ILA Berlin: Technologie aus USA und NASA-Chef Bolden

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Die ILA 2014 rückt näher. Für die US-amerikanischen Aussteller stellt die Berlin Air Show die wichtigste Luftfahrtmesse in Kontinentaleuropa dar. Die Amerikaner sehen die Messe als Plattform für US-Firmen, um mit Partnern und Kunden aus ganz Europa und darüber hinaus Kontakte zu knüpfen und Geschäfte anzubahnen.

Entsprechend stark ist in diesem Jahr die Beteiligung in den Hallen, auf dem Freigelände und im Flugprogramm. In Halle 6 sind wichtige Unternehmen der US-Verteidigungsindustrie vertreten. Zu ihnen gehören General Atomics, Aeronautical Systems und Sikorsky ebenso wie Spezialhersteller wie FLIR Systems oder Teledyne Controls. Raytheon ist mit einem eigenen Chalet vertreten.

Ersatzteile selber Herstellen: Erweiterter 3D-Druck

Nach Aussagen von Pratt & Whitney wird in Zukunft jeder Wartungs- und Instandhaltungsbetrieb im Wege der additiven Fertigung, also dem erweiterten 3D-Druck, seine eigenen Ersatzteile herstellen. Auf der ILA 2014 kann man sich schon jetzt über Pratts neue Getriebefan-Modelle informieren, wie zum Beispiel den PurePower PW1100G-JM, der von Lufthansa Anfang April für 30 weitere A320neo Modelle ausgewählt worden ist. Neben den etablierten Herstellern gibt es interessante Neuzugänge wie den des Teilelieferanten Infinity Air.

Traditionell stark ist auch die U.S. Air Force vertreten, unter anderem mit dem Transportflugzeug Lockheed Martin C-130 J Hercules, der C-17 Globemaster III, die unmittelbar vor der ILA 1998 anlässlich des 50. Jahrestages der Berliner Luftbrücke auf den Namen "Spirit of Berlin" getauft wurde, den Hubschraubern Boeing UH-60L Black Hawk und Boeing Apache AH-64D sowie mit dem Kampfflugzeug Lockheed Martin F-16.

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NASA-Chef: Neue Kooperation in der Raumfahrt

Erstmals wird auch NASA Administrator Charles Bolden Gast der diesjährigen ILA sein. Am 20. Mai wird er ein neues transatlantisches Kooperationsprojekt in der Raumfahrt präsentieren. Am Nachmittag wird mit dem ESA-Generaldirektor Jean-Jacques Dordain, NASA Administrator Charles Bolden, dem DLR Vorstandsvorsitzendem Johann-Dietrich Wörner sowie dem BDLI-Vizepräsidenten "Raumfahrt", Evert Dudok, eine hochrangig besetzte Paneldiskussion in der Raumfahrthalle stattfinden.