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Dreamliner für Kanada: Erste Boeing 787 an Air Canada ausgeliefert

Boeing hat den ersten 787 Dreamliner an Air Canada ausgeliefert. Den ersten Dreamliner überhaupt für eine Airline in Kanada. Das Flugzeug ist das erste von 37 bestellten B787 bis 2019 für Air Canada, und startete von Paine Field in Everett, Washington nach Toronto.

"Der 787 Dreamliner wird die Fähigkeiten unserer Flotte sofort deutlich erweitern." sagte Calin Rovinescu, Präsident und CEO der Air Canada. Dabei seien die Verbesserung im Treibstoffverbrauch besonders erfreulich für das Unternehmen. Die Reichweite und Wirtschaftlichkeit erschließen den Kunden der Airline dabei neue Destinationen.

Die 787 soll auf der Route Toronto – Tel Aviv eingesetzt werden, aber auch ein ganz neues Ziel aufnehmen: Tokio Haneda Airport. Mit dem Dreamliner startete Air Canada auch die neue International Business Class-Kabine mit 20 Sitzen. Daneben finden 21 Sitze der Premium Economy-Kabine sowie 210 Sitze als Air Canada Economy Platz.

Fraport-Chef Stefan Schulte zu Wirtschaftsfaktor Flughafen und Lärmschutz

Dr. Stefan Schulte, Vorstandsvorsitzender der Fraport AG, bekräftigte in Frankfurt die herausgehobene Stellung des Frankfurter Flughafens für die wirtschaftliche Prosperität der gesamten Rhein-Main-Region.

"Der Flughafen Frankfurt ist eine wirtschaftliche und gesellschaftliche Erfolgsgeschichte, die in Deutschland ihresgleichen sucht. Mehr als 116.000 Arbeitsplätze hängen direkt und indirekt vom Flughafen Frankfurt ab, seine Bedeutung geht weit über die Region Rhein-Main hinaus." So stelle der Flughafen die wettbewerbsentscheidenden Luftverkehrsanbindungen für die exportstarke Wirtschaft der Region in die Welt sicher. "Gleichzeitig ist der Frankfurter Flughafen einer der zentralen Gründe, warum sich internationale Firmen hier in der Region ansiedeln. Der Flughafen ist damit systemrelevant für den Wirtschaftsstandort Deutschland. Diesen Erfolg haben wir gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern, der Wirtschaft und den politischen Entscheidungsträgern in der Region geschafft." So Schulte.

Schulte betonte auch, dass man als regional verankertes Unternehmen zu der Verantwortung für die Menschen in der Region stehe. "Wir verstehen aber auch, dass der Luftverkehr für viele eine Belastung darstellt und haben großes Verständnis für die Situation der vom Flugbetrieb betroffenen Menschen. Wir sind uns diesbezüglich unserer Verantwortung bewusst und wir handeln entsprechend. Das Thema Lärmschutz spielt bei Fraport nicht erst seit heute eine Schlüsselrolle und es wird uns weiter antreiben. Die Belange der Menschen in der Region sind uns wichtig", wandte sich Schulte an die Nachbarn des Flughafens.

Fraport werde auch künftig alles technisch und betrieblich mögliche unternehmen, um die belastenden Auswirkungen des Flugbetriebs zu begrenzen, so Schulte, der weiter ausführte: "Unser gemeinsames Ziel ist es, die Lärmbelastungen für die Menschen in der Region so niedrig wie möglich zu halten und alle Maßnahmen zur Lärmminderung zügig und engagiert umzusetzen. Wir sind bereits seit Jahren internationaler Vorreiter beim aktiven und passiven Lärmschutz.

Mit vielen dieser Maßnahmen gehen wir über das hinaus, was gesetzlich vorgeschrieben ist. Das ist für uns selbstverständlich. Auch künftig ist es unser Ziel, neueste Verfahren und Technik schnellstmöglich hier in Frankfurt zum Einsatz zu bringen." So werden konsequent die Maßnahmen der Allianz für Lärmschutz umgesetzt: Mit der Investition in das satellitengestützte GBAS-System ist Fraport ebenso innovativ wie mit der noch weiteren lärmabhängigen Spreizung der Start- und Landeentgelte.

"Der Frankfurter Flughafen ist das Tor zur Welt für Hessen und für Deutschland. In einer globalisierten Welt muss dieser Zugang zu den Weltmärkten wettbewerbsfähig sein, um auch weiter eine wichtige Quelle für Arbeitsplätze und den Wohlstand der Menschen in der Region zu bleiben. Unser gemeinsames Ziel muss es sein, diesen Wirtschafts- und Wohlstandsmotor auf Touren zu halten und gleichzeitig weitere Fortschritte im Lärmschutz zu erreichen", bekräftigte Schulte abschließend.

Airbus A400M landet erstmals in Mexiko

Heute landete der erste Airbus A400M in Mexiko. Dort führt der neue Militärische Luftfrachter eine Reihe von Demonstrationsflügen durch. Gesteuert vom Testpiloten Ignacio "Nacho" Lombo landete das Flugzeug am Mexico D.F. International Airport um 13:50 Uhr Ortszeit.

Lombo fühlte sich geehrt die Fähigkeiten des Flugzeugs angesichts der Anforderungen in dem Land zu zeigen: "Ich bin sehr stolz die A400M nach Mexico zu steuern, um zu zeigen wie dieses Flugzeug den Schwerlasttransport zu Luft umwälzen wird." Die A400M wird bis 23. Mai in Mexiko bleiben. Bild (c) Airbus Defence and Space: Die Maschine bei der Ankunft am Mexico City International Airport.

DLR begeht strategische Partnerschaft im Bereich Maritime Sicherheit

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Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) hat mit der ATLAS ELEKTRONIK GmbH ein Kooperationsabkommen unterzeichnet. Neben grundlegenden Forschungsarbeiten sollen auch gemeinsame Technologie-Demonstrationen und Erprobungen unter realen Einsatzbedingungen durchgeführt werden.

Maritime Sicherheit und Überwachung der Meere in Echtzeit sind schon länger beim DLR auf der Tagesordnung. "Die Entscheidung für eine strategische Partnerschaft zwischen dem DLR und der ATLAS ELEKTRONIK GmbH ist die Grundlage für die Zusammenarbeit im Bereich der maritimen Sicherheit", erklärt der DLR-Vorstandsvorsitzende Prof. Johann-Dietrich Wörner. "Wir freuen uns über die Möglichkeit, die bereits bestehende Zusammenarbeit zu intensivieren und auszubauen. Beide Unternehmen können gegenseitig vom vorhandenem, umfangreichen Know-how profitieren sowie komplementäre Kompetenzen austauschen und bündeln", betont Wörner weiter.

Zwischen dem DLR und der ATLAS ELEKTRONIK GmbH gibt es bereits eine Zusammenarbeit im industriegeführten Netzwerk MARISSA, um zukünftig die maritime Sicherheit zu erhöhen und zu gewährleiten. Der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie und maritime Koordinator der Bundesregierung, Uwe Beckmeyer, MdB, sagte anlässlich der Unterzeichnung: "Forschungsprojekte zwischen Wirtschaft und Wissenschaft werden immer wichtiger. Denn sie tragen dazu bei, dass gute Ideen zielgerichtet umgesetzt werden. Das stärkt die Innovationskompetenz am Standort Deutschland und ist gut für unsere Wirtschaft."

Schutz für Navigation und Kommunikations

Darüber hinaus wird auch an der Verbesserung des Schutzes von maritimen Navigations- und Kommunikations-Systemen geforscht. So sollen die vom DLR entwickelten satellitengestützten Verfahren mit den von der ATLAS ELEKTRONIK GmbH gebauten Sonar-Systemen zusammen geführt werden, um hochaufgelöste Modelle der Meeresbodentopographie zu erzeugen.

Volker Paltzo, Sprecher der Geschäftsführung der ATLAS ELEKTRONIK GmbH, ergänzte: "Eine intensivierte Kooperation zwischen dem DLR und ATLAS ist wichtig und sinnvoll, um auf dem Gebiet der maritimen Sicherheit die nächsten Schritte gehen zu können. Gemeinsam werden wir die bereits existierenden Kompetenzen und Technologien in einem ganzheitlichen Ansatz weiterentwickeln und daraus Standards für den Einsatz unter und über dem Wasser, an Land und zu Luft ableiten."

Optische Kamerasysteme und Echtzeit-Satellietendienste

Neben den zuvor genannten Themen, werden die Partner auch gemeinsam an der Entwicklung eines Mensch-Maschine-System (MMS) für die Bereitstellung von Echtzeitdiensten für die maritime Sicherheit arbeiten. Das Spektrum reicht dabei von der Multitouch-Bedienung eines Lagebild-Tisches (Microsoft Surface Table) bis hin zu einem elektronischen Kartendarstellungs- und Informationssystem (ECDIS).

Dazu sollen Daten von optischen Kamerasystemen und Satelliten in das ECDIS-System eingebunden werden. Das DLR entwickelt hierfür neuartige multispektrale Kamerasysteme. Sowohl Landanwendungen als auch ozeanographische Applikationen können hierbei in Betracht gezogen werden.

Efan: Elektrisches Flugzeug auf der ILA Berlin

Wie sieht die Zukunft der Luftfahrt aus und welche Konzepte bringen uns dorthin? Die Präsentation der E-Aircraft-Projekte der Airbus Group zählt zu den Highlights der Internationalen Luft- und Raumfahrtmesse ILA 2014, die vom 20. bis 25. Mai in Berlin stattfindet.

Ergänzt wird der Auftritt des Unternehmens von der Ausstellung des A400M-Transportflugzeugs sowie einer Veranstaltung zu Hilfseinsätzen in Katastrophengebieten. Die Airbus Group ist rund um den Pavillon im Chalet des Westflügels präsent.

Elektrische Luftfahrt-Antriebe in Entwicklung

Die Entwicklung von elektrischen und hybridelektrischen Antriebssystemen gehört zu den wichtigsten Forschungsbereichen der Airbus Group. Gezeigt wird der E-Fan, das weltweit erste voll-elektrisch angetriebene Trainingsflugzeug für die allgemeine Luftfahrt, das im März 2014 seinen Erstflug absolvierte. Auch der Motorsegler Diamond Aircraft DA36 E-Star 2 mit Hybrid-Elektro-Antrieb ist ausgestellt. Künftige Modelle der E-Fan-Versionen 2.0 und 4.0 zeigt die Airbus Group in ihrem Pavillon. Darüber hinaus präsentiert der Konzern seine neu entwickelte Flugrouten-Optimierungstechnologie, die zu einer Reduzierung des Treibstoffs- und Energieverbrauchs beitragen soll.

Im Rahmen des Projekts "E-Thrust" entwickelt die Airbus Group gemeinsam mit Rolls-Royce eine hybrid-elektrische Antriebssystem-Architektur, die der Konzern auf der ILA im Modell vorstellt. Zur Forschung gehören auch Studien zu supraleitenden Materialien und Energiespeichertechnologien, die den gesamten Prozess – von der Integration der Batterien in das Flugzeug bis zum Aufladen und Warten – zeigen.

Quadcruiser zum senkrecht starten und landen

Airbus Group Innovations, das globale Forschungs- und Technologienetzwerk der Airbus Group, präsentiert zusammen mit Airbus Defence and Space den Quadcruiser, einen Demonstrator für ein unbemanntes Luftfahrzeug in hybrider Bauweise. Der Quadcruiser ist in der Lage senkrecht zu starten und landen; mit insgesamt fünf Elektromotoren erreicht er dieselbe Geschwindigkeit wie ein Starrflügler.

Am 21. Mai zeigt die Airbus Group in Kooperation mit der Airbus-Stiftung und den internationalen Hilfsorganisationen Rotes Kreuz und Roter Halbmond, wie erfolgreiche Hilfseinsätze in Katastrophengebieten organisiert werden und welche Hilfsmittel dabei eine wichtige Rolle spielen. Gezeigt wird dabei auch die A400M, Europas modernstes Transportflugzeug.

Vom 21. bis 25. Mai haben Studenten die Möglichkeit, in Workshops und Gesprächen mit Experten der Airbus Group und in Diskussionsrunden mit Mitgliedern des Top-Managements, Einblicke in die Welt der Luft- und Raumfahrt zu erhalten.

Lufthansa startet Airbus mit Fanhansa-Logo für Fußball-WM

Planmäßig um 11:20 Uhr rollte heute das erste Flugzeug im neuem "Fanhansa" Schriftzug zum Start rollen. Der Airbus A321-200, getauft auf den Namen der niedersächsischen Stadt Göttingen, fliegt unter der Flugnummer LH2066 von München nach Hamburg.

Über Nacht wurde die "Delta-Golf" – abgeleitet von der Registrierung D-AIDG – von fünf Mitarbeitern der Lufthansa Technik in 40 Arbeitsstunden mit speziellen Folien versehen. Insgesamt 7,65m beträgt die Länge des Fanhansa Schriftzuges auf dem Airbus Mittelstreckenflugzeug.

