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EP setzt Wettbewerbsfähigkeit im Luftverkehr auf Agenda

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Die Entscheidung sei ermutigend und wegweisend. Das Europäische Parlament habe die schwierige Lage der europäischen Luftverkehrswirtschaft erkannt und fordert Kommission und Mitgliedsstaaten auf, die Wettbewerbsfähigkeit der Luftverkehrswirtschaft wiederherzustellen. Der BDL wird noch konkreter: „Auch die Abschaffung nationaler Alleingänge bei Regulierungen wie z.B. der Luftverkehrsteuer ebenso wie die EU Alleingänge beim Emissionshandel hat das Parlament damit auf die Agenda gesetzt,“ erklärt Klaus-Peter Siegloch, Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL).

Wörtlich heißt es im Dokument des EP: „Das Europäische Parlament fordert in Bezug auf den Luftverkehr‚ eine Überprüfung der Ordnungs- und Fiskalpolitik der EU und der Mitgliedstaaten, um die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Luftfahrtindustrie zu stärken und einen lauteren Wettbewerb mit Fluggesellschaften aus Drittstaaten zu gewährleisten; das Europäische Parlament ruft deshalb die Kommission auf, jegliche unilateralen EU-Bestimmungen, die den Wettbewerb verzerren, zu überprüfen und abzuschaffen und die Mitgliedstaaten aufzufordern, in Bezug auf ähnliche nationale Bestimmungen entsprechend vorzugehen.“

Das Europäische Parlament habe mit seiner heutigen Entscheidung Weitsicht bewiesen und einen Paradigmenwechsel eingeleitet, so Siegloch. Der Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL) wurde 2010 als gemeinsame Interessenvertretung der deutschen Luftverkehrswirtschaft gegründet. Mitglieder des Verbandes sind die Fluggesellschaften, Flughäfen, die Deutsche Flugsicherung und weitere Leistungsanbieter im deutschen Luftverkehr.

Landräte Wölfle und Stegmann am Bodensee Airport

Die beiden Landräte tauschten sich mit Claus-Dieter Wehr über die aktuelle Verkehrsentwicklung und die anstehenden Aufgaben am Bodensee-Airport aus und diskutierten die derzeitigen Herausfordeungen in der Luftverkehrsbranche.

Landrat Elmar Stegmann aus Lindau betonte die Bedeutung des Bodensee-Airports für seinen Landkreis: „Für uns stellt der Bodensee-Airport einen äußerst wichtigen Standortfaktor dar – er sichert einen effizienten Zugang nicht nur zum innerdeutschen Luftverkehr, sondern bietet mit seinem Umsteigeflugangebot auch weltweite Verbindungen. Unternehmen mit Standorten im Lindauer Raum wie Continental, Liebherr, Dornier und ZF sind darauf angewiesen – fast 6.000 Geschäftsreisen ab Friedrichshafen verdeutlichen das.“

Lothar Wölfle merkte an, „dass der Bodensee-Airport ein sehr schönes Beispiel für eine funktionierende Zusammenarbeit in der gesamten Region Bodensee ist. Davon profitieren über Bundesländergrenzen hinweg alle Beteiligten in hohem Maße.“

Claus-Dieter Wehr, Geschäftsführer der Flughafen Friedrichshafen GmbH freute sich über den gemeinsamen Besuch der beiden Landräte: „Wir bieten nicht nur dem Bodenseekreis einen Heimatairport und damit die Verbindung in die gesamte Welt an – auch der Landkreis Lindau trägt mit mehr als 20.000 Passagieren pro Jahr ganz wesentlich zu unserem Erfolg bei.“

Bild v.l.n.r.: Lothar Wölfle (Landrat Bodenseekreis), Elmar Stegmann (Landrat Landkreis Lindau) und Claus-Dieter Wehr (Geschäftsführer Flughafen Friedrichshafen GmbH)

Neuerungen an Berliner Flughäfen für Reisende

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In den Sommerferien 2015 kam es, wie bereits in den vergangenen Jahren, an den Flughäfen Schönefeld und Tegel zu einem hohen Verkehrsaufkommen: 4,4 Mio. Passagiere starteten und landeten in Berlin. Das ist ein Passagierzuwachs von 3,7 Prozent im Vergleich zu der Ferienzeit 2014. Die nächste Reisewelle steht schon jetzt bevor. Der September ist traditionell der verkehrs- und passagierreichste Monat des Jahres. Deshalb ging der Flughafenbetreiber ein paar nützliche Hinweise für Reisende und Besucher.

Anreise zum Flughafen Tegel

  • Die umfangreichen Flächensanierungsmaßnahmen an der zentralen und dezentralen Vorfahrt (Tower-Platz) dauern weiter an. Bis auf den ÖPNV und Reisebusverkehr werden alle Verkehre über alternative Strecken auf die Ebene 0 geführt. Bitte beachten Sie die aktuellen Verkehrshinweise zur geänderten Streckenführung
  • Passagieren stehen auf dem Parkplatz 5 vor dem Terminal C des Flughafens Tegel 50 zusätzliche Stellplätze zur Verfügung. Aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens in den Monaten September und Oktober wird allen Fluggästen empfohlen mit den öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen. Darüber hinaus sollte grundsätzlich mehr Zeit für die Anreise am Flughafen eingeplant werden.

Kinderplatz und Shopping am Flughafen Tegel

  • Seit dem 25. August 2015 können Kinder im Terminal C1 des Flughafens Berlin-Tegel auf einer Spielfläche die bunte Welt des Flughafens erkunden und das Warten vor dem Abflug verkürzen.
  • Passagieren stehen im dritten Obergeschoss des Terminals B (Bereich Sky Conference) zwei napcabs-Schlafkabinen zur Verfügung. Die Kabinen sind jeweils mit einem Einzelbett und einem Arbeitsplatz mit Internetzugang, einer Dockingstation für Apple- und Android-Geräte sowie einem Fernseher ausgestattet. Die napcabs stehen Fluggästen das ganze Jahr über zur Verfügung.
  • Navyboot bietet Reisenden und Besuchern ab sofort hochwertige Damen- und Herrenschuhe, Taschen sowie Accessoires in ihrem neuen Shop im Boulevard Tegel an. Geöffnet ist täglich von 6 bis 21 Uhr.
  • „auf die hand – feinstes fastfood“ finden Sie ab sofort im Terminal C auf der Luftseite, an den Gates 60-69. Bei „auf die hand“ bekommen Sie Salate, Sandwiches und Süßes aus eigener Herstellung sowie Kaffeespezialitäten und alkoholfreie Getränke.

Anreise zum Flughafen Schönefeld

Bis zum 02. November 2015 kommt es zu erheblichen Einschränkungen im Regional- und Fernbahnverkehr innerhalb des Berliner Stadtgebietes. Aufgrund von Bauarbeiten an den Fernbahngleisen sind Streckenabschnitte der Berliner Stadtbahn gesperrt. Davon betroffen sind auch die Linien RE7 und RB14, die den Flughafen Schönefeld mit dem Berliner Zentrum verbinden. Die S-Bahn ist von den Bauarbeiten nicht betroffen. Daher werden Passagiere gebeten, für die Anreise zum Flughafen Schönefeld auch auf die S-Bahnlinien S9 und S45 auszuweichen. Weitere Informationen finden Sie auf der Website der S-Bahn Berlin.

Neuer Shop am Flughafen Schönefeld

Im Quicker’s können Fluggäste alles kaufen, was sie vor dem Abflug noch benötigen: Von Kaffeespezialitäten, verschiedenen Getränken und Lebensmitteln über Souvenirs bis hin zur einer kleinen Auswahl an Reisebedarfs- und Drogerieartikeln. Das Geschäft befindet sich luftseitig im Terminal A. Mitte September wird dort auf einer weiteren Fläche ein zweiter Quicker’s eröffnen.

Streik gestoppt: Bewertung von Gericht, Lufthansa und VC

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Das Hessische Landesarbeitsgericht (LAG) hat in dem Eilverfahren der Lufthansa AG und der Lufthansa Cargo AG das Urteil des Arbeitsgerichts Frankfurt am Main vom 08. September 2015 abgeändert. Der Streik der Piloten am 09. September 2015 wurde in zweiter Instanz untersagt. Die Lufthansa AG und die Lufthansa Cargo AG wollten den Streik auf verschiedenen Flugzeugtypen in einem Verfahren auf Erlass einer einstweiligen Verfügung verbieten oder zumindest beschränken lassen. Die Vereinigung Cockpit e.V. verfolge nicht in erster Linie den Abschluss eines neuen Tarifvertrags zur Übergangsversorgung des Cockpitpersonals.

Der Arbeitskampf richte sich auch gegen das so genannte Wings-Konzept des Lufthansakonzerns. Die 9. Kammer des Hessischen Landesarbeitsgerichts unter dem Vorsitz des Richters Dr. Michael Horcher ist dieser Argumentation gefolgt. Es sei in diesem Einzelfall aufgrund einer Vielzahl von Umständen davon auszugehen, dass über das formelle Streikziel hinaus auch um Mitbestimmung bei dem Wings-Konzept gestreikt werde. Dies sei kein tariflich regelbares Ziel der Gewerkschaft. Damit sei der Streik rechtswidrig.

Gegen diese Entscheidung des LAG zur Untersagung des laufenden Streiks kann kein Rechtsmittel eingelegt werden. Das Bundesarbeitsgericht kann in Eilverfahren nicht angerufen werden. Lufthansa begrüßt die Entscheidung des Hessischen Landesarbeitsgerichts in Frankfurt am Main (LAG), den Streik der Vereinigung Cockpit (VC) mit sofortiger Wirkung zu untersagen.

Das LAG bezeichnete den Streik der VC als „evident rechtswidrig“. Dabei wurde erläutert, dass es der VC offenbar nicht nur um den offiziellen Streikgrund Übergangsversorgung gehe. Das Wings-Konzept sei ebenfalls ein Streikgrund. Dieses sei aber kein erstreikbares Ziel. Die VC sei nicht bereit, ohne Einbindung des Wings-Konzepts in eine Gesamtschlichtung einzutreten.

Lufthansa will den Kunden ab morgen weitestgehend den normalen Flugplan bieten. Der heutige Sonderflugplan wird zur Planungssicherheit der Fluggäste aufrecht erhalten. Lufthansa ist darüber hinaus bereit, die Verhandlungen zu allen offenen Tarifverträgen mit der Konzerntarifkommission der VC jederzeit aufzunehmen. „Unser Ziel ist es, nach wie vor gemeinsam mit der VC eine Lösung für alle offenen Tarifverträge durch Verhandlungen zu finden“, sagte Konzern-Personalvorstand Dr. Bettina Volkens.

