Start Blog Seite 186

Rollout des Dreamliner 787-10 für Singapore Airlines

0

Boeing hat den ersten 787-10 Dreamliner für Singapore Airlines aus den Hallen gerollt. In der Final Assembly in North Charleston, South Carolina, erfährt das Flugzeug jetzt Systemchecks und seine Bemalung in den Farben der Fluggesellschaft.

Betankung und erste Triebwerksläufe stehen ebenso an. Singapore Airlines soll ihren 787-10 in der ersten Jahreshälfte 2018 bekommen und ihn auf Mittelstrecken einsetzen. Der Carrier ist der Erstkunde für die B787-10 mit ihrem um 5,5 Meter verlängerten Rumpf gegenüber der 787-9, und hat 30 Flugzeuge von dem größten Dreamliner bisher fest bestellt. Für 19 weitere 787-10 liegt eine Absichtserklärung vor.

Lochkorrosion: Zwang Spülmittel A330 in die Knie?

Während des Rollens des Flugzeuges zur Startbahn kam es beim Einleiten einer Kurvenbewegung zum Bruch des Fahrwerkträgers (Bogie Beam) des rechten Hauptfahrwerkes im Bereich hinter der Dämpferbein-Anbindung (Shock Absorber).

Der Airbus A330 verließ um 15:50 Uhr die Abstellposition 113 am Terminal 1 und rollte über das Vorfeld West. Dabei benutzte es die Rollbahnen Oscar 1, Charly 4 und den Eingang Sierra 6 zum Bereich der Startbahn 26L.

Identifikation

  • Art des Ereignisses: Schwere Störung
  • Datum: 17. August 2007
  • Ort: Int. Verkehrsflughafen München
  • Luftfahrzeug: Verkehrsflugzeug
  • Hersteller / Muster: Airbus / A 330-200
  • Personenschaden: keiner
  • Sachschaden: Luftfahrzeug leicht beschädigt
  • Drittschaden: Beschädigung der Rollwegoberfläche

Ereignisse und weiterer Flugverlauf

Gegen 16:00 Uhr verließ das Flugzeug den Eingangsbereich Sierra 6. Die Linkskurve leitete die Maschine auf den Rollweg Sierra ein. Beim Einleiten der Kurvenbewegung brach der Fahrwerkträger des rechten Hauptfahrwerkes im Bereich hinter der Dämpferbein-Anbindung.

Die unverzüglich eingeleitete Bremsung brachte das Flugzeug hinter der Kurve zum Stehen. Die 244 Passagiere und 15 Besatzungsmitglieder verließen die Maschine unverletzt über die auf dem Rollweg bereitgestellten Fluggasttreppen. Das Titelbild zeigt die Einsatzstelle auf dem Rollweg Sierra.

Angaben zu Personen

Der verantwortliche Luftfahrzeugführer war im Besitz einer Lizenz für Verkehrspiloten (ATPL) nach ICAO Richtlinie. Erstmals wurde die Lizenz im Jahr 1994 von der General Civil Aviation Authority der Vereinigten Arabischen Emirate (UAE) ausgestellt. Er besaß ein flugmedizinisches Tauglichkeitszeugnis der Klasse 1.

Der Co-Pilot verfügte über eine Berufspilotenlizenz (CPL(A)) nach ICAO Richtlinie. Diese wurde im Jahr 2006 erstmals durch die General Civil Aviation Authority der UAE ausgestellt. Er war im Besitz eines flugmedizinischen Tauglichkeitszeugnisses der Klasse 1.

Angaben zum Luftfahrzeug

Bei dem Luftfahrzeugmuster Airbus A 330-200 handelte es sich um ein Verkehrsflugzeug mit zwei Triebwerken vom Typ Rolls Royce RR Trent 772B-60. Das Flugzeug wurde im Jahr 2000 mit der Seriennummer 328 hergestellt und war in den Vereinigten Arabischen Emiraten zum Verkehr zugelassen.

Die maximal zulässige Abflugmasse des Luftfahrzeuges betrug 233.000 kg. Zum Zeitpunkt der Schweren Störung hatte das Luftfahrzeug eine tatsächliche Abflugmasse von 198.631 kg. Das Flugzeug war mit einem Bugfahrwerk und zwei Hauptfahrwerken unter den Tragflächen ausgerüstet. Der gebrochene Fahrwerksträger wurde im November 1999 gefertigt und war bis zum Bruch etwa 32.616 Flugstunden, bei 8.682 Starts und Landungen, in Betrieb.

Meteorologische Informationen

Es herrschte Tageslicht bei aufgelockerter Bewölkung. Der Wind kam aus Richtung 170° mit einer Stärke von vier Knoten. Die Bodensicht betrug mehr als zehn Kilometer.

Funkverkehr

Es bestand Funkverbindung mit München Rollkontrolle.

Angaben zum Flugplatz

Der Internationale Verkehrsflughafen München verfügte über zwei parallele Start- und Landebahnen mit einem Belag aus Beton. Beide Bahnen mit den Bezeichnungen 08L/26R bzw. 08R/26L, hatten jeweils eine Länge von 4.000 Metern und eine Breite von 60 Metern. Die drei Vorfelder und die Rollwege hatten ebenfalls einen Betonbelag.

Flugdatenaufzeichnung

Der Flugdatenschreiber und der Cockpit-Voice-Recorder wurden von der BFU sichergestellt und ausgewertet.

Unfallstelle und Feststellungen am Luftfahrzeug

Im Einmündungsbereich des Einganges Sierra 6 zum Rollweg Sierra befanden sich ein Hydraulikölfleck und eine Einschlagstelle in der Betonoberfläche des Rollweges. Von dieser Einschlagstelle beginnend verlief eine Furche im Beton entlang des Kurvenradius. Diese Furche hatte eine Länge von 42,8 Metern und war bis zu drei Zentimeter tief.

Das Flugzeug stand auf dem Rollweg Sierra hinter dem Einmündungsbereich Sierra 6 in Richtung 082°. Es hatte sich nach rechts geneigt. Das rechte Triebwerk und die rechte Tragfläche hatten keine Bodenberührung. Der Träger des rechten Hauptfahrwerkes war in zwei Teile gebrochen. Die Bruchstelle befand sich etwa 90 mm hinter dem Gelenkbolzen, der das Federdämpferbein des Fahrwerkes mit dem Träger verbindet.

Durch den Bruch war der hintere Teil des Fahrwerkträgers einschließlich der hinteren Achse und der beiden hinteren Räder komplett abgetrennt worden. Eine Verbindung zwischen dem hinteren Teil des gebrochenen Fahrwerkträgers, der hinteren Achse und der hinteren Räder mit dem Rest des Fahrwerkes bestand nur noch über zwei Bremsgestänge. Das Flugzeug erreichte seine Endlage während das untere Ende der Aufnahmegabel des Dämpferbeines über die Rollbahn schleifte.

Da der Bruch des Fahrwerkes ursächlich für diese schwere Störung war, richteten sich die weitergehenden Untersuchungen auf den Bruch am Fahrwerkträger. Der Fahrwerkträger hatte ein rohrähnliches Aussehen. An seinen beiden Enden befanden sich zwei Buchsen, in denen die Achsen für die Räder steckten. In der Mitte des Fahrwerkträgers war der Lagersitz für den Gelenkbolzen angebracht. Bei einer ersten Untersuchung der Bruchflächen des Trägers noch vor Ort, wurde festgestellt, dass der Bruch an der 6-Uhr-Position des inneren Rohrumfanges seinen Ursprung hatte.

In diesem Bereich des Trägerbodens fehlte der Farbanstrich an einigen Stellen der Innenseite. Einige Beschädigungen waren auch auf den beiden Bruchoberflächen sichtbar, hervorgerufen durch das Bewegen über den Rollwegbelag. Der untere Rand des äußeren Rohrumfanges war auf beiden Seiten der Bruchfläche abgeschliffen. Ebenso waren die untere Seite der Gabel des Fahrwerkbeines und das Bremsgestänge abgeschliffen. Die Bremsschläuche für die hinteren Räder waren abgerissen. Im Inneren des Fahrwerkträgers befanden sich verschiedene Substanzen, wie Schmierstoffe und Verunreinigungen. Die Abbildungen 2 und 3 zeigen die Bruchhälften; Abbildung 2: Vorderer Teil des Fahrwerkträgers mit Gelenkbolzen, Abbildung 3: Hinterer Teil des Fahrwerkträgers mit hinterem Räderpaar.

Nach dieser ersten augenscheinlichen Untersuchung vor Ort wurden die beiden Fahrwerkträger-Hälften demontiert und die Bruchflächen versiegelt. Danach wurden sie nach Großbritannien versendet, wo die weiteren Untersuchungen mit Unterstützung des Fahrwerkherstellers unter Aufsicht der britischen Flugunfalluntersuchungsstelle (Air Accidents Investigation Branch) erfolgten. Abb. 4 zeigt eine Zeichnung des Fahrwerkträgers, bei der die rote Linie den Ort der Bruchebene markiert.

Zunächst wurden Proben von den Rückständen im Innern des Fahrwerkträgers entnommen. Anschließend wurde der Fahrwerkträger um den Bruch herum gereinigt. Dabei zeigte sich, dass sich der Farbanstich in einigen Bereichen abgelöst hatte beziehungsweise ganz fehlte. An einigen Stellen hatte der Anstrich eine raue Oberfläche oder Blasen gebildet. An Stellen, an denen die Farbe fehlte, war eine galvanische Schutzschicht sichtbar. Dabei handelte es sich um eine Kadmiumbeschichtung. Unmittelbar um den Rissursprung, in einem Bereich von etwa 50 mm mal 50 mm, war die Oberfläche des Materials frei von Farbe und Kadmiumbeschichtung und korrodiert. Es wurden weitere Proben von Fett, Farbe und Verunreinigungen an verschiedenen Stellen aus dem Inneren des Fahrwerkträgers entnommen. Dabei ließ sich der Farbanstrich um die korrodierte Stelle herum leichter ablösen als weiter entfernt davon.

Eine zerstörungsfreie Untersuchung des Bauteils ergab keine Hinweise auf weitere Rissbildungen. Untersuchungen des Werkstoffes zeigten, dass dieser keine Überbeanspruchungen während der Fertigung erfuhr und über geringe Eigenspannungen verfügte. Des Weiteren wurden aus dem Bauteil Materialproben entnommen, mit denen Zugprüfungen durchgeführt wurden. Die Ergebnisse entsprachen der Materialspezifikation.

Bei der Betrachtung der Bruchfläche durch ein Lichtmikroskop bei 30-facher Vergrößerung wurde der Bruchausgangspunkt an der Oberfläche am Bodeninneren des Trägers lokalisiert. Am Ursprung war eine Korrosionsnarbe erkennbar, dargestellt in Abbildung 6. Abb. 5 zeigt den Bruch mit Ausgangspunkt, Abb. 6: zeigt die Bruchausgangsstelle am Fahrwerkträger.

Das Korrosionsloch hatte eine Gesamttiefe von 0,669 mm und an der Oberfläche einen Durchmesser von 1,534 mm. Um die Lochkorrosion herum wies die Bruchoberfläche Anzeichen von interkristallinen Brüchen mit der typischen Daumennagelform auf. Die Länge der Scherlippen betrug 10,506 mm und es wurden Bruchbänder bis zu einer Tiefe von 6,4 mm festgestellt. Die Rissausbreitung erfolgte durch die Spannungsrisskorrosion.

Die Oberfläche des Restbruches hatte ein duktiles Erscheinungsbild. Die Wandstärke, wie auf den Bildern 5 und 7 zu sehen, war schmaler als die ursprüngliche Wandstärke, da ein Teil des Außenradius beim Entlangschleifen auf der Rollbahnoberfläche abgetragen worden war. Abb. 7: Bruchausgangspunkt mit Scherlippen am Fahrwerkträger. Die rasterelektronenmikroskopischen Aufnahmen bestätigten die Befunde der lichtmikroskopischen Untersuchungen.

Nachdem die Untersuchungen des Bruches die oben genannten Fakten lieferten, richtete sich in den weiteren Untersuchungen der Fokus auf den Korrosionsschutz des Fahrwerkträgers. Im Bereich des Bruchursprungs war kein Korrosionsschutz mehr vorhanden. An einigen Stellen im Innern des Fahrwerkträgers hatte der Farbanstrich Blasen gebildet. Das Öffnen einiger Blasen zeigte, dass sich an diesen Stellen die Farbe von der Kadmiumschicht gelöst hatte.

Nach der Fertigungsspezifikation war der Korrosionsschutz in mehreren Schichten aufgebaut, siehe das Kapitel Zusätzliche Informationen. Messungen der Schichtdicke der Farbschichten am Rand des Bereiches des fehlenden Korrosionsschutzes, um den Bruchursprung herum, ergaben, dass alle drei Schichten dünner als gefordert oder an einigen Stellen nicht vorhanden waren. Dieses bestätigte sich auch an Messstellen im vorderen Teil des Fahrwerkträgers. Bei den Messungen wurde auch festgestellt, dass die Schichtdicken in der 6-Uhr-Position geringer als in der 12-Uhr- Position waren. Der Bereich um den Bruch, also um die Bohrung für den Gelenkbolzen herum, wies die stärksten Degradierungen der Korrosionsschutzschicht auf.

Bei Adhäsionstests der Farbe im Inneren des Fahrwerkträgers, im Bereich des Bruches bzw. der Bohrung für den Gelenkbolzen, löste sich die Farbe leicht ab. Alle anderen Bereiche erbrachten ein gutes Ergebnis.

Die Analysen der Proben von den Rückständen aus dem Innern des Fahrwerkträgers ergaben, dass es sich bei dem verwendeten Schmiermittel um den Typ Nyco 22 handelte. Das Schmiermittel stellte den größten Anteil der Rückstände dar. Des Weiteren wurden Spuren von Skydrol (Hydraulikflüssigkeit) gefunden, die sich auf die gerissenen Bremsschläuche, aus denen diese Flüssigkeit austrat, zurückführen ließen. Weiter enthielten die Rückstände Sand. Der Wasseranteil der Rückstände lag bei unter einem Prozent. Der im Schmiermittel festgestellte Säuregehalt war typisch.

Brand

Es entstand kein Brand.

Versuche und Forschungsergebnisse

Nachdem der Bruchmechanismus und die Korrosion als dessen Auslöser bestimmt waren, wurde der Korrosionsschutzaufbau näher untersucht. Dazu wurden drei verschiedene Testverfahren durchgeführt, in denen korrodierbare Probenstücke aus Stahl verwendet wurden. Im ersten Test wurden lackierte, ofengetrocknete Probestücke zwei Wochen in destilliertes Wasser oder in Kontaminaten-Lösungen bei einer Umgebungstemperatur von 70 °C halbgetaucht. Dieser Test ist ein Standardtest, der von Lackherstellern angewendet wird, um die Produktqualität ihrer Lacke nachzuweisen.

