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Airbus Americas ernennt Kit Johnson zum Customs Manager für Mobile

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Airbus Americas hat Christopher "Kit" Johnson zum neuen Customs Manager für die neue Assembly Line für die A320 Familie in Mobile, Alabama, ernannt. Johnson kam am 20. Mai zum Unternehmen und tritt an die zweite Stelle in der neuen Produktionsanlage des Flugzeugbauers.

In seiner Rolle verantwortet Johnson die Sicherung und Verbesserung der Zollangelegenheiten in den USA mit Fokus auf das Flugzeug-Montagewerk in Mobile, sowie die Implementierung der Zoll-Richtlinien in Zusammenarbeit mit den US-Behörden. Er gibt entsprechenden Vertretern und Fremdzulieferern Einblick in die Prozesse und gewährleistet entsprechende interne Kontrollprozesse und Vorgaben und arbeitet kontinuierlich an der Minimierung der Abgabenlast.

Johnson, ein lizensierter Zollmakler und zertifizierter Zoll-Experte, kommt von John S. James Co. bei Mercedes-Benz U.S. International, Inc. in Vance, Alabama, wo er Customs Group Manager und für Freihandelszonen zuständig war. Davor war er bei FedEx Trade Networks Transport & Brokerage, Inc. in Memphis, Tennessee, beschäftigt.

Johnson machte seinen Abschluss 2003 an der Universität von Memphis. Er wohnt mit seiner Familie in Tuscaloosa in Alabama, wird aber bald nach Mobile ziehen.

Airbus kündigte am 02. Juli 2012 den Bau eines Werkes für die Familie der A320-Flugzeuge in Mobile an. Der Spatenstich für das Werk fand im April 2013 statt, und der Hauptteil der Bauarbeiten beginnt noch diesen Sommer. Die Einstellung der Arbeitskräfte für die Flugzeugmontage wird im vierten Quartal 2013 beginnen und bis 2014 dauern.

Condor startet erweitertes Sommerangebot

Condor schaltet heute den Großteil der Flüge der Kurz- und Mittelstrecke für den Sommerflugplan 2014 zur Buchung frei. Damit können Reiselustige Flüge an die schönsten Ferienziele Europas von zehn deutschen Abflughäfen buchen. Einzelne Strecken folgen in den nächsten Wochen.

"Dass unser Sommerflugplan 2014 für die Kurz- und Mittelstrecke bereits buchbar ist, gibt unseren Kunden die Möglichkeit, ihren Sommerurlaub frühzeitig zu planen und die Condor Flüge mit attraktiven Frühbucherrabatten der Veranstalter zu kombinieren", erklärt Tammo Gause, Leiter Planung, Verkauf & Steuerung von Condor.

Die Flüge ab Leipzig/Halle nach Korfu soll es für einen one-way Komplettpreis ab 129,99 Euro oder von Köln/Bonn nach Antalya für einen one-way Komplettpreis ab 139,99 Euro geben.

Mehrere Frequenzerhöhungen

"Auch für den nächsten Sommer konnten wir unseren Gästen in ganz Deutschland ein ausgewogenes Flugprogramm zu den schönsten Ferienzielen in Spanien, Griechenland, Portugal, Kroatien, Nordafrika und der Türkei zusammenstellen und viele Frequenzen sogar erhöhen."

Condor verstärkt im Sommer 2014 besonders das Flugangebot ab Leipzig/Halle (LEJ). Lanzarote (ACE) auf den Kanaren, die Blumeninsel Madeira (FNC), das marokkanische Agadir (AGA) und Korfu (CFU) in Griechenland werden im Sommer 2014 neu nonstop angeflogen.

Paderborn-Angebot wird erweitert

Die beliebten Urlaubsziele Mallorca (PMI) und Antalya (AYT) können dann zudem täglich von Leipzig/Halle aus erreicht werden. Auch nach Heraklion (HER) auf Kreta kommt im Sommer 2014 ein dritter wöchentlicher Flug hinzu. Ab Köln/Bonn (CGN) gibt es einen zusätzlichen wöchentlichen Flug nach Antalya, so dass die türkische Küstenstadt im Sommer 2014 täglich ab der Domstadt angesteuert wird. Und auch für Paderborn sind umfangreiche Programmausweitungen geplant. Neben Frequenzausweitungen in bestehende Ziele wird Ibiza (IBZ) als neues Ziel ab Paderborn (PAD) angeboten.

Condors Flotte besteht aus 38 Flugzeugen: Zwölf Airbus A320, einem Airbus A321, dreizehn Boeing 757-300 und zwölf Boeing 767-300. Die Flugzeuge werden vom eigenen Technikbetrieb der Airline gewartet.

airberlin erweitert Aktivitäten im Kongress- und Veranstaltungssegment

Deutschlands zweitgrößte Fluggesellschaft hat ihre Expertise im Bereich MICE (Meetings, Incentive-Reisen, Congresse und Events) erweitert und hat ihre Angebote für die Kongress- und Veranstaltungsbranche unter dem Namen airberlin meeting & event solutions noch weiter individualisiert.

Zu den klassischen Gruppenreisen und Sonderchartern sind die Sternreisen (Reisen für mehrere Kleingruppen aus verschiedenen Abflugorten zu einem gemeinsamen Zielort) und ein eigenes Tarifprodukt in Form der airberlin Congress- und Eventraten für Veranstaltungen neu hinzugekommen.

Ebenfalls im Fokus des MICE-Ausbaus bei airberlin: die optimierte Zusammenarbeit mit den Messe- und Kongress-Veranstaltern. So stehen Teilnehmern von Großveranstaltungen die airberlin Event-Tickets mit Sonderkonditionen für die individuelle Anreise mit airberlin zum Veranstaltungsort zur Verfügung.

Optimal ergänzt wird das airberlin Angebot durch die Möglichkeit, jetzt auch bei den oneworld® Partnerairlines Event-Tickets zu buchen. "Mit diesem komplettierenden Element runden wir unser Angebot für die MICE-Branche auf globaler Ebene ab und machen unser MICE-Angebot künftig noch attraktiver", so Stefan Magiera, Vice President Corporate Sales bei airberlin.

airberlin meeting & event solutions richtet sich an Unternehmen, Reisebüros und Eventagenturen. Auf allen Flügen können zudem topbonus Meilen gesammelt werden.

Hangar voller Oldtimer am Tag der Luftfahrt in Paderborn-Lippstadt

Mehr als 20 Flughäfen und insgesamt rund 30 Unternehmen laden erstmals am 08. und 09. Juni 2013 zu einem gemeinsamen TAG DER LUFTFAHRT. Geboten werden unter anderem Aktivitäten rund ums Fliegen, Familienspaß für Groß und Klein sowie viel Wissenswertes über das Fliegen. Ins Leben gerufen wurde der erste "Tag der Luftfahrt" vom Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL) in Berlin, zu dessen Mitgliedern auch der Paderborn-Lippstadt Airport zählt.

Und als solch ein attraktives Ausflugsziel in der ostwestfälischen Region präsentiert sich der Paderborn-Lippstadt Airport im Rahmen dieser bundesweiten Aktion von 11:00 bis 18:00 Uhr. Geboten werden dann unter anderem kostenlose Flughafenführungen und Aktivitäten rund um den Quax-Hangar, der schon allein durch seine einzigartige Bauweise und seine Besucherterrasse mit faszinierendem Panoramablick auf die Start- und Landebahn zum Verweilen einlädt.

Oldtimer im Hangar oder im Flug beobachten

"Beflügelt" wird der Hangar auch durch seine Quax-Flieger, denn der "Quax-Verein zur Förderung von historischem Fluggerät e.V." ist hier zu Hause und beherbergt mittlerweile rund 20 historische, sehenswerte und größtenteils flugtaugliche Flieger. An diesen wird vor Ort geschraubt und, je nach Wetterlage, steigen die Oldtimer auch in die Luft.

Denn Besucher des ersten Tages der Luftfahrt am Paderborn-Lippstadt Airport können am Quax-Hangar den Mitgliedern des Vereins beim Schrauben, Basteln und Fliegen zuschauen. Darüber hinaus wird für das leibliche Wohl gesorgt und den kleinen Besuchern ein Programm am ersten Tag der Luftfahrt geboten.

Lufthansa half bei Graukranich-Wiederansiedlung

Gute Nachricht aus Großbritannien: Kranichschützern ist die Wiederansiedlung des grauen Kranichs auf der britischen Insel geglückt – mit tatkräftiger Unterstützung der Lufthansa Group. Seit mehr als 400 Jahren galten die majestätischen Großvögel in England als ausgestorben.

Bereits im Jahr 2010 flog Lufthansa im Rahmen des Wiederansiedlungs-Projekts Kranicheier von Brutpaaren aus dem Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin in Brandenburg in speziellen, luftverkehrserprobten Brutbehältern nach Großbritannien. Im Slimbridge Wetland Centre in Gloucestershire kümmerte man sich rund um die Uhr um die Brut und die anschließende Aufzucht der Jungvögel.

Kranichkostüm für Pfleger

Um diese so realistisch wie möglich zu gestalten, sorgten die Pfleger sogar in Kranich-Outfits für das Wohlergehen der Neuankömmlinge. Anschließend wurden die "Vögel des Glücks" in die Freiheit entlassen. Nun leben wieder mehr als 50 graue Kraniche im wilden Südwesten Englands. 16 von ihnen sind in der Nähe des Slimbridge Centres gesichtet worden. Mindestens zehn der weltweit 15 Kranicharten sind nach wie vor bedroht. Die Brut-, Rast- und Sammelplätze der Zugvögel konsequent zu schützen, ist der entscheidende Hebel zur nachhaltigen Stabilisierung der Bestände. Hierfür setzt sich die Lufthansa Group, die den Kranich im Wappen trägt, mit Nachdruck ein.

GPS-Anflug am Flughafen Zürich: Baubeginn für Bodenstation

Die Flughafen Zürich AG investiert vier Millionen Franken in eine GBAS-Bodenstation und unterstützt damit die Einführung modernster Anflugverfahren. Vertreter der Flughafen Zürich AG und des Technologiekonzerns Honeywell haben am 22. Mai 2013 den Vertrag für den Kauf und die Installation der Anlage, welche den GPS-Anflug präzisiert, unterzeichnet. Die Bauarbeiten beginnen voraussichtlich am 27. Mai 2013.

Mit der Investition von vier Millionen Franken bekräftigt die Flughafen Zürich AG die Rolle als führender Flughafen bei der Entwicklung und Einführung modernster satellitengestützter Flugverfahren. Seit März 2011 kann der Flughafen Zürich mittels satellitengestützter GPS-Technologie angeflogen werden. Das moderne Anflugverfahren leitet Flugzeuge von Norden auf die Piste 14.

Präzision des Signals wird verbessert – CDA in Zukunft

Durch die auf dem Flughafenareal platzierte GBAS-Bodenstation (Ground Based Augmentation System) wird die Präzision des GPS-Signals so erhöht, dass entsprechend ausgerüstete Flugzeuge zukünftig auch bei tiefliegenden Wolken oder bei schlechten Sichtverhältnissen mit der GPS-Technologie anfliegen können. Mit der Bodenstation wird die technische Voraussetzung geschaffen, in der Zukunft umwelt- und lärmoptimierte Verfahren, wie beispielsweise sogenannte kontinuierlich sinkende Präzisionsanflüge (Continuous Descent Approaches, CDA), einzuführen.

Der Bau der neuen GBAS-Anlage beginnt voraussichtlich am 27. Mai 2013. Sie wird, wie alle Navigationsanlagen in der Schweiz, durch Skyguide installiert und betrieben. Ab Herbst 2014 sollen im Rahmen einer einjährigen Monitoring-Phase erste Anflüge stattfinden; nach erfolgreichem Abschluss wird die Anlage anschließend für den regulären Betrieb zugelassen.

Effizienzsteigerung im Luftverkehr durch SESAR

Unter dem Projektnamen SESAR (Single European Sky ATM (Air Traffic Management) Research) arbeiten führende Vertreter europäischer Flugsicherungen, Flugzeughersteller, Flughafenbetreiber, Fluggesellschaften und Systemhersteller für die Luftfahrtindustrie Hand in Hand an der Modernisierung und Effizienz des europäischen Luftverkehrsmanagements. Die Flughafen Zürich AG beteiligt sich als Teil eines Flughafen-Konsortiums an SESAR und arbeitet in diesem Rahmen sowohl an der technischen Weiterentwicklung des GBAS als auch der Erarbeitung verfahrenstechnischer und regulatorischer Grundlagen mit.

Omegahab-Raumkapsel mit Mini-Ökosystem wieder gelandet

BION-M1, die unbemannte russische Rückkehrkapsel, ist am 19. Mai 2013 um 09:12 Uhr Ortszeit (12:12 Uhr MESZ) nach 30 Tagen im All mitten in einem Sonnenblumenfeld in Südrussland gelandet. Damit ging für die deutschen Wissenschaftler das vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) geförderte Mini-Ökosystem-Projekt "Omegahab" mit einem lachenden und einem weinenden Auge zu Ende.

