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Boeing liefert ersten 787-Dreamliner bei gesteigerter Produktionsrate

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Boeing hat den ersten 787 Dreamliner endmontiert, der bei einer erhöhten Produktionsrate von sieben Flugzeugen pro Monat gebaut wurde. Das Flugzeug, das diese Woche das Fabrikgebäude verlassen hat, ist das 114. 787-Flugzeug insgesamt, und die 100. 787, die am Produktionsstandort Everett, im US-Bundesstaat Washington, gefertigt wurde.

Boeing sieht sich mit dem 787-Programm auf gutem Weg, die geplante Rate von zehn Flugzeugen pro Monat bis Ende 2013 zu erreichen. Dies gilt für Flugzeuge, die im Endmontagewerk in Everett, in der Temporary Surge Line in Everett sowie im Boeing Werk in South Carolina gefertigt werden. Bisher wurden 50 787-Dreamliner an acht Fluggesellschaften ausgeliefert, mehr als 800 offene Bestellungen von 58 Kunden liegen weltweit vor.

Hamburg Airport nimmt neue Kontrollstellen in Betrieb

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Am Montag, den 13. Mai 2013 haben Bundespolizei und Hamburg Airport vier neue Kontrolllinien für die Fluggast- und Handgepäckkontrolle eröffnet. Ab 14. Mai 2013 werden diese Linien für den Passagierbetrieb geöffnet. Hamburg Airport verfügt jetzt über insgesamt 24 Kontrolllinien in der zentralen Passagierkontrolle, die für noch mehr Reisekomfort sorgen.

Von den Schaltern der Fluggesellschaften in Terminal 2 bis zu den Kontrolllinien beträgt der Weg gerade einmal 20 Meter. "Durch die Erweiterung bieten wir unseren Passagieren den kürzesten Weg vom Check-in bis zur Sicherheitskontrolle aller Flughäfen in Deutschland. Die hinzugewonnenen Kapazitäten sorgen gerade in Spitzenzeiten dafür, dass Fluggäste noch schneller an ihr Abfluggate gelangen können", sagt Michael Eggenschwiler, Vorsitzender der Geschäftsführung am Hamburg Airport.

Zeitgleich wurde an der Fast Lane eine automatisierte Bordkartenkontrolle eingerichtet. Sie gibt dem Passagier die Möglichkeit, durch Einscannen der Bordkarte auf direktem Weg zur Kontrollschleuse zu gelangen. Auch das Passagierleitsystem vor den Sicherheitskontrollen wurde optisch aufgewertet und effizienter organisiert.

Kontrollbereich mit neuen Funktionen und mehr Platz

Die neuen Kontrollgeräte sind in der Lage, Flüssigkeiten zu überprüfen. Dieses Kontrollverfahren wird allerdings aktuell noch nicht eingesetzt. Erst nach Aufhebung der Beschränkung der Mitnahme von Flüssigkeiten im Handgepäck kann auch diese Technik in den Kontrolllinien genutzt werden.

Laut EU-Verordnung muss die Beschränkung zur Mitnahme von Flüssigkeiten bis zum 31.01.2014 für alle Mitgliedsstaaten in einem ersten Schritt teilweise aufgehoben werden. Darüber hinaus verfügen die modernen Kontrollanlagen über ein automatisches Wannenrückführsystem. Das heißt, nach der Kontrolle werden die Transportwannen automatisiert von der Gepäckausgabe zum Eingang der Kontrollstelle zurückbefördert.

Der neue Kontrollbereich zeichnet sich außerdem durch ein größeres Platzangebot für Reisende und für Luftsicherheitsassistenten aus. Nicht nur die Funktionalität, sondern auch das Design wurden modernisiert und ergonomischen Anforderungen angepasst. So ist etwa die Höhe des Förderbandes für die Transportwannen, in welche die Reisenden ihr Handgepäck legen, auf etwa 90 cm angelegt. Das ermöglicht dem Fluggast die Ablage und Aufnahme seiner persönlichen Sachen in einer angenehmen und gewohnten Arbeitshöhe.

Ergonomische Höhe für Passagiere und Mitarbeiter

"Durch den modernisierten Kontrollbereich wird nicht nur das Wohlbefinden der Fluggäste verbessert, auch für die beschäftigten Fluggastkontrollkräfte werden die Arbeitsplatzbedingungen an die aktuellen arbeitsmedizinischen Anforderungen angepasst" äußert Thomas Osterroth, Präsident der Bundespolizeidirektion Hannover.

Die Sicherheitskontrollen am Hamburg Airport befinden sich zentral in der Airport Plaza. Die Passagiere aller Airlines passieren diese Kontrollstellen, um zu ihrem Abfluggate zu gelangen. Täglich kommen im Durchschnitt rund 19.000 Menschen an den Passagierkontrollstellen vorbei. Im Jahr 2012 nutzten insgesamt 13,7 Millionen Passagiere den Hamburger Flughafen.

Airbus-Wettbewerb „Fly Your Ideas“ in der Endrunde

Endrunde des dritten Airbus-Wettbewerbs "Fly Your Ideas": Der Flugzeugbauer hat fünf Studententeams in den engste Auswahl genommen. Sie kommen aus Australien, Brasilien, Indien, Italien und Malaysia. Das siegreiche Team erhält einen Preis in Höhe von 30.000 Euro, das zweitplatzierte Team 15.000 Euro.

Die Studenten werden ihre Ideen am 12. Juni 2013 in der Airbus-Zentrale in Toulouse vor einer Jury aus sachkundigen Airbus- und Industrievertretern präsentieren. Die Preisträger werden am 14. Juni 2013 im Rahmen einer exklusiven Zeremonie am UNESCO-Hauptsitz in Paris bekannt gegeben. Die Bildungsorganisation der Vereinten Nationen hat die Schirmherrschaft über den internationalen Wettbewerb übernommen, mit dem Studenten in aller Welt dazu aufgerufen werden, innovative Ideen für eine nachhaltigere Luftfahrtindustrie der Zukunft zu entwickeln.

Der diesjährige Wettbewerb inspirierte mehr als 6.000 Studenten aus 82 Ländern dazu, sich für die Teilnahme zu registrieren. Insgesamt 618 Teams reichten ein Exposé ein. Die Projektvorschläge sollten sich dabei auf eines von sechs Themen beziehen, die Airbus als zentrale Herausforderungen des 21. Jahrhunderts für eine umweltfreundlichere Luftfahrtindustrie ansieht.

Charles Champion, Executive Vice President Engineering von Airbus und Schirmherr von "Fly Your Ideas" sagte: "Die Ideen wurden von erfahrenen Airbus-Ingenieuren beurteilt, die sich sehr beeindruckt von der Qualität der Arbeiten und Innovationsansätze zeigten. Diese talentierten Studenten aus der ganzen Welt stehen für die Zukunft unserer Branche, und ich freue mich sehr, sie zur Endrunde in Toulouse begrüßen zu dürfen."

Die fünf Endrundenteilnehmer sind:

  • Team CLiMA, Royal Melbourne Institute of Technology, Australien; Ihr Projekt: Entwicklung von Flugzeugen, die mit einer Mischung aus nachhaltig erzeugtem verflüssigten Biomethan und verflüssigtem Erdgas (Bio-LNG) betankt werden.
  • Team Levar, Universität São Paulo, Brasilien; Ihr Projekt: System zur Unterstützung der Gepäckverladung/-entladung bei Flugzeugen, das die Belastungen für das Ladepersonal verringern soll: Die Lösung basiert auf einem Luftpolster. Die Idee geht dabei auf die Tische zurück, die beim Air Hockey verwendet werden.
  • Team AVAS, SRM University, Indien; Ihr Projekt: Reduzierung des Antriebsgeräuschs durch Modifizierung der Form des Abgasstrahls mittels intelligenter Werkstoffe (Formgedächtnislegierungen). Die Energie für diese Legierungen liefert elektrischer Strom, der durch thermoelektrische Materialien mit dem Triebwerk als Wärmequelle erzeugt wird.
  • Team Flybrid, Technische Universität Mailand, Italien; Ihr Projekt: Kombiniertes Elektro-/Turboproptriebwerk als Hybridantrieb für ein Regionalflugzeug. Die Batterien für das System werden vorher am Boden aufgeladen, nicht im Flug.
  • Team Embarker, Universiti Putra Malaysia, Malaysia; Ihr Projekt: Konzept einer energetisch autarken Flugzeugkabine, bei der die überschüssige Körperwärme der sitzenden Passagiere als alternative Energiequelle für den Betrieb kleiner elektronischer Geräte in der Kabine genutzt wird.

Während des gesamten Wettbewerbs haben alle Teams von einem Mitglied des Lehrkörpers ihrer Universität sowie zusätzlich von Airbus-Mentoren und -Experten Anleitungen und Unterstützung erhalten. Die Arbeitsgruppen sind multinational und multikulturell aufgebaut. Die Studenten kommen aus den verschiedensten Studienrichtungen, von Maschinenbau und Luft-/Raumfahrttechnik bis hin zu Wirtschaftswissenschaften und Design.

Zusätzlich zum Hauptwettbewerb wird auch das beste für "Fly Your Ideas" produzierte Video in einer öffentlichen online-Abstimmung ausgezeichnet. Videoteams aus Australien, China, Deutschland, Kenia und Spanien haben es hier bis in die Endrunde geschafft.

Fly Your Ideas (FYI) ist ein alle zwei Jahre ausgetragener internationaler Studentenwettbewerb, der vom weltweit führenden Flugzeughersteller Airbus organisiert wird. Der erste Wettbewerb wurde im Oktober 2008 gestartet. Seit seiner Einführung zog der Wettbewerb bereits Tausende von Studenten aus der ganzen Welt an.

Airbus hat bei FYI 2013 Innovationen in den Mittelpunkt gestellt und Studierende dazu aufgerufen, Projektideen zu den folgenden Themen einzureichen: "Energie"; "Effizienz", "erschwingliches Wachstum", "Verkehrswachstum", "Passagiererlebnis" oder "Nachbarschaft". Diese Themen sieht Airbus als zentrale Herausforderungen des 21. Jahrhunderts für eine umweltfreundlichere Luftfahrtindustrie.

Zusammensetzung der Endrundenteams

  • Team CLiMA, Royal Melbourne Institute of Technology, Australien

    • Teammitglieder: Eine Studentin und vier Studenten aus Südafrika, Malta, Kanada , Australien; belegte Studiengänge (alle in Australien): Luft- und Raumfahrttechnik (einmal PhD, viermal Bachelor)
  • Team Levar, Universität São Paulo, Brasilien

    • Teammitglieder: Fünf Studenten, alle aus Brasilien; belegte Studiengänge: Design; einer der Studenten absolviert ein Bachelorstudium an der Loughborough University in Großbritannien.
  • Team AVAS, SRM University, Indien

    • Teammitglieder: Eine Studentin und zwei Studenten, alle aus Indien; belegte Studiengänge (Bachelor): Luft- und Raumfahrttechnik
  • Team Flybrid, Technische Universität Mailand, Italien

    • Teammitglieder: Fünf Studenten aus Italien (dreimal) und Spanien (zweimal); belegte Studiengänge: Luftfahrttechnik (in Italien), dreimal Master, zweimal Bachelor; Heimatinstitut der spanischen Studenten ist die Universität von Sevilla.
  • Team Embarker, Universiti Putra Malaysia, Malaysia

    • Teammitglieder: Viermal Studenten, alle aus Malaysia; belegte Studiengänge: Luft- und Raumfahrttechnik (Bachelor).

