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BDL kritisiert Nachteile durch Ausgleichszahlungen

Ein Beschluss des EU-Parlaments sieht vor, dass Ausgleichszahlungen, anders als im Vorschlag der EU-Kommission vorgesehen, künftig bei Verspätungen von mehr als drei Stunden geleistet werden müssen. Dies kritisiert der BDL als nachteilig insbesondere für die europäische Luftfahrt, aber auch für die Verbraucher.

"Es ist unverantwortlich, dass das Europäische Parlament die Verordnung der Fluggastrechte weiter verschärfen will. Für Verbraucher bedeutet der Entwurf vor allem teurere Flüge und längere Wartezeiten.", so Klaus-Peter Siegloch, Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL) am heutigen Mittwoch in Berlin.

Mehrkosen landen bei den Passagieren

"Der Beschluss verzerrt nicht nur den Wettbewerb zu Ungunsten der europäischen Fluggesellschaften – er wird vor allem dazu führen, dass die Fluggesellschaften die Mehrkosten wegen ihrer geringen Margen nicht selber zahlen können und daher auf die Ticketpreise aufschlagen müssen. Das hilft den Verbrauchern nicht!", so Siegloch.

Ausgleichszahlungen und weitere beschlossene Verschärfungen würden die europäischen Fluggesellschaften weiter in Bedrängnis bringen. Denn für Mittel- und Langstreckenflüge sei es unmöglich, in so kurzer Zeit Ersatzflüge oder Reparaturen zu organisieren. Fluggesellschaften wären also gezwungen, öfter Flüge zu streichen, anstatt alternative Lösungen für Passagiere anzubieten. Dies habe längere Wartezeiten zur Folge.

Wettbewerbslage nicht berücksichtigt

Im Gegensatz zum EU-Parlament hatte die EU-Kommission vorab betont, wie sehr sich die internationale Wettbewerbslage für europäische Fluggesellschaften und Flughäfen verschlechtert habe. Die Verordnung sollte einen Ausgleich zwischen einer angemessenen wirtschaftlichen Belastung und den Rechten der Passagiere schaffen. "Diesem Umstand trägt die heutige Entscheidung des EU-Parlaments nicht mal im Ansatz Rechnung.", so der BDL-Präsident.

Montage der ersten A400M für Deutschland beginnt

Die A400M Final Assembly Line (FAL) von Airbus Defence and Space in Sevilla (Spanien) hat mit den Arbeiten am ersten Militär-Lufttransporter A400M für die deutsche Luftwaffe begonnen. Mit der Ankunft des Rumpfsegments der Maschine, die die Bezeichnung MSN18 trägt, werden nun alle Strukturteile des ersten von insgesamt 53 Airbus A400M für Deutschland in der FAL zusammengebaut.

Das Rumpfsegment war vor wenigen Tagen vom Airbus-Werk in Bremen auf den Weg nach Spanien gebracht worden. Die deutsche Luftwaffe wird ihre erte A400M im November dieses Jahres entgegennehmen. Die französischen Streitkräfte haben ihr erstes Flugzeug dieses Typs bereits im August 2013 erhalten. Airbus hat die A400M auch für die volle zivile Musterzulassung konzipiert und diese Zulassung von der EASA erhalten. Das macht das Flugzeug noch flexibler einsetzbar. Das Bild zeigt das Rumpfsegment der MSN18 mit Nase in der A400M-FAL.

Anfahrt zum Hamburg Airport ab 10. Februar geändert

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Der Flughafen Hamburg baut auf der Fläche des Holiday-Parkplatzes P8 am Weg beim Jäger ein neues Luftfrachtzentrum. Dieses wird die alten Cargo-Gebäude in Terminalnähe ersetzen und durch eine Unterführung unter der Straße Weg beim Jäger direkt mit dem Vorfeldbereich des Flughafens verbunden sein.

Während der Bauphase des neuen Luftfrachtzentrums vom 10. Februar 2014 bis Anfang Oktober 2014 wird die Verkehrsführung am Weg beim Jäger geändert:

  • Der Weg beim Jäger wird vom Flughafen kommend in Richtung Groß Borstel bis zur Zufahrt zum Geschäftsfliegerzentrum und Holiday Parkhaus P8-9 zu einer Einbahnstraße und ist somit für den Verkehr in dieser Richtung weiterhin nutzbar.
  • Die Anfahrt über die Straße Weg beim Jäger aus Richtung Groß Borstel zum Hamburg Airport wird ab der Zufahrt zum Geschäftsfliegerzentrum und Holiday Parkhaus P8-9 nicht mehr möglich sein. Die ausgeschilderte Umleitung wird über die Sportallee und Obenhauptstraße in Richtung Flughafen geführt. Für mehr Verkehrssicherheit wird an der Kreuzung Sportallee/Obenhauptstraße eigens eine Ampel errichtet.
  • Die Zufahrt zum Holiday Parkhaus P8-9 und zum Geschäftsfliegerzentrum ist für alle Autofahrer frei zugänglich.
  • Der öffentliche Personennahverkehr sowie der Shuttle vom Holiday Parkareal P8-9 zum Hamburg Airport und zurück verkehren nach Plan.

Passagiere und Besucher von Hamburg Airport sollten die ausgeschilderte Umleitung nutzen und mehr Zeit für die Anreise zum Flughafen einplanen.

Lufthansa-Piloten zu Urabstimmung für Streiks aufgerufen

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Die Vereinigung Cockpit (VC) ruft Ihre Mitglieder bei den rund 5.400 Piloten der Lufthansa, Lufthansa Cargo und Germanwings seit heute zu Urabstimmungen über Streiks zum Tarifvertrag Übergangsversorgung und dem Vergütungstarifvertrag auf.

Lufthansa hatte die Versorgungstarifverträge im Konzern zum Ende des Jahres 2013 gekündigt und gleichzeitig erklärt, die gesetzliche Nachwirkung beim Tarifvertrag Übergangsversorgung nicht anzuerkennen.

Verhandlungen zur Übergangsversorgung gescheitert

Für die Piloten hieße das unter anderem, im Falle einer gesundheitlichen Fluguntauglichkeit ohne die ebenfalls im Tarifvertrag geregelte Absicherung da zustehen. Der Tarifvertrag Übergangsversorgung leistet zudem einen wichtigen Beitrag zur Sicherheit.

"Aufgrund der hohen Belastung für Piloten ist es notwendig, dass jeder den richtigen Zeitpunkt für das Ausscheiden am Ende der Laufbahn selbst bestimmen kann. Das funktioniert nur bei entsprechender Übergangsversorgung", stellte die Vorsitzende Tarifpolitik, Ilona Ritter, klar. Die Verhandlungen scheiterten schließlich Ende letzten Jahres.

Entscheidung über Streiks Ende März

Auch die seit zwei Jahren andauernden Vergütungsverhandlungen scheiterten, nachdem Lufthansa bis Ende letzten Jahres kein für die VC verhandlungsfähiges Angebot vorgelegt hat. Die Auszählungsergebnisse werden am 21.03.2014 bekannt gegeben. "Damit hat die Konzernführung ausreichend Zeit, eine Kurskorrektur vorzunehmen und Streiks doch noch zu vermeiden", so Ilona Ritter von der VC.

Die Vereinigung Cockpit ist der Berufsverband des Cockpitpersonals in Deutschland. Er vertritt die berufs- und tarifpolitischen Interessen von derzeit rund 9.300 Mitgliedern bei sämtlichen deutschen Airlines und sieht darüber hinaus seine Aufgabe in der Erhöhung der Flugsicherheit in Deutschland.

Spurengas-Orbiter für ExoMars bei OHB fertiggestellt

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Im Beisein der neuen Koordinatorin der Bundesregierung für Luft- und Raumfahrt, Brigitte Zypries, wurde am Montag in Bremen das Kernmodul des ExoMars Spurengas-Orbiters, bestehend aus der Struktur, dem Thermalsystem und dem Antriebssystem, vom Satellitenbauer OHB in einer feierlichen Zeremonie an Thales Alenia Space, übergeben.

Marco Fuchs, Vorstandsvorsitzender der OHB, sagte: "Die rechtzeitige Übergabe ist ein wichtiger Schritt in der Entwicklung des ExoMars-Programms. Wir sind sehr stolz darauf, ein Teil dieses anspruchsvollen internationalen Wissenschafts- und Forschungsprogramms zu sein."

Spurengas-Orbiter TGO für Schlüsselgas Methan

Die neue Parlamentarische Staatssekretärin, Brigitte Zypries, ließ es sich nicht nehmen, diesen Meilenstein im ExoMars Programm live mitzuerleben. "Das war ein sehr schöner Auftakt für mich als Koordinatorin für die Luft- und Raumfahrt. Mit dem ExoMars-Programm beweist die deutsche Raumfahrtindustrie ihre ausgezeichneten Fähigkeiten", sagte Brigitte Zypries nach der Übergabe des Kernmoduls.

Der Spurengas-Orbiter, oder TGO für Trace Gas Orbiter, wird 2016 zusammen mit dem Landemodul "Schiaparelli" zum Mars starten. Der Spurengas-Orbiter wird versuchen, auf dem Mars Nachweise für Methan oder andere Atmosphärengase zu finden, die Zeichen für biologische oder geologische Prozesse sind. Der TGO hat in beiden Missionen mehrere Aufgaben. In der Mission 2018 kommuniziert der TGO sowohl mit der festen russischen Bodenstation als auch mit dem europäischen Rover.

Die heutige Übergabe in der OHB Zentrale ist das Ende einer intensiven Bau- und Testphase, in der das Herzstück des Orbiters als Basis für die Integration der TGO Subsysteme und -einheiten, die auch wissenschaftliche Instrumente beinhalten, vorbereitet wurde.

Technologien für Eintritt, Abstieg, Landung und Bohrung

Das ExoMars-Programm ist ein gemeinschaftliches Projekt der ESA und der russischen Weltraum- Organisation Roscosmos. Es besteht aus zwei Missionen, die 2016 und 2018 zum Mars starten werden, und beschäftigt sich mit der bedeutenden Forschungsfrage, ob es jemals Leben auf dem Mars gegeben hat. Durch Bohrungen werden Proben von der Marsoberfläche entnommen und vor Ort analysiert, um diese Frage zu beantworten. Das ExoMars-Programm wird Schlüsseltechnologien für Eintritt, Abstieg, Landung, Bohrung und Erkundung veranschaulichen.

