Start Blog Seite 189

FC Bayern gegen Real Madrid bei „Airport Basketball Days“

0

Als Premium-Partner des FC Bayern Basketball (FCBB) fördert die Flughafen München GmbH seit 2016 die sogenannten Sportarbeitsgemeinschaften (SAG). Dabei handelt es sich um wöchentliche Basketballtrainings des Bundesliga-Vereins für Schüler der dritten Klassen, die von qualifizierten Trainern des FC Bayern durchgeführt werden.

Darüber hinaus stattet der Flughafen München die jungen Sportler mit Trainingskleidung und Basketbällen aus. Im Rahmen der „Airport Basketball Days“ im München Airport Center (MAC) wurden jetzt auch zwei Erdinger Grundschulen neu in das SAG-Programm aufgenommen (Titelbild).

Beim „Juniors Day“ am Sonntag freuten sich Erdings Zweiter Bürgermeister Ludwig Kirmair (hintere Reihe 2.v.r.), Rudolf Strehle, Leiter des Flughafen-Regionalbüros (3.v.l.), SAG-Trainer Marko Woytowicz (1.v.l.) und die Bayern-Profis Maik Zirbes (2.v.l.) und Braydon Hobbs (1.v.r.) gemeinsam mit Schulleiterin Christine Triska-Kowol (3.v.r.) sowieSchülern der Carl Orff Grundschule und der Grundschule am Ludwig-Simmet-Anger über die erfolgreiche Partnerschaft. Auch die Cheerleader der Munich Cheer Allstars durften nicht fehlen.

Flughafen München bei SAG des FC Bayern

Der „Juniors Day“ war gleichzeitig der letzte Tag des Basketball-Events am Flughafen. Beim „Game Day“ am Samstag stellten die Profis ihr Können bei einem Freundschaftsspiel im München Airport Center unter Beweis: In der ausverkauften Arena gewann der FC Bayern Basketball mit 80:72 gegen die Mannschaft von Real Madrid. Mit dabei waren auch FC Bayern Basketball Geschäftsführer Marko Pesic und der Vorsitzende der Geschäftsführung der Flughafen München GmbH, Dr. Michael Kerkloh (gemeinsam mit Moderator Jan Lüdeke).

Bei der „Pre-Game-Night“ am Freitag traten dabei Basketball-Talente aus München und der Region in vier Teams gegeneinander an. Live-Acts wie Rapper RIN und DJ Dan Gerous heizten den Zuschauern dazu ein.

Baumaschine am Zeppelin NT über Neumünster

0

Das Sturmtief Sebastian hatte den Start der Zeppelin-Tour zwar um vier Tage verzögert, doch am 15. September konnte sich der Zeppelin NT dann doch auf den Weg nach Neumünster machen, um dort im Auftrag der Zeppelin Baumaschinen GmbH und im Rahmen der NordBau-Messe eingesetzt zu werden.

Im Anschluss daran wird das Luftschiff als fliegende Forschungsplattform für Wissenschaftler des Helmholtz-Zentrums Geesthacht über der Elbe und Nordsee zum Einsatz kommen. Danach wird der Zeppelin NT noch zwei Tage lang über Flensburg und der Förde zu sehen sein.

„Technologien transportieren Technologien“ – unter diesem Motto trat die Zeppelin Baumaschinen GmbH vom 13. bis 17. September auf der NordBau an, Nordeuropas größter Baufachmesse in Neumünster. Neumünster liegt gut 60 Kilometer nördlich von Hamburg und ist bereits seit 1955 Standort der NordBau-Messe. Als größte fliegende Werbefläche der Welt und sympathischer Markenbotschafter konnte der Zeppelin NT seine Runden über dem Messegelände und der Stadt drehen und Passagieren einen tollen Ausblick auf die Region bieten. Auch Flüge zur Nordsee-Insel Sylt gehörten zum Flugplan.

Zeppelin – Pionier der Luftfahrt

Mit dem Luftschiff soll die Verbindung zu neuen Technologien hergestellt werden, läutete doch das Luftschiff eine neue Ära in der Luftfahrt ein, mit dem das Unternehmen Geschichte schrieb. Daran soll mit smarten Technologien für Baumaschinen angeknüpft werden, heißt es von der Zeppelin Baumaschinen GmbH. Sie ist Europas führende Vertriebs- und Serviceorganisation der Baumaschinenbranche und seit 1954 in Deutschland der exklusive Vertriebs- und Servicepartner von Caterpillar Inc., dem weltgrößten Hersteller von Baumaschinen.

Im Anschluss an seinen Einsatz über der NordBau-Messe wird der Zeppelin NT einige Tage für Wissenschaftler des Helmholtz-Zentrums Geesthacht als fliegende Forschungsplattform unterwegs sein. Die Wissenschaftler werden das Luftschiff mit Spezialkameras ausrüsten, um den Einfluss von Windkraftanlagen in der Nordsee auf die dortigen Meeresströmungen zu untersuchen. Außerdem ist ein Flug über der Elbe geplant, bei dem der Frage nachgegangen werden soll, wie Überflutungen die Ökosysteme des Flusses verändern. Um die komplizierten Wechselwirkungen zwischen Ozean, Küste, Land und Atmosphäre erforschen zu können, kommen in diesem Projekt auch Drohnen sowie mehrere Forschungsschiffe zum Einsatz.

Auf Initiative der beiden in Flensburg lebenden Urenkel des Grafen Ferdinand von Zeppelin, Elinor Kaempfe und Roy Freiherr von Koenig, wird sich das Luftschiff im Anschluss an seinen Forschungseinsatz auf den Weg in die Geburtsstadt Dr. Hugo Eckeners machen. Eckener knüpfte nach dem Tod des Grafen an dessen Pionierleistung an und erreichte mit unzähligen Zeppelin-Fahrten Weltruhm. Auf Rundflügen über Flensburg können Passagiere dann die schöne Region „zwischen Himmel und Förde“ von oben betrachten.

Zeppelin für Touristen und Forscher

So eine Tour ist auch für die Piloten eine spannende Abwechslung, erläutert Fritz Günther, Flugbetriebsleiter und Chefpilot der Deutschen Zeppelin-Reederei. „Der Transferflug führt uns durch ganz Deutschland und bietet die einzigartige Gelegenheit, unser schönes Land von oben zu bewundern. Doch ich freue mich auch auf die Passagierflüge über Neumünster und Flensburg.

Und die Forschungsflüge mit den Wissenschaftlern des Helmholtz-Zentrums Geesthacht sind immer wieder aufs Neue faszinierend. Schon im vergangenen Jahr waren wir für dieses Forschungsinstitut im Rahmen der Expedition „Uhrwerk Ozean“ über der Ostsee im Einsatz und wir freuen uns auf die erneute Zusammenarbeit mit den Wissenschaftlern.“ Am 26. September wird der Zeppelin NT dann wieder zurückfliegen in Richtung seines Heimatstandorts Friedrichshafen.

MUC zeichnet Performance von Ukraine International Airlines aus

0

Im Rahmen der 19. Munich Exchange Konferenz wurde jetzt der „Munich Exchange Award“ 2017 an die Ukraine International Airlines (UIA) verliehen. Als Airline der ersten Stunde am Flughafen München übernahm der diesjährige Preisträger 1992 als Nachfolgegesellschaft der damaligen Air Ukraine die Strecke Kiew – München.

Der Preis ist eine Auszeichnung für Fluggesellschaften, die sich besonders erfolgreich am Münchner Airport engagieren. Seither ist die Airline mit kurzen Unterbrechungen regelmäßiger Gast am Münchner Airport. 2016 erhöhte sie mit dem Einsatz größerer Flugzeuge die bisher angebotene Kapazität. Mit dem Munich Exchange Award werden die Beständigkeit und die erfolgreiche Kapazitätserhöhung gewürdigt.

Der Preis wurde von Dr. Michael Kerkloh, dem Vorsitzenden der Geschäftsführung der Flughafen München GmbH (FMG) an Adelheid Ludwig, Country Manager Germany der Ukraine International Airlines, übergeben.

Auf Einladung der FMG kamen in diesem Jahr Vertreter von knapp 41 verschiedenen Fluggesellschaften im Konferenzzentrum Municon am Münchner Airport zusammen. Über die Jahre hat sich die Konferenz als ideale Plattform zum gegenseitigen Meinungsaustausch sowie für Kooperationsgespräche etabliert.

Burgas als erschwingliches Urlaubsziel ab Memmingen

0

Wer jetzt schon einen Sommerurlaub 2018 ab Memmingen plant, erhält ein weiteres, sonniges Reiseziel zur Auswahl. Es est ein zweites Ferienzentrum an der bulgarischen Schwarzmeerküste: Neben Varna, das seit diesem Sommer von Wizz Air angesteuert wird, fliegt Ryanair ab Ende März zwei Mal wöchentlich in die Hafenstadt Burgas. Die mit rund 200.000 Einwohnern viertgrößte Stadt Bulgariens ist nicht nur das wirtschaftliche, kulturelle und politische Zentrum des bulgarischen Südostens, sondern auch vor allem ein bei Familien sehr beliebtes und preiswertes Reiseziel. Einr große Nachfrage nach Varna in diesem Sommer stimmt die Verantwortlichen optimistisch, dass auch das zweite bulgarische Ferienzentrum sehr positiv angenommen wird.

Bulgarien hat sich als preiswerte und sichere Alternative zur Türkei etabliert. Gestartet wird die neue Verbindung am 27. März nächsten Jahres – zu Beginn der Osterferien. Geflogen wird am Dienstag und am Freitag, ab Memmingen um 13:00 Uhr, ab Burgas um 11:15 Uhr.

