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Laserscanning und Luftbilder in einem Flugzeug kombiniert

Diamond Aircraft ist mit der neuen DA42 GEOSTAR um ein Spezialflugzeug reicher. Das Flugzeug ermöglicht es zum ersten Mal, während nur eines Fluges sowohl Laserscanning- als auch Photogrammetriedaten zu sammeln.

Dem Team der Diamond Airborne Sensing (Tochterfirma der Diamond Aircraft) gelang auf der DA42 MPP, der weltweit effizientesten Fernerkundungsplattform, die perfekte Sensorintegration. Beide Systeme wurden auf der Plattform so vereint, dass trotzdem noch ausreichend Ressourcen für benötigten Treibstoff und die Flugcrew vorhanden sind.

Große Flächen dank langer Flugdauer

Somit sind mit der GEOSTAR Vermessungsflüge von sensationellen elf Stunden und einer Reichweite von 1.930 km, was der Flugstrecke Wien – Alicante entspricht, möglich. In einer Flughöhe von 10.000 Fuß können sogar Gebiete von ganzen 3.400 Quadtratkilometern, das ist in etwa die Fläche der spanischen Insel Mallorca, in nur einem Flug erfasst werden.

Die GEOSTAR eignet sich so insbesondere für die Vermessung von Städten, ganzen Landstrichen, kritischer Infrastruktur (wie Pipelines), Gletschern oder Schneefeldern, aber auch für die Lieferung von Daten für Schadensfallkarten bei Umweltkatastrophen.

Luftbilder mit Laser-Abtastung der Oberfläche

Die Datenerfassung liefert zweierlei Ergebnisse. Mit einer Photogrammetriekamera, installiert in der speziell konfigurierten Flugzeugnase, werden maßstabsgetreue geografische Luftbilder der Erdoberfläche, sogenannte Orthofotos, aufgenommen. Mit einem Laserscanner, der in einer eigens entwickelten Schale am Bauch der Plattform befestigt ist, wird die Topographie des Geländes mit Hilfe von punktweisen Entfernungsmessungen erfasst und als digitales Oberflächenmodell, in Form einer Laserpunktwolke, dargestellt.

Durch die Überlagerung des Oberflächenmodells mit den passenden Orthofotos ist nun eine sehr genaue, realistische 3D-Darstellung des vermessenen Objektes möglich.

Memmingen wieder mit Hamburg- und Berlin-Verbindung

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Eine gute Nachricht für Allgäu-Urlauber und Städtereisende: Ab Dezember gelangen gibt es wieder eine Luftverbindung von und nach Hamburg und Berlin. Ab 08. Dezember verbindet die deutsche Fluggesellschaft Germanwings zwei Mal pro Woche die beiden Metropolen mit Memmingen.

Am Donnertag und am Sonntag werden auf den Anzeigetafeln am Allgäu Airport die Namen bekannter Fluglinien erscheinen. "Es ist uns gelungen, die Initiative zu ergreifen und gemeinsam mit touristischen Leistungsträgern vor Ort die doch so wichtigen innerdeutschen Verbindungen wieder zu beleben", freut sich Allgäu Airport Geschäftsführer Ralf Schmid. Auch Wolfgang E. Schultz, einer der Gründerväter des Airports, betont: "Gesellschafter und Beirat begrüßen sehr, dass die Bemühungen um innerdeutsche Flüge nun in dieser Form zu einem neuen Angebot führen und wünschen viel Erfolg."

So wird am Sonntag, 08. Dezember, um 12:00 Uhr erstmals ein Jet der Lufthansa-Tochter Germanwings aus Hamburg kommend in Memmingen landen und um 12:35 Uhr nach Berlin-Tegel starten. Dort beginnt er seinen Rückflug ins Allgäu um 14:25 Uhr und fliegt später um 16:15 Uhr wieder nach Hamburg. Zu ähnlichen Zeiten erfolgt auch der Ablauf am Donnerstag.

Das Angebot richtet sich in erster Linie an Urlauber im Allgäu und im angrenzenden Ausland, die den langen Weg aus dem hohen Norden nun wieder bequem per Flugzeug absolvieren können. Aber auch allen Städtereisenden, die Hamburg und Berlin erobern wollen, bieten sich nun ideale Voraussetzungen für einen erlebnisreichen Kurzurlaub oder ausgedehnte Ferien. Für beide Gruppen soll es Pauschalangebote inklusive Flug, Hotel und Transfer geben. So präsentieren die Allgäu Top Hotels attraktive Winterpakete. Städtereisen nach Berlin und Hamburg bieten verschiedene Reiseveranstalter aus einer Hand.

"Sowohl die Abflugtermine wie die Reisedauer von einer guten Stunde sind ideal für unsere Gäste", betont Ralf Schmid. Germanwings setzt auf den Strecken den modernen 90-sitzigen Bombardier-Regionaljet CRJ 900 ein.

Rekord-Passagierzahlen in München bei weniger Flügen

Mehr Reisende als je zuvor nutzten in den ersten drei Quartalen 2013 den Münchner Flughafen: Mit über 29,4 Millionen Passagieren wurden in den ersten neun Monaten trotz schwieriger wirtschaftlicher Rahmenbedingungen rund ein Prozent mehr Fluggäste als im Vorjahr registriert. Dazu trug insbesondere die starke Passagiernachfrage im dritten Quartal bei.

Mit rund 10,9 Millionen Fluggästen flogen zwischen Juli und September so viele Passagiere wie noch nie zuvor in einem Quartal. Der September geht dabei auch als neuer Rekordmonat in die Verkehrsstatistik ein: Die neue Höchstmarke liegt bei 3,66 Millionen Fluggästen. Die Anzahl der Flugbewegungen lag hingegen mit knapp 290.000 Starts und Landungen um vier Prozent unter dem Vorjahresniveau.

Internationaler Verkehr maßgeblich

Der Passagierzuwachs am Münchner Flughafen basiert auf der starken Entwicklung des internationalen Verkehrs. In den ersten neun Monaten des Jahres 2013 nutzten 18 Millionen Fluggäste das umfangreiche Angebot im Kontinentalverkehr, 2,6 Prozent mehr als im Vorjahr. Besonders positiv entwickelte sich der größte Auslandsmarkt des Airports: Auf den Strecken von und nach Spanien waren insgesamt rund 2,2 Millionen Gäste unterwegs, ein Plus von über fünf Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

Auch der Interkontinentalverkehr legte in den ersten neun Monaten am Münchner Airport weiter zu. Insgesamt stiegen die Fluggastzahlen um ein Prozent auf rund 4,4 Millionen. Besonders stark zog der Amerikaverkehr an: Insgesamt wurden zwei Millionen Fluggäste auf den Strecken über den Atlantik gezählt, über drei Prozent mehr als im Vorjahr. Weiter rückläufig ist indes das Fluggastaufkommen im innerdeutschen Verkehr, das um 2,8 Prozent abnahm.

Fracht ging leicht zurück

Geringfügig unter dem Vorjahreswert blieb der Wert für die geflogene Luftfracht. Trotz hoher zweistelliger Zuwachsraten bei den reinen Frachtflügen konnten die Rückgänge bei der Beiladefracht nicht ganz ausgeglichen werden. Insgesamt wurden in den ersten neun Monaten des Jahres etwas über 200.000 Tonnen an Gütern und Waren umgeschlagen und damit 1,6 Prozent weniger als im Vorjahr.

Die Verkehrszahlen im Überblick

Bereich 2013 2012 Veränderung
Passagieraufkommen Gewerblicher Verkehr 29.434.800 29.164.653 +0,9%
Flugzeugbewegungen Gesamtverkehr 288.990 302.359 -4,4%
Frachtumschlag (in Tonnen) geflogene Luftfracht 200.900 204.216 -1,6%

 

Rettungshubschrauber auf Föhr bekommt Spende

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Eine Spende von über 3000,- Euro erhielt gestern die Niebüller Station der DRF Luftrettung von Mitgliedern des TuS Osterlandföhr, einem Sportverein auf der Insel Föhr. Die "Alt Herren" Fußballsparte des Vereins veranstaltet jedes Jahr im Rahmen des Hafenfests ein Entenrennen im Hafen von Wyk. Dabei können Teilnehmer Gummienten erwerben, die im Hafen ausgesetzt werden.

Gewonnen hat, wessen Ente mithilfe von Wind und Strömung am schnellsten das Ziel erreicht. Dank des schönen Wetters waren viele Besucher am Hafen und nahmen an dem Rennen teil. 3.362,10 Euro kamen so zusammen. Der Tus Osterlandföhr spendet den Erlös des Rennes jedes Jahr an gemeinnützige Organisationen auf der Insel Föhr. Auf dem Bild sieht man den Hubschrauber und die Übergabe der Spende durch Rainer Christiansen (zweiter von rechts, mit Familie) an Jürgen Voiss, Stationsleiter an der Station Niebüll (ganz rechts).

Warum sich der Verein in diesem Jahr für die Niebüller Station der DRF Luftrettung entschieden hat, begründet Rainer Christiansen, der 1. Vorsitzende, so: "Uns ist bewusst, wie wichtig der Hubschrauber für die medizinische Versorgung der Bevölkerung hier auf Föhr ist. Wir sehen ihn oft am Himmel und möchten unseren Teil dazu beitragen, dass die DRF Luftrettung weiterhin auf hohem Niveau Luftrettung hier an der Küste leisten kann." Jürgen Voiss, Stationsleiter und Pilot an der Station Niebüll, nahm die Spende stellvertretend für die DRF Luftrettung an und bedankte sich für die großzügige Unterstützung.

Eurocopter Foundation ermöglicht Katastrophenhilfe in Mexico

Mit vereinten Kräften versorgen die Eurocopter Corporate Foundation und die regierungsunabhängige Organisation "World Vision México" die von Hurrikan "Ingrid" und Tropensturm "Manuel" betroffenen Gemeinden mit Lebensmitteln und Hilfsgütern.

Eine Vereinbarung ermöglicht die Finanzierung von 30 Hubschrauber-Flugstunden. Damit erreicht die Hilfe jetzt auch solche Gemeinden, die vom Unwetter zerstört wurden und deren Straßen nicht mehr zugänglich sind.

Hubschrauber ermöglicht optimale Hilfe

Zur Unterstützung der von den jüngsten Unwettern verwüsteten mexikanischen Gemeinden hat sich die Eurocopter Corporate Foundation mit der Hilfsorganisation "World Vision" zusammengeschlossen.

"Der Hurrikan hat in mehreren Gemeinden zu dramatischen Zuständen geführt. Da die Straßen nicht befahrbar sind, verschärft sich die Lage zusätzlich. Hubschrauber sind eine hervorragende Alternative, um Hilfsgüter auch an Orte zu bringen, die komplett verwüstet und nicht erreichbar sind", so Martha Yaneth Rodríguez, Generaldirektorin von World Vision México.

