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Höhere Überflüge gegen den Fluglärm in Frankfurt

Die DFS Deutsche Flugsicherung GmbH hat am 18. Oktober drei weitere Maßnahmen des aktiven Schallschutzes für den Anflug auf den Frankfurter Flughafen eingeführt. So wird der Anflugwinkel für die neue Nordwestlandebahn wird von 3 auf 3,2 Grad angehoben. Dadurch erhöhen sich die Flughöhen über den Städten und Gemeinden unter der Endanfluglinie. Es gibt aber auch Ausnahmen bei Schlechtwetter.

Je nach Entfernung zur Schwelle werden die Überflughöhen um etwa 15 Meter (über Flörsheim) bis zu 60 Meter (über Mainz bzw. Offenbach) angehoben. Wie sich diese Höhenveränderung auf die Schallimission auswirkt, soll nun im Probebetrieb herausgefunden werden. Für diese Maßnahme wurde eigens ein neues Instrumentenlandesystem (ILS) am Flughafen Frankfurt installiert. Bei Schlechtwetterbedingungen (Kategorie II und III) wie Nebel oder Schneetreiben muss allerdings noch nach dem bisherigen Verfahren (3-Grad-Anflugwinkel) geflogen werden.

Eine weitere Verbesserung wurde mit der Anhebung der sogenannten Gegenanflüge um 1.000 Fuß geschaffen. Der Gegenanflug ist der Teil des Anfluges, auf dem die Flugzeuge parallel zum Endanflug und in entgegengesetzter Flugrichtung zum Endanflug geführt werden. Die niedrigste Betriebshöhe wurde jeweils um 1.000 Fuß (ca. 300 Meter) angehoben, im Norden von 5.000 auf 6.000 Fuß und im Süden von 4.000 auf 5.000 Fuß. De facto wird jedoch bereits seit einigen Monaten der überwiegende Teil der Luftfahrzeuge auf den Gegenanflügen oberhalb dieser niedrigsten Betriebshöhen geflogen. Hiermit werden besonders die Gemeinden entlastet, die direkt unter dem Gegenanflug liegen.

Des Weiteren wird ab sofort über den Städten Mainz und Offenbach ein frühzeitiges Eindrehen, das bisher in Flughöhen unterhalb von 4.000 Fuß (ca. 1.200 Meter) stattfand, vermieden. Die sogenannten Eindrehfenster liegen jetzt weiter westlich von Mainz bzw. weiter östlich von Offenbach. Diese jetzt von der DFS umgesetzten Maßnahmen waren im Rahmen der "Allianz für Lärmschutz 2012" von der Hessischen Landesregierung und der Luftverkehrsbranche vereinbart worden.

Vueling fliegt ab Frühjahr 2013 ab Dresden nonstop Barcelona

Die spanische Low Cost-Fluggesellschaft Vueling fliegt ab 31. März 2013 nonstop zwischen Dresden und Barcelona. Die Basilika „Sagrada Familia“, das Fußballstadion „Camp Nou“ und Gaudis märchenhafter „Parc Güell“ sind ab dann nur noch knapp über zwei Flugstunden entfernt. Dabei wird die Strecke in beiden Richtungen drei mal pro Woche bedient. Der Airbus A320 mit 180 Plätzen verkehrt dienstags, donnerstags und sonntags. Tickets sind ab sofort online und in allen Reisebüros buchbar.

Dazu Dr. Michael Hupe, Geschäftsführer der Flughafen Dresden GmbH: „Barcelona als Zentrum für Kultur, Mode und Design ist eines der beliebtesten europäischen Ziele für Städtereisen. Die Flugzeiten sind optimal für einen Kurzurlaub. Auch Geschäftsreisende profitieren von den neuen Flügen und den Anschlüssen in Barcelona. Zudem wird die Verbindung mit Sicherheit den hiesigen Tourismus stimulieren. Dass Vueling auf Sachsen setzt, ist ein Gewinn für die ganze Region.“

Flugzeiten Dresden – Barcelona: Vueling startet dienstags und donnerstags um 15:05 Uhr in Dresden und landet um 17:20 Uhr in der Millionenstadt am Mittelmeer. Sonntags hebt der A320 bereits um 13:10 Uhr in der sächsischen Landeshauptstadt ab und erreicht Barcelona um 15:25 Uhr.

Flugzeiten Barcelona – Dresden: Start dienstags und donnerstags um 11:55 Uhr in Barcelona und Landung um 14:25 Uhr in der sächsischen Landeshauptstadt. Sonntags hebt der A320 bereits um 10 Uhr in der katalanischen Metropole ab und erreicht Dresden um 12:30 Uhr.

Vueling Airlines, Low Cost-Tochter der spanischen Iberia, ist die zweitgrößte spanische Airline. Vueling führt die Dresden-Flüge in Kooperation mit Iberia durch, weshalb in Barcelona mit beiden Airlines sehr gute innerspanische Anschlüsse bestehen.

Vorfeldkontrolle am Flughafen Düsseldorf komplett durch DFS

Die DFS Deutsche Flugsicherung GmbH übernimmt zum 18. Oktober die Aufgaben der Vorfeldkontrolle am Flughafen Düsseldorf. Bislang erhielten abfliegende Luftfahrzeuge die Freigabe zum Start der Triebwerke aus dem Tower der DFS und wurden anschließend an die Vorfeldkontrolle der Flughafen Düsseldorf GmbH übergeben. Von dort wurde dann der Push-back Vorgang koordiniert (Abdocken von der Parkposition) und das Flugzeug für die anschließende Rollanweisung wieder an den Tower übergeben.

Dieser Zwischenschritt entfällt zukünftig. Vom 18. Oktober an wird der gesamte Abflugprozess, vom Anlassen der Triebwerke bis hin zur Startfreigabe, durch die DFS gesteuert.

Landende Luftfahrzeuge werden von diesem Datum an von den Towerlotsen bis hin zur Parkposition geführt. Bislang erfolgte hier die Führung der Luftfahrzeuge im Bereich des Vorfeldes durch die Einweiser des Flughafens mit den „ Follow me“-Fahrzeugen. Somit liegen ab diesem Datum alle Bewegungslenkungen der Luftfahrzeuge auf dem Flughafen Düsseldorf in Händen der DFS.

Die Flughafen Düsseldorf GmbH und DFS haben sich zu diesem Schritt entschlossen, um den Koordinierungsaufwand zu verringern, den Ablauf zu bescheunigen und damit die Pünktlichkeit weiter erhöhen zu können.

Astrium: Neue Aufgaben für Eric Béranger und Evert Dudok

Astrium beschleunigt sein Transformationsprogramm AGILE zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit mit einem „Aufgabentausch“ von zweien seiner drei Bereichsleiter, um die technische und kommerzielle Leistungsfähigkeit von Astrium auf dem Markt für Satelliten und Satellitendienstleistungen weiter zu verbessern.

 

Evert Dudok übernimmt ab dem 15. Oktober 2012 den Posten des CEO von Astrium Services, Eric Béranger übernimmt die Aufgaben des CEO von Astrium Satellites. Mit dieser Entscheidung werden die Voraussetzungen für eine noch engere Zusammenarbeit zwischen diesen beiden Geschäftsbereichen geschaffen werden.

„Die Fähigkeit, Satelliten und auch Dienstleistungen gleichzeitig bereitstellen zu können, ist auf dem Weltmarkt der Raumfahrtindustrie von unschätzbarem Wert“, sagte François Auque, CEO von Astrium. „Eric Béranger und Evert Dudok werden die Organisation und die Aktivitäten in ihrem neuen Geschäftsbereich aus einem neuen Blickwinkel heraus betrachten und die Synergien zwischen diesen beiden Divisionen verstärken, um innovative Produkte und Dienstleistungen für unsere Kunden zu entwickeln.“

Astrium Satellites hat zahlreiche Satelliten gebaut, darunter die Radar-Satelliten TerraSAR-X und TanDEM-X, die sehr hochauflösende optische Satellitenkonstelllation Pléiades, die hochauflösenden optischen Satelliten Spot 6 und 7 sowie Skynet 5-Konstellation für die Satellitenkommunikation im Bereich Sicherheit und Militär, die heute von Astrium Services betrieben werden. Die beiden Geschäftsbereiche von Astrium arbeiten gemeinsam mit der Europäischen Weltraumorganisation ESA und ihren Partnern am zukünftigen Europäischen Datenrelaissystem EDRS.

Der Niederländer Evert Dudok (63) schloss seinen Elektronikingenieur 1984 an der Technischen Universität Eindhoven mit summa cum laude ab und begann seine erfolgreiche berufliche Laufbahn mit verschiedenen Tätigkeiten im Bereich Antennen, Telekommunikation und Navigation. Seit 2007 ist er CEO von Astrium Satellites. Zuvor war er von 2005 bis 2007 Geschäftsbereichsleiter von Astrium Space Transportation. Astrium Satellites zählt heute zu den weltweit führenden Satellitenherstellern, in den Bereichen der kommerziellen wie auch militärischen Kommunikationssatelliten sowie auf dem Markt für Erdbeobachtungssatelliten, wissenschaftliche Satelliten und Navigationssatelliten. Zudem ist der Geschäftsbereich Weltmarktführer bei Satelliten-Equipment.

Zudem vertritt Evert Dudok weiterhin Astrium in Deutschland, wo er gleichzeitig das Amt des Vizepräsidenten im Bundesverband der Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie e.V. (BDLI) inne hat. Darüber hinaus trägt er die Verantwortung für die industrielle Koordination mit Cassidian.

Eric Béranger (49), ehemaliger Schüler der Ecole Polytechnique, gegründete 2003 den Geschäftsbereich Astrium Services und konnte das Wachstum des jüngsten Geschäftsbereichs von Astrium bis zur Akquisition von Vizada 2011 um nahezu 50 Prozent pro Jahr zu steigern. Zuvor hat Eric Béranger, der zusätzlich einen Abschluss an der Ecole Nationale Supérieure des Télécommunications absolvierte, für France Telecom und die Société Générale gearbeitet, bevor er bei Matra Marconi Space (heute Astrium Satellites) einstieg. Darüber hinaus ist Eric Béranger seit 2011 Chairman der European Satellite Operators Association (ESOA).

Astrium Services hat sich mit über 3.000 Mitarbeitern zum einem der weltweit bedeutendsten Anbieter von Satellitendiensten entwickelt. Die Geschäftstätigkeiten umfassen militärische, behördliche und kommerzielle Telekommunikationsdienste sowie Satellitendienste zur Erdbeobachtung.

Flugsicherung schaltet Funknavigationsanlage TANGO ab

Am 18. Oktober 2012 nimmt die DFS Deutsche Flugsicherung GmbH die Funknavigationsanlage TANGO (westlich von Nürtingen) außer Betrieb. Künftig werden die Flugzeuge per Satellitennavigation zu einem Wegpunkt geleitet, der durch Koordinaten definiert ist und sich an gleicher Stelle wie die bisher genutzte Funknavigationsanlage befindet.

 

Die An– und Abflugstrecken sowie die Eindrehpunkte beim Landeanflug bleiben erhalten. Die Geschwindigkeitsbegrenzung wird von bisher 210 Knoten jedoch auf jetzt 230 Knoten angehoben. Dadurch können die Flugzeuge nach dem Start die Landeklappen früher einfahren. Das bewirkt eine Verbesserung der Steigleistung und ermöglicht gleichzeitig eine Reduzierung der Triebwerksleistung. Durch diese Änderung ergeben sich geringfügige Abweichungen von der bisherigen Ideallinie im Kurvenbereich.

