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Flughäfen Leipzig/Halle und Dresden mit Reiseziel Ras Al Khaimah

Das neue exotische Flugziel Ras Al Khaimah bereichert ab November 2015 den Winterflugplan der Flughäfen Leipzig/Halle und Dresden. Zum ersten Mal überhaupt gibt es Direktflüge ab Mitteldeutschland in dieses Emirat am Persischen Golf. Die Fluggesellschaft SunExpress fliegt für einen Münchner Reiseveranstalter im Vollcharter jeweils montags ab Leipzig/Halle und mittwochs ab Dresden in das neue Tor zum Orient. Eingesetzt wird eine Boeing 737-800. Die Pauschalreisen sind bereits buchbar. Ras Al Khaimah ergänzt die Palette klassischer Winterflugziele wie Ägypten oder die Kanaren.

Das Emirat verbindet Sonnen- und Strandurlaub mit preiswerter Spitzenhotellerie. Kombinationen mit dem benach-barten Emirat Dubai sind möglich. Leipzig/Halle und Dresden gehören zu insgesamt sieben deutschen Flughäfen, von denen SunExpress in der Wintersaison 2015/16 nach Ras Al Khaimah startet. Die Verbindungen werden als reiner Charter geflogen. Veranstalter FTI verkauft klassische ein- und zweiwöchige Pauschalreisen. Einzelplätze sind allerdings nicht buchbar.

Eine Neuheit, die es exklusiv auf dieser Verbindung gibt: Auf den Flügen in der Boeing 737-800 nach Ras Al Khaimah bietet SunExpress erstmalig die „Sunshine Class“ an. Gegen 149 Euro Aufpreis pro Strecke profitieren Passagiere in dieser Klasse von Priority Check-in, Pre-Boarding, einem freien mittleren Sitz, Plätzen in den vorderen Reihen, kostenlosen Getränken an Bord, Priority-Meal sowie einem Entertainment-Paket mit Film und Magazinen zum Download.

Parabelflugzeug A310 ZERO-G absolvierte erste Testkampagne

Als am 07. Mai um 12:35 Uhr Mitteleuropäischer Sommerzeit der Airbus A310 ZERO-G auf dem Flughafen Bordeaux-Mérignac landete, ging die erste Kampagne mit dem neuen Parabelflugzeug nach drei Flugtagen erfolgreich zu Ende.

Mit dieser ersten gemeinsamen Parabelflug-Kampagne des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR), der Europäischen Weltraumorganisation ESA und der französischen Raumfahrtagentur CNES, für Experimente unter reiner Schwerelosigkeit wurde das neue Parabelflugzeug A310 ZERO-G eingeweiht.

Damit ist dieser umgebaute „Kanzler-Airbus“ die neue Brücke für Experimente auf ihrem Weg in den Weltraum. Auch die acht deutschen Forschungsprojekte dieser Kampagne haben das Potenzial, ein Raumstationsexperiment zu werden. Mit dem neuen Parabelflugzeug werden auch in Zukunft fünf bis sechs wissenschaftliche Forschungskampagnen jährlich geflogen.

Mehr Energie für wissenschaftliche Experimente

„Als ich bei meiner Ankunft in Bordeaux das neue Parabelflugzeug sah – außen wie innen leuchtend weiß – war ich schon überzeugt: Das neue Flugzeug wird den Ansprüchen der Wissenschaftler und der Crew standhalten und ein würdiger Nachfolger für den alten Airbus A300 werden. Und die drei erfolgreichen Flugtage haben diese Ahnung bestätigt“, freut sich DLR-Parabelflugprogrammleiterin Dr. Ulrike Friedrich. Denn das Parabelflugzeug bietet gegenüber dem altgedienten Vorgänger einige Vorzüge.

So steht zum Beispiel den Wissenschaftlern für ihre Experimente mehr Energie zur Verfügung als im Vorgänger. Auch grenzt der etwa neun Meter kürzere Rumpf nicht den einhundert Quadratmeter großen Raum ein, der für Experimente innerhalb der Maschine zur Verfügung steht, da die Passagiersitze kompakter angeordnet sind und die technische Konsole zur Steuerung der Experimente durch einen einzigen Laptop ersetzt worden ist. „Die verfügbare elektrische Energie und der Experimentierraum entscheiden darüber, wie viele Experimente wir mit an Bord nehmen können. Wir sind daher sehr zufrieden, dass den Wissenschaftlern nun mehr Energie für Ihre Anlagen zur Verfügung steht“, erklärt Friedrich.

Gute Qualität der Schwerelosigkeit

Doch nicht nur die Programmleiterin war mit dem ersten Einsatz des neuen Flugzeugs zufrieden. „Wir haben drei erfolgreiche Flugtage bestritten. Die Qualität der Schwerelosigkeit während der Parabeln war exzellent. Wir können daher auf gute Ergebnisse hoffen“, blickt Prof. Stefan Schneider von der Deutschen Sporthochschule Köln auf diese Parabelflugkampagne zurück.

Er forscht gemeinsam mit seinem Team zum Thema, wie sich chronischer Stress durch Isolation – wie ihn zum Beispiel Astronauten und Kosmonauten auf der ISS erleben – auf die kognitive Leistungsfähigkeit auswirkt und ob ein individuelles Sport- und Bewegungsprogramm diesem Stress entgegenwirken kann. Sein Parabelflug-Experiment ist eines von vier Experimenten, die das DLR für diese Kampagne ausgewählt hat. Sechs Experimente stammen von der ESA, zwei von CNES.

Forschungsprojekte der ersten Parabelflug-Kampagne

Training der Astronauten im Weltall adäquat?

Verlässt ein Astronaut die Erde, reduziert sich mit der Schwerkraft gleichermaßen auch die Belastung, die auf den Körper einwirkt. Unser Körper ist diese Belastung aber gewöhnt. Jede Sekunde auf der Erde arbeiten die Muskeln und Knochen gegen die Schwerkraft an – wir sind sozusagen permanent im Training. Schwerkraft plus zusätzliches Krafttraining mit hohen Belastungen für die Muskulatur sind der beste Weg, unsere Muskel- und Knochenmasse stabil zu halten. Gerade in der Schwerelosigkeit müssen Astronauten deshalb täglich trainieren, um fit zu bleiben.

Doch ist das Krafttraining, das auf der Erde unter den Gesetzen der Schwerkraft entwickelt wurde, auch in der Schwerelosigkeit effektiv? Untersuchungen an den Rückkehrern von der Internationalen Raumstation haben Forschern gezeigt, dass bestimmte Muskelgruppen noch nicht ausreichend trainiert sind. Mit einem eigens entwickelten Diagnosegerät untersucht ein Forscherteam der Deutschen Sporthochschule Köln um Projektleiterin Prof. Kirsten Albracht gemeinsam mit Kollegen aus Berlin, Freiburg und Australien die Kraftgenerierung, die neuronale Ansteuerung sowie das Kontraktionsverhalten der Muskelfaserbündel großer Muskelgruppen der Beine. Ihre Ergebnisse sollen zu effizienteren Trainingsplänen auf der ISS führen und so die Fitness der Astronauten verbessern.

Stress und die kognitive Leistung von Astronauten

Astronauten und Kosmonauten sind durch ihre Isolation auf der Raumstation permanentem Stress ausgesetzt. Wie sich solch chronischer Stress auf die kognitive Leistungsfähigkeit auswirkt und ob ein individuelles Sport- und Bewegungsprogramm diesem entgegenwirken kann, versuchen Prof. Stefan Schneider und sein Team von der Deutschen Sporthochschule Köln zu beantworten.

Während des Parabelfluges absolvieren Testpersonen das virtuelle Andocken eines russischen Raumschiffes an die ISS, das sogenannte Soyuz Docking Manoeuvre Training – ein Standardbaustein im ISS-Trainingsprogramm für Astronauten. Der innovative Ansatz des Projekts besteht darin, nicht nur objektiv sichtbare Leistungsparameter zu erfassen, sondern durch neurophysiologische Messmethoden auch die zugrundeliegenden Veränderungen im Gehirn (Abb. 2) zu verstehen. Die Ergebnisse sollen dazu beitragen, die Bedeutung von Sport und Bewegung für die mentale Gesundheit, im All wie auf der Erde herauszustellen.

Schlagen von Herz und Aorta in der Schwerelosigkeit

Wie gut unser Körper durchblutet ist und wie gut dadurch einzelne Organe mit Sauerstoff versorgt werden, ist stark vom Zusammenspiel von Herz und Hauptschlagader (Aorta) abhängig. Ein zu hoher Blutdruck in der Aorta kann kardiovaskuläre Erkrankungen wie Herz- und Schlaganfälle auslösen. Doch wie läuft dieses Zusammenspiel bei Astronauten ab? Beim Wechsel von Schwerkraft zur Schwerelosigkeit verteilt sich das Blut im Körper schlagartig um. Ein großer Teil des Blutes schießt in die obere Körperhälfte. Mit dieser Veränderung muss das Herz-Kreislaufsystem der ISS-Crews fertig werden und passt sich an. Das Zusammenspiel von Herz und Hauptschlagader verändert sich.

Welche Folgen diese Regulation bei Langzeitaufenthalten hat, ist bislang unklar. In Zukunft soll das Experiment „CardioVector“ den zentralen Blutdruck der Astronauten auf der ISS messen. Möglich wird das durch ein neuartiges Verfahren, dass die Form der Pulswelle am Oberarm misst und daraus anhand von mathematischen Modellen den Blutdruck der Aorta errechnet. Seinen ersten Einsatz unter Schwerelosigkeit hat das Instrument, das von Forschern des DLR-Instituts für Luft- und Raumfahrtmedizin in Köln um Dr. Ulrich Limper und der Medizinischen Hochschule Hannover um Prof. Jens Tank für den Einsatz auf der Raumstation angepasst wurde, nun während dieser Parabelflugkampagne. Hier wird vor allem auch die Herzleistung während der abrupten Übergänge zwischen Schwerkraft und Schwerelosigkeit genau beobachtet (im Titelbild).

Wurzelwachstum in 3D

Wurzeln wachsen in Richtung Schwerkraft. Forscher machen hierfür vor allem eine Umverteilung des Pflanzenhormons Auxin verantwortlich. Das ist kein Geheimnis. Doch warum das eigentlich so ist und wie sich das Hormon nach einem Wechsel von Schwerkraft hin zur Schwerelosigkeit verteilt, ist bisher ein Rätsel geblieben. Projektleiter Prof. Klaus Palme und Dr. Franck Ditengou mit ihrem Team von der Universität Freiburg wollen dieses Geheimnis nun entschlüsseln, indem sie während dieser Parabelflugkampagne das Wachstumsverhalten der Modellpflanze der Genetiker, den Wildtyp der Ackerschmalwand Arabidopsis thaliana, dreidimensional erfassen.

Wie reagiert die Zellgeometrie auf den Wechsel zwischen Schwerkraft und Schwerelosigkeit? Wie verändert sich das Gewebe insgesamt? Für ihre Beobachtungen haben die Forscher ein neues Wurzelkoordinatensystem entwickelt, dass fortgeschrittene Bildaufnahmeverfahren mit Mustererkennung und -analyse verbindet. Auf diese Weise wollen sie einen Zellatlas erstellen, der eine Reaktion auf den Schwerkraftreiz ableiten lässt.

Wirkmechanismen von Arzneimitteln beim Sturzflug

Die meisten Pharmaka funktionieren in unserem Körper nach einem ganz bestimmten Wirkmechanismus: Ein Bestandteil des Arzneimittels – die sogenannten Liganden – docken an einem Rezeptor einer Membran an, blockieren ihn gegenüber den körpereigenen Botenstoffen – den sogenannten Neurotransmittern – und verändern so die Durchlässigkeit dieser Körperbarriere gegenüber dem Wirkstoff des Arzneimittels. Je besser dieses Wechselspiel zwischen Rezeptor, Membran und Ligand funktioniert, desto durchlässiger ist die Membran und desto effektiver der Wirkstoff.