Die Mission startete am 28. September mit dem Aufklärungsflug einer EC120 über dem mexikanischen Bundesstaat Veracruz. "Unsere Hubschrauber bringen Hilfe in die Gemeinden, die von dem Hurrikan schwer getroffen wurden und am dringendsten Unterstützung benötigen. Wir freuen uns, hier einen Beitrag leisten zu können", so Guillaume Faury, Vorstandsvorsitzender der Eurocopter Corporate Foundation.

Verteilung von Hilfsgütern und Lebensmitteln

Die Nicht-Regierungs-Organisation leistet bei Naturkatastrophen zusammen mit weiteren Verbänden im Rahmen eines Hilfsprogramms Unterstützung für die Zivilbevölkerung. Die Koordination des Programms, "Plan DN III" genannt, erfolgt durch die mexikanischen Behörden. World Vision México sammelt Lebensmittel sowie lebensnotwendige Hilfsgüter und verteilt diese in den am stärksten von den Überschwemmungen betroffenen Gebieten.

"Die Unterstützung von Hilfsorganisationen gehört zu den Grundwerten unseres Unternehmens, und wir sind stolz auf die erste humanitäre Sofortmaßnahme, die wir gemeinsam mit World Vision México durchführen konnten." so Guillaume Faury.

Am 03. Oktober nahm World Vision México seinen Einsatz mit einer EC130 B4 im Bundesstaat Guerrero auf, der am heftigsten von den Tropenstürmen getroffen wurde. Der Hubschrauber mit Stützpunkt im Katastrophenschutzzentrum der Hilfsorganisation in Ometepec transportierte bereits mehr als eine Tonne Lebensmittel und Hygieneartikel in die Gemeinden Ometepec, Cuajinicuilapa und Xochistlahuaca.

Koordinierte Hilfe an verschiedenen Orten

World Vision México setzt sich seit 1982 für den Aufbau, die Förderung und den Ausbau von kommunalen Entwicklungsprojekten ein. Der Fokus liegt auf Regionen, die der Organisation im Rahmen des Programms zur sektoralen Entwicklung (PDA) zugeteilt werden. Die sozialen Entwicklungsprojekte der Organisation sind auf die Wahrung von Kinderrechten ausgerichtet. Bei Bedarf kann die Organisation auch sehr schnelle Hilfe für die Bevölkerung bei Notfällen oder Naturkatastrophen leisten.

Passagier-Plus bei Lufthansa Group

Die Lufthansa Group wächst weiter an Passagierzahlen: Insgesamt entschieden sich von Januar bis September rund 80 Millionen Fluggäste für einen Flug mit Lufthansa, Germanwings, Swiss oder Austrian Airlines, ein Plus von 0,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Das Passagierwachstum in den ersten neun Monaten verzeichnete die Lufthansa Group dabei in den Verkehrsgebieten Amerika und Europa. Gleichzeitig wurden in diesem Zeitraum konzernweit vier Prozent weniger Flüge durchgeführt. Den Absatz (gemessen in verkauften Sitzkilometern) steigerte der Konzern im Passagiergeschäft um 2,1 Prozent, das Angebot (in angebotenen Sitzkilometern) erhöhte er um 0,8 Prozent.

Auslastung über 80 Prozent

Die Auslastung der Passagierflugzeuge stieg damit um einen Prozentpunkt auf 80,3 Prozent (Vorjahr 79,3 Prozent). Ausschlaggebend für die bessere Auslastung der Flugzeuge waren unter anderem die flexiblere Steuerung von Angebot und Absatz sowie der Einsatz neuer, größerer Flugzeuge im Rahmen der laufenden Flottenmodernisierung. Nach der Bestellung von 167 neuen Flugzeugen alleine in diesem Jahr stehen aktuell insgesamt 295 Flugzeuge zur Auslieferung zwischen 2013 und 2025 auf der Bestellliste des Konzerns.

Unter den Passagierfluggesellschaften des Konzerns verzeichnete die Lufthansa Passage, zu der auch Germanwings und Lufthansa Regional gehören, in den ersten neun Monaten des Jahres das größte Plus an Passagieren (+1,0 Prozent) – nicht zuletzt durch die positive Resonanz der Fluggäste auf das Angebot der neuen Germanwings, die seit Juli die Bedienung der Europastrecken abseits der Drehkreuze Frankfurt und München von Lufthansa übernommen hat. Das Angebot steigerte Lufthansa um 1,1 Prozent und den Absatz um 2,3 Prozent. Insgesamt flogen bis September 58,1 Millionen Fluggäste mit Lufthansa und Germanwings.

Europa und Amerika mit stärkstem Zuwachs

Die Auslastung steigerte die Gesellschaft um einen Prozentpunkt auf 79,6 Prozent. Die stärksten Zuwachsraten bei Passagieren und Absatz verzeichnete Lufthansa in den Verkehrsgebieten Europa und Amerika. In Europa erhöhte sich die Zahl der Passagiere um 0,8 Prozent, der Absatz lag um 2,1 Prozent höher und die Auslastung der Flugzeuge verbesserte sich um 2,2 Prozentpunkte. Von und nach Amerika flogen sechs Prozent mehr Fluggäste, den Absatz steigerte der Konzern um 6,6 Prozent und die Auslastung lag um 0,3 Prozent höher als im Vorjahr.

Swiss verbesserte den Sitzladefaktor im Zeitraum Januar bis September um 1,1 Prozentpunkte auf 84,0 Prozent. Die Gesellschaft beförderte 13 Millionen Fluggäste, ein Plus von 0,7 Prozent. Austrian Airlines steigerte die Auslastung ihrer Flugzeuge ebenfalls um 1,1 Prozentpunkte auf 78,8 Prozent und beförderte insgesamt 8,6 Millionen Fluggäste, 1,8 Prozent weniger als im Vorjahr.

Frachtgeschäft 2,2 Prozent schwächer

Lufthansa Cargo reduzierte zwar das Angebot (gemessen in Fracht-Tonnenkilometern) in den ersten neuen Monaten um 1,8 Prozent. Der Absatz (ebenfalls in Fracht-Tonnenkilometern) ging jedoch weniger stark, um 1,4 Prozent, zurück, so dass sich der Fracht-Nutzladefaktor gegenüber dem Vorjahr um 0,3 Prozentpunkte auf 69,3 Prozent verbesserte. Insgesamt transportierte Lufthansa Cargo 1,3 Millionen Tonnen Fracht und Post. Das sind 2,2 Prozent weniger als im Vorjahr.

Das wirtschaftliche Ergebnis für die ersten neun Monate des Jahres will die Lufthansa Groupl am 31. Oktober 2013 bekannt gegeben.

  September 2013 Veränderung zum Vorjahr in % Kumulativ Veränderung zum Vorjahr in %
Lufthansa Passage[1] / Lufthansa Cargo
Fluggäste in 1.000 7.305 +4,6 58.124 +1,0
Angebotene Sitzkilometer (in Mio.) 17.580 +4,4 148.191 +1,1
Verkaufte Sitzkilometer (in Mio.) 14.328 +5,9 117.954 +2,3
Sitzladefaktor (%) 81,5 +1,1P. 79,6 +1,0P.
Fracht/Post in 1.000 t 142 -0,8 1.268 -2,2
Fracht-Nutzladefaktor (%) 67,5 -1,3P. 69,3 +0,3P.
SWISS
Fluggäste in 1.000 1.511 -1,4 13.047 +0,7
Sitzladefaktor (%) 85,0 -1,1P. 84,0 +1,1P.
Austrian Airlines
Fluggäste in 1.000 1.109 -1,3 8.603 -1,8
Sitzladefaktor (%) 83,3 +0,1P. 78,8 +1,1P.
         
Lufthansa Konzern[2]
Fluggäste in 1.000 9.925 +3,0 79.774 +0,6
Angebotene Sitzkilometer (in Mio.) 23.591 +3,7 200.056 +0,8
Verkaufte Sitzkilometer (in Mio.) 19.402 +4,5 160.648 +2,1
Sitzladefaktor (%) 82,2 +0,6P. 80,3 +1,0P.
Fracht/Post in 1.000 t 163 -0,6 1.453 -2,0
Angeb. Fracht-Tonnenkilometer (in Mio.) 1.299 +3,5 11.088 -0,3
Verk. Fracht-Tonnenkilometer (in Mio.) 871 +1,2 7.588 -0,8
Fracht-Nutzladefaktor (%) 67,0 -1,6P. 68,4 -0,4P.
Zahl der Flüge 92.402 -1,4 779.742 -4,0

 

1. Inkl. Lufthansa Regional und Germanwings

2. Lufthansa Passage (inkl. Germanwings), SWISS (inkl. Edelweiss), Austrian Airlines

September 2013 verkehrsreichster Monat aller Zeiten am BER

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Von Januar bis September 2013 starteten und landeten 19.820.700 Passagiere an den Berliner Flughäfen Schönefeld und Tegel – so viele wie nie zuvor. Das ist ein Zuwachs von vier Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. In Schönefeld wurden in den ersten neun Monaten des Jahres 5.052.111 Passagiere registriert (-6,9 Prozent), in Tegel waren es 14.768.589 Fluggäste (+8,3 Prozent).

Hartmut Mehdorn, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH: "Der Blick auf die Passagierzahlen für die ersten neun Monate des Jahres zeigt einmal mehr, wie stark der Luftverkehrsstandort Berlin-Brandenburg ist. Entgegen dem Bundestrend können wir uns über einen Zuwachs bei den Passagierzahlen von vier Prozent gegenüber dem Vorjahr freuen."

airberlin und EasyJet bringen Wachstum

Das Wachstum bei den Passagierzahlen ist vor allem auf airberlin und easyJet zurückzuführen. Während airberlin in Tegel in den Monaten Januar bis September 2013 ein Wachstum von 8,9 Prozent aufweist, kann easyJet am Flughafen Schönefeld in den ersten neun Monaten ein Wachstum von zehn Prozent verbuchen.

Die Zahl der Flugbewegungen sank im Zeitraum Januar bis September auf insgesamt 180.335 Starts und Landungen, ein Rückgang um 1,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. In Schönefeld sank die Zahl der Flugbewegungen im Vorjahresvergleich auf 49.016. Das entspricht einem Rückgang von 10,6 Prozent. In Tegel gab es im Vergleich zum Vorjahr einen leichten Anstieg um 2,1 Prozent. Insgesamt wurden in Tegel in den ersten neun Monaten des Jahres 131.319 Flugbewegungen registriert.

Bei der Luftfracht konnten von Januar bis September 2013 an den Flughäfen Schönefeld und Tegel 25.165 Tonnen registriert werden, ein Plus von 3,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

September 2013: Rekord-Verkehrsaufkommen

Im vergangenen Monat nutzten insgesamt 2.539.965 Passagiere die Flughäfen Schönefeld und Tegel (+3,1 Prozent). Damit ist der September 2013 der verkehrsreichste Monat aller Zeiten in Berlin. Auf dem Flughafen Schönefeld wurden im vergangenen Monat 634.254 Fluggäste gezählt. Das sind 5,7 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. In Tegel konnten im Monat September 1.905.711 Passagiere registriert werden, 6,4 Prozent mehr als im September 2012.

