Start Blog Seite 455

EC135: Tank-Sensoren an 20 Prozent aller Hubschrauber geprüft

0

Hubschrauber-Hersteller Eurocopter hat die Überprüfung der Tank-Sensoren mit den Betreibern fortgesetzt. Von der weltweiten EC135-Flotte wurden rund 20 Prozent bis Ende Dezember 2013 untersucht. 19 Sensoren an insgesamt 16 Maschinen wurden gereinigt, diese funktionierten danach wieder einwandfrei.

Des Weiteren mussten drei Sensoren ausgetauscht werden. Somit wurden von 1050 EC135 weltweit 205 Maschinen und daran 410 Sensoren geprüft, die übrigen 388 Sensoren bestanden den Test. Auch teilte Eurocopter mit, dass die rote "Low-Fuel"-Warnung an allen getesteten Luftfahrzeugen funktionierte.

Nach einem Sicherheits-Bulletin der EASA sollen die Tank-Sensoren aller EC135-Hubschrauber getestet werden, nachdem ein Helikopter des Typs in Glasgow abgestürzt war.

Flughafen Paderborn/Lippstadt entgegnet Entwurf für NRW-LEP

1

Im Juni 2013 hat die Staatskanzlei des Landes Nordrhein-Westfalen einen Entwurf für einen neuen Landesentwicklungsplan (LEP) vorgelegt, der den geltenden Landesentwicklungsplan aus dem Jahr 1995 ablösen soll. Die Flughafen Paderborn/Lippstadt GmbH hat zur darin vorgenommenen "Herabstufung" als nur regionalbedeutsam Stellung genommen.

Benachteiligung gegenüber landesbedeutsamen Flughäfen

Kapitel 8 des Entwurfs für den LEP widmet sich dem Thema "Verkehr und technische Infrastruktur". Dabei soll in Bezug auf die Luftverkehrsinfrastruktur des Landes zukünftig zwischen landesbedeutsamen und regionalbedeutsamen Flughäfen unterschieden werden, wobei klar erkennbar ist, dass die als lediglich regionalbedeutsam eingestuften Flughäfen den landesbedeutsamen Flughäfen gegenüber deutlich benachteiligt werden sollen.

Während die Flughäfen Düsseldorf, Köln/Bonn und Münster/Osnabrück als landesbedeutsame Flughäfen eingestuft werden sollen, ist geplant, u.a. den Flughaf en Paderborn/Lippstadt als lediglich regionalbedeutsam einzustufen. Das Beteiligungsverfahren sieht Möglichkeit einer Stellungnahme zum Entwurf des Landesentwicklungsplans bis zum 28.02.2014 für u.a. die in ihren Belangen berührten öffentlichen Stellen vor.

Die Einstufung des Flughafens Paderborn/Lippstadt als regionalbedeutsamer Flughafen

  • ist de facto eine Rückstufung.
  • ist intransparent, da im Entwurf des Landesentwicklungsplans weder Gründe für diese n eue Einstufung, noch objektive Abgrenzungskriterien genannt werden
  • schränkt den Flughafen erheblich in seiner zukünftigen Entwicklung ein
  • führt zu einer unzulässigen Wettbewerbsverzerrung zugunsten der als landesbedeutsam eingestuften Flughäfen
  • ist nicht sachgerecht und entspricht in keiner Weise der Bedeutung des Flughafens
  • kann daher nicht akzeptiert werden.

Der Flughafen Paderborn/Lippstadt ist landesbedeutsam

  • weil er einen wertvollen Beitrag zur Funktionalität des nordrhein-westfälischen Flughafensystems leistet
  • weil er eine wichtige Entlastungsfunktion für die mittel-bis langfristig an ihre Kapazitätsgrenzen stoßenden größeren NRW-Flughäfen hat
  • weil sein Einzugsgebiet insbesondere im Touristik-Charterflugverkehr weit über die regionalen Grenzen hinausgeht
  • weil er die wichtigen und wirtschaftlich starken Regionen Südwestfalen und Ostwestfalen an den internationalen Luftverkehr anbindet

Wettbewerber entscheiden über Ausbau mit

Die Einstufung des Flughafens Paderborn/Lippstadt als ein lediglich regionalbedeutsamer Verkehrsflughafen ist de facto eine Rückstufung und wird den Flughafen erheblich in seiner weiteren Entwicklung beeinträchtigen. So beschreibt der Entwurf des Landesentwicklungsplans explizit zukünftige erhebliche Nachteile für die Flughäfen in Nordrhein-Westfalen, denen lediglich eine regionale Bedeutung zukommen soll. Währe nd z.B. "die landesbedeutsamen Flughäfen des Landes einschließlich der Flächen für die Flughafeninfrastruktur sowie für flughafenaffines Gewerbe mit leistungsfähigen Verkehrsanbindungen (Schienen- und Straßenverkehr, ÖPNV) bedarfsgerecht zu entwickeln sind", dürfen "regionalbedeutsame Flughäfen und sonstige Flughäfen nur bedarfsgerecht und in Abstimmung mit der Entwicklung der landesbedeutsamen Flughäfen gesichert werden" (vgl. LEP-Entwurf, S.102f., zu den Dokument gelangen Sie hier).

Eine Optimierung der Verkehrsanbindung des Flughafens, wie z.B. ein Bahnanschluss oder ein vierspuriger Ausbau der nördlich des Flughafens verlaufenden L776, sowie die Weiterentwicklung des benachbarten Gewerbegebietes der Stadt Büren oder die Neuentwicklung von Gewerbeflächen nördlich des Flughafengeländes würden in Zukunft kaum mehr zu realisieren sein.

Die für die zentrale Koordination der Luftverkehrskontrolle in Europa verantwortliche internationale Organisation EUROCONTROL prognostiziert in ihrer Studie "Challenges of Growth 2013", dass der Luftverkehr in Europa bis zum Jahr 2035 um rund 50 Prozent im Vergleich zu 2012 zunehmen wird. Der Flughafen Paderborn/Lippstadt wird von einem Teil dieses Wachstums profitieren. Ein dann evtl. notwendiger Ausbau u.a. der Terminal- und Vorfeldkapazitäten wäre dann ebenfalls kaum bzw. nur in Abstimmung mit den landesbedeutsamen Flughäfen realisierbar. Dabei ist zu beachten, dass die als landesbedeutsam eingestuften Flughäfen im Wettbewerb zum Flughafen Paderborn/Lippstadt stehen.

Abstufung bewirkt Schwächung des Flughafens

Die Einstufung des Flughafens Paderborn/Lippstadt als lediglich regionalbedeutsam wird außerdem dazu führen, dass der Flughafen erheblich in seiner Position geschwächt wird, wenn es um die Akquise neuer Fluggesellschaften oder auch die Sicherung des Engagements bereits ansässiger Fluggesellschaften geht. Ein Luftfahrtunternehmen wird sich im Zweifel eher für einen landesbedeutsamen Flughafen entscheiden, weil dort keine oder deutlich weniger Einschränkungen hinsichtlich der Entwicklungsmöglichkeiten gesehen werden.

Damit führt die Einstufung als lediglich regionalbedeutsam zu einer nicht hinnehmbaren Wettbewerbsverzerrung, die mit dem Ziel der EU-Leitlinien für staatliche Beihilfen für Flughäfen und Luftverkehrsgesellschaften, faire Wettbewerbsbedingungen für die Marktteilnehmer herzustellen, nicht vereinbar ist.

Wenngleich der Flughafen die Notwendigkeit einer Einteilung der nordrhein-westfälischen Verkehrsflughäfen in landes- und regionalbedeutsam grundsätzlich bezweifelt, sieht sich der Airport als ohne Zweifel landesbedeutsam, wenn die Landesregierung an dieser Kategorisierung festh alten möchte.

Wichtiger Faktor im NRW-Flughafensystem

Der Flughafen Paderborn/Lippstadt beweist seit mehr als 20 Jahren regelmäßig, dass er einen wertvollen Beitrag zur reibungslosen Funktionalität des nordrhein-westfälischen Flughafensystems leistet. Immer wieder kommt es an anderen Flughäfen in NRW zu Situationen, in denen dort zeitweise kein oder nur ein eingeschränkter Flugbetrieb möglich ist. Dieser Umstand kann z.B. schlechten Wetterverhältnissen, Sperrungen wegen Bombendrohungen oder dem Auffinden verdächtiger Gegenstände, Streiks etc. geschuldet sein. Populäre und teilweise auch tragische Beispiele dafür sind u.a. der bundesweite Streik der Gewerkschaft ÖTV im Mai 1992 oder der Flughafenbrand in Düsseldorf im April 1996.

Auch aktuelle Fälle, wie das Schneechaos in Düsseldorf im März 2013, der Streik des Sicherheitspersonals in Köln/Bonn und Düsseldorf ebenfalls im Frühjahr 2013 oder die stundenlange Sperrung des Flughafens Düsseldorf aufgrund des Auffindens eines herrenlosen Gepäckstücks im September 2013 sind beispielhaft für häufig auftretende Störungen an anderen Flughäfen.

Mittel- bis langfristig werden die Flughäfen Köln/Bonn und Düsseldorf zudem an ihre Kapazitätsgrenzen stoßen. Hier wird auf die o.g. Studie von EUROCONTROL verwiesen. Ein Ausbau größerer Flughäfen ist jedoch politisch immer schwieriger durchsetzbar. Auch sind in den An- und Abflugsektoren des Flughafens Paderborn/Lippstadt, verglichen mit den größeren NRW-Flughäfen, erheblich weniger Menschen Fluglärmemissionen ausgesetzt.

Die Verlagerung eines Teils der aktuellen Verkehre oder auch zusätzlicher zukünftiger Verkehre von den größeren Flughäfen nach Paderborn/Lippstadt würde zu einer Reduktion der Verkehrsbelastung an diesen Flughäfen führen. Dies würde nicht nur die Notwendigkeit von Kapazitätserweiterungen und einen damit verbun denen zusätzlichen Flächenverzehr vermeiden, es wäre nicht zuletzt auch ein wertvoller Beitrag zur Erreichung des Ziels "Schutz vor Fluglärm", das im Entwurf des LEP explizit genannt wird. Auch in dieser Hinsicht ist der Faktor Flughafen Paderborn/Lippstadt ein wichtiger Baustein innerhalb des NRW-Flughafensystems und damit landesbedeutsam.

Einzugsgebiet des Flughafens Paderborn/Lippstadt Naturgemäß wählen Geschäftsreisende, die oftmals regelmäßig das Flugzeug als Transportmittel nutzen, den nächst gelegenen Flughafen. Insofern hat jeder Verkehrsflughafen in diesem Segment eine regionale Bedeutung. Nicht jedoch in der mit Abstand aufkommensstärksten Verkehrsart am Flughafen Paderborn/Lippstadt, dem Touristikcharterflugverkehr. Der Flughafen stellt fest, dass das Einzugsgebiet des Flughafens insbesondere im Touristikcharterflugverkehr weit über die regionalen Grenzen hinausgeht. Regelmäßige Fluggastbefragungen und weitere gezielte Erhebungen bestätigten dies. So kommt ein nicht unerheblicher Teil der Fluggäste aus dem nordhessischen und südniedersächsischen Raum.

Anbindungsfunktion für Ostwestfalen-Lippe und Südwestfalen

Wenngleich der Flughafen Paderborn/Lippstadt wie viele andere Flughäfen im Geschäftsreiseverkehr überwiegend von Menschen aus der Region bzw. von Menschen, die in die Region reisen möchten, genutzt wird, darf daraus nicht der Schluss gezogen werden, der Flughafen hätte lediglich eine regionalbedeutsame Rolle. Der Entwurf des Landesentwicklungsplans attestiert der Wirtschaft in Nordrhein-Westfalen gleich auf den ersten Seiten eine im Vergleich zu anderen Bundesländern stärkere Internationalisierung.

In Ostwestfalen-Lippe und Südwestfalen sind bundes-, oft auch weltweit tätige und bekannte Unternehmen ansässig. Die Firmen Bertelsmann, Wincor Nixdorf, Hella, Benteler, Oetker, Miele, Claas Gildemeister, Melitt, Phoenix Contact, Schüco, Goldbeck und Weidmüller sollen hier beispielhaft genannt werden. Die größeren Wirtschaftsunternehmen der Region nehmen ohne Zweifel eine sehr bedeutende Rolle innerhalb der Wirtschaft des Landes Nordrhein-Westfalen ein.

Überregionale Gesellschafterstruktur der Flughafen GmbH

Die Gesellschafterstruktur der Flughafen Paderborn/Lippstadt GmbH ist kommunal geprägt. Neben dem Kreis Paderborn als Hauptgesellschafter wird die Flughafengesellschaft von den Kreisen Soest, Gütersloh, Lippe, Höxter, dem Hochsauerlandkreis, der Stadt Bielefeld sowie den Industrie- und Handelskammern Lippe zu Detmold und Ostwestfalen zu Bielefeld getragen. Damit erstreckt sich der Gesellschafterkreis über zwei Regierungsbezirke. Die Gesamtfläche der beteiligten Gebietskörperschaften beträgt ca. 8.200 km2, was einem Anteil von ca. 24 Prozent der Fläche Nordrhein-Westfalens entspricht. Mit ca. zwei Mio. Einwohnern leben knapp 12 Prozent der Gesamtbevölkerung Nordrhein-Westfalens in den o.g. Gebietskörperschaften. Auch aus dieser Betrachtung heraus könne eine Einstufung des Flughafens Paderborn/Lippstadt als lediglich regionalbedeutsam nicht sachgerecht sein.

