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Southwest erreicht höchste Werte bei Zufriedenheit

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Southwest Airlines erreicht zum zweiten Male hintereinander die höchsten Werte an Kundenzufriedenheit unter Low-Cost-Airlines unter den nordamerikanischen Fluggesellschaften.

Die Daten wurden von J.D. Power, einem Marktforschungsunternehmen, erhoben. Southwest macht demnach bei allen sieben Faktoren eine gute Arbeit, bei Höchstwerten für Buchung, Boarding, Check-in, beim Flugpersonal und bei Gebühren. Dabei werden die guten Zufriedenheitswerte durch die Flottenerneuerung verstärkt, da neue Flugzeuge auch Komfortverbesserungen mit sich bringen. So hat die Fluggesellschaft letztes Jahr mit der Einflottung der neuen Boeing 737 MAX 8 begonnen. Als Pluspunkt identifiziert die Airline auch ihr neuestes Produkt an Bord: iHeart Radio. Auf dem Bild: Trevor Stedke, Vice President of Technical Operations von Southwest, bei der Verkündung neuer Routen im Februar.

Flug zum Monsun: Luftwäsche vor Ort erfasst

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Das weltweit größte Wetterphänomen, der südasiatische Monsun, reinigt die Luft effizient wie ein Waschmittel von Schadstoffen, ermöglicht aber gleichzeitig die Verteilung der weltgrößten anthropogenen Schmutzwolke über den gesamten Globus.

Jedes Jahr bildet sich während der Trockenzeit im Winter eine riesige von Menschen gemachte Schmutzwolke über Südasien: Die „Atmospheric Brown Cloud“ reicht vom Indischen Subkontinent zum indischen Ozean und entsteht aus der Verbrennung von fossilen Brennstoffen und Biomasse. So dramatisch die Schmutzwolke von Dezember bis März ist, so unklar war bisher, wie sie während der Regenzeit des Monsuns im Sommer wieder verschwindet. Dabei führte das Forschungsflugzeug HALO, eine umgebaute Gulfstream G550, Messungen in großer Höhe durch.

Gulfstream G550: Wetterflieger messen in 15 km Höhe

Ein internationales Wissenschaftlerteam unter Federführung des Max-Planck-Instituts für Chemie und unter Beteiligung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) stellte mithilfe einer Gulfstream G550 nun fest, dass Aufwinde, Gewitter und chemische Reaktionen für eine effiziente Selbstreinigungskraft in der Atmosphäre sorgen, weil unter Einfluss der Monsungewitter mehr Hydroxylradikale gebildet werden. Die Moleküle wirken wie eine Art Waschmittel, da sie Luftschadstoffe und Vorläufergase von Partikeln oxidieren. Dadurch wird ein Teil der Schadstoffe leichter wasserlöslich und kann mit dem Niederschlag auf die Erde abregnen. Die Schadstoffe jedoch, die nicht ausgewaschen werden, steigen getrieben durch den Monsun bis in die obere Troposphäre und in die Stratosphäre und verteilen sich dabei weltweit.

Kein Wetterphänomen prägt Südasien so stark wie der Monsun: Die gigantische Luftströmung führt im Winter zu Trockenheit und Dürre, bringt im Sommer aber große Niederschlagsmengen mit sich. Der Monsun entsteht, in dem sich Luftmassen über dem Indischen Subkontinent in den Sommermonaten sehr stark aufheizen und die warme Luft aufsteigt. Dadurch wird feuchte Ozeanluft angesaugt und strömt über das Land in Richtung Himalaya. Über der Region bilden sich riesige Wolken, aus denen es über Monate hinweg regnen kann, was somit die Wasserversorgung und die Ernten sichert. „Eine gigantische Wettermaschine, die wir mit dem Forschungsflugzeug HALO bis in 15 Kilometer Höhe untersuchen konnten“, freut sich Dr. Hans Schlager vom DLR-Institut für Physik der Atmosphäre.

Naheliegend, aber bisher nicht direkt nachgewiesen war, dass die aufsteigenden Luftmassen auch verschmutzte Luft hoch in die Atmosphäre transportieren, und zwar über die Regenwolken hinaus. „Nach unserer Vorstellung gelangen Schadstoffe und Schmutzpartikel durch die Konvektion in einer Antizyklone, einem riesigen Windwirbel, der sich oberhalb der Wolkenebene über Südasien bildet“, so Jos Lelieveld, Direktor am Max-Planck-Institut für Chemie. „Unsere Forschungsflüge zeigten aber auch, dass Schadstoffe vom Monsun effizient gereinigt werden.“

Geografisch zählen die Länder Bhutan, Nepal, Myanmar, Bangladesch, Tibet, Indien, Sri Lanka, Pakistan und Afghanistan zu Südasien. In dieser Region sind im letzten Jahrzehnt die Stickoxid- und Schwefeldioxidemissionen Südasiens um fünfzig Prozent gestiegen. Die Ursache liegt hauptsächlich in der Verbrennung von Kohle und anderen fossilen Energieträgern. Aber auch andere Quellen, insbesondere die Verbrennung von Biomasse durch die vielen Menschen in der Region, nähren die Schmutzwolke.

Forschungsflugzeug HALO untersucht Luftzusammensetzung

Den Nachweis, dass der südasiatische Monsun tatsächlich Schadstoffe über die Wolkenschicht in große Höhen transportiert, lieferte eine aufwendige Expedition mit dem vom DLR betriebenen Forschungsflugzeug HALO: Im Jahr 2015 startete das Max Planck Institut für Chemie mit Kollegen des Forschungszentrums Jülich, dem Karlsruher Institut für Technologie und DLR die Mission „Oxidation Mechanism Observations“ (OMO).

Mit Hilfe des hochfliegenden Flugzeugs stiegen die Wissenschaftler im Juli und August zwischen dem östlichen Mittelmeer und dem Indischen Ozean in Ausläufer der Antizyklone hinein und untersuchten die Luftzusammensetzung. Sie kreuzten dabei auch Regionen über dem Nahen Osten, dem Mittelmeer und Nordafrika, um die Ausdehnung des Phänomens zu untersuchen.

Chemie klärt Quellen und Abbau der Luftverschmutzung

Dabei bestimmten sie zahlreiche chemische Verbindungen, um Aufschluss über die Quellen der Luftverschmutzung und die chemischen Vorgänge in der Atmosphäre zu erhalten: Schwefel- und Stickoxide, Ozon, Aerosolpartikel, chlorhaltige Moleküle, Kohlenwasserstoffe und deren Abbauprodukte. Methanmessungen dienten den Forschern bei ihren Messungen als Indikator dafür, ob sie Luftmassen des Antizyklons, eines riesigen Hochdruckgebietes in großer Höhe, analysierten oder nicht, denn das Treibhausgas, das während des Monsuns in großen Mengen aus Reisfeldern entweicht, hat eine lange Lebensdauer.

Die Messflüge ergaben auch, dass beispielsweise die Mengen von Kohlenmonoxid und Schwefeldioxid innerhalb des Antizyklons im Vergleich zu außerhalb deutlich erhöht waren. „Die hohen Schwefeldioxidwertewerte stammen aus Verbrennungsprozessen durch menschliche Aktivitäten und liegen um vieles höher als natürliche Hintergrundkonzentrationen“ so der Atmospährenforscher Dr. Hans Schlager.

Indien großer Luftverschmutzer

Das wiederum bedeutet, dass ein wesentlicher Teil der Luftverschmutzung in Höhen bis zu 15 Kilometern transportiert wird. Zudem konnten die Forscher nachweisen, dass Indien eine bedeutende Schadstoffquelle ist. Zuvor wurde vermutet, dass ein großer Anteil der Emissionen auch aus China stammen könnte, da das Einflussgebiet des Monsuns bis nach Ostasien reicht.

Die Forscher analysierten außerdem die Hydroxyl-Konzentration (OH) und fanden innerhalb des Antizyklons deutlich höhere Konzentrationen als außerhalb. Dieses Molekül ist besser als Waschmittel der Atmosphäre bekannt, da es ein sehr reaktives Radikal ist und Schadstoffe effizient oxidiert. Dies hat chemisch zwei Effekte: Einerseits ändern sich ihre Löslichkeit und das Vermögen, sich in Schwebepartikeln in der Luft abzulagern, wodurch sie durch Niederschlag leichter aus der Luft ausgewaschen werden und auf die Erde regnen. Andererseits können sich die oxidierten Moleküle aneinanderlagern und so neue Aerosolpartikel bilden. Weil sich der Antizyklon weit ausdehnt und die Partikel verteilt, kann sich dieser Effekt auf das Klima weltweit auswirken.

Monsungewitter wird Waschtrommel für die Atmosphäre

Primär entsteht das „Atmosphären-Waschmittel“ durch die Spaltung von Ozon und Wasser durch Sonnenlicht und nachdem das Radikal mit Schadstoffen reagiert hat, geht es normalerweise verloren. Sind jedoch Stickoxide vorhanden, wird das Radikal recycelt und kann wiederholt „reinigen“. Stickoxide entstehen nicht nur bei der Verbrennung von Diesel, sondern auch durch Blitze in der Atmosphäre. Da es die während der Monsungewitter reichlich gibt, bedeutet das, dass die Selbstreinigungskraft durch die Gewitter trotz der Luftverschmutzung in 15 Kilometer Höhe aufrechterhalten wird.

Laut den Wissenschaftlern wird sogar viel mehr OH recycelt als primär produziert, denn es entstehen im Antizyklon mehr als 80 Prozent des OH durch Blitze im Vergleich zu knapp 40 Prozent ohne. Das heißt also, dass die Konvektion des Monsuns nicht nur Schadstoffe hoch in die Atmosphäre pumpt, sondern gleichzeitig einen Reinigungsmechanismus bereitstellt, um einen Teil der Schadstoffe wieder zu entfernen.

Bestätigt wurde diese Erklärung durch die Ergebnisse eines etablierten numerischen Modellsystems, das die chemischen Prozesse in der Atmosphäre global abbildet. Anhand dieses Modells lassen sich unter anderem die Werte einzelner chemischer Verbindungen wie Kohlenmonoxid, Schwefeldioxid, Kohlenwasserstoffe, Stickoxide und auch die OH-Konzentration ermitteln. Letztere sinkt nämlich um einen Faktor zwei bis drei ab, sobald die Wissenschaftler die durch Blitze entstehenden Stickoxide im Modell nicht berücksichtigten.

Verteilung der Schadstoffe um den Globus

So effizient die Selbstreinigungskraft innerhalb des Monsunaufwindes auch ist, so zeigten die Mess- und Modellergebnisse des Wissenschaftlerteams auch die Kehrseite des Monsuns: Ein Großteil der aus Südasien stammenden Schadstoffemissionen, die bis über die Monsunniederschläge befördert werden, werden nicht in dem Antizyklon abgebaut. Sie reichern sich vielmehr an und werden rund um den Globus verteilen. So gelangen beispielsweise nahezu zehn Prozent des Schwefeldioxids aus Südasien in der die Stratosphäre, was wiederum Auswirkungen auf das Klima und die Ozonschicht hat. So ist der Monsun nicht nur eine Art effizienter Waschmaschine für Schadstoffe, sondern trägt gleichzeitig auch zur weltweiten Luftverschmutzung bei.

Da anzunehmen ist, dass die Schadstoffemissionen in den nächsten Jahren weiter ansteigen, ist es für die Atmosphärenforscher zukünftig von Interesse, wie sich das Gesicht des janusköpfigen südasiatischen Monsuns weiterentwickelt: Bleiben Reinigungs- und Transportmechanismus gleichzeitig bestehen oder kippen sie in die eine oder andere Richtung. Der Betrieb von HALO wird von der DFG, der Max-Planck-Gesellschaft, dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt, dem Forschungszentrum Jülich, dem Karlsruher Institut für Technologie, und dem Leibniz-Institut für Troposphärenforschung in Leipzig (TROPOS) getragen. Das DLR ist zugleich Eigner und Betreiber des Flugzeugs.

