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Wirbelgeneratoren-Umrüstung der Lufthansa-Flotte beginnt

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Heute erhielt Lufthansa ihren ersten Airbus A320, der mit Wirbelgeneratoren ausgerüstet ist. Das werksneue Flugzeug mit der Registrierung D-AIUB vom Hersteller Airbus landete planmäßig um 16:20 Uhr am Flughafen Frankfurt. Von hier aus wird es künftig Kurz- und Mittelstreckenziele in Deutschland und Europa bedienen.

Lufthansa ist weltweit die erste Fluglinie, die ein Flugzeug mit dieser Modifikation einsetzt. Ziel der Wirbelgeneratoren ist eine Lärmminderung des Flugzeugs im Anflug um bis zu zwei Dezibel. Neben der "Uniform-Bravo" (D-AIUB) werden alle neuen Flugzeuge dieses Typs standardmäßig mit Wirbelgeneratoren ausgerüstet sein.

Lärmschutzmaßnahme an Kurz- und Mittelstreckenflotte

Auch die bereits eingesetzten Flugzeuge der A320-Flotte werden mit der geräuschreduzierenden Technik ausgerüstet. Insgesamt sollen 157 Flugzeuge der Bestandsflotte das neue Bauteil erhalten, sodass mit den erwarteten Neuauslieferungen insgesamt über 200 Flugzeuge leiser werden. "Wir freuen uns, dass wir heute unseren ersten Airbus mit Wirbelgeneratoren in Empfang nehmen können. Diese Umrüstung ist Teil unserer Investitionen in den aktiven Schallschutz und wird künftig unsere Kurz- und Mittelstreckenflotte noch leiser machen," sagt Kay Kratky, Mitglied des Lufthansa Passagevorstandes, Operation & Hub Frankfurt.

"Damit setzen wir einen zentralen Aspekt der Initiative "Allianz für mehr Lärmschutz" von Lufthansa, Fraport, Airline-Verband BARIG, DFS Deutsche Flugsicherung, Forum Flughafen und Region (FFR) und der Hessischen Landesregierung um und entlasten insbesondere die Anwohner an unseren Drehkreuzen in Frankfurt und München."

Öffnung erzeugte Ton wie "Blasen über Glasflasche"

Überflugmessungen von Lufthansa in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt ergaben, dass die Wirbelgeneratoren störende Töne beseitigen und den Gesamtschallpegel des Flugzeugs deutlich reduzieren. Diese Töne entstehen an der Flügelunterseite durch kreisrunde Tankdruckausgleichsöffnungen, die im Flug angeströmt werden.

Es entsteht ein Effekt, als blase man Luft über eine Glasflasche. Die neuen Bauteile erzeugen künftig vor diesen Tankdruckausgleichsöffnungen Luftwirbel, die die Tonentstehung effektiv verhindern. Sie können sowohl in der Bestandsflotte als auch in neu auszuliefernde Flugzeuge vom Typ Airbus A319, A320 und A321 eingebaut werden.

Flugzeug-Verleaser Amadeo macht Kauf von 20 A380 fest

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Amedeo und Airbus haben den ursprünglich auf der 50. Le Bourget Airshow am 17. Juni 2013 angekündigten Vertrag über 20 A380 abgeschlossen. Der endgültige Vertrag wurde heute bei der Singapore Airshow 2014 von Mark Lapidus, CEO von Amedeo, und John Leahy, Chief Operating Officer Customers von Airbus, unterzeichnet.

Die Airline-Kunden von Amedeo können unschlagbare Sitzmeilenkosten für ihre Kabinenkonfigurationen mit einer Standard-Dreiklassenkabine mit 573 Sitzen realisieren. Das Hauptdeck bietet in komfortablen 18,5 Zoll breiten Economy-Sitzen Platz für 427 Passagiere, während das Oberdeck 12 First-Class-, 66 Business Class- und 68 Economy-Sitze bietet. Dieses Kabinenlayout ermöglicht eine effiziente und zugleich flexible Kabinenkonfiguration, mit der die Kosten für die Neukonfiguration reduziert werden und der Wechsel zwischen Betreibern vereinfacht wird. Die Triebwerksauswahl wird noch bekannt gegeben.

Größtes Flugzeug gegen Kapazitätsgrenzen

Mark Lapidus, CEO von Amedeo (ehemals Doric Lease Corp), sagte: "Der heute unterzeichnete Vertrag mit Airbus ist ein großer Tag für die Luftfahrt. Denn nun bieten wir Airlines eine neue, flexiblere Methode, mit unseren maßgeschneiderten Leasinglösungen die einmaligen Vorteile der A380 zu nutzen. Angesichts der Tatsache, dass sich der weltweite Luftverkehr alle fünfzehn Jahre verdoppelt, nicht jedoch Flughafeninfrastruktur und Slots, ist die A380 die beste Lösung für Fluggesellschaften, um von diesem Wachstum zu profitieren und dank der von keinem anderen Flugzeug gebotenen Kombination von Platz und Komfort an Bord und den zugleich niedrigsten Sitzkosten Passagiere zu binden."

"Dieser Festauftrag von Amedeo ist eine klare Bestätigung der langfristigen Marktattraktivität der A380. Nun können Airlines über Operating-Lease-Verträge von Amedeo von der unübertroffenen Wirtschaftlichkeit und dem Passagierkomfort der A380 profitieren", sagte John Leahy, Airbus Chief Operating Officer Customers von Airbus. "Die A380 ist das optimale Flugzeug für Airlines, um Wachstum zu erzielen und ihre Gewinne zu erhöhen. Dank der maßgeschneiderten Leasinglösungen von Amedeo sind diese Vorteile nun für eine noch größere Airline-Community verfügbar, so dass wir zusammen mit Amedeo die Betreiberbasis der A380 vergrößern können."

Weltweit größter Asset-Magager im A380-Leasing

Die Geschäftsleitung von Amedeo verfügt bereits über umfassende Erfahrungen mit der A380, denn sie hat Doric auf den Rang des wertmäßig drittgrößten Leasingunternehmens von Großraumjets und weltweit größten Asset-Manager von geleasten A380-Flugzeugen gebracht. Während ihrer Zeit mit der Doric Group hat die Geschäftsleitung von Amedeo ein verwaltetes Flugzeug-Portfolio im Wert von 6,8 Mrd. US-Dollar aufgebaut, einschließlich 18 A380, die im Rahmen von Sale- & Leaseback-Vereinbarungen erworben wurden, sowie dann als Amadeo weitere vier A380 im Laufe des Jahres 2013.

Seit ihrer Indienststellung im Jahr 2007 wurden bis heute über 120 A380 in die Flotten von zehn weltweit führenden Fluggesellschaften aufgenommen. Das Flugzeug kann 15.700 km/8.500 nm ohne Zwischenlandung zurücklegen und mehr Passagiere zu niedrigeren Kosten mit noch geringeren Umweltauswirkungen befördern. Zudem hat sich das Flugzeug mit seiner geräumigen, leisen Kabine und seinem angenehm ruhigen Flug als fester Favorit bei den Fluggästen etabliert.

Die gesamte A380-Flotte hat auf knapp 150.000 kommerziellen Flügen bereits mehr als 1,2 Millionen Flugstunden absolviert und dabei rund 50 Millionen Passagiere an Bord befördert. Alle fünf Minuten startet oder landet eine A380 auf einem der bereits 35 heute angeflogenen Flughäfen.

Langstreckenverbindung ab Köln Bonn Airport von Condor

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Der Flugplan in Köln/Bonn (CGN) enthält zum Winter 2014/15 Langstreckenflüge vom Ferienflieger Condor. In der Wintersaison werden ab 04. November 2014 jeden Dienstag Flüge nach Varadero (VRA) auf Kuba mit einer Boeing 767-300 von der Rhein-Metropole angeboten.

"Mit Köln/Bonn erweitern wir unseren Flugplan im Winter 2014/15 um einen weiteren attraktiven Abflughafen für die Langstrecke und ergänzen das bestehende Kurz- und Mittelstreckenangebot…", so Ralf Teckentrup, Vorsitzender der Condor Geschäftsführung. "Wir versprechen uns mit rund 20 Millionen Anwohnern im Westen Deutschlands und den Benelux-Staaten einen nachfragestarken Markt für ein Langstreckenprogramm der Condor."

Michael Garvens, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Köln/Bonn GmbH: "Die Königsdisziplin für jeden Flughafen ist die Langstrecke. Deshalb ist unsere neue Verbindung nach Varadero ein besonderer Grund zur Freude. Kuba ist eine faszinierende Insel und Condor eine angesehene und traditionsreiche Airline. Die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Langstreckenverbindung könnten nicht besser sein." Die Flüge sollen ab 13. Februar 2014 buchbar sein.

Passagierzahlen Berliner Flughäfen legen deutlich zu

Im Januar starteten und landeten 1.756.980 Passagiere an den Berliner Flughäfen Schönefeld und Tegel. Das ist ein Zuwachs von 7,9 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. In Schönefeld wurden im ersten Monat des Jahres 446.333 Passagiere registriert, ein Plus von 3,3 Prozent, in Tegel waren es 1.310.647 Fluggäste, ein Plus von 9,6 Prozent.

Die Zahl der Flugbewegungen stieg im Januar auf insgesamt 17.489 Starts und Landungen, ein Anstieg um 3,0 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. In Schönefeld sank die Zahl der Flugbewegungen im Vorjahresvergleich auf 4.738. Das entspricht einem Rückgang von 1,3 Prozent.

In Tegel gab es im Vergleich zum Vorjahr einen Anstieg um 4,7 Prozent. Insgesamt wurden in Tegel im ersten Monat des Jahres 12.751 Flugbewegungen registriert. Bei der Luftfracht konnten im Januar an den Flughäfen Schönefeld und Tegel 2.942 Tonnen registriert werden, ein Plus von 31,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

Winterkonzept am Flughafen half gegen Verzögerungen

Hartmut Mehdorn, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH: "Die Berliner Flughäfen sind erfolgreich in das neue Jahr gestartet. Das anhaltende Passagierwachstum ist eine gute Nachricht für die Region. Besonders erfreulich ist es, dass der operative Betrieb trotz schwieriger Witterungsbedingungen ohne große Beeinträchtigungen aufrecht gehalten werden konnte. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben hier ganze Arbeit geleistet. Es zeigt sich einmal mehr, dass unsere Vorbereitungen richtig waren und unser Winterkonzept, wie schon im vergangenen Jahr, greift."

 

ESA lässt Entwicklung der Ariane 6 weiterführen

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Airbus Defence and Space hat von der Europäischen Weltraumorganisation ESA einen Auftrag mit einem Wert von 60 Millionen Euro für die Ariane 6 erhalten. Demnach soll das Unternehmen die Entwicklungs- und Machbarkeitsstudien für die neue europäische Trägerrakete im Jahr 2014 fortsetzen.

In diesen Studien sollen die bisher entwickelte Architektur genau festgeschrieben und die Haupteigenschaften der Trägerrakete festgelegt werden. Die Studienergebnisse werden im Rahmen des System Requirements Review (SRR) der ESA im November 2014 vorgestellt. Nach der Prüfung des Programmfortschritts könnte die ESA die Spezifikationen des Ariane-6-Startsystems festlegen. Auf dieser Basis können die Mitgliedsstaaten auf der nächsten, im Dezember 2014 geplanten ESA-Ministerratskonferenz über die Fortsetzung der Entwicklung der neuen Trägerrakete entscheiden.