Möglich wurde die neue Strecke durch die Stationierung einer Ryanair-Maschine in Memmingen. Neu neben Burgas sind die Verbindungen nach Stockholm, Warschau, Sevilla, Fes in Marokko, Thessaloniki und Oradea in Rumänien. Obendrein wird die beliebte Verbindung nach Palma de Mallorca jetzt auch im Winter angeboten. Tickets sind ab sofort buchbar. Verfügbar sind demnächst auch Pauschalangebote bei Reiseveranstaltern und in Reisebüros.

Natur und Kultur in Bulgarien

Burgas liegt in einer Bucht am Schwarzen Meer und ist von vier großen Seen umgeben, die zu den wichtigsten Naturschutzgebieten des Landes zählen. Der sogenannte Sonnenstrand, der flach ins Meer führt, ist gerade bei Familien mit Kindern sehr beliebt. An der Promenade des über zehn Kilometer lange Sandstrands finden sich viele Hotels, Gästehäuser, Bars und Restaurants. Naturliebhaber schätzen den nahen Poda Nationalpark mit seltenen Tier- und Pflanzenarten, Kulturinteressierte die antiken Siedlungen und mittelalterlichen Bauwerke wie das Sweta Anastasia Kloster, das sich auf einer kleinen Insel vor der Küste Burgas befindet.

Beliebt sind auch die warmen Mineralheilbäder der Stadt. Die heißen Quellen von Burgas wurden schon in der Antike von Griechen und Römern geschätzt. Gefragt sind auch Fahrten ins Strandscha-Gebirge, das die Stadt umgibt. Bekannt ist Burgas zudem für die zahlreichen Parks. Der größte und schönste ist der zum Ende des 19. Jahrhunderts angelegte Meeresgarten.

Ryanair: Prozedere bei massenhaften Flugstreichungen

Ryanair hat jetzt folgendes Update zum aktuellen Stand der 2.100 Flugstreichungen in den nächsten sechs Wochen bekanntgegeben. 315.000 Passagiere sind von diesen Ausfällen in den kommenden sechs Wochen im September und Oktober betroffen. Der Billigflieger will daran arbeiten, diesen kurzfristigen Fehler in der Dienstplanung zu beheben.

Das Team wurde mit zusätzlichen Mitarbeitern aufgestockt, um den Prozess bei Umbuchungen und Flugerstattungen zu beschleunigen. Der Großteil der Kundenanfragen soll online abgewickelt werden. Maßnahmen nach den Flugstreichungen sind laut der Airline:

  • Alle 315.000 betroffenen Passagiere wurden via E-Mail am Montag, den 18. September über ihre Flugänderungen und alternative Flugoptionen, Erstattungsmöglichkeiten oder Entschädigungen im Rahmen der EU261-Verordnung informiert.
  • Zu Geschäftsschluss am Mittwoch, den 20. September 2017, geht Ryanair davon aus, dass mehr als 55 Prozent aller betroffenen Kunden, nämlich über 175.000 Passagiere, auf andere Ryanair-Flüge wechseln können
  • Ryanair geht davon aus, dass mehr als 300.000 Umbuchungen auf alternative Flugoptionen oder Rückerstattungen für die Kunden (mehr als 95 Prozent der betroffenen Passagiere) bis Ende dieser Woche abgewickelt werden können

Hack im Bordcomputer ohne IT-Sicherheit fürs Flugzeug

Im täglichen Leben ist es absolut selbstverständlich, dass man seine Daten schützt – niemand käme auf die Idee, unverschlüsseltes Onlinebanking zu machen, sein Handy jemand Fremden anzuvertrauen oder ähnliches. Bei Flugzeugen ist das leider anders. Im Gegensatz zu früher werden Flugzeuge heute oft nicht mehr mechanisch gesteuert, sondern die Steuerungssignale der Piloten werden elektronisch durchs Flugzeug weitergeleitet. Das heißt, dass Flugzeuge heute mit Hilfe von komplexen Computernetzwerken gesteuert werden. Diese Computer sind nicht mehr wegzudenken, weder aus der Kommunikation mit der Flugsicherung, noch aus der Navigation oder aus der Steuerung des Flugzeugs. Und wie alle Computer stellen auch Bordcomputer Angriffsziele dar.

Die denkbaren Angriffsszenarien für Hacker sind vielfältig: Die gesamte Kommunikation des Flugzeugs mit der Flugsicherung verläuft unverschlüsselt, dies könnte dazu führen, dass ein Flugzeug aufgrund eines unautorisierten Funkspruchs von seiner Route abweicht – was fatale Folgen hätte, erklärte Markus Wahl, von der Pilotenvereinigung Cockpit (VC). Was nach einem Horrorszenario aus einem James Bond-Film klingt, ist dabei garnicht so abwegig: Man verlässt sich in der Luftfahrt für die Navigation zunehmend auf GPS-Signale. Doch diese können nicht nur gestört, sondern auch verfälscht werden. Das würde dann dazu führen, dass sich das Flugzeug unbemerkt von seinem eigentlichen Kurs entfernt und im schlimmsten Fall sogar mit einem Hindernis kollidiert.

Angriff über Bordunterhaltungssystem

Laut VC seien bereits erste Fälle aufgetreten, in denen sich Unbefugte über  das In-Flight-Entertainment-System Zugriff auf Bordsysteme verschafft hätten. Jedweden solchen Einfallspunkten muss dringend ein Riegel vorgeschoben werden, so Wahl. Doch dies sind nur einige Angriffsmöglichkeiten. Während Industrieunternehmen ihre IT-Systeme mit aufwendigen Maßnahmen schützen, hat ein Flugzeug nicht einmal ein Türschloss.

Es reiche daher nicht mehr, einzelne Probleme einzugrenzen und abzusichern. Daher fordert die Vereinigung Cockpit ein umfassendes IT-Sicherheitskonzept, das alle Anwendungen, Systeme und Kommunikationswege mit einschließt. Der Pilot als letztes Glied in der Sicherheitskette müsse bei erkannter Manipulation Systeme einzeln und gezielt abschalten können, damit er jederzeit die Kontrolle über das Flugzeug behält, appelliert die VC.

Jettainer vereinfacht Versand temperaturgesteuerter ULD

0

Jettainer bietet ab sofort ein besonderes Angebot für temperaturgesteuerte ULD an. Das beinhaltet sowohl deren Einmietung, Steuerung und Positionierung als auch das prozess-begleitende Monitoring.

Der Transport von temperatursensitiven Gütern per Luftfracht erfordert eine präzise Planung und Umsetzung. Angefangen vom Versender über den Spediteur und die Airline bis zum Eigner der speziellen Kühlcontainer müssen alle Akteure koordiniert zusammenarbeiten. Entsprechend groß ist die Komplexität und damit auch das Risikopotenzial für die empfindliche Fracht. Dem Lademittelmanagement kommt eine sehr hohe Bedeutung zu. Jetzt erleichtert der Frachtdienstleister diesen komplexen Prozess, der die Koordination vieler Beteiligter umfasst. Der neue Service „Cool Management“ ist in verschiedenen Modellen buchbar.

Der neue Service von Jettainer erhöht die Effizienz zwischen allen Beteiligten der Lieferkette. Zudem verringert er die Kosten, die beispielsweise durch Positionierung oder Überkapazitäten entstehen können. Um den individuellen Bedürfnissen der Kunden gerecht zu werden, bietet Jettainer den Cool Management Service in verschiedenen Modellen an, die sich im Umfang der angebotenen Leistungen unterscheiden.

Jettainer will mit ihrem Cool Management Service eine Lücke in der Handhabung kompletter ULD-Flotten schließen, „Cool Management“ wurde nun auf der Air Cargo Handling Conference in Budapest präsentiert. Auf dem Bild: Carsten Hernig, Geschäftsführer der Jettainer GmbH, bei der Vorstellung auf der Air Cargo Handling Conference in Budapest.

Landung der Lufthansa-Boeing „Landshut“ am Bodensee-Airport

Die „Landshut“, die im Jahre 1977 entführte Boeing 737-200 der Lufthansa, wurde zerlegt und soll bald in Deutschland eintreffen, wo sie im Museum ein Stück Zeitgeschichte des Deutschen Herbstes verkörpern soll. Dazu werden die Teile mit Spezialflugzeugen am Flughafen Friedrichshafen am Bodensee eintreffen. Am Samstag, 23. September 2017, soll der Rumpf der Lufthansa-Maschine mit einer Antonow An 124 gegen 09:00 Uhr eingeflogen werden. Gegen 13:00 Uhr wird bei guter Wetterlage eine Frachtmaschine vom Typ Iljuschin IL 76 mit den Flügeln und dem Triebwerk erwartet.

Interessierte können die Landung der Frachtmaschinen auf der Besucherterrasse oder auf der Terrasse des Dornier-Museums Friedrichshafen, im Rahmen des Bürgerfests, mitverfolgen. Aufgrund des zu erwartenden erhöhten Verkehrsaufkommen zum Start der Interboot und der „Landshut“-Landung, sollte man unbedingt eine längere Anreisezeit zum Bodensee-Airport einplanen.

