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Anziehen der Luftfracht: Rhenus-Gateways in Frankfurt und Hilden

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Mit zwei im Sommer eröffneten europäischen Gateways in Hilden und Frankfurt am Main reagiert die Rhenus-Gruppe auf die positive globale Wirtschaftsentwicklung und steigende Frachtvolumina im Geschäftsfeld Air & Ocean.

Durch die Konsolidierung von Luft- und Seefrachtsendungen an den neuen Drehkreuzen will der Logistikdienstleister seine Verkehre effizienter bündeln und enger mit seinem Landverkehrsnetz verzahnen, berichtete Jörn Schmersahl, CEO Air & Ocean Europe der Rhenus Air & Ocean Management, am 25. Oktober auf dem 34. Deutschen Logistik-Kongress in Berlin.

Die Im- und Exporttonnage sowohl in der Luft- als auch in der Seefrachtsparte der Rhenus erzielte in den letzten Jahren hohe Wachstumsraten. Seit Juli 2017 bündelt das Seefracht-Gateway im nordrhein-westfälischen Hilden Sendungen, die über die nahe gelegenen Westhäfen Rotterdam und Antwerpen im- und exportiert werden. Die LCL-Dienste zwischen Hilden und den Westhäfen verkehren regelmäßig nach festem Fahrplan.

Luftfracht: Nachfrage verursacht Engpässe

Das Luftfracht-Gateway befindet sich im Logistikhub CargoCity-Süd am internationalen Flughafen Frankfurt. Im 24/7-Betrieb werden jegliche Ladungstypen, darunter auch temperaturgeführte Waren und Gefahrgut, umgeschlagen. Im Gateway können die Güter auch sicherheitstechnisch durchleuchtet werden. Hauptverbindungen bestehen derzeit mit Asien, Nord- und Südamerika, Südafrika und den Vereinigten Arabischen Emiraten.

Die Kapazitäten des Marktes für Luftfracht gelangen besonders von Europa in die USA, von Europa nach China sowie von China nach Europa aktuell an ihre Grenzen. Mit dem Gateway am Flughafen Frankfurt will das Unternehmen durch die Konzentration von Waren die eigene Marktposition stärken. Dabei soll das Einzugsgebiet für Sendungen mit den Schwerpunkten Österreich, Polen, der Slowakei, Schweiz, Tschechische Republik sowie Ungarn bald ausgeweitet werden.

Flughafen Nürnberg Partner für Stars von Brose Bamberg

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Der Albrecht Dürer Airport Nürnberg engagiert sich weiter für den regionalen Sport: In der neuen Saison ist der Flughafen offizieller Partner des neunmaligen deutschen Basketball-Meisters Brose Bamberg. Flughafengeschäftsführer Dr. Michael Hupe und Brose Bamberg-Geschäftsführer Rolf Beyer unterzeichneten jetzt den Kooperationsvertrag.

Nach Partnerschaften mit dem 1. FCN, Greuther Fürth und dem HC Erlangen unterstützt der Airport Nürnberg nun auch Mannschaften im Basketball. Die Profis der Bundesligisten und Teilnehmer an der Turkish Airlines Euroleague, Brose Bamberg, sowie des Zweitligisten Nürnberg Falcons zählen zu den neuen Partnern. Bambergs Basketballern bekommen so einen Beitrag für weitere sportliche Spitzenleistungen. Der Vorzeigeverein erfüllt dabei auch eine Funktion für den Flughafen, sich als Metropolregion bis Bamberg zu bekennen.

Erfolge gesellen sich

Brose Bamberg und der Albrecht Dürer Airport Nürnberg zeigen beide deutlich die positive Entwicklung der Metropolregion Nürnberg. Mit neun Meistertiteln in den vergangenen zwölf Jahren sind die Franken deutschlandweiter Taktgeber und der erfolgreichste Sportverein, und auch der Flughafen Nürnberg feiert mit seinem Passagierwachstum Rekorde.

Die Kooperation spiegelt sich auch in gegenseitigen Werbeauftritten wider: Bereits seit dem Sommer zieren Brose Bamberg-Motive die Abflughalle 1, im Gegenzug zeigt der Flughafen Präsenz in der BROSE ARENA. Am Sonntag, 29. Oktober, präsentiert sich der Airport Nürnberg außerdem erstmals als „Sponsor of the Day“ bei der Partie Brose Bamberg gegen ALBA BERLIN.

Auf dem Bild: Dr. Michael Hupe, Geschäftsführer des Airport Nürnberg (links) und Rolf Beyer, Geschäftsführer der Brose Bamberg (rechts) tauschen Trikots aus, um die Partnerschaft zu besiegeln. Mit an Bord sind Trainer Andrea Trinchieri (Mitte), Maskottchen Freaky und die Brose Bamberg Dancers.

10.000.000 Euro für Transfergesellschaft der airberlin

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Der Gläubigerausschuss der Air Berlin Luftverkehrs KG hat in seiner Sitzung am Dienstag beschlossen, aus der Insolvenzmasse des Unternehmens bis zu zehn Millionen Euro für die Einrichtung einer Transfergesellschaft für alle Mitarbeiter des Unternehmens zur Verfügung zu stellen. Der Beschluss steht unter dem Vorbehalt, dass auch weitere Beteiligte Deckungsbeiträge für eine Transfergesellschaft erbringen. Frank Kebekus, der Generalbevollmächtigte des Unternehmens, teilte die Zahl mit. In den nächsten Tagen finden die letzten Flüge der Fluggesellschaft airberlin statt, dann wird der Flugbetrieb der zweitgrößten deutschen Airline eingestellt.

Für die Transfergesellschaft könne airberlin bis zu zehn Millionen Euro aufbringen. Der Gläubigerausschuss traf diese Entscheidung trotz der extrem angespannten Liquiditätssituation des Unternehmens.

Legacy 500 und Phenom 300: Embraer Jets in Mannheim

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Embraer Executive Jet Fleet Show am Flugplatz Mannheim: Atlas Air Service präsentierte am Flugplatz EDFM die Geschäftsreiseflugzeuge Legacy 450/500 und Phenom 300 des Herstellers Embraer. Zeitgleich wurde von der zuständigen Behörde die allgemeine Betriebsgenehmigung des Flugplatzes Mannheim auf die Muster Legacy 450 und 500 erweitert.

Die Geschäftsreisejets von Embraer aus Brasilien, dem drittgrößten Flugzeughersteller der Welt, profitieren von den Produktionsverfahren der Verkehrsflugzeuge von Embraer und deren Entwicklungsvorsprung. Bei Lufthansa, KLM, Austrian Airlines und anderen internationalen Fluggesellschaften werden Embraer-Verkehrsflugzeuge als Cityhopper eingesetzt.

Bei der Legacy 450/500 handelt es sich um ein modernes Flugzeugdesign im Fly-By-Wire Konzept und Side Sticks (ähnlich wie bei Airbus). Auch der Honeywell Turbofan 7500 repräsentiert eine neue Generation von Flugzeugtriebwerken.

Legacy 450 und 500 modern und leise

Die Legacy 500 hat eine maximale Startmasse von 17.400 kg und ist für 12 Passagiere plus Besatzung zugelassen. Die kleinere Legacy 450 hat neun Sitzplätze und eine maximale Abflugmasse von 16.220 kg. Beide Flugzeuge haben eine Spannweite von 29,25 Metern. Die Geräumigkeit der Fluggastkabine wird auch durch eine Stehhöhe von 1,83 Meter und einer Kabinenbreite von 2,08 Metern unterstrichen.

Der Flugplatz Mannheim (IATA-Code MHG) verfügt über eine sehr kurze Start- und Landebahn und ist mit Hindernissen umgeben. Trotzdem können beide Flugzeuge unter Einhaltung aller Bestimmungen, d.h. auch bei angenommenem Triebwerksausfall, sicher starten und landen.

Mit der Legacy 450/500 wird der leiseste Jet für Mannheim zugelassen. Wenn die Legacy 450 ältere Flugzeuge ablöst, wird das allgemeine Lärmniveau erheblich reduziert, erläuterte Dirk Eggert, technischer Geschäftsführer am City Airport Mannheim.

Ruag Space personell nach Produktgruppen organisiert

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Ruag Space will ihren Kunden- und Produktfokus auch in der Organisationsstruktur deutlich widerspiegeln. Die Division will damit frühzeitig auf neue Anforderungen im sich wandelnden Raumfahrtmarkt reagieren und nahtlos an das erfolgreiche Wachstum der letzten Monate und Jahre anzuknüpfen. Hinsichtlich Umsatz und Auftragslage ist die Tendenz steigend – momentan beschäftigt Ruag Space 1.360 Personen an 13 Standorten. Mit Produktionsstandorten in sechs Ländern ist Ruag Space ein führender Zulieferer für Produkte in der europäischen und amerikanischen Raumfahrtindustrie – und eine der internationalsten Divisionen von Ruag.

Bisher wurde das Produkt-Portfolio im Rahmen der jeweiligen Ländereinheit autonom entwickelt und vermarktet. Künftig sollen Kunden so noch besseren Zugang zum Angebot bekommen, indem das Portfolio länderübergreifend nach Produktgruppen organisiert wird:

  • Die Produktgruppe Electronics umfasst Elektronikprodukte für Satelliten und Trägerraketen, zum Beispiel Computersysteme, Navigationsempfänger, Mikrowellen-Technologie und Antennen.
  • Die Produktgruppe Spacecraft umfasst mechanische Produkte für den Bau von Satelliten, zum Beispiel Verbundstoff-Strukturen, Mechanismen zum Ausrichten von Solarpaneelen oder Triebwerken, und Thermalschutz.
  • Die Produktgruppe Launchers umfasst mechanische Produkte für Trägerraketen, zum Beispiel Nutzlastverkleidungen, Adapter für die verschiedenen Stufen der Rakete, oder Separationssysteme.

Produktgruppen: Am Kunden ausgerichtet

Die Produktgruppen vereinen Produkte, die das gleiche oder ein ähnliches Kundensegment ansprechen. Ihr Fokus liegt auf Forschung & Entwicklung sowie Marketing & Sales. Alle drei Produktgruppen umspannen jeweils verschiedene Standorte in Europa und den USA. Ländereinheiten wird es auch künftig geben – ihr Fokus liegt allerdings auf der operativen Umsetzung. Alle Länder rapportieren neu an den Senior Vice President Operations.

Für den Großteil der rund 1.300 Mitarbeiter von Ruag Space ändert sich mit der neuen Struktur nichts, da das erfolgreiche Prinzip eigenständiger operativer Einheiten (von bis zu 200 Mitarbeitern) fortgeführt wird. Diese „Kernzellen“ des Unternehmens bleiben unangetastet. Wachstum fortsetzen. Mit der Produktgruppen-Organisation sollen Technologie und Markt noch enger zusammenfinden. Orientiert an den Kunden sollen dabei weitere Geschäftsfelder erschlossen und das Wachstum fortgesetzt werden.

