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ESA-Rat nennt Erfolge und beschließt Netzwerken mit NASA

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Am 17. und 18. Oktober ist in Paris unter dem Vorsitz von Jean-Yves Le Gall der Rat der ESA zusammengetreten. Dabei wurde eine Vereinbarung zwischen der NASA und der ESA über ExoMars 2020, die die Einbeziehung des Bodenstationsnetzes der NASA für interplanetare Missionen in das Bodensegment der Mission und die Erweiterung der Mars-Nahfeldkommunikationsrelais durch Nutzung der NASA-Orbiter MRO und MAVEN vorsieht, einstimmig genehmigt.

Der Direktor für das Galileo-Programm und Navigationstätigkeiten, Paul Verhoef, präsentierte den Stand von Galileo sowie Pläne für dessen zweite Generation. Derzeit befinden sich 18 Galileo-Satelliten in der Umlaufbahn. Die volle Konstellation mit einer Abdeckung der Erde zu 99,8 Prozent wird mit weiteren acht bis spätestens Mitte 2018 zu startenden Satelliten erreicht sein.

iPhone: Computerhersteller nutzen Galileo

Gerätehersteller wie Samsung integrieren mittlerweile Galileo in ihre Chipsets. Dieser Schritt erfolgte zuletzt auch bei Apple in der vergangenen Monat vorgestellten neuesten iPhone-Generation.

Eine technische Vergleichsanalyse der verschiedenen Satelliten­Navigationssysteme den Europäern den ersten Platz bei der Präzision bescheinigt. Galileo ist aufgrund genauerer Atomuhren in den Satelliten zur entsprechend genaueren Navigation imstande. Die Vorbereitungen für die zweite Galileo-Generation sind im Gange.

Menschen nutzen Copernicus

Drei Tage nach dem erfolgreichen Start der Mission Sentinel‑5P (im Bild) stellte der Direktor für Erdbeobachtungsprogramme, Josef Aschbacher, den Stand des Copernicus-Programms vor. Die Copernicus-Daten sind unentgeltlich und weltweit zugänglich. Die aktivsten Nutzerkreise waren in den vergangenen drei Monaten in Europa (rund 5.000 Nutzer), gefolgt von Asien (etwa 2.500) und Nordamerika (ca. 1.300). Das US-Außenministerium hat anerkannt, wie nützlich die von Copernicus bereitgestellten Daten bei den Hilfsmaßnah­men für die Opfer der Wirbelstürme Harvey und Irma waren.

Außerdem hat ESA-Astronaut Thomas Pesquet dem Rat über seine höchst erfolgreiche „Proxima“-Mission zur Internationalen Raumstation Bericht erstattet. Der ebenfalls dem ESA-Astronautenteam angehörende Paolo Nespoli befindet sich derzeit im Rahmen seiner NASA/ASI-Mission „Vita“ auf der Station, und Pesquets und Nespolis Kollege Alexander Gerst bereitet sich auf seine für das Frühjahr 2018 geplante „Horizon“-Mission vor, während der er Kommandant der internationalen Crew sein wird.

Die ESA entwickelt Raumfahrzeugträger, Satelliten und Bodenanlagen, um sicherzustellen, dass Europa bei Raumfahrtvorhaben weltweit an der Spitze bleibt. Dank der Koordinierung der Finanzressourcen und Kompetenzen ihrer Mitgliedstaaten kann die ESA Programme und Tätigkeiten durchführen, die weit über die Möglichkeiten eines einzelnen europäischen Landes hinausgehen. Des Weiteren arbeitet sie eng mit der EU bei der Verwirklichung der Programme Galileo und Copernicus und mit EUMETSAT bei der Entwicklung von Meteorologiemissionen zusammen.

Hurghada wird Reiseziel am Memmingen

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Wer im nächsten Sommer ab Memmingen nonstop in die Sonne fliegen möchte, erhält ein neues Ferienziel: Mit dem Reiseveranstalter FTI geht es ab Juli 2018 einmal pro Woche nach Hurghada in Ägypten. Jeden Montag startet in Memmingen eine Maschine der Fluggesellschaft FlyEgypt im Auftrag von FTI in das touristische Zentrum am Roten Meer. Europas viertgrößter Reiseveranstalter nimmt damit auch den Flughafen Memmingen in sein Programm auf. Für Urlauber aus Süddeutschland und den angrenzenden Ländern erfolgt der erste Start der neuen Verbindung am 02. Juli nächsten Jahres. Bis zum 29. Oktober geht es jeweils am Montag zum internationalen Flughafen von Hurghada.

Ägyptens größtes touristisches Zentrum bietet eine Fülle an Hotel- und Appartementanlagen in verschiedenen Resorts und eine Vielzahl an Sport- und Freizeitaktivitäten. FTI gilt als Experte für Ägypten-Reisen. Die Memminger erwarten zahlreiche attraktive Reisepakete. So soll es eine Woche im Fünf Sterne Hotel Tropitel Sahl Hasheesh mit All Inclusive Ultra und Flug ab Memmingen bereits ab 589 Euro pro Person geben.

Empfangsfontänen für Boeing der Pobeda aus Russland

Mit Wasserfontänen der Flughafenfeuerwehr wurde der aus Moskau ankommende Flug DP 815 der neu am FKB operierenden Fluggesellschaft Pobeda Airlines mit 180 Fluggästen an Bord heute am Flughafen Karlsruhe / Baden-Baden (FKB) feierlich empfangen.

Nach der Landung durchschnitt die Crew dieses Erstfluges gemeinsam mit Baden-Airpark Geschäftsführer Manfred Jung und weiteren Ehrengästen unter großem Beifall das Pobeda Airlines Band. Als Willkommenspräsent erhielt die Crew FKB-Schlüsselbänder mit einem kleinen, für die Region typischen, Schwarzwälder Bollenhut und durfte sich über das traditionelle Brot und Salz Gastgeschenk freuen.

Eine Besonderheit und auch auf dem Flughafen Karlsruhe / Baden-Baden (FKB) erstmalig praktiziert war dann noch die anschliessende Weihe des Flugzeugs durch einen orthodoxen Priester. Um 15:40 Uhr hiess es dann schon wieder „ready for take off“ und der Pobeda Airlines Flug DP 816 startete mit 160 Passagieren an Bord zurück nach Moskau.

Schneller zu den Partnerstädten in Russland

Nach diesem erfolgreichen Erstflug freute sich Baden-Airpark, Verkehrsinfrastruktur für die Region zu sein. Es ist wichtig, Flugverbindungen anzubieten, die den Kontakt und den Austausch zwischen den Menschen unterschiedlichster Kulturen ermöglichen und damit das Verständnis füreinander fördern. Sotschi, die Partnerstadt Baden-Badens, und Karlsruhes Partnerstadt Krasnodar sind ab sofort durch die neue Anbindung nach Moskau wesentlich schneller zu erreichen.

Die Fluggesellschaft Pobeda Airlines, eine hundertprozentige Tochter der staatlichen Aeroflot, wird ab heute neu jeweils dienstags, donnerstags und sonntags nonstop ab Karlsruhe / Baden-Baden (FKB) nach Moskau-Vnukovo (VKO) fliegen. Über das dortige Drehkreuz gibt es dann attraktive Umsteigeverbindungen z.B. nach Sotschi, der Partnerstadt von Baden-Baden. Zum Einsatz kommt eine moderne Boeing 737-800 mit 189 Sitzplätzen. Das erste Foto zeigt die Wasserfontänen der Flughafenfeuerwehr beim Empfang der Boeing 737-800 der Pobeda Airlines. Das zweite Foto zeigt die anschliessende Weihe des Flugzeugs durch einen orthodoxen Priester.

Airbus lässt neues Flugzeug starten: A330neo

Der A330neo hob nun von Blagnac in Toulouse zu seinem Jungfernflug ab. Der Flug dauerte 04:13 Stunden. Das Flugzeug mit der Werksnummer MSN1795 – ein A330-900 und das erste von drei Testflugzeugen für das Zulassungsverfahren – flog von modernen Rolls-Royce Trent 7000 Turbofan-Triebwerken über Südwestfrankreich.

Das Zulassungsprogramm selbst soll 1.400 Testflugstunden umfassen, davon 1.100 Flugstunden für die A330-900. Die Musterzulassung durch EASA und FAA soll dann 2018 erteilt werden und die kommerziellen Flüge starten, den Entry Into Service (EIS) mit der A330-900 wird als Erstbetreiber TAP Portugal vollführen. 300 Flugstunden bleiben dann noch im Programm für die A330-800, deren Zertifizierung 2019 kommen soll.

Neue Flügel und neue Triebwerke

Die markanteste Neuerung von Außen sichtbar sind die neuen Flügelenden, welche die Spannweite des Langstreckenjets auf 64 Meter erhöhen, gegenüber den 60,3 Metern bei den A330ceo. Nicht ganz so gut zu erkennen sind aerodynamische Verbesserungen über die gesamte Tragfläche hinweg. Das neue Triebwerk verbraucht im zweistelligen Bereich weniger Treibstoff und ist viel leiser. Hersteller erreicht dies dank neuer Materialien, fugenlose Integration und eine Gondel aus Verbundmaterial. Der mit 112 Zoll Durchmesser größere äußere Fan wird sich langsamer drehen, das Bypass-Verhältnis des Triebwerks liegt nun bei 10:1, gegenüber 5:1 früherer Turbofantriebwerke.

Die neuen Versionen der A330neo, als A330-800 und A330-900 sollen 257 und 287 Passagiere in einem Dreiklassen-Layout befördern, das sind jeweils zehn Passagiere mehr als die Vorgänger. Für die Flugzeuge hat Airbus laut eigenen Angaben schon 12 Kunden, die 212 Flugzeuge der A330neo abnehmen wollen.