Flughafen Dresden probt den Unfall

Im Dresdner Flughafen wurde am Samstagvormittag ein Flugzeugunfall simuliert. Bei der Notfallübung „Lilienthal 2017“ probten rund 400 Einsatzkräfte die Zusammenarbeit und das richtige Handeln im Ernstfall. Der reguläre Flugbetrieb fand wie geplant statt. Laut den Richtlinien der Internationalen Luftfahrtorganisation ICAO ist der Flughafen verpflichtet, in einem Abstand von höchstens zwei Jahren Notfallübungen durchzuführen. An der Übung beteiligten sich die Flughafenbereiche Operations (Verkehrszentrale, Flughafenfeuerwehr, Flughafensicherheit), Umweltschutz, Kundendienst und Kommunikation sowie der Abfertiger PortGround GmbH.

Darüber hinaus wirkten zahlreiche Institutionen aus Dresden und Umgebung mit: u. a. die Berufsfeuerwehr Dresden, Dresdner Stadtteilfeuerwehren (u. a. Klotzsche-Hellerau, Langebrück, Weixdorf, Wilschdorf), die Bundespolizei, das Deutsche Rote Kreuz, die Malteser, die Johanniter, die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft, die Flughafenseelsorge und der Verein Krisenintervention & Notfallseelsorge.

Die Notfallübung „Lilienthal 2017“ hat die Zusammenarbeit und das richtige Handeln der Retter trainiert. So kann das Risiko für Opfer und Helfer im Ereignisfall minimiert werden. Im Mittelpunkt standen die Rettung und Versorgung vieler Verletzter, der Löschvorgang („Löschangriff“), die Betreuung der Angehörigen und der Gewässerschutz. Außerdem wurden die gültigen Alarm- und Einsatzpläne überprüft sowie die Koordination der Fachdienste und Führungsebenen am Flughafen getestet.

Lärmschutz für Wohnungen um Flughafen Genf genehmigt

0

Im Jahr 2001 genehmigte das BAZL das Betriebsreglement des Flughafens Genf mit der Auflage, dass ein Schallschutzkonzept ausgearbeitet werde. Dieses Konzept wurde 2003 gutgeheißen und sah Maßnahmen an Gebäuden vor, bei denen die Alarmwerte gemäß Lärmschutz-Verordnung überschritten werden. Nun hat das Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) ein neues Schallschutzkonzept des Flughafens Genf genehmigt. Dieses Konzept beschreibt die Modalitäten der Durchführung von Schallschutzmaßnahmen für lärmempfindliche Räume. Rund 3.200 Wohnungen müssen innerhalb von zehn Jahren vor Fluglärm geschützt werden. Die Gesamtkosten von schätzungsweise 87 Millionen Schweizer Franken werden von der Flughafenbetreiberin getragen.

Die Auflage sah schon damals vor, dass ein neues Konzept auszuarbeiten sei, wenn sich die Belastung lärmempfindlicher Räume in zwei aufeinanderfolgenden Jahren um mehr als ein dB erhöht. Eine solche Zunahme der Lärmbelastung wurde 2013 festgestellt. In der Folge erarbeitete der Flughafen Genf ein neues Konzept, welches dem BAZL vorgelegt und von diesem am 18. September 2017 genehmigt wurde.

Das neue Schallschutzkonzept gilt nicht nur für Gebäude, bei denen die Alarmwerte überschritten werden, sondern auch für Liegenschaften mit einer Lärmbelastung über den Immissionsgrenzwerten. Es legt im Einzelnen fest, wie die Schallschutzmaßnahmen durchgeführt werden: Das Gebiet mit den betroffenen Gebäuden wird abgegrenzt, die praktischen Modalitäten werden präzisiert und der Ablauf der Schallschutzarbeiten wird unter Festlegung der unterschiedlichen Prioritäten geplant.

Im Zuge des Genehmigungsverfahrens für das neue Schallschutzkonzept wurden das Bundesamt für Umwelt (BAFU) und der Kanton Genf vom BAZL angehört. Das Verfahren sah außerdem eine öffentliche Auflage vor, in deren Rahmen betroffene Dritte in den entsprechenden Gemeinden (namentlich Aire-La-Ville, Bellevue, Genthod, Grand-Saconnex, Meyrin, Pregny-Chambésy, Satigny, Vernier und Versoix) ihre Rechte geltend machen konnten. Es gingen drei Beschwerden ein, die jedoch abgewiesen wurden. Die Verfügung tritt nach Ablauf der Einsprachefrist in Kraft. Das neue Konzept betrifft Schallschutzmaßnahmen, die nach dem heutigen Stand durchgeführt werden müssen, und wird an die künftige Lärmentwicklung angepasst.

Dreamliner und A340E im Codeshare von KLM und Air Mauritius

Am 30. Oktober beginnen KLM und Air Mauritius ihre Codeshare-Flüge zwischen Amsterdam und Mauritius. KLM setzt dazu neue Flugzeuge des Typs 787 (Dreamliner) ein. Flugtage sind jeweils Montag, Donnerstag und Samstag. Somit erschließt sich der nationale Carrier neben Paris-CDG und London ein weiteres europäisches Drehkreuz.

Der Hinflug als Nachtflug und der Rückflug am Tage ermöglichen dabei gute Anbindungen an insgesamt neun deutsche Flughäfen sowie Zürich, Straßburg, Wien, Basel, Genf und Luxemburg. Im Sommerflugplan, ab 26. März 2018, übernimmt dann Air Mauritius mit einem Airbus A340E die Strecke montags und freitags. Von Juli bis August kommt mittwochs noch eine dritte Verbindung hinzu. Alle Verbindungen via Amsterdam, Paris und London sind miteinander kombinierbar und bieten Mauritius-Reisenden viel Flexibilität.

Luftverkehrswirtschaft: Deutschland schwächt eigene Wirtschaft

0

Sechseinhalb Jahre nach Einführung der Luftverkehrsteuer setzt sich die wettbewerbsverzerrende und investitionshemmende Wirkung dieser deutschen Sonderlast ungebremst fort. Das ist der zentrale Befund des „4. Evaluierungsbericht zur Luftverkehrsteuer in Deutschland“, den der Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL) nun vorgestellt hat. Folge dieser Wettbewerbsverzerrung seien schmerzliche Marktanteilsverluste bei den Airlines. Die 2011 eingeführte Steuer trifft überproportional die deutschen Fluggesellschaften, denn diese machen den Hauptteil ihres Geschäfts mit Abflügen ab deutschen Flughäfen: Vier deutsche Luftfahrtunternehmen tragen mehr als die Hälfte der gesamten Steuerlast.

So hat allein das Unternehmen Air Berlin seit 2011 rund eine Milliarde Euro Luftverkehrsteuer entrichten müssen. Ausländische Wettbewerber sind von der Steuer hingegen nur marginal betroffen, da sie nur einen Bruchteil ihres Geschäfts mit Abflügen ab deutschen Flughäfen machen: Der Rest der Steuerlast verteilt sich auf über 100 andere Fluggesellschaften. Der Evaluierungsbericht zeigt die negativen Folgen dieser anhaltenden Wettbewerbsverzerrung zulasten deutscher Fluggesellschaften und Flughäfen:

  • Während Deutschland beim Wirtschaftswachstum in Europa im Spitzenfeld steht, bildet es beim Luftverkehrswachstum gemeinsam mit Österreich das Schlusslicht. Am stärksten wachsen Luftverkehrsmärkte, in denen es keine Ticketsteuern gibt oder in denen diese abgebaut wurden.
  • Gerade an der westlichen Staatsgrenze sind weiter Abwanderungseffekte zulasten der deutschen Flughäfen festzustellen. Aber auch die deutschen Drehkreuzflughäfen wachsen gerade einmal halb so stark wie ihre Wettbewerber im europäischen Ausland.
  • Das verbleibende Wachstum an den deutschen Flughäfen wird vor allem durch ausländische Wettbewerber getrieben, die deutschen Fluggesellschaften müssen hingegen schmerzvolle Marktanteilsverluste hinnehmen (seit 2011 minus sechs Prozentpunkte).
  • Bis Ende 2016 haben die deutschen Fluggesellschaften 3,2 Milliarden Euro an den Fiskus abführen müssen. Das hat ihnen die Finanzkraft für Investitionen in ihre Flotten entzogen – etwa für 35 Flugzeuge des besonders leisen und energieeffizienten Typs A320neo.

Die Luftverkehrsteuer mit einem Volumen von insgesamt ca. eine Milliarde Euro pro Jahr wurde im Jahr 2010 in einer angespannten Haushaltslage beschlossen, um zusätzliche Einnahmen für den Bundeshaushalt zu generieren. Seitdem hat sich der Finanzierungsspielraum des Bundes um mehr als 50 Milliarden Euro verbessert.

Prince Edward, Earl of Wessex, in Paderborn-Lippstadt

0

Seine königliche Hoheit Prince Edward, Earl of Wessex, ist am Montagvormittag am Paderborn-Lippstadt Airport gelandet. Hier wurde der jüngste Sohn von Königin Elisabeth II. von Manfred Müller, Landrat des Kreises Paderborn, und Michael Dreier, Bürgermeister der Stadt Paderborn, direkt nach der Landung an der Maschine begrüßt.

Prince Edward war am Montag anlässlich eines Besuchs der englischen Streitkräfte in Paderborn und Sennelager angereist. Allein in den vergangenen zwölf Monaten nutzen mehr als 10.000 Briten den Flughafen für Flüge in das Vereinigte Königreich. Zudem wird der Airport von den britischen Streitkräften auch für Manöver- und Truppenübungsflüge genutzt. So fanden in der Vergangenheit unter anderem Direktflüge etwa nach Montreal und Calgary in Kanada statt. 2016 verzeichnete der Flughafen ein Fluggastaufkommen von 703.300 Passagieren sowie rund 33.500 Starts und Landungen.

