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HHN positioniert sich als Kapazität für Luftfracht

Frankfurt-Hahn (IATA-Code: HHN) entwickelt sich zum leistungsstarken Gateway für Luftfracht im wirtschaftlichen Herzen Europas. Mit einer direkten Lkw-Anbindung an den Großflughafen Frankfurt am Main kommt Luftfracht via Frankfurt-Hahn deutlich schneller ans Ziel.

Vom amerikanischen Militärflugplatz zum Internationalen Verkehrsflughafen mit 24-Stunden-Betrieb hat der HHN seit seiner zivilen Inbetriebnahme im Jahr 1993 zu einem bedeutenden Luftfahrt-Standort für Passagiere und Fracht entwickelt. Im Umkreis von 100 Kilometern leben rund 5,5 Millionen Menschen, die den Airport bequem in 90 Minuten erreichen können. Frankfurt-Hahn ist der zehntgrößte deutsche Passagier-FlughafenGelegen im Fünfländereck zwischen Belgien, Frankreich, Luxemburg, den Niederlanden und Deutschland empfiehlt sich Hahn als Antwort auf die überlasteten Nadelöhre in Frankfurt am Main, Amsterdam und Paris.

Schlanker und schneller abfertigen

Durch effiziente und schlanke Abfertigungsprozesse am Boden sowie seine gute Verkehrsanbindung können Luftfrachtsendungen via Frankfurt-Hahn sogar deutlich schneller ans Ziel gelange als über benachbarte Großflughäfen. Beispielsweise braucht der Airport Cargo Shuttle nur 01:45 Stunden von den Frachtzentren des Flughafens Frankfurt am Main nach Frankfurt-Hahn. Von dort gelangt die Fracht im 24-Stunden-Betrieb in die europäischen Verkehrsnetze. Umgekehrt erreichen Transporte ihre Ziele im Ausland deutlich schneller als über benachbarte Großflughäfen.

Der Flughafen Frankfurt-Hahn hat jetzt eine Task Force unter Leitung von COO Christoph Goetzmann gebildet, um den Flughafen als alternatives Luftfrachtdrehkreuz noch weiterzuentwickeln. Auf einer  Road Show sollen in den kommenden Monaten den internationalen Fluggesellschaften die Services vorgestellt werden. Der Flughafen hat sogar eine Hotline für die neuen Luftfracht-Ambitionen eingerichtet.

Der Flughafen mit seiner modernen Infrastruktur liegt in Reichweite wichtiger europäischer Wirtschaftsstandorte wie Ruhr- und Rhein-Main-Gebiet in Deutschland, Luxemburg, Nordfrankreich oder den Niederlanden. Die Industrien in diesen Regionen, dem industriellen Herz Europas, sind angewiesen auf den effizienten Transport von Waren und Gütern. Von Januar bis Juli 2017 sind in Frankfurt-Hahn mehr als 58.000 Tonnen Fracht umgeschlagen worden. Das entspricht einer Zunahme von 56 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

Flughafen Paderborn-Lippstad spürt Wachstum durch Lufthansa

Der Paderborn-Lippstadt Airport setzt seinen Aufwärtstrend auch im September fort. Mit mehr als 95.000 Passagieren konnte ein Plus von mehr als vier Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat erzielt werden.

Wichtiger Treiber des Wachstums sind die Lufthansa-Verbindungen, die im September wie in den ersten neun Monaten mit einem Plus von mehr als 20 Prozent einen deutlichen Anteil am Aufschwung haben. Insgesamt steigen die Passagierzahlen von Januar bis September um rund fünf Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

Hauptsache Linienverkehr

Verantwortlich für die neuerlichen Zuwächse sind neben Antalya und den griechischen Zielen die steigenden Passagierzahlen im Linienverkehr zu den Lufthansa-Drehkreuzen Frankfurt und München. Bei den Destinationen mit den meisten Passagieren liegt München nach Palma de Mallorca und Antalya am Flughafen PAD auf dem dritten Platz. Im Linienverkehr haben Passagiere vom Heimathafen wöchentlich 34 Mal Zugang zum Lufthansa-Netz und damit Anschlussmöglichkeiten zu weltweiten Zielen.

Die an die im März wiederaufgenommenen Frankfurt-Verbindung geknüpften Hoffnungen haben sich erfüllt. Das Angebot neben den Flügen nach München wurde gut angenommen, so dass diese ihrerseits zusätzlich steigende Fluggastzahlen verzeichnen. Mit einem Passagieraufkommen, das sich so positiv entwickelt, soll der Jahresabschluss ebenso stark im Plus liegen.

Dreamliner 125. Flugzeug für Air India

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Boeing und Air India feierten die Übergabe des 125. Flugzeuges vom US-Flugzeugbauer an die Fluggesellschaft. Die Maschine ist ein moderner 787-8 Dreamliner und das 27 Flugzeug dieser Familie in der Flotte der Airline.

Air India war unter den ersten Betreibern des 787 Dreamliners und hat ihren ersten 787-8 im Jahr 2012 erhalten. Neben den 27 787-8 Dreamlinern betreibt die nationale Fluggesellschaft in Indien noch 777-200LR (Longer Range), 777-300ER (Extended Range) und 747-400.

The Air India 787 Dreamliners offer a host of passengers-pleasing features such as large overhead bins, comfortable reclining seats, LED lighting, cleaner air, larger dimmable windows and an exclusive in-flight entertainment experience to passengers. Air India setzt 787 Dreamliner auf allen ihren Routen nach Europe und zu Städten im Golf, Asien und Australien, aber auch auf einheimischen Strecken ein.

Ausstellung zu historischen Momenten am Flughafen Köln/Bonn

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Konrad Adenauer begrüßt John F. Kennedy auf dem Vorfeld des Flughafens Köln/Bonn mit kräftigem Handschlag: Dieses Bild aus dem Sommer 1963 und weitere Aufnahmen Adenauers sind noch bis zum 13. November in Terminal 1 des Airports zu sehen. Zum 100. Mal jährt sich in diesem Jahr die Amtseinführung von Konrad Adenauer als Oberbürgermeister Kölns. Der Flughafen widmet seinem Förderer und Namenspaten aus diesem Anlass eine kleine Ausstellung. Gezeigt werden historische Bilder aus dem Archiv des Airports – zu sehen sind unter anderem zahlreiche Staatsempfänge am Flughafen während Adenauers Kanzlerzeit. Am heutigen Freitag wurde die Ausstellung von Oberbürgermeisterin Henriette Reker, Dr. Franz Schoser, Vorstandsmitglied und Schatzmeister der Konrad-Adenauer-Stiftung, Adenauer-Enkel Konrad Adenauer und Flughafenchef Michael Garvens eröffnet.

An Adenauer liege es maßgeblich dass der Luftverkehrsstandort Köln während seiner Amtszeit gewachsen sei, erläuterte der heutige Flughafenchef Michael Garvens. Teil der Ausstellung in Terminal 1B ist auch ein „Adenauer-Mercedes“, der dem Flughafen aus Privatbesitz zur Verfügung gestellt wurde. Der Mercedes-Benz 300 (W186) ist baugleich mit dem Fahrzeug, das Adenauer während seiner Amtszeit fuhr. Das Original steht im Bonner Haus der Geschichte. Die Ausstellung im Airport findet statt im Rahmen der Themenwoche „Konrad Adenauer und die Stadt der Zukunft“ (13. bis 20.10.), die die Stadt Köln in Zusammenarbeit mit der Konrad-Adenauer-Stiftung veranstaltet.

Piloteneinstellung für Expansion der Ryanair

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Ryanair begrüßte 45 neue Piloten in Fluggesellschaft. Ray Conway, Chefpilot von Ryanair, stellte die 45 neuen Rekruten mit ihren „Flügeln“ bei einer Zeremonie in den Ryanair-Büros in Dublin vor. Das bringt die Gesamtzahl der neuen Piloten, die seit dem 01. Januar dieses Jahres eingestellt wurden, auf mehr als 860.

Ryanair wolle weiterhin auf wöchentlicher Basis die besten Piloten einstellen und ausbilden, so Conway, da die Flotte beständig erweitert werde. Die Damen und Herren, die aus den hunderten Bewerbungen von Piloten anderer Fluggesellschaften für Ryanair fliegen wollen, hätten sich für Ryanair aufgrund branchenführender Bezahlung, hervorragender Arbeitsbedingungen, unübertroffener Karrierechancen und brandneuer Flugzeuge entscheiden, sagt die Airline von sich selbst.

Neue Verbindungen

Die Zahl der allein in den letzten drei Monaten eingestellten Piloten liege bei 255 und für das gesamte Jahr betrachtet auf 867. Ryanair baut die Flotte beständig aus und macht ihr Streckennetz dichter. Erst kürzlich wurde etwa eine neue Strecke von Deutschland, genau: Memmingen und Karlsruhe, nach Athen im Rahmen des Sommerflugplan 2018 verkündet, welcher Ende März 2018 eingeführt.

  • Karlsruhe/Baden-Baden – Athen zweimal wöchentlich
  • Memmingen – Athen zweimal wöchentlich

Ausbau des Flugplans im Sommer

  • 20 Langstreckenverbindungen mit Air Europa ab Madrid
  • Umsteigeverbindungen ab Rom Fiumicino und Mailand Bergamo, mit weiteren geplanten Flughäfen
  • Eine neue Partnerschaft mit dem Erasmus-Studentennetzwerk, mit Studentenrabatten und einer gesonderten Buchungsplattform
  • Alexa Spracherkennung zur Suche von Flügen, Hotels und Infos zum Flugstatus
  • Vergünstigte Gebühren für Aufgabegepäck – Standard-Gebühr von 25 Euro für ein Aufgabegepäckstück von 20 kgr in den kommenden Monaten und Jahren unser Streckennetz und unsere Flotten- und Passagierzahlen ausbauen.

Embraer Phenom 300E bekommen „nice HD“ von LHT

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Embraer hat den Geschäftsbereich Original Equipment Innovation (OEI) der Lufthansa Technik mit der Lieferung der aktuellsten Version von „nice HD“ beauftragt. Das Kabinenmanagement- und Bordunterhaltungssystem (Cabin Management and Inflight Entertainment System, CMS/IFE) kommt im neuen Business Jet Phenom 300E dieses erfolgreichen Musters des brasilianischen Flugzeugherstellers zum Einsatz. Das von Lufthansa Technik entwickelte System wurde speziell für Embraer angepasst mit Merkmalen für die Passagiere, um jede andere Lösung im Markt zu übertreffen. Gemeinsam mit Embraer hat Lufthansa Technik eine spezielle grafische Benutzeroberfläche entwickelt, die die vollständige Steuerung der Kabinenfunktionen sowie vom Kunden ausgewählte Hintergründe ermöglicht, die einfach im System abgespeichert werden können.

