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Pünktlichkeit bei Lufthansa-Flügen besser als je zuvor

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Lufthansa hat im Jahr 2013 die besten Pünktlichkeitswerte ihrer Geschichte erreicht. Als industrieweit gängiger Standard wird Pünktlichkeit innerhalb eines 15-Minuten-Fensters gemessen. Mehr als 85 Prozent aller abgehenden Lufthansa-Flüge verließen die Drehkreuze Frankfurt und München bis spätestens 15 Minuten nach planmäßiger Abflugzeit.

Auch die Zuverlässigkeit von Umsteigeverbindungen und die Gepäckdienste entwickelten sich positiv. Der Anteil von umsteigenden Passagieren, die ihren Weiterflug nicht erreichen konnten oder die ihr Gepäckstück nicht wie geplant am Zielort erhielten, lag im niedrigen Ein-Prozent-Bereich. Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit zählen zu den wichtigsten Eigenschaften, die Passagiere von Lufthansa als internationale Netzwerkairline erwarten.

Diese Leistung wurde trotz der Vorfeldbauarbeiten für das Satellitengebäude am Flughafen München, einer der größten Baustellen Europas und des sehr strikten Nachtflugverbots in Frankfurt erzielt. Positiv wirkt sich weiterhin der Betrieb der 2011 eröffneten Frankfurter Nordwest-Landebahn aus.

Die 2013-Werte der beiden Lufthansa-Drehkreuze können sich auch im internationalen Vergleich sehen lassen. Die Airline erwartet, dass sich die Flughäfen Frankfurt und München im europäischen Vergleich im Spitzenfeld bewegen werden. Dies zeigen die Auswertungen der Association of European Airlines (AEA), die für Januar bis November letzten Jahres vorliegen.

Genauso haben Germanwings-Passagiere von pünktlichen Flügen profitiert. Die Fluglinie erreichte im vergangenen Dezember sogar Pünktlichkeitswerte von mehr als 90 Prozent und festigte damit ihre führende Position im europäischen Vergleich der Low Cost Airlines.

Flugzeugstationierung zu neuen Zielen ab Nürnberg

Ab Mai 2014 setzt SunExpress, ein Gemeinschaftsunternehmen von Lufthansa und Turkish Airlines, eine Boeing 737-800 mit 189 Sitzplätzen von und nach Nürnberg ein. Für verschiedene Reiseveranstalter geht es dann nach Antalya, auf die Kanaren und Kreta sowie neu nach Bodrum in der Türkei und Luxor, Sharm el Sheikh und Taba in Ägypten.

Auch das Linienflugangebot wird von SunExpress mit den Zielen Ankara und Adana in der Türkei aufgestockt. Mit der Stationierung des SunExpress-Flugzeugs und den Verbindungen nach Spanien, Griechenland, Ägypten und in die Türkei kann der Airport Nürnberg vor allem sein touristisches Angebot deutlich aufwerten. SunExpress ist bereits die zweite Airline, die diesen Sommer ein Flugzeug neu in Nürnberg stationiert und damit das große Potenzial der Metropolregion Nürnberg nutzt.

Auf dem Bild zu sehen sind Dr. Michael Hupe, Geschäftsführer des Nürnberger Flughafens, und Andreas Thams, Director Commercial von SunExpress.

Reggio Calabria neues Ziel ab Memmingen

Während der aktuelle meteorologische Winter schwächelt, laufen am Allgäu Airport bereits die Planungen für den Sommer auf Hochtouren. Im Charterbereich gibt es dabei einen Neuzugang: Ab Ende April fliegt die spanische Fluggesellschaft Volotea im Auftrag des Hamburger Reiseveranstalters Classic Tours von Memmingen die süditalienische Stadt Reggio Calabria an. Zum Einsatz kommt eine 125-sitzige Boeing 717.

Die Volotea-Flotte besteht ausschließlich aus Flugzeugen dieses Typs. "Unsere Rolle als wichtiger Startpunkt für Ferienflieger in Süddeutschland können wir auch im kommenden Sommer weiter ausbauen", berichtet Airport Geschäftsführer Ralf Schmid. Gerade im Charterbereich schätzten viele Veranstalter den Allgäu Airport als Flughafen der kurzen Wege, dazu kämen Abflugzeiten, die eben nicht im Morgengrauen oder spät nachts terminiert sind, was Familien mit Kindern sehr entgegen kommt.

Süditalien, Sizilien, Korsika

Italien-Urlauber bekommen in diesem Sommer dank des neuen Kalabrien-Angebots ab Memmingen mehr Auswahl. Acht Tage dauert die Rundreise durch Kalabrien und Sizilien, die Classic Tours ab Memmingen zu bestimmten Terminen anbietet.

Ende März startet zudem Amos Reisen wieder gemeinsam mit der Fluggesellschaft Intersky seine Flüge nach Neapel. Ab 04. Mai beginnt auch der Korsika-Experte Rhomberg Reisen wieder mit seinen sonntäglichen Flügen auf die Mittelmeer-Insel. Bis Anfang Oktober verbindet die österreichische Fluggesellschaft Fly Niki Memmingen mit Calvi. Die kurze Flugzeit von einer knappen Stunde schätzen immer mehr Rhomberg-Gäste, die vor Ort ein umfangreiches Reiseangebot – vom Feriendorf "Zum Störrischen Esel" bis zur Golf- und Radreise – erwartet.

Mallorca und Pilgerreisen nach Lourdes

Zwei Mal wöchentlich steht ab Anfang Mai auch wieder Mallorca mit der TUI auf dem Flugplan, das in diesem Jahr mit der konzerneigenen Fluggesellschaft TUIfly ab Memmingen angeflogen wird. Das Bayerische Pilgerbüro veranstaltet heuer ebenfalls eigene Pilgerflüge von Memmingen nach Lourdes.

Der Reiseveranstalter Classic Tours wurde im Jahre 1997 in Hamburg von Inhaber und Geschäftsführer Mahmoud Hassan gegründet und fungierte anfangs als Spezialist für Nilkreuzfahrten und Kultur- und Badereisen nach Ägypten. Längst bietet Classic Tours auch maßgeschneiderte Reisen in die Türkei, nach Marokko, Italien, Jordanien, in den Oman und in die Vereinigten Arabischen Emirate an.

Die spanische Fluggesellschaft Volotea wurde 2011 von Carlos Muñoz, dem CEO, und Lázaro Ros, dem Managing Director, gegründet, deren erste gemeinsame Unternehmung die Gründung von Vueling Airlines gewesen war. Vueling zählt mittlerweile zu den größten Low-Cost-Fliegern Europas. Volotea verbindet zur Zeit 54 kleine und mittelgroße europäische Städte mit Direktflügen.

Rosetta, wach auf! Spannung im Kontrollzentrum steigt

20. Januar 2014, Montagmorgen, 11:00 Uhr Mitteleuropäischer Zeit – für die Rosetta-Sonde der ESA heißt es jetzt: Aufwachen! Fast zweieinhalb Jahre lang flog die europäische Sonde mit dem Kometen-Lander Philae an Bord "schlafend" auf ihr Ziel zu, den Kometen 67P/Churyumov-Gerasimenko. Als erster Schritt klingelt nun der Wecker für Rosetta und ihre Instrumente.

Am 28. März 2014 folgt der Weckruf für Lander Philae und seine Instrumente – dann wird auch im Kontrollraum des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) die Spannung steigen.

Spannende Premieren in der Weltraumforschung

Die internationale Mission der Europäischen Weltraumorganisation ESA soll gleich zwei Premieren im Weltall absolvieren: Zum ersten Mal folgt eine Sonde einem Kometen auf seinem Weg in Richtung Sonne, und zum ersten Mal wird im November 2014 ein Landegerät auf einer Kometenoberfläche aufsetzen und vor Ort Messungen durchführen. Die Planetenforscher wollen so herausfinden, wie unser Sonnensystem entstanden ist, denn Kometen führen wie ein riesiger Kühlschrank das ursprünglichste Material in gefrorenem Zustand mit sich.

Für die Reise durchs All musste Rosetta bisher einen langen Atem beweisen: Vor fast zehn Jahren, am 02. März 2004, startete die Sonde zu ihrem Rendezvous mit einem Kometen. Mehrmals holte sie an Erde und Mars Schwung, sie begegnete im Vorbeiflug den Asteroiden Šteins und Lutetia, wurde zum Energiesparen in den Winterschlaf versetzt und fliegt mittlerweile in über 807 Millionen Kilometern Entfernung von der Erde. Für astronomische Verhältnisse gerade einmal wenige neun Millionen Kilometer trennen Rosetta und Philae noch von Churyumov-Gerasimenko.

"Noch wissen wir nicht, auf welche Bedingungen wir dort stoßen", sagt Dr. Stephan Ulamec vom DLR. Der Projektleiter für den Lander Philae wird auch noch ein wenig warten müssen, bis festgelegt werden kann, wo Philae auf dem Kometen aufsetzen soll und welchen Untergrund der Lander meistern muss. Zunächst müssen Sonde, Lander und alle 21 Instrumente nun beweisen, dass sie die lange Reise im Schlafzustand unbeschadet überstanden haben, bevor die ersten wissenschaftlichen Experimente beginnen können.