Premiere Logo-Tausch – Als Fanhansa zur Fußball-WM

Lufthansa feiert mit Fanhansa eine besondere Premiere. Zum ersten Mal seit der Aufnahme des Flugbetriebs vor fast 60 Jahren wird ein Teil der Flotte den Namen auf dem Flugzeugrumpf tauschen. Anlässlich der Fußball-Weltmeisterschaft werden insgesamt acht Flugzeuge der Lufthansa ihren bekannten Schriftzug in das neue Fanhansa Logo eintauschen. Dem Airbus A321-200 werden noch zwei weitere Kurzstreckenflugzeuge sowie insgesamt fünf Langstreckenflugzeuge mit Fanhansa Aufschrift folgen, darunter mit der Boeing 747-8 auch das längste Verkehrsflugzeug der Welt.

Nach dem Abflug um 11:20 Uhr in München wird der Airbus planmäßig zwischen 12:35 Uhr und 13:20 Uhr auf dem Hamburger Flughafen zu sehen sein, in London-Heathrow zwischen 17:00 Uhr und 18:05 Uhr. Die Rückkehr nach München ist für 20:55 Uhr geplant.

Mit Fanhansa fliegt Lufthansa als Partner des Deutschen Fußball-Bundes nicht nur die deutsche Nationalelf sondern tausende Fußballfans, Medienvertreter und Offizielle nach Brasilien. Während verschiedensten Fanhansa Aktionen, die überraschend an Bord von Lufthansa Linienflügen, an den Check in-Schaltern oder an den Flugsteigen der deutschen Flughäfen stattfinden, können sich Teilnehmer sofort für ein Flugticket nach Brasilien an Bord einer Fanhansa Maschine qualifizieren.

Airbus A350 XWB MSN4 kommt zur ILA Berlin 2014

Airbus wird auf der diesjährigen Internationalen Luft- und Raumfahrtausstellung (ILA) in Berlin seine Flugzeugprogramme zeigen und dabei die Großraumflugzeuge in den Mittelpunkt stellen. Höhepunkt am Eröffnungstag ist der erste Besuch eines A350 XWB-Testflugzeugs (MSN4) auf einer deutschen Luftfahrtausstellung.

Im Vergleich zu zweistrahligen Langstrecken-Großraumflugzeugen der gegenwärtigen Generation verbraucht die A350 XWB bis zu 25 Prozent weniger Treibstoff.

Präsentation der neuen Flugzeuge bei Flugvorführungen

Ermöglicht wird dies durch intelligent genutzte moderne Werkstoffe, fortschrittliche Aerodynamik, innovative Systeme und Triebwerke einer neuen Generation. Der besonders breite Rumpf sorgt für ein großzügiges Platzangebot in allen Klassen. Die 18 Zoll breiten Sitze in einer komfortablen Anordnung mit neun Sitzen pro Reihe sind der Standard in der Economy Class. Die Tests für die Zulassung laufen erfolgreich, die Indienststellung ist im vierten Quartal 2014 geplant.

Mit der Präsentation eines A380-Kundenflugzeugs unterstreicht Airbus seine führende Stellung im Großraumsegment. Außerdem zeigt Airbus im Freigelände eine A400M, die an den ersten Ausstellungstagen an den Flugvorführungen teilnehmen wird. Die einzigartige Palette der treibstoffsparenden und wirtschaftlichen Airbus-Großraumflugzeuge bietet den Airlines Möglichkeiten für ein maßgeschneidertes und effizientes Wachstum, während die A400M mit ihren fortschrittlichen Fähigkeiten für militärische und humanitäre Lufttransporte den Markt grundlegend verändert hat.

Die Palette der Innovationen bei Airbus reicht von laufenden Optimierungen der Serienflugzeuge, die den Kunden mehr Wertschöpfung und Produktivität bieten, bis hin zu branchenweiten Aktivitäten mit dem Ziel, die Auswirkungen der Luftfahrt auf die Umwelt zu reduzieren. Weitere Informationen hierzu werden im Laufe der Luftfahrtausstellung veröffentlicht.

Ansicht von Innen in die Airbus Großraumflugzeuge

Auf dem Freigelände befindet sich auch der Pavillon der Airbus Group (Standort: Chalet-Reihe West, 8-14). Dort gewähren große Schnittmodelle (Maßstab 1:20) Einblicke in den Airbus A330, A350 XWB und A380. Außerdem werden vier deutsche Forschungsprojekte am Stand des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) in Halle 2, Stand Nr. 2219, vorgestellt.

Airbus Helicopters-Modelle auf der ILA – Looping mit Hubschauber

Mehr als vier Jahrzehnte Hubschrauberbau in Deutschland spiegelt der Messeauftritt von Airbus Helicopters auf der ILA Berlin wieder. Von den brandneuen Modellen EC145 T2, EC135 T3 und dem Marinehubschrauber NH90 NFH bis hin zur legendären BO105 reicht das Spektrum.

Innovationskraft unterstreicht das Unternehmen unter anderem mit der Präsentation der neuen Avionikgeneration Helionix®. Zudem bietet Airbus Helicopters Betreibern einen Einblick in sein Service-Angebot.

Neuheiten und Innovatinen im Hubschrauber-Markt

„Airbus Helicopters ist fest verwurzelt in Deutschland und arbeitet seit Jahrzehnten eng mit zivilen und staatlichen Kunden zusammen. Die Bundeswehr, Polizeidienste der Länder und des Bundes, Rettungsorganisationen und private Unternehmen vertrauen auf unsere Helikopter. Auch in Zukunft werden wir alles daran setzen, dieses Vertrauen zu bewahren und unseren Kunden Produkte und Dienstleistungen mit höchsten Qualitäts- und Sicherheitsstandards zu wirtschaftlichen Konditionen anzubieten“, sagt Dr. Wolfgang Schoder, Geschäftsführer von Airbus Helicopters in Deutschland.

Im Mittelpunkt des Messeauftritts von Airbus Helicopters steht der NH90, mit der Version NH90 NFH der modernste und vielseitigste Marinehubschrauber auf dem Markt. Der Helikopter, der während der ILA in mehreren Flugvorführungen zu sehen ist, wurde speziell den Anforderungen einiger NATO-Staaten folgend entwickelt und ist mit den neuesten Systemen für militärische Operationen sowie Such- und Rettungsmissionen ausgestattet. Fünf Nationen haben den NH90 NFH bereits in Betrieb genommen – Italien, Frankreich, Belgien, Norwegen und die Niederlande. Der NH90 NFH „Sea Lion“ ist zudem als Ersatz für die 40-Jahre alte Sea King-Flotte der Bundeswehr geplant.

Auch die EC145 T2 wird im Flying Display zu sehen sein. Das neuste von Airbus Helicopters in Deutschland entwickelte und produzierte Modell hat Mitte April die Zertifizierung der EASA erhalten und wird im Sommer an die ersten Kunden ausgeliefert. Mehr als 100 Bestellungen für den neuen Hubschraubertyp in ziviler und militärischer Version hat Airbus Helicopters bereits verbucht. Im Vergleich zum Vorgängermodell EC145 zeichnet sich die EC145 T2 aus durch neue Triebwerke, dem ummantelten Fenestron®-Heckrotor, ein leistungsgesteigertes Getriebe sowie ein erweitertes Cockpit inklusive der digitalen Helionix-Avioniksuite.

Helionix ist eine neue Generation der Hubschrauber-Bordelektronik. Ausgestattet mit einem Vier-Achsen-Autopiloten unterstützt das System die Piloten im Flug und bietet eine deutlich verbesserte Lageübersicht. Das verringert die Arbeitsbelastung, sodass sich die Operateure besser auf die unterschiedlichen Anforderungen während ihres Einsatzes konzentrieren können. Damit leistet Helionix einen großen Beitrag zur Flugsicherheit.

Die EC135 T3/P3 ist die neuste Version der EC135, die in diesem Jahr an die ersten Kunden ausgeliefert wird. Das Upgrade verbessert beispielsweise die Leistung bei Hot und High-Bedingungen sowie im Einmotorenbetrieb (OEI, One Engine Inoperative). Dies wurde erreicht indem der Rotor vergrößert, der Lufteinlass verändert und die FADEC-Software zur Triebwerksteuerung erneuert wurden. Neben dem Einbau neuer Fähigkeiten im Cockpit verfügt die EC135 T3/P3 zudem über ein höheres maximales Abfluggewicht und verbesserte Steigraten auf Meereshöhe.

Looping-Vorführung mit Hubschrauber auf der ILA

Mit der BO105 würdigt Airbus Helicopters eine Legende des Hubschrauberbaus in Deutschland, die in diesem Jahr auf der ILA einen Meilenstein ihrer Flotte zu feiern hat. Rund 700 Maschinen sind heute weltweit in Betrieb. Mit der Einführung des gelenklosen Hauptrotorkopfs hat die 1970 erstmals zugelassene BO105 seinerzeit den Weg bereitet für die lagerlosen Rotorsysteme der heutigen Helikoptermodelle. Damals wie heute zeichnet die BO105 eine einzigartige Manövrierfähigkeit aus – demonstriert nicht nur bei Kunstflug-Vorführungen mit Looping, die auch während der ILA zu bestaunen sind.

Airbus Helicopters bietet zudem seinen Kunden während des ganzen Lebenszyklus der Maschine ein breites Angebot an Service-Leistungen – rund um die Uhr und rund um die Welt. Während der ILA Berlin stellt Airbus Helicopters beispielsweise seine By-the-Hour-Services und Support-Packages für Material- und Logistik-Support vor. Sie finden Airbus Helicopters im Airbus Group Pavillion, Chalets West 8-14, auf dem Messegelände Berlin ExpoCenter Airport.

Airbus Defence and Space stellt Technologie auf der ILA vor

Vom 20. bis 25. Mai präsentiert Airbus Defence and Space auf der Internationalen Luft- und Raumfahrtausstellung ILA in Berlin im Airbus-Pavillon sein breites Portfolio. Als eine von drei Divisionen der Airbus Group ist Airbus Defence and Space mit einem Jahresumsatz von rund 14 Milliarden Euro die europäische Nummer eins im Verteidigungs- und Raumfahrtgeschäft, das weltweit zweitgrößte Raumfahrtunternehmen und gehört zu den zehn größten Verteidigungsunternehmen.

Auf der ILA Air Show in Berlin wird Airbus Defence and Space die A400M in der Luft und auf dem Boden präsentieren. Die A400M ist ein völlig neu entwickeltes und speziell auf die Anforderungen der Streitkräfte im 21. Jahrhundert hin ausgelegtes militärisches Transportflugzeug.

A400M wird in Dienst gestellt

Mit ihrem leistungsfähigen Turboprop-Antrieb fliegt die A400M höher, schneller und weiter. Gleichzeitig verfügt sie über exzellente Manövrier- und Langsamflugeigenschaften sowie die Fähigkeit zum Betrieb auf kurzen und unbefestigten Pisten.

Ausgestattet mit modernsten Technologien eignet sich die A400M nicht nur für taktische und strategisch/logistische Missionen, sondern auch für Spezialeinsätze wie beispielsweise die Luftbetankung. Durch den speziell konzipierten Frachtraum kann die A400M dabei auch sperrige Ausrüstungen, wie sie heute zunehmend für militärische Missionen und humanitäre Hilfseinsätze benötigt werden, schnell dorthin bringen, wo sie unmittelbar am dringendsten benötigt werden. Im August 2013 nahm die erste A400M bei der französischen Luftwaffe ihren Dienst auf. Insgesamt befinden sich derzeit rund 35 Flugzeuge in verschiedenen Produktionsstadien, darunter bereits sechs der insgesamt 53 A400M für die Bundeswehr.

Im Airbus-Pavillon ist auch das neuste Ausstellungsmodell des Eurofighter zu sehen. Der Eurofighter ist das modernste und leistungsfähigste Mehrrollen-Kampfflugzeug, das zurzeit auf dem Weltmarkt verfügbar ist. Bisher haben sieben Nationen (Deutschland, Großbritannien, Italien, Spanien, Österreich, Saudi-Arabien und Oman) den Eurofighter beschafft. Die Flotte hat bis heute weltweit mehr als 200.000 Flugstunden absolviert. Damit ist der Eurofighter das sicherste und eines der zuverlässigsten Kampfflugzeuge im Einsatz.

Mit 719 Flugzeugen unter Vertrag, 571 Bestellungen und mehr als 400 Auslieferungen ist der Eurofighter das derzeit größte militärische Beschaffungsprogramm in Europa und stärkt mit seiner Hochtechnologie die Position der europäischen Luftfahrtindustrie im internationalen Wettbewerb. Das Programm sichert mehr als 100.000 Arbeitsplätze in 400 Unternehmen.

Unbemannte Flugsysteme

Auf der ILA 2014 zeigt Airbus Defence and Space auch unbemannte Luftfahrzeuge (UAVs). Heron 1 ist ein unbemanntes Flugsystem (Unmanned Aerial System – UAS) mit mittlerer Flughöhe und großer Flugdauer (Medium Altitude Long Endurance – MALE), das bei der deutschen Luftwaffe im Einsatz ist. Das im Gefechtsfeldeinsatz bewährte System der MALE-Kategorie basiert auf der Heron-Plattform von Israel Aerospace Industries (IAI) und ist für Aufklärungs- und Verfolgungsmissionen über dem Gefechtsfeld ausgelegt.

