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Bombardier CS300 soll nun zum Erstflug abheben

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Bei Bombardier steigt die Spannung. Das Unternehmen bestätigte die Ankündigung von letzter Woche: Das Wetter ist gut und so kann der neue Jet CS300 wie geplant morgen, am 26. Februar, zu seinem Erstflug starten.

Die Genehmigung für diesen ersten Testflug hatte der Flugzeugbauer letzte Woche vom Verkehrsministerium Transport Canada erhalten. Die CS300 ist das größte Modell aus der komplett neuen CSeries-Flugzeugfamilie, und soll Bombardier den Einstieg ins Airliner-Geschäft auf transkontinentalen Strecken ebnen. Der Erstflug für die CS300 findet am Werk Mirabel in Québec statt.

Nordost-Iran-Verbindung mit Germania ab Hamburg

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Premiere am Hamburg Airport: Erstmals ist am Mittwoch ein Flugzeug der Berliner Fluggesellschaft Germania von der Hansestadt nach Maschhad im Nordosten des Iran gestartet. Die Route wird künftig einmal pro Woche bedient. Sie ist die einzige direkte Flugverbindung zwischen Maschhad und einer Destination in Europa.

Mit der Aufnahme der Strecke weitet Germania das Angebot in Hamburg aus. Bereits im vergangenen November hatte die Fluggesellschaft hier die Trenddestination Marrakesch in Marokko ins Programm genommen.

Maschhad ist nach Teheran die zweitgrößte Stadt des Landes. Sie gilt nicht nur als eines der wirtschaftlichen Zentren des Iran, sondern auch als wichtige Pilgerstätte mit mehr als 100.000 Besuchern pro Jahr. Die Verbindung von Hamburg nach Maschhad richtet sich damit sowohl an Pilger, an Personen, die Freunde oder Verwandte in Iran besuchen möchten, als auch die wachsende Zahl von Gruppen- und Individualreisenden.

Karsten Balke, Chief Executive Officer (CEO) von Germania: „Hamburg hat nach London die größte Community an iranischen Mitbürgern in Europa und verfügt daher über ein großes Potential für komfortable und schnelle Verbindungen nach Iran. Wir freuen uns sehr, dass wir die einzige Airline sind, die eine direkte Route zwischen Europa und dem Nordosten des Landes bietet.“

Michael Eggenschwiler, Vorsitzender der Geschäftsführung am Hamburg Airport: „Wir freuen uns über das Engagement von Germania in Hamburg. Sie bringt mit Maschhad ein vollkommen neues Ziel in unser Streckennetz und sorgt mit einem Mix aus touristischen Zielen und Destinationen, die insbesondere für Besuchsreisen interessant sind, für ein attraktives Angebot.“ Ab sofort startet Germania immer mittwochs nach Maschhad.

Flugzeiten Hamburg – Mashdad

Bis 28. März 2015:

Flug Richtung Abflug Ankunft Flugtage
ST1940 Hinflug Hamburg 07.05 Uhr Maschhad 15.30 Uhr Mittwoch
ST1941 Rückflug Maschhad 16.20 Uhr Hamburg 22.10 Uhr Mittwoch

Mit Beginn des Sommerflugplans am 29. März 2015 finden die Flüge sonntags statt:

Flug Richtung Abflug Ankunft Flugtage
ST1940 Hinflug Hamburg 17.45 Uhr Maschhad 02.15 Uhr (+1) Sonntag
ST1941 Rückflug Maschhad 03.00 Uhr Hamburg 09.00 Uhr Montag

Die neue Route von Hamburg nach Maschhad ist Teil eines größeren Engagements der Fluggesellschaft in Iran. Neben Hamburg fliegt Germania ganz aktuell bereits von Berlin und Düsseldorf in die Landeshauptstadt Teheran.

Sonde Dawn mit neuen Details von Zwergplanet Ceres

Nur 46.000 Kilometer trennten die Dawn-Sonde noch von ihrem Ziel, dem Zwergplaneten Ceres, als die Kamera an Bord am 19. Februar 2015 neue Aufnahmen machte. Dabei beeindruckt Ceres vor allem mit seinen unterschiedlichen Kraterformen.

Neben zahlreichen eher kleineren, flachen Kratern zeigen die Bilder auch solche Einschlagsbecken, in deren Mittelpunkt sich ein Berg aufgetürmt hat. Der Durchmesser des größten Körpers im Asteroidengürtel zwischen Mars und Jupiter beträgt rund 1.000 Kilometer und so könnten einzelne Krater auf seiner Oberfläche daher einen Durchmesser von ungefähr 300 Kilometern haben.

Zurzeit befindet sich die Sonde im Endspurt: Am 06. März 2015 soll sie Ceres erreichen und somit die erste Raumsonde sein, die einen Zwergplaneten aus der Nähe untersucht. Ab Mai 2015 beginnt das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) mit der Kartierung des Zwergplaneten.

Eine Mission zu zwei Himmelskörpern

Schwenkt Dawn in den Orbit um Ceres, ist dies schon der zweite Himmelskörper in den Tiefen des Weltalls, den die Mission erkundet: 2007 gestartet, umkreiste die Sonde 2011 den Asteroiden Vesta. Auch dort stießen die Wissenschaftler auf eine abwechslungsreiche Asteroidenoberfläche mit Kratern, Bergen, Canyons und Furchen. „Auch Ceres zeigt bereits während des Anflugs die unterschiedlichsten Formen an seiner Oberfläche“, sagt Prof. Ralf Jaumann vom DLR-Institut für Planetenforschung.

„Diese Strukturen weisen darauf hin, dass sich die Oberfläche von Ceres im Laufe der Zeit durch gewaltige Prozesse veränderte.“ Neben den Kratern sind auch hellere Regionen zu erkennen, die jedoch aus einer Entfernung von 46.000 Kilometern noch nicht gedeutet werden können – noch haben die Bilder eine Auflösung von nur vier Kilometern auf der Asteroidenoberfläche.

Ceres ist für die Forscher besonders spannend, weil sie unter seiner Kruste einen Ozean vermuten. Im Gegensatz zu Vesta – einem „trockenen“ Asteroiden – ist das zweite Ziel der Dawn-Mission ein „nasser“ Asteroid, der hinter der Frostgrenze liegt und vermutlich einen Wasseranteil von 15 bis 25 Prozent aufweist. „Wir untersuchen mit einer Mission zwei sehr unterschiedliche Typen von Asteroiden“, betont DLR-Planetenforscher Prof. Ralf Jaumann. Beide Himmelskörper sollen Aufschluss über die Entstehung unseres Sonnensystems geben, denn sie haben sich seit ihrer Entstehung vor viereinhalb Milliarden Jahren vermutlich kaum mehr verändert.

Dawn von JPL und DLR

Die Dawn Mission wird vom Jet Propulsion Laboratory (JPL) der amerikanischen Weltraumbehörde NASA geleitet. JPL ist eine Abteilung des California Institute of Technology in Pasadena. Die University of California in Los Angeles ist für den wissenschaftlichen Teil der Mission verantwortlich. Das Kamerasystem an Bord der Raumsonde wurde unter Leitung des Max-Planck-Instituts für Sonnensystemforschung in Göttingen in Zusammenarbeit mit dem Institut für Planetenforschung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Berlin und dem Institut für Datentechnik und Kommunikationsnetze in Braunschweig entwickelt und gebaut. Das Kamera-Projekt wird finanziell von der Max-Planck-Gesellschaft, dem DLR und NASA/JPL unterstützt.

ESA und Airbus DS: EDRS-Dienste für Copernicus-Programm

Nach dem kürzlich erfolgten Beschluss, mit dem die Partnerschaft zwischen der ESA und Airbus Defence and Space (Airbus DS) beim Europäischen Datenrelaissatellitensystem (EDRS) besiegelt wurde, wurde nun mit der Europäischen Kommission (EK) eine Einigung über die Bereitstellung von EDRS-Diensten für das Copernicus-Programm der Europäischen Union erzielt. ESA und Airbus DS haben eine Dienstgütevereinbarung über die Bereitstellung von Hochgeschwindigkeitskommunikation für die Copernicus-Missionen Sentinel-1 und -2 unterzeichnet, die zwischen 2015 und 2021 gültig sein wird und bis 2028 verlängert werden kann.

