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HC-130J Combat King II bei Nationalgarde

Die Nationalgarde von New York hat das erste HC-130J Combat King II von Lockheed Martin bekommen. Damit läuten sie auch dort den Flottenwechsel der alten Hercules ein.

Die Rettungseinheit der New York Air National Guard im 106. Rescue Wing (RQW) stationieren die HC-130J bei ihrer zugehörigen 102. Rescue Squadron (RQS) auf der Francis S. Grabreski Air National Guard Base in New York. Die HC-130J ist eine von acht Varianten der C-130J Super Hercules. Die 102. RQS betreibt derzeit eine Flotte von HC-130P/N als Combat King I, welche von neuen HC-130J ersetzt werden.

Flottenwechsel der Hercules

Das Geschwader will seine HC-130J für Luft-zu-Luft-Betankungen der Hubschrauber HH-60G Pave Hawk nutzen, die bei der 101. RQS der New York Air National Guard geflogen werden und aus der Produktion von Lockheed Martin Sikorsky in Stratford, Connecticut, stammen. Die 106. RQW hat die Aufgabe, Missionen von Search and Rescue (SAR) im Gefecht zu unterstützen und deren Reichweite auszubauen. Dazu können sie Hubschrauber im feindlichen Luftraum betanken. Hinzu kommen Fähigkeiten zum Absetzen von Fallschirmspringern, Paketen, Wasserfahrzeugen bis hin zu Zweiachsfahrzeugen. Die HC-130J werden in Marietta, Georgia, gebaut.

Über Jahrzehnte waren nun die alten HC-130 im Einsatz, von denen weltweit über 400 Flugzeuge ausgeliefert wurden. Die Air National Guard und Reserve der Air Force betreiben derzeit von der C-130J und älteren Hercules-Varianten derzeit noch 130 Flugzeuge. Jetzt erfolgt deren Ausmusterung durch die neueren Turbopropflugzeuge. Die HC-130J Combat King II hat erwartungsgemäß mehr Leistung und Fähigkeiten und ist der einzige Starrflügler, der gezielt für Personenrettung in der US-Air Force und der Nationalgarde eingesetzt wird.

Ryanair holt Fes und Kiew direkt zum FKB

Ryanair hat jetzt den Winterflugplan für Karlsruhe und Baden-Baden veröffentlicht, in dem zwei neue Strecken von/nach Fes und Kiew enthalten sind und der insgesamt 15 Strecken bedienen wird.

Diese werden dazu beitragen, 850.000 Kunden jährlich über den Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden zu befördern. Ryanairs Winterflugplan für den Baden-Airpark FKB 2019 enthält:

  • Zwei neue Winterrouten: Fes und Kiew (beide zweimal pro Woche)
  • Insgesamt 15 Routen
  • 850.000 Kunden p.a. erwartet

Deutsche Kunden und Besucher können ihren Urlaub nun bis März 2020 zu noch günstigeren Tarifen buchen. Ryanair hat außerdem weitere Verbesserungen im Bereich der Kundenbetreuung für 2019 eingeführt, darunter:

  • Günstigste Tarife – innerhalb von drei Stunden einen günstigeren Tarif finden und die Differenz plus fünf MyRyanair-Guthaben erhalten
  • Pünktlichkeit – 90 Prozent unserer Flüge werden pünktlich sein (abgesehen von Verspätungen durch die Flugverkehrskontrolle) oder oder Prozent Rabatt auf die Flugpreise des Folgemonats
  • Kundenbetreuungscharta – Bearbeitung von EU261 Schadensfälle in zehn Tagen, neuer 24/7-Support, Herstellung einer Verbindung in zwei Minuten
  • Umweltverbesserungen – Klimaschutzprogramm, Umweltpartnerschaften & Kunststofffrei in fünf Jahren
  • Neues „Ryanair Choice“ – 199 Euro für freie Platzwahl, Fast-Track & Priority Boarding für Vielflieger
  • Digitale Verbesserungen – neuer Tariffinder, Sporttickets, maßgeschneiderte Reiseführer & schnellere App.

Technik erkennt Gefahren im Koffer

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Stressfrei durch die Sicherheitskontrolle, keine langen Wartezeiten, kein Auspacken von Laptop, Tablet und den eigenen Flüssigkeiten aus dem Handgepäck – diese Wunschvorstellung ist am Flughafen München seit wenigen Wochen Realität.

Seit Anfang Februar testet das Luftamt Südbayern der Regierung von Oberbayern gemeinsam mit der Terminal 2 Gesellschaft, einem Joint Venture von Flughafen München GmbH (FMG) und Lufthansa, der Sicherheitsgesellschaft am Flughafen München (SGM) und der Scarabee Aviation Group eine neuartige Sicherheitskontrolle, die bei höherem Sicherheitsstandard die Wartezeiten reduziert und den Komfort erhöht.

Nach sechs Wochen erfolgreicher erster Testphase trafen sich am gestrigen Mittwoch, 20. März 2019, Vertreter der beteiligten Systempartner zu einer Besichtigung vor Ort: Von der Leistungsfähigkeit der neuen Kontrolltechnik überzeugten sich (auf dem Foto v.r.n.l.) Lufthansa Konzernvorstand Harry Hohmeister, der Vorsitzende der FMG-Geschäftsführung Michael Kerkloh, die Regierungspräsidentin von Oberbayern Maria Els, Lufthansa Konzernvorstand Dr. Detlef Kayser, der CEO des Lufthansa Hub München Wilken Bormann sowie FMG-Geschäftsführerin Commercial und Security Andrea Gebbeken.

Vieles kann jetzt im Gepäck bleiben

Für den Testbetrieb wurden Anfang Februar mittig in der zentralen Fluggastkontrollstelle des Terminal 2 zwei komplett neu konzipierte Pilot-Kontrollspuren installiert. Diese bieten Fluggästen einen Qualitätssprung:

  • Laptops im Handgepäck lassen: Hochsensible Prüfgeräte mit Computertomografie-Technik kontrollieren das Handgepäck – die Passagiere können Laptops, Smartphones und erlaubte Flüssigkeiten im Handgepäck belassen.
  • Mehr Flexibilität genießen: Vier Reisende können gleichzeitig ihr Gepäck in größere Wannen als bisher auf die Kontrollspur legen – wer mehr Zeit braucht, verzögert nicht mehr den Prozess. Zudem ermöglichen Körperscanner neuester Generation in den übersichtlich gestalteten Kontrollspuren mehr Komfort und Sicherheit. So sorgt eine bessere Technik, insbesondere durch die automatische Sprengstoffdetektion, für ein zusätzliches Plus an Sicherheit.
  • Modernste Fördertechnik im Einsatz: Die Fördertechnik bestimmt maßgeblich die Effizienz der gesamten Kontrollanlage – in München ist sie deutschlandweit erstmals vollautomatisiert.

Das Terminal 2 wird exklusiv von Lufthansa und deren Kooperationspartnern genutzt. Aufgrund des steigenden Passagieraufkommens sind die zentral gelegenen 30 Kontrollspuren im Terminal 2 häufig stark frequentiert. Daher haben die Münchner Systempartner gemeinsam das Pilotprojekt „Alternative Kontrollstelle“ entwickelt. Die Testphase läuft noch bis zum Jahresende. Nach erfolgreichem Test ist die Einrichtung weiterer leistungsfähiger Doppelkontrollspuren geplant.

Entscheider loben Technik – Ausweitung?

Maria Els, Regierungspräsidentin von Oberbayern: „Wir freuen uns außerordentlich, dass die Testphase der neuen Sicherheitskontrollstelle im Terminal 2 erfolgreich gestartet ist. Dank der hervorragenden Zusammenarbeit zwischen allen beteiligten Partnern ist es gelungen, dass wir mit der Kontrollstelle einen höheren Passagierkomfort und ein Plus an Sicherheit und Schnelligkeit durch bessere Technik bieten können. Somit können alle Fluggäste pünktlich zum Start des neuen Sommerflugplans noch entspannter ihre Reise beginnen.“

Michael Kerkloh, Geschäftsführer Flughafen München GmbH: „Wir freuen uns sehr darüber, am Münchner Five-Star-Airport jetzt auch über eine zukunftsweisende Technologie bei der Sicherheitskontrolle zu verfügen. Nach dem vielversprechenden Testverlauf bin ich zuversichtlich, dass diese beschleunigte und für Passagiere sehr viel bequemere Form der Kontrolle künftig zum Standard an unserem Flughafen wird.“

Andrea Gebbeken, Geschäftsführerin Commercial und Security der Flughafen München GmbH: „Diese neuen Kontrollspuren beweisen einmal mehr die hervorragende Zusammenarbeit zwischen den Partnern Lufthansa, Regierung von Oberbayern und Flughafen München. Sie bedeuten eine deutliche Verbesserung für unsere Passagiere und verkürzen die Wartezeiten an der Sicherheitskontrolle deutlich.“

Harry Hohmeister, Mitglied des Konzernvorstandes Deutsche Lufthansa AG, verantwortlich für das Hub Management: „Unsere Kunden erwarten zu Recht schnelle und effiziente Sicherheitskontrollen in Deutschland. Moderne und innovative Technik, wie hier in München, leistet dazu einen großen Beitrag. Sie ist wichtig, um die Wettbewerbsfähigkeit im Vergleich zu anderen internationalen Flughäfen sicherzustellen.“

Dr. Detlef Kayser, Mitglied des Konzernvorstandes Deutsche Lufthansa AG, verantwortlich für das Ressort „Airline Resources & Operations Standards“: „Wir brauchen effiziente Luftsicherheitsprozesse und mehr Flexibilität in der Ausgestaltung. Der erfolgreiche Testlauf in München ist das Ergebnis einer sehr guten Zusammenarbeit von Politik und Wirtschaft, den wir unbedingt deutschlandweit fortsetzen müssen. In München sieht man einmal mehr, dass unsere Kunden profitieren, wenn alle Systempartner an einem Strang ziehen.“

Erstflug des SB>1 DEFIANT

Der Hubschrauber und Technologie-Demonstrator Sikorsky-Boeing SB>1 DEFIANT™ ist jetzt zu seinem Erstflug abgehoben. Der Hubschrauber mit gegenläufigen Rotoren hob auf dem Gelände von Sikorsky in West Palm Beach, Florida, ab.

