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Entwicklungsstufe Dreamliner: Etihad in der Schweiz

Mit der Inbetriebnahme der Strecke Abu Dhabi – Genf ab dem 25. März 2018 werden alle Etihad Airways Flüge aus der Schweiz und in die Schweiz von der Flotte an Boeing 787 Dreamlinern der Fluggesellschaft durchgeführt.

Die Dreamliner-Verbindungen nach Genf ergänzen die bestehenden Boeing 787-Linienflüge zwischen Abu Dhabi und Zürich. Damit ist Genf die fünfte europäische Stadt, die von der schnell wachsenden Flotte der nächsten Flugzeug-Generation angeflogen wird; Etihad Airways bedient die Strecken Abu Dhabi – Zürich und Abu Dhabi – Genf derzeit einmal täglich.

Anschlüsse in Abu Dhabi angepasst

Fluggäste, die von und nach Genf reisen, können ab dem 25. März 2018 noch bessere Flugzeiten erwarten, da mit der Einführung der Dreamliner auch der Flugplan angepasst wird. Etihad Airways ist damit die einzige aus den Vereinigten Arabischen Emiraten operierende Airline, die eine Ankunft in Genf am frühen Morgen anbietet. Zudem verbessern die geänderten Flugzeiten die Anschlüsse zu vielen Zielen in Asien und dem indischen Subkontinent.

Etihad Airways betreibt eine Flotte von 18 Boeing 787-9 Dreamlinern, die von Abu Dhabi aus 17 Ziele weltweit anfliegen – Amman, Amsterdam, Peking, Beirut, Brisbane, Düsseldorf, Madrid, Melbourne, Nagoya, Perth, Riyadh, Seoul, Shanghai, Singapur, Tokyo, Washington und Zürich.

Etihad Airways erschließt mit der Erweiterung des Boeing 787-Netzwerks ein weiteres beliebtes Ziel in Europa mit dem Muster. Die Flüge von und nach Genf sind für Geschäfts- und Urlaubsreisende ausgelegt, die über das Drehkreuz Abu Dhabi Verbindungen zu vielen Zielen im weltweiten Netzwerk nutzen möchten. Der Dreamliner soll schon bald das Langstrecken-Flaggschiff der Airline sein.

Merkmal Design: Dreamliner der Etihad Airways

Mit dem Ausbau der Boeing 787-Flotte mit innovativer, moderner Kabinenausstattung soll das bestehende Angebot auf der Route stetig verbessert werden. Die auf drei Klassen ausgelegten Boeing 787-9 Dreamliner von Etihad Airways haben je acht First Suites, 28 Business Studios und 199 Economy Smart Seats, die Komfort auf höchstem Niveau und In-Flight Entertainment & Connectivity bieten.

Ausstattung und Lichteffekte an Bord sind von dem modernen arabischen Stil sowie der spektakulären Kuppel des neueröffneten Louvre Abu Dhabi inspiriert. Dies ergänzt das von der Airline eingeführte Designmuster „Facets of Abu Dhabi“, das 2014 mit der Vorstellung der neu gestalteten Uniformen etabliert wurde.

LTCS weiht Ausbau in Tulsa ein

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Lufthansa Technik Component Services (LTCS) erweitert ihre Kapazität in Tulsa, Oklahoma erneut, mit der feierlichen Inbetriebnahme der neuen Komponentenwerkstatt des amerikanischen LHT-Tochterunternehmens von nun an deutlich. Allein die Fläche des Workshops wurde auf 10.700 Quadratmeter verdoppelt.

Mit der Erweiterung der Produktion in Tulsa baut Lufthansa Technik ihre Präsenz in Amerika aber nicht einfach nur aus. Laut Stephen Fondell und Dirk Ripa, die als Co-Managing Director und Head of Product Division Components Americas die Verantwortung teilen, wird auch eine große Zahl an Dienstleistungen hinzugefügt. Indem die Arbeit in der Region für die Region getan wird, soll ein jährliches Wachstum von mehr als 20 Prozent ermöglicht werden.

Im Zuge des Kapazitätsausbaus und eines verstärkten Fokus auf die Boeing 737 erwartet das Unternehmen auch einen Zuwachs bei der Mitarbeiterzahl. An ihren acht Standorten in Nordamerika beschäftigt Lufthansa Technik Component Services zurzeit knapp 600 Angestellte. Darüber hinaus wurden zahlreiche Änderungen eingeführt – einschließlich neuer Prozesse – um die Versorgungswege in der Region zu garantieren.

Versorgung neuer Märkte und Muster

Ergänzend zur Erweiterung der Produktionskapazität hat Lufthansa Technik im Oktober außerdem ein neues Regionalbüro in Miami, Florida, eröffnet. Hier sind rund 150 Angestellte aus dem Vertrieb sowie aus anderen kaufmännischen und produktiven Bereichen der Lufthansa Technik im Einsatz. Dazu gehören eine rund um die Uhr (24/7) erreichbare Ersatzteil-Hotline (AOG Desk) und Ansprechpartner für den An- und Verkauf von Teilen. Durch die Kombination von verschiedenen Geschäftsbereichen unter einem Dach wird Lufthansa Technik einen noch besser abgestimmten und noch effizienteren Marktauftritt in der Region sicherstellen.

