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Airbus mit Rekord bei Flugzeugauslieferungen

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Airbus hat seine kommerziellen Ziele im Jahr 2013 übertroffen und mit der Auslieferung von 626 Flugzeugen (493 Flugzeuge der A320-Familie, 108 Flugzeuge der A330 und 25 der A380) an 93 Kunden, davon 15 Neukunden, einen neuen Rekord aufgestellt. Darüber hinaus hat Airbus mit 1.619 eingegangenen Bruttoaufträgen (377 A320ceo, 876 A320neo, 77 A330, 239 A350 XWB und 50 A380) einen neuen Branchen-Rekord aufgestellt.

Wie der Flugzeugbauer bekannt gab, stieg die Zahl der Flugzeugauslieferungen 2013 bereits das zwölfte Jahr in Folge. Damit wurde die ursprüngliche Zielmarke übertroffen und der bisherige Rekord aus dem Jahr 2012 (588 Flugzeuge) um weitere 38 Flugzeuge überboten. Auch beim Auftragsziel wurde die bisherige Bestmarke (2011: 1.608 Flugzeuge) um elf Flugzeuge übertroffen.

Airbus Auftragsbücher für acht Jahre gefüllt

Im Jahr 2013 erreichte Airbus bei den eingegangenen Bruttoaufträgen auch wertmäßig eine neue Rekordmarke (240,5 Mrd. US-Dollar zu Listenpreisen). Der Auftragsbestand zum Jahresende erhöhte sich auf einen branchenweiten Rekordwert von 5.559 Flugzeugen im Wert von rund 809 Mrd. US-Dollar zu Listenpreisen. Dies entspricht einer Produktionsauslastung von etwa acht Jahren.

Der Wettbewerber Boeing hatte kürzlich für 2013 ebenfalls einen Rekord bei den zivilen Flugzeugauslieferungen mit 648 Maschinen, bei 5.080 Flugzeugen in den Auftragsbüchern, verkündet.

Zum Jahresende 2013 verbuchte Airbus einen Marktanteil von 51 Prozent bei Flugzeugen mit über 100 Sitzen. Die Entscheidungen der Kunden zugunsten größerer Flugzeuge in allen Segmenten (A321, A330-300, A350-1000 und A380) wirkten sich dabei positiv auf die Umsatzentwicklung aus und untermauern die führende Position des europäischen Flugzeugherstellers auf den Märkten für Single-Aisle-Jets und Großraumflugzeuge.

Im Laufe des Jahres übertraf die A320neo-Familie die Marke von 2.600 Aufträgen. Für die A320ceo-Familie verbuchte Airbus weiterhin eine hohe Nachfrage, und verkaufte auch mehr als 1.000 Exemplare seit Programmstart der A320neo.

Großraumflugzeuge: Produkt-Neuheiten und -Variationen

Die A350 XWB erzielte bedeutende kommerzielle Durchbrüche und gewann einen ersten bahnbrechenden Auftrag aus Japan. In der Kategorie der Supergroßraumflugzeuge beherrschte die A380 weiterhin den Markt mit 50 Neuaufträgen.

Ein klares Signal für die erfolgreiche Transformation von Airbus auf dem Weg zu einem agileren Unternehmen war der erfolgreiche Erstflug der A350 XWB im Jahr 2013. Die Flugerprobung mit zwei Testflugzeugen, welche bereits mehr als 800 Flugstunden absolviert haben, kommt gut voran. Die Zulassung der A350 XWB ist für das dritte Quartal und die Indienststellung für das vierte Quartal 2014 geplant.

Bei der Produktion der A330 hat Airbus eine neue Rekord-Produktionsrate von zehn Flugzeugen pro Monat erreicht und die neuen Varianten des Airbus A330 für den Regionalverkehr und mit größerer Reichweite eingeführt, während die Single-Aisle-Produktion mit einer Rate von 42 Flugzeugen pro Monat stabil geblieben ist.

Im Jahr 2013 lieferte Airbus Military 31 Flugzeuge aus. Darunter waren sieben A330 MRTT und zwei A400M für die französische Luftwaffe, welche bestätigten dass das Programm wieder gut im Plan liegt.

Ca. 3.000 neue Mitarbeiter 2013

„Ich danke den Airbus-Teams für diese hervorragenden Leistungen. Die Transformation unseres Unternehmens hin zu mehr Einfachheit, Agilität und Schnelligkeit gewinnt immer klarere Konturen. In der Flugzeugproduktion erreichen wir neue Spitzenwerte, und wir verkaufen unsere marktführenden Produkte auf Rekordniveau“, sagte Fabrice Brégier, President und CEO von Airbus.

„Diese Ergebnisse sind sehr positiv für unsere Rentabilitätsziele, und ich kann mit Stolz berichten, dass die Kurve steil nach oben geht. Für den Ausbau unserer Führungsposition bei den Single-Aisle-Jets und Großraumflugzeugen wird das Jahr 2014 sehr wichtig sein, da der Erstflug der A320neo und die Indienststellung der A350 XWB anstehen.“

Die Portraitaufnahmen zeigen Airbus-President und CEO Frabrice Brégier, Executive Vice President Tom Williams, COO-Customers John Leahy und COO Günter Butschek bei der Bekanntgabe der Airbus-Zahlen.

Erstflug vom FMO nach Zürich gestartet

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Erstflug vom FMO nach Zürich: Seit heute ist der Flughafen Münster/Osnabrück wieder mit der Schweizer Finanzmetropole Zürich verbunden. Die niederländische Regionalfluggesellschaft AIS Airlines fliegt jeweils Montag bis Freitag einmal täglich vom FMO nach Zürich und zurück.

Die bequemen Verbindungen sprechen vor allem Geschäftsreisende an. Das Business-Flugzeug vom Typ Jetstream 32 startet jeweils um 10:55 Uhr in Münster/Osnabrück, die Rückkehr aus Zürich erfolgt um 16:35 Uhr am FMO. Die Flugzeit beträgt etwa 90 Minuten.

AIS Airlines fliegt außerdem seit November 2013 zweimal täglich in die baden-württembergische Landeshauptstadt Stuttgart. Das Unternehmen hat am Flughafen Münster/Osnabrück zwei Flugzeuge vom Typ Jetstream 32 fest stationiert.

Passagiere geben gute Noten für Dortmund Airport

Aus Lübeck zum Dortmund Airport – rund 400 km, für die sich einige Reisende lieber eine Flugverbindung wünschen, fahren andere, um den Ruhrgebiets-Flughafen zu nutzen. Dass auch Reisende aus Hamburg, Stuttgart und Heidelberg und immerhin über 20 Prozent aus einem Umkreis von 100 km oder mehr den Dortmunder Flughafen nutzen, zeigt eine Fluggastbefragung des Airport aus November 2013.

Gleichzeitig kommt ein Drittel der Reisenden aus dem direkten Umfeld des Airport (0-25 km). Auch warum die Lübecker, Stuttgarter und Hamburger den Weg ins Ruhrgebiet auf sich nehmen, statt ihren Heimatflughafen zu nutzen, zeigt die anonymisierte Umfrage, die der Dortmund Airport bereits im fünften Jahr und dreimal jährlich durchführt. Die meisten Reisenden, die aus einer Entfernung von über 100 km anreisen, geben das Zielangebot als Grund an.

Gute Noten – Wunsch nach mehr Flugzielen

Dabei nutzen besonders viele die Verbindungen in das östliche Europa. Gute Noten, die Fluggäste dem Ruhrgebiets-Flughafen erteilen, kommen noch als Pluspunkt hinzu. So vergaben die Geschäftsreisenden eine Zwei nach Schulnoten (Mittelwert 2,11), kein einziger bewertete mit mangelhaft. Die Privatreisenden vergaben mit einem Mittelwert von 1,95 sogar eine noch bessere Note.

"Diese Bewertung freut uns sehr. Dass gleichzeitig aus unseren Befragungen kritische Hinweise hervorgehen, hilft uns, die Bereiche zu erkennen, in denen wir uns verbessern können. Diese Hinweise reichen von diskreten Rückzugsbereichen für stillende Mütter bis zum Transport mitreisender Tiere. Besonders häufig kam der Wunsch nach weiteren Flugzielen und Airlines zur Sprache. Ein Thema, das wir mit Elan verfolgen", erklärte dazu Flughafen-Geschäftsführer Udo Mager.

Hälfte reist mit Wizz Air

Die November-Umfrage zeigte auch, dass der Anteil der Geschäftsreisenden am Dortmund Airport mit 23,8 Prozent weiterhin sehr stabil bleibt. Das Germanwings-Ziel München ist für Fluggäste mit geschäftlichem Reisehintergrund mit 37,9 Prozent weiter das wichtigste Reiseziel. Dabei nutzen 13,3 Prozent das Münchener Lufthansa-Drehkreuz und fliegen weiter zu Zielen wie Lissabon oder Schanghai.

Bei den Privatreisenden nutzen über 20 Prozent die Drehkreuz-Angebote und bleiben nicht in München. Insgesamt reist dennoch fast die Hälfte aller Geschäftsreisenden (46,2 Prozent) in Dortmund mit Wizz Air, ebenso mehr als die Hälfte der Privatreisenden (53,1 Prozent).

Wie bereits im Laufe des Jahres beobachtet, bringt Ryanair (seit März 2013 in Dortmund) auch weiterhin neue Fluggäste an den Dortmund Airport. 31,4 Prozent der angetroffenen Ryanair-Passagiere sind zum ersten Mal von Dortmund aus geflogen, während der Anteil der Erstflieger im Durschnitt über alle Airlines bei 21 Prozent liegt.

Auch über das Anreise-Verhalten der Fluggäste gab die Befragung Auskunft. So wird der Großteil der Privatreisenden (48,3 Prozent) von Freunden oder Verwandten gebracht, 22,8 Prozent der kommen mit dem eigenen Auto, 23,9 Prozent nutzen den öffentlichen Nahverkehr (inkl. Shuttle-Bus), und Geschäftsreisende reisen zu 46,3 Prozent selbst mit dem PKW an.

Airbus schickt A350 XWB zum Höhentest nach Bolivien

Airbus` zweites A350 XWB-Testflugzeug, MSN3, ist für ein spezielles Testprogramm in Bolivien. Dort absolviert es eine Reihe von Versuchsflügen auf den besonders hohen Flugplätzen von Cochabamba und La Paz. Cochabamba liegt auf 8.300 ft (ca. 2.500 Meter) Höhe über NN, La Paz ist mit 13.300 ft (ca. 4.000 Meter) über NN sogar einer der höchst gelegenen Flugplätze der Welt.

Der Einsatz auf solch hoch gelegenen Flugplätzen stellt die Triebwerke, das Bord-Kraftwerk APU (Auxiliary Power Unit) und weitere Systeme der Flugzeuge vor besondere Herausforderungen. Ziel dieser Tests ist es daher, die uneingeschränkte Funktionalität dieser Systeme und auch der Materialien zu validieren und das Gesamtverhalten des Flugzeugs unter den Extrembedingungen zu bewerten.

