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Small Planet Airlines baut Reisepartner in Deutschland aus

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Die Ferienfluglinie Small Planet Airlines Deutschland hat jetzt auch Vereinbarungen mit FTI Touristik und mit DER Touristik Deutschland getroffen. Durch diese beiden neuen Kooperationen startet die Airline nun für die vier größten Reiseveranstalter in Deutschland. Außerdem plant die Fluggesellschaft mit Sitz in Berlin im Jahr 2018 ihre Flotte auf insgesamt zehn Airbus A320 zu erweitern.

Ab dem Winter 2017/18 wird zusätzlich zu den bereits bestehenden Flugprogrammen im Auftrag der FTI ein Airbus A320 ab Hannover nach Ägypten und Malta fliegen. Ein weiterer Airbus wird gleichzeitig Hurghada sowie Marsa Alam mit diversen deutschen Airports verbinden. Geplant sind Verbindungen nach Frankfurt, Düsseldorf, Leipzig, Berlin-Schönefeld, Weeze, Stuttgart, München und Hamburg.

Airline-Aufbau und Basen geplant

Seit der Erteilung der deutschen Flugbetriebsgenehmigung (AOC) Ende April 2016 fliegt die Airline zu den beliebtesten Ferienregionen rund um das Mittelmeer, Ägypten und den Kanaren. Die Flotte von vier modernen Airbus A320 ist ab Winter 17/18 von den Flughäfen Paderborn-Lippstadt, Hannover, Hurghada und Amsterdam unterwegs. Ab dem Sommerflugplan 2018 wird die Small Planet Airlines Deutschland über zehn Airbus A320 verfügen. Dazu sind aktuell weitere Stationen in Düsseldorf, Hamburg, Köln und Leipzig geplant.

Zusätzlich wird die Small Planet Airlines ab dem Sommer 2018 für die DER Touristik Deutschland mit jeweils einem Airbus A320 ab Düsseldorf und Hamburg zu den beliebtesten Sonnenzielen nach Griechenland und Spanien starten. Für die TUI wird ab Sommer 2018 eine weitere Maschine in Leipzig stationiert und von dort Richtung Kreta, Kos, Rhodos und Kanarische Inseln geflogen. Die meisten Strecken sind bereits bei den jeweiligen Veranstaltern buchbar. Ab 2018 verfügt die Small Planet Airlines damit über ein bundesweites Angebot und Stationen in Düsseldorf, Hamburg, Hannover, Köln, Leipzig und Paderborn, sowie die jeweils eine Station in Amsterdam and Hurghada.

Im Zuge des wachsenden Geschäftes ist die Anschaffung weiterer Flugzeuge vorgesehen. In diesem Jahr erweiterte Small Planet Airlines Deutschland ihre Flotte um zwei auf fünf Maschinen des Typs Airbus A320. Im Sommer 2018 sollen bereits zehn Flugzeuge für die Airline im Einsatz sein. Geplant ist, dass dann neun Flugzeuge operativ im Einsatz sind. Ein zusätzliches zehntes Flugzeug ist als Reserve in Deutschland vorgesehen. Damit wächst die Flotte für den deutschsprachigen Raum auf insgesamt zehn Airbus A320 mit 180 Sitzplätzen.

Wienterdienst in Kambodscha

Gemäß Small Planet Airlines-Flottenstandard werden auch die hinzukommenden Flugzeuge mit dem neuen Kabinenkonzept sowie mit zusätzlichem Service ausgestattet. Dazu zählen moderne Sitze des Herstellers Recaro sowie kostenpflichtige XL Sitzreihen mit mehr Beinfreiheit, moderne LED-Beleuchtung sowie ein kabelloser Zugang zum internen Netzwerk „AirFi“, das Streaming von kostenlosen Medieninhalten auf mobile Endgeräte ermöglicht und Familienunterhaltung während des Fluges bietet. Oliver Pawel, Chief Commercial Officer bei der Small Planet Airlines Deutschland, zeigt sich stolz und überzeugt, dass das vernünftige Preisleistungsverhältnis dazu führen werde, auch weiterhin auf Wachstumskurs im deutschsprachigen Raum zu bleiben.

Gegründet in 2009 wird die Small Planet Airlines Group im nächsten Jahr mit einer Flotte von voraussichtlich 28 modernen Flugzeugen fliegen, darunter 22 vom Typ Airbus A320 mit 180 Sitzplätzen, sowie 6 vom Typ Airbus A321 mit 220 Sitzplätzen. Small Planet Airlines Deutschland ist Teil dieser baltischen Small Planet Airlines Group, mit Hauptquartier in Vilnius, Litauen. Um eine bessere Flottenauslastung im Winter zu garantieren, wird zusätzlich ein Flugangebot mit eigenem AOC in Kambodscha aufgebaut.

Piloten melden sich für airberliner zu Wort

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Nach den Flugausfällen bei airberlin wurden schnell die Piloten zu Schuldigen gestempelt, in der Öffentlichkeit sei sogar die Rede von wilden Streiks gewesen. Dazu hat ein Kapitän der airberlin einen offenen Brief an COO Iffert verfasst. Ebenso meldete sich nun die Pilotengewerkschaft Cockpit (VC) zu Wort. Erst ein Blick hinter die Kulissen zeige das wahre Bild. Die Piloten der airberlin arbeiten seit Jahren für ein Unternehmen in wirtschaftlicher Schräglage, so die VC. Genauso lange werden sie aufgrund zu ertragender aber erfolgloser Sparmaßnahmen mehr und mehr unter Druck gesetzt. Seit dem 15.08.2017 befindet sich airberlin nun in der Insolvenz und alle Mitarbeiter müssen um ihre Zukunft bangen.

Existenzängste bei Piloten für VC Sicherheitsrisiko

In dieser Situation wurde den Piloten am 11.09.2017 mitgeteilt, dass das airberlin-Management zwar mit potentiellen Partnern über Flugzeuge und Streckenrechte verhandeln wird, aber eine tarifliche Lösung zur Weiterbeschäftigung für die Mitarbeiter derzeit nicht angedacht sei. Die sich daraus ergebende Extremsituation in Bezug auf Existenzängste und der daraus resultierenden psychischen Belastungen führten unweigerlich dazu, dass sich der ein oder andere Pilot nicht mehr in der Lage sah, konzentriert seiner Arbeit nach zu gehen und einen sicheren Flugbetrieb zu gewährleisten.

Da die Sparmaßnahmen bei airberlin die Personalsituation in allen Bereichen bis an die Grenze ausgedünnt hat, führte schon die Erhöhung des Krankenstandes von rund zehn Prozent zum Kollaps des Flugbetriebs.

Hans Albrecht, Kapitän bei der airberlin, wandte sich entschieden gegen eine Verurteilung des Personals, und schrieb an COO Iffert, wandte sich damit aber gleichfalls an den gesamten Vorstand sowie den Generalbevollmächtigten und den Sachverwalter. Es läge sicher nicht an der Crew und ihrem aufopferungsvollen Einsatz, dass das Unternehmen Jahr für Jahr immer weiter in die Verschuldung gerutscht sei. Ob Iffert nicht wisse, dass die Mitarbeiter neben ihrer vertraglich geschuldeten Leistung bereit waren, die viel zitierte Extra-Meile zu gehen, dass die Mitarbeiter in vielerlei Hinsicht Verzicht übten, in der Hoffnung auf Besserung. Die Mitarbeiter hätten dagegen bereitwillig unpopuläre Maßnahmen zur Restrukturierung der Airline mitgetrugen. All das waren die Beschäftigten bereit zu erdulden, weil ihnen vom Führungspersonal versprochen worden war, dass so die Wende erreicht werden könne. Der psychische Druck speziell auf die Piloten sei immens. „Wie kann unter solchen Umständen ein sicherer Flugbetrieb gewährleistet werden?“, stellt Pilot Albrecht die Frage?

Zum Unverständnis der VC wurden Flüge gestrichen, für welche Fluggerät und komplette Crew verfügbar waren. „Es stellt sich die Frage, ob z.B. die ebenfalls unter Personalknappheit leidende Einsatzzentrale den Flugbetrieb gar nicht so schnell wieder in die Normalität überführen konnte, letztlich jedoch die airberlin-Piloten dafür öffentlich verantwortlich gemacht werden sollen.“, so Ilja Schulz, Präsident der Vereinigung Cockpit.

Frage der Beschäftigtenübernahme

Entgegen anderslautenden Berichten, gibt es keine besseren Vergütungstarifverträge für die Piloten der ex-LTU oder ex-dba. Das Tarifniveau der airberlin liegt in vergleichbaren Regionen, wie das von easyJet und Condor und damit weit entfernt von teilweise veröffentlichten Gehältern. Condor und easyJet stehen in der Verantwortung, in ihren Geboten nicht nur Flugzeuge und Slots, sondern auch die Mitarbeiter der airberlin zu umfassen. Nur durch einen geregelten Übergang auch des Personals, haben sie die Gewissheit geschlossener Tarifverträge und können sich so mit ihren Mitarbeitern ganz auf den Wettbewerb am Markt konzentrieren.

Das weit darunterliegende Tarifniveau der Eurowings führt zu weiteren Ängsten bei den airberlin Piloten. Sollte die Eurowings sich tatsächlich für bis zu 50 Prozent des airberlin-Geschäfts interessieren, befürchten viele Piloten Gehaltseinbußen um die 30 Prozent.

Besondere Verantwortung hat nach Eingang der Gebote aller Interessenten der Generalbevollmächtigte Herrn Dr. Kebekus. Seine Aufgabe sei es nicht nur die Gläubiger möglichst zu befriedigen, sondern auch für geregelte Übergänge der Belegschaft von airberlin zu sorgen. Die Managementfehler der letzten Jahre dürften jetzt nicht einseitig auf das Personal abgewälzt werden, so die VC, die nach Eingang der Gebote nochmals zu entsprechenden Verhandlungen auffordern will.