Kontinuierliches Wachstum in Amerika unterstreicht eine für diese Region vielversprechende Zukunft. Mit der Produktionserweiterung in Tulsa und den anderen Entwicklungen stärkt Lufthansa Technik ihre Position als ein vertrauenswürdiger strategischer Partner für Fluggesellschaften und andere Betreiber von Verkehrsflugzeugen in Amerika. Zum Ende des Jahres 2017 sollen noch weitere Niederlassungen in Bogotá, Kolumbien, und in Mexiko-Stadt, Mexiko, eröffnet werden.

Auf den Bildern: Lufthansa Technik Component Services erweitert Workshop in Tulsa, Oklahoma. Lufthansa Technik Component Services hat ihre neue Komponentenwerkstatt mit einer feierlichen Eröffnung in Betrieb genommen.

Rolls-Royce und TCS: noch mehr Innovation aus Daten

Rolls-Royce, Hersteller von Antriebssystemen und Tata Consultancy Services, erweitern ihre Partnerschaft, um datengetriebene Innovationen voran zu bringen. Rolls-Royce nutzt die Plattform für das Internet der Dinge (Internet of Things, IoT) von TCS mit der Sensordaten unternehmensweit erfasst, zur Verfügung gestellt und analysiert werden. So kann Rolls-Royce Innovationen in sämtlichen Geschäftsbereichen umsetzen, neue Produkte und Services entwickeln sowie effektiver mit Partnern und Kunden zusammenarbeiten. Rolls-Royce will durch die Partnerschaft die Vision „Digital First“ vorantreiben und damit einen höheren Mehrwert für Kunden schaffen, bestehende Services verbessern, Entwicklungs- und Bereitstellungszeiten verkürzen sowie neue Wachstumsfelder erschließen.

Innovationen kann auch auf Basis von Daten entstehen. TCS hat hier bereits große Erfahrungen bei der Bereitstellung einer flexiblen und agilen Plattform für verschiedene Märkte. Die Zusammenarbeit mit Partnern und Kunden auf der IoT-Plattform von TCS soll kurz- und auch langfristige Vorteile hervorbringen. Vorteile aus datengetriebener Innovationen sollen etwa die schnellere Nutzung von Künstlicher Intelligenz im industriellen Umfeld sein.

Weltweite Sensordaten – IoT

Für die digitale Transformation von Rolls-Royce kommt die Platform-as-a-Service-Lösung (PaaS) von TCS zum Einsatz. Mit der TCS Connected Universe Platform können Anwendungen für das Internet der Dinge schneller entwickelt und eingeführt werden. Die Services und Lösungen der Connected Universe Platform von TCS soll es Rolls-Royce auch einfacher machen, Produkte und Services zu entwickeln, einzusetzen und und auf den Markt zu bringen.

Zusätzlich werden TCS und Rolls-Royce im indischen Bangalore ein Innovationszentrum für Analytics und agile Anwendungen eröffnen. Im kürzlich eröffneten Delivery Center in Großbritannien arbeitet TCS ausschließlich für Rolls-Royce und unterstützt das Unternehmen von weiteren Standorten in Deutschland, Skandinavien, Kanada und Singapur.

DJI lässt sich von DFS schulen

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Der weltweit führende Drohnenhersteller DJI absolvierte einen Drohnenkurs mit Flugsicherungs-Know-how: Am 10. November absolvierten Mitarbeiter der DJI Deutschland GmbH ein Trainingsprogramm bei dem DFS-Tochterunternehmen Eisenschmidt. Nach der erfolgreich bestandenen Prüfung dürfen die Teilnehmer nun Drohnen mit einem Gewicht von mehr als zwei Kilogramm steuern. Das DFS-Tochterunternehmen Eisenschmidt gehört zu den ersten Anbietern, die vom Luftfahrtbundesamt für Schulung und Prüfung anerkannt wurden. Es bietet diese Lehrgänge seit Anfang November an. Ziel ist die sichere und faire Integration von Drohnen in den Luftverkehr. Die Regelung, wonach große Drohnen nur noch von geprüften Piloten gesteuert werden dürften, gilt seit dem 01. Oktober.

Fluglehrer und Berufspiloten vermitteln Drohnen-Wissen

Der Kurs umfasste ein mehrstündiges Theorieprogramm mit anschließender Prüfung. Alle vorgeschriebenen Inhalte wie Luftrecht, Meteorologie, Flugbetrieb und Navigation werden von erfahrenen Fluglehrern und Berufspiloten vermittelt. Eisenschmidt bietet den Drohnenführerschein am Flugplatz Egelsbach (Südhessen) an; Kurse in Kaufbeuren, Dinslaken und Braunschweig sowie an weiteren Standorten des DAeC (Deutscher Aero Club e.V.) sind in Vorbereitung. Daneben bietet das Unternehmen auch individuelle Lösungen an. Eisenschmidt verfügt über langjährige Erfahrung im Bereich Luftfahrtpublikationen, Training und Ausbildung. Lehr- und Lernmaterial speziell für Drohnen runden das Angebot ab.

Drohnen-App brieft Nutzer vor dem Start

Der Kurs komplettiert das DFS-Angebot für Drohnenpiloten. Bereits seit Juli 2017 stellt die DFS eine DrohnenApp zur Verfügung, die Nutzer darüber informiert, wo ein sicherer Drohnenflug möglich ist. Diese Anwendung wird bereits von mehr als 20.000 Drohnenpiloten genutzt. Mit dem Drohnenführerschein haben DFS und ihr Tochterunternehmen das umfangreiche Angebot an Dienstleistungen, Entwicklungen und Forschungsprojekten rund um das Thema „unmanned aircraft“ ergänzt.