Veränderungen der Schwerkraft nehmen Einfluss auf den physikalischen Zustand der Membranen. Schwerelosigkeit macht sie fluider. Projektleiter Prof. Wolfgang Hanke und sein Team von der Universität Hohenheim nehmen daher an, dass auch das Wechselspiel zwischen Rezeptor und Ligand von einer Veränderung der Schwerkraftbedingungen betroffen ist. Sie testen an Rezeptoren des Botenstoffs Acetylcholin von Neuroglioma-Zellen, welche Auswirkungen die Schwerelosigkeit aus das Zusammenspiel von Rezeptor, Membran und Ligand hat.

Nanosatelliten im Flug freisetzen

Wir leben in einer Welt der stetigen Miniaturisierung. So werden auch Satelliten zunehmend kleiner und leichter. Seit einigen Jahren werden neben den großen Satelliten, die vor allem für Kommunikations-, Wetter- und Erdbeobachtungsaufgaben eingesetzt werden, sogenannte Nano- und Mikrosatelliten auf ihre Umlaufbahnen gebracht. Eine der technischen Herausforderungen bei diesen 20- bis 150-Kilogramm-Leichtgewichten ist die kontrollierte Trennung von Satellit und Trägerrakete.

Als mechanische Schnittstelle kommen hier sogenannte Separationssysteme zum Einsatz. Sie halten den Satelliten bis zu seinem Aussetzen zuverlässig an der Trägerraketenstruktur fest und „stupsen“ ihn dann zu einem bestimmten Zeitpunkt mit einer exakten Geschwindigkeit ab. Während dieser Parabelflugkampagne testen Projektleiter Dipl.-Ing. Norbert Alexander Pilz und sein Team vom Aerospace Institut einen speziellen, elektromechanisch auslösenden Auswurfmechanismus für Nanosatelliten (SEMENA-2) in der Schwerelosigkeit.

Sie üben diesen Abwurf mit einem 20 Kilogramm schweren Dummy-Satelliten, der horizontal ausgestoßen und von einem Sicherheitsnetz aufgefangen wird (Abb. 3). Dabei wird der Satellit aus verschiedenen Perspektiven simultan gefilmt, um daraus Rückschlüsse auf die Qualität der Separation sowie der optimalen Auswurfgeschwindigkeit des Satelliten zu ziehen.

Satelliten zum Schwärmen

Mit der fortschreitenden Miniaturisierung von Satelliten können diese auch kostengünstig als Schwarm auf eine Umlaufbahn gebracht werden und sich gemeinsam Aufgaben teilen. Eine wesentliche technische Herausforderung dieser sogenannten Picosatelliten besteht darin, sie gleichzeitig und kollisionsfrei von der Oberstufe einer Rakete freizugeben. Im Projekt TUPEX-5 unter der Leitung von Dipl.-Ing. Frank Baumann wird die gleichzeitige Separation von vier 330 Gramm leichten Picosatelliten untersucht, die zurzeit an der Technischen Universität Berlin entwickelt werden.

Mit Kameras wird beobachtet, wie sich diese winzigen Satelliten unter den Bedingungen der Schwerelosigkeit voneinander trennen und einschalten. Die verwendeten Dummy-Satelliten erfassen dabei ihre eigenen Beschleunigungen und Drehraten. Anhand der Messwerte und den Videoaufzeichnungen kann der bisherige Entwurf der Picosatelliten überprüft werden. Das Parabelflugexperiment erfolgt in Kooperation mit dem Aerospace Institut in einem gemeinsamen Testaufbau.

Staubkollisionen und die Planetenentstehung

Staub wird in unserem Alltag fast ausschließlich mit Hausarbeit verbunden und ist daher eher negativ belegt. Doch Staub verdanken wir auch unsere Existenz. Denn Planeten – wie vor knapp 4,6 Milliarden Jahren unsere Erde auch – entstehen in Scheiben aus Gas und Staub, die um junge Sterne kreisen. Diese etwa Mikrometer-großen Teilchen stoßen dabei zusammen. Tun sie das bei geringen Geschwindigkeiten von wenigen Millimetern bis Zentimetern in der Sekunde, besteht die Chance, dass sie aneinander haften bleiben. So entstehen im Laufe der Zeit immer größere Körper.

Erreichen sie wenige Millimeter Durchmesser, dann erhöht sich ihre Geschwindigkeit und sie prallen voneinander ab. Im ersten Teil des Experiments der Technischen Universität Braunschweig versuchen Projektleiter Prof. Jürgen Blum und sein Team zu klären, warum diese auf wenige Millimeter angewachsenen Staubteilchen abprallen und unter welchen Umständen sie haften bleiben. Im zweiten Teil bringen die Forscher Zentimeter-große Teilchen zur Kollision. Sie wollen so untersuchen, wie viele kleine Staubteilchen sich von den großen Teilen ablösen und deren Verhalten in der Schwerelosigkeit mit Hochgeschwindigkeitskameras untersuchen.

airberlin mit weniger Sitzplatzkilometern und Neuausrichtung

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Im April 2015 verzeichnete airberlin an Bord ein Passagieraufkommen von 2.358.264 Fluggästen. Die Anzahl der Passagiere ging damit im Vergleich zum Vorjahresmonat um 7,6 Prozent zurück. Weltweit legten die Gäste im Monat April innerhalb des airberlin Streckennetzes insgesamt 3,675 Milliarden Kilometer (RPK) zurück, was einer Verringerung von 7,1 Prozent gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum entspricht. Die Sitzplatzkilometer (ASK) reduzierten sich um -3,8 Prozent auf 4,534 Milliarden. Vor dem Hintergrund der Wirtschaftlichkeit einzelner Strecken wurde eine Netzoptimierung durchgeführt, die zu entsprechenden Kapazitätsreduzierungen führte.

Die Gesamtauslastung (RPK/ASK) verringerte sich um 2,9 Prozentpunkte auf 81,1 Prozent im Vergleich zum Monat April 2014. In den ersten vier Monaten des Jahres 2015 erhöhte airberlin die Auslastung um 0,2 Prozentpunkte auf insgesamt 82,6 Prozent. Die Passagieranzahl verringerte sich seit Jahresbeginn 2015 auf insgesamt 8.168.661 Fluggäste und ging damit um 2,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr zurück. Ein wesentlicher Einflussfaktor im April 2015 ist der unterschiedliche Beginn der Osterferien im Vergleich zum Vorjahr, was eine geringere Gesamtperformance im April zur Folge hatte.

Stefan Pichler, CEO der airberlin group, ist dennoch von einer positiven Entwicklung überzeugt: „Der April 2015 lag aufgrund saisonaler Schwankungen deutlich unter den Erwartungen. Im gleichen Vorjahresmonat haben im Ergebnisvergleich der Pilotenstreik der Lufthansa und die Osterferien einen zusätzlichen Push in unserer Auslastung erzeugt. Jedoch blicken wir auf eine starke Ergebnisverbesserung im ersten Quartal 2015 und müssen nun weiter mit Hochdruck an unserer aktuellen Neuausrichtung arbeiten.“

Passagierkilometer erhöht

Die zurückgelegten Passagierkilometer konnten von Januar bis April auf 13,518 Milliarden (Vorjahr: 13,486 Milliarden) erhöht werden. Die angebotenen Sitzplatzkilometer blieben mit 16,361 Milliarden nahezu stabil auf Vorjahresniveau (Vorjahr 16,363 Milliarden). Im Hinblick auf die kommenden Monate erwartet airberlin eine Steigerung der Durchschnittserlöse (Yield) und bietet ab sofort ein neues Tarifsystem an, das den Gästen ein noch individuelleres Produktangebot bereitstellt. Damit werden weitere Impulse im Zuge der aktuellen Restrukturierung gesetzt.

April 2015 kumuliert 2015
Fluggäste 2.358.264 (-7,6 Prozent) 8.168.661 (-2,9 Prozent)
ASK in Mio. 4.534 (-3,8 Prozent) 16.361 (0,0 Prozent)
RPK in Mio. 3.675 (-7,1 Prozent) 13.518 (+0,2 Prozent)
Auslastung in Prozent 81,1 (-2,9 PP) 82,6 (+0,2 PP)

Bombardier CSeries: Erste CS100 geht 2016 an SWISS

Flugzeugbauer Bombardier aus Kanada hat mitgeteilt, dass die Schweizer Fluggesellschaft SWISS (Swiss International Air Lines) der Erstkunde für die völlig neue Flugzeug-Familie CSeries werden wird. Die erste Bombardier CS100 soll in der ersten Hälfte 2016 ihren Flugdienst antreten.

Die CSeries sind eine völlig neue Flugzeug-Familie. Bombardier steigt damit in die Liga der Passagier-Jets bis 149 Sitzplätze in Flugzeugen mit Einzelgang auf. Die größere Variante CS300 hob im Februar 2015 zu ihrem Jungfernflug ab. Bombardier bestätigte auch dass die erste CSeries-Maschine ihre erste Vorstellung auf der International Paris Air Show in Le Bourget geben und dann und direkt nach Zürich weiterfliegen wird. Dort wird sie den örtlichen Stakeholders der SWISS präsentiert.

SWISS war bereits als Erstkunde für das CSeries-Flugzeugprogramm genannt worden, als die Konzernmutter Lufthansa 2009 die feste Bestellung für 30 CS100-Flugzeuge für SWISS abgab. Das Flugzeug bewege sich leistungsmäßig völlig in den Erwartungen, und so freue man sich als Erstkunde auf die neuen Flugzeuge, so Harry Hohmeister, Chief Executive Officer der SWISS. Das Flugzeug soll am Drehkreuz der Airline in Zürich eingesetzt werden.

airBaltic verbindet Wien – Tallinn mit Bombardier Q400 NextGen

Seit Donnerstag, 07. Mai 2015, fliegt airBaltic neu vom Flughafen Wien nach Tallinn. Viermal Mal pro Woche verbindet die lettische Fluggesellschaft die Hauptstädte Estlands und Österreichs.

Christophe Viatte, CCO von airBaltic anlässlich des Erstflugs: „Wir freuen uns, die Verbindung Wien – Tallinn ankündigen zu dürfen, unsere vierte direkte Verbindung aus Tallinn, die wir in Kooperation mit Austrian Airlines betreiben werden. Diese neue Strecke wird die Verbindung zwischen europäischen und baltischen Städten genauso weiter stärken, wie die Bedeutung von airBaltic als Fluglinie der baltischen Region.“

„Estland ist eine attraktive Tourismusregion und die ehemalige Kulturhauptstadt Tallinn bietet vielfältige kulturelle Höhepunkte für interessierte Reisende. Mit dieser neuen Flugverbindung wird das touristische Angebot ab Wien weiter ausgebaut und das Drehkreuz Wien gestärkt.“, sagt Mag. Julian Jäger, Vorstand der Flughafen Wien AG.

Zum Einsatz auf dieser Strecke kommt eine moderne Bombardier Q400 NextGen. Montag und Donnerstag hebt die Maschine um 17:40 Uhr von Tallinn ab und landet um 19:35 Uhr in Wien. Der Rückflug erfolgt um 20:35 Uhr ab Wien mit Ankunft in Tallinn um 00:25 Uhr am darauffolgenden Tag. Dienstags und Freitags startet die Maschine um 06:25 Uhr in Tallinn und landet um 08:20 Uhr in Wien, in die Gegenrichtung hebt der Flug um 10:40 Uhr von Wien ab und kommt um 14:30 Uhr in Tallinn an.

airBaltic wurde 1995 gegründet und betreibt derzeit eine Flotte von 25 Flugzeugen, die von Riga aus 60 Ziele weltweit anfliegen. Zusätzlich bedient die lettische Fluglinie weitere Destinationen von Tallinn, Vilnius und demnächst auch von Heringsdorf aus. Tallinn, die Hauptstadt von Estland, ist mit ihrem historischen Stadtkern und zahlreichen Bauwerken aus dem Mittelalter eine beliebte Tourismusdestination.

Flughafen München übernimmt Kinderbetreuung im Terminal-Tango

Während des angekündigten Streiks des Kita-Personals bietet Hamburg Airport den Kindern seiner Mitarbeiter ein kostenloses, buntes Betreuungsprogramm an. Jeweils von 07:45 Uhr an bis spätestens 09:00 Uhr können die Mädchen und Jungen im Alter von vier bis sieben Jahren im „Terminal Tango“, dem früheren Gebäude für die Urlaubsflüge, an den Streiktagen „einchecken“. „Die Mitarbeiter sind der wichtigste Stützpfeiler unseres Erfolgs. Gerne übernehmen wir als Unternehmen hier Verantwortung und helfen bei der Kinderbetreuung“, sagt Michael Eggenschwiler, Vorsitzender der Geschäftsführung am Hamburg Airport.