Die Gesamtzahl der Flugbewegungen belief sich im September auf 22.221 Starts und Landungen, ein Rückgang um 2,1 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Die beförderte Luftfracht verzeichnete im September einen Zuwachs von 9,8 Prozent auf 3.381 Tonnen.

Ferienflieger verbindet Wien und Manchester

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Ab Mai 2014 nimmt die führende britische Ferienfluglinie Jet2.com erstmals eine Verbindung von Wien nach Manchester in Nordengland auf. Eine entsprechende Vereinbarung wurde gestern, 08. Oktober 2014, auf der internationalen Luftfahrtkonferenz "Routes" in Las Vegas zwischen Flughafen Wien und Jet2.com unterzeichnet. Buchbar sind die Flüge bereits ab heute.

Julian Jäger, Vorstand der Flughafen Wien AG, zeigt sich über diese Ankündigung sehr erfreut: "Wir freuen uns über die künftige Zusammenarbeit mit Jet2.com. Manchester ist eine Destination mit großem Potenzial. Einerseits ist Österreich als Incoming-Markt für Reisende aus Großbritannien sehr stark, andererseits ist England auch für viele Österreicherinnen und Österreicher ein interessantes Reiseziel."

"Mit Jet2.com haben wir einen direkten Zugang zu einem wichtigen Markt, der es uns ermöglichen wird, noch mehr Liebhaber der schönen Stadt Wien in Nordengland anzusprechen" so Markus Penz, Wien Tourismus.

Drei Mal pro Woche und ganzjährig Wien – Manchester

Ab Sommer 2014 bietet Jet2.com bis zu dreimal wöchentlich Verbindungen zwischen Wien und Manchester. Um die starke Nachfrage in beiden Ländern zu befriedigen, wird diese Verbindung ganzjährig eingerichtet. Für österreichische Reisende bedeutet diese neue Verbindung direkte Flüge von Wien nach Nordengland. Jet2.com bietet niedrige Flugpreise, freundliches Service, zugewiesene Sitzplätze sowie 22kg Freigepäck. Die Flüge nach Manchester sollen ab sofort buchbar sein.

Jet2.com ist eine britische Fluglinie mit acht Standorten in Großbritannien und wurde bereits vielfach ausgezeichnet, beispielsweise mit dem Best Short Haul Airline, Scottish Passenger Agents’ Association (SPAA) Award 2011. Jet2.com ist eine Tochter der Dart Group plc, eine Luftfahrt- und Logistikgruppe mit 30-jähriger Erfahrung in der kommerziellen Luftfahrt.

Assistenten auf vier Pfoten für entspannte Flughafen-Atmosphäre

Kommenden Samstag, den 12. Oktober startet am Frankfurter Flughafen ein besonderer Test: Pünktlich zum Start der hessischen Herbstferien ergänzen bis zu sieben VITA Assistenzhunde die 78.000 Beschäftigten am Flughafen Frankfurt. Als "Flughafenbotschafter auf vier Pfoten" sollen die Hunde während der Ferien an insgesamt vier Tagen ein entspanntes Reisegefühl für Passagiere fördern.

"Wir möchten testen, inwiefern die Hunde durch ihr geduldiges Wesen dazu beitragen können, eine Atmosphäre zu schaffen, in der sich unsere Passagiere wohlfühlen", so Maritta Menkhoff, die das Projekt bei Fraport begleitet über die ungewöhnliche Aktion.

"Wir freuen uns sehr auf dieses spannende neue Einsatzfeld unserer Assistenzhunde und sind sicher, dass sie bei Menschen, die etwa unter Flugangst leiden, fast schon kleine Wunder bewirken können", so Tatjana Kreidler, 1. Vorsitzende von VITA e.V. Assistenzhunde, über den geplanten Testlauf. Der Verein wurde im Jahre 2000 ins Leben gerufen, um Hunde für Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit körperlicher Behinderung auszubilden und ihnen so zu mehr Unabhängigkeit und Lebensqualität zu verhelfen.

Direkt am 12. Oktober sind die VITA Assistenzhunde im Rahmen des Aktionsprogramms "Mit einem Lächeln in die Ferien" vor Ort. Zwischen 12:00 und 17:00 Uhr im Terminal 1, Abflughalle B, neben der Connection Bar. Dort zeigt die Bundespolizei eines ihrer Motorräder, informiert über verbotene Gegenstände im Gepäck und stellt kleinen Gästen Fingerprintausweise aus. VITA e.V. Assistenzhunde zeigt kleine Sequenzen, wie die Hunde ihre Besitzer in Alltagssituationen unterstützen. Zudem können sich die Passagiere gemeinsam mit den Hunden fotografieren lassen. Durchgeführt wird der Aktionstag von Fraport gemeinsam mit der Bundespolizei.

Ryanair mit mehr Passagieren am Flughafen Weeze

Ryanair, Europas führende Low Cost-Airline, zieht nach einem erfolgreichen Sommer am Flughafen Düsseldorf-Weeze Bilanz: In den Monaten Juni bis August verzeichnete Ryanair ein solides Wachstum und beförderte 12 Prozent mehr Passagiere im Vergleich zum Sommer 2012.

Die Buchungen im Juni lagen mit über 230.000 Passagieren fast 14 Prozent über der Anzahl des Vorjahresmonats. Im Juli war der Flughafen Weeze, ca. 70 km von Düsseldorf entfernt an der A 57 gelegen, Start- und Zielpunkt für mehr als 280.000 Passagiere, dies ergibt ein Plus von 10 Prozent gegenüber Juli 2012. Im August, generell der buchungsstärkste Reisemonat, konnte die irische Airline mehr als 295.000 Passagiere verbuchen, ein Wachstum von fast 13 Prozent im Vergleich zum August im Vorjahr.

Ryanair bietet im Sommerflugplan, der noch bis Anfang November diesen Jahres gilt, 57 internationale Strecken an, darunter auch neun neue Verbindungen: Korfu in Griechenland, Paphos auf Zypern, Rijeka in Kroatien, Oudja und Tanger in Marokko sowie die Städteziele Bergerac in Frankreich, Oslo-Rygge in Norwegen, Santander in Spanien und Vilnius in Litauen. Die bereits seit Jahren bestehenden Ziele in Portugal, Italien und Schweden sowie den drei Baltischen Staaten und Polen runden das Angebot am Flughafen Düsseldorf-Weeze ab.

Frequenzen auf beliebten Strecken wie London-Stansted und Agadir wurden im Vergleich zum Sommer 2012 verdoppelt, zudem vermeldeten begehrte Ziele in Spanien einen deutlichen Zuwachs in den Sommermonaten Juni bis August.

Schweiz verabschiedet Zusatzprotokoll von Peking

Der Schweizer Bundesrat hat den Bundesbeschlussentwurf zum Übereinkommen und zum Zusatzprotokoll von Peking verabschiedet. Diese beiden Texte enthalten aktualisierte Bestimmungen über die Bekämpfung widerrechtlicher Handlungen gegen die Zivilluftfahrt. Mit der Genehmigung vollzieht die Schweiz einen weiteren Schritt hin zu einem kohärenten System von Rechtsvorschriften auf dem Gebiet der Terrorismusbekämpfung

Das Übereinkommen zur Bekämpfung widerrechtlicher Handlungen mit Bezug auf die internationale Zivilluftfahrt und das Zusatzprotokoll zur Bekämpfung der widerrechtlichen Inbesitznahme von Luftfahrzeugen dienen dazu, die internationalen strafrechtlichen Bestimmungen an die heutigen Sicherheitsanforderungen in der Zivilluftfahrt und namentlich im Bereich der Terrorismusbekämpfung anzupassen.

Die umfangreichen Änderungen an den bisherigen Übereinkünften betreffen zwei Punkte, die im gegenwärtigen internationalen Kontext zentral sind: Zum einen sollen militärische Tätigkeiten aus dem Anwendungsbereich dieser beiden Übereinkünfte ausgeklammert werden, und zum andern soll der widerrechtliche Transport gewisser gefährlicher Waren und flüchtiger Terroristen mit zivilen Luftfahrzeugen unter Strafe gestellt werden.

Die beiden Vereinbarungen sind Teil der universellen Normen, die die Vereinten Nationen in jüngerer Zeit mit ihren Konventionen gegen den Terrorismus verabschiedet haben. Mit der Ratifizierung des Übereinkommens und des Zusatzprotokolls wird die Sicherheit von Personen, Gütern und der Umwelt sowohl an Bord als auch ausserhalb von Luftfahrzeugen gestärkt.

Das Übereinkommen über die Bekämpfung widerrechtlicher Handlungen mit Bezug auf die internationale Zivilluftfahrt und das Zusatzprotokoll zur Bekämpfung der widerrechtlichen Inbesitznahme von Luftfahrzeugen wurden am 10. September 2010 in Peking (China) angenommen. Sie sind Teil der multilateralen Rechtsinstrumente der Internationalen Zivilluftfahrtorganisation (International Civil Aviation Organization, ICAO), der auch die Schweiz angehört.

AIS Airlines verbindet Stuttgart mit Münster/Osnabrück

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Die niederländische Regionalfluggesellschaft AIS Airlines wird ab dem 04. November jeweils montags bis freitags zweimal täglich von Münster/Osnabrück nach Stuttgart und zurück fliegen. Zum Einsatz kommt ein Geschäftsreiseflugzeug vom Typ Jetstream 32.

Die Strecke in die baden-württembergische Landeshauptstadt wird vor allem von Geschäftsreisenden in beiden Regionen nachgefragt.

Der morgendliche Abflug verlässt den FMO um 06:45 Uhr mit Ankunft in Stuttgart um 08:15 Uhr. Der Rückflug aus Stuttgart ist dann um 08:40 Uhr mit Ankunft in Münster/Osnabrück um 10:10 Uhr. Der Abendflug startet am FMO um 17:30 Uhr mit Ankunft in Stuttgart um 19:00 Uhr, während der letzte Rückflug aus Stuttgart um 19:25 Uhr mit Ankunft am FMO um 20:55 Uhr erfolgt.

AIS Airlines wurde 2009 im niederländischen Lelystad gegründet. Sie verfügt über 22 Flugzeuge, darunter fünf Jetstream 32. Neben dem Linienverkehr betreibt man dort ein Ausbildungszentrum und einen luftfahrttechnischen Betrieb. AIS Airlines hat außerdem eine Station am FMO eröffnet und wird dort Flugzeuge für den Linien- und Schulungsbetrieb stationieren.

