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Sojus bringt Dänen Mogensen zur ISS – Elf Astronauten

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Der ESA-Astronaut Andreas Mogensen ist zusammen mit dem Sojus-Kommandanten Sergej Wolkow und dem kasachischen Kosmonauten Aidyn Aimbetow nach einem zweitägigen Flug an der Internationalen Raumstation (ISS) angekommen.

Gestartet worden war die Sojus TMA-18M am 02. September um 06:37 Uhr MESZ (10:37 Uhr Ortszeit) vom Kosmodrom Baikonur in Kasachstan aus. Nachdem die Sojus-Kapsel die Erde zwei Tage lang umrundet hatte, konnte das Raumfahrzeug morgens um 09:39 Uhr MESZ an der ISS andocken. Die automatische Anflugsequenz wurde ca. zwei Stunden vor dem geplanten Andocken aktiviert, wobei die Mannschaft auch jederzeit manuell eingreifen kann, sollte dies notwendig werden. Nach dem Öffnen der Luke um 12:15 Uhr MESZ konnte das Astronautentrio von den sechs bereits auf der ISS tätigen Astronauten begrüßt werden. Damit befinden sich nun zum ersten Mal seit 2013 wieder neun Astronauten an Bord der Raumstation.

Fernsteuerung und Astronautenanzug im Test

Während seiner zehntägigen Weltraummission „Iriss“ wird Andreas Mogensen neue Technologien testen und Betriebsabläufe verbessern. Zu seinen Aufgaben gehört die Erprobung einer neuen, der Natur nachempfundenen Membran zur Wasserreinigung, einer Spezialbrille für eine bequemere Übertragung von Anweisungen bei komplexen Prozessen, eines besonders eng anliegenden Anzugs zur Vorbeugung von bei Astronauten häufig auftretenden Rückenschmerzen sowie der Fernsteuerung von drei auf der Erde befindlichen Rovern als Vorbereitung für Missionen zu weiter entfernten Himmelskörpern unseres Sonnensystems.

Entwurf, Planung und Durchführung der Mission „Iriss“ stehen unter Leitung der ESA. Der Missionsbetrieb wird vom Columbus-Kontrollzentrum auf dem DLR-Gelände im bayrischen Oberpfaffenhofen aus rund um die Uhr überwacht. Für alle von Mogensen durchgeführten Experimente werden das europäische Weltraumlabor Columbus oder die in Europa gebaute Beobachtungskuppel mit ihren Panoramafenstern genutzt.

Rettungskapsel Sojus ausgetauscht

Sojus-Kommandant Sergej Wolkow wird noch weitere fünf Monate auf der ISS verbringen, während Mogensen und Aimbetow mit dem Kosmonauten Gennadij Padalka in der Sojus-Kapsel TMA-16M wieder zur Erde zurückkehren werden. Der Taxiflug von Wolkow, Mogensen und Aimbetow dient dem Austausch der Sojus-Kapseln während der elfmonatigen Langzeitmissionen des NASA-Astronauten Scott Kelly und des Kosmonauten Michail Kornijenko, da die Sojus-Rettungsfahrzeuge nur für einen Weltraumaufenthalt von jeweils etwa sechs Monaten ausgelegt sind.

Mogensen kommt beim Austausch der Raumkapseln eine wichtige Rolle zu, da er die jeweiligen Sojus-Kommandanten in seiner Funktion als Flugingenieur oder stellvertretender Kommandant unterstützt. Der Rückflug zur Erde ist auf den 12. September angesetzt. Nach der Landung in der kasachischen Steppe wird Mogensen zur Nachuntersuchung in das Europäische Astronautenzentrum (EAC) in Köln gebracht.

Fotos (c): Erstes und letztes: ESA; sonst: ESA–S. Corvaja, 2015.

Austrian Airlines steuert Bari in Italien an – mit Einzelplatzverkauf

Austrian Airlines erweitert ihr Streckennetz nach Italien und bietet ab 26. Mai 2016 einen wöchentlichen Flug nach Bari an. Die Hauptstadt der italienischen Region Apulien wird zum ersten Mal im Einzelplatzverkauf angeboten – das heißt, die Flüge können nun zum ersten Mal auch direkt auf Austrian Airlines online gebucht werden. Mit der zusätzlichen Destination baut die Fluggesellschaft im Sommer 2016 ihr touristisches Netz weiter aus. Insgesamt werden 95 wöchentliche Flüge zu zwölf Zielen in Italien angeboten, darunter Rom, Mailand und Bologna. Bari wird im Dreieck mit Zwischenstopp in Lamezia Terme angeflogen.

Austrian bleibt daher gemessen an der Anzahl der Destinationen und der wöchentlichen Flugverbindungen von Österreich nach Italien, Marktführer. Bari Die Flüge werden mit einer Fokker 100 jeweils an Donnerstagen durchgeführt und in der Sommersaison von 26. Mai 2016 bis 22. September 2016 angeboten. Tickets gibt es ab 149 Euro one-way inklusive Steuern und Gebühren. Buchbar sind diese Flüge ab sofort.

150. Boeing 777 an Emirates ausgeliefert

Boeing hat das 150. Flugzeug vom Typ B777 an die Fluggesellschaft Emirates übergeben. Dabei wurden gleich drei Maschinen der Triple Seven an den Kunden übergeben: zwei 777-300ER und ein Frachtflugzeug B777 Freighter.

Zum ersten Mal seit 15 Jahren wurden damit drei 777 auf einmal an einen Kunden übergeben. Emirates ist der weltgrößte Betreiber von Boeing 777 und auch die einzige Fluggesellschaft, die alle sechs Varianten der 777 in Dienst nahm, die erste davon 1996. Den größten Anteil an ihrer Flotte hat die moderne 777-300ER. Noch weitere 46 Flugzeuge dieses Typs stehen zur Auslieferung an Emirates aus.

Frachtversionen der 777 hat Emirates 13 in Betrieb. Das zweistrahlige Flugzeug fliegt, mit einer Startzuverlässigkeit von laut Boeing 99,5 Prozent, bei üblicher Vollbeladung, eine Strecke von 9.070 Kilometern.

MTU: Wartung der V2500-Triebwerke von Atlasglobal verlängert

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Auf Basis ihrer langjährigen Partnerschaft setzen die MTU Maintenance und Atlasglobal Airlines, vormals Atlasjet Airlines, ihre Zusammenarbeit bei der Instandsetzung der V2500-Triebwerke von Atlasglobal auch künftig fort. Im Rahmen eines Exklusivvertrags bietet die MTU Maintenance der türkischen Fluggesellschaft ihre MRO-Dienste für dieses Triebwerksmodell für weitere fünf Jahre an. Die Kooperation zwischen der MTU und Atlasglobal besteht bereits seit 2006; seit dem Vertragsabschluss für die V2500-Triebwerke, die die Airbus A320-200- und A321-200-Flotte der Airline antreiben.

Im Laufe der Zeit kamen weitere Triebwerke sowie Serviceleistungen dazu, etwa die Versorgung mit Ersatztriebwerken und das Früherkennungssystem MTUPlus Engine Trend Monitoring. Die MTU Maintenance, die weltweit zu den Top 5 der MRO-Dienstleister für zivile Luftfahrtantriebe zählt, ist mit einen Marktanteil von 37 Prozent und insgesamt fast 4.000 Überholungen dieses Antriebs Marktführer bei der Instandhaltung des V2500.

Atlasglobal wurde 2001 unter dem Namen Atlasjet Airlines gegründet und fliegt Ziele in der Türkei sowie in Asien, im Nahen Osten und in Europa an. Derzeit betreibt die Airline eine Flotte von 22 Kurz- und Mittelstreckenflugzeugen des Herstellers Airbus und zählt zu den führenden Fluggesellschaften im Land.

Ryanair startet tägliche Verbindung Berlin – Köln Bonn

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Seit dem 03. September 2015 verbindet die irische Low-Cost Airline Ryanair Berlin neu mit der Metropolregion Köln-Bonn. Ryanair fliegt insgesamt fünfmal täglich ab Schönefeld zum Airport Köln/Bonn (CGN).

Zum Einsatz kommen Maschinen vom Typ Boeing B737-800, die 189 Passagieren Platz bieten. Die Strecke ist die einzige innerdeutsche Verbindung, die Ryanair derzeit anbietet.

Ryanair-Basis in Berlin-Schönefeld

Am 27. Oktober 2015 eröffnet Ryanair im Zuge ihrer Wachstumspläne in Deutschland zudem eine neue Basis am Flughafen Berlin-Schönefeld (SXF): Es werden fünf Maschinen des Typs Boeing 737-800 stationiert. Somit verdreifacht die Airline ihre Präsenz mit 17 neuen Strecken auf insgesamt 24 Strecken und bietet viele neue attraktive Flugverbindungen ab Berlin-Schönefeld. Ryanair plant insgesamt 197 Flüge pro Woche, auf denen jährlich bis zu 2,6 Millionen Passagiere befördert werden sollen.

Köln – Die Domstadt am Rhein

Die größte Stadt in Nordrhein-Westfalen blickt auf eine lange Historie zu-rück. Enge Gassen und kleine Plätze charakterisieren die nach dem Zweiten Weltkrieg rekonstruierte Altstadt. Mit mehr als 60 Theater- und Kabarettbühnen, 40 Museen und 130 Galerien bietet die Stadt am Rhein zahlreiche Unterhaltungsangebote. Neben dem Dom, eines der Kölner Wahrzeichen, präsentiert die Stadt weitere architektonische Sehenswürdigkeiten im neuen Stadtviertel „Rheinauhafen“. Der Airport Köln/Bonn liegt rund 15 Kilometer vom Kölner Stadtzentrum entfernt und ist innerhalb kurzer Zeit mit Regional- und S-Bahnen aus der Stadt zu erreichen.

Bonn – ehemalige Hauptstadt

Die ehemalige Bundeshauptstadt befindet sich rund 16 Kilometer südlich des Flughafens Köln/Bonn. Besucher können sich auf zahlreiche Sehens-würdigkeiten der politischen Geschichte der BRD freuen, wie den alten Ple-narsaal des Bundestages und den Kanzlerbungalow.

Auf dem Foto freut sich die Flughafengesellschaft über die neue Ryanair-Verbindung ab Berlin-Schönefeld zum Airport Köln/Bonn. In Berlin-Schönefeld waren dabei: Markus Leopold (Sales & Marketing Executive Germany, 2.v.l.), Tim Howe Schröder (Head of Corporate Sales & Marketing Manager Germany, 5.v.l.) und Johannes Mohrmann (Flughafen Berlin Brandenburg GmbH, 6.v.l.) mit Crew.

Pilatus PC-6 Verkauf und Service im Siegerland

Die Pilatus Flugzeugwerke AG ernennt Air Alliance GmbH zum autorisierten Pilatus Verkaufs- und Servicecenter für den PC-6. Sie wird für alle zukünftigen Verkaufs- und Wartungsaktivitäten des legendären Pilatus Porter PC-6 für Deutschland und Österreich verantwortlich sein.

