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UAS kam Rettungshubschrauber in die Quere

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Am Samstagvormittag kam es in der Nähe von Greifswald zu einer gefährlichen Annäherung einer Drohne an einen Einsatzhubschrauber der DRF Luftrettung. Während des Startvorgangs des Rettungshubschraubers näherte sich das Flugobjekt und kreiste wenige Meter über den Rotorblättern. Der Start zu einem Notfalleinsatz wurde dadurch behindert.

Der Vorfall mit einem sogenannten UAS (Unmanned Aerial Systems) ereignete sich um kurz vor 10:00 Uhr in Bandelin. „Christoph 47“ hatte gerade einen Einsatz beendet, als die Leitstelle die Besatzung zu einem dringenden Notfalleinsatz nach Rügen alarmierte.

Regelungen beachten

Erst im Oktober traten neue Vorschriften zum Betrieb von Drohnen in Kraft. Beispielsweise müssen solche Flugobjekte ab einem bestimmten Gewicht eine Registrierung, Piloten benötigen einen Kenntnisnachweis. Auch darf der Luftverkehr natürlich nicht gestört werden. Was hier eindeutig geschah. Während der Pilot den Startvorgang einleiten wollte, bemerkte er die Drohne über dem rot-weißen Hubschrauber. In etwa zehn Metern Höhe kreiste sie über den Rotorblättern und verhinderte damit einen sicheren Start. Erst nach etwas mehr als zwei Minuten entfernte sich die Drohne und „Christoph 47“ konnte abheben. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Das Fliegen einer Drohne über drehenden Rotorblättern stellt eine äußerste Gefahr für den Hubschrauber dar. Durch die Sogwirkung der Rotoren kann die Drohne angezogen werden, so dass es zu einer Beschädigung des Hubschraubers kommt. Auch wenn es am Samstag zu keinem Schaden kam, wurde dennoch ein Start zu einem Notfalleinsatz behindert. Im Notfall zählt jede Minute. Dessen muss man sich als Drohnensteuerer bewusst sein. Rettungshubschrauber bzw. grundsätzlich Luftfahrzeuge dürfen weder an- noch überflogen werden, warnt die DRF Luftrettung.

Wichtige Notretter in Deutschland

Die DRF Luftrettung ist täglich mit modernen Rettungshubschraubern bundesweit im Einsatz, um Menschen schnelle medizinische Hilfe zu bringen. Die DRF Luftrettung setzt an 31 Stationen in Deutschland und Österreich Hubschrauber für die Notfallrettung und den Transport von Intensivpatienten zwischen Kliniken ein, an neun Standorten rund um die Uhr. Auch in Greifswald ist ein rot-weißer Rettungshubschrauber der DRF Luftrettung stationiert. Insgesamt startete die DRF Luftrettung 2016 zu 38.015 Einsätzen.

Schneeräumer formieren sich am Airport

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Der Flughafen Stuttgart macht sich rechtzeitig zur Schneefront über Deutschland startklar für den ersten Schneefall: Rund 180 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stehen bereit, um auf verschiedenen Sonderfahrzeugen wie Kehrblasgeräten, Fräsen und Sprühfahrzeugen gegen Schnee und Eis auszurücken.

Nach einem Fahr- und Funktraining im Herbst sind alle wieder fit für das Fahren im Konvoi. Von November bis April sind jeweils 60 der freiwilligen Helferinnen und Helfer in ständiger Rufbereitschaft. Bei Schneefall rückt vorab die Flughafenfeuerwehr, die ohnehin rund um die Uhr vor Ort ist, zum Ersteinsatz aus, der Winterdiensttrupp kommt so schnell wie möglich dazu.

Die komplette Fläche, die das Winterdienstteam bei Schneefall räumen muss, ist rund 1,3 Millionen Quadratmeter groß, also fast 180 Fußballfelder. Über 30 Räumfahrzeuge mit insgesamt rund 20.000 PS stehen bereit, darunter Schneefräsen, die bis zu 5.000 Tonnen Schnee pro Stunde aus dem Weg schaffen können. Es kommen Pflüge mit bis zu 450 PS zum Einsatz, die selbst schweren und nassen Schnee gut bewegen können.

Start- und Landebahn für Räumung gesperrt

Bei Schnee und Glatteis verteilen Spezialfahrzeuge auf dem Vorfeld flüssige und granulierte Enteisungsmittel, die vollständig biologisch abbaubar sind. Das anfallende Abwasser wird in großen Rückhaltebecken am Flughafen gespeichert, vorbehandelt und in kontrollierten Mengen den Kläranlagen Plieningen und Sielmingen zugeleitet.

Falls nötig, wird die Start- und Landebahn kurzfristig gesperrt und innerhalb einer viertel bis halben Stunde komplett geräumt. Dazu bewegen sich die Schneepflüge V-förmig hintereinander versetzt über die 45 Meter breite Start- und Landebahn. Anschließend testen die Mitarbeiter der Verkehrsleitung die Piste auf ihre Griffigkeit und geben sie dann wieder für den Flugbetrieb frei. Bei anhaltenden Schneefällen wird der Vorgang wiederholt.

Flüge Bremen – Istanbul ab März nochmals verstärkt

Turkish Airlines erhöht ab Ende März seine Frequenz von Bremen nach Istanbul um vier Flüge in der Woche. Im Sommerflugplan 2017 ging es noch zehnmal pro Woche mit Turkish Airlines ab Bremen in die türkische Millionen-Metropole – kommenden Sommer erhöht Turkish Airlines die Frequenz um vier Flüge/Woche auf zwei tägliche Flüge, 14 Flüge/Woche. So können Reisende ab Ende März 2018 dann wählen, ob sie um 11:40 Uhr oder um 17:25 Uhr ab Bremen ans internationale Drehkreuz Istanbul/Atatürk fliegen. Von dort ist die Anbindung an den Nahen und Mittleren Osten sowie nach Afrika und Asien durch Turkish Airlines günstig möglich.

Turkish Airlines ist seit über fünf Jahren am Flughafen Bremen aktiv und bedient mit der Strecke nach Istanbul eine wichtige Drehkreuzverbindung für Urlauber und Geschäftsreisende ab Bremen.

  • Abflüge Istanbul: 08:20 Uhr und 14:15 Uhr/Ankunft Bremen: 10:45 Uhr und 16:30 Uhr
  • Abflüge Bremen: 11:40 Uhr und 17:25 Uhr/Ankunft Istanbul: 15:55 Uhr und 21:35 Uhr

Pan Pacific Airlines bekommt A320-Support durch LHT

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Pan Pacific Airlines hat die Lufthansa Technik AG mit der umfassenden Komponentenversorgung ihrer A320-Flotte beauftragt. Der Vertrag über einen Total Component Support (TCS®) hat eine Laufzeit von sechs Jahren und ist zum 01. November 2017 in Kraft getreten. Die integrierte Komponentenversorgung im Rahmen des Total Component Support umfasst die Reparatur und Überholung der Komponenten sowie Pooling- und Ersatzteilleasing, um den täglichen Flugbetrieb von Pan Pacific Airlines sicherzustellen. Lufthansa Technik garantiert damit eine zuverlässige Lieferung aus ihrem mehr als 100.000 verschiedene Komponenten umfassenden TCS®-Pool.

Die exklusive Vereinbarung mit der philippinischen Fluggesellschaft wurde am 01. November auf der MRO Asia-Pacific unterzeichnet. Patrick Dee, Vice President von Pan Pacific Airlines, zeigte sich sehr erfreut über den Vertrag mit Lufthansa Technik als dem Marktführer für die Komponentenversorgung des Airbus A320. Die umfassenden Vereinbarungen für das Komponentenpooling sowie die Nähe der Lufthansa Technik-Poollager jetzt vor Ort in Hongkong und Singapur leisten optimale Unterstützung für den Flugbetrieb.

Lufthansa Technik betreut bereits viele bedeutender asiatische Fluggesellschaften. Als unabhängiger MRO-Betrieb ist das Unternehmen seit langem in der Region verankert und als Partner gefragt. Mit der Gründung von Lufthansa Technik Component Services Asia Pacific und der gleichzeitigen Inbetriebnahme eines neuen Standortes zur Komponentenversorgung in Hongkong im vergangenen Jahr baute die Lufthansa Technik ihr Engagement im Wachstumsmarkt Asien weiter aus. Das neue Lager und die bestehenden Standorte in Singapur und Tokio bieten ein umfassendes Netz für die Kundenbetreuung im asiatischen Raum.

Nachholtermin für Pistenwartung am Köln Bonn Airport

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Da die ursprünglich in der Nacht vom 07. auf den 08. Oktober vorgesehenen Wartungsarbeiten an der großen Start- und Landebahn wegen Dauerregens abgebrochen werden mussten, werden die verbliebenen Arbeiten nun nachgeholt. In der Nacht vom 11. auf den 12. November wird die Bahn von 23:00 bis 07:30 Uhr gesperrt. In dieser Zeit werden schadhafte Stellen im Belag ausgebessert. Im Kreuzungsbereich zur Querwindbahn, die derzeit saniert wird, werden zudem – als vorbereitende Maßnahme für ihre Wiederinbetriebnahme – Kabelarbeiten durchgeführt. Da die Querwindbahn zurzeit saniert wird und ebenfalls nicht verfügbar ist, müssen die im Zeitfenster vorgesehenen Flüge verlegt, umgeleitet oder gestrichen werden. Dies betrifft 39 Flugbewegungen. Die Airlines werden ihre Passagiere rechtzeitig über die neuen Flugdaten informieren.

Der Flughafen bedauert die mit der Betriebspause verbundenen Unannehmlichkeiten für die betroffenen Passagiere und bittet um Verständnis. Wegen der Sanierung der Querwindbahn läuft der Flugbetrieb in der Single-Runway-Operation, es steht also nur eine Start- und Landebahn zur Verfügung. Alle Arbeiten sind in einem möglichst kleinen Zeitfenster geplant, bei einer relativ verkehrsarmen Zeit. Beeinträchtigungen des Flugbetriebs sind aber nicht zu vermeiden. Da die Arbeiten witterungsabhängig sind, ist eine erneute kurzfristige Verlegung auf einen späteren Termin nicht ausgeschlossen.

ILS-Vermessungen am Fraport im November

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Die DFS führt am Fraport wieder Messflüge für die Instrumentenlandesysteme (ILS) durch. Vermessen wird das ILS der Centerbahn (Westwetterlage) sowie das ILS der Südbahn (Ostwetterlage). Als Vermessungsflugzeug kommt eine zweimotorige Propellermaschine vom Typ Beechcraft King Air 350 zum Einsatz. In dieser Zeit ist auch in der Nacht mit Lärmbelästigungen zu rechnen. Falls die Vermessungen zum geplanten Termin, zum Beispiel wegen schlechten Wetters, nicht durchgeführt werden können, werden sie auf den Zeitraum vom 16. bis 18. November 2017 verlegt.

Trotz des Nachtflugverbots am Flughafen Frankfurt dürfen technische Überprüfungsflüge, wie zum Beispiel Vermessungsflüge, auch während der Nacht stattfinden. Tagsüber würden diese Flüge zu einer großen Beeinträchtigung des regulären Flugverkehrs führen. Die Vermessung technischer Einrichtungen ist für die Sicherheit im Luftverkehr zwingend notwendig und die DFS bittet die Bevölkerung um Verständnis für die Nachtflüge.

1.000.000-Passagiere am Flughafen Memmingen erreicht

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Geburtstagsüberraschung für Student Janek Hartmann. Als er an diesem Morgen am Flughafen Memmingen eintraf, ahnte er noch nichts. Kurz darauf war er „Millionär“. Denn am heutigen Montag (06.11.2017) wurde mit Janek Hartmann aus München der einmillionste Passagier des Jahres 2017 am Flughafen Memmingen willkommen geheißen.

Damit steht auch fest, dass 2017 ein neuer Passagierrekord aufgestellt wird. Für Hartmann und seine Freundin Anna Berger, beide studieren in Rosenheim Innenausbau, war es eine große Überraschung, als sie am Montag von Flughafen Geschäftsführer Ralf Schmid mit einem Einkaufsgutschein begrüßt wurden.