Die Bereiche, in denen Luftfahrzeuge von Süden zum Anflug auf den Flughafen Stuttgart geführt werden sind von der Abschaltung von TANGO nicht betroffen. Die Ansteuerungspunkte in der Verlängerung der Landebahn und die auf dem Weg dorthin überflogenen Bereiche bleiben ebenfalls unverändert.

 

Salzburg Airport von BA als Best Performing Shorthaul Route Airport ausgezeichnet

Das Salzburg Airport-Team hat den „Best Performing Shorthaul Route Airport Award“ entgegen genommen. Die Auszeichnung wurde von Guengoer Helvaci, British Airways Customer Service Manager Süddeutschland/Austria überreicht, der dazu persönlich nach Salzburg kam. Diese Auszeichnung wird vom Vorstand der British Airways nur an Flughäfen mit herausragenden „Customer Service“ Leistungen sowie auch für großartige „Operational Performance“ verliehen.

Der Salzburg Airport W. A. Mozart wurde schon oft von Airlines als „Bester Flughafen im Streckennetz“ ausgezeichnet. Ganz besonders freut sich das Airport-Management nun über die Auszeichnung von British Airways, die bereits zum zweiten Mal in Folge an das Team vom Salzburger Flughafen überreicht wurde.

„Schon zu Beginn der zivilen Luftfahrt in Österreich war British Airways am österreichischen Markt stark vertreten. 1955 startete der erste Flug Salzburg-London, dies führte sich in den 70er und 80er Jahren mit der British Airways Verbindung Salzburg-London Gatwick fort. Sowohl britische als auch internationale Gäste, die das ganze Jahr über die Verkehrsdrehscheibe London in die Erholungsgebiete Westösterreichs kommen, sind langjährige Urlauber in der Region, die Wirtschaft und Tourismus nachhaltig fördern. Ganz besonders freut uns, dass der Vorstand von British Airways Salzburg zum wiederholten Male auszeichnet. Dieser Award würdigt die großartige Leistung, die unsere Mitarbeiterinnen während des ganzen Jahres erbringen,“ freut sich Flughafen-Geschäftsführer Roland Hermann.

Die Premium Airline British Airways (BA) bietet Reisenden zudem künftig noch mehr Möglichkeiten von Salzburg in die Weltstadt und Finanzmetropole London zu gelangen. Ab der kommenden Winterflugplanperiode bietet die BA bis zu zwei zusätzliche Flugverbindungen ab dem Salzburger Flughafen nach London Gatwick an. Damit werden künftig bis zu sieben wöchentliche Flüge in die Stadt an der Themse von BA durchgeführt.

Passagiere, die von Salzburg nach London Gatwick fliegen, erwartet zudem ein topmoderner Terminal, den jährlich viele Millionen Passagieren auf den British Airways Flügen zu nationalen und internationalen Zielen nutzen. Der rund 73 Millionen Pfund teure Terminal ermöglicht den Passagieren exzellenten Rundum-Service. So wird der Komfort, den die Fluglinie ihren Passagieren in der Luft bietet, auch am Boden umgesetzt!

Salzburg in den Airline-Allianzen

Eine gute Anbindung an die großen Airline-Allianzen ist für einen Flughafen wie Salzburg sehr wichtig. Über die großen Drehscheiben kommen jedes Jahr viele tausende Besucher und Gäste aus Großbritannien, Skandinavien, Deutschland, Russland und vielen anderen europäischen Ländern nach Salzburg um in der Stadt oder im Salzburger Land ihren Urlaub zu verbringen.

Oneworld: Mit airberlin und NIKI gelangt man über die Drehkreuze in das gesamte Streckennetz der oneworld. Mit airberlin geht es bis zu zweimal am Tag ab Salzburg nach Berlin, Düsseldorf, Hamburg und Palma. Das oneworld Angebot in Salzburg wird mit den London Flügen von British Airways abgerundet. Durch die Erweiterung des Destinationsnetzes mit Etihad Airways, dem airberlin-Partner aus den Vereinigten Arabischen Emiraten, gelangt man über Abu Dhabi nach Arabien, Asien, Afrika und Australien.

Star Alliance: Austrian und die Lufthansa Gruppe werden diesen Winter im Linienflugverkehr Wien und Frankfurt 4x täglich und Köln einmal pro Tag bedienen. Von den Drehscheiben Wien, Frankfurt und Köln stehen den Passagieren beinahe alle weltweit angebotenen Destinationen offen. Langestreckenziele wie Male, Bangkok, Koh Samui, Phuket, oder etwa Dubai sind bestens ab Salzburg erreichbar.

Skyteam: Auch die Allianzpartner Aeroflot und KLM/Transavia sind im Winter in Salzburg vertreten und bringen Ski-Touristen aus Moskau, Amsterdam (sämtliche Weiterflugmöglichkeiten in die ganze Welt sind ausschließlich unter www.klm.com buchbar), Rotterdam, Groningen und Eindhoven nach Salzburg.

Neben den Verbindungen mit den Allianzpartnern werden diesen Winter zahlreiche Ski-Touristen aus Dänemark (Billund, Kopenhagen), Schweden (Göteborg, Stockholm, Malmö), Norwegen (Bergen, Oslo, Stavanger), Russland (Moskau, St. Petersburg), Finnland (Helsinki), Estland (Tallinn), Litauen (Vilnius) und den britischen Inseln (Belfast City, Birmingham, Bristol, East Midlands, Edinburgh, Exeter, Glasgow, London Gatwick, London Stansted, Leeds, Liverpool, Luton, Manchester, Newcastle, Southampton, Cork, Dublin) in Salzburg erwartet. Neu dabei sind nun auch Island (Reykjavik ) und Polen (Warschau, Danzig).

Selbstverständlich kommen auch die deutschen und österreichischen Fluggäste in Salzburg nicht zu kurz. Ein abwechslungsreiches Flugprogramm bietet nonstop-Sonnenziele in Spanien, Portugal, Ägypten und der Türkei an und über die guten Drehscheiben erreichen Salzburger Gäste mit einem kurzen Stopp Ziele auf der ganzen Welt.

 

Verkehrsbehinderung am Flughafen München wegen Sicherheitsübung

Nach den Vorschriften der internationalen Zivilluftfahrtbehörde ICAO (International Civil Aviation Organisation) müssen Rettungseinsätze auf internationalen Flughafen wie dem Münchner Airport regelmäßig geprobt werden, damit die Einsatzkräfte im Ernstfall optimal vorbereitet sind.

 

In diesem Jahr wird zum Nachweis der geforderten Leistungsstandards eine sogenannte Anfahrtsübung durchgeführt, bei der Rettungskräfte aus den Landkreisen Erding und Freising am Samstag, den 20. Oktober 2012, ab 09.00 Uhr den nordwestlich des Flughafens gelegenen „Kammermüller Hof“ anfahren. Dort treffen sich die insgesamt rund 300 Teilnehmer mit ihren bis zu 150 Fahrzeugen. Sie werden von diesem „Bereitstellungsraum“ aus anschließend in Gruppen zu den fiktiven Unglücksorten im Flughafenbereich gelotst.

Während der Übung, die gegen 10.30 Uhr wieder beendet sein wird, kann es zu kurzfristigen Verkehrsbeeinträchtigungen rund um den Flughafen kommen. Flughafengäste und Passagiere sollten mehr Zeit für die An-/Abfahrt einplanen.

 

Wieder „Airport by Night“ Führungen am Flughafen Saarbrücken

Ab November haben 25 Teilnehmer im 14-tägigen Rhythmus die Chance, am Flughafen Saarbrücken „einzuchecken“. Mit dem Bus geht es über die vollbeleuchtete Start- und Landebahn von wo aus die „Passagiere“ die Möglichkeit haben, eindrucksvolle Fotos aus dieser Perspektive zu schießen. Ein Erlebnis für Groß und Klein.

Erwachsene zahlen 5 Euro für die Bordkarte. Kinder zwischen 6 und 11 Jahren zahlen 2 Euro Eintritt. Die Eintrittskarte gilt dabei gleichzeitig als Getränkegutschein, der im Flughafen-Restaurant Finetime eingelöst werden kann. Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, wird um rechtzeitige Voranmeldung am Informationsschalter gebeten. Reservierungen können telefonisch unter 06893-83272 vorgenommen werden.

Die Termine sind:

07. Nov. 2012, 21. Nov. 2012

05. Dez. 2012, 19. Dez. 2012

02. Jan. 2013, 16. Jan. 2013, 30. Jan. 2013

13. Feb. 2013, 27. Feb. 2013

Forschungsstandort Trauen: Wiederbelebung der Raketentechnik in Deutschland

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Der Standort Trauen des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) soll in Zukunft durch neue Testanlagen wieder verstärkt Bedeutung für die Luft- und Raumfahrtforschung erlangen. Hierzu wird der Bewilligungsbescheid am 15. Oktober 2012 durch den niedersächsischen Wirtschaftsminister Jörg Bode an den DLR-Vorstandsvorsitzenden Prof. Johann-Dietrich Wörner überreicht. Das Land Niedersachsen investiert rund 2,7 Millionen Euro. Das DLR gibt über 6,5 Millionen Euro für die Infrastruktur hinzu und Industriepartner Astrium fördert den Standort mit einer Million Euro.

Standort mit Geschichte wird für die Zukunft gerüstet


Faßberg im Landkreis Celle: Hier in der Südheide befindet sich der flächenmäßig größte Standort des DLR. Trauen bietet eine vorteilhafte Lage abseits aller Siedlungen und doch in der Nähe von Ballungsräumen für eine optimale Forschung an Raketenantrieben. Der Standort Trauen war seit Mitte der 30er Jahre die Wirkungsstätte des Raumfahrtpioniers Prof. Eugen Sänger (1905-1964) und wird seitdem für Versuche in der Luft- und Raumfahrtforschung genutzt. Zuletzt wurde hier in den 1960er Jahren die in Deutschland entwickelte Oberstufe der ersten europäischen Trägerrakete „Europa“ in Trauen getestet.

Nach der Einstellung dieses Projektes wurde es stiller in Trauen, eine kleine Mannschaft des DLR hielt noch mit akustischen Versuchen, Brandschutztests und Materialuntersuchungen für die Wiedereintrittstechnologie den Betrieb aufrecht. Die neuen Mittel sollen für eine umfassende Erneuerung und Erweiterung der Infrastruktur des Standorts verwendet werden und unter anderem für Wissenschaftler des DLR sowie für industrielle Partner gute Voraussetzungen für die Forschung schaffen.

Forschung zu Oberstufentechnologie und Kleintriebwerken für Satelliten

„Der DLR Standort Trauen soll zukünftig wieder verstärkt in das Netz der luft- und raumfahrttechnischen Testanlagen in Deutschland eingebunden werden“, erklärte der DLR-Vorstandsvorsitzende Prof. Dr.-Ing. Johann-Dietrich Wörner. „Einen Schwerpunkt wird dabei die Oberstufentechnologie für europäische Trägerraketen bilden, aber auch fortschrittliche Kleintriebwerke für Satelliten und Raumsonden sollen hier getestet werden.“ Ziel ist es, Trauen auch für die Ansiedlung von Industriebetrieben im Umfeld der Luft- und Raumfahrttechnik interessant zu machen und damit einen Beitrag zur strukturellen Stärkung von Gemeinde und Region zu leisten.

Zoll lässt Schweizer und Nicht-Europäer Sylt nicht mehr anfliegen

„Der Zoll – Ihr Partner im Urlaub“ wie es in einer Zoll-Broschüre heißt, scheint jedoch nicht überall zu gelten. Sylt, Top-Destination nicht nur für deutsche Urlauber, kann ab sofort von Nicht-Europäern und Schweizern nicht mehr angeflogen werden, teilt der Flughafen Sylt mit. Zur Begründung heißt es, dass Reisende aus nicht-europäischen Ländern und der Schweiz der Zollkontrolle unterliegen und daher als Flugpassagiere sogenannte Zollflugplätze nutzen müssen.