Triebwerksaufall und automatische Landung im Test

Dazu wird auf beiden Flugplätzen ein Testprogramm durchgeführt, dass beim Start sowohl den kompletten Einsatz aller Systeme, als auch einen simulierten Triebwerksausfall beinhaltet. Anhand der daraus gewonnen Daten werden die Charakteristiken des Flugzeugs beim Betrieb sowie die Start-Leistungen ermittelt. Ebenso gehören Tests des Autopiloten zur automatischen Landung und Durchstarte-Manövern dazu.

Seit dem Erstflug eines A350 XWB, mit der Maschine MSN1 im Juni 2013, wurden schon über 800 Test-Flugstunden bei nahezu 200 Testflügen mit den Maschinen MSN1 und MSN3 absolviert. Insgesamt müssen aber 2.500 Stunden an Testflügen mit dem Muster erreicht werden, die Flotte wird dazu auf fünf Maschinen anwachsen.

Straffes Programm für Zulassung noch 2014

Die fünf Maschinen erhalten dafür unterschiedliche Konfigurationen. Da die völlig neue Flugzeugfamilie neben neuen Triebwerken besonders durch den großen Einsatz von Verbundwerkstoffen heraussticht, die das Flugzeug leichter bleiben lassen, hatte das Testflugzeug MSN2 hatte kürzlich denn auch seinen Roll-Out im Kohlefaser-Anstrich.

Das straffe Testprogramm soll schließlich mit der Zulassung des Musters A350-900 durch die europäische Flugaufsichtsbehörde EASA sowie die FAA in den USA enden, bevor das Flugzeug im vierten Quartal 2014 in Dienst gehen wird.

Rekordabsatz bei Lufthansa-Passage

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Die Lufthansa Group hat im vergangenen Jahr beim Absatz im Passagierverkehr einen Rekordwert erzielt. Die Verkehrsleistung im Passagiergeschäft (gemessen in verkauften Passagierkilometern) lag 2013 bei über 209 Milliarden. Dies ist eine Steigerung gegenüber dem Vorjahr um 2,3 Prozent. Damit übertraf der Konzern auch den bisherigen Rekordwert von über 207 Milliarden Passagierkilometern aus dem Jahr 2011.

Ausschlaggebend für die positive Entwicklung waren vor allem der Einsatz größerer Flugzeuge und eine insgesamt bessere Auslastung der Flüge. Diese steigerten die Fluggesellschaften der Lufthansa Group 2013 im Vorjahresvergleich konzernweit um einen Prozentpunkt auf hohe 79,8 Prozent – am stärksten in Europa.

Lufthansa, Germanwings, SWISS und Austrian Airlines beförderten im vergangenen Jahr dabei über 104 Millionen Fluggäste, ein Plus von einem Prozent gegenüber dem Vorjahr. Das Angebot (gemessen in Sitzkilometern) war insgesamt um ein Prozent höher als 2012, die Zahl der Flüge reduzierte die Lufthansa Group um 3,7 Prozent.

Auslastung gesteigert – Austrian Airlines reduzierte Angebot

Mit Lufthansa und Germanwings flogen im vergangenen Jahr rund 76 Millionen Passagiere, ein Plus von 1,4 Prozent. Das Angebot steigerten die Gesellschaften um ein Prozent, den Absatz überproportional um 2,3 Prozent. Die Auslastung der Flüge verbesserten Lufthansa und Germanwings um einen Prozentpunkt auf 79,1 Prozent. Swiss beförderte im letzten Jahr 17 Millionen Fluggäste, 0,5 Prozent mehr als 2012. Das Angebot steigerte die Gesellschaft um 2,7 Prozent. Der Absatz erhöhte sich um 3,8 Prozent.

Die Auslastung stieg entsprechend um 0,9 Prozentpunkte auf hohe 83,3 Prozent. Mit Austrian Airlines flogen von Januar bis Dezember insgesamt rund elf Millionen Fluggäste, 1,6 Prozent weniger als im Vorjahr. Bei einem um 2,7 Prozent reduzierten Angebot begrenzte die Airline den Absatzrückgang auf 1,4 Prozent. Die Auslastung konnte um 1,1 Prozentpunkte auf 78,6 Prozent gesteigert werden.

Absatz bei Fracht insgesamt stabil

Im Frachtgeschäft waren die Flugzeuge von Lufthansa Cargo mit einem Frachtnutzladefaktor von 69,9 Prozent (0,2 Prozentpunkte) im vergangenen Jahr gut ausgelastet – trotz einer schleppenden Nachfrage an den weltweiten Luftfrachtmärkten. Die Gesellschaft transportierte 1,7 Millionen Tonnen Fracht und Post, ein Prozent weniger als im Vorjahr.

Das Angebot (in Fracht-Tonnenkilometern) reduzierte die Gesellschaft leicht um 0,3 Prozent, der Absatz blieb auf Vorjahresniveau. Im Geschäftsfeld Logistik insgesamt beförderte der Konzern 1,9 Millionen Tonnen Fracht und Post (minus 0,9 Prozent). Das konzernweite Angebot lag ein Prozent über dem des Vorjahres, der Absatz war um 0,4 Prozent höher. Die Auslastung betrug im Frachtgeschäft des Konzerns insgesamt 69,1 Prozent (minus 0,3 Prozentpunkte).

Passagierzahlen und angebotene Kapazitäten

  Dezember 2013 Veränderung zum Vorjahr in Prozent Kumulativ Veränderung zum Vorjahr in Prozent
Lufthansa Passage1/ Lufthansa Cargo
Fluggäste in 1.000 5.234 + 3,4 76.261 + 1,4
Angebotene Sitzkilometer (in Mio.) 13.458 – 0,2 193.807 + 1,0
Verkaufte Sitzkilometer (in Mio.) 10.429 + 0,8 153.334 + 2,3
Sitzladefaktor (%) 77,5 + 0,7P. 79,1 + 1,0P.
Fracht/Post in 1.000 t 133 – 2,3 1.715 – 1,0
Fracht-Nutzladefaktor (%) 71,6 – 1,8P. 69,9 + 0,2P.
SWISS
Fluggäste in 1.000 1.264 + 1,6 17.039 + 0,5
Sitzladefaktor (%) 80,5 + 1,2P. 83,3 + 0,9P.
Austrian Airlines
Fluggäste in 1.000 801 – 1,3 11.288 – 1,6
Sitzladefaktor (%) 76,9 + 0,6P. 78,6 + 1,1P.
Lufthansa Konzern2
Fluggäste in 1.000 7.299 + 2,5 104.587 + 1,0
Angebotene Sitzkilometer (in Mio.) 18.956 + 0,6 262.682 + 1,0
Verkaufte Sitzkilometer (in Mio.) 14.791 + 1,7 209.649 + 2,3
Sitzladefaktor (%) 78,0 + 0,8P. 79,8 + 1,0P.
Fracht/Post in 1.000 t 155 – 2,6 1.965 – 0,9
Fracht-Nutzladefaktor (%) 70,7 – 2,3P. 69,1 – 0,3P.
Zahl der Flüge 74.553 – 1,5 1.028.260 – 3,7

1. Inklusive Lufthansa Regional und Germanwings

2. Lufthansa Passage (inklusive Germanwings), SWISS (inklusive Edelweiss), Austrian Airlines

Eisbrecher eingeschlossen: Radarbilder zeigten Schiffe in Antarktis

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Zehn Tage saßen 74 Wissenschaftler und Touristen an Bord des russischen Forschungsschiffs "Akademik Shokalskiy" in der Antarktis fest. Starker Wind hatte Eisschollen in eine Bucht getrieben und das Schiff blockiert. Hochauflösende Satellitendaten des Deutschen Zentrums für Luft-und Raumfahrt (DLR) halfen bei der Beurteilung der Eissituation vor Ort.

Die Verhältnisse können sich im Packeis durch drehende Winde schnell verändern. Deshalb nutzen DLR-Wissenschaftler aus dem Earth Oberservation Center (EOC) aktuelle hochauflösende Aufnahmen des Erdbeoachtungssatelliten TerraSAR-X, um der Schiffsbesatzung des Forschungsschiffs aktuelle Informationen über die Eisverhältnisse zu liefern. Der deutsche Radarsatellit wird in verschiedenen Modi betrieben, um Aufnahmen mit unterschiedlichen Streifenbreiten, Auflösungen und Polarisationen zu ermöglichen.

Mikrowellen-Abtastung der Erde mit drei Metern Auflösung

Aus einer Höhe von etwa 500 Kilometern kann der Satellit den Ozean und das Meereis durch Wolken hindurch und bei Dunkelheit mit einer Streifenbreite von 30 Kilometern erkunden. Dazu sendet er Mikrowellen aus, die auf der Erdoberfläche je nach Untergrund unterschiedlich reflektiert und vom Satelliten wieder aufgenommen werden.

Die Auflösung dieser Technologie ist mit bis zu drei Metern sehr hoch. Das ist wichtig, da das Eis innerhalb von wenigen hundert Metern sehr unterschiedlich ausgeprägt sein kann. Mit den Satellitendaten erhalten die Wissenschaftler ein hochaufgelöstes Bild der Eisoberfläche.

Satellitenbilder nach einer Stunde bei Rettungszentrale

Im Fall der "Akademik Shokalskiy" wurden im Near-Realtime Modus Satellitenbilder an der Bodenstation des DLR in Neustrelitz prozessiert und nur eine Stunde nach Aufnahme der Szene über der Antarktis an das australische Rettungszentrum übermittelt. Wissenschaftler des DLR-Instituts für Hochfrequenztechnik und Radarsysteme hatten das festsitzende Forschungsschiff am 01. Januar 2014 von TerraSAR-X aufnehmen lassen.

Die Schiffe wurden auf den Bilden mit der Software der maritimen Forschungsstelle des DLR in Bremen aufgespürt, wobei der Kontrast und die unterschiedliche Textur zwischen Schiff und Meereis genutzt wird, um die Schiffe in den Eismassen zu erkennen. Bei der Beurteilung des Eises verrät die Eisoberfläche eine Menge über die Dicke und Beschaffenheit. So lässt sich gut erkennen, wenn zwei Eisschollen zusammengestoßen sind und sich ein Eisrücken gebildet hat. Solche mächtigeren Eisschichten sind auch für Eisbrecher schwieriger zu bewältigen.

Eisbrecher steckte fest – Alle Schiffe wieder frei

Die Radaraufnahmen zeigen im Westen einjähriges Eis – also im Winter frisch gefrorenes Eis, welches rund um die "Akademik Shokalskiy" stark deformiert ist. Die Bilder zeigen außerdem westlich des Schiffs größere Schollen, die weniger deformiert sind. Im Nordosten befindet sich offenes Wasser. Meereisforscher des Alfred-Wegener Instituts und des EOC analysierten die Bilder und leiteten die Ergebnisse an das australische Rettungszentrum, die Emergency Response Division der Australian Maritime Safety Authority weiter.

Der "Akademik Shokalskiy" kam schließlich der chinesische Eisbrecher Xue Long, zur Hilfe. Das Schiff kam nur bis auf Sichtweite an das festsitzende Forschungsschiff heran. Dann wurde auch dieser Eisbrecher vom Eis eingeschlossen. Die Passagiere des russischen Forschungsschiffs wurden am 03. Januar 2014 mit einem Helikopter der Xue Long zu dem australischen Eisbrecher Aurora Australis ausgeflogen, der auf dem offenen Meer wartete. Inzwischen konnten sich beide Eisbrecher aus eigener Kraft wieder aus dem Eis befreien.

