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Raumsonde Dawn kurz vor Umlaufbahn um Ceres

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Nur noch wenige Tage, bis die Raumsonde Dawn am 06. März 2015 in eine Umlaufbahn um Ceres schwnkt und zum ersten Mal überhaupt eine Zwergplanet besucht wird. Was Ceres den Wissenschaftlern bisher preisgegeben hat, wirft zurzeit nur noch mehr Fragen als Antworten auf.

„So punktgenaue, extrem helle Flecken, wie wir sie auf den Kameraaufnahmen sehen, sind ungewöhnlich und bisher einfach noch nicht zu deuten – eine Erklärung wäre freigelegtes Eis, das das Licht stark reflektiert“, sagt Prof. Ralf Jaumann vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR).

Und auch die vielen unterschiedlichen Formen der Krater und ihr Erhaltungszustand haben die Wissenschaftler so nicht erwartet. Der Zwergplanet hat beispielsweise einen Krater mit einem Durchmesser von 300 Kilometern, der flacher ist, als es für einen Einschlagskrater üblich ist, aber auch Krater mit hohem Rand und einem Berg in der Mitte. „Ganz ehrlich: Ceres ist viel spannender als ich gedacht habe“, betont DLR-Planetenforscher Ralf Jaumann.

Fremde Welt in 500 Millionen Kilometern Entfernung

Von Juli 2011 bis September 2012 umkreiste die amerikanische Raumsonde Dawn den Asteroiden Vesta, seitdem reist sie durch das All, um vom ersten Untersuchungsobjekt zum zweiten Missionsziel, dem Zwergplaneten Ceres, zu gelangen. Über 228 Millionen Kilometer hat Dawn dabei zurückgelegt, die Frostgrenze im Asteroidengürtel zwischen Jupiter und Mars hinter sich gelassen und befindet sich nun über 500 Millionen Kilometer entfernt von der Erde.

Mit der Annäherung an Ceres wachsen Neugier und Spannung bei den Wissenschaftlern. Erstmals erkundet eine Sonde gleich zwei Himmelskörper in einer Mission: Asteroid Vesta war ein „trockener“, felsiger Asteroid, zerfurcht, voller Krater, Berge und Canyons – Zwergplanet Ceres wird als „nasser“, eisiger Asteroid nicht nur eine dreckige, staubige Eiskruste, sondern wohlmöglich auch einen darunterliegenden Ozean aus Wasser haben.

So unterschiedlich die beiden Himmelskörper im Asteroidengürtel sind, konservieren dennoch beide frühe Entwicklungsstufen unserer Planeten: „Beide Körper sind Fossilien aus der Geburtsstunde des Sonnensystems und werfen Licht auf dessen Entstehung“, sagt die stellvertretende wissenschaftliche Missionsleiterin Carol Raymond vom Jet Propulsion Laboratory (JPL) der NASA. Vesta mit einem Durchmesser von 530 Kilometern und Ceres mit beinahe 1.000 Kilometern Durchmesser sind zwar die einzigen intakten Asteroiden, wurden aber letztendlich nie zu Planeten – dies verhinderte die Anziehungskraft von Jupiter. „Wir werden mit der Dawn-Mission vieles lernen, das uns die Entstehung unseres Sonnensystems vor 4,5 Milliarden Jahren besser verstehen lässt“, ist DLR-Planetenforscher Prof. Ralf Jaumann überzeugt.

Helle Flecken, Kryo-Vulkanismus und Wasserdampf

Bei Asteroid Vesta stießen die Wissenschaftler auf eine erstaunliche und wissenschaftlich spannende neue Welt. Und auch Zwergplanet Ceres erweist sich bereits im Anflug als vielversprechend und rätselhaft zugleich. Schon die extrem hellen Flecken, die sich in einem Krater von Ceres zeigen, sorgen für die Diskussionen und Spekulationen: „Sie sind ein ziemliches Rätsel – nicht nur für Laien, sondern auch für uns Planetenforscher“, sagt Prof. Ralf Jaumann vom DLR-Institut für Planetenforschung. Aus 46.000 Kilometern Entfernung aufgenommen (Abb. 2 und 3), nehmen die Flecken gerade einmal einen Pixel ein und sind somit kleiner als vier Quadratkilometer. Für eine detaillierte Erklärung ist das noch zu wenig.

„Es könnte Kryo-Vulkanismus sein, es könnte freigelegtes Eis sein, wir müssen einfach abwarten, bis wir Aufnahmen mit einer besseren Auflösung haben.“ Immerhin konnte ein Infrarot-Spektrometer auf dem Weltraumteleskop Herschel bereits messen, dass der Zwergplanet Wasserdampf in seiner Umgebung hat. Ein Zusammenhang zwischen dem Ausstoß von Wasserdampf und den hellen Flecken ist möglich. Doch erst wenn die Umlaufbahn um Ceres erreicht ist und die Sonde den Zwergplaneten aus der Nähe umfliegt, werden Erklärungen möglich sein.

Auch die Krater, ihre Form und Verteilung weisen darauf hin, dass Ceres ein lohnenswertes Untersuchungsobjekt sein wird: Hier hatten die Forscher – vor allem am Äquator – eher eine flache Oberfläche erwartet, da eine dünne Eisschicht dafür sorgen würde, dass sich Kratererhebungen mit der Zeit durch die Entspannung des Eises senken und einebnen würden. Nun gibt es aber nicht nur einen großen Krater, der kaum noch wie ein Einschlagskrater aussieht, sondern zudem auch markante Kraterformen mit einem aufgetürmten Berg im Mittelpunkt.

Immer näher kreisen um Ceres – Keine Bilder bis April

Die gesamte Oberfläche des Zwergplaneten ist dabei sehr abwechslungsreich und zeigt verteilt über seine gesamte Fläche die unterschiedlichsten Strukturen. „Wie dick die Eiskruste ist, die wir unter der staubbedeckten Oberfläche vermuten, werden wir erst mit der Erforschung dieser Kraterformen ableiten können“, sagt Prof. Ralf Jaumann.

Nachdem die Sonde Dawn am 06. März 2015 in 41.000 Kilometern Entfernung von Ceres‘ Gravitation eingefangen wird, werden zunächst bis zum 10. April keinen weiteren Aufnahmen erfolgen. In April und Mai wird der Zwergplanet dann 20 Tage lang aus einer Umlaufbahn in 13.500 Kilometern erforscht. Im Juni geht es auf eine Höhe von 4.400 Kilometern sowie 1.470 Kilometern hinunter. Die größte Annäherung erfolgt dann im Dezember 2015, wenn Dawn in nur noch 375 Kilometern Abstand um Ceres kreist. 14 Monate – bis Ende Juni 2016 – werden die Planetenforscher kontinuierlich Daten gewinnen und Ceres erforschen. Geht der Treibstoff aus, kann Dawn seine Instrumente auch nicht mehr ausrichten und wird als künstlicher Satellit noch lange um den Zwergplaneten kreisen.

Ceres in 3D gibt mehr Antworten

„Viele Rätsel, die Ceres uns zurzeit noch aufgibt, werden wir erst mit der dritten Dimension lösen können“, sagt Wissenschaftler Prof. Ralf Jaumann. Und diese wird es ab Mai 2015 geben, wenn Dawn den Zwergplaneten mit der Kamera systematisch aus verschiedenen Blickwinkeln aufzeichnen wird und anschließend das DLR-Institut für Planetenforschung ein dreidimensionales Höhenmodell des Himmelskörpers erstellt. Dazu wurde im DLR-Institut exakt geplant, wie viele Bilder an welchem Punkt aufgenommen werden müssen, um schließlich erstmals eine genaue Topographie eines Zwergplaneten zu berechnen – eines Himmelskörpers in 500 Millionen Kilometern Entfernung von der Erde.

Die Mission DAWN wird vom Jet Propulsion Laboratory (JPL) der amerikanischen Weltraumbehörde NASA geleitet. Das Kamerasystem an Bord der Raumsonde wurde unter Leitung des Max-Planck-Instituts für Sonnensystemforschung in Göttingen in Zusammenarbeit mit dem Institut für Planetenforschung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Berlin und dem Institut für Datentechnik und Kommunikationsnetze in Braunschweig entwickelt und gebaut.

Thomas Keller ist neuer General Manager für Recaro in Swiebodzin

Thomas Keller ist neuer General Manager des polnischen Standorts von Recaro Aircraft Seating in Swiebodzin. Keller folgt auf Uwe Köthe, der Ende Februar 2015 in den Ruhestand verabschiedet wurde. Im Januar 2015 hat Thomas Keller die Leitung von Recaro Aircraft Seating Polska übernommen. Der 45-Jährige kam bereits im Juni 2013 als Deputy General Manager an Bord des Unternehmens und verantwortete seither die Bereiche Produktion und Qualität im polnischen Werk des Flugzeugsitzlieferanten. Zuvor hatte der Betriebswirt umfangreiche Erfahrungen im industriellen Umfeld gesammelt.

Unter anderem leitete Keller das Werk eines schwedischen Automobilzulieferers in Polen und arbeitete als Geschäftsführer der polnischen Tochter eines renommierten Lean-Beratungsunternehmens. Keller tritt damit Nachfolge von Uwe Köthe an, der Ende Februar 2015 in den Ruhestand ging. Der 65-jährige Uwe Köthe war seit 1995 bei Recaro Aircraft Seating tätig. Zunächst war er in der Unternehmenszentrale in Schwäbisch Hall beschäftigt, ab 2006 verantwortete er den Aufbau des polnischen Recaro Standorts, den er im Anschluss bis 2015 leitete.

„Uwe Köthe hat sich sehr verdient gemacht um unser Werk in Swiebodzin“, erklärt Joachim Ley, Ressortleiter Supply Chain bei Recaro Aircraft Seating. „Unter seiner Leitung hat sich der Standort sehr positiv entwickelt: Das Produktionsvolumen stieg bei höchster Qualität und Liefertermintreue so stark, dass das Werk flächenmäßig schnell an seine Grenzen stieß. Daher haben wir 2012 mit einem neuen Gebäude die zur Verfügung stehende Fläche verdoppelt. Nun lief Anfang 2015 in Swiebodzin bereits der 150.000ste Flugzeugsitz vom Band.“

Die Erfolgsgeschichte des Standorts will Thomas Keller weiter fortschreiben: Ziel ist es, die Produktionskapazität weiter auszubauen. „Kurz- und mittelfristig wollen wir pro Jahr 35.000 Sitze produzieren – und das bei höchster Qualität, Termintreue und Effizienz. Dies wollen wir mit kontinuierlicher Verbesserung und unserer gelebten Lean-Kultur erreichen“, so Thomas Keller. „Zudem wollen wir die Rolle von Swiebodzin als lokaler Recaro Einkaufsstandort für Osteuropa ausbauen.“

Flughafen BER: Berichte über 40. Mio. zu viel gezahlte Euro falsch

Mutmaßungen vom 01. März 2015 am BER seien einer Firma 40 Millionen zu viel gezahlt worden, ist nicht zutreffend, wie die Flughafengesellschaft mitteilt. Richtig ist vielmehr: Aus dem Zusammenhang gerissene interne Arbeitspapiere wie in dem Bericht vom 01. März 2015 geschehen sind grundsätzlich nicht aussagekräftig. Rechnungen und Nachträge werden bei der Flughafengesellschaft stets dem Grunde und der Höhe nach durch mehrere Instanzen sowie externe Prüfer geprüft. Allein 40 Personen kümmern sich bei der FBB um Rechnungs- und Nachtragsprüfungen für den BER. Der zitierte Prüfbericht ist der FBB hinlänglich bekannt.

Die Mutmaßung, 40 Millionen Euro seien zu viel gezahlt worden, ist jedoch falsch, da auch im vorliegenden Fall jeder Abschlagszahlung eingehende Prüfungen vorausgingen. Zudem werden erst mit der Legung einer Schlussrechnung offene Fragen zu einzelnen Rechnungen und Nachträgen final geklärt. Dabei werden auch die Aspekte berücksichtigt, die das Arbeitspapier aufführt. Diese Vorgehensweise ist branchenüblich. Aus rechtlichen Gründen gibt die Flughafengesellschaft jedoch keine detaillierten Auskünfte zu aktuellen Vertragsverhältnissen.

Phenom 300 Business-Jet Spitze bei Auslieferungen 2014

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Embraer Executive Jets hat 2014 vom Phenom 300 stattliche 73 Flugzeuge ausgeliefert, was ihn nach einem Bericht der General Aviation Manufacturers Association (GAMA) zum meist-ausgelieferten Business-Jet der Welt macht. Im Jahr 2013 waren es 60 Jets des Typs, was ebenso der Spitzenwert war.

In den fünf Jahren, in denen das Muster nun in Flugbetrieb ist, wuchs die Phenom 300-Flotte auf über 250 Flugzeuge an und hält einen Marktanteil von 57 Prozent der leichten Jets. Er wird in mehr als 20 Ländern betrieben und hat insgesamt über 200.000 Flugstunden angesammelt. Der Phenom 300 Business-Jet ist einer der schnellsten Jets, der kürzlich bei der National Aeronautic Association (NAA) in den USA einen Geschwindigkeitsrekord bei der Reise von Bellingham in Washington nach Albany in New York aufgestellt hat.

Die Reisegeschwindigkeit des Phenom 300 beträgt 453 Knoten und bei sechsfacher Besetzung eine Reichweite von 1.971 Nautischen Meilen (3.650 km) mit NBAA IFR-Reserven. Das Flugzeug wird von zwei Pratt & Whitney Canada PW535E-Triebwerken mit 3.200 Pfund Schub angetrieben und kann bis auf 45.000 ft (13.716 Meter) steigen.

Flughafen Wien legt gute Geschäftszahlen 2014 vor

Trotz heftigem Gegenwind durch zahlreiche Krisenherde und Streiks konnte die Flughafen Wien AG 2014 eine deutliche Ergebnisverbesserung erreichen. Neben einem leichten Plus bei Umsatz und EBITDA konnte das Nettoergebnis (nach nicht beherrschenden Anteilen) im Geschäftsjahr 2014 deutlich gesteigert werden. Dadurch war nicht nur eine starke Reduktion der Verschuldung möglich, sonder auch eine Erhöhung der Dividende auf 1,65 Euro (plus 26,9 Prozent). Auch für das Jahr 2015 ist der Ausblick positiv. Trotz eines schmerzhaften Passagierrückgangs im ersten Quartal wird für das Gesamtjahr ein Passagierzuwachs zwischen null Prozent und zwei Prozent erwartet.