TR-50 Scout ist ein von Airbus Defence and Space entwickeltes taktisches unbemanntes Luftfahrzeug (Unmanned Aerial Vehicle – UAV) für Aufklärungsaufgaben. Das Starrflügler-UAV eignet sich für militärische Einsätze wie Nachrichtengewinnung, Aufklärung, Überwachung und Zielerfassung. Nach mehr als 30 Flügen seit seinem Erstflug im Jahr 2010 absolvierte TR-50 Scout im Dezember 2013 den ersten Flug in der endgültigen Konfiguration. Derzeit wird das System Partnern und Kunden vorgeführt.

Das Kleinfluggerät Zielortung (KZO) ist ein von Airbus Defence and Space entwickeltes, gefechtserprobtes taktisches unbemanntes Luftfahrzeug (Unmanned Aerial Vehicle – UAV). Das Starrflügel-UAV eignet sich für militärische Einsätze wie hochpräzise Zielaufklärung und Schadensbewertung. Bisher wurden zwölf Systeme mit 60 unbemannten Luftfahrzeugen ausgeliefert. Bei der Bundeswehr ist das KZO seit 2005 im Dienst und hat seit 2009 mehr als 1.000 Einsätze für die Internationale Sicherheitsunterstützungstruppe (ISAF – International Security Assistance Force) in Afghanistan geflogen.

Der Technologiedemonstrator „Sagitta“ unterstreicht die führende Rolle von Airbus Defence and Space bei der Entwicklung von Technologien für den unbemannten Flug. Das im Forschungsprogramm Sagitta entwickelte innovative Zellenkonzept wird von Airbus Defence and Space, Partnerunternehmen und bis zu 15 deutschen Universitäten zur Entwicklung von intelligenten Lösungen in Schlüsselbereichen wie Tarnkappendrohnen, autonome Fluglösungen und Datenübertragung eingesetzt.

Raumfahrt-Programme und das neue MPCV-ESM für Orion der NASA

Zu den weiteren Ausstellungs-Highlights gehört die Trägerrakete Ariane 5 Midlife Evolution (ME), die Airbus Defence and Space im Auftrag der Europäischen Weltraumorganisation ESA weiterentwickelt. Mit ihrer Doppelstartvorrichtung kann die Trägerrakete Ariane 5 Midlife Evolution (ME) eine Nutzlast von bis zu 12 Tonnen und damit zwei Satelliten mit einem Gewicht von mehr als 5 Tonnen bei einem Start in die geostationäre Umlaufbahn befördern. Der Erststart ist für Mitte 2018 vorgesehen.

Zu den Glanzstücken rund um die 1.500 Quadratmeter große Raumfahrthalle, die Airbus Defence and Space als Schlüsselpartner gemeinsam von der Europäischen Weltraumorganisation (ESA), dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi), dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und den im BDLI mitgestaltet, gehört die Antriebs- und Versorgungs-Einheit MPCV-ESM (Multipurpose Crew Vehicle – European Service Modul) für die amerikanische „Orion“-Kapsel, die Airbus Defence and Space derzeit entwickelt. Dieses Modul basiert auf dem Design und den Erfahrungen des Versorgungsfahrzeugs ATV (Automated Tranfer Vehicle) für die Internationale Raumstation, das Airbus Defence and Space entwickelt und gebaut hat.

Das europäische Servicemodul MPCV-ESM ist ein Zylinder mit einer Höhe und einem Durchmesser von etwa vier Metern und wird unterhalb der Orion-Raumkapsel angebracht. Zusätzlich zu seiner Antriebsfunktion für das Orion-Raumfahrzeug wird das MPCV-ESM für Orbitmanöver und Lageregelung zuständig sein, Wasser und Sauerstoff für die Besatzung bereitstellen sowie die Stromversorgung und Temperaturregulierung übernehmen, während es am Crewmodul angedockt ist.

Zu sehen ist in der Raumfahrthalle auch das Weltraum-Spektrometer NIRSpec (Near Infrared Spectrograph), das Airbus Defence and Space an die NASA zur Integration in das James Webb Space Telescope (JWST) ausgeliefert hat. Das „Superauge“ wird als zentrales Instrument des Hubble-Nachfolgers künftig gleichzeitig bis zu einhundert Himmelskörper wie Galaxien und Sterne erfassen können und damit große Teile des Weltraums in bisher unerreichter Tiefe beobachten können und damit einen Blick in die Vergangenheit ermöglichen.

Ein weiterer Ausstellungs-Höhepunkt ist Gaia, Europas modernstes Weltraumteleskop, das Airbus Defence and Space für die Europäische Weltraumorganisation ESA gebaut hat. Es fertigt momentan eine hochpräzise 3D-Karte unserer Galaxie und der Milchstraße an und soll bisher unbekannte Objekte aufspüren. Ziel der Gaia-Mission ist es, tiefere Einblicke in die Ursprünge und die Entwicklung unserer Galaxie zu liefern. Es wird mit der Entdeckung Hunderttausender neuer Himmelskörper gerechnet und außerdem sollen Zehntausende Asteroiden identifiziert werden.

High-Tech-Radarsatelliten für die Erdbeobachtung

Mit einer interaktiven Präsentation von WorldDEM zeigt Airbus Defense and Space ein digitales Höhenmodell (DHM), dass seit kurzem auf den Markt ist und das die Erde mit bisher unerreichter Genauigkeit von Pol zu Pol abdeckt. Mit WorldDEM lässt sich die Qualität von DHM-Anwendungen für Kunden in zahlreichen Branchen wie Verteidigung, Luftfahrt, Öl- und Gasgewinnung oder Bergbau verbessern.

Das neue Modell basiert auf Daten der hoch auflösenden deutschen Radarsatelliten TerraSAR-X und TanDEM-X, die in öffentlich-privater Partnerschaft (Public-Private-Partnership PPP) zwischen dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und Airbus Defence and Space mit Mitteln des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie realisiert wurden. Während der in der Shuttle Radar Topography Mission (SRTM) erfasste Datensatz bisher lediglich eine Rasterweite von 90 Metern bot, deckt WorldDEM die ganze Welt nun mit einer Rasterweite von zwölf Metern ab.

Explosion am Flughafen Hamburg – Notfallszenario mit Knall und Rauch

Am Samstag, den 24. Mai 2014 findet am Hamburg Airport ab 10:00 Uhr eine Flugunfallübung statt. Die internationale Zivilluftfahrtoranisation ICAO (International Civil Aviation Organization) schreibt die Durchführung einer solchen Übung turnusmäßig alle zwei Jahre vor. Ziel dieser Übung ist es, die Abläufe der Alarmierung, Einsatzabwicklung und die Zusammenarbeit von Flughafen, Feuerwehr, Polizei und Hilfsorganisationen zu überprüfen. Die regelmäßige Erprobung des Ernstfalls ist Voraussetzung für den Erhalt der Betriebsgenehmigung eines Flughafens.

Um die Sicherheitsübung möglichst realistisch zu gestalten, wird das Notfall-Szenario mit Pyrotechnik begleitet. Die inszenierte Explosion wird von der Feuerwehr Norderstedt (Pyrotechniker) durchgeführt. Sie wird sowohl für Besucher und Passgiere als auch für Anwohner akustisch (lauter Knall) und visuell (Rauchwolke) wahrnehmbar sein.

Auf den laufenden Flugbetrieb wird die Notfallübung aber keinen Einfluss haben. Besucher und Passagiere werden durch Informationsblätter und wiederkehrende Lautsprecherdurchsagen informiert. "Es ist wichtig, solche Ausnahmesituationen immer wieder zu durchlaufen. Nur so können sich Automatismen entwickeln und Verbesserungspotenziale erkannt werden", so Stefanie Harder, Pressesprecherin am Hamburg Airport.

Mehr als zehn Unternehmen, Behörden und Organisationen sind an einer Sicherheitsübung dieser Größenordnung beteiligt. Dazu gehören neben dem Hamburg Airport und den Rettungskräften auch verschiedene Behörden der Stadt Hamburg sowie die Deutsche Flugsicherung (DFS). Die Vorbereitungen auf den Übungsdurchlauf dauern etwa sechs Monate.

Flugzeugtaufe einer A380 der Lufthansa auf den Namen Düsseldorf

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Auf die "Victor-Hotel" folgt die "Mike-Kilo": Das größte Passagierflugzeug der Welt, ein Airbus vom Typ A380, repräsentiert ab sofort als neuer "fliegender Botschafter" die NRW-Landes-hauptstadt auf den interkontinentalen Luftverkehrsstraßen und den größten Airports rund um den Globus.

Astrid Elbers, die Ehefrau des Düsseldorfer Oberbürgermeisters Dirk Elbers, taufte heute auf dem Düsseldorfer Flughafen im Rahmen einer feierlichen Zeremonie die insgesamt elfte A380 der Lufthansa auf den Namen der Landeshauptstadt Düsseldorf. Das Lufthansa-Flaggschiff war am Morgen aus Frankfurt kommend in "DUS" gelandet. Nach einer Wasserfontäne zur Begrüßung durch die Flughafenfeuerwehr hatte das größte Passagierflugzeug der Welt an der Position A11 am Flugsteig A angedockt.

Flaggschiff A380 am wichtigsten Einzugsgebiet Deutschlands

"Die A380 ist das Flaggschiff in unserer Langstreckenflotte, das unseren Passagieren an Bord neue Dimensionen des Fliegens bietet. Die A380 setzt Maßstäbe hinsichtlich Komfort, ökologischer Effizienz und Nachhaltigkeit. Wir Lufthanseaten sind stolz darauf, den Namen des wichtigsten Luftverkehrsstandorts in Nordrhein-Westfalen in die Welt hinauszutragen", sagte Heiko Brix, Leiter der Lufthansa-Vertriebsniederlassung und Beauftragter des Passagevorstands für NRW, anlässlich der Taufzeremonie. "Gleichzeitig ist die Namensgebung ein klares Bekenntnis der Lufthansa Group zum Standort Düsseldorf. Wir werden gemeinsam mit unseren Airlines Lufthansa, Germanwings, Austrian Airlines und Swiss auch weiterhin eine führende Rolle im Herzen von NRW spielen, dem wichtigsten Einzugsgebiet Deutschlands."

"Mit der A380 als neuem Patenflugzeug ist eines der größten und modernsten Passagierflugzeuge der Welt als internationaler Botschafter für die Landeshauptstadt Düsseldorf rund um den Globus unterwegs", so Oberbürgermeister Dirk Elbers.

Während der Taufzeremonie begoss Astrid Elbers den vorderen Rumpf des Flugzeugs mit Sekt und enthüllte den Schriftzug "Düsseldorf". Danach wurde die Taufurkunde unterzeichnet. Anschließend hatten die Ehrengäste die Möglichkeit, das doppelstöckige Flugzeug zu besichtigen. Als Zeichen der Verbundenheit parkte neben dem größten Airbus A380 das kleinste Airbus-Modell in der Flotte der Lufthansa-Group: Ein A319 der Lufthansa-Tochter Germanwings, die im April in DUS gestartet ist und bereits 32 Ziele von Lufthansa übernommen hat. Insgesamt wird Germanwings im Sommerflugplan 2014 Direktflüge zu 68 Zielen ab DUS anbieten.

Weiterflug nach Peking – 600 Flugstunden der neuen A380

Um 13:00 Uhr hob die frisch getaufte A80 "Düsseldorf" wieder Richtung Frankfurt ab, wo sie am Abend ihren Weiterflug nach Peking startete. Das Lufthansa-Flaggschiff verfügt über 520 Sitzplätze in den besten und modernsten Serviceklassen, die Lufthansa ihren Passagieren bietet. Die First Class steht mit acht großzügigen Sitzen im Upper Deck ganz im Zeichen von Individualität. Auch die weltweit größte Business Class mit 92 Sitzen im oberen Deck sowie die Economy Class mit 420 Sitzen im Hauptdeck bieten in beeindruckenden Raummaßen mehr Komfort als je zuvor.

Die Landeshauptstadt Düsseldorf und Lufthansa sind seit dem 16. Mai 1961 über eine Patenschaft verbunden. Damals taufte Margarete Vomfelde, die Gattin des damaligen Oberbürgermeisters Dr. Fritz Vomfelde, auf dem Düsseldorfer Flughafen eine Boeing 720. Seit damals haben insgesamt fünf Lufthansa-Maschinen den Namen und das Wappen der Stadt Düsseldorf in alle Welt getragen.

Aktuell betreibt Lufthansa zwölf Airbus A380 auf Langstreckenflügen ab Frankfurt nach Asien (Peking, Shanghai, Singapur), Afrika (Johannesburg) und Nordamerika (New York, San Francisco, Miami, Houston). Zwei weitere A380 sollen im kommenden Jahr an die Kranichlinie ausgeliefert werden.

Das auf den Namen der Landeshauptstadt Düsseldorf getaufte Flugzeug mit der Registrierung "D-AIMK" wird seit April 2014 im Liniendienst eingesetzt und absolvierte bis zur heutigen Namensgebung rund 70 Flüge mit insgesamt 600 Flugstunden. Die Maschine hat dabei bereits allen weltweiten Lufthansa-A380-Zielen einen Besuch abgestattet. Die "Düsseldorf" ist, wie die gesamte Lufthansa A380-Flotte, am Frankfurter Flughafen stationiert. Fluggäste aus Düsseldorf/NRW können alle A380-Flüge in Verbindung mit Zubringerflügen oder AirRail-Verbindungen nach Frankfurt nutzen.

