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topbonus-Aktion: Condor und Germania lösen Meilen ein

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Das Meilenprogramm „topbonus“ hat ebenso wie seine Airline airberlin Insolvenz angemeldet. Doch wer noch Bonusmeilen hat, kann diese noch schnell einlösen. Denn die Teilnehmer des Vielfliegerprogramms können die Flugprämien bei Condor und Germania buchen.

Die Prämienmeilen für Flüge können für kurze Zeit und in bestimmten Zeitfenstern eingelöst werden. Reisende müssen damit auf die angesammelten Vorteile nicht verzichten. Auch für den Meilentransfer gibt es eine Lösung.

topbonus: Meilen bei Condor

Bei den Condor-Flugprämien dauert der Buchungszeitraum vom heutigen 12. Februar bis zum 02. März 2018. Das Angebot gilt für von Condor durchgeführte Flüge im weltweiten Streckennetz mit rund 80 Destinationen in der Economy Class im Reisezeitraum 12. Februar 2018 bis 30.April 2019. Unter den Zielen sind neben der Karibik, USA und dem Indischen Ozean u.a. auch die Balearen und die Kanaren.

Auf der Kurz- und Mittelstrecke erhalten topbonus Teilnehmer für je 3.000 Prämienmeilen (One-Way) 30 Prozent Rabatt auf den Nettoticketpreis. Auf der Langstrecke erhält der Teilnehmer bereits für 20.000 Prämienmeilen (One-Way) 20 Prozent Preisnachlass auf den Nettoticketpreis. Die Buchungen der Condor-Flugprämien erfolgen ausschließlich telefonisch über das Condor Service Center.

topbonus bei Germania

Auch bei den Prämienflügen bei Germania kann vom 12. Februar bis 02. März 2018 gebucht werden. Reisezeitraum: 13. Februar (ab Deutschland) bzw. 01. Mai (ab Schweiz) bis 31. Oktober 2018, inkl. der Ferienzeiten. Im Angebot sind Flüge ab einem Schweizer und elf deutschen Abflughäfen zu neun Destinationen innerhalb Europas, Nordafrika sowie im Nahen und Mittleren Osten. Darunter sind u.a. so beliebte Flugziele wie Malaga, Hurghada, Bastia/Korsika, Tel Aviv und Ibiza. Je Strecke werden 15.000 Prämienmeilen vom Meilenkonto abgebucht. Hinzu kommt eine geringe Zuzahlung zzgl. Steuern. Die Prämienflüge sind ab dem 12. Februar ausschließlich telefonisch über das Germania Service Team buchbar.

„Mit diesen zwei attraktiven Flug-Einlöseoptionen bieten wir unseren Teilnehmern tolle Offerten für eine Wochenendreise oder den Jahresurlaub“, so Anton Lill, topbonus-Geschäftsführer. „Mit Germania und Condor haben wir dafür genau die richtigen Partner gefunden.“ Außerdem ist für topbonus Teilnehmer noch bis 02. März 2018 wieder ein Meilentransfer möglich. Wem also beispielsweise noch Meilen fehlen für seine Wunschprämie, kann noch einmal hier Meilen von Freunden oder Familienmitgliedern zusammenlegen. Aber auch „am Boden“ soll topbonus in Kürze sein Angebot zum Einlösen von Prämienmeilen deutlich erweitern. Bald mehr dazu.

Bereits im September hatte topbonus seinen Teilnehmern wieder die Möglichkeit eröffnet, bei Etihad und vielen weiteren Partnern am Boden Meilen zu sammeln, u.a. bei Autovermietern, Hotelportalen sowie über den topbonus Meilen-Pilot bei mittlerweile über 1.000 Online-Händlern.  Außerdem können topbonus-Meilensammler seitdem wieder ihre Prämienmeilen im neuen „topbonus Pop-up Shop“ einlösen.

KGAL und GOAL erweben A330 für Avianca

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KGAL hat zusammen mit der GOAL German Operating Aircraft Leasing GmbH & Co. KG zum Jahresanfang 2018 zwei Airbusse A330-300 für die Aviation Portfolio Funds (APF) erworben. Beide Flugzeuge sind langfristig an die kolumbianische Fluggesellschaft Avianca verleast.

Die Fonds APF 1 und APF 3 investieren in ein breit diversifiziertes Portfolio marktgängiger Passagierflugzeuge unterschiedlicher Typen, die an etablierte internationale Fluggesellschaften verleast werden. Avianca ist die zweitgrößte Fluggesellschaft Südamerikas. Es handelt sich um Flugzeuge des Typs Airbus A330-300 mit Rolls-Royce-Triebwerken. KGAL ist ein bankenunabhängiger Asset- und Investmentmanager. Im Januar konnte Firmenchef Jochen Hörger (im Bild) den Award „Institutional Fund Arranger of the Year Europe“ für KGAL entgegennehmen.

Nürnberg im Sommer mit neuen Zielen

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Der Sommerflugplan wird Fluggästen ab Nürnberg acht neue Ziele bieten, die für Geschäftsreisende wie Urlauber gleichermaßen interessant sind. Zu den Highlights gehören Warschau mit LOT Polish Airlines, Dubai mit Condor/FTI sowie das umfangreiche Programm, das durch die Eröffnung einer eigenen Base der Eurowings in Nürnberg ermöglicht wird.

Insgesamt wird der Sommerflugplan mehr als 60 Nonstop-Ziele umfassen, die bereits buchbar sind. Ab 07. Mai fliegt LOT Polish Airlines zweimal täglich nach Warschau und erschließt damit Umsteigemöglichkeiten in das LOT-Streckennetz mit Schwerpunkten auf Osteuropa und Asien. Mit Dubai steht erstmals ein Nonstop-Ziel in den Emiraten im Nürnberger Flugplan: Condor bedient diese Strecke bereits ab 25. März im Auftrag und exklusiv für den Reiseveranstalter FTI.

Basis der Eurowings in Nürnberg

Mit der Eröffnung einer eigenen Base und einem fest in Nürnberg stationiertem Flugzeug startet Eurowings ab Ende März richtig durch: Von vielen bereits sehnsüchtig erwartet wird Olbia auf Sardinien, das dank Eurowings wieder zweimal wöchentlich angeflogen wird. Mit Catania kommt neben Palermo ein zweites Ziel auf Sizilien hinzu. Außerdem hat Eurowings Kreta und Mallorca im Programm und ergänzt damit die Flüge von Germania auf die beliebteste Inseln der Franken.

Ein Comeback erlebt die Türkei mit einem angebotsstarken Sommer: Wieder mehrmals täglich werden Flüge verschiedener Airlines in das Urlaubsparadies Antalya angeboten, darunter erstmals auch von Germania. Marktführer mit mindestens zwei täglichen Verbindungen bleibt SunExpress. Ebenfalls täglich am Start ist Corendon Airlines. Als neues türkisches Ziel kommt Bodrum hinzu: Tailwind Airlines wird die beliebte Region an der türkischen Ägäis einmal wöchentlich ansteuern (über FTI).

Germania – mit vier stationierten Flugzeugen und bis zu 27 Nonstop-Zielen stärkste touristische Fluggesellschaft in Nürnberg – hat unter anderem das neue Ziel Bastia an Bord. Damit zieht Korsika erstmals in den Nürnberger Flugplan ein. Ein Revival erlebt Tunesien mit Flügen nach Monastir. Germania überzeugt zudem mit einem breiten Angebot von den Kanaren im Westen bis Tel Aviv im Osten, von Island im Norden bis Marsa Alam im Süden. Ryanair punktet mit preisgünstigen City-Destinationen wie Budapest, Mailand, Rom, Manchester und London. Besonderer Schwerpunkt bleibt Italien. Neu hinzu kommt das griechische Ziel Thessaloniki, das auch von Aegean und Germania angeflogen wird.

Ziele fallen aus dem Flugplan

Aufgrund von nicht ausreichender Nachfrage entfallen im Vergleich zum Sommer 2017 fünf Ziele: Belgrad und Tuzla mit Wizz Air, Birmingham mit bmi regional, Sylt mit Rhein-Neckar Air sowie Verona mit Ryanair. Die drei stärksten Airlines Ryanair, Eurowings und Germania stellen zusammen rund 50 Prozent des Marktanteils in Nürnberg. Weit über 60 Ziele lassen auf einen Rekordsommer hoffen. Den Höhepunkt bildet laut aktueller Planung der August mit circa 475.000 Passagieren. Von Nürnberg aus sind mit 30 täglichen Abflügen zehn europäischen Hub-Flughäfen zu erreichen – so viele wie noch nie.

Thomas Cook: Wachstum mit neuer Airline und airberlin

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Die Thomas Cook Group Airlines erhöhen ihre Kapazität für den Sommer 2018 um zehn Prozent. Ermöglicht wird dieses Wachstum durch den Kauf der Geschäftsanteile von airberlin Tochter Air Berlin Aviation GmbH und der Gründung der neuen Fluggesellschaft Thomas Cook Airlines Balearics mit Sitz in Palma de Mallorca.

Für diese neuen Wachstumsplattformen soll die Flotte der Thomas Cook Group Airlines um zehn Flugzeuge wachsen, um im Rahmen der Wachstumspläne die gestiegene Kundennachfrage der letzten Monate in den wichtigsten Märkten, Deutschland und Großbritannien, zu bedienen. Ein deutlicher Anteil des Kapazitätswachstums auf der Kurz- und Mittelstrecke soll dabei auf Condor entfallen. Kürzlich erteilte das Luftfahrt-Bundesamt der Air Berlin Aviation GmbH ein Air Operator Certificate (AOC). Diese hatte Thomas Cook Group Airlines Anfang Januar von airberlin, vorbehaltlich der Zustimmung der Wettbewerbsbehörden, erworben. Mit dem neuen AOC wird Condor sechs zusätzliche Flugzeuge aus Deutschland operieren.

Balearics neue Airline mit fünf Flugzeugen

Die kürzlich gegründete spanische Fluggesellschaft Thomas Cook Airlines Balearics wird fünf Flugzeuge nach Bedarf für die Airlines im Thomas Cook Konzern betreiben. Dies ermöglicht der Gruppe eine höhere operationelle Flexibilität bei wettbewerbsgerechten Kostenstrukturen.Dadurch können die Qualität und das Kundenerlebnis im Vergleich zu Wetlease Partnern verbessert werden. Thomas Cook Airlines UK wird ein zusätzliches Flugzeug für den Sommer 2018 betreieben und ihr Kurz- und Mittelstreckengeschäft ausbauen.

Die zusätzliche Kapazität ermöglicht der Thomas Cook Group Airlines ihr Streckennetz für den Sommer 2018 um über 70 neue Strecken zu erweitern. Darunter befinden sich auch neue Flugziele, wie beispielsweise an der kroatischen Adriaküste, mit Rijeka und Zadar aus Deutschland sowie Dubrovnik aus Großbritannien. Das USA-Programm wird durch eine Direktverbindung von Manchester nach Seattle und Phoenix neu aus Frankfurt ergänzt. Das Kapazitätswachstum schafft mehr als 500 neue Arbeitsplätze in Großbritannien, Deutschland und Palma de Mallorca.