Notfall nach Turbulenzen: HAM übt Notfalleinsatz

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Verletzte Passagiere durch Turbulenzen: ein Flugzeug mit 80 Passagieren und Crewmitgliedern auf dem Weg nach Hamburg gerät in heftige Turbulenzen. Durch diesen Vorfall werden viele Insassen verletzt, unter ihnen ist auch der Flugkapitän. Der Co-Pilot alarmiert noch vor der Landung die Flugsicherung. Kurz darauf löst die Flughafenfeuerwehr Alarm aus. Dies war das Szenario, mit dem der Flughafen Hamburt eine Unfallübung durchführte. Alle drei Jahre übt der Airport gemäß den Anforderungen der internationalen Zivilluftfahrtorganisation ICAO (International Civil Aviation Organization) zusammen mit der Hamburger Katastrophenschutzorganisation die Meldewege und Abläufe für das Szenario eines Flugunfalles.

In diesem Jahr fand die Übung am Freitag, 17. November 2017, in der Zeit von 19:00 Uhr bis ca. 23:00 Uhr statt, unter Beteiligung aller im Ernstfall betroffenen Behörden und Organisationen. Mit Auslösen dieses Alarms aus dem Flugzeug begann die Übung, und alle Beteiligten übten die Handlungsabläufe in ihrem Aufgabenbereich. Hierzu wird auf dem Vorfeld ein Passagierflugzeug mit einer entsprechenden Anzahl von Darstellern platziert. Die Übungsschwerpunkte lagen in der Versorgung und dem Transport von Verletzten sowie der Betreuung aller übrigen Passagiere, Crewmitglieder und Angehörigen. Der reguläre Flugbetrieb wird von der Übung nicht betroffen sein.

Vorbereitet, durchgeführt und ausgewertet wird die Übung unter Federführung der Behörde für Inneres und Sport (BIS) gemeinsam mit dem Flughafen Hamburg. Beteiligt sind Feuerwehr Hamburg, Polizei Hamburg, Deutsche Flugsicherung, Bundespolizeiinspektion, Bezirksamt Hamburg-Nord, Deutsches Rotes Kreuz, Johanniter-Unfall-Hilfe, Zollamt Hamburg, Technisches Hilfswerk, Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation sowie die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung.

Sicherheit ist oberstes Gebot

Die Sicherheit hat am Flughafen Hamburg höchste Priorität. Alle Mitarbeiter sind gut ausgebildet, um bei einem möglichen Notfall schnell und professionell handeln zu kön-nen. Deshalb gibt es auch unabhängig von den gesetzlich vorgeschriebenen Übungen regelmäßige Schulungen und Tests. Für sämtliche Sicherheitsmaßnahmen einschließ-lich Schulungen von Hilfs- und Betreuungspersonal und der Bereitstellung von Kom-munikationsmitteln wird pro Jahr rund eine Million Euro aufgewendet. Passagiere waren durch den Flughafen informiert worden, dass eine Übung stattfindet.

LHT baut A320-Wartung saudischer Low Cost-Airline auf

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Der saudi-arabische Low Cost Carrier flyadeal und Lufthansa Technik haben einen umfangreichen Vertrag für flugzeugtechnische Dienstleistungen unterzeichnet. Der Vertrag läuft über vier Jahre und umfasst die gesamte Airbus A320-Flotte von flyadeal. Einer der hauptsächlichen Bestandteile des Vertrages ist der Aufbau eines neuen Wartungscenters. Der Vertrag beinhaltet zudem die vollständige Führung zur Aufrechterhaltung der Lufttüchtigkeit (Continuing Airworthiness Management Organisation, CAMO) sowie technische Dienstleistungen von Lufthansa Technik.

Darüber hinaus wird Lufthansa Technik auch die gesamte Störungsbehebung organisieren und flyadeal dabei unterstützen, ein optimiertes Wartungsprogramm zu etablieren. Das neue Wartungskonzept ermöglicht hocheffiziente Betriebsabläufe mithilfe eines verbesserten Programms. flyadeal hat Ende September den Betrieb aufgenommen, um den rasch wachsenden Reisemarkt in Saudi-Arabien und der umliegenden Region zu zu bedienen. Die Vereinbarung mit den Deutschen soll die Gundlage für ein schnelles Wachstum der Airline für einen Flugbetrieb auf hohem Niveau schaffen. Dazu habe man die besten Partner ausgewählt. Lufthansa Technik als Partner soll die Vision hoher Standards für die neue Wartungsorganisation umsetzen helfen.

Condor: Carrier nach Brasilien und in die Karibik

Der Ferienflieger Condor feierte nun seinen Erstflug von München nach Recife, Brasilien. Dieser ergänzt die zusätzliche neue Verbindung nach Fort-de-France, Martinique, die bereits am Wochenende Premiere ab dem Franz-Josef-Strauss Flughafen feierte.

Die beiden Neuzugänge erweitern das Streckennetz auf insgesamt 13 Langstreckenziele von der bayrischen Hauptstadt aus. Als europäischer Marktführer mit 37 wöchentlichen Flügen in die Karibik kommt mit Martinique nun noch ein sehr attraktives Reiseziel ab München in den Flugplan. Mit Recife ist Condor schon die einzige Airline, die Brasilien nonstop von München aus anfliegt.