Kapitän Albrecht nannte dies eine Unklarheit, in der man die Belegschaft lasse, über ihre wirtschaftliche und berufliche Zukunft. Im Unklaren deshalb, um die Verunsicherung durch das Schüren von Existenzängsten auf ein Maximum zu treiben, so Albrecht. Ziel dieser Vorgehensweise sei offensichtlich, sich vertraglicher ‚Altlasten‘ zu entledigen, um auf diese Weise die Bedingungen des gesamten tarifierten Cockpitpersonals in Deutschland in der Nach-Air-Berlin-Ära erheblich unter Druck zu bringen.

Flughafenfest am Rostock-Laage Airport (RLG)

Das Flughafenfest in Rostock-Laage am 16. September 2017 steht an. Flugzeugausstellung zeigt vor Ort stationierte Fluggeräte, wie z.B. zwei Eurofighter des Taktischen Luftwaffengeschwaders 73 „S“ sowie Ausbildungsmaschinen der am Flughafen aktiven Flugschule „Lufthansa Aviation Training“. Rundflüge mit einer Embraer 145 der bmi regional, Erlebnisbereich für Kinder und eine Reisemesse mit verschiedenen Ausstellern stehen auch auf dem Programm, welches zwischen 10:00 Uhr und 18:00 Uhr läuft. Als Highlight erwartet die Besucher eine neue Ausstellung im Terminal „Willkommen im Geschwader Steinhoff – Dienst für die 3. Dimension“. Dabei werden spannende Einblicke in technische und fliegerische Arbeitsabläufe des Geschwaders vorgestellt.

Es soll ein Fest für die ganze Familie werden und in diesem Jahr wieder viele Neugierige zum Flughafen bringen. Das musikalische Rahmenprogramm bietet ein Show-Truck, unterstützt durch das Blasorchester der Freiwilligen Feuerwehr der Barlachstadt Güstrow und der Band „clover 5“ aus Waren. Dabei sind auch Auftritte der Laager Tanzgruppen und Interviews mit den Ausstellern, Kinderschminken, Ponyreiten, Hüpfburg und Clownerie sowie eine Tombola.

FC Hansa Rostock mit Spielern vor Ort

Der FC Hansa Rostock ist zum Fest ebenfalls am Flughafen vor Ort und will zwischen 11:30 und 12:30 Uhr eine Autogrammstunde mit Spielern abhalten. Auch wird der HC Empor Rostock im Rahmen der Veranstaltung anwesend sein. Kulinarisches vom Grill und aus der Pfanne sowie Eis- und Kuchenspezialitäten kleine Snacks vom Terrassencafé kann man mit einem schönen Blick auf die Start- und Landebahn genießen. Der Eintritt zum Flughafenfest ist kostenlos, für die Anreise mit PKW gibt es kostenfreie Parkplätze auf dem Gelände des Flughafens.

E soll kostenlose Sonderbusse im 2-Stunden-Takt ab 10:00 Uhr zwischen Rostock ZOB und dem Flughafen geben, sowie zwischen Güstrow und Flughafen.

Rundflug über die Ostsee mit bmi regional

Alle Passagiere erwartet ein zirka 45 Minuten dauernder Rundflug über Deutschlands schönstes Bundesland. Die geplante Flugroute führt je nach aktueller Witterung von Laage nach Rostock, dann über Warnemünde an der Ostseeküste entlang. Tickets soll es ab 89,00 Euro (Reservierung Fensterplatz 99,00 Euro) für die Rundflüge mit bmi regional geben. An der Information des Flughafens kann man Rundflugtickets vor der Veranstaltung sowie Resttickets auch am Tag der Veranstaltung erwerben.

Embraer Phenom 100 landet in Österreich

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Das österreichische Unternehmen Mustang Charter GmbH aus Hörsching bei Linz ersetzt seine bisher geflogene Citation Mustang durch die Embraer Phenom 100. Der mehrfach prämierte Embraer Executive Jet hat die größte Kabine seiner Klasse, verfügt über das intuitive Prodigy Flight Deck und ist für den Single-Pilot-Betrieb zugelassen.

Der Vorteil beim Business Jet Phenom 100 sei ein großer Vorsprung in Sachen Passagierkomfort bei vergleichbaren Kosten, so Andreas Koller, Geschäftsführer der Mustang Charter GmbH. Das Geschäftsreiseflugzeug wurde schon im amerikanischen Werk von Embraer Executive Jets in Florida an den Kunden übergeben. Atlas Air Service begleitete den Kunden vom Verkauf bis zur technischen Abnahme des Jets. Für Atlas Air Service ist es der erste Phenom 100-Jet, der nach Österreich geht.

Die Betreuung für das Flugzeug wird Atlas Air Service als Embraer-zugelassener Wartungsbetrieb in seinem Servicecenter in Augsburg übernehmen. Auf den Bildern landet der Phenom 100 nach seinem Überführungsflug am Flughafen Linz; Wasserwerfer-Salut zur Begrüßung des Phenom 100-Jets am Flughafen Linz.

GATE: Verbesserungen nach Chaos in Hamburg

Während in der Diskussion um das Gepäckchaos am Hamburger Flughafen anfangs noch die Technik als ursächlich vermutet wurde, ist mittlerweile der Personalmangel des Airports zur Ursache erklärt worden. Jüngst geriet der Flughafen Hamburg auch in Kritik, weil Flugreisende mehrere Stunden auf ihr Gepäck warten mussten. Der GATE-Verband, dem eine Mehrheit namhafter Hersteller von Gepäckförder- und Softwaretechnologien angehört, regt in diesem Diskurs Überlegungen zur Automatisierung der harten körperlichen Arbeit an. Die Deutschen müssen sich mit knapp sechs Wochen Sommerferien zufriedengeben und haben nicht – wie zum Beispiel südeuropäische Länder – drei Monate schulfrei. Insofern ist es auch nicht verwunderlich, dass zu Spitzenzeiten in der Urlaubssaison auf Flughäfen logistische und personelle Grenzen erreicht würden.

Passagiere kamen erst Tage später an ihre aufgegebenen Koffer, auch lange Wartezeiten nach der Landung auf den Transferbus zum Gate blieben in Hamburg keine Ausnahme. Nach ersten Mutmaßungen über die möglichen Ursachen räumte Flughafenchef Michael Eggenschwiler ein, dass das Kofferchaos auf eine Unterbesetzung und Überlastung der Mitarbeiter in der Gepäckabwicklung zurückzuführen sei.

Der GATE-Verband ist daher erleichtert, dass die Gepäckfördertechnik nicht das Problem gewesen ist. Dennoch sei laut Berichten bereits vor den Zwischenfällen beschlossen worden, die Gepäckanlage in den Folgejahren komplett zu erneuern. Der GATE-Verband begrüßt diese Entscheidung. Der Verband stellt allerdings die Frage, ob die Maßnahmen angesichts des skizzierten Bottlenecks beim Personal nicht zu kurz griffen und intensiver über Verladerobotik diskutiert werden müsste.

Während in der Paketlogistik bereits Drohnen und Roboterfahrzeuge als Zulieferer getestet werden, wirkt der harte, körperliche Job in der Gepäckabwicklung fast wie ein Relikt aus vergangenen Zeiten. So könnte die Frage aufkeimen, ob Roboter für diese schwere Arbeit etwa nicht geschaffen sind. Hier widerspricht der GATE Verband: Eine ganzheitliche Betrachtung des Prozesses inkl. automatisierter Be- und Endladung ist längst keine Zukunftsvision mehr.

Konzepte lägen bereits vor, Prototypen befinden sich schon im Testbetrieb und warten nur darauf, den Knochenjob zu übernehmen. Es ist zu wünschen, dass die Flughafenbetreiber nicht nur ihre Personalpolitik überdenken, sondern sich noch offener gegenüber Angeboten der Industrie zeigen, wenn es darum geht, zum Wohl der Mitarbeiter Projekte rund um digitale Vernetzung, Robotik und künstliche Intelligenz voranzutreiben.

Fast fünf Prozent mehr August-Passagiere in Zürich

Im August 2017 sind 2.939.520 Passagiere über den Flughafen Zürich geflogen, das entspricht einem Plus von 4,9 Prozent gegenüber derselben Periode des Vorjahres. Die Anzahl Lokalpassagiere stieg im August 2017 um 5,1 Prozent auf 2.068.861. Der Transferanteil lag bei 29,5 Prozent (-0,1 Prozentpunkte gegenüber Vorjahr). Die Zahl der Umsteigepassagiere stieg um 4,4 Prozent auf 865.608. Die Anzahl Flugbewegungen sank im Vergleich zum Vorjahresmonat um 1,4 Prozent auf 24.917 Starts oder Landungen. Die durchschnittliche Zahl Passagiere pro Flug lag mit 133,8 Fluggästen 5,7 Prozent über dem Vorjahresniveau. Die Sitzplatzauslastung ist im Berichtsmonat um 1,7 Prozentpunkte auf 81,8 Prozent gestiegen.

Insgesamt wurden am Flughafen Zürich im August 40.641 Tonnen Fracht abgewickelt. Das entspricht einem Wachstum von 15,0 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat.

Cargolux kooperiert mit Emirates SkyCentral in Dubai

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Alle Cargolux-Flüge von und zum Dubai World Central (DWC) werden seit Anfang September 2017 von Emirates SkyCargo abgefertigt. Dieser Schritt erfolgt auf Basis der Kooperationsvereinbarung, welche beide Airlines im Mai 2017 geschlossen haben. Emirates-Frachtflüge nach Luxemburg werden bereits von Luxair Cargo, abgefertigt. Durch den Umzug profitieren die Cargolux-Kunden am Hub Dubai von einem effizienten Standort mit modernster Ausrüstung und Geräten – besonders im Hinblick auf den wachsenden Transport von pharmazeutischen Sendungen in der Region. Cargolux kann Versendern einen hohen Servicestandard bieten und ist eine der ersten GDP-zertifizierten Airlines der Welt.

