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Gigapixel-Kamera Gaia fertig für Start in Kourou

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Bei Astrium wurden die Startvorbereitungen für Gaia in Kourou, Französisch-Guayana, abgeschlossen. Europas modernstes Weltraumteleskop soll von dort am 19. Dezember an Bord einer Sojus-Trägerrakete gestartet werden. Gaia wurde von Astrium für die Weltraumorganisation ESA entwickelt und gebaut und soll eine hochpräzise 3D-Karte unserer Galaxie, der Milchstraße, anfertigen und bisher unbekannte Objekte aufspüren.

Ziel der Mission ist es, tiefere Einblicke in die Ursprünge und die Entwicklung des Sonnensystems zu liefern. Es wird mit der Entdeckung Hunderttausender neuer Himmelskörper gerechnet, wie z. B. extrasolarer Planeten und "gescheiterter Sterne", so genannter Brauner Zwerge. Innerhalb unseres Sonnensystems soll Gaia außerdem Zehntausende Asteroiden identifizieren.

Technologischer Quantensprung bei der Struktur

"Als echtes galaktisches Mikroskop ist Gaia das Auge des Universums", sagte Eric Beranger, CEO von Astrium Satellites. "Zudem handelt es sich um ein außergewöhnliches Weltraumsystem. Die Präzision der Instrumente erforderte die Entwicklung einer Struktur von bislang unerreichter Stabilität, die einen technologischen Quantensprung darstellt. Ich bin sehr beeindruckt von der hervorragenden Arbeit, die die Ingenieure von Astrium in den vergangenen zehn Jahren geleistet haben. Die an der Entwicklung von Gaia beteiligten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben sich selbst übertroffen."

Das Weltraum-Observatorium war im August nach letzten Tests Richtung Kourou geschickt worden. Zu den hochmodernen Instrumenten von Gaia gehört auch das empfindlichste Teleskop, das je gebaut wurde. Wie das Weltraumteleskop für die ESA-Mission Herschel und sämtliche von Astrium gebaute Erdbeobachtungsinstrumente, ist diese hochmoderne Ausrüstung das Ergebnis des einmaligen Know-hows auf dem Gebiet der Siliziumkarbid-Technik für Teleskope. Im Rahmen dieser Erfolgsgeschichte haben Astrium und sein Partner Boostec einen neuen Wirtschaftszweig erschlossen. Das von Boostec in der Region Midi-Pyrénées in Frankreich erzeugte Siliziumkarbid (SiC) wird inzwischen in die gesamte Welt exportiert.

Gigapixel-Kamera erkennt Haar aus 700 km Entfernung

Zudem wird Gaia einen "fotografischen" Sensor von bisher unerreichten Genauigkeit nutzen und die optischen Instrumente von Gaia werden eine extrem hohe Messgenauigkeit liefern. Aufgrund seiner großen Fokalebene, die aus 106 CCD-Detektoren mit einer Milliarde Pixel besteht, könnte Gaia ein einziges Haar aus einer Entfernung von 700 Kilometern erkennen. Für die Lageregelung nutzt das Raumfahrzeug ein Kaltgas-Triebwerk (Stickstoff) mit Mikroschubdüsen, mit denen die Richtleistung kontinuierlich mit der erforderlichen höchsten Präzision geregelt werden kann.

Gaia wird an Punkt L2 stationiert, einem der fünf Lagrange-Punkte in unserem Sonne-Erdsystem. Lagrange-Punkte sind Gleichgewichtspunkte im Planetensystem, an denen sich Körper wie beispielsweise Satelliten, fest und vollkommen stabil im Weltraum positionieren lassen. Diese 1,5 Millionen Kilometer von der Erde entfernten und auf der Bahn um die Sonne gelegenen Punkte sind für Weltraummissionen zu astronomischen Observationszwecken von großer Bedeutung, da diese eine sehr hohe Richtstabilität erfordern.

Eurocopter EC145 T2 für Polizei in Baden-Württemberg

Mit der Bestellung von sechs Exemplaren wird die baden-württembergische Landespolizei mit der EC145 T2 als erste Strafverfolgungsbehörde die verbesserte Version der zweimotorigen EC145 erhalten. 2015 und 2016 wird die Polizei in Baden-Württemberg ihre zurzeit aus zwei Modellen bestehende Flotte schrittweise durch diesen hochleistungsfähigen Mehrzweckhubschrauber ersetzen.

Mit zwei neuen Arriel-2E-Triebwerken und Eurocopters ummantelten Fenestron-Heckrotor sowie leistungsfähigeren Haupt- und Heckrotorgetrieben ist die T2-Version das jüngste Mitglied der EC145-Familie. Für Innovation sorgt auch das neue digitale Avionik-Paket mit Vier-Achsen-Autopilot.

Zurzeit hat die Landespolizei Baden-Württemberg zwei EC155 von Eurocopter und fünf MD902 Explorer im Einsatz. Beide Modelle wird die EC145 T2 ersetzen. "Die Landespolizei von Baden-Württemberg ist seit Jahrzehnten Kunde bei Eurocopter. Dass sie mit Ihrer Wahl für die EC145 T2 Erstkunde für die Polizeiversion ist, bestätigt aus unserer Sicht die langjährig gute Zusammenarbeit und das Vertrauen in unsere Produkte", betont Thomas Hein, Eurocopters Vice President für Vertrieb und Kundenbeziehungen in Europa. "Die EC145 T2 wird mit ihren fortschrittlichen und erweiterbaren Missionssystemen und den verbesserten Triebwerksleistungen die Einsatzfähigkeiten der Polizei deutlich erhöhen."

High-Tech-Ausstattung für Überwachung

Ausgestattet ist die Maschine mit einem modernen Missionsmanagement-System, das die Mehrzweckfähigkeit bei Polizeimissionen erleichtert. Für ihre Kernaufgaben, die Beobachtung und Überwachung, ist die EC145 T2 mit einer FLIR-Wärmebildkamera und einer Tageslichtkamera ausgestattet. Bedient werden diese von einem FLIR-Operator, der bei Polizeieinsätzen außerdem für die Kommunikation und den Datenaustausch zum Boden zuständig ist. Eurocopter produziert die EC145 T2 am Standort Donauwörth. Die Zertifizierung der neuen Version sowie der Beginn der Auslieferungen sind für das Jahr 2014 geplant.

"Mit der Beschaffung von sechs neuen Polizeihubschraubern gewährleisten wir den hohen Qualitätsstandard der Hubschrauberstaffel. Gleichzeitig sind durch den Wechsel auf die künftige Ein-Muster-Flotte finanzielle Einsparungen bei Wartung und Schulung möglich", erklärte der baden-württembergische Innenminister Reinhold Gall.

Starke Marktposition der EC135 und EC145 in Europa

Das Marktsegment der Polizeihubschrauber wird in Europa von leichten zweimotorigen Modellen angeführt. Mit einem Flottenanteil von etwa 44 Prozent sind die EC135 und EC145 von Eurocopter hier die erfolgreichsten Hubschrauber. Auf Grund ihrer bereits im Konzept angelegten Modularität und geräumigen, hindernisfreien Kabine mit flachem Boden ist diese flexible Maschine die ideale Lösung für ein breites Spektrum von Einsatzgebieten, darunter typische Polizeiaufgaben wie Patrouille, Überwachung, Such- und Rettungsflüge und Transport von Spezialkräften.

Dank des Fenestron-Heckrotors ist die EC145 T2 am Boden und in der Luft sicherer und bietet neben niedrigeren Lärm- und Vibrationsniveaus auch eine effizientere Drehmomentregelung. Für die EC145 T2 erhielt der Fenestron-Heckrotor ein neu konzipiertes, wartungsärmeres Getriebe sowie einen Duplex-Heckrotorstellantrieb und redundante Hydraulikkreisläufe. Der neue, schadenstolerante Heckausleger wird komplett aus Verbundwerkstoff gefertigt.

Eurocopter produziert die EC145 T2 an seinem Standort in Donauwörth. Die Zertifizierung der neuen Version sowie der Beginn der Auslieferungen sind für das Jahr 2014 geplant. Zurzeit hat die Landespolizei Baden-Württemberg zwei EC155 von Eurocopter und fünf MD902 Explorer im Einsatz. Beide Modelle wird die EC145 T2 ersetzen.

Lufthansa-Airlines mit Passagier-Plus im November

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Die Fluggesellschaften der Lufthansa Group begrüßten im November 7,8 Millionen Gäste an Bord ihrer Flugzeuge. Das sind 1,1 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Das Angebot in Sitzkilometern stieg zum Vorjahr um 1,6 Prozent. Das Zusatzangebot wurde am Markt vollständig abgesetzt. Darüber hinaus steigerten die Airlines die Sitzauslastung ihrer Flüge um 0,4 Prozentpunkte auf 75,9 Prozent.

Der Einsatz größerer, noch treibstoffeffizienterer Flugzeuge ermöglichte eine Verringerung der Anzahl der Flüge um 3,2 Prozent.

Asien/Pazifik-Verkehr Wachstumsmotor

Die konzernweit stärkste Absatzsteigerung (in Passagierkilometern) verzeichneten die Fluggesellschaften mit Verbindungen von und nach Asien/Pazifik mit einem Plus von 4,9 Prozent. Bei einem 2,6 Prozent größeren Angebot (in Sitzkilometern) erzielte dieses Verkehrsgebiet mit 1,7 Prozentpunkten auch die deutlichste Steigerung bei der Sitzauslastung. Sie lag hier im November bei 79,3 Prozent. Die Zahl der Passagiere stieg um 4,4 Prozent.

Die Fluggesellschaften des Geschäftsfelds Lufthansa Passage, zu dem auch Germanwings und Lufthansa Regional gehören, erzielten im November das größte Plus an Passagieren, 2,6 Prozent Plus. 5,8 Millionen Passagiere flogen mit Germanwings oder Lufthansa. Bei einem um 0,8 Prozent höheren Angebot erhöhte sich der Absatz um 1,7 Prozent. Die Auslastung stieg um 0,6 Prozentpunkte auf 75,1 Prozent.

Auch Swiss und Austrian Wings mit Plus

Swiss erzielte im November eine Sitzauslastung von 78,6 Prozent (Vorjahr 79,7 Prozent). Aus einem vier Prozent größeren Angebot resultierte ein Absatzplus von 2,5 Prozent. Austrian Airlines erhöhte ihr Angebot um 2,9 Prozent und steigerte ihren Absatz überproportional um 4,4 Prozent. Die Auslastung stieg um 1,1 Prozentpunkte auf 76,4 Prozent.

