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Lufthansa und UFO nennen Punkte zur Schlichtung

Lufthansa und die Unabhängige Flugbegleiter Organisation (UFO) haben in dieser Woche ihre Verhandlungen zu zahlreichen Themen fortgesetzt, die unter dem Titel „Agenda Kabine“ gebündelt worden sind. Die Frist zum Abbruch der Verhandlungen ist in der vergangenen Nacht um 00:00 Uhr ausgelaufen. Die Gespräche können damit nur mit einer Einigung beendet werden oder werden in eine Schlichtung überführt. Auf dieses Vorgehen hatten sich die Tarifpartner im Juli vergangenen Jahres verständigt. Am 19. Januar 2015 haben sich Lufthansa und UFO zudem darauf geeinigt, einen Schlichter zur Alters- und Übergangsversorgung anzurufen.

„Wir sind froh, dass UFO den Gesprächen mit uns den Vorrang vor Streiks gegeben hat und die Gewerkschaft in den kommenden Wochen und Monaten von Arbeitskampfmaßnahmen absieht. Das ist ein wichtiges Signal für unsere Kunden, die wir aufgrund der zahlreichen Streiks der Vereinigung Cockpit wiederholt enttäuschen mussten“, sagt Dr. Bettina Volkens, Vorstand Personal und Recht der Deutschen Lufthansa AG.

„Wir wollen gemeinsam mit UFO weiter konstruktiv an zukunftsfähigen Tarifstrukturen bei Lufthansa arbeiten. Auch wenn dies oft ein schwieriger Weg ist, auf dem wir hart miteinander um Lösungen ringen, ist es ein wichtiger Schritt für die Zukunftsfähigkeit von Lufthansa und bietet damit gute Perspektiven für unsere Mitarbeiter“, so Volkens weiter.

Die Tarifpartner haben für die weiteren Verhandlungen die bisher erreichten Zwischenstände dokumentiert. Unter anderem zu folgenden Punkten werden die Verhandlungen nun parallel zur Schlichtung der Versorgungsthemen fortgesetzt:

  • Das Schlichtungsverfahren zur Alters- und Übergangsversorgung wird derzeit noch vorbereitet. Auf einen Schlichter müssen sich die Tarifparteien noch verständigen.
  • Die Tarifparteien haben sich auf Wechselmöglichkeiten von Germanwings-Kabinenmitarbeitern zu Lufthansa Passage verständigt. Die genauen Regelungen werden nun ausgearbeitet.
  • An die Stelle des bisherigen Jahresarbeitszeitmodells mit befristeten Arbeitsverträgen, tritt ein neuer Tarifvertrag Saisonalität mit unbefristeten Anstellungen, der es dem Unternehmen auch in Zukunft ermöglichen, adäquat auf die saisonalen Schwankungen der Nachfrage zu reagieren. Die Wirksamkeit dieser Regelung hängt vom Abschluss der Versorgungstarifverträge ab.
  • Der Manteltarifvertrag wurde verlängert und kann frühestens zum 31. Dezember 2017 gekündigt werden. Anpassungen, die unter anderem aufgrund neuer gesetzlicher Regelungen notwendig sind, sollen in ungekündigtem Zustand erarbeitet werden.
  • Die Tarifpartner haben vereinbart, über ein Benchmark mit relevanten Wettbewerbern die Position im Markt zu ermitteln.
  • Der Vergütungstarifvertrag wird weiter verhandelt.

ATV-Wiedereintritt wird an Bord mit Infrarotkamera gefilmt

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Am Sonntag, 15. Februar, ist es soweit: Das fünfte und letzte Automated Transfer Vehicle (ATV) wird nach dem Abdocken von der Internationalen Raumstation ISS wieder in die Atmosphäre der Erde eintreten und auseinanderbrechen. Und eine Spezialkamera soll das Ende des europäischen Raumtransporters ATV-5 „Georges Lemaître“ filmen. Die im Auftrag der europäischen Weltraumagentur ESA von der Ruag Space gebaute Spezialkamera, die so genannte ATV Breakup Camera wird den Wiedereintrittdokumentieren. Dies soll Daten liefern, die Aufschluss darüber geben, was beim Auseinanderbrechen eines großen Raumfahrzeugs genau geschieht

Dieses Wissen wird dazu beitragen, Weltraumschrott zu vermeiden sowie Satelliten und andere Raumfahrzeuge so zu konstruieren, dass sie am Ende ihrer Lebensdauer beim Wiedereintritt in die Atmosphäre vollständig verglühen, ohne dass eine Gefahr für die Menschen auf der Erde entsteht.

Infrarotkamera zeigt Hitzeentwicklung beim Wiedereintritt

Der Raumtransporter Georges Lemaître ist seit August vergangenen Jahres an die Raumstation angedockt. Er hat die Astronauten an Bord der ISS mit Nahrung, Wasser, Sauerstoff und wissenschaftlichen Experimenten versorgt. Mit dem Schub seiner bordeigenen Triebwerke hat das ATV die Raumstation in den vergangenen Monaten mehrfach angehoben. Ohne solchen zusätzlichen Schub würde die ISS mit der Zeit immer tiefer sinken und schließlich wieder zurück zur Erde fallen. Am Ende seiner Mission wird „Georges Lemaître“ nun zur kosmischen Müllverbrennungsanlage: Die Astronauten laden ihre Abfälle in das ATV, bevor es abdockt und beim Wiedereintritt in die Erdatmosphäre verglüht.

Die ATV Breakup Camera ist als Fracht an Bord von Georges Lemaître mit zur ISS geflogen. Inzwischen hat die Crew der ISS die Kamera im Frachtraum des ATV installiert und einsatzbereit gemacht. Wenn der Raumfrachter seine letzte Reise antritt, wird die Infrarotkamera aufzeichnen, wie sich das Innere des Raumtransporters beim Wiedereintritt erhitzt, bevor er aufgrund der Reibungshitze und des Luftwiderstands auseinanderbricht und verglüht.

Daten kommen per E-Mail aus dem All

Die Bilder der Infrarotkamera werden über Kabel laufend an die dazugehörende Kommunikationseinheit übermittelt und komprimiert. Die Kamera selbst wird durch die hohen Temperaturen beim Wiedereintritt zerstört. Die Kommunikationseinheit hingegen wird von einer kugelförmigen Ummantelung aus Keramik vor der großen Hitze geschützt und bleibt auch nach der Zerstörung des ATV intakt, bis sie schließlich in den Südpazifik fällt.

Während ihres Falls durch die Atmosphäre wird die Kommunikationseinheit rund drei Minuten lang Videodaten an die Satelliten des Mobilkommunikationsnetzwerks Iridium übermitteln. Die Iridium-Satelliten werden die Datenpakete dann bequem per E- Mail an die Ruag Space und die Eidgenössische Technische Hochschule (ETH) Zürich übermitteln. Die Auswertung übernimmt die ETH in Zusammenarbeit mit der Ruag Space.

Erfolgreiches Ende einer europäischen Mission

Ruag Space hat maßgeblich zu den Erfolgen des ATV-Programms beigetragen: Das Raumfahrtunternehmen hat die Strukturen für die Antriebsmodule der Weltraumfrachter entwickelt und gebaut. Diese komplexen Aluminiumstrukturen waren sozusagen das Rückgrat, auf dem die ATVs aufgebaut waren. Daneben war die Ruag Space auch für die Herstellung der Nutzlastschränke in den ATVs, den so genannten Cargo Racks, verantwortlich. Die schwedische Tochtergesellschaft Ruag Space AB lieferte Computer, die Monitoring and Safing Units, für die Raumfrachter. Diese hoch zuverlässigen Computer überwachten die Sicherheit der autonomen Andockmanöver.

Mit dem Wiedereintritt von Georges Lemaître findet die Erfolgsgeschichte der europäischen ATV-Raumtransporter ihren Abschluss. Insgesamt fünf mal sind die Weltraumfrachter autonom zur ISS geflogen und haben dabei mehr als 30 Tonnen Fracht zur Raumstation befördert. Weitere ATV-Flüge sind nicht geplant. Stattdessen beteiligt sich die Europäische Weltraumagentur ESA nun am US-amerikanischen Orion Multi Purpose Crew Vehicle (MPCV).

Fünfte Boeing 777F „D-ALFE“ kommt zur Lufthansa-Cargo-Flotte

Die Modernisierung der Flotte von Lufthansa Cargo nimmt weiter Form an: Am 12. Februar 2015 landete die fünfte Boeing 777F der Frachtairline mit der Kennung „D-ALFE“ um 09:51 Uhr lokaler Zeit erstmals in Frankfurt.

Die Crew um Chefpilot Claus Richter brachte die „Triple Seven“ auf dem rund neunstündigen Überführungsflug aus Everett bei Seattle sicher an ihren neuen Heimatflughafen. Im Zuge des Zukunftsprogramms „Lufthansa Cargo 2020“ hat der Frachtkranich insgesamt fünf neue Triple Seven bestellt, im November 2013 hatte die erste ihren Dienst angetreten. Darüber hinaus hat Lufthansa Cargo Optionen für fünf weitere Boeing 777F mit gestaffelten Auslieferungszeitpunkten bis September 2020 erworben.

Triple Seven zwischen Nordamerika und Honkong unterwegs

„Die Boeing Triple Seven ist aus unserer Sicht das beste Flugzeug für unsere Flottenstruktur. Mit ihrer Performance hat sie bereits im vergangenen Jahr unsere Erwartungen übertroffen“, sagte Peter Gerber, Vorstandsvorsitzender von Lufthansa Cargo.

Die Boeing 777F punktet bei der Ökoeffizienz dank hochmoderner Triebwerke mit geringeren Lärm- und Treibstoffemissionen und ist dabei wirtschaftlicher als alle anderen Frachter ihrer Klasse. Im Linienbetrieb werden die Frachter derzeit vor allem im Verkehr zwischen Europa und Nordamerika eingesetzt, auch ein täglicher Flug nach Shanghai steht auf dem Flugplan. Mit dem Neuzugang wird ab März Hongkong mit der B777F angeflogen werden.

Flugzeug-Namen nach Ländern: „Hallo Germany“-Flieger

Der fünften im Bunde wird zudem die ganz besondere Ehre zu Teil, als Botschafterin Deutschlands Städte, Länder und Kontinente zu verbinden: „Hallo Germany“ steht auf dem Rumpf des fabrikneuen Fliegers. Über den Wettbewerb „Name the plane“ hatte Lufthansa Cargo im Jahr 2013 zur kreativen Namensgebung für die gesamte Flotte aufgerufen. Die Wahl fiel schließlich auf den Vorschlag, die wichtigsten Zielländer der Frachtairline in der Landessprache zu begrüßen. „Good Day, USA“, „Jambo Kenya“, „Ni Hao, China“ und „Olá Brazil“ – so senden die anderen Triple Seven Frachter von Lufthansa Cargo täglich ihre Grüße in alle Welt.

High-Tech-Satellit Sentinel-2A: Multispektral-Talent wird bald verpackt

Die ESA und die Europäische Kommission zeigen am 24. Februar gemeinsam mit Airbus Defence and Space und der IABG in Ottobrunn bei München ein letztes Mal den High-Tech-Satelliten Sentinel-2A im Reinraum, bevor er verpackt und zum Start nach Französisch-Guayana verfrachtet wird. Projektleiter und Fachleute werden erklären, welche neuen Möglichkeiten Sentinel-2 durch seine Überwachung der Vegetation und der Nutzung von Landflächen auf der Erde eröffnen wird.

Sentinel-2A bringt sozusagen Farbe in Europas Umweltüberwachungsprogramm Copernicus. Seine hochauflösenden, neuartigen Multispektralkapazitäten sind für die ESA eine Premiere. Sentinel-2 wird mit einer Abtaststreifenbreite von 290 km und dank einer hohen Überflugrate Veränderungen von Landoberflächen auf unserem Planeten mit bisher ungekannter Präzision erfassen.

