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Airbus will Elektro-Antrieb für Pushback entwickeln

Airbus hat im Rahmen seiner laufenden Erforschung und Entwicklung von Zukunftstechnologien mit EGTS International – einem Joint Venture zwischen der Safran-Division Messier-Bugatti-Dowty und Honeywell International – eine Grundsatzvereinbarung über die Weiterentwicklung und Evaluierung eines autonomen elektrischen Rollantriebs für die A320-Familie unterzeichnet.

Im Rahmen der Vereinbarung wurde das umweltfreundliche elektrische Rollsystem (Electric Green Taxi System, EGTS) von EGTS International zur Evaluierung als neue Option ("eTaxi") für die A320-Familie ausgewählt. Mit dieser Option könnten Flugzeuge ohne Schlepperhilfe vom Gate zurücksetzen ("Pushback"), zur Startbahn rollen und nach der Landung ohne Benutzung der Haupttriebwerke wieder zum Gate rollen.

Beim eTaxi liefert das Hilfstriebwerk des Flugzeugs (APU, Auxiliary Power Unit) den Strom für Elektromotoren, die in die Räder des Hauptfahrwerks eingebaut sind. Diese Architektur sichert den Piloten im Cockpit die volle Kontrolle über Geschwindigkeit und Richtung des Flugzeugs bei Rollvorgängen am Boden.

Entwicklung zur Marktreife auf dem Plan

Olivier Savin, EGTS Programme Vice President von Safran, sagte: "Wir freuen uns sehr über den Ausbau unserer Beziehungen zu Airbus – einem wichtigen Kunden und Innovationsführer in der Branche. Mit dieser Vereinbarung schaffen wir den idealen Kooperationsrahmen für die bestmögliche Nutzung unseres eigenen Know-hows im Bereich der Fahrwerksysteme für die Entwicklung eines umweltfreundlichen Rollantriebs für die A320-Familie."

Brian Wenig, EGTS Programme Vice President von Honeywell Aerospace, sagte: "Nach der Vorführung dieses Systems auf der Paris Airshow ist diese Grundsatzvereinbarung der nächste wichtige Meilenstein, um das EGTS-System als Option für die Airbus A320-Familie – mit Unterstützung durch Airbus bei der Entwicklung des Systems – bis zur Marktreife weiterzuentwickeln. Airbus wird überaus wertvolle Erkenntnisse liefern, die den Weg für eine nahtlose Integration des Systems in das Flugzeug ebnen werden."

Daniel Baubil, Airbus Executive Vice President und Leiter des Programmes der A320-Familie, sagte: "Airbus liefert heute mit der A320-Familie die ökoeffizientesten Single-Aisle-Flugzeuge der Welt. Dennoch halten wir das ständige Streben nach weiteren innovativen Verbesserungen für unsere Pflicht, damit unsere Flugzeuge noch effizienter und leistungsfähiger werden. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit unseren erfahrenen Partnern – Honeywell und Safran – von EGTS International. Wir alle teilen die Auffassung, dass sich die A320-Familie hervorragend für einen elektrischen Rollantrieb eignet."

Treibstoff- und Zeitersparnis beim Pushback

Die eTaxi-Option wird der A320-Familie eine Reihe von betrieblichen und ökologischen Vorteilen bieten:

  • Beitrag zu wesentlich effizienteren Rollvorgängen am Boden und Zeitersparnis von rund zwei Minuten beim Pushback
  • Durch Rollvorgänge am Boden verursachte CO2- und Stickoxid-Emissionen würden mehr als halbiert
  • Jeder Flug würde den Treibstoffverbrauch und die CO2-Emissionen um rund vier Prozent senken

In den nächsten Monaten werden die Partner gemeinsam ein globales Geschäftsmodell und einen Umsetzungsplan entwickeln und präsentieren, um die Machbarkeit eines elektrischen Rollantriebs für die A320-Familie zu prüfen. Airbus und EGTS International verstärken derzeit ihre Teams, um die Validierungsstudien abzuschließen, Spezifikationen festzulegen und die Marktanforderungen für eine maßgeschneiderte technische Lösung für neue und bestehende Flugzeuge zu vereinbaren.

Airbus investiert jährlich rund 300 Mio. EUR, um die hohe Wettbewerbsfähigkeit und Effizienz seiner Flugzeuge zu sichern und um die Fähigkeiten und Leistung der A320-Familie laufend zu optimieren. Mehr als 10.000 Flugzeuge der A320-Familie wurden bisher bestellt und über 5.800 an Betreiber auf der ganzen Welt ausgeliefert. Mit einem Rekord-Auftragsbestand von mehr als 4.200 Flugzeugen bestätigt die A320-Familie damit ihren Rang als weltweit erfolgreichste Single-Aisle-Familie.

Technologieführer bei Flugzeugen, Antrieb und Steuerung

Safran ist ein führender internationaler Technologie-Konzern in den Bereichen Luft- und Raumfahrttechnik (Antrieb, Ausrüstungen), Verteidigung und Sicherheit. Die Gruppe beschäftigt 62.500 Menschen auf allen Kontinenten und erwirtschaftete 2012 einen Umsatz von 13,6 Mrd. Euro. Safran ist an der NYSE Euronext Paris notiert und zählt zu den 40 Unternehmen des französischen Leitindex CAC 40.

Honeywell ist ein Fortune 100-Konzern, der als führend in den Bereichen Technologie und Herstellung gilt. Honeywell beliefert Kunden weltweit mit Luftfahrtprodukten und -dienstleistungen, Gebäudesteuerungstechnologien (privat wie kommerziell), Turboladern sowie hochleistungsfähigen Materialien. Der Unternehmenssitz befindet sich in Morris Township, New Jersey, USA. Honeywell-Aktien werden in New York, London und Chicago an der Börse gehandelt.

Airbus ist der weltweit führende Hersteller von Passagierflugzeugen, die die gesamte Kapazitätspalette von 100 bis weit über 500 Sitzen abdecken. Als Vorreiter für innovative Technologien bietet Airbus einige der sparsamsten und leisesten Flugzeuge der Welt. Airbus hat mehr als 13.600 Flugzeuge an über 360 Kunden weltweit verkauft. Mehr als 8.100 dieser Flugzeuge sind bereits ausgeliefert. Das Unternehmen verfügt über Konstruktions- und Fertigungsstandorte in Frankreich, Deutschland, Großbritannien und Spanien und ist mit Tochtergesellschaften in China, Japan, im Nahen Osten vertreten, und den USA vertreten, wo gerade ein Werk für die A320-Flugzeugfamilie im Bau ist.

Flughafen Zürich findet Investor für Business Zentrum The Circle

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Die Flughafen Zürich AG und die Swiss Life AG haben heute Verträge zur gemeinsamen Finanzierung des Immobilien-Grossprojektes The Circle unterzeichnet und damit einen Meilenstein auf dem Weg zur Umsetzung erreicht. Beide Partner werden zum Zeitpunkt des Baubeginns eine Miteigentümergemeinschaft bilden, woran die Flughafen Zürich AG mit 51 Prozent und die Swiss Life AG mit 49 Prozent beteiligt sein werden.

Die Sicherstellung der Finanzierung von The Circle ist eine der zwingenden Voraussetzungen für die nachgelagerte Auslösung des Projektes. Im Juni dieses Jahres wurde daher mit Jones Lang LaSalle der Prozess für die globale Suche nach einem geeigneten Partner initiiert, welcher mit der heutigen Unterzeichnung der Finanzierungsverträge erfolgreich abgeschlossen werden konnte. Der Entscheid der Flughafen Zürich AG, diese langfristige Partnerschaft mit der Swiss Life AG einzugehen, basiert auf deren ausgewiesenen Erfahrung und langfristigen Orientierung als Immobilieninvestor.

Flughafen wird operationeller Geschäftsführer

Die unterzeichneten Verträge sehen eine Miteigentümergemeinschaft vor, an welcher die Flughafen Zürich AG zu 51 Prozent und die Swiss Life AG zu 49 Prozent beteiligt sind. Die Flughafenbetreiberin wird auch das zugehörige Land in die Miteigentümergemeinschaft einbringen. Die operative Geschäftsführung des Objekts wie auch die Leadfunktion in der Entwicklung, Bauherrenvertretung und Vermarktung des Grossprojektes verbleiben bei der Flughafen Zürich AG.

Die Miteigentümergemeinschaft wird bei Auslösung der Realisierung gegründet. Der Realisierungsentscheid ist insbesondere an eine ausreichende Vorvermietungsquote sowie an ein Investitionskostendach nach Abschluss der nächsten Planungsphase gekoppelt und wird etwa Ende 2014 erwartet. Die Eröffnung ist in diesem Fall für 2018 vorgesehen, wobei erste Gebäudeteile bereits 2017 fertig gestellt werden.

Planungen als Nächstes – Kosten von ca. 1 Mrd. CHF

Die bauliche Planung und Vermarktung von The Circle schreiten plangemäß voran. Mit The Circle entsteht in Gehdistanz zu den Terminals am Flughafen Zürich ein neues Zentrum für Business und Lifestyle. Mit der Hyatt Gruppe wurde ein Vertrag zum Betrieb von zwei Hotels und einem grossen Convention Center abgeschlossen. Daneben entsteht ein vielseitiger Mix aus Nutzungen für innovative Brandrepräsentation, Medizin, Bildung, Kultur, Unterhaltung, Gastronomie und Büroflächen. Der architektonisch prägnante Gebäudekomplex mit internationaler Atmosphäre umfasst eine Nutzfläche von rund 180.000 Quadratmetern. Die Investitionskosten betragen etwa 1,0 Mrd. Schweizer Franken.

Mit der Sicherstellung der Finanzierung konnte ein weiterer Meilenstein in der Projektentwicklung von The Circle erreicht werden. Bis zum Baubeginn liegt der Fokus auf dem erfolgreichen Abschluss der Bauplanung sowie auf der Erfüllung der Voraussetzungen für den Baustart.

