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3D-Druck aus Metall: Forscher und Anwender beraten bei der ESA

Bei einer ESA-Fachveranstaltung im Londoner Science Museum präsentieren Forscher am 15. Oktober komplexe gedruckte Struktu­ren aus Metall, die Temperaturen von ca. 1.000 °C widerstehen können und somit für die Raumfahrt und auch besonders anspruchsvol­le terrestrische Anwendungen geeignet sind. Teilnehmer sind internatio­nale Experten des bisher größten Konsor­tiums für die so genannte additive Fertigung in Europa.

Die ESA und die EU entwickeln gemeinsam mit Partnern aus Industrie und Hochschulen die ersten Fertigungsverfahren im industriellen Maß­stab für 3D-Druck mit Metall als Werkstoff. 3D-Druckverfahren dürften unseren Alltag aller Voraussicht nach revolutionieren, konnten bis vor Kurzem jedoch nur für Kunststoff eingesetzt werden, was für viele industrielle Aforderungen aber nicht ausreicht.

Diese neuartige Technologie bietet mannigfaltige Vorteile: Durch drei­dimensionales Drucken, bisher auch unter dem Begriff "additive Fertigung" bekannt, können komplexe Strukturen entworfen werden, die nicht mit herkömmlichen Gieß- und Bearbeitungsmethoden zu bewerkstelligen sind. Es entstehen kaum oder gar keine Abfälle, und durch die Reduzierung der einzelnen Arbeitsschritte der Fertigungs­kette bieten sich ganz erhebliche Einsparmöglichkeiten.

Um High-Tech-Metallprodukte effizient unter Nutzung der additiven Fertigung und möglichst ohne Materialrückstände produzieren zu kön­nen, wurde im Januar das Projekt AMAZE (Additive Manufacturing Aiming Towards Zero Waste & Efficient Production of High-Tech Metal Products) ins Leben gerufen, das Unternehmen in Frankreich, Deutsch­land, Italien, Norwegen und Großbritannien bei der Entwicklung einer industriellen Fertigungskette vereint.

35 ATR 72-600 für Indonesiens Garuda – NAC stockt auf

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Der europäische Hersteller von Turboprop-Flugzeugen ATR gab zusammen mit der indonesischen Fluggesellschaft Garuda Indonesia und der dänischen Leasing-Unternehmen Nordic Aviation Capital (NAC) die Vereinbarung für den Kauf von 35 neuen ATR 72-600 für Garudas Flotte bekannt.

Das Geschäft, in dem NAC als Leasinggeber auftritt, umfasst 25 Festaufträge und Optionen für zehn weitere Maschinen und hat einen Umfang von 840 Mio. US-Dollar.

Starke Marktposition in Südostasien

Die erste ATR 72-600 soll im November 2013 ihren Dienst antreten. Das Flugzeug ist mit 70 Sitzplätzen konfiguriert und wird die "Armonia"-Kabinenausstattung erhalten, was bei den 600er Typen den höchsten Komfort für Regionalflugzeuge bedeutet. Eingesetzt soll die Maschine für Touristen als auch für Business-Reisende im kompletten Archipel Indonesiens, aber auch zwischen Garudas Drehkreuzen in dem Land.

Für ATR unterstreicht der Auftrag den Erfolg in Südostasien, wo seit 2005 die Mehrzahl an Aufträgen für Regionalflugzeuge mit weniger als 90 Sitzen an ATR gehen, insgesamt ca. 170. Allein in Indonesien ist ART mit 85 Aufträgen seit 2008 sehr stark vertreten, wo in den nächsten zwei Jahren mehrere hundert ATRs in Dienst sein werden.

Flugzeug-Aufträge nochmals aufgestockt

NAC behauptet sich ebenfalls als Schlüsselpartner im Leasing-Markt für Regionalflugzeuge. Die Firma erreicht demnächst ca. 150 Flugzeuge in ihrer Flotte. Die dänische Firma erweitert ihr Portfolio mit modernen Turboprops und hat erst auf der Paris Air Show 2013 einen Rekordauftrag über 90 ATR-Flugzeuge der 600er Reihe erteilt.

Doch heute wurde auch diese Bestellung schon wieder um 15 Festaufträge und 25 Optionen aufgestockt, im Wert von ca. 1 Mrd. US-Dollar. Damit hat NAC dann 50 Flugzeuge fest sowie 80 als Optionen bei ATR in Auftrag.

Fraport-Tochter übernimmt Luftsicherheitskontrollen in Stuttgart

Fraport Security Services GmbH (FraSec) hat die Ausschreibung der Luftsicherheitskontrollen am Flughafen Stuttgart gewonnen. Die hundertprozentige Tochterfirma der Fraport AG übernimmt ab 01. Januar 2014 die Passagier- und Gepäckkontrollen im Auftrag der Bundespolizei.

FraSec: Spezialist für Luft- und Flughafensicherheit

Rund 380 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter plant das Unternehmen an Deutschlands sechstgrößtem Flughafen – mit zuletzt 9,7 Millionen Fluggästen im Jahr – einzusetzen. FraSec ist einer der führenden Spezialisten für Luft- und Flughafensicherheit in Deutschland. „Wir freuen uns sehr auf die neue Aufgabe. Im Sinne unserer Philosophie Mit Sicherheit ein Lächeln werden wir auch in Stuttgart einen qualitativ hochwertigen Service für die Fluggäste bieten“, betont Claudia Uhe, Vorsitzende der FraSec-Geschäftsführung.

Auch Michael Müller, Arbeitsdirektor der Fraport AG, zeigt sich erfreut über die erfolgreiche Teilnahme an der Ausschreibung: „Der Zuschlag für die Luftsicherheitskontrollmaßnahmen in Stuttgart bestätigt die Qualität der Dienstleistungen unserer Tochtergesellschaft.“

Hörsaal am Flughafen: Vorlesungen am BER-Airport Campus

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Das Hochschulprojekt Airport Campus der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH, das gemeinsam mit der Agentur für Arbeit Potsdam entwickelt wurde, startet ins mittlerweile achte Semester. Der erste Vorlesungstag ist der 22. Oktober 2013. Airport Campus steht für eine Reihe von Vorlesungsveranstaltungen, die Wissenschaft und Praxis kombinieren sowie flughafenspezifische und fächerübergreifende Inhalte zur Diskussion stellen.

Studierende erhalten die Möglichkeit, vom Wissen und der Erfahrung von Luftfahrtexperten der Region zu profitieren. Mehr als 2.000 Studierende der Hochschulen Berlins und Brandenburgs nahmen seit dem Start im November 2008 an der Vorlesungsreihe Airport Campus der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH teil.

Luftfahrtthemen mit Experten diskutieren

"Airport Campus bietet einen praxisnahen und unmittelbaren Einblick in die Herausforderungen auf dem Weg zur Inbetriebnahme des Flughafens Berlin Brandenburg, in die Prozesse der Flughäfen Schönefeld und Tegel sowie in weitere vielfältige und spannende Luft- und Raumfahrtthemen", sagt Hartmut Mehdorn, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Branden-burg GmbH.

"Studierende sind herzlich eingeladen, am Airport Campus teilzunehmen. Hier haben sie nicht nur die Möglichkeit zu lernen, sondern zu fragen, zu hinterfragen und mit uns zu diskutieren. Der BER ist offen für alle – vor allem für Studierende, denn sie sind die Fachkräfte von morgen." so Mehdorn.

Die Vorlesungsreihe für das Airport Campus Wintersemester 2013/2014 umfasst vier Vorlesungen

  • Dienstag, 22. Oktober 2013, 18:15 – 20:00 Uhr "SPRINT – Das Beschleunigungsprogramm auf dem Weg zum BER" Uwe Hörmann, Leiter Zentrale Planung & Strategie, Flughafen Berlin Brandenburg GmbH
  • Dienstag, 19. November 2013, 18:15 – 20:00 Uhr "Tegel unter Volllast – ein Blick hinter die Kulissen des operativen Betriebs des Flughafens" Elmar Kleinert, Geschäftsfeldleiter Operations, Flughafen Berlin Brandenburg GmbH
  • Dienstag, 10. Dezember 2013, 18:15 – 20:00 Uhr "Den Wandel begleiten: Changeability bei der Flughafengesellschaft aus Sicht des Human Ressource Management" Guido Baer, Leiter Personalgrundsätze und Uta Beims, Referentin Veränderungsmanagement, Flughafen Berlin Brandenburg GmbH
  • Dienstag, 14. Januar 2014, 18:15 – 20:00 Uhr "Ohne Abfertiger kein Flugverkehr – Ein Blick hinter die Kulissen der Prozesse des Bodenverkehrsdienstleister GlobeGround Berlin" Frank Meichsner, Bereichsleiter Zentrales Qualitätsmanagement/Projekte, GlobeGround Berlin

Anmeldung, Anreise und Veranstaltungsort

Die Anmeldung zu den kostenfreien Vorlesungen erfolgt formlos per Email an airportcampus[at]berlin-airport.de. Um rechtzeitige Anmeldung wird gebeten, da die Teilnehmerzahl aufgrund der räumlichen Gegebenheiten begrenzt ist. Veranstaltungsort ist das direkt vor dem Terminal des BER gelegene Berlin-Brandenburg Airport Center (²BAC), Willy-Brandt-Platz 2, 12529 Schönefeld.