Routine-Reisende am Airport Memmingen

Schon die Reise nach Stockholm, die sie später im ausgebuchten Ryanair-Flug FR 1878 antraten, war ein Geschenk seiner Freundin zum 26. Geburtstag. Beide sind Stammkunden in Memmingen und nutzen den Airport aufgrund seiner attraktiven Angebote und der unkomplizierten Abfertigung. „Einmal im Jahr“, so berichten die beiden kurz vor dem Abflug, „geht es auf jeden Fall nach London.“

Für Ralf Schmid ist der frisch gebackene Millionär die erneute Bestätigung, dass auch in diesem Jahr der Allgäu Airport auf Erfolgskurs ist. Die Prognosen lägen goldrichtig, freut sich Schmid. Da nun die magische Millionen-Grenze überschritten wurde, rechnet er am Jahresende mit dem Rekord-Ergebnis von 1,15 Millionen Passagieren. Großen Anteil daran hat insbesondere die Stationierung einer Maschine der Fluggesellschaft Ryanair, die seit Anfang September mit sechs neuen Zielen für einen zusätzlichen Wachstumsschub sorgte.

Flughafen will noch mehr anbieten

Aber auch Wizz Air hat das Angebot in den letzten Jahren kontinuierlich ausgebaut und bedient ausschließlich Ganzjahresziele. Die regelmäßige Verbindung Moskau-Memmingen schlägt sich ebenfalls positiv in der Bilanz nieder. Der Erfolg dieses Jahres sei Ergebnis harter Arbeit. Bevor der Flughafen an Kapazitätsgrenzen stoße, müsse nun behutsam an wichtigen Stellschrauben gedreht werden. Die Vorbereitungen für den Ausbau, insbesondere für die Verbreiterung der Landebahn, laufen auf Hochtouren.

Auch der aktuelle Winterflugplan 2017/18 ist rekordverdächtig. Denn mit 29 Zielen verfügt er über so viele Destinationen wie noch kein Winterflugplan zuvor in der mittlerweile zehnjährigen Geschichte der zivilen Nutzung des Flughafens. Zum Angebot zählen Klassiker wie London, Moskau und Faro in Portugal. Von A wie Alicante bis V wie Vilnius in Litauen reicht das Angebot für Städtetrips, Urlaubsreisen und Besuche bei Freunden und Verwandten.

Im Winterflugplan sind auch die neuen Ryanair-Strecken zu finden, die mit der Stationierung einer Maschine in Memmingen möglich wurden: Dazu zählen Fèz in Marokko, Sevilla, Thessaloniki, Stockholm, Warschau sowie Oradea im Westen Rumäniens. Auch die beliebte Verbindung nach Palma de Mallorca wird nun im Winter angeboten. Bereits buchbar sind zudem die Flüge des Sommerflugplans 2018, der mit Athen und Burgas zwei weitere Neuheiten zu bieten hat.

Auf dem Bild: Janek Hartmann mit Freundin Anna Berger und Airport Geschäftsführer Ralf Schmid (links) und Vertriebsleiter Marcel Schütz (rechts).

Flughafen Stuttgart bekommt EASA-Zertifizierung

Der Flughafen Stuttgart hat als einer der ersten Airports in Deutschland vom Verkehrsministerium Baden-Württemberg als zuständiger Luftfahrtbehörde die vollständige Zertifizierung auf Basis der Anforderungen der European Aviation Safety Agency (EASA) erhalten.

Die 2002 mit Sitz in Köln gegründete EASA hat die Hauptaufgabe, anhand von unabhängigen Prüfungen, Inspektionen und Audits die Sicherheit des Flugbetriebs an den Flughäfen zu gewährleisten. Ziel dieser Zertifizierung ist es, die Gestaltung der Prozesse an Flughäfen, die Vorgaben für technische Anlagen sowie die betriebliche Organisation auf einen einheitlichen Standard festzulegen und damit die Sicherheit auch für die Passagiere an allen Flughäfen europaweit zu erhöhen. Bis Ende 2017 müssen alle Flughäfen in der Europäischen Union dem Regelwerk entsprechen.

Seit Frühjahr 2014 hatte eine interdisziplinäre Projektgruppe aus verschiedenen Bereichen des Unternehmens den umfassenden Katalog der Anforderungen abgearbeitet. Die zahlreichen Kriterien der EASA zur Betriebssicherheit sind äußerst streng, so enthalten sie umfangreiche Bestimmungen z.B. zur Gestaltung der technischen Infrastruktur des Flughafens oder zu organisatorischen Abläufen im operativen Flugbetrieb. Die EASA ergänzt als europäische Institution die bereits bestehenden nationalen Aufsichtsstrukturen.

Germania nimmt Direktflug nach Tel Aviv ab Nürnberg auf

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In Anwesenheit der bayerischen Staatsregierung ist die Germania Fluggesellschaft nun als erste Airline von Nürnberg nach Tel Aviv gestartet. Vom Albrecht Dürer Airport Nürnberg fliegen die grün-weißen Flugzeuge mit Full-Service-Angebot an Bord ab sofort in die israelische Stadt am Mittelmeer.

Mit dem neuen Flugangebot immer montags und donnerstagsverbinden Tourismus- und Wirtschaftsverbände hohe Erwartungen an einen gegenseitigen Austausch. Die Strecke wird nach der aktuell eröffneten Wintersaison auch in der kommenden Sommersaison geflogen.

Israelkompetenz bei Germania

Germania kann in Tel Aviv auf gute Erfahrungen und gewachsene Kontakte zurückgreifen. Die ersten Flüge in das „Miami des Nahen Ostens“ startete Germania bereits 2015 ab Hamburg und Düsseldorf, die Linienstrecken werden inzwischen ganzjährig geflogen. Mit der aktuellen Wintersaison 2017/18 baut Germania das Programm noch einmal aus. Neben Nürnberg wird auch eine Verbindung ab Berlin-Tegel neu aufgenommen, wodurch Reisende aus Isreal jetzt elfmal wöchentlich mit den grün-weißen Flugzeugen nach Deutschland fliegen können.

Für Dr. Markus Söder, Bayerischer Staatsminister der Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat sowie Aufsichtsratsvorsitzender der Flughafen Nürnberg GmbH, ist die Metropole Tel Aviv attraktives Flugziel ab dem Albrecht Dürer Airport Nürnberg und auch ein positives Signal für die engen Beziehungen von Franken und Israel.

Das nur rund vier Flugstunden entfernte Tel Aviv ist Highlight im aktuellen Winterflugplan. Für Urlauber und Geschäftsreisende stand boomende Küstenstadt aufgrund der engen wirtschaftlichen Verflechtungen zwischen der Metropolregion Nürnberg und Israel schon länger auf der Wunschliste, so der Airport. Tel Aviv ist auch eine Hochburg des Tourismus, mit traumhaften Sandstränden am Mittelmeer und einem umtriebigen Nachtleben. Die pulsierende Metropole zieht daher auch viele junge Reisende an.

Kulturelle und wirtschaftliche Vernetzung

Durch die Direktverbindung wird die Reisezeit in etwa halbiert. Das freut auch Jo-Achim Hamburger, den Vorsitzenden der Israelitischen Kultusgemeinde Nürnberg (IKGN), aber auch alle, die Israel entdecken wollen. Denn Israel hat für alle Reisenden enorm viel zu bieten. Für die IKGN ist der Bezug zur Heimstätte des jüdischen Volkes eine Herzenssache, mit dem religiösen Zentrum der Welt Jerusalem, aber auch die hippe Metropole Tel Aviv, den Badeort Eilat, den Negev oder das Toten Meer. Antike Stätten oder modernen Städten.

Die neue Flugverbindung birgt auch Chancen für den Ausbau der Wirtschaftsbeziehungen, insbesondere im IT- und High Tech-Sektor: Denn Israel gilt als das zweite ‚Silicon Valley‘. Der Direktflug gibt zum Beispiel IT-Gründern aus der Metropolregion Nürnberg und aus Israel neue Chancen, sich zu vernetzen. Es liegt im Interesse der dynamischen und hochinnovativen IT-Gründerszene in Israel, Kontakte und Kooperationen in die Metropolregion Nürnberg zu knüpfen. Israelische IT-Startups haben bereits in Nürnberg auf der international führenden und größten IT-Sicherheitsmesse ausgestellt.

Ruag nimmt Erweiterung zur Oberflächenbehandlung in Betrieb

Ruag Aerostructures übernahm jetzt in Emmen (CH) anlässlich der Schlüsselübergabe die Erweiterung der Industriehalle 7 für den Einbau einer Oberflächenbehandlungsanlage (OBA) von Ruag Real Estate. In Zukunft werden hier Flugzeugbauteile von bis zu 7 Metern galvanisiert, lackiert und auf Risse überprüft. Die Investitionssumme für das Gebäude wie auch die Anlagen belaufen sich auf CHF 23 Mio.

Heute übergab Hans Rudolf Hauri, der Vorsitzende der Geschäftsleitung von Ruag Real Estate, den Schlüssel für die neue Halle 7 an den CEO Ruag Aerostructures, Dr. Alexander Toussaint. Das Objekt umfasst eine Fläche von 2.700 Quadratmeter und ein Volumen von 32.000 Kubikmeter. Die Investitionssumme für das Gebäude wie auch die Anlagen belaufen sich auf CHF 23 Mio. Beim Bauvorhaben handelt es sich einerseits um eine Erweiterung der bestehenden Halle zur Aufnahme der neuen Oberflächenbehandlungsanlage (OBA) sowie um Anpassungen in der bestehenden Halle zur Integration einer neuen Lackieranlage (Paint Shop). Daneben wurden auch zugehörige Büros, Besprechungsräume und Sozialräume erstellt.

Vollautomatisiert und effizient

Die Oberflächenschutzanlage komplettiert die Kompetenz von Ruag Aerostructures in der Einzelteilfertigung in Emmen und erweitert dadurch gleichzeitig die Fähigkeit, komplexe Strukturen am Standort in Oberpfaffenhofen (DE) zu montieren. Ruag Aerostructures produziert in Emmen und Oberpfaffenhofen Strukturteile für namhafte Flugzeughersteller wie Airbus, Boeing, Bombardier und Pilatus.

Die OBA, inklusive der zugehörigen Wasser-, und Abwasseraufbereitungsanlage kommt in der Hallenerweiterung Nord, der Paint Shop im bestehenden Bereich der Halle 7 zu stehen. In der OBA, bei der Rissprüfanlage als auch im Paint Shop können Werkstücke von bis zu sieben Meter Länge, 2,3 Meter Höhe, sowie einen Meter Tiefe im Zwei-, oder Dreischichtbetrieb vorbehandelt und beschichtet werden. Bauteile dieser Dimension können weltweit nur von sehr wenigen Zulieferern produziert werden.

Investitionen im Industriepark Emmen

In den letzten Jahren hat die Ruag immer wieder beträchtliche Summen in den Standort Emmen investiert. Neben diversen Sanierungs- und Instandhaltungsprojekten ragen hier insbesondere die Erweiterung der Klebewerkstatt (rund CHF 5 Mio.) sowie der Neubau der Halle 8 (rund CHF 11 Mio.) in den Jahren 2010/2011, der Neubau der Halle 9 (rund CHF 18 Mio.) in den Jahren 2014/2015 sowie eine neue Flugzeuglackierhalle (rund CHF 9 Mio.) im Jahr 2016 heraus. Auf dem Bild: Dr. Alexander Toussaint, CEO Ruag Aerostructures; Hans Rudolf Hauri, Ruag Real Estate.

Airbus: Wirtschaftlich stark, Unwägbarkeiten erheblich

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Airbus SE hat die Ergebnisse für die ersten neun Monate dieses Jahres veröffentlicht und die Prognose für das Gesamtjahr bestätigt. Der starke Auftragsbestand und ein gesundes Marktumfeld bestärken weiterhin die Hochlaufpläne in der Zivilflugzeugproduktion. Die Prognose wird daher bestätigt, obwohl sich der Auslieferungsplan für dieses Jahr extrem nach hinten verschoben hat. Das ist in erster Linie auf die bekannten Triebwerksprobleme bei der neuen A320neo-Familie zurückzuführen, die mit geared Turbofans, also durch Getriebe untersetzte Fans die Luftfahrt deutlich treibstoffsparender machen sollen.

