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„BayernTour Natur“ auf und um den Flughafen München

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Nach der großen Resonanz im vergangenen Jahr nimmt der Flughafen München auch heuer wieder bei der bayernweiten Umweltbildungsaktion „BayernTour Natur“ teil. Insgesamt drei spezielle Natur- und Umweltrundfahrten werden im Rahmen der BayernTour Natur sowohl innerhalb als auch außerhalb des Flughafenzaunes angeboten. Die BayernTour Natur ist eine Gemeinschaftsaktion von Staat, Vereinen, Verbänden, Umweltbildungseinrichtungen, Kommunen und Einzelpersönlichkeiten unter Federführung des Bayerischen Umweltministeriums. Sie gilt als die größte Umweltbildungsaktion Deutschlands.

„Naturschutz und Flughafen im Einklang!“ lautet das Motto der „Innentour“. Bei der rund zweieinhalb Stunden dauernden Führung über das gesamte Flughafengelände innerhalb des Sicherheitsbereiches steht das Nebeneinander von Technik und Natur am Airport im Mittelpunkt. Experten der Flughafen München GmbH erläutern den Besuchern, welche Maßnahmen erforderlich sind, um den Anforderungen des Umweltschutzes an einem Flughafen gerecht zu werden.

Die Besucher können sich umfassend über das Biotopmanagement auf den Flughafenwiesen und den Vogel- und Artenschutz am Airport informieren. Auf der Busfahrt können sich die Teilnehmer davon überzeugen, dass sich Natur und Flugbetrieb am Flughafen keinesfalls ausschließen sondern sehr gut zusammen passen. Die „Innentouren“ finden am Dienstag, den 05. Mai 2015 um 15:45 Uhr und am Dienstag, den 19. Mai 2015 um 15:00 Uhr. Ausgangspunkt ist jeweils der Flughafen-Besucherpark. Die Teilnahme an den Rundfahrten ist kostenlos.

Bei der rund dreistündigen „Außentour“ stehen das Nebeneinander von „Naturschutz und Flughafen“ und die Erkundung des Umlands im Mittelpunkt. Die „Außentour“ führt in das unmittelbare Flughafenumland. Dabei werden hochwertige Biotope und bestehende Kompensationsflächen des Flughafens besichtigt, die heute selten gewordene Arten aus Flora und Fauna beheimaten. Darüber hinaus werden auch die zahlreichen technischen Umweltschutzmaßnahmen außerhalb des Flughafenzauns erläutert.

Die Bustour führt durch den landwirtschaftlich geprägten Teil des Vogelschutzgebiets „Nördliches Erdinger Moos“. Die Vielfältigkeit des Schutzgebiets wird ebenso aufgezeigt wie die Einbindung des Flughafens in das Vogelschutzgebiet. Interessenten für die „Außentour“, die am Samstag, den 13. Juni 2015 um 10:00 Uhr ab dem Besucherpark startet, sollten sich schnell melden: Die Tour ist auf 16 Personen begrenzt. Die Teilnahme an allen drei Rundfahrten ist kostenlos. Um rechtzeitige Anmeldung wird unter der Telefonnummer 089-97541333 gebeten.

Erdbeben in Nepal: Satelliten zeigen Boden-Verschiebung

Das Earth Observation Center (EOC) des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) konnte mit Hilfe der von ESA-Radarsatellit Sentinel-1 aufgenommenen Daten der Erdbebenregion in Nepal eine neue Gebietskarte erstellen und die Verschiebungen durch das Beben berechnen.

Die Daten wurden am EOC zu einem Interferogramm verarbeitet, das die Oberflächenverschiebungen zeigt, die durch das schwere Erdbeben vom 25. April 2015 verursacht wurden. Dabei ist eine über 90 Kilometer lange und 30 Kilometer breite Fläche rund um Kathmandu betroffen. Durch das Beben wurden Spannungen zwischen der indischen und eurasischen Platte gelöst und erzeugten so ruckartige Bodenbewegungen im Bereich von mehreren Metern.

Verformungen grafisch darstellbar

Das Titelbild zeigt die Veränderungen zwischen den Aufnahmen in Höhe und Lage in Blickrichtung des Satelliten. Spannungen zwischen der indischen und eurasischen Platte wurden durch das Beben gelöst und erzeugten ruckartige Bodenbewegungen. Die entstandenen Deformationen sind farbig kodiert: Nahe der Plattengrenze bewegte sich der Erdboden auf den Satelliten zu, das heißt nach oben (blauer Bereich) – so liegt Kathmandu direkt in einer Linie entlang des Himalaya, die sich anhob. Weiter nördlich davon gab es damit zusammenhängende Absenkungen (gelb), eine Gegenbewegung, wie sie oft bei Beben an Subduktionszonen auftreten. So wurden auch Berggipfel höher oder niedriger

Weiterhin stellten Wissenschaftler eine horizontale Bewegung des Gebietes von bis zu zwei Metern in Nord-Süd-Richtung fest. In dem Bild ist weiterhin die Lage der zahlreichen Beben der vergangenen Tage gekennzeichnet. Die Wissenschaftler am EOC verglichen zur Berechnung Archivaufnahmen des Gebiets mit aktuellen Radarbildern von Sentinel-1.

Das Zentrum für Satellitengestützte Kriseninformation (ZKI) des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) stellte zudem den Hilfsorganisationen in Nepal bereits am Montag Referenzkarten der Region Kathmandu zur Verfügung. Diese stammen von hochauflösenden Luftbilddaten des DLR-Instituts für Optische Sensorsysteme. Unterdessen hat die Internationale Katastrophencharta („Space and Major Disasters“) Satellitenaufnahmen in Auftrag gegeben, um schnellstmöglich aktuelle Übersichtsbilder zur Verfügung zu stellen und eine Schadensanalyse zu ermöglichen.

Kartenmaterial wichtige Hilfe für Helfer

Die hochaufgelösten Daten von Kathmandu entstanden im Januar 2014 und konnten nun vom ZKI als Referenzkarte an die Helfer vor Ort weitergegeben werden. Dadurch haben Organisationen wie THW oder DRK einen Lageplan, der die Infrastruktur vor dem Beben zeigt. So können beispielsweise Zugangswege identifiziert, Landeplätze für Helikopter ausfindig gemacht und die Hauptkrisengebiete bestimmt werden. Die Aufnahmen entstanden im Rahmen des Projekts Mountain Wave, in dem das DLR-Institut für Optische Sensorsysteme das modulare Luftbildkamerasystem im Himalaya und über dem historischen Teil von Kathmandu testete.

Lufthansa bietet Vereinigung Cockpit Gesamtschlichtung an

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Lufthansa kommt der Vereinigung Cockpit (VC) in den laufenden Tarifverhandlungen entgegen. Die Gewerkschaft hatte wiederholt eine Gesamtschlichtung gefordert. Um besonders im Sinne der Kunden weitere Streiks zu vermeiden, bietet Lufthansa der VC eine Gesamtschlichtung aller offenen Tarifverträge an. Lufthansa hatte eine Gesamtschlichtung bisher mit dem Argument abgelehnt, dass noch nicht über alle Tarifverträge verhandelt worden sei und man zudem die Forderungen der VC zu einigen Verträgen noch nicht kenne, die die Gewerkschaft selbst gekündigt hatte.

Dr. Bettina Volkens, Vorstand Personal und Recht der Deutschen Lufthansa AG, sagt: „Zwar hätten wir gerne zunächst über die offenen Themen mit der VC verhandelt, bevor all diese komplexen Fragen einem Schlichter vorgelegt werden. Um die lange Tarifauseinandersetzung nun beizulegen, haben wir uns dennoch zu diesem Schritt entschieden.“ Lufthansa bietet der VC an, noch in dieser Woche mit den Gesprächen zur Auswahl eines Schlichters zu starten.

Die Vereinigung Cockpit begrüßte dies als Abkehr von der Konfrontationshaltung. „Eine Befriedung des Tarifkonflikts mittels einer Schlichtung ist bei Einbeziehung aller seit Jahren strittigen und ungelösten Fragen möglich“, erklärt Markus Wahl, Pressesprecher der VC. „Wir werden uns hinsichtlich des heute Vormittag eingetroffenen Schreibens der Lufthansa beraten und anschließend auf den Arbeitgeber zugehen.“

In der Vergangenheit hatte die VC wiederholt zu Streiks bei den Airlines der Lufthansa-Gruppe – Lufthansa, Germanwings und Lufthansa Cargo – aufgerufen.

Aktionäre entlasten Aufsichtsratsvorstand der Lufthansa

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Die Mitglieder des Vorstands und des Lufthansa-Aufsichtsrats wurden für das Geschäftsjahr 2014 mit großer Mehrheit von den Aktionären entlastet. Auch dem Vorschlag des Lufthansa-Aufsichtsrats, Stephan Sturm, Finanzvorstand der Fresenius Management SE, als neues Mitglied in das Gremium aufzunehmen, stimmten die Aktionäre zu. Sturm folgt auf Jacques Aigrain, der sein Mandat als Aufsichtsrat der Deutschen Lufthansa AG mit Ablauf der Hauptversammlung niederlegt hat.

Auch hat die Hauptversammlung beschlossen, dass der Vorstand bis zum 28. April 2020 mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Grundkapital der Gesellschaft durch ein- oder mehrmalige Ausgabe von neuen, auf den Namen lautende Stückaktien (Genehmigtes Kapital A) erhöhen kann. Insgesamt standen in der Hauptversammlung neun Tagesordnungspunkte zur Abstimmung. Die Aktionäre des Unternehmens stimmten allen Punkten mit großer Mehrheit zu.

So wurde der Vorstand erneut zum Erwerb und zur Verwendung eigener Aktien sowie zum Erwerb eigener Aktien unter Einsatz von Derivaten bis zum 28. April 2020 ermächtigt. Ebenso wurde dem Neuabschluss eines Beherrschungsvertrages und der Änderung des bestehenden Gewinnabführungsvertrages der Deutschen Lufthansa AG und der Delvag Luftfahrtversicherungs-AG zugestimmt. Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PwC wurde erneut als Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2015 gewählt.

Testpiloten riskierten extremen Langsamflug mit Passagier-Jet

An der Grenze des Machbaren flog das DLR-Forschungsflugzeug ATRA im März 2015. In insgesamt vier Versuchsflügen wagten sich die Testpiloten mit dem umgebauten Passagierjet an den extremen Langsamflug heran. Das Ziel: Die tragende Luftströmung an den Flügeln und Klappensystemen in bisher unerreichter Genauigkeit zu vermessen.

Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) erforscht gemeinsam mit Airbus den Langsamflug bei Verkehrsflugzeugen. Die Erkenntnisse helfen, zukünftige Tragflächen leichter zu bauen und für langsamere und damit leisere Anflüge zu optimieren.

Überziehmanöver in speziell reserviertem Luftraum

DLR-Testpilot Hans-Jürgen Berns und Airbus-Testpilot Eckhard Hausser starteten jeweils vom Braunschweiger Forschungsflughafen in Richtung eines speziell reservierten Luftraums über Mecklenburg Vorpommern. Während eines Testfluges im A320 ATRA (Advanced Technology Research Aircraft) führten die Piloten rund 30 Überziehmanöver durch. Die Bilder zeigen den ATRA-Flieger bei Flugversuchen des HINVA-Projekts (High Lift Inflight Validation). „Dabei ziehen wir die Nase des ATRA bei verringertem Schub so hoch, dass wir den maximalen Auftrieb erreichen“, erklärt Testpilot Berns von den DLR-Flugexperimenten das Manöver. Deutlich sind im zweiten Bild die ausgefahrenen Landeklappen für das Langsamflugmanöver zu erkennen.

„Bei Überschreiten des Maximalauftriebs setzt ein deutlicher Höhenverlust ein, wobei die Maschine über die Nase wieder abkippt und von uns abgefangen wird.“ Die besondere Herausforderung für die Crew im Cockpit war dabei, das Manöver sehr kontrolliert und möglichst ohne Seitenbewegung durchzuführen. „Durch zahlreiche Zulassungsflüge sind wir bei Airbus gut mit diesem Manöver vertraut“, sagt Airbus-Testpilot Eckhard Hausser. „So ließen sich die ATRA-Flüge ohne Probleme meistern.“

Mit Sensoren übersäte Tragfläche

Damit die Forscher später am Computer detailliert das Strömungsgeschehen auf der Tragfläche nachvollziehen können, haben sie ausgefeilte Messtechniken entwickelt, die in mehrwöchiger Vorbereitungszeit auf beiden Flügeln montiert wurden. Die TU-Berlin verteilte rund 25 faustgroße, flache Heißfilme, um die Reibungseffekte auf einer Tragfläche zu messen; dazu neun zugehörige Kalibriersonden sowie vier Grenzschichtrechen für Geschwindigkeitsmessungen.

Die TU-Braunschweig beteiligte sich mit vier eigens entwickelten Geräten zur Vermessung der Luftströmung über der Tragfläche, die aufgrund ihrer Form auch „Grenzschicht-Mäuse“ genannt werden (im Titelbild rechts auf der Tragfläche in rot zu erkennen). Von der sogenannten Grenzschicht spricht man bei der unmittelbar über die Tragfläche strömenden Luft. Ihr Verhalten ist entscheidend für eine optimale Umströmung. Das DLR stellte die Basismessanlage und die Druckmessanlage für die Messungen der TU-Berlin.

Langsames Fliegen verringert den Lärm

Im Verbundprojekt HINVA untersuchen die Wissenschaftler in bisher unerreichter Genauigkeit und Detailliertheit, wie sich die Strömung im Langsamflug an den Tragflächen und Landeklappen sowie insbesondere im Bereich der Triebwerksgondeln verhält. Verkehrsflugzeuge, die im Endanflug langsamer fliegen, sind leiser und kommen mit kürzeren Start- und Landebahnen zurecht. Herstellerangaben beschränken die Anfluggeschwindigkeit von Passagiermaschinen heute noch auf etwa 200 bis 250 Kilometer pro Stunde. Die genauen Werte hängen vom jeweiligen Flugzeugtyp und der Beladung ab.

Die nun gewonnenen Flugversuchsdaten fließen neben Ergebnissen vorausgegangener Flugversuche und Windkanalmessungen in die Verbesserung computergestützter Strömungssimulationen ein, die im DLR mit dem größten Rechenzentrum für die Luftfahrtforschung in Europa (C²A²S²E, Center for Computer Applications in Aerospace Science and Engineering) betrieben wird, so Projektleiter Prof. Dr. Ralf Rudnik vom DLR-Institut für Aerodynamik und Strömungstechnik. „Damit können zukünftig deutlich besser an den Langsamflug angepasste Tragflächen und Klappensysteme entwickelt werden, um Gewicht und damit Treibstoff zu sparen und langfristig das Tempolimit und Geräuschemissionen rund um die Flughäfen zu senken.“

Zusammenarbeit von Hersteller und Wissenschaft

Weil die angestrebte präzise Vorhersage der Strömungsvorgänge bei Start und Landung ein wichtiger Beitrag für die Verbesserung künftiger Flugzeugentwicklungen ist, unterstützt der Verbundpartner AIRBUS das Projekt HINVA sehr aktiv im Rahmen seiner Forschungsaktivitäten. So hat AIRBUS durch Unterstützung bei der Integration der vorgesehenen Messtechniken und mit den bereitgestellten AIRBUS-Mitgliedern der gemischten Crew wesentliche Beiträge zum Gelingen des Tests geleistet.

Basis für die die erfolgreiche Durchführung der mit einer äußerst aufwendigen Messtechnik ausgestatteten Flugtests war die partnerschaftliche Zusammenarbeit der beteiligten Organisationen DLR, Airbus, TU-Berlin und TU-Braunschweig. Bereits 2012 fanden bei Airbus in Toulouse erste ATRA-Flugversuche des Projekts HINVA statt. Im Gegensatz zu den ersten Testflügen 2012 lag dieses Mal die Gesamtverantwortung für Zulassung und Durchführung der Flugversuche beim DLR.

Hauptversammlung der Lufthansa steckt Strategie ab

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Zu Beginn der 62. ordentlichen Hauptversammlung der Deutschen Lufthansa AG erinnerten der Aufsichtsratsvorsitzende Wolfgang Mayrhuber und der Vorsitzende des Vorstands, Carsten Spohr, an das Germanwings-Unglück vom 24. März 2015. In einer Schweigeminute gedachten alle Aktionäre der Opfer. In seiner Rede vor der Hauptversammlung in Hamburg kündigte Carsten Spohr die konsequente Weiterentwicklung des Unternehmens an. Der mit dem Programm „7to1 – Our Way Forward“ eingeleitete Veränderungskurs solle fortgesetzt werden, um die Zukunftsfähigkeit des Konzerns zu sichern, sagte Spohr in seiner Rede vor den Aktionären.

„Wir brauchen finanzielle Stabilität mit einer gesunden Profitabilität. Gleichzeitig müssen wir unsere Flotte und unsere Infrastruktur kontinuierlich modernisieren und die dafür notwendigen Investitionen sicherstellen. Wir haben den Anspruch, für unsere Kunden, Aktionäre und Mitarbeiter erste Wahl zu sein und unsere Marktposition weiter auszubauen“ so Carsten Spohr.

Eurowings mit 100 Flugzeugen zur Nummer drei

Die Lufthansa Gruppe wird künftig auf drei stabilen Säulen stehen. Neben dem wichtigen Kerngeschäft der Premium-Airlines, die mit ihren etablierten Marken Lufthansa, Swiss und Austrian Airlines den Verkehr über die Drehkreuze anbieten, wird mit der neuen Eurowings eine junge, pan-europäische Zweitmarke etabliert. Diese zweite Säule soll den Punkt-zu-Punkt-Verkehr der Lufthansa Gruppe tragen und in wenigen Jahren mit mehr als 100 Flugzeugen zur Nummer Drei im europäischen Low-Cost-Markt ausgebaut werden.

Die dritte Säule bilden die Service-Gesellschaften der Lufthansa Gruppe. Dieser Bereich, in dem bereits heute mehr als die Hälfte der 120.000 Mitarbeiter beschäftigt sind, hat mit den erfolgreichen Weltmarktführern Lufthansa Technik und LSG SkyChefs ebenso wie mit den Finanzgesellschaften AirPlus und Miles & More ebenfalls überproportionale Wachstumsperspektiven.

Fahrplan bei Investitionen und Modernisierungen

Vor dem Hintergrund unverändert hoher Investitionen des Konzerns wurden die Prioritäten der einzelnen Vorhaben überprüft. Für das laufende Jahr 2015 plant die Lufthansa Gruppe Bruttoinvestitionen von 2,9 Milliarden Euro bei einem ausgeglichenen Free Cashflow. Für die Jahre 2016 und 2017 sollen die Investitionen auf jeweils 2,5 Milliarden Euro begrenzt werden. Vor diesem Hintergrund wird der geplante Bau eines neuen Frachtzentrums der Lufthansa Cargo in Frankfurt um mindestens zwei Jahre verschoben.

Nachdem bereits in den vergangen Jahren eine Vielzahl von Verbesserungen und Modernisierungen für die Kunden und Fluggäste der Lufthansa Gruppe umgesetzt wurde, kann das umfangreiche Umrüstungsprogramm zur Erneuerung der Flugzeugkabinen in diesem Jahr abgeschlossen werden. Dabei erhalten nicht nur die Langstreckenflugzeuge der Lufthansa Passage neue Ausstattungen in allen Klassen, sondern auch Swiss und Austrian Airlines verbessern die Angebote für ihre Fluggäste.

Zum Abschluss seiner Rede dankte Carsten Spohr allen Beschäftigten der Lufthansa Gruppe: „Unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die keine einfache Zeit hinter sich haben, spreche ich an dieser Stelle meinen herzlichen Dank aus. Ich bin stolz, mit diesem Team arbeiten zu dürfen.“

Angebot Gesamtschlichtung an Vereinigung Cockpit

Um in der laufenden Tarifauseinandersetzung mit der Vereinigung Cockpit einer Lösung näher zu kommen, kündigte der Lufthansa-Vorstandsvorsitzende das Angebot einer Gesamtschlichtung aller offenen Tarifverträge an. Dies hatte die Piloten-Gewerkschaft in der Vergangenheit wiederholt gefordert. Lufthansa rechnet für 2015 weiterhin mit einer Gewinnsteigerung. Das „Adjusted Ebit“1 soll auf mehr als 1,5 Milliarden Euro vor Streikkosten steigen. „Nachdem 2014 das Jahr der Weichenstellung für die Zukunft der Lufthansa war, wird 2015 das Jahr der Umsetzung: Mit Fokus auf Qualität, Effizienz und Innovationen, mit zusätzlichem Wachstum unserer Service-Gesellschaften und mit der neuen Eurowings schaffen wir eine wettbewerbsfähige und zukunftsfähige Lufthansa Gruppe“, so Spohr.