Augenschutz für Piloten gegen Laserattacken

Eine Schutzbrille, die gegen die Blendungen aller handelsüblichen Handlaserpointer schützt, wird vom Schweizer Technologie-Konzern RUAG vorgestellt. Die MultiLaser Protector genannte Brille reflektiert Laserlicht unterschiedlicher Farben und Wellenlängen (grün, rot, blau, violett, naher Infrarotbereich und infrarot) mittels eines einzigen, einfach zu tragenden Schutzes.

Immer häufiger werden Piloten, aber auch Polizisten, Lokführer durch starke Laserstrahlen gefährlich geblendet. Die dadurch entstehenden Risiken sind vielfältig und reichen von bleibenden Augenverletzungen bis zu schweren Unfällen. Als Antwort auf diese Gefahren hat die RUAG eine Schutzbrille gegen Laserblendungen entwickelt und soll schon auf dem Markt erhältlich sein.

Mit einer hohen Transmissionsrate (Lichtdurchlässigkeit) von über 40 Prozent und einer geringen Beeinträchtigung der Farbwahrnehmung soll sie optimalen Schutz für Sicherheitskräfte im Einsatz, Fahrzeugführer im öffentlichen Verkehr sowie Piloten bieten.

Die RUAG MultiLaser Protector ist nach DIN EN 207 geprüft. Mit der erfolgreichen Zertifizierung sind die Voraussetzungen für die Markteinführung geschaffen. Dies geschieht zusammen mit dem Vertriebspartner Unico Graber AG, Safety Eyewear, Hölstein/Schweiz, der auf den Vertrieb hochwertiger Augenschutz Ausrüstung auf nationaler und internationaler Ebene spezialisiert ist, und auch in der Entwicklungsphase massgebend beteiligt war.

Software erstellt aerodynamische Mängelliste – Weniger Verbrauch

airberlin hat im Rahmen ihres Ökoeffizienz-Programms ein neues Quantifizierungs-Tool für die Optimierung des Luftstromflusses entwickelt. Eine solche Software ist bislang nicht am Markt verfügbar und damit eine Innovation, die airberlins Vorreiterrolle in Sachen Treibstoffeffizienz untermauert.

Kleine Unebenheiten, raue Lackstellen oder ein Millimeter-Spalt zwischen den Fahrwerksklappen: Jede kleine Unebenheit am Flugzeugkörper wirkt sich auf die Aerodynamik aus und führt zu einem größeren Luftwiderstand. Das wiederum bewirkt einen höheren Treibstoffverbrauch.

Mängel werden klassifiziert – Übers Jahr ein Flug an Sprit

Das neue Software-Tool leitet Fluggerätemechaniker durch eine standardisierte Inspektion des gesamten Flugzeugkörpers und unterstützt sie bei der Vermessung und Klassifizierung von Oberflächenmakeln. Die Software berechnet dabei den zusätzlichen Treibstoffverbrauch, der durch den erhöhten Luftwiderstand entsteht. Anschließend wird eine Prioritätenliste für die Wartungspläne der einzelnen Flugzeuge erzeugt, so dass die Makel im Rahmen der nächsten Wartungen behoben werden können.

Eine Lackabsplitterung von 150 mal 50 Zentimeter erzeugt pro Jahr beispielsweise einen zusätzlichen Treibstoffverbrauch, der zwei Flügen von Berlin nach Düsseldorf entspricht. Eine nicht ganz bündige Dichtung an den beweglichen Fahrwerksklappen bewirkt pro Jahr den zusätzlichen Treibstoffverbrauch eines Flugs von Nürnberg nach Dresden. Durch das neue Tool spart airberlin künftig diesen zusätzlichen Treibstoffverbrauch ein.

Ausdehnung auf gesamte Flotte geplant

Bislang hat airberlin bei 15 Flugzeugen die Vermessung von Oberflächenunebenheiten mit der neuen Software durchgeführt. Sukzessive soll diese Prüfung bei der gesamten airberlin Flotte vorgenommen werden und anschließend turnusmäßig wiederholt werden.

Felix Genze, Vice President Performance Improvement bei airberlin: "Wir haben bereits 2012 mit nur 3,4 Litern pro 100 geflogene Personenkilometer eine Bestmarke erreicht. Damit geben wir uns jedoch nicht zufrieden und erarbeiten kontinuierlich neue Einsparpotenziale. Das neue Tool ist ein weiterer Schritt hin zu unserem Ziel der Drei-Liter-Marke".

Flugangst-Seminar: Flugsimulator und Theorie können helfen

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Seit über zwanzig Jahren bietet Austrian Airlines sehr erfolgreich Flugangstseminare mit dem Titel "Freude am Fliegen" an. In diesen dreitägigen Seminaren lernen die Teilnehmer, auf Basis eines psychologisch fundierten Programms, mit ihrer Angst vor dem Fliegen umzugehen.

Unter der Leitung einer Psychologin arbeiten die Betroffenen Schritt für Schritt ihre Ängste auf. Angefangen bei der Theorie, einem Simulationsflug in einem Flugzeugsimulator, der Besuch der Werft und des Towers bis hin zu einem Kurzstreckenflug in Begleitung der Psychologin.

Während des Seminars stehen den Teilnehmern auch Flugbegleiter und ein Pilot für Fragen zur Verfügung, die auch die Crew für den Anschlussflug bilden. Die Zahlen sprechen für sich: Mit einer 95 prozentigen Erfolgsquote gehen nach dem Seminar "Freude am Fliegen" etliche zukünftige Passagiere angstbefreit nach Hause und können anhand gelernter Methoden mit ihren Gefühlen an Bord umgehen.

Rund 25 Prozent aller Erwachsenen sind von Flugangst betroffen. Das Gefühl des Kontrollverlusts, die Veränderung des Luftdrucks in der Kabine oder auch Turbulenzen während des Flugs führen meist dazu, dass die Betroffenen nervös werden oder Flüge völlig meiden. Nichts desto trotz ist das Flugzeug das sicherste Transportmittel weltweit.

Für 2014 werden Seminare an folgenden Terminen angeboten: 13.-15. März, 22.-24. Mai, 26.-28. Juni, 04.-06. September, 06.-08. November.

Münchner Airport weiterhin mit Umweltsiegeln

Die Flughafen München GmbH (FMG) ist erneut nach den international anerkannten Umweltstandards EMAS und ISO 14001 zertifiziert worden. Das Unternehmen wurde nach intensiver Prüfung durch unabhängige Umweltgutachter mit den renommierten Umweltsiegeln ausgezeichnet.

Im Rahmen der Untersuchung wurden unter anderem der Energie- und Ressourcenverbrauch, der Umgang mit Gefahrstoffen und die Abfallentsorgung der FMG überprüft. Die Zertifizierung ist jeweils für drei Jahre gültig, muss aber jedes Jahr in sogenannten Überwachungsaudits bestätigt werden. Nach dem Ablauf der drei Jahre ist dann eine neue Zertifizierung erforderlich.

Selbstverpflichtung für nachhaltigen Betrieb

Die Flughafen München GmbH ist bereits 2005 erstmals nach EMAS und ISO 14001 zertifiziert worden und konnte diese Zertifizierung 2008 und 2011 erfolgreich erneuern lassen. Die Zertifizierung der innerbetrieblichen Umweltmanagementsysteme der FMG und ihrer Tochterunternehmen korrespondiert am Münchner Airport mit der Selbstverpflichtung zu einem nachhaltigen Betrieb des Airports.

So bekennt sich die FMG zu einem CO2-neutralen Wachstum und verfolgt hier das konkrete Ziel, im Jahr 2020 – trotz weiteren Wachstums – nicht mehr CO2-Emissionen zu verursachen als 2005. "Um den steigenden Mobilitätsbedarf auf der einen und die Anforderungen des Klimaschutzes auf der anderen Seite miteinander in Einklang zu bringen, setzen wir auf einen nachhaltigen und ressourcenschonenden Flughafenbetrieb", erklärte Dr. Michael Kerkloh, Vorsitzender der Geschäftsführung der FMG, anlässlich der erneuten Zertifizierung.

Mit einem breiten Spektrum von Maßnahmen treibt die FMG konzernweit die Reduzierung der CO2-Emissionen voran. So stellt der Airport zum Beispiel die Beleuchtung auf Vorfeldern, Parkplätzen und Straßen nach und nach auf LED-Technik um. Dadurch kann der Stromverbrauch und der damit einhergehende CO2-Ausstoß deutlich reduziert werden. Die auf dem Münchner Airport verwendeten LED-Lampen brauchen etwa 50 Prozent weniger Energie als die herkömmliche Beleuchtung und haben mit rund 17 Jahren eine eineinhalbmal so lange Lebensdauer.

Ein weiterer Vorteil liegt in den schnellen Schaltzeiten der LEDs: So kann die Beleuchtung nach Bedarf flugplanabhängig ein- und ausgeschaltet werden. Nach der Umrüstung aller 3.000 Lampen der Vorfeldbeleuchtung und 10.200 Lampen der Außenbeleuchtung auf dem Flughafen kann eine jährliche Einsparung von mehr als 5.000 Tonnen CO2 erzielt werden.

Weitere Aspekte beim Umweltschutz

Sämtliche Umwelt- und Klimaschutzaktivitäten der FMG werden in der "Umwelterklärung 2013" dokumentiert. Die Umwelterklärung beschreibt außerdem Maßnahmen zur Reduzierung von Fluglärm, zur Abwasserreinigung, zu Abfallwirtschaft sowie Recycling und erläutert detailliert die gesteckten Ziele inklusive Zeitplan. Die "Umwelterklärung 2013" stellt der Flughafen online bereit, es steht auch eine verkürzte Broschüre in gedruckter Form zur Verfügung, die man kostenlos anfordern kann.

Verkehrsbehinderungen bei Zufahrt zum Hamburg Airport

Erhebliche Verkehrsbehinderungen bei der Anfahrt zum Flughafen Hamburg: Der Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer Hamburg (LSBG) erneuert die Fahrbahn auf der B433 Umgehung Fuhlsbüttel (Flughafen) aus der Innenstadt kommend Richtung Norden. Die Arbeiten werden in vier Etappen durchgeführt.

Die Sanierungsarbeiten sind notwendig, da bei dem anstehenden Ausbau der A7 ab Frühjahr 2014 keine zusätzlichen Verkehrsbehinderungen aufgrund von weiteren Baumaßnahmen hervorgerufen werden sollen.

Arbeiten in Bauabschnitten

Die Bauarbeiten finden in der Zeit vom 14. bis zum 27. Oktober 2013 in vier Bauabschnitten, die unterschiedliche Verkehrsbehinderungen nach sich ziehen, statt. Die Behinderungen während der vier Bauphasen werden aus der Innenstadt kommend Richtung Norden sowie bei der Abfahrt vom Flughafen in Richtung Norden erwartet.

