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Zoo-Tiere vermitteln Australien am Flughafen Düsseldorf

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Die „Reise um die Welt“ führt die Besucher des Düsseldorfer Airports am Sonntag, 01. Oktober, auf den fünften Kontinent. Von 11:00 bis 18:00 Uhr geht es dieses Mal nach Down Under. Viele Aktionsmodule und Mitmachstationen laden große und keine Weltentdecker beim Familien Airlebnis „Reise nach Australien“ auf der Abflugebene des Terminals ein, den roten Kontinent mit allen Sinnen zu erleben. Der Eintritt ist frei. Schon von weitem zu hören sind die Töne aus dem Didgeridoo. Das traditionelle Blasinstrument der Aborigines sorgt mit seinem exotischen Klang für Urlaubsstimmung im Terminal und kann von den kleinen Besuchern sogar in Workshops ausprobiert werden. Viel Puste ist auch im Outback-Parcours vonnöten.

Hier heißt es Kriechen, Krabbeln, Balancieren und Hüpfen, um durch die „Wildnis“ zu gelangen. Am Surf-Simulator kommt es ebenso auf eine gute Körperbeherrschung an, schließlich wollen die virtuellen Wellen bezwungen werden. Ein kleines Stück Australien bringt der Zoo Duisburg mit an den Flughafen. Die Mitarbeiter haben neben echten Australischen Gespenstschrecken, die auf den ersten Blick kaum von einem Ast zu unterscheiden sind, auch das Lieblingsfutter der Koalas – Eukalyptusblätter – dabei.

Was nach deren Verzehr hinten aus dem Koala wieder herauskommt, ist ebenfalls zu bestaunen. Beim Koala-Köttel-Schätzspiel geht es genau darum, die Menge an tierischen Hinterlassenschaften richtig zu erraten. Kängurus dürfen bei einer Reise nach Australien natürlich ebenso nicht fehlen. Deshalb sorgen beim Aktionsmodul „Känguru-Boxen“ riesige aufblasbare Kängurukostüme für jede Menge Spaß bei Erwachsenen und Kindern.

Riechen, Schmecken und Fundsachen ersteigern

An der Tui-Gewürzbar lässt sich nicht nur der australische Kontinent erriechen und erschmecken. Hier sind Gewürze aus aller Welt ausgestellt. Beim Kinderschminken können sich die jungen Besucher beispielsweise in einen Koala, eine Echse oder ein Känguru verwandeln lassen. Garantiert ungiftige Schlangen entstehen in der Bastelecke. Außerdem sorgen die Tret-Flugzeuge auf dem Kinderflugplatz, die Hüpfburg und die Kleinkinder-Spielfläche für einen erlebnisreichen Tag. Auch der Kinderwagen-Verleih Mami Poppins ist wieder mit dabei und verleiht kostenlos – gegen ein Pfand und solange der Vorrat reicht – seine Wagen.

Spannend wird es ab 15:00 Uhr bei der Kofferversteigerung auf der Fläche vor dem Caffè Ritazza im Bereich Terminal C. Etwa 140 am Airport zurückgelassene und nicht abgeholte Gepäckstücke sowie andere Fundsachen suchen einen neuen Besitzer. Allerdings erfährt erst der Höchstbietende, was deren Inhalt ist.

Automatisierte Passkontrolle kommt am Flughafen Zürich

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Ein Umbau in der Passkontrollhalle schafft Platz für mehr Passagiere und zusätzliche Grenzkontrollschalter. In Zusammenarbeit mit der Kantonspolizei Zürich wird gleichzeitig die automatisierte Passkontrolle eingeführt. Für Passagiere soll das Reisen so effizienter werden. Aufgrund der stetig steigenden Passagierzahlen stößt die Passkontrollhalle am Flughafen Zürich zu Spitzenzeiten an ihre Kapazitätsgrenzen. Deshalb baut die Flughafenbetreiberin die Passkontrollhalle um und schafft zusätzlichen Platz für Kontrolleinheiten und Passagiere. Der Umbau der Passkontrollhalle geschieht zusammen mit der Kantonspolizei Zürich, welche für die Grenzkontrollprozesse verantwortlich ist.

Nebst der Kapazitätserweiterung der Passkontrollhalle wird auch eine Modernisierung des Grenzkontrollprozesses angestrebt. Aus diesem Grund wurden für die Passkontrolle bei der Lokaleinreise acht automatisierte Schleusen installiert, welche am 27. September 2017 in Betrieb gehen. Bei einer automatisierten Passkontrolle übertritt ein Passagier selbständig die Schengengrenze, indem die biometrischen Daten des Passes genutzt werden. Die automatisierte Passkontrolle am Flughafen Zürich ist für Passagiere freiwillig. Die bedienten Passkontrollschalter können weiterhin ohne Einschränkung genutzt werden.

Der Umbau der Passkontrollhalle wird voraussichtlich Mitte Jahr 2018 abgeschlossen sein. Bis dahin werden auch Erfahrungen mit der automatisierten Passkontrolle in der Lokaleinreise gesammelt und ausgewertet. Je nach Ergebnis werden ebenfalls bis Mitte 2018 fünf weitere automatisierte Schleusen für die Ausreise eingebaut.

Die Kosten für die Erweiterung der Passkontrollhalle und die Installation der zusätzlichen Schalter und Schleusen belaufen sich auf rund acht Millionen Schweizer Franken. Diese Kosten werden von der Flughafenbetreiberin, dem Kanton Zürich und dem europäischen Fonds für die innere Sicherheit (ISF Fonds) gemeinsam getragen. Passagiere, die eine automatisierte Schleuse für die Passkontrolle benutzen möchten, müssen folgende Voraussetzungen erfüllen:

  • Mindestens 18 Jahre alt
  • Biometrischer Pass / e-Pass (keine ID)
  • Bürger der Schweiz oder eines EU/EWR-Landes

Ablauf der Kontrolle

  • Schritt 1: Auflegen des biometrischen Passes / e-Passes auf den Passleser der Schleuse und warten, bis Reisedokument auf Gültigkeit geprüft wurde und sich die Eingangstüre öffnet.
  • Schritt 2: Während des Betretens der Schleuse erfolgt die biometriegestützte Vergleichsprüfung zwischen dem Gesichtsbild (Live-Aufnahme) und dem gespeicherten elektronischen Bild im e-Pass. Parallel zur biometriegestützten Gesichtsprüfung werden die Personendaten überprüft.
  • Schritt 3: Nach der erfolgreichen Prüfung öffnet sich die Ausgangstüre und der Passagier verlässt die Schleuse. Im Falle einer positiven Abfrage oder weiteren notwendigen Abklärungen erfolgt eine manuelle Nachkontrolle. Nach dem Verlassen der Schleuse werden die während der Kontrolle erhobenen Biometriedaten umgehend wieder gelöscht.

Wien – Taipeh nonstop verstärkt

EVA AIR erhöht ihre Flugfrequenzen und nimmt mit März 2018 drei Direktflüge zwischen Wien und Taipeh auf. Die bisherigen vier wöchentlichen Flüge von Wien via Bangkok nach Taipeh bleiben unverändert bestehen. Somit wird die private taiwanesische Fluggesellschaft ab 10. März eine tägliche Verbindung ab Wien anbieten können: Dienstag, Mittwoch, Freitag und Sonntag via Bangkok nach Taipeh und neu Montag, Donnerstag und Samstag nonstop nach Taipeh. Der zusätzliche Service soll Geschäfts- und Urlaubsreisenden mehr Flexibilität bieten und die Märkte von Bangkok und Wien weiter stärken.

Der bequeme Nonstop-Dienst wird den Reisenden mehr Zeit für Geschäftstreffen, Besichtigungen oder Anschlussflüge in andere Destinationen in Europa geben. Mit der frühen Ankunft am Morgen in Taipeh haben wiederum Passagiere aus Ost- und Mitteleuropa ausreichend Zeit für Freizeit und Business in der taiwanesischen Metropole oder für Weiterflüge mit EVA AIR nach Nordost- und Südostasien, Hongkong, Macau und 25 Destinationen in Festland China.

Nonstop-Flüge eröffnen die Möglichkeit, Wien zu einem noch wichtigeren Hub für Mittel- und Osteuropa zu machen. Taipeh punktet umgekehrt für europäische Fluggäste mit einem umfangreichen Netzwerk nach Asien und idealen EVA AIR-Anschlussflügen. Der Star Alliance Partner EVA AIR ist seit 26 Jahren am Vienna Airport.

Nonstop-Flüge nach Taipeh über die Woche

Die neuen Nonstop-Flüge ab Taoyuan International Airport (TPE) mit der Flugnummer BR65 starten jeden Mittwoch, Freitag und Sonntag um 23:30 Uhr und landen am jeweils nächsten Tag um 06:35 Uhr in Wien Schwechat (VIE). Der Rückflug mit der Nummer BR66 verlässt Wien jeweils am Montag, Donnerstag und Samstag um 12:25 Uhr und landet in Taipeh um 07:15 Uhr am nächsten Tag.

EVA AIR wird die Strecke weiterhin mit einer modernen Boeing 777-300ER in Drei-Klassen-Konfiguration – mit Economy, Elite und Royal Laurel Class – bedienen. In allen drei Klassen erwartet Fluggäste EVA AIRs 5-Sterne-Service, WiFi, ausgezeichnete Speisen sowie in Economy und Elite Class großzügige Sitzabstände und einen Hauch von Luxus in der Royal Laurel Class. Buchungen der neuen EVA AIR Nonstop-Flüge zwischen Taipeh und Wien sind ab sofort möglich. Für die ersten sechs Nonstop-Flüge gibt es „Early Bird“-Specials für besonders schnelle Bucher.

