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LH baut Texas mit Ziel Austin aus – Bangkok ab München

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Lufthansa baut ihr Streckennetz in die USA 2019 aus und will ab 03. Mai erstmals Verbindungen von Frankfurt nach Austin (USA) anbieten. Ein Flugzeug vom Typ Airbus A330-300 wird ab Sommer 2019 fünfmal wöchentlich auf der Route zwischen Frankfurt und Austin eingesetzt.

An Bord finden Fluggäste auf insgesamt 255 Sitzen in der Business, Premium Economy und Economy Class Platz. Neben Dallas/Fort Worth und Houston ist dies das dritte Lufthansa Ziel in Texas. Außer Dienstag und Donnerstag verlässt LH468 jeweils vormittags das Lufthansa Drehkreuz Frankfurt und erreicht Austin am Nachmittag (Ortszeit) nach einer Reisezeit von rund zehn Stunden. Der Rückflug startet in Texas am späten Nachmittag und landet am Morgen des darauffolgenden Tages am Frankfurter Airport. Einen Hin- und Rückflug nach Austin soll es zur Einführung bereits ab 499 Euro geben.

Bangkok im Airbus A350 XWB

Neben Austin gehen heute, 04. Oktober 2018, auch die Flug-Tickets für die neue Lufthansa Verbindung von München nach Bangkok (Thailand) in den Verkauf. Das Unternehmen baut damit das bayrische Lufthansa Drehkreuz weiter zu einem Asien-Hub aus. Der erste Flug von LH792 findet am 01. Juni 2019 statt. Zum Einsatz kommt ein neuer Airbus A350-900, der täglich am Nachmittag von München nach Thailand startet. Einen Hin- und Rückflug nach Bangkok soll es ab 640 Euro geben.

DGLR ehrt Galileo Entwicklungsteam von OHB

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Am 03. Oktober 2018 wurde das Galileo-Entwicklungsteam der OHB Systems AG mit der Wernher-von-Braun-Ehrung ausgezeichnet. Die Deutsche Gesellschaft für Luft- und Raumfahrt (DGLR) verleiht die Auszeichnung für hervorragende Verdienste eines Teams um die Entwicklung der Raumfahrt, hier für herausragende Leistung in der Konzeption und Realisierung von Galileo.

Das Satellitennavigationssystem Galileo ist eines der größten Projekte der europäischen Raumfahrt der letzten Jahre. 26 Satelliten sind heute im Orbit und zwölf weitere sind bereits beauftragt. 

„Das OHB-Team hat mit dem Auftrag für die Galileo-Satelliten schon 2010 einen ersten erfolgreichen Schritt im ‚New Space‘ getan“, sagte DGLR-Präsident Prof. Rolf Henke, der die Ehrung im Rahmen des 69. International Aeronautical Congress (IAC) in Bremen übergab. „Mit einem guten Angebot für die hochwertigen Satelliten konnten sie sich in der Bewerbungsphase gegen viele weitere, sehr starke Bewerber durchsetzen. Die große Herausforderung bestand darin, eine Serienfertigung zu entwickeln, die den Bau von einem Satelliten im Schnitt alle sechs Wochen ermöglicht. Wie gut das funktioniert, hat OHB seitdem eindrucksvoll bewiesen.“

Europa bei Navigation unabhängig

Das globale Satellitennavigationssystem Galileo ist ein Projekt der Europäischen Weltraumorganisation ESA im Auftrag der Europäischen Kommission. Es besteht aus 24 Satelliten auf drei Ebenen sowie einigen betriebsbereiten Zusatzsatelliten. Als zivile Lösung bietet es eine Alternative zu dem amerikanischen GPS- und dem russischen GLONASS-System, die durch das Militär eingeschränkt werden können. Das Galileo-System ermöglicht eine Echtzeitortung mit einer Genauigkeit im Meterbereich, die bislang kein öffentliches System liefert. Seit dem 15. Dezember 2016 sind die Dienste bereits für die Allgemeinheit verfügbar.

Jeder Galileo-Satellit hat drei verschiedene Nutzlast-Komponenten an Bord: vier hochpräzise Atomuhren, eine Signalerzeugungs-Einheit und eine Übermittlungs-Einheit. In der Regel liefert eine Wasserstoff-Maser-Uhr die Uhrzeit, während die anderen als Back-up dienen. Die Zeit ist für die präzise Navigation sehr wichtig. Die OHB System AG ist für das Satellitenkonzept, die Satellitenplattform, die Satellitenintegration und deren Verifikation zuständig. 2003 hatten sich die ESA-Mitgliedstaaten über die Finanzierung geeinigt, 2007 wurde das Projekt neu ausgeschrieben (EADS-Astrium baute die ersten Satelliten) und 2010 erhielt OHB den Auftrag. Die ersten beiden von OHB erbauten Satelliten starteten am 22. August 2014. Inzwischen sind 22 OHB-Galileo-Satelliten im Orbit.

Flughafencheck der VC-Piloten honoriert Fortschritte

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Am heutigen Donnerstag veröffentlicht die Vereinigung Cockpit (VC) die Ergebnisse des diesjährigen VC-Flughafenchecks, in dem die Experten der VC detailliert die Sicherheitsausrüstung der deutschen Flughäfen untersuchen und bewerten. Auf Platz 1 landen dabei zwei Flughäfen.

„Den ersten Platz für die sichersten deutschen Flughäfen teilen sich in diesem Jahr die Flughäfen Leipzig/Halle und München, dicht gefolgt von Stuttgart und Bremen,“ so Janis Schmitt, Sprecher der VC. „Das Schlusslicht bildet in diesem Jahr erneut der Flughafen Mannheim, der in den Kategorien „Approach & Runway“ sowie „RESA“ schlecht abschneidet.“

In diesem Jahr steht außerdem die Zertifizierung der deutschen Verkehrsflughäfen durch die EASA (European Aviation Safety Agency) im Fokus. Die Piloten begrüßen diese weitreichenden Regelungen in Bezug auf die Sicherheitsstandards, die für eine Vereinheitlichung der Flughafenausrüstung in Europa sorgen soll und die darüber hinaus auch eng an die internationalen Standards der ICAO (International Civil Aviation Organization) angelehnt sind. Darunter fallen beispielsweise Abstände zwischen Rollwegmittellinien, Dimensionen von Abstellflächen für Flugzeuge oder auch Bodenbeschilderungen, Markierungen sowie die Benennung von Rollwegen.

Bei der Beteiligung der VC in den Local Runway Safety Teams (LRST) bestehe dagegen weiterhin deutlicher Verbesserungsbedarf. „Während die kleineren Flughäfen mehr und mehr unserer Empfehlung gefolgt sind, Piloten zu den LRSTs einzuladen, weigern sich insbesondere die Flughäfen Frankfurt und Hamburg nach wie vor. Für uns ist das vollkommen unverständlich, zumal sie von der zusätzlichen operativen Perspektive und Expertise nur profitieren können.“

Air Canada in Wien und Montreal mit AUA 2019

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Der Flughafen Wien freut sich über neue Langstrecken-Verbindungen von Air Canada und Austrian Airlines. Ab April 2019 fliegt Air Canada neu nach Wien und mit der neuen Austrian-Destination Montreal ist ein neues Reiseziel direkt ab Wien erreichbar.

„Der Flughafen Wien hat heute gleich zweimal Grund zur Freude: Wir begrüßen die Entscheidung von Austrian Airlines, Montreal als neue Langstrecken-Destination aufzunehmen und freuen uns, mit Air Canada einen neuen Carrier in Wien willkommen zu heißen. Damit sind ab April 2019 insgesamt acht Reiseziele nach Nordamerika direkt ab Wien erreichbar. Seit 2011 ist das Passagieraufkommen in diese Region um 56 Prozent gestiegen und wir gehen davon aus, dass die neuen Flugangebote dieses Wachstum weiter ankurbeln werden.“, freut sich Mag. Julian Jäger, Vorstand der Flughafen Wien AG über die Neuerungen im Langstreckenangebot ab Wien.

Montreal und Toronto – Nach Kanada im Dreamliner

Beide Verbindungen der Star-Alliance Partner nach Kanada werden ab 29. April 2019 täglich bedient. Austrian Airlines hebt jeweils um 10:30 Uhr aus Wien ab und landet um 13:35 Uhr in Montreal. Der Rückflug startet um 18:45 Uhr in Montreal und landet um 08:45 Uhr am nächsten Tag wieder in Wien.

Die bestehende Verbindung von Austrian Airlines nach Toronto wird künftig im Code-Share von Air Canada übernommen. Air Canada startet täglich um 10:40 Uhr aus Wien und landet um 13:30 Uhr in Toronto. Zurück geht es um 18:25 Uhr aus Toronto mit Landung um 08:30 Uhr in Wien am Folgetag. Im Winter werden beide Verbindungen jeweils fünfmal pro Woche bedient. Air Canada wird die neue Strecke mit einem Boeing Dreamliner 787-9 bedienen. Air Canada ist Kanadas größte heimische Fluglinie mit einem Streckennetz an Direktflügen zu über 220 Flughäfen in sechs verschiedene Kontinente.

Asteroidenlandung geglückt! MASCOT wohl auf

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Asteroid Ryugu hat in 300 Millionen Kilometern Entfernung von der Erde einen neuen Bewohner: Lander MASCOT wurde am heutigen 03. Oktober 2018 auf dem Asteroiden abgesetzt und nahm seine Arbeit auf. Um 03:58 Uhr Mitteleuropäischer Zeit wurde das Landegerät erfolgreich von der japanischen Raumsonde Hayabusa2 getrennt.

Damit beginnen für das internationale Team aus Ingenieuren und Wissenschaftler die 16 Stunden, in denen der Lander mit Messungen auf der Asteroidenoberfläche beginnt. Am Tag zuvor hatte sich die Sonde Hayabusa2 der japanischen Raumfahrtagentur auf den Weg in Richtung Ryugu gemacht. In einer Höhe von 51 Metern wurde MASCOT ausgeklinkt und fiel im freien Fall – langsamer als ein irdischer Fußgänger – auf sein Ziel, den Asteroiden, zu.

Hayabusa2 ist eine Weltraummission der japanischen Raumfahrtagentur JAXA (Japan Aerospace Exploration Agency) zum erdnahen Asteroiden Ryugu. Der deutsch-französische Lander MASCOT an Bord von Hayabusa2 wurde vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) entwickelt und gebaut in enger Kooperation mit der französischen Raumfahrtagentur CNES (Centre National d’Etudes Spatiales). Betrieb und Steuerung des MASCOT-Landers und seiner Experimente erfolgen durch das DLR mit Unterstützung der CNES und in kontinuierlichem Austausch mit der JAXA.