Auch der ESA General Direktor, Jean- Jacques Dordain, nahm an der Zeremonie teil und traf mit Vertretern des ExoMars-Industriekonsortiums zusammen, um diesen wichtigen Meilenstein zu feiern. "ExoMars ist ein anspruchsvolles und faszinierendes Projekt. Es ist eine Premiere für Europa und in vielen Aspekten auch eine Premiere für die ganze Welt. Dank der Fachkompetenz unserer Industriepartner hier in Deutschland können wir dieses wichtige Element der Mission 2016 rechtzeitig übergeben. Wir sind schon sehr gespannt auf die maßgeblichen wissenschaftlichen Erkenntnisse, die der TGO uns liefern wird, um die Evolution des Planeten Mars zu verstehen und eine Antwort auf die Frage zu finden, ob es jemals Leben auf dem Mars gegeben hat", sagt Jean- Jacques Dordain.

TGO von OHB – Hauptauftragnehmer Thales Alenia Space

Die OHB System AG ist innerhalb des europäischen Industrie-Konsortiums verantwortlich für die Entwicklung des Herzstücks des Spurengas-Orbiters bestehend aus Struktur sowie Thermal- und Antriebssystem der Mission 2016 und wird dieses an den Hauptauftragnehmer Thales Alena Space liefern.

Der Spurengas Orbiter und das Landemodul "Schiaparelli" werden im Januar 2016 starten und voraussichtlich neun Monate später den Mars erreichen. Die zweite Mission mit dem Rover der ESA und der russischen Oberflächen- Plattform ist für Mai 2018 terminiert und wird den Planeten Anfang 2019 erreichen. Roscosmos ist der wichtigste Partner der ESA bei der ExoMars-Mission.

Ofizielle Vertreter bei der Zeremonie waren Brigitte Zypries, Parlamentarische Staatssekretärin (SPD), Koordinatorin der Bundesregierung für die Deutsche Luft- und Raumfahrt, Prof. Dr.-Ing. Johann-Dietrich Wörner – Vorsitzender des Vorstands, DLR, Jens Böhrnsen, Bürgermeister der Freien Hansestadt Bremen, Präsident des Senats und Marco R. Fuchs, Vorstandsvorsitzender OHB AG.

ILA Berlin mit Raumfahrt-Erlebniswelt „Space Pavilion“

Nicht einmal mehr vier Monate, dann öffnet die älteste und traditionsreichste Luft- und Raumfahrtmesse der Welt, die ILA Berlin Show, wieder ihre Tore für Aussteller, Fachbesucher und Publikum aus der ganzen Welt. Dabei bringen insbesondere gößere Ausstellungsflächen und eine gestaltete Erlebniswelt zu Raumfahrtprojekten Besucher auf ihre Kosten.

Spitzentechnologie und High-Tech-Produkte aus allen Geschäftsfeldern der Aerospace-Industrie werden am 2012 eingeweihten Berlin ExpoCenter Airport vom 20. bis 25. Mai 2014 präsentiert. Ein thematischer Schwerpunkt der ILA wird auch in diesem Jahr „Raumfahrt unter einem Dach“ sein.

„Auf der ILA 2014 wird das Spitzentreffen der nationalen, europäischen und internationalen Raumfahrtindustrie stattfinden. Die starke Präsentation aller Raumfahrtthemen vom Trägersystem über Raumfahrtanwendungen bis hin zur bemannten Raumfahrt und Exploration ist weltweit einzigartig“, sagt Dietmar Schrick, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes der Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie e.V. (BDLI).

Erlebniswelt für das Publikum: Space Pavilion

Dieser weltweit einzigartige Raumfahrtauftritt beinhaltet hochkarätige Expertentreffen und eine einzigartige Erlebniswelt für das Publikum. Schwerpunkte dabei sind der Space Pavilion, der Space Day und ein begleitendes Konferenzprogramm.

Herzstück des Raumfahrt-Auftritts wird der 1.500 Quadratmeter große ILA Space Pavilion: Dieser wird gemeinsam von der Europäischen Weltraumorganisation (ESA), dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi), dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und den im BDLI organisierten Raumfahrtunternehmen ausgestaltet. Gäste aus aller Welt erleben die Faszination und den Nutzen der Raumfahrt darin hautnah. So werden deutsche und europäische Raumfahrtprogramme präsentiert.

Schwerpunkte der Ausstellung sind unter anderem die Weiterentwicklung der europäischen Trägerrakete Ariane 5 ME, der im Sommer 2013 erfolgreich gestartete europäische Kommunikationssatellit Alphasat und die jüngsten Erfolge in der Erdbeobachtung. Ein umfangreiches Konferenz- und Eventprogramm rund um die dargestellte Raumfahrtkompetenz wird ebenfalls Bestandteil dieses Auftritts sein.

Astronauten berichten am Space Day

Mit dem für Donnerstag, den 22. Mai 2014 vorgesehenen Space Day setzt die ILA inhaltliche Akzente. Diese international hochkarätig besetzte High-Level-Konferenz für Raumfahrt wird im ILA Space Pavilion Teilnehmer aus der ganzen Welt anziehen. Im Vorfeld der ESA-Ministerratskonferenz im Dezember 2014 werden thematische Schwerpunkte des ILA Space Days Erdbeobachtung, Satellitenkommunikation und Träger sein.

Geplant ist in diesem Jahr – kurz vor dem Start des deutschen ESA-Astronauten Alexander Gerst zu seiner ersten Mission zur Internationalen Raumstation ISS – auch die Fortsetzung des Astronauts` Day für den 23. Mai 2014. Ehemalige und aktive Astronauten informieren im Rahmen dieser Veranstaltung über erzielte Erfolge der Vergangenheit, über aktuelle Entwicklungen und künftige Planungen. Ein Raumfahrtempfang und zahlreiche VIP-Besuche werden das Space-Programm auf der ILA abrunden.

Raumfahrt-Aussteller auf mehr Fläche

Die in unmittelbarer Nachbarschaft zum Space Pavilion angesiedelten Präsentationsflächen der nationalen und internationalen Raumfahrtunternehmen und -institutionen erfahren auf der diesjährigen ILA einen deutlichen Wachstumsschub. Neben der deutschen Raumfahrtindustrie wird das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) prominent vertreten sein, das auch verschiedenen internationalen Forschungspartnern die Gelegenheit zur Präsentation geben wird.

Auf internationaler Seite planen in großem Umfang russische Unternehmen, allen voran Roskosmos, einen starken Auftritt. Von den internationalen Agenturen, Institutionen und Unternehmen zur Raumfahrt sind insbesondere Ausstelleranmeldungen aus Italien, China, Japan und der Türkei zu erwarten. Dazu zählen unter anderem Arianespace, Agenzie Spaziale Italiana (ASI), Orbital Engineering Inc. (Japan), Federal Space Agency (Russland), Yuzhny machine-building plant sowie National Space Facilities Control and Test Center (Ukraine) und CAST Xi’an Institute of Space Radio Technology (VR China).

Flughafen Magdeburg/Cochstedt: Standbein Ausbildung

Am Flughafen Magdeburg/Cochstedt int. fand kürzlich das erste Unternehmerfrühstück im Jahr 2014 statt. 50 Gäste von ca. 35 Unternehmen nahmen am Stammtisch teil und lernten dabei den Airport näher kennen. Dabei wurden Projekte und Perspektiven des Flughafens und für affine Unternehmen aufgezeigt.

Nach einem Check-In in den Sicherheitsbereich begrüßten der Bürgermeister von Barleben Franz-Ulrich Keindorff sowie der Leiter des Unternehmerbüros Sven Fricke die Teilnehmer. "Ich freue mich, das 35. Unternehmerfrühstück im Flughafen Magdeburg/Cochstedt durchführen zu können und wünsche uns anregende Gespräche. Der Airport hat in den letzten Jahren einen außerordentlichen Fortschritt gemacht und ich sehe der Weiterentwicklung zum internationalen Frachtflughafen positiv entgegen.", so der Bürgermeister.

Nach Cargo-Geschäft die Ausbildung als Standbein

Anschließend stellte Silke Buschmann, Betriebsleiterin des Airports, ihr Unternehmen vor und erklärte bei einem Rundgang über das Gelände die Neuheiten des Flughafens "Seitdem der ehemalige Militärflughafen von der Airport Development A/S gekauft wurde, verfolgen wir das Ziel, den Airport auf drei Beine zu stellen: Als erstes galt es, den Passagierverkehr zu entwickeln, was uns auch u.a. durch die Zusammenarbeit mit Ryanair gelang. Im zweiten Schritt werden wir das Cargo-Geschäft weiter entwickeln, wozu u.a. 2 Logistik-Hallen errichtet wurden. Mittelfristig bauen wir das dritte Standbein des Flughafens aus – Ausbildung."

Cochstedt soll in Zukunft auch als Schulungszentrum fußfassen. Ein modernes Logistig-Center am Airport war im November 2013 eröffnet worden. Insgesamt wurden bislang 20 Mio. Euro in die Infrastruktur sowie den Ausbau zum internationalen Passagier- und Frachtflughafen mit samt des Baus der zwei Cargo-Hallen, die während des Rundgangs besichtigt wurden, investiert.

Nach der Eröffnung des reichhaltigen Buffets konnten sich die geladenen Gäste in gemütlicher Atmosphäre in Einzel- und Gruppengesprächen austauschen und so Anstöße für zukünftige Kooperationen geben.

Passagierverkehr fasst Fuß

Der Airport wurde lange Zeit als Militärflughafen genutzt, bevor er 2010 in Privatbesitz des dänischen Investors (Airport Development A/S) überging. Seither hat sich Einiges geändert. Mittlerweile verfügt der Flughafen über 64 Mitarbeiter. 2011 gingen mit Ryanair erstmals Urlaubsflieger an den Start. Bis Ende 2013 wurden jeweils in der Sommersaison regelmäßig Flüge nach Mallorca und Barcelona angeboten. Mittlerweile kann Cochstedt jedoch noch weitaus mehr vorweisen. So ist es Privat-, Business-, Linien-, Charter- oder Frachtfliegern dank einer 24 Stunden-Betriebsgenehmigung möglich, jederzeit zu starten oder zu landen.