Anreisenden mit den Öffentlichen Verkehrsmitteln steht jeweils am Veran-staltungstag ein kostenfreier Shuttle-Service vom Bahnhof Berlin Schönefeld zum ²BAC zur Verfügung. Detaillierte Informationen zum Shuttle-Service erhalten Teilnehmer nach der Anmeldung zugesandt. Anfahrt mit dem Auto, kostenfreies Parken

Das ²BAC ist mit dem Auto einfach und bequem zu erreichen. Die von der Autobahn A113 abgehende Autobahnabfahrt führt über die Schönefelder Allee direkt auf die Airport City zu. Über die A113 besteht Anschluss zur Berliner Stadtautobahn A100 und zum Berliner Ring A10. Ausreichende Parkmöglichkeiten gibt es im Parkhaus P8 sowie auf dem Parkplatz P6. Die Adresse für die Anreiseplanung mit dem Navigationssystem lautet: Brunolf-Baade-Straße 1, 12529 Schönefeld.

MUSES – Kommerzielle Erdbeobachtungsplattform auf der ISS

Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und die Tochterfirma der Teledyne Technologies Incorporated – Teledyne Brown Engineering, Inc. – haben eine Vereinbarung (Memorandum of Agreement) zum Aufbau der Plattform "Multi-User-System for Earth Sensing" (MUSES), die auf der Internationalen Raumstation ISS montiert werden soll, unterschrieben.

"Die Beobachtung der Erde und ihrer Ökosysteme aus dem All ist die wohl wichtigste Aufgabe der Raumfahrt. Es ist effektiv, schon bestehende Plattformen wie die ISS als Träger von Erdbeobachtungsinstrumenten zu nutzen", erklärt Professor Johann-Dietrich Wörner, Vorstandsvorsitzender des DLR. "Wir freuen uns, dass diese wissenschaftlich-industrielle Partnerschaft zustande kommt, die den kontinuierlichen Ausbau vorhandener Erdbeobachtungssysteme vorantreibt."

Erdbeobachtung mit flexibler Anpassbarkeit

Mit MUSES als erster kommerzieller Erdbeobachtungplattform auf der ISS wird die Forschungskapazität auf der Raumstation weiter erhöht. Die auf der Plattform installierteren Instrumente – beispielsweise hochauflösende Digitalkameras – sind Richtung Erde ausgerichtet. Es können bis zu vier Geräte gleichzeitig auf der Plattform montiert werden, die dabei flexibel anpassbar ist: Instrumente können ab-, neu aufgebaut oder robotisch angepasst werden.

Das DLR entwickelt und liefert ein erweitertes Nah-Infrarot-Spektrometer, das in die MUSES-Plattform integriert wird, welche wiederum im Rahmen eines Kooperationsvertrages mit der NASA gerade entwickelt wird. Das Nah-Infrarot-Spektrometer sitzt auf einer der Erde zugewandten Seite der Plattform und wird zukünftig unter anderem wertvolle Informationen über die Atmosphäre der Ozeane und deren bio-geophysikalische Zusammensetzung liefern.

Kooperation bei Daten – Betrieb an 2015

Die aus dem Weltraum gesammelten Daten von hoher spektraler Qualität finden ihre Anwendung in wissenschaftlichen, kommerziellen, pädagogischen und humanitären Bereichen. Sie ermöglicht es, Veränderungen von Landoberflächen, Meeren und der Atmosphäre zu erkennen sowie Maßnahmen zum Schutz von Umwelt und Klima zu entwickeln. Das DLR-Instrument arbeitet im Wellenlängenbereich vom sichtbaren bis nahen Infrarot und ermöglicht so eine präzise Datenerfassung von der Erdoberfläche für Anwendungen im Bereich der Feuererkennung, maritimen Sicherheit und Atmosphärenforschung.

Teledyne ist verantwortlich für die Integration und den Betrieb des Gerätes und wird mit dem DLR in verschiedenen Bereichen, einschließlich der Grundlagenforschung und angewandten Forschung, bei der Nutzung der Daten zusammenarbeiten. Teledyne Brown finalisiert das Design, baut, integriert und testet die Plattform, um sie bis Ende 2014 an die NASA auszuliefern. Bis Ende 2015 soll MUSES mit dem DLR-Erdbeobachtungsinstrument in Betrieb gehen.

Schall-Antrieb für Seifenblasen im All wird Aktion 42-Experiment

Wenn der deutsche ESA-Astronaut Alexander Gerst im Mai 2014 zur Internationalen Raumstation ISS fliegt, gehört ein Experiment zu seinen Aufgaben, das sich Schüler für die Raumstation ausgedacht haben. Dabei wird er sich damit beschäftigen, wie sich Seifenblasen in Schwerelosigkeit verhalten und ob man sie mit Schallwellen in Bewegung setzen kann.

Vorgeschlagen wurde dieser Versuch von Teilnehmern an der "Aktion 42", einem Schülerwettbewerb des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR), der Europäischen Weltraumorganisation ESA und der Stiftung Jugend forscht. Die Jury entschied sich für das Experiment, das die Ideen der drei ersten Plätzen kombiniert.

Über 50 Schülerinnen und Schüler hatten an dem Wettbewerb teilgenommen und Vorschläge eingereicht. Dabei durften sie Gegenstände aus einer Liste von 42 Zutaten auswählen. Ganz unabhängig voneinander kamen dabei zwei Schüler-Teams auf die Idee, Seifenblasen in Schwerelosigkeit zu untersuchen – nämlich Thomas Poller (17), Enrico Olzmann (17) und Max Neumerkel (17) vom Gymnasium am Sandberg in Wilkau-Haßlau in Sachsen wie auch Julius Schölkopf (15) und Lukas Bonfert (15) vom Friedrich-Schiller-Gymnasium in Marbach am Neckar.

Seifenblasen: Unsterblich im All? Beschleunigung mit Schall?

Die Idee der Schüler: Seifenblasen in Schwerelosigkeit müssten einige Besonderheiten aufweisen, denn auf der Erde sorgt die Schwerkraft dafür, dass das Wasser innerhalb einer Seifenblase nach unten gezogen wird und der Seifenfilm daher im oberen Teil schnell recht dünn ist. Die Seifenblase platzt deshalb schon nach kurzer Zeit. In Schwerelosigkeit sollten Seifenblasen dagegen viel länger stabil bleiben. Die Schüler fragten sich nun: Sind schwerelose Seifenblasen vielleicht sogar unsterblich? Und was passiert, wenn man eine Büroklammer hineinsteckt? Oder zwei Seifenblasen zu einer einzigen vereint? Alexander Gerst wird all das auf der ISS untersuchen.

Zudem kommt auf die Seifenblasen zusätzlich ein ungewöhnlicher Schall-Test zu. Die 16-jährige Katrin Geigenberger vom Pater-Rupert-Mayer-Gymnasium in Pullach überzeugte die Jury mit einem interessanten Experimentvorschlag, bei dem es um Schallwellen geht: Kann man mit dem Kammerton A oder mit anderen Tönen die Seifenblasen und vielleicht auch schwebende Wasserkugeln in Bewegung versetzen? Alexander Gerst wird es ausprobieren.

Gewinner erhalten Teilnahme am Raketenstart-Event

"Wir sind von den Ideen der Jugendlichen sehr begeistert", sagt DLR-Projektleiter Dr. Matthias Sperl vom DLR-Institut für Materialphysik im Weltraum. "In dieser Kombination sind diese Fragen noch nie untersucht worden. Die Versuche sind auch aus wissenschaftlicher Sicht sehr reizvoll." Das DLR wird die ausgewählten Ideen jetzt in engem Kontakt mit den "Jungwissenschaftlern" für die Durchführung auf der ISS vorbereiten und weltraumtauglich machen.

Die Gewinner werden – zusammen mit vier weiteren Teams, die es auf die vorderen Plätze geschafft haben – zu einer Startveranstaltung eingeladen, um live dabei zu sein, wenn Alexander Gerst im Mai 2014 zur ISS fliegt. Zudem treffen sie den ESA-Astronauten nach seinem Flug zu einem persönlichen Gespräch. Darüber hinaus erhalten alle Schüler-Teams, die mitgemacht haben, vom DLR ein großes Raumfahrt-Überraschungspaket.

Christina Hackl leitet airberlins Revenue Management & Pricing

Christina Hackl (47) übernimmt mit 01. Oktober 2013 die Funktion des Senior Vice President Revenue Management & Pricing bei airberlin. Sie folgt auf Desi Barkhuizen, die in den letzten 18 Monaten auf dieser Position eingesetzt war und jetzt zu Etihad Airways zurückgekehrt ist. Christina Hackl verantwortet damit die operative Kapazitäts- und Preissteuerung der airberlin.

Christina Hackl verfügt über umfangreiche Erfahrungen in der Luftfahrtbranche. Vor ihrem Wechsel zu airberlin war sie seit 1995 in verschiedenen verantwortlichen Funktionen bei Austrian Airlines tätig, u.a. in den Bereichen Pricing, Sales, Distribution Management und Netzplanung. Seit 2009 verantwortete sie dort als Vice President Global Sales and Distribution den weltweiten Vertrieb und alle Vertriebskanäle.

Ryanair feiert 150.000. Fluggast am Flughafen Nürnberg

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Ryanair, Europas größte low-cost-Airline Ryanair feiert einen Passagier-Meilenstein am Flughafen Nürnberg: Heute Vormittag wurde am dort der 150.000 Passagier seit Aufnahme des Flugbetriebs in Nürnberg Ende März 2013 begrüßt.

Den Meilenstein erreichte Asif Mahmood aus Regensburg, der heute um 10:15 Uhr mit dem Flug von London-Stansted in Nürnberg landete.

Der Familienvater und seine Familie hatten zuvor ein langes Wochenende in der englischen Hauptstadt verbracht. Der Gewinner wurde von Vertretern des Flughafens sowie Ryanair auf dem Vorfeld in Nürnberg in Empfang genommen. Zu seiner Freude erhielt Herr Mahmood zum Erreichen des Ryanair-Meilensteins als Gewinn einen Fluggutschein für zwei Personen.