Private Flüge ja, Linienpassagiere nein

Der Sylter Flughafen aber ist – wie die meisten Regionalflughäfen – aus zollrechtlicher Sicht ein sogenannter besonderer Landeplatz. Der hat zwar auch eine Zollkontrolle, aber nur für den exklusiven nicht-gewerblichen Flugverkehr, nicht für Linienflugpassagiere. „Es ist nicht einzusehen, dass private Fluggäste z.B. aus der Schweiz auf Sylt für den Zoll kein Problem sind, Linienpassagiere aber von den gleichen Zollbeamten nicht abgefertigt werden. Das ist diskriminierend“, ärgert sich der Geschäftsführer des Flughafens Sylt, Peter Douven.

Mehr Kosten und Bürokratie – pro Flugzeug

Weiter führt der Geschäftsführer aus: „Statt Linienpassagiere genauso wie private Fluggäste und damit wie bisher zu behandeln, sollen nun kostentreibende und die Verwaltung aufblähende sogenannten Einzelbefreiungen für jede Linienmaschine beantragt werden, natürlich gebührenpflichtig“. Gemäß der überschlägigen Berechnung des Flughafens Sylt würde dies zusätzlich jährlich rund 40.000 Euro kosten. Ein aus Sicht des Flughafens und der Fluggesellschaften nicht zu akzeptierender Betrag.

„Damit wird der Inlandsluftverkehr nach Luftverkehrssteuern und Emissionshandel weiter belastet und werden Regionalflughäfen im Wettbewerb benachteiligt“, kritisiert Manfred Dambach, Vorsitzender des Verbandes der Regionalflughäfen (IDRF). „Die Insel Sylt verliert wichtige Auslandsgäste und es erfolgt eine Verkehrssteuerung weg aus den Randlagen hin zu den großen internationalen Flughäfen. Das ist nicht zu akzeptieren und wirtschaftlich schädlich“ ergänzt der Geschäftsführer der IDRF, Thomas Mayer.

Allgäu Airport: Neue Ziele im Winterflugplan mit Skopje, Madeira und auf den Kanaren

Am 29. Oktober startet der Allgäu Airport in seinen sechsten Winter. Und wieder bietet der Flugplan dazu eine vielseitige Mischung aus Sonnen- und Geschäftsreisen, Städtetrips und Urlaubsflügen in den Schnee. Zu den Neuheiten zählen die Verbindungen in die mazedonische Hauptstadt Skopje und auf die Blumeninsel Madeira sowie das deutlich erweiterte Angebot auf die Kanaren vom Reiseveranstalter touropa ab Memmingen.

Neue Ziele auf den Kanaren

Sonne satt gibt es den ganzen Winter über im neuen Kanaren-Programm des Reiseveranstalters touropa, der dafür ab Memmingen eigens einen 80-seitigen Katalog herausgegeben hat. Jede Woche geht es mit der Fluggesellschaft Germania auf die Ferieninseln Fuerteventura, Gran Canaria, La Palma, Lanzarote, Teneriffa und La Gomera. Attraktive Reisearrangements, All Inclusive oder Finca-Ferien, geführte Wanderreise oder Langzeit-Urlaub, erwarten die Gäste vor Ort. „Dank unserer kurzen Wege, der günstigen Parkentgelte und der schnellen Check-in-Zeiten beginnt der Urlaub bei uns stresslos bereits am Flughafen“, betont Ralf Schmid.

Sonne im Winter bieten auch die attraktiven Ziele auf der iberischen Halbinsel wie Alicante, Malaga, Valencia, Barcelona und das portugiesische Porto. Neu im Angebot ist Madeira. Jeden Dienstag fliegt Germania auf die Blumeninsel im Atlantischen Ozean. Zu den ganzjährig beliebten Destinationen gehört auch Mallorca, das von Ryanair mehrmals wöchentlich ab Memmingen angesteuert wird.

Wachstum nach Osteuropa

Einen guten Namen hat sich der Allgäu Airport in den letzten Jahren mit seinem ständig wachsenden Streckennetz nach Ost-Europa gemacht. Ab 29. Oktober gibt es ein weiteres Flugziel: Dann steht Skopje neu auf dem Flugplan. Wizz Air fliegt jeden Montag und jeden Freitag von Memmingen in die Hauptstadt Mazedoniens. Ab Mitte Dezember wird zudem die Zahl der Kiew-Flüge auf fünf pro Woche erhöht.

Alle Passagiere gelangen nun noch schneller zum Airport. Denn die Zufahrt wurde ausgebaut und neu geregelt. Die Straße führt in Memmingerberg direkt zu den Parkplätzen und zum Terminal, wo man in der Kiss&Fly-Zone bis zu 15 Minuten kostenfrei parken kann. Für den Transfer sorgt der Allgäu-Airport-Express, der nun auch ins Kleinwalsertal und in die Schweiz fährt, aber auch individuelle Transfers anbietet. Winterurlauber aus dem britischen Königreich schätzen den „Luftsprung“ in den Schnee mit der Verbindungen ab Dublin und London nach Memmingen.

Neue Verbindungen nach Berlin und Hamburg

Erstmals geht es in diesem Winter für Allgäu-Urlauber aus dem hohen Norden wieder via Memmingen in den Schnee. „Unsere innerdeutschen Verbindungen nach Berlin und Hamburg bringen die Wintersportregionen den Urlaubern wieder näher“, erklärt Allgäu Airport Geschäftsführer Ralf Schmid. So könne man sich beim Trip in den Skiurlaub winterliche Straßenverhältnisse ersparen und schnell und bequem in den Ort seiner Wahl anreisen. Die innerdeutschen Flüge nach Hamburg und Berlin – täglich außer Samstags – sind auch ideal für einen Kurzreise in die Bundeshauptstadt oder einen Musical-Besuch in Hamburg. touropa bietet dazu besondere Arrangements, die sowohl die Fluge wie eine Nacht im Hotel (ab 211 Euro) beinhalten.

Köln Bonn Airport rechnet mit positivem Ergebnis

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Der Köln Bonn Airport rechnet im laufenden Geschäftsjahr mit einem Gewinn von 3 Millionen Euro. „Angesichts schwieriger Rahmenbedingungen im deutschen Luftverkehrsmarkt sind wir mit diesem Ergebnis zufrieden“, sagt der Vorsitzende der Geschäftsführung der Flughafen Köln/Bonn GmbH, Michael Garvens. „Angebotsreduzierungen in Folge der Luftverkehrssteuer dämpfen deutschlandweit das Wachstum im Passagierverkehr, im innerdeutschen Verkehr sind die Fluggastzahlen sogar rückläufig. Bei der Luftfracht ist Köln/Bonn einer der wenigen Flughäfen in Deutschland, die ein Plus verzeichnen.“

Passagierverkehr rückläufig

Die Passagierzahlen für das Gesamtjahr 2012 werden um 3 Prozent auf 9,3 Millionen Fluggäste sinken. Ursächlich dafür ist die Reduzierung des Sitzplatzangebotes der am Köln Bonn Airport operierenden Airlines. „Unsere Kunden leiden stark unter der wettbewerbsverzerrenden Luftverkehrssteuer“, erläutert Garvens. Vor allem auf innerdeutschen Strecken seien die Passagierzahlen stark rückläufig, weil die Steuer bei Hin-und Rückflug gleich zweimal anfällt. Allein im zweiten Quartal 2012 beläuft sich das Minus im innerdeutschen Luftverkehr auf fast 3 Prozent.

Kerosinpreise drücken Ergebnisse

Ohnehin führe der hohe Kerosinpreis zu eklatanten Kostensteigerungen, so Garvens. Kaum eine Airline schreibe noch Gewinne. Der Kostendruck führe dazu, dass Fluggesellschaften Strecken streichen oder Umstrukturierungen vornehmen. So werde beispielsweise bei der Lufthansa der Europa-Verkehr neu geordnet. Lufthansa und Germanwings wollen dezentrale Europaverbindungen nicht mehr parallel bedienen. So stellt Germanwings ab Herbst die Strecke von Köln/Bonn nach München ein. „Trotz der Ansiedlung von sechs neuen Airlines können wir einen Passagierrückgang in diesem Jahr nicht vermeiden“, so Garvens.

Frachtverkehr steigt leicht

Der Frachtverkehr am Köln Bonn Airport entwickelt sich im Gesamtjahr 2012 mit einem moderaten Plus von 1 Prozent auf 750.000 Tonnen vergleichsweise erfreulich. Der Flughafen erreicht damit einen Rekordwert. Deutschlandweit sank das Aufkommen im ersten Halbjahr 2012 um 4,5 Prozent. In Europa ist Köln/Bonn einer der wenigen großen Frachtflughäfen, die sich über ein Plus gegenüber dem Vorjahreszeitraum freuen können. Stabilisierend wirkt dabei nach wie vor der hohe Anteil an Expressfracht. Die Allgemeine Luftfracht legt weiter kräftig zu und zwar um 27 Prozent in den ersten drei Quartalen.

Wirtschaftliche Entwicklung

Das Ergebnis hat sich in den ersten neun Monaten im Vergleich zum Vorjahr halbiert und liegt bei 4,3 Millionen Euro. Auch das Ergebnis der operativen Geschäftstätigkeit, EBITDA, für die ersten drei Quartale beträgt mit 47,7 Millionen Euro 11 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. „Durch die Mindereinnahmen im Passagierverkehr müssen wir unser Planergebnis für das Gesamtjahr nach unten korrigieren“, sagt Garvens. Auch der hohe Tarifabschluss wirke sich mit einem Aufwand von 5,3 Millionen Euro auf das Ergebnis aus.

Stabil auf hohem Niveau liegen die Erlöse aus dem Non-Aviation-Geschäft, also Parken, Gastronomie und Shops. Sie haben sich seit 2002 verdoppelt und werden am Ende des Jahres auf 83,9 Millionen Euro steigen. Ihr Anteil am Gesamtumsatz liegt bei 32 Prozent. Nach 10 Millionen Euro im letzten Jahr erwartet die Flughafengesellschaft für das laufende Geschäftsjahr einen Gewinn von 3 Millionen Euro.

„Direct4U“ in Köln/Bonn

Germanwings bleibt in Köln/Bonn und wird größer. Die direkten Europaverkehre der Lufthansa, die alle innerdeutschen und europäischen Verbindungen außerhalb der Lufthansa-Drehkreuze Frankfurt und München umfassen, werden zum 01. Januar 2013 kommerziell und organisatorisch mit Germanwings in einer Gesellschaft mit Sitz in Köln zusammengeführt. Darüber hinaus werden die Flugzeuge der Eurowings GmbH im Auftrag der neuen Gesellschaft fliegen, sodass insgesamt rund 90 Flugzeuge die Direktverkehre in Deutschland und Europa abdecken.

„Die Entscheidung für den Standort Köln ist sowohl für den Flughafen als auch für die gesamte Region von großer Bedeutung“, sagt Flughafenchef Michael Garvens. „Damit bleiben nicht nur die vorhandenen Arbeitsplätze erhalten, sondern viele neue werden hinzukommen. Wir freuen uns sehr, dass unser intensives Bemühen gemeinsam mit der Stadt Köln erfolgreich war und bedanken uns für das Vertrauen. Wir können nun die Planungen für ein neues, zusätzliches Verwaltungsgebäude forcieren. Es soll gegenüber der jetzigen Germanwings-Zentrale entstehen und eine Bürofläche von 6.000 Quadratmetern besitzen.“

Mittel und Maßnahmen gegen Fluglärm

Das Bundesverkehrsministerium hat kürzlich der Einführung eines Passagiernachtflugverbots seine Zustimmung verweigert und damit Klarheit für alle Beteiligten geschaffen. „Aber selbstverständlich werden wir uns weiterhin intensiv um den Lärmschutz in der Nachbarschaft des Flughafens kümmern“, betont Michael Garvens. „Die größten Entlastungseffekte entstehen, wenn die lautesten Flugzeuge durch leisere ersetzt werden.“ Das wolle man unter anderem durch eine neue Gebührenordnung erreichen, die den Lärmschutz-Aspekt deutlich stärker als bisher berücksichtigt und noch in diesem Jahr auf den Weg gebracht werde.