Noch nie haben Tiere eine längere Zeitspanne alleine in einem höheren Orbit verbracht. Doch in 575 Kilometern Höhe gab es allerdings auch Verluste: Einige Bewohner des Mini-Aquariums haben die Weltraum-Reise leider nicht überlebt.

Lichtausfall im Aquarium – Kein Sauerstoff ohne Photosynthese

Nicht größer und schwerer als ein Getränkekasten ist das Mini-Ökosystem des "Omegahab"-Projekts, darin wurden einzellige Algen Euglena gracilis, auch Augentierchen genannt, die Wasserpflanze Hornblatt (Ceratophyllum demersum), 55 Buntbarsch-Larven (Oreochromis mossambicus), mexikanische Bachflohkrebse (Hyalella azteca) und einige Posthornschnecken (Biomphalaria glabrata) auf ihre Reise ins All geschickt.

Biologen und Zoologen der Universitäten Erlangen und Hohenheim haben das aus zwei Kammern bestehende, künstliche Mini-Ökosystem mit eigenem Nährstoff- und Gasaustausch entwickelt. In Schwerelosigkeit sollte dies als bioregeneratives Lebenserhaltungssystem funktionieren. Die Algen und das Hornblatt produzierten dabei den Sauerstoff für die Fische, Krebse und Schnecken. Das von den Tieren freigesetzte Kohlendioxid wiederum haben die Pflanzen in ihrer Photosynthese verwertet – ein geschlossener Kreislauf des Lebens in 575 Kilometern über der Erde.

"Damit dieser Kreislauf funktioniert, brauchen die Pflanzen Licht. Das gesamte System scheint bis zum zehnten Tag gut funktioniert zu haben. Dann fiel allerdings die LED-Beleuchtung aus. Dadurch gab es kein Licht im Aquarium mehr und somit auch keinen Sauerstoff für die Buntbarsche, Krebse und Schnecken", erklärt Markus Braun, Omegahab-Projektleiter im DLR Raumfahrtmanagement.

Simulation einens natürlichen Stoffkreislaufs

Vom Tod der tierischen "Omegahab"-Bewohner haben die Algen im Mini-Ökosystem profitiert. Nach dem Ausfall der tierischen Lebensformen haben sich die Euglenen stark vermehrt und ihre Lebensweise umgestellt. Sie haben von photoautotroph auf heterotroph umgeschaltet: Als das Ökosystem noch gut funktioniert hat, haben sich die Algen selbst ernährt. Sie haben ihre Biomasse unter Ausnutzung des Lichtes ausschließlich aus anorganischen Stoffen aufgebaut.

Nach dem Ausfall der Beleuchtung dienten dann die von den verendeten Fischlarven freigesetzten Nährstoffe den Algen als Nahrungsgrundlage. "Das sind spannende Ergebnisse für die deutschen Forscher. Außerdem stehen uns Videos von den Fischen und Algen zur Auswertung der Bewegungsmuster in Schwerelosigkeit zur Verfügung. Deswegen werten wir Omegahab nicht als Misserfolg. 30 Tage Weltraumaufenthalt für ein solch komplexes Mini-Ökosystem ist nun einmal eine sportliche Herausforderung. Immerhin haben wir für mindestens zehn Tage eine sehr gute Leistung der Anlage dokumentiert. Dass danach eine LED-Platine ausfällt, ist einfach Pech", berichtet Markus Braun.

Zelte aufgeschlagen zur direkten Probenentnahme

Die Forscher haben direkt nach der Landung der Raumkapsel ihre Proben für die physiologischen und molekularen Auswertungen entnommen. Das für die BION-Missionen zuständige Institut für Biomedizinische Probleme (IBMP) der Russischen Akademie der Wissenschaften in Moskau hat zum ersten Mal bei einer solchen Mission ein Zelt am Landeort aufgebaut, in dem die Wissenschaftler die Proben vor Ort entnehmen konnten.

Bereits um 10:35 Uhr Ortszeit hatten die deutschen Forscher "Omegahab" wieder zurück. Insgesamt verlief die BION-M1-Mission durchaus positiv: Die überwiegende Mehrzahl der Experimente ist erfolgreich verlaufen. Anders als seine BION-Vorgänger, die zwischen 1973 und 1996 als Forschungsplattformen im All dienten, konnte der auf biologische Experimente in Schwerelosigkeit spezialisierte Satellit, dank seiner Sonnensegel, die die internen Batterien wieder aufluden, länger und in einer größeren Höhe im Orbit bleiben.

Körperscanner für USA-Reisende am Flughafen Düsseldorf

Die Bundespolizei wird ab dem 22. Mai 2013 für die Sicherheitskontrolle an Fluggästen, die vom Flughafen Düsseldorf in die in die USA reisen, Körperscanner der neuen Generation einsetzen. Dies ist auch ein Ergebnis des erfolgreichen Einsatzes dieser Technik am Flughafen Frankfurt/Main.

Polizeioberrat Sven Mewes, Leiter der Bundespolizeiinspektion Flughafen Düsseldorf: "Unter dem Gesichtspunkt ständig steigender Anforderungen an die Sicherheit im Luftverkehr bewerten wir, die Bundespolizei, unsere Kontrollen und unsere Kontrollmaßnahmen ständig neu und verändern diese gegebenenfalls."

Körperscan freiwillig – keine realistischen Körperbilder

Die Kontrolle durch den Körperscanner ist für die Reisenden freiwillig. Alternativ können die Fluggäste am herkömmlichen manuellen Kontrollverfahren teilnehmen. Der Körperscanner gibt keine realistischen Körperbilder des Fluggastes wieder, sondern markiert ausschließlich an einem Piktogramm die am Körper nachzukontrollierenden Bereiche. Die Kontrollkraft kann dies auf einem Monitor erkennen. Es erfolgt keine Wiedergabe realistischer Körperbilder. Auch eine Unterscheidung zwischen Mann und Frau ist auf dem dargestellten Piktogramm nicht möglich.

"Die Körperscanner, die am Düsseldorfer Airport zum Einsatz kommen, sind Geräte der neuesten Generation. Die Technik ist hierbei soweit fortgeschritten, dass sie für eine weitere Verbesserung der Sicherheit sorgt, sich unkompliziert in die Prozesse bei der Fluggastkontrolle der USA-Passagiere integrieren lässt und dabei die Persönlichkeitsrechte aller Passagiere wahrt", betont Christoph Blume, Sprecher der Flughafengeschäftsführung.

Optimierte Software und sensibilisierte Darstellung

Die Geräte arbeiten mit aktiver Millimeterwellentechnologie, welche keine gesundheitlichen Auswirkungen hat. Körperscanner sind nach EU- Recht für die Luftsicherheitskontrollen zugelassen. Der nunmehr zum Einsatz kommende Körperscanner wurde kontinuierlich weiterentwickelt und arbeitet mit einer optimierten Software sowie mit einem verbesserten Detektions- und sensibilisierten Darstellungsverfahren. Die erreichten Verbesserungen der Leistungsfähigkeit ermöglichen den Einsatz dieser zukunftsweisenden Technologie im täglichen Einsatzbetrieb.

 

Airbus A330-300 für Oman Air

Oman Air, die nationale Fluggesellschaft des Sultanats Oman, hat drei A330-300 bei Airbus in Auftrag gegeben und vergrößert damit ihre A330-Flotte auf insgesamt zehn Airbus-Flugzeuge. Die Flugzeuge sollen auf Langstreckenverbindungen eingesetzt werden und sind für die komfortable Beförderung von knapp 300 Passagieren ausgelegt.

"Dank ihrer Effizienz, Zuverlässigkeit und Attraktivität für die Passagiere bildet unsere fliegende A330-Flotte bereits das Rückgrat im Langstreckensegment von Oman Air," sagte Wayne Pearce, CEO von Oman Air. "Dieser zusätzliche Auftrag wird uns die Fortführung unserer Wachstumsstrategie mit einem Flugzeugtyp ermöglichen, von dessen Zuverlässigkeit, Rentabilität und überaus hohen Passagierkomfort wir uns bereits überzeugen konnten."

"Wir sind sehr stolz darauf, dass wir unsere Partnerschaft mit Oman Air über unsere beliebten A330-300-Flugzeuge weiterentwickeln und vertiefen können", sagte John Leahy, Chief Operating Officer Customers von Airbus.

Airbus-Flugzeuge zeichnen sich durch ein Kommunalitätskonzept mit weitgehend identisch aufgebauten Cockpits und Betriebseigenschaften aus. So können Fluggesellschaften dafür den gleichen Pool von Piloten, Kabinenpersonal und Wartungstechnikern einsetzen, was ihnen große Einsatzflexibilität und erhebliche Kosteneinsparungen bringt.

Die Airbus A330-Familie umfasst neben Passagierflugzeugen mit 250 bis 300 Sitzen auch Frachtermodelle, VIP- und militärische Varianten (Transporter und Tanker). Airbus hat bereits über 1.200 Bestellungen für die A330-Familie verbucht. Rund 900 Flugzeuge dieser Familie fliegen bei mehr als 100 Betreibern weltweit. Dank der Einführung zahlreicher Produktverbesserungen ist sie auch weiterhin das wirtschaftlichste und leistungsfähigste Flugzeug in dieser Klasse und verzeichnet heute eine durchschnittliche Abflugzuverlässigkeit von über 99 Prozent.

Ägypten und Kanarische Inseln öfter von Leipzig/Halle aus erreichbar

SunExpress, ein Gemeinschaftsunternehmen von Lufthansa und Turkish Airlines, baut ihr Flugprogramm vom Flughafen Leipzig/Halle aus und verbindet von November 2013 bis Ende April 2014 mehrmals wöchentlich die sächsische Metropole mit Ägypten und den kanarischen Inseln. Auch stationiert die Airline eine Boeing am Flughafen.

Nonstop-Flüge nach Luxor, Hurghada, Sharm El Sheik und Marsa Alam sowie auf die Inseln Teneriffa, Fuerteventura, La Palma und Gran Canaria bieten Urlaubern eine abwechslungsreiche Palette an Zielen mit bequemer und schneller Anreise. Dazu stationiert SunExpress am Flughafen Leipzig/Halle eine Boeing 737-800 aus der deutschen Flotte. Die Flüge werden für den Veranstalterpartner FTI durchgeführt.

"Mit der Ankündigung eine Boeing 737-800 am Leipzig/Halle Airport zu stationieren und das Engagement weiter auszubauen, unterstreicht Sun Express die herausragende Bedeutung unseres Flughafens als Tor zu den beliebtesten Urlaubsregionen der Türkei, den Kanaren und Nordafrikas, das Fluggäste aus ganz Mitteldeutschland und darüber hinaus nutzen." betont Dierk Näther Geschäftsführer der Flughafen Leipzig/Halle GmbH.

SunExpress bringt Passagiere in der Wintersaison vom Flughafen Leipzig/Halle nonstop jeden Donnerstag nach Hurghada, samstags nach Sharm El Sheikh und sonntags nach Marsa Alam am Roten Meer. Hinzu kommt die Verbindung nach Luxor jeden Dienstag, von wo aus die meisten Nil-Kreuzfahrten starten. Ein Weiterflug mit SunExpress nach Taba auf die ägyptische Halbinsel Sinai, gelegen am Nordende des Golfs von Aqaba, ist ebenfalls möglich.

Gleich fünf kanarische Inseln bedient SunExpress ab November vom Flughafen Leipzig/Halle aus. Montags gibt es eine Verbindung nach Teneriffa, mittwochs nach Fuerteventura, am Freitag über La Palma nach Lanzarote und am Samstag nach Gran Canaria.

Zusätzlich führt die Fluggesellschaft in der Wintersaison regelmäßige Nonstop-Flüge nach Antalya durch. Bis zu dreimal wöchentlich können Passagiere an die Türkische Riviera reisen. Die Verbindung wird ebenfalls von Reiseveranstaltern genutzt, Tickets können aber auch als Einzelplätze gebucht werden.

EC225 und AS350 B3e-Hubschrauber für Chinas Stromtrassen

Chinas größter Hubschrauber-Betreiber für den Energiesektor, die State Grid General Aviation Company (SGGAC), hat eine EC225 und zwei AS350 B3e-Hubschrauber zur Unterstützung beim Aufbau des Stromnetzes des Landes sowie für neue Aufgabenbereiche des chinesischen Unternehmens bestellt.

Als hundertprozentige Tochtergesellschaft der State Grid Corporation of China, einer der weltweit größten Stromanbieter, erweitert die SGGAC den Umfang ihres Hubschrauber-Geschäfts mit Luftüberwachung, Rettungsdiensten, Personen- und Güterverkehr, Infrastruktur-Bauprojekten und wissenschaftlichen Experimenten.

Die jüngste Vereinbarung führt eine mehrjährige Zusammenarbeit fort, bei der Eurocopter sich zu einem der wichtigsten Lieferanten und Serviceanbieter für SGGAC entwickelt hat. So kam von Eurocopter eine AS350 B3, die bei der Fertigstellung des Qinghai-Tibet AC-DC-Interconnection-Projektes zum Einsatz kam und auf der Linie über die Hochebene einen Höhenrekord von 5.350 Metern bei Hubschrauber-gestützten Arbeiten an den Oberleitungen aufstellte.

