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Frankreich ordert nochmals drei A330 MRTT

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Airbus Defence and Space hat von der französischen Beschaffungsbehörde DGA (Direction Générale de l’Armement) eine Festbestellung über weitere drei Mehrzweck-Tank- und Transportflugzeuge A330 MRTT erhalten.

Die Flugzeuge, die bei den französischen Streitkräften unter dem Namen Phénix im Einsatz sind, bilden die dritte und letzte Tranche des vom französischen Verteidigungsministerium im Jahre 2014 unterzeichneten mehrjährigen Vertrags über die Lieferung von 12 Maschinen vom Typ A330 MRTT. Die erste Maschine der Tankerflotte wurde im Oktober formell übergeben, die Gesamtlieferung wird entsprechend der französischen Forderung nach einem verkürzten Zeitrahmen bis Ende 2023 abgeschlossen sein.

Treibstoff, Truppen oder MedEvac: A330 MRTT

Die A330 MRTT der französischen Streitkräfte wird mit Rolls-Royce-Triebwerken vom Typ Trent 700 sowie mit Unterflügeltanks mit Schlauch und Fangtrichter in Kombination mit dem Betankungsauslegersystem ARBS (Air Refuelling Boom System) ausgerüstet. Die Maschine lässt sich unterschiedlich konfigurieren, darunter für den Transport von bis zu 272 Passagieren oder als MedEvac-Flugzeug zur medizinischen Evakuierung mit dem französischen Intensivstationsmodul MORPHEE, wobei bis zu zehn Patienten und 88 Passagiere transportiert werden können. Die einsatzerprobte A330 MRTT wurde von 12 Nationen bestellt. 34 der 60 fest bestellten Maschinen wurden bereits ausgeliefert. Das Foto zeigt die erste ausgelieferte Phénix.

Digital-Tochter von Eurowings zieht in Startup-Zentrum

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Eurowings Digital beziet im Kölner Carlswerk neue, zentral gelegene Räumlichkeiten. Bei dem neuen Unternehmensstandort in der Schanzenstraße handelt es sich um die attraktive Startup-Region Kölns: Der neue Unternehmenssitz von Eurowings Digital befindet sich in unmittelbarer Nähe zu weiteren Digitalunternehmen wie z.B. REWE Digital und OBI next.

Eurowings Digital ist das Digitalunternehmen der Kölner Airline, und sitzt ab kommendem Frühjahr im Carlswerk in Köln Mülheim. Der Mietvertrag wurde heute unterzeichnet. Der Umzug der rund 50 Digitalexperten von Gremberghoven, einem Stadtteil im Kölner Südosten, in die Schanzenstraße, ist für Februar/März 2019 geplant. Oliver Wagner, Geschäftsführer und Chief Commercial Officer bei Eurowings, kommentiert: „Ich freue mich sehr, dass Eurowings Digital ab Anfang 2019 zunächst auf 1.000 Quadratmetern mit 50 Kollegen anzutreffen sein wird. Unser Ziel ist es, innerhalb der nächsten drei Jahre 150 Digitalexperten in Köln Mülheim zu beschäftigen, die Lösungen auf das sich ändernde digitale Kundenverhalten finden und umsetzen.“

Flexibleres Unternehmen bei Eurowings Digital

Die Räume dort sind modular aufgebaut, um den Mitarbeitern ein agiles, flexibles Arbeiten in wechselnden Teams zu ermöglichen. Die Innenausstattung der neuen Büros ermöglicht den Digitalexperten eine flexible Zusammenarbeit. Neben üblichen Meeting-Räumen wird es beispielweise verschiedene offene Bereiche wie Sitzecken geben, die weitere Austauschmöglichkeiten für Kleingruppen von etwa zwei bis vier Personen bieten. Die Möglichkeit, Wände zu beschriften oder als Projektionsfläche zu nutzen, lädt zu interdisziplinärer Projektarbeit ein. Eurowings Digital Mitarbeiter profitieren neben dem neuen Büro von attraktiven Benefits, wie vergünstigen Flugreisen für Freunde und Familie im gesamten Lufthansa- und Partnernetzwerk, Sportangeboten wie u.a. Yoga, und Mobilitätszuschüssen.

Henriette Reker, Oberbürgermeisterin der Stadt Köln, freut sich über den wichtigen Zuwachs: „Köln ist eine der digitalsten Städte Deutschlands – und zwar nicht nur bei der Infrastruktur. Köln verfügt ebenso über eine starke digitale Wirtschaft mit wichtigen und großen Playern, die die Chancen der digitalen Transformation aktiv umzusetzen wissen. Eurowings Digital mit dem neuen Unternehmenssitz in der Schanzenstraße ist mit talentierten Digitalexperten aus der Airline-Branche eine wertvolle Bereicherung für unser digitales Ökosystem.“ Ein zentrales Projekt von Eurowings Digital beschäftigt sich unter anderem damit, Kunden bei Problemen in der Reisekette schnell digitale Hilfestellungen an die Hand zu geben. Der offizielle Start der Digitalfirma ist für Ende dieses Jahres vorgesehen.

Alberto Gutiérrez folgt auf Fernando Alonso bei Airbus

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Airbus SE hat Alberto Gutiérrez, 56, mit Wirkung zum 01. Januar 2019 zum Head of Military Aircraft bei Airbus Defence and Space ernannt. In dieser Funktion wird er an Dirk Hoke, Chief Executive Officer (CEO) von Airbus Defence and Space, berichten und Mitglied des Executive Committee der Division sein.

Alberto Gutiérrez wird zudem als Head of Airbus Spain für das Gesamtgeschäft des Konzerns in Spanien verantwortlich sein. Er wird Nachfolger von Fernando Alonso, 62, der nach 40 Jahren in der Luft- und Raumfahrtindustrie, davon 37 bei Airbus, in den Ruhestand tritt. Fernando Alonso wird bis Ende März 2019 im Unternehmen bleiben, um eine reibungslose Übergabe zu gewährleisten.

Testingenieur für alle Flugzeuge

„Ich danke Fernando Alonso für seinen überragenden Einsatz und seine inspirierende Führungsarbeit in all diesen Jahren. In unserer Branche gibt es wenige, die sich so darauf verstehen, Menschen zu führen. Fernando Alonso blickt auf eine herausragende Karriere mit unzähligen Erfolgen zurück. An der Spitze von Military Aircraft trug er in den vergangenen Jahren maßgeblich dazu bei, die kritische Lage des A400M-Programms zu bewältigen. Zudem war er als Flugtestingenieur an der Entwicklung und Inbetriebnahme sämtlicher Flugzeuge der Airbus-Familie beteiligt und sammelte dabei tausende Flugteststunden an Erfahrung. 1992 war er Teil der Crew des Erstflugs der A340-200, 1997 an Bord des Ersflugs der A319, im April 2005 bei der A380 und im Juni 2013 bei der A350 XWB. Eine bemerkenswerte Erfolgsgeschichte! Ich wünsche ihm alles Gute für seinen verdienten Ruhestand“, sagte Tom Enders, CEO von Airbus.

Dirk Hoke, CEO Airbus Defence and Space, sagte: „Mit Alberto Gutiérrez haben wir einen Nachfolger für Fernando Alonso gefunden, der umfassende Erfahrung und Kompetenz im Bereich Militärflugzeuge mitbringt. Er ist bestens mit unserem Geschäft vertraut, eine wichtige Stärke für die Erschließung neuer Chancen im Verteidigungsgeschäft, das von Kampagnen bei bestehenden Flugzeugprogrammen wie Eurofighter oder A330 MRTT bis zu neuen Projekten wie dem Future Combat Air System reicht. Mit seiner starken Kundenorientierung in Verbindung mit seiner Programm- und Engineering-Kompetenz ist Alberto Gutiérrez die ideale Besetzung, um unsere Verbesserungs- und Wachstumsinitiativen im Militärflugzeuggeschäft in den kommenden Jahren weiterzuführen.“

Gutiérrez aus der Militärsparte

Alberto Gutiérrez ist seit Juli 2017 Deputy Head of Military Aircraft bei Airbus Defence and Space. Von 2013 bis 2016 war er CEO der in Deutschland ansässigen Eurofighter GmbH. Er begann seine berufliche Laufbahn im Jahr 1985 als Ingenieur und war in zahlreichen Führungspositionen bei Airbus Defence and Space tätig, unter anderem als Head of Operations von Airbus Military und als Head of Eurofighter Production für Deutschland und Spanien. Er besitzt einen Abschluss als Telekommunikationsingenieur der Madrider Universidad Politécnica.

Goldstrand Wizz Air-Ziel ab Köln Bonn Airport

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Der Goldstrand in Bulgarien wird für Urlauber aus Deutschland immer beliebter. Die Low-Cost-Airline Wizz Air nimmt ab Köln/Bonn künftig Flüge zu diesem Sonnenziel auf. Der Goldstrand („Slatni pjasazi“) und der dazugehörige, gleichnamige Touristenort, der etwa 17 Kilometer von Warna entfernt liegt, ist eines der größten und ältesten bulgarischen Feriengebiete.

Vom Köln Bonn Airport direkt an den Goldstrand: Im nächsten Sommer nimmt die ungarische Airline Wizz Air das Ziel Warna in Bulgarien ab Köln/Bonn auf. Zweimal wöchentlich – immer donnerstags und sonntags – geht es ab Juli 2019 mit einem Airbus A320 in die Hafenstadt am Schwarzen Meer, die südlich des berühmten Strandes liegt.

Vor allem bei jungen Urlaubern, aber auch bei Familien mit Kindern ist die Region beliebt. Grund dafür sind das umfangreiche Angebot von Freizeitaktivitäten entlang des goldschimmernden Strandes sowie das ausgeprägte Nachtleben des Ortes. Wer es ruhiger mag, findet in wenigen Autominuten kleine Fischerdörfer entlang der Küste oder taucht ein in die Wälder des nahegelegenen Naturparks. Auf mehr als 1.300 Hektar Fläche sind zahlreiche Wanderwege angelegt. Mitten im Park befindet sich auch das Aladzha-Felsenkloster mit seinen in den Kalksandstein geschlagenen, beeindruckenden Räumlichkeiten. Diese dienten Mönchen vor über 700 Jahren als Unterkunft.

Extra für Skifahrer Flüge nach Österreich

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Am 15. Dezember 2018 starten zudem wieder die Austrian Airlines Skicharter. Bis April 2019 bringen rund 180 Charterflüge planmäßig mehr als 27.000 Passagiere aus Großbritannien und Skandinavien auf die heimischen Pisten.

Die Weihnachtsferien stehen kurz bevor und der Betrieb auf den Skipisten läuft bereits auf Hochtouren. Austrian Airlines bietet hierfür zahlreiche Verbindungen zu beliebten Skiorten in Europa.