Beim passiven Schallschutz bietet der Flughafen auch weiterhin Leistungen auf freiwilliger Basis an. Nach dem neuen Gesetz zum Schutz gegen Fluglärm ist der Flughafen verpflichtet, in einem Gebiet mit rund 26.000 Wohneinheiten Maßnahmen zum passiven Schallschutz zu finanzieren. Der Flughafen bietet diese Leistung für zusätzliche 25.000 Wohneinheiten an. Beantragen Anwohner die Leistungen beim Flughafen, bietet sich ihnen ein weiterer Vorteil: Sie erhalten ihr Geld unmittelbar nach Abschluss der Bauarbeiten, während sie bei der Abwicklung über die Bezirksregierung erst ab 2017 mit der Erstattung der Kosten rechnen können.

Lärmaktionsplan für Frankfurter Flughafen ausgelegt

Der Entwurf des Lärmaktionsplans für den Flughafen Frankfurt ist da und wird von Montag, 3. September, bis Freitag, 5. Oktober, zur Einsicht ausgelegt. Wiesbadener Bürgerinnen und Bürger haben Gelegenheit, den Plan einzusehen und ihre Meinung schriftlich zu äußern.

Der Lärmaktionsplan der Landeshauptstadt Wiesbaden wird an zwei Stellen öffentlich ausgelegt. Zu folgenden Öffnungszeiten ist er im Umweltladen Wiesbaden, Luisenstraße 19, einsehbar: montags, mittwochs und donnerstags zwischen 10 und 18 Uhr. Darüber montags, dienstags und donnerstags von 8 bis 16 Uhr sowie mittwochs von 8 bis 18 Uhr und freitags von 8 bis 12 Uhr im Raum für öffentliche Auslagen der Stadtverwaltung, Gustav-Stresemann-Ring 15.

Einsicht und Stellungnahmen online möglich

Zu sehen ist der Entwurf auch im Internet auf der Homepage des Regierungspräsidiums Darmstadt unter der Rubrik „Öffentliche Bekanntmachungen”. Über diesen Link kann er ab Montag den 3. September direkt aufgerufen werden.

Zu dem Entwurf des Lärmaktionsplans Hessen, Teilplan Flughafen Frankfurt/Main, können Stellungnahmen bis zwei Wochen nach Ende der Offenlage, also den 19. Oktober 2012, eingereicht werden. Hierzu kann man mit Hilfe eines Internetformulars auf Stellung zu nehmen. Innerhalb der genannten Frist nimmt auch das Regierungspräsidium Darmstadt, Wilhelminenstraße 1 bis 3, 64283 Darmstadt, und die Stadtverwaltung Wiesbaden, Schloßplatz 6, 65183 Wiesbaden, unter dem Stichwort „Lärmaktionsplanung” direkt Stellungnahmen entgegen. Nach deren Auswertung wird der aufgestellte Lärmaktionsplan bekannt gemacht und ist dann verbindlich.

Für Großflughäfen mit einem Verkehrsaufkommen von mehr als 50.000 Starts und Landungen im Jahr sind Lärmaktionspläne durch das Bundes-Immissionsschutzgesetz verpflichtend.

Raumsonde Dawn fliegt zum größten bisher entdeckten Asteroiden Ceres

Der Asteroid Vesta, den die Raumsonde Dawn seit Juli 2011 mit einem deutschen Kamerasystem an Bord umkreiste, hat die Wissenschaftler ins Staunen gebracht. Ein riesiges Einschlagbecken am Südpol. Tiefe Furchen um den Äquator. Dunkles Material an den Kratern, das die Planetenforscher ins Rätseln bringt. Und ein Berg, mehr als doppelt so hoch wie der Mount Everest. „Die Erwartungen an die Mission wurden mehr als erfüllt“, sagt Planetenforscher Prof. Ralf Jaumann vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR). Jetzt heißt es Abschied nehmen: Die Sonde schwenkte Anfang September aus der Umlaufbahn und fliegt nun weiter zum Zwergplaneten Ceres. Unter dessen eisiger, von dunklem Kohlenstoff bedeckten Kruste könnte ein Ozean aus Wasser verborgen sein.

Die Raumsonde Dawn hat das erste Bild von Asteroid Vesta aus 975.000 Kilometern Entfernung aufgenommen, Vesta erschien damals noch als ein kleiner Punkt. Mittlerweile haben die Planetenforscher Vesta aus einer Höhe von nur 175 Kilometern fotografiert und erste Erkenntnisse gewonnen: „Wir wissen zum Beispiel, dass Vesta ein sogenannter differenzierter Körper ist, also wie ein Planet in drei Schichten – Kern, Mantel und Kruste – aufgebaut ist“, erläutert DLR-Planetenforscher Jaumann. Zudem haben die spektralen Signaturen des Asteroiden bestätigt, dass eine bestimmte, seltene Sorte von auf der Erde entdeckten Meteoriten von der Vesta stammt. Vestas Besonderheiten haben die Wissenschaftler Staunen lassen: Gleich zwei mal wurde der Himmelskörper von einem mächtigen Einschlag an seinem Südpol erschüttert, so dass zwei riesige, sich überlagernde Becken an dieser Stelle entstanden, rund um den Äquator hat sich durch die Einschläge ein System aus Furchen gebildet.

„Dass gleich zwei Mal im Laufe der Zeit so große Kollisionen an ein und derselben Stelle stattfanden, ist sehr ungewöhnlich.“ Doch diese erstaunliche Tatsache hat auch für die Wissenschaftler und ihre Forschung Konsequenzen: Statt auf eine intakte Kruste blicken zu können, sehen die Planetenforscher auf ein wahres Trümmerfeld. „Die Einschläge haben die ursprüngliche Kruste zerstört und mit diesen Trümmern zudem Teile der intakten Kruste überdeckt“, sagt Jaumann. „Wir sehen also auf Auswurfmassen die gerade einmal ein bis zwei Milliarde Jahre alt sind, das ist für Planetengeologen sehr jung. „Wie ein Scherbenhaufen seien Trümmer und Auswürfe fast über den gesamten Asteroiden verteilt. „Diesen Scherbenhaufen müssen wir jetzt wie ein Puzzle zusammensetzen.“

Rätsel für die Planetenforscher: Sonderbare Krater und 20 Kilometer hohe Berge

Die mehr als 28.000 Bilder, die die deutsche Kamera an Bord während der bisherigen Mission von Vesta aufzeichnete, zeigen zudem dunkles Material an und in den zahlreichen Kratern. Woher stammt dieses dunkle Material? Und welche Prozesse liefen in der Vergangenheit auf dem Asteroiden Vesta ab? „Diese Beobachtung gibt uns viele Rätsel auf“, betont DLR-Planetenforscher Jaumann. Ebenso die große Menge Wasserstoffprotonen, die die Wissenschaftler des Dawn-Teams auf Vesta feststellten. Ein Teil von ihnen könnte aus dem Sonnenwind stammen, „aber auf Vesta gibt es bedeutend mehr Wasserstoffprotonen, als wir erwartet haben.“ Auch für die unterschiedlichen, teilweise sehr ungewöhnlichen Kraterformen haben die Planetengeologen noch keine endgültige Erklärung.

Das globale topographische Oberflächenmodell von Vesta wurde von DLR-Wissenschaftlern aus tausenden Einzelbildern durch Stereo-Photogrammetrie abgeleitet. So lässt sich auch das Rheasilvia-Einschlagsbecken am Südpol von Vesta perspektivische darstellen. Die Falschfarben geben die Topographie des Südpols von Vesta wieder und zeigen in blauen Farbtönen Teile des 500 Kilometer großen Rheasilvia-Einschlagsbeckens sowie im Zentrum der Struktur ein über 20 Kilometer hohes Bergmassiv in grünen, gelben und roten Tönen. Ungewohnlich ist auch die Topographie des 58 Kilometer großer Kraters Marcia mit seinen Hangrutschungen, in der Nähe des Äquators von Vesta. Sie hat nicht die typische Schüsselform wie beispielsweise bei einem Mondkrater. Die Ursache hierfür liegt vermutlich in Massenbewegungen im Innern des Kraters. Vom rechten Kraterrand ist Material in das Innere des Kraters gerutscht und hat dabei einen flacheren Abhang erzeugt. Bilder zeigen Details ab 70 Metern Größe.

Bis die Geschichte von Asteroid Vesta erklärt werden kann, müssen noch viele Forscher mit den bisher gewonnenen Daten arbeiten, schätzt Jaumann. „Wir haben bisher nur an der Oberfläche gekratzt.“ In dem einen Jahr, in dem Dawn um Vesta kreiste, haben die Wissenschaftler des DLR die gesamte Oberfläche des Asteroiden vermessen und kartiert. Auch wenn Vesta kleiner ist als ein Planet, ist die Schnelligkeit, mit der die Geologen, Physiker und Photogrammeter des DLR diese Vermessungsaufgabe durchgeführt haben, ein Rekord für sich. Nun sollen die Erkenntnisse zur Topografie mit Ergebnissen beispielsweise von Gravitations- und Spektralmessungen im Zusammenhang betrachtet werden. „Es gibt sehr viele Fragen, die wir noch nicht beantwortet haben.“

Nächstes Ziel: Asteroid Ceres

Mit dem Flug zu Ceres, dem größten bisher entdeckten Asteroiden, seit kurzem laut der Internationalen Astronomischen Union ein Zwergplanet, beginnt ein neues Kapitel der Dawn-Mission. Erstmals hat eine Raumsonde den Orbit eines Körpers verlassen, um anschließend einen weiteren Himmelskörper anzufliegen und aus dessen Umlaufbahn zu beobachten. Im Februar 2015 soll Dawn an ihrem neuen Ziel, 415 Millionen Kilometer entfernt von der Sonne, ankommen. Dabei ist Ceres ein Objekt, wie es gegensätzlicher zu Vesta kaum sein könnte: Statt einer festen Gesteinskruste wie bei Vesta wird Ceres über seinem inneren Gesteinskern eine Außenschicht aus Eis besitzen. In dieser Schicht könnte auch Wasser enthalten sein. Eventuell könnte der Zwergplanet auch eine hauchdünne Atmosphäre haben. „Bisher ist noch nie ein Raumschiff in einer Umlaufbahn um solch einen Körper gekreist“, betont Planetenforscher Jaumann.

NASA leitet Mission, Kamerasystem vom Max-Planck-Institut

Die Mission DAWN wird vom Jet Propulsion Laboratory (JPL) der amerikanischen Weltraumbehörde NASA geleitet. JPL ist eine Abteilung des California Institute of Technology in Pasadena. Die University of California in Los Angeles ist für den wissenschaftlichen Teil der Mission verantwortlich. Das Kamerasystem an Bord der Raumsonde wurde unter Leitung des Max-Planck-Instituts für Sonnensystemforschung in Katlenburg-Lindau in Zusammenarbeit mit dem Institut für Planetenforschung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Berlin und dem Institut für Datentechnik und Kommunikationsnetze in Braunschweig entwickelt und gebaut. Das Kamera-Projekt wird finanziell von der Max-Planck-Gesellschaft, dem DLR und NASA/JPL unterstützt.