Die erste von insgesamt zwei topmodernen Logistikhallen wurde im November 2013 eröffnet. 1.000m² stehen seither inklusive eines Full-Service-Angebots mit Screening und Sichermachen der Fracht, Manifest-Erstellung, Gefahrgutabwicklung, Dokumentenabwicklung, AWB-Erstellung, Auf- und Abbau der ULDs, Be- und Entladung der Lkw, Palettieren und Entpalettieren, Lagerung von Sonderfrachten, Handling von Speditionsgut und Kommissionierung von Ladungen per Land-Land oder Land-Luft-Fracht zur Verfügung.

Schienenanschluss wird wieder aktiviert

Mit Fertigstellung des zweiten und größeren (7.000m²) Logistik-Centers wird der Flughafen noch dieses Jahr in der Lage sein, ebenfalls reibungslose Abläufe bei Zollgestellung anzubieten sowie dank unterschiedlicher Temperaturzonen einfache Warehousing-Produkte, Tiere, Pflanzen sowie gefährliche Güter unterzubringen. Neben der guten Verkehrsanbindung an Autobahnen, Bundesstraßen, den Hafen Magdeburg soll ab 2015 auch der direkte Gleisanschluss wieder in Betrieb gehen.

Etihad Regional verbindet Stuttgart mit Genf

Darwin Airline fliegt ab heute viermal pro Woche von Stuttgart nach Genf. Flughafen-Geschäftsführer Prof. Georg Fundel sagte zur neuen Strecke: "Wir freuen uns, dass Genf wieder im Flugplan ist. Mit Etihad Regional eröffnen sich Chancen, über Genf hinaus weitere Ziele bequem zu erreichen."

Die Turboprop-Maschine, eine Saab 2000 mit 50 Sitzplätzen, startet immer Montag, Mittwoch und Freitag um 17:45 Uhr in Genf und landet um 18:50 Uhr in Stuttgart. Zurück geht es um 19.30 Uhr ab Stuttgart mit Landung in Genf um 20.40 Uhr. Sonntags ist der Abflug in Genf um 19:00 Uhr mit Ankunft in Stuttgart um 20:05 Uhr, die planmäßige Landung in Genf ist dann um 21:50 Uhr.

Die 2003 gegründete Schweizer Fluggesellschaft Darwin hat ihren Sitz in Lugano und Zürich und bedient von dort aus ihr Streckennetz mit zahlreichen Zielen wie Rom, Valencia und Florenz. Für 2014 ist die Aufnahme weiterer Destinationen vorgesehen. Ein Drittel der Anteile der Darwin Airline sind im Besitz der Etihad Airways, der Fluggesellschaft der Vereinigten Arabischen Emirate. Die Flüge nach Stuttgart werden unter dem Namen Etihad Regional durchgeführt.

Das Bild zeigt Jörg Im Wolde, Marketingleiter des Flughafens (Dritter v.r.) und Mario Testa, Head of Sales Etihad Regional (Zweiter v.r.) in Stuttgart bei der Begrüßung des Erstfluges mit der Saab 2000 aus Genf.

Christoph Horak Country Manager Polen bei airberlin

Christoph Horak ist seit 01. Februar 2014 Country Manager für die Verkaufsaktivitäten von airberlin in Polen. Der Horak (41) hatte seit 2012 die Position des Regional Managers für die Slowakei und die Tschechische Republik inne und übernimmt nun den wichtigen Fokusmarkt Polen.

Er folgt damit auf Tamas Hanyi, der seit 01. Februar 2014 als Regional Sales Manager Asia für airberlin in Thailand tätig ist. Horak berichtet an Mohammed Nasr, Area Manager Eastern Europe.

"Mit insgesamt 50 Nonstop-Flügen pro Woche von Berlin nach Warschau, Krakau und Danzig sind wir in Polen gut aufgestellt. Wir freuen uns, dass Christoph Horak ab sofort diesen für airberlin wichtigen Markt übernimmt und unsere gute Position, die wir in Polen bereits haben, weiter ausbauen wird", so Mohammed Nasr.

Christoph Horak verfügt über mehr als zwanzig Jahre Erfahrung in der Luftfahrtbranche. Bevor er im Jahr 2011 als Salesmanager zu NIKI, der österreichischen Fluglinie, die zur airberlin group gehört, kam, war er unter anderem bei EVA AIR, Swissair und Sabena sowie bei Aviareps in verschiedenen Sales Positionen tätig.

Den Verkauf in der Tschechischen Republik und in der Slowakei übernimmt ab sofort Sales Manager Martin Masar (35), der zuvor Key Account Manager bei Austrian Airlines war. Masar berichtet ebenfalls an Mohammed Nasr.

Premiere vor 80 Jahren: Luftpost überquerte Südatlantik

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Am 03. Februar 1934 nahm die Vorgängerin der heutigen Lufthansa die flugplanmäßige Luftpost-Verbindung von Deutschland über den Südatlantik auf – eine Pionierleistung, die international gefeiert wurde. Lufthansa bewältigte die weit über 13.000 Kilometer lange Strecke von Berlin nach Buenos Aires in sechs Tagen.

Die Flugroute umfasste zahlreiche Etappen und es kamen dabei Flugzeuge unterschiedlichster Bauart zum Einsatz. Damit begann eine neue Ära des Luftpostverkehrs, die Lufthansa eingeläutet hatte. Im ersten Jahr des Luftpostdienstes beförderte Lufthansa zusammen mit "Syndicato Condor Ltda.", einer von Lufthansa gegründeten und auch betriebenen brasilianischen Fluggesellschaft, 5.085 Kilogramm Post auf 47 Flügen.

Viel Pionierarbeit auf jeder Etappe

Der deutschen Industrie eröffneten sich mit dieser Verbindung ganz neue geschäftliche Perspektiven in Südamerika, einem Markt, der davor vor allem nordamerikanischen Unternehmen zugänglich war. Bis es so weit war, leistete Lufthansa viel Pionierarbeit: Brückenköpfe mussten ausgebaut, die Etappen erkundet, Besatzungen geschult, Gesundheitsrisiken geklärt und Postkonzes­sionen ausgehandelt werden.

Die Transatlantik-Überquerung erfolgte in einem perfekt organisierten Staffelflug über zahlreiche Etappen. Zuerst startete eine Heinkel He 70 mit 37,53 Kilo Post von Berlin nach Stuttgart und flog von dort weiter über Marseille nach Sevilla in Spanien. Dort übernahm eine Junkers Ju 52 die Briefpost und flog nach einer Zwischenlandung auf Las Palmas weiter nach Bathurst in British-Gambia, wo Lufthansa die Postsäcke zu einem im Hafen liegenden "schwimmenden Flugstützpunkt" brachte.

Flugzeug startete vom Frachtschiff im Atlantik

Dieser umgebaute ehemalige Frachtdampfer nahm Kurs auf Südamerika, an Bord ein Flugboot vom Typ Dornier Wal. 36 Stunden später wurde das Flugzeug in die Luft katapultiert, wie von einem Flugzeugträger. Dabei wurde das Wasserflugzeug vom Katapult bereits auf 150 km/h beschleunigt. Im brasilianischen Natal wartete dann ein Wasser­flugzeug vom Typ Junkers W 34 auf das Flugboot mit dem Namen "Taifun". Die Ju W 34, sozusagen  Schlussläuferin in diesem Staffelflug, brachte die Postsäcke dann an ihre Bestimmungsorte Rio de Janeiro und Buenos Aires.

Bereits Ende 1934 ließ sich die Postlaufzeit durch den Einsatz eines zweiten schwimmen­den Stützpunktes auf drei Tage verkürzen. Ende der 1930er Jahre war ein gut funktionie­ren­des Luftpostsystem geschaffen, das die wichtigen Länder Südamerikas mit den Metro­po­len Europas verband. Mit jedem Flug wurden fast 100.000 Luftpostbriefe transpor­tiert. Wenige Tage vor Ausbruch des Zweiten Weltkriegs, der zur vorübergehenden Einstel­lung aller Lufthansa Flüge führte, überquerte zum letzten Mal ein Lufthansa Flug­boot mit Post den Südatlantik. Flugzeuge und Hilfsschiffe kehrten auf Umwegen nach Deutschland zurück. Seit dem ersten planmäßigen Postflug am 03. Februar 1934 hatten Lufthansa Flugzeuge 481 Mal den Südatlantik überquert.

Lufthansa: Heute 40.000 Tonnen Luftpost pro Jahr

Auch im Jahr 2014 ist für Postgesellschaften rund um den Globus der schnelle und zuverlässige Transport von Post mit dem Flugzeug die erste Wahl. Insgesamt 220 Postgesellschaften vertrauen auf die Dienste von Lufthansa Cargo. Im vergangenen Jahr hat Europas führende Frachtfluggesellschaft mehr als 40.000 Tonnen Post sicher und schnell geflogen. Die "Rennstrecken" sind dabei Verbindungen von und nach China sowie in die USA. Aber auch Post aus "exotischeren" Orten wird in den Frachträumen der Lufthansa befördert, darunter Briefe aus Fidschi, Papua Neu Guinea oder Vanuatu im Südpazifik.

Norwegian ab Berlin nach Teneriffa und Gran Canaria

Ab 01. Februar 2014 startet die norwegische Low-Cost-Airline ab Berlin-Schönefeld zu zwei neuen Zielen auf den Kanarischen Inseln. Angeflogen werden Teneriffa (TFS) und Gran Canaria (LPA). Beide Verbindungen gibt es zweimal wöchentlich. Die Flugzeit beträgt rund fünf Stunden. Ab April bietet die Airline zusätzlich dreimal wöchentlich Flüge nach Barcelona (BCN) an.

Norwegian setzt auf den Strecken eine Boeing 737-800 ein, die 187 Passagieren Platz bietet. Die Airline aus Nordeuropa ist die zweitgrößte Fluggesellschaft Skandinaviens und der drittgrößte Low-Cost-Carrier Europas. 2013 beförderte Norwegian mehr als 20 Millionen Passagiere zu 128 Destinationen weltweit. Die Flotte wir fortlaufend verjüngt.

Kanarische Inseln mit Besonderheiten

Die Kanarischen Inseln bieten mit einer Jahresdurchschnittstemperatur von milden 21 °C ein ideales Klima. Teneriffa, die größte der Kanarischen Inseln lädt mit 500 Stränden zum Baden, Tauchen oder Surfen ein. Mit der Kraterlandschaft des Nationalparks rund um Spaniens höchsten Berg, den Pico del Teide (3.718 Meter), und der Altstadt von La Laguna im Nordwesten der Insel gibt es zwei Highlights im UNESCO Weltkulturerbe.