Skicharter von AUA holen Wintersportler

Innerhalb Österreichs geht es nach Innsbruck, Salzburg und Klagenfurt. Skigebiete in der Schweiz sind über Verbindungen nach Basel, Genf oder Zürich bequem zu erreichen. Tickets können direkt über austrian.com gebucht werden.

In der Wintersaison 2018/2019 bietet Austrian Airlines Charterverbindungen von und nach Innsbruck ab folgenden Flughäfen: London Gatwick, London Stansted, Manchester, Bristol, Birmingham und Edinburgh sowie Kopenhagen, Aalborg, Billund, Stockholm, Göteborg und Oslo. Passagiere können sich ihren Platz in einem Austrian Airlines Skicharter über ihr Reisebüro sichern.

Mit Skiern bei Austrian Airlines

Jedes Jahr verreisen tausende Passagiere bei Austrian Airlines mit Ski oder Snowboard. Seit Januar 2018 wurden insgesamt rund 38.000 Ski und Snowboards transportiert. Die Mitnahme von Wintersportausrüstung im Fluggepäck ist einfach: Passagiere melden ihre Ausrüstung vorab online, per Mail oder telefonisch an. Der Transport ist kostenlos, sofern die im Ticket ausgewiesene Freigepäcksgrenze nicht überschritten wird. Am Flughafen Wien kann die Skiausrüstung am Austrian Airlines Großgepäckschalter aufgegeben werden. Dieser befindet sich im Check-in Bereich des Terminal 3.

Airbus betreibt Drohne Heron 1 für Deutschland weiter

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Deutschland hat den erfolgreichen Betrieb der Drohnen Heron‑1 durch die Airbus DS Airborne Solutions GmbH, ein Airbus-Unternehmen, bis Mitte 2020 verlängert.

Die entsprechenden Verträge wurden am 12. Dezember 2018 mit dem Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw) geschlossen. Der Vertrag umfasst die Abdeckung des gesamten Ressourcen- und Personalbedarfs zur Unterstützung des Betriebs der israelischen Heron-1-Systeme in beiden Einsatzländern.

Die vom israelischen Hersteller IAI (Israel Aerospace Industries) gebaute Heron 1 ist ein unbemanntes Luftfahrzeugsystem (UAS) für mittlere Flughöhen und einer sehr langen Verweildauer über dem jeweiligen Einsatzgebiet, (MALE), das auf unbefestigten Pisten und unter schwierigen Umgebungsbedingungen betrieben werden kann.

Drohne Heron 24 Stunden in der Luft

Die Heron 1 besitzt eine Spannweite von ca. 17 Metern und hat eine maximale Einsatzdauer von über vierundzwanzig Stunden. Die Erkennung improvisierter Sprengsätze aus der Luft, die Eskortierung von Konvois und Patrouillen, Routenerkundung und -überwachung, Erstellung von Bewegungsprofilen und Langzeitüberwachung, Unterstützung von Statusberichten sowie Objekt- und Lagerschutz zählen zu den militärischen Aufgaben. Zudem wird das System auch für Sicherheits- und humanitäre Operationen eingesetzt.

Die deutsche Luftwaffe setzt das Heron-1-System seit 2010 in Afghanistan und seit 2016 in Mali ein. Das Heron-1-System leistet einen unerlässlichen Beitrag zum Schutz von Soldaten und Zivilisten in den Einsatzgebieten. Mit seiner Einsatzreichweite von bis zu 800 Kilometern erweitert es die Möglichkeiten der Luftaufklärung des deutschen Kontingents beträchtlich. Bislang hat das System insgesamt über beiden Ländern mehr als 46.000 Flugstunden erfolgreich absolviert.

Airbus Parter für technischen Betrieb

Airbus ist verantwortlich für Bereitstellung, Wartung und Reparatur der Systeme und gewährleistet die vereinbarte Einsatzverfügbarkeit von Heron 1 sowohl in Afghanistan als auch in Mali auf Grundlage eines Betreibermodells. Dazu hat Airbus in Mazar-I-Sharif (Afghanistan) und Gao (Mali) jeweils mehrere Ingenieure und UAS-Spezialisten vor Ort. Diese warten das Drohnensystem und führen Testflüge durch, um dafür zu sorgen, dass die Drohnen jederzeit wie vertraglich vereinbart für die Bundeswehr verfügbar sind. Dieses Modell erlaubt es der Bundeswehr, sich im Einsatz komplett auf die Erfüllung ihrer Mission zu konzentrieren, ohne durch die Instandhaltung der Systeme zusätzlich belastet zu werden.

„In Afghanistan und Mali hat das Betreibermodell seine Leistungsfähigkeit mit einer durchschnittlichen regelmäßigen Systemverfügbarkeit von über 98 Prozent unter Beweis gestellt.“, sagte Ralf Hastedt, Head of Sales and Business Development der Airbus DS Airborne Solutions GmbH. Daraus folge auch die Verlängerung der Verträge und ein weiterer unterzeichneter Vertrag über die nächste Generation des RPAS MALE HERON TP.

„Wir freuen uns sehr, dass die deutsche Luftwaffe mit dem Heron-UAS-Einsatz zufrieden ist und dass die Zusammenarbeit mit Airbus DS Airborne Solutions so hervorragend geklappt hat. Das ist die Grundlage für eine Vertragsverlängerung, mit der die Fähigkeiten der Luftwaffe zur weiträumigen luftgestützten Aufklärung in Afghanistan und Mali mindestens ein weiteres Jahr lang gewährleistet sind“, sagte Moshe Levy, IAI Executive Vice President und General Manager der IAI Military Aircraft Group.

Versorgung der 737 MAX von Eastar Jet folgt 737 NG

Die koreanische Low-Cost-Fluggesellschaft Eastar Jet hat Lufthansa Technik wie auch schon bei der Boeing 737 NG mit der Komponentenversorgung ihrer neuen Boeing 737 MAX-Flotte beauftragt. Aktuell hat die Fluggesellschaft sechs Flugzeuge dieses Musters bestellt.

Die ersten zwei 737 MAX werden noch in 2018 erwartet, die übrigen vier Flugzeuge Mitte 2019. Analog zur Unterstützung für die bestehende Boeing 737NG-Flotte der Fluggesellschaft beinhaltet der neue Vertrag einen Total Component Support (TCS®) für die Instandsetzung der Komponenten der MAX. Er beinhaltet auch das Ersatzteilleasing über einen Komponentenpool am Flughafen Gimpo International in Seoul, dem Unternehmenssitz von Eastar Jet. Die Fluggesellschaft erhält darüber hinaus Zugang zu den entsprechenden Ersatzteilpools der Lufthansa Technik.

Großer Player LHT mit großem Ersatzteile-Pool

„Lufthansa Technik hat unsere Erwartungen bezüglich der Unterstützung der Boeing 737NG erfüllt“, sagte Daniel Yim, der für den Einkauf zuständige Geschäftsführer von Eastar Jet. „Wir freuen uns deshalb auf die erweiterte Versorgung für unsere Boeing 737 MAX-Flotte, die dasselbe Ziel hat.“ Lufthansa Technik garantiert die zuverlässige Versorgung aus einem Pool mit mehr als 100.000 verschiedenen Komponenten. Flugzeugbetreiber können sich dabei auf die optimale Verfügbarkeit der Komponenten verlassen, ohne ein eigenes Ersatzteillager einrichten und betreiben zu müssen. Die Kunden des TCS®-Komponentenpools der Lufthansa Technik profitieren aufgrund der Skaleneffekte ebenfalls von niedrigen Betriebskosten.

Rolf Pohlig für Vorsitz des Flughafen-Aufsichtsrates DUS

Der Aufsichtsrat der Flughafen Düsseldorf GmbH hat in seiner 315. Aufsichtsratssitzung Dr. Rolf Pohlig zu dessen Vorsitzendem gewählt. Die Amtszeit beginnt mit Wirkung vom 16. Januar 2019.

Zum Zweiten stellvertretenden Vorsitzenden bestimmte das Gremium Düsseldorfs Oberbürgermeister Thomas Geisel, der dem Aufsichtsrat zuletzt turnusmäßig vorsaß. Erster stellvertretender Vorsitzender bleibt Peter Büddicker, Landesfachbereichsleiter Verkehr NRW bei der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft ver.di.

Pohlig erfahrener Manager

„Der Flughafen Düsseldorf ist ein faszinierender Ort mit großem Potential und einer tollen Zukunft. Mit seiner Infrastruktur schaffen die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen die Voraussetzung, um das wachsende Reisebedürfnis der Menschen in unserer Heimatregion zu befriedigen. Ich freue mich sehr auf die vor mir liegende Aufgabe und danke meinen Kolleginnen und Kollegen im Aufsichtsrat für das mir entgegengebrachte Vertrauen…“, erklärte der 66-jährige Diplom-Ökonom, der in seiner beruflichen Laufbahn unter anderem die Unternehmensgeschicke bei Franz Haniel, Veba, Eon und RWE mitgestaltet hat, zuletzt als Finanzvorstand der RWE AG.

Der Vorsitz des Aufsichtsrates wechselt wiederkehrend zwischen der Landeshauptstadt Düsseldorf und dem privaten Anteilseigner. Die Stadt Düsseldorf hält 50 Prozent der Anteile an der Flughafen Düsseldorf GmbH. Die andere Hälfte ist im Besitz der Airport Partners GmbH, eines Gesellschafterkonsortiums der Düsseldorfer AviAlliance GmbH sowie des irischen Flughafenbetreibers Aer Rianta International.

easyJet läutet London-Verbindung am Bodensee ein

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Warme Begrüßung an einem winterlichen Mittwochmorgen: erstmals in der Wintersaison 18/19 landete am Bodensee-Airport ein Flug aus London-Gatwick. Die Low Cost Airline easyJet fliegt jeweils am Mittwoch, Samstag und Sonntag nonstop von Friedrichshafen nach London-Gatwick. Ergänzt wird dieses Angebot mit Linienflügen der British Airways am Samstag und Charterflügen am Sonntag.

Mit weihnachtlichen Lebkuchen für die ankommenden britischen Fluggäste und „After-Eight“-Schokolade für die abfliegenden deutschen Passagiere überraschten Claus-Dieter Wehr, Geschäftsführer der Flughafen Friedrichshafen GmbH und sein Team die Fluggäste auf dem ersten London-Umlauf der aktuellen Wintersaison. Das bisherige Linienflugangebot nach London wird im Winter 18/19 um einen wöchentlichen Flug erhöht – neben den bisher bestehenden Verbindungen am Samstag und Sonntag stehen künftig auch Flüge am Mittwoch im Flugplan des Bodensee-Airport Friedrichshafen.