Der neue Auftrag ermöglicht es dem Unternehmen, nach der Grundkonfiguration der Ariane 6 die Definition des Trägers im Detail auszuarbeiten und gleichzeitig die Entwicklung der Ariane 5 ME sowie insbesondere der zahlreichen gemeinsamen Elemente der beiden Modelle fortzusetzen. Die Entwicklung der Ariane 5 ME sind Gegenstand eines Vertrags, den die ESA im Jahr 2013 an Astrium (heute integriert in Airbus Defence and Space) gegeben hat, und soll die Leistungsfähigkeit der bisherigen Ariane 5 bis 2018 um 20 Prozent steigern.

Während der Ministerratskonferenz in Neapel im November 2012 hat die ESA entschieden, die Entwicklungsstudien der neuen Trägerraketen in die Wege zu leiten. Die Entwicklungsaufträge für die Ariane 5 ME und die Ariane 6 wurden vor einem Jahr erteilt. Auch sollen Synergien zwischen den beiden zukünftigen Trägerraketen maximiert werden.

Beechcraft Augsburg als Traditionsunternehmen der Stadt geehrt

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13 Firmen Augsburger Firmen erhielten von Oberbürgermeister Dr. Kurt Gribl und Wirtschaftsreferentin Eva Weber eine Anerkennungsurkunde für „Qualität – Made in Augsburg“. Die Stadt würdigt damit das wirtschaftliche Engagement von Unternehmen für außerordentliche Produkt- und Dienstleistungsqualität. Den Anfang macht in diesem Jahr die Kategorie „Traditionsunternehmen“.

„Augsburger Traditionsunternehmen geben dem Wirtschaftsstandort Profil. Sie stellen nicht selten seit Generationen erfolgreich Produkte und Dienstleistungen von herausragender Qualität in Augsburg her. Diese Unternehmen auszuzeichnen ist nicht nur angemessen, sondern unterstreicht selbstbewusst die Wertigkeit von hier gefertigten Markenprodukten und Technologien“, so Oberbürgermeister Dr. Gribl.

Wichtiger Standort-Beitrag auch ohne Massengüter

Beim Auswahlprozess der Unternehmen für die Anerkennungsurkunde „Qualität – Made in Augsburg“ wurden Kriterien wie etwa „begehrt“, „kreativ“, „über die Region hinaus bekannt“, „etwas Besonderes, exotisch“, „innovativ im Sinne der Zukunftssicherung des Wirtschaftsstandortes“, herausragende Unternehmerpersönlichkeit“ und „Engagement für den Firmenstandort/Region“ zugrunde gelegt. Geschäftsführer Hans Obermeier nimmt von OB Dr. Kurt Gribl und Wirtschaftsreferentin Eva Weber die Urkunde entgegen.

Wie Weber betonte, sind einige der ausgezeichneten Firmen als Teil einer Spezialbranche nur kleineren Zielgruppen bekannt. „Aber gerade solche Firmen leisten einen unerlässlich wichtigen Beitrag zur Produktivität des Wirtschaftsstandorts, auch wenn sie keine Massenkonsumgüter produzieren. Es geht darum, den Produktionsstandort Augsburg für die Zukunft zu sichern. Mit ihrer Wertschätzung den Unternehmen gegenüber unterstreicht die Stadt Augsburg den Stellenwert dieser wirtschaftspolitischen Zielsetzung.“

Größter Beechcraft Instandhaltungsbetrieb in Europa

Beechcraft Vertrieb und Service ist ein eigenständiges deutsches Unternehmen mit Standort am Flughafen Augsburg, dem wichtigsten Flughafen für die General Aviation im Großraum München. Als Händler vertreibt Beechcraft Augsburg vorwiegend neuwertige und gebrauchte Flugzeuge des US-Herstellers Beechcraft Corporation, aber auch anderer Hersteller. Beechcraft Vertrieb und Service unter der Geschäftsführung von Hans Obermeier steht seit über 40 Jahren für technische Leistungsfähigkeit, Qualität, Zuverlässigkeit und Internationalität. Das Unternehmen ist mit Abstand der größte Instandhaltungsbetrieb für Beechcraft und Hawker-Flugzeuge in Europa und hat rund 100 Beschäftigte.

60 Prozent der Kunden kommen persönlich aus dem Ausland, um ihr Flugzeug bei Beechcraft am Augsburger Flughafen zur Wartung oder Reparatur zu geben, vom einmotorigen Propellerflugzeug bis zum Businessjet. Auch neuwertige und gebrauchte Flugzeuge werden dort in alle Welt verkauft. Seit 40 Jahren wird verlässliche und zertifizierte Qualität – Made in Augsburg erstellt.

Lufthansa Group steigert Sitzplatz-Auslastung konzernweit

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Die Fluggesellschaften der Lufthansa Group konnten die Auslastung ihrer Flugzeuge weiter steigern. Konzernweit waren die Passagierflugzeuge im Januar durchschnittlich zu 75,6 Prozent besetzt. Im Vorjahresvergleich ist dies eine Steigerung um 0,8 Prozentpunkte. Die bessere Auslastung ist das Resultat eines um 2,6 Prozent höheren Absatzes in Passagierkilometern.

Das Angebot in Sitzkilometern war dagegen um nur 1,6 Prozent höher als im Januar des Vorjahres. Die Zahl der von Lufthansa, Germanwings, Swiss und Austrian Airlines insgesamt beförderten Fluggäste stieg um zwei Prozent auf 6,9 Millionen. Und im Frachtgeschäft beförderte der Konzern mit 136.000 Tonnen ein Prozent mehr Fracht und Post als im Vorjahr. Das Angebot in Fracht-Tonnenkilometern stieg konzernweit um 6,0 Prozent, der Absatz um 3,7 Prozent, und der Fracht-Nutzladefaktor lag entsprechend bei 66,0 Prozent (minus 1,4 Prozentpunkte).

Regional betrachtet konnte der Konzern die Auslastung im Januar in allen Verkehrsgebieten steigern. Er verzeichnete die größte Auslastungsverbesserung gegenüber dem Vorjahr mit einem Plus von zwei Prozentpunkten im Verkehrsgebiet Asien/Pazifik.

Alle Tochtergesellschaften mit höherer Auslastung

Auch alle Fluggesellschaften des Konzerns verbesserten ihren Sitzladefaktor. Lufthansa und Germanwings erhöhten die Auslastung ihrer Flugzeuge im Vorjahresvergleich insgesamt um 0,8 Prozentpunkte auf 75,3 Prozent. Das Angebot der beiden Airlines erhöhte sich um 1,1 Prozent, der Absatz stieg um 2,2 Prozent. Mit fünf Millionen Fluggästen entschieden sich außerdem 2,8 Prozent mehr Passagiere für einen Flug mit Lufthansa oder Germanwings als im gleichen Monat des Vorjahres. Swiss konnte die Auslastung ihrer Flugzeuge ebenfalls weiter steigern. Hier stieg der Sitzladefaktor um 0,6 Prozentpunkte auf 78,0 Prozent. Die Gesellschaft beförderte 1,2 Millionen Fluggäste (plus 0,5 Prozent). Austrian Airlines steigerte den Sitzladefaktor auf 72,4 Prozent (plus 0,6 Prozentpunkte) und beförderte 717.000 Fluggäste (minus 0,9 Prozent).

Lufthansa Cargo beförderte im Januar 116.000 Tonnen Fracht und Post, ein Plus von 1,2 Prozent. Das Angebot erhöhte die Gesellschaft im Vorjahresvergleich um 7,8 Prozent und steigerte den Absatz um 4,2 Prozent. Die Auslastung lag bei Lufthansa Cargo entsprechend bei 66,5 Prozent (minus 2,3 Prozentpunkte).

 

Position Monat Veränderung zum Vorjahr in % Kumulativ Veränderung zum Vorjahr in %
Lufthansa Passage Airlines1
Fluggäste in 1.000 5.020 + 2,8 5.020 + 2,8
Angebotene Sitzkilometer (Mio.) 14.093 + 1,1 14.093 + 1,1
Verkaufte Sitzkilometer (Mio.) 10.613 + 2,2 10.613 + 2,2
Sitzladefaktor (Prozent) 75,3 + 0,8 P. 75,3 + 0,8 P.
Zahl der Flüge 52.020 – 0,1 52.020 – 0,1
 
Swiss (inkl. Edelweiss)
Fluggäste in 1.000 1.206 + 0,5 1.206 + 0,5
Sitzladefaktor (Prozent) 78,0 + 0,6 P. 78,0 + 0,6 P.
Zahl der Flüge 13.191 – 3,8 13.191 – 3,8
 
Austrian Airlines
Fluggäste in 1.000 717 – 0,9 717 – 0,9
Sitzladefaktor (Prozent) 72,4 + 0,6 P. 72,4 + 0,6 P.
Zahl der Flüge 9.805 – 2,9 9.805 – 2,9
 
Lufthansa Cargo AG
Fracht/Post in 1.000 t 116 + 1,2 116 + 1,2
Angeb. Fracht-Tonnenkm (Mio.) 912 + 7,8 912 + 7,8
Verk. Fracht-Tonnenkm (Mio.) 607 + 4,2 607 + 4,2
Fracht-Nutzladefaktor (Prozent) 66,5 – 2,3 P. 66,5 – 2,3 P.
Zahl der Flüge 786 – 5,9 786 – 5,9
 
Lufthansa Konzern2
Fluggäste in 1.000 6.943 + 2,0 6.943 + 2,0
Sitzladefaktor (Prozent) 75,6 + 0,8 P. 75,6 + 0,8 P.
Zahl der Flüge 75.802 – 1,2 75.802 – 1,2

1. Inkl. Lufthansa Regional und Germanwings

2. Lufthansa Passage Airlines (inkl. Germanwings), Swiss (inkl. Edelweiss), Austrian Airlines

Airbus: 11.000 Flugzeuge für Asien-Pazifik in 20 Jahren

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Fluggesellschaften im asiatisch-pazifischen Raum werden laut der jüngsten globalen Marktprognose (Global Market Forecast, GMF) von Airbus Spitzenreiter bei der weltweiten Nachfrage nach größeren und ökoeffizienteren Flugzeugen in den nächsten 20 Jahren sein.

Die Airlines aus der Region werden im Zeitraum von 2013 bis 2032 rund 10.940 neue Passagier- und Frachtflugzeuge im Wert von ca. 1.800 Milliarden US-Dollar übernehmen. Dies entspricht einem Anteil von 37 Prozent an allen neuen Flugzeugen, die in den nächsten 20 Jahren weltweit ausgeliefert werden. Damit lässt die Region die Märkte in Europa, Nordamerika und im Nahen Osten hinter sich. Wertmäßig werden auf die Region 42 Prozent des globalen Marktes für neue Flugzeuge entfallen. Dieser Wert ist auf den höheren Anteil von Großraumflugzeugen zurückzuführen, die im asiatisch-pazifischen Raum benötigt werden.

Im Passagiergeschäft dürfte sich die Flugzeugflotte der asiatisch-pazifischen Airlines in den nächsten 20 Jahren von heute 4.960 Flugzeugen auf über 12.130 Jets mehr als verdoppeln. Diese Prognose stützt sich auf das überdurchschnittlich hohe Verkehrswachstum von jährlich 5,8 Prozent und den erwarteten Ersatz von knapp 3.770 gegenwärtig fliegenden Flugzeugen.