Ryanair bedient im Sommerflugplan sechs internationale Strecken ab Nürnberg. Im Winterflugplan, der offiziell Anfang November beginnt, werden jede Woche vier akttraktive Destinationen bedient: täglich geht es nach London-Stansted sowie zweimal die Woche ins spanische Malaga und Alicante, ebenso nach Porto in Portugal.

Henrike Schmidt, Sales & Marketing Manager bei Ryanair, freut sich über die positive Bilanz in Nürnberg: "Wir gratulieren Herrn Mahmood ganz herzlich zum Erreichen des ersten Ryanair-Meilensteins am Flughafen Nürnberg und freuen uns, dass er und seine Familie mit Ryanair fliegen. Dass wir nach nur sechs Monaten bereits einen so großen Meilenstein feiern, zeigt, dass unsere günstigen Tarife ohne Kerosinzuschlag bei den Franken sehr beliebt sind. Wir freuen uns auf einen verkehrsstarken Winter hier in Nürnberg mit vier spannenden Zielen und bedanken uns bei dem Flughafen für die gute Zusammenarbeit in den ersten sechs Monaten."

Nach Nürnbergs Verlust der Drehkreuz-Funktion für airberlin ist die Aufnahme von Ryanair daher positiv für Flughafen und die Region. Reto Manitz, Leiter Unternehmenskommunikation & Umwelt am Airport Nürnberg: "Der Ryanair-Meilenstein zeigt, wie hoch das Einzugsgebiet des Airport Nürnberg ist und wie viel Potenzial es noch bietet. Wir freuen uns auf die zukünftige Erweiterung des Programms mit Ryanair."

65 Boeing 737 MAX für WestJet Airline

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WestJet hat eine Bestellung von 65 737 MAX-Flugzeugen bei Boeing abgeschlossen, das gaben die Airline und der Flugzeugbauer bekannt. Damit wird eine Kaufabsichtserklärung von Ende August erfüllt. Die Anschaffung umfasst 40 737 MAX-8 und 25 737 MAX-7 und hat einen Wert von 6,3 Mrd US-Dollar nach Listenpreisen.

Die Flugzeuge sind Kernstück der Flottenerneuerungs-Initiative der in Calgary beheimateten Airline. Die 737 MAX bringt die neuesten Triebwerkstechnologien ins weltweit meistverkaufte Flugzeug, und baut auf die heutige Next-Generation 737, welche WestJet bereits in ihrer Flotte hat.

The 737 MAX umfasst die jüngste Entwicklung von CFM International LEAP-1B Triebwerken und sollen die größte Effizienz und Zuverlässigkeit im Markt für Einzelgang-Flugzeuge bereitstellen. Airlines mit der 737 MAX im Dienst bekommen damit eine Reduktion von 13 Prozent in ihrem Treibstoffverbrauch.

"Die 737 MAX ist eine sehr gute Ergänzung für die WestJet-Flotte und ihr low-cost-Geschäftsmodell," sagte Brad McMullen, Vice President für Sales Nordamerika bei Boeing. Der Auftrag von WestJet gibt der Boeing 737 MAX weiteren Schwung in der Marktposition, insgesamt sind damit 1.567 Flugzeuge der 737 MAX bestellt.

Airlines kooperieren mit Schlichtungsstelle „söp“

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Die Fluggesellschaften in Deutschland wollen der Schlichtungsstelle für den öffentlichen Personenverkehr (söp e.V.) beitreten. Die Verbände BDL und BDF, in denen die deutschen Fluggesellschaften organisiert sind, haben der söp mitgeteilt, dass die Fluggesellschaften ihr die Aufgaben der Schlichtung übertragen wollen.

Auch der Verband BARIG, dem neben deutschen insbesondere auch die in Deutschland operierenden internationalen Fluggesellschaften angehören, empfiehlt seinen Mitgliedern dieses Vorgehen.

Möglichkeit für außergerichtliche Einigung

Für Flüge, die ab dem 01.11.2013 angetreten werden, gilt, dass sich Passagiere zur Geltendmachung etwaiger Ersatzansprüche an die Schlichtungsstelle wenden können – falls zuvor keine Einigung zwischen Kunden und Unternehmen erzielt werden konnte.

Klaus-Peter Siegloch, Präsident des BDL: "Zusätzlich zu ihrem exzellenten Kundenservice bieten die Fluggesellschaften ihren Kunden mit der Schlichtungsstelle nun auch die Möglichkeit, Beschwerden außergerichtlich zu klären."

Michael Hoppe, Generalsekretär von BARIG: "Die söp als Schichtungsstelle ermöglicht uns die Erfüllung der neuen Rahmenbedingungen. Wir haben unseren Mitgliedern grundsätzlich empfohlen, der SÖP beizutreten."

Schlichter erarbeitet Kompromiss-Vorschlag

Auch weiterhin ist die Fluggesellschaft der erste Ansprechpartner für Kunden mit einer Beschwerde. Für den Fall, dass der Sachverhalt nicht zufriedenstellend gelöst werden konnte, kann im nächsten Schritt die Schlichtungsstelle angerufen werden. Der neutrale Schlichter wird dann den Streitfall prüfen und einen Schlichtungsvorschlag erarbeiten. Nehmen beide Parteien diesen Vorschlag an, dann gilt er. Falls dies nicht der Fall ist, dann steht beiden Parteien weiterhin der Rechtsweg offen.

Trainees starten als zukünftige Fach- und Führungskräfte am Flughafen Frankfurt

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Zum Start des zwölfmonatigen Traineeprogramms am 01. Oktober begrüßte die Fraport AG insgesamt elf Nachwuchskräfte am Flughafen Frankfurt. Während der Ausbildung durchlaufen die Trainees systematisch verschiedene Abteilungen und Funktionsbereiche und erlangen so umfangreiche Einblicke in Arbeitsabläufe und Prozesse des Unternehmens.

"Mit unserem Traineeprogramm ermöglichen wir schon seit vielen Jahren sehr erfolgreich jungen Menschen einen attraktiven und hochwertigen Einstieg in das Berufsleben bei Fraport", hebt Michael Müller, Arbeitsdirektor und Vorstandsmitglied der Fraport AG, hervor. "Neben den klassischen Ausbildungsberufen bieten wir mit diesem Programm hochqualifizierten Hochschulabsolventinnen und Absolventen unterschiedlicher Fachrichtungen eine gute berufliche Perspektive am Flughafen. Damit tragen wir dazu bei, dass unser Bedarf an jungen Fach- und Führungskräften an einem hochspannenden und dynamischen Arbeitsplatz gedeckt wird."

Seite an Seite mit Vorstandsmitgliedern

Die drei weiblichen und acht männlichen Trainees im Alter zwischen 25 und 30 Jahren erhalten dabei eine systematische, bereichsübergreifende Einarbeitung und Integration in das Unternehmen. Besonderheiten sind ein zwölfwöchiger Auslandsaufenthalt und eine mehrtägige Begleitung eines Vorstandsmitglieds. Durch die Möglichkeit eigene Projekte zu bearbeiten und zu koordinieren soll das Wissen der Trainees erfolgreich für das Unternehmen eingesetzt werden. Nach Abschluss des Traineeprogramms wechselt der Trainee auf die bereits im Vorfeld festgelegte Zielposition.

Für Robert Georg, der bereits als studentische Aushilfe den Flughafen kennen und schätzen gelernt hat, eröffnen sich durch das Traineeprogramm neue Chancen an Deutschlands größter lokalen Arbeitsstätte: "Durch die breitgefächerte Ausbildungsstruktur habe ich die Möglichkeit, die Faszination Flughafen aus diversen Sichtweisen kennen zu lernen, was eine Bereicherung für mein eigenes Arbeitsumfeld bedeutet".

Breites Spektrum an Studienabschlüssen vertreten

So vielseitig die Ausbildungsmöglichkeiten, so unterschiedlich sind auch die Studienabschlüsse der neuen Trainees. Das Spektrum reicht von "I" wie "Informatik" bis "W" wie "Wirtschaftwissenschaften". Die "Faszination Flughafen" ist auch die Kernbotschaft der neuen Personalmarketing-Kampagne von Fraport. Ziel der Kampagne ist es unter anderem auch, im nächsten Jahr wieder erfolgreich Fach- und Führungskräfte für das Traineeprogramm zu gewinnen. Die neuen Trainees am Flughafen Frankfurt

Grooving der erneuerten Piste 16/34: Anflüge über Wien

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Nach Abschluss der Sanierungsmaßnahmen an der Piste 16/34 im Frühjahr dieses Jahres sind nun die angekündigten Restarbeiten – das sogenannte "Grooving" – durchzuführen. Dabei werden Rillen in die 220.000 m2 große Pistenoberfläche gefräst, um bei starken Regenfällen ein Abrinnen des Wassers zu gewährleisten.

Weil nach den im Frühjahr durchgeführten Sanierungsarbeiten zuerst das Aushärten der großflächigen Asphaltschicht abgewartet werden musste und die Maßnahmen aber noch vor Beginn der kalten Jahreszeit erfolgen müssen, werden die Grooving-Arbeiten nun in bis zu 16 Nächten im Zeitraum vom 02. bis 26. Oktober 2013 durchgeführt. Um die Auswirkungen auf Wien zu verringern, wird bei Wind aus östlicher Richtung die Piste 16/34 nur in den verkehrsarmen Zeiten und für den kürzest möglichen Zeitraum gesperrt. So ist gewährleistet, dass die Piste 11 so wenig wie möglich angeflogen wird und der Großteil der nächtlichen Landungen noch auf der Piste 16/34 abgewickelt werden kann.