Wintersport versus City-Trip

Während die London-Flüge bisher vor allem von Skitouristen aus London genutzt wurden, entsteht mit dem zusätzlichen Flug am Mittwoch ein attraktives Angebot für die Bewohner der Bodensee-Region, die einen Kurztrip in die britische Metropole London planen. Der angeflogene Flughafen Gatwick ist vorzüglich an die Londoner Innenstadt angebunden. In nur 30 Minuten gelangt man zum zentral gelegenen Bahnhof „Victoria Station“, von dort ist das gesamte U-Bahn-Netz der britischen Metropole direkt erreichbar.

Eingesetzt werden sowohl von easyJet als auch von British Airways moderne Flugzeuge vom Typ Airbus A319. „Mit attraktiven Flugtarifen und insgesamt vier wöchentlichen Verbindungen gibt es für die Bewohner der Vier-Länder-Region ein schönes Nonstop-Flugangebot in die britische Metropole. Drei oder vier Tage in London – mit dem jetzigen Flugplan wird ein verlängertes Wochenende möglich, beispielsweise mit Anreise am Mittwochmorgen und dem Rückflug am Samstag.“ so Claus-Dieter Wehr, Geschäftsführer der Flughafen Friedrichshafen GmbH. Auf dem Foto (v.l.n.r.): Captain Hendrik Volmarsson (easyJet) und Claus-Dieter Wehr (Flughafen Friedrichshafen GmbH).

Neues Gewerbegebiet für den Flughafen Kassel Calden

Kassel Airport startet als Standort mit viel Rückenwind ins neue Jahr. Am alten Flughafen soll ein weiteres, neues Gewerbegebiet entstehen. Hessen, Landkreis und Stadt Kassel sowie die Gemeinde Calden haben sich auf dess Entwicklung verständigt.

Zudem werden die kommunalen Gesellschaftsanteile neu geordnet: Landkreis und Stadt Kassel übernehmen je 1,5 Prozent der Anteile der Flughafen GmbH Kassel (FGK) von der Gemeinde Calden, die mit Anteilen von drei Prozent Gesellschafter bleibt.

Gewerbe um Luftfahrt stärken

Die kommunalen Gesellschafter des Flughafens möchten die Hessische Landgesellschaft (HLG) mit der Entwicklung der Flächen beauftragen. Die HLG wird die Flächen dafür sukzessive von der FGK erwerben. Es geht um eine Fläche von insgesamt rund 655.000 Quadratmetern. Das Land sichert das Projekt mit einer Bürgschaft ab. Darauf haben sich die Gesellschafter verständigt. Ziel ist, die gewerbliche Infrastruktur rund um den Kassel Airport weiter zu entwickeln und die nordhessische Wirtschaft durch die Möglichkeit der Ansiedlung weiterer Unternehmen und der Schaffung qualifizierter Arbeitsplätze vornehmlich im Luftfahrtsegment in ihrem Wachstumskurs zu unterstützen.

Die Gesellschafter haben zudem die Neuordnung der Anteile an der Flughafen GmbH vereinbart. Die Gemeinde Calden bleibt mit drei Prozent der Anteile Gesellschafter des Flughafens, gibt aber je 1,5 Prozent an Stadt und Landkreis Kassel ab, die somit zukünftig je 14,5 Prozent der Anteile halten. Größter Gesellschafter bleibt das Land Hessen mit unverändert 68 Prozent der Anteile.

Die Entwicklung des Gewerbegebiets und die Neuordnung der kommunalen Gesellschafteranteile hat in dieser Woche das Hessische Landeskabinett bereits zur Kenntnis genommen, der Magistrat der Stadt Kassel und der Kreisausschuss des Landkreises Kassel haben zugestimmt. In den kommenden Wochen sollen weitere Beschlüsse kommunaler Gremien folgen und den Vorhaben abschließend zustimmen.

Kassel Airport ist es Hessen wert

„In diesem Jahr werden über 130.000 Passagiere den Flughafen genutzt haben. So viele wie nie zuvor. Der Flughafen bietet aber weit mehr als einen guten Start in den Urlaub. Erstmals arbeiten am Flughafen über 1.000 Beschäftigte. Kassel Airport ist ein wichtiges Infrastrukturprojekt für die Region, das sich durch Arbeitsplätze und Steuereinnahmen für die Region und fürs Land rechnet“, sagt der Aufsichtsratsvorsitzende der FGK, Hessens Finanzminister Dr. Thomas Schäfer. Für die kommunalen Partner ist die Anteilseignung zudem ein Bekenntnis zum Flughafen.

Das Land Hessen übernahm zuletzt den über den Betrag von 450.000 Euro hinausgehenden jährlichen Anteil der Gemeinde Calden an den Flughafenkosten, um die Gemeinde finanziell zu entlasten, so Schäfer. Aufgrund der verringerten Anteile Caldens wird dies zukünftig nicht mehr nötig sein.

Kommunale Gesellschafter für den Airport

Die Stadt Kassel wird Anteile der Gemeinde Calden am Flughafen übernehmen und zusammen mit Calden und dem Landkreis die Entwicklung des interkommunalen Gewerbegebietes vorantreiben. Kassels Oberbürgermeister Christian Geselle, der zugleich stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender der FGK ist, sagt: „Die Entwicklung des interkommunalen Gewerbegebietes ist ein wichtiges Signal für die Region. So wird der Flughafen als Wirtschaftsstandort noch weiter gestärkt. Wir schaffen attraktive Rahmenbedingungen für die Ansiedlung luftfahrtaffiner Unternehmen.“

Der Landkreis Kassel engagiert sich im gleichen Maße wie die Stadt zusätzlich am Kassel Airport. Dazu sagt Landrat Uwe Schmidt: „Die Übernahme von Anteilen der Gemeinde Calden ist gelebte kommunale Solidarität. Die Bürger in der Region profitieren vom Flughafen und da ist es folgerichtig, dass die Gemeinde Calden von den finanziellen Auswirkungen entlastet wird. Durch die Vermarktung des Gewerbegebiets am alten Flughafen werden neue Arbeitsplätze entstehen – auch das kommt der ganzen Region zugute.“

Die Gemeinde Calden bleibt Gesellschafter des Flughafens, wird aber entlastet. Calden hat einen Antrag auf Zuweisung aus dem Landesausgleichsstock gestellt. Zugleich beteiligt sich Calden an der Entwicklung des Gewerbegebietes.

Caldens Bürgermeister Maik Mackewitz sagt dazu: „Das ist für die Gemeinde der finanzielle Wendepunkt, auf den wir lange hingearbeitet haben. Das Paket beinhaltet zum einen eine Halbierung der Verpflichtungen als Anteilseigner, zum anderen werden wir durch eine Zuweisung aus dem Landesausgleichsstock die Belastungen durch Zinszahlungen und Abschreibungen reduzieren. Durch die Regelung wird auch die bisherige Vereinbarung mit dem Land hinfällig, die uns in Form einer zinslosen Vorfinanzierung zwar jährlich um rund 300.000 Euro entlastet hat, die sich aber in den nächsten Jahren ebenfalls zu einer zukünftigen Schuld in Millionenhöhe aufsummiert hätte.

Unter dem Strich bedeutet das Paket eine Entlastung von rund 600.000 Euro jährlich. Damit haben wir eine gerechte und der Leistungsfähigkeit der Partner angepasste Lösung gefunden. Das gilt auch für die Vereinbarungen zum neuen Gewerbegebiet. Dieses entwickeln wir gemeinsam, das Land Hessen unterstützt uns mit Rückbürgschaften und künftige Gewerbesteuererträge werden zu gleichen Teilen an die Gemeinde Calden, die Stadt Kassel und den Landkreis abgegeben. Mit dem interkommunalen Gewerbegebiet schaffen wir die Voraussetzungen für eine positive Zukunftsentwicklung für Calden und die Region…“

Flughafen verkauft Flächen schon bald

Kassel Airport wird seine Flächen am alten Flugplatz nach und nach an die Hessische Landgesellschaft zugunsten des neuen Gewerbegebiets verkaufen. Ein erster Verkauf ist noch für dieses Jahr geplant. Lars Ernst, der Geschäftsführer des Kassel Airport, freut sich über die Vorhaben der Gesellschafter: „Der Flughafen ist kein Einzelkämpfer, sondern Teil eines Teams. Dazu gehören unsere Gesellschafter. Dass alle an Bord bleiben und sich untereinander helfen, hilft auch uns. Dazu gehören aber auch die vielen Unternehmen am Flughafenstandort, mit denen wir gut und gerne zusammenarbeiten. Wir freuen uns, Wegbereiter der weiteren Entwicklung zu sein. Die Flächen, die wir für das Gewerbegebiet verkaufen, benötigen wir für den Flughafen nicht. Sie können aber die Entwicklung um uns herum weiter befördern. Wir gehen so noch gestärkter ins neue Jahr.“

Flug buchen per Sprachsteuerung: SunExpress hört Alexa

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Nicht mehr auf Knopfdruck, sondern auf Zuruf: Als erste Airline der Welt ermöglicht SunExpress ab sofort die Buchung der Flüge per Sprachbefehl über Amazon Alexa.

Zusätzlich zu herkömmlichen Buchungsprozessen können Kunden ab sofort im Alexa Skill von SunExpress Flüge per Sprache erfragen und die gewünschte Verbindung buchen. Die Bezahlung erfolgt dabei über Amazon Pay. Die innovative Buchungslösung soll in den kommenden Monaten sukzessive ausgebaut werden. „Wir sind stolz, dass SunExpress die weltweit erste Fluggesellschaft ist, die eine sprachbasierte Buchungsoption anbietet. So tragen wir als Pionier auf diesem Gebiet aktiv dazu bei, den digitalen Wandel auch im Reisesegment konsequent voranzutreiben“, so Peter Glade, Commercial Director von SunExpress.

Kein Konto bei Airline nötig

Ab sofort können Kunden per Sprache einfach und unkompliziert SunExpress-Flüge über Amazon Alexa kaufen. Kunden müssen hierfür kein neues Konto anlegen, sondern bezahlen dank Amazon Pay mit den Informationen, die bereits in ihrem Amazon-Konto hinterlegt sind. Hierfür aktivieren sie lediglich den Spracheinkauf in der Alexa App und erteilen dem SunExpress Skill die Berechtigung, Amazon Pay als Standardzahlungsweise zu nutzen. Neben der sprachbasierten Ticketbuchung für die Inhaber des verknüpften Amazon-Kontos sollen in den kommenden Monaten weitere Buchungsoptionen entwickelt und sukzessive im Alexa Skill von SunExpress verfügbar gemacht werden.

Dabei führt Alexa die Buchung und Bezahlung nach Bestätigung durch den Inhaber des Amazon-Kontos automatisch aus. Um Sicherheit im Buchungs- und Bezahlungsprozess zu gewährleisten, kann dieser mit einem vierstelligen Code geschützt werden. Direkt im Anschluss an die Buchung erhalten Kunden eine Buchungsbestätigung per E-Mail. Die Buchungsinformationen können zudem in der Alexa App eingesehen werden.