Mehr Flugzeuge und größere Kapazitäten nötig

Mit der bereits starken und weiter voranschreitenden Urbanisierung in der Region werden 25 der 89 Megastädte im Jahr 2032 im asiatisch-pazifischen Raum liegen. In diesem Zeitraum wird in der Region die Zahl der Städte mit mehr als einer Million Passagieren auf 90 anwachsen. Der Verkehr wird sich zunehmend auf diese Städte konzentrieren. Hier können größere Flugzeuge das Verkehrsaufkommen am effizientesten bewältigen und zugleich Kapazitätsengpässe auf Flughäfen überwinden. Infolgedessen geht Airbus davon aus, dass die Fluggesellschaften aus der Region rund 4.130 Großraumflugzeuge in den nächsten 20 Jahren erwerben werden (46 Prozent der weltweiten Nachfrage).

Heute wird das A330-Großraumflugzeug von seinen Betreibern in der Region in großem Maßstab für internationale Verbindungen eingesetzt und spielt auch eine bedeutende Rolle im Regionalverkehr. Dieser Trend wird sich in den nächsten Jahren fortsetzen und die Nachfrage nach 3.350 Großraumflugzeugen wie der A330 und der völlig neuen A350 XWB sowie nach rund 780 Supergroßraumflugzeugen mit mehr als 400 Sitzen wie den Airbus A380 für die größten und besonders überlasteten Flughäfen ankurbeln.

Günstig-Airlines kurbeln Nachfrage an

Im Single-Aisle-Segment trägt das Wachstum der neuen Günstig-Airlines zur steigenden Nachfrage nach diesen Jets bei. Besonders gefragt sind hier die größeren Modelle wie die A320/A321. Seit der Jahrtausendwende haben Niedrigpreisfluggesellschaften die durchschnittliche Kapazität ihrer Flugzeuge um knapp 50 Prozent erhöht. In den nächsten 20 Jahren wird der asiatisch-pazifische Raum rund 6.810 der neu ausgelieferten Flugzeuge dieses Typs benötigen. Dies entspricht einem Anteil von mehr als einem Drittel an allen weltweit ausgelieferten Single-Aisle-Jets. Der Flugzeugbauer kündigte zu Jahresanfang an, seine Airbus-Listenpreise zu erhöhen.

Im Luftfracht-Sektor wird die Region weiter den Weltmarkt beherrschen. Airbus geht davon aus, dass die Frachterflotten asiatisch-pazifischer Airlines von heute rund 300 auf etwa 970 Flugzeuge anwachsen und sich somit verdreifachen werden. Dies entspricht einem Anteil von einem Drittel an der weltweiten Frachterflotte bis 2032. Viele dieser Flugzeuge werden zwar umgerüstete Passagiermodelle sein, doch Airbus geht davon aus, dass rund 270 neu gebaut werden. Wie auch in anderen Weltregionen werden rund 30 Prozent der Frachter in der Kategorie zwischen 45 und 70 Tonnen ausgewählt, die von Großraumflugzeugen mittlerer Größe wie der A330 bedient wird.

Asien-Pazifik weiter Wachstumsmotor für Verkehrsflugzeuge

Der asiatisch-pazifische Raum ist für Airbus ein Kernmarkt, auf den mehr als 31 Prozent aller Aufträge entfallen, die das Unternehmen bisher erhalten hat. Gegenwärtig fliegen mehr als 2.400 Airbus-Flugzeuge bei rund 100 Betreibern in der gesamten Region. Weitere 1.700 sind noch an Kunden dort auszuliefern. Dies entspricht einem Anteil von mehr als einem Drittel am Gesamtauftragsbestand des Unternehmens und unterstreicht die Bedeutung dieser Region als den am schnellsten wachsenden Markt für neue Verkehrsflugzeuge.

"Die Bedeutung des asiatisch-pazifischen Marktes steht heute wie auch in Zukunft außer Zweifel. Wir freuen uns sehr, dass Airbus eine so wichtige Rolle in dieser großartigen Wachstumsgeschichte spielt", sagte John Leahy, Chief Operating Officer Customers von Airbus. "Alle unsere Produkte sind in der Region zahlenmäßig stark vertreten. Wir stehen bei den Verkaufszahlen in dieser Region weiterhin an der Spitze…"

Im Jahr 2013 hat Airbus seine Position in der Region weiter gestärkt und sich mit 379 Festaufträgen rund 80 Prozent des gesamten Neugeschäfts im asiatisch-pazifischen Raum gesichert. Das Unternehmen hat zudem 331 neue Flugzeuge im Jahresverlauf an Kunden in der Region ausgeliefert. Dies entspricht mehr als der Hälfte aller neuen Flugzeuge, die von asiatisch-pazifischen Airlines im Jahr 2013 in Dienst gestellt wurden.

Die Airbus-Prognose für den asiatisch-pazifischen Raum ist von der globalen Marktprognose (Global Market Forecast) des Unternehmens vom September 2013 abgeleitet, die für die nächsten 20 Jahre einen Gesamtbedarf an rund 29.200 neuen Passagier- und Frachtflugzeugen im Wert von knapp 4,4 Billionen US-Dollar sieht. Diese Zahl unterteilt sich nach Größenklassen in 1.710 Supergroßraumflugzeuge, 7.270 Großraumflugzeuge und 20.240 Flugzeuge im Single-Aisle-Segment.

Die Airbus-Produktpalette reicht von der A320-Familie, dem Bestseller im Single-Aisle-Segment, über die erfolgreiche A330 und die völlig neue A350 XWB in der Kategorie der Großraumflugzeuge mittlerer Größe bis hin zum Flaggschiff A380 in der Kategorie der Supergroßraumflugzeuge. Für den Frachtermarkt gibt es von Airbus sowohl fabrikneue A330-200F-Serienfrachter als auch umgerüstete Flugzeuge aus dem A330P2F-Programm ("Passenger-to-Freighter").

Austrian Airlines reduzierte Angebot in schwachem Januar

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Austrian Airlines hat im Januar 2014 716.900 Passagiere befördert. Dies sind um 0,9 Prozent weniger Passagiere als im Vorjahreszeitraum. Das Angebot gemessen in ASK ist um 3,5 Prozent höher als im Jahr zuvor. Die Passagierkilometer (RPK) sind um 4,3 Prozent gestiegen. Die Auslastung der Flüge ist um 0,6 Prozentpunkte auf 72,4 Prozent gestiegen.

"Wir haben die Kapazität im Januar an die niedrigere Nachfrage angepasst. Damit ist es uns gelungen, die Auslastung auch zu Beginn des neuen Jahres zu erhöhen." erklärt Karsten Benz, Chief Commercial Officer von Austrian Airlines. "Das starke Plus auf der Langstrecke zeigt, dass unsere Nordamerika-Expansion und unsere Investitionen ins Produkt gut ankommen. Die Zufriedenheit ist massiv gestiegen."

Europaverkehr

Im Januar 2014 sind rund 597.100 Passagiere in Europa mit Austrian Airlines geflogen. Das sind um 2,0 Prozent weniger Passagiere als im Vorjahr. Die Auslastung ist um 0,5 Prozentpunkte auf 67,3 Prozent zurückgegangen.

Interkontinentalverkehr

Im Januar 2014 ist die Zahl der Passagiere auf Interkontinental-Flügen im Vergleich zu Jänner 2013 um 5,4 Prozentpunkte auf 119.800 gestiegen. Die Auslastung lag mit 76,7 Prozent um 1,2 Prozentpunkte über dem Niveau des Vorjahres.

Verkehrsleistung Januar 2014
Position Absolut Veränderung zum Vorjahr in %
Ausgelastete Passagier-Km (RPK) Mio. 1.203,4 4,3
Europa 518,8 -1,9
Interkontinental 684,6 9,5
Angebotene Sitz-Km (ASK) in Mio. 1.662,8 3,5
Europa 770,4 -1,1
Interkontinental 892,4 7,8
Passagierfaktor in % 72,4 0,6 P.
Europa 67,3 -0,5 P.
Interkontinental 76,7 1,2 P.
Beförderte Passagiere in 1.000 716,9 -0,9
Europa 597,1 -2,0
Interkontinental 119,8 5,4
Ausgelastete Tonnen-Km (RTK) in Mio. 145,1 7,5
Europa 52,1 -2,0
Interkontinental 93,0 13,6
Angebotene Tonnen-Km (ATK) in Mio. 217,1 6,4
Europa 81,6 -1,6
Interkontinental 135,6 11,9
Gewichtsladefaktor in % 66,8 0,7 P.
Europa 63,8 -0,2 P.
Interkontinental 68,6 1,1

 

airberlin erhöht Frequenz nach Abu Dhabi – Neue Ziele geplant

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airberlin, Deutschlands zweitgrößte Fluggesellschaft, wird ab 26. Oktober 2014 eine zweite täglich Verbindung zwischen Berlin und Abu Dhabi aufnehmen und baut damit die erfolgreiche Zusammenarbeit mit ihrem Equity- und Codeshare-Partner Etihad Airways, der nationalen Fluggesellschaft der Vereinigten Arabischen Emirate, weiter aus.

Die beiden Airlines erweitern außerdem bereits ab Mitte Februar ihr Codeshare-Abkommen. airberlin Fluggäste können dann Flüge in sechs von Etihad Airways angeflogene Städte in Indien buchen: Bangalore, Chennai, Hyderabad, Kochi, Mumbai und Neu-Delhi. Umgekehrt profitieren Reisende aus Indien von den verbesserten Anschlussmöglichkeiten im weiten deutschen und europäischen Streckennetze von airberlin.

Im Januar 2012 hat airberlin die Strecke zwischen Berlin und Abu Dhabi aufgenommen und verbindet seither als einzige Airline die deutsche Hauptstadt mit den Vereinigten Arabischen Emiraten nonstop. Auf der Strecke wird ein Airbus A330-200 eingesetzt, der mit 19 FullFlat-Sitzen in der Business Class und 279 Plätzen in der Economy Class ausgestattet ist.

Mehr Ziele im Code-Share mit Etihad geplant

Insgesamt werden airberlin und Etihad Airways mit den erhöhten Frequenzen ab Oktober gemeinsam 56 Flüge pro Woche zwischen Deutschland und den Vereinigten Arabischen Emiraten anbieten und fliegen dann zwei Mal täglich ab Berlin, Düsseldorf, Frankfurt und München nach Abu Dhabi.

Um den Fluggästen bestmögliche Anschlussverbindungen zu bieten, wurden die Flugzeiten auf das Etihad Airways Streckennetz abgestimmt. So geht es durch die Frequenzerhöhung via Abu Dhabi mit Etihad Airways zu 43 statt der bisher 19 Ziele in der Golfregion, Nordasien (Peking, Shanghai, Tokio Narita), Südostasien (Kuala Lumpur, Jakarta), Australien (Sydney, Melbourne, Brisbane) sowie zu sechs Städten in Indien. Außerdem plant airberlin die Ziele Perth und Seoul in ihr gemeinsames Codeshare-Netzwerk mit Etihad Airways aufzunehmen.

Wolfgang Prock-Schauer, Chief Executive Officer von airberlin, sagte: "Dank des kontinuierlichen Ausbaus unserer Partnerschaft mit Etihad Airways, können wir unsere gemeinsamen Synergieeffekte immer stärker nutzen und unseren Fluggästen noch mehr Reisemöglichkeiten und Komfort bieten.

Die zusätzliche tägliche Frequenz erhöht die Kapazität unserer Verbindung zwischen Berlin und Abu Dhabi maßgeblich. Dadurch können wir unseren Fluggästen ganz neue sowie verbesserte Anschlussmöglichkeiten in das internationale Streckennetz von Etihad Airways anbieten."

Sitzplatzauslastung über 90 Prozent – Starker Anstieg

James Hogan, President und Chief Executive Officer von Etihad Airways, sagte: "Die Partnerschaft zwischen Etihad Airways und airberlin stärkt weiterhin beide Fluggesellschaften. 2013 haben wir 560.000 Fluggäste in unseren beiden Netzwerken befördert – das waren 74 Prozent mehr als im Jahr zuvor.