Während der Woche wird bei Westwind die Piste 16/34 in der verkehrsberuhigten Zeit von 21:00 bis 07:00 Uhr für die Arbeiten gesperrt. Starts und Landungen werden in diesem Zeitraum über die Piste 29 abgewickelt, wovon Wien in der Nacht im Wesentlichen nicht betroffen ist. An den Wochenenden wird bei Westwind in der Zeit von Samstag, 13:00 Uhr bis Sonntag, 08:00 Uhr auf der Piste 16/34 gearbeitet. In diesem Fall werden am Tag die Flugzeuge auf den gewohnten Routen, aber zum Teil in größerer Anzahl geführt.

16/34 länger in Betrieb – Überflüge über Wien möglich

Während der Woche bleibt bei Wind aus östlicher Richtung die Piste 16/34 länger in Betrieb und wird erst ab 00:00 bis 07:00 Uhr für die Arbeiten gesperrt. So kann ein Großteil der Landungen noch auf dieser Piste abgewickelt werden, was mögliche Auswirkungen auf den Flugverkehr über Wien verringert.

Erst ab 00:00 Uhr wird es notwendig sein, Landungen über die Piste 11 zu führen, was Überflüge über Wien zur Folge haben kann. An den Wochenenden wird auch hier in verkürzten Zeiten zwischen Samstag, 13:00 Uhr bis 21:00 Uhr sowie Sonntag, 00:00 Uhr bis 08:00 Uhr gearbeitet, um die Flugverkehrsbelastung möglichst gering zu halten.

Allgemein kann gesagt werden, dass mögliche Auswirkungen im Flugverkehr im Wesentlichen über den Gebieten Schwechat, Fischamend, Kleinneusiedl und Enzersdorf an der Fischa sowie einigen Bezirken Wiens bemerkbar sein könnten. Das Ausmaß der Auswirkungen hängt von den tatsächlich herrschenden Windverhältnissen ab.

Arbeiten jeden Tag entsprechend Durchführbarkeit

Um die Arbeiten rechtzeitig abschließen zu können, wird auch bei schlechten Wetterverhältnissen mit schwachem Regen gearbeitet. Nur bei starkem Seitenwind auf der Piste 11/29 und Gewitter werden die Grooving-Tätigkeiten abgesagt. Die Entscheidung über die Pistensperre und Durchführung der Bauarbeiten wird täglich abhängig von der tatsächlich vorherrschenden Wind- und Wettersituation getroffen und auf der Homepage veröffentlicht werden.

Für Fragen und Beschwerden von Betroffenen steht das Umwelttelefon der Flughafen Wien AG rund um die Uhr unter 0810-223340 zur Verfügung, schriftliche Anfragen können über die Umwelt-Homepage des Flughafen Wien gestellt werden.

Thomas Cook mit einheitlichem Markenlogo für alle Bereiche

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Im Rahmen der Transformation des Unternehmens und aufbauend auf der langjährigen Tradition als Reiseveranstalter hat die Thomas Cook Group heute bekanntgegeben, dass sie die Marken aller Märkte unter einem gemeinsamen Symbol, dem "Sunny Heart", vereint.

Das Sunny Heart wird ab sofort in der Gruppe eingeführt und das bisherige Thomas Cook-Logo, den Globus, auf allen Medien, in den Reisebüros, auf den Flugzeugen und allen Bürogebäuden weltweit ersetzen. Dies betrifft Marken wie zum Beispiel Neckermann, Condor, Ving in Schweden sowie Airtours in UK, die alle das Sunny Heart als Ergänzung in ihren Markenauftritten tragen werden. "Das ist ein bedeutender Meilenstein in unserer High Tech, High Touch-Transformation", erklärt Harriet Green, CEO der Thomas Cook Group.

Vereinigung der Marken soll Wachstum bringen

"Wir konzentrieren uns auf ein klares und starkes Portfolio, das die Essenz des Sunny Heart in unsere Marken einfließen lässt. Es stärkt unseren Auftritt als Gruppe, um maximale Präsenz bei den Verbrauchern zu erreichen", betont Michael Healy, CFO der Thomas Cook Group. "Diese Vereinigung der Marken ist Teil unserer neuen profitablen Wachstumsstrategie, die wir im März dieses Jahres präsentiert haben. Da wir den Markenauftritt bereits vor einiger Zeit in unseren skandinavischen Märkten eingeführt haben, wissen wir, dass er sowohl Frühbuchungen als auch Online-Buchungen steigert und zu einer größeren Markenbekanntheit führt. Das Markenkonzept wurde intern entwickelt und wird entsprechend dem aktuellen Stand unserer Transformation umgesetzt, das heißt wir nutzen den normalen, geplanten Austausch von Materialien wie Katalogveröffentlichungen, Wartungsintervalle oder den Wechsel von Reisebüroausstattungen."

Auch die Flotte der Thomas Cook Group Airlines wird das Sunny Heart auf ihrem Leitwerk tragen. Die Flugzeuge werden in die Farben Grau, Weiß und in das sonnige Gelb angepasst. Auf dem Flugzeug befindet sich eine elegante Welle, die auf dem Leitwerk in das Sunny Heart übergeht und die Vereinheitlichung der Marken innerhalb der Thomas Cook-Gruppe symbolisieren soll. Um ihre Identität auszudrücken und um eine noch stärkere Kundenbindung zu erzielen, werden alle Airlines unter diesem Symbol zusammengeführt.

Neue Marken-Identität mit Marktführerschaft als Ziel

Um überall wiedererkennbar zu sein, wird das Herz die Kunden auf ihrer kompletten Reise begleiten – bei der Buchung, an Bord der Flugzeuge, während des Aufenthalts und auf dem Weg nach Hause.

Diese neue, gemeinsame Identität der Thomas Cook Gruppe ist der nächste Schritt für die Thomas Cook Group Airlines auf ihrem Weg, Europas führende Ferienfluglinie zu werden. Durch das Anbieten neuer Ziele, flexible Buchungsmöglichkeiten, zuvorkommenden Service und ein gutes Produkt soll zudem die Attraktivität der Thomas Cook Group Airlines gesteigert werden.

Zufahrten zum Flughafen Münster/Osnabrück gesperrt

Auf Grund der Streckensperrungen für eine Radrenn-Veranstaltung am 03. Oktober 2013 kann es zu Beeinträchtigungen im Straßenverkehr aus Richtung Münster und dem Kreis Warendorf bei der Anreise zum Flughafen Münster/Osnabrück kommen. Die Veranstaltungen starten um 08:20 und enden gegen 16:30 Uhr.

In dieser Zeit sind im Innenstadtbereich von Münster die Grevener Straße und der Schlossplatz sowie weitere zentrale Bereiche der Stadt Münster gesperrt. Nicht zu befahren sind außerdem Telgte, Ostbevern, Westbevern und teilweise Ostbevern-Brock, da auch hier die Rennstrecke entlang führt. An diesem Tag ist die L811 gesperrt.

Der ÖPNV wird ebenfalls beeinträchtigt sein. Westfalenbus und RVM haben mitgeteilt, dass es einige Fahrplanänderungen und Verzögerungen geben wird. Genauere Informationen kann man direkt bei den Verkehrsträgern erhalten. Bei der Deutschen Bahn wird jedoch nicht mit besonderen Beeinträchtigungen während der Radrennen gerechnet.

Frei zu befahren sind in der gesamten Zeit die B51 von Münster nach Telgte und die B64 von Telgte nach Warendorf sowie im weiteren Verlauf nach Rheda-Wiedenbrück (z.B.: A2 jeweils in beide Fahrtrichtungen). Die A1 zum FMO wird von keiner Sperrung betroffen sein. Außerdem ist die B475 zwischen Glandorf über Füchtorf/Sassenberg nach Warendorf zur B64 den ganzen Tag frei befahrbar.

Testanflüge für neues Anflugverfahren in Frankfurt

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Im Rahmen eines Forschungsprojektes für ein steileres Anflugverfahren finden am 04. Oktober 2013 zwischen 15:00 und 19:00 Uhr mehrere Testanflüge auf die Nordwestlandebahn des Flughafens Frankfurt statt.

Dabei kommt ein Flugzeug der Fluggesellschaft Condor zum Einsatz, das jedoch nach erfolgtem Anflug nicht landen, sondern durchstarten wird. Eine detaillierte Informationen zu dem Forschungsprojekt soll es am Mittwoch, dem 02. Oktober, geben.

airberlins Board of Directors mit neuen Non-Executive Directors

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Dr. Lothar Steinebach, langjähriger Chief Financial Officer der Henkel AG, und Luftfahrtexperte Andries B. van Luijk verstärken ab heute den Board of Directors der Air Berlin PLC.

Insgesamt 32 Jahre war Dr. Steinebach bei der Henkel AG & Co KGaA tätig, von 2003 bis 2012 als Mitglied des Vorstands mit dem Zuständigkeitsbereich Finanzen sowie seit 2007 zusätzlich für die Bereiche Einkauf, IT und Recht.

Der Niederländer Andries B. van Luijk startete seine Karriere 1969 bei der Fluggesellschaft KLM Royal Dutch Airlines. Für die Airline war er in verschiedenen Positionen bis 1999, u.a. als Executive Vice-President Passenger Sales and Services und Chairman des KLM-NWA Joint Venture, weltweit tätig.

Dr. Hans-Joachim Körber, Chairman des Boards of Directors der Air Berlin PLC, sagte zu der Erweiterung des Board: "Mit Dr. Lothar Steinebach und Andries van Luijk erweitern wir die Kompetenzen des Board of Directors der Air Berlin PLC. Die jahrzehntelange Branchenerfahrung von Andries van Luijk sowie die hohe Fachkompetenz von Dr. Lothar Steinebach werden einen Beitrag zur weiteren strategischen Ausrichtung von Deutschlands zweitgrößter Fluggesellschaft leisten."