Inklusionspreis für den Airport München

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Sozialministerin Emilia Müller würdigt das Engagement des MUC. Für ihr vorbildliches Engagement bei der Ausbildung und Beschäftigung von Menschen mit Behinderung wurde die Flughafen München GmbH (FMG) bereits 2013 mit dem „Inklusionspreis für Unternehmen“ ausgezeichnet.

Jetzt übergab Bayerns Sozialministerin Emilia Müller das Emblem „Inklusion in Bayern – wir arbeiten miteinander“ an FMG-Personalchef Dr. Robert Scharpf (r.) und Willy Graßl, Leiter Betriebliches Gesundheits- und Sozialmanagement (l.).

Feriensaison am Flughafen Weeze: 45 Ziele

Herbstferien am Airport Weeze heißt Reisezeit für 22.500 Fluggäste: Diese werden am ersten Ferien-Wochenende in Nordrhein-Westfalen vom Airport Weeze aus in den Urlaub starten. Insgesamt plant der Airport Weeze für die Herbstferien mit 118.000 Passagieren. 45 Ziele werden angeflogen. Zwei Wochen dauern die Herbstferien in Nordrhein-Westfalen. Der Start in die Ferien ist dabei für viele schon am Freitagnachmittag, den 20. Oktober. Für die zwei Herbstferienwochen bis Sonntag, 05. November in Nordrhein-Westfalen kalkuliert der Airport Weeze mit Passagieren auf dem Niveau des Vorjahres. Die gesamte Feriensaison dauert in Weeze aufgrund der Urlaubsphase in den Niederlanden allerdings drei Wochen.

In den Herbstferien werden – wie in der Sommersaison – 45 Ziele ab Weeze angeflogen. Bis zu 40 Jets von Ryanair, Eurowings und Fly Egypt starten und landen dann täglich. Der Flughafen ist auch in der zweiten Hochsaisonphase des Jahres für das erhöhte Passagieraufkommen gerüstet. In den Spitzenzeiten setzt der Airport weitere freundliche Servicekräfte ein, die im Terminal Fragen der Urlaubsgäste beantworten und die Passagierabfertigung unterstützen.

Um entspannt in den Urlaub abzuheben, rät der Airport Weeze allen Fluggästen frühzeitig anzureisen. In den Herbstferien sollten die Passagiere ihre Anreise so kalkulieren, dass sie spätestens zwei Stunden vor Abflug am Flughafen eintreffen.

Konkurrenz für CORSIA durch EU-Beschluss

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Als absolut falsches Signal in der internationalen Klimapolitik im Luftverkehr wertet der Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL), die Entscheidung von Europäischem Rat und EU-Parlament, den Europäischen Emissionshandel (EU-ETS) auf internationale Flüge auch auf die Zeit nach 2020 auszuweiten. Mit großer Kraftanstrengung ist 2016 das internationale marktbasierte Klimaschutzinstrument CORSIA beschlossen worden, das 2020 in Kraft tritt. Darauf, dass alle 191 Mitgliedstaaten der UN-Zivilluftfahrtorganisation ICAO haben für dieses Instrument gestimmt hatten, wies Dr. Stefan Schulte, Präsident BDL hin.

Schon jetzt haben mehr als 70 Staaten ihre Teilnahme von Beginn an zugesagt, darunter alle Staaten der Europäischen Union. Sie decken damit bereits in der freiwilligen Startphase nahezu 90 Prozent der Verkehrsleistung im internationalen Luftverkehr ab. Die ersten Schritte sind gegangen. Und die ICAO ist bei der Umsetzung bisher im Zeitplan.

EU-ETS gefährdet CORSIA

BDL-Präsident Schulte forderte, CORSIA müsse dieses internationale Klimaschutzinstrument das EU-ETS ab 2020 ablösen, damit es nicht zur Doppelbelastung für die Fluggesellschaften werde. Der Erfolg von CORSIA, laut Beschluss der UN-Staatengemeinschaft ab 2020 das einzige Klimaschutzinstrument für den internationalen Luftverkehr, ist gefährdet, denn mit der nun beschlossenen Fortführung von EU-ETS widerspreche die EU den internationalen Konsens.

Schon bei der Einführung des Europäischen Emissionshandels im Luftverkehr 2012 hatte die Europäische Union ihre Kompetenzen überschritten und war dabei am Widerstand der Drittstaaten gescheitert. Faktisch stellt die nun getroffene Entscheidung zur Fortführung – auch über das Inkrafttreten von CORSIA hinaus – eine erneute Kompetenzüberschreitung dar. Denn mit dem Kyoto-Protokoll 1997 haben die Europäische Gemeinschaft und zahlreiche Mitgliedstaaten die Verantwortung für die Entwicklung politischer Klimaschutzinstrumente für den internationalen Luftverkehr auf die UN-Zivilluftfahrtorganisation ICAO übertragen. Die hat mit CORSIA ein entsprechendes globales Instrument vorgelegt.

CORSIA von ICAO-Mitgliedsstaaten verabschiedet

Auf das globale marktbasierte Klimaschutzinstrument CORSIA haben sich die ICAO-Mitgliedsstaaten 2016 verständigt, um die CO2-Emissionen im internationalen Luftverkehr auf dem Niveau von 2020 zu stabilisieren. Fluggesellschaften erwerben ab 2021 für ihre wachstumsbedingten CO2-Emissionen entsprechend Zertifikate. Mit den Einnahmen werden in gleicher Größenordnung CO2-senkende Projekte finanziert.

Der Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL) wurde 2010 als gemeinsame Interessenvertretung der deutschen Luftverkehrswirtschaft gegründet. Mitglieder des Verbandes sind Fluggesellschaften, Flughäfen, die Deutsche Flugsicherung und weitere Leistungsanbieter im deutschen Luftverkehr. Die Mitgliedsunternehmen beschäftigen mehr als 180.000 Mitarbeiter. Die deutsche Luftverkehrswirtschaft ermöglicht Mobilität für jährlich über 200 Millionen Fluggäste und trägt mit dem Transport von Außenhandelswaren im Wert von über 200 Milliarden Euro zur Stärkung des Wirtschaftsstandorts Deutschland bei.

Flugzeugwartung in Puerto Rico: Arbeit und Hilfe nach dem Sturm

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Drei Wochen nach den verheerenden Verwüstungen des Hurrikans Maria auf der Insel Puerto Rico konnte Lufthansa Technik Puerto Rico (LTPR) das 100. Flugzeug nach umfassender Überholung an Spirit Airlines zurückgeben. Die amerikanische Fluggesellschaft war im Jahr 2015 der Erstkunde für das Tochterunternehmen der Lufthansa Technik.

Viele der Mitarbeiter hatten unter den Folgen von Hurrikan Maria zu leiden haben. Die Hangar-Infrastruktur wurde glücklicherweise nicht schwer beschädigt.

Luftweg wieder nutzbar machen

Trotzdem hatte man wie alle anderen in der Region mit gewaltigen Problemen zu kämpfen, beispielsweise mit dem Ausfall der Strom- und Wasserversorgung sowie der IT und Kommunikationswege. In den vergangenen Wochen haben viele Helfer dazu beigetragen, trotz der andauernden schwierigen Lage auf der Insel den Betrieb wieder aufzunehmen. Ohne die Hilfsflüge hätte die Situation für viele Menschen, die durch den Hurrikan alles verloren haben, noch schlimmer werden können.

Der Geschäftsführer von Lufthansa Technik Puerto Rico sagte, die Motivation des gesamten Teams sei außergewöhnlich gewesen. Kirk Thornburg, Vice President Technical Operations bei Spirit Airlines, fand es bemerkenswert zu sehen, wie schnell Lufthansa Technik Puerto Rico angesichts dieser Umstände wieder betriebsbereit war. Er gratulierte für das Instandhaltungsteam allen Mitarbeitern von Lufthansa Technik Puerto Rico zu diesem Erfolg, froh, den hundertsten Überholungs-Check sicher aus Puerto Rico zurückerhalten haben.

Erste Hilfe für die Menschen vor Ort

Nachdem der Hurrikan von Puerto Rico aus weitergezogen war, konzentrierte sich das LTPR Management zunächst darauf, Mitarbeiter, deren Familien und die Kunden zu informieren. Aufgrund der zerstörten Infrastruktur auf der Insel dauerte dies mehrere Tage. Gleichzeitig begann das Team mit den Kollegen der Lufthansa Technik in den USA und Europa, eine Notfallunterstützung zu organisieren. Bei Lufthansa Technik Sofia in Bulgarien sowie am Unternehmenssitz der Lufthansa Technik Hamburg wurden spezielle Notfallteams eingesetzt. Spezialisten reisten mit einem der ersten Flüge nach Wiedereröffnung des Flughafens zur Unterstützung nach Puerto Rico. Zum Hilfsteam gehörten technische und IT-Experten sowie Logistikspezialisten. Im Gepäck war dringend benötigte Ausrüstung wie Satellitenkommunikations-Systeme.

Dank großartiger Unterstützung gelang es Lufthansa Technik innerhalb der ersten Tage, Hilfsflüge zum Flughafen Aguadilla zu organisieren. Besonders die Transportkapazitäten von Spirit, Jet Blue sowie eines Lufthansa Cargo Flugzeugs konnten dafür eingesetzt werden. Unerlässlich war auch die Unterstützung lokaler und US-amerikanischer Behörden sowie verschiedener Hilfsorganisationen. Bisher wurden bereits mehr als 120 Tonnen Lebensmittel, Wasser, Hygieneartikel, Generatoren und andere Notfall- und Grundausstattung nach Puerto Rico geliefert, um Mitarbeitern sowie den angrenzenden Gemeinden in der Not zu helfen.