Wizz Air feiert 400.000. Passagier in Memmingen

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Eine schöne Bescherung nur wenige Tage vor Weihnachten: Da fliegt Veronika Bubley von Donezk in der Ukraine nach Memmingen – und wird sofort nach ihrer Ankunft am frühen Morgen auf dem Allgäu Airport mit der Nachricht überrascht, dass sie und ihr Ehemann dieselbe Strecke im nächsten Jahr noch einmal – allerdings kostenfrei – fliegen können.

Die Geschäftsfrau war der 400.000. Passagier, der mit der Fluggesellschaft Wizz Air von und nach Memmingen geflogen ist. Daniel de Carvalho, Sprecher von Wizz Air, und Allgäu Airport Geschäftsführer Ralf Schmid sorgten am Mittwochmorgen für den überraschenden Empfang. "Wir sind schon mehrfach mit Wizz Air geflogen", berichtete Veronika Bubley, "aber noch nie nach Memmingen." Ziele des vorweihnachtlichen Kurztripps – am Sonntag geht es bereits zurück – sind Rothenburg und die Romantische Straße.

"Wir wollen den Zauber der Weihnachtsmärkte und den Reiz der mittelalterlichen Stadt kennenlernen", erzählt die Ukrainerin, die zwei Jahre in Magdeburg gelebt hat. "Wie alle unsere Strecken nach Memmingen ist auch die neue Verbindung nach Donezk hervorragend angelaufen", berichtet Wizz Air Sprecher Daniel de Carvalho. Sein Unternehmen sehe den Allgäu Airport als wichtigen Brückenkopf in Süddeutschland und als Eingangstor zu den Alpen. Seit 02. Oktober wird die fünftgrößte Stadt der Ukraine am Mittwoch und am Sonntag von Memmingen aus angeflogen.

Neben Donzek bietet die Fluggesellschaft zurzeit ab Memmingen auch Flüge nach Kiew, Belgrad, Skopje, und Targu Mures an. "Mit diesen fünf Strecken machen wir Geschäftsreisenden, Urlaubern und Menschen mit familiären Wurzeln in den jeweiligen Ländern ein attraktives Angebot, das in ganz Süddeutschland, aber auch in Österreich und der Schweiz stark beachtet wird", betont Schmid.

Das Bild zeigt die freudige Überraschung der Veronika Bubley aus Donzek nach der Landung, sie ist der 400.000. Wizz Air-Passagier in Memmingen. Es gratulierten Wizz Air Sprecher Daniel de Carvalho (v.l.), Airport Geschäftsführer Ralf Schmid und Flugbegleiterin Katerina Mykhalyuk.

Rekord-Bestellung für Langstrecken-Airbus A330 aus Asien

AirAsia X, die Langstreckentochter der AirAsia Group, hat weitere 25 A330-300 bei Airbus fest in Auftrag gegeben. Es ist der größte A330-Auftrag, den Airbus je mit einem Kaufvertrag erhalten hat und erhöht den gesamten Auftragsbestand der Fluggesellschaft auf 51 Flugzeuge dieser Baureihe. Hinzu kommen sechs weitere von International Lease Finance Corporation (IFLC) geleaste A330-300.

Der Vertrag wurde heute in Paris von Azran Osman-Rani, CEO von AirAsia X, und Fabrice Brégier, President und CEO von Airbus, in Anwesenheit von Tan Sri Tony Fernandes, Co-Founder und Director von AirAsia X, und John Leahy, Chief Operating Officer Customers von Airbus, unterzeichnet. Damit sind insgesamt 57 Auslieferungen von Flugzeugen der A330-Flotte an AirAsia X bis 2019 bestätigt.

A330-300 für Expansion in Asien-Pazifik

AirAsia X wird ihre ersten neu georderten A330-300 im Jahr 2015 erhalten, genau zu Beginn der umfassenden Expansion ihres Netzes im Asien-Pazifik-Raum. Der neue Auftrag umfasst die neuesten Versionen der A330-300 mit höherer Reichweite, so dass die Airline die Möglichkeit hat, Flüge ohne Zwischenstopp zu Zielen in Europa oder Flüge mit einem Zwischenstopp in die USA anzubieten.

Tan Sri Tony Fernandes, Co-Founder und Director von AirAsia X, sagte: "Dieser Auftrag unterstreicht unsere feste Absicht, den Low-Cost-Langstreckenmarkt zu dominieren und leitet die nächste Phase unserer Entwicklung ein, um der unangefochtene globale Marktführer zu sein. Unsere Bestellung wird es uns ermöglichen, bis 2019 weiterhin die jüngste Großraumflotte in der Region zu besitzen und gleichzeitig von den Wettbewerbsvorteilen in puncto Treibstoffeffizienz, Zuverlässigkeit und Kabinenkomfort zu profitieren."

"Die Flugzeugbestellungen unterstützen uns bei unseren Expansionsplänen in Malaysia und dem geplanten neuen Thai AirAsia X-Hub sowie anderen Langstreckenprojekten in ganz Asien. Die Entwicklungen ergänzen die langfristige Vision der AirAsia Group, ihre Präsenz in wichtigen asiatischen Märkten auszubauen und die Verbindungen zwischen dem Langstrecken- und dem Kurzstrecken-Low-Cost-Netz zu stärken."

"AirAsia X hat bewiesen, dass es möglich ist, ein sehr erfolgreiches Low-Cost-Langstreckengeschäft aufzubauen", sagte Fabrice Brégier, President und CEO von Airbus. "Und die A330 ist das perfekte Produkt für solche Geschäfte, denn sie bietet die niedrigsten Betriebskosten, eine echte Langstrecken-Reichweite und eine nachgewiesene Erfolgsbilanz mit einer herausragenden technischen Zuverlässigkeit…"

AirAsia Group: 536 Flugzeugbestellungen bei Airbus

AirAsia X betreibt derzeit 16 A330-300 auf Strecken zwischen seiner Basis in Kuala Lumpur zu Zielen in Asien, dem Nahen Osten und dem Pazifik. Neben den A330 hat der Carrier auch zehn A350-XWB-Flugzeuge in Auftrag gegeben.

Der neueste Auftrag von AirAsia X konsolidiert die Position der AirAsia Group als einer der weltweit größten Airline-Kunden von Airbus. Insgesamt hat die Gruppe bis heute 536 Flugzeuge bei Airbus in Auftrag gegeben. Dazu gehören 475 Flugzeuge der A320 Single-Aisle-Familie für die Kurzstreckenflüge von AirAsia ab Kuala Lumpur, Bangkok, Jakarta und Manila sowie die 51 A330 und zehn A350 XWB für AirAsia X.

Die zweistrahlige A330 ist das heute am weitesten verbreitete Großraumflugzeug. Airbus hat für die verschiedenen Versionen des Produkts bisher mehr als 1.280 Aufträge verbucht. Mehr als 1.000 A330 sind bereits ausgeliefert und fliegen bei etwa 100 Betreibern weltweit.

Venezuela bestellt zehn Dornier 228 für regionalen Flugverkehr

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Die zehn Dornier Passagierflugzeuge werden eingesetzt, um abgelegene Dörfer mit regionalen Hubs in ganz Venezuela zu verbinden und so die Zugänglichkeit im ganzen Land zu verbessern. Die Flotte besteht aus acht neuen Dornier 228 Maschinen New Generation und aus zwei revidierten Dornier 228-212.

Mit dem Kauf von zehn Turbopropflugzeugen vom Originalhersteller Ruag ist die venezolanische Regierung der erste lateinamerikanische Flottenkunde für die Dornier 228 seit der Neulancierung Ende 2010. Der in Caracas unterzeichnete Vertrag umfasst den Flugzeugverkauf, aber auch Schulungen, Ersatzteile und Ausrüstung für den Support am Boden.

„Wir sind sehr stolz, dass wir die venezolanische Regierung dabei unterstützen können, Reisen in abgelegene Gebiete zu fördern“, sagt Thomas K. Schilliger, Vizepräsident Commercial Programs bei RUAG Aviation. „Dieser neue Flugdienst ist die Erfüllung eines Wahlversprechens von Präsident Maduro. Dank der Dornier-228-Flugzeuge, die diese Strecken bedienen, werden die Menschen in diesen entlegenen Gegenden besseren Zugang zu medizinischen und öffentlichen Einrichtungen haben…“

Triebwerks-Ersatz von Sanad für airberlin

Die Fluggesellschaft airberlin und die Sanad Aero Solutions GmbH (Sanad), Tochtergesellschaft von Mubadala, haben ihre Zusammenarbeit erweitert. Ein neuer Vertrag beinhaltet vier neue CFM56-7B Triebwerke sowie die Herausnahme dreier älterer Triebwerke gleichen Typs. Dieser Schritt vergrößert das gemeinsam mit Sanad bereitgestellte Triebwerksportfolio auf fünfzehn Turbinen.

Der Zugriff auf freie Kapazitäten von Kunden im gesamten Mubadala MRO-Netzwerk steigert bei airberlin die betriebliche Effizienz und weitet den Leasing-Pool von Sanad weiter aus. Sanad ist auf Finanzierungs- und Leasinglösungen für Ersatztriebwerke und Komponenten spezialisiert. Mit airberlin verbindet das Unternehmen eine langfristige Leasingbeziehung. Erst im März 2013 hatte airberlin mit dem Unternehmen einen Zehnjahresvertrag über CFM56-Triebwerke abgeschlossen.

Suresh Rao, Chief Operating Officer von Sanad, sagte zum Ausbau der Kooperation: "Sanad und airberlin arbeiten seit Gründung von Sanad eng zusammen, und es ist schön, dass wir diese Beziehung durch die Hinzunahme vier neuer CFM56 Triebwerke nun ausweiten können. Es ist das erklärte Ziel von Sanad, unseren Partnern Mehrwert zu bieten und sie dabei zu unterstützen, ihre langfristigen Geschäftsziele zu erreichen. Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit mit airberlin."

