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R66: Leitungsschutz Option für Robinson

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Für die R66 Hubschrauber von Robinson gibt es jetzt einen zugelassenen Schutz gegen Leitungsschläge. Die Montur kommt aus Kanada und für den R66 verfügbar.

Dadurch erhöht sich das Leergewicht des Helicopters um sieben Pfund für die Vorrichtung seitens des Hubschraubers, mit allen Bügeln kommen nochmal 16 Pfund dazu. Der Schutztvorrichtung für Leitungskollisionen etwa gegen Oberleitungen ist für den R66 wurde jetzt von der FAA zugelassen. Nachträglich soll die nun von Robinson Helicopters offiziell als optionales Ausstattungsmerkmal geführte Ausrüstung je nach Kit 16.000 bis 22.800 US-Dollar, zuzüglich Modifikationen am Hubschrauber (ca. 4.200 US-Dollar). Das Gestänge wird von Magellan Aerospace aus Winnipeg, Kanada, vertrieben. Wann die Ausrüstung in Europa verfügbar sein soll, teilte der Hersteller nicht mit.

FAA erweitert Zulassung auf Boeing 737 MAX 9

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Boeing hat gestern die Zulassung für die 737 MAX 9 erhalten. Die US-Flugaufsichtsbehörde FAA hat das ATC (Amended Type Certificate) für diese Version erteilt.

Boeing kann mit dem Zertifikat der FAA (Federal Aviation Administration) die 737 MAX 9 für den Passagierdienst ausliefern. Seit März 2017 hat der neueste Flieger der Reihe sein Testflugprogramm mit zwei Flugzeugen absolviert. Jetzt bereitet der US-Flugzeugbauer die Auslieferung der 737 MAX 9 an die erste Airline, die Lion Air Group, vor.

MAX-Familie wächst

Die 737 MAX 9 hat drei Sitzreihen mehr als die MAX 8 soll bis zu 220 Passagiere bis zu 3.550 Nautische Meilen transportieren. Boeing verspricht sieben Prozent niedrigere Kosten pro Trip als beim Airbus A321neo. Sie und wird von CFM International-Triebwerken vom Typ LEAP-1B angetrieben. Boeing hat vor Kurzem die allererste B737 MAX 7 fertiggestellt und arbeitet auch schon mit Hochtouren an der B737 MAX 10.

Hall of Fame für Lasertechnik aus Deutschland

Die Laser Terminals von Mynaric, einer Ausgründung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR), werden in die Space Technology Hall of Fame aufgenommen. Die Auszeichnung der US Space Foundation ist für die Forscher eine große Ehre. Es ist eine hohe internationale Anerkennung für die Technologien des DLR.

Diese Technologien und deren Transfer sind ein gutes Beispiel für Beiträge der Luft- und Raumfahrt zur Digitalisierung“, sagte Professor Pascale Ehrenfreund, Vorstandsvorsitzende des DLR. Um die Laserterminals aus der Forschung in den Markt zu bringen, haben drei Mitarbeiter des Instituts für Kommunikation und Navigation im Jahr 2009 die Firma Vialight – heute Mynaric – gegründet.

Mynaric bringt es auf den Markt

Basis war eine vom DLR entwickelte Technologie für aeronautische Anwendungen, die erstmals im vom Flugzeugbauer Airbus geförderten Projekt an Bord eines Tornados demonstriert wurde. Zusammen mit ViaLight, dem heutigen Mynaric, war im Auftrag von Airbus ein Terminal für den Tornado entwickelt worden, das 2012 mit Mach 0,7 geflogen wurde.

Seitdem hat sich Mynaric stetig weiterentwickelt und ging im Jahr 2017 an die Börse, um das Firmenwachstum weiter voran zu treiben. „Unsere Forschung im Bereich der Kommunikationstechnologien hat die Laserkommunikation vorangebracht, unser Technologiemarketing hat den Transfer in die Anwendung unterstützt und unsere beteiligten Wissenschaftler haben den Unternehmergeist gehabt, die Technologie mit der Gründung des Unternehmens Mynaric in den Markt zu bringen,“ so Dr. Fischer zum Zusammenspiel der Beteiligten.

„Für eine global bessere Vernetzung mit immer mehr Bandbreite sind die Einsatzmöglichkeiten von Laserkommunikation nahezu unbegrenzt.“ Die Ausgründung wurde vom DLR Technologiemarketing betreut, mittels Helmholtz Enterprise gefördert und hat das Inkubationsprogramm beim ESA BIC Bavaria durchlaufen. Mynaric verfügt seit 2011 über eine Lizenz zur Kommerzialisierung der am DLR erforschten und im Rahmen von Innovationsprojekten weiterentwickelten Technologie für ein „Internet über den Wolken“.

Breitbandanschluss als Herausforderung

In Zeiten von High-Speed-Internet, Vernetzung und Digitalisierung steigt der Bedarf nach allgegenwärtiger Netzwerkanbindung rasant an. Die Infrastrukturen für die Übertragung von Daten außerhalb von Ballungszentren stoßen dabei längst an ihre Grenzen. Konzerne wie Amazon, Google oder Facebook streben als Reaktion darauf den Aufbau eines superschnellen Internets über den Wolken an, um auch die Randgebiete ans Netz zu bringen. Die von Mynaric entwickelten Produkte ermöglichen den Aufbau der hierfür benötigten Datenautobahnen zwischen Flugzeugen, Plattformen in der Stratosphäre oder auch Satelliten. Das Laserlicht kann große Datenmengen über enorme Entfernungen verlustfrei und sicher übertragen.

Das DLR-Institut für Kommunikation und Navigation ist seit vielen Jahren in der Erforschung von Laserkommunikationssystemen aktiv und nimmt eine international führende Rolle bei der Entwicklung und Erprobung solcher Systeme ein. „Unser Institut konnte Vieles erstmals demonstrieren. Dazu gehört die erste Verbindung mit einem Fesselballon, mit einem Stratosphärenballon, mit einer Propellermaschine und zusammen mit Mynaric mit einem Düsenjet.

Weltrekorde aufgestellt

Darüber hinaus halten wir am Institut verschiedene Weltrekorde, zu denen die Übertragung mit einer Datenrate von 1,73 Terabit pro Sekunde über eine Freiraumstrecke von mehr als zehn Kilometer zählt. Unsere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler konnten immer wieder die Grundlagen für neue technologische Entwicklungen legen,“ berichtet Professor Christoph Günther, Direktor des DLR Instituts für Kommunikation und Navigation. Mit Laserkommunikation lässt sich die Übertragungsrate deutlich erhöhen, da mehr als 1.000 Mal so viel Spektrum zur Verfügung steht. Aus der hohen Bündelung des Lichtes folgt, dass ein großer Teil dieses Lichts den Empfänger trifft. Das vergrößert die Effizienz gegenüber Radiowellen erheblich.

„Wir erleben aktuell einen Umbruch in der Telekommunikationsinfrastruktur und Laserkommunikation wird als Äquivalent zur Glasfaser für die Datenübertragung in der Luft als Schlüsseltechnologie gehandelt. Wir sehen uns mit unseren Produkten bestens positioniert, um uns als einer der Marktführer für das Internet über den Wolken zu etablieren,“ so Mynaric-Vorstand Dr. Wolfram Peschko.

Aufnahme in die Hall of Fame

Unter der Überschrift „Laser Terminals for the skies and beyond“ werden die Laserkommunikationsprodukte von Mynaric in die „Space Technology Hall of Fame“ aufgenommen. Einige Schlüsseltechnologien hierfür wurden vom DLR lizensiert. Mit der Aufnahmen in die Hall of Fame werden jährlich Technologien gewürdigt, die ursprünglich für die Luft- und Raumfahrttechnik entwickelt wurden und als marktreife Produkte eine praktische Anwendung finden – insbesondere wenn sie die Lebensqualität der Menschen steigert. Hierfür werden neben Einzelpersonen auch Organisationen gewürdigt.

Der Preis wurde 1988 durch die Space Foundation, einer gemeinnützigen Organisation zur Unterstützung der Erforschung und Nutzung des Weltraums mit Sitz in Colorado, in Zusammenarbeit mit der amerikanischen Raumfahrtbehörde NASA geschaffen. „Wir freuen uns, dass die Space Foundation diese gemeinschaftliche Leistung aus konsequenter Forschung, Transfer und mutigem Unternehmergeist in die Space Technology Hall of Fame aufnimmt,“ so Dr. Rolf-Dieter Fischer, Leiter des DLR Technologiemarketings. Die offizielle Preisübergabe findet am 19. April 2018 auf dem Space Symposium in Colorado Springs statt.

Boden-Luft-Boden: Lasertechnik aus Deuschland

Die Optische Bodenstation Oberpfaffenhofen: Die Optische Bodenstation Oberpfaffenhofen dient mit ihrem 40 Zentimeter Teleskop als Empfangsstation. Sie wurde insbesondere im Hinblick auf die Durchführung von Messungen entworfen.

Das „Freespace Experimental Laser Terminal II“: Unten am Flugzeug angebracht: Das „Freespace Experimental Laser Terminal II“ zur Datenkommunikation zwischen Flugzeug und Boden. Mit dem System wurden zahlreiche Messungen durchgeführt. Dabei wurden die relevanten Eigenschaften der Atmosphäre bestimmt, um die Datenübertragungssysteme optimieren zu können.

Wizz Air lässt ab Dortmund Masuren erkunden

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Die ungarische Airline Wizz Air erweitert ihr breites Flugangebot vom Dortmunder Flughafen um eine attraktive Strecke in die beliebte Urlaubsregion Masuren im Norden Poles. Ab dem 14. Mai 2018 wird der Masuren-Airport in Szymany zweimal wöchentlich angeflogen.

Reisende können dann jeweils montags und freitags die Verbindung von Wizz Air nutzen, um zur Masurischen Seenplatte zu fliegen. Guido Miletic, Leiter Marketing & Sales, freut sich über die neue Streckeneinführung: „Mit der neuen Flugroute haben Reisende eine hervorragende Anbindung aus dem Ruhrgebiet zur Masurischen Seenplatte, einer der touristisch reizvollsten Regionen in Polen.“

Eldorado für Naturliebhaber und Sportler

Die touristische Region Masuren besticht durch eine einzigartige und faszinierende Natur. Als grüne Lunge Europas bekannt, begeistert sie Reisende vor allem durch ihre unzähligen Seen, Flüsse und Wälder. Wer auf der Suche nach Erholung und Entspannung im Grünen ist, dem solle es dort an nichts fehlen. Zur Erkundung der Seenlandschaft bietet sich dem Reisenden ein engmaschiges Netz aus kilometerlangen Rad- und Wanderwegen. Für Aktiv-Urlauber gibt es außerdem zahlreiche Möglichkeiten zum Wassersport. Während einer Kajak- oder Segeltour können Besucher die Schönheit der Natur vom Wasser aus entdecken.

Am Dortmunder Flughafen ist Wizz Air aufgrund des ihres immer mehr gewachsenen Flugangebotes die bedeutendste Airline am Platz. Umgekehrt ist der Dortmund Airport mit 25 buchbaren Flugstrecken nach Mittel- und Osteuropa im Wizz Air-Streckennetz der Standort innerhalb Deutschlands mit den meisten Verbindungen. Das sukzessive Wachstum am Dortmunder Flughafen wird einerseits durch die Aufnahme neuer Strecken getragen, andererseits durch eine erhöhte Frequenz auf bestehenden Routen. Für den Sommer kündigte Wizz Air an, die Frequenz auf der Verbindung von Dortmund nach Cluj-Napoca in Rumänien von viermal wöchentlich auf fünfmal wöchentlich zu erhöhen.

LOT verbindet Hannover mit Warschau

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LOT Polish Airlines setzt ihre Expansion in Deutschland weiter fort und nimmt Hannover in ihr Streckennetz auf. Ab 04. Juni 2018 geht es zwölfmal pro Woche zum Star Alliance Drehkreuz Warschau. Montags bis freitags werden täglich zwei Flüge angeboten, am Wochenende steht jeweils ein Flug pro Tag auf dem Programm.