50. A400M aus Sevilla: Flugzeug für Wunstorf übergeben

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Airbus Defence and Space hat heute die 50. Maschine des Luftfrachters A400M an die Deutsche Luftwaffe ausgeliefert. Das Flugzeug MSN59 ist der 12. Transporter dieser neuen Generation, der dieses Jahr das Werk in Sevilla verlassen hat und die 13. A400M für Deutschland.

Der Airlifter A400M will damit weiter zum Rückgrat der europäischen Militärtransport-Flotte werden. In den letzten Wochen stellten die Turboprop-Flugzeuge aus Deutschland, Frankreich und Großbrittanien Kapazitäten für die Katastrophenhilfe nach dem Hurricane in der Karibik bereit. Das heute ausgelieferte Flugzeug A400M MSN59 wird bald nach Wunstorf in Niedersachsen überstellt, wo das Lufttransportgeschwader 62 (LTG 62) angesiedelt ist.

DLR und Universität Sidney wollen gemeinsam zu MIDAS

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Mit einer Absichtserklärung, das am 27. September 2017 auf dem Internationalen Astronautischen Kongress IAC 2017 in Adelaide unterzeichnet wurde, haben das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt DLR und die renommierte Universität von Sydney beschlossen, gemeinsame Forschungs- und Lehraktivtäten durchzuführen.

In den kommenden drei Jahren wird das DLR die Fakultät bei Entwurf und Entwicklung, Bau und Test sowie bei der Integration und dem Start von Satellitentechnologie unterstützen. Das Memorandum of Understanding (MoU) wurde vom Dekan der Fakultät für Ingenieur- und Informationstechnologien, Professor Archie Johnston, dem DLR-Vorstandsmitglied für Raumfahrtforschung und -technologie Professor Hansjörg Dittus sowie dem DLR-Programmdirektor für Raumfahrt, Dr. Hubert Reile unterzeichnet. An der University of Sydney werden diese Arbeiten von der School of Aerospace, Mechanical and Mechatronic Engineering, die Teil der Fakultät für Ingenieurwissenschaften und Informationstechnologien ist, durchgeführt.

Erdbeobachtung mit MIDAS

Aus der gemeinsamen Kooperation erwarte man sich wegweisende Erkenntnisse. Die Australier möchten zudem an den technologischen Erfahrungen und Kompetenzen des DLR beim Betrieb eines kleinen, 150 Kilogramm schweren Erdbeobachtungssatelliten teilhaben, um den Multi Spectral Satellite for Australia and Germany – MISAD – in den Weltraum zu bringen.

MISAD soll zwei spezielle Nutzlasten tragen: Eine Multispektralkamera, um Aufnahmen des australischen Kontinentes anzufertigen – so kann zum Beispiel die Wasserqualität von Seen, Flüssen und Dämmen für landwirtschaftliche Anwendungen aus dem Weltraum erfasst werden. Zum anderen wird MISAD die australische Version des DLR-Satelliten BIROS sein, der Hochtemperaturereignisse wie Waldbrände aus dem All erkennt. MISAD wird der erste australische Satellit sein, der vollständig von Australien betrieben wird.

Zusammenarbeit von DLR und Universität von Sydney

Auf dem Bild unterzeichneten DLR-Vorstandsmitglied für Raumfahrtforschung und -technologie Professor Hansjörg Dittus, der Dekan der Fakultät für Ingenieur- und Informationstechnologien der Universität von Sydney, Professor Archie Johnston, sowie der DLR-Programmdirektor für Raumfahrt, Dr. Hubert Reile (v.r.n.l.), die Erklärung für die zukünftige Zusammenarbeit.

Kassel kann endlich mit stationiertem A320 verreisen

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Kassel – Mallorca, dies konnten 149 Passagiere heute um kurz nach 06:00 Uhr erstmals mit dem stationierten Airbus A320 der deutschen Fluggesellschaft Sundair direkt bereisen. Nach ihrer Rückkehr aus Mallorca konnte das Flugzeug um 12:25 Uhr gleich weiter nach Gran Canaria starten.

Lars Ernst, Geschäftsführer Kassel Airport, dankte insbesondere schauinsland-reisen und Sundair, die in den letzten Wochen intensiv an den Ersatzbeförderungen und der heutigen Stationierung gearbeitet haben, und freute sich, dass der kommerzielle Passagierverkehr mit Sundair heute endlich gestartet ist. Alle Beteiligten hätten lange und intensiv auf die Stationierung hingearbeitet.

A320 verspätet

Airline musste länger als erwartet auf ihr neues Flugzeug warten. Nach etwas Unmut mancher Reisender über den Ersatz-Flugplan der vergangenen Wochen verstehen und die Ungeduld der Belegschaft am Flughafen, die unbedingt ‚ihr‘ Flugzeug abfertigen wollte, ging es endlich los. Nun ist es geschafft, das für den Veranstalter schauinsland-reisen und Sundair sicherlich auch finanziell aufwendige Überbrücken des Sommers mit anderen Fluggesellschaften hat aber auch gezeigt, wie ernst es den neuen Partnern am Flughafen ist. Die nun erfolgte Stationierung des Sundair-Fliegers ist der sichtbare Beweis.

Flugzeug fleißig im Einsatz

Mit dem in Kassel stationierten Airbus A320 der Sundair geht es noch bis zum 31.10.2017 (dem Ende des Sommerflugplans) mit insgesamt 12 Flügen pro Woche nach Mallorca, Kreta, Gran Canaria, Fuerteventura und Ägypten. Ab dem 01.11.2017 beginnt der Winterflugplan am Kassel Airport und Sundair startet je zweimal wöchentlich nach Teneriffa, Hurghada und Gran Canaria. Die Planungen für den Sommer 2018 sind schon fast abgeschlossen und werden voraussichtlich in der nächsten Woche veröffentlicht und komplett buchbar sein.

Auf dem Foto (v.l.n.r.): Lars Ernst (Geschäftsführer Kassel Airport), Natascha Zemmin (Sprecherin Kassel Airport) die Sundair-Crew, und Simone Feier-Leist von schauinsland-reisen) kurz vor dem Start des Airbus A320.

Lufthansa Technik will Schäftungsroboter regulär einsetzen

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Ein hochflexibles Reparaturverfahren für Strukturen aus Faserverbundwerkstoff (FVK) steht bei Lufthansa Technik vor der industriellen Einführung. Für den selbst entwickelten Schäftungsroboter mit zwei angemeldeten Patenten laufen nun die Vorbereitungen um die neue Anlage in den laufenden Betrieb zu überführen.

Der im Forschungs- und Entwicklungsprojekt CAIRE entwickelte Roboter-Demonstrator hatte zuvor alle Tests erfolgreich absolviert. Dabei konnte unter anderem in Versuchen an Bauteilen und am Flugzeug nachgewiesen werden, dass sowohl das reproduzierbare Ausarbeiten von Schäden, als auch reine Klebereparaturen an kritischen Strukturen aus FVK möglich sind. Der Roboter kann sogar für mobile Reparaturen genutzt werden.

Die Patentanmeldungen betreffen eine Positioniervorrichtung einerseits sowie ein Verfahren zur Steigerung der Bearbeitungsgenauigkeit andererseits. Mit der Positioniervorrichtung kann ein einzelner Mitarbeiter den Schäftungsroboter überall – ob von der Seite, mit einem Deckenkran von oben oder mittels einer Hubvorrichtung kopfüber – exakt am Flugzeug platzieren. Die Genauigkeit übertreffe dabei deutlich das, was sonst mit Industrierobotern möglich ist, hieß es von Lufthansa Technik.

Bis Herbst 2018 soll die Industrialisierung erfolgen. Durch den gezielten Einsatz des Schäftungsroboters lassen sich nicht nur Zeit und Kosten einsparen. Durch das neue Verfahren wird auch die Qualität deutlich gesteigert, da völlig neue Reparaturgeometrien möglich sind.

Player schmieden sich im Frankfurt Air Cargo Innovation Lab

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Unter dem Titel „Frankfurt Air Cargo Innovation Lab“ wurde wieder gemeinsam mit Industrie und Wissenschaft über die Zukunft der Logistik diskutiert. Nach dem Erfolg im letzten Jahr sind zum zweiten Auftakt der Branchenveranstaltung erneut rund 100 führende Köpfe aus der Luftfrachtbranche der Einladung der Fraport AG gefolgt.

Der Fokus der diesjährigen Veranstaltung lag auf neuen Playern im Markt und dem Einfluss von Plattform-Lösungen auf tradierte Geschäftsmodelle. So waren die Plattformbetreiber Freightos, Saloodo! und Newcomer wie Cargosteps, Picavi und Nimber zu Gast. Weitere Sprecher kamen vom World Economic Forum, IATA, LH Cargo, FIEGE, und Kerry Logistics.

Logistische Plattformen sowie die Zusammenarbeit von tradierten Unternehmen mit Start-Ups dürften die Branche nachhaltig verändern. Ein weiteres Highlight war eine Tech-Stage, bei der die Möglichkeit gegeben wird, die neuesten Technologien, wie VR-Brillen, Drohnen und RFID-Technologien live zu erleben und selber auszuprobieren.

Lufthansa steuert ab Berlin Tegel New York an

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Ab dem 08. November fliegt Lufthansa fünfmal wöchentlich von Berlin nach New York. Jeden Montag, Dienstag, Mittwoch, Donnerstag und Samstag geht es ab Berlin-Tegel zum John F. Kennedy International Airport. Die Flugzeuge der Kranich-Airline starten in Berlin jeweils um 17:35 Uhr und landen in New York um 21:35 Uhr Ortszeit. In Richtung Berlin heben die Flieger um 23:20 Uhr Ortszeit in New York-JFK ab und landen um 12:15 Uhr am Folgetag in Berlin. Die Flugzeit beträgt rund 7,5 Stunden. Geflogen wird mit einem Airbus A330-300. Passagiere können zwischen den Buchungsklassen Business Class, Premium Economy und Economy wählen.