Versorgungssicherheit mit Ersatz-Triebwerken

Durch die Erweiterung der Kooperation ist sichergestellt, dass die Anforderungen von airberlin an Wartung, Reparatur und Instandhaltung auch in Spitzenzeiten erfüllt werden können. Weitere Unterstützung leistet dabei das erweiterte Technik(MRO)-Netzwerk von Mubadala Aerospace durch einen Zehn-Jahres-Vertrag mit dem Technikdienstleister SR Technics. Das MRO-Unternehmen wird umfassende Triebwerkswartungsservices für die Airbus- und Boeing-Flotten von airberlin bereitstellen.

"Die Beziehung zu Sanad bietet uns die Chance, unsere Anforderungen im Bereich Ersatztriebwerke zu optimieren und diese mit der Flottenentwicklung in Einklang zu bringen", sagte Ulf Hüttmeyer, Chief Financial Officer von airberlin. "Die Kundenorientiertheit von Sanad ermöglicht uns ein sehr effizientes Management unseres Ersatztriebwerk-Portfolios, indem wir bei Bedarf neue Triebwerke hinzunehmen und parallel dazu ältere ausmustern. Die Beziehung zu Sanad unterstützt unsere operativen Anforderungen und sichert uns zudem die nötige Flexibilität, um im globalen Luftfahrtmarkt wettbewerbsfähig zu bleiben."

Lufthansa-Sales Manager Götz Ahmelmann wird COO bei airberlin

Zum 01. Juli 2014 übernimmt der Luftfahrt-Experte Götz Ahmelmann (42), derzeit Europachef für den Bereich Sales & Services bei der Lufthansa, den Posten des Chief Commercial Officer (CCO) bei airberlin. Der erfahrene Airline-Manager verantwortet damit ab dem kommenden Sommer die gesamten Verkaufs- und Marketingbereiche innerhalb der airberlin group.

Götz Ahmelmann ist seit über zwanzig Jahren für die Lufthansa tätig. In den letzten neun Jahren war er in leitender Position zunächst drei Jahre Kaufmännischer Leiter des Lufthansa Hubs in Frankfurt, anschließend verantwortete Götz Ahmelmann für sechs Jahre das Management, die Koordination und die Entwicklung der weltweiten Kooperationspartner der Lufthansa, inklusive der Star Alliance-Partner. Außerdem entwickelte und implementierte er verschiedene Joint Ventures mit anderen Partner-Airlines.

Derzeit verantwortet der aus Kiel stammende Manager in seiner Funktion als Vice President Sales and Services den Vertrieb der Lufthansa in 45 Märkten und das Ground Handling an über 100 Flughäfen. Er trägt Verantwortung für rund 1.000 Mitarbeiter.

airberlin CEO Wolfgang Prock-Schauer sagt: "Mit Götz Ahmelmann haben wir einen ausgewiesenen Experten mit langjähriger Erfahrung für diese wichtige Schlüsselposition in unserem Unternehmen gewonnen. airberlin wird von der internationalen Erfahrung und besonderen Expertise Götz Ahmelmanns sehr profitieren."

High-Tech-Komponenten für Gaia-Teleskop von Ruag Space

Am 19. Dezember soll die ESA-Mission Gaia vom Europäischen Weltraumbahnhof Kourou in Südamerika aus ihre Reise in den Weltraum antreten. Ihre Aufgabe besteht in der Erstellung einer 3D-Karte unserer Milchstrasse in bisher noch nicht erreichter Genauigkeit und Auflösung. Ruag Space aus der Schweiz liefert High-Tech dazu, die die europäische Wissenschaftsmission möglich zu macht.

Ein Sonnenschirm aus Thermalisolation von Ruag Space mit einem Durchmesser von zehn Metern bewahrt die Sonde vor störender Lichteinstrahlung. Die empfindlichen Instrumente des Teleskops werden zudem von einer speziellen Ruag-Struktur, dem so genannten Thermal Tent, geschützt. Auch der zentrale Computer des Weltraumteleskops kommt von Ruag.

Nach dem Start von Französisch Guyana benötigt Gaia noch etwa vier Monate, um ihren endgültigen „Arbeitsplatz“ zu erreichen. Er liegt an einem speziellen Punkt im Sonne-Erde-System, einem so genannten Lagrangepunkt, der 1,5 Millionen Kilometer von der Erde entfernt ist. An diesem Punkt liegt die Erde genau zwischen dem Satelliten und der Sonne und begünstigt somit die Abschattung der Sonnenstrahlung. Daher ist dieser Standort vor allem für Weltraumteleskope ideal.

Ausgerüstet mit zwei Gigapixel-Kameras

Von dort aus wird Gaia ungefähr eine Milliarde Sterne vermessen können. Das ist rund ein Prozent aller Sterne unserer Milchstraße. Dafür stehen Gaia zwei Teleskope mit hochauflösenden Digitalkameras zur Verfügung, deren Auflösung je eine Milliarde Pixel beträgt. Gaia soll den Ursprung der Milchstraße aufspüren und die Geschichte unserer Galaxie aufklären helfen. Astronomen hoffen damit aber auch neue Asteroiden sowie Planeten, die um andere Sterne kreisen, entdecken zu können.

Um die Aufnahmen der empfindlichen Teleskope und deren Digitalkameras nicht durch Sonnenlicht zu stören, wird am Satelliten ein riesiger Sonnenschirm aufgespannt. Beim Start noch zusammengefaltet öffnet sich der Sonnenschirm erst im Weltraum. Um diesen Schirm so leicht wie möglich zu gestalten, besteht seine Oberfläche aus Thermalisolation von Ruag Space. Berechnet und gefertigt wurde sie im Auftrag der spanischen Technologiegruppe Sener bei Ruag Space in Österreich, aufgespannt wird sie mit Hilfe einer Struktur aus Kohlefaser, die bei Ruag Space in der Schweiz entwickelt und produziert wurde.

Die Aufgabe des Sonnenschirms besteht aber nicht nur in der Abschattung des Sonnenlichts zum Schutz der Teleskope, er liefert auch die elektrische Energie für den Satelliten und seine Instrumente. Zu diesem Zweck sind an seiner der Sonne zugewandten Unterseite Solarpaneele angebracht, die die notwendige elektrische Energie aus dem Sonnenlicht gewinnen können.

Thermal Tent schützt optische Bank des Teleskops

Die empfindlichen Instrumente des Teleskops sind im so genannten Thermal Tent untergebracht, einer speziellen Kohlefaser-Struktur, die von Ruag Space aus Zürich stammt. Das Thermal Tent verhindert, dass die optische Bank, die Spiegel und die Abbildungsebene störender Wärmestrahlung ausgesetzt wird. Für einen ausgewogenen Temperaturhaushalt im Inneren des Satelliten sorgt ebenfalls Thermalisolation.

Das gesamte Nutzlastmodul muss vom Servicemodul des Satelliten thermisch entkoppelt werden. Deshalb sind die beiden Module nur durch sehr dünne Streben verbunden. Diese aber würden den Kräften, die während des Starts auftreten, nicht standhalten. Deshalb sorgen in der Startphase zusätzliche, dickere Streben für eine sichere Verbindung. Ein ausgeklügelter Mechanismus von Ruag Space trennt diese Zusatzstreben nach dem Start ab.

Eine weitere wichtige Einheit an Board von Gaia stammt ebenfalls aus dem Hause Ruag Space: die von Ruag Space in Schweden entwickelte zentrale elektronische Datenmanagement-Einheit übernimmt die Kommunikation zwischen der Bodenkontrolle und verschiedenen Funktionen an Bord des Satelliten.

Jungfernflug des ersten Airbus A380 für Asiana Airlines

Der erste Airbus A380 für Asiana Airlines hat seinen Jungfernflug erfolgreich abgeschlossen. Die Maschine hob vom Airbus-Werk in Toulouse in Frankreich ab und flog zur Niederlassung des Flugzeugbauers in Hamburg, wo er seine Bemalung und Kabinenbestuhlung erhalten wird.

Asiana Airlines wird mit dem Flugzeug zum zwölften Betreiber dieses größten Passagierflugzeuges der Welt, wenn sie die Maschine im zweiten Quartal 2014 erhalten wird. Die Fluggesellschaft hat sechs feste A380-Aufträge erteilt und will das Flugzeug vornehmlich auf ihren Routen von Seoul in die USA einsetzen.

Auftrag für 18 Ariane 5 ECA unterzeichnet

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Das Raumfahrtunternehmen Astrium und Arianespace, die Nummer eins im weltweiten Satellitenstartgeschäft, haben einen Vertrag über die Lieferung von 18 weiteren Trägerraketen vom Typ Ariane 5 ECA mit einem Auftragsvolumen von über zwei Milliarden Euro unterzeichnet. Die jetzt bestellten Ariane 5 ECA sollen ab dem Jahr 2017 starten und werden zusätzlich zu den bereits 35 im Jahr 2009 bestellten Trägerrakten des PB-Produktionsloses gebaut.

Astrium hat Technik und Prozesse der gesamten Produktionskette verbessert, wodurch diese neuen Ariane 5 ECA ein deutlich verbessertes Preis-/Leistungsverhältnis haben werden. Die nun beauftragten 18 Trägerraketen bedeuten für Astrium eine zusätzliche Auslastung über drei Jahre und sichern die Lieferung von Ariane 5-Raketen bis Ende 2019.

Der Vertrag wurde im Beisein des französischen Staatspräsidenten François Hollande und von Geneviève Fioraso, Ministerin für Hochschulbildung und Forschung, von François Auque, Astrium-CEO, und Stéphane Israël, Chairman und CEO von Arianespace, im Raumfahrtzentrum Kourou in Französisch-Guayana unterzeichnet. Der Zeremonie wohnten auch Jean-Jacques Dordain, Generaldirektor der Europäischen Weltraumorganisation ESA, Jean-Yves Le Gall, CEO der französischen Raumfahrtbehörde CNES und Jean-Paul HERTEMAN, CEO von Safran, bei.