EASA-Flugdienstzeitregelung in EU abgelehnt

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Die Mitglieder des EU-Parlaments im Verkehrsausschuss stimmten am heutigen Montag gegen den Entwurf für neue Flugdienstzeitregelungen. Die Mitglieder verwarfen damit die Anpassung der gegenwärtigen Regeln für Dienst- und Ruhezeiten für Piloten und Kabinenbesatzungen, und forderten die EU-Kommission auf, einen neuen Vorschlag einzureichen.

Ablehnung des Entwurfs durch den Verkehrsausschuss geht damit zur Abstimmung ins Plnenum. Die Schlussfolgerung des Ausschusses, für den 21 Mitglieder stimmten, während 13 dagegen waren, spricht sich für einen neuen Entwurf aus, der die "Prinzipien der Verhältnismäßigkeit beachtet". Auch wird betont, dass Flugdienstzeit-Regelungen als wichtige politische Fragen in der Vorbereitung gemeinsamer legislativer Beschlüsse frühzeitig thematisiert werden sollen.

Im sogenannten komitologischen Prozedere, was die Ausschuss-mäßige Unterstützung der parlamentarischen Arbeit meint, hat das EU-Parlament das Recht, das Ergebnis der Ausschussarbeit, wie die Flugdienstzeiten, genau zu prüfen, und kann diese dann ablehnen, kann die Zeiten aber nicht selbst ändern.

Das EU-Parlament hat nun bis 25. Oktober Zeit, mit absoluter Mehrheit darüber abzustimmen, ob es dem Verkehrsausschuss folgen und die Begrenzungen der Flugdienstzeiten im Entwurf ablehnen will. Falls ja, bleiben die aktuellen Regelungen gültig. Der genaue Termin für die Abstimmung steht aber noch nicht fest.

Düsseldorfer Flughafen lädt Bürger zu Info-Veranstaltung

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Was die genauen Gründe des Düsseldorfer Flughafens dafür sind, voraussichtlich Mitte 2014 einen Antrag auf Planfeststellung mit einer Änderung der Betriebsgenehmigung beim Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen (MBWSV) zu stellen,  darüber möchte der Flughafen in Bürgerveranstaltungen informieren und mit den Anrainern ins Gespräch kommen.

"Nachdem wir unser Vorhaben vor einigen Wochen öffentlich gemacht haben, möchten wir uns nun in den nächsten Wochen den Fragen und Meinungen der Bürgerinnen und Bürger stellen und ihnen das Projekt persönlich im Detail vorstellen. Wir laden sie daher herzlich zu unseren Veranstaltungen ein, da wir nur über den sachlichen Dialog eine gemeinsame Gesprächsbasis für das nachfolgende Planfeststellungsverfahren finden können", erklären die beiden Geschäftsführer des Düsseldorfer Airports Christoph Blume und Thomas Schnalke.

Fragen nach den Auswirkungen für Bürger

Was bedeutet diese Änderung der Betriebsgenehmigung für die Anwohner – wie werden ihre Interessen gewahrt? Warum ist es für die gesamte Region wichtig, dass der Flughafen zukünftig in den Tagesstunden nachfrageorientierter und flexibler arbeiten kann? Zu Fragen wie diesen sowie weiteren Details des Vorhabens möchte der Airport in den kommenden Wochen seine Nachbarn persönlich im Rahmen von Bürgerveranstaltungen informieren und mit ihnen ins Gespräch kommen.

Sechs Veranstaltungen in sechs Städten – bei denen jeweils einer der Geschäftsführer informiert – stehen zur Auswahl. Im Folgenden die Termine auf einen Blick:

  • 09. Oktober, Ort: Ratingen, Beginn: 18:00 Uhr Stadthalle, Kleiner Saal, Schützenstraße 1
  • 10. Oktober, Ort: Düsseldorf, Beginn: 18:00 Uhr Jonakirche, Lantzallee, Ecke Niederrheinstraße
  • 14. Oktober, Ort: Essen Ort: Beginn: 18:00 Uhr Restaurant Petershof, 1. Etage, Hauptstraße 140
  • 15. Oktober, Ort: Kaarst, Beginn: 18:00 Uhr Rathausgalerie, Am Neumarkt 2
  • 17. Oktober, Ort: Meerbusch Beginn: 19:30 Uhr Städt. Maria-Montessori-Gesamtschule, Aula, Weißenberger Weg 8-12
  • 11. November, Ort: Duisburg, Beginn: 18:00 Uhr Pädagogisches Forum des Bertolt-Brecht-Berufskollegs, Am Ziegelkamp 28-30

Fortdauernde Anlaufstellen für Anregungen

Bereits Ende August hatte der Airport seinen Anwohnern eine Broschüre zukommen lassen, die in kompakter Form über den Antrag, den Ablauf des Verfahrens sowie Möglichkeiten der Bürgerbeteiligung informiert und Ansprechpartner sowie Informationsangebote nennt.

Darüber hinaus will der größte Flughafen Nordrhein-Westfalens im gesamten Prozess über die Nachbarschaftsseiten seiner Website, über die Bürger-Hotline (0211-42123366), den Bürgerbus in den Umlandgemeinden vor Ort und im Airport Bürgerbüro Rede und Antwort stehen. Anregungen und Kommentare der regionalen Bevölkerung werden zu jedem Zeitpunkt vor und nach der Antragstellung entgegengenommen.

Flugdienstzeitregelungen: Abstimmung im EU-Parlament steht an

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Am 30. September wird im EU-Parlament über die neuen Flugdienstzeitregelungen für Cockpit- und Kabinenpersonal durch das Transport Komitee des Europaparlaments abgestimmt. Die neuen, von der EU-Kommission vorgelegten Regelungen, werden weithin als "unsicher" und als nicht auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basierend kritisiert.

Die Piloten und das Kabinenpersonal führten im Januar Protestaktionen an Flughäfen in ganz Europa gegen den Entwurf durch, um auf die Gefahren von Übermüdung bei Flugpersonal aufmerksam zu machen. Sie erachten den Regelungsvorschlag als inakzeptabel und fordern das EU-Parlament auf, das Werk zurückzuweisen.

Piloten bei der Landung schon 22 Stunden wach

"Die Kommission scheint ihre politischen Entscheidungen durchdrücken zu wollen, während sie dabei die berechtigten Sorgen von Piloten, Kabinencrew und Müdigkeitsexperten zur Seite schiebt", so Nico Voorbach, Präsident des europäischen Pilotenverbandes (ECA) und selber Pilot. "Die neuen Regelungen werden die Situation gefährlich übermüdet fliegender Besatzungen verschlimmern. Würden Sie sich an Bord eines Flugzeuges begeben, wenn Sie wüssten, dass ihr Pilot bei der Landung bereits 22 Stunden wach ist? In Zukunft werden Sie keine Wahl haben."

Die vorgeschlagenen Regelungen enthalten eine große Anzahl an Elementen, die im Gegensatz zu dem stehen, was Wissenschaftler für sicher halten. "Einige Regelungen bedeuten eine ausgesprochene Gefahr für die Flugsicherheit“, so Ilja Schulz, Präsident der Vereinigung Cockpit. Unter den eklatantesten Beispielen befinden sich die Bereitschaftszeitregelungen sowie die Nachtflugzeiten. Wissenschaftler fordern nachts übereinstimmend ein Maximum von zehn Stunden als Sicherheitsgrenze. "Über diese Zeit hinaus erleben Flugbesatzungen kritische Übermüdungszustände, die eine sichere Flugdurchführung nicht mehr ermöglichen.", erklärt Ilja Schulz.

Der Vorschlag erlaubt weiterhin nach acht Stunden Bereitschaftsdienst anschließend einen vollen Flugdienst von bis zu 14 Stunden zu absolvieren. Somit kann die Landung nach einer Wachzeit von mehr als 22 Stunden stattfinden. Die EASA wiederum widersprach der Kritik, und weist darauf hin, dass neben zahlreichen Verbesserungen im Entwurf 22 Stunden in realen Szenarien nicht vorkommen.

Demokratisches Defizite in der EU

"Der Kommissionsvorschlag offenbart demokratische Defizite in der EU. Wesentliche Bestandteile der Regelung sind der parlamentarischen Mitbestimmung entzogen.", so Ilja Schulz, "Die Mitglieder des europäischen Parlamentes haben jedoch ein demokratisches Mandat und es wird Zeit für sie "Stop" zu sagen. Sie müssen nur fünf Minuten politischen Mutes aufbringen und sich trauen den Vorschlag der Kommission abzulehnen, damit dieser so verbessert werden kann, wie es die europäischen Bürger erwarten. Den Vorschlag nicht abzulehnen wäre unverantwortlich."

Militärflugplatz Payerne: Zulassung für zivile Mitbenutzung

Das Bundesamt für Zivilluftfahrt der Schweiz hat das zivile Betriebsreglement für den Flugplatz Payerne genehmigt. Darin werden die Grundsätze für die zivile Nutzung des Flugplatzes, namentlich den An- und Abflug und die Öffnungszeiten, festgelegt. Das Betriebsreglement entspricht den geltenden internationalen Vorschriften für zivile Flugplätze.

Das Betriebsreglement wurde nun nach mehrjähriger Vorarbeit genehmigt. Damit ist der Weg frei für eine zivile Nutzung des Flugplatzes, wie sie von der Communauté Régionale de la Broye (COREB) beantragt wurde. Gleichzeitig wird die COREB als zivile Flugplatzbetreiberin bestätigt.