Gestützt durch das saisonal starke Vorweihnachtsgeschäft entwickelte sich auch das Frachtgeschäft weiterhin positiv. Insgesamt beförderte die Lufthansa Group im November 177.000 Tonnen Fracht und Post. Das ist ein Plus von 2,6 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Das Angebot in Fracht-Tonnenkilometern stieg um 5,4 Prozent, der Absatz um 5,5 Prozent. Der Nutzladefaktor im Frachtbereich blieb mit 72,2 Prozent (plus 0,1 Prozentpunkte) nahezu stabil.

  Monat Veränderung zum Vorjahr in Prozent Kumulativ Veränderung zum Vorjahr in Prozent
Lufthansa Passage Airlines1        
Fluggäste in 1.000 5.772 + 2,6 71.026 + 1,3
Angebotene Sitzkilometer (Mio.) 14.917 + 0,8 180.349 + 1,1
Verkaufte Sitzkilometer (Mio.) 11.209 + 1,7 142.905 + 2,4
Sitzladefaktor (Prozent) 75,1 + 0,6P. 79,2 + 1,0P.
Zahl der Flüge 57.099 – 2,4 664.130 – 3,9
Swiss (inkl. Edelweiss)        
Fluggäste in 1.000 1.220 – 2,7 15.774 + 0,4
Sitzladefaktor (Prozent) 78,6 – 1,1P. 83,6 + 0,9P.
Zahl der Flüge 12.793 – 5,3 153.375 – 3,8
Austrian Airlines        
Fluggäste in 1.000 838 – 2,9 10.483 – 1,6
Sitzladefaktor (Prozent) 76,4 + 1,1P. 78,7 + 1,1P.
Zahl der Flüge 10.411 – 4,7 125.212 – 3,5
Lufthansa Cargo AG        
Fracht/Post in 1.000 t 155 + 2,6 1.579 – 1,0
Angeb. Fracht-Tonnenkm (Mio.) 1.117 + 4,9 11.519 – 0,7
Verk. Fracht-Tonnenkm (Mio.) 810 + 5,4 8.033 – 0,2
Fracht-Nutzladefaktor (Prozent) 72,6 + 0,3P. 69,7 + 0,4P.
Zahl der Flüge 1.058 – 2,8 10.924 – 1,9
Lufthansa Konzern2        
Fluggäste in 1.000 7.830 + 1,1 97.284 + 0,8
Sitzladefaktor (Prozent) 75,9 + 0,4P. 79,9 + 1,0P.
Zahl der Flüge 81.361 – 3,2 953.641 – 3,8

1. Inklusive Lufthansa Regional und Germanwings

2. Lufthansa Passage Airlines (inkl. Germanwings), Swiss (inkl. Edelweiss), Austrian Airlines

Behinderung auf Autobahn Richtung Flughafen Stuttgart

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Behinderung auf der Autobahn zum Flughafen Stuttgart: Großteile der Tunnelbohrmaschine für den Bau des Fildertunnels beim Bahnprojekt Stuttgart – Ulm werden in der Nacht von Donnerstag, 12. Dezember auf Freitag, 13. Dezember zum Tunnelportal gebracht.

Dabei kann es nach Angaben des Kommunikationsbüros auch zu zeitweisen Behinderungen bei der Anreise zum Flughafen aus Richtung München kommen. Reisende zum Flughafen Stuttgart werden aufgefordert, den Verkehrsfunk zu beachten und bei der Anreise nach Möglichkeit eine längere Anfahrtszeit einzuplanen.

Germanwings verbindet jetzt Memmingen mit Berlin und Hamburg

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Unbeeindruckt von stürmischen Nachwehen im hohen Norden landete am Sonntag erstmals eine Maschine der deutschen Fluggesellschaft Germanwings auf dem Allgäu Airport und eröffnete damit die neuen Flugverbindungen, die nun wieder zwischen Memmingen und Hamburg und Berlin bestehen.

Der moderne 90-sitzige Bombardier-Regionaljet CRJ 900 der Lufthansa-Tochter, von der Airport-Feuerwehr traditionell mit einer Wassertaufe begrüßt, brachte auf seinem ersten Flug zahlreiche Skiurlauber aus Hamburg in den Süden, der jetzt bereits mit guten Schneebedingungen aufwarten kann. Entsprechend wurden die ersten Germanwings-Fluggäste und die Crew nicht nur von Allgäu Airport Geschäftsführer Ralf Schmid gebührend empfangen.

Deutsche Metropolen wieder im Steckenplan

Nach dem Rückzug einst von airberlin schließt Germanwings nun die Lücke zu den deutschen Metropolen wieder. "Die Belebung dieser wichtigen innerdeutschen Verbindungen lag uns sehr am Herzen", betonte Ralf Schmid am Sonntag. "Umso mehr freut es uns, dass die neuen Verbindungen schon sehr gut angenommen werden." Gerade für den heimischen Tourismus stellten sie eine sehr wichtige Leistung dar. Das bestätigte auch Michael Fäßler, Geschäftsführer des Hotels Sonnenalp in Ofterschwang und engagierter Gesellschafter des Allgäu Airport. "Die Flüge ab Berlin und Hamburg sind eine enorme Erleichterung für unsere Gäste, in die Sonnenalp zu kommen." Die Kooperation mit Germanwings und dem Allgäu Airport sei "ein weiterer Meilenstein für den Tourismus in der Region."

Aber auch alle Städtereisenden, die entweder in der Vorweihnachtszeit oder danach Hamburg und Berlin erleben wollen, haben nun eine neue schnelle Anbindung an die beiden Metropolen. Es gibt für beides Pauschalangebote inklusive Flug, Hotel und Transfer.

Donnerstags und sonntags aus Hamburg

Die neuen Flüge werden stets am Donnerstag und am Sonntag durchgeführt. Nach der planmäßigen Ankunft der ersten Maschine aus Hamburg startete sie um 12:45 Uhr Richtung Berlin. Nach dem Rückflug nach Memmingen geht es am frühen Abend wieder nach Hamburg. "Die Abflugtermine am Donnerstag und am Sonntag erlauben sowohl einen Kurztrip als auch einen ausgedehnten Urlaub mit kurzer Anreise", so Geschäftsführer Ralf Schmid.

Das Bild zeigt Airport-Geschäftsführer Ralf Schmid (3.v.r) bei der Begrüßung der ersten Germanwings-Passagiere und der Crew mit passend gewandeten Modells des Allgäu Airport Partners Sport Reischmann. Die Gäste aus Hamburg wurden so sofort auf den Wintersport eingestimmt.

Forschungsflug zum blinden Fleck beim Klimafaktor Wolke

Wolken können für die Erdatmosphäre sowohl einen wärmenden wie auch einen kühlenden Effekt haben. In aktuellen Klimamodellen sind detaillierte Bedingungen des Klimafaktors Wolke bisher noch unscharf erfasst. Es fehlen präzise Messungen, wie sich Wasser, Wasserdampf, Eispartikel und Wassertröpfchen bildende Aerosolpartikel in den hochaufragenden Kumuluswolken verteilen. Neue Messflüge in diese Regionen sollen diese Wissenslücke schließen helfen.

Das vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) betriebene Forschungsflugzeug HALO (High Altitude and Long Range Research Aircraft) überschreitet diese Messgrenze und wird über weite Distanzen und bis in sehr große Höhen Wolken über dem Atlantik vermessen. Ebenso werden die Niederschlagsmengen erfasst. Vom 10. Dezember bis Weihnachten sind insgesamt drei Flüge vom DLR-Standort in Oberpfaffenhofen nach Barbados geplant.

Einzigartige Reichweite des HALO-Forschungsflugzeuges

HALO ist eine Gemeinschaftsinitiative deutscher Umwelt- und Klimaforschungseinrichtungen, und dies ist der erste HALO-Messflug, bei dem die Wolkenforschung im Mittelpunkt steht. Mitarbeiter des DLR in Oberpfaffenhofen starten gemeinsam mit Kollegen des Max-Planck-Instituts für Meteorologie (MPI-M) und der Universität Hamburg, der Universitäten zu Köln, Leipzig und Heidelberg sowie des Forschungszentrums Jülich zum Direktflug in Richtung der Karibikinsel. Die wissenschaftliche Leitung der Messflüge liegt beim MPI-M, das mit Prof. Bjorn Stevens und Dr. Lutz Hirsch zwei renommierte Wolkenforscher mit auf die Mission schickt.

"Mit den jetzt beginnenden Forschungsflügen über den Atlantik, schlagen wir ein weiteres Kapitel der HALO-Nutzung auf", sagt der Leiter des DLR-Forschungsflugbetriebs Oliver Brieger. "HALO wird bei den rund zehn Stunden dauernden Direktflügen seine Qualitäten als Forschungsträger mit einzigartiger Reichweite und Flughöhe erneut, nun für die Wolkenforschung, unter Beweis stellen."

Laser und Fallschirm-Sonden vermessen Wolken

Der aktuelle Flug ist Teil des Projekts NARVAL (Next-generation Aircraft Remote-Sensing for Validation Studies) und soll den Atmosphärenforschern detailliertere Informationen über die Beschaffenheit der tropischen Bewölkung liefern. Die Flüge über den Atlantik von Oberpfaffenhofen bis Barbados ergänzen dabei stationäre Beobachtungen am dortigen Wolkenobservatorium.

Messungen mit dem am DLR-Institut für Physik der Atmosphäre entwickelten und betriebenen Laser-Messgerät (LIDAR – light detection and ranging) liefern dabei wichtige Beiträge. Eine Technik, mit der nicht nur Staubteilchen erfasst werden, sondern mit der Forscher auch Luftwirbel direkt vor den Tragflächen vermessen wollen. "Neben der Feuchteverteilung in der Atmosphäre erhalten wir mittels der Lasermessungen auch Informationen über Schwebteilchen in der Luft", sagt Prof. Dr. Markus Rapp, Leiter des DLR-Instituts für Physik der Atmosphäre. "Diese sogenannten Aerosole haben eine direkte Auswirkung auf die Bildung der Wolken."

Die Daten tragen zu einem besseren Verständnis von Wolken- sowie Niederschlagsprozessen bei. Das LIDAR und weitere Fernerkundungsmessgeräte im Inneren des Flugzeugs sowie angebracht im "Belly Pod" unter dem Flugzeugrumpf, bestimmen vertikale Profile von Temperatur, Feuchte sowie der Verteilung von Wolkentröpfchen und Aerosolen.