Briten in Westfalen

Die beiden Repräsentanten nutzten die Gelegenheit auch, um auf die Ausstellung der Stadt Paderborn „Briten in Westfalen / The British in Westphalia“ aufmerksam zu machen, die am 20. Oktober 2017 im neuen Stadtmuseum Paderborn eröffnet wird.

Fast 200 Menschen – Briten und Deutsche – haben durch Erinnerungen, Objekte und Fotos aus dem militärischen wie privaten Leben dazu beigetragen, ein facettenreiches Bild der deutsch-britischen Geschichte zu zeichnen. Der Bogen spannt sich von der Demokratisierung der Region über die ersten deutsch-britischen Hochzeiten, gemeinsame Schützenfeste, Manöver sowie den Alltag in den britischen Siedlungen bis hin zu Debatten um die Senne und die Konversion der Kasernengelände.

Auf dem Bild: Seine königliche Hoheit Prince Edward, Earl of Wessex, mit Manfred Müller, Landrat des Kreises Paderborn (links im Bild), und Michael Dreier, Bürgermeister der Stadt Paderborn, am Paderborn-Lippstadt Airport.

IGL: Kein Störfeuer mehr von ver.di

0

Nachdem die Unabhängige Flugbegleiter Organisation (UFO) bereits am 08.09. eine Einigung über den „Tarifvertrag Wachstum“ mit der Eurowings erzielt hatte, der Bewerbern einen fairen Übergang ermöglicht, hat nun auch ver.di ein inhaltsgleiches Papier nachgezeichnet: „Wir freuen uns, dass ver.di den TV Wachstum nun nicht mehr für Teufelswerk hält und die Perspektiven für hunderte Arbeitnehmer höher bewertet, als gewerkschaftsinterne Streitigkeiten“, so Daniel Flohr, Leiter Tarif der Industriegewerkschaft Luftverkehr (IGL). IGL und UFO begrüßen daher die Nachzeichnung seitens ver.di, da hiermit ein erster wichtiger Schritt getan ist, um einen sozialen Abstieg von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern abzufedern und hoffen gleichzeitig darauf, dass die noch zu klärenden Punkte nun gemeinsam im Sinne der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer angegangen werden können.

Verschiedene diffamierende Veröffentlichungen seitens ver.di aus der vergangenen Woche zu diesen Tarifabschlüssen gehörten nun, so hofft man, der Vergangenheit an. Als Nächstes sollte ver.di sich überlegen, ob sie weiter polemische und unwahre Flugblätter über die Tarifergebnisse bei Eurowings verbreite, oder die Vorteile der weiteren Tarifverträge der UFO anerkennt, indem sie auch diese nachzeichne. Damit würde endlich Rechtssicherheit für alle betroffenen Beschäftigten geschaffen.

Die weiteren von UFO ausgehandelten Eckpunktepapiere beinhalten unter anderem Tariferhöhungen, eine arbeitgeberfinanzierte Altersvorsorge, Wechselmöglichkeiten in andere Airlines sowie eine Ergebnisbeteiligung für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Lufthansa mit „Deutschland 8“ auf „CHINA8“

0

Lufthansa unterstützt das Ausstellungsprojekt Deutschland 8: Vom 19. September bis zum 31. Oktober 2017 werden Exponate von rund 55 deutschen Künstlern an acht Ausstellungsorten in Peking zu sehen sein. Ziel ist es, die Entwicklung und Vielfalt der deutschen Kunstszene aufzuzeigen. Gemeinsame Veranstalter sind die Stiftung für Kunst und Kultur e.V. Bonn und die Central Academy of Fine Arts, Peking. Die Deutsche Lufthansa hat schon langjährige Beziehungen mit China. Das Fundament legten vor mehr als 90 Jahren Piloten, die als erste einer europäischen Fluglinie nach zehn strapaziösen Flugetappen in Peking landeten, erläuterte Carsten Spohr, Vorsitzender des Vorstands der Deutschen Lufthansa AG.

Die Ausstellung versammelt 55 Künstler mit rund 320 Werken, unter anderem Georg Baselitz, Katharina Grosse, Andreas Gursky, Candida Höfer, Anselm Kiefer, Alicja Kwade, Markus Lüpertz, A.R. Penck, Sigmar Polke, Neo Rauch, Gerhard Richter, Michael Sailstorfer, Emil Schumacher und Rosemarie Trockel. An acht Ausstellungsorten in Peking werden ihre Arbeiten zu sehen sein, darunter im CAFA-Museum, Today Art Museum, Minsheng Art Museum, Red Brick Museum und im Tai Miao Tempel in der Verbotenen Stadt. Erstmals überhaupt wird an diesem historischen Ort westliche Gegenwartskunst gezeigt.

„Deutschland 8“ versteht sich als Antwort auf „CHINA8“, die große Schau chinesischer Gegenwartskunst, die 2015 im Ruhrgebiet zu sehen war. Außenminister Minister Sigmar Gabriel hat das Projekt als hervorragendes Zeichen für Verständigung und interkulturellen Dialog gewürdigt.

Hauptsponsoren der Ausstellung sind die Volkswagen Group China und Air China. Weitere Förderer sind das Auswärtige Amt der Bundesrepublik Deutschland, Würth Group, Allianz SE, Deutsche Lufthansa AG, Artron Art Group, Fuchs Petrolub SE, Huawei, KION Group und Weichai Power, Siemens AG, Rheinmetall AG, Stiftung Mercator und duisport. Medienpartner ist die Funke Mediengruppe.

Emirates vor Einflottung des 100. Airbus A380

Emirates sieht der Auslieferung ihres einhundertsten Airbus A380 entgegen. Zu dem Anlass bietet sie den Bahrainis Flüge zu Sonderkonditionen an. Die Fluggesellschaft hat den Riesenairbus sein neun Jahren in Betrieb.

Emirates betreibt mit Abstand die weltweit größte Flotte an A380, 142 Flugzeuge wurden bestellt. Die Flugzeuge werden zu 48 Destinationen auf sechs Kontinenten operiert. Dieses Jahr kommen die Ziele Sao Paulo, Casablanca und Nizza hinzu. Bahrainis können aus feierlichem Anlass der Einflottung des 100. Airbus A380 noch bis 21. September vergünstigte Flüge im größten Passagierflugzeug der Welt buchen, die bis 07. Dezember stattfinden und 112 BHD in der Economy bzw. 380 BHD in der Business Class kosten sollen.

Flughafen Dortmund peilt 2.000.000 Passagiere an

0

Von Januar bis August 2017 zeichnete sich ein leicht positiver Trend bei den Passagierzahlen des Dortmunder Flughafens ab. In der letzten Sitzung informierte die Geschäftsführung den Aufsichtsrat turnusgemäß über die aktuellen Verkehrszahlen sowie anstehende Veränderungen. Insgesamt nutzten 2,3 Prozent bzw. rund 30.000 mehr Passagiere (Saldo 1.309.237) den Dortmunder Flughafen in den acht Monaten als noch im Vor- jahreszeitraum. Bei den Prognosen für den Herbst bleibt Flughafengeschäftsführer Udo Mager weiterhin zuversichtlich. Durch intensive Airline-Akquise sei es gelungen, ab Oktober Neuverkehre nach Hurghada in Ägypten und Wien in Österreich anzubieten.

Zusammen mit der erhöhten Frequenz auf der Verbindung nach München sowie mit den im Winter durchgängig angebotenen Ryanair-Flügen nach Thessaloniki und Malaga werde der Dortmunder Flughafen aller Voraussicht nach soviel Wachstum erzielen dass er die 2.000.000-Passagiergrenze erreiche.

Mehr Non-Aviation-Geschäft

Der Dortmund Airport entwickelt derzeit ein optimiertes Flächenkonzept für den Passagierwar- tebereich in der Abflugebene sowie für die Ankunftsebene im Terminal. Dies teilte die Flugha- fengeschäftsführung dem Aufsichtsrat auf der 15. Sitzung mit. Ziel ist die Steigerung der Auf- enthaltsqualität für Fluggäste (Lounge) sowie die Schaffung zusätzlicher Verkaufs- und Gastro- nomieflächen. Mit einem neuen Nutzungskonzept solle n ein attraktiver Reisemarkt in der Ankunftsebene sowie eine bedarfs- und zukunftsgerecht e Mietfläche für die am Airport vertretenen Behörden entstehen.

Europameisterschaft 2024

In Zusammenarbeit mit der Stadt Dortmund hat der Flughafen Dortmund die erforderlichen Er- klärungen für die Flughafeninfrastruktur, welche für die Bewerbung als Ausrichtungsort für die Fußball Europameisterschaft 2024 erforderlich waren, abgegeben sowie fristgerecht beim DFB eingereicht. Neben der Funktion als Flughafeninfras truktur für die Stadt Dortmund ist der Flughafen Dortmund auch als Airport für die Spiele am A usrichtungsort Gelsenkirchen eingetragen. „Ein gutes Beispiel für die Zusammenarbeit in der Metropole Ruhr – jenseits aller Revierrivalitä- ten im Fußball“, kommentiert Udo Mager augenzwinkernd die Kooperation.