Die Daten dieser neuen Mission werden effizientere Verfahren in der Landwirtschaft, die Überwachung von Wäldern, die Erfassung von Umweltverschmutzungen in Seen und Küstengebieten, die Erstellung von Karten für das Katastrophenmanagement und vieles mehr ermöglichen.

Den Bau des Satelliten hatte ein Industriekonsortium unter der Leitung des Hauptauftragnehmers Airbus Defence and Space übernommen. Der Start von Sentinel-2A an Bord einer Vega-Trägerrakete von Europas Raumflughafen Kourou in Französisch-Guayana aus ist für Juni geplant.

Für die Veranstaltung am 24. Februar vor Berichterstattern mit anschließender Besichtigung des Reinraums sind Vorträge von Vertretern der ESA, der Europäischen Kommission, von Airbus DS sowie Fachleuten einzelner Anwendungen geplant.

Condor mit Anschlüssen durch Air Namibia

Mit der Fluggesellschaft Air Namibia gewinnt der Ferienflieger Condor einen weiteren Partner im südlichen Afrika. Condor fliegt im aktuellen Winterflugplan ab Frankfurt (FRA) immer montags und donnerstags nonstop nach Windhuk (WDH).

Die Flüge können ab sofort als Erweiterung des Condor Flugnetzes über das bereits bestehende Ziel Windhuk (WDH) gebucht werden. Durch diese Kooperation werden Anschlüsse in folgende Regionen möglich: Kapstadt und Johannesburg in Südafrika, Victoria Falls und Harare in Simbabwe, Maun in Botswana, Lusaka in Sambia, Luanda in Angola sowie Lüderitz, Oranjemund und Walvis Bay in Namibia.

Aktuell und im Sommer 2015 sind diese Verbindungen nur als Rückflug buchbar, ab dem Winterflugplan 2015/16 werden jedoch optimale Anschlüsse geboten. Auf vielfachen Wunsch der Fluggäste wird das Flugziel Windhuk ab Winter 2015/16 als Nachtflug angeboten, wodurch ein optimaler Anschluss an das Netz der Air Namibia gewährleistet wird. Bis dahin erlaubt diese Partnerschaft im Winter 2014/15 und Sommer 2015 ideale Kombinationen für Rundreisen, Touren oder Gabelflüge, die in Windhuk (WDH) beginnen und an anderen touristisch interessanten Orten wie zum Beispiel Victoria Falls (VFA) oder Maun (MUB) enden.

Günstige Flüge beispielsweise von Victoria Falls (VFA) über Windhuk (WDH) nach Frankfurt (FRA) soll es für einen Oneway-Komplettpreis ab 514,99 Euro in der Economy Class, von Luanda (LAD) über Windhuk (WDH) nach Frankfurt (FRA) für einen Oneway-Komplettpreis ab 469,99 Euro in der Economy Class oder von Walvis Bay (WVB) über Windhuk (WDH) nach Frankfurt (FRA) für einen Oneway-Komplettpreis ab 438,99 Euro in der Economy Class geben. Flüge sind bei der Airline im Servicecenter, in Reisebüros oder telefonisch buchbar.

Zahlen zu Air Namibia

Air Namibia IATA: SW

ICAO: NMB

Callsign: NAMIBIA

Gegründet 1947
Flotte 4 Airbus A319-100

2 Airbus A 330-200

4 Embraer ERJ 135

Hub Windhoek-Hosea Kutako
Flugziele 15

Erster Einsatz für ersten Rettungshubschrauber EC 145 T2 überhaupt

Generationenwechsel in der Luftrettung: Heute ist erstmals ein Hubschrauber der neuesten Generation, die EC 145 T2, in Deutschland zu einem Rettungseinsatz gestartet. Die Besatzung der Münchner Station der DRF Luftrettung wurde um 13:10 Uhr zu einem dringenden Intensivtransport nach Fürstenfeldbruck alarmiert.

Aufgrund einer Gehirnblutung musste ein 69-jähriger Mann zur lebensrettenden Operation in die Neurochirurgie des Klinikums Rechts der Isar nach München transportiert werden. Am Krankenhaus in Fürstenfeldbruck übernahm die medizinische Besatzung den Mann und bereitete ihn für den Transport mit dem Hubschrauber vor. „Der Patient war während des Transports stabil, er wurde intubiert und beatmet aus dem Krankenhaus übernommen. Wir verabreichten ihm kreislaufstabilisierende Medikamente und überwachten ihn intensivmedizinisch“, berichtet Notarzt Dr. Michael Kaspar. Nach wenigen Flugminuten konnte die Crew der DRF Luftrettung den Patienten den weiterbehandelnden Ärzten in München übergeben.

Nachdem die Besatzung den Patienten gerade am Klinikum Rechts der Isar übergeben hatte, erfolgte die nächste Alarmierung: Bei einer 84-jährigen Frau bestand aufgrund einer schweren Rückenverletzung die Gefahr einer Querschnittslähmung. Zur weiteren Behandlung musste sie vom Krankenhaus in Freising in das spezialisierte Klinikum Rechts der Isar transportiert werden. „Der Transport an Bord des Hubschraubers ist schonender als in einem Rettungswagen – ein großer Vorteil bei Patienten mit Verletzungen der Wirbelsäule. Daher haben wir die Patientin auf eine spezielle Vakuummatratze gebettet und sie an Bord unseres Hubschraubers schnellstmöglich nach München geflogen“, erzählt Rettungsassistent Hans Mielke.

Feierliche Indienststellung für Rettungshubschrauber EC 145 T2

Mit rund 80 Gästen aus den Bereichen Politik, Medizin und Rettungsdienst war der neue rot-weiße Hubschrauber gestern im Rahmen einer Feierstunde an der Station München offiziell in Dienst gestellt worden. „Wir freuen uns sehr, in München die weltweit erste EC 145 T2 einsetzen zu können. Damit sind wir Vorreiter für viele weitere Stationen der DRF Luftrettung. Für das in München geflogene Einsatzprofil, Patiententransporte zwischen Kliniken, ist die neue Maschine aufgrund ihrer größeren Reichweite bestens geeignet. Von der Leistungsstärke der Maschine profitieren wir aber auch, wenn wir z.B. zu Notfällen in bergige Regionen des Alpenvorlands alarmiert werden“, berichtet Dietmar Gehr, Pilot und Stationsleiter in München.

„Christoph München“, der mit zwei Piloten, einem Notarzt und einem Rettungsassistenten besetzte Hubschrauber der DRF Luftrettung, wird für dringende Transporte von Intensivpatienten zwischen Kliniken eingesetzt. Bei Bedarf wird er auch in der Notfallrettung in München und den umliegenden Landkreisen alarmiert. Dazu ist er 24 Stunden täglich einsatzbereit und medizinisch als fliegende Intensivstation ausgestattet. Darüber hinaus wird der rot-weiße „Christoph München“ zur Rettung von Notfallpatienten eingesetzt. Einsatzorte im Umkreis von 60 Kilometern erreicht er in maximal 15 Minuten.

Die DRF Luftrettung setzt an 30 Stationen in Deutschland und Österreich Hubschrauber für die Notfallrettung und den Transport von Intensivpatienten zwischen Kliniken ein. Darüber hinaus holt die DRF Luftrettung mit ihren Ambulanzflugzeugen im Ausland verletzte oder erkrankte Förderer des DRF e.V. zurück, wenn dies aus medizinischen Gründen notwendig ist. Im vergangenen Jahr starteten die rot-weißen Luftretter zu 35.368 Einsätzen. Zur Finanzierung ihrer Arbeit ist die gemeinnützig tätige Organisation dabei auf die Unterstützung von Förderern angewiesen.

Verkehrsminister Thomas Webel präsentiert Luftverkehrskonzept in Cochstedt

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Nach Auffassung von Verkehrsminister Thomas Webel bekommt dem Transport von Personen und Gütern mit Luftfahrzeugen auch in Sachsen-Anhalt eine immer größere Bedeutung.

„Mobilität gehört zu den menschlichen Grundbedürfnissen und ist ein wesentlicher Wirtschaftsfaktor“, sagte der Minister heute bei der Vorstellung des aktuellen Luftverkehrskonzeptes im Rahmen einer Sitzung des Logistikbeirates am Flughafen Magdeburg/Cochstedt. Kein anderer Verkehrsträger sei in der Lage, große Entfernungen in so kurzer Zeit zu überwinden.

„Unser Land verfügt traditionell bedingt, vor allem aber aufgrund seiner geografisch günstigen Lage über erhebliches Potenzial, um künftig noch mehr von dieser Entwicklung profitieren zu können“, betonte Webel. Insbesondere bei der Zulieferindustrie für Luftverkehrstechnik sowie beim Luftsport und der allgemeinen Luftfahrt habe Sachsen-Anhalt mit die Nase vorn. Ergänzt durch das hervorragend ausgebaute Straßen- und Schienennetz ergäbe sich daraus eine gute Ausgangsposition.

 Gesamtstrategie und Landesluftfahrtbehörde

Nach Auskunft des Ministers bildet das Luftverkehrskonzept 2015 des Landes Sachsen-Anhalt den gegenwärtigen Entwicklungsstand des Luftverkehrs in Sachsen-Anhalt im Vergleich zu 2004 ab. Daraus abgeleitet erfolge eine Prognose auf die kommenden zehn Jahre unter Berücksichtigung der Ziele im Landesentwicklungsplan sowie regionaler und wirtschaftlicher Interessen. Als neue Gesamtstrategie für eine nachhaltige Luftverkehrspolitik enthalte das neue Konzept nun z.B. erstmals Festlegungen zum Umweltschutz, der auch in diesem Bereich zunehmend beachtet werden müsse, erklärte Webel.

Erst im November vorigen Jahres konnte Sachsen-Anhalt seiner traditionsreichen Luftfahrtgeschichte ein weiteres erfolgreiches Kapitel hinzufügen. „Als erstes Bundesland verfügen wir über eine zertifizierte Landesluftfahrtbehörde“, erinnerte der Minister an die Übergabe der Urkunde im Magdeburger Elbauenpark. Damit habe sich das Land den neuen Anforderungen der EU gestellt und unbestritten eine innovative Pionierleistung vollbracht. Nun gehe es darum, das implementierte System voll auszuschöpfen und weitere Aufgabenbereiche aus der Luftsicherheit und des Wetterdienstes sowie angrenzender Fachbereiche in das Qualitätsmanagementsystem zu integrieren, fügte Webel hinzu.

Wichtige Rolle für Magdeburg/Cochstedt Airport

Uwe Hädicke, Geschäftsführer der Flughafengesellschaft Magdeburg/Cochstedt mbH und seit heute neues Mitglied im Logistikbeirat des Landes, informierte darüber, wie sich der private Airport in den vergangenen fast fünf Jahren entwickelt hat und wie vor allem die Geschäftsbereiche Air-Cargo sowie Transport und Logistik ausgebaut wurden. „Besonders freut es mich jedoch, dass der Airport Magdeburg/Cochstedt nun im neuen Luftverkehrskonzept eine wichtige Rolle in Sachsen-Anhalt spielt. Seit der Privatisierung im Jahr 2010 mussten wir zahlreiche Hürden überwinden und sind noch längst nicht am Ziel. Das wir nun gerade auch als privat geführte und finanzierte Alternative diese Unterstützung durch das Ministerium für Landesentwicklung und Verkehr erfahren, bestärkt uns in unserer Arbeit und lässt uns den langen Weg der erfolgreichen Entwicklung eines Flughafens weiter gehen.“

Die Broschüre „Luftverkehr in Sachsen-Anhalt – Strategisch. Wettbewerbsfähig. Zentral.“, herausgegeben vom Ministerium für Landesentwicklung und Verkehr, zeigt anhand von Zahlen und Fakten auf exakt 139 Seiten die gegenwärtige Situation im Land auf und gibt Ausblicke auf die künftige Entwicklung.