Im MASCOT-Kontrollraum am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) sowie im angrenzenden Wissenschaftlerraum war die Erleichterung über die erfolgreiche Separation und die Bestätigung der Landung deutlich spürbar: „Es hätte nicht besser laufen können“, erklärte MASCOT-Projektmanagerin Dr. Tra-Mi Ho vom DLR-Institut für Raumfahrtsysteme. „Aus den Betriebsdaten des Landers konnten wir erkennen, dass er sich von der Raumsonde trennte und nach rund 20 Minuten auf der Asteroidenoberfläche zur Ruhe kam.“

Fotos sind noch im All

Bereits der Moment der Separation gehört zu den Risiken während der Mission: Wäre MASCOT nicht wie geplant und oftmals getestet ohne Probleme aus dem Mutterschiff separiert worden, hätte das irdische Team kaum Möglichkeiten gehabt, dieses Problem zu beheben. Doch alles verlief reibunglos: Bereits während des Abstiegs auf den Asteroiden schaltete die Kamera MASCAM ein und nahm 20 Bilder auf, die nun an Bord der japanischen Sonde gespeichert sind.

„Die Kamera funktionierte perfekt“, sagt Prof. Ralf Jaumann, DLR-Planetenforscher und wissenschaftlicher Leiter des Kamera-Instruments. „Damit sind dem Team die ersten Bilder der Kamera sicher.“ Auch das Team des Magnetometers konnte in den von MASCOT gesendeten Daten erkennen, dass das Instrument bereits vor der Separation einschaltete und Messungen durchführte. „Die Messungen zeigen das relativ schwache Feld des Sonnenwindes und die sehr starken magnetischen Störungen durch das Raumfahrzeug“, erläutert Prof. Karl-Heinz Glaßmeier von der Technischen Universität Braunschweig. „Im Moment der Separation erwarteten wir eine deutliche Abnahme des Störfeldes – und diese wir konnten wir auch deutlich erkennen.“

Schon 20 Minuten nach der Separation kam MASCOT auf der Oberfläche zur Ruhe. Nun analysiert das Team die Betriebsdaten, die MASCOT zur Erde sendet, um zu erfahren, was in 300.000.000 Kilometern Entfernung von der Erde auf dem Asteroiden Ryugu geschieht. Der Lander sollte nun auf der Asteroidenoberfläche liegen, sich mit seinem Schwungarm im Inneren in die richtige Position gebracht haben und selbstständig mit den Messungen beginnen. An Bord befinden sich insgesamt vier Instrumente: eine Kamera sowie ein Radiometer des DLR, ein Spektrometer des Institut d’Astrophysique Spatiale sowie ein Magnetometer der TU Braunschweig.

Giant Leap für die Asteroiden-Forschung

Hat MASCOT alle geplanten Messungen durchgeführt, soll er zu einem weiteren Mess-Ort hüpfen. So erhalten die Wissenschaftler erstmals Daten von unterschiedlichen Stellen auf einem Asteroiden. „Mit MASCOT haben wir die einzigartige Möglichkeit, das ursprüngliche Material des Sonnensystems unmittelbar auf einem Asteroiden zu untersuchen“, betont DLR-Planetenforscher Prof. Ralf Jaumann. Mit MASCOTs gemessenen Daten und den Proben, die Hayabusa2 im Jahr 2020 von Ryugu zur Erde bringt, lernen die Wissenschaftler nicht nur mehr über Asteroiden, sondern vor allem über die Entstehung unseres Sonnensystems. „Asteroiden sind sehr ursprüngliche Himmelskörper.“

Im Bild: Die Grafik zeigt, wie Mascot auf den Asteroiden sinkt, künstlerische Darstellung des Landevorgangs. MASCOT-Kontrollzentrum: Der Asteroidenlander MASCOT wird von Köln aus gesteuert. Update: Die DLR-Kamera MASCAM auf MASCOT machte eine Aufnahme beim Abstieg zum Asteroiden Ryugu, dreieinhalb Minuten nach dem Abkoppeln von Hayabusa2. Oben rechts ist der Schatten von MASCOT zu erkennen, während sich die Landesonde rund 20 Meter über der Oberfläche befindet.

Raumfahrtbauer OHB: LOI mit Raketenbauer Blue Origin

Die Gruppe um den Raumfahrtbauer OHB hat eine Absichtserklärung für eine zukünftige Zusammenarbeit (Letter of Intent, LOI) mit dem amerikanischen Weltraumunternehmen Blue Origin geschlossen.

Das Dokument wurde im Rahmen eines bilateralen Treffens auf dem Internationalen Raumfahrtkongress IAC in Bremen von Dr. Lutz Bertling und Kurt Melching, Vorstandsmitglieder der OHB SE, Hans J. Steininger, Vorstandsvorsitzender von MT Aerospace und Bob Smith, CEO von Blue Origin, unterzeichnet.

Neue Raketen mit Wiederverwendbarkeit

Ziel ist es, auszuloten inwieweit OHB, MT Aerospace und Blue Origin über den Atlantik hinweg erweitert zusammenarbeiten können. Blue Origin hat gezeigt, wie eine wiederverwendbare Rakete erfolgreich entwickelt werden kann (New Shepard) und plant den Bau einer weiteren Rakete (New Glenn). Der kommerzielle Aspekt ist dabei für alle Entwicklungen und den damit geplanten zukünftigen Services besonders wichtig. Über den Einsatz dieser Systeme und einer möglichen Zusammenarbeit sollen im transatlantischen Dialog vertiefte Gespräche geführt werden. Die Partnerschaft mit OHB und MT Aerospace soll die Entwicklung von BlueMoon, ein Transporter für Lieferungen zum Mond bei künftigen Missionen, vorantreiben.

A321LR bekommt OK für Extratanks

A321LR hat nun gemeinsam von den Behörden EASA und FAA die Zulassung für drei zusätzlichen Tanks unter dem Boden erhalten. Damit kommt der langstreckentaugliche Mittelstreckenjet seiner Zulassung näher.

Der Airbus A321LR hat für die größte Reichweite eines Flugzeugs in diesem Segment drei Extratanks, Additional Centre Tanks (ACTs). Neben dieser Modifikation wurde auch der ETOPS-Betrieb zugelassen. ETOPS steht für Extended-range Twin engine aircraft Operations. Damit wird angegeben wie weit sich ein Flugzeug auf seinen Routen maximal in Flugzeit gemessen, vom nächsten Flughafen entfernen darf.

206 Passagiere soll ein A321LR bis zu 4.000 Nautische Meilen befördern. Die ETOPS-Marke von 180 Minuten ist eine strategische Bedingung, wonach das Flugzeug bei Ausfall eines Triebwerks dennoch den Flug bis zum Festland mit nur einem Antrieb bewerkstelligen können muss. Die A321LR erfüllt diese Bedingung. Die A321LB beruht auf der A321neo. Airbus baut ab 2020 seine Kabine ACF als Standardkonfiguration in das Muster ein. Das erhöhte Startgewicht von 97t MTOW und die Zusatztanks werden als Option angeboten und benötigen eine bauliche Verstärkung für das Mehr an Treibstoff.

Ryanair: Basis-Abbau in Deutschland nach Streiks

Billigflieger Ryanair kündigte drei Tage nach dem gemeinsamen Streik vieler europäischer Gewerkschaften, an welchem sich die bei der Vereinigung Cockpit (VC) organisierten, festangestellten Piloten beteiligt haben, an, den Standort Bremen in fünf Wochen, konkret am 05. November 2018, zu schließen.

Des Weiteren plant das Unternehmen, den Standort Weeze am Niederrhein von fünf auf drei Flugzeuge zu verkleinern. Das Unternehmen begründet diese Maßnahmen unter anderem mit den Streiks des Cockpit- und Kabinenpersonals. Die Vereinigung Cockpit verurteilt dieses Vorgehen scharf und fordert Ryanair auf, unverzüglich von den angekündigten Standortschließungen Abstand zu nehmen.

„Die Drohung von Ryanair kann nur als Reaktion auf den Streik gewertet werden“, so Markus Wahl, Vizepräsident der Vereinigung Cockpit. „Das Verhalten der Ryanair ist nicht akzeptabel und dient erkennbar dazu, die Piloten unter Druck zu setzen. Anstatt konstruktiv zu verhandeln, werden die Mitarbeiter mit Standortschließungen und damit Versetzung und Kündigung bedroht.“

Standortschließung wurde angedroht

In einem früheren Schreiben an alle Piloten hatte Ryanair bereits mit der Schließung einzelner Stationen im Falle von weiteren Streiks gedroht. Dass auf diesem Wege versucht wird, die Einigung im Tarifkonflikt zu beeinflussen sei offensichtlich. So gab Ryanair ebenfalls bekannt, betroffene Strecken zukünftig unter anderem mit Flugzeugen und Personal aus anderen Ländern zu bedienen.

Die Vereinigung Cockpit bemüht sich seit Längerem um eine Schlichtung mit Ryanair für einen Mantel- und einen Vergütungstarifvertrag für die Ryanair Piloten in Deutschland. „In den Gesprächen über eine Schlichtungsvereinbarung waren wir weit fortgeschritten. Eine Antwort von Ryanair steht bis heute aus. Offenbar ist Ryanair nicht ernsthaft an einer Schlichtung interessiert“, so Wahl weiter. Die Ryanair-Tarifkommission der Vereinigung Cockpit erneuert vor diesem Hintergrund die Forderung, die derzeitige Unternehmensführung auszutauschen und in einen konstruktiven Dialog mit den Mitarbeitern einzutreten.

Aurigny Air mit zweiter Do 228 für Kanalinseln

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Ruag Aviation hat kürzlich eine neue Dornier 228 an die Aurigny Air Services Ltd. geliefert. Mit der Übergabe kann die Fluggesellschaft ihre zweite Dornier 228 einflotten.

Ruag ist Inhaber der Musterzulassung (Type Certificate) und Erstausrüster (Original Equipment Manufacturer, OEM) der Dornier 228. Aurigny Air Services, eine von der Kanalinsel Guernsey aus operierende Regionalfluggesellschaft, hat die Lieferung der neuen Dornier 228 am deutschen Standort von Ruag Aviation in Oberpfaffenhofen übernommen. „Das neue Flugzeug wird den regulären Linienbetrieb sofort aufnehmen, und wir freuen uns, dass die Flugzeugübergabe so reibungslos verlaufen ist“, erklärt Marc Darby, CEO Aurigny Air Services.

Neuheiten im Cockpit der Do 228

Erstmals hat Ruag die Dornier 228 in ihrer Serienkonfguration mit zwei Neuerungen ausgeliefert: Die Glascockpit-Avionik umfasst nun auch den kürzlich zertifizierten digitalen Autopiloten, außerdem ist die Kabine mit neuen Flugzeugsitzen ausgestattet, die den Fluggästen mehr Komfort bieten. Gleichzeitig ziert das neue Flugzeug die unverwechselbare Lackierung im Corporate Design des Betreibers – aufgetragen von den Spezialisten in der Flugzeuglackiererei von Ruag Aviation in Oberpfaffenhofen.