IT-Know-how aus Darmstadt

Die Darmstädter Software-Schmiede InteRES war maßgeblich für die Entwicklung des Alexa Skills und dessen Schnittstelle zur Buchungsplattform von SunExpress sowie der Einbindung von Amazon Pay verantwortlich. „Fluggesellschaften müssen ihre Vertriebstechnologie den sich immer schneller ändernden Erwartungen ihrer Kunden anpassen. Unsere Airline Retail Engine überwindet technologische Beschränkungen der Vergangenheit und ermöglicht modernes, digitales Retailing über unterschiedliche Kanäle – wie wir es hier mit Amazon Alexa demonstrieren“, so Alexander Graf von Bernstorff, Director Airline Solutions bei InteRES.

Lufthansa heißt ersten A380 im neuen Design willkommen

Flaggschiff A380 in neuem Design: Am heutigen Mittwoch, 12.12.2018, landete ein Airbus A380 der Lufthansa erstmals in neuem Design in Deutschland. Die Landung des neu lackierten Flaggschiffs des deutschen Branchenprimus` bildet den feierlichen Abschluss des Jubiläumsjahres zum 100. Geburtstag des Kranichs.

Der Airbus mit der Kennung D-AIMD ist in München stationiert und startet ab sofort von dem Lufthansa-Drehkreuz in die Welt. Das Flugzeug ist eines von insgesamt fünf Airbus A380 in der Flotte, die seit diesem Jahr erstmals in der bayerischen Landeshauptstadt stationiert sind.

Flugzeug der Superlative: Vier Klassen im A380

Der Airbus mit dem Namen „Tokio“ wurde am frühen Mittwochmorgen auf dem Münchner Flughafen willkommen geheißen. Das Flugzeug kam aus Guangzhou in China, wo es in den vergangenen dreieinhalb Wochen neu lackiert wurde. Heute Mittag flog die A380 dann planmäßig zu ihrem ersten kommerziellen Flug nach Miami. „Wir freuen uns, unseren Münchner Kunden als Erstes das Lufthansa Flaggschiff im neuen Premiumdesign präsentieren zu können. Die A380 bietet in vier Klassen ein einzigartiges Reiseerlebnis und höchsten Komfort. Sie passt damit perfekt zu unserem 10-Sterne-Premiumdrehkreuz in München“, sagt Wilken Bormann, CEO Lufthansa Hub München.

Die A380 zählt zudem zu den ersten dreißig Lufthansa Flugzeugen, die bereits in diesem Jahr im neuen Design fliegen. Anlässlich des 100. Geburtstags des Lufthansa Kranichs hat die Airline ihr Design weiterentwickelt und an die Anforderungen einer digitalisierten Welt angepasst. Die Neugestaltung des Markenauftritts der Airline ist dabei das sichtbarste Zeichen für die tiefgreifende Modernisierung von Lufthansa.

Die neue Lufthansalackierung unterstreicht als Teil des neuen Erscheinungsbildes der Airline den modernen Premium-Anspruch von Lufthansa. Rumpf, Tragflächen und Triebwerke der A380 sind komplett in strahlendem Weiß lackiert. Die präzise weiße Linie am Scheitel des Seitenleitwerks unterstützt die stromlinienförmige Gestalt des Flugzeugs. Das tiefblaue, optisch verlängerte Leitwerk schafft die Basis für eine große, starke und kontrastreiche Darstellung des Kranichs. Der Airbus A380 ist ein Flugzeug der Superlative: Der im Rahmen des Design-Refresh noch dynamischer gestaltete Kranich hat auf dem Leitwerk einen Durchmesser von über sechs Metern. Die Buchstaben des Lufthansa Schriftzugs auf dem Flugzeug erreichen eine maximale Höhe von 1,90 Metern. Mit vielen hundert Litern Farbe haben die Experten über 4.200 Quadratmeter Flugzeughaut neu lackiert.

Design meets Historie: Letzte Lackierung 2025

Seit der Einführung des neuen Markendesigns bis zum Jahresende werden 30 Flugzeuge im neuen Design fliegen, über 50 Gates an den Lufthansa Drehkreuzen in Frankfurt und München neugestaltet und mehr als 200 Inflight Service Artikel ausgetauscht. Bis Ende 2019 werden über 50 Prozent der Arbeiten an den Lufthansa Drehkreuzen in Frankfurt und München abgeschlossen sein und über ein Viertel der Flotte im neuen Design fliegen. Die digitalen Medien erscheinen bereits jetzt komplett in neuem Design. Im Jahr 2021 ist das neue Markendesign entlang der gesamten Reisekette zu 80 Prozent sichtbar. Die letzte Flugzeugumlackierung ist bis zum Jahr 2025 geplant.

In diesem Jahr feierte Lufthansa das 100-jährige Bestehen ihres Firmensymbols. 1918 entwarf der Grafiker und Architekt Otto Firle für die Deutsche Luft-Reederei, einer Vorgängergesellschaft der Luft Hansa, einen stilisierten Vogel. In den vergangenen 100 Jahren wurde der Kranich zu einem unverwechselbaren Firmenzeichen und dem Symbol der Marke Lufthansa. Heute steht er rund um den Globus für Kompetenz, Weltoffenheit und Qualität, weckt Vertrauen und Sympathie.

Royal Air Maroc erhält ersten 787-9 Dreamliner

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Boeing hat jetzt Royal Air Maroc deren ersten 787-9 Dreamliner übergeben. Drei weiter Flugzeuge der 787-9 werden bald folgen, freute sich Abdelhamid Addou, CEO und Chairman der Royal Air Maroc.

2015 war die Airline die erste unter den Mittelmeeranrainern, die einen 787-8 Dreamliner einflottete. Neue Routen der Royal Air Maroc von Casablanca nonstop nach Washington und Miami kamen damit ins Streckennetz. Die größere 787-9 fasst 30 Passagiere mehr, insgesamt 302, und ermöglicht den Marrokkaneren Strecken bis 14.140 km. Das Flugzeug soll nach Paris Orly, New York und Sao Paulo eingesetzt werden. Auch soll diesen Monat die Flottenerneuerung im Standardrumpfsegment starten. Dann bekommt Royal Air Maroc ihre erste moderne 737 MAX. Mehr als 60 Flugzeuge von Boeing betreibt die Fluggesellschaft.

Airbus liefert 100. Flugzeug aus Alabama aus

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Airbus hat das 100. Flugzeug der A320-Familie ausgeliefert, welches in den USA gebaut wurde. Airbus hat sein neuestes Montagewerk dort in Alabama 2015 eröffnet.

Der Airbus aus Mobile ist ein A320neo und trägt die Seriennummer MSN8580. Das Passagierflugzeug wird fortan bei Frontier Airlines in Dienst gehen und trägt die zwei Pferde Meadow & West auf dem Seitenleitwerk. Aus Mobile liefert Airbus vier Flugzeue pro Monat aus. Zu den ersten acht Kunden dieser Airbus Made in USA gehörhen die Air Lease Corporation, Allegiant Air, American Airlines, Delta Air Lines (das 50. Flugzeug aus Mobile), Frontier Airlines, Hawaiian Airlines, JetBlue Airways und Spirit Airlines.

Lufthansa Panorama Lounge am Fraport eröffnet

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Lufthansa verzeichnet auch in Frankfurt steigende Passagierzahlen mit einer höheren Nachfrage in den beiden bisherigen Business Lounges. Heute hat die Airline daher zusätzlich die Panorama Lounge operated by Lufthansa eröffnet.

Auf einen noch entspannteren Lounge Aufenthalt vor ihrem Abflug dürfen sich zugangsberechtigte Fluggäste im Schengen-Bereich des Terminal 1A am Frankfurter Flughafen freuen. Durch die kurzfristig möglich gewordene Anmietung einer Fläche gegenüber von Gate A26 stehen ab sofort zusätzlich 1.100 Quadratmeter Fläche für Gäste der Lufthansa Business Lounges zur Verfügung. Das Sitzplatzangebot in diesem Bereich wird damit um 40 Prozent erhöht.

Lounges in Frankfurt vor weiterem Ausbau

Dr. Andreas Otto, Produktchef der Lufthansa Group für die Premium Airlines und Chief Commercial Officer Austrian Airlines: „Ich freue mich sehr, dass wir mit der Anmietung der Panorama Lounge unseren Lounge Gästen wieder den gewohnten Service bieten können, den sie von uns erwarten dürfen. Darüber hinaus haben wir einige weitere Umbau- und Erweiterungsmaßnahmen im Lounge Bereich an unserem Drehkreuz Frankfurt geplant. Sie werden dazu beitragen, das Lounge Erlebnis für unsere Gäste noch weiter zu verbessern.“

Highlight der Panorama Lounge ist der atemberaubende Ausblick auf das Vorfeld des Frankfurter Flughafens. Rollende Flugzeuge sind zum Greifen nahe. Die Lounge, die sich zunächst noch vom üblichen Lufthansa-Design unterscheidet, verfügt über einen großzügigen Hauptbereich mit vielen Sitzmöglichkeiten sowie Speise- und Getränke- Buffet. Außerdem bietet sie mehrere kleinere Räume zum Arbeiten oder Entspannen, einen Raucherbereich, weitere Buffets und einen Ruheraum. Der Sanitärbereich ist hochwertig ausgestattet und verfügt über vier Duschen. Die Panoramalounge ist von Montag bis Freitag jeweils von 06:00 bis 21:00 Uhr geöffnet.

Condor nennt Reiseziele für den Sommer

Condor hebt im Sommerflugplan 2019 ab Düsseldorf, Hamburg und Hannover zu neuen Strecken in Italien, Griechenland und Marokko ab und bietet Reisenden damit noch mehr Auswahl für die schönste Zeit des Jahres.

Der Sommerflugplan 2019 beginnt Ende März 2019. Flüge sind online, telefonisch oder im Reisebüro buchbar.

Fünf neue Ziele ab Düsseldorf

Condor bietet im kommenden Sommer mit den neuen Zielen Cagliari, Neapel und Palermo in Italien sowie Kefalonia und Volos in Griechenland, die die bereits bestehenden 32 Ziele ab DUS ideal ergänzen, insgesamt 105 wöchentliche Abflüge. Damit ist der Ferienflieger die zweitgrößte Fluggesellschaft am Düsseldorfer Flughafen.