Der DEFIANT und seine Entwicklung haben gezeigt, dass die Fähigkeiten für Senkrechtstarter in Zukunft noch enormes Potenzial hätten, so David Koopersmith von Boeing Vertical Lift. Die Leistung, Geschwindigkeit und Beweglichkeit in der Luft machten den DEFIANT ganz klar zum Gamechanger im Schlachtfeld.

Neue strategische Möglichkeiten

Ein Hubschrauber mit dieser Technologie soll besonders schnell für Truppenabsetzungen oder Angriffe in feindliches Gebiet eindringen können. Das Konzept mit gegenläufigen Hauptrotoren ist zwar nicht ganz neu, wohl aber mit Antriebspropeller am Heck. Ein ähnliches Prinzip zeigt Airbus Helicopters mit dem Zivilhubschrauber Racer. Der DEFIANT soll doppelt so schnell und doppel so weit wie normale Hubschrauber fliegen können, ergänzte Dan Spoor von Sikorsky Future Vertical Lift.

Künstliche Schwerkraft beim Schlaf im Test

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Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) startet am 25. März 2019 gemeinsam mit der europäischen Weltraumorganisation ESA und der amerikanischen Weltraumbehörde NASA mit AGBRESA (Artificial Gravity Bed Rest Study) die erste gemeinsame Langzeit-Bettruhestudie.

Erstmals wird dabei der Einsatz von künstlicher Schwerkraft als mögliche Maßnahme gegen die negativen Effekte der Schwerelosigkeit auf den menschlichen Organismus untersucht. Sollen Astronauten künftig für lange Zeit im Weltraum oder auf dem Mond und Mars leben, müssen effektive Gegenmaßnahmen gegen Knochen- und Muskelschwund entwickelt werden. Zwei Drittel der Probanden werden daher während der dreimonatigen Studie täglich im Liegen auf der DLR-Kurzarm-Zentrifuge in der luft- und raumfahrtmedizinischen Forschungsanlage :envihab gedreht.

Essen nur im Liegen

„Die astronautische Raumfahrt ist auch in Zukunft wichtig, um Experimente in der Schwerelosigkeit durchzuführen – dafür müssen wir sie für die Astronauten aber auch so sicher wie möglich machen“, sagt Prof. Hansjörg Dittus, DLR-Vorstand für Raumfahrtforschung und -technologie. „Diese Bettruhestudie von DLR, NASA und ESA bietet Raumfahrtforschern aus ganz Europa und den USA die Möglichkeit, zusammenzuarbeiten und gemeinsam ein Maximum an humanwissenschaftlichen Erkenntnissen zu gewinnen.“

Die jeweils zwölf weiblichen und männlichen Probanden werden 60 Tage in den Betten des :envihab am DLR-Institut für Luft- und Raumfahrtmedizin in Köln verbringen. Inklusive Eingewöhnungs- und Erholungsphase wird ihr Aufenthalt 89 Tage dauern. Während der Bettruhephase finden sämtliche Aktivitäten wie Experimente, Essen und Freizeitgestaltung im Liegen statt. In ihren Bewegungen sind die Probanden eingeschränkt, sodass sich die Beanspruchung von Muskeln, Sehnen und Skelett reduziert. Da die Betten zum Kopf hin um sechs Grad nach unten geneigt sind, wird die Verlagerung der Körperflüssigkeiten wie bei den Astronauten in Schwerelosigkeit ausgelöst.

Dr. Leticia Vega, stellvertretende Chefwissenschaftlerin für internationale Kooperationen für das Human Research Programme der NASA, erklärt: „Beide Effekte sind vergleichbar mit denen von Astronauten im Weltraum. Zwar werden die Auswirkungen der Schwerelosigkeit primär auf der Internationalen Raumstation erforscht. Je nach Forschungsfrage hat es allerdings Vorteile, einen oder mehrere Aspekte zunächst auf der Erde unter kontrollierten Bedingungen zu simulieren. Später werden die Ergebnisse auf der ISS validiert.“

Das Motto: „For space and Earth“

„In internationaler Kooperation plant die ESA sichere und nachhaltige Langzeitmissionen in die Tiefen des Weltalls. Um dies zu ermöglichen, müssen verschiedene gesundheits- und damit missionsgefährdende Risiken minimiert werden“, ergänzt Dr. Dr. Jennifer Ngo-Anh, Wissenschaftskoordinatorin bei der ESA. „Mit AGBRESA widmen wir uns dem Muskelschwund durch die Schwerelosigkeit. Andere Belastungen wie Weltraumstrahlung, Isolation, räumliche und andere Einschränkungen gehören aber genauso auf unsere Forschungsagenda.“

Die humanphysiologische Forschung in Schwerelosigkeit oder unter simulierten Bedingungen ist nicht nur wichtig für Astronauten zum Erhalt der Gesundheit und Leistungsfähigkeit im All, sondern auch für den Menschen auf der Erde. Raumfahrtmedizin bedeutet deshalb auch Gesundheitsforschung für die Erde in allen Bereichen der Prävention, Diagnostik und Therapie.

Das DLR stellt die Wissenschaftler, Räumlichkeiten, Ärzte sowie das Betreuungs- und Ernährungsteam. „Das :envihab bietet für diese Studie die besten Voraussetzungen: Wir können hier zwölf Probanden gleichzeitig unterbringen, versorgen, untersuchen und eine große Anzahl an Experimenten durchführen“, sagt Prof. Jens Jordan, Leiter des DLR-Instituts für Luft- und Raumfahrtmedizin. „Neben der Probandenstation befindet sich in direkter Nachbarschaft ein MRT und die DLR-Kurzarm-Humanzentrifuge. Weltweit erstmalig bei einer Langzeit-Bettruhestudie setzen wir mit Fahrten auf einer Zentrifuge künstlich erzeugte Schwerkraft ein, um zu testen, inwieweit sie sich als Präventions- und Gegenmaßnahme zu den physiologischen Veränderungen unter Schwerelosigkeit eignet.“ Dazu wird eine Vielzahl von Experimenten durchgeführt, unter anderem zu Herz-Kreislauf-Funktion, Gleichgewicht, Muskelkraft sowie kognitive Tests und auch invasive Untersuchungen wie Gewebeentnahme aus den Muskeln, Mikrodialyse, Messung der elektrischen Muskelaktivität und regelmäßige Blutabnahmen.

Der Körper baut ab was er nicht braucht

Der menschliche Körper ist auf Effizienz getrimmt. Schließlich war seine Nahrungsversorgung über viele Evolutionsstufen nicht gesichert und so galt es, mit den Kräften hauszuhalten. Die Konsequenz: Alle Funktionen und Ressourcen, die mittel- bis längerfristig wenig oder gar nicht genutzt werden, fährt der Körper spürbar zurück. Der Kraftverlust und Rückgang an Muskelmasse, den Hobbysportler bereits nach einer mehrwöchigen Trainingspause im Ansatz verspüren, kann bei Astronauten auf längeren Weltraummissionen in der Schwerelosigkeit erhebliche Ausmaße annehmen. Ohne Gravitation bilden sich Muskeln und Knochen stark zurück. Körperflüssigkeiten verschieben sich in die obere Körperhälfte und das ganze Herz-Kreislauf-System wird weniger beansprucht und verliert an Leistungsfähigkeit – kurz: Im Vergleich zur Degeneration auf der Erde läuft sie im All wie im Zeitraffer ab.

Bettruhestudien sind in der weltraummedizinischen Forschung der Goldstandard, um auf der Erde die Wirkung von Schwerelosigkeit auf den Körper zu simulieren. Zuletzt sammelten die Kölner Raumfahrtmediziner des DLR 2017 Erfahrungen bei der VaPER-Studie. Die AGBRESA-Studie findet in zwei Kampagnen statt, die ersten Probanden ziehen am 25. März 2019 ein, die zweite Kampagne beginnt Anfang September dieses Jahres. Für die zweite Phase im Herbst suchen die Forscher noch weitere Probanden, insbesondere Teilnehmerinnen. Denn Ziel ist es, Erkenntnisse für alle künftigen Raumfahrer zu gewinnen – Astronautinnen und Astronauten.

Schlafversuchsaufbau auf den Bildern

Kurzarm-Humanzentrifuge in :envihab: Die Kurzarmzentrifuge in :envihab am DLR-Standort Köln bietet Möglichkeiten, körperliches Training zum Erhalt der Fitness bei variablen Schwerkraftbedingungen durchzuführen. Bei AGBRESA wird sie eingesetzt, um zu prüfen, ob sie als Gegenmaßnahme gegen die Negativeffekte der Schwerelosigkeit eingesetzt werden kann.

Das Kopfende der Betten ist um sechs Grad nach unten geneigt: Die leichte Schräglage der Probandenbetten gewährleistet, dass sich die Körperflüssigkeiten – wie auch bei den Astronauten in Schwerelosigkeit – Richtung Kopf verschieben.

A330 der Eurowings mit Zielen ab Fraport

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Mit den vier neuen Destinationen baut die Airline ihr touristisches Angebot auch an Deutschlands größtem Flughafen aus. Auf den jetzt buchbaren Strecken setzt Eurowings Flugzeuge des Typs Airbus A330 mit 310 Sitzen ein.

Eurowings macht die Langstreckenverbindungen ab Frankfurt zu den Urlaubszielen Barbados, Mauritius und Windhoek ab jetzt buchbar. Zunächst über Lufthansa, später auch über Eurwings selbst. Die neuen attraktiven Ziele werden von Eurowings im Winterflugplan 2019/20 dreimal wöchentlich angeflogen. Darüber hinaus startet die führende Point-to-Point-Airline Europas ebenfalls dreimal wöchentlich – jeweils dienstags, donnerstags und sonntags – ab 27. Oktober 2019 zur US-amerikanischen Metropole Las Vegas. Der Hin- und Rückflug nach Las Vegas soll ab 569 Euro inklusive Steuern, Gebühren und Gepäck zu haben sein.