LOT Polish Airlines ist Mitglied der Star-Alliance und setzt zwischen Hannover und Warschau moderne Embraer Regionaljets (E70) mit insgesamt 70 Plätzen ein. „Wir freuen uns, dass jetzt auch Hannover ab kommendem Sommer das Streckennetz von LOT Polish Airlines als weiteres bedeutendes Wirtschafts- und Messeziel in Deutschland ergänzt. Pro Jahr bieten wir ab dem Hannover Airport mehr als 40.000 Plätze an. Insgesamt stehen unseren Gästen dann mehr als 130 wöchentliche Flüge aus Deutschland zu unserem Drehkreuz nach Warschau zur Verfügung – ein Beleg für die hohe Nachfrage nach unserem Flugangebot“, so Amit Ray, Regional Director DACH Markets von LOT Polish Airlines.

Mit Qualität und Auswahl punkten

Moderne Flugzeuge, durchgängig drei Klassen auf allen internationalen Flügen und bequeme Verbindungen via Warschau bringen immer mehr Reisende nach Polen oder Osteuropa, aber auch in Länder wie die USA, Korea, Japan, Singapur, Israel und Kasachstan zu LOT. Rafal Milczarski, CEO der Fluggesellschaft: „Mit den neuen Hannover-Flügen führen wir die Expansionsstrategie unserer Airline konsequent fort. Allein im vergangenen Jahr haben wir die Aufnahme von 27 neuen Verbindungen angekündigt, darunter auch Flüge ab Warschau zu bedeutenden Langstreckenzielen wie New York-Newark, Los Angeles, Astana und Singapur.

Gleichzeitig haben wir unsere Passagierzahlen um fast 1,5 Millionen auf 6,8 Millionen Fluggäste gesteigert. Grundlage dafür ist eine vorausschauende Flottenpolitik. Zwei Boeing B787 Dreamliner und zwei Boeing B737 MAX 8 haben wir 2017 in Dienst gestellt. In diesem Jahr wächst unsere Flotte um ein ganzes dutzend Flugzeuge: drei B787-9 (eine längere Version des Dreamliners), drei B737 MAX 8 und sechs Embraer 195.“

RMZ „München“: Flugbeschränkung um München

Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) hat nun ein Flugbeschränkungsgebiet „ED-R München“ sowie ein Gebiet mit Funkkommunikationspflicht (Radio Mandatory Zone – RMZ „München“) für den Schutz der Münchner Sicherheitskonferenz eingerichtet.

Vom 16. bis zum 18. Februar 2018 findet in München die 54. Internationale Sicherheitskonferenz statt. An der Sicherheitskonferenz nehmen hochrangige Sicherheitspolitiker aus dem In- und Ausland teil. Die zeitliche Aktivierung, sowohl für das Flugbeschränkungsgebiet als auch die RMZ, seit heutigen Freitag, 16. Februar, 07:00 Uhr MEZ bis Sonntag, 18. Februar 2018, 19:00 Uhr MEZ angesetzt.

Flugbeschränkungsgebiete werden zur Vorbeugung und zur Gefahrenabwehr eingerichtet, es gibt dauerhafte Gebiete (beispielsweise über Atomkraftwerken oder auch dem Regierungsviertel Berlin) und solche mit zeitlicher Beschränkung. Das Flugbeschränkungsgebiet hat die Form eines Kreises mit einer Ausdehnung von drei nautischen Meilen (5,5 Kilometer) rund um den Veranstaltungsort und reicht vom Boden bis zu einer Höhe von „Flugfläche 100“ – umgerechnet ca. 3.000 Meter. Die RMZ hat ebenfalls die Form eines Kreises, allerdings mit einer Ausdehnung von neun nautischen Meilen (etwa 16,6 km) rund um den Veranstaltungsort. Dieser reicht vom Boden bis zur jeweiligen Untergrenze des Luftraums C München.

Regeln für Sichtflug – kein Drohnen

Für die „ED-R München“ sind alle Flüge einschließlich des Betriebs von Flugmodellen und unbemannten Luftfahrtsystemen in diesem Gebiet untersagt. Ausgenommen hiervon sind Staatsluftfahrzeuge im Zusammenhang mit der Sicherheitskonferenz, Flüge der Polizeien, Flüge im Rettungs- und Katastrophenschutzeinsatz sowie grundsätzlich Flüge nach Instrumentenflugregeln in Flughöhen von 5.500 Fuß über dem Meeresspiegel.

Während des Fluges in RMZ „München“ gilt für Luftfahrzeuge nach Sichtflugregeln eine dauernde Hörbereitschaft. Vor dem Einflug in die RMZ ist eine Erstmeldung erforderlich, der Ausflug ist ebenfalls zu melden. Ausgenommen von der RMZ sind die Kontrollzonen München und Oberpfaffenhofen, das Flugbeschränkungsgebiet „ED-R München“ und die RMZ „Oberschleißheim“. Flüge nach Instrumentenflugregeln sind grundsätzlich von den Regelungen nicht betroffen. Der Linienflugverkehr findet normal statt. Informationen zur Lage und Ausrichtung, eine Kartendarstellung des Beschränkungsgebietes und der RMZ sowie weitere Informationen will die DFS online bereitstellen.

AERO 2018 stellt sich auf – Einfliegen nach EDNY

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Mit einem umfassenden Angebot aus der Allgemeinen Luftfahrt geht die 26. AERO von 18. bis 21. April 2018 mit 610 Ausstellern aus 38 Ländern an den Start: Als weitere fachliche Attraktion sind die Fachbesucher erstmals auf eine Flight Simulator Area für professionelles Pilotentraining eingeladen.

Bei der Internationalen Luftfahrtmesse stehen so gut wie alle zivilen Luftfahrzeuge außerhalb der großen Passagierflugzeuge im Mittelpunkt: Von Ultraleicht-Flugzeugen, über Reiseflugzeuge, Hubschrauber bis hin zu Business-Jets reicht die Palette. Im Flugangebot auch dabei sind unbemannte zivile Drohnen, die in der Luftfahrt eine immer größere Rolle spielen. Einen ständig wachsenden Stellenwert am Bodensee nimmt auch die e-flight-expo ein. Bewährte Spezialbereiche wie Avionics Avenue, Engine Area, Be a Pilot sowie AERODrones/UAS Expo haben einen starken Auftritt, ebenso die Drehflügler, die wirkungsvoll im Helicopter Hangar positioniert werden.

Vielseitige Branche mit neuen Trends

Messechef Klaus Wellmann und Projektleiter Roland Bosch sehen der 26. AERO optimistisch entgegen. „Als Reaktion auf die immer größere Bedeutung der Elektromobilität wird auch die e-flight-expo auf der AERO weiter wachsen“, beurteilt Roland Bosch die Situation im Vorfeld der Messe. Auch der Aufbau einer eigenständigen General Aviation in China werde die Nachfrage weltweit beleben, ist das AERO-Team überzeugt.

Die Allgemeine Luftfahrt umfasst die zivile Luftfahrt, ohne Linien- und Charterverkehr, auch die Militärluftfahrt gehört nicht dazu. Allein im Gebiet der Europäischen Union sind mehr als 200.000 Motor-, Ultraleicht- und Segelflugzeuge registriert. In Deutschland waren es 2017 beispielsweise insgesamt 6.527 einmotorige Flugzeuge unter zwei Tonnen in der Echo-Klasse und 3.528 Motorsegler, dazu kommen 4.133 ultraleichte Flugzeuge und 594 ultraleichte Tragschrauber.

Die AERO 2018 bietet größtmögliche aviatische Vielfalt: Von der zivilen Drohne über Segelflugzeuge, Ultraleichte, ein- und mehrmotorige Flugzeuge mit Kolbenmotor, Hubschrauber, Gyrocopter und Turboprops bis hin zu Jets ist alles zu sehen. Neue Flugmotoren, zukunftstaugliche Avionik, Dienstleistungen und Zubehör rund ums Fliegen sind weitere Schwerpunkte auf der AERO, ebenso wie Angebote zur Pilotenausbildung und Informationen über weitere Berufsmöglichkeiten in der Allgemeinen Luftfahrt.

AERO 2018 in Eckpunkten

  • 26. AERO: 610 Aussteller am Start
  • Premiere: Flight Simulator Area
  • Avionics Avenue: Avionik-Trends und Neuheiten
  • „Be a pilot“: Berufschancen in der Luftfahrt
  • Stark gefragt: Ultraleichte, Light Sport Aircraft und Heli Hangar
  • Sonderschau Engine Area: Sparsame Antriebsysteme
  • E-flight-expo zeigt neueste Innovationen
  • Drohnen: Auftritt der unbemannten Luftfahrtsysteme im zivilen Bereich
  • AERO Conferences: Mehr als 100 Vorträge, Konferenzen und Workshops

Motorflugzeuge

Alle etablierten Hersteller klassischer Motorflugzeuge zeigen am Bodensee die Palette ihrer Maschinen, angefangen von der Kolbenmotor-Ein- oder Zweimot bis hin zu Turboprops. Zudem sind die neuen Modelljahrgänge bewährter Echo-Klasse-Maschinen etwa bei Cirrus Aircraft, Piper, Pipistrel, Vulcanair, Robin und weiteren Herstellern zu sehen.

Ultraleichtflugzeuge

Nirgendwo ist die Bandbreite der unterschiedlichen Luftfahrzeuge größer als bei den Ultraleichten: Segelflugzeuge, Motorflugzeuge sowie Tragschrauber. In Deutschland gehören seit 2017 auch Helikopter dazu. Der Trend zu ultraleichten Gyrocoptern ist ebenfalls ungebrochen, ob mit offenem oder geschlossenem Cockpit. Mehrere Flugzeugpremieren, von der Side-by-side-Schulmaschine bis hin zum 330-km/h schnellen Tandemsitzer, werden am Bodensee ebenso präsentiert wie die preiswerten 120-Kilogramm-Maschinen innerhalb der Ultraleichten: Einfach motorisiert, einsitzig und deshalb günstig in Anschaffung und Unterhalt bieten sie ursprünglichen Flugspaß.

Zudem gilt europaweit eine Anhebung des maximalen Abfluggewichts für Ultraleichte von 472 auf 600 Kilo als immer wahrscheinlicher. Das könnte dieser Klasse einen zusätzlichen Schub bescheren. Auch die von der europäischen Luftfahrtbehörde EASA zertifizierten Light Sport Aeroplane sind auf der AERO zu sehen. Diese bis 600 Kilogramm Abfluggewicht schweren Zweisitzer haben Gemeinsamkeiten sowohl mit Ultraleichten als auch den schwereren Maschinen der Echo-Klasse. Gewicht bekommt in diesem Zusammenhang auch die Präsenz der Länderpavillons aus Ungarn, Tschechien und Polen.

Business Aviation

Die Business Aviation bildet erneut einen Schwerpunkt der AERO. Kolbenmotor-Flugzeuge, aber vor allem Turboprops und Jets bilden ihr Rückgrat. Durch die Erlaubnis der EASA vom vergangenen Jahr, Turbinen-Singles für den kommerziellen Luftverkehr nun auch im Instrumentenflugbetrieb zuzulassen, können sich die Hersteller dieser einmotorigen Flugzeuge mit Propellerturbine über steigende Bestellungen freuen.

Klassische Turboprop-Twins sind ebenfalls am Bodensee zu sehen. Auch bei den ein- oder mehrstrahligen Businessjets deutet sich nach eher durchwachsenen Jahren wieder eine stärkere Nachfrage an, bekräftigt durch eine gute konjunkturelle Entwicklung in den USA und auch in Deutschland.

e-flight-expo

Die ständig weiter expandierende e-flight-expo mit alternativen Antriebskonzepten findet erneut in einer eigenen Halle statt. Konzerne wie Siemens, Bell Helicopter oder Boeing und auch immer mehr Start-ups beschäftigen sich mit der Entwicklung senkrechtstartender Elektroflugprojekte. In diesem Jahr werden erste elektrisch angetriebene Taxi-Drohnen etwa in Dubai oder China im Testeinsatz erprobt, auch finden erste Flüge der Prototypen deutscher Hersteller mit Passagieren statt. Dies zeigt die zunehmende Bedeutung, die dem Elektroflug in Zukunft weltweit zukommen wird.