Dies ist durch die Zusammenarbeit mit Emirates in deren neuem Frachtzentrum in Dubai gewährleistet. In Luxemburg betreibt Luxair Cargo bereits eines der modernsten Umschlagzentren für pharmazeutische Güter Europas, welches ebenfalls GDP-zertifiziert ist.

Emirates hochmoderne Anlage, Emirates SkyCentral, die sich im Dubai World Central Komplex befindet, verfügt über temperaturgesteuerte Bereiche, Kühlräume und spezialisierte Lagerräume für pharmazeutische Waren. Damit kann Cargolux seinen Kunden schnelle und effiziente Dienstleistungen mit bequemem Anschluss an weitere Destinationen bieten. Emirates SkyCargos spezialisierte LKW-Flotte verbindet das DWC mit allen anderen wichtigen Zielen in den Vereinten Arabischen Emiraten, darunter Abu Dhabi, Sharjah und die Jebel Ali Free Zone.

CL6710 hebt in der Deramliner-Business Class ab

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Der Business Class-Sitz CL6710 für die Langstrecke von Recaro Aircraft Seating hebt ab. Zur Feier des ersten Fluges des neuen EL AL 787 Dreamliners nach Tel Aviv waren am Flughafen London Heathrow am 12. September Passagiere, Reiseveranstalter und ausgewählte Vielflieger sowie Vertreter des Flughafens Heathrow, der Fluggesellschaft EL AL Israel und des weltweit tätigen Premium-Sitzherstellers Recaro dabei.

Die gesamte Kabine des Boeing 787 Dreamliners ist mit Recaro-Flugzeugsitzen ausgestattet, insgesamt stattet die Fluggesellschaft EL AL 16 Flugzeuge der Modelle B787-9 und B787-8 mit Recaro Sitzen aus, weitere sind geplant. In der Business Class kommt der mit dem German Design Award ausgezeichnete CL6710 zum Einsatz.

Der Sitz überzeugt mit seinem ansprechenden Design, einem flachen Bett und direktem Zugang zum Gang. Das obere Staufach sowie das Design des CL6710 wurden kundenspezifisch angepasst. Sitzlänge, Sitzbreite und die verschiedenen Sitzpositionen des CL6710 laden Passagiere ein, sich auszustrecken und auszuruhen. Auf Knopfdruck verwandelt sich der Sitzbereich in einen Relaxsessel oder ein komplett flaches Bett. Positionsänderungen werden in einem idealen, vordefinierten Winkel durchgeführt, die den Körper des Fluggasts jederzeit optimal und sicher im Sitz unterstützen.

Dreamliner von Recaro bestuhlt

„Die Premiere unseres Business Class-Sitzes CL6710 ist ein wichtiger Meilenstein für unser Unternehmen und macht uns stolz“, sagt Dr. Mark Hiller, Geschäftsführender Gesellschafter bei Recaro Aircraft Seating. „Wir bieten den Passagieren ergonomischen Komfort und ein herausragendes Platzangebot. Zudem zeichnet sich der CL6710 durch sein hochwertiges Design aus und ermöglicht eine effiziente Raumnutzung in der Kabine bei gleichzeitig attraktiv geringem Gewicht.“ Der CL6710 Langstrecken-Sitz wurde am Recaro Standort in Schwäbisch Hall entwickelt und wird aktuell auch dort gefertigt.

Die gesamte Kabine des Boeing 787 Dreamliners von EL AL ist mit Recaro Flugzeugsitzen ausgestattet. Mit dem CL3710 und dem PL3530 stammen die Sitze in der Economy Class und Premium Economy Class bei EL AL ebenso von Recaro. Auf dem Bild: CL6710 in der Business Class.

Eurowings verdichtet Streckennetz aus ganz Deutschland

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Eurowings bietet Fluggästen im Sommerflugplan 2018 insgesamt 22 neue Ziele an. Das heißt für München, Hannover, Köln, Salzburg, Stuttgart, Hamburg und Palma neue Strecken eines Low-Cost-Carriers. Alle neuen Ziele können ab sofort gebucht werden. Ein besonderes Highlight im Flugplan sind die neuen, stark touristisch geprägten Langstreckenverbindungen ab München. Dadurch gewinnt der Airport in der bayerischen Landeshauptstadt nun auch für Urlauber und Privatreisende stark an Attraktivität. Nach der Stationierung von drei Airbus A330-Langstreckenflugzeugen werden ab München die Destinationen Bangkok, Las Vegas, Montego Bay, Mauritius, Puerto Plata, Punta Cana, Fort Myers, Varadero und Windhoek neu angeflogen.

Fort Myers im US-Bundesstaat Florida steht ebenfalls ab Köln jeden Freitag auf dem Flugplan. Ab Hannover fliegen Eurowings Gäste ab Sommer 2018 auch zu neuen Ufern in Südeuropa: Korfu, Rhodos und Kos werden neu aufgenommen. Korfu und Rhodos werden jeweils dienstags angeflogen. Kos kommt am Sonntag neu in den Flugplan. Ebenfalls wird Monastir neu aufgenommen. Die tunesische Küstenstadt wird jeweils jeden Dienstag angeflogen.

Ab Stuttgart kommen im Sommer 2018 gleich fünf neue Verbindungen zum Eurowings Flugangebot hinzu: Alicante in Spanien, Newquay in Großbritannien, Venedig, Palermo und Zakynthos werden neu angesteuert. Dienstags, donnerstags und samstags wird Alicante angeflogen. Auch die griechische Insel Zakynthos ist jeweils samstags neu im Programm. Neben Palermo – diese Flüge finden jeweils sonntags statt – kommt Newquay an Samstagen zum Stuttgart-Angebot hinzu.

In Salzburg soll es auf günstige Eurowings Direktflüge nach Kreta geben. Die Sonneninsel im Mittelmeer wird jeden Freitag angeflogen. Eine weitere griechische Insel, die neu ab Düsseldorf im Programm ist, ist Korfu. Die Flüge auf die siebtgrößte Insel Griechenlands starten jeweils samstags.

Auch ab Hamburg ist Korfu an zwei Tagen die Woche neu im Flugplan, jeweils dienstags und samstags. Hamburger Passagiere können darüber hinaus jeden Sonntag einen Eurowings Flug nach Jersey nutzen. Palma, die dritte Auslandsbasis der Eurowings nach Wien und Salzburg, hat ebenfalls ein neues Flugziel im Programm: Künftig verbindet Eurowings die beliebteste Ferieninsel Europas auch mit Memmingen in Bayern. Entsprechende Flüge hat die Lufthansa-Tochter jeweils donnerstags, freitags und sonntags im Programm.

Full Flight Simulator für H145 nach Level D zertifiziert

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Der H145-Simulator der Airbus Helicopters Training Academy in Deutschland hat vom Luftfahrtbundesamt die höchst möglichste Zertifizierung als Full Flight Simulator nach Level D erhalten. Mit dieser Einstufung durch die Behörde können Piloten nun mehr Trainingsstunden als echte Flugstunden verbuchen, die sie auf diesem Simulator absolviert haben.

Der Simulator bietet nationalen und internationalen Kunden umfassende Trainings- und Schulungsmöglichkeiten, besonders bei Missionen unter extremen Flugbedingungen und beim Trainieren von Notverfahren. Es handelt sich um den ersten zugelassenen Full Flight Simulator der H145 weltweit, sowie zudem um den ersten Hubschraubersimulator in Deutschland, der die Zertifizierung nach EASA Level D erhält. Level D Hubschraubersimulatoren müssen unter anderem in sechs Richtungen bewegbar sein, eine Rundumsicht von mindestens 180° ermöglichen, mit realistischen akustischen und visuellen Effekte arbeiten sowie einige Spezialbewegungen ausführen können. Der neue Simulator in Donauwörth erfüllt alle diese Anforderungen und übertrifft sie zum Teil.

Ein weiteres wichtiges Merkmal dieses neuen Simulators ist der bereits realisierte Weitblick in die Zukunft: Mit dem durch Airbus selbst entwickelten und selbst gebauten Simulator-Cockpit, das zudem noch im sogenannten Roll-on/Roll-off Verfahren aus dem Simulator entfernt und durch andere Konfigurationen ersetzt werden kann, ist die größtmögliche Flexibilität im Hinblick auf weitere Hubschraubervarianten gewährleistet.

H145-Ausbildung und Training nach IFR und Nachtflug

Der H145-Simulator ermöglicht neben der Erstausbildung von Piloten und Auffrischungskursen, spezifische Trainingsmöglichkeiten zu Notfallverfahren, Flügen nach Instrumentenflugregeln (IFR), Flügen unter Offshore-Bedingungen, Nachtflügen (mit Nachtsichtbrillen) sowie von Cat A Operationen. Jedes Jahr trainieren über 400 Piloten in der Training Academy in Donauwörth und absolvieren dabei über 1.500 Flugstunden pro Jahr.

„Mit dem weltweit ersten Simulator der H145 bieten wir unseren Kunden exzellente Trainings- und Schulungsbedingungen“, erklärt Charles Hebeka, Leiter der Trainingszentren bei Airbus Helicopters in Deutschland. „Damit gehen wir einen weiteren Schritt, um gemeinsam mit unseren Kunden eine größtmögliche Flugsicherheit beim Betreiben unserer Hubschrauber zu gewährleisten „.

Um eine höchstmögliche realistische Darstellung des H145-Flugbetriebs sicherzustellen, verfügt der Simulator über ein umfassendes H145 OEM Level D Datenpaket von Airbus Helicopters und Zulieferern – inklusive der Software der H145, einem Originalcockpit, sowie weiteren Teilen der H145, die eine voll simulierte und realgetreue Funktionalität des Hubschraubers, seiner Triebwerke und der Avioniksuite Helionix gewährleisten. Darüber hinaus wurde der Simulator von den Design Experten, Flugtestingenieuren und Testpiloten, die an der Entwicklung der H145 beteiligt waren, getestet und validiert. Entwickelt wurde er in Zusammenarbeit mit Indra Systemas, ein spanischer Hersteller von Flugsimulatoren.