InterSky stockt Verbindung Dresden – Zürich bereits auf

Nur wenige Tage nach dem Start der sechsmal wöchentlich angebotenen Verbindung Dresden – Zürich baut die InterSky das Angebot auf zwei tägliche Flüge aus und bietet mit Graz ein weiteres Umsteigeziel an, das über Zürich erreichbar ist. Ab dem 10. Juni steuert die österreichische Airline Zürich montags bis samstags um 06:20 Uhr an. Der Abendflug startet jeweils montags bis freitags sowie sonntags um 17:50 Uhr in Dresden. Die Flüge von Zürich nach Dresden starten montags bis freitags um 08:25 Uhr. Die Abendverbindung hebt montags bis freitags sowie sonntags um 20:00 Uhr in Zürich ab.

Mit den neuen Verbindungen verdoppelt Intersky das Engagement auf zwölf wöchentliche Flüge und bietet zudem über Zürich mit Graz und Salzburg attraktive Weiterflugmöglichkeiten an.

Große Nachfrage und schnellste Aufstockung

Markus Kopp, Vorstand der Mitteldeutschen Flughafen AG: "Die Erweiterung stellt die schnellste Aufstockung einer Linienverbindung in der Geschichte des Flughafen Dresden und der InterSky dar. Die Verdopplung des Angebotes freut uns außerordentlich und belegt, dass wir gemeinsam mit unserem Partner der regen Nachfrage schnell und flexibel begegnen. Die Landeshauptstadt ist damit noch stärker mit der Schweiz verbunden."

Die Flughafen Dresden GmbH hat rund 1,76 Millionen Fluggästen pro Jahr (2013). Ein Anschluss an die Autobahn A4, 3.000 terminalnahe Parkplätze und ein S-Bahnhof sorgen für eine komfortable und entspannte An- und Abreise innerhalb der Einzugsgebiete Sachsen, Südbrandenburg, Nordböhmen und Niederschlesien. Der Kundendienst ist mit dem Siegel "ServiceQualität Deutschland, Stufe II" zertifiziert.

Städteverbindung zwischen Deutschland und Österreich

Während der Wintermonate bedient InterSky von Friedrichshafen und Zürich aus vorwiegend deutsche und österreichische Großstädte wie Berlin, Hamburg, Düsseldorf, Graz, Salzburg und Dresden. Im Sommerflugplan stehen zusätzlich von Friedrichshafen, Zürich, Bern-Belp, St. Gallen-Altenrhein, Rostock und Erfurt diverse Feriendestinationen wie Elba, Menorca, Olbia, Pula und Zadar auf dem Programm.

Zudem setzen immer mehr Reiseunternehmen, Firmen und Fußballvereine auf InterSky und nehmen exklusiv das Charterangebot in Anspruch. InterSky betreibt eine Flotte von fünf Flugzeugen mit rund 150 Mitarbeitern.

Komet hüllt sich in Staub: Rosetta nähert sich Ziel Churyumov-Gerasimenko

Noch sind die ESA-Sonde Rosetta und ihr Landegerät Philae rund zwei Millionen Kilometer von ihrem Zielkometen Churyumov-Gerasimenko entfernt, doch Aufnahmen der Kamera OSIRIS zeigten bereits aus dieser Entfernung: Der Komet erwacht auf seinem Weg zur Sonne und hüllt sich in eine Wolke aus kleinen Staubpartikeln.

Bereits im März konnte das Antauen des Kometen durch die warmen Sonnenstrahlen festgestellt werden. Auch seine Rotationszeit konnten die Wissenschaftler des OSIRIS-Teams, zu dem auch Planetenforscher des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) gehören, durch ihre Beobachtung genauer feststellen. Innerhalb von 12,4 Stunden dreht sich der Komet um seine eigene Achse. Im August soll Rosetta am Kometen ankommen, im November wird dann der Lander Philae die erste Landung auf einem Kometen umsetzen.

4 Km Brocken, 1.300 Km Staubwolke

Die Bilder, die mit der OSIRIS-Kamera zwischen 24. März und 04. Mai während des Flugs in Richtung Churuymov-Gerasimenko aufgenommen wurden, bilden den Kometen mit einer zunehmend größeren so genannten Staubkoma ab. Churuymov-Gerasimenko ist zwar noch über 600 Millionen Kilometer von der Sonne entfernt, doch seine Oberfläche erwärmt sich bereits: Die flüchtigen Bestandteile des Kometen beginnen ins Weltall auszugasen und reißen Staubpartikel mit sich. Anfang Mai reichte die Wolke bis in eine Entfernung von 1.300 Kilometer, obwohl der eisige Brocken selbst nur einen Durchmesser von rund vier Kilometern hat.

"Er fängt an, wie ein richtiger Komet auszusehen", sagt Dr. Holger Sierks vom Max-Planck-Institut und Leiter des OSIRIS-Teams. Die Aufnahme der OSIRIS-Kamera vom 30. April 2014 (erstes Bild) zeigt den Kometen Churyumov-Gerasimenko. Der Zielkomet der Rosetta-Mission hat eine Staubwolke um sich gebildet, die bis zu 1300 Kilometer weit ins Weltall hineinreicht. Schön zu sehen auf der Aufnahme ist auch der Kugelsternhaufen M107 (Quelle: ESA/Rosetta/mps for OSIRIS Team mps/upd/lam/iaa/sso/inta/upm/dasp/ida).

Rotation des Kommeten: Wichtig für Missionsplanung

Das OSIRIS-Team kam aber auch noch zu einer weiteren Erkenntnis: Bisher gingen die Kometenforscher davon aus, dass Churymov-Gerasimenko 12,7 Stunden benötigt, um einmal um die eigene Achse zu rotieren. Indem das Wissenschaftler-Team die Veränderungen in der Helligkeit des Kometen beobachtete und analysierte, stellten sie fest, dass der Komet lediglich 12,4 Stunden für seine Umdrehung benötigt. "Die genaue Kenntnis der Rotationsperiode des Kometen ist von äußerster Wichtigkeit – sowohl für die optimale Planung der Mission und der wissenschaftliche Aufnahmen als auch für die Interpretation der gewonnenen Daten", sagt Dr. Stefano Mottola, Kometenforscher am DLR-Institut für Planetenforschung und Mitglied des OSIRIS-Teams.

Jede Information, die bereits bei der Annäherung an den Kometen gewonnen wird, hilft auch bei der Planung der erforderlichen Manöver beim Flug in den Orbit um den Kometen und der Landung von Philae. Sicher ist bereits jetzt, dass Rosetta und Philae ein erwachender Komet erwartet, der die Untersuchung von Koma und Schweif ermöglicht. Die ersten Manöver, um die Sonde auf ihr Rendezvous mit Churyumov-Gerasimenko im August vorzubereiten, wurden bereits durchgeführt.

In dieser Woche konnten die Ingenieure und Wissenschaftler zudem aufatmen: Alle Instrumente auf Sonde und Lander haben den zweieinhalbjährigen Winterschlaf beim Flug durchs All gut überstanden – alle bestanden den "Gesundheitscheck". Elf Instrumente fliegen auf dem Orbiter Rosetta mit, Lander Philae hat zehn wissenschaftliche Experimente an Bord. Mit diesen werden nach der Landung erstmals Messungen direkt auf einer Kometenoberfläche vorgenommen.

Landung und Fotografie auf und um einen Kometen

Rosetta ist eine Mission der ESA mit Beiträgen von ihren Mitgliedsstaaten und der der NASA. Rosettas Lander Philae wird von einem Konsortium unter der Leitung von DLR, MPS, CNES und ASI beigesteuert.

Die Kamera OSIRIS wurde von einem Konsortium unter der Leitung des Max-Planck-Instituts für Sonnensystemforschung (Deutschland) in Zusammenarbeit mit CISAS, Universität Padova (Italien), dem Laboratoire d’Astrophysique de Marseille (Frankreich), dem Instituto de Astrofísica de Andalucia, CSIC (Spanien), ESAs Scientific Support Office, dem Instituto Nacional de Técnica Aeroespacial (Spanien), der Universidad Politéchnica de Madrid (Spanien), des Department of Physics and Astronomy of Uppsala University (Schweden) und dem Institute of Computer and Network Engineering der TU Braunschweig (Deutschland) gebaut. OSIRIS wurde finanziell gefördert durch die nationalen Agenturen von Deutschland (DLR), Frankreich (CNES), Italien (ASI), Spanien (MEC) und Schweden (SNSB) sowie dem ESA Technical Directorate.

Ausbildungsmesse am Fraport am 17. Mai

Bereits zum siebten Mal richtet die Fraport AG gemeinsam mit dem Handelsunternehmen Gebr. Heinemann und der Bundesagentur für Arbeit eine Airport-Ausbildungsmesse aus. Am Samstag, den 17. Mai 2014 zwischen 09:00 und 15:00 Uhr, haben Absolventinnen und Absolventen aller Schularten die Möglichkeit, sich aus erster Hand über die Berufsausbildung an Deutschlands größtem Flughafen zu informieren. Insgesamt 18 Unternehmen und Behörden, die am Airport ansässig sind, werden mehr als 40 Ausbildungsberufe und Studiengänge vorstellen. Veranstaltungsort der Ausbildungsmesse ist das sogenannte "HOLM"-Forum im Übergang vom Terminal 1 zum Fernbahnhof und The Squaire.

Neben den potenziellen Bewerbern sind auch deren Familien und Freunde eingeladen, sich an den Informationsständen bei Vertretern der jeweiligen Unternehmen über Berufsbilder, Einstiegsvoraussetzungen sowie Bewerbungsverfahren zu erkundigen. Folgende Unternehmen und Behörden (in alphabetischer Reihenfolge) werden auf der Messe vertreten sein:

  • Bundesagentur für Arbeit
  • Bundespolizei
  • Dachser GmbH & Co. KG
  • DB Mobility Logistics AG
  • DB Schenker
  • Deutsche Lufthansa AG
  • DFS Deutsche Flugsicherung
  • DHL Global Forwarding GmbH
  • Fraport AG
  • Gebr. Heinemann SE & Co. KG
  • Hauptzollamt Frankfurt
  • Hilton Frankfurt Airport
  • Kühne + Nagel (AG & Co.) KG
  • Logwin Air + Ocean Deutschland GmbH
  • Panalpina Welttransport GmbH
  • REWE Markt GmbH
  • Sheraton Frankfurt Airport
  • Terminal for Kids gGmbH

Weitere Infos zu den Firmen, Ausbildungsberufen und dualen Studiengängen und der Veranstaltung gibt es hier.

Columbus-Eye: Live-Bilder von HD-Kameras auf der ISS für die Schule

Die Internationale Raumstation hat "Augen" bekommen: Vier Videokameras wurden mit Hilfe eines Roboterarms am Columbus-Labor der ISS angebracht und zeichnen seither fortwährend Bilder von der Erde auf.

Das Projekt "Columbus Eye" vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und der Universität Bonn bringt diese Live-Bilder nun in Kooperation mit der NASA aus dem All in den Schulunterricht.

Kostenloser Ausblick übers Webportal

Das Columbus-Eye-Webportal stellt die Aufnahmen außerdem Wissenschaft und Öffentlichkeit kostenlos zur Verfügung und bietet Informationen zur ISS und der Mission "Blue Dot" des deutschen ESA-Astronauten Alexander Gerst.

"Die ersten Aufnahmen haben spektakuläre Bilder wie zum Beispiel Sonnenaufgängen über der blauen Erdkugel gezeigt. Wir freuen uns, dass wir durch die Kooperation mit der NASA dieses Material in den Unterricht bringen können. Gleichzeitig ermöglicht es Columbus Eye den Wissenschaftlern und Studenten der Uni Bonn direkt an einem ISS-Experiment mitzuwirken. Eine einmalige Chance.", sagt Johannes Weppler, Projektleiter des DLR Raumfahrtmanagements.

Die Videos werden über eine Empfangsstation in Huntsville (Alabama) an das Geographische Institut in Bonn gesendet. Dort integrieren Wissenschaftler der Arbeitsgruppe Fernerkundung die Video- und Bilddateien in das Columbus-Eye-Webportal, auf das Schüler, Lehrer und die interessierte Öffentlichkeit kostenfrei zugreifen können.

Schüler bekommen Ausblick der Wissenschaftler

"Wir hoffen mit diesen einmaligen Bildern die Faszination der Schülerinnen und Schüler für die Beobachtung unserer Erde aus dem All und für die Raumfahrt zu wecken", sagt Andreas Rienow, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Universität Bonn. "Mit Columbus Eye wollen wir außerdem wichtiges Wissen vor allem in Naturwissenschaft und Technik vermitteln." Das Webportal bietet zudem Informationen rund um die Mission von Alexander Gerst sowie Schulmaterial zum Download an.