Auslastung bei Austrian Airlines auf 74,6 Prozent gestiegen

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Die Passagierzahl der Austrian Airlines Group ist im Zeitraum Januar bis April 2013 gegenüber dem Vorjahr um 3,7 Prozent auf rund 3,2 Millionen zurückgegangen. Bedingt durch den strengen Winter sowie durch eine Verkleinerung der Flotte wurde die Kapazität in Summe um 9,8 Prozent zurückgenommen. Im Rahmen der Flottenharmonisierung wurde die Flotte um vier Mittelstreckenflugzeuge reduziert sowie ein Langstreckenflugzeug weniger eingesetzt. Letzteres wird gerade auf die neue Langstreckenkabine umgerüstet.

Die Passagierkilometer (RPK) sind nur um 7,0 Prozent zurückgegangen. Die Auslastung, der Passagierfaktor, verbesserte sich so gegenüber dem Vorjahr um 2,3 Prozentpunkte auf 74,6 Prozent.

In der isolierten Betrachtung des Monats April 2013 beförderte Austrian Airlines rund 922.300 Passagiere. Austrian Airlines hatte im April fünf Flugzeuge weniger im Einsatz als 2012. Das Angebot (in ASK) wurde um 11,1 Prozent reduziert. Die Passagierkilometer (RPK) sind um 11,7 Prozent – vor allem wegen der veränderten Feiertagslage – zurückgegangen. Die Auslastung der Flüge ist geringfügig um 0,5 Prozentpunkte auf 76,3 Prozent gesunken.

Karsten Benz, Chief Commercial Officer von Austrian Airlines: "Es ist uns gelungen, den positiven Trend bei Produktivität und Auslastung fortzusetzen. Es zeigt sich, dass wir die Steuerung der Kapazitäten weiterhin gut auf die Marktnachfrage hin ausrichten."

Europageschäft

Im April 2013 sind 796.600 Passagiere in Europa mit Austrian Airlines geflogen. Das sind 4,6 Prozent weniger Fluggäste als im Vorjahr. Die Auslastung konnte jedoch um 1,7 Prozentpunkte auf 75,7 Prozent gesteigert werden.

Im Zeitraum Januar bis April 2013 sind in Europa mehr als 2,7 Millionen Passagiere mit Austrian Airlines geflogen. Bedingt durch die verkleinerten Kapazitäten entspricht dies einem Minus von 2,7 Prozent. Die Auslastung ist dagegen um 3,3 Prozentpunkte auf 72,3 Prozent gestiegen.

Interkontinentalverkehr

Im April 2013 war das Angebot der Interkontinental-Flüge aufgrund der Standzeiten für die Umrüstung der Langstrecken-Flugzeuge um 13,4 Prozent geringer als im Vorjahr. Die Zahl der Passagiere ist um 16,5 Prozent auf rund 125.800 gesunken. Die Auslastung lag mit 76,8 Prozent um 2,5 Prozentpunkte unter dem Niveau des Vorjahres.

Im Zeitraum Jänner bis April 2013 hat Austrian Airlines rund 481.400 Passagiere auf Interkontinental-Flügen befördert. Das sind um 9,3 Prozent weniger als im Vorjahr. Die Auslastung ist um 1,4 Prozentpunkte auf 76,8 Prozent gestiegen.

Anmerkung: Die Verkehrszahlen werden auf Grund der neuen Privatreisestrategie, die Austrian Airlines im Jänner 2013 vorgestellt hat, ab sofort nicht mehr getrennt nach Linie und Charter ausgewiesen, sondern konsolidiert.

Anmerkung: Die Verkehrszahlen werden auf Grund der neuen Privatreisestrategie, die Austrian Airlines im Jänner 2013 vorgestellt hat, ab sofort nicht mehr getrennt nach Linie und Charter ausgewiesen, sondern konsolidiert.

Verkehrsleistung April 2013 Veränderung zum Vorjahr in % Januar – April 2013 Veränderung zum Vorjahr in %
Ausgelastete Passagier-Km (RPK) Mio 1.351,0 -11,7 4.948,8 -7,0
Europa 673,7 -6,6 2.352,9 -2,3
Interkontinental 677,3 -16,1 2.595,9 -10,9
Angebotene Sitz-Km (ASK) Mio. 1.771,3 -11,1 6.635,2 -9,8
Europa 889,8 -8,8 3.254,8 -6,8
Interkontinental 881,5 -13,4 3.380,5 -12,6
Passagierfaktor % 76,3 -0,5 P. 74,6 2,3 P.
Europa 75,7 +1,7 P. 72,3 3,3 P.
Interkontinental 76,8 -2,5 P. 76,8 1,4 P.
Beförderte Passagiere 1.000 922,3 -6,4 3.215,1 -3,7
Europa 796,6 -4,6 2.733,7 -2,7
Interkontinental 125,8 -16,5 481,4 -9,3
Ausgelastete Tonnen-Km (RTK) Mio. 157,8 -12,8 582,8 -9,7
Europa 67,7 -6,6 236,3 -2,1
Interkontinental 90,1 -16,9 346,5 -14,3
Angebotene Tonnen-Km (ATK) Mio. 223,2 -11,3 838,2 -10,0
Europa 93,6 -8,7 344,3 -5,7
Interkontinental 129,6 -13,0 493,9 -12,8
Gewichtsladefaktor % 70,7 -1,2 P. 69,5 0,2 P.
Europa 72,3 1,6 P. 68,6 2,5 P.
Interkontinental 69,5 -3,2 P. 70,2 -1,2 P.

Hinweis: Die Verkehrszahlen werden auf Grund der neuen Privatreisestrategie, die Austrian Airlines im Januar 2013 vorgestellt hat, ab sofort nicht mehr getrennt nach Linie und Charter, sondern konsolidiert ausgewiesen.

Luftrettungseinsätze des ADAC in Bayern stark gestiegen

Der von ADAC und ÖAMTC im Wechsel betriebene Rettungshubschrauber Christophorus Europa 3 fliegt immer häufiger Einsätze auf bayerischem Gebiet. Im vergangenen ADAC-Winterhalbjahr wurden die deutsch-österreichischen Teams 353 Mal zu Einsätzen in Stadt und Land Passau, in den Bayerischen Wald sowie ins Rottal gerufen.

Im gleichen Vorjahreszeitraum waren es dagegen nur 290 Flüge. Das entspricht einer Zunahme um 21,7 Prozent. Insgesamt wurden zwischen November und April 60,5 Prozent der Einsätze auf deutscher und 39,5 Prozent auf österreichischer Seite geleistet.

Luftrettung wird sofort mitgeschickt

Grund für die Steigerung auf bayerischer Seite sind neue Anforderungsrichtlinien der integrierten Rettungsleitstelle Passau. Seit ihrer Inbetriebnahme vor gut einem Jahr ist der länderübergreifende Rettungshubschrauber fester Bestandteil in den Alarmplänen. Je nach Meldebild fordert der Disponent auf Vorschlag des Einsatzleitsystems die Luftretter gleich bei Alarmierung der bodengebundenen Einsatzkräfte mit an. "Früher wurde Christophorus Europa 3 nicht automatisch mitdisponiert und musste bei Bedarf häufig nachgefordert werden. Der optimierte Ablauf kommt den Patienten zugute, da nun keine wertvolle Zeit mehr verloren geht", lobt ADAC-Stationsleiter Stefan Kottbusch das neue Konzept.

Navigationstechnik verbessert

Seit 01. Mai fliegen die Luftretter wieder mit einer Maschine der österreichischen Christophorus Flugrettung, und das mit verbesserter Technik. Neu an Bord ist der Navigationsassistent "Euro Nav 7", der den Piloten noch schneller und exakter an die Einsatzstelle lotst. "Gerade in ländlichen Gebieten ist es wichtig, dass wir auch entlegene Einsatzorte schnell und zuverlässig erreichen", sagt ÖAMTC-Pilot Johannes Schöffl. In einer Testphase wird der neue Assistent auf Christophorus Europa 3 zunächst im Praxisbetrieb erprobt und danach in der gesamten Flotte der österreichischen ÖAMTC-Hubschrauber verbaut.

 

Bemalung des ersten Airbus A350 XWB in Toulouse

Die Bemalung des ersten Airbus A350 XWB "MSN001" wurde heute fertiggestellt, und die Maschine verließ die Airbus Lackiererei in Toulouse. Dies ist ein weiterer Meilenstein und zeigt, dass die MSN001 gute Fortschritte hin zum Erstflug macht, und wurde von den Mitarbeitern des Werkes feierlich im Freien in Empfang genommen.

Die Bemalung des Flugzeuges dauerte nicht einmal sieben Tage, und folgt auf den kürzlichen Abschluss der Prüfungen der Flugsysteme (flight-test-instrumentation, FTI) der MSN001. Letzten Monat wurden die Triebwerke installiert und das Flugzeug einer Reihe von intensiven Vibrationstests unterzogen. Die MSN001 wird bald die letzten Tests absolvieren, bevor sie dann im Sommer zu ihrem Jungfernflug startet.

Vereinigung Cockpit sieht sich durch ETSC-Papier bestätigt

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Das European Transport Safety Council (ETSC) fordert die EU Politiker auf, ihre Zustimmung zum Entwurf der EASA zu überdenken. Dem jüngst veröffentlichten Bericht des ETSC liegt eine Überprüfung des aktuellen EASA Entwurfes der Flugdienst- und Ruhezeiten für Piloten durch sieben europäische Wissenschaftler zu Grunde, ähnlich hatte auch schon die Vereinigung Cockpit gegen die neuen Regeln argumentiert.

Die ETSC würdigt zwar grundsätzlich den Versuch mit einheitlichen europäischen Regelungen die Sicherheit im Flugverkehr erhöhen zu wollen, gleichzeitig benennt der Bericht aber auch die Schwachstellen, die dazu geeignet sind, die Sicherheit eher zu gefährden.

Unterstützung durch Verkehrsminister Ramsauer

"Dieser Bericht belegt eindeutig, dass unsere Kritik auch an den von der EASA aktuell vorgeschlagenen Flugdienstzeitregelungen wissenschaftlich begründet ist. Die Sicherheit der Passagiere und Besatzungen darf nicht wider besseres Wissen gefährdet werden" sagt Ilja Schulz, Präsident der Vereinigung Cockpit. "Auch Bundesverkehrsminister Ramsauer hat die Gefahr, die von mangelnden Flugdienstzeitregelungen ausgeht, erkannt und will in Brüssel auf Nachbesserung drängen." So Schulz weiter. Die Vereinigung Cockpit hat eine entsprechende Zusage des Verkehrsministeriums erhalten.

Als Hauptkritikpunkt benennt das ETSC die Möglichkeit zu langer Nachtflüge. So sollen gemäß EASA-Vorschlag elf Stunden in der Nacht möglich sein, obwohl die Wissenschaftler, aufgrund gefährlicher Übermüdung, klar empfehlen, diese Dienste auf maximal zehn Stunden zu begrenzen. Weiterhin werden zu lange Schichten an Arbeitstagen mit mehreren Flügen bemängelt. Auch die mangelhaften Regelungen zum Schutz vor Übermüdung bei Flügen aus der Bereitschaft werden gerügt.

"Beratungsresistenz" der EASA

Damit decken sich die Kritikpunkte der Wissenschaftler am konkreten Vorschlag der EASA erneut mit früheren Erkenntnissen zu gefährlicher Übermüdung bei Flugpersonal. "Die Beratungsresistenz, mit der die EASA die Profitinteressen der Airlines vor die Flugsicherheit stellt ist bei diesen eindeutigen Belegen unerträglich." entrüstet sich Ilja Schulz.

