Astronauten. Auch bei der bevorstehenden Mission von Alexander Gerst kommt das Knowhow des DLR im Col-CC zum Einsatz und wird ein Garant für den Erfolg des Fluges sein.“

Viel Arbeit, kurze Tage

Marius Bach, Flugdirektor im Col-CC und sein Team sind dafür verantwortlich, dass jede Minute bestmöglich genutzt wird: „Unsere Aufgabe ist, es die knappen Ressourcen im All optimal einzuplanen und gleichzeitig einen machbaren Stundenplan für die Astronauten zu gestalten. Es ist wie ein Puzzlespiel, neben der effizienten Arbeitsaufteilung achten wir darauf, dass die Astronauten an normalen Tagen eine gemeinsame Pause zum Mittagessen haben.“ Insgesamt über 100 Stunden hat das Team den deutschen ESA-Astronauten Alexander Gerst für Experimente im Columbus Labor eingeplant, er wird dabei unter anderem Tierwanderungen weltweit beobachten oder die Eigenschaft von Metallschmelzen in der Schwerelosigkeit analysieren.

Bereits seit einem Jahr arbeitet das Team am Col-CC gemeinsam mit anderen Nutzerzentren weltweit an den optimalen Ablaufplänen für den deutschen Raumfahrer auf der ISS. Bach freut sich auf die Zusammenarbeit mit Alexander Gerst: „Es ist schon etwas Besonderes einen deutschen Astronauten zu betreuen. Zudem kenne ich Gerst bereits aus seiner ersten Mission und weiß, dass er sehr professionell arbeitet und ein guter Teamplayer ist.“

Enger Kontakt zwischen Col-CC und der ISS

Die täglichen Abläufe besprechen die Kontrollzentren weltweit jeden Morgen und Abend mit den Astronauten an Bord der ISS. Darüber hinaus sprechen sich Bach und sein Team gesondert mit Alexander Gerst ab: „15 Minuten in der Woche sprechen wir vom Col-CC aus alleine mit Gerst, um die Experimente und Prozeduren im Columbus-Labor abzustimmen.“ Zudem kann das Col-CC die ISS-Astronauten jeder Zeit per E-Mail oder über Sprechfunk erreichen. Als Flugdirektor ist Bach umgekehrt rund um die Uhr auf dem Handy für Gerst erreichbar. An Urlaub denkt der Ingenieur erst ab Oktober wieder, wenn er das Amt des leitenden Flugdirektors routinemäßig an seinen Nachfolger übergegeben hat.

Arbeitszeit mit Fitnessplan

Die Astronauten und das Planungsteam des Col-CC wissen im Vorfeld relativ genau, wie viel Zeit sie für die einzelnen Experimente einplanen müssen. Alle Prozeduren und Handgriffe werden auf der Erde geprobt, die Zeit, die die Astronauten dafür brauchen, wird mehrmals gestoppt. „In seltenen Fällen läuft ein Experiment anders ab, als ursprünglich geplant und wir brauchen mehr Zeit. In diesem Fall wird mit den Astronauten besprochen und mit den internationalen Partnern verhandelt, ob sie etwas nach hinten verschieben können.“ Extra Arbeitszeiten für Raumfahrer werden dabei sehr genau abgewogen, in der Regel arbeiten sie sechseinhalb Stunden und absolvieren ein zweieinhalbstündiges Fitnessprogramm. Der Rest ist Frei- und Schlafenszeit. „Astronauten müssen sich auf der ISS wohlfühlen und dafür brauchen sie ihre Regenerationszeiten.“

Columbus, das europäische Forschungslabor 

Columbus ist knapp 6,9 Meter lang und hat einen Durchmesser von 4,4 Meter. Die Startmasse betrug 10,3 Tonnen – die maximale Masse der Nutzlastschränke ist 9 Tonnen. Bis zu drei Astronauten können gleichzeitig hier arbeiten. In die zylindrische Form sind standardisierte Nutzlastschränke eingepasst – sogenannte Racks – in welche die Laborausrüstungen und technischen Systeme eingebaut sind. Das unter deutscher Führung entwickelte Labor wurde am 11. Februar 2008 dauerhaft an die ISS montiert und in Betrieb genommen. Hiermit haben sich die Forschungsmöglichkeiten auf der ISS deutlich erweitert.

Columbus-Kontrollzentrum: Col-CC in Oberpfaffenhofen

Das Columbus-Kontrollzentrum (Col-CC) ist im Deutschen Raumfahrtkontrollzentrum (GSOC) des DLR in Oberpfaffenhofen untergebracht. Von hier aus betreuen etwa 100 Wissenschaftler und Ingenieure die europäischen Aktivitäten auf der Internationalen Raumstation ISS. Mit der Steuerung und Kontrolle des Weltraumlabors Columbus unterstützt das Col-CC gemeinsam mit den europäischen Kontroll- und Nutzerzentren die Astronauten bei ihren wissenschaftlichen Arbeiten. Vom Col-CC aus werden auch die Lebenserhaltungssysteme wie Luftversorgung, Strom und Kühlung rund um die Uhr überwacht und gesteuert. Eine weitere Hauptaufgabe ist die Bereitstellung und der Betrieb des europäischen Bodenkommunikationsnetzes.

Auf den Bildern. Columbus und sein Kontrollzentrum. Dies steuert und überwacht den Arbeitsplatz der Forscher auf der ISS. Flightdirektor Marius Bach freut sich auf die Arbeit mit Alexander Gerst während seiner Mission vom 06. Juni bis zum 13. Dezember 2018.

Hamburg Airport: Flugbetrieb normalisiert sich

Hamburg Airport hat am heutigen Montag, 04. Juni 2018, um 06:00 Uhr den Flugbetrieb wieder aufgenommen. Ein Kurzschluss hatte am gestrigen Sonntag zu einem Stromausfall geführt, so dass der Flughafen geschlossen werden musste. Die Techniker des Flughafens konnten den Schaden erfolgreich beheben.

Am heutigen Montag waren 214 Starts und 214 Landungen geplant. Bislang sind 23 Abflüge und 12 Ankünfte gestrichen, im Laufe des Tages können sich diese Zahlen weiter erhöhen. Darüber hinaus kommt es zu Verspätungen. „Im Laufe des Tages wird sich der Flugbetrieb immer weiter normalisieren. Wir arbeiten mit Hochdruck daran, dass der Flugbetrieb morgen wieder wie geplant stattfinden kann. Bei den Passagieren möchten wir uns ausdrücklich für diese Ausnahmesituation entschuldigen“, sagt Katja Bromm vom Hamburg Airport. Über den aktuellen Stand aller Flüge ab Hamburg informiert der Flughafen online. Passagiere, die von Flugverspätungen oder Flugausfällen betroffen sind, kontaktieren für mehr Informationen bitte direkt ihre Fluggesellschaft.