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Nachtflüge in Hamburg mit dezidierter Obergrenze

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Die Debatte in der Hamburgischen Bürgerschaft zu den Jahresberichten von Senat und Fluglärmschutzbeauftragte und der Volkspetition für ein konsequentes Nachtflugverbot zwischen 22:00 und 06:00 Uhr ergab klare Signale für mehr Fluglärmschutz insbesondere während der Nacht. Fraktionsübergreifend besteht großes Einvernehmen, dass die Anzahl der Flugbewegungen während der gesetzlichen Nachtruhe deutlich reduziert werden müssen. Die Fraktionen sehen sich weiterhin dem sogenannten 16-Punkte-Plan zur Reduzierung der luftverkehrsbedingten Belastungen durch den Betrieb des innerstädtischen Verkehrsflughafens „Helmut Schmidt“ verpflichtet.

Die Verbesserung der Belastungssituation wird als dringlich und wichtig erachtet. Insbesondere die Entgeltnovelierung habe bisher ihre Wirkung noch nicht gezeigt und weitere Maßnahmen müssen nachfolgen. SPD Fraktionschef Andreas Dressel hat nun erstmals ein Verspätungskontigent beziffert und fordert einen Deckel bei maximal 450 nächtlichen Starts und Landungen pro Jahr.

Nachtflugkontingent dingfest machen

Die deutliche Kritik an den Fluglärmberichten des Senats hat damit Gehör gefunden. Die Abgeordneten der Hamburgischen Bürgerschaft sind sich einig, dass die bestehende Belastungssituation einer dringlichen Verbesserung bedarf. Im Angesicht der sich abzeichnenden 1.000 Verspätungen dieses Jahr, was einen absoluten Negativrekord darstellt, begrüsten die Nachtflugkritiker den Vorschlag des Verspätungskontingents. Dessen Umsetzung müsse jetzt gemeinsam bearbeitet werden. Jede Diskussion um die belastenden Verspätungen und um das Übermaß an Ausnahmen wäre aber beendet, würde man sich zu einem konsequenten Nachtflugverbot durchringen, hieß es seitens der Bürgerinitiativen für Fluglärmschutz in Hamburg und Schleswig-Holstein (BAW), das Ergebnis der Debatte zusammen.

Nantes neues Ziel von neuer Airline ab Hamburg

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Hamburg Airport feiert eine doppelte Premiere: Mit Hop! kann eine neue Fluggesellschaft am Hamburger Flughafen begrüßt werden. Die Air France-Tochter verbindet Hamburg ganzjährig dreimal wöchentlich mit dem französischen Nantes – jetzt wurde der Erstflug auf der Strecke offiziell gefeiert.

Nantes ist zudem ein komplett neues Ziel im Hamburger Flugplan, das vorher noch nicht bedient wurde. Jeweils montags, mittwochs und freitags wird die Universitätsstadt an der Loire angeflogen. Zum Einsatz kommen Flugzeuge des Typs CRJ 1000 und 700 mit 70 bis 100 Sitzplätzen. Ob für einen Städtetrip in eine schöne Universitätsstadt oder als Ausgangspunkt zu weiteren Zielen in Frankreich bietet die Airline Passagieren auch attraktive neue Reisemöglichkeiten.

Nantes: Wirtschaftszentrum an der Loire

Nantes, die Hauptstadt der französischen Region Pays de la Loire, liegt ca. 50 Kilometer vom Atlantik entfernt. Sie ist die fünftgrößte Stadt Frankreichs und bildet zusammen mit dem viertgrößten Hafen des Landes in Saint Nazaire ein bedeutendes Wirtschaftszentrum. Zudem ist Nantes eine Universitätsstadt voller junger Menschen und lockt als moderne Metropole mit zahlreichen Sehenswürdigkeiten.

Zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten zählen unter anderem das Château des ducs de Bretagne (dt. Schloss der Herzöge der Bretagne), die Machines de l’Île (dt. Inselmaschinen) – ein Kunstprojekt mit großen, beweglichen Tiermaschinen – und die Kathedrale Saint-Pierre-et-Saint-Paul. Darüber hinaus gibt es in Nantes ideale Anschlussverbindungen zu weiteren französischen Zielen wie Lille, Saint Nazaire, Lyon, Marseille, Montpellier und Toulouse.

ESA und Airbus wollen Wege ins All erleichtern

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Airbus soll künftig mehr günstige Transportmöglichkeiten ins All anbieten, die auf der aus dem OneWeb-Programm abgeleiteten kostengünstigen Plattform basieren. Airbus Defence and Space und die Europäische Weltraumorganisation ESA haben dazu einen Vertrag über einen In-Orbit-Demonstrator im Rahmen des ESA-Pioneer-Programms Advanced Research in Telecommunications Systems (ARTES) unterzeichnet.

Das In-Orbit-Projekt, auch IODA – In-Orbit Demonstrator by Airbus – genannt, umfasst die Entwicklung der wichtigsten Elemente einschließlich Infrastruktur (Satellit, Nutzlast und Bodensegment), den Start eines ersten Satelliten und die Validierung des Gesamtsystems in einem Multimissionsszenario. Ziel von IODA ist es, einen Komplettservice für die In-Orbit-Validierung und/oder für den (technologie- oder servicebasierten) Machbarkeitsnachweis („Proof of Concept“) in einer realen Einsatzumgebung anzubieten, und somit die Aussichten für den Markterfolg wesentlich zu verbessern.

Im-All-Validierung für Neueinsteiger

Diese Vereinbarung mit der ESA sollte die künftige In-Orbit-Validierung neuer Konzepte, Systeme und Technologien erheblich erleichtern, die auf die erprobte OneWeb-Technologie setzen. Die Lösung soll nicht nur allen europäischen Satellitenherstellern zur Verfügung stehen, sondern auch nachgelagerten New-Space-Unternehmen als Ressource zur Erprobung und Risikominimierung ihrer neuen Technologien und Missionskonzepte im Orbit dienen. Gerade Neueinsteigern im Raumfahrtsektor kann dies die Validierung ihrer Missionen erleichtern. Airbus will zu Zweck Expertise und Beratung anbieten, die sich von Kenntnissen über Nutzlastarchitektur, über innovative, automatisierte Integrationsprozesse bis hin zur Unterstützung von Bodensegmenten, Betrieb und End-to-End-Systemen erstreckt.

Das Pioneer-Partnerprogramm der ESA soll die Entstehung von Raumfahrtanbietern (Space Mission Providers – SMP) erleichtern, die öffentlichen und privaten Kunden schnellen und kostengünstigen Zugang zum Weltraum anbieten können. Das ESA unterstützt damit nun die Entstehung kommerzieller Einheiten in Europa, um öffentlichen und privaten Kunden im Bereich Satellitentelekommunikation schnellen und günstigen Zugang zum Weltraum zu ermöglichen. Es erschafft neue Möglichkeiten für etablierte, wie auch für neue Akteure auf dem sich schnell ändernden und umkämpften Satcom-Markt.

FTI ließ die Erstflüge nach Dubai, Malta und Luxor starten

Drei auf einen Streich – FTI hat sein Angebot am Flughafen Leipzig/Halle massiv ausgeweitet. Seit dem 01. November 2017 fliegt der Münchner Veranstalter mit je einer wöchentlichen Maschine nonstop nach Luxor, Malta und Dubai. Dubai wird jetzt auch ab ab Stuttgart angesteuert.

Die schönsten Urlaubsregionen der Welt rücken durch die drei neuen FTI-Charterflieger so nah wie nie zuvor an die sächsische City heran. In rund vier Stunden tauschen die Leipziger Auwald und Völkerschlachtdenkmal gegen Nil und Pharaonen. Nach Valletta auf Malta, in die europäische Kulturhauptstadt 2018, sind sie nur rund zwei Stunden unterwegs und das sonnenverwöhnte Dubai ist etwa sechs Flugstunden entfernt.

Leipzig, mitteldeutsches Tor zur Welt

Leipzig/Halle gehört seit vielen Jahren zu den wichtigsten Abflughäfen von FTI. Der Airport folgt gleich nach den internationalen Drehkreuzen Frankfurt, Düsseldorf und München. Bereits vor rund 20 Jahren hob die erste Maschine im Auftrag der FTI Touristik auf der Leipziger Startbahn ab.

Die enge Kooperation mit FTI ist eine echte Bereicherung für die Flugpläne der Flughäfen Leipzig/Halle und Dresden. Dank der verschiedenen Angeboten können Urlaubssuchende von Bayreuth bis Berlin und von Magdeburg bis Görlitz sowie aus dem tschechischen und polnischen Grenzgebiet zu ihren liebsten Sonnenzielen starten, und mit Dubai nun von Leipzig/Halle aus auch eine faszinierende Destination am Persischen Golf entdecken.

Drei neue Ziele nonstop erreichbar

Die Passagiere der Erstflüge nach Luxor, Malta und Dubai wurden zum Nachmittag beziehungsweise zum Abend des 01. November 2017 am Leipziger Airport an ihren Abfluggates mit Sekt, Häppchen und kleinen Goodies in den Urlaub verabschiedet. 

Die Destinationen selbst überzeugen mit Urlaub aus Action, Kultur und Erholung zu Wasser und zu Land und das mit Sonnengarantie. Vom ägyptischen Luxor lassen sich zum Beispiel nicht nur Nilkreuzfahrten machen und die altägyptischen Tempel erkunden. Die Stadt ist durch einen Shuttle an sechs Tagen in der Woche auch mit Hurghada am Roten Meer verbunden. Dort locken im deutschen Winter Strand und Badevergnügen.

Nilkreuzfahrt ab Leibpzig/Halle

Ab Leipzig/Halle hebt jeweils mittwochs FlyEgypt im Auftrag von FTI in Richtung der Stadt ab, die schon Agatha Christie inspirierte. Ab Luxor geht es weiter zum weltberühmten Strom: Eine einwöchige Nilkreuzfahrt in einer All-Inclusive-Kabine an Bord der M/S Jailia 5 Superior inklusive Flug, beispielsweise am 06. Dezember 2017, soll ab 499 Euro pro Person buchbar sein.

Valletta auf Malta wird als Europas Kulturhauptstadt im nächsten Jahr in den internationalen Fokus rücken. FTI bringt seine Gäste gemeinsam mit Small Planet ab sofort auf die Mittelmeerinsel, die auf kleinstem Raum viel Geschichte, aber auch Nachtleben und Naturschönheit bietet. Auch hier ist Leipzig/Halle jeweils mittwochs nonstop angebunden. Ein zentral gelegenes Hotel ist das LABRANDA Riviera Premium Resort & Spa. In Resort soll es eine Woche Urlaub im Doppelzimmer mit Halbpension inklusive Flug, beispielsweise am 29. November 2017, ab 299 Euro pro Person geben.

Was Reisende erwartet

Sonne satt – und dazu noch aufregende Shopping Malls und Souks, sowie Freizeitparks und Wüstenerlebnisse – gibt es in Dubai. Mit dem Abflug am späten Mittwochabend mit Condor kommen die Reisenden mit der Sonne am Golf an. Die Maschine landet früh morgens am Airport DWC Dubai World Central. Er liegt besonders günstig im Süden der Stadt mit kurzer Distanz zur Marina und zu The Palm.