Der Auftragseingang1 belief sich auf insgesamt 50,8 Mrd. Euro (Januar bis September 2016: 73,2 Mrd. Euro). Der Auftragsbestand1 lag zum 30. September 2017 bei 945 Mrd. Euro (Jahresende 2016: 1.060 Mrd. Euro). Insgesamt gingen 271 Nettobestellungen für Zivilflugzeuge ein (Januar bis September 2016: 380 Flugzeuge). Der Auftragsbestand belief sich Ende September auf 6.691 Flugzeuge.

Die Zahl der Nettobestellungen bei Hubschraubern lag bei 210 (Januar bis September 2016: 211 Nettobestellungen), darunter 14 Maschinen vom Typ H175 im dritten Quartal. Defence and Space verzeichnete vor allem im Bereich Military Aircraft einen anhaltend hohen Auftragseingang. Im dritten Quartal gingen Bestellungen für insgesamt fünf A330 MRTT aus Deutschland und Norwegen ein. Der Gesamtauftragseingang von Defence and Space wurde durch den veränderten Konsolidierungskreis in Folge der Portfolioanpassung und durch das schwache Telekommunikationssatellitengeschäft beeinträchtigt.

454 Flugzeuge der Zivilsparte ausgeliefert

Der Umsatz lag trotz des veränderten Konsolidierungskreises bei Defence and Space stabil bei 43,0 Mrd. Euro (Januar bis September 2016: 42,7 Mrd. Euro). Auf vergleichbarer Basis ist der Umsatz gestiegen. Der Umsatz im Zivilflugzeuggeschäft stieg um vier Prozent. Commercial Aircraft lieferte 4542 Flugzeuge aus (Januar bis September 2016: 462 Maschinen), darunter 350 Maschinen der A320-Familie, 50 A350 XWB, 45 A330 und neun A380. Der Umsatz von Helicopters stieg leicht; 266 Hubschrauber wurden ausgeliefert (Januar bis September 2016: 258 Hubschrauber). Der Umsatz von Defence and Space spiegelte den negativen Effekt von rund 1,4 Mrd. Euro infolge des veränderten Konsolidierungskreises wider.

Das bereinigte EBIT belief sich auf insgesamt 1.796 Mio. Euro (Januar bis September 2016: 2.408 Mio. Euro). Es handelt sich hierbei um eine alternative Finanzkennzahl und einen Schlüsselindikator zur Erfassung der operativen Gewinnspanne ohne Berücksichtigung wesentlicher Aufwendungen oder Erträge aus Rückstellungsveränderungen für Programme, Restrukturierung oder Währungsschwankungen sowie Veräußerungsgewinnen/-verlusten aus dem Verkauf oder Erwerb von Unternehmen.

Das bereinigte EBIT von Commercial Aircraft betrug 1.545 Mio. Euro (Januar bis September 2016: 1.836 Mio. Euro). Insbesondere wirkten sich der Auslieferungsmix bei Flugzeugen, Phaseneffekte sowie die Preise in der Umstellungsphase aus.

Der industrielle Hochlauf der A350-Produktion schreitet weiter zügig voran. Das A350-Programm ist auf einem guten Weg, das Produktionsziel von zehn Flugzeugen pro Monat bis Ende 2018 zu erreichen. Bei der A350 wurden zudem Fortschritte bei der Annäherung der laufenden Kosten an die Zielvorgaben erreicht. Nach der Stornierung von vier A350-Auslieferungsslots durch Qatar Airways wurde eine Vereinbarung unterzeichnet, der zufolge die Airline zum Jahresende vier weitere fertiggestellte Maschinen abnimmt.

Triebwerke als Ersatzteilspender mitgeliefert

Im Rahmen des A320neo-Programms wurden 90 Flugzeuge an 19 Kunden übergeben. Herausforderungen bestehen weiterhin hinsichtlich des A320neo-Hochlaufs und des Auslieferungsplans, dessen Schwerpunkt im vierten Quartal liegen wird. Die Priorität liegt derzeit bei den Auslieferungen von Triebwerken an Kunden zur Nutzung als Ersatzteile, wie mit den Triebwerksherstellern vereinbart. Anfang 2017 waren rund 200 A320neo-Auslieferungen für das Gesamtjahr vorgesehen. Aufgrund von Engpässen bei der Verfügbarkeit von Triebwerken und deren Aufteilung zwischen OEMs und Ersatzteilpools werden die A320neo-Auslieferungen voraussichtlich geringfügig unter den Zielvorgaben liegen. Das Programm A330neo hat im Oktober mit dem erfolgreichen Erstflug einen wichtigen Meilenstein erreicht.

Das bereinigte EBIT von Helicopters sank auf 165 Mio. Euro (Januar bis September 2016: 200 Mio. Euro). Dies spiegelte einen ungünstigen Produkt-Mix insbesondere aufgrund eines geringeren Flugstundenvolumens im kommerziellen Servicegeschäft sowie die Auswirkungen des inzwischen aufgehobenen H225-Flugverbots wider. Diese Effekte wurden teilweise durch die Transformationsmaßnahmen der Division gemildert. Airbus arbeitet mit seinen Kunden weiterhin an der vollen Wiederaufnahme des Betriebs der zivilen H225-Flotte.

Das bereinigte EBIT von Defence and Space belief sich aufgrund des veränderten Konsolidierungskreises auf 357 Mio. Euro (Januar bis September 2016: 436 Mio. Euro). Auf vergleichbarer Basis blieb es jedoch weitgehend stabil.

A400M: Noch nicht alles fertig

In den ersten neun Monaten des Jahres 2017 wurden zwölf A400M ausgeliefert, im Vorjahreszeitraum waren es elf. Die 2016 festgehaltenen operativen und kommerziellen Annahmen stellen weiterhin die bestmögliche aktuelle Einschätzung des Managements dar. In der Zwischenzeit wurde das Produktionsniveau jedoch angepasst, um Bestände abzuarbeiten; die Auslieferungspläne werden derzeit noch mit den Kunden diskutiert. Die Entwicklungstätigkeiten mit Blick auf die Einhaltung des überarbeiteten Zeitplans für den Fähigkeitsaufwuchs wurden fortgesetzt.

Das Erreichen der vertraglich vereinbarten technischen Fähigkeiten und die Einhaltung des entsprechenden Kostenplans sind nach wie vor höchst anspruchsvolle Aufgaben. Auch die rechtzeitige Sicherung ausreichender Exportaufträge, die Kostenreduzierung, die industrielle Effizienz und das wirtschaftliche Risiko bleiben Herausforderungen, die erhebliche Auswirkungen auf das Programm haben könnten. Mit der OCCAR und den Kundennationen laufen Gespräche über den Abbau von Risiken im A400M-Programm.

Wirtschaftszahlen

Die Aufwendungen des Konzerns für eigenfinanzierte Forschung und Entwicklung sanken auf 1.918 Mio. Euro (Januar bis September 2016: 2.015 Mio. Euro). Das berichtete EBIT von 2.312 Mio. Euro (Januar bis September 2016: 2.356 Mio. Euro) enthielt Nettoanpassungen in Höhe von +516 Mio. Euro. In den ersten neun Monaten des Jahres 2016 beliefen sich die Nettoanpassungen auf -52 Mio. Euro. Die Anpassungen für die ersten neun Monate des Jahres 2017 beinhalteten:

  • Einen Aufwand in Höhe von 150 Mio. Euro im A400M-Programm, davon einen Aufwand von 80 Mio. Euro im dritten Quartal, der die Produktionsanpassung und die fälligen Kompensationen widerspiegelt;
  • Einen positiven Beitrag in Höhe von 43 Mio. Euro aufgrund der Differenz von Dollar-Zu- und ‑Abflüssen zu unterschiedlichen Zeitpunkten und aufgrund bilanzieller Neubewertungen;
  • Einen aktualisierten Nettoveräußerungsgewinn in Höhe von 604 Mio. Euro aus dem Verkauf des Verteidigungselektronik-Geschäfts;
  • Einen positiven Nettoeffekt in Höhe von 19 Mio. Euro aufgrund weiterer Portfolioanpassungen bei Defence and Space.

Das Konzernergebnis3 belief sich auf 1.851 Mio. Euro (Januar bis September 2016: 1.811 Mio. Euro) nach EBIT-Anpassungen. Der Gewinn je Aktie lag bei 2,39 Euro (Januar bis September 2016: 2,34 Euro). Positiv beeinflusst wurden Konzernergebnis und Gewinn je Aktie insbesondere durch die Neubewertung von Finanzinstrumenten und Bilanzpositionen. Das Finanzergebnis lag bei 92 Mio. Euro (Januar bis September 2016: -342 Mio. Euro).

Der Free Cash Flow vor Fusionen und Übernahmen sowie Kundenfinanzierungen verbesserte sich auf -3.344 Mio. Euro (Januar bis September 2016: -4.184 Mio. Euro), obwohl die Entwicklung durch den Aufbau von Lagerbeständen im Zusammenhang mit dem Hochlauf und den Verzögerungen bei den NEO-Triebwerken belastet wurde. Der Free Cash Flow in Höhe von -3.208 Mio. Euro (Januar bis September 2016: -2.649 Mio. Euro) beinhaltete Netto-Erlöse von rund 600 Mio. Euro aus dem Verkauf des Verteidigungselektronik-Geschäfts.

Der Cash-Flow für die Flugzeugfinanzierung verbesserte sich gegenüber dem Vorjahr um rund 100 Mio. Euro auf -440 Mio. Euro Das Flugzeugfinanzierungsumfeld ist insgesamt weiterhin solide und zeichnet sich durch eine hohe Liquidität am Markt aus. Airbus arbeitet mit den Exportkreditagenturen (ECAs) weiterhin konstruktiv an der Wiederaufnahme einer teilweise ECA-gestützten Finanzierung.

Die Nettoliquidität lag zum 30. September 2017 bei 6,7 Mrd. Euro (Jahresende 2016: 11,1 Mrd. Euro) nachdem im zweiten Quartal 1,0 Mrd. Euro an Dividenden für das Jahr 2016 gezahlt wurden. Die Bruttoliquidität belief sich auf 18,0 Mrd. Euro (Jahresende 2016: 21,6 Mrd. Euro).

Selbstanzeige von Airbus: Unwägbare Belastungen

Die Ermittlungen der britischen Antikorruptionsbehörde (Serious Fraud Office – SFO) und der französischen Finanzstaatsanwaltschaft (Parquet National Financier – PNF), die nach der Selbstanzeige von Airbus bei den britischen Behörden eingeleitet wurden, dauern an. Airbus arbeitet vollumfänglich mit beiden Behörden zusammen, auch was potenzielle Themen im gesamten Geschäft von Airbus angeht. Die Ermittlungen von SFO und PNF und sich daraus ergebende etwaige Strafen könnten sich für Airbus negativ auswirken.

Eine etwaige Verhängung von Geldstrafen (und deren Höhe) oder anderer Sanktionen aufgrund der von SFO und PNF eingeleiteten Ermittlungen hängt letztendlich von den sachlichen und rechtlichen Ermittlungsergebnissen ab und könnte erhebliche Auswirkungen auf Abschluss, Geschäft und betriebliche Aktivitäten von Airbus haben. Derzeit ist es jedoch verfrüht, eine Einschätzung der Wahrscheinlichkeit oder des Ausmaßes solcher potenziellen Folgen abzugeben4 .

Im Rahmen einer Überprüfung von Verfahren zur Einhaltung gesetzlicher US-Vorschriften hat Airbus einige Ungenauigkeiten bei Anträgen festgestellt, die das Unternehmen gemäß Part 130 der US-Vorschriften für den internationalen Waffenhandel (International Traffic in Arms Regulations – ITAR) beim US-Außenministerium eingereicht hatte. Airbus hat daraufhin die amerikanischen Behörden hierüber informiert und kooperiert mit den US-Behörden. Airbus ist weder in der Lage, die mögliche Dauer der Untersuchung noch die Höhe oder Bandbreite etwaiger Einbußen, Strafen oder anderer staatlicher Maßnahmen abzuschätzen, die diese Angelegenheit nach sich ziehen könnte.