Für die beabsichtigte Einstufung des Flughafens Paderborn/Lippstadt als ein lediglich regionalbedeutsamer Flughafen lässt der Entwurf des LEP weder sachliche Gründe, noch klare Abgrenzungskriterien erkennen. Die im LEP-Entwurf genannten nordrhein-westfälischen Verkehrsflughäfen sind relativ gleichmäßig über NRW verteilt und stellen somit ein landesweites Flughafensystem dar. Eine derartige Differenzierung dieser wichtigen Infrastruktureinrichtungen in landes- und regionalbedeutsame Flughäfen ist auch rechtlich fragwürdig.

Bekenntnis der Landesregierung zum Flughafen gefordert

Sie ist wettbewerbsverzerrend und steht im Widerspruch zu den gleichrangigen Betriebsgenehmigungen der Verkehrsflughäfen im Vergleich z.B. mit den Verkehrslandeplätzen. Der Flughafen könne die Einstufung daher keinesfalls akzeptieren und fordern die Staatskanzlei des Landes Nordrhein-Westfalen auf, den Entwurf des Landesentwicklungsplans dahingehend zu ändern, dass nicht mehr zwischen landes- und regionalbedeutsamen Verkehrsflughäfen innerhalb des Landes NRW unterschieden wird. Alternativ wird gefordert, dass Paderborn/Lippstadt als landesbedeutsamer Flughafen eingestuft wird. Die Entwicklungschancen des Flughafens dürfen nicht von Entwicklungen, Planungen und Entscheidungen an anderen Verkehrsflughäfen in Nordrhein-Westfalen, mit denen er im Wettbewerb steht, abhängen. Das Flughafen-Unternehmen fordert die Landesregierung schließlich auf, sich klar zum Flughafen zu bekennen und sich so engagiert für den Standort und die Region einzusetzen wie die hessische Landesregierung für den benachbarten Flughafen Kassel-Calden.

100 Jahre Zivile Luftfahrt: One-way im Airboat ab 5 US $

0

01. Januar 1914: Die "St. Petersburg-Tampa Airboat Line" beförderte erstmals Passagiere im kommerziellen Liniendienst. Pilot Anthony Jannus flog mit einem Flugboot Benoist XIV täglich zweimal St. Petersburg – Tampa, Florida. Die Flugzeit für die knapp 30 Kilometer betrug 23 Minuten. Der erste zahlende Passagier war der Bürgermeister von Tampa, Abraham C. Pheil. Der Flugpreis betrug 5 US $ für ein One-Way-Ticket.

In den vier Monaten ihres Bestehens beförderte die "St. Petersburg-Tampa Airboat Line" 1.205 Passagiere. Alleine die Fluggesellschaften der Lufthansa Group befördern aber heute jährlich über 100 Millionen Fluggäste weltweit zu über 250 Destinationen.

Was damals eine technologische Sensation war, ist heute fester Bestandteil der Lebensrealität in modernen Gesellschaften. Mobilität ist ein Bestimmungsfaktor für Freiheit und Selbstbestimmung. Darüber hinaus ist sie für die Wettbewerbsfähigkeit und für den Wohlstand von Gesellschaften zu einem zentralen Faktor geworden. Globaler Luftverkehr ist zu einem Transmissionsriemen für Industrie und Handel geworden. Rund drei Milliarden Menschen – das entspricht circa 44 Prozent der Weltbevölkerung – steigen jährlich in ein Flugzeug und legen damit addiert rund 30 Milliarden Kilometer zurück.

Fliegen das sicherste Verkehrsmittel

Die Flugzeugtechnologie und der Flugbetrieb der Airlines machten technologisch stetig weitere Fortschritte. Fliegen war nie sicherer als heute, und auch beim Passagierkomfort, der Verbrauchseffizienz und beim Lärm erzielt die Branche immer neue Rekordwerte. So wird die nächste Generation von Langstreckenflugzeugen der Lufthansa nur noch 2,9 Liter pro Passagier und hundert Kilometer verbrauchen.

Diese Flugzeuge werden 25 Prozent weniger CO2 ausstoßen und rund 30 Prozent leiser sein als ältere Modelle. Die Lufthansa Group hat dazu im September 59 hochmoderne Langstreckenjets bestellt. Aber auch bei Einzelgang-Flugzeugen (Single-Aisle-Jets) für kürzere Strecken hat der deutsche Branchen-Primus erst im Sommer 100 Flugzeuge bestellt, von denen viele mit neuen Triebwerken und Sharklets 15 Prozent effizienter und leiser sein sollen.

Auch bei anderen Unternehmen der Lufthansa Group zeigte sich früh Pioniergeist. Schon die "erste" Lufthansa, die ihren Liniendienst 1926 aufnahm, startete in den "Roaring Twenties" mit bahnbrechenden Innovationen, wie etwa dem ersten Nachtflug von Berlin nach Königsberg, dem Einsatz des ersten "Großflugzeugs", einer Junkers G31 mit Einbauküchen, die erstmals einen Bordservice ermöglichten. Es folgten bald der Aufbau von interkontinentalen Verbindungen nach Asien und Südamerika.

Airline beteiligt sich an Flugzeug-Entwicklung

Und der Pioniergeist ist ungebrochen. Seit Jahrzehnten ist Lufthansa an der Entwicklung neuer Flugzeuge maßgeblich beteiligt. Ingenieure erarbeiten zurzeit gemeinsam mit den Ingenieuren von Boeing und Airbus an der Entwicklung der neuen Boeing 777X und des Airbus A350-900, die ab den Jahren 2020 bzw. 2016 zum Einsatz kommen werden. Die Lufthansa Group ist auch Treiber bei der Entwicklung von Bio-Kraftstoffen.

So hat Lufthansa im Jahr 2011 als erste und bisher auch einzige Fluggesellschaft Biokraftstoff im regulären Liniendienst eingesetzt. Am 12. Januar 2012. flog zum Abschluss der Langzeitstudie eine Boeing 747 der deutschen Airline mit Biokraftstoffgemisch von Frankfurt nach Washington D.C. Es war dies der erste mit Bio-Kraftstoff betankte Flug von Europa in die USA.

Aufwind am FMO: Wachstum mit neuen Zielen und neuen Airlines

0

Der Flughafen Münster/Osnabrück wird im Jahr 2013 rund 862.000 Fluggäste zählen. Gegenüber dem Vorjahr ein Verkehrsrückgang von 16 Prozent. Die Zahl der Starts und Landungen sank im abgelaufenen Jahr um 4,5 Prozent auf 34.700. Die Rückgänge hatte der FMO bereits zu Beginn des Jahres 2013 so prognostiziert.

Gründe für den Rückgang lagen im Wesentlichen in der weiteren Reduzierung des airberlin-Programms sowie in den Folgen der Insolvenz der Fluggesellschaft OLT Express Ende Januar 2013.

Zahl der Flüge steigt mit neuen Zielen

Für das kommende Jahr 2014 sind die Aussichten wieder deutlich positiver. In den vergangenen Wochen konnten zahlreiche neue Projekte mit Fluggesellschaften und Reiseveranstaltern erfolgreich zum Abschluss gebracht werden. Der kommende Sommerflugplan 2014 wird am Flughafen Münster/Osnabrück neue Ziele und mehr Flüge beinhalten.

Mit neuen bequemen Verbindungen für Geschäftsreisende, zusätzlichen Angeboten für weltweit beste Anschlussverbindungen und einem deutlichen Plus an touristischen Flügen gibt es im kommenden Jahr einen besonders attraktiven Mix aus Touristik-, Linien- und Low-Cost-Verbindungen ab Airport Münster/Osnabrück.

Turkish Airlines: 240 Anschlussziele über Istanbul

Eine neue Fluggesellschaft wird im Jahr 2014 den FMO ansteuern. Mit Turkish Airlines, die aktuell expansivste Fluggesellschaft, geht es nach Istanbul-Atatürk. Die Metropole bietet hervorragende Umsteigeverbindungen zu weltweit 240 Zielen in über 100 Ländern und ist somit nicht nur für Urlauber, sondern auch für Geschäftsreisende ein attraktives Ziel.

TUI stockt Flüge massiv auf

Der Reiseveranstalter TUI wird das Reiseangebot ab FMO für den Sommer 2014 um 30 Prozent massiv aufstocken. Mit einem extra am FMO stationierten Flugzeug des Typs Airbus 319 der deutschen Fluggesellschaft Germania werden insgesamt 20 Abflüge pro Woche stattfinden.

Es werden die Ziele Mallorca, die Kanareninseln Gran Canaria und Fuerteventura sowie Teneriffa, Antalya und die griechischen Ferieninseln Kreta, Rhodos und Kos angeflogen. Das Flugangebot wird von Mai bis Oktober 2014 durchgeführt, die Mallorca-Flüge starten bereits zu den Osterferien im April.

Verbindungen nach Antalya steigen um 70 Prozent

Kilometerlange Sandstrände und eine besonders gastfreundliche Kultur erwarten die Urlauber in der Türkei. Mit bis zu 17 Abflügen pro Woche wurde das Flugangebot nach Antalya an der türkischen Riviera deutlich ausgebaut. Für optimale Anbindungen sorgen die Fluggesellschaften SunExpress, airberlin, Germania, Hamburg Airways, Corendon Airlines, Onurair und Tailwind Airlines. Ein Anstieg beim Flugangebot von 70 Prozent gegenüber dem Sommer 2013.

Neue Ziele in Tunesien und Türkei: Enfidha und Adana

Die orientalische Kultur und zahlreiche Badestrände locken jedes Jahr viele Sonnenhungrige nach Tunesien. In den Norden Afrikas, nach Enfidha, geht es immer dienstags mit Nouvelair. Tunesien ist bekannt für ein besonders attraktives Preis-/Leistungsverhältnis.

Ein weiteres aufregendes Ziel ist Adana. Einmal pro Woche geht es in die fünftgrößte Stadt der Türkei mit Germania. Dort starten und enden zahlreiche Türkei-Rundreise.

Business: Täglich Stuttgart und Zürich

Wie vor kuzem angekündigt fliegt die niederländische Regionalfluggesellschaft AIS Airlines jeweils montags bis freitags zweimal täglich von Münster/Osnabrück nach Stuttgart und zurück. Mit optimalen Flugzeiten bietet die Verbindung gerade für Geschäftsreisende eine schnelle und bequeme Anreise.

Ab dem 13. Januar nimmt AIS Airlines auch den Flugbetrieb nach Zürich auf. Geflogen wird ebenfalls montags bis freitags einmal täglich.

Lufthansa und Ryanair

Jeweils viermal täglich können Fluggäste von Münster/Osnabrück aus mit Lufthansa die beiden großen Umsteigeflughäfen Frankfurt und München erreichen. Über Frankfurt und München sind auf diesem Weg 200 Ziele der Lufthansa in 80 Ländern bequem zu erreichen.

Mit Ryanair, Europas größte Low-Cost-Airline, steuert auch im nächsten Jahr dreimal pro Woche die spanischen Ziele Girona/Barcelona und Málaga an.

Passagierrekord erneut gebrochen: 26 Millionen in Berlin

Das starke Wachstum hält an: kurz vor dem Jahreswechsel wurde heute der 26-millionste Passagier an den Flughäfen in Berlin begrüßt. Paola Mora, wollte gerade mit airberlin von Berlin-Tegel nach New York JFK fliegen, um dort ihren Geburtstag zu feiern und Silvester zu verbringen, als sie als 26-millionster Fluggast eincheckte.

Zum Jubiläum erhält die 25-Jährige einen USA-Fluggutschein für zwei Personen von airberlin. Die Marke von 25,3 Millionen Passagieren aus dem Vorjahr wurde damit deutlich übertroffen. Gleichzeitig wachsen die Flughäfen in Berlin zum elften Mal in Folge stärker als der Markt.

"26 Millionen Passagiere in Berlin sind ein neuer Rekord. Mit seinen Flughäfen Schönefeld und Tegel ist Berlin der einzige große Flughafenstandort in Deutschland, der in diesem Jahr ein Passagierwachstum von rund vier Prozent verzeichnet", sagt Hartmut Mehdorn, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH.

"Der Flughafen Berlin-Tegel ist die Heimat von airberlin. Hier startete 1979 der erste Flug und hier haben wir unser größtes internationales Drehkreuz. Der große Zuspruch der Fluggäste hier in Berlin zeigt die Attraktivität des Luftfahrtstandorts und die Notwendigkeit eines zügigen Ausbaus der Flughafeninfrastruktur", sagt Wolfgang Prock-Schauer, airberlin CEO.

airberlin wird mit dem Sommerflugplan 2014 seine Frequenzen in die USA weiter ausbauen. Im Mai 2014 wird die erfolgreiche Strecke Berlin-Tegel nach New York JFK zehnmal wöchentlich nonstop und die Verbindung Berlin-Tegel nach Chicago täglich nonstop angeboten.

Flughafen Frankfurt will Wachstum mit leiseren Flugzeug-Entgelten

0

Die Fraport AG gewährt den Fluggesellschaften am Flughafen Frankfurt in den Jahren 2014 und 2015 rückwirkende Reduzierungen der zu entrichtenden Flughafenentgelte, wenn sie für das Passagierwachstum auf Auslandsstrecken moderne, lärmarme Flugzeuge einsetzen. Teuer wird es für laute Flugzeuge, besonders nachts.