Gran Canaria ist durch seine unzähligen Mikroklimen ein "Kontinent im Miniaturformat". Besonderheiten sind die Wanderdüne von Maspalomas und das ausschweifende Nachtleben im Süden der Insel. Im Inselnorden können bei Wanderungen abwechslungsreiche Natur und ursprüngliches Inselleben entdeckt werden.

31 Ideen für eine bessere Luftfahrt am Aviation Award

Vier Monate hatten die Bewerber aus aller Welt Zeit, um ihre wissenschaftlichen Studien und technischen Lösungen für eine umweltfreundlichere Luftfahrt beim "Aviation Award 2014" der Flughafen Stuttgart GmbH (FSG) einzureichen. Damit sollen Ideen für eine und effizientere und weniger belastende Luftfahrt gesammelt und ausgezeichnet werden.

Mit Vorschlägen zur Förderung der Lärmminderung, Schadstoffreduzierung und Energieeffizienz in der Luftfahrt treten die 31 Absender der eingegangenen Projektunterlagen aus Europa, Nordamerika und Asien nun gegeneinander an. Am Wettbewerb nehmen Universitäten, Vereine, Unternehmen sowie Privatpersonen teil.

Der "Aviation Award 2014" ist ein von der FSG mit 150.000 Euro dotierter Preis, mit dem sich der Landesflughafen für die Entwicklung von umweltfreundlichen Innovationen in der Luftfahrt einsetzt. In insgesamt 16 Ländern ist der Ideenwettbewerb der FSG auf Interesse gestoßen.

Die eingereichten Arbeiten werden derzeit vom Fraunhofer-Institut für System-und Innovationsforschung auf ihre Vollständigkeit geprüft und für die Fachjury aufbereitet. Eine Entscheidung über die Vergabe des Awards wird das elfköpfige Jurorenkomitee mit Vertretern aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Medien bis Juli 2014 treffen. Die Preisverleihung zum "Aviation Award 2014" wird im Herbst 2014 stattfinden.

Nürnberg: Mehr Businessjets und Airliner zur Spielwarenmesse

Mit 2.700 Ausstellern und über 70.000 Fachbesuchern aus über 60 Ländern ist die Nürnberger Spielwarenmesse weltweit führend. Dank seines umfangreichen Linienangebots nutzen viele Messegäste die internationale Gateway-Funktion des Airport Nürnberg für ihre An- und Abreise. Für die Dauer der Messe haben nahezu alle Linienfluggesellschaften ihre Sitzplatzkapazitäten erhöht.

Die Aufstockung der Kapazitäten fällt signifikant aus: Swiss sattelt während der Messe um 37 Prozent auf, Turkish Airlines erhöht das Angebot um 26 Prozent, Lufthansa auf der Frankfurt-Strecke um 16 Prozent und Air France um 11 Prozent. Über ihre jeweiligen Hubs bieten die Airlines deutlich mehr Angebot für die Gäste aus aller Welt: Sechs international operierende Fluggesellschaften verbinden Nürnberg täglich über 30 Mal mit neun Europa- bzw. Interkont-Drehkreuzen.

Um das Mehraufkommen an Passagieren abzubilden, kommen größere Flugzeuge zum Einsatz, wie zum Beispiel Airbus A321 mit 200 Sitzplätzen bei SWISS. Auch der Bereich der Allgemeinen Luftfahrt profitiert vom Messeboom: Die Zahl der Starts und Landungen von Businessjets erhöht sich in der Spielwarenwoche spürbar.

Geschäftsführer Dr. Michael Hupe hebt die Bedeutung des Messeverkehrs hervor: "Die Spielwarenmesse trägt zur Stabilisierung unserer Drehkreuzverbindungen im vergleichsweise aufkommensschwachen Januar bei. Der positive Messeeffekt ist ein wichtiger Standortvorteil gegenüber anderen Städten. Außerdem profitiert auch der hiesige Fluggast von dem zusätzlichen Angebot."

BVG lässt keine Revision des Flughafen BER zum Schallschutz zu

Das Bundesverwaltungsgericht hat mitgeteilt, dass die Urteile des Oberverwaltungsgerichts Berlin-Brandenburg vom 24. April 2013 zum Schallschutzprogramm BER rechtskräftig sind. Die Beschwerde gegen die Nichtzulassung zur Revision der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH hat das Bundesverwaltungsgericht zurückgewiesen.

Ralf Kunkel, Leiter der Pressestelle der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH: "Die Entscheidung ändert in der Praxis gar nichts. Wir realisieren den bestmöglichen Schallschutz nach den strengen Vorgaben des Oberverwaltungsgerichts. Das haben wir angekündigt. Das machen wir auch."

Die Flughafengesellschaft hatte bereits im Juli 2013 angekündigt, dass sie ihrer Verpflichtung aus dem OVG-Urteil vollumfänglich nachkommen wird. Mit den Umlandbürgermeistern einigte sie sich auf eine gemeinsame Linie bei der Umsetzung des Schallschutzprogrammes. Gemeinsames Ziel des Flughafens und der Bürgermeister der betroffenen Kommunen ist es, das Schallschutzprogramm zügig umzusetzen und die Mittel möglichst zweckgebunden für Maßnahmen des baulichen Schallschutzes einzusetzen. Die Flughafengesellschaft hatte die Beschwerde gegen die Nichtzulassung der Revision bezüglich der OVG-Entscheidung aus haftungsrechtlichen Gründen eingereicht.

SkyWork Airlines: Betriebsbewilligung bis zum Sommer

Das Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) hat die Betriebsbewilligung für die Berner Regionalfluggesellschaft SkyWork Airlines AG bis Ende Sommerflugplan 2014 verlängert. Damit erhält das neue Management Zeit, die Restrukturierung abzuschliessen und eine nachhaltige Finanzierung in die Wege zu leiten.

Im Oktober 2013 hatte die Berner Regionalfluggesellschaft SkyWork Airlines AG dem BAZL mitgeteilt, dass der Betrieb und die Flugzeugflotte zum Ende des Jahres an die deutsche Partnergesellschaft MHS Aviation übertragen werden soll. Damit verbunden wollte SkyWork Airlines die schweizerische Betriebsbewilligung abgeben. Da dieser Prozess nicht umgesetzt werden konnte, verlängerte das BAZL die Betriebsbewilligung um einen Monat.

In der Zwischenzeit hat SkyWork Airlines von diesem Plan wieder Abstand genommen und beabsichtigt, den Flugbetrieb weiterhin unter einer Schweizerischen Betriebsbewilligung weiterzuführen. Das BAZL hat nach Prüfung der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit diesem Gesuch stattgegeben und die Betriebsbewilligung neu bis Ende des Sommerflugplanes (Oktober 2014) befristet. Das neue Management erhält damit die Zeit, die Restrukturierung der Fluggesellschaft abzuschliessen.

Rumpf für ersten deutschen A400M geht zur Montage

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Die erste A400M für die Bundeswehr nimmt Formen an: Der Airbus-Standort in Bremen lieferte nun den Rumpf für die erste A400M der deutschen Luftwaffe an die Endmontagelinie in Sevilla, Spanien, aus. Dort wird das Flugzeug in den nächsten Monaten zusammengebaut, lackiert und umfangreich getestet. Noch in diesem Jahr soll das Flugzeug an die deutsche Luftwaffe übergeben werden.

Der zweitgrößte Airbus-Standort in Deutschland ist maßgeblich an Entwicklung, Test und Fertigung des Militärtransporters A400M beteiligt. Das Team umfasst rund 700 der insgesamt gut 3.200 Airbus-Mitarbeiter in Bremen. Die Entwicklungstätigkeiten beziehen sich auf den Rumpf mit allen elektrischen und mechanischen Systemen, das Frachtladesystem sowie die Hochauftriebssysteme.

Bremen mit erheblichem Anteil an A400M-Programm

Der Standort ist außerdem für das intensive und zulassungsrelevante Testen des Frachtladesystems und der Landeklappen zuständig. Die Fertigungsaktivitäten für die gesamte Serienproduktion umfassen gemäß internationaler Arbeitsteilung die Montage und Ausstattung des Rumpfes (ohne Cockpit) sowie den Zusammenbau der Landeklappen. Die Bremer Komponenten werden im Anschluss mit dem Airbus-Transportflugzeug „Beluga“ zur Endmontage nach Sevilla gebracht.

„Wir sind stolz, den ersten A400M-Rumpf für die Bundeswehr an die Endmontagelinie in Sevilla zu übergeben. Unsere Bremer Teams haben bereits in der Entwicklung mit Experten der Bundeswehr zusammengearbeitet und steuern mit dem Rumpf einen erheblichen Anteil zum Gesamtflugzeug bei. Die Nähe zum Bundeswehrstandort Wunstorf – der zukünftigen Heimatbasis der deutschen A400M Flotte – freut uns als Bremer daher besonders“, sagte Jörg Werner, Leiter der A400M-Rumpfmontage am Airbus Standort in Bremen. „Die A400M ist das modernste und flexibelste Militärtransportflugzeug der Welt. Sie wird die Lufttransportfähigkeiten der Bundeswehr erheblich erweitern und die Truppen in ihren anspruchsvollen Missionen auf der ganzen Welt unterstützen.“

State-of-the-art der militärischen Transportflugzeuge

Im August 2013 nahm die erste A400M bei der französischen Luftwaffe ihren Dienst auf. Insgesamt befinden sich derzeit rund 35 Maschinen der A400M in verschiedenen Produktionsstadien, darunter bereits sechs der insgesamt 53 A400M für die Bundeswehr. Die A400M ist als völlig neu entwickeltes militärisches Transportflugzeug mit einem leistungsfähigen Turboprop-Antrieb speziell auf die Anforderungen der Streitkräfte ausgelegt. Gleichzeitig verfügt sie über exzellente Manövrier- und Langsamflugeigenschaften sowie die Fähigkeit zum Betrieb auf kurzen und unbefestigten Pisten.

Dank ihres speziell konzipierten Frachtraums kann die A400M dabei auch sperrige Ausrüstungen, wie sie heute zunehmend für militärische Missionen und humanitäre Hilfseinsätze benötigt werden, schnell verladen und transportieren. Durch ihr vielseitiges Einsatz- und Missionsspektrum bietet die A400M ihren Betreibern hohe Zuverlässigkeit, Sicherheit und Überlebensfähigkeit. Sie ermöglicht damit auch kleinere Flottenumfänge und damit einen geringeren Investitionsaufwand.