Lufthansa fliegt erstmals seit 2001 wieder von hier in die USA. Trotz der begrenzten Möglichkeiten in Tegel laufen auch mit anderen Fluggesellschaften Gesprächen, um das Langstreckenangebot weiter auszubauen. Um für Wirtschaft, Politik und Bürger der Metropolregion Berlin-Brandenburg das volle Potential der Langstrecken auszuschöpfen, brauche es aber einen modernen Single-Airport BER. Dort BER ließen sich die Flüge besser und schneller abwickeln, hieß es von der Flughafenbetreiberin.

Flughafen München lässt elektrisch durch Englischen Garten fahren

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Bis 2030 will der Flughafen München seine Kohlendioxid-Emissionen kontinuierlich reduzieren und so als erster deutscher Flughafen CO2-neutral werden. Jetzt unterstützt die FMG auch die Stadt München bei der Vermeidung von Abgasen.

Mit einem umweltfreundlichen, elektrisch betriebenen Müllsammelfahrzeug im Englischen Garten. Über 120 Tonnen Müll werden jedes Jahr in der 375 Hektar großen Parkanlage im Herzen der Landeshauptstadt gesammelt und anschließend entsorgt. Fünf Müllfahrzeuge sind dafür im Einsatz, drei davon bereits mit Elektromotor. Durch den neuen Elektromüllsammler wird ein dieselbetriebenes Fahrzeug ersetzt. Rudolf Strehle (r.), Leiter des Regionalbüros der FMG bei der offiziellen Übergabe des Müllfahrzeugs an den Präsidenten der Bayerischen Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen, Bernd Schreiber.

Wizz Air wirbt um Personal für die nächsten Jahre

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Wizz Air startet mit europaweiten Roadshows eine nicht alltägliche Personalsuche. 400 Veranstaltungen in 25 Ländern sollen dazu beitragen, rund 1.300 neue Jobs in Cockpit und Kabine zu besetzen. Denn neben den heuer bereits gelieferten elf neuen Jets wird im kommenden Jahr die Flotte um weitere 21 neue Airbus A320 und A321 erweitert.

Bis Ende 2024 soll sich dann die Zahl der Flugzeuge auf mehr als 160 verdoppeln. Ein wachsendes Unternehmen bietet aber auch Mitarbeitern gute Karrierechancen. 2018 will die Airline über 4.500 Mitarbeiter beschäftigen. Insgesamt sind bis Ende nächsten Jahres rund 400 Veranstaltungen in 25 Ländern geplant, es ist die größte Aktion dieser Art in der nunmehr 13-jährigen Firmengeschichte. Dabei werden sowohl Piloten als auch Mitarbeiter für die Kabine gesucht, in einer Kampagne wollen Wizz Air-Mitarbeiter zudem über ihre Erfahrungen berichten.

Dynamisches Umfeld für Piloten

Ihren Piloten bietet die Airline hervorragende und auf sie zugeschnittene Arbeitsbedingungen. First Officer und Captains können entweder im ausgedehnten Wizz Air Flugnetz mit 550 Routen pendeln oder sich an einer der 28 Basen in 15 europäischen Ländern niederlassen. Das Kabinenpersonal erhält eine umfangreiche Ausbildung.

Wizz Air fliegt in Deutschland ab Köln, Dortmund, Frankfurt Hahn, Hamburg, Memmingen, Nürnberg, Friedrichshafen, Karlsruhe/Baden-Baden, Berlin, Hannover und Frankfurt. In Deutschland fanden bereits zwei Veranstaltungen in Düsseldorf und Berlin für Piloten statt. Am 11. Oktober folgt eine weitere für Piloten in Wien, Anmeldung dazu hier. Insgesamt acht Termine soll es im Oktober auch in Budapest geben.

Airbus Innovationsaward geht an P3

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Am 21. September wurde P3 engineering von Airbus mit dem Innovationsaward ausgezeichnet. Es ist dem Ingenieurdienstleister gelungen, den flexibelsten und kleinsten halonfreien Feuerlöscher für die Luftfahrt zu entwickeln – ein Produkt, das alle Flugzeughersteller dringend benötigten, aber von keinem Anbieter hergestellt werden konnte.

Dabei hat P3 den flexibelsten seiner Art entwickelt: P3 HAFEX ist der einzige halonfreie Feuerlöscher am Markt, der das Montrealer Protokoll erfüllt und gleichzeitig in die aktuellen Einbauorte der alten Halon-Löscher passt. Damit hilft die umweltfreundliche P3-Lösung Airbus und den Airlines, teure Umrüstungskosten für die obligatorische Einführung neuer Löscher zu sparen.

P3 ist ein globales Netzwerk von Beratern und Ingenieuren mit über 40 Niederlassungen in 15 Ländern. Der Innovationspreis wurde an P3 engineering auf der Airbus Global Supplier Conference in Tianjin in China in der Katgeorie „Systems & Equipment, Cabin and Propulsion“ für die Entwicklung des halonfreien Feuerlöschers P3 HAFEX verliehen. P3 engineering versteht sich als Partner der Luftfahrtunternehmen und arbeitet seit vielen Jahren mit Herstellern und Lieferanten eng zusammen.

Halonfreier Feuerlöscher in neuen Flugzeugen

Der halonfreie Feuerlöscher P3 HAFEX wurde in Zusammenarbeit mit ANAF Group und Firemark Ltd entwickelt. Es ist das kleinste und leichteste Produkt im Markt und passt flexibel in die üblichen Haltevorrichtungen in der Flugzeugkabine. P3 HAFEX erfüllt die Bedingungen des Montrealer Protokoll über Stoffe, die zu einem Abbau der Ozonschicht führen. Der Feuerlöscher konnte bereits Ende 2016 ausgeliefert werden – gemäß den Erstanforderungen der Internationalen Zivilluftfahrtorganisation (ICAO) und der Europäische Agentur für Flugsicherheit (EASA).

Die ICAO hatte die Ausrüstung von neuen Flugzeugen mit halonfreien Feuerlöschern bis zum 31.12.2016 vorgesehen. Im Nachhinein wurde diese Frist bis zum 31.12.2018 verlängert. Eine Nachrüstung der Flugzeuge im Betrieb ist bis 2025 gefordert.

Auf dem Bild: P3 erhält Innovationsaward von Airbus (v.l.n.r.) Dr. Klaus Richter, CPO Airbus Group & Airbus S.A.S. & Airbus Group SE, Dr. Lars Karsten, Managing Director – CEO, Geschäftsführung P3 engineering, Marta Elvers, Head of Design Organisation, Managing Partner Cabin P3 engineering, Hannes Mechler Managing Director – COO, Geschäftsführung P3 engineering, Joachim Scholz, Products Manager Cabin P3 engineering, Dr. Jörg Schuler, SVP Procurement Cabin.

NASA und DLR ehren Konzepte für Flugzeuge der Zukunft

Flugzeuge konzipieren, die den Passagierflug jenseits der Schallmauer neu erfinden oder revolutionär leise und emissionsarm sind. Einmal als Studierender mit eigenen Ideen die Luftfahrttechnik in neue Bahnen lenken. Zugeschnitten auf diese zwei Herausforderungen veranstalteten DLR und NASA in diesem Jahr erstmals einen gemeinsamen Studierenden-Wettbewerb rund um das Flugzeug der Zukunft.

Am 26. September 2017 haben die Sieger ihre Arbeiten bei einem gemeinsamen Symposium mit anerkannten Luftfahrtforschern am Langley Research Center der NASA präsentiert. Das deutsche Siegerteam der TU-München ist mit dem „Urban-Liner“ vertreten.

Köpfe für Forschung von Morgen

Die Vielfalt an Ideen und Konzepten auf beiden Seiten des Atlantiks beeindruckte dabe sehr und zeigt die Kraft gemeinsamer Initiativen, neue Lösungsansätze für einen umweltverträglicheren Luftverkehr mit weniger Lärm und Emissionen aufzuzeigen. Der gemeinsame Design-Wettbewerb ist dabei sinnbildlich für die hervorragende Kooperation des DLR mit der NASA in der Luftfahrtforschung. Um Herausforderungen in der Luftfahrt in den USA und der gesamten Welt zu lösen, benötigen NASA und Partner wie das DLR hochqualifizierte und motivierte Forscher der Luftfahrt von Morgen. Insgesamt hatten auf deutscher Seite 63 Studierende aus sieben Universitäten teilgenommen, auf amerikanischer Seite 167 Studierende aus 12 Universitäten.

Im Wettbewerb waren neben Design-Vorschlägen für leiseres Fliegen auch solche für effiziente Überschalljets gefragt. Das Konzeptflugzeug sollte mindestens 200 Passagiere beziehungsweise 12 beim Überschallflieger transportieren und bis 2035 realisiert werden können. Die teilnehmenden Teams Studierender in Deutschland und Amerika wählten eines der Themen für ihren Wettbewerbsbeitrag.