Flughafen München misst Luftqualität im Landkreis Freising

Die Flughafen München GmbH (FMG) untersucht mit Hilfe ihrer mobilen Luftmessstation in den kommenden sechs Monaten die Luftqualität im Freisinger Ortsteil Pulling. Mit Hilfe leistungsfähiger Messgeräte können detaillierte Erkenntnisse über mögliche Luftschadstoffe in der unmittelbaren Nachbarschaft des Flughafens gewonnen werden. Mit der Aufstellung in Pulling kommt die moderne Messstation erstmals im Landkreis Freising zum Einsatz. Betrieben wird die Anlage von der Ingenieurgesellschaft Müller-BBM, einem vom Bayerischen Landesamt für Umwelt zugelassenen Prüfinstitut.

Die FMG hat als erster Airport-Betreiber Deutschlands eine solche mobile Messanlage angeschafft, um Transparenz und Informationsfluss beim Thema Luftqualität zu verbessern. Im zweiten Halbjahr 2014 wurde die rund 100.000 Euro teure Messstation in der Gemeinde Eitting im Landkreis Erding erstmals eingesetzt.

Anrainer werden über Ergebnisse informiert

Die Wahl des neuen Standortes erfolgte in enger Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Landesamt für Umwelt sowie der Domstadt Freising, die sich dabei auch mit Vertretern von Bürgerinitiativen abstimmte. Um aussagekräftige Ergebnisse erzielen zu können, werden die Messungen über einen Zeitraum von einem halben Jahr durchgeführt. Die Ergebnisse werden der Stadt Freising nach Abschluss der Messungen vorgestellt und dem Landesamt für Umweltschutz übermittelt. Mit Hilfe der erhobenen Daten können Flughafen-Anrainer umfassend über die Luftqualität in Pulling informiert werden. Darüber hinaus wird der Messbericht auch im Internet veröffentlicht.

Aufbau, Systematik, Messverfahren und Messgeräte sowie Messstrategie einschließlich Qualitätssicherung sind mit dem Bayerischen Landesamt für Umweltschutz abgestimmt und entsprechen damit den festgelegten Anforderungen, wie sie auch im lufthygienischen Landesüberwachungssystem Bayern angewandt werden. Mit der mobilen Messanlage werden alle immissionsschutzrechtlich relevanten Schadstoffe gemessen. Darüber hinaus werden auch die für die Bewertung erforderlichen meteorologischen Parameter wie Windrichtung, Windgeschwindigkeit, Lufttemperatur, Luftfeuchtigkeit und Luftdruck fortlaufend aufgezeichnet.

Messgröße wie am Stadtrand

Die FMG untersucht die Luftqualität am Airport bereits seit der Flughafeneröffnung im Jahre 1992. Zwei ortsfeste Messstationen wurden mit Inbetriebnahme des Airports auf dem Flughafengelände installiert, um die Auswirkungen des Flugbetriebs auf die Luftqualität zu dokumentieren. Wie die langfristigen Messungen belegen, liegt das Immissionsniveau in unmittelbarer Nähe des Flughafenzauns bei nahezu allen Messgrößen ungefähr auf dem Niveau einer Münchner Stadtrandlage.

Flughafen Zürich mit Fracht- und Passagier-Plus im Januar

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Im Januar 2015 sind 1.749.732 Passagiere über den Flughafen Zürich geflogen. Dies entspricht einem Plus von 2,1 Prozent gegenüber derselben Periode des Vorjahres. Die Zahl Lokalpassagiere stieg im Januar 2015 um 6,2 Prozent auf 1.198.795. Der Transferanteil lag im ersten Monat des Jahres bei 31,1 Prozent (-2,6 Prozentpunkte gegenüber Vorjahr); Die Zahl der Umsteigepassagiere sank um 5,6 Prozent auf 542.942. Mit 20.498 Flugbewegungen reduzierte sich im Januar 2015 deren Anzahl um 0,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat.

Die durchschnittliche Zahl Passagiere pro Flug lag mit 100 Fluggästen 1,1 Prozent über dem Vorjahresniveau. Die Sitzplatzauslastung ist im Januar um 1,3 Prozentpunkte auf 69,6 Prozent gestiegen.

Im Januar 2015 wurden 30.316 Tonnen Fracht am Flughafen Zürich abgewickelt. Dies entspricht einem Rückgang um 3,4 Prozent gegenüber Januar 2014.

Pilot Matthias Dolderer schnellster beim Training in Abu Dhabi

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Beim Abschlusstraining der ersten Station der Red Bull Air Race Weltmeisterschaft 2015 in Abu Dhabi (Qualifying: 13. Februar; Rennen: 14. Februar) untermauerte der deutsche Pilot Matthias Dolderer seine Ambitionen, in diesem Jahr ganz vorne mitmischen zu wollen. Im ersten Run des Tages flog der 44-jährige Tannheimer sogar die schnellste Zeit, sein Lauf wurde allerdings nicht gewertet.

Grund dafür war, dass er die maximale Belastung von 10G überschritt. „Pünktlich zum Qualifying morgen werden wir schnell“, freute sich Dolderer über die ansteigende Formkurve. In Zusammenarbeit mit seinem Team hat er nach zuletzt vielen Tüfteleien nun die richtige Einstellung und optimale Fluglinie gefunden.

Der zweite Run am Nachmittag lief für den WM-Siebten des vergangenen Jahres zwar nicht so rund, bereitet dem Team aber keine große Sorgen. „Wir haben eine gute Linie gefunden, aber man trifft sie leider nicht immer. Wenn Deine Frau zwei Mal hintereinander das Gleiche kocht, schmeckt es trotzdem jedes Mal ein bisschen anders“, erklärt Dolderer, der sich in dieser Saison ein festes Ziel gesteckt hat: „Ich möchte Weltmeister werden.“

Schnellster im Abschlusstraining von Abu Dhabi war der Australier Matt Hall (56,747 Sekunden) mit 0,193 Sekunden Vorsprung vor dem Weltmeister von 2008 und aktuellen Vize-Weltmeister Hannes Arch (Österreich). Rang drei belegte der zweimalige Weltmeister Paul Bonhomme aus Großbritannien. Dessen Landsmann und WM-Titelverteidiger Nigel Lamb musste sich mit Platz fünf zufrieden geben. Das Trio Hall, Arch und Bonhomme hatte auch den vorletzten Trainingsrun dominiert.

Die Bilder zeigen: Paul Bonhomme (GBR), Matt Hall (AUS), Hannes Arch (AUT) und das Flugfeld in Abu Dhabi.

Mehr Passagiere und weniger Flüge am Flughafen Frankfurt im Januar 2015

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Am Flughafen Frankfurt setzt sich das Passagierwachstum auch im neuen Jahr fort: Mehr als vier Millionen Fluggäste nutzten im Januar Deutschlands größtes Luftverkehrsdrehkreuz – ein Plus von 1,3 Prozent, das vor allem auf einen wachsenden Interkontinentalverkehr zurückzuführen ist. Trotz steigendem Passagieraufkommen ist die Zahl der Flugbewegungen mit 34.611 Starts und Landungen rückläufig (minus 2,6 Prozent), die Summe der Höchststartgewichte stieg hingegen um 2,6 Prozent auf rund 2,2 Millionen Tonnen.

Der Trend zum Einsatz größerer, effizienterer sowie dichter bestuhlter Flugzeugmodelle hält also weiterhin an: Das durchschnittliche Höchststartgewicht je Flugbewegung verzeichnete im Vorjahresvergleich einen enormen Zuwachs von 121,4 auf 127,9 Tonnen. Da das Cargo-Aufkommen zum Jahresstart immer von der Lage des Chinesischen Neujahrsfestes abhängt, welches im Vorjahr bereits im Januar begann, in diesem Jahr aber später in den Februar fällt, ging das Cargo-Aufkommen im Januar leicht um 0,8 Prozent auf 159.740 Tonnen zurück.

Ein positiver Jahresstart ist auch bei den Konzernflughäfen mit Fraport-Beteiligung zu beobachten. Nur der slowenische Flughafen Ljubljana begrüßte im ersten Monat des Jahres 73.096 Fluggäste und somit 2,9 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. In der peruanischen Hauptstadt Lima wurden hingegen 1.367.608 Passagiere und ein Zuwachs von 8,4 Prozent verzeichnet.

Die beiden bulgarischen Twin-Star Airports Varna und Burgas zählten zu Jahresbeginn zusammen 34.718 Fluggäste und konnten so eine satte Steigerung von insgesamt 27,2 Prozent notieren. Im türkischen Antalya starteten und landeten 692.138 Reisende und erhöhten das Aufkommen um 12,9 Prozent, der Flugbetrieb in St. Petersburg schloss den Januar mit 872.813 Fluggästen und einem Plus von 4,4 Prozent. Mit 289.706 Passagieren erzielte der deutsche Flughafen in Hannover einen Anstieg um 3,8 Prozent, während die Zahl im chinesischen Xi’an um 7,6 Prozent auf 2,4 Millionen Reisende wuchs.

Arbeitskreis LRT: Arbeitsschutz in der Luft- und Raumfahrt

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ARTS übernimmt seit Ende letzten Jahres die Leitung des neuen Arbeitskreises Personal beim LRT, dem Kompetenzzentrum Luft- und Raum­fahrttechnik Sachsen/ Thüringen e.V. Auch in der Luft- und Raumfahrtbranche steht die Personal­wirtschaft vor großen Heraus­forderungen: Fach­kräftemangel, der demographische Wandel, zu­nehmender Wettbewerb um qualifizierte Mit­arbeiter, höhere Ansprüche der Arbeitnehmer an ihren Arbeitsalltag und die sich ständig ändernde technische Welt. Das LRT, ein Netzwerk aus Unter­nehmen und Forschungsinstituten der Branche in Sachsen und Thüringen, möchte mit dem neu gegründeten Forum eine Informations- und Austauschplattform für aktuelle Entwick­lungen im Personalmanagement bieten.

Fünf Mal im Jahr trifft sich der Arbeits­kreis zu ver­schiedenen Themenschwer­punkten, so auch Ende Februar (26.02.2015) beim Dresdner Partner, der IMA Materialforschung und Anwendungs­technik GmbH. Im Fokus der Auftaktveranstaltung steht der Arbeits- und Gesundheitsschutz: Herr Fred Bader, Niederlassungsleiter bei TÜV Rheinland Group Arbeitsmedizinische Dienste GmbH, stellt im Rahmen eines interaktiven Vortrags die Neuerungen im Arbeits- und Gesundheitsschutz vor. Seine Kollegin Frau Dr. Vicky Hermet-Schleicher klärt über mögliche Ursachen für psychische Erkrankungen am Arbeitsplatz auf.

Sind alle Fragen durch die Fachexperten beantwortet, wird Mitveranstalter IMA an­schließend aus der Praxis berichten und vor­stellen, welche Maßnahmen das Unter­nehmen ergreift, um den Arbeits- und Gesundheitsschutz einzuhalten. Seit 2010 engagiert sich ARTS beim LRT. Nina Simmons, Senior Personalberaterin bei ARTS, organisiert und moderiert die Veran­staltungs­reihe und steht den Mitgliedern als fachlicher Ansprechpartner rund um Personal­fragen zur Verfügung.

Streiks belasten die Flughäfen in Deutschland

Erneut hat die Vereinigung Cockpit (VC) zu zweitägigen Warnstreiks bei der Lufthansa-Tochter Germanwings aufgerufen – mit größten Anstrengungen kann ein Sonderflugplan der Airline angeboten werden, betroffen sind wieder zehntausende Passagiere. Dazu kritisierte der Hauptgeschäftsführer des deutschen Flughafenverbandes ADV, Ralph Beisel, heute in Berlin, dass die Auseinandersetzungen erneut auf dem Rücken Unbeteiligter ausgetragen würden: Die Flughafenunternehmen seien nicht Tarifpartner und die betroffenen Passagiere würden zum Spielball der Partikularinteressen einer privilegierten Berufsgruppe. „Das ist einfach unverantwortlich“, so Beisel.

