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Eurowings verteilt Einstellungszusagen

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Eurowings nennt die Flugbegleiter-Recruitings in Düsseldorf und München Anfang Oktober einen vollen Erfolg. Aus dem Stand wurden dabei fast 130 Flugbegleitern eine Einstellungszusage gegeben, darunter auch ehemaligem Kabinenpersonal der airberlin. Bereits letzte Woche hat Eurowings neues Cockpitpersonal eingestellt, auch Piloten der airberlin. Eurowings hat vor wenigen Wochen mehr als 1.000 Stellen für Piloten, Flugbegleiter und Bodenpersonal ausgeschrieben. Inzwischen haben sich mehr als 2.500 Bewerber auf diese Ausschreibungen bei Eurowings gemeldet, davon fast die Hälfte Piloten.

Die Nachfrage nach den Stellen sei groß, so die Airline aus dem Hause Lufthansa. Die Bewerber kämen dabei aus aller Welt. Eurowings biete Allen deutsche Arbeitsverträge mit fairen, marktfähigen Gehältern und Nebenleistungen wie etwa Urlaubsgeld, Lohnfortzahlung bei Krankheit, attraktive Konditionen für Mitarbeiterreisen auf Kurz- und Langstrecke an. Relevante Vorerfahrung eines Bewerbers werde in jedem Fall bei der Vergütung berücksichtigt.

Für Crews der airberlin gibt es ein verkürztes Auswahlverfahren. Denn aktive airberlin-Crews gelten aufgrund des hohen Sicherheitsniveaus sowie sehr hoher Qualität bei Aus- und Fortbildung für Cockpit- und Kabinenpersonal im airberlin-Flugbetrieb als qualifizierte Bewerber für eine Tätigkeit in den Flugbetrieben der Eurowings Group.

Business Jet PC-24 zur NBAA-BACE in Las Vegas

Der PC-24 wird anlässlich der diesjährigen NBAA Business Aviation Convention & Exhibition (NBAA-BACE), der weltweit wichtigsten Messe für Geschäftsflugzeuge, im Oktober in Las Vegas in den USA ausgestellt. Pilatus rechnet damit, das Typenzertifikat für den Super Versatile Jet im Dezember 2017 zu erhalten.

Das PC-24 Entwicklungsprojekt befindet sich in der Schlussphase, die anspruchsvollsten Tests wurden zwischenzeitlich erfolgreich abgeschlossen. Die drei PC-24 Prototypen sind bis jetzt gesamthaft 1250 Flüge und rund 2.000 Stunden geflogen. Mit dem dritten Prototypen P03, welcher gleichzeitig den Serienstandard repräsentiert, erfolgen aktuell noch „Function Reliability Tests“. Der zweite PC-24 Prototyp, der P02, wird anlässlich der NBAA-BACE vom 10. bis 12. Oktober am Innenstand von Pilatus zusammen mit der neusten Version des PC-12 NGs ausgestellt.

Typenzulassung noch 2017

Die Zertifizierung durch die European Aviation Safety Agency (EASA) und die Federal Aviation Administration (FAA) erwartet Pilatus im Dezember 2017. Die Übergabe des ersten Kundenflugzeuges soll noch vor Jahresende erfolgen. Die Fortschritte des Entwicklungsprogramms dürften das Typenzertifikat noch dieses Jahr erteilt werden lassen. Bald wird ann auch ein PC-24 dem Erstkunden übergeben werden. Der Jet mit seinem einzigartigen Design bietet viele Möglichkeiten, die ihn als Super Versatile Jet auszeichnen.

Ausbau beim Kundenservice

Um den hohen Erwartungen der PC-24 Kunden gerecht zu werden, hat Pilatus am 01. September einen 24-Stunden-Kundenservice eingeführt. Ersatzteile und sonstige technische Unterstützung können nun jederzeit während 365 Tagen im Jahr weltweit angefordert werden. PC-12 Kunden profitieren ebenfalls von dieser Dienstleistungserweiterung.

Ferner hat Pilatus in den vergangenen Monaten das globale Netzwerk der Autorisierten PC-24 Service Center weiter ausgebaut und die Ausrüstung mit Ersatzteilen initialisiert, um schnelle Verfügbarkeit zu gewährleisten. Die ersten Unterhaltsspezialisten wurden bereits geschult, damit sie für den PC-24 optimal vorbereitet sind.

Außerdem hat Pilatus zusammen mit der renommierten Flugschule FlightSafety International einen „Full Motion Simulator“ sowie Unterhalts-trainingseinheiten entwickelt, welche fristgerecht zur Zertifizierung für die Schulung der Crews zur Verfügung stehen werden.

Super Versatile Jet PC-24

Der PC-24 ist der erste Businessjet weltweit, der serienmäßig mit einem Frachttor ausgestattet ist und auf sehr kurzen Pisten sowie auf Naturpisten starten und landen kann. Außerdem verfügt er über eine äußerst geräumige Kabine, deren Interieur den persönlichen Bedürfnissen angepasst werden kann. Die herausragende Flexibilität des PC-24 eröffnet ein unglaubliches Maß an Möglichkeiten – ob als Businessjet, Ambulanz-Flugzeug oder für sonstige Spezialmissionen. Das macht ihn zum Super Versatile Jet, einem vielseitig und für individuelle Bedürfnisse einsetzbaren Flugzeug.

ESA zieht Option für weitere Galileo-Satelliten von OHB

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Die Europäische Kommission hat eine der vertraglich vereinbarten Optionen gezogen und OHB System AG mit vier weiteren Satelliten für das Europäische Satellitennavigationssystem Galileo beauftragt. Erst im Juni 2017 war dem Bremer Satellitenhersteller im Rahmen der dritten Ausschreibung der Zuschlag für acht Galileo FOC-Satelliten erteilt worden.

FOC steht für Full Operational Capability des Galileo-Programms. Nach Abschluss der Arbeiten an den im Juni beauftragten Satelliten soll nahtlos mit der Fertigung der jetzt beauftragten vier Satelliten weitergemacht werden. Ein straffer Zeitplan soll dafür sorgen, dass im Weltraum wie auch auf der Erde immer Reserve-Satelliten verfügbar sind.

Der Vertrag über vier Satelliten hat ein Volumen von 157,75 Mio. Euro. Wie bei den vorangegangenen Beauftragungen ist die OHB System AG als Hersteller der Satellitenplattform und Systemführer für das Satellitenkonzept, die Satellitenplattform, die Integration der Satelliten und deren Verifikation zuständig. Außerdem unterstützt das Unternehmen die notwendigen Aktionen während der Startvorbereitungen und der In-Orbit-Verifikation. Der Vertrag erhöht die Anzahl der bei der OHB System AG georderten Galileo-Satelliten auf insgesamt 34. 14 dieser Navigationssatelliten befinden sich bereits im Weltraum. Der weitere Ausbau der Satellitenkonstellation wird schrittweise erfolgen.

Montagearbeiten für Ariane 6 Rakete

Die 750 Kilogramm schweren Satelliten aus der dritten Charge sollen mit zwei Ariane 6 Raketen in ihren jeweiligen Orbit in zirka 23.000 Kilometern Höhe gebracht werden. MT Aerospace AG, ein Tochterunternehmen der OHB SE, ist im Ariane-Programm der größte Zulieferer außerhalb der Ariane-Gruppe. Das Augsburger Unternehmen liefert fast alle Tank- und Strukturbauteile der neuen Rakete.

Die Fertigung für die neue Ariane soll Anfang 2018 in neu dafür gebauten Gebäuden in Augsburg beginnen. In Kürze werden wir die Komplettierung der Oberstufentanks der Ariane 6 in ebenfalls in einer eigens dafür gebauten 4.000 Quadratmeter großen MT-Halle am Bremer Flughafen beginnen.

Genaues Galileo-System

Das Europäische Satellitennavigationssystem Galileo ermöglicht Menschen auf der ganzen Welt eine Vielzahl verschiedener Dienste zur Positionsbestimmung, Navigation und Zeitbestimmung. Im Rahmen der dritten Ausschreibung wurden im Juni 2017 acht und nun weitere vier Satelliten an die OHB System AG vergeben, um die bisher gefertigten 26 Satelliten zu ergänzen. Derzeit befinden sich insgesamt 18 Satelliten im Orbit.

Aufgrund genauerer Atomuhren an Bord der Satelliten soll auch die räumliche Genauigkeit deutlich höher sein als etwa bei GPS. Erste Dienste des Galileo-Systems werden seit 15. Dezember 2016 angeboten – ein erster Schritt hin zum Gesamtbetrieb. Mit weiteren Satellitenstarts wird die Konstellation weiter ausgebaut, damit erhöht sich schrittweise die Leistungsfähigkeit weltweite Verfügbarkeit des Systems.

Mittel- und Fernziele im Winter ab Köln/Bonn

95 Ziele gibt es im neuen Winterflugplan des Köln Bonn Airport, der am 29. Oktober in Kraft tritt. Es geht in die mediterrane Sonne, in die Ferne, in spannende Städte – das breite Angebot der insgesamt 22 Airlines bietet viel Auswahl für Reisende mit unterschiedlichsten Wünschen. 14 neue Ziele auf der Kurz-, Mittel- und Langstrecke sind im Vergleich zum Vorjahr neu dabei. Nicht nur die Eurowings baut ihr Fernziel-Programm im Winter mit drei spannenden Strecken aus, auch Ryanair setzt mit acht neuen Destinationen auf Köln/Bonn. Besonders interessant wird es in diesem Winter für alle, die es in die weite Welt zieht. Mit Windhoek und Kapstadt (ab 05. November) – jeweils einmal wöchentlich – nimmt die Eurowings auf ihrer Langstrecke gleich zwei neue Ziele im südlichen Afrika auf.

Mit Eurowings auf Safari oder in die USA

Während Windhoek der ideale Ausgangspunkt für Safaris und Entdeckungstouren in die wilde Natur Namibias ist, gilt Kapstadt am Fuße des Tafelbergs und umgeben von atemberaubender Landschaft als eine der schönsten Städte der Welt. Der Köln Bonn Airport bietet seinen Reisenden die einzigen Direktverbindungen aus Nordrhein-Westfalen in die beiden Metropolen an.