Über direkt angebundene Fernstraßen sind auch die Nachbaremirate schnell zu erreichen. So werden die Urlaubstage optimal ausgenutzt. Wer diesen Winter mit FTI in das Emirat reist, soll beispielsweise für eine Woche im Cosmopolitan Hotel Dubai 4 im Doppelzimmer Deluxe mit Frühstück inklusive Flug, zum Beispiel am 29. November 2017, ab 599 Euro pro Person zahlen.

Flüge ab Stuttgart

Erstflug: Nonstop von Stuttgart nach Malta und Dubai wurde mit dem Erstflug nach Dubai die zweite neue Flugstrecke ab Stuttgart eingeweiht. Das Sonnenziel ist damit jetzt nur noch rund sechs Stunden Anreise entfernt.

Nachdem am 01. November 2017 bereits der Erstflug nach Malta – genauer gesagt zur europäischen Kulturhauptstadt 2018 Valletta – abhob, stand jetzt auch für reiseaffine Stuttgarter eine der aufregendsten Metropolen des Morgenlands im Fokus: Mit dem gestrigen Erstflug ist Dubai ab sofort immer dienstags nonstop per FTI-Vollcharterflug an die schwäbische Hauptstadt angebunden. Die Nachfrage für Urlaube in Dubai ist sehr groß. Städtereisende und Strandurlauber dürfen sich gleichermaßen über den Nonstopflug in die Millionenstadt am Persischen Golf freuen.

Die neue Verbindung ergänzt das bestehende Angebot von Emirates und anderen Linienairlines in die Vereinigten Arabischen Emirate ab München oder Frankfurt. Für Bewohner der Region Baden-Württemberg schafft sie eine kurze und bequeme Anreise. So schnell konnte man als Stuttgarter noch nie nach Dubai reisen – und das preislich auch noch attraktiv. Schon ab 559 Euro pro Person soll in der Hochsaison Ende Dezember eine Woche im Vier-Sterne-Hotel mit Frühstück und Flug ab Stuttgart möglich sein.

Vom Novemberwetter in die Sonne

Der Premierenflug startete bei tristem Novemberwetter in die Sonne. Die Passagiere des Erstflugs wurden am Gate feierlich empfangen und mit einem Stück Torte in den Urlaub geschickt. Mit dem Abflug am späten Abend kamen sie am Folgetag mit der Sonne am Golf an. Die Maschine landet damit immer früh morgens am Airport DWC Dubai World Central. Er liegt besonders günstig im Süden der Stadt mit kurzer Distanz zur Marina oder The Palm. Über direkt angebundene Fernstraßen sind auch die Nachbaremirate schnell zu erreichen. So werden die Urlaubstage optimal ausgenutzt. Mit 257 Sitzen und zwei Buchungsklassen setzt Condor eine Boeing 757-300 für die Strecke ein.

Auf den Bildern: Die Dusche der Small Planet Maschine nach Malta am Flughafen Leipzig/Halle, weitere Erstflüge; neue Routen ab Flughafen Stuttgart.

Ryanair verbindet Tickets für Flüge mit Theater und Fußballspiel

Ryanair hat jetzt ein Angebot von „Ryanair Tickets“ in Kooperation mit Coras gestartet. Kunden können ab sofort Tickets für die besten Theater-, Musik- und Sportveranstaltungen in Europa bei der Airline kaufen.

129.000.000 Kunden von Ryanair sind ein großer Markt, diese können jetzt Tickets für die größten Shows im Londoner West End, sowohl direkt über „Ryanair Tickets“ kaufen als auch zu bestehenden Flugbuchungen hinzufügen, und das passend zum Datum und Ziel ihrer Reise.

Events mit dem Flugticket buchen

Das Musikangebot von „Ryanair Tickets“ beginnt mit Londons gefeierter „Live at Chelsea“ -Serie, deren Tickets ab heute, 10. November erhältlich sind. Weitere Tickets für mehr Theater-, Konzert- und Sportereignisse sollen in Kürze folgen. Aktuell können Kunden Eintrittskarten für alle Veranstaltungen in sieben Sprachen (Englisch, Französisch, Spanisch, Deutsch, Italienisch, Portugiesisch und Polnisch) und drei Währungen (Euro, Pfund und Złoty) kaufen, viele weitere werden folgen.

„Ryanair Tickets“ ist die jüngste Neuerung im Rahmen des vierten Jahres des „Always Getting Better“-Programms von Ryanair, nach der Apple Pay-Integration, Langstreckenflüge mit Air Europa zum Verkauf über Ryanair und eine neue Partnerschaft mit dem Erasmus-Studentennetzwerk.

Angenehme Reise – auch kulinarisch an Bord

Reisepläne beginnen immer öfter mit dem Kauf eines Veranstaltungstickets, sei es für ein Premiership-Fußballspiel oder für einen Lieblingsmusikkünstler. ‚Ryanair Tickets’ will Kunden eine bequemere und personalisierte Möglichkeit bieten um die besten Event-Tickets in ganz Europa zu beziehen. Ein spezielles Einführungsangebot soll für alle Theaterkarten gelten, die vor Dezember 2017 gebucht werden.

Ryanair baut zudem ihr Bordmenü aus. Damit können sich Reisende über ein noch angenehmeres Flugerlebnis mit einem verbesserten Bordmenü freuen. Ein vielseitiges Angebot an köstlichen Gerichten, Snacks sowie heißen und kalten Getränken bietet sowie einige neue, gesunde Ergänzungen wie die Proteinriegel von Fulfil Nutrition.

Volotea fliegt ab Wien auch nach Bilbao im Baskenland

Mit 29. März 2018 nimmt Volotea eine neue Direktverbindung ab Wien auf. Bilbao, die größte Stadt im Baskenland in Spanien, wird im Sommerflugplan 2018 zweimal wöchentlich bedient. Nach Marseille, Nantes und Genua ist Bilbao bereits die vierte Destination, die die spanische Fluglinie ab Wien aufnimmt. Die Hafenstadt Bilbao ist die größte Stadt im Baskenland. Als wichtiger Standort für die Automobil-Zulieferungsindustrie beherbergt sie auch eines der sechs weltweiten Guggenheim-Museen als sehenswerte touristische Destination. Insgesamt gibt es am Flughafen Wien gerade 45 wöchentliche Verbindungen nach Spanien.

Es sind bereits 540.000 Passagiere in das beliebte Urlaubsland aus Wien abgehoben. Die neue Verbindung von Volotea unterstreicht eine gute Entwicklung dieses Reisemarktes und die gute Zusammenarbeit zwischen der spanischen Airline und dem Flughafen Wien.

Volotea mit 79 Destinationen in Europa

Die spanische Fluglinie Volotea, für kleinere und mittelgroße Städte in Europa, bietet Direktflüge zu besonders konkurrenzfähigen Preisen. Die Flottenstärke von Volotea umfasst im Jahr 2017 insgesamt 28 Flugzeuge: 18 Boeing 717 (mit einer Konfiguration von 125 Sitzplätzen) und zehn Airbus A319 (mit 150 Sitzplätzen). Seit der Gründung von Volotea im April 2012 beförderte die Fluglinie über zehn Millionen Passagiere in ganz Europa, allein im Jahr 2017 werden 4,3 Millionen Passagiere erwartet.

243 Strecken zwischen 79 kleineren und mittleren Städten in 16 Ländern werden im Jahr 2017 bedient: Frankreich, Italien, Spanien, Deutschland, Griechenland, Kroatien, Tschechien, Israel, Albanien, Moldawien, Portugal, Malta, Groß Britannien, Österreich, Irland und Luxemburg.

Fotoausstellung Myanmar am Flughafen Münster/Osnabrück

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Aktuell kann die Fotoausstellung von Thorge Berger, Mehran Khadem-Awal, Wout Kok, Rik M. Plompen, Andree Treffenfeld und Ulrich Wolf in der Airliner-Galerie am Flughafen Münster/Osnabrück im ersten Obergeschoss des Terminal 1 betrachtet werden.

Die sechs Fotografen aus Deutschland, den Niederlanden und dem Iran haben im Jahr 2015 eine zweiwöchige Fotoreise durch das faszinierende Land in Südostasien unternommen. Auf den großformatigen Bildern werden die ausgewählten Motive durch fotografisches Können eindrucksvoll in Szene gesetzt.

Es geht bei den Fotografien um den Menschen in Myanmar, um seine Traditionen, seine Kultur, sein Alltagsleben. Die künstlerisch anmutenden Porträtaufnahmen oder die Momentaufnahmen von diesen gastfreundlichen Menschen in ihren Alltagssituationen strahlen eine besondere Tiefe aus und ziehen den Betrachter in ihren Bann. Die Ausstellung „Myanmar – 6 Blicke auf das goldene Land“ ist noch bis zum 31. Januar 2018 am Flughafen Münster/Osnabrück zu sehen.

Lufthansa übertrumpft schon jetzt gesamtes 2016

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Die Airlines der Lufthansa Group haben im Jahr 2017 bisher rund 111.000.000 Fluggäste an Bord ihrer Flugzeuge begrüßt und damit mehr als im gesamten Jahr 2016. Die Auslastung der Flugzeuge ist auf den bisher fast eine Millionen Flügen in diesem Jahr mit 81,4 Prozent weiter auf Rekordkurs. Im Oktober 2017 haben die Airlines der Lufthansa Group rund 12,2 Millionen Fluggäste an Bord ihrer Flugzeuge begrüßt. Dies entspricht einer Steigerung von 16,7 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Die angebotenen Sitzkilometer lagen um 11,6 Prozent über dem Vorjahr, gleichzeitig konnte der Absatz um 12,1 Prozent gesteigert werden. Daraus ergibt sich ein Sitzladefaktor, der mit 81,4 Prozent um 0,4 Prozentpunkte höher ausfällt als im Oktober 2016.

Das Preisumfeld entwickelte sich währungsbereinigt im Vorjahresvergleich im Oktober den sechsten Monat in Folge positiv. Das Frachtangebot lag im Oktober um ein Prozent über dem Vorjahr, die abgesetzten Tonnenkilometer um 2,4 Prozent höher. Daraus ergibt sich ein um 0,9 Prozentpunkte höherer Nutzladefaktor.

Netzwerk-Airlines mit leichtem Ausbau

Die Netzwerk-Airlines Lufthansa, SWISS und Austrian Airlines haben im Oktober insgesamt rund neun Millionen Fluggäste befördert und damit 4,1 Prozent mehr als im gleichen Monat des Vorjahres. Das Angebot in Sitzkilometern wurde im Oktober um 1,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr ausgeweitet. Der Absatz stieg im gleichen Zeitraum um 2,7 Prozent. Damit erhöhte sich der Sitzladefaktor um 0,8 Prozentpunkte auf 81,6 Prozent.

Lufthansa hat im Oktober 6,1 Millionen Fluggäste in ihren Flugzeugen befördert und damit vier Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Einem im Oktober um 0,9 Prozent höherem Angebot an Sitzkilometern stand ein um 2,3 Prozent höherer Absatz gegenüber. Der Sitzladefaktor lag mit 81,7 Prozent um 1,2 Prozentpunkte über dem des Vorjahresmonats.