Die Lösung gestattet die drahtlose Übertragung (Streaming) an PEDs einschließlich der interaktiven Moving Map „niceview MOBILE“ sowie der Applikationen von „nicemedia“. Darüber hinaus hat Lufthansa Technik ein kundenspezifisches Audiosystem mit neuen Verstärkern und Lautsprechern speziell für den Kabineneinbau entwickelt. Es soll eine konkurrenzlose Audioqualität bieten. Zum System gehören auch spezielle Monitore, die ins Blickfeld geklappt werden können. Embraer wird das System in den Versionen Audio und Audio/Video anbieten. Einige Leistungsmerkmale sind optional und erfordern eventuell den Abschluss eines Vertrages mit einem Service Provider.

Technische Daten Phenom 300E „nice HD“

  • Server für private und geschützte Medieninhalte und Playback von Blue-ray Discs
  • Abklappbare Monitore mit 7 Zoll-Diagonale
  • „niceview MOBILE“ Moving-Map-System
  • Audio-Video-On-Demand-Übertragung an persönliche Endgeräte (PED) – mit Applikationen „niceview MOBILE“ und „nicemedia“
  • USB/HDMI-Medien mit Verschlüsselung
  • Bedienoberfläche bietet einzigartige individualisierbare Hintergründe
  • Fortschrittliche Bluetooth Pairing-Funktion
  • 802.11ac wireless LAN @ 1,5 GB
  • iOS/Android/Windows-kompatibles und drahtloses Interface
  • Kundenspezifisches Audiosystem mit Subwoofer

Flughafen Zürich baut neuen Zugangsrollweg

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Am nördlichen Ende der Piste 16 starteten vom 15. auf den 16. Oktober 2017 am Flughafen Zürich der Bau eines zusätzlichen Zugangsrollwegs auf die Piste 16 von rund 200 Metern Länge. Die Maßnahme dient der Optimierung bei der Auflinierung von Flugzeugen beim Start und damit der Verbesserung der Pünktlichkeit. In einem ersten Schritt werden Vorarbeiten durchgeführt. Sie beinhalten vorwiegend Grab- und Installationsarbeiten und dauern ungefähr bis Mitte Dezember 2017. Da die Arbeiten innerhalb jener geschützten Flächen ausgeführt werden, die während der Betriebszeiten des Flughafens nicht betreten werden dürfen, müssen sie zum Teil nachts erfolgen. Die Hauptbauarbeiten werden zwischen April und Oktober 2018 durchgeführt.

Auch in dieser Zeit sind Nachtarbeiten unvermeidbar. Die Flughafen Zürich AG setzt diverse Maßnahmen um, damit die Baulärmimmissionen in der Nacht möglichst gering gehalten werden können.

100 Piloten: Austrian Airlines macht Angebot an airberliner

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Austrian Airlines sucht derzeit rund 100 Pilotinnen und Piloten. Die österreichische Airline wendet sich nun mit einem speziellen Angebot an die Flugzeugführer bei airberlin nach Österreich am Standort Wien zu wechseln. Das Angebot richtet sich an Pilotinnen und Piloten, die innerhalb der letzten sechs Monate im aktiven Flugdienst bei airberlin waren und innerhalb der letzten zwölf Monate eine Lizenzüberprüfung durchgeführt haben (Operators Proficiency Check, OPC oder license proficiency check, LPC). Je nach Flugerfahrung bietet Austrian Airlines den wechselwilligen Piloten eine Brutto-Jahresgage nach Kollektivvertrag zwischen 53.739 Euro und 59.732 Euro an. Das bedeutet, dass auf die KV-Tabelle noch eine Zulage zwischen 209 Euro bzw. 428 Euro monatlich abhängig von der Flugerfahrung gelegt wird. Hinzu kommen Mehrleistungsmöglichkeiten und Pensionskassenzahlungen.

Für den Dienstortwechsel wird außerdem eine Umzugspauschale in der Höhe von EUR 15.000 brutto angeboten. Eine spezielle Fast-Track-Selektion soll den Wechsel beschleunigen. Die Bewerberinnen und Bewerber müssen sich mindestens für drei Jahre bei Austrian Airlines verpflichten.

Piloten startklar: Anforderungen

Abgesehen von sogenannten ready entry, also fertig ausgebildeten Piloten, sucht Austrian Airlines auch angehende Pilotinnen und Piloten ohne Flugerfahrung (sogenannte Ab Initios). Die Anforderungen an die Ab Initio Kandidatinnen und Kandidaten umfassen die EU-Staatsbürgerschaft oder ein gültiger Beschäftigungstitel für Österreich, sowie Matura, Berufsreifeprüfung bzw. Abitur oder fachgebundene Hochschulreife des Herkunftslandes. Die Kandidaten sollten mindesten 165 cm groß und im Besitz eines uneingeschränkten Reisepasses sein. Außerdem sollten sie über sehr gute Deutsch- und Englischkenntnisse in Wort und Schrift verfügen. Brillen- und Kontaktlinsenträger dürfen maximal +5/-6 Dioptrien haben.

Die Austrian Flotte umfasst 85 Flugzeuge – vom „Turboprop“ bis zur „Triple7“. Austrian Airlines beschäftigt derzeit rund 6.700 Mitarbeiter, darunter 1.140 Pilotinnen und Piloten. Die Flotte umfasst derzeit insgesamt 85 Flugzeuge, davon elf Langstreckenflugzeuge (Boeing 767 und 777) sowie und 74 Kurz- und Mittelstreckenflugzeuge (Bombardier Dash 8, Embraer 195, Airbus 320F). Nächstes Jahr ist die Einflottung einer weiteren Boeing 777 geplant.

DRF Luftretter: neue Konzession und neuer Hubschrauber

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Die DRF Luftrettung wird die Luftrettungsstation in Magdeburg für weitere sechs Jahre betreiben. Dies ist das Ergebnis einer vom Landesverwaltungsamt Halle durchgeführten europaweiten Neuausschreibung der Station.

Die neu vergebene Konzession für die Primär-Luftrettung in Sachsen-Anhalt gilt für den Zeitraum 01.01.2018 bis 31.12.2023. Damit kann die DRF Luftrettung diese Arbeit auch an ihrer zweiten Luftrettungsstation in Sachsen-Anhalt – nach Halle – weiter fortführen. Mit 679 Einsätzen im ersten Halbjahr 2017 erbringt der Magdeburger Hubschrauber einen wichtigen Beitrag zur notfallmedizinischen Versorgung der Menschen in der Region.

Die Magdeburger Luftrettungsstation ist die Heimat von „Christoph 36“, der von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang als schneller Notarztzubringer und für den Transport von Notfallpatienten in Kliniken bereit steht. Er ist mit einem Piloten, einem Notarzt und einem Rettungsassistenten/Notfallsanitäter besetzt und nach Alarmierung innerhalb von zwei Minuten in der Luft.

Neue H135 im Einsatz

Zum Start der neuen Konzession wird die Station ein Luftfahrzeugmuster der neuesten Generation in Betrieb nehmen: eine H135. Erst vor Kurzem hat die DRF Luftrettung die ersten drei Maschinen dieses Typs in Empfang genommen. Die neueste und leistungsfähigere Variante der bisher in Magdeburg eingesetzten EC135 zeichnet sich vor allem durch das hochmoderne Cockpit mit Avionik-System und einer verbesserten satellitengestützten Navigation aus.

Eingebaut sind auch ein Kollisionswarngerät, das den Piloten an Bord in der Luftraumbeobachtung unterstützt, sowie ein Hinderniswarngerät. Damit treibt die DRF Luftrettung den Generationenwechsel bei ihren Hubschraubern weiter voran und unterstreicht ihren Willen, die Entwicklung der Luftrettung zum Wohle der Patienten weiter zu fördern.

Prototyp PT3 der H160 erlebt Erstflug

Nachmittags hat gestern der dritte Prototyp der H160 (PT3) am Sitz von Airbus Helicopters seinen Erstflug absolviert. Nächstes Jahr soll der PT3, dessen Kabinenkonfiguration nun nahezu serienreif ist, Kunden bei eigens veranstalteten Flugdemonstrationen einen umfassenden Eindruck vom Flugerlebnis mit einer H160 vermitteln.

Rückmeldungen aus dem Engineering, der Fertigung und dem Support der ersten zwei Jahre Flugerprobung in den PT3 sind hierin eingeflossen, der PT3 ist damit noch einmal deutlich überarbeitet worden, heißt es aus dem H160-Programm. Dank der Prototypen wird das Muster bei Inbetriebnahme vollständig ausgereift sein.

Die ersten beiden Prototypen haben seit dem Jungfernflug des ersten Modells im Juni 2015 bereits über 500 Flugstunden absolviert, in denen der Flugbereich vollständig getestet und freigegeben wurde. Die verbleibenden Entwicklungsarbeiten an Antennen und optionaler Zusatzausrüstung sowie ergänzende Tests unter hohen Temperaturen werden an allen drei Maschinen vorgenommen.

H160: Montagelinie bald betriebsbereit

Die Endmontagelinie des Hubschraubers in Marignane hat die Vorbereitungen nahezu abgeschlossen, sodass die Serienfertigung demnächst starten kann. Gleichzeitig bereiten insbesondere die Wartungsteams unter dem Projektnamen „Operator Zero“ den Kundensupport vor. Dabei prüfen und verbessern sie unter anderem den Wartungsplan, digitale Arbeitskarten, die technische Dokumentation und Werkzeuge, bevor es dann ernst wird.

Als Erstes wird 2019 eine Version zum Personentransport für den kommerziellen Einsatz oder in der Öl- und Gasbranche den Betrieb aufnehmen, worauf eine EMS-Version für die Luftrettung folgen soll.

Fraport-Flughäfen legen zu

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Im September 2017 reisten rund 6.200.000 Passagiere über den Flughafen Frankfurt (plus 5,4 Prozent), womit erstmals in der Geschichte die Sechs-Millionen-Grenze innerhalb eines Septembers überschritten wurde. Zudem zählte der Frankfurter Flughafen am 29. September 2017 insgesamt 225.801 Fluggäste – so viele wie nie zuvor an einem Tag. Das Cargo-Aufkommen legte im September – getrieben von einem weiterhin starken weltweiten Wirtschaftswachstum – um 4,1 Prozent auf 187.708 Tonnen zu. Damit stieg der Wert im zehnten Monat in Folge an. Die Zahl der Flugbewegungen erhöhte sich um 3,6 Prozent auf 43.479 Starts und Landungen, während die Höchststartgewichte um 1,8 Prozent auf knapp 2,7 Millionen Tonnen zulegten. Beide Werte markieren neue September-Höchststände. In der Kumulation der ersten neun Monate verzeichnete der Flughafen Frankfurt ein Passagierwachstum von 4,6 Prozent auf annähernd 49 Millionen Fluggäste.