Fingerabdruck aus der Vergangenheit des Sonnensystems

Aus Aufnahmen des Hubble-Teleskops weiß man bisher nur wenig: Churyumov-Gerasimenko hat einen Durchmesser von drei bis fünf Kilometern und rotiert innerhalb von etwa zwölf Stunden einmal um sich selbst. Mit Rosetta und Philae wird sich dieser Wissenstand deutlich ändern: Bohrer, Spektrometer, Kameras, Sensoren oder auch Ionendetektoren sollen den Kometen auf das Genaueste beobachten, untersuchen und erforschen. "Das Material des Kometen hat sich seit 4,6 Milliarden Jahren kaum verändert und wir können somit in die Geburtsphase unseres Planetensystems schauen", betont Kometenforscher Dr. Ekkehard Kührt, wissenschaftlicher Projektleiter für die DLR-Experimente auf Sonde und Lander.

Insgesamt drei Experimente werden unter der Leitung des DLR gemeinsam mit internationalen Partnern durchgeführt, an weiteren beteiligen sich die DLR-Forscher. Das Raumfahrtmanagement des DLR fördert mit Mitteln des Bundesministeriums für Wirtschaft (BMWi) weitere deutsche Experimente. "Die Mission bietet uns Planetenforschern Möglichkeiten, die wir noch nie hatten", sagt Kührt. Bisher konnten Kometen wie Halley, Temple 1 oder Wild 2 nur im schnellen Vorbeiflug und aus großer Entfernung untersucht werden.

Noch nie ein Komet so intensiv untersucht

Erste aufschlussreiche Bilder von Churyumov-Gerasimenko wird die Kamera OSIRIS bei der Annäherung in den nächsten Monaten aufnehmen, wenn Rosetta dem Rendezvous mit dem Kometen immer näher und näher entgegenfliegt. Die Sonde trägt an Bord auch beispielsweise das Spektrometer VIRTIS, das die mineralogische Zusammensetzung der Kometenoberfläche und die flüchtigen Komponenten untersuchen wird, das Mikrowelleninstrument MIRO und das Massenspektrometer ROSINA, die unter anderem die Gasmoleküle charakterisieren werden, sowie das Instrument CONSERT, das mit langwelligen Radiosignalen die innere Struktur des Kometenkerns analysieren wird.

Die Instrumente auf dem kühlschrankgroßen Lander Philae sollen nach der Landung im November 2014 den Kometen vor Ort untersuchen, und das während er aktiv wird und seine charakteristische Staubhülle und den Schweif bildet. Bereits während der Landephase wird die Kamera ROLIS Aufnahmen von der Kometenoberfläche machen. MUPUS wird sich auf dem Kometen in den Boden hämmern, um unter anderem Temperatur und physikalische Beschaffenheit bis zu einer Tiefe von etwa 30 Zentimetern zu bestimmen. SESAME soll die Kometenaktivität überwachen und die Ausbreitung von Schallwellen im Boden erfassen. CIVA liefert Panoramabilder und analysiert die mit einem Bohrer gewonnenen Bodenproben. COSAC wird die organische Chemie analysieren und vielleicht sogar Aminosäuren identifizieren.

Signal der Sonde soll bis zum Abend eintreffen

Bevor jedoch dies alles so ablaufen kann, muss im Kontrollraum des European Space Operations Center (ESOC) eines geschehen: Das Signal der Raumsonde muss die Erde erreichen. Nachdem die eingebaute Uhr Rosetta geweckt hat, richtet die Sonde autark ihre Antenne wieder zur Erde aus und nimmt Kontakt mit den Ingenieuren am Boden auf. Stationen in den USA und in Australien werden dafür in den Weltraum horchen und das Signal in den Kontrollraum nach Darmstadt leiten.

Rosetta ist eine Mission der ESA mit Beiträgen der Mitgliedsstaaten und der NASA. Lander Philae wurde von einem Konsortium aus DLR, MPS, CNES und ASI beigesteuert. Die erste Möglichkeit zum Kontakt mit der Sonde wird heute, am 20. Januar 2014, zwischen 18:30 Uhr und 19:30 Uhr sein. Wenn dann auch Lander Philae am 28. März 2014 wieder mit der Erde in Kontakt ist, sind die besten Voraussetzungen geschaffen, um einen Kometen erstmals auf seinem Weg zur Sonne zu erforschen – wenn er aktiv wird und zum Leben erwacht.

Single European Sky (SES) – 5 Mrd. Euro Einsparpotential

Die Schaffung eines gemeinsamen Luftraumes (Single European Sky SES) über Europa ist schon lange das Ziel einer vereinfachten und günstigeren Luftfahrt. Sie wäre auch das größte Klimaschutzprojekt, denn mit dem SES könnte allein eine Airline wie die Lufthansa jedes Jahr ihren Kerosin-Verbrauch um rund 270.000 Tonnen senken – eine Kraftstoffmenge, mit der ein Airbus A380 etwa tausend Mal die Strecke Frankfurt – San Francisco und wieder zurück fliegen könnte.

Um den Single European Sky bis 2020 zu verwirklichen, haben die EU-Kommission und die europäische Flugsicherungsbehörde Eurocontrol bereits 2008 das Single European Sky ATM Research Programme (SESAR) aufgelegt. In seinem Rahmen soll das europäische Flugverkehrsmanagement mithilfe neuer Technologien, Prozeduren und Standards vereinheitlicht werden.

Pro Flugroute eine Marathon-Strecke Umweg

Die in Europa die auf nationale Interessen zugeschnittenen Flugrouten erzwingen Umwege von 42 Kilometer pro Flug. Zehn Prozent weniger CO2-Ausstoß und jährliche Kostenersparnisse von fünf Milliarden Euro für die Airlines, die wiederum sinnvoll investiert werden könnten, wären möglich.

Die Lufthansa Group ist aktuell an mehr als 50 SESAR-Projekten aktiv beteiligt. Spezialisten der verschiedenen Konzern-Airlines bringen ihr Knowhow aus den unterschiedlichsten Fachgebieten ein – aus der Flugwegeplanung, den Verkehrszentralen, Trainingsabteilungen oder auch aus den Bereichen Informationstechnologie und Finanzen.

Durch das SESAR "Flight Trials and Demonstration"-Projekt "Free Route Airspace Maastricht & Karlsruhe" (FRAMaK) ergeben sich beispielsweise bereits seit Dezember 2012 Streckenverkürzungen im oberen Luftraum von Deutschland, Benelux sowie über Teilen der Nordsee, und damit dauerhafte Treibstoffeinsparungen. So stehen seit Mitte 2013 bereits 199 Streckenverkürzungen zur Verfügung, die von durchschnittlich 229 Lufthansa Flügen pro Tag genutzt werden.

Umsetzung stockt an nationalen Interessen

Doch warum kommt, trotz eindeutiger Vorteile, der SES kaum voran? Alle nötigen Instrumente, Technologien und Verfahren sind seit langem bereit, aber die EU-Staaten halten an nationalen Besitzständen – insbesondere nationalen Flugsicherungen und Gebühreneinkünfte – fest. Jeder einzelne Staat kann jeglichen Fortschritt für eine Gesamtoptimierung verhindern. Dieser Konstruktionsfehler im SES-Rechtsrahmen, auf den die Airlines immer wieder hinweisen, sollte daher schnellstens angegangen werden.

Airport Nürnberg mit Perspektiven im Abschwung

Die weitere Reduzierung des Flugangebots der airberlin als größter Kunde am Flughafen hat den größten Anteil am Rückgang der Fluggastzahlen am Airport Nürnberg. Vor allem die Einstellung des Drehkreuzes und damit die Ausdünnung des touristischen Angebots wirkten sich negativ aus. Neue Angebote helfen jedoch, den Ausfall zu kompensieren.

Bei den Flugbewegungen in Nürnberg kam es zu einem Minus von 2,7 Prozent, mit 62.644 Flügen. Während die Fluggastzahl im Touristikverkehr um ca. 22 Prozent auf 1,1 Millionen zurückging, konnte im Linienverkehr ein Wachstum um 2,6 Prozent auf 2,1 Millionen Passagiere erreicht werden. Dies belegt die wieder anziehende Nachfrage aus dem Kernmarkt der Metropolregion Nürnberg. Die Anzahl der Passagiere, die in Nürnberg aus- oder einstiegen (Lokalpassagiere), blieb stabil.

Die Kürzungen bei airberlin stehen im Zusammenhang mit dem aktuellen Sparprogramm der Fluggesellschaft. Das Plus im Linienverkehr resultiert u.a. aus dem Markteintritt von Ryanair und weiterer Airlines mit dem Sommerflugplan 2013, Frequenzerhöhungen von Turkish Airlines nach Istanbul und von Vueling nach Barcelona sowie dem Einsatz größerer Maschinen von KLM/Air France nach Amsterdam und Paris.