Während des Fluges werden zudem sogenannte Dropsonden abgeworfen. Diese Radiosonden, die normalerweise mit einem Wetterballon von der Erde aufsteigen und auf ihrem Weg durch die Atmosphäre Wind, Temperatur und Feuchte messen, gleiten hierbei nach Abwurf aus dem Flugzeug an einem Fallschirm zu Boden.

Parallelflug mit Satellit zum Datenvergleich

Auf dem Hin- und Rückflug zur Insel Barbados mit dem dortigen Wolkenobservatorium des MPI-M wollen die Wissenschaftler im Idealfall auch Vergleichsmessungen mit dem Satelliten CloudSat durchführen. Der Satellit vermisst die atlantische Bewölkung in Bahnen quer zur Flugroute. Kurze Parallelflüge von HALO zu diesen Satellitenbahnen ermöglichen es, die Messungen des Satelliten zu überprüfen. Denn das Flugzeug fliegt deutlich tiefer und sieht die Wolken wesentlich genauer.

Die ersten drei Flüge Oberpfaffenhofen-Barbados bilden dazu den Missionsteil "NARVAL-Süd". Für den zweiten Flug ist dann ein lokaler Abstecher von Barbados in Richtung Osten durch die Passatbewölkung geplant. Ziel ist es, die Wolken zu erfassen, die direkt auf die Barbados-Messstation zuströmen und Daten des Messfluges mit Daten der Messstation an Land abzugleichen.

Stationierung auf Island: Blinder Fleck im Nordatlantik

Im Januar beginnt dann unter der Federführung der Universität Hamburg der zweite Teil der Mission: "NARVAL-Nord". Hierfür wird HALO auf Island stationiert, um die Rückseiten von Wolkenfronten über dem Nordatlantik zu untersuchen. Die Flüge ins Messgebiet entlang und quer zu den Wolkenfronten werden genutzt, um mit der einmaligen Kombination von aktiven und passiven Fernerkundungsmethoden die Struktur der Frontensysteme genauer zu vermessen.

Wie viel Niederschlag dort fällt, wird derzeit in der Wissenschaft heiß diskutiert, weil Satellitenbeobachtungen und Modellrechnungen unterschiedliche Ergebnisse liefern. "Es fehlen Messwerte, weil in diesen typischen Sturmzonen keine Schiffe fahren", erläutert Projektleiter Prof. Felix Ament vom Centrum für Erdsystemforschung und Nachhaltigkeit (CEN) der Universität Hamburg. "Eine erfolgreiche HALO-Mission könnte wichtige Fakten liefern und gewissermaßen einen blinden Fleck auf der wissenschaftlichen Landkarte schließen."

HALO-Flugzeug für die Forschungsgemeinschaft

Das Forschungsflugzeug HALO ist eine Gemeinschaftsinitiative deutscher Umwelt- und Klimaforschungseinrichtungen. Gefördert wird HALO durch Zuwendungen des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF), der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), der Helmholtz-Gemeinschaft, der Max-Planck-Gesellschaft (MPG), der Leibniz-Gemeinschaft, des Freistaates Bayern, des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT), des Deutschen GeoForschungsZentrums GFZ, des Forschungszentrums Jülich und des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR).

airberlin mit Paderborn-Lippstadt im Streckenplan

Im kommenden Sommer bietet Deutschlands zweitgrößte Fluggesellschaft, airberlin, ab dem Paderborn-Lippstadt Airport weiter viele Reiseziele innerhalb Europas an und stärkt ihre Präsenz. Im Sommer 2014 werden es insgesamt zwölf Reiseziele sein. Die Airline hat schon seit 20 Jahren eine Boeing am Flughafen stationiert.

So sind die Flughäfen von Antalya, Ibiza und Palma de Mallorca sind ab Paderborn non stop erreichbar. Über den Flughafen von Palma de Mallorca bietet die Airline noch Anschlussmöglichkeiten innerhalb Spaniens, zum Beispiel nach Alicante, Malaga, Sevilla oder Valencia an.

airberlin wichtiger Player am Flughafen

Detlef Altmann, Senior Vice President Sales Touristic Services bei airberlin, sagte im Rahmen der ersten gemeinsamen Pressekonferenz mit Airport Geschäftsführer Dr. Marc Cezanne: "Ich freue mich, mit meinem vorherigen Kollegen Dr. Marc Cezanne auch in seiner neuen Funktion als Flughafenchef weiterhin zusammen zu arbeiten. Der Paderborn-Lippstadt Airport ist für uns im touristischen Flugverkehr ein wichtiger Standort…".

Flughafenchef Dr. Marc Cezanne sagte: "airberlin zeigte schon früh Vertrauen in die Region Ostwestfalen-Lippe und stationierte bereits 1993 eine Boeing 737-400 an unserem Paderborn-Lippstadt Airport. Wir freuen uns sehr und betrachten es als große Wertschätzung, dass Detlef Altmann uns heute persönlich über das airberlin Flugprogramm im Sommer 2014 informiert. Seinen Besuch sehen wir als gutes Zeichen dafür, dass airberlin auch weiterhin eine stabile Säule am Paderborn-Lippstadt Airport sein wird und die langjährige Verbundenheit mit unserem Flughafen fortsetzt." Im Sommer werden 106 Flüge von und nach Antalya angeboten, von Paderborn nach Mallorca und zurück fliegt airberlin im Sommer sogar 969 Mal.

Kleine Extras an Bord

Auf allen Flügen lädt die Fluggesellschaft ihre Gäste auf kalte oder warme Getränke sowie einen Snack ein. An Bord haben die Gäste außerdem die Möglichkeiten diverse Speisen aus der Sylter Sansibar zu erwerben. Eie regelmäßig wechselnde Speisekarte lässt sich online verfolgen. Die Vorbestellung kann bis 48 Stunden vor Abflug kostenfrei vorgenommen werden. Auf der Speisekarte finden sich vielfältige Gerichte, wie Tapas, Flammkuchen und verschiedene Pastagerichte sowie die airberlin Currywurst.

Fluggästen bietet airberlin mindestens ein Freigepäck bis 23 Kilogramm kostenlos mitzunehmen (Ausnahme: Just Fly Tarif). Inhaber einer topbonus Service Card haben außerdem die Möglichkeit, kostenfrei XL-Seats zu reservieren oder Sportgepäck ohne Gebühr zu befördern. Teilnehmer des airberlin Vielfliegerprogramms können auf allen Flügen topbonus Meilen sammeln und einlösen.

Schweiz: Rechtliche Lücke bei Zulassung von Ultraleicht-Flugzeugen

Das Schweizer Bundesgericht hat in seinem Urteil vom 13. November das Bundesamt für Zivilluftfahrt BAZL auf eine fehlende Rechtsgrundlage beim Verbot von Ultra-light-Flugzeugen hingewiesen. Das Urteil bedeutet nun aber nicht, dass damit UL-Fluggeräte künftig automatisch zugelassen sind.

Das seit 29 Jahren bestehende faktische Verbot von Ultraleichtflugzeugen (UL) stösst beim betroffenen Verband Swiss Microlight Flyers (SMF) auf Unverständnis. Der Verband wollte ein im Ausland zugelassenes Trike-Fluggerät im Schweizer Luftfahrtregister eintragen. Das BAZL lehnte diese Begehren ab und erhielt in erster Instanz vom Bundesverwaltungsgericht Recht.

Kein automatisches Zulassungsverbot

Dagegen erhob der SMF Rekurs beim Bundesgericht. Dieses bemängelte, dass der Ausschluss der Zulassung solcher Flugzeuge per Richtlinie eine Gesetzesverletzung darstelle. Das Gericht forderte das BAZL auf, entweder die nötige Rechtsgrundlage für ein Verbot zu schaffen oder aber zu prüfen, ob das Fluggerät in der Schweiz gestützt auf ausländische Normen oder Vorschriften zugelassen werden kann.

Das BAZL berücksichtigt auch die Leichtaviatik und unterstützt auch die Entwicklung neuer umweltschonender Technologien. Auf der anderen Seite bestehen in der Öffentlichkeit starke Bedenken gegenüber motorisierten UL-Flugzeugen, wie man sie in anderen Ländern beobachten kann. Um dennoch eine Lösung zu finden, favorisiert das BAZL die Zulassung solcher Fluggeräte, die mit umweltfreundlichen, emissionsarmen Elektroantrieben ausgerüstet sind.

Rechtliche Lücke soll geschlossen werden

Die vom SMF gewünschte Zulassung des Trike-Fluggeräts "P&M Aviation QuikR" fällt nicht in diesen Bereich. Das BAZL will nun die bestehende Lücke im Regelwerk schließen. Die nötigen Rechtsgrundlagen müssen vom Bundesrat genehmigt werden. Die Interpretation, dass mit dem Urteil für motorisierte UL-Fluggeräte ein Rechtsanspruch zur Zulassung besteht, kann jedoch aus dem Gerichtsurteil nicht abgeleitet werden.

Die Frage, in welchen Fällen der Einflug von ausländischen UL in den Schweizer Luftraum zulässig ist, war ebenfalls nicht Gegenstand des Urteils.

Marktreport der Billig-Flieger: Leichter Zuwachs

Das Geschäft mit den günstigen Flugtickets erholt sich weiter: Im Sommer 2013 haben die Billigflieger 658 Strecken in und ab Deutschland bedient und nähern sich den Werten aus dem Rekordsommer 2010 wieder an. Allerdings bleibt der Marktanteil im Vergleich zum traditionellen Flugbetrieb mit 31 Prozent weitgehend stabil.

Germanwings und der einst schon abgeschriebene Flughafen Berlin-Tegel dominieren die Entwicklung mit deutlichen Steigerungen. Europaweit baut Ryanair seine Marktführerschaft zu einem Rekordangebot aus. Diese und weitere aktuelle Ergebnisse zur Entwicklung der Günstigflieger enthält der nun erschienene "Low Cost Monitor 2/2013" (LCM) des DLR.