Dementsprechend sollen der Umsatz auf über 645 Mio. Euro, und das EBITDA auf über 250 Mio. Euro steigen. Das Konzernergebnis soll 85 Mio. Euro übertreffen. Die Nettoverschuldung des Unternehmens soll weiter auf unter 500 Mio. Euro reduziert werden.

Verbesserung und Passagier-Rekord trotz Krisen

„Der Flughafen Wien steht wirtschaftlich wieder auf gesunden Beinen. Trotz weltwirtschaftlicher und branchenspezifischer Herausforderungen verlief das Geschäftsjahr 2014 sehr erfreulich, das Unternehmen konnte sich in allen relevanten Finanzkennzahlen spürbar verbessern. Auch für 2015 erwarten wir Wachstum bei Umsatz und Ergebnis, auch wenn aufgrund von Kapazitätsreduktionen der Airlines, der Krisensituationen in Russland, der Ukraine und im Nahen und Mittleren Osten im ersten Quartal des laufenden Jahres noch mit negativen Auswirkungen zu rechnen ist. Durch die konsequente Produktivitätssteigerung und die hohe Qualität hat sich die Wettbewerbssituation deutlich verbessert, das ermöglicht weiteres Wachstum auf dem Weg zur Airport City“, erläutert Dr. Günther Ofner, Vorstand der Flughafen Wien AG.

„Bei der Verkehrsentwicklung ist das vergangene Jahr mit einem neuen Passagier-Rekord von 22,5 Mio. Reisenden am Flughafen Wien sehr gut gelaufen. Starkes Wachstum konnten wir im Langstreckenverkehr nach Nordamerika mit plus 27,8 Prozent und nach Fernost mit plus 12,5 Prozent verzeichnen. Auch beim Frachtaufkommen kam es zu einer Steigerung von 8,3 Prozent. Für das laufende Jahr sind wir ebenfalls leicht zuversichtlich, erste neue Flugangebote stehen bereits fest. Auch wenn in den ersten Monaten des Jahres 2015 noch mit Verkehrsrückgängen zu rechnen ist, so erwarten wir im Gesamtjahr zwischen 0 Prozent und 2 Prozent Passagierwachstum“, stellt Mag. Julian Jäger, Vorstand der Flughafen Wien AG, fest.

Dividende auf 1,65 Euro je Aktie erhöht

Gestützt auf die gute Geschäftsentwicklung im Jahr 2014 wird der Hauptversammlung am 06.05.2015 eine erhöhte Dividende von 1,65 Euro je Aktie (2013: 1,30 Euro) vorgeschlagen, in Summe 34,65 Mio. Euro. Über die Mitarbeiterstiftung, die 10 Prozent der Aktien hält, profitieren auch alle Beschäftigten der Flughafen Wien AG von der höheren Dividende, die ja auch Resultat ihrer erfolgreichen Arbeit ist. Die Dividendenrendite für das Geschäftsjahr 2014 beläuft sich bezogen auf den aktuellen Kurs vom 31.12.2014 auf 2,15 Prozent, die Pay-out-Ratio in Prozent des Periodenergebnisses nach Minderheiten beträgt 42 Prozent.

Entwicklung in den Segmenten

Die Umsätze des Segments Airport stiegen im Jahr 2014 im Vergleich zum Vorjahr um 3,8 Prozent auf 344,1 Mio. Euro. Das EBIT verbesserte sich um 9,0 Prozent auf 45,7 Mio. Euro Das Segment Handling verzeichnete einen Rückgang der Umsatzerlöse um 4,0 Prozent auf 145,7 Mio. Euro. Dies ist vor allem auf den Rückgang bei den Enteisungen aufgrund des sehr milden Winters im Jahr 2014 und dem generellen Rückgang bei den Flugbewegungen zurückzuführen. Dadurch, sowie durch eine höhere Belastung durch Personalkosten und nach Abzug der Abschreibungen wurde ein Segment-EBIT von 12,1 Mio. Euro (-29,3 Prozent) erwirtschaftet.

Darin sind auch die Sicherheitsdienstleistungen der VIAS sowie die Abfertigungsdienstleistungen der Vienna Aircraft Handling (VAH) enthalten. Das Segment Retail & Properties entwickelte sich auch im Jahr 2014 positiv und erzielte ein Plus beim Umsatz von 2,2 Prozent auf 123,8 Mio. Euro. Dazu trugen vor allem Erlössteigerungen bei Shopping und Gastronomie bei. Das EBIT stieg um 41,0 Prozent auf 59,0 Mio. Euro. Die Umsätze der Sonstigen Segmente gingen um 5,4 Prozent auf 16,6 Mio. Euro zurück (EBIT 2,9 Mio.).

Investitionen und Verkehrsentwicklung

Von den insgesamt 75,1 Mio. Euro Investitionen im Jahr 2014 entfielen 10,9 Mio. Euro auf die Errichtung eines neuen Wartungshangars, sowie 9,6 Mio. Euro auf die Modernisierung des Pier West. Für das Jahr 2015 sind Investitionen in der Höhe von rund 95,0 Mio. Euro vorgesehen.

Verkehrsseitig hat sich das Jahr 2014 gut entwickelt. Mit 22,5 Mio. Passagieren (+2,2 Prozent) konnte der Flughafen Wien einen neuen Rekordwert verzeichnen. Während die Anzahl der Starts und Landungen mit minus 0,2 Prozent leicht stagnierte, nahm die Sitzplatzauslastung (Sitzladefaktor) um 0,2 Prozentpunkte auf 75,0 Prozent zu. Das Frachtaufkommen entwickelte sich sehr gut und stieg um 8,3 Prozent auf 277.532 Tonnen an. 2014 wurde der Flughafen Wien von 70 Fluglinien regelmäßig angeflogen, die 172 Destinationen in 71 Ländern bedienten.

Für das Gesamtjahr 2015 ist der Flughafen Wien leicht optimistisch: Aufgrund der anhaltend schwierigen Situation in den Krisenregionen Russland und der Ukraine, sowie dem Nahen und Mittleren Osten erwartet die Flughafen Wien AG verkehrsseitig ein rückläufiges erstes Quartal 2015.

Im weiteren Jahresverlauf soll sich diese Entwicklung aber wieder verbessern und für das Gesamtjahr 2015 wird ein Passagierzuwachs zwischen null und zwei Prozent erwartet. Impulse dafür werden die im Sommerflugplan 2015 vorgesehenen Aufstockungen und Erweiterungen der Flugangebote der Airlines ab Wien, beispielsweise zu Destinationen in den Vereinigten Staaten, Italien, Griechenland, Frankreich, Spanien, Türkei, Estland, Moldawien, Montenegro und der Schweiz, liefern.

Gewinn und Verlustrechnung in Mio. € 2014 2013 Veränderung in %
Umsatzerlöse 630,2 622,0 1,3
Sonstige betriebliche Erträge 16,1 23,8 -32,2
Betriebsleistung 646,3 645,8 0,1
Aufwendungen für Material und bezogene Leistungen -38,9 -46,1 -15,7
Personalaufwand -254,1 -245,8 3,4
Sonstige betriebliche Aufwendungen -103,1 -112,3 -8,2
Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) 250,2 241,5 3,6
Planmäßige Abschreibungen -130,4 -124,3 4,9
Wertminderungen -5,1 N.A.
Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) 119,8 112,1 6,9
Beteiligungsergebnis ohne at-Equity Unternehmen 0,1 2,3 -94,1
Zinsertrag 0,9 2,2 -58,4
Zinsaufwand -24,2 -25,9 -6,9
Sonstiges Finanzergebnis 0,1 n.a.
Finanzergebnis ohne at-Equity Unternehmen -23,1 -21,4 7,5
Ergebnis aus dem Abgang von at-Equity Unternehmen 2,3 n.a.
Anteilige Periodenergebnisse at-Equity Unternehmen 7,7 6,2 25,6
Finanzergebnis -13,1 -15,3 -14,5
Ergebnis vor Ertragsteuern (EBT) 106,7 96,8 10,2
Ertragsteuern -24,8 -23,5 5,3
Periodenergebnis 81,9 73,3 11,8
Davon entfallend auf:
Gesellschafter der Muttergesellschaft 82,5 73,3 12,5
Nicht beherrschende Anteile -0,5 0,0 n.a.
Ergebnis je Aktie (in €, verwässert = unverwässert) 3,93 3,49 12,5

Bilanzkennzahlen in Mio. €

2014 2013 Veränderung in %
AKTIVA:
Langfristiges Vermögen 1.803,4 1.857,6 -2,9
Kurzfristiges Vermögen 88,8 96,3 -7,8
PASSIVA:
Eigenkapital 952,5 905,9 5,1
Langfristige Schulden 672,2 748,2 -10,2
Kurzfristige Schulden 267,5 299,8 -10,8
Bilanzsumme 1.892,2 1.953,9 -3,2
Nettoverschuldung 506,2 633,4 -20,1
Gearing (in %) 53,1 69,9 -16,8%p.

Cashflow Rechnung in Mio. € 2014 2013 Veränderung in %
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit 220,6 204,4 7,9
aus Investitionstätigkeit -67,5 -86,4 -21,9
aus Finanzierungstätigkeit -154,8 -154,5 0,2
Free-Cashflow 153,1 118,0 29,8
CAPEX 75,1 72,9 3,0

Ludger Dohm neuer Sprecher der Geschäftsführung des Flughafen Düsseldorf

Dr. Ludger Dohm hat am Montag seine Position als Sprecher der Geschäftsführung und Arbeitsdirektor bei der Flughafen Düsseldorf GmbH angetreten. In seinen ersten beiden Arbeitstagen wird sich Dr. Dohm der Belegschaft, den Arbeitnehmervertretern und den Führungskräften persönlich vorstellen, bevor er von Mittwoch bis Freitag auf der weltgrößten Reisemesse ITB in Berlin hochrangige Vertreter der Luftverkehrswirtschaft treffen wird. Dr. Ludger Dohm bildet gemeinsam mit Thomas Schnalke die Geschäftsführung des Unternehmens. Als Sprecher der Geschäftsführung und Arbeitsdirektor zeichnet der 56-Jährige künftig unter anderem verantwortlich für die Bereiche Flugbetrieb, Aviation Marketing, Personal, Unternehmenskommunikation, Nachbarschaftsdialog sowie für das Immobilien-, Bau und Umweltmanagement.

„Seit meiner Bestellung am 28. November sehe ich meinen neuen Aufgaben am größten Flughafen Nordrhein-Westfalens mit vielen positiven Erwartungen entgegen“, erklärte Dr. Dohm an seinem ersten Arbeitstag und bedankte sich herzlich für das große Interesse der Mitarbeiter und das freundliche Willkommen am Flughafen.

„In einer überaus vielseitigen Branche freue ich mich insbesondere auf die Zusammenarbeit mit meinem Kollegen Thomas Schnalke, dem gesamten Flughafen-Team und die ausgesprochen vielfältigen und spannenden Aufgaben, die in den kommenden Monaten auf mich warten. Der nachhaltigen Stärkung der Wettbewerbssituation unseres Airports und die damit einhergehende Begleitung unseres Antrags auf Erhöhung der Bewegungskapazität fällt hier eine besondere Bedeutung zu.“

Dipl.-Kaufmann Ludger Dohm vorher international bei BP

Dr. Ludger Dohm war von 2010 bis Ende 2014 Mitglied des Vorstands der BP Europa SE und verantwortete zuletzt die Entwicklung und Umsetzung aller strategischen Veränderungsprogramme und Transformationsprozesse. Zuvor war er seit 2006 bis zur Gründung der BP Europa SE in 2010 Finanzvorstand der Deutschen BP AG.

Der diplomierte Kaufmann promovierte 1988 in Betriebswirtschaftslehre an der Universität St. Gallen. Im gleichen Jahr begann er seine Laufbahn bei BP als Vorstandsassistent in der Europe Continental Division in Hamburg. Nach verschiedenen Positionen im Tankstellenbereich in Deutschland und Europa wurde er im Jahr 1998 in die Geschäftsführung der BP Direkt GmbH berufen, wo er das Marketing und den Vertrieb verantwortete.

Von Ende 2000 bis April 2004 war er im Executive Committe der BP Türkei und leitete als Alleingeschäftsführer der BP Gaz A.S. das LPG-Geschäft in der Türkei und Griechenland. Anschließend war er von Großbritannien aus mitverantwortlich für den Aufbau der weltweit operierenden LPG Business Unit sowie im weiteren als Direktor für Strategie und Portfolio-Entwicklung des BP-Geschäftes mit internationalen Großkunden tätig.

EasyPASS als Kontrolle am Berliner Flughafen im Einsatz

Die Bundespolizei hat heute Morgen in Terminal C am Flughafen Berlin-Tegel vier sogenannte eGates in Betrieb genommen. Damit haben Reisende nun die Möglichkeit das automatisierte Grenzkontrollsystem EasyPASS bei der Einreise zu nutzen und so die Grenzkontrolle einfacher und schneller zu passieren.

Die Einreise dauert mit EasyPASS durchschnittlich nur 18 Sekunden. An vier Kontrollstellen in Terminal C können Passagiere bei der Einreise in die Bundesrepublik Deutschland das neue Kontrollsystem seit heute nutzen. Die Nutzung des automatisierten Systems wird auf dem Monitor Schritt für Schritt erklärt. Sollten dennoch Fragen aufkommen, stehen Beamte der Bundespolizei vor Ort mit Rat und Tat zur Seite.

Hartmut Mehdorn, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH: „Die von der Bundespolizei am Standort Tegel eingesetzte Technik ist ein wichtiger Schritt, den Passagierfluss zu beschleunigen. Nur mit moderner Technik wie dieser kann in Zukunft auf die immer weiter steigenden Passagierzahlen reagiert werden.“

Nutzung freiwillig – Beschleunigung beim Passagierstrom

Das wachsende Passagieraufkommen stellt Bundespolizei und Flughafengesellschaft vor immer größere Herausforderungen. Durch EasyPASS wird der Grenzkontrollprozess verbessert und die eingesetzten Bundespolizisten entlastet. Die Nutzung der eGates ist freiwillig und kostenlos. Für Reisende verringern sich durch die elektronische Kontrolle die Wartezeiten.