Punkt-zu-Punkt-Airlines: Kapazitäten gepusht

Im Punkt-zu-Punkt-Verkehr hat die Lufthansa Group mit den Airlines Eurowings (inklusive Germanwings) und Brussels Airlines im Oktober rund 3,2 Millionen Fluggäste befördert, davon drei Millionen auf Kurzstreckenflügen und 213.000 auf Langstreckenflügen. Dies entspricht einer Steigerung von 75,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Einem im Oktober um 105,3 Prozent erhöhten Angebot stand ein um 98,8 Prozent erhöhter Absatz gegenüber, woraus sich ein um 2,7 Prozentpunkte niedrigerer Sitzladefaktor von 80,6 Prozent ergibt.

Auf der Kurzstrecke wurden im Oktober die angebotenen Sitzkilometer um 70,4 Prozent erhöht, die verkauften Sitzkilometer stiegen im gleichen Zeitraum um 70,8 Prozent. Daraus ergibt sich auf diesen Flügen ein um 0,2 Prozentpunkte höherer Sitzladefaktor als im Oktober 2016 von 81,7 Prozent. Auf der Langstrecke ist der Sitzladefaktor im selben Zeitraum hingegen um 14,6 Prozentpunkte auf 78,2 Prozent zurückgegangen. Hier stand einem um 291,9 Prozent erhöhten Angebot ein um 230,3 Prozent gestiegener Absatz gegenüber. Die Passagierzahl auf den Langstreckenflügen der Punkt-zu-Punkt-Airlines war im Oktober rund viermal so hoch wie ein Jahr zuvor.

Türksat 5A und 5B basieren auf der Plattform Eurostar E3000

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Türksat und Airbus Defence and Space haben am 09. November 2017 einen Vertrag zum Bau von zwei Kommunikationssatelliten der neuen Generation unterzeichnet. Die Satelliten Türksat 5A und Türksat 5B basieren auf der modernsten Version der äußerst zuverlässigen Airbus-Plattform Eurostar E3000 mit elektrischer Orbiterhöhung (Electric Orbit Raising – EOR), die elektrischen Antrieb für Orbiterhöhung und Umlaufbahnmanöver nutzt.

Eurostar war der erste, die die vollelektrische Antriebstechnologie für Satelliten dieser Größe und Kapazität demonstriert hatte, dies soll auch den sehr kostengünstigen Start der Türksat-Satelliten ermöglichen.

Rundfunksatellit Türksat 5A

Der Rundfunksatellit Türksat 5A verfügt im Ku-Band und wird von seiner geostationären Orbitposition auf 31⁰ östlicher Länge die Türkei, den Nahen Osten sowie Nord- und Südafrika abdecken. Der Satellit wird eine Startmasse von 3.500 kg und eine Leistung von 12 kW haben. Die Auslieferung im Orbit ist für 2020 vorgesehen.

Der Breitbandsatellit Türksat 5B ist für einen Betrieb im Ku- und Ka-Band auf einer Position von 42° östlicher Länge im geostationären Orbit ausgelegt. Die HTS-Nutzlast (High-Throughput Satellite) für hohe Übertragungsraten wird eine Kapazität mit mehr als 50 GBit/s bereitstellen und ein weites Gebiet abdecken, das die Türkei, den Nahen Osten und große Teile Afrikas umfasst. Der Satellit wird eine Startmasse von 4.500 kg und eine Leistung von 15 kW haben. Die Auslieferung im Orbit ist für 2021 vorgesehen.

Airbus wird die Satelliten an den Standorten des Unternehmens in Großbritannien und Frankreich bauen, zudem werden sie wertige Beiträge aus der Türkei enthalten. Beide Satelliten sind für eine weit über 15-jährige Betriebsdauer ausgelegt. Türksat 5A und Türksat 5B (im Bild) sind der 57. und 58. bestellte Eurostar-E3000-Satellit und der siebte beziehungsweise achte Satellit der Version Eurostar E3000e, mit der kürzlich die bisher schnellste elektrische Anhebung aus dem Transferorbit in den geostationären Orbit gelungen ist.

Türksat Versorger in der Region

Türksat ist eines der führenden Telekommunikationsunternehmen der Region. Durch die Erbringung von Diensten über Satelliten, Kabel-TV und IT-Infrastrukturen bietet Türksat flexible Lösungen für die Bedürfnisse von Kunden, denen keine terrestrische Infrastruktur zur Verfügung steht.

Mit seinen Satelliten bietet Türksat Übertragungsdienste für Sprache, Daten, Internet, TV und Rundfunk und deckt ein Gebiet ab, das sich von Europa bis Asien erstreckt. Zudem betreibt Türksat eine Kabelfernseh-Plattform mit Übertragungsdiensten für inländische Abonnenten. Darüber hinaus entwickelt das Unternehmen Software-Lösungen und betreibt das E-Government-Portal der Türkei.

Berlin durch Icelandair mit Reykjavik verbunden

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Icelandair verbindet ab sofort Berlin-Tegel dreimal wöchentlich mit Reykjavik auf Island. Die erste Maschine der isländischen Fluggesellschaft wurde mit einer Wasserfontäne am Flughafen Berlin-Tegel begrüßt.

Die nördlichste Hauptstadt der Welt wird von der Airline immer montags, freitags und sonntags angeflogen. Auf dem Bild (v.l.n.r.): Elmar Kleinert (Geschäftsleiter Operations, Flughafen Berlin Brandenburg GmbH), Birkir Hólm Gudnason (CEO, Icelandair), Gudjon Arngrimsson (VP Corporate Communications, Icelandair), Arthur Björgvin Bollason (PR Germany, Icelandair).

Fluggerätemechaniker der DRF Luftrettung einer von den Besten

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Zur Jahrgangsbestenehrung der IHK Karlsruhe, die am gestrigen Donnerstag in der Gartenhalle des Kongresszentrums Karlsruhe stattgefunden hat, wurde Dominik Weighart von der DRF Luftrettung als bester Fluggerätmechaniker ausgezeichnet. Er gehört damit zu den erfolgreichsten Prüflingen seines Ausbildungsjahrgangs der Technologieregion Karlsruhe.

Dreieinhalb Jahre lang hat Dominik Weighart seine anspruchsvolle, praktische Ausbildung im Operation-Center der DRF Luftrettung am Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden erhalten und in der Berufsschule die Theorie erlernt. Als Fluggerätmechaniker, Fachrichtung Instandhaltungstechnik, lernte er verschiedene Montagetechniken, wie man Bauteile aus luftfahrtspezifischen Werkstoffen formt, wie man Qualitätsabweichungen und ihre Ursachen feststellt und welche Maßnahmen es gibt, um sie zu beheben. Mit Erfolg, wie sich zeigte.

Gute Ausbildung für wertvolle Arbeit

Er freue sich, nach der erfolgreichen Ausbildung nun seinen Traum als Fluggerätmechaniker in dem spannenden, aber auch verantwortungsvollen Umfeld verwirklichen zu können. Techniker leisten einen wesentlichen Teil dazu, dass die Besatzungen zu lebensrettenden Einsätzen starten können. In der Werft der DRF Luftrettung wird der 23-Jährige zukünftig einen festen Platz im Technik-Team haben und die Lufttüchtigkeit der rund 50 Hubschrauber an den 31 Luftrettungsstationen sicherstellen.

Zu den besten von rund 4.000 Absolventen der Prüfungen Winter 2016/17 und Sommer 2017 zu gehören, lobte Ausbildungsleiter Werner Rödel zurecht als tolle Leistung. Diese Ehrung sei nicht nur ein Zeichen dafür, bei der Ausbildung vieles richtig zu machen, sondern auch ein wichtiges Signal für die Zukunft. Denn gerade in einem Bereich mit Fachkräftemangel, brauche es qualifizierte und motivierte Fachkräfte aus der eigenen Ausbildung. Sich viel Zeit für den Nachwuchs zu nehmen zahle sich aus. Die DRF Luftrettung erhielt denn auch eine Anerkennungsurkunde für ihre hervorragende Ausbildungsleistung.

Operation-Center der DRF

Das Operation-Center am Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden beheimatet den technischen Betrieb der DRF Luftrettung, der den sicheren Betrieb der weltweit eingesetzten Ambulanzflugzeuge sowie der Hubschrauber sicherstellt, die an 31 Luftrettungsstation in Deutschland und Österreich täglich zum Einsatz kommen. Die Werfthalle mit elf Wartungsdocks und die angrenzenden Werkstätten bieten optimale Voraussetzungen für die rund 120 Techniker, die anfallenden Kontroll- und Wartungsarbeiten professionell durchzuführen.

Gleichzeitig werden hier Fluggerätemechaniker im eigenen Betrieb ausgebildet und eigene sowie externe Techniker weiterqualifiziert. Am Operation-Center ist unter anderem auch der internationale Ambulanzflugbetrieb der DRF Luftrettung angesiedelt. Die gemeinnützig tätige Luftrettungsorganisation hat sich so in den letzten Jahren zu einem wichtigen Arbeitgeber in der Region entwickelt.

Hilfe durch DRF Luftrettung

Die DRF Luftrettung setzt an 31 Stationen in Deutschland und Österreich Hubschrauber für die Notfallrettung und den Transport von Intensivpatienten zwischen Kliniken ein, an neun Standorten rund um die Uhr. Auch in Greifswald ist ein rot-weißer Rettungshubschrauber der DRF Luftrettung stationiert. Insgesamt startete die DRF Luftrettung 2016 zu 38.015 Einsätzen.

Um die hohe Qualität ihrer Arbeit sicherzustellen, investiert die DRF Luftrettung kontinuierlich in die Fortbildung ihrer Mitarbeiter und in die Modernisierung ihrer Flotte. Diese Kosten trägt sie teils selbst, teils tritt sie dafür in teure finanzielle Vorleistung. Daher ist die gemeinnützig tätige Luftrettungsorganisation auf die Unterstützung von Förderern und Spendern angewiesen. Auf dem Bild: Dominik Weighart (links) von der DRF Luftrettung, als bester Fluggerätmechaniker ausgezeichnet. Ausbildungsleiter Werner Rödel nahm die Urkunde für die Ausbildungsleistung entgegen.

München – Saarbrücken mit Embraer von bmi regional

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Erstflug der Airline von München nach Saarbrücken mit herzlichem Empfang am Abfluggate. Von nun an verbindet bmi regional die bayerische Luftverkehrsdrehscheibe montags bis freitags zwei Mal täglich mit der Hauptstadt des Saarlandes.

Zum Einsatz kommen dafür moderne Jets vom Typ Embraer 145 bzw. Embraer 135. Samstags und sonntags starten die Flüge zwischen München und Saarbrücken jeweils einmal. Das Willkommen gab es am Montag durch Martin Laubenthal, Airlinebetreuer der Flughafen München GmbH. (03. von links), Fabrice Binet, Director Sales & Business Development der Fluggesellschaft bmi regional (02. von links) sowie durch weitere Vertreter des Münchner Airports und der Fluggesellschaft.