Personelle Zuordnung

Geführt werden die neuen Produktgruppen von Mats Warstedt (Electronics; bisher Senior Vice President Ruag Space Sweden), Jörgen Remmelg (Spacecraft; bisher General Manager des Standorts Linköping) und Dr. Holger Wentscher (Launchers, bisher SVP Ruag Space Switzerland). Luis de Leon Chardel verstärkt Ruag Space ab Mitte Oktober als SVP Operations. Darüber hinaus bleiben im Management Team von Dr. Peter Guggenbach die folgenden Funktionen vertreten: Finance (vakant), Human Resources (Björn Axelsson), Marketing & Sales (Dr. Axel Roenneke), Research & Development (Michael Pavloff), Communications (Nike Möhle), External Relations (Daniel Fürst).

Die neue Organisation greift offiziell ab dem 01. Januar 2018. Mit dem 01. Oktober 2017 begann aber bereits eine Übergangsphase in der neuen Struktur, in der sich die Berichtslinien einspielen und die Planung fürs kommende Jahr erfolgen kann. Der Jahresabschluss 2017 findet allerdings noch in der bisherigen Struktur statt.

Seerouten in Echtzeit: Satellitendaten helfen Künstlicher Intelligenz

Das Start-up Aquaplot ist seit September Mitglied des Gründerprogramms der Europäischen Weltraumorganisation (ESA). Das Inkubator-Programm unterstützt Start-ups beim Transfer von Weltraumtechnologie für die Anwendung im kommerziellen ‚Non-Space‘-Bereich.

Aquaplot nutzt Satellitenpositions- und Erdbeobachtungsdaten für die Prognose von Flottenbewegungen auf See und die Optimierung der maritimen Supply Chain. Das Inkubator-Programm will beim Ausbau der Plattform Unterstützung leisten, bisher setzen Nutzer die Aquaplot-Plattform unter anderem zur Auftragskalkulation, dem Monitoring von Schiffen oder für Business Intelligence-Anwendungen ein. Mit den Satellitendaten sollen künftig dynamische Einflüsse wie Wind und Strömung berücksichtigt und den Kunden ein besseres Echtzeitbild und realistischere Prognosen liefern.

Naturinspirierte Künstliche Intelligenz am Werk

Aquaplot nutzt naturinspirierte Künstliche Intelligenz für seine Software. Dazu zählen Partikelschwarmalgorithmen und evolutionäre Algorithmen, die miteinander kooperieren. Daraus ergeben sich laut Aquaplot positive Effekte, wie man sie auch in einem gut eingespielten Team mit Arbeitsteilung und effektiver Absprache beobachten kann. Das ist bisher einmalig und gibt dem Unternehmen die Möglichkeit, Routen in Echtzeit planen zu können, ohne dass diese von vielen Schiffen abgefahren sein müssen. Auch eröffnen sich völlig neue Möglichkeiten zur Simulation und Szenarioanalyse. Das Start-up hat für seine Seeroutenplanungssoftware bereits ein Europäisches Patent beantragt.

Für die Weiterentwicklung dieser innovativen Technologie erhält Aquaplot eine finanzielle Förderung von 50.000 Euro, die zur einen Hälfte von der ESA und zur anderen vom Land Hessen getragen wird, sowie Zugang zu Experten der ESA. Außerdem wird das Logistik-Start-up in ein Netzwerk aus Unternehmen und Investoren aufgenommen und erhält Präsentationsmöglichkeiten bei Veranstaltungen und Netzwerkevents. In Darmstadt liegt eines der europaweit verstreuten Gründerzentren der ESA. Das dortige ESA Business Incubation Centre (BIC) wird vom Zentrum für Satellitennavigation Hessen (cesah) betrieben.

Leisure Cargo der airberlin: Zuschlag für Zeitfracht-Gruppe

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Im Zuge der Verhandlungen mit einer Bietergemeinschaft gibt es einen weiteren Abschluss Bieterverfahren der insolventen airberlin: Berliner Zeitfracht-Gruppe übernimmt die Düsseldorfer airberlin Tochter Leisure Cargo inklusive der rund 60 Mitarbeiter. Der Gläubigerausschuss der insolventen airberlin hat einer entsprechenden Vorlage der Geschäftsführung und des Generalbevollmächtigten zugestimmt. Leisure Cargo managt als Frachtraumvermittler seit 2013 die Mitnahme von Luftfracht in Passagierflugzeugen. Über den Kaufpreis vereinbarten beide Parteien Stillschweigen.

Für airberlin CEO Thomas Winkelmann ein kleiner, aber wichtiger Schritt im Insolvenzverfahren der airberlin. Die Tochtergesellschaft Leisure Cargo und ihre Mitarbeiter haben nun wieder Planungssicherheit. Auch die Zeitfracht-Gruppe sei ein Eigentümer, der dem Unternehmen und den Mitarbeitern eine klare Zukunftsperspektive bietet.

Als Tochter lässt sich Leisure Cargo strategisch ins bestehende Frachtgeschäft integrieren und ist ein Schritt zum weiteren Erfolg der Zeitfracht-Gruppe. Die Verhandlungen der Bietergemeinschaft über die airberlin Technik würden zunächst fortgesetzt. Diese Verhandlungen sollten bald erfolgreich abgeschlossen und möglichst viele Arbeitsplätze gesichert werden können.

ILS am Fraport wird nachts wieder vermessen

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Die Instrumentenlandesysteme (ILS) der Nordwest-Landebahn werden für beide Betriebsrichtungen (Ost- und Westwetterlage) auf ihre Genauigkeit hin vermessen. Als Vermessungsflugzeug kommt eine zweimotorige Propellermaschine vom Typ Beechcraft King Air 350 zum Einsatz, in dieser Zeit ist auch in der Nacht mit Lärmbelästigungen zu rechnen. Falls die Vermessungen in diesen Tagen, zum Beispiel wegen schlechten Wetters, nicht durchgeführt werden können, werden sie auf den Zeitraum vom 02.11.2017 bis zum 05.11.2017 verlegt. Trotz des Nachtflugverbots am Flughafen Frankfurt dürfen technische Überprüfungsflüge auch während der Nacht stattfinden. Tagsüber würden diese Flüge zu einer großen Beeinträchtigung des regulären Flugverkehrs führen.

Die Vermessung technischer Einrichtungen ist für die Sicherheit im Luftverkehr unverzichtbar. Daher bittet die DFS Deutsche Flugsicherung GmbH die Bevölkerung um Verständnis wegen des Nachtlärms.

Lufthansa fliegt mit Widebodies Kurzstrecken in Deutschland

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Um einer derzeit außergewöhnlich hohen Nachfrage nach Tickets von Berlin nach Frankfurt, München, Zürich und Wien nachzukommen, werden drei Airlines der Lufthansa Group (Lufthansa, Swiss International Air Lines, Austrian Airlines) im Oktober kurzfristig für einzelne Flüge die üblicherweise geplanten Kurzstreckenflugzeuge durch Großraumflugzeuge ersetzen.

Darüber hinaus werden alle anderen planmäßigen Flüge aus diesen Drehkreuzen nach Berlin für den Zeitraum vom 23. bis 25. Oktober nahezu ausschließlich mit dem in der Lufthansa Group größten Kurzstreckenflugzeug (Airbus A321) geflogen.

Airbus A340-600 innerhalbs Deutschlands

Durch den Einsatz der größeren Flugzeuge lassen sich deutlich mehr Fluggäste transportieren, so dass möglichst viele Reisewünsche der Berliner erfüllt werden können. Die erweiterten Flüge aus Berlin sind so geplant, dass über die Flughäfen Frankfurt, München, Zürich und Wien viele weltweite Anschlussflüge der Lufthansa Group-Airlines bequem erreicht werden können.

Lufthansa bietet damit vom 23. bis 25. Oktober 2017 jeweils einen täglichen Flug von Frankfurt nach Berlin mit einem Airbus A340-300 an. Von München wird am 23. und 24. Oktober 2017 jeweils einmal täglich ein Airbus A340-600 zum Einsatz kommen. Swiss plant für den 24. und 25. Oktober 2017 jeweils einen Flug von Zürich nach Berlin durch einen Airbus A330-300 zu ersetzen. Austrian Airlines wird am 24. Oktober 2017 eine Boeing 767 von Wien nach Berlin einsetzen.

Langstreckenkomfort auf kurzen Flügen

Die Kabinenausstattung der eingesetzen Großraumflugzeuge ist die gleiche wie für jeden Langstreckenflug der Lufthansa Verbund-Airlines. Das Service-Angebot entspricht dem, was Lufthansa, Swiss und Austrian Airlines ansonsten auch in der jeweiligen Buchungsklasse für innerdeutsche Flüge von und nach Berlin anbieten.

Die Flugzeugvergrößerungen für diesen Zeitraum sind nicht die einzigen Maßnahmen der Airlines im Lufthansa-Verbund, um der hohen Nachfrage nachzukommen. Bereits im September hatte Lufthansa entschieden, im November 2017 eine Boeing 747-400 zu den verkehrsreichsten Stunden des Tages von Frankfurt nach Berlin einzusetzen. Über 60 Mal ist der Jumbo damit zu Gast in Tegel. Darüber hinaus wird Lufthansa ab dem 08. November 2017 viermal wöchentlich Berlin mit New York verbinden.

Peter Kameritsch vierter Vorstand bei MTU Aero Engines

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Der Vorstand der MTU Aero Engines AG wird neu geordnet und von drei auf vier Mitglieder erweitert. Dies hat der Aufsichtsrat des Unternehmens in seiner Sitzung am 24. Oktober entschieden. Zum 01. Januar 2018 wird Peter Kameritsch (48) für drei Jahre zum Vorstand Finanzen und IT ernannt. Lars Wagner (42, im Titelbild) wird ebenfalls für drei Jahre als neuer Vorstand Technik bestellt.

Dr. Rainer Martens (56), bislang Vorstand Technik, legt sein Mandat auf eigenen Wunsch zum Jahresende nieder. Der Vorstandsvorsitzende der MTU, Reiner Winkler, hatte das Finanzressort seit Januar 2014 parallel zu seinen weiteren Aufgaben mit geführt.