Während der Kinderbetreuung wird gebastelt, vorgelesen, gesungen und natürlich viel gespielt. Der Mitarbeiter- und Familienservice am Flughafen macht das möglich und kann damit auf die Erfahrungen bei den „Airport Tiger“-Ferienprogrammen für die Mitarbeiterkinder zurückgreifen. Wie bei der Ferienbetreuung kümmern sich auch jetzt qualifizierte Fachkräfte um die Kinder. Für Frühstück und Mittagessen wird gesorgt. Das Programm läuft bis 15:00 Uhr, bis 16:00 Uhr können die Kinder abgeholt werden.

Flughafen München erhält Zertifikat der „Airport-Carbon-Accreditation“

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Bereits zum fünften Mal in Folge erhält der Münchner Airport ein Zertifikat für seine erfolgreichen Bemühungen zur Verminderung von CO2-Emissionen. Bei der Initiative „Airport-Carbon-Accreditation“, die vom europäischen Flughafendachverband ACI Europe ins Leben gerufen wurde, erreichte der Münchner Airport das „Level 3“ und damit die zweithöchste von vier möglichen Bewertungsstufen. Das Zertifikat wird an Flughäfen verliehen, die durch effektive und nachhaltig wirksame Schritte zur Verminderung der CO2–Emissionen beitragen und andere Partner am Flughafen – insbesondere die Luftverkehrsgesellschaften – in diese Bemühungen einbinden.

Voraussetzung für die Auszeichnung ist eine umfassende CO2-Bilanz, die die Flughafen München GmbH (FMG) in Zusammenarbeit mit anderen am Campus engagierten Unternehmen erstellt hat. Sie verdeutlicht das breite Spektrum der Maßnahmen zur CO2-Einsparung auf dem gesamten Flughafengelände – dazu zählen etwa die auf den Vorfeldern geplanten Anlagen zur Klimatisierung der Flugzeuge an den Abstellpositionen, mit denen der Betrieb der kerosingetriebenen Hilfsturbinen überflüssig gemacht werden soll.

Weitere wichtige Projekte sind die mit der Deutschen Flugsicherung eingeführten Maßnahmen für einen optimierten Flug- und Abfertigungsbetrieb sowie die Weiterentwicklung der emissionsabhängigen Landeentgelte, die Fluggesellschaften am Münchner Airport entrichten müssen. Der Klimaschutz ist ein zentrales strategisches Unternehmensziel der FMG: So soll das weitere Wachstum am Münchner Airport bis zum Jahr 2020 bezogen auf das Basisjahr 2005 CO2-neutral gestaltet werden.

Klarstellung der Flughafen Wien AG

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Die Flughafen Wien AG (FWAG) hat gegen unwahre, in anonymen Schreiben verbreitete Behauptungen bei der Finanzmarktaufsicht FMA bereits am Montag, 05.05.2015, Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft Korneuburg wegen Verleumdung erstattet. Diese in bestimmten Zeitungsberichten widergegebenen Behauptungen und darauf basierende Schlussfolgerungen seien allesamt nachweislich falsch. Die in Frage gestellten Leistungen sind korrekt bestellt, erbracht und dementsprechend intern verrechnet worden.

Es soll dabei um Dienstleistungen am Boden, das so genannte Ground Handling, gehen. Dieser Bereich soll vom übrigen Flughafengeschäft getrennt sein und Wettbewerb ermöglichen. Alle geltenden bzw. anzuwendenden Regulative und Bestimmungen seien laut Flughafen aber korrekt befolgt worden.

Lufthansa startet Verbindung München – Perugia in Umbrien

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Italienisches Ambiente mit mittelalterlichen Palazzi und Kirchen, dazu typische Cafes und Restaurants: Die Hauptstadt Umbriens ist künftig nur noch eineinhalb Flugstunden von München entfernt. Ab dem kommenden Sonntag, 10. Mai 2015, fliegt Lufthansa zweimal wöchentlich Perugia von ihrem südlichen Drehkreuz an. Von hier bestehen ideale Anschlussverbindungen von allen innerdeutschen und den meisten europäischen Flughäfen. Die Embraer 195 mit der Flugnummer LH 1924 startet jeweils sonntags um 10:45 Uhr sowie dienstags um 15:00 Uhr.

Im August wird der Dienstagsflug auf Donnerstag verlegt. Dadurch erhalten Lufthansa-Kunden die Möglichkeit, im Ferienzeitraum ein verlängertes Wochenende einzuplanen.

Perugia ist nur eines von insgesamt acht neuen Urlaubsdestinationen: Ab München stehen ebenso Heraklion/Kreta und das schottische Glasgow auf dem Flugplan, ab Frankfurt fliegt Lufthansa erstmals in diesem Sommer nach Bodrum/Türkei und nach Cagliari/Sardinien. Eine Premiere im Sommer ist auch der im Herbst gestartete Dienst von Frankfurt nach Marrakesch/Marokko.

Reykjavik/Island und Sevilla/Spanien sind neue Ziele ab beiden Drehkreuzen. Insgesamt können Lufthansa-Kunden ab München unter 35 wöchentlichen Flügen zu 18 beliebten saisonalen Sommerzielen wählen. Ab Frankfurt umfasst das Sommerangebot 59 wöchentliche Flüge zu 17 Zielen.

Der Hin- und Rückflug nach Perugia soll ab 109 Euro gebucht werden können. Flüge können auch bei den Lufthansa-Reisbüropartnern sowie an den Lufthansa-Verkaufsschaltern an den Flughäfen gebucht werden.

Termine für ILS-Vermessungflüge am Flughafen Tegel im Sommer

Die Flughafengesellschaft des BER weist darauf hin, dass die Deutsche Flugsicherung DFS im Zeitraum Mai bis August 2015 sogenannte Vermessungsflüge am Flughafen Tegel durchführt. Bei einer Flugvermessung werden die Landenavigationshilfen ILS (Instrumentenlandesysteme) der Start- und Landebahnen auf ihre Genauigkeit sowie deren fehlerfreie Funktion überprüft. Für die Vermessungsflüge wird eine zweimotorige Propellermaschine vom Typ Beechcraft King Air 350 eingesetzt.

Die regelmäßige Vermessung technischer Einrichtungen ist für die Sicherheit im Luftverkehr unverzichtbar. Die Vermessungsflüge am Flughafen Tegel können periodisch im Zeitraum Mai bis August 2015 voraussichtlich an folgenden Daten stattfinden (inklusive Ersatztermine):

  • Sa, 09.05.2015
  • Sa, 16.05.2015
  • Sa, 30.05.2015
  • Sa, 06.06.2015
  • Sa, 20.06.2015
  • Sa, 27.06.2015
  • Sa, 25.07.2015
  • Sa, 01.08.2015

Flughafen Nürnberg machte 2014 noch 19 Mio. Euro Verlust

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Der Albrecht Dürer Airport Nürnberg blickt positiv auf das vergangene Geschäftsjahr zurück – und positiv in die Zukunft. Trotz eines geringen Rückgangs der Passagierzahlen hat der Konzern mehr erwirtschaftet als im Vorjahr.

Einige außerordentliche Einmaleffekte schmälern das handelsrechtliche Jahresergebnis, führen aber in den Folgejahren zu Entlastungen. „In Nürnberg wurden im zurückliegenden Geschäftsjahr 3,26 Millionen Passagiere abgefertigt. Dies entspricht zwar einem leichten Rückgang um 1,6 Prozent, dennoch können wir positiv auf 2014 zurückblicken:“, so Dr. Michael Hupe, Flughafengeschäftsführer, „Seit Juni wächst der Airport Nürnberg wieder im Vorjahres-Vergleich.“

Der Jahresbeginn war noch vom Wegfall des airberlin-Drehkreuzes geprägt, ab der Jahresmitte konnte die Trendwende mit zum Teil zweistelligen Wachstumsraten eingeleitet werden. Die Anzahl der Passagiere, die in Nürnberg aus- oder einstiegen, entwickelte sich besonders positiv: Das Lokalaufkommen legte deutlich um 5,4 Prozent zu.

Passagierentwicklung mit neuen Airlines – Luftfracht rückläufig

Im Linienverkehr wurden 2014 insgesamt 2,1 Millionen Fluggäste gezählt, das entspricht einem Rückgang von 1,3 Prozent, hervorgerufen durch das geringere Angebot der airberlin und dem Angebotsabbau der Ryanair. Als wichtiger Neukunde konnte Wizz Air mit zwei Zielen in Rumänien gewonnen werden. Diese Flüge waren mit knapp 80 Prozent vom Start weg gut ausgelastet, was für das Potential der Metropolregion Nürnberg im preissensiblen Verkehr nach Osteuropa spricht. Die Verbindungen in die großen europäischen Drehkreuze entwickelten sich positiv.

Im Touristikverkehr konnten ab Juni vor allem dank des erhöhten Engagements von TUIfly und SunExpress deutliche Wachstumsraten bei den Passagierzahlen erzielt werden. SunExpress, die sieben neue Verbindungen in den Sommerflugplan aufgenommen hat, bot im Winter 2014/15 mit der in Nürnberg stationierten Maschine zusätzliche Flüge in die Türkei und nach Ägypten an und konnte ihr Aufkommen so mehr als verdoppeln.

TUIfly hat sich mit neuen Verbindungen und einem Wachstum von 65 Prozent als starker Partner am Airport etabliert. Airberlin konnte das Angebot im Winter im Vergleich zum Vorjahr steigern und bot dienstags Umsteige-Verbindungen mit Zielen in Nordafrika und auf den Kanarischen Inseln an. Die neuen und deutlich aufgestockten touristischen Angebote sowie ein erhöhtes Sitzplatzangebot kompensierten den Wegfall des Airberlin-Drehkreuzes im Jahresverlauf nahezu. Der Airport Nürnberg bleibt weiterhin unter den TOP 10 der deutschen Verkehrsflughäfen.

Bei steigendem Frachtaufkommen am Standort Flughafen und einem Plus von 12,7 Prozent auf 103.076 Tonnen ging das Volumen der „geflogenen Luftfracht“ um 11,9 Prozent auf 8.730 Tonnen zurück. Der Großteil der Luftfracht wird über die Straße an die großen deutschen Frachtflughäfen geliefert.

Umsätze, Sondereffekte Investitionen und Rückstellungen

Die Luftverkehrszahlen insgesamt sind im Berichtsjahr leicht gesunken, dagegen sind die Umsatzzahlen des Konzerns gestiegen. Im Konzern wurden Umsatzerlöse von 88,7 Mio. EUR erzielt, dies entspricht einem Zuwachs von 2,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Trotz des mengenmäßigen Rückgangs der Flugzeugabfertigungen kann ein Plus bei den Erlösen aus Bodenabfertigungsdiensten von 2,8 Prozent erzielt werden. Auch Parkplätze und Ladengeschäfte konnten ihre Umsatzerlöse steigern. Das operative Ergebnis lag mit rund 2,65 Mio. EUR und einem Plus von 280 TEUR über dem Vorjahreswert.

Der Jahresfehlbetrag vor Sondereffekten reduzierte sich um rund 500 TEUR gegenüber 2013. Der Konzern schloss das Jahr 2014 mit einem negativen Ergebnis nach Steuern von 19,4 Mio. EUR ab, resultierend aus außerordentlichen Einmaleffekten in Höhe von 16,1 Mio. EUR, die den Airport fit für die Zukunft machen. Durch die Bildung von Rückstellungen, z.B. zur Beseitigung des Schadstoffs PFT, werden weitere Belastungen in den Folgejahren vermieden. Aus Mitteln einer Kapitalerhöhung erfolgt zum Halbjahr eine Sondertilgung, wodurch sich der Zinsaufwand in den Folgejahren deutlich reduziert.