SGGAC betreibt für Arbeiten an den Stromleitung seit letztem Jahr auch zwei Einheiten der AS350 B3e. Die zusätzliche Bestellung dieses Hubschraubertyps unterstreicht SGGACs Vertrauen in die außergewöhnliche Höhenleistung dieses Musters, was ein wichtiges Kriterium für die Stromleitungsarbeiten in Chinas landschaftlichen Gegebenheiten ist.

Eurocopter liefert die neu bestellten AS350 B3e an SGGAC für den Einsatz zur Stromtrassenüberwachung und für Transportaufgaben Ende dieses Jahres. Die Hubschrauber werden mit einer Klimaanlage und einer elektrischen Winde für bis zu 200 kg schwere Lasten ausgerüstet. Die EC225 erhält SGGAC im Jahr 2015 für Multi-Missions-Einsätze, darunter Arbeits- und Rettungsdienste.

Nischen-Angebote und weniger Strecken in der Low Cost-Luftfahrt

Anfang 2013 zeigt sich ein spürbarer Rückgang im Low Cost Segment des Luftverkehrs. Nur noch 423 Strecken in und ab Deutschland wurden in diesem Winter von den Billigfliegern bedient. Ein Negativrekord, der unter den Werten aus dem Krisenwinter 2009 liegt. Allerdings: Die Anzahl der angebotenen Low Cost Flüge bleibt weitgehend stabil und der Marktanteil stagniert bei 32 Prozent.

Kleine Airlines besetzen neue Nischen auf Strecken nach Osteuropa, in den Nahen Osten und nach Nordafrika. Aktuell gibt es Low Cost Angebote in 40 europäischen Ländern. Diese und weitere aktuelle Ergebnisse zur Entwicklung der Günstigflieger enthält der nun erschienene "Low Cost Monitor 1/2013" (LCM). Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) veröffentlicht den Bericht seit 2006 jeweils im Frühling und Herbst.

30 Verbindungen weggefallen

"Im vergangenen Winter haben wir einen Rückgang der Strecken um knapp sieben Prozent im innerdeutschen und grenzüberschreitenden Low Cost Verkehr festgestellt", sagt Studienleiter Dr. Peter Berster vom DLR-Institut für Flughafenwesen und Luftverkehr. "Das sind 30 Verbindungen weniger als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum".

Dabei gab es in den vergangenen Monaten Airlines, die vollständig aus dem Low Cost Markt ausgeschieden sind oder Insolvenz anmelden mussten. Beispiele sind bmibaby oder IcelandExpress, deren Strecken von der 2012 gegründeten WOW Air übernommen wurden.

Wachstum bei Low Cost-Flügen nach Afrika

Neue Verbindungen im Verkehr mit Deutschland knüpften außereuropäische Low Cost Carrier (LCC), wie etwa die Air Arabia Maroc mit einer Flugstrecke von Köln nach Nador an die marokkanische Mittelmeerküste. Günstige Flüge nach Nordafrika und in den Nahen Osten werden zunehmend angeboten. Insgesamt vereinen die sechs größten Low Cost Carrier (Air Berlin, Germanwings, Ryanair, Easyjet, Intersky, flybe) in diesem Winter 92 Prozent des LCC-Marktes auf sich. Mit rund 1.660 Starts pro Woche bietet das Low Cost Segment von Air Berlin das mit Abstand Größte Angebot in Deutschland, gefolgt von Germanwings mit 746 Starts.

"Interessant ist, dass Germanwings die Anzahl der Flüge stabil halten konnte und gleichzeitig die Strecken um rund zehn Prozent reduziert hat", ergänzt Berster. "Dagegen verringerte Ryanair seine Flüge um zehn Prozent auf nunmehr 343 pro Woche bei einem konstanten Streckennetz." Je nach Carrier lagen die über alle Strecken und Buchungszeiten ermittelten Durchschnittspreise zwischen 60 und 120 Euro brutto.

Berliner Flughäfen Spitze nach Passagierzahlen

Im Jahr 2012 nutzten auf den 26 internationalen und regionalen Verkehrsflughäfen in Deutschland über 64 Millionen Passagiere Billigflieger, was einem Anteil von knapp 32 Prozent bei insgesamt 201 Millionen Passagieren entspricht. "An den meisten deutschen Flughäfen wurden weniger Passagiere abgefertigt, während es unter anderem an den Flughäfen Berlin-Tegel, Stuttgart oder Bremen ein Plus gab", sagt Berster.

"Tegel hat vor allem noch einmal zugelegt, weil Germanwings von Schönefeld umgezogen ist." Insgesamt hatten die beiden Berliner Airports mit über acht Millionen Passagieren im deutschen Low Cost Verkehr das höchste Aufkommen.

Stagnation auch in Europa

Großbritannien bleibt europaweit das Land mit dem größten Billigflugangebot mit 6.840 Starts pro Woche. Auf Platz zwei folgt Italien (4.214 Starts). Spanien (3.761 Starts) sichert sich den dritten Rang, gefolgt von Deutschland (3.507 Starts). Ryanair verfügt weiterhin über die meisten Verbindungen in Europa und bleibt europäischer Marktführer.

1.500 Strecken nennt die irische Airline ihr Eigen und schafft es dabei auf rund 7.000 Flüge pro Woche. Ryanair kann auf stolze 23 Prozent Marktanteil verweisen. Easyjet schafft es immerhin noch auf 20 Prozent vor Flybe und Norwegian (rund sieben Prozent). Im vergangenen Winter schrumpfte der europäische LCC-Markt um rund drei Prozent zum Vorjahr.

Low Cost und traditioneller Linienflugbetrieb

Die Airlines gestalten ihr Low Cost Angebot oft sehr unterschiedlich. Dadurch lassen sich nur wenige eindeutige Abgrenzungskriterien für das Marktsegment Low Cost definieren: beispielsweise ein niedriger Preis und seine generelle Verfügbarkeit oder ein Direktvertrieb über das Internet.

Die Geschäftsmodelle einiger Low Cost Gesellschaften verschmelzen zudem mit denen traditioneller Airlines und erschweren die Zuordnung. Dies trifft besonders auf die Fluggesellschaft Air Berlin zu, die als Hybridcarrier neben dem Low Cost Segment auch traditionellen Linien- und Charterverkehr durchführt sowie Mitglied der Luftfahrtallianz Oneworld ist. Das Low Cost Segment der Berliner Fluggesellschaft ist weiter klar erkennbar und somit im Low Cost Monitor 1/2013 berücksichtigt.

Die genannten Ergebnisse der Studie basieren auf Daten einer Referenzwoche im Januar 2013.

USA-Special bei airberlin: Günstigere Tickets nach Nordamerika

airberlin setzt ein Programm mit günstigen Preisen für Fluggäste in die Vereinigten Staaten von Amerika auf. Das airberlin USA-Special gilt für Flugtickets nach Chicago, Los Angeles, Miami und New York im Buchungszeitraum vom 22. bis 28. Mai 2013. Für die Destinationen gelten auch bestimmte, unterschiedliche Reisezeiträume.

Von Berlin und Düsseldorf gibt es für den Reisezeitraum vom 01. Oktober bis 13. Dezember 2013 den Hin- und Rückflug nach New York (JFK) bereits ab 479 Euro. Alle, denen es im Big Apple zu trubelig ist, können das Mietwagenangebot der airberlin Partner Alamo und Hertz nutzen und die USA auf dem Highway entdecken. Bei Alamo ist die erste Tankfüllung inklusive.

Von Berlin und Düsseldorf nach Los Angeles und zurück zu fliegen, ist im Reisezeitraum vom 16. August bis 23. Oktober 2013 bereits ab 669 Euro möglich. Auch in der Stadt der Engel können Fluggäste die Mietwagenangebote von Alamo und Hertz nutzen.

Weitere günstige USA-Angebote gibt es von Düsseldorf und Berlin nach Miami ab 559 Euro und von Berlin nach Chicago ab 479 Euro für Hin- und Rückflüge im Reisezeitraum 01. Oktober bis 13. Dezember 2013.

An den Flughäfen Chicago, Los Angeles, Miami und New York (JFK) gibt es für airberlin-Passagiere die Möglichkeit, über das Codeshare-Abkommen mit dem oneworld® Partner American Airlines, 57 weitere Anschlussziele in Nordamerika anzusteuern. Auf allen airberlin Langstreckenflügen in die USA haben Fluggäste die Wahl zwischen einer Economy Class mit Inseat Entertainment-System oder einer modernen Business Class. Die Preise verstehen sich inklusive Steuern, Gebühren und topbonus Meilen.

C4you neuer Airbus-Support für Corporate-Jet-Kunden

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Airbus richtet ein neues Kundenbetreuungszentrum mit dem Namen "C4you" – Corporate Jet Customer Care Centre – ein, das Privatjet-Kunden einen eigenen Zugang zu Experten bietet. Kunden können dort aus einer Hand technische Beratung zu ihrem Flugzeug und seiner Kabinenausstattung anfordern und von eigens geschnürten Servicepaketen wie Maßnahmen für die Implementierung von Service Bulletins (SBs) profitieren.

Den Kunden kommen dabei mehrere Jahrzehnte Erfahrung eines Teams von vier Spezialisten im Airbus Airtac-Center in Toulouse zugute, das durch Außendienstmitarbeiter in Asien und im Nahen Osten ergänzt wird. Airtac bietet dabei Unterstützung für Flugzeuge am Boden, rund um die Uhr und in aller Welt.

Firmenjets absolvieren nicht nur weniger Flugstunden als Verkehrsflugzeuge, sondern werden im Vergleich zu Airlines, die üblicherweise durch Abteilungen für Wartung und Technik unterstützt werden, von üblicherweise kleinen Teams geflogen. Hier besteht also die Notwendigkeit, zusätzliche Unterstützung als Ergänzung zur technischen Beratung, Schulung und Ersatzteilversorgung bereitzustellen.

Besondere Leistungen für Wartung und Ersatzteile

Der neue C4you-Service umfasst neben der maßgeschneiderten Unterstützung, die Airbus bereits für seine Privatjet-Kunden bereitstellt, auch Leistungen wie einen dedizierten Customer Support Director, Wartungsprogramme bei geringer Auslastung und Flight Hour Services (FHS), also einen auf Flugstunden basierenden Ersatzteilversorgungsservice.

Dieses Angebot soll dazu beitragen, dass Kunden und Betreiber den größten Nutzen aus ihren Airbus-Flugzeugen ziehen, und einen effizienten und sicheren Betrieb ihrer Flugzeuge überall auf der Welt sicherstellen.

Mehr Treibstofftanks für Interkontinentalflüge

Airbus Corporate Jets basieren auf den gleichen Zellen und Triebwerken wie die weltweit modernste Familie von Verkehrsflugzeugen, von denen sie abgeleitet sind. Sie unterscheiden sich hauptsächlich durch Ausstattungsmerkmale wie individuelle Kabinenausstattung und bei den Sonderausführungen der A320-Familie durch Leistungsmerkmale wie zusätzliche Treibstofftanks zur Erhöhung der Reichweite bis hin zu Interkontinentalflügen, integrierte Fluggasttreppen für mehr Unabhängigkeit auf Flughäfen und eine umfassendere Grundausstattung.

Airbus Corporate Jet-Kunden profitieren somit von der bewährten Zuverlässigkeit eines Flugzeugs, das für die hohen Anforderungen des Liniendienstes ausgelegt ist, und von der Tatsache, dass sie an fast jedem Ort der Welt niemals weit von den Schulungs- und Wartungseinrichtungen anderer Betreiber entfernt sind.

Airbus hat für seine Corporate Jets bisher mehr als 170 Bestellungen entgegen genommen. Sie fliegen heute auf allen Kontinenten, einschließlich der Antarktis.

ESA-Astronaut Timothy Peake wird erster Brite auf der ISS

ESA-Generaldirektor Jean-Jacques Dordain hat heute den am Freitag, den 17. Mai von der Multilateralen Mannschaftseinsatzgruppe gefassten Beschluss bekanntgegeben, seinem Vorschlag für einen Flug des ESA-Astronauten Timothy Peake zur Internationalen Raumstation (ISS) im Jahr 2015 zuzustimmen.

„Bei der Einstellung der sechs neuen ESA-Astronauten im Mai 2009 hatte ich versprochen, für jeden von ihnen Fluggelegenheiten zu sichern. Dank der Beschlüsse der Mitgliedstaaten auf der Ministerratstagung im November letzten Jahres sind wir in der Lage, unsere Zusage zu erfüllen, bis Ende 2017 alle sechs ins All zu schicken“, verkündet Dordain.

„Die drei ersten Astronauten wurden bereits für ihre Missionen ernannt. Ich freue mich, heute bekanntgeben zu können, dass nun auch Timothy Peake an einer Mission zur Internationalen Raumstation teilnehmen wird. Die beiden verbleibenden Astronauten, Andreas Mogensen und Thomas Pesquet, werden vor Mitte 2015 ihre Ernennungen für Flüge spätestens im Jahr 2017 erhalten.“ So Dordain.

