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Parkplatz-Angebot und -Buchung am Flughafen Wien einfach online

Ab sofort können Kfz-Parkplätze am Flughafen Wien auch online gebucht werden. Ein genauer Kostenvergleich der unterschiedlichen Parkmöglichkeiten erleichtert die Buchung der Parkplätze. Reisende und Abholer können so einfach einen Parkplatz auswählen und buchen. Bei Angabe des gewünschten Aufenthaltszeitraumes werden alle Parkmöglichkeiten und deren entsprechende Tarife direkt aufgelistet.

Damit erhält man einen guten Überblick über die verfügbaren Parkplätze vor Ort, ihre Lage zum Terminalgebäude und die anfallenden Kosten. Bezahlt werden kann mit Kreditkarte. Mit wenigen Clicks zum Parkplatz Kunden erhalten nach erfolgter Buchung eines Parkplatzes eine Buchungsbestätigung via E-Mail, die ausgedruckt werden kann, aber auch am Handy verwendbar ist. Darin enthalten ist ein QR-Code, der an der Einfahrtssäule des Parkplatzes eingelesen wird. Im Gegenzug erhält der Kunde ein Parkticket, das als späteres Ausfahrtsticket zu verwenden ist.

Bei Überschreitung des Buchungszeitraumes kann vorort aufgezahlt werden. Entsprechend des Einzugsgebietes des Flughafen Wien ist die Website weltweit einzigartig in fünf Sprachen abrufbar: Neben Deutsch und Englisch auch in Ungarisch, Tschechisch und Slowakisch. Hier geht es zur Online-Parkplatzbuchung des Flughafens Wien.

Übernahme der Finanzführung bei Etihad Airways durch airberlin CFO Hüttmeyer

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airberlin bestätigte heute, dass Ulf Hüttmeyer (41) seine Arbeit als Chief Financial Officer bei airberlin weiter fortführen wird. Ulf Hüttmeyer hat diese Position seit Februar 2006 inne. Ulf Hüttmeyer wird gleichzeitig und mit sofortiger Wirkung eine leitende Führungsposition als Mitglied des Teams für Finanzen von Etihad Airways wahrnehmen.

Dabei wird er die Partnerunternehmen bei der Strukturierung der Bilanzen, der Finanzplanung und den strategisch wichtigen Beziehungen zu globalen Finanzinstitutionen unterstützen. Ein neuer stellvertretender Chief Financial Officer wird in Kürze ernannt.

Philae für 64 Stunden nur im Batterie-Betrieb auf dem Kometen

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Die ESA gab nun die genauen Daten für Landung an zwei möglichen Stellen auf dem Kometen 67P/Tschurjumow-Gerassimenko bekannt. Der ausgewählte "Landeplatz J" liegt auf der kleineren der beiden Kometenhälften, eine Ersatzstelle befindet sich auf der größeren Hälfte. Die Landeplätze wurden nur sechs Wochen nach der Ankunft Rosettas am Kometen am 06. August ausgewählt, zu dem die Raumsonde zehn Jahre lang im Sonnensystem unterwegs war. Seitdem hat Rosetta bereits eine beispiellose wissenschaftliche Analyse des Kometen durchgeführt, bei dem es sich um ein Relikt aus der Anfangszeit der 4,6 Milliarden Jahre Geschichte des Sonnensystems handelt.

Die Hauptaufgabe war die Beobachtung von Tschurjumow-Gerassimenko zur Vorbereitung der ersten weichen Landung auf einem Kometen überhaupt. "Landeplatz J" auf dem bizarr geformten Kometen wurde den vier anderen potenziellen Stellen einstimmig vorgezogen, da das Gelände im Umfeld von einem Quadratkilometer größtenteils Hügel mit einem Gefälle von unter 30° im Vergleich zur lokalen Vertikalen aufweist und sich dort relativ wenig große Gesteinsbrocken befinden.

Detaillierter Zeitplan für 1. und 2. Wahl unter den Landestellen

Zudem reicht das Tageslicht vor Ort aus, um das Landegerät aufzuladen und ihm die Fortführung der wissenschaftlichen Untersuchungen auf der Oberfläche auch nach der ersten 64-stündigen batteriebetriebenen Phase zu ermöglichen. In den vergangenen zwei Wochen haben die Flugdynamik- und Betriebsteams der ESA eine genaue Analyse der Flugbahnen und Zeitpläne für Rosetta durchgeführt, um Philae zum frühestmöglichen Zeitpunkt auf dem Kometen abzusetzen.

So wurde für den bevorzugten und den Ersatzlandeplatz jeweils ein solides Landeszenario ermittelt. Beide Szenarien sehen eine Abtrennung und Landung am 12. November vor. Beim bevorzugten Landeszenario mit "Landeplatz J" als Ziel wird Philae um 09:35 Uhr MEZ in einer Höhe von 22,5 km vom Zentrum des Kometen entfernt von Rosetta abgesetzt und ca. sieben Stunden später landen. Die einfache Signallaufzeit zwischen Rosetta und der Erde liegt am 12. November bei 28 Minuten und 20 Sekunden. Somit kann von einem Empfang der Landebestätigung durch die Bodenstationen gegen 17:00 Uhr unserer Zeit ausgegangen werden.

Sollte die Entscheidung für eine Landung auf "Ersatzlandeplatz C" fallen, wird die Abtrennung von Rosetta um 14:04 Uhr MEZ in 12,5 km Entfernung vom Zentrum des Kometen erfolgen. Dann wird Philae ca. vier Stunden später auf der Kometenoberfläche aufsetzen und die Landebestätigung wird gegen 18:30 Uhr MEZ auf der Erde eingehen.

Laufende Analysen beim Philae-Abstieg bis ein Jahr danach

Bei dieser Zeitplanung besteht eine Unsicherheit von mehreren Minuten. Die endgültige Bestätigung des ausgewählten Landeplatzes und des entsprechenden Landeszenarios wird am 14. Oktober erfolgen, wenn die förmliche Überprüfung der Betriebsbereitschaft des Landegeräts abgeschlossen ist, die die Ergebnisse einer bis dahin durchgeführten weiteren hochauflösenden Analyse der Landestellen mit einschließt.

Sollte dann die Wahl auf den Ersatzlandeplatz fallen, könnte die Landung immer noch am 12. November erfolgen. In der Woche vom 14. Oktober wird ein öffentlicher Wettbewerb zur Einreichung von Vorschlägen für die Benennung des endgültigen Landeplatzes ausgelobt. Der Orbiter von Rosetta wird mithilfe seiner elf wissenschaftlichen Instrumente die Untersuchung des Kometen und seines Umfelds fortführen, während sie zusammen die Sonne umlaufen. Der Komet befindet sich auf einer 6,5-jährigen elliptischen Umlaufbahn, die ihn an seinem entferntesten Punkt über Jupiter hinaus und an seinem sonnennächsten Punkt zwischen die Umlaufbahnen des Mars und der Erde führt.

Rosetta wird den Kometen über ein Jahr auf seinem Vorbeiflug an der Sonne und seiner Rückkehr in das äußere Sonnensystem begleiten. Die von Rosettas Orbiter durchgeführten Untersuchungen werden durch Messungen ergänzt, die mit Philaes zehn Bord-Instrumenten auf dem Kometen vorgenommen werden.

Lufthansa freut sich nach Erstflug des A320neo auf 115 Maschinen

Nach intensiven Tests hat das neue Airbus-Flugzeug A320neo erfolgreich seinen Erstflug absolviert. Die Maschine startete auf dem Airbus-Flughafen in Toulouse-Blagnac. Neue Technologien, Effizienz und Kundenkomfort zeichnen diese Flugzeuge aus, von denen die Lufthansa Group insgesamt 115 Flugzeuge bestellt hat. Sie sollen vor allem bei Lufthansa sowie der Lufthansa Verbundairline Swiss International Air Lines (SWISS) eingesetzt werden. Der Lufthansa Konzern hatte sich schon sehr frühzeitig für den Kauf von Flugzeugen der A320neo-Familie entschlossen und damit dem weltweiten Erfolg des Modells den Boden bereitet.

"Gratulation an Airbus zum erfolgreich absolvierten Erstflug. Wir sind sehr glücklich, dass das Flugzeug diese Hürde so beeindruckend genommen hat. Damit zeigt Airbus heute: Alles läuft nach Plan", sagt Nico Buchholz, Leiter Konzern-Flottenmanagement der Deutschen Lufthansa AG. Lufthansa sollen die ersten A320neos ab 2016 geliefert werden. Bereits im März 2011 hatte der Lufthansa Aufsichtsrat dem Erwerb des Typs zugestimmt. Weitere Bestellungen folgten. So zuletzt am 19. September 2014 mit der Bestellung weiter 15 Flugzeuge dieses Typs für SWISS.

Mit der Order dieser modernen, treibstoffeffizienten und lärmarmen Flugzeuge geht der Lufthansa Konzern einen wesentlichen Schritt weiter, um mit der dadurch erzielten Stückkostenreduzierung die Marktposition des Lufthansa Verbundes in den kommenden Jahren zu erhalten und auszubauen. Die A320neo zeichnen sich durch eine bessere Aerodynamik und neue Triebwerke aus. Die Flugzeuge verbrauchen daher rund 15 Prozent weniger Treibstoff als die heutigen vergleichbaren Modelle. Darüber hinaus werden die Geräusch-Emissionen kumuliert circa 10 bis 15 dB unter den geltenden Grenzwerten liegen und auch gegenüber der heutigen Flotte einen weiteren Fortschritt hinsichtlich Lärm- und Emissionsreduzierung darstellen.

Die Flugzeugflotte des Lufthansa Konzerns durchläuft gegenwärtig eine grundlegende Erneuerung. Nach der letzten Flugzeugbestellung hat der Konzern zum 01. September 2014 aktuell insgesamt 265 fabrikneue Flugzeuge zu einem Listenwert von 30 Milliarden Euro auf seiner Bestellliste. Diese sollen bis 2025 ausgeliefert werden.

Ebola-Verdachtsfall am Flughafen Schönefeld: Flugzeug parkt in Außenposition

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Am Flughafen Schönefeld ist am Freitag um 17:20 Uhr eine Maschine mit einem erkrankten Passagier gelandet. Da die Möglichkeit nicht ausgeschlossen werden konnte, dass es sich bei der Erkrankung um eine Ebola-Infektion handelte, wurde die Maschine auf einer Außenposition am Flughafen geparkt. Die Amtsärztin des Landkreises Dahme-Spreewald kam vor Ort und führte eine routinemäßige Kontrolluntersuchung durch. Es gab währenddessen keine Einschränkungen im Flugbetrieb.

Nach der Kontrolluntersuchung stellte die Ärtztin fest, dass keine weiteren Maßnahmen nötig würden, da der Ebola-Verdachtsfall sich nicht bestätigte. Der Patient wurde in ein Krankenhaus überführt.