AERODrones/UAS Expo

Der beständig wachsende Spezialbereich AERODrones/UAS Expo und die Einführung eines Drohnenführerscheins belegen, welch bedeutende Rolle zivile Drohnen mittlerweile in der Luftfahrt eingenommen haben. So werden sowohl bemannte als auch unbemannte Luftfahrzeuge verschiedener Hersteller, ausgerüstet mit modernster Sensor- und Messtechnik, zu sehen sein. Zudem stehen auf der AERO erneut Inflight Airfields für Unmanned Aerial Systems (UAS) zur Verfügung, das den Ausstellern ermöglicht, diverse Systeme direkt im Einsatz vorzuführen. Eine Neuauflage erfährt das FPV-Drones Racing: Hier setzen Profis zum Indoor Racing an.

Engine Area

Bestens etabliert ist auch die Engine Area auf der AERO. Erneut werden in einem eigenen Bereich moderne Flugmotoren verschiedenster Hersteller präsentiert, darunter Elektro-, Verbrennungs- und Hybridantriebe. Angesichts der Entwicklung von sparsamen oder für die Verwendung von bleifreiem Benzin geeigneten Motoren für Propellerflugzeuge, sind auch hier Neuheiten zu erwarten. Ebenfalls im Fokus stehen die Schwerpunkte Maintenance und Motormanagement sowie alternative und nachhaltige Treibstoffentwicklungen.

Avionics Avenue

Eine weitere erfolgreiche Spezialschau ist die Avionics Avenue. Hier dreht sich alles um die Bordausrüstung des Flugzeugs oder Helikopters in Sachen Flugsteuerung, Navigation, Kollisionswarnung, Flugplanung oder Kommunikation. Zwar ist die Übergangsfrist zur Einführung der neuen 8,33-kHz-Flugfunkgeräte in Deutschland seit 01. Januar 2018 abgelaufen und diese Geräte deshalb Pflicht in hierzulande betriebenen Luftfahrzeugen, andere europäische Länder wie etwa die Schweiz haben aber nochmals ihre Fristen zur Funkgeräte-Umstellung verlängert. Dies wird Avionikanbietern auf der AERO vermehrt Interessenten bescheren.

Flight Simulator Area

Zum ersten Mal gibt es 2018 auf der AERO die neue Flight Simulator Area. Hier dreht sich alles ums Thema Flugsimulation, sowohl im Bereich des professionellen Pilotentrainings, aber auch für alle Interessenten, die ausprobieren wollen, wie sich das Steuern eines Flugzeugs oder Hubschraubers anfühlt um sich so einen Eindruck über ein potenzielles Cockpit-Dasein zu verschaffen. Erfahrenen VFR- oder IFR-Piloten bietet die Flight Simulator Area Trainingsmöglichkeiten zur Weiterentwicklung und die die Chance, verschiedenste Luftfahrzeuge am Simulator zu steuern.

Helicopter Hangar

Mit dem Sonderbereich Helicopter Hangar wird den Drehflüglern eine größere Bedeutung eingeräumt. Der Deutsche Hubschrauber Verband DHV wird mit mehreren Fachvorträgen die Rolle des Helikopters als bedeutendes Arbeitsgerät der Luftfahrt hervorheben. Zu sehen sind ein- und mehrmotorige Hubschrauber mit Kolbenmotor oder Turbinenantrieb aus den Bereichen Schulung, Luftrettung und Arbeitsflug. Die jüngste Zulassung der ultraleichten Helikopter-Kategorie in Deutschland, Frankreich oder Italien hat dem Drehflügler-Segment einen neuen Einstiegsbereich und damit zusätzliches Interesse beschert.

Bewerbung auf der AERO

Der Fachkräftemangel ist auch in der Luftfahrt weiter eines der zentralen Themen. Daneben stellt die Dynamik der Branche eine zusätzliche Herausforderung dar. Die AERO als wichtigste europäische Branchenmesse für die Allgemeine Luftfahrt baut entsprechend das Angebot im Bereich Jobbörse aus und hat erstmalig einen absoluten Spezialisten im Bereich Recruitment für die Messe gewonnen: zk professionals.

Das Unternehmen ist ein leistungsstarker Dienstleister für die Top-Unternehmen der deutschen Wirtschaft. Als Arbeitgeber beschäftigt das Unternehmen hochqualifizierte Fachkräfte und Branchenkenner an mehreren Standorten über ganz Deutschland verteilt. Erstmalig präsentiert sich zk professionals auf der AERO und ist damit die Anlaufstelle für Unternehmen, die Personal in allen Bereichen benötigen.

Be a Pilot – Hast du das Zeug dazu?

2018 wird die erfolgreiche „Be a pilot“-Sonderausstellung fortgesetzt als Treffpunkt sowohl für Piloten als auch für alle Interessenten an einer Flugausbildung. So rechnen etwa die Hersteller Airbus und Boeing laut einer jüngsten Studie, dass allein asiatische Airlines aufgrund des starken Wachstums bis 2035 rund 245.000 Linienpiloten benötigen. Für am Pilotenberuf Interessierte gibt es zudem das Angebot, ein computergestütztes kostenloses Screening zu absolvieren, das Bereiche und Fähigkeiten testet, die für diesen Beruf unabdingbar sind.

Absolventen erhalten so einen ersten Eindruck, ob sie für eine Berufspilotenausbildung geeignet wären. Bei „Be a pilot“ gibt es zudem Informationen und Angebote sowohl von Flug- als auch Hochschulen. Luftfahrt-Bundesamt, EASA, AOPA, Deutscher Wetterdienst und Flugsicherung sind ebenfalls vertreten.

AERO Conferences

Im Rahmen der AERO Conferences finden mehr als 200 Vorträge, Konferenzen und Workshops zu aktuellen Themen der Luftfahrt statt. Experten von Pilotenvereinigungen wie der AOPA, Zulassungsbehörden wie EASA und FAA sowie den Herstellerverbänden GAMA und LAMA aus der General Aviation, informieren und diskutieren bei den AERO Conferences über politische Rahmenbedingungen und zukünftige internationale Standards in der Luftfahrt. Der Dachverband für die Unmanned Aerial Vehicle (UAV Dach) ist mit einer Vortragsreihe präsent. Ebenso im Programm ist ein Drohnensymposium in der Forstwirtschaft, das vom Drohnenmagazin unterstützt wird.

Slotregelung für Besucher

Für selbst anfliegende Besucher ist erneut eine PPR-Slot-Regelung vorgesehen. Piloten können Slots online reservieren. Dies ist ab Samstag, 07. April 2018, 09:00 Uhr Lokalzeit hier möglich. Bei Anflug ohne PPR Slot wird eine Gebühr für Post-Slot fällig. Jeder auf EDNY anfliegende Pilot in command eines Luftfahrzeugs erhält freien Eintritt zur AERO. Alternativ dazu bietet die Segelfliegergruppe Markdorf in Kooperation mit der Messe für Ultraleichtflugzeuge und Motorsegler während der gesamten AERO von Mittwoch, 18. April bis Samstag, 21. April eine Landemöglichkeit ohne Slot auf ihrem Gelände. Betrieb ist von 08:00 Uhr bis 19:00 Uhr Lokalzeit. Abflüge sind auch am Sonntag, 22. April möglich. Die Landegebühr in Markdorf beträgt 15 Euro, ein kostenloser Shuttlebus fährt im Halbstundentakt zur AERO.

Die AERO beginnt am 18. April und dauert bis 21. April 2018. Sie umfasst elf Messehallen, Static Display + 2 Foyers, eine Bruttofläche von 82.500 m².

Ausstellungsangebot

  • Halle A1: FPV-Racing, Drone Racing
  • Halle A3: Motorflugzeuge, Dienstleistungen, Zubehör
  • Halle A4: Motorflugzeuge, Dienstleistungen, Zubehör
  • Halle A5: Motorflugzeuge, Engine Area, Maintenance, Antriebssysteme, Pilotenausrüstung
  • Halle A6: Avionics Avenue, Cockpit- und Boardsysteme, Flugsimulatoren
  • Halle A7: e-flight-expo
  • Halle B1: UL, VLA, LSA
  • Halle B2: UL, VLA, LSA
  • Halle B3: UL, VLA, LSA
  • Halle B4: Tragschrauber, UL, VLA, LSA, Segelflugzeuge
  • Halle B5: Helikopter
  • Static Display: Business Aviation, Gebrauchtflugzeuge
  • Foyer West: Be a pilot / AEROCareer, AERODrones UAS EXPO
  • Foyer Ost: AERO-Konferenzzentrum, AEROkunst

Rahmenprogramm

AERO Conferences: Konferenzzentrum Ost + Vortragsforum im Foyer Ost, Mi – Sa, Programm online.

Sonderschauen

  • ENGINE AREA in Halle A5
  • Avionics Avenue in Halle A6
  • Headset Test Area in Halle A6
  • Flight Simulator Area in Halle A6
  • e-flight-expo in Halle A7
  • Be a Pilot im Foyer West
  • AERODrones/ UAS EXPO supported by UAV DACH e.V. und Foyer West
  • AEROkunst im Foyer Ost

Gebrauchtflugzeuge

Verkauf von Flugzeugen aus zweiter Hand.

Slotbuchung

Informationen zur Slotbuchung finden Sie online hier.

Eintrittspreise

  • Tageskarte: 20 Euro
  • Tageskarte ermäßigt (Ermäßigung für Rentner, Behinderte, Gruppen ab 20 Personen, Inhaber einer SZAboCard gegen Vorlage eines gültigen Ausweises): 15 Euro
  • Ticket für Schüler und Studenten: fünf Euro
  • Zweitageskarte: 35 Euro
  • Viertageskarte: 66 Euro
  • Kinder und Jugendliche bis einschließlich 16 Jahre: Eintritt frei.

Nürnberg und Würzburg im Express-Rail der Lufthansa

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Lufthansa baut ihren Express-Rail-Dienst mit der Deutschen Bahn (DB) weiter aus. Von Mai an sind die Hauptbahnhöfe Nürnberg und Würzburg an das Streckennetz angebunden. Als Reisender bei Lufthansa kann man die neuen Verbindungen ab sofort buchen.

Aus Würzburg können Fluggäste erstmals per Ticket den Express Rail Service der Lufthansa nutzen und in das weltweite Streckennetz von Lufthansa und ihrer Partnerairlines starten. Aus Nürnberg wird das bestehende Flugangebot ergänzt. Die bis zu acht täglichen Verbindungen bieten eine bequeme Anbindung an die Lufthansa Flüge in Frankfurt. Lufthansa Express-Rail-Gäste profitieren zudem von einem reservierten Sitzplatz, Miles&More-Meilen, sowie einer garantierten Anschlussverbindung.

Automatische Funktionen

Bei unerwarteter Verspätung von Zug oder Flug bucht Lufthansa ihre Gäste auf eine Anschlußverbindung um. Business-Class-Gäste reisen in der 1. Klasse der Deutschen Bahn und haben Zutritt zu den DB-Lounges in Frankfurt und Nürnberg. Check-in und Sitzplatzvergabe für den Lufthansa Express Rail Service erfolgen online oder mobil über die Lufthansa-App. Die Bordkarte dient als Fahrschein für die gebuchte Lufthansa Express-Rail-Verbindung. Im AiRail-Terminal in Frankfurt können Lufthansa-Express-Rail-Gäste Ihr Gepäck bequem aufgeben und wieder in Empfang nehmen. Mit den beiden neuen Zielen bietet Lufthansa den praktischen Express Rail Service nun in insgesamt acht Städten innerhalb Deutschlands an.

Germania braucht größere Flugzeuge ab FMO

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Die unabhängige deutsche Fluggesellschaft Germania reagiert auf die stetig steigende Nachfrage am Flughafen Münster/Osnabrück (FMO) und stationiert in diesem Sommer wieder ein Flugzeug vom Typ Airbus A321 im Münsterland. Die Maschine mit einer Kapazität von 210 Sitzplätzen ersetzt einen der beiden bisher in der Planung vorgesehenen A319 mit jeweils 150 Sitzplätzen.

Darüber hinaus hat die Airline ihre Flugplanung für die Wintersaison 2018/19 abgeschlossen und wird auch in der kalten Jahreszeit zwei Flugzeuge am FMO stationieren. „Standorte abseits der großen Hubs haben traditionell eine große Bedeutung für uns“, sagte Claus Altenburg, Director Sales der Germania Fluggesellschaft während eines Pressegesprächs am Flughafen.