 

Aufbau von Galileo schreitet voran

Die Satelliten Nummer drei und vier des globalen europäischen Navigationssatellitensystems Galileo wurden am 12. Oktober von Europas Raumflughafen in Französisch-Guayana aus in den Weltraum gebracht. Sie gesellen sich zu dem vor einem Jahr gestarteten ersten beiden Galileo-Satelliten, um die Funktionsfähigkeit von Galileo zu demonstrieren.

 

Der von Arianespace betriebene Sojus-ST-B-Träger startete am 12. Oktober um 20:15 Uhr MESZ vom Raumfahrtzentrum in Französisch Guayana. Alle Stufen der Rakete funktionierten plangemäß, und die Fregat-MT-Oberstufe setzte die Galileo-Satelliten 3 Stunden und 45 Minuten nach dem Start in etwa 23 200 km Höhe aus.

Die beiden Satelliten wurden von einem Konsortium unter der Leitung von Astrium als Hauptauftragnehmer gefertigt, für die Montage, die Integration und die Erprobung war Thales Alenia Space für die zuständig.

Den Betrieb der Satelliten übernimmt SpaceOpal, ein Gemeinschaftsunternehmen des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) und der italienischen Firma Telespazio, nach Abschluss der anfänglichen Betriebsabläufe, die von einem gemeinsamen Team der ESA und der französischen Raumfahrtagentur CNES in Toulouse, Frankreich, gesteuert werden.

Erstmals Positionsbestimmung möglich mit vier Galileo-Satelliten

Nach ersten Tests werden die Satelliten zur Einsatzerprobung für die Phase zur Validierung der Galileo-Dienste an die Galileo-Kontrollzentren in Oberpfaffenhofen, Deutschland, und Fucino, Italien, übergeben.

In Bezug auf ihre Leistung entsprechen diese für die Phase der orbitalen Validierung (IOV) eingesetzten Satelliten den kommenden Satelliten. Da nun vier identische Satelliten in der Umlaufbahn sind, wird die ESA in der Lage sein, die Leistung des Galileo-Ortungssystems mit der erstmals möglichen Positionsbestimmung vollständig zu demonstrieren, bevor die verbleibenden operationellen Satelliten gestartet werden.

"Seit dem ersten Start vor einem Jahr hat sich die Galileo-Technologie im Weltraum bewährt," sagte Didier Faivre, ESA-Direktor für das Galileo-Programm und Navigationstätigkeiten. "Mit den heute gestarteten Satelliten wird die Erprobungsphase abgeschlossen und der Weg für eine schnelle, vollständige Errichtung der Konstellation geebnet. Ende 2014 sollen 18 Satelliten im Orbit sein, so dass die frühen Dienste für die Bürger Europas aufgenommen werden können."

Die volle Einsatzkapazität (FOC) von Galileo soll mit 30 Satelliten (einschließlich der vier IOV-Satelliten und der orbitalen Reservesatelliten) im Jahr 2018 erreicht sein.

 

REXUS und BEXUS: Studenten beladen Raketen und Ballone

Studierende deutscher Hochschulen können wieder Vorschläge für Experimente beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) einreichen, die entweder auf einem BEXUS-Ballon im Herbst 2013 oder einer REXUS-Rakete im Frühjahr 2014 durchgeführt werden sollen. Bis zu 20 Experimente können insgesamt darauf untergebracht werden. Jeweils zwei Ballone und Raketen starten dann vom Raumfahrtzentrum Esrange bei Kiruna in Nordschweden. Einsendeschluss ist der 22. Oktober 2012.

Die Studentinnen und Studenten müssen mit ihrem Vorschlag für ein Ballon- oder Raketenexperiment eine Jury überzeugen und erhalten ein „Flugticket“. Dies bedeutet nicht nur einen Platz auf Rakete oder Ballon sondern auch die Teilnahme an einer Trainingswoche und der Startkampagne auf Esrange.

Starthilfe für Studenten

Außerdem erhalten die Teilnehmer während der gesamten Projektdauer technische und logistische Unterstützung von Raketen- und Ballonfachleuten des DLR und dem schwedischen Raumfahrtunternehmen SSC. Die Aufgabe der Studenten besteht darin, ihr Experiment funktions- und flugfähig zum vereinbarten Termin abzuliefern, es am Startplatz und während des Flugs über Funk zu begleiten, die Daten auszuwerten und die Ergebnisse vor Fachpublikum vorzustellen.

Damit durchlaufen sie ein vollständiges „Raumfahrt“-Projekt, das von der Experimentidee über Design, Bau, Tests und Flug bis zur Aus- und Verwertung der Daten reicht. Sie führen eine Experimentdokumentation mit allen erforderlichen wissenschaftlichen, technischen und operationellen Informationen und nehmen an Reviews teil. Darüber hinaus sollen die Studenten ihr Experiment in der Öffentlichkeit präsentieren, zum Bespiel im Internet, in der Lokalpresse und bei Veranstaltungen der Universität. Die vielfältigen Aufgaben lassen sich am Besten in einem Team bewerkstelligen, dessen Mitglieder die erforderlichen Fähigkeiten einbringen.

Alle Teilnehmer von BEXUS oder REXUS treffen während der Trainingswoche, bei den Reviews und während der Startvorbereitungen auf Esrange zusammen und wachsen zu einem großen Team mit einem gemeinsamen Ziel, dem erfolgreichen Flug, zusammen.

Experimente in Stratosphäre und Schwerelosigkeit

Die BEXUS-Ballone steigen ungesteuert und abhängig vom Nutzlastgewicht auf eine Höhe von 20 bis 35 Kilometern und fliegen mit dem Wind über einen Zeitraum von zwei bis fünf Stunden in Richtung Finnland. Dabei können die Experimente in Position und Ausrichtung unterschiedlich an der Gondel montiert werden. Sensoren können auch außerhalb angebracht werden. Diese Vielfalt an Möglichkeiten eröffnet ein großes Spektrum für kreative, interessante und innovative Experimentideen etwa aus den Bereichen Atmosphärenphysik, Ballon- und Raumfahrttechnik, Strahlenphysik, Fernerkundung und Kommunikation.

Die einstufigen REXUS-Raketen erreichen nach zweieinhalb Minuten ihres insgesamt ungefähr siebenminütigen Flugs eine maximale Höhe von 80 bis 100 Kilometern. Die Nutzlast besteht aus zylindrischen Modulen, in denen die Experimente montiert sind. In die Außenwand können Öffnungen für Kameras oder Messinstrumente geschnitten werden. Aber auch unter der Raketenspitze ist Platz. Sie kann während des Flugs abgesprengt werden, um Messungen außerhalb der Rakete zu ermöglichen oder Experimente auszusetzen. Bei Bedarf lässt sich der Flug-stabilisierende Spin der Rakete so abbremsen, dass über eine Zeit von etwa 90 Sekunden auch Experimente in beinahe Schwerelosigkeit durchführbar sind.

Sowohl bei den Raketen als auch bei den Ballonen ermöglichen Telemetriesysteme während des Flugs die Übertragung von Daten und Kommandos. Die Ballon- und Raketen-Nutzlasten gleiten am Fallschirm zum Boden zurück, werden von Hubschrauber oder LKW geborgen und an die Studenten zur Auswertung zurückgegeben.

Informationen zur Bewerbung

REXUS/BEXUS (Raketen-/BallonEXperimente für UniversitätsStudenten) ist ein Programm des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) und der Schwedischen Nationalen Raumfahrt-Behörde (SNSB). Deutsche und schwedische Studenten können daher jeweils die Hälfte der Raketen- und Ballon-Nutzlasten füllen. SNSB hat seinen Anteil zusätzlich für Studenten der übrigen Mitgliedsstaaten der Europäischen Weltraumorganisation ESA geöffnet.

Die für die Bewerbung deutscher Studententeams notwendigen technischen und organisatorischen Informationen sowie die Formulare für die Anmeldung sind auf der REXUS/BEXUS-Webseite des DLR Raumfahrtmanagements und auf der REXUS/BEXUS Projekt-Webseite zu finden.

Neue Embraer 195 der Lufthansa im Liniendienst

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Das Flugzeug mit der Kennung “Bravo-Kilo“ nahm am 16 Januar um 8.50 Uhr mit ihrem Erstflug nach Amsterdam seinen regulären Liniendienst ab München auf. Es ist die 20. Embraer der Lufthansa CityLine, zugleich die 30. Embraer der Lufthansa Flotte und die 500. Embraer vom Typ E190/195, die vom brasilianischen Flugzeughersteller ausgeliefert wurde. Neben Lufthansa CityLine betreiben auch die Regionalpartner Augsburg Airways und Air Dolomiti die hochmodernen und wirtschaftlichen Flugzeuge. Bis September hat die Lufthansa acht weitere Embraer 195 in Dienst gestellt.

Ein sechsköpfiges Überführungsteam aus Technikern und Crew flog den Jet im Januar von Sao José dos Campos in Brasilien über Recife und Las Palmas über eine Gesamtdistanz von 10.200 km nach München. Damit war die Embraer-Flotte die Einzige im Konzern, die vor ihrem Linieneinsatz den Äquator überfliegt. Auf ihrer Heimatbasis München ist das Flugzeug schon seit längerem bekannt: In den vorigen Wochen wurde die Embraer in der Münchner CityLine-Technik auf ihren anschließenden Liniendienst vorbereitet.

Die „Bravo-Kilo“ ist insgesamt die sechste Embraer, die 2011 an CityLine ausgeliefert wurde. Wie alle elf Embraer 195 der Lufthansa CityLine wird auch der jüngste Neuzugang in München stationiert. Neun Embraer des kleineren Typs E190 werden ab Frankfurt eingesetzt. Die 116- bzw. 100-sitzigen Embraer-Jets absolvieren ihren Liniendienst seit 2009.

Lufthansas Punkt-zu-Punkt-Verkehre außerhalb von Frankfurt und München bald als Germanwings

Lufthansa überführt ihre Direktverkehre abseits der Drehkreuze Frankfurt und München in ein gemeinsames Geschäftsmodell unter der Marke Germanwings. Bislang haben sowohl Lufthansa als auch Germanwings innerdeutsche und europäische Direktflüge im Programm. Ab 2013 soll das Angebot in einer aufgewerteten „neuen“ Germanwings als Qualitätsprodukt im Low-Cost-Segment "günstig, aber nicht billig" positioniert werden. Die Lufthansa Passage wird sich auf das Geschäftsmodell des Hub- und Langstrecken- Carriers konzentrieren. Neben den Langstrecken aus Frankfurt, München und Düsseldorf leistet Lufthansa auf innerdeutschen und europäischen Strecken alle Flüge von und nach Frankfurt und München.

 

Christoph Franz, Vorsitzender des Vorstands der Deutschen Lufthansa AG: „Mit dieser strategischen Weichenstellung schaffen wir eine wichtige Voraussetzung, um im Europaverkehr wieder profitabel zu fliegen. Mit einem weiterentwickelten Markenauftritt und einem entsprechenden Produkt wird Germanwings künftig alle Direktverkehre abseits unserer Drehkreuze in einer eigenen Gesellschaft bündeln. Wichtig für den nachhaltigen Erfolg ist allerdings, dass wir gemeinsam mit den Tarifpartnern die Kostengünstigkeit der Germanwings erhalten können.”

Das erweiterte Angebot und der neue Markenauftritt der Germanwings sollen in den kommenden Wochen entwickelt und noch im Dezember 2012 vorgestellt werden.