Pilatus verstärkt seine Zusammenarbeit mit der Air Alliance GmbH am Flughafen Siegerland, Deutschland. Nachdem die Air Alliance bereits erfolgreiches Verkaufs- und Servicecenter für den PC-12 und den PC-24 ist, wird sie nun diese Dienstleistungen auch für den PC-6 anbieten.

Wolfgang Krombach, Geschäftsführer der Air Alliance GmbH: „Der Pilatus Porter ist in Deutschland und Österreich seit vielen Jahren im Einsatz und wird geschätzt für seine Fähigkeiten sowohl auf kurzen Start- und Landepisten als auch auf Naturpisten operieren zu können. Der PC-6 kann sehr vielseitig eingesetzt werden. In unseren Breitengraden ist er bekannt als ideales Transportflugzeug für Fallschirmspringer. Er eignet sich aber auch hervorragend für Kartografie- oder Messflüge. Wir sind hoch erfreut, ab sofort den PC-6 vertreiben zu können und sehen großes Potenzial für dieses einmalige Flugzeug.“

Ignaz Gretener, VP General Aviation von Pilatus fügt hinzu: „Als robuster ‘Alleskönner‘ mit unschlagbaren STOL-Fähigkeiten wurde der PC-6 berühmt. Nach wie vor zeichnet sich der Pilatus Porter durch seine solide Bauweise und seine erprobten Systeme kombiniert mit bewährter Schweizer Qualität aus. Zudem verfügt das neueste Modell des PC-6 über ein Glas-Cockpit mit einer topmodernen Garmin G950 Avionik, was die Operation für den Piloten einfach und zuverlässig macht. Air Alliance vertreibt und wartet bereits erfolgreich den PC-12, wir sind deshalb überzeugt, dass sie auch der ideale Partner für den Vertrieb des PC-6 sind und den für Pilatus Produkte bekannte, qualitativ hochstehende Produktsupport liefern werden.“

Fotos: Pilatus

Flughafen Hamburg schafft Referenten für politische Kommunikation

Seit 01. September 2015 ist Sebastian Lauwerth als Referent für politische Kommunikation am Hamburg Airport an Bord. Der 30-jährige Volkswirt bündelt in dieser neu geschaffenen Position sämtliche Aktivitäten im Bereich der politischen Kommunikation.

Dabei arbeitet er eng mit dem Nachbarschaftsbeauftragten und der Leitung der Unternehmensbereiche Umwelt, Flugbetrieb und Recht zusammen. Er berichtet direkt an Stefanie Harder, Leiterin Unternehmenskommunikation und Service am Hamburg Airport. Vor seinem Wechsel zum Hamburg Airport arbeitete Sebastian Lauwerth als Büroleiter und Referent für Verkehrspolitik in verschiedenen Abgeordnetenbüros des Deutschen Bundestages.

Stefanie Harder, Leiterin der Unternehmenskommunikation und Service am Hamburg Airport: „Ich freue mich sehr, dass wir mit Sebastian Lauwerth einen exzellent vernetzten und in der politischen Arbeit sehr erfahrenen Kommunikator für unser Team gewinnen konnten. Mit der neu geschaffenen Position legen wir den Fokus der Kommunikation noch stärker auf die Bedeutung des Flughafens und der hier beschäftigten 15.000 Menschen, um das Bewusstsein für diesen Wirtschaftsfaktor in der norddeutschen Politik noch stärker zu verankern.“

Neues Ausbildungsjahr am Flughafen Memmingen beginnt

Am Allgäu Airport kann man nicht nur in die verdienten Ferien starten, sondern auch ins Berufsleben. Schon vor dem offiziellen Beginn des Linienverkehrs im Sommer 2007 hat Bayerns dritter Verkehrsflughafen auch eine erfolgreiche Karriere als Ausbildungsbetrieb aufgenommen.

In diesen Tagen rüsten sich weitere Neuankömmlinge zum Take off in einen neuen Beruf. Als Ausbildungsbetrieb ist der Allgäu Airport von Anfang an beliebt. „Es sind Berufe mit Zukunft, die wir hier anbieten können“, erklärt Allgäu Airport Geschäftsführer Ralf Schmid. Der gelernte Bau-Ingenieur und Pilot verweist auf das Berufsbild Servicekauffrau und -mann im Luftverkehr. Mit den beiden Neuzugängen, die am 01. September ihre Ausbildung begonnen haben, sind es nunmehr neun Damen und Herren, die diesen Weg bereits eingeschlagen haben.

Im Rahmen ihrer Lehre durchlaufen sie die Abteilungen Service, Fluggastabfertigung, Ticketverkauf, Gepäckermittlung und Flugzeugabfertigung. Auch im Bereich Konfliktmanagement erfolgen Schulungen. Ein wichtiger Teil findet in der Verwaltung statt. So müssen beispielsweise Dienstpläne erstellt und Rechnungen erstellt werden. Im Zuge der Ausbildung wird auch die Berufsschulbank gedrückt. Einer der Schwerpunkte liegt auf dem Unterrichtsfach Luftverkehrsmanagement sowie auf Grundkenntnissen der Betriebswirtschaft, des Rechnungswesens und Marketings. Die Fächer Business English und Spanisch stehen ebenfalls auf dem Stundenplan. „Das ist eine rundum anspruchsvolle Ausbildung und eine echte Startrampe für mehr“, erläutert Ralf Schmid.

„Mehr“ könnte ein Studium an der Dualen Hochschule Baden- Württemberg in Ravensburg sein. Von Anfang an kooperiert der Airport mit der Alma Mater in Oberschwaben. Im Oktober starten wieder zwei Studenten am Airport – in den BWL-Schwerpunkten Reiseverkehrsmanagement und Industrie. Während ihrer dreijährigen Studienzeit wechseln die Studenten im Dreimonatsrhythmus zwischen Theorie und Praxis, zwischen Unternehmen und Hochschule. Neu am Start ist auch ein weiterer Auszubildender im Bereich Mechatronik für Land- und Baumaschinentechnik, der das Werkstatt Team, das sich um den umfangreichen und anspruchsvollen Maschinenpark kümmert, unterstützt.

Insgesamt sind nun elf Auszubildende und Studenten am Allgäu Airport engagiert. Weitere elf haben bereits ihre Ausbildung abgeschlossenen. Einige sind ihrem Arbeitgeber treu geblieben. Als erster Student begann im Oktober 2006 Marcel Schütz sein Studium in Ravensburg. Heute fungiert der 31-Jährige am Allgäu Airport als Prokurist und Director Aviation. Beim großen Talent-Wettbewerb „Top unter 30“ der Fachzeitschrift fvw wurde er im letzten Jahr als einer der fünf Sieger ermittelt.

An „seiner“ Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Ravensburg engagiert er sich heute auch als Lehrbeauftragter. „Wir haben flache Hierarchien und überschaubare Strukturen“, erläutert Airport Chef Ralf Schmid. „Jeder Auszubildende und Student bekommt die Chance, in allen Bereichen des Unternehmens Flughafen, auch in den Abteilungen Non-Aviation und Real Estate, Erfahrungen zu sammeln.“ Zum Bild: Erfolgreich ins Berufsleben starten die „neuen“ Auszubildenden des Allgäu Airport mit Geschäftsführer Ralf Schmid.

Flughafen Zürich steigert Ergebnis im ersten Halbjahr 2015

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In einem anspruchsvollen wirtschaftlichen Umfeld hat die Flughafen Zürich AG ein solides Halbjahresergebnis erzielt. Die Flughafenbetreiberin weist für das erste Halbjahr 2015 einen Gewinn von 40,3 Millionen Franken aus. Bereinigt um zwei Sondereffekte konnte das Ergebnis gegenüber dem Vorjahr um 2,2 Prozent gesteigert werden. Von Januar bis Juni 2015 nutzten 12,2 Millionen Passagiere (plus 2,7 Prozent) den Flughafen Zürich als Ausgangs-, Umsteige- oder Zielort ihrer Flugreise. Gegenüber der Vergleichsperiode des Vorjahres erhöhte sich die Anzahl Lokalpassagiere um 6,9 Prozent.

Die Zahl der Transferpassagiere ging im Vergleich um 6,3 Prozent zurück. Der Transferanteil am Passagiervolumen ging von 31,4 Prozent im vergangenen Jahr auf 28,7 Prozent im laufenden Jahr zurück. Die Anzahl Flugbewegungen blieb mit 128‘309 Starts oder Landungen im Vergleich zum ersten Halbjahr des Vorjahres praktisch unverändert. Die Sitzplatzauslastung pro Flugbewegung stieg von 73,9 Prozent auf 74,6 Prozent. Die durchschnittliche Anzahl Passagiere pro Flugbewegung erhöhte sich von 107,5 auf 109,4 Passagiere. Die am Flughafen Zürich umgeschlagenen Frachtgüter sanken im Vergleich zur Vorjahresperiode um 4,3 Prozent auf insgesamt 202‘640 Tonnen.

Umsatzentwicklung

Der Umsatz erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um 3,3 Prozent auf 468,7 Millionen Franken. Die Erträge im Fluggeschäft erhöhten sich um 3,8 Prozent auf 279,0 Millionen Franken. Die Erträge im Nichtfluggeschäft nahmen um 2,6 Prozent auf 189,7 Millionen Franken zu.

Betriebskennzahlen

Die Betriebskosten erhöhten sich im ersten Halbjahr 2015 um 32,0 Prozent auf 281,3 Millionen Franken. Die Erhöhung ist primär auf zwei Sondereffekte zurückzuführen. Positive Auswirkungen hatte der Teilverkauf des Grundstücks und die damit verbundene Entstehung der Miteigentümerstruktur für das Projekt „The Circle“. Negativ wirkten sich hingegen die Rückstellungen für das erweiterte Schallschutzprogramm im Umfang von 100 Millionen Franken aus.

Bereinigt um diese Sondereffekte erhöhten sich die Betriebskosten um 2,7 Prozent. Der Betriebserfolg vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Amortisationen (EBITDA) liegt mit 187,3 Millionen Franken 22,2 Prozent unter dem Vergleichswert des Vorjahres. Bereinigt um die zwei Sondereffekte wäre der EBITDA 3,8 Prozent höher als im Vorjahr.

Flugbetriebsgebühren

Das Bundesverwaltungsgericht hat mit Urteil vom 25. Juni 2015 zur Klärung wichtiger Grundlagen zur Festsetzung der Gebühren am Flughafen Zürich beigetragen. Seit dem Antrag für die beurteilten Gebühren haben sich verschiedene Parameter erfreulich entwickelt. So konnte die Kostenbasis dank striktem Kostenmanagement und Investitionsdisziplin reduziert werden und der Anteil an Lokalpassagieren ist stetig gestiegen. Gestützt auf diese positiven Effekte hat die Flughafen Zürich AG mit den Beschwerdeführerinnen einen revidierten Gebührenvorschlag für eine vierjährige Gebührenperiode vereinbart, welche sie beim Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) einreichen wird.

