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Fraport: Kapazität für sechs Mio. Passagiere dank Flugsteig „A-Plus“ am Flughafen Frankfurt

Am Mittwochmorgen hat die Fraport AG den Gebäudeteil „A-Plus“ in Betrieb genommen. Der Flughafenbetreiber investierte insgesamt 700 Millionen Euro in die Erweiterung des Flugsteigs A, die nach vierjähriger Bauzeit heute termingerecht in den laufenden Betrieb von Terminal 1 integriert wurde. Das Bauwerk steigert die Abfertigungskapazitäten des Frankfurter Flughafens um sechs Millionen Passagiere pro Jahr.

 

Nach mehrwöchigem Probelauf mit insgesamt rund 2.000 Testpassagieren dockte heute Morgen um 5:30 Uhr ein Airbus A380 der Deutschen Lufthansa aus New York kommend an und entließ die ersten Fluggäste in den 800 Meter langen Flugsteig. Um 9:50 Uhr startete die Maschine als erstes von A-Plus abgehendes Flugzeug nach San Francisco. Am ersten Tag werden insgesamt rund 20 Flüge über die neuen Gates abgefertigt, die Auslastung wird in den Folgetagen kontinuierlich gesteigert.

Die Gateräume werden exklusiv von der Deutschen Lufthansa und deren Partner-Fluggesellschaften der Star Alliance genutzt. Alle sieben Gebäudepositionen dienen der Abfertigung von Großraum-Flugzeugen, darunter sind vier Stellflächen für den Airbus A380. Fünf Lounges der Lufthansa, 14 Gastronomiebetriebe und 46 Shops bieten den Fluggästen ein Höchstmaß an Komfort und Aufenthaltsqualität.

 

Terminal für non Schengen am Flughafen Bern-Belp

Nach neuneinhalb Monaten Bauzeit und einer einmonatigen Testphase wird das neue non Schengen-Terminal am Berner Flughafen durch Frau Regierungsrätin Barbara Egger offiziell eingeweiht. Der Beitritt der Schweiz zu den Abkommen von „Schengen und Dublin“ bedeutete eine tiefgreifende Umstellung der bisherigen Betriebsabläufe für die Schweizer Flughäfen per 29. März 2009, weshalb neben dem Schengen auch ein non Schengen-Terminal notwendig wurde.

Vor „Schengen“ bewegten sich sämtliche abfliegende und ankommende Passagiere in gleichen Räumen. Die Umstellung auf einen Schengen konformen Betrieb verlangt aber eine strikte Trennung der Passagierströme. Die Abwicklung des Flugverkehrs nach den Schengen Regeln ist für den Tou-rismus im Berner Oberland wichtig, da sonst keine Flüge mit Incoming Gästen aus Grossbritannien oder anderen non Schengen Ländern mehr nach Bern-Belp fliegen könnten. Damit würden die Gäste den Vorteil der kurzen Anreise ins Berner Oberland verlieren.

Aufwand und Finanzierung

Wie auf anderen Flughäfen kann diese Trennung nur durch Neu- oder Umbauten der bestehenden Anlagen realisiert werden. Der seinerzeitige Terminalbau auf dem Flughafen Bern-Belp wurde jedoch so konzipiert, dass Erweiterungen möglich sind, ohne dass der Kern der Anlage eine bedeutende Veränderung erfährt. Dies ermöglichte nun, das Ziel einer Trennung der Passagierströme unter gleichzeitiger Wahrung der Betriebsabläufe zu erreichen.

Da die Grenzkontrolle und die Umsetzung von Schengen-Dublin staatliche Aufgaben sind und der Flughafen Bern-Belp mit dem Beitritt zur Schengen-Aussengrenze wurde, haben sich der Regierungsrat des Kantons und auch der Grosse Rat für einen Beitrag von 3,15 Mio. Schweizer Franken zur Finanzierung dieser Infrastruktur ausgesprochen.

Bau

Unter der Federführung des Architekturbüros Daniel Raess in Kerzers entstand nach dem Spatenstich im April 2011 in neuneinhalb Monaten unfallfreier Bauzeit ein funktioneller und den Schengenvorschriften entsprechender Terminalanbau. Die Passagiere finden einen großzügigen Gatebereich mit Kaffeebar und Duty free vor. Alle Passagiere profitieren von kostenlosem Internetzugang der Energie Belp AG (Quickline). Insgesamt konnten an rund 30 Firmen Aufträge vergeben werden. Davon kommen 80 Prozent aus dem Kanton Bern.

Eröffnung

Am 22. Dezember 2011 wurde die einmonatige erfolgreiche Testphase begonnen und die Passagiere nach und von London City und London Gatwick (Grossbritannien ist nicht Schengen Mitglied) bereits über das neue Terminal geleitet. Im Beisein der Bauherrschaft, Baufirmen, Mitarbeitenden und geladenen Gästen, konnte Frau Regierungsrätin Barbara Egger als Vorsteherin der kantonalen Bau-, Verkehrs- und Energiedirektion den neuen Terminal dem Verkehr übergeben. Damit ist sichergestellt, dass auch weiterhin Passagiere für Wirtschaft- und Tourismus aus Schengen wie nicht Schengen Staaten nach und von Bern fliegen können.

Der Flughafen Bern-Belp prüft GPS gestützte Anflüge

GPS (Global Positioning System) gestützte Navigation ist in der Zivilluftfahrt wie in der übrigen modernen Verkehrswelt fest etabliert. Schweizer Verkehrs-flughäfen unterstützen jedoch die anfliegenden Flugzeuge noch immer mit technisch starren Anflughilfen und Instrumentenlandesystemen (ILS).

Die modernen globalen Navigationssatellitensysteme (GNSS = Global Naviga-tion Satellite System) erlauben es den Piloten, auch Verkehrsflughäfen mit GPS Navigation anzufliegen, wenn diese das System technisch unterstützen. Der Vorteil GPS gestützter Anflüge ist eine flexiblere Routenwahl zur Lande-piste. Damit können lärmsensible Gebiete besser umflogen werden und neue Anflugrouten können lärmbelastete Gebiete entlasten.

Der Flughafen Bern-Belp hat beim Bundesamt für Zivilluftfahrt eine Studie zur technischen Machbarkeit zur Vorprüfung eingereicht. Darin wird aufgezeigt, wie mit Satelliten gestützter Navigation und neuen Anflugrouten lärmsensible Gebiete wie die Stadt Bern oder Muri in Zukunft entlastet werden könnten. Damit würde auch eine bessere Verteilung der Anflüge auf Piste 14 (Raum Mittelland) und Piste 32 (Raum Emmental/Berner Oberland) erreicht.

Nach Auswertung der technischen Vorabklärungen beim Bundesamt für Zivilluftfahrt BAZL wird der Flughafen zusammen mit den Behörden über das wei-tere Vorgehen entscheiden.

Bern-Belp unterrichtet Piloten zur Fluglärmminderung

Der Flughafen Bern-Belp führt im April und Mai spezielle Pilotenkurse zur Fluglärmminderung durch und setzt damit seine Bemühungen zur Fluglärmreduktion fort. Insbesondere während den flugintensiven Sommermonaten beschweren sich Anwohner umliegender Gemeinden über die Lärmbelästigung durch startende und landende Flugzeuge.

Aber auch tiefer fliegende Kleinflugzeuge oder Segelschleppflüge geben immer wieder zu Klagen Anlass. Unter der Leitung von Flughafendirektor Mathias Häberli und mit Spezialisten des Bundesamtes für Zivilluftfahrt sowie weiteren Fachpersonen, wird der Flughafen Bern-Belp Fluggesellschaften und Piloten aller Flugzeugkategorien in speziellen Kursen über lärmmindernde Flugverfahren und Flugrouten-Nutzung schulen.

Prinzipien von Fluglärm verstehen

Die Piloten sollen über die lärmtechnischen Auswirkungen ihrer gewählten Flugverfahren und Routenwahl aufgeklärt werden und mit gezielten Schulungen auf Alternativverfahren, sowie auf das korrekt Einhalten der bestehenden Verfahren, aufmerksam gemacht werden. Damit nimmt der Flughafen Bern-Belp gezielt ein Anliegen aus den regelmäßigen politischen Gesprächen mit den umliegenden Gemeinden auf.

Bern-Belp: Offener Dialog zum Thema Fluglärm

Der Austausch mit der Vereinigung gegen Fluglärm ist für den Flughafen Bern-Belp im Sinne einer transparenten Kommunikation von Bedeutung. Der Flug-hafen ist bestrebt, den Dialog mit den Fluglärmgegnern offen und konstruktiv zu führen. Die Gespräche finden deshalb wiederkehrend statt und ermögli-chen den laufenden Erfahrungsaustausch.

Beim heutigen Treffen stand die Fluglärmreduktion im Zentrum der Diskussi-on. Neben den Lärmkursen, welche der Flughafen Bern-Belp für Piloten anbie-tet, wurde auch die Studie zu einem möglichen flexibleren GPS-Anflug thema-tisiert.

Der Flughafen macht die Fluggesellschaften seit längerem auch aktiv auf die besonders lärmempfindlichen Randstunden und Wochenenden auf-merksam. Diese haben im Rahmen des Möglichen bereits lärmreduzierende Massnahmen geprüft und umgesetzt.

Der Erfahrungsaustausch zwischen dem Flughafen Bern-Belp und der Vereinigung gegen Fluglärm wird auch weiterhin regelmässig stattfinden.

Grünes Licht für Planung am Flughafen Bern – SIL Objektblatt

Der Flughafen Bern-Belp ist erfreut über die Ratifizierung des SIL Objektblattes durch den Bundesrat. Damit erhält der Flughafen die raumplanerischen Grundlagen für die weitere Projektierung „Entflechtung Bodenverkehr“ und „GPS gestützte Anflugverfahren“.

Dazu Mathias Häberli, CEO der Alpar AG: „Mit der Verabschiedung des SIL Ob-jektblattes durch den Bundesrat wird es dem Flughafen nun möglich sein, den Bodenverkehr zu entflechten und noch sicherer zu gestalten. Mit der Verlagerung und Neugestaltung der Zone für Unterhaltsbetriebe, werden am Flugha-fen Bern-Belp zusätzliche qualifizierte Arbeitsplätze geschaffen.“

Entflechtung des Bodenverkehrs (4. Ausbauetappe)

Mit einer Vorstudie hat die Alpar AG als Flughafenbetriebsgesellschaft anläss-lich der Generalversammlung 2011 über das Projekt „Entflechtung des Boden-verkehrs“ erstmals die Öffentlichkeit orientiert. Nach der Inkraftsetzung des SIL Objektblattes durch den Bundesrat kann nun die Alpar AG das Planprojekt ausarbeiten. Dieses ist gemäss den Bundesvorschriften dem Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) zur Plangenehmigung einzureichen. Ein allfälliger Baubeginn kann frühestens ab 2014 erfolgen.

GPS Anflugverfahren – Definitive Projekteingabe

Mit der Ratifizierung des SIL Objektblattes wird nun die Alpar AG so rasch wie möglich ein definitives Projekt beim Bundesamt für Zivilluftfahrt BAZL für GPS gestützte Anflüge einreichen. Damit sollen vor allem die Stadt Bern und die Gemeinde Muri-Gümligen vermehrt umflogen werden können. Der Anflug-verkehr kann so besser auf Nord- und Südanflüge verteilt werden.