Italien beliebtestes Low Cost-Ziel – Innerdeutsch Einbruch

"Die Sommermonate brachten zehn neue Strecken im Low Cost Verkehr", sagt Studienleiter Dr. Peter Berster vom DLR-Institut für Flughafenwesen und Luftverkehr. "Um zehn Prozent hat die Strecke Deutschland-Spanien zugelegt auf zuletzt 108 Verbindungen. Jedoch dominiert Italien als Reiseziel weiter und kommt auf 116 verschiede Verbindungen, über die man in das Land zwischen Mittelmeer und Adria fliegen kann", so Berster. Daneben gibt es einen Wermutstropfen für die innerdeutschen Strecken zu vermelden: Sie schrumpften im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um über 20 Prozent.

airberlin immer noch vor Germanwings

"Deutlich ins Gewicht fällt die Neustrukturierung der Germanwings", erläutert Berster. "Die Lufthansatochter bot in diesem Sommer 23 Prozent mehr Flüge an." Mit insgesamt 1.200 Starts pro Woche sitzt die Airline, die zahlreiche klassische innerdeutsche Verbindungen der Lufthansa übernommen hat, fest im Sattel auf Platz zwei hinter dem Low Cost Segment von AirBerlin. Die Berliner Fluggesellschaft fährt indes ihr Low Cost Angebot weiter zurück, kann aber dennoch ihren Spitzenplatz behaupten.

43 Prozent aller Günstigflüge finden sich noch immer im Angebot der AirBerlin. Insgesamt vereinen die sieben größten Low Cost Carrier (AirBerlin, Germanwings, Ryanair, Easyjet, Intersky, Vueling und Wizz) in diesem Sommer 94 Prozent des deutschen Low Cost Carrier-Marktes auf sich. Je nach Carrier lagen die über alle Strecken und Buchungszeiten ermittelten Durchschnittspreise zwischen 50 und 130 Euro brutto.

Berlin-Tegel Spitzenreiter bei Low Cost-Flügen

Im ersten Halbjahr 2013 nutzten auf den 26 internationalen und regionalen Verkehrsflughäfen in Deutschland knapp 30 Millionen Passagiere Günstigflieger, was einem Anteil von 31 Prozent bei insgesamt 95 Millionen Passagieren entspricht. "Am Flughafen Berlin-Tegel gab es ein deutliches Plus von 17 Prozent", sagt Berster. "Denn weitere Strecken wurden von Schönefeld nach Tegel verlagert."

Mit 758 Flügen pro Woche ist Tegel Spitzenreiter im Low Cost Verkehr, gefolgt vom Flughafen Köln/Bonn, der sein Angebot um neun Prozent auf 607 Starts in der Woche steigerte. Aufgrund seiner ausgeprägten Drehkreuzfunktion im klassischen Linienverkehr spielt der verkehrsreichste Flughafen Deutschlands, Frankfurt am Main, weiterhin nur eine untergeordnete Rolle im Bereich Low Cost.

Kaum Konkurrenz unter den Billig-Routen

Großbritannien bleibt europaweit das Land, das mit 10.000 Starts pro Woche das größte Billigflugangebot vorweist. Auf den weiteren Plätzen folgen Spanien, Italien und Deutschland. Ryanair baut seine europaweite Spitzenposition auf Rekordniveau aus: 2.700 Strecken hat die irische Airline mittlerweile im Portfolio und schafft es dabei auf rund 12.000 Flüge pro Woche.

Stark wie nie zuvor kann Ryanair auf stolze 25 Prozent Marktanteil verweisen. Der Konkurrent Easyjet schafft es immerhin noch auf 20 Prozent. Doch direkten Wettbewerb unter den Low Cost Airlines gibt es kaum. Nur neun Prozent aller Verbindungen werden durch mehrere Gesellschaften bedient. Europaweit kommt der Flughafen Barcelona auf die meisten Billigflüge (1.804 Starts). "Das starke Angebot von Vueling und Ryanair macht sich dort bemerkbar", so Berster. Berlin-Tegel landet im europäischen Vergleich auf Platz sieben.

Low Cost und traditioneller Linienflugbetrieb

Die Airlines gestalten ihr Low Cost Angebot oft sehr unterschiedlich. Dadurch lassen sich nur wenige eindeutige Abgrenzungskriterien für das Marktsegment Low Cost definieren: beispielsweise ein niedriger Preis und seine generelle Verfügbarkeit oder ein Direktvertrieb über das Internet.

Die Geschäftsmodelle einiger Low Cost Gesellschaften verschmelzen zudem mit denen traditioneller Airlines und erschweren die Zuordnung. Dies trifft besonders auf die Fluggesellschaft AirBerlin zu, die als Hybridcarrier neben dem Low Cost Segment auch traditionellen Linien- und Charterverkehr durchführt sowie Mitglied der Luftfahrtallianz neworld ist. Das Low Cost Segment der Berliner Fluggesellschaft ist weiter klar erkennbar und somit im Low Cost Monitor 2/2013 berücksichtigt.

Die genannten Ergebnisse der Studie basieren auf Daten einer Referenzwoche im Juli 2013. Das Bild zeigt eine Maschine am Flughafen Weeze.

EADS mit Stellenabbau zur Umstrukturierung

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EADS hat dem Europäischen Betriebsrat heute einen Restrukturierungsplan für die künftige Division Airbus Defence and Space (Airbus DS) vorgelegt. "Wir müssen unsere Wettbewerbsfähigkeit im Verteidigungs- und Raumfahrtgeschäft steigern – und wir müssen jetzt damit beginnen", sagte Tom Enders, Chief Executive Officer (CEO) von EADS.

Die Vorstellung des Plans folgt einer Entscheidung des EADS-Verwaltungsrates vom Juli. Diese sieht die Zusammenführung des Verteidigungs- und Raumfahrtgeschäfts in einer neuen Division sowie die Umbenennung des EADS-Konzerns in "Airbus Group" vor.

Enders weiter: "Unsere traditionellen Märkte in diesen Bereichen schrumpfen, daher müssen wir dringend den Zugang zu internationalen Kunden verbessern und Wachstumsmärkte erschließen. Dafür müssen wir Kosten senken, Überschneidungen bei Produkten und Ressourcen abbauen, Synergien in unseren Aktivitäten sowie im Produktportfolio heben und unsere Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten gezielter ausrichten. Das sind die Ziele der Restrukturierung und Integration unseres Verteidigungs- und Raumfahrtgeschäfts."

Stellenabbau bei EADS: 5.800 Jobs weniger

Insgesamt plant EADS den Abbau von 5.800 Stellen bei Airbus DS sowie in den Konzernfunktionen beziehungsweise der Zentrale bis Ende 2016. Für betroffene Mitarbeiter ist vorgesehen, bei Airbus und Eurocopter bis zu 1.500 Stellen bereitzustellen. Nach der Nicht-Verlängerung von rund 1.300 befristeten Verträgen und der Umsetzung zusätzlicher freiwilliger Maßnahmen wird sich der endgültige Personalabbau zwischen 1.000 und 1.450 Stellen bewegen, unter der Voraussetzung, dass die freiwilligen Maßnahmen angenommen werden.

Der Konzern beabsichtigt zudem, Verhandlungen mit den Betriebsräten zu führen, um Vereinbarungen zur Senkung der Arbeitskosten zu treffen, die die sozialen Auswirkungen des Restrukturierungsplans abfedern. Im Rahmen des allgemeinen Personalabbaus sollen bei den zentralen Konzernfunktionen und Services rund 500 Stellen gekürzt werden. Zeitpunkt und Umfang einer möglichen Einmalaufwendung im Zusammenhang mit diesem Restrukturierungsplan werden derzeit untersucht.

"Unsere Mitarbeiter sind zentral für den Erfolg unseres Unternehmens. Beim konstruktiven sozialen Dialog zur Entwicklung unseres Unternehmens können wir auf viele gemeinsame Erfolge zurückblicken. Dieser Restrukturierungsplan wird entscheidend sein für die Zukunft unseres Verteidigungs- und Raumfahrtgeschäfts. Uns ist sehr daran gelegen, die sozialen Auswirkungen der notwendigen Anpassungen so weit wie möglich abzufedern", erklärte Thierry Baril, Chief Human Resources Officer von EADS und Airbus.

EADS-Umstrukturierung und Umbenennung 2014

EADS beginnt nun gemeinsam mit den Betriebsräten, geeignete Sozialmaßnahmen und Lösungen für alle betroffenen Mitarbeiter zu erarbeiten. Der Restrukturierungsplan für das Verteidigungs- und Raumfahrtgeschäft des Konzerns sieht eine umfassende Konsolidierung von Standorten in Deutschland, Frankreich, Spanien und Großbritannien vor.

Aus Kosten- und Effizienzgründen wird die neue Division Airbus DS ihre Rechtsstrukturen vereinfachen und konsolidieren. Die neue Division startet am 01. Januar 2014 auf Führungsebene. Nach dem Konsultationsverfahren mit den Betriebsräten, das voraussichtlich Mitte 2014 abgeschlossen sein wird, werden die drei Divisionen Airbus Military, Astrium und Cassidian als Airbus DS auf allen Ebenen voll integriert und funktionsfähig sein.

Air France KLM feiert Meilenstein in Deutschland – Nr. 4 in Tegel

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In Berlin-Tegel hat heute Air France KLM eine wichtige Marke geknackt: Die Airline hat erstmals an einem deutschen Flughafen die Millionengrenze beim jährlichen Passagieraufkommen erreicht. Um Punkt 09:00 Uhr überraschte Air France KLM den einemillionsten Passagier Uwe Kaapke.

Hartmut Mehdorn, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH: "Eine Million Passagiere stehen für eine erfolgreiche Partnerschaft zwischen Air France KLM und der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH. Wir sind gespannt auf die Ausweitung des Flugplans in den nächsten Jahren und hoffen weiterhin auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit."

Fluglinie Nummer 4 in Tegel – 80-jähriges Jubiläum

Der Berliner Kaapke war gerade auf dem Weg über Paris nach Bangkok und wurde mit einem Gutschein für einen Langstreckenflug in der Economy zum Ziel seiner Wahl überrascht. Christian Herzog, Deutschland-Direktor Air France KLM: "Wir freuen uns sehr, im 80. Jubiläumsjahr von Air France den einmillionsten Passagier auf unserer traditionsreichen Strecke Berlin – Paris zu begrüßen. Berlin zählt zu den ersten Destinationen von Air France und KLM und zu unseren wichtigsten Flughäfen in Deutschland."

Berlin gehört für Air France KLM zu den besonders geschichtsträchtigen Destinationen. Mit der Vorgängergesellschaft von Air France gab es bereits 1926 die ersten regelmäßigen Flüge auf der Strecke Paris – Berlin, heute sind es fünf pro Tag. Ab Sommerflugplan 2014 wird es auch wieder eine Verbindung nach Marseille geben. Zusammen mit den fünf täglichen KLM-Flügen nach Amsterdam hat sich die Holding beim Passagieraufkommen mittlerweile den vierten Platz im Ranking der Fluggesellschaften am Standort Berlin-Tegel gesichert.