Für Piloten nicht nachvollziehbar

Für die VC widerspricht das Gerich mit dem Stattgeben des Erlasses einer Einstweilige Verfügung der Lufthansa nicht nur den beiden Urteilen aus der ersten Instanz, sondern auch früheren Urteilen zur Frage der Rechtmäßigkeit der Arbeitskampfmaßnahmen der Vereinigung Cockpit (VC).

„Das Urteil des LAG ist für uns nicht nachvollziehbar. Wir werden nun die Urteilsbegründung abwarten und anschließend unser weiteres Vorgehen beraten“, so Markus Wahl, Sprecher der VC. „Wir haben den heutigen Streik auf den Kurz- und Mittelstrecken der Lufthansa und Germanwings unverzüglich abgesagt. Trotzdem muss Lufthansa einsehen, dass man auf diese Art nicht die Probleme mit dem Personal lösen kann.“ Die zum Streik aufgerufenen VC-Mitglieder wurden unverzüglich aufgefordert, ihren Flugdienst wieder anzutreten.

Kostenfreises WLAN für Alle am Bodensee Airport

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Wetter-Check für den Zielort, vor dem Geschäftstermin noch E-Mails versenden oder Feriengrüße kurz vor dem Abflug verschicken – durch eine Kooperation mit der Telekom ist das am Bodensee-Airport Friedrichshafen mit allen WLAN-fähigen Kommunikationsgeräten wie Laptop, Tablet oder Smartphone möglich. Bereits an vielen anderen Airports in Deutschland ist der Zugang zum Internet über WiFi befristet oder unbefristet in 24-Stunden-Paketen sowohl für Reisende als auch Besucher möglich.

Claus-Dieter Wehr, Geschäftsführer der Flughafen Friedrichshafen GmbH: „Das Bedürfnis unserer Kunden nach Mobilität und Kommunikation steigt immer weiter – wir freuen uns, dass wir mit diesem WLAN-Angebot unseren Fluggästen, Abholern und Besuchern nun dieses kostenfreie Angebot bieten können.“

DLR-Institute zeigen Technik in Köln

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Das größte Passagierflugzeug der Welt A380 und das größte DLR-Forschungsflugzeug A320 ATRA besichtigen. Virtuell Flugzeuge designen, mit Flugmedizinern sprechen und Windkanäle erkunden: Das kann man am Sonntag, den 20. September 2015 am Tag der Luft- und Raumfahrt am Hauptsitz in Köln.

Fünf DLR-Institute zeigen ihre Arbeit für sparsames, leises und sicheres Fliegen. Es wird empfohlen, mit öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen. Von den S-Bahnhaltestellen ist ein kostenloser Shuttleverkehr eingerichtet. Der Eintritt zu allen Angeboten der Zentralveranstaltung ist frei. Die Veranstalter erwarten mehrere 10.000 Besucher auf dem zirka 50 Hektar großen Gelände.

Größtes Passagierflugzeug der Welt

Emirates präsentiert anlässlich des Tags der Luft- und Raumfahrt einen Airbus A380. Die Besucher erleben an diesem Tag im Rahmen von Besichtigungstouren am Boden die einzigartige Kabinenausstattung auf dem Ober- und dem Hauptdeck des Emirates-Flaggschiffs, darunter die Privatsuiten in der First Class und die Bord-Lounge mit Bar für Business-Class- und First-Class-Gäste. Die Emirates A380 ist das größte ausgestellte Flugzeug vor Ort. Weltweit löst dieser Flugzeugtyp anhaltende Faszination aus, sowohl bei Passagieren als auch bei allen, die den Airbus A380 an Flughäfen oder in der Luft entdecken.

DLR-Forschungsflotte

Die DLR-Forschungsflotte ist ein weiteres Highlight des Tags der Luft- und Raumfahrt. Vier Typen der größten europäischen Flotte ziviler Forschungsflugzeuge und -hubschrauber sind auf der ZULU-Platte des angrenzenden Flughafens Köln/Bonn zu sehen: darunter der größte DLR-Flugversuchsträger Airbus A320 ATRA (Advanced Technology and Research Aircraft), mit dem Forscher unter anderem neue Technologien in der Luftfahrt testen und weiterentwickeln, der „Vulcano Ash Hunter“ Falcon 20E, der „Fliegende Hörsaal“ Cessna 208B Gran Caravan sowie der Fliegende Hubschraubersimulator EC-135 FHS.

Erstmals zu sehen in der Flugzeugschau ist der neue A310 ZERO-G der französischen Firma Novespace, den das DLR gemeinsam mit der ESA und der französischen Raumfahrtagentur CNES für Forschung in der Schwerelosigkeit nutzt. Der frühere Kanzler-Airbus der Bundesregierung wurde im vergangenen Jahr umgebaut und im April 2015 erstmals als Parabelflugzeug eingesetzt. Ein Parabelflug ermöglicht durch steile Flugmanöver etwa 22-sekündige Sequenzen annähernder Schwerelosigkeit und wird vom DLR für Experimente der Mikrogravitationsforschung genutzt.

Zudem sind spannende Fluggeräte der Flugbereitschaft der Bundeswehr zu Gast. Ausgestellt sind die Regierungsflugzeuge Airbus A319 CJ und Bombardier Global 5000. Ebenso sind eine C-160 Transall, ein Airbus A310 MRTT MedEvac (Medical Evacuation), mit dem schwer- und schwerstverletzte Personen über große Distanzen transportiert werden können, sowie ein Eurofighter und ein Tornado zu sehen.

Windkanäle: Eiskalt und schneller als Schall

Rasant geht es in den Windkanälen der Über- und Hyperschalltechnologie des DLR-Instituts für Aerodynamik und Strömungstechnik zu: Dort forschen die Strömungstechniker an den Überschalljets von morgen und wie Raumfahrzeuge den Wiedereintritt in die Erdatmosphäre überstehen. Vor Ort werden die Besucher ein Modell des ESA-Raumfahrzeuges IXV (Intermediate eXperimental Vehicle) im Windkanal sehen können, welches im Februar 2015 seinen Jungfernflug erfolgreich bestand. Im großen Maßstab werden zudem im Europäischen Transsonischen Windkanal (ETW) Luftfahrzeugkonzepte bei Geschwindigkeiten unterhalb der Schallmauer untersucht. Alle genannten Windkanäle können besichtigt werden.

Virtuelle Triebwerke und Flugzeuge der Zukunft

Im DLR-Institut für Antriebstechnik können die Besucher in einer großflächigen 3D-Projektion verschiedene Triebwerke der Zukunft im Maßstab 1:1 bestaunen. Ein virtueller Rundgang führt sie entlang der Antriebstechnik von Morgen. Im großen Ausstellungszelt auf dem DLR-Gelände führt die Einrichtung System- und Softwaretechnik zudem vor, wie neue Flugzeugkonfigurationen virtuell designt werden und lädt die Besucher zum Mitmachen ein.

Flugmedizin und Gesundheitscheck

Die Abteilung „Flugmedizinisches Centrum (FMC)“ im DLR-Institut für Luft- und Raumfahrtmedizin betreut Astronauten, Berufs- und Privatpiloten, Flugbegleiter und Fluglotsen schon vom Tag ihrer Erstuntersuchung an. Die international zertifizierten Ärzte sind nicht nur Spezialisten für Flugmedizin, sondern auch in vielen anderen Bereichen – Augenheilkunde, Tauch- und Reisemedizin, Innere Medizin, Arbeitsmedizin – qualifiziert.

Besucher können vor Ort die Ärzte des Flugmedizinischen Centers befragen und ihre eigene Gesundheit testen. Selbstständig können Sehschärfe, Blutdruck oder auch der Peak Flow (Lungenfunktion) gemessen werden. Daneben stellt das Barolabor-Team des Instituts die im DLR vorhandenen Druckkammern vor und demonstriert deren Einsatz für Forschungsschwerpunkte aus Luft- und Raumfahrt. Die Besucher können Sauerstoffmasken ausprobieren und bekommen Einblicke in deren Funktionsweise etwa bei der Überdruckatmung.

Von der Haustür bis zum Boarding

Am DLR-Institut für Flughafenwesen und Luftverkehr wird daran geforscht, wie Passagiere noch schneller und einfacher durch das Labyrinth aus Anreise, Check-In, Sicherheitskontrolle und Boarding gelangen. Im großen Ausstellungszelt auf dem DLR-Gelände werden mit Livedaten die Passagierströme am Flughafen Köln/Bonn und die Flugbewegungen im Umkreis veranschaulicht. Die Wissenschaftler erklären, wie man zukünftig beispielsweise mit einem Smartphone zügiger zum Flugzeug gelangt.

Ausstellung zum Luftfahrtforschungsprogramm

Seit 20 Jahren steht das Luftfahrtforschungsprogramm der Bundesregierung für eine Erfolgsgeschichte. Zahlreiche Entwicklungen der modernen Luftfahrt wurden und werden im Programm gefördert. Ein Ausstellungszelt auf dem Gelände der Flugzeugschau widmet sich dem Jubiläum des Forschungsprogramms, für das der DLR Projektträger Luftfahrtforschung und -technologie die Projektförderung im engen Kontakt zur Forschung durchführt.

Auf den Fotos: Flugzeuge für kleine Entdecker. Mit einem Kinderprogramm wendet sich das DLR am Tag der Luft- und Raumfahrt ganz besonders an die jüngeren Besucher. Alle interessierten Besucher können zudem selbst einen Blick in die Forschungsflugzeuge des DLR werfen.

Bilder: DLR (CC-BY 3.0)

Ketchup-Transporter Boeing 747: Charter gegen Fastfood-Notstand

Air Charter Service (ACS), einer der weltweit führenden Anbieter für Passagier- und Frachtcharterflüge, belieferte kurzfristig eine große US-amerikanische Fastfood-Kette mit 90 Tonnen Ketchup in Form kleiner Portionstütchen.

Da hunderten Schnellrestaurants die würzig-süße Soße auszugehen drohte, organisierte ACS umgehend einen Lufttransport mit einem Boeing 747-Frachter, um die drohende Ketchup-Krise abzuwenden. „Als der Vorrat an Ketchup-Tütchen so weit geschrumpft war, dass der Bestand fast gänzlich aufgebraucht war, wandte sich das Unternehmen an uns“, sagt Richard Thompson, Präsident für das ACS-Geschäft in der Region Nordamerika. Die Fastfood-Kette betreibt hunderte Restaurants im Nordosten und Südosten der USA. Den Ketchup, der in Kalifornien produziert wird, per Lkw herbeizuschaffen schied aus Zeitgründen als Option aus.