Führungsrolle mit zuverlässiger Ariane

„Ich danke Arianespace für diesen neuen wichtigen Auftrag, der verdeutlicht, dass die von Astrium implementierte Produktionskette den Bau der weltweit zuverlässigsten Trägerrakete und die internationale Führungsrolle von Arianespace ermöglicht. Der Vertrag bestätigt erneut die Position von Astrium als Hauptauftragnehmer der Ariane 5 seit 2003 und hat den soliden Auftragsbestand des Unternehmens weiter erhöht,“ sagte Astrium-CEO François Auque.

„Die heutige Anwesenheit des französischen Staatspräsidenten unterstreicht die Bedeutung des Raumfahrtsektors für die europäische Wirtschaft und Industrie sowie das Engagement Frankreichs, das seit 40 Jahren den unabhängigen Zugang Europas zum Weltraum garantiert.“

Mit diesem Auftrag wächst die Zahl der Träger in der laufenden Ariane-5-Produktion auf 38 und garantiert den Kunden des europäischen Startdienstleisters Arianespace bis zum Ende dieses Jahrzehnts die Fortführung der Startdienste im europäischen Raumfahrtzentrum Kourou in Französisch-Guyana.

2013 Rekordjahr an Auftragseingängen für Arianespace

Aus diesem Anlass sagte Stéphane Israël: „Mein Dank gilt vor allem dem französischen Staatspräsidenten. Seine Anwesenheit im Raumfahrtzentrum in Französisch-Guayana heute zeigt die herausragende Bedeutung der Raumfahrt für Frankreich und wie sich öffentliche Behörden und alle unsere Partner mit den Werten von Arianespace identifizieren: Zuverlässigkeit, Verfügbarkeit und Qualität. Ich möchte mich natürlich auch bei Astrium und der europäischen Trägerraketenindustrie dafür bedanken, dass sie mit der Ariane 5 eine außergewöhnliche Trägerrakete liefern, die von zentraler Bedeutung für den operativen und kommerziellen Erfolg von Arianespace ist. Nach Ablauf eines Rekordjahres bei den Auftragseingängen garantiert dieser Auftrag den Fortbestand der Ariane-Trägerrakete und führt gleichzeitig zu einer Verbesserung ihrer Wettbewerbsfähigkeit: Dieser Vertrag steht somit für ein großes Vertrauen in die Zukunft. Dadurch ist es uns möglich, unseren Kunden einen maßgeschneiderten Service zu liefern.“

Der aktuelle Auftrag folgt auf den am 17. September 2013 mit Arianespace unterzeichneten Rahmenvertrag, der es Astrium und seinen Partnern ermöglicht hat, die ersten Produktionsaktivitäten für die zusätzlichen Trägerraketen aufzunehmen.

Flughafen Nürnberg hat mehr Sommerziele im Flugplan

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Der Airport Nürnberg konnte die Ferienziele für den Sommer 2014 deutlich erweitern. Neben den klassischen Ferienorten am Mittelmeer stehen künftig neue Destinationen auf den Abflugtafeln, unter anderem werden Dalaman, Bodrum, Mahon auf Menorca und Taba in Ägypten von Nürnberg aus nonstop angeflogen.

Ziele rund ums Mittelmeer, auf den Kanaren oder in Ägypten sind im nächsten Sommer vom Airport Nürnberg aus zu erreichen. Daneben wird die Verbindung in die Türkei weiter ausgebaut: Mit den Mittelmeerstädten Dalaman, Bodrum und Antalya werden insgesamt sieben Städte in der Türkei angeflogen.

100.000 Fluggäste mehr erwartet

Für den Sommer erwartet der Airport durch den Ausbau dieser Verbindungen 100.000 zusätzliche Fluggäste. Ein Beispiel dafür ist die beliebte Küstenstadt Antalya, die im Hochsommer 32-mal pro Woche, teilweise mehrmals täglich angesteuert wird. Daneben wird der Flugplan mit zusätzlichen Starts nach Korfu, Fuerteventura, Heraklion auf Kreta, Las Palmas auf Gran Canaria und Teneriffa deutlich ausgeweitet.

Mallorca, Kreta und die Kanaren

Für den Sommer 2014 bietet der Flughafen ein Angebot mit einer großen Auswahl für die Reisenden. Ein stark frequentiertes Urlaubsziel ist der Dauerbrenner Mallorca mit bis zu 28 Flügen wöchentlich. Auch Kreta mit sieben und die Kanaren mit zehn Verbindungen pro Woche sind als immer beliebte Destinationen deutlich stärker als bisher vertreten. Aber auch Nischenziele wie Samos oder Split werden im Direktflug von Nürnberg angesteuert.

Verbindungen in europäische Metropolen

Städtetouristen kommen mehrmals täglich nonstop in europäische Großstädte: London, Wien, Paris oder Amsterdam sind Ziele für alle Jahreszeiten. Aber auch Alicante, Malaga und Barcelona gibt es non-stop ab Nürnberg.

Die schönsten Tage des Jahres jetzt zu planen lohnt sich auch preislich: Frühbucher haben die besten Chancen, das Wunschprodukt zu fairen Preisen und guten Konditionen zu bekommen. Die Sommerziele sind bereits buchbar.

Leichter Passagierrückgang am Flughafen Wien

Das Passagieraufkommen am Flughafen Wien ging im November 2013 im Vergleich zum Vorjahr um 0,7 Prozent auf 1.646.887 Fluggäste zurück. Das Frachtaufkommen verzeichnete im selben Zeitraum einen Anstieg um 11,6 Prozent. Die Flugbewegungen verzeichneten einen Rückgang von 6,3 Prozent und das Höchstabfluggewicht (Maximum Take Off Weight) sank um 1,1 Prozent.

Die Anzahl der Lokalpassagiere ist im November 2013 um 1,9 Prozent gegenüber dem November 2012 gestiegen. Bei den Transferpassagieren verzeichnete der Flughafen Wien im selben Zeitraum einen Rückgang von 6,9 Prozent.

Osteuropa verzeichnete bei den Passagierzahlen im Vergleich zum November 2012 ein Minus von 5,1 Prozent. Die Anzahl der Passagiere nach Westeuropa stieg um 0,4 Prozent. Der Nahe und Mittlere Osten verzeichnete im November 2013 einen Passagierrückgang von 2,3 Prozent. Das Passagieraufkommen in den Fernen Osten ist um 10,6 Prozent gestiegen, jenes nach Nordamerika um 43,2 Prozent.

Aktuelle Passagierzahlen des Flughafen Wien

  November 2013 Veränderung in Prozent Januar bis November 2013 Veränderung in Prozent
Passagiere: 1.646.887 -0,7 20.395.462 -0,9
Lokalpassagiere: 1.165.838 +1,9 14.006.131 +0,4
Transferpassagiere: 478.294 -6,9 6.365.092 -3,5
Maximum Take Off Weight (in Tonnen): 635.224 -1,1 7.312.334 -2,8
Flugbewegungen (an + ab): 18.135 -6,3 213.988 -5,7
Cargo in Tonnen (Luftfracht und Trucking): 24.466 +11,6 234.838 +1,1

 

Investor für Köln/Bonner Flughafen-Frachtzentrum CBCC gesucht

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Der Aufsichtsrat der Flughafen Köln/Bonn GmbH hat in seiner heutigen Sitzung grünes Licht für die Suche nach einem Investor für das Cologne Bonn Cargo Center (CBCC) gegeben. Die Flughafengesellschaft sucht einen Branchenakteur, der die Frachthalle baulich erweitern und das Geschäftsfeld General Cargo betreiben wird. Die 57 im Frachtumschlag beschäftigten Mitarbeiter erhalten eine Jobgarantie.

Der Flughafen Köln/Bonn hat das Cologne Bonn Cargo Center 2009 eröffnet und dafür rund 25 Millionen Euro investiert. Seitdem hat sich die dort umgeschlagene Frachtmenge von etwa 9.000 Tonnen im Eröffnungsjahr auf über 40.000 Tonnen im Jahr 2012 mehr als vervierfacht.

Ausbau des Frachthalle CBCC für 15 bis 20 Mio. Euro

„Wir wollen das Geschäftsfeld General Cargo nachhaltig weiterentwickeln. Wegen der steigenden Nachfrage müssen erhebliche Investitionen in die Erweiterung der Infrastruktur getätigt werden, die die Flughafengesellschaft aus wirtschaftlichen Gründen nicht selbst tätigen will. Wir suchen deshalb einen Investor, der über das nötige Know-How und die Erfahrung im Luftfrachtgeschäft sowie ein internationales Logistiknetzwerk verfügt“, erklärt Flughafenchef Michael Garvens. Der Ausbau des CBCC wird zwischen 15 und 20 Millionen Euro kosten. Bis 2015 soll ein Investor gefunden werden.

Im Zuge dessen werden am Flughafen keine Arbeitsplätze wegfallen. „Betriebsbedingte Kündigungen wird es nicht geben. Im Gegenteil, allen im Frachtumschlag beschäftigten Mitarbeitern wird für die Dauer von 10 Jahren ein Arbeitsplatz bei der Flughafengesellschaft garantiert“, betont Garvens.

BDL-Präsident: Wirtschaftsstandort braucht Flughafen Frankfurt

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Klaus-Peter Siegloch, Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL), äußerte sich zu den am 13. Dezember vorgestellten Verhandlungsergebnissen von CDU und Grünen in Hessen für die Zukunft des Flughafens Frankfurt heute in Berlin und betonte die herausstechende wirtschaftliche Beutung des Flughafens Frankfurt.

Das Luftverkehrsdrehkreuz Frankfurt mit herausragender Bedeutung für den gesamten deutschen Wirtschaftsstandort ist die größte lokale Arbeitsstätte Deutschlands. Am internationalen Drehkreuz Frankfurt entscheide sich in ganz besonderem Maße, welche Verbindungsqualität die Unternehmen und Passagiere in Deutschland vorfinden, um geschäftlich und privat in die Welt zu reisen. Speziell für die exportorientierte deutsche Wirtschaft sei dies äußerst wichtig, so Siegloch.