„Erst am Montag haben massive ver.di-Streiks Flughäfen lahmgelegt. Jetzt nimmt die Vereinigung Cockpit (VC) Germanwings ins Visier. Die Gewerkschaft schwingt den Knüppel ganztägiger Arbeitsniederlegungen in einem hochsensiblen Bereich der Daseinsvorsorge und lässt damit jede faire Streikkultur vermissen“. so Beisel.

Konsolidierung der Flughäfen vergebens

„Der ohnehin durch hemmende Regulierungen benachteiligte Luftverkehrsstandort Deutschland nimmt schweren Schaden. Hier wird die Vernunft kleinkarierten Machtdemonstrationen geopfert!“ Unternehmen der Daseinsvorsorge wie Flughäfen benötigten daher dringend Rückendeckung seitens der Politik.

Mit Blick auf die wirtschaftlichen Folgen für die Flughäfen urteilte Ralph Beisel: „Was Luftverkehrsteuer, Nachtflugverbote und ungleicher globaler Wettbewerb nicht geschafft haben, übernehmen jetzt die Gewerkschaften mit ihren Streikexzessen. Wenn es so weitergeht mit den ausufernden Streiks, dann sind alle Erfolge einer wirtschaftlichen Konsolidierung der Flughäfen in den vergangenen Jahren vergebens.“

Studie: Jeder sechste Pilot in „atypischem“ Beschäftigungsverhältnis

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Eine alarmierend große Anzahl von Piloten geht Ihrer Arbeit nach, ohne ein festes Anstellungsverhältnis in dem Unternehmen zu haben, für das sie fliegen. Die Ergebnisse einer gerade veröffentlichten Studie zeigen, dass gerade sog. Billigairlines solche Piloten einsetzen. Die Ergebnisse dieser Studie, die von der Universität Ghent (Belgien) durchgeführt und von der Europäischen Kommission finanziert wurde, werden heute und morgen in Paris der Öffentlichkeit präsentiert.

Diese Studie an der sich mehr als 6.000 Piloten beteiligt haben zeigt, dass mehr als einer von sechs Piloten in Europa sich in einem „atypischen“ Beschäftigungsverhältnis befindet, d.h. sie sind über Zeitarbeitsfirmen, als Scheinselbstständige oder über sog. „Zero-Hour“ Verträge, die kein Mindesteinkommen vorsehen, beschäftigt.

„Die Studie zeigt deutlich, dass Piloten zunehmend über ihre Arbeitsbedingungen besorgt sind und sich fragen, wo sie ihre Steuern und Sozialabgaben bezahlen sollen. Das setzt Besatzungen unverhältnismäßig unter Druck!“, so Emmanuel Jahan, Vorsitzender des European Sectoral Social Dialogue for Civil Aviation, der die Studie in Auftrag gegeben hat. Für die EU-Sozialpartner ist eine Stärkung der „Heimat-Basis-Regelung“ für Flugbesatzungen der Weg zu einer EU-weiten Verständigung über Arbeits- und Sozialgesetze.

Selbständigkeit bei Piloten besonders bei Billigairlines

Den Autoren der Studie zufolge ist Selbstständigkeit die gängigste Art der atypischen Beschäftigungsverhältnisse. Sieben von zehn selbständigen Piloten arbeiten für eine Billigfluglinie. Selbständigkeit wird jedoch häufig benutzt, um die eigentlich regulären Arbeitsverhältnisse zu verschleiern. Dies schafft unfaire Wettbewerbsvorteile für die Fluglinien, die auf solche Arbeitsverhältnisse zurückgreifen und verzerrt die Marktbedingungen im Luftverkehr erheblich.

Die Studie enthüllt auch die Auswirkungen von Scheinselbständigkeit auf die Sicherheit in der Luftfahrt: Fast die Hälfte aller Piloten, die auf selbständiger Basis beschäftigt sind, melden, dass sie Probleme haben, Sicherheitsbedenken gegenüber ihrer Fluggesellschaft zu äußern. Bei der Prekarisierung der Arbeit in der Luftfahrtbranche geht es also um mehr als die Vermeidung sozialer Absicherung und Steuerzahlungen. Es werden erhebliche Bedenken hinsichtlich der Sicherheit der Branche erhoben.

Fliegen oder am Boden bleiben – Interessenskonflikt

Vor allem junge Piloten sind von der Prekarisierung der Arbeitsverhältnisse betroffen. 40 Prozent der 20 bis 30 Jahre alten Piloten fliegen ohne direkt bei einem Unternehmen angestellt zu sein. Während es ohnehin für junge Piloten schwierig ist eine Anstellung zu finden, subventionieren diese Piloten ihre Airline, indem sie dafür bezahlen, fliegen zu dürfen und Flugerfahrung zu sammeln („pay-to-fly-Modell). Das kann zu Interessenkonflikten für einen dem sicheren Fliegen verpflichteten Piloten führen und ist finanzielle Ausbeutung.

Vieles davon ist möglich, weil die bestehende Gesetzgebung Schlupflöcher enthält oder nicht durchsetzbar ist. Sozialgesetzgebung, Arbeitsbedingungen und Sicherheitsregelungen müssen angepasst werden um sicherzustellen, dass Anstellungsverhältnisse und Managementmodelle nicht den fairen Wettbewerb oder die Sicherheit von Passagieren und Besatzungen gefährden.

„Die Studie stellt einen Meilenstein dar – sie ist der umfassendste, gründlichste und konkreteste Versuch bisher, die Probleme hinsichtlich der Arbeitsverhältnisse in der Luftfahrtbranche zu erfassen“, sagte John Horn, Vizevorsitzender des Sectoral Social Dialogue Committee. „Wir sind sehr daran interessiert, mit den Entscheidungsträgern zu analysieren und zu diskutieren, welche Schritte unternommen werden müssen, um langfristige Stabilität für die europäische Luftfahrtbranche sicherzustellen. Insbesondere hinsichtlich der unzumutbaren Arbeitsbedingungen die mit dem pay-to-fly-Modell insbesondere jungen Piloten zugemutet werden.

MTU Aero Engines AG mit Rekord-Gewinn aus 2014

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Die MTU Aero Engines AG hat im Geschäftsjahr 2014 erneut Rekordwerte erzielt: Der Umsatz erreichte mit einem Plus von zehn Prozent auf 3.913,9 Mio. Euro einen neuen Höchststand (2013: 3.574,1 Mio. Euro). Beim operativen Ergebnis1 liegt der neue Höchstwert bei 382,7 Mio. Euro nach 377,4 Mio. Euro im Jahr 2013. Mit 253,3 Mio. Euro erwirtschaftete die MTU (2013: 238,6 Mio. Euro) den höchsten Gewinn nach Steuern2 in der 80-jährigen Unternehmensgeschichte. Weiteres Wachstum im Passagierverkehr lässt ebenfalls eine starke Nachfrage nach Triebwerken und Dienstleistungen erwarten.

„Wir haben im vergangenen Geschäftsjahr kräftig in die Zukunft investiert und unsere Marktposition in allen Segmenten weiter verbessert. Gleichzeitig ist es uns gelungen, mit den Geschäftszahlen unsere Prognosewerte, die wir noch im Oktober nach oben angepasst haben, voll zu erreichen. Reiner Winkler, Vorstandsvorsitzender der MTU Aero Engines AG, bei der Vorlage des vorläufigen Jahresabschlusses am Donnerstag, 12. Februar 2015: „Wir werden die MTU auch im laufenden Geschäftsjahr auf Rekordkurs halten.“. Die MTU hatte einen Umsatz von etwa 3.750 Mio. Euro erwartet und mit einem operativen Ergebnis von etwa 380 Mio. Euro sowie einem Gewinn nach Steuern von rund 250 Mio. Euro gerechnet.

Ausblick 2015: Wachstumstreiber Serienproduktion

Branchenexperten rechnen damit, dass der Passagierverkehr 2015 überdurchschnittlich wachsen wird. „Von diesem positiven Umfeld profitiert auch die MTU“, so Winkler. „Wir gehen von einer weiterhin starken Nachfrage nach den Triebwerken der Getriebefan-Familie und dem GE9X für das künftige Langstreckensegment aus. In der Serienproduktion werden das GP7000 und die neu anlaufenden Getriebefan-Programme 2015 die Wachstumstreiber sein. Damit dürfte das Seriengeschäft stärker wachsen als das deutlich profitablere Ersatzteilgeschäft.“

Im zivilen Seriengeschäft erwartet die MTU auf Dollar-Basis einen Umsatzzuwachs im hohen einstelligen Prozentbereich. Der Ersatzteilumsatz wird in US-Dollar voraussichtlich um einen mittleren einstelligen Prozentsatz zunehmen. Die MTU rechnet im militärischen Triebwerksgeschäft mit einem Umsatzrückgang um einen mittleren einstelligen Prozentsatz. Die zivile Instandhaltung dürfte 2015 auf Dollar-Basis im mittleren bis hohen einstelligen Prozentbereich wachsen.

Einschließlich der Wechselkurseffekte soll der Konzernumsatz 2015 auf etwa 4,4 Mrd. Euro steigen (2014: 3.913,9 Mio. Euro). Die MTU erwartet ein operatives Ergebnis (EBIT bereinigt, 2014: 382,7 Mio. Euro) von rund 420 Mio. Euro und einen Gewinn nach Steuern (Net Income bereinigt, 2014: 253,3 Mio. Euro) von etwa 285 Mio. Euro. Der Forschungs- und Entwicklungsaufwand dürfte 2015 auf Vorjahresniveau bleiben.

Umsatzplus beim zivilen OEM-Geschäft

Das höchste Umsatzplus verzeichnete 2014 das zivile Triebwerksgeschäft. Hier legte der Umsatz um 12 Prozent auf 2.116,8 Mio. Euro zu (2013: 1.891,3 Mio. Euro). Die größten Umsatzanteile entfielen auf den A320-Antrieb V2500, das GP7000 für die Airbus A380 sowie das GEnx des Boeing 787 Dreamliner und der Boeing 747-8.

In der zivilen Instandhaltung übertraf der Umsatz mit 1.298,9 Mio. Euro den Vorjahreswert von 1.213,7 Mio. Euro um sieben Prozent. Wichtigster Umsatzträger war das V2500. Der Umsatz des militärischen Triebwerksgeschäfts nahm um sechs Prozent auf 531,5 Mio. Euro zu (2013: 500,7 Mio. Euro). Hauptumsatzträger war der Eurofighter-Antrieb EJ200.

Auftragsbestand für drei Jahre Auslastung

Der Auftragsbestand der MTU entsprach mit 11.176,5 Mio. Euro (2013: 9.374,6 Mio. Euro) einer Produktionsreichweite von etwa drei Jahren. „Im OEM-Geschäft haben wir mit rund 6,8 Mrd. Euro einen neuen Rekordstand erreicht“, ergänzte Winkler. „Mit den Triebwerken der PW1000G-Familie und dem V2500 sind die wichtigsten Programme im Auftragsbestand zugleich unsere zukünftigen Wachstumsträger.“ Die PW1000G-Familie wird in der Airbus A320neo, der Bombardier CSeries, der neue E-Jet-Generation von Embraer, im Mitsubishi Regional Jet und in der Irkut MS-21 zum Einsatz kommen.

Ertragslage positiv

Zur guten Ertragslage der MTU haben 2014 beide Geschäftssegmente beigetragen: Im OEM-Geschäft erzielte die MTU ein bereinigtes Ergebnis von 266,2 Mio. Euro (2013: 268,2 Mio. Euro) und eine EBIT-Marge von 10,1 Prozent (2013: 11,2 Prozent). „Der Margenrückgang beruht auf der starken Zunahme des zivilen Seriengeschäfts“, erläuterte Winkler.