Shuttle-Flüge nach London – Abheben im Stundentakt

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Lufthansa wird zum kommenden Sommerflugplan die Flugzeiten auf drei weiteren Flugverbindungen an einem festen Stundentakt ausrichten. So sollen vom 30. März an auch im Europaverkehr auf den frequentierten Strecken von Frankfurt nach Wien, London-Heathrow und Brüssel die Flüge zu regelmäßigen Abflugzeiten starten.

Die entsprechenden Flüge werden demnach im Stundenrhythmus abfliegen, lediglich mit Ausnahme verkehrsärmerer Zeiten. Bereits im Oktober 2012 hatte Lufthansa auf drei innerdeutschen Verbindungen von Frankfurt nach Berlin, Hamburg und München einen Stundentakt eingeführt, um vor allem Vielfliegern die Reiseplanung zu erleichtern und auch Wartezeiten bei verpassten Flügen zu reduzieren.

Dieses gleichmäßig über den Tag verteilte Flugangebot fand bei vielen Passagieren Zuspruch, so dass Lufthansa jetzt den Stundentakt auch auf die international stark nachgefragten europäischen Verbindungen ausweitet.

Lufthansa plante den Stundentakt auf der Verbindung zwischen Frankfurt und Wien gemeinsam mit Austrian Airlines. Beide Airlines werden diese wichtige Verbindung zwischen ihren Drehkreuzen im Wechsel alle 60 Minuten, teilweise alle 120 Minuten, mit täglich insgesamt 13 Flügen bedienen. Dabei erhöht Austrian Airlines die Anzahl ihrer Flüge auf dieser Strecke von fünf auf sechs tägliche Dienste. Die Abflugzeit in Frankfurt liegt immer zehn Minuten vor der vollen Stunde.

Die Verbindungen nach Brüssel und London-Heathrow fliegt Lufthansa. Hier können Passagiere zwischen zwölf Abflügen pro Tag nach London-Heathrow (Abflug in Frankfurt immer zur vollen Stunde) beziehungsweise zwischen zehn Abflügen nach Brüssel (immer 25 Minuten nach der vollen Stunde) wählen.

Passagierrekord 2013 am Flughafen Zürich

Mit einem Plus von 0,3 Prozent haben im Jahr 2013 24,9 Millionen Passagiere den Flughafen Zürich benutzt. Der Vorjahresrekord konnte mit knapp 63.000 Fluggästen übertroffen werden. Die Anzahl der Flugbewegungen ging dabei aber um 2,9 Prozent zurück. Die Flugzeuge waren im Durchschnitt größer und besser ausgelastet.

Insgesamt haben im Jahr 2013 24,865,138 Passagiere den Flughafen Zürich genutzt. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht dies einer Zunahme von 0,3 Prozent,

Die Zahl der Lokalpassagiere im Jahr 2013 nahm um 2,2 Prozent auf 16,6 Mio. zu. Gleichzeitig sank die Zahl der Umsteigepassagiere am Flughafen Zürich um 3,5 Prozent auf 8,2 Mio. und damit auch der Transferanteil am Passagiervolumen von 34,2 Prozent im Jahr 2012 auf 32,9 Prozent im Jahr 2013.

Vollere Flugzeuge als im Vorjahr

Die durchschnittliche Anzahl der Passagiere pro Flug erhöhte sich von 106 auf 109. Auch die Sitzplatzauslastung steigerte sich im Jahr 2013 um ein Prozentpunkt auf 75,1 Prozent. Das Sitzangebot von und nach Zürich ist 2013 um 0,7 Prozent gesunken.

Insgesamt gab es im Jahr 2013 262.227 Flugbewegungen, was einem Rückgang von 2,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Der Verkehrsanteil von Swiss International Air Lines betrug 56,8 Prozent. gefolgt von Air Berlin (5,5 Prozent). Edelweiss Air (3,7 Prozent). Lufthansa (3,6 Prozent) sowie British Airways (2,1 Prozent).

Das Frachtvolumen nahm im Jahr 2013 gegenüber 2012 um 0,8 Prozent ab. Im Berichtsjahr wurden insgesamt 415.362 Tonnen Fracht transportiert.

Luftverkehr in Zürich im Dezember 2013

Im Dezember 2013 haben 1.794.687 Passagiere den Flughafen Zürich genutzt. Dies entspricht einem Plus von 0,3 Prozent gegenüber des Vorjahreszeitraumes. Die Anzahl Lokalpassagiere nahm im Dezember 2013 um 3,6 Prozent auf 1.183.098 zu. Im gleichen Zeitraum nahm die Anzahl Umsteigepassagiere im Vergleich zur Vorjahreszeitraum um 5,6 Prozent auf 605.222 ab, was einem Transferanteil von 33,8 Prozent entspricht (minus 2,1 Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahr).

Die Zahl Flugbewegungen reduzierte sich im Dezember 2013 mit 19.354 Bewegungen um 3,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Die durchschnittliche Anzahl Passagiere pro Flug lag mit 105 Fluggästen 4,2 Prozent über dem Vorjahresniveau. Die Sitzplatzauslastung ist im Dezember um 1,7 Prozentpunkte auf 72,5 Prozent gestiegen,

Im Dezember 2013 wurden am Flughafen Zürich 33.602 Tonnen Fracht abgewickelt. Dies entspricht einem Minus von 6,3 Prozent zum Dezember 2012.

Vereinigung Cockpit und BeCA kooperieren für EAT-Piloten

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Die Vereinigung Cockpit und der belgische Schwesterverband BeCA haben am 14. Januar eine weitreichende Zusammenarbeit für die Interessen aller EAT-Piloten vereinbart. Hierfür erhalten alle EAT-Piloten mit einer BeCA Mitgliedschaft automatisch auch eine Mitgliedschaft in der Vereinigung Cockpit.

Alle berufspolitischen und tariflichen Angelegenheiten, die für die Piloten von Relevanz sind, werden zwischen den beiden Organisationen abgestimmt. Damit steht den EAT-Piloten die gemeinsame Expertise beider Pilotenverbände zur Verfügung.

Damit spiele auch der unterschiedliche Stationierungsort Brüssel oder Leipzig keine Rolle mehr. Die Piloten des Frachtflug-Unternehmens EAT, das ein Tochterunternehmen der Deutschon Post AG ist, ließen sich nicht länger auseinanderdividieren, gemeinsam verträten sie nun die Interessen aller EAT-Piloten, hieß es von der Vereinigung Cockpit.

Das Bild zeigt VC-Präsident Ilja Schulz (links) und BeCA-Präsident Alain Vanal (rechts) bei der Vertragsunterzeichnung.

Matthias Schweighöfer in München beim Family Check-in

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Matthias Schweighöfer arbeitete für die Lufthansa im "Family-Check-in-Bereich" im Terminal 2 des Münchner Flughafens. In diesem speziellen Familienbereich begrüßte der Schauspieler die Fluggäste, checkte – mit professioneller Unterstützung der Lufthansa Kollegen – ein und vergab Kuscheltierbordkarten an die kleinen Passagiere.

Zur Überraschung vieler Fluggäste, die anschließend mit einem Autogramm des Schauspielers Ihren Lufthansa Flug antraten. Matthias Schweighöfer machte mit dieser Aktion auf seinen neuen Film "Vaterfreuden" aufmerksam, der am 06. Februar 2014 in den Kinos startet. In dem Film spielt Matthias Schweighöfer einen Single, der den brennenden Wunsch nach einer Familie mit Kindern verspürt und auf der Suche nach dem familiären Glück in einige Turbulenzen gerät.

BDL holt stv. Chefredakteurin von n-tv für Kommunikation

Der Bundesverband der Luftverkehrswirtschaft (BDL) hat mit Dr. Christine Kolmar seit Januar 2014 eine neue Kommunikationschefin. Die promovierte Politologin berichtet direkt an BDL-Präsident Klaus-Peter Siegloch.

"Ich freue mich, dass wir mit Frau Dr. Kolmar eine Leiterin Kommunikation für den BDL gefunden haben, die über fundierte Erfahrungen sowohl aus Ihrer journalistischen Tätigkeit als auch aus ihrer Tätigkeit in Unternehmen und Verbänden verfügt", erklärt Klaus-Peter Siegloch.

Kolmar war u.a. in der Geschäftsleitung des WWF Deutschland für Kommunikation, Politik und Kampagnen zuständig, sie entwickelte als Senior Vice President CR und Unternehmenspositionierung bei der EnBW eine Nachhaltigkeitsstrategie für das Unternehmen und etablierte das Integrated Reporting.

Zuvor war die promovierte Politologin und Kommunikationsexpertin bei der ARD Tagesschau und danach beim Nachrichtensender n-tv, zuletzt als stv. Chefredakteurin und Leiterin Politik tätig.

Boeing 777X wird im Windkanal getestet

Boeing hat mit Hochgeschwindigkeits-Tests für die B777X im Windkanal begonnen. Die Tests begannen letzte Woche in Boeings Transonic Wind Tunnel in Seattle. Letzten Monat begannen Versuche im Windkanal in der QinetiQ's facility in Farnborough, U.K., wo mit langsamen Geschwindigkeiten am neuen Flugzeugmuster weitergetestet wird.