Eurowings am DUS: Punta Cana Etappenziel auf Langstrecke

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Der erste Langstreckenflug der Eurowings ab Düsseldorf ist am Mittwoch gestartet. Das Ziel der 260 Gäste an Bord: Punta Cana. Das Traumziel in der Dominikanischen Republik wird mit vier Flügen pro Woche angeflogen, jeweils am Montag, Mittwoch, Freitag und Sonntag. Eurowings-Flug EW1140 startet um 13:40 Uhr in Düsseldorf und landet um 19:25 Uhr Ortszeit in Punta Cana. Der Rückflug EW1141 hebt um 20:55 Uhr karibischer Ortszeit ab und landet am nächsten Morgen um 11:25 Uhr in Düsseldorf. Nach Punta Cana folgen Varadero in Kuba (erstmals am 16. Dezember) und Puerto Plata in der Dominikanischen Republik (ab 14. Dezember) als Langstreckenziele ab Düsseldorf. Varadero wird samstags angeflogen, Puerto Plata jeden Donnerstag. Das Quartett wird durch Cancun in Mexiko vervollständigt, das Eurowings ab 18. Dezember immer montags anfliegen will.

Kunden können alle vier Karibik-Ziele bereits seit einigen Wochen online, per App buchen. Die Tickets sollen laut Airline unschlagbar günstig sein: Für 199,99 Euro gibt es das Ticket zum Karibik-Traumstrand. Und wettbewerbsfähig müssen die Flugtickets auch sein, denn seit kurzem startet auch Condor am DUS wieder Punta Cana.

Eurowings bekommt weitere Airbus A330

Damit bekommt Düsseldorf als größter Flughafen Nordrhein-Westfalens mit Eurowings jetzt auch Low-Cost auf der Langstrecke. Die Vorausbuchungen für diese Flüge sollen bereits sehr hoch und die vier Karibik-Ziele nur der Anfang sein. Langstreckengeschäft soll in Düsseldorf schrittweise ausgebaut und im Sommer 2018 bereits auf vier Flugzeuge in Düsseldorf aufgestockt werden. Dann werden ab Düsseldorf auch Ziele in den USA angeflogen. Neuer Standort und neue Ziele – damit wächst auch die Zahl der Langstreckenflugzeuge: In wenigen Wochen flottet Eurowings ihren siebten Airbus A330 ein, in 2018 soll die Interkontinentalflotte der Airline auf 21 Flugzeuge wachsen.

Eurowings ist einer der Pioniere der Low-Cost-Langstrecke und in diesem Wachstumssegment bereits seit zwei Jahren erfolgreich unterwegs. Die Airline fliegt zu Destinationen in aller Welt: nicht nur zu Traumstränden in der Karibik, sondern auch nach Fernost und in die Vereinigten Staaten. Die Buchungszahlen seien vom Start weg sehr gut gewesen und so zahlt sich der Mut, mit hohen Investitionen in das neue Geschäftsmodell der Low-Cost-Langstrecke zu gehen, für die Fluggesellschaft aus.

Von CRJ 900 auf nagelneue Airbus A320

Eurowings wird aber nicht nur in Düsseldorf ihre Langstrecke weiter ausbauen. Neben Köln und Düsseldorf wird Eurowings die Low-Cost-Langstrecke bald auch von München aus anbieten. Im Sommer 2018 starten am zweitgrößten Flughafen Deutschlands drei Airbus A330 der Eurowings. Der Erstflug ab München im April 2018 führt Eurowings Kunden in die amerikanische Casino-Stadt Las Vegas.

Im bevölkerungsreichsten Bundesland Nordrhein-Westfalen ist Eurowings bereits zur Nummer eins aufgestiegen. Die Fluggesellschaft aus der Lufthansa Group hat im laufenden Jahr ihre Flotte von Bombardier-90-Sitzern (CRJ 900) durch 16 fabrikneue Airbus A320 ersetzt, die jeweils bis zu 180 Gästen Platz bieten. Damit hat Eurowings die angebotene Kapazität am Standort Düsseldorf innerhalb kurzer Zeit fast verdoppelt.

ADV: Wie ist es um die deutsche Luftfahrt bestellt?

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Die Wei­chen für die kom­men­den vier Jahre stellt schon jetzt die die Politik. Etwa mit dem Aus­bau und der Wei­ter­ent­wick­lung an den Brenn­punk­ten des Bedarfs – auch im Luft­ver­kehr. Die deut­schen Ver­kehrs­flug­hä­fen verzeichnen zwar gerade insgesamt Wachs­tum, doch die Pleite der airberlin zeigt, dass es auch Probleme gibt.

Der Luftverkehr ist ein sta­bi­ler und unver­zicht­ba­rer Arbeit­ge­ber und Wirt­schafts­mo­tor für Regio­nen und die Volks­wirt­schaft erklärte der ADV-Präsident Michael Gar­vens in Köln am Rande der ADV-Jahrestagung. Für die sich neu formierende Bundesrgierung gibt es aber einiges zu tun.

Keine gleichen Chancen in Europa

Die deut­schen Flug­hä­fen vestehen sich als Wachs­tums­ga­rant mit stei­gen­den Ver­kehrs­auf­kom­men. Bis zum Jahr 2030 sollen über 300 Mio. Pas­sa­giere fliegen. Der Luft­ver­kehrs­markt in Europa und in der Welt ist jedoch hart umkämpft, und das aktu­elle Pas­sa­gier­wachs­tum (Januar bis September 2017) von plus sechs Prozent (an+ab) in Deutsch­land erweist sich als Trug­schluss. Denn beim Ver­gleich der Wachs­tums­ra­ten im euro­päi­schen Aus­land liegt das Wachstum an Rei­sen­den zum fünf­ten Mal hin­ter­ein­an­der unter dem euro­päi­schen Durch­schnitt.

Eine Wett­be­werbs­gleich­heit mit den euro­päi­schen Nach­barn kann nur durch eine spürbare Redu­zie­rung der Kos­ten gelin­gen. Etwa mit der Abschaf­fung der Luft­ver­kehrs­steuer genauso wie einer Absen­kung und Decke­lung der Luft­si­cher­heits­kos­ten. Der Bund solle die Son­der­be­las­tun­gen der deut­schen Luft­ver­kehrs­wirt­schaft redu­zie­ren. Außerdem solle die Über­nahme von der Aus­wahl und Steue­rung des Kon­troll­dienst­leis­ters durch den Flug­ha­fen mög­lich sein. Dazu muss es stand­ort­spe­zi­fi­sche Lösun­gen geben, um die Sicher­heits­kon­trol­len effek­tiv, wirt­schaft­lich effi­zi­ent und pas­sa­gier­freund­lich zu gestal­ten.

Ringen um Lösungen beim Thema Fluglärm

Bei bereits hohen Inves­ti­tio­nen zum Schutz vor Flug­lärm betrachtet der ADV das bestehen­de Flug­lärm­schutz­ge­setz aus­rei­chend. Ziel sei es, auf Grund­lage der gel­ten­den Rechts­lage eine aus­ge­wo­gene Balance zwi­schen Anwohner- und Umwelt­in­ter­es­sen sowie den Erfor­der­nis­sen der Wirt­schaft und dem Mobi­li­täts­be­darf der Men­schen zu fin­den. Auch dau­er­haft wett­be­werbs­fä­hige Betriebs­zei­ten der Flug­hä­fen müssten im Sinne einer leis­tungs­fä­higen Infra­struk­tur ermöglicht wer­den. Wett­be­werbs­fä­hige Betriebs­zei­ten und nacht­of­fene Express- und Fracht­hubs seien uner­läss­lich.

Die deut­schen Flug­hä­fen brau­chen ein kla­res Bekennt­nis für eine nach­hal­tige und wirt­schaft­li­che Ent­wick­lung, um Kapa­zi­täts­eng­päs­sen ent­ge­gen­zu­wir­ken. Neue Slots für künf­ti­ges Wachs­tum müs­sen ermög­licht wer­den, um Kapa­zi­täts­eng­päs­sen ent­ge­gen­zu­wir­ken. Das Luft­ver­kehrs­kon­zept der letz­ten Regie­rung ist eine gute Grundlage für die Zukunft, sagt Gar­vens. Die Devise müssten die Wett­be­werbs­fä­hig­keit des Stand­or­tes Deutsch­land und zukunfts­si­chere Arbeits­plätze sein. Daher sind die Flug­hä­fen Deutschlands mehr denn je auf ver­läss­li­che Rah­men­be­din­gun­gen ange­wie­sen.

Fernziel-Triple für Bayern ab München von Condor

Die Ferienfluggesellschaft Condor hat mit Beginn des neuen Winterflugplans am Münchner Flughafen gleich drei attraktive Fernstrecken aufgenommen. Jeden Samstag startet die Airline nach Fort-de-France auf Martinique. Die Karibikinsel ist ein beliebter Ausgangspunkt für Kreuzfahrten und Segeltörns.

Ebenfalls jeden Samstag startet ein Flugzeug zum „Dubai World Central„: von dem im Süden Dubais gelegenen Airport ist es nur noch ein Katzensprung zu den Promenadenstränden von Dubai Palme bzw. Dubai Marina. Diese Flüge können exklusiv über den Reiseveranstalter FTI gebucht werden.

Jeweils dienstags steht im Winter der einzige Nonstopflug von München nach Brasilien auf dem Programm: Recife im Nordosten Brasilien verfügt über die schönsten Strände des Landes. Für Sightseeing-Freunde eignet sich das nahegelegene Olinda, eine der ältesten Städte Brasiliens und zugleich Weltkulturerbe der UNESCO.

C. Jeffrey Knittel wechselt zu Airbus Americas

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C. Jeffrey Knittel, früherer Chief Executive von C2 Aviation Capital und President von CIT Transportation Finance, übernimmt Anfang des kommenden Jahres die Führung des Nord-, Mittel- und Südamerikageschäfts bei Airbus.

Am 12. Januar 2018 tritt Knittel, der auf mehr als 25 Jahre Führungserfahrung in der Luft- und Raumfahrt zurückblickt, sein Amt als Chairman und Chief Executive Officer Airbus Americas in Herndon im US-Bundesstaat Virginia an. Barry Eccleston, der gegenwärtige CEO von Airbus Americas, hatte vor einiger Zeit bekannt gegeben, das Unternehmen am 28. Februar 2018 nach mehr als zwölfjähriger Zugehörigkeit zu verlassen. Allan McArtor, seit 2001 Chairman des Board von Airbus Americas, bleibt dem Unternehmen als Chairman Emeritus erhalten.

Airbus will Aktivitäten weiter ausbauen

Als Chairman und CEO von Airbus Americas zeichnet C. Jeffrey Knittel künftig für das Zivilflugzeuggeschäft von Airbus in Nord-, Mittel- und Südamerika verantwortlich. Zudem wird er die Hubschrauber-, Raumfahrt- und Verteidigungsgeschäfte in Nordamerika leiten. Mit mehr als 5.000 Mitarbeitern umfasst Airbus Americas regionale Unternehmensbüros, Engineering-Zentren, Schulungseinrichtungen, Instandhaltungs- und Ersatzteilzentren sowie Fertigungseinrichtungen zum Bau von Zivilflugzeugen, Hubschraubern und Satelliten. Mit seinen Aktivitäten leistet Airbus Americas bereits einen wesentlichen Beitrag zu Entwicklung, Fertigung und Betrieb von Airbus; diese bedeutende Position in Nord-, Mittel- und Südamerika soll in den kommenden Jahren ausgebaut werden.