Lufthansa will weiter verhandeln – Flugzeuge werden alternativ bereedert

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Letzten Donnerstag hatte die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) die Tarifverhandlungen mit Lufthansa erneut abgebrochen. Von der Lufthansa war zuvor ein konkretisiertes Angebot zur Übergangsversorgung vorgelegt worden. Laut Lufthansa gab es eine Bereitschaft, über das konkretisierte Angebot zu verhandeln, seitens der VC nicht. Stattdessen hat die VC erneut ein verbessertes Angebot gefordert. Lufthansa stehe, wie in den vergangenen Monaten, jederzeit für Verhandlungen zur Verfügung, in der aber beide Seiten ihre Kompromissbereitschaft zeigen müssten.

"Verhandlungen und ein beidseitiges Geben und Nehmen sind der Kern einer jeden Sozial- und Tarifpartnerschaft. Die VC hat uns in den Gesprächen der letzten Tage lediglich aufgefordert, ein unterschriftsreifes, neues Angebot vorzulegen. Mit dem partnerschaftlichen Erarbeiten von dringend benötigten Lösungen hat das nichts zu tun", sagt Dr. Bettina Volkens, Vorstand Personal und Recht der Deutschen Lufthansa AG.

Lufthansa hatte in den jüngsten Gesprächen ihr konkretisiertes Angebot erläutert und zum wiederholten Male angeboten, mit der VC zu allen strittigen Fragen der Übergangsversorgung gemeinsame Lösungen zu suchen. Zugleich hat Lufthansa deutlich gemacht, dass das Unternehmen bereit ist, die konstruktiven Gespräche mit dem externen Moderator wieder aufzunehmen. Dabei bekräftigte Lufthansa ein weiteres Mal, bis zum 31. Dezember 2014 zu einer Lösung kommen zu wollen. Mit dem Scheitern der Verhandlungen bleibt die Streikgefahr bei der größten deutschen Airline weiter akut.

Orientierung auf preissensible Wachstumsmärkte

Gemeinsame Lösungen sind nicht nur im Interesse einer nachhaltigen Finanzierbarkeit der Versorgungssysteme notwendig, sondern auch, weil das Wachstum im weltweiten Luftverkehr zunehmend auf preissensiblen Strecken mit hohem Privatreiseanteil stattfindet. Lufthansa kann dort mit den bestehenden Kostenstrukturen nicht nicht wie früher konkurrieren. Daher wurde in den letzten Monaten ein Konzept erarbeitet, das eine Marktpräsenz von Lufthansa in diesen Wachstumsmärkten ermöglicht.

Aus der Langstreckenflotte sollen dafür sukzessive in den Jahren 2015 bis 2020 bis zu 14 Flugzeuge vom Typ Airbus A340-300 mit einem stärker auf Privatreisende ausgerichteten Klassen-Mix ausgestattet werden. Diese A340-300-Teilflotte soll mit deutlich günstigeren Kosten fliegen, jedoch das hochwertige Reiseerlebnis eines Lufthansa-Fluges mit hohem Serviceanspruch und Komfortniveau bieten. Über die dafür notwendigen Zugeständnisse bei den Kosten konnte mit allen anderen Beteiligten eine Einigung erzielt werden.

Neben der Tarifvereinbarung mit der Unabhängigen Flugbegleiter Organisation (UFO) wurden Einsparungen mit Lufthansa Technik, LSG Sky Chefs und weiteren Systempartnern vereinbart. Auch mit der Vereinigung Cockpit wurden entsprechende Gespräche geführt, wobei seitens der VC dazu bislang keine Lösungsbereitschaft erkennbar war.

Lufthansa lässt Flugzeuge alnternativ bereedern

Konkret ging es bei den Gesprächen um eine moderate Erhöhung der Grenze, ab der Mehrflugstunden für Piloten vergütet werden. Aktuell wird ab einer Überschreitung von 71 Flugstunden pro Monat eine Mehrflugstundenvergütung an die Piloten ausgezahlt. Diese Auslösegrenze sollte zum Start der neuen Teilflotte mit zunächst acht kostengünstigeren Flugzeugen um 80 Minuten pro Monat je Pilot erhöht werden. Weil dieser Vorschlag von der VC abgelehnt wurde, sollen die Flugzeuge nun im Rahmen der geltenden Tarifregelungen alternativ bereedert werden.

Kometenlander Philae: Detaillierter Ablauf für Landung steht

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Mitte September wurde der "Landeplatz J" auf dem Kometen Churyumov-Gerasimenko ausgewählt. Nun gibt es zum Abstieg des Kometenlanders Philae einen genauen Zeitplan. Der Lander der ESA-Raumsonde Rosetta soll am 12. November 2014 um 09:35 Uhr morgens rund 22,5 Kilometer entfernt vom Kometenzentrum abdocken und rund sieben Stunden später auf dem Kometen aufsetzen.

Die Steuerung der Landung erfolgt vom Lander-Kontrollzentrums (LCC) des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Köln. Etwa 16:00 Uhr Mitteleuropäischer Zeit wird eine erste Bestätigung der Landung erwartet.

Daten brauchen totz Lichtgeschwindigkeit mehr als 28 Minuten

Neben dem Timing für den an erster Stelle ausgewählten Landeplatz haben die Ingenieure des DLR-Lander-Kontrollzentrums (LCC) gemeinsam mit der ESA einen Fahrplan für den an zweiter Stelle gewählten "Ersatz-Landeplatz C" aufgestellt. Falls sich die Ingenieure im Vorfeld noch für den Reservelandeplatz entscheiden, ergäbe sich folgender Ablauf für den 12. November 2014: Philae würde dann nur rund 12,5 Kilometer vom Kometenzentrum entfernt um 14:04 Uhr von Rosetta abdocken. Der Abstieg würde in diesem Fall nur rund vier Stunden dauern. Ein erstes Signal von der Oberfläche wäre etwa um 18:30 Uhr zu erwarten. Die Signallaufzeit für die Funkdaten zwischen Rosetta und der Erde beträgt dabei 28 Minuten und 20 Sekunden.

Am 14. Oktober 2014 soll der ausgewählte Landeplatz und der Fahrplan endgültig bestätigt oder ein Ausweichen auf den Ersatz-Landeplatz beschlossen werden. "Jetzt haben wir einen Platz und einen detaillierten Ablauf für die erste Landung auf einem Kometen. Die Spannung steigt", sagt DLR-Wissenschaftler Dr. Stephan Ulamec, Projektleiter für Lander Philae.

Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt steuert die Landung

Verantwortlich für den Lander Philae, seine Überwachung und Kommandierung ist das "Lander Control Center" (LCC) des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). Alle Aktivitäten der Flugeinheit werden mit einem Bodenreferenzmodell des Landers Philae im LCC getestet und vorbereitet. Zu den Aufgaben des LCC gehört auch die Programmierung der Landesequenz, die von der Separation vom Rosetta-Orbiter bis zur Landung auf dem Kometen ablaufen wird.

Die Kommandos für Philae und seine zehn Instrumente an Bord werden vom Kontrollzentrum in Köln zum europäischen Missions-Kontrollzentrum ESOC in Darmstadt und von dort aus über Bodenstationen zu Rosetta und Philae geschickt. Die Telemetrie von Philae gelangt in umgekehrter Richtung über das ESOC zum LCC.

Rosetta ist eine Mission der ESA mit Beiträgen von ihren Mitgliedsstaaten und der NASA. Rosettas Lander Philae wird von einem Konsortium unter der Leitung von DLR, MPS, CNES und ASI beigesteuert.

Handys im Flugzeug dürfen nun ohne Flugzeugmodus angeschaltet bleiben

Die eurpäische Flugaufsichtsbehörde EASA ändert die lockert die Vorschriften zur Handy-Nutzung an Bord. Sie genehmigt den Fluggesellschaften, den Passagieren den Gebrauch von PED (Portable Electronic Devices) während des gesamten Fluges zu erlauben. Vorraussetung dafür ist eine Sicherheitsprüfung. Zu solchen PED gehören sämtliche elektronischen Geräte, die der Passagier mit an Bord nimmt. Damit können Passagiere ihre Handy, Smartphone, Tablet, Laptop, E-Reader, MP3-player usw, die ganze Reise über eingeschaltet lassen, ohne dass diese in den "Flugzeugmodus" geschaltet werden müssen.

Mit diesem letzten Schritt bei der Änderung der Vorschriften wird nun eine "gate-to-gate" Kommunikation und WiFi-Dienste für die Passagiere möglich. Es bleibt allerdings jeder Airline freigestellt, ob sie den Gebrauch von PED erlauben will. Wenn sie das tut, muss sie zuvor eine Sicherheitsprüfung durchlaufen, um sicherzustellen, dass die Flugzeugsysteme in keiner Weise von den Funksignalen der Handys und PED beeinflusst werden. Es können also immer noch Unterschiede unter den Airlines entstehen, ob und wann man sein Handy nun anschalten darf.

Die neuen Vorschriften folgen den letzten Änderungen der EASA vom Dezember 2013, bei denen die Nutzung von Handys, Tablets usw. in fast allen Phasen des Fluges für zulässig erklärt wurden, sofern sie sich im "Flight Mode" (Flugzeugmodus) befänden.

20 Jahre HDM Luftrettung mit Hubschrauber Christoph

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Die Regensburger Luftretter feierten heute in einem Festakt die Gründung der Station am 01. September 1994. Die Redner warfen einen Blick auf die 20-jährige Geschichte von „Christoph Regensburg“ und würdigten die Arbeit der Piloten, Notärzte und Rettungsassistenten.

Vorstand Dr. Hans Jörg Eyrich eröffnete die Veranstaltung im Hangar der Station und begrüßte die Gäste. In seiner Rede hob er die gute Zusammenarbeit all derer hervor, die Tag für Tag dafür sorgen, dass die Menschen in der Region im Notfall schnelle medizinische Hilfe bekommen. Er dankte unter anderem dem Land Bayern, der Uniklinik Regensburg, dem Bayerischen Roten Kreuz und den Kostenträgern für die jahrelange fruchtbare Zusammenarbeit und konstante Unterstützung. Auch den Mitarbeitern der Station sprach er seinen Dank aus für ihr großes Engagement.

Weitere Redner waren Dr. Christian Ebersperger, Ministerialrat im Bayerischen Staatsministerium des Innern, für Bau und Verkehr, Tanja Schweiger, Landrätin des Landkreises Regensburg, Matthias Wenig, Bereichsleiter ARGE Arbeitsgemeinschaft der Krankenkassen in Bayern, Sepp Zenger, Kreisgeschäftsführer des Bayerischen Roten Kreuzes, Kreisverband Regensburg und Prof. Dr. med. Bernhard M. Graf, Uniklinikum Regensburg. Auch sie würdigten die Bedeutung des rot-weißen Hubschraubers für die Notfallversorgung in und um Regensburg. Hintergründe zur Station Regensburg

Seit 20 Jahren betreibt die HDM Luftrettung „Christoph Regensburg“ für dringende Transporte von Intensivpatienten und als schnellen Notarztzubringer in Ergänzung des bereits vorhandenen Rettungsdiensts. Die Station Regensburg ist eine Dual-Use-Station (Primär- und Sekundärauftrag) im 24-Stunden-Betrieb. Im ersten Halbjahr 2014 leisteten die Regensburger Luftretter insgesamt 676 Einsätze.