Die Strecke Abu Dhabi–Berlin spiegelt unsere erfolgreiche Partnerschaft wider. In reisestarken Monaten liegt der Sitzladefaktor zum Teil über 90 Prozent. Deshalb ist es besonders wichtig, auf dem Erfolg dieser Strecke aufzubauen und sicherzustellen, dass Nachfrage und Kapazität besser aufeinander abgestimmt sind. Darüber hinaus bietet unsere doppelte Frequenz Reisenden in beide Richtungen bessere Anschlussmöglichkeiten im gesamten Netzwerk von Etihad Airways und airberlin."

Flug Nr. Ab Abflugzeit An Ankunftszeit Flugzeug Häufigkeit
AB 7497 Berlin (TXL) 21:50 Abu Dhabi (AUH) 06:55* Airbus A330-200 täglich
AB 7493 Abu Dhabi (AUH) (neu) 09:10 Berlin (TXL) 13:00 Airbus A330-200 täglich
AB 7492 Berlin (TXL) (neu) 10:45 Abu Dhabi (AUH) 19:50 Airbus A330-200 täglich
AB 7495 Abu Dhabi (AUH) 2:45 Berlin (TXL) 06:35 Airbus A330-200 täglich  

*Ankunft am nächsten Tag

100 Airbus-Flugzeuge für Vietnams erste Privat-Airline

Die vietnamesische Airline VietJetAir hat einen Großauftrag für Flugzeuge der A320-Familie für ihre zukünftigen Expansionspläne erteilt. Der Kaufvertrag umfasst Festbestellungen für 42 A320neo, 14 A320ceo und sieben A321ceo sowie ein Vorkaufsrecht für 30 zusätzliche Flugzeuge. Darüber hinaus wird die Airline acht weitere Flugzeuge der A320-Familie über Leasingunternehmen beziehen.

Die Bestellung wurde heute auf der Singapore Airshow von Nguyen Thi Phuong Thao, Vice Chairwoman und CEO von VietJetAir, und Fabrice Brégier, President und CEO von Airbus, bestätigt. Der Vertrag wurde im Beisein des vietnamesischen Verkehrsministers Dinh La Thang und von ASEAN-Generalsekretär Le Luong Minh unterzeichnet.

Gute Erfahrungen mit dem A320-Modell

"Die A320 hat sich bei VietJetAir als höchst effizient erwiesen und ist bei unseren Passagieren sehr beliebt", sagte Nguyen Thi Phuong Thao, Vice Chairwoman und CEO von VietJetAir. "Auf Basis dieser Erfahrungen freuen wir uns sehr auf den Ausbau unseres Geschäfts im asiatisch-pazifischen Raum. Airbus wird uns als strategischer Partner mit den wirtschaftlichsten und komfortabelsten Flugzeugen versorgen und mit VietJetAir entsprechende Schulungsprogramme koordinieren."

"Wir freuen uns sehr über den Abschluss unseres ersten Kaufvertrags mit VietJetAir", sagte Fabrice Brégier, President und CEO von Airbus. "Diese Bestellung bestätigt erneut, dass die A320-Familie im Single-Aisle-Segment sowohl von Full-Service-Airlines als auch von Niedrigpreisfluggesellschaften eindeutig bevorzugt wird. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit VietJetAir und den Beitrag der Airline zu erschwinglicheren Flugreisen auf dem schnell wachsenden südostasiatischen Markt."

Erste Privat-Airline Vietnams – Bisher elf Flugzeuge geleast

VietJetAir nahm im Jahr 2011 den Flugbetrieb auf und bietet als erste private Fluggesellschaft in Vietnam Inlands- und Auslandsflüge an. Die Fluggesellschaft betreibt bereits eine Flotte von elf geleasten A320-Flugzeugen, ihr Streckennetz umfasst derzeit 19 Flugrouten. Dazu gehören sowohl Inlandsverbindungen als auch Flüge nach Bangkok, Seoul und Kunming in China.

Die A320-Familie ist die weltweit erfolgreichste Familie von Single-Aisle-Passagierjets. Mehr als 10.100 Flugzeuge wurden bisher bestellt, und über 5.900 sind bereits an mehr als 300 Kunden und Betreiber auf der ganzen Welt ausgeliefert.

Flugroboter finden autonom Weg durch die Mine

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Flugroboter allein in verwinkelter Mine, mit schwacher Beleuchtung und staubigem Umfeld – die Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) hatten sich für ihren fliegenden Roboter ein besonders schwieriges Testfeld ausgewählt.

Die Aufgabe: Mit einem vorgegebenen Ziel sollte sich der Multikopter mit Hilfe einer On-Board-Stereokamera und Sensoren selbständig eine Umgebungskarte aufbauen und sich autonom seinen Weg suchen. Das Flugsystem navigierte sich dabei sicher durch die Minengänge. Zum ersten Mal konnte so autonomes Fliegen unter schwierigen Umgebungsbedingungen ohne externe Navigationshilfen wie beispielsweise GPS gezeigt werden.

Kundschaftung in Mine oder Suche bei Hauseinsturz

In Zukunft könnten Flugroboter mit diesem Navigationssystem auch in Gebäude in Katastrophengebieten fliegen oder beispielsweise die Veränderungen in Minen über einen längeren Zeitraum hinweg protokollieren. "Wir haben bewusst eine Situation gewählt, in der die Herausforderungen für das Navigationssystem besonders groß waren", erläutert Korbinian Schmid vom Institut für Robotik und Mechatronik des DLR.

Die Herausforderungen fanden die Wissenschaftler in einer Kohlenmine in Recklinghausen. Neben den schwierigen Lichtbedingungen musste der Flugroboter auch Luftturbulenzen in den engen Gängen, aufgewirbelten Staub sowie einen unebenen Boden, schräge Wände und Hindernisse wie Maschinen und Generatoren überwinden – und dabei sicher an dem Punkt ankommen, den ihm sein Operator per WLAN als Ziel gesetzt hatte. "Diese widrigen Bedingungen könnten alle bei einem Such- und Rettungseinsatz im Katastrophenfall bestehen."

Autonomer Flug bei Funkabriss zum Operator

Um sicher navigieren zu können, kombiniert der Computer an Bord des Flugroboters die Messungen der Sensoren zu Beschleunigungen und Drehraten mit den relativen Orientierungs- und Positionsmessungen, die aus den Daten der Stereokamera berechnet werden. Die so geschätzten Positionen werden weiter genutzt, um die Tiefenbilder des Stereokamerasystems auf dem Fluggerät kontinuierlich zu einer Umgebungskarte zu kombinieren. So "weiß" der Flugroboter jederzeit, an welcher Position und in welcher Orientierung er sich mit welcher Geschwindigkeit befindet und kann damit die weitere Flugbahn zu vorgegebenen Zielpunkten autonom planen.

Die aufgebaute Karte wird dem Operator per WLAN zur Missionsplanung zur Verfügung gestellt. Bricht die Funk-Verbindung zwischen Multikopter und Operator ab, kann das System entweder weiter autonom zu seinem Zielpunkt fliegen oder selbstständig zu einem festgelegten Punkt, beispielsweise dem Mineneingang, zurückkehren. Ist ein Ziel für das Fluggerät durch ein Hindernis nicht erreichbar, bleibt es in der Luft stehen und wartet auf neue Kommandos.

Für die Veröffentlichung der Forschungsarbeit hat das DLR-Team bereits einen "Best Paper Award" auf einer der weltgrößten Robotikkonferenzen, der "International Conference on Intelligent Robots and Systems", die im letzten Jahr in Japan stattfand, gewonnen. Nun soll die autonome Navigation noch weiterentwickelt werden.

Möglichst große Autonomität für den Flugroboter

Zurzeit wird durch die Stereokamera, die mit LED-Scheinwerfern ihre eigene Lichtquelle mit sich trägt, ein Bereich von etwa 60 Grad abgedeckt. "Diesen Sichtbereich würden wir in Zukunft noch gerne zu einem Rundumblick vergrößern", sagt Schmid. "Die Planung der Flugbahn soll zudem noch die Flughöhe und die dynamischen Eigenschaften des Systems berücksichtigen." Zurzeit fliegt das System möglichst auf konstanter Höhe.

"Bei allen Einsätzen ist vor allem eines wichtig: Die Roboter müssen mit ihrem Navigationssystem so autonom wie möglich funktionieren", betont Korbinian Schmid vom DLR-Institut für Robotik und Mechatronik. Möglich ist auch eine Kombination aus Rover und Flugsystem, wenn Katastrophengebiete erforscht werden sollen. Der Rover würde ebenfalls mit Stereokameras und autonomer Navigation seinen Weg am Boden finden, um als Trägerfahrzeug einen Multikopter bis zu unwegsamen Gelände zu bringen, und dort an den fliegenden Erkundungsroboter übergeben.

Flybe verbindet ab April Köln/Bonn mit Birmingham

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Die britische Regional-Fluggesellschaft Flybe verbindet ab dem 10. April den Köln Bonn Airport sieben Mal pro Woche mit dem britischen Birmingham. Von Montag bis Freitag landet eine 78-sitzige Dash 8 Q-400 jeweils um 12:45 Uhr in Köln/Bonn.

Zurück geht es werktags um 13:10 Uhr. Am Samstag ist Ankunft um 14:45 Uhr mit Abflug um 15:10 Uhr. Sonntags erreicht die Maschine den Köln Bonn Airport um 11:50 Uhr, 35 Minuten später geht es zurück. Die Flugzeit nach Birmingham – mit etwas mehr als einer Million Einwohner in etwa so groß wie Köln – beträgt rund eine Stunde und 45 Minuten.

Tickets soll es ab 34,25 Euro pro Strecke inklusive Steuern und Gebühren geben. Buchungen sind schon möglich. Flybe ist die größte europäische Regional-Fluggesellschaft und verfügt über eine Flotte von 70 Flugzeugen vom Typ Embraer 175 und 195 sowie Bombardier Dash.

Boeing 747-8 treffen bei der Lufthansa ein

Freitag, 07. Februar 2014. Die zehnte Boeing 747-8 Intercontinental der Lufthansa landete in Frankfurt. Die "Strich Acht" ist nur eines von sieben Flugzeugen, die die Lufthansa Group im Februar und März fabrikneu erhalten wird. Wie an einer Perlenkette treffen die hochmodernen Jets in den nächsten Wochen in Frankfurt ein.

Lufthansa hatte sich mit einer Rekord-Investition zur Flottenereuerung entschieden. Neben drei Boeing 747-8 erhält Lufthansa zunächst aber voraussichtlich einen Airbus A380, eine A330, zwei A320. Dazu erhält Germanwings eine A319 und die Lufthansa Cargo nimmt einen Frachter vom Typ Boeing 777F in Empfang. Der Konzern erwartet in diesem Jahr insgesamt 23 Verkehrsflugzeuge der neuesten Generation.

Neue 747 ist 30 Prozent leiser

Nach einer Restaufrüstung bei Lufthansa Technik in Frankfurt und der Betriebszulassung könnte die heute ausgelieferte Boeing 747-8 mit der Registrierung "Yankee Lima" bereits Ende Februar ihren ersten Passagierflug absolvieren. Sie ersetzt eine ältere Boeing 747-400, die dann aus dem Flugdienst genommen wird. Neben den Fluggästen werden auch die Flughafenanrainer einen Unterschied wahrnehmen. Das neue Flugzeug ist im Vergleich zum Vorgängermodell rund 30 Prozent leiser sein.