Hamburg Airport fordert daher alle Passagiere und Besucher, die aus Richtung Innenstadt kommen, auf, während der Bauzeit mehr Zeit für die Anfahrt zum Flughafen einzuplanen oder auf öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen sowie die Beschilderungen zu beachten.

Geplante Durchführung der Bauphasen

  • Vom 14. bis zum 18. Oktober ist der Weg von der Innenstadt zum Flughafen und vom Flughafen in Richtung Norden eingeschränkt, da ab dem Tunnel Sengel-mannstraße/Zeppelinstraße nur noch eine statt zwei Fahrspuren zur Verfügung steht und eine leichte Änderung der Verkehrsführung durchgeführt werden muss.
  • Vom 18. ab 17:00 Uhr bis zum 20. Oktober ist die Fahrt von der Innenstadt zum Flughafen über die B433 Umgehung Fuhlsbüttel nur eingeschränkt möglich, was zu starken Verkehrsbehinderungen führen kann. Von der Alsterkrugchaussee und Weg beim Jäger wird der Verkehr in Richtung Flughafen über die Flughafenstraße umgeleitet. Die Anfahrt zum Flughafen aus der City Nord über Sengelmannstraße – Zeppelinstraße sowie aus Richtung Norden ist weiterhin über die B433 Umgehung Fuhlsbüttel möglich.
  • Vom 22. bis zum 23. Oktober ist die Abfahrt vom Flughafen in Richtung Norden über die B433 Umgehung Fuhlsbüttel nicht möglich, was die Abreise vom Flughafen stark beeinträchtigt. Umleitungen sind ausgeschildert.
  • Vom 26. bis zum 27. Oktober ist die Fahrt vom Flughafen in Richtung Norden über die B433 Umgehung Fuhlsbüttel nicht möglich, was ebenfalls die Abreise vom Flughafen stark beeinträchtigt. Umleitungen sind ausgeschildert. Autofahrer, die über die B433 Umgehung Fuhlsbüttel aus der Innenstadt Richtung Norden fahren möchten, können nur bis zum Flughafen fahren. Ab dort ist die B433 in Richtung Norden gesperrt.

*(Voraussichtliche Bauzeit, Änderungen vorbehalten)

ATV-5 wird zum Startplatz nach Kourou verschifft

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ATV-5 „Georges Lemaître“, der fünfte und letzte von Astrium gebaute europäische Raumtransporter, ist auf dem Weg zum europäischen Weltraumbahnhof Kourou (Französisch-Guayana). Doch das nächste Projekt im Auftrag der Europäischen Weltraumorganisation ESA steht schon an: Der Bau des Servicemoduls der ESA für die amerikanische „Orion“-Kapsel.

Neben der Produktion der ATV-Versorgungstransporter führt Astrium im Rahmen des so genannten Exploitation-Vertrages die gesamten Dienstleistungen zum Betrieb der europäischen Anteile der Raumstation in verschiedenen Arbeitspaketen. Dazu zählen die Missionsvorbereitung und -durchführung, das Astronautentraining, die Weiterentwicklung von Experimenten und Forschungseinrichtungen, die Wartung und Logistik aller europäischen ISS-Elemente und der Bodenstationen sowie das Kommunikationssystem und der Datentransfer.

Vollautomatisches Andocken an die ISS

„ATV ist Europas moderner und zuverlässiger Raumfrachter, ausgerüstet mit einzigartigen Systemen für vollautomatische und autonome Annäherungs- und Andockmanöver“, sagte Bart Reijnen, Vice President Orbital Systems & Space Exploration von Astrium Space Transportation, anlässlich der Verschiffung von ATV „Georges Lemaître“.

Wie schon seine Vorgänger wird auch ATV-5 „Georges Lemaître“ in drei Spezialcontainern per Schiff von Bremen zum europäischen Weltraumbahnhof in Kourou gebracht. Gleichzeitig gehen rund 80 Seecontainer mit Testausrüstung auf die Reise. Am Weltraumbahnhof Kourou werden schließlich das Raumfahrzeug, das Frachtmodul ICC, die Sonnenkollektoren und das SDM (Distanzmodul zwischen ATV und Ariane) endmontiert. Danach wird das ATV vor Ort nochmals umfangreichen Tests unterzogen, bevor es als Nutzlast in die Nutzlastverkleidung einer Ariane 5 integriert, aufgetankt und angeschlossen wird. Der Start von „Georges Lemaître“ ist für Juni 2014 vorgesehen.

Derzeit ist das ATV-4 „Albert Einstein“ ein Bestandteil der Internationalen Raumstation. Im Rahmen der Mission wurde die Raumstation in regelmäßigen Abständen angeschoben (Re-boost-Manöver), um wieder den nominalen Orbit zu erreichen. ATV-4 Albert Einstein wird Ende Oktober von der Raumstation abdocken und kontrolliert in der Erdatmosphäre verglühen.

Bis zu sieben Tonnen Fracht – Danach Müllbehälter

Bei einer typischen Mission bringt das ATV Wasser, Treibstoff, Lebensmittel sowie wissenschaftliche Ausrüstung zur ISS. Zum Abschluss seiner Mission wird das ATV dann mit Abfällen beladen und von der Station abgetrennt, anschließend verglüht es beim gezielten Wiedereintritt in die Erdatmosphäre. Außerdem ist das ATV auch zuständig für die regelmäßige Bahnanhebung der ISS auf ihren Betriebsorbit in rund 400 Kilometern Höhe und für Manöver zur Vermeidung von Kollisionen mit Weltraummüll.

Die maximale Nutzlastkapazität des 20 Tonnen schweren ATV liegt bei bis zu sieben Tonnen Nettofracht. Diese Ladung kann je nach Mission unterschiedlich aufgeteilt sein: 1,5 bis 5,5 Tonnen Fracht und Vorräte (Lebensmittel, Forschungsinstrumente, Werkzeug usw.), bis zu 840 Kilogramm Trinkwasser, bis zu 100 Kilogramm Gase (Luft, Sauerstoff und Stickstoff), bis zu vier Tonnen Kraftstoff für die Bahnhöhenkorrektur und bis zu 860 Kilogramm Treibstoff zum Auftanken der Station.

Neues Kapitel: Bau der amerikanischen Orion-Kapsel

„Die Technologie und die Erfahrung, die Astrium bei der ATV-Entwicklung und -Produktion gesammelt hat, bilden eine herausragende Basis für die Zukunft“, ergänzte Alain Charmeau, CEO Astrium Space Transportation. „Denn unsere nächste Herausforderung ist die Entwicklung des europäischen Servicemoduls im Auftrag der ESA für die amerikanische „Orion“-Kapsel.

Das Raumfahrzeug mit seiner Besatzung von vier oder mehr Astronauten wird dabei von einem vom ATV abgeleiteten Servicemodul MPCV-ESM angetrieben und versorgt. Die Entscheidung der NASA, ein derart wichtiges Element des Orion-Programms in europäische Hände zu legen, zeigt das klare Vertrauen in die transatlantische Partnerschaft und die Fähigkeiten der europäischen Partner.“

Flugdienstzeiten der EU-Kommission zweifelhaft erklärt?

In einem als FAQ zur Pilotenmüdigkeit veröffentlichten Memo der EU-Kommission verbreitet die EU-Kommission laut Vereinigung Cockpit (VC) offensichtlich falsche Informationen, um so ihren wissenschaftlich unzureichenden Vorschlag zur Neuregelung der Flugdienstzeiten zu verteidigen.

In dem Dossier vom 04.10.2013 „Pilot and crew fatigue – frequently asked questions European Commission – MEMO/13/854 04/10/2013“ behauptet die Kommission unter dem Titel „Was sind die Hauptmythen, die im Umlauf sind – was sind die Fakten?“ beispielsweise die Aussage „Der Vorschlag erlaubt den Besatzungen nach acht Stunden Bereitschaft einen anschließenden Dienst von 14 Stunden zu übernehmen und somit nach 22 Stunden und mehr zu landen“ wäre unwahr, es könne realistischer Weise nicht zu mehr als 18 Stunden Wachzeit kommen.

14 Stunden Dienst nach acht Stunden Bereitschaft

An einem einfachen Beispiel lässt sich belegen, dass dies falsch ist: Beginne ein Bereitschaftsdienst um 05:00 Uhr, so werde man um 04:00 Uhr aufstehen müssen, damit man um 05:00 Uhr bereit zur Abfahrt im Falle eines Einsatzes ist. Wird man nun um 11:00 Uhr zu einem Einsatz ab 12:00 Uhr gerufen, so sei man bereits acht Stunden wach, bis der Dienst beginnt. Dieser dürfe nun noch 14 Stunden betragen, so dass eine Landung um kurz vor 02:00 Uhr Nachts legal wäre, so die VC.

Ein Schlaf während der Bereitschaftszeit ist kaum möglich, nicht nur wegen der inneren Anspannung, sondern auch durch den menschlichen Biorhythmus. Zu Dienstbeginn ist man verpflichtet ausgeruht zu sein, so dass man sein Schlafbedürfnis bis 04:00 Uhr gedeckt haben muss. Schlafen, wenn man ausgeschlafen ist, funktioniert bekanntermaßen nicht, auch dies ist wissenschaftlich belegt. Somit ist klar dargelegt, dass es sehr wohl realistischer Weise zu solchen Dienstzeiten kommt. Warum würde sich die Kommission gemeinsam mit den Airlines sonst auch so vehement gegen eine Begrenzung auf 18 Stunden wehren, wenn es doch gar nicht zu längeren Zeiten kommen könne, fragt die VC.

Erhebliche Gefahrenzunahme bei 11 Stunden

Unter „Mythos #2“ behaupte die Kommission weiter, dass es nur eine Studie gäbe, die nachts nicht mehr als zehn Stunden Flugdienstzeit für vertretbar hält. Der EASA lagen hingegen nachweislich fünf Gutachten vor, die zehn Stunden als die maximal vertretbare Zeit propagierten. Richtig ist, dass selbst die von der EASA beauftragten Studien immer wieder klar gestellt haben, dass mehr als zehn Stunden nicht verantwortbar sind. Im Gegensatz dazu haben bis heute weder EASA noch Kommission irgendwelche wissenschaftlichen Belege vorweisen können, die Dienstzeiten in der Nacht bis zu elf Stunden stützen würden. 11 statt 10 Stunden bedeutet eine Verschlimmerung der Übermüdung von 20 bis 30 Prozent und somit eine erhebliche Gefahrenzunahme!

Als „Mythos #3“ bezeichnet die EU-Kommission die Aussage, dass der Regelungsvorschlag nicht sicher und nicht wissenschaftlich basiert ist. So nimmt die Kommission in Anspruch, dass man über Jahre mit drei Wissenschaftlern, sowie Experten aus dem Luftfahrtbereich gearbeitet hätte.