Die HDM Luftrettung gehört zur DRF Luftrettung. Diese setzt an 30 Stationen in Deutschland und Österreich Hubschrauber für die Notfallrettung und den Transport von Intensivpatienten zwischen Kliniken ein, an acht davon sogar rund um die Uhr. Über die Hubschrauberrettung hinaus führt die DRF Luftrettung weltweite Patiententransporte mit Ambulanzflugzeugen durch. Im vergangenen Jahr starteten die rot-weißen Luftretter zu insgesamt 38.180 Einsätzen. Zur Finanzierung ihrer lebensrettenden Arbeit ist die gemeinnützig tätige Organisation auf die Unterstützung von Förderern und Spendern angewiesen. Zur Luftrettung gibt es ein Infotelefon: 0711-70072211.

ADV zeigt am Tourismus steigende Bedeutung der deutschen Flughäfen

Die Passagierzahlen, die der Flughafenverband ADV erhebt, belegen die steigende Bedeutung der deutschen Airports im Zusammenhang mit dem internationalen Reiseverkehr. So hat etwa der Verkehr zwischen deutschen und spanischen Flughäfen in den letzten zehn Jahren um 35 Prozent zugenommen.

Die Anzahl der Reisenden zwischen deutschen und US-amerikanischen Zielen ist im gleichen Zeitraum um 46 Prozent gestiegen, während 36 Prozent mehr Passagiere Flugverbindungen zwischen Deutschland und dem wirtschaftlich aufstrebenden Mexiko nutzten. Besonders eindrucksvoll ist auch die Entwicklung des Passagierverkehrs zwischen Deutschland und China – die Zahl der Fluggäste stieg hier gar um 168 Prozent.

ADV-Hauptgeschäftsführer Ralph Beisel betonte in diesem Zusammenhang auch die weiter steigende Bedeutung des internationalen Tourismus für das Zusammenwachsen Europas und die Völkerverständigung weltweit: "Grenzüberschreitende Reisen ermöglichen persönliche Begegnung und fördern Aufgeschlossenheit gegenüber anderen Kulturen. Und in aller Regel beginnen und enden diese Reisen an einem Flughafen".

Flughäfen entwickeln sich selbst zum Ausflugs-Ziel

"Die Reiselust der Deutschen ist so groß wie nie. Auch bei unseren ausländischen Gästen stehen die deutschen Regionen als Reiseziele hoch im Kurs. Die deutschen Flughäfen ermöglichen diesen grenzüberschreitenden Tourismus. Sie sind unsere Tore zur Welt und bereiten unseren internationalen Gästen einen erstklassigen Empfang.", so Reisel.

Dabei sind die Flughäfen längst mehr als nur der Ausgangspunkt einer Reise. Mit ihrem vielfältigen Angebot an Gastronomie und Einzelhandel, Internetangeboten oder Rückzugsorten zur Entspannung und Kontemplation sind sie heute für die meisten Passagiere bereits Bestandteil des Urlaubs selbst. "Flughäfen sind keine bloßen Durchgangsstationen mehr, sondern entwickeln sich immer weiter zu modernen Erlebnis- und Wohlfühlwelten", so Beisel abschließend.

Der Welttourismustag wird jedes Jahr am 27. September begangen, um die Bedeutung des Tourismus in Bezug auf die soziale, kulturelle, politische und wirtschaftliche Entwicklung der Weltgemeinschaft hervorzuheben. 2014 steht der Tag unter dem Motto "Tourismus und gemeinschaftliche Entwicklung".

Gericht weist Lufthansa-Antrag für Streik-Vorankündigung ab

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Das Lufthansa-Management hat am 23.09.2014 einen Antrag auf Erlass einer einstweiligen Verfügung beim Arbeitsgericht Frankfurt gegen die Vereinigung Cockpit VC eingereicht. Gegenstand des Antrages war feststellen zu lassen, dass bei zukünftigen Arbeitskampfmaßnahmen, unabhängig von Dauer und Umfang, stets eine Ankündigungsfrist von mindestens 48 Stunden eingehalten werden muss. Für die VC war dies der vierte untaugliche Versuch des Lufthansa-Managements, die Auseinandersetzung in den Gerichtssaal zu verlagern, statt sich am Tariftisch zu bewegen.

Trotz des vom Management öffentlich immer wieder bekundeten Einigungswillens, wird durch den Versuch, den Konflikt mit rechtlichen Mittel zu ersticken, deutlich, dass es sich bisher nur um Lippenbekenntnisse handelt. Das Gericht folgte dem Antrag nicht.

Die Vereinigung Cockpit sei durchaus bereit, eine Modernisierung des Tarifvertrages Übergangsversorgung vorzunehmen. Diesbezüglich habe die VC dem Lufthansa Management angeboten, die Kosten auf dem aktuellen Niveau zu deckeln. Eine Spaltung des Cockpitpersonals ist für die Vereinigung Cockpit nicht akzeptabel.

Die Lufthansa konnte bei den letzten Arbeitsniederlegungen von Piloten die Auswirkungen der begrenzen, indem sich freiwillige Crews für die Flüge meldeten. Die VC hatte nach dem Scheitern der letzten Verhandlungsrunde wieder Streiks der Lufthansa-Piloten angekündigt, mit denen "sofort gerechnet" werden müsse.

airberlin storniert Bestellungen von 33 modernen Boeing-Flugzeugen

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airberlin hat mit Boeing eine Einigung darüber erzielt, dass die Lieferverträge von 18 Boeing 737- und 15 Boeing 787-Flugzeugen zu einem Listenpreis von derzeit ungefähr fünf Milliarden US-Dollar aufgehoben werden. Die Aufhebungsvereinbarung über diese 33 Flugzeuge sieht keine Ausgleichzahlungen der Air Berlin Group an Boeing vor und ist ein weiterer wichtiger Schritt, um die Narrowbody-Flotte der Fluggesellschaft sukzessive zu harmonisieren.

Laut Ulf Hüttmeyer, Chief Financial Officer von airberlin, werde der Verzicht auf die Anschaffung der bestellten 33 Flugzeuge den künftigen Kapitalaufwand der Airline deutlich reduzieren und die Bilanzstruktur verbessern.

Neben Kauf auch Leasing für Bedarf – Finanzsituation verbessert

Der Transfer auf eine einheitliche Narrowbody-Flotte soll bis Ende 2016 abgeschlossen sein. Die airberlin group will die bestehende Flotte durch den Kauf oder das Leasing von geeigneten Flugzeugen weiterhin dynamisch an die Bedürfnisse anpassen. Dies wird in kleinerem Umfang als ursprünglich geplant stattfinden. Schon jetzt verfügt airberlin über eine der jüngsten Flotten in Europa und ist damit gut positioniert.

"Unsere Zusammenarbeit mit Boeing ist traditionell hervorragend. Dies wird auch so bleiben. Auf der europäischen Kurz- und Mittelstrecke operiert airberlin derzeit 45 Boeing 737 NG. Um künftig jedoch noch flexibler zu agieren und die Kosten weiter zu senken, ist die Vereinheitlichung der Flotte ein zentraler Baustein unserer Neustrukturierung", so Ulf Hüttmeyer weiter.

LBA erteilt Fluggesellschaften nun AOC nach VO (EU) Nr. 965/2012

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Das Luftfahrt-Bundesamt (LBA) hat das erste Luftverkehrsbetreiberzeugnis (AOC – Air Operator Certificate) nach der Verordnung (EU) Nr. 965/2012 ausgestellt. Dieses erste "neue" AOC für den gewerbsmäßigen Luftverkehr erhält die Fluggesellschaft Aerologic GmbH mit Sitz am Flughafen Leipzig/Halle.

Die Ausstellung eines AOC gemäß der Verordnung (EU) Nr. 965/2012 kann grundsätzlich erst erfolgen, wenn die Übereinstimmung mit der Verordnung durch einen Flugbetriebsprüfer des LBA geprüft und bestätigt wurde. Für die anderen deutschen Fluggesellschaften erfolgt die Ausstellung des neuen Luftverkehrsbetreiberzeugnisses sukzessive in den kommenden Wochen. Im Bild: Axel Losansky (rechts), Leiter der Abteilung Betrieb, bei der Überreichung an Ulf Weber, Managing Director der Aerologic das AOC.

Dokumentationen müssen angepasst werden – AOC ohne Befristung

Hierzu hatten die deutschen Luftfahrtunternehmen zunächst bis zum 28. April 2014 bzw. zu einem mit dem zuständigen Flugbetriebsprüfer abgestimmten Termin ihre Dokumentationen (Betriebshandbücher, Verfahren, etc.) entsprechend anzupassen und das Betriebshandbuch dem LBA zur Prüfung einzureichen.

Die neue Betriebsvorschrift legt für den gewerblichen Luftverkehrsbetrieb mit Flugzeugen und Hubschraubern unter anderem die Durchführungsbestimmungen für die Bedingungen für die Erteilung, die Aufrechterhaltung, die Änderung, die Einschränkung, die Aussetzung oder den Widerruf der Zeugnisse von gewerblichen Luftfahrtunternehmen sowie die Rechte und Verantwortlichkeiten von Zeugnisinhabern fest.

Sie regelt außerdem die Bedingungen, unter denen Flugbetrieb im Interesse der Sicherheit untersagt, eingeschränkt oder bestimmten Bedingungen unterworfen wird. Die Einhaltung der Voraussetzungen wird durch die fortlaufende Aufsicht durch das LBA sichergestellt. Das neue AOC als auch die Sondergenehmigungen unterliegen künftig keiner zeitlichen Frist mehr.

Quelle: Luftfahrt-Bundesamt

Airbus lässt Pseudo-Satelliten Zephyr auf über 60.000 Fuß steigen

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Airbus Defence and Space hat den erfolgreichen Erstflug des Airbus Zephyr High Altitude Pseudo-Satellite (HAPS) verkündet. Der Flug, der von einem Team aus Ingenieuren vom Advanced Science and Technology (EIAST)-Institut aus den Emiraten und dem Airbus Zephyr Programm vorbereitet wurde, führte das Flugzeug in die bis dahin in Dubai unerreichte Höhe von 61.969 ft (ca. 18,5 km).

Zudem war es der bisher längste Flug in den UAE und dauerte einen kompletten Tag-Nachtzyklus. Laut Chris Kelleher, Technical Director für das Airbus HAPS-Programm, arbeiteten alle Systeme im Temperaturbereich von +40 °C bis -80 °C normal. Der Flug mit dem neueartigen Flugzeug wurde von der zivilen Luftfahrtbehörde in Dubai, der Dubai Civil Aviation Authority (DCAA), genehmigt, und in dem Luftraum bei einem der drei meistgenutzten Flughäfen der Welt bewältigt.

Damit flog der Zephyr in einem der dichtesten Lufträume der Welt und es konnten wertvolle Erfahrungen für die Zulassung und Implementierung zum Einsatz von UAV gewonnen werden. Mit Zephyr wurde zum ersten mal überhaupt gezeigt, dass derartige Operationen im zivilen Umfeld durchgeführt werden können. Die VAE nehmen damit auf diesem Gebiet eine Führungsposition ein.

