Airbus nennt Eckpunkte für Hauptversammlung

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Airbus hat die Tagesordnung zur Hauptversammlung veröffentlicht, die am 12. April 2017 in Amsterdam stattfindet. Sie sieht unter anderem die Berufung eines neuen Board-Mitglieds, die Verlängerung des Mandats für den Chairman des Board und die Genehmigung der Änderung des Firmennamens vor. Die Aktionäre werden um Zustimmung zur Ernennung von Lord Drayson, 56, als unabhängiges Non-Executive Mitglied des Board of Directors für eine Amtszeit von drei Jahren gebeten. Lord Drayson, der bereits mehrere Technologieunternehmen in diversen Branchen geleitet hat und Chairman und CEO von Drayson Technologies Ltd. mit Sitz in Großbritannien ist, wird Nachfolger von Lakshmi Mittal, dessen Amtszeit mit dieser Hauptversammlung endet.

Zudem wird der Hauptversammlung – wie auf der Hauptversammlung 2016 angekündigt – die Verlängerung des Mandats von Denis Ranque als Mitglied des Board of Directors um drei weitere Jahre vorgeschlagen, der damit Chairman des Board bliebe. Auf der Hauptversammlung 2016 wurde zudem angekündigt, im Einklang mit Best-Practices-Vorgaben die Mandate der Mitglieder des Board of Directors im Jahresrhythmus in Viererblöcken um jeweils drei Jahre zu verlängern, um einen reibungslosen Wechsel innerhalb des Board of Directors zu gewährleisten. Damit wird auch ein gleichzeitiger Austausch einer großen Zahl von Directors bei einer einzigen Hauptversammlung vermieden.

Aus Airbus Group soll Airbus werden

Die Mandate der Non-Executive Mitglieder Ralph D. Crosby und Hermann-Josef Lamberti stehen ebenfalls zur Verlängerung an. Die Mandate der übrigen Board-Mitglieder sind nicht Gegenstand einer Entscheidung der diesjährigen Hauptversammlung.

Die Aktionäre werden um formelle Genehmigung der Änderung des Firmennamens von Airbus Group SE in Airbus SE gebeten. Dies folgt der 2016 gefassten Entscheidung, den Mutterkonzern mit der größten Division des Unternehmens, Airbus Commercial Aircraft, zu einer Gesellschaft unter dem Namen Airbus zu verschmelzen. Seit Anfang Januar 2017 tritt das Unternehmen unter dem Namen Airbus auf.

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Weitere Beschlüsse umfassen die Genehmigung der 2016 vorgeschlagenen Dividende von 1,35 Euro je Aktie.