Jeff Knittel kommt zu Airbus Americas, das er bereits sehr gut aus der Perspektive eines langjährigen Kunden kennt. Nord-, Mittel- und Südamerika ist eine überaus wichtige Region, Airbus will hier sowohl verstärkt investieren und sich niederlassen, als auch Partnerschaften mit Kunden und Lieferanten ausbauen. Bevor Jeff Knittel die Führung von C2 Aviation Capital übernahm, bekleidete er seit seinem Eintritt in die CIT Group Inc. im Jahr 1986 eine Reihe von leitenden Aufgaben.

Knittel lange in der Branche tätig

Von 1982 bis 1986 war er in verschiedenen Führungspositionen bei der Manufacturers Hanover Leasing Corporation tätig. Seine berufliche Laufbahn begann er bei der Cessna Finance Company. Knittel ist Mitglied des Kuratoriums des National World War II Museum in New Orleans, Mitglied des Board der United Service Organizations (USO) für die Region Metropolitan New York und President Emeritus des Board of Governors des Wings Club. Zuvor war er Präsident des Board of Directors der Non-Profitorganisation Just One Break und Mitglied des Kuratoriums der Embry-Riddle Aeronautical University.

Knittel hat einen Bachelor-Abschluss in Luftfahrtmanagement der Embry-Riddle Aeronautical University. Zudem ist er Absolvent des Advanced Management Program der Wharton School of Business der University of Pennsylvania.

Stabiles Reiseaufkommen am Flughafen Dortmund

Während der zweiwöchigen Herbstferien, die in diesem Jahr in die letzte Oktober- und die erste Novemberwoche fielen, nutzten insgesamt 96.321 Passagiere den Dortmunder Flughafen. Das Fluggastaufkommen bewegte sich damit auf dem Vorjahresniveau (2016: 96.386 Passagiere).

Rund 30 Flugziele standen den Reisenden in den Herbstferien zur Wahl. Darunter auch einige neue attraktive Sonnenziele wie Varna, Thessaloniki und Hurghada. Am beliebtesten bei den Passagieren war das Ziel London. 10.563 Fluggäste nutzten die Verbindungen von Dortmund nach Stansted oder Luton, um die europäische Metropole zu errei-chen. Besonders häufig wurden außerdem die Flugstrecken nach Kattowitz (10.184 Reisende) und Palma de Mallorca (9.364) von Dortmund aus genutzt.

Sechs Prozent Plus im Quartal

Das letzte Quartal im Jahr 2017 wurde mit einem besonders passagierstarken Monat begonnen. Insgesamt 191.828 Passagiere flogen im Oktober vom bzw. zum Dortmunder Flughafen. Dies entspricht über sechs Prozent mehr Fluggästen als im Vorjahr (180.584). Die insgesamt positive Verkehrsentwicklung der letzten Monate wird aller Voraussicht nach bis zum Ende des Jahres fortgeführt. In Anbetracht der Neuverkehre im Winterflugplan und der stabilen Auslastung auf etablierten Flugstrecken rückt das Überschreiten der anvisierten Zielmarke von 2.000.000 Passagieren in greifbare Nähe. Auf dem Foto: Ein Airbus im Eurowings Holidays Design startet am Dortmunder Flughafen.

Raumfahrt im Wandel, zugleich ihr Beschleuniger

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Mars, Mond & Co. – welche Ziele steuert die Raumfahrt in Zukunft an? Wie wird sich das Arbeiten und Leben im All für Astronauten verändern? Auf der Raumfahrtkonferenz am 07. November 2017 in Stuttgart diskutierten mit Apollo-16-Astronaut und „Moonwalker“ Charlie Duke sowie den ESA-Astronauten Samantha Cristoforetti, Thomas Reiter und Reinhold Ewald gleich vier Astronauten Fragen rund um die Zukunft der Raumfahrt.

Veranstaltet wurde die Konferenz gemeinsam von der Deutschen Gesellschaft für Luft- und Raumfahrt (DGLR), dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) sowie dem baden-württembergischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau. Vorträge über die robotische Erkundung des Mars, die neuen Satellitentechnologien, die Erkenntnisse und Lehren aus der Rosetta-Mission sowie den 3D-Druck in der Raumfahrt folgten.

Schwerpunkt der Raumfahrt, Schwerpunkte für Raumfahrt

In der Raumfahrt muss man wie wohl in keiner anderen Branche sehr weit in die Zukunft schauen. Derzeit richtet sich das Interesse stark auf die astronautische Raumfahrt und Ziele wie den Mars oder eine dauerhafte Mondbasis. Aber robotische Missionen werden auch in Zukunft eine wichtige Rolle spielen.

Baden-Württemberg, Ort der Veranstaltung, beherbergt nicht nur eine lange Raumfahrttradition, sondern ist auch heute ein bedeutendes Zentrum der Raumfahrt in Deutschland und Europa. Das Raumfahrtcluster Baden-Württemberg umfasst rund 40 Prozent aller Beschäftigten der Raumfahrtindustrie ganz Deutschlands – hier werden bedeutende deutsche Satellitenprojekte wie TerraSar-X und Tandem-X umgesetzt, aber auch vielbeachtete internationale Projekte wie etwa der Bau der europäischen Kometensonde Rosetta koordiniert.

Die Raumfahrt leistet enorme technologische Beiträge zur Innovation und wissenschaftlichen Exzellenz auch in vielen irdischen Forschungs- und Anwendungsbereichen. Mit ihrer enormen Hebelwirkung für viele Wirtschaftsbereiche hat sie daher strategische Bedeutung für Wirtschaft und Gesellschaft.

„New Goals in Space“ – die astronautische Raumfahrt

Besonderer Gast war der 82-jährige US-Amerikaner Charles „Charlie“ Duke, Pilot der Landefähre von Apollo 16 im Jahr 1972. Während seiner Mission hielt sich der zehnte Mann auf dem Mond mehr als 20 Stunden auf der Oberfläche des Erdtrabanten auf. Der Apollo-Astronaut diskutierte auf der Raumfahrtkonferenz mit Thomas Reiter, dem Astrolab-Astronauten und Koordinator der Europäischen Weltraumorganisation ESA, sowie ESA-Astronautin Samantha Cristoforetti. Moderiert wurde die Podiumsdiskussion von ESA-Astronaut und Stuttgarter Universitätsprofessor Reinhold Ewald.

Thomas Reiter wurde zudem bei der Raumfahrtkonferenz für seine Leistungen als Astronaut, aber auch später als Manager beim DLR und der ESA mit der Eugen-Sänger-Medaille der DGLR ausgezeichnet. Die Ehrung wird verliehen für besondere eigene Verdienste auf dem Gebiet der Raumfahrtwissenschaften und des Raumfahrtgeräts. Mit 350 Tagen im Weltall gehört Reiter zu den erfahrensten europäischen Astronauten. Als Bordingenieur nahm er an der Mission Euromir 95 der ESA teil und führte Aufgaben und Experimente an Bord der ISS aus.

Exploration mit robotischer Unterstützung

Bevor die ersten Astronauten zum Mars entsandt werden können, müssen zunächst mit Hilfe von Robotern Informationen über den Planeten, die Zusammensetzung und mögliche Landestellen gesammelt werden. Prof. Tilman Spohn vom DLR-Institut für Planetenforschung präsentierte robotische Marsexpeditionen und die daraus gewonnenen Erkenntnisse.

Auch abseits des Mars hat die unbemannte Raumfahrt in den vergangenen Jahren stark an Bedeutung gewonnen. Beispielsweise nutzte die ESA für die Erkundung des Kometen 67P/Churyumov-Gerasimenko im Rahmen der Rosetta-Mission den DLR-Lander Philae, um zum ersten Mal auf einem Kometen aufzusetzen und dort Experimente durchzuführen. Auf der Raumfahrtkonferenz fasste der DLR-Projektleiter des Landers, Dr. Stephan Ulamec, die wissenschaftlichen Highlights der Mission zusammen und gab zudem einen Ausblick auf die Asteroiden-Landung der Hayabusa2/Mascot-Mission im kommenden Jahr.

Neue Technologien in der Raumfahrt

Über die Potenziale des 3D-Drucks in der Raumfahrt sprach Dr. Johannes Gumpinger von der ESA. So startete zum Beispiel im August dieses Jahres von der Internationalen Raumstation ISS aus der Kleinsatellit Tomsk TPU-120 ins All, dessen Bestandteile größtenteils aus dem 3D-Drucker stammen. Neue Technologien in der Satellitenbranche erläuterte Eckard Settelmeyer von Airbus Defence and Space.

Den „Flying Laptop„, den ersten Satelliten des Kleinsatellitenprogramms der Universität Stuttgart, stellte Sabine Klinkner den Besuchern der Raumfahrtkonferenz vor. Mit der Flying-Laptop-Mission soll die Expertise und die notwendige Infrastruktur für das Satellitenprogramm am Institut für Raumfahrtsysteme (IRS) der Universität etabliert werden. Die erste Missionsphase im Orbit, auch Launch and Early Operations Phase (LEOP) genannt, schloss der im Juli dieses Jahres erfolgreich ab.

Drei Bodenstationen des DLR in Bayern, Kanada und der Antarktis waren während des Fluges im Kontakt mit dem Satelliten. Auf dem Foto: Reinhold Ewald, Samatha Cristoforetti, Charlie Duke und Thomas Reiter beantworten die Fragen der Studenten Fabian Jaus und Maha Badri von der Universität Stuttgart.

airberlin-Pleite: Verfahren, Gläubiger, Azubis, Slots

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Das Amtsgericht Charlottenburg hat Anfang November das Insolvenzverfahren über das Vermögen der Fluggesellschaft Air Berlin PLC & Co. Luftverkehrs KG (Kommanditgesellschaft) und das ihrer persönlich haftenden Gesellschafterin (Komplementärin), der Air Berlin PLC, eröffnet und Eigenverwaltung angeordnet. Ferner ist auch über das Vermögen der airberlin technik GmbH das Insolvenzverfahren eröffnet worden. Das Gericht hat das vom vorläufigen Sachwalter erstattete Gutachten geprüft und festgestellt, dass die Kommanditgesellschaft zahlungsunfähig und zugleich überschuldet ist.

Dem Antrag auf Eigenverwaltung ist stattgegeben worden, da das Gericht davon ausgeht, dass dadurch keine Nachteile für die Gläubiger zu erwarten seien.

Termin für Gläubigerversammlung

Der bisherige vorläufige Sachwalter, Rechtsanwalt Dr. Lucas F. Flöther, Wallstraße 14, 10179 Berlin, ist für das Insolvenzverfahren als (endgültiger) Sachwalter über das Vermögen der Kommanditgesellschaft bestellt worden. Die Mitglieder des Gläubigerausschusses werden bis zur ersten Gläubigerversammlung ihre Aufgaben weiter wahrnehmen.