Fakt jedoch ist, dass die Wissenschaftler selbst bemängelt haben, dass die EASA weder richtig verstanden habe, was sie Aussagen wollten, noch sich die Mühe gemacht hätte, dies zu tun. Auch hat sich die EASA geweigert, Ihren eigenen Vorschlag noch einmal in Gänze von Wissenschaftlern auf dessen Sicherheit bewerten zu lassen, offensichtlich aus Angst vor einem vernichtenden Urteil, vermutet die VC.

Wissenschaftliche Erkenntnisse nicht berücksichtigt

Dr. Mick Spencer, einer der beteiligten Wissenschaftler drückte auf einer Podiumsdiskussion der VC seine Enttäuschung darüber aus. Zuletzt hatte ein weiterer Wissenschaftler der ersten von der EASA beauftragten Studie, Dr. Alexander Gundel vom DLR, den Verkehrsausschuss der EU ausdrücklich davor gewarnt, dem Regelwerk zuzustimmen, da dieses nicht in Einklang mit den Erkenntnissen der Wissenschaft stünde.

Auch die Bemühungen der Piloten, Sicherheit für Besatzungen und Passagiere durch Schilderung eigener Erfahrungen zu erlangen, würden immer wieder zur Seite geschoben und als „Gewerkschaftsarbeit“ diffamiert.

„Es bleibt festzuhalten, dass die Kommission entweder fundamentale Wissenslücken aufweist oder die Parlamentarier und die Öffentlichkeit bewusst irreführen möchte, um ihren mangelhaften Vorschlag durchzusetzen. Es ist beschämend mit welchen Mitteln hier gearbeitet wird.“, so Jörg Handwerg, Sprecher der Vereinigung Cockpit.

Info-Veranstaltungen zur Düsseldorfer Flughafenerweiterungen entfallen

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Die für die kommenden Tage geplanten Informationsveranstaltungen des Düsseldorfer Airports in verschiedenen Städten zum angestrebten Verfahren zur Kapazitätserweiterung müssen kurzfristig bis auf Weiteres entfallen.

Betroffen sind die Veranstaltungen in Ratingen (09. Oktober), Düsseldorf (10. Oktober), Essen (14. Oktober), Kaarst (15. Oktober), Meerbusch (17. Oktober) und Duisburg (11. November). Grund hierfür ist der plötzliche Tod von Christoph Blume, Sprecher der Flughafengeschäftsführung. Der Flughafen bittet hierfür um Verständnis. Zu gegebener Zeit werden neue Termine mit den Städten vereinbart.

Auslastung im September bei airberlin gesteigert

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Im Monat September konnte airberlin den bisherigen Jahrestrend bestätigen und die Auslastung der Flüge erhöhen. Im September 2013 betrug die Auslastung im gesamten airberlin Streckennetz 87,26 Prozent und lag damit über dem Wert des Vorjahreszeitraums. Das Angebot an Sitzplatzkilometern war gleichzeitig reduziert worden.

Insgesamt konnte airberlin im September 3.309.554 Gäste an Bord begrüßen. In den Monaten Januar bis September des Jahres 2013 konnte Deutschlands zweitgrößte Fluggesellschaft die Auslastung der Flüge im Jahresvergleich um zwei Prozentpunkte auf den hohen Wert von 85,60 Prozent steigern und insgesamt über 24,696 Millionen Fluggäste begrüßen. Das gesamte Sitzplatzangebot (ASK) betrug 44,204 Milliarden Kilometer, die zurückgelegten Passagierkilometer (RPK) 37,840 Milliarden.

Im Rahmen der Flugplanoptimierung, mit der sich airberlin auf etablierte Strecken konzentriert und hier die Frequenzen erhöht, reduzierte die Fluggesellschaft die angebotenen Sitzplatzkilometer im September 2013 im Jahresvergleich um fünf Prozent auf 5,607 Milliarden, von 5,901 Milliarden im Vorjahr. Aufgrund der Auslastungssteigerung gingen die zurückgelegten Passagierkilometer nur um 4,7 Prozent auf 4,893 Milliarden zurück (Vorjahr: 5,136 Milliarden).

Zahlen vom September 2013

Auslastung in Prozent 87,26 (+0,2 PP)

ASK in Mio. 5.607,0 (-5,0 Prozent)

RPK in Mio. 4.892,7 (-4,7 Prozent)

Fluggäste 3.309.554 (-6,4 Prozent)

September 2013 kumuliert

Auslastung in Prozent 85,60 (+2,0 PP)

ASK in Mio. 44.203,8 (-6,6 Prozent)

RPK in Mio. 37.840,4 (-4,4 Prozent)

Fluggäste 24.696.210 (-5,9 Prozent)

Trauer um Christoph Blume am Düsseldorf Airport

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Der Flughafen Düsseldorf und die Landeshauptstadt Düsseldorf trauern um den langjährigen Sprecher der Geschäftsführung des Düsseldorfer Flughafens und den ehemaligen Stadtdirektor, Christoph Blume, der am Sonntag im Alter von 61 Jahren plötzlich und unerwartet verstorben ist.

Der Aufsichtsratsvorsitzende der Flughafen Düsseldorf GmbH, Oberbürgermeister Dirk Elbers, reagierte tief betroffen und fassungslos auf die Nachricht vom Tode Christoph Blumes: "Mit tiefer Bestürzung habe ich heute Morgen vom Tod Christoph Blumes erfahren. Es schmerzt, wenn ein langjähriger Vertrauter und Freund aus dem Leben scheidet.

Die Landeshauptstadt Düsseldorf hat ihm viel zu verdanken. Als Stadtdirektor hat Christoph Blume die Entwicklung der Landeshauptstadt maßgeblich mitgeprägt und als langjähriger Sprecher der Geschäftsführung des Flughafens entscheidend zum Erfolg des Flughafens Düsseldorf beigetragen. Mein Mitgefühl gilt seiner Frau und seiner Familie. Ihnen wünsche ich viel Kraft und Gottes Segen."

Diplom-Ingenieur Christoph Blume, Jahrgang 1952, wechselte 2001 als Geschäftsführer zur Flughafen Düsseldorf GmbH, nachdem er von 1997 bis 2001 Stadtdirektor der Landeshauptstadt war. 2006 wurde er zum Sprecher der Geschäftsführung ernannt. In Blumes Amtszeit fällt unter anderem die Entwicklung des Düsseldorf Airports zum Drehkreuz-Flughafen, die Entwicklung des Langstreckennetzes, der derzeitige Bau des neuen Verwaltungsgebäudes sowie die Entwicklung der Airport City zu einem attraktiven Bürostandort.

In den Jahren 2011 und 2012 amtierte Blume ehrenamtlich als Präsident des Flughafenverbandes ADV, dessen stellvertretender Präsidiumsvorsitzender er bis zu seinem Tode war. Seit 2011 war Christoph Blume außerdem Präsidiumsmitglied des Bundesverbands der Deutschen Luftverkehrswirtschaft.

Windenrettung für Windkraftanlagen: DRF fliegt offshore

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Die DRF Luftrettung stellt seit dem 01. Oktober mit einem Hubschrauber von der Insel Rügen aus die notfallmedizinische Versorgung der Windparkanlagen Baltic 1 und Baltic 2 sicher. Im Auftrag der 50Hertz Offshore GmbH, die für den Netzanschluss der Windparks in der Ostsee zuständig ist, und dem Windparkbetreiber EnBW Baltic 2 GmbH ist sie damit ein wesentlicher Bestandteil des Werkrettungsdienstes.

Die Piloten, die über eine umfangreiche Offshore-Erfahrung verfügen, werden ebenso wie die Winch Operator von der DRF Luftrettung gestellt. Die Notärzte kommen überwiegend aus Mecklenburg-Vorpommern. Das gesamte Personal wurde umfassend auf das Einsatzprofil geschult.

Rund um die Uhr besetztes Rettungsteam

Ein medizinisch und technisch speziell ausgerüsteter Hubschrauber des Typs BK 117-C1 mit Windenausstattung wird am Flugplatz Güttin rund um die Uhr für Notfalleinsätze bereitstehen. Die Maschine ist mit zwei Piloten, einem Notarzt und einem zum Winch Operator ausgebildeten Rettungsassistenten besetzt.

Der Hubschrauber erreicht in einer Flugzeit von rund 15 Minuten die Windparkanlage Baltic 1 sowie in rund 20 Minuten die im Bau befindliche Anlage Baltic 2, die rund 70 km von Rügen entfernt ist. Möglich ist das Abwinchen des Notarztes auf Plattformen im Baufeld oder die Durchführung von Windenmanövern an Windkrafträdern.

Ein wesentlicher Teil des Rettungskonzeptes wird außerdem die Vorhaltung eines Rettungsassistenten der DRF Luftrettung rund um die Uhr im Baufeld Baltic 2 sein. Dieser kann bei einem Notfall unmittelbar am Einsatzort wichtige medizinische Maßnahmen einleiten und den Patient für den Transport vorbereiten. Nach Eintreffen des Hubschraubers kann der Patient an Bord "gewincht" und in eine für ihn geeignete Klinik transportiert werden.

Zusätzliche Einnahmequelle für DRF-Luftrettung

"Eine schnelle und optimale Versorgung von Patienten – dies ist die Aufgabe der gemeinnützig tätigen DRF Luftrettung, die 28 Hubschrauberstationen in Deutschland betreibt. Wir freuen uns sehr, dass wir unsere 40-jährige Erfahrung und damit verbunden unser medizinisches und fliegerisches Know-How in der Luftrettung jetzt auch mit einem ersten Offshore-Hubschrauber in der Ostsee anbieten können. Mit diesem Auftrag können wir zusätzliche Einnahmen für die Luftrettung erwirtschaften", erläutert Steffen Lutz, Vorstand der DRF Luftrettung.

Airbus A350 XWB erhält Erstbestellung aus Japan

Japan Airlines (JAL) und der Flugzeugbauer Airbus haben eine Bestellung von 31 A350 XWB und Kaufoptionen für 25 weitere Flugzeuge vereinbart. Es ist der erste JAL-Auftrag für Airbus seit der Fusion von Japan Airlines mit Japan Air Systems (JAS), und es ist auch die erste Bestellung aus Japan für die neue A350 XWB.

Die Indienststellung der Flugzeuge soll 2019 beginnen und die ältere Flotte der Fluggesellschaft über einen Zeitraum von etwa sechs Jahren schrittweise erneuern. Man wolle die A350 XWB mit der Efffizienz und der technologischen Wettbewerbsfähigkeit bis aufs Maximum ausnutzen, und damit die zunehmenden Slots (Zahl möglicher Landungen an Flughäfen) in Tokio bedienen. Mit dem neuen Flugzeug soll zudem nicht nur mehr Prifitabilität erreicht werden, sondern den Passagieren neben neuen Routen auch der Komfort der neuesten Kabine angeboten werden können, sagte Yoshiharu Ueki, Präsident der Japan Airlines.