Las Vegas – Top-Reiseziel für Deutsche

Las Vegas ist eines der attraktivsten Ziele für deutsche USA-Urlauber. Die in der Wüste des US-Bundesstaats Nevada gelegene Stadt wurde im 19. Jahrhundert aufgrund ihrer Grundwasservorkommen zu einem wichtigen Zwischenstopp für Wagentrecks und Eisenbahnen. Mit dem Bau des Hoover-Staudamms Anfang des 20. Jahrhunderts und der Legalisierung des Glücksspiels in Nevada war der Grundstein der heutigen Vergnügungsmetropole gelegt. Erste Hotels und Casinos entstanden, für die Las Vegas heute noch bekannt ist. Die Stadt bietet den Besuchern eine faszinierende Glitzerwelt, die vor allem von den vielen und legendären Casinos geprägt ist. Darüber hinaus gilt Las Vegas als idealer Ausgangspunkt, um den Südwesten der Vereinigten Staaten zu bereisen.

MTU Aero Engines wieder mit Rekordzahlen

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Die Instandhaltungssparte der MTU Aero Engines AG verbuchte Aufträge im Wert von fast 4,4 Milliarden Dollar und übertraf damit zum ersten Mal in ihrer Geschichte die 4-Milliarden-Marke.

2018 war damit erneut ein Rekordjahr für die MTU Maintenance. Im vergangenen Jahr wurden mehr als 300 Verträge abgeschlossen, davon entfielen 46 auf neue MRO-Kunden.

„Wir sind mit den Ergebnissen der MTU Maintenance im Jahr 2018 sehr zufrieden“, sagt Michael Schreyögg, Programmvorstand der MTU Aero Engines. „Insbesondere freuen wir uns über die zahlreichen Verträge für das CFM56, die etwa ein Drittel der gesamten Vertragsabschlüsse ausmachten. Damit festigen wir unsere Position als Nummer eins der unabhängigen Triebwerks-instandhalter weltweit. Ganz offensichtlich treffen wir mit unseren maßgeschneiderten Instand-haltungslösungen, die den gesamten Lebenszyklus eines Triebwerks abdecken, die Kundenwün-sche im Kern.“

Erfolg und Wachstum

In 2018 waren alle Shops der MTU Maintenance weltweit mit über 1.000 Shopvisits und nahezu 1.500 Einsätzen voll ausgelastet. An ihren Standorten und Joint-Venture-Unternehmen auf der ganzen Welt beschäftigt die MTU Maintenance derzeit mehr als 5.000 Mitarbeiter. „Ich möchte mich bei der ganzen Belegschaft für ihren Einsatz und ihr Engagement bedanken. Nur so konnten wir dieses eindrucksvolle Ergebnis erzielen“, ergänzt Schreyögg. „Unsere Mitarbeiter sind das Rückgrat des Unternehmens; dank ihrer Ideen und ihres Wissens können wir kreative Instandhal-tungslösungen für unsere Kunden entwickeln.“

Die MTU Maintenance Hannover hat über 400 Shopvisits durchgeführt – mehr als je zuvor. In etwa ein Drittel aller Shopvisits im gesamten Netzwerk entfielen auf das V2500, das an den drei Standorten MTU Maintenance Canada, MTU Maintenance Hannover und MTU Maintenance Zhuhai betreut wird. Einen neuen Rekord hat auch die MTU Maintenance Berlin-Brandenburg auf-gestellt: Das Unternehmen verzeichnete letztes Jahr mehr als 130 Shopvisits für das CF34-Triebwerksprogramm. Airfoil Services Snd. Bhd. (ASSB), das in Malaysia ansässige Joint Venture mit Lufthansa Technik, konnte den Drittgeschäftsanteil auf 60 Prozent steigern, die restlichen 40 Prozent der Aufträge kamen von den Joint-Venture-Partnern.

Ein Rekordgewinn von fast 400 Millionen Dollar konnte im Reparaturgeschäft mit Drittkunden erwirtschaftet werden, einschließlich der Reparatur von Teilen und Anbaugeräten sowie Triebwerkszerlegungen. Damit hat die MTU Maintenance 20.000 Aufträge von mehr als 200 Kunden erhalten. „Diese Erfolge sowie die Bedarfsprognosen für das Reparaturgeschäft für die nächsten Jahre sind die Gründe für den Aufbau eines weiteren Instandhaltungsbetriebs in Europa. Außerdem bauen wir gerade die Kapazitäten an allen Standorten unseres Netzwerks massiv aus“, so Schreyögg.

Die MTU Maintenance Lease Services B.V., ein 80/20 Joint Venture mit Sumitomo Corp. mit Sitz in Amsterdam, hat 2018 ebenfalls Rekorde gebrochen und den Umsatz gegenüber dem Vorjahr um rund 37 Prozent gesteigert. Das Unternehmen ist auf Kurzzeit-Leasingangebote und Asset-Management-Lösungen spezialisiert. Letztes Jahr wurde ein weiteres Leistungspaket in das Portfo-lio aufgenommen: die Technical Asset Management Services (TAMS), die umfassende technische Beratung und Flottenmanagement, Transition Management sowie fachgerechte Triebwerkslage-rung beinhalten.

Ausblick

In diesem Jahr, in dem die MTU Maintenance ihr 40-jähriges Bestehen feiert, will das Unterneh-men die Marke von 20.000 Shopvisits knacken. Die MTU plant, ihre Kapazitäten bis zum Jahr 2027 um 50 Prozent auszubauen und außerdem sollen in 2019 an allen Standorten neue Mitar-beiter eingestellt werden. „Anfang des Jahres wurde Martin Friis-Petersen zum neuen Vertriebs- und Marketingchef der MTU Maintenance ernannt“, sagt Schreyögg. „Wir freuen uns auf viele neue Ideen für innovative Produkte und Leistungen rund um den gesamten Triebwerkslebenszyk-lus von ihm und seinem Team.“

Flotte der C295 in Kasachstan wächst

Eine C295 wird bald für den Grenzschutz der Republik Kasachstan fliegen. Die Crews werden mit dem fest bestellten Flugzeug auch Training und andere Zusatzleistungen für den Flugbetrieb von Airbus erhalten.

Damit wächst die Flotte der C295 in Kasachstan auf neun Flugzeuge. Das Land ist der 31. Kunde für das Muster und hat die Maschine in der Transportkonfiguration bestellt. Es wird hauptsächlich für den Grenzsschutz verwendet werden und hat sich bei den tiefen Temperaturen bewährt.

Geschäftsjahr der Flugsicherung skyguide

Im Geschäftsjahr 2018 erzielte die Schweizer Flugsicherung skyguide höhere Betriebserträge als im Vorjahr. Das Nettoergebnis ist jedoch negativ. Die operative Leistung im komplexesten Luftraum Europas ist weiterhin auf einem sehr zufriedenstellenden Niveau.

Trotz des höheren Verkehrsaufkommens nahm die Pünktlichkeit nur leicht ab: 96,5 Prozent der Flüge wurden pünktlich durch die Flugsicherung abgewickelt, gegenüber 97 Prozent im Vorjahr. Die Verspätungen im Streckenflug stiegen von 10,1 Sekunden (im Durchschnitt pro Flug) im Jahr 2017 auf 17,1 Sekunden an. Medienmitteilung herunterladen

Umsatz der Skyguide

Der Umsatz der skyguide erhöhte sich um 2,45 Prozent auf CHF 481,8 Mio. (Vorjahr: CHF 470,3 Mio.). Der Betriebsaufwand von CHF 449,7 Mio. reduzierte sich um 6,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr (CHF 480,8 Mio.). Die Betriebskosten stiegen um 21,9 MCHF nach Bereinigung der Sondereffekte von 2017. Das Nettoergebnis beträgt -8,18 MCHF (Vorjahr -35,55 MCHF).

Anhaltende Verkehrszunahme, gestiegener Umsatz

Skyguide registrierte im Jahr 2018 eine weitere Verkehrszunahme von 5,0 Prozent im Vergleich zu den Prognosen von 2,2 Prozent. Die anhaltende Nachfrage führte zu einem Jahresverkehrsvolumen von fast 1,3 Millionen kontrollierten Flügen.

Im vergangenen Jahr erhöhte skyguide die Streckenfluggebühren um 0,1 Prozent. Die Anfluggebühren auf den Landesflughäfen Genf und Zürich konnten um 0,9 Prozent zu Gunsten der Kunden gesenkt werden.

Leistungsvereinbarung mit Luftwaffe erfüllt

Auch 2018 hat skyguide die Leistungsvereinbarung mit der Schweizer Luftwaffe vollumfänglich erfüllt. Damit hat das Unternehmen einen wichtigen Beitrag zur Souveränität des Schweizer Luftraums geleistet und sich erneut als zuverlässiger Partner der Schweizer Luftwaffe erwiesen.

Walter T. Vogel, Verwaltungsratspräsident von skyguide: „Skyguide konnte trotz markant gestiegenem Verkehr die durch die Kunden benötigten Kapazitäten zur Verfügung stellen. Diese starke Leistung kontrastiert jedoch mit einem deutlichen Anstieg der Nettokosten. Eine weitere Steigerung unserer Effizienz und Flexibilität sind deshalb die Grundlage für eine zukunftsgerichtete Entwicklung unserer Flugsicherungsleistungen. Dazu treiben wir die Virtualisierung und Automatisierung unserer technologischen Systeme voran. Diese Entwicklung erfordert aber in der ganzen Organisation auch einen umfassenden Kulturwandel.“

Skyguide als Innovator anerkannt

Am World ATM Kongress in Madrid von Mitte März 2019 erfuhr skyguide erneut globale Anerkennung für ihre Rolle in Europa als Innovator. Für das neue fortschrittliche System zur Erhöhung der Sicherheit am Flughafen Zürich, ARSI (Advanced Runway Safety Improvement), erhielt skyguide gemeinsam mit ihren Entwicklungs-Partnern den Jane’s ATC Award 2019.