Dies sei ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur Entwicklung der 777X, sagte Terry Beezhold, Vice President und Chief Project Engineer für das 777X-Programm. "Die Daten aus den Tests ermöglichen es uns, die Modelle zur Flugleistung des Flugzeugs zu validieren und die laufenden Designarbeiten zu unterstützen."

Die Daten helfen den Ingenieuren auch bei der Zusammenstellung der Flugzeugkonfiguration, die Vorhersagen aus der Numerischen Strömungsmechanik (computational fluid dynamics, CFD) zu überprüfen und die vorausgehenden Entwicklungsarbeiten zum Lastspiel zu unterstützen.

Aufeinander folgende Testläufe im Windkanal bei Hoch- und Niedriggeschwindigkeiten sollen für eine Verfeinerung des gesamten Flugzgeugdesigns sorgen, sowie die Vorhersagen zur Gesamtleistung des Flugzeugs absichern. Ebenso stehen Winkanaltests zum Flugzeuglärm, Eisbildung und Antrieb in den kommenden Jahren auf dem Plan.

Bisher hat Boeing für die 777X 280 Bestellungen von fünf Kunden erhalten. Das Programm will der US-Flugzeugbauer nun weiter voranbringen und 2015 die endgültige Konfiguration des Musters erreichen.

Airport DUS: Gerhard Schroeder hat Aufsichtsrat-Vorsitz inne

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Gerhard Schroeder, Geschäftsführer der AviAlliance GmbH, übernimmt mit dem 16. Januar 2014 den Vorsitz des Aufsichtsrates der Flughafen Düsseldorf GmbH vom Oberbürgermeister der Stadt Dirk Elbers. Gemäß Gesellschaftervertrag wechselt der Vorsitz des Aufsichtsrates turnusmäßig alle zwei Jahre zwischen der Landeshauptstadt Düsseldorf und den privaten Anteilseignern.

Zum zweiten stellvertretenden Vorsitzenden wählte der Aufsichtsrat Oberbürgermeister Dirk Elbers. Erster stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrates bleibt Peter Büddicker, Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft ver.di.

Gerhard Schroeder (47) ist seit dem Jahr 2011 Geschäftsführer der AviAlliance GmbH (vormals HOCHTIEF AirPort GmbH) und gehört seit dieser Zeit auch dem Aufsichtsrat des Flughafens als Vertreter des Gesellschafters Airport Partners GmbH an.

Die Landeshauptstadt Düsseldorf hält 50 Prozent der Anteile an der Flughafen Düsseldorf GmbH. Die andere Hälfte ist im Besitz der Airport Partners GmbH, eines Gesellschafterkonsortiums der AviAlliance GmbH, AviAlliance Capital GmbH & Co. KGaA sowie des irischen Flughafenbetreibers Aer Rianta International PLC.

Enttäuschung am Airport PAL wegen Sicherheitskontrollen

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Die Bezirksregierung Münster beabsichtigt, das Unternehmen STI Security Training International GmbH ab dem 01. Januar 2015 mit den Luftsicherheitskontrollen nach §5 LuftSiG am Paderborn-Lippstadt Airport zu beauftragen. Die Flughafen Paderborn/Lippstadt GmbH führt diese Aufgaben seit den achtziger Jahren effizient und zuverlässig selbst durch und hatte sich ebenfalls an der Ausschreibung beteiligt.

Die Durchführung dieser Luftsicherheitskontrollen wurde im August 2013 erstmals durch die Bezirksregierung Münster als zuständige Luftsicherheitsbehörde ausgeschrieben. Flughafen-Geschäftsführer Dr. Marc Cezanne äußerte sein großes Bedauern über diese Entscheidung: "Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bereichs Fluggastkontrolldienst haben über viele Jahre hervorragende Arbeit geleistet. Ihre Leistungen und die Qualität des Service werden allgemein anerkannt."

Auch die STI Security Training International GmbH sei aber ein für ihre Qualität bekanntes Unternehmen, in welches die 41 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Flughafen Paderborn/Lippstadt GmbH wechseln könnten. "Die Luftsicherheitskontrollen sind ein unverzichtbarer Bestandteil einer Flugreise und die Servicequalität des dort eingesetzten Personals hat maßgeblichen Einfluss darauf, wie zufrieden unsere Passagiere mit ihrem Flug vom Paderborn-Lippstadt Airport sind." Cezanne beglückwünschte denn auch STI, mit der der Flughafen seit vielen Jahren eng im Bereich der Aus- und Fortbildung zusammenarbeitet, zu ihrem neuen Auftrag am Paderborn-Lippstadt Airport, und hofft auf eine sehr gute Zusammenarbeit.

 

Boeing für „Green Diesel“ als Kerosin-Beimischung für Flugzeuge

Boeing hat "Green Diesel", einen nachhaltigen Kraftstoff, der bislang nur für den Transport am Boden verwendet wird, als eine wichtige neue Quelle für nachhaltigen Biotreibstoff in der Luftfahrt erkannt. Dieser Treibstoff setzt über seinen gesamten Lebenszyklus mindestens 50 Prozent weniger Kohlenstoffdioxid frei als fossile Brennstoffe. Dieser soll als Kraftstoff-Beimischung entwickelt und zugelassen werden.

Das Unternehmen arbeitet mit der US-Luftfahrtbehörde FAA (U.S. Federal Aviation Administration) und weiteren Beteiligten zusammen, um die Zulassung für den Antrieb von Flugzeugen mit Green Diesel zu erhalten und somit die Kohlenstoffdioxid-Emissionen der Luftfahrtindustrie weiter zu senken.

Abhängigkeit von fossilen Treibstoffen reduzieren

Boeing-Forscher haben Analysen durchgeführt, die ergeben haben, dass Green Diesel, der aus Ölen und Fetten hergestellt wird, chemisch gesehen heutigem Biotreibstoff für Luftverkehr ähnelt. Nach einer Zulassung könnte der Treibstoff direkt mit herkömmlichem Kerosin vermischt und in Flugzeugtriebwerken eingesetzt werden.

"Die Zulassung von Green Diesel wäre ein großer Durchbruch für die Verfügbarkeit von preislich wettbewerbsfähigem, nachhaltigem Treibstoff in der Luftfahrt", sagte Dr. James Kinder, Technical Fellow bei Boeing Commercial Airplanes Propulsion Systems Division. "Wir arbeiten mit unseren Partnern und der Luftfahrtbranche zusammen, um diese innovative Lösung nach vorne zu bringen und die Abhängigkeit der Branche von fossilen Brennstoffen zu reduzieren."

Eine bedeutende Produktionskapazität von Green Diesel existiert bereits in den USA, Europa und Singapur, die bis zu einem Prozent – etwa 2,3 Milliarden Liter (ca. 600 Millionen Gallonen) – des globalen Bedarfs an Treibstoff für den kommerziellen Luftverkehr abdecken könnte. Der Großhandelspreis für Green Diesel – etwa 0,79 US-Dollar pro Liter (etwa drei US-Dollar pro Gallone) einschließlich Anreizen der US-Regierung – sind mit denen für Kraftstoffe auf Erdölbasis wettbewerbsfähig.

Anforderungen an Treibstoff erfüllen oder übertreffen

Boeing, die FAA, Triebwerkshersteller, Produzenten von Green Diesel und andere erarbeiten derzeit einen detaillierten Forschungsbericht, der den am Zertifizierungsprozess des Treibstoffs Beteiligten vorgelegt werden wird. Boeing hat bereits 2011 gemeinsam mit der Luftfahrtbranche eine Vorreiterrolle in den Bemühungen eingenommen, eine Beimischung von bis zu 50 Prozent Biotreibstoff für den Luftverkehr in die internationalen Treibstoffspezifikationen für die Luftfahrt aufzunehmen. Für die Luftfahrt zugelassener Biotreibstoff muss die strengen Leistungsanforderungen für Kerosin erfüllen oder übertreffen.

"Boeing möchte neue Wege für nachhaltigen Treibstoff für den Luftverkehr ebnen. Diese Green Diesel Initiative ist ein wegweisender Schritt auf dieser langen Reise", sagte Julie Felgar, Managing Director von Boeing Commercial Airplanes Environmental Strategy and Integration. "Boeing wird auch künftig neue Ansätze prüfen, um die Auswirkungen des Luftverkehrs auf die Umwelt zu reduzieren."

Green Diesel ist nicht Biodiesel

Green Diesel, auch "erneuerbarer Diesel" genannt, kann in jedem Dieselmotor eingesetzt werden. Green Diesel ist ein anderes Produkt als der unter "Biodiesel" bekannte Kraftstoff und unterscheidet sich von diesem auch in chemischer Hinsicht.