Ziel Abflugtag Abpreis
Cagliari (CAG) Mittwoch, Samstag ab 49,99 EUR
Neapel (NAP) Dienstag, Samstag ab 59,99 EUR
Palermo (PMO) Mittwoch, Sonntag ab 49,99 EUR
Kefalonia (EFL) Donnerstag ab 59,99 EUR
Volos (VOL) Samstag ab 69,99 EUR

Mittelmeer ab Hannover

Ab Hannover stehen Kavala, Preveza und Samos in Griechenland sowie die Küstenstädte Lamezia Terme (Italien) und Zadar (Kroatien) neu auf dem Flugplan. Condor steuert somit insgesamt 23 Destinationen auf der Kurz- und Mittelstrecke an.

Ziel Abflugtag Abpreis
Kavala (KVA) Donnerstag ab 69,99 EUR
Preveza (PVK) Dienstag ab 69,99 EUR
Samos (SMI) Dienstag ab 69,99 EUR
Lamezia Terme (SUF) Montag, Freitag ab 59,99 EUR
Zadar (ZAD) Samstag ab 59,99 EUR

56 wöchentliche Flüge ab Hamburg

Im Sommer 2019 ergänzt Condor die bestehenden Destinationen ab Hamburg mit dem griechischen Kalamata, Olbia in Italien und dem marrokanischen Agadir. Insgesamt hebt der Ferienflieger im Sommerflugplan 56 Mal pro Woche ab und bringt seine Gäste an Urlaubsziele mit Sonnengarantie.

Ziel Abflugtag Abpreis
Kalamata (KLX) Freitag ab 69,99 EUR
Olbia (OLB) Mittwoch, Samstag ab 59,99 EUR
Agadir (AGA) Dienstag ab 79,99 EUR

Fernstrecke gegen Fernweh

Condor fliegt im Sommer 2019 zu insgesamt 32 Zielen in Afrika, Asien-Pazifik, Kanada, der Karibik, Mexiko, sowie den USA und Südamerika. Der Ferienflieger bietet dabei für jeden Geschmack und Geldbeutel das richtige Angebot: Gäste, die ohne Gepäck reisen, fliegen im Economy Light-Tarif in die Ferne, wer hingegen besonderen Komfort zu einem fairen Preis genießen möchte, entspannt in der Condor Business Class.

Ersatzflugzeuge in der Reserve

Um auch in der Hauptreisezeit die Passagiere pünktlich in den Urlaub zu bringen, setzt Condor eine Reihe von Maßnahmen für noch mehr operative Stabilität im Flugbetrieb um: „Besonderer Fokus im nächsten Sommer liegt auf dem Qualitätsversprechen an unsere Gäste, dem wir durch umsichtige Flugplanung und zusätzliche Ersatzflugzeuge auch während der Hochsaison noch besser gerecht werden wollen“, so Christoph Debus, Chief Airline Officer der Thomas Cook Group.

Eurofighter Typhoon jetzt mit Missile Meteor

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Heute morgen starteten Eurofighter Typhoons der Royal Air Force zum ersten mal von Lossiemouth und hattenn dabei die neue Luft-zu-Luft-Rakete Meteor in einer Quick Reaction Alert (QRA-Mission) an Bord.

Die Abwehr-Lenkrakete einsatzbereit am Eurofighter Typhoon zu haben ist der Höhepunkt jahrelanger Entwicklung und Forschung. Dabei sind Entscheidend bei dem System ist, dass sowohl der Eurofighter als auch die Rakete mit einem Datenlink in ein Netzwerk eingebunden sind, um den Einsatz im Gefechtsfeld höchst flexibel zu steuern.

Wesentliche Fähigkeit für NATO

Die RAF Typhoons stellen die ständige Lufthoheit über den Himmel Großbrittaniens sicher. Die Eurofighter erhalten damit eine weitere Langstreckenwaffe ins Arsenal. Die Typhoonflotte mache die RAF damit zum Eckstein der britischen und NATO-Streitkräfte, so Verteidigungsminister Gavin Williamson. Die Lenkwaffe soll gegen feindliche Flugzeuge, unbemannte luftfahrzeuge und Raketen abgefeuert werden können und eventuell auch von der F-35 Lightning eingesetzt werden können. Die von einem Staustrahltriebwerk andgetriebene Meteor-Rakete wird von MBDA in Stevenage produziert.

60 Flugzeuge von Diamond für Ausbildungszentrum

Gemäß dem Gemeinschaftsabkommen wird CAE dem Trainingscenter in Dammam, Königreich Saudi Arabien, die wichtigsten Elemente für eine hochklassige Pilotenausbildung, wie den Lehrplan und die Lehrmittel für die Berufspilotenlizenz, das Training der Mitarbeiter sowie Instruktoren und Sicherheits- und Qualitätskontrollsysteme, zu Verfügung stellen.

Auf der Dubai Air Show 2017 hatten die Saudi National Company of Aviation (SNCA) und CAE den Aufbau eines gemeinsamen CAE Authorized Training Center in der Region bekanntgegeben. Das neue CAE Authorized Training Center wird von der Saudi National Company of Aviation (SNCA) finanziert und wird am Flughafen Dammam (King Fahd International Airport) mit 40.000 m² ansässig sein.

SNCA-CAE Authorized Training Center soll junge Flugschüler mit den modernsten Methoden und modernstem Equipment ausbilden. Saudi Arabien im Speziellen und die Region Mittlerer Osten im Allgemeinen sind mit einem signifikanten Mangel an Verkehrspiloten konfrontiert, jetzt und in der unmittelbaren Zukunft. Die Flugschule möchte dem mit hochqualifizierten Piloten und Pilotinnen für die Saudi- und Golfregion entgegenwirken, die auch den Bedürfnissen der Fluggesellschaften der Region entsprechen. Das Zentrum hat bereits mit seinen Tätigkeiten begonnen, im Gründungsjahr-Programm mit 400 Studenten. Die ersten Flugschüler werden voraussichtlich mit 2020 abschließen.

60 DA40 NG und DA42 VI für Ausbildungszentrum

SNCA-CAE hat für ihr neues Trainingszentrum die zweimotorige DA42-VI und die einmotorige DA40 NG von Diamond Aircraft geordert. Der gesamte Auftrag beläuft sich auf 60 Flugzeuge über fünf Jahre verteilt. Eine Flotte von zwölf Flugzeugen wird beginnend mit Februar 2019 ausgeliefert. Die DA40 NG und die DA42-VI waren die ersten zugelassenen Flugzeuge ihrer Klasse, die gleich drei Innovationen in sich vereinten – modernste Karbon – und Glasfasertechnologie, Avionik und Antriebstechnik. Die Flugzeuge sind mit effizienten und zuverlässigen Jet-Fuel-Kolbenmotoren von Austro Engine und Garmin G1000 NXi Bordelektronik ausgestattet und repräsentieren somit die aktuellste Kolbenflugzeug-Technologie.

„Wir sind stolz, dass sich SNCA-CAE Authorized Training Center für unsere Schulungsflugzeuge zum Aufbau der neuen Flugschule entschieden haben“, sagt Amila Spiegel, Sales & Marketing Director Diamond Aircraft Österreich. „Dass sich eine weitere angesehene große Flugschule für unsere Flugzeuge und unsere Flugtrainingslösung entschieden hat, zeigt, dass wir weltweit die Bedürfnisse von Flugtrainingsorganisationen erfüllen. Wir sind der einzige Hersteller, der eine komplette Palette an modernen, sicheren, effizienten und zuverlässigen ein- und zweimotorigen Flugzeugen gemeinsam mit firmeneigenen Jet-Fuel-Kolbenmotoren und passenden Flugsimulatoren anbietet.“

Baustein im Modernisierungsfahrplan

„Diese Kaufvereinbarung ist eine der größten in der Geschichte saudi-arabischer Flugschulen und möglicherweise der Region Mittlerer Osten. Er markiert außerdem eine neue Ära von Flugtraining im Königreich, das eng mit der „Kingdom’s 2030“ Vision verbunden ist. Wir bei SNCA-CAE Authorized Training Center sind entschlossen, die Luftfahrtindustrie mit bestens ausgebildeten Piloten zu versorgen, die das Schlüsselelement für die Entwicklung der Region sind.

Wir haben Diamond Aircraft sehr sorgfältig ausgewählt, da die Flugzeuge in der Industrie bekannt für ihre Sicherheit und Effizienz sind. Wir sind überzeugt, dass unsere Partnerschaft mit Diamond, unseren Flugschülern, die bestmögliche Ausbildung ermöglichen werden“, fügt Anthony Miller, Director Global Business Development bei SNCA-CAE Authorized Training Center hinzu. Auf dem Foto: Amila Spiegel, Sales & Marketing Director (Diamond Aircraft Industries GmbH) und Anthony Miller, Director Global Business Development (SNCA-CAE) mit zwei Flugschülern von SNCA-CAE – Adel Kariry (links) und Azzam Al-Mudhaffar (rechts).

Boeing verkündet BBJ 777X bei MEBAA

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Boeing hat heute die 777X als Business Jet ins Leben gerufen. Die neue Generation des Langstreckenjets schafft als Geschäftsflugzeug mehr als die halbe Umrundung des Erdballs nonstop und kann so theoretisch alle Ziele der Welt miteinander verbinden.

Boeing Business Jets setzt mit der BBJ 777X einen neuen Maßstab bei den Ultralangstrecken und bietet den exklusivsten Kunden die Möglichkeit, am schnellsten ihre Ziele auf der Welt zu erreichen, wie Greg Laxton, Leiter der Boeing Business Jets, auf der Middle East Business Aviation Association Show (MEBAA) erklärte.

Außerordentliche Reichweite der BBJ 777X

Die neue Boeing 777X stellt dabei die Grundmuster für BBJ 777-8 und BBJ 777-9. Dabei wird die BBJ 777-8 die größte Reichweite mit 11.645 Nautischen Meilen (21.570 km) haben, und das bei einem Raumfläche von 302,5 Quadratmeter in der Kabine. Die Boeing 777-9 als Business Jet hat nocheinmal 40 Quadratmeter mehr, fliegt dafür etwas kürzer mit 11.000 Nautischen Meilen oder 20.370 km.

Auch die Airliner mit Standardrumpf finden ihren Weg ins BBJ-Programm. Boeing hat erst kürzlich für die neuen BBJ MAX, die auf der 737 basieren, die 21. Bestellung erhalten. Die Boeing 737 MAX als Geschäftflugzeug fliegen 7.000 Nautischen Meilen (12.964 km).

Kerkloh scheidet 2019 als Flughafen-Chef aus

Nach über 17 Jahren an der Spitze der Flughafen München GmbH (FMG) geht der Vorsitzende der Geschäftsführung, Dr. Michael Kerkloh, Ende 2019 in den Ruhestand. Kerkloh hatte dieses Amt 2002 übernommen und bereits im Juni 2018 seinen 65. Geburtstag gefeiert.