Neben den beiden Langstrecken Basen Frankfurt und München, fliegt Condor im Winter 2017/18 zusätzlich ab Düsseldorf in die Karibik. Seit dem 02. November startet der Ferienflieger mit einem Airbus A330-200 zu den Zielen Punta Cana und La Romana in der Dominikanischen Republik, Cancun in Mexiko, Montego Bay auf Jamaika sowie zum Inselstaat Barbados. Die Verbindungen werden vor allem von den großen deutschen Reiseveranstaltern genutzt, um ihre Kunden mit dem vielfach prämierten Service der Airline in den Urlaub zu bringen. Die Tickets nach Cancun und Punta Cana werden zusätzlich auch im freien Verkauf für individuell Reisende angeboten.

Condor München – Recife im Winter 2017/18

Verkehrstage Dienstags
Fluggerät Boeing 767-300 mit Economy Class, Premium Class und Business Class
Flugzeiten Hinflug (Ortszeit) Dienstags: DE2408 10:40 – 16:50 Uhr
Flugzeiten Rückflug (Ortszeit) Dienstags: DE2409 18:50 – 08:50+1 Uhr
Abpreise (Oneway, inklusive aller Steuern und Gebühren)

ab 299,99 EUR in der Economy Class

ab 399,99 EUR in der Premium Class

ab 749,99 EUR in der Business Class

Flugdauer (durchschnittlich) Hinflug: 10:10 Stunden Rückflug: 10 Stunden 00 Minuten

Condor München – Fort-de-France im Winter 2017/18

Verkehrstage Samstags
Fluggerät Boeing 767-300 mit Economy Class, Premium Class und Business Class
Flugzeiten Hinflug (Ortszeit) Samstags: DE2266 11:05 -16:30 Uhr
Flugzeiten Rückflug (Ortszeit) Samstags: DE2266 17:30 – 10:45+1 Uhr
Abpreise (Oneway, inklusive aller Steuern und Gebühren)

ab 249,99 EUR in der Economy Class

ab 499,99 EUR in der Premium Class

ab 999,99 EUR in der Business Class

Flugdauer (durchschnittlich) Hinflug: 10:25 Stunden Rückflug: 12 Stunden 15 Minuten

Condor von DUS in die Karibik im Winter 2017/18

Destination Verkehrstag
Barbados Montag*
Cancun, Mexico Sonntag
La Romana, Dominikanische Republik Dienstag*, Freitag
Montego Bay, Jamaika Montag*, Dienstag*
Punta Cana, Dominikanische Republik Donnerstag, Samstag

*14-tägig

Flughafen Wien wächst trotz airberlin-Weggangs

Der Flughafen Wien konnte trotz des Gegenwindes aufgrund der Insolvenz der airberlin seinen Erfolgskurs auch 2017 fortsetzen. Er rechnet nach einem Plus von 7,1 Prozent im Q3 auch für das Gesamtjahr mit einem deutlichen Ergebnisplus. Wichtige Ausbauprojekte kommen zudem gut voran: Der Ausbau des Air Cargo Centers ist fertiggestellt, die Planungen für den Office Park 4 sind weit fortgeschritten und ein Gesundheitszentrum mit reichhaltigem Angebot ist im Entstehen. Zur nachhaltigen Energieversorgung sollen die die neue 8.000 m² große Photovoltaik-Anlage und das geplante Biomasse-Wärmekraftwerk beitragen.

Durch die positiven Entwicklungen der anderen Fluglinien, vor allem Austrian Airlines, Eurowings und easyJet, sollen die Auswirkungen der airberlin-Insolvenz am Flughafen Wien sogar überkompensiert werden können. So soll für 2017 ein neuer Passagierrekord am Flughafen Wien aufgestellt werden. Die Sommerreisesaison sei sehr gut verlaufen, neben Osteuropa und dem Nahen und Mittleren Osten hätten vor allem auch touristische Destinationen in Afrika wieder zugelegt.

Die Langstrecke entwickle sich ebenfalls gut. Austrian Airlines begann eine neue Verbindung auf die Seychellen, Eva Air fliegt neuerdings nach Taipeh und mit Thai Airways nimmt ein neuer Carrier eine neue Flugverbindung ab Wien nach Bangkok auf.

2017 bisher: Gruppe mit 23,7 Mio. Passagieren

In den ersten neun Monaten von Januar bis September 2017 verzeichnete die Flughafen-Wien-Gruppe inklusive der Auslandsbeteiligungen Malta Airport und Flughafen Kosice mit insgesamt 23,7 Mio. Passagieren einen Passagierzuwachs von 8,1 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres.

Flughafen Wien: 5,7 Prozent Passagierplus

Am Standort Wien stieg die Zahl der Passagiere von Januar bis September 2017 um 5,7 Prozent auf 18.684.037 Reisende an. Die Anzahl der Lokalpassagiere nahm dabei in den ersten neun Monaten 2017 um 5,6 Prozent, die Anzahl der Transferpassagiere um 5,9 Prozent zu. Nach Westeuropa stieg das Passagieraufkommen um 4,2 Prozent an, nach Osteuropa nahm das Passagieraufkommen um 11,0 Prozent zu. Das Passagieraufkommen in den Fernen Osten stieg im Q1-3/2017 um 5,8 Prozent an, jenes in den Nahen und Mittleren Osten nahm um 4,2 Prozent zu. Das Passagieraufkommen nach Nordamerika stieg mit 0,6 Prozent leicht an, nach Afrika entwickelte sich das Passagieraufkommen mit einem Zuwachs von 35,1 Prozent ebenfalls positiv.