Das Cargo-Aufkommen stieg um 4,7 Prozent auf rund 1,7 Millionen Tonnen. Mit 357.453 Starts und Landungen wuchs die Zahl der Flugbewegungen leicht um 1,1 Prozent, die Höchststartgewichte blieben mit knapp 22,6 Millionen Tonnen auf dem Niveau des Vorjahreszeitraums.

Flughäfen mit positiven Entwicklungen

Die Flughäfen des internationalen Portfolios der Fraport AG entwickelten sich in den ersten drei Quartalen allesamt positiv. Der slowenische Airport Ljubljana verzeichnete einen Anstieg um 20,4 Prozent auf rund 1,3 Millionen Passagiere (im September plus 18,9 Prozent auf 180.380 Fluggäste). Der Flughafen Lima in Peru zählte annähernd 15,3 Millionen Passagiere, ein Plus von 9,0 Prozent (im September plus 10,9 Prozent auf knapp 1,8 Millionen Fluggäste). Das Aufkommen der beiden bulgarischen Fraport Twin Star Airports in Varna und Burgas stieg um 6,4 Prozent auf rund 4,7 Millionen Reisende (im September plus 6,7 Prozent auf 738.265 Fluggäste).

Die 14 griechischen Regionalflughäfen schlossen die ersten neun Monate mit einem Wachstum von insgesamt 10,5 Prozent auf knapp 23,9 Millionen Passagiere ab (im September plus 11,4 Prozent auf circa 4,2 Millionen Fluggäste). Die stärksten Zuwächse verbuchten im Berichtsmonat Mykonos mit einem Plus von 20,0 Prozent, Kos mit einem Anstieg von 19,8 Prozent und Mytilini auf Lesbos mit einer Steigerung von 18,6 Prozent.

Der Flughafen im türkischen Antalya zählte mehr als 21,7 Millionen Fluggäste, ein Plus von 43,7 Prozent (im September plus 50,4 Prozent auf knapp 3,8 Millionen Passagiere). Der deutsche Beteiligungsflughafen in Hannover verbuchte einen Anstieg um 8,4 Prozent auf rund 4,5 Millionen Fluggäste (im September plus 12,5 Prozent auf 659.300 Passagiere). Der Flughafen St. Petersburg in Russland schloss die ersten neun Monate nach vorläufigen Zahlen mit einem Zuwachs von 23,9 Prozent auf rund 12,6 Millionen Passagiere ab (im September plus 20,9 Prozent auf circa 1,7 Millionen Fluggäste). Das Passagieraufkommen im chinesischen Xi’an stieg um 13,1 Prozent auf mehr als 31,2 Millionen Reisende (im September plus 10,8 Prozent auf rund 3,6 Millionen Passagiere).

High Life am Bremen Airport: Verwaltung beim Koffer verladen

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Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Bodenverkehrsdienst, in der Abfertigung, im Terminal-Service, der Fracht, der Verkehrsleitung sowie die Beschäftigten bei der Bundespolizei und dem Zoll sind für Jürgen Bula, Geschäftsführer des Flughafen Bremen, die diesjährigen Helden des Nordwestens. Orkan, Starkregen, Bahnchaos, gesperrte Straßen – seit Tagen hielt das Wetter alle in Atem. Trotzdem können Tag für Tag die Menschen ihre Geschäfts,- Urlaubs- und Familienreisen antreten. Grund für hohen Respekt und persönliche Anerkennung für die Leistung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, alle unterstützen nach besten Kräften. Technik und Werkstatt schieben Sonderschichten, der Betriebsrat half bei den Lösungsfindungen akuter Lücken und auch die Beschäftigten der Verwaltung verluden Koffer. Die Goldmedaille verdienten aber die Rampendienste.

Das Sturmtief „Xavier“ bedeutete am Flughafen eine zeitweise Unterbrechung bei der Abfertigung. Die Gefahr – der Druck der hohen Windkräfte auf die großen, geöffneten Ladeluken, hätte die Flugzeuge beschädigen können. Die Passagiere konnten trotz alledem ihre Maschinen verlassen und wurden im Ankunftsbereich des Terminals von Servicekräften versorgt. Nach rückläufigen Passagierzahlen in den ersten Monaten des Jahres hatte der Flughafen Bremen seine personelle Ausstattung angepasst, insbesondere um auch weiterhin ohne Subventionen aus öffentlichen Kassen zu wirtschaften.

Flughafen an der Grenze

Doch seit Mitte September werden wellenartig Rekordwerte am Flughafen erzielt: fast täglich sind 10.000 Passagiere in Ankunft und Abflug, an Spitzentagen sogar bis zu 11.000 Fluggäste. Die Gepäcklogistik ist mit bis zu 20.000 Gepäckstücken pro Tag mehr als ausgelastet und kommt an ihre technischen Grenzen. Kunden erwarten aber auch in Spitzenzeiten Qualität. Gepäck soll in der Ankunft auf den Kunden warten, und nicht umgekehrt. Der Schwerpunkt sind die Spitzenzeiten, welche oft am Tagesrand liegen, hier gibt es lauf Flughafen den größten Handlungsauftrag.

LTE-Drohne im Rettungseinsatz von DFS, Telekom und DLRG

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Unbemannte Flugsysteme, die mit Hilfe des Mobilfunknetzes Daten an eine Bodenstation übertragen, können Leben retten – das haben DFS Deutsche Flugsicherung GmbH, Deutsche Telekom und Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) in einem gemeinsamen Feldversuch bei Horneburg in der Nähe von Hamburg bewiesen.

Demonstriert wurde die Rettung eines Kindes aus dem schilfbewachsenen Uferbereich der Elbe. Der Flug fand außerhalb der Sichtweite des Drohnensteuerers statt: Die mit einer Wärmebildkamera ausgestattete Drohne verfügte zusätzlich über ein eigens dafür entwickeltes Mobilfunk-Modul.

Drohnentracker für Luftlagebild

Mit dem Modul ließ sich die Drohne von Microdrones aus der Ferne über das LTE-Netz der Deutschen Telekom steuern. Die Bild- sowie die Positionsdaten wurden so per Mobilfunk in Echtzeit an die Einsatzleitstelle der DLRG übermittelt. Dabei kam ein von der DFS und der Deutschen Telekom gemeinsam entwickelter Drohnentracker zum Einsatz. Dieser ist in der Lage, die Position der Drohne in einem Luftlagebild darzustellen.

Der Feldversuch ist Teil eines Forschungsprojekts, das die beiden Unternehmen im November 2016 gestartet haben. Ziel ist die sichere Integration von unbemannten Luftfahrzeugen (UAS) im bodennahen Luftraum mittels Mobilfunk. Dazu entwickelten die Partner ein sogenanntes „Hook-on device“, das an der Drohne montiert wird. Dieses rund 50 Gramm schwere Gerät beinhaltet ein GPS-Modul sowie eine Mobilfunk-Sendeeinheit, über die die Positionsdaten an das Mobilfunknetz gesendet werden.

Parallel dazu wurde mit der Entwicklung eines Prototyps für ein UAS-Air-Traffic-Management-System (UTM) begonnen, das die gesendeten Daten aufnimmt und die Position der Drohne darstellt. Das würde nicht nur die Sicherheit im unkontrollierten Luftraum erhöhen, sondern auch Flüge über eine größere Distanz außerhalb der Sichtweite des Steuerers ermöglichen und damit Grundlage für verschiedenste zukünftige Anwendungsszenarien von Drohnen bieten.

Integration in Flugsicherungssysteme

Basis für das UTM ist der von der DFS entwickelte Multisensortracker Phoenix, der in der Flugsicherung für die Darstellung von Radardaten genutzt wird. Dieser Tracker wurde so angepasst, dass er die von herkömmlichen Flugzeugen stark abweichenden Bewegungsmuster von Drohnen korrekt darstellt. Ziel ist es, die von dem UTM erfassten Fluggeräte weitgehend automatisiert zu kontrollieren.

Um die Sicherheit auch für den bemannten Flugverkehr zu erhöhen besteht zudem die Möglichkeit, das UTM an die bestehenden Flugsicherungssysteme anzubinden und so die Towerlotsen vor einem möglichen Konflikt zu warnen. Das UTM liefert dem Drohnenpiloten die jeweils aktuelle Luftlage und weitere Informationen, zum Beispiel zu Flugbeschränkungsgebieten oder zum Wetter.

Hersteller, Retter und Infrastruktur im Zusammenspiel

Die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft e.V. (DLRG) ist mit rund 1,5 Millionen Mitgliedern und Förderern die größte Wasserrettungsorganisation der Welt. Seit ihrer Gründung im Jahr 1913 hat sie es sich zur Aufgabe gemacht, Menschen vor dem Ertrinken zu bewahren. Die Kernaufgaben der DLRG sind die Schwimm- und Rettungsschwimmausbildung, die Aufklärung über Wassergefahren sowie der Wasserrettungsdienst. Rund 36.000 Mitglieder wachen jährlich weit mehr als drei Millionen Stunden über die Sicherheit von Badegästen und Wassersportlern.

Durch die zielgerichtete Nutzung von Drohnen in der Wasserrettung verspricht sich die DLRG mittelfristig eine Optimierung der Einsatzoptionen. Daher begleiten die DLRG das Thema sowohl in technischer Hinsicht, aber auch in Bezug auf die rechtlichen Voraussetzungen schon seit rund zwei Jahren. Doch auch die sichere und faire Integration von Drohnen in den Luftverkehr ist eine Herausforderung. Mit dem UTM-System soll die Sicherheit im Luftverkehr weiter erhöht und zugleich neue Einsatzmöglichkeiten für Drohnen erschlossen werden.

Die Deutsche Telekom gehört mit rund 165 Millionen Mobilfunk-Kunden, 28,5 Millionen Festnetz- und 18,5 Millionen Breitband-Anschlüssen zu den führenden integrierten Telekommunikations-Unternehmen weltweit und ist in mehr als 50 Ländern vertreten. Die in Deutschland fast flächendeckend ausgebaute Mobilfunkversorgung der Deutschen Telekom legt eine Grundlage für die sichere und effiziente Nutzung von Drohnen. Mit einer Reichweite auch über die Sichtweite des Piloten hinaus und mit den Systemen der DFS werden so ganz neue kommerzielle Einsätze der unbemannten Flugsysteme möglich.