„Der FMO ist seit 2015 fester Bestandteil unseres Streckennetzes und unser Angebot hier erfreut sich einer stetig wachsenden Beliebtheit. Wir werden daher im Sommer größeres Fluggerät einsetzen und im Winter mit zwei statt bisher einer Maschine noch mehr Ziele und Flüge anbieten.“

30.000 zusätzliche Sitzplätze im Sommer 2018

„Die Reiseveranstalter und Reisebüros berichten übereinstimmend, dass es aktuell eine deutlich gestiegene Nachfrage nach Reisen ab dem FMO gibt. Wir freuen uns daher, dass Germania als erstes darauf reagiert hat und das Flugangebot noch kurz vor Beginn der Sommersaison um 30.000 Sitzplätze aufstockt,“ sagte Flughafengeschäftsführer Prof. Dr. Rainer Schwarz. „Mit dann durchgehend zwei stationierten Flugzeugen wird die strategische Partnerschaft zwischen Germania und dem FMO nachhaltig mit Leben gefüllt und bietet darüber hinaus Perspektiven für die Zukunft.“

Germania fliegt in diesem Sommer vom Flughafen Münster/Osnabrück zu insgesamt 16 Destinationen, mit Istanbul und Thessaloniki kommen zwei ganz neue Ziele dazu: Ab Anfang Mai finden drei wöchentliche Flüge in die türkische Metropole statt, nach Thessaloniki geht es ab Mitte Juni zweimal pro Woche. Der neu am FMO stationierte Airbus A321 wird auf den nachfragestärksten Strecken zum Einsatz kommen, so zum Beispiel nach Fuerteventura und Kreta.

Angebot verdoppelt

Im nächsten Winterflugplan ab November 2018 wird Germania dann erstmalig auch im Winter zwei Flugzeuge am Flughafen Münster/Osnabrück stationieren. Damit wird das Sitzplatzangebot ab FMO im Winter nahezu verdoppelt. Im Winter geht es dann mit den grün-weißen Flugzeugen der Germania zu 12 Zielen. Mit der portugiesischen Insel Madeira wird zudem ab Mitte Dezember ein neues Flugziel angeboten. Darüber hinaus stärkt Germania mit dem erstmals ganzjährigen Angebot von Flügen nach Mallorca und Antalya sowie einer höheren Frequenz nach Teneriffa auch in den Wintermonaten ihren Status als wichtigste touristische Airline am FMO.

Germania fliegt auf Kurz- und Mittelstrecke jährlich mehr als drei Millionen Passagiere. Flüge mit Germania ab Münster/Osnabrück soll es one-way bereits ab 69 Euro, inklusive Steuern und Gebühren und der gesetzlich vorgeschriebene Luftverkehrsabgabe, geben. Für die An- und Abreise zum Flughafen innerhalb Deutschlands können Fluggäste von Germania Rail&Fly-Tickets der Deutschen Bahn nutzen. Fahrkarten sind für 35 Euro pro Strecke erhältlich.

Bürgerinfo des Flughafens Köln/Bonn zur Bahnsanierung

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Der Flughafen Köln/Bonn beginnt im April mit der Generalsanierung der großen Start- und Landebahn. Dazu finden im Februar und März drei Bürgerversammlungen statt, in denen der Flughafen das Bauprojekt vorstellt. Die Veranstaltungen sind öffentlich und werden in Overath (20.02.), Köln-Porz (22.02.) und Rösrath (01.03.) durchgeführt.

Die letzte große Sanierung der Bahn (14L/32R) erfolgte 1995. Nach über 20-jähriger Nutzung ist nun u.a. ein erneuter Austausch der Asphaltdecke nötig. Die Generalsanierung dient dem Erhalt der Infrastruktur und führt nicht zu einer Erweiterung der flugbetrieblichen Kapazität. Das Vorhaben wird planmäßig im Zeitraum 07. April bis 30. November 2018 durchgeführt. Gearbeitet wird jeweils an den Wochenenden von Samstag 12:00 Uhr bis Sonntag 18:00 Uhr in 30-stündigen Bauzeitfenstern.

Im Rahmen der Informationsveranstaltungen möchte der Flughafen die Planungen des Sanierungsvorhabens den Bürgerinnen und Bürgern vorstellen und neben den baulichen Aspekten auch über den Flugbetrieb und die Lärmauswirkungen während der Bauphase informieren. Auch auf der Querwindbahn hat der Flughafen in letzter Zeit zur Ertüchtigung Arbeiten durchführen müssen.

Termine der Bürgerveranstaltungen

  • Dienstag, 20.02.2018 in Overath, Aula des Paul-Klee-Gymnasiums, Perenchiesstraße 3; Einlass 18:30 Uhr, Beginn 19:00 Uhr.
  • Donnerstag, 22.02.2018 in Köln-Porz, Rathaussaal Bezirksrathaus Porz, Friedrich-Ebert-Ufer 64-70; Einlass 17:30 Uhr, Beginn 18:00 Uhr.
  • Donnerstag, 01.03.2018 in Rösrath, Aula des Freiherr-vom-Stein Schulzentrums, Freiherr-vom-Stein-Straße 15; Einlass 19:30 Uhr, Beginn 20:00 Uhr.

Segelfliegertag Idar-Oberstein zeigt Bilder und Infos

Zum wiederholten Mal lädt der Aero-Club Idar-Oberstein e. V. zum rheinland-pfälzischen Segelfliegertag in die Aula der Stadtverwaltung ein. Wir freuen uns ab 10:00 Uhr auf interessante Vorträge zu vielfältigen Themen nicht nur zum Segelfliegen und Oldtimerflugzeugen.

So werden wir Einblicke zur Flarmnutzung beim Fallschirmspringen bekommen, natürlich Aktuelles zum Luftraum und viele schöne Bilder zu den segelfliegerischen Aktivitäten u. a. von der Junioren-WM in Litauen werden nicht fehlen. Details zum Programm, Ausstellern sowie Anfahrt gibt es auch hier. Der Segelfliegertag findet am 17.02.2018 in der Aula der Stadtverwaltung statt, Georg-Maus-Straße 1, 55743 Idar Oberstein. Beginn ist um 10:00 Uhr.

Programmpunkte am Segelfliegertag

  • Flarm für Fallschirmspringer
  • Oldtimersegelflieger RP bzw. OSC Wasserkuppe
  • Aktuelles zum Luftraum
  • „Matterhorn-Projekt“
  • Förderflugzeuge Rheinland-Pfalz 2017
  • Vergabe Förderflugzeuge 2018
  • Silberner Stern des Sportes
  • Bundes-/Landesliga
  • Junioren-WM 2017 Pociunai / Litauen

Für das leibliche Wohl wird gesorgt. Der Aero-Club Idar-Oberstein hat belegte Brötchen, Idar Obersteiner Rollbraten mit Kartoffelsalat, sowie Kaffee und Kuchen angekündigt, damit keine Wünsche offen bleiben.

Bremen – Stuttgart erhöht Eurowings mit A320 und Q400

Eurowings erhöht die Frequenz von Bremen nach Stuttgart. Ab dem Sommerflugplan Ende März sind werktäglich vier Flüge nach und aus Stuttgart buchbar, anstatt wie bisher drei. Montags gibt es sogar fünf abgehende Flüge in die baden-württembergische Hauptstadt.

Man kann also ab Ende März wählen, ob sie montags um 06:05 Uhr, um 09:20 Uhr, 12:30 Uhr, 17:10 Uhr oder 20:20 Uhr nach Stuttgart fliegen. Dienstags bis donnerstags gehen die Flüge jeweils um 07:55 Uhr, 12:30 Uhr, 16:40 Uhr und 20:20 Uhr. Zurück geht es nach Bremen montags bis freitags dann immer um 06:20 Uhr, 10:50 Uhr, 14:50 Uhr und 18:45 Uhr. Eurowings fliegt die Strecke Bremen-Stuttgart seit Oktober 2001 und bietet damit eine wichtige Businessverbindung in den Süden Deutschlands. Eurowings setzt auf der Strecke sowohl Airbus A319/A320 als auch Dash-8 Q400 ein.

Antwerpen und Maribor jetzt direkt ab München erreichbar

Premieren am Münchner Flughafen: Ab sofort bietet VLM Airlines jeweils fünfmal pro Woche (werktäglich) eine Verbindung ins belgische Antwerpen sowie nach Maribor, der zweitgrößten Stadt Sloweniens. Die Flüge sollen nicht nur Geschäftsreisende, sondern auch für Urlauber ansprechen.

Ab 01. Mai 2018 wird die Verbindung nach Antwerpen sogar auf zwei werktägliche Frequenzen erhöht. Über die Aufnahme der neuen Linienflüge freuten sich Peter Döhr, Senior Sales Manager von VLM Airlines (auf dem Bild 4. von links), der Wirtschafts- und Handelsattaché derbelgischen Region Flandern, Bart Boschmans (2. von rechts), Thomas Kube (3. von rechts), Leiter Marketing der Flughafen München GmbH (FMG) sowie FMG-Airlinebetreuer Martin Laubenthal (2. von links) zusammen mit der Crew des Erstfluges von Antwerpen.

Ausflugsziel Flughafen: Rekord in Besucherwelt des VIE

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Mit einem Rekord von mehr als 120.000 Gästen und einem Plus von 12,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr war die Besucherwelt am Flughafen Wien im Jahr 2017 so gut besucht wie nie zuvor.

Neben Bustouren über das Flughafen-Vorfeld und einer großen Besucherterrasse bietet die Besucherwelt seit letztem Jahr auch einen multimedialen Erlebnisraum, der vom bekannten Kinderbuchautor und TV-Star Thomas Brezina gestaltet wurde.Für 2018 stehen bereits weitere Neuerungen fest: Im Rahmen einer VIP-Tour erleben Besucher den exklusiven Abflugbereich der Stars, Staats- und Ehrengäste sowie den General Aviation-Hangar, in dem Privat- und Businessjets geparkt sind.

Verschiedene welten kennen lernen

Wesentlich zum Plus beigetragen hat die Eröffnung des neuen Erlebnisraums im Oktober 2017: Auf mehr als 600 m² lernen Besucher in vier Stationen mittels multimedialer Videoinstallationen Interessantes rund um das Thema Luftfahrt. Gestaltet und konzipiert wurde der Raum vom erfolgreichen und bekannten Kinderbuchautor und TV-Star Thomas Brezina. Der neue Erlebnisraum ergänzt das bunte Rahmenprogramm der Besucherwelt, angeboten werden zusätzlich Touren über das Flughafen-Vorfeld, bei denen im modernen Doppeldecker-Bus spannende Starts- und Landungen, sowie Flugzeugabfertigungen aus nächster Nähe erkundet werden und eine Besucherterrasse. Die ganzjährig geöffnete Aussichtsplattform bietet auf 1.800 m² einen faszinierenden 180 Grad Ausblick auf das rege Treiben am Airport. Von 01. Mai bis 30. September 2018 gelten auf der Terrasse gewohnt längere Sommer-Öffnungszeiten von 08:00 bis 22:00 Uhr.

Sondertouren durch die VIP-Räume

Sich wie ein Staats- oder Stargast fühlen können Flughafen-Interessierte im Rahmen der neuen VIP-Tour: Dabei genießen die Gäste bei einem Sektempfang die Aussichtsterrasse im VIP-Terminal mit Blick auf das Flughafen-Vorfeld und besichtigen anschließend die eleganten VIP-Räumlichkeiten sowie den General Aviation Hangar, in dem exklusive Business- und Privatjets geparkt sind. Nach einer Busrundfahrt über das Flughafen-Vorfeld mit spannenden Einblicken in den operativen Airport-Betrieb kommen Besucher wieder im VIP-Terminal an. Die neue VIP-Tour ist über die Homepage des Flughafen Wien buchbar.

Touren für Kinder und Gruppen

Das vielfältige Angebot der Besucherwelt gibt es das Kombiticket für Erlebnisraum-, Tour und Terrasse etwa zum Spezialpreis für Familien, organisiert werden außerdem Touren für Schulklassen oder Kindergeburtstage. Faszinierende Einblicke bieten außerdem Sondertouren wie zum A380, dem größten Passagierflugzeug der Welt, der Flughafen Feuerwehr oder seit kurzem auch zum VIP-Terminal.