Aurigny Air Service Ltd hat von den lokalen Behörden den Auftrag, die kontinuierliche Beförderung von Personen und Gütern sowie Krankentransporte zwischen den Kanalinseln Guernsey und Alderney und der Stadt Southampton sicherzustellen. Die Airline unterhält eine Flotte von vier Dornier 228, die nach der neuen Auslieferung nun zwei neue Produktionsmodelle und zwei Flugzeuge in klassischer Konfiguration umfasst. Aurigny schätzt an der Dornier 228 die herausragenden Eigenschaften des Flugzeugs in Bezug auf Zuverlässigkeit, Gesamtkosteneffizienz, schnelle Reisegeschwindigkeiten, Kurzstart- und -landefähigkeit sowie Seitenwindstabilität.

Das Abnahmeverfahren für das Flugzeug war kurz, es dauerte nur zwei Tage. Volker Wallrodt, Senior Vice President Business Jets, Dornier 228 & Components Ruag Aviation, führt dies auf die hohen Qualitätsstandards in seinem Produktionsteam zurück: „Unser Team aus Technikern und Ingenieuren investiert eine Menge, um neue Flugzeuge in allerhöchster Qualität zu liefern. Der aktuelle Erfolg, insbesondere die reibungslose und schnelle Abnahme, zeigt, dass wir mit den hohen Erwartungen unserer Kunden Schritt halten.“

BepiColombo: Merkurforschung trotzt widriger Sonne

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Europa macht sich bereit für den Start zum innersten, heißen und geheimnisvollen Planeten: Merkur. BepiColombo heißt diese erste Mission Europas zum Merkur und wird derzeit auf dem europäischen Weltraumbahnhof Kourou in Französisch-Guayana auf den Start vorbereitet.

Auftraggeber des Projekts sind die Europäische Weltraumorganisation ESA und die japanische Raumfahrtagentur JAXA. Die vierteilige Raumsonde wird im Oktober an Bord der Ariane 5 mit dem Flug VA 245 ihre Reise zum kleinsten und am wenigsten erforschten Gesteinsplaneten in unserem Sonnensystem beginnen. Die 6,4 Meter hohe „gestapelte“ Satellitenkonfiguration wird in eine direkte „Earth-Escape“-Flugbahn gebracht, um ihre siebenjährige Reise zum Merkur anzutreten.

BepiColombo zusammengesetzte Sonde

BepiColombo ist ein Gemeinschaftsprojekt von ESA und JAXA. Die Sonde besteht aus zwei separaten Orbitern, dem von der ESA bereitgestellten Mercury Planetary Orbiter (MPO) und dem Mercury Magnetospheric Orbiter (MMO) der JAXA. Als Energiequellen nutzt BepiColombo die Anziehungskraft von Erde, Venus und Merkur in Kombination mit dem Schub des solar-elektrischen Antriebs (solar-electric propulsion – SEP). Während der Reise zum Merkur bilden zwei Orbiter, ein Transfermodul – bestehend aus elektrischen und traditionellen chemischen Antriebseinheiten – und ein Sonnenschild eine gekoppelte Raumsonde. Wenn sie Ende 2025 den Merkur erreicht, trennt das Transfermodul die beiden Wissenschaftsorbiter. Sie werden dann Temperaturen von mehr als 350°C ausgesetzt sein und während ihrer vorgesehenen einjährigen Missionszeit, die um ein weiteres Jahr verlängert werden könnte, Daten erfassen.

Airbus leitet als industrieller Hauptauftragnehmer ein Konsortium von 83 Unternehmen aus 16 Ländern. Während in Kourou die abschließenden Startvorbereitungen laufen, sind Experten von Airbus maßgeblich an der Simulation der so genannten Launch and Early Orbit Phase (LEOP) im Europäischen Raumflugkontrollzentrum ESOC in Darmstadt beteiligt. Ein spezielles Projekt-Unterstützungsteam wird beim Start im ESOC anwesend sein, um BepiColombo bei seinen ersten „Schritten“ zu unterstützen.

Sonne macht die Forschung schwierig

Die Erforschung des Merkurs hat sich aufgrund seiner Nähe zur Sonne bisher sehr schwierig gestaltet. Aufgrund der intensiven Sonnenstrahlung können für die detaillierte Untersuchung keine Teleskope genutzt werden und Weltraumsonden haben mit der extremen Hitze und dem Schwerefeld der Sonne zu kämpfen. Bislang haben nur zwei NASA-Missionen den Merkur erreicht: Mariner 10 in den 1970er Jahren und die Raumsonde Messenger, die den Planeten von 2011 bis zur Erschöpfung ihres Treibstoffvorrats im April 2015 umkreiste.

Die BepiColombo-Mission, die nach dem italienischen Professor Giuseppe „Bepi“ Colombo benannt ist, der maßgeblich am Erfolg der Merkurmission Mariner 10 beteiligt war, soll die Besonderheiten der inneren Struktur des Merkurs und seines Magnetfelds erforschen, sowie die Wechselwirkung des Magnetfelds mit dem Sonnenwind. Die Sonde wird die Eigenschaften und die chemische Zusammensetzung der Planetenoberfläche untersuchen und der Frage nachgehen, ob es in den sonnenabgewandten Kratern in den Polregionen Eis gibt. Die Erkenntnisse der Mission werden unser Wissen über die Entstehung unseres Sonnensystems und die Entwicklung sonnennaher Planeten anderer Sonnensysteme erheblich erweitern.

United Airlines ordert neun weitere 787 Dreamliner

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United Airlines bestellt bei Boeing neun weitere 787 Langstreckenjets für 2,53 Mrd. US-Dollar nach Listenpreisen. Erst im Juli hatte die Fluggesellschaft vier der Dreamliner mit der größten Reichweite bestellt.

United hat damit 64 Dreamliner in Auftrag gegeben und das Muster 2012 eingeflottet. United setzte seither 787-8 und 787-9 auf Langstreckenrouten ein wie Houston – Sydney oder San Francisco – Singapore. Die jetzt bestellten neun Dreamliner werden 787-9 sein, welche 7.635 Nautische Meilen (14.140 Kilometer) fliegen und dabei in einer Standardkonfiguration 290 Passagiere befördern.

Noch dieses Jahr will United die größere 787-10 einflotten, welche bis zu 330 Passagiere aufnehmen kann und eine Reichweite von 6.430 Nautischen Meilen (11.908 Kilometer), womit die Airline insbesondere Flüge im Premiumsegment zwischen den beiden US-Küsten wie New York/Newark – Los Angeles und San Francisco anbieten will. Laut Boeing hat knapp die Hälfte aller Dreamlinerkunden noch weitere Flugzeuge nachbestellt.

Emirates B777 jetzt auch in Edinburgh

Emirates ist gestern ersmals in Edinburgh gelandet. Die Airline, die internationale Städte miteinander verbindet, setzte mit einer Boeing 777-300ER in der schottischen Hauptstadt um kurz vor 15:00 Uhr auf.

Edinburgh ist damit das zweite Ziel in Schottland und das achte in Großbrittanien im Streckennetz von Emirates – nach London Heathrow, London Gatwick, London Stansted, Birmingham, Newcastle, Manchester und Glasgow. Flug EK023 mit einer VIP-Passagieren wurde feierlich mit Salutschüssen begrüßt. Besonders Besucher aus Australien und Asien würden die bei Touristen beliebte Stadt besuchen, sagte Hubert Frach, Emirates Divisional Senior Vice President. Emirates bedient die Route mit einer Boeing 777 in drei Klassen: Darin gibt es acht private Suiten, 42 Betten in der Business Class und 304 Plätze in der Economy Class. Auf dem letzten Foto: Richard Jewsbury, Emirates Divisional Vice President für Großbrittanien (links), Gordon Dewar, Chief Executive des Edinburgh Airport und Hubert Frach, Emirates Divisional Senior Vice President, Commercial Operations West, mit Emirates-Crew.

Infobus des DUS Airport tourt zu Nachbarn

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Der Flughafen Düsseldorf fährt mit dem Infobus zu seinen Nachbarn. Ein letztes Mal in diesem Jahr besucht das Nachbarschaftsteam des Airports die umliegenden Kommunen und informiert.

An insgesamt fünf Terminen ist das Team vor Ort, um über das aktuelle Geschehen rund um NRWs größten Flughafen zu berichten, Beschwerden wie Anregungen entgegen zu nehmen und vielleicht die ein oder andere Wissenslücke zu schließen.

Infobustermine mit dem Flughafen

  • Ratingen-Lintorf; Speestraße / Höhe REWE Markt; Montag, 08. Oktober von 13:00 bis 15:00 Uhr
  • Essen-Kettwig; Bürgermeister-Fiedler-Platz / Ecke Hauptstraße; Dienstag, 09. Oktober von 15:00 bis 17:00 Uhr
  • Meerbusch-Büderich; Dr. Franz Schütz-Platz / Standort Schadstoffmobil; Donnerstag, 11. Oktober von 13:00 bis 15:00 Uhr
  • Düsseldorf-Lohausen; Parkplatz Kaiser’s Kaffee / Niederrheinstraße; Dienstag, 16. Oktober von 13:00 bis 15:00 Uhr
  • Kaarst; Am Neumarkt; Donnerstag, 18. Oktober von 13:00 bis 15:00 Uhr

Kerosinverbrauch pro Passagier erneut unterboten

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Der Luftverkehr in Deutschland wird immer energieeffizienter. So haben die deutschen Fluggesellschaften den spezifischen Energieverbrauch erneut senken können – auf nur noch 3,58 Liter Flugkraftstoff pro Passagier und 100 km.

Das geht aus dem aktuellen Klimaschutzreport hervor, den der BDL jetzt veröffentlicht hat. Dabei handelt es sich um den tatsächlichen Energieverbrauch der Flugzeugflotten der BDL-Mitgliedsunternehmen, der nicht auf Basis theoretischer Herstellerangaben, sondern auf Grundlage des real gemessenen Verbrauchs errechnet wurde. Damit hat sich die Energieeffizienz seit 1990 um insgesamt 43 Prozent verbessert.

„Die deutschen Flugzeugflotten sind heute so energieeffizient wie nie zuvor! Der neue Effizienzrekord zeigt, dass Klimaschutz im Luftverkehr am besten durch Investitionen in moderne, energieeffiziente Flugzeuge gelingt. Hier haben wir schon viel erreicht. Damit wir auf diesem Weg weitere Fortschritte machen können, müssen wir die Investitionskraft der Unternehmen erhalten. Einseitige nationale Sonderlasten wie die Luftverkehrsteuer oder auch die gelegentliche Forderung nach einer Kerosinbesteuerung gehen in die falsche Richtung, weil sie den Fluggesellschaften die benötigte Investitionskraft entziehen – und damit auch dem Klimaschutz schaden“, betont BDL-Präsident Prof. Klaus-Dieter Scheurle.