Forschung auf den Fotos

Forschen während des Flugs HALO: Während der Messflüge mit Forschungsflugzeug HALO (High Altitude and Long Range Research Aircraft) des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) bedienen jeweils vier Wissenschaftler die ingesamt zwölf Instrumente an Bord, mit denen die chemische Zusammensetzung der Luft untersucht wird.

Luftschadstoffe über Südasien: Eine riesige Schmutzwolke über Südasien: die Atmospheric Brown Cloud entsteht jedes Jahr während der Wintermonate durch die Verbrennung von Biomasse und fossilen Brennstoffen und verschwindet im Frühjahr wieder.

Modellergebnisse verdeutlichen die Luftverschmutzung über Südasien: Das linke Bild zeigt die Kohlenmonoxidemissionen (CO) in 12 bis 17 Kilometer Höhe, rechts die Darstellung ohne Emissionen aus Südasien. Im linken Bild sind zudem die Winde über der Region dargestellt, wodurch man den Antizyklon gut erkennt, der durch den Monsun entsteht. Die Einheit ppbv steht für parts per billion by volume, also Teile pro Milliarde in einem Volumen.

Forschungsflieger HALO bereit zum Flug: Der Forschungsflieger HALO (High Altitude and Long Range Research Aircraft) des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) ist für Langstrecken bis 8.000 Kilometer sowie Höhen bis 15 Kilometern ausgelegt.

Deutsche Luftfrachter: Drohnen-Know-how sichern

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Autonome Frachtdrohnen und -flugzeuge dürften die Logistikketten weltweit gravierend verändern. Frachtdrohnen und -flugzeuge ohne Crew werden den Sprung vom Forschungsprojekt in den Alltagseinsatz in absehbarer Zeit schaffen.

Der Gesetzgeber solle schnell rechtliche und regulatorische Rahmenbedingungen für den Einsatz unbemannter Fluggeräte schaffen, so Prof. Christopher W. Stoller, Präsident des Aircargo Club Deutschland bei der aktuellen Veranstaltung des ACD „Unbemannte Frachtflüge – Von der Vision zur Realität“ in Frankfurt am Main. Deutsche Unternehmen sollten ihre Kräfte für die Vorreiterrolle und die weitere Entwicklung bündeln, damit nicht Schlüsseltechnologien wieder in Deutschland entwickelt werden, aber Einsatzmöglichkeiten, Wertschöpfung und letztlich Arbeitsplätze dann im Ausland entstehen.

Luftfracht-Know-how für Standort Deutschland

Luftfrachtunternehmen aus Deutschland sollten sich deshalb frühzeitig mit den Chancen und Herausforderungen der neuen Technologie auseinandersetzen. Im Rahmen des Projekts ALAADy (Automated Low Altitude Air Delivery) erforscht das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) verschiedene Konzepte unbemannter Luftfrachttransporte und deren Einbindung in klassische Luftfrachtketten. „Die großen Logistikkonzerne und Onlinehändler testen bereits den Einsatz von Drohnen bei der Auslieferung an Kunden. Ziel beim ALAADy-Projekt ist es aber, ein zuverlässiges unbemanntes Frachtflugzeug zu entwickeln, das auch in die klassische Frachtlogistikkette integriert werden kann“, sagte Dr. Peter A. Meincke vom Institut für Flughafenwesen und Luftverkehr der DLR in Braunschweig.

Bei dem Projekt ALAADy kommt ein unbemannter Gyrokopter als Frachtflieger zum Einsatz. Der Traghubschrauber soll autonom fliegen, und nur von einer Bodenzentrale überwacht werden. Unterhalb einer Flughöhe von 200 Metern, das heißt unterhalb des regulären Luftverkehrs, soll er Nutzlasten von mehr als einer Tonne transportieren, etwa für die zeitkritische Lieferung von Teilen zwischen Produktionsstätten oder für die humanitäre Hilfe.

Paketdrohnen und Frachter im Luftraum

Noch mehr als bei bereits von Großunternehmen getesteten Frachtdrohnen müssen bei unbemannten Frachtflugzeugen neue Konzepte der Luftraumintegration entwickelt, untersucht und bewertet werden, berichtete Meincke. Experten der Luftfrachter diskutierten insbesondere, ob bestehende Standards für Abläufe oder Frachttransport beim Einsatz unbemannter Systeme integriert werden können. „Die unbemannten Luftfrachtkonzepte sind eine sehr zukunftsträchtige Technologie und wir müssen dafür sorgen, dass die hier entwickelten Systeme auch bei uns in Deutschland eingesetzt werden können. Damit stärken wir auch die Wettbewerbsfähigkeit unserer Unternehmen“, sagte ACD-Präsident Stoller.

Airbus schloss Vertrag für Betrieb von Drohne Heron TP

Airbus und das Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr haben nach parlamentarischer Genehmigung vom gestrigen 13. Juni 2018 den Betreibervertrag für Drohnen des Typs Heron TP unterzeichnet.

Der Vertrag beinhaltet neben der Bereitstellung der Heron TP Drohnen auch alle für den Betrieb des Systems notwendigen Leistungen. Die Wirksamkeit des Vertrags tritt, gemäß deutschem Haushaltsrecht, mit Veröffentlichung des Bundeshaushalts in Kraft.

Drohne auf bewährter Technologie

Die heute von der Bundeswehr in Afghanistan und Mali eingesetzten Drohnen Heron 1 sollen durch die leistungsstärkeren Systeme des Typs Heron TP vom israelischen Hersteller IAI ersetzt werden, die sich bereits bei der israelischen Luftwaffe im Einsatz befinden. Die Vertragsgestaltung zwischen der Bundeswehr und Airbus orientiert sich aber an diesem Erfolgsmodell. Demnach gewährleistet die Industrie Systemleistungen, Flugstunden und Verfügbarkeiten und ermöglicht es den Soldatinnen und Soldaten sich voll auf ihre jeweilige Mission zu fokussieren.

Mit einer Aufbauphase von zwei Jahren und einer Betriebsphase von weiteren sieben Jahren wird das Vorhaben die Brücke bis zum Zulauf einer souveränen europäischen Drohnenentwicklung schlagen. „Mit diesem Vorhaben stellen wir der Bundeswehr ein noch leistungsfähigeres System zur Verfügung, das dem verbesserten Schutz von Soldaten in den unterschiedlichen Bedrohungslagen und dem besseren Schutz der bedrohten Zivilbevölkerung dient“, sagte Jana Rosenmann, Leiterin des Bereichs Unmanned Aerial Systems bei Airbus. „Dank des modularen Konzepts sind wir in der Lage, der Bundeswehr die bedarfsgerechten Fähigkeiten über Jahre hinweg zeitgerecht zur Verfügung zu stellen.“

Shaul Shahar, IAI EVP und General Manager der Military Aircraft Group, sagte: „WIr sind stolz auf dieses Abkommen mit dem deutschen Verteidigungsministerium, einem strategisch wichtigen Kunden. Der Heron TP ist ein erstklassiges, strategisches Drohnensystem und wird Deutschland eine beispiellose Luftüberlegenheit ermöglichen. Wir möchten uns bei der deutschen Regierung für das über lange Jahre gewachsene Vertrauen bedanken, werden alles tun, die Servicequalität weiterhin hoch zu halten und freuen uns auf die Weiterführung der Zusammenarbeit.“

Kampfdrohne, für Aufklärung ausgerüstet

Im Rahmen des Basisvertrages erhält die Bundeswehr bewaffnungsfähige Systeme mit zusammen fünf, für Aufklärungsaufgaben ausgestattete, Flugzeuge, vier Satz Bodensegmente, Ausbildungs- und Trainingsumgebungen und alle für den Betrieb der Systeme notwendigen Leistungen. Auch die Vorbereitung des Betriebes in zukünftigen Einsatzländern ist teilweise Bestandteil des Basisvertrages.

Für die weitreichenden Aufklärungsaufgaben sind die Systeme mit Elektrooptik- und Infrarot-Sensoren sowie mit abbildenden Radarsystemen ausgestattet. Systeme für die Satellitenkommunikation und deutsche Daten- und Sprach-Verschlüsselungssysteme sind ebenfalls Bestandteil. Für den wetterunabhängigen Betrieb sind die Drohnen unter anderem mit einem Wetterradar ausgestattet. Wann die – technisch waffenfähige – Drohne auch mit Waffen ausgerüstet wird, steht nicht fest. Dies ist noch abhängig von einem entsprechenden Beschluss des deutschen Bundestages. Dort wurde eine Bewaffnung aber noch nicht beschlossen.

Das System MALE HERON TP soll eine militärische Zulassung des Luftfahrtamtes der Bundeswehr gemäß STANAG 4671 erhalten, was den weltweiten Einsatz des Systems ermöglicht. Diese wird ergänzt durch die Integration von Kollisionsvermeidungsfähigkeiten. Airbus arbeitet als Hauptauftragnehmer wie beim Vorgängermodell Heron 1 mit der israelischen Firma Israel Aerospace Industries Ltd (IAI) zusammen. Ergänzend zur Hauptauftragnehmerrolle ist Airbus bereits heute ein durch das Luftfahrtamt der Bundeswehr zugelassener Heron TP Entwicklungsbetrieb und wird projektbegleitend auch der zugelassene Heron TP Herstell- und Instandsetzungsbetrieb.

Flüge in Europa verspätet – Kollaps der Flugsicherung?

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Ryanair forderte heute umgehende Maßnahmen von der EU-Kommission und den europäischen Regierungen, um die alarmierende Verschlechterung bei den Services der europäischen Flugverkehrskontrolle in den Monaten Mai und Juni 2018 aufzuhalten, und somit einen vollständigen Dienstleistungskollaps bei der Flugverkehrskontrolle diesen Sommer zu verhindern.

Europäische Fluglotsen stünden kurz vor dem Kollaps, da täglich Hunderte von Flügen gestrichen werden, nur weil die Fluglotsen nicht genügend Personal haben, um diese zu abzufertigen. Besonders akut ist die Situation an Wochenenden, wo sich britische und deutsche Fluglotsen hinter ungünstigen Witterungsbedingungen und Euphemismen wie ‚Kapazitätsbeschränkungen‘ versteckten, wenn sie in Wirklichkeit nicht genügend Personal zur Verfügung haben, um die Durchführung der geplanten Flüge sicher zu stellen, so Ryanair.