Cygnus-Raumkapsel startet zur ISS – Betrieb bis 2024

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Orbital Sciences hat die erste Cygnus-Raumkapsel zur Versorgung der internationalen Raumstation ISS gestartet. Das im Rahmen eines Vertrages mit der NASA zur Versorgung der ISS entworfene Modul ist das erste von acht, das jetzt mit einer Antares-Rakete ins All geschossen wurde. Cygnus wird etwa 1.260 kg Frachtgut zur ISS bringen. Das Andockmanöver ist für die Nacht von Samstag auf Sonntag geplant.

Der Start erfolgte von der NASA Wallops Flight Facility in Virginia. Nach zehnminütigem Flug löste sich die obere Stufe ab und das Gefährt lenkte in seine 220 km mal 280 km hohe Umlaufbahn. Nach 25 Minuten konnten die Sonnensegel ausgefahren und die Kommunikation mit dem Modul hergestellt werden. Cygnus wird dann in wenigen Tagen vom Roboterarm der ISS eingefangen und am Nadir Node 2 angedockt.

20.000 kg Nachschub in acht Cygnus-Flügen

Der CRS-Auftrag (Commercial Resupply Services) der NASA zur Versorgung der Raumstation beläuft sich über 1,9 Mrd. US-Dollar und sieht die Lieferung von insgesamt 20.000 kg Fracht in acht Flügen bis 2016 vor. Mit dabei sind Nahrungsmittel, Kleidung, Ersatzteile, neue Ausrüstung und wissenschaftliche Experimente. Ähnlich arbeitet auch das Unternehmen SpaceX, das ebenfalls mit der Dragon-Kapsel private Versorgungsflüge für die NASA durchführte.

Cygnus besteht dabei aus einem Service-Modul, wie es bereits bei Satellitenmissionen wie GEOStar eingesetzt wurde, und einem unter Druck stehenden Fracht-Modul, das im Rahmen der COTS-Initiative (Commercial Orbital Transportation Services) von Thales Alenia Space entwickelt und geliefert wird. Damit werden die Vorgaben der NASA nach einem auch für Astronauten tauglichen Gefährt erfüllt.

ISS-Betrieb mindestens 2024 – Kommerzielle Nutzung

Unterdessen gab die NASA bekannt, die Raumstation ISS weiter betreiben zu wollen. Auf der International Space Exploration Forum (ISEF) in Washington, dem ersten Treffen auf Ministerebene zur Zusammenarbeit in der Raumfahrt-Forschung, das im Hause des Ausenministeriums stattfand, wurde die Entscheidung von US-Präsident Obama bekannt gegeben, dass der Betrieb auf der Raumstation noch bis mindestens 2024 weitergehen soll.

NASA Administrator Charles Bolden hob denn auch den Nutzen der Raumstation für die Forschung im Weltall, auf der Erdbe und auch für technologische Entwicklungen hervor. Aber auch neue Anwendungen für die Raumstation rücken in den Vordergrund. So gibt es beim deutschen Partner DLR Überlegungen, die ISS zukünftig verstärkt auch als Erdbeobachtungsplattform zu nutzen.

Weniger Flüge am Flughafen Stuttgart – Streckenangebot stabil

Im vergangenen Jahr wurden am Flughafen Stuttgart nach vorläufigen Erhebungen insgesamt 9.589.045 Fluggäste gezählt, ein Minus von 1,5 Prozent im Vergleich zu 2012 (9.735.087 Fluggäste). Die Zahl der Flugbewegungen hat sich deutlich verringert, sie fiel durch den Einsatz größeren Fluggeräts um 5,3 Prozent auf 124.596 Starts und Landungen (2012: 131.524 Bewegungen).

Das wirtschaftliche Ergebnis liegt trotz höherer Kosten bei rund 20 Millionen Euro (2012: 30,3 Mio. Euro) deutlich im Plus. Winfried Hermann, Minister für Verkehr und Infrastruktur Baden-Württemberg und Vorsitzender des Aufsichtsrats der Flughafen Stuttgart GmbH (FSG), betonte in seiner Ansprache auf dem Jahresempfang am 09.01.2014 der Flughafengesellschaft, dass nachhaltiger Luftverkehr wichtig für Wirtschaft und Mobilität sei.

Nachtflüge und laute Flugzeuge beschränken

"Viele Menschen wollen oder müssen fliegen. Wir müssen darauf achten, dass wir dabei ökologisch verantwortungsvoll und wirtschaftlich erfolgreich handeln. Der Flughafen unternimmt bereits auf vielen Feldern große Anstrengungen für weniger Emissionen und klimaneutrales Wachstum", sagte Hermann vor knapp 300 geladenen Gästen. "Unser Ziel ist es, Stuttgart zu einem der nachhaltigsten und leistungsfähigsten Flughäfen in Deutschland zu machen. Außerdem wollen wir den Lärmschutz der Anwohner verbessern. Dies betrifft unter anderem den Nachtflugpostdienst und Einschränkungen für laute Propellermaschinen."

Zufrieden zeigte sich auch Geschäftsführer Prof. Georg Fundel. "2013 haben wir uns trotz der anhaltenden Konsolidierung unserer großen Airlinekunden erfolgreich gehalten. Das Streckenangebot ist stabil und wir sind erneut einer der profitabelsten Flughäfen in Deutschland. Die Arbeitsplätze unserer Mitarbeiter sind sicher, weil diese bereit sind, flexibel zu produzieren. Für 2014 rechnen wir mit keinen nennenswerten Zuwächsen bei der Verkehrsentwicklung."

Investitionen und Kooperation bei Verkehrsinfrastruktur

Geschäftsführer Walter Schoefer erklärte: "Die neue Deutschlandzentrale für Ernst & Young und der Fernomnibusbahnhof für die Landeshauptstadt hier am Flughafen werden bald sichtbar in die Höhe wachsen. Für diese und andere Projekte investieren wir allein in 2014 und 2015 ca. 210 Millionen Euro. Auch für den Flughafen-Fernbahnhof im Rahmen von S21 bringen wir uns als Projektpartner mit ein, auch wenn wir Einwendungen im Planfeststellungsverfahren erhoben haben. Wir sind überzeugt, dass durch alle diese Entwicklungen die Filderregion zu einer einzigartigen und nachhaltigen Verkehrsdrehscheibe werden wird".

Boeing mit Rekord bei Flugzeugauslieferungen 2013

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Boeing hat einen 2013 neuen Unternehmensrekord aufgestellt und 648 zivile Flugzeuge ausgeliefert. Die noch ausstehenden Bestellungen lagen bei Jahresende bei 5.080, ebenfalls ein neuer Höchstwert für Boeing.

2013 wurden insgesamt 1.531 Bestellungen verbucht, ein weiterer Höchstwert, bei 1.355 Neubestellungen netto, was der zweitbeste Wert der Unternehmensgeschichte ist.

Das Boeing-Team habe mit den Produktionssteigerungen 2013 eine hervorragende Performance abgeliefert, sagte Boeings CEO für Zivile Flugzeuge, Ray Conner. Mit den erhöhten Produktionsraten stellten auch die Werke von Boeing in Everett, Renton, Washington und North Charleston, S.C., Höchstwerte auf.

2013 stellten gleich drei Flugzeugprogramme Rekorde auf:

  • Das 737-Programm lieferte 440 Flugzeuge der 737 Next-Generation aus
  • Das 777-Programm lieferte 98 Flugzeuge aus
  • Das 787-Programm lieferte 65 Dreamliner aus, die nun bei 16 Kunden weltweit fliegen

Boeing baute seine Führungsposition am Markt für Flugzeuge mit zwei Gängen mit dem Launch zweier neuer Flugzeugprogramme aus. Das 777X-Programm, dessen Start im November auf der Dubai Air Show mit 259 Bestellungen verkündet wurde, und das Boeing 787-10 Dreamlinerprogramm, das im Juni 2013 verkündet wurde.

Laut Conner wird 2014 ein spannendes Jahr für Boeing, wenn der erste 787-9 Dreamliner ausgeliefert werden wird, die Programme 737 MAX, 787-10 Dreamliner und 777X weiter an Gestalt gewinnen und die 737 Produktion gesteigert wird.

Flugzeugbestellungen Boeing

Flugzeugprogramm Bestellungen insgesamt Netto-Bestellungen Auslieferungen Auftragsbestand
B737 1.208 1.046 440 3.680
B747 17 12 24 55
B767 2 2 21 49
B777 121 113 98 380
B787 183 182 65 916
Total 1.531 1.355 648 5.080

Das Bild zeigt das Boeing-Werk in Everett.

Hannover bekommt Lissabon-Verbindung durch TAP Portugal

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Anfang Juli 2014 steuert TAP Portugal mit Hannover den sechsten Flughafen in Deutschland an. Vier Flüge pro Woche werden die Hauptstadt Niedersachsens mit der attraktiven portugiesischen Metropole Lissabon verbinden.

Airport-Geschäftsführer Dr. Raoul Hille freute sich über die Bekanntgabe weiterer neuer Ziele ab Hannover: "Mit TAP Portugal und Aer Lingus ist es uns gelungen zwei namenhafte neue Carrier für Hannover zu gewinnen. Dazu die Flugplanerweiterung von Orenair und die Entscheidung von SunExpress eine Boeing in Hannover zu stationieren. Damit können wir unseren Fluggästen zum Sommer 2014 einen tollen Flugplan mit vielen neuen und attraktiven Ziele anbieten!"

Flugzeiten Hannover-Lissabon

Montag, Donnerstag, Samstag: 14:20-16:30 Uhr

Sonntag 20:25-22:35 Uhr

Flugzeiten Lissabon-Hannover

Montag, Donnerstag, Samstag 09:25-13:35 Uhr

Sonntag 15:30-19:40 Uhr

 

Schweiz: Niedrigere Flugbetriebsgebühren am Flughafen Zürich

Das Schweizer Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) hat neue Flugbetriebsgebühren auf dem Flughafen Zürich verfügt. Diese liegen insgesamt tiefer als bisher, entsprechen aber auch noch nicht den Forderungen der Fluggesellschaften. Sofern keine Einsprachen erfolgen, treten die neuen Gebühren voraussichtlich am 01. Februar 2014 in Kraft und sind bis Ende 2017 gültig.

Mit den von den Flughafennutzern erhobenen Gebühren finanziert der Flughafen Zürich seine durch den Flugbetrieb verursachten Betriebs- und Infrastrukturkosten. Die Gebühren werden sowohl pro Passagier als auch pro Landung oder Abstelldauer eines Verkehrsflugzeuges erhoben. Maßgebend für die Festsetzung der Gebühren sind dabei die Vorgaben der Verordnung über Flughafengebühren, die vom Bundesrat 2012 in Kraft gesetzt worden ist.

BAZL legt niedrigere Gebühren fest

Ab dem 01. Februar 2014 gelten damit in Zürich neue, niedrigere Flugbetriebsgebühren. Diese mussten vom BAZL verfügt werden, da die Verhandlungen zwischen dem Flughafenbetreiber FZAG und den Fluggesellschaften im August gescheitert waren. In der Folge musste der Flughafen dem BAZL einen Vorschlag unterbreiten. Das BAZL hat diesen Vorschlag geprüft und diverse Anpassungen verlangt.