Airbus-Maschinen mit Jubiläumsbemalung

Air France feiert seit Oktober 2013 den 80. Geburtstag der Airline. Zum Jubiläumsjahr hat die Fluggesellschaft spezielle Geburtstagspakete für ihre Kunden geschnürt. Die Passagiere können zum Beispiel spezielle Geburtstagsartikel kaufen. Darüber hinaus sind bis Oktober 2014 ein Airbus A380 sowie ein Airbus A320 in Jubiläumsbemalung unterwegs. Weltweit bedient Air France KLM 243 Ziele in 103 Staaten und befördert 77 Millionen Passagiere im Jahr.

Auf dem Bild überreicht Air France KLM heute den einemillionsten Passagier am Flughafen Tegel: der Berliner Uwe Kaapke (Mitte) war gerade auf dem Weg nach Bangkok. Von links nach rechts: Henry de Peyrelongue, Senior Vice President AFKL Europe & North Africa, Christian Herzog, Deutschland-Direktor Air France KLM, Gewinner Uwe Kaapke und Hartmut Mehdorn, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH.

Kuwait Airways bestellt A350-900 und A320neo-Flugzeuge

Kuwaits nationale Fluggesellschaft Kuwait Airways hat eine Grundsatzvereinbarung über den Kauf von zehn Airbus A350-900 und 15 Flugzeugen der Airbus A320neo-Familie angekündigt. Diese Bestellung ist Teil der Flottenerneuerungsstrategie der Fluggesellschaft. Kuwait Airways betreibt bereits drei A320, drei A310, fünf A300 und vier Flugzeuge der A340-Familie.

"Die Airbus-Familie ist ideale Wahl für eine Airline wie unsere", sagte der amtierende Chairman Jassar Al Jassar. "Die A350-900 wird die Entwicklung unserer Langstreckenrouten unterstützen, während die A320neo unser regionales Streckennetz weiter stärken wird. Alle Flugzeuge sind ein wesentlicher Bestandteil unserer ehrgeizigen Wachstumspläne."

Die A320neo wird als weiterentwickelte Version für die A320-Familie angeboten und umfasst neue effizientere Triebwerke und aerodynamisch optimierte "Sharklets" an den Flügelspitzen. Beides zusammen ermöglicht Treibstoffeinsparungen von bis zu 15 Prozent. John Leahy, Chief Operating Officer Customers von Airbus, sagte: "Mit der Wahl der A320neo und A350XWB wird Kuwait Airways seinen Passagieren sowohl bei Langstrecken- als auch bei Kurzstreckenflügen die komfortabelsten Kabinen der Branche mit den breitesten Sitzen in allen Klassen bieten." Ende November 2013 lagen für die NEO 2523 Aufträge von 45 Kunden vor, was sie zum erfolgreichsten Verkehrsflugzeug aller Zeiten macht und ihre marktführende Position unterstreicht.

Mit der Typenreihe A350 XWB (Xtra Wide Body) führt Airbus eine völlig neue Familie von Langstreckenflugzeugen mittlerer Passagierkapazität ein. Die A350-XWB-Familie mit optimiertem Rumpfquerschnitt bietet in der Economy Class breitere Sitze (18 Zoll) für mehr Passagierkomfort auf Langstrecken und ermöglicht im Vergleich zu bisherigen Flugzeugen in dieser Größenkategorie eine Effizienzsteigerung um 25 Prozent. 814 Festbestellungen von 39 Kunden stehen schon in den Airbus-Auftragsbüchern. Die erste A350 XWB soll 2014 den Liniendienst aufnehmen.

airberlin: Mehr bei Sitzplatzkilometern drückt Auslastung

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Im November des Jahres hat airberlin besonders die Langestreckenverbindungen im Vergleich zum Vorjahr stark ausgebaut. Die Auslastung im gesamten airberlin Streckennetz betrug im November 80,0 Prozent und lag damit aufgrund der erstmalig im Winter geflogenen zusätzlichen Frequenzen unter dem Wert des Vorjahresmonats (81,9 Prozent).

In den bisherigen elf Monaten des Jahres 2013 liegt die Auslastung der Flüge bei 85,1 Prozent und damit im Jahresvergleich 1,5 Prozentpunkte über dem Vorjahreswert. Von Januar bis Ende November begrüßte airberlin insgesamt über 29,715 Millionen Fluggäste. Das gesamte Sitzplatzangebot (ASK) betrug 53,511 Milliarden Kilometer, die zurückgelegten Passagierkilometer (RPK) 45,533 Milliarden. Insgesamt begrüßte airberlin 2.005.879 Gäste im November 2013.

airberlin hatte im November die angebotenen Sitzplatzkilometer im Jahresvergleich um 4,2 Prozent auf 3,944 Milliarden erhöht im Vorjahr waren es noch 3,783 Milliarden Kilometer. Die zurückgelegten Passagierkilometer stiegen um 1,8 Prozent auf 3,154 Milliarden, der Vorjahreswert liegt bei 3,099 Milliarden Kilometern.

  November 2013 November 2013 kumuliert
Auslastung in Prozent 80,0 (-1,9 PP) 85,1 (+1,5 PP)
ASK in Mio. 3.944,0 (+4,2 Prozent) 53.511,5 (-5,6 Prozent)
RPK in Mio. 3.154,3 (+1,8 Prozent) 45.532,6 (-3,9 Prozent)
Fluggäste 2.005.879 (-3,1 Prozent) 29.715.143 (-5,7 Prozent)

Im Jahr 2013 hat airberlin die Berechnung der Auslastung geändert. Für den Jahresvergleich wurde die Auslastung aus dem Jahr 2012 ebenfalls neu berechnet.

Erdgas-Blockheizkraftwerk für Flughafen Stuttgart am Netz

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Die Flughafen Stuttgart GmbH (FSG) hat ein erdgasbetriebenes Blockheizkraftwerk in Betrieb genommen und ersetzt damit das alte Heizkraftwerk Nord. Die FSG investierte insgesamt rund 12,5 Mio. Euro in das Energieversorgungsprojekt. Mittels Kraft-Wärme-Kältekopplung spart die Anlage im Vergleich zum bisherigen Betrieb jährlich etwa 4.800 Tonnen CO2 ein.

"Nachdem der Flughafen beim Energiesparen seit Jahren sehr erfolgreich ist, ist er jetzt auch bei der umweltfreundlichen Erzeugung von Strom und Wärme ganz vorne dabei", sagte der baden-württembergische Minister für Verkehr und Infrastruktur, Winfried Hermann bei der offiziellen Inbetriebnahme.

CO2-Neutrales Flughafenwachstum

"Mit dem neuen Blockheizkraftwerk haben wir schon jetzt unser Klimaziel zum Jahr 2020 erfüllt. Auf diesem Niveau wollen wir jetzt klimaneutral wachsen", ergänzte Flughafengeschäftsführer Walter Schoefer. Die Flughafengesellschaft hat bereits 2010 das Ziel ausgegeben, bis zum Jahr 2020 20 Prozent der selbst beeinflussbaren CO2-Emissionen auf der Basis von 2009 zu reduzieren.

Die CO2-Einsparung von 4.800 Tonnen entspricht etwa 23 Prozent des CO2-Ausstoßes durch Strom- und Wärmeerzeugung am schwäbischen Landesflughafen. Im Zuge des Projekts mit dem Namen ETHOS (Erneuerung thermischer Prozesse) erneuert die FSG auch ihr gesamtes Fernwärmenetz. Wasser ersetzt Dampf als Energieträger. Eine niedrigere Betriebstemperatur reduziert die Wärmeverluste im Netz und steigert die Energieeffizienz.

Fernwärme für Niederlassungen auf Nordgelände

An das Fernwärmenetz angeschlossen sind Gebäude auf dem nördlichen Flughafengelände wie zum Beispiel die Terminals und zukünftig auch die neue Deutschlandzentrale der Unternehmensberatung Ernst & Young (EY). Mit einer thermischen Leistung von 16 Megawatt und einer elektrischen Leistung von zwei Megawatt erzeugt die neue Energiezentrale Strom für umgerechnet etwa 4.000 Vier-Personen-Haushalte.

Im Zuge der fairport STR Nachhaltigkeitsstrategie hat sich der Flughafen Stuttgart in diesem Jahr zum Ziel gesetzt, langfristig und dauerhaft zu einem der leistungsstärksten und nachhaltigsten Flughäfen in Europa zu werden. "Die Inbetriebnahme dieses hocheffizienten Blockheizkraftwerks ist ein Meilenstein bei der nachhaltigen Entwicklung unseres Landesflughafens", betonte der FSG-Aufsichtsratsvorsitzende Hermann.

Das Bild zeigt von links: Walter Schoefer, Geschäftsführer Flughafen Stuttgart GmbH (FSG), Winfried Hermann, Minister für Verkehr und Infrastruktur Baden-Württemberg und Prof. Georg Fundel, Geschäftsführer FSG.

Berliner Flughäfen mit mehr Passagieren – Tegel am Limit

Im Monat November nutzten mit insgesamt 2.045.291 Reisenden 2,6 Prozent mehr Passagiere die Flughäfen Schönefeld und Tegel. Auf dem Flughafen Schönefeld wurden im vergangenen Monat 499.223 Fluggäste gezählt. Das sind 0,9 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. In Tegel konnten im Monat November 1.546.068 Passagiere registriert werden, 3,1 Prozent mehr als im November 2012.

Die Gesamtzahl der Flugbewegungen belief sich im November auf 19.825 Starts und Landungen, ein Anstieg um 0,1 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Die beförderte Luftfracht verzeichnete im November einen Zuwachs von 30,9 Prozent auf 3.276 Tonnen.

Flughafen Tegel an Kapazitätsgrenze

Von Januar bis November 2013 starteten und landeten 24.384.957 Passagiere an den Berliner Flughäfen Schönefeld und Tegel. Das ist ein Zuwachs von 3,9 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum, für Tegel ist damit ein Limit erreicht. In Schönefeld wurden in den ersten elf Monaten des Jahres 6.206.735 Passagiere registriert, ein Rückgang um sechs Prozent, in Tegel waren es mit 18.178.222 Fluggästen 7,7 Prozent mehr.

Hartmut Mehdorn, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH: "Bereits am 30. November haben wir am Flughafen Tegel die Passagierzahlen aus dem gesamten Jahr 2012 übertroffen. Aber nicht nur Tegel wächst beim Passagieraufkommen, auch Schönefeld legte im November erstmals wieder zu. Dass Tegel die Hauptlast des Passagieraufkommens trägt und wir dort an der Kapazitätsgrenze arbeiten, ist kein Geheimnis. Der Dank geht an alle, die täglich nicht nur in Tegel, sondern auch in Schönefeld hervorragende Arbeit leisten. Unsere Passagiere bitten wir weiter um Verständnis, dass es in Tegel in Spitzenzeiten aufgrund der hohen Verkehrsauslastung zu Unannehmlichkeiten oder Wartezeiten kommen kann."