"Mit diesen neuen, hochmodernen Flugzeugen investieren wir in den Reisekomfort für unsere Fluggäste und in die ökologische Nachhaltigkeit des Flugbetriebs", sagte Christoph Franz, Vorstandsvorsitzender Deutsche Lufthansa AG, anlässlich der Ankunft des zehnten von insgesamt 19 neuen Jumbos in Frankfurt. "Die Mitarbeiter der Lufthansa Group arbeiten in einem anspruchsvollen Marktumfeld hart für den Erfolg unseres Unternehmens. Sie sind es, die unser Zukunftsprogramm SCORE zu einer Erfolgsgeschichte machen. In diesen Wochen sehen wir die Früchte unserer Arbeit. Das ist Grund zur Freude", ergänzt Franz.

Mehr Komfort bei weniger Kerosinverbrauch und Lärm

Die diesjährigen Auslieferungen sind Teil einer umfassenden Flottenmodernisierung bei den Fluggesellschaften des Unternehmens. Bis 2025 werden 261 Flugzeuge mit einem Listenwert von rund 32 Milliarden Euro erwartet. Dies unterstreicht die Stärke der Lufthansa Group, kontinuierlich in modernste Flugzeuge zu investieren, die neben den niedrigeren Betriebskosten auch eine bessere Umwelteffizienz aufweisen und deutlich leiser sind.

Dank der neuen Flugzeuge sinken die Lärmemissionen und der Kerosinverbrauch der eingesetzten Flugzeuge spürbar. So zeichnet sich beispielsweise die Boeing 747-8 mit ihren hochmodernen Triebwerken durch geringeren Kerosinverbrauch aus, und verbessert die CO2-Emissionen pro Passagier um 15 Prozent, der Lärmteppich ist 30 Prozent kleiner.

Die neuen Flugzeuge bieten auch einen gesteigerten Reisekomfort. An Bord der 747-8 können Passagiere beispielsweise die neue Business Class mit herausragendem Liege- und Sitzkomfort, zusätzlichen Stauraum und nochmals deutlich größeren 15-Zoll-Monitoren ihres individuellen Unterhaltungssystem erleben. Die First Class bietet den Reisenden dank der Außenhautdämmung sowie einem Sitz, der sich zu einem Bett mit 2,07 Metern Länge und 80 Zentimetern Breite umwandeln lässt, ein exklusives Reiseerlebnis.

Robinson Helicopter mit neuen Avionik-Geräten und Touchsrceen

Die amerikanische Hubschrauber-Hersteller Robinson Helicopter, weltweit einer der Führenden bei zivilen Hubschraubern, führt eine neue Reihe von Avionik-Systemen und Instrumenten für seine R22, R44 und R66 ein. Diese kommt optional mit Garmin GTN 600/700 Navigation mit Touchscreen oder Aspen Avionics Primary Flight Display (PFD) und Multifunktions-Display (MFD)-Systemen.

Weiterhin sind Garmin GTR 225B COM Funk, das GMA 350H Audiopanel, GDL 88 Universal Access Transceiver (UAT) und der GTX 330ES Transponder verfügbar. Die Praxistests für die amerikanische Flugaufsichtsbehörde FAA dazu wurden bei Robinson abgeschlossen, die meisten neuen Geräte haben die Betriebserlaubnis schon erhalten, einige übrige Kombinationen befinden sich noch in einer abschließenden Phase zur Zulassung.

Neue Armaturenfenster als Standard

Um diese neuen in Glas eingefassten Avioniksysteme unterzubringen hat Robinson seine bisherigen Sieben-, Neun- oder Zehnloch-Armaturen durch Sechs- und Achtloch-Panele ersetzt. Das Pechsloch-Panel wird Standard auf den Modellen R22 and R44 Raven I, während die Achtloch-Ausführung Standard bei der R44 Raven II und R66 werden wird.

Das Achtloch-Instrumentenfenster gibt es auch als Option für die R44 Raven I. Beide Panele fassen ebenso Glas-Avionik-Systeme wie auch konventionelle Instrumentenkonfigurationen.

Das GTR 225B wird nun zum Standart COM-Funkgerät auf allen Modellen. Es ersetzt das Bendix/King KY 196A/197A. Die GTR 225B und GTN 635, 650 und 750 COM verfügen alle über den 8,33 kHz Kanal, was auch neueren Vorschriften genügt.

ADS-B Out vom GTX 330ES

Das GMA 350H Audio-Panel ersetzt das existierende AEM AA12S von dual-COM-Geräte. Der GTX 330ES (Extended Squitter) Transponder erfüllt auch die ADS-B Out-Voraussetzungen, wenn es in Kombination mit Navigation aus der GTN-Serie verwendet wird. Gleichzeitig stellt das GDL 88 UAT Dual-Band ADS-B In zur Verfügung. Die GTN-Serie sind in der Robinsons Pilot Side Console (PSC) untergebracht, die die Geräte direkt vor dem Piloten präsentiertn, um die Head-Down-Zeit des Piloten zu minimieren.

Die Bilder zeigen in der Reihenfolge, je einmal mit Beschriftung der Avionik: R22 Sechsloch-Panel mit Garmin 625, R44 Raven II mit Achtloch-Panel und Aspen EDF 1000, R66 Panele mit Aspen EFD 500/1000.

Kampfdrohne Taranis für britischen Verteidigungsmix

Der Rüstungskonzern BAE Systems hat zusammen mit dem britischen Verteidigungsministerium den unbemannten Kampfdrohnen-Demonstrator Taranis mit Tarnkappentechnologie vorgestellt. Das modernste je in Großbrittanien gebaute Fluggerät habe beim ersten Flug alle Erwartungen übertroffen, so das Unternehmen.

Die nach einem keltischen Donnergott benannte Drohne hat ihren Jungfernflug bereits im August 2013 auf einem nicht genannten Testgelände absolviert. Bei dem 15-minutügen Flug wurden die Manöver Start, Drehung, Steigflug und Landung fehlerfrei ausgeführt. Mittlerweile soll es auch schon Flüge von bis zu einer Stunde Dauer gegeben haben. Die Firma hat dazu ein Video der Taranis-Drohne veröffentlicht, das einen Ausschnitt aus dem Testflug zeigt.

In der Drohne mit Stealth-Eigenschaften stecken eineinhalb Millionen Arbeitsstunden von Ingenieuren und Wissenschaftlern. Die Drohne soll die Fähigkeiten Großbrittaniens für ein unbemanntes Fluggerät unter Beweis stellen, welches in der Lage ist, Langstreckenflüge für Aufklärung, Zielmarkierung bis hin zur Ausübung von Angriffen in feindlichem Gebiet durchzuführen. Es wird dabei von einem menschlichen Operator gesteuert.

Bisher hatten nur wenige Wissenschaftler und Ingenieure Zugang zum top secret-Flugzeug. 185 Mio. britische Pfund wurden vom Verteidigungsministerium sowie seitens der Industrie in das Projekt gesteckt. Die Erkenntnisse sollen helfen, den zukünftigen Verteidigungsmix Großbrittaniens aus bemanntem und unbemanntem Fluggerät zu bestimmen.

Carsten Spohr ab Mai Vorstandsvorsitzender der Lufthansa AG

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Der Aufsichtsrat der Deutschen Lufthansa AG hat in seiner heutigen Sitzung Carsten Spohr zum künftigen Vorstandsvorsitzenden ernannt. Der 47-Jährige, der derzeit als Vorstandsmitglied der Lufthansa Group das Ressort Lufthansa Passage verantwortet, wird sein Amt am 01. Mai 2014 antreten.

Nach seinem Studium zum Diplom-Wirtschaftsingenieur erwarb Spohr zunächst die Verkehrspilotenlizenz an der Lufthansa-Verkehrsflieger-Schule. Des Weiteren besitzt er die Lufthansa-Kapitäns-Lizenz. Nach einer kurzen Zeit bei der Deutschen Aerospace AG in München kehrte er im Oktober 1994 zur Lufthansa zurück, wo er zunächst die Leitung des zentralen Personalmarketings übernahm.

Manager für Netzwerk und Personal mit Kapitänslizenz

Von 1995 bis 1998 war er als Referent der Vorstandsvorsitzenden tätig, bevor er im August 1998 zunächst die Verantwortung für die regionalen und später für die globalen Partnerschaften inklusive der Star Alliance übernahm. Im Oktober 2004 wurde Spohr in den Bereichsvorstand der Lufthansa Passage mit Verantwortung für Service und Personal berufen. Mit Wirkung vom 15. Januar 2007 wurde er zum Vorstandsvorsitzenden der Lufthansa Cargo AG ernannt. Seit dem 01. Januar 2011 ist Carsten Spohr Mitglied des Vorstandes der Lufthansa AG und Vorsitzender des Lufthansa-Passagevorstands.

Mit Übernahme des Vorstandsvorsitzes durch Carsten Spohr wird die Position des Konzern-Vorstands für das Ressort Lufthansa Passage neu besetzt, worüber der Aufsichtsrat bis Ende April 2014 entscheiden will.

Wolfgang Mayrhuber, Aufsichtsratsvorsitzender der Lufthansa, erklärte: „Nicht zuletzt aufgrund seiner großen Industrieerfahrung, seinen ausgezeichneten Managementfähigkeiten sowie seiner Leidenschaft und Loyalität für die Lufthansa ist Carsten Spohr für mich und meine Kollegen eine hervorragende Besetzung für die verantwortungsvolle Aufgabe des Vorstandsvorsitzes. Mit Carsten Spohr wissen wir die Zukunft von Lufthansa in guten Händen.“

Kurs der Lufthansa wird fortgesetzt

Carsten Spohr sagte: „Als überzeugter Lufthanseat ist die Ernennung zum neuen Vorstandsvorsitzenden für mich Ehre und Verpflichtung zugleich. Ich freue mich sehr auf die große Aufgabe und bin vom eingeschlagenen Kurs des Unternehmens überzeugt. Die Eckpfeiler für den zukünftigen Erfolg stehen. Gemeinsam werden wir den Herausforderungen mit Selbstbewusstsein, Veränderungsbereitschaft und Umsetzungsstärke begegnen, um unser Unternehmen auch über 2015 hinaus wetter- und zukunftsfest zu machen.“

Sommerflugplan 2014 in Dresden mit neuen Zielen

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28 Metropolen und Ferienziele in zwölf Ländern stehen im neuen Dresdner Sommerflugplan ab 30. März. Mehrere Neuigkeiten gibt es bei den internationalen Verbindungen: Aeroflot fliegt erstmals täglich nach Moskau. Yakutia Airlines übernimmt von Hamburg Airways die Verbindung nach Krasnodar. Easyjet erweitert auf bis zu fünf wöchentliche Flüge nach Basel und nach längerer Pause gibt es wieder Nonstopflüge auf die tunesische Ferieninsel Djerba.

Aeroflot fliegt ab 26. Mai zum ersten Mal täglich zwischen Dresden und dem Drehkreuz Moskau-Scheremetjewo mit Anschlüssen zu rund 120 Zielen weltweit. Bislang gab es bis zu vier Flüge pro Woche. Zusammen mit den beiden Flügen von UTair zum Drehkreuz Moskau-Wnukowo (110 Anschlussziele) gibt es künftig zwischen Dresden und Moskau neun Nonstopverbindungen pro Woche und Richtung.