Ausgebaut wird zudem das Streckennetz der Eurowings in die USA: Zweimal wöchentlich fliegt die Airline im Winter Orlando in Florida an – nach Miami das zweite Ziel im Sunshine State. Auch die Strecke der portugiesischen Airline TAP Air Portugal – neu am Flughafen – nach Lissabon ist interessant für Fernreisende: Die Verbindung ist praktisch für alle, die ab Lissabon weiter nach Südamerika fliegen wollen.

Neue Ziele auf der Mittelstrecke

Wer nicht ganz so weit weg will, wählt aus dem umfangreichen Kurz- und Mittelstreckenangebot. Ryanair erweitert sein Streckennetz ab Köln/Bonn gleich um acht Ziele, darunter Sevilla, Vitoria (Spanien) und Vilnius (Litauen). Jeweils zweimal wöchentlich werden die drei Städte angeflogen. Zudem haben Marokko-Reisende ab Köln/Bonn jetzt noch mehr Auswahl: Mit Ryanair geht es in den kalten Monaten an zwei Tagen in der Woche nach Marrakesch.

Außerdem nimmt die irische Airline auch noch Bologna, Bristol, Manchester und Treviso in den Winterflugplan auf. Die norwegische Airline Norwegian ist dieses Jahr nicht nur im Sommer, sondern auch wieder im Winter ab Köln/Bonn unterwegs und fliegt Alicante, Malaga und Las Palmas auf Gran Canaria an.

Im Vergleich zum Vorjahr sind in diesem Winter fünf neue Airlines ab Köln/Bonn unterwegs. Neben TAP Air Portugal (Lissabon) sind jetzt auch Ellinair (Thessaloniki), Flybe/Stobart Air (London-Southend), Norwegian (Málaga, Alicante, Gran Canaria) und Condor (Dubai als Charter) dabei. Der Winterflugplan gilt bis zum 24. März 2018.

VR Bank nutzt InfoGate-Techologie vom Flughafen München

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Mit den InfoGates am Münchner Flughafen, die den Passagieren einen schnellen und direkten Kontakt zum Informationspersonal ermöglichen, wurde in den letzten Jahren eine innovative und interaktive Kommunikationstechnolgie erfolgreich eingeführt.

Mitarbeiter aus der Telefonzentrale werden dabei vom Fluggast per Knopfdruck in Form einer Videokonferenz auf den Bildschirm geschaltet und geben den Nutzern gezielte Antworten auf ihre Fragen. Die InfoGate Information Systems GmbH, die diese Kommunikationstechnik als Tochtergesellschaft des Münchner Airports weltweit vermarktet, konnte jetzt einen weiteren Kunden gewinnen, der das Einsatzspektrum der Geräte noch einmal erweitert.

Ab sofort wird das System in der VR Bank Kaufbeuren-Ostallgäu eingesetzt. Mithilfe der neuartigen Technologie kann die Bank ihren Kunden nun auch außerhalb der regulären Öffnungszeiten einen persönlichen Service bieten, indem sie diese durch das InfoGate direkt mit einem Mitarbeiter aus dem KundenServiceCenter verbindet.

Banken auf dem Land können profitieren

Den erstmaligen Einsatz des Systems in einer Bank, sieht Manfred Zötl, Geschäftsführer der InfoGate Information Systems GmbH, als Einstieg in ein neues Geschäftsfeld: Die im Bankwesen so wichtige persönliche Kundenkommunikation bekomme damit ein Dialogformat, das sowohl den Nutzern als auch den Mitarbeitern der Bank ideale Voraussetzungen für den vertraulichen und sicheren Austausch von Informationen lieferte.

Aus Sicht der Bank lässt sich mit der neuen Technologie ein Problem lösen, das viele Geldinstitute im ländlichen Raum betrifft und sich in den letzten Jahren hat sich das Kundenverhalten verschärft hat. Kunden kommen nicht mehr so häufig in eine Filiale wie früher. Wenn aber doch, dann wünschen sie sich aber einen „echten“ Ansprechpartner. Der VideoService ermöglicht es, Service vor Ort anzubieten, ohne dass die Geschäftsstelle dauerhaft besetzt sein muss.

Reisezeit im Anflug: Von Zuhause aus vorbereiten

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Am 09. Oktober beginnen in Hessen die Herbstferien und für viele Familien damit auch wieder die Urlaubszeit. Da während der Ferien mit einem deutlich erhöhten Passagieraufkommen zu rechnen ist, empfehlen Flughäfen wie Fraport eine frühzeitige Anreise.

Passagiere sollten sich mindestens zweieinhalb Stunden vor Abflug am Check-In Schalter einfinden – dies gilt auch für Geschäftsreisende. Für einen möglichst entspannten Start in die Herbstferien lohnt vorab ein Klick auf die Flughafenhomepage oder ein Blick in die Airport-App: Hier sind beispielsweise die Schalternummern der Airlines abrufbar oder man erhält auf Wunsch via Push-Benachrichtigung Echtzeitinformationen zum Flugstatus.

Online kann viel vorbereitet werden

Mit Hilfe von Website und App lassen sich viele Reiseprozesse bereits vorab von zu Hause aus regeln oder vorbereiten: Parkplatzbuchung bis 24 Stunden vor Abflug, online einchecken, zusätzliche individuelle Services buchen sowie Pass- und Zollformalitäten klären. Restaurant-, Shopping- und Erlebnistipps runden das Informationsangebot ab. Unnötiger Stress zu Beginn des Urlaubs kann so gar nicht erst aufkommen und der Aufenthalt am Airport wird zum Erlebnis.

Mit Herbstbeginn verabschieden sich auch die sommerlichen Temperaturen. Für dicke Jacken und Mäntel ist aber nur selten Platz im Koffer. Daher ist jetzt auch wieder der äußerst beliebte Wintermantel-Service der Gepäckaufbewahrung verfügbar. Gegen eine geringe Gebühr von 50 Cent pro Teil und Aufbewahrungstag bleiben warme Jacken und Mäntel sicher am Airport zurück, während ihre Besitzerinnen und Besitzer der Sonne entgegenfliegen.

Zeit am Flughafen verbringen – auch ohne Reise

Für Reisende mit kleinen Kindern wird außerdem ganzjährig kostenlos ein Buggy-Verleih angeboten. Die Kinderwagen stehen im Terminal 1 am Servicepoint in Abflug B und im Transitbereich B am Informationsschalter 10 bereit. Im Terminal 2 gibt es die Buggys am Servicepoint im öffentlichen Bereich zwischen Abflughalle D und E. Nach Gebrauch können sie dort auch jeweils zurückgegeben werden oder bleiben einfach am Gate stehen. Wer die Wartezeit vor dem Abflug aktiv nutzen möchte, findet eine Übersicht über die zehn beliebtesten kostenlosen Service-Angebote am Flughafen hier.

Auch ohne Flugticket lohnt sich der Ausflug zum Flughafen. In Frankfurt beispielsweise auf der Besucherterrasse am Terminal 2 können die letzten warmen Sonnenstrahlen des Jahres mit Blick auf das Vorfeld genossen werden. Im goldenen Herbstlicht bietet sich oft ein einzigartiger Ausblick auf die startenden und landenden Flieger aus aller Welt. Ein Abstecher auf die Besucherterrasse lässt sich auch ideal mit einer der zahlreichen angebotenen Rundfahrten oder einem Einkaufsbummel kombinieren. Shopping am Flughafen Frankfurt ist natürlich auch online möglich. Hierbei lohnt sich die Anmeldung zum Frankfurt Airport Rewards Programm.

Claude Nicollier: Erster Astronaut der Schweiz sprach bei Ruag

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Der erste und bisher einzige Schweizer Astronaut Claude Nicollier besuchte Ruag Space – einen führenden Zulieferer für Satelliten und Trägerraketen aus der Schweiz.

Inmitten der Industriehalle, wo sonst Produkte für Satelliten und Trägerraketen gefertigt werden, unterstrich Nicollier gegenüber knapp 200 Mitarbeitenden von Ruag Space den gesellschaftlichen Wert der Raumfahrt, die Rolle der Schweiz und den Beitrag der Industrie zum Gelingen der Missionen.

Zwar beschäftigen sich die Werkstoff-Ingenieure, Techniker, Produktionsfachleute und viele andere Mitarbeiter von Ruag Space tagtäglich mit den speziellen Bedingungen und Herausforderungen im Weltraum – Astronautenbesuch gibt es jedoch auch nicht alle Tage. Wie auch, hat die Schweiz doch bisher erst einen Astronauten zu verzeichnen: Claude Nicollier.

Raumfahrt: Einblicke aus erster Hand

Der 73-jährige Schweizer Weltraum-Pionier und Professor an der EPFL besuchte heute den Ruag Space Standort in Zürich Seebach und tauschte sich mit Mitarbeitern aus. Den Leuten, die mit ihrer Arbeit im Hintergrund ebenfalls zum Gelingen zahlreicher Raumfahrtmissionen beitragen.

Claude Nicolliers erster Einsatz an Bord des Space Shuttles Atlantis jährt sich 2017 zum 25. Mal. Zeit zurück zu blicken, aber auch Zeit um den Stellenwert der Raumfahrt für unsere Gesellschaft zu unterstreichen. In seinem Vortrag und dem nachfolgenden Austausch mit Ruag Space Mitarbeitern reflektierte Nicollier über den Erkenntnisgewinn aus der Weltraumforschung, die Bedeutung der internationalen Zusammenarbeit, und den Beitrag der Schweiz.

Mit Ruag und weiteren hier ansässigen Zulieferern muss sich die Schweiz bei den Beiträgen zur Raumfahrt nicht verstecken. Das gilt getrost auch für viele amerikanische Aktivitäten. Die Branche befindet mit den institutionellen und vielen neuen kommerziellen Akteuren in einem fundamentalen Wandel. Durch ihre Unternehmen ist die Schweizer Industrie jedoch vorne mit dabei.

High-Tech hinter alltäglichen Aufgaben

Navigation, Wettervorhersage oder Fernsehe-live-Übertragungen – ohne Raumfahrt sähe unser Alltag anders aus. Ruag ist nicht nur bei den meisten europäischen Satelliten und Trägerraketen an Bord, sondern auch bei der NASA und anderen oder kommerziellern Partnern involviert.