Obwohl der Energiebedarf pro Passagier dank besserer Effizienz und Auslastung kontinuierlich sinkt, nehmen die CO2-Emissionen durch das internationale Verkehrswachstum weltweit weiter zu. Deswegen hat die UN-Luftfahrtorganisation ICAO für den internationalen Luftverkehr die Einführung des CO2-Kompensationssystems CORSIA beschlossen, das die wachstumsbedingten CO2-Emissionen auf dem Niveau von 2020 stabilisieren wird. Damit ist die Luftfahrt die erste Branche mit einem wirksamen internationalen Klimaschutzinstrument.

Ergebnisse des Klimaschutzreports 2018:

  • Weiterhin niedriger Verbrauch im Passagierverkehr: Im Jahr 2017 verbrauchten die Flugzeuge der deutschen Fluggesellschaften durchschnittlich 3,58 Liter Kerosin pro 100 Personenkilometer. Im Vergleich zu 1990 sind das 43 Prozent weniger.
  • Deutsche Frachtflugzeuge fliegen so effizient wie nie zuvor: Auf Passagiere umgerechnet (je 100 kg inklusive Gepäck) verbraucht die Fracht-Flotte der Lufthansa Cargo nur 1,80 Liter auf 100 Kilometer.
  • Geringerer Treibstoffbedarf dank neuer Flugzeuge: Die deutschen Fluggesellschaften investieren in den nächsten Jahren in 242 verbrauchsärmere Flugzeuge zum Listenpreis von 39 Milliarden Euro. Technische Innovationen sorgen dafür, dass der Treibstoffbedarf mit jeder Flugzeuggeneration um bis zu 25 Prozent sinkt. Die Investitionen in neue Flugzeuge könnten jedoch höher ausfallen, wenn der Gesetzgeber wettbewerbsverzerrende Sonderbelastungen wie die Luftverkehrsteuer abbauen würde.
  • Flughäfen senken CO2-Ausstoß: Die Flughäfen konnten ihre spezifischen CO2-Emissionen zwischen 2010 und 2017 um mehr als 38 Prozent auf 1,91kg CO2 pro Verkehrseinheit senken.
  • Deutsche Flugsicherung leistet Beitrag: Immer weniger Umwege: Die DFS reduzierte die durchschnittliche Abweichung von der Ideallinie einer Flugstrecke in Deutschland in den vergangenen Jahren um 31 Prozent. 2017 fielen durch die Vermeidung von Umwegen rund 69.000 Tonnen weniger CO2 an.

LHT und CAAC versorgen A350 XWB von Air China

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Die Lufthansa Technik AG hat mit China Aviation Supplies Co. Ltd. (CASC) einen Vertrag geschlossen, der die gemeinsame Versorgung der Flotte an Airbus A350 XWB von Air China beinhaltet.

Der gemeinsame Vertrag über einen Total Component Support (TCS®) von Lufthansa Technik und CASC hat eine Laufzeit von zehn Jahren beinhaltet die Reparatur und Überholung von A350-Komponenten. Air China mit Sitz am Hauptstadtflughafen Beijing ist der erste Betreiber dieses Flugzeugmusters in Festlandchina. Mit Lufthansa Technik besteht seit über 15 Jahre eine bewährte Zusammenarbeit. Diese werde nun auf die neue A350-Flotte von Air China ausgeweitet, so Tan Kejian, General Manager von CASC. Dieser neue Vertrag mit Air China sei ein Meilenstein, ergänzte Gerald Steinhoff, Vice President Corporate Sales Asia Pacific der Lufthansa Technik.

Qatar Airways braucht größere A350-1000 XWB

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Qatar Airways verwandelt eine Bestellung von fünf Airbus A350‑900 XWB in eine Order für größere A350-1000. Die Fünf-Sterne-Airline sieht den Bedar zusätzlicher Kapazität für ihr weiteres Wachstum mit den komfortabelsten und effizientesten Flugzeugen der Famile A350 XWB von Airbus.

Qatar Airways kauft mit der Umwandlung der Bestellung insgesamt 42 Flugzeugen des Typs A350-1000 XWB und ist der größte Kunde für diesen Jet. Der Rumpf der A350-1000 ist sieben Meter länger als bei ihrem kleineren Schwestermodell. Das Flugzeug kann so in der Kabinenkonfiguration von Qatar Airways 44 mehr Passagiere mehr aufnehmen.

Airline lobt A350-1000 XWB

„Qatar Airways freut sich über das Upgrade der Bestellung von fünf A350-900 auf die erst unlängst eingeführte A350-1000“, erklärte Seine Exzellenz Akbar Al Baker, Group Chief Executive von Qatar Airways. „Seit der Übernahme der weltweit ersten A350-1000 XWB im Februar 2018 sind wir überaus zufrieden mit der Leistung des Flugzeugs und haben deshalb unseren ursprünglichen Auftrag aktualisiert. Die A350-1000 kommt als willkommene Ergänzung unserer Flotte sehr gut bei unseren Passagieren an. Die Fluggäste genießen den beispiellosen Komfort und die fortschrittliche Technik dieses Flugzeugs der neuen Generation.“

Guillaume Faury, President von Airbus Commercial Aircraft: „Die Fluggesellschaft ist für ihren herausragenden Standard berühmt. Wir freuen uns, dass die A350-1000 ihre Erwartungen erfüllt. Sie ist das ideale Flugzeug, um die Kapazität der Airline auf ihren wachsenden Langstrecken mit beispiellosem Komfort für die Passagiere zu steigern.“

Besseres Reisen auf Langstrecken

Die A350-1000 für Qatar Airways sind mit der einzigartigen Qsuite ausgestattet. Diese besondere Business-Class-Bestuhlung der Airline bietet beim Flugkomfort Innovationen auf neuem Niveau. Qatar Airways ist mit 76 bestellten Flugzeugen der größte A350 XWB-Kunde von Airbus. Die Fluggesellschaft hat derzeit schon 30 Flugzeuge der A350 XWB (27 A350-900 und drei A350-1000) in ihrer Flotte.

Die A350 XWB zeichnet sich durch modernste aerodynamische Konstruktion, einen Rumpf und Flügel aus Kohlefaserverbundwerkstoffen sowie neue treibstoffeffiziente Triebwerke von Rolls-Royce aus. Diese fortschrittlichen Technologien führen zu einer überragenden Betriebseffizienz mit 25 Prozent geringerem Treibstoffverbrauch, entsprechend verminderten Emissionen und wesentlich niedrigeren Wartungskosten. Eine besonders geräumige und leise Kabine in der A350 XWB bewirkt für Langstreckenresende ein angenehmeres Bordambiente in modernem Design. Airbus vermeldet bisher 890 Festaufträge von 46 Kunden weltweit für das Großraumflugzeug A350 XWB.

H135 VIP mit Helionix bei der HeliGroup

Die HeliGroup, ein Hubschrauberbetreiber aus Großbrittanien, hat die allererste ACH135 mit Helionix für VIP-Beförderung auf der Yacht-Show in Monaco erhalten.

Bei der offiziellen Übergabe waren Vertreter aus der weltweiten Luftfahrt sowie der Yachtindustrie anwesend, um dieses neue Luftfahrzeug, dass sich besonders für die anspruchsvollen Bedingungen auf dem Deck eines Schiffes eignet, im Monaco Yacht Club mitzuerleben. Auch dabei waren die Royal Air Force Red Arrows (im Bild) als Ehrengäste nach ihrer Flugshow auf der Monaco Yacht Show.

H135 mit Helionix startet in den Markt

Denn das Verteidigungsministerium der Briten waren 2017 auch der erste Kunde für für eine H135 mit Helionix. Die HeliGroup entschied sich für die leichte ACH135 in gehobener Aussstattung, die an Sportwagen erinnert, in einer fünfsitzigen Ausstattung der Kanbine Airbus Corporate Helicopters-Reihe (ACH Line).

Mondsatellit DSG: Erste Entwicklung im ESPRIT Europas

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Die internationalen ISS-Partner Europa, USA, Russland, Japan und Kanada richten ihren Blick auf neue Kapitel der Raumfahrt und beschäftigen sich aktuell mit der Planung des nächsten großen Meilensteins in der Astronautik: einer lunaren, orbitalen Basis als Ausgangspunkt für astronautische Missionen zu Mond oder Mars.

Die Internationale Raumstation ISS hat mit ihrem langjährigen Betrieb im erdnahen Raum wertvolle Erkenntnisse für die astronautische Raumfahrt geliefert und damit den Weg für ambitionierte Missionen geebnet. Der Arbeitstitel lautet aktuell Lunar Orbital Platform-Gateway, kurz Gateway.

Die OHB System AG wurde für die Beteiligung an einer von zwei parallelen Studien zur Planung des europäischen Moduls mit dem klangvollen Namen ESPRIT (European System Providing Refuelling, Infrastructure and Telecommunications) ausgewählt. OHB bearbeitet als Unterauftragnehmer für den französischen Raumfahrtkonzern Thales Alenia Space wichtige Entwicklungsaufgaben mit einem Auftragswert von 1,7 Millionen Euro. ESPRIT ist ein Projekt im Auftrag der Europäischen Weltraumorganisation ESA und hat einem Vertragswert von insgesamt fünf Millionen Euro für die erste Entwicklungsphase (A/B1).

In sechs Tagen um den Mond

Mit ESPRIT beteiligt sich OHB an der internationalen Kooperation zur Entwicklung des neuen Gateways, das sich in einem hochelliptischen, polaren Orbit um den Mond bewegen soll. Auf diesem Orbit variiert die Distanz zwischen der Basis und der Mondoberfläche ungefähr zwischen 1.500 und 70.000 km. Das Gateway benötigt etwa sechs Tage für eine volle Umrundung des Mondes.

„Das Gateway ist der nächste große Schritt in der astronautischen Raumfahrt und wird den Bereich des Machbaren für die Menschheit deutlich erweitern. OHB leistet mit seiner Beteiligung einen großen Anteil an der technisch herausfordernden Definierung der europäischen Elemente“, sagt Mathias Rohrbeck, leitender Systemingenieur der OHB System AG für ESPRIT.

OHB ist mit den konzeptionellen Arbeiten für die Struktur des Modules und seines Thermalsystems sowie für die Betankung mit Xenon zuständig. „Die Struktur ist, vereinfacht gesagt, das Gerüst, das das Esprit-Modul umhüllt. Das Thermalsystem reguliert die Abwärme und das Refuelling beschreibt die Treibstoffversorgung, in unserem Fall mit dem Edelgas Xenon, das für die Ionen-Triebwerke des Gateways benötigt wird“, ergänzt Dr. Matthias Boehme, Projektleiter ESPRIT bei der OHB System AG.