Boeing arbeitet gemeinsam mit Fluggesellschaften, Triebwerksherstellern, Regierungen, Kraftstoffproduzenten und Forschungsorganisationen auf der ganzen Welt, um nachhaltigen Treibstoff für die Luftfahrt marktfähig zu machen. Boeing und die 27 Fluggesellschaften, die Mitglied der Sustainable Aviation Fuel Users Group sind, haben sich dazu verpflichtet, Biotreibstoffe zu entwickeln, die nachhaltig und ohne negative Einflüsse auf Treibhausgasemissionen, lokale Nahrungssicherung, Boden, Wasser und Luft hergestellt werden.

BDL mit Forderungen für nationales Luftverkehrskonzept

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Die Bundesregierung hat sich in ihrem Koalitionsvertrag vorgenommen, gemeinsam mit den Ländern ein Luftverkehrskonzept für Deutschland zu erarbeiten, um die Wettbewerbsfähigkeit des deutschen Luftverkehrs zu stärken. Dieses sei für Deutschland dringend erforderlich, so der BDL, und stellte heute Anforderungen an ein solches Luftverkehrskonzept vor.

Der Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL) als gemeinsames Sprachrohr der deutschen Luftverkehrswirtschaft nennt dabei Punkte für Planungssicherheit bei Unternehmen und Verbesserungen für die durch den Luftverkehr betroffenen Bürger.

"Wir brauchen schnelle Entscheidungen und konkrete Projekte von Bund und Ländern, um den Luftverkehr bestmöglich für aktuelle und künftige Herausforderungen zu wappnen", sagte BDL-Präsident Klaus-Peter Siegloch heute in Frankfurt. "Ein nationales Luftverkehrskonzept muss klare und verbindliche Aussagen zur Wettbewerbsfähigkeit, zur Infrastrukturentwicklung und zu Umwelt- und Lärmschutz enthalten," so Siegloch.

Marktbeobachtung verbessern, keine einseitigen Belastungen

Gemeinsam mit Dr. Christoph Franz, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Lufthansa AG und Dr. Stefan Schulte, Vorsitzender des Vorstands der Fraport AG, hat Siegloch heute in Frankfurt die BDL-Vorschläge für ein nationales Luftverkehrskonzept vorgestellt. Die Vorschläge und Maßnahmen sehen unter anderem vor: eine regelmäßige Marktentwicklungsanalyse und Analyse der Wettbewerbsbedingungen, ein Standortkonzept mit einer Festschreibung des Bedarfs an Nachtflügen, Vorschläge zur Verbesserung der Bürgerbeteiligung bei Flugverfahren, sowie Vorschläge zur Effizienzerhöhung der Sicherheitskontrollen.

"Der Wirtschaftsstandort Deutschland braucht einen leistungsfähigen Luftverkehr und das erreichen wir nur, wenn einseitige Belastungen abgebaut werden," so Dr. Christoph Franz. "Besonders wichtig ist, dass offensichtlich unfaire Wettbewerbsbedingungen beseitigt werden. Das betrifft vor allem die Luftverkehrsteuer, aber auch den EU-Alleingang beim Emissionshandel."

"Ein Luftverkehrskonzept für Deutschland sollte auch eine verlässliche Lärmschutzstrategie beinhalten. Im Mittelpunkt sollte dabei der aktive Schallschutz stehen," so Dr. Stefan Schulte. "Hierbei sind wir im Übrigen in Frankfurt und an anderen Standorten bereits sehr innovativ unterwegs und erzielen messbare Fortschritte, die europaweit beachtet werden. Hinzu kommen die Flottenmodernisierung der Airlines, die eine der größten Investitionen der jüngsten Wirtschaftsgeschichte ist, und der passive Schallschutz."

Siegloch weiter: "Das Konzept sollte möglichst konkrete Vorhaben definieren und noch dieses Jahr erarbeitet und beschlossen werden, denn unsere Unternehmen brauchen mehr denn je eine verlässliche Planungsgrundlage."

Vorschläge und Forderungen des BDL

  • Entwicklungsbedarf für den Luftverkehrsstandort definieren

Der Bund sollte gemeinsam mit den Ländern regelmäßig eine Marktentwicklungsanalyse und Analysen der Wettbewerbsbedingungen vorlegen.

  • Regulative und fiskalische Rahmenbedingungen wettbewerbsneutral gestalten – Energie-effizienz und Klimaschutz vernünftig voranbringen und gute Arbeitsbedingungen erhalten

Staatliche Eingriffe in den Luftverkehrsmarkt sollten vorab auf mögliche wettbewerbsverzerrende Folgen evaluiert werden. Die Luftverkehrsteuer muss abgeschafft und der Emissionshandel bis 2020 ausgesetzt werden.

  • Fluglärm begrenzen und wettbewerbsfähige sowie umweltpolitisch vertretbare Betriebszeiten für die Flughäfen in einem Bund-Länder-Konzept verbindlich festlegen

Der "Balanced Approach" der ICAO ist zu stärken; Betriebsbeschränkungen sollen nur als letztes Mittel angewendet werden. Im Bund-Länder-Konzept sollen der Bedarf an Nachtflügen und von Nachtflugstandorten festgelegt werden.

  • Bürgerbeteiligung stärken und Akzeptanz erhöhen

Betroffene Bürger müssen stärker in Entscheidungsprozesse bei der Festlegung von Flugverfahren einbezogen werden. Dazu sollten die Möglichkeiten der Beteiligung in den Fluglärmkommissionen gestärkt werden.

  • Prinzip der Selbstfinanzierung des Luftverkehrs erhalten

Der Luftverkehr trägt seine Infrastruktur-, Betriebs- und Lärmschutzkosten selber. Weitere Belastungen des Luftverkehrs werden daher abgelehnt. Klimaschutz soll über einen international wettbewerbsneutralen und nicht über einen auf Europa begrenzten Emissionshandel weiterentwickelt werden.

  • Luftsicherheit gewährleisten und Sicherheitskontrollen effizienter gestalten

Kontrollprozesse müssen effizienter gestaltet werden. In einem gemeinsamen Projekt von Luftverkehrswirtschaft und Behörden sollen Konzepte für die Weiterentwicklung und Optimierung von Fluggastkontrollen erarbeitet werden.

  • Prioritäten für die intermodale Integration der Flughäfen

Im Bund-Länder-Konzept sollten die Prioritäten für den Ausbau der Intermodalität zwischen Schienen- und Luftverkehr festgelegt werden.

  • Anforderungen an die Festlegung wettbewerbsfähiger Verkehrsrechte für den Flughafenstandort Deutschland

Die Gewährleistung von zusätzlichen Verkehrsrechten an Drittstaaten sollte an der Gewährleistung eines Level-Playing-Fields und einer Verbesserung der Angebotsqualität des Luftverkehrsstandortes Deutschland orientiert werden.

  • Europäische Flugsicherung weiterentwickeln

Der Bund sollte die Reform des europäischen Luftraum-Managements durch Realisierung des SES einschließlich einer wirkungsvollen wirtschaftlichen Regulierung unterstützen und weiter vorantreiben.

  • Aktive Mitgestaltung und effiziente Umsetzung europäischer Vorgaben zur Flugsicherheit (Safety)

Deutschland sollte sich an der Entwicklung neuer oder geänderter Vorgaben durch die EASA stärker aktiv beteiligen.

Tatjana Lulevic-Heyny neue Austrian Airlines-Vertriebschefin

Mit 10. Februar 2014 wird Tatjana Lulevic-Heyny (45) als Vice President Sales die Leitung des Verkaufsbereichs der Austrian Airlines Gruppe übernehmen. Die gelernte Handelswissenschafterin folgt Christina Hackl nach, die das Unternehmen verlassen hat.

Frau Lulevic-Heyny studierte im Rahmen des Master of Business Administration an der University of Illinois in den USA und absolvierte Handelswissenschaften an der Wirtschaftsuniversität Wien. Ihre berufliche Karriere startete die gebürtige Wienerin mit kroatischen Wurzeln 1995 als Brand und Marketing Managerin bei Mars Austria, wo sie zuletzt für fünf Marken und deren strategische Ausrichtung die Verantwortung trug.

Von dort wechselte sie 2008 zu Kotanyi als Group & Trade Marketing Director mit Länderverantwortung für Zentral- und Osteuropa. Seit 2010 leitete Lulevic-Heyny bei Kraftfoods den strategischen Marketing- und Vertriebseinkauf für CEE, den Mittleren Osten und Afrika. Zuletzt war sie auch für das Innovationsmanagement bei der Marke "Milka" verantwortlich.

Karsten Benz, CCO der Austrian Airlines: "Mit Tatjana Lulevic-Heyny holen wir uns ganz gezielt eine Expertin für innovative Verkaufsstrategien in internationalen Märkten ins Haus. Denn genau dort wollen wir noch stärker Akzente setzen."

Fraport-Flughäfen mit Wachstum – Weniger Flüge in Frankfurt

Die Fraport AG zieht an ihrem Heimatstandort Frankfurt mit rund 58,0 Millionen Fluggästen (plus 0,9 Prozent) und 2,1 Millionen Tonnen Cargo (plus 1,3 Prozent) eine positive Gesamtjahresbilanz für 2013. Das Jahres-Passagieraufkommen war so hoch wie nie zuvor in Frankfurt.