Mit der Umsetzung dieses Gebührenvorschlages profitieren Passagiere und Fluggesellschaften von einer Reduktion der Gebühren im Umfang von rund 40 Millionen Franken p.a. bei gleichzeitiger Kostendeckung des regulierten Bereiches und Sicherheit der zu erwartenden Gebührenvolumina über die nächsten vier Jahre. Zudem wird dadurch die Wettbewerbsfähigkeit des Flughafens Zürich gestärkt. Die Rechtskraft des Gebührenvorschlages und die Umsetzung sind abhängig von einer entsprechenden Verfügung des BAZL.

Ausblick

Die Flughafen Zürich AG geht für das laufende Geschäftsjahr von einem Passagierwachstum von 2,5 bis 3 Prozent aus. Die Zahl der Flugbewegungen wird stabil erwartet. Das Jahresergebnis 2015 wird aus heutiger Sicht, bereinigt um die Sondereffekte, höher liegen als im Vorjahr.

Jettainer managt Lademittel von WestJet

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Jettainer erhält einen Großauftrag von WestJet. Das Unternehmen für Lademittelmanagement wurde mit der Steuerung und Wartung aller Paletten und Container der kanadischen Fluggesellschaft beauftragt.

Die Jettainer GmbH ist eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der Lufthansa Cargo AG. Jettainer verantwortet derzeit das komplette Lademittelmanagement einschließlich der Steuerung, Positionierung, Wartung und Instandhaltung von rund 90,000 Einheiten, sogenannten Unit Load Devices (ULDs), für 19 Fluggesellschaften. Die operative Zusammenarbeit mit WestJet beginnt mit der Einflottung des ersten Großraumflugzeuges, mit welchem die Airline künftig von Kanada aus nonstop Ziele in Europa und anderen Regionen der Welt ansteuern kann. In einem ersten Schritt wird WestJet knapp 400 Paletten und Container nutzen. Diese kommen zunächst auf den Flügen der ersten von insgesamt vier bestellten Boeing 767-300 ER zum Einsatz, die kürzlich ausgeliefert wurde. Weitere Lademittel werden im Zuge der bevorstehenden Flottenerweiterung sukzessive ergänzt.

„Wir freuen uns, WestJet als Kunden gewonnen zu haben. Im Rahmen der Zusammenarbeit mit der kanadischen Fluggesellschaft können wir unsere Position in Nord-, Mittel- und Südamerika, einer unserer wichtigsten Wachstumsregionen, weiter stärken“, sagt Carsten Hernig, Geschäftsführer von Jettainer. Im Rahmen der Übernahme des Lademittelmanagements für American Airlines und KF Aerospace hat Jettainer kürzlich in die Erschließung dieser Region investiert. Ende 2014 hat der Lademittelspezialist die Gesellschaft Jettainer Americas Inc. mit mehreren Niederlassungen in Nordamerika gegründet, um seine Marktpräsenz in Nord-, Mittel- und Südamerika auszubauen.

„Der neue Vertrag bestätigt auch, dass unser Ansatz, Kunden im Bereich der Low Cost Carrier und Ferienfluggesellschaften zu akquirieren, richtig ist. Hier fokussieren wir Airlines, die ihr Produktportfolio erweitern und beispielsweise Großraumflugzeuge einflotten, um Langstreckendestinationen bedienen zu können“, ergänzt Hernig. „Auf diese Weise expandierende Unternehmen schätzen einen starken Partner an ihrer Seite, der sowohl über ein globales Netzwerk verfügt als auch alle Facetten des Lademittelmanagements anbietet – von der Steuerung über die Positionierung bis hin zur Wartung und Reparatur der Einheiten.“

Aircargo Club Deutschland gibt sich neue Satzung

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Der Aircargo Club Deutschland (ACD) startet mit einer neuen Satzung ins zweite Halbjahr. Die Änderungen wurden vor der Sommerpause im Rahmen einer außerordentlichen Mitgliederversammlung mit großer Mehrheit beschlossen und knüpfen unmittelbar an das Bestreben des amtierenden Vorstandes an, den ACD als branchenbezogene Interessens- und Diskussionsplattform möglichst effizient und zielorientiert zu führen. Einer der Kernpunkte der Satzungsänderung ist die Verschlankung der Führungsspitze, die seit ihrer Verkleinerung im Rahmen der letzten Vorstandswahl deutlich flexibler agieren kann.

Der Aircargo Club Deutschland (ACD) wurde 1963 als branchenbezogene Interessens- und Diskussionsplattform zur Förderung des Luftfrachtverkehrs gegründet. Die rund 250 Mitglieder sind leitende Unternehmensvertreter der Luftfrachtbranche mit deutschlandweiter oder internationaler Verantwortung. „Die Modernisierung des ACD mitsamt seiner Satzung war längst notwendig geworden. Wir profitieren heute von kurzen Abstimmungswegen und schnellen Entscheidungsprozessen. Nur so können wir die Kompetenzen und Anliegen unserer Mitglieder schlagkräftig bündeln und die Bedeutung und Probleme der Luftfracht punktgenau in der Öffentlichkeit platzieren. Das gibt uns wiederum Rückenwind für eine noch engere Verzahnung mit Wissenschaft und Politik und eröffnet uns folglich die Möglichkeit, unserem übergeordneten Ziel – der Förderung des Luftfrachtverkehrs – gerecht zu werden“, sagt ACD-Präsident Winfried Hartmann.

Eine Überarbeitung des Internetauftritts bringt auch neue Funktionen für die Mitglieder. Im Mittelpunkt des ACD-internen Bereiches steht eine Mitgliederdatenbank, die künftig online gepflegt werden kann, mit allen relevanten Systemen verknüpft wurde und so signifikant dazu beitragen soll, den Verwaltungsaufwand im ACD weiter zu reduzieren. Zum Auftakt der zweiten Jahreshälfte wird der ACD am 15. September 2015 Dirk Reich, Präsident und CEO der Frachtfluggesellschaft Cargolux, als Referenten begrüßen und die Rolle des Standorts Luxemburg im europäischen Luftfrachtverkehr sowie dessen Bedeutung für internationale Logistikketten diskutieren.

Atlas Air Service Vertrieb für Embraer Business Jets

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Embraer Executive Jets erweitert sein Vertriebsnetzwerk in Europa und ernennt Atlas Air Service als neuen exklusiven Verkaufsrepräsentanten für Deutschland, Österreich und die Schweiz.

Europa ist der weltweit zweitgrößte Markt für Business Jets. Mit Atlas Air Service verstärkt der Flugzeugbauer sein Engagement im europäischen Markt und erweitert sein Vertriebsnetzwerk. Damit will Embraer weiteres Wachstum der Flotte im deutschsprachigen Markt erreichen. Der Vertriebsvertrag sieht eine enge Zusammenarbeit mit dem Embraer-Vertriebsteam in Europa vor.

„Atlas Air Service ist herzlich willkommen in der Embraer-Familie und wir freuen uns, von der 45-jährigen Erfahrung in der Business Aviation der Atlas Air Service profitieren zu können. Die Zusammenarbeit wird unseren Vertriebserfolg beflügeln und unsere Expansion in Europa kontinuierlich voranbringen“, so Marco Tulio Pellegrini, President & CEO, Embraer Executive Jets.

Bramchenprimus in der Business-Instandhaltung

„Wir sind sehr stolz als Embraer ‚Authorized Sales Representative‘ ernannt worden zu sein“, sagt Nicolas von Mende, Vorstandsvorsitzender von Atlas Air Service. „Wir sind Europas größter Komplett-Instandhaltungsbetrieb in der Business Aviation und damit für eine langjährige und erfolgreiche Partnerschaft mit Embraer bestens gerüstet. Wir freuen uns, unseren Kunden diese vielfach international ausgezeichneten Flugzeuge vorzustellen und mit Embraer Executive Jets erfolgreich zu sein.“

Auf dem Foto von links nach rechts: Hans Doll (Sales Director Atlas Air Service ), Pedro Paiva (Vice President Customer Support & Services Embraer Executive Jets), Harm Milster (Shareholder Atlas Air Service), Nicolas von Mende (CEO Atlas Air Service), Pana Poulios (Regional Sales Director Embraer Executive Jets), Peter Griffith (Vice President Sales & Marketing Embraer Executive Jets), Luciano Favero (Service Centers Network Manager Embraer Executive Jets), Florian Kohlmann (Maintenance Manager Augsburg Air Service).

airberlin mit Rekordauslastung: knapp 91 Prozent im August

airberlin setzt ihren Sanierungskurs weiter fort und konnte im Monat August die Gesamtauslastung im Vergleich zum Vormonat Juli und zum Vorjahr nochmals erheblich verbessern. Die Auslastung stieg um 1,5 Prozent und erhöhte sich damit bei gleichzeitiger Kapazitätsanpassung auf ein Rekordniveau von 90,9 Prozent. Darüber hinaus hat airberlin auch innerhalb des kumulierten Zeitraums der ersten acht Monate des Jahres 2015 ihre Auslastung um 0,8 Prozentpunkte auf 84,5 Prozent gegenüber dem Vorjahreswert verbessert.

Stefan Pichler, CEO der airberlin group: „Die positive Entwicklung zeigt, dass die ersten eingeleiteten Maßnahmen zu einer Neuausrichtung von airberlin greifen. Nun ist es wichtig, dass wir auch in den kommenden Monaten eine stabile Auslastung erzielen. Die gestiegene Auslastung trägt zu einer positiven Geschäftsentwicklung bei. Im ersten Halbjahr 2015 haben wir erste tiefgreifende Maßnahmen zur Betriebsoptimierung in unserem gesamten Geschäft ergriffen. Zudem suchen wir weiterhin nach Möglichkeiten, unsere Betriebskosten zu verringern.

Die Implementierung eines führenden Revenue Management Systems und neuer Prozesse wird zu weiteren Verbesserungen des Umsatzes führen. Wir sind überzeugt, dass sich all dies in der zweiten Jahreshälfte 2015 positiv auswirken wird. Dann erwarten wir auch eine Steigerung der Erträge aus dem Ticketverkauf, eine weitere Verbesserung unseres Kapazitätsmanagements und daraus resultierend eine Erhöhung der Erträge pro Sitzplatzkilometer.“

Insgesamt reisten im August 3.326.489 Fluggäste mit airberlin. Aufgrund der Reduktion der Kapazität um 6,9 Prozent im August verzeichnete Deutschlands zweitgrößte Fluggesellschaft 4,2 Prozent weniger Fluggäste als im selben Monat des Vorjahres. Die Gesamtzahl der Fluggäste von Januar bis August 2015 verringerte sich um 4,0 Prozent auf 20.609.465 Passagiere im Vergleich zum Vorjahr, während sich die Kapazität in diesem Zeitraum um 6,5 Prozent reduzierte.