Wiederbestellung von Geschäftsführer Udo Mager

Seit dem 01. Juli 2013 führt Udo Mager die Geschäfte am Dortmund Airport. Mit Blick auf die im Juni 2018 auslaufende Bestellung war der Aufsichtsrat aufgefordert, eine Empfehlung für die Gesellschafterversammlung auszusprechen. Dies tat er mit dem Vorschlag, Herrn Udo Mager für weitere fünf Jahre mit Wirkung vom 01. Juli 2018 bis zum 30. Juni 2023 erneut zum Geschäftsführer der Flughafen Dortmund GmbH zu bestellen. In der anschließenden Gesellschaf- terversammlung folgte das Gremium diesem Vorschlag.

Wiesn-Anstich: Trachten-Crew als Botschafter unterwegs

0

Zum Münchner Oktoberfest trägt die Lufthansa-Trachtencrew wieder bayerische Tradition in die Welt. Am Freitag um 09:35 Uhr Ortszeit landeten zwölf Flugbegleiterinnen und zwei Flugbegleiter mit LH 718 in Seoul, wo sie begeistert empfangen wurden.

Am 25. September fliegt die Trachtencrew mit LH 410 nach New York, am 01. Oktober geht es mit LH 458 nach San Francisco. Die diesjährige Tracht wurde vom Münchner Trachtenspezialisten Angermaier entworfen und maßgeschneidert: Das Wiesn-Dirndl der Flugbegleiterinnen ist dunkelblau mit silbergrauer Schürze, die Herren tragen eine kurze Lederhose mit dunkelblauer Weste im Stoff des Dirndls. Angermaier stattet bereits zum dritten Mal in Folge die Crews passend zum größten Volksfest der Welt aus.

Wie in den Vorjahren gibt es Trachtenflüge auch zu ausgewählten Europazielen ab München. Jeweils zu Beginn und am Ende des Münchner Oktoberfestes tauscht eine Crew der Lufthansa CityLine die Uniform gegen das Dirndl. Destinationen sind in diesem Jahr Dresden, Amsterdam, Bastia, Prag, Timisoara, Münster/Osnabrück, Belgrad, Warschau und Brüssel.

Für die Lufthansa-Mitarbeiter der Fluggastbetreuung im Terminal 2 ist es seit Jahren Tradition, während der Wiesnzeit die Fluggäste in Tracht zu begrüßen. Neben der Lufthansa-Uniform tragen die Damen Lufthansa-Dirndl in den Farben gelb und blau, die Herren blaue Trachtenanzüge. Die Service-Mitarbeiter der Lufthansa First Class-Lounges zeigen sich in einer schwarz-goldenen Tracht.

Zünftiges auf der Speisekarte

Auch die Lufthansa-Lounges sind für das Oktoberfest gerüstet. Wie im Vorjahr werden in den zwölf Lounges im Terminal 2 wieder über 4.000 Kilogramm Leberkäs‘, über 38.000 Brezn und rund 750 Kilogramm Weißwürste verzehrt. Das Oktoberfestmenue in den festlich geschmückten Restaurants der Lufthansa First Class- Lounges wird in diesem Jahr mit einer „Bayerischen Festtagssuppe“ beginnen, gefolgt von der Bauernente in Orangen-Thymian Jus. Den Abschluss bilden Marillenknödel in Vanillesauce.

Natürlich gibt es auf den Langstreckenflügen eine Auswahl an bayerischen Spezialitäten. Eine Besonderheit sind kleine Kosmetiktaschen im bayerischen Design, die in der First- und Business Class ausgegeben werden.

Notfallübung am Flughafen Leipzig/Halle

Am Flughafen Leipzig/Halle fand die turnusmäßige Notfallübung statt, wie sie von der Internationalen Zivilluftfahrt-Organisation (ICAO) für internationale Verkehrsflughäfen alle zwei Jahre vorgeschrieben ist.

Simuliert wurde am Samstag von 10:45 bis 12:30 Uhr die Havarie eines Flugzeuges, das nach der Landung beim Verlassen der Start- und Landebahn auf einem Rollweg mit einem Fahrzeug kollidiert.

Ziel der Notfallübung war es, die Gewährleistung der Anfahrts- und Eingreifzeiten sowie die Zusammenarbeit sowohl der flughafeneigenen als auch externen Einsatzkräfte zu überprüfen. An der Notfallübung waren Einsatz- und Rettungskräfte aus dem Landkreis Nordsachsen, dem Landkreis Leipzig sowie der Stadt Leipzig beteiligt. Im Zuge der Übung kam es zu keinen Einschränkungen für den Flugbetrieb.

Sicherheit der höchsten Kategorie

2016 wurden rund 2,2 Millionen Fluggäste und 1,05 Millionen Tonnen Luftfracht registriert. Leipzig/Halle Airport ist damit der zweitgrößte Frachtflughafen in Deutschland und Nummer 5 in Europa. Seit Juni 2009 ist der Flughafen Leipzig/Halle in die Kategorie 10 – und somit in die höchste Sicherheitskategorie der Internationalen Zivilluftfahrt-Organisation (ICAO) – eingestuft. Damit erfüllt die Werkfeuerwehr die höchsten internationalen Sicherheitsstandards, welche für einen Verkehrsflughafen definiert sind, der über zwei Start- und Landebahnen verfügt und an dem alle Flugzeugtypen bis zum Airbus A380 verkehren können.

Flughafen mit Werkfeuerwehr

Seit dem 09. Oktober 1997 ist die Flughafenfeuerwehr anerkannte Werkfeuerwehr. Auf drei Feuerwachen sind im Schichtdienst rund 100 hauptamtliche und über 60 nebenberufliche Kameraden tätig. Die Werkfeuerwehr des Airports ist auch auf den von DHL genutzten Arealen am Leipzig/Halle Airport in Zusammenarbeit mit der DHL-Betriebsfeuerwehr für den abwehrenden und vorbeugenden Brandschutz, für technische Hilfeleistung sowie für die Absicherung des Flugbetriebes zuständig.

Schüler begleiten in Experimenten Astronauten ins All

0

Mit der ganzen Schulklasse einen spannenden Ausflug in die Umlaufbahn unternehmen und dabei viele naturwissenschaftliche Phänomene kennenlernen? Als Schulthema ist das möglich! „Mit Astronauten ins Weltall“ heißt ein neues Arbeitsheft für Schulen, das soeben in der Reihe DLR_School_Info erschienen ist.

Aus Anlass des bevorstehenden Raumfluges von Astronaut Alexander Gerst lädt es Schülerinnen und Schüler zu einer Reise zur Internationalen Raumstation ein: Anhand vieler Mitmach-Experimente können die Kinder und Jugendlichen dabei die einzelnen Etappen vom Start über das Docking sowie das Leben und Arbeiten an Bord der ISS bis zur Rückkehr zur Erde nachvollziehen.

Für Lehrerinnen und Lehrer bietet das Heft darüber hinaus umfangreiche Hintergrund-Informationen, Anleitungen zur Durchführung der Hands-on-Versuche sowie viele praktische Tipps für den Unterricht. Das Heft richtet sich an die 3. bis 6. Klasse und wurde vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) zusammen mit Klett MINT, der Deutschen Physikalischen Gesellschaft und der Stiftung Jugend forscht e. V. erstellt.

Schüler können All-Erlebnisse teilen

Wenn der deutsche ESA-Astronaut Alexander Gerst im Frühjahr 2018 wieder zur ISS ins Weltall startet, wird das gerade auch bei vielen jungen Menschen großes Interesse auslösen. Durch eigenes Experimentieren werden die Kinder und Jugendlichen dabei selbst zu Forschern und Astronauten. So lernen sie beim Start selbst gebauter „Miniatur-Raketen“ das Rückstoßprinzip kennen und nutzen beim Andocken ein kleines Periskop aus Papprollen und Spiegelfolie.

Auf der ISS angekommen, durchleben sie den Alltag der Crew: Da geht es beim „Marmeladen-Test“ um Änderungen des Geschmackssinnes, beim „Spacewalk“ muss ein ISS-Puzzle mit Skihandschuhen zusammengesetzt werden, der Blick auf die Erde ist mit einem Geo-Quiz verbunden, und der Bordstundenplan für den nächsten Tag ist eine knifflige „Logelei“ mit Legosteinen oder Bauklötzen. Mit einer selbst gebauten Fall-Box oder mit Hilfe eines Trampolins können die Schülerinnen und Schülern auch Versuche in Schwerelosigkeit durchführen – fast wie Alexander Gerst.

Und wenige andere „Zutaten“ genügen, um Kristalle zu züchten, das Pflanzenwachstum zu untersuchen oder die Eigenschaften verschiedener Materialien zu testen. Die Entwickler haben bei allen Mitmach-Experimenten darauf geachtet, dass sie mit leicht erhältlichen Materialien umgesetzt werden können, Bezug zur echten Forschung haben und den Kindern auch noch Spaß machen. So wird eine Pappschachtel im Handumdrehen zur Glovebox, und einige PET-Flaschen mit Kaffeefiltern und etwas Fliegengitter genügen, um die Wasserreinigungsanlage der Raumstation nachzubilden.

Faszination Forschung für Schulklassen

Warum sind Astronauten in Schwerelosigkeit ein paar Zentimeter größer als auf der Erde? Warum erscheint unsere Atmosphäre aus dem All gesehen als blaues Band? Und wie sorgt man dafür, dass ein rohes Ei am Ende der Mission den Fall durchs mehrstöckige Treppenhaus der Schule heil übersteht und weich auf dem Boden aufsetzt? Nach dem erfolgreichen Abschluss ihrer eigenen „Raumfahrt-Mission“ werden die Schülerinnen und Schüler die Antworten auf diese und viele weitere Fragen kennen – verbunden mit dem faszinierenden Erlebnis eines Ausfluges in die Welt der Forschung.