Das Amtsgericht Charlottenburg hat den Termin für die Gläubigerversammlung für die Kommanditgesellschaft auf den 24. Januar 2018, 10:00 Uhr (Einlass ab 08:30 Uhr), im Estrel Congress Center, Berlin-Neukölln, bestimmt. Dieser Termin ist nicht öffentlich. In dem Termin wird u.a. über den Stand des Insolvenzverfahrens berichtet.

Amtsgericht Charlottenburg

  • Aktenzeichen 36a IN 4295/17 betreffend Air Berlin PLC & Co. Luftverkehrs KG
  • Aktenzeichen 36a IN 4301/17 betreffend Air Berlin PLC
  • Aktenzeichen 36a IN 4299/17 betreffend airberlin technik GmbH jeweils Beschlüsse vom 01. November 2017

Gläubiger der Kommanditgesellschaft können Insolvenzforderungen schriftlich bis zum 01. Februar 2018 bei dem Sachwalter anmelden. Wegen der Einzelheiten wird auf den nachstehenden und auch veröffentlichen Beschluss Bezug genommen.

Auszubildende der Air Berlin Technik bangen

Wer der neue Betreiber der Air Berlin Technik mit Standort in Düsseldorf wird, ist noch ungewiss. Eines steht jedoch jetzt schon fest: Der Betrieb will in Zukunft nicht weiter ausbilden. Gerade in Zeiten des von Politik und Wirtschaft vielbeschworenen Fachkräftemangels ist das für die Industriegewerkschaft Luftverkehr (IGL) und ihre Partner ein nicht nachvollziehbarer Schritt.

Für Verwunderung sorgte bei den Betroffenen auch die scheinbare Abwesenheit von ver.di in der Sache. IGL hätte von einer alteingesessenen Arbeitnehmervertretung wie ver.di mehr Weitsicht und eine bessere Vorbereitung erwartet. Dass ausgerechnet die Auszubildenden bei den Verhandlungen derart unter den Tisch fallen war für absolut nicht nachvollziehbar.

Von den insgesamt über 40 Auszubildenden kommen gerade mal zwei in Betrieben der Lufthansa Technik in München und Berlin unter, fünf weitere beenden ihr Ausbildung noch dieses Jahr. Für knapp 35 Auszubildende ist die Zukunft noch ungewiss. Die Schwächsten im Betrieb wurden vernachlässigt, die Mehrzahl der jetzt Betroffenen schaut in die Röhre – untragbar, heißt es von der IGL.

Finanzielle Hilfe für Azubis – Jobmesse

Für eine Fortsetzung steht ein Umzug an und andere Aufwendungen sind zu leisten, die bei schmalem Gehalt unverhältnismäßig ins Gewicht fallen und einen Ausbildungsplatzwechsel unter Umständen sogar unmöglich machen. Daher werden gerade Lösungen gesucht, die Auszubildenden neben der erfolgreichen Vermittlung auch finanziell zu unterstützen.

IGL wird hierzu Gespräche mit den verschiedenen Akteuren führen und zeitnah eine weitere Jobmesse in München organisieren. Sobald weitere Details bekannt sind und konkrete Termine und Orte feststehen, wird IGL hierüber informieren.

Flugzeuge der airberlin – Schnäppchen für easyJet

Billigflieger easyJet hat unterdessen mit airberlin als Übernahme eines Teils des Flugbetriebs in Berlin Tegel für 40.000.000 Euro geeinigt. Dies deckt aber noch nicht alle Übergangskosten ab. Bis Dezember sollen zudem die behördlichen Genehmigungen vorliegen. Dabei gehen auch slots und 25 geleaste Flugzeuge in den Betrieb von easyJet über, was auch einem Teil der Crews bei airberlin neue Arbeitsplätze verschaffen soll. 1.000 airberlin-Mitarbeiter sollen bei der neuen Airline unterkommen. In Übereinunft mit ver.di sollen diese deutsche Arbeitsverträge erhalten. 

Karibik bei Condor: Neue Flüge ab Düsseldorf angelaufen

Nach 14 Jahren wieder Condor-Langstrecke ab Düsseldorf. Mit dem Erstflug nach Punta Cana wird Lücke im Karibik-Programm geschlossen. Die Fluggesellschaft bietet nach dem Betriebsende der airberlin ab sofort mehrere Karibik-Strecken ab Düsseldorf an.

Punta Cana in der Dominikanischen Republik machte nun den Anfang als erste interkontinentale Verbindung von Condor. Die karibische Insel wird zweimal wöchentlich von der Landeshauptstadt von NRW aus angeflogen. Die Maschine vom Typ Airbus A330-200 wurde heute Mittag um 12:00 Uhr standesgemäß mit einer feierlichen Wasserfontäne der Düsseldorfer Flughafenfeuerwehr verabschiedet (im Bild).

Neue Karibik-Ziele für DUS

Doch Punta Cana ist nur der Anfang des neuen Langstrecken-Flugplans von Condor in Düsseldorf Richtung Karibik. Die Airline startet darüber hinaus vom größten Airport in NRW jeweils einmal wöchentlich zu den Zielen La Romana in der Dominikanischen Republik (ab dem 10. November), Cancun in Mexiko (ab 05. November), Montego Bay auf Jamaika (ab dem 13. November) sowie zum Inselstaat Barbados (ab dem 20. November). Die Airline sichert damit den Karibikurlaubern und Kreuzfahrtschiffreisenden aus Nordrhein-Westfalen ihren Flug ab Düsseldorf und erweitert gleichzeitig ihr Streckennetz um attraktive Destinationen.

BARIG: Airlines akzeptieren Lärmobergrenze am Fraport

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Der Branchenverband BARIG (Board of Airline Representatives in Germany) akzeptiert die jetzt vorgestellte freiwillige Zusammenarbeit zu einer Lärmobergrenze am Flughafen Frankfurt. Laut BARIG-Generalsekretär Michael Hoppe stehe man weiter zu einem fairen Interessensausgleich mit den Anwohnern des Flughafens. Die im BARIG zusammengeschlossenen Airlines setzen sich mit verschiedenen Maßnahmen aktiv dafür ein, die Lärmbelastung so gering wie möglich zu halten. Hierzu gehört etwa der aktive Schallschutz mit dem Einsatz moderner, leiserer Flugzeuge und der Überprüfung neuer, lärmärmerer Anflugverfahren.

Der Airline-Verband BARIG will auch die Einführung einer freiwilligen Lärmobergrenze am Flughafen Frankfurt als gemeinsamen Schritt der abschließenden Umsetzung der Mediationsergebnisse zum Ausbau des Flughafens akzeptieren.

In diesem Zusammenhang weist BARIG auf die hohe Bedeutung des Luftverkehrs in Frankfurt für Arbeitsplätze, wirtschaftliche Prosperität und Mobilität hin, weit über das Rhein-Main-Gebiet hinaus. Nicht hinnehmbar wären eine Einschränkung der Kapazitäten oder eine weitere Einengung der Betriebszeiten. Solche Maßnahmen hätten unmittelbare und nachhaltig negative Auswirkungen auf Frankfurt sowie den gesamten Luftverkehrsstandort Deutschland.

Thomas Reiter von der DGLR geehrt

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Am 07. November 2017 hat die Deutsche Gesellschaft für Luft- und Raumfahrt (DGLR) den Astronauten und derzeitigen ESA-Koordinator Thomas Reiter mit der Eugen-Sänger-Medaille geehrt.

Die Deutsche Gesellschaft für Luft- und Raumfahrt – Lilienthal-Oberth e.V. (DGLR) ist die älteste Institution in der Bundesrepublik Deutschland, die allen, die sich privat oder beruflich mit Luft- und Raumfahrt beschäftigen, ein gemeinsames Forum bietet. Hier vernetzt sich das Wissen der Luft- und Raumfahrt, aktuelle Projekte und Entwicklungen werden vorgestellt und gute Ideen gefördert und honoriert.

Thomas Reiter erhielt die Auszeichnung „für hervorragende Verdienste auf der MIR und der ISS, für 350 Tage im All und damit die größte Weltraumerfahrung aller europäischer Astronauten, darunter auch mehrere Außenbordeinsätze und für eine große Anzahl von wissenschaftlichen Experimenten in der Umlaufbahn“. Die DGLR verleiht die Medaille für besondere Verdienste auf dem Gebiet der Raumfahrtwissenschaften bzw. des Raumfahrtgeräts.

Reiter hat die Raumfahrt zweierlei Weise entscheidend geprägt. Zum einen natürlich durch hervorragende astronautische Tätigkeiten bei seinen Einsätzen auf den Raumstationen MIR und der ISS, zum anderen aber auch durch seine nachfolgende Arbeit beim DLR und der ESA. Er wirkte an der deutschen Raumfahrtstrategie mit und hat wesentliche Entscheidungen zur Zukunft der europäischen Raumfahrt mit in die Wege geleitet. Dazu komme ein persönliches Engagement, um die Raumfahrt in die Öffentlichkeit zu tragen, so die DGLR.

Fünf von 22.000 Bewerbern zum Astronauten

Nach dem Abitur verpflichtete sich Thomas Reiter für die Luftwaffe und studierte Luft- und Raumfahrttechnik an der Universität der Bundeswehr München. Nach dem Studium ging er in die USA, wo er zum Jetpiloten ausgebildet wurde. Im Anschluss kehrte er nach Deutschland zurück und war weiter als Pilot tätig.

1989 meldete Reiter sich zusammen mit 22.000 weiteren Europäern auf die Ausschreibung als Astronaut bei der Europäischen Weltraumorganisation ESA. Seine Bewerbung und die von fünf anderen Kandidaten verliefen erfolgreich. So trat Reiter 1993 seine Ausbildung im Europäischen Astronautentrainingszentrum (EAC) in Köln an. Nur wenige Monate später verkündete die ESA, dass vier ihrer Astronauten für Raumflüge zur MIR ausgewählt worden waren. Fortan bereitete sich Reiter im Juri-Gagarin-Kosmonautentrainingszentrum auf seine anstehende Mission vor.

Im September 1995 brach Reiter mit den Kosmonauten Juri Gidsenko und Sergei Awdejew im Rahmen der „Euromir 95“-Mission zur russischen Raumstation auf. Während der Mission führte Reiter diverse Experimente durch und wurde zum ersten deutschen Raumfahrer, der einen Weltraumausstieg unternahm. Nach 176 Tagen ging es für die Crew zurück zu Erde. Zwischen 1997 und 1999 war Reiter wieder für die Luftwaffe tätig.

Am Boden für die Raumfahrt von Heute und Morgen

Anfang 1999 ging Reiter zur ESA zurück und arbeitete dort an dem europäischen Transportfahrtzeug ATV. Außerdem war er im Projektteam für das ISS-Forschungslabor Columbus aktiv und bereitete sich auf seinen nächsten Langzeitaufenthalt im All vor. Am 4. Juli 2006 startete Reiter schließlich zur Internationalen Raumstation ISS, wo er 166 Tage lang arbeitete und lebte.