Die durchschnittliche Auslastung (Sitzladefaktor) legte deutlich auf 75,0 Prozent in den ersten neun Monaten des Jahres 2017 zu, im Vergleich zu 73,6 Prozent im Vorjahr. Die Flugbewegungen gingen von Januar bis September 2017 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 0,7 Prozent auf 170.280 Starts und Landungen zurück. Das Frachtaufkommen verzeichnete im selben Zeitraum einen Anstieg um 1,6 Prozent auf 212.246 Tonnen (Luftfracht und Trucking).

Malta und Kosice zeigen gute Entwicklung

Auch die Auslandsbeteiligungen Malta und Kosice entwickeln sich sehr gut: Der Flughafen Malta verzeichnete in den ersten neun Monaten 2017 ein starkes Plus von 18,2 Prozent auf 4.634.628 Passagiere. Der Flughafen Kosice konnte im gleichen Zeitraum ein deutliches Passagierplus von 15,4 Prozent auf 398.319 Reisende vermelden.

Finanzkennzahlen: Nettoergebnis1 7,1 Prozent Plus

In den ersten neun Monaten sind die Umsatzerlöse der Flughafen-Wien-Gruppe um 2,1 Prozent auf 568,6 Mio. Euro gestiegen und das EBITDA hat sich um 3,8 Prozent auf 266,5 Mio. Euro verbessert. Das EBIT verbesserte sich um 5,1 Prozent auf 166,5 Mio. Euro und durch das verbesserte Finanzergebnis konnte das Nettoergebnis im Q1-3/2017 um 7,1 Prozent auf 114,1 Mio. Euro verbessert werden. Die Nettoverschuldung konnte weiter auf 255,0 Mio. Euro reduziert werden (Ende 2016: 355,5 Mio.). Euro Der Free-Cashflow lag bei 115,5 Mio. Euro (Q1-3/2016: 227,2 Mio. Euro).

VIE in den Segmenten

Die Umsätze des Segments Airport gingen im Q1-3/2017 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 0,4 Prozent auf 280,3 Mio. Euro leicht zurück. Ausschlaggebend dafür sind die Insolvenz von airberlin und Angebotsreduktionen bei NIKI, die durch Streckenübernahmen von anderen Airlines zwar mit einem höheren Passagieraufkommen überkompensiert werden, aber auch zu einer stärkeren Wirksamkeit der bestehenden Wachstums- und Transferincentives führen, was sich negativ auf die Durchschnittserlöse pro Passagier auswirkt. Das Segment-EBIT verringerte sich auf 69,4 Mio. Euro (Q1-3/2016: 70,8 Mio. Euro). Das Segment Handling & Sicherheitsdienstleistungen verzeichnete einen Anstieg der Umsatzerlöse um 2,9 Prozent auf 120,0 Mio. Euro. Dabei konnte ein Segment-EBIT von 12,4 Mio. Euro wie im Vorjahr (Q1-3/2016: 12,4 Mio. Euro) erzielt werden.

Darin sind auch die Sicherheitsdienstleistungen der VIAS sowie die Abfertigungsdienstleistungen der Vienna Aircraft Handling (VAH) und der Vienna Passenger Handling Services (VPHS) enthalten. Im Segment Retail & Properties legten die Umsätze in den ersten neun Monaten 2017 aufgrund höherer Erlöse aus Shopping und Gastronomie sowie Parken um 2,7 Prozent auf 94,2 Mio. Euro zu. Das Segment-EBIT verbesserte sich auf 46,4 Mio. Euro (Q1-3/2016: 45,7 Mio. Euro). Die Umsätze des Segments Malta stiegen im Q1-3/2017 um 13,7 Prozent auf 63,1 Mio. Euro. Das Segment-EBIT verbesserte sich auf 31,7 Mio. Euro nach 24,9 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum. Die Umsätze des Segments „Sonstige Segmente“ gingen im Q1-3/2017 um 2,7 Prozent auf 11,0 Mio. Euro zurück. Das Segment-EBIT betrug 6,6 Mio. Euro (Q1-3/2016: 4,7 Mio. Euro).

Investitionen

In den ersten neun Monaten 2017 wurden in Summe 85,3 Mio. Euro investiert. Der Großteil entfiel auf Grundstückskäufe in Höhe von 14,2 Mio. Euro, Investitionen für den Ausbau des Air Cargo Center Ost in Höhe von 11,1 Mio. Euro, Terminalumbauten am Flughafen Malta in Höhe von 9,0 Mio. Euro, den Erwerb eines Hangar- und Verwaltungsgebäudes am Standort Bad Vöslau um 2,6 Mio. Euro, sowie auf die Erweiterung einer Trafostation in Höhe von 2,3 Mio. Euro und Investitionen in Rollwege am Flughafen Wien in Höhe von 2,1 Mio. Euro.

Verkehrsentwicklung im Oktober 2017

Flughafen-Wien-Gruppe verzeichnete 2,8 Mio. Passagiere

Im Oktober 2017 verzeichnete der Flughafen Wien inklusive seiner Auslandsbeteiligungen Malta Airport und Flughafen Kosice mit insgesamt 2,8 Mio. Passagieren ein Plus von 3,7 Prozent gegenüber Oktober 2016. Kumuliert von Januar bis Oktober 2017 stieg das Passagieraufkommen um 7,6 Prozent auf 26,5 Mio. Reisende. Auch der Standort Flughafen Wien entwickelte sich mit einem Passagierplus von 5,2 Prozent auf 20.869.615 Reisende von Januar bis Oktober 2017 sehr gut.