Überholungslinie extra für Hilfen abgestellt

Eine der Überholungslinien von Lufthansa Technik Puerto Rico wird derzeit als „humanitäre Linie“ genutzt, in der LTPR die Lieferung verschiedener Güter und Auslieferung an die umliegenden Gemeinden vornimmt. Lufthansa Technik Puerto Rico nahm den Betrieb im Juli 2015 auf und beschäftigt derzeit rund 320 Mitarbeiter.

Insgesamt wurden bei Lufthansa Technik Puerto Rico bereits 128 Überholungsereignisse durchgeführt. Da die Mitarbeiterzahl 2017 weiter steigen soll, führt das Unternehmen ihr umfassendes Schulungs- und Einstellungsprogramm fort. Das Gelände in Aguadilla erstreckt sich über eine Gesamtfläche von mehr als 20.000 Quadratmetern.

Bewirtung sorgt für großzügige Spende

Bereits zum sechsten Mal in Folge spendeten Mitglieder der Neuapostolischen Kirche Münklingen der Leonberger Station der DRF Luftrettung. Kürzlich überreichten sie der Besatzung einen symbolischen Scheck über 2.000 Euro.

Die Mitglieder der Kirchengemeinde hatten im vergangenen Mai, Juni und August die Kuppelzenhütte in der Gemeinde Münklingen an einigen Tagen bewirtschaftet. Die Hütte liegt an einem Wanderweg und ist vom 01. Mai bis 03. Oktober eines Jahres an allen Sonn- und Feiertagen geöffnet.

Organisator Jürgen Stauch erläuterte, man sehe den rot-weißen Hubschrauber der DRF Luftrettung regelmäßig im Einsatz. Das zeige, welch wichtige Rolle er für die medizinische Notfall-Versorgung in der Region spielt. Pilot Volker Dejung nahm die Spende an der Station Leonberg entgegen und freutesich ganz besonders, über die Spende der Neuapostolischen Kirche Münklingen. Die DRF Luftrettung investiert kontinuierlich in die Fortbildung ihrer Mitarbeiter und in die Modernisierung ihrer Flotte.

Der mit einem Piloten, einem Notarzt und einem Rettungsassistenten besetzte Hubschrauber der DRF Luftrettung ist täglich von 07:00 Uhr morgens bis Sonnenuntergang einsatzbereit. „Christoph 41“ wird in den Landkreisen Böblingen, Stuttgart, Rems-Murr, Schwäbisch-Hall, Heilbronn, Göppingen, Ludwigsburg, Pforzheim, Calw, Tübingen, Reutlingen und Esslingen angefordert.

Nürnberg Airport: Pflegemaßnahmen für Regenrückhaltebecken

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Der renaturierte Bucher Landgraben am Albrecht Dürer Airport Nürnberg ist eines der größten zusammenhängenden Biotope im Stadtgebiet und beliebtes Ausflugsziel für Spaziergänger und Radfahrer.

Obwohl in weiten Teilen der Natur überlassen, sind Pflegemaßnahmen unerlässlich. Die diesjährigen Pflegearbeiten finden ab Montag, 23. Oktober 2017 im Bereich der Regenrückhaltebecken statt. Zusätzlich zu den normalen Pflegetätigkeiten, welche der Albrecht Dürer Airport regelmäßig auf eigene Kosten durchführt, werden dieses Mal auch einige Sturmschäden beseitigt.

So müssen umgefallene Bäume aus den Becken entfernt werden, da diese sonst die Funktion zur Vorbeugung vor Hochwasser beeinträchtigen. Auch die hydraulischen Auswirkungen der Biberbauten werden kontrolliert, bewertet und bei Bedarf im verträglichen Umfang reduziert. Die Maßnahmen erfolgen in enger Abstimmung mit dem Umweltamt Nürnberg, dem Landschaftspflegeverband Nürnberg e.V. und in Zusammenarbeit mit dem Maschinen- und Betriebshilfring Regnitz-Franken e. V. sowie dem örtlichen Biberbeauftragten.

Bayern-Welcome-Lounge: Touchscreen hilft Gästen

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Ankommende Fluggäste erreichen ein neues Schaufenster des Freistaats gleich nach dem Verlassen der Gepäckausgabe unmittelbar nach Betreten des öffentlichen Bereiches. Per Touchscreen können sich die Besucher hier über Sehenswürdigkeiten und touristische Highlights informieren und zu kurzweiligen Ausflügen durch das facettenreiche Bayernland inspirieren lassen.

Bayerns Tourismusstaatssekretär Franz Josef Pschierer (links) hat gemeinsam mit dem Geschäftsführer Finanzen und Infrastruktur der Flughafen München GmbH (FMG), Thomas Weyer (rechts) und dem Geschäftsführer der BAYERN TOURISMUS Marketing, Jens Huwald, die neue Bayern-Welcome-Lounge im Terminal 2 des Münchner Airports eröffnet.

So bekommen die Gäste schon direkt nach der Landung einen virtuellen Vorgeschmack auf das Reiseland Bayern. Für FMG-Geschäftsführer Thomas Weyer ist die neue Bayern-Lounge im Terminal 2 bestens platziert. Denn hier landen im Jahr rund 15 Millionen Passagiere, viele davon als „Entdeckungsreisende“ – der ideale Standort der Bayern-Welcome-Lounge.

CRJ 25 Jahre bei CityLine: Jubiläum für unerwarteten Erfolg

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Der 19. Oktober 1992 war ein besonderer Tag für Lufthansa CityLine: Als weltweit erste Fluggesellschaft erhielt die Airline vor 25 Jahren einen Canadair Regional Jet (CRJ). Ab heute trägt der CRJ900 mit dem Taufnamen „Wittlich“ die Jubiläumsbotschaft durch ganz Europa.

Lufthansa war damals von Anfang an ein wichtiger Impulsgeber für den Start der Baureihe und immer noch sind 35 CRJ der neuesten Generation ein wesentlicher Bestandteil der Flotte. Das Konzept eines zweistrahligen Regionalflugzeugs, das die Flexibilität kleinerer, meist propellerbetriebener Maschinen mit dem Komfort und der Reisegeschwindigkeit von Düsentriebwerken verband, war damals revolutionär. In den vergangenen zweieinhalb Jahrzehnten wurde der CRJ dann massiv weiterentwickelt. Die heutigen CRJ900 sind mit den damaligen Exemplaren kaum vergleichbar.

CRJ hat den Markt umgekrämpelt

Aus dem 50-Sitzer der Muster CRJ100 und CRJ200 ist über das Modell CRJ700 inzwischen ein veritables Mittelstreckenflugzeug mit rund 90 Sitzplätzen geworden, das bei Lufthansa CityLine Europaziele von Ancona bis Zagreb bedient. Viele Kernelemente sind aber geblieben: der Passagierkomfort und die Sitzplatzkapazität, die die Anbindung regionaler Ziele wirtschaftlich überhaupt erst möglich macht. Dazu kommen die geringen Bodenzeiten und die Agilität im Flugverhalten, die nicht nur den Piloten Freude bereitet.

Bevor der CRJ in den letzten 25 Jahren zum Rückgrat der Flotte der für Lufthansa CityLine wurde, konnte noch niemand ahnen, welche Erfolgsgeschichte die CRJ-Baureihe begründen würde. Die Vorteile des Flugzeuges sind Flexibilität, Zuverlässigkeit und die Kosteneffizienz – Attribute, die zentral für den Erfolg einer Airline sind.

Großer Schritt nur mit starkem Partner

Fred Cromer, Präsident von Bombardier Commercial Aircraft, dankte Lufthansa CityLine dafür, dass sie von Anfang an ein wichtiger Partner der trendsetzenden CRJ-Serie war. Das kanadische Unternehmen Bombardier hat damals einen mutigen Schritt in unbekanntes Terrain gemacht, und dabei den Regionalluftverkehr revolutioniert. Das Reiseerlebnis von Millionen von Fluggästen weltweit wurde dadurch verändert.

Lufthansa CityLine ist eine hundertprozentige Konzerngesellschaft der Deutschen Lufthansa AG und bietet Zubringerflüge in das weltweite Lufthansa Streckennetz an den Drehkreuzen Frankfurt und München an. Mit einer Flotte von rund 55 Flugzeugen der Typen Bombardier CRJ900, Embraer 190/195 sowie Airbus A340 bedient das Unternehmen rund 80 Ziele in über 25 Ländern weltweit. Die Airline befördert rund 7,7 Millionen Passagiere im Jahr und beschäftigt etwa 2.250 Mitarbeiter.

100 Wasserstoff-Tankstellen für Deutschland und Strom-Verkehr

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Der bundesweite Ausbau des Wasserstoff-Tankstellennetzes für umweltfreundliche Brennstoffzellenfahrzeuge kommt weiter voran. Linde und Total haben jetzt am Flughafen Köln/Bonn gemeinsam eine neue öffentliche Wasserstofftankstelle in Deutschland in Betrieb genommen.

Die Station ist ein wichtiger Baustein für weitere Wasserstoffprojekte in Nordrhein-Westfalen, sowohl für den Betrieb von Pkw-Flotten als auch zukünftig für Busse. Die neue H2-Station in Köln ist eine der 50 ersten Wasserstofftankstellen, die im Rahmen der Clean Energy Partnership (CEP) entstehen und vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur durch das Nationale Innovationsprogramm Wasserstoff und Brennstoffzellentechnologie (NIP) gefördert werden.