Ruag Space stellt in der Schweiz unter anderem die Nutzlastverkleidung für die europäische Trägerrakete Ariane 5 her – gewissermaßen die Spitze der Rakete, die den Satelliten vor der Atmosphäre schützt. Bei Ruag Space in Zürich entstehen außerdem zahlreiche Produkte für den Satelliten – zum Beispiel Mechanismen zum Ausrichten von Solarpaneelen oder auch Strukturen, die das Gerüst des Satelliten bilden.

Facetten des Fliegens erleben: Multimedia am Flughafen Wien

Ein multimedialer Erlebnisraum vermittelt die Welt des Fliegens aus spektakulären Perspektiven – gemeinsam mit der Flughafentour und der Besucherterrasse bietet der Wiener Airport ab heute ein erweitertes Besucherangebot

Einen Landeanflug aus der Cockpit-Perspektive erleben, die Gepäcklogistik auf dem Förderband durchlaufen und den Ausblick aus dem Flughafen-Tower genießen – das kann man in der neuen Besucherwelt am Flughafen Wien. Gemeinsam mit dem international bekannten Kinderbuch-Autor und TV-Star Thomas Brezina hat der Wiener Airport einen neuen multimedialen Erlebnisraum gestaltet.

Pavillons der Perspektiven

In vier Stationen erleben BesucherInnen alle Aspekte rund um die Luftfahrt aus ungewöhnlichen Blickwinkeln und erfahren alles über den Airport-Betrieb, Flugsicherung, Berufsbilder und vieles mehr. Auch die Flughafen-Touren und die Besucherterrasse bieten spannende Ein- und Ausblicke auf das Flughafen-Geschehen. Ab heute ist die neue Besucherwelt geöffnet, Informationen gibt es auf der Homepage des Flughafen Wien.

Fliegen begeistert Menschen quer durch alle Generationen, so auch der Flughafen, ein besonders komplexer Ort. Das neue Besucherangebot wurde für große und kleine Gästen geschaffen und gibt einen aufschlussreichen Blick hinter die Kulissen. Über 280 Gäste erlebten bei freiem Eintritt das gesamte Besucherangebot am Flughafen Wien. Eröffnet wurde der neue Erlebnisraum von den Flughafen-Vorständen Dr. Günther Ofner und Mag. Julian Jäger, sowie Thomas Brezina. Der bekannte Kinderbuchautor und TV-Star stand dabei auch zu Beginn für Autogramme zur Verfügung.

Pilotenperspektive im Erlebnisraum

Gemeinsam mit Thomas Brezina und seiner Tom Storyteller GmbH hat der Flughafen Wien einen völlig neuen und spektakulären Erlebnisraum gestaltet. Auf einer Fläche von mehr als 600 m² wurden vier multimediale Erlebnis-Pavillons eingerichtet, die den großen und kleinen Gästen die Luftfahrt aus neuen und bisher nicht gekannten Blickwinkeln näherbringen, einen Flugzeugstart- und die Landung aus Piloten-Sicht erleben: Der Cockpit-Pavillon.

In einem großen nachgebauten Cockpit erleben die BesucherInnen einen echten Rundflug mit Start und Landung am Flughafen Wien aus der Sicht eines Piloten. Eine hochauflösende 180 Grad-Bildschirm-Installation sorgt für photorealistische und spektakuläre Eindrücke.

Gepäcksstücke auf Reisen – am Boden

Was sich nach der Gepäcksaufgabe hinter dem Check-in-Schalter verbirgt, vermittelt der Koffer-Pavillon. In einer kurzweiligen Videoinstallation aus Sicht des Gepäcksstückes „durchfahren“ die BesucherInnen die 14 km lange Gepäcksortieranlage des Flughafen Wien – vom Check-In-Schalter über unzählige Kippschalen-Sorter durch die Sicherheitskontrolle bis zur Verladung in das Flugzeug.

Flughafen von oben: Der Tower-Pavillon

Wie der Flughafen Wien aus Sicht der Fluglotsen aussieht, können die BesucherInnen im Tower-Pavillon nachempfinden. In einer spannenden Multimedia-Installation erleben die Gäste die weitreichende Aussicht aus der Tower-Kanzel und erfahren, wie die Koordination des Flugverkehrs in der Luft, die Steuerung des Luftraumes und die Flugsicherung funktionieren.

Der 24 Stunden-Pavillon

Dass der Flughafen Wien niemals schläft, wird im 24-Stunden-Pavillon spürbar. In einer kurzweiligen, großformatigen Videoreportage wird mit spektakulären Zeitraffer-, Tages- und Nachtaufnahmen und interessanten Fakten der rege Dauerbetrieb auf dem Airport dargestellt.

Besucherangebot ausgebaut

Mit dem neuen Erlebnisraum erweitert der Flughafen Wien auch das Besucherangebot: Eine Flughafentour führt die Gäste in einem hochmodernen Autobus auf eine rund 50-minütige Rundfahrt über das Flughafen-Vorfeld. Schon am Startpunkt der Tour – dem Besucherwelt-Terminal hinter dem Terminal 1 – erfahren die Teilnehmer Interessantes zu den Themenbereichen Luftfahrt und Umwelt, zum Austausch mit den Umlandgemeinden und AnrainerInnen, sowie zum Dialogforum.

Im Rahmen der Flughafentour erleben die Teilnehmer Flugzeug-Abfertigungen, Starts und Landungen, große Hangar-Hallen, das General Aviation Center mit den exklusiven Privatjets und vieles mehr aus nächster Nähe. Spezial-Touren führen die BesucherInnen zum weltgrößten Passagierjet Airbus A380, zur Flughafen-Feuerwehr und zu besonderen Highlights, wie der legendären Breitling DC3-Maschine, einem der schönsten historischen Flugzeuge der Welt.

Die Besucherterrasse auf dem Dach des Terminal 3 bietet mit einer Fläche von mehr als 1.800 m² atemberaubende und weitreichende Ausblicke über das Flughafen-Vorfeld. Luftfahrtinteressierte erwartet eine uneingeschränkte Sicht- und Fotomöglichkeit auf Starts und Landungen auf beiden Pisten, Flugzeug-Abfertigungen des Airbus A380 oder Boeing 787 Dreamliner aus nächster Nähe und auf den regen Flughafen-Betrieb am Vorfeld.

Wizz Air vernetzt sich mit AVIATAR von Lufthansa Technik

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Bei der MRO Europe 2017 hat die Low-Cost-Fluggesellschaft Wizz Air Lufthansa Technik AG mit ihrer Plattform AVIATAR zur zukünftigen digitalen Flottenunterstützung eine Übereinkunft bekanntgegeben.

Mit einer offenen und modularen Architektur ermöglicht AVIATAR nicht nur die sichere Speicherung der Betriebsdaten von Wizz Air. Die Daten können auch für Lösungen zur vorausschauenden Wartung, für die Zustandsüberwachung – das sogenannte Condition Monitoring – und für die Fehleranalyse genutzt werden.

Wizz Air kan als moderne Low-Cost-Fluggesellschaft in Europa eine erfolgreiche wirtschaftliche Bilanz vorweisen. Wizz Air hat gezeigt, dass eine Start-up-Fluggesellschaft im europäischen Markt zu einem starken Player werden kann. Der Einsatz von AVIATAR soll dem Flugbetrieb Mehrwert und Vorteile bringen, indem die verschiedenen Datenquellen auf einem Bildschirm miteinander verbunden werden.

Bedarfe erkennen, Betriebszeiten erhöhen

AVIATAR ermöglicht Betreibern und anderen Beteiligten im MRO-Markt, auf einer offenen und neutralen Plattform zusammenzuarbeiten. Die Plattform nutzt analytische Modelle, um neue Erkenntnisse, Empfehlungen und Ankündigungen zu liefern und damit den Kunden schnellere und bessere Entscheidungen zu ermöglichen. Von AVIATAR profitieren Nutzer mit einer maximalen Zahl von Flugstunden, verringerten Folgekosten sowie verbesserter Sicherheit und einem zuverlässigeren Betrieb, und dient damit Passagieren auf der ganzen Welt.

AVIATAR ist eine OEM-übergreifende Plattform, unabhängig von Lufthansa Technik und jeglichen MRO-Verträgen. Sie dient als zentrales, verbindendes Element für Apps, die digitale Produkte und Dienstleistungen für die Luftfahrtindustrie anbieten. Angepasst an ihre individuellen Bedürfnisse können Kunden die von ihnen bevorzugten Apps auswählen und nutzen. Bei der MRO 2017 wird Lufthansa Technik AVIATAR und verschiedene Applikationen auf ihrem Stand Nummer 323 vorstellen. Lufthansa Technik-Experten für digitale Flottenunterstützung werden für detaillierte Informationen zur Verfügung stehen.

Münchner Flughafen liefert weiter Rekorde

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Die dynamische Verkehrsentwicklung am Münchner Airport hält weiter an: Im dritten Quartal 2017 erreichte der Airport gleich mehrere neue Höchstmarken: So wurde im September mit knapp 4,4 Millionen Fluggästen ein neuer Monatsrekord registriert.

Am Freitag, den 29. September sorgten insgesamt 164.000 Passagiere überdies für einen neuen Tageshöchstwert. Insgesamt stieg die Anzahl der Fluggäste in den ersten drei Quartalen um sechs Prozent – ein Plus von knapp zwei Millionen Reisenden – auf das neue Rekordniveau von 34,1 Millionen.

Auch bei den Flugbewegungen weist der Trend weiter nach oben: Die Zahl der Starts und Landungen erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um 3,2 Prozent auf 307.000. Der Luftfrachtumschlag stieg im gleichen Zeitraum um knapp zehn Prozent auf den neuen Rekordwert von 270.000 Tonnen. Nach den bisher von den anderen deutschen Flughäfen vorliegenden Verkehrsergebnissen weist München bei Passagieren, Flugbewegungen und Cargo eine überdurchschnittliche Wachstumsdynamik auf. Die durchschnittliche Sitzplatzauslastung erhöhte sich um 1,6 Prozentpunkte auf einen Spitzenwert von 77 Prozent.

Metropolregion München zieht an

Der Passagierzuwachs am Münchner Flughafen basiert insbesondere auf der positiven Entwicklung des internationalen Verkehrs von und nach München. Allein innerhalb Europas nutzten 21,1 Millionen Fluggäste das umfangreiche Streckennetz ab München, 6,8 Prozent mehr als im Vorjahr. Beliebtestes Reiseziel der Münchner bleibt Spanien (drei Millionen Fluggäste) vor Italien (2,5 Millionen Passagiere). Starke Zuwächse konnten Destinationen in Griechenland (plus 14 Prozent), Portugal (plus 15 Prozent) und der Russischen Föderation (plus 16 Prozent) verbuchen.