Bürger der Europäischen Union, des Europäischen Wirtschaftsraums und der Schweiz, die EasyPASS nutzen, benötigen einen elektronischen Reisepass. Deutsche Staatsangehörige können zudem den neuen deutschen Personalausweis verwenden. Die Nutzung von EasyPASS setzt in jedem Fall die Volljährigkeit des Reisenden voraus.

Nachdem das Dokument am Eingang der Schleuse ausgelesen und auf dessen Echtheit überprüft wird, erfolgt in der Schleuse der Abgleich des Live-Bildes der Person mit dem im Chip gespeicherten Lichtbild. Wird die Identität der Person bestätigt und liegen keine polizeilich relevanten Erkenntnisse vor, öffnet sich die Schleuse. Die Grenzkontrolle ist damit vollzogen und der Reisende kann einreisen. Eine Speicherung persönlicher Daten findet nicht statt.

EasyPASS-Tests liefen in Hamburg und Frankfurt

Thomas Striethörster, Präsident der Bundespolizeidirektion Berlin: „Auch die Reisenden, die EasyPASS nicht nutzen können oder wollen, werden von kürzeren Wartezeiten profitieren. Die Kontrolldauer wird sich deutlich reduzieren. Dies hat der Einsatz von EasyPASS auf den Flughäfen Hamburg und Frankfurt/Main gezeigt.“

Mit EasyPASS verfügt die Bundespolizei über eines der modernsten und sichersten Grenzkontrollsysteme Europas. An den passagierstärksten Flughäfen in Deutschland hat die Bundespolizei heute etwa 90 EasyPASS-Spuren im Einsatz. Bis Mitte 2015 werden es 140 eGates an sechs Flughäfen sein.

Fuchsjagd der Heißluftballons über Nürnberg

31 Heißluftballons sind am Samstag am Albrecht Dürer Airport Nürnberg entspannt abgehoben: der Frankenballon e.V. hatte auch 2015 wieder zur „Fuchsjagd“ geladen, einer Heißluftballon-Wettfahrt.

30 Teams starteten am Samstagnachmittag zur Verfolgung des „Fuchsballons“, ohne vorher ihr Ziel zu kennen: Heißluftballons fahren, wohin der Wind sie trägt. Sie haben keine Tragflächen und keinen Motor, der Grund, warum sie in die Höhe steigen, ist nichts anderes als heiße Luft. Auf ihrem Weg zum Horizont trug der Wind sie diesmal in Richtung Norden, gelandet sind sie zwischen Uttenreuth und Kleinsendelbach, rund elf km vom Airport Nürnberg entfernt, von wo aus sie auf der Vorfeldfläche nordwestlich des Towers gestartet waren. Die bunten Himmelsgefährte waren über weiten Teilen der Metropolregion Nürnberg zu sehen.

Der Frankenballoncup wird organisiert von Frankenballon e.V, unterstützt vom Albrecht Dürer Airport Nürnberg, der Deutschen Flugsicherung und dem Luftamt Nordbayern. Gewinner der Fuchsjagd war das Team um Sylvia Meinl aus Stuttgart mit der Startnummer 17.

Neuer Name und Adresse fürs Airport Bürgerbüro in Düsseldorf

Ab sofort hat das Airport Bürgerbüro des Flughafens Düsseldorf neben einem neuen Namen auch einen neuen Sitz. Aus dem Airport Bürgerbüro wird das Nachbarschaftsbüro. In Folge des Umzugs der Flughafenzentrale in ein neues Gebäude in der Airport City hat auch das Nachbarschaftsbüro dort Einzug erhalten. Als zentrale Anlaufstelle für die Anwohner in Flughafennähe steht das Team um Marcus Schaff für alle Fragen rund um die Themen Fluglärm und Luftqualität zur Verfügung und informiert über laufende Genehmigungsverfahren, Betriebszeiten und Flugrouten.

Ebenfalls berät das Nachbarschaftsbüro die Anwohner über die Möglichkeiten der Lärmminderung und informiert, welche durch den Airport finanzierten Schallschutzmaßnahmen ihnen zustehen. In einem Ausstellungsraum können die Besucher zudem an Fenstermodellen sehen, wie diese Maßnahmen umgesetzt werden können. Darüber hinaus bietet das Nachbarschaftsbüro regelmäßig Flughafenrundfahrten und Informationsveranstaltungen an. Zusätzlich tourt das Nachbarschaftsteam mit einem Infobus durch die Nachbarstädte und bietet so persönliche Information vor Ort.

Die Öffnungszeiten und Kontaktmöglichkeiten per Telefon, Fax und E-Mail gelten unverändert. Kostenfreie Parkmöglichkeiten stehen den Besuchern des Nachbarschaftsbüros auf dem Parkplatz P12 sowie im Parkhaus der Flughafenzentrale zur Verfügung.

Nachbarschaftsbüro Öffnungszeiten in der Flughafenstraße 105, 40474 Düsseldorf: Montag bis Freitag, 09:00 Uhr bis 16:00 Uhr oder nach telefonischer Vereinbarung unter 0211-42123366.

Tyrolean Technik jetzt eigene Gesellschaft

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Gestern am Sonntag, den 01. März 2015, wurde die Tyrolean Airways Luftfahrzeuge Technik GmbH (kurz: „Tyrolean Technik“ oder „TAT“) mit Sitz in Innsbruck als eigene Gesellschaft neu aufgestellt. Die Tyrolean Technik blickt auf eine jahrzehntelange Tradition bei der Wartung von „Turboprops“ zurück, wurde aber im Zuge der Reorganisation der gesamten Austrian Airlines Gruppe als eigene Gesellschaft ausgegliedert. Sie ist derzeit eine 100-Prozent-Tochter der Tyrolean Airways Tiroler Luftfahrt GmbH und auf die Wartung von Dash 8 Flugzeugen vom kanadischen Hersteller Bombardier spezialisiert. Am Standort Innsbruck arbeiten etwa 120 Techniker.

Hintergrund ist mitunter ihre gute Positionierung am Drittmarkt. Per 01.04.2015 folgt die Fusion der Tyrolean Airways, in der bis dahin auch der Flugbetrieb gebündelt ist, mit der Austrian Airlines. Dann wird die Tyrolean Technik eine 100-prozentige Tochter der Austrian Airlines sein.

Die Tyrolean Technik wartet die 18 Turboprops der Austrian Airlines Flotte und Flugzeuge bekannter europäischer Dash-8 400 Airlines. Der Umsatzanteil bei externen Kunden im Bereich der Base Maintenance beträgt bereits rund 40 Prozent und soll noch weiter ausgebaut werden. „Die Tyrolean Technik ist ein regionaler Betrieb mit internationaler Bekanntheit und Anerkennung. Das wollen wir weiter ausbauen“, so Bernd Meyer, neuer Geschäftsführer der Tyrolean Technik.

Wartung und Reparatur mit eigener Spenglerei

Die Tyrolean Technik führt am Standort Innsbruck Line- und Base Maintenance inklusive A und C-Checks sowie das Wechseln von Fahrwerken und deren Komponenten durch. In Innsbruck besteht auch eine eigene Bremsen- und Räderwerkstatt sowie eine Triebwerkswerkstatt, in der speziell dafür ausgebildetes Personal Triebwerke, Propeller und Triebwerkskomponenten wartet oder komplett tauscht.

Desweiteren werden technische Services im Bereich der Flugzeugelektronik- und elektrik oder auch komplette Inneneinrichtungen am Standort Innsbruck für Dash-8 Flugzeuge angeboten. In der eigenen Spenglerei führen hochqualifizierte Flugzeugspengler auch Strukturreparaturen am Flugzeug durch. Die Tyrolean Technik verfügt darüberhinaus über ein mobiles Team, das Vorort-Wartungen durchführt. Zudem bildet die Tyrolean Technik Mitarbeiter anderer Airlines für die Wartung von Dash 8 Turboprops aus.

Austrian Airlines ist Österreichs größte Fluggesellschaft und betreibt ein weltweites Streckennetz von rund 130 Destinationen. Austrian Airlines ist Teil des Lufthansa Konzerns, dem größten Airline Verbund Europas sowie Mitglied der Star Alliance, dem ersten weltumspannenden Verbund internationaler Fluggesellschaften. Der Flugbetrieb der Austrian Airlines Group ist seit 01. Juli 2012 in der 100 Prozent Tochter Tyrolean gebündelt.

Star Alliance Gegründet 1997 als erster weltumspannender Verbund internationaler Fluggesellschaften, befördert die Star Alliance ihre Passagiere bequem und zuverlässig rund um den Globus. Bereits mehrere Male wurde sie mit Preisen ausgezeichnet unter anderem von Air Transport World mit dem Market Leadership Award und vom Reisemagazin Business Traveller und dem Marktforschungsinstitut Skytrax zur Best Airline Alliance.

Die Mitglieder sind: Adria Airways, Aegean Airlines, Air Canada, Air China, Air India, Air New Zealand, ANA, Asiana Airlines, Austrian, Avianca, Brussels Airlines, Copa Airlines, Croatia Airlines, EGYPTAIR, Ethiopian Airlines, EVA Air, LOT Polish Airlines, Lufthansa, Scandinavian Airlines, Shenzhen Airlines, Singapore Airlines, South African Airways, SWISS, TAP Portugal, Turkish Airlines, THAI und United. Die Aufnahme von Avianca Brasil ist zurzeit in Vorbereitung. Insgesamt bietet der Linienverbund derzeit mehr als 18.500 tägliche Flüge zu 1.316 Flughäfen in 192 Ländern an.

Continental Dieselmotor CD-155 auch für DA42 TDI verfügbar

Neben der Austro Engine und der kanadischen Lycoming-Version (Lycoming-Upgrade nur bei Diamond Aircraft Kanada) hat Diamond Aircraft mit EASA-Zulassung nun auch den Continental Dieselmotor CD-155 zur Nachrüstung erlaubt. Damit haben bestehende DA42 TDI Besitzer die Möglichkeit zwischen drei verschiedenen Motorentypen zu wählen. Die Umrüstungen werden bei Diamond Aircraft Österreich und Diamond Aircraft Kanada durchgeführt. Die Validierung durch die FAA ist anhängig.

„Für Diamond Aircraft ist es äußerst wichtig, unseren Kunden Möglichkeiten zu bieten, die den Werterhalt ihrer Flugzeuge garantieren. Besonders für jene, die ihr Diamond Flugzeug vor 2009 gekauft haben“, sagt Christian Dries, CEO Diamond Aircraft Österreich.

„Continental Motors freut sich über Diamonds Entscheidung, den CD-155 Motor DA42 TDI Kunden anzubieten. Dies zeugt von höchstem Engagement gegenüber der bestehenden Kundschaft“, sagt Ken Suda, Präsident und Geschäftsführer von Technify Motors GmbH (TMG), der deutschen Niederlassung von Continental Motors Group. „Die Aufnahme des CD-155 in das Typenzertifikat bedeutet eine weitere interessante Upgrade-Option für bestehende DA42 TDI Besitzer und Betreiber“, betont er. Kunden seien darauf hingewiesen, dass die CD-155 Motoren direkt bei Technify Motors bestellt werden müssen.

Wolfgang Prock-Schauer: Rückzug aus dem airberlin-Management

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Wolfgang Prock-Schauer hat airberlin, wie das Unternehmen mitteilte, zum 28. Februar 2015 auf eigenen Wunsch verlassen. Wolfgang Prock-Schauer war seit Oktober 2012 zunächst als Chief Strategy & Planning Officer und im Zeitraum von Januar 2013 bis Januar 2015 als Chief Executive Officer bei airberlin tätig. Er folgte Hartmut Mehdorn, der zum Flughafengesellschaft Berlin Brandenburg (BER) wechselte. Anfang Februar trat zudem Stefan Pichler als CEO an.

Dr. Hans-Joachim Körber, Chairman des Board of Directors der airberlin dankt Wolfgang Prock-Schauer: „Wir nehmen diesen Entschluss mit Bedauern zur Kenntnis und danken Wolfgang Prock-Schauer für seinen außerordentlichen Einsatz sowie seine Leistungen während seiner Amtszeit für airberlin.“

Airbus erhöht Rate der A320-Produktion

Airbus hat angekündigt, die Produktionsrate der A320-Familie weiter zu erhöhen. Ab dem ersten Quartal 2017 sollen dann 50 Flugzeuge pro Monat gebaut werden, um die Nachfrage befriedigen zu können. Dazu werde bereits mit der Zulieferkette sowohl für die CEO (Current Engine Option) als auch die NEO (New Engine Option) zusammengearbeitet. Außerdem kündigte Didier Evrard, Executive Vice President für die Flugzeug-Programme an, beim Wechsel zur neuen A330neo die Produktion der A330 vom ersten Quartal 2016 auf sechs Flugzeuge pro Monate anzupassen.

Gleichzeitig befinde sich die neue A350 XWB am Sprung zum Hochlauf, so Evrard. Der europäische Flugzeugbauer mit dem größten Passagierflugzeug der Welt im Portfolio, der zweistöckigen A380, betreibt Werke in Deutschland, Frankreich und China. Ein Werk in den USA ist im Aufbau. Insgesamt hat Airbus über 11.500 Flugzeuge mit Einzelgang verkauft, und über 6.400 davon an 317 Betreiber ausgeliefert.

Antischall macht Flugzeugtriebwerke leiser

Schaut man frontal auf ein Flugzeugtriebwerk, fallen die großen Blätter des Hauptrotors auf. Beim Luftverkehr sind sie eine der größten Lärmquellen. Wissenschaftlern des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) ist es in Versuchen nun weltweit erstmals gelungen, mittels geschickt eingeblasener Druckluft den Lärm des Rotors deutlich zu senken.

Sie entwickelten dafür ein Verfahren, das über mehrere mit Löchern versehene Ringe hinter dem Rotor Luft einbläst und so, passend zum störenden Rotorton, Antischall bzw. Gegenschall erzeugt.