NRW-Verkehrsminister Groschek am Luftverkehrsstandort FMO

Der nordrhein-westfälische Minister für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr, Michael Groschek, hat den Flughafen Münster/Osnabrück besucht. In einem Gespräch mit FMO-Geschäftsführer Prof. Gerd Stöwer wurde die wichtige Rolle des Flughafens Münster/Osnabrück für den Luftverkehrsstandort Nordrhein-Westfalen betont.

Der FMO gehört gemäß dem Luftverkehrskonzept des Landes NRW neben Düsseldorf und Köln/Bonn zu den drei internationalen Verkehrsflughäfen des Landes.

Neue Chancen durch Ryanair

Flughafenchef Stöwer informierte den Minister über die aktuelle Entwicklung des FMO und über die zukünftigen Chancen der Verkehrsentwicklung, insbesondere nach dem aktuellen Einstieg der Fluggesellschaft Ryanair. Auch über die Rolle des Airports im Rahmen des Luftverkehrskonzeptes NRW wurde diskutiert.

Minister Groschek sagte hierzu: "Durch seine Lage im äußersten Norden des Landesteils Westfalen übernimmt der FMO eine äußerst wichtige Rolle für den gesamten Luftverkehrsstandort Nordrhein-Westfalen." Der Flughafen bediene damit, so Groschek weiter, nicht nur den Norden von NRW, sondern auch den südwestlichen Teil Niedersachsens und die Nachbarregion Overijssel in Holland.

Groschek und Stöwer waren sich einig, dass der FMO in einer mittel- bis langfristigen Perspektive sehr gute weitere Entwicklungsmöglichkeiten als wichtiger Luftverkehrsstandort für NRW haben werde.

Münchner Airport unterstützt Flughafen-Ausbau Campinas in Sao Paulo

Die Flughafen München GmbH (FMG) und der brasilianische Flughafenbetreiber Aeroportos Brasil Viracopos (ABV) haben ein Abkommen unterzeichnet, das eine umfassende Beratung der ABV durch die FMG vorsieht. Die FMG wird demzufolge nicht nur die Inbetriebnahme des neuen Terminalgebäudes und der Vorfelder am Flughafen Campinas im Bundesstaat Sao Paulo begleiten, sondern auch die Planungsarbeiten für den Ausbau dieses Airports und die Verkehrsentwicklung unterstützen.

Darüber hinaus unterstützt die Münchner Flughafengesellschaft das dortige Management mit Beratungsleistungen zur Steigerung der Qualität und Effizienz durch Optimierung der Prozesse. Der Beratungsvertrag mit Viracopos läuft vorerst bis Ende 2014 bei einer Vertragssumme von rund sieben Millionen Euro.

Die Münchner Flughafenbetreiber haben ihr international anerkanntes Fachwissen seit der Eröffnung des Flughafens in 1992 immer wieder im Vorfeld der Eröffnung oder Erweiterung von Airports eingesetzt. Sie waren in verschiedenen Ländern vor allem bei der Vorbereitung von Inbetriebnahmen und Umzügen von Flughäfen im Einsatz. Zuletzt hat die FMG den erfolgreichen Umzug und die Inbetriebnahme des neuen Flughafens von Quito in Ecuador unterstützt. Im Zuge der jetzt vereinbarten Zusammenarbeit mit ABV wird der Münchner Flughafen zum ersten Mal auf dem brasilianischen Markt aktiv.

ABV managt den internationalen Flughafen Campinas, der etwa 100 km nördlich von Sao Paulo liegt. Er ist einer von zwei Flughäfen in der Region Sao Paulo und zudem der größte Frachtflughafen Brasiliens. Bei der Abwicklung des Flugbetriebs, Managementaufgaben, Sicherheitsaspekten und in der Qualitätssicherung wird der Münchner Flughafen künftig in die Aktivitäten des Airports in Campinas eingebunden. Experten des zweitgrößten deutschen Flughafens werden in Brasilien vor Ort bei der Optimierung der Ausbauplanung mitarbeiten. Die Münchner Berater konzentrieren sich auf die Vorbereitungen für die Inbetriebnahme sowie die Unterstützung im laufenden Betrieb, das Airline Marketing und die Verkehrsförderung. Darüber hinaus werden die Spezialisten aus Bayern ihre Kenntnisse bei IT-Systemen und der Koordination der Aktivitäten auf den Vorfeldern einbringen und bei der Fortentwicklung eines Masterplans mitwirken.

"Unser Bestreben ist es, den Flughafen in Campinas bestmöglich zu unterstützen, so dass er ein Maximum an Qualität und Effizienz bieten kann." so Thomas Weyer, der für Finanzen und Infrastruktur verantwortliche Geschäftsführer der FMG. Die Fachleute des Münchner Flughafens verstehen sich als Partner des brasilianischen Flughafenbetreibers, die Erfahrung und Know-How aus zahlreichen Consulting Projekten auf der ganzen Welt mitbringen. Für sein Engagement in Brasilien wird der Flughafen München eine brasilianische Tochtergesellschaft gründen.

Sparflüge auf Mallorca zum Muttertag

Günstige Flüge zum Muttertag: Austrian myHoliday bietet am kommenden Sonntag ein Sonderangebot für Kurzentschlossene. Alle, die am Muttertag einen Flug online buchen, erhalten für die Begleitpersonen einen 50-prozentigen Preisnachlass.

Der Pries für einen Hin- und Rückflug Wien-Palma-Wien kostet normalerweise ab 198 Euro pro Person. Über die Begleitaktion kommen zwei Tickets auf 297 Euro. Das Ticket liegt rechnerisch also bei 148,50 Euro pro Person, eine Ersparnis vom 99 Euro. Austrian myHoliday Chefin Angelika Zierhut: "Ich erwarte mir großes Interesse für unsere neuen Mallorca-Flüge. Vor allem Kurztrips von Donnerstag auf Sonntag erfreuen sich wachsender Beliebtheit."

Mit 04. Mai 2013 hat Austrian Palma de Mallorca Linienstreckennetz aufgenommen und alleine für diesen Sommer mittlerweile 10.000 Buchungen registriert. Bis Jahresende erwartet Zierhut zumindest eine Verdoppelung.

Austrian fliegt drei Mal pro Woche nach Mallorca. Neben Barcelona, Teneriffa und Gran Canaria bietet die größte österreichische Fluggesellschaft mit Palma nun vier Destinationen und damit 19 direkte wöchentliche Flugverbindungen ans spanische Insel- und Festland an.

Flugzeiten nach Palma ab Wien

Wien-Palma Flugtage Abflug Ankunft
OS9273 Donnerstag 07:35 10:00
OS9273 Samstag 14:55 17:15
OS9273 Sonntag 17:35 19:55
Palma–Wien Flugtage Abflug Ankunft
OS9274 Donnerstag10:45 13:05
OS9274 Samstag 18:00 20:20
OS9274 Sonntag 20:45 23:00

 

REXUS 13 / 14-Raketen: Start erfolgreich, Landung unsanft

Wie kann Weltraummüll schneller entsorgt werden? Wie ist das Weltraumwetter? Am 09. Mai 2013 startete um 06:00 Uhr MESZ vom Raumfahrtzentrum Esrange bei Kiruna in Schweden die REXUS-13-Forschungsrakete mit vier Studenten-Experimenten an Bord, um diese und andere Fragen zu klären. Die Landung war allerdings unsanfter als geplant. Die Schwesterrakete REXUS 14 war bereits zwei Tage zuvor, am 07. Mai um 06:00 Uhr MESZ abgehoben.

Die Doppelkampagne, an der rund 50 Studenten aus Deutschland, Schweden, Großbritannien, der Schweiz und Ungarn mit ihren selbst entwickelten und gebauten Experimenten teilnahmen, ist Teil des Studentenprogramms REXUS/BEXUS des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) und der schwedischen Raumfahrtbehörde SNSB. Die Flugdauer der knapp sechs Meter langen einstufigen Raketen vom Typ "Improved Orion" dauerte von der Zündung bis zur Landung der Nutzlast rund zehn Minuten. Sie erreichten dabei Höhen von etwa 83 (REXUS 13) und 82 (REXUS 14) Kilometern, also die Grenze zum Weltraum.

Weltraummüll soll sich selbst entsorgen

Nach Ende ihrer Lebenszeit werden Satelliten aufgegeben. Als "Weltraummüll" fristen Sie dann ihr Dasein im Weltall und stellen dann als Kollisionsgefahr eine Bedrohung für aktive Raumfahrzeuge dar. Die beiden Teams Space Sailors der RWTH Aachen und Strathsat-R der Universität Strathclyde (UK) haben sich Gedanken darüber gemacht, wie dieser Weltraumschrott schneller entsorgt werden kann.

Aufgrund der Abbremsung durch die "Restatmosphäre" fallen die ausrangierten Satelliten zur Erde zurück, wo sie in der Atmosphäre verglühen. Der Vorgang dauert abhängig von der Höhe ihrer Umlaufbahn viele Jahre. Für ihren Ansatz haben sich die Studenten folgenden Umstand zu Nutzen gemacht: Wird der Querschnitt des Satelliten vergrößert, erhöht sich die Bremswirkung, und der Abstieg erfolgt schneller. Deshalb testen die Studenten auf REXUS an Kleinstsatelliten – Würfeln mit zehn Zentimetern Kantenlänge – wie sich unter Weltraumbedingungen verschiedenartige Schirme oder Segel aus den Satelliten entfalten lassen.

Überwachungstechniken für die Raumfahrtexperimente

Die Studenten des CERESS-Teams der TU München haben die REXUS-Experimente ihrer Vorgänger analysiert und festgestellt, dass viele Experimentfunktionen immer wieder benötigt werden. Dazu gehören etwa eine geregelte Stromversorgung, Datenspeicherung, Steuerung und Kontrolle des eigentlichen Experiments, Echtzeit-Kommunikation sowie eine Standard-Verbindung zum Raketensystem und zum Boden.

Darüber hinaus werden oft Echtzeitbilder, Beschleunigungsdaten, Temperatur- und Druckwerte vom Flug benötigt. Die Studenten haben daher eine Plattform mit diesen Funktionen gebaut, die nun während des Flugs getestet wird und nachfolgenden Teams eine stärkere Konzentration auf das eigentliche Experiment ermöglichen soll.

Mit dem SOLAR-Experiment wollen die Studenten der Technischen Universität Luleå, Schweden, die Reparaturmöglichkeiten auf Weltraummissionen verbessern. Ihr Experiment soll beweisen, dass in Schwerelosigkeit keine qualitätsmindernden Gaseinschlüsse (Lunker) in den Lötstellen zurückbleiben, wenn das Löten bei niedrigem Druck geschieht. Die Studenten werden die Lötstellen dazu nach der Rückkehr des Experiments mittels Röntgenstrahlung analysieren.

Tankprobleme in der Schwerelosigkeit lösen

In einem Tank sammelt sich der Treibstoff aufgrund der Schwerkraft am Boden und gelangt dort über den Tankausfluss und die Treibstoffleitungen zum Motor. In Schwerelosigkeit hingegen bilden sich in der Flüssigkeit Blasen, sobald der Tank nicht mehr komplett gefüllt ist. Diese können sich dann vor den Ausfluss setzen und die Treibstoffversorgung unterbrechen. Aufgrund der Oberflächenspannung des Treibstoffes kann dieser jedoch durch eine Lamellenstruktur am Boden eines Tanks wie in einem Schwamm festgehalten werden.