Wetter als Vorwand? Flugstörungen im Mai

  • Mehr als 117.000 Flugverspätungen – davon 61 Prozent (über 71.000 Flüge) aufgrund von Personalmangel und Streiks bei der Flugverkehrskontrolle.
  • Mehr als 56.000 Flüge verspäteten sich um mehr als 15 Minuten, was einer Vervierfachung gegenüber den 14.000 Flügen, die im Mai 2017 um mehr als 15 Minuten verspätet waren, entspricht.
  • Der Anteil der wetterbedingten Verspätungen betrug 39 Prozent (45.000 Flüge), was einer Vervierfachung der 11.000 wetterbedingten Verspätungen vom Mai 2017 entspricht
  • Seltsamerweise ereignete sich die Mehrzahl (nahezu 60 Prozent) dieser wetterbedingten Verspätungen an Freitagen und Samstagen, statt an den anderen fünf Tagen der Woche, was darauf hindeutet, dass die Fluglotsen ungünstiges Wetter als Vorwand nutzen, um ihren Personalmangel zu verbergen
  • Die von der EU anvisierte Verspätungszeit liegt für 2018 bei durchschnittlich 0,5 Minuten pro Flug. Die aktuelle Prognose für 2018 nähert sich jedoch 1,5 Minuten pro Flug
  • Im Mai 2018 hat Ryanair mehr als 1.000 Flüge gestrichen – fast alle aufgrund von Personalmangel und Streiks bei der Flugverkehrskontrolle, was dem 24-fachen der 43 Flüge entspricht, die im Mai 2017 gestrichen wurden.
  • Im Mai 2018 hat EasyJet 974 Flüge gestrichen – im Mai 2017 waren es nur 117 Flüge.
  • Im Mai 2018 sagte Willie Walsh, CEO der IAG: „Die größte Auswirkung hatten Streiks bei der Flugverkehrskontrolle und deren andauernder, chaotischer Zustand. Dies zerstört den Verkehr in ganz Europa. Wir dachten, 2018 würde es besser werden, jedoch wird es schlimmer.“

Flugstörungen nicht auf Frankreich beschränkt

Michael O’Leary, Chief Executive Officer von Ryanair, sagte dazu: „Auch an diesem Wochenende wird es am Samstag und Sonntag wieder Streiks bei der französischen Flugverkehrskontrolle geben, was zu hunderten Flugstreichungen führen und die Urlaubspläne tausender Fluggäste beeinträchtigen wird. Viele dieser Flüge betreffen nicht einmal Frankreich, werden jedoch von Störungen beeinträchtigt, da die französische Flugverkehrskontrolle von den Fluggesellschaften verlangt, Überflüge zu streichen, um die französischen Inlandsstrecken zu sichern. Auch europäische Fluggesellschaften leiden unter Tausenden von Flugverspätungen und -streichungen aufgrund von Personalengpässen bei der Flugverkehrskontrolle, insbesondere bei deutschen und britischen Fluglotsen.“

Dies seien inakzeptable Störungen und die Regierungen in Großbritannien und Deutschland sowie die EU-Kommission sollten unverzügliche und entschiedene Maßnahmen ergreifen, um sicherzustellen, dass die Fluglotsen voll besetzt sind und dass Überflüge bei nationalen Streiks nicht beeinträchtigt werden, wie dies in Frankreich wiederholt der Fall sei. Ansonsten würden tausende weitere Flüge und Millionen von Fluggästen beeinträchtigt – insbesondere zu den Spitzenmonaten Juli und August – bis die Personalkrise bei der Flugverkehrskontrolle behoben sei.

Riad ab Wien Direktziel von flynas

Saudischer Low-Cost Carrier in Wien: Seit heute, Donnerstag 14. Juni 2018, verbindet flynas erstmals Wien mit Riad. Die Hauptstadt Saudi Arabiens wird dreimal pro Woche mit einem Airbus A320 bedient.

Anlässlich des Erstfluges wurde das Flugzeug der saudischen Airline heute mit einem Water Salute am Flughafen Wien empfangen. Die Hauptstadt Riad ist wirtschaftliches, administratives und kulturelles Zentrum des von Saudi Arabien.

Riad drei Mal im Wochenplan

Die neue Verbindung ist für Tourismus und Wirtschaftsbeziehungen zwischen Österreich und Saudi Arabien von Bedeutung. Bandar Al-Mohanna, CEO von flynas, zeigte sich stolz, diese Bedürfnisse der Passagiere zu erfüllen und diesen Sommer als erste nationale Fluggesellschaft Direktflüge nach Österreich aufzunehmen. Die Flugverbindungen zwischen Wien und Riad folgt der steigenden Nachfrage nach dem beliebten Sommerziel der Kunden. flynas bietet ab sofort drei wöchentliche Frequenzen zwischen Wien und Riad an. Jeweils Dienstag, Donnerstag und Samstag hebt eine Maschine um 02:55 Uhr aus Riad ab und landet um 07:40 Uhr in Wien. Der Rückflug erfolgt um 08:30 Uhr ab Wien mit Ankunft um 15:00 Uhr in Riad. Bedient wird die Direktverbindung mit einem Airbus A320.

flynas mit 30 Flugzeugen unterwegs

Die saudische Airline wurde 2007 als Mitglied der NAS Holding gegründet. flynas ist der führende Low-Cost Carrier Saudi Arabiens und bedient mit einer Flotte von 30 Flugzeugen der Marke Airbus A320 über 1.100 wöchentliche Flüge. Das Streckennetz von flynas deckt über 70 nationale und internationale Destinationen ab. Über 38 Millionen Passagiere sind seit 2007 mit flynas von den Basen in Riad, Dschidda, Dammam und Abha abgehoben.

Mit pünktlichen Flügen, tollem Preis-Leistungs-Verhältnis und erstklassigem Service wurde die Airline von World Travel Awards zur führenden Low-Cost Airline des Mittleren Ostens und überdies zur besten Low-Cost Airline des Mittleren Ostens in 2017 ausgezeichnet.

Energy und vegan: Eurowings serviert Innovationen

Eurowings erweitert ihr Essens- und Getränkeportfolio des Wings Bistros. Nach wochenlangen Produkttests wählte eine zehnköpfige Jury, bestehend aus Experten von Eurowings, Retail inMotion und NX FOOD, aus acht trendigen und innovativen Start-up-Produkten vier Produkte aus, die Eurowings Passagiere ab August an Bord genießen können.

Die Finalisten waren völlig unterschiedlich, aber jeder hatte das Potenzial, als einzigartige und interessante Ergänzung zur Speiseauswahl zu werden.

Alge als Nahrungsquelle

Von Getränken auf Algenbasis über herzhafte Popcorn-Snacks bis hin zu Energy Balls waren die vorgestellten Produkte der Start-ups vielfältig und kreativ. Katrin Rieger, Vice President Customer Experience & Product bei Eurowings kommentiert: „Erst kürzlich sind wir sehr erfolgreich mit unserem neuen, modernen Catering-Konzept in der neuen BIZclass gestartet. Mit Poke Bowls mit Lachs oder Thunfisch, Sobanudeln mit Shiitake oder auch einem traditionellen Rindsgulasch kommen unsere BIZclass Gäste voll auf ihre Kosten. Nun freue ich mich besonders, unseren Gästen ab August auch auf der Kurz- und Mittelstrecke gemeinsam mit Retail inMotion und NX Food trendige Produkte von Start-ups, wie zum Beispiel vegane Engergy Shots, anzubieten.“

Snacks bei Eurowings an Bord

  • Karl Karlo Energy Balls: Ein biologischer, veganer Energy-Snack, der sich positiv auf das Energielevel unserer Passagiere sowohl während des Fluges als auch nach der Ankunft am Zielort auswirkt.
  • Energieliebe: Ein köstliches und natürliches Energy-Getränk mit einem zusätzlichen Beutel, mit dem sich unsere Passagiere zusätzliche Vitamine, Mineralien und Geschmack beimischen können.
  • Wildcorn: Salziges Popcorn mit herzhaftem Aroma ohne Zuckerzusatz.
  • Nouri Boost Shot: Ein natürlicher, veganer Energy-Shot.

Airbus mit weiterer Montagelinie für A320 in Hamburg

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A320 sind mit über 14.000 Bestellungen für ceo- und neo-Modelle sowie mehr als 8.100 bisher ausgelieferten Flugzeugen das weltweit erfolgreichste Single-Aisle-Programm. Airbus hat jetzt eine vierte Montagelinie für die A320-Familie in Hamburg eröffnet.

Frank Horch, Senator für Wirtschaft, Verkehr und Innovation der Hansestadt Hamburg, und Thomas Jarzombek, Koordinator der Bundesregierung für Luft- und Raumfahrt, nahmen gemeinsam mit Guillaume Faury, President von Airbus Commercial Aircraft, und 500 Ehrengästen an der feierlichen Eröffnung teil.

Zwei Flugzeuge A320 pro Tag

Mit digitalen Technologien und einer flexibleren industriellen Organisation unterstützt die innovative, hochmoderne Anlage den Hochlauf des Single-Aisle-Programms auf eine Produktionsrate von monatlich 60 Flugzeugen bis Mitte 2019. Airbus will die Flugzeuge so noch effizienter bauen und die neuesten Standards für die Produktion bei umsetzen.

Die Flugzeuge der A320neo-Familie fliegen mit modernsten Technologien wie Triebwerken der neuen Generation und Sharklets vom Tag ihrer Auslieferung an mindestens 15 Prozent sparsamer und werden den Treibstoffverbrauch bis 2020 um 20 Prozent reduzieren. Die A320neo-Familie hat mit über 6.000 Bestellungen von 100 Kunden einen Marktanteil von knapp 60 Prozent erobert.

Flugzeuge der A320-Familie werden bei Airbus in Fertigungsstätten in Europa, China und den USA auf der ganzen Welt gebaut. Neben der neuen Montagelinie hat Airbus in Hamburg auch ein vergrößertes und modernisiertes Auslieferungszentrum für die A320-Familie eröffnet. Es bietet für Kunden zusätzliche Bereiche sowie noch umfassendere Service-Angebote und effizientere Auslieferungsprozesse.

Ver.di: übergreifende Tarifkommission zu Eurowings

Tarifkommissionen aller Bereiche der Fluggesellschaft Eurowings sind in Düsseldorf zu einer gemeinsamen Konferenz zusammengekommen, zu der die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) eingeladen hatte.

Damit sollen Angestellte der Verwaltung, Luftfahrzeugtechniker, Flugbegleiter und Piloten erstmalig in der jüngeren deutschen Luftfahrtgeschichte wieder in derselben Gewerkschaft organsiert sein und haben eine Zusammenarbeit vereinbart, so Robert Hengster, bei ver.di zuständig für Luftverkehr.

Neustrukturierung: Beim Wachstum mithalten

Mit dieser ersten gewerkschaftlichen Abstimmungskonferenz der Eurowings-Tarifkommissionen aus den Bereichen Kabine, Cockpit, Verwaltung und Technik der Airlines der Eurowings Gruppe reagiert ver.di auf die neuen Herausforderungen der Airline. Durch das schnelle Wachstum wäre es auch zu einigen Fehlentwicklungen gekommen, die die Gewerkschaft mit dem Arbeitgeber lösen will.

In den vergangenen Monaten haben sich bei ver.di neue Bereiche organisiert. „Wir haben viele Gemeinsamkeiten und werden die Synergieeffekte in den laufenden Verhandlungen nutzen“, so Hengster. Die Beschäftigten müssten jetzt im Wachstumsprozess mitgenommen werden. „Viele Tätigkeitsbereiche sind aufgrund des starken Wachstums der Gruppe überlastet. Es fehlt an Personal und in einigen Bereichen an verbindlichen tariflichen Regelungen.“

Wizz Air eröffnet Basis in Wien – Viele Ziele im Gepäck

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Wizz Air hat heute ihre neue Basis in Wien mit fünf weiteren Flugverbindung eröffnet. Ab 25. November kommt eine tägliche Verbindung zwischen Dortmund und der österreichischen Hauptstadt hinzu, für die es zum Start einen Sonderrabatt gibt.

Rom Fiumicino, Bari, Valencia, Malta und Tel Aviv sind die Ziele, die der neu in Wien stationierte Airbus A320 nun anfliegt. Insgesamt wird die Flotte hier bis 2019 auf fünf Maschinen erweitert, die dann 30 Flugziele in 22 Ländern ansteuern werden. Dazu zählt ab 25. November auch Dortmund, das dann täglich mit Wien, einem der populärsten Reiseziele Europas, verbunden ist.

Zu sehr günstigen Ticketpreisen kann man die ehemalige Hauptstadt der k.u.k-Monarchie und heutige Kulturmetropole besuchen und bereits buchen. Wer heute bis Mitternacht ein Ticket ersteht, erhält einen Zusatzrabatt von 20 Prozent. Wizz Air fliegt in Deutschland ab Köln, Dortmund, Frankfurt Hahn, Hamburg, Memmingen, Nürnberg, Friedrichshafen, Karlsruhe/Baden-Baden, Berlin, Hannover und Frankfurt.

Menge weitere Ziele für Wien

Wizz Air als aufstrebende Airline setzt aber noch weitere Wachstumsimpulse am Flughafen Wien. Die neue Basis und das breite Streckennetz mit bis zu 30 buchbaren Destinationen ab Wien bis 2019 stärken den Luftverkehrsstandort und kreieren Wertschöpfung. Vor allem die vielfältigen Flugangebote nach Osteuropa, aber auch zu mitteleuropäischen Destinationen und Urlaubszielen, bieten attraktive Reisemöglichkeiten für Geschäfts- und Urlaubsreisende. Städte wie Eindhoven, Danzig, Tuzla, Cluj, Valencia, Kutaissi, Ohrid, Niz, Billund, Bergen, Kharkiv und Malmö sind mit Wizz Air gänzlich neu ab Wien erreichbar

Anflüge auf Basel-Mulhouse: Häufung von ILS 33 geprüft

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Aufgrund der zahlreichen Südanflüge (Anflugverfahren ILS 33) auf Basel-Mulhouseim Jahr 2017 haben die zuständigen Behörden überprüft, ob Maßnahmen ergriffen werden müssen, um die Nutzung dieses Anflugverfahrens zu verringern.