Winding Tree: Lufthansa treibt neue B2B-Plattform voran

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Start-ups oder Unternehmen, die sich nicht auf das Reisen spezialisiert haben, haben es oft schwer in den Markt einzutreten. Die Zugänge zu den Angeboten von Fluggesellschaften, Hotels und anderen Dienstleistern erfordern Verhandlungen mit vielen Akteuren oder marktdominierenden Zwischenhändlern. Ein Bremsklotz für die innovative Weiterentwicklung der Distribution von Reiseangeboten.

Die Reisebranche ist oft komplex, wenn es um Digitalisierung geht. Branchenriese Lufthansa ist selbst beständig auf der Suche nach zukunftsorientierten Partnern, die die Vision einer neuen Distributionslandschaft teilen. Der Lufthansa Konzern arbeitet deshalb eng mit dem in der Schweiz ansässigen Startup Winding Tree für innovative Distributionslösungen und Digitalisierung zusammen.

Distribution neu aufgestellt

Winding Tree hat sich der Reorganisation des Reisevertriebs verschrieben. Mit einem dezentralisierten B2B-Marktplatzsystem, das Blockchain-basierte Buchungen von Reisen ermöglicht, können Start-ups und Unternehmen ohne die Ineffizienzen einer Vielzahl von Zwischenhändlern direkt auf die Angebote von Reisedienstleistern zugreifen. Fluggesellschaften, Hotels und andere Reisedienstleister sollen ganz einfach künftig ihre Dienste auf der Plattform von Winding Tree anbieten können.

Interessierte Unternehmen müssen sich dann nur mit dem Blockchain-basierten digitalen B2B-Marktplatz verbinden, um spezifische Angebote zu präsentieren, die auf die Bedürfnisse ihrer Kunden zugeschnitten sind. Daraus ergeben sich zahlreiche neue Apps für Reisende, die dann Flüge der Lufthansa Group über das Angebot buchen können, das ihren Wünschen am besten entspricht.

Die Lufthansa Group war an der Entwicklung von APIs beteiligt, zum Beispiel wird der IATA NDC Standard unterstützt um Kunden und Vertriebspartnern einen direkten Zugang zu ihren Angeboten zu ermöglichen. Durch die Integration dieser API in die öffentliche Blockchain von Winding Tree, können allen innovativen Partnern, die innovative Reiseanwendungen entwickeln, über einen dezentralen Marktplatz auf die Angebote des Lufthansa-Konzerns direkt zuzugreifen.

Start mit der Kryptowährung „Líf“

Um die anfängliche Entwicklung zu finanzieren und die Akzeptanz bei den Lieferanten zu fördern, startet Winding Tree am 01. November einen Vorverkauf seiner Kryptowährung „Líf“. Um das Vertrauen in die neue Technologie zu bekräftigen, beteiligt sich die Lufthansa Group nach der erfolgreichen rechtlichen Prüfung durch die Schweizer Behörden an diesem Vorverkauf.

Mit der Lufthansa Group wird es so möglich, einen Blockchain-basierten Reise-Marktplatz zu entwickeln, der nicht nur auf die Anforderungen der Fluggesellschaften eingeht, sondern diesen auch mit Europas größter Airline zu testen und die Effizienz sowie Skalierbarkeit der Plattform zu prüfen. Durch diese Pionierarbeit wird die Lufthansa Group Vorbild für die Reisebranche.

Der Kontakt zu Winding Tree wurde über den Lufthansa Innovation Hub hergestellt. Als digitale Speerspitze des Lufthansa Konzerns im globalen Start-up Ökosystem ist man dort ständig auf der Suche nach Start-ups und neuen Technologien mit dem Potenzial, das Reisen von morgen spürbar zu verbessern. Winding Tree gilt als starker Kandidat, das heutige Verständnis von Distribution auf den Kopf zu stellen.

Köln Bonn erwartet erstmals über 12 Mio. Flugpassagiere

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Der Köln Bonn Airport hat seine positiven Erwartungen für das laufende Geschäftsjahr bestätigt und befindet sich nach Abschluss des dritten Quartals sowohl im Passagierverkehr als auch bei der Luftfracht auf Wachstumskurs. 12,2 Millionen Fluggäste werden bis Ende des Jahres am rheinischen Flughafen gestartet und gelandet sein. Im Vergleich zu 2016 entspricht dies einem Zuwachs von zwei Prozent und bedeutet neuen Passagierrekord. Auch im Geschäftsfeld Cargo soll  das Volumen bis Ende Dezember deutlich zulegen – um schätzungsweise sechs Prozent auf den neuen Höchststand von 830.000 Tonnen umgeschlagene Waren und Güter. Der Flughafen wird 2017 erneut ein positives Betriebsergebnis ausweisen: 4,1 Millionen Euro Gewinn nach Steuern werden erwartet.

Beide wichtigen Verkehrssegmenten sind somit auf Rekordkurs. Trotz des turbulenten Marktumfeldes und der derzeitigen Konsolidierung unter den Airlines sollen die Passagierzahlen nochmal steigen. Am Jahresende dürfte zum ersten Mal die 12-Millionen-Marke übertroffen werden.

Luftfahrt zieht insgesamt an

Verantwortlich für die Zuwächse im laufenden Geschäftsjahr ist vor allem Eurowings. Die Tochtergesellschaft der Lufthansa verzeichnete im Europaverkehr und auch auf der Langstrecke ein signifikantes Plus. So stieg etwa die Zahl der Passagiere auf den Interkontverbindungen – unter anderem durch neue Ziele in den USA und Afrika – bis zum dritten Quartal im Vergleich zu 2016 um 64 Prozent auf 519.000. Neben Eurowings profitierten touristische Carrier wie SunExpress, Pegasus, und auch Wizz Air von der guten Nachfrage und dem starken Sommergeschäft. Die drei Airlines konnten zusammen rund 185.000 zusätzliche Fluggäste bis Ende September begrüßen.

Etwas gebremst wird das Wachstum durch die airberlin-Insolvenz sowie das Aussetzen der Ryanair-Verbindung nach Berlin im Winterflugplan. Die damit verbundenen Kapazitätsreduzierungen können größtenteils kompensiert werden, etwa durch den vorgezogenen Einstieg von Eurowings mit bis zu vier täglichen Umläufen auf der innerdeutschen Strecke nach München im Winterflugplan.

Im Winterflugplan neue Kapstadt-Route

Der Winterflugplan, der am 29. Oktober beginnt, beinhaltet 95 Ziele, die von 22 Airlines angeflogen werden. Eines der Highlights ist die neue Low-Cost-Langstreckenverbindung der Eurowings nach Kapstadt, die ab dem 5. November als Non-Stop-Flug ab Köln/Bonn angeboten wird. Gleiches gilt für Windhoek in Namibia, das nach der Aufnahme im Sommer nun auch im Winter buchbar ist. Beide Direktverbindungen gibt es in NRW nur ab Köln/Bonn, und die Buchungszahlen sind sehr gut.

Für Fernreisende ist auch die Verbindung der TAP Air Portugal interessant, die Köln/Bonn mit Lissabon verbindet. Von Lissabon aus sind viele Umsteigeverbindungen möglich – vor allem nach Südamerika. Die irische Ryanair erweitert ihr Streckennetz im Winterflugplan um acht Ziele, darunter Sevilla, Vitoria (Spanien), Vilnius (Litauen) und Marrakesch (Marokko), die jeweils zweimal wöchentlich angeflogen werden. Außerdem nimmt die irische Airline Bologna, Bristol, Manchester und Treviso auf. Zudem fliegt Norwegian in diesem Winter wieder nach Alicante, Málaga und Las Palmas auf Gran Canaria.

Die gute Konjunktur beschert auch dem zweiten Standbein des Flughafens, der Luftfracht, deutliche Zuwächse. Bis Ende des dritten Quartals wurden bereits 606.191 Tonnen Cargo umgeschlagen, ein Plus von 7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Bis zum Jahresende wird die Frachtmenge auf 830.000 Tonnen ansteigen (+6 Prozent). „So einen Wachstumsschub haben wir seit fünf Jahren nicht erlebt“, so Flughafenchef Garvens. Köln/Bonn liege damit im europäischen Vergleich der Expressfracht-Airports mit an der Spitze.

Die positive Entwicklung in den beiden Verkehrssegmenten beschert dem Köln Bonn Airport wie bereits in den Jahren zuvor ein positives Betriebsergebnis. Ende des Jahres wird der Gewinn 4,1 Millionen Euro betragen (2016: 6,3 Mio. Euro). Der Umsatz klettert um 1,2 Millionen Euro auf 320,3 Millionen.

Querwindbahn wird früher fertig

Planmäßig läuft die Erneuerung des Start- und Landebahnsystems. Zurzeit laufen die vorbereitenden Arbeiten für die Generalsanierung der großen Start- und Landebahn, die im April 2018 erfolgen soll. Dabei wird die Oberfläche der 3.815 Meter langen und 60 Meter breiten Asphaltpiste bei laufendem Flugbetrieb Schritt für Schritt ausgetauscht.

Deutlich früher als geplant werden die derzeit noch andauernden finalen Sanierungsarbeiten an der Querwindbahn abgeschlossen sein. Diese soll nun am 05. Januar wieder für den Flugbetrieb zur Verfügung stehen. Gleiches gilt entsprechend für die kleine Parallelbahn, die derzeit ebenfalls aufgrund der Bauarbeiten nicht genutzt werden kann. Für die Sanierung der Querwindbahn, die in zwei Bauabschnitten 2015 und 2017 erfolgte, investierte der Airport insgesamt rund 18 Millionen Euro.

Hotel am Flughafen

Für den Neubau eines Flughafenhotels läuft aktuell der Investoren- und Betreiberwettbewerb, der Anfang des kommenden Jahres abgeschlossen wird. Im Zuge dessen werden im nächsten Schritt die eingegangenen Angebote hinsichtlich der Architektur von einer Fachjury bewertet. Im ersten Quartal 2018 soll dann mit der konkreten Planung und Erschließung des Geländes begonnen werden. Das neue Hotel wird zwischen den Terminals in unmittelbarer Nähe des Flughafenbahnhofs entstehen. Geplant ist ein Haus mit etwa 200 Zimmern im 3- bis 4-Sterne-Segment.