Kritik an Koalition in Hessen

Der BDL begrüße den Beschluss der neuen Koalition von Union und SPD im Bund, gemeinsam mit den Bundesländern ein nationales Luftverkehrskonzept zu erarbeiten und die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Luftverkehrswirtschaft zu stärken. Die Beschlüsse von Union und Grünen in Hessen sehe man hingegen mit großer Sorge: Die angekündigten Maßnahmen bergen die große Gefahr, dass Deutschlands wichtigstes Luftverkehrsdrehkreuz weiter beschädigt wird und dies vor allem zu Lasten der dort ansässigen deutschen Unternehmen und deren Beschäftigten.

Frankfurt habe schon heute die restriktivsten Betriebsbeschränkungen aller Drehkreuzflughäfen weltweit. Kein anderer Hubflughafen dieser Größenordnung kenne derart weitgehende betriebliche Einschränkungen. Dies bleibe auch nicht ohne Folgen.

Die nun in Hessen vorgelegten Vorschläge – staatlich verordnete Lärmobergrenzen und Betriebspausen durch eine eingeschränkte Nutzung der Bahnen und vor allem auch durch die angedrohte Einschränkung der Betriebsgenehmigung – würden die Produktivität deutscher Unternehmen im globalen Vergleich weiter verringern und hätten massive neue Nachteile im internationalen Wettbewerb zur Folge.

Keine Abweichungen vom Planfeststellungsbeschluss

Weitere Kapazitätseinschränkungen dürfe es nicht geben, fordert Siegloch, man brauche Verlässlichkeit. Der rechtsgültige Planfeststellungsbeschluss und die damit verbundene Betriebsgenehmigung müssten Bestand haben. Diese sind das Ergebnis eines jahrelangen Diskussions- und Beteiligungsprozesses und sollen Bürgern wie Unternehmen Rechts- und Planungssicherheit geben. Ein Eingriff in eine geltende Betriebsgenehmigung gefährde aber die Investitions- und Planungssicherheit in nicht hinnehmbarer Art und Weise.

Mögliche Maßnahmen müssten unterhalb der Schwelle von weiteren Betriebszeiten- und Kapazitätsbeschränkungen liegen. Sonst falle der Flughafen und die in Frankfurt beheimateten Fluggesellschaften weiter im internationalen Wettbewerb zurück. Deswegen unterstützte der BDL wirkungsvolle Maßnahmen, die zugleich wirtschaftlich vertretbar seien: "Wir reduzieren Fluglärm durch Innovationen und Investitionen – durch die Modernisierung unserer Flotten und durch lärmmindernde An- und Abflugverfahren. Der passive Schallschutz entlastet ebenfalls die Anwohner. Wir wollen auch weiter daran mitwirken, die betrieblichen Abläufe bei den Flugbewegungen am Flughafen möglichst lärmreduzierend zu gestalten."

Der entscheidende Fortschritt werde dagegen durch aktiven Schallschutz gewährleistet: Dazu stellen die deutschen Fluggesellschaften annähernd 40 Mrd. Euro für Investitionen in neue, leisere Maschinen bereit. Das ist eines der größten Investitionsprogramme in der deutschen Wirtschaftsgeschichte.

Das gehe nur, wenn sich die notwendigen Investitionen auch stemmen ließen. "Neue Auflagen, die den Betrieb am wichtigsten deutschen Luftverkehrsdrehkreuz weiter einschränken, würden uns im internationalen Wettbewerb mit ausländischen, oftmals staatlich geförderten Unternehmen nachhaltig schwächen und unseren Unternehmen Perspektiven und Investitionskraft nehmen, so Siegloch vom BDL.

Chefpilot bei Austrian Airlines wird Gerhard Pitsch

Der neue Chefpilot bei Austrian Airlines heißt Gerhard Pitsch (48). Er wird zum 01. Januar 2014 die Nachfolge von Rolf Brand antreten, der mit Jahreswechsel zur SWISS zurückkehrt. Pitsch übernimmt damit als "Postholder Flight Operations" die Leitung des Flugbetriebs der Tyrolean Airways, in der der gesamte Flugbetrieb der Austrian Airlines gebündelt ist.

Gerhard Pitsch fliegt seit 1987 bei Austrian Airlines. Nach der Ausbildung zum Linienpiloten in Graz begann er seine fliegerische Karriere als Copilot auf MD80. Zeitweise wechselte der gebürtige Wiener 1991 als Fokker 50 Kapitän in das Pilotenkorps von Austrian Air Services, der damaligen Regionaltochter von Austrian Airlines.

Flugdienst von Fokker 50 bis Boeing 737

Ab 1994 flog er als MD11 Copilot für Swissair, wodurch er die Möglichkeit bekam über den österreichischen "Luftfahrt-Tellerrand" blicken zu können. 1996 wurde Gerhard Pitsch Fluglehrer auf Fokker 70 im Austrian Korps. 2003 folgte der nächste Schritt als A320-Chief-Flightinstructor. 2009 wurde der dreifache Familienvater Leiter der Boeing 737 Flotte. Seit 2010 leitet er die Mittelstreckenflotte.

"Capt. Pitsch besitzt aufgrund seiner beruflichen Laufbahn, welche einerseits vom Turboprop bis zur MD11 reicht und andererseits vom Chief-Flightinstructor bis zum Fleetchief ein umfangreiches Wissen sowohl im Fach- als auch im Managementbereich. Als einer der in vielen Bereichen und Projekten innerhalb und außerhalb des Austrian Airlines Konzerns tätig war, hat er eine gesunde Vision für eine gemeinsame Zukunft unseres Unternehmens", so Klaus Froese, Geschäftsführer der Tyrolean Airways.

Austrian Airlines aus Österreich

Austrian Airlines ist Österreichs größte Fluggesellschaft und betreibt ein weltweites Streckennetz von rund 130 Destinationen. In Zentral- und Osteuropa ist das Streckennetz mit 43 Destinationen besonders dicht. Der Heimatflughafen Wien ist durch seine günstige geografische Lage im Herzen Europas eine ideale Drehscheibe zwischen Ost und West.

Austrian Airlines ist Teil des Lufthansa Konzerns, dem größten Airline Verbund Europas, und Mitglied der Star Alliance. Der Flugbetrieb der Austrian Airlines Group ist seit 01. Juli 2012 hundertprozentig in der Tochter Tyrolean gebündelt.

Eigentümer, Herausgeber, Vervielfältiger: Austrian Airlines AG, Corporate Communications, public.relations@austrian.com. Die Angaben zur Offenlegung gemäß §§ 24 und 25 Mediengesetz sind unter www.austrian.com auffindbar.

BER: Flugbetrieb in Schönefeld auf Südbahn bei Nordbahn-Sanierung

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Die nördliche Start- und Landebahn am Flughafen Berlin Brandenburg wird in der zweiten Jahreshälfte 2014 noch vor der Eröffnung des BER saniert. Der Aufsichtsrat stimmte einem entsprechenden Beschluss der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH zu. Der Flugverkehr am Flughafen Schönefeld soll während der Bauzeit von mehreren Monaten temporär über die südliche Start- und Landebahn erfolgen.

Bei der Sanierung der Nordbahn wird die obere Asphaltschicht erneuert. Die Sicherheitsflächen, die die Start- und Landebahn umgeben, sollen analog der Südbahn befestigt werden. Außerdem müssen die beidseitig der Nordbahn angeordneten Entwässerungsrinnen sowie ein Schmutzwasserkanal ausgetauscht werden.

Kein Vollaustausch alter Asphalt-Schichten

Auf eine grundhafte Erneuerung mit dem vollständigen Aus- und Einbau aller Schichten der Piste kann wie gutachterlich festgestellt verzichtet werden. Im Zuge der Sanierungsarbeiten sollen aus wirtschaftlichen Gründen gleichzeitig die Befeuerungsanlagen sowie die Anflugbefeuerung von Halogen- auf LED-Technik umgerüstet werden.

Für den Flugbetrieb auf der temporär genutzten Südbahn mit den Flugbewegungen, die in Schönefeld anfallen, wurden bereits Flugrouten und Schutzzonen vorab ermittelt. Für die Anwohner werden die Schallschutzmaßnahmen dort mit Priorität umgesetzt.

Flughafen Hannover erster mit Zertifikat beim Safety Management

Im November wurde das Safety Management System SMS des Hannover Airports durch die TÜO GmbH Böblingen zertifiziert. Der Hannover Airport ist damit der erste Verkehrsflughafen in Deutschland, der über eine Zertifizierung im Bereich Safety Management verfügt. Das SMS gewährleistet die Sicherheit des am Flughafen im luftseitigen Bereich tätigen Personals sowie die betriebliche Sicherheit im Allgemeinen.

Die Verhütung von Unfällen, zum Schutz von Personen und Sachwerten stehen dabei an oberster Stelle. Nach einem erfolgreichen Audit durch die TÜO (Technische Überwachungsorganisation Sicherheit-Qualität-Umweltschutz) hat der Flughafen Hannover im November die Inspektionsbescheinigung erhalten, dass das eingeführte Safety Management System den Anforderungen der Internationalen Zivilluftfahrt Organisation (ICAO) sowie der Luftverkehrs-Zulassungsordnung (LuftVZO) entspricht.

Das Bild zeigt Flughafengeschäftsführer Dr. Raoul Hille (Mitte) gemeinsam mit dem Leiter des Sicherheitsmanagementsystems Christopher Selle (links) und Safety Officer Christian Mohr (rechts) bei der Überreichung der Zertifizierungsurkunde.

Flughafen BER wählt Wowereit wieder zum Aufsichtsratschef

Der Aufsichtsrat der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH hat Berlins Regierenden Bürgermeister Klaus Wowereit zum Aufsichtsratsvorsitzenden des Unternehmens gewählt. Seit dem Rücktritt von Matthias Platzeck als Ministerpräsident des Landes Brandenburg und dem damit verbundenen Rücktritt vom Aufsichtsratsvorsitz der Flughafengesellschaft im August 2013 hatte Wowereit dieses Amt kommissarisch inne.