Prozentual noch etwas stärker als der Europaverkehr legten die Fernreisen ab München zu. In diesem Verkehrssegment wurden in den ersten neun Monaten 5,5 Millionen Reisende gezählt, ein Anstieg um 7,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Hier legten die Fluggastzahlen nach Nordamerika prozentual gleich zweistellig zu. Im Verkehr mit Fernost boomte die Strecke nach Singapur (plus 62 Prozent). Äußerst stark nachgefragt waren auch Verbindungen zu den indischen Metropolen Delhi und Mumbai (plus 20 Prozent). Das Fluggastaufkommen im innerdeutschen Verkehr nahm um 3,6 Prozent auf rund 7,4 Millionen zu.

Verkehrszahlen Januar bis September in MUC

2017 2016 Veränderung
Passagieraufkommen Gewerblicher Verkehr 34.084.000 32.160.239 + 6,0 Prozent
Flugbewegungen Gesamt 307.200 297.620 + 3,2 Prozent
Frachtumschlag (in Tonnen) geflogene Luftfracht 270.000 245.700 + 9,6 Prozent

Fest am Flughafen Innsbruck zum Nationalfeiertag in Österreich

Nach einjähriger baustellenbedingter Pause findet am 26. Oktober wieder das traditionelle Flughafenfest statt – ein Fest für die ganze Familie mit zahlreichen Highlights in der Luft und am Boden.

In der Zeit von 10:00 bis 17:00 Uhr öffnet der Flughafen Innsbruck seine Pforten und ermöglicht einen besonderen Einblick in die Welt der Fliegerei. Nachdem 2016 aufgrund der Terminalerweiterung kein Flughafenfest stattfinden konnte, öffnen sich nun wieder die Türen einem breiten Publikum. Wir haben ein buntes Programm für Groß und Klein zusammengestellt und rechnen bei gutem Wetter mit etwa 30.000 BesucherInnen“.

Fluggeräte zeigen Welt der Fliegerei

Flugzeuge und Helikopter aus nächster Nähe bestaunen oder auch sogar einmal in einem Cockpit sitzen, das macht die Ausstellung verschiedenster Luftfahrzeuge am Tag der offenen Tür möglich. Das österreichische Bundesheer stellt die Helikopter Black Hawk, Augusta Bell, Bell O58 und Alouette III, die Propellermaschine Pilatus PC 7 sowie ein zweistrahliges Düsenflugzeug in Leichtmetallbauweise – der Saab 105 – aus.

Dazu präsentieren Heli Tirol, Wucher Helicopter, Fly West, Fly Up, die Polizei, das Flugsportzentrum, der Eisenbahner Sportverein, Mountain Soaring, Senn Air und Welcome Air/Tyrol Air Ambulance sich und ihre Fluggeräte vor Ort. Die Tyrolean Technik (Austrian Airlines) informiert über ihre Arbeit – der Wartung von Flugzeugen.

Als besonderer Gast werden die Flying Bulls dem Flughafenfest im Laufe des Tages einen Besuch abstatten. An der Kranebitter Allee öffnet auch das Segelfliegerareal seine Pforten, ein Shuttle-Service zwischen Flughafen und Segelfliegerareal ist eingerichtet.

Kunstflug und Rundflüge

Über den Tag verteilt sind drei Segelkunstflüge, zwei Überflüge mit einem Elektro-Segler und drei Modellkunstflüge eingeplant. Flugbegeisterte können bereits im Vorhinein Tickets für einen Rundflug mit Austrian Airlines buchen oder dann direkt vor Ort Rundflüge bei Heli Tirol, Wucher Helicopter und Senn Air erwerben. Die Tickets für den Austrian Airlines Rundflug sind bei Idealtours oder Christophorus Reisen erhältlich.

Auf der Landseite – also auf den Parkplätzen vor dem Flughafengebäude – dürfen sich die BesucherInnen auf unterschiedlichste Attraktionen freuen. Neben Hüpfburgen, einem Kinderzug, Riesenrutschen, einem Kinderkarussell und einer Mal- und Bastelstation stellen sich das Österreichische Bundesheer, Feuerwehr, Polizei mit der Spezialeinheit Cobra, Rettung, MÜG, der Samariter Bund, der Aero Club und die Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) vor.

Sportliche und musikalische Angebote

In der Sportscorner ermöglichen die TOP Vereine Swarco Raiders und FC Wacker ein spielerisches Ausprobieren von American Football und dem traditionellen Fußball, ein Boulder Block lädt zum Klettern ein und an einer Torschusswand können sich die Kids nach Lust und Laune austoben. Für die ganz kleinen Piloten wird ein Parcours für Tretflugzeuge aufgebaut.

Umrahmt werden die vielseitigen Attraktionen vom Bühnenprogramm des ORF Radio Tirol. Von 11:00 bis 12:00 Uhr moderiert Harry Prünster, im Anschluss sorgen die Hattinger Buam, der Entertainer Markus Gimbel und DJ Alex zwischen 12:00 und 17:00 Uhr für gute Unterhaltung.

Im Inneren des Flughafenterminals steht die Austro Control (ACG) den wissbegierigen Besuchern Rede und Antwort bei Fragen rund um die Arbeit am Tower und die Rolle der Meteorologie im Flugwesen. Im 1. Stock findet die Tauschbörse der Freunde des Flughafens Innsbruck statt. Um das leibliche Wohl kümmern sich der Bäcker Ruetz, die Cateringfirma Cloud Number 9 und die Firma Eurest (mit dem Flughafenrestaurant „Fly Inn“).

Kostenlosen Shuttleservice nutzen

Am Flughafen Innsbruck stehen nur sehr begrenzt Parkmöglichkeiten zur Verfügung. Wir bitten daher alle Besucher, die kostenlosen Parkplätze beim Einkaufszentrum DEZ und Cyta Völs zu nutzen. Von dort und vom Hauptbahnhof fahren Gratis-Shuttle-Busse direkt zum Flughafengelände. Zusätzlich verkehrt die IVB Buslinie „F“ (kostenpflichtig) normal.

Star Alliance zeigt kreative Gewinner aus globalem Wettbewerb

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Anlässlich des 20-jährigen Bestehens von Star Alliance führte das Luftfahrtbündnis einen Online-Wettbewerb durch, bei dem 21 Sieger – einer aus jedem der 21 Vielfliegerprogramme der Mitgliedsairlines – eine Gutschrift über eine Million Meilen bzw. einen entsprechenden Wert auf einem Vielfliegerkonto ihrer Wahl gewinnen konnten. Einige Vielfliegerprogramme boten alternative/vergleichbare Preise an.

Eine unabhängige Jury wählte die siegreichen Beiträge aus einer großen Anzahl hochwertiger Eingänge aus. Die Teilnehmer reichten persönliche kulturelle Erlebnisse aus aller Welt ein, vom Grand Canyon in den USA über die antiken Hochkulturen in Südamerika und verschiedene Städte in Europa bis hin zu den atemberaubenden Kulturen Afrikas und der reichen kulturellen Vielfalt in Asien und im Pazifik. Es wurde eine Weltkarte mit den siegreichen Beiträgen erstellt.

Weltweit Beiträge eingegangen

Der Wettbewerb lief vom Geburtstag der Allianz am 14. Mai 2017 bis zum 31. Juli 2017 unter dem Motto des 20-jährigen Jubiläums „Connecting People and Cultures“. Die Teilnehmer mussten ein Profilbild oder ein Bild von sich selbst sowie ein Foto eines persönlichen kulturellen Erlebnisses hochladen. Über ein einzigartiges Foto-Tool wurden die beiden Bilder zusammengeführt zu einer Fotomontage, die dann für die Teilnahme am Wettbewerb eingereicht werden konnte. Zusätzlich formulierten die Teilnehmer eine kurze Beschreibung des kulturellen Erlebnisses und seiner Besonderheiten. Texte und Bilder wurden von der Jury gemeinsam beurteilt.

Alle Eingänge sind auf einer interaktiven Weltkarte auf der hier von Star Alliance visualisiert. Entsprechend dem Wettbewerbsmotto soll diese Karte anderen Kunden als Inspirationsquelle für eigene kulturelle Erlebnisse dienen.

Den Reiseerlebnissen auf der Spure

Zusätzlich empfahl jeder der 28 Mitgliedsgesellschaften von Star Alliance lokale kulturelle Erlebnisse an einem ihrer Zielorte. Die Vorschläge reichten von Fliesenmalerei in Portugal über lokale Küche in einem Privathaus in Shenzhen, China, bis hin zum Fahrradsonntag in Bogotá, an dem die Hauptverkehrsstraßen der kolumbianischen Metropole zur Fahrradzone werden.

Die fünf Gründungsairlines – Air Canada, Lufthansa, Scandinavian Airlines, THAI und United – gingen sogar noch einen Schritt weiter und baten Reisenomade Robert Reid ihre Empfehlungen persönlich zu testen und von seinen Erfahrungen zu berichten. Ergebnis dieses Auftrags ist eine kurze Dokumentationsreihe mit fünf Kurzvideos.

Star Alliance wurde 1997 als erste wirklich weltweite Kooperation von Fluggesellschaften mit dem Ziel gegründet, ihren internationalen Kunden ein globales Streckennetz, gegenseitige Anerkennung des Vielfliegerstatus und ein nahtloses Reiseerlebnis zu ermöglichen.

Branchenriese Air Esurfing gewinnt LHT für Bordunterhaltung in China

Lufthansa Technik AG hat mit dem chinesischen Unternehmen Air Esurfing (ARE) eine Absichtserklärung (MoU) über gemeinsame Connectivity-Lösungen für Fluggesellschaften in China unterzeichnet. Die beiden Unternehmen planen eine langjährige Partnerschaft einzugehen. Air Esurfing ist das größte Kommunikationsunternehmen des Landes und ein hundertprozentiges Tochterunternehmen der Air Media Group. Es bietet In-Flight-Entertainment und Connectivity (IFEC) für Fluggesellschaften in China an. Sobald der Vertrag unterzeichnet ist, werden Lufthansa Technik und Air Esurfing schnelle und hochmoderne Ku-Band/Ka-Band-Antennen und Bordsysteme in 200 Flugzeuge der A320-Familie und in Boeing 737-Flugzeuge installieren.