SLS bringt Teile ins All

Das europäische Modul ESPRIT wird weitere wichtige Funktionen übernehmen: mit dem Science Airlock bietet ESPRIT eine Luftschleuse für externe Experimente am Gateway; das Refuelling ist ebenfalls mit dem Treibstoff Hydrazin möglich; außerdem erlaubt ESPRIT Telekommunikation mit Funkstationen auf der Mondoberfläche. Abgesehen vom ESPRIT-Modul wird das Gateway über voraussichtlich sechs weitere Module verfügen.

Diese Module, die von europäischen, amerikanischen, japanischen, russischen und kanadischen Partnern entwickelt werden, sollen nacheinander und überwiegend mit dem neuen amerikanischen Raketensystem SLS (Space Launch System) in den Mondorbit geschickt werden. Dort sollen sie sich zwischen 2022 und 2026 zum Gateway zusammen fügen. Astronauten werden mit dem Raumfahrzeug Orion zur neuen Mondbasis reisen. Für die Lebensdauer des Gateways sind 15 Jahre angesetzt. Der Start für das europäische Modul ESPRIT ist für Ende 2023 geplant.

Bombardier Global 7500 mit Musterzulassung

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Bombardier Business Aircraft hat jetzt für ihr neues Flaggschiff, die Global 7500, im Global Completion Centre im kanadischen Dorval die Musterzulassung durch die Behörde Transport Canada erhalten. Dazu kommt heute eine „kleine Großbestellung“ für die Flugzeugfamilie.

Bombardier nennt sie den größten, luxuriösesten und Reichweiten-stärksten Business Jet der je gebaut wurde. Das Flugzeug soll noch dieses Jahr den Flugdienst antreten. Passend dazu vermeldet Bombardier heute dass HK Bellawings Jet Limited, der drittgrößte Flugzeugverwalter in Hong Kong, eine Bestellung über sechs Flugezuge aus der Familie Global finalisiert hat.

Global 7500 Spitze der Businessflugzeuge

Diese besteht aus vier Global 6500 und zwei global 7500. Optionen für 12 Flugzeue sind noch verzeichnet. Die Bestellung wurde auf der EBACE in Genf vorbereitet. Der Wert beläuft sich auf ca. 370 Mio. US-Dollar nach Listenpreisen in typischer Ausstattung. Alle Optionen bedeuteten einen Wert von entsprechend 1.142 Mrd. US-Dollar. Die Global 6500 und insbesondere die unübertroffene Global 7500 Business Jets erweiterten vorzüglich die Flotte und das Angebot für mittelgroße Kabinen an Geschäftskunden, so Zhang Yijia, Präsident von HK Bellawings.

Der Business Jet Global 6500 bewältigt Routen wie Hong Kong oder Singapur nach London. Die Global 7500 hat eine Reichweite von 7.700 Nautischen Meilien oder 14.260 km – das sind 300 nm mehr als zunächst avisiert. Als einziger Business Jet kann sie somit New York mit Hong Kong und Singapore mit San Francisco nonstop verbinden. Sie hat dabei eine komplette Küche an Bord und vier Zimmer in der Kabine.

Raumfahrt-Highlights am IAC: Public Day am 03. Oktober

Auf dem International Astronautical Congress (IAC) kommen vom 01. bis 05. Oktober 2018 Experten aus Raumfahrtagenturen, Raumfahrtforschung und -industrie aus aller Welt zusammen. In der Ausstellung präsentiert das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) eine Auswahl an aktuellen Raumfahrtprojekten auf insgesamt 560 Quadratmetern.

Die International Astronautical Federation (IAF) vertritt 320 Organisationen aus sechs Kontinenten und 68 Ländern. Workshops, Touren und Technical Sessions mit Vorträgen und Diskussionsrunden sowie eine Ausstellung bieten zahlreiche Gelegenheiten zum Dialog. Dieses Jahr lädt die IAF nach Bremen ein. Über 4.000 Teilnehmer erwartet der Veranstalter. Prof. Pascale Ehrenfreund, DLR-Vorstandsvorsitzende: „Ich freue mich, dass wir als Teil des Teams Germany hier in Bremen die globale Weltraumgemeinde zum 69. IAC begrüßen dürfen.“ Das Team Germany als Organisator des Kongress habe keine Mühe gescheut, Deutschland als Raumfahrtnation zu präsentieren.

DLR-Highlights auf dem IAC 2018

In Halle 5 der Messe Bremen ist das DLR auf dem „Team-Germany-Boulevard“ mit einem Haupt- und einem Sonderstand vertreten. Dort stellt es insgesamt 33 Exponate und Forschungsthemen vor. Außerdem lädt das DLR bei der German Night am Dienstag, 02. Oktober, Vertreter aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft zum gemeinsamen Austausch ein. Das Ziel: die weitere Verstärkung der nationalen, europäischen und weltweiten Vernetzung im Bereich der Raumfahrtforschung. Prof. Hansjörg Dittus, Raumfahrtvorstand des DLR: „Die DLR-Raumfahrtforschung nimmt den IAC in Bremen zum Anlass, ein digitales Höhenmodell der Erde auf Basis von Radardaten für die wissenschaftliche Nutzung zur Verfügung zu stellen.“

MASCOT: Asteroidenlandung während der Kongresswoche

Auf dem Hauptstand ist ein Modell des Asteroiden-Landers MASCOT (Mobile Asteroid Surface Scout) vertreten. Sein „realer Zwillingsbruder“, der mit der japanischen Raumsonde Hayabusa2 im Juni dieses Jahres sein Ziel, den Asteroiden Ryugu, erreicht hatte, wird noch während der Kongresswoche, am Mittwoch, 03. Oktober 2018, vom Mutterschiff Hayabusa2 auf die Oberfläche abgesetzt. Bereits eine Woche später erwarten die Wissenschaftler vom DLR, JAXA und CNES erste Daten und Ergebnisse.

Grundlagenforschung und Anwendungen im All

„Der IAC ist eine tolle Plattform, um eine Brücke zu schlagen zwischen Grundlagenforschung und Raumfahrt-Anwendungen, was mir besonders wichtig ist. Und dass die Konferenz parallel zur horizons-Mission in Deutschland stattfindet und Alexander Gerst am 03. Oktober – während des Kongresses – als erster Deutscher Kommandant auf der Raumstation werden soll, freut uns sehr und ist ein ganz besonderer Höhepunkt dieses ereignisreichen Raumfahrtjahres“, sagt Dr. Walther Pelzer, DLR-Vorstand für das Raumfahrtmanagement und in dieser Funktion zuständig für die deutschen Beiträge zur horizons-Mission und zur ESA.

Das Raumfahrtmanagement zeigt auf dem DLR-Stand Experimente und Informationen der horizons-Mission: zum Beispiel das 3D-Fluoreszenzmikroskop FLUMIAS, das gerade von seinem ersten Einsatz auf der ISS zurück ist. Mit FLUMIAS können erstmals Vorgänge in lebenden Zellen in Echtzeit unter Schwerelosigkeit beobachtet und Veränderungen direkt sichtbar gemacht werden. Eine Möglichkeit, völlig neue Einblicke in menschliches Gewebe, Zellkulturen, Mikroorganismen und Pflanzen zu erhalten. CIMON, der erste mobile und mit künstlicher Intelligenz ausgestattete Astronauten-Assistent auf der ISS, wird ebenfalls vorgestellt – er ist abwechselnd am DLR-Stand und bei Airbus zu sehen. Im November soll Alexander Gerst erstmals mit dem Original-CIMON auf der ISS arbeiten.

Das Cold Atoms Lab (CAL) ist eine kompakte, atomchip-basierte Anlage zur Untersuchung ultrakalter Quantengase wie zum Beispiel Bose-Einstein-Kondensate (BEC). Mit dem CAL wird eine neue Ära der ISS-Forschung eingeläutet, da nun erstmals hochgenau fundamentalphysikalische Fragestellungen mit Quantenobjekten nahe am absoluten Temperaturnullpunkt (minus 273,15 Grad Celsius) untersucht werden können. Unter Schwerelosigkeit auf der ISS haben BEC eine Lebenszeit von bis zu 20 Sekunden – das kann kein Labor auf der Erde. Künftig können Quantensensoren beispielsweise zur Lageregelung von Satelliten, zur Abstandsregelung bei Formationsflügen eines Satellitenschwarms oder auch zur präzisen Schwerefeldvermessung der Erde zum Einsatz kommen.

Neben Highlights der horizons-Mission präsentiert das DLR Raumfahrtmanagement Themen aus den Bereichen Innovation und neue Märkte – wie den drahtlosen Satelliten SKITH und das intelligente Baukastensystem für Satelliten iBOSS, aber auch die nationale deutsche Satellitenmission Heinrich Hertz (Start 2021) und die deutsch-französische Klimamission Merlin. Zudem ist die INNOspace-Expo „ALLTäglich!“ in der ÖVB-Arena zu sehen, die anschaulich macht, wie Raumfahrt schon heute das alltägliche Leben beeinflusst.

Umwelt-Monitoring aus dem und Roboter für das ALL

Mit dem Exponat zur Hyperspektralkamera DESIS ist ein DLR-Instrument auf dem IAC vertreten, das einen wichtigen Beitrag für das Umwelt-Monitoring und damit zur Klimaforschung leisten soll. Das DLR Earth Sensing Imaging System Spectrometer, kurz DESIS, „blickt“ mit 235 Spektralkanälen auf die Erde und erkennt so Veränderungen des Ökosystems der Erdoberfläche. Das Instrument soll Daten zur Unterstützung wissenschaftlicher, humanitärer und kommerzieller Ziele wie zum Beispiel der Landwirtschaft liefern. Wie wichtig die Forschung zum globalen Klimawandel ist, hat nicht zuletzt der Jahrhundertsommer 2018 gezeigt.

Auf dem Sonderstand stellt das DLR mit ARCHES (Autonomous Robotic Networks to Help Modern Societies) eine seiner Forschungsaktivitäten zur robotischen Exploration vor. In dem interdisziplinären Projekt forscht das DLR gemeinsam mit seinen Partnern der Helmholtz-Gemeinschaft (HGF), dem Alfred-Wegener-Institut, GEOMAR sowie dem Karlsruhe Institute of Technology (KIT). Die Vision ist die zukünftige Erkundung ferner Planeten und der irdischen Tiefsee durch kooperierende Schwärme autonomer Roboter.

Publikumstag am 03. Oktober

Der IAC richtet sich hauptsächlich an Fachbesucher. Aber auch die interessierte Öffentlichkeit erhält beim Public Day am 03. Oktober von 12:00 bis 18:00 Uhr die Gelegenheit zum Einblick in die aktuelle Weltraumforschung. Schließlich ist das Motto des diesjährigen IAC „Involving Everyone“. Der Eintritt zum Public Day ist frei.

