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Boeings erste 737 MAX 7 bei Southwest Airlines

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Boeing und Southwest Airlines haben heute den Start der 737 MAX 7 bekannt gegeben, dem dritten Mitglied der 737 MAX Familie. Die Fluggesellschaft mit Sitz in Dallas ist Erstkunde für das 737 MAX Programm und ist nun auch die erste Airline, die die 737 MAX 7 bestellt. Dabei wurden 30 bestehende Bestellungen für Next-Generation 737 Flugzeuge in Bestellungen für 737 MAX 7 Flugzeuge umgewandelt.

Southwest hat darüber hinaus Optionen für fünf weitere Next-Generation 737-800 Flugzeuge in Anspruch genommen, die der Flotte hinzugefügt werden. Zusammen mit den 737 MAX 7 Flugzeugen sind sie Teil der Strategie von Southwest, die Treibstoffeffizienz und Profitabilität zu erhöhen. Die 737 MAX 7 unterstützt Southwest dabei, seine Flotte kontinuierlich zu modernisieren. Die erste 737 MAX 7 wird voraussichtlich im Jahr 2019 an Southwest ausgeliefert.

"Wir freuen uns bekanntgeben zu können, dass Southwest Airlines und Boeing eine Vereinbarung getroffen haben, bei der Southwest Erstkunde für die Boeing MAX 7 Serie sein wird, mit Auslieferungen ab dem Jahr 2019", sagte Gary C. Kelly, Chairman of the Board, President und CEO von Southwest Airlines. Die 737 MAX 7 soll den Treibstoffverbrauch und die CO2-Emissionen um weitere 12 Prozent im Vergleich zu den heute treibstoffeffizientesten Single-Aisle-Flugzeugen senken.

Die 737 MAX 7 kombiniert die fortschrittlichste Triebwerkstechnologie mit dem weltweit meistverkauften Flugzeug und baut dabei auf den Stärken der heutigen Next-Generation 737-700 auf. Das 33,5 Meter (110 Fuß) lange Flugzeug mit den CFM International LEAP-1B Triebwerken soll dabei optimierte Effizienz, höchste Verlässlichkeit und den größten Passagierkomfort im Markt für Single-Aisle-Flugzeuge verbinden.

Die 737 MAX 7 wird außerdem die Reichweite gegenüber der heutigen 737-700 um etwa 741 km (ca. 400 nautische Meilen) vergrößern. "Southwest ist ein wertvoller Partner in der Entwicklung des 737-Programms", sagte President und CEO von Boeing Commercial Airplanes, Ray Conner. "Wir haben beim Start von mehreren 737-Modellen zusammengearbeitet, darunter der 737 MAX Familie im Jahr 2011."

Mit der Umwandlung der Bestellungen in MAX 7 Flugzeuge und den ausgeübten Optionen für 737-800 Flugzeuge hat Southwest offene Bestellungen über 180 737 MAX Flugzeuge und 137 Next-Generation 737 Flugzeuge. Dem 737 MAX Programm liegen derzeit insgesamt 1.315 Bestellungen vor.

Kids & Family Day am Flughafen Leipzig/Halle

Auf der Freifläche Grüne Mitte erwartet die Besucher am Samstag 25.05. von 11:00 Uhr bis 19:00 Uhr und am Sonntag 26.05. von 11:00 Uhr bis 18:00 Uhr ein buntes Familienprogramm mit vielen Möglichkeiten zum Mitmachen und Ausprobieren. Der Eintritt für die Veranstaltung ist kostenfrei.

Des Weiteren sind Besichtigungen der restaurierten Iljuschin IL 18 möglich, die von 1960 bis 1988 im Dienst der Lufthansa Ost bzw. Interflug stand. Ein Blick in das Innere der Maschine ist für 3 Euro pro Person möglich. Kinder bis 14 Jahre können an dieser Besichtigung ebenfalls kostenfrei teilnehmen.

Mit dem Kran oder dem Flieger abheben

Auch wer abheben will, kann dies im Rahmen des Kids & Family Days tun. So ermöglicht ein 50 Meter hoher Kran den Besuchern, mit einem Ballon aufzusteigen. Ebenso können die Besucher zu 20-minütigen Rundflügen starten (55 Euro pro Person).

Der Besucherdienst des Flughafens bietet am Samstag ab 11:00 Uhr bis ca. 17:00 Uhr und am Sonntag ab 10:00 Uhr bis ca. 17:00 Uhr Touch & Go-Touren über den Flughafen an. Die Tickets für die Touren sind am Stand des Besucherdienstes auf der Grünen Mitte für 5 Euro pro Person zu erwerben. Kinder bis 14 Jahre können kostenfrei teilnehmen.

Kinderland mit Spiel, Spaß und Stargast

So bietet das Kinderland zahlreiche Attraktionen wie: eine große Hüpfburgenlandschaft, ein Feenland, eine Verkehrsschule, Bastel- und Malstationen, Bungee Running, Kinderschminken und vieles mehr.

Des Weiteren macht die LEGO Roadshow Station beim Kids & Family Day und lädt zum Mitspielen ein. Als Highlight wird in diesem Jahr SpongeBob Schwammkopf, der quirlige Schwamm aus Bikini Bottom erwartet. Mit ihm können sich die großen und kleinen Gäste fotografieren lassen.

Für das leibliche Wohl der Besucher sorgen zahlreiche gastronomische Angebote. Für Besucher der Veranstaltung gilt ein vergünstigter Parktarif von 5 Euro pro Tag im Parkhaus und auf allen beschrankten Parkplätzen.

Flughafen Schönefeld bietet Ferienprogramm für Kinder

Die Flughafengesellschaft hat auch in diesem Jahr ein Ferienprogramm für Kinder zusammengestellt. Gemeinsam mit Eltern, Großeltern oder Freunden können interessierte Kinder einen Tag den Flughafen Schönefeld von Nahem erleben. Auch Ferienbetreuungseinrichtungen und Einzelpersonen sind herzlich eingeladen.

Der Tag am Flughafen beginnt um 09:30 Uhr am Terminal C in Schönefeld. Von dort geht es unter anderem in die Lufthansa-Werft. Weitere Programmpunkte sind die Besichtigung eines Kleinflugzeugs vom Typ "Piper Seneca", der Besuch der Flughafenfeuerwehr und der Bundespolizei.

Außerdem machen die Kinder eine Busrundfahrt über den Flughafen Schönefeld, besichtigen das Flughafen-Terminal und gehen auf die Besucherterrasse – von dort lassen sich startende und landende Flugzeuge beobachten. Der Besuch des BER-Infotowers steht ebenfalls auf dem Programm. Der Tag am Flughafen endet gegen 15:00 Uhr.

Die Ferienaktion findet wochentags in der Zeit vom 21. Juni bis zum 02. August 2013 statt und kostet pro Person 19 Euro – inklusive Lunchpaket und Mittagessen. Die Teilnehmer müssen sich im Vorfeld anmelden.

Marketing-Auszeichnung für Münchner Flughafen

Im Rahmen einer Feierstunde mit rund 1.000 Gästen wurde der Münchner Flughafen jetzt in Budapest mit dem „European Routes Award 2013“ prämiert. Mit dieser renommierten Auszeichnung werden alljährlich internationale Flughäfen für herausragende Leistungen im Bereich des Marketings ausgezeichnet.

In der Kategorie der größten europäischen Flughäfen, die mindestens 20 Millionen Passagiere abfertigen, konnte sich der Münchner Airport den Spitzenplatz vor den Flughäfen Rom und Wien sichern. Darüber hinaus wurde München bei Luftfahrt-Konferenz „Routes Europe“ in Budapest auch zum Gesamtsieger des European Routes Awards erklärt.

Dr. Michael Kerkloh, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen München GmbH (FMG), sieht in der Ehrung des Münchner Airports eine Bestätigung der Anstrengungen des Flughafens, Qualität und Quantität des Verkehrsangebotes kontinuierlich zu verbessern: „Dass es uns gelungen ist, diesen wichtigen Preis nach München zu holen, zeigt deutlich, wie erfolgreich wir uns in dem härter werdenden Wettbewerb der großen europäischen Flughäfen behaupten.“

Airport München versteigert Fundsachen in Schröding

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Airport Münchn versteigert am Samstag, den 18. Mai 2013, ab 13:00 Uhr wieder Fundsachen die verloren oder vergessen wurden. Im Festzelt auf dem Holzlandvolksfest in Schröding, 84434 Gemeinde Kirchberg kommen rund 250 Sachen unter den Hammer. Das Spektrum der Auktionsgüter reicht von Armbanduhren, über Sonnenbrillen, Laptops, Spiegelreflexkameras und Handys bis zu Bekleidung und Schmuck.

Angeboten wird auch Außergewöhnliches wie Kettensägen und Gehhilfen. Schnäppchenjäger können auch für fünf ungeöffnete Koffer bieten, die als "Überraschungspakete" versteigert werden.

Interessenten haben am Versteigerungstag von 10:30 Uhr bis 12:30 Uhr die Gelegenheit, die Fundsachen zu besichtigen. Versteigert werden die Fundstücke wieder von Josef "Sepp" Mittermeier. Die ersteigerten Fundsachen müssen bar bezahlt werden. Ein Teil der Erlöse wird für karitative Zwecke in der Flughafenregion verwendet.

EADS zeigt Karrieremöglichkeiten auf Luftfahrtmesse in Le Bourget

EADS und die Divisionen Airbus, Astrium, Cassidian sowie Eurocopter laden Studierende, Hochschulabsolventen und Berufstätige ein, sich über die Karrierechancen im größten europäischen Luft- und Raumfahrtkonzern zu informieren. In der HR-Lounge "EADS Careers" im EADS-Pavillon auf der "International Paris Air Show" können Kandidaten aus aller Welt mit Experten, Ingenieuren und Personalvertretern des Unternehmens zusammentreffen.

Die EADS-Mitarbeiter stehen die ganze Woche über Rede und Antwort bei Fragen zu den neuesten Innovationen und künftigen Herausforderungen sowie zu den vielfältigen möglichen Laufbahnen im Konzern.

Karrieremöglichkeiten für Absolventen und Techniker

EADS veranstaltet auf der Messe vom 17. bis 23. Juni insgesamt 21 Workshops, an denen Kandidaten, die sich zuvor online registrieren, teilnehmen können. Die Kandidaten können sich für eine Vielzahl unterschiedlicher Workshops anmelden. Im Focus stehen innovative produktorientierte Themen wie die Entwicklung von Verbundwerkstoffen für zukünftige Hubschrauber und Flugzeuge (Eurocopter/Airbus), die Erschließung des Weltraums zum Nutzen für den Menschen sowie die Erkundung des Universums (Astrium), neue strategische Herausforderungen wie Cybersicherheit und die Exportchancen des Eurofighters (Cassidian) oder berufsbezogene Themen wie Ausbildungsangebote bei Airbus.

"EADS plant, in diesem Jahr 5000 neue Mitarbeiter in Bereichen wie Konstruktion, Produktion und Support einzustellen", sagt Thierry Baril, Personalchef von EADS und Airbus. "Eine Laufbahn bei EADS bietet ein internationales Arbeitsumfeld und die Möglichkeit, an innovativen Produkten in einem Unternehmen zu arbeiten, das langfristige Perspektiven verspricht. Jeder, der an einer Beschäftigung bei uns interessiert ist, sollte die Chance nutzen, auf der Messe mit unseren Experten und Personalvertretern zu sprechen."

EADS sucht nach Hochschulabsolventen und Studierenden für die Bereiche Verbundwerkstoffe, System- und Maschinenbau sowie Softwareentwicklung und IT. Fachleute mit umfassender Erfahrung in den Bereichen Verbundwerkstoffe, Avionik, Konstruktionstechnik und Versorgungsketten sind sehr gefragt. Auch Techniker jeder Erfahrungsstufe finden bei EADS Möglichkeiten.

Besondere Veranstaltungstermine

Diversity Day am Donnerstag, den 20. Juni: Da bei EADS Menschen aus 130 Nationen arbeiten, kann sich das Unternehmen als globaler und wahrhaft internationaler Konzern bezeichnen. Vertreter aus den einzelnen Divisionen erläutern den Kandidaten in fünf Workshops, welche Maßnahmen der Konzern ergreift, um Verständnis für Vielfalt am Arbeitsplatz zu fördern und diese zu unterstützen. EADS hat es sich zum Ziel gesetzt, dass der Frauenanteil bei den jährlich neu eingestellten Mitarbeitern bei 25 Prozent liegen soll.