1. Das „Adjusted EBIT“ ergibt sich aus dem EBIT, bereinigt um Abgangsbuchgewinne und -verluste, außerplanmäßige Zu- und Abschreibungen sowie Pensions-Sondereffekte.

Airbus baut Werk für die Serienproduktion des E-Fan

Die Airbus Group hat mit der Region Aquitanien den Bau einer Endmontagelinie für das Flugzeug E-Fan 2.0 mit vollelektrischem Antrieb im südwestfranzösischen Pau vereinbart. Eine entsprechende Entscheidung haben Jean Botti, Chief Technical Officer (CTO) der Airbus Group, und Alain Rousset, Präsident der Region Aquitanien, in der Regionalhauptstadt Bordeaux bekannt gegeben. Das 2014 gegründete Unternehmen Voltair SAS, eine 100-prozentige Tochter der Airbus Group, wird die Entwicklung, Produktion und Auslieferung des E-Fan im Raum Pau übernehmen.

Voltair wird zudem Dienstleistungen, beispielsweise für die Wartung des Flugzeuges, vermarkten und erbringen. „Wir haben den nächsten Meilenstein unserer E-Aircraft-Roadmap erreicht. Durch die Serienfertigung des E-Fan werden wir den Elektroflug vorantreiben und Erfahrungen bei der Ausweitung der Technologie auf industriellen Maßstab gewinnen“, sagte Botti. „Mit dieser neuen Montagelinie bereitet sich die Airbus Group schon heute auf die Zukunft vor und schafft in der Region Aquitanien neue Arbeitsplätze und Geschäftsmöglichkeiten.“

Standort Pau mit guten Voraussetzungen

Die Airbus Group wird – zusätzlich zu den bereits getätigten Investitionen ihrer Konsortialpartner – 20 Mio. Euro in die Gesamtentwicklung und Konstruktion des E-Fan 2.0 investieren. Das Konsortium wird durch das staatliche Industrieförderprogramm „La Nouvelle France Industrielle“ unterstützt. Die Region Aquitanien fördert das Projekt zudem durch regionale Mittel sowie im Rahmen eines Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) mit insgesamt 2,25 Mio. Euro.

Pau ist bereits ein regionales Zentrum der französischen Luftfahrtindustrie. Der Standort wurde aufgrund seiner Nähe zum Konstruktionspartner Daher und der direkten Zugangsmöglichkeit zur Startbahn des örtlichen mittelgroßen Flughafens mit guten Flugwetterbedingungen gewählt. Der Kauf des Standorts vom bisherigen Eigentümer soll Mitte 2015 besiegelt werden, die Arbeiten zum Bau der Endmontagelinie sollen Mitte 2016 anlaufen. Für Ende 2017 oder Anfang 2018 ist die Indienststellung des ersten E-Fan 2.0 vorgesehen. Das E-Fan-Projekt gehört zu den zentralen Vorhaben des 2013 gestarteten Industrieförderprogramms der französischen Regierung.

Zweisitziger E-Fan für Pilotengrundausbildung

Die Airbus Group wird ihren Elektroflug-Technologiedemonstrator E-Fan als zweisitzige Version E-Fan 2.0 für die Pilotengrundausbildung in Serie produzieren. Im Jahr 2012 wurde das E-Fan-Projekt gestartet. Nach einer sehr intensiven Entwicklungsphase von mehr als 12 Monaten konnte das Demonstrator-Flugzeug erstmals auf der Paris Air Show 2013 vorgestellt werden. Seit seinem Erstflug am 11. März 2014 hat der E-Fan insgesamt mehr als 78 Testflüge und gut 38 Flugstunden absolviert.

Schnell-Ladestation für E-Autos am Flughafen Wien

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Ab sofort steht Reisenden eine neue Schnell-Ladestation für E-Autos am Flughafen Wien am Parkplatz C zur Verfügung. An dieser Station können Autos in rascher Zeit wieder aufgeladen werden.

Eröffnet wurde die neue Schnell-Ladestation am 29. April 2015 von Wien Energie-Geschäftsführerin DI Dr. Susanna Zapreva und den Vorständen der Flughafen Wien AG, Mag. Julian Jäger und Dr. Günther Ofner. An der neuen Schnell-Ladestation können E-Autos mit dem Typ2 oder CHAdeMO Standard in sehr kurzer Zeit aufgeladen werden. Zusätzlich sind an dem Standort Ladeboxen für wie E-Bikes und E-Roller montiert.

Damit eignet sich die direkt an der Flughafen-Radroute gelegene Einrichtung auch sehr gut für Elektro-Fahrräder. Mit der neuen Schnell-Ladestation erweitern Wien Energie und Flughafen Wien das entsprechende Angebot am Airport-Standort. Bereits seit Sommer 2013 können E-Fahrzeuge an der Strom-Tankstelle im Parkhaus 4 aufgeladen werden.

Über 120 E-Fahrzeuge am Flughafen Wien

„Energieeffizienz hat für den Flughafen Wien hohe strategische Priorität und die neue Schnellladestation ist dafür ein weiterer wichtiger Schritt. Wir betreiben schon heute über 120 Elektrofahrzeuge und erweitern mit dieser neuen Einrichtung das Serviceangebot am Standort“, erläutern die Vorstände der Flughafen Wien AG, Mag. Julian Jäger und Dr. Günther Ofner.

Strom als Antriebsenergie kommt am Flughafen Wien bereits umfassend zum Einsatz: So sind am Airport über 120 Elektro-Fahrzeuge im Einsatz, von großen Nutzfahrzeugen wie Hebebühnen bis zu Elektromobilen und -rollern in den Terminalgebäuden. Auch im Betrieb setzt der Airport auf Energieeffizienz: So konnte der Stromverbrauch am Standort im Jahr 2014 um rund sieben Gigawattstunden (rund 4,9 Prozent) reduziert werden.

Das Wien Energie-Ladesystem mit rund 300 Ladepunkten im Großraum Wien funktioniert mit der Tanke-Karte. Mit dieser RFID-Karte kann man sich einfach bei der Ladesäule registrieren und eine Steckdose wähle. Abgerechnet wird quartalsweise, die Rechnung wird per Post zugestellt. Die Tanke-Karte bekommen Elektromobilisten direkt am Flughafen Wien, rund um die Uhr – im Parkhaus 4 beim Portier.

United Airlines: Mehr Kapazität nach Hamburg für Passagiere und Fracht

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Ab dem Winterflugplan 2015/16, der am 25. Oktober 2015 in Kraft tritt, fliegt United Airlines mit einem größeren Flugzeug noch mehr Passagiere nonstop von Hamburg zum New Yorker Drehkreuz Newark Liberty International Airport und zurück.

Die zweitgrößte Airline der Welt setzt zukünftig mit einem Widebody (Boeing 767-300) ein größeres Flugzeug als bisher auf der Strecke ein. Zudem befördert United Airlines erstmals Fracht. United betreibt eine Kernflotte von 700 Flugzeugen und erhält in diesem Jahr weitere 34 Boeing-Jets, darunter 787-9 und 737-900ER. Die Airline heißt ebenso 49 neue Embraer 175 für United Express willkommen. Bisher flog die Airline die Route mit einem Narrowbody (Boeing 757-200).

„Wir freuen uns sehr, dass United Airlines ihr Angebot ab Hamburg erweitert. Der Einsatz größerer Flugzeuge unterstreicht den Erfolg der Strecke Hamburg-New York. Damit trägt United der starken Nachfrage auf der Nonstop-Strecke Rechnung und erhöht gleichzeitig den Komfort für die Passagiere“, so Michael Eggenschwiler, Vorsitzender der Geschäftsführung am Hamburg Airport.

Komfort für Business und Privat

Die Boeing 767-300 verfügt über 80 Economy-, 71 Economy Plus-, 26 Business Class- und sechs First-Class-Plätze. Das sind doppelt so viele Premiumsitze wie im Narrowbody (Boeing 757-200). Erstmals bietet United Airlines auf der Strecke Hamburg-New York auch First-Class-Sitze an. Die neue Maschine zeichnet sich zudem durch mehr Beinfreiheit, mehr Platz in den beiden Gängen und durch ein anspruchsvolles Entertainment-Programm aus. United Airlines bietet den Reisenden auf dem Flug außerdem ein umfangreiches Service-Angebot.

Touristen aus den USA nehmen zu

Insgesamt flogen 2014 rund 116.000 Passagiere in beiden Richtungen auf der Strecke Hamburg-New York – ein großer Teil über die Nonstop-Verbindung mit United Airlines. „In den vergangenen Jahren ist Hamburg als Destination bei vielen Amerikanern immer beliebter geworden“, sagt Eggenschwiler. „Allein 2014 kamen ca. 85.000 US-Bürger in die Stadt – das sind 77 Prozent mehr Gäste als noch vor zehn Jahren.“ US-amerikanische Gäste stellen aktuell die fünftstärkste Besuchergruppe in Hamburg.

Nebeneffekt: Luftfracht-Kapazitäten nonstop in die USA

Mit dem Transport von Fracht verbindet United Airlines ab Herbst zwei große Wirtschaftsräume direkt miteinander – ein Aspekt, der für viele Hamburger Unternehmen interessant ist. Mit der kommenden Eröffnung unseres neuen Luftfahrtzentrums bieten sich für die Hamburger Wirtschaft in Zukunft viele neue Möglichkeiten.

Das neue Hamburg Airport Cargo Center ist für eine Jahreskapazität von maximal 150.000 Tonnen Luftfracht konzipiert und wird im Frühjahr 2016 seine Tore öffnen. Von dort aus findet die Fracht den Weg in die gesamte Welt – und auch nach New York. Denn: Aus Sicht vieler Hamburger Unternehmen ist New York aktuell der größte und wichtigste US-Markt. Der Einsatz größerer Flugzeuge trägt der Bedeutung dieses Marktes nun Rechnung.

United Airlines und United Express verfügen über durchschnittlich fast 5.000 Flüge am Tag zu 373 Airports auf sechs Kontinenten. Im Jahr 2014 beförderten United und United Express auf nahezu zwei Millionen Flügen 138 Millionen Passagiere. United hat das weltweit umfangreichste Streckennetz mit US-Hubs in Chicago, Denver, Houston, Los Angeles, New York/Newark, San Francisco und Washington D.C..