Nach der Mission ließ sich Reiter von der Bundeswehr beurlauben und war von Oktober 2007 bis März 2011 im Vorstand des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) tätig, wo er für die Bereiche Raumfahrtforschung und -entwicklung verantwortlich war.

Im Anschluss wechselte Reiter als Leiter des Direktorats für Bemannte Raumfahrt und Missionsbetrieb zur ESA. Damit war er dort für den Bereich der bemannten Raumfahrt, den Betrieb bemannter und unbemannter Raumfahrzeuge und des Bodensegments zuständig. Mit Amtsantritt des derzeitigen ESA-Generaldirektors Jan Wörner 2015 wurde Reiter zum ESA-Koordinator für internationale Agenturen und zum Berater Wörners.

Reiter ist seit 1984 Mitglied der DGLR. 1996 wurde er zum Korrespondierenden Mitglied in Würdigung seiner wissenschaftlichen Arbeiten und seines persönlichen erfolgreichen Einsatzes für die Raumfahrt ernannt. Von Anfang 2007 bis Ende 2012 war er Mitglied des Präsidiums der DGLR und von 2009 bis 2011 außerdem im Senat tätig. Auf dem Foto: Dr. Rolf Janovsky verlieh die Medaille an Thomas Reiter.

Kapstadt einzig ab Köln/Bonn Direktziel aus NRW

In 12 Stunden ohne Zwischenstopp nach Kapstadt: Das ist seit gestern ab Köln/Bonn möglich. Am späten Sonntagabend hob der Langstreckenjet A330 der Eurowings zum Erstflug ab in Richtung Südafrika. Einmal wöchentlich, immer sonntags, fliegt die Airline das neue Ziel an.

Damit haben Reisende ab Köln/Bonn künftig zwei Destinationen im südlichen Afrika zur Auswahl. Bereits seit dem Sommer wird Windhoek, die Hauptstadt Namibias, von Eurowings angeflogen. Es sind die einzigen  Direktverbindungen nach Kapstadt und Windhoek aus NRW.

Kapstadt gilt mit seinen 3.700 Sonnenstunden im Jahr als eine der schönsten Städte der Welt. Reisende, die es in atemberaubende Landschaften zieht, kommen am Kap der Guten Hoffnung genauso auf ihre Kosten wie Weinliebhaber oder Strandurlauber. Die Stadt am Fuße des Tafelbergs bietet mit all ihrer Vielseitigkeit für jeden das richtige Programm. Tickets soll es ab 239,99 Euro geben.

Flugzeiten nach Kapstadt

Abflug Köln/Bonn Ankunft Kapstadt Abflug Kapstadt Ankunft Köln/Bonn
Sonntag, 23:20 Uhr Montag, 12:30 Uhr Montag, 18:45 Uhr Dienstag, 05:50 Uhr

Pamplona jetzt ab Frankfurt Linienziel der Lufthansa

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Seit heute fliegt Lufthansa nach Pamplona im Norden von Spanien. Flug LH1118 ist um 09:45 Uhr in Frankfurt in Richtung Süden abgehoben. Der Flugplan sieht die Landung in Pamplona für mittags um 11:45 Uhr vor.

Der Rückflug LH1119 startet planmäßig um 12:30 Uhr in Pamplona und landet um 14:40 Uhr in Frankfurt. Lufthansa bietet diese Verbindung ab sofort viermal wöchentlich an (Montag, Mittwoch, Freitag, Sonntag).

Auf den Spuren der Römer – oder dem Jakobsweg

Pamplona, das von den Römern gegründet wurde und vom Jakobsweg durchzogen wird, ist heute eine moderne Stadt, die Tradition und Moderne harmonisch miteinander verbindet. So kann man zwischen Jahrhunderte alten Gemäuern und auf gepflasterten Straßen spazieren, sich in Parks und auf Terrassen ausruhen, schmackhafte Pinchos kosten, geschichtsträchtige Sehenswürdigkeiten bestaunen, erstklassige Aufführungen besuchen oder traditionelle Sportarten wie das Pelota-Spiel bewundern.

Ihre zentrale geographische Lage macht die Stadt zu einem perfekten Ausgangspunkt, um die vielseitige Region Navarra zu erkunden. Darüber hinaus haben sich in Pamplona und Umland zahlreiche internationale und deutsche Firmen niedergelassen. Das neue Lufthansa-Ziel wird mit einem Airbus A319, ausgestattet mit 138 Sitzen in zwei Klassen, angeflogen.

Frankfurt (FRA) – Pamplona (PNA)

  • Viermal wöchentlich (Montag, Mittwoch, Freitag und Sonntag)
  • LH1118: FRA 9:45 Uhr – 11:45 Uhr PNA
  • LH1119: PNA 12:30 Uhr – 14:40 Uhr FRA
  • Preis: ab 139 Euro inklusive Steuern und Gebühren
  • Flugdauer: 2 Stunden
  • Entfernung: 1.125 km (607 nautical miles)
  • Airbus A319

Logistik der Neuen Seidenstraße: Fokus Frische Luftfracht

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Digitalisierung und Chinas „One Belt – One Road“-Strategie sind unbestritten die Logistikthemen des Jahres 2017 und werden die Branche wohl auch noch in den nächsten Jahren nachhaltig beeinflussen. Aus dem Grund bilden sie die Schwerpunkte im Konferenzprogramm der logitrans 2017. Vom 15. bis 17. November 2017 treffen sich dazu Logistikentscheider von drei Kontinenten erneut auf der logitrans, der internationalen Fachmesse für Transport und Logistik, die in diesem Jahr bereits am ersten Tag ab 11:00 Uhr ihre Tore öffnet. Wie steht es also um die Digitalisierung der Logistikbranche in der Türkei und entlang der Neuen Seidenstraße?

Das Konferenzprogramm bietet die perfekte Möglichkeit, sich über aktuelle Entwicklungen vor Ort auf den neuesten Stand zu bringen. Einen weiteren Schwerpunkt im Konferenzprogramm bildet die PeriLog, in deren Mittelpunkt die Themen Transport und Lagerung von verderblicher Ware sowie Kühllogistik stehen. Durch die geografische Lage ist die Logistik für frische, gefrorene und verderbliche Güter sowie Lebensmittel ein wichtiger Markt in der Türkei. Der Bedarf entsteht dabei vor allem aufgrund der wachsenden Bevölkerungszahl in der eurasischen Region. Der Fokus in diesem Jahr liegt dabei auf Frische-Logistik in der Luftfracht.

Digitalisierung und Marktentwicklung in Aircargo

Als Highlight am ersten Tag gilt dabei das Panel aus eurasischen Logistikern, die aus erster Hand über ihre Erfahrungen mit der Neuen Seidenstraße und den Auswirkungen auf die Märkte der Region berichten. Die Teilnehmer decken hier buchstäblich nahezu alle Aspekte der Seidenstraße ab: geographisch sind Unternehmer aus China, Kasachstan, Aserbaidschan, Georgien, der Türkei und Europa im Podium vertreten, die in Bezug auf Verkehrsträger sowohl auf der Schiene als auch Wasserwegen unterwegs sind.

Mit Arviem befindet sich zudem ein IT-Spezialist in der Runde. Denn mehr denn je gelten auch auf der Neuen Seidenstraße die wachsenden Anforderungen nach Transparenz in der Lieferkette. Dem Thema widmet sich auch das Programm am zweiten Tag: Insbesondere mit Blick auf die vielen Investitionen in intelligente Lösungen, die zurzeit von großen Logistikunternehmen in der Türkei und entlang der Seidenstraße getätigt werden, ist die Frage nach der Umsetzung der Digitalisierung in der internationalen Lieferkette entscheidend.

Das Stichwort lautet hierbei Standardisierung. Dazu wird beispielsweise Dr. Sevket Akinlar vom Fraunhofer IML den Fragen, welche Wege eurasische Unternehmen in puncto Digitalisierung und Standardisierung eingeschlagen haben, wie weit fortgeschritten sie dabei sind und welche Rolle lokale Verbände und Institutionen dazu einnehmen, nachgehen.

Nonstop Frankfurt – Bahamas in 10:35 Stunden: Condor legt auf

Der Ferienflieger Condor beging nun seinen Erstflug von Frankfurt nach Nassau auf den Bahamas. Die neue Karibik Destination wird im Winter 2017/18 immer montags mit einem Direktflug angeboten. Pünktlich um 12:30 Uhr hob die Boeing 767 mit der Flugnummer DE2184 am Flughafen Frankfurt ab.

Zuvor wurde von den Repräsentanten des Flughafens, des Tourismus Marketing Bahamas und der Airline am Abfluggate feierlich die Erstflugtorte angeschnitten und das Destinationsband vor dem Einsteigen der Passagiere durchtrennt. Nassau ist das 14. Condor-Ziel in der Karibik.

Alle Flüge werden von einer Boeing 767-300 mit einer modernen Kabinenausstattung inklusive individuellem In-Flight-Entertainment durchgeführt. Fluggäste können wählen zwischen der Economy Class, Premium Class oder der komfortablen Condor Business Class. Diese verfügt unter anderem über vollautomatische Liegesitze, damit der Urlaub direkt an Bord beginnen kann.

Süd- und Mittelamerika im Flugplan

Insgesamt fliegt Condor in diesem Winter zu 28 Destinationen auf der Langstrecke. Mit insgesamt 13 Langstreckenzielen ab München bietet Condor auch Reisenden aus Deutschlands Süden einen Startpunkt für Abenteuer in fremden Ländern. Ab diesem Winter ist von dort neu Recife in Brasilien und Fort-de-France auf Martinique im Angebot. Eine weitere Neuerung bildet die nach 14 Jahren erneut aufgenommene Langstrecke ab Düsseldorf. Im Winter 2017/18 sind Cancun (Mexiko) und Punta Cana (Dominikanische Republik) von Nordrhein Westfalen aus mit der Urlaubs-Airline erreichbar.

Günstige Flüge von Frankfurt auf die Bahamas sind zu einem Oneway-Komplettpreis ab 379,99 Euro in der Economy Class, ab 499,99 Euro in der Premium Class und ab 999,99 Euro in der Business Class erhältlich. Aufgrund einer Partnerschaft zwischen Condor und Bahamasair können Passagiere zudem ganz bequem in Nassau zu einem Weiterflug, wie beispielsweise nach Freeport, umsteigen und so noch mehr Bahamas erleben.

Frankfurt – Nassau in der Wintersaison 2017/18

Verkehrstage Montags
Fluggerät Boeing 767-300 mit Economy Class, Premium Class und Business Class
Flugzeiten Hinflug (Ortszeit) Montags: DE2184 12:30 – 17:05 Uhr
Flugzeiten Rückflug (Ortszeit) Montags: DE2184 17:55 – 12:50+1 Uhr
Abpreise (Oneway, inklusive aller Steuern und Gebühren) ab 299,99 EUR in der Economy Class

ab 379,99 EUR in der Premium Class

ab 799,99 EUR in der Business Class

Flugdauer (durchschnittlich) Hinflug: 10:35 Stunden

Rückflug: 12:55 Stunden

Fluglärm in Hamburg: Senat im Sinne der Bürger?