Der gebürtige Ahlener gilt als einer der erfahrensten und profiliertesten Experten in der deutschen und internationalen Flughafenlandschaft. Unter seiner Leitung entwickelte sich Bayerns Tor zur Welt zu einer der führenden und wirtschaftlich erfolgreichsten europäischen Luftverkehrsdrehscheiben. In die Amtszeit Kerklohs fallen unter anderem die Eröffnung des Terminals 2 im Jahre 2003, die Inbetriebnahme des Satellitengebäudes im Jahre 2016 und die Entscheidung zum Ausbau und zur Modernisierung des Terminal 1. Darüber hinaus wurde München unter seiner Führung elf Mal zum besten Airport Europas gewählt. Überdies ist München seit 2015 der erste Fünf-Sterne-Airport Europas.

Kerklos Start an Flughäfen Frankfurt und Hamburg

Kerkloh hat sich als Geschäftsführer am Flughafen München um den Luftfahrtstandort Bayern in hervorragend verdient gemacht. Seine Luftfahrtkarriere begann Kerkloh, der auch das Amt des Arbeitsdirektors der FMG innehat, 1987 am Frankfurter Flughafen. Hier war der promovierte Volkswirt für die Betriebsplanung und die Organisation der Flugzeugabfertigung zuständig. 1995 wechselte Kerkloh als Geschäftsführer zur Flughafen Hamburg GmbH, bei der er sieben Jahre lang die Geschicke des Airports bestimmte, bevor er an die Spitze des Münchner Flughafens berufen wurde.

Kerkloh erwarb sich rasch den Ruf eines kompetenten Luftfahrtexperten, der mit innovativen Konzepten und großem strategischen Weitblick für ein modernes und wettbewerbsorientiertes Flughafenmanagement steht. Dies fand auch international Beachtung. So ist Kerkloh seit vielen Jahren im Board des Airport Council International (ACI), dem europäischen Dachverband der internationalen Verkehrsflughäfen, vertreten und steht seit 2017 als Präsident an der Spitze des Verbandes. 2018 wurde er erneut zum Präsidenten dieses Gremiums gewählt. Der ACI Europe vertritt die Interessen von über 500 Flughäfen in über 45 europäischen Ländern. Darüber hinaus war Kerkloh fast sechs Jahre lang Präsident der Arbeitsgemeinschaft der deutschen Verkehrsflughäfen (ADV). Er sitzt im Präsidium des Bundesverbandes der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL) und ist Präsident des Export-Clubs Bayern.

Der Aufsichtsrat der Flughafen München GmbH hat sich in seiner heutigen Sitzung im Einvernehmen mit Dr. Kerkloh darauf verständigt, unter Einbeziehung eines Personalberatungsunternehmens einen geeigneten Nachfolger zu suchen. Kerkloh wird das Amt des Vorsitzenden der Geschäftsführung unverändert bis zum 31. Dezember 2019 ausüben.

Lufthansa fordert Gehälter von UFO-Funktionären zurück

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Im Nachgang zu einer außerordentlichen Mitgliederversammlung der Unabhängigen Flugbegleiter Organisation (UFO) wurden Details zur Vergütung einzelner Gewerkschaftsfunktionäre publik. Aus diesem Anlass wurden bei Lufthansa die Gehaltszahlungen an die betreffenden Mitarbeiter der Flugbegleitergewerkschaft überprüft.

Es wurde festgestellt, dass einzelne Mitarbeiter Gehälter bezogen haben, obwohl keine Flugstunden geleistet wurden. Zwischen Lufthansa und der Gewerkschaft UFO ist vereinbart, dass Funktionäre der Gewerkschaft vom Unternehmen von der Arbeit freigestellt werden können, um Aufgaben für die Gewerkschaft wahrzunehmen. Allerdings muss die Gewerkschaft hierfür einen Antrag stellen und das Gehalt für die Mitarbeiter durch einen funktionsabhängigen Pauschalbetrag erstatten.

Lufthansa prüft Übersehen

In den vorliegenden Fällen waren weder durch die Mitarbeiter noch durch die Gewerkschaft Anträge auf erstattungsfähige Freistellung gestellt worden. Lufthansa hat daher die Freistellungen für die betreffenden Mitarbeiter für den Zeitraum von 2015 bis 2018 in Rechnung gestellt. Um welche Summen und wieviele Personen es sich dabei handelt, teilte bisher Lufthansa nicht mit. Im Rahmen einer internen Untersuchung werde nun geprüft, warum Gehaltszahlungen ohne Flugleistungen ausgezahlt werden konnten und warum die ausgebliebenen Erstattungen über Jahre nicht aufgefallen sind.

100 Airbus NEO-Flugzeuge für Avalon bestätigt

Avolon mit Sitz im irischen Dublin hat eine Bestellung von 100 Flugzeugen bei Airbus festgemacht. Es ist die bisher größte Bestellung des Flugzeugverleasers aus Irland.

Der Kauf handelt von 75 A320neo und 25 A321neo. Die Flugzeuge habe nicht nur zwei New Engine Options (neo), sondern auch Flügelflossen und sind deutlich leiser im Flug. Avalon hat damit insgesamt 284 Flugzeuge bei Airbus bestellt, von denen 258 noch geliefert werden. In ihrer Flotte kommen auch 44 Großraumflugzeuge wie der Langstreckenjet A330neo und A350 XWB.

Condor netzwerkt: Interline mit Air Baltic und LIAT

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Europas elftgrößter Airline-Verbund steuert im aktuellen Winterflugplan rund 70 Ziele an – durch die Kooperation mit insgesamt 52 Partnerfluggesellschaften steigt die Zahl auf über 250 Destinationen in Europa, Amerika, Afrika, Asien und Australien.

Die Thomas Cook Group Airline vergrößert ihr weltweites Streckennetz durch die beiden zusätzlichen Partnerairlines Air Baltic und LIAT. „Unsere Interline-Abkommen ermöglichen unseren Gästen bequeme, aufeinander abgestimmte Umsteigeverbindungen, in der Regel durchgechecktes Gepäck sowie günstigere Ticketpreise. Allein durch die neuen Group Airline-Partnerschaften mit LIAT und Air Baltic bieten wir insgesamt sieben neue Flugverbindungen in sieben Ländern in der Karibik und in Europa,“ so Christoph Debus, Chief Airline Officer der Thomas Cook Group.

LIAT: der Karibikspezialist

Ab sofort können über die bereits bestehenden Group Airline-Ziele Antigua (ANU), Barbados (BGI) und Grenada (GND) ab Frankfurt besonders komfortabel mit LIAT zu fünf neuen Zielen weiterfliegen: Dominica (DOM), Guyana (OGL), St. Kitts und Nevis (SKB), Castries/St. Lucia (SLU) und St. Vincent und die Grenadinen (SVD).

Air Baltic: der Baltikum-Experte

Air Baltic ist seit Beginn des aktuellen Winterflugplans nun auch Partner von Thomas Cook Airlines und bietet ab London-Gatwick eine unkomplizierte Weiterreise ins estnische Tallin (TLL) und in die Hauptstadt Lettlands, nach Riga (RIX).

Neben den neuen Airline-Partnerschaften profitieren Condor Kunden auch von den bestehenden Kooperationen mit Fluggesellschaften wie Alaska Airlines, über die Condor ihren Gästen die kürzeste Verbindung nach Hawaii über Anchorage in Alaska sowie über Seattle und Portland anbietet. Thomas Cook Airlines arbeitet unter anderem beispielsweise eng mit JetBlue zusammen, was bequeme Weiterflüge innerhalb der USA über New York z.B. nach Atlanta oder Charlotte ermöglicht. Günstige Flüge von Frankfurt nach Dominica mit Condor und LIAT soll es beispielsweise zu einem Oneway-Komplettpreis ab 389,99 Euro geben.

Partnerairlines der Thomas Cook Group Airline

  • Adria Airways
  • Aegean Airlines
  • Aeroflot
  • Air Antilles Express
  • Air Baltic
  • Air Caraibes
  • Air China
  • Air Dolomiti
  • Air Europa
  • Air Moldova
  • Air Namibia
  • Air Serbia
  • Air Seychelles
  • Alaska Airlines
  • Austrian Airlines
  • Azul Linhas Aereas
  • Bahamasair
  • Bangkok Airways
  • Brussels Airlines
  • Flybmi
  • Caribbean Airlines
  • Cayman Airways
  • China Eastern Airlines
  • Copa Airline
  • Croatia Airlines
  • Czech Airlines
  • Deutsche Bahn
  • El Al
  • Finnair
  • Flybe
  • Gol Linhas Aéreas
  • Hawaiian Airlines
  • JetBlue
  • Kenya Airways
  • LIAT
  • Loganair
  • LOT
  • Lufthansa
  • Luxair
  • Malaysia Airlines
  • MIAT Mongolian Airlines
  • Precision Air
  • SAS Scandinavian Airlines
  • Southern Airways Express
  • SriLankan Airlines
  • Sun Country Airlines
  • Swiss
  • Tarom
  • Tropic Air
  • Ukraine International Airlines
  • Volaris
  • WestJet

Tesla als Mietwagen: App bucht ab Flughafen Hamburg

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Das Luxemburger Start-up-Unternehmen UFODRIVE hat eine neue Mietwagenstation im Parkhaus P2-4 von Hamburg Airport eröffnet. Ab sofort können Passagiere und Besucher am Hamburger Flughafen insgesamt sechs elektrisch betriebene Tesla S Modelle anmieten.

Die Anmietung der Fahrzeuge erfolgt vollständig digital: Sie werden selbstständig von den Kunden über die Website oder App von UFODRIVE gebucht und anschließend per Smartphone geöffnet; der Weg zum Schalter entfällt. „Am Hamburg Airport liegt der Fokus auf dem Einsatz innovativer und klimafreundlicher Services – daher passt das neue Angebot von UFODRIVE sehr gut zu unserem Flughafen“, sagt Michael Eggenschwiler, Vorsitzender der Geschäftsführung am Hamburg Airport.

Aidan McClean, CEO von UFODRIVE, ergänzt: „Durch die Kombination der Smartphone-Revolution mit der aufkommenden Revolution durch Elektrofahrzeuge hat UFODRIVE etwas Einzigartiges geschaffen: den ersten komplett digitalen und elektrisch angetriebenen Mietwagenservice. Unsere Kunden werden sich schnell fragen, warum sie sich jemals mit etwas Geringerem als unseren hochmodernen Tesla S Modellen zufrieden gegeben haben. Wir kombinieren ein großartiges Auto mit dem Komfort einer nahtlosen und schnellen App zur Fahrzeugmiete.“

App reseviert Mietauto im Flugzeug

Das Start-up-Unternehmen UFODRIVE hat im Mai 2018 seinen Betrieb aufgenommen und eröffnet in Hamburg nun seine dritte Mietwagenstation. „Hamburg ist unsere erste Station in Deutschland sowie der dritte Schritt unserer geplanten Expansion in Europa, nachdem unser Angebot in Luxemburg und Brüssel bereits erfolgreich angelaufen ist“, sagt Renaud Marquet, Mitgründer und COO von UFODRIVE.