Linde im Joint-Venture mit Automotive

Der Ausbau des bundesweiten H2-Netzes schreitet gut voran, im Oktober werden gleich mehrere Standorte feierlich eröffnet: Am 16. Oktober die H2-Stationen in Bad Rappenau und Bremen, am 17. Oktober folgt die Einweihung des Standorts Köln/Bonn und am 18. Oktober laden die Partner der CEP zur Eröffnung nach München ein. Insgesamt wächst das deutsche H2-Netz damit auf 41 Tankstellen.

Betrieben werden die Stationen in Zukunft durch das Joint-Venture H2 Mobility, in dem sich die Unternehmen Air Liquide, Daimler, Linde, OMV, Shell und TOTAL zusammengeschlossen haben, um mit Unterstützung der Bundesregierung bis 2023 ein Netz von bis zu 400 Tankstellen aufzubauen.

Bald auch Busse?

Die Tankstelle am Flughafen Köln/Bonn verfügt über einen Versorgungsspeicher mit einer Fassungsmenge von bis zu 370 Kilogramm Wasserstoff, was rund 90 Fahrzeugbetankungen entspricht. Neben der 700-bar-Zapfsäule für Pkw ist eine Vorrichtung für eine optionale 350-bar-Zapfsäule für Busbetankungen vorinstalliert. Dies eröffnet auch die Perspektive für den Ausbau einer Busflotte am Flughafen und in der Region.

Thorsten Herbert, Bereichsleiter Verkehr und Infrastruktur NOW: Der Aufbau von Lade-, bzw. Tank-Infrastrukturen für Fahrzeuge mit alternativen Antrieben mit Batterie und Brennstoffzelle ist eine wichtige Voraussetzung für den beschleunigten Hochlauf solcher Fahrzeuge in Deutschland. Für die Erreichung des Sektorziels zur Reduktion der CO2-Emissionen im Verkehrsbereich ist dies zwingend erforderlich. Die Investitionen für die alternative Infrastruktur fallen dabei im Vergleich zu herkömmlichen Infrastrukturen wie Stromerzeugung oder Verkehrswege deutlich geringer aus.

Fünf Minuten Tanken für 500 km

TOTAL Deutschland beteiligt sich seit 15 Jahren kontinuierlich an Pilotprojekten zur Entwicklung der Wasserstoffinfrastruktur. Ein Drittel aller öffentlichen Wasserstofftankstellen in Deutschland steht heute bei TOTAL. Eine dichtes Netz ist Grundlage für eine flächendeckende Wasserstoffversorgung zur Markteinführung von Wasserstoff-Fahrzeugen.

Mit Wasserstoff-Fahrzeugen lassen sich die Vorteile der Elektromobilität, kombiniert mit großen Reichweiten und kurzen Betankungszeiten erreichen, da ein Wasserstoff-Fahrzeug in weniger als fünf Minuten mit Energie für mehr als 500 Kilometer Reichweite betankt werden kann. Im Vergleich zu batterie-getriebenen Autos erzeugen Wasserstoff-Fahrzeuge ihren Strom an Bord selbst, indem in der Brennstoffzelle Wasserstoff mit Luft reagiert und dabei der Strom für den Antrieb des Autos entsteht.

Von Bremen bis München

Erst zuvor wurden Stationen in Bremen und Bad Rappenau eröffnet. Jetzt kamschon die Kreillerstraße in München dazu. 100 Stationen sollen eine erste Basisversorgung unabhängig von Fahrzeugzahlen sicherstellen. Die Station am Köln/Bonner Flughafen schließt eine wichtige Lücke auf der Nord-Süd-Achse. Wie das Tankstellennetz wächst, soll man mit einer App verfolgen können.

Ein großer Teil der Fahrzeugflotte am Flughafen Köln/Bonn wird bereits elektrisch betrieben, auch ein Brennstoffzellenfahrzeug gehört zu dem Fuhrpark. Der Airport freute sich denn auch sehr, Standort für die erste öffentliche Wasserstofftankstelle in Köln zu sein und künftig auch selber mit Fahrzeug an der H2-Zapfsäule tanken zu können.

Neue Ziele im Winterflugplan ab Stuttgart

Flugplanwechsel am Flughafen Stuttgart: Bis zum 24. März 2018 bieten 40 Airlines in Stuttgart ab 29. Oktober 2017 regelmäßige Direktflüge zu 88 Destinationen in 32 Ländern. Die Zahl der angebotenen Sitzplätze steigt im Vorjahresvergleich um sechs Prozent, die Zahl der geplanten Starts und Landungen erhöht sich um 2,1 Prozent. Unveränderter Spitzenreiter der angeflogenen Ziele ist Berlin mit bis zu 71 Verbindungen pro Woche. Alle Sonnenhungrigen finden in diesem Winter neue Destinationen im Flugplan: Condor hat erstmals wöchentliche Charterflüge nach Dubai im Plan, die über den Reiseveranstalter FTI buchbar sind.

Small Planet Airlines fliegt Malta an, mit Fly Egypt geht es nach Sharm el Sheikh ans Rote Meer und Nouvelair bringt die tunesische Küstenstadt Monastir erneut ins Streckennetz. Buchbar sind diese Touristik-Flüge über die jeweiligen Reiseveranstalter. Eurowings wartet als Airline mit dem größten Marktanteil in Stuttgart mit Bilbao als neuem Winterziel auf, während Sunexpress die türkische Destination Gaziantep anfliegt. Unangefochtene Nummer Eins unter den touristischen Zielen ist Palma de Mallorca mit bis zu 40 wöchentlichen Verbindungen.

Städtereisende können sich über die neuen Destinationen Warschau mit LOT und Stockholm mit SAS Scandinavian Airlines freuen. Diese Verbindungen bieten den Passagieren auch exzellente Umsteigemöglichkeiten beispielsweise nach Asien oder in die USA. Ryanair bringt Passagiere aus der schwäbischen Landeshauptstadt von nun an auch im Winter täglich in die irische Hauptstadt Dublin. Neu am Landesairport ist die britische Fluggesellschaft bmi regional, die von Stuttgart sechsmal wöchentlich nach Rostock-Laage fliegt.

Louvre Abu Dhabi: weltweit aufgestellt mit Etihad Airways

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Etihad Airways hat heute die erste exklusive Platin-Partnerschaft mit dem Louvre Abu Dhabi unterzeichnet. Die symbolische Zeremonie fand unter dem Kuppeldach des Museums statt und wurde von Effekten der „Rain of Light“-Licht-Installation begleitet.

Der Louvre Abu Dhabi versteht sich als ein ganzheitliches Museum, das auf Saadiyat Island Kunst und Artefakte der Antike bis zur heutigen Zeit ausstellen soll. Vom französischen Architekten Jean Nouvel entworfen, repräsentiert das Museum eine arabische Medina (Stadt), die aus über 23 dauerhaften Galerien, Ausstellungen, einem Museum für Kinder, einem Hörsaal, Restaurants, Geschäften sowie einem Forschungszentrum besteht. Der Louvre Abu Dhabi eröffnet offiziell am 11. November – das Museum soll als ikonisches Wahrzeichen das geografische, kulturelle und touristische Bild der Stadt prägen. Als eines der wenigen Universal-Museen der Welt besticht das Bauwerk vor allem durch seine Größe und sein modernes Design.

Etihad Airways passender Partner für Internationalität

Als Platin-Partner wird Etihad Airways mit dem Louvre Abu Dhabi in den Bereichen Marken-Partnerschaft, Marketing, Social Media, Öffentlichkeits- und Medienarbeit, Veranstaltungen und Ausstellungen, kulturellen Austausch, Logistik-Unterstützung, Inflight-Programme sowie Reiseverkehr-Unterstützung eng zusammenarbeiten. Das Unternehmen Hala, das bei Etihad Airways das Destinations-Management verantwortet, wird zudem gemeinsam mit dem Museum maßgeschneiderte Tour-Pakete für Abu Dhabi entwerfen.

Seine Exzellenz Saif Saeed Ghobash, Director General des Department of Culture & Tourism, Abu Dhabi, sagt: „Diese wichtige Partnerschaft kommt zu einem spannenden Zeitpunkt zustande – denn wir befinden uns mitten in den Vorbereitungen der großen Eröffnung im nächsten Monat. Der Louvre Abu Dhabi und Etihad Airways bringen nicht nur Menschen aus der ganzen Welt nach Abu Dhabi, sie sind beide auch selbst ganzheitlicher Natur. Für das Museum begründet sich diese ganzheitliche Idee im Verständnis der menschlichen Verbindungen, die sich vom Beginn der Zeit bis heute in der Kunst zeigt. Wir freuen uns darauf, die Eröffnung des Louvre Abu Dhabi mit Unterstützung unseres Platin-Partners zu feiern.“

Kunstwerke ganz neu eingeordnet

Laut Peter Baumgartner, Etihad Airways Chief Executive Officer, ist der Louvre Abu Dhabi ist eine ganzheitliche Institution, die die künstlerischen, kulturellen und humanitären Leistungen der Menschheit präsentieren soll und ein Leuchtturm, der Besucher in diesem Land für viele Generationen willkommen heißen werde. Vom Meer umgeben, können Besucher auf Wegen unterhalb der Kuppel des Museums wandeln – und Nouvels magisch anmutenden „Lichtregen“ erleben, der dem Schattenspiel eines Palmenhains einer arabischen Oase nachempfunden ist.

Die ausgestellten Kunstwerke stammen aus der ganzen Welt und wurden zusammengeführt, um ganzheitliche Themen und Einflüsse hervorzuheben. Damit geht der Louvre Abu Dhabi im Vergleich zur westlichen Museumsgestaltung einen neuen Weg, bei der die Ausstellungsstücke zumeist nach ihrer Herkunft unterteilt werden. Zu den Themenwelten gehören etwa die Darstellung von Kraft; die Darstellung des Göttlichen; das Entdecken unbekannter Länder und der Beginn der Globalisierung. Der Louvre Abu Dhabi hat dafür insgesamt mehr als 600 Kunstwerke mit einzelnen Arbeiten, Serien und Sammlungen, erworben. Dazu kommen 300 Leihwerke 13 führender französischer Institutationen.