Der hierdurch anfallende Restrukturierungsaufwand wurde im Jahresabschluss 2014 berücksichtigt. Im Personalbereich wurde eine Rückstellung für Abfindungen im Rahmen eines Freiwilligenprogramms gebildet. Aufgrund des verbesserten operativen Ergebnisses konnte der einbehaltene Stabilisierungsbeitrag den Beschäftigten vollständig zurückerstattet werden. Die im Darlehensvertrag mit den Banken vereinbarten Finanzkennzahlen konnten eingehalten werden. Das Jahresergebnis ist daher qualitativ deutlich besser als im Vorjahr.

Im Jahr 2014 wurden 6,2 Mio. EUR in die Substanzverbesserung und den Ausbau der betrieblichen Anlagen und Gebäude investiert. Das über 5 Jahre laufende Projekt zur Generalsanierung der Start- und Landebahn konnte 2014 abgeschlossen werden. Im Berichtsjahr wurde mit dem Neubau der zentralen Sicherheitskontrolle begonnen. Diese wird Ende 2015 fertiggestellt. Durch kürzere Wege und mehr Raum für Passagiere und Beschäftigte wird die neu gebaute Kontrollstelle dazu beitragen, dass die Fluggäste entspannt abheben können.

2015 soll Wachstum bringen

Das laufende Geschäftsjahr 2015 begann mit einem Wachstum durch den touristischen Verkehr und hohe Auslastungen. Neue Airlines, neue Ziele im Sommerflugplan bei Wizz Air und airberlin, Frequenzerhöhungen bei Turkish Airlines und SunExpress führen weiterhin zu höheren Passagierzahlen als im Vorjahr. Der Airport Nürnberg erwartet für dieses Jahr ein Wachstum von etwa zwei Prozent.

Der Airport Nürnberg ist seit 60 Jahren für die Metropolregion das Tor zur Welt und steht in ständigem Austausch mit wichtigen Partnern und touristischen Organisationen, um die Region gemeinsam im In- und Ausland zu vermarkten. Der Flughafen gewinnt auch als Event-Standort immer größere Bedeutung. Im Jubiläumsjahr findet am 14. Juni 2015 ein Flughafenfest statt. Von 11:00 bis 17:00 Uhr können große und kleine luftfahrtbegeisterte Besucher einen Blick hinter die Kulissen werfen.

Fraport AG mit fast 11 Prozent Umsatz-Plus im ersten Quartal 2015

Die Fraport AG konnte im ersten Quartal einen deutlichen Anstieg des Konzern-Umsatzes um 10,8 Prozent auf 575,9 Millionen Euro verzeichnen. Getragen wurde der Zuwachs von positiven Verkehrs- und Preisentwicklungen, höheren Einnahmen im Retail-Geschäft, neuen Konzern-Gesellschaften sowie Währungskurseffekten. Der bereinigte Konzern-Umsatz lag bei 572,3 Millionen Euro, was eine Zunahme von 10,6 Prozent bedeutete. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) verbesserte sich um 18,6 Millionen Euro beziehungsweise 13,8 Prozent auf 153,1 Millionen Euro und das Konzern-Ergebnis lag mit 10,6 Millionen Euro um 4,6 Millionen Euro über dem Vorjahreswert.

In den ersten drei Monaten des Geschäftsjahres 2015 verzeichnete Fraport am Standort Frankfurt eine positive Entwicklung im Passagierverkehr. Trotz streik- und witterungsbedingter Annullierungen wuchs die Passagierzahl um 2,7 Prozent auf gut 12,5 Millionen Fluggäste. Die Cargo-Tonnage lag um 2,4 Prozent unter dem Wert des Vorjahres bei rund 500.000 Tonnen. An den Konzern-Flughäfen außerhalb von Frankfurt wurden überwiegend gute Zuwächse im Passagier- und Cargo-Verkehr erreicht.

Außerhalb von Frankfurt resultierten – über die positive Passagierentwicklung hinaus – die zusätzlichen Erlöse vor allem aus der erstmaligen Erfassung der in der zweiten Jahreshälfte 2014 erworbenen Konzern-Gesellschaften AMU Holdings Inc. und Ljubljana. Zudem wirkte sich die Umrechnung der in US-Dollar erfassten Erlöse der Konzern-Gesellschaft Lima in die Konzern-Währung positiv aus. Die nahezu konstanten Mittelabflüsse für Investitionen führten zu einer Verbesserung des Free Cash Flows von 34,1 Millionen auf 65,2 Millionen Euro.

„Die Zahlen des ersten Quartals werden insbesondere durch eine wieder erfreuliche Retail-Entwicklung und ein starkes internationales Geschäft getragen“, kommentiert Dr. Stefan Schulte, Vorstandsvorsitzender der Fraport AG, die Ergebniszuwächse im ersten Quartal. „Für das Gesamtjahr erwarten wir weiterhin eine positive Passagierentwicklung. Am Standort Frankfurt wird dies vor allem zu höheren Umsätzen in den Segmenten ‚Aviation‘ und ‚Retail & Real Estate‘ führen. Den Ausblick auf das Gesamtjahr sehen wir bestätigt.“

Die einzelnen Segmente im Überblick: Aviation: Der Umsatz im Segment Aviation stieg in den ersten drei Monaten 2015 von 189,4 Millionen Euro auf 200,4 Millionen Euro (plus 5,8 Prozent). Trotz einer rückläufigen Beschäftigtenzahl stieg der Personalaufwand vor allem aufgrund der Tarifabschlüsse im Sicherheitsgeschäft sowie im öffentlichen Dienst. Zudem stiegen im Vorjahresvergleich die nicht aktivierbaren Aufwendungen im Zusammenhang mit Investitionen. In Summe verbesserte sich das Segment-EBITDA leicht um 0,4 Millionen Euro auf 30,7 Millionen Euro (plus 1,3 Prozent). Höhere Abschreibungen führten zu einem Segment-EBIT von 0,2 Millionen Euro. Verglichen mit dem Vorjahreswert bedeutete dies einen Rückgang um 1,4 Millionen Euro.

Passagiere brachten Umsatz-Wachstum

Retail & Real Estate: Die Umsatzerlöse des Segments Retail & Real Estate erreichten 113,4 Millionen Euro und stiegen damit im ersten Quartal 2015 um 6,9 Millionen Euro gegenüber dem Vorjahreswert (plus 6,5 Prozent). Das Umsatzwachstum war vor allem auf die höhere Passagierzahl in Frankfurt zurückzuführen, insbesondere auf die gestiegene Zahl interkontinental reisender Passagiere, die ein überdurchschnittliches Ausgabeverhalten in Retail-Geschäften aufweisen. Positiv wirkte zudem die Abwertung des Euro gegenüber einer Vielzahl internationaler Währungen.

Der „Netto-Retail-Erlös pro Passagier“ nahm von 3,69 Euro im ersten Quartal 2014 auf 3,93 Euro im Berichtszeitraum zu (plus 6,5 Prozent). Bei nur leicht höheren Aufwendungen spiegelte sich der Umsatzanstieg nahezu gänzlich im Segment-EBITDA wider, das sich um 6,7 Millionen Euro auf 89,1 Millionen Euro verbesserte (plus 8,1 Prozent). Geringfügig höhere Abschreibungen führten zu einem Segment-EBIT von 68,3 Millionen Euro, das um 6,4 Millionen Euro über dem Wert des Vorjahres lag (plus 10,3 Prozent).

Ground Handling: Die höhere Passagierzahl, gestiegene Höchststartgewichte sowie die Anhebung der Infrastruktur-Entgelte führten in den ersten drei Monaten 2015 im Segment Ground Handling zu einem Umsatzwachstum von 4,0 Prozent auf 154,7 Millionen Euro (plus 6,0 Millionen Euro). Ein verkehrsmengenbedingt gestiegener Personalbedarf sowie der Tarifabschluss im öffentlichen Dienst erhöhten den Personalaufwand im ersten Quartal spürbar.

Trotz der Zunahme des Personalaufwands verbesserte sich das Segment-EBITDA durch die positive Umsatzentwicklung von minus 2,8 Millionen Euro auf minus 0,1 Millionen Euro (plus 2,7 Millionen Euro). Geringfügig höhere Abschreibungen führten zu einem Segment-EBIT von minus 9,5 Millionen Euro. Im Vorjahresvergleich bedeutete dies eine Verbesserung um 2,4 Millionen Euro.

Beteiligungen an anderen Flughäfen

External Activities & Services: Das Segment External Activities & Services wies in den ersten drei Monaten 2015 einen deutlichen Umsatzanstieg von 75,1 Millionen Euro auf 107,4 Millionen Euro aus (plus 43,0 Prozent). Bereinigt um die ergebnisneutrale Erfassung kapazitativer Investitionen im Zusammenhang mit der Anwendung von IFRIC 12 erhöhte sich der Umsatz im Berichtszeitraum von 72,7 Millionen Euro im Vorjahr auf 103,8 Millionen Euro (plus 42,8 Prozent). Über die positive Verkehrsentwicklung am Standort Lima hinaus resultierten Erlöse in Höhe von 20,2 Millionen Euro aus der erstmaligen Erfassung der in der zweiten Jahreshälfte 2014 erworbenen Konzern-Gesellschaften AMU Holdings Inc. und Ljubljana.

Weitere positive Effekte ergaben sich aus der Umrechnung der in US-Dollar erfassten Erlöse der Konzern-Gesellschaft Lima in die Konzern-Währung. Auch der operative Aufwand stieg im Berichtszeitraum im Wesentlichen durch die erstmalige Erfassung der neuen Konzern-Gesellschaften AMU Holdings Inc. und Ljubljana sowie währungs- und verkehrsmengenbedingt in der Konzern-Gesellschaft Lima. Aufgrund der positiven Umsatzentwicklung nahm das Segment-EBITDA um 8,8 Millionen Euro auf 33,4 Millionen Euro zu (plus 35,8 Prozent). Gestiegene Abschreibungen, die vor allem aus den neuen Konzern-Gesellschaften AMU Holdings Inc. und Ljubljana resultierten, führten zu einem Segment-EBIT von 13,0 Millionen Euro. Gegenüber dem Vorjahresquartal bedeutete dies einen Anstieg um 3,4 Millionen Euro (plus 35,4 Prozent).

Nordbahn für Flughafen BER wird saniert

Die Sanierungsarbeiten an der Start- und Landebahn des Flughafens Schönefeld, der späteren Nordbahn des Flughafens BER, wurden nun gestartet.

Die Start- und Landebahn Nord wurde 1961 gebaut und Anfang der 1990er-Jahre grundsaniert. Dr. Karsten Mühlenfeld, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH, Rainer Bretschneider, Amtierender Vorsitzender des Aufsichtsrats der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH und Jörg Rösler, Mitglied des Vorstands der STRABAG AG, gaben heute in Schönefeld den offiziellen Startschuss für die jetzige Sanierung (Abb. 3). Die Bauarbeiten zur Sanierung der nördlichen Start- und Landebahn sollen bis zum 24. Oktober 2015 abgeschlossen werden.

Dr. Karsten Mühlenfeld, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH: „Wir starten heute die Sanierung der Nordbahn. Das ist ein wichtiger Schritt, damit wir den Flughafen BER nach seiner Eröffnung mit zwei funktionstüchtigen Start- und Landebahnen betreiben können. Unser Plan steht: Bis 24. Oktober dieses Jahres wollen wir die Bauarbeiten abgeschlossen haben.“ Rainer Bretschneider, Amtierender Vorsitzender des Aufsichtsrates der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH: „Die Flughafengesellschaft hat in den letzten Monaten immer besser Tritt gefasst, der termingenaue Start für die Sanierung der SLB Nord ist dafür ein Beispiel. So wird der BER Schritt für Schritt fertig. Der gesamte Aufsichtsrat unterstützt die Geschäftsführung einmütig bei ihren Anstrengungen, den BER im zweiten Halbjahr 2017 in Betrieb zu nehmen.“

Dipl.-Ing. Jörg Rösler, Mitglied des Vorstands der STRABAG AG: „Ein weiteres wichtiges Teilstück des neuen Hauptstadtflughafens errichten zu dürfen, macht uns stolz. Wie bereits bei der Herstellung der Rollbahnanschlüsse und der Erweiterung des Vorfeld- und Rollbahnsystems werden wir auch diesmal mit unserem eingespielten Berliner Team alle terminlichen und technischen Herausforderungen meistern, davon bin ich überzeugt.“

Bauarbeiten und -ablauf für die BER-Nordbahn

Die Sanierung der nördlichen Start- und Landebahn umfasst vier Arbeitspakete:

  • Auf 190.000 Quadratmetern werden die oberen beiden Asphaltschichten abgefräst und erneuert (ca. 12 Zentimeter). Anschließend wird auf 220.000 Quadratmetern ein Antirutsch-Belag aufgebracht.
  • Die Sicherheitsflächen, die die Start- und Landebahn umgeben, sowie die Runway End Safety Areas (RESA) an den Startbahnköpfen werden analog der Südbahn nach EASA-Standard konstruktiv ertüchtigt.
  • Rund 1.500 „Lampen“ für die Anflugbefeuerung, Start- und Landebahnfeuer und Rollbahnfeuer werden im Zuge der Nordbahnsanierung ausgetauscht. Auf der Start- und Landebahn und den Rollwegen wird dabei auf aktuelle LED-Technik umgerüstet.
  • Die beidseitig der Nordbahn angeordneten Schlitzrinnen werden abgebrochen und neu gebaut, Abschnitte des Regenwasserkanalsystems saniert und Teile eines Schmutzwasserkanals ausgetauscht (in Abb. 2).