Die Vereinbarung umfasst die Einsetzung eines gemeinsamen Lenkungsausschusses mit hochrangigen Vertretern der EK, der ESA und von Airbus DS zur Überwachung des Stands und der Weiterentwicklung des EDRS, durch das eine autonome europäische Datenrelaiskapazität aufrechterhalten werden soll.

ISS-Modul Columbus erhält Laserterminal

Zudem haben die ESA und Airbus DS auch einen Dienstleistungsvertrag unterzeichnet, in dessen Rahmen künftig Datenrelaiskapazitäten für andere ESA- und ESA-Partnermissionen bereitgestellt werden sollen. Als erster zusätzlicher Nutzer soll das Columbus-Modul der ESA auf der Internationalen Raumstation (ISS) ab 2018 mit Datenrelaisdiensten versorgt werden, wodurch eine Unterstützung für wissenschaftliche Experimente bereitgestellt und die Kommunikationsdienste für die Astronauten an Bord der ISS verbessert werden.

Somit stellen Copernicus und Columbus bzw. die ISS als erste Nutzer das Kundenfundament für das EDRS dar. Dies ermöglicht Airbus DS die Investition in die Fertigstellung und den Betrieb des EDRS. Es wird davon ausgegangen, dass Airbus DS den kommerziellen Markt für EDRS-Dienste erschließen und eine Weiterentwicklung des Systems hin zu einer globalen Deckung fördern wird. Mit diesen Vereinbarungen ist die ESA in der Lage, ihre auf der Ministerratstagung 2014 mit dem GlobeNet-Programm eingeleitete Unterstützung der EDRS-Weiterentwicklung zu konsolidieren.

Globale Datenvernetzung in Echtzeit

Wie Glasfaser auf der Erde wird das EDRS, das auch als weltraumgestützte Datenautobahn bezeichnet wird, Laserkommunikation im All mit Übertragungsraten von bis zu 1,8 Gigabyte pro Sekunde bereitstellen. So wird über geostationäre Kommunikationssatelliten ein Datentransfer von Erdbeobachtungssatelliten, Drohnen oder Luftfahrzeugen in Quasi-Echtzeit zur Erde ermöglicht. Die ESA wird größere Bilddaten rascher und sicherer herunterladen können, wodurch die Umweltüberwachung, der Katastrophenschutz und das Krisenmanagement verbessert werden.

Die Copernicus-Satelliten Sentinel-1A und -1B und Sentinel-2A und -2B sind mit Laserkommunikationsterminals (LCT) ausgerüstet und werden den Nutzerstamm des EDRS darstellen. Neben Copernicus wird das EDRS zudem auch kommerzielle und institutionelle Nutzer weltweit bedienen können.

NEOS verlängert Komponentenversorgung durch Lufthansa Technik

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Die italienische Fluggesellschaft NEOS und die Lufthansa Technik AG haben ihre seit 2002 bestehende Zusammenarbeit verlängert. Lufthansa Technik wird NEOS über weitere fünf Jahre im Rahmen einer integrierten Komponentenversorgung. Zurzeit besteht die NEOS-Flotte aus sechs Boeing 737-800 (Winglet) sowie zwei Boeing 767-300ERW (Extended Range Winglet). Eine dritte Boeing 767-300ERW wird im Juni 2015 in Betrieb genommen. Der Vertrag umfasst die Reparatur und Überholung von Komponenten sowie den Zugriff auf einen Gerätepool, um den täglichen Betrieb von NEOS sicherzustellen.

„Wir sind sehr froh, die bewährte Zusammenarbeit mit Lufthansa Technik fortzusetzen“, sagte Marco Brusa, Technischer Direktor bei NEOS. „In den letzten zwölf Jahren konnten wir uns jederzeit auf einen hervorragenden Service verlassen, und Lufthansa Technik hat uns ein sehr konkurrenzfähiges Angebot gemacht. Wir freuen uns darauf, die Zusammenarbeit mit der Lufthansa Technik in Zukunft weiterzuentwickeln.“

Georgios Ouzounidis, Verkaufsleiter der Lufthansa Technik für die Region Europa, sagte: „Wir sind stolz darauf, dass NEOS weiter auf unsere Unterstützung baut. Wir können auf einen langen gemeinsamen Weg des Wachstums bei NEOS zurückblicken und haben in den letzten Jahren eine vertrauensvolle und nachhaltige Partnerschaft entwickelt. Wir freuen uns darauf, NEOS auch in Zukunft beim erfolgreichen Ausbau ihres Geschäfts zu unterstützen.“

A350-900 XWB landet erstmals am Flughafen München

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Spotter augepasst: Erstmals wird am morgigen Donnerstag, den 26. Februar, ein Großraumflugzeug vom Typ Airbus A350 am bayerischen Luftverkehrsdrehkreuz landen und seine Premiere am Flughafen München halten. Die Airbus-Familie präsentiert ihr neuestes Flugzeug, die A350 XWB, anlässlich der Jahrespressekonferenz des Konzerns in der bayerischen Landeshauptstadt.

München ist einer der größten Lufthansa- und Star Alliance-Hubs weltweit. Erstmals bayerischen Boden wird das Flugzeug am Donnerstagabend voraussichtlich gegen 19:00 Uhr berühren. Luftfahrtfreunde haben am Freitag auch die Gelegenheit, die Maschine aus nächster Nähe zu sehen.

Sondertouren aufs Vorfeld zur A350

Die Flughafen München GmbH bietet dafür am 27. Februar vier spezielle Touren zu dem auf dem westlichen Vorfeld positionierten Airbus A350 an, die stündlich ab 12:45 Uhr vom Besucherpark aus starten. Die letzte dieser Rundfahrten beginnt um 15:45 Uhr, bevor der Airbus A350 München wieder verlässt.

Der neue Airbus bietet – je nach Modell – 276 bis 369 Fluggästen Platz und wird auf Mittel- und Langstrecken bis zu 14.800 Kilometer am Stück fliegen. Dieser Jet der neuesten Generation ist mit Triebwerken ausgestattet, die deutlich weniger Treibstoff verbrauchen und erheblich weniger Lärm als vergleichbare Modelle früherer Bauart verursachen. Weitere Infos und Karten für die Rundfahrten – für Erwachsene neun Euro und für Kinder ab fünf Jahren fünf Euro – kann man hier reservieren: 089-97541333.

Bilder: Airbus Group

Ju 52: Eintrag als „bewegliches Denkmal“ in die Denkmalliste

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Sie ist eines der ältesten, kleinsten und langsamsten noch fliegerisch aktiven Passagierflugzeuge der Welt. Von ihren vielen Fans im In- und Ausland wird sie liebevoll „Tante Ju“ genannt. Jetzt wird dem Oldtimer, gebaut 1936 in den Junkers-Flugzeugwerken in Dessau, eine Ehre zuteil wie noch keinem Passagierflugzeug zuvor.

Als weltweit erstes und einziges für den gewerblichen Flugbetrieb zugelassenes historisches Verkehrsflugzeug soll die Ju 52 der Lufthansa in Kürze vom Amt für Denkmalschutz der Hamburger Kulturbehörde als „bewegliches Denkmal“ unter Schutz gestellt werden. Diese Ehrung würdigt auch das Lebenswerk und die Leistung des legendären deutschen Ingenieurs, Luftfahrtpioniers und Unternehmers Hugo Junkers.

Ju 52 – Dokument der Baukunst und Luftfahrtgeschichte

Dass die Ju 52 ein ebenso bedeutsames wie beliebtes Zeugnis der Luftfahrtgeschichte darstellt, belegen die vielen tausend Fluggäste, die sich alljährlich im Sommerhalbjahr bei einem der zahlreichen Rund- und Streckenflüge in ganz Deutschland an Bord der „Tante Ju“ in die Pionierzeit der Passagierluftfahrt zurückversetzen lassen und die Faszination der „Entschleunigung“ genießen. Die Unterschutzstellung als „bewegliches Denkmal“ durch das Denkmalschutzamt der Freien und Hansestadt Hamburg unterstreicht die Bedeutung der Ju 52 als Dokument der Baukunst sowie der Konstruktions- und Luftfahrtgeschichte, dessen Nutzung und Erhalt im öffentlichen Interesse liegt.