Germanwings fliegt zu deutschen Flughäfen

Germanwings übernimmt die dezentralen Europaverkehre der Lufthansa außerhalb der Drehkreuze Frankfurt und München. Deshalb fliegt Germanwings ab 30. März drei Ziele ab Dresden an: bis zu dreimal täglich Düsseldorf wie auch schon Köln/Bonn, und bis zu zweimal täglich Stuttgart. Über diese Drehkreuze sind mit Germanwings viele europäische Metropolen und Urlaubsziele bequem zu erreichen. Auch Air Berlin fliegt bis zu dreimal täglich nach Düsseldorf. Nach Basel bietet die Low-Cost-Airline Easyjet im Sommer eine wöchentliche Verbindung mehr an. Die Metropole im Dreiländereck Deutschland-Frankreich-Schweiz steht nun bis zu fünfmal pro Woche im Dresdner Flugplan.

Weitere direkt ab Dresden erreichbare Städtereiseziele und Drehkreuze sind: Barcelona (Vueling, dreimal wöchentlich; Anschlüsse Richtung Balearen, Kanaren, spanisches Festland), Frankfurt (Lufthansa, bis zu sechsmal täglich, 175 Anschlussziele weltweit), Krasnodar (Yakutia, einmal pro Woche), London City Airport (CityJet, bis zu sechsmal wöchentlich, Anschlüsse z. B. nach Dublin), München (Lufthansa, bis zu fünfmal täglich, 125 Anschlussziele weltweit) und Palma de Mallorca (Air Berlin und Germania, einmal am Tag).

Djerba im Flugplan und Einzelflüge zu Urlaubszielen

Tägliche Direktflüge ab Dresden gibt es zu vielen beliebten Urlaubszielen rund um Mittelmeer, Atlantik, Rotes und Schwarzes Meer. Tunesien ist wieder mit zwei Zielen im Flugplan vertreten: Enfidha und – neu ab 28. Mai – Djerba. In Spanien werden die Kanaren (Teneriffa, Gran Canaria, Fuerteventura), Mallorca und Barcelona angeflogen, das sich auch als Ausgangspunkt für eine Reise mit dem Mietwagen entlang der spanischen Mittelmeerküste anbietet.

Außerdem geht’s nonstop nach Griechenland (Korfu, Kos, Kreta, Rhodos), Bulgarien (Burgas, Varna), Süditalien/Kalabrien (Lamezia Terme), Ägypten (Hurghada) und in die Türkei (Antalya). Einzelne Flüge werden nach Ungarn (Debrecen, Sármellék/Balaton) angeboten.

Bestwerte bei Gepäckzustellung für Flughafen Frankfurt

Am Flughafen Frankfurt waren im vergangenen Jahr durchschnittlich 82,3 Prozent der Flüge pünktlich und damit so viele wie nie zuvor in der Geschichte des Airports. Historische monatliche Spitzenwerte mit bis zu 85 Prozent Pünktlichkeit wurden sogar in den verkehrsreichsten Monaten Juli bis Oktober 2013 erreicht.

Auch 2014 setzt sich der Trend fort: Mit einer Pünktlichkeitsrate von 87,1 Prozent, wurde im Januar 2014 der bisher höchste je gemessene Wert erreicht. Bei der Gepäckabfertigung liegt Frankfurt weltweit schon seit Jahren auf den vorderen Plätzen: Die Fehlerrate liegt in Frankfurt bei lediglich 1,6 Prozent – und das bei einem Abflugsgepäckumschlag von über 27 Millionen Gepäckstücken letztes Jahr.

Rekordwerte sind auch weltweit Spitze

"Wer von Frankfurt aus in die Welt reist oder hier umsteigt, genießt besten Reisekomfort mit hoher Zuverlässigkeit. Gemeinsam mit unseren Partnern, der Deutschen Flugsicherung und den Airlines optimieren wir kontinuierlich die Prozesse, um unseren Passagieren das Reisen so angenehm wie möglich zu gestalten. In Punkto Servicequalität und Pünktlichkeit gehören wir zu den Top-Flughäfen dieser Welt", freute sich der Vorstandsvorsitzende der Fraport AG, Dr. Stefan Schulte über die Rekordwerte am wichtigsten deutschen Luftverkehrsdrehkreuz.

Zu mehr Pünktlichkeit und weniger Anfälligkeit bei widrigen Wetterbedingungen wie Starkwind oder schlechten Sichtbedingungen hat auch die gestiegene Landekapazität durch die neue Landebahn Nordwest beigetragen. Mit dem neuen Flugsteig A-Plus und der damit verbundenen Erweiterung des Terminal 1 wurden 2012 zusätzlich modernste Infrastruktureinrichtungen geschaffen.

Drehen an Zufriedenheits-Schrauben

Neben Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit hat die Servicequalität einen hohen Stellenwert: Am Frankfurter Flughafen ermöglicht das Serviceprogramm "Great to have you here!" den Reisenden ein noch komfortableres Abfliegen und Ankommen und trägt vor allem dem mit 55 Prozent europaweit höchsten Umsteigeranteil Rechnung: So genannte Fast Lanes sorgen dafür, dass Passagiere mit zeitkritischen Weiterflügen ohne Stress ihr Gate erreichen. Dazu kommt Infokioske zur Orientierung und Beratung in verschieden Sprachen, sogar Shoppen auf Chinesisch ist dabei.

Ariane 5 legt 58. erfolgreichen Start in Folge hin

Zum 58. Mal in Folge ist eine Ariane 5 vom Weltraumbahnhof Kourou in Französisch-Guayana erfolgreich ins All gestartet und hat damit erneut die außerordentliche Zuverlässigkeit der europäischen Trägerrakete unter Beweis gestellt. Die Ariane 5 wird von Airbus Defence and Space, dem weltweit zweitgrößten Raumfahrtunternehmen, entwickelt und gebaut.

Der Start ist für die Division des Airbus-Konzerns, die aus der Zusammenlegung der Geschäftsaktivitäten von Cassidian, Astrium und Airbus Military entstanden ist, ein wichtiger Schritt für die Lieferung seines Comcept-Systems. Airbus Defence and Space hat von der französischen Beschaffungsbehörde DGA den Auftrag für die Entwicklung von Comcept erhalten, um Frankreichs Streitkräfte mit zusätzlicher Breitband-Satellitenkapazität zu versorgen.

Mehr als zehn Tonnten Nutzlast in Geostationären Orbit

Bei ihrem 216. Flug – für dessen Start Arianespace verantwortlich war – lieferte die Trägerrakete insgesamt 10.214 kg Nutzlast in den geostationären Transferorbit. Die Nutzlast bestand aus den beiden Satelliten ABS2 und Athena-Fidus mit einer Gesamtmasse von 9.410 kg, der SYLDA-Doppelstartstruktur und der Hardware für die Satellitenintegration.

"Dieser 58. erfolgreiche Start in Folge zeigt die herausragende Kompetenz von dem Geschäftsbereich Space Systems von Airbus Defence and Space als industrieller Hauptauftragnehmer seit 2003 und die Fähigkeit des Unternehmens, diese Erfahrung bei der Aufstellung der industriellen Organisation für künftige europäische Trägerraketen einzubringen", sagte François Auque, Leiter von Space Systems.

Airbus Defence and Space ist Hauptauftragnehmer für die Ariane-5-Trägerraketen und steht seit 2003 an der Spitze des Industrienetzwerks für die Ariane 5. Dieses umfasst 550 Unternehmen (darunter mehr als 20 Prozent kleinerer und mittlerer Größe) in zwölf europäischen Ländern. Airbus Defence and Space koordiniert auch die gesamte industrielle Lieferkette von der Herstellung des Equipments und der Brennstufen bis hin zur vollständigen Integration der Trägerrakete in Französisch-Guayana unter Beachtung der Kundenanforderungen.

Durch das Know-how des Unternehmens und die Investitionen der letzten zehn Jahre wurde die Ariane 5 die zuverlässigste kommerzielle Trägerrakete weltweit. Ihre Nutzlast in der geostationären Umlaufbahn konnte um knapp eine Tonne erhöht werden. Verbunden mit der Entwicklung speziell für den Transport schwerer Nutzlasten in den Weltraum ist die Trägerrakete somit das Aushängeschild für europäisches Know-how.

Erste Comcept-Breitbandkommunikation

Mit Flug Nr. 216 hat Arianespace den Satelliten ABS 2 und den französisch-italienischen Satelliten Athena-Fidus ins All gebracht. Für letzteren liefert Airbus Defence and Space das erste militärische ultraschnelle digitale Breitband-Satellitenkommunikationsnetz Comcept.

Durch das Comcept-System wird das französische Militär ebenso wie das der USA und der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) zu dem ausgewählten Kreis von Streitkräften gehören, die über militärische Ka-Band-Netze verfügen.

2013 erhielt Airbus Defence and Space den Auftrag, Frankreichs Streitkräfte – über die bestehenden Kapazitäten des Syracuse-Systems des französischen Verteidigungsministeriums hinaus – mit zusätzlicher Breitband-Satellitenkapazität zu versorgen.

Weltweite Versorgung mit IP-basierten Datendiensten

Comcept bietet Frankreichs Heer, Luftwaffe und Marine ein Netz von stationären und mobilen Bodenstationen. Letztere lassen sich sowohl in Frankreich als auch in Einsatzgebieten im Ausland aufstellen und ermöglichen den Austausch von Daten, Videos und Telefongesprächen mithilfe neuester Technologie mit voller IP-Fähigkeit (Internet Protocol). Der Vertrag enthält zudem eine Option zur Ausstattung von Fahrzeugen, Schiffen sowie bemannten und unbemannten Luftfahrzeugen mit integrierten mobilen Stationen.

Airbus Defence and Space ist Hauptauftragnehmer für Comcept und zudem für das Engineering und die Tests des Systems verantwortlich. Der Partner Actia Sodielec, ein auf Satelliten- Telekommunikation spezialisiertes Unternehmen und Lieferant des französischen Verteidigungsministeriums, ist verantwortlich für das Engineering, die Integration und die operative Instandhaltung der Bodenstationen.

Airbus Defence and Space besitzt einzigartiges Know-how auf dem Gebiet der neuen Ka-Band-Satellitenkommunikationsnetze, das vor allem mit dem Yahsat-System der VAE und dem Eutelsat-Satelliten KA-SAT gewonnen wurde. Der Comcept-Vertrag hat eine Laufzeit von 17 Jahren. Das Comcept-System wird mit zukünftigen kommerziellen Ka-Band-Satellitennetzen kompatibel sein, die eine globale Abdeckung ermöglichen.

airberlin nähert sich 3-Liter-Marke beim Treibstoffverbrauch

airberlin hat 2013 ihren durchschnittlichen Treibstoffverbrauch auf 3,3 Liter pro 100 geflogene Passagierkilometer (PKM) gesenkt. Das entspricht einer Verbesserung von 2,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr (3,4 Liter). Damit liegt airberlin mehr als ein Prozent über der von der IATA geforderten jährlichen Verbesserung von 1,5 Prozent.

Insgesamt hat airberlin im vergangenen Jahr durch die Treibstoffreduktion etwa 70.000 Tonnen CO2 eingespart. Das entspricht rund 4.700 Flügen von München nach Palma de Mallorca. Mittelfristig will Deutschlands zweitgrößte Airline ihren Treibstoff-verbrauch auf drei Liter pro 100 PKM senken.

airberlin ist Vorreiter in Sachen Öko-Effizienz und arbeitet kontinuierlich daran, ihren Treibstoffverbrauch weiter zu senken. Von 1994 bis 2013 hat airberlin ihren spezifischen Treibstoffverbrauch pro PKM insgesamt um 25 Prozent gesenkt. Für ihr Engagement im Bereich Ökoeffizienz wurde airberlin in den letzen Jahren mehrfach ausgezeichnet. 2013 erhielt airberlin unter anderem die Auszeichnung "Silver Eco-Airline of the Year".