Daher legt das Unternehmen großen Wert darauf, junge Frauen für wissenschaftliche und technische Studiengänge zu gewinnen. So unterstützt EADS die Initiative "Elles Bougent", in deren Rahmen 150 Gymnasiastinnen zur Luftfahrtschau in Le Bourget eingeladen werden, sowie das deutsche Hochschulkarrierezentrum für Frauen "Femtec", das die Ergebnisse des Projekts seines Innovationscamps 2013 zur Inbetriebnahme eines "Biodetektors" für Wasseranalyse präsentieren wird.

Internationaler Tag für Hochschulabsolventen am Freitag, den 21. Juni: Als global führendes Industrieunternehmen ist EADS der Überzeugung, dass eine vielfältige Belegschaft für einen Wettbewerbsvorteil sorgt und dass daher der Aus- und Weiterbildung von Talenten aus aller Welt eine wichtige Rolle zukommt. Mit interaktiven Präsentationen wird dargestellt, wie der Konzern länder- und divisionsübergreifend berufliche Mobilität und ein inklusives Arbeitsumfeld fördert.

Voraussichtlich werden mehr als 130 Kandidaten an dieser Ganztagesveranstaltung teilnehmen. Durch Vorträge und Gespräche über Karrierechancen erfahren die Kandidaten mehr über die beruflichen Möglichkeiten bei EADS und gewinnen einen genaueren Einblick in die Geschäftsbereiche der einzelnen Divisionen. Experten und Ingenieure werden vor Ort sein, um Studierende und Hochschulabsolventen über die faszinierenden Projekte, neuesten Innovationen und künftigen Herausforderungen zu informieren.

Interessierte Studierende, Hochschulabsolventen und berufserfahrene Personen, die an den Workshops teilnehmen möchten, können sich bis 20. Mai online bewerben. EADS stellt eingeladenen Teilnehmern eine Eintrittskarte für den Tag ihres Workshops zur Verfügung und erstattet ihnen einen Teil ihrer Reisekosten.

ATV-4 mit FASES-Experimenten am „laufenden Band“ an Bord

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Wenn der europäische Raumtransporter ATV-4 Anfang Juni zu seiner Mission ins All aufbricht, wird er neben zahlreichen Versorgungsgütern für die Internationale Raumstation ISS auch "wissenschaftlichen Nachschub" an Bord haben. Darunter die von Astrium für die Europäische Weltraumorganisation ESA entwickelte und gebaute Experimentieranlage FASES (Fundamental and Applied Studies in Emulsions Stability).

Ziel von FASES ist es, das Verhalten von Emulsionen unter Schwerelosigkeitsbedingungen zu erforschen. Emulsionen spielen in vielen Bereichen der Industrie eine wichtige Rolle, z. B. in der Lebensmittelproduktion, der kosmetischen und pharmazeutischen Industrie, aber auch in der Ölindustrie. FASES soll im Fluid Science Labor im europäischen Columbus-Modul betrieben werden.

44 kleine Proben in eine FASES-Box

Astrium Friedrichshafen ist als Hauptauftragnehmer für die Entwicklung, Integration, Test und Qualifizierung der FASES-Hardware verantwortlich. Die äußerlich unscheinbare FASES-Box hat es allerdings in sich: 35 Kilogramm schwer, nur 40 x 28 x 27 Zentimeter groß, beherbergt die Anlage 44 kleine, mit Flüssigkeiten gefüllte, Probencontainer, zwei Diagnoseeinheiten und eine Fördereinrichtung.

Für FASES wurden zwei unterschiedliche Typen von Experimentzellen entwickelt, die mit exakt definierten, in Zusammensetzung und Konzentration unterschiedlichen Gemischen aus hochreinem Wasser, Parafin und Hexan gefüllt sind. Die Wissenschaftler unterscheiden dabei in transparente (ITEM genannt) und nicht-transparente Emulsionen (EMPI genannt).

Experimente am Fließband – Begrenzte Haltbarkeit

Ähnlich wie Speisen in einer Sushi-Bar am Gast vorbeigefahren werden, schiebt das "Förderband" die je einen Milliliter fassenden Experimentzellen an zwei Messstationen vorbei. Der Weg durch das Innere des Gerätes ist klar festgelegt und dokumentiert. An den beiden Diagnoseinstrumenten angekommen, können die eigentlichen Experimente ablaufen. So ist die Thermal Conditioning Unit (TCU) mit angeschlossenem Mikroskop für die transparente Probengruppe zuständig, im Differential Scanning Calorimeter (DSC) werden die nicht-transparenten Probentypen in festgelegten Versuchsabläufen analysiert.

Da einige der Flüssigkeitsgemische nur eine begrenzte Haltbarkeit von weniger als zwei Monaten haben, muss der Zeitplan zur Befüllung der Probencontainer wie auch der Einbau in das ATV-4 exakt eingehalten werden. FASES ist deshalb ein so genannten "Late Cargo", d.h. es gehört zu den letzten "Frachtstücken", die an Bord von ATV-4 "Albert Einstein" gelangen.

FASES wird kurz nach dem Andocken des ATV-4 an der internationalen Raumstation von der ISS-Crew entladen. Ziel ist es, diese haltbarkeits-beschränkten Zellen innerhalb weniger Tage nach Ankunft auf der ISS im fluidphysikalischen Labor von Columbus zu prozessieren. Die weiteren Experimente sollen dann in einem Zeitraum von 6-8 Monaten durchgeführt werden. Die Daten werden in dieser Zeit kontinuierlich zur Erde gesandt und an die Wissenschaftler zur Auswertung verteilt.

ATV-5 für 2014 schon in Vorbereitung

Astrium ist im Auftrag der Europäischen Weltraumorganisation ESA auch verantwortlich für Entwicklung und Bau der ATV. Die Produktion der ATV-Einheiten sowie die Missionsvorbereitung und die Betriebsunterstützung sind Bestandeile des Exploitation-Vertrages, der den Betrieb und die Versorgung der europäischen Anteile der Internationalen Raumstation ISS umfasst. Mit "Albert Einstein" fliegt der vierte Transporter zur ISS. Der fünfte Raumtransporter "Georges Lemaître", geplanter Start ist Mitte 2014, wird derzeit erstmals als komplette Einheit auf Flugtauglichkeit und Funktionalität getestet.

Fraports Nachhaltigkeitsbericht: Umweltschutz und Zukunftsstrategien

Die Fraport AG möchte mit ihrem Nachhaltigkeitsprogramm vorhandene Verbesserungspotenziale innerhalb des Konzerns noch effektiver nutzen als bisher. Das geht aus dem Nachhaltigkeitsbericht für das Jahr 2012 hervor, den der Flughafen-Betreiber heute in Frankfurt veröffentlicht hat und der eine weitere Intensivierung und Straffung des Programms verdeutlicht.

Darüber hinaus enthält die Publikation zwei weitere Neuerungen: Zum einen beschäftigt sie sich mit der Einbindung der Stakeholder-Interessen in die Unternehmensentscheidungen. Zum anderen widmet sich der Bericht nun auch explizit den Aktivitäten der Fraport-Standorte im Ausland und nimmt damit eine umfassende Konzern-Perspektive ein, die der globalen Wachstumsstrategie von Fraport Rechnung trägt.

Nachhaltigkeit birgt vielseitige Herausforderungen

"Nur mit einer nachhaltigen und damit über ein kurzfristiges Profitdenken hinausgehenden Unternehmensführung können wir auch mittel- und langfristig erfolgreich sein. Deshalb haben wir bei unseren Entscheidungen nicht nur ökonomische, sondern immer auch soziale und ökologische Aspekte gleichermaßen im Blick", sagte der Vorstandsvorsitzende der Fraport AG, Dr. Stefan Schulte.

Der Titel des Nachhaltigkeitsberichts – "Nachhaltig verbinden" – gibt dabei einen Hinweis auf die großen Herausforderungen, die dieser Anspruch mit sich bringt: "Als Flughafen-Betreiber schaffen wir Verbindungen zwischen weit entfernten Städten und Menschen, Handelsplätzen und Märkten. Wir verbinden aber auch so unterschiedliche Interessen wie individuelle Mobilitätsansprüche und globalen Umweltschutz oder die Verantwortung für Deutschlands größte Arbeitsstätte und für die Fluglärm-Betroffenen in unserer Nachbarschaft. Wie wir diese Herausforderungen angehen, darüber geben wir mit dem vorliegenden Bericht umfassend Auskunft", so Schulte.

Mit den Projekten "Operational Excellence" und "Great to have you here!" stellt die Publikation zwei zentrale Programme vor, die eines der wichtigsten Ziele der Fraport AG ansprechen. So soll mit einer belastbaren Infrastruktur für die Fluggesellschaften und einem guten Passagierservice der Frankfurter Flughafen mittel- und langfristig als eines der weltweit führenden Luftverkehrsdrehkreuze etabliert werden.

Aspekte Klimaschutz und Fluglärm fließen ein

Darüber hinaus zeigt sie auf, wie es dem größten deutschen Flughafen mit der Steigerung der Energieeffizienz von Anlagen und Gebäuden sowie der Elektrifizierung seines Fuhrparks gelingt, das Verkehrswachstum nach und nach von einer Zunahme klimarelevanter Emissionen zu entkoppeln.

Mit der Fortsetzung ihres langjährigen Engagements beim Schallschutz setzt sich die Fraport AG in der "Allianz für mehr Lärmschutz" verstärkt dafür ein, dass ein vernünftiger Ausgleich zwischen dem verkehrspolitischen Auftrag und dem berechtigten Ruhebedürfnis der Menschen im Flughafen-Umland gefunden wird. Der Nachhaltigkeitsbericht gibt einen Überblick über den aktuellen Stand dieses umfassenden Schallschutzprogramms, das die Fraport AG gemeinsam mit Partnern aus dem Luftverkehr, der Landesregierung und der Region entwickelt hat. Weiterhin zeigt die Betreibergesellschaft des Frankfurter Flughafens auf, wie sie im Zuge ihrer Verantwortung als Arbeitgeber auch auf andere gesellschaftliche Herausforderungen wie den demografischen Wandel oder eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie reagiert.

Flughafen Basel-Mulhouse soll ans Bahn-Fernverkehrsnetz

Da der Flughafen Basel-Mulhouse primär dem Linien- und Charterverkehr für Destinationen in Europa dient, bildet er zusammen mit den Flughäfen Zürich und Genf die zentrale Infrastruktur der schweizerischen Luftfahrt. Der Bund prüft nun, ob Basel-Mulhouse an das Eisenbahn-Fernverkehrsnetz angebunden werden kann.

Weiter wird der Flughafen verpflichtet, periodisch über die Lärmbelastung zu berichten. Dies hat der Bundesrat heute bei der Verabschiedung des Objektblattes des Sachplans Infrastruktur der Luftfahrt (SIL) für den Basler Flughafen entschieden.

Entwicklungsplanung für Basel-Mulhouse bis 2030

Mit dem SIL-Objektblatt beschreibt der Bund einerseits die Rolle sowie den Betrieb des Flughafens und setzt die Rahmenbedingungen für dessen Entwicklung bis 2030 fest. Andererseits legt das SIL-Objektblatt die Grenzen des zulässigen Fluglärms auf Schweizer Territorium in Form von Lärmbelastungskurven fest. Grundlagen für den Betrieb des Flughafens Basel-Mulhouse sind der Staatsvertrag zwischen der Schweiz und Frankreich von 1949, die Grundsätze des Bundesrats zur Luftfahrtpolitik der Schweiz von 2004, die gesamtschweizerische Nachfrageprognose für den Luftverkehr von 2005 und die Vereinbarung zwischen den Luftfahrtbehörden von Frankreich und der Schweiz über die Benutzung des ILS auf die Piste 33 von 2006.

Obwohl der Flughafen Basel-Mulhouse auf französischem Territorium liegt, betreffen die Auswirkungen des Flugbetriebes auch Schweizer Gebiet, weshalb der Bund ein SIL-Objektblatt erstellen muss. Dieses schafft sowohl für die betroffenen Gemeinden als auch für den Flughafen langfristig Rechts- und Planungssicherheit. Die Festlegungen im Objektblatt sind für die schweizerischen Behörden verbindlich.

Anpassungen am SIL – Trinationale Bedeutung

Am 22. Juni 2011 informierte das BAZL zusammen mit den Kantonen Baselland und Basel-Stadt die betroffenen Behörden über den SIL. Im Sommer 2012 erfolgte deren Anhörung sowie das Mitwirkungsverfahren für die Bevölkerung. Auf Grund der Stellungnahmen wurde der Entwurf für das SIL-Objektblatt angepasst.