Zusätzlich zur Website wird es eine Art Road-Show durch die 16 Bundesländer der Republik geben. Die Schüler werden selber in die Rolle von Wissenschaftlern schlüpfen, das Wetter vorhersagen oder faszinierende Aufnahmen zum globalen Wandel begutachten. Geplant ist außerdem eine Kontaktaufnahmen mit Alexander Gerst via Amateurfunk und eine Videoschaltung zur ISS, bei denen die Schüler ihre Fragen an den Astronauten stellen dürfen.

Wissenschaftlich sollen die Bilddaten und Videosequenzen genutzt werden, um Daten zu Naturkatastrophen wie Überflutungen, Waldbränden und Vulkanausbrüchen auszuwerten und längerfristige Landnutzungsänderungen zu analysieren.

Steuerung der Kamera im Weltraum von der Erde aus

Voraussetzung für das Projekt ist eine Kooperation des DLR mit der NASA, die sämtliche Kameraaufnahmen von der ISS für Columbus Eye zur Verfügung stellt und sogar die Steuerung der Kameras von Bonn aus ermöglicht. Live-Bilder der HD-Kameras von der ISS aus, samt einer dynamischen Positionskarte der Raumstation, sind bei der NASA bereits online. Seit Oktober 2013 bereitet die Arbeitsgruppe Fernerkundung eine Empfangs- und Kontrollstation für die Kameras in Bonn vor.

Im April 2014 waren die vier HD-Videokameras im Rahmen der NASA-Mission "High Definition Earth Viewing" (HDEV) an Bord eines Dragon-Raumschiffs zur Internationalen Raumstation gebracht worden. Mit Hilfe des kanadischen Roboterarms wurden sie außen am europäischen Labormodul Columbus montiert. "Columbus-Eye" wird vom DLR Raumfahrtmanagement mit Mitteln des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert.

Ausbildungsplatz bei Lufthansa: 380 Stellen frei

Für rund 380 junge Frauen und Männer kann ein Traum Wirklichkeit werden, denn Europas größte Airline-Gruppe schreibt seit dieser Woche auf ihre Ausbildungs- und Studienprogrammen für 2015 aus. Rund 20 verschiedene Berufe stehen für 2015 zur Auswahl.

Die Bandbreite reicht dabei von Luftverkehrskaufmann/-frau und Fluggerätmechaniker/in, über Koch und Köchin bis hin zu Kaufleuten für Spedition und Logistikdienstleistungen. Die meisten Ausbildungsplätze bietet die Lufthansa Group in Frankfurt, Hamburg, München, Zürich und Wien an. Aber auch an weiteren Lufthansa Group Standorten haben junge Menschen die Möglichkeit, ihren Berufseinstieg in einem dynamischen Umfeld mit interessanten Perspektiven zu starten.

Studienprogramme und Hochschulkooperationen

Unter anderem gibt es Lufthansa- und Swiss-Studienprogramme in den Ingenieurswissenschaften, bei der Lufthansa Technik, die Bachelorprogramme Aviation, Finance oder Logistics oder das Swiss Experience Programm für Bachelor Absolventen in Aviatik an der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften. Bei den Studienprogrammen kooperiert die Lufthansa Group mit verschiedenen Hochschulen. Neu in diesem Jahr: die Kooperation mit der Fachhochschule Worms. Ebenso erstmals im Angebot ist das Masterprogramm ‚Finance‘ mit der Goethe Universität Frankfurt.

"Wir freuen uns, talentierte und motivierte junge Menschen kennen zu lernen und ihr Potenzial mit ihnen weiter zu entwickeln", sagt Dr. Bettina Volkens, Vorstand Personal und Recht der Deutschen Lufthansa AG anlässlich der Veröffentlichung der Ausbildungsstellen. "Investitionen in die Aus- und Weiterbildung von Menschen sind für uns, als eines der attraktivsten Unternehmen in Deutschland, selbstverständlich. Wir übernehmen hier gerne Verantwortung."

Infotage und Airport-Jobmesse

Auch Unentschlossene unterstützt Lufthansa in der Orientierungsphase mit Hilfe zahlreicher Angebote. Auf diversen Infotagen für Schüler/-innen können offene Fragen geklärt werden. Die nächsten Termine finden sich hier. Und für alle kurz- oder bisher noch unentschlossenen Schülerinnen und Schüler, die sich für Lufthansa interessieren: Es gibt noch freie Ausbildungsplätze bei Lufthansa für das Ausbildungsjahr 2014.

Alle Lufthansa-Ausbildungsberufe 2015 jetzt auch zum Anfassen: Am 17.05.2014 findet von 09:00 bis 15:00 Uhr wieder die Airport-Ausbildungsmesse am Flughafen Frankfurt (Übergang vom Terminal 1 zum Fernbahnhof) statt. Vor Ort sind Auszubildenden/Studenten, Flugbegleitern/Piloten der verschiedenen Gesellschaften der Lufthansa Group, die Rede und Antwort stehen.

Flugplatz Ecuvilles jetzt ICAO-zertifiziert

Die Sicherheitsprozesse des Schweizer Flugplatzes Ecuvillens (LSGE), in der Gemeinde Hauterive (FR) südlich der Kantonshauptstadt Freiburg, erfüllen die Anforderungen der Internationalen Zivilluftfahrtorganisation (ICAO). Das Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) hat der Betreibergesellschaft Aérodrome Régional Fribourg-Ecuvillens SA (AREF) das entsprechende Zertifikat erteilt. BAZL-Vizedirektor Daniel Hügli hat das Dokument heute dem Präsidenten der AREF, Louis-Armand Dupraz, übergeben. Nach erfolgreicher Erst-Zertifizierung führt das Amt in Ecuvillens alle fünf Jahre Wiederholungsaudits durch, um festzustellen, ob die sicherheitsrelevanten Prozesse der Flughäfen den ICAO-Vorgaben noch entsprechen.

Die ICAO hat in ihren Standards und Empfehlungen die Vorgaben für sicherheitsrelevante Prozesse auf den Flugplätzen festgelegt. Die im Annex 14 enthaltenen Anforderungen definieren u.a., wie ein Flugplatz die Betankung der Flugzeuge, den Einsatz der Feuerwehr, die periodische Zustandskontrolle von Pisten und Anflugbefeuerung sowie die Schneeräumung zu organisieren hat. Mit den Vorgaben will die ICAO sicherstellen, dass die Infrastruktur auf einem Flugplatz jederzeit sicher und reibungslos funktioniert.

Die sicherheitsrelevanten Prozesse müssen in einem Flugplatzhandbuch festgehalten sein, das gleichzeitig die Grundlage bildet für ein Sicherheits-Management-System. Ein solches System beschreibt, wie eine Organisation vorhandene Risiken identifiziert, bewertet und mit geeigneten Maßnahmen reduziert. Das BAZL überprüfte in einem mehrtägigen Audit, ob die Flugplätze die Prozesse und Verfahren den Vorgaben entsprechen und wie beschrieben angewendet werden.

Der Flugplatz von Ecuvillens ist nach Genf, Zürich, St. Gallen-Altenrhein, Bern, Sion, Lugano-Agno, Les Eplatures, Samedan und Birrfeld der zehnte Flugplatz in der Schweiz, den das BAZL gemäss den Anforderungen der ICAO zertifiziert hat.

In einem weiteren Schritt ist die Zertifizierung der übrigen Schweizer Regionalflugplätze von Grenchen, Lausanne und Bressaucourt geplant. Der binationale Flughafen Basel-Mulhouse wird von den französischen Aufsichtsbehörden zertifiziert, unter Beteiligung des BAZL.

airberlin senkt Kosten und verbessert Ergebnis

airberlin hat das erste Quartal des Jahres in einem schwierigen Marktumfeld mit hohem Druck auf Auslastung und Yield operativ leicht besser als im Vorjahr abgeschlossen. Vor allem die Effekte des Turbine-Programms sorgten für einen deutlichen Rückgang der Kosten. So konnte airberlin die Kosten pro angebotenen Sitzplatzkilometer (CASK) exklusive Treibstoffkosten um 8,2 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal senken. Reduziert haben sich vor allem Infrastrukturkosten an den Flughäfen und Flugzeugkosten aufgrund von Produktivitätssteigerungen und durch neu ausgehandelte Leasingverträge mit besseren Konditionen.

Aufgrund des erst im April anfallenden Ostergeschäfts ging der Gesamtumsatz im ersten Quartal um 3,8 Prozent auf 761,8 Millionen Euro (Vorjahr 791,9 Millionen Euro) zurück. Der Umsatz pro angebotenen Sitzplatzkilometer ist auf 6,54 Cent (Vorjahr 7,10 Cent) gesunken. Den operativen (EBIT) Verlust konnte airberlin im ersten Quartal leicht um drei Prozent auf minus 182,8 Millionen Euro (Vorjahr: minus 188,4 Millionen Euro) reduzieren.

Weitere Umstrukturierungen bei airberlin

Das Turbine-Programm zeigt im ersten Quartal 2014 deutlich spürbare Auswirkungen, die Kostenstruktur wurde verbessert. Der besondere Fokus liegt in diesem Jahr auf Umsatz-Steigerung, wobei ein neues Revenue Management System maßgeblich unterstützen soll. "… Darüber hinaus arbeiten wir daran, das Unternehmen neu zu strukturieren und airberlin eine langfristige Perspektive zu geben", sagte Wolfgang Prock-Schauer, CEO airberlin. Zudem forderte Wolfgang Prock-Schauer die Bundesregierung auf, positive Rahmenbedingungen für die Luftverkehrswirtschaft zu gewährleisten und die Luftverkehrssteuer abzuschaffen.

airberlin setzt Rekapitalisierungen um

Nach der von Etihad Airways gezeichneten Wandelanleihe über 300 Millionen Euro konnten die weiteren Schritte der nach dem ersten Quartal Ende April gestarteten Rekapitalisierung bereits bis Mitte Mai vollständig abgeschlossen werden. Durch zwei neue Anleihen, jeweils eine in Euro und eine in Schweizer Franken, hat airberlin insgesamt 252 Millionen Euro eingenommen.

Das Unternehmen wird den Erlös der zwei neuen Anleihen für allgemeine Unternehmenszwecke bis zur Höhe von 150 Millionen Euro sowie zur Refinanzierung bestehender Verbindlichkeiten verwenden und unter anderem die bereits im Vorfeld bestehenden und in den Jahren 2014 und 2015 fälligen Anleihen bei günstigen Marktkonditionen zurückkaufen. Mit diesen Maßnahmen stärkt airberlin das Eigenkapital und verbessert ihre Liquiditätsposition. Chief Financial Officer Ulf Hüttmeyer sagte dazu: "Wir haben das Unternehmen durch unsere Rekapitalisierung mit einer deutlich robusteren Finanzstruktur ausgestattet, was bilanziell auch in den kommenden Quartalen sichtbar wird. Damit hat airberlin den Spielraum, sich voll auf das operative Geschäft und eine erfolgreiche Neustrukturierung zu konzentrieren."

Nach der im zweiten Quartal erfolgreich durchgeführten Rekapitalisierung hat airberlin auch die Weichen für eine fundamentale Neustrukturierung gestellt. Chief Restructuring Officer (CRO) Marco Ciomperlik verstärkt das Management Board und koordiniert und steuert den Neustrukturierungs- und Turnaround-Prozess. Darüber hinaus wird airberlin durch die externen Beratungsgesellschaften Strategy&AlixPartners unterstützt, die gemeinsam mit dem Management Board ein tragfähiges und nachhaltig erfolgreiches Geschäftsmodell und einen detaillierten Plan für dessen Umsetzung entwickeln.

Fundamentaler Wandel nötig – Flotte reduziert, mehr Produktivität

"Zweifellos brauchen wir einen fundamentalen Wandel. Nach der Rekapitalisierung verfügen wir über die adäquate Kapitalbasis und nehmen die notwendigen Schritte für eine operative und finanzielle Transformation vor, um unser Geschäft nachhaltig aufzustellen. Im besten Interesse unserer Gäste, Partner und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter", so Wolfgang Prock-Schauer.

Trotz Flottenreduzierung und einem Personalabbau von über 600 Stellen seit Jahresbeginn 2013 hat airberlin im ersten Quartal des Jahres das Angebot durch eine erhöhte Produktivität um 4,4 Prozent ausgebaut. Im Rahmen seines weiter optimierten Streckennetzes glättet das Unternehmen damit Saisonalitätsspitzen und etabliert sein Angebot stärker im Markt. Die Produktion der Flotte stieg um 1,2 Prozent auf über 96.235 produktive Nutzungsstunden bei einer deutlich reduzierten Flotte. Dies entspricht einer Produktivitätssteigerung von 6,8 Prozent.

Wachstum mit Etihad zweistellig

airberlin verzeichnete in den ersten drei Monaten des Jahres erneut einen erfreulichen Zuwachs an Codeshare-Gästen durch ihre Partnerschaften mit anderen Airlines. Im Vergleich zum Vorjahresquartal stieg die Zahl der Fluggäste im gemeinsamen Streckennetz mit Etihad Airways um zwölf Prozent auf 139.000.