Ein entsprechendes Anreizprogramm wurde auf Antrag des Flughafenbetreibers vom Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung genehmigt und wird zum 01. Januar 2014 offizieller Bestandteil der Entgeltordnung des Flughafens Frankfurt.

Ausbau als internationales Drehkreuz

"Fraport ist jetzt schon weltweit Vorreiter bei der Spreizung der Flughafenentgelte nach Lärmkategorien. Leise Flugzeuge zahlen weniger, laute deutlich mehr. Auch mit dem hinzugekommenen Anreizprogramm nutzen wir konsequent die Möglichkeit, über Flughafenentgelte den Einsatz von möglichst lärmarmem Fluggerät zu incentivieren", erläutert Fraport-Vorstandsvorsitzender Dr. Stefan Schulte das neue Programm. Inlandsverkehre seien bewusst ausgenommen, da Frankfurt besonders über europäische und internationale Verkehre seine Rolle als Interkontinentales Verkehrsdrehkreuz stärken wolle.

Das Passagierwachstum wird jeweils auf Basis des Vorjahresaufkommens gemessen, wobei Kontinentalverkehr und Interkontinentalverkehr separat voneinander betrachtet werden. Fraport berücksichtigt nur den Teil des Passagierwachstums, den eine Fluggesellschaft durch den Einsatz lärmarmer Flugzeugtypen realisiert. Auf kontinentalen Strecken sind dies die Flugzeugtypen, die in die Lärmkategorien eins bis elf eingestuft sind, auf interkontinentalen Strecken werden die Lärmkategorien eins bis zwölf zugrunde gelegt. Insgesamt gibt es am Flughafen Frankfurt 16 Lärmkategorien für Luftfahrzeuge.

Zuordnung der Flugzeuge in Lärmkategorien

Flugzeuge werden, erfasst nach ICAO-Klassifizierung, entsprechend ihres Lärmausstoßes in dB(A)-Kategorien eingeteilt. Diese Einteilung kann für Start und Landung unterschiedlich ausfallen. Ein Airbus A320 fällt beispielsweise beim Start in die Lärmkategorie 5 mit 80 bis 80,9 dB(A), ebenso wie eine Boeing 737-300, dafür sind neben einer Grundgebühr u.A. ein Lärmzuschlag von 102 Euro zu entrichten. Hubschrauber fallen in die Kategorie 1 (42 Euro), militärische Bewegungen werden gesondert erfasst.

Eine Boeing 747-800 fällt ebenso wie ein Airbus A380 in die Kategorie 12 mit 87 bis 87,9 db(A). Hier sind 715 Euro zu entrichten. Letzterer muss mit seiner MTOM (Maximum Take-Off Mass, dem Höchstabfluggewicht) von 560 Tonnen übrigens auch bis zu 3.842 Euro für einen Schleppvorgang zum Gebäude für die Infrastrukturdienste des Flughafens berappen.

Während es für eine Boeing 747-300 in der Kategorie 15 bis 90,0 db(A) noch überschaubare 2.550 Euro an Lärmzuschlag sind, wird es für eine Antonov AN-124, in der Kategorie 16 mit über 91 db(A) teuer: Hier sind ganze 21.000 Euro für einen Start zu zahlen.

Nachtflüge besonders teuer

In der Nachtzeit 1, in der frühen Nacht und frühmorgens von 22:00 bis 22:59 Uhr sowie von 05:00 bis 05:59 Uhr, kommen noch einmal 50 Prozent das Lärmzuschlags oben drauf. In der Nachtzeit 2, die dazwischen von 23:00 Uhr bis 04:59 Uhr reicht, kommt noch einmal der doppelte Zuschlag dazu.

Das Dokument zu der neuen Entgeltbemessung ist auch online beim Flughafen Frankfurt abrufbar.

Trotz Trendwende Passagierziele in Köln-Bonn knapp verpasst

Mit einem von Verkehrszuwächsen geprägten vierten Quartal beendet der Köln Bonn Airport das Geschäftsjahr 2013. Insgesamt starteten und landeten in Köln/Bonn 2013 rund 9,1 Millionen Passagiere. Das entspricht allerdings einem moderaten Minus von zwei Prozent im Vergleich zum Vorjahr, was der Flughafen auf die Luftverkehrssteuer und den anhaltenden Sparkurs bei den deutschen Airlines zurückzuführt.

Die Luftfracht liegt mit rund 738.000 Tonnen (minus zwei Prozent) ebenfalls leicht unter den Erwartungen, legt aktuell aber ebenfalls zu. "In der ersten Jahreshälfte hatten wir relativ starke Rückgänge beim Inlandsverkehr, die wir trotz der positiven Entwicklung aufs Jahr gesehen nicht ganz kompensieren konnten. Aber die Trendwende ist geschafft", erklärt Flughafenchef Michael Garvens.

So verzeichnet der Köln Bonn Airport seit September jeden Monat ein stabiles Plus bei den Passagierzahlen – im November und Dezember jeweils drei Prozent im Vergleich zu 2012. "Neue Airlines wie Norwegian und ein deutlich ausgebautes Angebot im Touristik-Segment bringen uns wieder mehr Fluggäste", so Garvens. Dieser Trend werde sich 2014 fortsetzen. "Wir rechnen für das Gesamtjahr mit einem Passagier-Plus."

Bei der Luftfracht ging die Tonnage im Vorjahresvergleich leicht zurück – auf insgesamt rund 738.000 Tonnen. "Die Fracht ist stark konjunkturabhängig und war 2013 nicht so wachstumsstark wie erwartet", erklärt Garvens. Allerdings befinde sich auch dieses Segment im Aufwind. "Im vierten Quartal hat das Frachtgeschäft merklich angezogen. Wenn die Konjunkturprognosen eintreten, werden wir 2014 wieder ein Wachstum bei der Luftfracht haben", so Garvens.

CityJet verlässt deutsche Flughäfen

0

CityJet zieht sich ab April 2014 vom Paderborn-Lippstadt Airport zurück. Das teilte die Fluggesellschaft jetzt überraschend der Geschäftsführung in Büren/Ahden mit. Betroffen sind auch die Flughäfen Münster/Osnabrück und Nürnberg.

"Mit Beginn des neuen Sommerflugplans 2014 fliegt CityJet leider nicht mehr von Paderborn/Lippstadt nach London-City", bestätigte Airport-Geschäftsführer Dr. Marc Cezanne. "Dies bedauern wir wirklich sehr, zumal wir eine große Nachfrage unserer Passagiere an dieser Verbindung erkennen. Wir werden uns also in den kommenden Wochen verstärkt darum bemühen, so schnell wie möglich eine neue Verbindung ab Paderborn/Lippstadt in die britische Hauptstadt anzubieten", versichert Cezanne.

Die 1993 gegründete Airline kam erst im April dieses Jahres an den Paderborn-Lippstadt Airport und fliegt noch bis zum 31. März 2014 vier Mal pro Woche nach London. "Die Gründe, die uns bisher genannt worden sind, lauten, dass CityJet sich künftig neu orientieren und sich verstärkt um den innerbritischen Markt kümmern möchte", so Cezanne. "Davon betroffen sind auch unser Nachbarflughafen Münster/Osnabrück und der Flughafen Nürnberg".

Luft nach oben: Emirates-Auftrag für 50 Airbus A380 unterzeichnet

0

Emirates Airline und Airbus haben wie bei der Dubai Airshow im November angekündigt, einen festen Auftrag über 50 weitere A380 abgeschlossen. Die Vertragsdokumente wurden nun von Tim Clark, President von Emirates Airline, während eines Besuchs am Airbus-Hauptsitz in Toulouse unterzeichnet. Und es hätten noch mehr Flugzeuge sein können.

Tim Clark, President von Emirates Airline, bekräftigte: "Wir sind überzeugt, dass die A380 die Zukunft repräsentiert und deshalb haben wir noch weiter in dieses Flugzeug investiert. Es unterstützt uns dabei, ein beeindruckendes Wachstum zu erzielen und so der Konkurrenz weiterhin voraus zu bleiben. Die A380 wirft attraktive Gewinne ab und ist ein Favorit bei den Passagieren. Deshalb liegen wir mit dieser Auftragserteilung genau richtig. Wir hätten sogar noch mehr davon bestellen können!"

"Dieser Auftrag stellt ein wichtiges Vertrauensvotum in die A380 dar. Seit der Übernahme ihres ersten Flugzeugs im Juli 2008 ist die A380-Flotte von Emirates auf die weltweit größte angewachsen. Mittlerweile sind bei Emirates 44 A380 im Dienst. Wir gratulieren Emirates zu diesem beeindruckenden Erfolg und danken der Airline für ihre anhaltende Unterstützung unseres Flaggschiff-Flugzeugs. Wie Tim Clark oft gesagt hat, ist die A380 wirklich ein Flugzeug, dass Maßstäbe setzt", erklärte John Leahy, Chief Operating Officer Customers von Airbus.

Seitdem die A380 im Jahr 2007 in Betrieb genommen wurde, haben zehn Weltklasse-Airlines 122 A380 in ihre Flotten aufgenommen. Ihre maximale Reichweite beträgt 8.500 NM bzw. 15.700 km, sie kann bis zu 555 Passagiere befördern. Das Flugzeug hat sich mit seiner geräumigen und leisen Kabine und seinem angenehm ruhigen Flugprofil als Favorit bei den Fluggästen etabliert.

EC135-Absturz: Betreiber sollen Tank-Sensoren prüfen

0

Eurocopter gab nach dem Absturz eines EC135-Hubschraubers in Glasgow Informationen für die Betreiber heraus. Dabei ging es um die Handhabung der Maschinen gemäß Flughandbuch und Tests der Tanksensoren, da möglicherweise Fehler bei der Tankfüllstands-Anzeige an dem Muster auftreten.

Eurocopter wurde von Bond über einen Vorfall informiert, der bei der Tankfüllstandsanzeige einer ihrer Maschinen auftrat und das Modell EC135 EMS (G-NWEM) bei normalem Betriebseinsatz betraf. Im Zuge dieses Vorfalls, der am 11. Dezember auftrat, entschied sich Bond, vorsichtshalber die Flüge ihrer EC135-Flotte einzustellen. Unter den laufenden Untersuchungen des Betreibers und von Experten des Hubschrauberherstellers wurden einige Maschinen dann wieder in Betrieb genommen. Zu diesem Zeitpunkt empfahl Eurocopter keine weiteren Maßnahmen für die Betreiber dieses Musters.

Im Fokus stehen dabei die "Supply Tanks", diese Versorgungstanks sind zweifach vorhanden und speisen den Treibstoff aus dem Haupttank in jeweils eines der zwei Triebwerke ein. Sie beginnen sich erst zu leeren, wenn der Haupttank verbraucht ist und haben jeweils einen Tanksensor.

Weitere Tankanzeigen getestet

Darauffolgende Funktionstests der Tankanzeige duch Bond und bei zwei weiteren Betreibern des EC135-Musters in Europa zeigten möglicherweise ähnliche Störungen bei der Tankanzeige bei einigen Modellen, die Ursachen hierfür werden durch Eurocopter untersucht. Mit dieser Erkenntnis forderte Eurocopter alle EC135-Betreiber weltweit auf, die Sicherheitsmaßnahmen im Flughandbuch ohne Rücksicht auf die Tankfüllstandsanzeige des Hubschraubers zu befolgen.

Bei vier weiteren Betreibern in Großbrittanien, EMS, der Polizei und VIP-Kunden, wurden 18 Maschinen mit insgesamt 36 Tanksensoren untersucht. Unter den 36 Sensoren wurde einer gefunden, der eine Fehlfunktion aufwies. Nach einer Reinigung arbeitete der Sensor wieder einwandfrei. Die 18 Hubschrauber sind seither alle wieder im regulären Einsatz.

Bei LPR, einem weiteren EMS-Betreiber aus Polen mit 23 Maschinen, wurde ein fehlerhafter Sensor gefunden. Dieser wurde durch einen neuen ausgetauscht und wird derzeit nach der Ursache untersucht.

Nach dem Safety Information Bulletin (SIN) vom 16. Dezember hat Eurocopter am 19. Dezember zwei Alert Service Bulletins (ASBs) zur Tankanzeige für die weltweite EC135-Flotte ausgegeben, in denen die Anweisungen an die Betreiber aus den SIN fortgeführt werden. Bald darauf soll es dann entsprechende Flugtüchtigkeits-Verordnungen (Airworthiness Directives, AD), analog zu den ASBs, durch die EASA geben.

Das erste ASB mit der Nummer EC135-28A-018 enthielt die Pflicht zur einmaligen Prüfung der Versorgungstanksysteme. Das Prüfergebnis muss Eurocopter von den Betreibern mitgeteilt werden. Das zweite Bulletin (EC135-28A-019) enthielt eine Revision des Flughandbuches bezüglich der Tank-Warnung und bei Anzeichen einer Fehlfunktion der Treibstoff-Pumpe.

Sofortige Umsetzung der Tanksysteme angeordnet

Die entsprechenden Verordnungen zur Lüfttüchtigkeit durch die EASA werden als dringlich ausgegeben, das heißt, die Maßnahmen müssen sofort umgesetzt werden. Dabei geht es allerdings nur darum, dass die Maßnahmen sofort zur Anwendung kommen und nicht die nächste Ausgabe des Flughandbuchs abgewartet werden muss, als dass es sich um einen Sicherheitsgefährdung handelt.