Eine weitere Auszeichnung erhielt skyguide von der Europäischen Kommission in Form eines SES (Single European Sky) Awards für die Automatisierung der Kommunikation im Netzwerk-Management. Offizielle Anerkennung durch die Europäische Kommission erntete skyguide auch für ihre technologischen Entwicklungen im Bereich der Service Oriented Architecture (SOA). Zudem erfuhr skyguide am World ATM Kongress große Aufmerksamkeit im Zusammenhang mit der Einführung der Test-Phase von U-Space, der Integration und Management von Drohnen im Schweizer Luftraum, in Genf und Lugano.

Menschenhandel zunehmend im Luftverkehr

Die Vereinigung Cockpit e.V. und die Unabhängige Flugbegleiter Organisation e.V. haben gemeinsam ein Positionspapier erarbeitet, welches die Problematik von Menschenhandel (human trafficking / trafficking in persons) mit Fokus auf den Luftverkehr sowie die gemeinsamen Forderungen zur Bekämpfung beschreibt.

Das Positionspapier wurde am 20. März 2019 im Zuge des Workshops „Bekämpfung von human trafficking“ unter Beteiligung von nationalen Vertreterinnen und Vertretern von Behörden und Airlines, sowie Vertretern der ICAO und IATA vorgestellt. Im Workshop wurden Vorgaben aus der ICAO und Handlungsoptionen für die Bekämpfung von Menschenhandel an Bord von Verkehrsflugzeugen auf nationaler Ebene beraten. Der Fokus lag insbesondere darauf, verlässliche Verfahren im Bereich Meldekette sowie Crewtraining zu etablieren.

Finanzierung von Terrorismus

Als Ergebnis und Zusammenfassung des Workshops wurde festgehalten, dass alle beteiligten Organe sowohl miteinander kommunizieren müssen, als auch jeweils eine interne Sensibilisierung stattzufinden hat. Hierfür könnten vorhandene Strukturen genutzt und gegebenenfalls ausgebaut werden.

Hintergrund: Menschenhandel (human trafficking / trafficking in persons) beschreibt den Transport von Personen gegen ihren Willen und stellt einen Verstoß gegenüber grundsätzlichen Menschenrechten (Verbot von Sklaverei und Zwangsarbeit) dar. Es trägt neben Waffen- und Drogenhandel mit einem geschätzten Umsatz von 150 Milliarden US-Dollar (International Labor Organisation, ILO, 2014) wesentlich zur Finanzierung von Terrorismus bei. Die Transportstrecken verlaufen global von Süd nach Nord sowie Ost nach West und die Transportwege sind vielfältig.

Transportweg Flugzeug nimmt zu

Bisher wurden Opfer des modernen Sklavenhandels hauptsächlich über den Landweg transportiert, in den letzten Jahren ist allerdings eine Verschiebung hin zu human trafficking im Luftverkehr spürbar (z.B. Einfliegen von Frauen und Mädchen für Zwangsprostitution bei Großveranstaltungen). Flughäfen sowie Airlines haben hier als Kontaktpunkt mit den Opfern eine moralische Handlungsverpflichtung. Dem Flug- und Bodenpersonal muss hierzu von den zuständigen Arbeitgebern das nötige Handwerkszeug zur Verfügung gestellt werden

.Derzeit gibt es für Flug- und Bodenpersonal in Deutschland weder adäquates Training, was das Erkennen von möglichen Situationen darstellt, bei denen es sich um Menschenhandel handeln könnte, noch formale Anweisungen zur Meldekette bei möglichen Verdachtsfällen. „Die Meldung eines begründeten Verdachtsfalls ist in jedem Fall immer sinnvoll.“ – Oliver Linke, Polizeipräsidium Frankfurt.

DFS hat Softwareprobleme: Langener Luftraum reduziert

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In der Flugverkehrskontrollzentrale der DFS Deutsche Flugsicherung GmbH in Langen ist eine Softwarestörung aufgetreten, die potenziell Verzögerungen bedeutete. Betroffen sind die Flughäfen Frankfurt am Main, Köln/Bonn, Stuttgart und Düsseldorf.

Ursache ist ein System zur elektronischen Darstellung von Kontrollstreifen, das nicht fehlerfrei funktionierte. Die Sicherheit des Luftverkehrs ist davon nicht beeinträchtigt. Die Techniker der Flugsicherung arbeiten daran, den Fehler zu beheben. Alle übrigen Flugsicherungssysteme stehen uneingeschränkt zur Verfügung. Auch andere Kontrollzentralen der DFS sind von diesen Einschränkungen nicht betroffen.

Reuzierter Flugverkehr im Langener Luftraum

Kontrollstreifen liefern Planungsinformationen für die Fluglotsen, sie enthalten alle für den Flugverlauf wichtigen Daten wie beispielsweise Flugzeugtyp, Flugstrecke, erwartete Überflugzeit und weitere Informationen. Zusätzlich zur Radardatendarstellung liefern sie dem Lotsen die wesentlichen Informationen für seine Kontrolltätigkeit. Damit der Flugverkehr im Zuständigkeitsbereich der Langener Zentrale so reibungslos wie möglich und vor allem sicher überwacht werden kann, reduziert die DFS nun die Verkehrsmenge in diesem Luftraum.

Dies wird mit sogenannten Steuerungsmaßnahmen ermöglicht, die gemeinsam mit dem zentralen Netzwerkmanager von EUROCONTROL in Brüssel organisiert werden. Großen Verkehrsströmen wird es so ermöglicht, den Langener Luftraum zu umfliegen. Von der Flugsicherungszentrale in Langen wird ein Luftraum überwacht, der vom Bodensee im Süden bis nach Kassel im Norden reicht. Im Westen ist die Grenze des Langener Luftraums die französische Grenze, im Osten Thüringen.

Markus Junginger von Festo CIO für OHB SE

Markus Junginger wird spätestens zum 01. September 2019 die neu geschaffene Position des Chief Information Officer (CIO) bei der OHB SE antreten.

Markus Junginger kommt von der Festo AG, wo er derzeit als stellvertretender CIO fungiert. In dieser Funktion soll Junginger die Digitalisierung der Gruppe maßgeblich vorantreiben und mit den IT-Teams die Effizienzsteigerung der Geschäftsprozesse der Konzernunternehmen unterstützen. In der neu geschaffenen Position soll der CIO darüber hinaus Synergien in der größer gewordenen OHB-Gruppe identifizieren und heben. Festo ist ein führendes Unternehmen der Automatisierungstechnik mit weltweit mehr als 20.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.

Köln Bonn mit neuen Zielen im Sommer

Ab dem 31. März startet der Köln Bonn Airport mit seinem neuen Sommerflugplan. Urlauber, die es in die Wärme zieht, Familien mit Kindern, Städtetouristen und Geschäftsreisende finden allerhand Ziele.

Insgesamt werden in dieser Saison 127 Ziele von 24 Airlines in 35 Ländern angeflogen. Ganz neu im Plan stehen in diesem Sommer fünf Ziele. „Unser neuer Sommerflugplan bietet interessante Destinationen für Passagiere mit unterschiedlichsten Reisebedürfnissen. So finden sich neben den Urlaubsklassikern am Mittelmeer zahlreiche spannende Metropolen für den Citytrip und in diesem Jahr auch einige Geheimtipps für Individualisten“, sagt Johan Vanneste, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Köln/Bonn GmbH.

Irland und Frankreich mit Ryanair

Zwei der Neulinge mit Seltenheitswert hat Ryanair in diesem Sommer im Programm: Dazu gehört Knock in Irland. Ryanair fliegt die kleine Stadt im Westen der Insel zweimal wöchentlich an. Knock ist als Wallfahrtsort vor allem unter Pilgern bekannt. Jährlich reisen 1,5 Millionen Gläubige in das Städtchen, in dem etwa 750 Einwohner leben – Grund ist eine Marienerscheinung im Jahr 1879. Das zweite Ziel, das Ryanair Individualreisenden bietet, ist Bordeaux in Südfrankreich. Dreimal wöchentlich fliegt die Airline die Weinmetropole im Sommer an. Bordeaux ist nicht nur Zentrum einer der berühmtesten Weinanbauregionen der Welt.

Seine beeindruckende Altstadt gehört seit 2007 zum Weltkulturerbe der Unesco. Zudem sind die langen Sandstrände der Atlantikküste nur etwa 45 Kilometer entfernt. Natürlich hat die irische Airline auch jede Menge Klassiker und weitere Sonnenziele im Flugplan. Aus insgesamt 33 Zielen können Ryanair-Passagiere ab Köln/Bonn in diesem Jahr wählen. Alleine 32 mal pro Woche geht es nach Palma de Mallorca. Die Strecken zu Metropolen wie Rom, Bologna und Kopenhagen werden ebenfalls aufgestockt. Neben den in Köln/Bonn neuen Zielen Knock und Bordeaux nimmt die Airline außerdem auch Palermo auf Sizilien und Zadar in Kroatien ins Angebot mit auf.

LH Group Airlines

Ein bunt gemischtes Angebot für Reisende aller Art bringt in diesem Sommer auch der Lufthansa-Konzern mit. Insgesamt 75 Ziele werden von Eurowings, Lufthansa und Austrian Airlines angeflogen. Neu dabei ist auch hier eine Besonderheit: Für den Reiseanbieter Olimar fliegt Eurowings in diesem Sommer einmal wöchentlich nach Porto Santo. Die kleine Schwesterinsel von Madeira gehört zu Portugal.