Durch neue Codeshare-Strecken nach Indien und Süd-Korea und den Ausbau der Verbindung zwischen Berlin und Abu Dhabi im Herbst des Jahres auf zwei tägliche Verbindungen wird diese positive Entwicklung im Laufe des Jahres forciert werden. Auch die Mitgliedschaft in der oneworld® Allianz entwickelt sich weiter positiv. Die Zahl der Fluggäste auf gemeinsamen Codeshare-Strecken erhöhte sich im ersten Quartal auf über 117.000 von 103.000 im Vorjahr.

Condor mit neuem Reiseziel Kalamata in Griechenland

Condor fliegt im Sommer 2014 zu neuen Zielen in Hellas, für Urlaubsfreudige gibt es ein besonders abwechslungsreiches Programm. Ab Ende Mai fliegt Condor neu etwa von Frankfurt, München, Düsseldorf und Stuttgart nach Kalamata auf dem griechischen Peloponnes.

Damit erweitert der Ferienflieger sein Angebot in Griechenland auf insgesamt zehn Destinationen: Chania (CHQ) und Heraklion (HER) auf Kreta, die Kykladeninseln Mykonos (JMK) und Santorin (JTR), das geschichtsträchtige Preveza/Lefkas (PVK), die Ionische Insel Korfu (CFU), sowie die Inseln Rhodos (RHO), Skiathos (JSI), Kos (KGS) und das neue Ziel Kalamata (KLX).

Mit traumhaften Stränden, Berglandschaften, Inseln, Kultur, kulinarischer Vielfalt und regem Nachtleben erfüllt Griechenland die unterschiedlichsten Urlaubswünsche. Neben den bekanntesten Zielen wie Mykonos warten in Griechenland aber auch noch einige weitgehend unbekannte Urlaubsparadiese wie Preveza oder Skiathos.

Eine Auswahl an Condor-Zielen in Griechenland gibt es hier im Überblick. Die Condor Flüge nach Griechenland soll es bereits für einen Onway-Komplettpreis ab 79,99 Euro in der Economy Class oder für Gäste, die das extra Maß an Service wünschen, ab 139,99 Euro in der Premium Economy Class geben. In der Premium Economy Class erhalten Gäste neben vielen Annehmlichkeiten wie dem freien Mittelplatz, einem separaten Check-in und einer kostenfreien Reservierung ihres Wunschplatzes auch ein Premium Menü sowie alle nichtalkoholischen und alkoholischen Getränke kostenfrei zu den Mahlzeiten.

Kalamata liegt im Süden der griechischen Halbinsel Peloponnes und bietet neben langen Strandpromenaden auch das wunderschöne Panorama des Taygetos Gebirge. Bei Touristen noch relativ unentdeckt, ist Kalamata für die Griechen selbst ein beliebtes Urlaubsziel. Eine beeindruckende Burg aus dem 13. Jahrhundert, sowie historische Kirchen prägen das Bild der Altstadt. Bekannt ist Kalamata vor allem für seine köstlichen Oliven und die feine Seide, die noch heute im Frauenkloster Kalogreon gewebt wird.

Die große Einkaufsstraße Aristomenes lockt mit vielen internationalen Boutiquen. Abends wird die Stadt durch zahlreiche Bars und Restaurants belebt. Condor fliegt Kalamata (KLX) im Sommer 2014 dienstags ab Düsseldorf (DUS) und München (MUC) und donnerstags ab Frankfurt (FRA) und Stuttgart (STR) an.

Die Hafenstädte Chania und Heraklion auf Kreta versprechen Kultur, Kunst und historische Eindrücke. Chania besonders durch die verwinkelten Gassen, das Treiben in der Markthalle und die traditionellen Tavernen im venezianischen Hafen. Hinter den alten Stadtmauern Heraklions werden im Sommer zahlreiche Musik- oder Theaterfestivals veranstaltet. Das Hinterland verzaubert mit idyllischen Olivenbaumfeldern und Weinbergen. Condor fliegt im Sommer 2014 mehrmals wöchentlich von Frankfurt (FRA), Düsseldorf (DUS), Hannover (HAJ), Hamburg (HAM), Leipzig (LEJ), München (MUC), Paderborn (PAD), Stuttgart (STR) und Berlin (SXF) nach Kreta (CHQ/HER).

Die Kykladeninseln im Ägäischen Meer sind eines der beliebtesten Reiseziele Griechenlands. Vor allem die Inseln Mykonos und Santorin mit ihren typischen weißen Häusern, blauen Fensterläden und dem strahlend blauen Meer (erstes Bild). Während Santorin mit romantischen Dörfchen, beeindruckenden Vulkanlandschaften und ungewöhnlichen schwarzen Lavastränden aufwartet, hat Mykonos die schönsten und wärmsten Strände der Region sowie eine kosmopolitischen Atmosphäre und aufregende Partynächte zu bieten. Mit Condor geht es im Sommer 2014 jeden Mittwoch ab Düsseldorf (DUS), Frankfurt (FRA) und München (MUC) auf die Insel Mykonos (JMK) und ebenfalls mittwochs ab Düsseldorf (DUS), Frankfurt (FRA), München (MUC) und Stuttgart (STR) nach Santorin (JTR).

Eine Vielzahl von Eroberungen im Laufe der Geschichte formten das Stadtbild von Preveza. Bei einem Spaziergang durch die Stadt sind Einflüsse der Goten, Bulgaren, Türken, Venezier und Franken im Schloss, den Kirchen und anderen historischen Gebäuden zu sehen. Die spezielle Lage der geschichtsträchtigen Hafenstadt an der Westküste Griechenlands, die von drei Seiten von Wasser umgeben ist, verleiht ihr einen Inselcharakter. Mit Condor erreicht man Preveza (PVK) im Sommer 2014 jeden Samstag ab Frankfurt (FRA) und Stuttgart (STR).

Die Ionische Insel Korfu begeistert durch seine unterschiedlichen Landschaften. Im Westen bestimmen Berge, steile Felsküsten und versteckte Buchten das Gelände, im Süden gibt es feine Sandstrände und im flachen Osten Kieselstrände. Die Hauptstadt Kerkira besitzt mit ihrem venezianischen Flair eine der schönsten Altstädte im Mittelmeerraum. Condor fliegt die Insel Korfu (CFU) im Sommer 2014 dienstags ab Frankfurt (FRA) und Hamburg (HAM) an, samstags ab Düsseldorf (DUS), Frankfurt (FRA), Hamburg (HAM), Leipzig (LEJ), München (MUC) und Berlin (SXF).

Trotz ihrer Lage direkt vor der westlichen Küste der Türkei gehören Rhodos und Kos zu den griechischen Inseln. Rhodos gilt als eine der sonnigsten Inseln im Mittelmeer und ist aufgrund des günstigen Windes an der Westküste unter anderem auch als Mekka für Wassersportler bekannt. Kos ist wegen besonders feiner Sandstrände bei Urlaubern beliebt. Auch Ausflüge in die abgelegenen Dörfer lohnen sich: Hier werden noch Trauben, Mandeln, Feigen und Oliven angebaut. Condor bringt Sie im Sommer 2014 mehrmals wöchentlich von Düsseldorf (DUS), Frankfurt (FRA), Hannover (HAJ), Hamburg (HAM), Leipzig (LEJ), München (MUC), Paderborn (PAD), Stuttgart (STR) und Berlin (SXF) nach Kos (KGS). Mit Ausnahme von Paderborn (PAD) fliegt Condor von diesen Flughäfen dienstags, donnerstags und sonntags auch nach Rhodos (RHO).

Die kleine Insel Skiathos an der Ostküste Griechenlands verspricht mittelalterlichen Charme und Entspannung pur an rund 60 Stränden. Der größte und bekannteste Strand heißt Koukounaries. Dort liegt man zwischen dem glasklaren Wasser der Ägäis und den idyllischen Wäldern der Insel. Tradition kann man erleben, wenn Einheimische in ihren Trachten in den kleine Gassen Folklore tanzen. Mit Condor geht im Sommer 2014 jeden Freitag ein Flug ab München (MUC) nach Skiathos (JSI).

ILA Berlin 2014 als internationale Raumfahrt-Plattform

Die ILA ist das Spiegelbild der Luft- und Raumfahrtindustrie, eine Vollsegment-Messe, die alle thematischen Schwerpunkte der Luft- und Raumfahrtindustrie in konzeptionell maßgeschneiderten Segmenten aufgreift. Die Präsentation der Raumfahrt auf der ILA ist weltweit einzigartig.

Der diesjährige Raumfahrt-Auftritt beinhaltet das integrierte Konzept "Raumfahrt unter einem Dach", dessen tragende Säulen der Space Pavilion, der Space Day und ein begleitendes hochkarätiges Konferenzprogramm bilden. "Raumfahrt unter einem Dach" in Halle 4 bietet dem Publikum eine einzigartige Erlebniswelt und schafft gleichzeitig die passende Atmosphäre für den inhaltlichen Austausch zwischen internationalen Fachleuten aus der Raumfahrt.

Herzstück Space Pavilion mit DLR und Raumfahrtunternehmen

In Messeständen legen die Raumfahrtagenturen und Forschungseinrichtungen die gesamte Spannbreite ihrer Aktivitäten und ihres Know-How dar. Deutsche und europäische Raumfahrtprogramme werden vorgestellt sowie Faszination und Nutzen der Raumfahrt erläutert. Unternehmen der deutschen und europäischen Raumfahrtindustrie präsentieren sich mit dem umfassenden Spektrum ihrer Leistungsfähigkeit. Neueste europäische Technologieentwicklungen werden der Öffentlichkeit dargeboten.

Herzstück des Raumfahrtauftritts ist der 1.500 Quadratmeter große Space Pavilion: Dieser wird gemeinsam von der Europäischen Weltraumorganisation (ESA), dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi), dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und den im BDLI organisierten Raumfahrtunternehmen gestaltet. Die ESA präsentiert alle wichtigen Programme im Rahmen eines starken ILA-Auftritts. Gleich im Eingangsbereich des Space Pavilion erwartet den Besucher ein beeindruckendes Modell im Maßstab 1:1 des Telekommunikationssatelliten Alphasat. Der Generaldirektor der ESA, Jean-Jacques Dordain, wird ebenfalls Gast auf der ILA sein.

Das DLR ist unverzichtbarer Partner dieses gemeinsamen Raumfahrtauftritts und ist mit einem eigenen Stand von fast 700 Quadratmetern vertreten. Die DLR-Forschungsflugzeugflotte ist ausgestellt. Entsprechend groß ist die Anziehungskraft, die der Raumfahrtauftritt auf der ILA auf hochrangige Besucher und Aussteller aus aller Welt ausübt.

Führungskräfte und Delegationen aus USA, Russland und China

Die ILA hat sich als wichtige Dialogplattform besonders für Entscheidungsträger und Experten der Raumfahrt aus Wissenschaft, Forschung, Industrie und Politik profiliert: Die Zahl der internationalen Gäste hat sich im Vorjahresvergleich deutlich gesteigert. Hochrangig besetzte Delegationen aus fast allen führenden Raumfahrtnationen werden die ILA besuchen. Vertreter der russischen und chinesischen Raumfahrt werden ebenfalls auf der ILA begrüßt werden.

Erstmals wird auch der frühere Astronaut und jetzige NASA-Administrator Charles Bolden Gast der diesjährigen ILA sein. Am Eröffnungstag der ILA, dem 20. Mai, wird er das wegweisende transatlantische Kooperationsprojekt MPCV "Multi-Purpose Crew Vehicle" (MPCV) vorstellen. MPCV ist die europäische Antriebs- und Versorgungseinheit für die NASA-Raumkapsel Orion.

Im Space Pavilion wird eine hochrangig besetzte Paneldiskussion zu dem zukunftsweisenden Thema "opportunities for global space cooperation" stattfinden. Teilnehmer werden NASA-Administrator Charles Bolden, ESA-Generaldirektor Jean-Jacques Dordain, DLR-Vorstandsvorsitzender Johann-Dietrich Wörner und BDLI-Vizepräsident "Raumfahrt", Evert Dudok, sein.

Bundeskanzlerin Angela Merkel wird die ILA 2014 am Vormittag des 20. Mai eröffnen. Im Rahmen des Eröffnungsrundgangs wird sie sich ein Bild von der Raumfahrtkompetenz vor Ort im Space Pavilion machen. Am Nachmittag wird der Bundesminister für Wirtschaft und Energie, Sigmar Gabriel, ebenfalls im Rahmen seines Messerundgangs im Space Pavilion erwartet.

Ila Space Day – Zukunft des Träger-Raketengeschäfts

Der für den 22. Mai vorgesehene 4. ILA SPACE Day ist im neuen Format konzipiert und steht unter der Schirmherrschaft des Bundesministers für Wirtschaft und Energie, Sigmar Gabriel. Die Parlamentarische Staatssekretärin und Koordinatorin für Luft- und Raumfahrt, Brigitte Zypries, wird eine Keynote Speech an die Teilnehmer dieses Kongresses richten. Vier Panels greifen die zentralen Themen der internationalen Raumfahrt auf.