„Erlebnistag für Kinder“ am Flughafen Dresden

Am Samstag, 06. Juni, öffnet der Dresdner Flughafen seine Türen speziell für die kleinen Luftfahrtfreunde. Der „Erlebnistag für Kinder“ besteht aus einer spannenden und informativen Flughafen-Tour sowie Sport, Spiel und Spaß bei der Flughafenfeuerwehr. Der Erlebnistag beginnt mit einem Terminal-Rundgang und einer Sicherheitskontrolle. Danach beobachten die Gäste aus dem Vorfeldbus heraus die Flugzeugabfertigung. Dabei besteht die Möglichkeit, je nach Verkehrslage Starts und Landungen zu fotografieren und zu filmen. Außerdem wird ein Blick in die Technik- und Winterdiensthallen geworfen.

Höhepunkt des Tages ist ein Besuch der Feuerwache, wo die Kinder die modernen Löschfahrzeuge besichtigen. Selbstverständlich demonstrieren die Kameraden der Flughafenfeuerwehr einen Löschvorgang. Auf Geschicklichkeit und Fitness kommt es beim Zielspritzen mit kleinen Feuerwehrschläuchen und Fußballspielen auf dem Sportgelände der Feuerwehr an. Eine Lernstation vermittelt wichtige Kenntnisse zum Thema Erste Hilfe. Natürlich gibt es auch eine Hüpfburg zum Austoben, Schmink- und Maltische und kleine Präsente als Preise.

Es gibt zwei Termine: die erste Kinderveranstaltung läuft von 09:00 bis ca. 12:30 Uhr, die zweite von 14:00 bis ca. 17:30 Uhr. Der Preis beträgt für Kinder im Alter von fünf bis 14 Jahren 12 Euro, für Erwachsene 15 Euro. Eine Reservierung ist erforderlich unter Tel. 0351-8813300 (am Wochenende: -3360). Die Veranstaltung beginnt und endet an der Flughafen-Information im Terminal. Die Teilnehmer werden gebeten, sich 15 Minuten vor Beginn dort einzufinden.

Die Kinder werden von erfahrenen Gästeführern betreut. Snacks und Getränke sind vor Ort erhältlich (nicht im Preis inbegriffen).

Nasa hebt mit verformbaren Flügeln ab

Die Nasa hat zum ersten Mal in Flugversuchen Form-verändernde Flügelstrukturen getestet. Diese bergen das Potenzial enormer Kosteneinsparungen durch Gewichtsreduzierung am Flugzeug, somit weniger Treibstoffverbrauch, helfen aber auch bei der Vermeidung von Lärm bei Start und Landung.

Die Nasa-Forscher arbeiteten mit der Air Force Research Laboratory (AFRL) und FlexSys Inc. zusammen. Das Test-Team am NASA Armstrong Flight Research Center in Edwards, Kalifornien, absolvierte 22 Flüge innerhalb der letzten sechs Monate mit einer experimentellen Adaptive Compliant Trailing Edge (ACTE)-Oberfläche, die bei der Steuerung des Fluges zu deutlichen Verbesserungen gegenüber den starren Klappen heutiger Flugzeuge führte.

Die Zusammenarbeit des AFRL mit FlexSys begann schon 1998. Bis 2006 folgten verschiedene Tests der Entwicklungen im Windkanal zu Formen von Flügelvorder- und Hinterkanten. 2009 schließlich wurde eine Gulfstream III mit ACTE-Klappen entworfen und von FlexSys mit unternehmenseigener Technologie gebaut. Mit den Testflügen geht es nun näher zur Lufttauglichkeitsbescheinigung für das Konzept.

Die Klappenwinkel der verformbaren Flügel wurden bei den Flügen von minus zwei bis plus 30 Grad verstellt. Die Zielvorgaben im Testlauf konnten dabei ohne Störungen erreicht werden. ACTE, das auch an bestehende Flugzeugflügel nachgerüstet oder komplett in die Flugzeugzelle integriert werden können soll, ermöglicht den Herstellern durch eine verbesserte Aerodynamik Gewicht an den Tragflächen einzusparen. Auch werden weniger Lärmemissionen ermöglicht.

Elvis Presley beim Airlebnis-Muttertag am Flughafen Frankfurt

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Unter dem Motto „Elvis Fever – Rock ’n‘ Roll zum Muttertag“ verwandeln sich die beiden Terminals am Flughafen Frankfurt zum „Place to be“ für alle Elvis-Fans.

In diesem Jahr wäre der King of Rock 80 Jahre alt geworden, seine Musik ist unsterblich. Sie beeinflusste Generationen von Fans und Nachahmer. Einer der erfolgreichsten von ihnen ist Oliver Steinhoff, Europameister der Elvis-Imitatoren und mehrfach ausgezeichnet als bester Elvis-Darsteller. Steinhoff wird die Gäste des Airlebnis-Tages mit seinem Auftritt und seiner Nähe zum Original begeistern.

Personen, die Elvis Presley kannten, vor Ort

Weitere musikalische Highlights: die Rock ’n’ Roll- und Rockabilly-Band Boppin‘ B, sowie IKE and the capers, ein Akustik-Trio aus Berlin mit der „Elvis, Scotty & Bill-Show“. Eine Ausstellung zeigt Privatfotos und Erinnerungsstücke aus der Zeit von Elvis Presley im hessischen Bad Nauheim und bietet so Einblicke in sein Leben als Soldat in Deutschland. Beim Talk kommen Menschen zu Wort, die Elvis einst privat begegnet sind. Vor dem Terminal 1 kommen Fans historischer Autos auf ihre Kosten. Auf der Oldtimer-Ausstellung sind zahlreiche Liebhaberstücke zu sehen.

Besonderes Special an diesem Tag: Alle Mütter und ihre Kinder sowie alle, die als Elvis oder im 50er-Jahre-Outfit verkleidet sind, erhalten kostenlosen Zutritt auf die auf einem ersten Teilstück wiedereröffnete Besucherterrasse.

Alle Gäste des Airlebnis-Tages können vier Stunden kostenlos in den Parkhäusern P 2 bzw. P 3 am Terminal 1 oder P 8 bzw. P 9 am Terminal 2 parken. Die Parkgutscheine (nur gültig am 10. Mai) sind am Rundfahrtenschalter im Terminal 1, Ebene 0, Airport City Mall, am Besucherempfang im Terminal 1, Halle C sowie an allen Aktionsständen und der Besucherterrasse erhältlich.

Lufthansa legt Frachtzentrum „LCCneo“ in Frankfurt vorerst auf Eis

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Lufthansa wird die geplante Investition der Lufthansa Cargo in das neue Frachtzentrum („LCCneo“) am Frankfurter Flughafen um mindestens zwei Jahre verschieben. Die Notwendigkeit einer modernen Frachtinfrastruktur am Standort Frankfurt wurde von Vorstand und Aufsichtsrat der Lufthansa Gruppe ausdrücklich bestätigt.

Der Neubau eines Frachtzentrums für die Lufthansa Cargo soll aber weiterhin als sinnvolle und rentable Investition betrachtet werden, über deren Umsetzung jedoch frühestens in zwei Jahren entschieden werden soll. „Die Luftfracht ist für uns ein Kerngeschäft und Lufthansa Cargo ein wichtiger und erfolgreicher Differenzierungsfaktor unserer Unternehmensgruppe“, sagt Harry Hohmeister, Mitglied des Vorstands der Deutschen Lufthansa AG und Aufsichtsratsvorsitzender der Lufthansa Cargo AG. „Gleichwohl haben wir entschieden, diese Investition um mindestens zwei Jahre zurückzustellen. Wir sehen, dass Lufthansa Cargo nach notwendigen Ertüchtigungen mit der bestehenden Infrastruktur noch einige Jahre erfolgreich weiterarbeiten kann, während wir durch die Verschiebung des ‚LCCneo‘ das solide Finanzprofil der Lufthansa Gruppe mit unserem Investment Grade Rating stärken können.“

Das ‚LCCneo‘ sei ein wichtiger Baustein der Zukunftsstrategie ‚Lufthansa Cargo 2020‘ und werde weiterhin mit voller Energie umgesetzt, so Peter Gerber, Vorstandsvorsitzender der Lufthansa Cargo AG. Fünf moderne Boeing 777-Frachter fliegen bereits für Lufthansa Cargo, die Modernisierung der IT-Landschaft im Handling wird in diesem Jahr abgeschlossen und mit der japanischen ANA Cargo wurde eine enge Kooperation auf Strecken zwischen Japan und Europa gestartet. Zudem treibt Lufthansa Cargo im Rahmen des Strategieprogramms die Digitalisierung aller Prozesse weiter voran und stärkt gemeinsam mit anderen Vertretern der Logistikindustrie den Luftfrachtstandort Frankfurt.

„Auch wenn wir den Neubau gerne zeitnah realisiert hätten, werden wir auch mit dieser Entscheidung unseren erfolgreichen Kurs fortsetzen können“, so Peter Gerber.

Ryanair passt Gebühren für Sportgeräte an

Ryanair hat den Service bei der Beförderung von Sport-Equipment verbessert und passt die Gebühren von dem bisherigen Standardpreis von 50 Euro auf unterschiedliche Kategorien an, nämlich für Fahrräder, große Sportgeräte, Ski, Golftaschen und kleine Sportgeräte.

Dies macht es für Kunden noch einfacher mit ihrem Sportequipment in Europa zu verreisen. Ryanair wird im Laufe des Jahres 2015 noch weitere Verbesserungen vorstellen. Dazu zählen eine neue Webseite und verbesserte App, eine neue Kabineneinrichtung, neue Uniformen für die Bordbesatzung und ein ausgeweitetes Bordmenü, aber auch geringere Flughafengebühren. Weiter sollen digitale Erweiterungen kommen, wie zum Beispiel eine Preissicherungs-Option, Informationen zu Reisezielen und die Möglichkeit Preise zu vergleichen.