Mit Lufthansa Technik will Air Esurfing so den Connectivity-Markt für Inlandsflüge in China verändern. Dazu sollen hohe Übertragungsgeschwindigkeit der chinesischen Ku- und Ka-Band-Satelliten für die Connectivity auf Inlandsflügen über China genutzt werden.

Unter dem Namen Lconnect hat Lufthansa Technik Expertise, Technologien und Prozesse für die Installation von Satellitenkommunikationssystemen aus einer Hand gebündelt, inklusive die gesamte Logistik. Lufthansa Technik kann die Zertifizierung und Installation für die größten Flotten in kurzer Zeit realisieren, und gleichzeitig den gesamten Prozess auf die individuellen Bedürfnisse des Kunden zuschneiden. Das Center of Excellence für Connectivity in Hamburg wird bei dieser herausfordernden Aufgabe von einem zuverlässigen weltweiten Netzwerk an Standorten unterstützt.

Eurowings in Wien künftig an den C-Gates abgefertigt

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Mit Beginn des Winterflugplans 2017/18, der am 29. Oktober 2017 in Kraft tritt, wird die Abfertigung von Eurowings-Flügen künftig bei den C-Gates (im Pier West) erfolgen. Der Check-in findet unverändert im Terminal 3 statt. Eurowings-Passagiere erwartet in der neuen Abfertigungsumgebung eine hochwertige Terminalinfrastruktur mit großzügigen Wartebereichen, umfangreichen Einkaufs- und Gastronomieangeboten. Eurowings hatte in Wien ihren ersten Standort außerhalb Deutschlands in Betrieb genommen, einst waren dort zwei Flugzeuge des Typs Airbus A320 dort stationiert worden um Punkt-zu-Punkt-Verbindungen auf Europa-Strecken zu bedienen.

Eurowings ist einer der am stärksten wachsenden Carrier am Flughafen Wien und mit dieser Umstellung ist nachhaltig gewährleistet, dass Eurowings-Passagiere eine weiterhin hochwertige Abfertigungsqualität am Airport in einer komfortablen Terminalumgebung mit ausreichenden Kapazitäten genießen können.

Castings zur Flugbegleitung für Lufthansa A380 ab München

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Vom kommenden März fliegt Lufthansa auch ab München mit ihrem Flaggschiff, dem Airbus A380 in die Welt. Damit laufen die Vorbereitungen bei der Mitarbeiter-Rekrutierung auf Hochtouren: Für ihre Münchner Flotte sucht Lufthansa im kommenden Jahr 1.000 neue Flugbegleiterinnen und Flugbegleiter. Interessenten können sich schon jetzt auf den Flugbegleiter-Castings bewerben. Die Münchner Langstreckenflotte birgt die Highlights der Passagierflugzeuge, den Airbus A380 als weltweit größtes Langstreckenflugzeug und den Airbus A350, dem modernsten Langstreckenflugzeug der Welt. Ab dem 25. März wird der Lufthansa-Airbus A380 erstmals von München nach Hongkong, Los Angeles und Peking fliegen.

Das nächste Casting findet am 14. Oktober 2017 in Regensburg, Parkside Events, Prüfeninger Straße 20, statt. Am 04. November 2017 folgt das Casting in München in der Alten Kongresshalle, Theresienhöhe 15. Beide Castings beginnen ab 09:00 Uhr.

Anforderungen und Flugbegleiter-Castings

Als Alternative zum bisherigen Bewerbungsprozess über ihr Lufthansa Online-Karriereportal bietet Lufthansa seit dem vergangenen Jahr mit großem Erfolg Castings in mehreren deutschen Städten an. Das Casting richtet sich sowohl an Bewerber, die sich schon länger für eine Tätigkeit als Flugbegleiter interessieren, als auch an Kurzentschlossene. Die Teilnahme ist ohne vorherige Anmeldung möglich, die Interessenten müssen lediglich ein Ausweisdokument mitbringen.

Um zu prüfen, ob die Bewerber die Grundvoraussetzungen für eine Ausbildung zum Flug-begleiter bei Lufthansa erfüllen, müssen zunächst einige persönliche Angaben gemacht werden. Wichtige Voraussetzungen sind beispielsweise eine abgeschlossene Schulausbildung, ausgeprägte Deutsch- und Englischkenntnisse sowie ein Reisepass ohne Einschränkungen. Die Bewerber müssen mindestens 18 Jahre alt und zwischen 1,60 Meter und 1,95 Meter groß sein. Die Sehstärke muss zwischen plus und minus fünf Dioptrien liegen. Weitere Details zu den Einstellungsvoraussetzungen finden Interessenten auf www.be-lufthansa.com im Internet.

Nächster Schritt zum Airbus A380

Wer die Einstellungsvoraussetzungen erfüllt, wird zu einem ersten Interview eingeladen, das meist in englischer Sprache geführt wird. Können die Bewerber dort überzeugen, folgt ein weiteres Gespräch mit einem Personalpsychologen. Bereits im Anschluss erfahren die Interessenten, ob ihre Bewerbung erfolgreich war und sie Ihre Flugbegleiter-Ausbildung bei Lufthansa beginnen können.

Der Airbus A380 ist seit 2010 das Flaggschiff der Lufthansa. Aktuell umfasst die Flotte 14 Flugzeuge, fünf Flugzeuge werden ab dem 25. März 2018 am Drehkreuz München stationiert. Das weltweit größte Passagierflugzeug hat auf zwei Ebenen Platz für insgesamt 509 Passagiere und bietet in vier Klassen modernsten Reisekomfort. Die A380 ist besonders leise und umweltfreundlich. So liegt der Treibstoffverbrauch bei drei Litern pro Passagier pro 100 Kilometer.

Messflüge für neue Funkantenne Holberg

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Skyguide musste die alte Funkantenne Holberg ersetzen. Deshalb finden im Zeitraum zwischen dem 11. und 14. Oktober 2017 am Flughafen Zürich Messflüge zur Überprüfung der neuen Funkantenne statt. Die Flüge erfolgen sowohl tagsüber wie auch in der Nacht bis spätestens um 02:00 Uhr morgens. Die Funkantenne Holberg, die der Funkpeilung von Flugzeugen dient, ist am Ende ihrer Lebensdauer angelangt und wurde von der Flugsicherung Skyguide zwischen August und September 2017 ersetzt. Aufgrund der Inbetriebnahme der neuen Antennenanlage sind diese zusätzliche Messflüge erforderlich. Diese sind für den Nachmittag und in der Nacht nach Beendigung des ordentlichen Flugbetriebs angesetzt.

Die Messflüge werden von einem zweimotorigen Propellerflugzeug vom Typ Beechcraft King Air 350 durchgeführt. Die Maschine ist mit modernsten Navigationsmitteln und einem hochpräzisen Flugvermessungsgerät ausgerüstet. Verantwortlich für die Planung und Durchführung der Flüge ist die Flugsicherung Skyguide.

A330-800: Airbus lässt Produktion anlaufen

Während Flugzeugbauer Airbus sich für den Jungfernflug des neuen A330-900 vorbereitet, läuft schon die Produktion des zweiten Mitglieds aus der Reihe der A330neo an: des A330-800. Wie bei den anderen Flugzeugprogrammen ist die Produktion über die Werke in ganz Europa verteilt.

Dazu zählen die neuen, noch größeren Flügel, die nun in Bremen hergestellt werden und neue Flossen, die aus Verbundmaterial von KAL-ASD (Korean Air Aerospace Division) hergestellt werden. Die Rumpfsektionen kommen aus Hamburg und die Pylone aus Titan (2. Foto) werden aus dem französischen Toulouse geliefert. Der Flügelkasten (letztes Bild kommt aus Nantes. Die Fertigung des ersten Airbus A330-800 soll noch dieses Jahr die Montage erreichen, 2018 soll der Erstflug stattfinden.

A330 für 300 Passagiere

Die Großraumflugzeuge des A330-200 haben laut Airbus derzeit über 600 Einheiten im Betrieb, der A330-800 soll an diesen Erfolg mit noch besserer Wirtschaftlichkeit und Komfort für Passagiere anknüpfen. Zudem soll das Segment der 250-Sitzer eine noch größere Reichweite erlangen. Die Kommunalität mit dem größeren Airbus A330-900 für 300 Passagiere soll 99 Prozent betragen.

Gleiche Rumpfteile und Triebwerke sowie übergreifend einsetzbare Crews sollen den Airline nicht nur einen flexibleren Einsatz der Maschinen ermöglichen. Beide sollen auch auf den gleichen Fertigungsstraßen bedarfsgerecht bei Airbus hergestellt werden. Die Treibstoffeinsparung gegenüber bisherigen Modellen soll 14 Prozent pro Sitzplatz betragen. Die Kabine soll an der neuen Airspace-Kabine des A350 XWB orientiert sein.

Bombardier CS300 deklariert Umweltauswirkungen

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Bombardier hat beim Global Sustainable Aviation Summit in Genf die EPD® (Environmental Product Declaration) für den neuen Airliner CS300 bekanntgegeben.

Damit folgt die größere Verison dem kleineren Passagierjet CS100 von letztem Jahr. Laut Bombardier informiert kein anderer Flugzeughersteller so umfassend über die Umweltauswirkungen seiner Produkte. EPD® basiert auf einer Analyse der Daten über den Lebenszyklus (Life Cycle Analysis, LCA) und erlaubt somit eine Vergleichbarkeit von der gesamten Umweltauswirkungen eines Produkts. Der CS100 erhielt letztes Jahr die aller erste EPD®, der Bombardier CS300 (auf dem Foto) wurde jetzt untersucht.

SpaceTech Expo Europe in Bremen mit ARTS

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Vom 24. bis 26. Oktober findet die größte europäische Fachmesse für Raumfahrttechnik, SpaceTech Expo Europe, zum zweiten Mal auf dem Messegelände in Bremen statt. Die Ausstellung bündelt Europas Expertise für die zivile, militärische und kommerzielle Raumfahrt.

Auch für ARTS gehört die technische Fachmesse fest in den Messekalender – die internationale Unternehmensgruppe präsentiert sich am Stand F63 in Halle 5.