Konferenz am Flughafen München für IT-Spezialisten der Luftfahrt

Am 10. und 11. Oktober findet am Flughafen München die „Airport IT&T Konferenz 2012“ statt. Im Rahmen der Tagung informieren sich Flughafendirektoren, IT-Chefs und andere Experten aus der Luftverkehrsbranche über flughafenrelevante Computer-Technologien und hochspezialisierte Software.

Nur mit Hilfe ausgefeilter und innovativer Computer Hard- und Software können die komplexen Betriebsabläufe eines Flughafens gewährleistet werden. Im Rahmen der Konferenz am Münchner Airport werden zahlreiche innovative IT-Lösungen und Konzepte einer interessierten Fachwelt vorgestellt.

Dr. Michael Kerkloh, Vorsitzender der Geschäftsführung der FMG, betont die fundamentale Bedeutung der IT für den gesamten Luftverkehr:“Flughäfen und Fluggesellschaften sind weltweit so stark vernetzt, dass sie unbedingt auf die Zuverlässigkeit der Computertechnologien vertrauen müssen. Die IT-Branche steht deshalb vor der Herausforderung, die gesamte IT laufend zu optimieren und den immer weiter steigenden Anforderungen anzupassen“.

Deshalb wird während der zweitägigen Konferenz vor allem darum gehen, Innovationen und aktuelle Software-Entwicklung zu diskutieren, um eine bestmögliche IT-Unterstützung der Kernprozesse in der Abwicklung des Luftverkehrs zu gewährleisten.

Detaillierte Informationen zur IT&T Konferenz finden Sie hier.

Neue Studie zeigt: Intermodalität Schiene-Luft immer noch unterbewertet

Der Vorsitzende der Geschäftsführung der Flughafen München GmbH, Dr. Michael Kerkloh, und der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bahn AG, Dr. Rüdiger Grube, fordern eine bessere Vernetzung des Luft- und Schienenverkehrs in Deutschland. Bei einem durch den ehemaligen Fernsehjournalisten und jetzigen Präsidenten des Bundesverbandes der Luftverkehrswirtschaft, Klaus- Peter Siegloch, moderierten Fachgespräch im Berliner „BahnTower“ wiesen Kerkloh und Grube eindringlich auf die Notwendigkeit hin, die Verknüpfung der Verkehrsträger an Schnittstellen wie dem Münchner Flughafen zu verbessern.

 

„Durch attraktive Zugverbindungen könnten bestehende Flugstrecken wie München-Stuttgart oder München-Nürnberg überflüssig gemacht werden“, so Kerkloh. Dabei komme es darauf an, dass die Reise als einheitliches Produkt von gleichbleibend hoher Servicequalität erlebt werde. Dafür müssten, wie Bahnvorstand Grube deutlich machte, jetzt die Weichen gestellt werden: „Wir brauchen leistungsfähige Mobilitätsketten.“

Anlass für den gemeinsamen Vorstoß von Bahn- und Flughafenchef ist eine neue Studie, die das renommierte Beratungsunternehmen INTRAPLAN im Auftrag der Deutschen Bahn sowie der Flughäfen Frankfurt, München und Düsseldorf, der Deutschen Lufthansa und der Deutschen Flugsicherung erstellt hat. Die fachlich vom Bundesverkehrsministerium begleitete Untersuchung quantifiziert den zusätzlichen volkswirtschaftlichen Nutzen aus der Vernetzung der Verkehrsträger Schiene und Luft. Dieser Nutzen resultiert unter anderem aus der Verlagerung von Straßenverkehr auf die Schiene und einer Verkürzung der Reisezeiten. Darüber hinaus beziffert die Studie auch den Nutzen durch Beschäftigungseffekte sowie durch die Vermeidung von Umsteigevorgängen und die Reduktion von CO2-Emmissionen. Insgesamt belaufen sich die positiven volkswirtschaftlichen Effekte der Intermodalität Schiene-Luft der Studie zufolge auf bundesweit jährlich 268 Millionen Euro. Bisher war im Bedarfsplan Schiene lediglich ein Nutzen in Höhe von 106 Millionen Euro zugrunde gelegt worden.

Mit der geänderten Bewertung der volkswirtschaftlichen Effekte verbessert sich der für die Realisierungsaussichten von Verkehrsprojekten maßgebliche Nutzen-Kosten-Faktor bei den Bauvorhaben, die den Flughafen-Zubringerverkehr auf der Schiene betreffen. Mit Blick auf den neuen Bundesverkehrswegeplan 2015 schlagen die Gutachter konkret die Ausbauprojekte Frankfurt-Mannheim und München-Mühldorf-Freilassing für eine solche geänderte Bewertung vor. Der Ausbau und die Elektrifizierung der Bahnstrecke von München nach Freilassing ist Voraussetzung dafür, dass künftig Züge vom Münchner Flughafen über den Erdinger Ringschluss und die Walpertskirchener Spange direkt bis nach Freilassing und Salzburg geführt werden können. Michael Odenwald, der designierte Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium, bezeichnete die neue Studie in seinem Statement als wichtigen Beitrag für die im Zusammenhang mit dem Bundesverkehrswegeplan 2015 anstehenden Entscheidungsprozesse. „Besonders interessant sind für uns die Vorschläge für ein neues Bewertungsverfahren, die wir jetzt im Detail überprüfen werden.“

Für Kerkloh und Grube bleibt aber auch die Anbindung des Münchner Airports an das Hochgeschwindigkeitsnetz der Bahn ein wichtiges Anliegen. Bahnchef Grube: „Ein moderner Flughafen wie München braucht langfristig zwingend einen ICE-Anschluss.“ Michael Kerkloh setzt hier vor allem auf die geplanten transeuropäischen Schnellstrecken: "Insbesondere die Verbindung von Paris nach Bratislava sollte unbedingt über den Münchner Flughafen geführt werden.“

 

Tipps vom Frankfurter Airport zum Start in die Herbstferien

Mit einem Animationsprogramm für seine kleinen Fluggäste startet der Frankfurter Flughafen am nächsten Wochenende in die hessischen Herbstferien. Vom 13. bis 14. Oktober werden in einigen Gates Kinderanimateure unterwegs sein, die den jungen Passagieren unter anderem mit Bastel- und Spielangeboten die Zeit bis zum Abflug in den Urlaub verkürzen.

Auch für Daheimgebliebene lohnt sich ein Ausflug an den Flughafen: Zu Halloween erhalten vom 27. bis 31. Oktober alle verkleideten Besucher eine kostenlose Flughafenrundfahrt (Mini-Tour) sowie freien Zutritt zur Besucherterrasse. An den Ferienwochenenden werden – bei trockenem Wetter – erfahrene Flugexperten die Geschehnisse rund um die Start- und Landebahnen live auf der Besucherterrasse moderieren und echte Insider-Informationen vermitteln. Darüber hinaus verteilen Mitarbeiter am 31. Oktober süße Halloween-Überraschungen an Reisende und Besucher.

Allen Fluggästen empfiehlt die Fraport AG eine frühzeitige Anreise zum Airport, um Stress und Hektik beim Start in den Urlaub zu vermeiden. Spätestens zweieinhalb Stunden vor Abflug sollten sich Passagiere an ihrem Check-in-Schalter einfinden. Die Schalternummern der Airlines sind im Internet abrufbar. Über die Möglichkeit des Eincheckens am Vorabend, kostengünstige Parkplätze sowie die Regelungen zur Mitnahme von Handgepäck können sich Reisende dort ebenfalls informieren. Generell empfiehlt der Flughafenbetreiber, so wenig Handgepäck wie möglich mitzuführen, um Wartezeiten an der Luftsicherheitskontrolle zu vermeiden. Auskunft zu allen Fragen rund um den Airport erteilt auch die Telefonhotline des Frankfurter Flughafens, die unter der Rufnummer 01805-3724636 zu erreichen ist.

Die Besucherterrasse im Terminal 2 ist täglich von zehn bis 18 Uhr geöffnet. Die Flughafenrundfahrten starten zwischen 13 und 16 Uhr stündlich; an Wochenenden, Feiertagen sowie während der hessischen Herbstferien zusätzlich schon um elf und zwölf Uhr. Ausgangspunkt ist der Rundfahrtenschalter in der Airport City Mall des Terminals 1 (Ebene 0).

SriLankan Airlines tritt oneworld Allianz bei

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SriLankan Airlines wird der oneworld® Allianz beitreten und damit das führende Luftfahrtbündnis um eine der wachstumsstärksten Fluggesellschaften Asiens bereichern.

Die Ernennung der Airline zum designierten Allianzmitglied wurde bekannt gegeben, als sich die CEOs der Mitgliedsgesellschaften von oneworld am Rande des heute in Beijing eröffneten IATA-Weltluftfahrtgipfels 2012 zu einer Vorstandssitzung trafen.

SriLankan Airlines wird voraussichtlich gegen Ende nächsten Jahres bei oneworld aufgenommen und dann neben einigen der größten und besten Airlines des Luftfahrtgeschäfts fliegen. Cathay Pacific wird die Beitrittsvorbereitungen als Sponsor Airline unterstützen.

Die Airline fliegt bereits im Codeshare mit dem designierten oneworld Mitglied Malaysia Airlines und erklärte sich heute grundsätzlich dazu bereit, auch mit den oneworld Partnern Royal Jordanian und S7 Airlines Codeshare-Abkommen einzugehen.

SriLankan Airlines ist, seitdem vor drei Jahren der Frieden in das Heimatland der Fluggesellschaft zurückgekehrt ist, um das Doppelte gewachsen. Die Airline plant, ihre Flotte und ihr Netzwerk in den kommenden Jahren weiter umfassend auszubauen.

Mit einer Flotte von 21 Flugzeugen wurden im vergangenen Jahr 3,5 Millionen Passagiere zwischen dem Heimatflughafen in Colombo und 34 Zielen in 22 Ländern in Asien, Europa und dem Nahen Osten, darunter auch oneworld Drehkreuze wie Hongkong, London-Heathrow, Kuala Lumpur, Moskau-Domodedovo und Tokio Narita sowie Bangkok und Singapur befördert.

Die Airline ist nicht nur die nationale Airline Sri Lankas, sondern ist auch die größte internationale Fluggesellschaft, die die benachbarten Malediven bedient, und erfreut sich außerdem einer bedeutenden Präsenz in Südindien.

Derzeit wird Sri Lanka von zwei oneworld Mitgliedern angeflogen: Cathay Pacific von ihrem Drehkreuz in Hongkong mit täglichen Flügen und Royal Jordanian von ihrem Heimatflughafen in Amman mit drei wöchentlichen Flügen. Die Hauptstadt Colombo wird vom designierten oneworld Mitglied Malaysia Airlines bedient. Mit dem bevorstehenden Beitritt von SriLankan wird geprüft, ob die Allianz ihr Streckennetz auf weitere Teile des Landes ausdehnen kann.

SriLankan erweitert das oneworld Netzwerk mit Kochi, Tiruchirapalli und Thiruvananthapuram um drei neue Destinationen, die sich alle in Südindien befinden. Die Allianz deckt damit weltweit rund 860 Ziele in über 150 Ländern ab, die von einer Gesamtflotte mit annähernd 2.500 Flugzeugen bedient werden. Pro Tag werden auf rund 9.000 Flügen beinahe eine Million Passagiere befördert, wodurch Jahreserträge von über 100 Milliarden US-Dollar entstehen.