DFS erhöht Effizienz von Lotsen durch schnelle Algorithmen

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Die DFS Deutsche Flugsicherung hat gemeinsam mit der GLVI Gesellschaft für Luftverkehrsinformatik im Rahmen des europäischen Forschungsprogramms Single European Sky Air Traffic Management Research Programms SESAR prototypisch ein hoch performantes Assistenzsystem entwickelt, welches Fluglotsen bei der Überwachung der Flugwege unterstützt. In den umfangreichen Simulationen konnten Lotsen mit den so genannten Controller Assistance Tools (CATO) – bei gleichbleibend hohem Sicherheitsniveau – bis zu 20 Prozent mehr Verkehr im Luftraum kontrollieren. Die DFS und die GLVI wollen nun ihre seit 2011 bestehende Zusammenarbeit fortsetzen, um weitere Funktionalitäten zu erforschen, die zukünftig zu noch mehr Automatisierung in der Flugverkehrskontrolle beitragen sollen.

Die CATO Assistenzfunktionen unterstützen Fluglotsen bei der Erkennung und Lösung potenzieller Konflikte. Der Lotse erhält unmittelbar Informationen darüber, welche Flughöhen und Steuerkurse für den jeweiligen Flug konfliktfrei sind und freigegeben werden können. Diese Informationen werden in kurzen Zyklen neu berechnet. Kernstück der Entwicklung sind Software-Algorithmen für die Echtzeit-Konflikterkennung und -lösung, welche die GLVI für die DFS entwickelt hat. Die Leistungsfähigkeit der CATO-Algorithmen gelten als technisches Alleinstellungsmerkmal. Ausführliche Simulationen unter zum Teil extrem hoher Verkehrslast hätten gezeigt, dass die Produktivität der Lotsen und die Kapazität im Luftraum erheblich erhöht werden könnten, erklärt Robert Schickling, Geschäftsführer Betrieb der DFS.

Als Nächstes soll die schrittweise Implementierung der Funktionen in unser zukünftiges Flugsicherungssystem iCAS erfolgen. Dabei geht es gemeinsam mit europäischen Kooperationspartnern der iTEC Initiative voran, die teilweise an ähnlichen Lösungen arbeiten. Die Rechengeschwindigkeit des nun getesteten Algorithmus‘ hat die DFS sehr beeindruckt. Schnelle Algorithmen sind essentiell für eine weitergehende Automatisierung in der Flugverkehrskontrolle. Die DFS und die GLVI arbeiten bereits seit 2011 in dem Projekt zur Entwicklung der Assistenz-Tools zusammen, welches von dem europäischen Forschungsprogramm SESAR gefördert wurde.

Christian Schmitt in der Geschäftsführung von Condor

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Christian Schmitt (41) wurde jetzt vom Condor Aufsichtsrat in die Geschäftsführung der Condor Flug­dienst GmbH berufen und verantwortet ab sofort den Bereich Operations. Er folgt in dieser Funktion auf Uwe Balser (56), der sich entschieden hat, sich voll auf die Weiterentwicklung und Integration des Kabinenbereichs der Thomas Cook Group Airlines zu konzentrieren.

Als Verantwortlicher für den Kabinenbereich vertritt Uwe Balser im Management Board der Airlines die mitarbeiterstärkste Gruppe. Christian Schmitt wird zusätzlich zu seinen bisherigen Verantwortlichkeiten auch die Verantwortung als Accountable Manager übernehmen. Die neu aufgestellte Ge­schäftsführung der Condor Flugdienst GmbH be­steht damit aus Ralf Teckentrup (Vorsitz), Dr. Ulrich Johannwille (Personal und Finanzen) und Christian Schmitt (Operations).

Schmitt begann seine Karriere 1997 bei der Deutschen Lufthansa AG und verantwortete unter anderem die Einführung des Airbus A380 im internationalen Flughafennetzwerk der Airline. 2009 wechselte er als Head of Ground Operations zu Condor und übernahm 2013 die Verantwortung für alle Airlines im Thomas Cook Konzern. Seit 2015 trägt er als Director Group Airlines Aircraft & Ground Operations zusätzlich die Verantwortung für die Operation Control Center. Balser hat exzellente Arbeit geleistet und sich durch seinen sympathischen und offenen Führungsstil zu einer Integrationsfigur bei Condor entwickelt. Mit Christian Schmitt sei ein hervorragenden Nachfolger für den personalintensiven Bereich aus den eigenen Reihen gefunden.

A400M der Luftwaffe hilft Opfern von Hurricane „Irma“

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Der Hurrikan „Irma“ hat in den vergangenen Tagen schwere Schäden in der Karibik angerichtet. So liegt unter anderem die etwa 87 Quadratkilometer große Insel St. Martin in Trümmern, 95 Prozent der Häuser wurden dort zerstört. Mit Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 300 Kilometern pro Stunde zog der tropische Wirbelsturm über die niederländisch-französische Insel hinweg. Die Deutsche Luftwaffe fliegt im Auftrag des European Air Transport Command (EATC) für die Niederlande Hilfsmaterial in das Katastrophengebiet. Das Material aus dem Nachbarland soll möglichst schnell in die Region gebracht werden.

Ein Transportflugzeug vom Typ A400M flog dazu am 12. September 2017 vom niedersächsischen Wunstorf nach Eindhoven und hat dort am Abend etwa 16 Tonnen Hilfsgüter geladen. Zur Fracht des am 13. September gestarteten Transportflugzeugs aus dem Lufttransportgeschwader 62 gehören unter anderem Zelte als Notunterkünfte, Feldküchen, Medikamente, Fertignahrung, Wasserkanister und -aufbereitungsgeräte, Generatoren, Rettungs- und Bergematerial sowie auch Satellitenanlagen, Laptops und Batterien. Nach einem Zwischenstopp zur Treibstoffaufnahme auf den Azoren wird der Flug in Richtung Curacao/St. Martin fortgesetzt. Nach der für heute geplanten Ankunft sollen die Hilfsgüter von dort weiter verteilt werden.

LHT versorgt die 787 Dreamliner der NEOS aus Italien

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Die Lufthansa Technik AG ist mit der umfassenden Komponentenversorgung für die Dreamliner, den neuen Boeing 787 in der Flotte der italienischen Fluggesellschaft NEOS, beauftragt worden. Die erste Boeing 787-9 soll planmäßig Mitte Dezember an NEOS ausgeliefert werden.

Die neue Vereinbarung ist eine Erweiterung des existierenden Vertrags zur Komponentenversorgung, der bereits 2002 in Kraft trat. Die integrierte Komponentenversorgung im Rahmen eines Total Component Support (TCS®) umfasst die Reparatur und Überholung der Komponenten sowie Pooling- und Home-Base-Lease-Dienstleistungen, um den täglichen Flugbetrieb von NEOS sicherzustellen. Die Komponentenversorgung wird über die deutschen Standorte der Lufthansa Technik in Frankfurt und Hamburg sichergestellt. Darüber hinaus wird Lufthansa Technik als Teil ihres Bauaufsichtsprogramms (Aircraft Production Inspection Program, APIP) unabhängige Qualitätskontrollen für die drei Boeing 787-9 am Produktionsstandort des Herstellers in Seattle im amerikanischen Bundesstaat Washington durchführen.

Die neue Vereinbarung wurde am 14. September während einer offiziellen Zeremonie unterzeichnet. Die Airline ist die erste, welche die Boeing 787 als Betreiber in Italien in die Flotte willkommen zu heißt. Bei Lufthansa Technik ist man froh darüber, nachdem man seit der Betriebsaufnahme vor 15 Jahren erfolgreich das Wachstum der Fluggesellschaft begleitet hat, für die NEOS die Komponentenversorgung der neuen Boeing 787-Flotte zu leisten.

Flüge, Passagiere und Fracht in Leipzig/Halle und Dresden

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In den ersten sechs Monaten dieses Jahres wurden an den Flughäfen Leipzig/Halle und Dresden insgesamt 1.839.255 Fluggäste gezählt. Im Vergleich zum Halbjahr 2016 entspricht dies einem Zuwachs von 6,5 Prozent. Die Zahl der Flugbewegungen stieg um 3,3 Prozent auf 47.447 Starts und Landungen. Am Flughafen Leipzig/Halle erhöhte sich die Zahl der Passagiere von Januar bis Juni um 6,2 Prozent und stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum auf 1.029.066. Mit 32.701 Flugbewegungen wuchs das Verkehrsaufkommen um 4,7 Prozent. Der Cargo-Umschlag an Deutschlands zweitgrößtem Luftfrachtdrehkreuz verzeichnete zum Halbjahr 2017 mit 540.984 Tonnen ein Plus von 5,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Damit setzt sich das Wachstum am fünftgrößten Frachtflughafen Europas im dreizehnten Jahr in Folge fort.

Am Flughafen Dresden konnte im Zeitraum Januar bis Juni mit 810.189 Fluggästen ein Zuwachs in Höhe von 6,9 Prozent ausgewiesen werden. Die Zahl der Starts und Landungen lag im selben Zeitraum mit 14.746 Flugbewegungen nahezu auf dem Vorjahresniveau. Getragen wird das Wachstum an beiden Flughäfen sowohl von der positiven Entwicklung des Linien- als auch Touristikverkehrs. Dabei verzeichneten nahezu alle angeflogenen touristischen Ziele eine erhöhte Nachfrage.

Am Flughafen Leipzig/Halle stieg die Zahl der Fluggäste unter anderem nach Ägypten, Marokko, Tunesien, Griechenland, Italien, Bulgarien sowie Spanien. Das Aufkommen am Flughafen Dresden verzeichnete Zuwächse zu Zielen in Spanien sowie nach Portugal, Ägypten und Griechenland. Weiter unter dem Vorjahresniveau liegt an beiden Standorten das Aufkommen in die Türkei.