Das CAESAR-Team von der Fachhochschule Westschweiz, hat vier solche "Schwämme" mit radial angeordneten Lamellen auf eine Zentrifuge gesetzt. Sie werden mit verschiedenen Mengen Flüssigkeit gefüllt und mit vier unterschiedlichen, geringen Beschleunigungen gedreht. Die Studenten beobachten mit Kameras, wie sich die Flüssigkeiten unter diesen Bedingungen zwischen den Lamellen verhalten. Mit den experimentellen Daten wollen die Studenten theoretische Ansätze überprüfen und dazu beitragen, die Strukturen von Treibstofftanks für die Raumfahrt zu verbessern.

Mess-Methoden fürs Weltraumwetter

Das Team MUSCAT vom Royal Institute of Technology (KTH), Schweden, testet ein neues Messprinzip. Während des Flugs werden vier kugelförmige Sonden aus der Rakete freigesetzt, die mit GPS ausgestattet sind. Aus den Positionsdaten, die während des freien Falls gemessen werden, können in Kombination mit Berechnungsmethoden aus der Fluidmechanik über den Luftwiderstand die Temperaturen in der Atmosphäre an mehreren Stellen gleichzeitig ermittelt werden.

Von mehreren englischen Universitäten kommen die Studenten des PoleCATS Teams. Sie überprüfen ein neues Konzept für ein miniaturisiertes Instrument, das Elektronenflüsse und Energien in einer Höhe oberhalb von 70 Kilometern misst. Wissenschaftliche Daten stehen beim Gekko-Team im Vordergrund. Die Studenten messen mit Hilfe von speziellen Kondensatoren, wie sich die elektrische Leitfähigkeit der Atmosphäre in Abhängigkeit von der Höhe ändert. Dies ist in der Nähe der Pole besonders interessant, da dort das Magnetfeld der Erde die ionisierende Weltraumstrahlung wenig abschirmt. Hierfür ist die Lage des Startplatzes Kiruna am Nordpolarkreis besonders geeignet.

Knautschzone Raketenspitze – Hauptfallschirm versagte

Die Landung der Nutzlast erfolgt am Fallschirm. Obwohl sich bei REXUS 13 der Hauptfallschirm nicht öffnete, konnte der Vorfallschirm die Nutzlast soweit abbremsen, dass die Raketenmodule beim Aufprall unbeschädigt blieben. Lediglich die Raketenspitze, die als Knautschzone wirkte, wurde stark verformt.

Die Nutzlasten von REXUS 13 und 14 sowie die ausgeworfenen Sonden wurden nach der Landung sofort von Helikoptern geborgen und zum Startplatz zurücktransportiert. Damit konnten alle Studententeams ihre Experimente bereits jeweils zirka nach einer Stunde wieder in Empfang nehmen und die Daten sichern.

Das ist die Voraussetzung für die Auswertung, die in den kommenden Wochen und Monaten erfolgen wird. Die erste Analyse hat leider gezeigt, dass trotz der ausführlichen Tests an den Tagen vor dem Start während des Fluges nicht alle Experimente so wie geplant gearbeitet haben.

Umfangreiche Tests vor dem Start

Bereits am 29. April 2013 waren die Studenten auf Esrange eingetroffen. In den Tagen bis zum Start wurde getestet, ob die Experimente nach dem Transport noch voll funktionsfähig sind. Geprüft wurde auch, ob sie einzeln und im Verbund mit den anderen Experimenten problemlos mit den Systemen der Rakete zusammenarbeiten.

Das Servicemodul ist beispielweise die zentrale Einheit, über die alle Experimente mit Strom versorgt werden, und die Kommandos, Status- und Messdaten sowie Videobilder über die Bodenstation direkt zu den Computern der Studententeams überträgt. So können die Studenten ihr Experiment während des Flugs verfolgen. Vor den Starts wurden noch Flugsimulationen und ein Test-Countdown durchgeführt, bei denen alles so ablief wie beim richtigen Flug, nur dass die Raketen nicht gezündet wurden.

Jedes Experiment ist innerhalb eines zylindrischen Behälters, eines so genannten Moduls, befestigt. Aufeinander geschraubt bilden sie zusammen mit dem Servicemodul, dem Bergungssystem, der Raketenspitze und dem Adapter für den Raketenmotor die Nutzlast. Mit dem Raketenmotor ist die Rakete dann komplett.

REXUS und BEXUS im Auftrag des wissenschaftlichen Nachwuchses

Das Deutsch-Schwedische Programm REXUS/BEXUS (Raketen-/Ballon-Experimente für Universitäts-Studenten) ermöglicht Studenten, eigene praktische Erfahrungen bei der Vorbereitung und Durchführung von Raumfahrtprojekten zu gewinnen. Ihre Vorschläge für Experimente können jährlich im Herbst eingereicht werden. Jeweils die Hälfte der Raketen- und Ballon-Nutzlasten stehen Studenten deutscher Universitäten und Hochschulen zur Verfügung. Die schwedische Raumfahrtagentur SNSB hat den schwedischen Anteil für Studenten der übrigen Mitgliedsstaaten der Europäischen Weltraumorganisation ESA geöffnet.

Die deutschen Experimente der REXUS-13/14-Kampagne werden vom DLR Institut für Raumfahrtsysteme in Bremen betreut. Die Flugkampagnen führt EuroLaunch durch, ein Joint Venture der Mobilen Raketenbasis des DLR (MORABA), die für die technische Betreuung der Raketensysteme zuständig ist, und des Esrange Space Center des schwedischen Raumfahrtunternehmens SSC, das die Startinfrastruktur zur Verfügung stellt. Die programmatische Leitung erfolgt durch das DLR Raumfahrtmanagement in Bonn.

IAGOS Atmosphärenforschung wird Forschungsinfrastruktur in BMBF-Roadmap

IAGOS (In-service Aircraft for a Global Observing System), ein Klimaforschungsprojekt mit Beteiligung der Lufthansa Group, wurde als eines von drei Großforschungsprojekten in die BMBF-Roadmap für Forschungsinfrastrukturen aufgenommen. Darin werden Projekte aufgeführt, welche Instrumente, Ressourcen oder Serviceeinrichtungen für die Forschung eines Fachgebietes in mindestens nationalem Umfang und für zehn Jahre Laufzeit darstellen.

IAGOS nutzt zivile Verkehrsflugzeuge, um global und kontinuierlich Atmosphärendaten zu sammeln, was bisher nur punktuell und aufwändig mit Forschungsflugzeugen möglich war. Damit wird nach Ansicht des vom BMBF beauftragten Wissenschaftsrates eine wichtige Wissenslücke geschlossen, um genauere Klimavorhersagen zu treffen. Den Großforschungsprojekten wird vom BMBF höchste Priorität in der forschungspolitischen Gesamtabwägung eingeräumt.

Bei Lufthansa ist das erste IAGOS-Flugzeug seit dem 07. Juli 2011 im Einsatz. An diesem Tag startete die Fluggesellschaft als weltweit erste Fluglinie gemeinsam mit dem Forschungszentrum Jülich diese neuartige Langzeitbeobachtung der Erdatmosphäre per Linienflug. Die eigens dafür entwickelten Messgeräte sammeln seitdem an Bord des Lufthansa Airbus A340-300 "Viersen" während des Fluges weltweit und auf breiter Basis routinemäßig atmosphärische Spurenstoffe. Nach jeder Landung werden diese Daten digital ausgelesen, verarbeitet und analysiert.

Kooperationen mit Wissenschaft und Forschung betreibt die Lufthansa Group kontinuierlich bereits seit 1993. Als ein verlässlicher Partner der Klimaforschung liefert sie so Daten zur Verbesserung und Validierung von Klimamodellen.

Cessnas Citation M2 erreicht wing mate Meilenstein

Cessna Aircraft Company kann den wichtigen Meilenstein des wing and fuselage mating, bei dem die Flügel am Rumpf montiert werden, in der ersten Produktionsanlage für die neue Citation M2 vermelden. Die Zulassung wird in der zweiten Jahreshälfte 2013 erwartet.

"Dies ist der Moment, an dem wir sehen können, wie das Flugzeug Gestalt annimmt." Sagte Dick Friesen, Cessna Value Stram Manager für die Mustang und die M2 in Independence, Kansas. "Das M2-Programm kommt gut voran, und wir alle sehen der Zulassung und dem Auslieferungstart an die Kunden mit Freude entgegen."

Entscheidender Punkt im Produktionsprozess

Das wing mate ist ein entscheidender Punkt im Produktionsprozess, der es dem Team ermöglicht mit der Triebwerksinstallation zu beginnen. Das wing mate ist auch der Start für die Funktionsprüfung der Bordsysteme des Flugzeugs, einschließlich Avionik, Hydraulik und Flugsteuerung.

Die M2 wurde unter dem Eindruck des bereits großen Mustang-Kundenstamms entwickelt, sodass die Innovationen in diesem Flugzeug deren Kundenwünsche widerspiegelt; das Ergebnis ist ein größerer und schnellerer Jet mit einer höherer Reichweite.

Ausgestattet mit Williams International Triebwerken und 1.965 lbs (8,74 kN) Schub erreicht die M2 erwartungsgemäß eine maximale Reisegeschwindigkeit von 400 kn (746 km/h). Die M2 benötigt auch lediglich eine Pistenlänge von 3.250 Fuß (990 Meter) für Start und Landung, was ihr das Ansteuern einiger besonderer Ziele weltweit ermöglicht, an denen viele andere Business-Flugeuge nicht landen können.

M2 für sieben Passagiere und 1.300 Nautische Meilen

Im Gegensatz zu anderen Business-Jet ist die M2 mit Cessnas eigener Intrinzic™ Flight Deck mit der Garmin G3000 Avionik ausgestattet. Die ergonomisch gestaltete Kabine ist für sieben Passagiere komplett ausgestattet. Die M2 soll schlussendlich über eine Reichweite von 1.300 Nautischen Meilen (1.496 km) verfügen. Nach Fertigstellung wird die Zulassung für eine maximale Flughöhe von 41.000 ft (12.500 m) erwartet.

Die M2 ist eine von sechs neuen Produkten, die 2013 auf den Markt kommen. Sie erhält dabei Gesellschaft von der neuen Citation X und der neuen Citation Sovereign, welche vor Kurzem ihren Rollout aus der Produktion feierten. Auf der einmotorigen Seite trat die High-Power-Grand Caravan EX im Dezember 2012 in Dienst, die TTx mit ihrem ersten Erstflug im März und der Jet-A betriebene Turbo Skylane JT-A, der in die Produktion ging.

Hannover Airport veranstaltet Familienfest

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Am Sonntag, den 09. Juni 2013 von 11:00 Uhr bis 17:00 Uhr hält der Flughafen Hannover einen Tag der offenen Tür mit rund ums Thema Flughafen und Luftfahrt ab. Neben Wissenswertem über das Fliegen kann man auch Piloten und Flugbegleiter treffen, ein Triebwerk oder die Fahrzeuge des Winterdienstes oder der Flughafenfeuerwehr aus nächster Nähe begutachten. Der Familienspaß für große und kleine Flugzeug-Fans, bei dem man im Simulator fliegen oder eine Partie Fußball im Riesenkicker spielen kann wird gemeinsam mit TUIfly veranstaltet.

Vom Veranstaltungsgelände kann man direkt auf die Start- und Landebahn blicken während Flugzeuge abheben und landen. Neben vielen Informationen rund ums Fliegen wird es auch ein abwechslungsreiches Unterhaltungsprogramm geben, ein Moderator führt auf der Showbühne durch den Tag.

Dazu gehören auch Riesenkicker und Twister XXL, Kinderschminken und Malecke, Entenfangen und heißer Draht, Fliegen im Simulator, eine Tombola mit hochwertigen Preisen. Dabei stehen die Ziehung der Tombola-Gewinner, Quizrunden und Talks auf dem Programm, aber auch für Live-Musik ist gesorgt.