Die Untersuchungen haben indessen gezeigt, dass die hohe Zahl an Südanflügen auf die außergewöhnlichen Witterungsbedingungen im April 2017 zurückzuführen sind. Die Wahl der anzufliegenden Piste erfolgte stets im Einklang mit den geltenden Vorschriften. Angesichts der besonderen meteorologischen Umstände im vergangenen Jahr werden keine Maßnahmen ergriffen.

Behörden prüften Grund der Anflüge

Die Nutzung des Anflugverfahrens ILS 33 für Südanflüge auf den Flughafen Basel-Mulhouse ist in einem Übereinkommen zwischen der Schweiz und Frankreich geregelt. Dieses sieht vor, dass Südanflüge, bei denen die Region Basel überflogen wird, nur durchgeführt werden, wenn Anflüge von Norden (auf die Piste 15) aufgrund ungünstiger Windverhältnisse nicht möglich sind. Ein speziell entwickeltes System namens RAAS (Runway Allocation Advisory System) unterstützt die Flugsicherungsdienste dabei, das für die jeweiligen Witterungsbedingungen angemessene Anflugverfahren zu wählen.

Das Übereinkommen sieht vor, dass eine vertiefte Untersuchung durchgeführt werden muss, wenn der Anteil der Landungen nach ILS 33 in einem Jahr mehr als acht Prozent aller Instrumentenlandungen beträgt. Bei einem Anteil über zehn Prozent müssen die französische Luftfahrtbehörde und das Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) Beratungen über mögliche Maßnahmen aufnehmen. 2017 lag dieser Anteil bei 10,3 Prozent. Im April des vergangenen Jahres erfolgte sogar jeder vierte Landeanflug von Süden her. Dies ist das höchste je verzeichnete Aufkommen an Südanflügen.

Wind aus nördlicher Richtung überwog

Die Datenanalyse ergab, dass der jährliche Anteil der Landeanflüge auf Piste 33 in den vergangenen zehn Jahren ziemlich konstant war. Das BAZL und die französische Schwesterbehörde DGAC (Direction générale de l’aviation civile) haben deshalb die Daten für April 2017 genauer untersucht und die Pistennutzung mit den Wetterdaten aus verschiedenen Quellen verglichen. In jenem Monat herrschte an 21 von 30 Tagen Wind aus nördlicher Richtung vor, weshalb ein Ausweichen auf das Anflugverfahren ILS 33 unvermeidlich war.

Eine Überprüfung der Wetterprognosen und -aufzeichnungen für die Zeiten, in denen die Südanflüge durchgeführt wurden, zeigte, dass die Wahl der Piste 33 für Landeanflüge gerechtfertigt war. Die hohe Zahl von Südanflügen im April 2017 ist somit auf die aussergewöhnliche Wetterlage in jenem Monat zurückzuführen. Angesichts dieses Befunds und der aussergewöhnlichen Witterungsverhältnisse im April 2017 seien keine weiteren Maßnahmen vonnöten, so die Behörden.

Interlining: Condor kooperiert für mehr Reiseziele

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Die Flotte Thomas Cook Group Airline fliegt Passagiere in 100 Flugzeugen zu insgesamt 134 Destinationen in Europa, Amerika, Afrika und Asien. Durch Kooperationen mit rund 50 Partnerairlines vergrößert sich dieses Angebot weltweit sogar auf über 420 Destinationen.

Bei sogenannten „Interlining“ werden die Flugtickets anderer Fluggesellschaften akzeptiert. Passagiere profitieren dabei von bequemen, aufeinander abgestimmten Umsteigeverbindungen, durchgechecktem Gepäck sowie günstigeren Ticketpreisen. Erst vor kurzem hat Condor die nonstop Verbindung nach Kuala Lumpur (KUL) in Malaysia ins Programm genommen. Ergänzt wird die neue Route durch eine Kooperation mit Malaysia Airlines.

Ziele per Condor-Ticket

Im Zuge dieser Vereinbarung steht Condor Fluggästen zusätzlich ein breitgefächertes Angebot zu dutzenden Zielen wie Auckland (AKL) in Neuseeland, Melbourne (MEL) und Sydney (SYD) in Australien, Penang (PEN) in Malaysia, Singapur (SIN), Phuket (HKT) in Thailand, Manila (MNL) auf den Philippinen oder Denpasar (DPS) auf Bali zur Verfügung. Passagiere erreichen beispielsweise Denpasar auf Bali von Frankfurt aus in unter 18 Stunden. Singapur und Penang in Malaysia sind bereits in unter 16 Stunden erreichbar.

„Wir freuen uns sehr über die neue Partnerschaft mit Malaysia Airlines. Durch die Kooperation können wir unser Angebot um 40 neue Flugverbindungen in 15 Ländern vergrößern. Mit Malaysia Airlines haben wir einen starken Partner am Flughafen Kuala Lumpur gefunden, der unsere Fluggäste zu dutzenden Zielen in Asien und Ozeanien fliegt“, so Christoph Debus, Chief Airlines Officer Thomas Cook Group plc.

Hawaii am schnellsten erreicht

Wenn in Deutschland kalter Winter herrscht können Fluggäste in rund 23 Stunden beispielsweise für unter 1.000 Euro in der Economy Class (Hin- und Rückflug) in den australischen Sommer flüchten. Neben den neuen Airline-Partnerschaften profitieren Condors Kunden auch von den bestehenden Kooperationen mit Fluggesellschaften wie Alaska Airlines. Über die Condor-Destination Anchorage in Alaska bietet die Vereinbarung der beiden Airlines unter anderem die kürzeste Verbindung von Deutschland nach Hawaii an. In nur 18,5 Stunden können Fluggäste im Sommer von Frankfurt nach Honolulu reisen. Weitere Verbindungen nach Hawaii sind über Seattle und Portland möglich.

Auch Thomas Cook Airlines UK erweitert das Netzwerk an Partnerairlines. Im Winter 2018 ergänzt die britische Airline ihr Angebot zusätzlich durch eine Kooperation mit Air India. Von London und Manchester aus erreichen Passagiere via Goa weitere Ziele in Indien wie Mumbai (BOM), Delhi (DEL) oder Bengaluru (BLR) mit bequemer Umsteigezeit. Durch ein weiteres Abkommen mit der schottischen Regionalfluggesellschaft Loganair erreichen Passagiere von Schottland über Glasgow und Manchester Fernziele wie beispielsweise Cancun (CUN), Punta Cana (PUJ) und Las Vegas (LAS) noch bequemer.

Gepäck: bei Einreise beachten

Bei Weiterflügen in Malaysia, den USA und Indien ist zu beachten, dass das Gepäck beim Hinflug persönlich durch den Zoll gebracht werden muss, bevor es von der Partnerairline für den Weiterflug im Transferbereich wieder eingecheckt wird. Bei der Rückreise entfällt dieser Prozess. Günstige Flüge von Frankfurt nach Bali soll es beispielsweise zu einem Roundtrip-Komplettpreis ab 552,98 Euro geben.

Übersicht aller Partner Airlines der Thomas Cook Group Airline

Adria Airways Bangkok Airways LOT
Aegean Airlines bmi Regional Lufthansa
Aeroflot Caribbean Airlines Luxair
Air Antilles Express Cayman Airways Malaysia Airlines
Air Baltic China Eastern Airlines MIAT Mongolian Airlines
Air Caraibes Copa Airline Precision Air
Air China Croatia Airlines SAS Scandinavian Airlines
Air Dolomiti Czech Airlines SriLankan Airlines
Air India Deutsche Bahn Sun Country Airlines
Air Moldova El Al Swiss
Air Namibia Finnair Tarom
Air Serbia Flybe Tropic Air
Air Seychelles Gol Linhas Aéreas Ukraine International Airlines
Alaska Airlines Hawaiian Airlines Volaris
Austrian Airlines JetBlue WestJet
Azul Linhas Aereas Kenya Airways
Bahamasair Loganair

Hispasat 36W-1 kommuniziert 1a seit einem Jahr

Der Anfang 2017 gestartete Telekommunikationssatellit H36W-1 aus dem Hause OHB System AG steht seit einem Jahr im Dienst von HISPASAT. Er wurde – sein Name ist „Programm“ – auf der geostationären Position über dem 36. westlichen Längengrad in die Konstellation des spanischen Satellitenbetreibers eingereiht.

Von dort aus übernimmt H36W-1 die flexible Breitbandversorgung der Iberischen Halbinsel, der Kanarischen Inseln und Südamerikas. H36W-1 ist das Ergebnis einer Partnerschaft zwischen der Europäischen Weltraumorganisation ESA und HISPASAT und stellt die erste Flugmöglichkeit der SmallGEO-Plattform dar, die von der OHB System AG im Rahmen des ESA-Programms ARTES (Advanced Research in Telecommunications Systems) entwickelt wurde.

Satellit mit elektrischem Antrieb

Antonio Abad, Chief Technical and Operations Officer von HISPASAT, sagt anlässlich des Dienstjubiläums: „Wir freuen uns sehr über den ersten Jahrestag unseres Satelliten H36W-1. Er ist der erste Satellit unserer Flotte mit elektrischem Antrieb und stellt einen Sprung in der Art und Weise dar, wie die Satelliten betrieben werden, an den sich das Unternehmen gut angepasst hat…“. Magali Vassiere, ESA Director of Telecommunications and Integrated Applications, ergänzt: „Die erfolgreiche IOT-Phase und die Übergabe des Hispasat 36W-1 stellen einen bedeutenden Meilenstein für die ESA dar.

Er bedeutet gleich mehrere Premieren: den Erstflug der SmallGEO-Plattform, die von OHB im Rahmen des ARTES-Programms der ESA entwickelt wurde, und den Höhepunkt der ersten öffentlich-privaten Partnerschaft der ESA mit HISPASAT, einem spanischen Satellitenbetreiber. SmallGEO ist ein fester Bestandteil unseres ARTES-Programms und soll der europäischen Industrie einen Vorsprung im heutigen wettbewerbsintensiven und schnelllebigen Satcom-Markt verschaffen. Die ersten 12 Monate des Betriebs zeigen die Exzellenz und Zuverlässigkeit des SmallGEO-Programms, und wir freuen uns, diesen Meilenstein und seine Bedeutung hervorzuheben.“

„Der Erfolg unseres SmallGEO-Erstlings H36W-1 stellt einen wichtigen Meilenstein in der Geschichte unseres Unternehmens dar, denn das Design der von uns entwickelten Satellitenplattform wurde mit diesem Jubiläum noch einmal bestätigt. Dies ist sehr ermutigend, denn OHB arbeitet an einer ganzen Reihe von Satelliten, die auf dieser modularen Plattform basieren“, freut sich Marco Fuchs, Vorstandsvorsitzender der OHB System AG. „Ich möchte dieses Dienstjubiläum auch nutzen, um allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern noch einmal zu danken, die den Satelliten entwickelt oder zu seiner Realisierung beigetragen haben.“

Pionierleistung verschafft Know-how

Dr. Dieter Birreck war bei OHB als Projektleiter für die Realisierung von H36W-1 zuständig: „Wir haben uns manchmal – und ganz im Einklang mit der OHB-DNA – als Pioniere der Raumfahrt gefühlt, denn wir mussten bei diesem Prototypen notwendige Technologien zum Teil erst selbst entwickeln.“ Er verantwortet jetzt den nationalen zivil-militärischen Telekommunikationssatelliten Heinrich Hertz, der ebenfalls auf der SmallGEO Plattform beruht. „Wir können auf das bewährte SmallGEO-Satellitendesign bauen. Außerdem haben die verschiedenen Teams dank H36W-1 auch einen großen Erfahrungsschatz gesammelt, auf den wir jetzt gerne zurückgreifen – im Idealfalle aus erster Hand!“

OHB unterstützt Satellitenbetrieb

Seit Juni 2017 arbeitet der SmallGEO-Satellit H36W-1 ununterbrochen und fehlerfrei. Natürlich verfolgt man auch bei OHB, wie es dem Satelliten an seinem weit entfernten Dienstort 36.000 km über der Erdoberfläche geht, und wie leistungsfähig er ist. Schließlich haben Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der OHB System AG den Satelliten nicht nur konzipiert und gefertigt, sie betreuen ihn auch seit seiner Inbetriebnahme und Testphase im Weltraum.