Die Anerkennung als „bewegliches Denkmal“ setzt die Erfüllung von Grundvoraussetzungen sowie strenger Kriterien voraus, die im Denkmalschutzgesetz festgelegt sind. Das dort geforderte Mindestalter von 30 Jahren erfüllt die Ju 52 quasi in Potenz; auch der erforderliche ausreichende Anteil an Originalsubstanz ist vorhanden. Aber vor den strengen Augen der Denkmalschützer muss auch nachgewiesen werden, dass die Ju 52 eine besondere Bedeutung besitzt, die ihre Erhaltung zu einem Gegenstand des öffentlichen Interesses macht.

„Die Tante Ju besitzt eine große luftfahrthistorische Bedeutung als eines der letzten und gut erhaltenen Beispiele dieses damals im Hinblick auf seine Konstruktion neuartigen Motorflugzeugtyps, der nicht umsonst seinerzeit lange Jahre ein Erfolgsmodell und Verkaufsschlager war“, erläutert Dr. Christine Onnen vom Denkmalschutzamt.

Jeden Winter im Gesundheits-Check

„Für die Deutsche Lufthansa und die Deutsche Lufthansa Berlin Stiftung ist es eine große Ehre und Verpflichtung zugleich, dass unsere Ju 52 in die Liste der beweglichen Denkmäler aufgenommen wird“, freute sich Bernhard Conrad, Vorsitzender der DLBS, über die Ankündigung der Denkmalbehörde. Ein besonderer Dank gebühre den Ingenieuren und Technikern der DLBS und der Lufthansa Technik sowie den Piloten und Flugbegleitern, „die mit viel Liebe und Engagement dieses fliegende Denkmal mit Leben erfüllen und dafür sorgen, dass sich Jahr für Jahr tausende Menschen an einem Flugerlebnis wie zu Großmutters Zeiten erfreuen können“. Conrad versprach: „Wir werden alles daran setzen, dass unsere Tante Ju noch lange Jahre fit bleibt; nächstes Etappenziel ist der 100-jährige Geburtstag!“

Wenn in Kürze das förmliche Verfahren der Unterschutzstellung abgeschlossen ist, erfolgt die endgültige Eintragung in die Denkmalliste. Offiziell gefeiert werden soll der neue Abschnitt im Leben der „Tante Ju“ im kommenden August im Rahmen der Hamburg Airport Days mit Vertretern aus Politik, Kultur und Medien – und vor allem mit den fleißigen Fachleuten des Ju 52-Spezialteams, die in jedem Winter das fast 80 Jahre alte Flugzeug in rund 4.000 Arbeitsstunden gründlich durchchecken und wieder topfit machen für die nächste Flugsaison.

Hamburg mit täglicher VLM-Verbindung nach Rotterdam und Antwerpen

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Die belgische Fluggesellschaft VLM Airlines wird ab April tägliche Linienflüge zwischen Hamburg und Rotterdam (Niederlande) sowie zwischen Hamburg und Antwerpen (Belgien) anbieten. Dieser Schritt soll die Position von VLM Airlines im Linienfluggeschäft nach der Einführung der neuen Flugverbindung Antwerpen-Genf weiter konsolidieren. Flugpassagiere können dann an allen Wochentagen ab Montag, den 13. April, aus zwei Hamburg-Rotterdam-Verbindungen wählen. Die Linienflugverbindung Hamburg-Antwerpen (zweimal täglich) wird am Montag, den 20. April, aufgenommen. Für beide Neuverbindungen werden Fokker-50-Maschinen der VLM-Airlines-Flotte eingesetzt.

CEO von VLM Airlines Arthur White: „Mit diesem neuen Linienflugangebot reagieren wir auf die Nachfrage aus der Geschäftswelt. Hamburg, Rotterdam und Antwerpen sind allesamt wichtige Handelsstädte mit internationaler Reichweite, in deren Häfen jeweils mehrere hundert Millionen Tonnen Fracht pro Jahr umgeschlagen werden. In diesen Städten sind außerdem einige der weltgrößten Unternehmen und Organisationen ansässig, wie BASF, Bayer und Royal Dutch Shell.“

Die drei Flughäfen bieten Geschäftsreisenden viele Vorteile, einschließlich schnellem Einchecken und terminalnahen Parkmöglichkeiten. Zudem befinden sich alle Flughäfen in der Nähe des Stadtzentrums und verfügen über ein ausgezeichnetes Netz an öffentlichen Verkehrsverbindungen. „Unsere neuen Flugverbindungen stärken VLM Airlines´ Position als Linienfluganbieter“, so CEO Arthur White.

Ungarn wird 22. ESA-Mitgliedstaat

Ungarn hat am heutigen 24. Februar 2015 das Abkommen über seinen Beitritt zum ESA-Übereinkommen unterzeichnet. Nach entsprechender Ratifizierung wird Ungarn, kurz nach Estland, zum 22. ESA-Mitgliedstaat. Die feierliche Unterzeichnung fand im Palast der Künste in Budapest im Beisein von ESA-Generaldirektor Jean-Jacques Dordain statt. Auf ungarischer Seite wurde das Abkommen vom Staatsminister für Informations- und Kommunikationstechnologien und Verbraucherschutz vom Ministerium für nationale Entwicklung, Ákos Kara, in Anwesenheit der Leiterin des ungarischen Raumfahrtbüros, Fruzsina Tari, unterzeichnet.

An der Feier nahmen noch weitere Regierungsmitglieder sowie Botschafter und andere Vertreter der Botschaften einer Reihe von ESA-Mitgliedstaaten und mehrere Vertreter des ungarischen Raumfahrtsektors teil, etwa Elöd Both, Vorsitzender des Unterausschusses Wissenschaft und Technik des UNCOPUOS (UN-Ausschuss für die friedliche Nutzung des Weltraums), ferner Mitglieder der ungarischen Plattform für Luftfahrttechnologien, des ungarischen Raumfahrt-Clusters und der ungarischen Vereinigung für Geoinformation.

Ungarn ESA-kooperierender Staat seit 1991

Ungarn arbeitet bereits seit längerem mit der ESA zusammen: 1991 unterzeichnete es als erstes ostmitteleuropäisches Land ein Kooperationsabkommen mit der ESA und wurde mit der Unterzeichnung des ECS-Abkommens am 07. April 2003 in Budapest auch erster Europäischer Kooperierender Staat. Ungarn kann in der Raumfahrt auf soliden Erfahrungen aufbauen. So war es aktiv am Programm Interkosmos beteiligt, in dessen Rahmen Bertalan Farkas am 26. Mai 1980 als erster ungarischer Kosmonaut in den Weltraum flog. Auch seine Beiträge zum Plan für Europäische Kooperierende Staaten (PECS) decken so verschiedene Bereiche wie Weltraumwissenschaften, Erdbeobachtung, Lebens- und Werkstoffwissenschaften sowie Weltraumtechnologie ab.

Darüber hinaus war Ungarn in mehrere Bildungstätigkeiten der ESA eingebunden – wie etwa ESA-Schulungen zur Nutzung von Radaren, Parabelflüge für Studenten und das europäische Studentenprojekt für einen Mondorbiter – und Ungarns erster Satellit, der von Studenten der technischen Universität Budapest entwickelte und gebaute MaSat-1 vom Typ Cubesat, wurde 2012 mit dem Jungfernflug der ESA-Trägerrakete Vega auf seine Umlaufbahn gebracht. Sobald die ungarische Regierung das Ratifikationsverfahren abgeschlos­sen und die Ratifikationsurkunde bei der französischen Regierung hinterlegt hat, wird Ungarn offiziell 22. ESA-Mitgliedstaat sein.