Beim zweiten Test, dem Druck-Kocher-Test, wurden Probestücke destilliertem Wasser ausgesetzt, in 25 Zyklen von jeweils einer Stunde Dauer bei einer Temperatur von 117 °C. Dieser Versuch stellt einen Zeitraffer für den Einfluss von Feuchtigkeit auf den Alterungsprozess des Lackes dar. Im dritten, dem Salz-Sprüh-Test, sollte herausgefunden werden, ob gealterte Lacke einen Korrosionsbefall des Grundmaterials begünstigen.

Die Tests wurden sowohl mit Proben mit 3-Schicht-Lackaufbau (wash primer, primer and top coat), wie er am gebrochenen Fahrwerkträger verwendet wurde, als auch mit 2-Schicht-Lackaufbau (primer and top coat), wie er in der derzeitigen Serie Anwendung findet, durchgeführt.

Feuchtigkeit, Glykol und Formiat auf Lack

Die Versuche zur Alterung der Lackschichten führten zu folgenden Ergebnissen: Der langanhaltende Kontakt der Bauteile mit Feuchtigkeit kann mit der Bläschenbildung im Lackaufbau in Verbindung gebracht werden. Eine raue Kadmiumbeschichtung führte lokal zu dünneren Lackschichten. Verunreinigungen auf der Kadmiumschicht vor dem Lackiervorgang ergaben eine vermehrte Bläschenbildung beim Lack.

Das Vorhandensein von Schmierstoffen verursachte keine Schwächung der Lackschicht. Aber in Schmiermittel eingeschlossene Feuchtigkeit führte zu Verfärbungen und Bildung von kleinen Bläschen im Lackaufbau. Der Kontakt mit Enteisungsflüssigkeiten, die auf Glykol basieren, verursachte starke Bläschenbildung im Lackaufbau.

Der Kontakt mit Enteisungsflüssigkeiten, denen Formiat zugrunde liegt, führte nur zur Verfärbung der Lackoberfläche. Das Reinigungsmittel Aeroclean CD1, welches bei dem betroffenen Flugzeug verwendet wurde, griff die Lackierung chemisch an. Bei der Untersuchung der im Fahrwerkträger sichergestellten Schmiermittel und Verunreinigungsrückstände wurden weder Glykol basierte Enteisungsflüssigkeiten noch Reinigungsmittel nachgewiesen.

Zusätzliche Informationen

Der Typ des gebrochenen Fahrwerks bzw. dessen Träger wurde sowohl beim Luftfahrzeugmuster Airbus A330 als auch beim Muster A340 verbaut.

Aufbau des Korrosionsschutzes

Der gebrochene Fahrwerkträger hatte einen 3-Schicht-Lackaufbau für den Korrosionsschutz. Zunächst wurde auf das Grundmaterial, den hochfesten Stahl, in einem galvanischen Bad eine Kadmiumschicht aufgetragen. Gemäß der technischen Zeichnung sollte sie eine Dicke von 10 bis 20 μm haben. Auf die Kadmiumschicht wurde ein Dreifach-Farbschema aufgetragen. Der Lackaufbau bestand aus einer Vorgrundierung mit einer Dicke laut Zeichnung von neun bis 12 μm.

Dann folgte gemäß der technischen Zeichnung eine Grundierung, die in zwei Schichten aufgetragen wurde, mit einer Dicke von 30 bis 40 μm. Den Abschluss bildete ein Decklack mit einer geforderten Dicke von 40 bis 50 μm. Im Innern des Fahrwerkträgers wurde zusätzlich noch ein Korrosionsschutzmittel, Ardrox 3149, aufgetragen. In der laufenden Produktion war diese Art des Lackaufbaus bereits vor dem Zeitpunkt des Ereignisses zugunsten eines Zweifach-Farbschemas geändert worden.

Dabei wurde auf die Vorgrundierung verzichtet und die Grundierung direkt auf die Kadmiumschicht aufgetragen, gefolgt von der Decklackschicht. Die Grundierung wurde in zwei Schichten aufgetragen und hatte gemäß der technischen Zeichnung eine geforderte Dicke von 40 bis 50 μm. Der anschließende Decklack hatte eine geforderte Dicke von 40 bis 50 μm. Zusätzlich wurde in der Innenseite des Fahrwerkträgers Ardrox AV100D Wachsöl als Korrosionsschutz aufgetragen.

Erste Maßnahmen für Flugzeuge im Einsatz

Da sich bei der ersten Betrachtung der Schadensstelle Bereiche im Inneren des Fahrwerkträgers zeigten, an denen sich der Lack abgelöst und sich Korrosion ausgebildet hatte, wurde ein Kontrollprogramm für die im Einsatz befindlichen Fahrwerk festgelegt. Dabei wurden die Fahrwerke, die den gleichen 3-Schicht- Lackaufbau wie bei dem Schadensteil hatten, entsprechend ihrer Einsatzzeiten an den Flugzeugen der Airbus-A-330/340-Flotte des Betreibers überprüft.

Das Hauptaugenmerk galt dabei dem Zustand des Korrosionsschutzes im Inneren des Fahrwerkträgers. Je nach Befall des Schutzanstriches bzw. des Materials wurden eine Reparatur der Bereiche oder Austauschmaßnahmen festgelegt. Als Sofortmaßnahme wurden im Produktionsprozess beim Aufbau des Korrosionsschutzes (Kadmierung und Lackierung) die jeweiligen Schichtdicken gemessen.

Beurteilung

Der Bruch des Fahrwerkträgers war, wie die Untersuchung gezeigt hatte, auf eine interkristalline Spannungsrisskorrosion zurückzuführen. Der Ausgangspunkt für den Anriss war eine Lochkorrosion. Die Korrosion entstand am Bodeninneren im Bereich der Bohrung für den Gelenkbolzen in der Mitte des Trägers. In diesem Areal fanden sich einige Stellen, an denen der Korrosionsschutz nicht mehr gegeben und der korrodierte Stahl sichtbar war. Nach dem Anriss entwickelte sich der Bruch weiter und bildete Rastlinien aus, bis der kritische Querschnitt erreicht war, und der Restbruch als duktiler Gewaltbruch erfolgte. Zum Bruch des Fahrwerks beim Durchrollen einer Kurve hat dann letztendlich die hohe Belastung beigetragen, die bei einem solchen Manöver auf ein Fahrwerk in Doppel-Tandem-Anordnung wirkt.

Nachdem der Bruchausgang und seine Ursache geklärt waren, richtete sich die weitere Untersuchung auf die Degradierung des Korrosionsschutzes bis hin zu seiner Ablösung. Die Untersuchung von weiteren im Betrieb befindlichen Fahrwerksträgern zeigte, dass es sich dabei nicht um einen Einzelfall handelte.

Bei dem gebrochenen Fahrwerkträger war hauptsächlich der Innenboden im Bereich vor und hinter der Bohrung für den Gelenkbolzen betroffen. Dort hatten sich auch Bläschen im Lack gebildet. Ihre Innenseiten zeigten ein Abbild der Kadmiumschicht, von der sie sich gelöst hatten. In einigen Bläschen fanden sich Kadmiumreste, aber nicht in allen. Die Topografie der Kadmiumreste spiegelte nicht immer die Topografie der Stahloberfläche wider. Daher ist davon auszugehen, dass nach dem Kadmieren der ganze Innendurchmesser mit Kadmium überzogen war. Teile des Kadmiums haben sich dann mit großer Wahrscheinlichkeit opferkorrosiv aufgelöst.

Bei der Untersuchung wurden auch die Schichtdicken des Korrosionsaufbaus gemessen. Die Messungen erfolgten an verschiedenen Stellen im Inneren des Fahrwerkträgers. Dabei wurde festgestellt, dass die Schichten an Messpunkten am Trägerboden (6-Uhr-Position) in der Nähe der Bolzenbohrung und an den Rändern von korrodierten Bereichen, die Sollwerte unterschritten. An Messpunkten 400 mm hinter der Bruchstelle wurden die Sollwerte erreicht. Von den Ergebnissen der auf dem Innendurchmesser des Trägers verteilten Messpunkte ließ sich ableiten, dass im Produktionsprozess die Sollwerte nicht immer erreicht worden waren. Im weiteren Verlauf der Untersuchungen und der Tests zeigte sich, dass an Stellen, an denen die erste Lackschicht (Wash Primer) fehlte, der Korrosionsschutz nicht in vollem Umfang gegeben war.

Die Untersuchungen der einzelnen Rückstände, die im Innern des Fahrwerkträgers entnommen worden waren, und die Tests mit den Enteisungs- und Reinigungsflüssigkeiten zeigten für sich genommen unterschiedliche Auswirkungen auf den Korrosionsschutz.

Abschließend ist zu sagen, dass die Degradierung der Korrosionsschutzschicht ein Zusammenspiel war, aus den Einwirkungen der Umwelteinflüsse und für den Betrieb des Flugzeugs notwendigen eingesetzten Medien, und dem in einzelnen Arealen nicht vollständigen Lackaufbau. Dadurch konnte in einigen Bereichen die Lackschicht abgebaut und durchdrungen werden. Auf diese Weise wurde die Kadmiumschicht freigelegt und konnte opferkorrosiv angegriffen sowie teilweise aufgelöst werden. In der Folge war der Stahl an einigen Stellen ungeschützt gegen Korrosion, das führte zu Lochkorrosion, Spannungrisskorrosion. Dadurch konnte es zu dem vorliegenden Bruchverlauf kommen.

Schlussfolgerungen

Der Ausgangspunkt für den Bruch war eine Lochkorrosion. Von dort breitete sich der Anriss interkristallin aus, bis der duktile Gewaltbruch eintrat. Der Rissausgang und die Rissausbreitung erfolgten durch Spannungsrisskorrosion. Ursächlich für die Korrosion im Bruchbereich war der lokale Verlust der Korrosionsschutzschicht hervorgerufen durch die Schwächung und das Ablösen der Farbe und den opferkorrosiven Abbau der Kadmiumbeschichtung.

Sicherheitsempfehlungen

Auf die Herausgabe von Sicherheitsempfehlungen durch die BFU wurde verzichtet, da der Fahrwerkshersteller bereits nach Beginn der Untersuchungen ein entsprechendes Kontrollprogramm (one time inspection program of in-service bogie beams) aufgelegt hat. Die durchzuführenden Kontrollen wurden vom Fahrwerkhersteller in den Service Bulletins (SB) A33/34-32-271 und SB A33/34-32-272 beschrieben. Der Flugzeughersteller nahm diese für seine SB A330-32-3212 (für das Muster A330) und SB A340-32-4268 als Bezug.

Die SBs stellten dann die Grundlage für die Lufttüchtigkeitsanweisung (Airworthiness Directive), AD No.: 2007-0314 der Europäischen Agentur für Flugsicherheit (EASA) dar und wurden somit für die Flotten des A330 und A340 verbindlich.

Weitere AD der EASA wurden herausgegeben, um die Anwendbarkeit der entsprechenden Kontrollen (one-time inspection) auf andere A330 und A340 Flugzeugderivate auszudehnen und um wiederkehrende Inspektionen, eine grundlegende Änderung einzuführen, um die Lackierverfahren zu verbessern, die 2-Schicht-Lackierung und die Verwendung von Wachsöl als Korrosionsschutz am Fahrwerksträger einzuführen. Die Anforderungen dieser ADs werden nun definiert in oder ersetzt durch EASA AD No: 2013-0267R.A.

Alle angegebenen Zeiten, soweit nicht anders bezeichnet, in Ortszeit. Quelle und Bilder, wenn nicht anders angegeben: BFU. 

Bombardier Q400 besiegelt größtes Geschäft

0

Die Bombardier Q400 hat ihren größten Kauf, mit der SpiceJet Limited aus Gurgaon in Indien, abgeschlossen. Die erste Vereinbarung dazu wurde auf der Paris Air Show getroffen. Die Airline will bis zu 50 Flugzeuge der Q400 nehmen. Es ist die größte Bestellung von Turboprop-Passagierflugzeugen. Insgesamt wächst die weltweite Flotte damit auf über 600 Maschinen dieses Typs. Wenn die Zulassungsverfahren dieses Musters für 90 Sitze abgeschlossen ist, wird die Airline automatisch zum ersten Betreiber der Turbopropellerflugzeuge mit dieser Kapazität. Seit 2010 hat Spiecejet 15 Q40 bekommen.

Die jetzige Anschaffung besteht aus 25 Flugzeugen, mit Optionen auf 25 weitere und hat einen Wert von 1,7 Mrd. US-Dollar nach Listenpreisen. Hersteller Bombardier nennt für die Turboprops der Q-Serie und Regionaljets der CRJ-Serie einen Zuwachs in der Region Australasien, wo demnach ca. 380 Flugzeuge im Flugdienst sind, davon über 240 der Q-Serie. Die Festbestellungen der Bombardier Q400 liegen nun bei 610 Flugzeugen. SpiceJet führt ca. 380 tägliche Flüge zu 50 Zielen durch, davon sieben internationale Ziele. Die Flotte umfasst neben 20 Bombardier Q-400 auch 35 Boeing 737NG.

Flugparameter bestimmen: einfacher für Piloten mit Iduna Fly

Menschliches Versagen ist die Ursache für 80 Prozent aller Unfälle in der General Aviation, das zeigt eine aktuelle Studie des AOPA Air Safety Institute. Fehlende Berechnungen zu Pistenlänge, Steigrate und Treibstoff sind dabei oft das Problem. 

Denn nur wenige Piloten nehmen sich die Zeit, all diese Berechnungen händisch durchzuführen. Speziell an Tagen, an denen Luftdruck und Temperatur stark von den Standardwerten abweichen, kann das zum Verhängnis werden. Das sind Berechnungen zur Start-/Landestrecke und Geschwindigkeit, Steigrate, Treibstoff, Gewicht und Schwerpunkt, Notfallgeschwindigkeiten und alles, was zur Flugvorbereitung dazu gehört. Oft ist Piloten nicht bewusst, wie stark Temperatur und Druck auch kleine Flugzeuge beeinflussen. Immer wieder müssen schließlich sogar Passagierflugzeuge bei sehr heißem Wetter auf dem Boden bleiben.