Militärflugplatz mit ziviler Mitbenutzung

Die Öffnung des Flugplatzes Payerne für die Zivilluftfahrt wurde vom Bundesrat im Rahmen des Sachplans Infrastruktur der Luftfahrt (SIL) als Zielsetzung formuliert. Mit dem Entscheid des BAZL erhält der bisherige Militärflugplatz neu den Status eines Militärflugplatzes mit ziviler Mitbenutzung. Das neue Reglement definiert die Grundsätze für den Flugplatzbetrieb, namentlich die An- und Abflugverfahren sowie die Öffnungszeiten, und erfüllt die geltenden internationalen Vorschriften für zivile Flugplätze.

Die Komplexität der militärisch-zivilen Mischnutzung des Flugplatzes erforderte eine enge Zusammenarbeit aller beteiligten Partner. Die Sicherheit des Betriebs stand für die COREB, das VBS und das BAZL stets an oberster Stelle.

Bis zu 8.400 Flugbewegungen jährlich

Nach der Veröffentlichung der Flugverfahren im Luftfahrthandbuch und einer Inspektion der Einzelheiten der Umsetzung durch das BAZL wird der Flugplatz Payerne langfristig bis zu 8.400 Flugbewegungen jährlich abwickeln können. Die Einsprachen gegen das Vorhaben wurden im Zuge des Genehmigungsverfahrens behandelt. Gegen die Genehmigung des BAZL kann innerhalb von 30 Tagen beim Bundesverwaltungsgericht Beschwerde eingereicht werden.

Übermüdung bei Portugals Piloten weit verbreitet

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Eine neue Studie belegt, dass ein Großteil der Piloten in portugiesischen Verkehrsflugzeugen unter Übermüdung leidet und so den Luftverkehr gefährdet. Wie schon andere Ländern zuvor, reiht sich damit Portugal in die Reihe der Länder ein, in denen durch Umfragen oder Studien festgestellt wurde, dass bereits heute Übermüdung im Cockpit Alltag ist.

Nach der jüngsten Müdigkeitsstudie sind ca. 90 Prozent der portugiesischen Piloten immer wieder extrem übermüdet, insbesondere auf den Kurz- und Mittelstreckenflugzeugen. Auch im EP-Verkehrsausschuss wurden bereits Experten zum Thema Sicherheit bei Flugdienstzeiten auf Grund von Übermüdung angehört.

Piloten plötzlich eingeschlafen – Fehler im Cockpit

Die in der „Aviation Space and Environmental Medicine“ erschienene Studie, durchgeführt von drei Wissenschaftlern der Lisbon Medical School, legte den Fokus auf die Identifizierung, Bestimmung der Häufigkeit und Dauer von Übermüdung bei den fast 500 portugiesischen Verkehrspiloten.

So waren 89,3 Prozent der Langstreckenpiloten und 94,1 Prozent der Kurz- und Mittelstreckenpiloten in den zwei Wochen vor der Erhebung übermüdet. Mehr als 65 Prozent gaben an sie hätten sich bereits mehr als einmal oder sogar regelmäßig zu müde gefühlt, um am Steuer eines Flugzeuges zu sitzen. Am erschreckendsten sei, dass neun von zehn Piloten laut eigener Aussage bereits als direkte Konsequenz der Übermüdung schon Arbeitsfehler gemacht hätten.

Mehr als die Hälfte (53 Prozent) sind bereits ohne ihren Kollegen im Cockpit informieren zu können vom Schlaf übermannt worden. Trotzdem haben erst 18 Prozent der portugiesischen Piloten einen Diensteinsatz wegen Übermüdung abgelehnt.

Wissenschaftlich erwiesene Gefährdung

„Übermüdung ist bereits heute ein Fakt in europäischen Cockpits. Die heutigen Regelungen reichen nicht aus, um gefährliche Übermüdung zu verhindern. Umso schlimmer ist es, dass die kommenden Regelungen genauso unzureichend sein sollen. Die Airlines verharmlosen aus finanziellen Interessen die heutige Realität und die EU-Kommission unterstützt sie dabei. Die Bürger erwarten, dass das Fliegen sicher ist. Da ist kein Platz für Regelungen, die wissenschaftlich erwiesen gefährliche Übermüdung erlauben. Das EU-Parlament hat es in der Hand den Bürgern zu ihrem Recht zu verhelfen und den nicht wissenschaftlich basierten Vorschlag der EU-Kommission abzulehnen.“, so Jörg Handwerg, Pressesprecher der Vereinigung Cockpit.

Dass auch die Bevölkerung mit den am 30. September zur Abstimmung vorliegenden Regelungen, die Wachzeiten von 22 Stunden zulassen, nicht einverstanden ist, zeigte die kürzlich in Österreich durchgeführte Umfrage des Markforschungsunternehmens GfK Austria, bei der sich 88 Prozent der Befragten besorgt darüber zeigten, dass Piloten nach den geplanten Regelungen der EU-Kommission bei der Landung schon 22 Stunden wach sein können, 66 Prozent zeigten sich sogar „sehr besorgt“.

TCCA auf dem Weg zur SAFA-Mitgliedschaft

Die europäische Flugaufsichtsbehörde EASA (European Aviation Safety Agency), und die kanadische TCCA (Transport Canada Civil Aviation) haben ein Abkommen zur Harmonisierung ihrer Verfahren zur Umsetzung der internationalen Sicherheitsstandards unterzeichnet, womit ein gleiches und hohes Nieveau für die Umsetzung der zivilen Luftfahrt-Sicherheit gewährleistet werden soll.

Die Vereinbarung sieht die Kooperation bei der behördlichen Arbeit zwischen der EASA und der TCCA in Form des "Safety Assessment of Foreign Aircraft (SAFA)"-Programmes der Europäischen Union vor. Dieses Programm soll teilnehmenden Ländern ermöglichen, Vorfeld-Inspektionen auf allen Flughäfen in den Ländern, welche ebenfalls am SAFA-Programm teilnehmen, durchzuführen und Daten zur Sicherheit von Fluggeräten aus Drittstaaten zu erheben und auszutauschen. Die Vorschriften aus dem Programm werden nun fortschreitend auf Kanada ausgedehnt, so soll schlussendlich die Teilnahme Kanadas als Vollmitglied im SAFA-Programm erreicht werden.

Zur Zeit der Unterzeichnung dieser Vereinbarung diese Woche nehmen schon folgende Länder am SAFA-Programm teil: Albanien, Armenien, Österreich, Aserbaidschan, Belgien, Bosnien und Herzegowina, Bulgarien, Kroatie, Zypern, Tschechische Republik, Dänemark, Estland, Finnland, Frankreich, Georgien, Deutschland, Griechenland, Ungarn, Island, Irland, Italien, Lettland, Litauen, Luxemburg, Malta, Moldovien, Monaco, Montenegro, Marokko, Niederlande, Norwegen, Polen, Portugal, Georgien, Rumänien, Serbiien, Slowakai, Slowenien, Spanien, Schweden, Schweiz, Mazedonie, Turkei, Vereinigte Arabische Emirate, das Vereinigte Königreich und die Ukraine.

100 Airbus-Flugzeuge für VietJetAir

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Vietnams VietJetAir hat eine Absichtserklärung für den Kauf von bis zu 92 Flugzeugen aus der A320-Familie unterzeichnet und wird acht weitere über Leasinggeber beziehen. Die Übereinkunft beinhaltet derzeit 42 A320neo, 14 A320ceo and sechs A321ceo sowie Optionen für 30 Maschinen aus der A320-Familie.

VietJetAir betreibt mit acht geleasten Maschinen im Dienst bereits A320-Flugzeuge, und erhielt kürzlich ihre neunte Maschine von Airbus über die US-Leasingfirma AWAS.

Die A320 habe sich als sehr effizient erwiesen und sei sehr beliebt bei den Kunden, sagte Mr. Luu Duc Khanh, Managing Director der VietJetAir. John Leahy, bei Airbus Chief Operating Officer, Customers, zeigte sich erfreut über diese Übereinkunft, da es die Rolle der A320-Familie als bevorzugte Wahl im schnell wachsenden Markt Südostasiens unterstreiche.

VietJetAir wurde 2007 gegründet und führte den ersten Flug im Dezember 2011 durch. Sie ist die erste private Fluggesellschaft in Vietnam und bedient Inlands- wie internationale Strecken. Derzeit steuert sie 11 inländische Ziele in Vietnam sowie Bangkok an.

Sommerflugplan sorgt für A319-Stationierung am FMO

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Aufstockung am Flughafen Münster/Osnabrück. TUI wird ihr Reiseangebot für den Sommerflugplan 2014 massiv erweitern und dazu im kommenden Sommer ein Flugzeug vom Typ Airbus A-319 der deutschen Fluggesellschaft Germania fest am Flughafen Münster/Osnabrück stationieren.

Der Reiseveranstalter und der FMO haben ihre Gespräche über das Sommerprogramm 2014 erfolgreich abgeschlossen. Für die Fluggäste ab FMO wird es im kommenden Jahr über 30 Prozent mehr Flüge zu den Urlaubsregionen rund ums Mittelmeer und zu den Kanarischen Inseln geben. Insgesamt sind pro Woche dann 20 Abflüge geplant.

Verdopplungen und neue Ziele ab FMO

Zehn Mal pro Woche wird Mallorca angesteuert. Das Angebot zu den Kanareninseln Gran Canaria und Fuerteventura wird auf jeweils zweimal wöchentlich verdoppelt. Nach Teneriffa geht es einmal pro Woche. Neu im TUI Flugprogramm ab FMO ist auch zweimal pro Woche die Urlaubsregion um Antalya an der türkischen Riviera. Die griechischen Ferieninseln Kreta, Rhodos und Kos werden einmal wöchentlich angeflogen.

