Airbus verbaut Titanteil aus 3D-Druck in Serie des A350

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Airbus hat erstmals eine im 3D-Druck produzierte Titanklammer serienmäßig in eine A350 XWB verbaut. Die Klammer wurde mit additiver Schichtauftragung hergestellt.

Die in diesem Additive Layer Manufacturing (ALM) hergestellte Klammer ist Teil des Pylons, der das Triebwerk mit der Flügelsektion des Flugzeuges verbindet. Beim 3D-Druck ALM wächst das Produkt gewissermaßen aus feinem Materialpulver, das aus Aluminium, Titan, Edelstahl, Kunststoff oder sogar aus Kompositen bestehen kann. Durch Auftragung einzelner Schichten können so auch komplexe Bauteile direkt über CAD mit effizienterem Substratverbrauch exakt hergestellt werden. 3D-gedruckten Teile flogen bisher in den Testflugzeugen der Airbus A320neo und A350 XWB, etwa in der Kabine.

Thomas Zimmermann
Thomas Zimmermann
Thomas Zimmermann ist Redaktionsleiter bei Luftfahrtmagazin.de und erfahrener Fachjournalist im Bereich Luftfahrt mit 15 Jahren Erfahrung und einem tiefen Wissen und großer Leidenschaft für Luftfahrtdesign, nachhaltige Innovationen und Luftverkehrspolitik. Mit einem klaren Blick für Fakten, berichtet er seit Jahren fundiert und prägnant über die Entwicklungen am Himmel.

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