„Dies ist ein wichtiger Meilenstein für die Wachstumsstrategie der Thomas Cook Group Airlines mit dem wir unsere Position als einer der führenden europäischen Ferienfliegerweiterhin sichern. Die neuen Airline-Plattformen ermöglichen uns eine starke Erweiterung des Angebots für unsere Kunden und gleichzeitig eine höhere Flexibilität als europäische Airline“, so Christoph Debus, Chief Airlines Officer der Thomas Cook Group plc.

AHS und ver.di mit Tarifvertrag für Frankfurt

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In der sechsten Verhandlungsrunde konnte am Donnerstag, den 08. Februar 2018 eine Einigung zwischen der AHS Frankfurt GmbH & Co. KG, einem Bodenverkehrsdienstleister am Frankfurter Flughafen, und der Gewerkschaft Verdi erzielt werden.

AHS ist mit 65-jähriger Firmengeschichte das größte unabhängige Abfertigungsunternehmen in Deutschland und unterhält Niederlassungen an den Flughäfen in Hamburg, Hannover, Bremen, Berlin, Düsseldorf, Köln, Frankfurt, Stuttgart und München. In Frankfurt bietet AHS Dienstleistungen in den Bereichen Passagierservice und Flugbetrieb an und beschäftigt 224 Mitarbeiter. 2017 bekam AHS Frankfurt hat den Award of Excellence 2016 der israelischen Staatsfluglinie El Al erhalten. Mit dieser Auszeichnung würdigt El Al überdurchschnittliche Leistungen in der Flugabfertigung an ihren weltweiten Zielflughäfen.

Der Tarifvertrag, der rückwirkend zum 01. Januar 2018 eingeführt wird, beinhaltet unter anderem Lohnsteigerungen in zwei Schritten in Höhe von 70 Cent im ersten Schritt und mind. 60 Cent pro Stunde im zweiten Schritt, eine Anhebung der Standardurlaubstage, schnellere Aufstiegschancen und eine jährliche Sonderzahlung. AHS übernimmt in Frankfurt unter anderem die Aufgaben Check-In, Operations sowie Lost & Found für verschiedene Airlines.

Standort attraktiver gestaltet

Man habe sich mit der Gewerkschaft ver.di darauf verständigt, erstmalig am Standort Frankfurt tarifliche Strukturen einzuführen, hieß es seitens der AHS Aviation Handling Service GmbH. Neben der Anerkennung der wertvollen Arbeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter solle damit gleichzeitig auch den Einstieg bei der AHS attraktiver gestalten, um das Wachstum am Standort abzusichern.

Das Unternehmen AHS agiert in einem Markt, der nur sehr geringe Margen erlaubt und steht zudem vor allem in Frankfurt unter extremen Wettbewerbsdruck. „Wir sind mit dem finalen Angebot bis an die Grenze der wirtschaftlichen Belastbarkeit gegangen, sehen es jedoch als positive Investition in die Zukunft des Unternehmens und seiner Mitarbeiter“, ergänzt der Sprecher.

Flughafen Kassel mit neuem Beirat

Mit seiner ersten Sitzung und der Wahl eines Vorsitzenden hat der neuausgerichtete Beirat der Flughafen GmbH Kassel jetzt seine Arbeit aufgenommen.

Dr. Thomas Schäfer, Hessens Finanzminister: „Kassel Airport nutzt der Region: Hier siedeln sich Betriebe an, hier entstehen Arbeitsplätze und der Flughafen sorgt für ein steigendes Steueraufkommen. All das lässt sich im Expertenbericht zur Evaluierung des Kassel Airport belegen. Der Flughafen hilft der Region, die Region hilft dem Flughafen: Für dieses Miteinander steht nun in meinen Augen auch der Beirat. Ich freue mich, dass Nordhessen hier am Kassel Airport zusammenrückt, Ideen einbringt und aus erst Hand informiert wird. Danke für dieses Engagement! Der Beirat ist ein weiterer Baustein in der positiven Entwicklung des Flughafens“. Als Aufsichtsratsvorsitzender der Flughafen GmbH Kassel war Schäfer zur ersten Sitzung des Beirates gekommen.

Kreativität bündeln

„Wir freuen wir uns, gemeinsam mit den Vertretern aus der Region weiter an der Entwicklung des Flughafens zu arbeiten. Getreu dem Motto: Es ist eine große Torheit, alleine weise sein zu wollen (von Francois de la Rochefoucauld). Wir freuen uns sehr auf konstruktive Diskussionen sowie das Feedback der Beiräte zu unseren Vorhaben“, sagte der Geschäftsführer des Flughafens, Lars Ernst, zum Auftakt der Beiratssitzung. Der Beirat unterstützt und berät die Geschäftsführung und die Gesellschafterversammlung in allen wichtigen Belangen für die Sicherung, die wirtschaftliche Entwicklung und Förderung des Flughafens. Hier soll außerdem ein enger Kontakt zu regionalen Partnern aus Industrie, Gewerbe, Netzwerken und Verbänden gehalten werden.

Folgende Mitglieder konnte die Flughafengesellschaft als ehrenamtliche Mitglieder des Beirats gewinnen:

  • Julia Esterer, Dr.-Ing. Ulrich Esterer GmbH & Co. Fahrzeugaufbauten und Anlagen KG
  • Helge Förster, HÜBNER GmbH & Co. KG
  • Heinrich Gringel, Handwerkskammer Kassel
  • Thorsten Jablonski, Volkswagen AG
  • Gerhard Jochinger, Schlosshotel Kassel-Wilhelmshöhe Betriebs GmbH
  • Jörg Ludwig Jordan, IHK Kassel-Marburg
  • Wilfried Otto, Piper Deutschland AG
  • Carsten Rahier, VhU Nordhessen
  • Dr. Torsten Rudolph, Rudolph Logistik Gruppe GmbH & Co. KG
  • Alain Salendre, Airbus Helicopters Deutschland GmbH
  • Holger Schach, Regionalmanagement Nordhessen
  • Burkhard Siebert, ZF Luftfahrttechnik GmbH
  • Klaus Spohr, DERPART Wimke Reisewelt
  • Kai Lorenz Wittrock, Wirtschaftsförderung Region Kassel GmbH

Die Mitglieder wurden für die Dauer von fünf Jahren bestimmt. Im Rahmen der ersten Sitzung wählten die Mitglieder Herrn Burkhard Siebert, Geschäftsführer ZF Luftfahrttechnik GmbH, zum Vorsitzenden. Erste inhaltliche Diskussionen der Beiratsmitglieder zum Thema der zukünftigen Entwicklung des Airports versprechen bereits interessante Ergebnisse. Der Beirat wird mindestens zweimal jährlich tagen.

Auf dem Foto (v.l.n.r.): Thorsten Jablonski, Alain Salendre, Dr. Tobias Busch, Ulrich Spengler, Carsten Rahier, Helge Förster, Wilfried Otto, Lars Ernst, Dr. Thomas Schäfer, Klaus Spohr, Michael Wieners, Holger Schach, Heinrich Gringel, Gerhard Jochinger bei der ersten Sitzung des Beirats am Kassel Airport).

LHT und Crane Aerospace & Electronic kooperieren

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Die Lufthansa Technik AG und der US-amerikanische Komponenten-Hersteller Crane Aerospace & Electronics haben eine Zusammenarbeit im Bereich Komponentenversorgung in den Regionen Europa, Naher- und Mittlerer Osten, Afrika (EUMEA) sowie Asien Pazifik (APAC) vereinbart.

Lufthansa Technik unterstützt dabei im Auftrag von Crane die Notfallversorgung aller Kunden in diesen Regionen mit einer Reige von Komponenten. Die zunächst über einen Zeitraum von fünf Jahren beschlossene Kooperation umfasst vor allem Geräte und Systeme der stark wachsenden Flotten der Boeing 737-Familie (NG und MAX) sowie der Airbus A320-Familie (ceo und neo), darunter beispielsweise Pumpsysteme, Ventile und Drehzahlsensoren. Die Zusammenarbeit mit Crane Aerospace & Electronics garantiert so eine professionelle Notfallversorgung der künftig gemeinsamen Kunden.

Hilfe bei AOG

Im Falle ungeplanter technischer Vorkommnisse (AOG – Aircraft on Ground) oder Arbeitsunterbrechungen, die es Crane unmöglich machen, die vom Kunden vorgegebenen Termine einzuhalten, ist Lufthansa dafür verantwortlich, über ihr weltweites Lager- und Logistik-Netzwerk schnellstmöglich Komponenten von Crane vor Ort beim Kunden bereitzustellen. Ein weiterer Ausbau der Dienstleistungen ist geplant. In EUMEA und APAC können Kunden im Bedarfsfall Crane oder Lufthansa Technik kontaktieren.

DLR bei Ausgründung für Formung von Faserverbundteilen

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Leichtbaustrukturen sind sowohl im Flug- als auch im Fahrzeugbau auf dem Vormarsch. Mit der Erteilung der Lizenz vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) für eine neue kosteneffektive und damit wirtschaftliche Herstellungstechnologie an die COPRO Technology GmbH geht eine Firma an den Markt, die auf die Rollformtechnologie für Faserverbundprofile spezialisiert ist.

Die Herstellung dieser Bauteile ist bisher nur kostenintensiv in Serie umsetzbar. Das DLR hat sich nun an dem im Oktober 2016 gegründeten Unternehmen für Faserverbundteile gesellschaftsrechtlich beteiligt.  Eines der strategischen Ziele des DLR ist es, die Unterstützung von Unternehmensgründungen zu stärken und über unternehmerische Beteiligungen erfolgreich voranzutreiben.

„Wir freuen uns, dass sich aus dem Institut wieder eine neue Unternehmung ausgegründet hat, welche Innovationen aus der Forschung für eine kosteneffiziente Faserverbundfertigung in die Anwendung bringt“, sagt Prof. Dr. Martin Wiedemann, Direktor des DLR-Instituts für Faserverbundleichtbau und Adaptronik. „Mit der von den COPRO-Gründern am Institut entwickelten Anlagentechnologie lassen sich sehr wirtschaftlich Profilgeometrien aus Textilien formen, die in unterschiedlichsten Leichtbauanwendungen zum Einsatz kommen werden. Die Potenziale dieser Anlagentechnologie sind vielfältig und die Weiterentwicklung wird vom Institut auch künftig unterstützt.“

COPRO will Verfahren für Faserverbundbauteile vereinfachen

Die wirtschaftliche Faserverbundfertigung der Zukunft basiert auf automatisierten Produktionsanlagen mit intelligenter Prozesssteuerung und einer direkten Qualitätsüberwachung während des Produktionsprozesses. Hochbelastete Leichtbaustrukturen, wie der Rumpf eines Flugzeugs oder das Dach eines Autos, bestehen zu einem hohen Anteil aus Profilen. Die Fertigung dieser Profile aus Leichtbaumaterialien, wie Faserverbundwerkstoffen, ist aufgrund der komplexen Krümmungen eine Herausforderung.