Fuhrpark der Flughafenfeuerwehr

Die Flughafenfeuerwehr wird ihre Zentrale für einen Tag an den Veranstaltungsort verlegen, sodass der komplette Fuhrpark am Tag der Luftfahrt vor Ort sein wird.

Auch der Bodenverkehrsdienstleister AGS (Aviation Ground Service) wird vor Ort seinen Winterfuhrpark ausstellen und den Besuchern erklären, wie Flugzeuge sowie Start- und Landebahnen im Winter einsatzfähig gemacht werden.

Kostenlose Besuchertouren

Nutzen Sie die Gelegenheit und schnuppern Sie ein wenig Vorfeld-Luft. Der Flughafen Hannover bietet am Tag der Luftfahrt kostenlose Besuchertouren mit spannenden Informationen über das Vorfeld an.

Anreise – Parkenangebot

Alle Besucher, die mit dem PKW anreisen möchten, können zu ermäßigten Konditionen auf Parkplatz 10 parken. Das Parkticket kostet am Tag der Luftfahrt vier Euro. Besucher, die mit den öffentlichen Verkehrsmitteln anreisen, können die S5 nutzen. Von der S-Bahnstation Flughafen zum Veranstaltungsgelände sind es zehn Minuten zu Fuß. Es gibt aber auch einen kostenfreien Shuttlebus, der in regelmäßigen Abständen vom Flughafen direkt zum Veranstaltungsgelände fährt.

Heike Fölster neue Finanzgeschäftsführerin des Flughafen BER

Der Aufsichtsrat der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH hat heute Frau Heike Fölster als Geschäftsführerin für die Finanzen bestellt. Die Geschäftsführung der Flughafengesellschaft ist damit komplett.

Neben dem Vorsitzenden der Geschäftsführung Hartmut Mehdorn werden der Geschäftsführung Heike Fölster als Geschäftsführerin Finanzen und Horst Amann als Geschäftsführer Technik angehören. Die neue Geschäftsführerin Finanzen Heike Fölster ist 52 Jahre alt, verfügt über breite Erfahrungen im Finanzbereich und arbeitete unter anderem bei der Mobil Oil AG, bei Airbus und der Flughafen Hamburg GmbH. Seit 2008 war sie Finanz-Direktorin beim Germanischen Lloyd SE.

„spidertracks“-Überwachungssystem in Hubschraubern von Heli Aviation

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In Zusammenarbeit mit der DFS Deutsche Flugsicherung GmbH und als Startup-Kunde stattet Heli Aviation als erstes deutsches Unternehmen seine Hubschrauberflotte mit dem satellitengestützten Tracking-System "spidertracks" aus. Mithilfe dieses Sicherheitssystems können alle Flugspuren via Internet weltweit in Echtzeit verfolgt werden.

Sicherheit ist für den reibungslosen Ablauf des Luftverkehrs unerlässlich und hat oberste Priorität. Um den ohnehin hohen Sicherheitsstandard noch zu erhöhen, hat sich die Geschäftsführung der Heli Aviation dazu entschlossen, die gesamte Hubschrauberflotte mit dem satellitengestützten Tracking-System "spidertracks" auszustatten. Diese Überwachungsmöglichkeit erlaubt es, noch zusätzliche Sicherheit zu schaffen.

Das satellitengestützte Tracking-System der Spider Tracks Limited wird offiziell seit Februar 2013 durch die DFS Deutsche Flugsicherung GmbH in Europa vertrieben. Es erlaubt freigeschalteten Personen Flüge in Echtzeit über das Internet zu verfolgen und ermöglicht Rettungsleitstellen in Not geratene Luftfahrzeuge schnell zu orten um gegebenenfalls Hilfe leisten zu können. Zahlreiche Sonderfunktionen, wie zum Beispiel die beidseitige Kommunikation zwischen Cockpit und Boden, unterstützen in der Geschäftsluftfahrt das Flottenmanagement noch zusätzlich.

Spider wird im Cockpit angebracht

Um "spidertracks" nutzen zu können muss ein Tracking-Gerät im Cockpit befestigt werden, die sogenannte "Spider". Sie lässt sich variabel im Cockpit anbringen und beispielsweise über einen herkömmlichen Zigarettenanzünder mit Strom versorgen. Das tragbare Gerät besitzt eine integrierte Antenne und ist sofort einsatzbereit. Die "Spider" sendet während des Fluges automatisch GPS-Positionsdaten, Informationen zu Höhe und Geschwindigkeit sowie die Richtung über das Iridium-Satellitennetzwerk an einen Server.

Die Datenübertragung startet automatisch mit der Stromversorgung und dank des Iridium-Netzwerks ist eine lückenlose Datenübertragung gewährleistet – weltweit. Die durch "Spider" produzierten Flugdaten werden ständig aktualisiert und sind durch eine Karte in Echtzeit auf den "spidertracks"-Webseiten verfolgbar. User können ihr Profil für weitere Personen freischalten und so Angehörigen, Freunden, Mitarbeitern oder Kunden die Option bieten den Flugverlauf live mitzuverfolgen.

Der Pilot hat die Möglichkeit in einer Notsituation per Knopfdruck eine Warnmeldungen abzusetzen. Zusammen mit der aktuellen oder zuletzt aufgezeichneten Position des Flugzeugs sendet "spidertracks" diese Meldung per SMS und E-Mail an alle vom User vorab definierten Kontaktpersonen.

Automatisierte Notruffunktion mit "Watch"

Aktiviert der Pilot im Flug die sogenannte "Watch"-Funktion, so werden Warnmeldungen automatisch generiert – aber erst wenn innerhalb von 15 Minuten keine neuen Positionsdaten den Server erreichen. Dabei übermittelt "spidertracks" Warnmeldungen an eine durch den Piloten im Voraus festgelegte Personengruppe. Nach weiteren 15 Minuten ohne Positionsmeldung wird eine zweite Gruppe eingetragener Kontakte, beispielsweise inklusive der Such- und Rettungsdienste, benachrichtigt.

"Spidertracks ist eine wertvolle Unterstützung für die Such- und Rettungsdienste", erläutert Hauptmann Stefan Hollands von der SAR Leitstelle Münster. "In Testflügen erreichten alle SOS-Meldungen innerhalb kürzester Zeit unsere Leitstelle. Da wir mit der Meldung die genaue Position des Flugzeugs erhalten, können wir in einer Notsituation unsere Einsatzkräfte ohne Verzögerung und zielgerichtet aussenden. Die so gewonnene Zeit kann Leben retten", so Hollands. "Mit "spidertracks" ergeben sich ganz neue Möglichkeiten der Kommunikation zwischen Cockpit und Außenwelt in der Geschäfts- und Allgemeinen Luftfahrt, die Anbindung an die Rettungsleitstellen ist nur der Anfang", erklärt Jan-Eric Putze, Vertriebsleiter für Luftfahrtpublikationen und -produkte der DFS. (Quelle: DFS)

Turkish Airlines verbindet Friedrichshafen mit Istanbul

Turkish Airlines verbindet ab heute den Bodensee Airport Friedrichshafen mit dem Drehkreuz Istanbul. Ab sofort werden damit vier Verbindungen pro Woche von der Vier-Länder-Region am Bodensee zu aktuell 223 Destinationen in 99 Ländern weltweit angeboten.

Um 16:05 Uhr wurde der aus Istanbul ankommende Airbus A320 von Turkish Airlines mit einer traditionellen Wasserfontäne der Flughafenfeuerwehr Friedrichshafen empfangen, bevor die anwesenden Ehrengäste feierlich das rote Band durchschnitten. Am Abend werden bei einem internationalen Empfang im Graf-Zeppelin-Haus 223 Gäste erwartet. Dies entspricht der genauen Zahl von Destinationen des Streckennetzes von Turkish Airlines.

Wirschaftliche und Touristische Impulse

An der Veranstaltung werden hochrangige Vertreter aus Politik und Wirtschaft teilnehmen: Dr. Nils Schmid, Minister für Finanzen und Wirtschaft und stellvertretender Ministerpräsident des Landes Baden-Württemberg; Mustafa Türker Ari, Generalkonsul der Republik Türkei; Dr. Temel Kotil, Chief Executive Officer von Turkish Airlines; Lothar Wölfle, Landrat des Bodenseekreises sowie Dr. Stefan Köhler, Erster Bürgermeister der Stadt Friedrichshafen.

"Deutschland ist der größte Handelspartner der Türkei. Dazu trägt auch Baden-Württemberg zu einem entscheidenden Anteil bei. Zum weiteren Ausbau dieser wirtschaftlichen Beziehungen leistet die neue Flugverbindung einen wertvollen Beitrag. Davon profitieren sowohl die Unternehmen am Bodensee als auch Urlausreisende", so der Minister für Finanzen und Wirtschaft des Landes Baden-Württemberg Dr. Nils Schmid.

"Wir freuen uns sehr über die Eröffnung unseres zwölften Standortes in Deutschland," sagte Dr. Temel Kotil, Chief Executive Officer Turkish Airlines, und erklärt:  "Reisende aus der Vier-Länder-Region haben nun die Möglichkeit nicht nur zum Bosporus, sondern über das Drehkreuz Istanbul mehr als 223 Ziele weltweit anzufliegen."

Dieter Hornung, Vorsitzender des Aufsichtsrats Flughafen Friedrichshafen GmbH, betont die Wichtigkeit der Partnerschaft von Turkish Airlines mit dem Flughafen Friedrichshafen: "Die direkte Verbindung der Bodenseeregion zum Drehkreuz Istanbul ist nicht nur von enormer wirtschaftlicher Bedeutung, sondern auch ein großer Gewinn für Politik, Kultur und Tourismus."

Gerold Tumulka, Geschäftsführer Flughafen Friedrichshafen GmbH: "Turkish Airlines bietet als Vollmitglied der Star Alliance für den Flughafen Friedrichshafen noch bessere und komfortable Verbindungen in alle Welt an. Insbesondere die gesamte Türkei, Asien und Afrika rücken ab sofort noch näher an die Vier-Länder-Region heran."

Kostenlose Stadtrundfahrt für Umsteigepassagiere

Der Flughafen Istanbul Atatürk, der ab sofort viermal wöchentlich direkt von Friedrichshafen aus erreichbar ist, bietet allen Umsteigepassagieren von Turkish Airlines ein hohes Maß an Komfort und Service. So besteht unter anderem auch für alle internationalen Umsteigepassagiere die Möglichkeit, an einer kostenlosen Stadtrundfahrt in Istanbul teilzunehmen.

Tage Von Istanbul nach Friedrichshafen Von Friedrichshafen nach Istanbul
Dienstag, Donnerstag, Freitag & Samstag ab 14:05 – an 16:05 ab 14:05 – an 16:05

Zum Start bietet Turkish Airlines den Hin- und Rückflug von Friedrichshafen nach Istanbul bereits für 99 Euro inklusive Steuern und Gebühren an. Turkish Airlines fliegt aktuell weltweit 223 Destinationen in 99 Ländern mit einer Flotte von 217 Flugzeugen an.

Sonderflüge ab Dortmund zum Champions League Finale

Das Interesse an einem Besuch in London zum Champions League Finale am 25. Mai 2013 ist groß. Die wenigen Glücklichen, die eine Karte für das Spiel zwischen dem BVB Borussia Dortmund und dem FC Bayern München bekommen haben, suchen eine schnelle Verbindung, und auch wer nicht im Stadion sein wird, kann seine Mannschaft unterstützen und die englische Hauptstadt besuchen.