Lautstärke um 10 dB gesenkt

„Mit dem Druckluftverfahren ist es uns gelungen, die Lautstärke des besonders störenden Rotor-Stator-Tons für kritische Abstrahlwinkel aus dem Triebwerk um bis zu zehn Dezibel zu senken. In der menschlichen Wahrnehmung entspricht das etwa einer Halbierung der Lautstärke“, sagt Prof. Dr. Lars Enghardt vom DLR-Instituts für Antriebstechnik. „Am Triebwerkseinlass entsteht der mit Abstand störendste Ton dort, wo sich der Hauptrotor mit hoher Geschwindigkeit vor einer fest installierten, weiteren Schaufelreihe, dem sogenannten Stator, dreht“, so Enghardt weiter.

Die Versuche fanden beim DLR in Köln im Versuchsverdichter UHBR (Ultra High Bypass Ratio)-Rig (Bild 6) des Instituts für Antriebstechnik statt (im Bild 3 ein Mikrofonarray in der Luftberuhigungskammer). „Im Prüfstand haben wir das Druckluftverfahren an einem realistischen Modell eines Teiltriebwerks getestet, das unter normalen Landeanflugbedingungen mit niedrigen Drehzahlen betrieben wurde“, beschreibt DLR-Forscher Dr. Eberhard Nicke das Experiment. Der Raum, der wie ein Windkanal anmutet, ist 16 Meter lang und hat einen Durchmesser von acht Metern. Der große Ansaugbereich dient der Entwirbelung der einströmenden Luft (letztes Bild).

Für die Messung der Lautstärke installierten die Wissenschaftler im Teststand ein Gerüst mit Mikrofonen vor dem Triebwerksmodell. Schrittweise bewegten sie die Mikrofone an jede mögliche Position vor dem Einlass. „Besonders wichtig war es, den Gegenschall so zu regeln, dass der lärmende Ton nicht nur in einer Richtung, sondern ringsum in allen Abstrahlrichtungen leiser wird; und das ist uns gelungen“, freut sich Enghardt, der in Berlin die Abteilung Triebwerksakustik leitet. Das Egebnis des Schallsignals ist in Titelbild deutlich erkennbar (rechter Kreis mit Antischall).

Antischall macht es ringsum leiser

Die aktive Lärmminderung wird seit längerem als innovative Technologie für leisere Triebwerke verfolgt. „Bei der aktiven Lärmminderung werden Gegenschallquellen zum Unterdrücken der primären Lärmquellen eingesetzt. Für die Anwendung dieses Prinzips nutzte man zunächst Lautsprecher zum Erzeugen eines Gegenschallfelds“, erklärt Enghardt. „In einem Triebwerk, beispielsweise im Einlauf, müsste ein System aus vielen Lautsprechern allerdings extrem robust, langlebig und zuverlässig sein. Überdies bringt die Verwendung von leistungsfähigen Magneten und Verstärkern eine erhebliche Gewichtszunahme des Triebwerks mit entsprechend negativen Auswirkungen auf dessen Effizienz mit sich“.

Die Akustiker des DLR-Instituts für Antriebstechnik entwarfen deshalb das neuartige Verfahren zur aktiven Minderung von Triebwerkstönen mittels Druckluft. Durch die eingeblasene Luft (blaue Leitungen in Bild 5, Markierung auf Bild 4) werden Wechselkräfte auf den Leitschaufeln hinter dem Hauptrotor angeregt, die bei genau eingestellter Luftzufuhr den aktiven Gegenschall erzeugen. Der Projektpartner Airbus Group Innovations entwickelte auf dem Prinzip aufbauend ein computergesteuertes Regelungssystem, das automatisch sowohl die optimalen Umfangspositionen als auch die Einblasmassenströme beider Ringe einstellt.

Einfache Integration in bestehende Triebwerke

Der Vorteil des neuen Systems liegt neben dem geringen Gewicht bei der im Vergleich zu Lautsprechern einfacheren Integration in heutige Triebwerke. Moderne Flugzeugturbinen besitzen bereits ein für viele Zwecke verwendetes Druckluftsystem, welches für akustische Anwendungen entsprechend erweitert und adaptiert werden kann. Bereits 2012 hatten erste DLR-Versuche mit der neuen Drucklufttechnik gezeigt, dass es auf diesem Wege prinzipiell möglich ist, passenden Gegenschall zu erzeugen. Das Experiment wurde zusammen mit den beiden Industriepartnern Rolls-Royce Deutschland und Airbus Group Innovations im Rahmen des vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie geförderten Luftfahrtforschungsprogramms IV durchgeführt.

Interdisziplinäre Fluglärmforschung

Das DLR setzt sich als Deutschlands maßgebliche Luftfahrtforschungseinrichtung intensiv und vielschichtig mit der Problematik Fluglärm auseinander und ist dabei ein gefragter Ansprechpartner bei Industrie, Politik, Verwaltung, Betroffenen und Umweltverbänden. Die Erforschung des Fluglärms und neuer Möglichkeiten des aktiven Schallschutzes stellen ein ausgesprochen interdisziplinäres Feld dar, das Kompetenzen in verschiedenen Bereichen wie Physik, Ingenieurswissenschaften, Medizin, Psychologie und Verkehrswissenschaften erfordert.

Bereits heute ist das DLR federführend in der Fluglärmforschung, denn es ist in allen relevanten Wissenschaftsdisziplinen aktiv und bringt diese interdisziplinär zusammen. 2014 etablierte das DLR eigens einen Fachausschuss Fluglärm, um die Forschungsaktivitäten in diesem Bereich weiter zu intensivieren, stärker zu verzahnen und offene Fragestellungen anzugehen.

Unsicherheit zu Warschau-Frequenzen der Wizz Air ab Dortmund

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Wizz Air bleibt nun doch bei vier wöchentlichen Flügen nach Warschau. Ursprünglich sollte der starken Nachfrage, noch vor dem Start der Verbindung am 29. März, mit einer Ausweitung des Angebots auf sieben Flüge in der Woche begegnet werden. Die Airline begründete die Entscheidung gegenüber dem Ruhrgebietsflughafen mit eigenen Kapazitätsengpässen am Flughafen Warschau. Die Airline kündigte an, allen Passagieren, die die gestrichenen Flüge gebucht haben, den Flugpreis zu erstatten und ist bereits dabei, die Kunden entsprechend zu kontaktieren.

„Die Wechselbäder, die uns die Warschau-Strecke bereitet sind bedauerlich, insbesondere für die Fluggäste, die bereits Tickets für die zusätzlichen Flüge gebucht haben. Dennoch ist Warschau auch weiterhin eine echte Bereicherung unseres Flugplans. Ich hoffe, dass Wizz Air eine schnelle Lösung findet, um doch noch das angestrebte Niveau erreichen zu können“, erklärte Flughafen Dortmund-Geschäftsführer Udo Mager.

Ab März 2015 verbindet Wizz Air den Ruhrgebiets-Airport mit der polnischen Hauptstadt. Neben Warschau fliegt Wizz Air ab Dortmund auch die polnischen Ziele Danzig, Kattowitz und Breslau sowie zahlreiche Destinationen in Mittel- und Osteuropa an. Im vergangenen Jahr hat die Fluggesellschaft mit Sitz in der Schweiz zum ersten Mal über eine Million Passagiere in Dortmund befördert. Damit ist die Westfalen-Metropole der größte deutsche Standort der Airline.

Nonstop-Flüge vom FKB nach Split

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Split kommt in den Flugplan des Baden Airparks. Der Veranstalter Ibero Tours bietet mit Express Airways ab dem 17. Mai 2015 immer Sonntag eine neue Direktverbindung vom Flughafen Karlsruhe / Baden-Baden (FKB) nach Split in Kroatien. Vom 17. Mai bis zum 18. Oktober 2015 startet der eigens gecharterte 95-sitzige Jet der Express Airways vom Typ Avro RJ-85 jeweils sonntags um 21:30 Uhr nach Split. Die Rückflüge werden sonntags bereits um 19:30 Uhr durchgeführt.

Die Hafenstadt Split mit ihrem Weltkulturerbe, dem Diokletianspalast, dem mediterranen Flair und ihrem pulsierenden Nachtleben ist zudem idealer Ausgangspunkt für den Besuch der zahlreichen Inseln und Strände Mitteldalmatiens.

Flugtickets sind online im Einzelplatzverkauf buchbar, Pauschalreisen gibt es bei Ibero. In den Flugpreisen sind 20 kg Freigepäck, sechs kg Handgepäck sowie Softdrink und Snack an Bord enthalten.

Flughafen Düsseldorf hat den Antrag zur Betriebsänderung gestellt

Der Düsseldorfer Flughafen hat nun den Antrag auf Planfeststellung mit Änderung der Betriebsgenehmigung beim Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen (MBWSV) gestellt. Nachdem die Flughafengesellschaft ihr Vorhaben im Juni 2013 öffentlich gemacht hatte, wurden die erforderlichen Unterlagen, Gutachten und Pläne nun bei der zuständigen Genehmigungsbehörde eingereicht. Der größte Airport in NRW möchte zukünftig in den Tagesstunden nachfrageorientierter und flexibler auf sein vorhandenes Start- und Landebahnsystem zugreifen können.

Flughafengeschäftsführer Thomas Schnalke kündigte an, weiterhin den Dialog mit den Nachbarn zu suchen. Der Flughafen war mit den Anwohnern bereits im Juni 2013 sehr frühzeitig in einen Dialog über sein Vorhaben eingetreten. Die Einreichung des Antrags beim Ministerium stellt nun den offiziellen Beginn des formellen Verfahrens zur Kapazitätserweiterung dar.

„Mit der Antragseinreichung stellen wir die Weichen für die Zukunft des größten Airports Nordrhein-Westfalens. Düsseldorf und die Region stehen in einem internationalen Wettbewerb. NRW braucht daher ein leistungsfähiges Luftverkehrsdrehkreuz. Als solches bietet der Flughafen Düsseldorf Verbindungen zu den bedeutenden Wirtschaftsräumen und Metropolen Europas sowie über 120 wöchentliche Flüge zu Interkontinentalzielen in aller Welt. Damit diese für die Region wichtigen Verbindungen erfolgreich betrieben werden können, ist ein dichtes Netz an europäischen und innerdeutschen Zubringerflügen erforderlich. Hierfür bedarf es in den Spitzenstunden über Tage auch in Zukunft einer ausreichenden Kapazität“, betont Flughafengeschäftsführer Thomas Schnalke.

„Wenn der Düsseldorfer Airport daher seine Stellung als leistungsstarker Flughafen für die Bürger und die Wirtschaft NRWs wahren möchte, brauchen wir diese Entwicklungsperspektive.“ Dem stetig steigenden Mobilitätsbedürfnis der rund 18 Millionen Menschen und der Wirtschaft in der Region solle somit auch langfristig Rechnung getragen werden können.

Airport hat Bedürfnisse der Menschen und der Wirtschaft im Blick

Der Flughafen möchte in Zukunft flexibler und bedarfsgerechter arbeiten können. Dazu will er in den Spitzenstunden über Tage die vorhandene Kapazität seines Start- und Landebahnsystems nutzen und 60 anstatt 47 Slots zur Verfügung stellen können. Mit acht zusätzlichen Abstellpositionen auf dem Flughafengelände soll die Infrastruktur des Airports der erwarteten Verkehrsentwicklung angepasst werden. Der Flughafen hat bei seinen Plänen aber nicht nur die Erfordernisse der hiesigen Wirtschaft und das Bedürfnis der Menschen nach Mobilität im Blick, sondern auch das verständliche Interesse der unmittelbaren Nachbarn an Lärmschutz.

Eine Änderung der bestehenden Nachtflugregelung ist nicht Gegenstand des Antrags. Und auch der Angerlandvergleich, eine seit 50 Jahren bestehende Vereinbarung mit Nachbargemeinden, bleibt gewahrt. Zusammen mit den Airlines hat der Airport seit 2003 bereits rund 67 Millionen Euro in passive Schallschutzmaßnahmen in der Nachbarschaft investiert. Weitere 20 Millionen Euro würden bei einer entsprechenden Erteilung der neuen Genehmigung in den Anwohnerschutz und die Instandhaltung von Lärmschutzmaßnahmen folgen.

Änderungen nach Bürger-Bedenken

Um bei der notwendigen Weiterentwicklung des Flughafens die Anwohnerinteressen zu berücksichtigen, hat der Airport  zwischenzeitlich bereits mit inhaltlichen Änderungen seines Antrags zentrale Bedenken der Menschen entkräftet, die in den Gesprächen mit den Bürgern geäußert worden waren. Ursprünglich wollte der Airport beantragen, die Zahl der Starts und Landungen frei über das Jahr verteilen zu können. Anwohner und Nachbargemeinden hatten hierbei die Befürchtung geäußert, ein Großteil der Flüge würde dann möglicherweise in den Sommermonaten stattfinden, in denen sich die Menschen im Freien aufhalten. In dem modifizierten Antrag verpflichtet sich der Flughafen, die Vergabe der Zeitfenster für Starts und Landungen weiterhin wie bisher gleichmäßig auf das Jahr zu verteilen.

Außerdem bleibt es dabei, dass die Nutzung der zweiten Landebahn stets eine Woche im Voraus bei der Genehmigungsbehörde angezeigt werden muss. Auch das wollte der Airport ursprünglich ändern, um flexibler zu sein. Um dabei dennoch sein wichtiges Anliegen zu wahren, die zweite Bahn bei unvorhergesehenen Ereignissen kurzfristig mitbenutzen zu können, um insbesondere Verspätungen zu vermeiden oder abbauen zu können, soll in Zukunft ein Zeitkonto geführt werden.

Sollte die Nordbahn entgegen der Voranmeldung nicht genutzt werden, werden dem Zeitkonto entsprechende Zeitblöcke à 15 Minuten gutgeschrieben. Dieses Zeitguthaben kann dann kurzfristig zum Beispiel bei Schlechtwetterlagen oder Streiks abgebaut werden. In jeder Flugplanperiode muss ein neues Zeitguthaben aufgebaut werden. Mit diesem Vorgehen wird sichergestellt, dass die Nutzung der Nordbahn 50 Prozent aller Tagesstunden nicht überschreitet.