Mit der Aufnahme von SriLankan in die oneworld Allianz profitieren die Kunden der Airline von diesem wahrlich globalen Netzwerk. Die 200.000 Mitglieder ihres Vielfliegerprogramms FlySmiLes können bei allen oneworld Fluggesellschaften Prämien sammeln und einlösen. Premiumkunden haben dabei außerdem Zugang zu den 550 Flughafen-Lounges der Allianz, und die marktführenden Allianztarife von oneworld werden auch über SriLankan zur Verfügung stehen.

Gleichzeitig werden die 120 Millionen Vielflieger der etablierten oneworld Airlines auf Flügen mit SriLankan Meilen sammeln und einlösen können.

Nishantha Wickremasinghe, Chairman SriLankan Airlines sagte: „Die Luftfahrtbranche konzentriert sich weltweit verstärkt auf Allianzen, und wir bei SriLankan haben eingehend überprüft, welche Möglichkeiten uns in unserer aktuellen Entwicklungsphase offen stehen. oneworld ist ganz eindeutig die beste Option für uns. Mit dem Beitritt zur Allianz wird sich SriLankan einen festeren Platz auf der Weltkarte der Luftfahrtindustrie erobern und die Verbindungen unseres Landes zum Rest der Welt erheblich verbessern können, was natürlich auch für die wichtige Tourismusindustrie in Sri Lanka ausschlaggebend ist.“

Der CEO von SriLankan Airlines, Kapila Chandrasena, fügte hinzu: „Als Fluggesellschaft, die Wert auf besonders hochwertige Qualität legt, sind wir sehr stolz auf die Einladung in eines der besten Bündnisse mit den besten Airline-Partnern weltweit und einem internationalen Netzwerk, das unseres auf optimale Weise ergänzt. Wir werden allen Aufnahmeanforderungen sobald wie möglich nachkommen.“

Tom Horton, Vorsitzender und CEO von American Airlines und Chairman des oneworld Verwaltungsrats, sagte: „Das heutige Abkommen mit SriLankan Airlines bedeutet einen noch höheren Mehrwert für unsere Kunden, die oneworld zur Allianz erster Wahl für internationale Vielflieger gemacht haben. Wir freuen uns darauf, SriLankan Airlines bei oneworld willkommen zu heißen.“

Der CEO von oneworld, Bruce Ashby, erläuterte: „oneworld heißt mit SriLankan Airlines eine Qualitäts-Airline willkommen, die unser Netzwerk und Produktangebot in einer der wachstumsschnellsten Regionen für die Passagierluftfahrt erweitern wird.“

Chief Executive von Cathay Pacific, John Slosar, fügte hinzu: „SriLankan Airlines ist ein ausgezeichneter Kandidat für oneworld. Ihr zunehmend guter Ruf für den Kundenservice spiegelt oneworlds eigenen Fokus wider, und der Zeitpunkt ist genau der richtige – die Wirtschaft Sri Lankas wächst derzeit schneller als je zuvor in der Geschichte der Nation. Cathay Pacific freut sich sehr, als Sponsor für den Beitritt der Airline zu oneworld auftreten zu können.“

Guter Start ins Jahr 2012 für airberlin

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Ein positives Fazit hat Deutschlands zweitgrößte Fluggesellschaft airberlin nach dem ersten Quartal 2012 gezogen. Anlässlich der Vorlage des Zwischenberichts sagte airberlin CEO Hartmut Mehdorn: „Es gibt noch keinen Anlass zum Jubeln, aber wir erkennen deutlich die beginnende Wirkung unseres Programms „Shape & Size“, mit dem wir früher angefangen haben als der Wettbewerb, unsere Effizienz zu steigern und mögliche Einsparpotenziale zu heben. Deshalb zeigen nahezu alle für unser Geschäft wichtigen Indikatoren in die richtige Richtung.“

Trotz gezielter Kapazitätsreduzierung um 10,5 Prozent konnte der Umsatz im traditionell schwächsten Quartal der deutschen Luftfahrtbranche im Vergleich zum Vorjahresquartal um vier Prozent auf 812,9 Mio. Euro (781,6 Mio. Euro) gesteigert werden. Die Auslastung verbesserte sich um 3,9 Prozentpunkte auf 76,4 Prozent (72,5 Prozent). Das ist das beste Ergebnis eines 1. Quartals seit airberlins Börsengang.

Der Yield (Ertrag pro Passagier) erhöhte sich um 7,3 Prozent auf 109,8 Euro (102,4 Euro). Das EBITDAR (Ergebnis vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Leasingaufwendungen) stieg um 128 Prozent auf 7,2 Mio. Euro (-25,7 Euro), das EBIT (operatives Ergebnis vor Zinsen und Steuern) um 20,7 Prozent auf -149,3 Mio. Euro (-188,3 Mio. Euro), und der Nettoverlust reduzierte sich um 14,6 Prozent auf -102,9 Mio. Euro (-120,6 Mio. Euro).

„Trotz Mehrkosten für Kerosin von 35,2 Mio. Euro und für die Luftverkehrsteuer von 4,2 Mio. Euro ist es uns gelungen, das operative Ergebnis um fast 40 Mio. Euro zu verbessern“, sagte airberlin CFO Ulf Hüttmeyer. Daran könne man deutlich erkennen: Jeder im Unternehmen habe verstanden, dass unser Effizienzprogramm die Managementaufgabe Nr. 1 ist. Die gezielte Herausnahme von Kapazität von mehr als 10 Prozent habe zu einer Reduzierung der Passagierzahlen von nur 5,8 Prozent auf 6,5 Mio. geführt. Hüttmeyer: „Unser Ergebnis zeigt, die reine Anzahl der Passagiere sagt fast gar nichts über die Profitabilität aus, viel wichtiger ist, wie unsere Flieger ausgelastet sind.“

Mehdorn forderte erneut die Abschaffung der Luftverkehrsteuer: „Sie benachteiligt einseitig die deutschen Airlines in einem ohnehin schwierigen internationalen Umfeld.“

Boeing 737-800 mit oneworld-Lackierung in DUS

„D-ABME, welcome to Düsseldorf“ hieß es am Donnerstag, 24. Mai 2012, anlässlich der Landung der ersten fabrikneuen airberlin Boeing 737-800 mit einer oneworld®-Lackierung in Deutschland. Die Landung des oneworld-Jets auf dem Flughafen der Rheinmetropole bekräftigt die wichtige Rolle des Standortes Düsseldorf für die zweitgrößte deutsche Airline.

„Das airberlin Drehkreuz auf dem Flughafen Düsseldorf International wächst und gedeiht. Vor allem im Interkontinentalbereich nach Nordamerika bietet airberlin bereits heute das größte Angebot an Nonstopflügen in Nordrhein-Westfalen. Mit der Landung der ersten oneworld-Boeing auf dem Airport senden wir ein weiteres positives Signal für die Einbindung des Flughafens in die Streckennetze der oneworld-Partnerairlines und damit für weiteres Wachstum“, sagte Hartmut Mehdorn, CEO airberlin.

„Wir freuen uns, dass airberlin mit einer fabrikneuen Boeing in oneworld-Lackierung den Flughafen Düsseldorf zuerst anfliegt. Dies ist ein weiteres Signal für uns, dass die Airline auch weiterhin auf Wachstum am Drehkreuz Düsseldorf setzt. Darüber hinaus betreibt airberlin an unserem Flughafen seinen wichtigsten Wartungsschwerpunkt und ist dank der modernen Flugzeughalle 7 bestens für die anstehende Abnahme des Fliegers aufgestellt“, so Christoph Blume, Sprecher der Geschäftsführung des Flughafens Düsseldorf International.

Von dem Beitritt von airberlin zur weltweit führenden Airline-Allianz oneworld profitiert auch der Flughafen Düsseldorf International nachhaltig. So verbessert sich zum einen durch die Anbindung an das Streckennetz des airberlin Codeshare-Partners American Airlines der Zugang von amerikanischen Fluggästen nach Düsseldorf. Durch die Vernetzung des Drehkreuzes Düsseldorf mit den American Airlines-Drehkreuzen in New York-JFK, Miami und Los Angeles erschließen sich zum anderen Reisenden ab Düsseldorf zahlreiche Destinationen in Amerika wie die Bahamas, Barbados, Honolulu, Orlando, Phoenix, San Diego oder Tampa. Bereits heute starten und landen mit British Airways, Iberia sowie Finnair einige der wichtigsten oneworld-Carrier auf dem Flughafen Düsseldorf International. Auch die Streckennetze von den oneworld-Partnerairlines American Airlines und Royal Jordanian, die Düsseldorf nicht direkt anfliegen, sind über Codeshare-Flüge mit airberlin an Düsseldorf angeschlossen.

Der Jet mit der Registration D-ABME ist die erste Boeing 737 Next Generation von airberlin, welche im Customer Delivery Center von Boeing in Seattle mit einer oneworld-Lackierung versehen wurde. Die 4.506 Meilen vom King County International Airport in Seattle nach Düsseldorf legte das Flugzeug in rund 10,5 Stunden zurück. Nach 3.170 Meilen landete die D-ABME zum Auftanken im isländischen Keflavik.

Das neue Flugzeug wurde von Thomas Wilpert und Florian Deiters, Kapitäne sowie Boeing Delivery Commander bei airberlin, und Mike Brücke, Manager Engineering Control bei der airberlin CAMO, nach Düsseldorf überführt. Dort soll am 25. Mai auch die Abnahme durch das Luftfahrt-Bundesamt im airberlin Hangar erfolgen. Der erste Passagierflug der „Mike Echo“ soll am 26. Mai auf der Strecke von Düsseldorf nach Rom durchgeführt werden.

airberlin setzt auf An- und Abflüge mit dem RNP-Verfahren

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airberlin baut ihre technische Vorreiterrolle weiter aus und nimmt als erste deutsche Airline mit ihrer Boeing-Flotte in Innsbruck satellitengestützte Präzisionsanflüge nach dem RNP-Verfahren auf. RNP-AR steht für „Required Navigation Performance – Authorization Required“ und ermöglicht unter anderem die sichere Kursführung beim Anflug durch Gebirgstäler sowie Starts und Landungen bei schlechten Witterungsbedingungen.

Das RNP-Verfahren verfügt über großes Potenzial im Bereich der Minderung von Lärmemissionen, das in Deutschland bislang nicht ausgeschöpft wird. So könnten zukünftig dichtbesiedelte Gebiete in der Nähe von Flughäfen gezielt umflogen werden, da beim RNP-Verfahren auch im Endanflug Kurven geflogen werden können und der Flugweg damit nicht linear verlaufen muss. Auch im Bereich der Treibstoffeffizienz bietet das Anflugverfahren durch die effizientere Nutzung des Luftraums Einsparmöglichkeiten.

Um die satellitengestützten Präzisionsanflüge im allgemeinen Flugbetrieb zu etablieren, nimmt airberlin seit 2009 am Verbundvorhaben Heterogener Komplexer Luftverkehr (HETEREX) teil. Ziel des Forschungsprojekts ist es, mit dem RNP-Verfahren auch in Deutschland die Voraussetzung für gekrümmte An- und Abflüge zu schaffen, bei denen dicht besiedelte Gebiete sowie Hindernisse umflogen werden können und so ein wirksamer Beitrag zur Lärmvermeidung beziehungsweise Emissionsvermeidung geleistet wird. Insbesondere bei der Diskussion um die Flugroutenführung am BER könnte das RNP-Verfahren eine neue Dimension öffnen.