Revolutionen bei Lärm und Eemissionen

Die Deutschen Sieger der TU-München setzten sich mit ihrem „Urban Liner“, einem ungewöhnlich aussehendes Flugzeug mit Hybridantrieb, bei der Preisverleihung in Braunschweig durch. Auffallendstes Merkmal ist das einzelne Triebwerk, das am Heck zwischen den Leitwerken angebracht ist. Mit dieser Konfiguration wird der Treibstoffverbrauch halbiert und der Stickoxidausstoß gar um 80 Prozent verringert, so die Analyse der Münchener Studierenden, die als Auszeichnung am Symposium im NASA Langley Research Center teilnehmen. Dort begegnen sie den fünf bestplatzierten amerikanischen Teams des Wettbewerbs. Stolz konnten Studenten in diesem besonderen Rahmen mit der NASA ihren ‚Urban Liner‘ präsentieren. Ihr Konzept war vom gesamten Flugzeugdesign her konsequent auf Lärm- und Emissionsreduktion ausgelegt.

Im Wettbewerbsteil der NASA überzeugte in dieser Kategorie die Columbia University/New York mit dem „Gryphon“, einem rochenförmigen sogenannten Blended Wing Body, der mit markanten effizienzsteigernden schmalen Tragflächen ausgestattet ist. Zudem rundet eine über den Rücken integriert verteilte turbo-elektrische Antriebstechnik mit Grenzschichtansaugung das prämierte Konzept ab.

Herausforderung Überschall

Ein innovatives Konzept für ein Überschallflugzeug, quasi ein umweltfreundlicher Nachfolger der Concorde, reichte ein Team der Universität Stuttgart im deutschen Wettbewerb ein, das mit dem dritten Platz ausgezeichnet wurde. Das Konzept „HELESA“ schlägt ein langgestrecktes Flugzeug mit markant vorwärts gefeilten Schwenkflügeln vor.

Auf amerikanischer Seite gewinnt in dieser Kategorie das Konzept „Nimbus“, des Virginia Polytechnic Institute and State University. Der Überschall-Businessjet besticht durch eine besondere Form der Deltaflügel, eine ausgeprägte Leichtbauweise sowie weniger Lärm im Überschallbereich ebenso wie im Anflug auf Flughäfen.

Kooperation mit Tradition

Die deutsche und die amerikanische Luft- und Raumfahrteinrichtung arbeiten seit langem eng zusammen. In der Luftfahrtforschung engagieren sich beide Partner besonders bei gemeinsamen Forschungsprojekten in den Bereichen Luftverkehrsmanagement, lärm- und emissionsarmes Fliegen sowie bei gemeinsamen Testflügen zur Untersuchung alternativer Luftfahrt-Treibstoffe.

Auf den Bildern

Würdigung des deutschen Siegerteams bei der DLR/NASA-DesignChallenge (v.l.n.r.): George Finelli, Direktor Luftfahrtforschung am NASA Langley Research Center, Christian Decher, Daniel Metzler, Soma Varga (Siegerteam TU München) und Horst Hüners, DLR-Programmdirektor Luftfahrtforschung.

Teilnehmer des Sieger-Symposiums zur DLR/NASA-DesignChallenge: Neben dem deutschen Siegerteam der TU-München präsentierten fünf amerikanische Teams ihre Flugzeugentwürfe der Zukunft.

„Nimbus“-Konzept des Virginia Polytechnic Institute and State University: Das Konzept eines Überschall-Businessjet besticht durch eine besondere Form der Deltaflügel, eine ausgeprägte Leichtbauweise sowie weniger Lärm im Überschallbereich ebenso wie im Anflug auf Flughäfen.

„Gryphon“ -Konzept der Columbia University: Das Konzept eines rochenförmigen Blended Wing Body ist mit markanten effizienzsteigernden schmalen Tragflächen ausgestattet. Zudem rundet eine über den Rücken integriert verteilte turbo-elektrische Antriebstechnik mit Grenzschichtansaugung das Konzept ab.

Freitest für Antenne der Jupitermission JUICE

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JUICE, die von Airbus geleitete Deep-Space-Mission der Europäischen Weltraumorganisation ESA zu den Eismonden des Jupiter, hat erstmals den Erdboden verlassen: Das zur Eismonderkundung bestimmte RIME-Instrument (Radar for Icy Moons Exploration) wurde kürzlich an einem Hubschrauber hängend an zwei Tagen einer Testreihe unterzogen.

Auf einem Flugplatz 30 Kilometer nordwestlich des deutschen Airbus-Standorts Friedrichshafen wurde die 16,6 Meter lange Antenne des RIME-Instruments in verschiedenen Flugkonfigurationen getestet. Im Juni 2022 soll die 5,5 Tonnen schwere Raumsonde JUICE (JUpiter ICy moons Explorer) zu ihrer knapp 600.000.000 Kilometer langen Reise zum Jupiter starten. Dort soll sie im Ende 2029 ankommen und den riesigen Planeten dreieinhalb Jahre lang umkreisen.

Dabei wird sie die turbulente Atmosphäre des Gasriesen, seine enorme Magnetosphäre, die nahezu unsichtbaren Ringe und die drei größten Eismonde – Europa, Ganymed und Kallisto – erforschen. JUICE soll erkunden, ob sich unter den dicken Eispanzern der Monde Ozeane aus Wasser befinden, und ob diese möglicherweise eine „bewohnbare“ Umgebung beherbergen.

Blick in die Tiefe der Eismonde

Die ersten zweieinhalb Jahre nach Eintritt der Raumsonde in das Schwerefeld des Jupiter wird sie rund 30 Beobachtungsüberflüge über die drei Monde absolvieren und unter anderem deren Inneres, Oberflächen und dünne Atmosphären und magnetische Interaktion studieren. Im letzten Jahr ihres Jupiteraufenthalts wird JUICE den Trabanten Ganymed umkreisen und detailliert erforschen.

Die Sonde wird mit zehn hochmodernen Instrumenten ausgestattet sein, darunter Kameras, Spektrometer, ein eisdurchdringendes Radar, einen Höhenmesser, Radio-Science- Experimente und Sensoren zur Beobachtung der Magnetfelder und geladenen Partikel des Jupitersystems.

Das Radarsondierungsinstrument RIME ist darauf auslegt, die Oberfläche der galileischen Eismonde bis in eine Tiefe von neun Kilometern zu durchdringen und Bilddaten mit einer Auflösung von etwa einen Kilometer mal zehn Kilometer und 50 Metern Tiefe zu liefern. RIME arbeitet mit einer Mittelfrequenz von 9 MHz und verfügt über eine 16,6 Meter lange Dipolantenne. Die beiden Antennenmasten aus kohlenstofffaserverstärktem Polymerkunststoff haben einen Durchmesser von vier Zentimetern und eine Masse von rund 1.300 Gramm.

Das nach unten (nadir) orientierte Radar sendet Funkwellen aus, die den Untergrund durchdringen und auf Schichten und Strukturen mit unterschiedlicher elektrischer Leitfähigkeit (Dielektrizitätszahl) treffen. Die reflektierten Signale werden von derselben Antenne an Bord der Sonde empfangen. Aus ihnen wird ein Tiefenbild des Untergrunds, ein sogenanntes Radargramm, erstellt. Das einzigartige Radar ist das erste zum Jupiter und ins äußere Sonnensystem entsendete Instrument, das direkte Messungen des Untergrunds vornehmen kann.

Aufwändige Kalibrierung für empfindliche Antenne

Die RIME-Testkampagne ermöglichte den Airbus-Ingenieuren, die in Computersimulationen angestellten Berechnungen zu verifizieren und die Funkleistung der RIME-Antenne unter Bedingungen zu messen, die denen an Bord der Sonde entsprechen. Die Antennencharakteristik wird stark von der elektromagnetischen Kopplung an die Raumfahrzeugoberflächen beeinflusst und muss deshalb für die Kalibrierung der Antenne vermessen werden.

Aufgrund des erforderlichen Frequenzbereichs müssen Tests dieser Art im Freien durchgeführt werden und unterliegen somit äußeren Störungen, elektromagnetischen Reflektionen und Wettereinflüssen. Da das Raumfahrzeug selbst nicht nach draußen gebracht werden kann, wurde die Antenne auf ein eigens gebautes, 3 mal 2 mal 2 Meter großes Modell montiert. Um jegliche externe Kopplung zu minimieren, ist die Antenne waagrecht drehbar. Das Modell wurde an einem 120 Meter langen Polyethylenseil unter einem Hubschrauber hängend in einer Höhe von 320 Metern über dem Boden geflogen. Alle Testausrüstungen waren im Modell integriert und ließen sich vom Boden aus fernsteuern. Um für die Hubschraubertests und mögliche Windstöße gerüstet zu sein, wurden die fragilen, für den Weltraum ausgelegten Antennenmasten für die Erprobungsflüge mit Fiberglasröhren verstärkt.

Airbus ist Hauptauftragnehmer für das JUICE-Raumfahrzeug und kann dabei auf die Kompetenzen der Standorte Toulouse (Frankreich), Friedrichshafen (Deutschland), Stevenage (Großbritannien) und Madrid (Spanien) zurückgreifen. Airbus beschäftigt im JUICE-Projekt rund 150 Raumfahrtingenieure und leitet ein Industriekonsortium aus mehr als 60 Unternehmen.

Tegel-Betrieb trotz größter Belastung?

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Die Bürgerinitiativen für Fluglärmschutz in Hamburg und Schleswig-Holstein (BAW) haben die Belastungswirkung der Flugbewegungen nach den Vorgaben der EU-Umgebungslärmrichtlinie für die sieben größten Flughäfen in Deutschland verglichen. Kein anderer Großflughafen in Deutschland erzeugt je Flugbewegung mehr Fluglärmbetroffene als Berlin-Tegel. Und doch hat am vergangenen Sonntag eine knappe Mehrheit der Berliner in einem Volksentscheid sich gegen die planfestgestellte Schließung des Stadtflughafens ausgesprochen. Der Berliner Senat hingegen hat im Vorfeld auf die besonders hohe Belastungswirkung dieses innerstädtisch gelegenen Flughafens hingewiesen und die gesundheitlichen Schäden, verursacht durch den Flughafenbetrieb, in den Fokus gestellt.