„Bis zur Übergabe an unseren Kunden HISPASAT vor einem Jahr haben wir den Satelliten im Schichtbetrieb vom Deutschen Raumfahrtkontrollzentrum GSOC (am DLR-Standort Oberpfaffenhofen) aus betreut. Bei der Inbetriebnahme durch HISPASAT war ein OHB-Team vor Ort im spanischen Arganda, um den Kunden zu unterstützen“, erinnert sich Dieter Birreck und ergänzt: „Ein OHB-Mitarbeiter verbrachte dort die letzten 12 Monate, um das HISPASAT-Team primär bei der Steuerung des elektrischen Satellitenantriebs zu unterstützen. In dieser Zeit waren auch in Bremen Ingenieurinnen und Ingenieure rund um die Uhr in Rufbereitschaft, um im Notfall unterstützen zu können. Dass dieser nie eintrat, zeugt von exzellentem Design und hervorragender Ausführung.“

HISPASAT betreibt den Satelliten von nun an mit einem eigenen Team. Die Spezialistinnen und Spezialisten von OHB werden aber auch weiterhin und bis zum Missionsende involviert sein, wie Dieter Birreck erklärt: „Von Bremen aus können wir unseren Kunden bei Bedarf unterstützen. Außerdem analysiert unser Team weiterhin für HISPASAT die Leistungsfähigkeit des Satelliten. Ich wünsche HISPASAT einen reibungslosen und langjährigen Betrieb des SmallGEO-Erstlings H36W-1!“

Teamwork innerhalb von OHB

Bei der Realisierung von H36W-1 agierte die OHB System AG als industrielle Hauptauftragnehmerin und griff auf die Expertise dreier Schwesterfirmen zurück: OHB Sweden lieferte innovative Teilsysteme für den elektrischen Satellitenantrieb und das Lage- und Orbitkontrollsystem. LUXSPACE stellte Telemetrie- und Telekommandoteilsysteme zur Verfügung und beteiligte sich an deren Validierung auf Satellitenebene und trug außerdem zur Entwicklung des Satellitensimulators bei. OHB Italia lieferte die Nutzlaststeuerungseinheit und war an der Entwicklung des Thermalsteuerungsteilsystems beteiligt. Entsprechend groß sind dieser Tage die Zufriedenheit und der Stolz auf das Geleistete auch in Schweden, Luxemburg und Italien. SmallGEO-Steckbrief

Mit SmallGEO hat OHB im ARTES-Programm der ESA eine vielseitige geostationäre Satellitenplattform entwickelt, die auf verschiedene Missionsziele wie Telekommunikation, Erdbeobachtung und Technologieerprobung zugeschnitten werden kann. Die modulare Bauweise erlaubt es, flexibel auf Kundenbedürfnisse eingehen zu können. Beim Satellitenantrieb können Kunden zwischen klassisch, hybrid und elektrisch wählen. Die Startmasse bewegt sich je nach Satellitentyp zwischen 2.500 und 3.500 kg, wobei die jeweils erlaubte Nutzlastmasse zwischen 450 kg und 900 kg variiert. H36W-1 wies beim Start eine Masse von 3.200 kg auf.

H36W-1 ist der erste Satellit, der auf der von OHB entwickelten SmallGEO-Plattform basiert. Er wurde im Rahmen eines PPP-Projektes (private-public partnership) zwischen ESA, OHB und HISPASAT realisiert. Die mit H36W-1 erlangte Rückkehr Deutschlands zur Systemfähigkeit im kommerziellen Markt der Telekommunikationssatelliten beruht auf der engen Zusammenarbeit zwischen OHB, dem DLR Raumfahrtmanagement mit Mitteln des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi) und der Europäischen Weltraumorganisation ESA. Die Bilder zeigen den 3,7 mal 1,9 mal 2 Meter großen H36W-1, er wies beim Start eine Masse von 3.200 kg auf, wurde Ende Januar 2017 gestartet und ist seit Juni 2017 kontinuierlich in Betrieb. Auf den Fotos: H36W-1 während der Testkampagne in Deutschland, beim „antenna range test“, im Reinraum.

Antalya ab FDH häufiger im Flugplan

Mit zusätzlichen Flügen verbindet Corendon Airlines den Bodensee-Airport (FDH) mit Antalya, dem Urlaubs-Hotspot an der Türkischen Riviera. Mit diesen zweimal pro Woche angebotenen Verbindungen stehen in den Sommerferien insgesamt fünf Nonstopflüge ab Friedrichshafen im Flugplan.

Corendon Airlines ergänzt mit ihren Flügen (jeweils Mittwoch und Freitag) in den nachfragestarken Sommerferien (zwischen dem 01.08. und 07.09.) das Angebot der Germania, die dreimal pro Woche (Dienstag, Freitag, Sonntag) nach Antalya abhebt.

Weitere Ziele in der Türkei, die vom Bodensee-Airport nonstop erreichbar sind: Istanbul mit Turkish Airlines (Dienstag, Donnerstag, Samstag, Sonntag) und in der Hochsaison Bodrum (Türkische Ägäis) mit Tailwind Airlines (Dienstag) und Kayseri (Kappadokien) mit Germania (Montag). Corendon Airlines setzt auf ihren Flügen nach Antalya moderne Flugzeuge vom Typ Boeing 737-800 mit 189 Sitzplätzen ein.

Bremen bekommt häufige Verbindung nach Wien

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Von der Weser schnell mal in die österreichische Hauptstadt an der Donau, und das sechs Mal pro Woche – ab dem 03. September ist das ab Bremen Airport möglich: Denn dann nimmt die Schweizer Fluggesellschaft SkyWork Airlines die Strecke Bremen – Wien ins Programm.

Auf der Strecke setzt SkyWork Airlines eine Saab 2000 ein, die über 50 Sitze verfügt. Täglich außer samstags, geht es dann um 11:45 Uhr nach Bremen und um 14:00 Uhr nach Wien. Tickets sollen in Kürze buchbar sein. Im Ticketpreis aller Buchungsklassen inbegriffen ist für jeden Passagier neben dem Handgepäck die Mitnahme von 23 kg Freigepäck. Dazu werden an Bord ein Snack und ein Freigetränk serviert.

Kulturmetropole Wien

Und Wien ist immer eine Reise wert – egal ob im Sommer oder im Winter. Die traditionellen Kaffeehäuser locken vormittags mit einer leckeren Wiener Melange und abends dann das echte Wiener Schnitzel mit einem Erdäpfel-Vogerlsalat genießen, natürlich am besten im Figlmüller. Dazwischen gibt es zahlreiche Sehenswürdigkeiten wie die Wiener Hofburg, Schloss Schönbrunn oder die Wiener Hofreitschule, die allesamt Anziehungspunkte für Menschen aus aller Welt sind. Aber auch Shopping ist in Wien ein wahres Vergnügen: eine Vielzahl an eleganten Boutiquen, mondäner Kaufhäuser und kleinen Spezialitäten-Läden laden zum Bummeln, Schauen und Genießen ein.

Flugzeiten Bremem – Wien

VIE – BRE 11:45 – 13:30 Uhr

BRE – VIE 14:00 – 15:40 Uhr

Mai bescherte Fraport-Flughäfen Plus an Passagieren

Das Passagierwachstum für die Fraport AG setzt sich fort: Im Mai zählte der Flughafen Frankfurt rund 6,1 Millionen Fluggäste, ein Anstieg von 9,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Die Lage der Feier- und Brückentage, die frühen Pfingstferien in einigen Bundesländern sowie zusätzlich angebotene Kapazitäten im Europaverkehr begünstigten den Anstieg. Kumuliert über die Monate Januar bis Mai liegt der Zuwachs bei 8,9 Prozent. Das Cargo-Aufkommen ging im Mai leicht um 1,1 Prozent auf 184.555 Tonnen zurück. Mit etwa 2,8 Millionen Tonnen stieg die Summe der Höchststartgewichte um 6,0 Prozent an. Die Zahl der Flugbewegungen erhöhte sich um 9,0 Prozent auf 45.708 Starts und Landungen.

Die Flughäfen des internationalen Portfolios entwickelten sich im Mai durchweg positiv. Ljubljana in Slowenien schloss den Monat mit einem Anstieg von 14,4 Prozent auf 167.257 Fluggäste. Die beiden brasilianischen Airports Fortaleza und Porto Alegre begrüßten insgesamt rund 1,1 Millionen Passagiere, ein Plus von 3,2 Prozent. Die 14 griechischen Regionalflughäfen erreichten gemeinsam einen Zuwachs von 21,0 Prozent auf 3,1 Millionen Passagiere. Die drei verkehrsstärksten griechischen Flughäfen im Portfolio waren Rhodos mit 632.152 Passagieren (plus 19,7 Prozent), Thessaloniki mit 609.120 Fluggästen (plus 16,8 Prozent) sowie Chania mit 374.089 Reisenden (plus 13,8 Prozent).

Die peruanische Hauptstadt Lima zählte rund 1,9 Millionen Passagiere (plus 11,9 Prozent) und die beiden bulgarischen Airports Burgas und Varna verbuchten einen Anstieg von 39,3 Prozent auf 331.648 Passagiere. Antalya in der Türkei notierte etwa 3,5 Millionen Fluggäste (plus 36,3 Prozent) und die deutsche Beteiligung in Hannover legte um 5,6 Prozent auf 574.109 Passagiere zu. Der russische Flughafen in St. Petersburg schloss den Berichtsmonat mit einem Plus von 12,9 Prozent auf circa 1,6 Millionen Passagiere. Xi’an in China zählte etwa 3,8 Millionen Fluggäste, was einem Anstieg von 9,5 Prozent entsprach.

Michael Hoppe weiterhin BARIG-Generalsekretär

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Die Air Cargo Community Frankfurt (ACCF) hat bei ihrer letzten Mitgliederversammlung Michael Hoppe, Generalsekretär des Board of Airline Representatives in Germany (BARIG), als Vorstand der Community bestätigt.

Hoppe gehört diesem Gremium seit der Gründung des ACCF im Jahr 2014 an. Als Generalsekretär des BARIG vertritt er dort die Interessen von mehr als 100 nationalen und internationalen Fracht- und Passagefluggesellschaften. Innerhalb des BARIG ist das mit internationalen Fachleuten besetzte Air Cargo & Logistics Committee Treiber wichtiger Themen und steht im Austausch mit Behörden, Flughafenbetreibern, Speditions- und Branchenverbänden.

„Die aktive Mitarbeit im ACCF ist für uns wichtig, um beispielsweise die Infrastruktur am Flughafen Frankfurt zu verbessern und Prozesse der Luftfracht am größten Air-Cargo-Flughafen Europas zu beschleunigen und zu optimieren“, erläutert Michael Hoppe. „Veränderungen, die wir in Frankfurt erzielen, haben auch Modellcharakter für andere deutsche Standorte. Das Engagement des BARIG in der Community ist ein wesentlicher Bestandteil unserer bundesweiten Arbeit für effizientere Rahmenbedingungen für Luftfracht und Logistik in Deutschland.“ Michael Hoppe ist darüber hinaus langjähriger Fachbeirat der transport logistic, der globalen Leitmesse für Logistik und Transport der Messe München mit angeschlossenen air cargo Europe, der weltweit größten Veranstaltung der Luftfrachtbranche in München und Shanghai.