Marc Altenscheidt, airberlin Kapitän und Boeing-Flottenchef, erklärt: „Der Fall Innsbruck zeigt, dass airberlin über die flugbetriebliche Expertise verfügt, auch an anderen Airports mit dem RNP-Verfahren An- und Abflüge darzustellen. Wir haben die technischen Voraussetzungen innerhalb der Boeing-Flotte geschaffen und die Piloten für dieses Verfahren geschult. Mit dem neuen Anflugverfahren steht für die airberlin Boeing-Flotte jetzt eine An- und Abflugmöglichkeit zur Verfügung, das die Flugsicherheit und die Verlässlichkeit der Flüge auch bei schlechten Witterungsbedingungen noch weiter erhöht, aber auch im Bereich des umwelteffizienten Fliegens neue Möglichkeiten eröffnet.

Eine Besonderheit in Innsbruck ist, dass RNP-AR ebenfalls für einen speziellen Abflug genutzt werden kann. Das gibt uns einen immensen Wettbewerbsvorteil, denn airberlin kann so bei Nebel und einer Sicht von bis zu 300 Meter starten. Andere Airlines müssen bei solchen Witterungsbedingungen noch im ersten Abflugteil Sichtflugbedingungen halten, um aus dem Tal heraus fliegen zu können.“

airberlin wird Mitglied der Allianz oneworld

airberlin wurde heute Mitglied der oneworldAllianz. Somit ist die zweitgrößte deutsche Airline und sechstgrößte Europas Teil der weltweit führenden Allianz von Fluggesellschaften. Die österreichische Fluggesellschaft NIKI, Mitglied der airberlin group, trat oneworld heute als angeschlossenes Mitglied (Affiliate Member) bei.

 

Beide Airlines bieten ab heute das Service- und Vorteilsangebot der oneworld Allianz an – und weiten das Netzwerk der Allianz in Deutschland, Österreich und ganz Zentral- und Südeuropa aus.

Der Beitritt zur oneworld Allianz stärkt die Wettbewerbsfähigkeit von airberlin und ermöglicht es der Fluggesellschaft, ihren Kunden ein globales Partnernetz anzubieten – bestehend aus einigen der besten und größten Fluggesellschaften der Welt.

Fluggäste profitieren von erweitertem globalen Netzwerk und mehr Wettbewerb

Durch den Zugang von airberlin wird Deutschland zu einem Heimatmarkt der oneworld Allianz – und intensiviert den Wettbewerb für etwa 200 Millionen Passagiere pro Jahr, die in, aus und innerhalb Europas größter Wirtschaftsnation fliegen.

Aktuell ist Deutschland eines von nur wenigen Ländern weltweit, das von allen aktiven oneworld-Mitgliedern angeflogen wird. Durch den Beitritt von airberlin wird die Anzahl der Ziele, die hier von oneworld angeflogen werden, mehr als verdreifacht – auf 25 Destinationen. NIKI verdoppelt die Zahl ihrer Ziele in Österreich auf sechs Flughäfen.

Als eine der wichtigsten Fluggesellschaften in Europa fliegt airberlin weltweit zu 162 Destinationen in 40 Ländern. Fast 70 dieser Flughäfen, darunter auch Ziele in Island und im Irak, sind ganz neu im Netz der Allianz. Damit fliegt oneworld 800 Ziele in 150 Ländern mit mehr als 8.750 Flügen pro Tag an. Mit einer gemeinsamen Flotte von fast 2.500 Flugzeugen werden knapp eine Million Passagiere pro Tag befördert und ein jährlicher Umsatz von 100 Milliarden US Dollar erwirtschaftet.

Für das airberlin und NIKI Streckennetz steht ab 01. April 2012 das umfassende Tarif- und Produktangebot von oneworld zur Verfügung.

Dies beinhaltet die Teilnahme an businessflyer™, dem Angebot der Allianz für kleine und mittlere Unternehmen (KMU), das in Belgien, Frankreich, Italien und den Niederlanden angeboten wird. airberlin bietet schon ein ähnliches eigenes Produkt in Deutschland, Österreich und der Schweiz an, die airberlin business points.

Doppelte Prämienmeilen, um das Ereignis zu feiern

Teilnehmer von topbonus, dem Vielfliegerprogramm von airberlin, genießen ab sofort die oneworld Vorteile auf Reisen mit allen oneworld Mitglieder weltweit – American Airlines, British Airways, Cathay Pacific Airways, Finnair, Iberia, Japan Airlines, LAN, Qantas, Royal Jordanian, S7 Airlines und fast 20 angeschlossenen Fluggesellschaften.

topbonus Teilnehmer können jetzt auf oneworld Flügen topbonus Status- und Prämienmeilen sammeln und einlösen. Der oneworld Beitritt von airberlin wird mit einer großen Meilenaktion gefeiert: topbonus Teilnehmer erhalten ab heute bis 15. Mai 2012 doppelte topbonus Prämienmeilen auf allen Flugstrecken mit einem oneworld Airlinepartner, wenn sie sich unter airberlin.com/meilen registrieren.

Inhaber der neuen topbonus Platinum Card und der bestehenden topbonus Gold Card – die dem oneworld Emerald bzw. Sapphire Status entsprechen – können nun weltweit über 550 Airport Lounges aller oneworld Fluggesellschaften nutzen.

Die 120 Millionen Teilnehmer der Vielfliegerprogramme der aktiven oneworld Fluggesellschaften können nun ebenfalls Meilen auf Flügen von airberlin und NIKI sammeln und einlösen und profitieren von den oneworld Statusvorteilen auch auf diesen Flügen.

Teilnehmer der Vielfliegerprogramme der oneworld Fluggesellschaften erhalten ab heute bis 15. Mai 2012 die doppelte Anzahl an Prämienmeilen auf Flügen mit airberlin, um den Beitritt des Unternehmens zur Allianz zu feiern.

Alle CEOs der oneworld Fluggesellschaften sind bei der Beitrittsfeier in Berlin dabei – airberlin Flugzeuge sind die ersten am Flughafen BER.

Die CEOs aller oneworld Mitgliedsfluggesellschaften trafen sich heute in der Heimatstadt von airberlin, um das neueste Mitglied der Allianz zu begrüßen.

Die Beitrittsfeier war das erste Medienevent einer Fluggesellschaft am Flughafen Berlin Brandenburg (BER), dem neuen Heimatflughafen von airberlin und Europas neuestem Drehkreuz, das am 03. Juni 2012 eröffnet wird.

Die Teilnehmer der Feierlichkeiten waren außerdem die Ersten, die überhaupt Flugzeuge vor dem neuen Flughafenterminal sehen konnten – einen airberlin Airbus A330-200 in oneworld Beklebung und eine airberlin Boeing 737-800.

airberlin und ihre Allianz-Partner werden zukünftig gemeinsam vom Flughafen Berlin Brandenburg fliegen und sich unter anderem Lounges teilen, um ihren Fluggästen den Aufenthalt am Flughafen so angenehm wie möglich zu gestalten.

airberlin CEO Hartmut Mehdorn sagt: „Die oneworld Mitgliedschaft ist ein wichtiger Schritt für airberlin. Sie wird unsere Wettbewerbsfähigkeit erheblich steigern und ermöglicht es uns, unseren Fluggästen gemeinsam mit unseren Partnern – zu denen einige der besten und größten Fluggesellschaften der Welt gehören – ein globales Streckennetz anzubieten. Gleichzeitig kommen uns alle Vorteile einer weltweiten Allianz zu Gute, wie zusätzliche Passagierströme und Effizienzsteigerung. Wir sind sehr stolz, dass wir heute der weltweit führenden Gruppe von Fluggesellschaften beigetreten sind und jetzt ein Teil der oneworld Allianz sind.“

Tom Horton, Vorsitzender und CEO von American Airlines und Chairman des oneworld Verwaltungsrats, kommentiert: „Der Fokus von oneworld liegt auf Vielfliegern, die weltweit fliegen, und wir sind sicher, dass wir mit unseren Verbindungen zwischen den führenden Geschäftszentren der Welt eine konkurrenzlose Abdeckung der meistgeflogenen Strecken bieten können. Durch airberlin kommt nun eines der attraktivsten Streckennetze hinzu, das Europas größte Volkswirtschaft abdeckt, so dass Fluggästen in dieser Region nun eine weltweit große Auswahl für ihre Reisen zur Verfügung steht.“

Willie Walsh, CEO von IAG, Mutterkonzern von airberlins oneworld Sponsor British Airways, fügt hinzu: „Unser Ziel war immer, oneworld als Allianz erster Wahl für internationale Vielflieger zu etablieren – mit einer konkurrenzlosen Auswahl an hochwertigen Fluggesellschaften, die ihren Kunden und Mitgliedsfluggesellschaften unübertroffene Vorteile bieten kann. Das wird auch heute unser Fokus sein, am Tag, an dem wir eine weitere großartige Fluggesellschaft in unserer Allianz begrüßen.“

 

Boeing 787 Dreamliner für Etihad Airways

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airberlin und Etihad Airways haben angekündigt, ihre Boeing 787 Dreamliner-Programme miteinander zu verbinden. Dadurch werden bei beiden Fluggesellschaften Einsparungen in Höhe von mehreren Millionen Dollar möglich. Die Dreamliner-Order beider Airlines beläuft sich auf insgesamt 56 fest bestellte Flugzeuge und übertrifft damit die Ordermenge jeder anderen Airline, die diesen Flugzeugtyp bestellt hat.

Ein von Etihad Airways betreutes Team von airberlin sowie Etihad Airways Mitarbeitern wird diese Integration künftig begleiten. Dabei werden die Fluggesellschaften eine gemeinsame Infrastruktur und Wartung aufbauen, gemeinsam Ausbildungsprogramme aufsetzen und den Einkauf bei Triebwerken, Umlaufteilen, Bordelektronik und Bordentertainmentsystemen effizienter gestalten. Darüber hinaus soll gemeinsam an Produktentwicklungen für den neuen Flugzeugtyp gearbeitet werden.

Synergien für Airlines

Präsident und CEO von Etihad Airways, James Hogan, sagt: „Das Programm bildet den Auftakt einer Reihe von Initiativen, die umfangreiche Kostensynergien und Einsparungen ermöglichen. Bei der Einführung eines neuen Flugzeugtyps entstehen Kosten. Hier haben wir die ideale Lösung gefunden, um diese zu reduzieren. Gleichzeitig zeigt sich hier exemplarisch das enorme Potenzial unserer Partnerschaft, die es beiden Airlines ermöglicht, Skaleneffekte zu erzielen und Dopplungen in Bereichen wie Design und Zertifizierung zu vermeiden. Die Zusammenarbeit hinsichtlich einer gemeinsamen Flottenpolitik ist operativ und wirtschaftlich sinnvoll. Wir rechnen damit, dass sich hier Synergien ergeben, die wesentlichen Einfluss auf die Effizienz beider Airlines haben werden.

