“Luft- und Raumfahrt” wird Kölner Themenjahr 2013

Die Spitzenleistungen der Kölner Forschungs- und Innovationsregion sollen stärker nach außen getragen und erlebbar gemacht werden. Das ist das Ziel einer neuen Initiative der Kölner Wissenschaftsrunde, dem Netzwerk der Kölner Hochschul- und Forschungseinrichtungen. Alle zwei Jahre sollen dazu künftig Themenjahre stattfinden. Den Anfang macht 2013 das Themenjahr „Luft- und Raumfahrt“.

"Es wird vieles zu entdecken geben“, verspricht Oberbürgermeister Jürgen Roters, der gemeinsam mit Flughafenchef Michael Garvens, dem Vorsitzenden der Kölner Wissenschaftsrunde, Professor Dr. Rupert Gerzer, sowie Andreas Schütz vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt das abwechslungsreiche Programm für dieses Jahr vorstellte.

Michael Garvens, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Köln/Bonn GmbH, betont: „Köln hat – neben dem Flughafen und teilweise durch ihn bedingt – eine Fülle von Unternehmen, Institutionen und wissenschaftlichen Einrichtungen, die den Luft- und Raumfahrtstandort charakterisieren. Den Wenigsten ist das bewusst. Das Themenjahr kann einen wichtigen Beitrag leisten, das zu ändern. Als Flughafenchef, aber auch als Vizepräsident der IHK freue ich mich über diese Initiative und bin optimistisch, dass die Themenjahre künftig zur Vertiefung der Partnerschaften und Kooperationen zwischen Wissenschaft und Wirtschaft am Innovationsstandort beitragen können. Das wird von den Wirtschaftsunternehmen in der Region ausdrücklich gewünscht.“

Professor Dr. Rupert Gerzer, Vorsitzender der Kölner Wissenschaftsrunde, sieht ebenfalls neue Kooperationsmöglichkeiten: „Die künftigen Themenjahre profilieren Köln und die Region als Standort mit herausragender Themenkompetenz und exzellenten wissenschaftlichen Einrichtungen auf europäischem Spitzenniveau. Durch die Themenjahre werden Synergiepotentiale der Region erkennbar. Diese betreffen nicht nur den Wissenschafts-, sondern auch den Wirtschafts- und Kulturstandort Köln. Sie sollten in Zukunft optimal genutzt werden.“

Reiches Veranstaltungsprogramm verschiedenster Einrichtungen

Mit einer ganzen Reihe von Veranstaltungen startet das Themenjahr „Luft- und Raumfahrt“ 2013. So hält die Vereinigung der Weltraum erfahrenen Astronauten und Kosmonauten im Juli mit über 80 Teilnehmern ihr Jahrestreffen in Köln ab. Darüber hinaus macht das Themenjahr auf zahlreiche herausragende, zum Teil einzigartige Einrichtungen in Köln aufmerksam.

Neben Flughafen und DLR sind das unter anderem die Deutsche Lufthansa AG oder die europäische Luftsicherheitsbehörde EASA. Auch das Institut für Luft- und Weltraumrecht an der Kölner Universität mit seiner über 90-jährigen Geschichte oder das Institut für Physiologie im Weltraum an der Deutschen Sporthochschule Köln sind dafür Beispiele.

Zusätzlich zu den Kölner Wissenschaftseinrichtungen beteiligen sich viele weitere Partner am Kölner Themenjahr. So wird die lit.COLOGNE eine Lesung am historischen Flughafen Butzweilerhof anbieten, die Kölnmesse beleuchtet das Thema in verschiedenen bestehenden Messeformaten. Der Flughafen Köln/Bonn lädt im Juni zum Tag der Luftfahrt ein, das DLR im September zum Tag der Luft- und Raumfahrt. Philharmonie und Odysseum werden sich auf jeweils spezifische Weise dem Thema Luft- und Raumfahrt nähern.

Andreas Schütz vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) ergänzt: „Wissenschaft und Forschung in der Luft- und Raumfahrt stehen für die Innovations- und Zukunftsfähigkeit Kölns ebenso wie für die der gesamten Region. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt sieht sich als integraler Bestandteil von Institutionen und Einrichtungen, die mit dem Themenjahr Luft- und Raumfahrt zeigen wollen, welche Möglichkeiten dieser Industrie- und Forschungszweig bietet. Die Kölnerinnen und Kölner können in diesem September wieder am Tag der Luft- und Raumfahrt des DLR die Faszination dieser Branche hautnah erleben.“

Die Liste der Veranstaltungen wird in den kommenden Wochen und Monaten weiter ergänzt. Die gedruckte Programmübersicht liegt ab Beginn der nächsten Woche unter anderem in den Bürgerämtern und Hochschulen aus. Auch Plakate weisen in den kommenden zwei Wochen auf das Themenjahr hin.