Parameter werden schnell berechnet

Iduna Fly wurde für einfach aufbereitete flugzeugspezifische Performanceberechnungen entwickelt. Ein Pilot kann mit der App einfach und übersichtlich die Grenzen seines Flugzeuges berechnen. Ihm werde alle relevanten Berechnungen abgenommen. Die App Iduna Fly stellt aktuelle und mögliche Verhältnisse auch visuell dar und hilft so, sich der Grenzen bewusst zu werden. Die Anwendung soll auch einer Unfallstatistik dienen, die Probleme mit der Flugzeugperformance nicht mehr als Unfallursache anführt – in ambitioniertes Ziel.

Die App an sich ist kostenlos. Jedoch kosten die Datensätze für bestimmte Flugzeugtypen unterschiedliche Einmalbeträge. Es gibt aber auch ein Abo für Piloten verschiedener Flugzeugtypen. Eine individuelle Eingabe ist ebenso möglich. Jeder kann aber jeden Flugzeugtyp bis zu vier Wochen testen. Die Application gibt es zZt. in der Version 1.4.6 im Apple Appstore.

MD-11 der Lufthansa hilft Gemeinden in Puerto Rico

1

Die Lufthansa Group hat eine MD-11 von Frankfurt nach Aguadilla an der Westküste von Puerto Rico geschickt. Dort leiden 400 Mitarbeiter von Lufthansa Technik Puerto Rico sowie die nahe gelegenen Gemeinden noch immer unter den Auswirkungen des verheerenden Hurrikans Maria, der die Insel vergangene Woche heimgesucht hat.

Eine McDonnell Douglas MD-11 von Lufthansa Cargo startete heute mit der Flugnummer LH8830 von Frankfurt um 20:40 Uhr. Nach einem Tankstopp in Atlanta fliegt sie zum Rafael Hernández International Airport in Puerto Rico, dort war die Landung für Sonntag gegen 07:20 Uhr Ortszeit angesetzt. Der Frachter hat rund 80 Tonnen Wasser, Kleidung, Lebensmittel und Hygieneartikel geladen – all dies wird vor Ort am dringendsten benötigt.

der Lufthansa Konzern arbeitet mit lokalen und US-Behörden zusammen, um die notwendige Unterstützung für diese umfangreiche Hilfsaktion zu leisten. In Deutschland haben sich Hassia, die Metro Group sowie die LSG Skychefs mit Sachspenden beteiligt, Kühne&Nagel, Georgi und orgalog halfen mit Transportdienstleistungen. Das Projekt wurde von der HelpAlliance, der gemeinnützigen Hilfsorganisation der Lufthansa Group, begleitet.

Die Lufthansa Technik Puerto Rico (LTPR) wurde im Februar 2014 in Aguadilla gegründet und hat sich auf die Instandhaltung von Flugzeugtypen der Airbus A320-Familie spezialisiert. Die ersten Aufträge kamen von führenden US-Carriern. Dabei entwickelte sich die Niederlassung schnell zu einem der wichtigsten Kompetenzzentren für Flugzeugüberholung in den USA. Zusätzlich bot LTPR auch das erste Ausbildungsprogramm des US-Arbeitsministeriums für die Überholung von Flugzeugen an. Das Programm wird in Zusammenarbeit mit dem Institut für Luft- und Raumfahrt der Universität von Puerto Rico angeboten.

Die im Juni dieses Jahres unterzeichnete Ausbildungsvereinbarung stärkt die Zusammenarbeit des Lufthansa Konzerns mit Puerto Rico und den USA. Die Ausbildung soll nicht nur Vorbild für die lokale Luftfahrtindustrie, sondern auch für andere Teile des Landes sein.

Es wird also nicht nur die Lufthansa Technik-Mitarbeiter und ihre Familien vor Ort in Puerto Rico geholfen, sondern auch den Gemeinden im Umland. Seit dem Hurrikan erhält der Standort auch Unterstützung von den Kunden der LTPR „Spirit Airlines“ und „jetBlue“, die dort ihre Flugzeuge überholen lassen, und sofort Frachtraum für eine Mindestversorgung bereitgestellt haben.

Biomasse-Heizwerk versorgt Airport City Wien

Nachhaltige Wärmeversorgung für die Betriebsansiedelungen in der Airport City Vienna: Die EVN errichtet auf einem Flughafen-Grundstück ein Biomasse-Heizwerk zur nachhaltigen Entwicklung des Wirtschaftsstandortes. Die Anlage soll Ende 2018 betriebsbereit sein. Die EVN investiert rund 2,7 Mio. Euro in das Heizwerk und das dazugehörige Netz.

Allein die 750 Nahwärmeanlagen in Niederösterreich und die privaten und gewerblichen Holzfeuerungen sichern mehr als 250 Mio. Euro Wertschöpfung pro Jahr in Österreich. Bei der Verbrennung von Biomasse wird zudem nur so viel CO2 freigesetzt, wie die Pflanzen während ihres Wachstums aus der Luft aufgenommen haben. Damit ist dieser Energieträger CO2-neutral. Das neue Heizwerk verwertet umweltfreundlich Waldhackgut aus der Region und ist so ein sinnvoller Beitrag zur Energiewende.

2.400 Tonnen CO2-Einsparung

EVN betreibt bereits ein Bioheizwerk in Fischamend, von dem schon heute viele öffentliche Gebäude mit Netzwärme versorgt werden. Trotz dynamischen Wachstums der Airport City mit vielen neuen Firmen und Arbeitsplätzen, soll die CO2-Emission weiter reduziert werden. Dazu leistet das Naturwärme-Kraftwerk einen wichtigen Beitrag, wie auch Photovoltaikanlagen am Flughafen.

Im neuen Heizwerk wird ein Biomassekessel mit einer Leistung von 2.500 kW installiert. Weiters steht ein Erdgaskessel als Ausfallreserve und zur Spitzenlastabdeckung zur Verfügung. Durch das neue Heizwerk, das mit Waldhackgut aus der Region beheizt wird, werden jährlich rund 2.400 Tonnen CO2 eingespart. Baubeginn ist für das Frühjahr 2018 vorgesehen, sowohl für das Heizwerk, als auch für das rund 2 Kilometer lange Netz.

Flughafen Wien forciert nachhaltige Entwicklung

Nachhaltigkeit ist ein klares Unternehmensziel der Flughafen Wien AG und somit tief in der Unternehmensstrategie verankert. Energieeffizienz und erneuerbare Energien nehmen dabei einen Schwerpunkt ein. Schon im Jahr 2016 wurden zwei Photovoltaik-Anlagen auf einer Gesamtfläche von rund 3.200 m² eingerichtet. Noch 2017 wird auf dem Dach des Air Cargo Centers auf einer Fläche von rund 5.000 m² eine der größten Photovoltaikeinrichtungen Österreichs in Betrieb genommen werden.

Auch in der Vienna Airport Region – ein Zusammenschluss von Flughafen Wien und seinen Umlandgemeinden sowie großen Unternehmen der Region – wird eine nachhaltige Entwicklung forciert und die Balance zwischen Ökonomie und Ökologie geschaffen. So vergibt der Airport ein Baurecht auf ein Grundstück von rund 2.500 m² zur Errichtung der Biomasseanlage „Naturwärme für die Vienna Airport Region“.

Player EVN Wärme

Mit einem Einsatz von rund 1,5 Millionen Schüttraummeter Hackschnitzel ist die EVN der größte Naturwärmeversorger aus Biomasse in Österreich. Die EVN betreibt heute mit Partnern aus der Landwirtschaft und der Sägeindustrie bereits über 60 Biomasseanlagen in ganz Niederösterreich. Etwa zwei Drittel der gelieferten kommunalen Fernwärme wird aus Biomasse erzeugt.

Auf dem Foto (v.l.n.r.): Dr. Günther Ofner, Vorstand der Flughafen Wien AG, Dr. Stephan Pernkopf, LH-Stellvertreter des Landes Niederösterreich, Dr. Peter Layr, EVN Vorstandssprecher, und Mag. Thomas Ram, Bürgermeister der Stadtgemeinde Fischamend bei der Präsentation.

Berufemesse am Flughafen München zur Azubi-Orientierung

Die Berufsorientierungsmesse „Berufsfit“, die alle zwei Jahre am Münchner Flughafen stattfindende Informations- und Kontaktbörse, auf der alles Wissenswerte zu den Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten in der Region präsentiert wird, steht am 06. und 07. Oktober 2017 bereits zum zehnten Mal auf dem Programm.

Schirmherr der Messe ist Flughafenchef Dr. Michael Kerkloh. Die Berufsfit, die mittlerweile zu den größten Veranstaltungen dieser Art im Großraum München zählt, wird vom Arbeitskreis SCHULEWIRTSCHAFT Freising-Erding-Flughafen durchgeführt.

Flughäfen sind riesige Arbeitsstätten

Der Flughafen München, der mit seinen über 500 Unternehmen und rund 35.000 Arbeitsplätzen die größte Arbeits- und Ausbildungsstätte der Region darstellt, hat sich auch als attraktiver Standort dieser regionalen Berufsorientierungsmesse für die beiden Landkreise Erding und Freising etabliert. Die Flughafen München GmbH ist überdies Hauptsponsor der Berufsfit.

Pünktlich zu ihrem Jubiläum erwartet die Berufsfit einen neuen Ausstellerrekord: In der rund 6.000 Quadratmeter großen Winterdiensthalle des Airports in der Nordallee 30 werden sich in diesem Jahr knapp 90 Ausbildungsbetriebe, Innungen, Institutionen, aber auch allgemein- und berufsbildende Schulen sowie Hochschulen präsentieren. Die Messe ist am Freitag und Samstag jeweils von 09:00 Uhr bis 17:00 Uhr geöffnet und stellt ein umfassendes und breites Spektrum verschiedenster Berufe vor. Der Eintritt zur Messe ist kostenlos. Alle Besucher erhalten am Eingang einen informativen Messeguide, der die Orientierung beim Rundgang erleichtert.

Die „Berufsfit“ ist eine Messe zum Anfassen. Vor Ort wird Jugendlichen die Möglichkeit geboten, direkt mit dem künftigen Arbeitgeber und auch Ausbildern in Kontakt zu treten. Zu den hier vertretenen Branchen gehören neben der Gastronomie, dem Handwerk, der Hotellerie und Betrieben aus dem Logistik- und Transportbereich auch Behörden wie die Polizei oder der Zoll. Jugendliche können sich hier gezielt über fachliche und berufsspezifische Themen informieren und zugleich erste direkte Kontakte zu ihren möglichen Ausbildungsbetrieben knüpfen. Gerade in Zeiten des Fachkräftemangels ist es auch für Unternehmen sehr wichtig, die Jugendlichen frühzeitig über Ausbildungs- und Berufswege zu informieren und für ihre Branche zu begeistern.

Für alle Schülabschlüsse etwas dabei

Mit der Messe stellt der Arbeitskreis SCHULEWIRTSCHAFT die Verbindung zwischen dem Bildungswesen und der Ausbildungswelt her. Neben Firmenpräsentationen und -vorstellungen werden den Besuchern auch die Einstiegsmodelle in das Berufsleben, basierend auf den unterschiedlichen Schulabschlüssen – von der Mittel- und Realschule bis zum Gymnasium – vermittelt. Über rein betriebliche Ausbildungswege wird dabei ebenso informiert wie über duale Studienangebote, bei denen die praktische Ausbildung mit einem Studium kombiniert wird. Wichtigste Zielgruppe der Berufsfit sind Schulabgänger, die zwei Jahre vor ihrem Abschluss stehen.

Die Winterdiensthalle ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln am besten über die S-Bahn-Haltestelle Besucherpark erreichbar. Für Autofahrer gibt es kostenlose Parkmöglichkeiten auf den Parkplätzen P41 oder P52. Ausfahrttickets sind am Informationsstand auf der Messe erhältlich. Alle wesentlichen Informationen zur Messe sind auch unter der Internetadresse

Do 228 Betreiber-Kongress zeigt Wünsche und Möglichkeiten

0

Partner aus dem weltweiten Netz der Dornier-228-Betreiber nahmen an der Dornier 228 Operator Conference 2017 teil. Ruag Aviation, der Originalhersteller (Original Equipment Manufacturer, OEM) der Dornier 228, veranstaltete diese Konferenz am 26. und 27. September in der Nähe von Oberpfaffenhofen.

Die Dornier 228 Operator Conference 2017 war darauf ausgelegt, einen produktiven Dialog in Gang zu bringen – einerseits zwischen den Betreibern der Dornier 228 untereinander, andererseits zwischen den Betreibern und Ruag Aviation als Originalhersteller. Als Motto des Events wählte Ruag entsprechend die „Stärkung der Dornier-228-Gemeinschaft“. Die Teilnehmer hatten die Möglichkeit, ihre Erfahrungen und Anliegen zu vermitteln, die verschiedenen Themen in Workshops eingehender zu untersuchen und gemeinsame Vorschläge an Ruag als Hersteller zu priorisieren.

Ideenaustausch für Services und Entwicklungen

Die Diskussionsplattformen brachte wertvolle Anregungen, um die Kundenbetreuung weiter zu verbessern, insbesondere was die Unterstützung durch Ruag Aviation in den Bereichen Technik, Ersatzteile, Logistik und Betrieb betrifft. Die gemeinsam erarbeiteten Schwerpunkte und Empfehlungen werden zukünftig die Bestrebungen von Ruag Aviation um eine optimale Unterstützung des Dornier-228-Programms und der Nutzergemeinschaft prägen.

Die Konferenz stärkte auch die Vernetzung der Betreiber untereinander. Alle Partner waren stark daran interessiert, ein zuverlässig funktionierendes Netzwerk innerhalb der Dornier-228-Nutzergemeinschaft zu etablieren, das durch eine fokussierte Kundenbetreuung von Ruag Aviation geführt wird. Insgesamt begrüssten die Betreiber die Anstrengungen von Ruag Aviation um eine intensivere Kundenbetreuung.

Stärken der Do 228 ausspielen

Ruag Aviation verstärkt das Engagement für die Dornier-228-Betreibergemeinschaft, um gemeinsam mit ihnen den größtmöglichen Erfolg für beide Seiten zu erzielen. Die Konferenz versteht der Flugzeugbauer als ersten Schritt, um das Verständnis von der Welt der Betreiber auf eine sehr direkte Art und Weise zu vertiefen. Indem man versteht, welche Herausforderungen einem Betreiber begegnen können und wie schnell diese gelöst werden müssen, kan man ein substantieller Teil der Lösung werden.