Der Hubschrauber-Hersteller verweist unterdessen darauf, dass die weltweite EC135-Flotte weiterhin fliegen könne. Es sei auch noch zu früh, um einen möglichen Zusammenhang zwischen dem Absturz einer Maschine in Glasgow mit möglicherweise fehlerhaften Tanksensoren als Ursache herzustellen. Es müssten erst noch alle Informationen zum Unglück durch die Behörden ausgewertet werden.

Bis zum 23. Dezember waren von den EC135-Betreibern weltweit 264 Sensoren getestet worden. Davon erwiesen sich 14 als fehlerhaft. 12 davon funktionierten nach einer Reinigung wieder normal, die übrigen mussten ausgetauscht werden.

Schiedsgericht: Flughafen Wien stehen 16,7 Mio. Euro von ARGE zu

0

Das in der Causa Flughafen Wien AG gegen ARGE HKL eingesetzte Schiedsgericht hat mit seiner heute zugestellten Entscheidung die offenen Streitpunkte zwischen den Parteien entschieden. Darin werden der Flughafen Wien AG insgesamt rund 16,7 Mio. Euro zugesprochen.

Ausgangspunkt der Auseinandersetzung waren Forderungen und Mängelrügen der FWAG im Rahmen der "Vergangenheitsbewältigung" beim Bau des neuen Terminals Check-in 3 (vormals "Skylink") gegen die ARGE HKL, und zwar aus mehreren Titeln, insbesondere aus überhöhten Einstandspreisen, Planungs- und Ausführungsmängeln sowie Abrechnungsdifferenzen bezüglich des brutto rund 160 Mio. Euro schweren Gesamtauftrages.

Preisminderung und Korrekturen bei Schlussrechnung

Die ARGE HKL war Planer und Ausführender von Haustechnikleistungen bei der Errichtung des neuen Terminals Check-in 3, die Ortner GesmbH hat Sanitärleistungen erbracht. Die zugesprochene Summe enthält sowohl Korrekturen der Schlussrechnung und von überhöhten Einstandspreisen sowie Preisminderungen. Bilanziell wird die FWAG den Großteil der zugesprochenen Summe gegen die Herstellkosten des Terminals Check-in 3 verrechnen, was künftige Abschreibungen reduziert; nur ein geringer Teil wird ertragswirksam in der Gewinn- und Verlustrechnung des Jahres 2013 verbucht werden.

Der Entscheidung des Schiedsgerichts war ein langwieriges und umfangreiches Schlichtungsverfahren unter Einschaltung von Gutachtern und Rechtsexperten vorangegangen. Als Schiedsrichter des dreigliedrigen Schiedsgerichts waren die Universitätsprofessoren Dr. Michael Holoubek und Dr. Markus Achatz, sowie als Vorsitzender der gerichtlich beeidete Bausachverständige DI Dr. Stephan Fuld, tätig.

Kosten deutlich reduziert

Insgesamt können mit diesem Schiedsspruch die Gesamtkosten des Check-in 3 gegenüber dem ursprünglichen Budget von 830 Mio. Euro weiter deutlich gesenkt werden, der noch immer vorläufige Abrechnungsstand liegt derzeit bei rund 725 Mio. Euro. Im Rahmen der "Vergangenheitsbewältigung" konnten vom Flughafen insgesamt bereits mehr als 30 Mio. Euro von diversen Auftragnehmern und Lieferanten als Schadensersatzleistungen bzw. Herstellkostenminderungen erzielt werden.

Germania fliegt Route Berlin – Skopje

0

In diesem Jahr gibt es Geschenke schon vor dem Fest: Berliner und Brandenburger mit Wurzeln in Mazedonien dürfen sich vor Weihnachten über eine neue Flugverbindung von Berlin nach Skopje freuen. In Zusammenarbeit mit dem Reiseveranstalter Air Prishtina fliegt Germania ab sofort zweimal wöchentlich nonstop vom Flughafen Berlin-Schönefeld in die mazedonische Hauptstadt.

Hartmut Mehdorn, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH: "Germania ist ein wichtiger Partner am Standort Schönefeld. Mit der gemeinsamen Verbindung von Air Prishtina und Germania in die mazedonische Hauptstadt Skopje schließen wir eine Lücke im Streckennetz am Standort Berlin. Wir wünschen der neuen Route viel Erfolg."

Brücke für Freunde und Familien

Leyla Ibrahimi-Salahi, VR-Präsidentin und CEO der Air Prishtina AG: "In Berlin und Brandenburg leben besonders viele Mitbürger aus dem Kosovo und Mazedonien. Die Nonstopflüge mit Germania bieten nun eine komfortable und schnelle Möglichkeit, um Familie und Freunde in der Heimat zu besuchen. Gerade jetzt zu den Jahresschluss-Feierlichkeiten, sind die Flüge bereits bestens gebucht", so Ibrahimi-Salahi.

Zum ersten Mal war nun "Take-Off" für Flug ST1992. Die Strecke wird immer montags und freitags geflogen. Montags startet ST1992 um 17:55 Uhr in Berlin und erreicht Skopje um 20:15 Uhr. Der Rückflug hebt um 21:00 Uhr in der mazedonischen Hauptstadt ab und landet um 23:25 Uhr in Schönefeld. Freitags ist bereits um 15:25 Uhr Abflug in SXF, mit Ankunft in Skopje: 17:45 Uhr. In der Gegenrichtung heben die Germania-Jets um 18:30 Uhr in Skopje ab (Ankunft Berlin: 20:55 Uhr).

Oliver Pawel, Chief Commercial Officer (CCO) von Germania: "Air Prishtina ist seit vielen Jahrzehnten einer der Innovationsführer, wenn es um ethnischen Flugverkehr aus Deutschland auf den Balkan geht. Wir freuen uns sehr, dass wir diese Erfolgsgeschichte nun gemeinsam fortsetzen und den Mitbürgern aus Mazedonien nun eine direkte Verbindung von Berlin nach Skopje anbieten können."

Flüge soll es one-way bereits ab 69 Euro geben. Alle genannten Preise sind inklusive Steuern und Gebühren und enthalten bereits die gesetzlich vorgeschriebene Luftverkehrsabgabe.

Reisebüro machte Militärflughafen zivil

Air Prishtina ist der führende Anbieter von preiswerten und qualitativ hochwertigen Flugreisen in den Kosovo und nach Mazedonien. Das Unternehmen für ethnische Flugreisen ist seit drei Jahrzehnten am Markt und schlägt für Bürger mit familiärem Hintergrund im Kosovo und in Mazedonien eine Brücke in die Heimat. In den vergangenen Jahren konnte das Unternehmen Air Prishtina seinen Marktanteil deutlich ausbauen. Gegründet wurde Air Prishtina im Jahr 1981 als "Reisebüro Prishtina (RBP)" durch Bexhet Sallahu. Sein Konzept basierte darauf, den in Europa lebenden Kosovaren preiswerte, sichere und zuverlässige Flugmöglichkeiten zu ihren Angehörigen im Kosovo und Umgebung zu vermitteln. Bereits im Gründungsjahr organisierte er den ersten Zivilflug nach Prishtina und wandelte den dortigen Militärflughafen in einen Zivilflughafen um.

Die Germania Fluggesellschaft mbH mit Sitz in Berlin bedient die drei Geschäftsfelder Linienflüge zu ausgewählten Zielen in Europa, dem Nahen Osten, Charterflüge für Reiseveranstalter zu Destinationen in Europa, Nordafrika sowie Wet-Leasing. Das Streckennetz der unabhängigen Fluggesellschaft umfasst gegenwärtig über 50 internationale Destinationen, sie ist auch die erste Airline am neuen Flughafen BER.

Wichtigste Abflughäfen sind Berlin, Bremen, Düsseldorf, Erfurt/Weimar und München. Aktuell betreibt Germania zehn Jets des Typs Boeing 737 sowie acht Airbus A319 und einen Airbus A321. Ein Teil der Flugzeuge fliegt im Wet-Lease für andere Fluggesellschaften, unter anderem für Gambia Bird, ein Schwesterunternehmen der Germania mit Sitz in Gambia und umfangreichem Streckennetz in Westafrika und nach Europa.

Auf dem Bild v.l.n.r.: Dr. Till Bunse (Geschäftsfeldleiter Marketing und Vertrieb, Flughafen Berlin Brandenburg GmbH), Mesud Jusufi (Managing Director Germany Air Prishtina AG), Leyla Ibrahimi-Salahi (CEO Air Prishtina AG), Kornelija Utevska-Gligorovska (Botschafterin der ehemaligen jugoslawischen Republik Mazedonien) und Jan Limbach (Marketing Director, Germania)

DUS bekommt Direktverbindung nach Tokio-Narita

Yokoso, Herzlich willkommen! Ab Düsseldorf Airport gibt es im Sommerflugplan 2014 ein weitere attraktive Langstrecke an: Japans größte Fluggesellschaft, All Nippon Airways (ANA), wird ab dem 30. März täglich nonstop von Düsseldorf das Drehkreuz Tokio-Narita anfliegen.

Gemeinsam mit den Joint Venture-Partnern Lufthansa, Swiss und Austrian Airlines ergeben sich sowohl für Outgoing- als auch für Incoming-Passagiere beste Anschlussverbindungen innerhalb Deutschlands und Europas.

Dreamliner-Station Düsseldorf

Dank der neuen Verbindung wird mit der Boeing 787 erstmals auch der Dreamliner Düsseldorfer Boden berühren. Bei Boeings modernstem Flugzeug handelt es sich um ein zweistrahliges Langstrecken-Verkehrsflugzeug, dessen Rumpf zu einem Großteil aus kohlestofffaserverstärktem Kunststoff besteht. Der Dreamliner gilt als ausgesprochen passagierfreundlich und hat neben einem reduzierten Kerosinverbrauch und geringere Schallemissionen bei Start und Landung.

"Nach 23 Jahren freuen wir uns wieder auf eine Direktverbindung zwischen Japan und Düsseldorf. Diese Strecke wird unserer Region sehr gut tun. Denn in Nordrhein-Westfalen leben über 10.000 Japaner, 6.500 von ihnen alleine in Düsseldorf", erklärte Flughafengeschäftsführer Thomas Schnalke. "Außerdem existieren traditionell sehr enge Wirtschaftsbeziehungen zwischen den beiden Wirtschaftsräumen. Der neue Service der ANA drückt zudem die Attraktivität unserers Airports für Fernstrecken in Richtung Asien aus."

Japanisches Zentrum in NRW – Bus nach Frankfurt eingestellt

Das Handelsvolumen zwischen Japan und Nordrhein-Westfalen betrug 2012 über acht Milliarden Euro. Mehr als 500 japanische Unternehmen haben ihren Firmensitz in NRW, davon 421 in Düsseldorf und Umgebung. Weltbekannte Marken wie Fujifilm, Mazda, Toyota, Nissan, Toshiba, Canon, Sony, NEC oder Yamaha sichern in der Region viele Arbeitsplätze.

Im vergangenen Jahr reisten rund 50.000 Menschen aus dem Einzugsgebiet des Düsseldorf Airport nach Japan – bis jetzt vorwiegend über Paris, London, Amsterdam, Frankfurt oder München. Mit der Streckenaufnahme im März wird ANA ihren Pendelbus zum Flughafen Frankfurt einstellen.

Düsseldorf (DUS) – Tokio-Narita (NRT) im Sommerflugplan

Flug Abflug Abflugzeit Ziel Ankunftszeit Frequenz
NH 941 NRT 11:00 Uhr DUS 16:00 täglich
NH 942 DUS 18:35 Uhr NRT 13:00 (+1) täglich

Japans größte Fluggesellschaft, All Nippon Airways (ANA), wurde 1952 gegründet und zählt heute zu den zehn größten Airlines der Welt. ANA bedient internationale Ziele in Asien, Europa sowie Nordamerika und verfügt über ein dichtes innerjapanisches Netz. Die Airline fliegt derzeit 50 Inlandsziele auf 113 Routen und 33 internationale Ziele auf 64 Routen an. ANA zählt mit United/Continental und Lufthansa zu den drei größten Mitgliedern der Star Alliance.

AAS verkauft Citation CJ4 – 60 Prozent Marktanteil in Deutschland

Weitere Citation CJ4 in Deutschland: Atlas Air Service konnte im November 2013 eine Cessna Citation CJ4 an einen neuen Eigner in Deutschland übergeben. Der Cessna Citation Jet CJ4 ist das größte Mitglied in der CJ-Familie mit Platz für bis zu neun Passagiere.

Der Kunde, ein norddeutsches Handelsunternehmen, hat sich damit bereits zum zweiten Mal für einen Citation Jet entschieden. "Wir freuen uns, unseren langjährigen Kunden auch wartungstechnisch weiter zu betreuen und die führende Marktposition von Cessna Aircraft und Atlas Air Service im Segment der Geschäftsreiseflugzeuge weiter auszubauen. Der Marktanteil von Cessna Citation Jets in Deutschland beträgt derzeit über 60 Prozent.", so Hans Doll, Verkaufsleiter der Atlas Air Service AG.

Mit einer Reichweite von max. 3.710 Kilometern (2.002 nm) im High Speed Cruise, Single Pilot-Zulassung und 839 km/h (453 kn) Cruise Speed bringt die CJ4 eine optimale Kombination von Leistungsfähigkeit und Wirtschaftlichkeit mit sich. Das Flugzeug ist im Standard u.a. bereits mit Druckbetankung, Satellitentelefon, Venue Cabin Management System und einer von außen wartbaren Toilette (ab S/N 100) ausgerüstet.