Airbus Helicopters leistet Krisenhilfe mit französischem Außenministerium

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Die Airbus Helicopters Corporate Foundation hat heute ein umfangreiches Abkommen über hubschraubergestützte Transportdienste unterzeichnet. Damit unterstützt die Stiftung für humanitäre Hilfe Frankreichs staatlich koordinierte Katastrophen- und Kriseneinsätze weltweit, und baut damit ihren Aktionsradius weiter aus.

Die Übereinkunft legt das Fundament für die Zusammenarbeit zwischen der Airbus Helicopters Corporate Foundation und dem Krisenzentrum des französischen Außenministeriums und umfasst Hubschraubertransportdienste durch Betreiber, die dann von der Airbus Helicopters Corporate Foundation beauftragt werden. Die Vereinbarung wurde heute in Paris von Frankreichs Außenminister Laurent Fabius sowie von Guillaume Faury unterzeichnet.

Als CEO von Airbus Helicopters sitzt Faury dem Verwaltungsrat der Airbus Helicopters Corporate Foundation vor, die früher den Namen "Eurocopter Corporate Foundation" trug. Schauplatz der Unterzeichnung war die feierliche Eröffnung der achten "Zusammenkunft zur Sicherheit französischer Unternehmen im Ausland". Diese zeigt die engen Beziehung zwischen international tätigen Firmen und Frankreichs Außenministerium, und hatte dieses Jahr den Schwerpunkt Wirtschaftsdiplomatie.

Hubschrauber-Personentransport im Krisenfall

"Diese bedeutende Vereinbarung erweitert das Tätigkeitsprofil der Airbus Helicopters Corporate Foundation um eine neue Dimension: den lebenswichtigen Transport von hilfsbedürftigen Menschen im Krisenfall", erläuterte Guillaume Faury. "Grundstein unserer Partnerschaft sind die Einsätze auf den Philippinen, mit denen die Foundation im vergangenen November Frankreichs Hilfsaktion nach dem Taifun Haiyan unterstützte."

In Krisenfällen wird die Airbus Helicopters Corporate Foundation Hubschraubertransporte organisieren und diese im Rahmen der Missionen einsetzen, die mit dem Krisenzentrum des französischen Außenministeriums vereinbart wurden.

Motorsegler am Mount Everest: Erste Bilder mit 3D-Kamera

Einem deutschen Team aus Piloten des Mountain Wave Project (MWP) und Wissenschaftlern des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) ist eine Premiere am höchsten Berg der Welt gelungen. Erstmals flogen sie in einem Motorsegler am 8.848 Meter hohen Mount Everest entlang – mit an Bord eine 3D-Spezialkamera.

Eineinhalb Stunden Anflug benötigten MWP-Rekordpilot Klaus Ohlmann und Copilot Jona Keimer. Am 28. Januar 2014 flogen sie vom Basislager der Expedition am Flughafen von Pokhara in Nepal entlang des Himalaya bis zum Mount Everest.

Aufstieg auf Schwerewellen bis über 8.000 Meter

Dort nutzten sie atmosphärische Schwerewellen, sogenannte Mountain Waves, um schrittweise an Höhe zu gewinnen: „Trotz Windgeschwindigkeiten am Everestgipfel um 100 Kilometer pro Stunde waren die Bedingungen ideal“, berichtet Pilot Klaus Ohlmann. „Ausgeprägte und an diesem Tag nahezu turbulenzfreie Hangaufwinde halfen uns schnell aufzusteigen.“ In einem Behälter unter der Tragfläche leistete die DLR-Spezialkamera MACS (Modular Aerial Camera System) ihre wissenschaftliche Arbeit über dem Dach der Welt.

Das im DLR-Schwerpunkt Sicherheitsforschung entwickelte neuartige Kamerasystem liefert die Grundlage für ein hochgenaues 3D-Modell der nepalesischen Everest Region mit einer Auflösung von bis zu 15 Zentimetern. Hangrutschungen und Überflutungen durch Gletscherseeausbrüche können mit den Aufnahmen besser vorhergesagt werden. DLR-Projektleiter Jörg Brauchle freut sich über die einwandfreie Funktion des 3D-Kamerasystems in Höhen über 8000 Meter: „Die Piloten haben großartige Arbeit geleistet. Wir konnten in eineinhalb Stunden alle geplanten Bereiche der nepalesischen Everestregion befliegen, darunter die berühmte Rettungsroute zwischen Lukla und dem Mount Everest“.

Brauchle und seine Kollegen vom DLR-Institut für Optische Sensorsysteme können nun an den heimischen Rechnern das Khumbu-Tal sowie angrenzende Gletscher Schritt für Schritt modellieren. „Das Khumbu-Tal ist für uns wissenschaftlich besonders interessant, weil hier unsere internationalen Partner von ICIMOD Testfelder betreiben und die Hänge und Gletscher der Gegend bereits seit vielen Jahren untersuchen.“ Auf diese Weise liegen wertvolle Vergleichsmessungen für die jetzt gewonnen 3D-Aufnahmen vor. Die neuen hochpräzisen 3D-Daten ermöglichen es den Gletscherforschern, umfassende und präzise Analysen für den Katastrophenschutz zu erstellen.

Kamerasystem für eisige Temperaturen speziell gestestet

Die im DLR entwickelte und gebaute 3D-Spezialkamera MACS ist in einem eigens angefertigten druckfreien Instrumentenbehälter unter der Tragfläche eines Motorseglers Stemme S10VTX montiert. Mit dem Forschungsflugzeug hat sich der Fachbereich Luft- und Raumfahrttechnik der FH Aachen maßgeblich an der Expedition beteiligt. Die Kamera muss die extrem kalten Temperaturen über den Gipfeln des Himalaya ohne Funktionseinbußen aushalten, beim aktuellen Flug unter minus 35 Grad Celsius.

Deshalb hat die DLR-Spezialkamera schon vor dem Einsatz einige Härteprüfungen bestehen müssen, wie etwa Tests in der Unterdruckkammer, in mittleren Höhen über den Alpen und unter außergewöhnlichen Beleuchtungsbedingungen. Die Aufnahmetechnik des Kamerasystems ist speziell auf die Besonderheiten von Hochgebirgsregionen ausgelegt. Drei seitlich zueinander geneigte Kameraköpfe ergeben einen Sichtbereich von 120 Grad und ermöglichen es, steile Hangstrukturen hoch aufgelöst aufzunehmen.

Mit den Aufnahmen entstehen am Computer detaillierte farbige 3D-Modelle der überflogenen Gebirgsregion. Dabei kommt eine DLR-eigene Software zum Einsatz, welche ebenfalls zur Auswertung von satellitenbasierten Erdbeobachtungsdaten genutzt wird. „Steile Bergflanken stellen die größte Herausforderung in der Datenprozessierung dar“, erklärt Jörg Brauchle.

Modellierung und Analyse der Gletscherregionen möglich

Das 3D-Modell erlaubt die Einbettung in ein Geografisches Informationssystem (GIS). Das sind Programme, die Bilddaten mit Georeferenzierung verarbeiten, aber nicht nur als „Landkarte“ anzeigen, sondern auch analysieren und Simulationen wie etwa Hochwasserbewegungen simulieren können. Mit den gewonnenen Daten sind jetzt Analysen und Bewertungen unter Berücksichtigung von geologischen, hydrologischen sowie meteorologischen Daten über das Gefährdungspotenzial steiler Hänge und ausgedehnter Gletscher in schwer zugänglichen Gebirgsregionen möglich.

Bereits kurz nach dem geglückten Forschungsflug am Mount Everest wurden zusammen mit der Wissenschaftsorganisation der Himalaya-Anrainerstaaten ICIMOD erste Ergebnisse sowie Ideen zur Fortführung der gelungenen Kooperation besprochen. Der Forschungsflug für das MWP erforderte umfangreiche Planungen. „Trotz der enormen organisatorischen und logistischen Herausforderungen ist es innerhalb eines sehr schmalen Zeitfensters gelungen, das Projekt zu einem Erfolg zu führen“, freut sich der Leiter des Mountain Wave Project (MWP) René Heise. „Die Piloten und unsere Ausrüstung sind wohlbehalten.“ Für Flüge im Bereich der höchsten Gipfel der Welt hatten die Piloten eine erprobte Sauerstoffanlage an Bord. In einigen Wochen werden die ersten 3D-Modelle der überflogenen Region am Mount Everest vorliegen. Die DLR-Piloten haben auch ein kurzes Video vom Himalaya-Flug im Motorsegler erstellt, das online einsehbar ist.

Die Bilder zeigen in Reihenfolge

  • 300 Kilometer Fernsicht über den Himalaya. In der Bildmitte der Mount Everest (8.848 Meter). Rechts der Lhotse (8516 Meter). Die DLR-Spezialkamera MACS (Modular Aerial Camera System) ist in einem Kamerabehälter unter der Tragfläche einer Stemme S10 VTX montiert.
  • Die Stemme S10 VTX verfügt über einen versenkbaren Propeller vor dem Cockpit. Das Flugzeug wurde von der FH Aachen für die Expedition bereitgestellt.
  • Das Team, von links nach rechts: Jörg Brauchle, René Heise, Klaus Ohlmann, Jona Keimer, Heiderose Häsler, Daniel Hein
  • Im Anflug auf den Mount Everest (8.848 Meter, Mitte). Davor der Nuptse (7.861 Meter).

Sonderflüge nach Sotchi ab Frankfurt gestartet

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Der Flughafen Frankfurt (FRA) ist startklar für die 22. Olympischen Winterspiele, die vom 07. bis 24. Februar in Sotschi an der russischen Schwarzmeerküste stattfinden. So bietet die Deutsche Lufthansa von ihrem Heimatflughafen 27 zusätzliche Verbindungen nach Sotschi an.

Dank der Direktverbindung mit einem Airbus A321 verkürzt sich die Flugzeit von Frankfurt auf dreieinhalb Stunden. Pünktlich um 09:40 Uhr startete am 24. Januar unter der Flugnummer LH 1474 der erste Lufthansa-Direktflug in die russische Ausrichterstadt der diesjährigen Spiele. Dabei mussten auch die Lufthansa-Piloten für die Winterspiele in Sotchi trainieren: Der Flughafen gehört nämlich zur Kategorie C.