Neben beliebten Sommerreisezielen wie den Balearen (alleine 39 mal wöchentlich geht es mit Eurowings nach Palma de Mallorca), den Kanaren, Griechenland und der Türkei haben auch Eurowings und Lufthansa ein umfassendes Angebot für Städtereisende im Programm: Aufgestockt werden im Sommer zum Beispiel die Strecken nach München, Wien und Hamburg. Zwei neue Airlines begrüßt der Köln Bonn Airport in diesem Sommer: Mit Air Cairo geht es künftig einmal wöchentlich nach Hurghada in Ägypten. Sundair nimmt die Strecke von Köln/Bonn nach Malta auf – ebenfalls einmal pro Woche.

Wien Laudamotion-Ziel ab FMO

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Wien heißt das neue Ziel, das die österreichische Low-Fare-Airline Laudamotion mit Beginn des Winterflugplans Ende Oktober ab dem Flughafen Münster/Osnabrück anbieten wird.

Viermal pro Woche starten die rot-weißen Flieger vom FMO in die lebenswerteste Stadt der Welt. Geflogen wird immer montags, mittwochs, donnerstags und freitags mit einem modernen Airbus A320 mit 180 Sitzplätzen. „Mit Wien haben wir endlich wieder das Ziel im Flugplan, das insbesondere von den Unternehmen in der Region am häufigsten nachgefragt wurde“, freute sich FMO-Geschäftsführer Prof. Dr. Rainer Schwarz. „Von daher gilt an dieser Stelle auch ein großer Dank an unseren, mit hochkarätigen Unternehmern und Vertretern der Hochschulen besetzten Kundenbeirat, der sich ebenfalls intensiv für diese neue Verbindung engagiert hatte.“

Kulturhauptstadt Wien

Wien ist für Geschäftsreisende und Städtetouristen ein lohnendes Ziel. Kaum eine Metropole in Europa ist so vielfältig. Von den historischen Schlössern, schönen Parks, der berühmten Hofreitschule, den Wahrzeichen der Stadt, wie dem Stephansdom oder dem Wiener Riesenrad, ist jeder Besucher sofort in den Bann gezogen. Auch Shopping-Liebhaber kommen in der österreichischen Hauptstadt voll auf ihre Kosten. Tickets soll es ab sofort ab 19,99 Euro pro Strecke geben.

Außerdem fliegt Laudamotion mit Beginn des Sommerflugplans ab Ende März vom FMO zum Trend-Reiseziel Palma de Mallorca. Mit zehn Abflügen pro Woche ermöglicht Lauda den Urlauberinnen und Urlaubern eine äußerst flexible Reiseplanung für die Auszeit auf Spaniens größter Mittelmeerinsel.

Lufthansa auf Ausbildungsmesse airport@night

Ready for Take Off? Auch in diesem Jahr ist die Lufthansa Group wieder zentraler Bestandteil der Ausbildungsmesse airport@night, die am 29. März am Frankfurter Flughafen stattfindet und Berufe rund um die Luftfahrt vorstellt.

In der Zeit von 16:30 bis 21:30 Uhr stellen Lufthansa, LSG Sky Chefs, Lufthansa Technik, Lufthansa Cargo und weitere Konzerngesellschaften unterschiedliche Einstiegsmodelle für Nachwuchskräfte vor: Ausbildungs- und Traineeprogramme, duale Studiengänge sowie die Jobprofile und Bewerbungsvoraussetzungen für Flugbegleitern/-innen und Piloten/-innen. Veranstaltungsort von airport@night ist das öffentlich zugängliche „Fraport-Forum“ im Übergang vom Terminal 1 zum Fernbahnhof am Flughafen Frankfurt.

Über den eigenen Messestand hinaus bietet die Lufthansa Group Führungen zum Lufthansa Technik Gelände an, bei denen Interessierte Informationen über verschiedene Ausbildungsberufe innerhalb des Konzerns erhalten. Dort erwartet die Besucher ein Trainingsflieger der Lufthansa Technik, eine Boeing 737-500, der im Rahmen der Führung betreten und besichtigt werden kann. Eine Anmeldung für die Führungen ist vor Ort im Fraport-Forum möglich. Wichtig: Aufgrund der strengen Sicherheitsbestimmungen am Flughafen Frankfurt ist für eine Teilnahme an den Führungen ein gültiger Personalausweis erforderlich.

Ausbildungsberufe der Lufthansa Group

„Die Lufthansa Group ist mit ihren diversen Geschäftsfeldern ein beliebter Arbeitgeber, dem die Ausbildung junger Menschen wichtig ist“, sagt Dr. Bettina Volkens, Vorstand Personal & Recht der Deutschen Lufthansa AG. „Die Ausbildungsmesse airport@night ist eine ideale Möglichkeit, um Nachwuchskräfte direkt an unserem Drehkreuz auf unsere vielfältigen Einstiegsmöglichkeiten aufmerksam zu machen.“

Zehn duale Studiengänge, 29 verschiedene Ausbildungsberufe sowie verschiedene Traineeprogramme bietet der Lufthansa Konzern derzeit an. Mit knapp 40.000 Beschäftigten ist die Lufthansa Group der größte Arbeitgeber in Frankfurt und Hessen. Deutschlandweit sind mehr als 70.000 Mitarbeiter für die Lufthansa Group im Einsatz, weltweit sind es rund 135.000.

Ausführliche Informationen zu den Einstiegsmöglichkeiten im Lufthansa Konzern und den Bewerbungsvoraussetzungen finden Interessenten auf dem Karriereportal, dort werden alle offenen Stellen der Lufthansa Group ausgeschrieben. Bewerbungen sind ausschließlich über das Portal möglich. In regelmäßigen Abständen bietet die Lufthansa Group außerdem Live-Chats zu bestimmten Themen an. Dann können Bewerber ihre Fragen direkt an Experten des ausgesuchten Bereichs richten.

Kiew, Skopje und Danzig ab Bremen

Nach Kiew nun auch Skopje. Ab sofort geht es zweimal wöchentlich und zwar mittwochs und sonntags vom Bremen Airport mit der ungarischen Low Cost-Airline Wizz Air in die Nordmazedonische Stadt Skopje.

Standesgemäß wurde die Crew des Erstfluges in Bremen mit Blumen begrüßt. Auch wenn es auf den ersten Blick nicht so scheint: Skopje ist eine Stadt der Gegensätze. Der Mix aus osmanischer und christlicher Kultur und Architektur macht ihren Charme aus. Hoch über Skopje steht der Berg Vodno mit seinem Millenniums-Kreuz. Es steht für die Zukunft einer von Zerstörung und dem Wiederaufbau geprägten Stadt.

Danzig folgt

Und wer atemberaubende Landschaften sucht – rund um Skopje und auf der gesamten Balkan-Halbinsel wird man fündig. Und ein weiterer Vorteil: Die geografische Lage Skopjes ermöglicht es Reisenden, innerhalb kürzester Zeit nach Albanien, Serbien, Bulgarien oder in das Kosovo weiterzureise. Nach der Aufnahme der Strecke Bremen – Kiew und Bremen – Skopje, folgt noch der Erstflug nach Danzig am 02. April.

Cheops wird bald eingepackt

CHEOPS, die erste der Erforschung von Exoplaneten gewidmete Mission der ESA, soll innerhalb eines Startfensters zwischen dem 15. Oktober und dem 14. November dieses Jahres mit einem Sojus-Träger von Europas Raumflughafen in Kourou, Französisch-Guyana, gestartet werden.

In den Reinräumen von Airbus in Madrid wird CHEOPS bald im Hinblick auf seinen Transport nach Kourou im weiteren Jahresverlauf eingelagert. CHEOPS ist eine Mission der ESA, die in Partnerschaft mit der Schweiz und mehreren anderen Mitgliedstaaten, darunter Spanien, durchgeführt wird.

Planeten anderer Sternsysteme vermessen

Der Satellit soll helle Sterne unter die Lupe nehmen, von denen bekannt ist, dass sie Exoplaneten insbesondere von einer Größe zwischen der der Erde und des Neptun beherbergen. Die gezielte Beobachtung bekannter Planeten ermöglicht es CHEOPS, sein Instrument auf bestimmte Punkte im Himmel auszurichten, um den Transit des jeweiligen Exoplaneten vor seinem Zentralgestirn erfassen zu können. Die Fähigkeit des Satelliten, mehrere Transits jedes Planeten zu beobachten, wird Wissenschaftler in die Lage versetzen, die hochpräzisen Transitsignaturen zu erlangen, die zur Messung der Größe von Planeten in dieser Spannbreite erforderlich sind.

Aus der Kombination der von CHEOPS ermittelten präzisen Größenangaben mit Massenbestimmungen aus anderen Messungen kann die Dichte von Planeten errechnet werden, was wiederum Rückschlüsse auf ihre Beschaffenheit gestattet. Gemeinsam mit Informationen über den jeweiligen Stern und die Umlaufbahnen der Planeten geben diese Einblick in die Entstehung und die Entwicklungsgeschichte von Planeten, die größer als die Erde und kleiner als der Neptun sind.

ANA bekommt ersten Airbus A380 für Japan

Die japanische Fluggesellschaft All Nippon Airways (ANA) hat heute ihre erste A380 im Rahmen einer feierlichen Zeremonie in Toulouse übernommen.

ANA hat drei A380 bestellt und wird die Flugzeuge ab dem 24. Mai auf der beliebten Route Tokio Narita – Honolulu einsetzen. Jede A380 von ANA erhält eine Sonderlackierung als hawaiianische Grüne Meeresschildkröte, die auf Hawaii „Honu“ genannt wird. Das erste Flugzeug ist in Blau gehalten, das zweite wird grün und das dritte orange lackiert.

Konnketivität in vier Klassen des A380

ANA wird nun zum 15. Betreiber des größten Passagierflugzeugs der Welt. Shinya Katanozaka, President und CEO der ANA HOLDINGS, nahm an der Auslieferungszeremonie mit Airbus-CEO Tom Enders als Gastgeber teil. ANA hat die A380 mit einer Premium-Kabinenausstattung für 520 Passagiere bestellt. Auf dem Oberdeck befinden sich acht First-Class-Suiten, 56 Business-Class-Sitze, die sich zu komplett flachen Betten ausfahren lassen, und 73 Premium-Economy-Sitze. Die geräumige Economy Class auf dem Hauptdeck beherbergt 383 Sitze, darunter 60 Couch-Sitze. ANA hat das Flugzeug mit modernsten In-Flight-Entertainment-Systemen und umfassenden Verbindungsmöglichkeiten in allen Klassen ausgestattet.