Ans Louvre Paris angelehnt

Der Louvre Abu Dhabi ist 2007 aus einem internationalem Abkommen zwischen Abu Dhabi und Frankreich entstanden. Das Abkommen beinhaltet die namentliche Anlehnung an das Pariser Musée du Louvre über einen Zeitraum von 30 Jahren und sechs Monaten und die Leihgabe der Kunstwerke der französischen Institutionen für zehn Jahre sowie die Programmgestaltung der temporären Ausstellungen für 15 Jahre.

Auf dem Foto (v.l.n.r.): Peter Baumgartner, Etihad Airways Chief Executive Officer, Manuel Rabaté, Louvre Abu Dhabi Director und S.E. Saif Saeed Ghobash, Generaldirektor des Department of Culture & Tourism – Abu Dhabi,umgeben von Etihad Airways Flugbegleiterinnen, feiern das bedeutende Partnerschaftsabkommen unter der eindrucksvollen Kuppel des Louvre Abu Dhabi.

MC-21 fliegt nach Moskau ein

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Das erste Testflugzeug des Airliners MC-21-300 aus Russland hat am Dienstag einen ersten echten Mittelstreckenflug absolviert. Auf dem Flug vom Werk Irkutsk Aviation zur Flugforschungsanstalt (Flight Research Institute n.a. M.M. Gromov in Ramenskoye, nahe Moskau), legte der MC-21 in sechs Stunden nonstop eine Strecke von 4.500 km bei einer Höhe von 10.000 Metern zurück.

Von dort aus soll das Flugzeug weitere Flugtests durchführen. Laut Oleg Kononenko, Testpilot und Commander, gelang der Flug in üblicher Durchführung und ohne Probleme der Systeme. Mit dem weiteren Erprobungsprogramm für das Flugzeug sollen jetzt auch die Bodenanlagen des Yakovlev Design Bureau weiterentwickelt werden. Ein neuer Hangar mit moderner Infrastruktur wurde gebaut, um das Testprogramm mit allen Werkzeugen der Datensammlung, -verarbeitung und -speicherung zum MC-21 fortzuführen.

Komfortabel und sparsamer

MC-21-300 ist ein vom russischen Konsortium unter maßgeblicher Beteiligung der Irkut Corporation (Teil der UAC) entwickeltes Passagierflugzeug für 163 bis 211 Passagiere. Laut Hersteller bietet es mehr Komfort durch die größte Kabine in der Kategorie der Flugzeuge mit Einzelgang. Gegenüber der Konkurrenz soll der MC-21 Vorteile insbesondere durch leichte Flügel aus Verbundwerkstoffen aufweisen.

Dies macht das Flugzeug sparsamer im Verbrauch. Der Anteil solcher Kompositwerkstoffe an dem Flugzeug soll über 30 Prozent betragen – in dieser Kategorie weltweit einmalig. Der Airliner soll mit zwei Triebwerken geliefert werden können: dem PW1400G von Pratt & Whitney Company (USA) oder dem PD-14 der United Engine Corporation aus Russland. Das Herstellerkonsortium gibt für den Jet schon 175 feste Bestellungen an. Damit seien die Produktionskapazitäten für einige Jahre bedient, die festen Bestellungen geschahen zudem in Vorzahlung.

Winterflugziele ab Leipzig/Halle und Dresden

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Sonntag, 29. Oktober, tritt an den mitteldeutschen Flughäfen Leipzig/Halle und Dresden der Winterflugplan in Kraft. Das Gesamtangebot umfasst fast dann 350 Starts pro Woche zu 34 Metropolen und Urlaubsregionen in 16 Ländern. Neu ab Leipzig/Halle sind Flüge im Auftrag des Reiseveranstalters FTI nach Dubai, Malta und Luxor. Die neuen Winterziele ab Dresden heißen Sharm el Sheikh und Faro. Fünf innerdeutsche Ziele sind ab Leipzig/Halle direkt zu erreichen. Lufthansa startet nach Frankfurt (bis zu fünfmal täglich) und München (bis zu viermal täglich). Eurowings nimmt Kurs auf Düsseldorf (bis zu dreimal täglich) sowie nach Köln/Bonn und Stuttgart (jeweils bis zu zweimal täglich).

Das Angebot an europäischen Städteverbindungen umfasst Flüge mit Austrian Airlines nach Wien (bis zu zweimal täglich), Turkish Airlines nach Istanbul (fünfmal wöchentlich), SWISS nach Zürich (fünfmal wöchentlich), Ryanair nach London-Stansted (dreimal wöchentlich) und Rusline nach Moskau-Domodedowo (dreimal wöchentlich).

Urlaubsflüge gibt es in folgende Länder: Spanien (Fuerteventura, Gran Canaria, Lanzarote, Mallorca, Teneriffa), Ägypten (Hurghada, Luxor, Marsa Alam, Sharm el Sheikh), Marokko (Agadir, Marrakesch), Tunesien (Djerba, Monastir), Türkei (Antalya, Istanbul), Portugal (Madeira), Griechenland (Kreta), Vereinigte Arabische Emirate (Dubai) und Malta.

Zum neuen Ziel Dubai fliegt Condor für den Reiseveranstalter FTI. Jeweils mittwochs geht es innerhalb von rund sechs Stunden nonstop in das Emirat am Persischen Golf. Zum Einsatz kommen Flugzeuge vom Typ Boeing 757-300, die bis zu 275 Passagieren Platz bieten. Small Planet Airlines beziehungsweise Fly Egypt fliegen ebenfalls für FTI neu die Destinationen Malta und Luxor wöchentlich mit Maschinen vom Typ Airbus A320 an.

Dresden mit bis zu 168 Starts pro Woche

Ab Dresden werden innerhalb Deutschlands fünf Ziele angeflogen. Lufthansa verbindet Dresden jeweils bis zu fünfmal täglich mit den Drehkreuzen Frankfurt und München. Die Lufthansa-Tochter Eurowings verknüpft die Dresdner Region mit ihren Drehkreuzen Düsseldorf (bis zu viermal täglich), Köln/Bonn (bis zu dreimal täglich) und Stuttgart (bis zu zweimal täglich).

Auch an wichtige europäische Drehkreuze ist die sächsische Landeshauptstadt sehr gut angebunden. Jeweils tägliche Verbindungen gibt es mit Aeroflot zum Flughafen Scheremetjewo in Moskau und mit KLM zum Flughafen Schiphol in Amsterdam. Die Lufthansa-Tochter SWISS startet bis zu zweimal täglich nach Zürich. Easyjet fliegt mit Basel eine weitere Schweizer Metropole an (bis zu viermal wöchentlich).

Zahlreiche Ferienflieger starten ab Dresden nach Mallorca, Antalya, Madeira, Ägypten (Hurghada, Sharm el Sheikh) und auf die Kanaren (Gran Canaria, Fuerteventura, Lanzarote, Teneriffa). Weitere Sonnenziele sind Faro, Málaga und Paphos. Germania fliegt montags zum neuen Ziel Sharm el Sheikh am Roten Meer. Die zum Start der Sommersaison 2017 von Germania aufgenommenen Flüge ins portugiesische Faro sind 2018 schon deutlich früher – ab Mitte Februar – im Programm.

WLAN-Nutzung zwei Stunden kostenlos

Reisende und Besucher beider Flughäfen können das drahtlose Internet seit Neuestem bis zu zwei Stunden gratis nutzen. Das WLAN steht in Leipzig/Halle in den Terminals A und B sowie in Dresden im gesamten Flughafen Dresden Terminal zur Verfügung. Beide Flughäfen stellen genaue Informationen über Airlines und Ziele auch online bereit.

Bundesrat setzt LFG schrittweise um

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Der Bundesrat der Schweiz hat an seiner Sitzung vom 18. Oktober 2017 entschieden, dass eine erste Etappe der Teilrevision des Bundesgesetzes über die Luftfahrt (LFG) zum 01. Januar 2018 in Kraft tritt. Damit werden rund 80 Prozent der Bestimmungen der Teilrevision sowie eine Änderung der Verordnung über die Luftfahrt (LFV) in Kraft gesetzt. Die Anpassungen betreffen vorwiegend die Luftsicherheit (Security). Bei der Teilrevision 1+ des Bundesgesetzes über die Luftfahrt (LFG 1+) handelt es sich um die zweite von mehreren geplanten Teilrevisionen des Bundesgesetzes über die Luftfahrt. Dafür müssen auch mehrere Verordnungen angepasst oder sogar neu erlassen werden. Da diese Arbeiten mehr Zeit beanspruchen, wird die Teilrevision in zwei Etappen aufgeteilt.

In der ersten Etappe werden per 01. Januar 2018 rund 80 Prozent der Gesetzesbestimmungen und eine Änderung der Verordnung über die Luftfahrt (LFV) in Kraft gesetzt. Die Anpassungen stehen größtenteils im Zusammenhang mit neuen Instrumenten zur Abwehr von widerrechtlichen Handlungen gegen die Luftfahrt. So können beispielsweise Luftfahrtunternehmen verpflichtet werden, Passagierlisten den zuständigen Strafverfolgungsorganen auf Verlangen auszuhändigen.