Die Aufteilung der Funktionen des CEO und des Finanzvorstands ist eine Rückkehr zur international üblichen Praxis, heißt es aus dem Aufsichtsratsvorsitz. Peter Kameritsch kommt mit breiter Erfahrung aus dem Finanzbereich, in den Investor Relations und der Unternehmensstrategie und steht ein für eine Fortführung der soliden, ertragsorientierten Ausrichtung der MTU. Kameritsch arbeitet seit 1999 im Unternehmen und ist derzeit Senior Vice President Finanzen. Zu seinem Ressort werden auch das Center Informationstechnologie und die Investor Relations zählen.

Lars Wagner ist seit Juli 2015 Bereichsleiter OEM Operations der MTU; zuvor war er bei Airbus tätig. Lars Wagner hat umfassende Führungserfahrung in der Luftfahrtindustrie mit Positionen in Entwicklung, Fertigung, Strategie und Operations. Er soll die MTU auch weiterhin technologisch und operativ führend halten und wird und den Hochlauf der neuen Triebwerksprogramme fortsetzen. Aus dem bisherigen Aufgabenfeld des Technikressorts wird die Verantwortung für die MRO Operations an Michael Schreyögg, Vorstand Programme, übergehen.

Dr. Rainer Martens verlässt nach zwölf Jahren den Vorstand der MTU, in dieser Zeit hat er entscheidende Weichenstellungen des Unternehmens mit gestaltet und sehr erfolgreich umgesetzt, etwa die Beiträge der MTU zur zukunftsweisenden Getriebefan-Technologie, sagte Eberhardt. Die MTU technologisch führend und produktionsseitig hocheffizient aufgestellt. Hierzu hat Martens vor allem mit der Modernisierung des Standorts München und dem Aufbau der MTU Aero Engines Polska einen wesentlichen Beitrag geleistet.

Elektroautos von BMW haben Vorfahrt auf dem Vorfeld

Elektromobilität aus dem Hause der BMW Group soll dem Flughafen helfen, seine CO2 Emissionen nachhaltig zu verringern. Autosieger.de berichtet, dass die BMW Group nach den Flughäfen in Berlin, Hamburg und München jetzt auch den Düsseldorfer Airport (EDDL) mit neuen Elektro- und Plug-In-Hybrid-Fahrzeugen ausstattet.

Die BMW Group liefert dazu im Laufe des Jahres 18 BMW 225xe iPerformance Active Tourer für den Fuhrpark des Flughafens, wie das Magazin Autosieger.de mitteilt. Zehn BMW i3 sind dort schon im Einsatz.

Bis 2020 sollen rund 30 Fahrzeuge auf alternative Antriebe umgestellt werden. Mit den Autos von BMW wird das Ziel voraussichtlich schneller erreicht. BMW hat bereits einige Strom-angetriebene Modelle im Portfolio. Mit der Kombination aus nachhaltiger Mobilität, Dynamik und Flexibilität tritt der BMW i3 an, die Anforderungen anspruchsvoller Zielgruppen, wie die des Düsseldorfer Flughafens, zu erfüllen.

Elektrifizierte Autos fürs Vorfeld

Eingesetzt werden die neuen, elektrifizierten Fahrzeuge sowohl für Kurzstrecken auf dem Flughafengelände, als auch für längere Dienstfahrten über größerer Distanzen. Auch der Plug-In-Hybrid BMW 225xe iPerformance Active Tourer eignet sich durch das Fahren mit Elektroantrieb oder in kombinierter Fahrweise besonders gut für das Vorfeld.

Mit einem vielseitigen Produktportfolio von vollelektrischen und Plug-In-Hybrid Automobilen nimmt die BMW Group den Spitzenplatz als führender Anbieter elektrifizierter Fahrzeuge in Deutschland ein: Jedes fünfte neu zugelassene E-Fahrzeug in Deutschland war im letzten Jahr ein BMW.

Boeing 767 bei AUA jetzt mit neuer Economy Class

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Nach erfolgreichem Einbau und der Genehmigung der Behörden ist heute das erste Austrian Langstrecken-Flugzeug vom Typ Boeing 767 unter der Kennung OE-LAT mit den neuen Sitzen der Premium Economy Class zum offiziellen Erstflug von Wien nach Chicago abgehoben. Die Premium Economy Class wird in der ersten umgebauten Maschine für insgesamt 18 Passagiere Platz bieten. Fluggäste werden ab Frühjahr 2018 in den Genuss der neuen Reiseklasse kommen. Bis dahin werden in alle zwölf Langstreckenflugzeuge insgesamt 252 neue Sitze eingebaut. Kernstück der neuen Reiseklasse ist der neue Sitz, der es den Fluggästen im Vergleich zur Economy Class komfortabler macht. Damit folgt die 767 der Boeing 777 aus der AUA-Flotte.

Bis zum Abschluss des gesamten Umbaues und Start der Premium Economy Class mit all ihren Vorzügen im kommenden Frühjahr soll man sich bei Austrian aber bereits den bequemeren Sitz ab 99 Euro pro Strecke reservieren können. Aktuell werden Austrian Airlines Flugbegleiter sukzessive auf das neue Premium Economy Class Produkt geschult.

Neue Premium Economy Class

  • Neuer Sitz mit breiter Sitzfläche und großzügigem Sitzabstand
  • Fußstütze ab der zweiten Reihe bzw. Beinauflage mit integrierter Fußstütze in der ersten Reihe
  • Immer eine eigene Mittelarmlehne mit ausklappbarem Tisch und Cocktailtischchen
  • 12-Zoll-Monitor mit Fernbedienung für das Bordunterhaltungssystem
  • Eigene Steckdose und USB-Anschluss am Sitz
  • zweimal 23 kg Freigepäck
  • Hochwertiges Speisenangebot mit Menükarte
  • Welcome Drink
  • Kulturbeutel mit nützlichen Reise-Accessoires

UFO drängt Ryanair zur Wende durch Verhandlungen

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Die Unabhängige Flugbegleiter Organisation (UFO) fordert das Management der irischen Low-Cost-Fluggesellschaft Ryanair zu Tarifverhandlungen für die in Deutschland stationierten Flugbegleiterinnen und Flugbegleiter der Airline auf. Die Gewerkschaft kritisiert die derzeitigen Arbeits- und Vergütungsbedingungen bei Ryanair, mit Bruttolöhnen von rund 1.200 Euro im Monat bei ständiger Schicht-, Wochenend- und Feiertagsarbeit, scharf. Es sei ohnehin schon schwer, in Deutschland über die Runden zu kommen. Dass Ryanair ihre Kabinencrews dann auch noch in jedem Winter für mehrere Wochen unbezahlt freistellt, schlage dem Fass den Boden aus, so die UFO. Nach Auffassung der UFO sind die Vertragsbedingungen in Deutschland schlicht illegal.

Da es bei Ryanair weder einen Betriebsrat, noch eine gewerkschaftliche Vertretung gibt, hat der einzelne Arbeitnehmer jedoch kaum eine Möglichkeit, sich dagegen zu wehren, ohne das Risiko einer Kündigung einzugehen.

Ryanair: dauerhafte Leiharbeit

Ryanair beschäftigt ihre Flugbegleiterinnen und Flugbegleiter über Arbeitsverträge nach irischem Recht, das kürzeste Kündigungsfristen, weniger Urlaubstage und vor allem die dauerhafte Anstellung in Leiharbeitsverhältnissen bei den Ryanair-Personaldienstleistern Crewlink und Workforce ermöglicht.

Als positives Signal sieht es daher die Gewerkschaft, dass in den letzten Monaten die Mitgliedszahlen bei Ryanair sprunghaft angestiegen sind. Unter den Kolleginnen und Kollegen dort habe sich die Erkenntnis durchgesetzt, dass mit gewerkschaftlicher Hilfe durch UFO Verbesserungen erreichbar sind. Eines der Mitglieder hat sich sogar dazu durchgerungen, offen Bericht zu erstatten.

Low-cost auch anders möglich

Mit der angestrebten Tarifierung will UFO erreichen, dass die günstigen Ticketpreise nicht länger zu Lasten der Beschäftigten gehen. Low-Cost hat seinen Platz im Luftverkehr, und auch Familien mit kleinerem Einkommen sei eine Urlaubsreise gegönnt. Aber andere Airlines aus diesem Segment halten wenigstens Mindeststandards bei den Beschäftigungsbedingungen ein, heißt es aus dem Bereich Tarifpolitik bei UFO.

Aus Sicht der Gewerkschaft verschafft sich Ryanair durch Lohndumping und Umgehung gesetzlicher Bestimmungen unfaire Wettbewerbsvorteile gegenüber anderen Marktteilnehmern. airberlin sei nicht nur Opfer von Missmanagement, sondern auch von Konkurrenten, die Arbeitnehmerrechte links liegen ließen. Damit solle Schluss sein. UFO steht jetzt ab sofort zu Verhandlungen bereit – der Ball liegt nun bei Ryanair.

Turbinenteststand kommt auf Touren

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Grundlage für eine neue Generation umweltfreundlicher Flugzeuge sind ihre Antriebe. Turbinen, die das leisten sollen, hat das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) jetzt erfolgreich am Standort Göttingen untersucht.

In einem neuen Versuchsstand konnte erstmals das Zusammenspiel von Brennkammer und Turbine unter realistischen Bedingungen getestet werden. Die Versuche fanden im Rahmen des EU-Projektes FACTOR (Full Aerothermal Combustor-Turbine interactiOns Research) statt, das einen bedeutenden Erkenntnisgewinn für die Auslegung von Flugzeugturbinen anstrebt. Turbinen sind das Kernstück von Flugzeugtriebwerken. Wenn es gelingt, ihr Design zu verbessern, verbessern sich damit auch die Eigenschaften der Triebwerke entscheidend.

Kühlung, Umströmung und Luftgemisch

Das Projekt FACTOR untersucht das komplexe Zusammenspiel zwischen der Kühlung, der Umströmung und der Vermischung der Luft innerhalb von Flugzeugturbinen. Ziel ist es, insbesondere den Einfluss der real bis zu 1.700 Grad Celsius heißen Brennkammerausströmung auf die Funktion der Turbine zu untersuchen und besser zu verstehen.

Dazu wurden unter erträglicheren Temperaturen und Drücken im Prüfstand hochgenaue Messverfahren angewandt, die für den Einsatz in einem realen Triebwerk nicht geeignet sind. Im Ergebnis sollen nicht nur Treibstoffverbrauch, Schadstoffausstoß, Wartungskosten der  Turbinenteile verringert sondern auch die Lebensdauer der Teile verlängert werden.

Heiße Gase und turbulente Strömung

Die Schnittstelle von Brennkammer und Turbine stellt die Triebwerkshersteller vor große Herausforderungen: Neben den sehr heißen Gasen treten dort auch extrem turbulente Luftströmungen auf. Diese Komponenten konnten bislang nur getrennt, jedoch nicht gemeinsam, realistisch untersucht werden. Dies ist aber mit der neuen Anlage „Next-Generation Turbine (NG-Turb)“ im DLR Göttingen möglich, in der die Versuche durchgeführt wurden.