„Der Betreiber der Kette richtete zunächst die Bitte an uns, zwei Flugzeuge zu chartern. Wir konnten ihm sogar eine Lösung mit nur einer Maschine anbieten. Die gecharterte Boeing 747 nahm den Ketchup in Los Angeles auf und steuerte zunächst Pennsylvania an, um im Anschluss die restliche Ware weiter nach Georgia zu fliegen. Somit konnte der Ketchup unkompliziert an die jeweiligen Restaurants weiterverteilt werden“, führt Thompson weiter aus. Bereits vor zwei Jahren war ACS in einer vergleichbaren Situation zur Stelle. Damals lieferte ACS mehr als zwei Tonnen Fleisch für eine Steakhouse-Kette, der zum Erntedanktag die Ware auszugehen drohte.

Air Charter Service (ACS) wurde 1990 in Großbritannien gegründet und zählt zu den weltweit führenden Anbietern von Passagier- und Frachtcharterflügen. Das Herzstück der Dienstleistungen von ACS ist eine elektronische Luftfahrzeugdatenbank, mit der permanent die Bewegungsdaten und die Verfügbarkeit von weltweit über 50.000 Luftfahrzeugen verwaltet werden. Das ermöglicht den Brokern, ihren Kunden jederzeit das passende Fluggerät anbieten zu können. Darüber hinaus organisiert ACS auf Wunsch den kompletten Transfer bis zum Bestimmungsort.

Ryanair mit 10,4 Mio. Passagieren im August 2015

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Die aktuelle Statistik von Ryanair für August zeigt erneut ein Passagier-Plus. Die Airline hat im August ca. 10,4 Mio. Kunden befördert. Nach Angaben der Airline waren 90 Prozent der Flüge pünktlich.

90 Prozent von über 57.000 Flügen waren pünktlich. Weniger als eine Beschwerde gab es pro 1.000 Passagiere und weniger als eine Beschwerde bezüglich Gepäcks pro 1.000 Passagieren. Über 99 Prozent aller Beschwerden wurden innerhalb von sieben Tagen beantwortet.

Position
August 2014 August 2015
Passagiere 9,4 Mio. 10,4 Mio.
Pünktliche Flüge 90% 90%
Beschwerden pro 1.000 Kunden 0,54 0,66
Gepäck-Beschwerden pro 1.000 Kunden 0,53 0,63
Beschwerden innerhalb von sieben Tagen beantwortet 99% 99%

Einstweilige Verfügung gegen Lufthansa-Streik abgelehnt

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Am gestrigen Abend wurde der Antrag der Lufthansa auf Erlass einer Einstweiligen Verfügung gegen die Arbeitskampfmaßnahmen der Vereinigung Cockpit bei der Lufthansa und Lufthansa Cargo zum wiederholten Male vom Arbeitsgericht Frankfurt zurückgewiesen. Das Gericht hat bestätigt, dass die Streiks rechtmäßig und verhältnismäßig sind. Das Lufthansa Management solle sich nicht hinter juristischen Positionen verstecken, sondern endlich mit konstruktiven Angeboten an den Verhandlungstisch zurückkehren, hieß es seitens der Vereinigung Cockpit. Zumindest dem Bekunden nach ist von beiden Seiten der Wunsch dazu vorhanden. Jedoch hat die Lufthansa seit gestern die Gangart verschärft.

Von beiden Seiten hat es wiederholt Angebote gegeben. Sprecher Markus Wahl von der VC: „Der Konzernvorstand muss endlich erkennen, dass ein Dienstleistungsunternehmen nicht gegen das eigene Personal geführt werden kann. Wir sind bereit, zukunftsfähige Strukturen mitzugestalten.“

Ausfälle an deutschen Flughäfen durch Piloten-Streik bei Lufthansa

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Da die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) für Mittwoch, den 09. September 2015, zu einem Streik auf Kurz- und Mittelstreckenflügen der Lufthansa ab Deutschland aufgerufen hat, arbeitet die Airline erneut daran, die Auswirkungen für die Passagiere so weit wie möglich zu kompensieren. Insgesamt hatte die Lufthansa Group für morgen ursprünglich rund 3.000 Flüge geplant. Davon sollten 1.520 Flüge mit 180.000 gebuchten Passagieren durch Lufthansa geflogen werden. 1.350 dieser Flüge sind Kurz- und Mittelstreckenflüge. Trotz des Streiks werden morgen mehr als 500 Lufthansa-Flüge dennoch abheben können.

Flüge von Germanwings, SWISS, Austrian Airlines und Brussels Airlines sind nicht von dem Streik betroffen und operieren planmäßig.

Umbuchen oder Ticket für die Bahn

Passagiere, deren Flug aufgrund des Streiks gestrichen werden musste, können ihren Flug kostenfrei umbuchen oder stornieren. Darüber hinaus können alle Passagiere im Besitz eines Lufthansa-Tickets für Flüge am 9. September 2015 von und nach oder via Frankfurt, München und Düsseldorf, einmalig kostenlos online unter „Meine Buchungenumbuchen (Anleitung). Innerdeutsch reisende Fluggäste, deren Lufthansa-Flüge aufgrund des Streiks gestrichen wurden, können die Züge der Deutschen Bahn nutzen und sich online („Meine Buchungen“) oder ihr Ticket an einem Lufthansa Check-in Automaten in eine Fahrkarte umwandeln.

Nachwirkungen auf die Langstrecke

Auch auf der Langstrecke wird es morgen zu Flugausfällen kommen. 52 der 176 für morgen geplanten Langstreckenflüge müssen streikbedingt gestrichen werden, unter anderem weil Flugzeuge auf den Langstreckenverbindungen durch den heutigen Streik noch nicht wieder am richtigen Standort sind, um morgen wieder regulär eingesetzt werden zu können.

Für Stuttgart wurden die Flüge von und nach Frankfurt abgesagt (Stand 13:00 Uhr).

Am Köln Bonn Airport sind ausschließlich Flüge zwischen Köln/Bonn und München betroffen. Von jeweils zehn Flügen von und nach München finden jeweils drei statt, die restlichen wurden gestrichen. Von den angekündigten Streiks am 09. September 2015 sind die Germanwings Flüge nicht betroffen. Trotz einer möglicherweise missverständlichen Formulierung in der Streikankündigung der Vereinigung Cockpit finden die Germanwingsflüge planmäßig statt.

Folgende Flüge hat Lufthansa an diesem Tag ab Hamburg geplant:

  • München: 14 Abflüge und 14 Ankünfte
  • Frankfurt: 18 Abflüge und 18 Ankünfte

Pro Abflug oder Ankunft sind rund 105 Passagiere an Bord. Von den genannten, geplanten Flügen finden folgende Verbindungen statt:

  • München: Abflug um 10:00 und 15:00 Uhr, Ankunft um 09:15 und 14:15 Uhr (jeweils 12 Abflüge und Ankünfte sind gestrichen)
  • Frankfurt: Abflug um 09:00, 14:00 und 18:00 Uhr, Ankunft um 08:05, 13:05 und 17:05 Uhr (jeweils 15 Abflüge und Ankünfte sind gestrichen.

Hamburg Airport verweist neben der Lufthansa-Homepage auch auf die kostenfreie Hotline 0800-8506070. Aktuelle Auswirkungen zum Streik stellt die Lufthansa auch hier zur Verfügung.

Airport DUS auf der ‚British Flair‘ – Top Startpunkt für UK

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Vom schottischen Glasgow über die Kanalinseln Guernsey und Jersey bis hin zur Hauptstadt des Vereinigten Königreichs, London: Bundesweit hat kein zweiter Flughafen so viele Ziele in Großbritannien im Angebot wie der Düsseldorfer Airport. Da ist es nicht verwunderlich, dass der Flughafen der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt von Freitag, 11. September, bis Sonntag, 13. September, erneut als Partner der Landmesse „British Flair“, ehemals „British Days & Country Fair“, auf Burg Linn in Krefeld auftritt. Wie im Vorjahr ist der Airport auch Sponsor des „Open Air Proms Concert“, das am Samstagabend, 12. September, stattfindet.

Gute Verbindung(en) ins Vereinigte Königreich: Birmingham (Germanwings, Flybe), Bristol (BMI Regional), Cardiff (Flybe), Glasgow (Germanwings), Guernsey (Air Berlin), Jersey (Air Berlin, Germanwings), Leeds/Bradford (Jet2), Manchester (Germanwings, Flybe), Newcastle (Germanwings), Newquay (Germanwings) sowie die drei Londoner Flughäfen City Airport (British Airways), Gatwick (Easyjet) und Heathrow (British Airways, Germanwings) – Passagiere erreichen im aktuellen Sommerflugplan vom Rhein aus nonstop 13 Großbritannienziele mit sieben Airlines. Ab dem Winter verbindet die Fluggesellschaft Flybe Düsseldorf zudem an sieben Tagen die Woche mit Southampton. Diese Vielfalt bietet deutschlandweit nur der Düsseldorfer Airport.

Bis zu 33 Abflüge täglich beziehungsweise rund 200 Starts pro Woche finden aktuell am größten Flughafen NRWs in Richtung Ärmelkanal statt. Darunter bis zu 91 wöchentliche Flüge mit dem Ziel London. Ergänzt wird das Angebot durch 18 Flüge pro Woche ins irische Dublin. Ab dem Sommer 2016 erreichen Irlandfans darüber hinaus zweimal wöchentlich die zweitgrößte Stadt der grünen Insel: Cork.

„Mit seinem einzigartigen Streckenangebot in Richtung Ärmelkanal darf der Düsseldorfer Airport bei der ‚British Flair‘ in Krefeld nicht fehlen“, findet Eckhard Mischke, Leiter des Bereichs Consumer Marketing des Airports. Spezielle Promotion Teams versorgen die Gäste der Krefelder Landmesse mit näheren Informationen zum Flugangebot in Richtung Großbritannien und Irland ab Düsseldorf. Wem das noch nicht Anreiz genug ist, der kann sich vor Ort auf der Krefelder Landmesse mit Hilfe kulinarischer Spezialitäten wie Fish and Chips, bei Whisky-Verkostungen oder dem Late Night Shopping bei Kerzenschein und Live Musik schon einmal auf den nächsten Urlaub im United Kingdom einstimmen.

British Flair Krefeld 2015

Veranstaltungsort:

Burg Linn

Rheinbabenstraße 85

47809 Krefeld

Öffnungszeiten Country Fair (Landmesse):

11. September 2015 (Freitag): 15:00 Uhr bis 21:00 Uhr

12. September 2015 (Samstag): 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr

(ganztägig mit Eventprogramm)

13. September 2015 (Sonntag): 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr

(ganztägig mit Eventprogramm)

The Open Air Proms Concert – in Kooperation mit Düsseldorf Airport 12. September 2015 (Samstag):

Einlass: ab 18:30 Uhr,

Beginn: 19:30 Uhr

Eintrittspreise Samstag und Sonntag:

Erwachsene: 9 Euro

Kinder (ab 5 Jahre): 5 Euro

Familien (2 Erwachsene, 2 Kinder): 22 Euro

Eintrittskarten sind vor Ort an den Tageskassen erhältlich.