Peake wird erster Brite auf der ISS

Timothy Peake wird 2015 für sechs Monate den „Expedition“-Mannschaften Nr. 46 und 47 angehören und als erster Brite auf der ISS leben und arbeiten. Sein Flug wird der achte Langzeitaufenthalt eines ESA-Astronauten sein. Derzeit bereitet sich Peakes italienischer Kollege Luca Parmitano auf seinen Start zur ISS am 28. Mai vor. Peakes Mission findet nach den Flügen von Alexander Gerst und Samantha Christoforetti statt, die beide für 2014 geplant sind.

„Die große Zahl der an ESA-Astronauten vergebenen Missionen spiegelt den Stellenwert von Europas Astronauten und der Ausbildung im Europäischen Astronautenzentrum wider“ meint Thomas Reiter, der Direktor der ESA für bemannte Raumfahrt und Betrieb.

Höhlentraining als Vorbereitung

Peake wurde 2009 zum Botschafter des Vereinigten Königreichs für wissenschaftliche und raumfahrtbezogene Laufbahnen ernannt. Mit der Raumfahrtagentur des Vereinigten Königreichs arbeitet er an der Entwicklung des Schwerelosigkeitsforschungsprogramms seines Landes.

Nach Abschluss seiner Astronautengrundausbildung im November 2010 setzte er seine Ausbildungstätigkeiten fort, um seine Kenntnisse auf dem Gebiet der Schwerelosigkeit, darunter das Arbeiten in Raumanzügen, und sein Wissen über die verschiedenen Module der ISS zu erweitern. 2011 nahm Peake am internationalen Höhlentraining der ESA teil, bei dem während eines einwöchigen Aufenthalts unter der Erde ohne Kontakt zur Außenwelt die Weltraumexploration simuliert wurde.

2012 verbrachte er knapp zwei Wochen in einer Unterwasserstation vor der Küste Floridas als Teil des NASA-Missionsbetriebs in extremen Umgebungen (NEEMO), ein Prüfstand für Weltraumexplorationstechnologien. Schwerpunkte des Lehrgangs waren die Erforschung von Asteroiden einschließlich Verzögerungen in der Kommunikation mit der Bodenkontrolle sowie Arbeiten an einem simulierten Asteroiden.

Hubschrauber-Testpilot beginnt mit Missionsaubildung

Peake, ein ehemaliger Hubschraubertestpilot und Oberst der britischen Armee, ist begeistert über seine Ernennung: „Ich freue mich, für eine Langzeitmission auf der Internationalen Raumstation vorgeschlagen worden zu sein. Dies ist eine weitere wichtige Mission für Europa und darüber hinaus eine hervorragende Gelegenheit für europäische Wissenschaftler, Unternehmer und Bildungsbeauftragte, Nutzen aus der Schwerelosigkeitsforschung zu ziehen“, erklärte er und fügte hinzu: „Seit meinem Eintritt in das Europäische Astronautenkorps im Jahr 2009 bereite ich mich auf einen Einsatz auf der Station vor, und ich bin den Bodenunterstützungsteams, die es uns ermöglichen, über die bemannte Raumfahrt und die Exploration die Grenzen des Wissens zu erweitern, sehr dankbar.“

Vom Europäischen Astronautenzentrum in Köln aus wird Peake nun seine Missionsausbildung mit den ISS-Partnern in Angriff nehmen. Auf dem Programm dieser Ausbildung stehen Aufenthalte im Johnson Space Center der NASA in Houston, in der Sternenstadt bei Moskau sowie in Japan und in Kanada.

Flughafen Wien steigert Umsatz trotz Passagierrückgangs

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Die Flughafen Wien AG berichtet ihr wirtschaftliches Ergebnis zum ersten Quartal 2013. Demnach war der Wiener Flughafen wie andere europäische Flughäfen von negativen externen Faktoren betroffen, erzielte aber im ersten Quartal 2013 trotz leicht rückläufiger Passagierzahlen (-1,7 Prozent) und trotz eines Extremwinters ein deutliches Umsatzplus (4,9 Prozent).

Aufgrund eines stabilen EBITDA von 48,6 Mio. Euro (Q1/2012: 49,8 Mio. Euro) konnte die Nettoverschuldung um 30,6 Mio. Euro auf 698,0 Mio. Euro weiter deutlich reduziert werden. Der Free-Cash-Flow betrug 30,6 Mio. Euro.

Die gegenüber Q1/2012 erstmalige planmäßige Abschreibung für den Check-in 3 reduzierte erwartungsgemäß das Quartals-EBIT auf 18,1 Mio. Euro (-40,5 Prozent), das Periodenergebnis lag bei 9,5 Mio. Euro. Trotz einer nunmehr reduzierten Passagierprognose bekräftigt die Flughafen Wien AG ausdrücklich die bisherigen Finanzziele für das Gesamtjahr 2013. Demnach sollen für 2013 die Umsätze über 625 Mio. Euro, das EBITDA über 230 Mio. Euro und der Periodenüberschuss über 65 Mio. Euro liegen.

Mehraufwand durch Extremwinter

Belastet wurde die Ergebnisentwicklung in den ersten drei Monaten vor allem durch erhöhte Aufwendungen bei Enteisungen von Pisten und Vorfeld durch die extremen winterlichen Verhältnisse, durch den im Vergleich zum Vorjahreszeitraum gestiegenen Betriebsaufwand aufgrund der Inbetriebnahme von Check-in 3 sowie durch erhöhte Personalaufwendungen aufgrund der nachwirkenden kollektivvertraglichen Erhöhungen vom Mai 2012 und des höheren Personaleinsatzes im Winterdienst.

"Trotz schwieriger Rahmenbedingungen und negativer externer Einflüsse im ersten Quartal sind wir für den Geschäftsverlauf des Gesamtjahres weiterhin optimistisch und halten an unserer bekannten Ergebniseinschätzung fest. Aus heutiger Sicht ist mit einem Nettoergebnis für das Jahr 2013 von über 65 Mio. Euro und einer weiteren Reduktion der Nettoverschuldung zu rechnen. Um dieses herausfordernde Ziel zu erreichen, haben die Steigerung der Produktivität und nachhaltige Kostenreduktion weiterhin höchste Priorität", kommentiert Dr. Günther Ofner, Vorstand (CFO) der Flughafen Wien AG die Zwischenbilanz.

"Die harten winterlichen Verhältnisse in Europa und Österreich, externe Einflüsse durch Streiks sowie der im Vergleich zum Vorjahr fehlende Schalttag im Februar 2013 haben die Verkehrsentwicklung am Flughafen Wien im ersten Quartal wesentlich beeinflusst. Auch die Verlagerung der Kapazitäten hin zum Einsatz größerer Flugzeugtypen wirken sich auf die Flugbewegungen aus. Vor diesem Hintergrund adaptieren wir unsere Prognose für die Verkehrsentwicklung für das Jahr 2013. Wir erwarten ein um plus/minus ein Prozent verändertes Passagieraufkommen bei einem Rückgang der Flugbewegungen von vier bis sechs Prozent und einem leichten Rückgang des Höchstabfluggewichtes (MTOW)", gibt Mag. Julian Jäger, Vorstand (COO) der Flughafen Wien AG, bekannt.

Schnee für fünf Monate im Februar

Die starken Schneefälle in den Wintermonaten 2012/13 stellten den Betrieb am Flughafen Wien vor beträchtliche Herausforderungen. Während die durchschnittliche monatliche Schneemenge rund 17 cm beträgt, fielen im ersten Quartal 2013 rund 180 cm Schnee am Flughafen Wien. Alleine im Februar 2013 sind rund 82 cm Schnee gefallen, was in etwa einer gesamten Wintersaison über fünf Monate entspricht. Mit über 100 Winterdiensteinsätzen war dieser Winter einer der härtesten der vergangenen Jahre.

Passagierrückgang gesamt um 1,7 Prozent

Nicht zuletzt durch die harten winterlichen Verhältnisse und die damit verbundenen Einschränkungen im europaweiten Flugverkehr verzeichnete der Flughafen Wien im ersten Quartal 2013 einen Rückgang um 1,7 Prozent auf 4.411.228 Passagiere. Die Zahl der Transferpassagiere sank um 5,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Das Passagieraufkommen nach Osteuropa blieb mit minus 0,1 Prozent im ersten Quartal 2013 weitgehend stabil, jenes nach Westeuropa verzeichnete mit minus 1,5 Prozent einen leichten Rückgang. Zuwächse beim Passagieraufkommen verzeichnete der Nahe und Mittlere Osten mit einem Plus von 2,9 Prozent und Afrika mit einem Anstieg um 12,6 Prozent. Der Verkehr in den Fernen Osten ging um 12,7 Prozent zurück.

Der Anteil der Austrian Airlines Group am Gesamtpassagieraufkommen betrug von Januar bis März 2013 49,2 Prozent nach 49,4 Prozent im Vergleichszeitraum des Vorjahres. In dieser Zeit verzeichnete die Austrian Airlines Gruppe einen Passagierrückgang um 2,1 Prozent. Auch die Passagierzahlen von NIKI sanken im ersten Quartal 2013 um 11,8 Prozent, ihr Anteil am Gesamtpassagieraufkommen am Flughafen Wien lag bei 9,2 Prozent nach 10,3 Prozent im Vergleichszeitraum des Vorjahres.

Stärker als die Passagierzahlen nahmen die Flugbewegungen mit einem Rückgang von 7,1 Prozent auf 52.226 Bewegungen ab. Daraus ergibt sich ein deutlich verbesserter Sitzladefaktor von 69,0 Prozent nach 65,3 Prozent im ersten Quartal des Vorjahres. Dadurch und durch einen Rückgang bei Frachtflügen reduzierte sich das Höchstabfluggewicht (MTOW) um 6,0 Prozent auf 1.750.592 Tonnen. Das Frachtvolumen (Luftfracht und Trucking) sank um 8,0 Prozent auf 60.036 Tonnen.

Umsatzentwicklung nach Segmenten

Die Umsätze des Segments Airports stiegen in den ersten drei Monaten im Vergleich zum ersten Quartal 2012 um 3,0 Mio. Euro bzw. 4,6 Prozent auf 68,7 Mio. Euro Das Segment Handling verzeichnete einen Anstieg der Umsatzerlöse um 4,8 Prozent auf 42,7 Mio. Euro Das Segment Retail & Properties erzielte ein Plus von 4,3 Prozent auf 30,0 Mio. Euro. Die Umsätze des sonstigen Segments stiegen um 17,3 Prozent auf 4,4 Mio. Euro.

Verkehrsergebnisse im Detail

  April 2013 Verändg. in % Januar bis April 2013 Verändg. in %
Passagiere 1.796.645 -4,9 6.207.873 -2,6
Transferpassagiere 522.540 -10,5 1.880.948 -7,0
Lokalpassagiere 1.272.199 -2,3 4.321.030 -0,4
Maximum Take Off Weight (in Tonnen) 649.157 -6,0 2.399.749 -6,0
Flugbewegungen (an und ab) 19.285 -6,3 71.511 -6,9
Cargo in Tonnen (Luftfracht und Trucking) 21.378 -5,9 81.414 -7,5

Investitionen von 115 Mio. Euro für 2013

Von den insgesamt 6,5 Mio. Euro Investitionen im ersten Quartal 2013 entfielen 1,8 Mio. Euro auf den Ausbau eines Speditionsgebäudes am Standort und 1,4 Mio. Euro auf die Sanierung der Piste 16/34. Für das Gesamtjahr 2013 werden Investitionen von maximal 115 Mio. Euro erwartet.

Verkehrsentwicklung in Wien für April 2013

Die Anzahl der abgefertigten Passagiere sank im April 2013 im Vergleich zum April 2012 um 4,9 Prozent auf insgesamt 1.796.645 Fluggäste. Ausschlaggebend für diese Entwicklung waren vor allem Kapazitätsreduktionen bei den Fluglinien, beispielsweise durch die Montage neuer Sitze in den Langstreckenflugzeugen der Austrian Airlines Group, die sich auch in rückläufigen Flugbewegungen und reduziertem Höchstabfluggewicht niederschlagen sowie die Tatsache, dass Ostern im Jahr 2013 auf den Monat März gefallen ist.

Die Verkehrszahlen für den April 2013 sind bereits in die aktualisierte Jahresprognose der Flughafen Wien AG eingeflossen. Die Flugbewegungen verzeichneten einen Rückgang von 6,3 Prozent, das Höchstabfluggewicht (Maximum Take Off Weight) sank um 6,0 Prozent und das Frachtaufkommen reduzierte sich um 5,9 Prozent. Bei den Transferpassagieren verzeichnete der Flughafen Wien im April 2013 einen Rückgang von 10,5 Prozent gegenüber dem April 2012.