Wegweiser zu extra Olympia-Check-in-Schaltern

Von dort flog der Airbus A321 um 17:15 Uhr Ortszeit mit Flugnummer LH 1475 wieder zurück nach Frankfurt. Der Sonderflugplan bietet Sportlern und Trainern, aber auch Medienvertretern und Wintersport-Fans aus aller Welt eine bequeme Möglichkeit über FRA zu den Olympischen Winterspielen ans Schwarze Meer zu gelangen.

Fluggäste können hierzu zwei exklusive olympische Check-In-Schalter (450 und 451) in der Abflughalle B des Terminals 1 nutzen. Eigens für das sportliche Großereignis gestaltete Wegweiser im Countdown-Format führen die "Olympia-Passagiere" zum Gate B24, das sich ebenfalls in einem besonderen Gewand präsentiert: "Your gate to Sochi 2014!"

Russische Airlines mit Direktflügen nach Sotchi

Neben der Deutschen Lufthansa bieten auch andere Fluggesellschaften Verbindungen von Frankfurt zu den Olympischen Winterspielen an. Vom 27. Januar bis 25. Februar fliegt Aeroflot (Flugnummer SU 2305) täglich um 22:35 Uhr direkt nach Sotschi. Zusätzlich offeriert die russische Airline zahlreiche Flüge von FRA zu ihrem Drehkreuz nach Moskau mit Anschlussflügen ans Schwarze Meer. Die Check-In-Schalter der Aeroflot (805-807) befinden sich in der Halle D des Terminals 2. Während der Spiele bedient auch die russische Orenair die Strecke nach Sotschi – und das ebenfalls nonstop. Zwischen dem 27. Januar und 01. März startet täglich um 14:20 Uhr eine Boeing 777-300 vom Terminal 2, Halle E.

Als vierte Airline in Frankfurt bietet Rossiya internationalen Olympia-Touristen Flüge zu ihrem Heimatflughafen Sankt Petersburg-Pulkovo mit zahlreichen Umsteigemöglichkeiten in Richtung Schwarzmeerküste an. Rossiya-Passagiere können im Terminal 2, Halle E, einchecken.

Besucher und Passagiere des Flughafen Frankfurts können per Live-Übertragung das Abschneiden ihrer Lieblingsteams und -sportler bei den olympischen Wettkämpfen verfolgen. Auf insgesamt 28 Bildschirmen, die sowohl im Transit- als auch im öffentlichen Bereich zu finden sind, werden die olympischen Winterspiele aus Sotschi gezeigt.

Die Bilder zeigen die Olympioniken bei der Verabschiedung am Flughafen München.

Top Technik-Arbeitgeber: Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt

Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) gehört zu den attraktivsten Arbeitgebern in Deutschland: Dies ist das Ergebnis einer großen Arbeitgeber-Studie bei der mehr als 19.000 Arbeitnehmer befragt wurden.

Darin belegt das DLR in diesem Jahr mit 6.969 Punkten den 1. Platz in der Kategorie "Beratung, Agenturen, Forschung und Technik – Großunternehmen" und wurde damit in die Liste "Top Nationaler Arbeitgeber 2014" aufgenommen.

Zufriedenheit mit dem Chef als Kriterium

"Diese Auszeichnung bestätigt unsere Arbeit der letzten Jahre, die Attraktivität des DLR für Arbeitnehmer immer weiter zu steigern", freut sich der DLR-Vorstandsvorsitzende Prof. Dr.-Ing. Johann-Dietrich Wörner. Bei der aktuellen Befragung unter 800 ausgewählten Unternehmen ging es um Aspekte wie die Zufriedenheit mit dem Image der Firma, das Führungsverhalten der Chefs, die Perspektiven im Unternehmen oder das Gehalt.

Entscheidend war auch die Frage, ob ein Arbeitnehmer seine Firma an Freunde weiterempfehlen würde. "Als Arbeitgeber stehen wir natürlich im Wettbewerb um die besten Köpfe – mit anderen Forschungseinrichtungen und der Wirtschaft. Punkten kann das DLR hier mit flexiblen Arbeitszeitmodellen, hervorragenden beruflichen Perspektiven, umfangreichen Weiterbildungsprogrammen, einer ausgezeichneten Infrastruktur für erfolgreiche Forschung und vielen weiteren Maßnahmen, die alle ineinander greifen", betont Prof. Wörner.

TOP 5 bei "Beratung, Agenturen, Forschung und Technik – Großunternehmen"

1. Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)

2. Max-Planck-Gesellschaft

3. Accenture

4. Fraunhofer

5. IAV

Es wurden mehr als 2.000 Unternehmen untersucht, die mindestens 500 Mitarbeiter beschäftigen. Über eine Online-Befragung und die Netzwerke Xing und kununu ermittelten Statistiker die Erfahrungen von Arbeitnehmern mit diesen Firmen.

Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt forscht nicht nur an Flugzeugen und Raumfahrzeugen, sondern auch an Verkehr- und Energietechnik. Die Bilder sind aus verschiedenen Bereichen des DLR zusammengestellt.

  • Modell des Kometenlanders Philae aus der Rosetta-Mission: Getestet wird das Landemanöver mit einem so genannten Bodenreferenzmodell des Landers "Philae" – einem Nachbau des eigentlichen Landers aus dessen Ersatzteilen.
  • Design-Arbeiten auf der Powerwall: Bei der Powerwall handelt es sich um eine Anlage, die Konstrukteure und Forscher virtuell künftige Anlagen und Bauteile ansehen lässt – aus allen Richtungen. Der Betrachter setzt sich dafür eine Brille auf, die eine Projektion auf einer Leinwand dreidimensional erscheinen lässt. Die Projektoren befinden sich im Innern, hinter der Powerwall.
  • In Almeria für Solarthermie: DLR-Forscherin in Almeria prüft die Reflexionseigenschaften eines Parabolspiegels. Parabolrinnen werden bereits in großen solarthermischen Kraftwerken eingesetzt. Die Forscher arbeiten hier an einer besseren Effizienz, geringerer Wartungsintensität und einer längeren Lebensdauer der einzelnen Bauteile.
  • Aus der Laserentwicklung: Das Institut für Technische Physik des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) entwickelt und baut Laser. In Zukunft soll ein Laser beispielsweise auch Weltraumschrott im All vermessen und von seiner Bahn ablenken können.
  • Geringere Druckwellen von Zügen bei Tunneleinfahrten: Um Züge schneller und sparsamer zu machen, ist die Formgebung entscheidend. Mit modernster Messtechnik wird in der Tunnelsimulationsanlage im DLR Göttingen untersucht, wie sich die Aerodynamik von Hochgeschwindigkeitszügen in einem Tunnel verhält. Die Tunneleinfahrt gilt als besonders kritisch: Wie der Kolben einer Luftpumpe schiebt sich der Zug in den Tunnel. Dabei entsteht eine Druckwelle, die zu Knallgeräuschen wie bei Überschallfliegern führen kann. Dies zu verhindern, ist Gegenstand von Forschungsarbeit.

Emissionshandel in der Luftfahrt: BDL gegen Alleingang der EU

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Die IATA, die weltweit alle Fluggesellschaften vertritt, hat konkrete Vorschläge bei der ICAO-Vollversammlung eingebracht, wie marktbasierte Instrumente ab 2020 ein CO2-neutrales Wachstum im Luftverkehr ermöglichen können. Der BDL sagt: Emissionshandel ja, aber international, und meint, die Vorschläge für einen internationalen Emissionshandel müssen zügig umgesetzt werden.

"Die Flickschusterei beim europäischen Emissionshandel muss ein Ende finden. Stattdessen sollten die vorliegenden Vorschläge für einen internationalen Emissionshandel zügig umgesetzt werden," sagte Klaus-Peter Siegloch, Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Luftverkehrswirtschaft heute in Berlin.

BDL: Emissionshandel ein geeignetes Instrument

"Wir stehen hinter dem Emissionshandel als ein geeignetes marktbasiertes Instrument für den Klimaschutz. Der internationale Widerstand zeigt aber, dass wir diesen Weg nicht ohne internationalen Rückhalt gehen können."

"Die UN-Organisation ICAO ist die richtige Plattform, um eine von allen akzeptierte weltweite Lösung zu erarbeiten. Die ICAO hat beschlossen, diese Lösung bis 2020 herbeizuführen. Damit es bis dahin keine Wettbewerbsverzerrungen durch einen europäischen Alleingang gibt, fordern wir als einzig wettbewerbsneutrale Lösung, den europäische Emissionshandel bis 2020 auszusetzen und alle Kräfte in eine durchdachte internationale Lösung zu stecken."

EU-Umweltausschuss stimmte für europäischen Emissionshandel

"Das heutige Abstimmungsergebnis des EU-Umweltausschusses, das einen Emissionshandel für den europäischen Luftraum vorsieht, provoziert erneut den Widerstand der Drittstaaten," so Siegloch.

"Wir vertrauen darauf, dass das Europäische Parlament und der Rat in ihren nun beginnenden Verhandlungen den Ansätzen des Verkehrs- und des Industrieausschusses des Europäischen Parlaments folgen und eine praktikable und international akzeptable Lösung finden werden."

Airbus A350 XWB besteht auch Kältetest in Kanada

Airbus A350 XWB MSN3, das Entwicklungsflugzeug von 48 Airbus-Spezialisten, hat die Kaltwitterungs-Testläufe in Iqaluit, Canada, bei Temperaturen von bis zu -28°C, abgeschlossen. Die Tests umfassten auch Prüfungen der Auxiliary Power Unit (APU), die das Flugzeug beim Stillstand der Motoren mit Energie versorgt, sowie den Triebwerksstart im Zustand starker Auskühlung.

Ebenso wurde das Systemverhalten verifiziert, langsame Rollmanöver und Startabbrüche durchgeführt. Auch ein Rundflug vor Ort wurde mit dem A350 Testflugzeug MSN3 geflogen. Diese letzte Phase im Entwicklungsprogramm folgte nur wenige Tage auf den Abschluss von den Tests an hoch gelegenen Flughäfen in Bolivien.

Seit dem Erstflug der A350 XWB im Juni 2013 wurden nun über 900 Testflugstunden geflogen, in fast 200 Flügen der Maschinen MSN1 und MSN3. 2.500 Stunden sollen es werden, die Zulassung des Airbus A350-900 soll noch dieses Jahr erfolgen.