Ausblick

Der Ausblick von Airbus für das Geschäftsjahr 2017 basiert auf der Erwartung, dass Weltwirtschaft und Luftverkehr gemäß den vorherrschenden unabhängigen Prognosen wachsen. Diese beruhen auf der Prämisse, dass es zu keinen größeren Turbulenzen kommt. Die Airbus-Prognosen für Gewinn und Free Cash Flow für das Jahr 2017 gehen von einem gleichbleibenden Konsolidierungskreis aus.

  • Vorbehaltlich der Einhaltung der Zusagen der Triebwerkshersteller wird Airbus 2017 voraussichtlich mehr als 700 Zivilflugzeuge ausliefern.
  • Vor Fusionen und Übernahmen rechnet Airbus mit einem Wachstum des bereinigten EBITs und des bereinigten Gewinns pro Aktie im mittleren einstelligen Prozentbereich im Vergleich zu 2016.
  • Der Free Cash Flow vor Fusionen und Übernahmen sowie Kundenfinanzierungen wird voraussichtlich mit dem des Jahres 2016 vergleichbar sein.

Der veränderte Konsolidierungskreis bei Defence and Space wird voraussichtlich zu einem Rückgang des bereinigten EBIT und des Free Cash Flows vor Fusionen und Übernahmen sowie Kundenfinanzierungen um rund 150 Mio. Euro führen, beim bereinigten Gewinn je Aktie wird ein Rückgang um rund 14 Cent erwartet.

Airbus – Ergebnisse erste neuen Monate 2017

(Beträge in Euro)

Airbus9M 20179M 2016Veränderung
Umsatz, in Mio.42.95342.705+1%
davon Verteidigung, in Mio.6.4087.190-11%
EBIT (bereinigt), in Mio.1.7962.408-25%
EBIT (berichtet), in Mio.2.3122.356-2%
Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen, in Mio.1.9182.015-5%
Konzernergebnis (Net Income)3, in Mio.1.8511.811+2%
Gewinn je Aktie2,392,34+2%
Free Cash Flow (FCF), in Mio.-3.208-2.649
Free Cash Flow vor Fusionen & Übernahmen, in Mio.-3.781-4.729
Free Cash Flow vor Fusionen & Übernahmen und Kundenfinanzierungen, in Mio.-3.344-4.184
Auftragseingang1, in Mio.50.79073.218-31%
Airbus30. September 201731. Dezember 2016Veränderung
Auftragsbestand1, in Mio.945.1861.060.447-11%
davon Verteidigung, in Mio.38.15339.811-4%
Nettoliquidität, in Mio.6.71811.113-40%
Mitarbeiter130.917133.782-2%

Der Umsatz im dritten Quartal 2017 stieg um zwei Prozent, in erster Linie bei Commercial Aircraft. Dies wurde teilweise durch geringere Umsätze aufgrund eines Rückgangs der Auslieferungen und im Servicegeschäft bei Helicopters sowie den geänderten Konsolidierungskreis bei Defence and Space kompensiert.

Das bereinigte EBIT für das dritte Quartal 2017 sank um vier Prozent aufgrund der stabilen Leistung von Commercial Aircraft, wo ungünstige Auslieferungs- und Phaseneffekte und Preise in der Umstellungsphase sowie Hochlaufkosten durch Rückenwind im Bereich F&E und Fortschritte beim industriellen Hochlauf im A350-Programm kompensiert wurden. Airbus hat zudem seine Investitionen in die Innovationstätigkeit der Zentrale fortgesetzt.

Das berichtete EBIT für das dritte Quartal 2017 stieg auf 521 Mio. Euro. Es umfasste im dritten Quartal 2017 verbuchte negative Netto-Anpassungen in Höhe von -176 Mio. Euro. Diese stehen im Zusammenhang mit einem Aufwand in Höhe von -80 Mio. Euro für das A400M-Programm, der die Produktionsanpassung und die fälligen Kompensationen widerspiegelt, Portfolio-Anpassungen bei Defence and Space in Höhe von 35 Mio. Euro und einem Wechselkurs-Effekt in Höhe von -131 Mio. Euro aufgrund der Differenz von Dollar-Zu- und -Abflüssen zu unterschiedlichen Zeitpunkten und aufgrund bilanzieller Neubewertungen. Die EBIT-Anpassungen für das dritte Quartal 2016 beliefen sich auf -224 Mio. Euro.

Das Konzernergebnis im dritten Quartal 2017 stieg insbesondere aufgrund günstiger Wechselkurseffekte auf 348 Mio. Euro.

Fußnoten

  1. Beiträge und Bestände aus dem zivilen Flugzeuggeschäft zum Auftragseingang bzw. Auftragsbestand basieren auf Listenpreisen.
  2. Davon 452 Auslieferungen mit Umsatzrealisierung.
  3. Airbus verwendet weiterhin den Begriff Konzernergebnis (Net Income). Das Konzernergebnis ist identisch mit dem Ergebnis, das den Eigentümern des Mutterunternehmens gemäß den IFRS-Regeln zusteht.
  4. Einzelheiten zu diesen Ermittlungen und anderen Rechtsstreitigkeiten und Schadensersatzansprüchen entnehmen Sie bitte dem Jahresabschluss und insbesondere dem Konzernzwischenbericht in Kurzfassung, Anmerkung 20: „Rechtsstreitigkeiten und Schadensersatzansprüche“, zum 30. September 2017 auf der Airbus-Website.

Eurowings mit mehr Flugzielen ab Hannover

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Eurowings fliegt mehr ab Hannover. Hinzu kommen vier neue Strecken nach Korfu, Kos, Monastir und Rhodos. Zudem nimmt die Airline zusätzliche Flüge nach London Stansted, Palma, Stuttgart und Wien auf.

Insgesamt bietet die Low-Cost Airline im Sommer 2018 nun 21 Flugverbindungen ab Hannover an – das entspricht einem Wachstum von 30 Prozent. Die griechische Insel Kos und die tunesische Stadt Monastir werden bereits ab Ende März 2018 angeflogen. Die Inseln Korfu und Rhodos ergänzen das Strecken-Portfolio ab Mai.

Eurowings entwickelt sich zu einem der stärksten Carrier am Hannover Airport. Die neuen Flugziele können bereits gebucht werden, online oder per App. Über den Reiseveranstalter Eurowings Holidays soll es auch Pauschalreisen geben, die die neuen Flugmöglichkeiten mit attraktiven Hotelangeboten kombinieren.

A350-1000 XWB fliegt zu ihrer Zulassung

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Die A350-1000, das neueste und größte Mitglied der Famlie A350 XWB von Airbus, hat nun ein weiteres Kapitel von Funktions- und Zuverlässigkeitsprüfungen bestanden. Damit rückt das neue Flugzeug seiner Musterzulassung noch diesen November einen weiteren Schritt näher.

Bald soll damit auch das erste Flugzeug an den ersten Kunden, Qatar Airways, übergeben werden. Im April hat der Airbus A350-1000, das größte Flugzeug aus der XWB-Reihe, seinen ersten „Early Long Flight“ mit 310 Passagieren an Bord absolviert. Zuvor waren die Treibstofftests an dem Muster erfolgreich durchgeführt worden.

Neues Treibstoffsystem im A350

Am Testflugzeug MSN071 hat Airbus die Triebwerks- und Treibstoffsysteme am A350-1000 getestet. Das Prozedere in Cardiff, Wales, war auch Teil des Zulassungsverfahrens. Das Treibstoffsystem wurde wie schon für andere Flugzeugmodelle in Großbrittanien entwickelt, so waren Spzialisten aus Filton, Bristol, bei den Tests zugegen. Es ging darum, Betriebszustände in extremen Wetterlagen wie Hitze zu prüfen und wie sich das Treibstoffmanagementsystem bei heißem Tankgut von über 43° Celsius verhält.

Die A350-1000 wie auch schon die A350-900 haben laut Airbus ein vereinfachtes Tanksystem mit nur drei Tanks und weniger Pumpen, was die Betriebskosten senken soll. Das Flugzeug war dazu zweimal am Tag mit Treibstoff befüllt, dann mehrere Flüge mit heißem Treibstoff durchgeführt worden. Die Ergebnisse bestätigen laut Airbus, dass die Anlage mit verschiedenen Temperaturen und Dichten von Treibstoff klarkommt und auch die Versorgung der Triebwerke und zwischen den Tanks in der Luft funktionieren.

ELF: Wichtige Erkenntnisse zum Passagiererlebnis

Mitte Mai fanden dann auch die ersten Passagierflüge statt. Darunter waren zehn Testflug-Mitarbeiter von Airbus und 13 Kabinencrew-Mitglieder der Airline Virgin Atlantic Airways, eine von 12 Kunden für den A350-1000. Diesmal war es das Flugzeug mit der Werksnummer MSN065, das in Toulouse zu einem 12-Stunden-Flug startete und landete.

Die Angestellten von Airbus und die Crewmitglieder von Virgin Atlantic Airways waren damit die ersten, die den „Xtra wide“-Komfort des neuesten A350 erleben konnten. Ihre Aufgabe war es, die Kabinensysteme auszuprobieren, die Klimatisierung, Beleuchtung, Akustik und natürlich auch das In-Flight Entertainment (IFE). Dazu auch die Bordküche, Elektrische Anschlüsse, den Waschraum und das Abwassersystem. Kurzum, der A350 wurde von den Passagieren auf Herz und Nieren getestet.

Auch wenn das nicht alles zum Zulassungsprogramm gehörte, konnte Airbus mit diesem frühen Langstreckenflug die Kabinensysteme und das Passagiererlebnis bewerten und gegebenfalls Verfahren weiter optimieren, damit bei der Übergabe an den Flugzeugkunden alles voll ausgereift ist.

Testflotte tourte um die Welt

Die jetzigen Funktionstests führten das Flugezeug MSN065 durch Europa und südamerika. Die A350-1000 hat diese Prüfung mit der Landung in Toulouse am 01. November um 08:00 Uhr Ortszeit bestanden, nachdem sie noch in Südamierika, vom kolumbianischen Barranquilla gestartet war, wo Temperaturen zwischen 8 °C und 32 °C herrschen. In nicht ganz zwei Wochen flog sie für das Zulassungsprogramm 35.200 nm bzw. 65.200 km in 150 Flugstunden. Im Programm der Testflüge des letzten Jahres wurde insbesondere die Handhabung des Musters für den Betrieb bei Fluggesellschaften getestet.

Dazu gehörten Flüge in großer Höhe, automatische Landungen, Flugzeugbewegungen am Boden des Airports und Versuche zu Kabinensystemen und Navigation. Flugbewegungen wurden Cochabamba, bei eine Höhe von 8.300 ft (2.350 m) über NN und in La Paz bei 13.300 ft (4.054 m) durchgeführt. An all diesen Flughäfen startete und landete die A350-1000 mehrmals.

Die Testflüge der A350-1000 wurden neben den Testcrews von Airbus auch im Beisen von Piloten der Flugsicherheitsbehörden der EASA (European Aviation Safety Agency) durchgeführt. Als größte XWB fasst die A350-1000 bei zu 95 Prozent gleichen Systemen 40 Passagiere (bei typsichen drei Klassen) mehr als die A350-900. Angepasst an den größeren Rumpf sind die Flügelhinterkanten der A350-1000, neue dreiachsige Fahrwerke und noch stärkere Triebwerke von Rolls-Royce, nämlich den Trent XWB-97. Mittlerweile gibt der europäische Flugzeugbauer die Zahl von 169 bestellten A350-1000 an.

Dynamischer Markt auf deutschen Flughäfen

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Nach den ers­ten neun Mona­ten des Jah­res mel­den die deut­schen Verkehrsflug­hä­fen Stei­ge­run­gen bei aus- und ein­stei­gen­den Pas­sa­gieren, der abge­fer­tig­ten Luft­fracht sowie den Starts- und Lan­dun­gen. Ver­kehrs­ent­wick­lung Januar bis Sep­tem­ber 2017. Das Ver­kehrs­auf­kom­men im Sep­tem­ber wird bestimmt durch die anhal­tend hohe Nach­frage und die Aus­wir­kun­gen der airberlin-Insolvenz. Im Ergeb­nis führt dies zum zwei Prozentpunkte gerin­ge­ren Wachs­tums­ni­veau gegen­über den letz­ten vier Mona­ten. Der Interkontinentalver­kehr bleibt auf Wachs­tums­kurs. Ursäch­lich sind der Aus­bau des tou­ris­ti­schen Ver­kehrs in die Kari­bik und das wie­der­er­star­ken der tou­ris­ti­schen Desti­na­tio­nen in Nord­afrika, ins­be­son­dere Ägyp­ten.