Die Anzahl der Lokalpassagiere ist im selben Zeitraum um 2,3 Prozent gesunken. Osteuropa verzeichnete bei den Passagierzahlen im Vergleich zum April 2012 ein Minus von 6,4 Prozent. Die Anzahl der Passagiere nach Westeuropa sank um 2,4 Prozent. Der Nahe und Mittlere Osten verzeichnete im April 2013 einen Passagierrückgang von 15,3 Prozent.

Konzernzwischenabschluss bis zum 31. März 2013

In 1.000 Euro 1–3/2013 1–3/2012 Veränd. in %
Umsatzerlöse 145.887,5 139.039,0 4,9
Sonstige betriebliche Erträge 5.581,1 4.529,0 23,2
Betriebsleistung 151.468,6 143.567,9 5,5
Aufwendungen für Material und bezogene Leistungen -17.388,4 -11.821,5 47,1
Personalaufwand -63.122,5 -60.145,5 4,9
Sonstige betriebliche Aufwendungen -22.327,7 -21.806,5 2,4
Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) 48.629,9 49.794,5 -2,3
Planmäßige Abschreibungen -30.526,7 -16.800,5 81,7
Wertminderungen 0,0 -2.548,3 -100,0
Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) 18.103,2 30.445,7 -40,5
Beteiligungsergebnis ohne at-Equity-Unternehmen 0,0 72,9 -100,0
Zinsertrag 572,5 722,2 -20,7
Zinsaufwand -6.847,2 -3.395,0 101,7
Sonstiges Finanzergebnis 0,0 10,0 -100,0
Finanzergebnis ohne at-Equity-Unternehmen -6.274,7 -2.589,9 142,3
Anteilige Periodenergebnisse at-Equity-Unternehmen 295,3 203,6 45,0
Finanzergebnis -5.979,4 -2.386,3 150,6
Ergebnis vor Ertragsteuern (EBT) 12.123,8 28.059,4 -56,8
Ertragsteuern -2.612,0 -6.480,9 -59,7
Periodenergebnis 9.511,8 21.578,5 -55,9
Davon entfallend auf
Gesellschafter der Muttergesellschaft 9.513,1 21.579,7 -55,9
Nicht beherrschende Anteile -1,3 -1,2 8,8
Ergebnis je Aktie in € unverwässert/verwässert 0,45 1,03 -56,3

 

Lufthansa startet Nonstop von MUC nach Vancouver

Lufthansa erweitert ihr Langstreckenangebot an ihrem Münchner Drehkreuz und bietet ab sofort einen Nonstop-Flug von München nach Vancouver an. Die neue Verbindung in die größte Stadt British Columbias wird bis Anfang Oktober 2013 täglich unter der Flugnummer LH 476 mit einem Airbus A330 angeboten.

Die neue Verbindung ergänzt damit den täglichen Flug von Frankfurt in die kanadische Metropole am Pazifik. "Wir freuen uns, unseren Kunden ein weiteres Ziel in Nordamerika anbieten zu können. Vancouver ist nicht nur für Geschäftsreisende, sondern auch für Urlauber eine attraktive Destination", sagt Thomas Klühr, Mitglied des Lufthansa Passagevorstandes München & Direct Services. Insgesamt fliegt Lufthansa im Sommer zehn nordamerikanische Metropolen ab München an.

Boeings Business Jet BBJ 3 erstmals auf der EBACE 2013 gezeigt

Boeing Business Jets (BBJ) zeigt dieses Jahr erstmals einen BBJ 3 auf der European Business Aviation Conference and Exhibition (EBACE) in Genf. Das Flugzeug, das auf der 737-900ER basiert, wurde mit dem standardmäßigen VIP Interieur von der Jet Aviation in Basel, Schweiz, ausgestattet.

Seit 1978 hat die Jet Aviation die Innenräume von zwei Dutzend gewerblichen und privaten Boeing-Flugzeugen ausgestattet. Der gezeigte BBJ 3 steht derzeit zum Verkauf, sodass das Äußere des Flugzeugs noch "grün" bzw. unlackiert ist, und auf eine vom neuen Kunden ausgewählte Lackierung wartet.

Mehr Reichweite und höherer Kabinendruck

Die Reichweite des BBJ 3 übersteigt die anderer Business-Jets seiner Klasse. Er kann 4.900 nautische Meilen zurücklegen, und damit mehr als 1.500 nautische Meilen (3 Stunden) weiter fliegen als seine direkten Konkurrenten.

"Unsere Kunden verlangen Flugzeuge mit großer Leistungsfähigkeit, um damit Geschäfte auf der ganzen Welt zu erledigen." sagte Kapitän Steve Taylor, President der Boeing Business Jets. "Der Reichweite-Vorteil der BBJ 3 ist der Grund, weshalb er sich im Vergleich zu seinen direkten Konkurrenz mit einem Verhältnis von sieben zu eins so gut verkauft." So Taylor.

Der BBJ 3 erschafft auch ein niedrigeres Höhenniveau in der Kabine, er erzeugt einen Kabinendruck wie in 2.200 Metern Höhe anstatt 2.700 Metern wie bei anderen Business-Jets. Dies ermöglicht den Passagieren, entspannter zu reisen und ohne ein Gefühl von Jetlag am Ziel anzukommen.

Handarbeit und Bad mit Dusche für Komfort

Die Kabinenausstattung kommt mit hellem, hochglänzenden Holz und mit handgeschreinerten Elementen im Eingangsbereich. Sie verfügt über einen großen Aufenthaltsraum, einen kleineren Bereich fürs Personal, ein Esszimmer und ein Schlafzimmer mit einem Queen-Size-Bett sowie ein Bad mit Dusche.

Der zur Schau gestellte BBJ 3 kann 38 Passagiere und acht Besatzungsmitglieder aufnehmen. Er hat einen großen Frachtbereich, der 230 Gepäckstücke fasst.

Bisher wurden sieben BBJ 3 bestellt. Drei sind in der Fertigstellung, vier sind im Dienst. Das nächste Flugzeug wird voraussichtlich am 01. Juni in Betrieb gehen.

Kolbenfresser nach Start – C22 Ultraleichtflugzeug stürzt ab

Am Unfalltag startete das Ultraleichtflugzeug (UL) gegen 14:05 Uhr vom UL-Fluggelände Reiskirchen zu einem Ausbildungsflug. An Bord befanden sich der Fluglehrer und ein Flugschüler, der auch Miteigentümer des ULs war. Der Start erfolgte auf der Graspiste 22. Augenzeugen berichteten zuvor von einer Betankung aus einem Kanister durch den Flugschüler und einer anschließend durchgeführten Vorflugkontrolle.

Identifikation

  • Art des Ereignisses: Unfall
  • Datum: 12. September 2010
  • Ort: Ettinghausen
  • Luftfahrzeug: Ultraleichtflugzeug
  • Hersteller / Muster: Comco GmbH / Ikarus C22
  • Personenschaden: Fluglehrer schwer verletzt
  • Flugschüler leicht verletzt
  • Sachschaden: Luftfahrzeug schwer beschädigt
  • Drittschaden: Flurschaden
  • Informationsquelle: Untersuchung durch BFU
  • Aktenzeichen: BFU 3X133-10

Ereignisse und Flugverlauf

Beide Insassen gaben übereinstimmend an, dass es nach dem Start in ca. 60 – 70 m Höhe über Grund während des Steigfluges im Querabflug zu einem Leistungsverlust und anschließenden Triebwerkausfall gekommen sei.

Der Fluglehrer gab an, die Steuerung übernommen zu haben, um eine Notlandung östlich des Flugplatzes auf einem Acker durchzuführen. Aufgrund der verbliebenen Höhe sei es ihm nicht gelungen, genügend Geschwindigkeit aufzubauen, um ein Abfangmanöver einzuleiten. Das UL sei mit dem Bugrad zuerst hart auf dem Boden aufgekommen und habe sich dann überschlagen. Der Fluglehrer wurde beim Aufprall auf dem Acker schwer verletzt. Er wurde von dem leicht verletzten Flugschüler geborgen.

Angaben zu Personen

Der 69-jährige Fluglehrer war seit 1992 im Besitz eines Luftfahrerscheins für Luftsportgeräteführer, gültig bis 15.04.2012, ausgestellt vom Luftsportgeräte-Büro im Deutschen Aero Club e.V. (DAeC), mit der Berechtigung für Passagierflug und Ausbildung von Luftsportgeräteführern, gültig bis 15.04.2013. Seine Gesamtflugerfahrung betrug ca. 1.500 Stunden. Das Tauglichkeitszeugnis Klasse 2 war mit der Auflage eine Sehhilfe zu tragen (VML) bis zum 16.03.2011 gültig. Der Fluglehrer war Referent für Ultraleichtflug im Hessischen Luftsportbund e.V. und Landesausbildungsleiter für UL. Er hatte als Prüfer Klasse 5 die Nachprüfungen am betroffenen Ultraleichtflugzeug vorgenommen.

Der 50-jährige Flugschüler war seit dem 16.09.2009 in Ausbildung im Ausbildungsbetrieb des Hessischen Luftsportbundes e.V. gemeldet. Seine Gesamtflugzeit betrug ca. sechs Stunden. Das Tauglichkeitszeugnis Klasse 2 war mit der Auflage eine Sehhilfe zu tragen (VML) bis zum 20.10.2010 gültig.

Angaben zum Luftfahrzeug

Das Ultraleichtflugzeug Ikarus C 22 ist ein dreiachsgesteuerter abgestrebter Hochdecker mit bespanntem Aluminium-Rohrrahmen. Es hat eine Mittelsteuerung und zwei nebeneinanderliegende Sitze.

  • Hersteller: Comco GmbH
  • Muster: Ikarus C22
  • Werknummer: 9209-3431
  • Baujahr: 1992
  • MTOM: 400 kg
  • Triebwerk: Rotax 582
  • Werknummer: 4017148
  • Betriebsstunden: 652 Stunden
  • Rettungsgerät: Rescue 450S

Das Ultraleichtflugzeug war in Deutschland zum Verkehr zugelassen und befand sich seit 2009 im Besitz einer Haltergemeinschaft. Die letzte Jahresnachprüfung fand am 31.08.2010 durch einen Prüfer Klasse 5 statt. Danach wurde das UL sieben Stunden geflogen. Die Wartung wurde durch den Halter durchgeführt. Wartungsaufzeichnungen vor dem Halterwechsel im Jahr 2009 waren nicht vorhanden.

Das UL wurde im August 2009 als Ausbildungsflugzeug in der Ultraleichtflugschule des Hessischen Luftsportbundes e.V. gemeldet. Beim Nachwiegen des UL wurde ein Leergewicht von 233,4 kg festgestellt. Laut Wägebericht vom 29.08.2007 betrug das Leergewicht 234 kg mit dem Hinweis, dass mit 25 l Kraftstoff gewogen wurde.

Nach eigenen Angaben wogen Fluglehrer und Flugschüler zusammen 149 kg. Nach Angaben des Halters befanden sich ca. 30 Liter Kraftstoff im Kraftstoffbehälter. Der Motor hatte eine Betriebszeit von 652 Stunden. Das Überholungsintervall (TBO) für das Triebwerkmuster betrug nach den Vorgaben des Herstellers 300 Stunden.

Meteorologische Informationen

Nach Zeugenaussagen kam der Wind aus südlichen Richtungen mit 5-10 kt. Die Wolkenuntergrenze betrug über 5.000 ft mit 3/8 Bedeckung. Die Temperatur betrug 17 °C.

Angaben zum Flugplatz

Der Sonderlandeplatz Reiskirchen liegt 214 m über Normalnull (NN). Der Flugplatz verfügt über eine 440 m lange Graspiste mit der Ausrichtung 22/04. Zur Unfallzeit war die Piste 22 in Betrieb.

Der Flugplatzhaltergemeinschaft wurde durch das Regierungspräsidium Kassel der Flugbetrieb ohne Flugleiter mit Auflagen genehmigt. Laut Auflagen waren Ausbildungsflüge ohne Flugleiter nicht gestattet. Die Flugplatzgenehmigung untersagte Alleinflüge von Flugschülern. Der Sonderlandeplatz Reiskirchen war nicht als Haupt- oder Nebenausbildungsgelände im Ausbildungsbetrieb gemeldet worden.

Unfallstelle und Feststellungen am Luftfahrzeug

Die Unfallstelle befand sich ca. 800 m östlich des Sonderlandeplatzes Reiskirchen auf einem Feld. Das UL war in einem Längsneigungswinkel von ca. 35° aufgeprallt und hatte sich nach der Landung überschlagen. Es wurde in Rückenlage gefunden. Die erste Bodenberührung erfolgte mit dem Bugrad und Rumpfbug. Das rechte Fahrwerk war abgerissen und steckte im Ackerboden.

Ein Propellerblatt war abgebrochen und lag abgeknickt unter der Motorverkleidung. Der Rumpf war gestaucht und im Cockpitbereich zerstört. Die Cockpitverglasung war zerbrochen. Aus dem Kraftstoffsystem lief Kraftstoff aus. Ein Brand entstand nicht. Die vorgefundenen Markierungen am Fahrtmesser und an der Temperaturanzeige entsprachen nicht den Vorgaben. Das Rettungssystem war nicht ausgelöst. Das Triebwerk wurde zur weiteren Untersuchung ausgebaut.