Im Zuge des fortlaufenden globalen Programms der Streckennetzoptimierung und der Flottenharmonisierung, verringerten sich die zurückgelegten Passagierkilometer (RPK) um 4,4 Prozent auf 5.170 Milliarden Kilometer, während die angebotenen Sitzplatzkilometer (ASK) um 6,1 Prozent auf 5.691 Milliarden Kilometer zurück gingen.

Flybe verdoppelt Flüge Hannover – Manchester und Birmingham

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Mit Beginn des Winterflugplans wird die britische Fluggesellschaft Flybe ihre momentan täglichen Flüge nach Birmingham und Manchester verdoppeln und nunmehr zweimal pro Tag durchführen. Die Flüge verkehren jeweils an den Tagesrändern, so dass sich für den Fluggast ideale Reisezeiten ergeben, die sogar bequeme Tagesflüge ermöglichen. Durch dieses Flugangebot erhalten auch die Firmen des Einzugsgebietes hervorragende Flugverbindungen in die britischen Regionen um Birmingham und Manchester.

Darüber hinaus lassen sich mit Flybe auch weitere regionale Ziele in Großbritannien durch Umsteigeverbindungen über die beiden Direktziele leicht und preiswert erreichen.

Wasserstoffantrieb am Köln/Bonn Airport mit Hyundai ix35 Fuel Cell

Am Flughafen Köln/Bonn setzt man weiter auf Elektromobilität, nun sogar mit Brennstoffzellenantrieb. Mit einem Hyundai ix35 Fuel Cell hat der Airport das erste in Deutschland zum Kauf angebotene Wasserstofffahrzeug in den Pool des technischen Fahrdienstes übernommen.

Auf dem Gelände des Flughafens übergab Frank Matzerath, Distriktleiter bei Hyundai Deutschland, am 31. August den Schlüssel für einen Hyundai ix35 Fuel Cell an den Technischen Geschäftsführer des Köln Bonn Airport, Athanasios Titonis. Bereits an mehreren Flughäfen sind Elektrofahrzeuge auf dem Vorfeld im Einsatz. Zum einen eignen sich die Fahrzeuge aufgrund ihres Antriebes hervorragend zum Schleppen großer Lasten, wie Flugzeuge. Zum Anderen helfen sie, die Flughafen-seitige CO2-Bilanz zu reduzieren, womit sich viele Flughäfen Ziele zur Nachhaltigkeit gesetzt haben.

Schnell betankt und große Reichweite

Als Mitglied des HyCologne, einer Initiative zur Förderung von Wasserstoff in und um Köln, setzt sich der Airport schon länger für umweltfreundliche Technologien im Flughafenbetrieb ein. So kommen im aus 284 PKW bestehenden Fuhrpark bereits fünf elektrisch betriebene Fahrzeuge und 4 Hybride zum Einsatz. Mit dem Hyundai ix35 Fuel Cell geht auf dem Airport nun das erste Brennstoffzellenfahrzeug in Betrieb. „Wir freuen uns, neben unserer Auswahl an batterie-elektrisch betriebenen Fahrzeugen und Hybriden ein weiteres emissionsfreies Fahrzeug einsetzen zu können. Der Hyundai ix35 Fuel Cell bietet zudem den Vorteil einer kurzen Betankungszeit und einer guten Reichweite“, erklärte Athanasios Titonis bei der Übergabe.

Der Hyundai ix35 Fuel Cell ist seit 2013 das erste, weltweit in Serie produzierte Brennstoffzellenfahrzeug. Optisch und von der Bedienbarkeit unterscheidet sich der ix35 Fuel Cell kaum von einem herkömmlichen SUV. Die unter der Motorhaube befindliche Brennstoffzelle produziert die Elektrizität für den Elektromotor und sorgt so für eine Leistung von 100 kW (136 PS).

Strom aus Wasserstoff und Luft

In der Brennstoffzelle wird der gasförmige und mit 700 bar gespeicherte Wasserstoff mit dem Sauerstoff aus der Luft zusammengebracht. Bei der chemischen Reaktion beider Stoffe entsteht Elektrizität, die den Elektromotor antreibt. Als Abfallprodukt kommt nur Wasserdampf aus dem Auspuff.

In einer voll ausgestatteten Variante gibt es den Hyundai ix35 Fuel Cell schon zum Bruttopreis von 65.450 Euro. Weiterhin kann das Kompakt-SUV mit Anzahlung ab 599 Euro pro Monat finanziert werden, über ein freibleibendes Finanzierungsangebot der FFS Group, Bonität vorausgesetzt. Unverbindliche Preisempfehlung von 65.450 Euro für den ix35 Fuel Cell: Effektiver Jahreszins 3,49 Prozent, Sollzins p.a. gebunden für die gesamte Laufzeit 3,44 Prozent, Anzahlung 12.945,76 Euro, Nettodarlehensbetrag 52.504,24 Euro, Laufzeit 48 Monate, Restrate 29.452,50 Euro, Gesamtbetrag der Finanzierung 58.204,50 Euro, zzgl. Überführungskosten.

Weitere Angaben: Kraftstoffverbrauch in kg H2/100 km kombiniert für den Hyundai ix35 Fuel Cell: 0,95 kg H2 CO2-Emissionen in g/km kombiniert: 0. Angaben gemäß den amtlichen Messverfahren.

VC und Lufthansa: Gewerkschaft UFO will nicht länger schweigen

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Aufgrund des Interesses für ein offizielles Statement der UFO zur Bekanntmachung der VC über das erneute Scheitern der Gespräche mit der Lufthansa äußert sich nun auch die Flugbegleiter-Vereinigung UFO. Der ungelöste und nun erneut eskalierte Konflikt zwischen VC und Lufthansa zeigte bereits in der Vergangenheit direkte und einschneidende Auswirkungen auf die Situation in den verschiedenen Fluggesellschaften des Konzerns und deren Beschäftigte, aber auch auf die Passagiere.

„Es ist nicht hilfreich, dass die Vereinigung Cockpit heute vermeldet hat, dass es keinen Einstieg in die Verhandlungen zu einer Gesamtlösung auf Basis des Bündnisses für Wachstum und Beschäftigung geben wird…“ sagte Uwe Hien, ehemaliger Aufsichtsrat und Tarifverantwortlicher bei UFO. „Verhärtete Positionen, die weiter einzementiert werden, führen letztlich dazu, dass Arbeitsplätze der gesamten Lufthansa bedroht werden. In diesen turbulenten Zeiten des Konzernumbaus braucht es einen starken Einigungswillen auf beiden Seiten des Verhandlungstisches.“so Hien weiter.

„Der Meldung der VC lässt sich entnehmen, dass als Vorbedingung für weitere Verhandlungen die Einstellung der EUROWINGS-Europe gefordert wird. Solch eine Vorbedingung kann man guten Gewissens als unrealistisch bezeichnen. Es steht zu viel auf dem Spiel, als dass wir als mittelbar Betroffene hierzu weiter schweigen könnten. Die ungelösten Konflikte haben bereits jetzt das Schrumpfen von Gesellschaften und den Abbau von Arbeitsplätzen in einigen Konzerngesellschaften zur Folge“, so Hien weiter. Die Unabhängige Flugbegleiter Organisation UFO e.V. ist die Gewerkschaft des Kabinenpersonals in Deutschland. Sie vertritt die berufs- und tarifpolitischen Interessen von mehr als 13.000 Mitgliedern bei den Fluggesellschaften Fluggesellschaften Condor, Eurowings, Germanwings, Lufthansa und Lufthansa CityLine.

Die UFO appelliert an beide Verhandlungspartner, sich gerne auch mit allen anderen Beteiligten, an einen Tisch zu setzen und ohne weitere vorherige taktische Manöver nach einer Lösung zu suchen, bei der die Interessen der Mitarbeiter der gesamten Lufthansa ihre nachhaltige Berücksichtigung finden. Es soll auch darum gehen, die vom Unternehmen angestrebten Veränderungen ebenso nachhaltig zu einem gemeinsamen Erfolg zu bringen. Ein „Weiter so“ bedeutet für niemanden verlässliche Perspektiven im derzeitigen Umfeld.

Auch UFO hat die Erfahrung gemacht, dass es momentan schwierig ist, tragfähige und dauerhafte Ergebnisse mit der Lufthansa zu finden und betont, dass es auch für sie nicht geklärt ist, ob dies auf dem eingeschlagenen Verhandlungsweg in allen Punkten gelingen wird. Die Kabinengewerkschaft ist allerdings davon überzeugt, dass der Versuch am Verhandlungstisch und nicht nur auf der Straße unternommen werden muss. Dabei sind alle Beteiligten in der Verantwortung, jede Anstrengung zu unternehmen, um die Zukunft des Konzerns und seiner Mitarbeiter zu sichern. Es besteht die Gefahr, dass weitere Arbeitskämpfe als einzige Antwort die Richtung der arbeitgeberseitigen Hardliner im Konzern unnötig befeuert.

Ryanair mit 95 Prozent Auslastung im August

Ryanair hat heute ihre Passagier- und Auslastungsstatistik für August 2015 veröffentlicht. Die Passagierzahlen des Low-Cost Carriers stiegen im August um zehn Prozent auf 10,4 Millionen beförderte Fluggäste, während die Auslastung um zwei Prozent auf 95 Prozent zunahm. Eine offensive Frühbucherstrategie, ein „Always Getting Better“-Programm (AGB) haben stärker als erwartet den Verkehr wie auch die Auslastung im bisher umfangreichsten Sommerflugplan erhöht.

Übersicht Ryanair im August

August 14 August 15 Zuwachs
Passagiere 9,4 Mio 10,4 Mio +10 Prozent
Auslastung 93 Prozent 95 Prozent +2 Prozent

Weitere Performance-Verbesserungen für die Kunden kommen laut Ryanair bald dazu. So etwa ein neuer Mietwagenservice (bereits gestartet), ein neues Interior Design an Bord, neue Uniformen für die Crew und ein ausgeweitetes Bordmenü.

Sven-Uve Hüschler Geschäftsführer bei Spairliners

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Der Aufsichtsrat der Spairliners GmbH hat den früheren Finanzvorstand Sven-Uve Hüschler zum neuen Geschäftsführer ernannt.

Gleichzeitig wird Benoît Crombois als Finanzvorstand Mitglied der Geschäftsleitung des Unternehmens, das auf die Versorgung mit Flugzeugkomponenten spezialisiert ist. Beide traten ihre Position am 01. August 2015 an.

Sven-Uve Hüschler verfügt über langjährige und erfolgreiche Erfahrung im Bereich Geräteinstandhaltung für Flugzeuge. Bevor er 2013 zu Spairliners kam, hatte er verschiedene Positionen in den Bereichen Strategie und Unternehmensentwicklung bei der Lufthansa Technik inne und leitete weltweit Projekte zur Strategieumsetzung im Bereich Geräteversorgung.