Die neuen Gebühren, die bis Ende 2017 gültig sein werden, weisen ein tieferes Niveau aus als vom Flughafenbetreiber ursprünglich beantragt. Sie erfüllen aber auch die Erwartungen der Swiss und weiterer Flughafenbenutzer nur zum Teil. Die Flugzeuggebühren sind abhängig vom Flugzeugtyp. Bei der Reduktion der Gebühren pro Passagier fällt die Sistierung des sogenannten Lärmfünflibers (fünf CHF) stark ins Gewicht. Dieser diente zur Alimentierung eines Lärmfonds für Entschädigungszahlen an Lärmbetroffene und Schallschutzmaßnahmen.

Lärmabhängige Gebühren noch vor Prüfung

Unabhängig von den Betriebsgebühren werden in Zürich auch lärmabhängige Gebühren pro Flugzeug erhoben. Gegen das seit 01. Mai 2013 in Betrieb stehende neue Modell hat allerdings der Schutzverband der Flughafengemeinden eine Beschwerde erhoben, der das Bundesverwaltungsgericht stattgegeben hat. Entsprechend muss dieser Teil vom BAZL und dem Flughafen noch einmal überprüft werden.

Luftfahrt-Legende Allan McArtor wird CEO der Airbus Group, Inc.

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Sean O’Keefe, Chairman und Chief Executive Officer (CEO) der Airbus Group, Inc., der nordamerikanischen Konzerntochter, wird zum 01. März 2014 von seinem Amt zurücktreten. Nachfolger wird Allan McArtor, derzeit Chairman von Airbus Americas. In seiner neuen Funktion wird McArtor Mitglied des Vorstands der Airbus Group.

O’Keefe hat sich entschieden, sein Amt als Chairman und CEO der Airbus Group niederzulegen. Der Grund sind anhaltende gesundheitliche Probleme nach einem schweren Flugzeugabsturz 2010 in Alaska. Er wird jedoch dem Unternehmen auch weiterhin für Sonderaufgaben zur Verfügung stehen. So wird er beim Aufbau der neuen US-amerikanischen Konzernstruktur den konformen Übergang der laufenden Sicherheitsvereinbarung des Unternehmens mit dem Verteidigungsministerium steuern.

Vertreter in anspruchsvollen Missionen

"Als CEO von EADS North America, der heutigen Airbus Group, Inc., hat Sean wesentliche Leistungen erbracht, für die ich ihm sehr dankbar bin. Hierzu gehört die Leitung des Unternehmens während der Ausschreibung für die Modernisierung der Tankflugzeugflotte, die Festigung unserer Position gegenüber der US-Regierung und die Ausweitung unserer Marktpräsenz in Nordamerika. Ich freue mich, dass er weiterhin für einige Zeit für besondere Aufgaben zur Verfügung steht und wünsche ihm eine rasche Genesung", sagte Tom Enders, CEO der Airbus Group.

Sean O’Keefe war im November 2009 zum CEO des damaligen Unternehmens EADS North America ernannt und im Januar 2011 zusätzlich zum Vorsitzenden des Aufsichtsrates gewählt worden.

McArtor langjähriges Mitglied im Leadership Team

Gleichzeitig begrüßte Tom Enders Allan McArtor als zukünftigen Chairman und CEO der Airbus Group, Inc. "Allan ist seit fast 13 Jahren ein wichtiges Mitglied des Senior Leadership Team von Airbus Americas und stand dem Aufsichtsrat des Unternehmens in einer Zeit des signifikanten Wachstums und der Expansion als Chairman vor. Seine Erfahrungen im öffentlichen und privaten Sektor sind für die Airbus Group von unschätzbarem Wert, und Allans von der Luftfahrt geprägte Biografie gibt uns in den USA enormen Auftrieb."

Allan McArtor ist eine anerkannte Führungspersönlichkeit der US-amerikanischen Luftfahrt-, Raumfahrt- und Verteidigungsindustrie. Bevor er 2001 zu Airbus kam, bekleidete McArtor verschiedene Führungspositionen bei Unternehmen und staatlichen Stellen.

FAA-Leiter, Airline-Gründer und Kampfpilot

Er arbeitete als Leiter der US-Luftfahrtbehörde Federal Aviation Administration (FAA), war Gründer und CEO der Fluggesellschaft Legend Airlines und leitendes Mitglied des Managementteams von Federal Express (FedEx). McArtor ist Absolvent der U.S. Air Force Academy (1964), hoch dekorierter Kampfpilot und ehemaliges Mitglied der Kunstflugstaffel Thunderbirds. Bei einer Zeremonie in Kalifornien wird Allan McArtor nächste Woche als "Lebende Luftfahrtlegende" ausgezeichnet und reiht sich damit in eine Riege berühmter Pioniere und Führungspersönlichkeiten der Luft- und Raumfahrt ein.

Dortmund Airport mit steigenden Passagierzahlen in 2013

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Für das Jahr 2013 kann der Dortmund Airport erneut steigende Passagierzahlen vermelden. 1.924.313 Fluggäste nutzten den Ruhrgebiets-Flughafen und damit rund 20.000 oder 1,1 Prozent mehr als 2012. Insbesondere das vierte Quartal 2013 war stärker als der Vorjahreszeitraum.

Mehr als 440.000 Fluggäste konnten von Oktober bis Dezember gezählt werden, neun Prozent mehr als noch 2012. Die Lieblingsziele ab Dortmund waren auch 2013 Palma de Mallorca, Kattowitz, München und London.

Ein deutliches Passagierwachstum von 45 Prozent seit November wurde für die Zielregion London verzeichnet, nachdem zusätzlich zur easyJet-Verbindung nach London-Luton nun Ryanair den Flughafen London-Stansted anfliegt. Im Gesamtjahr flogen 171.904 Passagiere (6,4 Prozent mehr als 2012) nach London. Auch der Drehkreuzflughafen München wurde ab Dortmund häufiger genutzt. Auf der Strecke flogen 174.488 Passagiere und damit 4,9 Prozent mehr als 2012.

"Wie erwartet haben wir die Passagierrückgänge aus dem ersten Quartal, bedingt durch Streckenstreichungen von easyJet und airberlin, bis zum Jahresende kompensieren können. Unsere neuen Partner Ryanair und Vueling, aber auch die nach wie vor wachsende Wizz Air konnten sogar noch für Zuwächse sorgen", so Flughafen-Geschäftsführer Udo Mager.

Mager betonte, dass die Luftverkehrsbranche insgesamt stagniere und die Dortmunder Entwicklung daher umso positiver zu bewerten sei. "Auch für das erste Quartal des neuen Jahres erwarten wir deutlich mehr Passagiere als im Vorjahr. Und spätestens 2015 wollen wir die Zwei-Millionen-Grenze wieder überschreiten", sieht Mager optimistisch auf die kommenden Entwicklungen.

Airport Weeze mit deutlichem Passagier-Plus – Aussicht getrübt

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Der Airport Weeze hat 2013 insgesamt 2.488.956 Fluggäste begrüßt und damit einen Zuwachs von 12,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr erzielt. Mit dieser Steigerungsrate war der niederrheinische Flughafen im vergangenen Jahr Spitzenreiter unter den Top 20 der deutschen Airports. Den überwiegenden Anteil an der positiven Verkehrsentwicklung hatte erneut die größte europäische LowCost- Airline Ryanair.

Neun Jets hat Ryanair am Airport Weeze stationiert und in den Sommermonaten von hier aus 57 Ziele in Europa und Nordafrika angeboten.

London und Spanien Spitze

Allein im August haben sich über 300.000 Fluggäste für Weeze als Start- oder Zielpunkt ihrer Reise entschieden. Am verkehrsreichsten Tag des vergangenen Jahres, dem 19. Oktober, waren über 11.500 internationale Fluggäste auf 68 Flügen von und nach Weeze unterwegs. Die Hitliste der beliebtesten Ziele des vergangenen Jahres wird angeführt von London, Mallorca und Malaga. Deutlich über 100.000 Urlauber und Geschäftsreisende wurden auch auf den Verbindungen nach Katalonien (Girona), Alicante und Mailand gezählt.

Mit rund 100.000 Passagieren ist der Airport Weeze im vergangenen Sommer außerdem zum beliebtesten deutschen Flughafen für Marokko-Reisende avanciert. Im gesamten Jahr haben über 170.000 Reisende aus den Niederlanden, Deutschland und Marokko die Ryanair-Flugverbindungen nach Tanger, Oujda, Agadir, Fez und Marrakesch gebucht.

Getrübte Aussichten für 2014

Flughafenchef Ludger van Bebber sagte: "Wir freuen uns über die ausgezeichnete Verkehrsbilanz des abgelaufenen Jahres. Für das Jahr 2014 rechnen wir aufgrund der anhaltenden Wettbewerbsverzerrung durch die Luftverkehrssteuer mit einer spürbaren Verkleinerung des Streckenangebotes unseres Partners Ryanair. Zudem lässt die schwache wirtschaftliche Situation in den Niederlanden 2014 eine verhaltene Nachfrage für unseren Flughafen erwarten. Das wird sich in den Passagierzahlen wiederspiegeln."

Ryanair setzt 2014 vorübergehend mit ihrer Flottenexpansion aus und verstärkt einige ihrer 62 Basen mit den vorhandenen Jets. So setzt Ryanair nach der kürzlich beschlossenen Abschaffung der Flugsteuer in Irland vier Jets dort ein. Diese Verlagerungen wirken sich unmittelbar auf das Flugangebot an anderen Ryanair-Standorten aus. Ryanair hat angekündigt, dass bereits im kommenden Jahr temporäre Angebotsreduzierungen erneut geprüft werden. Diese könnten mit den dann eintreffenden, neuen Flugzeugen kompensiert werden.

Bauarbeiten verändern Anflüge am Hamburg Airport 2014

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Auch in diesem Jahr wird Hamburg Airport wichtige Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten an seinen Start- und Landebahnen durchführen. Zudem starten die Arbeiten für den Ersatzbau des Luftfrachtzentrums. Hamburg Airport bittet alle Anrainer um Verständnis für die notwendigen Baumaßnahmen und die daraus resultierenden zeitlich begrenzten Nutzungsänderungen der Start- und Landebahnen.

Start- und Landebahn 05/23 (Langenhorn/Niendorf): Teilweise Sperrung

Wegen der jährlich wiederkehrenden Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten wird die Start- und Landebahn 05/23 (Langenhorn/Niendorf) voraussichtlich von Mitte bis Ende Juni 2014 täglich von 09:00 bis 16:00 Uhr außer Betrieb genommen. An den Tagesrandzeiten von 06:00 bis 09:00 Uhr, ab 16:00 Uhr sowie an den Wochenenden finden keine Bauarbeiten statt und die Bahn steht für den Flugbetrieb voll zur Verfügung.