In den Mona­ten Januar bis September 2017 mel­den die deut­schen Verkehrs­flug­hä­fen Stei­ge­run­gen bei:

  • den aus- und ein­stei­gen­den Pas­sa­gie­ren
  • der abge­fer­tig­ten Luft­fracht
  • den Starts- und Lan­dun­gen

Ver­kehrs­ent­wick­lung

Eine hohe Nach­frage überla­gert Kon­so­li­die­rungs­pro­zess. Von Januar bis Sep­tem­ber wur­den an den deut­schen Flug­hä­fen knapp 180,2 Mio. Passagiere (an und ab) gezählt (plus 6,0 Pro­zent).

  • Der inner­deut­sche Ver­kehr wächst um 2,0 Pro­zent.
  • Der Euro­pa­ver­kehr nimmt um 6,5 Pro­zent zu.
  • Die Wachs­tums­rate im Inter­kont­ver­kehr liegt mit 9,3 Pro­zent am höchs­ten.
  • Die gewerb­li­chen Flug­be­we­gun­gen neh­men mit 2,5 Pro­zent mode­rat aber ste­tig zu.

Das hohe Ver­kehrs­auf­kom­men an deut­schen Flug­hä­fen erhält seine Impulse durch die Nach­frage auf den euro­päi­schen und interkontinentalen Desti­na­tio­nen. Die tou­ris­ti­schen Ver­kehre unter­lie­gen dabei drei Trends im zu Ende gehen­den Som­mer:

  • Ver­la­ge­rung von der Tür­kei nach Spa­nien und an die Schwarzmeeküste Bulgariens/Rumäniens,
  • Deut­li­ches Wie­der­keh­ren der ägyp­ti­schen und grie­chi­schen Touristik­ziele,
  • Ange­bots­auf­bau nach Nord- und Mit­tel­ame­rika.

Hohes Cargo-Aufkommen und Außenhandelswachs­tum

Im Sep­tem­ber hält das Cargo-Aufkommen mit 6,4 Pro­zent (an+ab) unver­än­dert an. Die Aus­la­dun­gen legen um 5,7 Pro­zent auf 195.209 Ton­nen und die Ein­la­dun­gen um 6,9 Pro­zent auf 217.231 Ton­nen zu. Im Jah­res­ver­lauf wächst die Cargo-Tonnage mit 7,3 Pro­zent (an und ab) auf 3.591.113 Ton­nen kräf­tig. Die Aus­la­dun­gen wach­sen um 7,1 Pro­zent und die Ein­la­dun­gen um 7,5 Pro­zent. Die Zunahme bei der Luft­fracht ist ein Spie­gel­bild für den star­ken deut­schen Außen­han­del, sowohl bei Import als auch Export.

Sep­tem­ber: Luft­ver­kehr lei­det unter airberlin-Rückzug

  • 23,35 Mio. Pas­sa­giere nut­zen die deut­schen Flug­hä­fen. Das ent­spricht einem Ver­kehrs­wachs­tum von 4,2 Pro­zent (an und ab).
  • Der Euro­pa­ver­kehr wächst sta­bil mit 5,1 Pro­zent.
  • Der inner­deut­sche Ver­kehr geht um 1,4 Pro­zent zurück.
  • Das Wachs­tum der Interkont-Verbindungen mit 8,3 Pro­zent bleibt auf hohem Niveau.
  • Die Zahl der gewerb­li­chen Flug­be­we­gun­gen wächst um 1,1 Pro­zent auf 195.911 Starts- und Lan­dun­gen.

Auch der Euro­pa­ver­kehr ver­harrt auf sta­bi­lem Niveau, weil der Anteil des airberlin-Angebots in die­sen bei­den Markt­seg­men­ten nicht so hoch ist. Im inner­deut­schen Markt sind die Kon­se­quen­zen der Air Berlin-Insolvenz auch sta­tis­tisch spür­bar.

LHT verbaut drei Klassen in A330-300

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Lufthansa Technik Philippines in Manila hat an acht Airbus A330-300-Flugzeugen der Philippine Airlines umfangreiche Modifikationen der Kabine vorgenommen. Die bislang ausschließlich mit einer Economy-Klasse ausgerüsteten Flugzeuge erhielten eine neue Innenausstattung, die in einem Drei-Klassen-Konzept jetzt insgesamt 309 Plätze bietet.

Das Modifikationsprogramm der A330-Flotte ist Teil eines über drei Jahre laufenden Vertrags zur Flugzeugüberholung, den Lufthansa Technik und Philippine Airlines in diesem Jahr unterzeichnet haben. Die Flugzeugkabine stellt für Fluggesellschaften eines der wichtigsten Differenzierungsmerkmale dar. Die Umrüstung für Philippine Airlines geschieht auf dem Weg, eine Fünf-Sterne-Fluggesellschaft werden zu wollen.

Kabine: Merkmal der Airlines

Das neue Kabinenkonzept von Philippine Airlines bietet eine Economy-, eine Premium Economy- und eine Business-Klasse. Alle drei Klassen sind mit neuen Sitzen, der Möglichkeit zum Abruf von Audio- und Videoinhalten (Audio-/Video on-Demand) sowie WiFi und Internet-Verbindung ausgestattet. Die neue Business-Klasse ist mit dem Vantage XL-Sitz von Thomson Aero Seating ausgerüstet.

Lufthansa Technik Philippines hat ihr Leistungsspektrum jüngst um Flugzeuge der nächsten Generation erweitert. Zurzeit wird Kapazität für die Airbus-Muster A321neo und A350 aufgebaut. Das Unternehmen wird damit für die Einführung der neuen Flotte von 21 Flugzeugen der A321neo und sechs A350 bei Philippine Airlines bereit sein, die im Januar beziehungsweise Juni 2018 in Dienst gestellt werden sollen.

Singapore Airlines: A380 und B787 mit Recaro-Sitzen

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Noch in diesem Jahr hebt der Flugzeugsitz CL3710 von Recaro Aircraft Seating in Singapore Airlines Airbus A380 ab. Der Economy-Class-Sitz kommt ab 2018 zudem in den Flugzeugen Boeing 787-10 und Airbus A350 der Airline zum Einsatz. Die mehr als 18.000 komfortablen Leichtbausitze wurden eigens für das besondere Kabinen-Design von Singapore Airlines angepasst.

Die kundenspezifisch angepasste Rückenlehne und eine spezielle Polsterung gewährleisten einen außergewöhnlichen Passagierkomfort. Der einzigartige Sitz überzeugt mit einer bemerkenswerten Ausstattung wie einer Ablagemöglichkeit für Mobiltelefon oder Brille unterhalb des In-Flight-Entertainment-Monitors und einem in den Tisch integrierten Kosmetikspiegel. Zusätzlich zur Literaturtasche stehen separate Taschen für persönliche Gegenstände zur Verfügung. Der CL3710 Economy-Class-Sitz wird nun auf der Flotte von Singapore Airlines eingesetzt, verkündete der deutsche Flugzeugsitzhersteller und Weltmarktführer für Economy-Class-Sitze bei der Produkteinführung am 02. November in Singapur.

471 Sitze in vier Klassen

Die renommierte Airline will ihre neuen Airbus A380 mit 471 Sitzen in vier Klassen ausstatten. Dazu gehören sechs Suites, 78 Business Class-Sitze und 44 Premium Economy Class-Sitze im oberen Deck, dazu kommen 343 Plätze in der Economy Class des zweistöckigen, größten Passagierflugzeugs der Welt. Das Unternehmen beschäftigt über 2.200 Mitarbeiter, von denen mehr als 1.000 in Deutschland tätig sind. Das Unternehmen hat Standorte in Deutschland, Polen, Südafrika, den USA sowie China und ist zudem mit Kundencentern in Europa, in Amerika, im Nahen Osten, in Asien und Australien vertreten. Auf dem Foto: Dr. Mark Hiller, Geschäftsführender Gesellschafter, Recaro Aircraft Seating und Goh Choon Phong, Chief Executive Officer, Singapore Airlines bei der Produkteinführung am 02. November in Singapur.

Duty Free in Eilat oder Medina von Fès mit Ryanair

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Am Montag und Dienstag hoben am Bremen Airport zum ersten Mal zwei Ryanair-Maschinen Richtung Fès in Marokko und nach Eilat/Owda in Israel ab. Standesgemäß wurde die Crew mit Blumen in Bremen begrüßt. Wer im Winter gerne einen Badeurlaub machen möchte, ist in Israel richtig.

Ab sofort geht es immer montags und freitags nach Eilat/Owda und dienstags und samstags nach Fès. Am Roten Meer, am Rande der Negev Wüste gelegen, sind hier warme Temperaturen in der kalten Jahreszeit garantiert. Und dazu ist Eilat nicht nur ein Sonnen-, sondern auch Shopping-Paradies. Denn ohne Mehrwertsteuer sind alle Geschäfte – und davon gibt es in Eilat reichlich – wie ein riesengroßer Duty Free-Shop.

Ebenfalls sonnig und warm ist es in Marokko. Zweimal pro Woche können Marokko-Fans ab jetzt in das Land von 1000 und eine Nacht fliegen. Die Medina von Fès gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe und die Altstadt Fès el-Bali ist terrassenförmig angelegt. Die mittelalterliche Medina, mit etwa einer Größe von 400 Fußballfeldern, gilt als eine der größten Nordafrikas und ist ein Genuss für alle Sinne: Datteln, Feigen, Bananen in Hülle und Fülle, dazu der Geruch vieler exotischer Gewürze und die aufgeregt klingenden Stimmen der Verkäufer. Bei diesem Anblick in den labyrinthartigen Gassen fühlt man sich um Jahrhunderte zurückversetzt.

Small Planet Airlines fliegt jetzt ab Hannover in den Urlaub

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Small Planet Airlines feiert Premiere in Hannover: Die Ferienfluggesellschaft stationiert im exklusiven Auftrag von Europas viergrößtem Reiseveranstalter FTI Touristik zum Winter einen Airbus A320 am Hannover Airport. Seit diesem Mittwoch bringt sie Urlauber direkt in die Sonne nach Malta.

In der nächsten Woche kommen die ägyptischen Reiseziele Marsa Alam, Hurghada und Sharm El Sheikh dazu. Die Small Planet Airlines Deutschland fliegt für vier große deutsche Reiseveranstalter zu den beliebtesten Ferienregionen rund um das Mittelmeer, Ägypten und die Kanaren.

Modernes Entertainment an Bord

Die Flotte besteht aktuell aus fünf modernen Airbus A320, zum Sommerflugplan 2018 wird die Airline auf zehn Maschinen dieses Typs erweitern. Mit einem modernen Kabinenkonzept setzt die Fluggesellschaft auf Komfort und Familienunterhaltung an Bord. So ist etwa das Streaming von kostenlosen Medieninhalten auf mobile Endgeräte möglich.

Hans-Peter Schwald verlässt Verwaltungsrat von Ruag

Hans-Peter Schwald, seit 2002 Einsitz im Verwaltungsrat von Ruag und seit 2014 Verwaltungsratspräsident, hat sich entschieden, anlässlich der kommenden ordentlichen Generalversammlung nicht mehr zur Wiederwahl anzutreten. Diese Woche hat er seinen Entscheid dem Verwaltungsrat von Ruag und Bundesrat Guy Parmelin eröffnet. Die Neuwahl des Präsidiums findet anlässlich der kommenden Generalversammlung statt.

Hans-Peter Schwald ist seit 2002 Mitglied des Verwaltungsrats von Ruag, seit 2014 präsidiert er dieses Gremium. Zudem ist er Mitglied im Audit Committee, Nomination & Compensation Committee und Strategy Committee. Anlässlich der kommenden ordentlichen Generalversammlung wird Hans-Peter Schwald nicht mehr zur Wiederwahl antreten. Die Neuwahl des Präsidenten des Verwaltungsrats von Ruag wird anlässlich der ordentlichen Generalversammlung vom 26. April 2018 in Stans durchgeführt.