Antragseinreichung: Startschuss für Verfahren

Zunächst wird die Genehmigungsbehörde jetzt die eingereichten Unterlagen auf Vollständigkeit und Auslegungsreife prüfen. Anschließend wird die Öffentlichkeit in das Verfahren einbezogen, indem die als Anhörungsbehörde zuständige Bezirksregierung Düsseldorf die Unterlagen an Behörden und Träger öffentlicher Belange sendet und Stellungnahmen anfordert. Neben verschiedenen Behörden werden auch Gemeinden und Bürger beteiligt.

Auf die Auslegung wird durch eine öffentliche Bekanntmachung hingewiesen. In der Regel erfolgt diese im kommunalen Amtsblatt oder durch eine Veröffentlichung in den örtlichen Tageszeitungen. Der Düsseldorfer Flughafen wird an dieser Stelle ebenfalls über die Auslegung informieren. Die Behörden und Träger öffentlicher Belange haben dann maximal drei Monate Zeit zur Stellungnahme.

CS300 beim erfolgreichen Erstflug

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Der erste Bombardier CS300-Airliner ist seinen Jungfernflug erfolgreich geflogen. Damit erreichte das CSeries-Program des kanadischen Flugzeugbauers einen neuen Meilenstein. Die komplett neue Flugzeugfamilie mit modernen Technologien ist für das Marktsegment von 100 bis 149 Sitzen konzipiert.

Der CS300-Airliner – mit der kanadischen Registrierung C-FFDK – startete am Montréal-Mirabel International Airport um 11:00 EST (Eastern Standard Time, 17:00 Uhr Mitteleuropäischer Zeit) und landete wieder um 15:58 Uhr EST. Dabei erreichte das nagelneue Flugzeug bei seinem Erstflug 41.000 ft (12.500 Meter) und eine Geschwindigkeit von 255 Knoten (470 km/h).

Capt. Andris (Andy) Litavniks, der im September 2013 schon Co-Pilot beim Jungfernflug der kleineren CS100 war, flog nun als kommandierender Pilot diesen neuen Erstflug. Ihm assistierte Co-Pilot Christophe Marchand und Testflug-Ingenieure Anthony Dunne und Mark Metivet. „Es war ein absolutes Privileg den ersten Flug der CS300 zu fliegen, und ich bin voll der Begeisterung wie gut sie sich steuern lässt.“ sagte Capt. Litavniks. Es sei ein Flugzeug für Piloten und lasse sich absolut so handhaben, wie es die Simulationen voraussagten. Piloten werden es bei dem Übergang von der CS100 zur CS300 und umgekehrt sehr leicht haben.

Liniendienst der CS300 schon 2016

Am Bombardier-Werk in Mirabel, Québec, trotzten 2.000 Bombardier-Angestellte, Partner, Zulieferer und Kunden frostigen Temperaturen, um Zeuge dieses Fluges zu werden. „Es war aufregend zu sehen, wie die erste CS300 das erste Mal in den Himmel steigt, und ich gratuliere dem ganzen Team herzlich für diese Leistung.“ sagte Mike Arcamone, Präsident von Bombardier Commercial Aircraft.

Die CS300 soll nun zur Testflotte von fünf CS100 hinzustoßen, die bereits schon über 1.000 Flugstunden absolviert haben. Das Modell CS100 soll noch in der zweiten Hälfte 2015 seine Zulassung erhalten und bald danach den Flugdienst antreten. Die CS300 soll nur sechs Monate später folgen.

Airbus Group steigert Umsatz und Gewinn

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Die Airbus Group hat im Jahr 2014 starke Ergebnisse erzielt. Die Zahlen spiegeln eine Verbesserung im operativen Geschäft wider, getragen von Rekordwerten bei der Auslieferung von Zivilflugzeugen, bei Umsatz und Auftragsbestand. Die Zivilflugzeugbestellungen sind doppelt so hoch wie die Auslieferungen und auch das A380-Programm erreicht endlich die Gewinnschwelle. Auch die übrigen Bereiche zeigen Stabilität, der Gesamtumsatz der Airbus Group betrug 2014 rekordmäßige 60,7 Mrd. Euro.

„2014 konnten wir unsere Rentabilität und die Cash-Generierung dank eines Rekord-Auftragsbestands und starker operativer Leistungen in den meisten Bereichen deutlich steigern“, sagte Tom Enders, Chief Executive Officer der Airbus Group. „Wir haben mehr Zivilflugzeuge als je zuvor ausgeliefert, darunter die erste A350. Die Nettobestellungen überstiegen die Anzahl der Auslieferungen erneut um mehr als das Doppelte. Aufgrund der starken Nachfrage nach Single-Aisle-Flugzeugen haben wir beschlossen, die Produktionsrate für die A320-Familie ab 2017 auf 50 Flugzeuge pro Monat zu erhöhen. Zudem haben wir beschlossen, die A330-Produktionsrate im Jahr 2016 vorübergehend auf sechs Flugzeuge pro Monat zu reduzieren. Am Wichtigsten aber ist: Wir bestätigen, dass wir 2015 die Gewinnschwelle im A380-Programm erreichen werden. Wir werden unsere zahlreichen operativen Herausforderungen mit Nachdruck angehen. Dazu zählen der Hochlauf und die Kosten in den Programmen A350 und A400M, die ersten A320neo-Auslieferungen, ein höherer Auftragseingang für Hubschrauber und die weitere Optimierung unseres Portfolios im Bereich Defence and Space.“

Rekord bei Flugzeugauslieferungen – Rückgang bei Airbus Helicopters

Der Auftragseingang2 der Airbus Group belief sich 2014 auf 166,4 Mrd. Euro (2013: 216,4 Mrd. Euro1), der Auftragsbestand2 lag zum Jahresende bei einem Rekordwert von 857,5 Mrd. Euro (Jahresende 2013: 680,6 Mrd. Euro1). Airbus verbuchte 1.456 Nettobestellungen für Zivilflugzeuge (2013: 1.503 Nettobestellungen) mit einem Netto-Book-to-Bill-Verhältnis über zwei und einem Auftragsbestand von 6.386 Flugzeugen zum Jahresende. Der Netto-Auftragseingang bei Airbus Helicopters betrug 369 Hubschrauber (2013: 422 Hubschrauber). Dies beinhaltet eine Anpassung des Auftragsbestandes um 33 NH90-Hubschrauber. Der Auftragseingang bei Airbus Defence and Space stieg wertmäßig um vier Prozent, getragen von einer anhaltenden Wachstumsdynamik im Raumfahrtgeschäft und einer guten Auftragslage bei leichten und mittelschweren Militärflugzeugen.

Der Umsatz des Konzerns stieg um fünf Prozent auf einen Rekordwert von 60,7 Mrd. Euro (2013: 57,6 Mrd.1). Der Umsatz bei Zivilflugzeugen stieg um sieben Prozent. Maßgeblich hierfür waren ein Anstieg der Auslieferungen auf einen Rekordwert von 629 Flugzeugen (2013: 626 Flugzeuge) und ein vorteilhafterer Auslieferungsmix, der 30 A380 enthielt (2013: 25 A380). Im vierten Quartal wurde die erste A350 XWB planmäßig an Qatar Airways ausgeliefert. Für eine begrenzte Zahl von Erstkundenverträgen wurde eine Rechnungslegung nach IAS 11 angewendet.

Airbus Helicopters steigerte den Umsatz um vier Prozent dank aktueller Regierungsprogramme und des Hochlaufs der NH90-Aktivitäten. Insgesamt wurden 471 Hubschrauber (2013: 497 Maschinen) ausgeliefert: 2014 ging dabei im vierten Quartal die EC175 erfolgreich in Dienst, nachdem bereits zuvor die Modelle EC145 T2 und EC135 T3 ihren Dienst aufgenommen hatten.

Defence and Space verbuchte weitgehend stabile Umsätze. Insgesamt wurden im Laufe des Jahres acht A400M an vier Nationen ausgeliefert und sechs Ariane-5-Trägerraketen gestartet.

EBIT* und Strategie

Das Konzern-EBIT* vor Einmaleffekten4 – die Kennzahl zur Erfassung der operativen Gewinnspanne ohne Berücksichtigung von Einmaleffekten aus Rückstellungsveränderungen für Programme und Restrukturierungen oder Währungsschwankungen – stieg auf 4.066 Mio. Euro (2013: 3.537 Mio. Euro1). Das EBIT* vor Einmaleffekten bei Zivilflugzeugen wuchs auf 2.529 Mio. Euro (2013: 2.214 Mio. Euro1) und spiegelt solide operative Ergebnisse wider.

Das EBIT* vor Einmaleffekten bei Airbus Helicopters stieg leicht auf 413 Mio. Euro (2013: 397 Mio.), trotz höherer Aufwendungen für Forschung und Entwicklung (F&E) und eines weniger günstigen Umsatzmix. Das EBIT* vor Einmaleffekten bei Defence and Space blieb mit 920 Mio. Euro nahezu unverändert (2013: 911 Mio. Euro1). Die Aufwendungen des Konzerns für eigenfinanzierte Forschung und Entwicklung stiegen auf 3.391 Mio. Euro (2013: 3.118 Mio. Euro1). Die Umsatzrendite des Konzerns auf Basis des EBIT* vor Einmaleffekten verbesserte sich auf 6,7 Prozent (2013: 6,1 Prozent1).

Das berichtete EBIT*4 stieg um 54 Prozent auf 4.040 Mio. Euro (2013: 2.624 Mio. Euro1) wobei sich die Netto-Einmaleffekte auf einen niedrigen Betrag von insgesamt -26 Mio. Euro beschränkten. Dieser setzt sich zusammen aus

  • einer Nettoaufwendung im vierten Quartal in Höhe von 551 Mio. Euro für die bereits in Q3 2014 skizzierten Verzögerungen im A400M-Programm. Derzeit werden mit den Kunden die Reihenfolge des schrittweisen Ausbaus der militärischen Fähigkeiten und entsprechende Auslieferungen verhandelt, um die revidierte Programm-Baseline sowie den neuen Auslieferungsplan zu berücksichtigen. Im letzten Quartal 2014 hat das Management die Programmentwicklung geprüft, insbesondere mit Blick auf die Herausforderungen beim Ausbau der militärischen Funktionalitäten und des Produktionshochlaufs, sowie damit verbundene Abhilfemaßnahmen. Auf Managementebene wurden Maßnahmen eingeleitet, um künftige Auslieferungen sicherzustellen. Das Programm wird weiterhin genau überwacht;
  • einem positiven Beitrag von 142 Mio. Euro aufgrund der Differenz von Dollar-Zu- und -Abflüssen zu unterschiedlichen Zeitpunkten und aufgrund bilanzieller Neubewertungen;
  • Kapitalgewinnen von insgesamt 383 Millionen aus dem Verkauf von acht Prozent der Anteile an Dassault Aviation und dem Verkauf des Anteils an Patria.

Im Januar 2015 haben Airbus und Safran die erste Phase der Integration ihrer jeweiligen Trägerraketen-Geschäfte abgeschlossen. Das Joint Venture „Airbus Safran Launchers“ hat somit seine operative Tätigkeit aufgenommen und wird sich insbesondere auf die Entwicklung der neuen Trägerrakete Ariane 6 und die Weiterführung der Ariane-5-Produktion konzentrieren. In einer zweiten Phase bringen die Airbus Group und Safran alle ihre übrigen Tätigkeiten und Industrieaktiva in den Bereichen zivile und militärische Trägersysteme in das Joint Venture ein. Aufgrund der relativen Größe der von beiden Unternehmen eingebrachten Geschäfte wird Safran der Airbus Group in der zweiten Phase einen wirtschaftlichen Ausgleich in Höhe von 800 Mio. Euro zahlen.

Dadurch wird die angestrebte 50/50-Beteiligung im Joint Venture erreicht. Wesentliche Bestimmungen zur Umsetzung der zweiten Phase müssen von den Parteien noch finalisiert werden, darunter die üblichen Anpassungen der Positionen des Netto-Umlaufvermögens sowie Art und Zeitpunkt der Ausgleichszahlung. Der implizierte Multiplikator zur Bewertung der eingebrachten Aktivitäten von Airbus Defence and Space zum Joint Venture ist 12 x EBITA7 2014.

Konzerngewinn gestiegen – 1,20 Euro je Aktie Dividende

Das Konzernergebnis5 stieg auf 2.343 Mio. Euro (2013: 1.473 Mio. Euro1), der Gewinn je Aktie erhöhte sich auf 2,99 Euro (2013: 1,86 Euro1). Konzernergebnis und Gewinn je Aktie wuchsen deutlich, trotz des Finanzergebnisses von -778 Mio. Euro (2013: -610 Mio. Euro1), das eine Belastung in Höhe von 341 Mio. Euro infolge wechselkursbedingter Neubewertungen aufgrund der Abschwächung des Euros im vierten Quartal enthielt. Der Free Cash Flow vor Fusionen und Übernahmen verbesserte sich deutlich auf 1.109 Mio. Euro (2013: -811 Mio.1) und spiegelt die starke Entwicklung im vierten Quartal sowie verstärkte Anstrengungen zur konzernweiten Verbesserung des Cash Flows während des gesamten Jahres wider.

Erlöse aus Desinvestitionen trugen zu einer weiteren Steigerung des Free Cash Flow auf 2.002 Mio. Euro (2013: -827 Mio. Euro) bei. Die Nettoliquidität lag Ende 2014 bei 9,1 Mrd. Euro (Jahresende 2013: 8,5 Mrd. Euro1). Für das Jahr 2013 wurden 587 Mio. Euro an Dividenden gezahlt. 2014 wurde ein Beitrag von 462 Mio. Euro zum Pensionsplanvermögen zugeführt. Die Bruttoliquidität belief sich zum 31. Dezember 2014 auf 16,4 Mrd. Euro

Ausgehend von einem Gewinn je Aktie in Höhe von 2,99 Euro schlägt das Board of Directors der Hauptversammlung die Ausschüttung einer Dividende von 1,20 Euro je Aktie (2013: 0,75 Euro je Aktie) am 03. Juni 2015 vor. Stichtag für die Dividendenberechtigung ist der 02. Juni 2015. „Aufgrund der guten finanziellen Fortschritte im vergangenen Jahr und der positiven Prognose für 2015 schlagen wir eine Ausschüttung vor, die sich am oberen Ende unserer Dividendenpolitik bewegt. Die Dividende von 1,20 Euro je Aktie bedeutet ein Wachstum von 60 Prozent gegenüber 2013 und eine Ausschüttungsquote von 40 Prozent“, sagte Harald Wilhelm, Chief Financial Officer der Airbus Group.