Neuheiten von Eurocopter bei Neuaufstellung zu Airbus Helicopters

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Qualität ist ein Schlüsselelement der Transformation von Airbus Helicopters. Dazu zählen standardisierte Prozesse und Arbeitsmittel sowie ein dynamischer Wandel der Lean-Kultur.
Guillaume Faury bestätigte erneut die zentrale Bedeutung von Sicherheit für Airbus Helicopters, die alle Technologien und Expertise in den Dienst der Kundensicherheit stellt.

Ein wesentlicher Fokus des Transformationsplans liegt auf der Produktreife, der Gewährleistung bester Missionsfähigkeiten sowie einem zuverlässigen und effizienten Support und Service. "Wir starten 2014 mit einem unternehmensweiten Transformationsplan. Damit werden wir den sich ändernden Erwartungen unserer Kunden gerecht", sagte Guillaume Faury, President von Airbus Helicopters. "Gleichzeitig weist das Rebranding in Airbus Helicopters die Richtung für ehrgeizige Ziele, die sich an den Werten und Spitzenleistungen der Airbus Group orientieren."

Die erstmalige Auslieferung der EC130 T2 mit dem Bild- und Flugdatenaufzeichnungssystem "Vision 1000" in diesem Jahr ist Teil dieser Maßnahmen – nachdem das System bei der Ecureuil-Familie bereits erfolgreich eingesetzt wird.

Zur Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit wird im Rahmen des Transformationsplans das Konzept der "bevorzugten Missionskonfigurationen" beitragen, das Airbus Helicopters für kürzere Durchlaufzeiten und eine höhere Kosteneffizienz in seiner Produktpalette einsetzt. Damit soll sich das Unternehmen nachhaltig entwickeln und weiter wachsen können.

EC175 mit neuem Avioniksystem – Jetzt zertifiziert

Zu den Highlights von Airbus Helicopters in den kommenden zwölf Monaten zählt der Beginn der Auslieferungen der neuen EC175, die gestern erfolgreich zertifiziert wurde und in den nächsten Tagen ihr Typenzertifikat erhält. Die EC175 wird als erster Hubschrauber von Airbus Helicopters das neue Helionix Avioniksystem enthalten. Damit werden Sicherheit und Funktionsfähigkeit erhöht.

Auch die neue EC145 T2 soll 2014 zertifiziert werden. Sie ist ebenfalls mit dem Helionix Avioniksystem ausgestattet. Darüber hinaus werden bei den militärischen Hubschraubern NH90, Tiger und EC725 im Laufe des Jahres höhere Produktionsraten umgesetzt.

Für die derzeit in Entwicklung befindlichen Hubschrauber der nächsten Generation wird Airbus Helicopters auf seine Fortschritte im Bereich Mensch-Maschine-Schnittstelle, Automatisierung und Systemintegration zurückgreifen und damit die Flugsicherheit weiter voranbringen.

Mit 497 ausgelieferten Maschinen im Jahr 2013 und einem gesteigerten Marktanteil von 46 Prozent im zivilen und halbstaatlichen Segment kann Airbus Helicopters seine weltweite Markführerschaft festigen.

Zahlen und Auftragseingang aus 2013

Knapp die Hälfte der weltweit ausgelieferten Hubschrauber stammt von Airbus Helicopters. Die Aktivitäten im Zivilsegment machten 55 Prozent, im Militärsegment 45 Prozent des Unternehmensumsatzes aus. 58 Prozent des Umsatzes wurde über Produkte, 42 Prozent über Dienstleistungen erwirtschaftet. Die EC225 kehrte weltweit in den Dienst zurück.

72 Prozent der Auslieferungen fanden bei Kunden außerhalb der Heimatländer von Airbus Helicopters (Deutschland, Frankreich und Spanien) statt. Der Auftragseingang aus 2013 beläuft sich auf insgesamt 422 Hubschrauber. diese sind, sortiert nach Modell:

EC120/Ecureuil/Fennec/EC130-Familie: 211

EC135: 61

EC145: 61

Super Puma/Cougar EC225/EC725-Familie: 33

Dauphin/Panther/EC155-Familie: 17

EC175: 5

NH90: 34

Airbus Helicopters weltweiter Marktführer

Airbus Helicopters, vormals Eurocopter, ist eine Division der Airbus Group, die zu den weltweit führenden Konzernen der Luft- und Raumfahrt sowie der Verteidigungsbranche zählt. Airbus Helicopters ist die Nummer eins auf dem internationalen Hubschraubermarkt und beschäftigt mehr als 23.000 Mitarbeiter.

Über 3.000 Kunden in rund 150 Ländern betreiben insgesamt circa 12.000 Hubschrauber von Airbus Helicopters. 2013 lag der Anteil des Hubschrauberherstellers am zivilen und halbstaatlichen Markt bei 46 Prozent. Für internationale Präsenz sorgen Tochter- und Beteiligungsgesellschaften in 21 Ländern sowie ein gut ausgebautes Netz an Service- und Schulungszentren, Vertriebspartnern und zugelassenen Vertragshändlern.

SESAR beginnt mit technologischer Entwicklung

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Der europaweite Austausch wichtiger Flugdaten wird sich dank umfassender Finanzierungszusagen der Europäischen Kommission für ein Vorhaben einer führenden Allianz europäischer Flugsicherungsorganisationen weiter verbessern.

Die A6-Allianz, ein Zusammenschluss führender europäischer Flugsicherungsorganisationen, konnte die Finanzierung ihres Interoperabilitätsvorhabens für die Flugdatenbearbeitung (FDP IOP) zur Verbesserung der Leistungsfähigkeit des europäischen Flugverkehrsmanagements sicherstellen.

Software-Technologie zur Flugdatenbearbeitung schaffen

Plattformen zur Flugdatenbearbeitung leisten einen wesentlichen Beitrag zu sicheren und effizienten Dienstleistung für Luftraumnutzer. Sie liefern ein vollständiges Echtzeitbild des Luftverkehrs sowie genaue Vorhersagen anstehender Ereignisse, so dass die Fluglotsen die Flugwege schon weit im Voraus planen können.

Ziel dieses Vorhabens der A6-Allianz, das zu 50 Prozent durch das Programm zur Förderung des Transeuropäischen Verkehrsnetzes (TEN-T) der Europäischen Kommission und darüber hinaus von einzelnen Flugsicherungsorganisationen finanziert wird und die Vision des einheitlichen europäischen Luftraums vorantreibt, ist die zügige Entwicklung und Einführung einer hochentwickelten Flugdatenbearbeitungstechnologie in Europa.

Richard Deakin, CEO der britischen Flugsicherungsorganisation NATS und Vorsitzender des Steering Boards der A6-Allianz sagte: "Die A6-Allianz setzt alles daran, gemeinsam neue Wege zur Leistungsverbesserung des Flugverkehrsmanagements in Europa zu ergründen. In diesem Vorhaben wird eine Software entwickelt, die dann im Rahmen des Forschungsprogramms für das Flugverkehrsmanagement im einheitlichen europäischen Luftraum (SESAR) europaweit eingeführt werden kann. An diesem Beispiel lässt sich hervorragend sehen, wie die freiwillige Zusammenarbeit der Flugsicherungsorganisationen die Umsetzung von Technologien und Konzepten, die unter SESAR entwickelt wurden, vorantreibt, um die Leistungsfähigkeit des Flugverkehrsmanagements in Europa zu verbessern."

SESAR Start Ende 2015

Das Vorhaben führt die bereits erbrachte konzeptionelle Arbeit des gemeinsamen Unternehmens SESAR (SESAR JU) fort. Im nächsten Schritt werden erprobte interoperable Softwarekomponenten bereitgestellt, die den Informationsaustausch zwischen den europäischen Flugsicherungsorganisationen im Vergleich zu heute grundlegend vereinfachen.

Der verbesserte Austausch von Fluginformationen über die europäischen Grenzen hinweg hilft den Fluglotsen mehr Direktverbindungen anzuweisen und die Anzahl der Streckenänderungen zu verringern, um so den Treibstoffverbrauch und den Kohlendioxid-Ausstoß zu reduzieren. Arbeitsbeginn ist sofort, so dass die neue Technologie nach erfolgreichen Tests durch SESAR Ende 2015 eingeführt werden kann.

Die A6-Allianz besteht aus den sechs Flugsicherungsorganisationen, die zum SESAR JU gehören – Aena (Spanien), DFS (Deutschland), DSNA (Frankreich), ENAV (Italien), NATS (Großbritannien) und NORACON, ein Konsortium aus Austro Control (Österreich), AVINOR (Norwegen), EANS (Estland), Finavia (Finnland), IAA (Irland), LFV (Schweden) und Naviair (Dänemark). Zusammen kontrollieren ihre Mitglieder über 70 Prozent des europäischen Flugverkehrs und stehen für 72 Prozent der Investitionen in die künftige ATM-Infrastruktur. Die Flugsicherungsorganisationen der A6 sind alle Vollmitglieder des SESAR JU.

Ihre Rolle ist es, zum Nutzen der Kunden und Netzwerke Synergien zwischen den zum SESAR JU gehörenden Flugsicherungsorganisationen zu schaffen, um in entscheidenden technologischen und strategischen Bereichen eine Führungsrolle auf europäischer Ebene einzunehmen. In der A6-Allianz sind fünf der neun europäischen funktionalen Luftraumblöcke (FAB) vertreten, die die geographische Säule von SES bilden. Während sich die FABs hauptsächlich auf die Verbesserung der operativen Leistungsfähigkeit konzentrieren, liegt der Fokus der A6-Allianz auf der Entwicklung und Errichtung von SESAR, seiner Ausführung (Planung, Leitung, Finanzierung) und den wichtigsten Strategiebereichen im gemeinsamen Interesse der A6 hinsichtlich der Verkehrs- und Luftfahrtgesetzgebung und den Interessengruppen der Branche.

Passagierwachstum in Dortmund durch Ryanair und Vueling

Der Dortmund Airport hatte im Dezember das größte Passagierwachstum aller Nordrhein-Westfälischen Verkehrsflughäfen. Deutschlandweit konnte nur der Flughafen in Erfurt einen größeren Zuwachs verzeichnen. Das geht aus der Monatsbetrachtung der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Verkehrsflughäfen für den Monat Dezember hervor.