Auch der Ersatzbau der DHL-Halle liegt voll im Plan. Derzeit läuft dort die Fertigteilmontage, bis Ende des Jahres sollen Dach und Fassade fertiggestellt sein. 2019 wird die Gesamtmaßnahme beendet. Für den geplanten Transfergang – die luftseitige Verbindung zwischen Terminal 1 und 2 – hat der Flughafen die Planungsaufträge vergeben. Mit der Verbindung wird das Umsteigen zwischen den Terminals erleichtert.

Eutelsat 172B erreicht Zielorbit vollelektrisch

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Der von Airbus für Eutelsat, einen der weltweit führenden Satellitenbetreiber, gebaute Satellit EUTELSAT 172B hat seinen geostationären Orbit in einer neuen Rekordzeit für Satelliten mit elektrischer Orbiterhöhung (Electric Orbit Raising – EOR) erreicht.

EUTELSAT 172B startete am 01. Juni 2017 an Bord einer Ariane-5-Trägerrakete vom Weltraumbahnhof Kourou in Französisch-Guayana. Das Satellitenkontrollzentrum von Airbus in Toulouse übernahm die Steuerung des Satelliten für den frühen Orbitbetrieb sowie die Initialisierung und Entfaltung der Solargeneratoren und der Schwenkarme zur Ausrichtung des elektrischen Antriebs und schloss die Initial-Tests vor dem Start der EOR-Phase am 08. Juni ab.

Geostationären Orbit effizient erreichen

Während der viermonatigen EOR-Phase brachten Elektrotriebwerke den Satelliten reibungslos und effizient in den Zielorbit. Dabei benötigten sie rund sechs Mal weniger Treibstoffmasse als Satelliten mit chemischen Triebwerken. Nachdem der Nutzlast eine Reihe von In-Orbit-Tests absolviert und der Satellit seine Betriebsposition unter Führung des Eutelsat-Teams erreicht hat, ist es vorgesehen, dass er im November verbesserte Telekommunikations-, In-Flight-Breitband- und Rundfunkdienste für die Asien-Pazifik-Region bereitstellen wird. Es ist davon auszugehen, dass der Satellit seine Lebenszeit von 15 Jahren durch die Nutzung des elektrischen Antriebs für die Orbiterhöhung und Umlaufbahnmanöver überschreiten wird.

Airbus bietet weltweit als erster Hersteller einen vollelektrischen Antrieb für einen Satelliten dieser Größe und Kapazität an und ermöglicht damit äußerst kostengünstige Starts. Durch Systemauslegung, Betriebsstrategie und die eingesetzte Plasma-Antriebstechnologie ist die bisher schnellste elektrische Anhebung aus einem Transferorbit in den geostationären Orbit gelungen. Eutelsat kann seinen elektrischen Satelliten somit relative schnell nach dem Start in Betrieb nehmen.

Elektrische Antriebe erobern das All

EUTELSAT 172B zeigt die hohe technische und wirtschaftliche Bedeutung der frühzeitigen Einführung elektrischer Antriebstechnik zur Optimierung der Investitionskosten. EUTELSAT 172B vereint elektrischen Antrieb, hohe Durchsatzleistung, Roboterarme sowie 3D-Drucktechniken. EUTELSAT 172B verfügt bei einer Startmasse von nur 3.550 Kilogramm über eine elektrische Nutzlast-Leistung von 13 Kilowatt und basiert auf der hochzuverlässigen Satellitenplattform Eurostar E3000 von Airbus in der neuesten Evolutionsstufe mit elektrischer Orbiterhöhung. Die erfolgreiche Bahnanhebung und der EOR-Rekord wurden durch zwei Innovationen ermöglicht:

  • Ein ausklappbares Roboterarmpaar zur Ausrichtung der Elektrotriebwerke des Satelliten und zur Kontrolle der benötigten Schubrichtung und Lage in den unterschiedlichen Missionsphasen.
  • Das WALIS-System (Wide Angle Localisation Integrated System), ein von Airbus entwickeltes weltweites Netz von Bodenstationen, über das die Ingenieure die Bahnanhebung kontrollieren konnten, bis der Satellit seine Position im geostationären Orbit erreichte.

Die Entwicklung der vollelektrischen Eurostar-Satelliten von Airbus wurde unterstützt durch die ESA und die Raumfahrtorganisationen der europäischen Länder, insbesondere durch die französische Raumfahrtbehörde CNES im Rahmen des Programms für Zukunftsinvestitionen PIA (Plan d’Investissements d’Avenir) und die britische Raumfahrtbehörde.

Passagierplus am Flughafen Zürich im September 5,5 Prozent

Im September 2017 sind 2.747.462 Passagiere über den Flughafen Zürich geflogen. Das entspricht einem Plus von 5,5 Prozent gegenüber derselben Periode des Vorjahres. Die Anzahl Lokalpassagiere stieg im September 2017 dabei um 6,8 Prozent auf 1.987.765. Der Transferanteil lag bei 27,5 Prozent (minus 1,9 Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahr). Die Zahl der Umsteigepassagiere stieg um 2,0 Prozent auf 753.714. Die Anzahl Flugbewegungen sank im Vergleich zum Vorjahresmonat um 0,5 Prozent auf 24.392 Starts oder Landungen. Die durchschnittliche Zahl Passagiere pro Flug lag mit 129,9 Fluggästen 6,2 Prozent über dem Vorjahreswert.

Die Sitzplatzauslastung ist damit im Berichtsmonat um 1,5 Prozentpunkte auf 79,5 Prozent gestiegen. Auch die Fracht hat zugenommen. Insgesamt wurden am Flughafen Zürich im September 41.906 Tonnen Fracht abgewickelt. Das entspricht einem Wachstum von 11,6 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat.

Sprachsteuerung Alexa erfragt Flugplan am Flughafen Nürnberg

Als erster deutscher Flughafen bietet der Albrecht Dürer Airport Nürnberg seinen Gästen an, sich mittels Amazon Alexa und dem Flughafen Nürnberg Skill zu informieren. Ein Skill ist eine cloudbasierte Funktionserweiterung für Alexa und ist mit einer App (Applikation) vergleichbar, wie man sie von Smartphones kennt.

Sprachsteuerung liegt ganz im Trend. Digitale Assistenten sind unterhaltsam und machen das Leben in vielerlei Hinsicht leichter. Zum Beispiel bei der Reiseplanung: Ab sofort können sowohl Passagiere als auch Abholer den Flugstatus und weitere Informationen mit Hilfe von Alexa per Sprachsteuerung abrufen. Als Beispiel kann mit dem Aufruf „Alexa, frage Flughafen Nürnberg, wie der Status zu Lufthansa 2158 ist“ überprüft werden, ob der Flug zu einer bestimmten Flugnummer pünktlich ist. Aber auch auf die Frage, welche Flüge es morgen nach London gibt oder wie Autofahrer zum Flughafen anreisen können, beantwortet Alexa.

Amazon Alexa erweitert die digitalen Kanäle des Flughafens um eine neue Dimension – die der Sprache. Als Datenquelle dient der aktuelle Flugplan. Der Flughafen Nürnberg Skill lernt ständig dazu und soll kontinuierlich verbessert werden. Nutzbar ist der Skill für alle Nutzer, die im Besitz des Amazon Echo, Echo Dot oder zukünftig Echo Show und Echo Plus sind.

Ende des IATA-Codes AB: Lufthansa und andere Gewinner

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airberlin hat sich heute mit der Lufthansa-Group über den Verkauf von Teilen des Unternehmens geeinigt. Die Lufthansa-Group wird die airberlin-Tochtergesellschaften Luftverkehrsgesellschaft Walter (LGW), die österreichische Ferienfluggesellschaft NIKI sowie 20 weitere Flugzeuge übernehmen. Der Aufsichtsrat der insolventen airberlin hat am Mittwoch, 11. Oktober 2017, diesem Teil der Ergebnisse der Bietergespräche für den Verkauf dieser Teile des Unternehmens zugestimmt. Der Abschluss soll den Erhalt aller Arbeitsplätze bei NIKI und LGW garantieren und eröffnet zusätzlich Perspektiven für mehrere tausend Mitarbeiter der airberlin. Der Kauf steht unter dem Vorbehalt der Zustimmung durch den Gläubigerausschuss, den Sachwalter im Insolvenzverfahren der airberlin erlin sowie der europäischen Wettbewerbsbehörde in Brüssel.

airberlin hatte seit dem 25. September 2017 exklusiv mit der Lufthansa AG und der britischen Fluggesellschaft easyJet Verkaufsverhandlungen geführt. Mit easyJet dauern die Verhandlungen noch an. Der britische Low-Cost-Carrier hatte ein Angebot zur Übernahme eines Teils der airberlin Flotte abgegeben.

Perspektiven bei easyJet

Ein erfolgreicher Abschluss vorausgesetzt, ergeben sich dort ebenfalls Perspektiven für neue Arbeitsplätze für die airberlin Mitarbeiter. Der Flugbetrieb der insolventen airberlin konnte nur durch einen KfW-Kredit in Höhe von 150 Millionen Euro fortgeführt werden, der durch eine Bundesbürgschaft abgesichert ist. Es besteht nun die gute Chance, den KfW-Kredit zurückzuzahlen.

Generalbevollmächtigter Frank Kebekus sagte, man habe mit der Lufthansa-Group einen starken Partner gefunden. In kurzer Zeit konnte eine Einigung über den Kauf eines bedeutenden Teils des Unternehmens der airberlin erzielt werden. Kebekus zeigte sich auch zuversichtlich, dass nun mehrere Tausend Mitarbeiter von airberlin eine neue Heimat in der Lufthansa-Group finden werden. Aufatmen können die Mitarbeiter jedoch erst, wenn die EU-Kommission die Transaktion final bestätigt hat. Jetzt sollen nun auch mit anderen Bietern die Verträge unterschriftsreif auszuhandelt werden.

IATA-Airline Code: AB verschwindet

airberlin rechnet mit der Eröffnung des Insolvenzverfahrens spätestens zum Ende Oktober 2017. Nach gegenwärtigem Stand ist ab dem 28. Oktober ein eigenwirtschaftlicher Flugverkehr (also unter dem IATA-Airline Code AB) nicht mehr möglich. Bereits am 15. Oktober 2017 wird airberlin ihr Langstreckenangebot vollständig beenden, da die Flugzeugleasingfirmen sukzessive ihre Airbus A330-Jets zurückziehen.

Vereinigung Cockpit: Gespräche beginnen

Trotz der Bestätigung der Lufthansa sind immer noch viel zu wenig Details über die Zukunft der Arbeitsplätze der airberlin-Piloten bekannt. Die Vereinigung Cockpit fordert, dass die Angestellten zeitnah über die Zukunft ihrer Arbeitsplätze in allen Details informiert werden. Die Vereinigung Cockpit steht jederzeit auch kurzfristig zu Gesprächen mit den neuen Eigentümern bereit.