Weiter werden mit einer Änderung des Fernmeldegesetzes Geräte zur Störung von Satellitennavigationssignalen verboten. Eine Änderung des Mineralölsteuerverwendungsgesetzes soll schließlich neu mehr Flexibilität bei der Verteilung der Gelder aus der Spezialfinanzierung Luftverkehr ermöglichen. Die verbleibenden Gesetzes- und Verordnungsbestimmungen werden zu einem späteren Zeitpunkt in Kraft gesetzt.

Germania-Flüge ab Friedrichshafen ausgebaut

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Germania wird ab dem Bodensee-Airport neu nach Hurghada (Ägypten), Kayseri (Türkei) und Faro (Portugal) fliegen und ihr Sitzplatzangebot um rund 20 Prozent erweitern. Dies stellt für den Flughafen und die Reiselustigen eine erfreuliche Erweiterung des Flugplanes Sommer 2018 dar.

Germania, die wichtigste Touristikairline am Bodensee-Airport Friedrichshafen, will aufgrund der hohen Nachfrage noch mehr Flüge ab FDH anbieten. Neben dem um 20 Prozent erhöhten Sitzplatzangebot gibt es auch interessante Neuerungen bei den Zielen: Die bisher nur im Winterhalbjahr geflogene Verbindung nach Hurghada – in Ägypten am Roten Meer gelegen – wird auch den gesamten Sommer 2018 angeboten.

Zusätzlich werden wieder Flüge in die türkische Region Kappadokien mit dem Zielort Kayseri aufgenommen. Bereits im August hatte Germania angekündigt, mit Flügen nach Faro die portugiesische Algarve für die Urlauber aus der Vier-Länder-Region noch bequemer erreichbar zu machen. Mit 12 nonstop angeflogenen Zielorten und bis zu 24 Wochenabflügen präsentiert Germania damit ihr bisher umfangreichstes Angebot am Bodensee-Airport Friedrichshafen.

Flugplan ab Bodensee Airport

Friedrichshafen (FDH) – Faro (FAO)
Verkehrstag Abflug Ankunft Flug-Nr.
Do 12:50 14:55 ST 3030
Faro (FAO) – Friedrichshafen (FDH)
Verkehrstag Abflug Ankunft Flug-Nr.
Do 08:20 12:05 ST 3031
Friedrichshafen (FDH) – Hurghada (HRG)
Verkehrstag Abflug Ankunft Flug-Nr.
Mi 20:10 00:30+ ST 3130
Hurghada (HRG) – Friedrichshafen (FDH)
Verkehrstag Abflug Ankunft Flug-Nr.
Do 01:15 06:05 ST 3131
Friedrichshafen (FDH) – Kayseri (ASR) (ab 16.06.18)
Verkehrstag Abflug Ankunft Flug-Nr.
Mo 21:30 01:55+ ST 3106
Kayseri (ASR) – Friedrichshafen (FDH) (ab 16.06.18)
Verkehrstag Abflug Ankunft Flug-Nr.
Di 03:30 06:05 ST 3107

Reisewelle zum Herbst beachten – Flughafen DUS

Nicht jeder möchte sich schon ganz dem Schicksal der kalten Jahreszeit ergeben. Darum zieht es viele Urlauber noch einmal ins Warme. Egal, ob zu einem kurzen Abstecher in den Süden oder zu einer Städtereise. Trotz der bekannten Reduzierungen insbesondere im Langstreckenangebot durch die airberlin-Insolvenz und dem späten Zeitpunkt der diesjährigen Ferien, die zur Hälfte in den Winterflugplan fallen, rechnet der Düsseldorfer Airport in den Herbstferien mit rund 1,2 Millionen Passagieren. In den zwei Wochen werden etwa 9.500 Starts und Landungen erwartet. Das Karibik-Programm in Düsseldorf nimmt wieder Mitte November mit Eurowings und Condor Fahrt auf.

Allein am ersten Ferienwochenende, von Freitag bis Sonntag, begrüßt NRWs größter Airport rund 252.500 Fluggäste bei etwa 1.895 Flugbewegungen. Der passagierstärkste Ferientag wird der letzte Schultag (Freitag, 20. Oktober) mit rund 86.500 prognostizierten Fluggästen und 695 Starts und Landungen sein. Zum Vergleich: Durchschnittlich starten und landen in Düsseldorf täglich 64.400 Passagiere bei rund 600 Flügen.

Wie in dieser Jahreszeit üblich, zieht es die Fluggäste in den Herbstferien wieder vor allem in die sonnigen Gefilde. Besonders hoch im Kurs stehen hierbei traditionell die Kanaren sowie die Balearen, das spanische Festland, Griechenland und aktuell wieder Ägypten. Auf der Fernstrecke sind die Drehkreuze Dubai und Abu Dhabi gefragt.

Die Flughafenleitung empfiehlt den Reisenden im Sinne eines reibungslosen und stressfreien Starts in den Urlaub einen ausreichenden Zeitpuffer einzuplanen. Reisende können auch die Möglichkeit des Vorabend-Check-Ins nutzen. Welche Airlines diesen Service anbieten, erfahren die Passagiere im Reisebüro, bei ihrer Fluggesellschaft, aber auch online beim Flughafen.

Peter Bellew zurück zu Ryanair: Geschäft verdoppeln, 600 Flugzeuge

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Ryanair hat heute bekannt gegeben, dass Peter Bellew erneut die Position des Chief Operations Officer bei Ryanair einnehmen wird. Herr Bellew, der derzeit CEO von Malaysia Airlines ist, wird die Verantwortung für alle Flugbewegungen, den Bodenbetrieb und die technischen Abläufe von Ryanair übernehmen.

Ein besonderer Fokus seines Aufgabengebiets liegt auf der Gewinnung, Schulung und Karriereentwicklung von Piloten, mit dem Ziel nicht erneut das Versagen bei der Dienstplangestaltung, das Ryanair Anfang September erlitt, zu wiederholen. Herr Bellew, der zuvor bis 2014 als Flight Operations Director bei Ryanair war, wird dem Ryanair-Team ab Freitag, den 01. Dezember, in Dublin beitreten.

Ryanair will Mitarbeiter-freundlicher werden

Peter wieder war zuvor in einer leitenden Position in unserem Operations-Team, er verfügt über ein detailliertes Wissen über das Geschäftsmodell der Ryanair und darüber wie ein kontrolliertes Wachstum mit weiterhin hoher Pünktlichkeit aufrechterhalten werden kann. In den kommenden Jahren soll Bellew einen entscheidenden Wandel des Unternehmens vorantreiben, insbesondere im Hinblick auf den Umgang und die Anerkennung der Piloten sowie die Verbesserung ihres Arbeitsumfelds und Karriereentwicklung. Der Billigflieger will die Flotte auf rund 600 Flugzeuge erweitern und das Verkehrsvolumen auf 200.000.000 Kunden pro Jahr ausweiten.

Mallorca bekommt eigene Thomas Cook Airline

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Die Thomas Cook Group Airlines gründen eine neue Fluggesellschaft auf Palma de Mallorca. Ab 2018 soll dann diese spanische Thomas Cook Airlines Balearics Flüge für die Fluggesellschaften Thomas Cook Group übernehmen.

Neben den Thomas Cook Group Airlines in Deutschland, UK und Skandinavien, hat die Fluggesellschaft ein weiteres Airline Operators Certificate (AOC) für Mallorca beantragt. Thomas Cook Airlines Balearics soll den Flugbetrieb ab dem Frühjahr 2018 starten.

Kosten sollen wettbewerbsfähig sein

Die neue Fluggesellschaft ist Teil der Wachstumsstrategie der Thomas Cook Group Airlines. Mit der neuen europäischen Basis, im wichtigsten Markt von Thomas Cook, bietet die spanische Airline entsprechend der saisonalen Nachfrage zusätzliche Kapazität für die Group Airlines. Der Standort Mallorca ermöglicht dem Unternehmen eine höhere operationelle Flexibilität bei wettbewerbsfähigen Kostenstrukturen. Dadurch können die Qualität und das Kundenerlebnis im Vergleich zu Subcharterangeboten verbessert werden.

Mit der neuen Airline sollen die saisonalen Schwankungen besser aufgefangen werden. Reisende sollen dabei noch mehr Flugziele ansteuern können. Mit einer Million Fluggästen ist die Insel die beliebteste Destination, bei der man auf eine gut ausgebaute Infrastruktur zurückgreifen könne.

Start mit drei Flugzeugen

Zum Start werden mindestens drei Airbus A320 für die neue Airline im Einsatz sein, die aktuell noch für Thomas Cook Airlines Belgien fliegen. Die Flugzeuge werden zunächst Kurz- und Mittelstreckenflüge für Condor durchführen und damit einen Teil der bislang eingesetzten Subcharter ersetzen.

Die Ankündigung der neuen Airline ergänzt die kürzlich getroffene Vereinbarung mit der kanadischen Fluggesellschaft Air Transat zum saisonalen Austausch von Flugzeugen. Die komplementäre Nachfrage auf dem nordamerikanischen und dem europäischen Markt ermöglicht einen für beide Airlines idealen Tausch der Flottenteile.

Nachhaltigkeitsbericht des Flughafens Köln/Bonn für 2016

Nachhaltigkeit ist aus verantwortungsvoll agierenden Unternehmen nicht mehr wegzudenken. Der Köln Bonn Airport hat die zweite Auflage seines Nachhaltigkeitsberichts veröffentlicht. In der aktuellen Ausgabe beschreibt der Bericht Aktivitäten und Erfolge des Flughafens in den Bereichen Ökonomie, Ökologie und Soziales. Auch am CGN soll wirtschaftlicher Erfolg mit sozialer Verantwortung und ökologischer Verträglichkeit einhergehen. Der Bericht hilft dabei, den Nachhaltigkeitsgedanken fest im Unternehmen zu verankern und ermöglicht die Fortschritte anschaulich im Vergleich zu vorigen Berichtsjahren aufzuzeigen. Dabei rückt der Bericht in diesem Jahr die Menschen am Airport mit Porträts von Mitarbeitern aus den unterschiedlichsten Bereichen in den Vordergrund.