Flug von Turkish Airlines in Köln Bonn bedroht

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Gegen 10:15 Uhr erreichte den Flughafen Köln/Bonn ein Drohanruf gegen ein Luftfahrzeug. Aus dem Anruf ließ sich ableiten, dass der Anrufer seine Drohung gegen eine Maschine der Turkish Airlines gerichtet hat. Das Flugzeug rollte bereits, als es zur Sicherungsposition zurückgerufen wurde. Der Telefonanruf wurde von den beteiligten Entscheidungsträgern zumindest als so ernsthaft eingestuft, dass eine Durchsuchung des Luftfahrzeugs für sinnvoll gehalten wurde. Eigentlich hatte der Flug um 10:00 Uhr in Richtung Istanbul abheben sollen. Die im Flugzeug befindlichen 111 Passagiere wurden mit Bussen wieder in einen Warteraum verbracht.

Das Luftfahrzeug befindet sich aktuell auf einer Außenposition vor dem Terminal 2. Dort wird es zurzeit vorschriftsmäßig von Beamten der Bundespolizei durchsucht. Dabei sind auch Sprengstoffspürhunde im Einsatz. Die Maßnahmen dauern an. Der Flugbetrieb war bisweilen nicht beeinträchtigt.

Copernicus bekommt konkrete Zielpunkte für die Zukunft

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Das Bundeskabinett hat am 13. September 2017 die vom Bundesminister für Verkehr und Digitale Infrastruktur (BMVI) vorgelegte „Nationale Strategie für das europäische Copernicus-Programm“ beschlossen und damit konkrete nationale Ziele gesetzt.

Copernicus ist eines der größten europäischen Weltraumprogramme und eines der erfolgreichsten Satellitensysteme überhaupt. Bei der europaweit ersten nationalen Copernicus-Strategie soll es vor allem um eine noch bessere Nutzung der Satellitendaten gehen. Damit soll auch das große wirtschaftliche und wissenschaftliche Potenzial des Programms in Deutschland noch wirksamer genutzt werden können. Dr. Gerd Gruppe, Vorstand des DLR Raumfahrtmanagements: „Deutschland gehört zu den führenden Nationen in der Erdbeobachtung. Mit der Copernicus-Strategie werden die vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten weiter verbessert. Es geht um Hightech-Jobs, innovative Unternehmen – oftmals Start-Ups – und bessere öffentliche Dienstleistungen, zum Beispiel beim Umweltschutz, in der Landwirtschaft oder der Sicherheit, aber auch um neue wissenschaftliche Erkenntnisse auf Grundlage der umfassenden Datenbasis.“

Eine Strategie – fünf Ziele

Mit ihrer Nationalen Strategie verfolge die Bundesregierung fünf Ziele, erläutert Dr. Jörn Hoffmann, DLR-Programmleiter für Copernicus: „Das Copernicus-Programm richtet sich eng am öffentlichen Bedarf in Deutschland aus. Konkret sollen mit Copernicus Wachstumsimpulse für die deutsche Wirtschaft gegeben werden. Copernicus soll ebenso in internationale Kooperationen eingebracht werden und die deutsche Industrie, Wissenschaft und die Institutionen sollen sich an dem Programm beteiligen können.“ Und Schließlich soll Copernicus auch langfristig weiterentwickelt werden. Das DLR Raumfahrtmanagement berät und stellt zudem die nationale Datenzugangs- und Verarbeitungsplattform CODE-DE speziell für Nutzer in Deutschland bereit.

Auch das Erdbeobachtungszentrum EOC des DLR in Oberpfaffenhofen ist an der Umsetzung von Copernicus beteiligt: Teile der Bodensegmente für die von Copernicus genutzten Sentinel-Satelliten wurden am EOC entwickelt und Daten werden von den DLR-Stationen in Neustrelitz und Oberpfaffenhofen empfangen. Außerdem ist das EOC mit seinem Zentrum für satellitengestützte Kriseninformation (ZKI) am Copernicus-Dienst für Katastrophen- und Krisenmanagement beteiligt. Diese Kapazitäten auch künftig in Copernicus einzubringen, ist erklärtes Ziel der Nationalen Strategie.

Copernicus – Das Programm

  • Wie gesund wird unsere Luft in den nächsten fünf Jahren sein? Wie sauber unsere Gewässer? Welche Route durch eisbedeckte Meere ist die sicherste? Welche Folgen des Klimawandels sind heute schon sichtbar? Das Copernicus-Programm der Europäischen Union hilft dabei, diese und weitere Klima- und Umweltfragen zu beantworten. Es stellt umfassende Informationen über den Zustand der globalen Umwelt auf Basis von Satellitenbeobachtungen der Erde bereit und unterstützt vielfältige Anwendungen von der Klimabeobachtung über die Land- und Forstwirtschaft bis hin zur Katastrophenhilfe. Die Daten stehen Behörden, Unternehmen, der Wissenschaft und allen interessierten Bürgern kostenlos zur Verfügung.

Copernicus – Die Satelliten

  • Copernicus besteht aus sechs Satellitenfamilien – den sogenannten Sentinels („Wächtern“). Sie erfassen die Erde und die Atmosphäre und liefern somit wichtige Daten zu Klimaschutz, nachhaltiger Entwicklung, humanitärer Hilfe, Ernährungssicherheit und zum Gesundheitszustand der Ozeane. Ergänzt werden die Satellitendaten durch Messgeräte am Boden, in der Luft und in den Gewässern.
  • Copernicus wird in Zusammenarbeit zwischen der Europäischen Kommission und der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) umgesetzt. Wichtige europäische Institutionen wie die Europäische Umweltagentur (EUA), das Europäische Zentrum für Mittelfristige Wettervorhersage (EZMW), die Europäische Küstenwache (FRONTEX) oder die Europäische Organisation für die Nutzung meteorologischer Satelliten (EUMETSAT) sind an der Umsetzung von Copernicus aktiv beteiligt.
  • In Deutschland ist das BMVI federführend für Copernicus verantwortlich. Das DLR Raumfahrtmanagement begleitet das Programm in Deutschland.

Kontinuierliche Umweltüberwachung

Das Copernicus-Programm von EU und ESA sichert mit den Sentinel-Satelliten eine kontinuierliche Umweltüberwachung und bietet Informationen über viele Anwendungsgebiete. Die deutsche Bundesregierung hat am 13. September 2017 eine nationale Copernicus-Strategie für Deutschland beschlossen.

Jürgen Wienes nun Geschäftsführer der Airbus Bank

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Mit Wirkung zum 01.09.2017 wurde Jürgen Wienes vom Aufsichtsrat des Unternehmens zum Geschäftsführer der Airbus Bank GmbH (einst Salzburg München Bank) bestellt. Er übernimmt innerhalb der Geschäftsführung den Bereich Marktfolge von Franz Plesser, der zum Ende September 2017 aus der Geschäftsführung der Airbus Bank GmbH ausscheidet.

Franz Plesser ist seit Übernahme der Bank durch Airbus im Dezember 2014 Geschäftsführer der Airbus Bank GmbH und hat die dreijährige Transformation der Bank erfolgreich abgeschlossen. Jürgen Wienes gilt als Experte, der seit zwei Jahrzehnten im Bankenbereich in leitenden Positionen tätig ist. Wienes soll zusammen mit Geschäftsführer Christian Unrath (Sprecher der Geschäftsführung) die Geschäftsführung der Airbus Bank GmbH bilden, teilte Harald Wilhelm, CFO Airbus und Vorsitzender des Aufsichtsrats der Airbus Bank GmbH, mit.

IFALPA Meeting in Japan: VC schickt Piloten von LH und TUIfly

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Einmal jährlich treffen sich die Flugunfalluntersucher der Pilotenverbände bei dem International Federation of Airline Pilots Associations (IFALPA) Accident Analysis & Prevention (AAP) Meeting. Hier werden die neuesten Entwicklungen der Sicherheit im Luftverkehr, gemeinsame Positionen, sowie aktuelle Flugunfälle besprochen. Die Vereinigung Cockpit als einer der stärksten Pilotenverbände weltweit nimmt jedes Jahr mit einem oder zwei Vertretern teil. Durch den intensiven Austausch und die internationale Vernetzung zwischen den nationalen Verbänden, über die Flugzeughersteller bis hin zu den höchsten Gremien der ICAO ist es hier möglich, die Interessen der deutschen Piloten einzubringen und zu vertreten.

Das diesjährige Meeting wird von der Japanischen Vereinigung (ALPA Japan) in Tokio veranstaltet und ist, mit 86 Teilnehmern aus aller Welt, das bisher bestbesuchte Treffen. Die beiden ehrenamtlichen Vertreter der VC, Dieter Spiess g. Bongard (Lufthansa) und David Schöne (TUIfly), beides akkreditierte Flugunfalluntersucher und langjährige aktive Mitglieder der VC Arbeitsgruppe AAP, werden drei Tage lang unter anderem über folgende Themen diskutieren:

  • Accident Investigation Panel der ICAO
  • Safety Management Panel der ICAO
  • Accident Classification Taskgroup der IATA
  • Flight Recorders
  • Flight Data Analysis
  • Data Protection
  • ICAO Annex 19
  • Review of accidents, serious incidents and incidents
  • Air safety trends
  • IFALPA AAP policies and positions
  • Investigator education

Fraport-Flughäfen: Luftfahrt zieht weiter an

Am Flughafen Frankfurt legten die Passagierzahlen im August um 5,0 Prozent auf annähernd 6,3 Millionen Passagiere zu. Kumuliert über die Monate Januar bis August 2017 liegt der Zuwachs bei 4,5 Prozent. Mit 181.102 Tonnen setzte sich auch beim Cargo-Aufkommen der Wachstumstrend fort und lag im Berichtsmonat um 5,4 Prozent über dem Vergleichsmonat des Vorjahres. Die Höchststartgewichte lagen mit insgesamt rund 2,7 Millionen Tonnen (plus 1,8 Prozent im Vorjahresvergleich) rund 1.000 Tonnen über der bisherigen August-Höchstmarke aus dem Jahr 2015. Die Zahl der Flugbewegungen stieg um 2,7 Prozent auf 42.934 Starts und Landungen.