Benoît Crombois ist seit zehn Jahren im Management verschiedener Industriezweige der Flugzeuginstandhaltung tätig, darunter Logistik, Produktion und Beschaffung. Bevor er zu Spairliners kam, leitete er den Bereich Beschaffung bei AFI KLM E&M.

Entscheidende Kriterien für seine Ernennung waren die Erfolge seiner bisherigen Erfolge sowie seine Managementerfahrung und seine Fähigkeit, vielfältige und komplexe Abläufe zu handhaben. „Wir freuen uns sehr darüber, Benoît Crombois in der Geschäftsleitung von Spairliners willkommen zu heißen“, sagte der neue Geschäftsführer von Spairliners, Sven-Uve Hüschler. „Er bringt einen großen Erfahrungsschatz mit und beweist umsichtiges Führungsverhalten. Damit passt er perfekt zu uns als neuer Finanzvorstand.“

„Gemeinsam mit Sven-Uve Hüschler ein hochqualifiziertes Team wie das von Spairliners zu leiten ist großartig. Ich fühle mich geehrt, meine neue Position in dieser wichtige Wachstumsphase des Unternehmens antreten zu können“, sagte Benoît Crombois.

Foto (c): Spairliners GmbH

Ansbach / Dinkelsbühl erhält neuen ADAC Rettungshubschrauber

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Im mittelfränkischen Dinkelsbühl-Sinbronn feiert die ADAC Luftrettung gGmbH gemeinsam mit dem Rettungszweckverband Ansbach heute die Einweihung ihrer 37. Luftrettungsstation. „Christoph 65“ kann voraussichtlich am 05. September dieses Jahres zu seinen ersten Einsätzen starten.

„Christoph 65“, ein Hubschrauber vom Typ EC135, fliegt von Sonnenaufgang (frühestens 07:00 Uhr) bis Sonnenuntergang seine oft lebensrettenden Einsätze. Sein Einsatzgebiet umfasst die Landkreise Ansbach, Neustadt a. d. Aisch/Bad Windsheim und die Stadt Ansbach. Der gelbe Rettungshubschrauber wird koordiniert von der Integrierten Leitstelle in Ansbach. Neben dem Piloten der ADAC Luftrettung ist immer ein Notarzt aus der Region an Bord sowie ein Rettungsassistent des BRK Ansbach.

„Wir sind froh, dass der ADAC Rettungshubschrauber „Christoph 65″ die Luftrettungslücke in Westmittelfranken und Nordschwaben schließen wird. Der Bau der dazugehörigen Luftrettungsstation, ein vier-Millionen-Euro-Projekt, war für uns ein Kraftakt für die Sicherheit unserer Bürgerinnen und Bürger. Wir freuen uns, dass die Station eingeweiht werden kann“, so der Vorsitzende des ZRF AN (Zweckverband für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung Ansbach), Landrat Dr. Jürgen Ludwig.

Die hochmoderne Station besteht neben dem Hangar für den Hubschrauber mit anschließendem Desinfektions- und Trockenraum, aus Wach- und Lagerräumen, Sozialräumen sowie einem Landeplatz mit Landeplattform und Betankungsanlage.

Der ADAC-Vizepräsident für Technik Thomas Burkhardt betonte heute im Rahmen des offiziellen Festakts in Dinkelsbühl: „Wir sind froh über die Standortwahl hier in Sinbronn. Diese zukunftsweisende Stationierungsentscheidung – nicht im Ballungsraum, sondern nahe am Patienten, der weit weg von den klinischen Zentren lebt, bedeutet einen erheblichen Vorteil: schnelle Erreichbarkeit des Patienten und ein schneller, schonender Transport in eine geeignete Zielklinik. Die ADAC Luftrettung wird mit ihrer langjährigen Erfahrung einen entscheidenden Beitrag zur Verbesserung der Notfallversorgung in der Region leisten.“

Das Motto der ADAC Luftrettung lautet „Gegen die Zeit und für das Leben“. Am 01. November 1970 hatte sie ihren Dienst mit „Christoph 1“ in München aufgenommen. Sie ist mit derzeit 51 Hubschraubern an 37 Stationen (Stand September 2015) die größte zivile Luftrettungsorganisation in Deutschland.

Mehr als 190 Mitarbeiter in den Stationen und in der Verwaltung sorgen in Zusammenarbeit mit rund 690 Ärzten und 230 Rettungsassistenten für einen optimalen Ablauf. 2014 haben die Gelben Engel der Lüfte bei 52.577 Einsätzen rund 47.000 Notfallpatienten geholfen.

Airlebnis am PAD mit Berufsinfo und Rundflug Gewinnspielen

Unter dem Motto „Airlebnis Flughafen“ können sich Besucher am 13. September 2015 erneut über ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm freuen, sich über Ausbildungs- und Jobmöglichkeiten informieren und die besondere Atmosphäre eines Airports mit Flughafenführungen, Rundflügen und vielem mehr genießen. Im Terminal werden sich zwischen 13:00 und 18:00 Uhr die Bundespolizei, die Flughafenfeuerwehr, die Flugschule Michael Gross (FMG), der Zoll und der Paderborn-Lippstadt Airport präsentieren und über Jobchancen, Herausforderungen und zu den Berufsbildern berichten.

Überdies werden Rundflüge mit einem Tragschrauber, einer zweimotorigen Partenavia der Exoba AirTaxi GmbH, einem Hubschrauber und in der legendären, 71-jährigen DC-3 Dakota „Princess-Amalia“ (Vorabanmeldung hier erforderlich) angeboten. Für Kinder bietet die Veranstaltung „Airlebnis Flughafen“ erneut jede Menge Spaß und Abwechslung. Während sie draußen auf Ponys reiten oder auf der Hüpfburg herumtoben, basteln oder über die Fingerfertigkeiten der Luftballonkünstler staunen, können sich ihre Eltern an diversen Ständen über Luftfahrtaccessoires, Flugzeug– und RC-Modelle oder in den Reisebüros am Airport über den nächsten Urlaub informieren.

Bei jeder Reisebuchung ab Paderborn-Lippstadt Airport erhalten Fluggäste kostenfreies Parken während des Urlaubs dazu. In einem Flugsimulator der Fluggesellschaft CONDOR können sich alle Gäste auch selbst als Pilot versuchen. Um 13:30 Uhr, 15:00 Uhr und um 16:30 Uhr werden spannende Flughafenführungen (anmelden können sich Interessierte am 13.09.2015 an der INFO) angeboten, damit kleine und großer Besucher einen Blick hinter die Kulissen werfen und die Faszination Flughafen hautnah erleben können.

Auf einer Vorfeldrundfahrt geht es vorbei an Flugzeughallen, Abfertigungsgeräten, an Feuerwehr, Quax – Hanger und an Flugzeugen. Gastronomisch werden alle Besucher neben dem Angebot von quax fast.fine.food, der Panorama Lounge und dem Airport Hotel Paderborn mit Pommes , Wurst, Leberkäse und Waffeln verwöhnt. Ein Gewinnspiel garantiert lukrative und interessante Preise wie

1. Preis: Ein Gutschein für einen 30-minütigen Rundflug mit einem zweimotorigen Flugzeug für zwei Personen im Wert von 160 Euro

2. Preis: Ein Fluggutschein im Wert von 150 Euro für eine nächste Reise ab Paderborn-Lippstadt Airport

3. Preis: Ein Gutschein für d as Event „ELENA WALCH“ für zwei Personen am 09.10.2015 im Wert von 130 Euro im Airport Hotel Paderborn.

Weitere Preise sind: Ein 100 Euro Gutschein für das sonnenklar Reisebüro am Paderborn-Lippstadt Airport , ein Gutschein für das Hotelangebot PARK, SLEEP & FLY für zwei Personen im DZ im Wert von 98 Euro, ein Reisekoffer im Wert von 90 Euro, ein Gutschein für einen Helikopter-Rundflug für zwei Personen, Rundflüge mit einem Tragschrauber, Reisegutscheine im Wert von 50 Euro und 100 Euro vom Reisecenter, ein Brunch-Gutschein für zwei Personen im Wert von 44 Euro, zwei Stehplatzkarten für ein Heimspiel beim SC Paderborn 07 und ein Gutschein über 20 Euro für den Wave Airport Shop im Terminal am Flughafen.

Gäste, die eine Reise im Sonnenklar Reisebüro für über 2.000 Euro buchen, erhalten von der “ wAIRbe – Crew “ Werbegemeinschaft ein Gutschein-Package im Gesamtwert von 333 Euro. Darin enthalten sind je ein:

100 Euro Gutschein der Autovermietung Sixt, 80 Euro Gutschein für ein Abendessen im Restaurant „Silbergras“ im Airport Hotel Paderborn, 98 Euro Gutschein für Park, Sleep & Fly im Airport Hotel Paderborn, 55 Euro Gutschein vom Duty Free Shop am Pa derborn – Lippstadt Airport Der Eintritt zur Veranstaltung „Airlebnis Flughafen“ und das Parken am 13. September 2015 sind frei! An der „INFO“ im Terminal kann das Parkticket gegen eine kostenlose Ausfahrtkarte getauscht werden.

Mehr Informationen zum back=&catalog=/home&seite=1″>“Airlebnis Flughafen “ gibt es hier.

Raumsonde LISA Pathfinder reist richtung Startplatz

Die Raumsonde LISA Pathfinder ist endlich bereit, ihre Reise von Europa zum Startplatz am europäischen Weltraumbahnhof in Kourou in Französisch-Guayana anzutreten.

Nach dem Überprüfen der Startbereitschaft – dem sogenannten „Flight Acceptance Review“ – am 03. September 2015 wird der Transportcontainer bei der Firma IABG in Ottobrunn bei München geschlossen und die Sonde anschließend nach Südamerika transportiert. Dort wird sie dann auf die europäische Vega-Rakete montiert, mit der sie voraussichtlich Ende November mit dem sechsten Start dieses Trägers zu ihrer lang geplanten Technologie-Demonstrationsmission abheben wird. Der umfangreiche deutsche Beitrag vor allem zur Nutzlast der Mission wird wesentlich vom Raumfahrtmanagement im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) gefördert.

LISA und eLISA suchen Gravitationswellen

LISA Pathfinder ebnet den Weg für das von der Europäischen Weltraumorganisation ESA geplante Gravitationswellenobservatorium eLISA (evolved Laser Interferometer Space Antenna). Die Mission soll im Weltraum wichtige Technologien für eLISA erproben, deren Funktions- und Leistungsfähigkeit am Erdboden nicht oder nur eingeschränkt getestet werden kann. eLISA soll ab 2034 Gravitationswellen aus dem Weltraum „beobachten“ und damit den energiereichsten und heftigsten astrophysikalischen Ereignissen unseres Universums auf die Spur kommen.