Triebwerkuntersuchung

Nach der Demontage der Zylinder wurden am Kolben der Vergaser-Abtriebsseite (AS) ein Abbrand am Feuersteg und Klemmspuren festgestellt. Die Klemmspuren verliefen diagonal um den Kolben.

Der Kolben an der Magnetseite (MS) zeigte keinerlei Beschädigungen oder Klemmspuren. Die Kolbenringe waren an einer Stelle in den Kolbennuten festgebacken. An den Vergasern wurde ein geknickter Schwimmerkammer-Belüftungsschlauch festgestellt.

Die Vergaser wurden zerlegt, dabei fiel ein massiver Geruch nach altem Kraftstoff auf, der auch in der pneumatischen Kraftstoffpumpe wahrgenommen wurde. Ölige Rückstände waren am Boden der Schwimmerkammer zu finden. Am Vergaser an der Magnetseite waren Kraftstoffreste vorhanden, während der Vergaser an der Abtriebsseite nahezu leer war.

Es waren neue Zündkerzen (NGK BR8ES) in Verbindung mit Metallkerzensteckern verbaut. Die Abdeckkappen an den Kerzensteckern waren porös und mit einem Isolierband überzogen. Nach Angaben des Motorenherstellers sind in Verbindung mit Metallkerzensteckern die Zündkerzen mit der Bezeichnung NGK B8ES vorgeschrieben.

Bei der Demontage der Mikuni-Kraftstoffpumpe wurde festgestellt, dass die Impulsleitung vom Kurbelwellengehäuse zur Kraftstoffpumpe lose auf den Ansaugnippel gesteckt war. Die Schlauchschelle war nicht den Vorgaben entsprechend befestigt. Es war ein Papierfilter als Kraftstofffilter eingebaut. Nach Vorgaben des Herstellers war ein Kraftstofffilter mit einer Maschenweite von 0,15 mm zwischen der Kraftstoffpumpe und dem Vergaser einzubauen.

Organisationen und deren Verfahren

Die Ausbildung erfolgte über den Ausbildungsbetrieb des Hessischen Luftsportverbandes e.V. (HLV) im Rahmen einer Globalausbildungsgenehmigung für die Ausbildung von Luftsportgeräteführern. Diese Genehmigung hatte das Luftsportgeräte- Büro im DAeC erteilt. Erlaubnisinhaber war der HLV, vertreten durch den Vorstand. Als Ausbildungsleiter der Flugschule war beim HLV der Landesausbildungsleiter bestimmt. Die Aufgabenbereiche waren im Ausbildungshandbuch (AHB) des DAeC für Luftfahrerschulen zur Ausbildung von Luftsportgeräteführern festgelegt.

Entsprechend den im AHB zugewiesenen Aufgaben war der Erlaubnisinhaber (Vorstand) unter anderem für die verwendeten Luftfahrzeuge und die Überwachung des Ausbildungsleiters verantwortlich.

Der Ausbildungsleiter war verpflichtet, in angemessenen Zeitabständen innerbetriebliche Audits und Ausbildungspersonalgespräche zu führen. Die Verwaltungsaufsicht über die Flugschule führte das Luftsportgeräte-Büro im DAeC.

Es hatte eine Empfehlung herausgegeben, nach der bei den zur Ausbildung eingesetzten Ultraleichtflugzeugen die TBO des Triebwerkherstellers zu beachten ist. Der Landesausbildungsleiter gab bei der Befragung an, dass er diese Empfehlung kenne, sie jedoch nicht umgesetzt habe. Ein Audit nach den Vorgaben des AHB wurde in der Ausbildungseinrichtung des HLV nicht durchgeführt.

Zusätzliche Informationen

Zum Unfallzeitpunkt befand sich kein Flugleiter am Flugplatz. Einer der Miteigentümer des UL bediente das Funkgerät. Wegen der nicht konformen Kennzeichnung der Instrumente wurde vom Luftsportgeräte-Büro des DAeC als Sofortmaßnahme eine Information an ihre Prüfer Klasse 5 bezüglich der Einhaltung der Lufttüchtigkeitsanweisung (LTA) LSG 05-008 "Fahrtmesser Farbmarkierung" verschickt.

Allen Haltern von ULs wurde mit der Anmeldung zur Jahresnachprüfung (JNP) eine Kopie der LTA zugeschickt. Der Hessische Landesverband e.V. löste den Ausbildungsbetrieb während der laufenden Flugunfalluntersuchung auf.

Beurteilung

Der Fluglehrer hatte die für den Flug erforderliche Lizenz und die Berechtigungen. Seine Flugerfahrung allgemein und auf dem Muster war ausreichend. Das Ultraleichtflugzeug war in Deutschland zum Betrieb zugelassen. Die geforderten Markierungen an den Instrumenten entsprachen nicht den Vorgaben. Die LTA LSG 05-008 "Fahrtmesser Farbmarkierung" war nicht durchgeführt.

Die Empfehlung des Luftsportgeräte-Büros im DAeC zur Beachtung der TBO von Triebwerken im Ausbildungseinsatz war zwar bekannt, jedoch nicht umgesetzt worden. Die Vorgaben im Ausbildungshandbuch im Hinblick auf die Überwachung des Ausbildungsbetriebes und eingesetzter Luftfahrzeuge waren nur unzureichend erfüllt.

Die Mehrfachfunktion des Fluglehrers als Ultraleichtflug-Referent, Landesausbildungsleiter, Fluglehrer und Prüfer Klasse 5 innerhalb des Ausbildungsbetriebes beinhaltete nach Meinung der BFU mehrere Interessenskonflikte. Die Beaufsichtigung und Überwachung seiner verschiedenen Tätigkeiten in der Organisation waren nicht gewährleistet.

Das Wetter hatte keinen Einfluss auf den Flugunfall. Die Flugsichten waren gut und schränkten den geplanten Flug nach Sicht nicht ein. Besondere Wettererscheinungen lagen nicht vor.

Als Ursache für einen Triebwerkstillstand bzw. Leistungsabfall im Flug wurde bei der Zerlegeprüfung des Motors ein Kolbenreiben (Kolbenfresser) am abtriebsseitigen Zylinder (AS) festgestellt. Der Kolbenabrieb in diagonaler Anordnung ist ein Indiz für eine zu heiße Verbrennung wegen Kraftstoffmangels infolge eines mageren Gemisches. Das magere Gemisch war nach Meinung der BFU auf die lockere Impulsleitung vom Kurbelgehäuse zur Kraftstoffpumpe zurückzuführen. Durch die fehlende Impulsstärke war die Funktion der Kraftstoffpumpe gemindert und der Kraftstoffdruck reduziert.

Nach der Triebwerksstörung übernahm der Fluglehrer die Steuerung des Ultraleichtflugzeuges. Bei der anschließend durchgeführten Notlandung gelang es dem Fluglehrer nicht, eine ausreichende Geschwindigkeit aufzubauen, um eine Abfangmanöver mit der C22 zu fliegen.

Schlussfolgerungen

Der Flugunfall ist auf eine Triebwerkstörung im Steigflug zurückzuführen, in deren Folge eine Notlandung auf freiem Feld erforderlich wurde. Der Fluglehrer übernahm dazu die Steuerführung. Beim Landevorgang kam es zum Bodenkontakt mit dem Bugfahrwerk. Begünstigt wurde der Unfall dadurch, dass nach der Triebwerkstörung versäumt wurde, rechtzeitig die Fluggeschwindigkeit und den Gleitwinkel anzupassen.

Alle Zeiten in Ortszeit, soweit nicht anders bezeichnet. Quelle: BFU

„Tag der Luftfahrt“ am DUS mit Oldtimer und Fuhrpark

Eine starke Branche stellt sich vor: Wenn erstmalig in ihrer Geschichte deutsche Luftverkehrsunternehmen in diesem Jahr gemeinsam zu einem bundesweiten Aktionstag einladen, präsentieren sie sich am zweiten Juni-Wochenende mit all ihren Facetten. Auch der Düsseldorfer Airport ist mit an Bord beim "Tag der Luftfahrt" und hat für Sonntag, 09. Juni, ein buntes Programm für große und kleine Flughafenfans zusammengestellt. Dabei sind auch kostenlose Touren.

Zwischen 11:00 und 18:00 Uhr können sich die Besucher des größten Airports NRWs auf spannende Aktionen im Terminal, Sonderflüge mit Klassikern der Luftfahrt, eine große Fuhrpark-ausstellung und kostenlose Vorfeldtouren freuen. Der Zutritt zur Veranstaltung ist frei.

"Der Luftverkehr hat eine herausragende Bedeutung für unser Land, für die Menschen, ihre Mobilitätsbedürfnisse und für die deutsche Wirtschaft. Denn die Luftverkehrsbranche sichert im globalisierten Wettbewerb der Märkte Arbeitsplätze", so Christoph Blume, Sprecher der Geschäftsführung des Düsseldorfer Flughafens. "Zudem gilt der Luftverkehr als eine der spannendsten und faszinierendsten Branchen überhaupt. Als größter Flughafen NRWs im bevölkerungsreichsten Bundesland beteiligen wir uns als Düsseldorfer Airport daher sehr gerne an einem Aktionstag, bei dem die deutschen Verkehrsflughäfen ihre Türen öffnen und allen Interessierten einen Blick hinter die Kulissen ermöglichen."

Klaus-Peter Siegloch, Präsident des Bundesverbands der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL), sagt: "Unsere Flughäfen und Luftverkehrsunternehmen sind selbst attraktive Ausflugsziele in den Regionen. Die Luftfahrt ist eine Welt unendlicher Vielfalt, spannender Berufe und interessanter Menschen. All das wollen wir am ersten Tag der Luftfahrt zeigen."

Astronautentraining, Flugsimulator und Familienprogramm

Das Thema Luftfahrt hat viele Aspekte – genauso wie das Programm, das der Düsseldorfer Airport seinen Gästen präsentiert. Von der zwölf Meter hohen Indoor-Kletterwand über den Aerotrim, ein dreichachsiges Astronautentrainingsgerät, bis hin zum Fahrradsimulator Prop Cycle, zahlreiche Funmodule laden Groß und Klein in der Check-in-Halle ein, selbst aktiv zu werden. Darüber hinaus können die Kids sich auf der Air Berlin-Hüpfburg austoben, basteln oder sich bunte Motive mit Kinderschminke auf das Gesicht zaubern lassen. Zwei Flugsimulatoren ermöglichen es Hobby-Piloten, ihr Geschick im Cockpit zu beweisen.

Auch auf der Bühne im Bereich C wird viel geboten: Das Kinderprogramm wechselt sich unter anderem mit Vorführungen der Hundestaffel der Bundespolizei und interessanten Talks mit Fachleuten ab. Ein Gewinnspiel verspricht zudem attraktive Preise. Neben Flugtickets werden auch viele Momente und Begegnungen verlost, die man sich für kein Geld der Welt kaufen kann.

Speziell zum Tag der Luftfahrt richtet Düsseldorf Airport einen "Kinosaal" ein – auf der Gallerieebene 1 im Terminal. Dort werden Kurzbeiträge und Filmausschnitte rund um das Thema "Fliegen" gezeigt. Ein Erinnerungsstück der besonderen Art präsentiert der Stand der Deutschen Post. Luftfahrtfans und Philatelisten können sich dort einen Sonder-Poststempel abholen, der extra für den Tag der Luftfahrt in Düsseldorf kreiert wurde.

Rundflüge mit Luftfahrt-Klassikern

Man kennt sie aus Filmen, aus Erzählungen oder von schwarz-weiß Fotos: historische Flugzeugtypen wie die Ju 52, die De Davilland 84 oder die Douglas DC-3C. Wer selbst einmal in den "Roten Baron" oder in die "Tante Ju" einsteigen und mitfliegen möchte, hat dazu am Düsseldorfer Flughafen im Rahmen des Tags der Luftfahrt die Chance.

Die irische Airline Aer Lingus sowie die Air Albatros GmbH, DDA Classic Airlines, die Deutsche Lufthansa Berlin Stiftung (DLBS) und Ju-Air versprechen mit ihren Rund- und Streckenflügen ein einzigartiges und unvergessliches Flugerlebnis. Wer sich nicht bereits vorab direkt beim Veranstalter einen Platz gesichert hat, kann dies Ticketschalter am b2b-Café auf der Abflugebene im Bereich B nachholen.

Feuerwehrautos zum reinsetzen in der Fuhrparkausstellung

Täglich starten und landen durchschnittlich rund 590 Flugzeuge am größten Airport NRWs. Während die Maschinen am Boden sind, herrscht auf dem Vorfeld emsiges Treiben: Fluggasttreppen kreuzen hier die Wege von Gepäckwagen und Tanklastern. Dazwischen tummeln sich schwarz-gelb karierte Follow me-Fahrzeuge, Passagierbusse und spezielle Feuerwehrautos.