Einige Arbeiten könnten zudem in den Nachtstunden zwischen 24:00 und 06:00 Uhr durchgeführt werden. Somit bleibt die Start- und Landebahn 05/23 während der täglichen Verkehrsspitzen am Morgen und am Abend sowie am Wochenende trotz Baumaßnahmen nutzbar, eine Vollsperrung wird vermieden. Zu den Arbeiten gehören unter anderem die Beseitigung von Gummiabrieb an den Aufsetzpunkten, Beton- und Asphaltarbeiten, das Spülen der Sielleitungen, Erneuerung der Markierung sowie der Austausch und die Instandhaltung der Startbahnbefeuerung. Diese Maßnahmen sind notwendig, um auch weiterhin einen sicheren Flugbetrieb am Hamburg Airport zu gewährleisten.

Start- und Landebahn 15/33 (Alsterdorf/Norderstedt): Sperrung

Die notwendigen Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten müssen auch auf der Start- und Landebahn 15/33 (Alsterdorf/Norderstedt) durchgeführt werden. Hierfür wird diese Bahn Mitte September 2014 für zwei Wochen gesperrt. In dieser Zeit werden die Flüge über die Piste 05/23 (Langenhorn/Niendorf) geführt.

Baustelle Luftfrachtgebäude: Kran behindert Anflug

Im Frühjahr 2014 wird Hamburg Airport mit dem Ersatzbau Luftfrachtzentrum am Weg beim Jäger beginnen, nachdem die vorherigen Erdbauarbeiten abgeschlossen sind. Die bisher genutzten Luftfrachtgebäude in Terminalnähe sind in den 1960er Jahren entstanden. Mit dem Ersatzbau entspricht der Flughafen dem Wunsch vieler der hier ansässigen Abfertigungsunternehmen und Speditionen nach einer Modernisierung.

Im Zeitraum Mitte August bis Ende Oktober 2014 werden auf der Baustelle des Luftfrachtzentrums Kranarbeiten durchgeführt, die eine beschränkte Nutzung der Start- und Landebahn 15/33 (Alsterdorf/Norderstedt) zur Folge haben. Aufgrund der Höhe des Krans wird in dieser Zeit eine Nutzung des Anfluges 33 (Alsterdorf, Innenstadt) nicht möglich sein. Alle anderen Richtungen der Start- und Landebahnen können weiterhin genutzt werden.

Weniger Lärm und Flugbewegungen durch neue Flugzeuge

Einen positiven Effekt auf die Lärmentwicklung rund um den Hamburger Flughafen hat ein seit einigen Jahren zu beobachtender Trend: Die Fluggesellschaften setzen immer häufiger modernere und größere Flugzeuge ein, die dazu besser ausgelastet sind. Dies führte im Jahr 2013 dazu, dass die Zahl der Flugbewegungen im Vergleich zum Vorjahr um 5,9 Prozent auf 143.802 zurückging.

Die Gesamtzahl der Flugbewegungen lag 2013 auf dem Niveau von 1994, als mit 7,7 Millionen noch deutlich weniger Passagiere gezählt wurde. Die Zahl der Passagiere pro Flug ist im Vergleich zum Vorjahr um 4,4 Prozent auf 104,9 gestiegen.

Landegenehmigung für Boeing 747-8F in Frankfurt-Hahn dank RESA

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Der Flughafen Frankfurt-Hahn hat mit der Fertigstellung der sogenannten RESA-Fläche (Runway End Safety Area) jetzt auch die offizielle Genehmigung für die Boeing 747-8 Frachter. Auf diesen modernen und leiseren Frachtertyp stellen derzeit viele Airlines ihre Flotte um.

Bei der RESA Fläche handelt es sich um einen 300 x 150 Meter großen Erdhügel, der dafür sorgt, dass die Flugzeuge bei Start- oder Landeproblemen sicher im Erdreich ausrollen können. Im Zeitraum von Juli bis Oktober 2013 wurden dazu rund 110.000 Kubikmeter Erdmassen bewegt. Fertig gestellt wurde die Fläche am 31. Oktober. Nun kam die offizielle Abnahme seitens der Landesluftfahrtbehörde (LBM).

Die Baumaßnahme hat vier Millionen Euro gekostet. Die ersten 747-8 Frachter waren bereits im Oktober mit einer Sondergenehmigung auf dem Hahn gelandet. Als fünftgrößter Frachtflughafen Deutschlands erfüllt der Hunsrück-Flughafen damit einen weiteren internationalen Standard.

Fluglärm-Entstehung am Hubschrauber sichtbar gemacht

Forscher des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) aus Göttingen und Braunschweig haben erstmals die Hauptursache für den Lärm eines fliegenden Hubschraubers sichtbar gemacht. Dafür führten sie teils abenteuerliche Flugexperimente durch – zuletzt in einem Steinbruch im Harz. Mit den gewonnenen Erkenntnissen eröffnen sich Möglichkeiten, Hubschrauber künftig deutlich leiser zu machen.

Dass ein Hubschrauber senkrecht starten und landen kann, verdankt er seinem Rotor. Dieser verursacht allerdings auch für den Lärm im Flug. "Fast alles, was man von einem Hubschrauber hört, ist aerodynamischer Lärm. Ein großer Teil davon entsteht durch die sogenannten Blattspitzenwirbel", sagt Prof. Markus Raffel, Leiter der Abteilung Hubschrauber im DLR Göttingen. Diese Blattspitzenwirbel entstehen am äußeren Ende eines Rotorblattes. Auf der Oberseite bildet sich ein Unterdruck, auf der Unterseite ein Überdruck.

Luftwirbel kollidieren mit nächstem Rotorblatt

Die Luft wird hierdurch beschleunigt und hinter der Rotorblattspitze entsteht ein konzentrierter Wirbel. "Der Lärm entsteht dadurch, dass der Wirbel eines Rotorblattes mit einem anderen Rotorblatt kollidiert", erklärt André Bauknecht, der die aktuellen Versuche leitete. Diese Wirbel verursachen nicht nur das typische "Teppichklopfer-Geräusch", sondern führen auch zu Vibrationen im Hubschrauber und verringern den Komfort der Passagiere.

Für ihre Untersuchungen nutzten die Forscher ein bekanntes Phänomen: an einem heißen Sommertag fängt die Luft über manchen Straßenstellen an zu flimmern. Grund dafür sind Schwankungen in der Dichte der Luft. Dadurch wird das Licht gebrochen und ist vor einem passenden Hintergrund als Schliere sichtbar. Aus dieser Erkenntnis entwickelte Raffel mit seinen Kollegen die sogenannte Hintergrund-Schlierenmethode (Background Oriented Schlieren Method, kurz BOS). Diese wird heute in aerodynamischen Versuchsanlagen in aller Welt eingesetzt, auch das DLR hat die BOS-Methode schon verwendet.

Natur lieferte Kulisse für Schlieren-Methode BOS

Im vergangenen Jahr führten die DLR-Wissenschaftler dann eine Reihe einzigartiger und teils abenteuerlicher Experimente durch, um die neue Messmethode im Flug zu testen. Dabei bedienten sich die Göttinger Forscher eines Tricks: sie nutzten in der Natur vorhandene Hintergrundflächen, um die Rotorwirbel sichtbar zu machen. "Ein passender Hintergrund muss möglichst fein strukturiert und gleichmäßig sein – und wir haben geschaut, wo in der Natur solche Flächen vorhanden sind", sagt Bauknecht.

Bei einem Versuch flog ein Hubschrauber vom Typ Cougar der Schweizer Luftwaffe vor einem Jahr vor einem felsigen Hintergrund in den Alpen. Bereits bei diesem Test gelang eine Weltpremiere: erstmals waren auf Bildern eines fliegenden Helikopters die Rotorwirbel so gut zu sehen, dass daraus wissenschaftliche Erkenntnisse gewonnen werden können. Bei anderen Versuchen flog der DLR-Forschungshubschrauber BO 105 über Felder und Wiesen bei Salzgitter und Braunschweig und wurde dabei aus einem Ultraleichtflugzeug fotografiert.

Riskante Flugmanöver im Dienste der Wissenschaft

Vor kurzem fand das neueste Experiment statt: die BO 105 flog in einen Steinbruch im Harz – für einen Hubschrauber eine gefährliche Umgebung. Enger Raum und Manöver dicht über dem Boden stellten an die DLR-Testpiloten höchste Ansprüche. Teilweise mussten in lediglich zehn Metern Höhe Wippmanöver geflogen werden. Als Hintergrund diente das lose Geröll des Abraumhanges.

Aber der Aufwand lohnte sich: Zehn Kameras an verschiedensten Positionen lieferten so gute Aufnahmen, dass erstmals ein Großteil der Rotorwirbel eines fliegenden Hubschraubers sogar dreidimensional sichtbar gemacht werden konnte. Die Versuche fanden in dem Kalksteinbruch Winterberg der Fels-Werke GmbH bei Seesen statt.

Ziel sind leisere und komfortablere Hubschrauber

In einem nächsten Schritt sollen Flugversuche mit einem mit Messtechnik ausgestatteten Hubschrauber stattfinden. Dann könnten die aufgenommenen Wirbel direkt mit den Steuereingaben des Piloten abgeglichen werden. Bereits jetzt ist absehbar, dass die DLR-Messtechnik Potential hat, ein wichtiges Hilfsmittel für die Industrie zu werden.

Blattspitzenwirbel und ihre Kollision mit nachfolgenden Rotorblättern könnten durch anders geformte Rotorblätter oder eine geänderte Rotorsteuerung verringert werden. "Hubschrauberhersteller könnten dann verschiedene Rotorblätter unter realistischen Bedingungen vergleichen und das leisere auswählen", sagt André Bauknecht. So werden neue Möglichkeiten eröffnet, künftige Hubschrauber leiser und komfortabler zu machen.

Auslastung verbessert: Allgäu Airport mit stabilen Erwartungen für 2014

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Zufriedenheit angesichts schwieriger Rahmenbedingungen: Diese Bilanz zieht Allgäu Airport Geschäftsführer Ralf Schmid für das Jahr 2013. Zu den Widrigkeiten des Marktes zählen insbesondere die weiterhin geltende Luftverkehrssteuer, die gesamteuropäisch agierende Fluggesellschaften wie Ryanair und Wizz Air veranlasse, ihr Wachstum in Ländern mit einer günstigeren Kostenstruktur zu forcieren.

Diese Wachstumsstruktur der Airlines führte auch auch am Allgäu Airport zu einem leichten Passagierrückgang. Als großen Pluspunkt werten die Flughafenbetreiber jedoch den positiven Planfeststellungsbeschluss zum Ausbau des Flughafens, der es ihnen ermöglicht, den Allgäu Airport fit für die Zukunft zu machen.

Ryanair verringerte Kapazität – Wizz Air baut aus

Zu den Zahlen: "Es war ein Jahr mit gegenläufigen Bewegungen", resümiert Airport Geschäftsführer Ralf Schmid. Obwohl insbesondere Ryanair aufgrund der deutschen Kostensituation Kapazitäten in Memmingen verringert hat, konnte der Rückgang der Passagierzahlen auf vier Prozent begrenzt werden. Dies gelang insbesondere durch die Aufnahme neuer Strecken nach Teneriffa, Tirgu Mures, Donezk und zum Jahresende nach Hamburg und Berlin. Benutzten im Vorjahr 869.937 Passagiere den Flughafen, so waren es im abgelaufenen Jahr 838.971 was einem Minus von 3,56 Prozent entspricht.