Die Innovation in FACTOR auf dem NG-Turb liegt dabei in der Verwendung eines Brennkammersimulators in der Zuströmung der Turbine einerseits, kombiniert mit verschiedenen pneumatischen und optischen Messtechniken unter Verwendung von Laser- und Infrarotlicht andererseits.

Der Turbinenprüfstand NG-Turb zählt zu den international leistungsstärksten Testeinrichtungen für Flugzeugturbinen. Der Prüfstand ist in der Lage, die Turbinen moderner Flugzeuge vom Geschäftsflieger bis zum A380-Großflugzeug detailgenau zu untersuchen. Ziel ist die Entwicklung umweltfreundlicher und kostengünstiger Flugzeugtriebwerke.

Tauglich für Kraftwerksturbinen

Aber auch Turbinen von Kraftwerken können erforscht werden. Ausgezeichnet wird der Prüfstand unter anderem durch die Luftmenge, die durch die Turbine strömen kann, der sogenannte Massen- oder Volumenstrom. Dieser fällt mit bis zu 10 kg/s sehr hoch aus und nimmt damit weltweit eine Spitzenposition ein. Zudem ist das Druckverhältnis der zugehörigen Verdichterstation höher als in fast allen vergleichbaren modernen Anlagen. Zu den am EU-Projekt FACTOR beteiligten Partnern zählen unter anderem Rolls-Royce, Siemens, MTU, ONERA, GE-Avio sowie die Universitäten Oxford und Cambridge.

Auf den Bildern

  • Messstrecke im Turbinenprüfstand: Die Versuche fanden im Rahmen des EU-Projektes FACTOR (Full Aerothermal Combustor-Turbine interactiOns Research) statt, das einen bedeutenden Erkenntnisgewinn für die Auslegung von Flugzeugturbinen anstrebt. Turbinen sind das Kernstück von Flugzeugtriebwerken. Wenn es gelingt, ihr Design zu verbessern, verbessern sich damit auch die Eigenschaften der Triebwerke entscheidend.
  • Blick in den Turbinenprüfstand: Die Schnittstelle von Brennkammer und Turbine stellt die Triebwerkshersteller vor große Herausforderungen: Neben den sehr heißen Gasen treten dort auch extrem turbulente Luftströmungen auf. Diese Komponenten konnten bislang nur getrennt, jedoch nicht gemeinsam, realistisch untersucht werden. Dies ist aber mit der neuen Anlage „Next-Generation Turbine (NG-Turb)“ im DLR Göttingen möglich, in der die Versuche durchgeführt wurden.
  • Turbinenprüfstand: Die Grundlagen für eine neue Generation umweltfreundlicher Flugzeugturbinen hat das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) erfolgreich am Standort Göttingen untersucht. In einem neuen Versuchsstand konnte erstmals das Zusammenspiel von Brennkammer und Turbine unter realistischen Bedingungen getestet werden.
  • Turbinenprüfstand im Überblick: Der neue Turbinenprüfstand NG-Turb.

Digitale Geschäftsideen: Airbus sucht bei „Digital Shapers“ mit

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Wer die Digitalisierung als Chance sieht und wirklich etwas verändern will, der ist richtig bei den „Digital Shapers 2018“. Internationale Top-Unternehmen geben jungen Digitaltalenten exklusiven Zugang zu Daten und Informationen. „Digital Shapers“ ist eine Initiative von Airbus, Bertelsmann, Lufthansa Group, Metro, McKinsey, SAP und Zeiss. Die Teilnehmer können alles auf den Kopf stellen: das Geschäftsmodell der Unternehmen, die digitalen Herausforderungen, die neue Wettbewerbslage, die über die Zukunft ganzer Industrien entscheidet. Digitalexperten begleiten und coachen die Teilnehmer durch die Challenge. Im Finale präsentieren sie ihre Business Cases und Prototypen vor einigen der wichtigsten Digitalentscheidern Deutschlands. Ob Betriebswirt, Natur- oder Geisteswissenschaftler, Software-Entwickler, Statistiker oder Experience Designer – der Hintergrund spielt keine Rolle. 

Bis zum 10. Dezember können sich Studenten, Doktoranden, Postdocs und Young Professionals unkompliziert hier online bewerben. Lebenslauf oder Zeugnisse müssen nicht eingereicht werden.

Vom Problem zum Prototyp

Bei „Digital Shapers“ nehmen sich junge Talente die digitalen Herausforderungen von Unternehmenslenkern vor. Businessvisionäre arbeiten dabei im Team mit Data Scientists, Experience Designern und Softwareentwicklern. Aufgabe: das Problem präzise definieren, ein Konzept erarbeiten und daraus einen Prototyp entwickeln, der die Digitalentscheider im Finale am 27. April in Berlin überzeugt, und welches möglicherweise auch umgesetzt wird.

In zwei Wochenend-Workshops werden die Teams von erfahrenen Digitalprofis der Unternehmen gecoacht und erhalten wertvolle Trainings zur Entwicklung digitaler Geschäftsmodelle rund um agile Arbeitsweisen, Design Thinking, Rapid Prototyping und Skalierbarkeit. Das Siegerteam erhält ein exklusives Mentoring durch eines der Jurymitglieder sowie 10.000 Euro Preisgeld. Digitalisierung verändert alles und sie entwickelt sich dabei sehr schnell weiter. Junge Talente sollen ermutigt werden, diese Veränderungen auf Augenhöhe mit den Unternehmenslenkern von heute aktiv mitzugestalten.

Mitglieder der Jury

  • Leonard Lee, VP & Global Head of New Business Models and Services, Airbus
  • Hartwig Masuch, Chief Executive Officer BMG, Bertelsmann
  • Dr. Christian Langer, Head of Digital Strategy, Innovation and Transformation Lufthansa Group
  • Kay Schwabedal, General Manager HoReCa.digital (METRO)
  • Dr. Cornelius Baur, Managing Partner McKinsey Germany
  • Jennifer Kilian, Leader McKinsey Digital Experience Team
  • Hala Zeine, Chief Business Development Officer, SAP
  • Thomas Spitzenpfeil, CFO and CIO, ZEISS
  • Carsten Knop, designierter Head of Digital Products, Frankfurter Allgemeine Zeitung
  • Hans Demmel, Geschäftsführer, ntv
  • Christian Cohrs, Chefredakteur, Business Punk
  • Stephan Dörner, Chefredakteur, t3n

Interessierte Studenten, Doktoranden, Postdocs und Young Professionals aller Fachrichtungen können sich bis zum 10. Dezember bewerben. Der Lebenslauf spielt keine Rolle, die Bewerber lösen online Aufgaben, die auf den jeweiligen Hintergrund angepasst sind (zum Beispiel knifflige Programmieraufgaben, komplexe Datenanalysen oder Visionen für die digitale Zukunft etablierter Unternehmen), und beantworten Fragen zu ihren Erfahrungen.

GATE nach der inter Airport Europe: Mehr Miteinander

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Die inter airport Europe hat am 13. Oktober in München mit Rekordzahlen ihren Abschluss gefunden. Mit 13.854 Fachbesuchern an vier Messetagen verzeichnete die inter airport einen Zuwachs von neun Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Auch der GATE German Airport & Technology Equipment Verband zieht ein durchweg positives Resümee, nachdem alle Messekontakte quantitativ wie qualitativ ausgewertet worden sind. Der German Airport Technology & Equipment e.V. (GATE) präsentierte sich anlässlich seines 25-jährigen Bestehens auf der inter airport Europe mit einem neuen Messekonzept. Nicht nur sollte mit dem neuen Auftritt das Interesse potenzieller Mitglieder geweckt werden, sondern auch mit allen anderen Messebesuchern in einen inhaltsreichen Dialog stattfinden.

Aus eben diesem Grund stellten die Vertreter der über 50 Mitgliedsunternehmen in ihren Fachgesprächen die Frage: „Welches Thema wird die Zukunft der Flughäfen bestimmen: Nachhaltigkeit, neue Dienstleistungen, Passagierkomfort, neue Technologien oder Sicherheit?“. Die Mehrheit der Standbesucher maß dem Passagierkomfort am meisten Bedeutung zu. Auf der inter airport habe man oft die Relevanz des regelmäßigen Austauschs unter den Akteuren vernommen. Trotz weniger Besuchern war dieser Austausch auf der Messe von hoher Qualität.

Trends: Wie reist man in Zukunft?

Im Mitgliedsunternehmen Materna ist das Thema Reisekomfort bereits seit langem im Fokus. Flughäfen und -gesellschaften setzen auf einfache und komfortable Lösungen bei der Passagierabfertigung, die sich gut in ihre Terminal-Infrastruktur einbinden lassen. Mit den Materna Self-Service Lösungen für Check-in und Gepäckaufgabe sollen die Abfertigung vereinfacht werden, um Warteschlangen an Schaltern zu verringern und dem Passagier einen stressfreien Start seiner Reise zu ermöglichen. Auch die inter airport Europe will als Branchenleitmesse für Flughafenausrüstung und -technologie diese Trends frühzeitig erkennen und aufgreifen.

Die Herausforderung ist groß: Mit steigenden Passagierzahlen steigen auch die Anforderungen an die Geschwindigkeit der Abläufe. Umso wichtiger ist deshalb die Abstimmung der Akteure am Flughafen. Enge Zusammenarbeit mit Flughäfen und Verbänden nicht nur auf deutscher Ebene ist dafür unerlässlich, das wissen auch die Flughafenausrüster. In Zukunft werde auch die Pflege dieser Kontakte ein Schwerpunkt der Verbandsaktivitäten sein.

MUC bekommt Auszeichnung für beständigen Flughafenservice

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Die besondere Anerkennung im Rahmen der ACI Airport Service Quality Awards 2017 erhielten neben München noch die Flughäfen Detroit Metropolitan Airport (USA), Jomo Kenyatta International Airport (Kenya), Salt Lake City International Airport (USA) und Tianjin Binhai International Airport (China).

Für den Flughafen München nahm dessen Chef Dr. Michael Kerkloh die Auszeichnung „Director General’s Roll of Excellence in Airport Service Quality 2017“, während des Gala-Abends der 27. ACI Africa/World Annual General Assembly, Conference and Exhibition in Mauritius, entgegen.