Preise für die Ryanair-Optionen

  • Fahrrad – 60 Euro pro einfacher Strecke
  • Große Sportgeräte (wie zum Beispiel Surfbretter, Kanus, Kajaks und Ähnliche) – 60 Euro pro einfacher Strecke
  • Ski – 40 Euro pro einfacher Strecke (vergünstigt von 50 Euro)
  • Golftaschen – 30 Euro pro einfacher Strecke (vergünstigt von 50 Euro)
  • Kleine Sportgeräte (Angeln, Bowlingkugel, Tennisschläger und Hockeyschläger) – 30 Euro pro einfacher Strecke (vergünstigt von 50 Euro)

ADV: Reduktion der Fluglärmbelastung bleibt Top-Umweltthema

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Die deutschen Flughäfen wollen ihre europaweite Vorreiterrolle beim Lärmschutz weiter ausbauen. Lärmabhängige Start- und Landeentgelte belohnen beispielsweise den Einsatz der leisesten Flugzeuge. Zugleich müssen Airlines, die weiterhin ältere und lautere Flugzeugmodelle im Einsatz haben, immer tiefer in die Tasche greifen, wenn sie an deutschen Flughäfen starten und landen wollen. Gegenüber dem Straßen- und Schienenverkehr gelten für die deutschen Flughäfen ohnehin längst die schärfsten gesetzlichen Vorgaben.

Aus Anlass des „Tages gegen Lärm“ am 29. April erklärte Ralph Beisel, Hauptgeschäftsführer des Flughafenverbandes ADV: „Die Reduktion der Fluglärmbelastung ist und bleibt das Umweltthema Nummer eins der deutschen Airports.“ Dafür wollen die Flughäfen unter anderem noch stärkere finanzielle Anreize für den Einsatz leiser Flugzeuge schaffen.

Ralph Beisel: „Die lärmabhängigen Start- und Landeentgelte haben sich als sehr wirksames Mittel zur Senkung der Fluglärmbelastung erwiesen.“ Gerade hier könne der deutsche Föderalismus seine Stärken zeigen, so Beisel: „Vor Ort kann die Lage in der jeweiligen Flughafenregion natürlich am besten beurteilt werden – also entwickeln die Airports ihre Lärmschutzprogramme in enger Abstimmung mit den Genehmigungsbehörden der Bundesländer weiter. In dieser Zusammenarbeit liegt der Schlüssel zu maßgeschneiderten Lösungen, die von der Bevölkerung auch mitgetragen werden“. Die ADV warnt vor diesem Hintergrund vor unproduktivem Aktionismus des Gesetzgebers: „Pauschale Vorgaben durch den Bund, die alle Flughafenregionen über einen Kamm scheren, wären ein Rückschritt“, betont Beisel.

Auf Initiative der ADV-Flughäfen kamen lärmabhängige Start- und Landegebühren bereits in den 1970er Jahren zum Einsatz. Seither sind die Flugzeuge, die auf deutschen Airports starten und landen um durchschnittlich 75 Prozent leiser geworden. Doch aktive Fluglärmvermeidung beschränkt sich längst nicht auf die gestaffelten Start- und Landegebühren der Flughäfen. „Gemeinsam mit den Airlines arbeiten wir laufend an der Optimierung von An- und Abflugverfahren, um so wenige Menschen, wie irgend möglich durch Fluglärm zu beeinträchtigen“, erklärt Beisel.

Ruag widerspricht Bewertung durch Transparency International

Ruag widerspricht einer Veröffentlichung der Anti-Korruptions-Organisation Transparency International. Eine gestern veröffentlichte Bewertung der Ruag durch Transparency International im Anti-Korruptions-Rating entspreche nicht der Wirklichkeit. Bereits vorgenommene und gelebte Verbesserungen seien laut Schweizer Unternehmen nicht in die Beurteilung eingeflossen. Bezüglich Korruption hat die Ruag stets eine Null-Toleranz gepflegt und wird das auch in Zukunft tun.

Die Ruag hat verschiedene Massnahmen im Bereich Compliance erst nach dem Eingabetermin von Transparency International vom 01. Oktober 2014 öffentlich publiziert, weshalb sie nicht in den Bericht von Transparency International eingeflossen sind. Alle Maßnahmen wurden intern kommuniziert und sind auch für Externe im online detailliert einsehbar. Verwaltungsrat und Konzernleitung stehen geschlossen hinter allen Anti-Korruptions-Verpflichtungen.

Laser als Gefahr für die Luftfahrt: Erneut Einschränkung gefordert

Bremens Innensenator Ulrich Mäurer (SPD) hat sich gegen den Vertrieb von gefährlichen Laserprodukten ausgesprochen und will sich damit der geplanten Initiative der baden-württembergischen Landesregierung anschließen. Dies findet große Zustimmung bei der DRF Luftrettung, die unter anderem am Bremer Flughafen einen Hubschrauber stationiert hat, um Menschen schnelle medizinische Hilfe zu bringen. In den vergangenen Jahren waren auch Rettungshubschrauber und Ambulanzflugzeuge der DRF Luftrettung immer wieder Zielscheibe von Laserangriffen.

„Angriffe mit Laserprodukten sind kein Dumme-Jungen-Streiche, sondern stellen einen gefährlichen Eingriff in den Luftverkehr dar“, erklärt Steffen Lutz, Vorstand der DRF Luftrettung. Bundesweit startet die DRF Luftrettung mit ihren Hubschraubern von 28 Stationen rund 35.000 Mal pro Jahr zu Einsätzen, um Notfallpatienten zu retten und dringende Patiententransporte zwischen Kliniken durchzuführen. Ambulanzflugzeuge der DRF Luftrettung werden zur weltweiten Rückholung von ihren im Ausland verletzten oder erkrankten Förderer eingesetzt.

Flughafen Zürich: Verwaltungsrat wiedergewählt, Startschuss für „The Circle“

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An der heutigen Generalversammlung der Flughafen Zürich AG wurden alle traktandierten Geschäfte gemäß den Anträgen des Verwaltungsrats genehmigt. Die Jahresrechnung weist einen Gewinn von 205,9 Millionen Franken aus. Die von der Generalversammlung beschlossene Dividende beträgt 13,50 Franken pro Aktie. Alle Mitglieder des Verwaltungsrats wurden wiedergewählt. Desweiteren fiel heute der symbolische Startschuss für die Bauarbeiten des Business-Centers „The Circle“.

Der Geschäftsabschluss des Jahres 2014, die aktuelle Entwicklung im laufenden Geschäftsjahr sowie die politischen Rahmenbedingungen für den Flughafen Zürich standen im Mittelpunkt der Generalversammlung der Flughafen Zürich AG. Unter Ausklammerung des Sondereffekts 2014 läge der Gewinn 1,3 Prozent über dem Vorjahr. Die Dividende pro Aktie liegt mit 13,50 Franken höher als im Jahr davor.

Wahl des Verwaltungsrates

Bei den Erneuerungswahlen in den Verwaltungsrat sind die fünf bisherigen Mitglieder für eine weitere einjährige Amtsperiode wiedergewählt worden: Corine Mauch, Guglielmo Brentel, Dr. Kaspar Schiller, Ulrik Svensson und Andreas Schmid (Präsident).

Die mandatierten Vertreter des Kantons im Verwaltungsrat, Dr. Lukas Briner und Dr. Martin Wetter, scheiden aus dem Verwaltungsrat aus, weil sie in der Legislaturperiode 2015 – 2018 das 70. Altersjahr und damit das Höchstalter für Verwaltungsräte der Flughafen Zürich AG erreichen. Sie wurden durch Dr. iur. Eveline Saupper und Dipl. Ing. ETH Vincent Albers ersetzt.

Der Präsident des Verwaltungsrats, Andreas Schmid, dankte Dr. Lukas Briner und Dr. Martin Wetter herzlich für ihr wertvolles und engagiertes Wirken für den Flughafen Zürich. Weiterhin Einsitz nimmt der für das Flughafendossier zuständige Volkswirtschaftsdirektor Ernst Stocker. Die Vertreter des Kantons Zürich im Verwaltungsrat werden nicht von der GV gewählt, sondern vom Regierungsrat des Kantons Zürich delegiert.

„The Circle“ geht los

Unterdessen wird nach sechs Jahren intensiver Vorbereitung „The Circle“ am Flughafen Zürich Realität. Bereits am 05. Januar starteten Vorbereitungs- und Tiefbauarbeiten dafür. Das Baufeld präsentiert sich aktuell fast komplett leergeräumt. Heute fiel der offizielle Startschuss für die Realisierung des Grossprojektes. Das Areal direkt am Flughafen Zürich wird zu einer der grössten Baustellen der Schweiz.

Am heutigen Dienstag, 28. April 2015, fiel im Beisein von Regierungsrat Ernst Stocker und dem Stadtpräsidenten von Kloten, René Huber sowie Vertretern der Flughafen Zürich AG, dem Co-Investor Swiss Life AG, der bereits feststehenden Mieter und des Planungs- und Realisierungsteams um Riken Yamamoto und der HRS Real Estate AG der symbolische Startschuss für die Bauarbeiten von „The Circle“. Nach intensiven Jahren der Vorbereitungen in den Bereichen Projektentwicklung, Vermarktung, Investorensuche und Planung wird „The Circle“ nun Realität.

Bereits seit dem 05. Januar 2015 wurden Vorbereitungs- und Tiefbauarbeiten durchgeführt. Die Aushubarbeiten starten im Herbst, erste Gebäude werden Anfang 2016 sichtbar. Die erste Etappe von „The Circle“ wird voraussichtlich Ende 2018 fertiggestellt. Das Bauareal am Flughafen Zürich wird in dieser Zeit eine der grössten Baustellen der Schweiz. Trotzdem sollen während der Bauzeit die Einschränkungen für die Flughafenbenützer kaum oder nur temporär spürbar sein.

Beko Basketball Bundesliga-Team heißt weiter FRAPORT SKYLINERS

Die Fraport AG hat das langfristig angelegte Engagement bei den FRAPORT SKYLINERS vorzeitig um mehrere Jahre verlängert. Seit dem 01. Juli 2011 trägt das Frankfurter Beko Basketball Bundesliga-Team den Namen FRAPORT SKYLINERS.

Neben den Namens-Sponsorings „FRAPORT SKYLINERS“ und „Fraport Arena“ umfasst die Zusammenarbeit das Engagement als „Offizieller Förderer“ im Schul- und Jugendprojekt „Basketball macht Schule“ und hierbei insbesondere den Bereich des neu gestarteten Ernährungsmoduls „Eat to win“. Ergänzt wird die Kooperation durch die klassischen Sponsoring-Maßnahmen wie Bandenwerbung bei den Heimspielen, Logo-Präsenz auf dem Trikot sowie zahlreiche weitere Maßnahmen in den Bereichen Marketing, Kommunikation und gemeinsame Events.