Die Betreiber des Flugzeugs zeigten sich von der Dornier 228 begeistert. Sie sind Teil einer Gemeinschaft, die eine gemeinsame Leidenschaft für ihre Missionen und Flugzeuge, auf die sie sich dabei verlassen können. Ob sie in abgelegenen Regionen, über den Meeren oder im Gebirge unterwegs sind – ihr Erfolg hängt immer von eigenen Fähigkeiten, aber auch von den Fähigkeiten des Flugzeugs ab. Im Laufe der Konferenz lobten die Betreiber der Dornier 228 immer wieder die herausragende Kurzstart- und Landefähigkeit der Dornier 228, ihre hohe Geschwindigkeit und große Reichweite sowie die hohe Nutzlastkapazität, die durch den quadratischen Querschnitt des Rumpfes des Flugzeugs für Container zusätzlich unterstützt wird und beim Start einen zusätzlichen Mehrwert bringt.

IATA honoriert Lufthansa für digitale Services

Für ihre mobilen Self-Services zeichnete der Internationale Luftverkehrsverband IATA jetzt die Lufthansa mit dem „Fast Travel Platinum Award“ aus. Mit dem „Fast Travel Program“ verfolgt die IATA das Ziel, Fluggästen die Reise angeneh­mer zu machen. Insbesondere soll die Reise für den Gast einfacher und Wartezeiten reduziert werden. Das Programm umfasst die Bereiche Check-in, Gepäckaufgabe, Dokumen­tencheck, Flugumbuchungen, Self-Boarding und Gepäckausgabe. Der „Fast Travel Platinum Award“ honoriert Fluggesellschaften, die ihren Kunden in diesen Bereichen mindestens 80 Prozent an mobilen Self-Services anbieten.

Lufthansa sieht sich auch als Vorreiter im Bereich digitaler Services für Fluggäste. So ermöglichen beispielsweise die mobile Bordkarte, der „Home Printed Bag Tag“ (ein Gepäckanhänger, der zuhause ausgedruckt wird), der „Smart Tag“ (ein „elektronischer Gepäckanhänger“) oder die Echtzeit-Benachrichtigung bei flugbezogenen Änderungen Zeitersparnisse und Komfort bei Flugreisen. 96 Prozent der Services vor und während einer Reise können bei Lufthansa von den Fluggästen selbst durchgeführt werden. Damit erzielt Lufthansa den weltweit höchsten Wert im IATA-Ranking. Lufthansa-Kunden können diese Self-Services weltweit nutzen und so Zeit sparen.

DHL weitet B757-Frachtflüge ab Stuttgart aus

Die Luftfracht am Flughafen Stuttgart legt zu: Logistikdienstleister DHL Airways GmbH fliegt seit letzter Woche jeden Montag bis Freitag mit einer zweiten Frachtmaschine, zusätzlich zu ihrem schon in Stuttgart stationierten Frachter.

Die Cargo-Maschine des Typs Boeing 757 wird täglich kurz nach Betriebsbeginn um 06:05 Uhr aus Köln kommend landen und wie der andere DHL-Frachter auf der Südseite des Flughafens parken, direkt neben dem Verteilerzentrum der DHL. Am Abend um 22:10 Uhr ist der Rückflug nach Köln zum Drehkreuz des Logistikers geplant. Neben DHL bedienen weitere Unternehmen wie die Fluggesellschaften Fedex oder TNT Freight Services die Frachtkunden ab Stuttgart.

Von Januar bis August 2017 wurden am Landesflughafen rund 17.402 Tonnen Luftfracht befördert, rund 21 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Im gesamten Jahr 2016 wurden ab Stuttgart 21.899 Tonnen Luftfracht und 9.865 Tonnen Luftpost transportiert.

Eurowings baut Nürnberg aus: Berlin, Hamburg und Düsseldorf

Die Bundeshauptstadt kann ab Mittwoch, 08. November 2017 noch besser ab Nürnberg erreicht werden. Die Lufthansa-Tochter Eurowings steigert die Frequenzen und stockt die Kapazität auf dieser Strecke auf. Künftig wird Berlin von Eurowings bis zu drei Mal pro Tag angeflogen.

Rund 60 Minuten dauert der Flug von Nürnberg nach Berlin. Passagiere können beispielsweise um 08:30 Uhr ab Nürnberg starten und am gleichen Tag um 16:10 Uhr wieder in der Noris landen. Für diejenigen, die aus terminlichen Gründen länger in Berlin bleiben, kann die bestehende Verbindung am Tagesrand mit Ankunft um 19:05 Uhr genutzt werden. Die neue Reisezeit lässt es zu, dass gerade Geschäftsreisende einen entspannten Tagestrip in die Hauptstadt machen können. Zum Einsatz kommt ein Airbus A319 mit rund 145 Sitzplätzen.

Nürnberg – Hamburg und Düsseldorf dabei

Neben der Frequenzerhöhung nach Berlin wurden weitere Eurowings-Verbindungen bereits zum Sommerflugplan ausgebaut. Die Strecke nach Hamburg und Düsseldorf wird werktäglich bis zu vier Mal bedient. Damit sind ab Düsseldorf auch gute Weiterflugmöglichkeiten mit kurzen Umsteigezeiten im Eurowings-Streckennetz möglich.

Nürnberg als attraktiver Markt für die Lufthansa-Tochter profitiert ebenso, die verbesserten Verbindungen in die drei deutschen Metropolen sind für Nordbayerns Passagiere ein echter Zugewinn. Als Direktflug oder mit einem Umstieg sind im Eurowings-Streckennetz damit 81 Ziele in 23 Ländern ab Nürnberg erreichbar und sollen ab 29,99 Euro (one-way) zu haben sein.

Astronautikkongress IAC schließt mit Kooperationen

Auf dem International Astronautical Congress IAC, der im australischen Adelaide vom 25. bis 29. September 2017 stattfand, tauschten sich die Vertreter von internationalen Raumfahrtagenturen, Industrie und Forschungseinrichtungen miteinander aus.

Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) schloss dabei mit verschiedenen internationalen Partnern Absichtserklärungen ab, die in Zukunft eine engere Zusammenarbeit vorsehen. Dazu gehörten neben zwei australischen Universitäten und der in Frankreich ansässigen International Space University ISU auch die Sierra Nevada Corporation sowie die südafrikanische Raumfahrtagentur SANSA. Beim Deutschen Abend, den das DLR gemeinsam mit der Deutschen Botschaft Australiens veranstaltete, nutzten zahlreiche internationale und australische Gäste die Möglichkeit zum Informationsaustausch.

Zusammenarbeit mit australischen Universitäten

Am 29. September 2017 vereinbarten das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und die Australien National University ANU in Canberra, einer der besten Universitäten des Landes, zukünftig im Raumfahrtbereich zu kooperieren. Im Mittelpunkt der gemeinsamen Arbeiten mit dem zur ANU gehörenden „Advanced Instrumentation and Technology Center“ (AITC) steht unter anderem die Entwicklung und der Test von Strukturen und Aktuatoren für Raumfahrtsysteme. Dazu gehören auch Komponenten für optische Detektoren im Hyperspektral- sowie Infrarotbereich, aber auch Forschung für die optische Kommunikation, Satellitensteuerung sowie die Verfolgung von Weltraumschrott.

Vereinbart wurde auch der Austausch von Personal beider Einrichtungen. Mit der bereits bestehenden Kooperation mit der australischen La Trobe University in Melbourne und den auf dem IAC unterzeichneten Absichtserklärungen mit der University of Sydney und der ANU kooperiert das DLR jetzt mit drei Universitäten in Australien, das diese Woche die Bildung einer eigenen Raumfahrtagentur bekanntgegeben hat.

DLR und Sierra Nevada Corporation für LEO-Missionen

Mit einer Absichtserklärung, die am 28. September 2017 unterzeichnet wurde, führten das DLR und die Sierra Nevada Corporation (SNC) eine Kooperation aus dem Jahr 2013 fort, die die Nutzung des „Dream Chasers“ vorsieht. Darüber hinaus sollen die gemeinsamen technischen und wissenschaftlichen Aktivitäten auf den niedrigen Erdorbit ausgeweitet werden.

Im Rahmen der Kooperation sollen dafür Konzepte erstellt, Studien durchgeführt und gemeinsam geeignete Technologien für zukünftige Infrastrukturen in der Zeit nach der Internationalen Raumstation ISS identifiziert werden. Unterzeichnet wurde das „Memorandum of Understanding“ von DLR-Vorstandsvorsitzenden Prof. Pascale Ehrenfreund, dem DLR-Raumfahrtvorstand Prof. Hansjörg Dittus und Mark Sirangelo, Corporate Vice President bei Sierra Nevada Corporation’s Space Systems.

Kooperation mit der südafrikanischen Raumfahrtagentur

In Zukunft werden das DLR und die südafrikanische Raumfahrtagentur SANSA enger zusammenarbeiten: In einer Absichtserklärung vereinbarten die beiden Partner die Zusammenarbeit bei Entwurf und Entwicklung, Integration und Test von Mikrosatelliten. Unterschrieben wurde das „Memorandum of Understanding“ von Prof. Hansjörg Dittus, Mitglied des DLR-Vorstands für Raumfahrtforschung und Technologie, Prof. Pascale Ehrenfreund, Vorstandsvorsitzende des DLR, und Dr. Valanthan Munsami, Chief Executive Officer der SANSA.

Der Deutsche Abend

Zum IAC gehört auch traditionell der Deutsche Abend, auf dem die DLR-Vorstandsvorsitzende Prof. Pascale Ehrenfreund internationale Gäste wie Senator Martin Günthner aus Bremen, die deutsche Botschafterin in Australien, Anna Prinz, und den Gouverneur von Süd-Australien Hieu Van Le mit seiner Frau Lan Le begrüßte.

Auf den Bildern

Raumfahrtagenturen unter sich – DLR und SANSA: Das DLR und die südafrikanische Raumfahrtagentur SANSA werden auch in Zukunft weiterhin zusammenarbeiten. Unterschrieben wurde die Absichtserklärung von Prof. Hansjörg Dittus, Mitglied des DLR-Vorstands für Raumfahrtforschung und Technologie, Prof. Pascale Ehrenfreund, Vorstandsvorsitzende des DLR, und Dr. Valanthan Munsami, Chief Executive Officer der SANSA (v.l.n.r.).

Zusammenarbeit von DLR und Sierra Nevada Corporation: DLR-Vorstandsvorsitzende Prof. Pascale Ehrenfreund, DLR-Raumfahrtvorstand Prof. Hansjörg Dittus (l.) und Mark Sirangelo, Präsident der Sierra Nevada Corporation, unterzeichneten ein „Memorandum of Understanding“ – eine Absichtserklärung, in Zukunft miteinander zu kooperieren.

Abkommen mit der International Space University ISU: Die bereits bestehende Zusammenarbeit zwischen DLR und der International Space University ISU in Frankreich wird fortgesetzt, auf dem International Astronautical Congress IAC in Australien unterzeichneten DLR-Raumfahrtvorstand Prof. Hansjörg Dittus (r.), Nicolas Peter, DLR-Abteilungsleiter für Internationale Beziehungen (l.) und ISU-Präsident Prof. Walter Peeters Präsident (M.) eine Absichtserklärung.

Deutscher Abend auf dem IAC: Zum traditionellen „Deutschen Abend“ des diesjährigen IAC begrüßte DLR-Vorstandsvorsitzende Prof. Pascale Ehrenfreund (r.) unter anderem Senator Martin Günthner aus Bremen, die deutsche Botschafterin in Australien, Anna Prinz, der Gouverneur von Süd-Australien Hieu Van Le mit seiner Frau Lan Le (v.l.n.r.).

Treffen der „Women in Aerospace“: Einer alljährlichen Tradition folgend fand auch beim diesjährigen IAC ein Treffen der „Women in Aerospace“ (WIA) statt. Zu den Sprechern gehörten neben der DLR-Vorstandsvorsitzenden Prof. Pascale Ehrenfreund auch der Chef der ESA, Prof. Jan Wörner, und der Vorsitzende der italienischen Raumfahrtagentur ASI, Prof. Roberto Battiston.

„Airport on Ice“ im Oktober am Flughafen Dresden

Heute startet nach der Premiere im Vorjahr das Eislauf-Event „Airport on Ice“ in die zweite Runde. Die 200 Quadratmeter große Kunststoffeisbahn zieht auf vielfachen Wunsch mitten ins Terminal des Flughafens Dresden und wird auf der Konferenzebene aufgebaut. Große und kleine Schlittschuhfreunde können sich dort vom 02. bis 31. Oktober für die Wintersaison einlaufen und einfach nur Spaß haben. Vor Ort gibt es einen Schlittschuhverleih. Geschicklichkeit ist an einer 20 Meter langen Eisstockbahn gefragt. Eine Etage darüber – auf der Aussichtsplattform – sehen die Besucher, wie die Flugzeuge starten und landen. Rund um „Airport on Ice“ organisiert der Kundendienst des Flughafens ein unterhaltsames Rahmenprogramm mit Ferientouren, Kindergeburtstagen, Eislauf-Trainings, dem jährlichen Trödelmarkt und „Halloween on Ice“.

Airport on Ice – Öffnungszeiten

  • 02.10. bis 15.10.: täglich 11:00 bis 20:00 Uhr (außer 14.10.)
  • 18.10. bis 31.10.: Mittwoch bis Freitag 14:00 bis 20:00 Uhr
  • Samstag, Sonntag, Feiertag: 11:00 bis 20:00 Uhr

Airport on Ice – Preise, Tickets

    Airport on Ice – Öffnungszeiten

    • 02.10. bis 15.10.: täglich 11:00 bis 20:00 Uhr (außer 14.10.)
    • 18.10. bis 31.10.: Mittwoch bis Freitag 14:00 bis 20:00 Uhr
    • Samstag, Sonntag, Feiertag: 11:00 bis 20:00 Uhr

    Airport on Ice – Preise, Tickets

    • Kinder/Schüler bis 14 Jahre, Studenten: drei Euro
    • Erwachsene: vier Euro
    • Kombi-Ticket: 15 Euro, ermäßigt 10 Euro (Eisbahn, Ferientour, Schlittschuhe)
    • Familien-Ticket: 12 Euro (zwei Erwachsene plus zwei Kinder)
    • Schlittschuhverleih: drei Euro
    • Eisstockschießen: 35 Euro je Stunde
    • Resevieren – Telefon: 0351-8813300 (Mo-Fr 09:00 bis 17:00 Uhr)
    • außerhalb dieser Zeiten: Tel. 0351-8813360

    Airport on Ice – Rahmenprogramm

    Ferientouren am Flughafen Dresden ermöglichen vom 02. bis 13. Oktober einen Blick hinter die Kulissen. Die Teilnehmer durchlaufen einen Sicherheits-Check, fahren im Bus zur Flugzeugabfertigung und besichtigen die Feuerwache (Anmeldung erforderlich, kostenpflichtig).