Die Auszeichnung „Director General’s Roll of Excellence in Airport Service Quality 2017“ honoriert Flughäfen, die bei den ACI Airport Service Quality Bewertungen der vergangenen sechs Jahre fünfmal unter die ersten fünf Flughäfen ihrer Kategorie (Region/Passagiervolumen) gekommen sind. Der „Airport Service Quality Overall Index“ (ASQ) ist die weltweit anerkannte Benchmark-Größe zur Bestimmung der Qualität des Produkt- und Serviceangebots an Flughäfen.

Der Wert wird nicht von den Flughäfen selbst ermittelt, sondern vom führenden internationalen Dachverband der Flughafenbetreiber – dem Airports Council International (ACI). Der Verband lässt an rund 300 Flughäfen in 80 Ländern über das ganze Jahr hinweg Zufriedenheitsumfragen unter Passagieren durchführen. Am Jahresende ergibt sich für jeden teilnehmenden Flughafen ein Gesamtwert, der sogenannte ASQ Overall Index. Zur kontinuierlichen Verbesserung der Servicequalität ist das Feedback der Passagiere für den Flughafen München von zentraler Bedeutung.

Durch das Benchmark-Programm „Airport Service Quality“ (ASQ) des Flughafendachverbands Airports Council International (ACI) erhalten Flughäfen regelmäßig Rückmeldungen zur Kundenzufriedenheit bezüglich der Dienstleistungs- und Servicequalität entlang der Reisekette. Auf dem Bild überreichte Angela Gittens, Director General ACI World, die Auszeichnung an den Münchner Airportchef Dr. Michael Kerkloh und die Delegation der Flughafen München GmbH.

Airbus prämiert Start-up zur Immobilienbewertung mit Satellitendaten

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Airbus erklärte Orbital Witness zum Gewinner der diesjährigen „Global Earth Observation Challenge“. Der Wettbewerb ruft Start-ups dazu auf, innovative Lösungen und neue, primär auf Airbus-Satellitendaten basierende Anwendungen zu entwickeln. Das britische Gewinner-Start-up Orbital Witness bietet der Immobilienwirtschaft neue Perspektiven für die Due-Diligence-Prüfung auf Basis von Satellitendaten. Das Unternehmen erhält einen Gutschein über 50.000 Euro für den Erwerb von Satellitendaten und ein Coaching in den Bereichen Technik und Geschäftsführung. Ziel des am 30. Mai gestarteten viermonatigen Wettbewerbs war es, Mehrwert für neue Geschäftsfelder zu schaffen, die sich auf für die Weltbevölkerung wichtige Themen wie Forstwirtschaft, Landwirtschaft, intelligente Städte oder Schiffsverkehr konzentrieren.

Mehr als 130 Projekte aus fünf Kontinenten waren eingereicht worden, 23 davon schafften es auf Grund ihrer Originalität und Relevanz sowie der technischen und kommerziellen Machbarkeit in die Vorauswahl. Die „Halbfinalisten“ entwickelten dann in einer Vertiefungsphase ihre Ideen weiter. Im Anschluss erfolgte eine zweite Auswahl, in der sechs Finalisten bestimmt wurden.

Ort bester Lebensqualität

Bei der Endausscheidung am 20. Oktober im Airbus PlayLab in Toulouse hatten die Teilnehmer die Gelegenheit, ihre Projekte Vertretern unterschiedlicher Airbus-Abteilungen zu präsentieren, darunter Strategy, Innovation sowie Marketing and Sales. Die Finalisten waren:

  • 23insights (Niederlande) – beschäftigt sich mit der Verfolgung und Prognose des Eingriffs des Menschen in den Wald
  • Ozius (Australien) – erstellt neue Landschaftsinformationen durch die Verschmelzung einer Reihe von Fernerkundungsdaten, um in der Vergangenheit aufgetretene sowie für die Gegenwart bestehende Umweltrisiken und -möglichkeiten zu identifizieren und vorherzusagen, wo diese in Zukunft auftreten werden
  • Ursa Space Systems Inc. (USA) – nutzt Satellitendaten, um globale und unvoreingenommene Wirtschaftsinformationen für Unternehmen des Energie- und Finanzsektors zu liefern, für Gebiete auf der Welt, die traditionell eher undurchsichtig sind
  • Qirate (Italien) – lokalisiert die attraktivsten Lagen für Unternehmensstandorte und hilft durch die Bewertung der Lebensqualität bei der Suche nach dem idealen Wohnort
  • Kermap (Frankreich) – nutzt Satellitenbilddaten zur Unterstützung des ökologischen Wandels in Städten

Die nächstplatzierten Projekte erhielten ebenfalls Satellitendatengutscheine in Höhe von 20.000 Euro für 23insights, 15.000 Euro für Ozius, 10.000 Euro für Ursa und jeweils 5.000 Euro für Qirate und Kermap.

Aviatar holt jetzt auch b2b-aero an Board

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Lufthansa Technik AG erweitert die Produktpalette ihrer digitalen AVIATAR-Plattform mit b2b-aero. Der Anbieter von Diensten zur Verwaltung und Nachverfolgung von Reparatur-Daten (sogenannte „repair data and tracking management services“), hat seine rasch wachsenden „Capabilities App“-Lösung in die offene, modulare und neutrale Plattform AVIATAR von Lufthansa Technik integriert. Die „Capabilities“-App von b2b-aero ermöglicht den Nutzern das Finden und Vergleichen von Angeboten für Test-, Reparatur- und Überholungs-Dienste für spezifische Teilenummern von Flugzeug-Teilenummern. Sie konsolidiert relevante Informationen zu den benötigten Teilen einerseits mit dem Bestand der Lieferanten andererseits und gewährt so den Zugang zu fundiertem industriespezifischem Wissen über Preise, Leistungsfäh igkeit der jeweiligen Reparaturstation und Zertifizierungen.

Und schließlich ermöglicht es die App, online bei ausgewählten Lieferanten Preise oder Angebote anzufragen. Derzeit listen über 620 Reparaturstationen mehr als 3,3 Millionen Reparaturqualifikationen und über 10.000 PDF-Zertifikate von verschiedenen Behörden. Jeden Monat werden ca. 10.000 Preisanfragen an Kunden auf der ganzen Welt versandt.

Digitalisierungsschub für Komponenten-Prozesse

b2b-aero gilt als der führende ‘repair data and tracking‘-Dienstleister in der Luftfahrt-Branche. Die OneAeroMRO-Solutions aus dem Haus bieten allen AVIATAR-Kunden einen essentiellen Wert. Für die offene, modulare Plattform AVIATAR stellt die Integration der ‘Capabilities‘-App von b2b-aero einen echten Meilenstein dar. Software soll allen AVIATAR-Nutzern einen beachtlichen Wert bringen und treibt dabei die Digitalisierung von Komponenten-Prozessen voran. b2b-aero ist dabei der erste Partner, der das ‘Software Development Kit‘ (SDK) von Lufthansa Technik nutzt. Das Portfolio an Partnern und ensprechend an Services solle noch weiter wachsen.

Germania erweitert Reiseziele an Berliner Flughäfen

Germania ist vom Flughafen Berlin-Schönefeld mit 201 Passagieren an Bord nach Sharm el-Sheikh in Ägypten gestartet. Mit einem nunmehr zweiten in Schönefeld stationierten Flugzeug fliegt die Airline u.a. diese Verbindung in der Wintersaison einmal wöchentlich und schließt damit eine Lücke, die seit viereinhalb Jahren zwischen der deutschen Hauptstadt und dem Badeort am Roten Meer klaffte.

Zu den weiteren Neuigkeiten im Winterflugplan der Germania ab SXF zählen Hurghada, Fuerteventura und Gran Canaria. Dabei wird Hurghada von einmal wöchentlich auf dreimal wöchentlich aufgestockt. Vor der Winterkälte flüchten können Reisende neu auf die Kanarischen Inseln Fuerteventura und Gran Canaria.

Wie schon im vorangegangenen Winter werden zudem Teneriffa und Paphos auf Zypern angeflogen. Auf den Linien-Strecken in den Nahen Osten bietet Germania, auch in diesem Winter, mehrmals pro Woche Flüge nach Teheran und Beirut und bleibt damit fester Partner im interkulturellen Flugverkehr.

Germania Wachstumstreiber für die Heimatstadt

Das Engagement der Airline mit den grün-weißen Flugzeugen fügt sich in ein Wachstumsprogramm am Standort, das sich auch auf den Flughafen Berlin-Tegel erstreckt. Zum 01. November 2017 wird Germania dort ein Flugzeug stationieren und in Kooperation mit Reiseveranstaltern Flüge auf die Kanarischen Inseln nach Fuerteventura, Gran Canaria, Lanzarote und Teneriffa anbieten. Die nochmalige Aufstockung ist dann für Mai 2018 geplant, wenn Germania weitere zwei Flugzeuge ab Berlin-Tegel einsetzt.

Germania legt damit in Berlin um 400 Prozent zu, so die Fluggesellschaft am Freitag anlässlich des Erstfluges. Mit dem breiter aufgestellten Flugangebot und dem Ausbau der Basen an beiden Standorten Schönefeld und Tegel sowie dem Wartungsbetrieb in SXF wird die Airline auch für den Flughafen ein zunehmend wichtiger Partner.

Tickets ab Berlin soll es one-way ab 69 Euro geben. Alle genannten Preise verstehen sich inklusive Steuern und Gebühren und enthalten bereits die gesetzlich vorgeschriebene Luftverkehrsabgabe. Nachfolgend das gesamte Flugangebot der Germania für die Wintersaison 2017/2018 ab den Flughäfen Berlin-Schönefeld und -Tegel in einer Übersicht.