Die Nachwuchsarbeit ist dem DLR stets besonders wichtig: So finden im Rahmen des IAC in Zusammenarbeit mit den Partnern IAF, ISEB, VSSEC, ESA und ESERO im Bremer DLR-Institut für Raumfahrtsysteme und am DLR_School_Lab der Lehrerworkshop des International Space Education Board (ISEB) statt. Das DLR_School_Lab Bremen besucht darüber hinaus den Kongress mit den Schülerinnen und Schülern des DLR_School_Lab-Clubs und organisiert zusammen mit dem Zentrum für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation (ZARM) erstmalig den Schüler-IAC „Teen Spirit for Space“. Die 35 Teilnehmer aus den Klassen 1 bis 11 kommen aus ganz Deutschland.

Vor Ort im DLR-Institut für Raumfahrtsysteme

Neben den täglichen Führungen für die Konferenzteilnehmer durch das DLR-Institut für Raumfahrtsysteme und denen für den ganz jungen Nachwuchs wird am Donnerstag, 04. Oktober, eine spezielle Tour für Young Professionals und Studierende angeboten. Das Institut gibt Nachwuchswissenschaftlern Einblicke in die aktuellen Forschungsprojekte. Auf der Tour schauen sie hinter die Kulissen des DLR Bremen und stellen ihre Fähigkeiten bei einer Systemanalyse unter Beweis.

Bereits über 50.000 Besucher auf MASCOT-Ausstellung

Noch bis Sonntag, 14. Oktober 2018 ist die Ausstellung „Kontakt mit einem Asteroiden: Hayabusa2 und MASCOT“ in der unteren Rathaushalle Bremen geöffnet. Die an der Mission beteiligten DLR-Institute und -Einrichtungen haben sie gemeinsam mit den externen Partnern entwickelt. Seit ihrer Eröffnung am 10. Juli 2018 hat sie bereits über 50.000 Besucher angelockt.

Bremen, wichtiger Standort für Raumfahrt in Deutschland

Als Veranstaltungsort ist Bremen nach 2003 erneut eine passende Wahl des Veranstalters IAF, der den Kongress zum 69. Mal ausrichtet. Ist die Hansestadt doch eine der Raumfahrt-Hochburgen in Deutschland und Europa. Das DLR ist in Bremen mit seinem Institut für Raumfahrsysteme vertreten, viele Industriepartner dort ebenfalls ansässig. Aber nicht nur für den deutschen Norden sind Weltraumforschung und Raumfahrtunternehmen ein wichtiger Standortfaktor. Für ganz Deutschland ist die Raumfahrt sowohl ein zentraler Technologie- und Innovationstreiber als auch wesentlicher Bestandteil des Arbeitsmarkts.

Am Rande des IAC findet das 9. IAF International Meeting for Members of Parliaments zum Thema „The Seamless Chain of Innovation – From Space Science to Business“ statt. Erwartet werden Parlamentarier aus der ganzen Welt, die sich in ihren Heimatparlamenten mit Luft- und Raumfahrt beschäftigen. Darunter auch Christian Weber, Präsident der Bremischen Bürgerschaft, und Klaus-Peter Willsch, Vorsitzender der Parlamentsgruppe Luft- und Raumfahrt im Deutschen Bundestag, die als lokale und nationale Gastgeber fungieren. Die Parlamentarier haben am Dienstag, 02. Oktober die Möglichkeit, die ortsansässige Raumfahrtindustrie und das DLR Bremen zu besuchen.

Cathay Pacific A350 schließt Hong Kong an Franfkurt an

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Mit Cathay Pacific geht es bald noch öfter ab Frankfurt in die Metropole im Süden Chinas: Ab 31. März 2019 starten Reisende zusätzlich dienstags, freitags und sonntags um 20:40 Uhr (Sommerflugplan 2019) an Bord einer A350-900 nach Hong Kong.

Bisher hebt Cathay Pacific, die sich als Hong Kongs Premiumfluggesellschaft versteht, sieben Mal pro Woche gen Osten ab und stockt mit der zweiten Verbindung auf zehn wöchentliche Flüge auf. Durch die unterschiedlichen Abflugzeiten können Passagiere ihren Aufenthalt in Hong Kong oder Weiterflüge in andere asiatische Destinationen sowie in Richtung Australien noch besser planen.

Nach der strategischen Entscheidung, die Verbindung ab Düsseldorf ab März 2018 einzustellen, konnte für den deutschen Markt eine positive Bilanz im zweiten Halbjahr 2017 und ersten Halbjahr 2018 erreicht werden. Die aktuelle Auslastung beträgt etwa 90 Prozent und der Ertrag konnte deutlich über zehn Prozent gesteigert werden. Dazu beitragen kann nun auch der zusätzliche Abendflug, ein deutlicher Kundenwunsch. Ab Hong Kong werden Reisenden auch mit diesem Flug optimale Anschlusszeiten und Verbindungen nach Asien und insbesondere nach Australien und Neuseeland angeboten.

Cathay Pacific in Europa

Die Premiumfluggesellschaft zeigt sich dem europäischen Markt verpflichtet: Seit 25. März 2018 operiert Cathay Pacific vier wöchentliche Flüge ab/nach Brüssel, die Hong Kong mit der Hauptstadt Belgiens verbinden. Im Juni 2018 kündigte die Airline vier wöchentliche Flüge ab/nach Dublin an, um eine direkte Anbindung zwischen Hong Kong und der grünen Insel zu ermöglichen.

Hinzu kam am 02. Mai 2018 eine saisonale Verbindung zwischen Kopenhagen und Hong Kong bis zum 26. Oktober 2018. Fluggäste ab Zürich dürfen sich darüber hinaus freuen, ab 31. März 2019 auf der Route Zürich-Hong Kong in der neuen A350-1000 zu fliegen, dem Aushängeschild der Langstreckenflotte von Cathay Pacific. Zurzeit bietet Cathay Pacific Verbindungen zu 15 Destinationen in Europa.

Neues Dining-Erlebnis in der Business Class

Nach einer kürzlich durchgeführten Kundenbefragung zur Verbesserung des Flugerlebnisses reagiert Cathay Pacific mit einem neuen Dining-Service in der Langstrecken-Business Class, der schrittweise bis Mitte 2019 auf alle Langstrecken ausgeweitet wird. Passagiere ab/nach Frankfurt freuen sich ab sofort auf eine größere Auswahl und mehr Flexibilität bei den Hauptmahlzeiten dank des neuen À-la-carte-Menüs aus drei Vorspeisen und bis zu sechs Hauptgängen. Im direkten Gespräch können Fluggäste individuelle Essensbestellungen äußern. Alle Gerichte werden persönlich am Platz serviert – so entsteht gerade bei Nachtflügen ein ruhigeres Kabinenumfeld und die Schlafenszeit kann optimal genutzt werden.

Cathay Pacific im Sommer 2019 nach HKG

Flugnummer Von Nach Abflug/Ankunft Flugtage
CX282 FRA HKG 20:40/13:45+1 Di, Fr, So
CX283 HKG FRA 12:30/18:40 Di, Fr, So
CX288 FRA HKG 13:45/06:50+1 Mo – So
CX289 HKG FRA 00:35/06:45 Mo – So

Alle Zeitangaben in Ortszeit. Der Flugplan unterliegt der Zustimmung der Regierung und kann ohne vorherige Ankündigung geändert werden. Das eingesetzte Fluggerät variiert womöglich. Die Verfügbarkeit unterliegt betrieblichen Anforderungen.

Helionix-H135 erstmals für China fertig

Airbus Helicopters hat eine H135 an die Health Commission von Qingdao in der chinesischen Provinz Shandong geliefert. Dies ist der erste von 100 Hubschraubern der H135, die gemäß eines im Juni 2016 unterzeichneten Rahmenvertrags an China geliefert werden sollen.

Die H135 wurde in HEMS-Konfiguration geliefert (Helicopter Emergency Medical Services) und ist komplett mit neuester medizinischer Einrichtung ausgestattet. Der übergebene Hubschrauber wird in EMS-Einsätzen (Emergency Medical Services) in Qingdao und Umgebung eingesetzt werden. Es ist die erste H135 für China, die mit der Avioniksuite Helionix von Airbus ausgestattet ist. Sie reduziert die Arbeitsbelastung des Piloten und erhöht dadurch die Sicherheit.

Schulung für Endmontage der H135 in China

Bei der feierlichen Übergabe unterzeichnete United General Aviation Industrial Development Co. Ltd. (UGA), Vertriebspartner von Airbus Helicopters in China, einen Vertrag über zwei H135 mit der Eastern General Aviation Company. UGA hatte im Vorfeld bereits eine Rahmenvereinbarung über sechs H135 mit Qingdao Huatong Financial Leasing Co. Ltd. (Huatong Leasing) gesichert.

Die ersten fünf der 100 bestellten H135 werden in Donauwörth fertiggestellt, wo auch die Montage des heute ausgelieferten Hubschraubers erfolgte. Hier erhalten seit April 2018 chinesische Mitarbeiter der Endmontagelinie (FAL) ein On-the-Job-Training durch ihre deutschen Kollegen. Die verbleibenden 95 Maschinen werden in Qingdao an der H135-FAL montiert, deren Grundstein 2017 gelegt wurde. Die Endmontagelinie soll bis Ende 2018 fertiggestellt werden und planmäßig Anfang 2019 ihren Betrieb aufnehmen.

Airbus Helicopters führend im Segment

Airbus Helicopters hat die führende Position auf dem chinesischen Markt für zivile und halbstaatliche Hubschrauber inne. Bis August 2018 waren etwa 280 Airbus-Hubschrauber für 75 Kunden in China in Betrieb. Das Unternehmen arbeitet gemeinsam mit der chinesischen Verwaltung, privaten Betreibern und industriellen Partnern daran, den wachsenden chinesischen Hubschraubermarkt kontinuierlich weiterzuentwickeln. Das jährliche Marktwachstum lag in den letzten Jahren bei 20 Prozent.

Die H135 ist einer der beliebtesten leichten, zweimotorigen Hubschrauber in China. Sie wird hauptsächlich für medizinische Rettungseinsätze, Such- und Rettungsmissionen, Polizeiund Löscheinsätze sowie für Tourismusflüge eingesetzt werden. Weltweit sind über 1.270 Hubschrauber der H135-Familie in Betrieb und haben nahezu fünf Millionen Flugstunden absolviert.

Köln Bonn Airport mit Schadensansprüchen befasst

Der Aufsichtsrat der Flughafen Köln/Bonn GmbH hat sich in seiner heutigen Sitzung erneut mit möglichen Schadensersatzansprüchen gegen die frühere Geschäftsführung des Flughafens befasst. Unter anderem lag dem Aufsichtsrat ein ausführlicher Bericht über die möglicherweise rechtswidrige Bevorzugung und Begünstigung von Mitgliedern des Betriebsrates vor.

Lediglich in zwei Fällen, die viele Jahre zurückliegen, gab es Beanstandungen, die aber ohne Folgen für die Betroffenen bleiben, da Rückforderungen nach dem Tarifvertrag des öffentlichen Dienstes innerhalb von sechs Monaten geltend gemacht werden müssen. Alle übrigen Schadensersatzansprüche werden weiter geprüft. Es drohen keine Ansprüche zu verjähren, da entsprechende Vereinbarungen über den Verzicht auf die Einrede der Verjährung getroffen wurden.