Von der Waffenschmiede zum Technologiekonzern

Hans-Peter Schwald ist vor 16 Jahren in den Verwaltungsrat von Ruag eingetreten, wovon er diesen die letzten vier Jahre präsidiert hat. Er hat den Umbau der ehemaligen Waffenschmiede zum international tätigen Technologiekonzern maßgeblich geprägt. 1999, beim Start von Ruag, war der Bund mit einem Anteil von 90 Prozent am Umsatz dominant und Ruag war ausschließlich mit Standorten in der Schweiz aktiv. Heute hat Ruag die Anzahl der Mitarbeitenden und den Umsatz verdoppelt, ist schuldenfrei und profitabel.

Von den über 9.000 Mitarbeitenden arbeitet rund die Hälfte im Ausland. Ruag produziert auf vier Kontinenten, mittlerweile zu 58 Prozent im zivilen Markt und ist heute eine der wichtigsten MEM-Firmen der Schweiz. Ruag ist nicht nur mit Abstand der wichtigste Wehrtechnikbetrieb der Schweiz, es ist auch das größte Space Unternehmen und einer der bedeutenden Anbieter von Cyber Sicherheitsleistungen in dem Land.

Ruag – Perle der Schweizer Wirtschaft

Die Schweiz verfüge wie fast kein anderes Land auf der Welt mit Ruag über ein weit über die Landesgrenzen hinaus geachtetes, technologisch führendes Unternehmen, so Verwaltungsratspräsident Schwald. Für die Sicherheit des Landes erbringt Ruag einen wichtigen Beitrag. In den letzten 18 Jahren hat Ruag sich in einem international hart umkämpften Marktumfeld sehr gut zu behauptet. Ruag hat viele Erfolge vorzuweisen,  Umbau und Neuausrichtung sind geglückt. Jetzt stehe eine neue Dimension der Weiterentwicklung von Ruag bevor, die mehrere Jahre in Anspruch nehmen werde, so Schwald. Es sei der richtige Moment für einen Wechsel im Präsidium Verwaltungsrates.

Triebwerkswäsche von LHT mit mehr Nutzern in Japan

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Die Lufthansa Technik AG hat in Japan zwei neue Kunden für ihre innovative Cyclean®-Triebwerkswäsche gewonnen: die Solaseed Air und ein weiterer nicht genannter Kunde. Darüber hinaus wurde der seit 2012 laufende Vertrag mit dem Erstkunden Peach Aviation aus dem japanischen Osaka für deren Airbus A320-Flotte bis 2020 verlängert.

Solaseed Air lässt seit Sommer 2017 das Triebwerksmuster vom Typ CFM56-7B ihrer Boeing 737-Flotte am Flughafen Tokio-Haneda reinigen. Die Leistungsfähigkeit der Triebwerke verbessert sich durch die Reinigung im Hinblick auf Schonung der Umwelt durch geringeren CO2-Ausstoß und deutliche Kosteneinsparungen durch eine Verlängerung der on-wing time. Lufthansa Technik bietet in Japan nun Triebwerkswäschen mit Cyclean® Engine Wash in Tokio-Haneda, Tokio-Narita, Osaka/Kansai und Kitakyushu an.

Die Cyclean®-Triebwerkswäsche wird im Rahmen von Wartungsarbeiten, im Transit zwischen zwei Flügen oder über Nacht durchgeführt. Sie verkürzt die herkömmliche Triebwerkswäsche um bis zu 70 Prozent und ermöglicht die uneingeschränkte Durchführung überall am Flughafen. Cyclean® Engine Wash lässt sich an allen aktuellen Triebwerksmustern der führenden Hersteller General Electric, Rolls-Royce, Pratt & Whitney, CFMI und IAE anwenden. Bis heute wurden laut LHT weltweit über 80.000 Triebwerkswäschen für über 60 Airline-Kunden mit Cyclean® Engine Wash erfolgreich durchgeführt.

Flughäfen München und Moskau Domodedovo arbeiten zusammen

Die Flughäfen München und Moskau Domodedovo rücken näher zusammen: Bei einer feierlichen Zeremonie unterzeichneten die Direktoren der beiden Luftverkehrsdrehscheiben, Dr. Dmitriy Kamenshchik, Vorstandsvorsitzender der Moscow Domodedovo Airport Group und Dr. Michael Kerkloh, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen München GmbH (FMG) einen Kooperationsvertrag.

Ziel der Partnerschaft ist ein systematischer Wissenstransfer für Mitarbeiter und Führungskräfte beider Airports. Dafür sieht der Vertrag unter anderem Austauschprogramme vor, bei denen die Teilnehmer einen umfassenden Einblick in die Abläufe und Prozesse des Partnerflughafens bekommen sollen. Im Rahmen dieses „Sister-Airport-Agreements“ ist darüber hinaus ein enger Austausch zu Themen wie Terminalplanung, IT, Immobilienentwicklung, Sicherheit und Digitalisierung vorgesehen.

Der Flughafen Moskau Domodedovo zählt zu den führenden Airports in Russland und Osteuropa. Er wurde in den vergangenen Jahren widerholt zum besten osteuropäischen Airport gekürt. Münchens Luftverkehrsdrehkreuz ist Europas einziger Fünf-Sterne-Flughafen und erhielt unlängst die Auszeichnung „weltbestes Terminal“ für das Terminal 2. München und Moskau sind damit Partner auf Augenhöhe.

Der permanente Austausch mit Sister-Airports in Amerika, Asien und Afrika hilft, Qualitätsstandards zu sichern und weiter zu entwickeln. FMG-Geschäftsführer Dr. Michael Kerkloh (im Bild links) sieht eine besondere Bedeutung der internationalen Vernetzung des Airports. Moskau-Domodedovo ist nach Denver, Nagoya, Airports of Thailand, Singapur, Peking und der Airports Company South Africa bereits der siebte „Sister Airport“ des Münchner Flughafens.

Erstflug von Weeze nach Eilat in Israel

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Mit einem Blumenstrauß und einem herzlichen Willkommen begrüßte der Airport Weeze die Crew des ersten Linienflugs der Ryanair zwischen Israel und Weeze.

Flughafengeschäftsführer Ludger van Bebber und Rolf Hörster, stellvertretender Bürgermeister der Gemeinde Weeze waren vor Ort, als die Boeing 737-800 aus Eilat/Owda in Weeze landete.

Anschließend begrüßten sie die Ryanair – Crew und die Passagiere des Erstflugs aus Israel. Ryanair fliegt in der gerade angelaufenen Wintersaison jeweils am Montag und am Freitag eine Verbindung zwischen Weeze und der israelischen Küstenstadt Eilat. Die Flugzeit beträgt knapp fünf Stunden.

Boeing 737 fast vollbesetzt

Die Stadt Eilat markiert den einzigen Zugang Israels zum roten Meer und ist seit Jahrzehnten ein ganzjährig gefragtes Reiseziel für Urlauber aus Israel und Europa. Für viele weitere Gäste ist Eilat außerdem Startpunkt zu einer ausgedehnten Rundreise durch das geschichtsträchtige Land und auch für Ausflüge ins nahegelegene Jordanien oder nach Ägypten.

Die neue Verbindung wird vom Start weg gut angenommen: Der Erstflug vom Airport Weeze in Richtung Eilat/Owda war mit mehr als 180 Gäste nahezu ausgebucht. Auf dem Bild (v.l.n.r.): Rolf Hörster, stellv. Bürgermeister Gemeinde Weeze, Ludger van Bebber, Geschäftsführer Flughafen Niederrhein GmbH, Martin Wielinga, Base Captain Düsseldorf Weeze (NRN).

Fraport-Flughäfen: internationaler Anteil am Wachstumsschub

Der Fraport-Konzern schließt die ersten neun Monate des laufenden Geschäftsjahres 2017 mit einem deutlichen Anstieg des Konzern-Umsatzes um 13,7 Prozent auf 2,23 Milliarden Euro ab. Am Standort Frankfurt trugen insbesondere höhere Einnahmen im Zusammenhang mit dem deutlichen Passagierwachstum, höhere Erlöse aus dem Retail-Geschäft und aus Sicherheitsleistungen sowie Grundstücksverkäufe zum Anstieg bei. Im internationalen Geschäft führte insbesondere die operative Übernahme der griechischen Flughäfen sowie die Konzern-Gesellschaft Lima zu einem deutlichen Umsatzanstieg. Das operative Ergebnis (EBITDA) stieg um 19,4 Prozent auf 807,7 Millionen Euro, das Konzern-Ergebnis legte um 43,3 Prozent auf 342,3 Millionen Euro zu.

Grund hierfür war auch das verbesserte Finanzergebnis (-65,6 Millionen Euro gegenüber -79,0 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum), das von einem wesentlich besseren Ergebnis der Konzern-Gesellschaft Antalya profitierte (+21,2 Millionen Euro gegenüber -8,8 Millionen Euro in den ersten neun Monaten 2016 bezogen auf den 50-Prozent-Fraport-Anteil). Auch der operative Cash Flow legte gegenüber dem Vorjahr stark um 37,3 Prozent auf 687,4 Millionen Euro zu. Ähnlich entwickelte sich der Free Cash Flow mit einem Zuwachs von 25,1 Prozent auf 388,0 Millionen Euro.

Dr. Stefan Schulte, Vorstandsvorsitzender der Fraport AG, bewertet den Geschäftsverlauf entsprechend positiv. Die Jahresziele sollen erreicht werden. Gerade die gute Entwicklung der Beteiligungsflughäfen hat einen wichtigen Anteil an diesem Ergebnisanstieg. Mit der erfolgreichen Übernahme der griechischen Flughäfen und dem Gewinn der beiden Konzessionen in Brasilien geht der Ausbau des internationalen Geschäfts weiter. Aber auch Frankfurt verzeichnet wieder ein gutes Wachstum.

Spitzenpassagierzahl in Frankfurt

Von Januar bis September 2017 nutzten rund 48,9 Millionen Fluggäste den Flughafen Frankfurt, ein Plus von 4,6 Prozent und gleichzeitig ein historischer Höchstwert. Mit einem neuen Tageshöchstwert von 225.801 Fluggästen wurde am 29. September ein weiterer Passagierrekord erreicht. Positiv entwickelte sich auch das Cargo-Aufkommen (Luftfracht & Luftpost ohne Transit) mit einem Zuwachs von 5,1 Prozent auf 1,63 Millionen Tonnen. Auch die internationalen Beteiligungs-Flughäfen erzielten im Berichtszeitraum ausnahmslos ein starkes Passagierwachstum mit zum Teil zweistelligen Wachstumsraten.

Basierend auf der bisherigen Verkehrsentwicklung rechnet der Vorstand für das Geschäftsjahr mit einem Passagierwachstum am Heimatstandort Frankfurt von rund fünf Prozent. An den Prognosen für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage im Gesamtjahr 2017 hält der Vorstand nach Abschluss der ersten neun Monate fest – insbesondere auch aufgrund der Anlaufkosten für die beiden Flughäfen Fortaleza und Porto Alegre in Brasilien, die im Wesentlichen im vierten Quartal verbucht werden. Entsprechend erwartet Fraport einen Anstieg des Konzern-Umsatzes inklusive der neuen griechischen Flughäfen auf bis zu 2,9 Milliarden Euro, ein EBITDA in der Größenordnung von etwa 980 Millionen bis 1.020 Millionen Euro und ein Konzern-Ergebnis von 310 bis 350 Millionen Euro.

Die einzelnen Segmente

Aviation: Der Segment-Umsatz erhöhte sich in den ersten neun Monaten um 4,0 Prozent auf 721,0 Millionen Euro. Positiv wirkten am Standort Frankfurt neben dem Passagierwachstum die Anhebung der Flughafen-Entgelte zum 01. Januar 2017 um durchschnittlich 1,9 Prozent sowie höhere Erlöse aus Sicherheitsleistungen. Das Segment-EBITDA legte trotz zusätzlicher Personalaufwendungen um 4,6 Prozent auf 201,3 Millionen Euro zu. Niedrigere Abschreibungen führten zu einem Segment-EBIT von 113,7 Millionen Euro, ein Zuwachs von 15,4 Prozent.