„Wir werden alle drei A380-Jets auf der Route Tokio – Honolulu einsetzen. Wir wollen für unsere Passagiere, die mit ANA zum beliebtesten Urlaubsziel für Reisende aus Japan fliegen, einen Service einführen, der neue Maßstäbe für Luxus setzt“, sagte Shinya Katanozaka, President und CEO der ANA HOLDINGS INC.

„Wir glauben, dass für ANA mit der A380 eine neue Ära beginnt. Mit der A380 können wir die Sitzplatzkapazität auf den Flügen zwischen Honolulu und Tokio bis 2020 verdoppeln und so weitere Marktanteile hinzugewinnen“, fügte er an. „Die FLYING HONU steht für Komfort und Annehmlichkeiten auf einem noch nie dagewesenen Niveau und bietet den ANA-Passagieren eine Welt voller neuer Möglichkeiten. All dies wäre ohne die gemeinsamen Anstrengungen der Teams von Airbus und Rolls-Royce in enger Zusammenarbeit mit den engagierten Spezialisten bei ANA nicht möglich gewesen.“

Effizienz auf ausgelasteten Routen

„Airbus liefert dieses prächtige Flugzeug mit großem Stolz an ANA aus“, sagte Tom Enders, CEO von Airbus. „Mit dem überragenden Passagierkomfort der A380 wird ANA ihre Kapazitäten auf der stark ausgelasteten Strecke nach Hawaii mit maximaler Effizienz erhöhen können. Wir sind davon überzeugt, dass die Flugzeuge bei ANA im Betrieb sehr erfolgreich sein werden und werden die Airline auf diesem Weg umfassend unterstützen.“

Die A380 bietet Airlines die effizienteste Lösung, um die Nachfrage auf den international am stärksten ausgelasteten Strecken zu bewältigen. Sie bietet mehr persönlichen Freiraum in allen Klassen und hat sich mit ihrer sehr leisen Kabine und ihrem angenehm ruhigen Flug bei den Passagieren weltweit als klarer Favorit etabliert. Bis heute sind bereits rund 250 Millionen Passagiere mit einer A380 geflogen.

Mit dem heute an ANA ausgelieferten Flugzeug sind derzeit 232 A380 bei 15 Fluggesellschaften weltweit im Einsatz und bedienen 120 Routen auf der ganzen Welt. Um das einzigartige Reiseerlebnis an Bord einer A380 genießen zu können, bietet Airbus eine spezielle iflyA380 App und Website, auf der sich die Passagiere über verfügbare Flüge informieren und Buchungen vornehmen können. Das Foto zeigt Tom Enders Airbus Chief Executive Officer, Shinya Katanozaka President & CEO, ANA HOLDINGS INC. und Chris Cholerton, President Rolls Royce for Civil Aerospace.

Bonus-App fürs Unterwegssein RYDES

Unter dem Motto „Loyal to the way you move“ startet der Lufthansa Innovation Hub jetzt RYDES, ein Reward-Programm, das die neue Art, flexibel unterwegs zu sein, belohnt. Es ist europaweit die erste App, die den Nutzern für jede Fahrt mit einem digital buchbaren Mobilitätsdienst Punkte gutschreibt.

Weltweit verzichten immer mehr Menschen in Metropolen auf ein eigenes Auto und setzen auf neue Mobilitätsangebote, die sie flexibel per Smartphone und App buchen können. Je nach Situation und Bedarf leihen sie sich spontan Autos, Fahrräder, eScooter, steigen in die Tram oder rufen sich ein Sammeltaxi. Längere Strecken legen sie mit Bahn, Bus oder Flieger zurück. Was zählt ist Flexibilität. Dazu zählen Carsharing-, Bikesharing-, eScooter-Sharing-Angebote genauso wie der öffentliche Nahverkehr oder die Deutsche Bahn. In Kürze kommen auch Kick-Scooter hinzu.

„Mit Rydes starten wir eine ganz neue Art von Loyalitätsprogramm, das nicht die Treue zu einem Transportmittel belohnt und damit auf das veränderte Mobilitätsverhalten von Teilen der jungen, digitalen Generation reagiert. RYDES unterscheidet sich in drei wesentlichen Punkten von anderen Programmen: Es funktioniert für alle Mobilitätsanbieter, es ist 100 Prozent digital, die Rewards passen zur Zielgruppe und lassen sich transparent und extrem einfach einlösen“, so René Braun, Projektverantwortlicher RYDES beim Lufthansa Innovation Hub.

Punkte Sammeln beim Unterwegssein

Das Punkte Sammeln und das Einlösen in Prämien funktioniert direkt über die RYDES-App: Nutzer scannen ihre digitalen Tickets ein und RYDES bucht die Punkte für die jeweilige Fahrt auf das persönliche Punktekonto. Von dort aus können diese für verschiedene Prämien eingelöst werden. Neben Freiminuten bei Mobilitätspartnern gibt es Gutscheine bei den Reward-Partnern Eurowings, Amorelie, Tinder, ABOUT YOU und Amazon, Rabatte für das Sport-Abo oder den schnellen Freikaffee auf dem Arbeitsweg.

Über Mobilitätschallenges können Nutzer zudem zusätzliche Punkte einsammeln. In der „Up in the air Challenge“ erhalten Nutzer eine Sofort-Prämie, wenn sie ein Flugticket von Eurowings, easyJet oder Ryanair hochladen. In der „Transporter Challenge“ belohnt MILES das Buchen eines Transporters mit 1000 Extrapunkten. Sieben weitere Challenges belohnen ganz unterschiedliches Mobilitätsverhalten – von besonders ökologischem Fahrverhalten bis hin zu städteübergreifender Mobilität. RYDES ist ab sofort als Betaversion in den App Stores als iOS- und Android-Version verfügbar.

Baulärm: Piste am Flughafen Zürich saniert

In den kommenden Wochen starten am Flughafen Zürich entlang der Piste 10/28 verschiedene Bauarbeiten. Diese betreffen einerseits die Fertigstellung des zweiten Schnellabrollwegs sowie vorbereitende Arbeiten für die 2021 geplante Sanierung der Piste 10/28.

Im Dezember 2018 konnte der Flughafen Zürich den ersten von zwei neuen Schnellabrollwegen ab Piste 28 in Betrieb nehmen. Die Fertigstellung des zweiten, längeren und nach Süden abgehenden Schnellabrollwegs ist für Mai 2019 vorgesehen. Demnächst startet der Einbau des Deckbelags. Zudem sind einige bestehende Betonplatten zu ersetzen. Ein Teil der Arbeiten kann tagsüber stattfinden. Doch die Arbeiten innerhalb jener geschützten Flächen, die während der Betriebszeiten des Flughafens nicht betreten werden dürfen, müssen nachts ausgeführt werden.

Pistensanierung Piste 10/28 in Vorbereitung

Mit Blick auf die für 2021 geplante Sanierung der Piste 10/28 sind zudem bereits in diesem Jahr diverse vorbereitende Bauarbeiten nötig. Dazu werden ab Ende März bis ca. Mitte Oktober 2019 entlang der Piste 10/28 bestehende Vorfeldbetriebsflächen rückgebaut und neue Werkleitungs-Trassen sowie Anlagen für die Elektroversorgung erstellt. Diese Arbeiten erfolgen aufgrund der Pistennähe nachts und sind im Bereich von Rollwegkreuzungen teilweise lärmintensiv.

Baulärmreduktion im Fokus

Die Nachtarbeiten im Sicherheitsbereich der Pisten und Rollwege finden jeweils nach Flugbetriebsende statt: von ca. 23:30 Uhr bis 05:00 Uhr in den Nächten von Sonntagabend bis Freitagmorgen. In den Nächten von Freitag auf Samstag sowie von Samstag auf Sonntag wird in der Regel nicht gearbeitet. Die Flughafenbetreiberin ergreift zudem mit den von ihr beauftragten Firmen eine Reihe von Maßnahmen, um die Baulärmemissionen soweit wie möglich zu reduzieren.

So werden nur Fahrzeuge und Baumaschinen eingesetzt, welche dem Stand der Technik entsprechen und die Emissionsgrenzwerte der Maschinenlärmverordnung einhalten. Zudem dürfen Bautransporte nicht durch Wohngebiete fahren. Dennoch lassen sich für bestimmte Arbeiten Lärmemissionen während der oben genannten Bauzeiten nicht vermeiden. Die Flughafen Zürich AG bittet um Verständnis.

Fraport mit modernisierter Ausbildungswerkstatt

Am Flughafen Frankfurt hat eine neue Ausbildungswerkstatt eröffnet. In den modernen Räumlichkeiten erlernen die Nachwuchskräfte während ihres ersten Ausbildungsjahrs die Grundlagen ihrer jeweiligen Berufe.

Die neue Werkstatt verfügt über einen großen Lehrsaal, ein Elektronik-Messlabor und ein Motorsteuerungslabor. Dort finden Lehrgänge beispielsweise in Pneumatik oder Metallverarbeitung statt. Zusätzlich entsteht ein großes Azubi-Büro. Da die neue Werkstatt auf dem Betriebsgelände liegt, ist der Zugang einfacher und erfordert keine Sicherheitskontrolle wie bei der vorherigen Werkstatt.

Modern und mit mehr Platz

„Die alte Ausbildungswerkstatt war inzwischen in die Jahre gekommen und vor allem zu klein. Das neue offene und helle Raumkonzept fördert den Austausch untereinander und erleichtert so das Lernen. An den großzügigen Werkbänken können unsere Auszubildenden außerdem viel besser arbeiten“, erklärt der Leiter der Ausbildungswerkstatt Horst Liebchen.