Außerdem wird die Kabinenspezifikation unserer jeweiligen Boeing 787-Flotten Gemein-samkeiten aufweisen. So bieten wir den Fluggästen ein einheitliches Produkterlebnis, wenn sie das breit gefächerte Streckennetz der beiden Airlines nutzen.“ Hartmut Mehdorn, CEO airberlin, sagte: „Gemeinsam mit unserem strategischen Partner Etihad Airways nutzen wir die Chance, bei der Entwicklung der Inbetriebnahme dieses innovativen Flugzeugs als Team zusammenzuarbeiten.“

Vorbild in Sachen Treibstoffeffizienz

airberlin ist bereits heute der treibstoffeffizienteste Netzwerkcarrier in Europa und hat ihren Treibstoffverbrauch im Jahr 2011 auf den Rekordwert von 3,5 Litern/100 Passagierkilometer reduziert. Der Boeing 787 Dreamliner ergänzt unsere ökoeffiziente Flotte gut. Die Treibstoff-effizienz dieses Flugzeugs ist beeindruckend und wir freuen uns darauf, hier den nächsten Schritt für noch treibstoffeffizienteres Fliegen zu gehen. Im Dezember 2011 erhöhte Etihad Airways seinen Anteil an airberlin auf 29,21 Prozent und wurde so zum größten Einzelaktionär von Europas sechstgrößter Fluggesellschaft.

Diese Abmachung erfolgte nur wenige Tage nach der Ankündigung von Etihad Airways, zehn weitere Boeing 787-9 Dreamliner zu kaufen und die Gesamtbestellung somit auf 41 Flugzeuge mit 25 Optionen und Bezugsrechten zu erhöhen, womit die Fluggesellschaft unter der Flagge der Vereinigten Arabischen Emirate zum weltgrößten Betreiber dieses Flugzeugtyps wird. airberlin hat 15 Boeing 787 Dreamliner mit Optionen und Bezugsrechten auf 15 weitere Flugzeuge bestellt. Die Auslieferung beginnt im Jahr 2015.

Fuel Coaches für weniger Treibstoffverbrauch

Mit speziellen Piloten-Trainings will airberlin künftig den Treibstoffverbrauch weiter senken. Deutschlands zweitgrößte Airline bildet jetzt 60 Piloten zu Fuel Coaches aus. In einem Weiterbildungsprogramm lernen die Fuel Coaches, mit ökoeffizientem Flugverhalten Treibstoff einzusparen. Dabei geht es jedoch nicht darum, weniger Kerosin zu tanken, sondern von dem getankten Kerosin weniger zu verbrauchen. Die 60 Fuel Coaches geben nach der abgeschlossenen Weiterbildung ihr Wissen auf Fuel Efficiency Flights an andere Piloten weiter. Nach einer Online-Schulung zu den theoretischen Grundlagen können alle airberlin Piloten an einem Fuel Efficiency Flight teilnehmen und die Verfahren gemeinsam mit einem Fuel Coach in der Praxis ausführen.

Piloten haben vielfältige Möglichkeiten, vor und während des Fluges sowie nach der Landung Treibstoff einzusparen. So können sie zum Beispiel vor dem Abflug Bodenstrom am Flughafen einsetzen, anstatt die Hilfsturbine im Heck zu nutzen, die das Flugzeug ansonsten bei abgestellten Triebwerken mit Elektrizität versorgt. Beim Landeanflug ist der kontinuierliche Sinkflug die beste Methode, um den Treibstoffverbrauch zu senken. Weiteres Einsparpotenzial bietet das Single Engine Taxi, bei dem das Flugzeug von der Landebahn zum Gate mit nur einem Triebwerk rollt.

Die Fuel Coaches sind ein wichtiges Element in dem Programm „Ökoeffizientes Fliegen“ von airberlin. Das Projekt beinhaltet Maßnahmen in den Bereichen Technik, Flugbetrieb, Flugplanung und Gewicht und Beladung, mit denen Kraftstoff gespart und Emissionen reduziert werden. Bereits für 2012 hat sich das Unternehmen die Reduktion des spezifischen Kerosinverbrauchs auf 3,4 Liter pro 100 Personenkilometer (PKM) als Ziel gesetzt. Mit einem Durchschnittsalter von fünf Jahren und einem Treibstoffverbrauch von durchschnittlich 3,5 Litern auf 100 PKM verfügt airberlin bereits heute über eine der jüngsten, modernsten und effizientesten Flotten in Europa.

airberlin: Partner Air France-KLM und Etihad Airways

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Die Air France-KLM Gruppe, Etihad Airways und airberlin haben heute eine neue, strategische Partnerschaft bekannt gegeben, mit der die Streckennetze der beteiligten Airlines enger verzahnt und erheblich gestärkt werden. Die Vereinbarung beinhaltet ein Codeshare-Abkommen von airberlin mit der Air France-KLM Gruppe, das ab 28. Oktober 2012 in Kraft tritt. Für airberlin ist dies das vierzehnte Codeshare-Abkommen.

Mit dem Ausbau in Frankreich stärkt airberlin ihre Marktposition in Europa. Durch die Partnerschaft mit der Air France-KLM Gruppe erhöht sich die Zahl der Destinationen, die airberlin Gäste in Frankreich erreichen, von drei auf neun. Durch das neue Abkommen können Fluggäste nicht nur die drei französischen airberlin Flughäfen Paris Charles-de-Gaulle, Paris-Orly und Nizza erreichen, sondern zukünftig mit Air France über die Pariser Flughäfen Charles-de-Gaulle und Orly auch nach Bordeaux, Lyon, Montpellier, Marseilles, Nantes und Toulouse fliegen.

Air France erweitert durch das Codeshare mit airberlin ihr Flugangebot in Deutschland, Polen und Österreich. Über den Flughafen Berlin-Tegel kann Air France künftig Codeshare-Flüge mit airberlin nach Krakau und Danzig in Polen, nach Graz in Österreich und von Düsseldorf nach Dresden sowie Flüge von Nizza nach Wien anbieten. Damit setzt airberlin den Ausbau ihrer Drehkreuze fort und stärkt die Flugverbindungen nach Polen, einem strategisch wichtigen Markt, mit dem die Airline ihre Osteuropakompetenz unterstreicht.

KLM und airberlin planen darüber hinaus Codeshares auf den Flügen zwischen Amsterdam-Schiphol und Berlin. Neben Amsterdam plant airberlin die Codeshares auch auf die KLM-Flüge nach Edinburgh, Glasgow und Manchester auszuweiten, während KLM die airberlin Flüge nach Krakau, Danzig und Kaliningrad für ihre Gäste anbieten möchte.

„Für airberlin ist die Zusammenarbeit mit der Air France-KLM Gruppe ein weiterer Meilenstein im Aufbau eines einzigartigen, globalen Flugnetzwerks zusammen mit den weltbesten Fluggesellschaften. Dieser strategische Schritt erweitert Auswahlmöglichkeiten für unsere Fluggäste um weitere interessante Destinationen und wird unser Geschäft positiv beeinflussen. Wir werden damit unsere Präsenz im europäischen Markt deutlich stärken und unser Berliner Drehkreuz mit noch mehr Zielen verbinden“, sagt airberlin Chief Executive Officer (CEO) Hartmut Mehdorn. airberlins strategischer Partner Etihad Airways hat zeitgleich ein umfangreiches Codeshare-Abkommen mit Air France und KLM beschlossen.

James Hogan, Präsident und CEO von Etihad Airways: „Dieses Abkommen ist bereits das 40. Codeshare von Etihad Airways und für alle Airline-Partner ein Meilenstein, der zahlreiche Möglichkeiten der Zusammenarbeit bietet. Die Verbindung ist ein weiterer Baustein in der Umsetzung unseres Zehn-Jahres-Masterplans, der drei Kernelemente – organisches Wachstum des Netzwerks, Ausbau strategischer Codeshare-Partnerschaften und die Beteiligung an anderen Fluggesellschaften als Minderheitsgesellschafter – miteinander verbindet. Durch diese Vereinbarung erweitern wir unsere globale Reichweite und verfügen jetzt über ein kombiniertes Streckennetz mit 321 Destinationen, das größte von allen Nahost-Carriern. Das Abkommen erschließt auch viele neue Märkte für unsere Fluggäste in Europa und bekräftigt die Bedeutung der strategischen Partnerschaften als einen der zentralen Wegbereiter für das beschleunigte Wachstum unseres Streckennetzes.“

Jean-Cyril Spinetta, Air France-KLM CEO, sagt: „Diese neue Partnerschaft zwischen Air France, KLM, Etihad Airways und airberlin unterfüttert die strategische Zielsetzung unserer Gruppe, die bestmöglichen Verbindungen zwischen Europa und dem Rest der Welt mit dem Ausbau unseres Streckennetzes und unserer Airline-Partnerschaften bereit zu stellen. Durch die Zusammenarbeit mit Etihad Airways sind wir in der Lage, unseren Fluggästen eine ganze Reihe von neuen, attraktiven Zielen anzubieten.“

Auf den Strecken zwischen Europa und Abu Dhabi können Gäste von Etihad Airways ab dem 28. Oktober 2012 auch mit dem täglichen KLM-Flug von Amsterdam nach Abu Dhabi fliegen. Air France-Kunden steht der von Etihad Airways täglich durchgeführte Flug zwischen Paris Charles-de-Gaulle und Abu Dhabi zur Verfügung. Durch dieses Codeshare-Abkommen haben Etihad-Fluggäste Zugang zu zehn zusätzlichen europäischen Destinationen mit Air France und KLM und Fluggäste von Air France und KLM zu jeweils fünf weiteren Destinationen auf dem asiatischen und australischen Markt. „Diese Codeshare-Vereinbarungen sind ein gutes Beispiel, wie aus der Zusammenarbeit zwischen uns und Etihad Airways neue unternehmerische Möglichkeiten entstehen, von denen wir gemeinsam profitieren“, ergänzt Hartmut Mehdorn.

EASA mit neuen Vorschlägen zu Ruhezeitenregelungen für Flugpersonal

Die Europäische Agentur für Flugsicherheit (EASA) hat ihre Vorschläge zur Änderung der geltenden EU-Regeln für Flug- und Dienstzeiten sowie Ruhezeiten (FTL) für den gewerblichen Luftverkehr bekannt gegeben. Der abschließend verabschiedete Vorschlag, der als eine Stellungnahme gewertet wird, enthält mehr als 30 Verbesserungen im Vergleich zu aktuellen Anforderungen und sieht die Einführung neuer Beschränkungen in der Dienstplanung der Crew vor.

Die Stellungnahme trägt der Tatsache Rechnung, dass Müdigkeit einer der wichtigsten Faktoren für die menschliche Leistungsfähigkeit ist und fordert keine Vorschriften für mehr Flugstunden der Piloten. Im Gegenteil, die erlaubten nächtlichen Dienstzeiten werden gekürzt, die Ruhezeiten zwischen Flügen über Zeitzonen hinweg sollen wesentlich verstärkt und neue Regeln zur Begrenzung von Bereitschaftszeiten für die Crew aufgestellt werden.

Diese FTL-Regeln stellen den letzten Schritt in einem transparenten Findungsprozess dar, der von einer bisher nicht dagewesenen wissenschaftlichen Datengrundlage und öffentlichen Anhörung begleitet wurde. Mehr als 50 wissenschaftliche Studien wurden analysiert, während alle betroffenen Interessengruppen einschließlich des Flug- und Kabinenpersonals, der Fluggesellschaften und Vertreten der Mitgliedstaaten während des gesamten Prozesses mit einbezogen wurden.