In Zukunft können HAPS eine wichtige Rolle für zivile Aufgaben der Behörden spielen, etwa zur Umweltüberwachung oder dem Katastrophenschutz. Mit der zivilbehördlichen Genehmigung des Zephyr-Fluges kommen UAV dem realen Einsatz näher.

Riesen-Airbus A380 trägt erstmals neuen Schriftzug der Etihad Airways

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Die Fluggesellschaft Etihad Airways präsentierte ihren neuen Schriftzug auf Flugzeugen bei einer feierlichen Zeremonie am Werk in Hamburg auf der aller ersten A380, die sie von Airbus erhalten wird.

Das erste Flaggschiff-Flugzeug der Airline durchläuft nun noch den Abschluss der Kabinenbestuhlung, gefolgt von Boden- und Flugtests, bevor sie zum Jahresende an die in Abu Dhabi beheimatete Fluggesellschaft ausgeliefert werden wird. Etihad ist der 13. Kunde für die A380 und hat zehn Maschinen des Typs fest bestellt. Flugzeugbauer Airbus kann bisher insgesamt 318 Bestellungen von 19 Kunden für den Riesen-Jet verbuchen.

Quelle Bilder und ©: Airbus / Bengt Lange

Ryanair bringt 17-millionsten Passagier zum Flughafen Weeze

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Ryanair kann am Flughafen Düsseldorf-Weeze einen Meilenstein bei den Passagierzahlen verzeichnen. Gestern Nachmittag wurde in Weeze der 17-Millionste Passagier seit Aufnahme des Flugbetriebs im April 2003 begrüβt.

Den Meilenstein erreichte Arjan Bouter aus Eindhoven, der um 14:45 Uhr von Riga kommend in Düsseldorf Weeze landete. Der Gewinner wurde feierlich auf dem Vorfeld von Vertretern des Flughafens sowie Ryanair willkommen geheißen.

Doppelter Gewinn für Rückkehrer aus Riga

Herr Bouter verbrachte ein paar schöne Tage in der Hauptstadt Lettlands wo er an einem Golfturnier teilnahm und dieses sogar gewonnen hat, bevor es heute mit Ryanair zurück nach Weeze ging. Zu seiner großen Freude winkt nun noch ein Fluggutschein für zwei Personen nach Riga, was eine baldige Rückkehr ins Paris des Nordens bedeutet.

Ryanair bedient im Winterflugplan 2014/2015 29 internationale Strecken ab Düsseldorf Weeze. Urlaubshungrige können zwischen verschiedensten Zielen in ganz Europa, wie London, Rom, Stockholm, Porto, Riga, Thessaloniki oder ein wenig Wintersonne auf den Kanaren wählen. Auβerdem soll bald, so früh wie noch nie, der Sommerflugplan des nächsten Jahres bekannt gegeben werden.

Sommerflugplan von Ryanair soll früher feststehen

Colm O‘Shea, Sales & Marketing Manager bei Ryanair, sagte: „Wir gratulieren Herrn Bouter ganz herzlich zum Erreichen des Meilensteins und freuen uns, dass er Ryanairs Angebot wählt. Wir sind schon sehr zufrieden mit den Buchungen des kommenden Winterflugplans und freuen uns schon darauf bald den Sommerflugplan des nächsten Jahres, so früh wie noch nie zu vor bekannt zu geben, um es unseren deutschen Kunden zu ermöglichen die Planung des nächsten Sommerurlaubs schon zu beginnen.“

Um den Meilenstein gebührend zu feiern gibt es gerade im gesamten Ryanair-Netzwerk besonders günstige Flüge. Die Aktionstickets sind für Reisen von November 2014 bis Januar 2015 gültig und können bis Sonntag, den 28. September 2014 um Mitternacht, online bei der Airline gebucht werden.

Airbus erwartet Verdopplung der Flugzeuge bis 2033

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Es ist einhundert Jahre her, als der erste zahlende Fluggast im Jahr 1914 abhob. Heute werden 32 Millionen Flüge mit drei Milliarden Passagieren und 50 Millionen Tonnen Fracht pro Jahr verzeichnet. Global wird die wirtschaftliche Leistung des Luftfahrtsektors auf jährlich 2,4 Billionen US-Dollar geschätzt. Und die Luftfahrt ist Grundvoraussetzung für Arbeitsplätze, Handel und internationale Geschäfte. An ihr führt kein Weg mehr an ihr vorbei. Fliegen ist für Menschen weltweit zu einem einfach zugänglichen Verkehrsträger geworden.

In den nächsten zwanzig Jahren (2014 bis 2033) wird der Passagierverkehr laut der globalen Marktprognose (GMF) von Airbus jährlich um 4,7 Prozent wachsen, was zu einem Bedarf an rund 31.400 neuen Passagier- und Frachtflugzeugen (100 Sitze und mehr) im Wert von 4,6 Billionen US-Dollar führt.

Die Wachstumsraten in aufstrebenden Märkten wie Asien, Lateinamerika, Afrika und dem Nahen Osten lassen die der wirtschaftlich entwickelteren Regionen hinter sich zurück. Eine wichtige Folge dieser Entwicklung ist, dass sich die Mittelschicht in Asien bis 2033 vervierfachen wird, während sie sich global von 33 Prozent auf 63 Prozent der Weltbevölkerung verdoppeln wird.

Verdopplung der weltweiten Passagierflotte auf 37.500 Flugzeuge

Mit der weiter voranschreitenden Urbanisierung und Konzentration von Reichtum wird sich die Zahl der Luftfahrt-Megastädte weltweit auf 91 verdoppeln. Diese Städte werden mit einem Anteil von 35 Prozent am Welt-BIP zu Zentren für die Schaffung von Wohlstand in der Welt. Über 95 Prozent des gesamten Langstreckenverkehrs wird zwischen diesen Städten abgewickelt. Die Passagierflotte wird sich von 18.500 Flugzeugen heute bis 2033 auf 37.500 Flugzeuge erhöhen, was einer Steigerung von beinahe 19.000 Flugzeugen entspricht. Rund 12.400 ältere, weniger treibstoffeffiziente Passagier- und Frachtflugzeuge werden außer Dienst gestellt.

In den etablierten Märkten werden die internationalen Verkehrsströme am schnellsten wachsen. In den aufstrebenden Märkten von Lateinamerika, Afrika und Asien-Pazifik werden regionale und Inlandsflüge schneller wachsen. Beispielsweise werden in Indien dank der Entwicklung neuer Strecken gekoppelt mit einem verbesserten Zugang zum Fliegen die am schnellsten wachsenden Inlandsströme verzeichnet und Indien wird damit bis 2033 zu einem der zehn größten Märkte.

Großraumsegment wird weiter wachsen, nach Wert 55 Prozent

"Der Luftverkehr verzeichnet ein beeindruckendes Wachstum und unsere neueste Prognose bestätigt dieses langfristige Wachstum. Während etablierte Luftverkehrsmärkte wie Europa und Nordamerika weiterhin wachsen, werden Asien und die aufstrebenden Märkte mit einer dynamischen Entwicklung herausragen", sagte John Leahy, Chief Operating Officer Customers von Airbus. "Dieser Wachstumstrend wird durch den chinesischen Inlandsverkehr bestätigt, welcher sich innerhalb der nächsten zehn Jahre zum größten Luftverkehrsmarkt entwickeln wird."

Im Großraumsegment prognostiziert Airbus einen anhaltenden Trend hin zu größeren Modellen mit Flugzeugen, die auf Langstreckenrouten und außerdem auf den immer zahlreicheren regionalen und Inlandssektoren eingesetzt werden. Deshalb erwartet Airbus in den nächsten 20 Jahren einen Bedarf von rund 9.300 Großraumflugzeugen (Passagier- und Frachtversionen) im Wert von 2,5 Billionen US-Dollar. Dies stellt 30 Prozent aller neuen Flugzeugauslieferungen im Prognosezeitraum dar und 55 Prozent nach Wert.

Die Nachfrage nach Großraumflugzeugen wird 7.800 Flugzeuge mit zwei Mittelgängen mit 250 bis 400 Sitzen und 1.500 Supergroßraumflugzeuge für den Betrieb auf den Strecken mit der höchsten Dichte umfassen. Da das Wachstum und die Konzentration der Bevölkerung rund um Städte überdurchschnittlich hoch sind, wird beinahe die Hälfte der neuen Großraumflugzeuge an Fluggesellschaften ausgeliefert, die in der Asien-Pazifik-Region basiert sind. Der Rest entfällt auf den Nahen Osten (16 Prozent), Europa (15 Prozent) und Nordamerika (neun Prozent).

Nachfrage nach Flugzeugen übersteigt Angebot

"Wir sehen insbesondere ein starkes Wachstum bei zweistrahligen Großraumflugzeugen, wie unsere A350 XWB und A330neo. Die Nachfrage übersteigt das Angebot für diese Flugzeuge der neuen Generation, insbesondere im Zeitraum von 2017 bis 2022 und darüber hinaus. Deshalb ist klar, dass wir die Möglichkeit von Produktionserhöhungen für beide Modelle untersuchen", sagte John Leahy. Die erste A350 XWB wird gegen Ende dieses Jahres ausgeliefert und die erste A330neo 2017.

Airbus ist mit der A330, der A350 und der A380, die die heutzutage modernste und umfassendste Produktreihe im Segment von 200 bis über 500 Sitzen darstellen, besonders gut positioniert, um einen bedeutenden Anteil des Marktes für Großraumflugzeuge für sich zu entscheiden.

Im Markt der Flugzeuge mit Standardrumpf und einem Mittelgang (Single-Aisle-Flugzeuge), in dem sich die A320-Familie und die Flugzeuge der A320neo-Familie der neuesten Generation fest als globale Marktführer etabliert haben, wird laut der neuesten Airbus-Prognose in den nächsten 20 Jahren ein Bedarf von über 22.000 neuen Flugzeugen im Wert von 2,1 Billionen US-Dollar erwartet, was einer Steigerung von 2.000 Flugzeugen gegenüber der vorherigen Prognose bedeutet. Dies entspricht 70 Prozent aller neuen Flugzeuge und 45 Prozent des Werts aller Auslieferungen.

Trends sind: Asien, Low-Cost-Luftfahrt und größere Flugzeuge

Die Nachfrage nach Single-Aisle-Flugzeugen wird in Märkten wie Europa und Nordamerika weiterhin hoch sein. Auf sie entfallen 22 Prozent bzw. 21 Prozent der Auslieferungen von Single-Aisle-Flugzeugen. Beide Regionen werden jedoch von der wachsenden Nachfrage nach Single-Aisle-Flugzeugen in Asien überholt. Diese Nachfrage wird primär von den Inlandsmärkten in China und Indien getragen, sowie vom wachsenden Low-Cost-Segment in Südostasien mit 37 Prozent aller Single-Aisle-Auslieferungen, die in die Asien-Pazifik-Region gehen.