Bisher lassen sich Profilbauteile aus diesen Materialien nur durch kostspielige Wickel-, Flecht- und Pressverfahren automatisiert herstellen. „Mithilfe der COPRO-Technologie können selbst komplexe, dreidimensionale Profilgeometrien effizient und kostensparend hergestellt werden“, erklärt Wiedemann. „Die im DLR patentierte COPRO-Technologie nutzt rotierende Walzenpaare mit variierbarer Rotationsgeschwindigkeit, um textile Halbzeuge kontinuierlich und materialschonend zu Profilbauteilen umzuformen.“

Technologietransfer aus dem DLR

Gefördert wurde die Technologieentwicklung unter anderem über den Helmholtz Validierungsfonds, mit dem die Lücke zwischen wissenschaftlichen Erkenntnissen auf der einen Seite und den Anforderungen von Unternehmen an wirtschaftlich verwertbare Forschungsergebnisse auf der anderen Seite geschlossen wird. Durch Helmholtz Enterprise wurde zudem der Weg zur Unternehmensgründung unterstützt.

Das DLR-Technologiemarketing hat den gesamten Weg der Technologie- und Geschäftsmodellentwicklung begleitet und die Entwicklung mitfinanziert. Mit der gesellschaftsrechtlichen Beteiligung unterstützt das DLR das neue Unternehmen unter anderem dabei, Investoren, Kunden und Kooperationspartner zu finden und fördert so den erfolgreichen Technologietransfer. Die Zusammenarbeit zwischen Forschung und industrieller Anwendung wird weiter gestärkt und die Herstellung von Faser-Hybrid-Profilen vorangetrieben.

Auf den Bildern

Automatisierter Rollformprozess für Faserverbundprofile: Mithilfe der COPRO-Technologie können komplexe, dreidimensionale Profilgeometrien effizient und kostensparend hergestellt werden. Möglich wird dies durch eine spezielle Rollformtechnologie.

DLR und COPRO Technology GmbH: Die Firmengründer der COPRO Technology GmbH Henrik Borgwardt und Arne Stahl mit Prof. Martin Wiedemann vom DLR-Institut für Faserverbundleichtbau und Adaptronik.

Wie bewegt man sich als VIP? Miss Condor auf Reisen

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Ein ganz besonderes Highlight erwartete die Fluggäste auf dem Condor Flug 1402 von Frankfurt nach Fuerteventura: Mit an Bord waren die 22 Anwärterinnen auf den begehrten Titel der Miss Germany Wahl 2018. Der Ferienflieger flog die 22 Missen in ein Vorbereitungs-Camp auf die kanarische Insel und funktionierte dabei den Mittelgang der Boeing 757 zum Catwalk um.

Die Flotte der Airlines der Thomas Cook Group besteht aus 92 modernen und umweltfreundlichen Flugzeugen, davon 44 Flugzeugen aus der Condor Flotte: Neun Airbus A320, sieben Airbus A321, zehn Boeing 757-300 und achtzehn Boeing 767-300. Die Flugzeuge werden von den eigenen Technikbetrieben der Airlines gewartet. Die 221 Fluggäste konnten bei dieser willkommenen Abwechslung mit zuvor verteilten Stimmzetteln ihre persönliche Favoritin wählen. Die meisten Stimmen erhielt Anahita Rehbein aus Stuttgart. Sie wurde damit zur Miss Condor 2018 gewählt. Anahita setzte sich gegen ihre Konkurrentinnen durch und löst damit Nina Kiehnle aus Koblenz ab, die im vergangenen Jahr den Titel „Miss Condor 2017“ tragen durfte.

VIP-Training auf Fuerteventura

„Auch die 13. Miss Condor Wahl war wieder ein ganz besonderes Erlebnis für die Condor Crew, aber auch für alle Fluggäste, die den Schaulauf mit Spannung verfolgt haben“, sagte Condor Purser Dirk Weber, der schon seit vielen Jahren die Moderation der Miss Condor Wahl an Bord übernimmt. Ob die Favoritin der Passagiere auch die Fachjury überzeugt, zeigt sich im großen Finale am 24. Februar 2018 im Europa-Park in Rust. Zuvor werden die Missen jedoch im Miss Germany Beauty-Camp auf die Miss Germany Wahl vorbereitet. Auf dem Programm stehen dabei Workshops mit VIP-Trainern und Shootings, bevor es am 15. Februar zurück nach Deutschland geht.

Rundflug durch Deutschland: 747-8 grüßte mit neuem Logo

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Donnerstag machte der neue Kranich seinen langerwarteten Antrittsbesuch in Deutschland. Der erste Jumbo der Lufthansa, der das neue Design der Airline trägt, kam zu einer Stippvisite an mehreren Deutschen Flughäfen vorbei. In den Morgenstunden um 08:54 Uhr hob das längste Passagierflugzeug der Welt, eine Boeing 747-8, im neuen Lufthansa-Design mit der Kennung D-ABYA am Frankfurter Flughafen ab.

Auf seinem heutigen Kurs besucht der Flieger insgesamt acht deutsche Städte und zeigt sich im neuen Gewand Fans sowie Spottern aus nächster Nähe. Der Flug mit der Nummer LH9988 hat ein volles Flugprogramm, das aus Bodenzeiten und tiefen Überflügen, sogenannten Lowpasses, besteht. Köln/Bonn war der erste Flughafen, den die Boeing 747-8 im Rahmen einer Deutschlandtour besuchte (2. Bild).

747-8-Route (laut Plan)

  • Köln Low Pass: ca. 09:15 Uhr
  • Düsseldorf Bodenzeit: Ankunft 09:30 Uhr , Abflug 10:00 Uhr
  • Bremen Low Pass: ca. 10:40 Uhr
  • Hamburg Bodenzeit: Ankunft 11:30 Uhr, Abflug 12:30 Uhr
  • Hannover Low Pass: ca. 12:50 Uhr
  • Berlin Bodenzeit: Ankunft 13:30 Uhr, Abflug 14:00 Uhr
  • Dresden Low Pass: ca. 14:20 Uhr
  • München Bodenzeit: Ankunft 15:30 Uhr, Abflug 16:00 Uhr
  • Stuttgart Low Pass: ca. 16:30 Uhr
  • Frankfurt finaler Stopp: Ankunft 17:00 Uhr

Die Flüge fanden klimaneutral statt, da der CO2-Ausstoß über myclimate kompensiert wird. Pünktlich zu Weiberfastnacht begrüßte der Köln Bonn Airport den Gast im ganz besonderen Outfit. Flughafengästen und Planespottern konnten die Maschine mit der neuen dunkelblauen Lackierung beim Low Pass – also einem tiefen Überflug – über der großen Start- und Landebahn begrüßen, auch wenn die Sicht etwas trübe war, wie auf dem Titelbild (in Stuttgart).

Airbus verhandelte mit A400M-Erstkunden neu

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Airbus hat mit den Erstkundennationen des neuen Militärtransporters A400M (Belgien, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Luxemburg, Spanien und Türkei) eine Absichtserklärung unterzeichnet. Sie legt den Rahmen für eine wechselseitig bindende Vertragsanpassung fest, die im Laufe des Jahres erfolgen soll.

Airbus, die europäische Beschaffungsbehörde OCCAR und die Erstkundennationen verpflichten sich damit, an einer Reihe von Vertragsbestandteilen zu arbeiten. Dazu zählen ein aktualisierter Auslieferungskalender sowie ein Fahrplan für die Entwicklung und Fertigstellung der militärischen Fähigkeiten der A400M.

Die heute finalisierte Absichtserklärung ist ein wichtiger Schritt, um 2018 mit der OCCAR und den Erstkundennationen eine vertraglich bindende Vereinbarung abzuschließen, die Risiken begrenzt und die Zukunft des Programms sicherstellt. Die OCCAR managt das A400M-Programm für die sieben Erstkundennationen. Die Absichtserklärung liefert eine neue Grundlage für die Bewertung des A400M-Vertrages.

Mit Blick auf die Ergebnisse von Airbus für das Geschäftsjahr 2017, die am 15. Februar 2018 bekanntgegeben werden, wird derzeit eine mögliche Erhöhung der Drohverlustrückstellungen für das Programm geprüft. Sie könnte erheblich ausfallen. Mit einem klaren Fahrplan würde sich das verbleibende Risiko in Zukunft einschränken lassen.

Aderlass: Unrealistischer Vertrag seit 2003

„Diese Vereinbarung mit unseren Kunden ist ein wichtiger Schritt, um die verbleibenden Risiken des A400M-Programms weiter zu reduzieren. Ich danke den Kundennationen für ihre Unterstützung bei diesem schwierigen Unterfangen und hoffe auf ihr fortgesetztes Engagement, damit wir eine für beide Seiten vorteilhafte Vertragsanpassung erzielen“, sagte Tom Enders, Chief Executive Officer von Airbus.

„Auf dieser Grundlage sind wir weiterhin dem A400M-Programm verpflichtet, damit die Luftstreitkräfte unserer Kundennationen den leistungsfähigsten Militärtransporter aller Zeiten erhalten. Leider wird das Programm seit Anbeginn im Jahr 2003 nicht nur durch operative Probleme beeinträchtigt, sondern vor allem durch eine unrealistische Vertragsgestaltung sowie ein unzureichendes Budget. Dadurch sind Airbus als Hauptauftragnehmer hohe Verluste entstanden. Wir haben nun eine gute Chance, den Aderlass zu stoppen oder zumindest einzuschränken und die von unseren Kunden benötigten Fähigkeiten zu liefern.“

Fähigkeiten der A400M gefragt

Derweil stellte Airbus die A400M Atlas gerade auf der Singapore Airshow aus. Mit dem Kunden Malaysian Air Force wurde das am meisten eingesetzte Flugzeug dieses Typs auf der Welt (im Bild) gezeigt. Es ist eine von drei A400M mit den meisten Flugstunden.

Für Malaysia war das schlagende Argument zur A400M-Flotte das Ziel, in der Region eine führende Katastrophenhilfe aufzubauen (Humanitarian And Disaster Relief, HADR). Seit der letzten Singapore Airshow hat sich die Anzahl der viermotorigen A400M im Dienst fast verdreifacht auf heute 58 Flugzeuge. Auch Deutschland hat schon 16 A400M übergeben bekommen. Insgesamt haben die A400M mehr als 29.000 Flugstunden akkumuliert.