Mit der Übernahme der Flugzeuge gehe auch die soziale Verantwortung für die Arbeitsplätze an die neuen Eigentümer über. Diese müssten diese Verantwortung jetzt auch wahrnehmen. Es tritt nun die grotesk wirkende Situation ein, dass sich Piloten nach der Übernahme auf ihre eigenen Arbeitsplätze bewerben und dann auch noch Gehaltsabschläge von bis zu 40 Prozent hinnehmen sollten. Dies sei im Moment das, was Lufthansa von den Piloten fordere, so die VC.

Die Vereinigung Cockpit erneuert ihre Forderung nach einem geregelten Übergang der Arbeitsplätze auch nach sozialen Auswahlkriterien. Eine Bewerbung eines jeden einzelnen Piloten bei den neuen Eigentümern bedeute eine Rosinenpickerei, bei denen Piloten auf der Strecke bleiben könnten. Die vergangenen Wochen waren sehr belastend für die Angestellten der airberlin, nur durch deren professionellen Einsatz konnte der Betrieb der Fluggesellschaft aufrechterhalten werden.

Positives Zeichen für Flughafen DUS

Vor dem Hintergrund der besiegelten Teilübernahme der airberlin durch die Lufthansa-Gruppe freut sich der Flughafen Düsseldorf über das wachsende Engagement der Tochter Eurowings am größten Airport in Nordrhein-Westfalen. Die heute getroffene Vereinbarung zwischen der airberlin und der Lufthansa-Gruppe, stelle die Kontinuität des Verkehrsangebotes am Airport sicher, hieß es vom Flughafen.

Lufthansa machte eine Ankündigung, das Engagement an NRWs größtem Flughafen auch auf der Langstrecke deutlich ausweiten zu wollen. Die durch die Air Berlin-Insolvenz entstandene Lücke dürfte kurzfristig durch das Engagement der Eurowings und anderer Fluggesellschaften wieder geschlossen werden.

Dennoch ist zu erwarten, dass die Übernahme der airberlin durch die Lufthansa in den Wintermonaten eine gewisse Übergangszeit mit etwas weniger Verkehrsaufkommen nach sich ziehen wird. Man werde die Lufthansa hier aber bestmöglich am Standort unterstützen, damit möglichst bald alle von den Passagieren nachgefragten Strecken wieder angeboten werden könnten.

Eine quasi nahtlose Übernahme von Strecken zeigt auch die Stärke der Region. Die Anmeldung der Slots für den Sommer 2018 machten das deutlich. Um die ungebrochen hohe Nachfrage langfristig bedienen zu können, ist die beantragte Kapazitätserweiterung wichtiger denn je, so der Airport.

GEDC Airbus Diversity Award geht nach Japan

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Airbus und der Global Engineering Deans Council (GEDC), die führende internationale Organisation im Bereich der Ingenieurausbildung, haben den Gewinner des GEDC Airbus Diversity Award 2017 bekannt gegeben. Den ersten Platz belegte das japanische Kyushu Institute of Technology mit dem BIRDS Satellite Project.

Die zweiten Plätze belegten die Schulich School of Engineering der kanadischen Universität Calgary mit dem Programm „Discover Engineering“ und die australische Universität New South Wales mit dem Programm „Women in Engineering“ (WIE).

Vorbildhaftigkeit gefordert

Ein wichtiges Vergabekriterium ist die erfolgreiche Multiplizierbarkeit der Projekte in anderen Einrichtungen und Ländern. Alle drei Finalistenprojekte 2017 haben wichtige Beiträge für mehr Vielfalt bei den Studierenden der Ingenieurwissenschaften geleistet. Für den Award 2017 wurden 45 Projekte aus 18 Ländern und 39 Einrichtungen eingereicht.

Der Award wurde von Airbus zusammen mit dem GEDC entwickelt und finanziert. Er geht bereits in die fünfte Runde und steht in diesem Jahr unter der Schirmherrschaft der UNESCO. Die Auszeichnung dient der Würdigung erfolgreicher Projekte, die mehr Menschen unabhängig von ihrem Profil und Hintergrund dazu ermuntert haben, ein Ingenieurstudium aufzunehmen und erfolgreich abzuschließen. Vielfalt spielt eine immer wichtigere Rolle für den geschäftlichen Erfolg. 2017 waren Vielfalt und Inklusion für 69 Prozent aller Führungskräfte ein wichtiges Thema – 2014 waren es noch 59 Prozent.

Jean-Brice Dumont, künftiger Executive Vice President (EVP) Engineering von Airbus Commercial Aircraft, Mitglied des Diversity & Inclusion Steering Board von Airbus und Schirmherr des Awards, bezeichnete Vielfalt als eine wichtige Säule des Geschäfts und ein unentbehrlicher Baustein für weiteren Erfolg. Sie sei nicht nur wichtig, sondern fest in der DNS von Airbus verankert. Vielfalt solle in all ihren Facetten gefördert werden um ein hohes Innovationsniveau in der Branche zu sichern.

Einmalige Möglichkeiten für Jungforscher

Das mit dem GEDC Airbus Diversity Award 2017 ausgezeichnete BIRDS Satellite Project vermittelt Studienabsolventen aus Entwicklungsländern, wie mit kostengünstiger und innovativer Systemtechnik ein umfassendes zweijähriges Satellitenprojekt durchgeführt wird. Dies soll sie langfristig in die Lage versetzen, nachhaltige Raumfahrtprogramme in ihren jeweiligen Herkunftsländern auf den Weg zu bringen.

Taiwo Tejumola vom Kyushu Institute of Technology präsentierte das Projekt auf der GEDC-Jahreskonferenz 2017 in Niagara Falls, Kanada, vor einer Jury aus Branchenexperten und Ehrengästen sowie vor 200 führenden Persönlichkeiten der internationalen Ingenieurausbildung. Die drei Finalistenprojekte wurden nach ihrem Beitrag in folgenden Bereichen beurteilt: Auswirkungen der Projektarbeit, Nachweis der erzielten Ergebnisse und Multiplizierbarkeit. Für das preisgekrönte Projekt gab es ein Preisgeld von 10.000 US-Dollar und für die anderen Finalistenprojekte jeweils 1.500 US-Dollar.

Für Taiwo Tejumola vom BIRDS-Projektteam am Kyushu Institute of Technology in Japan bedeutet dies eine Anerkennung für das gemeinsame Programm, jungen Ingenieuren die Gelegenheit zu geben, sich auf den Weltmärkten erfolgreich zu behaupten, spezielle technische Modelle zur Abfallreduzierung zu vermitteln, Kernkompetenzen zu entwickeln und ein unterstützendes Peer-Netzwerk aufzubauen. Das Projekt schafft auch nachhaltige Möglichkeiten für Teilnehmer, Ausbildungsinitiativen in ihren Herkunftsländern durchzuführen und die Diversifizierung und Globalisierung beim Kompetenzaufbau weiterzuentwickeln.

Auf dem Titelfoto (v.l.n.r.): Taiwo Tejumola, Projektmanager, BIRDS Satellite Project vom The Kyushu Institute of Technology, Kitakyushu, Japan; Jean-Brice Dumont, kommender Executive Vice President (EVP) für Engineering Airbus Commercial Aircraft und Mitgliede des Diversity and Inclusion Steering Boards bei Airbus; Marie Paule Roudil, Director des UNESCO-Verbindugsbüros in New York; Peter Kilpatrick, Matthew H. McCloskey Dean of Engineering, University of Notre Dame, USA, und GEDC Chair.

Passagierwachstum bei Austrian Airlines zweistellig

Austrian Airlines hat in den ersten drei Quartalen bzw. im Zeitraum Januar bis September 2017 in Summe mehr als 9,8 Millionen Passagiere befördert. Dies entspricht einem Anstieg von 13,9 Prozent. Das Angebot gemessen in ASK wurde um 8,3 Prozent auf rund 20,2 Milliarden erhöht. Bis Ende September dieses Jahres verkaufte Austrian mehr als 15,6 Milliarden Sitzkilometer, was einer Steigerung um 8,8 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht. Die Auslastung ist um 0,3 Prozentpunkte auf 77,4 Prozent gestiegen. Im Einzelmonat September 2017 konnte Austrian Airlines die Passagierzahlen ebenfalls steigern: Der rot-weiß-rote Carrier beförderte mehr als 1,3 Millionen Passagiere. Das entspricht einem Wachstum von 12,9 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Dieser Anstieg ist vorwiegend auf die im Wet-Lease eingesetzten airberlin Flugzeuge und die damit verbundene Aufstockung des Europa-Angebotes zurückzuführen.

Eine ebenfalls starke Rolle spielt in dem Zusammenhang der stärkere Nachbarschaftsverkehr zwischen Österreich und Deutschland. Das Angebot, gemessen in angebotenen Sitzkilometern (ASK), wurde um 7,9 Prozent auf über 2,5 Milliarden erhöht. Die verkauften Sitzkilometer (RPK) sind um 9,7 Prozent auf mehr als 2,0 Milliarden gestiegen. Die Auslastung der Flüge (Passagierfaktor) lag im Durchschnitt bei 80,7 Prozent, was einem Plus von 1,3 Prozentpunkten gegenüber September 2016 entspricht.

September 2017 Veränderung zum Vorjahr in % Kumulativ Veränderung zum Vorjahr in %
Fluggäste in 1.000 1.323 +12,9% 9.825 +13,9%
Angebotene Sitzkilometer (Mio.) 2.503 +7,9% 20.165 +8,3%
Verkaufte Sitzkilometer (Mio.) 2.021 +9,7% 15.603 +8,8%
Sitzladefaktor (%) 80,7 +1,3P. 77,4 +0,3P.
Zahl der Flüge 13.488 +7,1% 108.816 +6,0

Bangladesch erweitert Flotte um zwei Dornier 228

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Ruag Aviation hat einen Vertrag über den Verkauf von zwei neuen Dornier 228-Flugzeuge mit der Marine von Bangladesch abgeschlossen. Die Marine erweitert damit ihre bestehende Flotte an Dornier 228.

Bangladeschs Marine führt mit den Do 228-Flugzeugen Überwachungsflüge an den Küsten des Landes durch. Die Patrouillenflüge helfen, die 200-Meilen-Zone zu kontrollieren, und dienen der Sicherheit von Fischern und Seeleuten. Priorität für die Marine hat der Schutz der Einwohner, die Interessen und wirtschaftlichen Vorteile des Landes. Mit dem Kauf der ersten beiden neuen Dornier 228 im Jahr 2011 leisten Flugzeuge dabei eine Schlüsselrolle für das Land. Multi-Role-Konfiguration mit missionsspezifisch anpassbaren Sensoren und Kommunikationssystemen hat die Dornier 228 Eigenschaften, die für diese Aufgaben notwendig sind.