Retail & Real Estate: Die Segment-Umsatzerlöse verbesserten sich im Berichtszeitraum deutlich um 6,3 Prozent auf 394,2 Millionen Euro. Wesentliche Gründe waren höhere Erlöse aus Grundstücksverkäufen sowie das gestiegene Passagieraufkommen, das sich positiv auf den Retail-Umsatz sowie Parkierungserlöse auswirkte. Der Netto-Retail-Erlös je Passagier verringerte sich im Vorjahresvergleich um 2,1 Prozent auf 3,31 Euro (im Vorjahr: 3,38 Euro). Gründe für den Rückgang der Kennzahl waren neben der Abwertung verschiedener Währungen gegenüber dem Euro auch ein veränderter Passagiermix, da Passagiere auf Europaverbindungen pro Passagier weniger ausgeben als solche auf interkontinentalen Verbindungen und europäische Strecken besonders stark gewachsen sind. In Summe ist der Retail-Umsatz jedoch weiter gestiegen. Das Segment-EBITDA legte leicht um 2,2 Prozent auf 288,2 Millionen Euro zu, das Segment-EBIT erhöhte sich um 3,2 Prozent auf 225,6 Millionen Euro.

Ground Handling: Das Segment verzeichnete in den ersten drei Quartalen durch gestiegene Einnahmen aus Bodenverkehrsdiensten in Frankfurt einen leichten Umsatzanstieg um 0,9 Prozent auf 482,6 Millionen Euro. Der Personalaufwand nahm aufgrund von Tariferhöhungen sowie der erhöhten Rückstellung zum Personalstrukturwandel zu. Korrespondierend reduzierte sich das Segment-EBITDA um 15,1 Prozent auf 38,1 Millionen Euro, während sich das Segment-EBIT deutlich um 45,2 Prozent auf 8,5 Millionen Euro verringerte.

External Activities & Services: Der Segment-Umsatz stieg in den ersten neun Monaten um 51,2 Prozent auf 631,0 Millionen Euro. Wachstumstreiber waren insbesondere Fraport Greece (+181,4 Millionen Euro) und die Konzern-Gesellschaft Lima in Peru (+19,7 Millionen Euro). Das Segment-EBITDA verzeichnete trotz steigender Aufwendungen einen signifikanten Anstieg um 77,8 Prozent auf 280,1 Millionen Euro. Gestiegene Abschreibungen, die sich unter anderem durch Fraport Greece sowie Fraport USA ergaben, führten zu einem Segment-EBIT von 192,4 Millionen Euro, ein Zuwachs von 97,9 Prozent.

Wohin geht`s ab Karlsruhe / Baden-Baden im Winterflugplan?

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Zeitgleich mit dem Ende der Sommerzeit tritt am Sonntag, 29. Oktober 2017 der Winterflugplan am Flughafen Karlsruhe / Baden-Baden (FKB) in Kraft. Das Angebot der Flugziele wird in diesem Winter durch zahlreiche neue Direktverbindungen ergänzt. So bietet Ryanair jeweils zweimal wöchentlich Flüge zu den neuen Zielen Edinburgh, Eilat Owda, Lissabon, Sevilla, Tel Aviv und Warschau-Modlin. Auch die beliebten Flüge nach Palma de Mallorca und Thessaloniki werden von Ryanair während des Winterflugplans angeboten, und die Flugverbindung nach London-Stansted wird aufgestockt. Weitere Ryanair-Flugziele sind Alicante, Barcelona-Girona, Bari, Malaga, Malta, Porto, Sofia und Teneriffa-Süd.

Das umfangreiche Angebot dieser Winterflugplanperiode trägt mit dazu bei, dass die für das Gesamtjahr 2017 erwarteten 1,2 Millionen Passagiere bereits früher erreicht werden sollen. Die am FKB neu operierende Fluggesellschaft Pobeda Airlines, eine Tochtergesellschaft der Aeroflot, fliegt dreimal wöchentlich nonstop nach Moskau-Vnukovo und über das dortige Drehkreuz nach Sotschi.

Die zur Lufthansa-Gruppe gehörende Fluggesellschaft Eurowings fliegt bis zu zweimal täglich nach Hamburg und neu bis zu zweimal wöchentlich mit einem Airbus A320 nach Palma de Mallorca. Über das Drehkreuz in Hamburg erreichen Sie weitere Destinationen. Fly Egypt fliegt im Auftrag des Reiseveranstalters FTI neu einmal wöchentlich mit modernen Airbus A320 und Boeing 737-800 nach Hurghada.

Auch rund um das Thema „Parken am FKB“ gibt es Neuigkeiten für die Fluggäste. Der beliebte Parkplatz P11 erhält bis Ende November eine asphaltierte Fahrspur, und der Hauptweg in Richtung Terminal wird ebenfalls asphaltiert, um den Passagieren einen kundenorientierten Service zu bieten. Zudem gibt es ein „Winter-Park-Special“ am FKB: Von Anfang November bis Ende Februar gelten auf dem P11 die Parkpreise des günstigsten FKB-Parkplatzes P3, der in diesem Zeitraum geschlossen sein wird.

Sofia als Standort der Flugzeugüberholung wird ausgebaut

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Die Lufthansa Technik Gruppe erweitert ihre Kapazitäten mit einem neuen Hangar-, Büro- und Multifunktionsgebäude am Flughafen Sofia. Lufthansa Technik Sofia wird damit zum größten Überholungsstandort in Osteuropa und gleichzeitig größter Überholungsstandort der Lufthansa Technik Gruppe in ganz Europa.

Die Gesamtinvestition in das Projekt beläuft sich auf rund 35.000.000 Euro – gemeinsam mit dem Engagement des Joint Venture-Partners Bulgarian Airways Group. Die Gelder wurden für den Bau des sechs-geschossigen Multifunktionsgebäudes verwendet, das Hangar, Büros und Werkstattflächen kombiniert.

Entwicklung des Sektors Luftfahrtindustrie

Die Erweiterung ermöglicht zusätzliche Produktionslinien und einen weiteren Ausbau der zentralen Serviceabteilungen, die von Sofia aus das weltweite Netzwerk der Lufthansa Technik Überholungsstandorte unterstützen. Insgesamt eine 60-prozentige Kapazitätsausweitung, das entspricht einer Million Arbeitsstunden mehr pro Jahr. Die Anzahl der Mitarbeiter in Sofia steigt um 30 Prozent auf 1.300 Personen.

Lufthansa Technik Sofia seit den letzten neun Jahren ein Teil der wachsenden bulgarischen Luftfahrtindustrie. LHT konnte dabei ein effizientes Dienstleistungsportfolio für die Instandhaltung von Flugzeugen aufzubauen und ein führendes Unternehmen auf dem europäischen Wartungs-, Reparatur- und Überholungsmarkt -Markt werden, und das Potenzial sei noch nicht ausgeschöpft.

Als Passagier ist man bei der Landung am Flughafen von den neu gebauten vier Multifunktionshallen für die Überholung von Narrowbody-Flugzeugen beeindruckt. Die Gesamtinvestition, die seit 2007 in dem Joint Venture getätigt wurden, beläuft sich auf mehr als 100 Millionen Euro in Vermögenswerte, Werkzeuge und Infrastruktur sowie geschultes Personal. Das Projekt wurde auf einem 64.000 Quadratmeter großen Grundstück realisiert.

Moderner Wartungsstandort

Die moderne Basis von Lufthansa Technik Sofia wird zukünftig bis zu acht Narrowbody-Flugzeuge gleichzeitig zur Überholung aufnehmen können. Ein weiteres Flugzeug kann mit der Nase zum Beispiel für Kabinenmodifikationen in die Hangars gestellt werden. Das Leistungsspektrum reicht von der Wartung bis hin zu IL-/D-Checks und beinhaltet außerdem umfassende Zusatzleistungen wie Flugzeuglackierung, Innenausbau und AOG-Unterstützung. Zwei der Bays besitzen volle Lackierkapazitäten. Das Unternehmen hat seinen Sitz auf einem Areal am Flughafen Sofia und kann alle Instandhaltungsarbeiten allein oder in enger Zusammenarbeit mit anderen Standorten der Lufthansa Technik Gruppe durchführen. Modernste Technologie ermöglicht es dem Unternehmen, höchste Umweltstandards zu erfüllen.

Lufthansa Technik Sofia ist einer der größten Investoren und Arbeitgeber in der bulgarischen Luftfahrtindustrie. Das Unternehmen ist auf die Überholung und Wartung der Airbus A320-, sowie Boeing 737 (Classic und NG) Familien spezialisiert und wird demnächst auch Services für die A32neo anbieten. Die Spezialisten von Lufthansa Technik Sofia führen auch Wartungsarbeiten für verschiedene Flugzeugtypen durch, darunter die Airbus A320 und Boeing 737 Familien und die Embraer E-Series.

Geld der richtige Anreiz zur Verspätungsvermeidung?

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Die aktuelle Umsetzung der seit Jahrzehnten bestehenden Schutzbestimmungen für die Bevölkerung vor vermeidbarem – und damit einhergehend unzumutbarem – Fluglärm (z.B. Nachtflugbeschränkungen und Bahnbenutzungsregeln) am „Helmut Schmidt-Airport“ verfehlt ihr Ziel um Längen. Es gibt kaum einen Betriebstag, an dem der letzte Flieger regelkonform spätestens um 23:00 Uhr gestartet oder gelandet ist. Außerdem wird in der Stunde zuvor (ebenso wie in der ersten Betriebsstunde) die geltende Bahnbenutzungsregelung nahezu in Gänze außer Kraft gesetzt. All dies geschehe wissentlich vor den Augen der Genehmigungs- und Kontrollbehörden (BWVI und BUE), ohne dass hinreichend eingegriffen werde, so die BAW | Bürgerinitiativen für Fluglärmschutz in Hamburg und Schleswig-Holstein.

Und weiter: Weder freiwillige Selbstverpflichtungen („Pünktlichkeitsoffensive“) noch die novellierte Entgeltordnung haben es vermocht, das bestehende Belastungsübermaß spür- und messbar zu reduzieren. Andererseits wird jeder Passagierrekord gefeiert, als ob es keine direkte oder zumindest indirekte Beziehung von Passagieraufkommen, Flugbewegungsanzahl, Fluglärm und Grad der Regelmissachtung gäbe.

Wenn Aufsicht und Interesse verschmelzen

Wie passe dies zusammen mit dem Appell der Hamburgischen Bürgerschaft an den Senat „eine sehr strenge Einhaltung der Betriebszeiten sicherzustellen und gegenüber den Fluglinien auf eine weitere Reduzierung der Verspätungen und Ausnahmen hinzuwirken“, stellt die BAW die Frage.

Mit Geld ließe sich scheinbar alles regeln: Wird die Nachtflugbeschränkung durch eine Fluggesellschaft umgangen, reicht ein bisschen Ablass (zeitabhängige Start- und Landeentgelte) an den kommerziellen Flughafenbetreiber und schon werde die angegebene Unvermeidbarkeit durch die aufsichtführende Behörde – in Vertretung der Haupteigentümerin und damit verbunden der monetären Empfängerin des Ablasses – attestiert.

Berlin bekommt neue Flugziele ab TXL und SXF

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Der Winterflugplan ab Berlin hat neue Ziele für Wochenendtrips zu den Weihnachtsmärkten Europas, Urlaub im Winterwunderland Skandinavien oder doch lieber Wärme und Sonne auf südlichen Inseln. Der neue Flugplan trat zeitgleich mit der Umstellung auf die Winterzeit in Kraft. Am Flughafen Schönefeld können Passagiere, die nur mit Handgepäck reisen und bereits eingecheckt haben, für das schnellere Starten die allgemeine Sicherheitskontrolle im Terminal C nutzen. Passagiere sollten sich auf den Anzeigen vor Ort informieren. Denn zusätzlich zeigen Monitore die aktuelle Auslastung der Sicherheitskontrollen in den verschiedenen Terminals an. Da von allen Sicherheitskontrolllinien aus alle Abfluggates erreichbar sind, kann es bei langen Wartezeiten günstiger sein, eine andere Kontrolle zu nutzen als die des eigentlichen Abflugterminals.