Auch der Berichtsmonat Dezember trug mit 4,1 Millionen Fluggästen (plus 2,9 Prozent) und einem Cargo-Volumen von 178.677 Tonnen (plus 2,3 Prozent) zum erfolgreichen Jahresabschluss bei.

Anzeichen für Erholung der europäischen Luftfahrt

"Wir freuen uns, dass wir trotz herausfordernder Rahmenbedingungen Zuwächse beim Passagier- und Cargo-Aufkommen erzielen konnten. Die Luftverkehrsindustrie in Europa bleibt in einem schwierigen Fahrwasser, es mehren sich aber die Signale für eine etwas freundlichere Entwicklung in 2014. Daher erwarten wir einen weiteren Anstieg der Passagierzahl an unserem Heimatflughafen", erklärt Dr. Stefan Schulte, Vorstandsvorsitzender der Fraport AG.

Aufgrund von Konsolidierungsmaßnahmen der Airlines, verbunden mit einer höheren Auslastung der Flugzeuge, sowie durch den Einsatz größerer Flugzeugtypen sank die Zahl der Flugbewegungen im Gesamtjahr auf 472.692 (minus zwei Prozent), womit sich der Trend der Entkoppelung von Verkehrsvolumen und Anzahl der Flugbewegungen weiter fortsetzte. Der letzte Monat des Jahres hingegen schloss mit 34.769 Starts und Landungen und markierte so ein Plus von einem Prozent im Vergleich zum Vorjahreswert.

Bei den kumulierten Höchststartgewichten steht im Gesamtjahr ein leichter Rückgang um 1,7 Prozent auf 28,4 Millionen Tonnen einem um 1,1 Prozent gesteigerten Dezemberwert von insgesamt 2,2 Millionen Tonnen gegenüber.

Fraport-Flughäfen mit deutlichem Wachstum

Im internationalen Geschäft kann die Fraport AG ebenfalls auf eine erfreuliche Entwicklung blicken: Insgesamt 103,5 Millionen Passagiere nutzten im Jahr 2013 die Flughäfen mit Fraport-Mehrheitsbeteiligung, was einem Zuwachs von 4,1 Prozent entspricht. Besonders positiv fiel dabei abermals die Entwicklung in Lima (Peru) aus, wo das Aufkommen in Höhe von 14,9 Millionen Passagieren einem sehr deutlichen Plus von 11,9 Prozent entsprach. Auch am Flughafen Antalya (Türkei) setzte sich der positive Trend der vergangenen Jahre fort, hier wurden insgesamt 26,7 Millionen Fluggäste und damit eine Steigerung um 7,1 Prozent verzeichnet.

Die beiden bulgarischen Flughäfen Varna und Burgas zählten zusammen 3,8 Millionen Fluggäste, was einer Steigerung von 5,5 Prozent entspricht. "Wir sind stolz, dass sich das Wachstumspotenzial unserer internationalen Beteiligungen weiter bestätigt. Lima gewann 2013 erneut den Skytrax Award als bester Flughafen Südamerikas. Auch die touristisch geprägten Airports Antalya, Varna und Burgas besitzen modernste Terminal- und Betriebsflächen, weshalb sie im globalen Vergleich gut auf eine weiter steigende Verkehrsauslastung vorbereitet sind", so Schulte.

Teheran wieder im Flugplan ab Wien bei Austrian Airlines

Austrian Airlines plant ab 11. März 2014 die iranische Hauptstadt Teheran wieder anzufliegen, abhängig von der letzten behördlichen Genehmigung. Der Flug wird im Sommerflugplan fünf Mal wöchentlich mit einem Airbus A320 bzw. A319 unter der Flugnummer OS 871/2 durchgeführt. Die Flüge können ab 15. Januar 2014 gebucht werden.

Die osterreichische Fluggesellschaft unter dem Dach der Lufthansa verbindet eine lange Tradition mit dem Nahen Osten. Sie fliegt bereits seit 1984 die iranische Hauptstadt an.

Austrian Airlines hat im Januar 2013 aus wirtschaftspolitischen Aspekten die Flüge nach Teheran ausgesetzt. Gründe dafür waren auch die starke Inflation des iranischen Rials sowie die wirtschaftspolitischen Sanktionen für den Iran. Auf Grund der derzeitigen Stabilität im Land möchte die Fluggesellschaft den Flug wieder anbieten.

Ab 11. März 2014 gelten folgende Flugzeiten (lokal):

OS871 Wien – Teheran 20:10 Uhr – 03:00 +1 Uhr

OS872 Teheran – Wien 03:55 Uhr – 06:00 Uhr

A350 XWB besteht Flügeltest unter Extrembelastung

Airbus hat im Dezember 2013 die Flügel seines neuesten Flugzeugs, der A350 XWB, erfolgreich dem Test mit Extrembelastungen ausgesetzt. Dabei mussten die Strukturen Lasten aushalten, die eineinhalbfach höher waren als alle Belastungen, die jemals im Leben dieses Flugzeugs auftreten werden. Zur maximalen Last bogen sich die Flügelspitzen der XWB um fünf Meter aus.

Der Test wurde an einem A350 XWB-Flugzeugrumpf durchgeführt, der speziell für diese statischen Tests gebaut wurde, um die strukturelle Integrität dieses neuen Bauteils zu demonstrieren. Die Belastungen wurden dabei in Echtzeit durch Sensoren auf über 1.000 Kanälen gemessen. Die enormen Datenmengen werden aufgezeichnet und zu Analyse und Abgleich mit den Computermodellen, mit denen die Bauteile auch schon entwickelt wurden, verwendet.

Die letzten Tests zum Flugzeugrumpf wurden schon Anfang Dezember 2013 abgeschlossen. Diese erfolgreichen Tests unter Extrembelastung sind wichtige Meilensteine im XWB-Programm für die Musterzulassung, wie auch für die Indienststellung des ersten Flugzeuges im vierten Quartal 2014.

Baubeginn der neuen Airbus Group-Firmenzentrale in Toulouse

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Die Airbus Group hat mit dem Bau ihres neuen ‚Office Campus‘ am Flughafen in Toulouse-Blagnac begonnen. Vorstandsvorsitzender Tom Enders nahm am Dienstag den ersten Spatenstich vor. Langfristig werden auf dem Campus, auf dem auch die Konzernzentrale errichtet wird, mehr als 1.500 Mitarbeiter beschäftigt sein.

An der Feier nahmen Vertreter der örtlichen Politik, darunter Bernard Keller, Bürgermeister von Blagnac, sowie Mitarbeiter und Führungskräfte der Airbus Group teil.

Gebäudekomplex auf fünf Hektar

"Ein Konzern mit einer Zentrale an einem Standort – mit dem neuen Campus wird dies endlich Wirklichkeit. Toulouse ist dafür der richtige Ort: Hier befinden sich unsere größte Produktionsstätte und das Management der Airbus-Division für Verkehrsflugzeuge. Daraus ergeben sich klare funktionale Synergien", sagte Tom Enders. "Der Campus wird unseren Mitarbeitern eine moderne Arbeitsumgebung nah an unseren Produkten bieten und die weitere Integration der Airbus Group unterstützen." Im Rahmen der Neuorganisation des von EADS in Airbus Group umbenannten Konzerns werden auch Stellen aus Paris und München nach Toulouse verlagert.

Auf dem Campus werden mehrere Gebäude errichtet: die 10.000 m2 große Konzernzentrale, ein Gebäude für Support- und Shared-Service-Funktionen mit einer Gesamtfläche von 19.500 m2 und eine Sicherheitsleitstelle. In einem 1.000 m2 großen Gebäude werden ein Betriebsrestaurant, ein Fitnesscenter und ein Servicezentrum für Mitarbeiter untergebracht. Das Bauvorhaben, das sich über eine fünf Hektar große Fläche in der Nähe der Startbahn des Flughafens Toulouse-Blagnac erstreckt, wird vom französischen Staat und lokalen Behörden durch den Ausbau der Zufahrtsstraße unterstützt.

Entwurf mit Erdwärme und nachhaltigem Bauen

Die Gebäude werden nach modernsten Anforderungen des Umweltschutzes errichtet und nach BREEAM, einem weltweit anerkannten Bewertungsstandard für nachhaltiges Bauen (Building Research Establishment Environmental Assessment Method), zertifiziert. Die Gebäude werden mit Erdwärme geheizt und klimatisiert.

In einer internationalen Ausschreibung erhielt das in Toulouse ansässige Architekturbüro Calvo Tran Van den Zuschlag für das Bauvorhaben. Das Unternehmen blickt auf eine langjährige Partnerschaft mit dem Konzern zurück und hat am Standort Toulouse Projekte wie "Gramont 1" und "Gramont 2" (A330/A340-Endmontagelinie), das Betriebsrestaurant in St. Martin und das A350-XWB-Gebäude entworfen. Die neuen Gebäude auf dem Office Campus mit einem Investitionsvolumen von rund 100 Millionen Euro sollen Ende 2015 bezugsfertig sein.