Das Verkehrswachstum hat seit den 1980er Jahren zu einem "Wachstum" der durchschnittlichen Flugzeuggröße um 40 Prozent geführt, denn die Fluggesellschaften wählen größere Flugzeuge aus oder ändern bereits vorliegende Aufträge in größere Versionen. Größere Flugzeuge, wie die A380, kombiniert mit höheren Auslastungsfaktoren, nutzen beschränkte Slots am optimalsten und tragen zu steigenden Passagierzahlen ohne zusätzliche Flüge bei, wie vom Heathrow Airport London angekündigt. Der Fokus auf nachhaltiges Wachstum hat in den letzten 40 Jahren zu Treibstoffeinsparungen und einer Reduzierung der Lärmemissionen um 70 Prozent geführt, dieser Trend wird mit Innovationen wie die neue A320neo, die A330neo, die A380 und die A350 XWB fortgesetzt.

Vivian Spohr wird Schirmherrin der Lufthansa Help Alliance

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Die Hilfsinitiative der Lufthansa, Help Alliance, hat eine neue Schirmherrin. Vivian Spohr, Ehefrau des Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Lufthansa AG, Carsten Spohr, übernimmt diese Aufgabe am 25. September.

„Ich möchte als Schirmherrin dazu beitragen, die Arbeit der Help Alliance erfolgreich weiterzuführen. Dafür brauchen wir künftig große finanzielle Unterstützung. Ich möchte mich aktiv dafür einsetzen, die Finanzierung unserer Projekte zu sichern und sie weiterzuentwickeln. Eine wichtige Aufgabe wird es daher sein, zusammen mit dem Vorstand der Help Alliance nach neuen oder zusätzlichen Einnahmequellen zu suchen“, sagt Vivian Spohr.

35 Projekte, Fokus auf Ernährung und Gesundheit

Ihre ersten Reisen für die Help Alliance sind bereits geplant. „Derzeit unterstützt die Help Alliance 35 Hilfsprojekte in 18 Ländern auf vier Kontinenten. Ich habe mir fest vorgenommen, möglichst alle zu sehen. Noch in diesem Jahr werde ich nach Litauen reisen und das Projekt ‚Ausbildungsförderung für Kinder‘ besuchen. Danach geht es nach Indien zum Projekt ‚Glückskinder‘ in Tamilnadu“, so Vivian Spohr.

Die Help Alliance feiert in diesem Jahr ihr 15-jähriges Bestehen. Sie wurde 1999 von Mitarbeitern aus allen Teilen des Konzerns gegründet. Der Verein unterstützt Projekte in Entwicklungsländern, die das Ziel haben, den Menschen ein eigenständiges Leben zu sichern. Im Fokus der humanitären Aktivitäten stehen Ernährungs- und Gesundheitsprogramme, Schulen, Ausbildungseinrichtungen, Existenzgründungen und Straßenkinderprojekte. Darüber hinaus leistet der Verein Katastrophenhilfe.

Tschaikowsky-Benefizkonzert im Advent

Seit ihrer Gründung hat die Help Alliance bereits 108 Projekte in Afrika, Asien, Osteuropa, Latein- und Südamerika unterstützt und dabei rund neun Millionen Euro investiert. Die Projektleiter der Hilfsinitiative engagieren sich ehrenamtlich und sind politisch und konfessionell unabhängig. Ihr außergewöhnliches persönliches Engagement ist die Basis für den Erfolg der Hilfsorganisation und macht den Verein aus. Die Lufthansa Group unterstützt die Organisation finanziell, logistisch und durch Kommunikationsmaßnahmen. Die Spenden kommen unter anderem durch die Spendensammlung an Bord von Passagierflügen der Lufthansa Group unter dem Motto „Kleines Geld für große Hilfe“ sowie Fördermitgliedschaften, Firmenpartnerschaften, zahlreiche Fundraising-Aktionen und kulturelle Veranstaltungen zusammen.

So veranstaltet am ersten Adventssonntag das Gürzenich-Orchester Köln, ein Kulturpartner von Lufthansa, in der Kölner Philharmonie ein Benefizkonzert, dessen Reinerlös jeweils zur Hälfte an die Help Alliance und den Unterstützungsverein „Wir helfen e.V.“ des Kölner Stadt-Anzeigers geht. Dieser fördert soziale Projekte in der Kölner Region. Die Zuhörer des Benefizkonzerts können sich mit Tschaikowskys Violinkonzert D-Dur op. 35 und Ludwig van Beethovens Sinfonie Nr. 7 auf ein anspruchsvolles Programm freuen. Als Solistin konnte das Gürzenich-Orchester Köln die weltbekannte Geigerin Midori gewinnen.

A320neo absolviert erfolgreichen Erstflug über Südfrankreich

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Die erste A320neo, die sich in die Luft erhoben hat, landete heute nach einem erfolgreichen Jungfernflug von zweieinhalb Stunden Dauer um 14:22 Uhr Ortszeit wieder auf dem Flughafen Toulouse-Blagnac in Frankreich.

Die allererste Maschine der A320neo war im Juli fertiggestellt worden. Das Flugzeug mit dem Kennzeichen F-WNEO wurde auf seinem Erstflug von den Airbus-Testpiloten Philippe Pellerin und Etienne Miche de Malleray geflogen. Ebenfalls im Cockpit saß Testflugingenieur Jean-Paul Lambert. Für die Beobachtung des Flugverlaufs und Fortschritts waren die Flugtestingenieure Manfred Birnfeld und Sandra Bour-Schaeffer zuständig.

60 Tonnen in der Luft zum Test der Systeme

Für ihren Erstflug verließ die mit PW1100G-JM-Triebwerken von Pratt & Whitney ausgerüstete A320neo die Startbahn in Blagnac mit einem Gewicht von etwa 60 Tonnen. Während des Fluges, der das Flugzeug über Südfrankreich führte, deckte die Besatzung den zulässigen Flugbereich ab und testete den Betrieb der Systeme. Der Fortschritt wurde von Experten am Boden über eine direkte Telemetrieverbindung überwacht.

Airbus President und CEO Fabrice Brégier sagte: "Ich gratuliere dem gesamten A320neo-Entwicklungsteam, der Flugbesatzung und den Teams am Boden, die diesen Erfolg ermöglicht haben. Die A320neo, die heute erstmals vom Boden abhob, baut auf dem herausragenden Erfolg der A320-Familie auf. Dank inkrementeller Innovationen vereint das Flugzeug besonders sparsame Triebwerke, modernste Aerodynamik und neue Ausstattungsmerkmale in der Kabine. Damit kommt ein Produkt auf den Markt, das pro Passagier 20 Prozent weniger Kraftstoff verbrauchen wird." Zu den Innovationen gehören auch Sitze der neuesten Generation mit schlanker Linienführung im Airbus "Space-Flex"-Konzept.

3.000 Flugstunden auf dem Programm – Erstauslieferung 2015

Der Jungfernflug markiert den Beginn eines intensiven Testflugprogramms mit acht A320neo und beiden neuen Triebwerksoptionen – Pratt & Whitney PW1100G-JM und CFM International LEAP-1A Turbofan-Triebwerken. Die NEO-Testflotte wird im Laufe des Jahres insgesamt rund 3.000 Flugstunden absolvieren. Das Ziel des Testprogramms ist die Musterzulassung, damit das Flugzeug im vierten Quartal 2015 erstmals von Qatar Airways eingesetzt werden kann.

Die A320neo-Familie mit den Modellen A319neo, A320neo und A321neo für 160, 189 bzw. 240 Passagiere bildet die weltweit erfolgreichste Familie von Flugzeugen mit Standardrumpf und nur einem Mittelgang (Single Aisle). Die Flugzeuge genießen große Popularität bei traditionellen Fluggesellschaften ebenso wie im schnell wachsenden Low-Cost-Segment, wo sie sich zur klaren Referenzklasse entwickelt haben. Für die A320neo hat Airbus bis heute 3.257 Bestellungen von 60 Kunden verbucht. Damit behauptet sie schon jetzt einen Marktanteil von 60 Prozent in ihrer Kategorie.

Austrian Airlines mit Frequenz-Änderungen zwischen Ost und West

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Seit 02. Juli 2014 fliegt Austrian Airlines mit Newark ein neues Fernziel in den USA an. Nach der erfolgreichen Streckeneinführung wird der österreichische Flagcarrier bereits ab April 2015 sein Angebot von fünf Mal die Woche auf sechs Mal wöchentlich erhöhen. Ab Juni wird Newark sieben Mal die Woche angeflogen. Durchgeführt wird der Flug mit einer Boeing 767. Auch der zweite Flughafen in New York, J.F.K. wird ebenfalls weiterhin täglich angeflogen.

Fix im täglichen Flugprogramm bleiben auch Chicago, Washington und Toronto in Kanada. Somit fliegt Austrian ab Juni 2015 alle Nordamerika Destinationen täglich an.

Außerdem stockt Austrian Airlines auf Grund der positiven Nachfrage im Transitverkehr die Verbindung von und nach Chişinău auf. So geht es statt bisher sieben Mal pro Woche in Zukunft bis zu zehn Mal wöchentlich in die moldawische Hauptstadt. Mit dieser Erhöhung bietet Austrian eine optimale Anbindung an die Nordatlantikflüge an und reagiert auf die erhöhte Nachfrage aus der Region. Der Transferverkehr aus den USA über Wien nach Osteuropa liegt bei rund 63 Prozent.

Krisengebiete im Nahen Osten und der Ukraine

Im Vergleich zum Winterflugplan 2013/14 hat Austrian Airlines auf Grund der politischen Situation Tripolis aus dem Flugplan genommen. Hingegen werden Tel Aviv, Charkiw und Dnjepropetrowsk wieder angeflogen. Auch Teheran wird wieder bis zu fünf Mal wöchentlich angeflogen. Istanbul wird im Winterflugplan ausgesetzt, jedoch rechtzeitig zu Osterbeginn 2015 wieder bis zu täglich angeflogen.

Auch heuer fliegt die Airline im Winterflugplan 2014/2015 insgesamt bis zu 100 Destinationen in 56 Ländern weltweit an. Im Laufe des Gesamtjahres betreibt Austrian Airlines ein weltweites Streckennetz von insgesamt rund 130 Destinationen. Den Unterschied machen vor allem Urlaubsdestinationen in Griechenland, Spanien oder der Türkei aus.

Starkes Osteuropa-Portfolio

In Osteuropa ist Austrian Airlines weiterhin Marktführer unter den westeuropäischen Fluglinien, die aus einem Hub heraus operieren. Hier bietet die heimische Fluggesellschaft im kommenden Winter in Summe 39 Destinationen an. Allein in Russland werden vier Destinationen, nämlich Moskau, St. Petersburg, Krasnodar und Rostov nonstop ab Wien angeflogen. In der Ukraine umfasst das Angebot von Austrian Airlines fünf Destinationen.

Dazu gehören Kiev, Dnepropetrovsk, Kharkov, Lemberg und gemeinsam mit Codeshare-Partner Ukraine International Airlines auch Odessa. In Rumänien fliegt Austrian Airlines nach Bukarest, Iasi und Sibiu. Zusätzlich bietet Austrian Airlines in Rumänien gemeinsam mit Codeshare-Partner Tarom auch Flüge nach Cluj an. Somit umfasst das Angebot von Austrian Airlines in Rumänien vier Destinationen.