Bei der Veröffentlichung der Vorschläge sagte Patrick Goudou, Executive Director der EASA: „Diese Vorschriften zu harmonisierten Dienstzeiten für die Flugbesatzungen gründen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen, der Risikobewertung und der Umsetzbarkeit. Mit diesen Maßnahmen macht die EASA einmal mehr deutlich, dass sie keine Kompromisse bei der Sicherheit für die Fluggäste in Europa und der ganzen Welt eingeht.“

Die Vorschläge gehen nun in die Gesetzgebung. Sie werden dann von der Europäischen Kommission verabschiedet und müssen von den Parlamenten der Mitgliedstaaten beschlossen werden. Die neuen Regeln sollen Mitte 2013 EU-Recht und bis Ende 2015 vollständig werden.

Neuer Vorsitzender der DFS-Geschäftsführung und im Aufsichtsrat

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Der Aufsichtsrat der DFS Deutsche Flugsicherung GmbH hat in seiner heutigen Sitzung den Ministerialdirektor im Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, Michael Odenwald, zum neuen Aufsichtsratsvorsitzenden gewählt. Die Wahl war notwendig geworden, da der bisherige Vorsitzende, Staatssekretär a.D. Prof. Klaus-Dieter Scheurle, sein Amt niedergelegt hatte und aus dem Aufsichtsrat ausgeschieden war.

 

Zugleich bestellte der Aufsichtsrat Prof. Scheurle zum neuen Vorsitzenden der Geschäftsführung der DFS mit Wirkung zum 01. Januar 2013. Er tritt damit die Nachfolge von Dieter Kaden an, der zum Ende des Jahres nach 20-jähriger Amtszeit altersbedingt in den Ruhestand geht.

Der stellvertretende Vorsitzende des Aufsichtsrats, Michael Schäfer, dankte Prof. Scheurle für seine Leistungen als Aufsichtsratsvorsitzender. Die DFS sei mit der neuen Führung sehr gut aufgestellt, um sich in der neuen Ära von Regulierung und zunehmendem Wettbewerb erfolgreich positionieren und weiterentwickeln zu können.

Mit der Bestellung des neuen Vorsitzenden der Geschäftsführung ist die Neuaufstellung der DFS-Geschäftsführung abgeschlossen. Sie wird ab 01. Januar 2013 Prof. Scheurle, Robert Schickling als Geschäftsführer Betrieb und Dr. Michael Hann als Geschäftsführer Personal und Arbeitsdirektor umfassen. Hann hat seine neue Aufgabe bereits am 01. September 2012 übernommen.

 

OLT Express mit neuen Strecken erfolgreich in Dresden

Wenige Wochen nach dem Buchungsstart für die neuen Strecken ab Dresden zieht OLT Express Germany eine erste Bilanz für Sachsen. Die meisten Strecken sind gut gebucht, allerdings stießen die Destinationen London und Budapest für die kommenden Wintermonate auf weniger Interesse. Daher konzentriert sich die Airline bei diesen beiden Verbindungen bis zum Frühjahr im Wesentlichen auf die Ferienzeiten und weitet das Angebot dann erst auf das ursprünglich vorgesehene Niveau aus.

Am 15. Oktober kommen ab Dresden zu den bestehenden beiden erfolgreichen Strecken Dresden – Zürich und Dresden – Hamburg noch neue Verbindungen nach Wien, Budapest und London hinzu. Die Vorbereitungen dafür laufen auf Hochtouren. Die bereits im Laufe des Jahres gestarteten Strecken ab Dresden entwickeln sich gut, insbesondere auf der Verbindung zwischen Dresden und Zürich hat OLT Express Germany die Zahl der Gäste seit dem Start im Februar diesen Jahres fast verdreifachen können.

Prof. Dr. Joachim Klein, Geschäftsführer von OLT Express Germany: „Wir wollen unsere Aktivitäten am Flughafen Dresden nachhaltig wirtschaftlich erfolgreich auf- und ausbauen. Dazu gehört es auch, unser Angebot flexibel der Nachfrage anzupassen. Daher haben wir für den buchungsschwachen Winterflugplan bei den beiden Zielen London und Budapest Angebote ausgedünnt. Für beide Städte, die jeweils am späten Vormittag oder am Nachmittag bedient werden, waren Privatreisende unsere Zielgruppe. Unsere Erfahrung hat gezeigt, dass viele ihre Reisen langfristiger buchen und die Wintermonate nicht so attraktiv sind wie von uns erwartet.“

Oldtimer Junkers Ju 52 mit Rundflügen zu Gast in Stuttgart

Am Freitag, 12. Oktober 2012, wird die „Tante Ju“ am Landesflughafen erwartet. Traditionell schaut das Oldtimerflugzeug Junkers Ju 52 der Deutschen Lufthansa Berlin-Stiftung ein- bis zweimal im Jahr in Baden-Württemberg vorbei. Am Freitag, 12. Oktober und am Samstag, 13. Oktober 2012 soll der Urahn aller Verkehrsflugzeuge vom Flughafen Stuttgart starten, um einige Runden in der Umgebung zu drehen. Alle Touren ab Stuttgart sind bereits ausgebucht. Zwischen den Rundflügen steht die Ju 52 auf ihrer Parkposition vor den Terminals; von der Besucherterrasse aus ist sie dort gut zu sehen (Eingang zur Besucherterrasse im Terminal 3, Ebene 5).

Die „Tante Ju“ schrieb Luftfahrtgeschichte. Der dreimotorige Flieger mit 16 Sitzplätzen steht für Zuverlässigkeit, Belastbarkeit und Anspruchslosigkeit. Die erste Ju 52 ging 1931 in die Flugerprobung. Mit 5000 Maschinen, die zwischen 1932 und 1952 gebaut wurden, wurde sie zum ersten Großserien-Flugzeug der Welt und Standardfluggerät vieler Fluggesellschaften. Auch die Luftwaffe setzte die Maschine ein. Heute gibt es noch sieben flugfähige Ju 52. Die Deutsche Lufthansa Berlin-Stiftung hat 1984 ein Exemplar gekauft, restauriert und auf den neuesten Stand der Technik gebracht.

SpaceX: Raumkapsel Dragon auf dem Weg zur ISS

Space Exploration Technologies (SpaceX) hat heute seine Raumkapsel Dragon an Bord einer Falcon 9 Rakete erfolgreich auf den Weg zur Internationalen Raumstation ISS gebracht und startete damit seine erste offizielle Nachschub-Mission. Der Start verlief planmäßig um 20:35 vom Launch Complex 40 in Cape Canaveral, Florida.

Die SpaceX CRS-1-Mission ist die erste von mindestens 12 SpaceX Versorgungsflügen zur Raumstation, für die SpaceX von der NASA Aufgräge erhielt. An Bord der Dragon-Kapseln sind Geräte für die Vorbereitung der Station auf die Besatzung der Expedition 33, Lieferungen für die Crew sowie Hardware für die Raumstation selbst.

Die Dragon-Kapsel ist das einzige Raumfrachtschiff das in der Lage ist, Material von der ISS wieder auf die Erde zurückzubringen, wird mit wissenschaftlichen Proben und Gerätschaften der ISS wieder zurückkehren.

Dragon wird die Raumstation zunächst auf der Bahn einholen, bevor es sich durch eine Reihe von Zündungen seiner Triebwerke in die Nähe der Station manövriert. Wenn alles gut geht, wird Dragon am 10. Oktober andocken und mehr als zwei Wochen dort bleiben, bevor es erwartungsgemäß am 28. Oktober zuer Erde zurückkehrt.

„Wir sind genau da, wo wir zu diesem Zeitpunkt in der Mission sein wollen“, sagte Elon Musk, CEO und Chief Technical Officer von SpaceX. „Wir haben natürlich noch eine Menge Arbeit zu tun, wenn wir die Dragon-Kapsel zur Raumstation steuern. Aber der Start war ein voller Erfolg.“

Das CRS​​-1-Mission folgt einem historischen Demonstrationsflug im Mai letzten Jahres, als SpaceX Dragon als erster kommerzieller Satellit an der Raumstation andockte und nach der Ent- und Beladung wieder sicher auf der Erde landete. Der Flug demonstiert die Wiederherstellung der Fähigkeit Amerikas, die Raumstation selbstständig mit Frachten zu versorgen, was nach der Beendigung des Space Shuttle-Programms im Jahr 2011 nicht mehr gegeben war.

Erste Lufthansa Boeing 747-8 ist in Frankfurt angekommen

Die neue „Königin der Lüfte“ ist in Frankfurt angekommen. Heute hat Lufthansa als erste Airline der Welt eine Boeing 747-8 in Empfang genommen. Nach der Übergabe auf dem Boeing-Werksgelände in Everett im US-Bundesstaat Washington hat der neue „Jumbo“ mit der Kennung D-ABYA heute früh mit einer kurzen Bodenberührung auf dem Hamburger Flughafen („touch and go“) die Hansestadt und den Sitz der Lufthansa Technik AG gegrüßt und ist dann am Vormittag sicher auf seinem zukünftigen Heimatflughafen in Frankfurt gelandet.

Am 01. Juni startet der weltweit erste Passagierflug einer Boeing 747-8 von Frankfurt aus als LH 418 nach Washington D.C. zum internationalen Flughafen der US-amerikanischen Hauptstadt, Washington Dulles.

„Wir freuen uns, die Boeing 747-8 Intercontinental in unserer Langstreckenflotte willkommen zu heißen. Unseren Gästen bieten wir künftig an Bord dieses völlig neu entwickelten Langstreckenflugzeugs ein exklusives Reiseerlebnis und den Komfort unserer neuen Business Class. Die Boeing 747-8 zeichnet sich durch geringere Lärmbelastung, weniger Treibstoffverbrauch und deutlich reduzierte CO2-Emissionen aus. Damit können wir höchsten Reisekomfort und Nachhaltigkeit in Einklang bringen“, so Carsten Spohr, Mitglied des Vorstands der Deutschen Lufthansa AG, beim großen Empfang am Frankfurter Flughafen.

„Wir sind stolz, diesen wichtigen Meilenstein gemeinsam mit Lufthansa, dem Erstkunden für die 747-8 Intercontinental zu feiern“, sagte Elizabeth Lund, Vice President and General Manager 747, Boeing Commercial Airplanes. „Lufthansa hat viel zu diesem neuen und effizienten Flugzeug beigetragen. Lufthansa Passagiere werden an Bord der 747-8 Intercontinental höchsten Komfort genießen können. Die 747-8 Intercontinental ist wahrlich die Königin der Lüfte des 21. Jahrhunderts.“

Wenn am 01. Juni 2012 die neue 747-8 ihren Liniendienst aufnimmt, werden Lufthansa-Gäste erstmalig die neue Business Class erleben. Der neue Sitz bietet herausragenden Liege- und Sitzkomfort, intuitive Bedienung, zusätzlichen Stauraum und ein individuelles Unterhaltungssystem mit deutlich vergrößerten 15-Zoll-Monitoren. Per Knopfdruck lässt sich der Sitz in ein bequemes Bett mit einer horizontalen Liegefläche von 1,98 Metern Länge verwandeln. Ganz neu ist die Sitzanordnung in Form eines „V“. Dabei stehen jeweils zwei Sitze in Richtung einer Mittelachse schräg zueinander. Durch diese Anordnung der Sitze konnte der Abstand zwischen zwei Sitzen im Schulterbereich nahezu verdoppelt werden, wodurch Fluggäste der Business Class künftig noch mehr Privatsphäre haben.