Zu Beginn der Partnerschaft sagte FRAPORT SKYLINERS geschäftsführender Gesellschafter Dr. Gunnar Wöbke: „Mit Fraport als einem der wichtigsten regionalen Sport-Förderer an unserer Seite möchten wir neben dem Bundesliga-Spielbetrieb vor allem Projekte der Schul- und Jugendinitiative ‚Basketball macht Schule‘ voranbringen.“

Vielbeachtetes Vorzeigeprojekt

Vier Jahre später gilt die Initiative sportartenübergreifend und über die hessischen Landesgrenzen hinaus als Vorzeigeprojekt: Über 3.000 Mädchen und Jungen werden wöchentlich in 140 Schul-AGs im gesamten Rhein-Main-Gebiet mit Basketball in Berührung und Bewegung gebracht. Mit „Eat to win“ wurde in diesem Jahr ein neuer Aspekt eines gesunden Lebensstils in das Projekt erfolgreich integriert. Und der gemeinnützige FRAPORT SKYLINERS e. V. wächst jährlich um über 1.000 Mitglieder und wird bald das 5.000. Mitglied begrüßen können.

Dr. Stefan Schulte, Vorsitzender des Vorstands der Fraport AG: „In den vergangenen vier Jahren ist eine tolle Partnerschaft zwischen Fraport und den Skyliners entstanden. Mit einem sympathischen Team, sportlichem Erfolg und einem vorbildlichen Engagement für die Jugend und den Breitensport in der Region sind die FRAPORT SKYLINERS ein Partner, mit dem wir uns voll identifizieren. Wir freuen uns über die Verlängerung unserer Zusammenarbeit und drücken der Mannschaft nun fest die Daumen für die Playoffs in der Bundesliga.“

Vorzeitig für Playoffs qualifiziert

Dr. Gunnar Wöbke, Geschäftsführender Gesellschafter der FRAPORT SKYLINERS: „Die gelebte Partnerschaft mit der Fraport AG gibt uns die nötige Stabilität und Planungssicherheit. Wir haben vor zwei Jahren einen Neuaufbau der Mannschaft gestartet und uns mit der jüngsten Bundesliga-Mannschaft der Beko Basketball Bundesliga vorzeitig für die Playoffs qualifiziert. Nun gilt es den eingeschlagenen Weg nachhaltig fortzuführen und unsere Einnahmen weiter zu steigern, denn wir wollen zukünftig wieder regelmäßig Titel gewinnen. Wir danken der Fraport AG für das in uns gesetzte Vertrauen und freuen uns auf weitere erfolgreiche gemeinsame Jahre.“

Mit dem Anspruch ein national und international erfolgreiches Team zu werden, ging der Frankfurter Bundesligist 1999 in seine erste Spielzeit. Gekrönt wurde die Debüt-Saison mit dem Pokalsieg. In der Saison 2003/04 gelang der nächste Titelerfolg: Deutscher Meister 2004! Bis heute folgten zwei Vize-Meisterschaften sowie unzählige spannende Spiele vor durchschnittlich mehr als 4.500 Fans in eigener Halle, der Fraport Arena.

MTU mit 20 Prozent Umsatzplus im ersten Quartal 2015

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Die MTU Aero Engines AG hat im ersten Quartal 2015 ein Umsatzplus von 20 Prozent auf 1.099,5 Mio. Euro (1-3/14: 913,0 Mio. Euro) erzielt. Das Unternehmen verzeichnete sowohl im zivilen Triebwerksgeschäft als auch in der zivilen Instandhaltung einen deutlichen Umsatzzuwachs, der im Wesentlichen auf den starken Dollarkurs zurückzuführen ist. Das operative Ergebnis stieg um zehn Prozent auf 97,7 Mio. Euro (1-3/14: 89,0 Mio. Euro). Die Ergebnismarge lag bei 8,9 Prozent nach 9,7 Prozent im Vergleichsquartal. Der Gewinn nach Steuern legte um 22 Prozent auf 68,2 Mio. Euro zu (1-3/14: 56,0 Mio. Euro).

„Im ersten Quartal hatten wir bei Umsatz und Ergebnis deutlichen Rückenwind durch den starken Dollarkurs“, sagte Reiner Winkler, Vorstandsvorsitzender der MTU Aero Engines AG. „Das verschafft uns eine gute Ausgangsposition für den weiteren Jahresverlauf. Wir gehen davon aus, dass wir 2015 erneut Rekordwerte erzielen können und bestätigen heute unsere Prognose. Wie in der Vergangenheit werden wir sie zum Halbjahr überprüfen.“

Im zivilen Triebwerksgeschäft ist der Umsatz um 27 Prozent auf 635,5 Mio. Euro gestiegen (1-3/14: 500,5 Mio. Euro). Hier waren das V2500 für die Airbus A320-Familie, der A380-Antrieb GP7000 sowie das GEnx für die Boeing 787 und 747-8 die wichtigsten Umsatzträger. Der Umsatz der zivilen Instandhaltung kletterte um 26 Prozent von 303,6 Mio. Euro auf 383,9 Mio. Euro. Hauptumsatzträger war das V2500.

Rückläufig war die Umsatzentwicklung im militärischen Triebwerksgeschäft. Hier ist der Umsatz um 22 Prozent auf 91,2 Mio. Euro zurückgegangen (1-3/14: 116,6 Mio. Euro). Die größten Umsatzanteile entfielen auf das Eurofighter-Triebwerk EJ200.

Der Auftragsbestand erreichte am Quartalsende 12.681,1 Mio. Euro und entsprach damit einer Produktionsreichweite von etwa drei Jahren. „Im OEM-Geschäft haben wir mit einem Auftragsbestand in Höhe von 7.715,6 Mio. Euro erneut einen Rekordwert erzielt“, sagte Winkler. „Das ist umso erfreulicher, als der Auftragsbestand stark geprägt ist von den neuen Antrieben, die unsere Wachstumsträger sind.“ Die wichtigsten Triebwerke im Auftragsbestand waren das V2500 und die Getriebefan-Programme der PW1000G-Familie, insbesondere für die Airbus A320neo.

Einen Ergebnissprung hat die MTU in der zivilen Instandhaltung erzielt. Hier kletterte das bereinigte EBIT um 41 Prozent auf 38,1 Mio. Euro (1-3/14: 27,0 Mio. Euro). Die EBIT-Marge stieg um einen Prozentpunkt auf 9,9 Prozent. Das Ergebnis des OEM-Geschäfts erreichte 58,1 Mio. Euro nach 60,8 Mio. Euro im ersten Quartal 2014. Die EBIT-Marge lag bei 8,0 Prozent (1-3/14: 9,9 Prozent).

Für Forschung und Entwicklung hat die MTU im ersten Quartal 52,0 Mio. Euro ausgegeben (1-3/14: 43,3 Mio. Euro). Die eigenfinanzierten F&E-Aufwendungen gemäß Gewinn- und Verlustrechnung sind aufgrund höherer Kapitalisierung für neue Programme auf 15,6 Mio. Euro zurückgegangen (1-3/14: 21,7 Mio. Euro). Im Fokus der F&E-Aktivitäten standen die Getriebefan-Programme und das GE9X für die Boeing 777X.

Den Free Cashflow hat die MTU von 0,9 Mio. Euro im ersten Quartal 2014 auf 61,2 Mio. Euro vervielfacht. „Wir gehen davon aus, dass wir im Laufe des Jahres 2015 das Free Cashflow-Niveau halten können und am Jahresende etwa den Vorjahreswert erreichen werden“, so Winkler.

Die Investitionen in Sachanlagen beliefen sich im ersten Quartal auf 16,4 Mio. Euro nach 22,8 Mio. Euro im gleichen Vorjahreszeitraum. „Unsere großen Bauvorhaben für den Ausbau der Getriebefan-Produktion haben wir abgeschlossen. Jetzt liegt der Investitionsschwerpunkt auf der Ausstattung mit neuen Anlagen und Maschinen“, ergänzte Winkler.

Ende März beschäftigte die MTU 8.338 Mitarbeiter, etwa so viele wie am Jahresende (31. Dezember 2014: 8.333 Mitarbeiter).

Für das Gesamtjahr 2015 geht die MTU unverändert von einem Konzernumsatz in Höhe von etwa 4,4 Mrd. Euro aus (2014: 3.913,9 Mio. Euro). Das operative Ergebnis (EBIT bereinigt, 2014: 382,7 Mio. Euro) wird bei rund 420 Mio. Euro erwartet, der Gewinn nach Steuern (Net Income bereinigt, 2014: 253,3 Mio. Euro) bei etwa 285 Mio. Euro. Die Prognose basiert auf einem Wechselkurs von 1,20 US-Dollar je Euro.

MTU Aero Engines Q1 2014 Q1 2015 Veränderung
Umsatz 913,0 1.099,5 + 20,4 %
 davon OEM-Geschäft 617,1 726,7 + 17,8 %
  davon ziviles Triebwerksgeschäft 500,5 635,5 + 27,0 %
  davon milit. Triebwerksgeschäft 116,6 91,2 – 21,8 %
 davon zivile Instandhaltung 303,6 383,9 + 26,4 %
EBIT (vergleichbar gerechnet) 89,0 97,7 + 9,8 %
 davon OEM-Geschäft 60,8 58,1 – 4,4 %
 davon zivile Instandhaltung 27,0 38,1 + 41,1 %
EBIT-Marge (vergleichbar gerechnet) 9,7 % 8,9 %
 im OEM-Geschäft 9,9 % 8,0 %
 in der zivilen Instandhaltung 8,9 % 9,9 %
Net Income (vergleichbar gerechnet) 56,0 68,2 + 21,8 %
Net Income (reported) 46,8 21,0 – 55,1 %
Ergebnis je Aktie (unverwässert, reported) 0,92 0,42 – 54,3 %
Free Cashflow 0,9 61,2
Forschungs- und Entwicklungsausgaben 43,3 52,0 + 20,1 %
 davon eigenfinanzierte F&E 33,6 43,3 + 28,9 %
 davon fremdfinanzierte F&E 9,7 8,7 – 10,3 %
eigenfinanzierte F&E gemäß GuV 21,7 15,6 – 28,1 %
Investitionen in Sachanlagen 22,8 16,4 – 28,1 %


31. Dez. 14 31. März 15 Veränderung
Auftragsbestand 11.176,5 12.681,1 + 13,5 %
 davon OEM-Geschäft 6.763,6 7.715,6 + 14,1 %
 davon zivile Instandhaltung 4.412,9 4.965,5 + 12,5 %
Mitarbeiter 8.333 8.338 + 0,1 %

1. EBIT adjusted = Ergebnis vor Finanzergebnis und Steuern, vergleichbar gerechnet

2. Net Income adjusted = Ergebnis nach Ertragsteuern, vergleichbar gerechnet

Diese Mitteilung enthält zukunftsgerichtete Aussagen. Solche Aussagen spiegeln gegenwärtige Auffassungen, Erwartungen und Annahmen der Geschäftsführung wider.