Der Bund bekennt sich im nun verabschiedeten SIL-Objektblatt klar zum binationalen Flughafen und erkennt dessen trinationale Bedeutung für die Regionen Nordwestschweiz, Elsass und Baden-Württemberg an. Zusammen mit Zürich und Genf bildet der Flughafen Basel-Mulhouse die zentrale Infrastruktur der Schweizer Zivilluftfahrt. Er dient vor allem dem Linien- und Charter-Verkehr. Von wirtschaftlich großer Bedeutung sind die Frachttransporte.

Anschluss an Bahnfernverbindungen gefordert

Das SIL-Objektblatt hält ausserdem fest, dass der Flughafen an das schweizerische Eisenbahnnetz angebunden werden soll. Langfristig ist aus der Sicht des Bundes ein direkter Anschluss an das schweizerische Fernverkehrsnetz wichtig und nicht nur der Anschluss an das Netz der S-Bahn. Damit sollen direkte Verbindungen aus den wichtigen Zentren der Schweiz an den Flughafen ermöglicht werden. Der Bahnanschluss soll zudem zur besseren Aufgabenteilung zwischen Schiene und Strasse beitragen und damit langfristig eine gute Erreichbarkeit des Flughafens sicherstellen.

Die Grundlagen für die Berechnungen der Lärmbelastungskurven entsprechen denjenigen zum französischen "Plan d'exposition au bruit (PEB)" von 2004. Der Kanton Baselland stellt die raumplanerische Abstimmung zwischen der Entwicklung des Flugbetriebs und der Siedlung im Richtplan sicher. Für die Überwachung der Lärmentwicklung wird vom Flughafenhalter neu ein periodischer Nachweis der effektiven Lärmbelastung verlangt.

Lufthansa AIRail wird zehn Jahre

In diesem Monat jährt sich der Lufthansa AIRail Dienst in Zusammenarbeit mit den Partnern Deutsche Bahn (DB) und Fraport auf der Strecke Köln-Frankfurt zum zehnten Mal. Seit dem 05. Mai 2003 haben Lufthansa Fluggäste die Möglichkeit, von Köln aus ICE-Züge mit ihrem Flugticket als Zubringer zum Frankfurter Flughafen zu nutzen. 2011 reisten auf bis zu 26 täglichen Verbindungen rund 290.000 Passagiere von und nach Deutschlands größtem Airport, 20 Prozent mehr als dem Vorjahr.

Mit Einführung des Dienstes 2003 wurde auch das Serviceangebot auf der Stuttgart-Frankfurt Strecke angepasst. Seitdem haben zwei Millionen Lufthansa Kunden die Annehmlichkeiten eines komfortablen Zubringerdienstes auf beiden Routen in Anspruch genommen: Gäste mit First und Business Class Buchungen erhalten Zutritt in die DB Lounge und profitieren an Bord von einer Auswahl aktueller Tageszeitungen. Passagieren aus Köln und Stuttgart wird für zusätzlichen Komfort Ein- und Ausstiegshilfe sowie ein Porterservice zur Seite gestellt.

Ergänzend zu den bestehenden Flugverbindungen plant Lufthansa zum 01. Juli 2013 die Erweiterung des AIRail Dienstes auf der Strecke Düsseldorf Hauptbahnhof-Frankfurt Flughafen Fernbahnhof. Ab einer Reisezeit von 1:12 Stunden können Kunden komfortabel vom Stadtzentrum der nordrhein-westfälischen Hauptstadt zu Lufthansas größtem Drehkreuz gelangen und somit von einem noch größeren Mobilitätsangebot profitieren. Wie in Köln und Stuttgart kann bequem von zu Hause, unterwegs mobil oder auch an einem Lufthansa Check-in Automaten im Reisezentrum der Deutschen Bahn eingecheckt werden. Auch in Düsseldorf können Gäste mit First und Business Class Buchungen die DB Lounge besuchen.

Alle Zug- und Flugnummern, genauso wie die Sitzpläne der Deutschen Bahn sind im Lufthansa Reservierungssystem und den Check-in-Kanälen verfügbar. Mit AIRail profitieren Reisende von einem Mobilitätsangebot, das taktgenau auf die Flugverbindungen an das Drehkreuz Frankfurt abgestimmt ist. Dank minimaler Umsteigezeiten lassen sich so auch frühe Interkontinentalverbindungen schnell und komfortabel erreichen.

Historische Flugzeuge zum Gedenktag über dem Möhnesee

Am 16. Mai 2013 werden mehr als 10 historische Flugzeuge am Paderborn-Lippstadt Airport erwartet. Gute Wetter- und Flugbedingungen vorausgesetzt. Sie erinnern an die Bombardierung der Möhnetalsperre vor exakt 70 Jahren. In der Nacht des 16./17.05.1943 führte das britische Bomber Command die "Operation Chastise" ("Züchtigung") gegen fünf Talsperren im Sauerland und im Waldecker Land durch.

Dabei wurde die Staumauer der Möhnetalsperre erheblich zerstört, die zum Zeitpunkt des Angriffs bis zum Rand mit Wasser gefüllt war. Den talwärts strömenden Wassermassen fielen mindestens 1.579 Menschen zum Opfer. In Gedenken derer – darunter ausländische Arbeitskräfte, Kriegsgefangene, deutsche Zivilisten und britische Piloten – überfliegen Oldtimer des britischen Fliegerclubs "de Havilland Moth Club" und deutsche historische Flugzeuge morgen Vormittag den Möhnesee und werden im Anschluss daran am Paderborner Flughafen landen.

Angemeldet haben sich sieben sogenannte "Motten" aus England. Begleitet werden die britischen Piloten von deutschen Fliegern – darunter eine Focke-Wulf 44 Stieglitz, ein zweisitziger kunstflugtauglicher Doppeldecker des am Paderborn-Lippstadt Airport ansäßigen "Quax-Vereins zur Förderung von historischem Fluggerät". Der Start der Formation ist gegen 10:00 Uhr und wird voraussichtlich eine Stunde später Möhne und Eder erreichen. Die Piloten hoffen dabei auf gutes Flugwetter, damit sie mit ihren offenen Doppeldeckern zum Paderborner Flughafen weiterfliegen können.

Um die Mittagszeit werden die historischen Flugzeuge am Quax-Hangar erwartet. Flugzeugliebhaber und Schaulustige können die alten Maschinen von der Außenterrasse des Hangars beobachten.

Fracht und Passagierzahlen am Flughafen Zürich im April rückläufig

Fracht und die Passagierzahlen am Flughafen Zürich im April 2013 haben leicht abgenommen. Insgesamt haben 2.090.224 Passagiere den Flughafen Zürich benutzt. Dies entspricht einem Minus von 0,8 Prozent gegenüber derselben Periode des Vorjahres. Die Anzahl Lokalpassagiere nahm im April 2013 aber um 2,7 Prozent auf 1.450.780 zu.

Im gleichen Zeitraum nahm die Anzahl Umsteigepassagiere im Vergleich zur Vorjahresperiode um 7,9 Prozent auf 633.018 ab, was einem Transferanteil von 30,3 Prozent entspricht (-2,4 Prozentpunkte gegenüber Vorjahr)

Die Anzahl Flugbewegungen lag im April 2013 mit 21.780 Bewegungen 1,3 Prozent unter Vorjahr. Die durchschnittliche Anzahl Passagiere pro Flug lag mit 110 Fluggästen 0,2 Prozent über dem Vorjahresniveau. Der durchschnittliche Sitzladefaktor (SLF) steht im April bei 76,3 Prozent und blieb somit gegenüber dem Vorjahresmonat unverändert.

Im April 2013 wurden 34.069 Tonnen Fracht am Flughafen Zürich abgewickelt. Dies entspricht einem Minus von 0,9 Prozent gegenüber April 2012.

Flughafen Leipzig/Halle startet Sevice Airport-Shuttle

Mit dem neuen Airport-Shuttle können Fluggäste bequem direkt von der Haustür abgeholt und zum Airport und nach der Reise wieder zurück nach Hause gebracht werden.

Die komfortablen Kleinbusse bieten Platz für bis zu acht Personen und fahren sowohl am Tag als auch nachts in einem Radius von 45 Kilometern rund um den Flughafen Leipzig/Halle. In südliche Richtung geht es sogar noch weiter bis nach Chemnitz und ins Erzgebirge.

Die Reservierung des Airport-Shuttle, einem Gemeinschaftsangebot des Leipzig/Halle Airports und der Fritzsche GmbH aus Burgstädt bei Chemnitz, sollte am besten mit Erhalt der Flugtickets erfolgen, mindestens aber eine Woche vor dem Hinflug.

airberlin bekräftigt Erwartungen für 2013

airberlin setzt ihr Turnaround-Programm Turbine weiter konsequent um und macht dabei deutliche Fortschritte. Bei der Vorstellung der Zahlen zum ersten Quartal 2013 sagt airberlin CEO Wolfgang Prock-Schauer: "Wir befinden uns im Umbruch und stellen airberlin neu auf. Zwei Drittel der für das Gesamtjahr 2013 eingeplanten Ergebnisbeiträge des Turbine-Programms haben wir bereits abgesichert. Wir sind davon überzeugt, die Zielgröße von 200 Millionen Euro in diesem Jahr zu erreichen. Die Turbine-Effekte werden sich ab dem dritten Quartal im Ergebnis positiv niederschlagen."

RASK steigt um neun Prozent

Trotz der Kapazitätsreduzierung in Höhe von elf Prozent verringerte sich der Umsatz im Vergleich zum Vorjahresquartal lediglich um drei Prozent auf 791,9 Millionen Euro (Vorjahr 812,9 Millionen Euro). Die Auslastung verbesserte sich um 3,3 Prozentpunkte auf 85,6 Prozent (Vorjahr 82,3 Prozent).

Damit erreichte airberlin den besten Ladefaktor in einem ersten Quartal seit dem Börsengang im Jahr 2006. Der Yield (Umsatz pro Passagier) erhöhte sich um sechs Prozent auf 116,20 Euro (Vorjahr 109,70 Euro). Der Umsatz pro angebotenen Sitzplatzkilometer (RASK) stieg um neun Prozent auf 7,10 Cent.

Bereinigtes Quartalsergebnis wie im Vorjahr

Das um Turnaround-Aufwendungen und andere außerordentliche Effekte bereinigte EBIT (operatives Ergebnis vor Zinsen und Steuern) für das erste Quartal liegt mit -171,2 Millionen Euro auf Vorjahresniveau (nicht bereinigt -188,4 Millionen Euro).

Für das Vergleichsquartal des Vorjahres hatte airberlin ein EBIT in Höhe von -149,3 Millionen Euro berichtet, das ohne einen einmaligen Ergebnisbeitrag aus Vermögensveräußerungen bei -173,1 Millionen Euro gelegen hätte. Die Nettoverschuldung reduzierte airberlin im ersten Quartal von 770 Millionen Euro am Jahresende 2012 auf 728 Millionen Euro zum 31. März 2013.

Liquiditätsausstattung von 16 Prozent angestrebt

Zum Abschluss des ersten Quartals verfügte airberlin über liquide Mittel in Höhe von 470 Millionen Euro, die seit Ende 2012 von 328 Millionen Euro um 43 Prozent gewachsen sind. Das Eigenkapital beträgt nach Abschluss des traditionell schwachen ersten Quartals zum Stichtag 31. März -53,1 Millionen Euro. Das negative Eigenkapital stellt eine Stichtagbewertung nach IFRS und damit eine Momentaufnahme dar, die keine Auswirkungen auf den wirtschaftlichen Betrieb des Unternehmens hat. Es wird sich zum Jahresende wieder erholen, vor allem durch die ab dem dritten Quartal spürbar einsetzenden Turbine-Effekte.

Chief Financial Officer Ulf Hüttmeyer sagt dazu: "Das Eigenkapital ist aufgrund der saisonbedingt traditionell schwachen Ertragslage sowie der Einmalbelastungen negativ. In den Folgequartalen wird allerdings die übliche saisonale Geschäftsbelebung wieder eintreten und das Eigenkapital stärken. Unser Ziel bleibt weiterhin, mittelfristig eine Eigenkapitalquote von 15 bis 20 Prozent zu erreichen. Darüber hinaus verfügen wir mit den zum Ende des Quartals vorhandenen Cashbeständen in Höhe von 470 Millionen Euro über ausreichend Liquidität."

Kostenreduzierungen – Personal zu Etihad Airways

airberlin hat im Rahmen von Turbine insbesondere das Streckennetz weiter optimiert und bei Verhandlungen mit wichtigen Systempartnern wesentliche Fortschritte erzielt. Bis Jahresende wird airberlin die Flotte auf 143 Flugzeuge und die Anzahl der Stationen reduzieren.