Am morgigen Mittwoch sollen in der Sitzung der Hamburgischen Bürgerschaft die jährlichen Berichte von Senat und Fluglärmschutzbeauftragte (Drs. 21/10688) zur Entwicklung der Fluglärmsituation und zur Umsetzung des 16-Punkte-Plans zur Reduzierung der luftverkehrsbedingten Belastungen durch den Betrieb des innerstädtischen Verkehrsflughafens „Helmut Schmidt“ vorgelegt werden. Die Bürgerinitiativen für Fluglärmschutz in Hamburg und Schleswig-Holstein (BAW) haben mit einer umfassenden Stellungnahme auf die Berichte von Senat und Fluglärmschutzbeauftragte reagiert.

Die BAW weist eindringlich darauf dabei hin, dass die Hamburgische Bürgerschaft einvernehmlich dem regierenden Senat im April 2014 mittels des 10-Punkte-Plan (Drs. 20/11593) und mit inhaltlicher Ergänzung und Präzisierung im Januar 2015 durch den 16-Punkte-Plan (Drs. 20/14334) klare Bewertungsmaßstäbe zur Belastungsreduzierung aufgegeben hat. Dies, um dafür Sorge zu tragen, dass eine sehr strenge Einhaltung der Betriebszeiten sichergestellt wird und dass gegenüber den Fluggesellschaften auf eine weitere Reduzierung der Verspätungen und Ausnahmen hingewirkt wird. Das Fluglärmschutzbeauftragtengesetz vom Juli 2016 gehört zu den Errungenschaften. Hierin ist festgehalten, dass der Fluglärm zu bekämpfen ist.

Fluglärm: Problemverkennung im Senat

Trotz Zusagen an die betroffenen Bürgerinnen und Bürger in den An- und Abflugschneisen, dass etwas getan wird, um die unhaltbaren luftverkehrsbedingten Belastungen zu verringern, steigen die relevanten Belastungskennzahlen seit 2014 immer weiter an. Hierüber soll die Bürgerschaft mittels der Jahresberichte informiert werden. Aber laut BAW erwiesen sich Senat und Lärmschutzbeauftragte als Teil des Problems:

Beim Lesen der Drucksache werde deutlich, dass der regierende Hamburger Senat das Fluglärmproblem weiterhin möglichst zu bagatellisieren versuche. Der Senatsbericht offenbare den Stillstand und teilweise sogar Rückschritt beim aktiven Fluglärmschutz.

Bereits heute sei klar, dass das laufende Jahr 2017 das lauteste Fluglärmjahr seit der Jahrtausendwende werden wird. Die Anzahl an nächtlich verspäteten Starts und Landungen außerhalb der offiziellen Betriebszeit erreiche sich auf einem absolutem Höchststand, so die BAW. Obwohl das den Verantwortungsträgern in den Fachverwaltungen und im Senat bekannt sei, finde es jedoch mit keiner Silbe in den Berichten des Senats und ihrer Fluglärmschutzbeauftragten Erwähnung“, fasst Mosel die berechtigte Kritik an der Drucksache zusammen.

Nachtruhe ist einzuhalten

Die BAW appelliert an die Abgeordneten der Hamburgischen Bürgerschaft, den Bericht des Senats und der Fluglärmschutzbeauftragten nicht bloß zur Kenntnis zu nehmen, sondern eindeutig festzuhalten, dass die Umsetzung der Bürgerschaftlichen Ersuchen (10-Punkte-Plan und 16-Punkte-Plan) bisher mangelhaft bis ungenügend ist. Der Senat und die Fluglärmschutzbeauftragte sind aufzufordern, endlich wirksame Maßnahmen zur Belastungsreduzierung umzusetzen. Hierzu zählt insbesondere die deutliche Reduzierung der nächtlichen Linien- und Touristikflüge in der Zeit der gesetzlichen Nachtruhe zwischen 22:00 und 06:00 Uhr.

Die Bürgerinitiative stellt angesichts dessen, dass über die Anzahl und Herkunft der Beschwerden genauestens Buch geführt werde während die gravierende Entwicklung der wesentlichen Belastungskennzahlen in der vorgelegten Drucksache dagegen nur unzureichend Erwähnung fänden, die Frage, ob für den Senat und die Fluglärmschutzbeauftragte garnicht der Fluglärm das Problem darstelle, sondern die Bürgerinnen und Bürger, die sich zu Recht über die bestehenden Missstände beschweren.

Dubai Reiseziel ab Köln Bonn Airport

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Nonstop in die Glitzer-Metropole im Wüstensand: Seit diesem Freitag können Passagiere des Reiseveranstalters FTI von Köln/Bonn nach Dubai in den Vereinigten Arabischen Emiraten fliegen. Einmal wöchentlich geht es mit einer Boeing 757 des FTI-Kooperationspartners Condor in die Metropole am Persischen Golf.

Dubai ergänzt das bereits bestehende Orient-Portfolio der FTI am Köln Bonn Airport. Der Reisebetrieb auf Charter-Strecken nach Salalah im Oman und nach Hurghada in Ägypten läuft bereits erfolgreich. Die Stadt Dubai liegt im Trend und ist derzeit eines der spannendsten Ziele der Welt.

Jeden Freitag geht es künftig von Köln/Bonn nach Dubai. Reisende erwartet dort die Atmosphäre einer pulsierenden, modernen Großstadt gepaart mit dem Flair des Orients. Touren in die Wüste, Shoppingtrips oder lange Tage am Strand: Dubai bietet Abwechslung für Besucher mit unterschiedlichsten Wünschen.

Nonstop ab Köln/Bonn an den Indischen Ozean

Bereits etabliert im Angebot der FTI am Köln Bonn Airport ist Salalah im Oman. Zweimal wöchentlich geht es mit einer Maschine der Eurowings in das Sultanat. Die Nonstop-Verbindung ab Köln/Bonn ist deutschlandweit einzigartig. Unkompliziert reisen Fluggäste so in die Stadt am Indischen Ozean. Salalah bedeutet übersetzt „Sonnenstrahl“ und macht seinem Namen für Reisende im Winter alle Ehre.

Viermal wöchentlich bringt FTI Fluggäste nach Hurghada in Ägypten – ebenfalls ein attraktives Ziel für alle, die im Winter der rheinischen Kälte entfliehen wollen. Buchbar sind die Angebote der FTI online oder im Reisebüro. Im Programm der FTI ab Köln/Bonn sind außerdem klassische Sonnenziele wie Spanien und seine Inseln, Griechenland und die Türkei enthalten.

Auf dem Foto zum Dubai Erstflug (v.l.n.r.): Ulrich Stiller (Leiter Marketing/Vertrieb Köln Bonn Airport), Ralph Schiller (Geschäftsführer FTI Touristik), Michael Garvens (Vorsitzender der Geschäftsführung Köln Bonn Airport), Jens Freise (Vice President Marketing & Sales Orascom Hotel Management)

Berlin – Kaliningrad: RusLine fliegt drei Mal pro Woche

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Mit Kaliningrad nimmt die russische Fluggesellschaft RusLine ihren Flugbetrieb ab Berlin-Tegel auf. Dreimal wöchentlich verbindet die Fluglinie die deutsche Hauptstadt mit der westlichsten Stadt Russlands. Immer montags, mittwochs und freitags wird die Ostseemetropole angeflogen. Zum Einsatz kommt eine Bombardier CRJ100.

Bernsteinland im Westen Russlands

In nur knapp zwei Stunden Flugzeit erreicht man das ehemalige Königsberg. Die alte Handelsstadt Kaliningrad liegt an der Ostsee am westlichsten Zipfel Russlands. Die Exklave Kaliningrad ist nicht mit dem Mutterland Russland verbunden. Eingebettet zwischen Litauen und Polen hat die Stadt eine Bindefunktion zwischen West- und Osteuropa.

Hier trifft russische Gegenwart auf deutsche Vergangenheit, was auch deutlich am Stadtbild zu erkennen ist. Gebäude aus der Sowjetzeit stehen neben preußischen Bauten. Neben der Stadt, die mit einer Vielzahl an Museen und Theatern lockt, begeistert die Oblast Kaliningrad mit ihrer Landschaft.

Höchste Dühnen Europas

Die Lage an der Ostseeküste zwischen der Kurischen Nehrung und der Frischen Nehrung bietet ein einzigartiges Naturschauspiel. Hier befinden sich Europas höchste Dünen und längste Sandstrände. Die Oblast ist ein echtes Urlaubsparadies. Besonders bekannt, und das schon seit Jahrhunderten, ist Kaliningrad für seine Bernsteinerzeugnisse. Vor der Küste der Stadt findet sich ein Großteil des erntefähigen Bernsteins weltweit. Aus diesem Grund wird das Gebiet in Russland auch als Bernsteinland bezeichnet.

1997 als Charter Airline gegründet, gehört RusLine zu den größten russischen Inlandsfluggesellschaften und betreibt seit 2003 zudem auch Linienflüge. Die Airline verbindet vor allem kleinere russische Städte mit größeren Drehkreuzen mit Umsteigemöglichkeiten auf Mittelstreckenflugzeuge. Auf dem Foto: Die RusLine-Crew Ivan Prasolov (First Officer), Jewgeni Cheledinov (Captain) und Andrey Prokofiev (Flight Attendant) vor der Bombardier CRJ-100.

Vereinigung Cockpit gegen Tarifvertrag Wachstum bei Eurowings

Der Vorstand der Vereinigung Cockpit lehnt den Tarifabschluss mit der Eurowings GmbH ab. Dies teilte die Pilotengewerkschaft mit und nannte dazu verbandsübergeordnete Gründe. Durch die Insolvenz bedingte Kapazitäten sollen von der Eurowings GmbH mit neu angeschafften Flugzeugen und den Start- und Landerechten aus der Insolvenzmasse der airberlin bedient werden. Da das Eurowings Management alles dafür tut, um einen Betriebsübergang zu vermeiden, wurde versucht, eine Lösung zu verhandeln, mit der der Arbeitgeber seiner sozialen Verantwortung für die Piloten der airberlin gerecht wird. Gleichzeitig sollten Perspektiven für das Bestandspersonal der Eurowings sichergestellt werden.

Es gehe nicht an, dass ein Fast-Monopolist im deutschen Pilotenmarkt, wie die zum Lufthansa-Konzern gehörende Eurowings, ihre Position eiskalt ausnutzt, um einen Betriebsübergang zu umgehen. Betroffene Piloten dürften nicht in Konditionen, die teils deutlich unter dem Niveau des Wettbewerbs liegen, gezwungen werden. Das sei keine soziale Verantwortung, auch würden durch diesen Tarifvertrag weder für die von der Insolvenz betroffenen Piloten der airberlin, noch für das Bestandspersonal der Eurowings verbindliche Perspektiven geschaffen.

Weiterhin fordert die Vereinigung Cockpit die Eurowings auf sich als Nutznießer der airberlin Insolvenz zu ihrer sozialen Verantwortung zu bekennen und den Mitarbeitern akzeptable Konditionen zu bieten. Mit Gehaltseinbußen von bis zu 40 Prozent und Konditionen die deutlich unter dem Niveau anderer Unternehmen im Wettbewerb liegen, sieht die Vereinigung Cockpit dies als nicht gegeben an.