Laut BAW wurden hierbei die einheitlichen Dauerschallpegel von 55 dbA ganztägig und 50 dBA in der Nacht zugrunde gelegt. Das Ergebnis ist eindeutig: Kein anderer Großflughafen in Deutschland erzeugt je Flugbewegung mehr Fluglärmbetroffene als Berlin-Tegel.

Belastung durch Tegel besonders hoch

Mit 240.500 Betroffenen am Tag sowie 54.100 Betroffenen in der Nacht bei 161.300 Flugbewegungen pro Jahr ist dies der mit weitem Abstand schlechteste Flughafenstandort in Deutschland. Wie es anders geht, zeigt München: Bei 399.439 Flugbewegungen pro Jahr gibt es dort „nur“ 11.300 Fluglärmbetroffene am Tag und 3.400 Fluglärmbetroffene in der Nacht.

Anstatt krampfhaft an veralteten Standorten mit begrenzten Wachstumsmöglichkeiten festzuhalten solle man bei einem Flughafenneubau die neusten Erkenntnisse der Fluglärm-Folgeforschung beachtet werden. Für den Stadtflughafen in Berlin-Tegel kann daher die Konsequenz nur die Schließung lauten. Der jetzige Flughafenbetrieb raubt der Bevölkerung übermäßig gesunde Lebensjahre.

Anbieter für sichere Luftfahrtkommunikation am Start

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Zuwachs für die peiker Unternehmensgruppe: Die peiker AVIATRONIC GmbH will ab sofort Sprach- und Datenkommunikationstechnologie speziell für die Luftfahrtindustrie anbieten. Dazu zählen unter anderem Equipment für die störungsfreie Übertragung von Sprache und Daten, Consulting Dienstleistungen, Hard- und Softwareentwicklungen sowie Connectivity-Technologien, wie beispielsweise WLAN, Bluetooth und LTE.

Das Unternehmen mit Sitz in Teltow bei Berlin ist Mitglied der peiker Unternehmensgruppe und wird insbesondere eng mit dem Partnerunternehmen pei tel Communications GmbH zusammenarbeiten, welches bereits über langjährige Erfahrungen bei der Entwicklung und Herstellung von Kommunikationslösungen im Bereich Transport und Logistik verfügt. peiker AVIATRONIC ist  Mitglied im BDLI (Bundesverband der Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie e.V.).

Produkte für den Einsatz in der Luftfahrt müssen besonderen Anforderungen entsprechen. Daher will sich das Unternehmen  mit der Spezialisierung Markt erschließen, erläutert Peter Köppel, Geschäftsführer der peiker AVIATRONIC. Er und sein zunächst dreiköpfiges Team können auf zahlreiche Produkte zurückgreifen, die sich bereits seit vielen Jahren in besonders sicherheitsrelevanten Branchen wie der Bahnindustrie bewährt haben.

Beispiele dafür sind der Handapparat HA57 mit Sendetaste, Tastatur, grafikfähigem Farbdisplay und Flash-Speicher für kundenprogrammierte Applikationen oder das dynamische Handmikrofon TM110 mit robustem, verchromtem Gehäuse und extrem langlebigen Schaltkontakten. Alle Produkte sind in einer Basisversion erhältlich. Auf Wunsch können aber auch kundenspezifische Änderungen vorgenommen werden. Köppel sieht sein Unternehmen für den Markteintritt gut gerüstet. Neben hochmotivierten Mitarbeitern habe die peiker AVIATRONIC auch das internationale Händlernetz von pei tel zur Verfügung.

Embraer Phenom 300 in Bremen empfangen

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Jet-Bestseller Phenom 300 für weiteren deutschen Kunden – wieder lieferte Atlas Air Service eine neue Embraer Phenom 300 in Deutschland aus. Das Geschäftsreiseflugzeug war im US-amerikanischen Werk von Embraer Executive Jets in Melbourne, Florida, übergeben worden.

Mit modernem Kabinendesign und dem größten Kabinenquerschnitt dieser Jetklasse bietet die Phenom 300 den größtmöglichen Komfort eines modernen Geschäftsreise-Jets. Die Phenom 300 legt dabei die Messlatte hinsichtlich Reichweite und Geschwindigkeit höher und fliegt mit neuen Technologien wie Brake-by-Wire, gepfeilte Tragflächen mit Winglets und intuitives Prodigy Touch auf Basis Garmin 3000, teilt Atlas Air Service mit. Die Phenom 300 bereits im vierten Jahr in Folge der meist verkaufte Jet auf der Welt.

Als autorisierter Vertriebs- und Servicepartner für Deutschland, Österreich und Schweiz bietet Atlas Air Service an 3 Standorten in Deutschland (Bremen, Paderborn, Augsburg) alle Serviceleistungen von Beratung, Verkauf, Abnahme bis zur Verzollung, Verkehrszulassung und Instandhaltung der Embraer Executive Jets. Die Businessjets bewältigen die Strecke aus den USA in mehreren Etappen. Auf dem Bild: Phenom 300 nach dem Überführungsflug bei der Landung in Bremen.

Betriebsdaten von Drohnen wie bei Flugzeugen erfassen

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„SafeDrone by Lufthansa Technik“ soll mit Health Condition Monitoring (HCM) einen neuen Online-Service schaffen, mit dem Hersteller und User den technischen Zustand ihrer Drohnen nach einer erfolgten Mission überwachen können.

Es ist schon ein bewährtes Vorgehen aus der bemannten Luftfahrt und wird damit auch für unbemannte Fluggeräte zugänglich. Datenbasierte Analysen nach dem Flug sind zunächst für flugkritische Komponenten wie Batterien, Flight Controller, Motoren und Propeller von Drohnen möglich.

LHT sieht in der Plattform HCM einen großen Wurf für zustandsabhängige Fehleranalysen von Komponenten bei Drohnen. Die Weiterentwicklung des Produkts, beispielsweise an Maßnahmen zur präventiven Wartung und der Verbesserung der Fehlererkennung, läuft auch schon. Damit soll der Wartungsaufwand weiter verringert und die Zuverlässigkeit zu erhöhen werden.

Copter übermitteln Betriebsdaten

„SafeDrone“ plant, die eigens entwickelte Plattform ab 04. Oktober 2017 anzubieten, zunächst für die neuen Modelle der Drohnenhersteller Aerialtronics, germandrones, Matternet sowie ab Ende Oktober für den H520 von YUNEEC. Weitere Hersteller sollen in den nächsten Monaten folgen. Die für die zustandsabhängige Fehleranalyse notwendigen Flug- und Sensordaten werden über den Flight Controller ausgelesen und standardisiert an die HCM-Plattform übermittelt. Dadurch werden Laufzeiten von Komponenten erfasst und systemspezifische Analysen ermöglicht. So können beispielsweise komplexe Vibrationsmuster eines Quadrokopters über die Lebensdauer erkannt und einem bestimmten Fehlertyp zugeordnet werden. So lässt sich ein unbalancierter Propeller ebenso erkennen wie gelockerte Schraubverbindungen zwischen Motor und Gehäuse.

Drohnenbetreiber profitieren von den zustandsbezogenen Analysen und Reparaturen. Diese erfolgen nicht mehr verfrüht oder reaktiv, sondern zum bestmöglichen Zeitpunkt. Wartungsprogramme werden effektiver und der Betrieb von Drohnen somit zuverlässiger. So könnte beispielsweise mittel- oder langfristig der Preflight Check für unbemannte Flugobjekte entfallen. Auch für die weitere Drohnenentwicklung ist HCM interessant: Hersteller können die Analysen für Qualitätskontrollen oder Industriebenchmarks nutzen, um zukünftige Modelle zu designen.

Für die Datenanalyse und -speicherung werden ausschließlich deutsche Server genutzt. Registrierte „SafeDrone“-User haben zunächst kostenfreien Zugang und können diesen Service nutzen. Das HCM-System ist so aufgebaut, dass es selbst von technisch weniger versierten Piloten auf Anhieb verstanden werden kann. Anhand der analysierten Fehlerbilder zeigt die Plattform dem Nutzer nicht nur den konkreten Defekt an, sondern gibt auch gleich eine Wartungsempfehlung ohne dafür die Drohne um weitere Sensorik ergänzen zu müssen. „SafeDrone“ präsentiert HCM erstmals vom 26. bis 28. September 2017 auf einem gemeinsamen Stand mit Lufthansa Aerial Services auf der Messe Interaerial Solutions in Berlin in Halle 6, Stand A060.

A340-300 hebt mit laminarem Testflügel ab

Airbus hat ein Testflugzeug vom Typ A340 mit einem Laminar-Flow „BLADE“ abheben lassen. Das Testflugzeug A340-300 MSN001 hat damit seinen von der EU-geförderten Clean Sky-Projekt „Blade“ erfolgreich durchgeführt.

„Flight Lab“, also das „Flug-Labor“ titulierte Flugzeug hob vom Tarbes Aerodrome in Südfrankreich ab und landtete 03:38 Stunden später in Toulouse Blagnac. BLADE steht für „Breakthrough Laminar Aircraft Demonstrator in Europe“, etwa „Testflugzeug für den Laminaren Durchbruch in Europa“ und soll helfen, die Technologie in die zivile Luftfahrt zu bringen. Das Ziel lautet, die Luftreibung des Flügels um 50 Prozent zu verringern, und damit fünf Prozent weniger CO2-Ausstoß zu verursachen.