Mit Hilfe von Gravitationswellen lassen sich direkte Erkenntnisse über Phänomene wie zum Beispiel Supernovae, enge Doppelsternsysteme bestehend aus Weißen Zwergen und Neutronensternen und Kollisionen von hochkompakten Schwarzen Löchern mit einigen Sonnenmassen bis hin zu den zentralen Objekten in Galaxienkernen mit der milliardenfachen Masse der Sonne gewinnen. Gravitationswellensignale aus der Zeit unmittelbar nach dem Urknall können uns außerdem mehr über die Entstehung unseres Universums verraten.

Voraussage von Albert Einstein

Gravitationswellen breiten sich als winzige Störungen der Raumzeit im Weltall aus. Sie wurden durch den deutschen Physiker Albert Einstein bereits 1916 auf der Grundlage seiner im Jahr zuvor veröffentlichten Allgemeinen Relativitätstheorie vorausgesagt. Nahezu auf den Tag genau einhundert Jahre nach dieser bedeutenden Veröffentlichung vom 25. November 1915 wird LISA Pathfinder nun zu seiner Mission aufbrechen und damit einen wichtigen Schritt hin auf dem Weg zum Nachweis niederfrequenter Gravitationswellen aus dem Weltraum gehen – eine ungeplante Hommage an das Werk Einsteins.

Erfolgsgeschichte mit großem deutschem Anteil

Neben der ESA sind an LISA Pathfinder Forschungseinrichtungen und Industriefirmen aus Italien, Deutschland, Großbritannien, Spanien, der Schweiz, Frankreich und den Niederlanden beteiligt. Bei der Airbus Defence & Space GmbH in Friedrichshafen wurde das Kernstück der Nutzlast – das LISA Technology Package (LTP) – gebaut und bei der Firma IABG in Ottobrunn bei München in den Satelliten integriert.

Der deutsche Beitrag wird neben der Airbus Defence & Space GmbH maßgeblich vom Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik/Albert-Einstein-Institut (AEI) in Hannover geleistet und von der Max-Planck-Gesellschaft sowie dem DLR Raumfahrtmanagement finanziert. Mit dem „Disturbance Reduction System“ (DRS) stellt das Jet Propulsion Laboratory (JPL) der NASA eine zweite Nutzlast bei, die ähnlich wie das LTP die Technologie für kommende Gravitationswellenmissionen testen soll.

Bilder zu LISA Pathfinder

Montage der LISA Pathfinder-Sonde – Bei der Firma IABG in Ottobrunn wurde das LISA Technology Package (LTP) in das Wissenschaftsmodul von LISA Pathfinder integriert. Links neben der roten Box sind vier der Kolloid-Mikro-Newton-Triebwerke für die hochempfindliche Lageregelung der Sonde zu erkennen.

LTP-Integration in Ottobrunn – Im Juni 2015 wurde bei der Firma IABG in Ottobrunn das LISA Technology Package (LTP) in das Wissenschaftsmodul von LISA Pathfinder eingebaut. Im Hintergrund links steht auch das Antriebsmodul zur Integration bereit.

LISA Pathfinder kurz vor dem Akustiktest – Das Wissenschaftsmodul von LISA Pathfinder (oben) und das Antriebsmodul (unten) in ihrer Startkombination mit thermischer Isolierung (MLI) vor dem Akustiktest bei der Firma IABG in Ottobrunn Anfang Juli 2015. Der Akustiktest stellt sicher, dass die Sonde die enormen Schallschwingungen, die während der ersten Sekunden nach Zündung der Raketentriebwerke beim Start entstehen, unbeschadet übersteht.

Lecktest von LISA Pathfinder – Das Antriebsmodul von LISA Pathfinder wird während eines Lecktests bei der IABG in Ottobrunn im Juli 2015 auf seine Gasdichtigkeit getestet.

Bilder: Airbus Defence & Space

Rekordzahlen in Stuttgart: Elf Prozent Plus an Passagieren

Insgesamt 1.193.789 Passagiere hat der Flughafen Stuttgart nach vorläufiger Auswertung im August 2015 gezählt. Mit einem Plus von elf Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat ist das ein neuer Spitzenwert.

In der Geschichte des Landesflughafens von Baden-Württemberg gab es innerhalb eines Monats noch nie mehr Fluggäste. Bisheriger Rekordhalter war der August 2014 mit 1.077.401 Passagieren. Zum jüngsten Höhenflug beigetragen haben insbesondere die Airlines Easyjet und Ryanair, die seit April auch von Stuttgart aus starten.

Erstmals wurde darüber hinaus vier Monate in Folge die Millionenmarke geknackt. Auch die Auslastung der Flugzeuge liegt mit 84,6 Prozent auf Rekordniveau. Die Anrufe, die über das Call-Center des Flughafens geschaltet wurden, erreichten im August ebenfalls einen absoluten Spitzenwert: Zum ersten Mal wurde die Flughafennummer in einem Monat mehr als 20.000 Mal gewählt. Für September erwartet die Flughafen Stuttgart GmbH ähnlich hohe Zahlen.

Neuer Schallschutz des Flughafens Zürich liegt öffentlich auf

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Die Flughafen Zürich AG hat beim Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) ein Schallschutzprogramm zur Genehmigung eingereicht. Dieses wird ab dem 07. September während 30 Tagen in den betroffenen Gemeinden öffentlich aufgelegt. Das beim BAZL zur Genehmigung eingereichte Schallschutzprogramm 2015 baut auf dem „Programm 2010“ auf, welches Ende der 1990er Jahre gestartet wurde und in dessen Rahmen bislang knapp 200 Millionen Franken in Schallschutzmaßnahmen investiert wurden. Das jetzt vorliegende Programm wurde durch die Flughafenbetreiberin Ende Juni beim BAZL eingereicht und geht ab dem 07. September in die öffentliche Auflage.

Die betroffene Bevölkerung hat während 30 Tagen die Möglichkeit, auf allen im Gebiet des Schallschutzprogramms 2015 liegenden Gemeindekanzleien oder auf der Webseite des Kantons Zürich die Gesuchsunterlagen einzusehen und sich dazu zu äußern. Allfällige Einsprachen müssen beim BAZL innerhalb der Auflagefrist eingereicht werden, dieses wird nach Auswertung der Eingaben über die Genehmigung eine Verfügung erlassen.

Das Schallschutzprogramm 2015 umfasst alle Gebiete, welche gemäß den Lärmberechnungen zum aktuellen Betriebsreglement von Lärmimmissionen über dem Immissionsgrenzwert betroffen sind sowie diejenigen Gebiete, in welchen dies gemäß den Lärmberechnungen zum sogenannten Betriebsreglement 2014 der Fall sein wird. Neu werden Betroffene in insgesamt 25.000 Wohneinheiten in 27 Gemeinden von Schallschutzmaßnahmen oder Rückerstattungen für bereits erfolgte Lärmsanierungen profitieren. Mit dem Schallschutzprogramm 2015 erhöhen sich die Gesamtinvestitionen der Flughafen Zürich AG für Schallschutzmaßnahmen auf rund 340 Millionen Franken. Die Umsetzung der Maßnahmen soll bis 2025 erfolgen.

Lufthansa serviert zum Oktoberfest wieder in Trachten

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In wenigen Wochen heißt es während des Oktoberfestes wieder „Take-off“ für die Münchner Trachtencrew. In diesem Jahr ist die Crew in einer Jubiläums-Tracht zu sehen: Lufthansa nimmt ihren 60. Geburtstag zum Anlass, um die traditionelle Tracht aus den 50er Jahren nachschneidern zu lassen.

Die vierzehn Flugbegleiterinnen starten ab Mitte September zu Zielen nach Nordamerika und im arabischen Golf: Am 16. September geht es nach Charlotte/USA, am 21. September nach Vancouver und am 29. September nach Dubai. „Bereits zum neunten Mal trägt unsere Trachtencrew bayerische Tradition in alle Welt. Von der diesjährigen Jubiläums-Tracht werden unsere Passagiere ganz besonders begeistert sein“, sagt Thomas Klühr, Mitglied des Passagevorstands Finanzen & Hub München.

Die Tracht aus den 50er Jahren wurde vom Münchener Modehaus Angermaier Trachten nachgeschneidert. Das Wiesn-Dirndl der Flugbegleiterinnen in hellblau mit eingewebtem Muster in beige ist dem damaligen Stil nachempfunden. Die Schürze ist beige mit dezenten hellblauen Punkten. Damals hieß es in einer Zeitungsmeldung: „Lufthansa-Stewardessen in echten Dirndln werden zur Zeit des Münchner Oktoberfestes die Fluggäste an Bord der Super Constellation von New York nach Hamburg und die Passagiere auf den Lufthansa-Convair-Flugzeugen von London nach München betreuen“.

Auf ausgewählten Europastrecken tauscht eine Crew der Lufthansa CityLine wieder die Uniform gegen bayerische Tracht. Die drei Flugbegleiterinnen tragen ebenfalls Dirndl des Münchner Trachtenhauses Angermaier. Das Mieder ist gelb und mit blauen Blumen bedruckt, der Rock blau-weiß gestreift. Dazu tragen die Damen eine blaue Seidenschürze. Die Lufthansa-Mitarbeiter der Fluggastbetreuung am Flughafen München tragen in diesem Jahr Dirndl und Janker, die vom Münchner Modeunternehmen Schustermann & Borenstein exklusiv für Lufthansa entworfen wurden. Während der Wiesnzeit tragen auch viele Stationsmitarbeiter die Lufthansa-Tracht.

Die Münchner Lufthansa-Lounges begleiten die „fünfte Jahreszeit“ mit kulinarischen Höhepunkten. Die First Class Lounge bietet in dem „oktoberfestlich“ geschmückten Restaurant bayerische Schmankerl. Spezialitäten, wie gebackene Ochsenschwanzpraline und Weißbier Tiramisu, werden von den Köchen frisch zubereitet. In den Senator Lounges können Gäste Apfelstrudel, Brotzeitbrettln und Brezn genießen.

Gäste der Lufthansa First Class können während des Oktoberfests ausgewählte Spezialitäten auch an Bord genießen. So stehen beispielsweise auf dem Flug von und nach Charlotte viele kulinarische Highlights auf der Speisenkarte, darunter „Tegernseer Schnitzel“ oder eine „Bayerische Wiesn – Ente“. Ein geeister Kaiserschmarrn oder ein lauwarmer Apfelstrudel runden das Menü ab.