    Am 03. Oktober lässt sich der Eisbahn-Besuch mit einem Abstecher auf den Kunst-, Antik- und Trödelmarkt verbinden. Der Eintritt ist frei. Die Familienveranstaltung im Terminal (10:00 bis 18:00 Uhr) wird umrahmt von einer Spielzeug- und Modelleisenbahnbörse, einem Kindersachenflohmarkt, Harfenkonzerten sowie informativen Feuerwehr- und Wetterwarten-Touren (Anmeldung erforderlich, kostenpflichtig).

    Vom 04. bis 30. Oktober kann die Eisbahn für „Überflieger-Geburtstage“ gebucht werden. Pauschalpreis für bis zu 15 Personen: 225 Euro (inkl. Eislaufen, Schlittschuh-Verleih, Führung, Bastelspaß, Tischkicker, Getränken, Snacks/Kuchen).

    Eislaufen lernen wie die Profis

    Bei „Kids on Ice“ am Wochenende 21./22. Oktober zeigt Eislauftrainerin Patricia Kühne Tricks und Kniffe, wie Kinder gekonnt und sicher über das Eis gleiten (jeweils 12:00 bis 17:00 Uhr). Am Samstag schauen Eisprinzessinnen und ein Schneemann im Terminal vorbei und stehen für lustige Selfies zur Verfügung (13:00 bis 16:00 Uhr). Am Sonntag bittet der Freitaler Eishockey-Club „Die Pinguine“ zum Probetraining (13:00 bis 16:00 Uhr). An beiden Tagen gibt es einen Schmink- und Basteltisch.

    Die Veranstaltung „Halloween on Ice“ mit Gruselschminken und Mal-/Bastelspaß beschließt das Eislauf-Event am 31. Oktober. Dazu stehen Halloween-Touren (Anmeldung erforderlich, kostenpflichtig) mit Marshmallow-Grillen und Kürbis-Zielspritzen bei der Flughafenfeuerwehr auf dem Programm.

  • Kinder/Schüler bis 14 Jahre, Studenten: drei Euro
  • Erwachsene: vier Euro
  • Kombi-Ticket: 15 Euro, ermäßigt 10 Euro (Eisbahn, Ferientour, Schlittschuhe)
  • Familien-Ticket: 12 Euro (zwei Erwachsene plus zwei Kinder)
  • Schlittschuhverleih: drei Euro
  • Eisstockschießen: 35 Euro je Stunde
  • Resevieren – Telefon: 0351-8813300 (Mo-Fr 09:00 bis 17:00 Uhr)
  • außerhalb dieser Zeiten: Tel. 0351-8813360

Airport on Ice – Rahmenprogramm

Ferientouren am Flughafen Dresden ermöglichen vom 02. bis 13. Oktober einen Blick hinter die Kulissen. Die Teilnehmer durchlaufen einen Sicherheits-Check, fahren im Bus zur Flugzeugabfertigung und besichtigen die Feuerwache (Anmeldung erforderlich, kostenpflichtig).

Am 03. Oktober lässt sich der Eisbahn-Besuch mit einem Abstecher auf den Kunst-, Antik- und Trödelmarkt verbinden. Der Eintritt ist frei. Die Familienveranstaltung im Terminal (10:00 bis 18:00 Uhr) wird umrahmt von einer Spielzeug- und Modelleisenbahnbörse, einem Kindersachenflohmarkt, Harfenkonzerten sowie informativen Feuerwehr- und Wetterwarten-Touren (Anmeldung erforderlich, kostenpflichtig).

Vom 04. bis 30. Oktober kann die Eisbahn für „Überflieger-Geburtstage“ gebucht werden. Pauschalpreis für bis zu 15 Personen: 225 Euro (inkl. Eislaufen, Schlittschuh-Verleih, Führung, Bastelspaß, Tischkicker, Getränken, Snacks/Kuchen).

Eislaufen lernen wie die Profis

Bei „Kids on Ice“ am Wochenende 21./22. Oktober zeigt Eislauftrainerin Patricia Kühne Tricks und Kniffe, wie Kinder gekonnt und sicher über das Eis gleiten (jeweils 12:00 bis 17:00 Uhr). Am Samstag schauen Eisprinzessinnen und ein Schneemann im Terminal vorbei und stehen für lustige Selfies zur Verfügung (13:00 bis 16:00 Uhr). Am Sonntag bittet der Freitaler Eishockey-Club „Die Pinguine“ zum Probetraining (13:00 bis 16:00 Uhr). An beiden Tagen gibt es einen Schmink- und Basteltisch.

Die Veranstaltung „Halloween on Ice“ mit Gruselschminken und Mal-/Bastelspaß beschließt das Eislauf-Event am 31. Oktober. Dazu stehen Halloween-Touren (Anmeldung erforderlich, kostenpflichtig) mit Marshmallow-Grillen und Kürbis-Zielspritzen bei der Flughafenfeuerwehr auf dem Programm.

Flughafen Düsseldorf ausgezeichnet für Azubis

Bei einer Befragung durch die Ertragswerkstatt GmbH konnten die Auszubildenden und dualen Studenten des größten Flughafens in NRW jüngst unter anderem Angaben zur Qualität der Ausbildung am Airport, den Arbeitsbedingungen, den Tätigkeiten und zum Thema Zusammenarbeit machen. Dabei bescheinigten sie, dass der Flughafen ein „Ausgezeichneter Ausbildungsbetrieb“ ist. Dafür wurde der größten Arbeitsstätte Düsseldorfs nun ein Gütesiegel verliehen, das genau diesen Namen trägt. Wer sich näher für einen der begehrten und nun ausgezeichneten Ausbildungsplätze interessiert: Noch bis Sonntag, 15. Oktober, können Schulabgänger sich auf eine Ausbildungsstelle oder ein duales Studium am Airport bewerben.

Insgesamt rund 100 detaillierte Fragen zur Qualität der Ausbildung haben die Azubis anonym beantwortet. Zusätzlich wurden Kennzahlen erhoben, wie die Anzahl der übernommenen Auszubildenden oder die Höhe der Abbrecherquote. Für den Airport heißt das, dass schon sehr vieles richtig gemacht wird. Gleichzeitig aber ist das aber auch ein Arbeitsauftrag, weiterhin gezielt und effizient in die Weiterentwicklung des Ausbildungsbereichs am Airport zu investieren. Durch die Kombination von Kennzahlen mit der Beurteilung der Azubis ergibt sich für Jugendliche eine verlässliche Auskunft darüber, wie gut ein Ausbildungsbetrieb tatsächlich ist.

Das Gütesiegel „Ausgezeichneter Ausbildungsbetrieb“ wird seit 2013 jährlich verliehen. Mehr als 100 Unternehmen haben in den vergangenen Jahren die Qualität ihrer Ausbildung umfassend bewerten lassen. Die Initiative ist damit die größte unabhängige und neutrale Zertifizierung für Ausbildungsbetriebe in Deutschland.

Nachwuchs in vielen Bereichen gesucht

Aktuell beschäftigt der Düsseldorfer Airport 58 Auszubildende und duale Studenten – und bildet sie zu Anlagenmechanikern Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik, Bauzeichnern Fachrichtung Architektur, Elektronikern für Betriebstechnik, Fachkräften für Lagerlogistik, Kaufleuten für Büromanagement, KFZ-Mechatronikern, Mechatronikern, Mechatronikern für Kältetechnik und Werkfeuerwehrleuten sowie in den Bereichen Elektrotechnik, Luftverkehrsmanagement oder Versorgungstechnik im dualen Studium aus.

Für das Ausbildungsjahr 2018 sind die Würfel am Airport noch nicht gefallen. Noch bis zum 15. Oktober können Interessenten sich bei der Flughafen Düsseldorf GmbH für ein duales Studium im Bereich Luftverkehrsmanagement oder Wirtschaftsingenieurswesen oder für die Ausbildungsberufe Elektroniker/-in für Betriebstechnik, Fachkraft für Lagerlogistik, Kaufmann/-frau für Büromanagement, Mechatroniker/-in, Mechatroniker/-in für Kältetechnik oder Werkfeuerwehrmann/-frau bewerben.

Urabstimmung: Gute Konditionen für Eurowings und Angestellte

1

Ende der Urabstimmung über die Ergebnisse der Verhandlungen in den verschiedenen Eurowings-Betrieben bei UFO: Die Mitglieder der Unabhängigen Flugbegleiter Organisation (UFO) stimmten am Samstag mit einer großen Mehrheit zu. Dies ist ein wichtiger Schritt, den die Flugbegleiter der UFO in der IGL mit dem Abstimmungsergebnis gegangen sind. Nach über drei Jahren Verhandlungen mit Streiks, Konflikten und einer gescheiterten Schlichtung ist nun auch die zweite Großbaustelle im Lufthansa-Konzern für die Kabinenbeschäftigten abgeschlossen und die gesamte deutsche Eurowingslandschaft gut geregelt. Tariffrieden und Sicherheit bis Ende 2019 sind ein gutes Zeichen für die Mitarbeiter und den sozialpartnerschaftlichen Aufbau der Eurowings, hieß es aus dem Tarifvorstand der UFO bei der IGL.

Aus Verhandlungskreisen bei Eurowings und Germanwings haben die umfangreichen Vereinbarungen nicht nur die Arbeits- und Vergütungsbedingungen der Kabinenmitarbeiter in den beiden Betrieben um bis zu 12 Prozent deutlich verbessert.

„Sozialistische“ Prozentwerte

Mit der Urabstimmung sind nun Gehaltserhöhungen, Einführung von betrieblicher Altersvorsorge, Gewinnbeteiligung, Beschäftigungssicherung, auch deutlich mehr Teilzeitmodelle, die Einführung des anerkannten Berufsbilds und umfangreiche Wechselmöglichkeiten in die Eurowings hinein und auch innerhalb des Konzerns zur Lufthansa endgültig erreicht worden.

Mit 98,7 Prozent bei Eurowings-Deutschland und mit 91,7 Prozent im Betrieb der Germanwings haben die UFO-Mitglieder ein überragendes Votum abgeliefert. Solch sozialistische Prozentwerte zeigten, dass sich ein langer Kampf am Ende lohnen kann, äußerte sich selbst ein Germanwings-Mitarbeiter und UFO-Mitglied, das an den Verhandlungen beteiligt war.

Sprichwörtlich auf den letzten Metern habe noch gelingen müssen, die verbesserten Bedingungen auch für Mitarbeiter, die bei der Eurowings-Europe in Deutschland beschäftigt werden, zu sichern. Das notwendig und sehr schwierig, da ohne eine Einigung zwischen den Piloten und der Eurowings-Deutschland Einstellungen zunächst nur bei EW-Europe hätten vorgenommen werden sollen, hieß es seitens der Arbeitgeber.

Höhere Einstufung von airberlin-Piloten

Damit konnte UFO nun erreichen, dass der Tarifvertrag Wachstum, mit dem beispielsweise ehemalige airberlin-Mitarbeiter unter Anerkennung ihrer Vorerfahrung und ggf. auch direkt in Teilzeit in hohe Gehaltsstufen bei Eurowings einsteigen können, auch bei Eurowings-Europe vollumfänglich Wirkung entfaltet. Nach erfolgter Ausbildung steht dann allen EW-Kollegen auch der Wechsel in die klassische Fluggesellschaft Lufthansa offen.

Ein rundes Paket sei geschaffen worden, welches die Mitarbeiter gut absichere und fair behandele. Auch wenn ver.di sich bedauerlicherweise an diesen Verträgen und deren Verhandlungen nicht beteiligt hat, so Eurowings, könnten selbstverständlich auch bisherige ver.di-Mitglieder von allen diesen Privilegien Nutzen ziehen. Lediglich einige Punkte zu Ausbildungs- und Ausstattungszuschüssen bleiben UFO-Mitgliedern vorbehalten.

Lufthansa fliegt 747 auf Kurzstrecke in Deutschland

0

Einmal innerdeutsch mit dem Jumbo fliegen? Sonst nur auf Langstreckenflügen mit mehreren Stunden möglich, im November auch auf einem einstündigen „Hüpfer“ zwischen Frankfurt und Berlin. Denn Lufthansa wird auf dieser Strecke selektiv eine Boeing 747-400 statt der üblichen Flugzeuge der Airbus A320-Familie einsetzen.

Eine außerordentlich hohe Nachfrage nach Buchungen für Flüge zwischen Frankfurt und Berlin sowie operationelle Gründe haben Lufthansa zu dieser Maßnahme veranlasst. Die Boeing 747-400 wird dabei vereinzelt zu den verkehrsreichsten Stunden des Tages eingesetzt. Somit ist der Jumbo über 60 Mal zu Gast in Tegel. Es ist das erste Mal seit 2014, dass das Luftverkehrsunternehmen mit einem Großraumflugzeug nach Berlin fliegt. Der damalige Grund: die Rückkehr der Deutschen Fußball-Nationalmannschaft aus Brasilien, die als Fußball-Weltmeister von Lufthansa im „Siegerflieger„-Jumbo 747-8 (wie im Bild) nach Berlin geflogen wurden.

Jumbo-Spotter aufgepasst

Der erste offizielle Flug des Boeing 747-400 von Frankfurt nach Berlin findet am 01. November 2017 statt. Er startet als LH168 in Frankfurt am Nachmittag vorraussichtlich um 16:15 Uhr mit Landung um 17:25 Uhr in Tegel. Der letzte Flug einer Boeing 747-400 ist zunächst für den 30. November geplant, wenn LH197 um 16:45 Uhr von Berlin-Tegel nach Frankfurt abhebt.

Die Kabinenausstattung ist die gleiche, wie für jeden Lufthansa-Langstreckenflug. Insgesamt 67 Business Class- und 304 Premium Economy- sowie Economy Class-Sitze stehen zur Verfügung und können ab sofort gebucht werden. Für Flugenthusiasten sicherlich ein besonders Erlebnis. Das Service-Angebot ist das, was Lufthansa ansonsten auch in der jeweiligen Buchungsklasse für innerdeutsche Flüge anbietet.

Flughäfen sehen falschen Ansatzpunkt der Airlines

Airlines fordern erneut auf euro­päi­scher Ebene eine Reform der EU-Entgelt-Richtlinie. Angeb­lich ver­fü­gen Flug­hä­fen über eine Markt­macht bei der Preis­fest­set­zung. Jetzt zeigt eine Stu­die des euro­päi­schen Flug­ha­fen­ver­ban­des ACI die tat­säch­li­chen Markt­ver­hält­nisse. Die Markt­macht liegt bei den gro­ßen Flug­ge­sell­schaf­ten. Hin­ge­gen hat sich der Wett­be­werb zwi­schen den Flug­hä­fen um neue Stre­cken und Ver­bin­dun­gen wei­ter verschärft. Auch vor dem Hin­ter­grund der neu­es­ten Markt­ent­wick­lun­gen erscheint für den ACI die Airline-Forderung nach einer Regu­lie­rung der Flug­hä­fen frag­wür­di­ger denn je.