In Summe hat Austrian Airlines in diesem Winter 81 Flugziele in Europa im Angebot, dazu kommen zehn Fernziele nach Nordamerika und Asien und sechs in den Nahen Osten und drei nach Afrika. Der Winterflugplan gilt ab 26. Oktober 2014 bis 28. März 2015.

Neue Streiks bei Lufthansa stehen unmittelbar bevor

Nach interner Beratung sagte die Vereinigung Cockpit (VC) ihre Streikmaßnahmen am vergangenen Dienstag ab. Die Vereinigung Cockpit bedauert, dass die Verhandlungen nun aber erneut gescheitert sind. Das Lufthansa-Management verweigere nach wie vor einen einheitlichen Tarifvertrag "Übergangsversorgung" und fordert, die Piloten zukünftig in drei "Klassen" einzuteilen. Das Management der Lufthansa hatte der Vereinigung Cockpit am 15.09.2014 eine Konkretisierung ihrer Forderungen zur Übergangsversorgung übermittelt.

Um keine Chance einer Einigung verstreichen zu lassen, hatte die Vereinigung Cockpit das Lufthansa-Management aufgefordert, kurzfristig in Gespräche einzutreten. Beide Seiten trafen sich in den letzten Tagen mehrfach zu Verhandlungen.

Einschnitte bei neu eingestellten Piloten

Für neu einzustellende Piloten lehnt das Management die soziale Verantwortung für eine Übergangsversorgung gänzlich ab und schiebt das Finanzierungsrisiko einzig auf die Mitarbeiter. Ein Ausscheiden vor dem 60. Lebensjahr wird nach Vorstellungen des Managements nicht mehr möglich sein, obwohl die bisherige Übergangsversorgungsregelung aufgrund der Vergütungssystematik nahezu kostenneutral ist.

Die massiven Forderungen wurden seitens des Managements sogar noch ausgebaut, indem nun sogar davon gesprochen wird, dass Teilzeit sich verlängernd auf das Ausscheidealter auswirken soll. Diese Regelung benachteiligt insbesondere Menschen, oft Frauen, die sich im Laufe Ihres Lebens um die Familie kümmern möchten und muss als familienfeindlich angesehen werden.

Verwundert nimmt die VC zur Kenntnis, dass man immer wieder betont, ein vorzeitiges Ausscheiden nach Meinung des Managements sei nicht mehr "zeitgemäß", jedoch beim Kabinenpersonal jüngst das weitere Ausscheiden ab dem 55. Lebensjahr, auch für die neu einzustellenden Kabinenmitarbeiter, vereinbart wurde.

Aus Sicht der Vereinigung Cockpit wurde deutlich, dass das Management nicht lösungsorientiert handele, sondern den Konflikt eskaliere indem es sogar noch weitergehende Verschlechterungen fordert. Es werde dokumentiert dass kein ernsthafter Wille des Managements zu einer Lösung erkennbar sei, so die VC. Inzwischen sind in den teils jahrelangen Verhandlungen 15 tarifliche Themen mit dem Management der Lufthansa ungelöst. Ob dies im Zusammenhang mit der Diskussion über die Tarifeinheit gesehen werden muss, ist Spekulation.

Streiks bei der Lufthansa ab sofort möglich

Ab sofort ist deshalb mit weiteren Arbeitskampfmaßnahmen zu rechnen. Diese werden jeweils vorher der Öffentlichkeit bekannt gegeben. Die Vereinigung Cockpit bedauert die Auswirkungen auf die Passagiere, die durch die Verweigerungshaltung des Lufthansa-Managements tragbare Lösungen zu finden, verursacht wird.

Sparangebote bei airberlin für den Winter

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Um den Sommer oder auch in die Skisaison noch etwas zu verlängern kann man bei airberlin bis einschließlich 30. September 2014 besonders günstige Flüge für den Herbst und Winter nutzen. Im Reisezeitraum vom 01. November 2014 bis einschließlich 31. März 2015 fliegen airberlin Gäste preiswert innerhalb Deutschlands, Europas und in die USA. Innerdeutsche Flüge, zum Beispiel von Köln oder Stuttgart nach Berlin sowie von Hamburg oder Dresden nach Düsseldorf, bietet airberlin ab 89 Euro an.

Ebenso günstig fliegen Reisende in den Winterurlaub, beispielsweise ab Berlin oder Düsseldorf nach Wien oder Zürich. Wer dagegen eine Auszeit in wärmeren Regionen bevorzugt, kann Hin- und Rückfluge nach Mallorca ab vielen deutschen Städten ab 119 Euro buchen. Nach Gran Canaria oder Marokko fliegt airberlin ab 199 Euro hin und zurück.

Nonstopflüge nach Miami oder New York sind im Aktionszeitraum ab Berlin und Düsseldorf ab 459 Euro buchbar. Der Reisezeitraum für Flüge in die Vereinigten Staaten gilt vom 06. Januar bis 28. Februar 2015. Alle Preise verstehen sich inklusive Steuern, Gebühren und topbonus Meilen.

TEC2move begeistert den Nachwuchs von Technik

Was passiert, wenn ein Computer einen Menschen steuert? Wie baue ich ein Flugzeugmodell? Wie fühlt es sich an, einmal selbst die Schalthebel im Cockpit zu bedienen? Antworten auf diese und viele andere Fragen erhalten Kinder und Jugendliche bis 15 Jahre beim zweiten TEC2move – RIC NawiTech Experience Day. Das Event wird vom Regionalen Innovations Centrum (RIC), einem Tochterunternehmen von BRP-Powertrain organisiert.

Science, Technik und Mobilität sind die Leitthemen bei TEC2move – Volume 2, das am 03. Oktober 2014 von 08:30 bis 14:00 Uhr in der BRP-Rotax-Halle im österreichischen Wels stattfindet. Kinder und Jugendliche sollen spielerisch und mit einer großen Portion Neugier in die Welt der Technik eintauchen. Das abwechslungsreiche Programm wurde von namhaften Unternehmen, Schulen und Organisationen erarbeitet, unter anderem von BRP-Powertrain, FACC, Otelo, Welios, Johannes-Kepler-Universität, FH OÖ, HT L Wels, Creative Region und MTU München.

Kreativität, Spaß und Erfindergeist, das sind für Ed Sobey die wichtigsten Zutaten für den Berufsalltag von Morgen. Der US-Science Center Experte wird sein neues Buch signieren und den Schülern in einem Workshop in englischer Sprache vermitteln, wie spannend Physik sein kann. Ein weiteres Highlight ist die Virtual Real Space Show, in der der computergesteuerte Mensch vorgestellt wird. Geschicklichkeit ist beim Test im Flugsimulator gefragt.

Modellflug-Kit für die ersten 100 Besucher

Für Unterhaltung sorgt das Conrad Action Team mit einer Modellflugshow. Es gibt die Möglichkeit, einen Akku-Racer, ein Fahrzeug, das von zwei Akkuschraubern angetrieben wird, zu testen. Die ersten 100 Besucher erhalten ein Modellflug-Kit geschenkt. Auf alle anderen warten beim Gewinnspiel attraktive Preise. Außerdem gibt es zahlreiche Experimente und Workshops im Bereich Fahrzeug-und Flugzeugmodellbau.

Die TEC2move hat das Ziel, Kinder und Jugendliche für Naturwissenschaft und Technik zu begeistern und wird heuer erstmals als schulbezogene Veranstaltung organisiert. Das außergewöhnliche Event ging zum ersten Mal im Jahr 2013 erfolgreich über die Bühne, und so freut sich das RIC-Team wieder über zahlreiche Anmeldungen von Schulen und interessierten Gästen.

Technik, Science und Flugzeuge sind Themen, die viele Kinder und Jugendliche begeistern. TEC2move will den Forscherdrang und die Neugierde wecken. Wer selbst ein Modell entwirft und baut, lernt umfassend und vor allem mit Spaß und Freude.

Die RIC (Regionales Innovations Centrum) GmbH, ein Tochterunternehmen der BRP-Powertrain GmbH & Co KG, verbindet als Bildungsmotor der Region Forschung und Entwicklung sowie die Qualifizierung auf hohem Niveau. Als innovative Plattform der nächsten Generation von Technologiezentren bietet sie d en kreativen Austausch zwischen Universitäten und Industrie.

Bombardier Recreational Products und RIC als Partner aus der Branche

Die RIC GmbH repräsentiert eine Gesamtinvestition von 8,5 Mio. Euro (75 Prozent von BRP, 24,5 Prozent von der Gemeinde Gunskirchen, stellvertretend für das Land OÖ, der Stadt Wels und den Gemeinden des Bezirkes Wels-Land, 0,5 Prozent von der Oberbank AG). BRP-Powertrain BRP-Powertrain GmbH & Co KG, das Gunskirchner Tochterunternehmen von Bombardier Recreational Products Inc. (BRP), ist führend in der Entwicklung und Produktion von innovativen Rotax 4- und 2-Takt-Hochleistungsmotoren sowohl für BRP-Produkte wie Ski-Doo-und Lynx Motorschlitten, Sea-Doo Jetboote, Can-Am Gelände- und Side-by-Side-Fahrzeuge sowie Roadster als auch für Motorräder, Karts, Ultraleicht- und Leichtflugzeuge. Das Unternehmen hat in den letzten 50 Jahren mehr als 350 Motorenmodelle für Freizeitfahrzeuge entwickelt und über sieben Mio. Motoren produziert.

BRP ist Marktführer in Design, Entwicklung, Herstellung, Vertrieb und Vermarktung von motorisierten Freizeitfahrzeugen und Antriebssystemen. Zum Marken- und Produktportfolio von BRP zählen: Ski-Doo und Lynx Motorschlitten, Sea-Doo Jetboote, Can-Am Gelände- und Side-by-Side-Fahrzeuge, Can-Am Spyder Roadster, Evinrude und Rotax Antriebssysteme für Boote und Rotax Motoren für Karts, Motorräder und Leicht- und Ultraleichtflugzeuge.

Airbus A320 mit 20 Prozent weniger Verbrauch

Die A320neo-Flugzeugfamilie von Airbus erreicht neue Spitzenwerte: Im Jahr 2020 wird die gesamte Flugzeugfamilie pro Sitz 20 Prozent weniger Treibstoff verbrauchen. Die Verringerung des Kraftstoffverbrauchs um 20 Prozent wird durch neueste Kabineninnovationen in Verbindung mit weiteren Effizienzverbesserungen bei den Triebwerken erreicht.

„Die A320neo-Familie wird immer besser. Mit unseren laufenden Innovationen bei der Kabinenproduktivität und den Effizienzverbesserungen bei den Triebwerken werden wir unseren Vorsprung auch künftig sichern,“ sagte John Leahy, Chief Operating Officer Customers von Airbus. So werden die NEO-Modelle (New Engine Option) ab 2015 vom ersten Tag an 15 Prozent weniger Kraftstoff verbrauchen und bis 2020 den Kraftstoffverbrauch sogar um 20 Prozent reduzieren. Damit sollen die Maschinen der A320-Familie auch weiterhin die führenden Single-Aisle-Flugzeuge der nächsten Generation bleiben.