Carsten Spohr, Vorstand Passage der Deutschen Lufthansa AG, ergänzt: „Unsere ‚neue‘ Germanwings wird als attraktiver Qualitätsanbieter im Low-Cost-Segment neben den Privatreisenden auch die Geschäftsreisenden überzeugen: mit einem innovativen, hochwertigen Konzept für Produkt und Marke sowie einem dichten Flugplan, der das weltweite Streckennetz der Lufthansa ergänzt.“

Die Führung der Germanwings GmbH mit den drei Geschäftsführer Thomas Winkelmann (Sprecher), Dr. Axel Schmidt und Oliver Wagner bleibt unverändert. Sie werden die wichtige Phase der Zusammenführung und Neuausrichtung der Germanwings GmbH gemeinsam begleiten.

Insgesamt werden bis zu 30 Flugzeuge, die heute Strecken der Lufthansa im Direkt-verkehr bedienen, ab Januar 2013 zu Germanwings überführt. Die Regionaltochter Eurowings, die ausschließlich Strecken im Auftrag der Lufthansa bedient, soll weiterhin als eigenständige Regionaltochter fliegen, künftig jedoch im Auftrag von Germanwings.

 

Kindergeburtstag feiern mit dem Hubschrauber – Flüge schon ab 15 Euro

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Die Heli Aviation unterstreicht Ihr Image als kinderfreundliches Unternehmen. Ob bei Ferienprogrammen oder Schulprojekten, die Hubschrauber der Heli Aviation sind immer ein Garant für begeisterte Kinderaugen sowie beeindruckte Erwachsene. Deshalb bietet die TRAINING ACADEMY ab sofort die Möglichkeit, Geburtstagsfeiern der besonderen Art zu veranstalten – Eventgeburtstage für Kinder, auf Wunsch mit Hubschrauberflügen.

Um die Faszination der Hubschrauber und des Hubschrauberfliegens jedem Kind zu ermöglichen, hat sich Heli Aviation entschlossen bereits ab 15 Euro pro Person Eventfeiern für Kindergeburtstage auszurichten. Die Feier kann dabei individuell gestaltet und gebucht werden. Unabhängig von der Personenzahl reicht das Angebote von Hubschrauberbesichtigungen bis hin zu Flügen.

Das betreute und animierte Grundprogramm beinhaltet Getränke, Speisen sowie Kaffee und Kuchen im TRAINING ACADEMY Restaurant Indigo. „Warum fliegt ein Hubschrauber?“ ist das kindergerecht aufbereitete Thema einer circa 30 minütigen Einführung über die Funktionsweise von Hubschraubern. Im Anschluss startet die Besichtigung der Heli Aviation TRAINING ACADEMY, der wohl modernsten Hubschrauberflugschule Deutschlands. Nach der theoretischen Einführung dürfen unsere Gäste dann in einem Schulungshubschrauber selbst Platz nehmen. Betreut von Hubschrauberpiloten und Fluglehrern bleiben hier keine Fragen unbeantwortet. In diesem Zusammenhang werden auch gleich die Fotos für Zertifikate aufgenommen – jedes Kind erhält eine Hubschrauber-Kinderpilotenlizenz. Nach Gesprächen unter „Piloten“ und einem unvergesslichen und aufregenden Erlebnis gibt es noch ein kleines Überraschungsgeschenk im Restaurant Indigo.

Optional und beginnend bei fünf Minuten können zum Beispiel Hubschrauberflüge zum Kindergeburtstag gebucht werden – das Alter und die Größe der Kinder sind zu berücksichtigen. Dabei kann auch ein Hubschrauberflug für alle Gäste der Feier oder nur für das Geburtstagskind geordert werden. Alle Preise richten sich nach der Gruppengröße sowie den persönlichen Wünschen der Kunden.

Positive Verkehrsentwicklung in Leipzig/Halle und Dresden

Die beiden Verkehrsflughäfen unter dem Dach der Mitteldeutschen Flughafen AG, Leipzig/Halle Airport und Dresden International, verzeichneten in den ersten neun Monaten eine vielversprechende Verkehrsentwicklung. Am Leipzig/Halle Airport stieg das Passagier- und Frachtaufkommen weiter deutlich. Der Flughafen Dresden International verbuchte im September das bislang höchste monatliche Passagieraufkommen. Insgesamt wurden an beiden internationalen Flughäfen 477.536 Fluggäste gezählt, ein Plus von 6,6 Prozent zum Vorjahreszeitraum.

 

Am Leipzig/Halle Airport erhöhte sich in den ersten neun Monaten das Passagieraufkommen auf 1.774.993 Fluggäste. Dies entspricht einem Zuwachs von 4,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Getragen wird das Wachstum insbesondere vom Engagement der Fluggesellschaften Ryanair und Turkish Airlines, die ihr Angebot 2012 weiter ausbauten beziehungsweise seit diesem Jahr Leipzig/Halle anfliegen. Des Weiteren trägt die gestiegene Nachfrage im touristischen Verkehr zur positiven Entwicklung bei. Allein im September dieses Jahres wurden am Leipzig/Halle Airport 271.839 Fluggäste gezählt, was einem Plus von 12,1 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat entspricht.

Starker Zuwachs beim Luftfrachtaufkommen

Im Frachtverkehr setzt sich das zweistellige Wachstum an Deutschlands zweitgrößtem Luftfrachtdrehkreuz weiter fort. Von Januar bis September stieg das Aufkommen im Vergleich zum Vorjahr um 14,5 Prozent auf rund 639.047 Tonnen. Damit hebt sich der Leipzig/Halle Airport deutlich von der rückläufigen Entwicklung in Europa und in Deutschland ab.

Dresden International mit Rekord-September

Zum Ende des dritten Quartals liegt das Passagieraufkommen am Flughafen Dresden International mit 1.433.911 Passagieren 0,8 Prozent unter dem Vorjahreswert. Trotz der zwischenzeitlichen Einstellung einiger innerdeutscher und europäischer Linienverbindungen, in Folge der Insolvenz der Cirrus Airlines, blieb das Aufkommen damit nahezu stabil. Im September dieses Jahres weist das Passagieraufkommen am Flughafen Dresden International mit 205.697 Fluggästen den bislang höchsten Monatswert aus. Das Aufkommen liegt damit 0,2 Prozent über dem Vorjahresmonat.

„Das Verkehrsaufkommen am Leipzig/Halle Airport und Flughafen Dresden International entwickelt sich trotz schwieriger Rahmenbedingungen für die gesamte Luftverkehrsbranche vielversprechend“, so Markus Kopp, Vorstand der Mitteldeutschen Flughafen AG.

„Die neuen und erweiterten Angebote der Turkish Airlines und Ryanair sowie der Reiseveranstalter am Leipzig/Halle Airport werden von Fluggästen aus Mitteldeutschland, der Regionen Berlin-Brandenburg, Niedersachsen und Bayern sehr gut angenommen und tragen das Wachstum im Passagieraufkommen.“, so Markus Kopp. Dank des anhaltenden, zweistelligen Wachstums im Frachtbereich zähle der Leipzig/Halle Airport zu den am schnellsten wachsenden Luftfrachtumschlagsplätze weltweit und untermauere damit seine Rolle als zweitgrößtes Frachtdrehkreuz Deutschlands. Und weiter: "Die aktuelle Entwicklung entkoppelt den Airport deutlich vom europaweiten Branchentrend, sodass wir im Frachtverkehr mit voraussichtlich über 800.000 Tonnen für 2012 das achte Rekordergebnis in Folge erwarten.“ Erst kürzlich hatte etwa der Flughafen Frankfurt einen Rückgang beim Frachtaufkommen zu vermelden.

„Das Verkehrsaufkommen am Flughafen Dresden International entwickelt sich trotz zeitweiliger Streckenstreichungen auf stabilem Niveau und stieg im September sogar auf einen neuen Höchstwert. Mit der bevorstehenden Aufnahme neuer und erweiterter Linienverbindungen zu europäischen Metropolen durch OLT Express und Yakutia Airlines wächst das Angebot am Flughafen Dresden International weiter. Daher blicke ich zuversichtlich auf das letzte Quartal des Jahres.“, so Markus Kopp.

Nächtliche Messflüge zu Instrumentenlandesystem in Stuttgart

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Die Deutsche Flugsicherung (DFS) wird voraussichtlich in den Nächten zwischen Mittwoch, 17. und Freitag 19. Oktober 2012 mehrere Vermessungsflüge am Flughafen Stuttgart durchführen. Das Messflugzeug wird während der Nacht voraussichtlich wiederholt von Westen her die Start- und Landebahn des Flughafens anfliegen, um das Instrumentenlandesystem zu vermessen.

 

Die Messflüge sind gesetzlich alle sechs Monate vorgeschrieben und notwendig, um die Funktion des Instrumentenlandesystems zu gewährleisten. Die Deutsche Flugsicherung und Flughafen Stuttgart GmbH bitten für eventuelle Ruhestörungen um Verständnis.

Der Stuttgarter Flughafen hat ein Instrumentenlandesystem der Kategorie III b. Damit sind Landungen bei Sichtweiten von nur 75 Metern und einer Entscheidungshöhe von 0 Metern möglich. Voraussetzungen sind, dass das betreffende Flugzeug über die notwendigen Instrumente verfügt und die Piloten entsprechend ausgebildet sind.

 

easyJet startet ab Hamburg auch nach Edinburgh

Malerische Küste, historische Altstadt und lebendige Kulturmetropole: Edinburgh ist in jeder Hinsicht eine Reise wert. Ab dem 31. März 2013 fliegt die Fluggesellschaft easyJet viermal wöchentlich in die schottische Hauptstadt. Jeden Montag, Donnerstag, Freitag und Sonntag hebt ein Airbus A319 in Richtung Edinburgh ab. easyJet startet um 16:35 Uhr in Hamburg und landet um 17:30 Uhr in Edinburgh. Wer zu zweit fliegt, bekommt den einfachen Flug auf der Strecke Hamburg-Edinburgh ab 37,49 Euro inklusive Flughafensteuer und Bearbeitungsgebühr. Die neue Strecke ist ab sofort buchbar.

Edinburgh zählt seit 1995 zum UNESCO Weltkulturerbe. Diese Auszeichnung erhalten weltweit nur historisch besonders bedeutungsvolle und schützenswerte kulturelle Stätten. Die Geschichte der Stadt geht zurück ins Jahr 1000. Rund um die Burg Edinburgh Castle entwickelte sich im Laufe der Zeit die heutige Hauptstadt Schottlands. Neben der Burg zählt die um das Jahr 1120 errichtete Kathedrale St. Giles Cathedral zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt. Botanik-Liebhaber sollten sich einen Besuch im Royal Botanic Garden Edinburgh nicht entgehen lassen.

Michael Eggenschwiler, Vorsitzender der Geschäftsführung am Hamburg Airport: „Wir begrüßen das Engagement von easyJet auf der Strecke Hamburg – Edinburgh sehr. Sowohl im schottischen als auch im Hamburger Markt besteht eine große Nachfrage nach dieser Verbindung beider Metropolen und so freuen wir uns, dass wir diese Strecke im nächsten Jahr in unserem Portfolio haben werden. Wir sind sicher, dass die Verbindung gut angenommen wird.“

easyJet fliegt seit 2005 ab Hamburg Airport. Mit London-Gatwick, London-Luton, Manchester und Basel bedient die Airline vier Strecken ab Hamburg.

Bodensee Airport Friedrichshafen erhält Auszeichnung für Marketing

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Auf der „World Routes“, der weltgrößten Fachkonferenz zwischen Flughäfen und Fluggesellschaften, wurde der Bodensee Airport Friedrichshafen für besonders gute Leistungen und Innovationen in Marketing und Vertrieb ausgezeichnet. Der Preis wurde letzte Woche vor über 3.000 Teilnehmern in Abu Dhabi (Vereinigte Arabische Emirate) verliehen.