Klaus Wowereit war bereits von Juli 2001 bis Januar 2013 Aufsichtsratsvorsitzender des Unternehmens. Neuer stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender wird Rainer Bretschneider, der dem Aufsichtsrat der Flughafengesellschaft seit August 2013 angehört und als Staatssekretär in der Brandenburger Staatskanzlei die Flughafenkoordination leitet.

Auszeichnung für Astrium-Mitarbeiter mit Innovationen

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Das Raumfahrtunternehmen Astrium, feierte in Paris die Verleihung der Astrium Awards an Mitarbeiter. Unter den Gästen waren Jean-Jacques Dordain, Generaldirektor der Europäischen Weltraumorganisation ESA, Jean-Yves Le Gall, CEO der französischen Raumfahrtbehörde CNES, sowie François Auque, CEO von Astrium. Erstmals gehörten europäische Kunden und Partner von Astrium zur Jury für die Preisvergabe.

Die Astrium Awards zeichnen in sechs Kategorien Teams oder Mitarbeiter von Astrium aus, die 2013 zur Kundenzufriedenheit und zum Geschäftserfolg des Unternehmens beigetragen haben.

"Mit den Astrium-Awards wollten wir zeigen, dass eine der größten Stärken von Astrium in der hohen Kompetenz der 18.000 Mitarbeiter und ihrem Engagement für den Kunden liegt," sagte Astrium-CEO François Auque. "Alle diese Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter streben nach Höchstleistungen, und die 36 Preisträger sind sogar noch einen Schritt weitergegangen.". Erstmals gehörten europäische Kunden und Partner von Astrium zur Jury für die Preisvergabe.

 

  • In der Kategorie "The Great Product/Project" zeichnete die Jury unter dem Vorsitz von Jean-Jacques Dordain, dem Generaldirektor der ESA, das ATV-Projekt (Automated Transfer Vehicle) aus. Das ATV ist heute der einzige vollautomatische Raumfrachter für die Lieferung von Material zur internationalen Raumstation ISS und hat bereits vier außergewöhnliche Missionen durchgeführt, die fünfte und letzte ist für Mitte 2014 vorgesehen. Seine außergewöhnliche Zuverlässigkeit und die regelmäßigen Erfolge sind das Ergebnis der Arbeit der Projekt-Teams.
  • Unter dem Vorsitz von Jean-Yves Le Gall, Präsident der Raumfahrtbehörde CNES, prämierte die Jury in der Kategorie "The Great Business Development" das Projekt COMCEPT. Das anspruchsvolle Projekt bietet innovative Lösungen im Bereich Technik und Fertigungsorganisation, die für den Kunden, das französische Verteidigungsministerium, große Vorteile bringen.
  • In der Kategorie "The Great Improver" zeichnete die Jury unter dem Vorsitz von Laurent Collet-Billon, Frankreichs Generalbeauftragter für Rüstung, das Projekt Supply of Waveguide aus. Durch das Projekt konnte Beschaffungszeiten von Schlüsselelementen um 30 Prozent verkürzt und somit der Terminplan für die Durchführung von Telekommunikationsprogrammen optimiert werden.
  • In der Kategorie "The Great Craftsman" entschied sich die Jury unter dem Vorsitz von Elisa Robles Fraga, Leiterin des spanischen Entwicklungszentrums für Industrietechnik (CDTI), für das Antriebstest-Team von Astrium in Großbritannien, das 2013 unter Einhaltung des äußerst engen Zeit- und Budgetrahmens sechs Satelliten sowie neun Antriebssysteme zum Start bereitstellen konnte.
  • Den Preis in der Kategorie "The Great Inventor" vergab die Jury unter dem Vorsitz von Johann-Dietrich Wörner, Vorstandsvorsitzender des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR), an Miguel Ángel Plaza Baonza für seine Arbeit im Bereich hochleistungsfähiger Entfaltungs- und Trennungsmechanismen. Die Jury honorierte dabei besonders, dass diese Mechanismen nur sehr geringfügige Funktionsschocks verursachen, wovon Nutzermissionen, wie zum Beispiel Galileo, beträchtlich profitieren.
  • Unter dem Vorsitz von David Parker, CEO der britischen Raumfahrtbehörde UKSA, zeichnet die Jury in der Kategorie "The Great Inventor" Jason Gilmore für seinen Beitrag zum Thema effiziente Technologien für die Aluminiumbearbeitung aus. Dadurch konnten Einsparungen von mehreren Hunderttausend Euro im Vergleich zu Verbundtechnologien erzielt werden, was verdeutlicht, dass Innovation sich auch in Form neuer Einsatzmöglichkeiten für bewährte Lösungen äußern kann.

Für die diesjährige Verleihung der Astrium Awards, die im Beisein von 250 geladenen Gästen stattfand, waren mehr als 100 Bewerbungen eingegangen, mit mehr als 500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. 36 der 91 Finalisten erhielten eine Auszeichnung.

Astrium ist das führende europäische Unternehmen für Weltraumsysteme und -technik und die Nummer zwei weltweit. Als einziges Unternehmen auf der Welt deckt Astrium die gesamte Palette von zivilen und militärischen Raumfahrtsystemen, Ausrüstungen und Dienstleistungen ab.

Astrium ist eine hundertprozentige Tochtergesellschaft von EADS, dazu gehören die Divisionen Airbus, Astrium, Cassidian und Eurocopter. Ab 01. Januar 2014 wird Astrium zusammen mit Airbus Military und Cassidian in die neue Division Airbus Defence and Space integriert.

Flughafen Zürich mit weniger Passagieren im November 2013

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Den Flughafen Zürich haben im November 2013 1.773.953 Passagiere genutzt. Dies entspricht einem Minus von 0,8 Prozent gegenüber des Vorjahreszeitraumes. Die Anzahl der Lokalpassagiere nahm im November 2013 dagegen um 3,5 Prozent auf 1.157.549 zu.

Im gleichen Zeitraum nahm die Anzahl Umsteigepassagiere im Vergleich zur Vorjahresperiode um 8,1 Prozent auf 610.832 ab, was einem Transferanteil von 34.5 Prozent entspricht (2,7 Prozentpunkte Minus gegenüber Vorjahr).

Die Anzahl Flugbewegungen lag im November 2013 mit 19.576 Bewegungen 4,0 Prozent unter der im Vorjahr. Die durchschnittliche Anzahl Passagiere pro Flug lag mit 102 Fluggästen 2,2 Prozent über dem Vorjahresniveau. Der durchschnittliche Sitzladefaktor (SLF) steht im November bei 70,4 Prozent und somit 0,4 Prozentpunkte unter dem Vorjahresmonat.

An Fracht wurden im November 2013 36.534 Tonnen am Flughafen Zürich abgewickelt, ein Plus von 4,6 Prozent gegenüber November 2012.

Schadensersatzklage gegen Kofferdieb wegen Flughafen-Evakuierung

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Der Flughafen Düsseldorf will den "Koffer-Dieb" Hakim B. auf Schadensersatz verklagen. Eine Klage wird nach dem Urteil des Amtsgerichts Düsseldorf in den kommenden Wochen vorbereitet und soll zeitnah beim Landgericht Düsseldorf eingereicht werden. Der Mann hatte den gesamten Flughafenbetrieb blockiert, der entstandene Schaden muss noch konkret beziffert werden.

Die umfangreichen Berechnungen zur Schadenssumme werden noch einige Zeit in Anspruch nehmen. Der Flughafen geht von einem Schaden im einstelligen Millionenbereich aus.

Der von Hakim B. im Terminal zurückgelassene Koffer hatte am 24. September zu einer mehrstündigen Sperrung des gesamten Flughafens geführt. Dies hatte über 140 Flugausfälle zur Folge, mehrere Tausend Passagiere mussten evakuiert werden.

Gleichzeitig möchte der Flughafen Düsseldorf dem Hotelmitarbeiter, der die Polizei mit seinem entscheidenden Hinweis auf die Spur von Hakim B. brachte, noch im Dezember eine Belohnung in Höhe von 5.000 Euro auszahlen.

easyJet startet Route Berlin – Salzburg

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Der erste easyJet-Flieger ist von Berlin-Schönefeld in Richtung Salzburg gestartet. Damit bietet die Airline nun auch eine Strecke von Deutschland nach Österreich an. Für easyJet und den Flughafen Berlin-Schönefeld ein Grund zum Feiern, und so erhielt jeder Passagier des Erstflugs vor dem Start ein kleines Überraschungsgeschenk.

Urlauber und Geschäftsreisende können jetzt fünf Mal in der Woche von Berlin aus in die Mozartstadt reisen. "Für den Flughafen Berlin-Schönefeld ist der Expansionskurs von easyJet eine Bereicherung. Wir freuen uns sehr, dass die Fluggesellschaft ihr Streckennetz hier stetig ausbaut und pünktlich zur Skisaison ein weiteres attraktives Ziel anbietet", sagt Hartmut Mehdorn, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH.

Streckenausbau und Flottenerweiterung in Berlin

Mit Salzburg auf dem Flugplan hat easyJet nun 44 Direktverbindungen ab Berlin-Schönefeld im Portfolio. Im Frühjahr erweitert die Airline ihre Flotte in der Hauptstadt um ein weiteres Flugzeug. "Wir wollen den Berlinern und Brandenburgern möglichst viele Direktflüge in interessante europäische Metropolen bieten. Deswegen freuen wir uns besonders, dass wir nun auch von Berlin aus Österreich anfliegen", sagt Thomas Haagensen, Geschäftsführer easyJet Deutschland.