Mit besonderer Spannung wird das Gesprächsforum "commercialisation versus institutional procurement – the future of launcher business" erwartet, das von hochrangigen Vertretern der europäischen und U.S.-amerikanischen Träger-Industrie besetzt ist. Im Vorfeld der ESA-Ministerratskonferenz am Ende dieses Jahres ist die Zukunft der bemannten Raumfahrt und der Internationalen Raumfahrtstation ISS von zentraler inhaltlicher Bedeutung.

Fundsachenversteigerung des Flughafen München in Baierbach

Dinge des Alltags wie Navi, Handy oder eine Digitalkamera gibt es bei den Versteigerungen des Münchner Airports eigentlich immer. Aber so kuriose Sachen wie Golfschläger, Motorsägen, Wäscheständer oder eine Hundebox werden eher seltener angeboten. Insgesamt kommen rund 250 Fundsachen, die am Münchner Flughafen verloren oder vergessen wurden, unter den Hammer. Die Versteigerung findet im Rahmen des 125-jährigen Gründungsfestes der Freiwilligen Feuerwehr in Baierbach statt.

Das Spektrum der Auktionsgüter reicht von Armbanduhren über Sonnenbrillen, Laptops und Kameras bis hin zu Bekleidung und Schmuck. Diese gehen am Samstag, den 17. Mai 2014, ab 12:30 Uhr im Festzelt in der Hauptstraße in 84171 Baierbach an den Meistbietenden. Schnäppchenjäger können zudem für vier ungeöffnete Koffer bieten, die als "Überraschungspakete" versteigert werden.

Interessenten haben am Versteigerungstag von 10:00 Uhr bis 12:00 Uhr die Gelegenheit, die Fundsachen im Festzelt zu besichtigen. Versteigert werden die Fundstücke wieder von Josef "Sepp" Mittermeier. Die ersteigerten Fundsachen müssen bar bezahlt werden. Ein Teil der Erlöse wird für karitative Zwecke in der Flughafenregion verwendet.

Berliner Flughäfen: Tegel holt bei Passagierwachstum auf

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Im April starteten und landeten 2.338.049 Passagiere an den Berliner Flughäfen Schönefeld und Tegel. Das ist ein Zuwachs von 7,2 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. In Schönefeld wurden im April 629.441 Passagiere registriert (plus 12,7 Prozent), in Tegel waren es 1.708.608 Fluggäste (plus 5,3 Prozent). Das prozentuale Passagierwachstum war damit im vierten Monat des Jahres am Standort Schönefeld im Vergleich zu Tegel mehr als doppelt so hoch.

Die Zahl der Flugbewegungen stieg im April auf insgesamt 20.757 Starts und Landungen, ein Anstieg um 3,0 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. In Schönefeld stieg die Zahl der Flugbewegungen im Vorjahresvergleich auf 5.756. Das entspricht einer Zunahme von 4,7 Prozent. In Tegel gab es im Vergleich zum Vorjahr einen Anstieg um 2,3 Prozent. Insgesamt wurden in Tegel im April 15.001 Flugbewegungen registriert.

Von Januar bis April nutzten insgesamt 8.066.987 Passagiere die Flughäfen Schönefeld und Tegel, ein Plus von 6,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. In den ersten vier Monaten des Jahres wurden in Schönefeld 2.104.257 Passagiere gezählt. Das sind 6,6 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum 2013. Gleichzeitig wurden am Flughafen Tegel 5.962.730 Fluggäste abgefertigt, das sind 6,2 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum 2013.

Die Zahl der Flugbewegungen insgesamt stieg in den ersten vier Monaten des Jahres auf insgesamt 76.349 Starts und Landungen, eine Zunahme um 4,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. In Schönefeld stieg die Zahl der Flugbewegungen im Vorjahresvergleich auf 20.855. Das entspricht einem Anstieg von 3,9 Prozent. In Tegel gab es im Vergleich zum Vorjahr einen Anstieg um 5,3 Prozent. Insgesamt wurden in Tegel von Januar bis April 55.494 Flugbewegungen registriert.

Bei der Luftfracht konnten im April an den Flughäfen Schönefeld und Tegel 3.278 Tonnen registriert werden, ein Plus von 29,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Bei den Angaben handelt es sich laut Flughafen noch um vorläufige Zahlen.

Luftfahrt-Klassiker am FMO: Ju 52, AN-2 und DC-3

Der Flughafen Münster/Osnabrück veranstaltet am Sonntag, den 15. Juni, ein Sommerfest. Von 11:00 Uhr bis 18:00 Uhr gibt es ein buntes Programm für Jung und Alt.

Bereits jetzt sind aber schon die Rundflüge an dem Tag buchbar. Drei historische Flugzeuge laden hierbei zu Flügen über das Münsterland ein. Es handelt sich um je eine Junkers JU 52 der Lufthansa, eine Douglas DC-3 der DDA Classic Airlines und eine Antonov AN-2 der Air Albatros.

Die Flüge mit der JU 52 dauern 30 Minuten und sollen für 199 Euro zu haben sein (JU 52-Rundflüge: Tel. 0208-370191). Rundflüge mit der DC-3 kosten 125 Euro bei 30 Minuten Flugzeit (DC-3-Rundflüge: Tel. 0208-370191). Die AN-2-Rundflüge gibt es bereits für 95 Euro bei 30 minütiger Flugdauer (AN-2-Rundflüge: Tel. 0031-206494595). Aufgrund der großen Nachfrage empfiehlt es sich, frühzeitig zu reservieren, denn jedes der drei Flugzeuge führt an diesem Tag nur vier Flüge durch. Weitere Informationen zur Veranstaltung will der Flughafen noch bekannt geben.

April bringt Flughafen Zürich deutlich mehr Passagiere

Im April 2014 sind 2.131.030 Passagiere über den Flughafen Zürich geflogen. Im Vergleich zur Vorjahresperiode entspricht dies einem Wachstum von 2,0 Prozent. Die Anzahl Lokalpassagiere stieg im April 2014 um 2,5 Prozent auf 1.487.772. Der Transferanteil in diesem Zeitraum lag bei 29,9 Prozent (minus 0,4 Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahr). Die Zahl der Umsteigepassagiere stieg nach 13 Monaten erstmals wieder im Vorjahresvergleich und erreicht mit 636.698 ein Plus von 0,6 Prozent.

Die Anzahl Flugbewegungen reduzierte sich im Vergleich zum Vorjahresmonat um 2,6 Prozent auf 21.222 Bewegungen. Die durchschnittliche Anzahl Passagiere pro Flug lag mit 115 Fluggästen 4,7 Prozent über dem Vorjahresniveau. Die Sitzplatzauslastung ist im April um 2,2 Prozentpunkte auf 78,5 Prozent gestiegen.

Fracht wurden im April 2014 34.881 Tonnen am Flughafen Zürich abgewickelt. Dies entspricht einem Plus von 2,4 Prozent gegenüber April 2013.

50 Boeing 737 für neue Low-Cost-Airline in China

Boeing steht vor einem Auftrag über 50 B737-Flugzeuge, welche die neue Airline 9 Air aus China bestellen will. Darunter sind auch Next-Generation 737 und 737-MAX.

Noch sind nicht alle Details der Bestellung ausgehandelt, aber der Produktiveinsatz der ersten Flugzeuge soll noch 2014 starten. Die in Guangzhou beheimatete 9 Air ist die neueste Low-Cost-Airline in China und gehört zur Juneyao Airlines. Mit der Bestellung wird die Fluggesellschaft ein weiterer reiner Boeing-Betreiber in China und will den wachsenden Markt für Billig-Flieger dort bedienen.

AuLaV Schweiz: Mehr Umweltschutz, weniger Bürokratie

Der Bundesrat hat heute die neue Außenlandeverordnung (AuLaV) verabschiedet. Sie soll die Interessen der Wirtschaft und der Umwelt berücksichtigen. Aufgrund unüberbrückbarer Differenzen wurde das seit Jahren laufende Überprüfungsverfahren für Gebirgslandeplätze (GLP) indes gestoppt. Deren Zahl soll auf 40 reduziert werden.

Luftfahrzeuge benötigen in der Regel für Starts und Landungen einen Flugplatz. Gerade Helikopter werden aber häufig außerhalb von Flugplätzen eingesetzt, sei es für Arbeitsflüge oder für Personentransporte. Bis jetzt musste jedes Unternehmen dafür jährlich beim Bundesamt für Luftfahrt (BAZL) eine Bewilligung einholen.

Kompromiss: Mehr Umweltschutz und weniger Bürokratie

Diese Praxis verursachte auf beiden Seiten einen hohen administrativen Aufwand ohne erkennbaren Nutzen. Zudem zeigte sich, dass mit der geltenden Praxis Anliegen des Natur- und Umweltschutzes zu wenig berücksichtigt werden konnten. Der Bundesrat hat darum heute entschieden, die Bewilligungspraxis zu ändern.

Die neue AuLaV entstand in einem mehrjährigen Prozess, an dem nebst Bundesämtern und Kantonen diverse Verbände und Organisationen beteiligt waren. Die nun vorliegende Verordnung ist ein Kompromiss: Auf der einen Seite werden damit Anliegen des Umweltschutzes teilweise stärker gewichtet als früher. So gelten beispielsweise strenge Auflagen oder gar Verbote für Flüge in Schutzgebiete von nationaler Bedeutung. Auf der anderen Seite profitiert die Helikopterfliegerei von der Aufhebung der jährlichen Bewilligungspflicht und einer im Vergleich zum Ausland immer noch liberalen Gesetzgebung. Die Kantone erhalten zusätzlich die Kompetenz, Kleinbauten an Außenlandestellen in eigener Regie bewilligen zu können.

Überprüfung der Gebirgslandeplätze beendet

Im Rahmen der Erarbeitung des Sachplans Infrastruktur der Luftfahrt (SIL) erhielt die Verwaltung vom Bundesrat den Auftrag, unter Einbezug der betroffenen Kreise sowohl das Netz der Gebirgslandeplätze (GLP) zu überprüfen, als auch die Grundsatzfrage zu klären, ob und in welchem Ausmaß das Heliskiing weiterbetrieben werden soll. Zu Letzterem hat der Bundesrat bereits früher entschieden, das Heliskiing unter gewissen Bedingungen weiterhin zuzulassen.

Die seit mehr als zehn Jahren dauernde Überprüfung der Gebirgslandeplätze hat indes zu keinem befriedigenden Ergebnis geführt. Es bestehen unüberbrückbare Differenzen zwischen der Haltung der direkt Betroffenen, welche sich überwiegend für den Erhalt der heutigen Situation mit punktuellen Verbesserungen einsetzen, und nationalen Verbänden und Interessenvertretern, die teilweise einschneidende Beschränkungen der Anzahl und Nutzungsmöglichkeiten der GLP verlangen. Der Bundesrat hat darum entschieden, den Überprüfungsauftrag aus dem SIL zu stoppen.

Die Zahl der möglichen GLP in der Schweiz soll aber von heute 48 auf deren 40 reduziert werden. Heute werden 42 Gebirgslandeplätze für Helikopter und Flächenflugzeuge betrieben. Das heißt, dass zwei noch zu bestimmende GLP aufgehoben werden müssen. Die verbleibenden Gebirgslandeplätze können aber im bisherigen Umfang weitergenutzt werden. Davon profitiert die Helikopterindustrie, während sie bei der neuen Außenlandeverordnung teilweise Einschränkungen hinnehmen muss.

Start für Flottenumstellung bei VivaAerobus zu Airbus

Die Fluggesellschaft VivaAerobus mit Sitz in Mexiko-Stadt hat nach der Inbetriebnahme ihrer ersten drei Airbus A320-Flugzeuge im April heute mit der offiziellen Umstellung ihrer Flotte auf die A320 begonnen. Die Low-Cost-Airline wird bis Ende 2014 zwei weitere A320-Jets erhalten.

Die A320 bringen VivaAerobus mehr Treibstoffeffizienz, Leistung und Reichweite und ermöglichen es der Airline so, ihr Streckennetz in ganz Mexiko und darüber hinaus zu erweitern. Die Flugzeuge werden von der VivaAerobus-Drehscheibe in Cancun nach Mexiko-Stadt, Monterrey, Veracruz, Tuxtla Gutierrez, Reynosa und Torreon fliegen. Weitere Verbindungen mit den A320 werden zwischen Mexiko-Stadt und Reynosa sowie zwischen Monterrey und Mazatlan angeboten.

Flottenumstellung von Boeing 737-300 auf A320-Flugzeuge

Die mit IAE-Triebwerken ausgerüsteten A320-Flugzeuge sind für 180 Passagiere in einer reinen Economy-Klasse bestuhlt. Sie bieten damit 32 Sitze mehr als die von VivaAerobus bisher eingesetzten 737-300. Dies entspricht einer Kapazitätssteigerung von 22 Prozent.

Bis Ende 2016 soll die Umstellung der 737-300-Flotte auf Airbus-Jets abgeschlossen sein. Damit wird die Airline dann zu einem reinen Airbus-Betreiber. Der Vertrag über den Kauf von 52 Flugzeugen der Airbus A320-Familie (40 A320neo und 12 A320ceo) wurde von VivaAerobus und Airbus im Oktober 2013 unterzeichnet. Dies ist der bisher größte Auftrag für Airbus-Flugzeuge einer einzelnen Fluggesellschaft in der lateinamerikanischen Geschichte.