Ab Dortmund Airport bieten gleich mehrere Airlines Sonderflüge zum deutschen Finale im Wembley Stadion an. Neben easyJets täglicher Linienverbindung nach London-Luton bieten sowohl Ryanair wie auch Germanwings und die spanische Airline Vueling die Möglichkeit, passend zum Spiel London zu besuchen. Dabei werden von Vueling gleich zwei, von Ryanair sogar drei Hin- und Rückflüge angeboten.

Die Verbindungen in der Übersicht

 

Dortmund – London Stansted (Vueling)
Tag Abflug Ankunft
25. Mai 2013 9:45 Uhr 10:10 Uhr
  10:00 Uhr 10:25 Uhr
London Stansted – Dortmund (Vueling)
Tag Abflug Ankunft
26. Mai 2013 3:45 Uhr 6:00 Uhr
  3:55 Uhr 6:10 Uhr
Dortmund – London Stansted (Ryanair)
Tag Abflug Ankunft
24. Mai 2013 20.15 Uhr 20.35 Uhr
25. Mai 2013 08:35 Uhr 08:55 Uhr
  10.00 Uhr 10.20 Uhr
London Stansted – Dortmund (Ryanair)
Tag Abflug Ankunft
26. Mai 2013 12.20 Uhr 14.40 Uhr
  14.50 Uhr 17:10 Uhr
  18.50 Uhr 21.10 Uhr
Dortmund – London Stansted (Germanwings)
Tag Abflug Ankunft
25. Mai 2013 10:50 Uhr 11:00 Uhr
London Stansted – Dortmund (Germanwings)
Tag Abflug Ankunft
26. Mai 2013 10:50 Uhr 13:00 Uhr

Abflug- und Ankunftszeiten sind Ortszeiten.

 

 

Fraport mit guten Quartalszahlen – Flugausfälle hinterlassen Spuren

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Fraport konnte den Konzern-Umsatz im ersten Quartal 2013 mit 550,2 Millionen Euro um 12,3 Millionen Euro (2,3 Prozent) steigern. Am Standort Frankfurt lag dies am Anstieg der Flughafen-Entgelte und der guten Entwicklung des Retail-Geschäfts durch die Inbetriebnahme des Flugsteigs A-Plus im Oktober 2012. Darüber hinaus trug einmal mehr die gute Entwicklung der Auslandsbeteiligungen bei.

Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) lag – insbesondere aufgrund einmaliger Erlöse aus der Realisierung von Grundstücksverkäufen im Vorjahresquartal – mit 131,1 Millionen Euro um 6,3 Millionen Euro (minus 4,6 Prozent) unter dem Vergleichswert von 2012. Rückläufig war auch das Konzern-Ergebnis des ersten Quartals, das sich im Wesentlichen infolge gestiegener Abschreibungen im Zusammenhang mit der Inbetriebnahme des neuen Flugsteigs A-Plus auf 4,5 Millionen Euro (minus 10,3 Millionen Euro) verringerte.

Korrespondierend ging das unverwässerte Ergebnis je Aktie um 0,10 Euro auf 0,06 Euro zurück. Der Free Cash Flow lag zum Ende des ersten Quartals wie erwartet mit minus 96,4 Millionen Euro weiterhin im negativen Bereich (Q1 2012: minus 125,0 Millionen Euro).

Weniger Passagiere und mehr Fracht in Frankfurt

Streik- und witterungsbedingte Flugausfälle sowie Angebotsreduzierungen verschiedener Fluggesellschaften führten im ersten Quartal 2013 am Frankfurter Flughafen zu einem Passagierrückgang von 2,0 Prozent auf 11,9 Millionen Reisende. Konzernweit erhöhte sich das Fluggastaufkommen vor allem aufgrund positiver Entwicklungen in Lima und Antalya um 1,6 Prozent auf rund 17,8 Millionen.

Der Cargo-Umschlag verbesserte sich am Standort Frankfurt leicht um 0,9 Prozent auf rund 493.000 Tonnen und an den Konzern-Flughäfen um 1,7 Prozent auf knapp 556.000 Tonnen. Die Flugbewegungen und Höchststartgewichte in Frankfurt waren durch die oben genannten Effekte sowie den fehlenden Schalttag mit 5,8 Prozent und 5,3 Prozent rückläufig.

"Unsere Entwicklung im zurückliegenden Quartal war neben den weiterhin angespannten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in Europa insbesondere durch die witterungs- und streikbedingten Annullierungen in Frankfurt geprägt. Bei der Einschätzung der allgemeinen wirtschaftlichen Lage in Deutschland gehen wir im Jahresverlauf von einer leichten Verbesserung aus, die sich allerdings nicht auf Europa übertragen lässt. Eine durchgreifende konjunkturelle Trendwende mit entsprechend stimulierender Wirkung auf den Luftverkehr generell, wie auch auf den Fraport-Konzern, erwarten wir somit für 2013 noch nicht. An unseren Verkehrs- und Ergebnisprognosen für das Gesamtjahr 2013 halten wir weiterhin fest", kommentierte Dr. Stefan Schulte, Vorstandsvorsitzender der Fraport AG, die Zahlen des ersten Quartals 2013.

Stabiles Passagierniveau erwartet – Ground Handling unter Druck

Für den Standort Frankfurt erwartet Fraport weiterhin eine Passagierzahl, die in etwa auf dem Niveau des Geschäftsjahres 2012 liegen wird. Für die wesentlichen Konzern-Gesellschaften außerhalb von Frankfurt wird unverändert mit einem Anstieg der Passagierzahlen gerechnet. Das Konzern-EBITDA 2013 wird zwischen 870 Millionen Euro und 890 Millionen Euro erwartet, während das Konzern-Ergebnis rückläufig sein wird.

Der Ergebnisausblick der Fraport-Segmente ist ebenfalls unverändert. Die rückläufigen Höchststartgewichte am Standort Frankfurt führen zu einer anhaltenden Belastung des Segments Ground Handling und könnten dessen Ergebnisentwicklung negativ beeinflussen.

Sollte es im Jahresverlauf zu weiteren den Flugbetrieb betreffenden Streikmaßnahmen kommen, könnte die tatsächliche Verkehrs- und Ergebnisentwicklung insbesondere am Standort Frankfurt von der Prognose abweichen.

Fraport-Kennzahlen im Überblick

In Mio € Q1 2013 Q1 2012 angepasst Veränderung absolut Veränderung in %
Umsatzerlöse 550,2 537,9 12,3 2,3
EBITDA 131,1 137,4 -6,3 -4,6
EBITDA-Marge 23,8 % 25,5 % -1,7 PP1
EBIT 45,3 60,7 -15,4 -25,4
EBT 6,5 21,1 -14,6 -69,2
Konzern-Ergebnis 4,5 14,8 -10,3 -69,6
Ergebnis je Aktie in € (unverwässert) 0,06 0,16 -0,10 -62,5
Eigenkapital 2.974,6 2.948,22 26,4 0,9
Bilanzsumme 9.557,8 9.640,62 -82,8 -0,9
Operativer Cash Flow 69,7 67,4 2,3 3,4
Free Cash Flow -96,4 -125,0 28,6
Investitionen 163,7 306,9 -143,2 -46,7
-Investitionen ohne Finanzanlagen 114,0 142,1 -28,1 -19,8
Durchschnittliche Anzahl der Beschäftigten 20.955 20.366 589 2,9

1. Prozentpunkte

2. Werte zum Stichtag 31. Dezember 2012

Dresden mit neuen Nonstop-Zielen Barcelona und London

Nur rund zwei Stunden Flugzeit ab Dresden braucht es bis zu den neuen Nonstop-Ziele Barcelona und London. Die spanische Fluggesellschaft Vueling fliegt dreimal pro Woche von Dresden ins sonnige Barcelona und von dort aus zu weiteren Zielen am Mittelmeer und Atlantik. Air France-Tochter CityJet verbindet Dresden täglich außer samstags mit dem City Airport in London.

Vuelings Verbindung von Dresden nach Barcelona

Vueling startet in Dresden dienstags und donnerstags um 15:05 Uhr und sonntags um 13:10 Uhr. Tickets sind ab 54,99 Euro pro Strecke inklusive Steuern und Gebühren erhältlich.

Mit nur einem Zwischenstopp in Barcelona, dem Drehkreuz von Vueling, geht es zu mehr als vierzig Zielen in ganz Europa und Afrika, darunter die Balearen (Mallorca, Menorca und Ibiza), die Kanarischen Inseln (Gran Canaria, Teneriffa, Lanzarote und Fuerteventura), Sevilla, Málaga und Alicante sowie Santiago de Compostela und Oviedo im Norden des Landes. Das Gepäck kann beim Abflug direkt bis zum Zielort aufgegeben werden.

CityJets Flüge nach London

CityJet startet in Dresden um 17:15 Uhr (29. Juli bis 22. August: montags bis donnerstags um 17:50 Uhr, 24. Mai bis 27. September: freitags um 15:20 Uhr). Tickets sind ab 119 Euro (Hin- und Rückflug) inklusive Steuern und Gebühren erhältlich. Neu im Angebot und besonders attraktiv für Reisende, die nur mit Handgepäck unterwegs sind, ist der günstige "MiNi"- bzw. "CitySaver"-Tarif (aufzugebendes Gepäck gegen Gebühr, keine Erstattung und Meilen, keine Sitzplatzwahl).

BAZL legt Gesuch für neuen Ostflügel am Flughafen Genf auf

Das Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) in der Schweiz legt das Gesuch des Flughafens Genf für den Neubau des Ost-Flügels (Aile Est) öffentlich auf. Solange kann Einsprache erhoben werden. Das neue Abfertigungsgebäude ist für den Flughafen Genf von großer Bedeutung.

Der Neubau mit den Abfertigungseinrichtungen die Passagiere soll das bisherige provisorische Gebäude ersetzen und weist eine Breite von 20 Metern und eine Länge von 520 Metern auf. Der Baubeginn für den neuen Ost-Flügel ist für 2014 vorgesehen. Es wird mit einer Bauzeit von rund dreieinhalb Jahren gerechnet. Die Konstruktion des Gebäudes soll so erfolgen, dass es allenfalls in zwei Etappen in Betrieb genommen werden kann.

Beim neuen Ost-Flügel am Flughafen Genf handelt es sich um den Ersatz des bisherigen Abfertigungsgebäudes. Er bietet keine zusätzlichen Standplätze für Grossraumflugzeuge an. Der Neubau bringt den Passagieren und den Arbeitenden am Flughafen Genf aber mehr Komfort und stellt sicher, dass die Normen der internationalen Zivilluftfahrt eingehalten werden. Zudem wird die Energiebilanz des Flughafens verbessert.

Das BAZL hat das Gesuch des Flughafens Genf heute in die öffentliche Auflage gegeben. Die Einsprachefrist läuft bis 06. Juni 2013. Das Gesuch liegt in Genf und Bern zur Einsicht aus. Mit einem Entscheid über die Plangenehmigung durch das UVEK wird in rund einem Jahr gerechnet.

Flughäfen Schönefeld und Tegel: Passagierwachstum im April 2013

Auch im April konnte der Luftverkehr in Berlin und Brandenburg ein weiteres Wachstum erzielen. Insgesamt nutzten in den ersten vier Monaten des Jahres 7.588.365 Passagiere die Flughäfen Schönefeld und Tegel, ein Plus von 3,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

Tegel zählte von Januar bis April 5.613.965 Passagiere, das sind 7,9 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Gleichzeitig wurden am Flughafen Schönefeld bis April 1.974.400 Fluggäste abgefertigt, das sind 8,0 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum.