Lufthansa bewilligt Kauf von weiteren Airbus A320neo

Mit dieser Entscheidung reagiert die Lufthansa Group auf die positive Markt- und Ergebnisentwicklung und stellt so die erforderliche Flottengröße in den nächsten Jahren sicher. Die Gesamtinvestition dieser Bestellung beträgt rund drei Milliarden US-Dollar nach Listenpreis.

Der Aufsichtsrat der Deutschen Lufthansa AG hat in letzten seiner Sitzung dem Kauf von 27 Kurz- und Mittelstreckenflugzeugen zugestimmt. Dabei werden Kaufoptionen für 24 Airbus A320neo und drei A321neo in Festbestellungen umgewandelt. Insgesamt wächst damit die Zahl der Bestellungen von A320neo und A321neo auf 149 Flugzeuge für den Konzern, 13 fliegen bereits bei Lufthansa.

Parität im Triebwerksmix für Airbus neo

Die bestellten A320neo und A321neo (kurz für „New Engine Option“) sollen in den Jahren 2023 und 2024 ausgeliefert werden. Zehn der 27 neuen Flugzeuge sind erneut für SWISS vorgesehen, die übrigen Flugzeuge werden bei anderen Flugbetrieben innerhalb des Aviation-Konzerns eingesetzt. Ein Teil der Bestellung wird mit den innovativen Triebwerken von Pratt & Whitney (PW1100G) ausgestattet, ein anderer Teil mit den LEAP-1A-Triebwerken von CFM International. Damit sind weiterhin beide Triebwerkstypen zu etwa gleichen Teilen für die „Neo“-Familie bei der Lufthansa Group vorgesehen.

Die neu entwickelten Triebwerkstechnologien von Pratt & Whitney und CFM International sowie die aerodynamische Flügelenden (Sharklets), mit denen die Flugzeuge ausgestattet sind, führen zu einer deutlichen Treibstoffreduktion von bis zu 20 Prozent pro Sitzplatzkilometer. Wie alle Lufthansa Flugzeuge der A320-Familie werden die A320neo und A321neo serienmäßig mit lärmreduzierenden Wirbelgeneratoren ausgestattet. Eine startende A320neo hat einen um rund 50 Prozent kleineren Lärmteppich im Vergleich zu anderen Flugzeugen dieser Art.

Asiana Airlines beauftragt MTU Maintenance

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MTU Maintenance übernimmt die Betreuung von 40 Prozent der V2500-Triebwerke von Asiana Airlines und deren Tochtergesellschaften sowie das Engine Trend Monitoring für die Antriebe der gesamten V2500-Flotte. Das Vertragsvolumen beläuft sich auf rund 245 Millionen Euro.

Die MTU Maintenance, der weltweit führende Anbieter von Instandhaltungsdienstleistungen für zivile Luftfahrtantriebe, hat den mit Asiana Airlines einen Vertrag über V2500-Triebwerke mit einer Laufzeit von fünf Jahren heute abgeschlossen. „Wir freuen uns sehr über den Vertragsabschluss mit Asiana Airlines“, so Michael Schreyögg, Vorstand Programme der MTU Aero Engines. „Erst vor gut einem Jahr hat die MTU Maintenance, im Zuge des Ausbaus ihrer weltweiten Präsenz, eine Repräsentanz in Seoul eröffnet. Der nun erzielte Erfolg ist für uns ein deutliches Zeichen dafür, dass wir mit unserer Strategie, die Nähe zu unseren Kunden zu pflegen, auf dem richtigen Weg sind.“

Spitze beim Muster V2500

Die MTU Maintenance erbringt die Instandhaltungsleistungen für V2500-Triebwerke an ihren Standorten Hannover (Deutschland), Vancouver (Kanada) und Zhuhai (China) und ist bei diesem Antriebstyp mit einem Marktanteil von 35 Prozent weltweit die Nummer eins. Der MRO-Spezialist verfügt über mehr als 19 Jahre Erfahrung mit dieser Triebwerksfamilie und hat bislang gut 4.800 Shop Visits für über 90 V2500-Kunden durchgeführt. 

Asiana Airlines ist eine südkoreanische Fluggesellschaft, die Luftverkehrsdienste für Passagiere und Fracht anbietet und rund 100 Strecken im In- und Ausland bedient. Die Airline betreibt zusammen mit ihren Tochtergesellschaften eine Flotte von insgesamt 125 V2500-Triebwerken (Ersatztriebwerke eingeschlossen), die in ihren Maschinen des Typs A321 zum Einsatz kommen. „Wir freuen uns sehr über den Ausbau unserer Kooperation mit der MTU Maintenance“, sagte E-Bae Kim, Executive Vice President Corporate Support bei Asiana Airlines anlässlich der Vertragsunterzeichnung. „Wir haben schon in der Vergangenheit mit der MTU Maintenance im Bereich Triebwerksinstandhaltung zusammengearbeitet und bisher nur beste Erfahrungen damit gemacht. Asiana Airlines ist glücklich darüber, mit der Erneuerung des V2500-Vertrags auf dieser Erfolgsgeschichte aufbauen zu können. Wir sind davon überzeugt, dass uns die MTU Maintenance im Bereich MRO-Leistungen auch weiterhin höchst individuelle und intelligente Lösungen in der gewohnten Qualität anbieten wird.“

Tiger: Studien zur Modernisierung in Auftrag

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Die französische Behörde OCCAR hat Airbus Helicopters in Vertretung der französischen, deutschen und spanischen Beschaffungsbehörden DGA, BAAINBw und DGAM mit der Durchführung von Risikominimierungsstudien beauftragt, mit dem Ziel, den Tiger mit neuen Fähigkeiten für das Gefechtsfeld der Zukunft auszustatten.

Für den Kampfhubschrauber Tiger sollen dabei als Hauptziel die Vorbereitung von Entwicklungs- und Nachrüstungsphasen der neuen Avionik-, Einsatz-, und Waffensysteme des Tigers getroffen werden. Thales und MBDA nehmen auch an den Studien teil. OCCAR ist die Organisation Conjointe de Coopération en matière d’Armement – Organisation für Kooperationsprogramme im Bereich Verteidigung in Frankreich.

Tiger für die Zukunft weiterrüsten

„Wir sind stolz darauf, die Zukunft des Tigers vorzubereiten, da er ein wichtiges Programm für die europäische Initiative für Verteidigungszusammenarbeit darstellt“, sagte Bruno Even, CEO von Airbus Helicopters. „Die Risikominimierungsstudien sollen sicherstellen, dass Frankreich, Deutschland und Spanien Tiger mit den zusätzlichen Einsatzfähigkeiten in ihre Tiger-Flotte zulaufen lassen“, fügte er hinzu.

Insgesamt wurden bisher 178 Tiger nach Frankreich, Deutschland, Spanien und Australien geliefert und haben über 110.000 Flugstunden absolviert. Der Tiger wurde zum ersten Mal 2009 in Afghanistan von der französischen Armee eingesetzt und beweist seitdem seine Fähigkeiten in Einsatzgebieten als äußerst agiler, leiser und wirkungsvoller Kampfhubschrauber.

Lufthansa: München wird Hub für Asien

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Mit neu integrierten Prozessen versetzt sich die Lufthansa Group immer mehr in der Lage, Flotten und Verkehre dorthin zu verlagern, wo die besten Bedingungen für Qualität, Wachstum und Wirtschaftlichkeit vorliegen.

Im Mittelpunkt steht dabei das flexible Multi-Hub-System. So steuert die Lufthansa Group ihre Drehkreuze München, Frankfurt, Zürich und Wien. Konkret hat der Lufthansa Vorstand entschieden, das Wachstum am Standort München weiter zu forcieren und die bayerische Hauptstadt dabei zu einem Hub mit Fokus auf Asien auszubauen.

Die Lufthansa Group rechnet für die Network Airlines mit einem Wachstum im hohen einstelligen Prozentbereich an diesem Drehkreuz für 2019 im Vergleich zum Vorjahr. Neben Frequenzerweiterungen des Flugangebotes von München nach Seoul und Singapur wird ab Sommer 2019 erstmals auch eine tägliche Verbindung von München nach Bangkok angeboten. Die Flüge sind ab dem 04. Oktober 2018 buchbar. Außerdem wird zur Stärkung des Asienangebotes in München die Verbindung nach Osaka (Japan) von Frankfurt nach München verlagert.

A340 folgen A380 nach München

Die Verlagerung von fünf Airbus A380 von Frankfurt nach München im Sommer 2018 wurde vom Markt sehr gut angenommen und ist damit ein voller Erfolg. Lufthansa prüft daher die perspektivische Verlagerung weiterer A380 von Frankfurt nach München für 2020. Für die Ausweitung der Zubringerverkehre nach München werden drei Airbus A320 vom Drehkreuz Frankfurt nach München verlegt, während drei kleinere Bombardier CRJ900 im Gegenzug von München nach Frankfurt verlegt werden. Zudem wird München als „5 Star“-Standort mit zusätzlichen First Class Angeboten verstärkt. Ein Großteil der Frankfurter Airbus A340-600 Flotte wird daher nach München verlagert.

Schwerpunkt der strategischen Ausrichtung des Drehkreuzes Frankfurt wird weiterhin die Optimierung des Destinationsmixes im Sinne eines qualitativen Wachstums sein. An diesem Drehkreuz wird Lufthansa das Wachstum drosseln, um die Pünktlichkeit und operationelle Stabilität zu verbessern. Die Lufthansa Group rechnet für die Network Airlines mit einem Wachstum im niedrigen einstelligen Prozentbereich an diesem Drehkreuz für 2019 im Vergleich zum Vorjahr.

Mit insgesamt vier neuen Zielen geht Lufthansa ab Frankfurt in den Winter 2018/19. Eilat (Israel), Agadir (Marokko), Triest (Italien) und Thessaloniki (Griechenland) stehen neu im Flugangebot. Darüber hinaus baut Lufthansa ihr Streckennetz in die USA weiter aus. Ab 03. Mai 2019 wird die Fluggesellschaft erstmals Verbindungen von Frankfurt nach Austin (USA) anbieten.

Wien und Zürich mit mehr Zielen

Weiter ausgebaut werden soll der Wachstumspfad am Lufthansa Group-Drehkreuz und Heimat von Swiss International Air Lines – Zürich. Aufgrund der sehr erfolgreichen Entwicklung der letzten Jahre soll hier weiter auf moderates Wachstum gesetzt werden. Der Schwerpunkt liegt hierbei auf dem Ausbau der Europa-Aktivitäten. Neu im Winter 2018/19: Bremen. Außerdem bietet SWISS mit den Destinationen Bordeaux (Frankreich), Kiew (Ukraine), Brindisi (Italien) und Sylt attraktive neue Ganzjahresziele an.