Die internationalen Fraport-Beteiligungen entwickelten sich ebenfalls weiterhin sehr positiv. Der slowenische Flughafen Ljubljana verbuchte einen Anstieg von 18,9 Prozent auf 196.416 Fluggäste. Am Flughafen Lima (Peru) wurden im Berichtsmonat über 1,9 Millionen Passagiere begrüßt, ein Plus von 10,5 Prozent. Die beiden Twin Star Airports im bulgarischen Varna und Burgas erreichten gemeinsam einen Zuwachs von 4,4 Prozent auf 1,3 Millionen Passagiere.

Die 14 griechischen Flughäfen erreichten im August ein Wachstum von insgesamt 8,3 Prozent auf rund 5,1 Millionen Passagiere. Das größte Passagieraufkommen verbuchten Rhodos mit rund 1,0 Millionen Fluggästen (plus 2,4 Prozent), Thessaloniki mit 781.617 Fluggästen (plus 14,6 Prozent) und Kerkyra auf Korfu mit 628.681 Fluggästen (plus 2,7 Prozent).

Den türkischen Airport Antalya nutzten rund 4,3 Millionen Fluggäste, ein Anstieg von 56,0 Prozent. Der deutsche Beteiligungsflughafen in Hannover zählte 617.320 Passagiere, ein Anstieg von 12,4 Prozent. Ebenfalls positiv entwickelten sich der Airport in St. Petersburg (Russland) mit einem Wachstum von 21,2 Prozent auf rund 1,9 Millionen Fluggäste und der chinesische Flughafen Xi’an mit einem Plus von 10,1 Prozent auf rund 3,8 Millionen Passagiere.

MC-21 beginnt nächste Flugphase im Testprogramm

Am heutigen 13. September lief die zweite Stufe des Testprogramms für die Entwicklung des russischen MC-21-300 an. Das modifizierte Flugzeug flog für ca. zwei Stunden, laut Hersteller Irkut arbeiteten dabei alle Systeme normal.

Im Laufe der Vorbereitungen waren Messgeräte für die Belastungen im Flugzeug angebracht worden, die die Lasten auf die Flugzeugstruktur im Flug exakt erfassen. Aus den Ergebnissen des Erstfluges (Archivbilder) des MC-21 wurde auch die Software noch einmal korrigiert. Hauptziel der jetzigen Testphase sind unter Anderem die Erhöhung der Grenzen für Masse, Geschwindigkeit und Höhe der Flüge des neuen Airliners.

Airbus verbaut Titanteil aus 3D-Druck in Serie des A350

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Airbus hat erstmals eine im 3D-Druck produzierte Titanklammer serienmäßig in eine A350 XWB verbaut. Die Klammer wurde mit additiver Schichtauftragung hergestellt.

Die in diesem Additive Layer Manufacturing (ALM) hergestellte Klammer ist Teil des Pylons, der das Triebwerk mit der Flügelsektion des Flugzeuges verbindet. Beim 3D-Druck ALM wächst das Produkt gewissermaßen aus feinem Materialpulver, das aus Aluminium, Titan, Edelstahl, Kunststoff oder sogar aus Kompositen bestehen kann. Durch Auftragung einzelner Schichten können so auch komplexe Bauteile direkt über CAD mit effizienterem Substratverbrauch exakt hergestellt werden. 3D-gedruckten Teile flogen bisher in den Testflugzeugen der Airbus A320neo und A350 XWB, etwa in der Kabine.

Wettbewerbsnachteile auch für Flughäfen in Deutschland

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Eine kommende Bundesregierung habe es in der Hand, gesetzliche Rahmenbedingungen an die Realitäten des internationalen Wettbewerbs im Luftverkehr anzupassen. Wo genau Deutschland abgehängt wird und wie sich gegensteuern ließe, darüber diskutierte BDL-Präsident Dr. Stefan Schulte mit hochrangigen Vertretern der deutschen Luftfrachtindustrie beim aktuellen Treffen des Aircargo Club Deutschland (ACD).

Der europäische Luftverkehrsmarkt ist bei Weitem nicht der größte, aber der mit Abstand wettbewerbsintensivste der ganzen Welt. 237 Airlines buhlen an europäischen Flughäfen um Kunden – so viele wie sonst auf keinem anderen Kontinent. Überkapazitäten belasteten ohnehin schon unterdurchschnittliche Margen. Die Spielregeln müssten für alle gleich sein, betonte Mathias Jakobi, amtierender Präsident des ACD und Zentraleuropachef des Airline-Verbands IATA, und unterstützte den Apell an die künftige Bundesregierung, die Weichen richtig zu stellen.

BDL-Präsident Dr. Stefan Schulte forderte faire gesetzliche Rahmenbedingungen für die deutsche Luftverkehrswirtschaft. Es brauche von den Parteien konkrete Entscheidungen, die die Wettbewerbsverzerrungen zulasten der Unternehmen spürbar reduziert werden können. Dr. Schulte ging in seinem Vortrag unter anderem auf die sich nachteilig auswirkende Praxis bei der Abfuhr der Einfuhrumsatzsteuer ein.

Einfuhrumsatzsteuer: Nachteil deutscher Flughäfen

Diese ist in Deutschland direkt bei der Einfuhr von Waren aus Drittländern zu zahlen und mindert damit zwischenzeitlich erheblich den Cash-Flow der Unternehmen. Indem Nachbarländer wie Frankreich, Belgien und die Niederlande die Besteuerung der Wareneinfuhr unternehmerfreundlicher gestalten und diese erst mit dem Vorsteuerabzug verrechnen, verschaffen sich die dortigen Flughäfen eine bedeutend höhere Attraktivität. Auch die vergleichsweise langsamen behördlichen Genehmigungsverfahren von Frachtchartern führten dazu, dass deutsche Originärfracht Tag für Tag tonnenweise etwa nach Luxemburg oder Lüttich abwandere.

Zu den Rahmenbedingungen für die deutsche Luftverkehrswirtschaft sagte Schulte, habe die Öffnung der Märkte im Luftverkehr hat das Mobilitätsangebot für die deutsche Wirtschaft zwar deutlich verbessert. Doch wenn man Unternehmen in einen internationalen Wettbewerbsmarkt überführt, dann dürfe des bei gesetzlichen Auflagen keine nationalen und europäischen Alleingänge geben. Leider habe aber genau das der deutsche Gesetzgeber gemacht: Die deutsche Luftverkehrsteuer, ein deutscher Sonderweg bei der Finanzierung der Sicherheitskontrollen sowie die rigiden Nachtflugverbote an den Flughäfen verzerrten die wettbewerblichen Rahmenbedingen zu Lasten inländischer Unternehmen.

Die Folge: schmerzhafte Verluste bei den Marktanteilen. Jüngste Vorstöße der Bundeswirtschaftsministerin und des Bundesverkehrsministers, einseitige Sonderlasten wie die deutsche Luftverkehrsteuer abzubauen, gehen in die richtige Richtung, es brauche auch die Umsetzung durch die künftige Regierung.

75,7 Prozent mehr Passagiere bei Airlines der Lufthansa Group

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Die Airlines der Lufthansa Group haben im August 2017 rund 12,5 Millionen Fluggäste an Bord ihrer Flugzeuge begrüßt. Dies entspricht einer Steigerung von 17,4 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Die angebotenen Sitzkilometer lagen um 12,4 Prozent über dem Vorjahr, gleichzeitig konnte der Absatz um 14 Prozent gesteigert werden. Daraus ergibt sich ein Sitzladefaktor, der mit 85,8 Prozent um 1,2 Prozentpunkte höher ausfällt als im August 2016. Insgesamt haben die Airlines der Lufthansa Group in den ersten acht Monaten dieses Jahres 85,5 Millionen Passagiere befördert – mehr als je zuvor in diesem Zeitraum. Auch die Auslastung markiert mit 81 Prozent weiterhin einen historischen Höchststand.

Das Preisumfeld entwickelte sich im August im Vorjahresvergleich währungsbereinigt weiter positiv. Das Frachtangebot lag im August um 2,3 Prozent über dem Vorjahr, die abgesetzten Tonnenkilometer um 9,8 Prozent höher. Daraus ergibt sich ein um 4,5 Prozentpunkte höherer Nutzladefaktor von 66,4 Prozent.

Netzwerk-Airlines

Die Netzwerk-Airlines Lufthansa, SWISS und Austrian Airlines haben im August insgesamt rund 9,2 Millionen Fluggäste befördert und damit 4,8 Prozent mehr als im gleichen Monat des Vorjahres. Das Angebot in Sitzkilometern wurde im August um 2,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr ausgeweitet, obwohl die Zahl der Flüge gleich geblieben ist. Der Absatz stieg im gleichen Zeitraum um vier Prozent. Damit erhöhte sich der Sitzladefaktor um 1,4 Prozentpunkte auf 85,8 Prozent.

Lufthansa hat im August 6,1 Millionen Fluggäste in ihren Flugzeugen befördert und damit 3,9 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Einem im April um 1,2 Prozent erhöhten Angebot an Sitzkilometern stand ein um 3,4 Prozent höherer Absatz gegenüber. Der Sitzladefaktor lag mit 85,8 Prozent um 1,8 Prozentpunkte über dem des Vorjahresmonats.