Ab Berlin-Tegel im Herbst und im Winter 2017/2018

Ziele in Ägypten

  • Hurghada, vom 02.11.2017 – 26.04.2018, Flugtage: Donnerstag, Preise ab 198 Euro (Hin- und Rückflug)

Ziele in Spanien

  • Fuerteventura, vom 03.11.2017 – 30.04.2018, Flugtage: Montag, Freitag, Preise ab 99 Euro
  • Gran Canaria, vom 01.11.2017 – 29.04.2018, Flugtage: Mittwoch, Sonntag, Preise ab 99 Euro
  • Lanzarote, vom 07.11.2017 – 24.04.2018, Flugtage: Dienstag, Preise ab 99 Euro
  • Teneriffa, vom 22.10.2017 – 29.04.2018, Flugtage: Samstag, Preise ab 99 Euro

Ab Berlin-Schönefeld im Herbst und im Winter 2017/2018

Ziele in Ägypten

  • Hurghada, vom 23.10.2017 – 30.04.2018, Flugtage: Montag, Samstag, Preise ab 198 Euro (Hin- und Rückflug)
  • Marsa Alam, vom 02.11.2017 -26.04.2018, Flugtage: Donnerstag, Preise ab 198 Euro (Hin- und Rückflug)
  • Sharm el-Sheikh, vom 20.10.2017 – 27.04.2018, Flugtage: Freitag, Preise ab 138 Euro (Hin- und Rückflug)

Ziele im Iran

  • Teheran, vom 03.11.2017 – 27.04.2018, Flugtage: Dienstag, Freitag, Preise ab 139 Euro

Ziele im Libanon

  • Beirut, vom 01.11.2017 – 23.03.2018, Flugtage: Montag, Mittwoch, Freitag, Preise ab 139 Euro

Ziele in Spanien

  • Fuerteventura, vom 21.10.2017 – 29.04.2018, Flugtage: Dienstag, Samstag, Preise ab 69 Euro
  • Gran Canaria, vom 25.10.2017 – 29.04.2018, Flugtage: Mittwoch, Sonntag, Preise ab 69 Euro
  • Teneriffa, vom 22.10.2017 – 29.04.2018, Flugtage: Donnerstag, Sonntag, Preise ab 69 Euro

Ziele in Zypern

  • Paphos, vom 01.11.2017 – 07.01.2018 & 28.02.2018- 29.04.2018, Flugtage: Mittwoch, Sonntag, Preise ab 69 Euro

Auf dem Foto der Erstflug von Germania nach Sharm el-Sheikh vom Flughafen Berlin-Schönefeld am 20.10.2017; Vicky Kramer, Marketing Director Germania (5. v. Links); Clauspeter Schwarz, Chief Operating Officer Germania (6. v. links); Jana Friedrich, Aviation Marketing Flughafen Berlin Brandenburg GmbH (7.v. links); mit Germania-Crew.

Airbus A350-900 XWB startet jetzt für Air Mauritius

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Air Mauritius hat ihren ersten Airbus A350-900 bekommen. Die Fluggesellschaft aus dem Indischen Ozean rückt damit zu den Betreibern des modernsten Flugzeugtyps vor. Das über AerCap geleaste Flugzeug wurd nun in Mauritius übergeben.

Die Fluggesellschaft hat ihre A350 für 326 Passagiere konfigurieren lassen. Damit finden 28 Reisende in der Business Class und 298 in der Economy Class Platz. Der Airbus A350-900, ein sparsames und leises Flugzeugmuster, ist der erste von sechs dieser Langstreckenjets für Air Mauritius, vier davon sollen direkt vom Flugzeugbauer gekauft werden, zwei geleast. Sie sollen die Insel mit Europa, Asien und Afrika verbinden. Der Carrier betreibt auch die Großraumflieger sechs A340-300, zwei A330-200 und zwei A319. Der Hersteller nennt 858 feste Bestellungen für die A350 XWB von 45 Kunden weltweit.

Luftwaffe: Generalleutnant Dieter Naskrent im Ruhestand

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Wie die Luftwaffe mitteilte, traten zum 01. Oktober einige Personalmaßnahmen in Kraft: Generalleutnant Dieter Naskrent, Stellvertretender Inspekteur Luftwaffe Kommando Luftwaffe, Köln, trat in den Ruhestand. Sein Nachfolger wurde Generalmajor Dr. Ing. Ansgar Gerhard Rieks, Amtschef Luftfahrtbundesamt der Bundeswehr, Köln. Ihm folgte Generalmajor Christian Nikolaus Badia, zuletzt Commander European Air Transport Command in Eindhoven, Niederlande. Brigadegeneral Michael Bartscher, Abteilungsleiter 4 Kommando Luftwaffe, Köln, wird im Rahmen einer besonderen Verwendung beim Stellvertretenden Inspekteur Luftwaffe, Köln, eingesetzt.

Sein Nachfolger wurde Oberst Markus Peter Maria Alder, Referatsleiter Büro Parlamentarischer Staatssekretär Grübel in Berlin.

Südbahn am Flughafen Hannover gesperrt

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Hannover Airport, ein beliebter Urlaubsflughafen in Norddeutschland, sperrt aufgrund von notwendigen Wartungsarbeiten ab heute die Südbahn. Eine regelmäßige Wartung und Instandsetzung der Flugbetriebsflächen ist unumgänglich. Auf dem Prüfstand stehen dann etwa Fugen, Beton, Elektrik und Markierungen. Auch Gummiabrieb muss immer wieder entfernt werden. Diese Arbeiten erfordern eine Sperrung der Start- und Landebahn. Der aktuelle Flugplan sieht viele Direktziele in Urlaubsregionen vor. Sämtliche Flugbewegungen gehen während der Zeit der Sperrung über die Nordbahn. Die Flughafengesellschaft bittet die dortigen Anwohner um Verständnis.

Die Südbahn muss für Wartungsarbeiten zeitweilig gesperrt werden vom heutigen Montag, 23. Oktober 2017 bis zum Freitag, 27. Oktober 2017.

A350-900 D-AIXD der Lufthansa heißt jetzt „Bonn“

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Ein Airbus vom Typ A350-900 mit dem Kennzeichen D-AIXD repräsentiert ab sofort als neuer „fliegender Botschafter“ die Stadt Bonn auf den interkontinentalen Luftverkehrsstraßen und den Flughäfen rund um den Globus.

Oberbürgermeister Ashok Sridharan und Imke Schepers, Direktorin Lufthansa Vertrieb Nordrhein-Westfalen, besiegelten am Freitag, 20. Oktober 2017, im Alten Rathaus der Stadt Bonn im Rahmen einer feierlichen Zeremonie die Namensübertragung. Die A350-900 ist nach Angaben der Lufthansa das weltweit modernste und umweltfreundlichste Langstreckenflugzeug. Es verbraucht über 25 Prozent weniger Kerosin, erzeugt 25 Prozent weniger Emissionen und ist beim Start wesentlich leiser als vergleichbare Flugzeugtypen.

Bonn: Themenstadt zum Klimaschutz

Bei der Weltklimakonferenz der Vereinten Nationen vom 06. bis 17. November 2017 soll der Klimaschutz wieder das Bonner Konferenzgeschehen bestimmen. Geräde Airlines können durch eine umweltfreundliche Ausrichtung ihrer Flugzeugflotten einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Die Deutsche Lufthansa hat 25 Flugzeuge des neuen Airbusses bestellt. Mit der „Bonn“ besteht die Lufthansa A350-900-Flotte aktuell aus fünf Maschinen.

Die A350-900 bietet aber auch Passagieren eine neue Dimension des Fliegens und setzt Maßstäbe in Komfort, ökologischer Effizienz und Nachhaltigkeit. Das neue Patenflugzeug der Stadt Bonn ist am Münchener Flughafen stationiert. Neben Mumbai sind derzeit Boston, Delhi und Hong Kong die Destinationen der „Bonn“. Das Flugzeug bietet 293 Passagieren Platz: 48 Gästen in der Business Class, 21 in der Premium Economy und 224 in der Economy Class.

Taufpatenschaft seit 1961

Die Stadt Bonn und Lufthansa sind seit dem 11. April 1961 über eine Flugzeugpatenschaft verbunden. Damals taufte Bundeskanzler Dr. Konrad Adenauer auf dem Flughafen Köln/Bonn eine Boeing 720 auf den Namen der damaligen Bundeshauptstadt. Seitdem haben drei weitere Lufthansa-Maschinen den Namen und das Wappen der Stadt Bonn in alle Welt getragen. Vorgänger der aktuellen „Bonn“ war seit 1991 ein Langstreckenflug-zeug des Typs Boeing 747-400 („Jumbo“).

Dieses Flugzeug machte im Mai 2008 mit einer Sonderbeklebung „Eine Natur, eine Welt, unsere Zukunft“ auf die in Bonn stattfindende UNO-Naturschutzkonferenz aufmerksam. Für die Taufe des neuen Airbusses hat der Rat der Stadt Bonn mit Beschluss im September 2017 die bestehende Patenschaft mit der Fluggesellschaft bekräftigt.

Kollision mit Passagierbus am PAD als ICAO-„Flugunfall 1“

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Mit über 160 Beteiligten fand am Samstag eine Notfallübung nach Vorgaben der Internationalen Organisation für Verkehrsluftfahrt (ICAO) am Paderborn-Lippstadt Airport statt. Gemäß den verpflichtenden Standards der ICAO führen alle Verkehrsflughäfen in regelmäßigen Abständen solche Übungen durch.

Sie geben allen Beteiligten unter annähernd realen Bedingungen Gelegenheit, das komplexe Zusammenspiel aller Einsatzkräfte und der involvierten Behörden zu überprüfen und zu verbessern. Die Sicherheit hat im Luftverkehr oberste Priorität. Auch werden am Paderborn-Lippstadt Airport neben den vorgeschriebenen Übungen regelmäßige flughafenspezifische Szenarien geprobt, um den Sicherheitsstandard am Heimathafen zu gewährleisten und die Leistungsfähigkeit des Teams kontinuierlich zu verbessern.

ICAO „Flugunfall 1“

Ausgangssituation der Übung am Flughafen war folgendes Szenario: Ein Kleinflugzeug kollidiert mit einem Passagierbus, der mit Fluggästen auf dem Vorfeld unterwegs ist. Hierbei werden Insassen des Flugzeuges sowie des Omnibusses verletzt. Das beschriebene Szenario entspricht einem sogenannten „Flugunfall 1“, für den die ICAO eine Zeitspanne von maximal drei Minuten vorsieht, in der die Flughafenfeuerwehr den Unfallort erreichen und mit den Maßnahmen zur Rettung und Brandbekämpfung beginnen muss.

Der fiktive Unfall führte zur Alarmierung von Einsatzkräften der DLRG, der Flughafenfeuerwehr, der freiwilligen Feuerwehr Büren sowie des Rettungsdienstes aus dem Kreis Paderborn. Die Aufgabe der Einsatzkräfte bestand darin, die geforderten Zeiten einzuhalten, die Verletzten schnellstmöglich zu versorgen und die Brände zu bekämpfen. Für die realitätsnahe Darstellung der Verletzten konnte das sogenannte RUD-Team (Realistische Unfall Darsteller) der DLRG-Büren gewonnen werden.

Übung ohne Probleme

Roland Kempkensteffen, Leiter der Flughafenfeuerwehr, zeigte sich äußerst zufrieden mit dem Verlauf der Übung. Die Zusammenarbeit zwischen der Flughafenfeuerwehr, der Feuerwehr Büren und den verschiedenen Hilfsorganisationen sei einwandfrei verlaufen und alle Ziele der Übung erreicht worden. Die erfolgreiche Notfallübung am Samstag führte zu keinen Beeinträchtigungen im laufenden Flugbetrieb. Weitere Ergebnisse und Erkenntnisse der ICAO-Übung werden in den kommenden Wochen ausgewertet.