Flughafen Wien im Oktober 2017: Passagierplus von 0,9 Prozent

Am Standort Flughafen Wien stieg das Passagieraufkommen im Oktober 2017 um 0,9 Prozent gegenüber dem Oktober des Vorjahres auf 2.185.578 Reisende an. Die Anzahl der Lokalpassagiere stieg um 2,1 Prozent an, die der Transferpassagiere sank um 2,2 Prozent. Die Flugbewegungen gingen im Oktober 2017 um 0,3 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres zurück. Beim Frachtaufkommen verzeichnete der Flughafen Wien ebenfalls einen Rückgang um 5,7 Prozent im Vergleich zum Oktober des Vorjahres.

Das Passagieraufkommen am Flughafen Wien nach Osteuropa stieg im Oktober 2017 um 5,7 Prozent an, jenes nach Westeuropa ging um 1,4 Prozent zurück. Das Passagieraufkommen in den Fernen Osten nahm im Oktober 2017 um 11,6 Prozent zu, jenes in den Nahen und Mittleren Osten stieg ebenfalls um 4,8 Prozent an. Nach Nordamerika war das Passagieraufkommen mit minus 16,2 Prozent rückläufig, nach Afrika entwickelte sich das Passagieraufkommen mit einem Zuwachs von 37,5 Prozent sehr positiv.

Ein Passagierplus gab es im Oktober 2017 auch für Malta mit einem deutlichen Zuwachs um 15,4 Prozent. In Kosice stieg das Passagieraufkommen um 9,9 Prozent gegenüber dem Oktober 2016 ebenfalls an.

1. Periodenergebnis vor nicht beherrschenden Anteilen

Details zur Verkehrsentwicklung Oktober 2017

Oktober 2017 Veränderung in % Januar – Oktober 2017 kumuliert Veränderung in %
Flughafen Wien (VIE)
Passagiere 2.185.578 +0,9 20.869.615 +5,2
Lokalpassagiere 1.575.623 +2,1 15.149.254 +5,2
Transferpassagiere 600.592 -2,2 5.631.654 +5,0
Flugbewegungen (an + ab) 20.291 -0,3 190.571 -0,7
Cargo in Tonnen (Luftfracht und Trucking) 25.500 -5,7 237.746 +0,8
Malta Airport (MLA, vollkonsolidiert)
Passagiere 596.648 +15,4 5.231.276 +17,9
Lokalpassagiere 594.147 +16,1 5.199.288 +18,2
Transferpassagiere 2.272 +121,0 25.172 +199,6
Flugbewegungen (an + ab) 4.121 +14,7 36.942 +14,5
Cargo in Tonnen (Luftfracht und Trucking) 1.364 +1,4 12.099 +5,4
Flughafen Kosice (KSC, at-Equity-konsolidiert)
Passagiere 34.285 +9,9 432.604 +14,9
Lokalpassagiere 33.324 +10,0 422.681 +15,5
Transferpassagiere
Flugbewegungen (an + ab) 483 +5,9 5.441 +12,0
Cargo in Tonnen (Luftfracht und Trucking) 4 -22,0 38 -52,5
Flughafen Wien und Beteiligungen (VIE, MLA, KSC)
Passagiere 2.816.511 +3,7 26.533.495 +7,6
Lokalpassagiere 2.203.094 +5,6 20.771.223 +8,4
Transferpassagiere 602.864 -2,0 5.656.826 +5,3
Flugbewegungen (an + ab) 24.895 +2,0 232.954 +1,7
Cargo in Tonnen (Luftfracht und Trucking) 26.868 -5,3 249.883 +1,0

Hinweis: Gesamtzahl der Passagiere enthält Lokal-, Transfer- und Transitpassagiere. Aufrollung der Vergleichswerte 2016 und Transit-Werte in Kosice

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

in Mio. Euro Q1-3/2017 Q1-3/20161 Veränderung in %
Umsatzerlöse 568,6 556,6 +2,1
Sonstige betriebliche Erträge 8,2 8,9 -8,8
Betriebsleistung 576,7 565,6 +2,0
Aufwendungen für Material und bezogene Leistungen -27,2 -24,9 +9,1
Personalaufwand -206,0 -200,4 +2,8
Sonstige betriebliche Aufwendungen -79,9 -85,6 -6,7
Anteilige Periodenergebnisse at-Equity Unternehmen 2,8 1,9 +45,8
Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) 266,5 256,6 +3,8
Planmäßige Abschreibungen -99,0 -102,1 -3,0
Wertaufholungen 3,9 n.a.
Wertminderungen -0,9 n.a.
Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) 166,5 158,5 +5,1
Beteiligungsergebnis ohne at-Equity U. 0,5 0,7 -19,0
Zinsertrag 1,5 2,8 -45,4
Zinsaufwand -13,8 -17,1 -19,2
Sonstiges Finanzergebnis 0,1 n.a.
Finanzergebnis -11,6 -13,6 +14,5
Ergebnis vor Ertragsteuern (EBT) 154,9 144,9 +6,9
Ertragsteuern -40,8 -38,3 +6,5
Periodenergebnis 114,1 106,6 +7,1
Davon entfallend auf:
Gesellschafter der Muttergesellschaft 103,9 98,4 +5,6
Nicht beherrschende Anteile 10,2 8,2 +24,8
Ergebnis je Aktie (in Euro, verwässert = unverwässert) 1,24 1,17 +5,6

1. Q1-3/2016 angepasst; in Entsprechung eines Bescheids der Finanzmarktaufsicht betreffend der Konsolidierung des Flughafen Malta wurden die Konzernabschlüsse und Konzernzwischenabschlüsse 2016 der Flughafen Wien AG so angepasst, als wäre diese Konsolidierung bereits im Jahr 2006 erfolgt.