Neues Kapitel für Airbus in Japan

Ebenso erfreut zeigte man sich bei Airbus. Man sei sehr stolz, mit JAL, eine der führenden Airlines Japans, ein neues Kapitel aufzuschlagen. Airbus und JAL sehen einer aufblühenden Zukunft entgegen, sagte Fabrice Bregier, Präsident und CEO von Airbus. Mit dem neuesten Auftrag verfügt Airbus nun schon von 38 Betreibern auf der ganzen Welt über 750 feste Bestellungen für die A350 XWB.

Die Order für A350 XWB für JAL setzt sich aus 18 A350-900 und 13 A350-1000 zusammen. Die A350-900 erhält eine Drei-Klassen-Ausstattung, in der über 300 Passagiere geräumig Platz haben, und bewältigt Strecken von bis zu 8.100 nautischer Meilen (ca. 14.580 km). Die A350-1000 als größte Version der XWB-Familie bietet 350 Passagieren Platz und fliegt bis zu 8.400 nautisch Meilen (ca. 15.120 km). Alle A350 XWB-Flugzeuge werden mit neuesten Trent-XWB Triebwerken von Rolls-Royce ausgestattet.

Neue Rumpf-Materialien und Technologien

Die A350 XWB-Flugzeuge werden im Rumpf zu über 70 Prozent aus neuartigen Materialien hergestellt, darin Verbundwekstoffe (53 Prozent), Titan und moderne Aluminiumlegierungen. Neben den neuen Materialien vereint die XWB auch die modernste Aerodynamik, Technologie und Konstruktion, was eine deutliche Verbesserung bei der Treibstoffeffizienz gegenüber konkurrierenden Flugzeugen bringt.

Bis heute hat das A350 XWB-Testflugzeug mit der Bezeichnung MSN001 ca. 300 Flugstunden absolviert, zu denen in der Erprobungskampagne über die nächsten 12 Monate noch weitere 2.200 Stunden mit vier weiteren A350-Testflugzeugen hinzukommen werden. Der kommerzielle Flugbetrieb der A350-900 ist für die zweite Hälfte 2014 geplant.

BDL begrüßt ICAO-Entwurf für Emissionshandel

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Der Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL), geleitet von Präsident Klaus-Peter Siegloch, begrüßte die jüngste Entscheidung der ICAO, marktbasierte Instrumente zur CO2-Reduzierung auszuarbeiten, die dann ab 2020 greifen sollen.

"Wir begrüßen den Beschluss der ICAO, der den Weg frei macht für einen globalen Emissionshandel. Jetzt kann eine durchdachte, weltweite und von allen Ländern und Airlines getragene Lösung bis 2016 ausgestaltet und 2020 eingeführt werden," sagte Klaus-Peter Siegloch.

Der BDL hatte auch kürzlich für eine wettbewerbsneutrale Umsetzung beim vorigen Entwurf plädiert, um eine einseitige Benachteilugung der europäischen Luftverkehrswirtschaft zu beenden.

"Eine Beschränkung des Emissionshandels auf innereuropäische Strecken, wie sie zur Zeit in der EU praktiziert wird, widerspricht dem Grundgedanken eines Handelssystems ohne Wettbewerbsnachteile. Die EU muss jetzt die Reißleine ziehen und den rein innereuropäischen Emissionshandel bis zur Einführung einer weltweiten Lösung 2020 aussetzen. Auch die Bundesregierung hat uns immer eine wettbewerbsneutrale Einführung des Emissionshandels zugesagt," sagte Siegloch.

Die ICAO-Vollversammlung hatte gestern die Einführung von marktbasierten Instrumenten beschlossen, die ab 2020 weltweit ein CO2-neutrales Wachstum im Luftverkehr ermöglichen. Bis zur nächsten ICAO-Vollversammlung im Jahr 2016 sollen die marktbasierten Instrumente ausgestaltet werden, die dann ab 2020 weltweit gelten.

Cessnas Citation Latitude: Wing Mate für ersten Prototyp

Cessna Aircraft Company feierte den erfolgreichen Abschluss des wing mate des ersten Prototyps der Citation Latitude. Mit diesem Meilenstein rückt auch der Testflug des ersten Maschine näher und wird für das erste Quartal 2014 angepeilt. Die Latitude war auf der Ausstellung der National Business Aviation Association (NBAA) im Oktober 2011 von Cessna angekündigt worden.

Terry Shriner, Leiter für die Latitude bei Cessna, sagte: "Es war ein sehr belohnendes Erlebnis zuzusehen, wie ein Flugzeug immer mehr Gestalt annimmt, und das man bisher nur auf dem Papier gesehen hat; das ganze Latitude-Team freut sich schon sehr auf den Erstflug des Prototyps in wenigen Monaten. Aber auch für die Kunden ist das ein spannendes Projekt, da die Leistungsdaten und Kabinenausstattung in Teilen auf Eingaben der Kunden hin ausgeführt wurden." Die Cessna Latitude sei damit ein gutes Beispiel, wie sich das Unternehmen am Bedarf der Kunden orientiere, so Shriner.

Kriya Shortt, Senior Vice President für Vertrieb bei Cessna, sagte, man sei mit der Vision für die Latitude gestartet, die größte Citation überhaupt zu bauen, mit neuen Maßstäben für Business Jets mittlerer Größe. So wird die Flügelspannweite der Latitude 22,05 Meter betragen, bei einer Höhe des Flugzeugs von 6,38 Metern.

Die Latitude ist für die Beförderung von bis zu zwei Crew-Mitgliedern und neun Passagieren in 13.106 Metern Höhe ausgelegt, die nach nur 23 Minuten erreicht werden. Die Latitude ermöglicht damit non-stop Flüge, etwa Los Angeles – New York, Housten in Texas – Bogotá in Kolumbien, Rom – Dubai oder Singapur – Peking. Die Latitude hat zudem die mit 1,83 Metern Höhe größte Kabine aller Citations bisher, und wird mit dem Clairity™ Cabin Management System von Cessna ausgestattet.

Entscheidung über Flugdienstzeiten im EU-Parlament

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Nachdem die Neuregelung der Flugdienstzeiten, wie sie von der EU-Kommission vorgeschlagen worden waren, im EU-Verkehrsausschuss mit knapp Zweidrittel der Stimmen der Anwesenden zurückgewiesen wurde, folgt nun die Abstimmung in der nächsten Plenartagung im Gesamtparlament am 09. Oktober 2013.

Entgegen den üblichen demokratischen Gepflogenheiten muss hier das Gesetz nicht beschlossen werden, sondern es tritt automatisch in Kraft, wenn sich nicht mindestens 384 der 766 Stimmen dagegen aussprechen. "Wir erwarten, dass das Europäische Parlament dem Votum seines Fachausschusses folgt, alles andere wäre unverantwortlich.

Jeder einzelne Parlamentarier, der jetzt noch für diese unsichere Regelung stimmt, übernimmt damit die volle Verantwortung für künftige Unfälle aufgrund von Übermüdung.", so Ilja Schulz, Präsident der Vereinigung Cockpit. "Mit diesen Regeln ist es nur eine Frage der Zeit, wann wieder ein Unfall aufgrund von übermüdeten Piloten passiert."

Dienstzeit von 12:30 Stunden – Dritter Pilot nötig

Die Regelungen enthalten nach Ansicht von Wissenschaftlern kritische Lücken und Schwachstellen, die, so die Vereinigung Cockpit, offensichtlich deshalb nicht korrigiert werden, weil die Europäische Agentur für Flugsicherheit (EASA) den Wünschen der Airlines nach finanziellen Ersparnissen mehr Gewicht beimesse als den Sicherheitsinteressen. So wurde mehrfach von den Wissenschaftlern, die selbst durch die EASA beauftragt wurden, betont, dass eine Dienstzeit von mehr als zehn Stunden in der Nacht zu gefährlicher Übermüdung führt.

Dies könnte auf einigen Interkontinentalflügen bedeuten, dass ein dritter Pilot eingesetzt werden muss. Die meisten längeren Interkontinentalstrecken werden jedoch bereits heute mit einem zusätzlichen Piloten geflogen, so dass sich der Mehraufwand in engen Grenzen hält. Trotzdem hält die EASA an Zeiten zwischen elf und zwölf Stunden und dreißig Minuten fest. Eine Begründung lieferte die Kommission bis heute nicht.

Kürzere Zeiten in Amerika

In Amerika sind nur neun Stunden in der Nacht erlaubt. Des Weiteren ist die Kombination von Bereitschafts- und anschließender Dienstzeit in Amerika, aufgrund der wissenschaftlichen Empfehlungen, auf 16 Stunden begrenzt. In Europa soll es möglich sein, dass Piloten noch nach 22 Stunden Wachzeit und mehr, eine Landung durchführen müssen. Erkenntnisse zur biologischen Uhr und dem verbundenen Schlaf-Wach-Rhythmus werden hartnäckig von den Airlines und der Kommission verleugnet.

"Die Argumentation es handele sich um ein gutes Gesamtpaket ist irreführend. Eine Sicherheitskette ist immer nur so gut wie das schwächste Glied. Es nutzt der Sicherheit am Ende einer Schicht, an der man völlig übermüdet ist, nichts, wenn danach etwas längere Ruhezeiten gewährt werden. Die Schichtlänge muss so bemessen sein, dass gefährliche Übermüdung gar nicht erst auftreten kann. Es geht also nicht darum, weniger zu arbeiten, sondern diese im Interesse der Sicherheit zu verteilen", so Jörg Handwerg, Pressesprecher der Vereinigung Cockpit.

"Zulassungsvorschriften": Parlament wird umgangen

Wesentliche Teile der Gesetzesregelung werden zudem dem Parlament nicht einmal vorgelegt. Die EU-Kommission hebelt die demokratischen Prinzipen aus, indem man wichtige Teilbereiche der Regelungen als "Zulassungsvorschriften" festlegen möchte. Somit bedürfen sie weder jetzt noch bei zukünftigen Änderungen der Zustimmung des Parlaments, sondern werden einzig von der EASA bestimmt. Die EASA erhebt sich somit ohne jegliche demokratische Legitimation zu einer eigenständigen gesetzgeberischen Instanz für die Dienstzeiten der Flugbesatzungen.

"Würden Sie einen Vertrag unterschreiben, wenn ihr Chef den Bereich "Vertragsbedingungen" geschwärzt hätte? Vermutlich nicht. Wie kann dann die Kommission vom Parlament erwarten, dass dieses einen Stempel unter ein Werk setzt, bei dem wichtige Bestandteile ihm weder bekannt sind, noch, dass es etwas über diese mitzureden hätte? Das Parlament darf hier nicht auf einem Auge blind gegenüber diesem intransparenten Verfahren sein", so Philip von Schöppenthau, Generalsekretär des europäischen Pilotenverbandes ECA.