Die Kern­er­geb­nisse der Markt­stu­die (hier online)  seien aus sicht der Flughäfen ein­deu­tig:

  • Die Air­lines zei­gen ein Wech­sel­ver­hal­ten bei der Aus­wahl ihres Flug­ha­fens, damit ste­hen die Air­ports in direk­ter Kon­kur­renz um Flug­ver­bin­dun­gen und Flug­zeug­sta­tio­nie­run­gen.
  • Der Pas­sa­gier reagiert preis­be­wusst und fle­xi­bel bei der Wahl sei­nes Abflug- und Ankunfts­or­tes.
  • Euro­päi­sche Hub-Flughäfen ste­hen sowohl unter­ein­an­der als auch mit außer­eu­ro­päi­schen Hubs im Wett­be­werb um Umstei­ger sowie mit mitt­le­ren und klei­ne­ren Flug­hä­fen, die Direkt­ver­bin­dun­gen anbie­ten.
  • Der Wett­be­werb zwi­schen den mitt­le­ren und klei­ne­ren Flug­hä­fen um Air­lines und Pas­sa­giere hat sich wei­ter inten­si­viert.
  • Auch der Kon­kur­renz­kampf der gro­ßen Dreh­kreuze hat sich ver­schärft, sowohl inner­halb Euro­pas als auch mit Hubs im Nahen Osten und in der Tür­kei.

Damit sich die Flug­hä­fen in Zukunft erfolg­reich ent­wi­ckeln kön­nen, bräu­chten sie die Unter­stüt­zung der euro­päi­schen und auch der deut­schen Poli­tik. Der Luft­ver­kehr in Deutsch­land gerät gegenüber dem Wachstum anderer euro­päi­scher Luft­ver­kehrs­märkte ins Hintertreffen. In Deutsch­land seien laut Branche die Gründe dafür oft haus­ge­macht. Air­lines und Flug­hä­fen sind natür­li­che Sys­tem­part­ner und bedin­gen ein­an­der. Dis­kus­sio­nen zur Ent­gelt­re­gu­lie­rung seien daher unfrucht­bar. Die Air­lines und Flug­hä­fen gemein­sam für den Abbau der Luft­ver­kehr­steuer und der Luft­si­cher­heits­ge­büh­ren ein­set­zen.

Lufthansa: Ab DUS nach Miami, Ziele für Eurowings-A330

Ab dem 08. November 2017 wird Lufthansa fünfmal wöchentlich Berlin mit New York verbinden. Doch es gibt noch mehr Amerika-Verbindungen der Airline.

Jeden Montag, Dienstag, Mittwoch, Donnerstag und Samstag hebt um 17:35 Uhr ein Airbus A330-300 in Richtung Westen ab und erreicht in New York den John F. Kennedy International Airport um 21:35 Uhr. Der Rückflug aus New York startet als Nachtflug am späten Abend und landet um 12:15 Uhr des darauffolgenden Tages am Flughafen Tegel. Damit stationiert Lufthansa auch erstmals seit 2001 wieder ein Langstreckenflugzeug in der Hauptstadt.

Lufthansa erreicht Miami ab Düsseldorf

Mit der Wiederaufnahme der Verbindung Düsseldorf – Miami ab kommenden Winter kommt Lufthansa den vielen Nachfragen der Fluggäste aus Nordrhein-Westfalen nach. Die Verbindung hebt ab dem 08. November 2017 dreimal wöchentlich (Montag, Mittwoch, Freitag) ab. Neun Stunden Flug trennen die beiden Städte. Abflug ab Düsseldorf ist um 12:05 Uhr. Die Maschine erreicht dann um 17:50 Uhr die Metropole in Florida.

Um 19:30 Uhr startet der Rückflug des Airbus A330-300 in Richtung Düsseldorf, um die Landeshauptstadt von Nordrhein-Westfalen um 09:30 Uhr am darauffolgenden Tag zu erreichen. Die Flüge können in Business, Premium Economy und Economy Class online, bei den Lufthansa-Reisbüropartnern sowie an Lufthansa-Verkaufsschaltern an den Flughäfen buchen.

Auch Eurowings baut Fernziele aus

Das erweiterte Langstrecken-Engagement von Eurowings sieht für den Winterflugplan 2017 zusätzliche Flüge sowohl ab Köln/Bonn als auch ab Düsseldorf vor. Über die sechs bereits in Köln/Bonn stationierten Interkontinentalflugzeuge vom Typ Airbus A330 hinaus erweitert Eurowings ab 8. November ihr Langstreckenprogramm um eine weitere Maschine, die kurzfristig Karibikflüge von Düsseldorf aus übernehmen wird.

Im Sommerflugplan 2018 wird die Eurowings-Langstrecke ihren Wachstumskurs weiter beschleunigen und die Flotte auf insgesamt zehn Flugzeuge aufstocken. Dabei wird die Lowcost-Airline in Nordrhein-Westfalen besonders stark vertreten sein und mit mindestens sieben Langstrecken-Flugzeugen Ziele weltweit bedienen. Darunter sind beliebte Strecken in die USA, aber auch in die Karibik und nach Fernost. Ab dem Sommer 2018 werden auch die beiden Lufthansa Langstrecken aus Berlin und Düsseldorf an Eurowings übertragen, sodass dann auch aus Tegel Eurowings Langstrecken starten.

Dazu müssten jedoch die wirtschaftlichen Konditionen des Flughafens stimmen und sich vor allem die operationellen Rahmenbedingungen nachhaltig verbessern, tönt es aus dem Lufthansa-Vorstand. Eurowings als schon die größte Airline in NRW und spielt eine zentrale Rolle auch in Düsseldorf – nicht zuletzt als Zubringer für die Langstrecken der Star-Alliance-Partner Singapore Airlines, Air China und All Nippon Airways.

Eurowings will mit günstigen Langstreckenangeboten zudem in München starten. Ende März kommenden Jahres geht es mit drei Airbus A330, die in der bayerischen Landeshauptstadt stationiert werden, auf Eurowings-Interkontinentalflügen aus „MUC“ los.

Drohnenverband von BDL und BDLI ins Leben gerufen

0

Die rasant fortschreitende Entwicklung des Marktes für unbemannte Fluggeräte bietet großes Potenzial für Wachstum und Wertschöpfung in Deutschland und Europa. Immer neue, hochinnovative Anwendungen geben wichtige Impulse für die Schaffung von Arbeitsplätzen, sowohl im Dienstleistungssektor als auch im Hochtechnologiebereich. Um dieses Potenzial ausschöpfen zu können und dabei die Sicherheit im Luftraum zu gewährleisten ist es unerlässlich, dass unbemannte Fluggeräte geregelt in den bestehenden Luftraum zu integrieren. Risiken für die Sicherheit des Luftverkehrs müssen frühzeitig identifiziert und ausgeschlossen werden. Diese Aufgabe stellt sich der Verband Unbemannte Luftfahrt, der jetzt als gemeinsame Initiative des Bundesverbandes der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL) und des Bundesverbandes der Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie (BDLI) in Berlin seine Arbeit aufgenommen hat.

Die beiden Hauptgeschäftsführer der Initiatoren, Matthias von Randow (BDL) und Volker Thum (BDLI), werden zugleich Geschäftsführer des neuen Verbandes sein. Der neue Verband befasst sich vorrangig mit den Herausforderungen der Zulassung von kommerziell genutzten unbemannten Luftfahrtsystemen und deren Integration in das bestehende Luftverkehrssystem. Die sichere Koexistenz der bemannten und unbemannten Luftfahrt steht dabei im Vordergrund.

Damit die Technologie im Alltag gelingt

Somit soll die Schaffung einheitlicher Regelungen für den sicheren Betrieb von Drohnen auf internationaler, europäischer und nationaler Ebene geschaffen werden. Nur wenn die im Luftverkehr erreichten Sicherheitsstandards gewahrt werden, kann der unbemannten Luftfahrt in Deutschland der Durchbruch gelingen, heißt es vom BDL.

Von Paketauslieferungen über Inspektionsaufgaben bis hin zum individualisierten Luftverkehr steht die Entwicklung in ihrer vollen Breite möglicher Anwendungsfelder erst am Anfang. Grundvoraussetzung für die Entwicklung des Drohnenmarkts ist jedoch die Akzeptanz und Zuverlässigkeit dieser neuen Technologie. Viele Anwendungen, die man heute noch nicht einmal erahnt, könnten in 20 Jahren selbstverständlicher Bestandteil unseres Alltages sein.

Möglichkeiten und Hürden

Eine zentrale Aufgabe des Verbandes Unbemannte Luftfahrt ist es, neben den Chancen durch den flächendeckenden Einsatz von unbemannten Luftfahrtsystemen auch die damit verbundenen Herausforderungen aufzuzeigen. Neben einer Registrierungspflicht und der Erfüllung klarer Sicherheitsvorgaben für unbemannte Flugsysteme sowie verpflichtenden Qualifikationsmaßnahmen für Drohnenpiloten, gehört die Entwicklung technischer Lösungen für eine bessere Identifizierbarkeit sowie die Abwehr von missbräuchlich eingesetzten Drohnen zu den Kernthemen des Verbandes.

LHT eröffnet Räder- und Bremsenwerkstatt in Frankfurt Osthafen

0

Mit einer großen Feierstunde in Anwesenheit des Hessischen Finanzministers Dr. Thomas Schäfer hat die Lufthansa Technik AG jetzt ihre neue Räder- und Bremsenwerkstatt am Standort Frankfurt Osthafen eröffnet. In knapp zweijähriger Bauzeit wurden knapp 60 Millionen Euro in eine modernsten Ansprüchen genügende Industrieanlage mit aktuell rund 200 Arbeitsplätzen investiert.

Dabei stehen die Zeichen für die Zukunft klar auf Wachstum. Auf dem 35.000 qm großen Grundstück entstand eine hochmoderne Betriebsstätte mit 14.500 qm Bruttogeschossfläche. Optimierte Prozesse, maßgeschneiderte Logistik und neueste Anlagentechnik soll die kostengünstige Versorgung des Flugbetriebs der Lufthansa und vieler anderer europäischer Kunden mit Rädern und Bremsen gewährleisten. Darüber hinaus bietet er die Möglichkeit, zum Beispiel im bereits starken Geschäft mit Low-Cost-Fluggesellschaften weiter zu wachsen.

Kapazitäten zur Instandsetzung verdoppelt

2016 wurden in der alten Werkstatt auf dem Flughafengelände 27.000 Rädern und 5.000 Bremsen instandgesetzt – weit mehr als die ursprüngliche Maximalkapazität der Anlagen. Ursprünglich war sie für 15.000 Räder und 2.500 Bremsen pro Jahr ausgelegt. Die neue Produktion ermöglicht nun ein Wachstum auf 32.000 beziehungsweise 6.000 Einheiten pro Jahr.

Lufthansa will in Frankfurt weiter wachsen. Diese Investition legt dafür eine wichtige Grundlage, um die Versorgung auch der eigenen Flotte sicherzustellen, wie Klaus Froese, CEO Lufthansa Hub Frankfurt, erläuterte. Wenn die Rahmenbedingungen stimmen, ist es mit modernsten Produktionsverfahren und der einmaligen Erfahrung der Mitarbeiter also auch in einem Hochlohnland möglich, nicht nur effizient, sondern auch wirtschaftlich erfolgreich zu arbeiten.

Hoher Aufwand für Sicherheit

Die neue Räder- und Bremsenwerkstatt der Lufthansa Technik übertrifft die alte Anlage die Vorgaben der Energiesparverordnung um über 30 Prozent. Dafür wurde unter anderem ein eigenes Blockheizkraftwerk gebaut. Auch die Abwärme der Maschinen wird intelligent für die Klimatisierung des Gebäudes genutzt.

Wegen ihrer Bedeutung für die Sicherheit des Flugbetriebs wird für die Instandhaltung von Flugzeugrädern und -bremsen hoher Aufwand betrieben. Lufthansa Technik übernimmt vom Räder- und Bremsenwechsel, über Reparaturen bis hin zur kompletten Überholung eines Rades und einer Bremse sämtlich notwendigen Arbeiten. Jede Einheit durchläuft zahlreiche Stationen, bis sie schließlich nach einer gründlichen Überprüfung gemäß den weltweit geltenden luftfahrtrechtlichen Vorgaben in der Endkontrolle freigegeben wird.

60 Jahre Gründung der Austrian Airlines

0

Am 30. September 1957 wurde die „Austrian Airlines Österreichische Luftverkehrs Aktiengesellschaft“ im Großen Sitzungssaal der Creditanstalt in der Wiener Schottengasse gegründet. Zum Anlass ihres 60-jährigen Bestehens hat die Austrian Airlines in der heutigen UniCredit Bank Austria das Buch „Ein Lächeln fliegt um die Welt. Eine Zeitreise durch die Geschichte von Austrian Airlines“ präsentiert, das vor allem den politischen Einfluss rund um ihre Gründung beleuchtet. Interessantes Detail: Die Republik Österreich erlangte bereits mit dem Staatsvertrag 1955 ihre Lufthoheit wieder zurück.

Weshalb es zwei Jahre gebraucht hat, um dann eine Fluglinie zu gründen, erklärt Buchautor Peter Baumgartner so, dass die Austrian Airlines von ihrer Gründung bis zur Privatisierung 50 Jahre oftmals ein Spielball der Politik war. Erst mit dem Luftverkehrsabkommen zwischen ÖVP und SPÖ war 1957 die politische Voraussetzung für die Gründung geschaffen. Der Erstflug nach London folgte am 31. März 1958.

Schwieriger Start

Finanzielle Probleme sorgten außerdem von Beginn an für wirtschaftliche Turbulenzen, da es der „AUA“ schnell an Kapital fehlte. Nach Kosten- und Personalreduktionen gelang es überhaupt erst 1971 einen Bilanzgewinn auszuweisen. Der heutige CEO Kay Kratky bezeichnet seine Fluglinie daher bei der Buchpräsentation als „kleines österreichisches Wirtschaftswunder“.

Die neunziger Jahre stellten für Austrian Airlines das Jahrzehnt der Kooperationen dar. Es erfolgte eine enge Zusammenarbeit mit Swissair und der Luftfahrtallianz Qualiflyer Group sowie der Zusammenschluss mit Tyrolean, Rheintalflug und Lauda Air. Ebenfalls brachte der Wechsel zur Star Alliance nach der Jahrtausendwende eine Vielzahl an Synergien im Vertrieb. Diese wurden jedoch durch Terror, SARS sowie die Vogelgrippe und erneuten finanziellen Problemen überschattet. Nach der Finanzkrise 2008 wurde die Fluglinie privatisiert und Lufthansa erhielt den Zuschlag für den Kauf.