Bilanzkennzahlen

AKTIVA:
Langfristiges Vermögen 1.857,5 1.835,9 +1,2
Kurzfristiges Vermögen 208,1 182,4 +14,0
PASSIVA:
Eigenkapital 1.196,8 1.144,0 +4,6
Langfristige Schulden 622,7 652,2 -4,5
Kurzfristige Schulden 246,1 222,2 +10,8
Bilanzsumme 2.065,6 2.018,3 +2,3
Nettoverschuldung 255,0 355,5 -28,3
Gearing (in%) 21,3 31,1 n.a.

Cashflow Rechnung

in Mio. Euro
Q1-3/2017 Q1-3/20161 Veränderung in %
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit 237,1 212,3 +11,7
aus Investitionstätigkeit -121,6 14,9 n.a.
aus Finanzierungstätigkeit -105,3 -199,7 -47,3
Free-Cashflow 115,5 227,2 -49,2
CAPEX2 85,3 69,0 +23,6

1. Werte für Q1-3/2016 angepasst

2. ohne Finanzanlagen

Vueling steuert Sommer 2018 Stuttgart ab Mallorca an

Die spanische Fluggesellschaft Vueling fliegt im Sommerflugplan 2018 die Strecke Stuttgart – Mallorca. Ab Freitag, 01. Juni 2018 soll ein Airbus A320 der Airline viermal wöchentlich vom Landesflughafen aus auf die Baleareninsel starten.

Geflogen wird dann jeden Dienstag, Donnerstag, Freitag und Sonntag. Die Vueling Airlines SA bietet ab Stuttgart bereits seit 2013 mehrmals pro Woche Flüge nach Barcelona an, wo sie eines ihrer Drehkreuze hat. Von dort bieten sich Umsteigemöglichkeiten zum Beispiel nach Sevilla, Bilbao, Ibiza, Malaga, Valencia oder Alicante. Die Flüge nach Mallorca sind bereits buchbar.

LHT beschleunigt sich mit in-house-App für iOS

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Die Lufthansa Technik AG und die Lufthansa Industry Solutions haben mit „t/complaint“ eine App für iOS entwickelt, mit der Schäden und Beanstandungen noch deutlich effizienter bearbeitet werden können.

Die ursprünglich von einem Hamburger Mechaniker-Team des Unternehmens erdachte App wird mittlerweile weltweit bereichsübergreifend von allen Kundendiensten und vielen Fachwerkstätten der Lufthansa Technik Gruppe eingesetzt.

Fähigkeiten der App gewachsen

Ursprünglich wurde „t/complaint“ entwickelt, um den hohen Aufwand bei der Datenerfassung von Beanstandungen in einem bestimmten Bereich zu reduzieren. Mit der App kann das mittels Tablet erstellte Foto des diagnostizierten Schadens mit dem Barcode-Foto des entsprechenden Auftragsformulars automatisch verbunden und der Meldung im System hinzugefügt werden. Statt bis zu zehn Minuten, benötigt man jetzt nur noch ein bis drei Minuten für den Bearbeitungsvorgang. Als Bereiche nennt Lufthansa Technik etwa konkrete Schadensmeldungen, Typenschild-Klärungen oder für Auftragsbestellungen, Bedarfsmittelplanungen und fotobasierte Lieferkontrollen im Bereich der Logistik.

„t/complaint“ wurde in Teamarbeit von Mitarbeitern aus den Werkstätten und der IT-Abteilung für mobile Datenerfassung für die tägliche Praxis entwickelt und beim Ideenmanagement eingereicht. Für interne Mitarbeiter steht die App im AppStore für iOS-fähige Endgeräte wie iPhone und iPad zum Download zur Verfügung. Sie ist nicht nur sehr einfach zu bedienen, sondern lässt sich auch – je nach Anwendungsbereich und Verwendungszweck – ganz individuell nutzen. Aktuell verwenden bereits mehr als 50 Abteilungen und Tochterunternehmen die hauseigene Entwicklung.

Weiterentwicklung des Prozesses

Zurzeit werden in den einzelnen Bereichen bei Lufthansa Technik ausschließlich personalisierte iOS-Endgeräte genutzt. Um jederzeit direkten Zugriff auf alle Endgeräte zu gewährleisten, sollen zukünftig frei zugängliche Teamgeräte zur Verfügung stehen. Daneben wird bereits über die unternehmensweite Einführung von Multiscannern mit Fotofunktion nachgedacht. Diese scannen zunächst die SAP-Meldung, machen dann die Fotos und übermitteln die Daten abschließend per WLAN (WiFi) an das SAP-System.