A400M beim Hurricane Irma

Nach dem Hurricane Irma vom September 2017 haben mehrere europäische Länder ihre A400M in die Karibik entsandt, um europäische Bürger zurückzubringen. Statt der ebenfalls beorderten C-130 Hercules brauchte die A400M nur einen Zwischenstopp statt drei, um aufgetankt zu werden. Der britische Atlas brachte dabei Traktoren und der französische Puma-Hubschrauber ins Notstandsgebiet.

Trotzdem war es bei der Qualifizierung für bestimmte Fähikeiten und Lieferfristen immer wieder zu verzögerungen gekommen. Im Februar 2017 ersuchte Airbus die Erstkundennationen zu Gesprächen über eine Anpassung von Vertragsbestandteilen des A400M-Programms, das zu den wichtigsten und größten europäischen Kooperationsprojekten im Verteidigungsbereich zählt. Bei einem Ministertreffen am 30. März 2017 in Madrid erklärten sich die Erstkundennationen bereit, das Anliegen von Airbus zu unterstützen und Gespräche über eine Vertragsanpassung aufzunehmen.

Seitdem haben Airbus und die OCCAR Arbeitsgruppen eingerichtet, um die Elemente zu erörtern, in denen Anpassungen erforderlich sind – wie etwa die Auslieferungsplanung und den Fahrplan für die Entwicklung der militärischen Fähigkeiten. Die heutige Absichtserklärung ist das Ergebnis dieser Initiative bis dato. In Anbetracht der andauernden, vertraulichen Gespräche hin zur angestrebten Vertragsanpassung haben beide Parteien bis auf weiteres Stillschweigen vereinbart.

Flugplatz Dübendorf: Geschäftsfliegerei soll kommen

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Im Rahmen des SIL-Koordinationsprozesses für die Umnutzung des Flugplatzes Dübendorf in ein ziviles Flugfeld hat am 07. Februar das vierte und letzte Koordinationsgespräch zwischen allen Beteiligten stattgefunden. Als nächster Schritt folgt nun ein Schlussbericht, zu dem sich die Beteiligten noch einmal äußern können.

Dieser bildet die Grundlage für das Objektblatt, das gegen Ende Jahr öffentlich aufgelegt werden soll. Am 03. September 2014 hatte der Bundesrat beschlossen, den Militärflugplatz Dübendorf neu als ziviles Flugfeld mit einer Bundesbasis zu nutzen und auf einem Teil des Bundesgeländes die Errichtung des Hub-Standortes Zürich des Schweizerischen Innovationsparkes zu ermöglichen. Ende August 2016 hatte der Bundessrat die Sachpläne für das Militär und die zivile Luftfahrt angepasst. Damit wurde die Grundlage für eine künftige zivile Nutzung des Militärflugplatzes Dübendorf geschaffen. Im Februar 2017 begann der Koordinationsprozess für das Objektblatt Flugplatz Dübendorf. Dieses bildet die Grundlage für die Infrastruktur und den künftigen Betrieb des zivilen Flugplatzes.

Insgesamt führte das BAZL zusammen mit Fachstellen des Bundes und des Kantons Zürich, der Flugplatz Dübendorf AG, Vertretern der drei Standortgemeinden Dübendorf, Volketswil und Wangen-Brüttisellen sowie der regionalen Planungsgruppe vier Koordinationsgespräche durch. Dabei wurde das künftige Konzept mit Schwerpunkt Geschäftsluftfahrt vorgestellt. Das Alternativkonzept der Gemeinden für einen „Historischen Werkflugplatz“ hatte der Bund im Frühling 2017 nach ausführlicher Prüfung zurückgewiesen.

Business-Jets werden kommen

Mit dem SIL-Koordinationsprozess will das BAZL die frühzeitige Information und Zusammenarbeit mit Kanton und Gemeinden im Sinne des Raumplanungsrechts gewährleisten. Die geplante Infrastruktur und der Betrieb des zivilen Flugfeldes sollen soweit wie möglich mit den umgebenden Nutzungen und Schutzzielen abgestimmt werden. Das BAZL wird die Ergebnisse dieser Koordination und die Haltung der Beteiligten nun in einem Schlussbericht festhalten. Die am Koordinationsprozess Beteiligten werden bis im Sommer 2018 Gelegenheit haben, sich zum Entwurf dieses Berichts zu äußern.

Sollten sich dabei wesentliche Fragen zur Realisierbarkeit und zur raumplanerischen Abstimmung des Projekts ergeben, ist das BAZL zu einem weiteren Bereinigungsgespräch bereit. Am Konzept der Verlagerung eines Teils der Geschäftsluftfahrt vom Flughafen Zürich nach Dübendorf hält der Bund aber fest. Aufbauend auf dem Schlussbericht wird das BAZL anschließend ein SIL-Objektblatt erarbeiten, das die Grundlage für das künftige Betriebsreglement und die Plangenehmigung der Flugplatzanlagen bildet. Der Entwurf für das SIL-Objektblatt wird voraussichtlich gegen Ende des Jahres für ein öffentliches Anhörungs-und Mitwirkungsverfahren aufgelegt. Nach der Bereinigung wird es dem Bundesrat bis Mitte 2019 zur Genehmigung vorgelegt.

Jugend forscht: Wettbewerb am Flughafen München

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Verdienter Applaus und feierliche Ehrung für die besten Nachwuchstüftler beim Regionalwettbewerb München-Nord von „Jugend forscht – Schüler experimentieren“ am Münchner Flughafen. Insgesamt 119 junge Forscherinnen und Forscher nutzten den Airport als Bühne, um ihrer Kreativität bei Deutschlands bekanntestem Nachwuchswettbewerb freien Lauf zu lassen.

Insgesamt 78 Arbeiten aus den Fachgebieten Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Mathematik/Informatik, Physik und Technik wurden präsentiert. Die Flughafen München GmbH (FMG) war bereits zum 16. Mal Ausrichter dieses populären Wettbewerbs. Die innovativen Projekte wurden von insgesamt 28 Juroren begutachtet und prämiert.

Geschäftsführerin gratuliert jungen Tüftlern

Die pfiffigsten Forscher erhielten ihre Auszeichnung aus den Händen der FMG-Geschäftsführerin Commercial und Security, Andrea Gebbeken. Darüber hinaus bekamen alle Wettbewerbsteilnehmer für ihr Engagement eine Urkunde und ein Patengeschenk der FMG. Das Motto der mittlerweile 53. Ausgabe des bundesweiten Wettbewerbs lautet dieses Mal schlicht „Spring“ und war explizit als Mutmacher zu verstehen.

Diese Jugendforscher haben sich für die beiden Landesfinale qualifiziert. Strahlende Gesichter bei den Gewinnern des diesjährigen Regionalausscheidung München-Nord im Wettbewerb „Jugend forscht – Schüler experimentieren 2018“, der bundesweit bereits zum 53. Mal ausgetragen wird. Die Preisträger, die das Landesfinale erreicht haben, formierten sich mit der Geschäftsführerin der Flughafen München GmbH, Commercial und Security, Andrea Gebbeken (rechts), Wettbewerbsleiterin Kerstin Bräckle (links) und der Leiterin der FMG-Konzernausbildung, Theresa Fleidl (2. von links) zum Gruppenbild.

Flughäfen Leipzig/Halle und Dresden mit mehr Jobs

An den Flughäfen Leipzig/Halle und Dresden setzte sich das Beschäftigungswachstum auch 2017 weiter fort. Bei den ansässigen Firmen, Dienstleistern, Behörden und den Unternehmen der Mitteldeutschen Flughafen AG waren am Stichtag 31. Dezember 2017 an beiden Standorten 12.387 Personen tätig. Das entspricht einem Anstieg von 9,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Die Bereiche Frachtumschlag und Luftfahrzeugbau wiesen überdurchschnittliche Zuwächse auf. Die Unternehmen der Mitteldeutschen Flughafen AG selbst beschäftigten 1.170 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und lagen damit 4,4 Prozent über dem Vorjahresniveau.

  • Am Flughafenstandort Leipzig/Halle stieg die Zahl der Beschäftigten um 9,2 Prozent auf 8.609.
  • Der Flughafenstandort Dresden verzeichnete ein Wachstum von 9,1 Prozent auf 3.778 Mitarbeiter.

Die beiden Airports beschäftigen damit so viele Menschen wie nie zuvor. Als Job-Motor gehen von hat das positive Effekte auf die Wirtschaft, den Tourismus und die Beschäftigung in der ganzen Region – neben der infrastrukturellen Bedeutung.

Infrastruktur mit Wachstumstendenz

Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, und ergänzt: „Die Ansiedlung und das erfolgreiche Wirken von Forschungseinrichtungen und Industrieunternehmen wären ohne die moderne Flughafeninfrastruktur nicht möglich gewesen. Leipzig/Halle hat sich als eine der wichtigsten Logistikregionen in Deutschland fest etabliert. Mit dem dort ansässigen DHL-Hub und einem Aufkommen von mehr als 1,1 Mio. Tonnen transportierter Luftfracht ist der Airport das zweitgrößte deutsche und fünftgrößte europäische Luftfrachtdrehkreuz. In Dresden haben sich die Elbe Flugzeugwerke auf den Umbau von Airbus-Passagier- zu Frachtflugzeugen sowie die A380-Wartung spezialisiert. Im Umfeld des Dresdner Flughafens werden sich die Unternehmen Bosch und Philip Morris ansiedeln und damit den Wirtschaftsstandort Sachsen weiter stärken.“

„Die Flughäfen Leipzig/Halle und Dresden wurden auch 2017 ihrer Rolle als nachhaltige Wirtschaftsfaktoren für Mitteldeutschland gerecht. Das erneute deutliche Wachstum der Beschäftigtenzahlen an beiden Standorten, insbesondere im Frachtverkehr und im Flugzeugbau, unterstreicht gleichermaßen die regional- und volkswirtschaftliche Bedeutung unserer Unternehmen. Es bestärkt uns in der weiteren Entwicklung der Flughafenstandorte als bedeutende Verkehrs- und Frachtknotenpunkte sowie Kompetenzzentren für Schlüsseltechnologien“, bilanziert Johannes Jähn, Sprecher des Vorstands der Mitteldeutschen Flughafen AG.

Sitzzone näher am Ausstieg bei LH und AUA

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Mit Buchung einer Economy Class in der bevorzugten Sitzzone – direkt hinter der Business- bzw. Premium Economy Class wollen es Lufthansa und Austrian Airlines ermöglichen noch zügiger zu reisen. Denn damit sitzt man auch näher am Ausstieg.

Nach SWISS bieten ab 20. Februar 2018 auch Lufthansa und Austrian Airlines auf ihren Langstreckenflügen die Option an, einen Platz in den ersten Reihen der Economy Class zu buchen (für Reisen ab 07. März 2018). Der Preis orientiert sich an der Streckenlänge und bewegt sich zwischen 30 und 50 Euro pro Segment. HON Circle Member und Senatoren können einen entsprechenden Platz kostenlos reservieren (abhängig von der Verfügbarkeit).