Messekonzept aus den USA in Bremen

Die zum zweiten Mal am Raumfahrtstandort Bremen stattfindende SpaceTech Expo Europe 2017 richtet sich an Entscheider, Ingenieure, Einkäufer und Hersteller der Raumfahrt. Mit seinen ca. 270 Ausstellern ist die SpaceTech Expo Europe 2017 Europas größte Technikmesse in den Bereichen Herstellung, Design und Test für Raumfahrzeuge, Subsysteme und qualifizierte Einzelteile für die Raumfahrt. Das war schon seit Jahren in Amerika erfolgreich, seit 2016 ist dieses Messekonzept nach Europa überführt worden. Zusätzlich zur Ausstellung finden zwei bewährte Vortragsreihen statt: das Industry Forum und das Technology Forum.

ARTS nutzt die Messe zum Netzwerken mit neuen und bestehenden Kunden, wie beispielsweise dem Deutschen Luft- und Raumfahrtzentrum (DLR), OHB, Airbus Defence and Space, und zeigt an seinem Stand F63 in Halle 5 und den zahlreichen B2B Meetings seine Expertise im Bereich Industrial Engineering, Engineering Consulting und HR Services. Als langjähriger Partner für Hersteller, Zulieferer und MRO-Betriebe der Luft- und Raumfahrt bietet ARTS seinen Kunden, unabhängig davon ob es sich um ein Werk- oder Dienstvertrag handelt, ein ganzheitliches Serviceangebot.

ARTS, SpacTech Expo Europe, kostenlose Registrierung

ARTS (Aircraft Related Technical Service) unterstützt weltweit die Luft- und Raumfahrtindustrie mit Expertise: Mit Menschen und ihrem Wissen oder schlüsselfertigen Lösungen. An sechs Niederlassungen und über 25 Projektstandorten sind mehr als 500 technische und kaufmännische Experten bei ARTS tätig. Mit seiner Expertise für die Branche verhilft ARTS seinen Kunden zu neuen Ideen sowie zusätzlichen Kapazitäten, damit diese Engpässe überbrücken und sich auf ihr Kerngeschäft konzentrieren können. Unter der Dachmarke ARTS vereinen sich drei Servicefelder Experts, Processes und Solutions. Jedes Servicefeld wird innerhalb der ARTS-Gruppe durch ein eigenständiges ARTS-Unternehmen verantwortet.

Betriebspause am Köln Bonn Airport wegen Wartung

An der großen Start- und Landebahn des Flughafens Köln/Bonn (CGN) müssen im Herbst diverse Arbeiten vorgenommen werden. Unter anderem stehen im Zuge der routinemäßigen Wartung der Austausch der Befeuerung und das Entfernen von Gummiabrieb an. Gleichzeitig werden schadhafte Stellen im Belag ausgebessert. Außerdem wird die große Startbahn im Vorfeld ihrer Generalsanierung vermessen. Im Kreuzungsbereich mit der Querwindbahn, die derzeit saniert wird, werden zudem als vorbereitende Maßnahme für ihre Wiederinbetriebnahme Kernbohrungen für die neue Befeuerung und Kabelarbeiten durchgeführt. Alle Arbeiten finden in der Nacht vom 07. auf den 08. Oktober statt. Die Startbahn steht dann von 21:00 Uhr abends bis 06:00 Uhr morgens nicht zur Verfügung.

Da die Querwindbahn zurzeit saniert wird und ebenfalls nicht verfügbar ist, müssen die im Zeitfenster vorgesehenen Flüge verlegt, umgeleitet oder gestrichen werden. Dies betrifft 69 Flugbewegungen. Die Airlines werden ihre Passagiere rechtzeitig über die neuen Flugdaten informieren.

Betrieb ohnehin schon eingeschränkt

Der Flughafen bittet Kunden und Passagiere um Verständnis für mit der Betriebspause verbundene Unannehmlichkeiten. Wegen der Sanierung der Querwindbahn läuft der Flughafen gerade in einer Single-Runway-Operation, er hat also nur eine Start- und Landebahn zur Verfügung. An einem Flughafen mit 24-Stunden-Betrieb führen dann notwendige Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten automatisch zum Betriebsstopp.

Die Arbeiten wurden in einem möglichst kleinen Zeitfenster und einer relativ verkehrsarmen Zeit konzentriert. Beeinträchtigungen des Flugbetriebs seien aber nicht zu vermeiden, hieß es vom Airport. Da die Arbeiten witterungsabhängig sind, ist eine kurzfristige Verlegung auf den Ausweichtermin 28./29. Oktober möglich.

Online-Einkauf aus dem Langstreckenflug

Wer kennt das nicht? Man kommt nach einem längeren Auslandsaufenthalt endlich wieder nachhause, doch nach einem Urlaub oder einer Geschäftsreise ist der heimische Kühlschrank gähnend leer. In einem Pilotprojekt mit Rewe bietet Lufthansa ab jetzt ihren Passagieren eine Lösung an.

Ist man nach einer anstrengenden Geschäftsreise nonstop unterwegs, steht danach ein Einkauf ganz oben auf der Prioritätenliste. Doch diesen Stress können sich Lufthansa-Kunden auf der Langstrecke künftig sparen, denn Frisches Obst und Gemüse, Aufschnitt, Brot, Cerealien, Milch oder aber der Lieblings-Joghurt für den guten Start in die kommenden Tage müssen nun nicht erst noch besorgt werden.

Lufthansa schafft mit dem Service die Möglichkeit, schon im Flugzeug für die Heimkehr online einzukaufen – geliefert wird der Einkauf vom Rewe Lieferservice bequem an die Haustüre nach der Rückkehr nach Deutschland.

Ins Boardangebot Digitalisierung integriert

Die Bestellung erfolgt über das Lufthansa FlyNet an Bord der Lufthansa Langstrecken-Flugzeuge. So kann die Zeit während des Fluges genutzt werden, um für den Einkauf zu sorgen. Fluggäste können kostenfrei über das FlyNet-Portal den Lieferservice anwählen und wie im heimischen Supermarkt einkaufen. Nach Abschluss des Einkaufs können die Kunden ihren Wunschtermin für die Lieferung nach ihrer Rückkehr nach Deutschland wählen. Die Lebensmittel kommen dann in einer gekühlten Box direkt nach Hause.

Mit dem Service, bereits während des Fluges für zu Hause einzukaufen, will die Airline einen Mehrwert mit der eingeschlagenen Digitalisierungsstrategie für Reisende schaffen. Lufthansa geht verstärkt mit Pilotprojekten in den Markt, um zu testen, was Kunden wollen und gemeinsam mit ihnen Produkte weiter zu entwickeln. Dabei geht es nicht nur um den Flug alleine.

Testbetrieb für drei Monate

Das Pilotprojekt läuft ab 01. Oktober für drei Monate. Die ersten sechs Wochen wird der Service auf allen Langstrecken ab Frankfurt, München und Düsseldorf getestet. Die zweiten sechs Wochen können die Kunden dann auf allen Langstrecken nach Frankfurt, München und Düsseldorf den Service ausprobieren. Die Lieferungen erfolgen nur in Deutschland.

Über den Online-Supermarkt ist der Wocheneinkauf mit wenigen Klicks möglich. Das Angebot umfasst das dieser Supermärkte mit u.a. Obst, Gemüse, Milchprodukten, Tiefkühlkost, Fleisch- und Wurstwaren, Getränken und Drogerieartikeln. Mit termingerechter Lieferung entscheidet der Kunde selbst, wann seine Bestellung Zuhause ankommen soll. Der Service ist derzeit in 75 Städten – darunter u.a. in Berlin, Hamburg, Frankfurt, München und Köln und deren Umland verfügbar.

Springpferde fliegen nach Aschgabad

Springpferde haben erfolgreich eine Reise per Luftweg von Luxemburg in die Hauptstadt Turkmenistans bestritten. Der Lufttransport der kostbaren Sportpferde nach Aschgabad wurde mit dem Peden Bloodstock umgesetzt, einem deutschen Charter-Spezialisten für Pferdetransporte aus Mühlheim an der Ruhr.

Die Tiere und ihre Reiter waren zu den Sprungwettbewerben der Asian Indoor & Martial Arts Games 2017 angereist, an denen sich im September 65 Teams mit rund 6.000 Athleten und Sportfunktionären beteiligten. Springreiten ist seit den Spielen von Paris im Jahre 1900 eine olympische Disziplin. Nach dem Ende der Wettkämpfe in der zentralasiatischen Republik wurden die Sportpferde auf dem Luftweg zurück nach Luxemburg transportiert.

Pferde in schonenden Boxen

Der erfolgreiche Transport gelingt Cargolux mit besonderem Equipment. Hochwertige HMC-Flugcontainer setzen Maßstäbe für den Transport wertvoller Pferde. Diese modernen HMC-Pferdeboxen setzt Cargolux mit der Unterstützung durch den erfahrenen Handling Agent LuxairCARGO für den Spezialtransport ein. Die Boxen aus Aluminium garantieren einen sicheren und komfortablen Transport für die vierbeinigen VIP. Durch den zweifachen Palettenrahmen der HMC-Transportcontainer reduzieren sich die Erschütterungen beim Transport und senken damit den Stress für Pferde deutlich.

Cargolux zält sich zu den weltweit führenden Unternehmen beim Lufttransport von Pferden. Cargolux ist Mitglied der Animal Transportation Association (ATA). Ziel des internationalen Verbandes ist es, die bestmögliche Qualifikation aller an Tiertransporten Beteiligten sicherzustellen. Hier kann die Frachtfluggesellschaft auf über 45 Jahre Erfahrung im Transport von Pferden verweisen und erfüllt vollständig die internationalen Regelungen für das Wohlbefinden, die Behandlung und den Transport dieser Tiere.

Agadir weiteres Marokko-Ziel ab CGN

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Passagiere der marokkanischen Lowcost-Airline Air Arabia Maroc genießen vor der kalten Jahreszeit nochmal die Sonne: Am späten Montagabend hob der Airbus A320 am Köln Bonn Airport zum Erstflug Richtung Agadir ab. Die Stadt Agadir ist ein weiteres spannendes, marokkanisches Ziel und die zweite Strecke ab dem CGN. Zweimal wöchentlich, jeden Montag und Samstag, geht es künftig in die modernste Stadt Marokkos, die vor allem für ihre Strände bekannt ist. Bisher flog die Airline von hier aus ins marokkanische Nador. Air Arabia Maroc startet bereits seit sechs Jahren ab Köln/Bonn. Die Airline baut ihr Streckennetz nun aus. Air Arabia Maroc wurde 2009 gegründet und ist Teil der Air-Arabia-Gruppe, die ihren Sitz in den Vereinigten Arabischen Emiraten hat.