Berufseinstieg für Piloten durch „Pay-To-Fly“ verteuert

Die Vereinigung Cockpit (VC) kritisiert das sich auch in Deutschland immer weiter verbreitende Anstellungsmodell „Pay-To-Fly“ (P2F). Bei diesem Modell werden besonders junge Copiloten ausgenutzt und nicht etwa für ihre Arbeit bezahlt, sondern sie müssen vielmehr hohe Summen dafür zahlen, ihrem Beruf nachgehen zu können. Nach dem Ende ihrer Ausbildung befinden sich Piloten aktuell in einem Teufelskreis: Sie haben noch keine Flugerfahrung gesammelt, die sie aber bräuchten, um auf dem Markt eine Anstellungschance zu haben. Daher bekommen sie keinen Job und somit auch gar nicht erst die Möglichkeit, überhaupt Flugerfahrung zu sammeln.

„Die Airlines, die solche P2F-Modelle verfolgen, nutzen nicht nur die Lage junger Berufseinsteiger aus, sondern gefährden obendrein auch noch die Flugsicherheit“, so Ilja Schulz, Präsident der Vereinigung Cockpit.

Finanzieller und psychologischer Druck auf Piloten

Diese Lage nutzen manche Fluggesellschaften aus. Sie verlangen hohe Summen (30.000 bis 50.000 Euro), um den Piloten unter dem Mantel eines Ausbildungsvertrages die Möglichkeit zu geben, Flugerfahrung zu sammeln. Diese Kosten kommen zu den ohnehin schon hohen Kosten für den Erwerb der Pilotenlizenz von ca. 100.000 Euro hinzu.

Dazu Ilja Schulz: „Unter so hohem finanziellen Druck zu stehen kann dazu führen, dass ein Pilot auf jeden Fall seinen Flugdienst antritt, auch wenn er dazu gerade körperlich oder geistig gar nicht in der Lage ist. Er will ja schließlich sein Training nicht gefährden oder es riskieren, dem Arbeitgeber negativ aufzufallen.“

P2F als Scheinselbstständigkeit

In einer aktuellen Studie der Universität Gent zum Thema „Atypische Beschäftigung in der Luftfahrt“ wird P2F als eine der extremsten Anstellungsmodelle in der Luftfahrt bezeichnet. P2F übertreffe in der Ausgestaltung sogar die mittlerweile auch weitverbreiteten Anstellungsformen der (Schein-) Selbstständigkeit und der Arbeit für eine Zeitarbeitsfirma.

Daher haben junge Piloten aus ganz Europa eine „Stop P2F“-Petition gestartet. Die Vereinigung Cockpit unterstützt diese Initiative ausdrücklich und fordert politische Entscheidungsträger und die Europäische Agentur für Flugsicherheit (EASA) auf, entschlossen gegen diesen Missbrauch vorzugehen.

Turkish Airlines nimmt Verbindung Stuttgart – Istanbul Sabiha Gökçen auf

Die Fluggesellschaft Turkish Airlines verbindet ab sofort Stuttgart mit dem Istanbuler Flughafen Istanbul Sabiha Gökçen. Neben den täglichen vier Flügen zum Flughafen Istanbul-Atatürk geht es jetzt montags, mittwochs, freitags und samstags nach Sabiha Gökçen, das rund 40 Kilometer östlich des Bosporus liegt.

Ab Ende Mai wird Sabiha Gökçen dann täglich angesteuert, in den Sommermonaten Juli und August wird die Frequenz auf zwei Verbindungen pro Tag erhöht. Die Fluggesellschaft Turkish Airlines gehört zu den am schnellsten wachsenden Airlines in Stuttgart und bedient mit zahlreichen Flügen die Topziele Istanbul, Antalya und Izmir.

Der Flughafen Sabiha Gökçen, der zweite der beiden internationalen Flughäfen der türkischen Metropole, zählt rund 23 Millionen Passagiere pro Jahr. Sabiha Gökçen dient als Basis für Pegasus Airlines und SunExpress und wird von Stuttgart aus auch von anderen Fluggesellschaften wie Germanwings und TUIfly angeflogen. Benannt wurde er nach der Adoptivtochter des Staatsgründers Atatürk, der ersten türkischen Pilotin und einer der ersten Kampfpilotinnen der Welt.

Auf dem Bild zu sehen: Die Crew mit Flughafengeschäftsführer Prof. Georg Fundel (Mitte) zwischen Mehmet Basaran, General Manager (li.) und Fatih Cigal, Vice President Marketing & Sales (re.) von Turkish Airlines beim Erstflug.

Köln Bonn Airport lädt Familien zum Frühlingsevent

Der Köln Bonn Airport lädt am Sonntag, den 10. Mai, wieder zum „Crazy Sunday“ ein. Unter dem Motto „Mai Feeling“ gibt es in der Zeit von 11:00 bis 17:00 Uhr auf der Besucherterrasse und in den Terminals viele Aktionen, speziell für Familien mit Kindern. Auf der Besucherterrasse im Terminal 1 können die kleinen Gäste bei einer Mini-Disco ihr Tanztalent unter Beweis stellen oder sich durch Absolvieren eines Kinder-Parcours ihren „Pilotenschein“ verdienen. Für das musikalische Rahmenprogramm sorgt das Kölner Trio „saxOsing“, dazu gibt es Spezialitäten vom Grill, Mai-Bowle und ein Gewinnspiel, bei dem Thomas Cook/Olé Hotels einen einwöchigen Hotelaufenthalt an zwei glückliche Gewinner verlost.

In den Terminals gibt es diverse Frühlingsangebote in Restaurants, Shops und Reisebüros zu entdecken. Kinder können an Bastelständen ihrer Kreativität freien Lauf lassen, während sich ihre Mütter zum „Muttertag“ professionell schminken und beraten lassen. Und wer mit seiner Restaurant-Rechnung am Gewinnspiel „Sie essen – wir zahlen“ teilnimmt, bekommt diese mit etwas Glück vom Flughafen erstattet.

Der Airport-Besucherdienst lädt an diesem Sonntag – nach Anmeldung im Terminal 1, Bereich B (Personalausweis mitbringen) – zu kostenlosen Führungen über das Gelände ein. Im Terminal 2 finden Urlaubshungrige im Reisemarkt attraktive Angebote rund um den Sommerurlaub und Städtetouren. Die ersten 200 Veranstaltungsbesucher, die eine Reise ab Köln/Bonn buchen, dürfen ihr Auto während der Urlaubsreise bis zu zwei Wochen kostenlos im Parkhaus 2 abstellen.

Für Veranstaltungsbesucher ist das Parken wie immer sonntags besonders günstig: Für Ein- und Ausfahrten zwischen 08:00 und 20:00 Uhr bezahlen sie im Parkhaus 2 lediglich den Tarif von 3 Euro.

Flughafen Karlsruhe / Baden-Baden bietet kostenloses WLAN an

Zur Mobilität gehört heute auch die Möglichkeit zur Kommunikation, gerade wenn man sich auf Reisen befindet. Der Flughafen Karlsruhe / Baden-Baden (FKB) bietet daher nun kostenloses WLAN für Reisende und Besucher für die Dauer einer halben Stunde an. Passagiere und Gäste checken so vor dem Abflug noch E-Mails oder informieren sich gleich nach der Landung über Anbindungen mit dem ÖPNV oder die Verkehrsmeldungen. „Deshalb stellt der Flughafen, in Kooperation mit The Cloud, seinen Kunden das WLAN im Terminal ab sofort für eine halbe Stunde kostenfrei zur Verfügung.“ so Baden Airpark Geschäftsführer Manfred Jung.

Um das kostenfreie WLAN zu nutzen, muss im Endgerät lediglich WLAN aktiviert sein, „The Cloud“ ausgewählt werden und eine einmalige Registrierung mit Namen und E-mail Adresse erfolgen.

Hochauflösende Luftbilder für Helfer in Kathmandu

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Das Zentrum für Satellitengestützte Kriseninformation (ZKI) des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) stellt den Hilfsorganisationen in Nepal Referenzkarten der Region Kathmandu zur Verfügung. Diese stammen von hochauflösenden Luftbilddaten des DLR-Instituts für Optische Sensorsysteme.

Unterdessen hat die Internationale Katastrophencharta („Space and Major Disasters“) Satellitenaufnahmen in Auftrag gegeben, um schnellstmöglich aktuelle Übersichtsbilder zur Verfügung zu stellen und eine Schadensanalyse zu ermöglichen.

Aufnahmen aus 2014 liefern Referenzdaten

Am 25. April erschütterte ein Erdbeben der Stärke 7,8 die Himalaya-Region, das Epizentrum befindet sich zwischen der Hauptstadt Kathmandu und Pokhara. Die ersten Rettungskräfte sind bereits vor Ort, allerdings wird die Hilfe durch die starken Schäden an Verkehrswegen. Stromversorgung und Kommunikation sowie den noch andauernden Nachbeben erschwert. Das komplette Ausmaß des Bebens ist bisher nicht bekannt. Das ZKI arbeitet weiterhin mit Hochdruck daran, weiteres Kartenmaterial zu erarbeiten, das auch abgeschiedene Gebiete abbildet. 

Die hochaufgelösten Daten von Kathmandu entstanden im Januar 2014 und konnten nun vom ZKI als Referenzkarte an die Helfer vor Ort weitergegeben werden. Dadurch haben Organisationen wie THW oder DRK einen Lageplan, der die Infrastruktur vor dem Beben zeigt. So können beispielsweise Zugangswege identifiziert, Landeplätze für Helikopter ausfindig gemacht und die Hauptkrisengebiete bestimmt werden.

Das erste Bild zeigt den Norden Kathmandus vor dem Beben, die Aufnahme ist vom 26. Januar und hat eine Auflösung von 10 cm pro Pixel. Die Karte wurde mit dem modularen Luftbildkamerasystem MACS (Modular Airborne Camera System) aufgenommen. Das zweite Bild zeigt den südlichen Teil des historischen Kathmandu. Die Aufnahme ist ebenfalls am 26. Januar im Rahmen des Projekts „Mountain Wave“ entstanden und dient nun als Referenzkarte für Hilfskräfte vor Ort.