Solarboot für Nordwestpassage auf den Weg gebracht

Cargolux unterstützt erneut einen wegweisenden, allein durch Solarenergie angetriebenen Transport. Europas führende Frachtfluggesellschaft transportiert dazu den Prototypen eines solarbetriebenen Schiffes zwischen Luxemburg und Calgary in Kanada im Vorfeld einer Expedition durch die Arktis.

Dies ist ein spannendes neues Projekt für die Fluggesellschaft Cargolux und passt zur Firmenphilosophie „lean and green“ und deren Bemühungen, nachhaltiges Wirtschaften innerhalb der Branche voranzutreiben. „Cargolux ist stolz darauf, das Solar-Projekt in der Arktis zu unterstützen. Wie schon das Projekt „Solar Impulse“ versucht es, neue und innovative Wege im Verkehrswesen aufzuzeigen“, erläutert Moa Sigurdardottir, Head of Corporate Communications bei Cargolux Airlines.

Solarboot durch die Nordwestpassage

Das Solarprojekt in der Arktis wurde von der gemeinnützigen Organisation DreamTime initiiert, die sich für ein stärkeres Umweltbewusstsein gerade im Hinblick auf den Klimawandel einsetzt. Die französische Seefahrerin Anne Quéméré will bei dieser Solo-Expedition mit dem Prototyp eines durch Solarenergie betriebenen Bootes quer durch die sagenumwobene Nordwestpassage fahren, die den Atlantik mit dem Pazifik verbindet. Völlig auf sich allein gestellt will sie die 3.500 Kilometer lange Strecke befahren, die vom Inuit-Dorf Tuktoyaktuk im Nordwesten Kanadas nach Pond Inlet führt, einer weiteren Siedlung der indigenen Volksgruppe auf der Baffininsel.

Cargolux ist eine Frachtfluggesellschaft mit einer Flotte bestehend aus 14 Maschinen vom Typ Boeing 747-8 sowie 14 Boeing 747-400. Es ist nicht das erste Mal, dass Cargolux eine richtungsweisende Expedition unterstützt, die die Kraft der Sonnenenergie nutzt. Bereits 2013 hatte Cargolux die „Solar Impulse“ erfolgreich für zwei ihrer Einsätze transportiert. Für ihr erstes Unterfangen, die „Across America Tour“, hatte Cargolux das Fluggerät von Payerne in der Schweiz zum Forschungszentrum der NASA auf dem Moffett Airfield in den USA gebracht, von wo aus die Solar Impulse quer durch das Land flog.

Für die zweite, anspruchsvollere „World Tour“ stellte Cargolux die Überführung des solarbetriebenen Flugzeuges von der Schweiz nach Abu Dhabi sicher. Sowohl das Fluggerät „Solar Impulse“ als auch das solarbetriebene Boot, welches für die Expedition durch die Arktis genutzt wird, sind vom Schweizer Vordenker Bertrand Piccard entworfen und konzipiert worden.

Fanhansa A321-200 bringt Nationalmannschaft zur WM

Die deutsche Nationalmannschaft startete heute mit Lufthansa im Sonderflug LH2018 vom Flughafen Frankfurt zur Weltmeisterschaft nach Russland. Um 13:00 Uhr stand der „Mannschaftflieger“ mit dem Taufnamen Lindau in Frankfurter Flughafen auf dem Flugplan nach Moskau.

An Bord werden sich 122 Passagiere und neun Besatzungsmitglieder befinden, darunter die Nationalspieler, die Trainer und Betreuer der Mannschaft. Die Flugzeit von Frankfurt (FRA) zum rund 2.000 Kilometer entfernten Flughafen Vnukovo (VKO) beträgt drei Stunden und fünf Minuten.

Fanhansa: Auf dem Platz der Fußballer reisen

Das Flugzeug des Typs Airbus A321 mit der Kennung D-AISQ ist für diesen Anlass von Lufthansa Technik mit dem Schriftzug „Mannschaftsflieger“ beklebt worden. Daneben ziert das seit der Weltmeisterschaft 2014 bekannte Fanhansa-Logo den Rumpf der Maschine. Die neben den ersten beiden Türen links befindlichen Welcome-Panels sind mit den Originalunterschriften der Mannschaft versehen. Die Kopfpolster der Sitze sind mit den Namen der Spieler versehen. Die von der LSG-Tochter Spiriant, einem Spezialisten für Bordausrüstung, bestickten Schoner bleiben für die Dauer der WM an Bord. Wer also in den kommenden Wochen mit der „Sierra Quebec“ fliegt, kann sehen, wenn er auf dem Platz von Neuer, Hummels, Kroos, Müller und Co. sitzt. Während des Turniers können Passagiere auf Langstreckenflügen von Lufthansa mit den Live TV Channels sowohl über den im Sitz befindlichen Bildschirm als auch über Ihr persönliches Endgerät Spiele der WM live miterleben (via FlyNet Verbindung).

Kulinarisch erwartet die Nationalmannschaft an Bord Mahlzeiten und Snacks, die an die Bedürfnisse der Sportler angepasst sind. Für diesen Flug kreierte LSG Sky Chefs, der Cateringspezialist der Lufthansa Group, eigens für den DFB ein Vier-Gänge-Menü: Gewürzlachs mit Frankfurter „7 Kräuter Pesto“, Selleriesalat und Kräuterseitling erwartet die Passagieren als Vorspeise. Im Hauptgang darf zwischen einer Maispoulade mit Grillgemüse, einem Kabeljaufilet mit Curry-Senfkruste oder einem asiatisch, vegetarischen Gemüsecurry mit Basmatireis gewählt werden. Zum Abschluss wird eine Käseauswahl und ein weißes Schokoladenmousse mit Mangopürree gereicht. Als gesunde Snack-Alternativen stehen auf diesem Flug Riegel in den Sorten Cranberry-Mandel, Kakao oder Vanille zur Verfügung.

Fußball-WM in Extraflügen nach Russland

Lufthansa Group bietet zur WM zusätzliche Flüge nach Russland an Die Lufthansa Group bietet zur Fußballweltmeisterschaft 85 zusätzliche Flüge nach Russland an. Damit stehen Fußballfans 18.000 Sitze mehr als üblich zur Verfügung, um zu dem Turnier zu reisen und ihr Team zu unterstützen. Lufthansa stockt ihr Flugangebot ab Frankfurt von vier auf bis zu sechs, in München von zwei auf bis zu vier tägliche Verbindungen nach Moskau (Domodedovo) auf. Zwischen Frankfurt und Moskau verkehrt zudem in der Zeit vom 01. Juni bis zum 31. Juli einmal täglich außer freitags ein Airbus A330.

H135 bei Bundeswehr in Bückeburg komplett

Airbus Helicopters hat die fünfte und letzte H135 für das Internationale Hubschrauberausbildungszentrum der Bundeswehr in Bückeburg ausgeliefert. Das Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw) hat die Hubschrauber für die Ausbildung und Scheinerhaltung von Piloten geleast.

Die fünf Helikopter ergänzen die 14 Trainingsmaschinen der H135 Familie, die dort bereits seit dem Jahr 2000 im Einsatz sind und bereits mehr als 100.000 Flugstunden erflogen haben. Die leichte zweimotorige H135 wird weltweit von Streitkräften bei der Ausbildung ihrer Piloten genutzt, so unter anderem in Großbritannien, der Schweiz, Portugal und Australien.

Insgesamt wurden über 1.300 Hubschrauber dieser Familie an Kunden ausgeliefert. Die weltweite Flotte bringt es auf über 4.500.000 Flugstunden. Außer zu Trainingszwecken wird die H135 für ein weites Spektrum von Missionen eingesetzt, darunter Luftrettung, Polizeiaufgaben, Geschäftsflüge und zur Wartung von Windfarmen. Airbus hat die fünf Helikopter vom Typ H135 für die Bundeswehr im vereinbarten Zeitrahmen geliefert.

WestJet stattet Dreamliner mit Recaro-Sitzen aus

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Für die Kurz- und Mittelstrecke liefert Recaro ebenfalls für zehn Flugzeuge BL3520 Economy-Class-Sitze sowie CL4710 für die Business Class. Die Auslieferung der Sitze startet noch 2018.

Recaro Aircraft Seating hat eine Bestellung über 4.700 Flugzeugsitze für die Economy und Business Class von WestJet erhalten. Die kanadische Fluggesellschaft rüstet zehn Boeing Flugzeuge für die Langstrecke mit CL3710 Sitzen aus. „Recaro hat uns durch sein intelligentes Design sowie die schnelle Lieferzeit überzeugt“, sagt Tim Croyle, Executive Vice-President von WestJet. „Wir statten die Kabinen unserer neuen Boeing 787 Dreamliner und B737 MAX mit diesen Weltklasse-Sitzen aus. Wir sind uns sicher, dass unsere Gäste vom Komfort und der kompromisslosen Qualität der CL3710 und BL3520 Economy-Class-Sitze und der CL4710 Business-Class-Sitze beeindruckt sein werden.“

Leichtgewicht für Langstrecken

Der Langstrecken-Economy-Class-Sitz CL3710 setzt neue Maßstäbe in puncto Gewicht und Komfort. Mit weniger als 12 Kilogramm ist der CL3710 eines der leichtesten Produkte seiner Klasse. Die ergonomische Kopfstütze ist sechsfach einstellbar und lässt sich optimal auf unterschiedlich große Fluggäste anpassen. Sie bietet darüber hinaus eine optimierte Nackenunterstützung.

Auf der Kurzstrecke setzt WestJet in der ganzen Kabine der B737 MAX auf Recaro Sitze. In der Economy Class kommt der BL3520 zum Einsatz. Er ist einer der zuverlässigsten Sitze in seiner Klasse und überzeugt durch seine ausgeklügelte Leichtbauweise bei außerordentlichem Passagierkomfort.

Business Class bringt mehr Komfort

Für die Business Class auf der Kurz- und Mittelstrecke hat sich die kanadische Fluggesellschaft für den CL4710 entschieden. Der Business-Class-Sitz enthält eine ganze Reiche an Staufächern für persönliche Gegenstände. Eine Beinauflage, die in Länge und Winkel wunschgemäß durch den Passagier selbst angepasst werden kann, trägt zu einem hervorragenden Komfort bei. Darüber hinaus können die Sitze mit modernsten Inflight-Entertainment-Systemen ausgerüstet werden.

„Wir sind außerordentlich stolz, dass WestJet seine neuen Flugzeuge sowohl für die Langstrecke als auch für die Kurz- und Mittelstrecke mit Recaro Sitzen ausstattet“, sagt Dr. Mark Hiller, geschäftsführender Gesellschafter von Recaro Aircraft Seating. „Wir bieten innovative und ergonomische Sitze für komfortables Reisen in allen Klassen.“

Experiment-Wettbewerb für Rakete und Ballon

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Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) eröffnet ab dem 11. Juni 2018 Studierenden an deutschen Hochschulen und Universitäten die Möglichkeit, sich für die zwölfte Runde des Studentenprogramms REXUS/BEXUS zu bewerben.

Es werden neue Vorschläge für Experimente auf Höhenforschungsraketen und Stratosphärenballons REXUS/BEXUS (Raketen- und Ballon-Experimente für Universitäts-Studenten) gesucht: Bis zum 15. Oktober können Ideen für ein Experiment beim DLR eingereicht werden. Die Themengebiete können aus der Luft- und Raumfahrt oder aus naturwissenschaftlichen Bereichen wie Physik oder Biologie stammen – aber auch andere Ideen sind denkbar. Während der Projektzeit durchlaufen die Studententeams den gesamten Zyklus eines echten Raumfahrtprojekts.

Schwerelos und wie im All

Die BEXUS-Stratosphärenballone werden im Herbst 2019 gestartet. Sie erreichen mit vier bis fünf Experimenten an Bord eine Höhe von bis zu 30 Kilometern, in der sie für rund zwei bis fünf Stunden bleiben, bevor sie wieder auf der Erde landen. Im Frühjahr 2020 starten dann zwei REXUS-Raketen vom Raumfahrtzentrum Esrange bei Kiruna in Nordschweden.