Airport Night Run auf Start- und Landebahn des BER

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Der Termin für den diesjährigen Airport Night Run steht fest: Am Samstag, den 18. April 2015, verwandelt sich der Flughafen Berlin Brandenburg zum neunten Mal in eine Laufstrecke. Der Airport Night Run führt über die beleuchtete 4.000 Meter lange südliche Start- und Landebahn des BER, vorbei am Tower, über das Vorfeld mit Blick auf Mainpier und Terminal, entlang des Pier Süd in die Service Area South. Teilnehmer können zwischen einem Halbmarathon, einem 10-Kilometer-Lauf sowie 10-Kilometer-Power-Walking wählen.

Der Airport Night Run wird von der Golazo Sports GmbH (ehemals Berlin läuft) organisiert.

Läuferinnen und Läufer, die sich bis zum 28. Februar 2015 anmelden, zahlen für den Halbmarathon mit einer Distanz von 21,0975 Kilometern eine Teilnahmegebühr von 30,00 Euro und für die 10-Kilometer-Distanz 15,00 Euro. Ab dem 01. März 2015 betragen die Kosten für die Anmeldung 35,00 Euro (Halbmarathon) bzw. 18,00 Euro (10-Kilometer) pro Person. Über 1.500 Teilnehmer haben sich bereits registriert. Es werden rund 4.000 Läuferinnen und Läufer erwartet. Weitere Informationen zum Lauf und zur Anmeldung sind telefonisch unter 030-24319977 oder online erhältlich.

Anreise und Shuttle-Service

Das Veranstaltungsgelände befindet sich am Flughafen Berlin Brandenburg in der Service Area South. Die Anreise ist mit dem eigenen Auto möglich. Kostenfreie Parkplätze stehen vor Ort zur Verfügung. Es wird empfohlen Fahrgemeinschaften zu bilden oder mit den öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen. Ein Shuttle-Service ab dem Bahnhof Flughafen Berlin-Schönefeld wird eingerichtet.

Mini Cooper S im Follow-Me-Look für Hannover

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Fluggäste, Mitarbeiter und Besucher des Hannover Airport dürfen sich über einen neuen „alten“ Bekannten freuen. Ab sofort flitzt ein Mini Cooper S im gelb-schwarzen Follow-Me-Look über das Vorfeld.

Der Mini Cooper S ist natürlich mit den typischen gelben und schwarzen Karos beklebt und mit der gesamten Technik für den Vorfeldeinsatz ausgestattet. Mit einer Leistung von 192 PS beschleunigt der neue „Dienstwagen“ der Follow-Me-Fahrer in nur 6,8 Sekunden auf 100 km/h und lässt nicht locker, bis der Tachometer 235 km/h anzeigt.

Damit löst der Mini Cooper S seinen ebenso erfolgreichen aber in die Jahre gekommenen Vorgänger ab, der auch bei den Piloten sehr beliebt war. Auch außerhalb des Flughafens wird der Mini im Einsatz sein. Bei diversen Promotionfahrten und anderen Einsätzen in der Region wird der kleine Follow-Me über die Straßen rollen.

Torsten Schubert, Inhaber der Schubert Motors GmbH und Verkaufsleiter Guido Oevermann übergaben die Fahrzeugschlüssel persönlich an Airport Geschäftsführer Dr. Raoul Hille. Dieser trat dann auch die erste Dienstfahrt auf dem Vorfeld an und übernahm den Mini Cooper so offiziell in den Dienst. Auf dem Foto: Flughafen-Chef Dr. Raoul Hille (Mitte) nimmt den Schlüssel für den neuen Mini Cooper von Torsten Schubert (rechts) und Guido Oevermann entgegen.

Flughafen Düsseldorf lädt zum „Dîner en rouge“ mit Johann Lafer

Man nehme eine außergewöhnliche Location, den unterhaltsamen Sternekoch Johann Lafer, ein edles Mehr-Gänge-Menü und ein vollständig in Rot gehaltenes Ambiente. Heraus kommt: „Dîner en rouge.“ Rot ist die Farbe, die beim „Exklusiv Sonntag“ am 01. März ab 18:00 Uhr Teile der Abflughalle des Düsseldorfer Airports dominiert. Sei es durch die überwiegend roten Speisen, die das Menü prägen, durch die Kleidung der exklusiv eingeladenen Gäste oder das edle, in Rot gehaltene Ambiente. Die Plätze für dieses besondere Dinner waren limitiert und konnten nicht käuflich erworben werden.

Gesucht wurden besondere Einkaufserlebnisse am Düsseldorfer Flughafen. Das konnte der Einkauf der Urlaubslektüre sein, die noch kurz vor dem Start erworben wurde, ein besonders leckeres Essen in einem der Flughafen-Restaurants, oder eine Geschichte, warum die Wahl im Reisemarkt auf ein bestimmtes Urlaubsziel gefallen ist. Oder etwas ganz Anderes. Der Kreativität für Bewerber waren keine Grenzen gesetzt.

Die glücklichen Gewinner können sich nicht nur auf ein exquisites Mehr-Gang-Menü freuen, das die Flughafen-Gastronomen kochen. Johann Lafer, TV-Koch und begeisterter Flieger, wird dabei den Hauptgang kreieren. Außerdem wird ein unterhaltsames Rahmenprogramm geboten. Dresscode: Rot – am liebsten von Kopf bis Fuß.

Condor erleichtert Zug-Buchung zu den Langstreckenflügen

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Rail & Fly-Tickets zu allen Condor Langstreckenflügen können nun über den Durchgangstarif „QYG – alle deutschen Bahnhöfe“ der Deutschen Bahn (GDS-Code: 9B) ganz einfach in allen Global Distribution Systems (GDS) gebucht werden.

Die Tickets sind zu Condor Langstrecken von allen deutschen Langstreckenabflughäfen, Frankfurt, München und Köln/Bonn erhältlich. Bisher musste die Zubuchung von Rail & Fly-Tickets separat nach der Flugbuchung erfolgen. Die Kosten liegen bei 29 Euro pro Person und Strecke in der zweiten Klasse und 55 Euro pro Person und Strecke in der ersten Klasse. Damit liegen Zugtickets zum Flug deutlich unter dem Preis eines Zubringerflugs.

Rail & Fly-Tickets können am Tag der Abreise oder einen Tag zuvor von jedem deutschen Bahnhof genutzt werden, ebenso am Tag der Landung und am Tag danach. Sie bieten somit höchste Flexibilität ohne Zugbindung. Dank enthaltener ICE-Nutzung sind die Abflughäfen der Condor Langstrecke innerhalb weniger Stunden aus allen Teilen Deutschlands erreichbar.

Hamburg Airport informiert über Sanierung der Start- und Landebahnen

Der Flughafen Hamburg führt demnächst wichtige Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten an seinen Start- und Landebahnen durch. Von Montag, 15. Juni, bis voraussichtlich Sonntag, 28. Juni 2015, wird die Start- und Landebahn 15/33 (Norderstedt/Alsterdorf) außer Betrieb genommen. Unter anderem gehören zu den Arbeiten die Beseitigung von Gummiabrieb an den Aufsetzpunkten, Beton- und Asphaltarbeiten, das Spülen der Sielleitungen, Erneuerung der Markierung sowie der Austausch und die Instandhaltung der Startbahnbefeuerung.

Diese Maßnahmen sind notwendig, um auch weiterhin einen sicheren Flugbetrieb am Hamburg Airport zu gewährleisten. Während dieser Zeit wird der gesamte Flugbetrieb über die Start- und Landebahn 05/23 (Niendorf/Langenhorn) abgewickelt.

Umgekehrt wird die Start- und Landebahn 05/23 (Niendorf/Langenhorn) vom 31. August 2015 bis zum 13. September 2015 gewartet, dementsprechend werden die Flüge in diesem Zeitraum über die 15/33 (Norderstedt/Alsterdorf) erfolgen.