Lufthansa reicht Klage gegen Pilotengewerkschaft VC ein

Die Antwort der Vereinigung Cockpit auf die zahlreichen Vorschläge und Gesprächsangebote der Lufthansa sind Streiks, die heute die Langstrecke und morgen alle Kurz- und Mittelstrecken der Lufthansa betreffen und damit die Kunden des Unternehmens erneut in unzumutbarer Art und Weise belasten. Lufthansa hat nach eigenen Angaben über strittige Punkte hinaus Gesprächsbereitschaft zu Themen gezeigt, die über den Zuständigkeitsbereich der Konzerntarifkommission der VC weit hinausgehen. Damit ist jetzt Schluss. Zudem hat die Lufthansa nun Klage am Landgericht Frankfurt gegen die VC wegen des Streiks im April eingereicht.

Lufthansa ist in den vergangenen zwei Jahren bis zum gestrigen Tag auf die Konzerntarifkommission der Vereinigung Cockpit (VC) mit konstruktiven Vorschlägen, Angeboten und Zugeständnissen zugegangen. Das Unternehmen hat dabei zu jedem offenen Tarifthema konkrete Vorschläge gemacht, um gemeinsam mit der Pilotengewerkschaft die Wettbewerbs- und Zukunftsfähigkeit des Unternehmens und insbesondere der Lufthansa Passage zu gestalten. Da die Lufthansa aber zurzeit keine Möglichkeit sieht, in konstruktive Verhandlungen mit den Piloten einzutreten, hat die Konzernleitung folgendes entschieden:

  • Der Besitzstand der bereits im Unternehmen befindlichen Cockpit-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter im Bereich des Konzerntarifvertrags wird bis zu weiterhin möglichen Tarifabschlüssen auf dem jetzigen Stand eingefroren. Aufgrund mangelnder Wettbewerbsfähigkeit werden jedoch zu diesen Bedingungen innerhalb des Konzerntarifvertrags keine neuen Piloten bei der Lufthansa Passage, bei der Lufthansa Cargo und bei der Germanwings mehr eingestellt. Dadurch werden aufgrund der natürlichen Fluktuation die Flotten der betroffenen Unternehmen schrumpfen. Jeder heutige Cockpit-Mitarbeiter in diesen Unternehmen wird auch zukünftig einen Arbeitsplatz als Pilot behalten.
  • Zukünftige Gespräche mit der Konzerntarifkommission der Vereinigung Cockpit werden auf die Themen begrenzt, die in ihrem Verantwortungsbereich liegen. Dabei handelt es sich insbesondere um den Vergütungstarifvertrag, den Manteltarifvertrag, den Tarifvertrag Wechsel und Förderung, den Tarifvertrag Altersversorgung, den Tarifvertrag Personalvertretung und den Tarifvertrag Übergangsversorgung.
  • Es wird geprüft, ob alle noch nicht gekündigten Vereinbarungen zwischen Lufthansa und der Konzerntarifkommission der VC sinnvoll aufrechterhalten werden können.
  • Es wird eine Schadensersatzklage gegen die Vereinigung Cockpit beim Arbeitsgericht Frankfurt eingelegt. Diese Klage bezieht sich auf die Unrechtmäßigkeit des Pilotenstreiks im April 2014. Damals hatte die Vereinigung Cockpit die Lufthansa Cargo bestreikt, obwohl der entsprechende Tarifvertrag noch galt. Der Schaden für den Lufthansa-Konzern aus dem Streik im April 2014 belief sich auf insgesamt rund 60 Millionen Euro.
  • Es wird geprüft, ob und welche Möglichkeiten das Tarifeinheitsgesetz bietet, um weiteren Schaden von der Lufthansa und ihren Kunden abzuwenden. Lufthansa übernimmt mit diesen Schritten die Verantwortung für die Wettbewerbs- und Zukunftsfähigkeit des gesamten Unternehmens, für ihre Kunden, die derzeit in unzumutbarer Weise belastet werden und für ihre 120.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus allen Berufsgruppen, deren Arbeitsplätze direkt an die Zukunft des Unternehmens gebunden sind.

„Wir hätten gerne endlich wieder Tarifverhandlungen mit der Vereinigung Cockpit aufgenommen, anstatt auf die erneute Eskalation reagieren zu müssen. Ich appelliere auch an die Piloten, ihrer persönlichen Verantwortung gerecht zu werden. Mit der von der VC in Aussicht gestellten Streikplanung bis zum Jahresende würde der finanzielle Schaden pro betroffenem Pilot 100.000 Euro übersteigen“, erklärte Bettina Volkens, Vorstand für Personal und Recht der Deutschen Lufthansa AG. „Es ist allerhöchste Zeit, dass wir uns zusammensetzen und Lösungen finden“, so Volkens weiter.

Austrian Airlines kooperiert mit CarTrawler für Mietwagen-Service

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Austrian Airlines erweitert ihr Mietwagen-Angebot und startet eine Kooperation mit CarTrawler, der weltweit größten online Buchungsplattform für Mietautos. Somit können Passagiere ab sofort die Angebote von zahlreichen Mietwagenfirmen bei der Airline vergleichen und buchen. Darüber hinaus sind sowohl Buchungsänderung als auch Stornierung bei allen Angeboten bis 24 Stunden vor der Abholung des Fahrzeuges kostenlos. Gleichzeitig steht Reisenden eine große Bandbreite an Fahrzeugen zur Verfügung.

„Durch die Kooperation mit CarTrawler können unsere Kunden für nahezu alle Austrian Airlines Destinationen schnell und bequem den passenden Mietwagen buchen, vom Kleinwagen bis zur Luxuslimousine“, erklärt Alexander Leinhart, zuständig für das Partner Management im e-commerce Bereich bei Austrian Airlines.

Angebot der Lufthansa mit Vorschlägen der Vereinigung Cockpit

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Lufthansa hatte der Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) am Samstag erneut ein Angebot zur Aufnahme von Tarifverhandlungen gemacht und war dabei nach eigenen Angaben auf zentrale Forderungen der Pilotengewerkschaft eingegangen. Momentan werden wieder Flüge der Airline bestreikt, heute die Langstrecke und der Frachtverkehr, morgen sollen Mittel- und Kurzstrecken bestreikt werden. Neben der Übergansversorgung droht der Konflikt nun auch durch die neue Eurowings zu eskalieren. Sollte die VC zum Einstieg in Verhandlungen bereit sein, hat Lufthansa hat für die Dauer der Verhandlungen – befristet bis 31.12.2015 – eine Reihe von Punkten zugesagt.

Vorschläge der Lufthansa an VC

  • Germanwings wird mindestens 55 Flugzeuge betreiben.
  • Der Betrieb von Langstreckenflügen bei Lufthansa CityLine wird mit bis zu drei Flugzeugen planmäßig begonnen. Ein weiterer Aufbau erfolgt jedoch bis Ende 2015 nicht.
  • Eurowings Europe (mit Sitz in Österreich) verzichtet auf die temporäre Stationierung von Flugzeugen in Deutschland.

Zudem bietet Lufthansa an, Nachwuchspiloten (NFF) befristet für die Dauer von zwei Jahren bei Germanwings oder Eurowings Deutschland einzustellen. Es gelten die Vergütungsbedingungen der Eurowings Europe. Zusätzlich erhalten die Nachwuchspiloten für den Zeitraum der befristeten Anstellung eine Einmalzahlung in Höhe von 12.500 Euro je Beschäftigungsjahr.

Lufthansa hat der VC auch ein neues Angebot zur Übergangsversorgung vorgelegt und greift dabei die von den Piloten selbst stammenden Vorschläge auf:

  • Das Unternehmen bietet der VC demnach an, für die Piloten von Lufthansa Passage, Lufthansa Cargo und Germanwings, die vor dem 01. Januar 2014 eingestellt wurden, bis zu einem Abschluss eines neuen Tarifvertrags zur Übergangsversorgung die bisherigen Regelungen weiter anzuwenden. Piloten erhalten damit bis zu 60 Prozent ihrer letzten Bruttovergütung als rein arbeitgeberfinanzierte Versorgungsleistung. Piloten von Lufthansa Passage können weiterhin ab einem Alter von 55 Jahren aus dem Flugdienst ausscheiden, wenn im Durchschnitt ein Ausscheidealter von 58 Jahren erreicht wird und erhalten damit in einer beispielhaften Cockpit-Laufbahn zum vorzeitigen Ausstieg 124.000 Euro p.a. Übergangversorgung.
  • Das Unternehmen würde darüber hinaus das Angebot der VC vom 24. Juli 2015 annehmen, nach dem das durchschnittlich zu erreichende Ausscheidealter für Piloten von Lufthansa Passage von 58 Jahren auf 60 Jahre erhöht wird. Dabei ist zu klären, wie sich die von der Gewerkschaft in ihrem veröffentlichten Angebot in Aussicht gestellte nachhaltige Kostenentlastung von insgesamt 500 Millionen Euro zusammensetzen würde.
  • Lufthansa ist in diesem Zusammenhang außerdem bereit, auch für zukünftige Piloten bei Lufthansa Passage, Lufthansa Cargo und Germanwings eine Übergangsversorgung anzubieten, wenn zur Gegenfinanzierung die Lohnkosten im Cockpit signifikant gesenkt werden könnten – unabhängig von den ohnehin notwendigen Kostensenkungen.

Mehrere Konfliktthemen

„Wir wollen gemeinsam mit der VC daran arbeiten, wieder wettbewerbsfähige Kostenstrukturen bei Lufthansa und Germanwings zu schaffen“, betont Dr. Bettina Volkens, Vorstand Personal und Recht der Deutschen Lufthansa AG. „Nur so können wir Perspektiven für unsere Piloten und Nachwuchspiloten schaffen.“ Zuletzt war die Flotte von Lufthansa zum ersten Mal in der sechzigjährigen Unternehmensgeschichte geschrumpft. Lufthansa hatte der Konzerntarifkommission der Vereinigung Cockpit angeboten, in Vergleichen mit relevanten Wettbewerbern die Wettbewerbsposition von Lufthansa und Germanwings zu ermitteln und auf dieser Grundlage gemeinsam Maßnahmen zu vereinbaren, um die notwendigen Kostensenkungen zu erreichen.