Das bereinigte EBIT der zivilen Instandhaltung hat um sieben Prozent auf 116,3 Mio. Euro zugenommen (2013: 108,6 Mio. Euro). Die EBIT- Marge lag bei 9,0 Prozent nach 8,9 Prozent im Jahr 2013.

Dividendenvorschlag soll am 03. März kommen

Die MTU setzt auf Kontinuität in ihrer Dividendenpolitik und will ihre Aktionäre angemessen am guten Ergebnis des Geschäftsjahres 2014 teilhaben lassen. Nach der Aufsichtsratsentscheidung am 03. März gibt das Unternehmen den Dividendenvorschlag an die Hauptversammlung bekannt, die am 15. April 2015 stattfindet. Für 2013 hatte die MTU 1,35 Euro je Aktie ausgeschüttet. Die MTU Aero Engines veröffentlicht ihren Geschäftsbericht ebenfalls am 03. März 2015.

Forschung und Entwicklung stabil

Die Forschungs- und Entwicklungsausgaben der MTU lagen 2014 mit 195,3 Mio. Euro (2013: 193,2 Mio. Euro) annähernd auf Vorjahresniveau. Die eigenfinanzierten F&E-Aufwendungen gemäß Gewinn- und Verlustrechnung sind auf 75,7 Mio. Euro zurückgegangen (2013: 93,2 Mio. Euro). „Diese Zahlen bilden den Entwicklungsfortschritt der Getriebefan-Technologie ab, die unser F&E-Schwerpunkt ist“, sagte Winkler.

Free Cashflow im erwarteten Bereich

Mit 42,5 Mio. Euro (2013: 80,3 Mio. Euro) erreichte der Free Cashflow wie geplant einen Wert im mittleren zweistelligen Bereich.

Investitionen in Sachanlagen steigen um 11 Prozent

Die Investitionen in Sachanlagen sind 2014 um 11 Prozent auf 101,5 Mio. Euro gestiegen (2013: 91,4 Mio. Euro). Sie flossen vor allem in die Maschinenausstattung der Produktionshalle für Getriebefan-Bauteile und den Neubau des Logistikzentrums am Standort München sowie den Erweiterungsbau der MTU Aero Engines Polska.

Mitarbeiterzahl annähernd gleich

Die Zahl der Mitarbeiter lag mit 8.333 nahezu auf dem Vorjahresstand (31.12.2013: 8.343 Mitarbeiter).

1. EBIT adjusted = Ergebnis vor Finanzergebnis und Steuern, vergleichbar gerechnet

2. Net Income adjusted = Ergebnis nach Ertragssteuern, vergleichbar gerechnet

MTU Aero Engines – Übersicht für 2014

(Beträge in Mio. Euro, vergleichbar gerechnet, Rechnungslegung nach IFRS)

MTU Aero Engines 2013 2014 Veränderung
Umsatz 3.574,1 3.913,9 + 9,5%
 davon OEM-Geschäft 2.392,0 2.648,3 + 10,7%
   davon ziviles Triebwerksgeschäft
1.891,3 2.116,8 + 11,9%
   davon milit. Triebwerksgeschäft 500,7 531,5 + 6,2%
  davon zivile Instandhaltung 1.213,7 1.298,9 + 7,0%
EBIT (vergleichbar gerechnet) 377,4 382,7 + 1,4%
  davon OEM-Geschäft 268,2 266,2 – 0,7%
  davon zivile Instandhaltung 108,6 116,3 + 7,1%
EBIT-Marge (vergleichbar gerechnet) 10,6% 9,8%
  im OEM-Geschäft 11,2% 10,1%
  in der zivilen Instandhaltung 8,9% 9,0%
Net Income (vergleichbar gerechnet) 238,6 253,3 + 6,2%
Net Income (reported) 166,3 195,4 + 17,5%
Ergebnis je Aktie (unverwässert, reported) 3,27€ 3,84€ + 17,4%
Free Cashflow 80,3 42,5 – 47,1%
Forschungs- und Entwicklungsausgaben 193,2 195,3 + 1,1%
  davon eigenfinanzierte F&E 142,8 160,0 + 12,0%
  davon fremdfinanzierte F&E 50,4 35,3 – 30,0%
eigenfinanzierte F&E gemäß GuV 93,2 75,7 – 18,8%
Investitionen in Sachanlagen 91,4 101,5 + 11,1%
31. Dez. 2013 31. Dez. 2014 Veränderung
Auftragsbestand 9.374,6 11.176,5 + 19,2%
  davon OEM-Geschäft 5.403,6 6.763,6 + 25,2%
  davon zivile Instandhaltung 3.971,0 4.412,9 + 11,1%
Mitarbeiter 8.343 8.333 – 0,1%
In Mio. Euro 2014 Ausblick 2015
Umsatz 3.913,9 ~4.400
EBIT bereinigt 382,7 ~420
Jahresüberschuss bereinigt 253,3 ~285

Passagierzahlen und Fracht am Flughafen Wien im Januar rückläufig

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Im Januar 2015 die Anzahl der abgefertigten Passagiere am Flughafen Wien zurück. Im Vergleich zum Vorjahresmonat sank die Anzahl der Fluggäste um 5,9 Prozent auf insgesamt 1.323.682. Neben den negativen Auswirkungen der Krisensituationen in Russland und der Ukraine und der damit verbundenen rückläufigen Entwicklung im Transferverkehr war dafür vor allem die Reduktionen des Flugangebots der Austrian Airlines ausschlaggebend. Ein deutliches Passagier-Wachstum verzeichneten dagegen beispielsweise Qatar Airways, Iberia oder auch Air France-KLM. Gut entwickelt haben sich auch die in 2014 neu aufgenommen Strecken von Air China und Ethiopian.

Wie bereits Mitte Januar 2015 angekündigt, erwartet die Flughafen Wien AG verkehrsseitig insgesamt ein rückläufiges erstes Quartal 2015. Im weiteren Jahresverlauf wird sich diese Entwicklung aber aus Sicht des Flughafens wieder verbessern, und für das Gesamtjahr 2015 wird ein Passagierzuwachs zwischen null und zwei Prozent erwartet. Impulse dafür werden die im Sommerflugplan 2015 geplanten Aufstockungen und Erweiterungen der Flugangebote der Airlines ab Wien, beispielsweise zu Destinationen in den Vereinigten Staaten, Italien, Griechenland, Frankreich, Spanien, Türkei, Estland, Moldawien, Montenegro und der Schweiz, liefern.

Krise in Ukraine und Russland belasten

Bei den Transferpassagieren verzeichnete der Flughafen Wien im Januar 2015 einen Rückgang von 18,5 Prozent gegenüber dem Januar 2014, was nahezu zur Gänze auf die erwähnten Reduktionen bei Austrian Airlines zurückzuführen ist. Die Anzahl der Lokalpassagiere sank im selben Zeitraum um 1,2 Prozent. Das Frachtaufkommen verzeichnete im Januar 2015 einen Rückgang um 1,1 Prozent. Die Flugbewegungen sanken um 4,5 Prozent und das Höchstabfluggewicht (Maximum Take Off Weight) entwickelte sich mit Minus 0,6 Prozent ebenfalls leicht rückläufig.

Die Anzahl der Passagiere nach Westeuropa ging im Januar 2015 um 5,1 Prozent zurück, Osteuropa verzeichnete bei den Passagierzahlen, unter anderem bedingt durch die Krisensituationen in Russland und der Ukraine, einen Rückgang von 18,8 Prozent. Das Passagieraufkommen in den Nahen und Mittleren Osten stieg im Januar 2015 um 0,2 Prozent, während die Anzahl der Passagiere in den Fernen Osten um 1,6 Prozent zurückging. Stark zugenommen hat das Passagieraufkommen nach Nordamerika mit einem Plus von 15,1 Prozent im Vergleich zum Januar 2014. Sehr gut entwickelte sich das Passagieraufkommen nach Afrika mit einem Anstieg um 54,9 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres.

Gut haben sich die Auslandsbeteiligungen der Flughafen Wien AG entwickelt: Malta Airport verzeichnete im Januar 2015 ein Passagierwachstum von 4,8 Prozent auf 208.903 Passagiere. Am Flughafen Kosice stieg die Anzahl der Passagiere laut vorläufigen Zahlen im selben Zeitraum um 5,4 Prozent auf 17.006 Passagiere.

Eckdaten Verkehrszahlen des Flughafens Wien

Januar 2015 Veränderung in Prozent
Passagiere 1.323.682 -5,9
Lokalpassagiere 960.668 -1,2
Transferpassagiere 352.270 -18,5
Maximum Take Off Weight (in Tonnen) 579.922 -0,6
Flugbewegungen (an + ab) 16.155 -4,5
Cargo in Tonnen (Luftfracht und Trucking) 19.508 -1,1

Rosen im Flugzeug-Bauch: Lufthansa-Maschinen für den Valentinstag

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Insgesamt transportiert der Frachtkranich in diesem Jahr rund 1.500 Tonnen der sensiblen Ware, deren Reise zumeist in Kenia und Südamerika beginnt. In diesen Ländern herrschen ganzjährig ideale klimatische Anbaubedingungen, die beste Wachstumsvoraussetzungen bieten.

„Blumen sind die schönsten Worte“, schrieb einst Johann Wolfgang von Goethe. Zum Valentinstag am Samstag lassen Menschen weltweit die Rose zu ihren Lieben sprechen. Damit die langstieligen Blumen rechtzeitig und in voller Pracht in Vasen in ganz Europa erblühen, füllt Lufthansa Cargo in diesen Tagen komplette Frachtflugzeuge mit Rosen.

Eine ausgefeilte Logistik sorgt dafür, dass die Rosen so schnell und behutsam wie möglich aus den Anbauländern an ihren Zielort gelangen: Auf den Blumenfarmen werden die Rosen mehrmals täglich geerntet, anschließend umgehend ins Wasser gestellt und gekühlt. Nach dem Sortieren und Verpacken geht es für die Blumen auf direktem Weg zum Flughafen und in den Laderaum der Frachtflugzeuge.

Blumen-Charter ökologischer als Anbau im Land

Mehrmals pro Woche verbindet Lufthansa Cargo die Blumen-Länder mit dem Drehkreuz Frankfurt. Um die hohe Nachfrage zum Valentinstag zu bedienen, stockt Lufthansa Cargo jährlich um diese Zeit den regulären Flugplan mit speziellen Charterflügen auf. Eigens für den Transport verderblicher Ware wie Blumen und Lebensmittel hat die Frachtairline das Spezialprodukt Fresh/td entwickelt.

Der Aufenthalt am Frankfurter Flughafen ist kurz. Von der Stadt am Main geht es für die Rosen nach der Landung innerhalb weniger Stunden weiter nach ganz Europa. Dass es umweltfreundlicher ist, Rosen auf Reisen zu schicken, als sie in der Heimat zu züchten, bestätigt eine Studie der britischen Cranfield University: Der Transport per Flugzeug verursacht weniger CO2, als die künstliche Bewässerung und zusätzliche Wärmezufuhr, die bei einem Anbau in Europa benötigt würden.

Experimental-Raumfahrzeug IXV erfolgreich im Pazifik gelandet

Das IXV hat seine Mission, mit der ein Aufbau eigenständiger europäischer Kapazitäten für den Wiedereintritt in die Erdatmosphäre für künftige wiederverwendbare Raumtransportsysteme anvisiert wird, erfolgreich abgeschlossen.

Das „Intermediate eXperimental Vehicle“ bzw. vorläufige experimentelle Raumfahrzeug der ESA absolvierte ein reibungsloses Wiedereintrittsmanöver mit anschließender Wasserung im Pazifischen Ozean westlich der Galapagos-Inseln. Der Start des IXV erfolgte heute um 14:40Uhr MEZ (10:40 Uhr Ortszeit) an Bord einer Vega-Trägerrakete von Europas Raumflughafen Kourou in Französisch-Guayana aus. In einer Höhe von 348 km wurde es von seiner Trägerrakete getrennt und stieg anschließend bis auf 413 km. Im zweiten Teil seines Suborbitalflugs sammelte es mit seinen mehr als 300 teils herkömmlichen, teils komplexen Sensoren eine Fülle von Daten.