1.300. Turboprop PC-12 für „All you can fly“-Service

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Im Rahmen von Feierlichkeiten bei der Tochtergesellschaft von Pilatus, der Pilatus Business Aircraft Ltd in Broomfield, Colorado, liefert der Schweizer Flugzeughersteller den 1.300. einmotorigen Turboprop PC-12 an die in Kalifornien ansässige Fluggesellschaft Surf Air aus. Surf Air ist die erste private „All you can fly“-Fluggesellschaft. Die Kunden können gegen eine Monatsgebühr Mitglied werden und so viel fliegen, wie sie wollen. Sie profitieren dabei von regionalen Geschäfts- und Freizeitflügen zu günstigen Preisen und sparen gleichzeitig noch Zeit.

Mit ihrer aktuellen Pilatus PC-12 Flotte mit Executive-Kabinenausstattung bietet Surf Air Flüge von und zu nahegelegenen Flugplätzen in San Francisco, Los Angeles, Santa Barbara, San Diego, Truckee, Lake Tahoe und Las Vegas an. Surf Air erhält mit dem 1.300. PC-12 NG bereits das vierte fabrikneue Pilatus-Flugzeug, welches in Verbindung mit der Bestellung vom letzten Herbst steht: dabei hat Surf Air eine Flotte von 15 PC-12 NG bestellt plus eine Option für weitere 50 Flugzeuge gezeichnet.

Thomas Bosshard, CEO der Pilatus Business Aircraft Ltd: „Wir freuen uns, dass der 1.300. PC-12 an Surf Air ausgeliefert wird. Aufgrund seiner einzigartigen Fähigkeiten, der großen Kabine und der Tatsache, dass der PC-12 stetig weiterentwickelt wurde, ist die Nachfrage nach dem vielseitigen Turboprop weiterhin äußerst groß. Firmen wie Surf Air ermöglichen mit ihrem innovativen Geschäftsmodell vielen neuen Firmen und Privaten die Möglichkeit der Geschäftsfliegerei“.

PC-12 in besonderen Missionen im Einsatz

Der PC-12 wird weltweit für unterschiedliche Missionen erfolgreich eingesetzt – zum Beispiel als Geschäftsreiseflugzeug, als Transportflugzeug, als Ambulanzflugzeuge, für Grenzüberwachungen oder für sonstige Spezialmissionen. Jeff Potter, Präsident und CEO von Surf Air ergänzt: „Wir sind stolz auf die Partnerschaft mit Pilatus und es ist für uns eine Ehre, diesen Jubiläums PC-12 heute in Empfang zu nehmen. Die Effizienz, der Komfort und die Leistung des PC-12 NG sind die Grundlage, die das Surf Air Geschäftsmodell so erfolgreich machen. Wir freuen uns bereits auf die kommenden Ablieferungen, damit wir unseren einzigartigen Service noch ausbauen können.“

Die weltweilte PC-12 Flotte hat mittlerweile annähernd fünf Millionen Flugstunden erzielt, wobei viele der Flüge in den abgelegensten Gebieten der Welt durchgeführt wurden. In einer Befragung zum besten Kundendienst erzielte Pilatus 2014 zum 13. Mal in Folge den ersten Platz in der Turboprop-Kategorie. Kein anderer Flugzeughersteller der Jet- oder Turboprop-Kategorie konnte bisher über einen so langen Zeitraum die führende Position innehalten.

Flughafen Wien öffnet Besucherterrasse über dem Terminal

Langsam aber sicher naht der Frühling und der Flughafen Wien startet mit der Besucherterrasse in die neue Saison: Ab kommenden Samstag, 28. Februar 2015, 10:00 Uhr, wird wieder die Besucherterrasse am Dach des Terminal 3 geöffnet. Zu diesem Anlass bietet der Airport attraktive Sonderangebote: Der Eintritt auf die Terrasse ist an diesem Tag für alle Besucherinnen und Besucher kostenlos, ebenso gibt es am Eröffnungstag reduzierte Tarife für Familien bei den VISITAIR-Rundfahrten. Eine weitere Neuerung bietet der Flughafen Wien ab kommenden Samstag: Die Eintrittskarte zur Besucherterrasse gilt ab sofort als Tagesticket. Damit ist der Zugang zur Besucherterrasse innerhalb dieses Tages während der Öffnungszeiten jederzeit und beliebig oft möglich.

Ausblick auf das Flughafen-Vorfeld

Auf einer Länge von 250 Metern und einer Gesamtfläche von etwa 1.350 Quadratmetern lassen sich ein weitreichender Ausblick über das Flughafen-Vorfeld und die Abläufe des Flughafenbetriebs live erleben. Geöffnet ist die Terrasse ab 28. Februar 2015 täglich von 10:00 Uhr bis 20:00 Uhr, die Saison läuft bis zum 15. Dezember 2015.

Hannover Airport: Gesteigerte Artenvielfalt nach Flächenpflegevertrag

Anfang 2014 hat der Hannover Airport mit dem Hegering Langenhagen e.V. einen langfristigen ökologischen Flächenpflegevertrag geschlossen, um einen renommierten, fachlich anerkannten Nutzer für die nachhaltige Bewirtschaftung von Flächen einzusetzen.

Bereits im ersten Jahr der Partnerschaft hat sich das Artenspektrum bei Fauna und Flora erheblich gesteigert. Es handelt sich dabei um fünf Flächen in der Feldmark Engelbostel mit einer Gesamtgröße von 11,5 Hektar, die dem Hegering Langenhagen zur ökologischen Pflege übertragen wurden. Dieser pflegt auf den Flächen die Gehölze, extensives Grünland, Schilfgürtel, Heckenstrukturen und Streuobstwiesen.

Die Pflegemaßnahmen unterscheiden sich je nach Fläche:

  • Bestimmtes Mähen zu ausgewählten Zeitpunkten
  • Abfuhr und Entsorgung des Schnitt- und Mähgutes
  • Erhaltung und Pflege der Gehölz-/ Schilfflächen
  • eingeschränkter Maschineneinsatz
  • Beseitigung von Sturmschäden
  • Entsorgung von illegal abgeladenem Müll und Unrat

Die Kultivierung erfolgt durch lokale Landwirte im Ehrenamt. Der Pflegevertrag mit dem Hegering Langenhagen e.V. ist bereits der zweite nachhaltige Vertrag des Hannover Airport mit einem bedeutenden Naturschutzverband in der Region Hannover. Bereits seit einigen Jahren werden Laichgewässer durch den Naturschutzbund Langenhagen e.V. (NABU) betreut.

Foto: NABU, Stankewitz

HitchBOT per Flugzeug zum Flughafen Hamburg getrampt

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Der trampende Roboter HitchBOT ist heute nach einer langen Deutschlandtour erstmals in Hamburg gelandet. Die Lufthansa brachte ihn und seine beiden Erfinder Dr. Frauke Zeller und Dr. David Harris Smith mit Flug LH 2066 von München an den Hamburg Airport.

„Wir freuen uns, dass der erste Besuch von HitchBOT in Hamburg bei uns am Flughafen startet. Offensichtlich ist Trampen nicht nur am Boden, sondern auch in der Luft möglich. Wir wünschen HitchBOT und den vielen weiteren Gästen eine erfolgreiche Social Media Week und sind uns sicher, dass der Flughafen und die gesamte Stadt ein guter Gastgeber sein werden.“ so Michael Eggenschwiler, Vorsitzender der Geschäftsführung am Hamburg Airport.

Hamburg wird die letzte Station seiner Reise sein, bevor es am Freitag, den 27. Februar zurück nach Toronto in Kanada geht. Ganze fünf Tage verbringt HitchBOT anlässlich der Social Media Week in Hamburg. Auf der weltweit größten Social Media Konferenz werden die Erfinder des hitchBOT bei einer Keynote sowie einem eigenen Panel von der Entstehung und den Reisen hitchBOTs berichten. Kinder und Jugendliche können bei einem Workshop das Thema künstliche Intelligenz und Spracherkennung entdecken und sich ein eigenes Bild von der Technik im Roboter machen.

Erstflug der Germania-Verbindung Berlin – Teheran

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Die Fluggesellschaft Germania fliegt ab sofort zweimal wöchentlich immer Mittwoch und Sonntag von Berlin nonstop nach Teheran. Am Sonntagabend ist Flug ST3328 erstmals vom Flughafen Schönefeld zum Imam Khomeini Airport in der iranischen Hauptstadt gestartet.