Deutlich weniger Flugbewegungen in Schönefeld

Die Zahl der Flugbewegungen insgesamt sank hingegen im Zeitraum Januar bis April auf 72.782 Starts und Landungen, ein Rückgang um 0,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. In Schönefeld sank die Zahl der Flugbewegungen im Vorjahresvergleich auf 20.063. Das entspricht einem Rückgang von 10,5 Prozent. In Tegel gab es im Vergleich zum Vorjahr einen leichten Anstieg um 3,3 Prozent. Insgesamt wurden in Tegel in den ersten vier Monaten des Jahres 52.719 Flugbewegungen registriert.

Bei der Luftfracht konnten von Januar bis April 2013 an den Flughäfen Schönefeld und Tegel 9.869 Tonnen registriert werden, ein Minus von 0,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

Verkehrszahlen für April

Im Monat April 2013 nutzten insgesamt 2.180.993 Passagiere die Flughäfen Schönefeld und Tegel – ein Plus von 6,3 Prozent zum Vergleichsmonat des Vorjahres. In Tegel konnten im Monat April 1.622.555 Passagiere restriert werden, 13,2 Prozent mehr als im April 2012. Auf dem Flughafen Schönefeld wurden im vergangenen Monat 558.438 Fluggäste gezählt. Das sind 9,8 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum.

Die Gesamtzahl der Flugbewegungen belief sich im April auf 20.160 Starts und Landungen, eine Zunahme von 4,6 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Die beförderte Luftfracht verzeichnete im April ein Wachstum von 4,0 Prozent auf 2.540 Tonnen.

Hamburger Flughafen erweitert Airport-Lounge

Der Hamburg Airport hat seine flughafeneigene Lounge deutlich erweitert: Statt der bisher 170 können seit dem 07. Mai 2013 etwa 300 Gäste gleichzeitig begrüßt werden. "In den vergangenen Jahren haben wir einen kontinuierlichen Anstieg der Gästezahlen verzeichnet, daher war der Ausbau unserer Airport Lounge jetzt dringend notwendig", sagt Matthias Quaritsch vom Hamburg Airport.

In der neu erweiterten Lounge haben die Fluggäste die Möglichkeit, die Zeit bis zum Abflug mit direktem Ausblick auf das Vorfeld zu verbringen. Eine gut sortierte Bar mit Softdrinks, alkoholischen Getränken und kleinen Snacks, ein aktuelles TV-Programm sowie eine breite Auswahl an internationalen Zeitungen steht allen Fluggästen, die im Besitz einer gültigen Bordkarte sind, zum Preis von 25,00 Euro zur Verfügung.

Auch gibt es eine extra eingerichtete Kinderspielecke. Businessreisende können an einem der sechs neuen Arbeitsplätze den nächsten Geschäftstermin vorbereiten. An zwei Rechnern können sogar kurzfristig noch wichtige Dokumente oder Präsentationen ausgedruckt werden. Internetzugang sowie Wireless LAN sind selbstverständlich verfügbar. Um die Abflugzeit überprüfen zu können, verfügt die Airport Lounge über mehrere Monitore mit den wichtigsten Fluggastinformationen.

Flughafen München: Neues Kinderland und Eltern-Lounge

Mit größeren Räumen, noch mehr Angebot für den Nachwuchs und einer eigenen "Eltern-Lounge" präsentiert sich das umgebaute Kinderland im München Airport Center, das heute offiziell eröffnet wurde.

Begeistert zeigte sich bei einer Feierstunde in den komplett neugestalteten Räumen der Vorsitzende der Flughafen München GmbH (FMG), Dr. Michael Kerkloh: "Mit dem neuen Kinderland gewinnt unser Serviceangebot für den Nachwuchs nochmals deutlich an Qualität und unterstreicht unsere Vorreiterrolle als familienfreundlichster Airport Deutschlands."

Im Kinderland können Reisende und Besucher werktäglich ihre Sprösslinge unter professioneller, pädagogischer Aufsicht von 14:00 Uhr bis 20:00 Uhr betreuen lassen. Die erste Stunde ist dabei kostenlos, jede weitere wird mit drei Euro berechnet. Am Wochenende und an Feiertagen ist das Kinderland bereits ab 11:00 Uhr geöffnet.

Highlights des Kinderlands sind ein großer "Abenteuerflieger" zum Klettern und Rutschen, ein Kinderkino sowie eine Bastel- und Spielecke. Eine Spielkonsole fehlt ebenso wenig wie eine große Auswahl an Kinderbüchern und Kuscheltieren. Größer und schöner geworden als im bisherigen Kinderland ist der Geburtstagsraum: Hier können Kinder nach Voranmeldung ihren Geburtstag mit bis zu neun Freunden feiern. Für die Eltern der Sprösslinge wurde eine Lounge eingerichtet, in der man sich die Wartezeit mit Entspannung oder Arbeit vertreiben kann. Während der Ferienzeiten werden überdies Veranstaltungen für die kleinen Gäste angeboten.

Darwin Airline steuert Paris und Amsterdam ab Leipzig/Halle an

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Ab dem 02. September verbindet die schweizerische Regionalfluggesellschaft Darwin Airline den Leipzig/Halle Airport mit Paris und Amsterdam. Der Leipzig/Halle Airport ist damit der erste deutsche Flughafen, von dem aus Darwin Airline Linienflüge anbietet.

Darwin Airline wird ab dem 02. September täglich den Leipzig/Halle Airport mit den Metropolen Paris und Amsterdam verbinden. Zum Einsatz kommt eine 50-sitzige Maschine vom Typ Saab 2000. Über die internationalen Drehkreuze Paris Charles de Gaulle und Amsterdam bestehen darüber hinaus zahlreiche Umsteigeverbindungen innerhalb des weltweiten Streckennetzes der Air France-KLM.

Die Verbindungen nach Paris und Amsterdam werden montags bis freitags jeweils zwei Mal täglich bedient. Sonnabends und sonntags wird jeweils eine Flugverbindung angeboten. Insgesamt startet Darwin Airline damit 24 Flüge pro Woche vom Leipzig/Halle Airport aus.

"Wir freuen uns der erste deutsche Flughafen zu sein, von dem aus Darwin Airline Linienflüge anbietet. Mit Darwin Airline konnten wir einen etablierten Partner gewinnen, der sowohl über das Know-how als auch den entsprechenden Flugzeugtyp verfügt, um die Verbindungen nach Paris und Amsterdam nachhaltig zu entwickeln", betont Dierk Näther, Geschäftsführer der Flughafen Leipzig/Halle GmbH.

"Die Eröffnung einer neuen Basis in Leipzig ist für uns eine konsequente Weiterentwicklung der Strategie, die Präsenz als Regional Carrier im europäischen Markt auszubauen. Wir sind überzeugt mit dem Flughafen Leipzig/Halle genau den richtigen Partner und Markt gefunden zu haben", kommentiert Christian Schneider, Mitglied des Vorstands der Darwin Airline AG.

"Mit der Aufnahme der neuen Verbindungen nach Paris und Amsterdam rückt die Region Mitteldeutschland näher an zwei weitere europäische Wirtschafts- und Kulturzentren, die dank der hochfrequenten Anbindung bestens erreichbar sind. Darüber hinaus bieten die neuen Verbindungen hervorragende Anschlussmöglichkeiten an das attraktive, weltweite Streckennetz, welches sowohl vom Flughafen Paris Charles de Gaulle als auch Amsterdam Schiphol angeboten wird. Hiervon werden Geschäfts- als auch Städtereisende gleichermaßen profitieren", ergänzt Markus Kopp, Vorstand der Mitteldeutschen Flughafen AG.

Kosten wird der Hin- und Rückflug nach Paris und Amsterdam ab 199 Euro inklusive Steuern und Gebühren.

Flughafen Frankfurt plant neues Landesystem

Der Vorsitzende der Geschäftsführung der DFS Deutsche Flugsicherung GmbH, Prof. Klaus-Dieter Scheurle, und der Vorstandsvorsitzende der Fraport AG, Dr. Stefan Schulte, haben heute einen Kooperationsvertrag zur Errichtung der satellitengestützen Präzisionsanflughilfe "Ground Based Augmentation System" (GBAS) am Flughafen Frankfurt unterzeichnet.

Damit wird es möglich, diese Technik in 2014 erstmalig an einem internationalen Luftverkehrsdrehkreuz in Europa einzusetzen.

Lärmentlastung im Endanflugbereich

Fraport und DFS erhoffen sich, dass das neue Landesystem zukünftig auch segmentierte oder gekurvte Anflüge ermöglicht – mit dem positiven Effekt einer Lärmentlastung auch in Gebieten unter dem Endanflugbereich. Darüber hinaus würden sich für Frankfurt positive kapazitive und wirtschaftliche Effekte ergeben.

"Damit können wir die Auswirkungen des Flugbetriebs im Flughafenumland weiter eindämmen und unterstreichen einmal mehr den internationalen Modellcharakter des Flughafen Frankfurt. Wir setzen so konsequent einen weiteren Punkt des Maßnahmenpaketes der Allianz für Lärmschutz um", betonte Fraport-Chef Stefan Schulte.

"Die DFS treibt mit GBAS eine Zukunftstechnologie voran und nimmt damit weltweit eine Vorreiterrolle ein", sagte DFS-Chef Klaus-Dieter Scheurle, "damit leisten wir einen wichtigen Beitrag zu mehr Effizienz und langfristig zu lärmschonenden Anflugverfahren."

Anfluggleitwinkel erhöht – Vielfalt an Verfahren möglich

Das neue System erlaubt es nach erfolgreicher Erprobung auch, den Anfluggleitwinkel auf allen Landebahnen von derzeit 3 auf 3,2 Grad anzuheben, was bislang ausschließlich auf der Landebahn Nordwest möglich ist. Um das System umfassend nutzen zu können, ist jedoch neben der technischen Ausstattung am Boden eine entsprechende Ausrüstung der Flugzeuge notwendig. Über ein erstes Nutzungspotenzial verfügen derzeit die GBAS-fähigen Flugzeugtypen Airbus A380 und Boeing 747-8. Die Kosten für den Aufbau und die Nutzung der Bodenstation belaufen sich auf rund fünf Millionen Euro.

Die neue Technik bringt gegenüber den momentan in Frankfurt angewandten Anflugverfahren wesentliche Vorteile: So verfügt etwa die Satellitennavigation auf Basis des amerikanischen Global Positioning System (GPS) derzeit über eine Genauigkeit von etwa plus-minus zehn Metern. Diese Genauigkeit reicht für eine Präzisionslandung bei schlechten Sichtverhältnissen nicht aus, kann aber mit Hilfe einer GBAS-Bodenstation erreicht werden.

Auf diese Weise kann das anfliegende Flugzeug die eigene Position exakt bestimmen und den Endanflug sicher und präzise durchführen. Die von den Satelliten ausgestrahlten Signale werden von der GBAS-Anlage empfangen, mit der eigenen Position verglichen und als korrigiertes Signal zusammen mit den Anflugkoordinaten an die landenden Flugzeuge gesendet. Der Vorteil von GBAS liegt primär an der Vielfalt der Anflugverfahren, die mit einer einzigen Anlage angeboten werden können.

GBAS kann ILS-Verfahren vollständig ablösen

GBAS bietet bei Präzisionsanflügen eine digitale Führung und arbeitet nach dem sogenannten "Differential Global Positioning System"-Verfahren (DGPS). Bei diesem Verfahren wird die Genauigkeit und Integrität von GPS für das Flugzeug durch die Ausstrahlung von Korrekturdaten erhöht.