„Auch der Aufbau der neuen Eurowings im europäischen Punkt-zu-Punkt-Verkehr ist eine Maßnahme, mit der wir uns gegenüber dem Wettbewerb in diesem hart umkämpften Markt behaupten wollen. Innerhalb einer Woche haben sich weit mehr als 1.000 externe und interne Bewerber inklusive Nachwuchspiloten auf die Cockpitstellen bei der neuen Eurowings beworben. Das zeigt, dass wir auch dort attraktive Beschäftigungsbedingungen anbieten“, sagt Volkens.

Lufthansa appelliert an die Vereinigung Cockpit, an den Verhandlungstisch zurückzukehren. „Wir haben nun wiederholt Zugeständnisse an die VC gemacht und sehen damit eine gute Grundlage, auf dieser Basis die Verhandlungen aufzunehmen. Denn Verhandlungen sind der einzige Weg zu einer Lösung dieses Tarifkonflikts“, so Volkens. Lufthansa hatte die VC bereits in der vergangenen Woche zu Gesprächen am Wochenende eingeladen, die die Gewerkschaft jedoch abgesagt hatte. Aus Sicht der VC seien die Angebote letztendlich jedoch „substanzlos“ und angesichts einer sehr guten Ergebnisprognose für das Geschäftsjahr seien die Sparmaßnahmen nicht nachvollziehbar.

H175 für Zivilbehörde in Hong Kong

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Airbus Helicopters hat von Government Flying Services (GFS) aus Hong Kong eine Bestellung von sieben H175 Hubschraubern erhalten. GFS wird damit der erste Kunde weltweit der H175 in dieser Konfiguration für den öffentlichen Dienst.

GFS ist eine Abteilugn der Sonderverwaltungszone Hong Kong mit der Hauptaufgabe, den Notfalldienst 24 Stunden am Tag zu gewährleisten. Bereits jetzt fliegen dort drei AS332 und vier H155 Hubschrauber von Airbus Helicopters für Search and Rescue (SAR) und die Brandbekämpfung. Die ersten drei H175 (vormals EC175) Drehflügler sollen 2017 ausgeliefert werden.

Die H175 bieten dem Piloten in der Kabine Konsolen mit einer verbesserten digitalen Kartendarstellung und elektro-optischen Systemen zur automatischen Beobachtung und Spurverfolgung. Zu den besonderen Leistungsdaten der H175 kommen für GFS Suchscheinwerfer, Lautsprecher und Seilwinden. Die H175 fast standardmäßig mehr als zwei Tonnen Treibstoff und kann bis zu sechs Stunden in der Luft bleiben.

Emirates Airbus A380 am Tag der Luft- und Raumfahrt in Köln

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Emirates präsentiert anlässlich des Tags der Luft- und Raumfahrt am Sonntag, den 20. September 2015, einen Emirates Airbus A380 auf dem Gelände des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR).

Die Besucher vor Ort erleben an diesem Tag im Rahmen von Besichtigungstouren am Boden die einzigartige Kabinenausstattung auf dem Ober- und dem Hauptdeck des Emirates-Flaggschiffs, darunter die Privatsuiten in der First Class, die einzigartigen Spa-Duschen und die bekannte Bord-Lounge mit Bar für Business-Class- und First-Class-Gäste. Insgesamt werden über 30.000 Besucher auf der Veranstaltung und der begleitenden Flugzeugausstellung in Köln erwartet. Die Emirates A380 ist das einzige Flugzeug dieses Typs und das größte ausgestellte Passagierflugzeug vor Ort.

Jeder dritte A380 gehört Emirates

Jede dritte A380 am Himmel ist bereits heute Teil der Emirates-Flotte. Weltweit löst dieser Flugzeugtyp anhaltende Begeisterung und Faszination aus, sowohl bei Emirates-Passagieren als auch bei allen, die den Airbus A380 an Flughäfen oder in der Luft entdecken.

„Wir freuen uns, mit unserem öko-effizienten A380-Flaggschiff in Köln zu sein. Der Tag der Luft- und Raumfahrt ist eine ideale Möglichkeit, unser Engagement im deutschen Markt zu bestärken und unser weltweit ausgezeichnetes Produkt auch hier vorzustellen“, so Volker Greiner, Emirates Vice President North & Central Europe. „Erst vor wenigen Wochen haben wir erfolgreich einen täglichen A380-Liniendienst ab Düsseldorf eingeführt. Über 2.000 Besucher und Flugzeugspotter verfolgten begeistert die Ankunft unserer A380.“

„Ein Flugzeug wie die von Emirates betriebene A380 zu unserem Tag der Luft- und Raumfahrt der Öffentlichkeit präsentieren zu dürfen, ist etwas Besonderes“, freut sich Prof. Pascale Ehrenfreund, Vorstandsvorsitzende des DLR. „Kaum ein anderes ziviles Verkehrsflugzeug zeigt so deutlich die Faszination des Fliegens und die Möglichkeiten moderner Technologie im weltweiten Luftverkehr.“

Ausstattung mit Privatsuiten

Die Emirates A380 setzt mit 14 Privatsuiten in der First Class, 76 Flachbettsitzen in der Business Class und mehr als 480 Sitzen in der großzügigen Economy Class neue Maßstäbe in Innovation und Komfort an Bord. In allen Klassen erleben Fluggäste das vielfach ausgezeichnete Bordunterhaltungsprogramm von Emirates, ice Digital Widescreen, mit über 2.000 On-demand-Kanälen sowie kostenlosen WLAN-Zugang und Gourmetmenüs. First-Class-Gäste an Bord erleben die weltweit einzigartigen Spa-Duschen. Die Bord-Lounge mit Bar auf dem Oberdeck ist beliebter Treffpunkt bei Fluggästen der First Class und der Business Class.

Deutschland ist nach Großbritannien das europäische Land mit den meisten Emirates A380-Liniendiensten. Beide täglichen München-Verbindungen sind A380-Flüge und derzeit wird täglich jeweils ein A380-Dienst ab Frankfurt und Düsseldorf angeboten. Ab dem 01. Januar 2016 bietet Emirates außerdem einen zweiten täglichen A380-Nonstopflug ab Frankfurt.

Mit aktuell 65 Airbus A380-Jets in der Flotte ist Emirates der weltweit größte Betreiber des Flugzeugtyps. Das Flaggschiff der Fluggesellschaft fliegt zu insgesamt 35 Destinationen rund um den Globus. Emirates hat 75 weitere A380 bestellt. Die Emirates A380 wird teilweise im Airbus-Werk in Hamburg-Finkenwerder hergestellt. Emirates setzt bei Flugzeugteilen und Dienstleistungen für Bordküche, Flugzeugsitze, Lackierung und Ausrüstung zur Bodenabfertigung auf kleine und mittelständische Zulieferer aus Deutschland.

Mit insgesamt 140 bestellten A380-Flugzeugen, mehr als 40 Prozent des gesamten A380-Auftragvolumens, ist Emirates der weltweit wichtigste Kunde für diesen Flugzeugtyp. Schätzungen von Airbus zufolge unterstützt die A380-Bestellung von Emirates 14.500 direkte, indirekte und induzierte Arbeitsplätze in Deutschland.

Daten zur Emirates A380

  • In der A380 sind 530 Kilometer Kabel verbaut, was der Distanz zwischen Köln und Konstanz entspricht
  • Die A380 ist 73 Meter lang
  • Die A380 ist mit rund 24 Metern ungefähr so hoch wie ein achtstöckiges Gebäude
  • Die A380 hat eine Flügelspannweite von ca. 80 Metern. Das sind nur sechs Meter weniger als die Gesamtbreite des Kölner Doms
  • Die Produktion einer aktuellen Privatsuite in der First Class kostet eine halbe Million US-Dollar

Foto (c): Emirates

Fundsachenversteigerung des Flughafens München in Moosburg

Die nächste Versteigerung des Münchner Flughafens hat wieder eine Reihe von praktischen aber auch skurrilen Fundsachen zu bieten. Unter den gängigen Fundstücken finden sich Armbanduhren, Spiegelreflexkameras, Laptops, Handtaschen, Sonnenbrillen, Handys, Bekleidung und Schmuck. Interessant für Hobby-Gärtner: Versteigert werden auch ein Rasentrimmer und eine Garten-Tonne. Wer es sportlich mag: Ein Bootpaddel kann ebenso ersteigert werden wie Fußballhandschuhe und ein Tennisschläger. Weitere, skurrile Schnäppchen sind ein digitaler Alkoholtester, ein Flachmann, eine Hundeleine sowie ein Geigenbogen.

Sicherlich gespannt sind alle Auktions-Teilnehmer auf den Inhalt von insgesamt sechs „Überraschungskoffern“, zwei „Überraschungsboxen“ sowie weiteren „Themen-Koffern“. Auktionstag ist der kommende Samstag, der 12. September 2015, ab 13:00 Uhr auf der Moosburger Herbstschau am Viehmarktplatz in 85368 Moosburg. Interessenten haben am Versteigerungstag von 10:30 Uhr bis 12:30 Uhr die Gelegenheit, die Fundsachen zu besichtigen. Versteigert werden die Fundstücke wieder von Josef „Sepp“ Mittermeier. Die ersteigerten Fundsachen müssen bar bezahlt werden. Ein Teil der Erlöse wird für karitative Zwecke in der Flughafenregion verwendet.

Schlager-Gottesdienst im Top-Deck des Hamburg Airport

Wenn Musik von Helene Fischer in der Kirche am Hamburg Airport gesungen wird, muss etwas Besonderes los sein: Am 12. September laden die Kirchen in Hamburg wieder mit zahlreichen Veranstaltungen zur Nacht der Kirchen ein – natürlich auch die Kirche am Flughafen Hamburg. Unter dem Motto „Schlager, Fernweh und unentdeckte Orte“ wird im Top-Deck im Terminal 2 ab 19:00 Uhr ein Schlager-Gottesdienst gefeiert. Geleitet wird dieser von Björn Kranefuß, Pastor und Flughafenseelsorger am Hamburg Airport, sowie dem Kirchenmusiker Stephan Reinke.

In dem Gottesdienst tragen die Sängerin Kirsten Sonnenburg sowie ein Schulchor aus Elmshorn ausgewählte Songs von Helene Fischer, Andrea Berg, Mireille Matthieu und Katja Ebstein vor und laden die Anwesenden zum Mitsingen ein. Der Gottesdienst geht auch auf die Texte der Lieder ein und setzt sie in Bezug zu kirchlichen und religiösen Themen. Ziel ist es zu zeigen, dass auch populäre, aktuelle Musik zu Kirche passt und Kirche in die moderne Musikwelt. „Die meisten Schlager besingen die Sehnsucht nach der idealen Liebe und dem großen Glück“, so Björn Kranefuß.