Mit der neuen Flugverbindung von Hauptstadt zu Hauptstadt nach Teheran macht Germania eines der touristisch kontrastreichsten und wirtschaftlich aufstrebendsten Länder der Welt ab Berlin nonstop erreichbar. Die Route richtet sich neben Geschäfts- sowie der steigenden Zahl von Städte- und Studienreisenden auch an Personen, die Freunde oder Verwandte in der Region besuchen möchten.

Erweiterung der Germania-Ziele in der Region

Karsten Balke, Chief Executive Officer (CEO) von Germania: „Mit Beirut im Libanon haben wir bereits eine wichtige Hauptstadt im Nahen Osten ab Berlin im Angebot. Wir freuen uns sehr, dass wir mit Teheran nun ein weiteres Flugziel direkt ab Schönefeld erreichbar machen. Mit der Aufnahme der neuen Flugverbindung stärken wir nicht nur unseren Heimatflughafen, sondern leisten auch ein weiteres Bekenntnis zum Standort Berlin.“

Teheran ist außerdem idealer Ausgangspunkt für eine Rundreise durch die Region. Die neue Strecke ist Teil eines größeren Engagements der Fluggesellschaft in den Iran: Neben Berlin fliegt Germania auch von Düsseldorf nach Teheran und künftig ab Hamburg nach Maschhad im Nordosten des Landes.

ST3328 Flugdaten Berlin – Teheran

Flugzeiten bis 28. März 2015

Flug Richtung Abflug Ankunft Flugtage
ST3328 Hinflug Berlin-Schönefeld 20:15 Uhr Teheran 03:30 Uhr (+1) Mittwoch, Sonntag
ST3329 Rückflug Teheran 04:15 Berlin-Schönefeld 07:15 Uhr Montag, Donnerstag

Mit Beginn des Sommerflugplans am 29. März 2015 finden die Flüge immer montags und freitags wie folgt statt.

Flug Richtung Abflug Ankunft Flugtage
ST3328 Hinflug Berlin-Schönefeld 19:45 Uhr Teheran 02:10 Uhr (+1) Montag
ST3329 Rückflug Teheran 15:05 Uhr Berlin-Schönefeld 19:00 Montag
ST3328 Hinflug Berlin-Schönefeld 09:30 Uhr Teheran 15:55 Uhr Freitag
ST3329 Rückflug Teheran 04:50 Uhr Berlin-Schönefeld 08:45 Uhr Freitag

Bei einzelnen Flügen kann die genaue Flugzeit geringfügig abweichen. Germania betreibt derzeit 22 Flugzeuge. Mehr als 140 Destinationen in Europa, Nordafrika und Westasien stehen Fluggästen dabei zur Auswahl. Immer mit an Bord: Snacks, Softdrinks und mindestens 20 Kilo Freigepäck. Flüge soll es oneway bereits ab 99 Euro, inklusive Steuern und Gebühren und enthalten bereits die gesetzlich vorgeschriebene Luftverkehrsabgab, geben.

Auf dem Foto v.l.n.r.: Helene Rang (Geschäftsführender Vorstand Nah- und Mittelost-Verein e.V., NUMOV), Karsten Balke (Karsten Balke, Chief Executive Officer (CEO), Germania Fluggesellschaft mbH), S.E. Ali Majedi (Iranischer Botschafter), Dr. Till Bunse (Geschäftsleiter Marketing und Vertrieb, Flughafen Berlin Brandenburg GmbH), mit Crew und Mitarbeitern der iranischen Botschaft.

R44 Helikopter-Absturz: Not-Sinkflug mit Autorotation

Am Unfalltag startete der Flugschüler in Begleitung seines Fluglehrers mit einem Hubschrauber Robinson R44 Raven II um ca. 11:47 Uhr am Verkehrslandeplatz Donaueschingen (EDTD) mit dem wahrscheinlichen Ziel Sonderlandeplatz Neuhausen ob Eck (EDSN).

Bombardier CS300: Testflüge können starten

Bombardier hat die Erlaubnis für den ersten Flug mit der CS300 für das Testprogramm erhalten. Inspektoren von Transport Canada, dem zuständigen Verkehrsministerium, gaben Grünes Licht nach der Besichtigung des Flugzeuges und der zugehörigen Dokumentation.

Bombardier erschafft mit den CSeries-Flugzeugen eine komplett neue Familie von Einzelgang-Passagierflugzeugen für die Kategorie von 100 bis 149 Sitzen. Wenn das Wetter passt, darf die CS300 zwischen dem 26. und 28. Februar abheben. Dabei sollen die Handhabung gestestet und Kalibrierungen der Systeme in weitläufigen Geschwindigkeitsbereichen und Flughöhen durchgeführt werden.

Das Modell CS300 ist die größte Version für 150 Passagiere und für Kurzstrecken, aber auch transkontinentale Routen geeignet. Die CS300 soll es auch in einer Sonderkonfiguration geben, in der sie bis zu 160 Passagiere fasst. Laut eigenen Angaben kann Bombardier Bestellungen und Kaufabsichten für 563 CSeries-Flugzeuge, davon 243 feste Airliner-Bestellungen, verzeichnen.

Karsten Mühlenfeld folgt Hartmut Mehdorn als BER-Chef

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Karsten Mühlenfeld wird neuer Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH. Das beschloss der Aufsichtsrat des Unternehmens in seiner heutigen Sitzung. Mühlenfeld wird das Amt baldmöglichst antreten. Der 51-jährige Manager folgt auf Hartmut Mehdorn, der im Dezember 2014 seinen Rückzug von diesem Amt angekündigt hatte. Mühlenfeld begann seine Karriere beim BMW Rolls-Royce für das A400M-Triebwerk beteiligt zuletzt für Bombardier Transportation tätig.

Der amtierende Aufsichtsratsvorsitzende Rainer Bretschneider, sagte: „Wir freuen uns, Karsten Mühlenfeld für die Position des Flughafenchefs gewonnen zu haben. Er ist ein hervorragender Manager mit breiter Industrieerfahrung. Ich bin mir sicher, dass es ihm gelingen wird, die Flughafengesellschaft in die Zukunft zu führen.“

Mühlenfeld sagte anlässlich seiner Vorstellung: „Ich freue mich auf die vor mir liegende Arbeit. Der Flughafen Berlin Brandenburg ist das wichtigste Zukunftsprojekt der Region Berlin-Brandenburg. Wichtige Weichenstellungen sind vollzogen. Nun wird es darum gehen, die Flughafengesellschaft zukunftsfähig aufzustellen und dem Flughafen nach all den zurückliegenden Krisen und Problemen wieder mehr Akzeptanz in der Öffentlichkeit zu verschaffen.“

Staatssekretär Bretschneider dankte dem bisherigen Vorsitzenden der Geschäftsführung Hartmut Mehdorn im Namen des gesamten Aufsichtsrates ausdrücklich für das große Engagement mit Herz und Verstand. „Wir haben es uns sicher nicht immer leicht gemacht, aber wir sind auf klarem Kurs, und dafür danke ich Hartmut Mehdorn ausdrücklich“, so der Staatssekretär.

Karriereweg Karsten Mühlenfeld

Dr. Karsten Mühlenfeld wurde am 01. Juni 1963 geboren. Bis 1987 Studium Maschinenbau, Abschluss als Jahrgangsbester. Anschließend Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Fachbereich Mechanik der TU Berlin und 1992 Promotion zum Dr. Ing. Karrierebeginn 1993 erfolgte bei der BMW Rolls-Royce GmbH in München. 1996 Wechsel an den Standort Dahlewitz, Brandenburg. 2004 bis 2007 Technical Director bei Europrop International (EPI) in Madrid, einem Joint Venture zwischen den europäischen Triebwerksherstellern zur Entwicklung des Triebwerks TP400 für das Flugzeug A400M.

Bis 2014 bei der Rolls-Royce Deutschland Ltd. & Co. KG. Zuletzt als Geschäftsführer Engineering & Operations verantwortlich für die Entwicklung und technische Betreuung aller 2.500 CSME-Triebwerke (Civil Small & Medium Engines) weltweit, mit rund 1.200 Mitarbeitern. 2015 Entwicklungschef bei der Bombardier Transportation GmbH, Berlin. Mühlenfeld ist verheiratet und hat zwei Kinder.