Die Mietwagen von UFODRIVE können 24 Stunden am Tag über die Website oder App des Unternehmens selbständig durch die Kunden gebucht werden. Abgeholt werden können die Fahrzeuge im terminalnahen Parkhaus P2-4. Dort sind auch die zugehörigen Elektro-Ladesäulen zu finden: die sechs angebotenen Tesla S sind zu 100 Prozent elektrisch betrieben, wodurch keinerlei CO2 ausgestoßen wird. Die Anmietung der Teslas ist am Hamburg Airport ab 119 Euro pro Tag möglich. Die Smartphone-App von UFODRIVE kann kostenlos im Google Play Store sowie im iTunes App Store heruntergeladen werden.

Köln Bonn Airport erwartet Verlust 2019

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Nach einem für die deutsche Luftverkehrsbranche schwierige Sommer mit vielen Verspätungen und Flugausfällen wird der Köln Bonn Airport bis Jahresende mit knapp 13 Millionen Passagieren und rund 867.000 Tonnen Fracht neue Bestwerte erzielen.

Dennoch hat Aufsichtsrat der Flughafen Köln/Bonn GmbH hat in seiner heutigen Sitzung die positive Entwicklung der Verkehrszahlen in diesem Jahr als sehr erfreulich gewürdigt. Im nächsten Jahr rechnet der Flughafen alledings mit einem Verkehrsrückgang um 1.000.000 Passagiere bzw. acht Prozent auf 12,0 Millionen Fluggäste, der vor allem der Verlagerung der Eurowings-Langstrecken und Kapazitätskürzungen bei anderen Airlines geschuldet ist. Neue Kunden (Easyjet, British Airways) können die Verluste nur teilweise ausgleichen.

1 Mio. Passagiere weniger – Verlust für 2019 erwartet

Das Wirtschaftsergebnis wird im kommenden Jahr negativ ausfallen: 2019 wird ein Verlust in Höhe von rund 20 Millionen Euro erwartet. Darin enthalten sind zehn Millionen Euro zur strukturellen Rückführung der Personalkosten. Bereits 2020 soll jedoch wieder ein positives Betriebsergebnis erzielt werden. Um dies zu erreichen und die Profitabilität des Flughafens nachhaltig zu verbessern, hat die Geschäftsführung ein umfassendes Maßnahmenpaket zur Kostensenkung und Erlössteigerung auf den Weg gebracht.

Ein zentrales Projekt ist die Reform der Bodenverkehrsdienste (BVD). Der Flughafen und die Gewerkschaft ver.di haben sich in einem Eckpunktepapier verpflichtet, für diesen Bereich eine zukunftssichere und wettbewerbsfähige Lösung zu vereinbaren, die spätestens im 01. Quartal 2019 feststehen soll. Daneben werden mit dem Betriebsrat Regeln u.a. zur Flexibilisierung von Arbeitszeiten sowie zur Betriebsoptimierung verhandelt. Der Betriebsrat trägt eine große Mit-Verantwortung: Ohne betriebliche Regelung kann keine nachhaltige Lösung für den BVD gefunden werden. Der Aufsichtsrat begrüßt dieses Vorgehen und hat die Geschäftsführung beauftragt, einen Vorschlag für den BVD im Rahmen einer tariflichen sowie betrieblichen Lösung zu erarbeiten und auf der nächsten Sitzung vorzulegen.

CFO gesucht

Auch werden Neueinstellungen unternehmensweit bis auf weiteres nur in sehr geringem Maße vorgenommen und die Führungsstruktur des Flughafens insgesamt verschlankt. Der Aufsichtsrat hat sich zudem intensiv mit der Unternehmenskultur befasst und insbesondere den Umgang mit Fehlern (Fehlerkultur) als wichtigen Baustein für die Etablierung eines Kulturwandels ausgemacht. Hierzu gab es eine angeregte und konstruktive Diskussion, die zusätzlich von einem Experten begleitet wurde.

Derzeit läuft auch die Suche nach einem zweiten Geschäftsführer oder einer Geschäftsführerin (CFO). Wie der Aufsichtsrat mitteilt, soll diese nach Möglichkeit noch in diesem Jahr abgeschlossen werden.

GBAS auch im Parallelanflugbetrieb am Fraport

Seit heute sind am Flughafen Frankfurt GPS-Präzisionsanflüge parallel auf zwei Landebahnen möglich. Die DFS Deutsche Flugsicherung GmbH hat dazu die nötigen Voraussetzungen geschaffen.

GPS-Präzisionsanflüge gibt es am Rhein-Main-Airport bereits seit September 2014: Die DFS und der Flughafenbetreiber Fraport hatten dafür die Bodenstation Ground Based Augmentation System (GBAS) beschafft. Sie stehen zusätzlich zum konventionellen Instrumenten-Landesystem ILS zur Verfügung.

Bisher konnte das satellitengestützte Präzisionsanflugsystem GBAS aber nicht für Parallelanflüge genutzt werden – die Flugzeuge mussten mit einem zeitlichen Abstand versetzt auf die beiden Bahnen anfliegen. Das ist seit dem 06. Dezember anders. Die unabhängigen parallelen Anflüge erfolgen auf die Südbahn und die Nordwest-Landebahn sowohl für Landungen gen Westen als auch gen Osten. Ein getrennter paralleler GPS-Präzisionsanflug (das heißt, eine Bahn wird zum Landen, die nebenstehende Bahn zum Starten genutzt) ist möglich auf die Centerbahn und die Nord-West-Landebahn, ebenfalls in beide Landerichtungen.

Bessere Optionen für Piloten

Den Weg freigemacht zu den GBAS Landing System (GLS)-Parallelanflügen hat die Internationale Zivilluftfahrtorganisation ICAO im November dieses Jahres. Auf Grundlage der neuen ICAO-Bestimmungen, an denen die DFS mitgewirkt hat und die jetzt auch das parallele Anfliegen mit GLS erlauben, setzte die DFS Deutsche Flugsicherung GmbH das neue Anflugverfahren schnellstmöglich um. Damit biete man den Airlines eine flexible Auswahlmöglichkeit zwischen den beiden Präzisionsanflugverfahren GLS und ILS, so der zuständige DFS-Bereichsleiter Andre Biestmann.

GLS-Anflüge haben beispielsweise den Vorteil, dass die Piloten nahtlos von der Streckennavigation in die Anflugnavigation übergehen können, während sie für den ILS-Anflug die Navigationssensoren wechseln müssen. GLS-Anflüge sind für die Flugzeugführer die praktischere Methode. Der Flughafen Frankfurt ist nun der erste Hub-Flughafen in Europa, an dem GLS Präzisionsanflüge im unabhängigen Parallelanflugbetrieb genutzt werden können. „Dies wird die Akzeptanz und die Nutzungsrate von satellitengestützten Anflügen am Flughafen Frankfurt merklich erhöhen“, betont Biestmann.

Größere Anflughöhen möglich

Die GLS-Anflüge sind wie die ILS-Anflüge mit dem steileren Anflugwinkel von 3,2 Grad zu fliegen, was zur Lärmminderung beiträgt. Ein weiterer Vorteil des GLS-Verfahrens: Mittelfristig ist geplant, den unabhängigen parallelen Betrieb aus größeren Anflughöhen als den derzeitigen vorzunehmen. Das Verfahren steht allerdings nur bei guten Wetterbedingungen zur Verfügung (Kategorie CAT I), während das ILS auch bei sehr schlechten Sichtverhältnissen ein sicheres Landen ermöglicht (CAT II bis CAT III).

Airbus kann mit Pilotenausbildung an den Start

Airbus und die französische Hochschule für Zivilluftfahrt (ENAC) haben die EASA-Zertifizierung für ein gemeinsam entwickeltes Ab-Initio-Programm zur Ausbildung neuer Piloten (Pilot Cadet Training Programme) erhalten, das künftig von einem weltweiten Netzwerk von Partner-Flugschulen genutzt wird.

Pilotenkadetten weltweit können nun ein komplettes und voll integriertes ATPL-Programm (Airline Transport Pilot Licence – Lizenz für Verkehrspiloten) absolvieren, das auf den hohen Sicherheits- und Zuverlässigkeitsstandards und der umfassenden Erfahrung in der Pilotenausbildung von Airbus basiert. Erstkundin wird die Escuela de Aviacion Mexico (EAM) in Mexiko-Stadt Anfang 2019 sein. Ziel des Airbus-Programms zur Ausbildung neuer Berufspiloten ist es, den Kadetten die nötigen Fähigkeiten und Denkweisen eines „einsatzbereiten“ Piloten zu vermitteln. Wesentliche Ausbildungsschwerpunkte sind daher die Entwicklung der fachlichen Qualifikationen und Verhaltenskompetenzen eines Piloten.

Ausbildung zum Piloten näher an der Airline

Mit dem Programm unterstreicht Airbus nicht nur sein Engagement für den sicheren Betrieb all seiner Flugzeuge, sondern unterstützt seine Airline-Kunden auch dabei, dass langfristig qualifizierte Piloten verfügbar sind und die in den nächsten 20 Jahren erwartete steigende Nachfrage nach mehr als 500.000 Piloten gedeckt werden kann. Die Bewerber müssen mindestens 18 Jahre alt sein und über einen High-School-Abschluss verfügen. Die Eignungstests der Bewerber werden online und vor Ort durchgeführt. Die Ausbildung umfasst 750 Stunden Theorie plus 200 Stunden Flugausbildung.

Airbus bietet seit seiner Gründung vor rund 50 Jahren Schulungen an. Mit seinem einzigartigen Cockpit-Kommunalitätskonzept und der regelmäßigen Einführung der neuesten Technologien und Lernkonzepte verfolgt Airbus seit jeher einen umfassenden und innovativen Ansatz. In den letzten Jahren hat Airbus die Zahl seiner Schulungsstandorte weltweit verdreifacht. Mit einem umfassenden und wachsenden globalen Netzwerk hat Airbus komplette Pakete zur Flugausbildung entwickelt. Dadurch können seine Kunden die Schulungskompetenz von Airbus näher in ihren Heimatregionen nutzen, wodurch sich eine größere Zahl an kompetenten Bewerbern für den Weg ins Cockpit qualifiziert.

Endspurt für Alexander Gerst im All

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Der ESA-Astronaut und derzeitige Kommandant der Internationalen Raumstation (ISS), Alexander Gerst, kehrt voraussichtlich am Donnerstag, den 20. Dezember 2018, zur Erde zurück. Die Landung der Sojus-Kapsel ist für 06:03 Uhr unserer Zeit geplant.