Führung über den Flughafen

„Und sie singen über das, was dem entgegensteht: der Schmerz, das Scheitern, die Angst und die Sorge. All das sind auch wichtige Themen des Glaubens. In vielen biblischen Texten geht es um die Liebe und die Suche nach Glück, aber auch um all das, was dem entgegensteht. Schlager sind außerdem so herrlich unkompliziert und laden einfach zum Mitsingen ein. Grund genug für eine Schlagerkirche. Wir wollen Schlager singen, über die Themen von Schlagern nachdenken und ausprobieren, ob und wie das geht: mit Schlagern einen Gottesdienst feiern.“ Ab 21:00 Uhr geht es dann um die Frage: Was macht eigentlich ein Flughafenseelsorger? Dazu gibt es eine Führung über den Flughafen mit anschließendem Vortrag und Gespräch in der Flughafenkirche im Terminal 1.

Flughafenfeuerwehr in Hannover mit neuem Gefährt

PANTHER 8X8 HRET: So lautet die genaue Bezeichnung des jüngsten Neuzuwachses der Feuer­wehrflotte am Hannover Airport. Hergestellt von Rosenbauer International AG, ist es eines der erfolg­reichsten, effizientesten und variabelsten Flughafenlöschfahrzeuge weltweit.

Mit einem Gewicht von 52 Tonnen und 1.400 PS kommt der Panther von 0 auf 80 Km/h in 24 Sekunden und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 150 Km/h. Das Besondere: Die 2 mal 700 PS Motoren laufen parallel und sind durch zwei unabhängige Getriebe zu- und abschaltbar.

Das Fahrzeug ist auf die Sicherheitsanforderungen und Bedürfnisse des Hannover Airport genau zugeschnitten. Ausgerüstet mit modernster Technik und individuell program­mierbar für unterschiedliche Einsatzszenarien, kann der fast 13 Meter lange Großlöscher mit seinen zwei automatischen Werfern die an Bord befindlichen 12.500 Liter Wasser, 1.500 Liter Schaum und 500 Kilogramm Löschpulver zur Flugzeug-Brandbekämpfung zielgenau versprühen.

Aber auch die neue, topmoderne Dienstbekleidung der Feuerwehr-Mannschaft kann sich sehen lassen: Der sandfarbende Nomex – Schutzanzug „Fire Max 3“ ist mit nur 3,1 kg einer der leichtesten Schutzanzüge für Feuerwehreinsatzkräfte in Europa. Er wurde speziell entwickelt, um dem Feuerwehrmann höchsten Schutz bei gleichzeitig bestem Tragekomfort zu bieten.

Lufthansa Streik am Mittwoch: Auch Ersatzflüge betroffen

Die Lufthansa-Piloten der Vereinigung Cockpit (VC) werden nach dem heutigen Dienstag auch am morgigen Mittwoch, den 09.09.2015 in der Zeit von 00:01 bis 23:59 Uhr zum Streiken aufgerufen. Betroffen sind alle Abflüge aus Deutschland mit den Flugzeugmustern A320-Family, B737 und Embraer, also alle Kurz- und Mittelstreckenverbindungen. Darüber hinaus werden alle Flüge bei Germanwings bestreikt, die zum Ziel haben, Lufthansa-Flüge zu ersetzen. Die Pilotenvereinigung kündigt zudem an, die verschiedenen Streitpunkte mit der Fluggesellschaft nun wieder separat verhandeln zu wollen. Bisher wurden immerhin Gespräche über ein Gesamtpaket geführt.

„Trotz des weitreichenden Angebots der VC in Höhe von 500 Mio. Euro gibt es keinen Einigungswillen seitens der Lufthansa.“ sagt Markus Wahl, Sprecher der VC. „Lufthansa alleine hat es zu verantworten, dass nun jedes Tarifthema separat von uns verfolgt wird und somit auch die Frage der Übergangsversorgung isoliert betrachtet werden muss. Hierzu liegt auch weiterhin kein verbessertes und vor allem abschlussfähiges Angebot der Lufthansa vor. Infolgedessen bleibt nur festzustellen, dass die Verhandlungen zur Übergangsversorgung weiterhin gescheitert sind. Um hier zum Abschluss eines neuen Tarifvertrags zu gelangen, ist nun offensichtlich als ultima ratio nur noch der Arbeitskampf möglich.“

Erstflug für A330 242 MTOW für Air China – A330neo im Bau

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Das 50 Großraumflugzeug vom Typ A330 für die chinesische Fluggesellschaft Air China, welches auch das erste der neuen A330-300 mit 242 Tonnen Höchststartgewicht ist (Maximum Take Off-Weight, MTOW), hat seinen Erstflug erfolgreich absolviert.

Bei dem Flug in Toulouse hob das Flugzeug bereits mit einer Sonderbemalung „50th A330 for Air China“ ab, es soll noch im September an die Airline übergeben werden. Air China betreibt das Muster A330 seit 2006, welches das Rückgrat der Großraum-Flotte der Airline darstellt. Sie betreibt insgesamt 169 Airbus-Flugzeuge, darunter 120 A320 und 49 A330. Die neue A330 mit der größeren, 242 Tonnen-MTOW stellt auch die Plattform für die in nächster Zukunft erscheinende A330neo dar.

Erste Teile in der A330neo Produktion

In Toulouse und Nantes hat Airbus zudem nun mit der Fertigung der ersten Teile für das erste Exemplar der A330neo begonnen. Die A330neo-Familie wird aus der A330-800neo und A330-900neo bestehen. Durch neue Triebwerke und verbesserte Strömungseigenschaften erreicht das Flugzeug eine um bis zu 500 Meilen vergrößerte Reichweite und zwei Prozent weniger Treibstoffverbrauch. Flüge von 0,5 bis 15 Stunden Dauer sollen mit ihr möglich sein.

In Saint-Eloi (Toulouse) wurde mit der Bearbeitung der ersten Triebwerksgondeln begonnen, während im Werk in Nantes mit dem ersten Flügelkasten angefangen wurde. In Abb. 2 ist die erste Rippe der A330neo Centre Wing Box in Nantes zu sehen. 330 rechteckige Taschen im Isogrid Design geben dem Teil die erforderliche Steifigkeit, Stabilität und Leichtigkeit.

Der völlig neue Pylon (Abb. 3) aus Saint-Eloi ist ein Schlüsselelement für das innovative Design des Airbus A330neo, er hält das sparsame Trent 7000 Triebwerk am Flügel. Airbus verfolgt dabei einen Weg schrittweiser Innovation. Hergestellt aus leichtem Titan kommen aerodynamische und technische Errungenschaften vom A350 XWB zum Einsatz. So erhalten die Pylone des A330neo eine neuartige, vom A350 XWB inspirierte Verkleidung aus Verbundwerkstoffen und Titan für eine optimale Aerodynamik. Die ersten A330neo-Flugzeuge sollen 2017 ausgeliefert werden.

Fraport AG lässt Info-Mobil wieder touren: Termine und Stationen

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Ab 11. September 2015 wird das Info-Mobil der Fraport AG wieder in der Region unterwegs sein. Mitarbeiter der Fraport AG werden vor Ort sein, um die Menschen im Flughafen-Umland zu Themen rund um den Flughafen Frankfurt zu informieren und mit ihnen ins Gespräch zu kommen. Schwerpunkte werden der Flughafenausbau, die Maßnahmen zum aktiven und passiven Schallschutz, Umwelt- und Regionales Engagement der Fraport AG, die wirtschaftliche Bedeutung des Flughafens für die Region und Arbeits- und Ausbildungsplätze sein.

Am Freitag, dem 11. September 2015, steht das Info-Mobil von 13:00 bis 17:00 Uhr in Nierstein auf dem ALDI-Parkplatz in der Freyburger Allee. Interessierte Bürgerinnen und Bürger können dort mit sachkundigen Fraport-Beschäftigten in Dialog treten und sich über die genannten Themen informieren.

Stationen des Info-Mobils

  • Ginsheim-Gustavsburg, Ballouplatz, Samstag, 12. September 2015, 09 bis 13 Uhr
  • Weiterstadt-Gräfenhausen, Postplatz 1, Freitag, 18. September 2015, 13:00 bis 17:00 Uhr
  • Bingen, Speisemarkt, Freitag, 25. September 2015, 13:00 bis 17:00 Uhr
  • Nauheim, in Höhe Edeka Boßler, Samstag, 26. September 2015, 09:00 bis 13:00 Uhr
  • Neu-Isenburg, Bahnhofstraße/Ecke Frankfurter Straße, Freitag, 09. Oktober 2015, 13:00 bis 17:00 Uhr
  • Sprendlingen-Gensingen, Pierre-de-Bresse-Platz, Samstag, 10. Oktober 2015, 09:00 bis 13:00 Uhr
  • Rüsselsheim-Königstädten, EKZ Rhönring, Freitag, 16. Oktober 2015, 13:00 bis 17:00 Uhr
  • Trebur-Astheim, Alt Astheim, Samstag, 17. Oktober 2015, 09:00 bis 13:00 Uhr
  • Nackenheim, Festplatz, Samstag, 24. Oktober 2015, 09:00 bis 13:00 Uhr

50 Jahre schon fliegt LOT Warschau – Frankfurt

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Vor genau 50 Jahren nahm die polnische Fluggesellschaft LOT den Linienverkehr zwischen Warschau und Frankfurt auf. Nach dem Jungfernflug am 07. September 1965 entwickelte sich die Mainmetropole schnell zu einer der wichtigsten Destinationen im Streckennetz der LOT.

Im aktuellen Flugplan bietet die polnische Airline täglich drei Flüge zwischen der Hauptstadt Polens und Frankfurt an. Dabei liegen die Abflug- und Ankunftszeiten insbesondere auch für Geschäftsleute besonders günstig. Zudem können Passagiere zwischen drei Flugklassen wählen: der Business Class, der neuen Premium Economy Class und der klassischen Economy Class. Vor 50 Jahren wurde der erste Flug der polnischen Fluggesellschaft von Warschau nach Frankfurt noch mit einer Iljuschin II-18 durchgeführt. Nach dem Fall des Eisernen Vorhangs war LOT dann aber eine der ersten osteuropäischen Airlines, die schon bald auf Flugzeugtypen westlicher Bauart umstiegen (vornehmlich des Typs Boeing 737). Derzeit setzt LOT auf der Strecke Warschau-Frankfurt bequeme Jets der Embraer-Familie ein (Embraer 170, 175 und 195), die von den Fluggästen für ihren hohen Kabinenkomfort geschätzt werden.