Mehr Passagiere, Rückgang bei Flugbewegungen

Die Zahl der Flugbewegungen sank im Zeitraum Januar bis November auf insgesamt 222.255 Starts und Landungen, ein Rückgang um 1,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. In Schönefeld sank die Zahl der Flugbewegungen im Vorjahresvergleich auf 60.311. Das entspricht einem Rückgang von 9,8 Prozent. In Tegel gab es im Vergleich zum Vorjahr einen leichten Anstieg um 1,8 Prozent. Insgesamt wurden in Tegel von Januar bis November 161.944 Flugbewegungen registriert.

Bei der Luftfracht konnten von Januar bis November 2013 an den Flughäfen Schönefeld und Tegel 32.102 Tonnen registriert werden, ein Plus von 7,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

Boeing 737-800 von SunExpress: Stationierung in Hannover

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Im Sommer 2014 wird die SunExpress Deutschland erstmals ein Flugzeug in Hannover stationieren und Flüge zu fünfzehn Sonnenzielen anbieten. Im Vollcharter für verschiedene Reiseveranstalter geht es zweimal wöchentlich nach Fuerteventura und Hurghada. Jeweils einmal pro Woche fliegt die stationierte Boeing 737-800 von Hannover nach Teneriffa, Sharm el Sheik, Luxor und Taba sowie zu weiteren Sonnenziele.

Auch das Linienflugangebot ab Hannover wird durch das Gemeinschaftsunternehmen von Lufthansa und Turkish Airlines deutlich aufgestockt. Jeweils einmal pro Woche geht es zu den türkischen Destinationen Bodrum, Adana, Kayseri und Ankara.

Die bisherigen Ziele der SunExpress, die bereits aus der Türkei bedient wurden, werden zum Sommer ebenfalls erweitert. So geht es ab April zweimal täglich nach Antalya und dreimal wöchentlich nach Izmir.

Mit der Stationierung der SunExpress Maschine und den zusätzlichen Vollcharter- und Linienverbindungen zu den Sonnenzielen nach Spanien, in die Türkei, Ägypten und Griechenland bietet der Hannover Airport vor allem im Bereich Touristik interessante neue Angebote.

Geschäftsführer Dr. Raoul Hille freut sich über die Standortentscheidung von SunExpress Deutschland: "Die Entscheidung des Ferienspezialisten für den Standort zeigt das touristische Potential in Hannover. Wir freuen uns unseren Kunden zum Sommer damit viele zusätzliche Ziele anbieten zu können."

Anzeige der Wartezeiten bei Passagierkontrollen in Köln-Bonn

Neuer Service für Passagiere am Flughafen Köln-Bonn: Ab sofort können die Reisenden auf den Abflugmonitoren in den Terminals des Köln Bonn Airport sehen, mit wie vielen Minuten Wartezeit sie vor den Sicherheitskontrollen rechnen müssen.

Insgesamt zeigen 21 Bildschirme, verteilt über beide Terminals sowie am Flughafenbahnhof, nicht mehr nur die Abflugzeiten der nächsten Maschinen an, sondern auch die voraussichtliche Wartezeit an den Passagierkontrollstellen.

AIS Airlines verbindet Flughafen Zürich mit Münster/Osnabrück

Die niederländische Regionalfluggesellschaft AIS Airlines, die seit Anfang November erfolgreich mit den Linienflügen nach Stuttgart begonnen hat, baut ihr Streckennetz ab Münster/Osnabrück im neuen Jahr aus. Bereits ab dem 13. Januar wird neu auch die schweizerische Finanzmetropole Zürich in den Flugplan aufgenommen.

Das Geschäftsreiseflugzeug vom Typ Jetstream 32 startet montags bis freitags jeweils um 10:55 Uhr ab Münster/Osnabrück, die Rückkehr aus Zürich erfolgt um 16:35 Uhr am FMO. Die Flugzeit beträgt etwa 90 Minuten.

AIS Airlines spricht mit den Wirtschaftszentren Zürich und Stuttgart vor allem Geschäftsreisende an, die diese Ziele schnell und bequem erreich wollen. Die Flüge sind in Kürze buchbar.

"Wir freuen uns, den Flugplan ab Münster/Osnabrück auszubauen", sagt Arend van der Meer, Geschäftsführer der AIS Airlines. "Nach dem äußerst positiven Start unserer Stuttgart-Verbindung bieten wir den Unternehmen in der Region mit dem neuen Ziel Zürich ein attraktives Geschäftsreiseziel an", sagte er zum Engagement am FMO.

ESA feiert Grundsteinlegung ihrer Großbrittanien-Niederlassung

Heute fand die feierliche Grundsteinlegung für die neue ESA-Niederlassung in Großbritannien im Beisein von ESA-Generaldirektor Jean-Jacques Dordain, dem britischen Minister für Hochschulen und Wissenschaft, David Willets, und dem ersten ESA-Generaldirektor, Roy Gibson, statt.

Beim Einfügen eines der Steine in eine Skulptur, die später den Hof der Niederlassung zieren wird, verkündete Jean-Jacques Dordain, dass das erste Gebäude des Europäischen Zentrums für Weltraumanwendungen und Telekommunikation der ESA (ECSAT), das 2015 fertig gestellt werden soll, nach Roy Gibson benannt wird.

50-jährige Jubiläumsfeier an allen ESA-Standorten

Er kündigte ferner an, dass 2014 das 50. Jubiläum der europäischen Zusammenarbeit in der Raumfahrt mit Veranstaltungen in allen ESA-Einrichtungen, einschließlich der Hauptverwaltung und des ECSAT, sowie in den Hauptstädten einiger Mitgliedstaaten gefeiert wird.

Dordain erklärte: "Ich stehe neben dem Mann, der die ESA in ihren Anfängen gelenkt hat, sowie neben der symbolischen Darstellung des zukünftigen ESA-Gebäudes. Der britische Raumfahrtsektor existiert genauso lange wie die ESA und es ist somit äußerst passend, dass unser erster Generaldirektor aus diesem Land stammt. Das ECSAT veranschaulicht die erneuten Ambitionen des Vereinigten Königreichs, sich die Raumfahrt für seine Wettbewerbsfähigkeit und sein Wachstum zunutze zu machen, insbesondere im Rahmen der ESA…"

Anschließend überreichte Jean-Jacques Dordain Roy Gibson die Gedenktafel des künftigen Gebäudes mit seinem Namen und einen Kalender mit den Errungenschaften der ESA.

Roy Gibson: "Ich fühle mich geehrt, an den Feierlichkeiten der ESA hier im Vereinigten Königreich beteiligt zu sein. Es war mir eine besondere Freude, die Entwicklung der ESA in all diesen Jahren mitzuverfolgen und insbesondere in jüngster Zeit zu sehen, wie die britische Regierung enger mit der ESA zusammenarbeitet."

Streben nach stärkerer Zusammenarbeit

Das Roy-Gibson-Gebäude ist mit seiner fast vollständigen CO2-Emissionsfreiheit und einem eigens für die Öffentlichkeit zugänglichen Bereich, der den Kooperationscharakter des Campus hervorhebt, in Großbritannien und als ESA-Einrichtung einmalig.

Der Minister für Hochschulen und Wissenschaft, David Willetts, fügte hinzu: "Das Vereinigte Königreich übernimmt innerhalb der Europäischen Weltraumorganisation eine tragendere Rolle und dieses neue Zentrum ist der Inbegriff unseres Strebens nach einer engeren Zusammenarbeit. Ich hege große Hoffnungen, dass es uns ermöglichen wird, das Potenzial der Raumfahrt für ein künftiges Wirtschaftswachstum voll auszuschöpfen, damit das Vereinigte Königreich auch weiterhin an der Spitze des weltweiten wissenschaftlichen Wettbewerbs stehen wird."

Fraport feiert Terminal-Eröffnung in Sankt Petersburg

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Die Fraport AG hat am Flughafen Pulkovo in Sankt Petersburg gemeinsam mit den Partnern des Northern Capital Gateway-Konsortiums (NCG) ein neues Abfertigungsgebäude in Betrieb genommen. Das neue Terminal 1 verfügt über eine Kapazität von bis zu 17 Millionen Passagieren pro Jahr und bietet seinen Gästen auf einer Fläche von 110.000 Quadratmetern modernste Terminal-Infrastruktur.

Erst diese Woche wurde auch ein neues Terminal am Flughafen Burgas, geplant und umgesetzt durch die Fraport-Betreiberfirma, eröffnet. Auch die russische Kooperation ist auf steigende Passagierzahlen ausgelegt.

"Die Eröffnung des neuen Terminals ist ein Symbol sowohl für den Erfolg länderübergreifender Kooperation als auch für die Stärke unserer deutsch-russischen Partnerschaft. Für den Flughafen Pulkovo stellt das neue Terminal einen wichtigen Meilenstein in seiner Entwicklung dar. Es schafft die Voraussetzungen für künftiges Wachstum und bildet somit die Grundlage dafür, dass der Flughafen weiterhin seine Funktion als vitales Tor zur Welt für Sankt Petersburg und den Nordwesten Russlands garanitert", bekräftigt Dr. Stefan Schulte, Vorstandsvorsitzender der Fraport AG, die Bedeutung des Projkets für das Unternehmen und auch die Stadt Sankt Petersburg.

Barrierefreies Reisen mit typischem Flair

88 Check-In-Schalter, 110 Passkontrollstellen, 14 Fluggastbrücken, sieben Gepäckbänder, 45 Aufzüge und 17 Rolltreppen ermöglichen den Passagieren ein komfortables und barrierefreies Reisen. Zudem beherbergt Terminal 1 attraktive Einkaufsmöglichkeiten und Gastronomie auf 13.500 Quadratmetern Fläche.

"Fluggäste aus der ganzen Welt werden sich künftig von der deutlich verbesserten Aufenthaltsqualität am Flughafen Pulkovo überzeugen können. So bietet das neue Terminal nicht nur mehr Platz und verbesserten Komfort, sondern auch ein vielfältiges Angebot an Shops und Service-Einrichtungen. Mit seiner beeindruckenden Architektur und modernsten Fluggastanlagen spiegelt es auch die Schönheit und den Geist dieser Stadt wieder, der Historie und moderne Weltoffenheit erfolgreich in sich vereint", ergänzt Schulte. Im Design des Gebäudes sind charakteristische Elemente historischer Gebäude der Ostsee-Metropole sowie landschaftliche Besonderheiten der Umgebung bewusst aufgegriffen worden.