Mit einem Wachstum von 16,3 Prozent auf 127.403 Passagiere liegt der Ruhrgebiets-Flughafen damit weit vor den anderen Flughäfen in NRW. Auch im Gesamtjahr 2013 schneidet der Dortmunder Flughafen positiv ab. Auch wenn der Passagierzuwachs mit 1,1 Prozent auf 1.924.313 Passagiere moderat ausfällt, liegt der Airport damit noch im oberen Drittel und besser als die Branchenentwicklung von 0,5 Prozent.

"Insgesamt stagniert die Entwicklung des deutschen Luftverkehrs. Die Dortmunder Entwicklung ist daher umso positiver zu bewerten", erklärte dazu Flughafen-Chef Udo Mager. "Auch für das erste Quartal des neuen Jahres erwarten wir deutlich mehr Passagiere als im Vorjahr. Und spätestens 2015 wollen wir die Zweimillionen-Grenze wieder überschreiten."

Bedingt durch Streckenstreichungen der Airlines easyJet und airberlin waren die Passagierzahlen am Dortmund Airport insbesondere im ersten Quartal 2013 rückläufig. Durch die neuen Partner Ryanair und Vueling konnten die Rückgänge jedoch im Jahresverlauf ausgeglichen und überkompensiert werden.

Flugausfälle in Europa möglicherweise Mittwoch und Donnerstag

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Fluglotsen in verschiedenen europäischen Ländern haben für Mittwoch und Donnerstag Streiks angekündigt. Ob und in wieweit dies Auswirkungen auf Flüge hat, ist zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht absehbar.

Vorsorglich empfiehlt der Köln Bonn Airport Passagieren schon mal, sich bei ihren Airlines oder ihrem Reiseveranstalter über den aktuellen Status ihres Flugs zu informieren. Am besten über deren Onlinepräsenzen der Fluggesellschaften und Veranstalter.

Hintergrund ist der geplante Single European Sky (SES). Durch die Umstrukturierung der europäischen Luftraumüberwachung befürchten manche Arbeitsplätze gefährdet, der SES bietet aber auch enormes Einsparpotenzial bei Kerosinverbrauch und CO2-Ausstoß durch kürzere Flugrouten für die Airliner.

A319 neu für Strecke Stuttgart – Belgrad im Dienst

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Die serbische Fluggesellschaft Air Serbia wird ab Ende März an sieben Tagen die Woche mit einem Airbus A319 nach Belgrad fliegen. Die neu lackierte Maschine wurde heute am Stuttgarter Flughafen offiziell vorgestellt.

Bisher bietet Air Serbia die Flugverbindung Stuttgart-Belgrad fünfmal pro Woche an. Ab dem 30. März 2014 wird die Airline Belgrad dann auch donnerstags und montags ansteuern.

Auf dem Bild begrüßen Geschäftsführer Prof. Georg Fundel, der serbische Generalkonsul Božidar Vučurović und Stevan Šipka von Air Serbia gemeinsam den neuen Flieger A319.

BAZL schlüsselt Entgelte am Flughafen Zürich auf

Die Gebühren für abfliegende Passagiere am Flughafen Zürich fallen ab dem 01. Februar tiefer aus als heute. Der Lärmfünfliber (fünf Schweizer Franken) wird, aufgrund der Verfügung des Bundesamts für Zivilluftfahrt (BAZL) über die Flugbetriebsgebühren vom November 2013, ab dem 01. Februar 2014 nicht mehr erhoben.

Die Gebühren für abfliegende Passagiere werden somit in Zukunft tiefer ausfallen, was das Gesamtsystem entlastet. Der Lärmfünfliber ist eines der Instrumente, über die der Fluglärmfonds finanziert wird. Aus dem Fonds werden Kosten refinanziert, welche durch Fluglärm anfallen.

Lärmschutzfonds ausreichend gefüllt

Der Fluglärmfonds verfügt nach heutigem Wissensstand über genügend Mittel, um die Kosten für Lärmschutzmassnahmen in dem vom Fluglärm betroffenen Gebiet und jene für formelle Enteignungen zu decken, insbesondere in Anbetracht der lärmabhängigen Landegebühren, welche weiterhin in tiefer zweistelliger Millionenhöhe dem Lärmfonds zufliessen.

In der Verhandlung über die Flughafengebühren konnte vergangenen August zwischen den Verhandlungspartnern keine Einigung erzielt werden, woraufhin das BAZL eine Verfügung erlassen hat. Teile der Verfügung wurden vom Board of Airline Representatives, der Swiss sowie weiteren Fluggesellschaften aus der Lufthansa-Gruppe angefochten. Der Lärmfünfliber war davon aber nicht betroffen.

Gebührenübersicht ab dem 01. Februar 2014 in Zürich

Lokalpassagiere in CHF heute ab 01.02.2014
Passagiergebühr 21,00 21,00
Sicherheitsgebühr 14,50 14,50
Lärmgebühr (Lärmfünfliber) 5,00 0,00
PRM-Gebühr 0,90 0,90
Gesamt 41,40 36,40
Transferpassagiere in CHF heute ab 01.02.2014
Passagiergebühr 8,00 8,00
Sicherheitsgebühr 10,00 10,00
Lärmgebühr (Lärmfünfliber) 5,00 0,00
PRM-Gebühr 0,90 0,90
Gesamt 23,90 18,90

 

Rundflug um Nürnberg für 29 Prinzenpaare

29 Faschingsprinzenpaare hoben im Rahmen des traditionellen Prinzenflugs des Faschingsvereins Nürnberger Luftflotte an Bord einer Dash 8/400 der airberlin zum einstündigen Rundflug ab. Bereits zum 58. Mal fanden sich zu diesem Anlass Faschingsfreunde aus der Metropolregion Nürnberg und darüber hinaus am Flughafen ein.

Nach dem Flug hatten die vielen Hundert Besucher Gelegenheit, ein buntes Unterhaltungsprogramm in Abflughalle 2 zu erleben: Zwischen Showauftritten verschiedener Garden behängten die Prinzenpaare die Flugzeugcrew sowie Geschäftsführer Dr. Michael Hupe und Verkehrsleiter Jan Bruns mit Orden.

Hybrid-Raketenantrieb aus Fest- und Flüssigtreibstoff im Test

Die Betonröhre auf dem Gelände des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Trauen mag nur 3,30 Meter breit sein, und dennoch simuliert sie von Zeit zu Zeit für etwa zehn Sekunden die Weiten des Weltraums: Ingenieure des Instituts für Aerodynamik und Strömungstechnik dort ein neu entwickeltes Hybridraketentriebwerk.

Dr. Ognjan Božić und sein Team sitzen dabei hinter den 20 Zentimeter dicken Stahlbetonwänden ihres Kontrollraums, während im Teststand flüssiges Wasserstoffperoxid in einer Brennkammer mit einem festen Brennstoff reagiert und das Raketentriebwerk einen Schub von 240 Kilogramm erzeugt.

Vorteile aus Fest- und Flüssigbrennstoff-Antrieb

Die ersten Auswertungen des Projekts AHRES (Advanced Hybrid Rocket Engine Simulation) zeigen: Bereits in den kommenden fünf bis zehn Jahren könnte ein flugfähiges Hybridtriebwerk für eine Rakete gebaut werden und ins All starten.

Die DLR-Forscher wollen durch die Kombination aus Feststoff- und Flüssigtriebwerk die Vorteile beider Triebwerkstypen nutzen: "Bauweise und Handhabung sind einfach und daher kostengünstiger als bei Flüssigtriebwerken, die Treibstoffe ungiftig", zählt DLR-Ingenieur Daniel Lancelle auf. "Die Schubkraft kann geregelt und das Triebwerk bei Bedarf an- und abgeschaltet werden. Außerdem ist die Explosionsgefahr niedriger als bei anderen Triebwerken."

Gemeinsam hat das Team aus DLR-Mitarbeitern und Studenten den seit 30 Jahren ungenutzten, aber nun wiederbelebten Raketen-Teststand am DLR-Standort Trauen mit modernster Messtechnik auf den neuesten Stand gebracht, um zu beweisen, dass ihr entworfenes Hybridraketentriebwerk mindestens ebenso effizient arbeitet wie herkömmliche Feststofftriebwerke. "Eine einmalige Anlage in Europa", betont Dr. Ognjan Božić.

Hybridtriebwerk von Nachteilen befreien

Dabei haben die Wissenschaftler den gravierenden Nachteil eines Hybridtriebwerks, nämlich die niedrige Abbrandgeschwindigkeit und den niedrigen Schub, im Blick. "Wir arbeiten jetzt daran, den Prozess in dieser neuen Triebwerksart zu verstehen und die Abbrandgeschwindigkeit und Triebwerkseffizienz zu verbessern", erläutert DLR-Forscher Božić. "Und die Ergebnisse sind bisher sehr vielversprechend."

Das abgelegene Gelände in Trauen erfüllt dabei alle Sicherheitsstandards, um in Zukunft auch noch größere Triebwerke mit einer Schubkraft von bis zu 15 Tonnen untersuchen zu können. Die Ingenieure testen dabei verschiedene Feststoffe, variieren die Mischungen und untersuchen jeweils den Verlauf der Verbrennung. Die Testergebnisse werden anschließend dazu verwendet, die Simulationen am Computer zu optimieren.

Zwischen Flugzeug und Satellit: Weltraumtourismus

Zum Einsatz kommen könnte ein solches Hybridraketentriebwerk beispielsweise als Oberstufe für kleine und mittlere Trägerraketen. "Sie können für Forschungsraketen und Forschungsflugzeuge in einer Höhe von 40 bis 180 Kilometern verwendet werden – und damit die Lücke zwischen Flugzeug und Satellit schließen", sagt Projektleiter Božić. Möglich wäre auch der Einsatz für Mond- und Marslander. Die hohe Sicherheit, die durch die Trennung der verschiedenen Brennstoffe vor der Zündung gegeben ist, öffnet ein weiteres Anwendungsgebiet: den Weltraumtourismus.

"Unser Ziel ist es, anhand der Ergebnisse eine Ingenieur-Software zu entwickeln, mit der in Industrie und Forschung innerhalb weniger Wochen ein solches Triebwerk entworfen oder eine bestehende Konstruktion verbessert werden könnte", sagt DLR-Ingenieur Dennis Porrmann. Mindestens fünf weitere Probeläufe wollen Dr. Ognjan Božić, Daniel Lancelle und Dennis Porrmann bis Mitte dieses Jahres noch durchführen.