Wolfgang Prock-Schauer, Chief Executive Officer von airberlin, sagt: "Unser Umweltengagement ist fester Bestandteil der Unternehmensphilosophie und gleichzeitig auch ein herausragendes Qualitätsmerkmal, das für Passagiere wie Geschäftspartner zunehmend an Bedeutung gewinnt. Mit unserem umfassenden Treibstoffeffizienz-Programm tragen wir zum verantwortungsvollen Umgang mit fossilen Rohstoffen bei und leisten gleichzeitig einen wichtigen Beitrag zur Kostenreduktion."

Flugkraftstoffe vom neuen Lieferanten BP am Lübeck Airport

Seit 2014 ist Air BP der neue Partner für die Flugzeugbetankung am Lübeck Airport. Sowohl Jet A-1 als auch Avgas 100 LL können seit Jahresbeginn von dem in Europa führenden Lieferanten für Flugkraftstoffe bezogen werden. Air BP wird zusätzlich stark in die Infrastruktur am Flughafen in Lübeck investieren.

Kunden am seit einiger Zeit privat geführten Lübeck Airport werden so künftig von der langjährigen und internationalen Expertise, hohen Sicherheitsstandards und einem guten Service profitieren. Für rund 0,6 Mio. Euro soll nach einem rechtskräftigen Planfeststellungsbeschluss die Tankanlage modernisiert und teilweise erneuert werden. Neue Tankwagen, die Air BP in Höhe von 0,4 Mio. Euro finanziert hat, rollen schon übers Vorfeld.

Alexander Junge, Geschäftsbereichsleiter Air BP: "Der Lübeck Airport ist für Air BP ein wichtiger Standort in Norddeutschland. Mit gutem Service und Innovationen werden wir unseren gemeinsamen Kunden die hohen Qualitäts- und Sicherheitsstandards von Air BP garantieren."

Global Player für Flugkraftstoffe am Lübeck Airport

Auch Siegmar Weegen, Geschäftsführer des Lübeck Airport, freut sich über die neue Partnerschaft: "Ein erster Meilenstein in 2014 ist die neue Kooperation mit Air BP. Dieser Partner bringt weitere Ideen, Innovationen und Investitionen an unseren Verkehrsflughafen."

Air BP zählt mit seiner Präsenz an mehr als 600 Flughäfen in über 45 Ländern zu den weltweit größten Lieferanten von Flugzeugtreibstoffen wie Kerosin, Flugbenzin und Schmierstoffen für Turbinen. Jährlich werden mehr als 26 Milliarden Liter Kerosin an Kunden in aller Welt geliefert. In Deutschland ist Air BP an mehr als 50 Flughäfen vertreten und versorgt rund 230 Fluggesellschaften mit Kraft- und Schmierstoffen.

DRF-Luftrettung flog 2013 34.832 Einsätze

Ob medizinischer Notfall oder Transport zur Herzoperation in eine Spezialklinik – der Luftrettung kommt eine wichtige Rolle zu: An 365 Tagen im Jahr sind die Notärzte, Rettungsassistenten und Piloten der DRF Luftrettung im Einsatz: Mit rund einem Drittel machten Freizeit-, Arbeits- und Verkehrsunfälle 2013 die häufigste Einsatzursache aus. Allein im vergangenen Jahr wurden die rot-weißen Hubschrauber zu bundesweit 34.832 Einsätzen alarmiert.

Auch Herzinfarkt- und Schlaganfallpatienten mussten bei insgesamt zehn Prozent aller Notfalleinsätze schnellstmöglich medizinisch versorgt werden. In rund 24 Prozent der Fälle wurden Patienten unter spezieller intensivmedizinischer Betreuung von Klinik zu Klinik transportiert.

Transportwege werden weiter: zur Spezialklinik

Als Folge der bundesweiten Spezialisierung von Kliniken auf bestimmte Krankheitsbilder wird der Weg eines Patienten in die zur Behandlung geeignete Klinik immer weiter: Bereits jeder vierte von der DRF Luftrettung versorgte Notfallpatient musste 2013 auch an Bord der rot-weißen Hubschrauber transportiert werden.

Bezogen auf die Bundesländer leistete die DRF Luftrettung in Baden-Württemberg mit 8.815 Alarmierungen die meisten Einsätze, gefolgt von Bayern mit 6.099 Einsätzen und Thüringen mit 3.610 Einsätzen. Zur Finanzierung dieser oft lebensrettenden Arbeit ist die DRF Luftrettung auf die Unterstützung von Förderern und Spendern angewiesen.

DRF Luftrettung länderübergreifend aktiv

2013 setzte die DRF Luftrettung an 31 Stationen in Deutschland, Österreich, teilweise auch in Dänemark Hubschrauber für die Notfallrettung und den Transport von Intensivpatienten zwischen Kliniken ein, an acht Stationen sogar rund um die Uhr. Darüber hinaus wurden an Bord von Ambulanzflugzeugen der DRF Luftrettung und der LAA (Luxembourg Air Ambulance) im vergangenen Jahr 677 im Ausland verunfallte oder erkrankte Patienten zur Behandlung in ihre Heimatländer transportiert. 94 Länder wurden dabei angeflogen.

FSG bei fairport-Controlling mit nachhaltiger Expertise

Die Flughafen Stuttgart GmbH (FSG) hat einen wissenschaftlichen Beirat eingerichtet, der den Landesflughafen von nun an kritisch und fundiert bei der Umsetzung seiner Nachhaltigkeitsstrategie begleiten soll. Bei der ersten Sitzung waren vor allem die Themen Klimaschutz und nachhaltige Unternehmenssteuerung durch das eigens entwickelte fairport-Controlling auf der Agenda.

"Der Flughafen Stuttgart hat hier schon viel erreicht, aber der Weg in Richtung fairport STR ist noch ein langer", sagt Beiratssprecher Prof. Dr. Hans-Dietrich Haasis, der an der Universität Bremen Themen wie intermodaler Verkehr, Umweltmanagement und Nachhaltigkeit in Produktions- und Logistiksystemen erforscht, anlässlich der ersten Sitzung am 05. Februar 2014. "Auch in der Hansestadt Bremen bin ich als Schwabe noch immer mit dem baden-württembergischen Landesflughafen verbunden und freue mich sehr auf diese Aufgabe. Den Flughafen in Fragen der strategischen Ausrichtung und nachhaltiger Unternehmensführung zu beraten ist eine äußerst spannende Sache", so Haasis weiter.

Experten, die Umweltthemen ehrlich hinterfragen

"Wir müssen unsere Aktivitäten in diesem Feld immer wieder selbstkritisch auf den Prüfstand stellen. Dafür haben wir nun fünf ausgewiesene Experten aus verschiedenen Fachbereichen wie etwa Umwelt oder nachhaltige Unternehmensführung gewinnen können, um diese Themen offen, ehrlich und mit einem Höchstmaß an Sachverstand zu hinterfragen", so Flughafengeschäftsführer Prof. Georg Fundel.

"Das Klimaschutzgesetz Baden-Württemberg stellt konkrete Anforderungen, wie etwa den CO2-Ausstoß bis 2020 um 25 Prozent und bis 2050 um 90 Prozent zu verringern. Das ist die Messlatte, aber wir wollen natürlich besser sein", sagt FSG-Geschäftsführer Walter Schoefer in der ersten Sitzung des Gremiums.

Der Flughafen Stuttgart habe sich zum Ziel gesetzt, langfristig und dauerhaft zu einem der leistungsstärksten und nachhaltigsten Flughäfen in Europa zu werden. Die Einrichtung des fairport-Beirats, der jährlich zusammenkommen soll, sei ein weiterer wichtiger Schritt in Richtung fairport STR, hieß es seitens der FSG.

Auf dem Bild zu sehen sind der fairport Beirat am Flughafen Stuttgart, von links: Prof. Dr. Dr. h.c. Hartmut Graßl, Diplomphysiker und ehem. Direktor des Max-Planck-Institut für Meteorologie in Hamburg; Walter Schoefer, Geschäftsführer Flughafen Stuttgart GmbH (FSG); Prof. Dr. Edeltraud Günther, Inhaberin des Lehrstuhls für Umweltökonomie an der TU Dresden; Prof. Georg Fundel, Geschäftsführer FSG; Prof. Dr. Hans-Dietrich Haasis, Ordinarius für Allgemeine BWL, Produktionswirtschaft und Industriebetriebslehre an der Universität Bremen und Dr. Dietrich Brockhagen, Geschäftsführer atmosfair gGmbH.

Fraport bringt Management-Beratung für Flughafen Kairo zum Abschluss

Ende Januar 2014 hat die Fraport AG ihren langjährigen Managementvertrag mit der Betreibergesellschaft des internationalen Flughafens in Kairo (CAI) erfolgreich erfüllt. Während der neunjährigen Partnerschaft wurde der Airport der ägytischen Hauptstadt zu einem der wichtigsten Luftverkehrsdrehkreuze in Nordafrika entwickelt.

"Unsere langjährige Partnerschaft mit der Cairo Airport Company (CAC) war eine Win-Win-Situation, sowohl für den internationalen Flughafen Kairo als auch für Fraport. Außerdem repräsentiert dieses Projekt eine weitere Erfolgsgeschichte unserer internationalen Geschäftstätigkeit“, kommentierte Dr. Matthias Zieschang, Finanzvorstand der Fraport AG, den erfolgreichen Abschluss der Zusammenarbeit mit den ägytischen Partnern.

Terminal-Start, Ausbildung und Managementhilfe

Meilensteine der erfolgreichen Zusammenarbeit waren die Inbetriebnahme des neuen Terminal 3 sowie die Optimierung der Prozessabläufe im Flug- und Terminalbetrieb. Von der Fraport-Expertise profitiert nun auch die nationale ägyptische Fluggesellschaft Egypt Air, die Kairo als Heimatbasis nutzt und seit 2008 Mitglied des internationalen Luftfahrtbündnisses Star Alliance ist.

Fraports Stärke im weltweiten Flughafenmanagement basiert auf dem einzigartigen integrierten Geschäftsmodell des Unternehmens, das neben der gesamten Bandbreite an Flughafenservices auch die entsprechende Managementkompetenz umfasst. So hat Fraport währen des neunjährigen Engagements in Kairo nicht nur das dortige Flughafenpersonal ausgebildet und geschult, sondern mit dem Geschäftsführer sowie dem Chief Operations Officer und dem Chief Commercial Officer auch drei Positionen im gehobenen Management der Betreibergesellschaft besetzt.

Am Flughafen angeschlossenes Gewerbe erschlossen

Weitere von Faport geführte und umgesetzte Projekte am Flughafen Kairo beinhalteten einen verbesserten Passagierservice, kundenorientiertes Training und die Umsetzung von Einzelhandels- und Immobilienkonzepten. Der Flughafen gewann in diesem Zeitraum einige der renommierten ASQ-Flughafenpreise in Afrika.

Boeing baut 737 jetzt mit 42 Flugzeugen pro Monat

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Boeing beginnt diese Woche mit der Montage der ersten Next-Generation 737, die jetzt bei einer Produktionsrate von 42 Flugzeugen pro Monat gefertigt wird. Seit 2010 wurde die Produktion der 737 um etwa ein Drittel von 31,5 auf 42 Flugzeuge pro Monat gesteigert – die höchste Rate seit Beginn der 737-Produktion.

Am frühen Mittwochmorgen werden Mechaniker eine automatisierte Montagevorrichtung mit den ersten Bauteilen der Flügelholme – interne Stützstrukturen der Tragflächen – bestücken (auf dem Bild). Der Flügelholm ist der erste Schritt in der Fertigung der Tragflächen und der Beginn der Montage des Flugzeugs im Werk in Renton, Washington.