Mit den neuesten Kabineninnovationen bietet Airbus den Airlines die Möglichkeit, die Anzahl der Sitzplätze zu erhöhen, ohne den  Passagierkomfort zu schmälern. Zu diesen Innovationen gehören Sitze der neuesten Generation mit schlanker Linienführung, das Airbus „Space-Flex“-Konzept mit platzsparender Bordtoiletten-/Bordküchenanordnung am hinteren Ende der Kabine und das Airbus „Smart-Lav“-Konzept für eine optimierte Nutzung des Kabinenbereichs. Die Rezertifizierung der A320-Familie mit höherer Sitzplatzkapazität durch die Behörden erwartet der Flugzeubauer für Ende 2014.

Die A320neo bietet Innovationen im Kabinendesign, Triebwerke der neuesten Generation und Sharklets (modifizierte Flügelspitzen), die den Treibstoffverbrauch pro Sitz bis 2020 um 20 Prozent reduzieren helfen. Für die NEO-Familie hat Airbus bis heute 3.257 Festbestellungen von 60 Kunden verbucht. Damit behauptet sie schon jetzt einen Marktanteil von 60 Prozent in ihrer Kategorie.

Winterflugplan in Düsseldorf mit viel Karibik und neuen Zielen in Europa

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Am Flughafen Düsseldorf tritt am Sonntag, 26. Oktober, der Winterflugplan 2014/15 in Kraft. Mit knapp 140 Zielen weltweit bieten 50 Airlines ein attraktives Flugangebot für Geschäftsleute oder Privatreisende, Erholungssuchende oder Weltenbummler, Aktivurlauber oder Kulturhungrige an. Mehr als 100 wöchentliche Flüge zu 24 Interkontinentalzielen werden am drittgrößten deutschen Flughafen nonstop angeboten.

All Nippon Airways setzt ihre Langstreckenverbindung nach Tokio auch im Winter fort, Air Berlin verstärkt ihr Engagement in Düsseldorf durch neue Ziele sowie Frequenzerhöhungen auf bestehenden Strecken, Lufthansa stellt im Laufe des Winters alle Kurz- und Mittelstreckenziele – außer nach Frankfurt und München – auf Germanwings um.

Karibik-Ziele ab Düsseldorf stark vertreten

Zu den Highlights des neuen Winterflugplans zählen zusätzliche Karibik-Angebote von Air Berlin. So geht es dank der Frequenzaufstockungen insgesamt sechsmal wöchentlich von Düsseldorf in die Dominikanische Republik. Montags, mittwochs, freitags und sonntags steht Punta Cana auf dem Flugplan. Dienstags und freitags heißt das Ziel Puerto Plata. Hinzu kommt ein zusätzlicher Flugtag nach Varadero. So steht das kubanische Urlaubsziel zweimal wöchentlich auf dem Programm.

Noch mehr karibisches Strandvergnügen bietet die Airline durch ihre Verbindungen nach La Romana, Curaçao und Barbados. Aufgestockt hat die Fluggesellschaft auch ihre innerdeutschen und europäischen Strecken nach Catania (viermal wöchentlich), Dresden (23-mal wöchentlich) und Stuttgart (30-mal wöchentlich). Ganz neu im Flugangebot von Air Berlin ist Marrakesch. Die orientalische Stadt im Südwesten Marokkos wird zweimal wöchentlich angeflogen. Ebenso neu ist Fagernes in Norwegen – hier besteht eine wöchentliche Verbindung.

Lufthansa-Umstellung auf Germanwings wird komplett

Im Laufe der Wintersaison stellt Lufthansa ihre noch verbleibenden Kurz- und Mittelstreckenziele komplett auf Germanwings um. Mit der Germanwings-Übernahme der letzten Strecke nach Zürich Anfang Januar bedient Lufthansa von der nordrheinwestfälischen Hauptstadt aus dann ausschließlich ihre Fernstrecken nach Chicago und New York sowie die Flughäfen Frankfurt und München. Das starke Europanetz von Germanwings umfasst dann insgesamt knapp 50 Destinationen, wie beispielsweise die Verbindung (zweimal wöchentlich) nach Istanbul (Sabiha Gökçen) oder die Weiterführung der London Stansted-Strecke (zwölfmal wöchentlich).

Eine ganz neue Verbindung ab Düsseldorf können die Passagiere in der kalten Jahreszeit bei Tuifly buchen: Einmal pro Woche fliegt die Airline ihre Gäste via Boa Vista nach Sal. Die kapverdischen Inseln liegen vor der Westküste Afrikas im Atlantik und überzeugen auch im Winter mit angenehm milden Temperaturen.

Die polnische Fluggesellschaft Eurolot führt im Winterflugplan 13-mal wöchentlich die Strecke Düsseldorf – Warschau fort, die noch im Sommer von der Airline Lot bedient wurde. Eurolot wurde 1996 gegründet, ist eine eigenständige Airline und keine Tochter von Lot.

Auch in Richtung Russland gibt es in der kommenden Saison mehr Auswahl vom Rhein. So stockt Aeroflot ihre Frequenzen nach Moskau-Sheremetyevo auf vier tägliche Verbindungen auf und fliegt erstmals auch im Winter täglich nach St. Petersburg.

Flugführungsinstrumente machen Luftverkehr flexibel gegen Aschewolken

Damit der Luftverkehr zukünftig flexibler auf Vulkanasche reagieren kann, hat das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) im Projekt VolcATS (Volcanic Ash Impact on the Air Transport System) bereits eine verbesserte satellitengestützte Vulkanaschedetektion entwickelt.

Seit Islands Vulkan Bardabunga Feuer spuckt, ist sie wieder allgegenwärtig: die Sorge, eine Vulkanaschewolke breitet sich wie im April 2010 über Europa aus und bringt den Flugverkehr zum Erliegen. Aufbauend auf verbesserten Lagebildern mithilfe aktueller Satellitendaten untersuchen die DLR-Forscher, wie sich das Luftverkehrsmanagement flexibel an großräumige Luftraumsperrungen bei Vulkanasche anpassen kann.

Luftverkehrsmanagement muss auf Aschewolke reagieren

"Für uns ist es wesentlich, ein integriertes Beobachtungs- und Reaktionssystem für eine zukünftige Vulkankrise zu entwickeln, mit dem schnell auf eine neue Aschewolke aus Island reagiert werden kann", sagt der Projektleiter Dr. Hans Schlager vom DLR-Institut für Physik der Atmosphäre. "Dabei greifen wir auf die vielfältigen Kompetenzen des DLR zurück".

Grundlegend für eine flexiblere Steuerung des Luftverkehrs bei einer erneuten Aschewolke in Europa ist die präzise und zeitnahe Detektion, die die DLR-Atmosphärenforscher basierend auf Meteosat-Satellitendaten verfeinert haben. Zukünftige Flugführungsmaßnahmen, ebenso wie verbesserte Managementprozesse der Airlines und Flughäfen bauen darauf auf.

Im Rahmen des Projekts VolcATS entwickelt das DLR-Institut für Flugführung Algorithmen und Prozeduren mit dem Ziel, die Auswirkungen auf den Flugverkehr bei einer erneuten Aschewolke in Deutschland zu minimieren. "Wir benötigen ein robustes Luftverkehrsmanagement, das großräumige Störungen durch Vulkanasche abfedern kann", sagt Institutsleiter Prof. Dr. Dirk Kügler. Dafür setzen die Braunschweiger DLR-Forscher auf die Weiterentwicklung bewährter Flugführungsinstrumente, die beispielsweise bereits für Ausweichrouten um Schlechtwettergebiete genutzt werden.

Aschewolken verkleinern den verfügbaren Luftraum und verursachen Engstellen im Flugverkehr ähnlich denen im Straßenverkehr, wenn etwa durch eine Baustelle Fahrspuren wegfallen. "Kein Flugzeug sollte am Boden bleiben müssen, weil der durch die Aschewolke eingeschränkte Platz im Luftraum nicht optimal nutzbar ist", so Kügler. Hier greifen die neuen Flugführungsinstrumente an. Sie werden im Cockpitsimulator GECO (Generic Experimental Cockpit) im Verbund mit dem Luftverkehrssimulator "TrafficSim" für verschiedene Szenarien mit großräumigen Vulkanaschesperrungen getestet.

Ungenaue Vorhersagen ließen viele Flüge ausfallen

Welche lindernde Wirkung Flugführungsmaßnahmen kombiniert mit einer präziseren Erfassung der Vulkanascheverteilung entfalten können, haben die DLR-Forscher bereits am Beispiel des Eyjafjallajökullausbruchs 2010 untersucht. Sie nahmen sich den Flugverkehr vom 17. April 2010 als Beispiel, an dem aufgrund der vulkanaschebedingten Luftraumsperrungen nur etwa 5.000 Flüge in Europa durchgeführt wurden.

An einem normalen Verkehrstag können über 30.000 Verkehrsflugzeuge in Europa unterwegs sein. Die weiträumige Sperrung des Luftraums fußte damals auf recht groben Vulkanaschevorhersagen, die nur alle sechs Stunden neue Werte liefern konnten. Gleichzeitig wurde eine Strategie verfolgt, Flüge durch Gebiete mit Vulkanasche mit großflächigen Luftraumsperrungen zu vermeiden.

"In unserer Vergleichsrechnung für den 17. April 2010 gehen wir davon aus, dass künftig verbesserte Vorhersagen zu Aschekonzentrationswerten und Verteilungsprofilen verfügbar sind, die alle heutigen technischen Möglichkeiten nutzen", erklärt Dr. Bernd Korn vom DLR-Institut für Flugführung. "Dabei zeigte sich, dass mit solch einer verbesserten Aschevorhersage an jenem 17. April 2010 etwa 3.700 Flüge mehr hätten stattfinden können, da die damalige Vorhersage deutlich größere Aschesperrgebiete umfasste", so Korn weiter.

Noch 2.000 weiter Flüge hätten durchgführt werden können, hätte man noch Umleitungsalgorithmen angewendet. Zudem konnten die Forscher nachweisen, dass zwischenzeitlich am Boden verbliebene Maschinen schneller wieder in Betrieb genommen werden können, wenn ein häufiger aktualisiertes Lagebild der Ascheverteilung (beispielsweise mit einstündigem Update statt dem üblichen 6-Stundenvorhersagezyklus) vorliegt.

Entscheidungsprozesse im Leitstandsimulator ACCES proben

Schnelligkeit ist auch bei der Informationsverteilung im Krisenfall gefragt. Zukünftig wird es noch entscheidender sein, wie effektiv sich Vulcanic Ash Advisory Center (VAAC), Wetterdienst, Flugsicherung, Flughäfen und Airlines über die aktuelle Lage austauschen. Untersucht wird diese Fragestellung im Leitstandssimulator ACCES (Airport and Control Center Simulator) des DLR-Instituts für Flugführung.