Schlüsselfähigkeiten fürs Hoheitsgebiet

Der neue Vertrag unterstreicht die Anstrengungen, die Bangladesch unternimmt, um die Überwachung der Küste durch Marine und Küstenwache und so die Sicherheit und Wirtschaftlichkeit des Landes zu stärken. Die neuen Dornier 228 erweitern die bestehenden Kapazitäten der Marine von Bangladesch zur Überwachung der Seewege, der Hoheitsgewässer und der Küstengebiete. Sie bringen so mehr Sicherheit für die Fischerei und helfen, verdächtige Schiffe aufzuspüren. Außerdem stärken die beiden zusätzlichen Flugzeuge die Fähigkeit der Marine von Bangladesch, Such- und Rettungsoperationen sowie Katastropheneinsätze durchzuführen.

Die Dornier 228 bietet aussergewöhnliche Leistungsfähigkeit und Vorteile im Einsatz für die Marine von Bangladesch ebenso wie für andere Staaten, die ihre Küsten und ihre Ressourcen schützen wollen. Marine- und Küstenschutzorganisationen in aller Welt vertrauen auf die Dornier 228 mit ihrer Vielseitigkeit, ihrer herausragenden Geschwindigkeit, Reichweite und Ausdauer, sowie ihrer wirtschaftlichen Betriebskosten.

Langstreckenflugzeuge: neue Standplätze in Zürich

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In der Zone West des Flughafens Zürich konnten heute zwei neue Standplätze für Langstreckenflugzeuge in Betrieb genommen werden. Damit ist die erste Teiletappe der Entwicklung Zone West abgeschlossen. Da heute vermehrt größere Flugzeuge zum Einsatz gelangen, besteht am Flughafen Zürich insgesamt ein Mangel an Vorfeld- und Abstellflächen. Die Zone West ist eines der letzten Entwicklungsgebiete auf dem Flughafenperimeter, das für aviatische Nutzungen wie Flugzeugstandplätze verwendet werden kann. Auf einer Fläche von rund 16,8 Hektaren realisiert die Flughafenbetreiberin dort deshalb über die nächsten Jahre ein flexibel nutzbares Vorfeld, auf dem bedarfsgerecht neue Standplätze entstehen.

Die erste Teiletappe konnte jetzt nach eineinhalb Jahren Bauzeit mit der Inbetriebnahme von zwei neuen Standplätzen für Flugzeuge bis zur Kategorie E (z.B. Größe einer Boeing 777 oder eines Airbus A340) pünktlich abgeschlossen werden. Erschlossen werden die neuen Standplätze durch die Verlängerung des Rollwegs nach Norden. Mittelfristig werden in der Zone West mit der Realisierung der weiteren Teiletappen zusätzliche Standplätze entstehen, die flexibel nutzbar sind.

Die neuen Standplätze befinden sich in unmittelbarer Nähe des beliebten Spotterhügels auf der Westseite des Flughafens mit Sicht auf die Kreuzung der Piste 10/28 mit 16/34. Dort laden seit Ende April 2017 die vier Meter hohe Aussichtsplattform und ein gastronomisches Angebot Spotter und Besucher gleichermassen zum Verweilen ein. Bis Ende Oktober 2017 werden im Flughafenzaun zudem wieder 14 Gucklöcher angebracht, so dass auch vom Boden aus Fotos des Flugbetriebs möglich sind.

Deutsche Flugsicherung beschafft ILS gemeinsam mit LVNL

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Die Deutsche Flugsicherung will Instrumentenlandesysteme (ILS) künftig gemeinsam mit der niederländischen LVNL beschaffen. Beide Flugsicherungsorganisationen haben eine entsprechende Vereinbarung geschlossen, die sich über 13 Jahre erstreckt. Insgesamt geht es um die Erneuerung der ILS-Anlagen an elf deutschen und vier niederländischen Flughäfen sowie um drei Test- und Trainingssysteme. Durch die gemeinsame Beschaffung erhalten DFS und LVNL beim Einkauf dieser Systeme deutlich günstigere Konditionen. Insgesamt investieren DFS und LVNL bis zum Jahr 2030 einen zweistelligen Millionenbetrag in die Erneuerung ihrer ILS-Infrastruktur.

Ein Instrumentenlandesystem ist ein System am Boden, das am Flughafen installiert ist. Es leitet Piloten beim Landeanflug zum Ziel, so dass diese die Landebahn nahezu bei jeder Sicht ansteuern können. Die DFS betreibt an den 16 internationalen Flughäfen insgesamt rund 50 Instrumentenlandesysteme, bei der LVNL sind es insgesamt zehn. Da die maximale Lebensdauer eines ILS-Systems bei ca. 20 Jahren liegt, müssen die beiden Partner im Schnitt drei solcher Anlagen pro Jahr erneuern.

Thales liefert ILS 420

In ihrer Vereinbarung haben DFS und LVNL erstmals gemeinsame technische Anforderungen an die ILS-Anlagen definiert. Sie werden von dem französischen Luftfahrt- und Technologiekonzern Thales geliefert, der die gemeinsame Ausschreibung für sich entscheiden konnte. Die ersten ILS-Anlagen vom Typ Thales ILS 420 werden noch in diesem Jahr geliefert. Eine Anlage wird als Schulungssystem auf dem Fliegerhorst Kaufbeuren aufgebaut und dort für das Training von DFS-Technikern genutzt.

Eine zweite Anlage installiert die DFS als Referenzsystem. Auf dem DFS-Campus in Langen werden Referenzsysteme von allen flugsicherungstechnischen Anlagen vorgehalten, um zum Bespiel Ersatzteile nach der Reparatur testen zu können. Die ersten operativ eingesetzten ILS-Anlagen sollen 2018 an den Flughäfen Hamburg, Nürnberg und Hannover sowie an den Amsterdamer Flughafen Schiphol ausgeliefert werden.

Passagierspitze bei weniger Flügen in Stuttgart

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Der Flughafen Stuttgart kann für das dritte Quartal 2017 nach vorläufigen Berechnungen insgesamt 3.508.384 Fluggäste verzeichnen. Damit sind die Passagierzahlen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 4,0 Prozent gestiegen. Seit Jahresbeginn starteten und landeten insgesamt 8.469.951 Fluggäste in Stuttgart. Gleichzeitig sanken die Flugbewegungen mit 36.754 Starts und Landungen im dritten Quartal um 1,7 Prozent, weil die Airlines größere Maschinen einsetzen, die zudem gut ausgelastet sind. Von Januar bis Ende September wurden 97.687 (minus 2,5 Prozent) Starts und Landungen gezählt.

Bis Ende des Jahres rechnet die Flughafen Stuttgart GmbH (FSG) damit, die bisherige Rekordzahl von 10,6 Millionen Passagieren zu übertreffen. Alleine der August 2017 war mit 1.195.669 Fluggästen für den Flughafen Stuttgart der passagierstärkste Monat aller Zeiten.

Planfeststellung: Flughafen Köln/Bonn gibt Einsicht in Unterlagen

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Im Rahmen des Planfeststellungsverfahrens des Flughafens Köln/Bonn erfolgt in Kürze die öffentliche Auslegung der Antragsunterlagen. Wie das Regierungspräsidium Düsseldorf als zuständige Anhörungsbehörde mitgeteilt hat, können Bürger ab dem 06. November die Planunterlagen vier Wochen lang einsehen. In 29 umliegenden Städten und Gemeinden wird der Antrag des Flughafens bis zum 05. Dezember in den jeweiligen Gemeindeverwaltungen zur Einsichtnahme bereitgestellt. Der Flughafen hatte im Dezember 2016 beim NRW-Verkehrsministerium die Durchführung eines Planfeststellungsverfahrens beantragt. Des geht dabei um Rechts-, Planungs-, und Investitionssicherheit. Der Antrag umfasst einige bereits realisierte und einige zukünftige Baumaßnahmen. Es werden keine neue Start- und Landebahn und keine zusätzlichen Rollwege gebaut.

Nunmehr erhalten Bürgerinnen und Bürger sowie Träger öffentlicher Belange die Möglichkeit, sich über die Verfahrensinhalte des Antrags umfassend zu informieren. Der Antrag beinhaltet auch eine Umweltverträglichkeitsstudie, die unter Einbeziehung von umwelttechnischen Gutachten erstellt wurde. Dazu zählen etwa ein Schadstoff-, Lärm-, Licht- sowie ein Artenschutz-Gutachten. Einwände können binnen sechs Wochen nach Beginn der Auslegung bei der Behörde geltend gemacht werden.

Bereits Anfang des Jahres wurde in drei Bürgerversammlungen den Anwohnern im Wege der frühzeitigen Öffentlichkeitsbeteiligung das Vorhaben vorgestellt. Weitere Inormationen zur Planfeststellung gibt es  hier online beim Flughafen.

14 Boeing Business Jets im letzten Jahr geordert

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Boeing Business Jets hat auf der Ausstellung NBAA-BACE National Business Aviation Conference and Exhibition 14 neue Bestellungen für Business Jets aus dem letzten Jahr vorgestellt. Darunter fallen BBJ aus den Programmen 737 mit vier Flugzeugen, drei BBJ MAX, ein Dreamliner als BBJ 787-8, zwei BBJ 777-300ER und drei BBJ 747-8.

Damit war es ein starkes Jahr für die Sparte Business Jets des US-Flugzeugbauers. Dabei wurde auch ein neues Innendesign für die BBJ MAX 7 vorgestellt, das vom Designstudio Alberto Pinto aus Paris entworfen wurde. Business Jets, die aus den Programmen für Passagierflugzeuge stammen, ermöglichen eine ganz andere Dimension an Komfort, Geräumigkeit und Reichweite als herkömmliche Business Jets. Diese werden dann von Regierungen und Regierungschefs genutzt.