7,5 km/s bei Wiedereintritt

Bei seinem Sinkflug drosselte das fünf Meter lange und zwei Tonnen schwere Raumfahrzeug seine hypersonische wieder auf supersonische Geschwindigkeit ab. Während des Wiedereintritts in die Erdatmosphäre betrug die Geschwindigkeit bei einer Höhe von 120 km 7,5 km/s, womit die Flugbedingungen denen bei einem Wiedereintritt eines Raumfahrzeugs von einer erdnahen Umlaufbahn aus entsprachen.

Nach gelungenem Wiedereintritt in die Atmosphäre öffneten sich die Fallschirme des IXV, um das Raumfahrzeug weiter abzubremsen, damit es sicher auf der Wasseroberfläche des Pazifik aufsetzen konnte. Die Überwachung der Mission übernahm das Missionskontrollzentrum im Turiner Zentrum für Raumfahrttechnik, ALTEC. Dort gingen die Flug- und Instrumentendaten der verschiedenen Bodenstationen ein, zu denen sowohl Stationen auf dem Festland, wie in Libreville in Gabun und Malindi in Kenia, als auch die mobile Empfangsstation auf dem Bergungsschiff Nos Aries im Pazifik gehören.

Augenblicklich halten Ballons das IXV über Wasser, bis es vom Bergungsschiff an Bord geholt wird, um nach seiner Rückkehr im ESTEC, dem technischen Zentrum der ESA in den Niederlanden, eingehend untersucht zu werden.

Technologie für automatisches Landefahrzeug PRIDE

Die Beherrschung von Wiedereintrittsmanövern wird der ESA völlig neue Perspektiven eröffnen, denn sie ist eine grundlegende Voraussetzung für wiederverwendbare Trägerstufen, die Rückführung von Proben von anderen Planeten und den Rücktransport von Astronauten aus dem Weltraum, darüber hinaus aber auch für künftige Missionen in den Bereichen der Erdbeobachtung, der Schwerelosigkeitsforschung und der Wartung und Entsorgung von Satelliten.

Erste Ergebnisse des Flugs sollen in ca. sechs Wochen bekannt gegeben werden. Die Auswertung der Flugdaten wird dem Programm für Europas wiederverwendbaren orbitalen Demonstrator (PRIDE) zugutekommen, der zurzeit mit den auf den letzten beiden ESA-Ministerratstagungen bewilligten Finanzmitteln vorbereitet wird. Das wiederverwendbare Raumfahrzeug PRIDE soll mit Europas kleiner Trägerrakete Vega gestartet und in eine Erdumlaufbahn gebracht werden und anschließend automatisch auf einer Landebahn wieder aufsetzen können.

„Mit dem IXV betritt die ESA Neuland im Hinblick auf Wiedereintrittskapazitäten und die Wiederverwendbarkeit“, erklärte ESA-Generaldirektor Jean-Jacques Dordain. „Die ESA und ihre Mitgliedstaaten sind nun gemeinsam mit der europäischen Raumfahrtindustrie in der Lage, sich in mehreren Bereichen des Raumtransports, wie künftigen Trägerraketen, der robotischen Exploration oder der bemannten Raumfahrt, neuen Herausforderungen zu stellen.“

„Mit dieser Mission werden wir wertvolle Erfahrungen über die für neue, insbesondere wiederverwendbare Startsysteme notwendigen Technologien sammeln“, merkte Gaele Winters, ESA-Direktor für Raumfahrzeugträger, an. „Die Mission war zwar kurz, aber von großer Wirkung“, verkündete der IXV-Projektleiter Giorgio Tumino. „Die fortschrittlichen Technologien, deren Funktionstüchtigkeit wir heute unter Beweis gestellt haben, sowie die von den Sensoren an Bord des IXV gesammelten Daten werden Europa neue Wege eröffnen, um ehrgeizige Pläne für zahlreiche Anwendungen des Raumtransports verwirklichen zu können“.

Großer Schritt auch für die Vega-Rakete

Dieser Start war auch eine Gelegenheit für die neue Trägerrakete Vega, ihr eindrucksvolles Leistungspotenzial und flexibles Anpassungsvermögen an eine breite Palette von Missionen vorzuführen. Seit ihrem Jungfernstart 2012 konnten die Einsatzkosten der Vega reduziert, erste Nutzlasten für kommerzielle Kunden in die Umlaufbahn gebracht und verschiedene Fähigkeiten des Trägers, wie Doppelstarts und Einbringungen in verschiedene Umlaufbahnen, demonstriert werden.

Mit der heutigen Mission brachte die Vega ihre Nutzlast zum ersten Mal in eine äquatoriale Umlaufbahn, statt wie bei den vorangegangenen Missionen für polare Umlaufbahnen in nördliche Richtung zu starten. Außerdem handelte es sich beim IXV um die bisher schwerste Vega-Nutzlast.

Fotos: ESA–S. Corvaja, 201 (1,3); ESA–M. Pedoussaut, 2015 (2,4)

Piloten-Streik und Ersatzflugpläne: Germanwings lässt Management ans Steuer

Die Gewerkschaft VC Cockpit hat für die Zeit zwischen morgen (Donnerstag, 12. Februar) um 0.00 Uhr und Freitag (13. Februar) um 23.59 Uhr einen Streik bei Germanwings angekündigt. Um ihren Fluggästen Planungssicherheit zu geben, bereitet die deutsche Airline derzeit einen Ersatzflugplan vor, der ab Donnerstag während der Streikphase gilt. In den Streikzeitraum fallen insgesamt etwa 900 Flüge. Von den 80 Starts und Landungen, die ursprünglich von Germanwings Donnerstag am Flughafen Stuttgart geplant waren, wurden 28 Flüge gestrichen, jeweils 14 Starts und 14 Landungen. Passagiere werden dringend gebeten, sich bei der Airline oder bei ihrem Reiseveranstalter über ihren Flugstatus zu informieren.

Der Ersatzflugplan ist bei der Airline online mit einer Liste von gestrichenen und stattfindenden Flügen abrufbar. Bei Fragen zum Streik können sich Passagiere unter der Telefonnummer 0180-6320320 auch an Germanwings wenden. Dort finden Germanwings-Passagiere auch Informationen zu den Themen Umbuchen und Stornieren.

Am Flughafen Stuttgart waren am Donnerstag insgesamt 246 Starts und Landungen geplant, der übrige Luftverkehr ist durch den Pilotenstreik nicht beeinträchtigt. Auch am Köln Bonn Airport werden in den kommenden beiden Tagen zahlreiche Flüge von Germanwings gestrichen. Danach finden in Köln/Bonn 44 von 84 planmäßigen Starts und Landungen statt, 40 wurden gestrichen. Die Zahl der von diesen Ausfällen betroffenen Passagiere schätzt der Flughafen Stuttgart auf etwa 3.600. Den Sonderflugplan für Freitag, an dem 100 Germanwings-Flüge auf dem regulären Flugplan stehen, will die Airline am heutigen Abend veröffentlichen.

Eurowings nicht vom Streik betroffen

Der reguläre Flugplan des Köln Bonn Airport sieht für den morgigen Donnerstag insgesamt 176 und für den Freitag 197 Flüge vor. Die Flüge anderer Airlines sind hier nicht betroffen. Germanwings bemüht sich, so viele Flüge wie möglich durch eigene Piloten oder gecharterte Maschinen anderer Fluggesellschaften abzudecken.

Alle Fluggäste werden gebeten, ab dem Nachmittag online den aktuellen Status ihres Fluges zu prüfen, dort werden regelmäßig die neuesten Informationen veröffentlicht. Sollte ein Flug gestrichen werden, können Fluggäste kostenlos stornieren oder umbuchen. Passagiere auf gestrichenen Verbindungen können innerdeutsch auf Verbindungen mit der Bahn umbuchen. Voucher für die Bahn können im Callcenter oder an den Flughäfen von Germanwings ausgestellt werden. Von Eurowings beflogene Strecken sind von dem Streik nicht betroffen, da deren Piloten nicht innerhalb des Lufthansa-Konzerntarifvertrags beschäftigt sind.

Management fliegt die Flugzeuge selbst

Trotz des von der Gewerkschaft VC Cockpit angekündigten Pilotenstreiks in der Zeit zwischen morgen (Donnerstag, 12. Februar) um 00:00 Uhr und Freitag (13. Februar) um 23:59 Uhr wird Germanwings über 80 Prozent aller gebuchten Gäste an ihr Ziel bringen. Mehr als 60 Prozent aller geplanten Flüge werden angeboten. Dafür sitzen Management-Piloten der deutschen Airline in den Cockpits. Darüber hinaus hat Germanwings Flugzeuge und Crews von anderen Airlines angemietet und bucht eigene Passagiere auf Flüge von Lufthansa, Swiss und Austrian Airlines um.

Rettungshubschrauber: Richtiges Verhalten bei der Landung

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Ein Notruf unter der 112 rettet Leben – und das europaweit! Denn ob Unfall, Herzinfarkt oder Schlaganfall – in der Notfallrettung zählt jede Minute. Häufig werden jedoch die Piloten von Rettungshubschraubern während der Landung behindert. „Die Landefläche sollte mindestens 30x mal 30 Meter groß sein“, erklärt Karl-Heinz Heitmüller, Sicherheitsmanager der DRF Luftrettung. Stehen Fahrzeuge oder Schaulustige im Weg oder fahren Fahrzeuge unter dem landenden Hubschrauber hindurch, wird der Zugang zur Unfallstelle behindert und stellt eine Gefährdung des Hubschraubers und einer sicheren Landung dar.

Auch nach der Landung wird ein sicherer Abstand zum Hubschrauber oft nicht eingehalten: „Interessierte laufen häufig an den Hubschrauber heran, während sich die Rotorblätter noch drehen“, so Heitmüller. „Das kann lebensgefährlich sein.“

Die DRF Luftrettung erklärt, wie Sie sich bei der Annäherung eines Hubschraubers richtig verhalten:

  • Machen Sie sich am Boden bemerkbar: Wedeln Sie mit einem Handtuch oder einem hellen Kleidungsstück, so dass Sie gut wahrgenommen werden.
  • Legen Sie keine Markierungshilfen an der Landestelle aus.
  • Fahren Sie niemals unter einem landenden Hubschrauber hindurch.
  • Halten Sie mindestens 30 Meter Abstand zu einem landenden Hubschrauber; dies gilt auch für Fahrzeuge.
  • Warten Sie auf Weisung durch die Hubschrauberbesatzung. Nähern Sie sich dem Hubschrauber niemals, solange sich die Rotoren drehen.
  • Bei einer Landung am Strand, sollten Sie Ihre Augen vor Sandkörnern schützen. Auch an anderen Plätzen können Sand und Steine aufgewirbelt werden.
  • Bringen Sie lose liegende Gegenstände, wie Handtücher oder Kleidungsstücke, außer Reichweite oder halten Sie sie fest.

Wenn ein Notfall passiert, kommt die schnellste Hilfe oft aus der Luft. Die DRF Luftrettung setzt an 30 Stationen in Deutschland und Österreich Hubschrauber für die Notfallrettung und den Transport von Intensivpatienten zwischen Kliniken ein. Jahr für Jahr starten die Besatzungen zu rund 38.000 Einsätzen. Zur Finanzierung ihrer Arbeit ist sie dabei auf die Unterstützung von Förderern angewiesen.