Ausblick für die Airbus Group

Der Ausblick der Airbus Group für das Geschäftsjahr 2015 basiert auf der Erwartung, dass Weltwirtschaft und Luftverkehr gemäß den vorherrschenden unabhängigen Prognosen wachsen und dass es zu keinen größeren Turbulenzen kommt.

Auslieferungen von Airbus-Flugzeugen dürften geringfügig höher ausfallen als 2014, ein weiterer Anstieg des Auftragsbestands für Zivilflugzeuge ist zu erwarten. Vor Fusionen und Übernahmen rechnet die Airbus Group für 2015 mit einer Umsatzsteigerung und einem leichten Anstieg des EBIT* vor Einmaleffekten.

Nach heutigem Stand des Produktionshochlaufs erwartet die Airbus Group für 2015 einen ausgeglichenen Free Cash Flow vor Fusionen und Übernahmen. Gewinn und Dividende je Aktie dürften 2015 weiter steigen. Die Anzahl der Mitarbeiter beträgt rund 138.600. Zum Konzern gehören die Divisionen Airbus, Airbus Defence and Space sowie Airbus Helicopters.

Der Umsatz für das vierte Quartal (Q4) 2014 wuchs im Vergleich zum vierten Quartal 2013 um neun Prozent. Getragen wurde diese Entwicklung von höheren Volumina und günstigen Wechselkurseffekten. Das EBIT* für das vierte Quartal (Q4) 2014 stieg deutlich auf 1.457 Mio. Euro. Dies ist insbesondere auf die verbesserte Leistung von Commercial Aircraft zurückzuführen. Während im vierten Quartal 2013 eine Aufwendung von 434 Mio. Euro für das A350-XWB-Programm anfiel, beinhaltete das EBIT* im vierten Quartal einen positiven Wechselkurs-Einmaleffekt in Höhe von 149 Mio. Euro.

Übersicht Ergebnisse der Airbus Group 2014

Airbus Group201420131Veränderung
Umsatz, in Mio.60.71357.567+5%
davon Verteidigung, in Mio.10.99310.791+2%
EBITDA3, in Mio.6.1474.497+37%
EBIT4 vor Einmaleffekten, in Mio.4.0663.537+15%
EBIT4, in Mio.4.0402.624+54%
Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen, in Mio.3.3913.118+9%
Konzernergebnis (Net Income)5, in Mio.2.3431.473+59%
Gewinn je Aktie52,991,86+61%
Free Cash Flow (FCF), in Mio.2.002-827
Free Cash Flow vor Fusionen und Übernahmen, in Mio.1.109-811
FCF vor Kundenfinanzierungen, in Mio.1.894-508
Dividende je Aktie61,200,75+60%
Auftragseingang2, in Mio.166.430216.418-23%
Airbus Group31. Dez. 201431. Dez. 20131Veränderung
Auftragsbestand1, in Mio.857.519680.560+26%
davon Verteidigung, in Mio.42.24042.630-1%
Nettoliquidität, in Mio.9.0928.454+8%
Mitarbeiter138.622138.4040%
DivisionenUmsatzEBIT4
(Beträge in Mio. Euro)201420131Veränderung201420131Veränderung
Commercial Aircraft42.28039.494+7%2.6711.593+68%
Helicopters6.5246.297+4%413397+4%
Defence and Space13.02513.121-1%409659-38%
Zentrale / Eliminierungen / Übrige-1.116-1.345547-25
Gesamt60.71357.567+5%4.0402.624+54%
DivisionenAuftragseingang2Auftragsbestand2
(Beträge in Mio. Euro)201420131Veränderung31. Dez. 201431. Dez. 20131Veränderung
Commercial Aircraft150.085199.261-25%803.633625.595+28%
Helicopters5.4695.775-5%12.22712.420-2%
Defence and Space12.22511.808+4%43.07543.2080%
Zentrale / Eliminierungen / Übrige-1.349-426-1.416-663
Gesamt166.430216.418-23%857.519680.560+26%

Ergebnisse aus dem vierten Quartal (Q4) 2014

Airbus GroupQ4 2014Q4 20131Veränderung
Umsatz, in Mio.20.21618.620+9%
EBIT4 vor Einmaleffekten, in Mio.1.4761.217+21%
EBIT4, in Mio.1.457493+196%
Konzernergebnis (Net Income)(5), in Mio.944270+250%
Gewinn je Aktie(5)1,210,34+256%
DivisionenUmsatzEBIT4
(Beträge in Mio. Euro)Q4 2014Q4 20131VeränderungQ4 2014Q4 20131Veränderung
Commercial Aircraft13.46012.166+11%89870+1.183%
Helicopters2.2642.165+5%172180-4%
Defence and Space4.8284.739+2%39303-87%
Zentrale / Eliminierungen / Übrige-336-450348-60
Gesamt20.21618.620+9%1.457493+196%

* Die Airbus Group verwendet das EBIT vor Goodwill-Wertminderungen und außerordentlichen Posten als Schlüsselindikator für die wirtschaftliche Leistung. 

Fußnoten:

  1. Die Zahlen für das Jahr 2013 wurden angepasst, um die Rechnungslegung nach IFRS 10 und IFRS 11 darzustellen. Wo erforderlich, wurden auch die Kennzahlen der Divisionen angepasst, um der seit Januar 2014 bestehenden neuen Konzernstruktur Rechnung zu tragen.
  2. Beiträge und Bestände aus dem zivilen Flugzeuggeschäft zum Auftragseingang bzw. Auftragsbestand basieren auf Listenpreisen.
  3. Gewinn vor Zinsen, Steuern, Wertminderungen, Abschreibungen und außerordentlichen Posten.
  4. Gewinn vor Zinsen und Steuern, vor Goodwill-Wertminderungen und außerordentlichen Posten.
  5. Die Airbus Group verwendet weiterhin den Begriff Konzernergebnis (Net Income). Das Konzernergebnis ist identisch mit dem Ergebnis, das den Eigentümern des Mutterunternehmens gemäß den IFRS-Regeln zusteht.
  6. Vorbehaltlich der Zustimmung durch die Hauptversammlung 2015.
  7. Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibung immaterieller Vermögenswerte.

Sicherheitshinweis zu den Prognosen über die Geschäftsentwicklung (Safe Harbour Statement):
Bestimmte Aussagen dieser Pressemitteilung geben keine historischen Fakten wieder, sondern sind vorausschauende Aussagen und Erwartungen, die sich auf die Überzeugungen der Geschäftsleitung stützen. Diese Aussagen entsprechen den zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung aktuellen Ansichten und Einschätzungen der Airbus Group.

Strategische Kooperation von Airports Company South Africa und Flughafen Leipzig/Halle

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Airports Company South Africa, Eigentümer und Management-Unternehmen von neun Hauptflughäfen in Südafrika, und die Mitteldeutsche Airport Holding – für den Flughafen Leipzig/Halle – unterzeichneten eine Kooperationsvereinbarung während der „Air Cargo Africa 2015“-Konferenz und Ausstellung. Die Partnerschaftsvereinbarung, die von Tebogo Mekgoe, Betriebsdirektor von Airports Company South Africa, und von Markus Kopp, Vorstand der Mitteldeutschen Flughafen AG, unterzeichnet wurde, wird die internationalen Luftfrachtaktivitäten befördern und die Position der Flughäfen Leipzig/Halle Airport und O.R. Tambo International Airport in der Luftverkehrsbranche stärken.

O.R. Tambo International Airport ist wohl der größte und verkehrsreichste Flughafen auf dem afrikanischen Kontinent. Der Flughafen ist auch der größte Frachtflughafen in Afrika mit einem Frachtvolumen von fast 400.000 Tonnen pro Jahr. Große Ausbauprojekte haben die jährliche Abfertigungskapazität für Passagiere bei O.R. Tambo International von 6,5 Millionen 1993 auf eine gegenwärtige Anzahl von 28 Millionen erhöht. Der preisgekrönte Flughafen wickelt aktuell mehr als 19 Millionen Fluggäste pro Jahr ab.

„Diese strategische Partnerschaft wird maßgeblich die Entwicklung des Frachtgeschäftsmodells und dessen Umsetzung für unser Unternehmen bestimmen,“ sagte Tebogo Mekgoe, Betriebsdirektor, Airports Company South Africa. O.R. Tambo International Airport in Südafrika ist das größte Luftfrachtdrehkreuz auf dem afrikanischen Kontinent. Die ökonomische Stabilität, verbunden mit einem zuverlässigen und stabilen gesetzlichen Rahmen, hat zum Wachstum von verschiedenen Industrien beigetragen.

Strategische Partnerschaft bei Business und Know-how

Die strategische Partnerschaft wird den Austausch von Informationen, Fachkenntnissen und die Zusammenarbeit im Bereich Kundenakquise umfassen. Die Unterzeichnung der Vereinbarung folgt der kürzlich vorgenommenen Schaffung eines Frachtmanagementbereichs im O.R. Tambo International Airport und bestärkt das Engagement der Airports Company South Africa bei der Umsetzung ihrer Frachtstrategie. 

„Die Industrielandschaft Südafrikas ist insbesondere in den Bereichen Automobil, Elektronik, Telekommunikation und Perishables breit aufgestellt und damit luftfrachtorientiert. Vor diesem Hintergrund planen wir einen aktiven Erfahrungsaustausch und Potentialanalysen mit dem Ziel beiderseitiger unternehmerischer Weiterentwicklung“, sagte Markus Kopp, Vorstand der Mitteldeutschen Flughafen AG.

Während die Mitteldeutsche Airport Holding schon über bestehende Kooperationen mit vier asiatischen und zwei nordamerikanischen Flughäfen verfügt, ist die Vereinbarung mit der Airports Company South Africa die erste ihrer Art auf dem afrikanischen Kontinent. Airports Company South Africa Airports Company South Africa SOC Ltd ist der größte Flughafenbetreiber in Südafrika. Mit einer globalen Präsenz auf drei Kontinenten stellt Airports Company South Africa professionelle, erstklassige Dienstleistungen für die neun Hauptflughäfen in Südafrika sowie Flughäfen in Mumbai, Indien und São Paulo, Brasilien bereit.

Erfahrung mit 35 Millionen Fluggästen jährlich

Die Flughäfen von Airports Company South Africa sind für mehr als 80 Prozent des kommerziellen Flugverkehrs in Südafrika verantwortlich und wickeln jährlich mehr als 35 Millionen Fluggäste ab. Zur Unterstützung der erheblichen Investitionen in die Infrastruktur durch Airports Company South Africa, hat die Firma Flughafenmanagementzentren im ganzen Netzwerk realisiert. Der Fokus dieser Zentren liegt darauf, alle betrieblichen Aspekte der Mobilitätswertschöpfungskette zu verbessern.

Während der letzten acht Jahre hat Airports Company South Africa den Flughafen Chatrapati Shivaji International in Mumbai verwaltet und betrieben. Dieser Flughafen wickelt jährlich 29 Millionen Passagiere und 340.000 Tonnen Fracht ab. Airports Company South Africa hat auch den Flughafen Guarulhos International in São Paulo, Brasilien entwickelt und sie verwaltet und betreibt diesen Standort. Guarulhos ist der verkehrsreichste Flughafen in Lateinamerika mit 28 Millionen Fluggästen und 358.000 Tonnen Luftfracht pro Jahr.

Eine kürzlich von Airbus durchgeführte Prognose erkennt O.R. Tambo International Airport als einzigen Mega-Stadtflughafen in Afrika an – mit mehr als 50.000 Langstreckenflügen, die auch Güter in ihrem Frachtraum befördern. Die Prognose soll bis 2032 Realität werden.

42 Airlines und 125 Ziele im Sommerflugplan ab Stuttgart

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Im Sommerflugplan (29.03. bis 24.10.2015) des Flughafens Stuttgart fliegen insgesamt 42 Airlines regelmäßig zu 125 Zielen in 35 verschiedenen Ländern. Die Fluggesellschaften setzen dabei auf Wachstum: Die Zahl der Flüge steigt um etwa sieben Prozent, das Angebot an Sitzplätzen verbessert sich um etwa acht Prozent.

Zu einigen Zielen wird die Anzahl der Flüge deutlich erhöht, was die Auswahl für Reisende verbessert. Auch gibt es im Sommer mehrere Airlines neu auf dem Stuttgarter Vorfeld, die das Angebot stärken: Mit der Fluggesellschaft Easyjet geht es ab Ende März nach London-Gatwick, nach Mailand-Malpensa und ab Juni auch nach Porto. Ryanair nimmt die Strecke nach Manchester auf, mit Iberia Express geht es täglich außer samstags nach Madrid, und die Airline CSA Czech Airlines fliegt nach Bologna, Prag und Genf. Zwei Airlines aus Israel, die Israir und die Arkia Israeli Airlines, bringen ab Juni jeweils einmal wöchentlich Fluggäste nach Tel Aviv.

Die Lufthansatochter Germanwings, die mit rund 32 Prozent den höchsten Marktanteil hat, steuert 59 Ziele an. Im Plan stehen beliebte Destinationen wie Ibiza, Bilbao, Malaga und Split, aber auch Faro an der Algarve, Dubrovnik, Rijeka und Neapel. Neu im Programm sind Amsterdam, Nizza und Valencia, dazu Tunis und Tirana. Mit der Fluggesellschaft airberlin geht es nach Ibiza und Alicante, an die Adria nach Rimini oder nach Olbia. Die britischen Kanalinseln Jersey und Guernsey sind ebenfalls im Angebot, genau wie Heringsdorf an der Ostseeküste. Neu bei airberlin mit dabei sind airberlin, Mailand-Linate und Hurghada am Roten Meer. Im Sommer weiterhin angeboten wird die im Winter gestartete Strecke nach Abu Dhabi, die zahlreiche Umsteigemöglichkeiten zu Destinationen in Indien, Südostasien, Afrika oder Australien bietet.