Wenn Flugzeuge in der Zukunft durchgängig mit den entsprechenden Bordempfängern ausgerüstet sind, kann GBAS das Instrumentenlandesystem (ILS) vollständig ablösen. Es bietet gegenüber dem ILS etliche Vorzüge: Bis zu 49 Anflüge auf verschiedene Pisten können von nur einer GBAS-Station unterstützt werden und das System muss deutlich seltener als ein ILS durch Flugvermessung überprüft werden.

Kooperationsvereinbarung GBAS

Das Bild zeigt den Geschäftsführer der DFS Deutsche Flugsicherung GmbH, Prof. Klaus-Dieter Scheurle (links) und Dr. Stefan Schulte, Vorstandsvorsitzender der Fraport AG, bei der Unterzeichnung des Kooperationsvertrags über die satellitengestützte Präzisionsanflughilfe GBAS.

Schweizer Behörden mit 366 Verwaltungsstrafverfahren gegen Airlines

Im Frühjahr 2011 hatte das Schweizer Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) gegen 14 Fluggesellschaften Verwaltungsstrafverfahren wegen Verletzung der europäischen Bestimmungen über die Fluggastrechte eingeleitet. Die Verfahren gegen elf Fluggesellschaften sind mittlerweile abgeschlossen, zwei Verfahren sind noch offen.

Zudem hat das BAZL das Verfahren gegen eine der Fluggesellschaften eingestellt, nachdem diese inzwischen freiwillig Wiedergutmachung für die geschädigten Fahrgäste geleistet hat.

Amt stellt nur Verstoß gegen Bestimmung fest

Aufgrund einer EU-Verordnung, die am 01. Dezember 2006 auch für die Schweiz in Kraft getreten ist, genießen Fluggäste bei Verspätung, Annullierung oder Überbuchung von Flügen klar definierte Ansprüche und einen verbesserten rechtlichen Schutz gegenüber den Fluggesellschaften. Jedes Land ist verpflichtet, eine sogenannte Durchsetzungsstelle einzurichten, die für die Einhaltung dieser Bestimmungen sorgt. In der Schweiz obliegt diese Aufgabe dem Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL).

Dabei prüft das Amt, ob Beschwerden von Fluggästen über nicht gewährte Passagierrechte berechtigt sind oder ob die beschuldigten Fluggesellschaften Gründe geltend machen können, die sie von ihrer Haftung entbinden. Im Falle eines Verstoßes kann das Amt eine Buße von bis zu 20.000 Franken gegen die betreffende Fluggesellschaft verhängen.

Hingegen kann es die Luftfahrtunternehmen nicht dazu zwingen, den geschädigten Passagieren die vorgesehenen Entschädigungen auszuzahlen. Die bestrittenen Leistungen müssen von den Fluggästen auf zivilrechtlichem Weg eingefordert werden. Beim weitaus überwiegenden Teil der beim BAZL eingehenden Fälle ziehen die Passagiere ihre Beschwerde zurück oder zahlen die Fluggesellschaften die vorgeschriebene Entschädigung.

14 Fluggesellschaften mit 366 Fällen in fünf Jahren

Dennoch leitete das BAZL im Frühling 2011 gegen 14 Fluggesellschaften Verwaltungsstrafverfahren wegen möglicher Verstöße gegen die europäischen Bestimmungen über die Fluggastrechte ein. Diese Verfahren betrafen insgesamt 366 Fälle, die sich zwischen 2006 und 2011 ereignet hatten. Beschuldigt waren vier außereuropäische, neun europäische und eine Schweizer Airline. Die festgestellten Verfehlungen betrafen insbesondere die Pflicht, eine Entschädigung zu leisten oder den Ticketpreis zurückzuerstatten, aber auch mangelhafte Unterstützung bei Flugannullierungen.

Mittlerweile hat das BAZL die Verfahren gegen elf Fluggesellschaften abgeschlossen. Drei Airlines haben in der Zwischenzeit Konkurs angemeldet, fünf haben die vom BAZL verhängte Buße bezahlt und drei konnten nachweisen, dass sie nicht gegen die europäische Verordnung verstoßen hatten. Gegen zwei Luftfahrtunternehmen sind die Verfahren noch im Gange.

Ausserdem hat das BAZL die Einstellung der Verfahren gegen eine dieser Fluggesellschaften beschlossen, nachdem diese die geschädigten Fluggäste entschädigt und sich bereit erklärt hat, als Wiedergutmachung einen Pauschalbetrag an eine gemeinnützige Organisation zu überweisen. Das BAZL erkennt die inzwischen erfolgte Zahlung als Teil der Anstrengungen an, die die Airline auf dem Gebiet der Fluggastrechte unternommen hat. Angesichts dessen hat das Amt die zwischen 2006 und 2011 eingeleiteten Verwaltungsstrafverfahren aufgrund von Artikel 53 des schweizerischen Strafgesetzbuchs eingestellt und verzichtet auf eine Bestrafung der Fluggesellschaft.

airberlin steigert Auslastung im April 2013 auf 84,01%

Mit der Optimierung des Streckennetzes und der Fokussierung auf etablierte Strecken erhöhte airberlin auch im April 2013 deutlich die Auslastung. Im April 2013 konnte Deutschlands zweitgrößte Fluggesellschaft die Auslastung um 4,2 Prozentpunkte auf 84,01 Prozent steigern und begrüßte 2.481.959 Fluggäste an Bord.

Die angebotenen Sitzplatzkilometer (ASK) reduzierte airberlin im Zuge der Flugplanoptimierung um 13,8 Prozent auf 4,37 Milliarden, die zurückgelegten Passagierkilometer (RPK) reduzierten sich gleichzeitig nur um 9,3 Prozent auf 3,67 Milliarden.

In den ersten vier Monaten des Jahres 2013 hat airberlin die Auslastung im Jahresvergleich um 3,1 Prozentpunkte auf 85,13 Prozent gesteigert und insgesamt 8.401.009 Fluggäste an Bord begrüßt. Das gesamte Sitzplatzangebot betrug 15,52 Milliarden Kilometer, die zurückgelegten Passagierkilometer 13,21 Milliarden.

Im Jahr 2013 hat airberlin die Berechnung der Auslastung geändert. Die Auslastungsermittlung wurde dem Branchenstandard angepasst und die zurückgelegten Passagierkilometer (RPK) den verfügbaren Sitzplatzkilometern (ASK) gegenübergestellt. Für den Jahresvergleich wurde die Auslastung aus dem Jahr 2012 ebenfalls neu berechnet.

  April 2013 April 2013 kumuliert
Auslastung in % 84,01 (+4,2 PP) 85,13 (+3,1 PP)
ASK in Mio. 4.367,9 (-13,8%) 15.523,8 (-11,7%)
RPK in Mio. 3.669,6 (-9,3%) 13.214,9 (-8,3%)
Fluggäste 2.481.959 (-6,7%) 8.401.009 (-8,4%)

Lufthansa-Aktionäre stimmen Dividendenstreichung zu

Auf der 60. ordentlichen Hauptversammlung der Deutschen Lufthansa AG in Köln haben heute rund 2.100 anwesende Aktionäre sowie Vorstand und Aufsichtsrat der Gesellschaft die sieben auf der Tagesordnung stehenden Punkte behandelt. 41,9 Prozent des Lufthansa Aktienkapitals waren auf der Aktionärsversammlung vertreten oder haben mittels Briefwahl teilgenommen.

Neben den turnusgemäßen Neuwahlen der Anteilseignervertreter für den Lufthansa Aufsichtsrat stand auch die Entscheidung über die Verwendung des Bilanzgewinns für das Geschäftsjahr 2012 auf der Tagesordnung der diesjährigen Hauptversammlung. Die Lufthansa Aktionäre folgten der Empfehlung des Vorstandes und Aufsichtsrates und beschlossen damit auf eine Dividendenausschüttung für das Jahr 2012 zu verzichten.

Die große Mehrheit der Anteilseigner des Unternehmens hat zudem die Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats des letzten Geschäftsjahres entlastet. Die Aktionäre stimmten außerdem der Änderung von Beherrschungs- und/oder Gewinnabführungs­verträgen zwischen der Gesellschaft und verschiedenen Tochtergesellschaften zu.

Und auch die Wahl von PricewaterhouseCoopers Aktiengesellschaft Wirtschaftsprüfungs­gesellschaft, Düsseldorf, zum Abschlussprüfer und Konzernabschlussprüfer sowie zum Prüfer für die prüferische Durchsicht von Zwischenberichten für das Geschäftsjahr 2013 fand die Zustimmung der Aktionäre.

Der Aufsichtsrat traf sich in seiner neuen Zusammensetzung im Anschluss an die Hauptversammlung zu seiner konstituierenden Sitzung. Zum Vorsitzeden des Gremiums wurde Wolfgang Mayrhuber gewählt, die Wahl des Stellvertreters fiel auf Christine Behle.

Mitglieder des Aufsichtsrats für die Wahlperiode bis 2018

Anteilseignervertreter (in alphabetischer Reihenfolge):

  • Jacques Aigrain, London

Chairman LCH Clearnet Group Ltd.

  • Dr. Werner Brandt, Bad Homburg

Mitglied des Vorstands SAP AG

  • Herbert Hainer, Herzogenaurach

Vorstandsvorsitzender adidas AG

  • Dr. Jürgen Hambrecht, Neustadt an der Weinstraße

Ehem. Vorstandsvorsitzender BASF SE

  • Dr.h.c. Robert M. Kimmitt, Arlington (VA), USA

Senior International Counsel WilmerHale

  • Dr. Karl-Ludwig Kley, Köln

Vorsitzender der Geschäftsleitung der Merck KGaA

  • Martin Koehler, Berlin

Senior Advisor The Boston Consulting Group

  • Dr. Nicola Leibinger-Kammüller, Gerlingen

Geschäftsführende Gesellschafterin und Vorsitzende der Geschäftsführung TRUMPF GmbH + Co. KG

  • Wolfgang Mayrhuber, Hamburg

Ehem. Vorstandsvorsitzender Deutsche Lufthansa AG

  • Matthias Wissmann, Ludwigsburg

Präsident des Verbandes der Automobilindustrie (VDA)

Arbeitnehmervertreter (in alphabetischer Reihenfolge)

Vor der Hauptversammlung wurden bereits mit Wirkung ab der Hauptversammlung von den Delegierten der Arbeitnehmer folgende Arbeitnehmervertreter in den Aufsichtsrat gewählt:

Christine Behle, Uwe Hien, Doris Krüger, Eckhard Lieb, Ralf Müller, Ilona Ritter, Andreas Strache, Christina Weber, Birgit Weinreich und Stefan Ziegler.  

Muttertag am Fraport mit freiem Eintritt auf Besucherterrasse

Einen besonderen Muttertag können Familien am nächsten Sonntag, 12. Mai 2013, auf der Besucherterrasse des Frankfurter Flughafens erleben. Der Besuch der Aussichtsplattform mit Ausblicks auf das Vorfeld des Luftverkehrsdrehkreuzes lohnt sich an diesem Tag besonders: Für alle Mütter und ein Kind ist der Eintritt frei.

Ein Flughafen-Experte kommentiert live das Geschehen auf dem Vorfeld. Während sich die Mütter eine kostenlose Nackenmassage gönnen können, werden die kleinen Gäste beim Kinderschminken unterhalten. Die Veranstaltung am Muttertag ist dabei der Start einer neuen Serie von abwechslungsreichen Aktionen für Flughafen-Fans.

Die Besucherterrasse des Frankfurter Flughafens ist von April bis November von 10:00 bis 18:00 Uhr (letzter Einlass ist um 17:30 Uhr) geöffnet. Der Eintritt liegt für Erwachsene bei fünf und für Kinder bei drei Euro. Kinder unter sechs Jahren haben freien Eintritt.