Anlässlich des 50. Jubiläums des Erstfluges von Warschau nach Frankfurt haben sich die LOT und der Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport gemeinsam einige Überraschungen für die Gäste des Jubiläumsfluges LO382 einfallen lassen. So konnten sich die Passagiere etwa vor dem Abflug in Frankfurt am Gate über ein Stück „Geburtstagskuchen“ freuen. Während der Flüge von und nach Warschau erhielten die Passagiere am heutigen Tag zusätzliche landestypische Erfrischungen.

„Wir freuen uns darüber, dieses besondere Jubiläum gemeinsam mit Fraport und dem Frankfurter Flughafen feiern zu können. Gerne erinnern wir uns daran, wie sich unser Angebot in den vergangenen 50 Jahren weiter­entwickelt hat. Heute ist LOT die einzige Fluggesellschaft, die neben der Business und Economy Class auf der Strecke auch die neue, komfortable Premium Economy Class anbietet. Für unsere Passagiere bedeutet dies eine noch größere Auswahlmöglichkeit. Gerade auch für Geschäftsreisende bieten wir eine besonders bequeme Verbindung von Frankfurt nach Warschau und zurück. So ist unser Flug um 07.30 Uhr von Frankfurt nach Warschau der erste zwischen den beiden Metropolen am frühen Morgen und eignet sich daher unter anderem für Geschäftsleute, die etwa zu einem Geschäftstreffen nur für einen Tag nach Warschau reisen“, erläutert Jiri Marek, Executive Director Globaler Vertrieb der LOT. Gäste aus Deutschland entscheiden sich auch immer häufiger für einen Anschlussflug von Warschau aus ins Langstreckennetz der Fluggesellschaft. Dank attraktiver Preise und der modernen Dreamliner-Flotte.

Auch Dr. Pierre Dominique Prümm, Geschäftsbereichsleiter Flugbetriebs- und Terminalmanagement bei der Fraport AG, freut sich über das Jubiläum: „Die Fraport AG ist stolz auf die langjährige und hervorragende Zusammenarbeit mit unserem Partner LOT Polish Airlines. Wir freuen uns darauf, die erfolgreiche Verbindung zwischen den beiden Metropolen Frankfurt und Warschau auch in Zukunft fortsetzen zu können. Die LOT zählt zu den alteingesessen Airlines hier am Flughafen Frankfurt, betreibt mittlerweile aber eine der modernsten und umweltfreundlichsten Flugzeugflotten und trägt damit wesentlich zu unserem gemeinsamen Erfolg bei – heute und auch für die Zukunft. Deshalb haben wir allen Grund, dieses besondere Jubiläum gebührend zu feiern. Im Namen der gesamten Fraport AG wünsche ich daher unserem Partner LOT noch viele ‚Happy Landings‘!“

Die drei täglichen Flüge der polnischen Fluggesellschaft starten von Frankfurt morgens um 07:30 Uhr, vormittags um 10:35 Uhr und abends um 19:50 Uhr. Abflugzeiten von Warschau aus sind 07:45 Uhr, 17:05 Uhr und 20:15 Uhr. Die Airline ist Mitglied der Star Alliance und nimmt auch am Vielflieger-Programm Miles & More teil. Auch hiervon können LOT-Passagiere auf der Strecke Frankfurt-Warschau profitieren. Nicht zuletzt zählt die polnische Fluglinie auch zu den Airlines mit einer der besten Pünktlichkeitsraten am Flughafen Frankfurt.

Sonderflugplan bei Lufthansa – Keine Ausfälle bei Frachtflügen

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Die Vereinigung Cockpit hat für Dienstag, 08. September, zwischen 08:00 Uhr und 23:59 Uhr Streiks bei Lufthansa Passage und Cargo angekündigt. Zudem sollen die Langstreckenflüge der Lufthansa Passage bestreikt werden. Trotz des Streiks will Lufthansa Cargo den Flugbetrieb aufrechterhalten.

Voraussichtlich werde es zu keinen Flugstreichungen kommen. Flüge von Austrian Airlines sind von dem Streik ebenfalls nicht betroffen. Lufthansa wird im Laufe des Tages online einen Sonderflugplan veröffentlichen. Informationen zum Status von gebuchten Frachtsendungen sind zudem jederzeit im TrackIT-Systemverfügbar verfügbar.

Lufthansa bedauert Unannehmlichkeiten, die Kunden durch die Streikmaßnahmen der Gewerkschaft Vereinigung Cockpit entstehen. Lufthansa Cargo wird alles unternehmen, um trotz des Streiks die Auswirkungen für ihre Kunden so gering wie möglich zu halten. Nach eigenen Angaben können alle Frachtflüge dank freiwilliger Piloten starten.

ADV zu Airlines: Schweizer Verhältnisse erwünscht

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Die deutschen Fluggesellschaften fordern bereits seit einiger Zeit niedrigere Entgelteerhebungen durch Flughäfen, und verwiesen kürzlich auf das positive Beispiel des Flughafens Zürich, der bei der Einigung zu Flughafenentgelten selbst niedrigere Gebühren vorgeschlagen hatte. Dem begegnet nun auch der deutsche Flughafenverband ADV. Dieser begrüße den Vorschlag des Airlineverbandes BDF „zur Einführung von Schweizer Verhältnissen“ bei den Flughafenentgelten. Der BDF hatte anlässlich der erwähnten Einigung zu Flughafenentgelten am Flughafen Zürich Forderungen an die deutschen Flughäfen gerichtet. Die Flughafenentgelte in Österreich und der Schweiz liegen traditionell 20 bis 30 Prozent über dem Entgeltniveau in Deutschland.

Hierzu erklärt Ralph Beisel, Hauptgeschäftsführer des Flughafenverbandes ADV: „Die Entgelte in Österreich und der Schweiz liegen nach wie vor deutlich über denen in Deutschland. Wir wünschen uns auch für Deutschland kostendeckende Flughafenentgelte, wie sie in unseren Nachbarländern üblich sind. Um das deutsche Entgeltniveau an Schweizer Verhältnisse anzugleichen, müssten die Flughafenentgelte in Deutschland deutlich angehoben werden.“

Während die Flughäfen im deutschsprachigen Ausland durchweg Gewinn erwirtschaften, gelingt dies in Deutschland lediglich acht von 22 internationalen Flughäfen. Grund hierfür sind nicht kostendeckende Flughafenentgelte. Die Genehmigung der Entgelte erfolgt in Deutschland gemäß den EU-Bestimmungen durch unabhängige Landesbehörden. „Diese Genehmigungspraxis hat sich bewährt. Schwierigkeiten bereitet hingegen die Marktlage. Ursächlich hierfür sind der starke Wettbewerb der Flughäfen untereinander und die Marktmacht der beiden großen Airline-Gruppen in Deutschland“, so Ralph Beisel abschließend.

DRF Luftretter werben um Unterstützer

Jedes Jahr müssen hunderte von Patienten auf schnellstem Weg aus dem Ausland in eine deutsche Klinik gebracht werden. Diesen Menschen zu helfen, ist die Aufgabe der DRF Luftrettung.

Jahr für Jahr verunglücken mehrere hunderttausend Menschen auf deutschen Straßen. Lebensgefahr droht auch bei Herzinfarkt oder Schlaganfall. Für deren schnelle Notfallrettung und für den schonenden Transport von Patienten zwischen Kliniken setzt die DRF Luftrettung an bundesweit 29 Stationen setzt medizintechnisch voll ausgestattete Hubschrauber ein.

Auch von Suhl aus starten die rot-weißen Luftretter täglich zu ihren Einsätzen. Orte im Umkreis von rund 60 Kilometern können die mit erfahrenen Piloten, Notärzten und Rettungsassistenten besetzten Hubschrauber in maximal 15 Minuten erreichen. In Deutschland hat jeder Notfallpatient Anspruch auf den Einsatz eines Rettungs­hubschraubers, wenn dies medizinisch erforderlich ist. Die Kosten der Luftrettung können im bundesweiten Durchschnitt allerdings nicht vollständig durch die gesetzlichen Krankenkassen getragen werden. Deshalb ist die DRF Luftrettung auf die finanzielle Unterstützung von Förderern angewiesen.

Ab sofort gehen deshalb in der Region um Suhl Außendienstmitarbeiter von Tür zu Tür, um über die Arbeit der gemeinnützig tätigen DRF Luftrettung zu informieren und Förderer für den DRF e.V. zu werben. Dirk Brückner und Harry Hennig sammeln an den Türen kein Geld, tragen Dienstkleidung und können sich ausweisen. Erkrankten Auslandsreisenden bietet eine Fördermitglied­schaft im DRF e.V. die Sicherheit, bei entsprechender medizinischer Indikation kostenlos durch die DRF Luftrettung in eine deutsche Klinik transportiert zu werden. Die Kosten für solche Auslandsrückholungen dürfen von den gesetzlichen Krankenkassen nicht übernommen werden. Ohne private Vorsorge müssen die Patienten die oft sehr hohen Kosten selbst tragen.

Fragen zur Fördermitgliedschaft beantwortet die Förderer- und Spenderbetreuung des DRF e.V. Montag bis Freitag von 08:00 bis 20:00 Uhr telefonisch unter: 0711-70072211.

„Frankfurt Airport-Model“ heißt Kimberly Kretschmer

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Rund 6.000 Besucher kamen zum Airlebnis-Tag „Abghehoben – Fashion on Air“ an den Flughafen Frankfurt. Vier Stunden lang wurden 14 Finalistinnen des Model-Castings „Frankfurt Airport-Model 2015“ im Live-Shooting genauestens unter die Lupe genommen und live auf der Casting-Bühne im Terminal 2 von Ulrich Wolf, einem renommierten Modefotografen, geshootet.

Um 17:00 Uhr war es endlich soweit: Die Jury, darunter Model und TV „Bachelor“ Jan Kralitschka, gab bekannt: Das neue Gesicht der kommenden Frankfurt Airport-Werbekampagne heißt Kimberly Kretschmer. Die 19-jährige aus Dreieich, die gerade eine Ausbildung zur Reiseverkehrskauffrau begonnen hat, wurde zum „Frankfurt Airport Model 2015“ gekürt. Neben einem Shopping-Gutschein über 300 Euro bekam Kimberley eine professionelle Sedcard von der Modelagentur birdcage sowie einen Modelvertrag überreicht.

Überhaupt stand der Airlebnis-Tag „Abgehoben“ ganz im Zeichen von Mode und Schönheit. Publikumsmagnet waren die Modeschauen im „Fraport Fashion Forum“, die Einblicke in die Arbeiten internationaler Jungdesigner gewährten.

Einen etwas anderen Laufsteg bekamen die Zuschauer an der Fassade des Terminal 2 des Flughafens zu sehen: Während der vertikalen Fashion-Show liefen Tanzmodels an der Glasfassade zur Besucherterrasse von der Decke bis zum Boden. Atemberaubend! Nicht weniger spektakulär war die – als moderne Performance inszenierte – Airdance Show. Die Luftakrobatik am Tuch wurde stimmungsvoll durch Lichteffekte und passende Musik unterstützt.