Der Personalabbau wird wie geplant vorangetrieben. Zum Monatsende Mai wird airberlin bereits 250 Vollzeitstellen seit Start des Turnaround-Programms abgebaut haben. Für Piloten und Techniker bestehen Angebote, zu Etihad Airways zu wechseln. Etihad Airways bietet diese Option zum Beispiel für mehr als 50 airberlin Piloten an.

Starker Fluggästeanstieg durch Partnerschaften

Nach dem bereits erfolgreichen ersten Jahr der strategischen Partnerschaft mit Etihad Airways entwickeln sich die gemeinsamen Fluggästezahlen weiter sehr positiv. Bis Ende März nutzten bereits über 141.000 Fluggäste im Jahr 2013 das gemeinsame Streckennetz und damit zehn Mal so viele wie im Vorjahreszeitraum.

"Das gemeinsame Streckennetz von Etihad Airways und airberlin wird sehr gut angenommen. Wir werden das gemeinsame Netz stärken und weiter ausbauen. Die Vorausbuchungen zeigen uns, dass wir hier mit einem großen Zuwachs rechnen können", so Wolfgang Prock-Schauer. Auch die Mitgliedschaft in der oneworld® Allianz zeigt diese positive Entwicklung. Die Anzahl der Fluggäste auf gemeinsamen Codeshare-Strecken verdoppelte sich im Jahresvergleich auf über 103.000 in den ersten drei Monaten dieses Jahres.

airberlin bestätigte das Ergebnisziel für 2013 und geht unverändert davon aus, das laufende Jahr mit einer schwarzen Null auf EBIT-Basis abzuschließen.

ADAC-Rettungshubschrauber Christoph 32 mit Frau am Steuer

Ihr bevorzugter Landeplatz ist die grüne Wiese. In den seltensten Fällen kann sie den Ingolstädter Rettungshubschrauber "Christoph 32" jedoch auf dem flachen Land absetzen. Doch auch bei kniffligen Landemanövern hat Sandra Hohner (34) den Steuerknüppel souverän im Griff. Sie ist die erste Frau am ADAC-Luftrettungsstandort Ingolstadt und in der ADAC-Luftrettung bundesweit, die die anspruchsvolle Ausbildung zur Pilotin absolvierte.

Lediglich im brandenburgischen Perleberg fliegt noch eine Kommandantin auf Christoph 39, alle anderen ihrer 148 Kollegen sind Männer. Vorgesehen für die Ausbildung sind eigentlich dreieinhalb bis fünf Jahre. Allen Klischees zum Trotz trat Sandra Hohner jedoch bereits nach zweieinhalb Jahren ihre "Fahrprüfung", den so genannten "Line Check", an.

In den 30 Monaten war sie 500 Stunden in der Luft und flog im Durchschnitt täglich vier Rettungseinsätze unter Aufsicht von Stationsleiter Peter Döring oder eines anderen der drei Piloten am Standort Ingolstadt.

Professionalität zählt

Für die Mutter eines bald fünfjährigen Sohnes ging damit ein lang ersehnter Traum in Erfüllung. Über ihre Rolle als Frau in einem männerdominierten Beruf meint sie: "Ich erwarte keinen Frauen-Bonus. Wie meine männlichen Kollegen auch versuche ich, den Beruf mit der nötigen Professionalität auszuüben." Ihr nächster Einsatzort ist die Station "Christoph 62" im sächsischen Bautzen.

Dort wird sie vorwiegend nachts Intensivpatienten von einem Krankenhaus niedrigerer Versorgungsstufe zur Weiterbehandlung in ein Spezialklinikum fliegen. Bereits 2003 erwarb Sandra Hohner nach einer beruflichen Zwischenstation in der Kranken- und Altenpflege ihre Helikopterlizenz. Bis Mitte 2010 arbeitete sie anschließend für ein privates Transportunternehmen am Flughafen Stuttgart, ehe sie sich für die Karriere in der ADAC-Luftrettung entschloss.

ADAC Ausbildungsstandort Ingolstadt

Die Station in Ingolstadt ist eines von drei ADAC Pilotenausbildungszentren in Deutschland. 15 Co-Piloten qualifizierten sich im Team um Stationsleiter Peter Döring bereits zum Kommandanten eines Rettungshubschraubers, derzeit absolvieren zwei so genannte "PICUS" das Praxistraining. Durchschnittlich 1.400 Mal wird Christoph 32 jährlich alarmiert. Der Einsatzradius des Helikopters vom Typ BK 117 beträgt 70 Kilometer, die Maschine fliegt rund 800 Fuß hoch (243 Meter) und 240 km/h schnell.

ECSAT wird erste Einrichtung der ESA im Vereinigten Königreich

David Willetts, der britische Minister für Hochschulen und Wissenschaft, und Jean-Jacques Dordain, der Generaldirektor der ESA, eröffneten heute die erste Einrichtung der ESA im Vereinigten Königreich – das Europäische Zentrum für Weltraumanwendungen und Telekommunikation (ECSAT) auf dem Harwell-Oxford-Campus.

Das ECSAT unterstützt Tätigkeiten in den Bereichen Telekommunikation, Klimawandel, Technologie, Wissenschaft und "integrierte" Anwendungen, das heißt, die kombinierte Nutzung verschiedener Weltraum- sowie terrestrischer Technologien, Daten und Infrastrukturen zur Schaffung neuer Anwendungen für den Alltag. Dabei soll die Entstehung innovativer öffentlich-privater Partnerschaften gefördert werden.

Wachstumssektor Raumfahrt

"Die Raumfahrtindustrie des Vereinigten Königreichs ist für das Wachstum von steigender Bedeutung. Sie trägt alljährlich mit über 9 Milliarden £ zu dessen Wirtschaft bei und unterstützt Tausende hoch qualifizierter Arbeitsplätze", erläutert David Willetts. "Die Entscheidung der ESA, ihre Einrichtung für Spitzentechnologie in diesem Land anzusiedeln, zeigt, dass wir die richtige Umgebung für Innovation und bahnbrechende Forschung schaffen. Dem Zentrum wird die enge Zusammenarbeit mit anderen Weltraumwissenschaftlern und -unternehmen in Harwell einschließlich des ebenfalls heute offiziell eröffneten "Satellitenanwendungskatapults"‚ zugutekommen."

Trotz des derzeitigen wirtschaftlichen Klimas gilt die Raumfahrtindustrie des Vereinigten Königreichs als Wachstumssektor. Mit einem Export-Anteil von 70 Prozent ihrer Produktion ist sie ein wichtiger internationaler Akteur. Das ECSAT soll in der britischen Raumfahrt künftig eine Schlüsselrolle übernehmen.

Die Präsenz der ESA im Vereinigten Königreich ist ein deutliches Zeichen dafür, dass die ESA die wachsende Bedeutung, die die britische Regierung der Raumfahrt beimisst, unterstützt.

Kompetenzzentrum ergänzt weitere Kapazitäten der ESA

Jean-Jacques Dordain begrüßte das steigende Interesse des Vereinigten Königreichs an Raumfahrtinvestitionen insbesondere über die ESA mit folgenden Worten: "In die Raumfahrt investieren bedeutet, durch Wissen, Innovation und Dienste in Wettbewerbsfähigkeit und Wachstum investieren. Der Harwell-Oxford-Campus stellt bereits heute ein einzigartiges Kompetenzzentrum dar, und der Ausbau der Präsenz der ESA auf diesem Campus wird sowohl die ESA als auch den Campus stärken."

Das ECSAT wird die bestehenden Spitzenkapazitäten der ESA im Europäischen Weltraumforschungs- und Technologiezentrum (ESTEC) in den Niederlanden, im Europäischen Raumflugkontrollzentrum (ESOC) in Deutschland, im Europäischen Institut für Weltraumforschung (ESRIN) in Italien, im Europäischen Weltraumastronomiezentrum (ESAC) in Spanien, im Europäischen Astronautenzentrum (EAC) in Deutschland und im Zentrum von Redu in Belgien, die gemeinsam mit der Hauptverwaltung in Frankreich die Hauptinfrastruktur der ESA bilden, ergänzen.

Planfeststellungsbeschluss für Fraport – 1.500 Dächer

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Die Fraport AG hat die durch das Hessische Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung (HMWVL) beschlossene Ergänzung des Planfeststellungsbeschlusses zum Bau der neuen Landebahn erhalten und wird diese jetzt bewerten.

"Wir nehmen die Sorgen der Bürgerinnen und Bürger in Flörsheim und Raunheim ernst und sind bereits unmittelbar tätig geworden. Wir haben freiwillig das Dachinspektionsprogramm in Flörsheim und Raunheim aufgelegt, um schnellstmöglich entsprechende Erkenntnisse zu gewinnen und geeignete und zielführende Maßnahmen anzugehen." Bekräftigt Peter Schmitz, Vorstand Operations der Fraport AG, das Engagement des Flughafenbetreibers.

"Darüber hinaus haben wir auch Vorschläge gemacht, wie eine wirkungsvolle Prävention gegen Wirbelschleppenschäden erfolgen kann. Wir werden den vorliegenden Planergänzungsbeschluss nun bewerten und uns die Ergebnisse der Gutachterbewertung aus dem Inspektionsprogramm genau ansehen. In Kürze werden diese Ergebnisse vorliegen und wir werden dann zügig in die Umsetzung erster Maßnahmen einsteigen." So Schmitz weiter.

Seit dem 16. April überprüfen von Fraport beauftragte Dachdeckermeister, die auch öffentlich bestellte und vereidigte Gutachter sind, in den definierten Gebieten beider Städte von außen die jeweilige Gebäude- und Dachstruktur und erstellen ein Dachkataster, das eine qualitative Grundlage für geeignete Maßnahmen liefern wird.

Bisher sind von den 2.000 zu prüfenden Dächern bereits mehr als 1.500 Dächer aufgenommen und Fraport geht davon aus, dass das Programm bis spätestens Ende des Monats abgeschlossen ist. Fraport wird in Kürze auf die Hausbesitzer, deren Immobilie in dem durch das Ministerium festgelegte Gebiet in Flörsheim und Raunheim liegt, zur Abklärung der weiteren Schritte zugehen.

Antonov An-2 und viel Programm am Tag der Luftfahrt in Stuttgart

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Am Sonntag, 09. Juni 2013, lohnt sich ein Ausflug zum Flughafen Stuttgart. Im Rahmen des bundesweiten Tages der Luftfahrt heißt es hier "Check in zum Familiensonntag". Von 11:00 Uhr bis 17:00 Uhr ist dabei der Eintritt auf die Besucherterrasse frei. Große und kleine Gäste können bei Livemusik und vielen Aktionen einen unterhaltsamen und interessanten Einblick in das Geschehen auf dem Vorfeld und in die Luftfahrt allgemein bekommen.

Experten von der Stuttgart Aviation Community stehen für Fragen bereit und moderieren das Geschehen auf dem Vorfeld. Für Kinder gibt es die wohl einmalige Chance, selbst ein echtes Flugzeug zu bemalen. Ein Oldtimer, eine Piaggio P 149-D, wartet darauf, von den kleinen Künstlerinnen und Künstlern bunt verziert zu werden. Pünktlich zum Familiensonntag sind auch zwei weitere Oldtimer, eine Antonov An-2 und ein MI-2-Hubschrauber, frisch restauriert auf der Besucherterrasse zurück.

Aufgepasst heißt es für Liebhaber von Flugzeug Miniatur-Modellen. Über den Tag verteilt werden einige der naturgetreu nachgebauten Flieger aus den Beständen des Flughafens versteigert. Die Modelle können vorweg im Terminal 1 auf Ebene 5 besichtigt werden, der Erlös der Versteigerung geht an den Verein "Frauen helfen Frauen Filder e. V.".

Ein Gratis-Souvenir gibt es bei der Fotoaktion des Flughafens: Hier darf sich jedermann vor einem Cockpitmotiv in Originalgröße fotografieren lassen, mit Pilotenmütze und passender Uniformjacke. Die Fotos werden sofort ausgedruckt und können gleich als Erinnerung mitgenommen werden. Wer sich am Gewinnspiel beteiligt und Glück hat, kann mit einem Fluggutschein von Condor, Air Berlin, Germanwings oder Turkish Airlines nach Hause gehen.

Für die richtige Atmosphäre sorgen die Band "Südlich von Stuttgart" und die Band der Bundespolizei. Der Familiensonntag findet anlässlich des Tages der Luftfahrt statt, der erstmals bundesweit an den Flughäfen organisiert wird. Der Aktionstag soll zeigen, dass Luftverkehr nicht nur enorm wichtig ist für die Wirtschaft, sondern dass Fliegen es für viele ermöglicht, die Welt zu bereisen und zu erleben.