Mit rund 11,2 Millionen Passagieren im Jahr 2012 ist der Sankt Petersburger Flughafen Russlands drittgrößter Airport. In den ersten zehn Monaten des laufenden Jahres begrüßte der Flughafen bereits 11,1 Millionen Fluggäste, was im Vorjahresvergleich einem Plus von 15,4 Prozent entspricht. Partner im Northern Capital Gateway-Konsortium sind neben Fraport die russische VTB Bank und die Copelouzos-Gruppe. Über den Bau des neuen Terminals hinaus hat NCG zusätzliche Vorfeldflächen, ein Hotel sowie ein Geschäfts- und Kongresszentrum errichtet.

Drittes Terminal-Projekt planmäßig umgesetzt

"Mit der Inbetriebnahme des neuen Terminals in Pulkovo haben wir in diesem Jahr neben den Terminalneubauten in Burgas und Varna an der bulgarischen Schwarzmeerküste das dritte Flughafengroßprojekt pünktlich und im gesetzten Budgetrahmen realisiert. Dies unterstreicht unser Know-how als international erfolgreicher Flughafen-Betreiber und Projektentwickler. Alleine diese neuen Terminals bringen uns weitere Wachstumsmöglichkeiten und verstärken den positiven Trend in unserem weltweiten Beteiligungsgeschäft", bekräftigt Schulte abschließend.

Flughafen Zürich: „Fenster zu“ im Lärmschutzkonzept

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Das Schweizer Flugaufsichtsbehörde BAZL hat ein neues Lärmschutzkonzept des Flughafens Zürich genehmigt. Es sieht Schutzmaßnahmen für rund 1.300 Liegenschaften im Süden des Flughafens vor. Diese sind besonders von den morgendlichen Südanflügen betroffen. Der Flughafen wird aber noch zu einem weitergehenden Schutzkonzept verpflichtet.

Am 22. Dezember 2010 hat das Schweizerische Bundesgericht die Flughafen Zürich AG (FZAG) verpflichtet, dem BAZL ein Schallschutzkonzept vorzulegen. Dieses sieht Maßnahmen zum Schutz der Anwohner vor, die von den morgendlichen Südanflügen besonders stark betroffen sind. Das BAZL hat das vom Flughafen vorgelegte Konzept nun genehmigt. Es sieht bei den exponierten Wohnliegenschaften die Montage eines Schliessmechanismus an den Schlafzimmerfenstern vor. Das betroffene Gebiet umfasst rund 1.300 Wohnliegenschaften in den Gemeinden Opfikon-Glattbrugg, Wallisellen, Zürich und Dübendorf.

Mit der Genehmigung und Umsetzung des Konzepts kann in einer ersten Phase ein möglichst rascher Schutz der Bevölkerung vor Aufwachreaktionen erreicht werden. Weil der Perimeter im Konzept jedoch nicht nach akustischen Kriterien festgesetzt wurde, wird der Flughafen verpflichtet, innerhalb von zwei Jahren ein ergänzendes Schutzkonzept vorzulegen.

Dieses muss ein auf akustischen Kriterien beruhendes Schutzgebiet definieren und die bis zu dessen Fertigstellung vorliegenden Erkenntnisse auf dem Gebiet der Lärmforschung berücksichtigen. Das ergänzende Schutzkonzept soll anschliessend in einer zweiten Phase umgesetzt werden.

DRF-Rettungshubschrauber „Christoph 53“ mit 20.000 Einsätzen

Gestern Nachmittag wurde "Christoph 53", der am Flughafen Mannheim stationierte Hubschrauber der DRF Luftrettung, zu seinem 20.000. Einsatz alarmiert. Zwei Einsätze hatte die Besatzung schon geleistet, einen dringenden Patiententransport zwischen Kliniken und einen Notfalleinsatz, als um 15:55 Uhr wieder der Alarm schrillte.

Die Integrierte Leitstelle Rhein-Neckar rief die Besatzung nach Edingen-Neckarhausen. Hier war ein junger Mann mit seinem Transporter von der Straße abgekommen, eine Böschung hinunter und an einen Bauwagen gefahren. Nur sieben Minuten nach der Alarmierung landete der Pilot den rot-weißen Hubschrauber als erstes Rettungsmittel am Einsatzort. Hubschraubernotarzt und Rettungsassistent eilten zum Patienten, untersuchten und versorgten ihn. Anschließend wurde dieser in ein Krankenhaus gebracht.

DRF-Station Mannheim

Der mit einem Piloten, einem Notarzt und einem Rettungsassistenten besetzte Hubschrauber der DRF Luftrettung ist täglich von 07:00 Uhr morgens bis Sonnenuntergang einsatzbereit. Als schneller Notarztzubringer wird "Christoph 53" bei Notfalleinsätzen in der Metropolregion Rhein-Neckar angefordert. Dringende Transporte von Intensivpatienten zwischen Kliniken führen die Mannheimer Luftretter primär in Baden-Württemberg durch. Einsatzorte in einem Umkreis von 60 Kilometern können sie in maximal 15 Minuten erreichen.

Flugverkehr mit leichten Behinderungen bis zum Abend

Die witterungsbedingten Auswirkungen von Orkan "Xaver" auf den Flugverkehr sind rückläufig. Insgesamt wurden aufgrund hoher Windgeschwindigkeiten und Niederschläge am Flughafen Tegel 46 Anflüge und 49 Abflüge gestrichen.

Am Flughafen Schönefeld fielen dagegen keine Flüge aus. Je nach Wetterlage kann es in den Abendstunden jedoch weiter zu Einschränkungen im Flugverkehr kommen. In Hamburg wurden nach bis 18:00 Uhr ca. 104 von 400 An- und Abflügen gestrichen, hier wird der Normalbetrieb jedoch auch erst nach einigen Stunden wieder planmäßig ablaufen.

„Schieben, Kehren, Blasen“ gegen Eis und Schnee

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Der Winterdienst des Dresdner Flughafens ist für den ersten Schnee gewappnet. 140 Mitarbeiter der Bereiche Verkehr, Technik und des Abfertigers PortGround GmbH sind für den Wintereinsatz ausgebildet. Nach dem Prinzip "Schieben, Kehren, Blasen" befreien sie eine insgesamt 76 Fußballfelder große Fläche von Schnee und Eis.

Das zu beräumende Areal ist 543.100 Quadratmeter groß. Davon entfallen 245.000 qm auf die Flugzeug-Abstellplätze, 171.000 qm auf die Start- und Landebahn, 90.600 qm auf die Rollwege und 36.500 qm auf die Flughafenrandstraße.

Mechanische Reinigung hat Vorfahrt

Die Besen der 850 PS starken, bis zu 60 km/h schnellen Kehrblasgeräte sind 5,50 Meter breit. Fährt die Flotte versetzt nebeneinander, kann sie die 60 Meter breite Start- und Landebahn mit nur zwei Fahrten räumen. Die stärkste Schneefräse "Supra 5001" mit 571 PS "frisst" sich pro Stunde durch bis zu 5.000 Tonnen Schnee und wirft ihn bis zu 40 Meter weit nach links und rechts zielgenau aus.

Diese mechanische Räumtechnik hat aus Umweltschutzgründen Vorrang. Setzt trotzdem eine Vereisung ein, streut der Winterdienst zusätzlich feuergetrockneten Quarzsand. Unter extremen Bedingungen wird die Start- und Landebahn auch mit einem etwa 50-prozentigen Kaliumacetat enteist. Ein Spezialfahrzeug ("Surface-Friction-Tester") misst regelmäßig die Bremswerte auf der Start- und Landebahn.

Um den Einsatz chemischer Mittel gering zu halten, messen Sonden eines Glatteisfrühwarnsystems ständig wichtige Start- und Landebahndaten. Dazu gehören die Temperaturen in und über dem Beton, die Windgeschwindigkeit, Niederschläge und die Luftfeuchtigkeit. Besteht Eisgefahr, lösen die Sonden Alarm aus.

Flugzeugenteisung mit Warmwasser und Glykol

Bei diesem Vorgang werden Schnee und Eis vor dem Start von Tragflächen und Leitwerk entfernt. Spezialfahrzeuge von PortGround besprühen sie per zwölf Meter hohem Hubarm mit einem 60 bis 80 °C warmen, vollständig biologisch abbaubaren Glykol-Wasser-Gemisch. 18 PortGround-Mitarbeiter sind mit drei Fahrzeugen im Einsatz, welche im vergangenen Winter 1.125 Enteisungen vornahmen. Die Entscheidung, ob ein Flugzeug enteist wird, trifft der Kapitän.

Der Winterdienst ist rund um die Uhr in zwei Schichten organisiert und arbeitet mit der Verkehrszentrale des Flughafens, den Lotsen der Deutschen Flugsicherung und dem Deutschen Wetterdienst eng zusammen. Pro Schicht sind ein Einsatzleiter, ein Verkehrsleiter vom Dienst, zwei Gruppenleiter und 14 Gerätefahrer einsatzbereit. Die Winterdienst-Bereitschaft läuft offiziell vom 01. November 2013 bis 31. März 2014.

Germanwings startet neu von Tegel nach Klagenfurt und Memmingen

Ab sofort fliegt die deutsche Germanwings zwei Mal pro Woche neu nach Klagenfurt. Schneeweiße Winterlandschaften und die Aussicht auf grenzenloses Skivergnügen verspricht die Urlaubsregion Kärnten. Vom Flughafen Klagenfurt aus sind zahlreiche Wintersportgebiete ideal zu erreichen. Auch Memmingen steht auf dem Flugplan.

Der 60 Kilometer von Klagenfurt entfernte Weltcup-Ort Bad Kleinkirchheim/St. Oswald zählt mit mehr als 100 Pistenkilometern, 25 modernen Liftanlagen und 23 Skihütten zu den größten Skigebieten Kärntens. Die hervorragende Lage und um die 800 Schneemaschinen sorgen für Skiverhältnisse bis April.

Die Flüge starten in Tegel mittwochs um 11:50 Uhr und landen in Klagenfurt um 13:10 Uhr sowie samstags um 08:00 Uhr mit Landung um 09:20 Uhr. Zurück geht es mittwochs um 09:45 Uhr ab Klagenfurt mit Ankunft in Tegel um 11:10 Uhr und samstags um 10:00 Uhr, Landung in Berlin ist 11:25 Uhr.