"Diese Steigerung der Produktionsrate spiegelt einmal mehr unsere Bemühungen wider, das weltweit meistverkaufte Flugzeug so schnell wie möglich an unsere Kunden übergeben zu können", sagte Beverly Wyse, Vice President und General Manager des 737-Programms bei Boeing Commercial Airplanes.

Weitere Steigerung der Produktionsrate anvisiert

"Effizienzverbesserungen im Werk, von denen viele von unseren Mitarbeitern entwickelt wurden, tragen erheblich dazu bei, die Produktionszahl unserer Flugzeuge erfolgreich steigern zu können." so Wyse. Die erste Next-Generation 737, die mit der neuen Produktionsrate gefertigt wird, soll planmäßig im zweiten Quartal ausgeliefert werden. Wie bereits angekündigt plant Boeing, die 737-Produktionsrate im Jahr 2017 auf 47 Flugzeuge zu erhöhen.

airberlin etabliert Kapazitäten – Auslastung im Januar sinkt

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Im Januar 2014 konnte airberlin mehr Fluggäste als im ersten Monat des Vorjahres begrüßen. Insgesamt beförderte die Fluggesellschaft 1.763.934 Gäste. Durch zusätzliche Langstreckenflüge und ganzjährig geflogene Verbindungen erhöhte airberlin das Angebot im Januar im Jahresvergleich um über sechs Prozent auf 3,667 Milliarden Sitzplatzkilometer (Vorjahr: 3,449 Milliarden).

Die zurückgelegten Passagierkilometer (RPK) stiegen im Januar im Jahresvergleich um 1,3 Prozent auf 2,904 Milliarden (Vorjahr: 2,867 Milliarden). Die Auslastung der Flüge betrug im Januar 79,2 Prozent und lag aufgrund der Produktivitätssteigerung und Glättung der Saisonalität unter dem Wert des Vorjahresmonats (83,1 Prozent).

Anpassung der Kapazitäten übers Jahr

Damit reduziert die Fluggesellschaft die bisherigen saisonalen Schwankungen zwischen Winter- und Sommerflugplan und bietet gezielt mehr ganzjährige Verbindungen vor allem auf touristischen Routen und der Langstrecke an, um diese Angebote langfristig im Markt fest zu etablieren. Dies bewirkt eine ganzjährig optimierte Flugzeugnutzung und eine höhere Mitarbeiterproduktivität. Aufgrund des traditionell nachfrageschwachen Januars führt dies jedoch auch zu einem Auslastungsrückgang.

airberlin Januar 2014
Auslastung in Prozent 79,2 (-3,9 PP)
ASK in Mio. 3.667,0 (+6,3 Prozent)
RPK in Mio. 2.904,4 (+1,3 Prozent)
Fluggäste 1.763.934 (+0,4 Prozent)

 

Airport DUS bei CO2-Zielen weiter mit „Optimization“ zertifiziert

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In NRWs Landeshauptstadt spielt das Thema Klimaschutz eine zentrale Rolle und wird konsequent weiterverfolgt. Bei dem renommierten Klimaschutzprogramm "Airport Carbon Accreditation" wurde der Düsseldorfer Airport für sein ökologisches Engagement zur Reduzierung der CO2-Emissionen aus dem Flughafenbetrieb mit dem erneuten Erreichen der zweiten Zertifizierungsstufe gewürdigt.

"Airport-Carbon-Accreditation" ist ein speziell für Flughäfen entwickeltes System zur Erfassung von Treibhausgasemissionen der Airports mit einer unabhängigen Überprüfung des errechneten CO2-Fußabdrucks sowie der Verfolgung von Reduktionszielen.

Optimierung bei Energieerzeugung und -verbrauch

"Klimaschutz ist eine gemeinsame Verantwortung unserer Zeit. Wir freuen uns daher über diese erneute Auszeichnung und werden diesen Weg als Konzern konsequent weiterverfolgen", betont Flughafengeschäftsführer Thomas Schnalke. "Wir setzen am Standort Düsseldorf hierbei auf vielfältige Maßnahmen wie zum Beispiel den Einsatz von Blockheizkraftwerken am Airport, mehrere Photovoltaikanlagen sind hier in Betrieb und im Terminal optimieren wir beispielsweise die Beleuchtung und Raumlufttechnik."

Grundlage für die Zertifizierung war 2011 zunächst die Erstellung eines eigenen sogenannten CO2-Fußabdrucks für das Jahr 2010, also die Erfassung des eigenen CO2-Ausstoßes. Anschließend musste zur Erreichung der zweiten Stufe seit 2012 ein konkretes Reduktionsziel festgelegt werden. Demnach soll der CO2-Ausstoß des Flughafens bis 2020 pro Verkehrseinheit (internationale Berechnungsgröße für einen Passagier mit Gepäck oder 100 Kilogramm Frachtgut) um zehn Prozent gesenkt werden.

Darüber hinaus wurde ein "CO2-Senior Board" gebildet, das für sämtliche Fragen rund um das Thema "Klimaschutz" verantwortlich zeichnet. Zur weiteren Einsparung der CO2-Emissionen werden am Airport unter anderem ein zweites Blockheizkraftwerk (BHKW) sowie eine Absorptionskälteanlage gebaut. Sämtliche CO2-Emissionen werden kontinuierlich nachgehalten, neue Investitionen noch stärker im Hinblick auf ihre Umweltverträglichkeit geprüft und die gesamte Belegschaft für den Umweltschutz zum Beispiel mit regelmäßigen Energiespartipps sensibilisiert.

Ziel sind 2,83 kg C02 pro Verkehrseinheit bis 2020

Zur erneuten Zertifizierung konnte nun die CO2-Reduktion sowie die konsequente Verfolgung des Reduktionsziels nachgewiesen werden. Die vom Flughafen Düsseldorf direkt beeinflussbaren Emissionen konnten von 2011 auf 2012 von rund 61.000 Tonnen CO2 auf gut 57.000 Tonnen gesenkt werden. Bis 2020 soll der CO2-Ausstoß von 2,83 kg pro Verkehrseinheit auf 2,55 kg gesenkt werden. Diese Werte und die hierzu erforderlichen Abläufe, Verfahren und Ermittlungsmethoden wurden von einem unabhängigen und von der Deutschen Akkreditierungs- und Zulassungsgesellschaft anerkanntem Umweltgutachter der Müller-BBM GmbH verifiziert und validiert.

Das vom Dachverband der europäischen Verkehrsflughäfen ACI Europe initiierte Zertifizierungsprogramm kennt insgesamt vier aufeinander aufbauende Stufen der Akkreditierung: "Mapping", "Reduction", "Optimization" und "Neutrality". Es genießt weltweit hohe Anerkennung und erfordert von den zertifizierten Unternehmen laufendes ökologisches Engagement und kontinuierliche Verbesserungen.

Jobwachstum an den Flughäfen Leipzig/Halle und Dresden

Die Flughäfen Leipzig/Halle und Dresden haben sich im Jahr 2013 erneut als Jobmotoren erwiesen. Gemeinsam mit ansässigen Firmen, Dienstleistern sowie Behörden und den Unternehmen der Mitteldeutschen Flughafen AG sind 9.478 Beschäftigte an beiden Standorten tätig. Das entspricht einem Zuwachs um 2,8 Prozent zum Vorjahr.

Vor allem die Beschäftigungsbereiche Frachtumschlag und flugzeugnahe Dienstleistungen wiesen im Jahr 2013 Zuwächse auf. Die Unternehmen der Flughafen-Holding selbst beschäftigten zum 31. Dezember vergangenen Jahres 1.047 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und lagen damit auf Vorjahresniveau.

Beschäftigungswachstum in angeschlossenen Betrieben

Am Flughafen Leipzig/Halle waren zum Stichtag 31.12.2013 in 131 ansässigen Unternehmen insgesamt 6.233 Arbeitnehmer tätig (plus 2,9 Prozent). Die Gesellschaften der Mitteldeutschen Flughafen AG am Standort Leipzig/Halle lagen mit 677 Beschäftigten auf einem nahezu stabilen Niveau.

Am Flughafen Dresden arbeiteten zum Jahresende in 120 ansässigen Unternehmen 3.245 Personen (plus 2,7 Prozent). Die Gesellschaften der Mitteldeutschen Flughafen AG beschäftigten zum 31. Dezember 2013 am Standort Dresden 370 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, was ebenfalls dem Stand des Vorjahres entspricht.

"Das erneute Beschäftigungswachstum an den Flughafenstandorten Leipzig/Halle und Dresden unterstreicht die regionalwirtschaftliche Bedeutung beider Airports. Nicht zuletzt dank der länderübergreifenden Unterstützung durch die Politik und unserer Gesellschafter fungieren die Flughäfen als nachhaltige Impulsgeber für die ökonomische Entwicklung der Region und binden Mitteldeutschland hochfrequent in das weltweite Luftverkehrsnetz ein.", so Markus Kopp, Vorstand der Mitteldeutschen Flughafen AG.

Berlin-Schönefeld erlebte easyJet-Erstflug nach Tel Aviv

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Von der deutschen Hauptstadt nach Tel Aviv: easyJet hat zum ersten Mal Fluggäste von Berlin-Schönefeld nach Tel Aviv befördert. Dabei bekam jeder Passagier einen Berliner Teddybären geschenkt. Ab sofort gibt es dreimal wöchentlich die Möglichkeit, mit easyJet direkt in die quirlige Metropole Israels zu fliegen und sich von der legendären Lebensfreude der Einheimischen mitreißen zu lassen.

Flugzeugstationierung zur 44. Strecke in Berlin

Die Flüge nach Tel Aviv bietet easyJet ganzjährig immer dienstags, donnerstags und samstags an. Hartmut Mehdorn, Vorsitzender der Geschäftsführung der Berliner Flughäfen, zeigt sich erfreut über die neue Strecke: "Ich freue mich sehr, dass easyJet mit der neuen Verbindung nach Tel Aviv sein Streckennetz ab Berlin-Schönefeld weiter ausbaut." Mit der neuen Destination offeriert die Airline im aktuellen Flugplan insgesamt 44 Strecken ab Berlin-Schönefeld. Entsprechend ihres Expansionskurses erweitert die Fluggesellschaft ihre Flotte in Berlin im Frühjahr um ein weiteres Flugzeug und schafft damit 30 neue Arbeitsplätze.

Für die Strecke Berlin-Schönefeld nach Tel Aviv macht easyJet eine Aktion von 105 Sitzen zum Preis von 83,50 Euro oder günstiger, verfügbar für Reisen zwischen dem 31. März 2014 und 24. Oktober 2014.

Tel Aviv – Metropole mit orientalisch-westlichem Flair

Wer in Tel Aviv aus dem easyJet Flieger steigt, den überwältigt zunächst die Lebendigkeit der Stadt, die mal abendländisch, mal orientalisch ist. Sich zurücklehnen und von der außergewöhnlichen Atmosphäre inspirieren lassen kann man in einem der zahllosen Cafés entlang der Shenkinstraße: Hier begegnen sich Künstler und Lebenskünstler, Poeten, Exzentriker und Kaffeefans.

Auf dem beliebten Obst- und Gemüsemarkt Shuk HaKarmel preisen die Händler lokale Spezialitäten an. Wer anschließend durch die Gassen der Stadt schlendert, entdeckt Textil- und Kunsthandwerkermärkte, dazwischen landestypische Restaurants. Nicht zuletzt verzaubert den Besucher das Erbe aus der Antike, das vor allem in den engen Gassen der Altstadt Jaffa offenbar wird.