Für musikalische Unterhaltung sorgte auch Schlager-Newcomer Julian David. Der Shootingstar und Mädchenschwarm des neuen „Deutschen Schlagers“ hat in den letzten Monaten Fans und Medien im Sturm erobert. Auch die beliebte Flughafen Gewinnspiel-Rallye widmete sich der Mode. Zu gewinnen gab es, unter anderem, Flugtickets nach Paris und Taipeh von Air France und China Airlines sowie einen Shopping-Gutschein von Boss (Shop, Terminal 1) im Wert von 500 Euro.

Und dank Kinderschminken konnten auch schon die kleinsten Gäste im Modezirkus mitmischen. Kunstvolle Verzierungen mit viel Glitzer und Sternchen machten aus ihnen die eigentlichen Fashion-Gewinner des Tages. Rund 6.000 Besucher kamen am Sonntag zum Airlebnis-Tag „Abghehoben – Fashion on Air“ an den Flughafen Frankfurt

Lufthansa Streik auf A330/A340, A380, B747 und Cargo am Dienstag

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Die Vereinigung Cockpit (VC) wird ihre Mitglieder bei Lufthansa und Lufthansa Cargo am Dienstag, den 08.09.2015 in der Zeit von 08:00 Uhr bis 23:59 Uhr zu einem Arbeitskampf aufrufen. Betroffen sind bei der Lufthansa alle Abflüge aus Deutschland mit den Flugzeugmustern A380, A330/340 und B747 – das heißt alle Langstreckenverbindungen aus Deutschland heraus, die in diese Zeit fallen. Zusätzlich werden alle Abflüge der Lufthansa Cargo aus Deutschland bestreikt. Vor Kurzem waren die letzten Gespräche beider Parteien gescheitert.

Nachdem das Lufthansa Management laut VC schon im Juli nicht bereit war im Rahmen einer Gesamtschlichtung eine Lösung mit der VC zu finden, ging die VC Ende Juli erneut durch Vorlage eines Angebots deutlich auf das Management zu. Für Passagiere ist wieder ein Sonderflugplan in Arbeit, Reisende sollten sich stets über Streichung, Ersatz oder Verspätung des aktuellen Fluges bei der Airline informieren.

Im Zuge des vom Unternehmen im Frühjahr geforderten „Bündnis für Wachstum und Beschäftigung“ bot die VC ein Gesamtpaket mit weitreichenden Zugeständnissen im Wert von über 500 Mio. Euro an. Durch dieses Paket wäre einerseits sichergestellt worden, dass der vom Management mit Hochdruck vorangetriebene, massive Stellenabbau für die Konzern-Piloten gestoppt worden wäre, andererseits verpflichtete sich die Vereinigung Cockpit zu der geforderten Wettbewerbsfähigkeit bei den Cockpit-Personalkosten.

Bezugspunkt easyJet

Dazu sollte ein gemeinsamer Vergleich der Bedingungen mit dem maßgeblichen Wettbewerber easyJet durchgeführt werden, um eine sachliche Basis für eine Standortbestimmung der Kostenposition zu haben. All dies entsprach den zuvor geäußerten Wünschen der Konzernführung, so die Pilotengewerkschaft. Voraussetzung für die Verhandlungen dieses Paketes war, zumindest für den Verhandlungszeitraum, das Aussetzen der Ausflaggung von Flugzeugen und den damit einhergehenden Verlagerungen von deutschen Pilotenarbeitsplätzen im Inland und ins Ausland.

Zuletzt hatte die Lufthansa der VC am vergangenen Wochenende zwei Gesprächsangebote unterbreitet. Diese klangen nur auf den ersten Blick vielversprechend. Eine genauere Analyse zeigte jedoch, dass die Inhalte erneut substanzlos waren. Die Verweigerungshaltung der Geschäftsleitung sei umso unverständlicher, als die weitreichenden Zugeständnisse des Cockpitpersonals in die Zeit eines prognostizierten Rekordergebnisses von mehr als 1,75 Milliarden Euro im laufenden Geschäftsjahr und des wirtschaftlich besten Sommers in der Unternehmensgeschichte fallen.

Übergangsversorgung und Ausflaggung – Lufthansa als Monopolist

„Mit Vorlage des konstruktiven Angebotes der VC wird erneut klar, dass die Piloten sich nicht gegen die geforderten Anpassungen stellen. Für ein solches Bündnis muss es aber auch ein Bekenntnis zum eigenen Personal und dessen Recht auf tariflicher Mitbestimmung geben. Ausflaggung und Tarifflucht sind das Gegenteil davon“, sagt Markus Wahl, Sprecher der Vereinigung Cockpit.

„Dass das Management trotz der immensen Einsparungen nicht bereit ist für die Zeit der Verhandlungen Tarifflucht und Ausflaggung auszusetzen, zeigt deutlich, dass es primär nicht darum geht marktgerechte Bedingungen zu erzielen, sondern um das Aufbrechen tarifvertraglicher Strukturen durch Zerstörung von Schutzmechanismen, welches zur Schwächung der Gewerkschaft führen soll“, so Wahl weiter.

„Lufthansa beherrscht als Fast-Monopolist den Arbeitsmarkt für Piloten in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Um nicht einem Tarifdiktat unterworfen zu sein, sind entsprechend starke Gewerkschaften nötig. Nachdem die Vereinigung Cockpit weder im Rahmen einer Gesamtschlichtung, noch durch ein Wachstumsbündnis in der Lage war eine gesamthafte Befriedung der offenen Konfliktpunkte zu erreichen, lässt das Lufthansa Management den Tarifkonflikt zur Übergangsversorgung auf den Stand von Anfang 2014 zurückfallen. Daher müssen die offenen Tarifverträge wieder einzeln verhandelt werden. Nach dem Scheitern der Verhandlungen zur Übergangsversorgung bleibt als ultima ratio nur noch ein Streik zum Abschluss eines neuen Tarifvertrages Übergangsversorgung“, resümiert Wahl. Die Verhandlungen zur Übergangsversorgung waren zuletzt gescheitert und im März dieses Jahres fanden zuletzt Streiks statt, an die nun wieder angeknüpft wird.

Die Vereinigung Cockpit bedauere die Auswirkungen auf die betroffenen Passagiere und Mitarbeiter und stehe der Lufthansa jederzeit zu Gesprächen zur Verfügung, wenn das Management ernsthaften Willen zeige und den Verhandlungen durch Aussetzen der Tarifflucht den nötigen Raum verschafft.

Deutsche Airlines begrüßen Entgeltvorschlag des Flughafens Zürich

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Flughafenentgelte sind derzeit stark diskutiert. Zwar erlebt die Luftverkehrswirtschaft wieder steigende Passagierzahlen, dennoch wirtschaften die Airlines oft am Limit und unter starkem Wettbewerbsdruck. Daher wurden Rufe nach einer Senkung der Entgelte, die diese an den Flughäfen entrichten müssen, laut. Der Bundesverband der Deutschen Fluggesellschaften (BDF) begrüßt nun die Ankündigung des Flughafens Zürich, bei der zuständigen Entgelt-Genehmigungsbehörde selbst einen Vorschlag zur Absenkung der Flughafenentgelte einzureichen.

Der Ankündigung des Flughafens zufolge sollen die Flughafenentgelte für die nächsten vier Jahre um jährlich 40 Millionen Franken abgesenkt werden und somit ein wichtiger Beitrag für wettbewerbsfähige Standortkosten geschaffen werden. BDF-Geschäftsführer Michael Engel: „Das ist ein gutes Signal und ein wichtiger Beitrag zur Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit des Standorts und seiner Kunden, zu denen auch BDF-Fluggesellschaften gehören. Solche Signale würden wir uns auch von den deutschen Flughäfen wünschen.“

Der Vorschlag des Flughafens folgt einem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts der Schweiz vom 25. Juni 2015, in dem das Gericht einen Teil der Beschwerden von Swiss und weiteren Airlines gegen eine frühere Entgeltgenehmigung gutgeheißen hatte und die Entgeltordnung zur Neubeurteilung an die Entgelt-Genehmigungsbehörde der Schweiz, dem Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL), zurückverwiesen hatte. Der nun vom Flughafen Zürich angekündigte neue Gebührenvorschlag bedarf zur Rechtskraft noch einer entsprechenden Verfügung des BAZL.

Gesetzliche Grundlage für die Genehmigung von Flughafenentgelten ist in der Schweiz die Verordnung über die Flughafengebühren (FGV), mit der die Schweiz im Wesentlichen den Vorgaben der Europäischen Flughafen-Entgelt-Richtlinie 2009/12/EG folgt und in nationales Recht umgesetzt hat. Anders als in Deutschland, wo die einzelnen Landesluftfahrtbehörden der Bundesländer für Entgeltgenehmigungen zuständig sind, hat die Schweiz hierfür das BAZL als zentrale und unabhängige Genehmigungsbehörde bestimmt.

Die Airline-Verbände BDF, BARIG und IATA und deren Mitglieder hatten in den letzten Wochen ebenfalls Entgeltabsenkungen am Flughafen Frankfurt und an den Berliner Flughäfen gefordert, da nach Ansicht der Airlines die Erlöse aus Flughafenentgelten bereits heute die Kosten an diesen Flughäfen übersteigen. Die Entgeltanträge der Fraport AG und der Flughafengesellschaft Berlin-Brandenburg GmbH werden derzeit durch die Genehmigungsbehörden in Wiesbaden, Berlin und Potsdam geprüft.

Gesprächsangebot der Lufthansa an Piloten der VC

Lufthansa hat die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) gestern für den 04. und 05. September 2015 erneut zu Gesprächen eingeladen. In diesen Gesprächen will Lufthansa mit der VC das Bündnis für Wachstum und Beschäftigung besprechen, das bei der Lufthansa Passage wieder Wachstum und damit zusätzliche Arbeitsplätze ermöglichen soll. Lufthansa ist bereit, dabei auch über die neue Eurowings zu sprechen. Gerade im Zusammenhang mit der Gründung der neuen Eurowings hatte die VC die Gespräche beendet, sich aber zuletzt auch Kritik selbst von der Gewerkschaft UFO eingehandelt.

Konkret möchte Lufthansa mit der VC Maßnahmen definieren, die einerseits die Interessen der Mitarbeiter berücksichtigen und andererseits zu den notwendigen Kostensenkungen führen. Obwohl die VC das erneute Gesprächsangebot zunächst nicht angenommen hatte, erklärt sich die größte deutsche Fluggesellschaft jederzeit bereit, neue Termine zu vereinbaren.