"Wir setzen unsere A320ceo erst seit weniger als einem Monat ein, sehen aber jetzt schon, dass unsere Fluggäste wirklich vom Komfort und von der Zuverlässigkeit dieser Flugzeuge überrascht sind. Darüber freuen wir uns sehr", sagte Juan Carlos Zuazua, CEO von VivaAerobus. "Wir spüren auch bereits die Effizienzvorteile der A320 beim Treibstoffverbrauch und im Betrieb. Im Vergleich zu unserem bisherigen Modell, der 737-300, erwarten wir einen um bis zu 30 Prozent niedrigeren Treibstoffverbrauch." VivaAerobus will so die Kosten damit weiter senken und dies in Form günstigerer Ticketpreise an die Fluggäste weitergeben.

Präsenz in Lateinamerika wächst – 60 Prozent von Airbus

Die A320-Familie bietet die niedrigsten Betriebskosten unter allen Single-Aisle-Jets und eine breitere Kabine als konkurrierende Single-Aisle-Produkte. Dies bedeutet breitere Sitze, breitere Gänge und mehr Platz für die Passagiere durch den Umstieg auf die weltweit effizientesten Single-Aisle-Flugzeuge.

Die Jets der Airbus A320-Familie sind die weltweit erfolgreichsten und modernsten Single-Aisle-Passagierflugzeuge. Mehr als 10.200 dieser Flugzeuge wurden bisher bestellt und über 6.000 an Betreiber auf der ganzen Welt ausgeliefert.

Airbus hat in ganz Lateinamerika und der Karibik bisher über 800 Flugzeuge verkauft und verzeichnet noch knapp 400 auszuliefernde Bestellungen für diese Region, in der gegenwärtig mehr als 500 Airbus-Flugzeuge fliegen. In den letzten zehn Jahren hat Airbus seine im Einsatz befindliche Flotte in der Region verdreifacht und über 60 Prozent aller dort betriebenen Flugzeuge ausgeliefert.

SAS fliegt ab Winter Route Hamburg – Oslo

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Scandinavian Airlines (SAS) legt ab dem Winterflugplan 2014/15 eine neue Flugverbindung von Hamburg nach Oslo auf und vergrößert somit das Angebot auf insgesamt 85 wöchentliche Abflüge von Norddeutschland in Richtung Skandinavien. Die Flüge stehen viermal wöchentlich (Montag, Donnerstag, Freitag und Sonntag) im Flugplan. Die Flugzeit beträgt knapp anderthalb Stunden.

Geflogen wird die Strecke mit einem Flugzeug des Typs Boeing 737-600, das Platz für 123 Passagiere bietet. Tickets für die Verbindungen von Hamburg in die norwegische Hauptstadt Oslo sell es ab einem Grundpreis von 109 Euro geben und und können ab heute gebucht werden.

"Wir freuen uns sehr, dass wir so kurz nach der Eröffnung der Strecke Hamburg – Stockholm (am 22. April) die nächste neue Route ab Hamburg verkünden können. Norddeutschland und insbesondere Hamburg sind aufgrund der geographischen Nähe zu Skandinavien und der engen wirtschaftlichen und kulturellen Verbindung ausgesprochen bedeutende Märkte für uns", so Stefan Eiche, Regional General Manager Central Europe. Die neue Verbindung ergänzt das bereits bestehendes Streckennetz der Airline zwischen Norddeutschland und Skandinavien und bietet somit noch mehr Möglichkeiten bei Reisen zwischen den Regionen.

Lufthansa vor Ausgliederung der Standorte: ver.di will Mitgliederversammlung

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft ver.di lehnt Pläne der Lufthansa, die dezentralen Standorte in eigenständige GmbHs auszugründen, ab. Nach Vorstellung der Lufthansa, über die jetzt Betriebsräte informiert wurden, soll jede dezentrale Station eine eigenständige GmbH bilden, die sich dann in Konkurrenz zu anderen Unternehmen um die Leistungen der Lufthansa oder Germanwings bewerben muss. Von diesen Maßnahmen der Lufthansa wären rund 1.500 Beschäftigte der Passage an allen deutschen Standorten betroffen.

Die Beschäftigten sollen zu einer Mitgliederversammlung aufgerufen werden, in denen über die Vorstellungen der Lufthansa und die Rechte als Beschäftigte informiert werden soll, hieß es seitens ver.di-Bundesvorstandsmitglied Christine Behle. In den Versammlungen soll dann mit den Beschäftigten über das weitere Vorgehen beraten werden.

Lufthansa würde ihr Qualitätsmerkmal zerschlagen

Für die Pläne der Lufthansa zu den dezentralen Standorten existiere im Konzern bereits eine Blaupause, erklärte Behle. Die LSG Deutschland sei in eigenständige Gesellschaften zerschlagen worden. Das habe verheerende Folgen für die Beschäftigten gehabt, da ihre Arbeitsbedingungen unter dem Druck, die Aufträge weiter von der Lufthansa zu erhalten, verschlechtert und ihre Einkommen abgesenkt wurden. Dennoch seien einige GmbHs geschlossen worden.

"Die Lufthansa hebt sich von anderen Airlines dadurch ab, dass sie als integriertes Luftverkehrsunternehmen die benötigten Dienstleistungen selbst erbringt und dadurch die Qualität sichert", betont Behle. "Das schätzen Passagiere ebenso wie die Beschäftigten, die sich mit ihrem Unternehmen stark identifizieren. Es wäre ein Skandal, dieses Qualitätsmerkmal zu zerschlagen."

Die Maßnahme ziele darauf ab, die Einkommen- und Arbeitsbedingungen der Lufthanseaten massiv zu senken oder die Stationen mittelfristig zu schließen und die Arbeit an bereits vorhandene Anbieter abzugeben. Das werde ver.di nicht zulassen.

Lufthansa wieder mit besseren Zahlen

Die Lufthansa habe in 2013 ein besseres Ergebnis als im Vorjahr erzielt und rund 105 Millionen Euro mehr eingefahren. Auch das Ergebnis für das erste Quartal 2014 sei besser als die Vorjahresbilanz. Zu dem guten Ergebnis hätten auch die Beschäftigten an den dezentralen Stationen beigetragen, so die Gewerkschafterin. "Wir erwarten, dass die Lufthansa sich hinter ihre Beschäftigten stellt, die das Unternehmen mittragen, und Abstand von ihren Planungen nimmt, die dem Konzern einen Qualitäts- und Image-Schaden zufügen würde und den Arbeitnehmern wie Passagieren erhebliche Probleme bereiten würde."

Flug im Abgasstrahl: Falcon misst Emissionen und Wirbelschleppen

Biotreibstoffe bieten eine Perspektive den CO2-Abdruck der Luftfahrt zu senken sowie mögliche ungünstige Klimaeinflüsse von Partikelemissionen und Kondensstreifen zu reduzieren. Eine dazu von der NASA geleitete Flugkampagne umfasst mehr als einhundert Wissenschaftler und Techniker.

In gemeinsamen Flugversuchen vom 07. bis 16. Mai 2014 in Kalifornien arbeiten an dem aktuellen Forschungsthema die US-amerikanische Luft- und Raumfahrtbehörde NASA und das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) sowie das kanadische National Research Council (NRC) zusammen.

In typischen Reiseflughöhen werden die Emissionen eines Biotreibstoff-Kerosin-Gemisches sowie dessen Auswirkungen auf die Bildung und Eigenschaften von Kondensstreifen vermessen. Vier Forschungsflugzeuge sind im Einsatz, darunter die Falcon 20-E des DLR. Ausgangsort ist das Armstrong Flight Research Center der NASA am Standort Palmdale/Kalifornien. Dort ist auch die Flugzeugsternwarte SOFIA, auf der Boeing N747NA, stationiert (zu sehen im Hintergrund auf Bild 5 und 9).

Flug in Abgasstrahl und Wirbelschleppe der DC-8

"Messungen in Abgasstrahlen und Kondensstreifen von Flugzeugen erfordern viel Erfahrung und eine erprobte Messausrüstung", sagt der DLR-Missionsleiter, Dr. Hans Schlager vom Institut für Physik der Atmosphäre. "Diese Expertise und Messinstrumentierung hat das DLR in den vergangenen Jahren bei Messungen im Nachlauf von Flugzeugen aufgebaut." Seit dem Jahr 2000 wurde die DLR-Falcon bereits in verschiedenen Messkampagnen bei der Untersuchung von Emissionen und Kondensstreifen hinter Verkehrsflugzeugen eingesetzt.

Die aktuellen Forschungsflüge finden im Rahmen des Projekts ACCESS-II (Alternative Fuel Effects on Contrails and Cruise Emissions) statt. Die vier beteiligten Forschungsflugzeuge fliegen in typischen Reiseflughöhen zwischen neun und zwölf Kilometern in Formation, angeführt von der vierstrahligen DC-8 der NASA. Hinter der DC-8 messen die Wissenschaftler an Bord der DLR-Falcon (erstes Bild) und der NASA-Falcon die Abgas-Zusammensetzung in einer Entfernung von 100 Metern bis 20 Kilometern. Zudem untersucht eine T-33 (Bild 3) des kanadischen National Research Council (NRC) die Dynamik der DC-8-Wirbelschleppe.

Robuste Falcon ideal – Gemisch aus JP-8 mit HEFA

"Unsere Falcon ist ein außergewöhnlich robustes Forschungsflugzeug und ideal für Messungen im Abgasstrahl und in Kondensstreifen", sagt DLR-Testpilot Philipp Weber. "In der Flugzeug-Wirbelschleppe können starke Strukturbelastungen auftreten, für die nicht jedes Flugzeug gebaut ist." Zudem gibt es für die Falcon zahlreiche in-situ Spurengas- und Aerosol-Messinstrumente, die für die harschen Bedingungen im Nachlauf eines Flugzeugs ausgelegt sind. Die DLR-Falcon wurde im Frühjahr 2010 deutschlandweit bekannt, während sie als Vulcano Ash Hunter Messungen in der Aschewolke des isländischen Vulkans Eyjafiallajökull über der Bundesrepublik durchführte.

Bei den Versuchsflügen in Kalifornien ergänzen sich die Wissenschaftsteams und die verschiedenen Forschungsflugzeuge gut. So begrüßt auch NASA-Projektleiter Bruce Anderson vom NASA Langley Research Center die internationale Unterstützung: "Die Expertise und Messmöglichkeiten des DLR leisten einen wichtige Beitrag zur ACCESS-II-Kampagne." Bereits seit 15 Jahren haben DLR-Forscher mit der NASA im Bereich der Atmosphärenforschung zusammengearbeitet und damit die Grundlage für die jetzige gemeinsame Flugkampagne in Kalifornien gelegt. "Für die DLR-Wissenschaftler ist es ein großer Gewinn bei dieser Forschungsmission mit der NASA zusammenzuarbeiten", betont Hans Schlager.

Während der Forschungsflüge werden die vier CFM56-Triebwerke der DC-8 abwechselnd mit regulärem JP-8 Flugtreibstoff und einer eins zu eins Mischung aus JP-8 und dem Biotreibstoff HEFA (Hydroprocessed Esters and Fatty Acids) betrieben. HEFA wird aus dem Öl der Camelina-Pflanzen gewonnen. Die DLR-Forscher konzentrieren sich bei Ihren Messungen der Biotreibstoffabgase auf die Emissionen von Rußpartikeln-und Schwefelverbindungen, sowie die Größe und Form der Eiskristalle in den Kondensstreifen.

Biotreibstoffe für weniger Ruß- und Schwefelpartikel

Es wird erwartet, dass bei der Verbrennung von Biotreibstoffen, zusätzlich zur besseren CO2-Bilanz, deutlich weniger Ruß- und Schwefelpartikel freigesetzt werden. Damit könnten sich bei geringerem Rußanteil größere Eiskristalle in den Kondensstreifen bilden und sich insgesamt die Klimawirkung des Luftverkehrs durch eine Erhöhung der Wolkenbedeckung reduzieren.

Die Ergebnisse der gemeinsamen Flugversuche von NASA, DLR und NRC werden auch auf dem nächsten Treffen des internationalen Netzwerks für Luftfahrtforschung IFAR (International Forum for Aviation Research) diskutiert werden. Ein internationales Team von 23 IFAR-Mitgliedsstaaten erhält Zugang zu den Ergebnissen des Forschungsvorhabens. IFAR ist das aktive Forum der international führenden Luftfahrtforschungsakteure. Das DLR nimmt in IFAR gemeinsam mit der NASA eine tragende Rolle ein.

Zukünftig wird sich das DLR dem Forschungsthema Alternative Treibstoffe für die Luftfahrt im Projekt ECLIF (Emission and Climate Impact of Alternative Fuels) widmen. "Im Rahmen von ECLIF wird der Fokus der Forschung auf verschiedene Typen von alternativen Treibstoffen liegen und es werden sowohl die Verbrennung im Triebwerk als auch die resultierenden Emissionen untersucht", sagt Dr. Patrick Le Clercq vom DLR-Institut für Verbrennungstechnik. Für 2015 sind erste Flugversuche des Projekts ECLIF mit dem A320 ATRA sowie der Falcon des DLR geplant.