Test: Diesel-elektrischer Schlepper rangiert Großraumflugzeuge zur Startbahn

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Lufthansa LEOS hat nach der Zulassung durch die Europäische Luftfahrtbehörde EASA nun den Betrieb mit dem innovativen Flugzeugschlepper TaxiBot aufgenommen. Nach umfangreichen Tests kommt der TaxiBot, der von Israel Aerospace Industries (IAI) mit intensiver Unterstützung durch Lufthansa LEOS entwickelt wurde, jetzt im realen Flugbetrieb am Flughafen Frankfurt zum Einsatz.

TaxiBot ist ein stangenloser, 800 PS starker, diesel-elektrisch betriebener Flugzeugschlepper für Schleppvorgänge für Maschinen mit ausgeschalteten Triebwerken vom Gate zur Startbahn.

„Die Lufthansa Group setzt weltweit Maßstäbe für nachhaltige Mobilität. Durch Innovationen wie den TaxiBot tragen wir nicht nur zur Einsparung von Treibstoff bei, sondern leisten auch einen wichtigen Beitrag zur Reduzierung von Lärm und Abgasen an Flughäfen“, erklärte Kay Kratky, Mitglied des Lufthansa Passage Vorstands – Operations & Hub Frankfurt. So können durch den Einsatz des TaxiBot am größten Lufthansa-Drehkreuz Frankfurt pro Jahr beispielsweise rund 2.700 Tonnen Kerosin auf Langstreckenflügen eingespart werden.

TaxiBot: Einzige zertifizierte alternative Rangierlösung

„IAI arbeitet, gemeinsam mit seinem Partner TLD, seit 2007 mit Lufthansa LEOS in der Entwicklung des TaxiBOT zusammen. Unterstützt werden wir dabei von den beiden Flugzeugherstellern, Airbus und Boeing“, erläutert Yehoshua Eldar, stellvertretender Vorstandsvorsitzender von IAI und Leiter des Lenkungsausschusses für das TaxiBot-Programm.

„TaxiBot ist die einzige zertifizierte und funktionsfähige alternative Rangierlösung der Welt. Wir sind sehr stolz, diese innovative, umweltbewusste Revolution in der Flugzeugindustrie geschaffen zu haben und danken Lufthansa für die großartige Unterstützung im Rahmen der TaxiBot-Zertifizierung. Die TaxiBot-Familie wird um ein weiteres Modell ergänzt, das für alle Großraumflugzeuge wie die Boeing 747 und den Airbus A380 eingesetzt werden kann. Wir freuen uns schon auf die Zertifizierungstests für dieses Modell mit einer Lufthansa-Boeing 747-400 sowie auf die weitere fruchtbare Zusammenarbeit mit dieser führenden Fluggesellschaft.“

Dementsprechend wurde heute von Lufthansa LEOS und IAI eine Absichtserklärung für die Zertifizierungstests an Großraumflugzeugen unterzeichnet. Für die Testphase, die bis Ende 2015 abgeschlossen sein soll, wird eine Boeing 747-400 eingesetzt. „Die Entwicklung des TaxiBot stellt einen Meilenstein für umweltfreundliche Bodenbewegungen von Flugzeugen an Flughäfen dar. Mit dem Einsatz des Flugzeugschleppers im echten Flugbetrieb gehen wir nun den nächsten Schritt in Richtung des langfristigen Zieles elektromobilen Rollverkehrs von Flugzeugen“, so Peter Unger, Geschäftsführer Lufthansa LEOS

Pilot steuert Taxi – Triebwerksstart erst nach Abkoppeln

Eine spezielle Bugrad-Aufnahmevorrichtung des TaxiBot registriert alle Lenkbewegungen und überträgt diese auf die Steuerung der acht Räder des Schleppers. So kann der Pilot mittels „Pilot Control Mode“ nach dem Push-back die Steuerung des Schleppers bis zur Abkoppelposition an der Startbahn übernehmen. Erst nach der Abkoppelung des Flugzeugs durch den TaxiBot-Fahrer werden dann die Triebwerke angelassen.

TaxiBot ist Teil des Projekts „E-Port an“, das sich der Elektromobilität am Flughafen Frankfurt widmet. Partner der Initiative sind das Land Hessen, die Fraport AG, die Lufthansa Group sowie die Modellregion Rhein-Main. Darin sollen elektromobile Zukunftsprojekte realisiert werden, um Schleppvorgänge von Flugzeugen und den bodengebundenen Verkehr so umweltschonend wie möglich zu gestalten.

Einigung bei Haustarifvertrag am Flughafen BER

Erfolgreiche Einigung bei den Verhandlungen zu einem neuen Haustarifvertrag für die Mitarbeiter der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH (BER). Nach intensiven Gesprächen einigten sich die Verhandlungspartner auf Punkte zu Grundvergütung, Urlaubsgeld und Laufzeit. Die Geschäftsführung der FBB hat das Verhandlungsergebnis bereits akzeptiert. Anfang März wird auch die ver.di-Tarifkommission über das vorliegende Verhandlungsergebnis entscheiden.

 Die drei Punkte sind:

  • Die tarifliche Grundvergütung sowie die Ausbildungsvergütung der Auszubildenden und der Studenten der Berufsakademie werden ab 01. März 2015 um 2,8 Prozent erhöht.
  • Das Urlaubsgeld für Arbeitnehmer wird ab diesem Jahr von 500 Euro auf 700 Euro erhöht. Für Auszubildende und Studenten der Berufsakademie beträgt das Urlaubsgeld 400 Euro.
  • Der neue Vergütungstarifvertrag hat eine Laufzeit von 14 Monaten und endet am 29. Februar 2016.

„Wir freuen uns über das gute Ergebnis“, sagte Hartmut Mehdorn, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH. „Seit Jahren steigen die Fluggastzahlen in Schönefeld und Tegel stärker als der Markt. Die Mitarbeiter werden mit der Erhöhung von Vergütung und Urlaubsgeld auch am Unternehmenserfolg beteiligt.“

Andrea Pernkop Vice President Produkt und Marketing

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Andrea Pernkopf (47) übernimmt als Vice President die Produkt- und Marketing-Leitung der Austrian Airlines. Sie folgt damit Bernd Hartweger, der das Unternehmen verlassen hat. Die gebürtige Oberösterreicherin aus Hinterstoder, die derzeit die Produktentwicklung Privatreise in der Lufthansa Passage verantwortet, wird ihre neue Funktion zum 01. April 2015 aufnehmen. Nach dem Studium der Handelswissenschaften an der Wirtschaftsuniversität Wien und einem Studienaufenthalt an der University of California/Berkeley startete Andrea Pernkopf ihre berufliche Laufbahn 1991 als Referentin bei Austrian Airlines im Produktmanagement.

Andreas Otto, CCO der Austrian Airlines: „Wir freuen uns, Andrea Pernkopf an Bord begrüßen zu können. Sie bringt viel operative und strategische Erfahrung aus der Lufthansa Group mit. Ihre Hauptaufgabe wird es sein, unser Marketing noch stärker kommerziell auszurichten und unser Produktangebot weiter zu entwickeln.“

Ihr Karriereweg führte sie über ein Traineeship bei Lufthansa in New York nach Frankfurt, wo sie zwischen 1992 und 2000 im Bereich Pricing und Revenue Management verschiedene Positionen innehatte. 2001 wechselte sie in den Konzern und übernahm Leitungsfunktionen in den Bereichen New Business Development, strategische Konzernentwicklung sowie in der Konzernorganisation. Seit 2011 verantwortet sie die Produktentwicklung Privatreise in der Lufthansa Passage mit Fokus auf Neukundengewinnung und Loyalitätsprogramme. Andrea Pernkopf ist verheiratet, zweifache Mutter und – ganz Österreicherin – begeisterte Schifahrerin.