LTLS mit neuem Geschäftsführer Christian Langer

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Zum 01. September 2015 wurde Dr. Christian Langer (44) neuer Geschäftsführer der Lufthansa Technik Logistik Services GmbH (LTLS). Er übernimmt diese Aufgabe von Andreas Meisel, der nach gut vier Jahren in dieser Position als „Chief MRO Operation Officer of the Executive Management“ zur Ameco Beijing wechselte. Dr. Christian Langer ist seit 2004 bei Lufthansa Technik tätig. Er startete seine Karriere im Produktmanagement der Flugzeugwartung in Frankfurt. Seit 2007 ist er verantwortlich für die Entwicklung des Lean Production Systems und der Lean Academy der Lufthansa Technik.

Im Jahr 2012 übernahm er zusätzlich die Verantwortung für ein Restrukturierungsprojekt der Administration der Lufthansa Technik. Langer wurde 2013 Gründungsgeschäftsführer der Lumics GmbH & Co. KG, einem Gemeinschaftsunternehmen der Lufthansa Technik AG und McKinsey & Company.

Dr. Christian Langer studierte Informatik an der Universität Koblenz. Nach seinem Studium und Tätigkeit in einer Unternehmensberatung promovierte er zum Dr. rer. pol. an der Wissenschaftlichen Hochschule für Unternehmensführung – Otto Beisheim School of Management (WHU) bei Koblenz.

August 2015 bringt über 1 Mio. Passagiere in Köln/Bonn

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Der starke Sommerferienverkehr mit gut gefüllten Flugzeugen hat dem Köln Bonn Airport im August ein deutliches Passagierplus beschert: 1,08 Millionen Fluggäste starteten und landeten in Köln/Bonn – das war das beste Ergebnis für einen August überhaupt und der zweitstärkste Monat in der Geschichte des Flughafens.

Die Rekordzahl vom Juli 2008 (1,09 Mio. Passagiere) wurde nur denkbar knapp verpasst. Im Vergleich zum Vorjahresmonat lag das Passagieraufkommen im August um fünf Prozent über dem Wert des Jahres 2014. Im Bild: Passagiere in Terminal 2 des Köln Bonn Airport.

Verhandlungen der Piloten mit Lufthansa erneut gescheitert

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In einem gestern zwischen der Vereinigung Cockpit (VC) und der Lufthansa unter Beteiligung des Vorstandsvorsitzenden Carsten Spohr geführten Spitzengesprächs hat der Konzernvorstand das Angebot der VC zu einem „Bündnis für Wachstum und Beschäftigung“ abgelehnt. Lufthansa selbst hatte im Frühjahr die Arbeitnehmervertreter zum Abschluss eines „Bündnisses für Wachstum und Beschäftigung“ bis zum 01. September 2015 aufgefordert. Die VC hat durch das Angebot einer nachhaltigen Kostenentlastung von über 500 Millionen Euro ihre Bereitschaft zu diesem Bündnis gezeigt.

Eine der wesentlichen Bedingungen für die Aufnahme von Verhandlungen zu diesem Gesamtpaket war, dass Lufthansa die Ausflaggung von Flugzeugen und die damit verbundene Verlagerung von Arbeitsplätzen in untarifierte Unternehmen im In- und Ausland unterlässt.

Ausflaggen sei jedoch das genaue Gegenteil eines Bündnisses für Wachstum und Beschäftigung, so Markus Wahl, Sprecher der VC. „Es wird offensichtlich, dass dieser Konzernvorstand keine gemeinsamen Lösungen anstrebt. Wenn ein solches Paket von über einer halben Milliarde Euro abgelehnt wird, zeigt sich, dass es Lufthansa nicht um marktgerechte Bedingungen, sondern um Tarifflucht und Auslagerung von Arbeitsplätzen geht.“ Die VC hat die Nachricht über das Scheitern des Bündnisses für Wachstum und Beschäftigung mit Unverständnis und Enttäuschung aufgenommen. Bereits Anfang Juli war der Versuch einer Gesamtschlichtung zu allen strittigen Tarifthemen an der Verweigerungshaltung des Lufthansa-Managements gescheitert. Ob nun wieder eine akute Gefahr für Streik unter den Lufthansa-Piloten besteht, machte die VC keine Angaben.

„Die Lufthansa scheint auch weiterhin nicht willens, gesamthaften Lösungen die notwendige Zeit am Tariftisch einzuräumen. Die VC sieht sich daher gezwungen, die strittigen Themen nun doch wieder einzeln und nacheinander anzugehen.“, sagt VC-Pressesprecher Markus Wahl. „Somit fallen die Verhandlungen bezüglich der Versorgungsregelungen auf den Stand von April 2014 zurück. Ab sofort muss bei Lufthansa, Lufthansa Cargo und Germanwings jederzeit mit Arbeitskampfmaßnahmen gerechnet werden. Die Lufthansa-Konzernspitze trägt die volle Verantwortung für die Eskalation dieses Konflikts.“

Aero-Club feiert Flugtag in Göttschied

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Am 12. & 13. September findet der Jubiläumsflugtag anlässlich des 65-jährigen Bestehens des Aero-Club Idar-Oberstein e.V. auf dem Flugplatz in Göttschied statt. An beiden Tagen des Wochenendes wird ein buntes Feuerwerk an Flugvorführungen abgeschossen.

Motorflugvorführungen, Segelkunstflug, Modellflugvorführungen reihen sich mit breitgefächerten Formationsflüge mit Motorseglern in das Programm ein. Das Highlight wird die Max Holste 1521 – Broussard sein. Bei der Max Holst Broussard steht neben dem Betrachten des Motorflugzeuges am Boden auch eine andere Möglichkeit den Besuchern offen: ein Rundflug in der französischen Interpretation der de Havilland Beaver. Eins von noch drei flugtauglichen Exemplaren mit Doppelleitwerk bietet ein ungewöhnliches Flugbild. Als weiterer Augenschmaus fliegt an beiden Tagen eine T-6 (Fotos), ein US-amerikanisches einmotoriges Trainingsflugzeug aus der Zeit des Zweiten Weltkrieges einfache Kunstflugmanöver mit dem unverwechselbaren Motorsound.

Segelkunstflug zeigen Bert Henn im Maßstab 1:1 und im direkten Anschluss daran ein Modellflugzeug im Maßstab 1:3. Der Clou daran, beide Flugzeuge sehen gleich aus. Weitere Großmodellflugzeuge sowie ein Jet-Modell vom Typ A-10 Thunderbold II Warthog („Warzenschwein) präsentiert seine Flugmanöver.

Bei Einbruch der Dämmerung trommelt die TAIKO-Gruppe die Abendveranstaltung ein. Die anschließende Nachtflugshow überflutet den Himmel mit einem Meer von Lichtern. Beleuchtete Elektromodelle sowie Modellhubschrauber zeigen eine Nachtflugshow mit Musik. Zum Abschluss des Samstagabends zündet ein Diamant-Feuerwerk, das durch die malerische Lage des Verkehrslandeplatzes weit über die Grenzen der Stadt Idar-Oberstein zu sehen sein wird.

Wie auch schon bei den Drachenfesten in den vergangenen Jahren werden die Mitglieder des Vereins für das leibliche Wohl bestens sorgen. Rollbraten, Erbsensuppe, Gegrilltes, selbstgebackene Kuchen vom reichhaltigen Kuchenbuffet stehen auf der Speisekarte. An beiden Tagen ist der Eintritt und das Parken frei Es besteht die Möglichkeit zu Rundflügen mit allen Flugzeugen des Aero-Club Idar-Obersteins. Zudem gibt es Tandemfallschirmsprünge.

Sterne-Airline Cathay Pacific Airways fliegt Düsseldorf Hongkong

Von Düsseldorf nach Hongkong in zwölf Stunden, komfortabel und ohne Umsteigen. Cathay Pacific Airways macht es möglich. Ab sofort verbindet die hochkarätige Airline, die eine der jüngsten und modernsten Flugzeugflotten ihr Eigen nennt, den Flughafen der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt viermal wöchentlich direkt mit der chinesischen Metropole am Perlfluss. Jeden Montag, Dienstag, Donnerstag und Samstag hebt die „Triple Seven“, genauer gesagt die Boeing 777-300ER, um 13:20 Uhr am Düsseldorfer Airport ab. Ziel ist das große Luftverkehrsdrehkreuz Chep Lap Kok.

Hongkong zählt rund sieben Millionen Einwohner und gilt als eines der dynamischsten Wirtschaftszentren der Welt. Eine Flugverbindung, die den Großraum Düsseldorf nonstop mit der chinesischen Bankenmetropole verbindet, bedeutet für ein Exportland wie NRW einen großen Standortvorteil. Übersetzt ins Deutsche, bedeutet Hongkong „Duftender Hafen“. Die offizielle Bezeichnung klingt im Gegensatz dazu weniger romantisch. Sie lautet: „Sonderverwaltungszone Hongkong der Volksrepublik China“ und setzt sich zusammen aus einer unregelmäßig geformten Halb- sowie 263 Inseln, unterteilt in vier Bereiche (Kowloon, Hong Kong Island, New Territories und Outlying Islands). Die Kernstadt erstreckt sich zu beiden Seiten des Hafens „Victoria Harbour“ und lockt mit einer eindrucksvollen Skyline. Die beliebteste Reisezeit sind die Herbstmonate Oktober bis Dezember, die bei durchschnittlich 23 Grad in der Regel warm und trocken sind.

„Sowohl Cathay Pacific Airways selbst, als auch Hongkong als Destination sind Highlights, die unseren Flugplan weiter aufwerten“, so Dr. Ludger Dohm, Sprecher der Düsseldorfer Flughafengeschäftsführung. „Wir freuen uns sehr darüber, dass sich eine renommierte Airline wie Cathay Pacific für unseren Airport entschieden hat – und so den Stellenwert deutlich macht, den der Düsseldorfer Flughafen unter anderem aufgrund seiner zentralen Lage im bevölkerungsreichsten deutschen Bundesland einnimmt.“ Dohm weiter: „Neben den Bürgern profitieren vor allem auch die Unternehmen hier in der Region davon, wenn der Exportstandort NRW mit einer der wichtigsten Wachstumsregionen der Welt nonstop verbunden wird.“

Auch Düsseldorfs Oberbürgermeister Thomas Geisel freut sich über das Engagement von Cathay Pacific Airways: „Rund 300 chinesische Unternehmen haben aktuell ihren Firmensitz hier in Düsseldorf. Viele weitere in der näheren Umgebung. Sie alle haben sich bewusst für die Landeshauptstadt und deren Umland als Wirtschaftsstandort entschieden. Direktverbindungen wie die von Cathay Pacific nach Hongkong bilden für sie, aber auch für die anderen weltweit agierenden hier ansässigen Unternehmen eine wichtige Grundlage. Der Stadt Düsseldorf und dem Land NRW ermöglichen sie darüber hinaus, die bereits engen Beziehungen zu China weiter zu intensivieren und zu pflegen.“

„Wir freuen uns sehr, dass wir heute unseren ersten Flug auf der Strecke Düsseldorf – Hongkong feiern können“, so Tony Sham, Country Manager Germany and Eastern Europe. „Mit Düsseldorf bieten wir unseren Kunden nun neben Frankfurt einen zweiten deutschen Abflughafen. Wie Frankfurt ist Düsseldorf für uns ein wichtiges Ziel für Geschäftsreisende und Urlauber. Mit insgesamt elf wöchentlichen Flügen haben wir die Anzahl der Flüge von Deutschland nach Asien nun deutlich erhöht. Zudem bietet Düsseldorf viele Möglichkeiten, um unser Cargogeschäft weiter auszubauen,

Flugplan Düsseldorf (DUS) nach Hongkong (HKG)

Flugnummer Abflug Abflugzeit Ziel Ankunftszeit Frequenz
CX379 HKG 00:45 Uhr DUS 07:15 Mo, Di, Do, Sa
CX376 DUS 13:20 Uhr HKG 6:35 +1 Mo, Di, Do, Sa

Alle Zeitangaben sind lokale Zeitangaben. Cathay Pacific Airways setzt zwischen Düsseldorf und Hongkong eine Maschine vom Typ Boeing B777-300ER ein. Das Flugzeug verfügt über 275 Sitze und wurde speziell für Langstrecken entwickelt. Es ist in einer Vier-Klassen-Konfiguration ausgestattet. Neben den Serviceklassen First-, Business- und Economy-Class gibt es zusätzlich eine Premium-Economy-Class. Der Flugplan unterliegt aber noch der Zustimmung der Regierung und kann ohne vorherige Ankündigung geändert werden. Auch das eingesetzte Fluggerät variiert. Die Verfügbarkeit unterliegt betrieblichen Anforderungen.