In den Laboren und dem Lehrsaal werden Auszubildende der Mechatronik, Anlagenmechanik, Industriemechanik, Kfz-Mechatronik und Mechatronik für Kältetechnik ausgebildet. Dieses Jahr arbeiten dort insgesamt 68 Auszubildende mit fünf Betreuern zusammen. In diesem Jahr haben noch mehr junge Menschen die Chance, die neue Werkstatt kennenzulernen: Für den Ausbildungsstart am 01. September 2019 sind noch nicht alle Plätze vergeben. Offene Stellen gibt es unter anderem noch für die Ausbildung zum Mechatroniker (m/w/d), zum Werkfeuerwehrmann (m/w/d), Koch (m/w/d) oder zum Elektroniker für Betriebstechnik (m/w/d).

Ausbildungsmesse „airport@night“

Mehr über das vielfältige Ausbildungsangebot am und um den Flughafen erfahren Besucherinnen und Besucher auf der zwölften Airport-Ausbildungsmesse unter dem Motto „airport@night“. Am 29. März zwischen 16:30 und 21:30 Uhr stellen insgesamt 20 Unternehmen aus zahlreichen Branchen mehr als 50 spannende Ausbildungsberufe und duale Studiengänge vor. Die Messe findet im „Fraport-Forum“, im Übergang vom Terminal 1 zum Fernbahnhof, statt.

Interessierte Jugendliche können dort direkt mit Vertreterinnen und Vertretern der Unternehmen und Behörden ins Gespräch kommen oder ihre Bewerbungsmappe checken lassen. Aber nicht nur das: Zahlreiche Erlebnistouren und Vorführungen bieten die Gelegenheit, einen Blick hinter die Kulissen zu werfen und die realen Arbeitsorte der Wunschfirmen kennenzulernen.

Lufthansa bringt neue Reiseziele an den Start

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Im Sommerflugplan startet Lufthansa gleich zu sieben neuen Zielen in Deutschland und Europa. Erstmals gibt es mehrere wöchentliche Flüge nach Straßburg und Rostock, außerdem wird das Angebot nach Spanien, Frankreich, Italien und Kroatien ausgebaut.

Lufthansa fliegt in diesem Sommer von München zu 140 Zielen in 46 Ländern. Darunter sind 113 Destinationen in Deutschland und Europa, die nonstop vom südlichen Lufthansa Drehkreuz erreichbar sind. Urlauber könnten sich über neue attraktive Ferienziele vor allem rund ums Mittelmeer freuen, erläutert Wilken Bormann, Lufthansa CEO Hub München.

Viel Urlaub und Kultur

Lufthansa startet ab dem 09. April erstmals von München nach Straßburg. Als Sitz des Europäischen Parlaments ist die Stadt im Elsass ein wichtiges Geschäftsreiseziel. Aber auch für Kurzurlauber ist Straßburg interessant: Die Altstadt gehört zum Weltkulturerbe der UNESCO. Der Bombardier CRJ900 bringt Passagiere fünfmal in der Woche nach Straßburg und bietet damit ein optimales Angebot für Urlauber und Geschäftsreisende. Alicante steht ab dem 12. April erstmals auf dem Münchner Flugplan. Dreimal pro Woche fliegt ein Airbus A320 in die Hafenstadt an der Costa Blanca.

Tivat gilt als bisher nur wenig bekanntes Urlaubsziel. Jetzt ist die Stadt in Montenegro weniger als zwei Flugstunden von München entfernt. Tivat liegt in der Nähe der geschichtsträchtigen Bucht von Kotor und zählt mit ihren historischen Orten an der fjordartigen Bucht zum Weltkultur- und Naturerbe der UNESCO. Lufthansa startet ab dem 13. April an jedem Samstag mit einem Airbus A319 nach Montenegro. Nach einer längeren Pause steht auch Rostock/Laage wieder auf dem Lufthansa Flugplan. Der CRJ900 fliegt ab dem 01. Mai zweimal täglich ab München, sowie an jedem Sonntagnachmittag. Umsteigepassagiere haben in München optimale Anschlüsse an das weltweite Lufthansa Netz.

Neu im Flugplan ist außerdem Biarritz. Das Seebad an der französischen Atlantikküste wird ab dem 25. Mai jeden Samstag mit einem Bombardier CRJ900 angeflogen. Das legendäre Urlaubsziel bietet lange Sandstrände und ist ein Eldorado für Surfer. Erstmals ist auch das nördliche Kroatien nur noch eine Flugstunde von München entfernt: Rijeka heißt das neue Lufthansa Ziel, das als das Tor zu den kroatischen Inseln gilt. Ebenfalls ab dem 25. Mai startet jeweils samstags ein Bombardier CRJ900 in die Region Kvarner Bucht. Rimini an der italienischen Adriaküste können Urlauber jetzt auch direkt mit Lufthansa ab München erreichen. Die beliebte Feriendestination wird ab dem 26. Mai an jedem Sonntag mit einem CRJ900 angeflogen.

Bombardier Challenger 350 in Belgien

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Businessflugzeug-Hersteller Bombardier hat die erste Challenger 350 für einen Kunden in Belgien übergeben. Das Flugzeug wird über einen Betreiber aus Luxemburg betrieben.

Die Luxaviation Group, einer der größten Businessflugzeugbetreiber weltweit, wird die Challenger 350 dort stationieren. Mit ihren starken Leistungsdaten, höchster Ergonomie und bestem Komfort in der Kabine sei der Business Jet ideal für den europäischen Markt, so Christophe Degoumois, Vice President Sales für Europa und Russland.

Hohe Reichweite und Steigrate

Challenger 350 soll dabei nicht nur luxuriöses Reisen bieten, sondern auch einen angenehmen Reiseflug. Schnell steigt sie auf 43.000 ft (13.106 Meter) Höhe, um den übrigen Luftverkehr oder Wettergeschehen unter sich zu lassen. Die Reichweite von 3.200 NM (5.926 km) lässt die Challenger 350 mit bis zu zehn Passagieren etwa non-stop von Brüssel nach Dubai fliegen.

AUA setzt vermehrt auf Duale Ausbildungen

Bei der Besetzung von Fachkräften mit den richtigen Talenten setzt Austrian Airlines beim Recruiting verstärkt auf duale Ausbildungsprogramme, die ein Studium mit praktischer Erfahrung verbinden.

Erst im vergangenen Jahr startete das 7-semestrige Bachelorstudium „AIRcelerate“ für zukünftige Luftverkehrsmanager. Die dualen Studenten sind gerade dabei, bei Jobrotationen in operativen und kommerziellen Bereichen wie Flugbetrieb, Sales oder Netzplanung bei Austrian Airlines Praxisluft zu schnuppern.

AUA und von Technikum Theorie

Kommenden Herbst beginnt bereits ein weiteres Ausbildungsprogramm nach diesem System: Im dualen Studium Informatik in Kooperation mit der FH Technikum Wien teilt sich die Studienzeit in Praxisphasen bei Austrian Airlines und Theorieteile an der Fachhochschule auf. Die Studieninhalte entsprechen denen im bereits etablierten Bachelor-Studiengang Informatik der FH Technikum Wien. „Auf diese Weise können die Studenten Theorie und Praxis auf optimale Weise kombinieren“, so Corinna Conrads, Leiterin Talent Management & Recruiting bei Austrian Airlines.

Während des 6-semestrigen Bachelorstudiums erwirbt man zusätzlich zu den klassischen Inhalten der Informatik alle Fähigkeiten, die man braucht, um sich in der IT-Systemumgebung eines Luftverkehrsunternehmens erfolgreich zurecht zu finden. In den vorlesungsfreien Phasen absolvieren die Studenten ein maßgeschneidertes Traineeprogramm bei Austrian Airlines am Flughafen Wien, wo sie in Projekten und Workshops das nötige Rüstzeug erwerben, um idealerweise direkt nach dem Programm bei Austrian Airlines einzusteigen.

Erneuerung der Ausbildung

„Wir investieren in neue Mitarbeiter für unseren IT-Bereich. Für das duale Studium Informatik sind außer der Matura oder einem gleichwertigen hochschulfähigen Abschluss und dem Interesse, Neues auszuprobieren keine weiteren Qualifikationen im IT-Bereich nötig. Die dualen Studenten entwickeln ihre Fähigkeiten und Stärken direkt bei uns im Unternehmen. Es warten jede Menge spannende Themen und Projekte auf sie“, freut sich Austrian Airlines IT-Chef Stefan Matzelle. Erst kürzlich wurde unter seiner Führung das „Center of Excellence Digital Workplace“ bei Austrian Airlines in Wien etabliert, das die Themen rund um den digitalen Arbeitsplatz für die gesamte Lufthansa Group verantwortet und steuert. Bewerbungen sind hier für das duale Studium Informatik noch bis 31. Mai 2019 möglich.

STARLUX Airlines ordert Flotte mit A350 XWB

Die neue Airline plant, diese Flugzeuge auf ihren wichtigsten Langstreckenverbindungen von Taipeh nach Europa und Nordamerika sowie auf ausgewählten Strecken im asiatisch-pazifischen Raum einzusetzen.

Die 17 Großraumflugzeuge von Airbus setzen sich zusammen aus zwölf A350-1000 und fünf A350-900, die STARLUX Airlines aus Taiwan fest in Auftrag gegeben hat. K.W. Chang, Gründer und Chairman von STARLUX Airlines: „STARLUX will eine der besten Airlines der Welt werden. Wir sind davon überzeugt, dass wir mit der A350 XWB weitere Reiseziele in unser Streckennetz aufnehmen und unseren erstklassigen Service schon bald mehr Passagieren weltweit anbieten können.“ A350 verbindet dafür die weltweit größte Langstreckenreichweite mit niedrigen Betriebskosten und hohem Komfort. Die „Airspace by Airbus“-Kabine der A350 XWB, laut Airbus der leiseste Passagierraum unter allen Großraumjets, bietet den Fluggästen und der Besatzung modernste Standards für komfortables Fliegen.