Flugverbindungen ab Berlin-Tegel

  • Mit Beginn des Winterflugplans startet Eurowings zweimal täglich nach Brüssel in Belgien sowie ab dem 26. November einmal wöchentlich nach Klagenfurt in Österreich. Ab Januar 2018 erweitert die Airline ihr Flugangebot ab Berlin-Tegel um innerdeutsche Verbindungen nach München und Karlsruhe/Baden-Baden, nach Helsinki in Finnland, Kopenhagen in Dänemark, Göteborg und Stockholm in Schweden, Budapest in Ungarn, Krakau in Polen, die kanarischen Inseln Lanzarote, Fuerteventura, Teneriffa und Gran Canaria, Alicante und Malaga in Spanien, Mailand in Italien sowie Funchal auf Madeira in Portugal.
  • Kaliningrad ist neu im Flugplan ab Berlin. Die Fluggesellschaft RusLine verbindet Tegel ab jetzt dreimal wöchentlich mit der westlichsten Stadt Russlands.
  • USA-Reisende können mit Lufthansa ab dem 08. November nach New York fliegen. Dann startet die Kranich-Airline fünfmal wöchentlich zum John F. Kennedy-Flughafen.
  • Germania weitet ihren Flugplan aus und stationiert zum Flugplanwechsel ein Flugzeug in Berlin-Tegel. Ab dem 10. November fliegt die Airline dann dreimal wöchentlich nach Tel Aviv. Ebenfalls ab Anfang November bietet die Berliner Fluggesellschaft ab Tegel Verbindungen nach Hurghada in Ägypten (einmal wöchentlich), auf die Kanarischen Inseln Gran Canaria und Fuerteventura (jeweils zweimal wöchentlich) sowie Lanzarote (einmal wöchentlich) und Teneriffa in Spanien (ebenfalls einmal wöchentlich) an.
  • Icelandair startet neu vom Flughafen Berlin-Tegel. Mit der isländischen Fluglinie können Passagiere ab dem 03. November dreimal wöchentlich nach Reykjavik, in die Hauptstadt Islands, fliegen.
  • Joon, eine Tochtergesellschaft der Air France, übernimmt ab dem 01. Dezember die Flüge der Muttergesellschaft ab Berlin-Tegel zum Flughafen Charles de Gaulle in Paris. Das Angebot von 37 Flügen wöchentlich in Richtung der französischen Hauptstadt bleibt unverändert.
  • Die französische Fluggesellschaft Aigle Azur Airline steuert ab dem 01. Dezember den Flughafen Paris-Orly an. Ab Berlin-Tegel geht es dann viermal wöchentlich in die Hauptstadt Frankreichs.
  • Ab dem 04. Dezember verbindet die polnische Fluggesellschaft LOT täglich Berlin-Tegel mit Warschau in Polen.
  • Ab dem 01. Januar 2018 nimmt Luxair die Strecke Berlin-Tegel – Saarbrücken auf. Die innerdeutsche Verbindung wird 18-mal wöchentlich geflogen.

Flugverbindungen ab Berlin-Schönefeld

  • Germania baut ihre Basis am Flughafen Schönefeld aus und stationiert zum Winterflugplan ein weiteres Flugzeug am Standort. Die Fluggesellschaft mit den Flugzeugen in grün-weißer Lackierung bietet damit ein umfangreiches Flugprogramm mit erhöhten Frequenzen und neuen Destinationen ab Schönefeld. Neu geht es künftig einmal wöchentlich künftig nach Marsa Alam und Sharm el-Sheikh in Ägypten sowie zweimal die Woche auf die Kanarischen Inseln Fuerteventura und Gran Canaria.
  • Die deutsche Ferienfluggesellschaft Condor fliegt für FTI ab dem 06. November einmal pro Woche nach Dubai in den Vereinigten Arabischen Emiraten.
  • Ryanair erweitert ihr Angebot ab Berlin-Schönefeld und bietet jetzt täglich Flüge nach Krakau in Polen an. Jeweils zweimal wöchentlich fliegt Ryanair zudem neu nach Kerry in Irland und Eilat in Israel.
  • Die britische Fluggesellschaft easyJet fügt ihrem Flugplan ab Berlin zwei neue Ziele hinzu. Nach Luxemburg fliegt die orangefarbene Airline ab jetzt dreimal wöchentlich. In Richtung Tallinn in Estland geht es ab dem 04. November zweimal wöchentlich.
  • Tunisair verbindet Schönefeld mit zwei neuen Zielen in Tunesien. Einmal wöchentlich startet die tunesische Fluggesellschaft ab dem 29. Oktober nach Monastir. Am 01. November folgt eine wöchentliche Verbindung nach Djerba.

Parkplatzbuchung online

Bei der Urlaubsplanung können Reisende ihren Parkplatz am Flughafen Schönefeld online mitbuchen, um Zeit und Geld zu sparen. Bereits ab 39 Euro pro Woche stehen Parkplätze im Parkhaus P3 am BER zur Verfügung. Ein kostenfreier Shuttlebus verkehrt rund um die Uhr alle 30 Minuten zwischen dem Parkhaus und dem Flughafen Schönefeld. Kurzurlaubern und allen, die es eilig haben, empfehlen sich terminalnahen Parkflächen, wie das neu renovierte Parkhaus P4. Nur drei Gehminuten vom Check-In entfernt bietet es über 800 überdachte Stellflächen. Parkplatzbuchungen können online beim Flughafen vorgenommen werden.

Antriebe und Simulation: AERO fokussiert Trends der Luftfahrt

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Die AERO tritt mit einem noch weiter ausgebauten Konzept an. Für einen starken Schwerpunkt sorgt die E-Flight-Expo auf der Fachmesse, die vom 18. bis 21. April auf dem Messegelände in Friedrichshafen stattfindet. Premiere feiert dort die Flight Simulator Area. Die Bereiche Avionics Avenue, Engine Area, Pilotenausbildung sowie Aerodrones/UAS Expo sorgen erneut für ein starkes fachliches Angebot.

Zudem bekommen die Drehflügler auf der Messe für Allgemeine Luftfahrt starken Auftrieb. Bei der AERO stehen die unterschiedlichsten Luftfahrzeuge im Mittelpunkt: Von Segelflugzeugen über Ultraleicht-Flieger, Helikopter bis hin zu Business-Jets reicht die Palette. Ein immer bedeutenderes Thema sind unbemannte Drohnen, die in der Luftfahrt neben dem neuen Bereich VTOL (vertical take off and landing) immer mehr Aufmerksamkeit nach sich ziehen.

Trends der Luftfahrt werden ausgebaut

Messechef Klaus Wellmann und Projektleiter Roland Bosch freuen sich, dass zum Stand Ende Oktober 2017 die Ausstellungsfläche für die AERO 2018 bereits sehr gut gebucht ist. Die weltweit aufgestellten Unternehmen der Allgemeinen Luftfahrt sind optimistisch. Als Reaktion auf die immer größere Bedeutung der Elektromobilität dürfte auch die E-Flight-Expo auf der AERO immer weiter wachsen.

AERO 2018 deckt naturgemäß eine große Vielfalt an Fluggeräten ab. Von der unbemannten zivilen Drohne über Ultraleichte, ein- und mehrmotorige Flugzeuge mit Kolbenmotor, Hubschrauber, Gyrocopter und Turboprops bis hin zu mehrstrahligen Jets ist alles zu sehen. Innovative Antriebssysteme, zukunftstaugliche Avionik, Dienstleistungen und Zubehör rund ums Fliegen sind weitere Schwerpunkte auf der AERO 2018, ebenso wie Angebote zur Pilotenausbildung und Informationen über weitere Berufsmöglichkeiten in der Allgemeinen Luftfahrt.

Mehrere erfolgreiche Sonderausstellungen werden auf der AERO im kommenden Jahr fortgesetzt: Die E-Flight-Expo hat sich längst etabliert und findet mit alternativen Antriebskonzepten erneut in einer eigenen Halle statt. Konzerne wie Siemens sind konkret mit der Entwicklung eigener Elektroflugprojekte beschäftigt. Zudem werden erste elektrisch angetriebene Taxi-Drohnen im Testeinsatz erprobt. Dies zeigt die zunehmende Bedeutung, die dem Elektroflug nicht nur in der Allgemeinen Luftfahrt in Zukunft zukommen wird.

Flugsimulator – Areal nicht nur für Anfänger

Zum ersten Mal auf einer AERO gibt es 2018 die neue Flight Simulator Area. Hier dreht sich alles ums Thema Flugsimulation sowohl im Bereich des Pilotentrainings, aber auch für alle die ausprobieren wollen, wie sich das Steuern eines Flugzeugs oder Hubschraubers anfühlt.

Der Helikopter-Bereich ist auf der AERO 2018 ebenfalls stark vertreten. Der Deutsche Hubschrauber Verband (DHV) informiert im Rahmen von Fachvorträgen über den immens großen Einsatz der Helikopter als „Arbeitsbiene“. So werden ein- und mehrmotorige Hubschrauber mit Kolbenmotor oder Turbinenantrieb zu sehen sein. Durch die Zulassung der ultraleichten Helikopter-Kategorie in Deutschland hat das Drehflügler-Segment zusätzliche Impulse erfahren.

Klassen der Businessflugzeuge

Die große Bedeutung der Business Aviation wird 2018 erneut abgebildet. Ein- und zweimotorige Flugzeuge mit Kolbenmotor, Turboprop-Singles und Twins, aber auch ein- und mehrstrahlige Jets sind hier ausgestellt. Durch die Erlaubnis der europäischen Luftfahrtbehörde EASA vom März 2017, Turbinen-Singles für den kommerziellen Luftverkehr nun auch im Instrumentenflugbetrieb zuzulassen, können sich die Hersteller dieser einmotorigen Turboprops über eine höhere Nachfrage freuen. Die AERO beginnt am 18. April und dauert bis 21. April 2018.

Ryanair startet Liniendienst München – Dublin

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Mit Beginn des Winterflugplans am vergangenen Sonntag hat die Fluggesellschaft Ryanair jetzt erstmals eine Linienverbindung von und nach München eingerichtet. Zweimal täglich starten Maschinen der irischen Low-Cost-Airline von der bayerischen Landeshauptstadt aus nach Dublin.

Auf der Route in die irische Hauptstadt setzt Ryanair moderne Flugzeuge vom Typ Boeing 737-800 ein.

SES übernimmt Kommando über Satellit EchoStar 105/SES-11

Airbus hat die Steuerung des Satelliten an SES übergeben: Der Dual-Mission-Kommunikationssatellit – der 47. Satellit, der auf der Plattform Eurostar E3000 basiert – kann damit bald seine Arbeit im All antreten. Er bietet Ku- beziehungsweise C-Band-Kapazitäten für die Betreiber Echostar und SES. Der am 11. Oktober gestartete, von Airbus Defence and Space gebaute Satellit EchoStar 105/SES-11 hat am 19. Oktober seine geostationäre Umlaufbahn erreicht. Dort wurde er vollständig einsatzbereit gemacht und seine wichtigsten Funktionen getestet. SES testet nun die Nutzlast, bevor der Satellit im Auftrag der beiden Betreiber auf der Orbitalposition 105 Grad West seinen Betrieb aufnimmt.

EchoStar 105/SES-11 ist ein Satellit mit Doppelmission. Er trägt einerseits eine Nutzlast von 24 36-MHz-C-Band-Transpondern für den luxemburgischen Betreiber SES, dem Eigner und Betreiber des Satelliten unter dem Namen SES-11. Darüber hinaus stellt er eine Nutzlast mit 24 36-MHz-Ku-Band-Transpondern für den US-Betreiber EchoStar bereit, der den Satelliten unter dem Namen EchoStar 105 vermarktet. EchoStar 105/SES-11 ist der 47. Satellit, der auf der äußerst zuverlässigen Plattform Eurostar E3000 von Airbus basiert. Er hatte eine Startmasse von 5.200 kg und verfügt über eine Leistung von 12 kW.