Brandschutz am Flughafen BER: Planungsleistungen neu vergeben

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Die Flughafen Berlin Brandenburg GmbH hat in den zurückliegenden Tagen die Planungsleistungen für die Fertigstellung der Entrauchungsanlagen des BER-Terminals sowie der noch nötigen Nachträge zur BER-Baugenehmigung vergeben. Die FBB führt die Planungsverträge mit den Büros Schüssler Plan und b.i.g. weiter. Zusätzliche Verträge schloss die Flughafengesellschaft mit den Planungsbüros Arcadis und Obermeyer. Die Vergabe erfolgte im Wege einer sogenannten Interimsvergabe gemäß §6 Absatz 2 der Sektorenverordnung. Mangelhafter Brandschutz hat die Arbeiten am Hauptstadt-Flughafen BER immer wieder verzögert.

Die Planungen sollen bis zur Jahresmitte 2015 abgeschlossen sein. Die Verträge laufen von Februar bis Juli 2015. Jörg Marks, Leiter Technik und Bau: „Mit den aktuellen Vergabeentscheidungen sichert die FBB eine unterbrechungsfreie Fortführung der notwendigen Planungen. Das sind insbesondere die Arbeit am 5. Nachtrag zur Baugenehmigung, also dem Umbau der Entrauchungsanlagen, sowie am 6. Nachtrag, der Sammlung diverser Umbauten im BER-Terminal. Gleichzeitig erhöhen wir durch die Aufteilung auf mehrere Planungsbüros die Flexibilität bei den nun anstehenden Planungsarbeiten.“

Das europaweite Ausschreibungsverfahren für einen Generalplaner hat die FBB dagegen aus formalen Gründen aufgehoben. Die entsprechende offizielle Information erfolgt in Kürze auf der europaweiten Vergabeplattform.

2,5 Mio. Einzeldokumente zur BER-Planunt

Auch nach Vorliegen der notwendigen Ausführungsplanungen bis zur Jahresmitte 2015 benötigt die FBB Planerleistungen, allerdings in geringerem Umfang. Diese fallen vor allem für Abnahme- und Dokumentationszwecke sowie für kleinere nachlaufende Planungsthemen an. Daher startet die FBB ein neues europaweites Ausschreibungsverfahren, um sicherzustellen, dass auch nach Juli 2015 auf das Know-how eines externen Planers zurückgegriffen werden kann.

Die Stimmigkeit der BER-Planungsdokumente ist eine wichtige Voraussetzung für die behördliche Abnahme des Flughafens. Insgesamt besteht die BER-Planung aus rund 2,5 Millionen Einzeldokumenten.

Germanwings-Piloten streiken am Donnerstag

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Die Vereinigung Cockpit (VC) wird ihre Mitglieder bei Germanwings von Donnerstag, 12. Februar 00:00 Uhr bis Freitag, 13. Februar 2015 23:59 Uhr zu einem zweitägigen Arbeitskampf aufrufen. Bestreikt werden alle Abflüge der Germanwings in Deutschland. Ende letzten Jahres hatte die VC das Lufthansa Management aufgefordert, eine nachhaltige Befriedung des Tarifkonfliktes herbeizuführen. Mehrfach unterbreitete die VC Vorschläge, z.B. eine Gesamtschlichtung, wie dieses Ziel gemeinsam erreicht werden kann.

Lufthansa habe alle Vorschläge ausgeschlagen und beharre u.a. auf einer deutlichen Verschlechterung bis zur Abschaffung der Übergangsversorgung für die jungen Piloten. Das ist für die VC nicht akzeptabel. „Zuletzt scheiterten die Bemühungen der VC in dieser Woche. Damit dokumentiert Lufthansa erneut den fehlenden Einigungswillen und verantwortet weitere Arbeitskämpfe“, sagte Jörg Handwerg, Sprecher der VC. Die VC bedauere jedoch die erneuten Unannehmlichkeiten für die Passagiere.

Electronic Logbook (ELB) in Dreamliner-Flotte der British Airways

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Boeing British Airways hat von der britischen Flugaufsichtsbehörde die Betriebsgenehmigung für das Electronic Logbook (ELB) von Boeing für die 787 Dreamliner-Flotte der Airline erhalten.

Das gemeinsam mit Ultramain Systems Inc. entwickelte ELB ermöglicht eine bisher nicht erreichte Kommunikation zwischen dem Cockpit, der Kabinen-Crew und den Wartungs- und Ingenieurkräften am Boden. Dies soll zu einem verbesserten Passagierservice und wesentlichen Kosteneinsparungen führen.

Das ELB läuft im Elektronischen Pilotenkoffer (Electronic Flight Bag, EFB), sowie dem onboard-Server des Flugzeuges. Darin werden Flug-Informationen der Maschine sowie von der Crew gemachte Fehlermeldungen gesammelt, welche schon mit den Wartungssystemen und Technikern am Boden geteilt werden, während sich das Flugzeug noch auf der Reise befindet. Durch die dann gleich nach dem Landen am Gate bereitgestellten Dokumente und Teile zur Reparatur kann die Airline Wartungen effizienter durchführen und Wartezeiten für Passagiere reduzieren.

Vom Piloten beobachtete Störungen können nun im ELB verfasst werden, wohingegen sie früher per Hand ins Papier-Logbuch geschrieben werden mussten. Da British Airways auch die Boeing Airplane Health Management (AHM)-Software verwendet, werden die von AHM aufgezeichneten Störmeldungen des Flugzeugs automatisch mit den vom Piloten gemachten Fehlermeldungen korreliert und nebeneinander dargestellt.

Mit dieser Echtzeit-Abstimmung von Fehlerdaten aus beiden Quellen kann sich die Wartungsmannschaft einer Airline über möglicherweise erforderliche Arbeiten bewusst machen, noch ehe das Flugzeug am Ziel gelandet ist.

Flughafen-Feuerwehr Dortmund zur europaweiten Notrufnummer 112

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Am Tag des europaweiten Notrufs informieren die Feuerwehr Dortmund und der Dortmund Airport über die europaweit gültige Notrufnummer 112. Feuerwehrleute der städtischen und der Flughafen-Feuerwehr werden aus diesem Anlass am Mittwoch, den 11. Februar, Fluggäste mit der gebührenfreien und ohne Vorwahl wählbaren Notrufnummer vertraut machen. Immerhin wissen nur 17 Prozent der Bundesbürger, dass der Notruf 112 mittlerweile in ganz Europa gilt. „Das sind viel zu wenig“, so der Dortmunder Feuerwehrchef Dirk Aschenbrenner, „denn die Notrufnummer 112 kann im Notfall auch Ihr Leben retten.“

Ein Europa, eine Notrufnummer

In einigen EU-Staaten wissen sogar noch weniger Bürger, dass die 112 europaweit genutzt werden kann. Dabei gilt für den Notruf schon seit Jahren: Ein Europa, eine Notrufnummer! „Wenn wir den einheitlichen Notruf 112 nicht hätten“, so Rüdiger Schulz, Leiter der Flughafenfeuerwehr, „müssten die Bürger bei einer Reise durch alle EU-Staaten über 40 unterschiedliche nationale Notrufnummern kennen“.

Übrigens: Falls das eigene Handy einmal „Nur Notrufe“ anzeigt, bedeutet dies, dass das eigene Handynetz ohne Empfang ist, Notrufe aber über ein anderes Handynetz an die Notrufzentralen geleitet werden.

Erkundungsflug vor der Skyline von Abu Dhabi

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Der von Fans sehnsüchtig erwartete Start der Red Bull Air Race Weltmeisterschaft 2015 rückt mit dem traditionellen Erkundungsflug entlang der atemberaubenden Skyline von Abu Dhabi immer näher. Abu Dhabi ist das größte der sieben Emirate und bietet eine der schönsten Kulissen der Renn-Serie.

US-Amerikaner Kirby Chambliss, der 2006 beim Saisonauftakt in Abu Dhabi triumphierte, führte das Feld um Pete McLeod (Kanada) und Francois Le Vot (Frankreich) beim traditionellen Erkundungsflug in der Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate an. Das Rennen findet wie in den vergangenen sieben Jahren direkt an der Abu Dhabi Corniche statt, einer Bucht mit türkisblauem Wasser des Arabischen Golfs direkt neben der gewaltigen Skyline von Abu Dhabi und dem glanzvollen Emirates Palace.

Der Saisonauftakt in Abu Dhabi setzt seit dem ersten Rennen an gleicher Stelle 2005 immer wieder neue Trends. Nach seinem Sieg 2006 in Abu Dhabi wurde Chambliss auch Weltmeister – 2015 will er an seiner Erfolgsstätte wieder angreifen und ein Top-Resultat erzielen. Pete McLeod (Garmin Racing) wurde im vergangenen Jahr Dritter in Abu Dhabi – es folgte seine bislang beste Red Bull Air Race Saison.

Austrian Airlines mit über 15 Prozent Passagierrückgang im Januar 2015

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Austrian Airlines hatte ihr Angebot für Januar 2015 gemessen in angebotenen Sitzkilometern (ASK) um 8,8 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum reduziert. Damit reagierte die Fluglinie auf die in Zentraleuropa schwächeren Wintermonate. Wie erwartet sind daher im Monat Januar auch weniger Passagiere mit Austrian Airlines geflogen. In Summe hat die heimische Fluglinie 609.000 Passagiere befördert, was im Monatsvergleich einem Rückgang von 15,3 Prozent entspricht. Die Passagierkilometer (RPK) sind dementsprechend auch um neun Prozent geringer ausgefallen. Die Auslastung ist dabei mit minus 0,2 Prozentpunkten relativ stabil geblieben.

Zukünftig will Austrian Airlines noch stärker auf attraktive Winterdestinationen setzen. „Mit Mauritius wollen wir im kommenden Winter wieder stärker punkten und somit wieder mehr Passagiere befördern“, so Andreas Otto, Chief Commercial Officer von Austrian Airlines in Hinblick auf die geplante Neuaufnahme von Mauritius ab 29. Oktober 2015.

Europa-Verkehr

Im Januar 2015 sind rund 493.900 Passagiere in Europa mit Austrian Airlines geflogen. Das sind um 17,6 Prozent weniger Fluggäste als im Vorjahr. Dies liegt zum einen an der nachfrageschwachen Saison, zum anderen am Rückgang an Passagieren aus Russland, die auf Grund der Krise vor Ort ausbleiben und somit auch im Transfergeschäft fehlen. Die Auslastung ist um 2,3 Prozentpunkte auf 65,2 Prozent zurückgegangen.

Interkontinental-Verkehr

Im Januar 2015 sind rund 115.100 Passagiere auf Interkontinental-Flügen mit Austrian Airlines geflogen. Das sind um vier Prozent weniger Fluggäste als im Vorjahr. Die Auslastung lag mit 77,3 Prozent um 0,7 Prozentpunkte über dem Niveau des Vorjahres.

Condor nimmt neue Airbus 321 in Dienst

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Nach erfolgreichen Testflügen konnte gestern der vierte von insgesamt fünf werksneuen Airbus 321 in Hamburg-Finkenwerder an Condor übergeben werden.

Die Maschine mit der Kennung D-AIAF wird künftig die Gäste von Deutschlands beliebtestem Ferienflieger zu den schönsten Urlaubsdestinationen auf der Kurz- und Mittelstrecke, wie zum Beispiel auf die kanarischen Inseln oder zu Zielen rund ums Mittelmeer, bringen.

Auch Thomas Cook Airlines Scandinavia übernahm gestern einen weiteren neuen Airbus A321, so dass die Thomas Cook Group Airlines gleich zwei Flottenzugänge an einem Tag verzeichneten.

Auch an Bord der werksneuen A321 D-AIAF kommen Condor Gäste in den Genuss der Premium Economy Class, die mit ihrem „Rundum-Sorglos-Paket“ ein Plus an Komfort für nur ab 50 Euro Aufpreis buchbar ist. Mit Vorteilen wie separatem Check-In, mehr Bewegungsfreiheit durch den freien Mittelsitz an Bord bis hin zu dem köstlichen Premium Menü inklusive alkoholischen sowie nicht alkoholischen Getränken zu den Mahlzeiten, können Gäste des Ferienfliegers mit dem kleinem Luxus über den Wolken entspannt in den Urlaub abheben.