"Als großen Erfolg verbuchen wir die Steigerung der Auslastung", betont Schmid. Sie sei von 68 auf 79 Prozentpunkte gewachsen. "Im Durchschnitt saßen", so der Geschäftsführer, "in jedem Flugzeug, das in Memmingen gestartet und gelandet ist, 147 Passagiere." Das sei ein erfreulich hoher Wert, der nicht zuletzt die Lärm- und CO2-Belastung reduziere und die Umwelt weniger belaste.

Während Ryanair als größter Airport-Kunde sein Angebot leicht verringert hat, legte hingegen Wizz Air – die Nummer 2 in Memmingen – kräftig zu. Dank neuer Flüge und der hohen Auslastung verzeichnete die Airline 2013 in Memmingen ein Plus von 60 Prozent: Zuletzt kam die Verbindung nach Donezk in der Ukraine hinzu. Insgesamt wurde der Allgäu Airport im letzten Jahr regelmäßig von acht Fluggesellschaften angeflogen. Neben Ryanair und Wizz Air handelt es sich dabei um Air Berlin, Germania, Intersky, Fly Niki, TUIfly und seit Dezember um Germanwings.

Stabile Entwicklung und Ryanair-Wachstum im Blick

"Leider haben sich auch unter der neuen Bundesregierung die Rahmenbedingungen für den Flugverkehr in Deutschland nicht verbessert", erklärt Ralf Schmid. In ganz Europa agierende Fluggesellschaften wie beispielsweise Ryanair engagierten sich deshalb immer stärker in anderen Ländern mit einer günstigeren Kostenstruktur. Allerdings setze Ryanair weiterhin auf Memmingen. So ist der Allgäu Airport neben Berlin der einzige deutsche Flughafen, der eine neue Strecke nach Shannon in Irland bekommt.

Insgesamt rechne man für das laufende Jahr mit einem ähnlichen Ergebnis wie 2013. Man werde diese Phase nun als Chance nutzen, um die Umsetzung der Maßnahmen der positiv beschiedenen Planfeststellung vorzubereiten. Ab September diesen Jahres beginne auch die sukzessive Auslieferung neuer Flugzeuge an Ryanair. Die Fluggesellschaft leidet unter begrenzten Kapazitäten, Ryanair hat daher 175 neue Boeing 737-800 bestellt, die über sechs Jahre hinweg ausgeliefert werden. "An diesem Wachstum werden wir in Memmingen ganz sicher teilhaben", betont Schmid. Die Optimierung der Airport-Infrastruktur geschehe deshalb genau zum richtigen Zeitpunkt.

Wizz Air verbindet Köln/Bonn mit Skopje

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Neue Destination ab Köln/Bonn in Osteuropa: Ab dem 04. April verbindet die ungarische Low-Cost-Fluglinie Wizz Air den Köln/Bonn Airport zweimal in der Woche mit der mazedonischen Hauptstadt Skopje. Die Flüge finden jeweils montags und freitags statt.

Ankunft in Köln/Bonn der Maschine ist um 20:45 Uhr, Abflug nach Skopje um 21:15 Uhr. Die Flüge werden mit einem neuen Airbus A320 durchgeführt und sollen pro Strecke ab 29,99 Euro zu haben sein. Buchungen sind schon jetzt möglich.

Die 2003 gegründete Wizz Air verfügt über eine moderne Flotte von 45 Flugzeugen. Zurzeit fliegt sie ab Köln/Bonn schon das polnische Kattowitz und Kiew in der Ukraine an.

Terminal am Flughafen Nürnberg mit kostenlosem WLAN

Seit dem 01. Januar 2014 bietet der Airport Nürnberg in Kooperation mit der Telekom einen wichtigen neuen Service: Sowohl Reisende als auch Besucher können überall im Terminal kostenlos im Internet surfen. Der neue kostenfreie Wi-Fi-Dienst steht jeweils 30 Minuten pro Tag für alle Passagiere und Besucher zur Verfügung.

Der freie Zugang zum Internet wird mehr und mehr zu einem digitalen Grundbedürfnis der Smartphone- und Tablet-Generation. Gerade jüngere und internationale Passagiere setzen einen schnellen, unkomplizierten und vor allem kostenfreien Internet-Zugang heute voraus.

Nürnberg Nummer drei in Deutschland

Diese Möglichkeit gab es am Flughafen bisher nur in ausgewiesenen Bereichen wie den Lounges und Restaurants. Neu ist die Nutzung des kostenfreien wireless LAN jetzt im gesamten Terminal. Neben Frankfurt und München ist Nürnberg der dritte deutsche Flughafen, an dem die Telekom dieses Modell realisiert.

Zur Nutzung des neuen Services ist lediglich ein WLAN-fähiges Endgerät wie zum Beispiel Smartphone, Laptop oder Tablet notwendig. Das Angebot gilt für alle Nutzer aus dem In- und Ausland, unabhängig vom eigenen Mobilfunkanbieter. Wer nach Ablauf der 30 kostenfreien Minuten weiter über WLAN ins Internet gehen will, kann einen HotSpot-Tagespass der Telekom für 4,95 Euro buchen oder die Angebote der Anbieter The Cloud und Boingo nutzen.

Anleitung zur WLAN-Nutzung am Airport Nürnberg

  • WLAN am Endgerät aktivieren und verfügbare Netzwerke anzeigen
  • "Telekom" wählen und "Verbinden"
  • Webbrowser auf dem Endgerät starten und beliebige Internetadresse eingeben, danach erscheint das HotSpot Portal der Telekom
  • Handynummer auf HotSpot Portal eingeben
  • Zugangscode per SMS auf dem Handy erhalten
  • Zugangscode im HotSpot Portal eingeben und 30 Minuten

Das kostenlose Surfen kann beginnen.

Parkplatz weicht Frachtzentrum am Hamburg Airport

Für die Anreise zum Flughafen Hamburg per Auto steht der Holiday-Parkplatz P8 am Weg beim Jäger ab dem 20. Januar 2014 nicht mehr zur Verfügung. Hamburg Airport wird auf der Fläche des P8 ein neues Luftfrachtzentrum bauen. Wer seinen Pkw noch vor der Schließung des P8 dort abstellt, hat bis zum 19. Januar 2014 Zeit, den Parkplatz wieder zu verlassen.

Entsprechende Informationen und Hinweisschilder weisen die Passagiere darauf hin. Nach Schließung des Parkplatzes P8 wird das Holiday-Parkhaus P9 umbenannt und ab dann den Namen P8-9 tragen.

"In den Spitzenzeiten der Ferien werden wir zusätzliche Parkflächen in direkter Umgebung des Flughafens zur Verfügung stellen. Im Sommer 2014 eröffnet darüber hinaus unser neues Parkhaus P1 mit 2.800 Plätzen. Bereits ab Ende Januar können unsere Fluggäste hier einen Parkplatz für ihren Urlaub online reservieren", sagt Lutz Deubel, Leiter Center Management am Hamburg Airport und in dieser Funktion verantwortlich für die Parkraumbewirtschaftung.

Das neue Luftfrachtzentrum, bestehend aus Abfertigungsflächen und Büros, ist so konzipiert, dass es eine Jahreskapazität von maximal 150.000 Tonnen Luftfracht aufnehmen kann. Die bisher genutzten Gebäude in Terminalnähe sind in den 1960er Jahren entstanden; mit dem Ersatzbau entspricht der Flughafen dem Wunsch vieler der hier ansässigen Abfertigungsunternehmen und Speditionen nach einer Modernisierung.

Der neue Gebäudekomplex wird durch eine Unterführung unter der Straße Weg beim Jäger direkt mit dem Vorfeldbereich des Flughafens verbunden. Die Eröffnung des neuen Luftfrachtzentrums ist für Mitte 2015 geplant.

Düsseldorf Airport startet in Airlebnis-Saison

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Auch im neuen Jahr lockt der Düsseldorfer Airport wieder an jedem ersten Sonntag im Monat mit besonderen Events. Neben großen Airlebnis Sonntagen wird es kleinere, sogenannte Familien Sonntage geben.

Den Start machte gestern das Motto "Frohes neues Jahr!", mit Spiel, Spaß und Spannung zwischen 11:00 und 18:00 Uhr für Flughafenbesucher jeden Alters.

Entspanntes Bummeln: Kinderbetreuung für Zwei- bis Elfjährige

Die Kleinen können beispielsweise auf dem Kinderflugplatz einen "Pilotenschein" erwerben, beim Wahrnehmungsparcours ihre Geschicklichkeit beweisen oder ihrer Kreativität beim Basteln freien Lauf lassen. Darüber hinaus gibt es unter anderem eine professionelle Kinderbetreuung, beliebte Gewinnspiele und günstigere Parkmöglichkeiten.

Während die Zwei- bis Elfjährigen bei Bedarf in professioneller Obhut gut betreut werden und gemeinsam mit Gleichaltrigen spielen, basteln und malen, können die Erwachsenen gemütlich durch den Airport bummeln, sich beim Wintersale umschauen oder im Reisemarkt auf den Ebenen 2 und 3 schon einmal den nächsten Familienurlaub aussuchen. Das lohnt sich an den Event-Sonntagen gleich doppelt: Im Rahmen des beliebten "Sie buchen. Wir zahlen"-Klassikers bekommen Teilnehmer mit etwas Glück die gesamten Reisekosten zurückerstattet.

Kostenlose Flughafenrundfahrt

Luftfahrtfans kommen bei den kostenlosen, rund eineinhalbstündigen Flughafenrundfahrten auf ihre Kosten. Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, lohnt sich eine frühe Anmeldung für die Touren unter Vorlage des Personalausweises. Das empfohlene Mindestalter für die Rundfahrten ist fünf Jahre. Wer den Flugzeugen nachwinken möchte, ist auf den beiden Besucherterrassen des Airports richtig. Die beiden Plattformen auf dem Dach von Flugsteig B beziehungsweise am Fernbahnhof locken an Familien Sonntagen mit freiem Eintritt.

Alle, die mit dem PKW anreisen, profitieren zudem von einem attraktiven Park-Special, und können – nach dem Umtausch des Parktickets an der Event-Info – ihr Fahrzeug zwischen 10:00 und 20:00 Uhr für die Pauschale von fünf Euro am Flughafen abstellen. Ausgenommen davon sind die Kurzzeitparkplätz P11 und P12 sowie die Q-Park-Fläche am Fernbahnhof.

Flughafen von innen erleben: Stuttgart wieder stark besucht

Über 42.000 Besucher haben sich 2013 zu einer spannenden Entdeckungsreise hinter die Kulissen Baden-Würthembergs Landesflughafen aufgemacht. Das sind nur unwesentlich weniger als 2012, als der Besucherdienst der Flughafen Stuttgart GmbH (FSG) mit 43.762 Besuchern einen neuen Rekord aufstellte.

Ein fest angestellter und mehrere freie Mitarbeiter haben sich 1.707 Mal mit einer Besuchergruppe von Kindern, Schülern oder Erwachsenen auf den Weg durch die Terminals und übers Vorfeld gemacht. Unterstützt wird das Team mittlerweile von Wissenschaftlern der Universität Hohenheim, die bei speziellen Umweltführungen erklären, wo und wie der Flughafen zu einem möglichst nachhaltigen Betrieb unterwegs ist.