Eurocopter-Entwicklungszentrum in Donauwörth eröffnet

Bei Eurocopter in Donauwörth werden Hubschrauber künftig unter einem Dach entwickelt und gefertigt: Der Hubschrauberhersteller hat heute mit dem bayerischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer sein neues Entwicklungszentrum mit rund 900 Arbeitsplätzen eingeweiht. Der deutsche Standort des weltweiten Hubschrauber-Marktführers erhält somit die komplette Systemfähigkeit zum Hubschrauberbau.

„Die heutige Einweihung des Systemhauses ist ein entscheidender Baustein der industriellen Strategie von Eurocopter. Mit der vollen Systemfähigkeit zur Entwicklung, Produktion und Wartung von Hubschraubern an unserem deutschen Standort in Donauwörth schaffen wir erhebliche Vorteile für unsere Produkt- und Technologiezyklen“, sagte Eurocopter-CEO Guillaume Faury. „Von dieser nachhaltigen Investition und ihren weitreichenden Auswirkungen werden sowohl unsere Kunden und als auch unsere Wettbewerbsfähigkeit profitieren.“

Komplette Spanne von Entwicklung bis Wartung

Das neue Entwicklungszentrum ermöglicht Eurocopter in Deutschland den vollständigen Lebenszyklus von Hubschraubern an einem Standort zu gestalten: von Forschung, Entwicklung und Prototypenbau über die Fertigung und Endmontage bis hin zu Training, Wartung und Produktverbesserung. Rund 900 Mitarbeiter wechseln hierzu vom Firmensitz Ottobrunn nach Donauwörth. Die Anzahl der Beschäftigten am Standort Donauwörth wächst auf rund 6.500 an.

Ministerpräsident Seehofer erklärte hierzu in Donauwörth: „Mit der Konzentration von Entwicklung, Fertigung und Wartung in Donauwörth stärkt Eurocopter die eigene Kompetenz und Leistungsfähigkeit und zugleich die gesamte bayerische Luftfahrtindustrie. Beim Wettlauf um die Zukunft müssen wir immer einen Schritt innovativer und eine Stufe besser sein. Eurocopter zeigt, wie es geht: Das neue Systemhaus von Eurocopter ist High-Tech und Innovation pur, es ist ein Aushängeschild für den Luftfahrtstandort Bayern.“

Unterstützungszentrum für die Bundeswehr

„Das Systemhaus in Donauwörth gehört in die Reihe wichtiger Investitionsvorhaben, die EADS in Deutschland, speziell in Bayern, aufgesetzt hat. Premium AEROTEC hat in Augsburg ein neues Engineering Center eingeweiht. Astrium in Ottobrunn errichtet eine neue Anlage zum Bau von Raketen-Triebwerken. Der geplante Forschungscampus in Ottobrunn nimmt ebenfalls Gestalt an. Das sind gute Nachrichten für die Regionen und für EADS: Wir stärken den traditionsreichen Luft- und Raumfahrtstandort Deutschland und schaffen optimale Voraussetzungen, um die Marktposition des Konzerns weiter auszubauen“, sagte EADS-CEO Tom Enders.

In dem Neubau sind neben Büros auch moderne Test- und Forschungsanlagen untergebracht, beispielsweise Simulatoren, Avionik-Trainer, Labore, Testzentren und der Prototypenshop. Zudem ist das Systemunterstützungszentrum (SUZ) für die Hubschrauberflotte der Bundeswehr, wie die Transporthubschrauber NH90, CH-53 oder den Kampfhubschrauber Tiger, Bestandteil der Innovationsschmiede.

Räumliche Bündelung für schnellere Prozesse

Durch die räumliche Nähe von Design und Produktion ist nunmehr eine deutlich engere Vernetzung der einzelnen Fachbereiche möglich. Kürzere Kommunikationswege entlang Lichthöfen, Galerien und zentralen Besprechungsräumen sollen den persönlichen Austausch fördern und so die Reaktionszeiten verkürzen. Auf dem Weg zum neuen Hubschrauberentwicklungsprogramm X9, das schwerpunktmäßig am Standort Donauwörth realisiert werden soll, ist das eine wichtige Voraussetzung.

Seit Baubeginn im Juli 2011 hat Eurocopter rund 100 Mio. Euro in das Projekt Entwicklungszentrum investiert. Mit einer Gesamtfläche von 30.000 m2 war das Gebäude das größte Bauvorhaben der Region. Um der wachsenden Anzahl an Mitarbeitern auf dem Eurocopter-Gelände in Donauwörth gerecht zu werden, ist im Rahmen der Erweiterungsmaßnahmen auch eine neue Kantine entstanden. Darüber hinaus wird in unmittelbarer Nähe des Werks eine Kindertagesstätte mit rund 50 Betreuungsplätzen errichtet. Durch den Bau eines werksinternen Blockheizkraftwerks deckt Eurocopter in Donauwörth künftig knapp die Hälfte seines Energiebedarfs. Ein mit dem Systemhaus vergleichbares Projekt ist am südfranzösischen Standort Marignane nahe Marseille im Entstehen. Auch dort wird im Zuge der nachhaltigen Innovations- und Technologiestrategie von Eurocopter ein neues Entwicklungszentrum errichtet.

Zentrum für Leichtbau-Produktionstechnologie in Augsburg eröffnet

Am 14. Mai 2013 hat das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) den Standort Augsburg der neuen Forschungseinrichtung "Zentrum für Leichtbauproduktionstechnologie" (ZLP) eröffnet. Am ZLP arbeitet das DLR in einer engen Kooperation mit der "Forschungsgruppe Integrierter Leichtbau" (FIL) des Fraunhofer-Instituts für Chemische Technologie (ICT) zusammen, das unmittelbar benachbart ist.

Die Eröffnung erfolgte unter der Schirmherrschaft von Martin Zeil, Stellvertretender Ministerpräsident des Freistaats Bayern und Staatsminister für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie – gemeinsam mit Prof. Dr.-Ing. Johann-Dietrich Wörner, Vorstandsvorsitzender des DLR, Dr. Kurt Gribl, Oberbürgermeister der Stadt Augsburg, und Prof. Dr. Heinz Voggenreiter, Direktor der DLR-Institute für Bauweisen- und Konstruktionsforschung und für Werkstoff-Forschung.

"Das Zentrum für Leichtbauproduktionstechnologie ist unsere Antwort nicht nur auf die regionale Technologie- und Standortentwicklung. Damit kommen wir auch dem nationalen Forschungsbedarf im Bereich der zukunftsweisenden CFK-Materialien nach. Am Standort Augsburg erweitert das DLR sein Kompetenzspektrum und erarbeitet wesentliches Know-How für eine interdisziplinäre Technologienutzung in den Bereichen Luft- und Raumfahrt, Verkehr und Energie. Mit dem ZLP wollen wir einen Beitrag zur Sicherstellung einer nahtlosen Innovationskette von der Grundlagenforschung bis zum Industrieprodukt leisten", so Prof. Dr.-Ing. Johann-Dietrich Wörner.

CFK-Leichtbau im Industriemaßstab erforschen

Leichtbau hilft entscheidend, den Energieverbrauch und die Emissionen von Flugzeugen und Automobilen zu reduzieren. Besonders leicht und robust sind Bauteile aus carbonfaserverstärkten Kunststoffen (CFK) – der Leichtbauwerkstoff der Zukunft. Der steigende Bedarf in der Luft- und Raumfahrt sowie in der Automobil- und Maschinenbauindustrie macht dabei wirtschaftliche Produktionsweisen in höchster Qualität erforderlich.

Ziel der DLR-Forschung in Augsburg ist es, erstmals einen durchgängigen Produktionsprozess für CFK-Bauteile zu entwickeln der roboterbasiert automatisiert ist. Denn der Einsatz von flexiblen und interaktiven Robotersystemen senkt die Produktionskosten und steigert zugleich Produktivität und Qualität der Fertigung.

Die neuen multifunktionalen Großanlagen ermöglichen Forschung im Industriemaßstab, um auf spezielle Anforderungen der jeweiligen Branche individuell und flexibel reagieren zu können. Dabei kann ein technologischer Vorsprung erarbeitet werden, der die internationale Wettbewerbsfähigkeit der heimischen Industrie sichert und den Raum für weitere Anteile im europäischen Wettbewerb schafft.

Dazu erläutert Prof. Dr. Heinz Voggenreiter: "Mit dem Schwerpunkt Produktionstechnologie des ZLP Augsburg deckt das DLR im Zusammenspiel mit dem Standort Stade als nationales Forschungszentrum die gesamte Wertschöpfungskette im Bereich der carbonfaserverstärkten Kunststoffe ab – die von der Werkstoffentwicklung bis zur Fertigung von CFK-Bauteilen reicht. Für den Ausbau des Kompetenznetzwerks bestehen Kooperationen mit anderen Forschungseinrichtungen, Universitäten und Hochschulen."

Robotersysteme arbeiten autonom oder kooperativ

Die neue Forschungsplattform ist in Europa einmalig und wurde zusammen mit KUKA und mit Unterstützung von Industriepartnern aufgebaut. Herzstück ist die "Multifunktionale Roboterzelle", die mit fünf flexiblen Roboterarmen ausgestattet ist und eine Gesamtgröße von ca. 30 Meter Länge, 15 Meter Breite und sieben Meter Höhe aufweist. Dort können unterschiedliche Produktionsprozesse auf ihre Automatisierbarkeit hin untersucht und validiert werden. Kooperierend oder allein agierend können die Leichtbau-Arme auch große Bauteile handhaben.

Darüber hinaus verfügt das ZLP in Augsburg über weitere Forschungsanlagen zur optimalen Herstellung von CFK-Bauteilen. Dazu gehören insbesondere eine "Technologieerprobungszelle" mit zwei Robotern, eine Thermoplast-Verarbeitung mit Roboterzelle, ein Qualitätssicherungslabor mit Roboterzelle, ein Duromerofen für Temperaturen bis 200°C, ein Thermoplastofen für Temperaturen bis 400°C sowie eine Wasserstrahlschneideanlage.

ZLP – Drei DLR-Institute an zwei Standorten

Das Zentrum für Leichtbauproduktionstechnologie ZLP ist eine nationale Einrichtung des DLR mit zwei Standorten – Augsburg und Stade. Dort steht jeweils die automatisierte Produktion von Bauteilen aus carbonfaserverstärkten Kunststoffen (CFK) für die Luft- und Raumfahrt, den Verkehr und die Energie im Mittelpunkt. Die Forschungsschwerpunkte der Standorte ergänzen sich dabei technologisch.

Im ZLP arbeiten drei DLR-Institute zusammen: das Institut für Bauweisen- und Konstruktionsforschung aus Stuttgart, das Institut für Faserverbundleichtbau und Adaptronik aus Braunschweig und das Institut für Robotik und Mechatronik aus Oberpfaffenhofen. Damit kann das DLR die gesamte CFK-Engineering-Prozesskette abbilden, vom Werkstoff bis zur automatisierten Produktion.

Flughafen Stuttgart: Freitag vor Pfingstferien bereits verkehrsreichster Tag

Zu Beginn der Pfingstferien in Baden-Württemberg erwartet auch der Flughafen Stuttgart deutlich mehr Betrieb in den Terminals als bislang in diesem Jahr. Verkehrsreichster Tag ist bereits jetzt der Freitag, 17. Mai, mit 345 angemeldeten Flugbewegungen. Die beliebtesten Flugziele ab Baden-Württemberg sind Spanien mit Mallorca an der Spitze und die Türkei.

Für einen stressfreien Start in den Urlaub wird Fluggästen an diesen Tagen daher dringend empfohlen, genügend Zeit für Anreise, Check-in und Sicherheitskontrollen einzuplanen – zwei Stunden vor dem geplanten Abflug sollten Passagiere am Airport sein. Manche Fluggesellschaften bieten einen Vorabend-Check-in an, bei dem bereits das Gepäck aufgeben und die nötigen Formalitäten erledigt werden können.

Direkt vor den Terminals gibt es keine Parkplätze. Wer mit dem Auto zum Flughafen kommt, sollte frühzeitig einen Parkplatz ansteuern. Dort stehen kostenlose Kofferkulis zur Verfügung, die mit einer Pfandmünze benutzt werden können.

Fluggäste sollten bereits beim Kofferpacken zu Hause die geltenden Regelungen für Gepäck und Handgepäck beachten. Passagiere können sich vor der Abreise auch bei ihrer Fluggesellschaft informieren.