Und so schreibt Alexander Gerst auf der Grußwort-Seite in dem Heft: „Naturwissenschaften und Technik bieten jungen Menschen unendlich viele Möglichkeiten für ihren weiteren Lebensweg. Das gilt auch ganz unabhängig von den spannenden beruflichen Perspektiven, die sich hier eröffnen. Indem wir Fragen stellen, Antworten suchen, Neues entdecken und erkunden wollen, erweitern wir den Horizont unseres Denkens und Wissens. Das alles bereichert unser Leben auf geradezu wunderbare Weise. In diesem Sinne wünsche ich diesem Heft viele junge Leserinnen und Leser – und viele Lehrkräfte, die die Faszination Forschung an ihre Schülerinnen und Schüler weitergeben.“

Das über 100 Seiten starke Arbeitsheft wird zurzeit gratis an mehrere tausend Schulen versandt und kann von Lehrkräften auch nachbestellt werden. Die DLR_School_Labs – das sind die Schülerlabore des DLR – werden im Vorfeld und während der nun schon zweiten Gerst-Mission außerdem Lehrer-Workshops anbieten, die viele der Mitmach-Experimente behandeln. Das DLR bereitet darüber hinaus eine ganze Reihe weiterer Angebote für Schulen vor – von einer Informations-Tour durch Schulen in ganz Deutschland bis hin zu eigens für Kinder und Jugendliche entwickelten Demo-Experimenten, die Alexander Gerst während seiner Mission an Bord der ISS durchführen wird.

Auf den Bildern

Alexander Gerst mit der neuen Ausgabe der DLR_School_Info „Mit Astronauten ins Weltall“ (Titelbild);  Selbst gebaut – ein Modell der ISS. Ein Modell der ISS gebastelt: Mit einfachen Mitteln haben diese Schülerinnen ein Modell der ISS gebaut. In anderen Mitmach-Aktionen sind sogar Experimente in Schwerelosigkeit möglich.

Midfield soll Kapazitäten am Flughafen BER erweitern

0

Die Flughafengesellschaft des Berliner Flughafens hat in den letzten drei Monaten die verschiedenen Szenarien ihres Masterplans bewertet. Im Ergebnis der intensiven Betrachtung und Abwägung der Szenarien hat der Aufsichtsrat beschlossen, dass der Ausbau des Midfields weiterverfolgt wird, da hier die benötigten Kapazitäten schneller und günstiger als im Norden oder Westen bereitgestellt werden können. Durch eine Verlängerung der beiden Piers Süd und Nord sowie ein zweites Terminal kann der BER für bis zu 55.000.000 Passagiere im Jahr 2040 ausgebaut werden. Der Aufsichtsrat des BER hat zugestimmt, das von der Flughafengesellschaft bei der Masterplanung BER präferierte Szenario Midfield weiter zu verfolgen. Weitere Themen waren die Einigung mit dem Bund über den Bau des Regierungsflughafens sowie der Stand bei den BER-Bauarbeiten.

Das bereits beschlossene Ausbauprogramm BER mit der Ertüchtigung von Schönefeld Nord, dem Ausbau der medialen Infrastruktur und den Flugbetriebsflächen sowie dem Neubau des Terminal T1-E werden in die Masterplanung integriert.

Midfield erfüllt Anforderung am besten

Die Einigung mit dem Bund zum Bau des Regierungsflughafens trägt dazu bei, den BER, wie in der Masterplanung vorgesehen, schrittweise im Midfield ausbauen zu können. Durch die Nutzung eines 25 Meter breiten Streifens der Bundesfläche können am Flughafen Schönefeld auch nach Übergabe des Baufeldes an den Bund Ende 2021 bis zum Jahresende 2025 bis rund 10.000.000 Passagiere pro Jahr abgefertigt werden.

Die Flughafengesellschaft hat Ende August einen mit den Firmen abgestimmten Terminplan zur Baufertigstellung festgelegt. Aktuell wird der Prozess bezüglich der anschließend anstehenden Wirk- und Prinzipprüfungen sowie Verbundtests koordiniert, um die Begleitung durch die übergeordneten Sachverständigen sicher zu stellen, sowie die Nutzungsfreigabe für das Fluggastterminal durch die Untere Bauaufsichtsbehörde abgestimmt. Außerdem geht es auch um die kontinuierliche Leistungserbringung und die Beherrschung der noch im Projekt verbliebenden Risiken.

BER-Bauarbeiten

Staatssekretär Rainer Bretschneider, Vorsitzender des Aufsichtsrats, meinte, der Masterplan zeige auf, wie der BER bedarfsgerecht erweitert werden kann. Hiermit sei man auf dem richtigen Wege. Wichtig für die Übergangszeit ist, dass beim Regierungsflughafen mit dem Bund eine Lösung habe gefunden werden können, die es erlaube, weiterhin 10.000.000 Passagiere in Schönefeld abzufertigen.

Prof. Dr.-Ing. Engelbert Lütke Daldrup, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH: „Wir haben es geschafft, die verschiedenen Einzelprojekte im Unternehmen auf ein gemeinsames langfristiges Ziel der Fertigstellung des BER auszurichten. Die technische Einigung mit den Firmen ist ein sehr wichtiger Schritt dahin. Gleichzeitig müssen wir in die Zukunft schauen. Ausbauprogramm, Bau des Regierungsflughafens und Masterplanung werden intelligent verzahnt. Die Grundidee des Masterplans steht auf vier Säulen: einfach, flexibel, zentral und vernetzt. Damit liegt erstmals ein abgestimmter Plan in einer neuen Qualität für die Fertigstellung und Erweiterung des BER vor.“

BAZL erteilt Flughafen Zürich EASA-Zertifikat

Das Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) hat der Betreibergesellschaft Flughafen Zürich AG das Zertifikat der European Aviation Safety Agency (EASA) erteilt, wonach die Sicherheitsprozesse des Flughafens Zürich die Anforderungen der EASA erfüllen. Die EASA hat von der EU-Kommission den Auftrag erhalten, für einheitliche und verbindliche Vorgaben in Sachen Sicherheit in der europäischen Luftfahrt zu sorgen und hat zu diesem Zweck in der EU-Verordnung Nr. 139/2014 die Vorgaben für Organisation, Betrieb und Infrastruktur von Flugplätzen im Geltungsbereich der EASA festgelegt. Diese Vorgaben definieren beispielweise, wie ein Flugplatz die Betankung der Flugzeuge, den Einsatz der Feuerwehr, die wiederholte Zustandskontrolle von Pisten und Anflugbefeuerung sowie die Schneeräumung zu organisieren hat.

Durch die Teilnahme der Schweiz an der EASA sind auch die Flugplätze Zürich, Genf, Bern, Lugano und St. Gallen-Altenrhein von den entsprechenden Vorgaben betroffen. Das BAZL überprüft in einem mehrtägigen Audit, ob die beschriebenen Sicherheitsprozesse den Vorgaben entsprechen und ob diese vom Flugplatzhalter wie beschrieben angewendet werden.

Der Flughafen Zürich ist nach Genf, Lugano und St. Gallen-Altenrhein der vierte Flugplatz der Schweiz, welcher ein EASA-Zertifikat erhält. Der Flughafen Bern wird bis Ende 2017 ebenfalls gemäß den Vorgaben der EASA zertifiziert. Die Regionalflugplätze Sion, Grenchen, Les Eplatures, Samedan, Ecuvillens, Lausanne, Birrfeld und Bressaucourt werden weiterhin nach den Vorgaben der International Civil Aviation Authority (ICAO) zertifiziert.

Lufthansa Technik Turbine Shannon wird 25

0

Lufthansa Technik Turbine Shannon feiert ihr 25-jähriges Jubiläum. Das Unternehmen ist Teil des weltweiten Reparaturnetzwerks der Lufthansa Technik AG für Triebwerksteile und Komponenten (EPAR – Engine Parts and Accessories Repair). In den vergangenen 25 Jahren hat sich Lufthansa Technik Turbine Shannon als Kompetenzzentrum für die Reparatur der Gehäuse von Hochdruckturbinen sowie der Düsen von Hoch- und Niederdruckturbinenstufen eine führende Position erarbeitet. Dabei liegt der Schwerpunkt auf Triebwerke der Baureihen CFM56, GE CF6-80 und CF34.

Das hundertprozentige Tochterunternehmen der Lufthansa Technik offeriert seine Dienstleistungen einem großen Kundenstamm, zu dem führende Hersteller, Triebwerkswerkstätten und Teilehändler zählen. Mit der größten Zahl neu im Markt eingeführter ziviler Triebwerksmuster befindet sich die Branche zurzeit in der größten Transformationsphase ihrer Geschichte. Die Zusammenarbeit mit den Herstellern (OEM) gilt dabei als der Schlüssel zur Zukunft. Investitionen in neue Technologien, Automation und Verbesserungsinitiativen stehen an, um die aktuellen Anforderungen des Marktes zu befriedigen. Gemeinsam mit führenden Herstellern arbeitet das Unternehmen außerdem an einer Anzahl von Projekten zur Reparaturentwicklung.