Der Test-Airbus A340 „Flight Lab“ ist das erste Testflugzeug weltweit, das einen transonisches, also schallnahes, laminares Flügelprofil mit einer echten verbauten Primärstruktur verbindet. Am Rumpf trägt das Flugzeug also echte transonische, laminare äußere Tragflächenteile, während innen eine Flugtestinstrumentierung (FTI) mitfliegt. Die extensive Modifikation des A340-300 wurde in Tarbes mit Partnern aus ganz Europa durchgeführt.

Messverfahren erstmals im Einsatz

Ein Team von zehn Personen, besonders geschulten Piloten, Ingenieuren und und Testflugingenieuren wurde mehrere Monate für das Programm vorbereitet. Dazu kommen 70 Leute die das FTI im Flugzeug auf den Weg brachten, während Teams aus Bremen und Broughton an den Flügeln arbeiteten; aus Stade kommt dabei die Einfassung für Infrarotkameras auf der Flosse.

Auf den Flügeln befinden sich auch hunderte von Messpunkten, die die Welligkeit der Oberfläche erfassen, um den Entwicklern Einflüsse auf die Gleichströmigkeit zu zeigen. Ebenso wird erstmals eine Infrarotkamera genutzt, um die Wärmeentwicklung im Material zu visualisieren und erstmals auch ein Akusistikgenerator eingesetzt, um den Einfluss von Akustischen Signalen auf die Laminarität zu untersuchen. Die Verformung des Bauteils insgesamt wird auch noch mittels Reflektrometrie gemessen. Mit all diesen Verfahren sollen in Blade Verbesserungspotenziale entdeckt und die Anforderungen für einen Laminaren Flügel verstanden werden. Airbus will in den kommenden Monaten ca. 150 Flugstunden mit dem Flight Lab durchführen.

Eurowings: eine Mrd. Euro für Flugzeugkauf bewilligt

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Der Aufsichtsrat der Deutschen Lufthansa AG hat in seiner Sitzung einem schnellen Ausbau der Eurowings Gruppe zugestimmt. Dafür wurde ein Investitionsrahmen in Höhe von rund einer Mrd. Euro für den Erwerb und das Leasing von Flugzeugen freigegeben.

Die Mittel sollen für bis zu 61 Flugzeuge, davon 41 Airbus A320-Familie und 20 Dash 8 Q400, verwendet werden. Der Erwerb der Flugzeuge ist teilweise davon abhängig, ob die Verhandlungen zum Kauf von Teilen der Gruppe der airberlin erfolgreich abgeschlossen werden können. Die Investitionen würden aus vorhandenen liquiden Mitteln finanziert.

Bereits in den vergangenen Monaten hatte Lufthansa 20 Flugzeuge übernommen, die im Rahmen einer bereits bestehenden Wetlease-Vereinbarung mit airberlin für Eurowings fliegen, 15 durch Erwerb und fünf weitere mit der Option auf einen Erwerb. Die Eurowings Gruppe kann damit – vorbehaltlich der Freigabe durch die zuständigen Kartellbehörden – perspektivisch um insgesamt bis zu 81 Flugzeuge wachsen.

Kapazitäten ziehen 3.000 Stellen nach sich

Für den Betrieb der zusätzlichen Flugzeuge bedarf es in der Eurowings-Gruppe durch Einstellung und beabsichtigter Übernahme von Gesellschaften der Air Berlin Gruppe voraussichtlich insgesamt bis zu 3.000 zusätzlichen Stellen, insbesondere in den operativen Bereichen Cockpit und Kabine. Stellenausschreibungen und -besetzung sind bereits angelaufen.

Eurowings sieht jetzt die große Chance, in Europa einen entscheidenden Schritt voran zu kommen. Aufsichtsrat und Vorstand sind sich einig, diese Chance zu nutzen. Mit der Freigabe eines zusätzlichen Investitionsrahmens für den Kauf von Flugzeugen sind die notwendigen Voraussetzungen dazu nun geschaffen. Für die Airline wird es aber auch eine große Herausforderung, das schnelle Wachstum zu bewältigen. Bis zu 3.000 neuen Mitarbeitern soll dabei eine Perspektive in der Eurowings-Gruppe geboten werden können.

Bewerbertag zum Fluglotsen: Ausbildung in Wien

Wer sich den herausfordernden und abwechslungsreichen Job als Fluglotsin oder Fluglotse zutraut, hat am 07. Oktober von 09:00 Uhr bis 18:00 Uhr im Rahmen von exklusiven Führungen in den neuen Tower-Simulator die Möglichkeit, sich direkt bei Austro Control zu informieren.

Gesucht werden Maturantinnen und Maturanten, die über ein gutes räumliches Vorstellungsvermögen verfügen, belastbar sind und sich den Herausforderungen einer selektiven Ausbildung stellen wollen. Voraussetzung für die Aufnahme ist das Bestehen eines mehrstufigen Selektionsverfahrens mit abschließendem Assessment-Center und ein positiver fliegerärztlicher Medical-Check.

Gespräche über die Ausbildung und den Berufsalltag runden das Programm des Recruiting-Days ab (erste Führung am Simulator 09:30 Uhr, letzte Führung 17:30 Uhr).

  • Datum: 07. Oktober 2017
  • Zeit: 09.00 – 18.00 Uhr
  • Wo: Austro Control, Schnirchgasse 11b, 1030 Wien

Austro Control sorgt rund um die Uhr für einen sicheren und pünktlichen Flugverkehr in Österreich. Fluglotsinnen und Fluglotsen garantieren die Sicherheit von Passagieren und Flugzeugen. Sie geben Flugroute und Flughöhe vor, erteilen Start- und Landeerlaubnis und sorgen dafür, dass Flugzeuge sich nie zu nahe kommen. Die Ausbildung dauert rund drei Jahre und findet im Austro Control-Ausbildungszentrum in Wien statt. Pro Jahr nimmt Austro Control bis zu 20 Trainees auf.

Karl-Ludwig Kley Vorsitzender des LH-Aufsichtsrats

Im Vorfeld der regulären Sitzung des Aufsichtsrats der Deutschen Lufthansa AG hatte der Vorsitzende des Aufsichtsrats Wolfgang Mayrhuber die Mitglieder des Gremiums darüber informiert, dass er sein Mandat mit Wirkung zum 24. September 2017 niederlege.

Der Aufsichtsrat wählte daraufhin umgehend Karl-Ludwig Kley zu seinem neuen Vorsitzenden. Der 66-jährige Kley ist promovierter Jurist und seit 2013 Mitglied des Aufsichtsrats der Deutschen Lufthansa AG. Von 1998 bis 2006 war er Finanzvorstand der Deutschen Lufthansa AG, bevor er von 2006 bis 2016 zunächst als Mitglied der Geschäftsleitung und ab 2007 als deren Vorsitzender die Führung der Merck KGaA übernahm.

Abgang bei positivem Ergebnistrend

Den Wechsel an der Spitze des Aufsichtsrats wollte Mayrhuber bewusst ein halbes Jahr vor dem Ablauf seiner Amtsperiode vollziehen. Er habe seine Aufgaben aber mit dem guten Gefühl abgegeben, dass das Unternehmen einen positiven Ergebnistrend und eine insgesamt erfreuliche Entwicklung zeigt. Karl-Ludwig Kley hat mit der Sitzung „den Staffelstab“ von Wolfgang Mayrhuber übernommen und bringt für diese Aufgabe langjährige internationale Führungserfahrung, strategischen Weitblick und ausgewiesene Finanzexpertise mit.

Seine über 40-jährige berufliche Laufbahn bei Lufthansa begann Wolfgang Mayrhuber 1970 als Ingenieur in der Triebwerksinstandhaltung in Hamburg. In den Folgejahren durchlief er alle Führungsebenen der Techniksparte, die er vom „Costcenter“ zum Weltmarktführer entwickelte. 2003 folgte er Jürgen Weber an die Spitze des Lufthansa Konzerns. In seiner Zeit als Vorstandsvorsitzender prägte er mit der Übernahme und Integration von SWISS und Austrian Airlines, der Beteiligung an Brussels Airlines sowie dem Aufbau von Germanwings die heutige Aufstellung der Lufthansa Gruppe. Den Aufsichtsrat führte Mayrhuber als Vorsitzender seit 2013.

Elizabeth Sapiro vorgeschlagen

Für das damit vakante Mandat im Aufsichtsrat wurde vom Nominierungsausschuss des Aufsichtsrats die Bestellung von Miriam Elizabeth Sapiro vorgeschlagen. Der Vorstand der Gesellschaft wird einen Antrag auf eine gerichtliche Bestellung von Frau Sapiro bis zum Ablauf der kommenden Hauptversammlung im Mai 2018 beim Amtsgericht Köln stellen.

Sapiro ist Partnerin bei der internationalen Kommunikationsberatung Finsbury und leitet das Washingtoner Büro des Unternehmens. Die 1960 geborene US-Amerikanerin verfügt über mehr als 25 Jahre internationaler Erfahrung in verschiedenen Wirtschafts- und Regierungspositionen.

Antonov 124 landete am Flughafen Karlsruhe / Baden-Baden

Antonov 124 am Flughafen Karlsruhe / Baden-Baden (FKB): Am 24. September 2017 ist nach längerer Unterbrechung wieder eines der größten Frachtflugzeuge der Welt, eine Antonov 124, am Flughafen Karlsruhe / Baden-Baden (FKB) gelandet.

Die AN 124 hat Güter einer in der Region ansässigen Firma eingeladen und diese in den Nahen Osten transportiert. Der FKB ist mit seiner 3.000 Meter langen Start- und Landebahn auch für die größten Flugzeuge zugelassen. Das Foto zeigt die Antonov AN 124 am Flughafen Karlsruhe / Baden-Baden (FKB).