Im Programm der Condor stehen Sonnenziele wie Fuerteventura, Jerez de la Frontera oder Dalaman und erstmals auch Agadir in Marokko. Die spanische Günstigfluggesellschaft Vueling fliegt im Sommer täglich nach Barcelona und bietet erstmals auch eine Verbindung nach Rom an.

Einweihung für MTU-Erweiterungsbau in Polen

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Das MTU-Tochterunternehmen in Polen, MTU Aero Engines Polska, weihte heute seinen 10.000 Quadratmeter großen Erweiterungsbau ein. Die bebaute Fläche am Standort im südpolnischen Rzeszów vergrößert sich damit um 50 Prozent, das Investitionsvolumen liegt bei rund 40 Millionen Euro. Die Erweiterung ist, wie auch die neue Blisk-Fertigungshalle in München und die neuen Logistikzentren in Hannover und München, Teil der Investitions- und Wachstumsstrategie der MTU. Damit werden die Voraussetzungen für den Produktions- und Volumenanstieg bei den neuen Triebwerksprogrammen geschaffen.

Bei der Eröffnung des Baus waren neben mehr als 500 Mitarbeitern des Standortes im polnischen „Aviation Valley“ auch rund 100 Gäste aus Politik, Industrie und Wissenschaft vertreten. „Der Neubau in Rzeszów ist eine weitere wichtige Investition in die Zukunft unseres Unternehmens“, sagt Dr. Rainer Martens, Technik-Vorstand der MTU. „Unser polnischer Standort leistet schon heute einen wichtigen Beitrag in unserem Fertigungsverbund. Mit dem Erweiterungsbau stärken wir unsere Aktivitäten vor Ort und sichern den Hochlauf der Getriebefan-Triebwerke ab.“ Für die zukunftsweisenden Getriebefan-Triebwerke, die PW1000G-Familie, die unter anderem auch den Airbus A320neo antreibt, wird die MTU in Polen Triebwerkskomponenten produzieren und Vorarbeiten durchführen.

MTU Polen: Mitarbeiterzahl mehr als verdoppelt

Ferner werden in den neuen Gebäuden Arbeiten durchgeführt, die im Zusammenhang mit der Erhöhung des MTU-Anteils am A320-Antrieb V2500 anfallen. Zusätzlich wird die Niederdruckturbinen-Montage ausgebaut und in Rzeszów gebündelt. Die Produktion startet in diesen Tagen und wird bis 2017 ihre volle Kapazität erreichen. Gestärkt werden auch die Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten in Polen. In den Anfängen waren die F&E-Ingenieure in Rzeszów ein reines Service-Team für die Kollegen in München, heute führt das Team eigene Entwicklungsprojekte selbständig aus.

Die Investition in den Standort zeige, so Geschäftsführer Krzysztof Zuzak, welchen Stellenwert die polnische Tochterfirma innerhalb des Unternehmens einnehme: „Vor mehr als fünf Jahren wurde die MTU Aero Engines Polska am Flughafen von Rzeszów mit 200 Mitarbeitern gegründet; bis heute ist der Personalstamm des Standortes auf 500 angewachsen. Es ist eine Erfolgsgeschichte, auf die wir stolz sein können“, sagt Zuzak. Einhergehend mit dem Neubau soll die Zahl der Beschäftigen in Polen weiter steigen. Bis 2020 werden in Rzeszów 250 neue Arbeitsplätze entstehen.

Standort mit kompletter Wertschöpfungskette

Zu den Aufgabenschwerpunkten der Tochtergesellschaft der MTU im polnischen Aviation Valley gehören neben Entwicklungs- und Fertigungsaktivitäten auch die Produktion von Komponenten, die Modulmontage und die Teilereparatur. Ferner entwickelt und fertigt die MTU Aero Engines Polska die Niederdruckturbinen-Komponenten und Schaufeln für die Triebwerke GP7000, V2500, PW300 und PW500 sowie für LM6000-Industriegasturbinen.

Darüber hinaus montiert sie die Niederdruckturbinen der Triebwerke V2500, PW300 und PW500. Ein weiteres Arbeitsfeld liegt in der Reparatur von Triebwerksteilen, etwa Rohrleitungen und diversen anderen Anbauteilen. Der Standort deckt die gesamte Wertschöpfungskette von der Entwicklung bis hin zur Fertigung und Reparatur ab.

Lufthansa-Airbus A340-600 startet mit neuer First-Class-Kabine

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Ab sofort können Lufthansa-Fluggäste auf allen Langstreckenverbindungen ab München die neue First Class erleben. Ende vergangener Woche erfolgte der letzte Umbau der First-Class-Kabine in einem Airbus A340-600 der Münchner Langstreckenflotte.

Insgesamt fliegen ab München 24 Flugzeuge vom Typ A340-600 und A330-300 in diesem Winter 22 interkontinentale Ziele an. „Lufthansa kommt damit ihrem Ziel, die erste westliche 5-Star Airline zu werden, ein großes Stück näher“, sagt Thomas Klühr, Mitglied des Lufthansa Passagevorstands Finanzen & Hub München. Die neue Lufthansa First Class und das dazugehörige Serviceangebot finden weltweit höchste Anerkennung und wurden mehrfach international ausgezeichnet.

Im Sommer wird zudem die Umrüstung der Langstreckenflotte mit der neuen First- und Business Class abgeschlossen sein. Bis Ende 2015 erhalten alle Lufthansa Langstreckenflugzeuge die neue Premium Economy. Insgesamt werden rund 11.000 Sitze in 106 Flugzeuge eingebaut.

In der edelsten Reiseklasse genießen Gäste einen individuellen Service und eine reichhaltige Auswahl hochwertiger Speisen und Getränke. Die acht First Class Sitze lassen sich jeweils zu einem Bett mit einer Länge von 2,07 Metern und einer Breite von 80 Zentimetern ausfahren und ermöglichen einen tiefen und entspannenden Schlaf. Die neue Business Class wartet mit herausragendem Liege- und Sitzkomfort auf. Per Knopfdruck lässt sich der Sitz in ein bequemes Bett mit einer horizontalen Liegefläche von 1,98 Metern Länge verwandeln.

Auf den 15-Zoll-Monitoren können Gäste das erweiterte, individuelle Unterhaltungsangebot an Bord genießen. Die neue Premium Economy bietet 50 Prozent mehr Freiraum, einen aufgewerteten Service sowie die Möglichkeit, zwei Gepäckstücke aufzugeben. Im Verlauf dieses Jahres wird Lufthansa ihre Gäste in der Business Class mit einem neuen, noch persönlicheren Restaurant-Service verwöhnen.

Berliner Flughafen BER: Neue Korruptions-Ermittlungen gegen Ex-Mitarbeiter

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Staatsanwaltschaft Neuruppin hat heute über aktuelle Ermittlungen zum Flughafen BER berichtet, die Flughafen Berlin Brandenburg GmbH (FBB) bekundete ihre Unterstützung. Demnach soll ein ehemaliger, kurzzeitig beschäftigter Mitarbeiter der FBB von einem Auftragnehmer Geld erhalten haben. Es handelt sich um einen Vorgang aus dem Jahr 2012. Der Flughafengesellschaft liegt ein anonymes Schreiben zu dem Verdachtsfall vor. Die FBB hat die ihr zugänglichen Informationen zu dem Verdachtsfall gegen den ehemaligen Mitarbeiter an die Staatsanwaltschaft übergeben.

Sollte der FBB ein Schaden entstanden sein, will sich das Flughafen-Unternehmen rechtliche Schritte vorbehalten. Zu dem laufenden Ermittlungsverfahren will sich die FBB nicht weiter äußern.

Sentinel-2A besteht Schütteltests – Nach Kourou verschifft

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Der erste Sentinel-2-Satellit, der von Airbus Defence and Space für die europäische Raumfahrtagentur ESA gebaut wurde, hat seine sechsmonatige intensive Testphase überstanden und ist nun bereit für die Reise ins All.

Sentinel-2A (S2A) wird der zweite Satellit für das Copernicus-Programm. Copernicus ist ein europäisches Fernerkundungs-Programm zur Umweltbeobachtung und Sicherheit. Der Vorgänger, High-Tech Radarsatellit Sentinel-1A, ist bereits im Orbit und erfreut die Forscher mit einwandfreier Leistung.

Sentinel-2A wird Bilddaten im sichtbaren, kurzwelligen infraroten Wellenlängenbereich aus einer Höhe von 786 Kilometern liefern. In 13 Spektralbändern erfasst das optische System eine Schwadbreite von 290 Kilometern bei einer Auflösung von 60, 20 der 10 Metern. Diese Kombination ist für optische Bildgeber bisher unerreicht. Die Daten sollen Untersuchungen bei Landverbrauch, Bodendichte, Raumplanung, Land- und Forstwirtschaft sowie Umweltkatastrophen wie Lawinen, Überschwemmungen, Waldbränden und Erosion den Hilfskräften bei ihren Einsätzen Unterstützung leisten.

Bei den Tests bei IABG in Ottobrunn bei München wurde der Satellit verschiedenen Einflüssen ausgesetzt: Lärm, Vibrationen, Abtrennungsstoßwellen, Startbelastungen und thermale Vakuumtests, um den Satelliten den Bedingungen im All auszusetzen. Der 1,1 Tonnen schwere Satellit wird nun per Schiff zum europäischen Startplatz in Kourou geschafft, wo er im April ankommen soll. Der Start für S2A auf einer VEGA-Rakete ist für Juni vorgesehen. Mitte 2016 soll ihm der baugleiche Sentinel-2B folgen. Die beiden werden die Erde in 100 Minuten einmal umkreisen und ihre gesamte Landoberfläche in weniger als fünf Tagen einmal abbilden.

Foto: (c) Airbus Defence and Space

UV-Sensoren sollen Flugzeuge noch besser vor Feuerwaffen schützen

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Airbus Defence and Space will gemeinsam mit der Defence Science and Technology Organisation (DSTO) des australischen Verteidigungsministeriums den Schutz für Großraumflugzeuge und Helikopter verbessern. Dazu wurde das UV-Sensorsystem MILDS leistungsgesteigert.

In einem gemeinsamen Entwicklungsprogramm wurde das MILDS AN/AAR-60 Block II Missile Approach Warning System von Airbus DS erneuert, das mit HFI (Hostile Fire Indication)-Fähigkeit eine zuverlässige Warnung vor kleinen Feuerwaffen, einer wachsenden Bedrohung für Flugzeuge, erlaubt. Da die HFI-Funktion eine reine Software-Lösung ist, mussten innerhalb des bestehenden AAR-60 keine weitere Ausrüstung zum Schutz des Luftfahrzeuges hinzugefügt werden. Laut Airbus DS wurden die HFI-Algorithmen mit DSTO sehr erfolgreich im Feldversuchen getestet.

MILDS ist ein passiver Bildsensor, der UV-Strahlungssignaturen von sich nähernden Flugkörpern erfasst, und unterliegt daher nicht den Beschränkungen anderer Warnsysteme, wie das Infrarot. MILDS Block II soll somit besseren Schutz vor kleinen Feuerwaffen bieten, was besonders in niedriger Flughöhe relevant ist. Die extrem hohe Auflösung, verbunden mit schneller Datenverarbeitung ermöglicht die zügige Bedrohungserkennung und schließt falsche Alarme aus. Für optimalen Schutz sind vier bis fünf Sensoren ausreichend.

Laut Airbus ist das MILDS-System mit mehr als 8.000 verkauften Sensoren das Standard-Flugkörperwarnsystem außerhalb der USA. Es kommt in vielen Hubschraubern und Großraumflugzeugen zum Einsatz, so etwa im Tiger, NH90, CH-53, CH-47 und MI-17-Helikoptern sowie dem C-130 Transportflugzeug. Das Bild zeigt einen MILDS Frontsensorkopf, hier in der NH90-Konfiguration. Eine besondere Version für Kamfflugzeuge, das MILDS F, kommt in der F-16 der Royal Danish Airforce und der Royal Norwegian Airforce zum Einsatz.

Foto: (c) Airbus Defence and Space

Ilja Schulz weist auf Piloten-Perspektive an den Luftsicherheitstagen

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Vom 25. bis 26. Februar 2015 veranstalteten die Bundespolizei und der Bundesverband der Sicherheitswirtschaft (BDSW) den 7. Luftsicherheitstag. Dabei geht es um aktuelle Themen der Sicherheit in der Luftfahrtindustrie und an Flughäfen. Im Rahmen der Sicherheitspolitik sprach auch Ilja Schulz, Präsident der Pilotenvereinigung Cockpit (VC). Auch wenn eine Gewerkschaft auf Luftsicherheitstagen nichts zu suchen habe, betonte Schulz die klare Zielsetzung der VC zur Sicherheit im gewerblichen Luftverkehr beizutragen, wie es beispielsweise mit der Mängelliste für Flughäfen geschieht.

Hier die Rede von Ilja Schulz, leicht gekürzt: Sie alle kennen die Vereinigung Cockpit aus den Medien, wenn es mal einen Streik gegeben hat. Aber wussten Sie auch, dass wir 1969 als Berufsverband gegründet wurden, mit dem Ziel zur Sicherheit im gewerblichen Luftverkehr beizutragen? Da unser Wirken in diesem Bereich nicht jedem von Ihnen bekannt sein dürfte, will ich zunächst noch ein paar mehr Worte über die Vereinigung Cockpit verlieren.

Wir vertreten 9.700 Piloten, ehemalige Piloten und Flugschüler in allen deutschen Fluggesellschaften, im Linien-, Charter-, LowCost- und im Hubschrauberbereich. Die VC betreibt eine aktive Berufspolitik, denn das Fachwissen aus dem Cockpit leistet einen wichtigen Beitrag zur Erhöhung der Flug- und Luftsicherheit. Dabei arbeiten über 200 VC- Experten in 15 Arbeitsgruppen mit Behörden, Interessenverbänden, Industrie, Forschungs- und Lehreinrichtungen zusammen. Zudem beschränken wir uns nicht auf Deutschland. Durch unsere Vertreter in den Dachverbänden ECA (European Cockpit Association) und IFALPA (International Federation Of Air Line Pilots Association) agieren wir auch auf europäischer und internationaler Ebene. Und deshalb stehe ich heute vor Ihnen, als Vertreter der deutschen Berufspiloten, die durch ihr Fachwissen tagtäglich einen wichtigen Beitrag zur Flug- und Luftsicherheit leisten. Lassen Sie mich kurz die Luftsicherheitskette darstellen. Verzeihen Sie mir, wenn ich das nun stark vereinfacht aufzeichne, für den Augenblick soll dies aber so genügen.