Der Raketenflug dauert etwa sieben Minuten, dabei wird eine Höhe von bis zu 80 Kilometern erreicht. Bei Bedarf können die Experimente für wenige Minuten der Schwerelosigkeit ausgesetzt werden, bevor sie am Fallschirm landen. Zudem können Objekte mit Messinstrumenten während des Fluges ausgeworfen oder Kameras in der Rakete montiert werden. Experimente außerhalb der Rakete sind ebenfalls möglich.

Tickets für den Platz auf der Rakete

Nach einer Vorauswahl werden die ausgewählten Teilnehmer zu einem Workshop beim DLR Raumfahrtmanagement nach Bonn eingeladen. Dort stellen alle Teams ihr Experiment einer Jury aus Raumfahrtingenieuren und -experten vor. Im Anschluss erhalten die ausgewählten Teams eine Einladung zu einer Trainingswoche zum DLR nach Oberpfaffenhofen.

Dort erhalten die Studierenden detaillierte Informationen zur Planung sowie zum Bau und Test der Experimente für einen Raumflug und lernen die Raketen- und Ballonsysteme kennen. Während der Planungs- und Bauphase werden sie von REXUS/BEXUS-Ingenieuren an den Universitäten oder Hochschulen besucht, um den Fortschritt und eventuelle Probleme zu besprechen.

Der erste Meilenstein Richtung Start ist dann die Überprüfung des Experiment-Designs durch die REXUS/BEXUS-Experten. Während der gesamten Projektdauer erhalten die Teams technische und logistische Unterstützung von Raketen-, Ballon- und Raumfahrtexperten der Mobilen Raketenbasis des DLR (MORABA), dem Zentrum für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation (ZARM) in Bremen, der Europäischen Weltraumorganisation ESA und dem schwedischen Raumfahrtunternehmen SSC. Zudem erhalten alle aktiven Teammitglieder nach Abschluss des Projekts ein vom DLR und der schwedischen Raumfahrtbehörde SNSA unterzeichnetes Teilnahmezertifikat.

Auf dem Bild der Start einer REXUS-Rakete: Pro Jahr starten zwei REXUS-Raketen mit Studentenexperimenten an Bord vom Raumfahrtzentrum Esrange bei Kiruna in Nordschweden.

Airlines der Lufthansa legen im Mai weiter zu

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Die Netzwerk-Airlines Lufthansa, SWISS und Austrian Airlines haben im Mai 2018 insgesamt rund 9,3 Millionen Fluggäste befördert und damit 7,8 Prozent mehr als im gleichen Monat des Vorjahres.

Im Mai haben die Airlines der Lufthansa Group rund 12,9 Millionen Fluggäste an Bord ihrer Flugzeuge begrüßt. Dies entspricht einer Steigerung von elf Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Die angebotenen Sitzkilometer lagen um 7,8 Prozent über dem Vorjahr, gleichzeitig konnte der Absatz um 8,3 Prozent gesteigert werden. Daraus ergibt sich ein Sitzladefaktor, der mit 79,4 Prozent um 0,4 Prozentpunkte höher ausfällt als im Mai 2017. Das Erlösumfeld blieb währungsbereinigt im Vorjahresvergleich im Mai stabil. Das Frachtangebot lag im Mai um 6,8 Prozent über dem Vorjahr, die abgesetzten Tonnenkilometer um 0,4 Prozent höher. Daraus ergibt sich ein um vier Prozentpunkte niedriger Nutzladefaktor von 63,7 Prozent.

Netzwerk-Airlines

Das Angebot der Netzwerk-Airlines in Sitzkilometern wurde im Mai um 5,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr ausgeweitet. Der Absatz stieg im gleichen Zeitraum um 4,8 Prozent. Damit verringert sich der Sitzladefaktor um 0,2 Prozentpunkte auf 79,2 Prozent. Lufthansa hat im Mai rund 6,2 Millionen Fluggäste in ihren Flugzeugen befördert und damit 6,4 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Einem im Mai um 4,4 Prozent höherem Angebot an Sitzkilometern stand ein um 3,1 Prozent höherer Absatz gegenüber.

Der Sitzladefaktor lag mit 79,2 Prozent um einen Prozentpunkt unter dem des Vorjahresmonats. Lufthansa ist besonders an ihrem Münchener Drehkreuz gewachsen, an dem Lufthansa ihr Angebot um 11 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat ausgeweitet hat. Am Frankfurter Drehkreuz wurde das Angebot im gleichen Zeitraum lediglich um 1,8 Prozent gesteigert. Die Zahl der Passagiere ist in München im Mai um 8,1 Prozent im Vergleich zum Mai 2017 gestiegen, in Frankfurt um 5,2 Prozent.

Eurowings Group

Die Eurowings Group hat mit den Airlines Eurowings (inklusive Germanwings) und Brussels Airlines im Mai 3,6 Millionen Fluggäste befördert, davon rund 3,4 Millionen auf Kurzstreckenflügen und 248.000 auf Langstreckenflügen. Dies entspricht einer Steigerung von 20,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Einem im Mai um 21 Prozent erhöhten Angebot stand ein um 26,4 Prozent erhöhter Absatz gegenüber, woraus sich ein um 3,4 Prozentpunkte höherer Sitzladefaktor von 80,2 Prozent ergibt.

Auf der Kurzstrecke wurden im Mai die angebotenen Sitzkilometer um 17,4 Prozent erhöht, die verkauften Sitzkilometer stiegen im gleichen Zeitraum um 27,2 Prozent. Daraus ergibt sich auf diesen Flügen ein um 6,3 Prozentpunkte höherer Sitzladefaktor als im Mai 2017 von 82,7 Prozent. Auf der Langstrecke ist der Sitzladefaktor im selben Zeitraum um 3,2 Prozentpunkte auf 74,7 Prozent gesunken. Hier stand einem um 29,8 Prozent erhöhten Angebot ein um 24,5 Prozent gestiegener Absatz gegenüber.

Drohne beschädigt Rotorblatt von Hubschauber

Ein Helikopter musste nach der Kollision mit einer Drohne beim Verzasca-Staudamm  im Schweizer Kanton Tessin notlanden. Bei der Untersuchung zeigte sich, dass ein Propellerflügel des Helikopters Spuren eines Zusammenstoßes mit einem harten Gegenstand aufwies.

Glück im Unglück: Die Drohne traf den Hauptrotor an einer günstigen Stelle, so dass es zu keiner Separation mit schwerwiegenden Folgen kam. Eine Kollision mit der Cockpit-Scheibe oder mit dem Heckrotor hätte, selbst bei einer kleinen Drohne, womöglich katastrophale Folgen wie die Verletzung des Piloten oder einen Absturz gehabt. Auch die Deutsche Flugsicherung wies mehrfach auf steigende Fallzahlen hin (Grafik). Betreiber der Fluggeräte sollten Sicherheitshinweise beachten.

Laut einem Polizeisprecher hätte die Drohne unabhängig von ihrem Gewicht wegen der Nähe zum Flugplatz Locarno-Magadino am Unfallort nicht in die Luft steigen dürfen. „Der unbedachte Umgang mit einer Drohne kann schnell gefährliche Konsequenzen haben“, mahnt der Sprecher der Vereinigung Cockpit Janis Schmitt, „Die Vereinigung Cockpit fordert schon lange eine Lizensierung der Piloten. Hobbypiloten von Drohnen sollten wenigstens mittels Sicherheitshinweisen aufgeklärt werden.“

Alexander Toussaint verlässt Ruag Aerostructures

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Dr. Alexander Toussaint, CEO Ruag Aerostructures, gibt seine Verantwortung per Ende Juni auf eigenen Wunsch ab und nimmt außerhalb des Unternehmens eine neue Herausforderung an.

Dr. Alexander Toussaint war seit Anfang 2015 als CEO der Division Aerostructures und Konzernleitungsmitglied von Ruag tätig. Dirk Prehn, Leiter Programs & Sales und Mitglied der Geschäftsleitung der Division Ruag Aerostructures, übernimmt die Leitung der Division mit 1.250 Mitarbeitenden und Produktionsstandorten in Oberpfaffenhofen (DE), Emmen (CH) und Eger (HU) ad interim. Per Ende Juni gibt Dr. Toussaint seine Verantwortung als CEO Ruag Aerostructures auf eigenen Wunsch ab und nimmt außerhalb von Ruag eine neue Herausforderung an. Ad interim übernimmt Dirk Prehn (50) per 01. Juli 2018 die Leitung der Division. Dirk Prehn in der Funktion als Senior Vice President und Head Programs & Sales seit 2015 ist für Ruag Aerostructures tätig.

„Ich danke an dieser Stelle Dr. Alexander Toussaint – auch im Namen des Verwaltungsrats – für seinen wertvollen Einsatz in den letzten Jahren. Unter seiner Führung konnten wichtige Kundenbeziehungen deutlich ausgebaut, ein nachhaltiges Wachstum abgesichert und die Division zukunftsorientiert ausgerichtet werden, wie z.B. durch die Eröffnung einer hochmodernen Oberflächenbearbeitungsanlage in Emmen. Mit dem Aufbau eines neuen Produktionsstandorts in Eger, Ungarn, gelang es ihm auch die Wettbewerbsfähigkeit der beiden anderen Produktionsstandorte in Emmen (CH) und Oberpfaffenhofen (DE) zu stärken“, würdigt Urs Breitmeier, CEO Ruag Konzern, und wünscht ihm für die Zukunft nur das Beste.

Mit rund 1.250 Mitarbeitenden an drei Standorten in Deutschland, der Schweiz und Ungarn erbringt die Division Aerostructures als First-Tier-Lieferant weltweit Leistungen im Bereich Flugzeugstrukturbau. Eine Stärke der Division ist die Steuerung komplexer Supply-Chain-Netzwerke. Sie verantwortet unter anderem die vollständigen globalen Lieferketten von Rumpfsektionen für Airbus und Bombardier.

CeBIT Recruiting: LHC für IT-Bewerber

Lufthansa Cargo wird bei den CeBIT-Recruitingtagen vom 12. bis zum 15. Juni 2018 vertreten sein. Als Europas führende Frachtairline treibt Lufthansa Cargo die Digitalisierung dieser Branche seit Jahren intensiv voran.

So wird am Messestand beispielsweise gezeigt, wie Flugwege, Creweinsatz und Beladung mit Hilfe digitaler Tools geplant und im komplexen Alltag fortlaufend optimiert werden. Präsentiert werden auch die neuesten Kunden- und Vertriebs-Apps. Die Kolleginnen und Kollegen von Lufthansa Cargo freuen sich über einen spannenden fachlichen Austausch und stehen allen Interessierten täglich von 10:00 bis 19:00 Uhr, Freitag von 10:00 bis 17:00 Uhr, in Halle 27, Stand H19 zum Dialog zur Verfügung.

„Mit seinen anspruchsvollen Anforderungen ist Lufthansa Cargo ein hochattraktiver Arbeitgeber mit zahlreichen Entwicklungsmöglichkeiten für hochqualifizierte Digitalprofis, bei dem die Zukunft mit SCRUM, DevOps und DesignThinking gestaltet wird. Die gesuchten Profile sind vielfältig und bieten zugleich das faszinierende Arbeitsumfeld der Luftfahrt- und Logistikbranche“, so Jochen Göttelmann, Vice President Information Management (CIO), Lufthansa Cargo AG.

Familien- und Musiktag: imposantes Event am Airport

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Für einen Riesenandrang auf dem Vorfeld des Münchner Flughafens sorgten am Wochenende die Family & Music Days, die insgesamt rund 40.000 Besucher zum Airport lockten.

Eine der Hauptattraktionen war ein moderner Langstreckenjet vom Typ Airbus A350 XWB der Deutschen Lufthansa – die Erfurt – dessen Kabine von etlichen Besuchern bei einem Rundgang inspiziert wurde. Äußerst spektakulär gestalteten sich am Samstagabend die Auftritte von DJ Felix Jaehn und Singer-Songwriter Tom Walker, die ihr überwiegend junges Publikum mit kraftvollem Open-Air-Sound und einer stimmungsvollen Lightshow begeisterten.