Wolfgang Pollety verlässt Flughafen Hamburg

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Wolfgang Pollety, Geschäftsführer der Flughafen Hamburg GmbH, hat heute mit Wirkung zum 30.04.2015 sein Mandat als Geschäftsführer der Flughafen Hamburg GmbH aus privaten Gründen niedergelegt. Herr Pollety ist aktuell als Geschäftsführer insbesondere für die Bereiche Centermanagement und Real Estate Management, und damit für das gesamte Non-Aviation-Geschäft, zuständig. Weiterhin zeichnet er für die Zentralbereiche Finanzen und Controlling, Recht sowie Revision und Organisationsberatung verantwortlich.

„Mit Herrn Pollety verlieren wir eine sehr kompetente und dynamische Führungskraft“, so Dr. Klaus-Jürgen Juhnke, Vorsitzender des Aufsichtsrates von Hamburg Airport. „Wir bedauern sein Ausscheiden sehr, akzeptieren aber seine privaten Gründe“.

Der gelernte Bankkaufmann hat den Abschluss zum Diplom-Kaufmann an der WHU Koblenz erworben und war vor seiner Zeit in Hamburg am Flughafen Frankfurt-Hahn sowie im Konzern Deutsche Bahn AG tätig. Übergangsweise wird der Vorsitzende der Geschäftsführung der Flughafen Hamburg GmbH, Michael Eggenschwiler, die Gesellschaft allein führen. Die Besetzung der Geschäftsführerposition in Nachfolge von Herrn Pollety ist eingeleitet.

100. PC-21 aus den Hallen der Pilatus Flugzeugwerke gerollt

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Heute ist der 100. PC-21 aus der Endmontagelinie der Pilatus Flugzeugwerke AG gerollt. Es handelt sich dabei um ein Trainingsflugzeug, welches zukünftig für die königliche Luftwaffe Saudi-Arabiens im Einsatz stehen wird. Gleichzeitig ist dieser PC-21 das 1.000. von Pilatus produzierte Turboprop-Trainingsflugzeug. Über 30 Luftwaffen auf der ganzen Welt setzen auf die Trainingsflugzeuge von Pilatus und bilden damit ihre zukünftigen Militärpiloten aus. Pilatus kann mit ihrer Produktpalette ein optimales Trainingssystem für die Anforderung der Luftwaffe anbieten und ist somit zum Weltmarktführer in diesem Bereich geworden.

Der PC-21, das neuste und von Grund auf neu entwickelte Trainingsflugzeug von Pilatus, weist für ein Turboprop-Flugzeug eine noch nie dagewesene Leistung, Cockpitausrüstung, Flexibilität und Wartungsfreundlichkeit auf.

Turboprop als Jet-Trainer

Dank des Einsatzes von neusten Technologien werden Effizienz und Qualität der Pilotenausbildung maßgeblich gesteigert. Trainingsstunden, die bisher auf Jet-Trainingsflugzeugen absolviert wurden, erfolgen auf dem PC-21 Trainingssystem, wobei die vergleichsweise tiefen Lebenszykluskosten wesentliche Einsparungen bei den Ausbildungskosten der Luftwaffen mit sich bringen. Das PC-21 Trainingssystem beinhaltet nebst dem eigentlichen Flugzeug modernste Simulatoren, computergestützte Ausbildungen sowie Instruktionen im Klassenzimmer. Pilatus bietet damit das modernste und leistungsfähigste integrierte Trainingssystem an, welches auf dem Markt erhältlich ist.

Aktuell wird das PC-21 Trainingssystem erfolgreich von drei Luftwaffen genutzt: Schweiz (acht PC-21), Singapur (19 PC-21) und die Vereinigten Arabischen Emirate (25 PC-21). Die Luftwaffen von Saudi-Arabien und Katar haben sich im 2012 ebenfalls für dieses Trainingssystem entschieden und 55, respektive 24 PC-21 bestellt. Die PC-21 befinden sich aktuell in Produktion bzw. teilweise bereits in Auslieferung.

75 Flugzeuge für Luftwaffe in Indien

Doch auch für die Basis- und Fortgeschrittenenausbildung bietet Pilatus äußerst bewährte Trainingsflugzeuge an: Mit den stetig weiterentwickelten PC-7 MkII und PC-9 M umfasst die Produktpalette von Pilatus äußerst leistungsfähige und kosteneffiziente Lösungen, welche auf dem modernsten Stand sind. Neuster Kunde des PC-7 MkII ist die indische Luftwaffe, welche sich im 2012 für den Kauf von 75 Flugzeugen dieses Typs entschieden hat.

A350-900 XWB landet erstmals am Flughafen Madrid

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A350 MSN2, eines der fünf A350 XWB-Testflugzeuge von Airbus, landete heute zum ersten Mal am Flughafen Adolfo Suárez Madrid-Barajas um seine neuen Eigenschaften der Airline Iberia sowie den Behörden am Madrid Airport zu präsentieren. Iberia hat acht Flugzeuge der A350-900 bei Airbus bestellt.

Die A350 XWB ist ein mittelgroßes Langstreckenflugzeug unter den Großraum-Flugzeugen. Die Reichweite des Jets aus Kohlefaser-Materialien liegt bei 8.000 Nautischen Meilen oder 14.800 Kilometern. Die Passagierversion gibt es in zwei Grundversionen, die A350-900 mit 315 Sitzen, und die A350-1000 mit 369 Sitzen bei einer typischen Zweiklassen-Konfiguration. Bisher hat Airbus 780 Bestellungen für die A350 XWB von 40 Kunden weltweit erhalten.

ESA-Staaten beschließen Biomass: Vegetation mit Radarsatellit erfassen

Die Mitgliedstaaten der ESA haben gestern die endgültige Genehmigung zur vollständigen Umsetzung der Mission Biomass erteilt, die 2013 als siebte Erdforschungsmission der ESA ausgewählt worden war. Nach Abschluss der Vorbereitungsarbeiten wird nun ein Start 2020 anvisiert. Die Mission Biomass gilt einem der wichtigsten Bestandteile des Systems Erde, nämlich dem Zustand und der Entwicklung der tropischen Regenwälder.

Zu ihren wissenschaftlichen Hauptzielen gehören die Bestimmung der Verteilung der oberirdischen Biomasse in den Regenwäldern und die Messung der jährlichen Veränderungen dieser Masse während des Einsatzzeitraums des Satelliten.

Klimasystem Erde: Vegetation, Ionosphäre und Gletscher

Die Biomasse und die Vegetationshöhe werden mit einer Auflösung von 200 Metern, Eingriffe in das Waldsystem, wie etwa Kahlschlag, mit einer Auflösung von 50 Metern erfasst, womit die Mission ein wichtiges Hilfsmittel für eine nachhaltige Waldbewirtschaftung darstellt. Die Untersuchung der tropischen Biomasse ist für das Verständnis des Klimas auf unserem Planeten von grundlegender Bedeutung.

Mit Biomass bietet sich zum ersten Mal die Möglichkeit, satellitengestützte Radarbeobachtungen der Erdoberfläche im P-Band zu machen. Über die Untersuchung der Regenwälder hinaus werden die Daten auch der Überwachung der Ionosphäre, von Gletschern und Eiskappen sowie der Erfassung unterirdischer geologischer Strukturen in Wüstengebieten und der Topografie von unter dichter Vegetation verborgenen Oberflächen dienen.

Tegel mit neuer London-Verbindung am Sonntag

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Mehr London für Berliner: Im kommenden Sommerflugplan, der am 29. März 2015 beginnt, gibt es mit Germanwings für Fluggäste ab Berlin/Tegel noch mehr Auswahlmöglichkeiten für ihre Reise in die britische Hauptstadt. Die deutsche Airline nimmt einen weiteren Flug an Sonntagen in den Plan, der jeweils um 07:30 Uhr ab Tegel startet. Das Flugzeug landat in London/Heathrow jeweils um 08:25 Uhr Ortszeit.

Der Rückflug startet in London um 09:10 Uhr dortiger Zeit. Danach landet der Germanwings-Jet planmäßig um 12:00 Uhr wieder in der Hauptstadt. Die Flüge der neuen Sonntagsverbindung sind bereits buchbar.