7,6 Prozent Passagierplus im Januar für Fraport

Im Januar 2018 zählte Deutschlands größtes Luftverkehrsdrehkreuz, der Flughafen Frankfurt, mit 4.549.717 Passagieren einen Zuwachs von 7,6 Prozent. Wesentlicher Wachstumstreiber war erneut der Europaverkehr (plus 12,6 Prozent), während der Interkontinentalverkehr um 2,6 Prozent zulegte. Das Cargo-Aufkommen stieg leicht an um 1,3 Prozent.

Etwas stärker noch als die Passagierzahlen stiegen die Flugbewegungen an: 36.816 Starts und Landungen entsprachen einem Zuwachs von 8,6 Prozent. Auch hier ist das Wachstum insbesondere vom innereuropäischen Verkehr geprägt. Die Summe der Höchststartgewichte legte um 6,5 Prozent auf etwa 2,3 Millionen Tonnen zu.

Die internationalen Beteiligungsflughäfen zeigten zum Start des neuen Jahres eine überwiegend positive Entwicklung. Der slowenische Airport in Ljubljana stieg im Januar um 12,3 Prozent auf 100.375 Passagiere. Seit Jahresbeginn neu im Fraport-Portfolio sind die beiden Flughäfen Fortaleza und Porto Alegre in Brasilien. Insgesamt blieben die beiden Airports mit einem Anstieg um 0,4 Prozent auf rund 1,3 Millionen Passagiere in etwa auf Vorjahresniveau.

Sanierung bremst griechische Flughäfen

Die 14 griechischen Regionalflughäfen verzeichneten einen Rückgang um 5,1 Prozent auf insgesamt 549.506 Fluggäste. Hauptgrund war die Sanierung der Start- und Landebahn an dem mit 309.586 Passagieren verkehrsstärksten Flughafen Thessaloniki (-12,2 Prozent). An zweiter und dritter Stelle beim Verkehrsaufkommen standen die Flughäfen Rhodos mit 58.673 Fluggästen (+6,3 Prozent) und Chania mit 43.255 Fluggästen (-36,2 Prozent).

Der peruanische Hauptstadtflughafen Lima erzielte im Berichtsmonat ein Wachstum von 9,3 Prozent auf rund 1,8 Millionen Fluggäste. Die beiden bulgarischen Twin Star-Flughäfen zählten zusammen 72.905 Fluggäste (plus 85,4 Prozent). Der türkische Flughafen in Antalya erholte sich weiter und schloss den Januar mit einem Plus von 18,4 Prozent auf 800.077 Passagiere ab. Die deutsche Beteiligung Hannover verbuchte einen Anstieg von 7,0 Prozent auf 321.703 Fluggäste. St. Petersburg in Russland notierte knapp 1,1 Millionen Passagiere, ein Wachstum von 9,8 Prozent. Der Flughafen in Xi’an, China, blieb aufgrund des späteren chinesischen Neujahrsfests mit etwa 3,3 Millionen Fluggästen auf Vorjahresniveau (minus 0,1 Prozent).

KI-Roboter von IBM spricht mit Besuchern am Flughafen

Sie ist 1,20 Meter groß, hat leuchtende Kulleraugen und eine sympathische Stimme: „Josie Pepper“, die Roboterdame, die ab sofort im Terminal 2 Passagieren bei Fragen weiterhilft. Sei es der Weg zum Abfluggate, zu einem bestimmten Restaurant oder Shop – Josie Pepper schaut dem Fluggast in die Augen und liefert prompt die Antwort.

Mit dem Einsatz von Josie Pepper sind der Münchner Flughafen und Lufthansa Vorreiter: Das erste Mal wird an einem deutschen Airport ein humanoider Roboter getestet, der mit künstlicher Intelligenz ausgestattet ist. Noch für einige Wochen empfängt Josie Pepper die Reisenden im nichtöffentlichen Bereich des Terminal 2, das vom Münchner Flughafen und Lufthansa gemeinsam betrieben wird. Bei ihrem ersten Einsatz spricht Josie Pepper Englisch und wartet in der Nähe des Abgangs zum Shuttle Richtung Satellitengebäude auf die Passagiere.

Sprache wird individuell generiert

Mit dem Test soll ergründet werden, ob und wie Josie Pepper weiter verbessert werden kann – wobei die Roboterdame von alleine dazu lernt: In ihrem „Gehirn“ arbeitet ein leistungsstarker Prozessor. Über WLAN hat ihr Rechner Netzwerkanschluss und dadurch Zugriff auf eine Cloud, in der Gesprochenes verarbeitet, interpretiert und mit den Daten des Flughafens verknüpft wird. Das Besondere daran: Dieser Robotertyp spricht keinen fertigen Text, sondern antwortet durch seine Fähigkeit zu lernen individuell auf eine Frage. Denn ähnlich wie ein „echtes“ Gehirn lernt dieser Computer, Fragen und die hierfür relevanten Informationen dazu immer besser miteinander zu verknüpfen und dadurch präzisere Antworten zu liefern.

Hinter der Technologie von Josie Pepper steckt Watson, ein Computerprogramm aus dem Bereich der künstlichen Intelligenz, an dem das IT-Unternehmen IBM arbeitet. Den Roboter Pepper selbst hat der japanische Telekommunikationskonzern Softbank Robotics entwickelt. Auf den Vornamen „Josie“ wurde die Roboterdame von Mitarbeitern des Airports und der Lufthansa nach ihrer Ankunft am Flughafen getauft.

Fluggastzahlen ab Wien entwickeln sich unterschiedlich

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Im Januar 2018 stieg das Passagieraufkommen der Flughafen-Wien-Gruppe (Flughafen Wien, Malta Airport und Flughafen Kosice) um 4,6 Prozent auf 1,9 Mio. Reisende. Der Standort Flughafen Wien entwickelte sich mit einem Passagierplus von 1,9 Prozent im Januar 2018 ebenfalls positiv.

Flughafen Wien im Januar 2018: +1,9 Prozent beim Passagieraufkommen Am Standort Flughafen Wien stieg das Passagieraufkommen im Januar um 1,9 Prozent gegenüber dem Januar des Vorjahres auf 1.472.161 Reisende. Die Anzahl der Lokalpassagiere nahm um 2,5 Prozent zu, die Anzahl der Transferpassagiere stieg um 1,1 Prozent an. Die Flugbewegungen entwickelten sich im Januar 2018 mit Plus 0,1 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres leicht positiv. Beim Frachtaufkommen verzeichnete der Flughafen Wien einen deutlichen Anstieg von 14,9 Prozent im Vergleich zum Januar des Vorjahres.

Starker Rückgang nach Nordamerika

Das Passagieraufkommen am Flughafen Wien nach Osteuropa stieg im Januar 2018 um 9,9 Prozent an. Westeuropa verzeichnete ein Plus von 1,6 Prozent. Das Passagieraufkommen in den Fernen Osten stieg im Januar 2018 um 21,9 Prozent an, jenes in den Nahen und Mittleren Osten sank um 10,7 Prozent. Nach Nordamerika sank das Passagieraufkommen um 17,6 Prozent, nach Afrika entwickelte sich das Passagieraufkommen mit plus 36,2 Prozent positiv. Ein starkes Passagierplus gab es im Januar 2018 für den Flughafen Malta mit einem Zuwachs um 16,7 Prozent. Auch in Kosice gab es einen erfreulichen Anstieg um 15,8 Prozent.

Übersicht Passagierzahlen von Wien

Flughafen Wien (VIE)
Verkehrsbereich 01/2018 Veränderung in %
Passagiere an+ab+transit 1.472.161 +1,9
Lokalpassagiere an+ab 1.108.970 +2,5
Transferpassagiere an+ab 354.730 +1,1
Bewegungen an+ab 15.758 +0,1
Cargo an+ab in to 21.847 +14,9
MTOW in to 623.570 +0,3
Malta Airport (MLA, vollkonsolidiert)
Verkehrsbereich 01/2018 Veränderung in %
Passagiere an+ab+transit 351.550 +16,7
Lokalpassagiere an+ab 349.478 +18,7
Transferpassagiere an+ab 2.072 -16,6
Bewegungen an+ab 2.909 +15,2
Cargo an+ab (in to) 1.186 -0,8
MTOW (in to) 119.908 +15,3
Flughafen Kosice (KSC, at-Equity-Konsolidiert)
Verkehrsbereich 01/2018 Veränderung in %
Passagiere an+ab+transit 29.477 +15,8
Lokalpassagiere an+ab 27.900 +16,0
Transferpassagiere an+ab 0 n.a.
Bewegungen an+ab 423 +7,9
Cargo an+ab (in to) 4 +13,4
MTOW (in to) 9.127 +10,2
Flughafen Wien und Beteiligungen (VIE, MLA, KSC)
Verkehrsbereich 01/2018 Veränderung in %
Passagiere an+ab+transit 1.853.188 +4,6
Lokalpassagiere an+ab 1.486.348 +6,1
Transferpassagiere an+ab 356.802 +1,0
Bewegungen an+ab 19.090 +2,3
Cargo an+ab (in to) 23.036 +14,0
MTOW (in to) 752.605 +2,5

Gesamtzahl der Passagiere enthält Lokal-, Transfer- und Transitpassagiere.

Lufthansa Technik Shenzhen baut Kompetenzen weiter aus

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Mit insgesamt 600 Mitarbeitern hat Lufthansa Technik Shenzhen unlängst neue Anlagen für die Betreuung der modernsten Flugzeugtypen Airbus A350, Boeing 777 und Boeing 787 fertiggestellt. Ab diesem Jahr wird das Leistungsportfolio um weitere Komponenten für die A350 erweitert – beispielsweise Schubumkehrer, Hydraulikpumpen und Batterien.

Für den Bereich Airframe Related Components (ARC®) wurden bis zum Ende des Jahres 2017 mehrere neue Komponenten in das Angebot mit aufgenommen. Unter anderem gehören zum Portfolio nun auch Radome für die A380 und A330, Triebwerksverkleidungen für das GEnx-2B und die komplette Triebwerksgondel für das PW4168 inklusive Triebwerkseinlass, Schubumkehrer, Triebwerksverkleidung und Auslasskonus. Das Angebot für die Triebwerksgondel der A320neo wird im Laufe des Jahres 2018 ebenfalls aufgebaut. Hinzu kommen der Ausbau von Logistikkapazitäten sowie des Angebots für die mobile Triebwerksinstandhaltung der Airlines Support Teams (AST®).

2017 war auch für das mobile Triebwerkserviceteam bei Lufthansa Technik Shenzhen ein erfolgreiches Jahr. Insgesamt wurden 45 Inspektionen und Reparaturen vor Ort in der Region Asien-Pazifik durchgeführt. Dabei leisteten die mobilen Einsatzkräfte Unterstützung für die Triebwerkstypen CFM56 und IAE V2500. Im Laufe des Jahres 2018 werden auch Triebwerke des Typs PW1100 mit in das Angebot aufgenommen.

LHT mit eigenem Komponenten-Pool

Mit klarem Fokus auf die Erweiterung der Kapazitäten für Boeing 787 und Airbus A350 hat Lufthansa Technik Shenzhen neben dem unbeschränkten Zugang zu den weltweiten Ersatzteilpools der Hersteller (OEM Pooling) auch einen eigenen Komponenten-Pool aufgebaut. Abgerundet wird das Portfolio durch Lösungen für das Transportmanagement in der Luftfahrt- und Instandhaltungsindustrie. Dazu kommen maßgeschneiderte Lagerhaltungs- und Versorgungslösungen.

Lufthansa Technik Shenzhen verfügt über die Zulassungen der chinesischen CAAC (Civil Aviation Administration of China), der amerikanischen FAA (Federal Aviation Administration), der europäischen EASA (European Aviation Safety Agency) sowie der zuständigen Behörden fast aller Staaten in der Region Asien-Pazifik.

ICARUS: ISS beobachtet Tiere aus dem Weltall

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Eine russische Sojus 2-1A-Rakete ist am 13. Februar 2018 um 09:13 mitteleuropäischer Zeit (MEZ, 14.13 Uhr Ortszeit) mit der Antenne für das deutsch-russische Kooperationsprojekt ICARUS (International Cooperation for Animal Research Using Space) an Bord zur Internationalen Raumstation aufgebrochen und soll die ISS am 15. Februar 2018 um 11:45 Uhr MEZ erreichen.