Die Fünf-Sterne-Fluggesellschaft Cathay Pacific Airways aus Hongkong bedient aktuell rund 200 Ziele weltweit in über 40 Ländern. Heimatflughafen und Unternehmenssitz der Airline ist der internationale Chep Lap Kok-Flughafen in Hongkong. Von dem großen China- und Asienluftverkehrsdrehkreuz aus bietet Cathay Pacific gemeinsam mit ihrer Tochtergesellschaft Dragonair Anschlussflüge zu über 22 Reisezielen allein in China an.

DLR von Innen am Tag der Luft- und Raumfahrt

Am 20. September 2015, am Tag der Luft- und Raumfahrt, besteht von 10:00 bis 18:00 Uhr die Möglichkeit, die Kontrollräume und Forschungsanlagen des DLR zu besuchen. Für Raumfahrt-Fans gibt es ein großes Angebot.

Kontrollräume, aus denen Kometenlander gesteuert werden, oder Forschungsanlagen wie das :envihab sind der wissenschaftlichen Arbeit des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) vorbehalten – und nur selten können die Türen für die breite Öffentlichkeit geöffnet werden. Wissenschaftler des DLR erläutern am 20. September jedoch allen Interessierten, an welchen Themen sie gerade forschen und wie ihre tägliche Arbeit aussieht.

Blick in die Kontrollräume

Das Nutzerzentrum für Weltraumexperimente (MUSC) des DLR zeigt unter anderem seine Kontrollräume: Aus dem Philae-Kontrollzentrum wird der Lander der Rosetta-Mission gesteuert und betrieben. Am 12. November 2014 saß dort das Team des DLR an den Konsolen und überwachte die spektakuläre Landung auf dem Kometen Churyumov-Gerasimenko. Auch der Kontrollraum, aus dem das DLR die materialphysikalischen und biologischen Experimente im ISS-Forschungsmodul Columbus steuert, ist zu sehen.

Die Wissenschaftler des Raumflugbetriebs erläutern im Foyer des Gebäudes, wie ihre Arbeit im Kontrollraum, aber auch die Missionsplanung am Büro-Schreibtisch abläuft. Mit Philae und MASCOT werden gleich zwei Lander-Modelle ausgestellt – während Philae bereits auf einem Kometen steht, fliegt MASCOT zurzeit noch an Bord einer japanischen Sonde zum Asteroiden 1999 JU 3.

Streng limitiert sind die „Mitflug-Gelegenheiten“ in etwa 250 Kilometer Höhe: Insgesamt 1.000 Karten mit individueller Kennung können von Raumfahrtbegeisterten ausgefüllt werden und fliegen – voraussichtlich im November 2015 – mit der Höhenforschungsrakete TEXUS (Technologische Experimente unter Schwerelosigkeit) vom schwedischen Startgelände Esrange rund sechs Minuten durch die Schwerelosigkeit. Nach der Bergung werden die geflogenen Tickets dann mit offiziellem Zertifikat an ihre Besitzer per Post zurückgeschickt.

Experimente in Schwerelosigkeit

Ein Experiment, das sich permanent in der Schwerelosigkeit befindet, ist der Elektromagnetische Levitator (EML), den Astronaut Alexander Gerst in Zusammenarbeit mit dem DLR-Kontrollraumteam einbaute und in Betrieb nahm. Das entsprechende Modell zeigt das Institut für Materialphysik im Weltraum, dessen Wissenschaftler Versuche mit dem EML im All durchführen.

Auf der ISS werden mit dem EML Proben frei schwebend positioniert und aufgeschmolzen, im irdischen Labor geschieht dies mit den störenden Kräften der Erdanziehung. Wissenschaftler des DLR erklären außerdem, wie Röntgenradiographie auch in der Schwerelosigkeit funktioniert und zeigen das Experiment X-Rise, das bereits auf Parabelflügen und Höhenforschungsraketen getestet wurde. Ausgestellt wird auch der elektrostatische Levitator, der im Juni mit der Mapheus-5-Rakete durch die Schwerelosigkeit flog.

Forschung für die Gesundheit

In der Forschungsanlage :envihab dreht sich fast alles um die Gesundheit der Astronauten. Herzstück der Anlage ist die Kurzarm-Humanzentrifuge, auf der bis zu vier Probanden mit einer sechsfachen Erdbeschleunigung gedreht werden können. Zu Demonstrationszwecken darf am Tag der Luft- und Raumfahrt ein „Dummy“ seine Runden drehen, wo ansonsten Testpersonen für unterschiedliche Studien liegen. Einzigartig an dieser Zentrifuge des DLR-Instituts für Luft- und Raumfahrtmedizin ist unter anderem ein Roboterarm, der während der Fahrt Ultraschallaufnahmen beispielsweise des Herzens erstellt.

Pflanzenzucht im Weltraum

Wie kleine Augentierchen, die Euglenen, unter dem Mikroskop aussehen oder auch wie speziell für den Weltraum gezüchtete Tomaten in geschlossenen Kreisläufen gedeihen können, ist ebenfalls Thema im :envihab. Damit Astronauten auf Langzeitmissionen oder auch in Habitaten mit frischen Lebensmitteln versorgt werden können, arbeiten DLR-Wissenschaftler daran, Abfälle wie Urin in geschlossenen Systemen mit Biofiltern in Nährstofflösungen umzuwandeln. Im Frühjahr 2017 soll Satellit Eu:CROPIS starten, in dessen Innerem zwei Gewächshäuser unter Mars- und Mondbedingungen betrieben werden.

Wie die Astronauten, die sich im :envihab vor und nach ihren Missionen untersuchen lassen, können Besucher sich von den Ärzten des Flugmedizinischen Centrums des DLR Sehschärfe, Blutdruck oder auch Lungenfunktion messen lassen. Ein Bereich des :envihab wird allerdings selbst am Tag der Luft- und Raumfahrt geschlossen bleiben: In den Probandenzimmern wohnen derzeit zwölf Probanden, die für zwei Monate im Bett liegen müssen.

Bei dieser Langzeit-Bettruhestudie ist das Kopfende des Bettes um sechs Grad nach unten geneigt, so dass sich – wie bei einem Aufenthalt in der Schwerelosigkeit – die Flüssigkeiten im Körper verschieben und sich Muskeln und Knochen abbauen. Die Mediziner wollen mit dieser Studie möglichst effektive Gegenmaßnahmen für diese negativen Auswirkungen der Schwerelosigkeit finden. Wie es sich anfühlt, so für die Wissenschaft zu liegen, können Interessierte am Tag der Luft- und Raumfahrt beim Probeliegen erfahren.

Marsüberflüge und Parabelflieger

Weitere spannende Stationen für Raumfahrt-Fans sind unter anderem ein virtueller Flug über die Marsoberfläche in 3D, eine Besichtigung des neuen Parabelflugzeugs oder der Windkanäle der Über- und Hyperschalltechnologie sowie ein Besuch des Europäischen Astronautenzentrums (EAC). Auf den Bildern:

Die Kurzarmzentrifuge im :envihab – Mit der Kurzarm-Humanzentrifuge in der Forschungsanlage :envihab des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) können die Auswirkungen von künstlicher Schwerkraft auf den menschlichen Körper untersucht werden.

C.R.O.P.-Demonstrator – Das DLR forscht an einem speziellen Biofilter-System (Combined Regenerative Organic-food Production, C.R.O.P.), mit dem organische Abfälle reduziert und leistungsfähige Lebenserhaltungssysteme entwickelt werden sollen. Kernelement ist ein mikrobiologischer Rieselfilter aus Lavagestein – Lebensraum für eine Vielzahl von Mikroorganismen wie Bakterien, Pilze und Einzeller.

Satellit Eu:CROPIS – Der Satellit Eu:CROPIS des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) soll 2017 starten. Mit an Bord: Zwei Gewächshäuser, in denen Bakterien und Algen künstlichen Urin in Dünger umwandeln, damit Tomatenpflanzen wachsen können. Durch eine unterschiedliche Rotationsgeschwindigkeit um die eigene Längsachse können die Schwerkraft von Mond und Mars simuliert werden.

Asteroidenlander MASCOT – Der Asteroidenlander MASCOT fliegt mit der japanischen Raumsonde Hayabusa2 zum Asteroiden 1999 JU 3. Dort wird er mit einem Auslösemechanismus aus der Sonde „gedrückt“ und landet auf dem Asteroiden. Die vier Instrumente an Bord – ein Spektrometer der französischen Raumfahrtagentur CNES, ein Magnetometer der TU Brauchschweig sowie eine Kamera und ein Radiometer des DLR – führen dann Messungen durch. Dabei hüpft der Lander von Messstelle zu Messstelle.

Erfolgreiche Landung von Philae – Jubel beim Team im Lander Control Center (LCC) des DLR, das den Lander Philae steuert und betreibt, als am 12. November 2014 die Bestätigung der erfolgreichen Landung auf dem Kometen Churyumov-Gerasimenko/67P eintrifft.

Es wird empfohlen, mit öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen. Von den S-Bahnhaltestellen ist ein kostenloser Shuttleverkehr eingerichtet. Der Eintritt zu allen Angeboten der Zentralveranstaltung ist frei. Die Veranstalter erwarten mehrere 10.000 Besucher auf dem zirka 50 Hektar großen Gelände.

Bilder: DLR (CC-BY 3.0)