Flughafen Memmingen: Ziele zeigen auf Wachstum

Mit 29 Verbindungen startet der Flughafen Memmingen am kommenden Sonntag (29. Oktober) seinen Winterflugplan. Noch nie in der mittlerweile zehnjährigen Geschichte des Airports gab es so viele Flüge während der Wintersaison. Die Fluggesellschaft Ryanair brachte mit der Stationierung einer Maschine in Memmingen dem Airport einen weiteren Wachstumsschub. Aber auch Wizz Air baut ihr Flugangebot kontinuierlich aus und bedient ausschließlich Ganzjahresziele. Der Flughafen Memmingen (FMM) trifft Vorbereitungen für einen Ausbau und obendrein wird bald der 1.000.000. Fluggast des Jahres 2017 erwartet. Bald startet auch die Skisaison, was viele ankommende Passagiere verheißt.

Zu den 29 Zielen des Winterflugplans 2017/18 zählen Klassiker wie London, Moskau und Faro in Portugal. Von A wie Alicante bis V wie Vilnius in Litauen reicht das Angebot, das für Städtetrips, Urlaubsreisen und Besuche bei Freunden und Verwandten bestens geeignet ist. Erwartet werden in diesem Jahr auch wieder zahlreiche Skitouristen aus ganz Europa, die Memmingen als ideale Drehscheibe nutzen, um schnell in die Wintersportorte des Allgäus, Österreichs und der Schweiz zu gelangen.

Ebenfalls Teil des Winterflugplans sind die neuen Ryanair-Strecken, die mit der Stationierung einer Maschine in Memmingen möglich wurden: Dazu zählen Fèz in Marokko, Sevilla, Thessaloniki, Stockholm, Warschau sowie Oradea im Westen Rumäniens. Auch die beliebte Verbindung nach Palma de Mallorca wird nun im Winter angeboten. Bereits buchbar sind zudem die Flüge des Sommerflugplans 2018, der mit Athen und Burgas zwei weitere Neuheiten zu bieten hat. Ab 27. März nächsten Jahres geht es zwei Mal wöchentlich in die Hafenstadt Burgas an der bulgarischen Schwarzmeerküste Der erste Flug in die griechische Hauptstadt findet am 12. Mai statt.

Low Cost-Flüge nach Nah und Fern noch mehr verfügbar

In der Sommersaison 2017 sind die Preise für günstige Flugtickets noch einmal gefallen, begleitet durch einen massiven Ausbau der Billigflieger in Deutschland. Eurowings erweiterte das Netz bereits vor der airberlin-Insolvenz mit der Übernahme vieler Flugzeuge und etablierte dabei eine neue Basis in München.

Mit 52 Prozent ist Eurowings Marktführer in Deutschland. Aber auch Konkurrent Ryanair baute die Flotte massiv um fast 14 Prozent aus und ist in Europa mit einem Marktanteil von 25 Prozent größter Low Cost Carrier. Deutlich wächst auch das Angebot nach Übersee durch neue Konzepte und Flugzeugmodelle. So zeigt es der nun erschienene „Low Cost Monitor 2/2017“ des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). Der Bericht wird seit 2006 jeweils im Frühling und Herbst veröffentlicht.

100 neue Strecken ab Deutschland

In Deutschland ist Ryanair, Vorreiter mit besonders günstigen Flugpreisen, mittlerweile auf dem zweiten Platz der Low Cost Carrier mit einem neuen Rekord von 243 Strecken, macht das DLR-Institut für Flughafenwesen und Luftverkehr in Köln deutlich. Die irische Airline bietet über 50 neue Strecken ab Deutschland gegenüber dem Vorjahr an. Davor behauptet sich aber deutlich die Eurowings/Germanwings mit 368 Strecken in und ab Deutschland. Davon ebenfalls rund 50 neue Strecken, wobei auch einige Lufthansaverbindungen ab München zusätzlich von der Eurowings bedient werden.

90 Strecken bietet die easyJet und 73 Strecken die Wizz an. Zusammengefasst verzeichnet der günstige Flugverkehr ab Deutschland ein deutliches Plus von 14,8 Prozent von 700 auf jetzt insgesamt 802 Strecken. Besonders profitieren davon Fluggäste, die Reiseziele in Spanien, Italien oder Griechenland haben. Der Anteil des Low Cost Segments am Flugverkehr von deutschen Flughäfen liegt mittlerweile bei 25 Prozent.

Preise auf Tiefststand

Eine hohe Dynamik im Markt hat gegenüber dem Vorjahr erneut fallende Preise bei den Günstigfliegern zur Folge. Die vom Institiut ermittelte Preisspanne ist in diesem Herbst auf einen Tiefststand von rund 35 bis 97 Euro gefallen – nach 40 bis 105 Euro im Herbst 2016 und 45 bis 115 Euro im Herbst 2015. Durch einen weiter relativ niedrigen Kerosinpreis und einen anhaltenden Wettbewerb mit mehr als einem Low Cost-Anbieter auf mittlerweile knapp 100 Strecken ab Deutschland bleiben die Preise im Rückblick niedrig.

Ryanair und Wizz haben trotz zunehmend an Großflughäfen operierter Flüge die Preise erneut gegenüber dem letzten Jahr gesenkt und so den Trend fallender Ticketpreise gestärkt. Derzeit noch unwägbar bleibt aber, wie sich die Übernahme der airberlin auf die Preisentwicklung in der kommenden Wintersaison auswirken wird.

Die angegebene Preisspanne fast die durchschnittlichen Brutto-Flugpreise für eine repräsentative Auswahl an Flugstrecken der in Deutschland bedeutendsten Low Cost-Airlines Eurowings/Germanwings, Ryanair, Easyjet und Wizz zusammen. Die Durchschnittspreise werden im Low Cost Monitor auf Grundlage verschiedener Vorausbuchungszeiträume von einem Tag bis zu drei Monaten ermittelt.

Berlin-Schönefeld und Düsseldorf legen zu, Nürnberg verdoppelt

Beeindruckend fällt das Wachstum der günstigen Flugangebote an den zwei Großflughäfen Berlin-Schönefeld und Düsseldorf aus. Berlin-Schönefeld weist, getrieben durch das massive Engagement von Ryanair, ein Plus von 16 Prozent auf. Dort kommt die Fluggesellschaft mittlerweile auf 705 Starts pro Woche. Der Flughafen DUS legt ebenfalls um 16 Prozent zu. Hier unter anderem durch einen Ausbau des Angebots bei Eurowings und flyBe sowie den Markteintritt von Norwegian begründet. Damit haben sich die wöchentlichen Abflüge von 640 auf 740 Starts pro Woche gesteigert.

Ein besonders starkes Wachstum gab es in Nürnberg von 63 Starts im Sommer 2016 auf 143 Starts in diesem Jahr. Auch hier haben die Angebotserweiterungen von Ryanair und Eurowings, die ihre wöchentlichen Flüge von elf auf 58 sowie von 40 auf 60 gesteigert haben, maßgeblich zum Zuwachs beigetragen. Damit kommt Nürnberg auf einen Low Cost Anteil von rund 30 Prozent. Erstmalig wird seit diesem Jahr auch der Flughafen Frankfurt von Ryanair und Wizz angeflogen. Europaweit punkten die Flughäfen Barcelona, London und Dublin mit dem größten Angebot im Low Cost Verkehr.

Günstig in die Welt: Konkurrenz an Drehkreuzen

Norwegian und Eurowings bauen ihr Angebot an günstigen Flugtickets im Langstrecken-Geschäft kräftig aus. Die skandinavische Billig-Airline verdoppelte sogar ihr Angebot an Interkontinental-Flügen gegenüber dem Vorjahr. Auf den Großflughäfen London, Paris, Kopenhagen und Stockholm wird so um Passagiere der klassischen Allianzfluggesellschaften geworben.

Mit modernem kleineren Fluggerät werden inzwischen aber auch Sekundärflughäfen auf beiden Seiten des Atlantiks, wie beispielsweise Edinburgh in Europa oder Providence in den USA bedient. Eurowings ist seit November 2015 mit Flugangeboten nach Asien und Amerika in den Markt eingestiegen und agiert bisher im Low-Cost-Geschäft auf der Langstrecke konkurrenzlos vom Flughafen Köln/Bonn. Mit Aufgabe der Langstrecke von airberlin ab Düsseldorf will Eurowings ab November 2017 darüberhinaus auch von Düsseldorf Ziele in der Karibik anfliegen.

Europaweit bauen Ryanair und easyJet ihre Marktführerschaft weiter aus. Ryanair unterhält mittlerweile fast 3.000 Verbindungen auf dem Kontinent und easyJet folgt mit knapp 1.600 Strecken. Auch der Wettbewerb unter den Günstigfliegern in Europa nimmt weiter zu. Mittlerweile gibt es mehr als 1.300 Strecken, auf denen zwei oder mehr Anbieter fliegen. Um den Angebotsausbau bewältigen zu können verfügt Ryanair mittlerweile über eine Einheitsflotte von mehr als 400 Flugzeugen des Typs Boeing 737 mit 189 Sitzplätzen, ein Plus um 14 Prozent zum vergangenen Jahr.

easyJet vergrößerte die eigene Flott (schon über 300 Airbus-Flugzeuge) im gleichen Zeitraum um zehn Prozent. Auch Norwegian hat den eigenen Flugzeugpark stark ausgebaut. Hierzu zählen neben rund 120 Flugzeugen des Flugzeugtyps B737 zusätzlich achtzehn Flugzeuge des modernen Langstreckenmodells Boeing 787, die im Interkontinentalverkehr nach Asien und Amerika eingesetzt werden. Ganz neu hinzugekommen sind in diesem Sommer Flugzeuge des Typs Boeing 737 MAX 8, eine Langstreckenversion der Boeing 737, die besonders von kleineren Flughäfen aus Interkontinentalverbindungen ermöglicht.

Mögliche Erträge mit Low Cost

Die Airlines gestalten ihr Low Cost Angebot oft sehr unterschiedlich. Dadurch lassen sich nur wenige eindeutige Abgrenzungskriterien für das Marktsegment Low Cost definieren: beispielsweise ein niedriger Preis und seine generelle Verfügbarkeit oder ein Direktvertrieb über das Internet. Zunehmend wird die Tendenz sich vermischender Geschäftsmodelle bei den Airlines sichtbar.