Bei den rund zweistündigen Touren über das Gelände erfährt man als Besucher, wie eng verschiedenste Firmen und Dienstleister zusammenarbeiten müssen, damit ein Flugzeug pünktlich starten kann. Mann passiert genau wie die Fluggäste die Sicherheitskontrollen, bevor es mit einem Bus übers Vorfeld zur Feuerwehr und anschließend in eine der Gepäckhallen geht, wo die Koffer über die Gepäckanlage verladen und weitertransportiert werden.

Solche Airportführungen und Umweltführungen finden das ganze Jahr über statt. Interessierte können sich online über einen Buchungskalender beim Flughafen anmelden, eine telefonische Anmeldung ist ab dem 07. Januar 2014 wieder möglich (jeweils dienstags und donnerstags zwischen 14:00 und 16:00 Uhr: 0711-9482326). Die Führungen kosten unverändert 170 Euro für Gruppen bis zu 30 Personen. Während der Sommerferien in Baden-Württemberg können sich auch Einzelpersonen zu Sammelführungen anmelden.

Hamburg Airport: Starke Erwartungen an 2014

2013 war ein turbulentes Jahr für Hamburg Airport: Sieben Streik- und drei Sturmtage sowie der lange, harte Winter zu Beginn begleiteten den Hamburger Flughafen durchs Jahr. Auch die wirtschaftliche Entwicklung einiger Fluggesellschaften galt es zu kompensieren.

So spiegelte sich die Verkleinerung des Streckenangebots von airberlin aus 2012 in der Entwicklung der Passagierzahlen von 2013 wider. Trotz dieses schwierigen Umfeldes konnte im letzten Jahr ein zufriedenstellendes Ergebnis erreicht werden.

Im Vergleich zum Vorjahr verzeichnet Hamburg Airport 2013 einen geringen Passagierrückgang um 1,4 Prozent auf 13,5 Millionen. Eine positive Bilanz kann bei der Effizienz des Flughafens gezogen werden: Die Zahl der Flugbewegungen ist überproportional um 5,9 Prozent auf 143.802 zurückgegangen und liegt damit auf dem Niveau von 1994, als mit 7,7 Millionen noch deutlich weniger Passagiere gezählt wurden. Damit wurden mehr Fluggäste pro Flugbewegung transportiert. Die Zahl der Passagiere pro Flug ist um 4,4 Prozent auf 104,9 gestiegen.

Täglich 37.000 Passagiere am Flughafen Hamburg

Michael Eggenschwiler, Vorsitzender der Geschäftsführung am Hamburg Airport, resümiert zu der Bilanz bei den Passagierzahlen: "Neben dem wirtschaftlich schwierigen Umfeld haben die vielen Streiktage sowie die Stürme im Oktober und Dezember unseren Flughafen spürbar belastet. Auch die deutsche Luftverkehrssteuer hat sich im letzten Jahr wieder negativ auf den Flugverkehr ausgewirkt: Es kam zu einem deutlichen Rückgang der innerdeutschen Flugbewegungen. Dennoch konnten wir diese Herausforderungen des letzten Jahres gut meistern…"

Im Durchschnitt nutzten im Jahr 2013 täglich rund 37.000 Passagiere den Hamburger Flughafen, die Starts und Landungen lagen bei durchschnittlich 394 pro Tag, mit 197 Starts und 197 Landungen.

Im Sommerflugplan kommen neue Strecken

Germanwings erweitert sein Streckenangebot ab Hamburg kräftig und fliegt zum Sommerflugplan 2014 die Ziele Rijeka und Thessaloniki sowie Karlsruhe/Baden-Baden, Verona, Toulouse, Rom und Prag an. Zudem plant Germanwings eine Erweiterung ihres saisonalen Angebotes. Auch easyJet hat sein Streckennetz ab Hamburg in den letzten Jahren kontinuierlich ausgebaut und eröffnet dieses Jahr eine neue europäische Basis am Hamburg Airport. Ab 31. März 2014 können Kunden ab Hamburg aus sechs neuen ganzjährigen Strecken wählen: Kopenhagen, Nizza, Mailand Malpensa, Neapel, Venedig und Palma.

Darüber hinaus nimmt easyJet mit Catania, Athen, Ibiza, Kalamata und Split fünf neue Ziele für die Sommersaison auf. Damit vergrößert sich das Hamburger Netzwerk der Fluggesellschaft auf 17 Strecken und bis zu 170 Flüge pro Woche. Die Strecken werden mit zwei stationierten Airbus A319 bedient. Rund 60 neue Mitarbeiter stellt easyJet dazu in Hamburg ein.

Die Fluggesellschaft norwegian setzt in diesem Jahr die Erweiterung des Streckennetzes zwischen Deutschland und Spanien fort: Die skandinavische Airline nimmt eine neue Flugverbindung nach Barcelona und nach Madrid auf. Die Metropolen werden viermal pro Woche vom Hamburg Airport aus angeflogen. Germania baut ebenfalls ihre Strecken aus und stationiert einen Flieger in Hamburg. Neu dabei ist 2014 die Fluggesellschaft Aegean Airlines mit den Zielen Athen und Heraklion. Eurolot wird Hamburg ab nächsten Sommer nonstop mit Danzig verbinden.

Flughafen-Chef: Wachstum mit Low-Cost-Airlines

Vier Prozent mehr Passagiere geplant Michael Eggenschwiler äußert sich zuversichtlich mit Blick auf die erfolgreiche, nachhaltige Entwicklung des Flughafens: "In 2014 wollen wir den 14. Millionsten Passagier am Hamburg Airport feiern. Wir streben damit ein Plus von vier Prozent an. Dabei setzen wir auf nachhaltige und verlässliche Entwicklungen bei Kundenbeziehungen sowohl zu Passagieren als auch zu den Airlines. In 2014 können wir den Fluggästen eine noch größere Auswahl an Reisezielen und Fluggesellschaften bieten. Und durch das größere Angebot im Low-Cost-Bereich wird es in diesem Jahr sicher viele attraktive Angebote für unsere Passagiere geben."

Cathay Pacific wird erster Boeing 777X-Kunde in Asien

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Boeing und Cathay Pacific gaben die Kaufentscheidung der Airline für 21 B777-9X bekannt. Die Order hat einen Wert von über sieben Mrd. US-Dollar nach Listenpreisen und macht Cathay Pacific zum ersten Kunden der 777X in Asien. Damit soll die Langstreckenflotte der Airline ausgebaut werden.

Cathay Pacific will die Maschinen besonders auf den täglichen Langstrecken nach Nordamerika und Europa einsetzen, wo die große Kabine, ob für Fracht oder als Passagierversion, gebraucht werde, so John Slosar, CEO von Cathay Pacific Airways. Das 777X-Programm wurde erst kürzlich auf der Dubai Airshow gestartet und fuhr gleich einen Rekord von 259 Aufträgen und Commitments im Wert von 95 Mrd US-Dollar nach Listenpreisen ein. Damit steht die 777X dem Wert nach für den größten Produkt-Launch kommerzieller Jet-Flugzeuge, und soll die Erstaufslieferung 2020 haben.

Bei Boeing blickt man mit Stolz auf die über vier Jahrzehnte dauernde Zusammenarbeit mit Cathay Pacific Airlines zurück, die insbesondere mit der Einführung neuer Flugzeugmodelle in den asiatischen Markt verbunden war, so Boeings Commercial Airplanes-Präsident und CEO Ray Conner. Es begann mit der von Rolls-Royce-Triebwerken angetriebenen Boeing 747-400, und der 777-200, 777-300, 777-300ER und schließlich nun die 777X-Familie.

Die Flugzeuge aus der B777X-Familie zeichnen sich durch verschiedene Verbesserungen aus. So bestehen die Flügel aus neuen Verbundmaterialien, Antrieb erhalten die Maschinen von komplett neuen Triebwerken und eine verbesserte Aerodynamik soll mit dazu für eine unerreichte Treibstoff-Effizienz sorgen. Die 777-9X, mit 400 Sitzplätzen, wird laut Boeing das größte und effizienteste zweistrahlige Zivil-Flugzeug der Welt mit den niedrigsten Betriebskosten pro Sitz sein.

Daran komme auch kein Wettbewerber heran, so Boeing. Allerdings tritt das Flugzeug in eine Lücke, da bereits die kleinere Boeing 777-8X die direkte Konkurrentin des großen Airbus A350-1000 XWB wird und die 777-9X eine eigene Klasse bildet.

Rückzug der DRF-Luftrettung aus Dänemark

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Zum 31.12.2013 hat sich die DRF Luftrettung aus Dänemark zurückgezogen. Mit der Indienststellung des ersten dänischen Rettungshubschraubers in Ringsted im Jahr 2010 hatte die DRF Luftrettung zusammen mit Falck A/S entscheidende Aufbauarbeit für die Luftrettung in Deutschlands nördlichem Nachbarland geleistet. Das Land Dänemark wird diese jetzt wie geplant in Eigenregie weiter ausbauen.

Die Station Ringsted wurde von der Falck DRF Luftambulance A/S, einem Zusammenschluss der DRF Luftrettung und des dänischen Rettungsdienstbetreibers Falck A/S, zunächst als Pilotprojekt betrieben. Das Land Dänemark plant jetzt weitere Hubschrauberstationen. Damit ist das originäre Ziel der Falck DRF Luftambulance A/S, der Implementierung der Luftrettung, erfüllt.

"Wir ziehen uns aus Dänemark zurück, weil wir unseren Fokus weiterhin auf die Luftrettung in Deutschland richten und unsere operative Tätigkeit im Ausland nicht erweitern wollen. Mit unserem in Niebüll stationierten Rettungshubschrauber leisten wir selbstverständlich weiterhin in Zusammenarbeit mit Falck A/S grenzüberschreitende Einsätze," erläutert Steffen Lutz, Vorstand der DRF Luftrettung.

Die DRF Luftrettung setzt an 30 Stationen in Deutschland und Österreich Rettungshubschrauber für die Notfallrettung und für dringende Transporte von Intensivpatienten zwischen Kliniken ein, an acht Stationen sogar rund um die Uhr. Ambulanzflugzeuge werden für die weltweite Rückholung von Patienten eingesetzt. Bisher leisten die Piloten, Notärzte und Rettungsassistenten der DRF Luftrettung rund 700.000 Einsätze.

20 Flugzeuge für Airbus-Neukunden aus China

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Zhejiang Loong Airlines mit Sitz in Hangzhou, der Hauptstadt der ostchinesischen Provinz Zhejiang, hat ihren ersten Kaufvertrag mit Airbus über 20 Flugzeuge der A320-Familie (elf 11 A320ceo und neun A320neo) unterzeichnet und wird damit neuester Airbus-Kunde. Der Vertrag folgt einer im September bei der Airshow in Peking unterzeichneten Grundsatzvereinbarung (MoU).

Zudem ist Zhejiang Loong Airlines auch neuester Airbus-Betreiber in China geworden, nachdem die Airline mit einer geleasten A320 ihren ersten Passagierflug absolviert hat.