Wenn Probleme erst an Bord sichtbar werden

Die Luftsicherheitskette beginnt, wenn Personen oder Fracht, die sich an Ort A befinden an einen andern Ort B wollen. Wir bringen sie dorthin und nun kommen Sie ins Spiel, die Bundespolizei und die Sicherheitswirtschaft. Sie sichern, vereinfacht ausgedrückt, die Flughäfen und sorgen dafür, dass nur sichere Personen und Fracht in den Sicherheitsbereich des Flughafens gelangen. Da wir aber immer noch nicht zwischen den Flughäfen A und B „beamen“ können, liegt dazwischen der Transportweg mit dem Flugzeug.

Was nun, wenn jemand oder etwas, dass am Flughafen A sicher ist, im Flugzeug nicht mehr sicher ist. Das einfachste Beispiel hierfür ist vielleicht der „Unruly Passenger“. Von Ihnen kontrolliert und völlig gerechtfertigt als sicher eingestuft – anschließend in der Bar noch ein paar Whisky getrunken – kann an Bord schnell eine unangenehme Situation entwickeln. Wir alle wissen auch, dass man zur Bedrohung an Bord nicht unbedingt eine Waffe mit an Bord bringen muss. Ein entsprechend ausgebildeter Kämpfer kann auch völlig ohne Waffen ein Bedrohungsszenario an Bord aufbauen. So entsteht schnell eine Luft- und Flugsicherheitsrelevante Situation. Es reicht also nicht der Blick auf die Flughäfen. Was wir brauchen ist ein möglichst lückenloses und flexibles Sicherheitsnetz im Zusammenspiel von Bundespolizei, Sicherheitswirtschaft und Piloten. Wenig verwunderlich also, dass der Pilot auch formal in die Luftsicherheitskette integriert ist.

Ich möchte an dieser Stelle nicht zu tief in die rechtlichen Vorgaben einsteigen, aber Luftverkehrsordnung, Luftsicherheitsgesetz und die JAR OPS z.B. nehmen den Kommandanten an Bord eines Flugzeuges mit weitreichenden Rechten und Pflichten in die Verantwortung. Nun mögen Sie sich fragen: „Was kann der Pilot denn zur Luftsicherheit beitragen?“ Dazu sage ich nur: „Alles ist eine Frage der Perspektive“.

Zurück zu unserem Beispiel des „Unruly Passengers“. Können wir diesen damit verhindern? Nein, das können wir nicht. Aber wir können gemeinsam einen Beitrag leisten die Gefahr einzuschränken und die Auswirkungen zu minimieren. Meine Kolleginnen und Kollegen in der Kabine sind die ersten, die ungewöhnliches Verhalten an Bord entdecken können. Mit ihrer Hilfe mache ich mir als verantwortlicher Kapitän ein Gesamtbild der Situation an Bord. Entsteht eine für die Luftsicherheit kritische Lage und ich befinde mich mit meinem Flugzeug z.B. noch am Boden, so wäre mir jede Hilfe von Ihnen recht. Wir können zwar die beste Bewertung der Situation an Bord vornehmen, die Entfernung gefährlicher Personen aus dem Sicherheitsbereich oder dem Flugzeug ist aber eindeutig Ihr Spezialgebiet.

Bundesweite Rufnummer für Piloten

An dieser Stelle könnten wir uns hervorragend gegenseitig mit den Informationen versorgen, die dem jeweils anderen fehlen. Leider gibt es in Deutschland keine Meldekette, die jederzeit den direkten Informationsaustausch von Pilot und Bundespolizei ermöglicht. Wir brauchen eine bundesweite Rufnummer, eine Hotline zu einem Lagezentrum der Bundespolizei, die jedem Piloten in Deutschland bekannt ist. Der sofortige Kontakt mit Fachleuten hilft den Piloten die richtigen Entscheidungen an Bord zu treffen.

Auf der anderen Seite hilft die direkte Information über die Situation an Bord dem Lagezentrum einen Einsatz optimal zu steuern. Der heute noch mangelnde Informationsfluss wäre damit ohne großen Aufwand zu beheben und beide Seiten, und damit letztlich die Luftsicheheit, würde davon profitieren. Es gibt eine Vielzahl an Beispielen, die den Mehrwert der Perspektive der Piloten belegen.

Nehmen wir z.B. einen Regionalairport, bei dem sich die Bestreifung der Flughafengrenzen auf wenige Ereignisse am Tag beschränkt. Einem Piloten, der mit seinem Flugzeug auf dem Weg zur Startbahn am Zaun entlangrollt fällt vielleicht das Loch im Zaun auf, oder auch Menschen, die sich in einem Flughafenbereich bewegen, an dem eigentlich niemand sein sollte. Wir sehen jeden Tag nicht nur die  ́heimischen Flughäfen` und nehmen schon kleinste `Veränderungen` im alltäglich gewohnten Ablauf wahr. Alles wichtige Informationen, die Piloten zur Luftsicherheit beitragen können und die ohne Einbindung der Piloten nicht oder verspätet zu Ihnen gelangen.

Immer Piloten durch Laser geblendet

Auch kommen neue Bedrohungen auf uns zu. Die Zahl der Laserblendungen von Piloten nimmt von Jahr zu Jahr zu. Besonders betroffen sind Hubschraubereinsätze von Polizei und Rettungsdiensten, aber auch im Bereich der Verkehrsflugzeuge verzeichnen wir zunehmend ein Problem. In Hannover ist vor einigen Jahren auf Initiative der Vereinigung Cockpit in enger Zusammenarbeit zwischen Behörden, der Bundes,- und Landespolizei und uns eine Meldekette entwickelt und erfolgreich getestet worden, die einen schnellen Zugriff auf die Täter ermöglicht und damit die Aufklärungsquote steigert.

Vergleichbares gilt für den Einsatz von Drohnen. In England musste ein Rettungshubschrauber abdrehen, weil mehrere mit Kameras ausgerüstete Drohnen von Schaulustigen über dem Unfallort kreisten. In Dubai musste kürzlich aufgrund einer herumfliegenden Drohne der gesamte Flughafen für eine halbe Stunde gesperrt werden. In allen Fällen ist der Austausch aller verfügbaren Informationen essentiell für die Luftsicherheit. Und die Informationen aus den verschiedenen Perspektiven „Landside“ und „Airside“ ergeben zusammengenommen das vollständigste Bild.

Ein Schwerpunkt der letzten Luftsicherheitstage war das Thema „Verhaltensbeobachtung“. Nicht mehr nur einheitliche Kontrollen für alle, sondern risikobasierte Kontrollen ja nach Bedrohungslage. Auch hier können Piloten und Flugbesatzungen im Allgemeinen einen Beitrag leisten. Ohnehin sind wir schon heute für die Kontrolle jeglichen Personals, das ein Flugzeug betritt, verantwortlich. Die Crews beobachten die Passagiere. Beim Aussteigen aus dem Passagierbus, beim Einsteigen zur Begrüßung, aber auch während des Fluges. Sie werden nicht glauben, was dem jahrelang im Umgang mit Passagieren geschulten Personal so alles auffällt.

Auf Platz 43h sitzt eine Dame, die sich mit zunehmender Flugzeit auffällig nervös benimmt. Ob wegen Flugangst oder weil Sie etwas zu verbergen hat (z.B. weil sie illegal eingeschleust werden soll), können wir an Bord natürlich nicht beurteilen. Aber wir können den örtlichen Verantwortlichen einen Hinweis über ungewöhnliches Verhalten einzelner Passagiere geben. Schließlich hat man auf einem zehn-Stunden Flug ausreichend Zeit, das Verhalten eines Passagiers zu beobachten. Was mich wirklich nachdenklich stimmt ist, dass Piloten in Deutschland leider immer noch viel zu oft als Teil des Problems gesehen werden, und nicht als Teil der Lösung.

Piloten werden wie Passagiere kontrolliert

Es hat z.B. lange gedauert, bis wir wieder zu den Sitzungen der Sicherheitskommissionen an den einzelnen Flughäfen eingeladen wurden. Man hatte uns dort zunächst ausgeladen, da unsere Kritik als Störung aufgenommen wurde anstatt als willkommenes Verbesserungspotential. Und auch jetzt werden wir Piloten vielerorts noch als nicht dazugehörig behandelt, nur weil unsere Perspektive eine andere ist. Dabei haben wir gerade gesehen, wie wichtig es ist, beide Perspektiven zu einem Gesamtbild zusammenzufügen.

Andere Länder sind an dieser Stelle schon viel weiter. In Holland, England, Schweiz, USA & Kanada, um nur einige zu nennen, sind Piloten bei allen relevanten Terminen und Entscheidungen im Bereich der Luftsicherheit selbstverständlich eingebunden. Piloten sind sorgfältig ausgewähltes und ausgebildetes Personal. Sie werden durch ein polizeiliches Führungszeugnis geprüft und laufend der Zuverlässigkeitsüberprüfung unterzogen. Und sie sind für die Sicherheit an Bord eines Flugzeuges verantwortlich. Trotzdem werden Piloten im Flughafenbereich wie Passagiere kontrolliert.

Glauben Sie, dass ich als Pilot eine Axt durch die Sicherheitskontrollen bringen könnte? Sicherlich nicht. Brauche ich auch gar nicht, denn diese ist Bestandteil der Notausrüstung im Cockpit jedes Flugzeuges und ich habe ohnehin ungehinderten Zugriff darauf. Im Cockpit wird mir als Teil der Sicherheitskette vertraut. Wäre es da im Interesse der Sicherheit nicht viel sinnvoller, auf dem Flughafen, anstatt der Sicherheitskontrolle lieber mittels biometrischer Kontrolle sicherzustellen, dass ich auch wirklich der Pilot bin, der diesen Flug durchführen soll?

Was wir in Deutschland brauchen, ist ein regelmäßiger Austausch aller an der Luftsicherheit Beteiligten – Bundespolizei, Sicherheitswirtschaft und Piloten. Wir müssen voneinander lernen und uns gegenseitig die Perspektiven aufzeigen, die der jeweils andere nicht selbst hat. Der Weg zur bestmöglichen Luftsicherheit führt über eine fortlaufende Anpassung von Maßnahmen, je nach Verordnungslage und Bedrohungspotential. Profitieren davon werden wir, die wir Luftsicherheit machen, sowie die Öffentlichkeit, die von uns zu Recht erwartet, dass Fliegen sicher ist und keine Bedrohung darstellt.

CS300-Erstflug nun doch verschoben

Der für heute geplante Erstflug des neuen Bombardier CS300 musste aufgrund schlechter Wetterbedingungen in Mirable, Québec, nun doch wieder abgesagt werden. Der kanadische Flugzeugbauer erhielt von den Behörden vorerst ein Zeitfenster bis Samstag.

Der Erstflug der CS300 solle auch bald stattfinden, dabei werden die Funktionen und am Boden bereits getestete Systeme im Flug verifiziert.

Nordbahn am Flughafen Hannover eine Woche gesperrt

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Aufgrund von notwendigen Wartungs- und Instandsetzungsarbeiten ist am Hannover Airport eine Sperrung der Nordbahn erforderlich. Der gesamte Flugverkehr wird während dieser Zeit ausschließlich über die Südbahn abgewickelt. Die Flughafengesellschaft bittet die dortigen Anwohner um Verständnis für diese erforderlichen Arbeiten und die sich daraus ergebende höhere Anzahl von Flugbewegungen. Anschließend an die Nordbahnsperrung soll auch eine Sanierung der Südbahn erfolgen.

Die Sperrung der Nordbahn erfolgt von Montag, 02. März 2015 bis Freitag, 06. März 2015. Die Flughafengesellschaft will in Kürze auch über die folgende Sperrung der Südbahn informieren.

10.000 Angestellte: Flughäfen Leipzig/Halle und Dresden mit Beschäftigungsplus

Die Flughafenstandorte Leipzig/Halle und Dresden haben sich im Jahr 2014 erneut als Jobmotoren erwiesen. Gemeinsam mit ansässigen Firmen, Dienstleistern sowie Behörden und den Unternehmen der Mitteldeutschen Flughafen AG waren am Stichtag 31. Dezember 10.115 Beschäftigte an beiden Standorten tätig. Das entsprach einem Zuwachs um 6,7 Prozent zum Vorjahr. Die Bereiche Frachtumschlag und Luftfahrzeugbau wiesen überdurchschnittliche Zuwächse auf. Die Unternehmen der Mitteldeutschen Flughafen AG selbst beschäftigten 1.078 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und lagen damit drei Prozent über dem Vorjahresniveau.

Auch 2014 waren am Flughafen Leipzig/Halle 131 Unternehmen ansässig. Die Zahl der Arbeitnehmer stieg um 10,5 Prozent auf 6.890. In den Gesellschaften der Mitteldeutschen Flughafen AG am Standort Leipzig/Halle waren 701 Beschäftigte tätig (plus 3,5 Prozent).

Am Flughafen Dresden nahm die Anzahl der ansässigen Unternehmen um fünf Prozent auf nunmehr 126 zu. Dort arbeiteten 3.225 Menschen, was nahezu dem Stand des Vorjahres entsprach. Die Gesellschaften der Mitteldeutschen Flughafen AG beschäftigten am Standort Dresden 377 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (plus 1,9 Prozent).

Markus Kopp, Vorstand der Mitteldeutschen Flughafen AG: „Zum ersten Mal sind über 10.000 Menschen an den beiden mitteldeutschen Flughäfen beschäftigt. Das unterstreicht die hohe regionalwirtschaftliche Bedeutung beider Airports. Sowohl Leipzig/Halle als auch Dresden sind unverzichtbar für die weitere positive wirtschaftliche und touristische Entwicklung unserer Region. Dank der länderübergreifenden Unterstützung durch die Politik und unsere Gesellschafter fungieren die Flughäfen als nachhaltige Impulsgeber und binden Mitteldeutschland hochfrequent in das weltweite Luftverkehrsnetz ein.“