Small Planet Airlines fliegt Sonderreisen ab PAD

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Mit Chalkidiki in Griechenland sowie Dubrovnik, der Toskana und Venedig stehen im Herbst vier neue Ziele jeweils zweimal im Programm. Die fünf bis achttägigen Reisen finden im Zeitraum vom 02. Oktober bis zum 12. November statt. Alle Flüge erfolgen im Vollcharter mit der deutschen Fluggesellschaft Small Planet Airlines.

Die Herbst-Angebote wurden im Rahmen der im vergangenen Jahr geschlossenen Partnerschaft zwischen DER SCHMIDT und dem Paderborn-Lippstadt Airport entwickelt. Damit schließt der Anbieter an das Frühjahrs- und Sommerprogramm an, das von Ende März bis Mitte Juli insgesamt 16 Flugreisen zu sieben Zielen in Italien vorsieht, darunter Rom, Sardinien und Sizilien.

Für den Regionalflughafen sind die Sonderreisen ein attraktives Zusatzangebot. „Die bisherige Resonanz auf unsere Reiseangebote ist absolut positiv. Daran wollen wir mit unserem Herbstprogramm anschließen und haben hierfür wieder besondere Reiseziele ausgewählt“, sagt Philipp Cantauw vom Reiseveranstalter. Insgesamt bieten er und der Paderborn-Lippstadt Airport damit im Jahr 2018 elf Ziele in Italien, Kroatien und Griechenland mit insgesamt 7.200 Flugplätzen an.

ESA und Airbus einig bei PPP Bartolomeo an ISS

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Die Europäische Weltraumorganisation ESA und Airbus haben eine kommerzielle Partnerschaftsvereinbarung (Public-Private Partnership – PPP) für den Bau, Start und Betrieb der kommerziellen Nutzlastplattform Bartolomeo unterzeichnet.

Die neue Airbus-Plattform für externe Nutzlasten wird Mitte 2019 an das europäische Columbus-Labormodul der Internationalen Raumstation ISS angedockt. Airbus wird rund 40 Millionen Euro in die Entwicklung, den Bau und den Start dieser neuartigen Plattform investieren, während die ESA für die Anbringung von Bartolomeo an der Außenseite der ISS zuständig ist. Die Vereinbarung legt die Rollen und Verantwortlichkeiten der beiden PPP-Partner entsprechend fest.

Bartolomeo wird in einem nicht bedruckten Laderaum eines ISS-Versorgungstransporters befördert und mit Hilfe des ISS-Robotersystems und eines Außenbordeinsatzes an der Station angebracht. Airbus ist anschließend für den Betrieb der Plattform und den Einbau der Nutzlasten verantwortlich. Diese neuen, kommerziell erhältlichen Ressourcen sollen für Nutzer aus der ganzen Welt verfügbar sein, z.B. aus Bereichen wie Erdbeobachtung, Technologiedemonstratoren, Astro- und Heliophysik, Werkstofftechnik, neue Raumfahrtanwendungen und kommerzielle Missionen.

Raumstation für mehr Nutzer erschließen

„Unsere Aufgabe besteht darin, den Zugang zum niedrigen Erdorbit so einfach wie möglich zu machen und die ISS einer weltweiten Nutzer-Community zu öffnen“, sagte Oliver Juckenhöfel, Leiter von On-Orbit Services and Exploration bei Airbus. „Wir bieten Institutionen und privaten Organisationen eine schnelle und kostengünstige Möglichkeit, ihre Experimente als externe Nutzlasten in den Weltraum zu bringen. Schon 18 Monate nach Unterzeichnung eines Servicevertrags können wir die Nutzlast ins All bringen. Mit unserem All-in-One Space Mission Service können sich Benutzer auf ihre Nutzlast konzentrieren, während wir uns um alles andere kümmern – vom Start über die Einrichtung und den Betrieb im Orbit einschließlich der entsprechenden Kommunikationsverbindungen bis hin zur Rückführung des Experiments zur Erde, falls erwünscht“, so Juckenhöfel weiter.

„Wir freuen uns sehr über den Abschluss dieser Vereinbarung. Sie ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur verstärkten kommerziellen Nutzung der Internationalen Raumstation“, sagte David Parker, ESA-Direktor für bemannte Raumfahrt und robotische Exploration. „Die ISS ist eine der spannendsten Forschungseinrichtungen der Menschheit; und mit Bartolomeo und dem einzigartigen Servicekonzept von Airbus werden wir in nächster Zukunft in der Lage sein, mehr Nutzern aus mehr Bereichen mehr Kapazität zur Verfügung zu stellen.“

Bartolomeo, der Bruder von Columbus

Die Nutzlastplattform Bartolomeo, benannt nach dem jüngeren Bruder von Christoph Kolumbus, wird an der Außenseite des Columbus-Labormoduls angebracht und bietet Platz für zwölf Nutzlasten. Die wachsende Zahl von kommerziellen Kunden für Nutzlasten in der 100kg-Klasse steigert die Nachfrage. Die außen an der ISS angebrachten Nutzlasten erfordern keine direkten manuellen Wartungsarbeiten durch die Astronauten.

In der Plattformentwicklung wurde kürzlich die vorläufige Entwurfsprüfung (Preliminary Design Review) erfolgreich abgeschlossen. Somit ist der Weg für den im Mai 2019 geplanten Start geebnet. Erste Nutzlasten sollen voraussichtlich in der zweiten Jahreshälfte auf der Bartolomeo-Plattform installiert werden. Ein Schlüssel zu einem Service für kleinere Nutzlasten ist der vom Airbus-Partner Oceaneering Space Systems in Houston, Texas, entwickelte Mehrzweck-Andockmechanismus (General-purpose Oceaneering Latching Device – GOLD) für Nutzlasten von bis zu 125 Kilogramm und 0,5 Kubikmeter Volumen. Die beiden Unternehmen arbeiten zudem gemeinsam an dem System zur Befestigung der Plattform am Columbus-Modul mit Hilfe der Robotertechnik der ISS.

Lasershow lichtet Lufthansas neues Logo auf 747-8

Bei zwei großen Events an ihren Drehkreuzen Frankfurt und München hat Lufthansa am Mittwoch, 07. Februar, Kunden und Mitarbeitern ihren neuen, modernisierten Markenauftritt vorgestellt. Sichtbarstes Zeichen dieser Veränderung ist die neue Lackierung der Flugzeuge.

Vor mehr als 3.000 Gästen in Frankfurt und München präsentierte Lufthansa feierlich eine Boeing 747-8 und einen Airbus A321 in dem neuen Erscheinungsbild. In der Vorwoche hatten einzelne Details für Furore und einigen Diskussionsstoff vor allem in den sozialen Medien gesorgt.

Mancher vermisst Melonengelb

Das Echo auf den neuen Auftritt war überwiegend positiv, wenngleich mancher das tradionelle Melonengelb vermisst. Indes erhält es eine gezielte Funktion. Es dient der Orientierung und Aktivierung, es setzt besondere emotionale Akzente. Dadurch erhält das Gelb eine neue Wertigkeit. Anzutreffen ist es in Zukunft unter anderem auf jeder Bordkarte und an jedem Lufthansa Counter am Flughafen.

„Lufthansa hat sich verändert, ist moderner und erfolgreicher denn je. Das soll von heute an auch durch ein neues Design äußerlich sichtbar werden“, sagt Carsten Spohr, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Lufthansa AG. „Der Kranich war immer dabei und steht für ein klares Leistungsversprechen von Lufthansa. Er ist bis heute ein Symbol für höchste Qualität, für exzellenten Service, für fliegerische Kompetenz, für Zuverlässigkeit, für Innovationsfreude; und er steht für Vertrauen.“

Vor dem Hintergrund der Digitalisierung und sich verändernder Kundenwünsche hat Lufthansa frühzeitig erkannt, dass sich das Unternehmen modernisieren muss, um auch in Zukunft erfolgreich zu sein. So investiert der Konzern jährlich zwei Milliarden Euro in neue, kerosinsparende Flugzeuge. Die Premium Services an Bord und am Boden werden den individuellen Kundenbedürfnissen angepasst. Lufthansa wurde vom internationalen Luftfahrtverband IATA für ihre neuen digitalen Services mit dem Platinum Award ausgezeichnet und bekam als einzige und erste Airline Europas den fünften Stern verliehen. Die Einführung einer neuen Business Class mit der neuen Boeing 777-9 in zwei Jahren zeigt beispielhaft, dass der Weg der Modernisierung auch in Zukunft konsequent weitergegangen wird.

Anlässlich des 100. Geburtstags des Lufthansa Kranichs wurde jedes Detail des Designs überarbeitet – vor allem auch mit Blick auf die Anforderungen des digitalen Zeitalters. Das neue Lufthansa Erscheinungsbild verleiht den einzelnen Elementen eine neue, moderne Wertigkeit und schärft ihre Wirkung. Dabei legten die Designer größten Wert darauf, die einzigartige Design-Tradition der Marke Lufthansa aufzugreifen und in die Zukunft zu führen. „Die Modernisierung von Lufthansa gelingt nur dank des Engagements unserer Mitarbeiter, der Besten der Branche. Sie sind das eigentliche Gesicht der Marke“, so Carsten Spohr weiter.

Von Herkunft zur Zukunft

Der Kranich, vor genau 100 Jahren vom Grafiker Otto Firle entworfen und unverwechselbares Erkennungszeichen am Himmel, bleibt das ikonenhafte Wappentier der Airline. Künftig ist er etwas schlanker und fit für die digitale Welt. Durch einen dünneren Ring wirkt der Kranich eleganter, erhält mehr Raum und tritt stärker in den Vordergrund. Insgesamt gewinnt das Markenzeichen an Leichtigkeit und Eleganz. Auch die bekannte blaugelbe Farbkombination von Lufthansa bleibt bestehen – jedoch wird der Einsatz dieser Primärfarben neu definiert. Das eigens für Lufthansa entwickelte Blau ist etwas dunkler, edler und wird zur führenden Markenfarbe. Es steht für Zuverlässigkeit, Klarheit und Wertigkeit.

Nach 30 Jahren erhalten die Flugzeuge der Lufthansa nach und nach eine neue Lackierung. Das Design wurde in einem aufwendigen Prozess mit zahlreichen Experten erarbeitet. Nach intensiven Vorstudien, über 800 Entwürfen und eigenen Farbentwicklungen im Labor wurde das neue Flugzeug-Design vollendet. Das Blau der Lackierung wird im Sinne des Premiumanspruches der Airline das Bild am Himmel und auf den Flughäfen dieser Welt für die nächsten Jahrzehnte prägen.

