Dortmund Airport
Dortmund Airport (Foto: Dortmund Airport)

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Der Dortmund blickt auf ein erfolgreiches Jahr 2025 zurück und verzeichnet erneut steigende . Insgesamt nutzten im vergangenen Jahr 3.242.569 den Ruhrgebietsflughafen. Dies entspricht einem Zuwachs von rund 110.000 Passagieren, was einen Anstieg von rund 3,5 Prozent im Vergleich zum bisherigen Rekordjahr 2024 ausmacht (2024: 3.132.707 Reisende). Auch die Zahl der entwickelte sich positiv und stieg um 3,5 Prozent auf insgesamt 36.080 Starts und Landungen.

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Rekord-Sommer sichert starkes Jahresergebnis

Die positive Jahresbilanz wurde trotz herausfordernder Rahmenbedingungen erzielt. Mit Beginn des Sommerflugplans hatte sich vom Standort Dortmund zurückgezogen, zudem reduzierte das Angebot. Diese Anpassungen spiegelten sich zunächst in einer verhaltenen Verkehrsentwicklung wider (+2,1 Prozent Passagierzuwachs im ersten Halbjahr). Die Wende brachte die Sommersaison: Ein deutlicher Aufwärtstrend, getrieben durch eine starke Nachfrage in den Sommerferien (+10,5 Prozent Passagierzuwachs) und einen neuen Rekordmonat August mit 337.628 Passagieren, sorgte für das starke Jahresendergebnis, das mit über 3,2 Millionen Fluggästen die ursprünglichen Erwartungen des Flughafens übertrifft.

Wizz Air und Touristikverkehr als Wachstumstreiber

Als größter Partner des Flughafens beförderte Wizz Air über 2,56 Millionen Reisende und nahm mit , Craiova und Olsztyn-Mazury drei neue Ziele ins Programm auf. Flottenentscheidungen wirkten sich dabei begünstigend aus, denn Wizz Air setzt zunehmend auf den , der neben höherer Effizienz auch eine größere Sitzplatzkapazität pro Flug bietet. Auch im Touristikbereich gab es deutliche Zuwächse. Condor weitete die Frequenz nach von drei auf sieben wöchentliche Flüge aus, wodurch sich das Passagieraufkommen auf dieser Strecke mit über 56.000 Fluggästen mehr als verdreifachte. Pegasus stärkte die Verbindung nach Antalya und gemeinsam mit den bestehenden Flügen nach Istanbul erreichte die über 144.000 auf beiden Strecken.

Tirana überholt Palma

Im Ranking der beliebtesten Destinationen zeigten sich 2025 Verschiebungen. Zwar bleibt das polnische Kattowitz mit 353.202 Reisenden unangefochten an der Spitze, doch de Mallorca, im Vorjahr noch auf Rang zwei, rutscht trotz stabiler (213.323 Reisende) auf Rang 4 ab. Überholt wurde die Baleareninsel von zwei osteuropäischen Hauptstädten: Tirana und . Besonders die Strecke nach Tirana verzeichnete einen Boom und kletterte mit 255.886 Reisenden auf Platz 2 der Beliebtheitsskala. Nach Bukarest reisten 225.174 Gäste (Platz 3). Ebenfalls stark nachgefragt waren Verbindungen nach , , Skopje und Antalya.

Ausblick ins Jubiläumsjahr 2026

Für das Jahr 2026 stehen am die Zeichen auf Feierlichkeit und Expansion. Der Flughafen feiert sein 100-jähriges Bestehen und rechnet im Jubiläumsjahr mit einer weiteren Steigerung des Passagieraufkommens. „Der ist eine sehr schnelllebige Branche, in der Anpassungen oft kurzfristig erfolgen müssen. In diesem Jahr haben wir das selbst erlebt, entsprechend reagiert und konnten trotz einiger Rückschläge ein ausgesprochen erfolgreiches Jahr abschließen“, resümiert Flughafengeschäftsführer Ludger van Bebber.

Auch den Ausblick auf 2026 bewertet er optimistisch: „Die Perspektiven sind vielversprechend. Sechs Strecken, die ab diesem Jahr neu angeboten werden, stärken unsere Position. Mit dieser Angebotserweiterung wollen wir die Dynamik aus 2025 direkt ins Jubiläumsjahr mitnehmen und weiter fortführen.“ Für das Jahr 2026 hat sich der Flughafen das Ziel gesetzt, bis zu 3,5 Millionen Passagiere zu begrüßen. 

Standortkosten in Deutschland belasten die Wettbewerbsfähigkeit

Trotz der positiven Entwicklung bleiben die Rahmenbedingungen volatil. Zwar hat die Bundesregierung einen wichtigen Schritt unternommen und die im Mai 2024 eingeführte Erhöhung der Luftverkehrsteuer zurückgenommen, dennoch beeinflussen die hohen Standortkosten in Deutschland die Wettbewerbsfähigkeit weiterhin negativ.

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Nils Sörensen
Nils Sörensen ist Fachjournalist für Luftfahrt mit 12 Jahren Erfahrung. Er ist spezialisiert auf Luftfahrttechnik, Branchenanalysen und aktuelle Trends. Seine Leidenschaft ist, komplexe Themen verständlich zu machen - immer auf der Suche nach den neuesten Innovationen am Himmel.