Atlas Air Service ist Cessna Citation Authorized Sales Representative und Authorized Service Facility, und mit vier Standorten in Deutschland, in Stuttgart, Paderborn, Ganderkesee und Bremen, Europas größter Cessna-Spezialist.

Erstmals 21 Mio. Passagiere am Flughafen Düsseldorf

Für die Menschen und die Unternehmen in der Rhein-Ruhr-Region war das Flugzeug noch nie so wichtig wie 2013. Die Verkehrszahlen des zu Ende gehenden Jahres dokumentieren erneut die Bedeutung des Luftverkehrs für die Gesellschaft. Mit erwarteten 21,2 Millionen abfliegenden und ankommenden Passagieren bis zum Jahreswechsel nutzten rund zwei Prozent mehr Menschen als im Vorjahr NRWs größten Flughafen – mehr als je zuvor.

Am Freitag begrüßten Flughafengeschäftsführer Thomas Schnalke und Andreas Thams, Director Commercial SunExpress, den 21-millionsten Passagier im Terminal.

Für Familie Nocon aus Wuppertal war die Überraschung perfekt, als sie während ihres Check-Ins nach Antalya als Jubiläumspassagiere begrüßt wurden. "Eigentlich wollten wir nur von Düsseldorf in den Urlaub fliegen. Eine solche Überraschung haben wir natürlich nicht erwartet", meinten die überglücklichen Passagiere. Für sie gab es als Geschenk jeweils ein SunExpress-Flugticket, eine VIP-Abfertigung am Düsseldorf Airport sowie einen großen Blumenstrauß.

SunExpress wichtiges Standbein für DUS

"Das Jahr 2013 hat wieder einmal gezeigt, wie sehr die Menschen heute geschäftlich wie privat auf das Flugzeug angewiesen sind. Flugreisen gehören zum modernen Leben einfach dazu. Sie führen Menschen zusammen, verbinden Regionen und Märkte und halten die Welt in Bewegung", erklärte Flughafengeschäftsführer Thomas Schnalke. Besonders freute ihn, dass der 21-millionste Jubiläumspassagier ein Kunde der SunExpress war: "SunExpress hat sich in den vergangenen Jahren am Standort Düsseldorf sehr positiv entwickelt und ist heute ein großes und wichtiges Standbein im Verkehrsmix unseres Flughafens."

"Düsseldorf Airport ist ein starker Partner an der Seite von SunExpress und auch ein wichtiger Standort für viele unserer Kunden. Wir freuen uns, dass gerade einer unserer Passagiere der 21-millionste Fluggast ist", so Andreas Thams, Director Commercial SunExpress. "Auch 2014 bauen wir unser Engagement in der Rhein-Ruhr-Region aus – mit weiteren türkischen Zielen wie Alanya an der Türkischen Riviera sowie neuen Destinationen in Griechenland."

Passagierwachstum mit Zielen im Süden

SunExpress und SunExpress Deutschland haben ihr Passagieraufkommen am Düsseldorf Airport von 227.000 (2009) auf erwartete 711.000 in 2013 gesteigert. 2013 hat sich die Airline zur viertgrößten Fluggesellschaft am Standort entwickelt. Zu den von Düsseldorf aus angebotenen Destinationen zählen unter anderem Antalya, Izmir, Adana, Marsa Alam, Ankara, Fuerteventura und Las Palmas.

Condor verbindet Frankfurt direkt mit Bangkok

Um 15:50 hob der Erstflug von Frankfurt (FRA) in Richtung Bangkok (BKK) von Deutschlands beliebtestem Ferienflieger ab. Condor fliegt im Winter 2013/2014 immer montags und donnerstags nonstop in die thailändische Hauptstadt. Die Passagiere des Erstfluges wurden vor Ort mit kleinen give-aways überrascht.

Jens Boyd, Group Head of Long-haul der Thomas Cook Group Airlines, zeigte sich erfreut über die Wiederaufnahme Bangkoks in den Winterflugplan: "Bangkok ist eine perfekte Ergänzung für unser Süd-Ostasienprogramm. Bangkok bietet Urlaubern zahllose Sehenswürdigkeiten in einer Mischung aus beeindruckender Großstadtkulisse und stillen Rückzugsorten. Mit der Aufnahme von Bangkok in unseren Winterflugplan stärken wir die Condor Verbindungen nach Thailand durch eine weitere Destination neben Phuket und bieten unseren Kunden ab sofort zwei Städte in dem beliebten südostasiatischen Urlaubsland an."

Über den Kooperationspartner Bangkok Airways lässt sich zudem direkt nach Chiang Mai, Krabi, Ko Samui, Lampang, Luang Prabang, Mandalay, Phuket, Phnom Penh, Rangun, Siem Reap, Sukhothai und Trat weiterfliegen. Die Condor Flugzeiten wurden für eine bequeme Anbindung mit den Bangkok Airways Abflügen abgestimmt.

Bangkok ist mit seinen gut acht Millionen Einwohnern ein echter Touristenmagnet. Im "Dorf im Pflaumenhain", was Bangkok wörtlich übersetzt bedeutet, gibt es viel zu entdecken: Über das gesamte Stadtgebiet sind 400 buddhistische Tempelanlagen, die sogenannten Wats verteilt, die inmitten der Großstadthektik zum Entspannen und Ausruhen einladen. Zum Pflichtprogramm für Bangkok-Urlauber gehört der Wat Phra Kaeo, der das National-Heiligtum Thailands, den "Smaragd-Buddha" beherbergt.

Hat man genug von Stille und Besinnlichkeit, lässt sich zum Beispiel bei einer Fahrt in den berühmten Tuk-Tuks Bangkoks Großstadtverkehr aus nächster Nähe erleben. Urlauber, die mit dem Rucksack unterwegs sind, finden auf der Khaosan Road, einem beliebten Backpacker-Treffpunkt Gleichgesinnte aus aller Welt.

Condor-Flüge nach Bangkok soll es zu einem one-way Komplettpreis ab 399,99 Euro in der Economy Class, ab 799,99 Euro in der Premium Economy und 1499,99 Euro in der Comfort Class geben.

Dortmunds Flughafen-Chef Mager zum ersten Nachhaltigkeitsbericht

Am Donnerstag stellte der Dortmund Airport seinen ersten Nachhaltigkeitsbericht der Öffentlichkeit vor. Flughafen-Chef Udo Mager unterstrich die Verantwortung zur Nachhaltigkeit anhand verschiedener Maßnahmen aus der Vergangenheit, und solche, die noch umgesetzt werden sollen.

"Im Betrieb eines Flughafens sind Belastungen für die Umwelt unvermeidlich. Deshalb sehe ich es als unsere Pflicht, diese Belastungen so gering wie möglich zu halten. So zeigen wir nun, wie wir mit einem Nachhaltigkeitsprogramm auf viele nachhaltige Errungenschaften der Vergangenheit aufbauen um unseren Betrieb und den Umgang mit unserem Umfeld ökologischer, ökonomischer und sozialer zu gestalten", erklärte Flughafen-Geschäftsführer Udo Mager.

Wasser und Enegie sparen

Es werde beispielsweise bereits seit dem Jahr 2000 das vom Terminaldach abfließende Regenwasser unterirdisch gespeichert um rund 90 Prozent der WC-Spülungen im Flughafengebäude damit zu betreiben. Die in diesem Jahr gestartete sukzessive Umrüstung der Beleuchtung vieler Flächen und Räume auf LED-Technik wird dort 60 Prozent der Energiekosten einsparen. Und mit speziellen Programmen werden Mitarbeiter dazu motiviert, umweltschonende Fortbewegungsmittel zu nutzen und bekommen in Schulungen vermittelt, wie nachhaltiges Handeln praktisch umsetzbar ist.

"Nach der Bewertung und Prüfung von 50 Maßnahmen-vorschlägen haben wir nun gezielt Schwerpunkte gesetzt. Oberstes Ziel ist dabei immer, dass jede Maßnahme am Ende auch einen Ergebnisbeitrag bringen muss. Wir können zurzeit keine Projekte umsetzen, die zwar nachhaltig und sinnvoll aber auf Dauer kostspielig sind", beschrieb Mager. Darüber hinaus solle in einem ersten Schritt bis 2015 die CO2-Emissionen um elf Prozent und der Stromverbrauch um fünf Prozent gegenüber dem Basisjahr 2011 gesenkt werden.

Einbindung und Schulung der Mitarbeiter

Und auch auf der sozialen Ebene der Nachhaltigkeits-Thematik werde man sich weiter engagieren. So soll im Jahr 2014 das Aufgabengebiet "Personal- und Organisationsentwicklung" neu eingerichtet und besetzt werden um noch intensiver in die Schulung und Fortbildung unserer Mitarbeiter einzusteigen. "Am Ende kann die Entwicklung zu einem nachhaltigeren Unternehmen nur funktionieren, wenn sie jede und jeder einzelne mitträgt. In Zukunft werden wir uns weiter dieser Philosophie verschreiben und Partner, wie zum Beispiel Airlines, einbinden", so Mager.

Kauf und Leasing von A350 XWB-Flugzeugen bei Air Caraïbes

Air Caraïbes hat mit Airbus einen Festauftrag über drei A350-1000-Flugzeuge unterzeichnet. Die A350-1000 ist das größere Mitglied aus der A350 XWB-Familie. Außerdem wird die Airline drei neue A350-900 von ILFC leasen. Die Indienststellung der Flugzeuge ist für den Zeitraum zwischen 2016 und 2022 geplant.

Jedes A350-1000-Flugzeug für Air Caraïbes wird Platz für 439 Passagiere in drei Klassen bieten. Die A350-900-Flugzeuge werden für 387 Passagiere bestuhlt. Die Fluggesellschaft wird die Flugzeuge auf Strecken von Paris nach Guadeloupe, Martinique. St. Martin, Haiti, Santo Domingo und Französisch-Guyana einsetzen, die derzeit von fünf A330-Flugzeugen bedient werden.

"Wir sind mit unserer Entscheidung für den Kauf der A350-1000 sehr zufrieden", sagte Jean-Paul Dubreuil, Präsident des Aufsichtsrats von Air Caraïbes. "Wir profitieren bereits von der ausgezeichneten Leistung und Wirtschaftlichkeit unserer Flotte von fünf A330. Mit dieser neuen Bestellung für A350-Flugzeuge können wir unsere Kapazitäten weiter ausbauen und unschlagbare wirtschaftliche Vorteile in einem sehr wettbewerbsintensiven Markt erzielen."

"Die Bestellung weiterer A350 XWB von Air Caraïbes freut uns sehr. Sie ist ein klarer Beleg, dass dieses Flugzeug den neuen Maßstab in der Branche im Langstreckensegment setzt", sagte John Leahy, Chief Operating Officer Customers von Airbus.

Airbus führt mit der A350 XWB (Xtra Wide Body) eine ganz neue Familie von Langstreckenflugzeugen ein. Drei Basisversionen für 270 bis 350 Passagiere in typischer Dreiklassenbestuhlung sowie eine Variante für bis zu 440 Passagiere in einer besonders effizienten Economy-Kabine werden angeboten. Die neue Familie kommt im Vergleich zu bisherigen Flugzeugen in dieser Größenkategorie mit 25 Prozent weniger Treibstoffverbrauch.

Eurolot verbindet Hamburg direkt mit Danzig

0

Die polnische Regionalfluggesellschaft Eurolot bietet zum kommenden Sommerflugplan ab 31. März 2014 die Verbindung Hamburg – Danzig an. Die Flüge finden dreimal wöchentlich montags, mittwochs und freitags statt. Eingesetzt wird dabei eine Maschine vom Typ Bombardier Q 400 mit 78 Sitzplätzen.

"Hamburg ist ein wichtiges Ziel für die Region Danzig – insbesondere vor dem Hintergrund der wirtschaftlichen und kulturellen Beziehungen zwischen beiden Städten. Diese neue Strecke ist ein weiterer wichtiger Schritt in der Entwicklung des Eurolot-Netzwerkes, um die polnischen Regionalflughäfen mit den wichtigsten europäischen Zielen zu verbinden", sagt Mateusz Kokosinski, Commercial Manager bei Eurolot.

Sonderpreis zum Anfang der Verbindung

Zum Start der neuen Verbindung hält Eurolot ein spezielles Preisangebot parat: Flüge sind ab 109,00 Euro (Hin- und Rückblick) online beziehbar, gültig ab 06. Januar 2014. Für alle Eurolot-Tarife gilt: Tickets für Kinder erhalten einen Rabatt von 33 Prozent, Säuglinge fliegen 90 Prozent günstiger. Ein freies Gepäckstück ist ebenfalls enthalten. Geschäftsreisende können sowohl Multi-Ticket-Produkte sowie den flexiblen Premium-Tarif nutzen.

Eurolot wurde 1996 gegründet und führte zunächst Flüge für LOT Polish Airlines durch. Seit Juli 2011 bot die Airline ein unabhängiges Flugnetzwerk unter einem eigenen Carrier Code an – zunächst auf dem Inlandsmarkt zwischen verschiedenen regionalen Flughäfen in Polen. Seit 2012 werden auch internationale Ziele angeflogen. Alle Flüge werden mit einer Flotte von elf brandneuen Bombardier Q400-Flugzeugen durchgeführt, die 2012 und 2013 ausgeliefert wurden.

Gepäckautomaten für Lufthansa-Economy in München

Viele Weihnachtsurlauber verbringen auch in diesem Jahr die Feiertage in der Ferne. So werden zwischen dem 20. Dezember 2013 und dem 07. Januar 2013 rund eine Million Fluggäste im Terminal 2 des Flughafen München erwartet. Bei der Lufthansa kann das Gepäck 23 Stunden vor Abflug im Terminal 2 des Flughafens aufgegeben werden. Besonders Passagiere in die USA sollten genügend Zeit einplanen.