Der Start bedeutete Aufatmen und Freude am Kosmodrom im kasachischen Baikonur, im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Bonn sowie im Max-Planck-Institut für Ornithologie (MPIO) in Radolfzell am Bodensee. „Der russische Progress-Raumfrachter MS-08 hatte etwa 2.500 Kilogramm Gepäck an Bord, wovon auf ICARUS – das technisch modernste Projekt zur globalen Tierbeobachtung aus dem All – etwa 200 Kilo entfallen“, erklärt Johannes Weppler, ICARUS-Projektleiter im DLR Raumfahrtmanagement in Bonn.

ISS als Plattform für die Hardware

„Wir sind sehr froh, dass ICARUS nach mehreren Jahren intensiver Vorbereitung in seine operationelle Phase tritt und die dafür notwendige Hardware – die Antenne und der On-Board-Computer – nun bald am Swesda-Modul im russischen Segment der Raumstation angekommen sind.“ Der Computer war bereits am 14. Oktober 2017 mit einer Sojus-Rakete zur ISS transportiert worden.

ICARUS möchte globale Wanderbewegungen von Tieren erforschen – im Fokus sind zunächst Kleintiere wie Vögel, Fledermäuse oder Flughunde. Winzige, weniger als fünf Gramm leichte, an den Tieren angebrachte Sender – sogenannte Tags – sammeln Informationen über deren Wanderverhalten und funken sie zur ISS. „Eingetragen in eine Datenbank sollen sie dabei helfen, Tiere zu schützen, unser Klima und die Ausbreitung von Krankheiten besser zu verstehen sowie nachhaltigere Landwirtschaft zu betreiben“, verdeutlicht DLR-Projektleiter Weppler Sinn und Zweck. Denn Tiere reagieren – im Gegensatz zum Menschen – oftmals viel früher und sensibler auf Umweltveränderungen.

Seit Dezember 2013 finanziert die Max-Planck-Gesellschaft die Miniaturisierung der Sender für das Projekt. Mit Mitteln des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) unterstützt das DLR Raumfahrtmanagement die Erprobung der neuen Sender und der dazugehörigen Sende- und Empfangseinrichtung auf der ISS. Zwei Jahre soll der Testbetrieb von ICARUS auf der ISS dauern; unmittelbar nach dem im Sommer geplanten Außenbordeinsatz und dem Einschalten und Testen des ICARUS Empfängers starten Projekte mit Amseln, Tauben, Enten und Flughunden – zahlreiche Vorhaben sind bereits weltweit ausgewählt. Mehrere Tausend Tiere sollen mit den Tags ausgestattet werden.

Im April soll der ICARUS-Computer in der ISS in Betrieb genommen werden. Funktioniert dieser wie erwartet, ist für den 08. August 2018 ein Außenbordeinsatz der Kosmonauten Oleg Artemjew und Sergei Prokopjew zur Installation der Antenne am Swesda-Modul geplant. Prokopjew soll im Juni mit dem deutschen ESA-Astronauten Alexander Gerst zur Internationalen Raumstation fliegen. Der Antennenblock besteht aus drei bis zu zwei Meter langen Empfangs- und einer Sendeantenne. Die Empfangsantennen können weltweit die Daten von mehr als 15 Millionen Sendern empfangen, die sich irgendwo auf der Erde bewegen.

Auf der Erde sammeln die an den Tieren befestigten Tags dann Informationen über das Verhalten der Tiere. Dafür speichern sie zum Beispiel GPS-, Beschleunigungs- und Umweltdaten. Um Energie zu sparen und somit die Lebensdauer zu erhöhen, werden die Sende- und Empfangsmodule der Tags die meiste Zeit in einen Schlafmodus versetzt. Da in den kleinen Geräten auch die Daten der aktuellen ISS-Umlaufbahn gespeichert sind, „wachen“ sie erst bei einem Überflug der Raumstation auf. Dann senden sie ihre Daten zur Antenne im Orbit. Über den ICARUS-Computer werden die Informationen dekodiert und zur russischen ISS-Bodenstation in Moskau weitergeleitet.

Kleine Unternehmen und Universität Konstanz

Von dort werden sie in die wissenschaftliche Datenbank Movebank.org eingespeist, die vom Max-Planck Institut und der Universität Konstanz entwickelt wurde. Das hauptsächlich von deutschen KMU entwickelte Gesamtsystem soll dabei präziser und zuverlässiger als alle bisherigen Systeme arbeiten, und zudem fundamental bessere Daten von Tieren liefern. Deutsche und russische Wissenschaftler versprechen sich von den Daten nicht nur neue Aussagen über die Lebensweise der Tiere, sondern erwarten damit auch Erkenntnisse zur Verbreitung von Seuchen (zum Beispiel Vogelgrippe, Ebola), zur Auswirkung des Klimawandels und zum Zusammenspiel von Tierwanderungen und der Nahrungssicherheit in kritischen Regionen.

Wissenschaftlicher Leiter des Projekts ist Prof. Martin Wikelski, Direktor des Max-Planck-Instituts für Ornithologie. Er hat mit seinem Team viele Jahre auf den Start von ICARUS hingearbeitet: „Das ist ein Meilenstein und ein für mich einmaliges Erlebnis. Ab Juni 2018 werden wir an 35 Orten in Deutschland zunächst Amseln mit unseren Minisendern ausstatten. So wollen wir herausfinden, wo sie leben, wohin sie fliegen, wo sie sterben, und wie wir unsere Vögel beschützen können“.

Auf den Bildern

Start der Sojus-Rakete zur ISS am 13. Februar 2018: Eine russische Sojus 2-1A-Rakete ist am 13. Februar 2018 um 9.13 mitteleuropäischer Zeit (MEZ, 14:13 Uhr Ortszeit) mit der Antenne für das deutsch-russische Kooperationsprojekt ICARUS (International Cooperation for Animal Research Using Space) an Bord zur Internationalen Raumstation aufgebrochen und soll die ISS am 15. Februar 2018 um 11:45 Uhr MEZ erreichen.

Die aufgerichtete Sojus-Rakete am Startplatz in Baikonur: Die ICARUS-Antenne flog als Nutzlast einer Sojus-Rakete am 13. Februar 2018 vom russischen Weltraumbahnhof in Baikonur zur Internationalen Raumstation ISS. Das Foto zeigt die aufgerichtete Rakete zwei Tage vor dem Start.

ICARUS Tierbeobachtung: Prof. Martin Wikelski, Direktor des Max-Planck-Instituts für Ornithologie und wissenschaftlicher Leiter des ICARUS-Projekts, mit einem Storch, der einen ICARUS-Sender („Tag“) in einer Testversion trägt.

Der ICARUS-Tag: ICARUS möchte globale Wanderbewegungen von Tieren erforschen – im Fokus sind zunächst Kleintiere wie Vögel und Fledermäuse. Winzige, weniger als fünf Gramm leichte, an den Tieren angebrachte Sender – sogenannte Tags – sammeln Informationen über deren Wanderverhalten und funken sie zur ISS. Eingetragen in eine Datenbank sollen diese Informationen dabei helfen, Tiere zu schützen, unser Klima und die Ausbreitung von Krankheiten besser zu verstehen sowie nachhaltigere Landwirtschaft zu betreiben.

ICARUS-Antennentest: Die ICARUS-Antenne, die im August 2018 an der Außenseite des russischen Swesda-Moduls an der ISS installiert werden soll, musste auf ihren Weltraumeinsatz vorbereitet werden. Neben Thermaltests standen auch Hochfrequenz-Tests der Antennen in Ilmenau (Foto) auf dem Programm. Der Antennenblock besteht aus drei bis zu zwei Meter langen Empfangs- und einer Sendeantenne. Die Empfangsantennen können weltweit die Daten von mehr als 15 Millionen Sendern empfangen, die sich irgendwo auf der Erde bewegen.

Accenture bündelt Digitales der Star Alliance

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Die Star Alliance hat eine Plattform für digitale Dienstleistungen (Digital Services Platform, DSP) vorgestellt, als ersten Schritt hin zu einer umfassenden Optimierung der digitalen und mobilen Dienstleistungen für Kunden, die im Netzwerk der Star Alliance und ihrer 28 Mitglieder unterwegs sind.

Die Plattform wurde in Zusammenarbeit mit dem weltweit agierenden professionellen Dienstleister Accenture entwickelt und umgesetzt und ist Teil der Strategie der Allianz zur weiteren Verbesserung des Reiseerlebnisses für Fluggäste. Die DSP-Plattform kann Daten bündeln, die von einer der teilnehmenden Fluggesellschaften oder von Drittanbietern bereitgestellt werden, und diese Informationen dann allen Mitgliedern zur Verfügung stellen, die sie dann in eigene digitale Anwendungen für ihre Kunden integrieren können. Langfristiges Ziel ist es, den Kunden zu ermöglichen, auf der Webseite oder mit den Apps von jeder beliebigen Fluggesellschaft der Star Alliance alle Informationen zu erhalten, die sie für Reisen mit mehreren Mitgliedern der Star Alliance benötigen.

App bündelt Allianz für Reisende

„Die meisten Vielflieger sind bei einer bestimmten Fluggesellschaft in unserem Netzwerk ‚zuhause’ und bevorzugen es, ihr gesamtes Reiseerlebnis durch eine einzige App oder Website zu verwalten“, sagt Jeffrey Goh, CEO der Star Alliance. „Deswegen arbeiten wir daran, zentrale Ressourcen zu entwickeln, die von unseren einzelnen Mitgliedern mitbenutzt werden können.“ Sobald eine Dienstleistung auf der Plattform angeboten wird, können die Mitglieder der Allianz für sich entscheiden, ob und wann sie ihren Kunden diese Leistung zur Verfügung stellen.

Beispielsweise eine Funktion zur Auswahl von Sitzplätzen, die am 02. Februar eingeführt wurde und es Kunden von United Airlines erlaubt, auf Flügen mit Singapore Airlines, die sie auf united.com oder mit der United-App gebucht haben, einen bestimmten Sitz auszuwählen. Dadurch können Kunden, deren gebuchter Tarif eine kostenlose frühzeitige Sitzplatzreservierung beinhaltet, schon bei der Buchung ihre Sitze für die gesamten Reise mit United Airlines und Singapore Airlines reservieren, anstatt erst beim Check-in. Diese Funktionalität wird nach und nach der gesamten Allianz bereitgestellt.

Lufthansa verwendet die DSP-Technologie, um ihren Kunden auf Reisen, die auch Flüge mit anderen Fluggesellschaften der Star Alliance beinhalten, Informationen zur Gepäckverfolgung zu liefern. Diese Daten werden vom Star Alliance Baggage Hub bereitgestellt, der 2016 in Betrieb genommen wurde. Er sammelt relevante Informationen zum Gepäck aus vielen unterschiedlichen Quellen und stellt sie allen teilnehmenden Airlines zur Verfügung, die im Reiseplan eines Fluggasts auftauchen.

Harmonisierung bei Airlines für den Kunden

Neben der Mitarbeit bei der Entwicklung und Umsetzung der DSP-Plattform unterstützt Accenture die Star Alliance mit der fortlaufenden Arbeit an der Identifizierung von „Schmerzpunkten“ und den Erwartungen der Kunden. Als Element der Entwicklung von DSP hat Accenture Methoden des Design Thinking angewendet, die sich auf Logik, Fantasie, Intuition und systemisches Denken stützen, um Möglichkeiten auszuloten und gewünschte Ergebnisse herbeizuführen, die einen Mehrwert für Endkunden bieten. Accenture hat in ihrem Future Camp in Kronberg ihr Liquid Studio eingesetzt, das Teil eines weltweiten Netzwerk von Studios ist, die sich auf Ansätze zur schnellen Entwicklung von Anwendungen und den Einsatz von bahnbrechenden Technologien spezialisiert haben.

Gedankliche Modellierung, Prototypsierung und Entwicklung von DSP-Funktionen aus Kundenperspektive ist für die Entwicklung von DSP-Leistungen von kritischer Bedeutung. Ziel ist es, diese Probleme oder verbesserungsfähigen Bereiche zu identifizieren, die häufiger auftreten, wenn Kunden mit einer oder mehreren Airlines reisen, oder wenn es zu Betriebsstörungen kommt.