"Die Aufnahme des Passagierflugbetriebes zusammen mit der Bestellung von 20 Flugzeugen der Airbus A320-Familie machen den heutigen Tag zum wichtigen Meilenstein für Zhejiang Loong Airlines. Dies unterstreicht unsere Ambition, zur wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung der Provinz Zhejiang durch die Bereitstellung eines effizienten Transportnetzes beizutragen", sagte Liu Qihong, Chairman von Zhejiang Loong Airlines.

"Wir gratulieren Zhejiang Loong Airlines dazu, neuer Kunde und Betreiber der erfolgreichen Airbus A320-Familie zu werden," sagte John Leahy, Airbus Chief Operating Officer Customers. "Die A320 ist die ökoeffizienteste Single-Aisle-Flugzeugfamilie. Gleichzeitig wird ein erstklassiges Netzwerk für den Kundensupport Zhejiang Loong Airlines eine einmalige Plattform bieten, um vom wirtschaftlichen Wachstum in der Region zu profitieren."

Die A320neo wird als Option für die A320-Familie angeboten und umfasst neue effizientere Triebwerke und aerodynamisch optimierte "Sharklets" an den Flügelenden. Beides zusammen ermöglicht Treibstoffeinsparungen von bis zu 15 Prozent. Ende November 2013 lagen für die NEO 2.523 Aufträge von 45 Kunden vor.

Roll-Out im Kohlefaser-Look: Passagier-Airbus A350 XWB

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Das dritte A350 XWB Test-Flugzeug von Airbus, MSN2, hatte am heutigen Donnerstag, 02. Januar 2014, sein Roll-Out von der Lackiererei in Toulouse – ein weiterer Meilenstein auf dem Weg zur Indienststellung im vierten Quartal 2014.

Neben einem markanten "Carbon"-Schriftzug, der auf ihre Bauweise aus überwiegend fortschrittlichen Materialien hinweist, wird die Maschine zudem das erste von zwei A350-Testflugzeugen sein, welche die Ausstattung mit einer kompletten Passagierkabine erhalten werden. MSN2 wird in den nächsten Wochen zur A350 XWB-Testflotte dazustoßen und wird dabei als erstes A350-Flugzeug überhaupt Passagiere noch in diesem Jahr auf so genannten Early Long Flights, ELF, befördern.

Airbus führt Verbundwerkstoffe schrittweise immer weiter ein. Erstmals bereits mit der A310, deren erster Roll-Out im Februar 1982 war. Von den über 30 Jahren Erfahrung bei Verbundwerkstoffen profitiert der Flugzeughersteller nun. Von der A350 XWB-Flugzeugzelle bestehen 53 Prozent aus Kohlefaser-verstärktem Kunststoff (CFRP, carbon-fibre reinforced polymer), damit auch erstmals ein kompletter Airbus-Flugzeugrumpf.

Tablet-PC bringt Rettungshubschrauber schneller zum Unfallort

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Ob Wintersportler, Bergsteiger, ein verunglückter Badegast, und nicht zu vergessen: internistische und neurologische Notfälle – an 365 Tagen im Jahr bringt der Fresacher Notarzthubschrauber in Mittel- und Oberkärnten schnelle medizinische Hilfe. Als erster Notarzthubschrauber in Österreich kommt an Bord des "RK-1" seit über einem halben Jahr im Cockpit ein Tablet-PC zum Einsatz.

Die Genehmigung hatte die österreichische Luftfahrtbehörde AustroControl erteilt. Die Bilanz ist positiv: Der digitale Helfer erleichtert der Besatzung bei ihren Rettungseinsätzen nicht nur die Wetterabfrage und die Flugplanung sondern auch die Navigation.

Hubschrauber schneller am Unglücksort

Zeit, Gewicht und Kosten können gespart werden. Noch schneller als bisher kann die Besatzung auf präzises Kartenmaterial, das beispielsweise detailliert Berggipfel, Täler, Seen und Schutzhütten verzeichnet, zugreifen. Dies vereinfacht das Auffinden der Einsatzorte im alpinen Gelände, zum Beispiel bei Windeneinsätzen.

Die Vorteile des neuen Tablet-PCs (im Fachjargon Electronic Flight Bag, EFB) zeigen sich täglich: "Beispielsweise hat uns die Landesleitstelle Kärnten zu einem Bergeinsatz in die Steiermark alarmiert. Zum Auffinden des Einsatzortes war das EFB unerlässlich. Eine Bergsteigerin war beim Abstieg verunglückt. Gerade im alpinen Gelände lässt sich die exakte Position nur sehr schwer feststellen.

Durch das hervorragende Kartenmaterial mit Suchfunktion im Tablet-PC benötigen wir heute nur den Namen eines Berggipfels oder eine Wegbeschreibung. Dies verkürzt den Suchflug erheblich. Nach nur 15 Minuten Flugzeit landeten wir bei der Patientin und konnten sie nach der Versorgung schnell und schonend in die Klinik nach Schladming fliegen. Das EFB ist, als "fünftes Besatzungsmitglied" aus dem täglichen Betrieb nicht mehr wegzugdenken", erläutert Pilot und Stationsleiter Jürgen Würtz.

Wetter genau im Blick: Flugplanung und Navigation verbessert

Im Sommer wie Winter können sich in Mittel- und Oberkärnten Wetterlagen schnell ändern. Die Piloten können jetzt mit dem Tablet-PC immer ein aktuelles Radarbild abrufen. "Da beispielsweise auch Blitzdaten zur Verfügung stehen, erkennen wir die Lage und Zugrichtung eines Gewitters genau. Es ist uns möglich Flugstrecken zu bewerten und gegebenenfalls Alternativen zu wählen. Auch können wir überall auf Webcams zugreifen und uns ein Bild über die Wetterverhältnisse vor Ort verschaffen – bislang war dies nur stationär am Computer möglich", erläutert Würtz.

Das EFB macht somit den Einbau eines Wetterradars in den Hubschrauber überflüssig. Eine schnelle und zuverlässige Streckenplanung ist jetzt mit einer auf dem Tablet-PC installierten Flugplanungs-App möglich: Ob Flugplatzübersicht, Besonderheiten auf der Flugstrecke (z.B. Sperrgebiete, Hindernisse) oder Betankungsmöglichkeiten – diese sind mit wenigen Clicks verfügbar.

Nächste App: Automatische Einsatz-Aufzeichnung

Die Anwendungen auf dem Tablet-PC werden täglich aktualisiert, so dass die Besatzung immer auf die neuesten Daten zugreifen kann. Eine weitere Ausbaustufe, die unmittelbare Dokumentation bzw. Flugaufzeichnung, ist in Planung. Damit könnte die zeitintensive manuelle Eingabe der Einsätze an der Station entfallen – eine entscheidende Arbeitserleichterung für die Besatzungen insbesondere in den Sommermonaten, wenn der "RK-1" fast pausenlos in der Luft ist.

Der in Fresach stationierte Notarzthubschrauber der ARA Flugrettung "RK-1" ist täglich an 365 Tagen im Jahr von 07:00 Uhr morgens bis Sonnenuntergang einsatzbereit. Er ist mit erfahrenen Piloten, Notärzten, Windenführern/Notfallsanitätern und Flugrettern besetzt und medizintechnisch voll ausgestattet. Als einzige Notarzthubschrauber in Österreich sind die rot-weißen Maschinen der ARA Flugrettung ("RK-1" in Fresach, "RK-2" in Reutte) mit einer Rettungswinde für Alpineinsätze ausgestattet. Mit diesen Rettungswinden können Einsätze im alpinen Gelände durchgeführt werden, wenn die Landung am Einsatzort nicht möglich ist.

Die ARA Flugrettung gehört zur DRF Luftrettung. Die Organisation betreibt an 30 Stationen in Deutschland und Österreich rund 50 Rettungs- und Intensivtransporthubschrauber. Darüber hinaus werden Ambulanzflugzeuge für weltweite Patiententransporte eingesetzt. Schon seit über einem Jahr kommen an Bord der Flugzeuge Tablet-PCs zum Einsatz.

Airbus Group aus EADS gestartet – Änderung der Rechtsform

Der EADS-Konzern startet unter dem neuen Namen "Airbus Group" ins neue Jahr. Im Zuge der Bündelung der Gesamtaktivitäten unter einer einzigen starken Marke werden auch zwei der drei Divisionen des Konzerns umbenannt. Als Unternehmen mit europäischen Wurzeln und internationaler Aufstellung unternimmt der Konzern zudem Schritte zur Änderung seiner Rechtsform.

So soll nach der Umbenennung die Airbus Group N.V. im Jahr 2015 in eine Europäische Gesellschaft, Airbus Group SE (Societas Europaea), umgewandelt werden.

Bestandteile des Unternehmens Airbus Group

  • Airbus mit Schwerpunkt auf dem zivilen Flugzeuggeschäft
  • Airbus Defence and Space, das die Verteidigungs- und Raumfahrtaktivitäten von Cassidian, Astrium und Airbus Military zusammenführt
  • Airbus Helicopters, zuständig für das gesamte zivile und militärische Hubschraubergeschäft

"Seit vielen Jahren steht der Name Airbus weltweit für bahnbrechende Technologie sowie für Stolz und Leidenschaft in der Luftfahrt", sagte Tom Enders, CEO der neuen Airbus Group. "Die Bündelung unter der starken Marke Airbus verleiht unseren Geschäften und Mitarbeitern die nötige Schubkraft für den Erfolg auf den Weltmärkten."

Diese wird ihren Sitz weiterhin in den Niederlanden haben. "Wir sind ein Vorreiter bei der Integration europäischer Industrien. Dass sich unsere multinationale Kultur auch in unserer Rechtsform widerspiegelt, ist ein logischer und überfälliger Schritt", so Enders. Die rechtliche Umwandlung habe dabei keine Auswirkung auf die Organisation und Geschäfte des Konzerns.

Hauptversammlung muss zustimmen

Sowohl die Umbenennung des Unternehmens in Airbus Group N.V. als auch die Änderung der Rechtsform zur Europäischen Gesellschaft bedürfen der Genehmigung durch die Hauptversammlung. Die Zustimmung für die rechtliche Umbenennung soll im Rahmen der Hauptversammlung im Mai 2014 erteilt werden; die Änderung der Rechtsform wird voraussichtlich im Mai 2015 zur Genehmigung vorgelegt.

Diese Schritte ergänzen den Transformationsprozess des Konzerns. In weniger als zwei Jahren hat das Unternehmen nicht nur seine Unternehmensverfassung modernisiert, seine Aktionärsstruktur verbreitert und seine Unternehmenszentralen zusammengeführt. Es hat auch seine Strategie von Grund auf überarbeitet und die Integration des Verteidigungs- und Raumfahrtgeschäfts gestartet.

Die neue Airbus Group

Airbus Group ist ein weltweit führendes Unternehmen der Luft- und Raumfahrt, im Verteidigungsgeschäft und den dazugehörigen Dienstleistungen mit einem Umsatz von  56,5 Mrd. Euro im Jahr 2012 und mehr als 140.000 Mitarbeitern. Zum Konzern gehören die Divisionen Airbus, Airbus Defence and Space und Airbus Helicopters.