Airlines der Lufthansa steigerten Absatz um 12,9 Prozent

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Die Airlines der Lufthansa Group haben im September 2017 rund 12,7 Millionen Fluggäste an Bord ihrer Flugzeuge befördert. Dies entspricht einer Steigerung von 17,8 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Die angebotenen Sitzkilometer lagen um elf Prozent über dem Vorjahr, gleichzeitig konnte der Absatz um 12,9 Prozent gesteigert werden. Daraus ergibt sich ein Sitzladefaktor, der mit 83,8 Prozent um 1,4 Prozentpunkte höher ausfällt als im September 2016. Insgesamt haben die Airlines der Lufthansa Group in den ersten neun Monaten dieses Jahres 98,4 Millionen Passagiere befördert und damit 17,5 Prozent mehr als in den ersten drei Quartalen in 2016 – mehr als je zuvor in diesem Zeitraum. Der Sitzladefaktor stieg um 2,1 Prozentpunkte, dementsprechend markiert die Auslastung in den ersten drei Quartalen mit 81,4 Prozent weiterhin einen historischen Höchststand.

Das Preisumfeld entwickelte sich im September im Vorjahresvergleich währungsbereinigt weiterhin positiv. Das Frachtangebot lag im September um 1,9 Prozent über dem Vorjahr, die abgesetzten Tonnenkilometer um 6 Prozent höher. Daraus ergibt sich ein um 2,7 Prozentpunkte höherer Nutzladefaktor. Insgesamt lag das Frachtangebot in den ersten neun Monaten 2017 um 2,7 Prozent höher als im Vorjahr. Gleichzeitig konnte der Absatz in diesem Zeitraum um acht Prozent gesteigert werden, woraus sich ein um 3,4 Prozentpunkte höherer Nutzladefaktor ergibt als in den ersten drei Quartalen des Vorjahres.

Netzwerk-Airlines

Die Netzwerk-Airlines Lufthansa, SWISS und Austrian Airlines haben im September insgesamt rund 9,3 Millionen Fluggäste befördert und damit 5,1 Prozent mehr als im gleichen Monat des Vorjahres. Das Angebot in Sitzkilometern wurde im September um 1,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr ausgeweitet, obwohl die Zahl der Flüge um 0,8 Prozent reduziert wurde. Der Absatz stieg im gleichen Zeitraum um 2,9 Prozent. Damit erhöhte sich der Sitzladefaktor bei diesen Airlines um 1,5 Prozentpunkte auf 83,7 Prozent.

Insgesamt haben die Netzwerk-Airlines in den ersten neun Monaten 73,9 Millionen Passagiere und damit 5,8 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum befördert. Der Sitzladefaktor bei den Netzwerk-Airlines stieg in diesem Zeitraum um 2,3 Prozentpunkte auf 81,6 Prozent.

Lufthansa hat im September 6,3 Millionen Fluggäste in ihren Flugzeugen befördert und damit 4,2 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Einem im September um 0,4 Prozent geringeren Angebot an Sitzkilometern stand ein um 1,9 Prozent höherer Absatz gegenüber. Der Sitzladefaktor lag mit 84,6 Prozent um 1,9 Prozentpunkte über dem des Vorjahresmonats. In den ersten drei Quartalen 2017 hat Lufthansa 50,1 Millionen Fluggäste befördert, 4,4 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Der Sitzladefaktor für die ersten neun Monate lag mit 82 Prozent um 2,7 Prozentpunkte höher als nach den ersten neun Monaten 2016.

Punkt-zu-Punkt-Airlines

Im Punkt-zu-Punkt-Verkehr hat die Lufthansa Group mit den Airlines Eurowings (inklusive Germanwings) und Brussels Airlines im September rund 3,4 Millionen Fluggäste befördert, davon 3,1 Millionen auf Kurzstreckenflügen und 220.000 auf Langstreckenflügen. Dies entspricht einer Steigerung von 77,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Einem im September um 107,2 Prozent erhöhten Angebot stand ein um 108,4 Prozent erhöhter Absatz gegenüber, woraus sich ein um 0,5 Prozentpunkte höherer Sitzladefaktor ergibt.

Auf der Kurzstrecke wurden im September die angebotenen Sitzkilometer um 69,3 Prozent erhöht, die verkauften Sitzkilometer stiegen im gleichen Zeitraum um 75,4 Prozent. Daraus ergibt sich auf diesen Flügen ein Sitzladefaktor von 85,6 Prozent, der um drei Prozentpunkte höher ist als im September 2016. Auf der Langstrecke ist der Sitzladefaktor im selben Zeitraum hingegen um 8,8 Prozentpunkte auf 80,9 Prozent zurückgegangen. Hier stand einem um 329,5 Prozent erhöhten Angebot ein um 287,2 Prozent gestiegener Absatz gegenüber. Die Passagierzahl auf den Langstreckenflügen der Punkt-zu-Punkt-Airlines war im September rund 4,5-mal so hoch wie ein Jahr zuvor.

Die Punkt-zu-Punkt-Airlines haben in den ersten neun Monaten insgesamt rund 24,5 Millionen Passagiere befördert und damit 75,8 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Der Sitzladefaktor lag in dieser Zeit mit 80,3 Prozent um 0,3 Prozentpunkte über dem des Vorjahres.

ACD: Marktumwälzungen durch Digitalisierung erkennen

Logistikunternehmen nehmen den digitalen Wandel häufig noch nicht ernst genug. Davor warnte Strategieberater Björn Maul beim aktuellen Treffen des Aircargo Club Deutschland (ACD) in Frankfurt am Main.

Der Aircargo Club Deutschland (ACD) wurde 1963 als branchenbezogene Interessens- und Diskussionsplattform zur Förderung des Luftfrachtverkehrs gegründet. Die rund 250 Mitglieder sind leitende Unternehmensvertreter der Luftfrachtbranche mit deutschlandweiter oder internationaler Verantwortung.

Neue Technologien wie Big Data, Künstliche Intelligenz, ebenso wie Automatisierung und Robotik werden den Logistikmarkt einschneidend verändern, so das Fazit des Branchenanalysten der Managementberatung Oliver Wyman. Es ist der Anfang einer Innovationswelle in der Logistik. Eine ganze Reihe neuer Geschäftsmodelle verändere traditionelle Lieferketten. Durch Milliarden-Investitionen von Investoren in Logistik-Startups herrsche mancherorts die reinste Goldgräberstimmung.

Wilderei der Newcomer

Bei vielen der mehr als 60.000 Logistikunternehmen in Deutschland steigt der Druck zur Veränderung. Die Anforderungen der Kunden wachsen stetig. Gleichzeitig bauen E-Commerce-Giganten wie Amazon oder Alibaba ihr Logistikangebot zumindest auf profitablen Routen aus. Auf der anderen Seite nagen Startups mit ihren neuen Konzepten und digitalen Innovationen an der traditionellen Wertschöpfungskette. Auch Mobilitätsanbieter im Bereich autonomes Fahren „wildern“ mit Plänen für eine intelligentere Verbindung von Passagier- und Frachttransport im klassischen Logistikmarkt.

Als Beispiele für die Innovationswelle digitaler Geschäftsmodelle in der Logistik nannte Strategieberater Björn Maul voll elektronisch gesteuerte Frachtbörsen und Lagerhäuser bis hin zu digitalen Speditionen mit weitgehend automatisierten Abläufen oder die Kommerzialisierung von Logistikdaten. Letzteres stoße jedoch zumindest in Europa auf Grenzen durch den Datenschutz, wandten Teilnehmer bei der ACD-Veranstaltung in Frankfurt ein. Sie kritisierten auch das Fehlen geeigneter Konzepte für Change Management, um den Übergang hin zur digitalen Logistik zu erleichtern. Einfach neue IT-Systeme einzuführen sei nicht genug. Das Nicht-Digitalisieren sei allerdings keine Option, mahnte Mathias Jakobi, amtierender Präsident des ACD und Zentraleuropachef des Airline-Verbands IATA. Die Branche in Deutschland müsse endlich aus ihrem Dornröschenschlaf aufwachen.

Alte IT: Klotz am Bein und Risiko

Zu viele Logistiker in Deutschland würden aber selbst die ersten Schritte für den Aufbau digitaler Abläufe scheuen, so Strategieberater Maul. Veraltete Computersysteme seien jedoch mehr und mehr ein „Klotz am Bein“, gerade auch beim Thema IT-Sicherheit. Maul berichtete von erfolgreichen Hacker-Angriffen auf digitale Netzwerke. Da gebe es einen sehr kreativen Schattenmarkt, warnte Maul. Die Branche müsse sich deshalb auch mit Themen wie der Blockchain-Technologie beschäftigen, um sich und ihre Kunden vor Cyber-Attacken zu schützen. Cyber Security Exzellenz entwickele sich zu einem Wettbewerbsvorteil.

Nach Schätzungen der Managementberatung Oliver Wyman steigt der Anteil digitaler Speditionsmodelle bis zum Jahr 2030 auf rund 85 Prozent des Gesamtmarktes. Eine noch stärkere Ausrichtung auf den Kunden, die „Customer Journey“, werde deshalb umso wichtiger – gerade mit Hilfe digitaler Lösungen. Auf dem Foto: Referent Björn Maul von der Managementberatung Oliver Wyman und ACD-Präsident Mathias Jakobi in Frankfurt am Main.

Prominente lesen am Hannover Airport

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„Erleben & Erlesen“ – die beliebte Veranstaltungsreihe am Hannover Airport geht in die nächste Runde: sechs Termine mit Prominenten aus Film und Fernsehen. Ab dem 13. November gibt es wieder persönliche Geschichten und literarische Leckerbissen in Clubatmosphäre. Rund 120 Gäste haben dann Gelegenheit, ihre Stars in der Eventlocation „Skylight“ hautnah zu erleben. Der direkte Blick auf die Start- und Landebahn sorgt für ein eindrucksvolles Ambiente. Eine Stewardess serviert Tomatensaft und Sekt vom stilechten Flugzeug-Trolley. Nach der Veranstaltung hat jeder die Möglichkeit für Autogramme und Selfies mit seinem Star.

Beginn der Veranstaltung ist jeweils um 19:00 Uhr, Einlass ab 18:30 Uhr. Tickets gibt es etwa in Laporte Shops. Ab Freitag, dem 27. Oktober 2017 sind die Tickets auch bei der Buchhandlung DECIUS an der Markthalle und im Erlebnis-Shop auf der Airport Plaza erhältlich.

Gästen und Termine

Den Auftakt zur Wintersaison 2017/18 macht Jorge González. Am 13. November spricht er über sein Buch „Hola Chicas“. Weitere Gäste in den kommenden Monaten sind Tom Wlaschiha, Gesa Neitzel, Karl Dall, Rüdiger Nehberg und Ingolf Lück.

  • 13.11.2017 Jorge González
  • 21.12.2017 Tom Wlaschiha
  • 09.01.2018 Gesa Neitzel
  • 06.02.2018 Karl Dall
  • 06.03.2018 Rüdiger Nehberg
  • 18.04.2018 Ingolf Lück