In der Flugzeugkabine begegnet dem Gast zukünftig das modernisierte Design an der Uniform der Crew in Form neuer – oft gelber – Accessoires. Bordartikel wie Geschirr, Amenity Kits, Decken oder Kissenbezüge tragen künftig das neue Design. In den nächsten zwei Jahren werden rund 160 Millionen Gegenstände ausgetauscht.

Neue Accessoires und Markenkampagne

Eine wichtige Herausforderung bei der Überarbeitung des Designs war, auch die Anforderungen der digitalen Welt von heute und morgen zu berücksichtigen. Neben der Optimierung des Kranichs für neue technische Anforderungen hat Lufthansa eine eigene Schrift entwickelt, die speziell auf Mobilgeräten oder Smatwatches besonders gut lesbar ist. Weltoffenheit und Neugierde – Mit der Einführung des neuen Lufthansa Markenauftritts startet auch eine neue Markenkampagne #SayYesToTheWorld. Sie hinterfragt bekannte Denkmuster und Gewohnheiten und spiegelt damit den Anspruch wider. Lufthansa erschließt die Welt für alle Entdecker. Mit Stil, Qualität und Empathie für jeden Einzelnen. Zuverlässig und vertrauenswürdig.

Neues Design auch für die Lufthansa Group

Auch der Markenauftritt der Lufthansa Group wurde modernisiert. Das neue Logo trägt nicht mehr den Kranich und ist in Großbuchstaben geschrieben. Dadurch trägt er der großen Markenvielfalt im Konzern Rechnung und bietet ein optisch neutrales und integratives Dach für alle Gesellschaften. Die neu entwickelte Schrift Lufthansa Corporate ist zeitlos und eigenständig. Die Verwendung von Versalien ist charakteristisch für das neue Group Design. Das neue Lufthansa Blau erhält mehr Tiefe und erscheint edler. Weiß sorgt für Leichtigkeit und einen eigenständigen Auftritt. Gelb setzt farbliche Akzente.

Spacelab – Pionierprojekt der europäischen Raumfahrt

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Vor 34 Jahren wurde das Spacelab in seine Umlaufbahn gebracht und war damit Wegbereiter der europäischen bemannten Raumfahrt. Es folgten zahlreiche technologische Meilensteine wie automatische Transferfahrzeuge, Columbus mit seinem jetzt zehnjährigen Jubiläum oder das europäische Servicemodul des Raumschiffs Orion.

Der erste Flug des Spacelabs am 28. November 1983 war die erste von insgesamt 22 Spacelab-Missionen, darunter auch eine mit Ulf Merbold. In deren Rahmen wurden wegweisende wissenschaftliche Experimente durchgeführt, z. B. in den Bereichen neue Materialien, der Verarbeitung von pharmazeutischen Produkten und astronomische Beobachtungen. Ein Industriekonsortium unter der Leitung von MBB-Erno, einem der Vorläufer von Airbus, baute dieses erste europäische Raumlabor.

Beginn einer großartigen Freundschaft

„Lassen Sie uns auch nach diesem Start in dem von Kooperation und gegenseitiger Unterstützung geprägten Geist zusammenarbeiten, der uns heute hier zusammengeführt hat.“ Diese Worte des damaligen NASA-Administrators James M. Beggs bei der Feier zur Ankunft des Spacelabs aus Europa 1982 in den USA wurden später tatsächlich wahr. Das Spacelab wird zwar seit 1998 nicht mehr eingesetzt, es wurde aber als Vorlage für das von Airbus Defence and Space konstruierte Raumlabor Columbus verwendet, den europäischen Beitrag zur Internationalen Raumstation ISS.

Columbus – Ort für wegweisende Forschung

Columbus ist seit zehn Jahren die erste dauerhafte europäische Forschungseinrichtung im All. Seit Columbus 2008 an die Raumstation andockte, wurden in dem Forschungslabor Hunderte Experimente durchgeführt. Eine große Herausforderung war z. B. die Änderung der Position der Raumstation 2012, durch die die Aufzeichnung einer vollständigen Drehung der Sonne um ihre eigene Achse mit den SOLAR-Instrumenten ermöglicht werden sollte. Damit wurde zum ersten Mal die Flugbahn der ISS geändert, um ein wissenschaftliches Experiment durchzuführen.

ATV – Hoch entwickelter Raumfrachter

Ein weiterer großer Erfolg für Airbus war, dass die fünf automatischen Transferfahrzeuge (Automated Transfer Vehicles, ATVs) vom Jahr 2008 bis zum Jahr 2015 insgesamt über 31,5 Tonnen Versorgungsgüter zur ISS gebracht haben. Mit den ATVs hat Airbus gezeigt, dass das Unternehmen Fahrzeuge bauen kann, die automatisch an die ISS andocken können. Dieses technologische Know-how ist für zukünftige Weltraumerforschungsprojekte unerlässlich. Außerdem hat Airbus die Transportmittel in Europa produziert, ohne eine umfangreiche Unterstützung durch die NASA oder Russland. Mit den ATVs das Unternehmen für große Raumfahrtprogramme ein Partner auf Augenhöhe für die NASA.

Bemannte Raumfahrt

„Durch Spacelab, Columbus und die ATVs verfügen wir über das notwendige Know-how, um ein extrem zuverlässiges System höchster Qualität zu entwickeln, das für den Erfolg zukünftiger NASA-Erkundungsmissionen äußerst wichtig sein wird: das europäische Servicemodul des bemannten Multifunktionsfahrzeugs Orion“, sagte Nicolas Chamussy, Leiter von Space Systems bei Airbus.

Das NASA-Raumschiff Orion soll Menschen bis zum Mond und noch weiter bringen – möglicherweise bis zu einem Asteroiden und vielleicht in den 2030er-Jahren bis zum Mars. Airbus ist Hauptvertragspartner für das europäische Servicemodul (ESM). Es soll unter dem Crew-Modul platziert werden und bei zukünftigen bemannten Raumfahrtmissionen für Energie, Antrieb, Temperaturkontrolle, Wasser und Luft sorgen.

ATV: größerer Motor für Mondmission

Das zylindrisch geformte ESM hat einen Durchmesser und eine Höhe von ungefähr vier Metern. Charakteristisch ist seine Solaranlage aus vier Segeln (19 Meter Durchmesser, wenn sie ausgefahren sind), typisch für das ATV. Die Solarmodule sind für lange Missionen geeignet. Dank ihnen muss sich die Besatzung während einer Reise durchs All keine Gedanken mehr um Nachschub für die Brennstoffzellensysteme machen. Mit 8,6 Tonnen Treibstoff versorgt das ESM ein Haupttriebwerk und 32 kleinere Triebwerke. Die kleinen Triebwerke sind notwendig, um Orbit-Manöver durchzuführen und die Höhe zu regeln.

Einmal mehr kann die ESA auf ihre Erfahrungen mit den ATV zurückgreifen, deren Triebwerke erfolgreich dafür eingesetzt wurden, dass die ISS Weltraummüll ausweichen konnte. „Die Erfordernisse für eine Mission zum Mond sind ganz andere als diejenigen für eine Fahrt zur ISS in der unteren Erdumlaufbahn. Deswegen mussten wir die Konstruktion der ATV ändern und beispielsweise ein großes, leistungsfähiges Haupttriebwerk einbauen, mit dem man bis zum Mond und wieder zurück fliegen kann. Vorerst verwenden wir den aufgearbeiteten Motor für Orbitmanöver aus dem Shuttle-Programm“, sagte Nicolas Chamussy.

Mond und mehr zum Ziel

Im Jahr 2019 bzw. 2020 soll mit Orion die unbemannte Exploration Mission-1 durchgeführt werden. Ihr Ziel ist, bis zu 64.000 Kilometer über den Mond hinaus zu fliegen, um die Leistungsfähigkeit des Raumschiffs aufzuzeigen. Die erste bemannte Orion-Raumfahrtmission mit vier Astronauten an Bord, Exploration Mission-2, ist für 2023 geplant. Sie wird der Höhepunkt der gemeinsamen Anstrengungen sein, den NASA-Administrator James M. Beggs vier Jahrzehnte zuvor vorausgesagt hat. Auf dem Bild: Der deutsche ESA-Astronaut Hans Schlegel bei einem Weltraumspaziergang über das europäische Columbus-Forschungsmodul.

Lufthansa Cargo mit Fresh/td auf der Fruit Logistica

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Auf der Fruit Logistica in Berlin zählt auch Lufthansa Cargo wieder zu den Ausstellern. Das Unternehmen zeigt bei der weltweit führenden Fachmesse, warum es für den globalen Handel von frischem Obst und Gemüse ein unverzichtbarer Partner ist.

Lufthansa Cargo bietet mit Fresh/td einen Transportservice, der verderbliche Güter unbeschadet selbst aus den entlegensten Winkel der Welt anliefern kann. Dafür sorgen eine vorwiegend temperaturkontrollierte Umgebung während des Flugs und die Einlagerung sowie der Einsatz von speziell geschultem Personal. So werden zum Beispiel Blaubeeren aus Argentinien, Avocado aus Mexiko oder Bohnen aus Kenia bis zum Empfänger in Lager in Großbritannien oder den Niederlanden transportiert. Insgesamt hat Lufthansa Cargo im vergangenen Jahr über 71.000 Tonnen Blumen, Gemüse, Früchte, Beeren, Fleisch, Fisch und andere verderbliche Ware transportiert.

„Im Umgang mit temperaturempfindlichen Waren und verderblichen Gütern verfügt Lufthansa Cargo über eine langjährige Erfahrung und weltweit anerkannte Expertise“, sagt Wouter Boekee, Industry Development Manager bei Lufthansa Cargo. „Mit unserem Spezial-Service Fresh/td toDoor bieten wir zudem den führenden Lebensmittelmärkten in Europa eine Direktzustellung über das Drehkreuz Frankfurt an.“

„Lufthansa Cargo mit dem Produkt Fresh/td ist ein idealer Partner für Transporte von verderblichen Gütern. Mit unserem Hub in Frankfurt, den dortigen Gegebenheiten wie dem Perishable Center mit Fast- und Vacuum Cooling Möglichkeiten sowie der optimalen Lage, um Waren in Europa verteilen zu können, ist Lufthansa Cargo ein zuverlässiger und erfahrener Partner der Agrar- und Lebensmittelindustrie“, so Uta Frank, Produktmanagerin Fresh/td der Lufthansa Cargo. „Wir verfügen über ein weitreichendes Netzwerk mit Frachter- sowie Passage- Verbindungen aus den wichtigsten Exportländern für Obst & Gemüse.“ Lufthansa Cargo ist bereits seit 2013 Aussteller auf der Fruit Logistica. Das Unternehmen ist in Halle 25, Stand C-08 zu finden. Zahlreiche Luftfrachtexperten stehen dort interessierten Messebesuchern für Gespräche zur Verfügung.