Beim Spatenstich sind zu sehen (v.l.n.r.) Pierre Izard, Conseil Général President, Bernard Keller, Major of Blagnac, Pierre Cohen, Président von Toulouse Métropole und Major von Toulouse, Henri-Michel Combet, Préfet, Airbus Group CEO Tom Enders, sowie Martin Malvy, Président von Midi Pyrénées region.

ILS-Vermessungsflüge in Frankfurt Mitte/Ende Januar

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In der Zeit vom 17. bis zum 19. Januar 2014 finden am Flughafen Frankfurt wieder Vermessungsflüge statt. Das Instrumentenlandesystem (ILS) der Centerbahn wird auf seine Genauigkeit hin vermessen. Untersucht wird die Betriebsrichtung 07 (Ostwetterlage). Als Vermessungsflugzeug kommt eine zweimotorige Propellermaschine vom Typ Beechcraft King Air 350 zum Einsatz.

Falls die Vermessungen in den kommenden Tagen, zum Beispiel wegen schlechten Wetters, nicht durchgeführt werden können, werden sie auf den Zeitraum vom 24. bis zum 26. Januar 2014 verlegt. In diesen Zeiten ist dann auch in der Nacht mit Lärmbelästigungen zu rechnen.

Trotz des Nachtflugverbots am Flughafen Frankfurt dürfen technische Überprüfungsflüge, wie zum Beispiel Vermessungsflüge, auch während der Nacht stattfinden, denn tagsüber würden diese Flüge zu einer großen Beeinträchtigung des regulären Flugverkehrs führen.

Reaktivierung von ESAs Rosetta-Sonde: Countdown aus Winterschlaf

Am 20. Januar 2014 wird die ESA-Kometensonde Rosetta nach 957-tägigem Winterschlafmodus wieder reaktiviert. Seit ihrem Start von Europas Raumflughafen Kourou am 02. März 2004 hat Rosetta mittlerweile in der Nähe der Jupiter-Umlaufbahn eine Entfernung von etwa 800 Mio. km von der Sonne erreicht und ist auf ihrer Reise dreimal an der Erde, einmal am Mars und zweimal an Asteroiden vorbeigeflogen.

Sie nähert sich nun ihrem Ziel, dem Kometen 67P/Tschurjumow-Gerassimenko, wobei ihre Flugbahn sie wieder mehr in das Innere des Sonnensystems führen wird. Auf dem am weitesten von der Erde entfernt liegenden Teil ihrer Bahn wurde die Sonde in einen Winterschlafmodus versetzt, jetzt steht jedoch der Zeitpunkt für den Weckruf kurz bevor, damit Rosetta sich auf das wissenschaftliche Abenteuer ihrer Begegnung mit dem Kometen vorbereiten kann.

Die innere Uhr der Sonde ist für einen Weckruf am 20. Januar 2014, 10 Uhr UTC (koordinierte Weltzeit), d. h. 11:00 Uhr MEZ, programmiert. Der Empfang des ersten Signals der Sonde wird jedoch nicht vor 18.30 Uhr MEZ erwartet. Die Rosetta-Mission stellt einen technologischen Meilenstein da, denn erstmals soll sie ein Landegefährt auf einem Kometen aussetzen: Philae. Dieser Lander bekommt sein Landeprogramm erst noch von der Erde hochgeladen, um auf dann dem eisigen Himmelskörper zu ankern.

Die ESA hat für Interessierte einen Rosetta-Blog eingerichtet, auf dem sie regelmäßig die neuesten Meldungen zur Reaktivierung der Sonde veröffentlicht: blogs.esa.int/rosetta.

60 Minuten W-LAN kostenlos am Flughafen Frankfurt

Besucher am Frankfurter Flughafen können mit ihren eigenen Geräten das W-LAN des Airports ab morgen, 15. Januar, 60 Minuten lang kostenlos nutzen – deutlich länger als an anderen europäischen Großflughäfen. Der Service wird in den Fluggastgebäuden des Flughafens flächendeckend angeboten und über das HotSpot-Portal der Telekom umgesetzt.

Nutzer sind mit wenigen Klicks online und haben Zugriff auf E-Mails und alle Informationen des Internets. Fraport sieht in der Aufstockung des kostenlosen HotSpot-Angebots von 30 auf 60 Minuten eine signifikante Verbesserung der Aufenthaltsqualität an Deutschlands wichtigstem Luftverkehrsdrehkreuz, die den Bedürfnissen einer zunehmend mobilen und kommunikativ vernetzten Gesellschaft gerecht wird.

Die kostenlose Nutzung des W-LAN ist einmal täglich möglich und wird nach Ablauf einer Stunde automatisch beendet. Damit das Ende der Sitzung nicht überraschend kommt, läuft die ganze Zeit über ein Timer mit. Nach 60 Minuten kann man kostenpflichtig über Kreditkarte weiter online bleiben. Die Reiseseite des Flughafens sowie die Frankfurt Airport App für das Smartphone bleiben aber weiterhin gratis nutzbar.

Austrian Airlines auf Konsolidierungs-Kurs

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Die Austrian Airlines Group beförderte im Zeitraum Januar bis Dezember 2013 rund 11,3 Millionen Passagiere. Das sind um 1,6 Prozent weniger als im Vorjahr. Grund dafür ist, dass Austrian Airlines die Kapazität in diesem Zeitraum gezielt um 2,7 Prozent zurückgenommen hat.

Im Rahmen der Flottenharmonisierung hatte die österreichische Fluglinie die Flotte um bis zu fünf Mittelstreckenflugzeuge reduziert. Zusätzlich hat sie im Zeitraum Januar bis Dezember 2013 bis zu zwei Langstrecken-flugzeuge weniger eingesetzt und mit der neuen Kabine ausgestattet. Die Passagierkilometer (RPK) sind um 1,4 Prozent zurückgegangen. Die Auslastung (Passagierfaktor) verbesserte sich gegenüber Vorjahr um 1,1 Prozentpunkte auf 78,6 Prozent.

Nach der Konsolidierung strebt Austrian Airlines im Jahr 2014 wieder ein Passagierwachstum an. Unter Nutzung der fünften Boeing 777 ab Juli 2014, der geplanten Neuaufnahme von Newark und der Erweiterung des Angebotes nach Nordamerika rechnet Austrian Airlines für 2014 mit etwa 130.000 zusätzlichen Passagieren.

Nach Konsolidierung: Stärkung der Langstrecke

"Uns ist im Jahr 2013 einiges gelungen: Wir haben die Auslastung und damit die Produktivität des Unternehmens gesteigert. Das ist ein bedeutender Schritt auf dem Weg zur Gesundung der Austrian Airlines", kommentiert Karsten Benz, Chief Commercial Officer von Austrian Airlines, das Verkehrsergebnis. "Das seit Herbst anhaltende Passagierplus auf der Langstrecke zeigt, dass sich die Investition in die Flotte von über 90 Millionen Euro gelohnt hat. Unsere Kunden sind begeistert."

Im Einzelmonat Dezember hat die Austrian Airlines Group rund 801.100 Passagiere befördert. Das entspricht einem Minus von 1,3 Prozent. Grund dafür ist die geplante Reduktion der Mittelstreckenflotte. Das Angebot gemessen in ASK war um 3,4 Prozent höher als im Jahr zuvor, da Austrian Airlines im Vergleich zum Vorjahr im Dezember wieder alle Langstrecken-Flugzeuge im Einsatz hatte. Die Passagierkilometer (RPK) sind um 4,2 Prozent gestiegen. Die Auslastung der Flüge ist somit um 0,6 Prozentpunkte auf 76,9 Prozent gestiegen.

Europaverkehr

Im Dezember 2013 sind 670.400 Passagiere in Europa mit Austrian Airlines geflogen. Das sind um 2,3 Prozent weniger Passagiere als im Vorjahr. Die Auslastung ist um 1,1 Prozentpunkte auf 74,3 Prozent zurückgegangen.

Im Zeitraum Januar bis Dezember 2013 sind in Europa über 9,6 Millionen Passagiere mit Austrian Airlines geflogen. Das entspricht einem erwarteten Minus von 1,1 Prozent. Die Auslastung ist um 1,3 Prozentpunkte auf 76,9 Prozent gestiegen.

Interkontinentalverkehr

Im Dezember 2013 hat Austrian Airlines um 4,4 Prozent mehr Passagiere befördert als im Vorjahr. In Summe sind 130.700 Passagiere auf Interkontinental-Flügen mit Austrian Airlines geflogen. Die Auslastung ist um 1,8 Prozentpunkte auf 78,9 Prozent gestiegen.

Im Zeitraum Januar bis Dezember 2013 sind rund 1,6 Millionen Passagiere auf Interkontinental-Flügen mit Austrian Airlines geflogen. Das sind um 4,5 Prozent weniger Passagiere als im Vorjahr. Die Auslastung ist um 0,8 Prozentpunkte auf 80,2 Prozent gestiegen.

Blue Air visiert Verbindung Köln/Bonn – Bukarest an

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Nach drei Jahren Pause kehrt der rumänische Low-Cost-Carrier Blue Air im Sommer an den Köln Bonn Airport zurück. Ab dem 16. Juni verbindet die Fluggesellschaft den Flughafen dreimal wöchentlich mit der rumänischen Hauptstadt Bukarest.