Um bequem in den Urlaub zu starten, empfiehlt Lufthansa allen Passagieren, frühzeitig über Online-Check-in die Sitzplätze auszuwählen und die Bordkarten auszustellen.

27 Lufthansa-Gepäckautomaten im Terminal 2

Das Check-in des Reisegepäcks geht ab sofort noch schneller: In München können Lufthansa-Fluggäste ab sofort an acht weiteren Gepäckautomaten ihre Koffer selbst aufgeben. Diese befinden sich erstmalig im Economy Check-in Bereich. Mit den bereits bestehenden 19 Gepäckautomaten in der nördlichen und südlichen Halle des Terminal 2 haben Reisende damit die Auswahl unter 27 Gepäckautomaten.

Diese führen die Passagiere mit leicht verständlichen Hinweisen in wenigen Schritten durch die Kofferabgabe. Einzige Voraussetzung ist eine Bordkarte, die mobil, online oder an den Check-in Automaten am Flughafen ausgestellt werden kann.

"Lu" und "Cosmo" warten mit süßen Überraschungen

Familien und Kinder sollen sich bei Lufthansa besonders wohlfühlen. Am 22. und 23. Dezember begrüßen "Lu" und "Cosmo" die kleinen Passagiere im "Family- Check-in- Bereich" des Terminal 2. Die lebensgroßen Lufthansa-Kinder-Maskottchen verteilen vor den Schaltern Schokolade, Zimtsterne, Mandarinen und Äpfel.

Über eine Kindertreppe können die reisende Kinder den Check-in Vorgang beobachten, und auch an das mitgebrachte Plüschtier ist gedacht: Es geht mit einer weihnachtlichen "Kuscheltierbordkarte" auf die Reise.

Der "Family- Check-in- Bereich" ist ein dauerhaftes Angebot an den Lufthansa Drehkreuzen Frankfurt und München. Im Terminal 2 des Münchner Flughafens befinden sich die Familienschalter im nördlichen Check-in Bereich der Abflugebene (Schalter 425 und 426). Auf junge Passagiere, die die Lounges besuchen, warten noch mehr Überraschungen: sie erhalten Winter-Wundertüten mit Mal- und Bastelbüchlein, Buntstiften, einem zusammensteckbaren Flugzeug und Schiebepuzzles.

Elektro-Antrieb für Flugzeug und Helikopter der AERO

Rund 600 Aussteller und ein nochmals verfeinertes Konzept wird die AERO 2014 als größte Messe der Allgemeinen Luftfahrt in Europa auszeichnen. Von Ultraleicht-Flugzeugen bis zum mehrstrahligen Business-Jet, von Hubschraubern bis zum Gyrokopter ist in Friedrichshafen wieder alles vertreten. Im Mittelpunkt stehen u.a. Flugzeuge mit Elektroantrieb.

Neben den Elektrofliegern auf der e?flight-expo gibt es aber auch die Sonderschau "Engine Area" und den Spezialbereich "Avionics Avenue". Auf großes Interesse wird auch das Thema Drohnen im zivilen Einsatz stoßen. Hier richtet das Messeteam den Focus auf die "UAS/RPAS-Expo" (Unmanned Aerial Systems), die sich speziell mit den neuen Fluggeräten befasst und an die AERO angedockt wird. Aber auch die Job-Plattform AeroCareer ist für alle interessant, die sich für einen Beruf in der Luftfahrt interessieren.

Messechef Klaus Wellmann und Projektleiter Roland Bosch freuen sich, dass die Ausstellungsfläche für die AERO 2014 schon sehr gut gebucht ist. Die Allgemeine Luftfahrt umfasst die zivile Luftfahrt mit Ausnahme des Linien- und Charterverkehrs sowie des Militärs. Nach EU-Angaben sind alleine im Gebiet der Europäischen Union mehr als 200.000 Motor-, Ultraleicht- und Segelflieger registriert. Die internationale Fachmesse am Bodensee deckt dieses Spektrum der Branche nahezu komplett ab. "Die AERO ist die Leitmesse ihrer Branche in Europa", bestätigt Roland Bosch in der Gewissheit, dass am Bodensee alle führenden Hersteller erneut vertreten sind.

Prototyp des Volocopters und Elektro-Hubschrauber

Vier erfolgreiche Spezialthemen werden auf der AERO 2014 zu sehen sein: Die e?flight-expo hat sich längst etabliert und findet unter dem Motto "Electrical, Ecological, Evolutionary" mit alternativen Antriebskonzepten bereits zum sechsten Mal statt. Einen weiteren Schub bekommt die e-flight-expo voraussichtlich auch dadurch, dass erstmals der revolutionäre Volocopter des Karlsruher Unternehmens e-Volo zu sehen sein wird. War 2013 noch ein Modell des elektrisch angetriebenen Helikopters mit 18 Rotoren auf der AERO ausgestellt, so ist 2014 der Prototyp des Volocopters zu sehen, wenn es die im Frühjahr anlaufende Flugerprobung erlaubt. Der futuristische Drehflügler startete im November 2013 zu seinem vielbeachteten Erstflug.

Der neue Ausstellungsbereich "UAS-Expo" (Unmanned Aerial Systems) auf der AERO wird 2014 zeigen, wie weit die Entwicklung ziviler Drohnen bereits fortgeschritten ist. So werden sowohl bemannte wie auch unbemannte Luftfahrzeuge verschiedener Hersteller, ausgerüstet mit modernster Sensor- und Messtechnik, zu sehen sein. Zudem wird es erstmals auf der AERO ein Indoor Flying Display geben.

Motoren für bleifreies Flugbenzin in "Engine Area"

Die Engine Area ist bereits zum dritten Mal Bestandteil der AERO 2014: In einem eigenen Bereich werden moderne Flugmotoren verschiedenster Hersteller präsentiert, wie Elektro-, Verbrennungs- oder Hybridantrieb. Angesichts steigender Kosten für Flugtreibstoffe und der Entwicklung neuer sparsamer Dieselmotoren für Propellerflugzeuge sind auch in diesem Bereich zahlreiche Neuheiten zu erwarten.

Innovative Triebwerke für Propellerflugzeuge, die auch mit bleifreiem Flugbenzin betrieben werden können, sind auf der Fachmesse ebenfalls zu finden. Zudem wird voraussichtlich eine Alternative zum herkömmlichen Flugbenzin Avgas für die nahe Zukunft vorgestellt, die ohne Bleizusatz auskommt.

Neue Funkgeräte und Systeme zum Testen

Auf der "Avionics Avenue" dreht sich alles um die Bordausrüstung des Flugzeugs oder Helikopters in Sachen Flugsteuerung, Navigation, Kollisionswarnung oder Flugplanung. Auch die Ende 2017 ablaufende Frist für die Umstellung von Funkgeräten für Sichtflugbetrieb auf das 8,33-kHz-Raster in Flugzeugen und Helikoptern, wird den Herstellern rege Aufmerksamkeit bescheren.

Besucher können sich zudem über viele neue Systeme nicht nur informieren, sondern diese auch gleich testen: Im Rahmen der "Demo Stage for Mobile Cockpit Avionics" und der "Headset Test Area" können sich Piloten direkt von den Qualitäten der angebotenen Geräte überzeugen lassen. Die AERO 2014 beginnt am 09. April und dauert bis 12. April 2014. Die Öffnungszeiten: Mittwoch bis Freitag von 09:00 bis 18:00 Uhr und am Samstag von 09:00 bis 17:00 Uhr.

Boeing 747-8 startet mit neuen Triebwerken

0

Boeing hat heute die erste 747-8 mit leistungsoptimierten GEnx-2B Triebwerken ausgeliefert, die Teil des Leistungssteigerungs-Pakets "Performance Improvement Package" (PIP) des Flugzeugs sind. Ein 747-8 Frachter für Cathay Pacific Airways war die erste 747, die mit den PIP-Triebwerken ausgeliefert wurde.

"Dies ist ein wichtiger Meilenstein für das 747-Programm. Diese Neuerungen sind Teil unseres Bestrebens, die 747-8 kontinuierlich für unsere Kunden zu optimieren", sagte Eric Lindblad, Vice President und General Manager des 747-Programms.

Upgrades in Hardware und Software

Das Triebwerk ist der erste der drei Optimierungsansätze des PIP, der zum Einsatz kommt. Die zwei weiteren Komponenten, Software-Upgrades des Flight Management Computer (FMC) und Reaktivierung des Kerosintanksystems des Höhenleitwerks der 747-8 Intercontinental, werden voraussichtlich später in diesem Monat und Anfang 2014 in Betrieb genommen werden.

Alle drei PIP-Komponenten können für die 747-8 nachgerüstet werden. Die Hecktank-Reaktivierung ist nur für die 747-8 Intercontinental möglich. Die FMC Upgrades können auch bei der 747-400 umgesetzt werden.

30 Kerosin-Tanklaster weniger Verbrauch im Jahr

Das PIP-Triebwerk erhöht die Effizienz des Flugzeugs um 1,8 Prozent. "Mit dieser Verbesserung werden Kunden der 747-8 etwa 30 mittelgroße Tanklaster Kerosin pro Flugzeug und Jahr weniger benötigen", sagte Bruce Dickinson, Chief Project Engineer und Vice President der 747-8.

Sommerflugplan Frankfurt mit Direktverbindung nach Minnesota

0

Im Sommer 2014 fliegt Condor von Frankfurt am Main (FRA) nach Minneapolis (MSP) im US-Bundesstaat Minnesota. Die Flüge starten immer montags und donnerstags mit einer Boeing 767-300 im Zeitraum vom 26. Juni bis 11. September 2014. Mit dem neuen Ziel erweitert der Ferienflieger sein Angebot an Destinationen in Nordamerika.

"Minneapolis ist das wirtschaftliche, kulturelle und freizeitliche Herz des Mittleren Westens der USA in der Prärie zwischen den Rocky Mountains und den Great Lakes.", so Jens Boyd, Head of Long-Haul der Thomas Cook Group Airlines. "Condor baut ihr Programm in Nordamerika mit diesem neuen Ziel weiter aus und spricht damit nicht nur die Zielgruppe der Urlauber an, sondern auch Geschäftsleute, die in die USA oder nach Deutschland fliegen."

Bisherige Ziele des Fluganbieters in Nordamerika sind Baltimore/Washington (BWI), Fort Lauderdale (FLL), Las Vegas (LAS), Seattle (SEA), Anchorage (ANC), Calgary (YYC), Fairbanks (FAI), Halifax (YHZ), Toronto (YYZ), Vancouver (YVR) und Whitehorse (YXY) nun auch Minneapolis (MSP) als Condor Flugziel.

Minneapolis ist die bevölkerungsreichste Stadt im U.S.-Bundesstaat Minnesota und bildet gemeinsam mit St. Paul die Metropolregion der Twin Cities. Die Region gilt als ein bedeutendes Wirtschaftszentrum, dort sind die Nahrungsmittelindustrie, Bank- und Finanzwirtschaft, große Unternehmen aus dem Gesundheits- und Speditionswesen sowie Eisenbahngesellschaften ansässig. Die Zwillingsstädte Minneapolis und St. Paul setzen darüber hinaus einen kulturellen Schwerpunkt im Mittleren Westen der Vereinigten Staaten und bieten eines der vielfältigsten Theaterprogramme der USA.

Weiterhin ist Minneapolis ein idealer Startpunkt für Rundreisen durch die USA und den Mittleren Westen: Die Region hält weite Prärieebenen, moderne Städte und riesige Rinderfarmen bereit und bietet damit eine facettenreiche Landschaft mit einer Vielzahl an Freizeitaktivitäten. Besonderer Anziehungspunkt im Mittleren Westen ist auch das ehemalige Indianerland, da hier viele Indianerstämme eine Heimat gefunden haben und die Kultur der Indianer sichtbar ist.

Condor Flüge von Frankfurt (FRA) nach Minneapolis (MSP) können zum Beispiel zu einem Oneway-Komplettpreise ab 379,99 Euro in der Economy Class von Frankfurt (FRA) nach Minneapolis (MSP) gekauft werden, in der Premium Economy Class ab 699,99 Euro und in der Comfort Class ab 999,99 Euro.

Hamburg: Non-stop nach Griechenland mit Aegean Airlines

Ab 27. Mai 2014 ist Athen mit Aegean Airlines nur noch drei Flugstunden von Hamburg entfernt. Die griechische Hauptstadt wird an drei Tagen in der Woche angeflogen, immer dienstags, donnerstags und samstags. Eingesetzt wird dabei ein Airbus A320. Zuletzt wurde diese Verbindung im Jahr 2004 angeboten.

Die griechische Fluggesellschaft Aegean, die Mitglied in der Star Alliance ist, fliegt außerdem ab 29. Mai 2014 immer dienstags und donnerstags nach Heraklion auf Kreta.

"Es gibt eine sehr starke Nachfrage, nicht nur von den Urlaubsreisenden und vielen Geschäftsreisenden, sondern auch von vielen Griechen, die hier in Norddeutschland leben. Ich bin sicher, dass die Verbindung gut angenommen wird", sagt Michael Eggenschwiler, Vorsitzender der Geschäftsführung am Hamburg Airport. Athen gehört bereits seit vielen Jahren zu den Top-Zielen in Europa, die von Hamburg aus mit einmal umsteigen erreichbar sind.