„Um Fluggästen ein nahtloses Reiseerlebnis bieten zu können, muss eine Fluggesellschaft in der Lage sein, sich an einem breiteren Ökosystem der Reisewelt zu beteiligen, in dem das ganze Spektrum der Branchen Luftfahrt, Reise und Tourismus abgedeckt ist“, sagt Robert Zippel, der für Accenture’s Branchenpraxis im Bereich Travel die Abteilung Technology Consulting leitet. „Fluggesellschaften müssen die Zusammenarbeit mit den anderen Fluggesellschaften in ihrer Allianz und den benachbarten Bereichen begrüßen, um die Bedürfnisse von Reisenden besser verstehen zu können, die sich schnell verändern. Mit dem Angebot von Datenaustausch in Echtzeit und standardisierten Anwendungen, um das Gesamterlebnis von Kunden auf Flugreisen mit mehreren Betreibern und darüber hinaus, ist die DSP-Plattform der Star Alliance ein hervorragendes Beispiel für ein System, dass diese Form von Zusammenarbeit ermöglicht.“

Digitalisierung verändert Reiseprozesse

DSP ist ein integraler Bestandteil einer weiterreichenden Strategie der Star Alliance, ihre Kunden in den Mittelpunkt ihres Handelns zu stellen, insbesondere weil heutige Reisende dank ihrer mobilen Geräte immer ‚vernetzt‘ sind. Entsprechend erwarten sie auch Dienstleistungen und aktuelle Informationen auf Abruf und wollen ihre eigene Reise selbst im Griff haben.

Bezogen auf Flughäfen bedeutet dies, dass die Star Alliance zunehmend Technologien im Bereich Self-Service anbietet, wo immer es sich einrichten lässt, beispielsweise beim Check-in für Fluggäste und Gepäck und für den Boarding-Prozess am Gate. Im Bereich Kundenbindung wurden Verbesserungen unter Anwendung von Technologien aus dem IT-Hub-Bereich bereits umgesetzt, zum Beispiel eine schnellere Gutschrift von Meilen nach einem Flug oder die Möglichkeit, alle fehlenden Meilen von Flügen mit Mitgliedern der Star Alliance über das jeweilige Vielflieger-Programm (FFP) der Kunden online einzufordern.

Bis Ende 2018 soll es möglich sein, dass Kunden auf den FFP-Seiten der teilnehmenden Fluggesellschaften die Verfügbarkeit von Flügen überprüfen und mit Ihren Bonusmeilen Flüge mit allen 28 Airlines der Star Alliance buchen. Die Star Alliance wird weiterhin mit ihren Mitgliedern zusammenarbeiten, um weitere Dienstleistungen und Verbesserungen anzubieten, mit der Zielsetzung, Kunden ein optimiertes digitales Erlebnis auf ihren Reisen im Netzwerk der Star Alliance zu bieten.

Norbert Hofer bei Diamond Aircraft zu Besuch

Am 09. Februar besuchte Ing. Norbert Hofer, BM für Verkehr, Innovation und Technologie, in Begleitung der FFG (Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft) Diamond Aircraft Industries GmbH in Wiener Neustadt.

Für den kürzlich durch die Wanfeng Aviation Industry Co., Ltd. übernommenen Flugzeugbauer Diamond Aircraft war dies eine gute Gelegenheit die Pläne vorzustellen, um den österreichischen Vorzeigebetrieb mit knapp 600 Angestellten weiter auszubauen und zu entwickeln. „Es hat mich sehr gefreut, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bei ihrer Arbeit über die Schulter schauen zu dürfen. Besonders wichtig ist, dass der neue Eigentümer auch ganz klar ein Bekenntnis zum Standort Wiener Neustadt abgelegt hat. Für das ehrgeizige Ziel, mit den in Österreich entwickelten und gefertigten Diamond-Aircraft-Produkten am Weltmarkt erfolgreich mitmischen zu wollen, wünsche ich den Verantwortlichen viel Erfolg“, so Verkehrsminister Ing. Norbert Hofer, der sich im Anschluss an die Gespräche selber hinter das Steuer einer „DA 62“ setzen und eine kleine Runde über Wiener Neustadt drehen durfte.

Österreich weiter Hauptstandort

Liqun Zhang, CEO Diamond Aircraft Industries GmbH, versicherte im Rahmen der Werksbesichtigung, dass der Standort in Wiener Neustadt weiter gestärkt werden soll: „Diamond Österreich wird in der Diamond Gruppe, der zusätzlich Diamond Kanada und Diamond China angehören, eine zentrale Rolle als Hauptstandort einnehmen. Sämtliche Vorgaben in den Bereichen Produktion, Forschung und Entwicklung, Verkauf und Marketing sowie After Sales für die globale Gruppe werden von der Zentrale aus Österreich gesteuert. Wir haben in Wiener Neustadt ein herausragendes Team an klugen und fähigen Köpfen, die diese Aufgaben perfekt meistern und werden in Zukunft den Standort Wiener Neustadt weiter ausbauen.“

Das Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie ist über die Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) ein wichtiger Partner für Diamond Aircraft. Im Rahmen von „eSAFE“ (Emergency Safe Return for CS23 Aircraft) wurde ein System entwickelt, das für den Fall plötzlicher Flugunfähigkeit des Piloten zur automatischen Notflugführung inkl. Notlandung führt. „Diamond Aircraft trägt so gemeinsam mit Projektpartnern mit der Beteiligung an diesen Projekten maßgeblich für sichereres und nachhaltigeres Fliegen bei“, freut sich Verkehrminister Ing. Norbert Hofer. Mit dem Forschungsprojekt „HEMEP“ (Hybrid Electric Multi Engine Plane) möchte man im Bereich der Luftfahrt eine Vorreiterrolle bei elektrischen Antriebssystemen übernehmen und damit den beteiligten Firmen auch für die Zukunft die Technologieführerschaft ermöglichen.

Windmesser fürs All: UV-Satellit besteht erste Tests

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Aeolus, der im Auftrag der Europäischen Weltraumorganisation ESA entwickelte Satellit zur Messung von Windprofilen, wurde in Lüttich (Belgien) erfolgreich einer umfangreichen Funktions-, Leistungs- und Thermaltestkampagne unter Weltraumbedingungen unterzogen.

Nun muss der Satellit im Testzentrum von InteSpace in Toulouse (Frankreich) noch eine Abschlusskontrolle durchlaufen, bevor er im Sommer nach Kourou (Französisch-Guayana) transportiert und an Bord einer Vega-Trägerrakete ins All gebracht werden kann. Der von hauptsächlich von Airbus gebaute, 1,4 Tonnen schwere Satellit ist mit dem LIDAR-Instrument (Light Detection and Ranging) Aladin ausgerüstet, das mithilfe des Doppler-Effekts Windgeschwindigkeiten in unterschiedlichen Höhen messen kann.

Windgeschwindigkeit mit UV-Laser messen

Aladin sendet einen starken Ultraviolett-Laserstrahl durch die Atmosphäre und sammelt mit einem Teleskop von 1,5 Metern Durchmesser das zurückgestreute Licht. Mittels hochempfindlicher Empfänger wird dann die Doppler-Verschiebung des Signals in den verschiedenen Höhenschichten ermittelt. Aus den von Aeolus gelieferten Daten lassen sich zuverlässige globale Windprofile erstellen. Sie erlauben es Meteorologen, die Genauigkeit von Wettervorhersagen weiter zu verbessern, und ermöglichen Klimaforschern tiefere Einblicke in die globale Dynamik der Erdatmosphäre.

Aeolus wird die Erde täglich 15-mal umkreisen. Die Datenübermittlung an die Nutzer erfolgt innerhalb von 120 Minuten nach der ältesten Messung in jeder Umlaufbahn. Die Orbit-Wiederholrate beträgt sieben Tage (jeweils nach 111 Umläufen). Der Satellit soll auf einer Umlaufbahn in 320 km Höhe kreisen und eine Lebensdauer von drei Jahren haben.

Kardinal Marx am Flughafen München

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Kardinal Reinhard Marx würdigte die Arbeit des kirchlichen Sozialdienstes am Münchner Flughafen für Passagiere und Mitarbeiter. Diese Arbeit werde zu einem großen Teil von den beiden großen Kirchen finanziert und getragen. Die Hilfe komme allen Betroffenen zugute – unabhängig von Nationalität oder Religion.

In seiner Predigt betonte Kardinal Marx, dass es heute mehr denn je Aufgabe von Christen sei, Brücken zwischen Menschen zu bauen anstatt Gräben zu vertiefen. Am Faschingssonntag feierte der Erzbischof von München und Freising, Reinhard Kardinal Marx (Mitte), zusammen mit zahlreichen Gläubigen, Diakon i.R. Sebastian Lenz aus Schwaig (li.) und Flughafenseelsorger Franz Kohlhuber erstmalig eine Heilige Messe in der Christophoruskapelle am Münchner Flughafen. Unter den Teilnehmern war auch Flughafen-Geschäftsführerin Andrea Gebbeken (re.).

Valentinstag füllt Flugzeuge mit roten Rosen

Kaum eine andere Blume ist am bevorstehenden Tag der Liebenden so begehrt wie die Rose: Damit Millionen von Liebeserklärungen nicht ohne den Duft der eleganten Zierpflanzen auskommen müssen, füllt Lufthansa Cargo in diesen Tagen komplette Frachtflugzeuge mit dem langstieligen Symbol der Liebe – die gerade zum Valentinstag gebraucht werden.

Insgesamt transportiert der Frachtkranich in diesem Jahr rund 800 Tonnen der sensiblen Ware. Das entspricht etwa der Ladekapazität von elf Flügen mit MD- 11-Frachtflugzeugen. Mehrmals pro Woche verbindet Lufthansa Cargo die Länder der Blumenindustrie mit dem Drehkreuz Frankfurt. Eigens für den Transport verderblicher Ware wie Blumen und Lebensmittel hat Europas führende Frachtairline das Spezialprodukt Fresh entwickelt und ist dafür mit modernstem Equipment ausgestattet.

Blumenlogistik aus Afrika und Südamerika

Die Reise der ‚Königin der Blumen‘ beginnt zumeist in Kenia oder Südamerika. In diesen Ländern herrschen ganzjährig ideale klimatische Anbaubedingungen, die beste Wachstumsvoraussetzungen bieten. Damit die blumigen Liebesgrüße auch in voller Pracht ihren Empfänger erreichen, kommt es auf einen schnellen und behutsamen Transport an, bei dem eine konstante Temperatur von zwei bis vier Grad Celsius über die gesamte Logistikkette eingehalten werden muss.

Dafür sorgt eine ausgefeilte Logistik: Auf den Blumenfarmen in den Anbauländern werden die Rosen mehrmals täglich geerntet, anschließend umgehend ins Wasser gestellt und gekühlt. Nach dem Sortieren und Verpacken geht es für die Schnittblumen auf direktem Weg zum Flughafen und in den optimal temperierten Laderaum der Lufthansa Flugzeuge. Der Aufenthalt der Rosen am Frankfurter Flughafen ist nur kurz: Von der Stadt am Main geht es nach der Landung innerhalb weniger Stunden weiter in die Hände der Liebenden in ganz Europa.

Ermittlungen gegen Airbus wegen Eurofighter eingestellt

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Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft München I betreffend Airbus Defence and Space GmbH im Zusammenhang mit dem Verkauf von Kampfflugzeugen des Typs Eurofighter an die Republik Österreich im Jahre 2003 sind beendet. Ergebnis der seit 2012 andauernden Ermittlungen ist, dass sich der Verdacht der Bestechung nicht bestätigt hat, Airbus erhält dennoch einen Bußgeldbescheid.

Zur Beendigung des Ermittlungsverfahrens hat die Staatsanwaltschaft München I einen Bußgeldbescheid gemäß Gesetz über Ordnungswidrigkeiten in Höhe von 81,25 Mio. Euro erlassen. Der Betrag setzt sich zusammen aus einer Geldbuße von 250.000 Euro und einer Vorteilsabschöpfung von 81 Mio. Euro. Airbus Defence and Space GmbH hat den Bescheid akzeptiert.

Management veletzte Aufsicht

Der Bescheid basiert auf dem Vorwurf einer fahrlässigen Aufsichtsverletzung durch nicht identifizierte frühere Mitglieder des Managements von Airbus Defence and Space GmbH. Der Bescheid stützt sich auf die Annahme, wonach einzelne frühere Mitglieder des Managements es versäumt hätten, angemessene interne Vorkehrungen zu treffen, um zu verhindern, dass Mitarbeiter Zahlungen an Business Partner ohne nachgewiesene dokumentierte Gegenleistung ausführen.