Von Taiwan zur US-Ostküste im A350

„STARLUX und K. W. liefern den Beleg dafür, dass eine neu gegründete Airline keine Kompromisse eingeht. Jede A350-1000 von STARLUX ist bei ihrem Start 45 Tonnen leichter als das Alternativprodukt. Dies wird enorme Einsparungen ermöglichen. Jedes Flugzeug bietet eine um bis zu 1.000 Meilen höhere Reichweite als das Alternativprodukt. Damit kann STARLUX auch Reiseziele an der US-Ostküste ohne Zwischenlandung bedienen. Dies wird ihr ein zusätzliches Ertragspotenzial und neue Märkte sichern!“ sagte Christian Scherer, Chief Commercial Officer von Airbus. Airbus hat für die A350 XWB-Familie derzeit 852 Festbestellungen von 48 Kunden weltweit verbucht. Der Airbus-Jet ist damit schon heute eines der erfolgreichsten Großraumflugzeuge überhaupt.

Die Langstrecken-Großraumjets A350 XWB sind in der Kategorie von 300 bis über 400 Sitzen marktführend und kann mit ihrer ULR-Version alle Marktsegmente bis hin zu Ultralangstrecken (9.700 nm) abdecken. Sie zeichnet sich durch modernste aerodynamische Konstruktion mit Einsatz von Kohlefaserverbundwerkstoffen für Rumpf und Flügel sowie neue treibstoffeffiziente Triebwerke von Rolls-Royce aus. Diese modernen Technologien bewirken einen Effizienzgewinn beim Treibstoffverbrauchs und der Emissionen von 25 Prozent.

Biene Buzz kommt mit Kattowitz nach Dortmund

Ryanairs polnische Tochter BUZZ fliegt ab dem Winterflugplan 2019/2020 zehn Mal pro Woche nach Kattowitz. Die polnische Stadt ist seit Jahren das beliebteste Ziel vom Dortmunder Flughafen aus. Knapp 260.000 Passagiere nutzten die Verbindung im vergangenen Jahr.

Bisher wird Kattowitz ausschließlich von der Wizz Air angeflogen. Guido Miletic, Abteilungsleiter Marketing & Sales am Dortmund Airport, begrüßt die Ankündigung von BUZZ: „Wir freuen uns, dass wir eine neue Airline gewinnen konnten… Das Angebot ist eine gute Ergänzung zu der bereits bestehenden Verbindungder Wizz Air. Mehr Umläufe auf einer Strecke bedeuten für unsere Fluggäste mehr Flexibilität. „BUZZ – vorher Ryanair Sun – passt nicht nur von der Ausrichtung ideal zu Dortmund, sondern auch optisch: vorherrschende Farbe der Flugzeuge ist gelb, das Logo ist eine Biene.

Köln Bonn Airport beschrankt Zufahrt

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Am Köln Bonn Airport gibt es ein neues Verkehrskonzept. Dazu gehören Schranken, mit denen die Verkehrsführung und speziell die Zufahrt vor den Terminals bessert gesteuert werden soll. Ziel ist es, die Verkehrsbelastung vor den Terminals zu verringern und die Verkehrssicherheit zu erhöhen.

Der Verkehrsfluss soll dabei spürbar verbessert werden. Gleichzeitig soll verhindert werden, dass Autofahrer widerrechtlich Sperrflächen, Fahrspuren und Rettungswege blockieren oder ohne Rücksicht auf andere Verkehre in der zweiten Reihe parken. Dies führt heute vor allem in Stoßzeiten immer wieder zu massiven Verkehrsbehinderungen und chaotischen Zuständen auf den Terminalvorfahrten.

Gratis Parken am Flughafen

Gäste, die den Airport anfahren, können nach Passieren der Schrankenanlage innerhalb einer zehnminütigen freien Durchfahrtzeit kostenlos direkt vor den Terminals halten. Nach Ablauf der freien Durchfahrtzeit gilt ein erhöhter Parktarif. Dieser steigt stufenweise an: Parken bis 15 Minuten kostet zum Beispiel fünf Euro, bis 30 Minuten 12 Euro. Deutlich günstiger wird es, die Parkhäuser direkt zu nutzen, auch die dort vorhandenen Kurzparkzonen. Ein Beispiel: Parken im Parkhaus P2 kostet drei Euro pro Stunde.

Airbus auf der LIMA in Malaysien

In wenigen Tagen findet die LIMA statt. Airbus zeigt sich als größter Aussteller auf der Langkawi International Maritime and Aviation in Malaysia.

Airbus stellt sich auf der Luftfahrtausstellung mit seiner gesamten Breite von Passagierflugzeugen über zivile und militärische Hubschrauber bis hin zur Raumfahrt- und Sicherheitstechnik auf. Die LIMA findet vom 26. bis 30 März im Bundesstaat Kedah statt. Für die Wichtigkeit des Marktes der Region nennt Airbus die Zahlen von über 700 Bestellungen für Zivilflugzeuge und über 100 Hubschrabern. Die Royal Malaysian Air Force (RMAF) waren zudem der erste Exportkunde für die A400M.

Static Display mit Airbus Helicopters und A400M

Airbus zeigt die junge Flugzeugfamilie A320neo, die bereits von AirAsia eingesetzt wurd. Der Low Cost-Carrier aus Malaysien ist der größte Kunde für Flugzeuge mit Einzelgang bei Airbus. Auf der militärischen Seite wird die RMAF ihre Luftfrachter A400M präsentieren sowie den kleineren Transporter CN235 und den Schweren Hubschrauber H225M. Die Seestreitkräfte der RMAF stellen ihre AS555SN Fennec und eine AS365 Dauphin aus. Airbus wird hier zudem die zivile H145 in der Konfiguration für medizinische Notfallrettung ausgestellen.

Über weitere Programme und Technologien informiert Airbus am Stand Nr. B537. Hier wird über die neue A330neo das Küstenpatrouillenflugzeug C295 und den Zephyr, ein unbemanntes und Solar-angetriebenes Luftfahrzeug, berichtet. Für die H145M wird außerdem das getestete Waffensystem HForce und den Business-Hubschrauber ACH160 erklärt.

Rettungkräfte für Brandeinsatz am FKB

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Zur Unterstützung der Werkfeuerwehr des Flughafens wurden die Feuerwehren des Landkreises Rastatt, Rettungsdienste, DRK Schnelleinsatzgruppen, THW und PSNV sowie Landespolizei, Bundespolizei und Zoll alarmiert.

Am Samstagvormittag fand am Flughafen Karlsruhe / Baden-Baden (FKB) eine Notfallübung gemäß EASA-Richtlinien (European Aviation Safety Agency) statt. Flughäfen sind verpflichtet, in einem Turnus von maximal zwei Jahren solche Großübungen durchzuführen. Bei diesen Übungen wird ein Notfall so realitätsnah wie möglich simuliert, um zu testen, wie die Notfallpläne der einzelnen Hilfs- und Rettungsorganisationen im Ernstfall greifen, und wie die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Organisationen unter einer gemeinsamen Einsatzleitung funktioniert.

Koordinierung hunderter Einsatzkräfte und Helfer

Bei der diesjährigen Übungssituation wurden am Samstagvormittag nach einem Brand mit starker Rauchentwicklung im Ankunftsbereich des Terminals vermeintlich schwerverletze Personen gerettet und ärztlich versorgt.  Manfred Jung, Geschäftsführer der Baden-Airpark GmbH, betonte die Wichtigkeit einer solchen Übung: „Ein reibungslos funktionierendes Notfall-Management hat für uns höchste Priorität. Besonders wichtig ist hierbei die gute Zusammenarbeit zwischen den internen und externen Kräften, wie die Übung am Samstag gezeigt hat.“ Daher wurde die Übung unter Mitwirkung von rund 200 Einsatzkräften, mehr als 200 Darstellern, 50 Übungsbeobachtern und rund 25 Einsatzfahrzeugen erfolgreich absolviert.

Airports in Sachsen schaffen Arbeitsplätze

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Die nachhaltige Entwicklung der Beschäftigtenzahlen an den Flughäfen Leipzig/Halle und Dresden wirkt sich auch positiv auf die Region Mitteldeutschland aus. In Folge von Unternehmensansiedlungen und regionalen Beschäftigungseffekten entstanden tausende direkte und indirekte Arbeitsplätze.

Am Flughafenstandort Leipzig/Halle stieg die Zahl der Beschäftigten um 10,3 Prozent auf 9.495. Im Vergleich zu 2009 hat sich die Zahl der Erwerbstätigen damit mehr als verdoppelt. Der Standort Flughafen Dresden verzeichnete ein Wachstum von 7,6 Prozent auf 4.064 Beschäftigte. Gegenüber 2009 erhöhte sich der Wert damit um mehr als 38 Prozent.

Fracht und Flugzeugbau

Insbesondere die Zuwächse in den Bereichen Frachtumschlag und Flugzeugbau verdeutlichen, dass die Flughäfen als moderne und innovative Luftverkehrs- und Logistikstandorte überregional und international weiter an Gewicht gewönnen, ergänzte Götz Ahmelmann, Vorstandsvorsitzender der Mitteldeutschen Flughafen AG sowie Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughäfen Leipzig/Halle und Dresden.

Michael Kretschmer, Ministerpräsident des Freistaates Sachsen: „Die Mitteldeutschen Flughäfen Leipzig/Halle und Dresden sind wichtige Jobmotoren für die Region. Die modernen Infrastrukturen bieten hervorragende Voraussetzungen für weitere Investitionen und Gewerbeansiedlungen von überregionaler Bedeutung. Der Freistaat Sachsen unterstützt die Mitteldeutschen Flughäfen aktiv bei der Umsetzung ihrer Wachstumsstrategie und setzt sich auch für die Ansiedlung von Bundesinstitutionen wie der neuen Cybersicherheitsagentur am Flughafen Leipzig/Halle ein.“