Die entsprechende Kapsel wurde soeben erfolgreich mit drei neuen Astronauten aus Russland, USA und Kanada auf der ISS empfangen. Der Start der Sojus war mit Spannung verfolgt worden, nachdem im Oktober ein bemannter Start abgebrochen werden musste. Die beiden Astronauten wurden von der Sojus in einem Rettungsmanöver sicher wieder zur Erde gebracht.

An Bord der wiederkehrenden Sojus-Kapsel werden neben Gerst auch NASA-Astronautin Serena Auñón-Chancellor und Roskosmos-Kosmonaut Sergej Prokopjew sein. Zum Ende der Horizons-Mission von ESA-Astronaut Alexander Gerst soll es mehrere Veranstaltungen geben. Da die Astronauten nach ihrer Rückkehr von einer sechsmonatigen Mission an Bord der ISS zahlreiche wissenschaftliche Untersuchungen und Reha-Maßnahmen absolvieren müssen, stehen sie nur begrenzt für andere Tätigkeiten zur Verfügung.

Letzte Videokonferenz mit Alexander Gerst aus der ISS

Am Mittwoch, den 12. Dezember 2018, wird im Europäischen Astronautenzentrum (EAC) der ESA von 13:40 bis 14:00 Uhr eine Live-Videokonferenz mit Alexander Gerst stattfinden. Alexander Gersts Ankunft in Köln nach der Landung wird am Abend des 20. Dezember 2018 um 20:15 Uhr im militärischen Teil des Flughafens Köln/Bonn erwartet. An Bord des ESA-Flugzeugs werden neben ESA-Astronaut Alexander Gerst und medizinischem Personal auch ESA-Generaldirektor Jan Wörner, ESA-Direktor für bemannte und robotische Exploration David Parker sowie Frank De Winne, Leiter des Europäischen Astronautenzentrums (EAC) und Leiter für den ISS-Betrieb, sein.

Am Morgen des 22. Dezember 2018 (Samstag) nehmen ESA-Astronaut Alexander Gerst, ESA-Chef Jan Wörner sowie Frank De Winne im Europäischen Astronautenzentrum der ESA in Köln nochmals über die zurückliegenden Monate Gersts im All und Stellung.

A330 MRTT mit Lockheed Martin als Service für USA

Airbus und Lockheed Martin wollen Luftbetankungs-Services zur Beseitigung aktueller Kapazitätsengpässe sowie die Erarbeitung neuer Konzepte für die nächste Tankflugzeuggeneration bereitstellen, um operationellen Anforderungen in künftigen Missionsszenarien gerecht zu werden.

Lockheed Martin und Airbus haben dazu eine Absichtserklärung unterzeichnet, um vor dem Hintergrund, wachsender Luftbetankungsbedarfe von US-Verteidigungskunden gemeinsam zu bewerben.

Gemeinsamer Anlauf für den US-Markt

„Eine zuverlässige, topmoderne Luftbetankung für unsere Kunden ist eine wesentliche Voraussetzung, damit sie ihre globale Reichweite und damit verbundenen strategischen Vorteil wahren können“, erklärte Marillyn Hewson, Chairman, President und CEO von Lockheed Martin. „Mit der Bündelung der Innovationskraft sowie Erfahrung von Airbus und Lockheed Martin sind wir bestens aufgestellt, um der U.S. Air Force und ihren Verbündeten in aller Welt hoch entwickelte Betankungslösungen anzubieten, die angesichts der Sicherheitsherausforderungen des 21. Jahrhunderts unverzichtbar sind.“ Die U.S. Air Force verdiene die bestmögliche Luftbetankungstechnologie und Performance, die es am Markt gebe. Und genau das wollen Lockheed Martin und Airbus anbieten, so Tom Enders, CEO von Airbus.

Airbus hat das Tankflugzeug A330 MRTT

Das Mehrzweck-Tank- und Transportflugzeug A330 MRTT (Multi Role Tanker Transport) von Airbus bildet das Herzstück der Zusammenarbeit, auf dessen Basis die Unternehmen verschiedene Kooperationsmöglichkeiten ausloten. Das Spektrum reicht von einzeln buchbaren Luftbetankungseinsätzen für den kurzfristigen Bedarf bis hin zur Konzeptarbeit für das Tankflugzeug der Zukunft.

Hierzu erklärte Fernando Alonso, Head of Military Aircraft bei Airbus Defence and Space: „Die A330 MRTT hat sich bei einem Dutzend Nationen weltweit durchsetzen können, hat sich in zahlreichen Einsätzen bewährt und findet großen Anklang bei den Luftstreitkräften. Wir sind überzeugt, dass die Kombination aus der Tankflugzeug-Erfahrung von Airbus mit der flächendeckenden Präsenz von Lockheed Martin in den USA geeignet ist, hocheffektive Lösungen für aktuelle sowie künftige Luftbetankungsanforderungen des US-Militärs zu ermöglichen.“

Gemeinsame Luftfahrtexpertise aus USA und Europa

Lockheed Martin verfügt über eine hohe Erfolgsbilanz bei der Systemintegration, Produktion sowie Wartung, Reparatur und Instandhaltung großer Transport- und Tankflugzeuge. Gepaart mit der Kompetenz von Airbus in diesem Segment bilden beide Unternehmen ein starkes Team, um künftige Luftbetankungsanforderungen optimal abzudecken.

Airbus hat sich schon lange mit dem bereits zugelassenen Tanker A330 MRTT bei den US-Streitkräften beworben. Doch letztendlich bekam Boeing den Zuschlag. Deren Tankflugzeug auf B767-Basis befindet sich noch in der Zulassung. Mit diesem Anlauf könnte Airbus sozusagen als Dienstleister profitieren – was besonders prestigeträchtig für den europäischen Hersteller wäre. „Airbus ist ein Branchenführer im Luftbetankungssegment und Lockheed Martin ist bekannt für seine modernen Verteidigungstechnologien und -fähigkeiten“, sagte Michele Evans, Executive Vice President bei Lockheed Martin Aeronautics. „Das ist eine großartige Chance für unsere beiden Unternehmen, unser Know-how zu bündeln und um erstklassige Lösungen für kritische Anforderungen in aller Welt zu entwickeln.“

Lufthansa erweitert Vorstand

Mit der Erweiterung des Vorstands um das neue Ressort „Airline Ressources & Operations Standards“ werden ab Januar 2019 maßgebliche Funktionen wie „Flottenmanagement“, „Flight Operations Standards“, „Ground Operations Standards“, „Infrastruktur und Systempartner“ sowie „Konzernsicherheit“ auf Vorstandsebene gebündelt.

Der Aufsichtsrat der Deutschen Lufthansa AG sieht mit der heutigen Umstrukturierung im Vorstand die Voraussetzungen für eine Steigerung der operativen Stabilität und Qualität der Lufthansa Group Airlines geschaffen. Die Verantwortung für das neue Ressort wird Dr. Detlef Kayser (im Bild), einst bei McKinsey, übernehmen, der heute vom Aufsichtsrat zum 01. Januar 2019 in den Vorstand berufen wurde. Der Vertrag des 53 Jahre alten promovierten Luft- und Raumfahrttechnikers hat eine Laufzeit von drei Jahren bis zum 31. Dezember 2021.

Luftfahrt am Anschlag: Kapazitäten und Infrastruktur

Dr. Karl-Ludwig Kley, Vorsitzender des Aufsichtsrates der Deutschen Lufthansa AG sagt: „Im Sommer dieses Jahres sind große operative Herausforderungen im Luftverkehr deutlich geworden, die mit eigenen Schwierigkeiten unserer Airlines, aber auch mit gravierenden Engpässen der Infrastruktur zu tun hatten. Nicht nur, aber auch aus diesem Grund müssen wir unsere Airlines auf veränderte Rahmenbedingungen einstellen und ihre Organisation enger an der Wertschöpfung ausrichten. Mit der neuen Vorstandsfunktion haben wir eine überzeugende Antwort auf diese Herausforderungen gefunden. Dass wir mit Dr. Detlef Kayser einen klugen und erfahrenen Strategen für diese Position gewinnen konnten, freut mich umso mehr“.

Die Struktur und Ressortaufteilung des Vorstands soll insgesamt klarer werden und der Geschäftslogik der Fluggesellschaften entsprechen. Das neue Ressort „Airline Ressources & Operations Standards“ wird künftig einheitliche Normen und Standards für alle Flugbetriebe der Lufthansa Group sowie die Ressourcen für die Airlines koordinieren. Auch der dringend notwendige Dialog über Service- und Qualitätsverbesserungen mit allen Systempartnern des Luftverkehrs soll in der neuen Funktion wahrgenommen werden. Die operative Verantwortung für die Anwendung der Standards und die sichere Durchführung des Flugbetriebs bleibt unverändert bei den jeweiligen Fluggesellschaften.

Im Sinne einer eindeutigen Ausrichtung an der Wertschöpfungskette wird das Ressort „Hub Management“ ebenfalls mit Wirkung vom 01. Januar 2019 auf die Kernaufgabe der kommerziellen Steuerung fokussiert. Harry Hohmeister wird als „Chief Commercial Officer Network Airlines“ weiterhin die Premium Netzwerkairlines Lufthansa, SWISS und Austrian Airlines kommerziell steuern und dabei die Drehkreuze dieser Airlines nach einheitlichen Kriterien koordinieren. Die Bereiche Netz- und Allianzentwicklung sowie Passagierservices und -systeme bleiben unverändert in seiner Verantwortung.

Lufthansa will wieder mehr Pünktlichkeit

Das von Thorsten Dirks geführte Vorstandsressort „Eurowings und Aviation Services“ wird angesichts des enormen Wachstums und der gestiegenen Bedeutung der Zweitmarke Eurowings zukünftig ausschließlich auf Eurowings fokussiert.

„Die Erweiterung des Vorstands wird unser Kerngeschäft Airlines und damit die gesamte Lufthansa Group stärken. Nachdem sich die positiven Effekte der kommerziellen Integration unserer Netzwerkfluggesellschaften immer deutlicher zeigen, werden wir mit dem erweiterten Vorstandsteam künftig auch die operativen Standards und Ressourcen besser koordinieren können. Wir wollen Effizienz und Qualität verbinden und mit unseren Airlines im Interesse unserer Kunden wieder pünktlicher und verlässlicher fliegen“, sagt Carsten Spohr, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Lufthansa AG. Die von Ulrik Svensson und Dr. Bettina Volkens geführten Vorstandsressorts Finanzen sowie Personal und Recht bleiben nahezu unverändert.

Vorstand der Deutschen Lufthansa AG

  • Carsten Spohr, Vorsitzender des Vorstands
  • Thorsten Dirks, Eurowings
  • Harry Hohmeister, Chief Commercial Officer Network Airlines
  • Dr. Detlef Kayser, Airline Resources & Operations Standards
  • Ulrik Svensson, Finanzen
  • Dr. Bettina Volkens, Personal & Recht