Andererseits anerkennt der Bescheid ausdrücklich die erheblichen Bemühungen seitens Airbus und seines Managements zur Verbesserung der Ethics & Compliance Organisation, die zur Schaffung einer neuen Compliance-Kultur und eines ernst zu nehmenden Compliance-Programms geführt haben. Seit Beginn der Ermittlungen hat Airbus mit der Staatsanwaltschaft München I vollumfänglich zusammengearbeitet. Insbesondere hat Airbus im Jahre 2014 der Staatsanwaltschaft München einen von der Rechtsanwaltskanzlei Clifford Chance erstellten, unabhängigen Sachverhaltsbericht zur Verfügung gestellt.

Auf dem Bild: Eurofighter Typhoon des neuesten Typs. Sie wurden im Janur an die spanische Luftwaffe übergeben und haben verbesserte Luft-Boden-Fähigkeiten. Noch sechs Eurofighter erhält Spanien, die Flotte umfasst dann 73 Flugzeuge.

MTU liefert 800 Triebwerke für amerikanische CH-53K

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Das T408, der Antrieb des Transport-Hubschraubers CH-53K für das U.S. Marine Corps, geht ab sofort in die Serienproduktion. Dieser Meilenstein wurde mit einem Vertrag im Wert von über 143 Mio. US-Dollar mit Repräsentanten des U.S. Militärs und GE Aviation besiegelt. Beteiligt ist auch die deutsche MTU Aero Engines.

Die Liefervereinbarung umfasst 22 Triebwerke vom Modell T408-GE-400 inklusive logistischem und technischem Support. Die MTU Aero Engines, Deutschlands führender Triebwerkshersteller, ist für die Entwicklung und Fertigung der Nutzturbine des T408 verantwortlich und mit 18 Prozent am Triebwerksprogramm beteiligt. Für 2019 plant die US Marine das erste Geschwader mit CH-53K Hubschraubern aufstellen zu können.

12 Tonnen mehr Nutzlast für den Hubschrauber

2006 beauftragte Sikorsky GE Aviation mit der Entwicklung des Triebwerks und startete so die Erfolgsgeschichte des T408. Seit dem ersten Testlauf 2009 hat das Triebwerk 8.900 Teststunden durchlaufen. Ausgestattet mit jeweils drei T408-Triebwerken kann der CH-53K 12.000 Kilogramm zusätzliches Gewicht über einen Einsatzradius von mehr als 110 Seemeilen transportieren – auch bei heißen und hohen Klimabedingungen für die Marine. Damit verdreifacht sich die Ladekapazität im Vergleich zu den aktuell in den USA im Einsatz befindlichen CH-53E Super Stallion Hubschraubern, die von GE Aviation T64-Triebwerken angetrieben werden.

Der Antrieb ist mit einem robusteren Verdichterdesign versehen, der die Leistungsfähigkeit steigert und gleichzeitig widerstandsfähiger auf Sanderosionen und Salzwasserkorrosion reagiert und damit optimal für die Missionen des U.S. Marine Corps ausgerüstet ist. So liefert das Triebwerk T408 für den großen Hubschrauber 57 Prozent mehr Leistung bei einem um 18 Prozent verbesserten Kraftstoffverbrauch und hat 63 Prozent weniger Bauteile.

800 Triebwerke für 200 CH-53

Sikorsky baut 200 schwere Transporthubschrauber CH-53K, die das U.S. Marine Corps zusammen mit 800 T408-Triebwerken geliefert bekommt. Für die Antriebe entwickelt und fertigt die MTU Aero Engines die dreistufige Nutzturbine – Leistung 7.378 PS (5.595 kW ISA) – sowie das Austrittsgehäuse und die Abtriebswelle. Deutschlands führender Triebwerkshersteller erhält neben der Entwicklung und Fertigung der Nutzturbine auch die Lizenzen für die Instandhaltung, die Endmontage und das Testing.

FIFA Pokal der WM am Flughafen Wien eingetroffen

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Gestern, am 11. Februar 2018, ist mit der FIFA World Cup Trophy™ ein besonderer Gast am Flughafen Wien gelandet. Begleitet von Österreichs Jahrhundertfußballer Herbert Prohaska und Frankreichs Weltmeister von 1998 Christian Karembeu macht die FIFA World Cup Trophy™ im Rahmen der Coca-Cola FIFA World Cup™ Trophy Tour in Wien Station.

Nach einer Konferenz im VIP Terminal des Flughafen Wien wurde der FIFA WM-Pokal™ in das Wiener Rathaus gebracht, wo er heute für Fußballfans sehen war. Nächste Destination der Coca-Cola FIFA World Cup™ Trophy Tour ist am 13. Februar 2018 Minsk (Weißrussland). Bei einer speziellen Spotter-Tour hatten zehn glückliche Gewinner eines Facebook-Gewinnspiels die Gelegenheit, die FIFA World Cup Trophy und das Coca-Cola Flugzeug am Vorfeld des Flughafen Wien zu besichtigen.

Boeing 737 in Coca-Cola-Farben

Eine Boeing 737-Maschine mit einer besonderen Lackierung der Coca-Cola FIFA World Cup™ Trophy Tour ist am 11. Februar 2018 um 11:00 Uhr aus Valletta (Malta) kommend am Flughafen Wien gelandet. An Bord waren neben der FIFA World Cup Trophy auch Österreichs Starfußballer Herbert Prohaska und Frankreichs Weltmeister von 1998 Christian Karembeu. Nach einem Fototermin am Airport-Vorfeld wurde die FIFA World Cup Trophy™ im VIP Terminal des Flughafen Wien präsentiert.

Im Anschluss wurde der FIFA WM-Pokal™ weiter ins Wiener Rathaus gebracht, wo er im Rahmen Coca-Cola FIFA World Cup™ Trophy Tour bis heute 15:00 Uhr öffentlich ausgestellt wurde. Einen eleganten Rahmen für die FIFA World Cup Trophy™ bildeten die Räume des VIP Terminals am Flughafen Wien. Das Team des VIP Terminals bietet hochkarätige Services in exklusivem Ambiente mit persönlicher Betreuung an.

Lufthansa: Über 27 Prozent Plus bei Punkt-zu-Punkt

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Im Januar 2018 haben die Airlines der Lufthansa Group rund 8,7 Millionen Fluggäste an Bord ihrer Flugzeuge begrüßt. Dies entspricht einer Steigerung von 10,1 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Die angebotenen Sitzkilometer lagen um acht Prozent über dem Vorjahr, gleichzeitig konnte der Absatz um 7,4 Prozent gesteigert werden.

Daraus ergibt sich ein Sitzladefaktor, der mit 75,6 Prozent um 0,4 Prozentpunkte geringer ausfällt als im Januar 2017. Das Erlösumfeld entwickelte sich währungsbereinigt im Vorjahresvergleich im Januar weiter positiv. Das Frachtangebot lag im Januar um 7,7 Prozent über dem Vorjahr, die abgesetzten Tonnenkilometer um 9,3 Prozent höher. Daraus ergibt sich ein um 0,9 Prozentpunkte höherer Nutzladefaktor.

Netzwerk-Fluggesellschaften

Die Netzwerk-Airlines Lufthansa, SWISS und Austrian Airlines haben im Januar insgesamt rund 6,5 Millionen Fluggäste befördert und damit 5,4 Prozent mehr als im gleichen Monat des Vorjahres. Das Angebot in Sitzkilometern wurde im Januar um 5,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr ausgeweitet. Der Absatz stieg im gleichen Zeitraum um 3,9 Prozent. Damit verringerte sich der Sitzladefaktor um 1,1 Prozentpunkte auf 75,7 Prozent.

Lufthansa hat im Januar 4,5 Millionen Fluggäste in ihren Flugzeugen befördert und damit 5,7 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Einem im Januar um 6,1 Prozent höherem Angebot an Sitzkilometern stand ein um 4,8 Prozent höherer Absatz gegenüber. Der Sitzladefaktor lag mit 76,6 Prozent um einen Prozentpunkt unter dem des Vorjahresmonats.

Punkt-zu-Punkt-Verkehre

Im Punkt-zu-Punkt-Verkehr hat die Lufthansa Group mit den Airlines Eurowings (inklusive Germanwings) und Brussels Airlines im Januar rund 2,2 Millionen Fluggäste befördert, davon 1,9 Millionen auf Kurzstreckenflügen und 236.000 auf Langstreckenflügen. Dies entspricht einer Steigerung von 27,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Einem im Januar um 23,8 Prozent erhöhten Angebot stand ein um 30,2 Prozent erhöhter Absatz gegenüber, woraus sich ein um 3,6 Prozentpunkte höherer Sitzladefaktor von 74,8 Prozent ergibt.

Auf der Kurzstrecke wurden im Januar die angebotenen Sitzkilometer um 25 Prozent erhöht, die verkauften Sitzkilometer stiegen im gleichen Zeitraum um 35,5 Prozent. Daraus ergibt sich auf diesen Flügen ein um 5,4 Prozentpunkte höherer Sitzladefaktor als im Januar 2017 von 69,2 Prozent. Auf der Langstrecke ist der Sitzladefaktor im selben Zeitraum um 1,4 Prozentpunkte auf 82,8 Prozent angestiegen. Hier stand einem um 22,2 Prozent erhöhten Angebot ein um 24,3 Prozent gestiegener Absatz gegenüber. Die Passagierzahl ist auf den Langstreckenflügen der Punkt-zu-Punkt-Airlines im Vergleich zum Vorjahr um mit 24,3 Prozent um rund ein Viertel gestiegen.

Spatenstich für neues MUC-Bürogebäude

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Mit dem Spatenstich begann am heutigen Freitag der Bau eines neuen Bürogebäudes für den Geschäftsbereich Real Estate der Flughafen München GmbH (FMG). Das bisherige provisorische Bürogebäude, das noch aus den Zeiten des Flughafenbaus stammt, ist bereits weit über 25 Jahre alt und platzt aus allen Nähten.

Die rund 240 Real Estate-Mitarbeiter finden nun genau gegenüber ihrer alten Wirkungsstätte in der Nordallee 43 eine neue Bleibe. Mit einer Länge von 65 Metern, einer Breite von 60 Metern und einer Höhe von 12 Metern wird das Gebäude mit modularen Elementen in Systembauweise erstellt und soll bereits im Juni 2018 fertiggestellt sein. Auf dem Bild: Spatenstich für neues Real Estate Gebäude Zum Spaten griffen (von links) Architekt Christoph Zobel, Michael Schäffler, Geschäftsführer Cadolto Fertiggebäude GmbH & Co. KG, FMG-Geschäftsführerin Commercial und Security, Andrea Gebbeken, der Leiter des FMG-Geschäftsbereichs Real Estate, Carsten Wilmsen sowie der FMG-Geschäftsführer Finanzen und Infrastruktur, Thomas Weyer.

Probleme mit neuen GTF-Triebwerken

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Airbus hat Probleme mit den neuen GTF-Triebwerken (Geared Turbo-Fan) von Pratt & Whitney. Es seien Ereignisse mit der hinteren Nabe des Hochdruckverdichters auftetreten. Airbus und Pratt & Whitney untersuchen nun deren Ursache.

Welche Ereignisse dies genau sind, die bei einer begrenzten Zahl kürzlich ausgelieferter Triebwerke aufgetreten seien, teilte Airbus nicht mit. GTF-Triebwerke haben einen untersetzten Fan, sodass die inneren Turboschaufeln schneller drehen können. Dies bewirkt einen Sprung an Effizienz, stellt aber auch hohe Anforderungen an die Technik. Die jetzigen Anstrengungen von Airbus und Pratt & Whitney zielen darauf ab, Störungen für Kunden und Betreiber auf ein Mindestmaß zu begrenzen.

Im Einklang mit den üblichen Verfahren zur Aufrechterhaltung der Lufttüchtigkeit hat die europäische Flugsicherheitsbehörde EASA eine dringliche Lufttüchtigkeitsanweisung (Emergency Airworthiness Directive) herausgegeben. Airbus hat die betroffenen A320neo-Kunden und -Betreiber informiert. 113 Flugzeuge der A320neo-Familie mit Pratt & Whitney-Triebwerken sind mit heutigem Stand im Einsatz bei 18 Airlines.