Das Flugprogramm wird von Mai bis Oktober 2014 durchgeführt. Die Mallorca-Flüge starten bereits, an die Osterferien angepasst, im April. Mit der Verdoppelung der Flüge nach Gran Canaria und Fuerteventura wird eine flexible Gestaltung der jeweiligen Aufenthaltsdauer möglich. Andreas Heidelauf, Leiter Netzplanung und Veranstalterverkauf der TUI Deutschland, sagte: "Wir erfüllen damit einen großen Kundenwunsch, nämlich zwischen sieben, zehn oder 14 Tagen Aufenthalt wählen zu können", so Heidelauf.

Potentiale des Flughafens nicht ausgereizt

Auch Flughafengeschäftsführer Prof. Gerd Stöwer zeigte sich hoch erfreut. "Dies ist ein wichtiger Schritt zurück zur alten Stärke des Flughafens bei touristischen Flügen. TUI hat das große und zurzeit nicht vollständig genutzte Potenzial am FMO erkannt. Ich bin fest davon überzeugt, dass die Region diesen Angebotsausbau mit großer Begeisterung aufnehmen wird."

EC225-Simulator für CAE-Trainingscenter in Norwegen

Eurocopter und CAE gaben nun eine Übereinkunft für eine EC225-Trainingsstation in Norwegen bekannt, zu der auch ein CAE 300 Series Level D Flugsimulator gehören wird. Der Betrieb soll 2015, als Eurocopter-zertifiziertes Simulations-Center, aufgenommen werden.

CAE ist ein weltweiter Anbieter von Simulations- und Trainingseinheiten für die zivile und militärische Luftfahrt, und verfügt über mehr als 100 Vertretungen und Trainingsstätten in ca. 30 Ländern. Mit dem neuen EC225-Simulator in Norwegen soll ein völlig neues Realitätsniveau für das Missionstraining der Piloten erreicht werden, mit dem Flugprofile im Offshore Öl- und Gassektor, Rettungsmissionen (Search and Rescue, SAR)-Einsätze und weitere komplexe Szenarien dargestellt werden können. Der EC-225-Simulator wird mit einem CAE Tropos-6000 Visual System und einem original Simulationsdatensatz von Eurocopter verfügen.

CAE zeigte sich stolz in Norwegen die Bezeichnung "Approved Simulation Center" zu tragen. Die Kooperation werde zur Sicherheit im Flugverkehr beitragen. Man freue sich darauf, das qualitativ hochwertigste Flug- und Missionstraining des Landes anzubieten, das einmalig für den Öl- und Gasmarkt positioniert ist, sagte Nick Leontidis, President der CAE Group, Civil Simulation Products, Training und Services. Darüberhinaus will Eurocopter zusammen mit der örtlichen Vertretung, ØSTNES, die Kapazitäten am norwegischen Trainingszentrum zügig erweitern und auch einen Full-Flight-Simulator für das Muster AS350 anschaffen.

Cessna Citation XLS nach Polen verkauft

Atlas Air Service, Europas größter autorisierter Cessna Citation Jet-Partner, verstärkt seine strategischen Vertriebsaktivitäten im Gebrauchtflugzeuggeschäft. Einen wichtigen Zielmarkt bildet dabei Polen, wo ein neuer Kunde für eine Citation XLS gewonnen wurde.

"Mit der Übergabe einer gebrauchten Citation XLS Ende August 2013 im polnischen Katowice freut sich Atlas über einen wichtigen strategischen Erfolg und über einen neuen zufriedenen Kunden", so Hans Doll, Vertriebsleiter der Atlas Air Service AG.

Mit der Cessna Citation XLS kann der neue Jet-Eigner, ein führender polnischer und europaweiter Zulieferer für die Lebensmittelindustrie, bei einer Nonstop-Reichweite von 3.000 km/1,944 nm und einer Geschwindigkeit von fast 800 km/h nun mehrere Geschäftstermine in verschiedenen Städten an einem Tag wahrnehmen. Bis zu neun Personen reisen in dem großzügig ausgestatteten Jet mit einer Stehhöhe von 1,73 m/5,68 ft.

Mit vier Standorten in Deutschland ist Atlas Air Service ein international ausgerichteter Instandhaltungsbetrieb mit Kunden aus der Ukraine, Russland, Türkei, Kroatien, Finnland etc. und übernimmt als Full-Service Dienstleister in der Business Aviation die Lufttüchtigkeitsüberwachung (CAMO-Betreuung) und Instandhaltung dieses Geschäftsflugzeuges.

Gründung eigener Flughafen-Basis – easyJet wächst in Hamburg

easyJet eröffnet im Frühjahr 2014 einen neuen Standort in Hamburg. Zum Start werden zwei Maschinen vom Typ A319 von der Hansestadt aus abheben, in der Sommersaison folgt eine dritte A319. Dies teilte CEO Carolyn McCall im Hamburger Airbus-Werk mit: "Wir freuen uns sehr auf die Eröffnung unserer neuen Basis in Hamburg im kommenden Jahr…".

"…Es ist eine Investition mit großem Potenzial in einer der dynamischsten und wirtschaftsstärksten Regionen Deutschlands. Es wird ein Standort für alle Hamburger werden, die einfach und preisgünstig verreisen möchten. Schon heute stammt die Hälfte unserer Passagiere in Hamburg aus der Region.". Die Fluggesellschaft investierte seit Beginn des Flugbetriebs 2005 in Hamburg wiederholt in den Ausbau der Kapazitäten.

Zudem erweitert die Airline ihre Berliner Flugzeugflotte um eine zusätzliche A319. Hochrangige Vertreter aus Politik und Wirtschaft wohnten der Bekanntmachung bei: Olaf Scholz, Erster Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg, Michael Eggenschwiler, Vorsitzender der Geschäftsführung am Hamburg Airport, und Alexander Dahm, Airbus Vice President Integration und Endmontage des A320-Familie-Programms. Im Rahmen der Veranstaltung wurde zudem die Bestellung von 135 neuen Flugzeugen bei Airbus gefeiert.

Luftfahrt- und Verkehrsstandort Hamburg profitiert

Der Standort Hamburg wird die 23. Basis des europäischen Netzwerks der Airline. Die Elbmetropole ist die zweitgrößte Stadt in Deutschland und gehört zu den zehn wichtigsten Städten Europas. Durch die Basiseröffnung schafft easyJet in Hamburg rund 100 neue Stellen für Flugbegleiter und Piloten. Zudem trägt die Investition indirekt zur Sicherung von weiteren 1.000 Arbeitsplätzen bei – beispielsweise am Flughafen und innerhalb der Tourismusindustrie.

Hamburg zählt seit jeher zu den beliebtesten europäischen Reisezielen. easyJet trägt entscheidend dazu bei, dass Tourismus für die Hansestadt einer der bedeutendsten Wirtschaftsfaktoren ist und aktuell so rasant wächst wie an kaum einem anderen Ort in Europa. Von der easyJet-Entscheidung profitiere neben dem Flughafen Hamburg auch der Luftfahrt-Produktionsstandort Hamburg, der weltweit drittgrößte Standort nach Seattle und Toulouse, sagte Hamburgs Erster Bürgermeister Olaf Scholz.

"Die Entscheidungen von easyJet unterstreichen die positive Entwicklung, die Hamburg im Bereich Luftfahrt verzeichnet. Diese Entwicklung macht deutlich: Es war eine richtige Entscheidung, dass der Hamburger Senat im Jahr 2000 beschlossen hat, in den Luftfahrtstandort zu investieren…", so Scholz.

Mehr Flugzeuge, Flüge und Destinationen

Mehr als 525.000 Passagiere sind in den vergangenen zwölf Monaten mit easyJet von Hamburg aus geflogen. Das entspricht einer Steigerung um 15 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die Airline erwartet für die neue Basis im ersten Jahr weitere 550.000 Fluggäste. Damit würde sich die Zahl der Passagiere auf mehr als eine Million verdoppeln.

Dank 15 neuer Ziele wird sich das easyJet Streckennetz in Hamburg von aktuell sechs Zielen auf 21 Destinationen mehr als verdreifachen. Damit können die Passagiere im Sommer 2014 ab Hamburg aus fast 170 Flügen pro Woche wählen. Das easyJet Angebot vergrößert sich auch durch zusätzliche Flüge zu Tagesrandzeiten und höhere Frequenzen. So können Geschäftsreisende morgens zu ihrem Termin fliegen und bereits am Abend wieder zurückkehren.

Zusätzliches Flugzeug in Berlin

In Berlin wird eine zusätzliche A319-Maschine die bestehende Flotte aus acht Flugzeugen ergänzen. Die Zahl der aktuell mehr als vier Millionen Hauptstadtpassagiere soll so noch einmal um mehr als 130.000 Passagiere steigen. Zudem ermöglicht das zusätzliche Flugzeug, die Frequenzen auf beliebten Geschäfts- und Freizeitstrecken zu erhöhen. Im Sommer 2014 können Berliner Reisende dann aus bis zu 635 Flügen pro Woche wählen.

In Berlin entstehen dank des neuen Flugzeugs mehr als 30 direkte Arbeitsplätze für Kabinenpersonal und Piloten, zusätzlich zu den bereits bestehenden 335 Angestellten in Berlin-Schönefeld.

Reine Airbus-Flotte – Alle zwei Wochen ein Airbus

easyJet und Airbus verbindet seit Jahren eine enge Partnerschaft. Die Airline betreibt eine der jüngsten Flotten der Branche – ausnahmslos Airbus-Flugzeuge, die überwiegend in Hamburg hergestellt wurden. easyJet hat die größte Flotte aus A319-Flugzeugen und ist Europas größter A320-Betreiber. Seit der Auslieferung des ersten Airbus A319 im September 2003 hat Airbus über 236 Flugzeuge an easyJet ausgeliefert – rein rechnerisch etwa alle zwei Wochen ein Flugzeug.