Ob die Festspiele im Sommer oder Skifahren im Winter – Salzburg und sein Umland sind das ganze Jahr über ein attraktives Reiseziel. Beim Besuch des Geburts- und des Wohnhauses von Wolfgang Amadeus Mozart wandeln Besucher auf den Spuren des weltberühmten Komponisten. Ebenso lohnt sich ein Spaziergang durch die Gassen der barocken Altstadt, die zum UNESCO Weltkulturerbe gehört.

Auch als Messe- und Kongressstandort ist Salzburg interessant. Wintersportler sowie Naturliebhaber können entweder auf Skiern das Salzburger Umland erkunden oder hier die Ruhe an einem der vielen Seen genießen.

Variabler Preis nach Gepäck

Der One-way-Preis pro Person basierend auf zwei Passagieren, die mit der gleichen Buchung reisen, soll inklusive 14,00 Euro Bearbeitungsgebühr und Flughafensteuer, 32,49 Euro zuzüglich Kreditkartengebühr und variabler Kosten für Aufgabegepäck betragen. Für die Strecke Berlin-Schönefeld nach Salzburg gibt es 422 Sitze teils noch günstiger, verfügbar für Reisen zwischen dem 11. Februar 2014 und 14. September 2014.

Deutsche Flugsicherung wechselt auf EAD-Datenbank

Zukünftig nutzt die DFS Deutsche Flugsicherung GmbH die Europäische Luftfahrtdatenbank European AIS Database (EAD) für ihre Flugberatungsdienste. Die EAD wurde im Auftrag der Europäischen Organisation für Flugsicherung EUROCONTROL entwickelt und hält statische und dynamische Luftfahrtinformationen bereit.

Bisher hatte die EAD eher den Charakter einer Datenbank mit dem Fokus auf notice to airmen (NOTAM), Aeronautical Information Publications und statischen Daten. Seit 2008 wurden die Anwendungen jedoch um die Funktionen eines Pilot-Briefing-Systems erweitert.

Datenbank mit erweitertem Funktionsumfang

Diese Funktionen werden in dem Umfang zur Verfügung stehen, wie sie vom Aeronautical Information Service (AIS) benötigt werden. Das Pilot-Briefing-System ermöglicht die Eingabe und den Versand von NOTAM, das Bearbeiten von Flugplänen und den Abruf von Preflight Information Bulletins.

Das kommende Release soll darüber hinaus die notwendigen Standards und auch die neuen Vorgaben der EU-Regulierung zur Qualität aeronautischer Daten im Rahmen des "Single European Sky" erfüllen. Die EAD wird außerdem um weitere Funktionalitäten, Web Services und ein Workflow Management System ergänzt.

"Die Zukunft eines modernen Aeronautical Information Management in Europa ist abhängig von einer engen Kooperation der Flugsicherungen", ist Pierre Hermann, Leiter AIM bei der DFS, überzeugt. Flugsicherungsorganisationen – und damit letztlich der europäische Luftverkehr – profitieren technisch und wirtschaftlich von der gemeinsam nutzbaren Infrastruktur.

EAD ab 2016 im Einsatz

"Mit den erweiterten Funktionen erhalten wir eine optimale Lösung für die Flugberatungsdienste in unserem AIS-Centre", so Hermann. "Wir rechnen mit Kosteneinsparungen im unteren einstelligen Millionenbereich, da Betriebs- und Wartungskosten eines eigenen Systems wegfallen".

Die DFS betreibt bisher ein eigenes Pilot-Briefing-System, das aber im Jahr 2015 seinen Lebenszyklus erreicht haben wird. Ab 2016 soll die EAD das alte System ablösen. Schon seit 2003 ist die DFS aber über das zentrale EAD System Interface mit der Europäische Luftfahrtdatenbank verbunden.

Die EAD gibt es jetzt seit zehn Jahren, in denen sie konstant aktualisiert und erweitert wurde. Derzeit nutzen 155 Kunden aus 63 Ländern die Datenbank. Das System verarbeitet seit 2011 eine jährlich um 45 Prozent steigende Anzahl flugplanbezogener Nachrichten und monatlich rund 60.000 NOTAMs.

Betreiber für Flugplatz Dübendorf gesucht

Das Schweizer Bundesamt für Zivilluftfahrt und das VBS eröffnen am Montag, 16. Dezember 2013, die Ausschreibung für eine mögliche zivile Nutzung des Flugplatzes Dübendorf. Ausgegangen wird von einem Betrieb der Piste Dübendorf durch die Geschäftsfliegerei und einer Mitbenutzung durch die Luftwaffe. Der Bundesrat wird Mitte 2014 über das weitere Vorgehen entscheiden.

Im Februar 2013 hat der Berner Bundesrat aus strategischen Überlegungen entschieden, zunächst an einer fliegerischen Nutzung der Piste in Dübendorf festzuhalten und deren Weiternutzung durch einen zivilen Betreiber zu prüfen.

Business- und Kleinfliegerei statt Linienbetrieb

Nach Prüfung mehrerer Optionen wurde zudem festgelegt, dass von Dübendorf aus kein planmäigßer Linien- oder Charterverkehr durchgeführt werden soll, sondern dieser Flugplatz für die Leichtaviatik, insbesondere für die Geschäftsfliegerei und für Werkflüge zur Verfügung stehen soll.

Die Luftwaffe wird nach dem neuen Stationierungskonzept der Armee in Dübendorf zukünftig eine Helikopterbasis betreiben und die Piste· sofern diese von einem zivilen Betreiber im Baurecht übernommen wird, nur noch mitbenutzen. Auch die Schweizerische Rettungsflugwacht Rega wird ihre Basis in Dübendorf weiter betreiben. Für die Erstellung eines nationalen Innovationsparks bleibt eine ausreichend große Landfläche auf dem Areal des heutigen Militärflugplatzes reserviert; diese ist nicht Bestandteil der zivilaviatischen Ausschreibung.

Schweiz mit großer Business-Flotte – Betreiber gesucht

Um den Flugplatz Dübendorf während mindestens 20 Jahren zivil weiternutzen zu können, sucht der Bund einen geeigneten zivilen Betreiber. Für diesen stellt die Nutzung der Piste Dübendorf für die Geschäftsfliegerei (Business Aviation) eine wichtige Option dar. Die Schweiz verfügt über die drittgrösste Business-Aviation-Flotte in Europa. Diese generiert eine jährliche Wertschöpfung von über einer Milliarde Franken.

Bei der Festlegung des Rahmens für einen zivilen Betrieb des Flugplatzes haben die Bundesstellen auch berücksichtigt, dass der Flugplatz in einem dicht besiedelten Gebiet liegt. Entsprechend wird die Zahl der jährlich möglichen Flüge auf etwa 28.000 beschränkt; heute finden insgesamt etwa 14.000 militärische und zivile Flüge statt. Die Betriebszeiten würden im Vergleich zum heutigen Militärbetrieb ausgeweitet, sind aber deutlich kürzer als diejenigen des Flughafens Zürich.

Die Bewerbungsunterlagen können ab Montag, 16. Dezember 2013, 10:00 Uhr, in elektronischer Form auf der Internetseite www.bazl.admin.ch bezogen werden. Bewerbungsschluss ist Freitag, 04. April 2014, 16:00 Uhr. Die Bundesstellen werden die Bewerbungen beurteilen und dem Bundesrat bis Mitte 2014 Empfehlungen für das weitere Vorgehen unterbreiten.

Umfrage: DLR erster Wunsch-Arbeitgeber bei Studenten

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Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) ist bei Studierenden attraktivster Arbeitgeber unter den Forschungseinrichtungen. Dies hat eine Studie eines unabhängigen Marktforschungsinstitutes ergeben.

Demnach liegt das DLR unter den deutschen Forschungseinrichtungen im Ansehen vorn – noch vor der Fraunhofer- und der Max-Planck-Gesellschaft. 81 Prozent der Befragten, die das DLR gut oder sehr gut kennen, ziehen in Erwägung, sich dort zu bewerben: Sie erwarten beim DLR spannende Arbeitsinhalte, begeisternde Produkte und eine einmalige Infrastruktur in der als faszinierend wahrgenommenen Forschungswelt von Luft- und Raumfahrt, Energie und Verkehr.

Neben den fachlichen Aspekten legen Studierende laut der Studie noch Wert auf andere Faktoren: Sie möchten sich selbst und ihre eigenen Ideen verwirklichen und wünschen sich Gestaltungsfreiräume. Das ist ein Grund, weshalb Forschungseinrichtungen als die weitaus attraktivere Arbeitgebergruppe angesehen werden: Studierende ziehen diese deutlich Industrieunternehmen und Universitäten vor. Sie sind in ihren Augen einzigartiger und genießen auch den höheren Sympathiefaktor. Um bei einer Forschungseinrichtung arbeiten zu können, seien die Befragten sogar bereit, ein niedrigeres Gehalt in Kauf zu nehmen.

Die Studie des Marktforschungsinstitutes Harris Interactive und der Markenberatung Logibrand wurde mittels einer Online-Umfrage unter knapp 4.600 Teilnehmern im Auftrag des DLR durchgeführt. Der Auftraggeber der Studie war den Befragten nicht bekannt, die Ergebnisse wurden wissenschaftlich ausgewertet. Befragt wurden Studierende der Ingenieurswissenschaften, Informatik, Mathematik und Physik sowie frische Absolventen dieser Fachrichtungen. Voraussetzung zur Teilnahme war, dass die Studierenden die zu bewertenden Forschungseinrichtungen gut genug kennen mussten, um sich eine Meinung bilden zu können.

EADS zu Unternehmenszielen und Umbennennung in Airbus Group

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EADS (Börsenkürzel EAD) lud Investoren und Analysten vom 11. bis 12. Dezember in London zum jährlichen Global Investor Forum ein. Gastgeber der Veranstaltung waren CEO Tom Enders, CFO Harald Wilhelm sowie weitere Mitglieder des Group Executive Committee. Dabei wurden Punkte der Unternehmensstrategie benannt.

Das Management legte die finanzielle und operative Leistung des Konzerns, die Strategie mitsamt der neuen Organisation und dem Rebranding der Airbus Group dar.