Air Arabia Maroc ist Marokkos führende Lowcost-Airline und bietet insgesamt 47 Strecken von sechs marokkanischen Städten aus an. Ihren Sitz hat die Airline in Casablanca. Tickets nach Agadir soll es ab 70 Euro pro Strecke geben.

Flugzeiten im Oktober, montags und samstags

  • Abflug Köln/Bonn 21:50 Uhr; Ankunft Agadir 01:05 Uhr
  • Abflug Agadir 15:55 Uhr; Ankunft Köln/Bonn 21:00 Uhr

Eurowings Zubringer für Langstrecke von South African Airways

Eurowings kooperiert mit South African Airways: Der Star Alliance Partner greift für Zubringerflüge zu seinen Langstreckenverbindungen aus Europa auf das Eurowings-Streckennetz zurück. Damit können Passagiere von South African Airways ihre Reise nach Afrika mit Eurowings beginnen. South African Airways ist eine der renommiertesten afrikanischen Fluggesellschaften. Die Zusammenarbeit ist bereits als erweitertes Interlining-Abkommen gestartet. In wenigen Tagen startet Eurowings ergänzend zu der Kooperation mit South African Airways auch eine eigene neue Strecke nach Südafrika: Zum 05. November 2017 wird erstmals die Route Köln/Bonn – Kapstadt beflogen.

Die Buchungen für diese neue Interkont-Strecke laufen hervorragend an, Eurowings beginnt das Angebot mit einer hohen Auslastung ihrer Airbus A330-Jets. Auch darin zeigt sich, dass Südafrika nachhaltig zu den beliebtesten Zielen der Deutschen für ihre Fernreise gehört.

Für deutsche Fluggäste sind vor allem Zubringerverbindungen zu den Flughäfen London-Heathrow und München von Bedeutung, von wo aus sie auf die South African Airways Langstreckenflüge nach Johannesburg umsteigen können. Ab Johannesburg bietet South African viele Anschlussflüge an, sowohl innerhalb Südafrikas als auch international.

Kunden im gehobenen Marktsegment

Beide Airlines erwarten innerhalb der Partnerschaft mehr Passagiervolumen, mehr Komfort sowie mehr Flexibilität für die Fluggäste. Eurowings kann darüber hinaus im Rahmen der Kooperation mit einer der führenden afrikanischen Airlines neue, zusätzliche Kundengruppen im gehobenen Marktsegment erschließen.

Auch an Bord der Eurowings-Zubringerflüge genießen die Fluggäste von South African Airways maximalen Komfort: Wenn sie für ihren Langstreckenflug Business-Class gebucht haben, reisen sie auch bei Eurowings im Top-Tarif „Best“, sofern diese Tarifklasse auf der gewählten Strecke angeboten wird. Fluggäste der Economy Class auf der Langstrecke fliegen bei Eurowings in der Tarifklasse „Smart“ mit kostenlosem Snack und einem Platz mit mehr Beinfreiheit.

Corendon Airlines fliegt Dortmund – Hurghada

Der Flugplan des Dortmunder Flughafens ist um eine Destination reicher. Denn Corendon Airlines Europe fliegt Reisende ab sofort von Dortmund nach Hurghada in Ägypten. Die Verbindung zum Roten Meer wird immer mittwochs vom Flughafen Dortmund aus angeboten.

Zum Erstflug begrüßte Guido Miletic, Leiter Marketing & Sales, die Crew an Board der ersten Maschine, die von Dortmund nach Hurghada abhob. Mit der neuen Flugroute wurde nicht nur das Angebot am Dortmunder Flughafen weiter ausgebaut, sondern auch eine weitere Airline hinzugewonnen. Insgesamt fliegen nun sieben Fluggesellschaften den Dortmunder Flughafen an.

Sandstrände und Tauchparadies

Hurghada hat sich zu einem der beliebtesten Urlaubsziele in Ägypten entwickelt. Die warmen Temperaturen und die traumhaften Strände am Roten Meer locken jedes Jahr zahlreiche Besucher an, um Sonne zu tanken, am Strand zu entspannen oder die beeindruckende Unterwasserwelt zu entdecken. Flugtickets können auf der Website der Fluggesellschaft und bei Reiseveranstaltern gebucht werden.

Persönlichkeitsentwicklung für Lufthansa-Trainees in Thailand

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Trainees in Thailand: Lufthansa hat vier Wochen lang Auszubildende in ProTeams in dem sozialen Projekt der Human Help Network Foundation nach Thailand geschickt. Dort arbeiten sie in den verschiedenen Tätigkeitsbereichen der Organisation mit.

Das Projekt kümmert sich um Straßenkinder und wird von der help alliance, der Hilfsorganisation der Lufthansa Group, bereits seit 1999 gefördert. Mit dem Einsatz der Trainees im Projekt verbindet die Lufthansa Group erstmals Nachwuchsprogramme mit sozialem Engagement.

Erlebnisse gerade außerhalb der Arbeit

Im Konzern haben Mitarbeitern so Möglichkeiten der Weiterbildung und des sozialen Engagements. Für junge Nachwuchskräfte sind diese Werte heute immer bedeutender in ihrer Entscheidungsfindung für einen Arbeitgeber. Erfahrungen von globaler sozialer Herausforderung fördern die Persönlichkeitsentwicklung der ProTeammitglieder und ihre Bereitschaft zur Verantwortungsübernahme. Gerade fürs Teamworking können Erlebnisse gerade außerhalb des beruflichen Umfeldes sehr hilfreich sein.

Der Ausbau des Mitarbeiterengagements, das seit ihrer Gründung das Fundament der Hilfsorganisation bildet, ist zudem ein Kernthema der help alliance. So wird demnächst eine neue Volunteering-Plattform freigeschaltet, auf der sich interessierte Mitarbeiter für Einsätze in sozialen Projekten bewerben können.

Schutz für Kinder in Not

Das Waisenhaus Pattaya des Human Help Networks besteht seit 1974, während das Kinderschutzzentrum erst 2008 aufgebaut wurde. Seit 1999 ist das Projekt Teil der help alliance. Es bestehen drei Anlaufstellen für Kinder: Waisenhaus, Kinderschutzzentrum und offenes Kinder- und Jugendhaus (Drop-In Center). Das Kinderschutzprogramm ist Human Help Networks Maßnahme im Kampf gegen Kinderhandel, Ausbeutung, Missbrauch und Armut.

Straßenkinder zu schützen und ihnen einen Zugang zu Bildung zu ermöglichen sind Schlüsselelemente, die diesen Kindern eine Zukunft mit Perspektive geben. Dazu wurde ein vierstufiges Programm umgesetzt mit Straßensozialarbeit, offenem Jugendhaus, Kinderschutzzentrum und Präventionsarbeit. Das neue offene Jugendhaus in der Innenstadt ist eine ständige Anlaufstation für bedürftige Kinder, die auf der Straße leben.

help alliance

Die help alliance ist die Hilfsorganisation der Lufthansa Group und ihrer Mitarbeiter und die zentrale Säule des gesellschaftlichen Engagements des Konzerns, der als international agierendes Unternehmen und Teil der deutschen und internationalen Gemeinschaft über seiner eigentlichen Geschäftstätigkeit hinaus Verantwortung für aktuelle soziale Herausforderungen übernimmt.

1999 von 13 Lufthanseaten gegründet, bündelt die gemeinnützige GmbH aktuell rund 35 Projekte weltweit unter ihrem Dach, die vor allem jungen Menschen Zugang zu Bildung verschaffen und sie befähigen sollen, ein selbstbestimmtes Leben zu führen. Rund 10.000 Menschen profitieren direkt von der Förderung der help alliance. Die Projekte finanzieren sich ausschließlich aus Spenden.

Neben dem Schwerpunkt Bildung fördert sie unternehmerischer Ansätze (Entrepreneurship). In den vergangenen Jahren wurden rund 140 Projekte unterstützt. Sämtliche Projektinhalte orientieren sich an den strengen Standards der UN-Kinderrechtskonventionen und den nachhaltigen Zielen der UN für 2030.

60 Jahre Sputnik: Initialzündung für Wettlauf und Partnerschaft

Am 04. Oktober 1957 schickte die Sowjetunion mit Sputnik 1, den ersten künstlichen Erdsatelliten in den Weltraum. Ein bedeutendes Ereignis, das den Beginn der Raumfahrt kennzeichnete und den „Wettlauf ins All“ zwischen den Vereinigten Staaten von Amerika und der Sowjetunion einläutete.

So war der Sputnik-1-Satellit bei seinem Start aus politischer Sicht zwar ein heikles Thema, verlieh der Raumfahrtwissenschaft und -technik aber einen großen Aufschwung. Die Deutsche Gesellschaft für Luft- und Raumfahrt (DGLR) erinnert heute zum 60. Jahrestag an den ersten Erdsatelliten. Das Foto zeigt eine Replika des Sputnik-1-Satelliten.

Aus Wettbewerb wurde auch Zusammenarbeit

Der Start des ersten Sputnik-Satelliten war aber erst einmal eine große technische Errungenschaft. Es war der Startschuss zum ‚Wettlauf ins All‘, und angespornt durch Wettbewerb entstehen oft große Leistungen. Dies führte letztlich glücklicherweise nicht zu einer Eskalation der politischen Lage, sondern, ganz im Gegenteil, langfristig zu einer weltweiten Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Raumfahrt. Das historische Andockmanöver zwischen der Apollo- und der Sojuskapsel 1975 sowie die Internationale Raumstattion ISS ab 1998 sind eindrucksvolle Beispiele dafür.

Dass sowjetische Wissenschaftler und Ingenieure in der Lage waren, als erste in den Weltraum zu starten, kam für die Amerikaner unerwartet. Immerhin kündigte US-Präsident Dwight D. Eisenhower bereits am 29. Juli 1955 – vier Tage vor den Rivalen – an, einen Erdsatelliten bauen zu wollen. Umso stärker war der Sturm der Entrüstung knapp zwei Jahre später – am 04. Oktober 1957 – als die Sowjetunion den 83 Kilo schweren Satelliten namens Sputnik 1 auf eine erfolgreiche Erdumrundungstour in den Weltraum schickte. Damit erlangten die Russen einen Vorsprung vor den Amerikanern, die ihren Satelliten im Rahmen des Explorer-Programms erst vier Monate später auf Reisen schicken konnten.