Die Gäste der First Class werden erstmals im vorderen Teil des Hauptdecks, dem ruhigsten Ort des Flugzeugs, Platz nehmen. Hier finden die Reisenden dank der Außenhautdämmung, den speziellen Geräusche reduzierenden Kabinenvorhängen und dem Trittschallschutz im Flugzeugboden besonders viel Ruhe. Die acht First Class Sitze lassen sich jeweils zu einem Bett mit einer Länge von 2,07 Metern und einer Breite von 80 Zentimetern ausfahren und ermöglichen den Gästen einen tiefen und entspannenden Schlaf. Mit der neuen Business Class, der exklusiven First Class und dem weiterentwickelten Sitz der Economy Class bietet der neue „Jumbo“ den Passagieren damit in allen Klassen höchsten Reisekomfort.

Die Boeing 747-8 ist ein vollkommen neues Flugzeug, das auf den positiven Eigenschaften der bei Lufthansa über 40 Jahre bewährten Boeing 747-Reihe aufbaut. Die Flügel weisen eine deutlich verbesserte Aerodynamik auf und haben neu entwickelte Tragflächenenden. Darüber hinaus bietet das Flugzeug spürbare Verbesserungen bei der Ökoeffizienz: die Gent GEnx-2B-Triebwerke verbrauchen weniger Kerosin und erreichen bei Treibstoffeffizienz und CO2-Emission pro Passagier eine deutliche Verbesserung um 15 Prozent. Zudem sind die Geräuschemissionen um 30 Prozent geringer.

Die Boeing 747-8 ist mit 76,3 Metern 5,6 m länger als das Vorgängermodell Boeing 747-400. Der neue Lufthansa-Jumbo bietet insgesamt 362 Gästen Platz, davon acht in der First Class, 92 in der Business Class und 262 in der Economy Class.

Bis 2015 erhält Lufthansa 20 Boeing 747-8. Die ersten fünf Flugzeuge sollen in diesem Jahr an Lufthansa ausgeliefert werden. Eingesetzt werden sie auf Strecken von Frankfurt nach Washington D. C, New Delhi, Bangalore, Chicago und Los Angeles.

Lufthansa Boeing 747-8: Erstes Ziel jetzt buchbar

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Von heute an sind Flüge mit der gerade in Seattle ausgelieferten Boeing 747-8 buchbar. Lufthansa setzt die „Königin der Lüfte“ zunächst vom 01. Juni an sechsmal wöchentlich auf der Strecke von Frankfurt nach Washington ein. Mit dem Zugang der nächsten vier neuen „Jumbos“ in den kommenden Monaten erweitert sich das Einsatzspektrum schrittweise: als nächste Ziele sollen Delhi, Bangalore, Chicago und Los Angeles bis zum Spätsommer hinzukommen.

Mit der Aufnahme des Liniendienstes der B 747-8 kommen Lufthansa-Gäste an Bord gleichzeitig in den Genuss der neuen Business Class. Der neue Sitz bietet herausragenden Liege- und Sitzkomfort, intuitive Bedienung, zusätzlichen Stauraum und ein verbessertes Unterhaltungssystem. Per Knopfdruck lässt er sich in ein bequemes Bett mit einer horizontalen Liegefläche von 1,98 Metern Länge verwandeln.

Die Boeing 747-8 Intercontinental erreicht bei Treibstoffeffizienz und CO2-Emission pro Passagier eine deutliche Verbesserung im zweistelligen Prozentbereich. Auch bei den Lärmemissionen bietet sie einen erheblichen Vorteil gegenüber dem Vorgängermodell B 747-400. Der neue „Jumbo“ verursacht einen um 30 Prozent geringeren Lärmteppich als sein Vorgänger. Auf einer Internetseite kann man sich viele Informationen um die „Königin der Lüfte“ in einer Rund-um-Animation anzeigen lassen, zwei Flüge mit der Boeing 747-8 können dort auch gewonnen werden.

Berlin – Warschau bald dreimal täglich mit airberlin

airberlin setzt auf den weiteren Ausbau des polnischen Marktes und verbindet ab 23. März 2013 erstmals die beiden Hauptstädte Berlin und Warschau miteinander. Bis zu dreimal täglich fliegt Deutschlands zweitgrößte Fluggesellschaft nach Warschau und ist damit der Carrier mit dem größten Angebot an Nonstopflügen ab Berlin in die polnische Metropole an der Weichsel. Die Flugzeiten sind optimal auf die Bedürfnisse von Geschäfts- sowie Urlaubsreisenden abgestimmt und ermöglichen flexibles Reisen. airberlin Flugtickets für die neue Strecke sind ab sofort buchbar.

 

„Osteuropa ist ein strategisch wichtiger Markt für airberlin. Mit der neuen Strecke nach Warschau fliegt airberlin jetzt alle großen Flughäfen in Polen an. Die Verbindung ist auch eine wichtige Streckenerweiterung für unser Drehkreuz in Berlin. Für unsere Fluggäste aus Polen stehen Anschlussverbindungen zu attraktiven Zielen in den USA wie Miami, Los Angeles, New York und ebenfalls ab dem 23. März die neue Verbindung nach Chicago zur Auswahl“, so Paul Gregorowitsch, CCO airberlin.

Prof. Dr. Rainer Schwarz, Sprecher der Geschäftsführung des Flughafens Berlin Brandenburg: „Wir freuen uns, dass airberlin mit der Verbindung Berlin-Warschau ihr Drehkreuz am Standort Berlin weiter ausbaut. Mit der neuen Route werden zusätzliche Umsteigemöglichkeiten für die Langstrecke ab Berlin geschaffen. Zudem ist Polen für uns ein wichtiger Markt mit großem Zukunftspotential. Wir informieren beispielsweise unsere polnisch sprachigen Passagiere über unsere Internetseite oder Flyer auch in ihrer Muttersprache.“

„Auf diese Strecke haben wir lange gewartet. visitBerlin wird helfen, die Strecke zu vermarkten“, sagt visitBerlin-Geschäftsführer Burkhard Kieker.

Mit der neuen Destination Warschau umfasst das Streckennetz von airberlin nach Polen insgesamt drei Ziele. So fliegt airberlin bereits seit 2009 nonstop von Berlin nach Krakau. Pünktlich zum Start des Sommerflugplans 2013 erhöht airberlin die Anzahl der täglichen Flüge nach Krakau auf bis zu drei Nonstopflüge. Berlin und Danzig verbindet airberlin seit Sommer 2012 bis zu zweimal täglich mit einem Nonstopflug. Über das Drehkreuz Berlin stehen den Fluggästen zudem zahlreiche Anschlussverbindungen zu Zielen im weltweiten Streckennetz von airberlin zur Verfügung, zum Beispiel nach Abu Dhabi, Palma de Mallorca oder Wien.

Flüge nach Warschau, zu anderen Zielen in Polen und der ganzen Welt können im Internet, im Service Center zum Ortstarif sowie im Reisebüro gebucht werden.

Alpenrundflug mit Condor auf dem Airport-Festival am Stuttgarter Flughafen

Bergfans und Luftfahrtbegeisterte können am 18. November 2012 in einem Airbus A320-200 einen Rundflug über die Alpen unternehmen. Der Rundflug offenbart einen traumhaften Ausblick über den Bodensee, Innsbruck, die Zugspitze, den Kochelsee, den Walchensee und die beeindruckenden Königshäuser wie König Ludwigs Märchenschloss. Je nach Wetterlage führt die Route alternativ in die Schweizer Alpen: Das Berner Oberland mit Eiger, Mönch und Jungfrau sowie das Oberwallis und der Aletschgletscher faszinieren mit einem einzigartigen Panorama.

Der Condor Alpenrundflug ist für 88 Euro pro Person im Reisebüro und online buchbar. Einfach in der Buchungsmaske „Nur Hinflug“ und von Stuttgart nach Alpenrundflug am 18. November 2012 auswählen.

Die Passagiere sollten sich 90 Minuten vor Abflug an den Condor Schaltern in Terminal 3 am Stuttgarter Flughafen einfinden, damit der Condor Rundflug pünktlich um 10:00 Uhr starten kann. Die Gäste sollten ihre Buchungsbestätigung und einen gültigen Personalausweis zum Check-in mitbringen. Während des eineinhalbstündigen Rundflugs ist für das leibliche Wohl an Bord mit einem zünftigen Imbiss gesorgt. Mit etwas Glück können Fluggäste das Panorama und vielleicht sogar ihr eigenes Haus aus dem Flugzeugfenster fotografieren oder filmen.

Der Condor Alpenrundflug findet im Rahmen des Airport-Festivals in Stuttgart statt. Reiseveranstalter, Fluggesellschaften und Reisebüros informieren an diesem Tag über die weltweit schönsten Urlaubsziele, Gastrobetriebe und Shops bieten tolle Angebote und Aktionen. Besucher können die aufregende Flughafen-Welt erleben und bei einer Flughafenführung vielleicht sogar einen Einblick hinter die Kulissen genießen. Die Pforten der Terminals am Stuttgarter Flughafen sind für das Festival am Sonntag, den 18. November 2012 von 10:00 bis 17:00 Uhr geöffnet.

Erneuter Passagierrekord am Flughafen München

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Mehr Reisende als je zuvor nutzten in den ersten drei Quartalen 2012 den Münchner Flughafen. Mit rund 29,2 Millionen Passagieren wurden in den ersten neun Monaten über zwei Prozent mehr Fluggäste als im Vorjahr registriert. Die Auslastung der Flugzeuge stieg in den ersten neun Monaten auf den neuen Rekordwert von 75 Prozent, 1,3 Prozentpunkte mehr als im Vorjahreszeitraum. Damit sind mittlerweile im Durchschnitt drei Viertel aller Sitzplätze in Flugzeugen, die in München starten oder landen, besetzt. Die Anzahl der Flugbewegungen lag in den ersten drei Quartalen mit über 302.000 Starts und Landungen um 2,7 Prozent unter dem Vorjahresniveau.

Für den Passagierzuwachs am Münchner Flughafen ist der internationale Verkehr verantwortlich. In den ersten neun Monaten des Jahres 2012 nutzten 17,5 Millionen Fluggäste das attraktive Angebot auf Kontinentalstrecken von und nach München. Dies waren 3,6 Prozent mehr Passagiere als im Vorjahr. Allein 760.000 Gäste (plus 13 Prozent) flogen auf Strecken zwischen der bayerischen Landeshauptstadt und Zielen innerhalb der Russischen Föderation. Darüber hinaus gab es nach den letztjährigen Unruhen im Zusammenhang mit dem „Arabischen Frühling“ im Verkehr mit Ägypten (plus 26 Prozent) und Tunesien (plus 53 Prozent) deutliche Nachholeffekte.