Fluggesellschaften wählten im Vorfeld jene Flughäfen, die in den letzten zwölf Monaten besonders gute Marketing-Arbeit geleistet haben. Der Flughafen Friedrichshafen erreichte als einziger deutscher Flughafen die „Short List“ der Awards in seiner Kategorie „unter 4 Millionen Passagiere.“

Auswahl durch die Fachjury

Besonders gepunktet hat der Bodensee Airport mit zwei eigenen Image-Videos, die auf einem eigenen Channel auf Youtube publiziert sind. Aus den Nominierungen wählte eine siebenköpfige Experten-Jury bestehend aus den Entscheidungsträgern globaler Fluggesellschaften neben den Marketindmaßnahmen die besten Aktivitäten und Streckenanalysen der Flughäfen aus. In der Kategorie „weltweit unter 4 Millionen Passagiere“ wurden drei Flughäfen ausgezeichnet, der Bodensee Airport erreichte nach Darwin International in Australien und vor Aruba in der Karibik den zweiten Platz.

Der Bereichsleiter Marketing und Vertrieb Flughafen Friedrichshafen GmbH, Christian Wulf: „Die bereits zweite Top-Platzierung für Marketing-Aktivitäten dieses Jahr ist eine außergewöhnliche Anerkennung durch die Fluggesellschaften und Branchenexperten. Mit unseren gezielten Marketingmaßnahmen nehmen wir dies als Ansporn den eingeschlagenen Weg konsequent fortzusetzen.“

Bereits zweite Auszeichnung für den Bodensee Airport

Nach der europaweiten Auszeichnung „Highly Commended“ auf der „Routes Europe“ Konferenz im Mai dieses Jahres wurde die Arbeit des Airports nun weltweit anerkannt. Die Auszeichnung „Excellence in Airport Marketing“ zählt zu den bedeutendsten Preisen, die ein Flughafen für Marketingaktivitäten erhalten kann.

Gerold Tumulka, Geschäftsführer Flughafen Friedrichshafen GmbH: „Ich bin stolz auf den Erfolg unseres Flughafen-Teams, das den Bodensee Airport weltweit im Spitzenfeld positionieren konnte. Platz eins in Europa und weltweit den zweiten Platz in unserer Kategorie zu erreichen ist eine große Freude. Dies reflektiert die harte Arbeit des Teams und generiert Aufmerksamkeit für unseren Flughafen.“

World Routes findet jährlich in einem anderen Land statt und zählt rund 3.000 Teilnehmer. In zwei Tagen treffen die Verantwortlichen von Airlines und Flughäfen in jeweils rund 30 persönlichen Meetings aufeinander und besprechen bestehende sowie mögliche zukünftige Flugverbindungen. Höhepunkt ist die Verleihung der Airport Marketing Awards für das beste Marketing der Flughäfen. Die diesjährige Konferenz fand vom 1. bis 3. Oktober in Abu Dhabi (Vereinigte Arabische Emirate) statt.

September am Frankfurter Flughafen: Fluggäste-Rekord und weniger Fracht

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Im September 2012 hat die Fraport AG an ihrem Heimatstandort Frankfurt rund 5,36 Millionen Passagiere begrüßt, was einem Plus von 52.000 Fluggästen beziehungsweise einem Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat entspricht. Trotz des Streiks beim Kabinenpersonal der Lufthansa wurde damit ein neuer historischer September-Höchstwert erreicht. Von Januar bis September 2012 wurden an Deutschlands wichtigstem Luftverkehrsdrehkreuz insgesamt rund 44,1 Millionen Fluggäste und damit 3,3% mehr als in den ersten drei Quartalen des Jahres 2011 gezählt.

Der Cargo-Umschlag lag im Berichtsmonat bei 178.876 Tonnen und sank um 2,2% unter das Vorjahresniveau. In den ersten neun Monaten verzeichnete der Airport ein Cargo-Aufkommen von rund 1,56 Millionen Tonnen, was einem Minus von 8,1% entspricht. Die Zahl der Flugbewegungen verringerte sich im September streikbedingt um 0,7% auf 42.214 Starts und Landungen, in der Kumulation der ersten neun Monate zählte Fraport 366.544 Bewegungen (plus 0,1 Prozent).

Die Höchststartgewichte reduzierten sich im September gegenüber dem Vorjahresmonat auf rund 2,5 Millionen Tonnen, ein Minus von 0,5%. Hier liegt das bisherige Jahresaufkommen bei rund 22 Millionen Tonnen (0,3% weniger).

Unter den Standorten mit Mehrheitsbeteiligung verzeichnete der Flughafen Lima in den ersten neun Monaten 2012 mit über 9,8 Millionen Passagieren im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ein Plus von 11,8%. Den türkischen Airport Antalya nutzten von Januar bis September insgesamt 20,7 Millionen Fluggäste (minus 0,1%), an der bulgarischen Schwarzmeerküste waren es in Burgas über 2,3 Millionen (plus 7,5%) und in Varna rund 1,1 Millionen Passagiere (minus 1,2%). Die Summe der Fluggäste auf den Konzernflughäfen lag von Januar bis September 3,4% über dem Vergleichswert des Vorjahres, nämlich bei rund 78,2 Millionen.

Die nächsten beiden Satelliten für die Galileo-Mission starten

Die ersten beiden Satelliten für das europäische Navigationssystem Galileo kreisen seit dem 21. Oktober 2011 um die Erde – folgen nun die nächsten beiden: Am 12. Oktober 2012 um 20:15 Uhr Mitteleuropäischer Zeit startet eine Sojusrakete die Satelliten Nummer 3 und 4 ins All. In über 23.000 Kilometern Höhe werden dann vier Satelliten ihre Umlaufbahnen erreichen. Gesteuert werden die Satelliten aus dem Galileo-Kontrollzentrum am Standort Oberpfaffenhofen des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR).

 

Die Kompatibilität der beiden Satelliten, die nach den Namen zweier Kinder aus Tschechien und Dänemark David und Sif getauft wurden, mit dem Kontrollzentrum wurde bereits am Boden ausführlich getestet. Um für die nächste anspruchsvolle Phase des Satellitennavigationssystems gut vorbereitet zu sein, wurden in den letzten Wochen seine Mitarbeiter in Simulationen des Satellitenbetriebs mit künstlichen Fehlern auf die Probe gestellt. "Alle müssen dafür geschult sein, im Ernstfall schnell und sicher zu reagieren." Zusätzliche intensive Trainingsprogramme gehörten ebenfalls zur Arbeit der Crew im Kontrollraum.

Präzise Positionierung im Orbit

Rund vier Stunden wird es dauern, bis David und Sif an ihrem Bestimmungsort angekommen sind und von der Raketenoberstufe getrennt werden. Damit das Zusammenspiel der Galileo-Satelliten funktioniert, sind weltweit gleich mehrere Kontrollzentren an der Mission beteiligt. Den Start vom Weltraumbahnhof Kourou in Französisch-Guayana führt das dortige Kontrollzentrum durch. Dann übernimmt das Kontrollzentrum der französischen Raumfahrtagentur CNES in Toulouse und stellt den ersten Kontakt zu den neuen Satelliten her. Nach 7 Tagen übernimmt das Team in Oberpfaffenhofen im Auftrag der Europäischen Kommission und der europäischen Weltraumorganisation ESA die Verantwortung für die beiden zusätzlichen Satelliten und positioniert sie zunächst auf der korrekten Umlaufbahn.

Atomuhren im All werden aus Oberpfaffenhofen gestartet

Anschließend werden die Navigationsgeräte in Betrieb genommen: Das Galileo-Kontrollzentrum in Oberpfaffenhofen aktiviert die Atomuhren an Bord der Satelliten, die Signalgeneratoren und die Übertragungsgeräte zum Senden und Empfangen. In der anschließenden Betriebsphase überwacht das deutsche Kontrollzentrum den Zustand der Satelliten und der Instrumente an Bord sowie die Flugbahnen. Das Kontrollzentrum im italienischen Fucino ist für die Synchronisierung der Atomuhren und für die Produktion der Navigationsdaten zuständig, während der kommenden mehrmonatigen Testphase unterstütz eine Antennenstation im belgischen Redu das deutsche Galileo-Kontrollzentrum.

Erste Ortsbestimmung mit Galileo-Satelliten werden möglich

Für Walter Päffgen, Geschäftsführer der DLR Gesellschaft für Raumfahrtanwendungen (GfR) ein Highlight der Mission: "Mit den Signalen dieser vier Galileo-Satelliten können wir erstmals eine Ortsbestimmung auf der Erde durchführen." Voraussichtlich im Frühjahr 2013 können dann mit einem Galileo-Empfangsgerät Ortsbestimmungen durchgeführt werden. "Jedes Mal, wenn die vier Satelliten dann in Reichweite des Empfängers sind, ist es möglich, aus der Laufzeit des Signals und der Positionsdaten der Satelliten im Weltall den eigenen Standort auf dem Boden zu berechnen", erläutert Päffgen. Komplett wird das europäische Navigationssystem aber erst sein, wenn insgesamt 30 Satelliten auf drei Bahnen um die Erde kreisen.

Genauer als das GPS-System

Die Atomuhren an Bord der Satelliten, die auf die Milliardstel-Sekunde die Sendezeit der Signale liefern, sind dabei so genau, dass es innerhalb von einer Million Jahren lediglich zu einer Abweichung von einer Sekunde kommt. Als Referenzzeit dienen dabei unter anderem Atomuhren in den beiden Galileo-Kontrollzentren in Oberpfaffenhofen und Fucino. "Diese Präzision ist bisher unerreicht", betont Päffgen. "Das Galileo-Navigationssystem ist damit genauer als das amerikanische GPS-System."

Mit dem Verlauf der bisherigen Mission ist Päffgen zufrieden: Die Betriebsphase sei ohne ernsthafte Vorfälle erfolgt, die Satelliten seien sehr zuverlässig. Jeder Satellit sendet immerhin rund 20.000 Angaben über seinen Zustand zur Erde – Daten, die kontinuierlich im Kontrollzentrum in Oberpfaffenhofen analysiert werden. Der Arbeit mit zwei weiteren Satelliten sehen die Mitarbeiter im Galileo-Kontrollzentrum gelassen entgegen: "Wir haben mittlerweile Routine durch den Flug der beiden fast baugleichen ersten Satelliten."

Rund 2,5 Mio. Passagiere im September am BER

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Insgesamt 2.464.301 Passagiere zählten die Flughäfen Tegel und Schönefeld im September – das ist ein Plus von 5,9 Prozent zum Vergleichsmonat des Vorjahres. Bis September 2012 wurden damit 19.065.340 Passagiere an den beiden Berliner Flughäfen abgefertigt, eine Steigerung von 5,7 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

Auf dem Flughafen Schönefeld wurden im vergangenen Monat 672.893 Fluggäste gezählt. Dieses Ergebnis entspricht einem Anstieg von 0,6% gegenüber September 2011. In Schönefeld wurden in den ersten neun Monaten des Jahres 5.427.287 Passagiere registriert (+1,2%).

Prof. Dr. Rainer Schwarz, der Flughafenchef des BER: „Der erneute Anstieg der Fluggastzahlen freut uns natürlich. Gleichzeitig ist diese positive Entwicklung für die Flughafengesellschaft aber auch Ansporn, den Betrieb in Tegel und Schönefeld bis zur Eröffnung des neuen Flughafens weiterhin erfolgreich zu gewährleisten. Dies ist den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im September, dem Monat mit dem traditionell größten Fluggastaufkommen, wie auch in den vorangegangenen Monaten gut gelungen.“

In Tegel wurden im September 1.791.408 Passagiere registriert. Das sind 8,0% mehr als im Vorjahresmonat. Von Januar bis September wurden in Tegel 13.638.053 Passagiere abgefertigt (+ 7,7%).