Insgesamt sind an den Bauarbeiten zur Nordbahnsanierung rund 150 Bauarbeiter pro Tag beteiligt. Gearbeitet wird zunächst montags bis samstags von 06:00 bis 22:00 Uhr. Die Nordbahn wird in drei Bauabschnitten von West nach Ost saniert. Die Zulieferung von Baumaterial erfolgt vorrangig über die Bundesstraße B96a. Die Flughafengesellschaft ist bestrebt, Belastungen für die Anwohner zu minimieren und wird gesondert informieren, wenn größere Verkehrsmengen zu erwarten sind. Die Genehmigungsbehörde LuBB hatte am 11. Dezember 2014 grünes Licht für die Bahnsanierung gegeben.

Information der Anwohner zur Nordbahnsanierung

Die Flughafengesellschaft hat für die Dauer der Arbeiten eine per E-Mail und Telefon erreichbare Anwohnerinfo eingerichtet, bei der sich die Flughafen-Nachbarn über den Stand der Bauarbeiten informieren und eventuelle Lärmbelästigungen melden können. Zudem gibt es eine Inforgrafik über die Sanierung als PDF-Dokument.

Zudem stellt die Flughafengesellschaft aktuelle Informationen und Antworten auf häufige Fragen zum Bauvorhaben unter dem Link zum Nachbarschaftsportal zur Verfügung.

Pünktlich zum Start der Sanierung der Nordbahn haben alle Anwohner und Interessierten auch die Möglichkeit ein neues Online-Angebot der Flughafengesellschaft zu nutzen. Auf „Direkt zum BER“ können Fragen zum Flughafen Berlin Brandenburg oder allgemein zum Luftverkehr in der Region gestellt werden. Alle Nutzer können über die eingereichten Fragen abstimmen. Die Fragen mit der größten Zustimmung werden von der Flughafengesellschaft beantwortet und veröffentlicht.

München bekommt ersten Airbus A350 XWB der Lufthansa 2016 stationiert

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Die ersten Flugzeuge der Lufthansa-Flotte vom Typ Airbus A350-900 werden ab Ende 2016 in München stationiert. Lufthansa hat insgesamt 25 Flugzeuge vom Typ Airbus A350-900 bestellt, die künftig an den Drehkreuzen Frankfurt und München eingesetzt werden. „Der Airbus A350 ist unser Einstieg in die 2-Liter-Klasse und ein wichtiger Schritt in Richtung aktiver Schallschutz: Das Flugzeug erzeugt einen 30 Prozent kleineren Lärmteppich“, sagt Thomas Klühr, Mitglied des Lufthansa Passagevorstands Finanzen & Hub München.

In diesem Sommer betreibt Lufthansa an ihrem Münchner Drehkreuz insgesamt 26 Langstrecken-Flugzeuge, darunter 17 vom Typ A340-600 und neun vom Typ A330-300.

Weniger Verbrauch und Lärm mit der A350 XWB

Der Airbus A350-900 fliegt so sparsam wie kein anderer Flugzeugtyp. Im Schnitt wird das neue Flugzeug nur noch 2,9 Liter Kerosin pro Passagier und 100 Kilometer Flugstrecke verbrauchen. Das sind rund 25 Prozent weniger als bei heute eingesetzten Modellen. Modernste Rolls Royce Trent XWB-Triebwerke und ein aerodynamisches Design reduzieren zudem die Geräusch-Emissionen bis weit unter die gegenwärtigen vorgeschriebenen Grenzwerte.

Darüber hinaus ist es auch in der Flugzeugkabine durch neue Dämmverfahren und schallschluckende Materialien besonders leise. Gäste profitieren in der A350-900 zudem von breiteren Panoramafenstern und geräumigeren Gepäckablagefächern.

Airbus A350 XWB Technische Daten

Triebwerk RR Trent XWB-84
Länge 65,26 m
Spannweite 64,75 m
Höhe 17,05 m
Flügelfläche 443 Quadratmeter
Max. Startgewicht 268 to
Triebwerksleistung 2 Mal 84.000 lbs
Tankkapazität 138.000 Liter
Reisegeschwindigkeit 0,85 Mach
Reichweite bei max. Nutzlast
ca. 9.500 km
Treibstoffverbrauch ca. 2,9 Ltr./100Passagier und km
vs. B 747-400 -26%
vs. A340-300 -24%

Berlin – Baku jetzt mit Verbindung von Azerbaijan Airlines

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Seit dem 02. Mai 2015 freut sich die Flughafengesellschaft über Zuwachs in Berlin-Tegel: Die Fluggesellschaft Azerbaijan Airlines startet neu ab Berlin nach Baku, die Hauptstadt Aserbaidschans.

Die Verbindung wird in diesem Sommer zweimal pro Woche – immer mittwochs und samstags – angeboten. Mit der Eröffnung der Strecke Berlin-Baku baut die Fluggesellschaft ihr europäisches Streckennetz weiter aus. Berlin ist die erste deutsche Stadt, die Azerbaijan Airlines anfliegt.

Die Maschinen starten jeweils um 07:25 Uhr in der Hauptstadt Aserbaidschans mit Landung in Berlin-Tegel um 09:25 Uhr Ortszeit. Zurück geht es um 10:45 Uhr mit Ankunft in Baku um 18:40 Uhr Ortszeit. Die Flugdauer beträgt etwa fünf Stunden. Auf der Strecke setzt Azerbaijan Airlines Maschinen des Typs Airbus A319 ein, die 122 Passagieren Platz bieten.

Jamil Manizade, Commercial Director bei Azerbaijan Airlines: „Wir freuen uns über die neue Non-Stop-Verbindung zwischen Aserbaidschan und Deutschland, besonders mit Blick auf die Europaspiele 2015, die ab Mitte Juni in Baku ausgetragen werden. Berlin ist nicht nur eine wichtige Destination, sondern auch eine bedeutende Erweiterung des umfassenden Streckennetzes, das Azerbaijan Airlines in Europa unterhält.“

Dr. Karsten Mühlenfeld, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH: „Wir freuen uns Azerbaijan Airlines hier am Flughafen Berlin-Tegel begrüßen zu können. Mit der neuen Airline bieten wir den Berlinern und Brandenburgern eine direkte Verbindung zu einer weiteren Destination in Vorderasien. Wir wünschen Azerbaijan Airlines viel Erfolg und eine erfolgreiche Entwicklung in Berlin.“ Azerbaijan Airlines erweitert ihr europäisches Streckennetz

Azerbaijan Airlines wurde im Jahr 1992 gegründet und ist die nationale aserbaidschanische Fluggesellschaft mit Sitz in Baku. Die Flotte besteht aus insgesamt 31 Flugzeugen. Azerbaijan Airlines führt Linien- und Frachtflüge nach Europa, China und in den Nahen Osten durch.

Das Titelbild zeigt am 02. Mai 2015 Azerbaijan Airlines beim ersten Mal zur Verbindung ab Berlin nach Baku mit der Wassertaufe. Auf der Strecke Berlin-Baku setzt Azerbaijan Airlines einen Airbus A320 ein.

Abb. 2:  Am Ribbon-Cutting nahm die Delegation der Aserbaidschanischen Regierung, der Aserbaidschanischen Botschaft und von Azerbaijan Airlines mit Crew und Vertretern der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH teil.

Ryanair startet Verbindung Bremen – Prag drei Mal pro Woche

Ryanair feiert den Start der neuen Route von Bremen nach Prag. Die Streckenverbindung wird an drei Tagen die Woche, Dienstag, Donnerstag und Sonntag, bedient.

Mit dem Start dieser neuen Strecke wird Ryanair im Sommer 22 Verbindungen ab dem Flughafen Bremen anbieten, eingeschlossen London Stansted, Stockholm Skavsta, Madrid und Lissabon. Insgesamt werden 2015 so eine Millionen Ryanair-Kunden am Flughafen Bremen abgefertigt. Zudem ist der Winterflugplan von Ryanair bereits buchbar, in dem Kunden momentan zwischen zwölf interessanten Strecken ab Bremen wählen können.

Kunden an Bord können ein zweites kostenloses Handgepäck mitbringen und die Vorteile von Sitzplatzreservierungen, dem neuen Family Extra und Business Plus Service erfahren. Auch  können mobile Endgeräte zu jeder Zeit während des Fluges benutzt werden.

Lufthansa-Airbus A330-300 „D-AIKO“ fliegt nun auch als Klimaforscher

Die Lufthansa Group hat ihr Engagement für das Klimaforschungsprojekt IAGOS (In-service Aircraft for a Global Observing System) ausgebaut und ein zweites Flugzeug mit speziellen Messgeräten ausgestattet.

Der Lufthansa Airbus A330-300 mit der Registrierung „D-AIKO“ sammelt auf jedem Flug weltweit Daten von atmosphärischen Spurenstoffen und Wolkenteilchen in Reiseflughöhe.

Passagierflugzeug als Messstation

Ein Expertenteam von Lufthansa Technik hat, in enger Zusammenarbeit mit Sabena Technics, dem Forschungszentrum Jülich und dem französischen Forschungszentrum CNRS, den anspruchsvollen Einbau des Instrumentenpakets im vorderen linken Rumpfsegment des Flugzeugs vorgenommen.

„Die Unterstützung der Klimaforschung ist Lufthansa ein wichtiges Anliegen, denn unsere Flugzeuge bieten eine hervorragende Plattform für Messinstrumente. Die in Reiseflughöhe gesammelten Daten sind für das Verständnis unseres Klimas von besonderer Bedeutung“, sagt Dr. Gerd Saueressig, im Lufthansa Konzern für die Klimaforschungsprojekte verantwortlich.

Nach jeder Landung werden die Daten direkt an das CNRS nach Toulouse übermittelt, wo die IAGOS-Datenbank beheimatet ist. Die Daten werden von zahlreichen Forschungseinrichtungen weltweit genutzt. Das erste IAGOS-Flugzeug, der Airbus A340-300 „Viersen“, ist seit dem 07. Juli 2011 im Einsatz. An diesem Tag startete Lufthansa als weltweit erste Fluggesellschaft gemeinsam mit dem Forschungszentrum Jülich diese neuartige Langzeiterforschung der Erdatmosphäre per Linienflug als Weiterführung des erfolgreichen Programmes MOZAIC, das bereits 1994 begonnen hatte.

Forschung im großen Rahmen

Die Lufthansa Group ist seit mehr als 20 Jahren ein verlässlicher Partner der Klimaforschung und unterstützt derzeit neben IAGOS weitere wichtige Klimaforschungsprojekte (beispielsweise CARIBIC und AMDAR). Der Konzern leistet damit einen wichtigen Beitrag zum Aufbau einer weltweiten Messinfrastruktur für die Beobachtung der Erdatmosphäre mit Hilfe der zivilen Luftfahrt.