Flugsicherung stellt Mentoren für Flüchtlingsklassen

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Das Mentorenprogramm der Deutsche Flugsicherung DFS geht in die zweite Runde: Im kommenden Vierteljahr werden 15 Kolleginnen und Kollegen als Mentoren wieder asylberechtigte Schüler der Offenbacher Käthe-Kollwitz-Schule unterstützen, die aus Krisengebieten nach Deutschland gekommen sind. Die Auftaktveranstaltung, bei der sich die Mentoren und ihre Schützlinge erstmals begegneten, fand am 14. September an der Käthe-Kollwitz-Schule in Offenbach statt. Die Zusammenarbeit zwischen der DFS und der Offenbacher Schule begann im vergangenen Jahr, damals unterstützten 19 Mentoren junge ausländische Schüler, die an der Käthe-Kollwitz-Schule in speziellen Integrationsklassen den Hauptschulabschluss erwerben.

Das funktionierte so gut, dass beide Seiten, DFS und Käthe-Kollwitz-Schule, beschlossen, die Partnerschaft fortzusetzen. Die jungen Menschen, welche die DFS unterstützt, seien in Deutschland zwar physisch angekommen, doch das tatsächliche Ankommen ist ein langer Weg, hieß es von der Käthe-Kollwitz-Schule.

Ein Vierteljahr lang wollen die 15 DFS-Mentoren ihren Schützlingen die Arbeits- und Lebenswelt in Deutschland nahe bringen, gemeinsame berufliche Interessen erkunden und sie bei Behördengängen, Bewerbungen oder der Suche nach Praktikumsplätzen unterstützen. Weil Integration eine langfristige Aufgabe ist, vor allem Integration in Ausbildung und Arbeit, kündigte Martina Zorbach, Flüchtlingsbeauftragte der DFS an, ein langfristiges Engagement der DFS an.

NATO will fünf Airbus A330 MRTT Mehrzwecktankflugzeuge

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Airbus Defence and Space hat von der europäischen Organisation für Verteidigungskooperationsprogramme (OCCAR) im Namen der NATO Support & Procurement Agency (NSPA) einen Festauftrag über fünf Mehrzwecktank- und -transportflugzeuge vom Typ Airbus A330 MRTT erhalten. Finanziert werden die Maschinen von Deutschland und Norwegen. Der Auftrag folgt auf die Absichtserklärung (Memorandum of Understanding) vom 29. Juni, in der beide Länder ihre Beteiligung am Europa/NATO-Programm: „Multinational Multi-Role Tanker Transport Fleet (MMF)“ bekannt gaben, an dem bereits die Niederlande und Luxemburg beteiligt sind.

Eine in der OCCAR-Zentrale in Bonn unterzeichnete Vertragsergänzung sieht zusätzlich zu den von den Niederlanden und Luxemburg beauftragten Flugzeugen fünf weitere Maschinen sowie vier zusätzliche Optionen vor. Damit werden weitere Länder in die Lage versetzt, sich ebenfalls anzuschließen. Außerdem wurde in der Vertragsergänzung auch eine zweijährige Anfangsunterstützung vereinbart.

Das MMF-Programm wurde 2012 von der Europäischen Verteidigungsagentur EDA ins Leben gerufen. Die OCCAR wird die MMF-Akquisephase als vertragsausführende Stelle der NSPA betreuen. Die NSPA wird für das gesamte Lebenszyklusmanagement der Flotte verantwortlich sein.

Die Sparte Military Aircraft bei Airbus Defence and Space sieht am Beispiel des A330 MRTT die Bedeutung des MMF-Programms als eines der wichtigsten europäischen Kooperationsvorhaben und als Vorbild für neue europäische Kooperationsprogramme im Bereich Verteidigung, die man in den nächsten Jahren erwarte.

A330 MRTT im Pool gehalten

Das Programm wird von den vier Staaten finanziert, die im Rahmen einer Poolingvereinbarung das exklusive Recht zum Betrieb der NATO-eigenen Flugzeuge erhalten. Die Flugzeuge werden für die Luftbetankung, den Passagier- und Frachttransport sowie für medizinische Evakuierungsflüge ausgerüstet sein.

Die Auslieferung der ersten beiden Flugzeuge von der Tankflugzeug-Umrüstlinie von Airbus Defence and Space in Getafe bei Madrid wurde bereits beauftragt; die Übergabe der insgesamt sieben Flugzeuge soll im Zeitraum 2020 bis 2022 erfolgen.

airberlin: Pilotengewerkschaft kritisiert Lufthansa

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Die Vereinigung Cockpit (VC) fordert nach der nunmehr erfolgten Festlegung auf die Käufer für die Filetstücke der Air-Berlin-Group, Lufthansa-Group und EasyJet, von diesen Kandidaten konkrete Zusagen im Sinne der airberlin-Beschäftigten. Mit der Übernahme von Flugzeugen, Slots und Streckenrechten verbindet VC auch soziale Verantwortung für die Beschäftigten der airberlin einher. In den bisherigen Gesprächen mit Lufthansa sei ein Bewusstsein für diese soziale Verantwortung leider nicht zu erkennen gewesen. Eine geregelte Übernahme des airberlin-Cockpitpersonals lehne Lufthansa zum Entsetzen der Pilotenvereinigung ab, das gehe so nicht!

Deren oberstes Ziel ist der Erhalt von Arbeitsplätzen in allen Bereichen des Unternehmens. Nach Gesprächen mit einem der privilegierten Kandidaten, der Lufthansa-Group, wurde uns unmissverständlich mitgeteilt, dass jeder einzelne Pilot ein individuelles Assessment durchlaufen solle, um Aussicht auf einen der Arbeitsplätze zu ca. 30 Prozent abgesenkten Bedingungen in dem aufnehmenden Betrieb zu bekommen. Im Vordergrund steht für die Lufthansa offenbar der nachdrückliche Versuch, die gesetzlichen Folgen eines Betriebsübergangs, der Arbeitnehmern wichtige Schutzrechte gewährt, zu umgehen.

Noch kein Gespräch mit easyJet

Die VC erwartet daher, dass auch die Bundesregierung, die durch den Brückenkredit von 150 Millionen Euro erst ein geordnetes Bieterverfahren ermöglicht hat, den nun aussichtsreichsten Interessenten diese soziale Verantwortung als Hauptaufgabe verdeutlicht. Bislang konnten sich VC und easyJet noch nicht auf Verhandlungen mit dem Ziel des geregelten Übergangs der Piloten einigen. Die VC fordert die Geschäftsleitung von easyJet erneut zu umgehenden Verhandlungen auf.

Gulfstream G550 zügig durch Wartung und Lackierung

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Große Inspektion einer Gulfstream G550 bei Ruag Aviation in München. Partner Sky-Tech Maintenance Service SL hatte Ruag beauftragt, an dem Flugzeug eine 15- und 30-Monatsinspektion durchzuführen. Die Inspektion wurde mit einer kompletten Neulackierung und der Triebwerkswartung kombiniert. Das G550-Projekt verlief nach Plan und pünktlich.

Im Laufe der Jahre hat Ruag alle Heavy Maintenance Projekte termingerecht erfüllt. Für das 15-monatige und 30-monatige Heavy Maintenance Projekt war eine fünfwöchige Standzeit notwendig. Auf Wunsch des Kunden entschied Sky-Tech, diese Zeit für eine komplette Neulackierung der Gulfstream G550 zu nutzen.

Neulackierung mit System

Dafür mussten die Spezialisten für Flugzeuglackierungen bei Ruag ein neues Design-Konzept nach den Anforderungen und Vorstellungen des Kunden umsetzen. Zuerst fertigten die Experten die Designmasken, dann erfolgte die Neulackierung des Jets in der hauseigenen Lackiererei. Zudem führten die Triebwerkspezialisten Wartungsarbeiten (Line Maintenance) an den Rolls-Royce-Triebwerken aus. Ruag unterstützte den Partner Sky-Tech auch mit spezifischen G550 Know-how und ermöglichte so „on the job training“ für die Sky Tech Techniker während den laufenden Arbeiten.

Das Engineering ist eine zentrale Disziplin von Ruag Aviation. Das Unternehmen ist von der Europäischen Agentur für Flugsicherheit (EASA) als Part 145 Wartungsorganisation und Part 21G und 21J Designorganisation (DOA) zugelassen und besitzt außerdem die notwendigen Zulassungen der Federal Aviation Administration (FAA), um umfassende Wartungsdienstleistungen für Business Jets anzubieten.

Technisch breit aufgestellt

Ruag Aviation in München bietet eine umfassende Auswahl an Lösungen aus einer Hand an, mit denen alle benötigten Services innerhalb einer einzigen Standzeit durchgeführt und an die individuelle Planung der Kunden angepasst werden können. Das umfassende Portfolio an Support-Lösungen beinhaltet Line, Base und Heavy Maintenance ebenso wie die Neugestaltung von Flugzeug-Kabinen, Avionik und System-Upgrades, Komponenten-Unterhalt, FBO (Fixed Base Operator) und AOG (Aircraft on Ground) sowie Support und Beratungsservices.