Im Juli wurde die erfolgreiche Beziehung der Unternehmen mit einem Vertrag über 35 A320ceo-Flugzeuge der aktuellen Generation weiter gestärkt. Die Flugzeuge sollen zwischen 2015 und 2017 ausgeliefert werden. Darüber hinaus hat easyJet 100 A320neo-Flugzeuge der neuen Generation bestellt, die von 2017 bis 2022 ausgeliefert werden.

Alexander Dahm, Airbus Vice President Integration und Endmontage des A320-Familie-Programms, sagte: "Wir freuen uns sehr und sind stolz darauf, dass wir mit unserer kraftstoffsparenden A320-Familie zum Erfolg von easyJet beitragen können. Mehr als 220 Flugzeuge des Typs A319 und A320, die jetzt für easyJet im Einsatz sind, wurden im Airbus-Werk in Hamburg-Finkenwerder hergestellt, lackiert und schließlich auch von hier ausgeliefert. Unsere erfolgreiche Partnerschaft mit easyJet setzen wir auch in Zukunft fort und sichern so tausende hochqualifizierte Jobs in Norddeutschland."

Eckdaten zu easyJet in Hamburg

  • easyJet ist mit einem Marktanteil von 3,8 Prozent die viertgrößte Airline in Hamburg. Mit der Eröffnung der Basis und den neuen Routen im Sommer 2014 wird sich der Marktanteil auf 10 Prozent erhöhen.
  • Der Standort wird im Frühling 2014 mit zwei stationierten A319 eröffnet, die rund 15 neue Strecken bedienen – zusätzlich zu den bestehenden sechs Verbindungen (Basel-Mulhouse-Freiburg, Edinburgh, London Gatwick, London Luton, Manchester, Rom Fiumicino). In der Sommersaison 2014 folgt ein dritter A319. Im ersten Betriebsjahr werden damit 550.000 zusätzliche Plätze angeboten.
  • Reisende haben mit easyJet ab Sommer 2014 die Auswahl aus rund 170 Flügen pro Woche.
  • easyJet hat innerhalb der letzten 12 Monate (September 2012 – August 2013) mehr als 525.000 Passagiere befördert und verzeichnete einen Anstieg von 14,5 Prozent zum Vorjahr.
  • easyJet startete 2005 von Basel aus den Betrieb in Hamburg und hat seit dem insgesamt 2,7 Millionen Passagiere befördert (Stand vom 25. September 2013).
  • Jeder fünfte easyJet Passagier in Hamburg ist ein Geschäftsreisender.

Eckdaten zu easyJet in Berlin

  • easyJet ist mit einem Marktanteil von mehr als 62 Prozent die größte Airline in Berlin-Schönefeld und mit einem Marktanteil von 15 Prozent die drittgrößte am zukünftigen Hauptstadtflughafen Berlin Brandenburg Willy Brandt.
  • easyJet wird im Frühjahr 2014 zusätzlich zur bestehenden Flotte eine A319 in Berlin stationieren. Das Flugzeug wird zusätzliche Frequenzen auf wichtigen Strecken anbieten und für eine zusätzliche Kapazität von 130.000 Sitzen im ersten Betriebsjahr sorgen.
  • easyJet betreibt 41 Strecken, die Berlin mit Europa verbinden. Im Sommer 2014 wird easyJet Reisenden eine Auswahl von mehr als 635 Flügen pro Woche anbieten.
  • easyJet hat innerhalb der letzten 12 Monate (September 2012 – August 2013) mehr als vier Millionen Passagiere von und nach Berlin befördert. Das entspricht einer Steigerung um 9,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
  • Die easyJet Basis in Berlin wurde im Jahr 2004 eröffnet.

Eckdaten zu easyJet in Deutschland

  • easyJet ist mit einem Marktanteil von drei Prozent die fünftgrößte Airline in deutschlandweit.
  • die Airline betreibt ein Portfolio von 55 Strecken, die Deutschland mit Europa verbinden. Im Sommer 2014 wird die Airline Reisenden eine Auswahl von 885 Flügen pro Woche anbieten.
  • easyJet fliegt ab sieben deutschen Flughäfen (Berlin, Düsseldorf, Dortmund, Hamburg, Köln/Bonn, Dresden und München).
  • easyJet hat innerhalb der letzten 12 Monate (September 2012 – August 2013) mehr als 5,7 Millionen Passagiere von und nach Deutschland befördert und verzeichnet einen Anstieg von 2,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
  • easyJet startete 1998 mit der Strecke London-Stansted-München den Betrieb in Deutschland.
  • Ab dem Frühjahr 2014 wird easyJet zwei Standorte in Berlin und Hamburg haben.

Zufahrt zum Hamburger Flughafen aus Norden behindert

In den Hamburger Herbstferien, in der Zeit vom 30. September bis zum 13. Oktober 2013, erneuert der Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer Hamburg (LSBG) die Fahrbahn auf dem Swebenweg. In beiden Fahrtrichtungen wird die Anzahl der Spuren von derzeit zwei auf eine reduziert.

Daher werden erhebliche Verkehrsbehinderungen bei der Anfahrt zum Flughafen aus Richtung Norden sowie bei der Abfahrt vom Flughafen in Richtung Norden erwartet.

Hamburg Airport bittet daher alle Passagiere und Besucher, die aus Richtung Norden kommen, während der Bauzeit mehr Zeit für die Anfahrt zum Flughafen einzuplanen oder auf öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen. Auch die Beschilderung soll beachtet werden.

Die Sanierungsarbeiten sind zum jetzigen Zeitpunkt notwendig, da bei dem anstehenden Ausbau der A7 ab Frühjahr 2014 keine zusätzlichen Verkehrsbehinderungen aufgrund von weiteren Baumaßnahmen hervorgerufen werden sollen.

Flughafen Frankfurts Umland aus der Fahrradperspektive

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Die Fraport AG leistet für Eingriffe in die umgebende Natur Kompensationsmaßnahmen. Am Tag der deutschen Einheit, dem 03. Oktober 2013, lässt sich Natur und Kultur rund um den Frankfurter Flughafen aus der Fahrradperspektive erleben – die Möglichkeit dazu bietet die Fraport AG gemeinsam mit dem Regionalpark RheinMain.

Auf einer Fahrradtour rund um das Flughafengelände erklärt ein Gästeführer des Regionalparks die Geschichte des Flughafens und der Luftfahrt in der Region. Außerdem erläutert er die ökologischen Ausgleichsprojekte, mit denen der Flughafenbetreiber Eingriffe in die Natur kompensiert.

Ausgangspunkt der 35 Kilometer langen Tour ist um 10:00 Uhr der Bahnhof in Kelsterbach, der mit den S-Bahn-Linien S8 und S9 zu erreichen ist. Die Teilnahme kostet sieben Euro pro Person, ermäßigt* vier Euro, für Familien 15 Euro. Die Anmeldung für die Tour kann telefonisch unter der Nummer 0162-3668177 direkt beim Gästeführer Eckhardt Riescher erfolgen.

*Kinder, Schüler, Studenten, Auszubildende und Behinderte 

Neue Fluggesellschaft aus China kauft 23 A320-Flugzeuge

Qingdao Airlines, eine neu gegründete Airline, die in der ostchinesischen Küstenstadt Qingdao, Provinz Shandong, basiert ist, hat für den Aufbau ihrer Flotte die erfolgreichen Flugzeuge der Airbus A320-Familie gewählt. Die Airline hat mit Airbus einen Kaufvertrag über insgesamt 23 Flugzeuge der A320-Familie unterzeichnet, darunter fünf A320ceo und 18 A320neo.

Der Vertrag in Peking von He Li, Director of the Board von Qingdao Airlines, und Fabrice Brégier, President und CEO von Airbus, unterzeichnet. Der Vertrag muss aber noch von der chinesischen Zentralregierung genehmigt werden. Die erste Auslieferung ist für 2016 geplant. Die Airline wird den Betrieb in 2014 mit geleasten A320-Flugzeugen aufnehmen.

"Als neu gegründete Airline müssen wir gründliche Nachforschungen durchführen, bevor wir entscheiden, welche Flugzeuge wir für die Aufnahme des Betriebs und den Aufbau unserer brandneuen Flotte einführen. Wichtige Kriterien für uns sind die Zuverlässigkeit, die Wirtschaftlichkeit und der Kabinenkomfort der Flugzeuge, und außerdem berücksichtigen wir das Potenzial für unsere zukünftige Flottenerweiterung. Wir glauben, dass die Flugzeuge der Airbus A320-Familie die richtige Wahl sind", sagte Xiao Liyuan, President von Qingdao Airlines.

"Wir heißen Qingdao Airlines als neues Mitglied der großen Airbus-Familie willkommen", sagte Fabrice Brégier, President und CEO von Airbus. "Die Wahl der Airbus A320-Familie durch Qingdao Airlines demonstriert erneut die Präferenz des Marktes für unsere effizienten Single-Aisle-Flugzeuge…", so Brégier.

Die A320neo wird als Option für die A320-Familie angeboten und umfasst neue effizientere Triebwerke und aerodynamisch optimierte "Sharklets" an den Flügelspitzen, was zusammen Treibstoffeinsparungen von bis zu 15 Prozent ermöglicht. Ende August 2013 lagen für die NEO 2.348 Aufträge von 42 Kunden vor, was sie zum erfolgreichsten Verkehrsflugzeug aller Zeiten macht und ihre marktführende Position unterstreicht.