Im Jahr 2012 reisten beispielsweise mehr als 40.000 Passagiere von Hamburg aus nach Athen, obwohl dafür ein Zwischenstopp eingelegt werden musste. Dimitris Gerogiannis, Geschäftsführer von Aegean, dazu: "Die neuen Direktflüge sind mehr als neue Strecken im Aegean-Netzwerk. Sie bringen Hamburg, einen wichtigen Verkehrsknotenpunk und eine der wohlhabendsten Städte Europas näher an Athen und Kreta heran und verbindet die Stadt mit zwei der beliebtesten Reiseziele – nicht nur in Griechenland, sondern weltweit. Die neuen Verbindungen schaffen neue Möglichkeiten für Handel, Tourismus und Kulturaustausch."

Offshore Air Rescue: NHC versorgt fünf Windparks

Durch den Bedarf an erneuerbaren Energien und der damit verbundenen Zunahme an Hochsee-Windparks, kann das Heli Aviation Tochterunternehmen Northern HeliCopter GmbH (NHC) seine Position im Offshore-Bereich weiter stärken. Unternehmen wie E.ON gehören zu den Kunden, im wachsenden Arbeitsfeld Offshore-Windpark.

Am Standort Emden bietet NHC bereits seit Jahren professionelle Offshore Air Rescue und weitere Offshore Air Services. NHC konnte seither kontinuierlich ihre Position im Bereich Offshore stärken und ausweiten. Zu den Kunden zählt unter anderem mit E.ON eines der größten privaten Strom- und Gasunternehmen weltweit.

Wachsendes Arbeitsfeld Offshore-Windparks

Besonders der Bereich Offshore Air Rescue ist anhaltend am wachsen. Durch das wachsende Umweltbewusstsein und dem Willen zur mehr regenerativer Energiegewinnung nimmt die Zahl an Hochsee-Windparks stetig zu. Derzeit betreut die Northern HeliCopter GmbH fünf große Windparks und stellt die dortige Offshore Air Rescue, die schnellstmögliche Rettungsmöglichkeit aus der Luft, zur Verfügung. Ohne Verzögerung können Patienten von den Offshore-Anlagen zur nächsten Klinik geflogen werden. Eine Erstversorgung durch einen Notarzt wird gewährleistet und somit keine kostbare Zeit für Leben rettende Maßnahmen verschenkt.

Ein speziell auf die Anforderungen bei Offshore-Windparks ausgerichteter Einsatzhubschrauber, eine Offshore-Leitstelle der Johanniter Unfallhilfe (VENTUSmedic), welche mit Rettungsassistenten besetzt ist, die in Rotation auf dem Hubschrauber arbeiten und somit die Verhältnisse im Windpark kennen, sowie das Klinikum Oldenburg als Medizinischer Overhead stellen damit gemeinsam die Offshore-Rettung sicher.

Notärzte in der Rettungswinde geschult

Der NHC Rettungshubschrauber aus der „Eurocopter Dauphine Familie“ ist zudem mit Notärzten der „Notärzte Nord SHP GmbH 24/7“ besetzt. Derzeit gehören 20 Notärzte zur Medical Crew des Offshore Rettungshubschraubers. Alle Notärzte/innen haben einen Facharztstandart mit Bezug zur Notfallmedizin, sind seit vielen Jahren in der Rettungsmedizin tätig, sind erfahren im Trauma Management, ACLS Provider und haben alle erforderlichen Trainings für das Fliegen über See sowie das Arbeiten an der Rettungswinde absolviert.

Die Erfahrungen bei Großprojekten in der Vergangenheit haben gezeigt, dass sich trotz aller Vorkehrungen Arbeitsunfälle ereignen. Die Errichtung von Windenergieanlagen offshore ist eine technische Herausforderung und birgt entsprechende Gefahren. In vielen Bereichen wird unter den oftmals schwierigen Wetterverhältnissen technisches Neuland betreten. So ist mit mit Arbeitsunfällen und entsprechenden Verletzungsmustern zu rechnen.

Selbst Staatssekretär Enak Ferlemann MdB zeigte sich beeindruckt von den Leistungen der NHC und sagte: „Für die Offshore arbeitenden Menschen ist der Rettungsdienst mit Helikopter und Notarzt rund um die Uhr lebenswichtig und unverzichtbar. Die Piloten, Ärzte und Rettungsassistenten der NHC arbeiten engagiert und vorbildlich, das verdient Anerkennung!“

ESA beauftragt Astrium für weiteren Betrieb der ISS

Die europäische Weltraumorganisation ESA hat Astrium damit beauftragt, als industrieller Hauptauftragnehmer den Betrieb und die Nutzung der europäischen Anteile an der Internationalen Raumstation (ISS) weiter zu führen. Der Auftragswert für den Zeitraum 2013 bis 2014 beträgt 195 Millionen Euro, 44 Millionen davon für Ersatzteile sowie Entwicklungen zur Erhaltung und Verbesserung der Funktionen des europäischen Wissenschaftslabors Columbus.

Dieser Vertrag ist Teil einer Rahmenvereinbarung zwischen der ESA und Astrium für die geplante Laufzeit der ISS bis 2020.

Forschungsbetrieb und Unterhalt der Station

Das Raumfahrtunternehmen führt seit nahezu zehn Jahren im Auftrag der ESA die industriellen Betriebsaktivitäten für Europas ISS-Anteile. Astrium ist u.a. verantwortlich für das Training der Astronauten für die europäischen Elemente der Raumstation sowie für die Wartung, Ersatzteilbeschaffung und die notwendige Logistik, um beispielsweise das Wissenschaftslabor Columbus in Betrieb zu halten.

Im Mai 2014 wird der deutsche ESA Astronaut Alexander Gerst zu seiner sechsmonatigen Mission zur ISS aufbrechen. Auch er wurde durch Astrium-Instruktoren auf seine Arbeit in der ISS vorbereitet. Aber auch Entwicklungen zur besseren Funktionalität des Labors oder die Unterstützung von Wissenschaftlern bei der Entwicklung neuer Experimentanlagen gehören zu den Aufgaben von Astrium. Darüber hinaus umfasst der Vertrag auch den Datentransfer, die Kommunikationssysteme sowie die Wartung der Bodenstationen.

"In Zusammenarbeit mit unseren industriellen Partnern haben wir es geschafft, die ursprünglich bis 2016 geplante Kostensenkung um 30 Prozent bereits im Jahr 2014 zu erreichen, während gleichzeitig der Service auf gewohnt hohem Niveau gehalten werden konnte. Somit wurden die Anforderungen unseres Kunden ESA erfüllt", sagte Bart Reijnen, zuständig bei Astrium für Orbitale Systeme und Weltraumerforschung. "Astrium verfügt über mehr als drei Jahrzehnte Erfahrung in der bemannten Raumfahrt. Der Service, den wir in Zusammenarbeit mit unseren industriellen Partnern anbieten, ist maßgeschneidert auf die Bedürfnisse unseres Kunden."

Schlüsselrolle durch Forschungsmodul Columbus und ATV

Zu Service und Nutzung der europäischen Anteile an der ISS gehört auch die Koordination eines europäischen Konsortiums von rund 40 Partnerunternehmen aus den insgesamt zehn an der Internationalen Raumstation beteiligten europäischen Ländern durch Astrium. Das Unternehmen hat zudem als Hauptauftragnehmer für das Weltraumlabor Columbus und eine Vielzahl seiner Nutzlasten sowie das Automatische Versorgungsfahrzeug ATV erhebliche Beiträge zur Internationalen Raumstation geleistet. Nach deren Ausbau führt Astrium in einer Schlüsselrolle den Betrieb und die Nutzung. Gemäß gegenwärtiger Planung der beteiligten Staaten wird die Internationale Raumstation mindestens bis zum Jahr 2020 im Einsatz bleiben.

Das Weltraumlabor Columbus ist Europas zentraler Beitrag zur Internationalen Raumstation. Unter Weltraumbedingungen werden dort Experimente zu den verschiedenen Disziplinen der Naturwissenschaften durchgeführt. Nach der Fertigstellung der ISS im Jahre 2010 wird dort nun über mindestens zehn Jahre Forschung in Wissenschaft und Technik betrieben werden.

Schwerpunkte liegen in Physik, Materialwissenschaft, Biologie und Medizin. Versuche finden sogar auch außen am Columbus-Modul statt, wie die Messung von Sonneneffekten. Damit das Weltraumlabor seinen Bestimmungszweck optimal erfüllen kann, ist eine reibungslose Durchführung der exakt aufeinander abgestimmten Forschungsvorhaben maßgeblich.

US Airways wechselt von Star Alliance zu oneworld

0

US Airways wird oneworld® am 31. März 2014 beitreten, nachdem die Fusion mit dem Gründungsmitglied der Allianz, American Airlines, abgeschlossen wurde. Sämtliche regionale Tochtergesellschaften, die unter der Marke US Airways Express fliegen, werden zum gleichen Zeitpunkt oneworld beitreten.

Der Beitritt zur oneworld Allianz ist wirksam mit den ersten Flügen am 31. März 2014 und erfolgt direkt nach dem Austritt aus der Star Alliance, deren letzte Flüge am 30. März 2014 stattfinden. Alle beteiligten Parteien bemühen sich, einen reibungslosen Übergang der Allianzen für ihre Kunden zu gewährleisten.

Nach der vollständigen Eingliederung von American Airlines und US Airways wird die fusionierte Fluggesellschaft den Namen American Airlines annehmen. Bis dahin werden US Airways und ihre regionalen Fluggesellschaften als angeschlossene Mitglieder von oneworld unter dem Dach von American Airlines operieren.

Es wird ein umfassender Kommunikationsplan entwickelt, um Kunden detailliert über alle Vorteile und Privilegien zu informieren, die sie mit US Airways als Mitglied von oneworld erhalten werden und ab wann diese Vorteile verfügbar sind.

Übergang der Bonussysteme – Meilen zeitnah einlösbar

Während der Übergangsphase werden American und US Airways ihre bestehenden Vielfliegerprogramme beibehalten. US Airways betonte, dass sämtliche Dividend-Miles-Karteninhaber alle gesammelten Meilen und ihre Statusstufe beibehalten werden. Dividend-Miles-Preferred-Mitgliedern werden neue Mitgliedskarten mit dem oneworld Logo zugeschickt, die sie ab dem 31. März nutzen können.

Inhaber von Dividend-Miles-Chairman-Karten werden im oneworld Programm den Emerald-Status erhalten. Dividend-Miles-Platinum und Gold werden dem oneworld Status Sapphire entsprechen und Dividend Miles Silver wird dem oneworld Ruby Status zugehören.

Sämtliche Dividend-Miles-Mitglieder können ab dem 31. März durch jeden Flug mit einer oneworld Mitgliedsfluggesellschaft Meilen und Statuspunkte sammeln. Die Möglichkeit, Meilen für Flüge mit anderen oneworld Fluggesellschaften einzulösen, wird jedoch erst kurz darauf schrittweise eingeführt.

Durch den Beitritt am 31. März 2014 werden die marktführenden Allianztarife von oneworld – die umfangreichsten Angebote der globalen Allianzen – auch im Streckennetz von US Airways zur Verfügung stehen.

US Airways ist die fünftgrößte Fluggesellschaft der USA und eine der 30 größten weltweit. Mit ihren regionalen Tochtergesellschaften fliegt das Unternehmen über 200 Ziele in 30 Ländern mit einer Flotte von über 625 Flugzeugen an. 2012 beförderte die Airline 82,5 Millionen Fluggäste und führt momentan täglich 3.200 Flüge durch.

Die Fluggesellschaft wird 60 Ziele zum Streckennetz von oneworld hinzufügen – die meisten davon in ihrer US-Heimat, jedoch auch drei Städte in Kanada und ein Ziel in Mexiko. Die wichtigsten Drehkreuze der Airline befinden sich in Charlotte, Philadelphia, Phoenix und den Ronald Reagan National Airport in Washington D.C. Dadurch wird die Präsenz von oneworld in den gesamten USA und insbesondere an der Ostküste und über den Nordatlantik erweitert.

American Airlines größte Fluggesellschaft weltweit

Durch die Fusion mit American Airlines entsteht auf Basis der meisten Kennzahlen die weltweit größte Fluggesellschaft. oneworld wird deshalb in den USA, dem weltweit größten Flugreisemarkt, zur führenden Allianz. Die neue American wird über 330 Ziele in mehr als 50 Ländern anfliegen und pro Jahr 190 Millionen Fluggäste mit einer Flotte von 1.500 Flugzeugen befördern.

Die Aufnahme von US Airways ist für oneworld ein Meilenstein und stellt einen Teil der bisher größten Expansion der Allianz dar. Damit wird erreicht oneworld ein Streckennetz von fast 1.000 Ziele in über 150 Ländern, die durch 14.250 tägliche Abflüge angeflogen werden. Rund um die Uhr landet bzw. startet also alle drei Sekunden ein oneworld-Flug. Im letzten Jahr wurden 475 Millionen Passagiere befördert und es wurde ein Jahresumsatz von 140 Milliarden US-Dollar erzielt.

Fraport legt neuen Lärmschutzbericht vor

Die Fraport AG hat unter dem Titel "Fluglärm reduzieren" ihren aktuellen Lärmschutzbericht veröffentlicht. Der Bericht informiert umfassend über die Entwicklungen und Fortschritte der zurückliegenden Sommerflugplanperiode.