Von LHT übernommen

Das irische Unternehmen wurde ursprünglich als Shannon Turbine Technologies gegründet. Die Anlage mit einer Fläche von 8.000 Quadratmetern wurde eigens auf der grünen Wiese errichtet, um auf der Grundlage von Lizenzen der Hersteller General Electric und CFM International Triebwerksteile zu reparieren. Das Unternehmen wurde 1996 von der Lufthansa Technik-Gruppe übernommen und in Lufthansa Technik Turbine Shannon umbenannt. Das Unternehmen ist stark gewachsen und hat heute mehr als 200 Mitarbeiter, die inzwischen erfolgreich Tausende von Bauteilen von GE und CFMI-Motoren überholt haben.

Fahrradweg zum Flughafen Hamburg

0

Der Hamburger Journalist und Vielflieger Andreas Spaeth war einer der Fluggäste, die neulich per Rad anreisten und eine Überraschung bekamen. Er trete fast 90 Prozent seiner Fahrten zum Flughafen mit dem Fahrrad an. Sein Rekord dabei: In 33 Minuten von zuhause bis in den Flieger. Man kann das Rad terminalnah abstellen und entlastet gleichzeitig die Umwelt.

Die besondere Überraschung gab es neulich für alle Fluggäste und Besucher, die mit dem Rad zum Flughafen kamen. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bereichs Umwelt am Hamburg Airport verteilten auf den Fahrrad-Abstellflächen an den Terminals kleine Rucksäcke mit Accessoires rund ums Rad – vom Regenponcho über Reflektor-Band und Trinkflasche bis hin zu süßen Energiespendern.

Anlass der Aktion „Bike’n Fly“ ist die Aktionswoche 2017 der Hamburger „Partnerschaft für Luftgüte und schadstoffarme Mobilität“. Die Partnerschaft ist eine Initiative der Stadt Hamburg und der Hamburger Wirtschaft, um einen Beitrag zur Verbesserung der Luftqualität zu leisten. Hamburg Airport ist dort aktives Mitglied und wurde 2015 als „Luftgütepartner des Jahres“ ausgezeichnet.

400 Stellplätze für Fahrräder

Der Flughafen hat zahlreiche Maßnahmen zur Senkung von Luftschadstoffen eingeführt, allen voran das „Mobilitätskonzept 2020“, das vorsieht, bis 2020 100 Prozent des normalen Fahrzeugfuhrparks und mindestens 50 Prozent der Schwerlastfahrzeuge des Flughafens auf alternative Antriebe umzustellen. Darüber hinaus fördert der Flughafen die ÖPNV-Nutzung der Mitarbeiter zusätzlich durch einen gestaffelten Zuschuss zur HVV-Profi-Card. Auch die Fahrt zur Arbeit mit dem Fahrrad wird unterstützt: Mehr als 400 Fahrrad-Stellplätze und eine Luftpump-Station stehen zur Verfügung. Darüber hinaus können Mitarbeiter zweimal jährlich einen kostenlosen Fahrrad-Check mit Reparaturservice vor Ort nutzen.

Notmaßnahme bei Sicherheitskontrollen zeigte Wirkung

0

Die Situation an den Sicherheitskontrollen am Flughafen Düsseldorf hat sich am Wochenende spürbar entspannt. Am Samstag und Sonntag kam es zu keinen längeren Wartezeiten. Grund für die deutliche Verbesserung sind Notmaßnahmen, die die Bundespolizei und der Flughafen Düsseldorf in die Wege leiten mussten, nachdem es am Freitag zum wiederholten Male zu extrem langen Schlangen vor den Sicherheitskontrollen gekommen war. Das im Auftrag der Bundespolizei an den Kontrollstellen arbeitende Sicherheitsunternehmen hatte ihren Auftraggeber in der Folge offiziell darum gebeten, Unterstützung von weiteren Dienstleistern anzufordern.

So wurde der Weg frei gemacht, dass am Samstag in einem ersten Schritt 21 Luftsicherheitsassistenten aus Berlin in Düsseldorf eingesetzt werden konnten. Zudem halfen Mitarbeiter des Airports als Wannenrückführer aus. Die Bundespolizei hatte darüber hinaus mehr eigene Kräfte im Einsatz. Für die kommenden Wochen hat die beauftragte Sicherheitsfirma nochmal zusätzliches Personal angekündigt.

Hierzu erklärt Thomas Schnalke, Sprecher der Geschäftsführung des Düsseldorfer Airports: „Mit dem Einsatz der externen Luftsicherheitsassistenten sehen wir eine unserer Hauptforderungen erfüllt. Leider ist dieser Schritt in unseren Augen aber viel zu spät erfolgt. Ein früheres Handeln hätte unseren Passagieren vieles erspart. In unseren Augen muss die Bundespolizei in die Lage versetzt werden, bei derart eklatanten Personalengpässen deutlich früher Ersatzmaßnahmen in die Wege leiten zu dürfen.“

Von einer grundsätzlichen Entspannung oder gar Lösung der Situation will der Flughafenchef aber noch nicht sprechen. Die Passagierzahlen bleiben sich bis zum Ende der Herbstferien hoch. Der Flughafen Düsseldorf rechnete am Wochenende mit insgesamt rund 172.500 abfliegenden und ankommenden Passagieren.

Alaska Airlines B737 MAX bekommen neueste Recaro-Sitze

0

Die amerikanische Fluggesellschaft Alaska Airlines bestellt bei der Innenausstattung für ihre Flotte bei Recaro Aircraft Seating. 32 neue Boeing 737 MAX-Flugzeuge werden exklusiv mit Sitzen von Recaro ausgestattet. Zudem rüstet Alaska elf Flugzeuge mit den neuen Business-Class-Sitzen CL4710 nach.

Bis jetzt sind schon mehr als 80 Prozent der Flugzeugflotte von Alaska Airlines mit Sitzen des deutschen Flugzeugsitzherstellers ausgestattet. Zum aktuellen Lieferplan, der für Ende 2017 ansteht, gehören Flugzeugsitze für die Erstaustattung von 32 Flugzeugen des Typs Boeing 737 MAX sowie für die Nachrüstung von 62 Flugzeugen der bestehenden Flotte.

Flexibles Sitzmodell für Airlines

Als Erstkunde für den neuen Business-Class-Sitz CL4710 kann Alaska Airlines ihren Passagieren künftig ein exklusives Reiseerlebnis bieten. Der speziell für Inlands- und internationale Kurzstreckenflüge entwickelte Sitz hat durch seinen einzigartigen Sitzkomfort, seine Funktionalität und flexible Ausstattungsmöglichkeiten mehrere Vorteile. Ein ausklappbarer Tisch mit Tablet-Halterung und eine Steckdose für persönliche Devices der Passagiere sind in die Armlehne integriert. Der neue Sitz wird ab Herbst 2018 in die „First-Class-Kabine“ von Boeing-Flugzeugen der Alaska Airlines eingebaut.

Bei der Erstausstattung und Nachrüstung der Flugzeuge kommt zusätzlich der Economy-Class-Flugzeugsitz BL3530 zum Einsatz. Der Sitz bietet Passagieren Premium-Sitzqualität sowie innovative, kundenfreundliche Funktionen auf Kurz- und Mittelstreckenflügen. Sein geringes Gewicht senkt den Kerosinverbrauch und eine hohe Wartungsfreundlichkeit ist über den gesamten Lebenszyklus des Sitzes gewährleistet.

Wachstum mit den Airlines

Innovationspartnerschaft trägt Früchte „Seit sechs Jahren arbeiten wir sehr eng mit Alaska Airlines zusammen. Gemeinsam definieren wir die Anforderungen an die Flugzeugsitze und begleiten den Kunden über den gesamten Produktlebenszyklus hinweg. Kundenrückmeldungen helfen uns dabei, die Sitze laufend zu optimieren“, sagt Sunitha Vegerla, General Manager Recaro Aircraft Seating Americas.

Recaro Aircraft Seating hat bereits 1998 in den USA einen Produktionsstandort aufgebaut. 2013 wurde die Produktionsfläche in Fort Worth, Texas, auf circa 23.000 Quadratmeter mehr als verdoppelt und das Produktionsvolumen auf über 30.000 Sitzeinheiten pro Jahr gesteigert. Mehr als 400 Angestellte arbeiten bei Recaro Aircraft Seating Americas. Die wichtigen Aufträge mit Alaska Airlines leisten einen wesentlichen Beitrag zum Wachstum des Standorts.

Alaska Airlines bringt zusammen mit Virgin America und den regionalen Partnern jährlich 40 Millionen Kunden zu 118 Destinationen; im Durchschnitt werden täglich 1.200 Flüge quer durch die Vereinigten Staaten sowie nach Mexiko, Kanada, Costa Rica und Kuba angeboten. Mit Alaska Airlines und Alaska Global Partners können die Kunden für Flüge zu 900 Destinationen weltweit Meilen sammeln und einlösen. Alaska Airlines gehört zu den größten Fluggesellschaften Nordamerikas.

TUI und Small Planet Airlines verreisen mehr ab PAD

0

TUI erweitert das Flugangebot am Paderborn-Lippstadt Airport. Im Sommerflugplan 2018 steigen die verfügbaren Plätze um 30 Prozent auf fast 100.000. Mit dem ägyptischen Badeort Hurghada und Teneriffa kommen zwei zusätzliche Ziele hinzu. Das Angebot nach Kos wird um eine Frequenz aufgestockt, so dass nun alle griechischen Ziele mit zwei wöchentlichen Flügen bedient werden. Im Sommer 2018 stehen damit bei TUI ab dem Paderborn-Lippstadt Airport jede Woche elf Flüge zu acht Destinationen im Programm. Neben den neuen Zielen Hurghada und Teneriffa sorgen die griechischen Inseln Kreta, Rhodos und Kos sowie die Kanareninseln Fuerteventura und Gran Canaria für ein vielfältiges Angebot, das noch ergänzt wird durch eine regelmäßige Verbindung nach Burgas am Schwarzen Meer.