Sanierung, Wachstum, Gewinnzone

Was folgte, war eine harte Sanierung, welche sich jedoch auszahlen sollte. Die Veränderungen begannen sich nach und nach in den Unternehmenszahlen widerzuspiegeln. 2013 konnte Austrian erstmals wieder seit 2007 ein positives operatives Ergebnis präsentieren. Die verbesserte Finanzlage lieferte die Grundlage für die Anschaffung einer Boeing 777 sowie neuwertigen Mittelstreckenjets. Parallel zum Um- und Ausbau der Flotte fand eine Ausweitung des Streckennetzes mit neuen Destinationen wie Chicago, Shanghai oder Los Angeles statt.

Zwei wesentliche Faktoren sind nach Beschreibung des Buchautors Peter Baumgartner dafür verantwortlich, dass die AUA noch in der Luft ist, während andere Airlines straucheln: die Privatisierung und Integration in die Lufthansa-Gruppe und ihre Mitarbeiter. Das unterstreicht auch Austrian CEO Kay Kratky in dem Buch: Mit ihnen sei AUA auch in schwierigsten Situationen und unter größter Belastung durchgekommen.

2017 wird die Austrian Airlines zum fünften Mal in Folge schwarze Zahlen schreiben und auch einen Passagierrekord präsentieren können. „Erstmals seit Gründung werden wir über 12 Millionen Passagiere im Jahr befördert haben“, kündigt Kratky an. 2018 wird Austrian Airlines außerdem weiter wachsen und ihr zwölftes Langstreckenflugzeug erhalten. 150 weitere Mitarbeiter werden im Zusammenhang mit dem Erwerb einer weiteren Boeing 777 aufgenommen. „Auch wenn die Austrian Airlines noch nicht an ihrem Ziel angelangt ist, sie befindet sich weiter im Steigflug“, freut sich ihr CEO Kay Kratky.

Ruag wieder Schweizer Top-Arbeitgeber

0

Ruag wird als Arbeitgeber in der Schweiz immer attraktiver. Erneut konnte ein Top Ranking unter den attraktivsten Arbeitgebern für Ingenieure in der Schweiz erreicht werden. Der internationale Technologiekonzern hat sich im diesjährigen Arbeitgeberranking von Universum auf Rang 6 platziert und im Vergleich zum Vorjahr um zwei Plätze verbessert. Auch für IT-Fachkräfte und Naturwissenschaftler wird Ruag immer attraktiver. In einer Umfrage von Universum unter berufstätigen Ingenieuren rangiert Ruag auf Platz 6 der attraktivsten Unternehmen in der Schweiz. Bereits im Vorjahr hat sich das Technologieunternehmen auf Rang 8 platzieren können.

Zudem hat sich Ruag unter berufstätigen IT-Fachkräften um neun Ränge verbessert und belegt neu Platz 24, unter Professionals mit naturwissenschaftlicher Ausbildung konnten sogar 25 Plätze gut gemacht werden. In diesem Bereich rangiert Ruag aktuell auf Platz 38. Ruag als innovativer Technologiekonzern bietet entsprechend spannende und anspruchsvolle Aufgaben in einem internationalen Umfeld.

„Christoph 11“ beginnt mit Nachtflügen – in ganz Deutschland

Ab Sonntag fliegt an der Station der DRK Rettungsdienst Schwarzwald Baar gGmbH der Villingen-Schwenninger Hubschrauber der DRF Luftrettung im 24-Stunden-Betrieb. Bislang konnte „Christoph 11“ von 07:00 Uhr bis Sonnenuntergang für Notfälle und Intensivtransporte zwischen Kliniken alarmiert werden.

Die Dienstzeitenerweiterung markiert den Startschuss für den Nachtflug in Baden-Württemberg. Davon profitieren nicht nur die Regionen Südbaden und Südwürttemberg, sondern auch ganz Baden-Württemberg.

Einsatz in ganz Deutschland

Bislang wurden bei nächtlichen Notfällen und für dringende Intensivtransporte zwischen Klinken Hubschrauber aus der Schweiz oder Bayern angefordert. Dies erforderte je nach Einsatzort in Baden-Württemberg lange Anflug- und Umlaufzeiten. Die Ertüchtigung des Innenministeriums und die Zusage der Kostenträger, „Christoph 11“ künftig auch nachts einzusetzen, ebnen den Weg für eine bessere nächtliche Patientenversorgung in Baden-Württemberg – in medizinischer und wirtschaftlicher Hinsicht.

Schon seit Jahren hatten sich die Luftretter für eine Einführung des Nachtflugs in ihrem Bundesland eingesetzt. Jetzt ist die Entscheidung zum Wohle der Patienten gefallen, diese wichtige Aufgabe mit ‚Christoph 11‘ auszufüllen Neben seinen regionalen Einsatzschwerpunkten wird der Hubschrauber aufgrund seines Alleinstellungsmerkmals auch im gesamten Bundesland für nächtliche Intensivtransporte zur Verfügung stehen. Damit können beispielsweise schwerkranke Kinder, die in den Kinderkliniken in Tübingen/Stuttgart oder anderen intensivmedizinischen Zentren dringend behandelt werden müssen, schnell und schonend in diese Spezialkliniken geflogen werden.

Modernster Hubschraubertyp und erfahrene Besatzung

Seit Juli 2017 kommt an der Station in Villingen-Schwenningen ein neuer Hubschrauber des Typs H145 zum Einsatz, der sich durch seine Leistungsstärke, sein hochmodernes digitales Cockpit und die neue Medizintechnik auszeichnet. Für die Luftrettung rund um die Uhr ist dieser dank seiner Nachtflugausstattung und der Ausrüstung mit Nachtsichtgeräten optimal geeignet. Um für eine größtmögliche Sicherheit an Bord zu sorgen, besteht bei der DRF Luftrettung – im Gegensatz zu anderen gängigen Nachtflugkonzepten – nachts die Hubschrauberbesatzung aus vier Personen: Zwei Piloten, einem Notarzt und einem Notfallsanitäter.

Villingen-Schwenningen gewinnt an Bedeutung

„Die Dienstzeitenerweiterung an der Luftrettungsstation in Villingen-Schwenningen bedeutet eine Stärkung des Standorts und eine Verbesserung der medizinischen Versorgungsstrukturen vor allem im Schwarzwald-Baar-Kreis. Passiert beispielsweise nachts ein Unfall in einem abgelegenen Tal des Schwarzwalds, kann der bodengebundene Rettungsdienst den Hubschrauber für die Weiterführung der notärztlichen Versorgung und den anschließenden Transport in eine Klinik nachfordern. Dank der kürzeren Flugzeiten können so die regionalen bodengebundenen Rettungsdienststrukturen in der Nacht entlastet werden“, erklärt Winfried Baumann, Geschäftsführer der DRK Rettungsdienst Schwarzwald Baar gGmbH.

Träger der Luftrettungsstation Villingen-Schwenningen ist seit 1975 die DRK Rettungsdienst Schwarzwald Baar gGmbH. Ihr Partner ist die DRF Luftrettung, die seit 1996 für den Flugbetrieb verantwortlich zeichnet.

Die DRF Luftrettung

Die DRF Luftrettung setzt an 29 Luftrettungsstationen in Deutschland und an zwei Stationen in Österreich Hubschrauber für die schnelle Notfallrettung und dringende Transporte von Intensivpatienten zwischen Kliniken ein. Die DRF Luftrettung betreibt neben Villingen-Schwenningen acht 24-h-Standorte, an denen allein im vergangenen Jahr rund 2.100 Nachteinsätze geleistet wurden. Im Jahr 2015 hatte sie den Hubschrauber des Typs H145 als weltweit erste Luftrettungsorganisation in Dienst gestellt, mittlerweile betreibt sie fünf H145-Stationen bundesweit. Zur weltweiten Rückholung von Patienten setzt die DRF Luftrettung eigene Ambulanzflugzeuge ein. Insgesamt leistete die DRF Luftrettung im vergangenen Jahr 38.015 Einsätze.

Um die hohe Qualität ihrer Arbeit sicherzustellen, investiert die DRF Luftrettung kontinuierlich in die Fortbildung ihrer Mitarbeiter und in die Modernisierung ihrer Flotte. Diese Kosten trägt sie teils selbst, teils tritt sie dafür in teure finanzielle Vorleistung. Daher ist die gemeinnützig tätige Luftrettungsorganisation auf die Unterstützung von Förderern und Spendern angewiesen, Infotelefon montags bis freitags von 08:00 bis 20:00 Uhr: 0711-70072211.

App von Lufthansa und Eurowings ausgezeichnet

0

Auf dem Smartphone haben Millionen Kunden deutscher Dienstleistungs-Unternehmen umfangreichste Servicefunktionen immer in Griffweite. Gemeinsam mit Statista wurden in einer groß angelegten Vergleichsstudie Service-Apps von 40 Unternehmen aus verschiedenen Branchen auf den Prüfstand. gestellt Ganz oben auf dem Siegertreppchen: Lufthansa auf Platz 1 und Eurowings auf Platz 3. Sowohl die Lufthansa-App als auch die Eurowings-App erreichten dabei ein sehr gutes Ergebnis: Auf einer Bewertungsskala von 1 (sehr schlecht) bis 4 (sehr gut) erzielt Lufthansa ein Ergebnis von 3,17, Eurowings bekommt die Note 3,04. Sowohl in der Branchenuntersuchung „Personentransport“ als auch im Gesamtranking setzt sich die Lufthansa-App an die Spitze, immer dicht gefolgt von Eurowings.

Besonders punkten können die Applikationen bei Nutzerfreundlichkeit sowie Umfang des Funktionsangebots. Auch für Eurowings als dynamisches und stark wachsendes Unternehmen unter den getesteten Dienstleistern ist der dritte Platz ein sehr großer Erfolg.

Digitale Buchung: Tendenz steigend

urowings nennt jeden Tag bis zu 90.000 Passagiere, davon bucht ein Großteil über die digitalen Kanäle wie etwa die App, mit steigender Tendenz. Dank der Eurowings App können Kunden jederzeit mobil Reisen planen und buchen, schnell, schnörkellos und so einfach wie möglich. Aktuell werde die App weiterentwickelt. Das strategische Ziel ist eine digitale Plattform die alle wesentlichen Teile der Reisekette, zusammenführt und vermarktet unter einem Dach.

Nürnberg bekommt London-Verbindung zur Weihnachtszeit

0

British Airways verbindet Nürnberg während der Vorweihnachtszeit ab 30. November 2017 mit London, um Gäste aus England zum Nürnberger Christkindlesmarkt zu bringen.

Umgekehrt lassen sich die Flüge nach London-Gatwick für einen Besuch im weihnachtlichen London zum Weihnachts-Shopping nutzen. Die vier- bis fünfwöchige Verbindung nach London ist auch für Businessreisende interessant. One-Way-Tickets soll es schon ab 42 Euro geben.

Tony Douglas als CEO der Etihad Aviation Group bestätigt

0

Der Chairman der Etihad Aviation Group, Seine Exzellenz Mohamed Mubarak Fadhel Al Mazrouei, hat nun die Ernennung von Tony Douglas zum Group Chief Executive Officer bestätigt. Er wird im Januar 2018 in das Unternehmen eintreten.

Tony Douglas kommt vom britischen Verteidigungsministerium und war dort als CEO für die Abteilung der Verteidigungsausrüstung und -unterstützung zuständig. Hier war er verantwortlich für die Beschaffung der Ausrüstung und Unterstützung der Dienstleistungen für die britischen Streitkräfte. In Großbritannien besetzte er außerdem verschiedene Positionen beim Flughafenbetreiber BAA und war Chief Operating Officer und Group Chief Executive von Laing O’Rourke.

Douglas mit Erfahrung großer Unternehmen

Den Flughafenbetreiber BAA unterstützte er als Managing Director des Heathrow Terminal 5 Projekts und als Group Supply Chain Director, Group Technical Director und CEO des Flughafens Heathrow. Während seiner Zeit in den Vereinigten Arabischen Emirate hatte Tony Douglas mehrere Positionen inne: Unter anderem war er als CEO der Abu Dhabi Airports Company und als CEO der Abu Dhabi Ports Company tätig, hier war er zuständig für die erfolgreiche Fertigstellung des Hafens Khalifa.

Tony Douglas kehrt nach Abu Dhabi zurück, er hat die Umwandlung von großen Unternehmen in den Vereinigten Arabischen Emiraten und in Großbritannien entscheidend geführt und besitzt ein großes Verständnis für die Region. Als Group CEO soll Tony Douglas mit dem Vorstand und dem Führungsteam zusammenarbeiten, um eine Reihe strategischer Initiativen auszuweiten und zu implementieren. So soll die Positionierung von Etihad für nachhaltigen Erfolg in einem wachsenden und konkurrierendem regionalen und internationalen Luftfahrtmarkt gestärkt werden.

Tony Douglas sieht Etihad ist ein Schwergewicht in der internationalen Luftfahrt. Das Unternehmen müsse sich aber weiter selbst und mit Partnern anpassen und entwickeln. Die Airline mit ihren Bereichen ist ein Wirtschafts- und Beschäftigungsmotor für die ganze Region. Mit der neuen Infrastruktur wie dem ausgebauten Flughafen, dem Louvre Abu Dhabi und dem Abu Dhabi Global Market, spielt Etihad eine zentrale Rolle, um die Position der Vereinigten Arabischen Emirate als internationales Drehkreuz rund um Transport, Tourismus und Handel zu unterstützen.

Douglas mit anderen CEO aufgestellt

Tony Douglas wird von einem erfahrenen Führungsteam unterstützt. Dies umfasst Ray Gammell, der in die Position des Group Chief People & Performance Officer zurückkehren wird; Ricky Thirion, Interim Group Chief Financial Officer; Kevin Knight, Group Chief Strategy & Planning Officer; Mana Mohamed Saeed Al Mulla, Chief Group Support Services Officer; Henning zur Hausen, General Counsel und Amina Taher, Vice President Corporate Affairs.

Die CEO der einzelnen Abteilungen werden direkt an Tony Douglas berichten: Peter Baumgartner, CEO von Etihad Airways; Chris Youlten, Managing Director von Etihad Airport Services; Abdul Khaliq Saeed, CEO von Etihad Airways Engineering; Gavin Halliday, Managing Director der Hala Group; und Robin Kamark, der als CEO der Airline Equity Partners im Oktober 2017 beginnen wird.