Über 25 Fahrzeuge aus seinem einzigartigen Fuhrpark stellt der Düsseldorfer Airport im Rahmen des Tags der Luftfahrt auf dem Kurzzeitparkplatz P12 (zwischen dem Terminal und dem Maritim Hotel) aus. Das Beste daran: Interessierte Gäste erhalten nicht nur wissenswerte Informationen zu den Fahrzeugen – auch Hineinsetzen und Anfassen ist ausdrücklich erwünscht.

Flughafenrundfahrten und Besucherterrassen kostenlos

Wer einmal einen Blick hinter die Kulissen des aufwändigen Räderwerks des Airports werfen möchte, das den Flugbetrieb erst möglich macht, hat dazu bei den täglichen Rundfahrten des Düsseldorfer Airports die Gelegenheit. Zur Feier des Tages sind die Rundfahrten am Tag der Luftfahrt kostenlos. Teilnehmen kann jeder, der mindestens fünf Jahre alt ist und seinen Personalausweis dabei hat.

Beim Tag der Luftfahrt bietet DUS neben den Airlebnistouren über das Vorfeld zusätzlich auch Sonderfahrten an. Während ein Teil der Touren einen Besuch des flughafeneigenen Umspannwerks im Programm hat, beinhaltet ein anderer Teil einen Besuch im Lufthansa-Hangar bei Lufthansa Technik. Die Anmeldung zu den rund 90-minütigen Rundfahrten ist ausschließlich am 09. Juni am Infopoint auf der Abflugebene im Terminalbereich B möglich.

Am Tag der Luftfahrt ist außerdem der Zutritt zu den beiden Besucherterrassen auf dem Dach von Flugsteig B beziehungsweise am Fernbahnhof kostenlos. Wer mit dem Auto anreist, kann sich zudem über ein Parkspecial freuen: So fällt für alle, die mit dem PKW anreisen und ihr Einfahrtticket am Infopoint im Bereich B umtauschen, für den Zeitraum zwischen 10:00 und 20:00 Uhr eine Parkpauschale von lediglich fünf Euro an. Ausgeschlossen von dem Angebot sind die Kurzzeitparkplätze P11 und P12.

Auch mit dem Öffentlichen Nahverkehr ist der Flughafen sehr gut erreichbar. So ist der direkt unter dem Terminal gelegene S-Bahnhof mit den Bahnen S11 optimal erreichbar. Weitere S-Bahnen und Züge fahren zudem den Bahnhof "Düsseldorf Flughafen" an.

Dienststart für ersten in China montierten A320 mit Sharklets

Chinas größter Airbus-Flottenbetreiber, China Eastern Airlines, hat ihre erste A320 mit den aerodynamisch optimierten Flügelspitzen bekommen, und ist damit die erste Fluggesellschaft Chinas. Das Flugzeug ist auch die erste mit Sharklets ausgestattete A320, die im Werk in Tianjin gebaut wurde.

Die von IAE V2500-Triebwerken angetriebene A320 verfügt über eine komfortable Zwei-Klassen-Kabine mit Platz für 158 Passagiere, davon acht in der Business Class und 150 in der Economy. Die A320 wird heute, am 18. Mai, ihren ersten kommerziellen Flug von Shanghai nach Dalian absolvieren.

Weiterer Flottenausbau geplant

"Als erster und größter Airbus-Kunde in China pflegt China Eastern und Airbus eine langfristige gute Zusammenarbeit." Sagte Shu Mingjiang, Vice President Flight Operations von China Eastern. "In naher Zukunft wird China Eastern die mit Sharklets ausgestattete A320-Flotte noch weiter asubauen."

Sharklets sind aus leichtem Verbundwerkstoffen hergestellt und sind 2,4 Meter hoch. Sie sind als Option auf A320-Neuflugzeugen erhältlich, und Standard bei allen Modellen der neuen A320neo-Familie. Auf langen Strecken bieten sie eine Reduzierung des Treibstoffverbrauchs um bis zu vier Prozent, und bieten damit die Flexibilität, entweder zusätzlich 100 nautische Meilen zu fliegen oder eine größere Nutzlast von bis zu 450 Kilogramm mitzuführen.

Erster Airbus-Kunde in China

China Eastern ist eine der größten Fluggesellschaften in China und die erste chinesische Fluggesellschaft, die 1985 Airbus-Flugzeuge einsetzte. Heute betreibt sie eine Airbus-Flotte von über 230 Flugzeugen, darunter Airbus A300, A319, A320, A321, A330 und A340.

Das Airbus Tianjin Delivery Center hat seit Juni 2009 bisher 126 Flugzeuge ausgeliefert, und plant für das Jahr 2013 insgesamt 46 Flugzeuge auszuliefern.

Erstflug von Austrian Airlines nach Chicago

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Ab sofort bietet Austrian Airlines eine weitere Nordamerika Destination in ihrem Sommerflugprogramm an. Fünf Mal pro Woche startet eine Boeing 767, die bereits mit der neuen Langstreckenkabine ausgestattet ist, nach Chicago.

Julian Jäger, Vorstandsdirektor Flughafen Wien AG, US Botschafter William C. Eacho und Austrian CCO Karsten Benz haben heute die ersten Passagiere begrüßt und die Route nach Chicago feierlich eröffnet.

Austrian Airlines bietet damit insgesamt 26 wöchentliche non-stop Flüge nach Nordamerika im Sommerflugplan an: Täglich steuert neben Chicago eine Boeing 777, das größten Langstrecken-Flugzeug in der Austrian-Flotte, New York und eine Boeing 767 täglich Washington und Toronto an.

Flughafen Leipzig/Halle eröffnet Airport-Lounge

Ab Mai 2013 steht den Fluggästen am Flughafen Leipzig/Halle eine Lounge zur Verfügung, in der sie Wartezeiten verbringen können. Die neue Lounge befindet sich im Wartebereich Abflug des Terminal B. Von hier aus können die Reisenden auf kurzen Wegen ihr jeweiliges Abflug-Gate erreichen.

Die Nutzer der Airport-Lounge erwartet unter anderem ein Getränke- und Snackangebot, kostenloses WLAN und ein breites Sortiment an internationalen Zeitungen und Magazinen sowie Lademöglichkeiten für Mobiltelefone und Notebooks. Die neue Airport-Lounge kann von jedem Fluggast unabhängig von der Airline zum Preis ab 18 Euro pro Person genutzt werden.

"Die Airport-Lounge ist ein neues und attraktives Serviceangebot, das unseren Flughafen noch nutzerfreundlicher und komfortabler werden lässt. Mit der Eröffnung haben nun die Passagiere aller Fluggesellschaften die Möglichkeit, vor dem Abflug die Annehmlichkeiten eines Lounge-Besuches zu genießen.", betont Dierk Näther, Geschäftsführer der Flughafen Leipzig/Halle GmbH.

Kurzentschlossene können den Lounge- Zugang auch am Check-in-Schalter direkt am Flughafen Leipzig/Halle erwerben. Die Nutzung der Airport-Lounge ist insbesondere auch für Urlaubsreisende und Reisegruppen interessant. Zudem können Familien das spezielle Familien-Angebot nutzen, das für zwei Erwachsene und maximal zwei Kinder bis 14 Jahren zum Preis von 29 Euro verfügbar ist (jedes weitere Kind 5 Euro). Kinder bis einschließlich des zweiten Lebensjahrs sind kostenfrei. Die Mitglieder der Agenturen Priority Pass, Lounge Pass, Airport Angel, No1 Traveller, China Fast Track und Dragon Pass können die Lounge ebenfalls nutzen.

Nicolai von Ruckteschell verlässt Lufthansa Group

Nicolai von Ruckteschell (52) seit 1997 Chefsyndikus des Lufthansa Konzerns verlässt das Unternehmen zum 30. Juni 2013 um sich neuen Herausforderungen zu stellen. Von Ruckteschell hat in seiner langjährigen Amtszeit wesentliche Weichenstellungen des Konzerns wie die Vollprivatisierung, Kapitalerhöhungen, wesentliche M&A Transaktionen wie Thomas Cook, Austrian Airlines, bmi und SN Brussels begleitet.

Daneben nahm von Ruckteschell Aufsichtsratsmandate unter anderem bei der Austrian Airlines AG, der LSG Holding AG und der Lufthansa Systems wahr. Er war gleichzeitig Chief Compliance Officer des Konzerns und verantwortete die Konsortialangelegenheiten und das Aufsichtsratsbüro.

"Wir danken Herrn von Ruckteschell für seine langjährige, loyale und stets kompetente Unterstützung, wünschen ihm für seine Zukunft alles Gute", sagte Christoph Franz, Vorstandsvorsitzender der Deutsche Lufthansa AG.

Düsseldorf Airports Digitalfunknetz auch für Bund und Länder

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Der Düsseldorfer Flughafen hat sein Digitalfunk-Versorgungssystem ausgebaut und mit dem des Bundes und der Länder vernetzt. Damit kann es nun von Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) in sämtlichen Gebäuden am Standort uneingeschränkt mitgenutzt werden.

Als erstes Unternehmen in Deutschland schloss der Flughafen einen entsprechenden Vertrag mit der Bundesanstalt für den Digitalfunk der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BDBOS) ab.

Der Düsseldorf Airport will beim Thema Sicherheit eine Vorreiterrolle einnehmen. "Daher haben wir uns auch für den Einsatz des störungsfreien, abhörsicheren Digitalfunks sowie für die Vernetzung der Funksysteme mit den Behörden und Organisationen entschieden“, betont Christoph Blume, Sprecher der Düsseldorfer Flughafengeschäftsführung.

Zur Realisierung dieser Maßnahme mussten am größten Flughafen NRWs rund 180 Antennen und etwa 25 Verstärker erneuert werden. Der Airport investierte in diese Maßnahme rund 1,3 Million Euro.

Handyparken auf Kurzeit-Parkflächen am Flughafen Hannover

Der Hannover Airport ermöglicht nun das Bezahlen der Parkgebühren per Mobiltelefon in Kooperation mit dem skandinavischen Unternehmen EasyPark. Das System kann an allen frei zugänglichen Kurzzeit-Parkflächen genutzt werden.

Sowohl per Anruf als auch per App kann der Nutzer seine Parkvorgänge bezahlen, ohne am Automaten ein Ticket ziehen zu müssen.

Der Vorteil für den Nutzer ist neben der Möglichkeit bargeldlos zu bezahlen auch, dass er den gleichen Service in vielen anderen deutschen Städten, wie bspw. Berlin und Celle nutzen kann.

Um den Service zu nutzen kann man die App für Android oder IPhone downloaden (Stichwort EasyPark suchen) oder aber EasyPark direkt kontakieren und sich für den Dienst anmelden.

Taufpatenschaft seit 40 Jahren – „Ludwigshafen“ fliegt bei Lufthansa

Vor 40 Jahren ging "Ludwigshafen" in die Luft: Am 30. April 1973 wurde eine Lufthansa-Boeing 727-230 auf den Namen der Stadt Ludwigshafen getauft. Die feierliche Taufzeremonie fand auf dem Flughafen Frankfurt statt. Taufpatin war damals Lucia Ludwig, Gattin des damaligen Oberbürgermeisters der Stadt Ludwigshafen, Dr. Werner Ludwig.

Im Jahr 1990 wurde die "Ludwigshafen" durch ein neues Flugzeug ersetzt. Dr. Werner Ludwig übernahm bei diesem Anlass die Patenschaft. Bei dem neuen Flugzeug handelt es sich um einen Airbus A320-200, der unter dem Kennzeichen "D-AIPL" registriert ist. Von den Crewmitgliedern wird die "Ludwigshafen" deshalb auch "Papa-Lima" genannt, also die letzten beiden Buchstaben der Registrierung nach dem internationalen Fliegeralphabet.

Mschine und Crew als Botschafter der Heimat

Über 6.700 Flugstunden und 6.300 Starts und Landungen hat die aktuelle "Ludwigshafen" seit der Übernahme im Jahr 1990 bereits für Lufthansa absolviert. Die "Ludwigshafen" fliegt vor allem in Europa und hier beispielsweise zu den Destinationen Barcelona, Nizza oder Paris. Zuletzt wurde im Mai 2012 bei einer Wartung der Lufthansa Technik in Budapest bestätigt, dass sich die "Ludwigshafen" in einem einwandfreien Zustand befindet.

"Wir freuen uns, dass die "Ludwigshafen" seit 40 Jahren fliegender Botschafter ihrer Heimat ist und den Namen nach ganz Europa fliegt", so Gabriela Ahrens, Direktorin der Vertriebsniederlassung Frankfurt der Deutschen Lufthansa AG. Die Patenschaft signalisiert die Verbundenheit mit der Region, woher viele der Lufthansa Passagiere und auch Mitarbeiter kommen. So wurde der Ludwigshafen noch "Many happy landings" gewünscht.