Die 66-seitige Broschüre mit dem Titel „Wir: Einfach nachhaltig“ führt den ersten Bericht von 2015 fort und orientiert sich auch dieses Mal wieder an den Vorgaben der GRI (Global Reporting Initiative), dem internationalen Standard für die Nachhaltigkeitsberichterstattung. Berichtszeitraum ist das Jahr 2016.

Hauptkapitel und weitere Maßnahmen

Die Bandbreite der Themen reicht vom Lärmschutz für das Umland über den Einsatz energiesparender Technologie bis zur Gewinnung und Bindung qualifizierter Mitarbeiter. Bericht unterteilt in drei Hauptkapitel:

  • „Nachhaltiges Wirtschaften“,
  • Klima und Umwelt“ und
  • „Mitarbeiter“.

Im Vergleich zum ersten Berichtsjahr 2014 konnten in diesem Jahr bereits wichtige positive Veränderungen festgestellt werden: So wurde zum Beispiel der Fluglärm reduziert, ein Ökokonto für die Wahner Heide eingerichtet und die Flotte der Fahrzeuge am Airport mit innovativen und umweltschonenden Antriebstechnologien signifikant erhöht.

Die für den Flughafen wesentlichen Handlungsfelder sind in einem Nachhaltigkeitsprogramm zusammengefasst, auf dessen Basis Maßnahmen weiterentwickelt werden. Den Nachhaltigkeitsbericht 2016 vom Airport CGN gibt es im PDF-Format hier.

Talentsday zeigt Ausbildungen bei Ruag

Ausbildung ist eine Investition in die Zukunft. Fachlich kompetente und motivierte Mitarbeitende sind die Basis des Erfolgs. Am Samstag, 28. Oktober 2017, stehen anlässlich des Ruag Talentsday die Türen an acht Standorten für alle offen, die sich für die Berufsbildung interessieren: in Alpnach, Bern, Emmen, Interlaken, Stans, Thun, Zürich und Zweisimmen. In Lodrino findet der Talentsday bereits am 21. Oktober 2017 und in Bure am 03. November 2017 statt. Die Förderung des Berufsnachwuchses hat beim internationalen Technologiekonzern Ruag einen herausragenden Stellenwert. Derzeit werden bei Ruag in der Schweiz rund 350 Lernende zu Fachleuten in 15 Berufen ausgebildet. Das entspricht etwa neuen Prozent der Gesamtbelegschaft von Ruag in der Schweiz.

Die meisten Berufsbildner bei Ruag sind vollamtlich tätig und konzentrieren sich umfassend auf diese verantwortungsvolle Aufgabe. Ruag bietet Jahr für Jahr hunderten von jungen Lernenden eine umfassende und praxisorientierte Grundbildung auf höchstem Qualitätsniveau in einem spannenden technologischen Umfeld.

Davon zeugen auch die Leistungen innerhalb des Ruag Swiss Selection Teams sowie mehrere Medaillen, die Ruag Lernende an den Schweizer Berufsmeisterschaften und sogar an Berufs-Weltmeisterschaften gewonnen haben. Ruag bietet eine umfassende und praxisorientierte Grundbildung an. 90 Prozent der vollzeitlich tätigen Berufsbildungsverantwortlichen sind zugleich auch Prüfungsexperten, womit eine zielgerichtete Vorbereitung auf die bei den Prüfungen geforderten Fachinhalte und Fähigkeiten sichergestellt ist. Zur Präsenz von Ruag für den Talentsday geht es hier.

E-Pusher: Flughafen Dortmund bekommt weiteres Elektrofahrzeug

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Zur Flugzeugabfertigung kommt auf dem Vorfeld des Dortmund Airport erstmals ein Elektro-Pusher zum Einsatz. Für den sogenannten Pushvorgang, also das Zurücksetzen eines Flugzeugs nach der Landung zum oder vor dem Start vom Gate, wurden auf dem Flughafen bislang sechs Diesel-Schlepper genutzt.

Nun kommt ein weiterer Flugzeugschlepper zur Verstärkung der Fahrzeug-Flotte auf dem Dortmund Airport hinzu. Bei der Neuanschaffung setzt der Dortmund Airport auf Elektromobilität, um die Schadstoffemissionen am Boden so gering wie möglich zu halten.

8,35 Tonnen bewegen 100 Tonnen

Der Fahrzeugschlepper TPX-100-E vom Hersteller TLD verfügt über einen modernen, elektrischen Antrieb und kann somit problemlos Flugzeuge bis zu 100 Tonnen bewegen. Auf der Fachmesse InterAirport in München wurde das E-Mobil mit einer Länge von knapp sieben Metern, einer Höhe von 2,25 Metern und einem Gewicht von 8,35 Tonnen bereits ausgestellt. Heute wurde das schwere Fahrzeug schließlich mithilfe eines Autokrans am Dortmunder Flughafen angeliefert und auf seinen Einsatz auf dem Vorfeld vorbereitet. Die maximale Nutzungsdauer des Elektro-Fahrzeugs beträgt mit einer Batterieladung ca. acht Stunden.

Udo Mager sieht sich als Vorsitzender des ADV-Fachausschusses Umwelt (Arbeitsgemeinschaft Deutscher Verkehrsflughäfen) und in der Funktion als Flughafengeschäftsführer in besonderer Verantwortung gegenüber unserer Gesellschaft und Umgebung. Unternehmerisches Bestreben ist daher auch, die Belastungen durch den Ausstoß von Emissionen dort zu reduzieren, wo es technisch möglich, ökonomisch sinnvoll und ökologisch relevant ist. Die Anschaffung eines Elektro-Pushers ist nur ein Schritt, sukzessive auf Elektro-Fahrzeuge am Dortmund Airport umzurüsten.

Elektroflotte wächst weiter

Im Jahr 2016 würdigte das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur das Engagement des Dortmund Airport in Sachen Elektromobilität und überreichte einen Förderbescheid, mit dem die Anschaffung von fünf Elektrofahrzeugen für Kurzfahrten auf dem Flughafen-Areal sowie im Stadtgebiet unterstützt wurde. Insgesamt verfügt der Dortmunder Flughafen nun über 22 Elektrofahrzeuge, darunter acht Elektro-Kofferwagen, acht Elektro-Gabelstapler und der neue Elektro-Pusher. Auf den Bildern: Der E-Pusher vom Hersteller TLD wird mithilfe eines Autokrans angeliefert.

Adventszeit bringt besondere Flughafentouren

Die Temperaturen lassen es gerade noch nicht erahnen, aber die Jahresendzeit mit dem Advent ist nicht mehr allzu lange hin. Das heißt auch wieder weihnachtliche Märkte und Sondertouren an den Flughäfen. So bietet auch der Besucherservice des Flughafens Leipzig/Halle am 03., 10. und 17. Dezember Adventstouren an. Während der ca. zweistündigen Rundfahrt erfahren die Besucher Wissenswertes zur Geschichte, Gegenwart und Zukunft des Flughafens Leipzig/Halle und werfen einen Blick hinter die Kulissen des Airports. Im Verlauf der Tour wird das Airport-Geschehen im Terminal und auf dem Vorfeld gezeigt. Beim Besuch der Flughafenfeuerwehr kann die eindrucksvolle Einsatztechnik bestaunt werden.

Höhepunkt ist die rasante Busfahrt über eine der Start- und Landebahnen. Zum Abschluss genießen die Besucher bei Kaffee oder Glühwein und Weihnachtsgebäck im ehemaligen Leitstand der Feuerwache Süd einen einzigartigen Blick auf das Flughafengelände.

Termine und Preise

Die Erlebnisführungen finden am 03., 10. und 17. Dezember jeweils 14:00 bis ca. 16:00 Uhr statt. Sie können direkt beim Besucherservice des Flughafens Leipzig/Halle zum Preis von neun bzw. 15 Euro pro Person gebucht werden.

Nachttouren

Wer noch eine Idee für seine Weihnachtsfeier, ein Firmenevent oder die nächste Familienfeier sucht, der wird sicher ebenso beim Besucherservice des Flughafens Leipzig/Halle fündig – zum Beispiel mit einer Nachttour. Die drei- bis vier-stündigen Touren umfassen einen Terminalrundgang, eine Flughafenrundfahrt mit Besichtigung der Feuerwache, eine Fahrt über die hell erleuchtete Start- und Landebahn sowie einen Imbiss in der ehemaligen Towerkanzel der Feuerwache Süd. Die Kosten pro Teilnehmer betragen 29 Euro. Für die Teilnahme an einer der Touren sind eine Voranmeldung sowie das Mitführen des Personalausweises (Personen ab 16 Jahre) erforderlich.

Jobbörse für Mitarbeiter Technik in Düsseldorf erfolgreich

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Die Industriegewerkschaft Luftverkehr (IGL) und Technik Gewerkschaft Luftfahrt (TGL) veranstalteten am gestrigen Montag eine Jobbörse für die Mitarbeiter der Air Berlin Technik. Mehr als 300 von rund 400 Mitarbeitern am Standort Düsseldorf informierten sich oder reichten Bewerbungen bei den anwesenden Arbeitgebern ein. In den Räumen des Sheraton Hotels am Flughafen Düsseldorf konnten sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Air Berlin Technik bei insgesamt acht Arbeitgebern für Flugzeugtechnik informieren und bewerben. Das Interesse war zeitweise so groß, dass der Einlass zum Ausstellungsraum gesperrt werden musste. Einzelne Arbeitgeber erhielten über 120 schriftliche Bewerbungen.