Im Jahr 2013 hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) das IAGOS-Projekt in die nationale Roadmap für Forschungsinfrastrukturen aufgenommen. Nach Ansicht des vom BMBF beauftragten Wissenschaftsrats wird durch die kontinuierliche und globale Erfassung von Atmosphärendaten eine wichtige Wissenslücke geschlossen, um genauere Klimavorhersagen zu treffen.

Avianca macht Bestellung für 100 Airbus-Flugzeuge fest

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Avianca hat bei Airbus ihre Absichtserklärung für 100 Flugzeuge des Typs A320neo nun fest als Bestellung aufgegeben. Es ist die größte Flugzeugbestellung in ganz Südamerika.

Dabei geht es um A319neo, A320neo und A321neo. Avianca, 1919 in Kolumbien geründet, ist die erste Airline auf dem amerikanischen Kontinent und die zweitälteste Airline überhaupt. Die Flugzeuge sollen an den Hubs in Bogota, Lima und San Salvador eingesetzt werden. Die Avianca Airline Group hat somit insgesamt 276 Flugzeuge der A320-Familie bei Airbus in Auftrag, darunter 133 A320neo und 15 der A330-Familie.

Air Charter Service investiert verstärkt in On-Board-Kurierdienste

Air Charter Service (ACS), einer der weltweit führenden Anbieter für Passagier- und Frachtcharterflüge, baut seinen On-Board-Kurierdienst kräftig aus und will dazu massiv in diesen Bereich investieren. Das kündigte das Unternehmen anlässlich der Fachmesse transport logistic / Air Cargo Europe in München an. In den nächsten Jahren strebt ACS die Marktführerschaft in diesem Segment an. Neben der Anwerbung von Branchenexperten konnte ACS zudem 35 Einreisegenehmigungen für Länder organisieren, die bislang nicht augenblicklich angeflogen werden konnten.

Die Expansion ist für Justin Lancaster, Group Commercial Director von ACS, ein logischer Schritt. „Seit Jahren schon bieten wir Spediteuren und Airlines On-Board-Kurierlösungen an und haben damit gute Erfahrungen gemacht. Wir sind überzeugt, dass jetzt der richtige Zeitpunkt gekommen ist, weiter in diese Dienstleistung zu investieren. Der Aufbau eines global agierenden Zentralbüros in Frankfurt am Main ist dafür ein erster, wichtiger Schritt gewesen.“ ACS hat weltweit Kontakt zu mehr als 25.000 Spediteuren, von denen schon jetzt viele zeitkritische Charterlösungen anfragen.

Leiter der On-Board-Kuriersparte ist Oliver Weigelt, der neue Global Time Critical Manager bei ACS. „Weigelt ist bestens geeignet für diese Aufgabe, da er mehr als zehn Jahre Erfahrung im Speditions-, Kurier- und Expressgeschäft mitbringt“, betont Lancaster. Alle Frachtexperten im weltweiten ACS-Netz wurden bereits darauf hingewiesen, wie Oliver Weigelt und sein Team im Umgang mit neuen Anfragen und Aufträgen am besten unterstützt werden können.

Obwohl der neue On-Board-Kurierservice in einem ersten Schritt bisher nur ausgewählten Kunden vorgestellt wurde, konnte in den Monaten März und April durchschnittlich bereits mehr als eine tägliche Buchung verzeichnet werden. „Wir rechnen mit einer steigenden Nachfrage im Markt. Um dieser langfristig gerecht werden zu können, planen wir, das Angebot in den nächsten Jahren kontinuierlich weiter auszubauen und in diesem Zusammenhang zusätzliche Büros an Frachtdrehkreuzen auf anderen Kontinenten zu eröffnen. Unser Ziel ist es, im Bereich der On-Board-Kurierdienstleistungen Marktführer zu werden“, so Lancaster weiter.

Die Investitionsankündigung erfolgte nach einem Rekordjahr für ACS. Im Geschäftsjahr 2014 konnte der Charter-Broker seinen Umsatz um 14 Prozent steigern.

Ryanair kooperiert mit Sabre für Geschäftsreise-Angebote

Ryanair und Sabre Corporation, ein globaler Anbieter für Technologielösungen im Reise- und Tourismusbereich, geben eine Zusammenarbeit bekannt.

Die Verkaufsstelle im Reisebereich von Sabre spielt eine wichtige Rolle, um den Verkauf von Flugpreisen, Hotelzimmern, Mietwagen, Zugtickets und anderen Reiseoptionen für Reisebüros und Unternehmen zu erleichtern. Es ist einer der größten Verkaufsstellen der Welt, die über 100 Milliarden US-Dollar an Reiseausgaben abwickelt. Durch ihre Vereinbarung haben alle Reisebüros und Unternehmen, die das GDS von Sabre nutzen, die Möglichkeit auf die günstigen Preise und Zusatzangebote von Ryanair zuzugreifen.

Die Kombination der günstigen Preise und dem großen Netzwerk von Ryanair zu kleinen und großen Flughäfen, zusammen mit der marktführenden Technologie im Einzelhandel von Sabre soll Ryanair die Möglichkeit erhalten sich im Bereich der Geschäftsreisen noch weiter zu verbessern. Die Kooperation mit Sabre folgt der letztjährigen Einführung des Business Plus Programms. Zudem wurde der Service für Gruppenreisen und Unternehmen ausgeweitet.

Diese Partnerschaft ist ein weiterer Fortschritt, der im Rahmen des „Always Getting Better“-Programmes zur Verbesserung des Kundenerlebnisses durchgeführt wurde. Dazu zählen auch ein zweites kostenloses Handgepäck und ein Service Family Extra.

Kenny Jacobs, Chief Marketing Officer von Ryanair: „Ryanair freut sich mit Sabre zusammenarbeiten zu können, da wir immer daran arbeiten noch mehr Geschäftsreisenden unsere verbesserten Angebote anzubieten. Bereits jetzt sind 27 Prozent unser Kunden Geschäftsreisende. Deshalb ist es uns ein Anliegen Europas besten Service für Geschäftsreisende anzubieten, mit den günstigsten Preisen, den pünktlichsten Flügen und dem maßgeschneiderten Business Plus Programm. Geschäftsreisende, Unternehmen und TMCs haben dank der Partnerschaft mit Sabre nun einen noch besseren Zugang zu unseren günstigen Preisen und Europas größtem Streckennetz.“

Harald Eisenächer, Senior Vice President, Sabre Travel Network, EMEA: „Ryanair ist für Geschäftsreisende zu einer attraktiven Option geworden. Dank des Sabre Systems ist es nun noch einfacher, schneller und effizienter geworden, die günstigen Preise und den zusätzlichen Service von Ryanair zu buchen. Unsere marktführende Technologie im Einzelhandel erlaubt es Ryanair zudem, ihre Tarife und Zusatzprogramme wie gewünscht zu verkaufen und so einen konsistenten Markenauftritt in allen Vertriebswegen zu gewährleisten.“ Die Zusatzprogramme von Ryanair sollen ab Anfang Juni 2015 über Sabre erhältlich sein.

Frédéric Sutter Director zur Digitalisierung der Airbus Group

Frédéric Sutter, 48, wird mit sofortiger Wirkung zum Digitalisation Programme Director der Airbus Group ernannt. In dieser neu geschaffenen Position berichtet er direkt an den Chief Technical Officer (CTO) Jean Botti, der die Initiative zur Digitalisierung des Konzerns leitet.

„Die Digitalisierung ist eine der Prioritäten des Konzerns für das Jahr 2015. Unter der Leitung von CEO Tom Enders will die Airbus Group in ihren Leistungen für die Kunden innovativer, flexibler und agiler werden“, sagte CTO Jean Botti. „Mit seiner Erfahrung als Head of Services Development, Strategy and Intelligence innerhalb der Airbus Group wird Frédéric Sutter wesentlich dazu beitragen, dass wir unsere Spitzenposition auf den Weltmärkten halten“, fügte er hinzu.

Sutter besitzt einen Master in International Business und einen Abschluss als Telekommunikationsingenieur. Er kam 2012 als Vice President zur Airbus Group und war mit der Koordination strategischer Projekte und der Entwicklung von Empfehlungen für disruptive Veränderungen der Luft- und Raumfahrtmärkte betraut.

Davor war er 15 Jahre lang bei Alcatel-Lucent in verschiedenen führenden Positionen in Vertrieb, Strategie und Service tätig. Zuletzt war er dort weltweit für den Verteidigungsmarkt verantwortlich. 1992 begann er seine berufliche Laufbahn als Systemarchitekt bei der Sema Group, danach ging er als Berater und Projektmanager zu KPMG Peat Marwick.

Frédéric Sutter ist Oberst der Reserve der französischen Luftwaffe, Wirtschaftsprüfer des französischen Instituts für Verteidigungsstudien (Institut des Hautes Études de Défense Nationale – IHEDN) und Mitglied des Institut Esprit Services, ein Thinktank für den Servicebereich. Er ist verheiratet und hat drei Kinder.

Condor aktiviert Sommerziele in Richtung Mittelmeer

Ob Kanaren, Balearen oder weitere spannende Destinationen rund um das Mittelmeer, Condor-Flüge für die Kurz- und Mittelstrecke im Sommerflugplan 2016 sind ab heute verfügbar. Besonders in Griechenland stehen zahlreiche Urlaubsziele zur Auswahl.

Für Frühbucher soll es zum Beispiel günstige Flüge nach Mallorca (PMI) für einen Oneway-Komplettpreis ab 69,99 Euro in der Economy Class (Economy Light: 59,99 Euro) geben. Auch Chania und Heraklion auf Kreta, Rhodos, Mykonos, Kos, Santorin, Skiathos, Korfu sowie Preveza/Lefkas sind von mehreren deutschen Flughäfen schnell und günstig zu erreichen. Traumhafte Strände, tiefblaues Meer und geschichtsträchtige Stätten bieten dabei die perfekte Kombination aus Erholung und Kulturprogramm.

Neben den Zielen in Griechenland können Flüge von insgesamt elf deutschen Abflughäfen nach Antalya und Dalaman in der Türkei, auf die kanarischen Inseln Lanzarote, Fuerteventura, Gran Canaria, Teneriffa und La Palma sowie Mallorca, Ibiza und Jerez de la Frontera in Spanien, Hurghada in Ägypten, Agadir in Marokko, Madeira in Portugal und Burgas in Bulgarien gebucht werden. Weitere Ziele werden im Laufe des Sommers veröffentlicht.

Servicekonzept auf Kurz- und Mittelstrecken

Condor Gäste können bei der Buchung zwischen drei Optionen wählen: Economy Light, Economy und Premium Economy. Für Kurz- und Mittelstreckenflüge im Sommerflugplan 2016, also auf Flügen ab 01. Mai 2016, erhalten Gäste mit der Economy Light Option und der Economy Option kostenfrei Kaffee, Wasser und Tee an Bord. Gäste können zudem wie bisher eine Auswahl kalter Snacks und warmer Menüs wie zum Beispiel asiatisches Chicken Saté oder italienische Orechiette-Nudeln nach Verfügbarkeit direkt an Bord kaufen. Vorab können preisgünstige Sky Menüs sowie Sonder- und Premium-Menüs ab 7,99 Euro pro Strecke online bestellt werden.

In der Premium Economy Class erhalten Gäste weiterhin den extra Service mit freiem Mittelsitz, einem erlesenen Premium Menü, kostenfreien alkoholfreien und alkoholischen Getränken und mit erhöhter Hand- und Freigepäckmenge mit acht Kilogramm Handgepäck und 25 Kilogramm Freigepäck. Das geänderte Servicekonzept ist Teil des „My Way“-Konzepts von Condor. Es kommt dem Wunsch der Gäste nach günstigen Flügen mit der Option auf erweiterte Serviceleistungen nach.

Flugzeugstationierung: A319 der Germania am Rostock-Laage

Mit der Fluggesellschaft Germania hat der Flughafen Rostock-Laage bereits seit 2012 einen starken und verlässlichen Partner an seiner Seite, der die Urlauber aus Mecklenburg-Vorpommern in die Sonne bringt. Mit der Stationierung eines Airbus A319 am Flughafen Rostock-Laage (IATA: RLG; ICAO: ETNL) im Winter 2015/2016 verstärkt die Berliner Fluggesellschaft Germania ihr Engagement im Nordosten Deutschlands.