Sky-Tech Maintenance Services ist eine von der EASA zugelassene Part 145 Wartungsorganisation für Business Jets der Bombardier Global-Familie sowie für Flugzeuge des Typs Challenger CL604, CL605 und Gulfstream G550.

airberlin nennt Details aus Angeboten

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Der Aufsichtsrat der airberlin hat am Montag, 25. September 2017 den aktuellen Stand der Bietergespräche für den Verkauf des Unternehmens besprochen. Nun werden die Verhandlungen mit der Lufthansa AG und der britischen Fluggesellschaft easyJet bis zum 12. Oktober 2017 fortgeführt. Ziel ist die Übernahme von Teilen der airberlin. airberlin liegen von der Lufthansa Angebote für die Tochtergesellschaften Luftverkehrsgesellschaft Walter (LGW), die österreichische Ferienfluggesellschaft NIKI sowie Teile der airberlin vor. Ein erfolgreicher Abschluss der Verhandlungen eröffnet eine Perspektive für mehrere tausend Mitarbeiter.

Der britische Low-Cost-Carrier easyJet hat ein Angebot zur Übernahme eines Teils der Flotte von airberlin abgegeben. Dadurch ergeben sich ebenfalls Perspektiven für neue Arbeitsplätze für die airberlin Mitarbeiter. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Wenn die Abschlüsse wie geplant finalisiert werden, besteht eine gute Chance, den KfW-Kredit zurückzuzahlen. Man sei aber noch nicht am Ziel der Verhandlungen. Ein stabiler Flugbetrieb in den kommenden Tagen und Wochen gelte nun Grundvoraussetzung für den Erfolg, alles andere gefährde die Verhandlungen.

Behördliche und rechtliche Schritte

Darüber hinaus gibt es gerade auf dem Arbeitsmarkt eine hohe Nachfrage nach qualifizierten Mitarbeitern. Die Bundesagentur für Arbeit wird daher am Firmensitz in Berlin über offene Stellen informieren. Der heute präsentierte Verhandlungsstand habe nur mit der schnellen Überbrückungshilfe der Bundesregierung erreicht werden. Andernfalls hätte die Flotte am Wochenende 12./13. August 2017 gegroundet werden müssen. Die angestellten hätten dann unmittelbar ihren Arbeitsplatz verloren.

Die Ergebnisse des Investorenverfahrens werden noch durch die EU-Kommission auf Konformität mit den Binnenmarktregeln überprüft. Das Insolvenzverfahren soll die Gläubiger bestmöglich befriedigen. Dieser einfache Satz, der sich aus §1 der Insolvenzordnung ergibt, beschreibt präzise, welches Ziel wir mit allem verfolgen, was in diesem Insolvenzverfahren vorgeht.

Diese verpflichtende Maxime der optimalen Gläubigerbefriedigung hat auch in diesem Verfahren unmittelbare Konsequenzen: Im Investorenprozess erhalten der oder die Bieter den Zuschlag, die das beste Angebot zugunsten der Gläubiger unterbreiten.‎ Das gilt bei Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung ohne Einschränkungen gleichermaßen wie bei Regelinsolvenzverfahren.

Politik hat keinen Einfluss

Einschränkungen dieses Grundsatzes können sich lediglich dann ergeben, wenn die Bieter aus kartellrechtlichen Gründen nicht in Frage kommen oder die nötigen Finanzmittel fehlen. Dass diese Grundsätze eingehalten werden, überwachen die vom Gesetz dafür vorgesehenen und vom Insolvenzgericht eingesetzten Institutionen: die Gläubigerausschüsse und der vorläufige Sachwalter. Gerüchte, die Politik habe auf die Auswahl der Investoren Einfluss genommen, seien also nicht nur völlig abwegig, tatsächlich wären solche Versuche sinn- und folgenlos.

Die Insolvenzordnung setzt einen weiteren Schwerpunkt mit dem Erhalt von Arbeitsplätzen. Dem sind der Vorstand und Herr Kebekus als Generalbevollmächtigter in hohem Maße nachgekommen, indem sie über das KfW-Darlehen den Geschäftsbetrieb in weiten Teilen aufrecht erhielten. Damit habe man es geschafft, einen lebendigen Geschäftsbetrieb in den Investorenprozess zu führen.

Aber es wird ehrlicherweise auch nicht möglich sein, alle Arbeitsplätze zu erhalten. Wie viele Arbeitsplätze erhalten werden und wie viele nicht, kann noch nicht geklärt werden, denn dies hängt in hohem Maße vom weiteren Verlauf der Verkaufsverhandlungen ab.

Leasing-Flugzeuge abgezogen

airberlin muss zum 15. Oktober 2017 ihr Langstreckenangebot vollständig beenden, da die Flugzeugleasingfirmen sukzessive ihre Airbus A330-Jets zurückziehen. Die Verbindung zwischen Düsseldorf und Los Angeles wird daher am heutigen 25. September 2017 eingestellt. Die weiteren Streichungen folgen zum 16. Oktober 2017. Im Europa-Verkehr streicht airberlin zum 29. September 2017 die Verbindung zwischen Hamburg und München sowie zwischen Köln/Bonn und München. Weitere Anpassungen im Flugplan werden in den kommenden Tagen folgen. Für den erfolgreichen Abschluss der Transaktionen und die anschließende Überführung in neue Hände ist ein stabiler Flugbetrieb Grundvoraussetzung.

Letzte Woche hatten die Gläubigerausschüsse für die Air Berlin PLC & Co. Luftverkehrs KG, die Air Berlin PLC und die airberlin technik GmbH (ABT) getagt. Dabei wurden die bis dahin vorliegenden Bieterangebote für die airberlin bzw. Teile des Unternehmens intensiv erörtert. Der Generalbevollmächtigte der airberlin im Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung, Frank Kebekus, der vom Amtsgericht Berlin Charlottenburg eingesetzte Sachwalter, Lucas Flöther, und der CEO der airberlin, Thomas Winkelmann, waren beauftragt worden, die Verhandlungen mit den Bietern weiter zu führen und einen Abschluss anzustreben.

Eine Besonderheit ist, dass das Bieterverfahren für die airberlin technik mit ihren rund 850 Beschäftigten nachgelagert zum Bieterverfahren für das Fluggeschäft der airberlin angelegt ist. Der Grund: Zuerst müssen die an der ABT interessierten Investoren Klarheit über die Entwicklungen der Airline haben, um sich dann detaillierter mit der ABT beschäftigen und ein passgenaues Angebot abgeben zu können. Deshalb sieht der Zeitplan im Bieterverfahren für die ABT vor, dass die Bieter ihre Angebote bis zum 06. Oktober vorlegen müssen. Daran schließt sich die Bewertung der verschiedenen Angebote an. Auch für diese Sparte der airberlin gibt es Interessenten. Die Gespräche mit potenziellen Investoren sind auf positive Resonanz gestoßen.

Da die Auswahl der Bieter und der Abschluss von Transaktionen auch der Zustimmung des Board of Directors der Air Berlin PLC bedürfen, hat der Board of Directors am heutigen 25. September 2017 zu den Bieterangeboten beraten.

Martin Lutz Leiter für Lufthansa Technik Vostok Services

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Martin Lutz ist seit 25. September neuer Geschäftsführer bei Lufthansa Technik Vostok Services in Moskau. Der Ingenieurwissenschaftler und International Production Manager war bislang Demand Manager bei der Lufthansa Technik AG in München.

Lufthansa Technik Vostok Services bietet umfassende Material- und Komponentenversorgung für Kunden in Russland. Bei außerplanmäßigen technischen Störungen (Aircraft on Ground, AOG) werden Kunden durch die Russisch und Englisch sprechenden Mitarbeiter vor Ort unterstützt. Martin Lutz (39) löst Andreas van de Kuil ab, der seit 2015 Geschäftsführer bei Lufthansa Technik Vostok Services war. Lutz, ein erfahrener Manager aufgrund seiner bisherigen Tätigkeiten insbesondere in der Steuerung von Sales Forecasts auf strategischer Ebene und im Kundenmanagement gilt als bestens für diese Aufgabe geeignet ist.

airberliner begehrt bei offenen Stellen der Eurowings

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Eurowings meldet aktuell mehr als 1.000 offene Stellen: 300 für Piloten, 500 für Flugbegleiter und mehr als 200 Stellen am Boden. Gegenüber der ersten Ausschreibungswelle vor wenigen Wochen ist das ein Plus von mehr als 60 Prozent, allein die Zahl der ausgeschriebenen Stellen für das Cockpit stieg um 50 Prozent. Der ‚Run‘ auf die offenen Stellen sei groß, Bereits rund 1.500 Bewerbungen sollen eingegangen sein. Eurowings wirbt mit deutschen Arbeitsverträgen mit fairen, marktfähigen Gehältern und Nebenleistungen wie etwa Urlaubsgeld, Lohnfortzahlung bei Krankheit, attraktive Konditionen für Mitarbeiterreisen auf Kurz- und Langstrecke und vieles mehr.

Relevante Vorerfahrung eines Bewerbers wird in jedem Fall bei der Vergütung berücksichtigt. Eine schnell wachsende Airline bietet langfristig zudem Aufstiegschancen.

Beschleunigtes Verfahren für airberliner

Für Crews der airberlin gibt es ein verkürztes Auswahlverfahren – „aus gutem Grund“, so Eurowings Geschäftsführer und Operationschef Michael Knitter. Aktive Air-Berlin-Crews gelten dabei aufgrund des hohen Sicherheitsniveaus sowie der anerkannt guten Qualität der Aus- und Fortbildung für Cockpit- und Kabinenpersonal im airberlin-Flugbetrieb als qualifizierte Bewerber für den Flugbetrieb bei Eurowings.

Heute startet auch auf Social Media eine groß angelegte Rekrutierungskampagne für Cockpit- Kabinen- und Bodenpersonal. Eurowings wirbt dabei vorrangig auf ihrem Twitter-Kanal und auf Facebook. Das Eurowings Team erwartet zahlreiche zusätzliche Bewerbungen.