Die Flüge erfolgen mit der deutschen Fluggesellschaft Small Planet Airlines, die am Standort Paderborn-Lippstadt drei Flugzeuge sowie Cockpit- und Kabinenpersonal stationiert hat. Bereits im Vorjahr hat sich TUI für einen starken Ausbau an unserem Standort entschieden und die Kapazitäten um 50 Prozent aufgestockt.

GOVSATCOM: Demonstrator für sichere All-Kommunikation

0

Airbus hat von der Europäischen Weltraumorganisation ESA den Auftrag zum Bau eines Demonstrators für das künftige europäische Programm „Governmental Satellite Communications“ (GOVSATCOM) erhalten.

Mit Unterstützung der Europäischen Kommission, der Europäischen Verteidigungsagentur EDA und der ESA soll GOVSATCOM wichtigen europäischen Ländern, Organisationen und Betreibern sichere Satellitenkommunikationsdienste bereitstellen. Das Programm, das voraussichtlich 2020 starten wird, knüpft an die großen europäischen Programme wie Copernicus, Galileo und EDRS-SpaceDataHighway an.

Der zweijährige Demonstrator-Auftrag besteht aus zwei Teilen. Der erste Teil umfasst die Fertigung eines Systems zur dynamischen gemeinsamen Nutzung von Satellitenfähigkeiten. Das Herzstück des Bodensystems, das auf der vom belgischen Unternehmen Newtec entwickelten Newtec Dialog-Technologie basiert, wird am Airbus-Standort in Toulouse eingerichtet. Das System wird von mehreren europäischen Regierungsstellen betrieben und insbesondere für Überseeoperationen eingesetzt. Ein End-to-End-Servicedemonstrator wird das ganze Spektrum der flexiblen und einfach strukturierten Dienste aufzeigen.

Der zweite Teil des Projekts strebt eine Leistungssteigerung der Newtec Dialog-Technologie an. Ziel ist es, durch das Zusammenlegen von Fähigkeiten den bestmöglichen Nutzen für die künftige Generation von Regierungssatelliten zu ziehen, deren Abdeckungsbereiche in Echtzeit konfigurierbar sein werden. Diese Entwicklung wird es mobilen Nutzern ermöglichen, fließend zwischen den Abtaststrahlen von Satelliten zu wechseln, dabei aber trotzdem die Vertraulichkeit ihrer Operationen weiterhin sicherzustellen.

Der Demonstrator-Auftrag folgt auf zwei Designstudien aus den Jahren 2015 und 2017, an denen Airbus im Auftrag der ESA beziehungsweise der EDA teilnahm. In diesen Studien wurden die Anforderungen seitens der europäischen Regierungskunden festgelegt und quantifiziert sowie die verschiedenen Technologien und Architekturen des GOVSATCOM-Programms und die Vorzüge des Modells zur Bündelung und gemeinsamen Nutzung (Pooling and Sharing) untersucht.

Schwerpunkt des GOVSATCOM-Programms soll zunächst die Bündelung und gemeinsame Nutzung der Kommunikationsfähigkeiten sein, die von bereits im Orbit befindlichen Satelliten der Regierungskunden und kommerzieller Betreiber geliefert werden. Das von der ESA und Airbus entwickelte Demonstrator-Projekt ebnet den Weg für diesen ersten Schritt, der auch von der EDA und 14 EU-Ländern (Belgien, Deutschland, Estland, Frankreich, Griechenland, Großbritannien, Italien, Litauen, Luxemburg, Österreich, Polen, Portugal, Schweden und Spanien) sowie von Norwegen unterstützt wird. Im Juni 2017 wurde vereinbart, einen Demonstrators für das „Pooling and Sharing“ der Satellitenkommunikationsfähigkeiten zu entwickeln.

Als Integrator des Bodensegments und Hersteller und Betreiber von Kommunikationssatelliten liefert Airbus bereits Satellitenkommunikationssysteme an Regierungen europäischer Länder wie Deutschland, Frankreich, Großbritannien und Norwegen sowie an die EDA und NATO.

Gruppenreisen mit Buchung über eine Person bei Wizz Air

0

Low Cost Carrier Wizz Air flexibilisiert die Buchung. Dafür sorgt ein neuer Service namens Flexible Travel Partner. Der Clou: Bei der Buchung genügt der Name eines Passagiers und es können Tickets für bis zu neun weitere Personen reserviert werden. Erst wenn der Online Check-in erforderlich wird, müssen die Namen angegeben werden. So können sich Passagiere schon die besten Preise sichern, wenn sie noch nicht genau wissen, wer sie auf dem Flug begleiten wird. Das macht es ideal für Großfamilien, Vereine, Freundeskreise und Geschäftsreisende, eine Gruppenreise zu buchen. Zudem bleibt mit Wizz Fare Lock eine Tickets 48 Stunden blocken lassen.

Flexibilität wird immer wichtiger, bei Geschäfts- wie auch bei Urlaubsreisen. Mit Flexible Travel Partner Service können Kunden bis zur letzten Minute offenhalten, wer mit auf Reisen geht. Dieses Angebot, das zum Preis von zehn Euro pro Person und Flug erhältlich sein soll, folgte kurz nach der Bekanntgabe des neuen Buchungsservice Wizz Fare Lock. Dabei können Fluggäste ihr gewünschtes Ticket und Zusatzleistungen für 48 Stunden blocken, bevor sie fest buchen und bekommen auch so mehr Planungsflexibilität.

Hamburg: Belastbare Zahlen und Methoden zu Emissionen gefordert

0

Hamburg hat seit Jahren ein Problem mit den Luftschadstoffen, was auch für den Tod von Menschen verantwortlich gemacht wird. Steigender Flugverkehr vergrößtert zunehmend die Belastung. Statt maßregelnd auf den luftverkehrsbedingten Schadstoffausstoß einzuwirken, wie es der Luftreinhalteplan vorschreibt, werden die Zahlen laut Bürgerinitiativen für Fluglärmschutz in Hamburg und Schleswig-Holstein (BAW) schön gerechnet. Da würden der Prognosezeitraum mal eben halbiert und die Belastungswerte am Rechner zielführend simuliert. Für das Jahr 2014, als Basisjahr, wird auf Grundlage von rund 140.000 Flugbewegungen, dem Luftverkehr ein Ausstoß von 442 t NOx zugeordnet. Im vorliegenden Luftreinhalteplan wird für das Jahr 2020 nun, basierend auf 165.000 Flugbewegungen, ein Ausstoß von 525 t NOx prognostiziert

Dies entspricht einem Zuwachs an krankmachendem NOx von knapp 20 Prozent. Bemerkenswerterweise wird folgend bis zum Jahr 2025 dann allerdings keine weitere Steigerung des Schadstoffausstoßes mehr angenommen. Die Luftverkehrswirtschaft geht bei ihren Prognosen zur Entwicklung bei den Flugbewegungen von jährlichen Steigerungsraten von bis zu zwei Prozent aus. Während in der Entwurfsfassung des Luftreinhalteplans noch 689 t NOx als Prognosewert für 2025 ausgewiesen wurden, bleibt in der Endfassung die Prognose im Jahr 2020 stehen. Unter Zugrundelegung eines mittleren Schadstoffausstoßes von 3,28 kg NOx je Flugbewegungen lässt sich aus der Entwurfs-Prognose von 689 t NOx für 2025 eine Anzahl von rund 210.000 Flugbewegungen ableiten.

Der Grund für das Weglassen der Prognosezahlen für das Jahr 2025 Finalfassung, liegt für die BAW auf der Hand: Eine Steigerung des luftverkehrsbedingten Schadstoffausstoßes innerhalb eines Jahrzehnts von 56 Prozent stehe einer Stadt, die einst Umwelthauptstadt Europas war und nunmehr auch mit einer eigenen Nachhaltigkeitsagenda für die Vereinten Nationen auftrumpfen möchte, schlecht zu Gesicht. Zudem hat sich durch diese Prognose offenbart, dass nun auch der bisher festgeschriebene Fluglärmdeckel im Jahr 2025 überschritten werde.

2017 überschreitet NOx der Prognosewert für 2025

Anhand der Anzahl an Flugbewegungen und des eingesetzten Fluggerätes ist es heute schon möglich die verbrannte Kerosinmenge, die Summe der Treibhausgase, den Kohlendioxid und -monoxid-Ausstoß, sowie die Kohlenwasserstoff- und die Stickoxid-Emissionen zu ermitteln. So zeichnet sich bereits jetzt ab, dass bis zum Jahresende 2017 der ursprüngliche Prognosewert der Hamburger Umweltbehörde für das Jahr 2025 von 689 t NOx überschritten wird. Damit wird überdeutlich, dass die im Luftreinhalteplan dargestellte flugverkehrsbedingte NOx-Belastung wesentlich zu gering abgebildet wird.

Für eine den echten Belastungen der Menschen gerecht werdende Bestimmung der Luftschadstoffmengen ist eine numerische Simulation, zudem durch den mittel- und unmittelbaren Verursacher, der Flughafen Hamburg GmbH, denkbar ungeeignet. Die BAW erwartet, dass die Hamburger Umweltbehörde hier eigenverantwortlich und unabhängig tätig wird und eine belastbare Basis durch Messungen von Echtwerten schafft.