Punkt-zu-Punkt-Airlines: Immenses Wachstum

Im Punkt-zu-Punkt-Verkehr hat die Lufthansa Group mit den Airlines Eurowings (inklusive Germanwings) und Brussels Airlines im August rund 3,3 Millionen Fluggäste befördert, davon 3,1 Millionen auf Kurzstreckenflügen und 260.000 auf Langstreckenflügen. Dies entspricht einer Steigerung von 75,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Einem im August um 108,4 Prozent erhöhten Angebot stand ein um 108 Prozent erhöhter Absatz gegenüber, woraus sich ein um 0,1 Prozentpunkte niedrigerer Sitzladefaktor ergibt.

Auf der Kurzstrecke wurden im August die angebotenen Sitzkilometer um 66,1 Prozent erhöht, die verkauften Sitzkilometer stiegen im gleichen Zeitraum um 67,2 Prozent. Daraus ergibt sich auf diesen Flügen ein um 0,5 Prozentpunkte höherer Sitzladefaktor als im August 2016 von 84,7 Prozent. Auf der Langstrecke ist der Sitzladefaktor im selben Zeitraum hingegen um 8,8 Prozentpunkte auf 87,9 Prozent zurückgegangen. Hier stand einem um 385,4 Prozent erhöhten Angebot ein um 341,2 Prozent gestiegener Absatz gegenüber. Die Passagierzahl auf den Langstreckenflügen der Punkt-zu-Punkt-Airlines war im August rund viermal so hoch wie ein Jahr zuvor.

Copter im Luftraum: DLR arbeitet an sicherer Operation

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Nicht nur für Privatpersonen, auch in der Wirtschaft nimmt die Bedeutung von Drohnen in ganz Europa rapide zu. Unter der Leitung der „Europäischen Organisation zur Sicherung der Luftfahrt“ (EUROCONTROL) will ein deutsches Forschungsprojekt Experten aus der bemannten und unbemannten Luftfahrtpraxis sowie aus der Forschung und Wissenschaft zusammenbringen.

Noch fehlen europaweit harmonisierte Regeln zur sicheren und effizienten Integration dieser neuen Fluggeräteklasse in den untersten Luftraum. Das bremst bisher eine noch dynamischere Entwicklung. Unter Beteiligung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) werden im europäischen Forschungsprojekt CORUS (Concept of Operation for EuRopean UTM Systems) Lösungen erarbeitet. Das Projekt ist nun mit einer Auftaktveranstaltung in Brüssel gestartet.

Risikobewertung für zusätzliche Sicherheitsanforderungen

Das DLR-Institut für Flugführung wird in dem Projekt eine Sicherheits- und Risikobewertung von Flugszenarien erarbeiten. Dabei habe man insbesondere die Rahmenbedingungen des Fluggebiets, wie Besiedlungs- und Luftverkehrsdichte, aber auch technische und meteorologische Einflüsse im Blick, erläuterte Andreas Volkert, der am Braunschweiger DLR-Institut in der Gruppe Unbemannte Luftfahrtsysteme arbeitet. Aus der Risikobewertung werden zusätzliche Sicherheits-Anforderungen für unbemannte Luftfahrzeuge im unteren Luftraum abgeleitet. Um eventuelle Zwischenfälle besser verstehen und rückmelden zu können, entwickeln die Forscher zudem Richtlinien und Meldungsabläufe.

Nicht nur technische Fragen behandelt

Gemeinsam sollen die Partner in den kommenden zwei Jahren ein übergreifendes Konzept entwickeln, wie unbemannte Luftfahrtsysteme im untersten europäischen Luftraum in Zukunft betrieben und geführt werden sollten. Das erarbeitete Konzept soll dann als Referenz dienen und die sichere Interaktion aller Luftraumnutzer in niedrigen Höhen ermöglichen. Auch gesellschaftliche und soziale Fragen sollen dabei berücksichtigt werden, denn die in CORUS entstehenden Lösungen sollen unter dem Gesichtspunkt einer möglichst breiten Akzeptanz entwickelt werden, damit unbemannte Luftfahrzeuge ihre Potenziale für Wirtschaft und Gesellschaft in Zukunft besser ausspielen können.

Das Projekt CORUS ist Teil des Europäischen SESAR Programms (Single European Sky ATM Research Programme), einer von der Europäischen Kommission und EUROCONTROL ins Leben gerufenen Initiative zur Vereinheitlichung, Harmonisierung und Synchronisierung der Dienste im Rahmen des europäischen Flugverkehrsmanagements.

Lufthansa-Airbus A350-900 fliegt als „Essen“ nach Hongkong

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Die Stadt Essen hat ab sofort einen neuen fliegenden Botschafter. Ein Airbus A350-900 der Lufthansa wurde heute auf den Namen der Ruhr-Metropole getauft. Das Langstreckenflugzeug trägt den Namen „Essen“ künftig in alle Welt.

Die neue A350-900 der Lufthansa war am Morgen von ihrer Heimatbasis München kommend in Düsseldorf gelandet. Nach einer Wasserfontäne zur Begrüßung durch die Flughafenfeuerwehr war der jüngste Zugang in der Lufthansa-Flotte zur Position V01 gerollt, wo er von über 130 Ehrengästen begrüßt wurde. Der Essener Oberbürgermeister Thomas Kufen und Carsten Spohr, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Lufthansa AG, vollzogen heute auf dem Flughafen im Rahmen einer feierlichen Zeremonie die Namensübertragung.

Grüner Flieger für drittgrünste Stadt Deutschlands

NRW als wirtschaftsstärkstes Bundesland braucht eine leistungsfähige Anbindung an die Welt. Es sei daher kein Zufall, dass die Lufthansa Group derzeit nirgendwo so stark wächst wie in NRW, so Spohr. Die Mitarbeiterzahl in Nordrhein-Westfalen solle von 5.000 auf 6.500 steigen. Auch sollten möglichst bald Eurowings-Langstreckenverbindungen ab Düsseldorf abheben.

Der neue Airbus A350 ist bereits das sechste Flugzeug der Lufthansa, das den Namen unserer Stadt trägt. Das Flugzeug ist das modernste und energieeffizienteste Langstreckenflugzeug der Welt. Auch die Stadt Essen erbringe in vielen Bereichen Spitzenleistungen, etwa wandelte sie sich aus der einstigen Kohle- und Stahlstadt in eine moderne, lebenswerte Metropole. Und was besonders gut von oben zu betrachten ist: Essen ist die drittgrünste Stadt Deutschlands und darf in diesem Jahr den europäischen Titel ‚Grüne Hauptstadt Europas – Essen 2017‘ tragen.

Nach der Feier in den Liniendienst

Während der Taufzeremonie begoss der Essener Oberbürgermeister Thomas Kufen das Flugzeug mit Sekt und unterzeichnete die neuen Patenschaftsurkunden. Anschließend hatten die Ehrengäste die Möglichkeit, das Flugzeug zu besichtigen. Um 13:00 Uhr hob die frisch getaufte A350-900 „Essen“ wieder Richtung München ab, wo sie am Abend zu ihrem ersten Linienflug nach Hongkong startete.

Die Stadt Essen und Lufthansa sind seit dem 16. April 1962 über eine Flugzeugpatenschaft verbunden. Damals taufte Anna Nieswandt, die Frau des damaligen Oberbürgermeisters Wilhelm Nieswandt, auf dem Düsseldorfer Flughafen eine Boeing 720 auf den Namen der Ruhrstadt. Seit damals haben insgesamt fünf Lufthansa-Maschinen den Namen und das Wappen der Stadt Essen in alle Welt getragen. Vorgänger der jetzt getauften A350-900 war seit 2004 ein Langstreckenflugzeug des Typs Airbus A340-600.

Mit der „Essen“ besteht die Lufthansa A350-900-Flotte jetzt aus fünf Maschinen. Insgesamt hat die Airline 25 hochmoderne Flugzeuge dieses Typs bestellt. Die erste A350-900 wurde im Februar 2017 in München stationiert. Neben Mumbai sind derzeit Boston, Delhi und Hongkong die Destinationen der „Essen“. Das Flugzeug bietet 293 Passagieren Platz: 48 Gästen in der Business Class, 21 in der Premium Economy und 224 in der Economy Class.

Eurowings und UFO einigen sich auf „Wachstum“

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Die Fluggesellschaft Eurowings und die Flugbegleitergewerkschaft UFO haben sich auf einen „Tarifvertrag Wachstum“ geeinigt. „Das ist ein wegweisender Schritt vor dem Hintergrund, dass wir bereits mehrere hundert qualifizierte Bewerbungen erhalten haben“, sagt Jörg Beißel, Geschäftsführer Personal und Finanzen bei Eurowings. Die stark wachsende Fluglinie hat kürzlich rund 600 Stellen für neue Crewmitglieder bei Eurowings ausgeschrieben und mit entsprechenden Einstellungsgesprächen begonnen. Der Tarifvertrag ‚Wachstum‘ soll Eurowings nun die kurzfristige Einstellung von externem Personal ermöglichen. Aber nicht nur das.

Durch die gemeinsam mit UFO vereinbarte Anerkennung von Vorerfahrungen bei Flugbegleitern kann Eurowings allen externen Bewerbern jetzt auch faire und wettbewerbsfähige Vergütungsbedingungen anbieten. Gleichzeitig gibt es keine Nachteile für das Bestandspersonal.

Eurowings und UFO haben darüber hinaus am Wochenende eine Gesamtlösung für alle offenen Tarifverträge der rund 1.400 Flugbegleiter bei Germanwings und Eurowings erzielt. Ein von beiden Tarifpartnern unterzeichnetes Eckpunktepapier umfasst neben Vergütungserhöhungen für alle Flugbegleiter auch eine Gewinnbeteiligung sowie die Einführung einer arbeitgeberfinanzierten, betrieblichen Altersvorsorge. Beide Vereinbarungen, die Gesamtlösung aller offenen Tarifverträge und der ‚Tarifvertrag Wachstum‘, werden den Gremien in den nächsten Wochen zur Zustimmung vorgelegt.