"Die Resonanz auf die erste Ausgabe hat uns gezeigt, dass wir einen richtigen und wichtigen Schritt gegangen sind. Der nun vorliegende zweite Bericht verdeutlicht, dass der Flughafen Frankfurt seine internationale Vorreiterolle beim Thema Lärmschutz weiter untermauern konnte", betonte Peter Schmitz, Fraport Vorstand Operations, bei der Vorstellung des Berichts in Frankfurt.

Operative Maßnahmen zur Lärmreduzierung

Der Bericht dokumentiert neben den aktuellen Messergebnissen der zurückliegenden Flugplanperiode, bei welchen Themen Fraport und die Partner im zurückliegenden Jahr weitere Erfolge erreichen konnten: Mit der, im Vergleich der europäischen Hubs einmaligen Anhebung des Anfluggleitwinkels auf die Landebahn Nordwest von 3 Grad auf 3,2 Grad seit Oktober 2012 konnte eine messbare Geräuschreduktion erreicht werden. Die in Frankfurt eingeführten lärmabhängigen Entgelte sind weltweit einzigartig und verstärken die Anreize, moderne und weniger laute Flugzeuge einzusetzen.

Der Spatenstich für den Bau der satellitengestützten Anflughilfe GBAS erfolgte im Oktober 2013, die Inbetriebnahme der Station ist bereits 2014 vorgesehen. Auch an der Forschung zu lärmärmeren Anflugverfahren wird in Frankfurt intensiv gearbeitet: Die im Oktober 2013 gemeinsam mit Deutscher Flugsicherung (DFS), Condor und dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) durchgeführten Testflüge für einen steilen Anflug "Steeper Approach" waren erfolgreich und die ersten Testergebnisse sehr vielversprechend.

Regelmäßige Informationen über Lärmaufkommen

"Für uns gilt auch weiterhin: Gemeinsam mit unseren Partnern bleiben wir beim Thema Lärmreduktion am Ball und setzen unseren Einsatz beim Schallschutz kontinierlich und mit großem Engagement fort", bekräftigt Schmitz abschließend.

Bei der aktuellen Ausgabe des Reports wird über das Verkehrsaufkommen in der vorangegangenen Sommerflugplanperiode, aktuelle Fluglärmmessungen sowie den neuesten Entwicklungen des aktiven Schallschutzes informiert. Zusätzlich liefert jede Ausgabe Detailinformationen zu einem ausgewählten Fokusthema. Im vorliegenden Lärmschutzbericht wird die Berechnung der lärmabhängigen Entgeltkomponente vorgestellt. Am konkreten Beispiel wird erläutert, warum es sich lohnt, am Flughafen Frankfurt mit leiseren Maschinen zu landen. Der Lärmschutzbericht wird als PDF online vom Frankfurter Flughafen zur Verfügung gestellt.

Superauge Gaia zur Vermessung der Galaxie gestartet

0

Es ist der Beginn einer neuen astrometrischen Dimension: Bis 2018 soll Gaia, das neue Weltraum-Teleskop der Europäischen Weltraumagentur ESA, die Positionen, Entfernungen und Bewegungen von einer Milliarde Sterne messen und erstmals eine 3D-Karte unserer Milchstraße erstellen.

Deutschland unterstützt zusätzlich zu seinen ESA-Beiträgen den wissenschaftlichen Betrieb und die Datenauswertung von Gaia mit rund 15 Millionen Euro, das sind etwa zehn Prozent. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) steuert dabei die deutschen Anteile des Projekts aus dem nationalen Raumfahrtprogramm.

Am 19. Dezember 2013 ist Gaia endlich um 10:12 Uhr Mitteleuropäischer Zeit an Bord einer russischen Sojus-Rakete vom europäischen Weltraumbahnhof in Kourou (Französisch-Guyana) auf seine mehrjährige Reise zu den Sternen gestartet.

Blick über die Milchstraße hinaus

"Das Gaia-Teleskop bedeutet eine neue wissenschaftliche Qualität – Europa wird damit weltweit eine führende Rolle in der Präzisionsastronomie übernehmen. Nach der erfolgreichen Hipparcos-Mission ist das Observatorium der zweite Astrometrie-Satellit der ESA, dessen Messgenauigkeit uns ein viel genaueres Bild der Dynamik und Entwicklungsgeschichte unserer Milchstraße geben wird. Gaia kann zudem nicht nur Sterne vermessen, sondern auch andere Himmelskörper bis zu einer bestimmten Mindesthelligkeit", erklärte DLR-Vorstandsvorsitzender Prof. Dr.-Ing. Johann-Dietrich Wörner, derzeit Vorsitzender des ESA-Rates. So soll der Wissenschaftssatellit auch Millionen Asteroiden und Kometen, Tausende extrasolare Planetensysteme, Braune und Weiße Zwerge, Supernovae und Quasare entdecken und nach Hinweisen auf die Verteilung der mysteriösen Dunklen Materie suchen.

Dr. Dietmar Lilienthal, Gaia-Projektleiter im DLR-Raumfahrtmanagement, ist live beim Start des Satelliten in Kourou dabei: "Gaia ist eine Entdeckungsmaschine, ein galaktischer Zensus: Wir bekommen dank der Präzision des Teleskops eine sehr genaue räumliche Vorstellung von dem, was uns umgibt. Dabei sitzen wir mitten drin in der Milchstraße und können deshalb nur mit besonderen Anstrengungen überhaupt einen kompletten Überblick über unsere Heimatgalaxie gewinnen", berichtet der Astrophysiker.

Fünf Jahre lang 250 Sterne pro Sekunde messen

Das Weltraumobservatorium ist über zwei Tonnen schwer, rund drei Meter groß und verfügt über zwei hochpräzise Teleskope und eine Kamera mit 106 einzelnen lichtempfindlichen CCD-Sensoren und einer Milliarde Pixel. Nach rund einem Monat soll Gaia sein Ziel, den zweiten Lagrange-Punkt (L2) rund 1,5 Millionen Kilometer von der Erde entfernt, erreichen. Das Observatorium beobachtet in jedem seiner zwei "Gesichtsfelder" im Schnitt 250 Sterne pro Sekunde. Insgesamt entsteht ein Datenberg von einem Petabyte, das entspricht dem Speichervolumen von 200.000 DVDs.

Neben der Zusammensetzung unserer Milchstraße wollen die Wissenschaftler mit Gaia auch Wechselwirkungen mit anderen Galaxien wie den Magellanschen Wolken oder dem Andromeda-Nebel erforschen. Die Messgenauigkeit der Sternpositionen für die hellsten Sterne ist dabei mit 10 bis 20 Mikrobogensekunden bis zu 100mal höher als bei der Vorläufer-Mission Hipparcos und entspricht der Auflösung einer Euro-Münze auf dem Mond. Zusammen mit der Erde soll Gaia die Sonne im Erdschatten zirka fünf Jahre lang umrunden und kontinuierlich messen.

Forschungsgemeinschaft mit über 400 Wissenschaftlern

Aus Deutschland sind vier Hochschulen an der Mission beteiligt: das Astronomische Rechen-Institut (ARI) am Zentrum für Astronomie der Universität Heidelberg, das Max-Planck-Institut für Astronomie (MPIA) in Heidelberg, das Leipniz-Institut für Astrophysik Potsdam (AIP) und das Lohrmann-Observatorium der TU Dresden. Deren Aufgabe ist vor allem die Bereitstellung von spezieller Software, um die gigantischen Datenmengen von Gaia, die federführend im Europäischen Raumflugkontrollzentrum ESOC der ESA in Darmstadt empfangen werden, weiter zu verarbeiten. Dazu haben die Wissenschaftler unter anderem mathematische Methoden der astronomischen Datenauswertung und relativistischen Korrektur sowie zur Codierung der aufwändigen und komplexen Software entwickelt.

Gebaut wurde Gaia vom europäischen Raumfahrtkonzern EADS Astrium. An der Mission beteiligt sind insgesamt mehr als 400 Wissenschaftler aus 24 ESA-Ländern.

Flughafen Tokio-Haneda im Lufthansa-Streckenplan

Lufthansa baut ihr Flugangebot nach Japan aus und wird künftig auch den Flughafen Haneda in Tokio anfliegen. Der größte Flughafen Japans im Süden der Haupstadt ist mit nur 14 Kilometern Entfernung zur Innenstadt sehr stadtnah gelegen und aus dem Zentrum beispielsweise mit der Bahnverbindung Monorail in nur 15 Minuten schnell zu erreichen.

Dies ist vor allem für Geschäftsreisende und Tokio-Besucher attraktiv. Tokio-Haneda bie­tet außerdem bessere Anschlussmöglichkeiten zum innerjapanischen Streckennetz des Airline-Partners ANA. Lufthansa-Gästen in Haneda können künftig aus einem breiten Ange­bot an Umsteigeverbindungen zu über 40 japanischen Inlandszielen wählen. Die wichtigsten Verbindungen werden auch als Codeshare Dienste mit Lufthansa-Flugnummer buchbar sein.

Öffnung des Drehkreuzes für ausländische Airlines

In der Vergangenheit war der Stadtflughafen Haneda hauptsächlich den japanischen Fluglinien vorbehalten. Durch die Entscheidung der japanischen Behörden, den Flughafen Haneda verstärkt für internationale Flüge zu öffnen, und die enge Zu­sammenarbeit mit der größten japanischen Fluglinie ANA kann Lufthansa nun den passa­gierreichsten Flughafen Japans und das Drehkreuz der ANA anfliegen.

Christoph Franz, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Lufthansa AG, sagte: "Die Auf­nahme des Flughafens Haneda ist für unsere Fluggäste ein greifbares Ergebnis des gemein­schaftlichen, strategischen Joint Ventures mit unserem Partner ANA. Dabei wachsen in Japan auch unsere Streckennetze im Sinne deutlich verbesserter Anschluss­möglichkeiten zusammen."

Osamu Shinobe, Präsident und CEO von ANA, erklärte: "Wir sind sehr erfreut, die Erwei­terung unseres Streckennetzes nach Deutschland anzukündigen, die unser Angebot nach Deutschland und Europa als Ganzes wie auch unser Joint Venture mit Lufthansa verbes­sern wird. Mit dem neuen, erweiterten Streckenangebot können wir unseren Kunden eine größere Auswahl an Flügen sowie bessere Anschlussmöglichkeiten und Komfort für unsere Kunden bieten – sowohl in Japan als auch in Europa."

Nonstop München und Frankfurt nach Tokio – ANA zieht mit

Ab 30. März 2014 wird Lufthansa täglich nonstop aus Frankfurt und München nach Tokio-Haneda fliegen. Der bisherige Zielflughafen Tokio-Narita bleibt im Streckennetz erhalten und wird aus Frankfurt auch ab 30. März via Osaka angeflogen.

Zeitgleich mit Lufthansa wird ANA mit Beginn des Sommerflugplans 2014 ihre Verbin­dungen zwischen Japan und Deutschland umstellen und erweitern. So wird die japanische Fluglinie ab Tokio-Haneda künftig zweimal täglich nach Frankfurt fliegen. Bislang hatte ANA einen Flug aus Narita und einen ab Haneda im Programm. Auch die München-Verbindung wird künftig aus Haneda bedient.

Neu im Flugplan der ANA ist die Strecke von Tokio-Narita nach Düsseldorf, auf der vom 30. März 2014 an die Passagiere in einem Boeing 787 Dreamliner reisen können. Diese Nonstop-Strecke verbindet dann die bedeutendste japa­nische Gemeinde in Deutschland mit ihrem Heimatland.

Die Lufthansa Group und ANA arbeiten seit April 2012 im Rahmen eines strategischen, kommerziellen Joint Venture zusammen. Alleine zwischen Deutschland und Japan haben die Kunden die Auswahl aus künftig acht täglichen Verbindungen. Außerdem ist Tokio-Narita nonstop mit Wien und Zürich verbunden. Auf allen Flügen können Lufthansa-, Austrian Airlines-, SWISS- und ANA-Tickets genutzt werden. Aktuell soll es bei einer Preisaktion einen Hin- und Rückflug von Deutschland nach Tokio ab 779 Euro geben.

Die Flugdaten nach Haneda, Narita und Nagoya

Tokio-Haneda (HND)
Flugnummer Start- und Landezeit
LH716 (NH5854) Frankfurt 18:20 – Haneda 12:15+1
LH717 (NH5853) Haneda 14:05 – Frankfurt 18:45
LH714 (NH5852) München 15:45 – Haneda 10:05+1
LH715 (NH5851) Haneda 11:50 – München 16:55
NH224 (LH7242) Frankfurt 20:45 – Haneda 14:55+1
NH223 (LH7243) Haneda 11:25 – Frankfurt 16:35
NH204 (LH7236) Frankfurt 12:10 – Haneda 06:35+1
NH203 (LH7237) Haneda 00:55 – Frankfurt 06:05
NH276 (LH7244) München 21:25 – Haneda 15:50+1
NH275 (LH7245) Haneda 12:35 – München 17:20
Tokio-Narita (NRT)/Osaka (KIX)
LH740 (NH6006) Frankfurt 13:05 – Osaka 06:55+1 – Narita 08:55
LH741 (NH6005) Narita 10:25 – Osaka 13:15 – Frankfurt 18:00
NH942 (LH7240) Düsseldorf 18:35 – Narita 13:00+1
NH941 (LH7241) Narita 11:00 – Düsseldorf 16:00
Nagoya (NGO)
LH736 (NH6010) Frankfurt 13:30 – Nagoya 07:55+1
LH737 (NH6009) Nagoya 09:40 – Frankfurt 15:05