Auch zur Orientierung im Feld sind solche Karten hilfreich, da sie ein sehr detailliertes Bild der Stadt vor dem Beben wiedergeben. Die Aufnahmen entstanden im Rahmen des Projekts Mountain Wave, in dem das DLR-Institut für Optische Sensorsysteme das modulare Luftbildkamerasystem MACS (Modular Airborne Camera System) im Himalaya und über dem historischen Teil von Kathmandu testete.

ZKI und internationale Katastrophenhilfe

Das Zentrum für Satellitengestützte Kriseninformation (ZKI) ist ein Service des Deutschen Fernerkundungsdatenzentrums (DFD) im DLR. Seine Aufgabe ist die Bereitstellung eines 24/7 Service für die schnelle Beschaffung, Aufbereitung und Analyse von Satellitendaten bei Natur- und Umweltkatastrophen, für humanitäre Hilfsaktivitäten und für die zivile Sicherheit weltweit. Die Produkte werden nach den spezifischen Bedürfnissen für nationale und internationale politische Entscheidungsträger, Lagezentren sowie Hilfsorganisationen erstellt und auch der Öffentlichkeit frei zugänglich gemacht.

Die internationale Charta „Space and Major Disasters“ ist ein internationaler Verbund von Raumfahrtagenturen, der 1999 von der Europäischen Weltraumorganisation ESA und der französischen Raumfahrtagentur CNES gegründet wurde. Der Verbund stellt nationalen Katastrophenschutzbehörden und Hilfsorganisationen bei Naturkatastrophen oder technischen Großunfällen Daten von Erdbeobachtungssatelliten schnell und unbürokratisch zur Verfügung.

Ariane 5 sammelt weiter Erfolge

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Dieser Start war der 222. Start einer Ariane-Rakete seit 1979, der 64. Erfolg in Folge für die Ariane 5 sowie der 78. Flug insgesamt.

Ruag hat die Rakete mit einer Nutzlastverkleidung und zwei Bordcomputern ausgestattet. Die erfolgreiche Mission einer Ariane 5 am Sonntag, 26. April, war der 247. Start einer von Ruag Space gebauten Nutzlastverkleidung. Noch drei weitere Starts bis die historische Marke von 250 Flügen mit Fairings von Ruag erreicht ist.

Bei ihrem ersten Start in diesem Jahr brachte die europäische Schwerlastrakete eine gemischte Nutzlast von kommerziellen und militärischen Telekommunikationssatelliten in den Oribt: Thor 7 und Sicral 2. Dabei brachte die Ariane eine Nutzlast von insgesamt 9.850 kg ins All. Das Foto zeigt die Einkapselung des Satelliten Thor 7 unter der von Ruag gebauten Fairing.

Foto: Arianespace

Bruchlandung am Fraport: Flughafen übte Abläufe

Am Samstag, den 25. April 2015, fand am Flughafen Frankfurt eine routinemäßige Betreuungssübung statt. Hierbei übten die Fraport AG und ihre Partner Bundespolizei, Landespolizei und Zoll die Zusammenarbeit im Ernstfall. Die Durchführung einer Übung findet jährlich auf Eigeninitiative der Fraport AG, spätestens aber alle zwei Jahre im Rahmen der Sicherheitsübung der internationalen Zivilluftfahrtorganisation ICAO (International Civil Aviation Organization) statt.

Hintergrund der Übung vom Samstag war ein fiktives Flugzeugunglück am Flughafen Frankfurt. Laut Drehbuch kam eine Passagiermaschine aufgrund eines Defekts am Fahrwerk bei der Landung in Frankfurt von der Bahn ab und verunfallte. Inhalt der Übung war es, die unverletzten Fluggäste sowie die Abholer im Terminal räumlich vom laufenden Flughafenbetrieb zu separieren, sie zusammenzuführen und in Ersthilfe psycho-sozial zu betreuen. Geübt wurden dabei die Verfahrensabläufe zwischen einzelnen Fraport-Fachabteilungen sowie die Schnittstellen der beteiligten Behörden.

Die Übung fand in der Zeit zwischen 11:00 und 17:00 Uhr statt. Die Ergebnisse werden evaluiert und dienen der weiteren Aus- und Fortbildung. In den Terminals kam es allenfalls punktuell zu Beeinträchtigungen, der Flugbetrieb am Flughafen Frankfurt war nicht betroffen.

Ljubljana jetzt ab Berlin-Tegel auf dem Flugplan

Premiere für Adria Airways am Flughafen Berlin-Tegel. Seit dem 24. April 2015 fliegt die Airline neu ab Berlin-Tegel und verbindet die deutsche Hauptstadt mit der slowenischen Hauptstadt Ljubljana.

Insgesamt dreimal pro Woche – immer montags, mittwochs und freitags – startet Adria Airways mitten ins Herz Sloweniens. Auf der Strecke setzt Adria Airways Maschinen des Typs Bombardier CRJ900 ein, diese bietet an Bord 90 Passagieren Platz.

Adria Airways wurde im Jahr 1961 gegründet und ist die nationale slowenische Fluggesellschaft mit Sitz in Ljubljana. Mit über 50 Jahren Erfahrung im Charter- und Linienflugverkehr bietet Adria Airways Flugverbindungen zu 28 Zielen innerhalb Europas an. Als Vollmitglied der Star Alliance ermöglicht die Airline ihren Fluggästen darüber hinaus Verbindungen zu über 193 Ländern weltweit. Vielflieger können auf allen Flügen von Adria Airways auch das Lufthansa-Programm Miles & More nutzen.

Ljubljana hat Tradition, Geschichte und Moderne

Der Flughafen Ljubljana (LJU) ist der größte Flughafen Sloweniens und liegt etwa 26 Kilometer nördlich des Stadtzentrums. Mit einem stündlich fahrenden Shuttle-Bus gelangen Reisende vom Stadtzentrum zum Flughafen. Die Stadt mit 280.000 Einwohnern vereint fünftausend jährige Geschichte und Tradition mit dem quirligen Studentenleben. Überreste der Römerstadt Emona, die gut erhaltene Altstadt, die mittelalterliche Burg auf dem Schlossberg sowie andere zeitliche Epochen prägen das Stadtbild.

Mit 65.000 Studenten zählt die Universität in Ljubljana zu den größten Europas. Musikveranstaltungen und andere Events sowie zahlreiche Parkanlagen sorgen für eine lebendige und kreative Atmosphäre und locken viele junge Leute in die slowenische Hauptstadt.

Besucherterrasse am Terminal 2 des Flughafen Frankfurt teils wieder offen

Am Samstag, dem 25. April wurde ein erster Abschnitt der Besucherterrasse am Terminal 2 für Besucher wieder eröffnet. Der Aussichtsbereich selbst war saniert und auf etwa 700 Quadratmetern mit einem hochwertigen Bodenbelag versehen worden. Innerhalb der komplett neu gestalteten Food Plaza erwartet den Gast ein moderner und heller Empfangs- und Eingangsbereich zur Besucherterrasse. In einem zweiten Bauabschnitt wird die Modernisierung fortgesetzt. Auf einer Fläche von 1.800 Quadratmetern wird die Besucherterrasse einen neuen Boden, attraktive Sitzgelegenheiten und mehrere Wetterschutz-Pergolen erhalten.

Der Eintritt zur Besucherterrasse kostet für Erwachsene und Kinder ab vier Jahren gleichermaßen drei Euro. Familien-/Gruppen-Tickets für fünf Personen gibt es für zwölf Euro.

A320 der Austrian Airlines OE-LBS bekommt Look für den ESC

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Vor dem Start des Eurovision Song Contest in Wien präsentierten der ORF als Host Broadcaster und Austrian Airlines als offizielle Fluglinie einen Airbus A320 der Austrian Flotte mit Sonder-Beklebung. Die Spezialfolie mit einer Materialstärke von nur 0,05 Millimeter besteht aus 24 Einzelteilen mit einer Gesamtgröße von 13,53 mal 3,9 Meter und umfasst somit 52 Quadratmeter. Beklebt wurde der Airbus A320 mit der Kennung OE-LBS von der Austrian Technik in Wien. Die Folie widersteht Temperaturschwankungen zwischen +80°C und -60°C, als auch Dehnungen des Flugzeugrumpfes, die durch Druckunterschiede zwischen Boden und Reisehöhe auftreten.

„Der Airbus A320 mit der Building Bridges Beklebung ist unser fliegender Botschafter für den Eurovision Song Contest. Denn Wien bietet seinen Gästen neben der weltbekannten klassischen Musiktradition auch moderne Lifestyle-Events mitten im Herzen Europas. Als heimische Fluglinie und offizielle Airline des Song Contest wollen wir diese Message in die Welt tragen und freuen uns, mit dem Austrian Airbus Fans aus ganz Europa zu dieser einzigartigen Musikshow nach Wien zu bringen“, so Dr. Andreas Otto, Chief Commercial Officer von Austrian Airlines.

ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz: „Einen Megaevent wie den Eurovision Song Contest durchzuführen wäre ohne die Unterstützung starker Partner fast nicht möglich. Es freut mich ganz besonders, dass die Austrian Airlines als ‚Official Carrier‘ beim Song Contest mit an Bord sind. In Wien ist der Eurovision Song Contest bereits mit der Straßenbahn und in Österreich mit den beiden Taurus-Loks auf Schiene. Mit dem ‚Building Bridges‘ gebrandeten Flugzeug setzen die Austrian Airlines nun auch ein beeindruckendes Zeichen in ganz Europa.“

Eurovision Song Contest als „Green Event“

Zum ersten Mal in der 60-jährigen Geschichte des Eurovision Song Contest wird der größte TV-Unterhaltungsevent der Welt dieses Jahr als Green Event organisiert und nach dem Österreichischen Umweltzeichen ausgerichtet. Der ESC 2015 ist damit ein Event, bei dem bedachtsam mit Ressourcen umgegangen wird, regionale und nachhaltige Produkte zum Einsatz kommen und bei dem Barrierefreiheit und Inklusion gelebt werden.

Auch bei der Anreise mit dem Flugzeug bietet Austrian Airlines gemeinsam mit Climate Austria Passagieren die Möglichkeit, die durch den Flug entstandenen CO₂-Emissionen mit einer freiwilligen Spende zu kompensieren. Der Betrag richtet sich dabei nach dem tatsächlichen, durchschnittlichen Kerosin-Verbrauch pro Fluggast auf der jeweiligen Strecke und fließt direkt Klimaschutzprojekten zu.