Deutschlands beliebtester Ferienflieger sucht auch noch Unterstützung über den Wolken: Derzeit werden Flugbegleiterinnen und Flugbegleiter für die Stationen Hannover, Leipzig, Düsseldorf und Hannover eingestellt. Alle Informationen rund um den Traumjob Flugbegleiter sind online bereitgestellt.

Der vierte Airbus A321, den Condor werksneu erhält, ist Teil eines umfassenden Flotten-Rollovers der Thomas Cook Group Airlines, in dessen Rahmen insgesamt 25 neue Flugzeuge des Typs Airbus A321 bis 2016 ausgeliefert werden. Darüber hinaus erhält Condor im Sommer 2015 ein zusätzliches Langstreckenflugzeug des Typs Boeing 767-300, das unter anderem die neuen Sommerziele des Ferienfliegers, Providence (Rhode Island) und Portland (Oregon) in den USA anfliegen wird, und außerdem zusätzliche Arbeitsplätze bei Condor schafft.

Reiseanbieter aus Österreich chartert Flüge Rostock – Linz

Von den Alpen an die Ostsee: Vom 24. Mai bis zum 04. Oktober dieses Jahres haben Gäste aus der Alpenrepublik die Möglichkeit, flugs die Berge gegen das Meer zu tauschen. Der österreichische Reiseveranstalter Eurotours International hat eine Charterflugverbindung zwischen Rostock-Laage und Linz initiiert; bedient wird die Strecke durch die größte österreichische Fluggesellschaft Austrian Airlines. Jeweils Sonntag startet eine 76-sitzige Maschine des Typs Bombardier Dash 8 Q400 um 11:30 Uhr in Linz, landet um 13:10 Uhr am Rostocker Flughafen und fliegt um 13:50 Uhr zurück.

Die Anzahl der Gästeübernachtungen aus Österreich hat sich, wenn auch von einem überschaubaren Ausgangsniveau, bereits in den letzten zwei Jahrzehnten etwa verfünffacht: Zählte das Statistische Amt 1994 knapp 13.000 Übernachtungen von Österreichern, waren es 2014 nach Hochrechnungen mehr als 66.000. Dieser Zuwachs hängt mit der verstärkten Präsenz touristischer Akteure aus Mecklenburg-Vorpommern in Österreich zusammen. Mittelfristig sind mehr als 100.000 Übernachtungen möglich.

Dr. Rainer Schwarz, Geschäftsführer des Flughafens Rostock-Laage erklärt dazu: „In den letzten Jahren haben wir erfolgreiche Verbindungen aus dem Süden Deutschlands etabliert. Dazu kommen zahlreiche Direktverbindungen durch die Anbindung an das Lufthansa-Drehkreuz München. Mit dem Flug aus Linz starten wir den Einstieg in den österreichischen Markt. Unser Ziel ist es, zukünftig noch wesentlich umfangreicher zahlungskräftige Touristen aus Österreich in unsere Region zu fliegen.“

Der Initiator der neuen Flugverbindung, der Reiseveranstalter Eurotours International aus Kitzbühel, ist mit mehr als 1,3 Millionen Passagieren pro Jahr der größte Reiseveranstalter Österreichs und bietet alle Formen des organisierten Reisens, angefangen bei Individualreisen über Gruppenreisen bis hin zu Event- und Tagungsreisen, an.

Franz Gredler, Prokurist und Bereichsleiter Business Development bei Eurotours, erklärte das verstärkte Engagement in Richtung des deutschen Nordostens wie folgt: „Wir befassen uns schon länger mit der Ostsee-Region und haben über unsere Vertriebskanäle auch schon bisher recht erfolgreich Gäste – mit dem Auto – nach Mecklenburg-Vorpommern gebracht. Die Aufnahme einer Charterverbindung ist die logische Konsequenz des sehr positiven Feedbacks unserer Kunden zum Produkt“. Neben dem Vertriebsschwerpunkt mit den Charterflügen in Österreich vermarktet Eurotours das Ostsee-Produkt auch über die ebenfalls sehr erfolgreichen Kanäle in der Schweiz und Deutschland.

Nach Angaben Bernd Fischers reisen die meisten Österreicher auf die Inseln Rügen und Hiddensee, an die Mecklenburgische Ostseeküste sowie nach Usedom. Auch in Zukunft sollen insbesondere Familien und Paare angesprochen werden, „die ein einzigartiges Naturerlebnis suchen, aktiv Radwandern oder die Hansestädte erleben wollen“, so Fischer. Dazu soll die Präsenz auf großen Plattformen wie der Reisemesse Wien genutzt werden. Ebenfalls sollen dafür touristische Kooperationen dienen, wie sie beispielsweise mit dem Bundesland Niederösterreich, mit der Deutschen Zentrale für Tourismus in Wien, mit Eurotours oder weiteren Veranstaltern eingegangen wurden. Anknüpfungspunkte erkennt Fischer zudem im Kreuzfahrttourismus. Warnemünde sei Deutschlands Kreuzfahrthafen Nummer eins. Daraus würden sich weitere interessante Kombinationsmöglichkeiten für Gäste aus Österreich ergeben.

Faschingsparty mit Flughafen-Flair am Airport München

Der Münchner Flughafen lädt am Rosenmontag, den 16. Februar 2015 von 13:00 bis 16:00 Uhr zu einer große Faschingsparty für Kinder im Besucherpark ein: Alle Kinder, die kostümiert kommen, können kostenfrei bei den spannenden Kinder-Airport-Touren mitfahren, die stündlich von 12:00 Uhr bis 17:00 Uhr stattfinden. Und auch die Eltern der kleinen Narren fahren zu einem ermäßigten Preis mit. Darüber hinaus wartet auf jedes Kind nach der Tour eine kleine Überraschung. Auch Oldtimer aus der Luftfahrt kann man bestaunen.

In „Tante Ju´s Speisenwerkstatt“ steigt von 13:00 Uhr bis 16:00 Uhr eine große Party. Beim Kinderschminken werden die kleinen Faschingsprinzen- und Prinzessinnen fantasievoll verzaubert. Auf dem Programm stehen lustige Spiele, Faschingsmusik und die eine oder andere Überraschung. Bei einer großen Verlosung winken tolle Preise. Wer will, kann sich in seinem bunten Kostüm auch fotografieren lassen. Der Eintritt ist frei. Für das leibliche Wohl sorgt das Restaurant mit leckeren Kindermenüs.

Übrigens stehen in den Faschingsferien täglich gleich drei spezielle Airport-Touren auf dem Programm: Jeweils um 11:00 Uhr startet eine „Airport- Tour XXL“, die fast eineinhalb Stunden dauert und über das gesamte Flughafengelände im nicht-öffentlichen Bereich führt. Familien mit kleineren Kindern sind bei der „Kids-Tour“ um 13:00 Uhr am besten aufgehoben. Jeweils um 14:30 Uhr findet die „Airport-Live-Tour“ statt, die rund 50 Minuten dauert.

Vom Besucherhügel aus können die startenden und landenden Jets live beobachtet werden. Eine Zeitreise in die Flugzeug-Historie verspricht die Besichtigung der insgesamt drei Flugzeug-Oldtimer im Besucherpark. Auf dem angrenzenden Spielplatz des Besucherparks können sich die Kinder austoben. Weitere Informationen zum Programm am Rosenmontag und zu den zahlreichen Angeboten im Flughafen-Besucherpark sind telefonisch unter 089-97541333 möglich.

Lufthansa Technik: Passagierflugzeuge noch länger in Betrieb

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Die Zahl kommerziell betriebener Flugzeuge soll sich bis zum Jahr 2033 mehr als verdoppeln. Da aber die großen Hersteller Airbus und Boeing für einige Muster zurzeit keine Nachfolger geplant haben und für andere die starke Nachfrage der Airline-Kunden nicht erfüllen können, müssen viele ältere Flugzeuge länger betrieben werden.

Die Lebenszyklusdauer, die schon heute deutlich mehr als 20 Jahre beträgt, wird folglich weiter steigen. Damit wird auch die globale Nachfrage nach Flugzeugmodifikationen weiter anwachsen.

Mit Hilfe der neuen Produktentwicklung „Aircraft Upgrade Services“ will Lufthansa Technik ältere Kundenflugzeugmuster auf den neuesten Stand der Technik bringen. Dadurch erhalten Airlines die Möglichkeit, die Betriebssicherheit ihrer Flotten zu steigern, Kraftstoff und Kosten einzusparen, die Umwelt zu entlasten und ihren Passagieren mehr Komfort zu bieten.

Technische Verbesserungen und Aufwertung

Durch die Einführung neu entwickelter Technologien und Services ist es Lufthansa Technik bereits in der Vergangenheit gelungen, die Lebensdauer und den Wiederverkaufswert älterer Flugzeugmuster zu erhöhen: Viele dieser neuen Technologien, Maßnahmen und Modifikationen haben dazu beigetragen, dass ältere Flugzeuge weiter betriebssicher bleiben, für Fluggäste an Attraktivität gewinnen und für Airline-Betreiber wirtschaftlicher nutzbar und wettbewerbsfähig werden. Zukünftig wird Lufthansa Technik ihre innovativen Technologien in einem ganzheitlichen Ansatz zu einem völlig neuen, modular aufgebauten „Upgrade Services“ für die einzelnen Flugzeugmuster bündeln.

Die Lebensdauer sowie die Betriebssicherheit und Verfügbarkeit von Flugzeugen und deren Komponenten lassen sich durch präventive Prognose- und Diagnoseverfahren sowie durch moderne Reparaturverfahren erhöhen. Und auch der Kraftstoffverbrauch und der Lärmpegel von Flugzeugen können mittels verbesserter Aerodynamik reduziert werden. So werden von Lufthansa Technik Vortexgeneratoren an der Flügeloberseite, Wirbelgeneratoren vor den Tankdruckausgleichsöffnungen an der Flügelunterseite und Splitter Plates für den kontrollierten Luftstrom ins Triebwerk entwickelt und sollen wie Wingtips als Retrofit erfolgreich zur Anwendung gebracht werden. An weiteren aerodynamischen Verbesserungen, wie zum Beispiel die der Haifischhaut nachempfundenen Ribletstruktur zur Reduktion des Strömungswiderstandes, wird aktuell geforscht.

Zur Verringerung des Kerosinverbrauchs und damit einhergehender CO2-Emissionen bietet Lufthansa Technik eigens entwickelte und patentierte Triebwerkswäschen und -modifikationen wie beispielsweise Rekonturierungen von Fan Blades an. Andere Technologien wie das Elektromobilitätskonzept „eTaxi“ für speziell definierte Schleppbewegungen der Flugzeuge befinden sich noch in der Entwicklungsphase.

Upgrades für den Passagier-Komfort

Um für Passagiere den Komfort an Bord zu steigern, offeriert Lufthansa Technik seinen Kunden bereits viele verschiedene Kabinenmodifikationslösungen wie neue Licht-, Akustik-, Sitz- und Entertainmentkonzepte. Viele dieser Kabinenmodifikationen sind nicht nur moderner und variabler als die seriell verbauten Systeme, sie sind auch leichter, platzsparender und weniger wartungsanfällig. In Zukunft sollen diese Angebote um die Möglichkeit der Nutzung mobiler Passagierserviceleistungen an Bord erweitert werden.

 Lufthansa Technik wird die Entwicklung der „Aircraft Upgrade Services“ stetig im Fluss halten und durch Innovationen ergänzen, um sowohl immer neuen Kundenwünschen als auch den wachsenden Anforderungen des Marktes gerecht zu werden. Somit haben Upgrade Services nicht nur einen hohen Mehrwert für Umwelt, Airline-Kunden und Passagiere, sondern auch für Lufthansa Technik als innovativer Weltmarktführer im MRO-Geschäft.