Nachfrage nach stundenweise buchbarem Fraport-Hotel verdreifacht

0

Deutschlands erstes Transit Hotel hat im März 2017 am Frankfurter Flughafen eröffnet. Das auf der Luftseite in Terminal 1, Gate Z 25 gelegene Hotel MY CLOUD bietet Transit-Passagieren die Möglichkeit, Zimmer stundenweise zu buchen, ohne dabei den Non-Schengen-Bereich zu verlassen.

Die Bilanz nach den ersten sechs Monaten fällt durchweg positiv aus: Seit der Eröffnung hat sich das monatliche Buchungsaufkommen mehr als verdreifacht. Mit dem Angebot, Zimmer stundenweise zu buchen, bietet das Transit Hotel internationalen Fluggästen die Möglichkeit, lange Umsteige- und Wartezeiten am Airport komfortabel zu überbrücken. Der Vorteil: Passagiere müssen den Transit-Bereich beim Check-in nicht verlassen. So ersparen sie sich langwierige Einreiseformalitäten und -kontrollen.

Eigenes Zimmer bis zum nächsten Flug

Insgesamt habe sich das monatliche Buchungsaufkommen seit der Eröffnung mehr als verdreifacht. MY CLOUD bietet auf einer Gesamtfläche von 1.000 Quadratmetern insgesamt 59 stilvoll eingerichtete Zimmer, mit Bett, Dusche, WC, Tisch und WiFi – teilweise mit Blick aufs Rollfeld. Darüber hinaus gibt es einen 24-Stunden-Service an der Rezeption sowie Snacks, Sandwiches und Getränke aus dem Frischeautomat. Die ideale Lage zum Gate garantiert außerdem schnelle und bequeme Wege zum Boarding und dem nächsten Anschlussflug.

XEOS-Joint-Venture legt Grundstein in Polen

0

Der 27. September 2017 ging in die Geschichte von XEOS ein: Die Investition beginnt. mit der Grundsteinlegung für XEOS, das neue Zentrum für die Wartung und Überholung von Flugzeugtriebwerken im polnischen Sroda Slaska.

XEOS ist ein Gemeinschaftsunternehmen von Lufthansa Technik und GE Aviation mit einem Investitionsvolumen von 233.000.000 Euro (ca. 1.000.000.000 Zloty). In dem hochmodernen Zentrum für die Überholung von Flugzeugtriebwerken – einem der fortschrittlichsten weltweit – werden 600 erfahrene Spitzenkräfte der Luftfahrtindustrie arbeiten. Der Aufwand für das Training beträgt 14.000.000 Euro (ca. 60.000.000 Zloty).

Zeitkapsel zu Zusammenarbeit

In den Grundstein wurde dabei nicht nur das Fundament des neuen Zentrums, sondern auch die Grundlage von Beziehungen gelegt. Für zukünftige Generationen wurde einen Brief in die Zeitkapsel gelegt als Manifest von Werten und Plänen. Der Brief kann in 40 oder vielleicht noch mehr Jahren gelesen werden und man solle sagen, dass die Botschaft noch immer aktuell ist und diese Ziele erreicht wurden.

Die symbolische Zeitkapsel enthält unter anderem die ursprüngliche Ätzplatte der Darstellung eines Flugmotors mit dem XEOS-Zentrum im Hintergrund, die von der Breslauer Künstlerin Marta Lech gefertigt wurde, einen Brief des XEOS-Teams an zukünftige Generationen von Angestellten und Geschäftspartnern des Zentrums, eine in Glas geschnittene Darstellung des Triebwerks GEnx-2B (das in Zukunft in dieser Anlage überholt werden soll) sowie ein Modell der Boeing 747-8, die von solchen Motoren angetrieben wird.

Eröffnung der Anlage 2019

Auf der Paris Airshow im Juni 2015 machten die zwei führenden Luftfahrtunternehmen – Lufthansa Technik und GE Aviation – bekannt, ein weltweit führendes Zentrum für die Wartung und Überholung von GEnx-2B und GE9X-Motoren errichten zu wollen. XEOS will mit modernen Technologien, Lösungen auf Weltniveau und höchsten Standards bezüglich Qualität und Zuverlässigkeit punkten.

Seit Dezember 2016 sind Polen und Niederschlesien – insbesondere Sroda Slaska – Zuhause für das Unternehmen. Das Team, zu dem am Ende 600 spitzen-Fachkräfte mit wirklich einzigartigen Qualifikationen steht am Beginn einer langen, mindestens 40 Jahre andauernde Reise.

Tadeusz Koscinski, Unterstaatssekretär im Ministerium für Entwicklung Polens: „Die XEOS-Investition in Sroda Slaska ist das Resultat der andauernden Bemühungen der Regierung, das wirtschaftliche Ungleichgewicht zwischen den Regionen zu verringern. Die Wahl Polens als Standort für ein modernes Zentrum für die Wartung und Überholung von Flugzeugtriebwerken ist kein Zufall. Die gut ausgebaute Infrastruktur war sicher wichtig, aber noch entscheidender sind qualifizierte Menschen und eine stabile Wirtschaft. Wir werden in Europa allmählich zu einem führenden Land für Investitionen ‚auf der grünen Wiese‘ im Hochtechnologiesektor.“

Intensive Arbeiten auf der Baustelle

Die Arbeit auf der Baustelle begann Anfang August 2017. Die Fläche wurde bereits eingeebnet, wobei mehr als 35.000 Kubikmeter Erde auf dem Gelände bewegt wurden. Ein großer Teil der Fundamente wurde ebenfalls bereits gegossen. Mitte Oktober werden die ersten Baukräne zu den Baggern hinzukommen, um mit dem Bau der Gebäudestruktur zu beginnen. Mehr als 200 Betonsäulen mit einem Gewicht von bis zu 35 Tonnen werden dafür errichtet. Insgesamt werden bei den Arbeiten rund 1.700 Tonnen Stahl und 20.000 Kubikmeter Beton verbaut.

Die XEOS-Baustelle hat eine Fläche von 14 Hektar, was etwa 20 Fußballfeldern entspricht. Die Drainage und das Regenwassersammelbecken haben die Kapazität eines olympischen Schwimmbeckens. Das Grundgerüst für das Hauptgebäude soll im März 2018 fertiggestellt sein. Bereits im Sommer 2018 werden die ersten Teile der Reparaturausrüstung eingebaut. Planmäßig soll die Übergabe der Gebäude an den Investor im Dezember 2018 erfolgen, so dass die ersten Triebwerke im Frühjahr 2019 ins Zentrum gebracht werden können.

Die rechtzeitige Fertigstellung der Arbeiten wird durch die Beteiligung mehrerer Dutzend Zulieferer möglich – polnische Unternehmen, die mit dem Generalunternehmer zusammenarbeiten und bis zu 500 Arbeiter, die für das Projekt eingestellt wurden. Die Bauarbeiten laufen im Zweischichtsystem montags bis samstags.

Während der vergangenen 56 Tage seit Beginn der Bauarbeiten gab es auf der Baustelle keinerlei Vorfälle. Grund sind die erstklassigen Qualitätsstandards der am Gemeinschaftsunternehmen beteiligten Firmen Lufthansa Technik und GE Aviation, des Generalunternehmers Budimex sowie der PM-Firmengruppe als Generalplaner des Zentrums.

XEOS-Zentrum für die neuesten Flugzeugtriebwerke

Die Anlage ist primär für die Überholung von GEnx-2B-Motoren ausgelegt, später auch für GE9X-Triebwerke. Zurzeit haben 18 Betreiber weltweit annähernd 500 GEnx-2B-Motoren im kommerziellen Einsatz. Die Triebwerke haben insgesamt fünf Millionen Flugstunden absolviert und ausgezeichnete Leistungen erzielt. Ihre fortschrittliche Technologie reduziert den Kraftstoffverbrauch und die CO2-Emissionen um 15 Prozent im Vergleich zum GE-CF6-Triebwerk.

Die ab 2021 in der Anlage überholten GE9X-Triebwerke sind die fortschrittlichsten Flugzeugtriebwerke ihrer Klasse. Obwohl der formale Zulassungsprozess für diese Motoren erst in 2018 abgeschlossen wird, wurden bereits mehr als 700 Einheiten von Betreibern weltweit bestellt. GE9X-Motoren bieten höhere Effizienz bei gleichzeitig geringerem Kraftstoffverbrauch und niedrigeren Abgasemissionswerten. XEOS hat heute bereits 86 Mitarbeiter – am Ende werden 600 neue Arbeitsplätze geschaffen.

Die Chance, mit den modernsten Technologien der Luftfahrtindustrie zu arbeiten, zusammen mit einer umfassenden Ausbildung und einer internationalen Arbeitsumgebung durch die zwei Weltmarken Lufthansa Technik und GE Aviation ist und bleibt ein Magnet für erstklassige Spezialisten, Ingenieure und Studenten technischer Fakultäten aus ganz Polen. Bereits heute sind im Zentrum 86 Mitarbeiter beschäftigt. Diese Zahl wird bis zum Jahresende auf 100 steigen. Wenn die Anlage im Frühjahr 2019 in Betrieb geht, werden dort etwa 140 Menschen arbeiten. Langfristig beabsichtigt XEOS, 600 neue Arbeitsplätze zu schaffen.

XEOS investiert 14 Mio. Euro (60 Mio. Zloty) in die Ausbildung der Mitarbeiter. Diese Mittel werden in ein spezielles Ausbildungszentrum in Breslau und in mehrmonatige Ausbildungsphasen für die Mitarbeiter fließen. Zu den Ehrengästen von XEOS gehörten an diesem Tag: Carsten Spohr – Vorstandsvorsitzender der Deutschen Lufthansa AG, Dr. Johannes Bußmann – Vorstandsvorsitzender der Lufthansa Technik AG, David Joyce – stellvertretender Vorstand von GE sowie Präsident und Vorstandsvorsitzender von GE Aviation, Jean Lydon-Rodgers – Präsidentin und Vorstandsvorsitzende von GE Aviation Services, sowie Tadeusz Koscinski – Unterstaatssekretär im polnischen Ministerium für Entwicklung und Rolf Nikel – Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in Polen.

GATE: Regio-Event am Flughafen PAD

Vom 30. September bis zum 01. Oktober bietet die GATE ihren Gästen wieder ein reiches Programm am Paderborn-Lippstadt Airport. Dazu zählen wie schon im letzten Jahr eine Reihe von Mitmachaktionen sowie verschiedene Aussteller aus der Welt des Sports.

Bei der zweiten Auflage der Erlebnismesse zeigen sich diesmal unter anderem die Vereine SC Paderborn 07 und Arminia Bielefeld in der einmaligen Atmosphäre auf über 20.000 qm direkt am Rollfeld des Flughafens Paderborn-Lippstadt. An dem Veranstaltungs-Format sollen sich viele Unternehmen und Vereine in der Region beteiligen und der Messe so zu Vielfalt verhelfen. Das Programm ist in diesem Jahr noch abwechslungsreich er und verspricht neben vielen Informationen auch viel Spaß für die Besucher.

Vereine vor Ort

Bei der GATE sind in diesem Jahr Vereine aus diversen Sportarten wie Fußball, Basketball, Baseball und Golf vertreten. Neben den Fußballern des SCP präsentieren sich auch die Paderborn Baskets und die Baseballer Untouchables. Für Besucher der GATE besteht die Möglichkeit, sich beim Torwandschießen oder beim Korbwurf mit den Profis zu messen. Auch Bogenschießen und Golf-Abschläge können vor Ort ausprobiert werden. Beim großen Messegewinnspiel werden zudem Fanartikel aus dem mobilen Fanshop des SC Paderborn sowie weitere Preise verlost.

Besucher erwartet an beiden Messetagen rund um den Quax-Hangar und direkt am Rollfeld des Airports zudem eine Vielzahl an tänzerischen und musikalischen Beiträgen. Auch ein Auftritt des Stargastes Schäfer Heinrich ist am zweiten Messetag geplant. Weiteres Highlight in diesem Jahr ist ein Human-Table-Soccer-Turnier. Hierbei können Fußballbegeisterte als lebende Tischkicker-Figuren ihr Können beweisen und tolle Preise, darunter sechs Freiflüge nach Mallorca, gewinnen.

ADV zum Tourismustag: Potenziale am Fernzielmarkt brach

0

Anläss­lich des Welt­tou­ris­mus­ta­ges ver­weist der Flug­ha­fen­ver­band ADV auf die große Bedeutung des Luft­ver­kehrs für die tou­ris­ti­sche Ent­wick­lung von Län­dern welt­weit. In die­sem Netz globaler Rei­se­ver­bin­dun­gen spie­len die Flug­hä­fen eine zen­trale Rolle, sie stehen nicht nur für den Gedan­ken der Frei­heit, son­dern tra­gen als wirt­schaft­li­che Kata­ly­sa­to­ren und Jobma­schi­nen zur e Ent­wick­lung von Län­dern bei, erläu­tert der Flug­ha­fen­ver­ban­d ADV. Er ver­wies dar­auf, dass die deut­schen Flug­hä­fen in die­sem Som­mer ins­ge­samt 144 neue euro­päi­sche und 32 neue inter­kon­ti­nen­tale Ver­bin­dun­gen anbie­ten – eine Stei­ge­rung um 57 Ver­bin­dun­gen.

Das sei zwar eine erfreu­li­che Ent­wick­lung, jedoch zeige die Aus­rich­tung der neuen Stre­cken­an­ge­bote auch eine starke Fokus­sie­rung der tou­ris­ti­schen Ziel­des­ti­na­tio­nen in den USA, in der Kari­bik und rund um das Mit­tel­meer. Außer­halb des­sen wür­den nur ver­ein­zelt neue Interkontingentalziele ange­bo­ten. Deutsch­land ver­liere demnach den Anschluss in die glo­ba­len Wachs­tums­märkte Im Luft­ver­kehr. Nach Asien (China) und nach Süd­ame­rika brauche es mehr Stre­cken­neu­auf­nah­men. Hier sei die Verkehrspoli­tik gefor­dert.

Den Welt­tou­ris­mus­tag begeht die Welt­tou­ris­mus­or­ga­ni­sa­tion (UNWTO) seit 1980 jedes Jahr am 27. Sep­tem­ber. Das Datum geht zurück auf die Rati­fi­zie­rung der UNWTO-Statuten im Jahr 1970. Der Welttou­ris­mus­tag zeigt die Bedeu­tung des Tou­ris­mus für die inter­na­tio­nale Gemein­schaft sowie seine Aus­wir­kun­gen auf soziale, kul­tu­relle, poli­ti­sche und wirt­schaft­li­che Werte welt­weit. In die­sem Jahr steht der Welt­tou­ris­mus­tag unter dem Motto „Nach­hal­ti­ger Tou­ris­mus: Ein Werk­zeug für Ent­wick­lung“