Zeppelin-Reederei begrüßte 250.000. Passagier

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Am Dienstag, dem 05. September 2017, startete der weltweit 250.000. Passagier zu seinem Rundflug mit dem Zeppelin NT. Seit Gründung der Deutschen Zeppelin-Reederei und dem Beginn der kommerziellen Zeppelin-Flüge im Jahr 2001 hat weltweit eine Viertel-Million Passagiere bei einem Flug im Zeppelin NT die Welt von oben entdeckt.

Als Frau Christa Schüle aus Pfullendorf an diesem Tag von ihrem Ehemann ihr Flugticket überreicht bekam, war die Freude riesengroß, denn der Zeppelin-Flug war eine Überraschung zum Hochzeitstag, der ebenfalls auf dieses Datum fällt. Das Luftfahrt-Bundesamt erteilte der Deutschen Zeppelin-Reederei am 14. August 2001 die Zulassung als Betreibergesellschaft. Bereits am Tag darauf wurde der kommerzielle Flugbetrieb aufgenommen und die ersten Passagiere starteten zu einem Zeppelin-Rundflug über dem Bodensee. Schon neun Jahre danach begrüßte der Zeppelin NT am 22. Juni 2010 seinen 100.000. Passagier in Friedrichshafen. Fünf Jahre später, am 07. August 2015, hob der weltweit 200.000. Passagier mit dem Zeppelin NT ab – und nach nur zwei weiteren Jahren, nun am 05. September 2017, gab es das 250.000. Passagier-Jubiläum zu feiern.

Als das Luftschiff um 12:30 Uhr dann von seinem Rundflug zurückkehrte und Eckhard Breuer, Geschäftsführer der Deutschen Zeppelin-Reederei, auf dem Flugfeld wartete, war schnell klar, dass es wohl noch einen weiteren besonderen Anlass zu feiern gab. Eckhard Breuer beglückwünschte Frau Schüle mit einem großen Blumensstrauß als 250.000. Zeppelin-Passagier und überreichte außerdem einen Gutschein für ein Zeppelin-Menü im Restaurant Zeppelin Hangar FN für zwei Personen.

„Der Flug war einmalig. Ich bin zwar schon mal mit einem Ballon gefahren, aber der Flug mit dem Zeppelin war nochmal schöner! So lautlos und mit einer Freiheit, fast unbeschreiblich. Auch die Sicht war gigantisch…“, erzählt Christa Schüle glücklich und stolz. „Das ganze Zeppelin-Team freut sich sehr über diesen Erfolg“, so Breuer. Ebenso mit Stolz blickt die Reederei auf eine makellose Sicherheitsbilanz zurück und wiill an diese Erfolge weiter anknüpfen. Auf dem Bild: Eckhard Breuer (links), Geschäftsführer der Deutschen Zeppelin-Reederei, gratuliert Christa Schüle, die als 250.000. Passagier mit dem Zeppelin NT geflogen ist, und ihrem Ehemann Joachim Schüle.

FC Bayern lässt am Flughafen München die Bälle fliegen

Am Flughafen München dreht sich am kommenden Wochenende alles um den Ball: Vom 15. bis 17. September laden der FC Bayern und die Flughafen München GmbH (FMG) zu den „Airport Basketball Days“ im MAC ein. Highlight ist das Profispiel des FC Bayern Basketball (FCBB) gegen Real Madrid, das auch live und frei empfangbar im Fernsehen übertragen wird.

Los geht’s am Freitag mit der „Pre-Game-Night“ ab 18:00 Uhr, bei der Basketball-Talente aus München und der Region in vier Teams gegeneinander antreten. Als Live-Acts sorgen DJ Dan Gerous und Rapper RIN für ausgelassene Stimmung.

Warm-up und Live-Übertragung

Nach dem Basketball-Spektakel am Flughafen geht es mit einer Aftershow-Party im Münchner Club „Bob Beaman“ weiter. Beim „Game Day“ am Samstag zeigen die Basketball-Profis ihr Können in der Arena im MAC. Ab 13:00 Uhr kämpfen die Bayern-Stars dann bei einem Freundschaftsspiel gegen Real Madrid um die Punkte. Das Match soll live und in HD auf verschiedenen Plattformen übertragen kostenlos übertragen werden, über EntertainTV, online über die neue Plattform telekomsport sowie mobil über die Telekom Sport-App. Außerdem präsentiert der FCBB das neue Trikot für die Spielsaison 2017/18 und große und kleine Fans erwartet eine Autogrammstunde mit den Profispielern.

Am Sonntag stehen beim „Juniors Day“ junge Fans und Familien im Fokus: Dann sind Grundschüler aus Erding zu Gast, die während des Schuljahrs im Rahmen sogenannter Sportsarbeitsgemeinschaften (SAGs) von den Profis und Übungsleitern des FC Bayern Basketball (FCBB) trainiert werden. Der Flughafen München als offizieller Partner des FCBB stattet die beteiligten Schulen mit Sportkleidung und Bällen aus. Sportinteressierte Kids können ohne Anmeldung an Trainings-Camps teilnehmen.

Infos für Besucher

Besucher der Airport Basketball Days parken an allen drei Tagen kostenlos im Parkhaus P20 bzw. können sich ein kostenloses MVV-Ticket ausstellen lassen. Voraussetzung ist die Anmeldung für das jeweilige Event unter: www.munich-airport.de/basketballdays. Die Tickets für die „Pre-Game- Night“ am Freitag kosten fünf Euro, Karten für den „Game Day“ am Samstag gibt es für 15 Euro (bzw. fünf Euro für Kinder bis 14 Jahre). Der Eintritt zum „Juniors Day“ am Sonntag ist frei. Wer jedoch ein kostenloses MVV-Ticket haben möchte, muss sich ebenfalls online registrieren.

Auf dem Foto: Präsentierten am Münchner Airport das am kommenden Wochenende stattfindende, gemeinsame Basketball-Event am Flughafen – Thomas Weyer, Geschäftsführer Finanzen und Infrastruktur der Flughafen München GmbH (rechts) und Uli Hoeneß, Präsident des FC Bayern.

Schon über 20 Mio. Passagiere mehr für Flughafen Wien Gruppe

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Im August 2017 stieg das Passagieraufkommen der Flughafen-Wien-Gruppe (Flughafen Wien, Malta Airport und Flughafen Kosice) um 6,5 Prozent auf 3,3 Mio. Reisende. Kumuliert von Januar bis August 2017 nahm das Passagieraufkommen um 8,4 Prozent auf 20,6 Mio. Reisende zu. Auch der Standort Flughafen Wien entwickelte sich mit einem Passagierplus von 6,1 Prozent von Januar bis August 2017 sehr gut. Am Standort Flughafen Wien stieg das Passagieraufkommen im August 2017 um 4,0 Prozent gegenüber dem August des Vorjahres auf 2.487.485 Reisende an. Die Anzahl der Lokalpassagiere nahm um 4,7 Prozent und die Anzahl der Transferpassagiere um 2,9 Prozent zu. Die Flugbewegungen stiegen im August 2017 um 0,3 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres leicht an.

Beim Frachtaufkommen verzeichnete der Flughafen Wien einen Anstieg von 9,2 Prozent im Vergleich zum August des Vorjahres. Das Passagieraufkommen am Flughafen Wien nach Osteuropa stieg im August 2017 um 13,1 Prozent an. Westeuropa verzeichnete ein Plus von 1,6 Prozent. Das Passagieraufkommen in den Fernen Osten ging im August 2017 um 1,4 Prozent zurück, jenes in den Nahen und Mittleren Osten um 3,0 Prozent. Nach Nordamerika stieg das Passagieraufkommen um 11,4 Prozent an, nach Afrika entwickelte sich das Passagieraufkommen mit plus 40,2 Prozent ebenfalls positiv. Ein starkes Passagierplus gab es im August 2017 für den Flughafen Malta mit einem Zuwachs um 14,8 Prozent. Auch in Kosice gab es einen erfreulichen Anstieg um 19,1 Prozent.

Verkehrsentwicklung August 2017

August 2017 Veränderung in % Januar – August 2017 kumuliert Veränderung in %
Flughafen Wien (VIE)
Passagiere 2.487.485 +4,0 16.253.456 +6,1
Lokalpassagiere 1.719.413 +4,7 11.842.292 +6,2
Transferpassagiere 761.576 +2,9 4.342.728 +5,8
Flugbewegungen (an + ab) 20.877 +0,3 149.435 -0,8
Cargo in Tonnen (Luftfracht und Trucking) 24.595 +9,2 186.871 +1,5
Malta Airport (MLA, vollkonsolidiert)
Passagiere 693.537 +14,8 4.008.140 +18,5
Lokalpassagiere 689.203 +15,5 3.984.084 +18,7
Transferpassagiere 4.046 +119,2 17.830 +195,8
Flugbewegungen (an + ab) 4.624 +12,9 28.581 +14,5
Cargo in Tonnen (Luftfracht und Trucking) 1.167 +11,3 9.537 +6,2
Flughafen Kosice (KSC, at-Equity-Konsolidiert)
Passagiere 80.271 +19,1 345.938 +14,6
Lokalpassagiere 79.635 +19,2 337.885 +15,4
Transferpassagiere
Flugbewegungen (an + ab) 783 +12,8 4.309 +12,5
Cargo in Tonnen (Luftfracht und Trucking) 4 -64,5 32 -53,9
Flughafen Wien und Beteiligungen (VIE, MLA, KSC)
Passagiere 3.261.293 +6,5 20.607.534 +8,4
Lokalpassagiere 2.488.251 +7,9 16.164.261 +9,2
Transferpassagiere 765.622 +3,2 4.360.558 +6,1
Flugbewegungen (an + ab) 26.284 +2,7 182.325 +1,7
Cargo in Tonnen (Luftfracht und Trucking) 25.767 +9,3 196.439 +1,7