Lufthansa legt Ferienprogramm für Mitarbeiter-Kinder auf

Die Lufthansa Group bietet zum ersten Mal das Ferienprogramm "Die Luftikusse – Kinder erobern die Lufthansa Welt" für Kinder ihrer Mitarbeiter am Standort Frankfurt an. Vom 15. Juli bis zum 16. August 2013, montags bis freitags von 08:00 bis 18:00 Uhr können Lufthansa-Mitarbeiter ihre Kinder mitbringen. Eine abwechslungsreiche und professionelle Betreuung steht bereit.

"Für Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, bei denen es während der Sommerferien absehbar einen Betreuungsengpass geben sollte, bieten wir diese Aktion erstmalig und zusätzlich zu unseren Kooperations-Ferienprogrammen an. Eine einzigartige Chance für die Kinder, in die Lufthansa Arbeitswelt ihrer Eltern zu schauen", sagt Juliane Grauer, die als Beauftragte für Chancengleichheit die Aktion organisiert.

"Basislager" ist ein großer Raum im Lufthansa Aviation Center (LAC) am Frankfurter Flughafen, Neben Spiel, (Trommel-) Spaß und Bewegung für die sechs bis zwölf-Jährigen stehen von dort aus Ausflüge in das Unternehmen auf dem Programm. So werden die Kinder ein Flugzeug anschauen, auf der Frankfurter Station mitarbeiten und ein Rechenzentrum besichtigen.

Richtig spannend wird es, wenn sie eine Crew kennenlernen, in die Küche gehen oder das Gelände des LH-Schulungszentrums entdecken. Insgesamt können 150 Kinder das Angebot für jeweils eine Woche nutzen. Pädagogisch betreut werden die Kinder während dieser Zeit durch erfahrene Betreuerinnen des Fluggi-Landes.

Grundsätzlich ist das Fluggi-Land in Frankfurt zusätzlich zum "pme Familienservice" an den deutschen Standorten des Unternehmens die Anlaufstelle der Lufthansa-Mitarbeiter für die Ad-hoc-Kinderbetreuung zur kurzfristigen und kurzzeitigen Betreuung ihrer Kinder.

Bristol neue Direktverbindung ab Hannover mit bmi regional

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Ab dem 13. Mai 2013 bedient bmi regional sechs Mal wöchentlich die Strecke von Hannover nach Bristol. Zum Einsatz kommt eine Embraer ERJ-135/145. Der Hannover Airport kann mit der Destination Bristol, der Partnerstadt Hannovers, sein Streckennetz nach Großbritannien erweitern.

Cathal O’Connell, Chief Executive Officer (CEO) von bmi regional sagte: "Mit dem Start der neuen Flugroute nach Hannover löst bmi regional ihr Versprechen ein, wichtige wirtschaftliche und touristische Knotenpunkte in Europa zu bedienen."

"Aufgrund der hohen Nachfrage von Geschäfts- und Urlaubsreisenden stellt diese Verbindung einen wichtigen Schritt zur Verwirklichung der regionalen Strategie dar. Mit einem Preis von 69 Euro pro Strecke erwarten wir einen rasanten Anstieg im Passagieraufkommen beider Zielgruppen." So CEO O’Connell.

Der Abflug in Hannover ist um 15:00 Uhr mit Ankunft in Bristol um 15:40 Uhr Ortszeit. Richtung Hannover geht es jeweils um 12:00 Uhr Ortszeit, die Landung in der niedersächsischen Hauptstadt erfolgt um 14:30 Uhr. Die neue Verbindung ist ab sofort buchbar.

Luftbrückendenkmal Frankfurt – Kein Zugang wegen Renovierung

Vor 65 Jahren begann die Berlin Blockade und damit auch die Berliner Luftbrücke. Aus diesem Anlass renovieren und säubern freiwillige Helfer aus den USA und Deutschland das Luftbrückendenkmal am Frankfurter Flughafen, daher bleiben am 18. Mai und 01. Juni die Zugänge zum Denkmalgelände an der Autobahn A 5 geschlossen.

Das Frankfurter Luftbrückendenkmal ist ein Duplikat des 1951 am Platz der Luftbrücke unmittelbar vor dem Flughafen Tempelhof in Berlin errichteten Monumentes. Das Frankfurter Denkmal wurde 1985 auf Initiative eines deutsch-amerikanischen Luftbrückenvereins, der dafür 900.000 Mark gesammelt hatte, aufgestellt. Im Rundsockel sind die Namen der ums Leben gekommenen Piloten eingraviert. Es wurde 1988 – 40 Jahre nach Beginn der Berlin-Blockade – eröffnet.

Das Luftbrückendenkmal ist in das Radwegenetz des Regionalparks RheinMain eingebunden. Erreichbar ist die Anlage über den Radweg, der am östlichen Flughafenzaun entlang von Mörfelden-Walldorf nach Frankfurt führt. Besucher, die mit dem Auto anreisen, erreichen das beliebte Ausflugsziel über die Autobahn A5, Ausfahrt "Zeppelinheim/CargoCity Süd". Parkplätze stehen am Bahnhof Zeppelinheim und am Intercity Hotel Frankfurt Flughafen zur Verfügung. Von hier aus sind es jeweils nur wenige Gehminuten bis zum Denkmal.

EADS mit besserem Quartalsergebnis

EADS startete solide in das Jahr 2013. Das Wachstum von Umsatz und Rentabilität im ersten Quartal ist die Folge gestiegener Auslieferungen von Zivilflugzeugen. Trotz des vorherrschenden Marktumfelds blieb der Umsatz aus dem Verteidigungsgeschäft dank eines positiven Mix aus Serien- und Entwicklungsprogrammen sowie langfristigen Verträgen stabil.

Der Auftragseingang(5) stieg deutlich auf 49,9 Mrd. Euro, der Auftragsbestand belief sich Ende des ersten Quartals auf 614,3 Mrd. Euro. Das berichtete EBIT* lag Ende März 2013 bei 596 Mio. Euro, die Nettoliquidität belief sich auf 9,2 Mrd. Euro.

„Für EADS war das Quartal ereignisreich: Die Aktionäre haben der neuen Führungsstruktur zugestimmt, das Aktienrückkaufprogramm schreitet voran und der Anteil der Aktien in Streubesitz hat erheblich zugenommen“, sagte EADS CEO Tom Enders. „Aus operativer Sicht sind wir – mit höherem Umsatz und besserer Rentabilität – gut in das Jahr 2013 gestartet. Das Management konzentriert sich weiterhin auf ein anhaltendes Ergebniswachstum für 2013 und darüber hinaus.“

Umsatz zum Vorjahr gestiegen

Im ersten Quartal 2013 stieg der Umsatz von EADS um neun Prozent auf 12,4 Mrd. Euro (Q1 2012: 11,4 Mrd. Euro) und spiegelte insbesondere den Anstieg der Auslieferungen bei Airbus Commercial wider. Der Umsatz von Astrium und Cassidian blieb im Vergleich zum Vorjahr weitgehend stabil. Das Verteidigungsgeschäft des Konzerns verzeichnete einen Umsatz von 2,3 Mrd. Euro.

Das EBIT* vor Einmaleffekten – die Kennzahl zur Erfassung der operativen Gewinnspanne ohne Berücksichtigung von Einmaleffekten aus Rückstellungsveränderungen für Programme und Restrukturierungen oder Währungsschwankungen – stieg auf 741 Mio. Euro für EADS (Q1 2012: 475 Mio. Euro a) sowie auf 601 Mio. Euro für Airbus (Q1 2012: 314 Mio. Euro a), maßgeblich getragen vom guten operativen Ergebnis bei Airbus Commercial. Die EBIT*-Marge des Konzerns vor Einmaleffekten verbesserte sich auf 6,0 Prozent.

Das berichtete EBIT* von EADS stieg auf 596 Mio. Euro (Q1 2012: 333 Mio. Euro a). Darin enthalten waren Einmalaufwendungen von insgesamt 145 Mio. Euro bei Airbus; 14 Mio. Euro entfielen dabei wie erwartet auf die technische Lösung für die Verbindungsklammern zwischen Flügelhaut und innerer Flügelstruktur. Zudem spiegelten sich die Währungsdifferenz von Dollar-Zu- und Abflüssen zu unterschiedlichen Zeitpunkten sowie bilanzielle Neubewertungen mit 131 Mio. Euro im ersten Quartal negativ in den Einmaleffekten wider.

Das Finanzergebnis lag bei -251 Mio. Euro (Q1 2012: -143 Mio. Euro). Die Differenz gegenüber dem ersten Quartal 2012 geht insbesondere auf negative Effekte aus wechselkursindizierten Neubewertungen zurück. Das Konzernergebnis stieg deutlich auf 241 Mio. Euro (Q1 2012: 126 Mio. Euro a), was einem Gewinn je Aktie von EURRROO 0,29 Euro (Q1 2012: 0,15a Euro) entspricht.

Investitionen erhöht – Auftragseingang gestiegen

Dank günstiger Phaseneffekte bei Airbus Commercial, einschließlich der Aktivierung von Entwicklungskosten für die A350 XWB nach IAS 38, sanken die Aufwendungen für eigenfinanzierte Forschung & Entwicklung (F&E) auf 624 Mio. Euro (Q1 2012: 726 Mio. Euro).

Der Free Cash Flow vor Übernahmen belief sich auf -3,195 Mrd. Euro (Q1 2012: -1,233 Mrd. Euro). Dieser Trend spiegelt einen Anstieg des Nettoumlaufvermögens bei Airbus und Eurocopter sowie saisonale Effekte im Regierungsgeschäft des Konzerns wider. Die Investitionen stiegen auf 670 Mio. Euro, um Entwicklungsprogramme voranzutreiben. Die Nettoliquidität des Konzerns belief sich zum Ende des ersten Quartals auf 9,2 Mrd. Euro (Jahresende 2012: 12,3 Mrd. Euro).

Der Auftragseingang(5) von EADS stieg deutlich auf 49,9 Mrd. Euro (Q1 2012: 12,0 Mrd. Euro); er profitierte von bedeutenden Bestellungen bei Airbus Commercial. Trotz des schwierigen Marktumfelds erhielt der Konzern weiterhin Aufträge aus dem militärischen und öffentlichen Sektor; gegenüber dem Vorjahr war jedoch ein Rückgang zu verzeichnen. Ende März 2013 war der Auftragsbestand(5) auf 614,3 Mrd. Euro angewachsen (Jahresende 2012: 566,5 Mrd. Euro) und bildet damit eine gute Basis für das künftige Wachstum des Konzerns. Der Auftragsbestand im Verteidigungsgeschäft belief sich auf 49,9 Mrd. Euro (Jahresende 2012: 49,6 Mrd. Euro). Zum 31. März 2013 beschäftigte EADS 142.142 Mitarbeiter (Jahresende 2012: 140.405).

Ausblick

Auf Grundlage der Ergebnisse des ersten Quartals 2013 bekräftigt EADS die Prognose für das Gesamtjahr 2013. Der Ausblick für das Geschäftsjahr 2013 basiert auf der Annahme, dass Weltwirtschaft und Luftverkehr gemäß der vorherrschenden unabhängigen Prognosen wachsen und dass die aktuelle Staatsschuldenkrise zu keinen größeren Turbulenzen führt.

Die Zahl der Bruttobestellungen für Zivilflugzeuge wird im Jahr 2013 die Zahl der Auslieferungen voraussichtlich übersteigen und bei rund 700 Flugzeugen liegen. Airbus dürfte 600 bis 610 Zivilflugzeuge ausliefern und damit erneut einen Anstieg der Auslieferungszahlen erreichen.

Aufgrund des Rückgangs bei den A380-Auslieferungen und basierend auf einem angenommenen Wechselkurs von 1 Euro = 1,35 US-Dollar dürfte der Konzernumsatz 2013 moderat wachsen.

Für 2013 strebt EADS durch eine weitere Verbesserung der 2012 erzielten operativen Gewinnspanne ein EBIT* vor Einmaleffekten von 3,5 Mrd. Euro an sowie einen Gewinn je Aktie vor Einmaleffekten von rund 2,50 Euro(2012: 2,24 Euro) vor dem laufenden Aktienrückkauf.

Abgesehen von den bereits bekannten Auswirkungen der Reparatur der A380-Flügel in Höhe von rund 85 Mio. Euro, die auf 25 Auslieferungen basieren, sollten sich die Einmaleffekte 2013 nach heutigem Stand auf folgende potenzielle Belastungen beschränken: auf das A350-XWB-Programm, auf Währungseffekte aufgrund der Differenz von Dollar-Zu- und Abflüssen zu unterschiedlichen Zeitpunkten sowie auf bilanzielle Neubewertungen.