Infrastrukturminister Christian Pegel: „Mit der Stationierung eines Flugzeugs am Flughafen Rostock-Laage verdeutlicht Germania das Interesse an einer längerfristigen Zusammenarbeit. Eine langfristige Zusammenarbeit beruht auf Verlässlichkeit und Planungssicherheit. Diese zu erreichen war das Ansinnen der Landesregierung, als sie entschied, den Flughafen weiter zu unterstützen. Ich freue mich, dass diese Entscheidung zu dieser Entwicklung beigetragen hat. Ich hoffe, dass viele Menschen die guten Verbindungen ab Rostock-Laage nutzen, um von hier aus entspannt in den Urlaub zu starten.“

Karsten Balke, CEO Germania: „Die Stationierung unseres A319 ermöglicht es uns, künftig noch attraktivere Abflugzeiten anzubieten und unser Angebot ab Mecklenburg-Vorpommern weiter auszubauen. Wir freuen uns zudem, mit Fuerteventura ein bei Urlaubern auch im Winter beliebtes Ziel in unser Angebot ab Rostock-Laage aufnehmen zu können.“

„Germania ist ein strategischer Partner für uns, und wichtigste Airline im Charterverkehr. Mit der Stationierung des Airbus` können wir zukünftig neue Ziele gemeinsam entwickeln: Erste Beispiele haben wir bereits mit Rhodos im Sommer und Fuerteventura im Winter“, so Dr. Rainer Schwarz, Geschäftsführer des Flughafens Rostock-Laage.

Im Winterflugplan starten dann die Flugzeuge an fünf Tagen die Woche zu beliebten Sonnenzielen. Neben dem neuen Ziel Fuerteventura sind im Winter auch die kanarischen Inseln Gran Canaria und Teneriffa, Hurghada am Roten Meer und das türkische Antalya ab Rostock-Laage im Angebot. Alle Flüge sind bereits online und bei allen gängigen Reiseveranstaltern buchbar. Die Germania betreibt derzeit 22 Flugzeuge.

Aber auch der aktuelle Sommerflugplan bietet Reisehungrigen ab Rostock-Laage viele Möglichkeiten mit Germania. Lieblingsziele der Deutschen wie Mallorca, Gran Canaria und Antalya werden angeflogen. Erstmals geht es auch in Richtung Griechenland auf die Insel Rhodos.

Der Flughafen Rostock-Laage ist der größte Verkehrsflughafen Mecklenburg-Vorpommerns. Die als Standort der Bundeswehr eingerichtete Anlage wird seit 1993 durch die Flughafen Rostock-Laage GmbH als ziviler Regionalflughafen genutzt. Von der 1.000 Hektar großen Gesamtfläche sind zirka 60 Hektar für den zivilen Bereich vorgesehen. Mit seiner 24-Stunden-Betriebserlaubnis kann der Airport heute schon von Frachtflugzeugen bis zur Jumbogröße rund um die Uhr bei jedem Wetter angeflogen und abgefertigt werden.

Flugzeugsitze aus der „Besten Fabrik“ Deutschlands

Die Firmenzentrale von Recaro Aircraft Seating in Schwäbisch Hall ist „Beste Fabrik 2015“. So lautet das Juryurteil des Wettbewerbs „Industrial Excellence Award 2015“. Das Fachgremium hat den Standort des Flugzeugsitzlieferanten zum deutschen Landessieger gekürt. Der Wettbewerb „Die Beste Fabrik / Industrial Excellence Award“ sucht europaweit Unternehmen aus der Industrie und dem Dienstleistungssektor, die Maßstäbe in ihren Branchen und für die europäische Wettbewerbsfähigkeit setzen. Dabei werden in den jeweiligen Firmen im Besonderen Kundenorientierung, Mitarbeitereinbindung, Innovationskraft, schlanke Produktionsprozesse sowie Nachhaltigkeit untersucht.

Entwicklungsbereich höchst fortschrittlich

„Es ist uns eine besondere Ehre, den ,Industrial Excellence Award‘ in diesem Jahr an Recaro Aircraft Seating zu verleihen“, sagt Prof. Dr. Arnd Huchzermeier von der WHU – Otto Beisheim School of Management. „Diese mittelständische Firma verzeichnet eine beeindruckende Erfolgsgeschichte in der Luftfahrtbranche – dank Innovationsführerschaft, hohen jährlichen Wachstumsraten sowie einer starken Marke. Mit Fokus auf Komfort, Gewicht, innovativem Design, Qualität und Wartungsfreundlichkeit der Produkte ist das Unternehmen zudem in der Lage, den anspruchsvollen Produktanforderungen, Kundenwünschen und der hohen Komplexität der Projekte zu gerecht zu werden.“

Die Jury, die sich u.a. aus Vertretern der WHU – Otto Beisheim School of Management und der INSEAD Business School zusammensetzt, würdigte zudem die hohe Qualität der Flugzeugsitze von Recaro Aircraft Seating, die perfekt auf die Kundenbedürfnisse abgestimmt sind. Der Entwicklungsbereich ist laut Fachgremium höchst fortschrittlich und sehr kundenorientiert. Zudem beherrsche deutsche Spitzentechnologie den Produktionsbereich. Einen strategischen Vorteil für das Unternehmen sieht die Jury nicht zuletzt in der Marke – schließlich sei Recaro Aircraft Seating der einzige Flugzeugsitzlieferant, dessen Marke bei Endkunden bekannt ist.

„Wir freuen uns, dass wir als mittelständisches Unternehmen diese renommierte Auszeichnung für unseren Firmensitz in Schwäbisch Hall erhalten haben, wo aktuell rund 1.000 Mitarbeiter Sitze für alle führenden Airlines weltweit entwickeln, produzieren und vertreiben“, erklärt Dr. Mark Hiller, geschäftsführender Gesellschafter von Recaro Aircraft Seating. „Unsere Mission ist es, bester Sitzlieferant aus Sicht unserer Kunden zu sein – der Award unterstreicht einmal mehr den Erfolg der Excellence-Philosophie, die wir seit mittlerweile acht Jahren verfolgen.“

Lean- und „Shopfloor Management“

Joachim Ley, Ressortleiter Supply Chain bei Recaro Aircraft Seating, ergänzt: „In kürzester Zeit und bei maximaler Effizienz genau das fertigen, was der Kunde wünscht – das ist keine leichte Aufgabe in dem Umfeld, in dem wir uns bewegen: Es ist von hoher Variantenvielfalt und großen Auslastungsschwankungen in der Produktion geprägt. Um erfolgreich am Markt zu sein, brauchen wir reibungslose Prozesse mit kurzen Abstimmungswegen und schnellen Entscheidungen. Die Maßnahmen unserer Excellence-Initiative zeigen dabei volle Wirkung.“

Dank der eingeführten Lean-Prozesse kann das Unternehmen flexibel und schnell auf Veränderungen sowie aktuelle Anforderungen reagieren. Zudem wird bei Recaro seither eine besondere Führungsphilosophie gelebt: Mit „Shopfloor Management“ wurde eine Kultur zur konsequenten Verbesserung der Führungsleistung und Kommunikation entwickelt: Durch den regelmäßigen Austausch werden Probleme frühzeitig erkannt, wird auf Abweichungen sofort reagiert, und Lösungen werden schnell eingeleitet.

airberlin-Q400 verbindet Stuttgart mit Mailand-Linate

Zu Beginn der EXPO rücken Stuttgart und Mailand noch dichter zusammen. airberlin fliegt seit dem 04. Mai immer von Montag bis Freitag dreimal täglich sowie einmal am Samstag und Sonntag mit einer Bombardier Q400 zum stadtnahen Flughafen Linate und verkürzt somit die Reisezeit zwischen den beiden wirtschaftsstarken Regionen.

Kapitän Reiner Schmitt und seine Crew begrüßten gestern am ersten Tag der neuen Verbindung die Gäste an Bord: „Die neuen Flüge zwischen Stuttgart und Mailand sind ein hervorragendes Angebot für Geschäftsreisende. Keiner fliegt öfter als airberlin und dann auch noch zum City-Airport Linate. Auch für einen Urlaubs- und Shoppingtrip sind die Flüge ideal, denn schneller kommt man nicht in die Mailänder Innenstadt“, so Reiner Schmitt.

Auf dem Titelfoto (v.l.n.r.): Reiner Schmitt, Kapitän; Philippe Julian Herz, First Officer; Fernanda Cotrim, Senior Cabin Attendant; Isabelle Arnold, Flight Attendant.

Jettainer managt alle Luftfrachtcontainer der Thomas Cook Airlines

Jettainer, der international führende Servicepartner für ausgegliedertes Lademittelmanagement, übernimmt die Steuerung und Wartung aller Luftfrachtcontainer für die Fluggesellschaften der Thomas Cook Group Airlines. Für die Fluggesellschaft Condor ist Jettainer bereits seit 2006 tätig.

Bei der Vertragsunterzeichnung am 05. Mai 2015 im Rahmen der Fachmesse transport logistic / Air Cargo Europe in München wurde symbolisch einer der neuen ultraleichten Container übergeben, die künftig bei den Airlines zum Einsatz kommen werden.

Die Thomas Cook Group Airlines bestehen aus den vier Ferienfliegern des Thomas Cook Konzerns: Thomas Cook Airlines UK, Thomas Cook Airlines Belgium, Thomas Cook Airlines Scandinavia und Condor. Die Flotte der Thomas Cook Group Airlines besteht aus 90 Flugzeugen und wird derzeit runderneuert. Bis Mitte 2016 werden insgesamt 25 werksneue Airbus A321 eingeflottet. Die anderen Flugzeuge werden mit einer neuen Kabine ausgestattet.

Jettainer deckt die komplette Wertschöpfungskette des ULD-Managements ab – vom Einkauf über die Steuerung bzw. das Management und die Reparatur bis hin zur Bereitstellung von kundenspezifischen IT-Lösungen und Finanzierungskonzepten. Jettainer betreut derzeit eine Flotte von mehr als 85.000 Lademitteln, sogenannte ULD, für 16 Fluggesellschaften. Die Lufthansa-Tochter komplettiert sein Dienstleistungspaket durch JettLease, ein Leasingprodukt für ULD-Notfälle.

Im Zuge der Vertragserneuerung wurde jetzt ein gemeinsamer Vertrag unterzeichnet, der auch Thomas Cook Airlines UK und Thomas Cook Airlines Scandinavia einschließt. Während das bestehende Lademittelmanagement für Condor nahtlos fortgeführt wird, beginnt der Betrieb für die übrigen Fluggesellschaften im Herbst 2015. Somit werden künftig alle Einheiten der Gruppe von nur noch einem ULD-Dienstleister gesteuert.

Insgesamt wird Jettainer rund 1.800 Lademittel für Thomas Cook Group Airlines bereitstellen und steuern. Die extrem leichten Container vom Typ AKE und DQF sorgen mit einem Gewicht von nur 58 beziehungsweise 99 Kilogramm für eine deutliche Reduktion des Fluggewichtes und somit für eine Senkung des Treibstoffverbrauches, der Kosten und der Emissionen. Die ersten neuen Leichtgewichtmodelle wurden bei Condor bereits im Frühjahr 2015 eingeflottet und ersetzen sukzessive die älteren Einheiten.

„Die Vertragsunterzeichnung ist für uns in doppelter Hinsicht sehr erfreulich. Wir verlängern nicht nur die Zusammenarbeit mit unserem Kunden Condor, sondern gewinnen mit der Ausweitung unserer Aktivitäten auf die Thomas Cook Group Airlines auch weitere Marktanteile hinzu. Damit können wir unseren Wachstumskurs weiter fortsetzen“, sagt Carsten Hernig, Geschäftsführer bei Jettainer.

„Mit Jettainer haben wir einen Partner gefunden, der uns mit innovativen und modernen Lademitteln versorgt und damit unsere Flugzeuge leichter fliegen lässt“, sagt Christian Schmitt, Director Ground Operations bei Thomas Cook Group Airlines. „Das rechnet sich nicht nur finanziell, sondern fügt sich in idealer Weise in unsere Bestrebungen zu umweltfreundlicherem Flugverkehr ein“, ergänzt Arne Kirchhoff, Director Ground Handling Procurement bei Thomas Cook Group Airlines.