Sputnik sammelte erste Weltraumdaten

Bei Sputnik handelte es sich um eine mit Stickstoff befüllte Aluminiumkugel mit 58 Zentimeter Durchmesser, deren Äußeres vier Stabantennen prägten. Die angebrachten Sensoren sammelten aufschlussreiche Daten zu Temperatur und Umgebungsdruck. 21 Tage lang sendeten zwei Funksender einfache Kurzwellensignale an die Erde, bevor sie funktionsuntüchtig wurden.

Die Sendefrequenzen waren dabei so gewählt worden, dass die Signale auch von Funkamateuren empfangen werden konnten. Durch die Bahnneigung von 65 Grad überflog Sputnik 1 den größten Teil der Erde. Eine Erdumrundung dauerte 96,2 Minuten, die Bahnhöhe lag zwischen 228 und 947 Kilometern. Am 04. Januar 1958, also genau drei Monate nach Reiseantritt, war die Bahn von Sputnik durch die Abbremsung der Restatmosphäre so weit abgesunken, dass der Satellit beim Wiedereintritt in die tieferen Schichten der Erdatmosphäre verglühte.

Sputnik: Schock, und Beitrag für Wissenschaft und Industrie

Der „Sputnikschock“ sorgte in der westlichen Welt für Angst und Hysterie. Das ohnehin stark angespannte Klima der beiden Großmächte, verschlechterte sich durch den überraschenden technologischen Vorsprung noch weiter. Den Amerikanern lag die bittere Niederlage tief in den Knochen. Auch anschließend folgten für die Sowjetunion noch eine ganze Reihe erster Male, die in die Raumfahrtgeschichte eingingen: zum Beispiel der erste Mann im All, die erste Frau im All, der erste Weltraumspaziergang und die erste unbemannte Mondlandung.

Aber auch die Amerikaner entwickelten, angetrieben von dem Erfolg des Gegners ein großes Raumfahrtprogramm, das am 21. Juli 1969 in der Mondlandung mit den Astronauten Neil Armstrong und Buzz Aldrin gipfelte. Die Aufholjagd zur Sowjetunion war damit gelungen. Bis zum Jahr 1972 betraten zehn weitere US-Astronauten den Mond. Die Kopplung einer Apollo- und einer Sojus-Kapsel in einer Erdumlaufbahn setzte am 17. Juli 1975 schließlich das Zeichen, den Wettlauf im All zu beenden.

Gesellschaftlicher Nutzen für Alle

Für die Raumfahrtwissenschaft und -industrie brachte das schnell ansteigende große Interesse am Weltraum ungeahnte Vorzüge mit sich. Auch die Allgemeinheit profitiert davon: Denn viele Technologien, wie zum Beispiel die Computertechnik, Materialwissenschaften oder Nachrichtentechnik, mussten für die Raumfahrt erst noch weiterentwickelt werden. Auch die Bildungspolitik wurde durch viele Neuentwicklungen geprägt.

Hochschulen und Universitäten bildeten mit Studierenden Initiativen und Vereine rund um das Thema Raumfahrt und es entstanden neue Studienprogramme, die sich mit der Astronomie auseinandersetzten. Ob die Raumfahrt ohne den „Sputnikschock“ und den folgenden „Wettlauf ins All“ heute so weit wäre, wie sie ist, kann nur spekuliert werden. Fest steht aber, dass sie ohne die folgenden internationalen Kooperationen, wie sie etwa bei der Internationalen Raumstation ISS stattfinden, sicherlich nicht den heutigen Stand erreicht hätte.

Vorschriften für Drohnenpiloten und Copter

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Seit dem 01. Oktober 2017 gelten neue Regeln für den Drohnenflug in Deutschland. Demnach müssen Fluggeräte ab einem bestimmten Gewicht gekennzeichnet werden, und Drohnenpiloten benötigen einen Kenntnisnachweis, also einen „Drohnenführerschein“.

Die Kennzeichnung ist für Drohnen ab einem Gewicht von 250 Gramm vorgeschrieben. Sie müssen mit einer feuerfesten Plakette mit dem Namen und der Adresse des Eigentümers versehen werden. Dies ermöglicht im Schadensfall die Feststellung des Halters.

Ab einem Gewicht von zwei Kilogramm ist seit dem 01. Oktober ein Kenntnisnachweis erforderlich. Inhaber einer gültigen Pilotenlizenz sind automatisch im Besitz dieses „Drohnenführerscheins“. Alle anderen Drohnenpiloten müssen entweder eine Prüfung bei einer vom Luftfahrtbundesamt (LBA) anerkannten Stelle absolvieren, oder sie nehmen an einer Einweisung durch einen Luftsportverein teil. Dieser „Führerschein“ gilt dann jedoch nur für Sport- und Freizeitzwecke und nicht für den gewerblichen Einsatz.

Auch die deutsche Flugsicherung wird den neuen Drohnenführerschein anbieten. Kenntnisnachweise können in Kürze bei dem DFS-Tochterunternehmen R. Eisenschmidt GmbH erworben werden. Eisenschmidt bietet darüber hinaus ein spezielles Drohnen-Basislehrbuch, Kartenmaterial und weitere Informationen rund um den Drohnenflug an. Zusammen mit der DrohnenApp über Flugbeschränkungsgebiete und der Website Sicherer-Drohnenflug stellt die DFS damit alle für den Drohnenflug unverzichtbaren Informationen zur Verfügung.

LHT und Parker Aerospace: Reparaturprozesse weiterentwickeln

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Parker Aerospace und die Lufthansa Technik AG haben einen Vertrag über eine langfristige Zusammenarbeit bei MRO-Services (Maintenance, Repair and Overhaul) für Airbus A350-Komponenten beschlossen. Die Vereinbarung, die zur Messe MRO Europe 2017 beganntgegeben wurde, umfasst den Großteil der von Parker entwickelten Komponenten für Treibstoff-, Hydraulik- und Treibstofftank-Inertisierungssysteme für den A350. Die Partnerschaft zwischen Lufthansa Technik und Parker Aerospace beinhaltet außerdem die gemeinsame Entwicklung von Reparaturprozessen zur Erhöhung der Ausfallsicherheit von Komponenten und Systemen sowie zur Reduzierung der Wartungskosten für Kunden aus aller Welt.

Airbus und Flugzeughalter profitieren von vereinten Best Practices und gemeinschaftlichen Ansätzen zur kontinuierlichen Verbesserung der Reparatur-Performance. Die Partnerschaft soll helfen, den Service zu optimieren – mit Schwerpunkt auf der Weiterentwicklung von Reparaturprozessen, damit Komponenten vor dem Austausch länger in Gebrauch bleiben und somit Kosten reduziert werden können.

Parker ist Hersteller (OEM – Original Equipment Manufacturer) und weltweit Marktführer in der Komponentenentwicklung und -integrierung in vielen Luftfahrttechnologiesparten. Lufthansa Technik ist weltweit führend im Bereich MRO mit umfassenden Fachkenntnissen im Luftfahrtbetrieb. Durch ein gemeinschaftliches Vorgehen und ein neues Geschäftsmodell profitieren Kunden von nun an von OEM-Daten in Kombination mit effektivem MRO-Knowhow und professioneller Reparatur. Die Vereinbarung stärkt die Position von Lufthansa Technik als führender Anbieter für A350-Komponenten.

Flugzeugtausch bei Thomas Cook und Air Transat

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Die kanadische Airline Air Transat und Thomas Cook Group Airlines haben einen saisonalen Austausch von Flugzeugen langfristig beschlossen. Im Rahmen der Vereinbarung wird Thomas Cook der kanadischen Fluggesellschaft Air Transat im Winter Kurzstreckenflugzeuge des Typs Airbus A321 zur Verfügung stellen.

So können beide Unternehmen ihre Flugzeuge noch effizienter einsetzen. Denn auch Thomas Cook erhält im gleichen Zeitraum mindestens ein Langstreckenflugzeug des Typs Airbus A330-200. Die beiden Unternehmen nutzen die unterschiedliche Saisonalität, um durch den Austausch von Flugzeugen die Nachfrage optimal bedienen zu können.

Gegenläufiger Flugzeugbedarf

Air Transat hat im Winter einen größeren Bedarf an Kurzstreckenflugzeugen, um aus Kanada heraus Ziele in der Karibik, Mexiko und Florida zu bedienen, während im Sommer vor allem transatlantische Flüge mit Langstreckenflugzeugen angeboten werden. Thomas Cook hingegen hat im Sommer einen größeren Bedarf an Kurzstreckenflugzeugen wie dem Airbus A321, um Ziele rund um das Mittelmeer anbieten zu können und benötigt im Winterhalbjahr Langstreckenflugzeuge für Verbindungen zum Beispiel nach Kuba oder in die Dominikanische Republik.

Der Flugzeugtausch bietet neue Wachstumsmöglichkeiten, Thomas Cook Group Airlines kann sich so durch sinnvolle Partnerschaften dem Markt anpassen. Die gegenläufige Nachfrage auf dem nordamerikanischen und dem europäischen Markt ermöglicht den Airlines einen für beide idealen Tausch der Flottenteile.

Effizienz für beide verbessert

Service und Qualität der Air Transat-Flugzeuge entspricht dabei denen der Europäer. So können im Winter zusätzliche Langstreckenflüge angeboten werden und die übers Jahre volatile Nachfrage nach Kurz- und Mittelstreckenflugzeugen im Laufe eines Jahres ausgleichen. Dies bewirkt für die Unternehmen eine bessere Kosteneffizienz und gleichzeitig mehr Auswahl für Reisende. Der Vertrag ist auf eine Laufzeit von sieben Jahren ausgerichtet.

Die Zusammenarbeit ist für die Kanadier der nächste Schritt beim Umbau ihrer Flotte. Diese kann dadurch noch flexibler und effizienter gestaltet werden. In Zukunft soll die Flotte ausschließlich aus Airbus A330 und Flugzeugen der Airbus A320 Familie wie dem A321 bestehen, was zu niedrigeren Betriebskosten und einem einheitlichen Reiseerlebnis für die Kunden führt.