Neben dem großen Interesse der Mitarbeiter zeigte diese Jobbörse allerdings auch, dass es einen aktiven Umgang mit dieser Insolvenz braucht. Wir sind überzeugt, dass jeder der hochmotivierten und hochqualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von airberlin eine Anschlussbeschäftigung finden kann. Dazu müssten aber Lufthansa, easyJet, alle weiteren Interessenten sowie die Verantwortlichen aus Politik und Managements stärker in die Pflicht genommen werden, so die Gewerkschaftsvertreter. Die IGL will noch weitere Veranstaltungen für die Air-Berlin-Technik-Kollegen organisieren. In Düsseldorf anwesende Arbeitgeber waren schon sehr interessiert an einer weiteren Veranstaltung in Berlin.

Bombardier will C-Series gemeinsam mit Airbus vermarkten

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Airbus und Bombardier, der europäische Weltmarktführer und der Flugzeugbauer aus Kanada, wollen beim neuen Flugzeuprogramm der C-Serie zusammenarbeiten.

Die Bombardier C-Series sind die völlig neu entwickelte Flugzeufamilie für Mittelstrecken, die beim Komfort und Verbrauch auf der Höhe der Zeit ist. Mit der unterzeichneten Vereinbarung kann Bombardier auf die weltweite Vernetzung der Europäer zurückgreifen.

Bombardier C-Series produziert von Airbus in USA

Unter dem Dach C-Series Aircraft Limited Partnership (CSALP) will Airbus Beschaffung, Marketing, Verkauf und Expertise beim Kundensuppert für den Rechtsträger, der die Flugzeuge herstellt und verkauft, bereitstellen. Airbus wird schließlich 50,01 Prozent Anteil an CSALP erhalten, Bombardier und Investissement Québec (IQ) werden entsprechend ca. 31 bzw. 19 Prozent Anteil haben. Mit der Verhandlungsmacht von Airbus sollen auch die Beschaffungen und das zugehörige Management effizienter und günstiger organisiert werden können.

Der Sitz von CSALP und die erste Montagelinie werden in Québec bleiben, Airbus wird hier für eine globale Marktdurchdringung und Skalierung unterstützen. Airbus wird somit einen industriellen Fußabdruck mit der Final Assembly Line in Kanada hinterlassen und soll zusätzlich Flugzeuge der C-Serie auf seiner neuen Produktionslinie im US-Staat Alabama produzieren. Zudem erhoffen sich beide, Kosten einzusparen durch die bereits bewährten Erfahrungen von Airbus bei der Supply Chain für diese Flugzeugkategorie.

Flugzeugsegment mit größtem Potenzial

Der Markt für Flugzeuge mit Einzelgang erfüllt als Wachstumstreiber eine Schlüsselfunktion. Schätzungsweise 70 Prozent der weltweiten Nachfrage sollen künftig bei Flugzeugen von 100 bis 150 Sitzen liegen. Damit ergänzt sich die Serie der Kanadier laut Airbus sehr gut mit dem eigenen Protfolio der A320-Flugzeugfamilie, das von 150 bis 240 Sitze reicht. Laut Airbus werden so viele Stellen im Luftfahrtsektor Kanadas auf Jahre hin gesichert.

Für den Airbus-Chef Tom Enders ist es eine echte Win-Win-Situation. Beide Partner erhalten einen Mehrwert, wenn die CSeries-Flugzeuge mit ihrer Technologie und der Kategorie von der weltweiten Skalierbarkeit des Branchenriesen profitieren. Auch Alain Bellemare, Präsident und Chief Executive Officer von Bombardier zeigte sich sehr erfreut, Airbus mit an Board zu haben. Mit dem weltweiten Netzwerk und der Kundennähe von Airbus kann die C-Serie erst ihr volles Potenzial entfalten und ihren Wert geradezu verdoppeln.

SkyWork Airlines ohne Fluglizenz ab November

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Das Schweizer Bundesamt für Zivilluftfahrt BAZL hat der Berner Fluggesellschaft SkyWork Airlines AG aus wirtschaftlichen Gründen die Betriebsbewilligung bis Ende Oktober 2017 befristet. Flugbetriebe müssen gegenüber dem BAZL den Nachweis erbringen, dass das Unternehmen genügend finanziert ist, um die sichere Abwicklung des Flugbetriebs gewährleisten zu können. Wie die Behörde mitteilt, kann die Fluggesellschaft aus Bern zum aktuellen Zeitpunkt die Finanzierung des Winterflugplans 2017/18 nicht mehr gewährleisten. Das Bundesamt für Zivilluftfahrt BAZL überprüft daher periodisch die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit aller Luftfahrtunternehmen. Ist diese nicht mehr sichergestellt, muss das BAZL die Betriebsbewilligung entziehen oder befristen.

Sollte sich in der Zwischenzeit eine neue Finanzierungsgrundlage finden, kann der Flugbetrieb aber weitergeführt werden. Trotz intensiver Bemühungen konnte Skywork aber bis zum aktuellen Zeitpunkt keinen gesicherten Finanzierungsnachweis für den kommenden Winterflugplan 2017/18 vorlegen. Das BAZL hat daher die Betriebsbewilligung bis Ende Oktober befristet.

Fluggesellschaft schon länger unter Aufsicht

Das BAZL hat seit geraumer Zeit die Aufsicht über die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit von Skywork Airlines verstärkt und wurde von der Gesellschaft jederzeit transparent über die Geschäftslage informiert. Kann die Fluggesellschaft aber während der Frist den notwendigen Finanzierungsnachweis noch erbringen, kann auch der Flugbetrieb weitergehen. Erst kürzlich hatte die Airline eine Verbindung Basel – Wien aufgenommen.

Lufthansa: Eurowings, airberlin und jetzt „NewAlitalia“

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Die Lufthansa Group und die Air Berlin Group haben nach intensiven Verhandlungen in den vergangenen Wochen einen Vertrag über den Erwerb der NIKI Luftfahrt GmbH (NIKI) und der Luftfahrtgesellschaft Walter mbH (LGW) unterzeichnet. Zudem hat die Lufthansa Group heute ein Angebot für eine „NewAlitalia“ vorgelegt.

Die Kapazität bei Eurowings soll durch die beiden Fluggesellschaften NIKI und LGW wie folgt wachsen (operative Flotte): LGW mit 870 Mitarbeitern sowie 17 Bombardier Dash 8 Q400 und 13 Airbus A320 NIKI mit 830 Mitarbeitern sowie 20 Flugzeugen aus der Airbus A320-Familie.

Eurowings setzt alles auf Wachstum

Dadurch werde die heute noch von der Air Berlin Gruppe für die Eurowings erbrachte Wet Lease Operation von der eigenen operativen Flotte der Eurowings übernommen. Außerdem beabsichtigt Eurowings am Markt zusätzliche Flugzeuge zu erwerben und weitere 1.300 Mitarbeiter einzustellen.

Die von Eurowings vermarktete Flotte (Programmflotte) soll durch den Abschluss der Transaktion sowie den zusätzlichen Erwerb von Flugzeugen von 160 auf 210 Flugzeuge wachsen, davon 189 Kurz- und Mittelstrecken- sowie 21 Langstreckenflugzeuge. Damit wird Eurowings die Nummer drei im europäischen Punkt-zu-Punkt-Verkehr. Die Zahl der Flugbetriebe wächst auf insgesamt acht, inklusive der von TUIfly und Sun Express im Wetlease betriebenen Flugzeuge. Eurowings ist mit ihrem Plattformkonzept auf die Integration von Flugbetrieben ausgerichtet und damit prädestiniert, um die Konsolidierung des europäischen Luftverkehrsmarktes aktiv voranzutreiben.

Die Zahl der Mitarbeiter der Eurowings Gruppe soll von derzeit etwa 7.000 auf zukünftig rund 10.000 wachsen. Eurowings plant für den Sommer 2018 rund 50 neue Kurz- und Mittelstreckenverbindungen an verschiedenen europäischen Flughäfen sowie – unabhängig von der Transaktion mit Air Berlin – weitere Langstreckenverbindungen in Nordrhein-Westfalen, Berlin und München. An diesen Standorten wird die Airline besonders stark wachsen.

Der Vollzug der Transaktion steht unter dem Vorbehalt der Zustimmung der zuständigen Gremien sowie der Freigabe durch die Wettbewerbsbehörden. Lufthansa rechnet mit einem Vollzug der Transaktion bis zum Ende des Jahres. Eurowings rechnet mit insgesamt 80.000 zusätzlichen Flügen und zwölf Millionen zusätzlichen Passagieren pro Jahr. Dadurch würde der Umsatz der Lufthansa Group im Punkt-zu-Punkt-Verkehr um bis zu 40 Prozent steigen.

Alitalia: Lufthansa an Teilen interessiert

Zudem hat die Lufthansa Group heute ihr Interesse zum Aufbau einer „NewAlitalia“ heute mit der Einreichung eines Angebots bekundet. Damit hat sich der Konzern gegen die Abgabe eines Angebots für die gesamte Airline entschieden und ihr Interesse nur an Teilen des weltweiten Netzverkehrs und des europäischen und inneritalienischen Punkt-zu-Punkt-Verkehrs formuliert.

Das Angebotsschreiben enthält ein Konzept für eine neu strukturierte Alitalia, die als „NewAlitalia“ mit einem fokussierten Geschäftsmodell eine nachhaltige wirtschaftliche Perspektive entwickeln könnte. Über die Details des Angebots wurde mit den zuständigen Kommissaren Stillschweigen vereinbart.