Montags und mittwochs landen die Boeing 737 der Blue Air um 09:15 Uhr, um 10:00 Uhr geht es dann von Köln/Bonn aus zurück in die rumänische Metropole.

Blue Air ist die erste rumänische Low-Cost-Airline und steuert seit 2006 Ziele in Deutschland an. Die Airline betreibt eine moderne Flotte aus der Boeing 737-Familie, je nach Flugzeugmuster verfügen die Maschinen über 126 bis 162 Sitzplätze.

Airbus erhöht die Flugzeugpreise

Airbus hat die durchschnittlichen Listenpreise seiner Flugzeuge um 2,6 Prozent für die gesamte Produktpalette erhöht. Die neuen Preise gelten ab dem 01. Januar 2014. Die Erhöhung von 2,6 Prozent wurde entsprechend der üblichen Preisgleitformel von Airbus über den Zeitraum von Januar 2013 bis Januar 2014 berechnet.

Nachdem der Flugzeugbauer gestern neue Rekorde bei der Auslieferung seiner Flugzeuge bekannt gab, wurden nun auch die neuen Preise für Flugzeuge mitgeteilt. "Unsere neuen Preise für 2014 unterstreichen den unschlagbaren Wert unserer modernen, treibstoffeffizienten Flugzeugfamilie", sagte John Leahy, Chief Operating Officer Customers von Airbus.

Hohe Nachfrage an Airbus-Flugzeugen

"Wir verzeichnen eine anhaltend hohe Flugzeugnachfrage in allen Größenkategorien. Unsere zuverlässige, effiziente Produktpalette ermöglicht unseren Kunden profitables Wachstum und ist bei Passagieren, die ja stets die komfortabelste Kabine bevorzugen, sehr populär." Airbus machte sich in der Vergangenheit auch schon stark für einen größeren Sitzabstand als Branchen-Standard.

Die letzte Airbus-Preiserhöhung wurde im Januar 2013 bekannt gegeben. Airbus-Flugzeuge decken die gesamte Kapazitätspalette von 100 bis deutlich über 500 Sitzen ab. Als Vorreiter für innovative Technologien bietet Airbus einige der sparsamsten und leisesten Flugzeuge der Welt. Airbus hat mehr als 14.000 Flugzeuge an über 360 Kunden weltweit verkauft. Mehr als 8.000 dieser Flugzeuge sind bereits ausgeliefert.

Durchschnittliche Airbus-Listenpreise 2014 in der Übersicht

Modell Preis in Mio. US-Dollar
A318 71,9
A319 85,8
A320 93,9
A321 110,1
A319neo 94,4
A320neo 102,8
A321neo 120,5
A330-200 221,7
330-200 Freighter 224,8
A330-300 245,6
A350-800 260,9
A350-900 295,2
A350-1000 340,7
A380 414,4

Der exakte Preis eines Flugzeuges hängt vom Konstruktionsgewicht, der Triebwerksauswahl und dem Grad der gewählten Anpassung ab.

Verkehrszahlen Berliner Flughäfen: Erneut Passagier-Rekord

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Nie zuvor konnten die Berliner Flughäfen Schönefeld und Tegel mehr Passagiere begrüßen als 2013. Von Januar bis Dezember starteten und landeten 26.319.155 Passagiere. Das ist ein Zuwachs von 4,2 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. In Tegel wurden 19.591.849 Fluggäste (plus 7,9 Prozent) abgefertigt, in Schönefeld 6.727.306 (minus 5,2 Prozent).

Bei der Luftfracht konnten von Januar bis Dezember 2013 an den Flughäfen Schönefeld und Tegel 35.239 Tonnen registriert werden, ein Plus von 9,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

Mehr Flüge und Passagiere in Tegel

Die Zahl der Flugbewegungen sank im Zeitraum Januar bis Dezember auf insgesamt 240.030 Starts und Landungen, ein Rückgang um 1,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. In Schönefeld sank die Zahl der Flugbewegungen auf 65.267. Das entspricht einem Rückgang von 9,0 Prozent im Vorjahresvergleich. In Tegel gab es im Vergleich zum Vorjahr einen leichten Anstieg um 2,1 Prozent. Insgesamt wurden in Tegel von Januar bis Dezember 174.763 Flugbewegungen registriert.

Hartmut Mehdorn, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH: "Wir freuen uns über die hervorragende Entwicklung bei den Passagierzahlen im abgelaufenen Jahr. Unser Kerngeschäft läuft entgegen der verhaltenen Entwicklung auf anderen Flughäfen sehr gut. Auch 2014 gilt unsere Konzentration den Arbeiten am BER. Die Aufgabe für alle Beteiligten bei Flughafengesellschaft, Bau- und Planungsfirmen ist klar: Wir werden die zügige und sichere Fertigstellung des BER mit ganzer Kraft vorantreiben. Diesem Ziel ist alles unterzuordnen."

Starker Dezember 2013 bei beiden Berliner Flughäfen

Im Monat Dezember nutzten insgesamt 1.934.198 Passagiere die Flughäfen Schönefeld und Tegel (plus 8,4 Prozent). Auf dem Flughafen Schönefeld wurden im vergangenen Monat 520.571 Fluggäste gezählt. Das sind 4,8 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. In Tegel konnten im Monat Dezember 1.413.627 Passagiere registriert werden. Das sind 9,8 Prozent mehr als im Dezember 2012.

Die Gesamtzahl der Flugbewegungen belief sich im Dezember auf 17.775 Starts und Landungen, ein Anstieg um 5,1 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Die beförderte Luftfracht verzeichnete im Dezember einen Zuwachs von 34,4 Prozent auf 3.137 Tonnen.

 

Neuer Flug zur Mittagszeit von Wien nach London Heathrow

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Austrian Airlines stockt ihr Flugangebot von und nach London Heathrow (LHR) auf und bietet ab 30. März 2014 einen zusätzlichen, täglichen Flug ab Wien (VIE) an. Der tägliche Flug wird mit einem Airbus A320 und der Flugnummer OS 461 / OS 462, durchgeführt. Damit hebt die österreichische Fluglinie ab Wien vier Mal täglich von der und in die britische Hauptstadt ab.

Der neue Flug stärkt die Hub-to-Hub-Verbindung Wien-London durch eine zusätzliche Frequenz und schafft weitere Umsteigemöglichkeiten, insbesondere zu den österreichischen Bundesländern wie Klagenfurt, Innsbruck und Graz. Vor allem aber auch in den Osten, zum Beispiel nach Budapest, Sofia oder Bukarest.

Flugdaten zwischen Wien und London Heathrow

Start Ziel Flugnummer Startzeit Landezeit   Start Ziel Flugnummer Startzeit Landezeit
VIE LHR OS 451 07:00 08:25   LHR VIE OS 458 06:00 09:20
NEU: VIE LHR OS 461 12:45 14:20   LHR VIE OS 452 09:15 12:35
VIE LHR OS 455 17:15 18:40   NEU: LHR VIE OS 462 15:20 18:55
VIE LHR OS 457 20:05 21:30   LHR VIE OS 456 19:30 22:45  

 

Schwerpunkt Abheben der Masse: Physikunterricht auf dem Vorfeld

Der Kundendienst des Dresdner Flughafens bietet ab sofort spezielle Führungen für den Physikunterricht an. Die neue Wissenstour "Physik beflügelt" richtet sich vorrangig an siebte Klassen. Inhalte des Lehrplans werden von fachkundigen Gästeführern mit Schaubildern und Experimenten praxisnah erklärt. Dabei geht es insbesondere um die Themen Masse, Gewicht und Schwerpunkt sowie um die Geschichte der Luftfahrt.

Während einer Busfahrt über das Vorfeld erleben die Schüler hautnah mit, worauf beim Abfertigungsprozess, dem Start- und dem Landevorgang geachtet werden muss. Auf Fragebögen, die am Ende der Führung ausgewertet werden, können die Schüler ihr Wissen dann unter Beweis stellen.

Die neue Führung "Physik beflügelt – Die Wissenstour" wurde im Dezember 2013 mit Klassen der 82. Oberschule "Am Flughafen" und des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Pirna erprobt. Die Anregungen der Schüler und Lehrer sind in das Konzept der Wissenstour eingeflossen. Mit beiden Schulen gibt es langjährige Kooperationen. Die Partnerschaft mit der Oberschule in Dresden-Klotzsche jährt sich 2014 zum zehnten Mal, die Partnerschaft mit dem deutsch-tschechischen Gymnasium zum fünften Mal.

Die maximale Gruppenstärke beträgt 30 Personen, der Preis pro Schüler acht Euro (Mindestgruppenpreis 150 Euro). Bis zu zwei erwachsene Begleitpersonen nehmen kostenlos teil. Der Kundendienst empfiehlt einen Beginn um 09: Uhr morgens, weil zu diesem Zeitpunkt besonders reger Betrieb auf dem Vorfeld herrscht.