Auch die Kinder kamen nicht zu kurz und konnten an vielen Events, sowie einer Riesenhüpfburg der Schwerkraft trotzen. Die besonders Luftige Form eines Airliners allein schon war für die Kleinen ein Erlebnis. Enorme Resonanz fanden die Family & Music Days auch in den sozialen Netzwerken: Von „absoluter Hammer“ über „super organisiert“ bis zu „näher dran geht nicht“ reichten die positiven Kommentare in den sozialen Medien.

Emirates setzt auf Aufenthaltsqualität in Dubai

Langstreckenflüge können gleichermaßen anstrengend wie überfordernd sein. Egal, ob Geschäftsreise oder Urlaub, Umsteigen an großen internationalen Flughäfen wird oft als Belastung empfunden. Emirates will die Wartezeit am Flughafen zum Genießen werden lassen, statt sich nur die Zeit zu vertreiben.

Emirates verbindet mit jeweils drei täglichen Liniendiensten ab Frankfurt und München sowie jeweils zwei täglichen Flügen ab Düsseldorf und Hamburg Menschen und Orte auf der ganzen Welt. Für Passagiere, die mit Emirates über den Sitz und das Heimatdrehkreuz Dubai fliegen, bietet der Hub der größten internationalen Fluggesellschaft der Welt Annehmlichkeiten für alle Reisenden, damit sie das Beste aus ihrem Aufenthalt machen können. Der Heimatflughafen von Emirates ist ein hochmodernes Drehkreuz, das sich laufend selbst neu erfindet.

Das ursprüngliche Terminal wurde in den 1960er-Jahren eröffnet, seitdem ist der Flughafen jährlich im Durchschnitt um 15 Prozent gewachsen. Heute werden hier rund um die Uhr über 66 Millionen Reisende pro Jahr betreut und Flüge zu über 260 Destinationen abgefertigt. Das dynamische Umfeld des schnell wachsenden Flughafens mit über 6.500 wöchentlichen Direktflügen macht ihn zum idealen Heimatflughafen von Emirates, der seinen Passagieren mehr als nur schicke Restaurants bietet.

Premium Lounge – und sechs weitere

Wer mit Emirates nach Dubai reist, betritt beim Verlassen des Flugzeuges ein modernes Flughafengebäude mit insgesamt sieben verschiedenen Lounge-Angeboten von Emirates. Die Premium-Airline lädt jeden Passagier dazu ein, sich in den Emirates-Lounges am Flughafen in Dubai zu entspannen: Passagiere der Business-Class erfahren in der im Jahr 2016 für elf Millionen US-Dollar neu designte Lounge eine Vielzahl an Annehmlichkeiten. Drei individuelle Zonen wurden gestaltet: Ein geräumiges Café, das von Costa Coffee betrieben wird, ein „Health Hub“ für die tägliche Dosis Vitamine und die Moët & Chandon Champagner Lounge für besondere Momente. Letztere ist die erste ihrer Art und erinnert an die seit 25 Jahren bestehende Partnerschaft zwischen Emirates und dem bekannten Champagner-Hersteller.

Economy-Class-Gäste sind ebenfalls dazu eingeladen, die Business-Class-Lounge zu genießen: Skywards-Mitglieder erhalten für 100 US-Dollar pro Person vierstündigen Zugang zur Lounge. Auf Passagiere der First Class wartet das ultimative Lounge-Erlebnis. Etwa mit einer kulinarischen Reise durch das Gourmet-Gastronomieangebot inklusive einer Weinkollektion, die von Sommeliers betrieben wird, die bei der Auswahl des perfekten Weines zur Mahlzeit oder einer Zigarre behilflich sind. Für Reisende, die Stille und Erholung suchen, bietet die First-Class-Lounge Entspannungsräume, in denen Gäste sich von den stressigen Momenten der Reise erholen können.

Anwendungen aller Art wie Massagen, Maniküren oder Gesichtsbehandlungen sind im Timeless Spa für First-Class-Gäste von Emirates kostenfrei und können bequem online im Voraus gebucht werden, um sich vor Ort ganz der Entspannung hinzugeben. Zu guter Letzt lädt der Zen-Garten des Flughafens dazu ein, zu verweilen und die Seele baumeln zu lassen.

Reisen mit Kindern, auch ohne Eltern

Familien, die mit Kindern reisen, können die gesonderten Check-in-Schalter für Familien nutzen, an denen sie das Gepäck bereits bis zu 24 Stunden vor Abflug abgeben können. Zusätzlich stehen für Familien Kinderwagen zum Verleih bereit, damit sie komfortabel durch den Flughafen kommen – Priority Boarding inklusive. An Bord werden die kleinen Gäste von Emirates mit einem Kinderspielzeug aus der „Emirates Fly with Me Animals“-Kollektion besonders herzlich begrüßt. Kinderfreundliche Menüs sowie eigens für Kinder zusammengestellte Inhalte auf bis zu 150 Kinderprogrammen im preisgekrönten Bordunterhaltungsprogramm ice sorgen dafür, dass während des Fluges keine Langeweile aufkommt.

Wenn Kinder ohne ihre Eltern fliegen, stellt der Emirates-Service für alleinreisende Minderjährige sicher, dass die jungen Passagiere während der Reise niemals auf sich selbst gestellt sind. Ausgebildete Emirates-Mitarbeiter begrüßen das Kind am Check-in-Schalter, begleiten es auf seinem Weg durch den Flughafen und stellen es der Kabinenbesatzung an Bord vor. Außerdem gib es am Dubai International Airport eine spezielle Lounge für alleinreisende Kinder, die keine Wünsche offen lässt: Leckeres Essen, bequeme Sitzbereiche und ein Unterhaltungsprogramm lassen die Zeit bis zum Boarding wie im Flug vergehen.

My Emirates Pass – Rabatte für Dubai

Reisende, die die Möglichkeit haben, in Dubai nicht nur das Flugzeug zu wechseln, sondern auch die Stadt zu erkunden – egal, ob sie für ihren Urlaub angereist sind oder nur einen Zwischenstopp einlegen – können mit My Emirates Pass, der ihre Bordkarte zur exklusiven Rabattkarte macht, zahlreiche Rabatte und Angebote in Anspruch nehmen. Wer ab sofort bis zum 31. August 2018 mit Emirates nach oder via Dubai fliegt, kann an über 250 Standorten deutlich sparen, darunter in Spitzenrestaurants und bei einer Vielzahl von Freizeitaktivitäten, etwa den Dubai Parks and Resorts oder luxuriösen Spa-Anwendungen in der gesamten Stadt – es muss dazu lediglich die Bordkarte sowie ein gültiger Ausweis vorgezeigt werden. Erstmalig sind auch Einzelhandelsgeschäfte mit dabei, sodass Reisende sich auch bei ausgewählten Mode- und Sportmarken auf Rabatte freuen können.

OLG erlaubt Flughafen DUS „Ersatzfläche Vorfeld West“

Die Flughafen Düsseldorf GmbH begrüßt die am Freitag gefallene Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts Münster zur Rechtmäßigkeit des Planfeststellungsbeschlusses für das Projekt „Ersatzfläche Vorfeld West“.

Der Wegfall von insgesamt 14 Abstellpositionen im östlichen Teil des Flughafens macht die Errichtung von Vorfeldflächen im westlichen Vorfeldbereich erforderlich, um die wachsende Nachfrage an Flugangeboten der Bürger und Wirtschaft an NRWs größtem Flughafen besser abwickeln zu können.

Drei Baubschnitte geplant

Das Projekt umfasst drei Bauabschnitte. Der erste Bauabschnitt des Vorhabens, den das Ministerium mit Negativattest zugelassen hatte, wurde bereits 2009 fertiggestellt. Hier wurden acht neue Abstellpositionen in Betrieb genommen. Für die Bauabschnitte zwei und drei, mit denen sechs weitere Parkpositionen auf einer Fläche von insgesamt 91.000 Quadratmeter geschaffen werden sollen, hatte die Flughafen Düsseldorf GmbH im August 2008 einen Planfeststellungsantrag beim Landesverkehrsministerium gestellt und im August 2010 vervollständigt. Im Rahmen des Planfeststellungsverfahrens wurde für das gesamte Projekt eine vollumfängliche Umweltverträglichkeitsprüfung durchgeführt. Der Planfeststellungsbeschluss wurde im Juni 2015 erlassen.

Die Städte Kaarst, Meerbusch und Ratingen sowie mehrere Privatpersonen hatten in Münster gegen den im Juni 2015 erlassenen Planfeststellungsbeschluss des Verkehrsministeriums des Landes Nordrhein-Westfalen geklagt. Das jetzt gesprochene Urteil schafft die notwendige Klarheit.

Weg für Erweiterungen am Flughafen frei

Hierzu erklärt Thomas Schnalke, Sprecher der Geschäftsführung der Flughafen Düsseldorf GmbH: „Für uns als Vorhabenträger war es wichtig, die Einwände der Kläger noch einmal im Detail vor dem Oberverwaltungsgericht zu erörtern. Mit seiner Entscheidung hat der 20. Senat heute die dringend notwendige Klarheit hergestellt, so dass wir in den kommenden vier Jahren die für unseren schnell wachsenden Flughafen wichtigen sechs Abstellpositionen als Kompensation für weggefallene Flächen bauen können.“

Thomas Schnalke weiter: „Von Beginn des Verfahrens haben wir die Interessen der Anwohner berücksichtigt. Wir haben umfassend untersuchen lassen, wie sich die geplanten Maßnahmen auf dem Flughafengelände auf die Umwelt und die in der Nachbarschaft lebenden Menschen auswirken. Die Veränderungen werden dort so gering sein, dass für die außerhalb des Flughafens liegende Wohnbebauung keine negativen Auswirkungen zu erwarten sind.“

Flüge nach Mitternacht für ILS am Flughafen München

Vermessungsflüge nach Mitternacht sollen auf das Mindestmaß beschränkt werden. Dabei sollen, soweit es die vorgegebenen Flugprofile erlauben, Überflüge von Ortschaften vermieden werden.

Vom 11. Juni bis voraussichtlich 12. Juni 2018 wird das Instrumentenlandesystem der Bahn 26L (Südbahn) des Münchner Flughafens vermessen. Dieses System wird von Piloten genutzt, die die Südbahn von Osten her anfliegen. Die Flugvermessungen beginnen an den genannten Tagen gegen 22:00 Uhr und sind um zirka 03:00 Uhr des darauffolgenden Tages beendet. Sollte es dabei zu technischen oder witterungsbedingten Verzögerungen kommen, müssen die Vermessungsflüge bis zum Vorliegen der entsprechenden Ergebnisse fortgeführt werden.

ILS: Damit Flugzeuge genau anfliegen können

Aufgrund des Verkehrsaufkommens am Münchner Flughafen wurde es notwendig, die geplanten Messflüge in die oben angegebene, verkehrsarme Zeit zu legen. Das Instrumentenlandesystem unterstützt den Luftfahrzeugführer bei der Navigation während des Anfluges. Dies geschieht im Wesentlichen dadurch, dass Sendeanlagen am Boden den Anflugkurs und Gleitwinkel elektronisch definieren. Diese abgestrahlten Signale werden im Flugzeug empfangen und den Piloten im Cockpit angezeigt. Zum Einsatz für die Messflüge kommt dabei ein kleineres Turbo-Prop-Flugzeug der neuesten Generation vom lärmarmen Typ Beechcraft Super King Air 350.

Nur durch eine aufwändige Flugvermessung, die in regelmäßigen Abständen vorgeschrieben ist, kann garantiert werden, dass das Instrumentenlandesystem die geforderte Genauigkeit aufweist. Bei der geplanten Überprüfung handelt es sich somit um eine Notwendigkeit, die im Rahmen einer sicheren, geordneten und flüssigen Verkehrsabwicklung unumgänglich ist.