Dividendenausschüttung stärken

Insbesondere schrieb EADS eine Dividendenpolitik fest, die ein starkes Engagement für die Renditen der Aktionäre belegt. Diese Politik zielt auf ein nachhaltiges Dividendenwachstum mit einer Ausschüttungsquote von 30 bis 40 Prozent ab.

Zudem bekräftigte das Unternehmen für 2015 sein Ziel von zehn Prozent Umsatzrendite auf Basis des EBIT* vor Einmaleffekten und ohne Berücksichtigung von Einflüssen durch A350 XWB bei einem Euro-/Dollar- Wechselkurs von 1,30. Bei Berücksichtigung der Einflüsse durch A350 XWB bedeutet dies bei einem Euro-/Dollar-Wechselkurs von 1,35 ein Umsatz-Renditeziel auf Basis des EBIT* vor Einmaleffekten von sieben bis acht Prozent. Der Konzern strebt zudem für die Jahre 2014 und 2015 einen Free Cash Flow oberhalb der Gewinnschwelle an.

EADS: Umbenennung in Airbus Group

Infolge der Entscheidung, das Unternehmen in Airbus Group umzubenennen, kündigt EADS darüber hinaus an, dass der Börsenname und das Börsenkürzel der Stammaktien ab 02. Januar 2014 wie folgt geändert werden:

  • Neuer Name: AIRBUS GROUP
  • ISIN-Kennung: NL0000235190
  • Euronext-Code: NL0000235190
  • Neues Börsenkürzel: AIR

Die rechtliche Umfirmierung steht unter dem Vorbehalt der Zustimmung durch die Hauptversammlung Ende Mai 2014. EADS-Aktien sind in Frankreich, Deutschland und Spanien gelistet.

*EADS verwendet das EBIT vor Goodwill-Wertminderungen und außerordentlichen Posten

Schweiz und EU: Annäherung bei Emissionshandelssystemen

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Am 11. Dezember 2013 fand die fünfte Verhandlungsrunde zwischen der Schweiz und der Europäischen Union zur Verknüpfung ihrer jeweiligen CO2-Emissionshandelssysteme statt. Dabei haben sich die Schweiz und die EU in der Verhandlungsrunde über die neusten Entwicklungen in den jeweiligen Emissionshandelssystemen (EHS) informiert, ein Abkommensentwurf konnte weiter verfeinert werden.

Sowohl die Schweiz wie auch die EU betreiben ein EHS. Im Rahmen dieser Systeme werden die betroffenen Unternehmen verpflichtet, für jede ausgestossene Tonne CO2 ein Emissionsrecht abzugeben. Innerhalb der jeweiligen Systeme sind diese Emissionsrechte handelbar. Damit soll erreicht werden, dass Treibhausgase in jenen Unternehmen vermindert werden, bei welchen dies am kostengünstigsten möglich ist. In der Schweiz stützt sich das EHS auf das CO2-Gesetz. Dieses ist weitgehend mit dem EU-EHS kompatibel.

Verknüpfung der Emissionshandelssysteme

Mit einer Verknüpfung der EHS der Schweiz und der EU soll gewährleistet werden, dass Schweizer Unternehmen in einem großen, liquiden Markt als Anbieter und Käufer von Emissionsrechten auftreten können. Damit werden beispielsweise mögliche Wettbewerbsverzerrungen zwischen den betroffenen Schweizer Unternehmen und ihren europäischen Konkurrenten minimiert.

In der gestrigen Verhandlungsrunde hat die Schweiz über den Stand der Umsetzung ihres EHS, den erwarteten Umfang des Caps für den Bereich der stationären Anlagen sowie die voraussichtlichen Teilnehmer informiert. Die EU hat einen Überblick über die letzten Entwicklungen im Bereich des EHS berichtet. Insbesondere die Vorschläge für die temporäre Verknappung der Auktionsmenge (backloading proposal) sowie der neue Vorschlag der Kommission für den Einbezug der Luftfahrtemissionen in das EU-EHS wurden diskutiert.

EHS betrifft auch Luftfhart – Abschluss bis zum Sommer

Dieser wurde im Anschluss an die im Herbst 2013 stattgefundene Vollversammlung der internationalen Zivilluftfahrtorganisation (ICAO) veröffentlicht und muss noch vom EU-Rat und Parlament bis im Frühjahr 2014 verabschiedet werden. Da das Verknüpfungsabkommen nebst den stationären Anlagen (Industrie) auch die Luftfahrt abdecken soll, müssen in den Verhandlungen die Entwicklungen im Gesetzgebungsprozess der EU für den Teilbereich Luftverkehr entsprechend berücksichtigt werden.

Die Delegationen haben die noch offenen Punkte im Abkommensentwurf weiter diskutiert und verfeinert, so konnten viele technische Bestimmungen in den Anhängen geklärt werden. Gute Fortschritte konnten auch im Bereich der Emissionshandelsregister und insbesondere deren notwendigen Sicherheitsanforderungen erzielt werden. Die Arbeitsgruppen wurden damit beauftragt, die technischen Arbeiten baldmöglichst abzuschließen.

Die Verhandlungsdelegation der EU wurde von Jos Delbeke, Generaldirektor der Generaldirektion Klima der Europäischen Kommission, geleitet. Leiter der Schweizer Delegation war Bruno Oberle, Direktor des Bundesamtes für Umwelt. Die nächste Verhandlungsrunde ist im März geplant. Die beiden Parteien wollen vor dem Sommer das Abkommen zum Abschluss bringen.

DHL-Drehkreuz am Leipzig/Halle Airport wird ausgebaut

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Der Leipzig/Halle Airport ist Deutschlands zweitgrößtes Luftfrachtdrehkreuz, an dem 2012 insgesamt 863.665 Tonnen umgeschlagen wurden. Seit 2008 betreibt DHL am Standort ihr europäisches Drehkreuz. Der Leipzig/Halle Airport ist seit 2009 zudem Heimatflughafen der AeroLogic, eines Joint Ventures der DHL Express und Lufthansa Cargo. Die Post will ihr DHL-Logistik-Center nun ausbauen.

"Wir begrüßen diese richtungsweisende Entscheidung der Deutschen Post DHL außerordentlich, sie ist ein weiterer Meilenstein für die Entwicklung unseres Flughafens." erklärt Markus Kopp, Vorstand der Mitteldeutschen Airport Holding, und ergänzt: "Der Ausbau des DHL-Drehkreuzes und die damit verbunden Investitionen unterstreichen die herausragende Bedeutung des Leipzig/Halle Airports, der eine zentrale Funktion im weltweiten Netzwerk der DHL erfüllt. Mit diesem Schritt wird der Standort nachhaltig weiterentwickelt und Raum für Wachstum sowie Beschäftigung geschaffen."

Der Airport verfügt über eine 24-Stunden-Betriebserlaubnis für Frachtflüge sowie eine direkte Anbindung an das transeuropäische Autobahn- und Schienennetz. Aktuell werden im Frachtverkehr vom Leipzig/Halle Airport aus rund 60 Ziele in über 30 Ländern auf vier Kontinenten angeflogen

Bereits Ende November kündigt sich der neunte Rekord in Folge beim Luftfrachtumschlag am Leipzig/Halle Airport an: Von Januar bis November sind 813.802 Tonnen Fracht abgefertigt worden – das entspricht einem Plus von 2,8 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Von Januar bis November 2012 wurden 791.920 Tonnen Fracht umgeschlagen.

Spitzenwert bei Passagieren im Novemer 2014 in Frankfurt

Die Fraport AG zählte im November am Flughafen Frankfurt rund 4,3 Millionen Fluggäste (plus 3,5 Prozent), womit ein neuer Monats-Spitzenwert erreicht wurde. Das Aufkommen lag etwa 30.000 Passagiere über dem bisher aufkommensstärksten November-Monat 2011. Damit bestätigt sich der positive Trend der Vormonate. Das kumulierte Passagieraufkommen von Januar bis November liegt 0,7 Prozent über dem Vorjahresniveau.

Das Cargo-Aufkommen stieg im November im Vorjahresvergleich ebenfalls um 3,5 Prozent auf 196.394 Tonnen an. Die Summe der Höchststartgewichte stieg leicht auf 2,3 Millionen Tonnen (plus 0,7 Prozent) an. Die Anzahl der Starts und Landungen lag bei 37.805 und somit 1,2 Prozent unter dem Wert des Vorjahresmonats.

Die Fraport-Konzernflughäfen mit Mehrheitsbeteiligung entwickelten sich im November positiv und begrüßten insgesamt rund 6,7 Millionen Passagiere (plus 4,6 Prozent). Der peruanische Flughafen Lima erzielte dabei mit rund 1,2 Millionen Fluggästen ein Plus von 10,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Rund 1,1 Millionen Passagiere nutzten den türkischen Airport Antalya (plus 3,3 Prozent).

Die bulgarischen Flughäfen an der Schwarzmeerküste in Varna und Burgas zählten gemeinsam 32.724 Fluggäste (minus 2,9 Prozent). Von Januar bis November bilanzierte der Fraport-Konzern insgesamt zufriedenstellend und beförderte in Summe rund 97,5 Millionen Passagiere, ein Plus vier Prozent.

Michael Garvens vom Köln/Bonn Airport im BDL-Präsidium

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Der Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL) hat den Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Köln/Bonn GmbH, Michael Garvens, als neues Präsidiumsmitglied bestätigt.

Garvens vertritt innerhalb des BDL die Interessen der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Verkehrsflughäfen (ADV), die ihn als ihren Interessenvertreter in den Luftverkehrs-Dachverband gewählt hat. Der BDL ist Ansprechpartner für Politik, Medien, Bürgerinnen und Bürger, wenn es um das Thema Luftfahrt geht. Im BDL sind Deutschlands Fluggesellschaften, Flughäfen, die Deutsche Flugsicherung (DFS) und weitere Dienstleister aus der Luftfahrt vertreten.