Lübeck Airport: Siegmar Weegen ist neuer Geschäftsführer

Am 01. Oktober 2013 fand am Lübeck Airport die Übergabe der Geschäftsführung von Jürgen Friedel an Siegmar Weegen statt. Mohamad Radyamar, Geschäftsführer der 3Y Logistic und Projektentwicklung GmbH (Alleingesellschafterin der Yasmina Flughafenmanagement GmbH) dankte aus diesem Anlass Herrn Friedel für seine besonderen Verdienste zum Erhalt des Lübeck Airport.

Friedel leitete den Flughafen in den vergangenen Jahren und für seinen Einsatz während der ersten neun Monate nach erfolgreicher Privatisierung. Zugleich wünschte Herr Radyamar dem neuen Geschäftsführer Herrn Weegen ein glückliches Händchen sowie viel Erfolg bei den anstehenden Herausforderungen.

Siegmar Weegen (49) ist in Hamburg geboren und aufgewachsen. Er ist verheiratet und der Luftfahrt seit über 25 Jahren eng verbunden. Vor Lübeck hat er bereits mehrfach bei Flughafenprivatisierungen mitgewirkt, u.a. am Hamburg Airport, in Panama-City und in Frankfurt-Egelsbach, wo er von 2009 bis 2012 auch Geschäftsführer war.

Lübeck Airport liegt in der Metropolregion Hamburg und ist der verkehrsreichste Flughafen in Schleswig-Holstein. Derzeit bieten vier Luftverkehrsgesellschaften günstige Flüge zu 14 Destinationen an. Weitere bedeutende Verkehrssegmente sind der Segelflug, die allgemeine Luftfahrt, Ausbildungs- und Trainingsflüge sowie Logistik für eilige und wichtige Güter.

LAN Colombia und TAM treten oneworld-Allianz bei

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LAN Colombia ist nun, als angeschlossenes Mitglied der LAN Airlines (LATAM Airlines Group SA), welche bereits seit 2000 Vollmitglied von oneworld ist, ebenfalls der Allianz beigetreten, wie zuvor auch die anderen Passagier-Carrier der LATAM Airlines Group LAN Argentina, LAN Ecuador und LAN Peru.

Zudem wurde gestern angekündigt, dass auch TAM am 31. März 2014 oneworld beitreten wird. Die paraguayische TAM Partner-Airline soll später zu einem noch zu bestätigenden Zeitpunkt folgen. Mit diesem Schritt sind dann alle Partner der wichtigsten Airline-Gruppe Lateinamerikas Teil von oneworld.

Umtausch der Vielflieger-Punkte bei Partner-Airlines

In der LAN Colombia Zentrale in Bogota wurde der Beitritt des neuen oneworld Mitglieds gestern Morgen offiziell gefeiert. Seit Aufnahme des Flugbetriebs heute Morgen können Mitglieder des LAN Colombia Vielfliegerprogramms LANPASS auf den Flügen aller oneworld Partner die Vorzüge der Allianz in Anspruch nehmen, wie zum Beispiel die Möglichkeit, Prämienpunkte zu sammeln und einzulösen oder Statuspunkte zu sammeln.

Zu den oneworld Partnern zählen führende Fluggesellschaften aus den weltweiten Zentren für Geschäftsreisen, wie der führende Anbieter von Flügen zwischen Nord- und Südamerika American Airlines sowie Iberia als führender Carrier bei den Verbindungen zwischen Südamerika und Europa. Weitere etablierte Mitglieder von oneworld sind die europäischen Airlines airberlin, British Airways, Finnair und S7; Cathay Pacific Airways, Japan Airlines, Malaysia Airlines und Qantas aus dem asiatischen Raum sowie Royal Jordanian aus dem Nahen Osten. Weitere 30 Gesellschaften sind als angeschlossene Mitglieder an Bord. Fünf Fluggesellschaften werden in den nächsten Monaten beitreten.

LANPASS Mitglieder mit Comodoro und Comodoro Black Status haben nun im oneworld Vielfliegerprogramm Emerald-Status. Der LANPASS Premium Silver Status entspricht Sapphire-Status und LANPASS Premium-Mitglieder erhalten bei oneworld Ruby-Status. Damit genießen sie nun auf Flügen mit jedem oneworld Partner besondere Privilegien, wie beispielsweise Business-Class-Check-in und, falls angeboten, vorreservierte Sitze, Platzauswahl und auf ausgebuchten Flügen Wartelisten- und Standby-Priorität.

oneworld Mitglieder mit Sapphire-Status (LANPASS Premium Silver) haben überdies vor dem Abflug Zugang zu mehreren Hundert oneworld Business-Class-Lounges und genießen Priorität beim Boarding. Darüber hinaus berechtigt der Emerald-Status (LANPASS Comodoro und Comodoro Black) zum First-Class-Check-in und zur Lounge-Nutzung. Zusätzliches Freigepäck ist ebenfalls inkludiert und, an bestimmten Flughäfen, eine beschleunigte Sicherheitsabfertigung.

Überdies können seit gestern die 140 Millionen Mitglieder der Vielfliegerprogramme der oneworld Partner auch auf Flügen mit LAN Colombia Prämien- und Statuspunkte sammeln und einlösen und auch alle anderen oneworld Vorteile nutzen.

LAN Colombia und TAM: 185 Flugzeuge und 56 neue Ziele

Die LAN Colombia Routen sind nun auch in den umfassenden oneworld Tarifen und Angeboten enthalten. Dies schließt den oneworld Explorer Round-the-World Tarif und den Visit South America Pass mit ein, durch den ab dem 31. auch das Netz der TAM abgedeckt sein wird, umgekehrt kann durch die oneworld Partnerschaft mit American Airlines, Iberia und British Airways LAN Colombia seinen Kunden mit Miami, New York, Madrid und London Heathrow Verbindungen über die beliebtesten Drehkreuze der Welt anbieten.

Seit ihrer Gründung im Dezember 2011 etablierte sich LAN Colombia schnell als die zweitgrößte Fluggesellschaft in Südamerikas zweitgrößter Volkswirtschaft. Mit einer Flotte von 24 Flugzeugen und täglich 130 Verbindungen bedient die Airline 24 Destinationen in vier Ländern. Im Jahr 2012 beförderte sie 3,7 Millionen Passagiere.

TAM fliegt in 16 Ländern Lateinamerikas und Europas sowie in den USA 60 Zielorte an. Die Flotte der Gesellschaft umfasst 161 Flugzeuge, wobei jeden Tag 800 Flüge absolviert werden. Das Passagieraufkommen lag 2012 bei 38 Millionen.

Drei der bestehenden oneworld Mitglieder, American Airlines, Iberia und LAN, bieten bereits drei Destinationen in Kolumbien an: Bogota, Cali und Medellin. Über den neuen Partner LAN Colombia sind so insgesamt 21 kolumbianische Ziele erreichbar.

In ganz Südamerika bedienen die oneworld Mitglieder ein Netz von 71 Destinationen in elf Ländern. Durch LAN Colombia und TAM kommen 56 weitere Flughäfen in der Region dazu, wobei LAN Colombia allein 18 Ziele beisteuert.

oneworld mit den künftigen Mitgliedern in Zahlen

  • 14.000 Flügen pro Tag zu 1.000 Flughäfen in über 150 Ländern.
  • Einer gemeinsamen Flotte von über 3.200 Flugzeugen und pro Jahr 480 Millionen Passagiere.
  • Ein Jahresumsatz von 140 Mrd. US-Dollar.

Die gestrige Aufnahme von LAN Colombia und der Beitritt von TAM am 31. März sind wichtige Meilensteine im Rahmen der bislang größten Mitgliedserweiterung von oneworld.

Schritte des aktuellen oneworld-Wachstums

  • Beitritt von Malaysia Airlines vor sechs Monaten, eines der branchenweit am häufigsten ausgezeichneten Unternehmen. Dadurch wurde die Stellung von oneworld in Südostasien weiter gestärkt, einer der bei Flugreisen wachstumsstärksten Regionen.
  • Aufnahme von Qatar Airways am 30. Oktober 2013. Als einzige der drei großen Golf-Airlines plant Qatar Airways, eine der am besten bewerteten und am schnellsten wachsenden Fluggesellschaften der Welt, den Beitritt zu einer weltweiten Airline-Allianz. Das macht oneworld zur führenden Allianz im Nahen Osten, einer Region mit stark ansteigender Flugnachfrage.
  • Beitritt von SriLankan Airlines im nächsten Jahr. SriLankan Airways ist die erste Fluggesellschaft vom indischen Subkontinent, die einer globalen Allianz beitritt. Wie bei Qatar Airways wird das dazu beitragen, oneworld zur führenden Allianz innerhalb dieser Region zu machen.
  • Geplanter Wechsel von US Airways von Star zu oneworld im Rahmen der Fusion mit American Airlines, vorbehaltlich der erforderlichen Genehmigungen.

Bombardier Q400 NextGen für Luxair

Eine bessere Anbindung Luxemburgs an die großen europäischen Städte und mehr Komfort für die Passagiere – für dieses ehrgeizige Ziel hat Luxair ihre siebte Bombardier Q400 NextGen bestellt. Zudem gibt es bereits eine Option für den Kauf einer achten Maschine dieses Typs.

"Ich freue mich, dass wir bald eine weitere Q400 NextGen bei uns haben. Die Turboprop-Maschine ermöglicht uns operative Flexibilität und überzeugt durch ihre außergewöhnliche Leistung. Gleichzeitig erhöht sich der Komfort für die Reisenden", so Adri en Ney, Generaldirektor und Vorstandsvorsitzender der LuxairGroup.

Siebte Maschine in acht Jahren

Seit sieben Jahren gehören Bombardier-Maschinen vom Typ Q400 zur Flotte von Luxair. Mit der neuen Q400 NextGen, die im Frühjahr 2014 geliefert werden soll, erhöht sich die Zahl der Flugzeuge der kanadischen Marke in der Flotte auf sieben.

Durch die Erhöhung der Kapazität können zudem mehr Sitzplätze zu günstigen Preisen angeboten werden. In dem Kauf spiegelt sich auch das Bestreben von Luxair wider, eine der jüngsten und modernsten Flotten am Markt für Kurz- und Mittelstreckenflüge zu betreiben. Die Q400 NextGen ist umweltfreundlicher und hat viele technologische Vorzüge, was sich beim Komfort, bei der Geschwindigkeit und beim Kerosinverbrauch positiv bemerkbar macht.

Älteres Flugzeug wird verkauft – Neue Strecken

Mit insgesamt 16 Flugzeugen bleibt das Kontingent jedoch unverändert, da demnächst eine Embraer ERJ 145 mit 49 Sitzplätzen verkauft wird. Dieser strategische Tausch gegen eine Maschine mit 76 Sitzplätzen ermöglicht zum einen die Erhöhung der Kapazitäten auf bestehenden Strecken wie Genf, Kopenhagen oder Mailand und zum anderen die Erweiterung des europäischen Netzes mit der Einführung neuer Strecken wie Dublin ab Frühjahr 2014.