Boeing stellt Konzept für die 737 MAX 10 fertig

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Boeing hat das Konzept für die neue 737 MAX 10 abgeschlossen. Mit der fertigen Konfiguration ist ein Meilenstein für die das bisher größte Flugzeug aus dem MAX-Programm erreicht. Alle Leistungsdaten und Designs sind für die Ingenieure damit festgelegt, wie Boeing auf der Singapore Airshow verkündete.

Die 737 MAX 10 wird damit einen um 66 Zoll längeren Rumpf haben als die 737 MAX 9. Sie soll bis zu 230 Passagiere fassen und verglichen zum Wettbewerb um fünf Prozent weniger Kosten pro Passagiermeile haben. Offiziell verkündet wurde die B737 MAX 10 letztes Jahr auf der Paris Air Show. Über 400 Bestellungen und Absichten hat das Flugzeug laut Boeing schon. Es durchläuft nun die Ausführung des fertigen Designs und soll ab 2020 ausgeliefert werden. Die 737 MAX 8 ist bereits seit 2017 im kommerziellen Flugdienst, und die MAX 9 wird in den nächsten Wochen erstmals ausgeliefert.

Reiseflieger Condor sucht Flugbegleiter

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Für die Lehrgänge beginnend von Februar bis April dieses Jahres sucht Condor neue Flugbegleiter/innen. Gesucht werden vorwiegend Kollegen und Kolleginnen für die Stationen Frankfurt, Hamburg, München und Düsseldorf.

Die Einstellungen erfolgen unbefristet in den Teilzeitmodellen 8/4 und MT6 bzw. MT8. Die Vollzeitmodelle sind zunächst befristet bis 31.10.2018.

  • Flugbegleiter/in Teilzeit flexibel unbefristet
  • Flugbegleiter/in Teilzeit 8/4 unbefristet
  • Flugbegleiter/in Vollzeit befristet bis vorerst Oktober 2018

Die detaillierten Stellenbeschreibungen mit allen relevanten Informationen finden Sie hier, Bewerbungen sind ausschließlich unter diesem Link möglich.

Eurowings will Strecke Karslruhe – Berlin aufnehmen

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Ab dem 25. März 2018 bedient Eurowings zweimal täglich mit einer Dash 8-Q400 (76 Plätze) die Strecke zwischen dem Flughafen Karlsruhe / Baden-Baden (FKB) und Berlin-Tegel (TXL). Die Flüge sind bereits zur Buchung freigeschalten.

Von montags bis samstags startet der Flug um 08:35 Uhr am FKB und landet um 10:10 Uhr in Tegel (TXL). Der Abendflug hebt von montags bis freitags und sonntags um 20:55 Uhr am FKB ab und landet um 22.30 Uhr in Berlin-Tegel. Manfred Jung, Geschäftsführer der Baden-Airpark GmbH zur Wiederaufnahme der Berlinverbindung durch Eurowings: „Eine Flugverbindung zwischen unserer Region und der Hauptstadt Berlin ist aus wirtschaftlicher, politischer und touristischer Sicht von großer Bedeutung. Aus diesem Grund ist die Ankündigung der Fluggesellschaft Eurowings, ab 25. März die Strecke zweimal täglich zu bedienen für uns sehr erfreulich.“

Dem waren intensive Gespräche mit den Verantwortlichen der Eurowings vorausgegangen, um Potenzial und Bedeutung der Flugverbindung aufzeigen. Mit der Wiederaufnahme der Berlin-Strecke durch Eurowings könne der FKB die Erwartungen der Region an das Flugangebot wieder erfüllen.

Cargolux auf der Fruit Logistica

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Cargolux ist bis 09. Februar auf der Fruit Logistica in Berlin vertreten. Denn die Nachfrage nach schnellen und zuverlässigen Lufttransporten von Obst und Gemüse boomt und die Fruit Logistica ist der richtige Ort, um alle Akteure aus dem Frischebereich zu treffen.

Im Jahr 2017 wurden an Bord von Flugzeugen weltweit mehr als 2,4 Millionen Tonnen Frischeprodukte transportiert. Das ist gegenüber 2016 ein Plus von 3,3 Prozent. Mit mehr als 1,1 Millionen Tonnen machen Obst und Gemüse rund 46 Prozent aller Frischeprodukte in der Luftfracht aus. „Mit CV Fresh bietet Cargolux ein spezielles Produkt an, das auf die besonderen Anforderungen dieser verderblichen Waren zugeschnitten ist. Die Kunden schätzen die exzellente und langjährige Erfahrung der Airline in diesem Bereich, die auf Kompetenz, Innovation und persönlicher Betreuung basiert“, sagte Chris Nielen, VP Sales bei Cargolux, vor der Eröffnung der Fruit Logistica. Jede Woche sind Maschinen der Luxemburger Fluggesellschaft fast 20-mal von Afrika und Südamerika nach Europa unterwegs.

Exquisite Lebensmittel für Europa

Heidelbeeren aus Chile, Spargel aus Peru oder Bohnen aus Kenia – Verbraucher in Europa und den USA sowie in den Schwellenländern Asiens wünschen sich ganzjährig frisches Obst und Gemüse. Es hat sich zu einer Win-Win-Partnerschaft für Menschen und Unternehmen in fortgeschrittenen und aufstrebenden Ländern entwickelt. Es wird erwartet, dass die Nachfrage nach sicheren und zuverlässigen Lufttransporten verderblicher Güter weiter zunehmen wird. Cargolux ist bestrebt, den höchsten Standard für den Transport von Frischeprodukten zu bieten. Deshalb hat die Fluggesellschaft spezielle Schutzplane für Luftfracht eingeführt, die einen zusätzlichen Schutz für temperaturempfindliche Sendungen gewährleisten.

Schnell wachsende Länder in Afrika wie Ghana, Kenia und Südafrika importieren auf dem Luftweg Waren wie High-Tech-Güter, landwirtschaftliche Produkte und Maschinen. Exportiert werden vor allem verderbliche Waren wie Obst und Gemüse für europäische Verbraucher. Cargolux ist der bevorzugte Partner für afrikanische Unternehmen, die ihre Handelsrouten nach Europa, den USA und Asien sowie über das weltweite Cargolux-Netzwerk etablieren wollen“, sagt Nielen.

Spezielle Lieferkette für temperatursensible Fracht

„Wir verfügen über eine moderne Flotte, die über modernste Temperatursteuerung verfügt. Und wir haben ein hochqualifiziertes Team, das weiß und versteht, wie wichtig es ist, eine lückenlose Kühlkette für solche Produkte zu gewährleisten. Wir sind ständig bestrebt, unsere Prozesse zu optimieren, um den weiter steigenden Anforderungen an den Transport von Frischeprodukten gerecht zu werden“, sagt Stavros Evangelakakis, Cargolux-Produktmanager für frische und temperatursensible Waren.

Das Unternehmen mit Sitz in Luxemburg betreibt eine moderne und effiziente Nurfrachterflotte bestehend aus 14 Maschinen vom Typ Boeing 747-8 sowie 14 Boeing 747-400. Das weltumspannende Netzwerk der Airline umfasst 90 Ziele, von denen rund 70 mit Linienfrachtflügen bedient werden. Hinzu kommt ein weltweites Trucking-Netzwerk zu mehr als 250 Zielen. Cargolux ist die erste GDP-zertifizierte Fluggesellschaft der Welt sowie die weltweit erste „Lean & Green“-Airline. Sie operiert vom Luxemburger Flughafen Findel aus, der über eines der modernsten Zentren für temperaturgeführte Logistik in Europa verfügt. Treffen kann man Cargolux auf der Fruit Logistica in Halle 21 C-02.

Lufthansa-Jumbo fliegt neues Logo im Lowpass

Heute wird es pannend für Spotter und Lufthansa-Fans: Eine ganz besondere Boeing 747-8 der Lufthansa und ein Airbus A321 fliegen eine Deutschland- und Europatour. Der Jumbo und die A321 sind die ersten Lufthansa-Flugzeuge in neuer Lackierung – und auf zehn deutschen Flughäfen sowie auf den Flughäfen in Mailand/Malpensa und Paris/Charles de Gaulle zu sehen.

Vor 100 Jahren entwarf der Grafiker und Architekt Otto Firle das Lufthansa Wappentier: den Kranich. Der stilisierte Vogel steht als unverwechselbares Symbol für Kompetenz, Weltoffenheit und Qualität. Das Logo von Lufthansa hat sich im letzten Jahrhundert zu einem der bekanntesten Markenzeichen weltweit entwickelt und repräsentiert heute die erste und einzige europäische 5-Star-Airline. Zum Jubiläum blickt Lufthansa nicht nur stolz zurück, sondern vor allem nach vorne und nimmt den Geburtstag ihres Wappentiers zum Anlass, den Markenauftritt weiterzuentwickeln.

Moderne Flugzeuge tragen neues Wappen

Die Boeing 747-8 (Kennzeichen: D-ABYA) startete unter der Flugnummer LH9988 um 08:30 Uhr in Frankfurt und macht dann Station in Köln, Düsseldorf, Bremen, Hamburg, Hannover, Berlin, Dresden, München und Stuttgart, um dann gegen 17:00 Uhr wieder in Frankfurt zu landen. Die Flüge finden klimaneutral statt, da der CO2-Ausstoß über myclimate kompensiert wird. der Jumbo hat dabei auch den ein oder anderen Lowpass, also einen tiefen Überflug, auf dem Programm, sofern das Wetter mitspielt.

Der Airbus A321 (Kennzeichen: D-AISP) mit dem neuen Design unternimmt ebenfalls am Donnerstag seine Rundreise im normalen Liniendienst: einmal zwischen München und Mailand/Malpensa und zurück, um anschließend seine Reise nach Paris/Charles de Gaulle fortzusetzten. In München zurückgekehrt bringt er dann noch seine Gäste von München nach Frankfurt und beendet dort seine Tour für diesen Tag.

Pilatus übergibt ersten PC-24 Businessjet an Kunden

In einer feierlichen Zeremonie wurde heute der erste PC 24 an den US-amerikanischen Kunden PlaneSense durch Pilatus Business Aircraft Ltd in Broomfield, Colorado, USA übergeben. Das Flugzeug ist das erste von sechs PC-24, welches PlaneSense bei Pilatus im Jahr 2014 bestellt hat.

Seit 1996 hat sich PlaneSense erfolgreich darauf spezialisiert, den sogenannten „Fractional Ownership Transport Service“ mit dem einmotorigen Turboprop PC-12 anzubieten. PlaneSense betreibt aktuell 36 PC-12 und setzt in Zukunft parallel dazu den PC-24 Jet ein, um sein Dienstleistungsangebot zu erweitern.