"Der Airbus der Lufthansa trägt den Namen unserer Stadt in alle Welt, vor allem in unsere europäischen Nachbarländer", sagt Ludwigshafens Oberbürgermeisterin Dr. Eva Lohse: "Für mich ist diese Patenschaft eine echte Herzensangelegenheit, die auch für die Weltoffenheit unserer Stadt steht. Als Zentrale eines globalen Chemie-Unternehmens mit Standorten in aller Welt, aber auch als Standort der Tochtergesellschaften verschiedener ausländischer Unternehmen lebt Ludwigshafen davon, dass wir gute Verbindungen und Kontakte in alle Welt haben. Wir profitieren von der globalen Verflechtung. Der Airbus "Ludwigshafen" ist dafür ein schönes Symbol."

Fünf Jahrzehnte Taufpatenschaften – Boeing 707 wurde "Berlin"

Die Tradition, Flugzeuge der Lufthansa mit den Namen deutscher Bundesländer und Städte zu versehen, geht auf den September 1960 zurück. Damals gab es in Frankfurt die erste Flugzeugtaufe, als die "Kranichlinie" ihren allerersten Langstrecken-Jet, die damals moderne Boeing 707, in Dienst stellte. Der vierstrahlige Jet erhielt den Namen "Berlin". Taufpate war der damalige Regierende Bürgermeister Willy Brandt. Seither wurden über 300 Lufthansa Flugzeuge auf den Namen deutscher Städte und Gemeinden getauft. Auch sämtliche Bundesländer und einige internationale Namen finden sich in der Kranich-Flotte.

Am Anfang der Taufpatenschaften stand für Lufthansa der Gedanke, die Verbundenheit zum Heimatstandort Deutschland jenseits der großen Drehkreuze und Standorte auch in die Regionen zu tragen, woher ein Großteil der Lufthansa Passagiere und Mitarbeiter kommt. Die getauften Flugzeuge sind fliegende Botschafter ihrer Heimat und tragen deren Namen buchstäblich in alle Welt.

Dass eine solche Patenschaft auch über 50 Jahre später noch ein begehrtes Gut ist, zeigt ein Blick auf die beachtliche Warteliste interessierter Städte. Bei der Vergabe orientiert sich Lufthansa an der historischen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Bedeutung des betreffenden Ortes. Auch Städte, die in besonderer Weise mit der Luftfahrt oder der Lufthansa verbunden sind, finden Berücksichtigung. Die Größe der Stadt spielt dagegen keine Rolle. Allerdings wird bei der Vergabe im Allgemeinen darauf geachtet, dass die Einwohnerzahl der relativen Größe des Flugzeugmusters entspricht. Neben dem Namen der Patenstadt am Bug des Flugzeugs wird auch deren Stadtwappen im Eingangsbereich der Kabine angebracht.

Erste ausländische Taufpatenschaft aus Dankbarkeit

Die Namensgebungen sind durchaus ein Spiegel der Zeit. Nach dem Fall der Mauer erweiterte sich die Flotte der nach Bundesländern getauften Maschinen von elf auf 16 und rasch fanden auch ostdeutsche Gemeinden als sichtbarer Beleg der deutschen Einheit Einzug ins Namensregister. Dabei waren es nicht immer freudige Ereignisse, die zu Auslösern von Städtepatenschaften wurden.

Als nach den Anschlägen vom 11. September 2001 plötzlich der gesamte amerikanische Luftraum gesperrt wurde, mussten einige Flüge auf den kanadischen Flughafen Halifax ausweichen, der für einen solchen Ansturm nicht ausgelegt war. Die Einwohner von Halifax und der Nachbargemeinde Gander kümmerten sich damals mit viel Gastfreundschaft um Passagiere und Crews. Daraufhin taufte die Lufthansa als Zeichen der Dankbarkeit erstmals ein Flugzeug auf den Namen ausländischer Orte und gab einem Airbus A340-300 den Namen "Gander/Halifax", den er bis heute trägt.

Die Mehrzahl der über 300 getauften Lufthansa Flugzeuge hat deutsche Städte und Gemeinden als Paten, von Flensburg bis Lindau und von Aachen bis Frankfurt (Oder). Dabei gilt bis heute das Motto: "Einmal Lufthansa, immer Lufthansa", denn die Patenschaft ist eine dauerhafte Institution. Einmal in den Kreis der Patenstädte aufgenommen, geht der Name auf ein neues Flugzeug über, sobald die ursprünglich getaufte Maschine aus der Lufthansa Flotte ausscheidet.

Flughafenrundfahrt gratis am „Tag der Luftfahrt“ in München

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Riesige Flugzeuge wie der Airbus A380, Spezialfahrzeuge wie Flugzeugschlepper, Enteisungsfahrzeuge oder Feuerwehrautos, interessante Informationen und Aktionen rund um den Betrieb eines Airports: Diese faszinierenden Einblicke hinter die Kulissen des Flughafens bietet der Münchner Airport zum "Tag der Luftfahrt" am Samstag, 08. Juni von 12:00 bis 20:00 Uhr und Sonntag, 09. Juni 2013 von 10:00 bis 18:00 Uhr.

An drei durch Shuttle-Busse verbundenen Standorten – im München Airport Center (MAC), im Besucherpark und vor dem Technik-Bereich an der Nordallee – werden die Flughafen München GmbH und ihre Tochterunternehmen, die Deutsche Lufthansa AG sowie viele weitere am Airport angesiedelte Firmen und Behörden ein buntes Programm für große und kleine Flughafenfans bieten.

Kostenlose Rundfahrten über den Flughafen

Besucher haben darüber hinaus an beiden Tagen die Gelegenheit, bei kostenlosen Rundfahrten über den Airport den Flugbetrieb hautnah zu erleben. Ein besonderer Schwerpunkt beim Tag der Luftfahrt liegt auf den Themen Nachhaltigkeit und Umweltschutz: So werden unter anderem ein innovatives Elektrofahrzeug zur Frachtverladung und ein Fahrzeug zur Messung von Fluglärm vorgestellt.

Der vom Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL) initiierte Tag der Luftfahrt findet bundesweit zum ersten Mal statt. An 20 Standorten in Deutschland öffnen Flughäfen, Fluggesellschaften und Dienstleister im Luftverkehr ihre Tore für interessierte Besucher. Geboten werden Aktivitäten rund um die Luftfahrt, Spaß für die ganze Familie, Unterhaltung und Wissenswertes über das Fliegen.

"Ich freue mich, dass wir am Tag der Luftfahrt tausenden interessierten Besuchern die faszinierende Welt des Flughafens mit seiner beeindruckenden Technik und seinen spannenden Berufen präsentieren können", sagt Flughafen-Chef Dr. Michael Kerkloh.

„Tag der Luftfahrt“ am Hamburg Airport mit Technik zum Anfassen

Flugsimulatoren, Rundfahrten auf dem Gelände des Airports, der Lufthansa Technik und Airbus, Sondervorführungen der Flughafen-Modellschau, Kurzfilmkino und Faszination-Fliegen-Ausstellung zum Staunen und Mitmachen – am 09. Juni laden der Hamburger Flughafen und Lufthansa Technik im Rahmen des Tags der Luftfahrt zu einem kostenlosen Fest ein.

Der Tag der Luftfahrt ist vom Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL) initiiert und findet bundesweit an über 20 Standorten statt. "Tag der Luftfahrt in Hamburg – das ist eine Veranstaltung für alle, die vom Fliegen begeistert sind, die die Flughafenwelt entdecken und die beeindruckenden Facetten der Branche erleben möchten. Hamburg Airport und Lufthansa Technik laden alle Norddeutschen herzlich ein, am 09. Juni in die Welt der Luftfahrt einzutauchen", sagt Michael Eggenschwiler, Vorsitzender der Geschäftsführung am Hamburg Airport.

Terminal Tango mit Technik zum Entdecken

In Kooperation mit dem Faszination Technik Klub für Kinder und Jugendliche der Hamburgischen Gesellschaft für Wirtschaftsförderung (HWF) und Unternehmen der Luftfahrtindustrie wird das alte Charter-Terminal zur Bühne für die Luftfahrt, Forschung und Technik. Alle Aktionen in Terminal Tango sind kostenlos.

Auf Fragen wie aus welchen Materialien eigentlich ein Flugzeug besteht, und was die Armaturen im Cockpit bedeuten, darauf und auf vieles mehr gibt es hier Antowrten. Bei Experimenten rund um die Luftfahrt und an Exponaten können Besucher technische Zusammenhänge durch Ausprobieren intuitiv begreifen und für sich entdecken, wie spannend die Welt der Luftfahrtechnik ist. Jugendliche, die Kerosin im Blut haben und gerne in der Branche arbeiten möchten, finden in Terminal Tango Ansprechpartner und viele Informationen.

Flugsimlator und Flughafen-Spezialfahrzeuge

Wer schon einmal davon geträumt hat, selbst ein Flugzeug zu starten oder zu landen, kann sein Talent als Pilot an den Flugsimulatoren testen. Egal ob Cessna oder Jet – der Himmel ist zum Greifen nah. In dem gemütlichen Kurzfilmkino zwischen den Laufbändern des stillgelegten Charter-Terminals können sich die Besucher bei informativen und unterhaltsamen Kurzfilmen rund um das Thema Faszination Fliegen entspannen. Für Kino-Atmosphäre sorgen Eis und Getränke aus der Bar nebenan.

Zwischendurch wird sich der Kinosaal in einen Mini-Hörsaal verwandeln. Dort werden Menschen anzutreffen sein, die spannende Geheimnisse über die Welt des Flughafens, des Fliegens oder der Forschung zu erzählen haben. Das Spektrum reicht von der Umweltabteilung des Flughafens bis hin zu den lehrreichen und zugleich humorvollen Vorträgen von Pilot Claus Cordes.

Im normalen Straßenverkehr würde sich jeder verwundert nach ihnen umdrehen – auf dem Flughafen sind sie selbstverständlich: Viele ungewöhnliche Fahrzeuge sind nötig, damit am Airport alles funktioniert. Vor Terminal Tango sind etliche von ihnen hautnah zu besichtigen: vom schwarz-gelb karierten Follow-me-Wagen bis hin zum beeindruckenden "Kraftprotz" der Feuerwehr, dem riesigen 43-Tonnen-Löschfahrzeug Z8 mit seinem 1.000-PS-Motor.

Rundfahrten zeigen die Flugzeugabfertigung

Wer hautnah entdecken möchte, wie faszinierend Luftfahrt ist, sollte eine der Rundfahrten am Tag der Luftfahrt buchen. Alles rund ums Thema Flugzeugabfertigung können die Besucher auf der Vorfeldrundfahrt am Hamburg Airport erleben (Dauer: ca. eine Stunde). Das Gelände der Lufthansa Technik hält viele spannende Einblicke bereit, die es bei einer Rundfahrt über das Werksgelände zu bestaunen gibt (Dauer: ca. 1,5 Stunden).

Auch das Airbus-Gelände präsentiert sich an diesem Wochenende Luftfahrtbegeisterten ab 14 Jahren. Bei einer Rundfahrt (Dauer: ca. drei Stunden) gilt es, in die Welt des Flugzeugbaus abzutauchen. Tickets (vier Euro für Erwachsene, zwei Euro für Kinder) gibt es an der Tageskasse in Terminal Tango, solange der Vorrat reicht. Für Personen ab 14 Jahren ist ein gültiger Personalausweis notwendig.

Modellschau am Hamburg Airport mit Flugvorführung

Flughafen im Miniformat – das ist die detailgetreue Modellschau im Maßstab 1:500. Warum fliegt ein Flugzeug und was passiert bei der Abfertigung am Boden? Alles Wissenswerte rund um den Flugbetrieb erfahren die Gäste auch hier. Höhepunkt jeder Vorführung sind die Starts und Landungen der Modellflugzeuge, die sich elegant zum Kurzflug über die Köpfe der Zuschauer erheben. Die Sondervorführungen am Tag der Luftfahrt finden zwischen 10:00 und 17:30 Uhr statt. Die Teilnahme ist kostenlos.

Mehdorn: Noch kein Entschluss zur Betriebsdauer von Tegel

Die Flughafengesellschaft des BER weist darauf hin, dass es zum Thema der Dauer des Flugbetriebs in Tegel derzeit weder einen neuen Erkenntnisstand noch eine neue Entscheidungslage gibt. Bezüglich Sarnierung der Landebahn in Tegel sagte Flughafenchef Hartmut Mehdorn: "Ich habe in der gestrigen Sitzung des Brandenburger Flughafenausschuss einige Themen vorgetragen, die wir derzeit ohne Scheuklappen oder Denkverbote diskutieren, um den Luftverkehr der Region bestmöglich aufzustellen. Dazu gehört auch die spätestens 2017/2018 anstehende Sanierung der Schönefelder Start- und Landebahn."

Kern der Überlegungen sei nach wie vor, wie der BER schnell und sicher ans Netz gebracht werden könne. "Dafür habe ich das Beschleunigungsprogramm SPRINT gestartet. Es bleibt bei der mit dem Aufsichtsratsvorsitzenden Platzeck und den Gesellschaftern abgestimmten Vorgehensweise: Wir werden bis zum Herbst ein Gesamtkonzept zur BER-Inbetriebnahme inklusive Betriebsübergang von Tegel und Schönefeld nach BER sowie Zeit- und Kostenplanung vorlegen." So Mehdorn weiter.