Der passagierreichste Tag war der 28. September. An jenem Freitag wurden insgesamt 105.097 Fluggäste registriert, davon 76.987 in Tegel und 28.110 in Schönefeld.

Bei den Flugbewegungen belief sich die Zahl an beiden Flughäfen im September auf insgesamt 22.706 Starts und Landungen, ein Anstieg um 2,1% im Vergleich zum Vorjahresmonat. Im Zeitraum Januar bis September konnten Tegel und Schönefeld insgesamt 183.481 Flugbewegungen verzeichnen, ein leichtes Plus verglichen mit dem Vorjahreszeitraum (+0,1). Die beförderte Luftfracht stieg dabei im September um 28,4% auf 3.044 Tonnen an.

Die Monatswerte basieren auf vorläufigen Zahlen.

SpaceX Dragon dockt erfolgreich an Raumstation ISS an

Zum zweiten Mal in diesem Jahr ist eine SpaceX Dragon Raumsonde bei der Internationalen Raumstation ISS. Die Crew-Mitglieder der Expedition 33, Akihiko Hoshide und Sunita Williams, fingen die Dragon-Kapsel heute ein, befestigten sie an der Station und absolvierten damit eine kritische Phase der SpaceX CRS-1 genannten Nachschub Mission.

Akihiko Hoshide benutzte dazu den Roboterarm der Raumstation, um Dragon einzufangen und an das Modul Harmony zu führen, danach installierte Sunita Williams, Kommandant der Expedition 33, die Dragon-Kapsel am gemeinsamen Verbindungssück mit Harmony, sodass es dort für den für 18 Tage geplanten Aufenthalt an der Station verriegelt werden konnte.

Nach dem Andockmanöver sagte Kommandant Williams von der Nasa: „Sieht aus als ob wir den Drachen gezähmt haben.“ Das Einfangen der Kapsel war um 13:56 Uhr deutscher Zeit abgeschlossen, und um 18.03 Uhr hatte Dragon an der Raumstation angedockt.

„Dies ist ein großer Augenblick für diese Mission und für die kommerzielle Raumfahrt“, sagte SpaceX CEO und Chief Technical Officer Elon Musk. „Wir freuen uns dass Dragon jetzt bereit ist, seine Fracht an die Internationale Raumstation zuzustellen.“

Als nächstes wird die Besatzung der ISS den Druck in der Zwischenkammer zwischen der Station und Dragon angleichen und dann die Klappe öffnen, die zur vorderen Schottwand des Raumschiffs führt. Die Besatzung wird die Fracht der Dragon-Kapsel dann entladen, darunter Versorgungsgüter für die Besatzung, Ausrüstung für die Station, Experimente sowie einen ultra-kalt-Gefrierschrank zur Aufbewahrung wissenschaftlicher Proben.

Die Mission SpaceX CRS-1 ist die erste von mindestens zwölf Nachschubmissionen, welche SpaceX im Rahmen des von der Nasa mit 1,6 Mrd. Dollar finanzierten Service-Vertrages durchführt. Allein das SpaceX Dragon Raumschiff ist derzeit in der Lage, erhebliche Mengen an Fracht zur Station und auch wieder zurück zur Erde zu bringen.

Dragon wird voraussichtlich am 28. Oktober, erneut mit Fracht beladen, wieder von der Raumstation abdocken und dabei alte Geräte von der ISS und mehr als eine Tonne wissenschaftlicher Proben an Board haben. Noch am selben Tag wird die Kapsel im Pazifischen Ozean vor der Küste Südkaliforniens eintauchen und geborgen werden.

Turkish Airlines bestellt weitere 15 Airbus A330

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Airbus hat von der Fluggesellschaft Turkish Airlines einen Auftrag für weitere 15 Maschinen des Typs A330-300 und damit zum siebten mal Maschinen der A330-Familie erteilt. Zugleich ist es ihre 20. Bestellung bei Airbus. Das Flugzeug wird von der Turkish Airlines auf mittel-und Langstrecken ab dem Drehkreuz Istanbul betrieben eingesetzt.

 

Seit ihrer ersten Bestellung bei Airbus im Jahr 1984 betreibt Turkish Airlines jetzt 101 Airbus-Maschinen, 17 davon aus er A330-Familie.

"Die Effizienz, Zuverlässigkeit und Attraktivität für die Passagiere unserer eingesetzten A330 machen sie zu einem Eckpfeiler der Turkish Airlines auf Mittel-und Langstreckenflügen", sagte Dr. Temel Kotil, CEO der Turkish Airlines. "Die neue Bestellung wird uns ermöglichen, unsere Strategie des Wachstums und der Flottenerneuerung mit einem Flugzeug fortzusetzen, von dem wir wissen, dass sowohl zuverlässig als auch profitabel ist."

"Airbus und Turkish Airlines haben eine lange Geschichte der Partnerschaft, und wir sind stolz darauf, die 20. Bestellung gemeinsam zu feiern.", sagte John Leahy, Verkaufschef bei Airbus. "Die Effizienz, Zuverlässigkeit und der Komfort durch die A330 erfreut Kunden wie Passagiere weltweit und wird dies noch viele Jahre lang tun. "

Die Flugzeuge von Airbus haben neben einheitlichen Cockpits auch die Betriebsweise gemein, sodass die Fluggesellschaften ihre Piloten, das Kabinenpersonal und Wartungstechniker überall einsetzen können, was ihnen große Flexibilität und erhebliche Kosteneinsparungen ermöglicht. Als führender Flugzeughersteller bietet Airbus mit dem modernsten und umfassendsten Angebot von Verkehrsflugzeugen auf dem Markt Maschinen mit Kapazitäten von 100 bis mehr als 500 Sitzplätzen an.

Die A330-Familie bietet 250 bis 300 Sitzplätze und umfasst Frachter, VIP sowie militärische Transport- und Tanker-Varianten. Sie kann bisher mehr als 1.200 Bestellungen verzeichnen, rund 900 Flugzeuge von ca. 90 Betreibern sind weltweit im Einsatz. Seit Indienststellung der ursprünglichen Version des A330-300 ist seine sehr hohe wirtschaftliche Effizienz sein Markenzeichen. Dank der Einführung von zahlreichen Produktverbesserungen, bleibt es immer noch das kostengünstigste und leistungshägigste Flugzeug seiner Klasse, die Familie erreicht eine durchschnittliche Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit von über 99 Prozent.

 

„InfoGates“ am Airport München als innovatives System zur Passagierinfo und Wegeführung

In dem von der Flughafen München GmbH und der Deutsche Lufthansa AG gemeinsam betriebenen Terminal 2 des Münchner Flughafens kommen ab sofort die sogenannten „InfoGates“ zum Einsatz, die im Terminal 1 des Airports bereits erfolgreich eingeführt wurden. Am „InfoGate Counter“ wird der Besucher, der einen entsprechenden Knopf gedrückt hat, sofort mit einer Mitarbeiterin des Informationsdienstes verbunden.

Dabei sehen sich im Rahmen einer Videokonferenz beide Gesprächspartner in Lebensgröße und in Echtzeit auf den Bildschirmen. Sechs dieser „InfoGate Counter“ wurden im öf-fentlichen und nicht-öffentlichen Bereich von Terminal 2 nunmehr in Betrieb genommen. Dank der neuen, virtuellen InfoGate Counter sind jetzt auch in den Bereichen des Terminals verlässliche Informationen verfügbar, in denen es bisher kein Informations-angebot gab.

Neben den Geräten mit individuellem Service können Gäste des Flughafens auch zehn sogenannte InfoGate Stelen interaktiv nutzen. Hier kann der Nutzer per Touchscreen die ganze Bandbreite an Informationen über das Gastronomie-, Service- und Shopping-angebot am Flughafen abrufen. Unter anderem wird dem Gast auf einem computer-animierten Flughafenplan der schnellste Weg zu einem bestimmten Abfluggate, Shop oder Restaurant angezeigt. Das System berechnet die Länge des Weges sowie die ge-schätzte Gehzeit zum gewünschten Ziel (Gate, Shop etc.). Das Design der InfoGate Stelen wurde übrigens im vergangenen Jahr mit dem international renommierten „Good Design Award 2011“ ausgezeichnet.

Die hauseigene Entwicklung der Flughafen München GmbH stößt nach ihrer erfolgreichen Einführung in München auch international auf großes Interesse in der Airport-Welt. Die im Frühjahr dieses Jahres neu gegründete hundertprozentige Tochter – die InfoGate Information Systems GmbH – vermarktet das System weltweit. Weitere Informationen zum InfoGate System können auch online abgerufen werden.

Group-Airlines der Lufthansa steigern Zahl der beförderten Passagiere auf über 78 Millionen

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Die Fluggesellschaften der Lufthansa Group haben ihren Wachstumskurs bei den Passagierzahlen fortgesetzt: Von Januar bis September 2012 beförderten Lufthansa, SWISS und Austrian Airlines insgesamt 78,8 Millionen Fluggäste, ein Plus von 3,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Das Angebot steigerten die Group-Airlines um insgesamt 1,8 Prozent, den Absatz um 3,3 Prozent. Die Auslastung im Passagierverkehr verbesserte die Lufthansa Group für diesen Zeitraum konzernweit um 1,2 Prozent auf insgesamt 79,3 Prozent.

Die Lufthansa Passage hatte an der Zahl der beförderten Fluggäste einen Anteil von 57,2 Millionen. Damit entschieden sich in den ersten neun Monaten des Jahres 3,6 Prozent mehr Fluggäste für einen Flug mit Lufthansa als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Den stärksten Passagierzuwachs verbuchten die Verkehrsgebiete Nahost und Afrika und Europa, während Asien/Pazifik und Amerika bei der Zahl der beförderten Fluggäste auf dem Vorjahresniveau lagen. Das Angebot erhöhte Lufthansa – hauptsächlich durch den Einsatz größerer Flugzeuge – in den ersten drei Quartalen um insgesamt 1,6 Prozent. Gleichzeitig gelang es dem Unternehmen, mehr als die zusätzlich angebotenen Sitzkilometer zu verkaufen. Der Absatz erhöhte sich um 2,6 Prozent, so dass sich die Auslastung der Flugzeuge um 0,8 Prozentpunkte auf 78,7 Prozent verbesserte.

SWISS beförderte mit 12,9 Millionen Fluggästen, 3,9 Prozent mehr Passagiere als in den ersten neun Monaten des Vorjahres. Den Sitzladefaktor steigerte die Gesellschaft um 1,3 Prozentpunkte auf im Branchenvergleich hohe 82,8 Prozent. Mit Austrian Airlines flogen 8,8 Millionen Fluggäste, 2,1 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Auslastung ihrer Flugzeuge verbesserte die Gesellschaft um 3,5 Prozentpunkte auf 77,7 Prozent.

Das Aufkommen bei Lufthansa Cargo hat sich in den ersten drei Quartalen des Jahres mit 1,3 Millionen Tonnen beförderter Fracht und Post rückläufig entwickelt. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht dies einem Rückgang um 8,9 Prozent. Dennoch gelang es der Gesellschaft im Rahmen einer engen Kapazitätssteuerung, die Auslastung der Flugzeuge auf einem hohen Niveau von 69 Prozent zu halten.

Das wirtschaftliche Ergebnis des Lufthansa Konzerns für die ersten neun Monate 2012 wird am 31. Oktober 2012 veröffentlicht und ist an diesem Tag ab 7.30 Uhr online abrufbar.