Im kommenden Winterflugplan 2018/19 baut Austrian Airlines in Wien das europäische Streckennetz kräftig aus. Über 40 zusätzliche Flüge pro Woche werden ab Ende Oktober 2018 zu 14 Destinationen starten. Dazu gehören unter anderem Städte in Deutschland wie Berlin, Düsseldorf und Hamburg, aber auch andere europäische Destinationen wie Kopenhagen (Dänemark), Kiew (Ukraine), Athen (Griechenland) und Krakau (Polen). Ermöglicht wird diese Aufstockung durch Effizienzsteigerungen im Streckennetz. Neben den neuen Europaflügen, erhöht Austrian Airlines zusätzlich einige Frequenzen nach Nordamerika und stärkt damit Wien als Lufthansa Group-Drehkreuz.

Boeing 777-9 im Multi-Hub-System

„Unser Multi-Hub-System mit vier kommerziell aus einer Hand gesteuerten Drehkreuzen funktioniert und ist erfolgreich. Dies ermöglicht uns extrem schnell und flexibel auf wechselnde Rahmenbedingungen zu reagieren. Maßgeblich sind für uns Qualität, Effizienz und Wirtschaftlichkeit“, sagt Harry Hohmeister, Mitglied des Vorstands der Deutschen Lufthansa AG und verantwortlich für das Ressort Hub Management, anlässlich dieser Entscheidungen.

„Das Ziel der gesamten Branche sollte ein qualitatives Wachstum sein. Dazu ist es auch notwendig, dass die Infrastruktur am Boden und in der Luft Schritt hält mit dem Wachstum der Branche. Bestehende Defizite müssen beseitigt werden. Wir wachsen dort, wo Kosten und Qualität stimmen. Deshalb werden wir auch erst im kommenden Sommer, abhängig von der Entwicklung der Drehkreuze, entscheiden, wo die neuen Boeing 777-9 ab dem Jahr 2020 starten werden. Dieses Flugzeug wird erstmals mit neuen Produkten in der Business Class und Premium Economy abheben und neue Maßstäbe in der Industrie setzen“, ergänzt Hohmeister in Frankfurt.

Terminal 3 am Fraport mit vielen Verkehrsoptionen

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Pkw, Bus und Taxi sollen das Terminal 3 gut über die neu gebauten Anbindungsstraßen erreichen können. Fraport hat verschiedene Verkehrslösungen, öffentlich wie individual, berücksichtigt. Die erweiterte Anschlussstelle Zeppelinheim wird beispielsweise nach aktuellen Planungen bereits 2021 stehen.

Nach heutigen Aussagen des Frankfurter Verkehrsdezernenten Klaus Oesterling und Planungsdezernenten Mike Josef zum S-Bahn-Anschluss für Terminal 3 am Flughafen Frankfurt erklärt Jürgen Harrer, Leiter der Unternehmenskommunikation der Fraport AG: „Wir haben uns in der Planungsphase intensiv mit der Frage beschäftigt, wie die Verkehrsanbindung für Terminal 3 bestmöglich gestaltet werden kann. Schließlich liegt es in unserem ureigenen Interesse, eine optimale Erreichbarkeit sowohl mit öffentlichen wie auch mit individuellen Verkehrsmitteln sicherzustellen.“

Bündelung mit Trassenoption

Jürgen Harrer sagte weiter: „An den öffentlichen Schienennah- und Fernverkehr wird das Terminal 3 mit einem extra dafür gebauten Personen-Transport-System (PTS) angebunden. Nach Plan können Reisende ab 2023 vom Fern- und Regionalbahnhof am Terminal 1 bequem mit dem neuen PTS Terminal 3 erreichen – und das in nur acht Minuten Fahrzeit! Allein für die neue PTS investiert Fraport einen mittleren dreistelligen Millionenbetrag. Das zeigt: Terminal 3 wird mit allen Verkehrsmitteln sehr gut erreichbar sein, eine direkte S-Bahn-Anbindung ist somit nicht erforderlich.

Die Bündelung der öffentlichen Nah- und Fernverkehrsanbindungen an einem Punkt ist übrigens auch international an Flughäfen absolut üblich und sinnvoll, da dies für Passagiere die beste Erreichbarkeit und Orientierung ermöglicht. Als Flughafenbetreiber ist dieses Qualitätsmerkmal für uns wichtig. Gerade internationale Passagiere sind mit unterschiedlichen Bahnen zu unterschiedlichen Terminals schnell überfordert. Dies gilt aber auch für nationale Passagiere und Beschäftigte am Flughafen. Wird eine Bahn verpasst, ist die Wartezeit auf die nächste bei einer Bündelung der Bahnen an einem Punkt deutlich kürzer und eine bessere Kapazitätsauslastung möglich.

Die Verkehrsplanung war natürlich auch Gegenstand im Planfeststellungsverfahren. Es wurde in umfangreichen Verkehrsgutachten nachgewiesen, dass mit den planfestgestellten Erschließungsmaßnahmen Passagiere das Terminal 3 mit öffentlichen und individuellen Verkehrsmitteln bestens erreichen können. Gleichwohl hält Fraport planerisch einen Trassenkorridor frei, sodass eine direkte S-Bahn-Anbindung des Terminals 3 zu einem späteren Zeitpunkt ermöglicht wird. Dies stellt eine Vorsorge für den Fall dar, dass zukünftig ein anderer Vorhabens-/Verkehrsträger eine solche Anbindung realisieren möchte. Damit folgt Fraport auch einer Empfehlung im Planfeststellungsbeschluss.“

Ryanair: Streik Freitag auch der deutschen Piloten

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Gemeinsam mit vielen anderen europäischen Gewerkschaften wird die VC erneut ihre Ryanair-Piloten dazu aufrufen, die Arbeit für 24 Stunden niederzulegen. Der VC wurde auch seit dem letzten Arbeitskampf am 12. September 2018 kein verbessertes Angebot gemacht. Zudem konnte bislang keine Schlichtungsvereinbarung zwischen Ryanair und VC erzielt werden.

Im Zeitraum von Freitag, den 28.09.2018 um 03:01 Uhr bis Samstag, den 29.09.2018 um 02:59 Uhr ruft die Vereinigung Cockpit (VC) die Piloten bei Ryanair zum Streik auf. Aufgerufen sind alle festangestellten Piloten, die an Ryanair-Stationen in Deutschland beschäftigt sind. Betroffen sind alle Verbindungen, die in dieser Zeit aus Deutschland abfliegen sollen.

Ryanair und die Piloten hätten bislang weder Einvernehmen darüber erzielt, was man schlichten wolle, noch, wie man schlichten wolle und wer geeigneter Schlichter sein könnte, sagte Ingolf Schumacher, Vorsitzender Tarifpolitik der VC. Die VC bedauert die Auswirkungen auf die betroffenen Passagiere und Bodenmitarbeiter. Passagiere mögen sich hinsichtlich ihrer geplanten Flugverbindungen bitte direkt an Ryanair wenden, da nur das Unternehmen selbst sagen kann, welche Flüge durchgeführt werden. Beim letzten Streik der in Deutschland stationierten Piloten hatte Ryanair einen Großteil der Flüge durchführen können. Diesmal dürfte es deutlich heftiger werden, da in mehreren Ländern gleichzeitig gestreikt wird.

Ryanair: Andere Airlines schuld

Ryanair habe zudem am heutigen Donnerstag verlautbaren lassen, die Arbeitsniederlegungen in der Fluggesellschaft lägen nicht im Interesse des eigenen Personals, sondern Beschäftigte von Wettbewerber-Airlines hätten die Streiks bei Ryanair befördert und koordiniert.

„Es ist unverfroren, den Eindruck zu erwecken, Ryanair-Personal sei fremdgesteuert. Dies ist ein weiteres Beispiel für die verquere Sichtweise des despotisch agierenden Chefs. Die VC-Streikforderungen haben gewählte Ryanair-Piloten beschlossen, die genau wissen, was die Bedürfnisse des Ryanair-Cockpitpersonals sind.“, ergänzte Schumacher. Am Mittwoch machte die EU-Kommission gegenüber dem Ryanair-Chef erneut klar, dass mit dem Billigkonzept der Airline auch Verantwortung für die Beschäftigten einhergeht.

Die EU-Kommissarin Thyssen betonte: „EU-Recht einzuhalten ist nichts, worüber Arbeitnehmer verhandeln müssen; es kann auch nicht in jedem Land unterschiedlich gehandhabt werden. Ich habe das heute gegenüber Herrn O´Leary sehr deutlich gemacht. Ich bin nicht gegen Ryanair oder das Low-Cost-Geschäftsmodell. Aber mit großem Erfolg geht auch große Verantwortung einher. Der Markt ist kein Dschungel; er hat klare Regeln für faire Mobilität auf dem Arbeitsmarkt und Arbeitnehmerschutz. Es geht hier nicht um eine akademische Debatte, sondern um konkrete soziale Rechte der Arbeitnehmer.“

Testpiloten der EASA erhalten Fluglizenz für MC-21

Zwei Testpiloten und einen Testflugingenieur der EASA haben die Einweisung in den neuen russischen Airliner erhalten und damit die Flugerlaubnis, um den MC-21-300 für die Zulassung in Europa zu fliegen.

Der erste Schritt der Schulung der Experten von der EASA (European Aviation Safety Agency) im MC-21 bestand dabei im Studium des Designs und des Betriebshandbuchs des Airliners. Der MC-21 kann als Alleinstellungsmerkmal in seiner Kategorie nicht nur einen Rumpf, sondern auch Flügel aus leichten Verbundwerkstoffen vorweisen. Dann ging es für die Piloten an Flugsimulatoren und Testvorrichtungen:

  • Start, Anflug und Landung wurden dabei nach Sicht- und Instrumentenflugregeln (VFR) durchgeführt.
  • Die Crew hat die Steuerbarkeit und Charakteristiken dieses Flugzeugs unter der ganzen Breite an Bedingungen wie Reisehöhen, Beladungen und Schwerpunkten und Geschwindigkeiten getestet.
  • Notfallpläne wurden durchgegangen
  • Anflüge wurden unter solch hohen Anstellwinkeln durchgeführt, bis die Stall-Warnung (drohender Strömungsabriss) ausgelöst wurde.

Die EASA-Piloten und der Testflugingeneur konnten sich so an die Steuerung des MC-21-300 gewöhnen. Der Antrag für die Zulassung durch die Europäer wurde im August 2016 gestellt. Bisher befinden sich zwei Flugzeuge MC-21-300 als Testmaschinen im Programm, die kürzlich erstmals auch Nachtflüge durchgeführt haben. Ein drittes Flugzeug durchläuft statische Tests im Institut TsAGI. Drei weitere MC-21 werden gerade im Werk der Irkut Corporation gebaut. Auch hiervon werden zwei für Testflüge verwendet, das dritte ist für Langzeittests im TsAGI bestimmt.