Während Ryanair verstärkt auch an Großflughäfen tätig wird und durch Verkauf von Zusatzpaketen versucht, Premiumkunden anzusprechen, greifen Chartercarrier sowie etablierte Fluggesellschaften über Tochtergesellschaften oder eigene Angebote zunehmend in den Markt der preisgünstigen Flugangebote ein. In Deutschland hat Lufthansa bis zum Jahr 2017 alle ihre innerdeutschen und europäischen Flüge außer am Drehkreuzflughafen Frankfurt an die Tochtergesellschaft Germanwings abgegeben, die jedoch seit Anfang November 2015 in eine weitere Tochtergesellschaft Eurowings integriert wird.

Die vom DLR im Low Cost Monitor betrachteten Fluggesellschaften werden nicht aufgrund ihres Geschäftsmodells identifiziert, sondern sind solche, die eine hohe Anzahl von Angeboten im Niedrigpreissegment des Gesamtmarktes aufweisen. Darüber hinaus gehende Aussagen über das jeweilige Geschäftsmodell abzuleiten, ist wegen der zunehmenden Vermischung der Geschäftsmodelle nicht mehr eindeutig möglich. Typisch für das Low Cost Preissegment bleiben die niedrigen Preise, ihre generelle Verfügbarkeit und die in Abhängigkeit von der Vorausbuchungsdauer große Spreizung zwischen dem billigsten und dem teuersten Preisangebot auf einer Strecke. Die genannten Ergebnisse der Studie basieren auf Daten einer Referenzwoche im Juli 2017.

Konkurs der airberlin hat noch Folgen

Im Low Cost Monitor nicht berücksichtigt ist die Fluggesellschaft airberlin, die im August 2017 Konkurs angemeldet hat. So wird es nachfolgend zum Sommer 2017 zu weiteren deutlichen Veränderungen im Markt kommen, wenn zum 28. Oktober 2017 der Verkehr unter airberlin Flugnummer eingestellt und in der Folge zahlreiche weitere Flugzeuge in die Eurowings integriert werden. Ryanair kämpft daneben mit internen Problemen und reduziert kurzfristig zum Winter hin sein Angebot.

Auf den Bildern

Low Cost Flieger am Flughafen Köln Bonn: Mit 52 Prozent ist Eurowings/Germanwings im Sommer 2017 Marktführer in Deutschland. Die Airline operiert unter anderem von der Basis am Flughafen Köln Bonn.

Enwicklung der Ticketpreise für Billigflieger ab Deutschland: Die ermittelte Preisspanne für Billigflieger ist im Herbst 2017 auf einen Tiefststand von rund 35 bis 97 Euro gefallen nach 40 bis 105 Euro im Herbst 2016.

Wachsender Verkehr der Billigflieger in und ab Europa: Erneut hat die Anzahl der Billigflüge pro Woche ab Deutschland, ab Europa und nach Übersee im Sommer 2017 deutlich zugenommen.

Konkurrenzsituation der Billigflieger: Trotz europaweit zunehmender Konkurrenz ist auf den meisten Strecken nur ein Low Cost Anbieter unterwegs.

Verlangsamt zum Passagierrekord am CGN

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Der Köln Bonn Airport macht sich bereit für die nächsten verkehrsreichen Wochen – die Herbstferien stehen an. 630.000 Reisende erwartet der Flughafen vom 20. Oktober bis zum 05. November, das sind acht Prozent weniger als im Vorjahr. Gründe dafür sind die Insolvenz der airberlin sowie die kurzfristigen Flugstreichungen durch Ryanair. Dennoch rechnet der Airport mit den zweitstärksten Herbstferien überhaupt. Dass die Ferien durch die Situation von airberlin und Ryanair nicht ganz mit den Höchstwerten des Vorjahres mithalten können, schmälert aber das Rekordjahr insgesamt nicht. Zum Jahresende sollen erstmals die 12.000.000 Passagiere über den Flughafen reisen.

Den stärksten Tag der Herbstferien erwartet der Airport direkt zu Beginn am Freitag. Fast 45.000 Passagiere werden den Flughafen dann voraussichtlich nutzen. Insgesamt reisen am ersten Ferienwochenende (Freitag bis Sonntag) etwa 127.000 Fluggäste. Am letzten Wochenende der Ferien rechnet der Flughafen dann noch einmal mit etwa 100.000 Passagieren.

Beliebt sind in den Ferien auch in diesem Jahr wieder klassische Sonnenziele wie Spanien mit Palma de Mallorca, Italien, Griechenland, Ägypten oder Portugal. Auch die Türkei ist trotz schwächerer Zahlen durch die angespannte politische Lage weiterhin vorne mit dabei. Auf der Fernstrecke zieht es viele Passagiere ins Urlaubsparadies: Punta Cana (Dominikanische Republik), Bangkok (Thailand), Miami (USA) und Mauritius liegen hoch im Kurs. Städtereisende fliegen nach Berlin, München und London.

Da durch die Ferien mit einem erhöhten Verkehrsaufkommen zu rechnen ist und es in den Terminals voller werden kann, sollten Urlauber für einen entspannten Start in den Urlaub ein wenig mehr Zeit als gewöhnlich für die Anreise, den Check-In und die Sicherheitskontrollen einplanen.

Versicherer testet selbstfahrende Autos auf dem Fraport

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Vorstellung von zwei firmeneigenen hochautomatisierten Kleinbussen in Frankfurt am Main: Selbstfahrende Autos sind für manche eine der spektakulärsten Innovationen in der Mobilitätsgeschichte. Mit dieser Technologie beginnt in wenigen Jahren auch ein neues Zeitalter in der Kfz-Versicherung, das Kfz-Versicherer R+V Versicherung AG in Deutschland aktiv mitgestalten will.

Noch bevor selbstfahrende Autos mit ihrer komplexen Software und einer Vielzahl von Sensorsystemen und Kameras Standard auf den Straßen werden, sollen mit dem Forschungsprojekt präzise Erkenntnisse zu den Chancen und Risiken autonomer Fahrzeuge gewonnen werden. Dies will die Versicherung auf Basis eigener Daten tun, und ein Flughafen bietet sich als begrenztes, aber riesiges Betriebsgelände an.

Test bei Fraport auf belebter Straße

Um die selbstfahrenden Fahrzeuge in möglichst unterschiedlichen Verkehrssituationen zu erproben, wird R+V ihre Kleinbusse in den kommenden Monaten an verschiedenen Orten einsetzen. Das erste Testfeld beginnt jetzt auf einer 1,5 Kilometer langen Strecke auf dem Flughafen Frankfurt in Partnerschaft mit der Fraport AG. Am Ende steht der Einsatz auf öffentlichen Straßen – das Zulassungsverfahren läuft derzeit auf Hochtouren.

Zwischen Pkw, Flugzeugschleppern, Rettungsdiensten, Fracht- und Gepäcktransporten: R+V und Fraport testen den teilautonomen Kleinbus nicht auf einem abgesperrten Areal, sondern auf einer belebten Straße. Täglich passieren rund 2.600 Fahrzeuge ein- und ausfahrende Fahrzeuge das Tor 3, an dem der Bus eingesetzt wird – davon fast die Hälfte Lkw.

Hinzu kommen innerbetriebliche Fahrzeuge und Transporte, beispielsweise knapp 1.000 Frachtschlepper, die pro Tag eine an der Strecke gelegene Schleuse zum Vorfeld passieren oder dieses verlassen. Ein Glücksgriff für R+V, da sich ihr hochautomatisierter Kleinbus hier in einem realistischen und äußerst belebten Straßenszenario mit Fußgängern und den unterschiedlichsten Verkehrsmitteln bewegen kann.

Auch die Fraport AG hat die Entwicklung des Themas seit längerem im Blick und plant den Einsatz der Selbstfahrer in verschiedenen Bereichen zu testen. Von dieser Technologie erhofft sich der Airport insbesondere eine bessere und flexiblere Planbarkeit unserer Prozessen. Mit R+V lässt sich jetzt ein vorab durch alle Instanzen geschicktes Fahrzeug in dem hochkomplexen Realverkehr des Betriebsgeländes testen.

Erfahrungen für die Mobilität der Zukunft

Umgesetzt wird das innovative Forschungsprojekt von einem dreiköpfigen Team des R+V-Innovation Labs „Connected Car“. In der täglichen Praxis will R+V jetzt das Potenzial des autonomen Fahrens prüfen, denn noch sind viele Fragen auf dem Weg in die Mobilität der Zukunft weitgehend offen. Funktionieren Technik und Software autonomer Fahrzeuge dauerhaft reibungslos? Können selbstfahrende Autos und konventionelle Fahrzeuge problemlos und sicher gemeinsam auf der gleichen Straße fahren? Wie hoch ist die Akzeptanz sowohl bei Mitfahrern als auch bei anderen Verkehrsteilnehmern?

Welche infrastrukturelle Unterstützung brauchen autonome Elektrofahrzeuge für einen optimalen Betrieb? Spannend ist auch die Vernetzung von Kommunikations- und Informationstechnologien: Welche interaktiven Möglichkeiten ergeben sich daraus für das Unternehmen und die Nutzer autonomer Fahrzeuge? Und schließlich interessiert es die Versicherung auch, welchen Einfluss automatisiertes Fahren auf die Schadenhöhe und Schadenhäufigkeit hat.

Ferienzeit und Winterflugplan: Mehr Ziele am Airport PAD

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Paderborn-Lippstadt Airport ermöglicht es Reisenden in den am 23. Oktober beginnenden zweiwöchigen Herbstferien, aus einem breiten Angebot an sonnigen Reisezielen wählen. Insgesamt stehen Flüge zu neun touristischen Destinationen in Spanien, Griechenland, der Türkei und Ägypten zur Verfügung. In diesem Jahr bereichert Hurghada mit vier Flügen wieder den Herbstferien-Flugplan am PAD. Zudem ist das Angebot zu den griechischen Inseln deutlich größer als im Vergleichszeitraum 2016. Die Anzahl der angebotenen Plätze nach Kreta, Rhodos und Kos liegen um 38 Prozent über dem Vorjahreswert. Auch in Richtung Kanarische Inseln (plus 18 Prozent) und bei den Linienverbindungen der Lufthansa (plus 25 Prozent) gibt es hohe Zuwächse.

Mit dem Wechsel vom Sommer- auf den Winterflugplan am 01. November 2017 vergrößert sich zudem das Flugangebot zum ägyptischen Bade- und Taucherparadies Hurghada auf drei Flüge pro Woche. Den kompletten Winter über sind vom Heimathafen aus Palma de Mallorca sechs Mal pro Woche und Antalya mit drei Flügen pro Woche erreichbar. Die Kanarischen Inseln Fuerteventura, Gran Canaria und Teneriffa stehen zusammen mit fünf wöchentlichen Verbindungen im Programm. Hinzukommen die 31 wöchentlichen Starts nach München und Frankfurt mit weltweiten Anschlussmöglichkeiten.