Die Jettainer GmbH ist eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der Lufthansa Cargo AG. Aktuell ist Jettainer weltweit an über 450 Flughäfen tätig. Außerhalb Raunheims betreibt das Unternehmen Büros an den zentralen Hubs der internationalen Fluggesellschaften in Abu Dhabi, Dallas/Fort Worth, Düsseldorf, Philadelphia, Rom, Wien und Zürich sowie einen operativen Standort in Mumbai. Ferner gibt es seit 2014 eine eigene Gesellschaft in den USA, Jettainer Americas Inc. mit Sitz in Delaware und Niederlassungen in Dallas, Chicago, Miami, New York und Los Angeles.

Auf dem Titelbild (von links nach rechts): Carsten Hernig, Managing Director, Jettainer GmbH, Christian Schmitt, Director of Ground Operations, Thomas Cook Group Airlines, Don Jacobs, Director Sales, Jettainer GmbH. Auf Bild 2 (von links nach rechts): Carsten Hernig, Managing Director, Jettainer GmbH, Christian Schmitt, Director of Ground Operations, Thomas Cook Group Airlines, Don Jacobs, Director Sales, Jettainer GmbH, Martin Kraemer, Head of Marketing & PR, Jettainer GmbH.

Vueling verbindet Wien mit Rom

Seit dem 01. Mai 2015 verbindet Vueling Wien täglich mit einer Direktverbindung nach Rom-Fuimicino. Die Gesamtkapazität für diese Strecke während der kommenden Saison erreicht ein Angebot von 63.360 verfügbaren Sitzplätzen.

Offiziell wurde die neue Verbindung heute, 04. Mai 2015, im Rahmen einer Erstflug-Veranstaltung durch Ulla Siebke, Country Manager Germany & Austria Vueling, und Mag. Julian Jäger, Vorstand der Flughafen Wien AG, eröffnet.

„Die neue Verbindung erweitert das Angebot ab Wien in die italienische Hauptstadt und macht die Destination für unsere Passagiere noch besser erreichbar.“, freut sich Mag. Julian Jäger, Vorstand der Flughafen Wien AG, über die neue Verbindungsaufnahme.

Ulla Siebke, Country Manager Germany & Austria Vueling, erklärt: „Nach dem Flughafen Barcelona El Prat ist Rom Fuimicino unser zweiter Hub und wir sind sehr zufrieden, dass wir der Region eine noch größere Vielfalt an Reisezielen anbieten können.“

In 90 Minuten weltweite Anschlüsse ab Rom

Passagiere aus Wien können nach einem 90-minütigen Flug in Rom auf weitere 53 Direktverbindungen umsteigen. Von der italienischen Hauptstadt bietet Vueling Flüge nach Catania, Palermo, zu den griechischen Inseln und zu vielen Destinationen in Kroatien, wie Dubrovnik und Split an. Neben der neuen Verbindung nach Rom fliegt Vueling einmal täglich nach Barcelona.

Fluggäste erreichen mit Anschlussflügen von Vueling ganz einfach bis zu 140 weitere Reiseziele. Darunter zählen Mallorca, Ibiza, die kanarischen Inseln und Ziele in Afrika wie Banjul, Accra oder Dakar. Tickets für Flüge auf der neuen Strecke nach Rom findet man auf der Vueling Website schon ab 43,68 Euro für einen One-Way Flug. Vueling startet täglich mit einem Airbus A320 um 13:45 Uhr in Rom und landet um 15:30 Uhr in Wien, der Rückflug hebt um 16:10 Uhr ab und landet um 17:40 Uhr in Rom.

Rom ist mit dem Vatikan, seinen zahlreichen Museen und archäologischen Fundstätten, historischen Bauwerken wie dem Kolosseum, dem Pantheon oder dem Trevi-Brunnen weltweit eines der beliebtesten Tourismusziele.

Mit der neuen Wien-Rom Route wird die Gesamtanzahl an Plätzen bei Vueling diesen Sommer 149.600 betragen: eine Steigerung um 75 Prozent im Vergleich zum letzten Sommer. Im Sommer 2009 startete Vueling mit der Route von Wien nach Barcelona und bietet seit Mai 2015 zwei Strecken an: Wien-Barcelona und Wien-Rom.

Vueling mit Pepsi und Apple-Watch

Vueling und Pepsi kooperieren erstmalig. Ihr Projekt: „Vueling by Pepsi“ ermöglicht es der Airline innerhalb der nächsten fünf Jahre elektrische Anschlüsse bei 60 Flugzeugen zu installieren. Vueling wird damit Europas erster Low-Cost Carrier sein, der diese technologische Innovation anbietet.

2009 brachte Vueling als erste Airline eine Smart Phone App heraus, mit der man Flugtickets buchen kann. Sechs Jahre später führt Vueling weitere Verbesserungen ein, um das Reisen für seine Kunden noch angenehmer zu machen. Der Smart Phone Channel von Vueling ist einer der von Kunden am höchsten bewerteten Vueling-Services. Etwa zwei Millionen Kunden haben die App bereits herunter geladen, sie wird im Durchschnitt circa 1,5 Mal pro Monat pro User benutzt.

Vueling ist weltweit die erste Airline mit einer Geolokalisierungs-App für die Apple Watch. Des Weiteren ist sie weltweit die erste Airline mit einem „tragbaren“ Boarding Pass, den man auf die Sony Smartwatch 2 laden kann. Der „Flug Status Manager“ informiert in Echtzeit über Ankunft und Landung von Vueling Flügen. Vueling ist die weltweit erste Airline, die die „Contactless Technology“ für den Bezahlprozess nutzt.

Vueling mit heute über 100 Flugzeugen

Vueling startete 2004 in Spanien mit zwei Airbussen A320, vier Strecken und dem Ziel, exzellenten Service zu wettbewerbsfähigen Preisen anzubieten. Zehn Jahre später bedient die Fluglinie 325 Routen zu 160 Zielen in ganz Europa, dem Mittleren Osten und Afrika. Vueling operiert mit mehr als 100 Flugzeugen von 22 Flugbasen aus und beförderte bislang mehr als 100 Millionen Passagiere.

In Deutschland verbindet die „New Generation Airline“ elf Flughäfen (Frankfurt, München, Berlin-Tegel, Düsseldorf, Hamburg, Stuttgart, Hannover, Nürnberg, Dortmund, Dresden und Leipzig) nonstop mit ihrem Drehkreuz Barcelona und zum Teil auch direkt mit Málaga, Bilbao, Florenz und Rom. Der Name Vueling, gesprochen [‘wʊɛlɪŋ], setzt sich aus dem spanischen Wort ‚vuelo’ (deutsch: der Flug) und der englischen Endung ‚-ing’ zusammen.

Ryanair mir weniger Gebühren und mehr Fluggästen

Ryanair reduziert die Gebühren für verpasste Flüge und für den Check-in am Flughafen. Diese Maßnahmen stellen die neueste Ergänzung im zweiten Jahr des dreijährigen „Always Getting Better“-Programms dar. Die Check-in-Gebühr am Flughafen wurde von 70 Euro auf 45 Euro, die Gebühr für verpasste Flüge von 110 Euro auf 100 Euro gesenkt. Die Gebührenreduzierung folgt dem verbesserten Service für Sportgeräte mit fünf verschiedenen Optionen und geringeren Gebühren für kleinere Gegenstände.

Hinzu kommen weitere Leistungen und aufregende digitale Entwicklungen, die im Laufe des kommenden Jahres auf die Kunden warten.

Unterdessen hat Ryanair heute die Passagier- und Auslastungsstatistik für April 2015 veröffentlicht. Die Passagierzahlen stiegen im April demnach um 16 Prozent auf über neun Millionen beförderte Fluggäste. Die Auslastung stieg dazu um sieben Prozent auf 91 Prozent.

Ryanair-Passagierzahlen April 2015

April 2014 April 2015 Zuwachs
Passagiere 7,8 Mio 9,0 Mio +16%
Auslastung 84% 91% +7%

Pilot Kay Kratky wird CEO von Austrian Airlines

Kay Kratky soll neuer Chief Executive Officer (CEO) von Austrian Airlines werden. Er soll am 12. Mai 2015 dem Austrian Airlines Aufsichtsrat für diese Funktion vom Vorstand der Deutschen Lufthansa AG vorgeschlagen werden.

In dieser Funktion würde er Jaan Albrecht zum 01. August 2015 folgen, der wie berichtet zu SunExpress, einem Joint Venture von Lufthansa und Turkish Airlines, wechselt.

„Austrian Airlines ist nach einer schwierigen Zeit auf gutem Weg, um ihre Position weiter auszubauen und wettbewerbsfähig zu werden. Nun liegt der Fokus auf einer konsequenten Flottenmodernisierung und der Stärkung des Drehkreuzes Wien. Kay Kratky ist ein idealer Kandidat, um diesen Kurs erfolgreich weiter zu führen“, sagt Carsten Spohr, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Lufthansa AG.

„Ich freue mich, dass wir mit Kay Kratky einen höchst erfahrenen und akzeptierten Airlinemanager innerhalb des Konzerns gefunden haben, der das Steuerruder bei Austrian Airlines übernehmen kann. Kratky ist meines Erachtens der richtige Kandidat, um Austrian in eine nächste Phase zu führen. Hierbei wird es um die Stärkung des Hubs in Wien, Steigerung der Profitabilität und Konzentration auf das Nutzen von Wachstumschancen gehen“, sagt Harry Hohmeister, Vorsitzender des Aufsichtsrats der Austrian Airlines AG.

Kay Kratky (57) ist seit 2011 Mitglied des Passagevorstandes der Deutschen Lufthansa AG. Dort trägt er als Chief Operating Officer (COO) die Verantwortung für das Ressort Operations und den Hub Frankfurt mit rund 20.000 Mitarbeitern.

Der in Frankfurt geborene Kratky begann nach Abschluss des Studiums des Maschinenbaus an der Technischen Hochschule in Darmstadt seine Laufbahn bei Lufthansa 1979 mit der Ausbildung zum Flugzeugführer. Er wurde Trainingskapitän und Flottenchef auf der Boeing 747 und übernahm 2001 die Leitung des Bereichs Operations Control (Flugleitzentrale) bei Lufthansa Cargo AG. Nach Stationen als Leiter Transportmanagement und Kapitän auf MD11 wurde er 2008 Geschäftsführer der Jade Cargo International, Shenzen (China). Seit 2011 ist Kratky als COO Mitglied des Passagevorstandes der Deutschen Lufthansa AG.

airberlin startet neue Tarife – Flexibilität auch für Business-Reisende

airberlin präsentiert seit heute ihre neuen Tarife. Zum Auftakt werden zusätzliche Tickets im attraktiven Tarif JustFly ab 44 Euro angeboten.

„Jetzt wird es spannend für Fluggäste in Deutschland. Mit unserem Tarifkonzept werden wir den Markt aufmischen und neue Fans gewinnen. Wir richten uns gezielt an Gäste, die preisbewusst unterwegs sind. Mit JustFly bieten wir jetzt nicht nur für die Young Traveller einen günstigen Tarif ohne Gepäck an, so dass es keinen Grund mehr gibt, nicht airberlin zu fliegen“, sagt airberlin CEO Stefan Pichler.

Die begleitende Kampagne veranschaulicht die Vorzüge der vier Tarife: neben dem JustFly gibt es den FlyDeal-Tarif für Gäste, die nicht auf ihr Gepäck verzichten möchten oder können, nach wie vor mit einem Freigepäck bis 23 kg. Der FlyClassic beinhaltet darüber hinaus noch die kostenlose Sitzplatzreservierung.

Wer FlyFlex+ bucht, kommt in den Genuss weiterer zahlreicher Vorzüge. Dazu zählen vor dem Abflug beispielsweise der Zugang zu Lounges und Exklusiven Wartebereichen sowie ein bevorzugter Check-in und ein zügiges Passieren bei den Sicherheitskontrollen. Auch die Umbuchung oder Stornierung sind in diesem Tarif kostenfrei für den Gast.

„Gerade Geschäftsreisende wollen flexibel sein und müssen häufig kurzfristig umbuchen. Mit FlyFlex+ sind auch spontane Änderungen der Reisepläne möglich, ohne Kosten zu verursachen“, so Pichler.