Das A350-XWB-Programm birgt weiterhin Herausforderungen. Jede Änderung des Zeitplans könnte höhere Rückstellungen zur Folge haben.

EADS strebt für 2013 einen ausgeglichenen Free Cash Flow Break Even nach Kundenfinanzierungen und vor Übernahmen an.

EADS-Divisionen: Airbus mit deutlicher Verbesserung

Der konsolidierte Umsatz von Airbus erhöhte sich auf 9.181 Mio. Euro (Q1 2012: 8.019 Mio. Euro a), was vor allem auf den planmäßigen Hochlauf der Auslieferungen zurückzuführen war. Das konsolidierte Airbus-EBIT* hat sich mit 456 Mio. Euro mehr als verdoppelt (Q1 2012: 172 Mio. Euro a). Der Auftragseingang stieg auf 47,3 Mrd. Euro (Q1 2012: 7,9 Mrd. Euro a).

Der Umsatz von Airbus Commercial erhöhte sich auf 8.822 Mio. Euro (Q1 2012: 7.609 Mio. Euro a), getragen durch die mit 144 Flugzeugen deutlich gestiegenen Auslieferungszahlen (Q1 2012: 131 Flugzeuge). Das berichtete EBIT* von Airbus Commercial belief sich auf 463 Mio. Euro (Q1 2012: 135 Mio. Euro a), das EBIT* vor Einmaleffekten auf 608 Mio. Euro (Q1 2012: 277 Mio. Euro a). Das EBIT* von Airbus Commercial vor Einmaleffekten profitierte von einer besseren operativen Leistung mit günstigen Volumeneffekten und Preissteigerungen bei Flugzeugauslieferungen sowie positiven F&E-Phaseneffekten, einschließlich IAS 38.

Der Umsatz von Airbus Military stieg aufgrund des höheren Abrechnungsvolumens bei Tankflugzeugen und dem A400M-Programm deutlich auf 615 Mio. Euro (Q1 2012: 425 Mio. Euro). Das EBIT* von 15 Mio. Euro (Q1 2012: 11 Mio. Euro) spiegelt den Umsatzmix wider.

Airbus Commercial verbuchte im ersten Quartal 410 Nettobestellungen (Q1 2012: 90 Nettobestellungen) und verzeichnete dabei eine starke Nachfrage nach der A320-Familie. Lion Air bestellte 234 Flugzeuge, Air Lease Corp. gab 20 A350-900 und fünf A350-1000 in Auftrag. Das A350-XWB-Programm schreitet weiter voran, die Triebwerke des ersten A350 XWB Testflugzeugs (MSN1) wurden installiert. Die Vorbereitungen für den Erstflug laufen, und ein steiler Anstieg der Produktion für weitere Testflugzeuge steht bevor. Das A350-XWB-Programm bleibt weiterhin herausfordernd.

Airbus Military verzeichnete acht Nettobestellungen (Q1 2012: fünf Nettobestellungen) und lieferte drei Flugzeuge aus (Q1 2012: vier Flugzeuge). Das A400M-Programm hat weitere Fortschritte erzielt und die vollständige zivile Musterzulassung erhalten. Die erste Auslieferung an Frankreich ist für das zweite Quartal 2013 geplant. Die sogenannte „Initial Operating Clearance“ wird die Bereitstellung einer Maschine in einer mit dem Kunden zu vereinbarenden Basiskonfiguration ermöglichen. Anschließend werden die militärischen Fähigkeiten der A400M – wie mit den Kunden vereinbart – schrittweise ausgebaut.

Ende März verzeichnete Airbus einen konsolidierten Auftragsbestand in Höhe von 574,5 Mrd. Euro (Jahresende 2012: 525,5 Mrd. Euro a). Davon entfielen 554,2 Mrd. Euro (Jahresende 2012: 505,3 Mrd. Euro a) auf Airbus Commercial; dies entspricht einer Stückzahl von 4.948 Flugzeugen ohne ATR-Aufträge (Jahresende 2012: 4.682 Flugzeuge). Der Auftragsbestand von Airbus Military belief sich auf 21,1 Mrd. Euro (Jahresende 2012: 21,1 Mrd. Euro).

Starker Rückgank bei Eurocopter

Der Umsatz von Eurocopter sank um 13 Prozent auf 1.038 Mio. Euro (Q1 2012: 1.199 Mio. Euro). Die Division lieferte 58 Hubschrauber aus (Q1 2012: 72 Hubschrauber). Das EBIT* von Eurocopter fiel um 69 Prozent auf 20 Mio. Euro (Q1 2012: 64 Mio. Euro a). Belastet wurden EBIT* und Umsatz von technischen Problemen im Zusammenhang mit der Super-Puma-Hubschrauberflotte. Die Flugbeschränkungen wirkten sich sowohl auf den Lieferplan als auch die Services-Umsätze aus dem Hubschrauberbetrieb aus.

Im Jahresverlauf sollte sich das Geschäft erholen, da Eurocopter die Ursache der technischen Schwierigkeiten identifiziert hat. Die technische Lösung wird derzeit von den Behörden validiert. Im Vorjahresquartal (Q1 2012) hatten Umsätze und EBIT* von hohen Auslieferungszahlen profitiert, insbesondere bei der Super Puma.

Eurocopter und die Bundesregierung unterzeichneten erwartungsgemäß eine Absichtserklärung zur Reduzierung der Gesamtstückzahl der zu liefernden Militärhubschrauber. Positiv ist zu vermerken, dass an Stelle einiger stornierter NH90 TTH die Lieferung der Marineversion NH90 NFH vereinbart wurde. Weitere Kundengespräche laufen noch.

Im ersten Quartal 2013 verzeichnete Eurocopter 51 Nettobestellungen (Q1 2012: 93 Nettobestellungen). Ende März 2013 belief sich der Auftragsbestand von Eurocopter auf 12,7 Mrd. Euro (Jahresende 2012: 12,9 Mrd. Euro); dies entspricht 1.063 Hubschraubern (Jahresende 2012: 1.070 Hubschrauber).

Astriums Umsatz nahezu unverändert – Auftragseingang rückläufig

Der Umsatz von Astrium stieg im ersten Quartal um drei Prozent auf 1.369 Mio. Euro (Q1 2012: 1.325 Mio.), wobei höhere Umsätze im Geschäft mit Ariane 5 und mit Telekommunikationssatelliten teilweise von einem Rückgang im Services-Segment ausgeglichen wurden. Das EBIT* blieb aufgrund eines ungünstigeren Umsatzmix mit 66 Mio. Euro praktisch unverändert (Q1 2012: 65 Mio. Euro).

Der Auftragseingang erreichte im ersten Quartal 817 Mio. Euro (Q1 2012: 1,2 Mrd. Euro). Astrium erhielt Aufträge der Europäischen Weltraumorganisation ESA für die Ariane 5 ME (Midlife Evolution) und für die Ariane 6 sowie einen langfristigen Auftrag über die Lieferung von Frankreichs erstem ultraschnellen Breitband-Satellitenkommunikationsnetz für militärische Anwendungen.

Astrium verzeichnete den 54. erfolgreichen Start einer Ariane 5 in Folge. Die Satelliten SPOT 6 und Pléiades 1B erhielten ihre In-Orbit-Qualifizierung. Im April nahm der von Astrium Services betriebene Militärsatellit Skynet 5D seinen vollen Betrieb auf. Der Auftragsbestand von Astrium belief sich Ende März 2013 auf 12,1 Mrd. Euro (Jahresende 2012: 12,7 Mrd. Euro).

Cassidian auf Vorjahresniveau

Der Umsatz von Cassidian erhöhte sich leicht auf 941 Mio. Euro (Q1 2012: EURRROO 925 Mio. Euro). Das EBIT* stieg von fünf Mio. Euro a auf sieben Mio. Euro an. Die operative Leistung lag erwartungsgemäß auf dem Niveau des Vorjahresquartals. Die neue Organisation von Cassidian ist jetzt voll einsatzbereit, der Restrukturierungsplan ist angelaufen. Die Grenzsicherungsprogramme der Division bergen weiterhin Herausforderungen im Hinblick auf Wirtschaftlichkeit und Umsetzung.

Trotz knapper europäischer Verteidigungsbudgets verzeichnete Cassidian – einschließlich der Exportaufträge für Eurofighter und Lenkflugkörper sowie des Sensor-Geschäfts – ein „Book-to-Bill“-Verhältnis größer als 1. Im ersten Quartal des vergangenen Jahres waren die Auftragseingänge besonders hoch dank eines Eurofighter-Wartungsvertrages sowie eines Vertrages über Mica-Lenkflugkörper mit Indien. Der Netto-Auftragseingang sank auf 1,1 Mrd. (Q1 2012: 1,8 Mrd. Euro). Der Auftragsbestand von Cassidian belief sich Ende März auf 15,5 Mrd. Euro (Jahresende 2012: 15,6 Mrd. Euro).

Im ersten Quartal 2013 konnte Cassidian mit dem erfolgreichen Erstflug des unbemannten Flugzeugs Atlante und dem ersten Testflug des vollständig integrierten Euro-Hawk-Systems im Bereich unbemannte Flugsysteme gute Fortschritte verzeichnen.

* EADS verwendet das EBIT vor Goodwill-Wertminderungen und außerordentlichen Posten als Schlüsselindikator für die wirtschaftliche Leistung. Der Terminus „außerordentliche Posten“ bezieht sich auf Sachverhalte wie Aufwendungen aus Abschreibungen der aufgedeckten stillen Reserven aus der Gründung von EADS, dem Airbus-Unternehmens-Zusammenschluss, der Gründung von MBDA sowie in diesem Zusammenhang stehende Wertminderungen aufgrund von Werthaltigkeitstests.

a. Bestimmte Zahlen für das erste Quartal 2012 und das Jahresende 2012 wurden angepasst, um der veränderten Pensionsbilanzierung gemäß IAS 19 Rechnung zu tragen. Die Daten von Airbus spiegeln zudem die Konsolidierung von ATR und Sogerma innerhalb Airbus Commercial wider. In der Vergangenheit wurden ATR und Sogerma unter Übrige Aktivitäten konsolidiert.

Hinweis zu den Angaben

Bestimmte Aussagen dieser Mitteilung geben keine historischen Fakten wieder, sondern sind vorausschauende Aussagen und Erwartungen, die sich auf die Überzeugungen der Geschäftsleitung stützen und unterliegen bekannten und unbekannten Risiken und Unsicherheiten.

Fußnoten:

  1. Gewinn vor Zinsen, Steuern, Wertminderungen, Abschreibungen und außerordentlichen Posten.
  2. Gewinn vor Zinsen und Steuern, vor Goodwill-Wertminderungen und außerordentlichen Posten.
  3. EADS verwendet weiterhin den Terminus Konzernergebnis. Das Konzernergebnis ist identisch mit dem Ergebnis, das den Eigentümern des Mutterunternehmens gemäß den IFRS-Regeln zusteht.
  4. Das Konzernergebnis vor Einmaleffekten entspricht dem Konzernergebnis bereinigt um Einmaleffekte im EBIT*. Es beinhaltet nicht das Übrige Finanzergebnis (außer der Aufzinsung abgezinster Rückstellungen) sowie alle steuerlichen Effekte der genannten Sachverhalte. Das Konzernergebnis* vor Einmaleffekten ist das Konzernergebnis vor Einmaleffekten, vor Goodwill-Wertminderungen, außerordentlichen Posten und darauf entfallenden Steuern. Folglich entspricht der Gewinn je Aktie* vor Einmaleffekten dem Gewinn je Aktie basierend auf dem Konzernergebnis* vor Einmaleffekten.
  5. Beiträge und Bestände aus dem zivilen Flugzeuggeschäft zum Auftragseingang bzw. Auftragsbestand von EADS basieren auf Listenpreisen.
  6. Die berichtspflichtigen Segmente Airbus Commercial und Airbus Military sind Teil der Airbus-Division. Eliminierungen werden auf Divisionsebene vorgenommen.

Norwegian erweitert Destinationen ab Köln/Bonn

Norwegian Air Shuttle wird das Engagement am Köln Bonn Airport deutlich ausweiten. Neben den Flügen nach Oslo bietet die skandinavische Airline ab Ende Oktober mit Beginn des Winterflugplans auch Flüge nach Malaga, Alicante, Gran Canaria und Teneriffa an.

Die Strecke nach Malaga wird dreimal wöchentlich bedient, Alicante, Gran Canaria und Teneriffa jeweils zweimal. Oslo wird dreimal pro Woche angeflogen. "Norwegian ist eine der interessantesten europäischen Low-Cost-Airlines mit großen Expansionsplänen. Köln/Bonn ist einer von drei Standorten in Deutschland, dem die Airline ihr Vertrauen schenkt", freut sich Flughafenchef Michael Garvens.