Auch der Interkontinentalverkehr legt am Münchner Airport weiter zu. Hier stiegen die Fluggastzahlen um knapp zwei Prozent auf insgesamt mehr als 4,3 Millionen. Besonders gut wurde das Flugangebot in die Vereinigten Arabischen Emirate von den Reisenden angenommen (plus 24 Prozent). Insgesamt reisten über 820.000 Gäste – ein Plus von rund 26 Prozent – zwischen München und Zielen innerhalb der Golfstaaten. Um 22 Prozent stieg das Passagieraufkommen von und nach Japan innerhalb der ersten neun Monate dieses Jahres. Der Japan-Verkehr war nach der Nuklearkatastrophe von Fukushima vorübergehend stark zurückgegangen.

Knapp fünf Prozent weniger Güter und Waren wurden bei der geflogenen Luftfracht umgeschlagen. Insgesamt betrug in den ersten neun Monaten des Jahres die Tonnage etwas über 204.000.

Verlängerung von EU-Forschungsprogramm CleanSky

Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) hat mit 13 führenden Vertretern der europäischen Luftfahrtindustrie und -forschung die weitere intensive Zusammenarbeit vereinbart. Durch die Fortführung der EU-Technologie-Initiative CleanSky wollen die Partner den Wandel des Luftverkehrs zu einem ökoeffizienten Transportsystem stärken. Dafür sollen von 2014 bis 2020 gemeinsam mit der EU insgesamt 3,6 Mrd. Euro investiert werden. Das Programm CleanSky 2 wird weitere Forschungs- und Entwicklungsarbeit für eine umweltfreundliche und effiziente Luftfahrt in Europa leisten. Das DLR trägt erneut in führender Rolle dazu bei.

„Die Fortsetzung von Clean Sky ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu einer umweltfreundlichen europäischen Luftfahrt mit geringeren Emissionen, weniger Lärm und größerer Leistungsfähigkeit“, sagt DLR-Luftfahrtvorstand Prof. Rolf Henke. „Wir freuen uns, die DLR-Expertise in der Luftfahrtforschung bei CleanSky 2 einzubringen und so das Fliegen von Morgen an entscheidender Stelle mitzugestalten.“

75 Prozent weniger CO2-Emissionen bis 2050

Die europäische Luftfahrtvision „Flightpath 2050“ sowie die neue Forschungs- und Innovationsagenda SRIA (Strategic Research and Innovation Agenda) des europäischen Forums für Luftfahrtforschung ACARE (Advisory Council for Aviation Research and Innovation in Europe) geben dem Forschungsprogramm ambitionierte Ziele vor: Unter anderem soll 2050 der Flugverkehr gegenüber dem Jahr 2000 rund 75 Prozent weniger CO2 produzieren. Geplant ist zudem, den Lärm an Flughäfen um 65 Prozent zu senken.

DLR an drei CleanSky-Projekten beteiligt

Aktuell leitet das DLR den „Technology Evaluator“ bei CleanSky. Forscher untersuchen hier die gegenseitige Wirkung einzelner Luftfahrttechniken in einem Simulationsnetzwerk. Denn erst im Zusammenspiel einzelner Komponenten wie Tragflächen, Triebwerk, Rumpf und Leitwerk zeigt sich der gesamte Einfluss eines Flugzeugs auf seine Umwelt. Wie groß ist beispielsweise die Treibstoffersparnis, wenn ein effizienteres Triebwerk und eine strömungsoptimierte Tragfläche gemeinsam berücksichtigt werden? Wirken sich die einzelnen Innovationen positiv aufeinander aus? Neben der Betrachtung des Flugzeugs als Gesamtheit seiner Komponenten untersuchen die Forscher auch Szenarien für zukünftige Flughäfen sowie die Entwicklung des globalen Flugverkehrs. Zudem ist das DLR an den drei CleanSky-Projekten „Smart Fixed Wing Aircraft“, „Green Rotorcraft“ und „Systems for Green Operations“ beteiligt.

Im Projekt „Smart Fixed Wing Aircraft“ wird von den Forschungspartnern unter anderem ein neues Flügeldesign entwickelt. Das neue Design soll günstigere Strömungseigenschaften aufweisen. Es wird an einem Airbus A340 getestet. „Green Rotorcraft“ steht für die Entwicklung leiser und treibstoffsparender Hubschrauberkomponenten. Ein Beispiel dafür sind strömungsoptimierte Rotorblätter. Im Rahmen von „Systems for Green Operations“ untersuchen Forscher lärm- und treibstoffsparende Flugrouten und verbesserte Rollwege an Flughäfen. Ebenso haben die Wissenschaftler den rein elektrischen Betrieb einzelner Flugzeugsysteme auf der Agenda.

CleanSky 2 wird unter dem Dach des Europäischen Forschungsrahmenprogramms „Horizon 2020“ stehen. Mit der Verankerung im zentralen Forschungs- und Entwicklungsprogramm der Europäischen Union gibt es für die Fortsetzung der Technologie-Initiative eine solide Finanzierungsgrundlage. Führende Industriepartner des DLR bei CleanSky 2 sind Airbus, Eurocopter, Safran, Thales, Rolls-Royce sowie MTU und Liebherr.

Messflüge bis 15 km Höhe: Klimaforschung mit HALO

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Das jüngst im August an die Wissenschaft übergebene Forschungsflugzeug HALO (High Altitude and Long Range Research Aircraft) ist von seiner ersten weltumspannenden Mission zurückgekehrt. Für die Überprüfung globaler Klimamodelle absolvierte HALO in nur zehn Tagen Messflüge zwischen der Nordpolarregion und der Südpolarregion, vom norwegischen Spitzbergen bis zum Rand des antarktischen Kontinents.

Unter Federführung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) untersuchte ein insgesamt 40-köpfiges Team die Spurengaszusammensetzung und spezielle Transportprozesse in der Atmosphäre. Im Rahmen der Messkampagne ESMVal (Earth System Model Validation) wurden kontinentübergreifende Messreihen erflogen und Beobachtungen vom Boden bis zu 15 Kilometer Höhe in die Troposphäre und untere Stratosphäre durchgeführt. Kampagnenleiter Dr. Hans Schlager vom DLR-Institut für Physik der Atmosphäre berichtet: „Innerhalb von zehn Tagen haben wir in 70 Flugstunden alle Messungen erfolgreich durchgeführt. Wir konnten, wie geplant, verschmutzte Luftmassen von großräumigen Bränden in Afrika, von den Industriegebieten in Südostasien und von europäischen Quellen im Mittelmeer messen“.

Mess-Marathon über den Wolken

In der Mittelmeerregion erhoben die Forscher Daten zur Ozonbelastung, in Zentralafrika wurde die Bildung von Stickoxiden untersucht, die durch Blitze in tropischen Gewittern entstehen, im südlichen Afrika wurden die Emissionen von großräumigen Bränden gemessen. In der Stratosphäre der Südpolarregion untersuchten die Wissenschaftler die chemischen Auswirkungen des aktuellen Ozonabbaus, über dem indischen Ozean sondierten sie Reinluftgebiete und schließlich untersuchten sie, wie Luftverschmutzung aus Industriegebieten in Südostasien durch den Monsun in die obere Atmosphäre aufsteigen und bis nach Europa transportiert wird. Die umfangreiche Messkampage erfolgte gemeinsam mit den Universitäten von Frankfurt, Wuppertal, Heidelberg und Mainz sowie dem Forschungszentrum Jülich, dem Karlsruher Institut für Technologie und der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt.

Die gewonnenen Datensätze vergleichen die Forscher nun mit den Berechnungen von globalen Klima-Chemie-Modellen. „Mit diesen umfangreichen Daten können wir überprüfen, wie gut das Modell des DLR die heutige Zusammensetzung der Atmosphäre wiedergibt. Damit können Prognosen des künftigen Klimas weiter verbessert werden“, betont ESMVal-Projektleitern Dr. Veronika Eyring vom DLR-Institut für Physik der Atmosphäre.

HALO eröffnet neue Möglichkeiten

Damit die lokal gemessenen Atmosphärendaten jedoch auch für die Verbesserung globaler Vorhersagen nutzbar sind, müssen die Messungen großräumig über weite Strecken, in kurzer Zeit und über einen großen Höhenbereich erfolgen. Die Atmosphäre in den oben genannten Gebieten innerhalb weniger Tage zu vermessen – das ist nur mit HALO möglich, dem neuen deutschen Forschungsflugzeug. Mit einer Flugdauer von über zehn Stunden, einer Reichweite von über 8.000 Kilometern und einer Flughöhe von bis zu 15,5 Kilometern ist HALO in der Lage, Messflüge in neuen Dimensionen umzusetzen. Mit der Mission ESMVal stellte HALO seine besonderen Fähigkeiten als Messträger für die Atmosphärenforschung mit großem Erfolg unter Beweis. Die Wissenschaftler bringen einmalige und dringend benötigte Datensätze nach Hause – für Erkenntnisse zum Klimaschutz weltweit. Bis 2016 sind mit HALO mehr als zehn weitere wissenschaftliche Missionen geplant.

Bekannte Versender: LBA startet Informationskampagne

Mit einer groß angelegten Informationskampagne informiert das Luftfahrt-Bundesamt (LBA) deutschlandweit über die ab 25. März 2013 notwendige behördliche Zulassung als bekannter Versender. In einem ersten Informationsschreiben weist das LBA darauf hin, dass alle Unternehmen, die den Status des bekannten Versenders über diesen Stichtag hinaus behalten oder erhalten wollen, bis zum 25. März 2013 zwingend eine behördliche Zulassung benötigen.

Die bisherige Anerkennung verliert mit diesem Stichtag unverzüglich ihre Gültigkeit. „Es ist dringend notwendig, die Zulassungsanträge nun zeitnah einzureichen, um Verzögerungen zu vermeiden und möglichst viele Zulassungsverfahren bis März 2013 abschließen zu können“, unterstreicht die Luftfahrtbehörde die Dringlichkeit ihres Appells. Im ersten Schritt hat das LBA allen ihr bekannten Unternehmen ein Informationsblatt nebst Fragebogen zugesandt. Mit Informationsgesprächen und -veranstaltungen soll in den kommenden Wochen die Unterrichtung des betroffenen Personen- und Unternehmenskreises durch das LBA fortgesetzt werden.

„Von den mehreren zehntausend Unternehmen mit einer befristeten Anerkennung als bekannter Versender konnten bis Ende 2011 nur 44 die gesetzlich geforderte, behördliche Zulassung durch das LBA erhalten. Wir befürchten, dass sich viele Unternehmen bisher nicht oder nicht ausreichend mit den nach dem 25. März 2013 drohenden Konsequenzen befasst haben“, erläutert LBA-Präsident Ulrich Schwierczinski die Aktivitäten der Behörde. „Die Firmen müssen wissen, dass für die Umsetzung der gesetzlichen Vorgaben in ihrem Betrieb und die anschließende Zulassung durch das Luftfahrt-Bundesamt ein Zeitraum von bis zu einem Jahr durchaus üblich ist. Eine Verlängerung der gesetzlich festgelegten Frist für eine behördliche Zulassung als bekannter Versender ist nicht möglich“, so Ulrich Schwierczinski vor diesem Hintergrund.

Für weitere Informationen und Rückfragen steht das Luftfahrt-Bundesamt den betroffenen Unternehmen unter der Telefonnummer + 49 (0) 531 2355 116, Sprechzeiten Montag bis Donnerstag von 9 bis 16 Uhr sowie am Freitag von 9 bis 15 Uhr, zur Verfügung.