Von Tegel nach Memmingen im Allgäu

Ab dem 08. Dezember 2013 hebt Germanwings zweimal wöchentlich nach Memmingen im Allgäu ab. Die Flüge starten künftig donnerstags um 14:55 Uhr in Berlin-Tegel mit Landung um 16:10 Uhr in Memmingen sowie sonntags um 14:25 Uhr mit Ankunft um 15:40 Uhr. Von Memmingen zurück geht es donnerstags um 13:05 Uhr, Landung ist 14:20 Uhr sowie sonntags um 12:35 Uhr mit Ankunft um 13:50 Uhr.

Das Allgäu zählt zu den beliebtesten Ferienregionen in Deutschland. Vor allem im Winter schätzen Besucher das umfangreiche Sport- und Freizeitangebot sowie das Skifahren in schneesicherer Gegend. Das Skigebiet Allgäu-Tirol-Kleinwalsertal bietet Schnee-Vergnüngen auf über 500 Kilometern Skipisten. Ob Skifahren, Langlauf oder Winderwanderungen durch die beeindruckend schöne Voralpenlandschaft – dem winterlichen Vergnügen sind kaum Grenzen gesetzt.

Start von Köln-Bonner Querwindbahn mit Sondergenehmigung wegen Sturm

Wegen des Sturmtiefs Xaver war Flugzeugen in der Nacht vom 05. auf den 06. Dezember auch auf der Querwindbahn des Flughafens Köln Bonn Richtung Westen das Starten erlaubt. Das Landesverkehrsministerium erteilte eine entsprechende Ausnahmegenehmigung.

"Weil (…) mit Windgeschwindigkeiten zu rechnen ist, die die Seitenwindkomponente vieler Luftfahrzeuge überschreiten werden. Im Interesse der Flugsicherheit und eines reibungslosen Flugbetriebes soll den Luftfahrzeugführern die Nutzung der Startbahn 24 ermöglicht werden, so dass kritische Flugzustände beim Start erst gar nicht entstehen", heißt es zur Begründung der Ausnahme. Normalerweise sind Starts auf der Querwindbahn Richtung Westen nachts nicht erlaubt.

Sturmtief Xaver: Flüge ab Hamburg starten meist wieder

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Aufgrund der starken Winde, ausgelöst durch das Sturmtief "Xaver", war gestern die Abfertigung auf den Vorfeldern des Hamburger Flughafens bis Betriebsende um 24:00 Uhr nicht möglich. Starts und Landungen konnten nur noch stattfinden, sofern dies von den jeweiligen Piloten gewünscht wurde. Aufgrund der aktuellen Wetterprognosen wurde mit Betriebsbeginn die Abfertigung am Hamburg Airport wieder aufgenommen.

Trotz Aufnahme der Abfertigung wird es zu Beeinträchtigungen durch Sturm und Schnee kommen. Freitag, 06. Dezember 2013 wurde die Abfertigung am Hamburg Airport mit Betriebsbeginn um 06:00 Uhr wieder aufgenommen. Von den am heutigen Tage geplanten 377 An- und Abflügen sind 120 Flüge ausgefallen oder wurden umgeleitet.

Trotz Aufnahme der Abfertigung wird es zu Beeinträchtigungen durch Sturm und Schnee kommen, auch wurden bereits einige Flüge in der ersten Tageshälfte gestrichen. Auch für den morgigen Samstag sind bereits einige Flüge der 400 geplanten An- und Abflügen gestrichen. Aktuelle Informationen zum Flugplan gibt der Hamburg Airport online bekannt.

Passagiere, die einen Flug von oder nach Hamburg geplant haben, werden auch gebeten, sich mit ihrer Fluggesellschaft in Verbindung zu setzen. Bei Fragen zu Verspätungen, Ausfällen, Umbuchungen etc. wenden sich Passagiere bitte direkt an die Hotlines der entsprechenden Fluggesellschaften.

Burgas nimmt modernes Terminal in Betrieb

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Die bulgarische Fraport-Beteiligungsgesellschaft Twin Star Airport Management AD hat ihr neues Terminal am Flughafen Burgas feierlich eröffnet. Die operative Inbetriebnahme des Abfertigungsgebäudes soll noch in diesem Jahr erfolgen.

Neben Burgas betreibt die Fraport Twin Star an der bulgarischen Schwarzmeerküste auch den Flughafen Varna. wo im August dieses Jahres ebenfalls ein neues Terminal eröffnet wurde.

Burgas und Varna für Wachstum ausgelegt

"Wir freuen uns darüber, dass wir heute am Flughafen Burgas eine neue Ära einläuten können", kommentierte Matthias Zieschang, Vorstand Finanzen der Fraport AG, die Eröffnung des Terminals. "Die von unserer Tochtergesellschaft Twin Star betriebenen Flughäfen Burgas und Varna verfügen nun über modernste Fluggastanlagen und sind damit im internationalen Wettbewerb und für künftiges Wachstum gut aufgestellt. Profitieren wird davon nicht nur die für Bulgarien wichtige Tourismusbranche, sondern letztlich auch die Wirtschaft des Landes insgesamt", so Zieschang weiter.

Burgas ist der südliche der beiden Flughäfen in der Urlaubsregion am Schwarzen Meer. Knapp 2,5 Millionen Passagiere nutzten den Flughafen in den ersten zehn Monaten dieses Jahres – ein Plus von 4,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Im Jahr 2012 zählte Burgas insgesamt 2,4 Millionen Passagiere.

Die Geschäftsführerin der Fraport Twin Star, Aletta von Massenbach, ergänzte: "Das neue Terminal bietet unseren Kunden mehr Annehmlichkeiten und höheren Komfort. Es zeichnet sich darüber hinaus durch größtmögliche operative Flexibilität aus. So erlaubt die Infrastruktur des Terminals sowohl Anpassungen an ein saisonbedingtes hohes Passagieraufkommen als auch an einen möglichen künftigen Beitritt Bulgariens zum Schengen-Raum. Es soll unseren Gästen ein Höchstmaß an Aufenthaltsqualität bieten und nicht zuletzt auch ein positives Urlaubsgefühl vermitteln."

Moderne Abfertigung für Schengen und Nicht-Schengen

Das 21.000 Quadratmeter große Flughafengebäude in Burgas vereint typische Elemente der bulgarischen Natur und Architektur. So findet sich etwa die Rose als nationales Symbol Bulgariens und traditionelles Kulturgut im Design des Terminals wieder. Für die Passagierabfertigung verfügt das Terminal über 31 Check-in-Schalter, drei Bordkarten-Kontrollstellen sowie neun Fluggastkontrollstellen und acht Abflug-Gates.

Der Ankunftsbereich ermöglicht bereits eine Teilung in einen Schengen- und Nicht-Schengen-Bereich und wurde mit insgesamt zwölf Schaltern für die Passkontrolle sowie vier Gepäckausgabebändern ausgestattet. Um den Passagieren den Aufenthalt so angenehm wie möglich zu gestalten, bietet das neue Terminal unter anderem einen 800 Quadratmeter großen Shopping-Bereich. Das Gastronomie-Angebot erstreckt sich über eine Fläche von insgesamt 1.220 Quadratmeter und ein 550 Quadratmeter großer Außenhof steht den Passagieren zur Verfügung.

SMS-Service bei Flugausfall oder Verspätung von Austrian Airlines

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Der Winter  und aktuell der Sturm über Deutschland sorgen für Verzögerungen und Flugausfälle. Nebel, Eis oder Schnee können den Flugbetrieb stören. Dafür bietet ab sofort Austrian Airlines ihren Passagieren einen zusätzlichen und kostenlosen SMS-Service zum Flugstatus an: yourUpdate

Mit dem "yourUpdate" genannten Dienst sendet die Airline bei Verspätung ab 30 Minuten oder Flugausfall dem Kunden automatisch eine SMS oder E-Mail zum aktuellen Flugstatus sowie Kontakdaten für eine Umbuchung, und das ganz ohne Registrierung.

Um sicherzustellen, dass der Passagier schnell erreicht werden kann, ist es lediglich notwendig seine persönliche Telefonnummer oder eine E- Mail Adresse während der Buchung anzugeben. Alle Mitglieder des Vielfliegerprogrammes Miles & More, die bereits online registriert sind, erhalten die SMS oder E-Mail ab sofort automatisch. Am Flughafen Wien Schwechat informiert yourUpdate auch wenn sich der Flugsteig ändern sollte.

Egal von welchem weltweiten Flughafen der Passagier mit Austrian Airlines abfliegt, schon im Vorhinein informiert die österreichische Fluggesellschaft somit komfortabel, ob die Reispläne umgeändert werden müssen.

Orenair: Direktverbindung Hannover – Jekatarinburg, Novosibirsk und Barnaul

Im Sommer 2014 wird die russische Orenair ihr Flugprogramm ab Hannover deutlich ausweiten. Die zur AEROFLOT-Gruppe gehörende Airline startet bereits seit den 90er Jahren regelmäßig ab Hannover, zuletzt mit zwei wöchentlichen Sommerflügen in die sibirische Millionenstadt Omsk.

Der traditionell hohen Nachfrage ab Hannover zu zahlreichen zentralasiatischen Zielen entspricht die Orenair 2014 mit neuen Direktflügen nach Jekaterinburg, Novosibirsk und Barnaul, die jeweils einmal pro Woche angeboten werden. Omsk wird um eine wöchentliche Frequenz aufgestockt und nunmehr dreimal wöchentlich bedient. Zum Einsatz kommen moderne Boeing-Maschinen vom Typ B737-800.

Die Orenair erwartet sowohl von russischer als auch von deutscher Seite ein hohes Interesse an ihrem erweiterten Flugangebot. Für Fluggäste aus gesamt Norddeutschland gibt es keinen schnelleren und direkteren Weg nach Sibirien, was Touristen wie auch Geschäftsreisende zu schätzen wissen. Auf russischer Seite gilt Hannover als das perfekte Tor zu Deutschland und Westeuropa. Dies betrifft sowohl den Kultur- und Einkaufstouristen als auch Geschäftsleute und Menschen, die besondere medizinische Behandlung suchen.

Die Flüge stehen von Ende Mai bis Mitte September im Flugplan. Mit diesen Streckenaufnahmen setzt der Hannover Airport erneut ein Zeichen. Erst vor einigen Tagen hatte die irische Fluggesellschaft Aer Lingus eine neue Dublin-Verbindung ab Hannover bekannt gegeben.