PC-24 eröffnet neue Möglichkeiten

Anlässlich der Übergabezeremonie sagte George Antoniadis, Gründer, Präsident und CEO von PlaneSense: „Heute ist ein aufregender Tag für uns! Wir fühlen uns sehr geehrt, Erstkunde des PC-24 zu sein und wir freuen uns, unseren Passagieren dieses schnelle und geräumige Flugzeug jetzt anbieten zu können. Wir haben seit 22 Jahren PC-12 im Einsatz und wir verstehen Pilatus, die Menschen dahinter, die Qualität und die Zuverlässigkeit, die sie unserem Unternehmen bieten.“

Bei der Übergabe war auch Pilatus CEO Markus Bucher anwesend, welcher persönlich die Schlüssel für den ersten PC-24 mit der Seriennummer 101 übergab. Er meinte: „Wir haben seit der Konzeption dieses innovativen, neuen Jets vor einem Jahrzehnt auf diesen Moment hingearbeitet. Im Namen aller 2.000 Pilatus Mitarbeitenden, die das beste Geschäftsflugzeug in unserer 80-jährigen Firmengeschichte erfolgreich gebaut haben, sind wir stolz, dass unser langjähriger Kunde und Partner PlaneSense jetzt den ersten PC-24 erhält.“

Zusätzlich zur größeren Kabine und der schnelleren Geschwindigkeit wird PlaneSense mit dem PC-24 weitere Vorteile nutzen wie die serienmässige, große Frachttür und die Fähigkeit, auf sehr kurzen sowie Naturpisten zu operieren. Mit dem grösseren und schnelleren PC-24 wird PlaneSense sein Einsatzgebiet geografisch weiter Richtung Westen der USA ausdehnen.

Antoniadis ergänzte weiter: „Viele unserer Besitzer fliegen gerne kleine Flugplätze an, was ihnen mit dem PC-24 eine enorme Zeitersparnis bringt. Der PC-24 ist der einzige Businessjet, der es uns ermöglicht, dieselben kleinen Flughäfen zu benutzen, die unsere Kunden vom PC-12 gewohnt sind. Wir haben bereits viele Kunden, welche gespannt darauf warten, mit dem fantastischen und einzigartigen Super Versatile Jet zu fliegen!“

Pilotenausbildung und Indienststellung

Die Piloten von PlaneSense gehörten zu den ersten, welche das Zertifikat für den PC-24 erhielten. Die Ausbildung absolvierten sie im Lernzentrum von FlightSafety International in Dallas in den USA, wo auch der erste „PC-24 Full Motion Level D Simulator“ steht. FlightSafety ist ebenfalls offizieller Anbieter von PC-24 Unterhaltstrainings und führt bereits Kurse im Rahmen eines integrierten und umfassenden Einführungsprogramms mit den Mitarbeitenden von PlaneSense und Autorisierten Pilatus Service Centern durch.

Nach der heutigen Übernahme des PC-24 mit der Seriennummer 101 wird die Crew von PlaneSense mit der Qualifizierung für mehrere hochgelegene Flughäfen beginnen. Zudem werden sie Demonstrationsflüge mit Kunden durchführen, welche bereits Anteile am PC-24 von PlaneSense erworben haben. Da die zugelassene Leistung des PC-24 noch besser ist als ursprünglich versprochen, plant der neue Betreiber schon jetzt weitere PC-24 anzuschaffen, sobald der Schweizer Flugzeugbauer das Auftragsbuch wieder öffnet.

Asiana Airlines überlässt A380 zur Überholung LTP

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Für den Riesenairbus A380 unterzeichneten am 07. Februar Lufthansa Technik Philippines und Asiana Airlines einen Fünf-Jahres-Vertrag zur Flugzeugüberholung. Von 2018 bis 2022 wird Lufthansa Technik Philippines insgesamt 14 Checks an den A380 der südkoreanischen Fluggesellschaft durchführen.

Die erste A380 dieses Auftrags wird voraussichtlich im März 2018 in Manila eintreffen. „Bei früheren Checks an unseren A380 hat Lufthansa Technik Philippines ihr Können und Engagement für die Kampagne bewiesen, was letztendlich zu unserer Entscheidung geführt hat, wer diesen Auftrag erhält.“ sagte Dong Jun Shin, General Manager Aircraft & Supplies Purchasing von Asiana Airlines.

Schon bei vier Flugzeugen bewährt

Asiana Airlines nahm ihre erste A380 im Jahr 2014 in Empfang und verfügt derzeit über sechs A380. In den nächsten fünf Jahren stehen verschiedene Wartungs- und Überholungsereignisse an. Zusätzlich zu diesen Checks wird Lufthansa Technik Philippines auch mit Modifikationen an Türen, Landeklappen, Flügelspitzen, Kraftstoffregelungssystemen sowie anderen baulichen Veränderungen beauftragt. Kompetenz und die Nähe waren ausschlaggebend, sodass der Kunde die ersten vier Airbus A380 zu Lufthansa Technik Philippines schickte.

Lufthansa bei Vergütungstarifvertrag mit ver.di einig

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Lufthansa und ver.di haben heute für die rund 28.000 Bodenmitarbeiter von Lufthansa, Lufthansa Cargo, Lufthansa Technik und LSG Sky Chefs in Deutschland langfristige neue Tarifverträge geschlossen. Der neue Vergütungstarifvertrag sieht eine Erhöhung der Vergütung von insgesamt bis zu sechs Prozent vor.

Das variable Vergütungsmodell soll laut Konzern die wirtschaftliche Situation der einzelnen Geschäftsfelder widerspiegeln. Der Tarifvertrag hat eine Laufzeit von 33 Monaten vom 01. Januar 2018 bis zum 30. September 2020. Die Einigung steht unter dem Vorbehalt der Zustimmung der zuständigen Gremien. Die Vergütungserhöhung erfolgt in zwei Schritten: Am 01. Februar 2018 um drei Prozent, sowie am 01. Mai 2019 um weitere bis zu drei Prozent. Die zweite Erhöhung erfolgt abhängig von der geschäftsfeldspezifischen adjusted EBIT-Marge, wobei eine Steigerung von mindestens 1,8 Prozent – unabhängig von der erreichten Marge – garantiert wird.

Damit trägt der Tarifabschluss der wirtschaftlichen Entwicklung der Konzerngesellschaften Rechnung. Für die Beschäftigten von Lufthansa Technik erfolgt die erste tabellarische Erhöhung nicht prozentual, sondern in Form eines entsprechenden einheitlichen Festbetrages. Damit trägt der Abschluss einer Forderung von ver.di Rechnung. Für die Auszubildenden des Konzerns erfolgt in allen Geschäftsfeldern jeweils zum 01. Februar 2018 und zum 01. Mai 2019 eine Erhöhung der Vergütung um 40 Euro. „Ich freue mich, dass wir gemeinsam mit ver.di einen langfristigen Tarifvertrag auch für unsere größte Beschäftigtengruppe abschließen konnten. Damit haben wir für alle großen Mitarbeitergruppen der Lufthansa in Deutschland Tariffrieden erzielt“, sagt Bettina Volkens, Vorstand Personal und Recht der Deutschen Lufthansa AG.

Passagierwachstum in Nürnberg hat Schwung

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Mit einem Verkehrswachstum von 20 Prozent im Vergleich zum Vorjahr nimmt der Albrecht Dürer Airport Nürnberg den Spitzenplatz in der Top 10 der größten deutschen Verkehrsflughäfen ein. Kein anderer deutscher Flughafen mit über einer Million Passagiere wuchs im letzten Jahr so rasant wie der von Nürnberg.

Mit dem Wachstum von 20 Prozent auf 4,2 Millionen Passagiere hebt sich Nürnberg deutlich von den ebenfalls wachstumsstarken Airports Berlin-Schönefeld (12,9 Mio.,plus 10,4), Hamburg (plus 8,6) und Hannover (plus 8,5) ab. Die beiden größten deutschen Flughäfen wuchsen einstellig, Frankfurt mit 6,1 Prozent auf 65 Mio. und München mit 5,5 Prozent auf 44,6 Mio..

Die positive Entwicklung in Nürnberg wurde vor allem durch neue Strecken und erweiterte Kapazitäten von Eurowings, Germania, Ryanair und Wizz Air getragen. Insgesamt kamen im vergangenen Jahr 18 neue Ziele hinzu. Damit umfasste der Flugplan mehr als 60 Nonstop-Ziele. 17 verschiedene Airlines flogen den Flughafen regelmäßig an. Der Marktaustritt der langjährigen Partner airberlin und NIKI sowie das schwächelnde Türkeigeschäft konnten die Bilanz nicht trüben: Die dadurch eingebüßten Passagierzahlen konnten mehr als kompensiert werden. Ein Verkehrswachstum von über 20 Prozent wurde zuletzt im Jahr 1969 (25,9 Prozent) auf Basis einer Passagierzahl von damals weniger als 400.000 erreicht.

Wachstumskurs robuste Entwicklung

Geschäftsführer Dr. Michael Hupe spricht von einem „äußerst erfolgreichen Jahr 2017“: „Mein Dank gilt unseren Partnern in der Branche und ganz besonders unseren Mitarbeitern für ihren überdurchschnittlichen Einsatz.“ Jetzt gelte es, den Erfolg auch im neuen Jahr zu halten: „Nach dem Rekordwachstum liegt für 2018 unser Fokus auf der Stabilisierung der neuen Strecken. Chancen eröffnet das Come Back von Tunesien und möglicherweise der Türkei, nachdem Ägypten bereits im letzten Jahr deutlich zulegen konnte. Die Nachfrageseite sollte dank der positiven wirtschaftlichen Entwicklung in unserer Region – die NürnbergMesse steht beispielsweise vor einem Rekordjahr – robust bleiben.“

A350 D-AIXB fliegt deutsche Olympioniken nach Seoul

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Als Airline von Team Deutschland fliegt Lufthansa deutsche Athleten und Betreuer zu den XXIII. Olympischen Winterspielen.

Am 05. Februar um 16:20 Uhr Ortszeit hob Flug LH 718 auf dem Flughafen München ab. Kapitänin Cordula Pflaum und ihre Crew bringen die rund 40-köpfige Delegation in einem Airbus A350 – dem weltweit modernsten Langstreckenflugzeug – nach Seoul. Die „Stuttgart“, so der Taufname der A350-900 mit der Kennung D-AIXB landet morgen planmäßig um 10:45 Uhr Ortszeit auf dem Flughafen Seoul Incheon. Mit an Bord sind rund 15 Top-Athletinnen und Athleten mit großen Medaillenchancen, unter anderem Olympiasiegerin und Skirennläuferin Viktoria Rebensburg sowie das komplette Biathlon-Team.

Zuvor wurde das Team offiziell am Flughafen München von Wilken Bormann, Lufthansa CEO Hub München verabschiedet: „Lufthansa drückt den Wintersportlerinnen und -Sportlern für ihre Wettkämpfe die Daumen, wünscht viele sportliche Erfolge und eine gesunde Wiederkehr. Wir fördern den Sport und das Olympia Team Deutschland seit vielen Jahren. Wir freuen uns, auch in diesem Jahr unseren Beitrag leisten zu können“.