"Wichtig ist hier beispielsweise, wie Informationen für die Entscheider in einem Einsatzzentrum aufbereitet werden", erläutert Korn. Zudem ist ein funktionierendes Zusammenspiel aller Akteure für ein funktionierendes Gesamtsystem unerlässlich. "Beispielsweise kann es helfen, einige Flüge großräumiger umzuleiten, um insgesamt mehr Flugzeuge um eine Aschwolke zu führen. Solche wirtschaftlich nicht immer ganz leichten Entscheidungsprozesse gilt es vom theoretischen Konzept in der konkreten Anwendung zu untersuchen."

Lufttransportsysteme als Werkzeug zur Kostanabschätzung

In der Folge des Eyjafjallajökullausbruchs mussten 2010 rund 100.000 Flüge gestrichen werden, zehn Millionen Passagiere saßen fest. Der volkswirtschaftliche Schaden war immens. Wie eine Fluggesellschaft auf solch eine großräumige Störung reagiert, etwa welche Strecken geschlossen, welche noch aufrecht mit welchen Flugzeugen gehalten werden, verursacht im Detail unterschiedliche Folgekosten. Hierfür entwickeln die DLR-Lufttransportsysteme im Rahmen von VolcATS ergänzend unterschiedliche Reaktionsmodelle.

Diese werden die Gesamtkosten verschiedener Entscheidungen bei großräumigen Luftraumsperrungen abbilden und damit Handlungsalternativen aufzeigen. "Mit diesem Werkzeug schaffen wir eine einzigartige Bewertungsumgebung für hochrangige Entscheidungsträger zumindest im Trend die ökonomischen Auswirkungen abschätzen zu können", so Prof. Dr. Volker Gollnick, Leiter der DLR-Lufttransportsysteme.

Forschungsbedarf von Vulkanasche und Luftverkehr

Forschungsarbeiten zu den Auswirkungen von Vulkanasche auf den Luftverkehr bündelt das DLR im Projekt VolcATS (Volcanic ash impact on the Air Transport System). Dieses Projekt umfasst ein satellitengestütztes Verfahren, das kurzfristig die Ascheverteilung in der Luft bestimmt und vorhersagt sowie Beiträge für ein flexibles Luftverkehrsmanagement, mit dem aschefreie und damit sichere Bereiche für den Flugverkehr freigegeben werden können.

Ergänzend werden die noch unzureichend bekannten Folgen von Vulkanasche für Flugzeugtriebwerke untersucht sowie ein Asche-Warnsystem für Verkehrsflugzeuge entworfen. Beteiligt sind die DLR-Institute für Physik der Atmosphäre, Flugführung, Werkstoffforschung, Antriebstechnik, Flugsystemtechnik sowie die DLR-Lufttransportsysteme und die DLR-Flugexperimente.

Passagierflug über 90° Nord begleitet von Polarforschern an Bord

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Ein Rundflug in einem Airbus A330-200 zum Nordpol wird von den Experten der Deutschen Polarflug im Frühjahr 2015 als außergewöhnliche Reise wieder angeboten. Am 25. April wird um 09:00 Uhr morgens der airberlin-Flug AB1111 ab Düsseldorf in die Weiten der Arktis starten. Das Flugzeug aus der Langstreckenflotte der Fluggesellschaft wird dabei nicht nur den Nordpol und das arktische Meer überfliegen. Auch abgelegene Polarregionen wie Spitzbergen und die schnee- und eisbedeckte Ostküste Grönlands können vom Flugzeug aus beobachtet werden.

"Dieser Sonderflug ist bereits der achte Nordpolflug, den airberlin durchführt. Die Resonanz ist jedes Jahr sehr positiv und für unsere Gäste ist es ein ganz besonderes Flugerlebnis. Wir hatten schon Teilnehmer aus den USA oder Australien, die nach Düsseldorf gereist sind, um bei diesem Flug dabei zu sein", so Karsten von dem Hagen, Leiter Verkauf Sonderflüge bei airberlin.

Polarforscher mit an Bord

Für Unterhaltung und Hintergrundinformationen über die einzigartige Natur der Arktis sorgen Vorträge von Polarforschern an Bord. Ebenso werden Filme über die Polarregion gezeigt. Ein nordisch-inspiriertes Bord-Menü, das eigens für den Sonderflug zusammengestellt wird, rundet das Programm der zwölfstündigen Rundreise ab. Tickets soll es ab 444 Euro geben.

Ryanair mit Amadeus als Partner – 27 Prozent Business

Ryanair hat heute die Partnerschaft mit dem GDS Unternehmen Amadeus angekündigt. Amadeus ist Europas führender Anbieter für hoch entwickelte technologische Lösungen in der weltweiten Reiseindustrie. Ab sofort können alle europäischen Reiseagenturen, die mit Amadeus arbeiten, auch die günstigen Preise und das umfassende Streckennetz von Ryanair buchen.

Die Kombination von Ryanairs günstigen Preisen, dem umfassenden Streckennetz mit Groß- und Kleinflughäfen und dem führenden Marktanteil in den meisten Europäischen Hauptreiseländern sowie die Technologie von Amadeus, geben Ryanair die Möglichkeit seine Angebote für Geschäftsreisen auszubauen. Diese Partnerschaft – Ryanairs zweite GDS Partnerschaft – folgt direkt auf das im August gestartet Business Plus Programm und ermöglicht noch mehr europäischen Unternehmen auf die günstigsten Preise der irischen Low-Cost Airline zuzugreifen und so Millionen an Reiseausgaben zu sparen.

Diese Partnerschaft ist die neuste Innovation einer Reihe von stetigen Verbesserungen von Ryanair. Dazu zählen bereits eine neue Webseite, einen neue App mit der Möglichkeit für mobile Bordkarten, Sitzplatzreservierungen, ein zweites kostenloses Handgepäckstück sowie ein engagierter Familien Service, dem Family Extra Programm. Damit will Ryanair mehr anbieten als nur die günstigen Preise.

Schon jetzt 27 Prozent Ryanair-Kunden Geschäftsreisende

Michael O’Leary, Chief Executive Officer von Ryanair: "Ryanair freut sich eine Partnerschaft mit Amadeus eingegangen zu sein, deren Technologie uns die ausgezeichnete Gelegenheit gibt ein noch größeres Spektrum an Geschäftsreisenden zu erreichen. Bereits jetzt sind gut 27 Prozent unserer Kunden Geschäftsreisende, weshalb wir auch weiterhin daran arbeiten werden Europas besten Service für Unternehmen zu verbessern und den Unternehmen die günstigsten Preise, die pünktlichsten Flüge und unser maßgeschneidertes Business Plus Programm zu bieten. Für alle Geschäftsreisende, Unternehmen und TMCs bedeutet diese Partnerschaft einen noch besseren Zugang zu unseren günstigen Preisen und Europas größten Streckennetz."

Holger Taubmann, SVP Distribution von Amadeus: "Ryanair ist die wohl erfolgreichste Low-Cost Airline weltweit, weshalb wir uns freuen, dass die Fluglinie die Chance in der Zusammenarbeit mit Amadeus gesehen hat. Dadurch kann Ryanair seine Reichweite, Rendite und sein Vermarktungspotenzial steigern." Die Technologie solle es Reiseagenturen ermöglichen Flüge von Ryanair leichter und unkomplizierter zu buchen.

ICAO-Sicherheitsübung traf Einsatzkräfte am Flughafen ohne Vorwarnung

Der Flughafen Frankfurt gab nach der zunächst geheim gehaltenen ICAO-Sicherheitsübung vom Dienstag Abend Einzelheiten zum Ereignis bekannt. Die Übung fand vor dem Hintergrund eines fiktiven Flugzeugunglücks am Flughafen Frankfurt statt. Szenario war eine Cargo-Maschine, die aufgrund eines Triebwerkbrands nach Frankfurt zurückkehrte, bei der Landung von der Landebahn abkam und verunglückte.

Zudem wurde bei dem Unfall die Kollision mit zwei VW-Bussen, in dem Flughafen-Beschäftigte saßen, simuliert. Nach Löschung des Brands wurde die Untersuchung der Frachtladung geprobt. Die Übung führten die Partner Fraport AG, die Lufthansa Cargo AG, Feuerwehr, Rettungsdienste und beteiligte Behörden durch und erprobten dabei ihre Zusammenarbeit.

Realistisches Szenario ohne vorab-Information

Die Übung fand in der Zeit von 19:00 bis 22:00 Uhr statt. Geübt wurden unter anderem die Verfahrensabläufe zwischen den beteiligten Institutionen vor und nach der Landung der Maschine am Frankfurter Flughafen. Wesentliche Aspekte der Übung waren die medizinische Versorgung der zum Teil "schwer" verletzten Personen, die Löschung des Triebwerkbrands, der Umgang mit beschädigter Frachtladung sowie die Kommunikation mit internen und externen Anspruchsgruppen.

Um die Übung so realistisch wie möglich zu gestalten, waren die Einsatzkräfte vorab nicht über das Szenario informiert und mussten sich schnell in die fiktive Lage hineinversetzen. Die Ergebnisse der Übung werden evaluiert und dienen der weiteren Aus- und Fortbildung. Der laufende Betrieb am Flughafen Frankfurt war nicht beeinträchtigt worden.

Fahrbahn Teil- und Vollsperrungen zur Zufahrt zum Hamburg Airport

Voraussichtlich bis zum 29. November 2014 erfolgt wechselweise eine halbseitige Sperrung der Fahrbahn in Höhe der Kreuzung Langenhorner Chaussee / Erdkampsweg bis Kreuzung Langenhorner Chaussee / Flughafenstraße. Je Richtung steht in dieser Zeit nur ein Fahrstreifen zur Verfügung. Grund sind Leitungs- und Straßenbauarbeiten. Eine Vollsperrung erfolgt auch an der Kreuzung Kieler Straße / Sportplatzring ab 02. Oktober.

Vollsperrung Kreuzung Kieler Straße / Sportplatzring

Die Vollsperrung ist geplant von Donnerstag, den 02. Oktober 2014 um 00:00 Uhr, bis Montag, den 06. Oktober 2014 um 05:00 Uhr. Sowohl die Kieler Straße als auch der Sportplatzring / Volksparkstraße sind betroffen.

Autofahrern wird geraten, die Kreuzung weiträumig zu umfahren. Die Abfahrt der A 7 Anschlussstelle Hamburg-Stellingen Richtung Norden wird gesperrt, so dass auf die AS Hamburg-Volkspark ausgewichen werden muss. Weitere Umleitungsstrecken sollen rechtzeitig bekannt gegeben werden.

Alle Buslinien fahren weiterhin wie gewohnt Richtung Innenstadt (MetroBuslinie 4, Linie 183, Linie 283 und Nachtbuslinie 603). Stadtauswärts fahren alle Buslinien eine Umleitungsstrecke von der Kieler Straße über den Basselweg und Wördemannsweg. Mit ersten Beeinträchtigungen auf dem Sportplatzring ist bereits am 01. Oktober zu rechnen: Dann werden Vorarbeiten für den Ausbau der im Straßenbelag liegenden Leuchtmarkierungen durchgeführt.

Hamburg Airport fordert Passagiere und Besuche auf, gegebenenfalls mehr Zeit für die Anfahrt zum Flughafen einzuplanen und die Beschilderungen zu beachten.