Die neuen Flüge sind ab sofort buchbar. Die Einstiegspreise liegen für das spanische Festland bei 29 Euro, für die kanarischen Inseln bei 49 Euro. Norwegian ist die drittgrößte europäische Low-Cost-Airline und wird bald auch mit Flügen in die USA und nach Asien ins Langstreckengeschäft einsteigen.

Low-Cost-Flüge von Hamburg nach Spanien

Norwegian Air Shuttle setzt ihre Europa-Expansion fort: Wie die skandinavische Airline heute bekannt gab, gelten ab Herbst zusätzliche neue Flugrouten neben Köln auch von Hamburg und München zu mehreren Zielen in Spanien. Bald wird es auch USA-Verbindungen mit der Ariline geben.

"Die Expansion auf dem deutschen Markt ist Teil unserer Zukunftsstrategie: Wir erweitern unsere Präsenz außerhalb der nordischen Region und können uns so im starken Wettbewerb der Fluggesellschaften weiter behaupten", sagt Bjørn Kjos, CEO Norwegian. "Die deutschen Passagiere wählen für Skandinavien-Flüge schon jetzt regelmäßig unsere Airline. Wir sind überzeugt davon, dass es einen großen Bedarf für günstige Flüge zwischen Deutschland und Spanien gibt – und zwar mit einer Qualitätsairline." Buchungsstart: 14. Mai.

Daten zu den neuen Norwegian-Routen:

  • Hamburg-Malaga (ab 1. November), dreimal wöchentlich, ab 29 Euro (one way)
  • Hamburg-Alicante (ab 1. November), dreimal wöchentlich, ab 29 Euro (one way)
  • Hamburg-Gran Canaria (ab 27. Oktober), zweimal wöchentlich, ab 49 Euro (one way)
  • Hamburg-Teneriffa (ab 27. Oktober), zweimal wöchentlich, ab 49 Euro (one way)

Ab Ende Oktober nimmt Norwegian die neuen Flugverbindungen zwischen Deutschland und Spanien auf. Von Hamburg und Köln aus startet die Airline nach Malaga, Alicante, Gran Canaria und Teneriffa. Von München aus bietet Norwegian Flüge nach Malaga, Alicante und Teneriffa.

Michael Eggenschwiler, Vorsitzender der Geschäftsführung von Hamburg Airport, begrüßt die Entscheidung der aufstrebenden skandinavischen Airline, ihr Streckennetz ab Hamburg zu erweitern: "Im spanischen Markt steckt enormes Potenzial – gerade für günstige Qualitätsflüge, wie sie von Norwegian so erfolgreich angeboten werden, unter anderem seit 2005 von Hamburg nach Oslo." Und weiter: "Wir freuen uns, dass Norwegian diesen Schritt macht. Das kommt den Menschen in Norddeutschland ebenso zugute wie dem gesamten Wirtschafts- und Tourismussektor in der Metropolregion Hamburg."

Expansion Norwegians – Low-Cost in die USA

Norwegian ist Europas drittgrößte Low-Cost-Airline. Als eine der am schnellsten wachsenden, europäischen Fluggesellschaften etabliert sich Norwegian auch außerhalb der nordischen Region mit Stützpunkten in Großbritannien und Spanien. Ab Ende Mai 2013 wird Norwegian als erste europäische Low-Cost-Airline Langstrecken-Flüge in die USA und nach Asien aufnehmen.

Norwegian Air Shuttle ASA, bekannt unter der Marke "Norwegian", ist die zweitgrößte Fluggesellschaft Skandinaviens, ihr Streckennetz erstreckt sich über ganz Europa bis nach Nordafrika und in den Mittleren Osten.

Norwegian bedient aktuell mit 74 Flugzeugen insgesamt 359 Routen zu 121 Destinationen. Das Unternehmen beschäftigt rund 3.000 Mitarbeiter. Das Durchschnittsalter der Norwegian-Flotte liegt bei 4,6 Jahren. Insgesamt 280 Flugzeuge sind bestellt und werden die Flotte zusätzlich verstärken.

Flughafen FMO mit Unterhaltung am Tag der Luftfahrt

Anlässlich des vom BDL (Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft) initiierten "Tages der Luftfahrt" findet am 09. Juni 2013 am FMO ein Terrassenfest statt. Der FMO ist einer von über 20 deutschen Flughäfen, der sich mit einem bunten Programm an diesem Tag beteiligt.

In der Zeit von 11:00 Uhr bis 16:00 Uhr gibt es am Flughafen kostenlose Besucherführungen, Zumba- und Flamencotanzaufführungen und einen Papierfliegerwettbewerb. Für die musikalische Stimmung sorgt dabei DJ DanLt. Außerdem ist eine Ausstellung diverser Flughafenbetriebsfahrzeuge am Aufgang zur Besucherterrasse geplant. Alle Aktionen finden im Terminal I und auf der Besucherterrasse statt.

Während des Terrassenfestes wird mal als Besucher sicherlich auch einen Gang durch das Terminal machen und so die Gelegenheit nutzen, sich über Urlaubsangebote zu informieren. Für alle Gäste, die an diesem Tag vor Ort Reisen oder Flüge vom FMO buchen, werden Parkwertschecks in Höhe von 15 Euro bereitgehalten.

Bei Kinderschminken, Hüpfburg, betreutem Spielen und Torwandschießen kommen auch die kleinen Gäste auf ihre Kosten. Die Stockheim-Flughafengastronomie kümmert sich um das leibliche Wohl der Gäste und verwöhnt alle Musik- und Urlaubsfreunde mit spanischen Speisen und Getränken zu familienfreundlichen Preisen. Als besonderes Highlight gibt es um 14:30 Uhr einen Flashmob mit dem Fitnessstudio "Bodyheat" aus Münster.

Ausreichend freie Parkplätze stehen zur Verfügung. Es werden die Langzeitparkplätze P 2 bis P 5 und die beiden Parkhäuser PA und PB zum Preis von zwei Euro pro Stunde empfohlen.

Südeuropa häufigstes Ziel ab München während der Ferien

Die am Wochenende beginnenden Pfingstferien werden nicht nur auf Bayerns Straßen, sondern auch an Bayerns größtem Airport für Hochbetrieb sorgen. Gleich zum Ferienauftakt steht am kommenden Freitag, dem 17. Mai 2013, mit 1.153 geplanten Starts und Landungen der verkehrsreichste Tag der beiden Pfingstwochen am Münchner Flughafen an. Allein an diesem Tag werden mindestens 120.000 Fluggäste erwartet.

Insgesamt stehen während der Pfingstferien knapp 18.000 Flüge mit voraussichtlich rund 1,8 Millionen Reisenden auf dem Programm. Die meisten internationalen Starts ab München gehen in den Pfingstferien Richtung Mittelmeer, allein knapp 900 nach Italien. Jeweils rund 500 Mal heben Maschinen in Richtung Frankreich und Spanien ab, davon allein 119 nach Palma de Mallorca und 42 zu den Kanarischen Inseln.

Badewetter winkt Urlaubern über Pfingsten auch in der Türkei: Dorthin starten insgesamt 368 Flugzeuge, davon allein 117 zur türkischen Ferienmetropole Antalya. Zu Zielen auf der griechischen Halbinsel und den hellenischen Inseln werden 254 Maschinen steuern. 67 Mal geht es nach Ägypten, 100 Mal nach Portugal.

Noch weiter in die Ferne geht es während der Pfingstferien mit 137 Mal zu Ländern am Arabischen Golf. 194 Mal kann man von Bayerns internationaler Luftverkehrsdrehscheibe zu Reisezielen in China, Indien, Japan, Singapur, Südkorea und Thailand fliegen. Nach Nordamerika geht es während der Ferien insgesamt 273. Jeweils 17 Mal heben Flugzeuge in Richtung Brasilien und Südafrika ab.

Daheimgebliebene haben die Möglichkeit täglich an zwei speziellen Airbus-A380-Touren teilzunehmen. Die Touren zum derzeit größten Flugzeug der Welt starten am Besucherpark jeweils um 13:15 Uhr und 13:45 Uhr. Bei der Tour kann man den Riesen-Airbus von außen aus nächster Nähe beobachten. Darüber hinaus findet in den Ferien täglich die normale Flughafen-Tour jeweils um 11:30 Uhr statt.

Gerade aufgrund des zu erwartenden Verkehrsaufkommens empfiehlt die Flughafen München den Pfingsturlaubern, ein Zeitpolster einzuplanen. Wer rechtzeitig eincheckt und am Gate erscheint, alte Gepäckaufkleber entfernt und keine Gefahrstoffe im Reisegepäck transportiert, trägt so dazu bei, dass nicht nur die ganze Familie, sondern auch das dazugehörige Reisegepäck pünktlich am Urlaubsort ankommt.

Airbus-Kooperation für alternative Flugkraftstoffe aus Kanada

Airbus, Air Canada und BioFuelNet Canada an der McGill University in Montreal sind eine Partnerschaft eingegangen, um kanadische Lösungen für die Herstellung nachhaltiger alternativer Flugkraftstoffe mit dem langfristigen Ziel der lokalen Versorgung von Air Canada zu beurteilen. Die ersten Ergebnisse werden bis Ende 2013 erwartet.

Die Partnerschaft wurde heute auf dem Luftfahrt- und Umwelt-Workshop der ATAG (Air Transport Action Group) in Montreal bekannt gegeben. Die Partner werden eine Vorstudie erarbeiten, welche sich mit den verschiedenen Verfahren und verfügbaren Rohstoffen für die Herstellung alternativer Kraftstoffe befasst und darüber hinaus innovative neue Lösungswege und die allgemeine Nachhaltigkeit dieser Lösungen untersucht.

CO2-Emissionen gleichzeitig senken

"Air Canada hat bereits zwei Flüge mit Biokraftstoff durchgeführt und es dabei geschafft, den Schadstoffausstoß deutlich zu reduzieren. Wir freuen uns darauf, ein Teil dieses Projekts zu sein, um die Entwicklung einer Quelle für alternative Kraftstoffe in Kanada zu unterstützen. Neue Technologien wie Alternativkraftstoffe sind eine der von unserer Branche verfolgten Möglichkeiten, die Emissionen zu reduzieren und letztlich das Ziel eines CO2-neutralen Wachstums bis und nach 2020 zu erreichen", sagte Paul Whitty, Director of Fuel Purchasing and Supply bei Air Canada und Leiter der Air Canada-Arbeitsgruppe für Alternativkraftstoffe.

"Biokraftstoffe für die Luftfahrt sind eine der vielversprechendsten Möglichkeiten, um den Kohlendioxidausstoß in der Luftfahrtindustrie zu reduzieren und das Fliegen umweltfreundlicher zu gestalten. Airbus spielt eine führende Rolle auf diesem Gebiet und hat es sich zur Aufgabe gemacht, die nachhaltigsten Energieträger für die Zukunft der Luftfahrt zu finden. Diese Beziehung zu Airbus ist für BioFuelNet Canada von großer Bedeutung", sagte Dr. Donald Smith, President von BioFuelNet und Professor an der McGill University.

Alternativkaraftstoffe ohne technische Änderungen am Flugzeug

"Neue Alternativkraftstoffe müssen bei den heutigen und zukünftigen Flugzeugen ohne technische Änderungen funktionieren und zugleich die Zulassungsvorschriften erfüllen. Airbus unterstützt dieses Projekt, um sicherzustellen, dass die Lösungen nachhaltig, erschwinglich und für alle Flugzeuge technisch geeignet sind", sagte Frédéric Eychenne, New Energies Programme Manager bei Airbus.

Im Juni 2012 führten Airbus und Air Canada in Nordamerika den ersten "perfekten Flug" über internationale Grenzen durch, bei dem die CO2-Emissionen um mehr als 40 Prozent gegenüber einem herkömmlichen Flug gesenkt wurden. Der kommerzielle Flug mit Passagieren aus Toronto, Kanada, nach Mexiko-Stadt beruhte auf einer Kombination aus moderner Flugzeugtechnologie, nachhaltigen Alternativkraftstoffen, Flugwegplanung mittels optimierter ATM-Verfahren (Air Traffic Management) und bewährten betrieblichen Verfahren wie z.B. Rollen am Boden mit nur einem Triebwerk.

Airbus setzt sich für die Zulassung und Entwicklung von nachhaltigen alternativen Kraftstoffen in kommerziell ausreichenden Mengen ein, indem das Unternehmen auf der ganzen Welt regionale Innovationsprojekte fördert.