PAD mit verstärkter Reisekompetenz

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Reiseanlaufstelle am Paderborn-Lippstadt Airport: DER SCHMIDT eröffnet am 21. November feierlich um 18:30 Uhr sein neues Büro im Terminalgebäude des PAD. Vom neuen Standort aus will der Reiseveranstalter künftig für eine optimale Abstimmung mit dem Flughafen und der Fluggesellschaft Small Planet sorgen, die die Flüge nach Italien durchführt.

Zugleich soll von hier aus die Betreuung der Reisebüropartner zentral koordiniert werden. Die bisherige Resonanz auf das Italien-Angebot sei bereits sehr positiv gewesen. Mit dem eigenen Büro soll jetzt die Zusammenarbeit mit den über 80 Reisebüropartnern in der Region sowie Flughafen und Airline an einer zentralen Stelle gebündelt werden. Alle Interessierten sind eingeladen, den Eröffnungstag mit zu feiern, betont Philipp Cantauw, Geschäftsführer der Reisebüro Schmidt GmbH.

Beim neuen Reiseanbieter am Paderborn-Lippstadt Airport werden von Ende März bis Mitte Juni 2018 insgesamt 16 Flugreisen nach Rom, Sardinien und Sizilien, den Golf von Sorrent, Ischia im Golf von Neapel sowie zu den Liparischen Inseln und Apulien direkt ab PAD angeboten. Hierfür war der „DER SCHMIDT – Urlaub mit Herz“ eine Exklusiv-Partnerschaft mit dem Heimathafen eingegangen. Mit exklusiven Sonderreisen von DER SCHMIDT sollen Reisende künftig sieben Top-Ziele in Italien direkt anfliegen können. Das ergänzt das bestehende Flugangebot an regulären Flügen am Airport.

Ryanair baut weiter an Digitalisierung

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Ryanair setzt seit jeher auf digitale Kanäle und investiert dazu weiter in neue Technologien und Trends. Jetzt hat die Airline schon 50 von den insgesamt 250 Stellen in ihren neuen Travel Labs Spain besetzt. Das moderne digitale und IT-Innovation Hub im Stadtzentrum von Madrid wurde nun eröffnet, der Rekruitierungsprozess geht noch weiter.

Das Travel Labs Spain ist das dritte digitale Innovation Hub von Ryanair und folgt auf die Standorte in Dublin und Breslau (Polen). Bereits 50 Positionen in dem neuen Travel Labs Spain wurden besetzt, mit Spezialisten in den Bereichen Backend- und Frontend-Entwicklung, Qualitätssicherung, Datenanalyse, Digital Customer Experience und Social Media. Die Rekrutierung von neuen Mitarbeitern für Positionen von Frontend-Entwicklern, C#-Entwicklern, Full-Stack-Entwicklern, Data Engineers, Quality Assurance Engineers und Customer Insights-Analysten dauert noch an.

Das Travel Labs-Programm des Billigflieger setzte schon viele digitale Innovationen im Rahmen des vierten Jahres des „Always Getting Better“-Programms um, einschließlich einer personalisierten Webpräsenz, einer neuen Ryanair-Rooms-Website, einer eigens auf Chinesisch eingerichteten Seite, Tickets für Konzerte und Events welche über die Airline mitgebucht werden können, die Apple Pay-Integration, Langstreckenflüge mit Air Europa zum Verkauf über Ryanair und eine neue Partnerschaft mit dem Erasmus-Studentennetzwerk.

In dem Travel Labs Madrid soll am 20. und 21. Januar 2018 ein Hackathon stattfinden, zu dem die größten Talente in Madrid eingeladen werden, um eine App zu entwickeln, die echte unternehmerische Herausforderungen lösen soll. Weitere Informationen zu dem Hackathon will Ryanair bald mitteilen.

GRACE-Follow-On: neue Waage des Planeten

Nach einer erfolgreichen einjährigen Testkampagne von Airbus bei IABG in Ottobrunn bei München werden die Zwillingssatelliten GRACE-FO (Gravity Recovery and Climate Experiment Follow-On) in Kürze zu ihrem Startplatz in Kalifornien geflogen.

Die seit 2002 im All befindlichen deutsch-amerikanischen GRACE-Satelliten sind als einzige in der Lage, Massentransporte im System Erde zu beobachten. Beispiele dafür sind Veränderungen im kontinentalen Wasserhaushalt, das Abschmelzen von Eis in den Polargebieten und in großen Inlandgletschern oder Massenverlagerungen nach Erdbeben. Die Mission GRACE-FO ist notwendig, da die aktuellen Satelliten von GRACE bald ihren Dienst aufgeben und in der Atmoshäre verglühen.

Wissenschaftsmission GRACE und GRACE-FO

GRACE war eine gemeinsame Mission der NASA und des DLR. Die GRACE-„Zwillinge“ wurden von Airbus Defence and Space (vormals Astrium) in Friedrichshafen gebaut. Dort entstanden auch die Nachfolger für die Mission „GRACE Follow-On“.

Die deutsch-amerikanische Wissenschaftsmission „GRACE“ (Gravity Recovery and Climate Experiment) zur genauen Vermessung des Erdschwerefelds geht nach mehr als 15 Jahren geht dzu Ende. Seit ihrem Start am 17. März 2002 an Bord einer Rockot-Rakete vom russischen Kosmodrom in Plesetsk waren die beiden Zwillingssatelliten „GRACE-1“ und „GRACE-2“ in engem „Verfolgungsflug“ in der Erdumlaufbahn unterwegs, und haben genau dokumentiert, wie sich das Schwerefeld der Erde im Zeitverlauf verändert.

Die GRACE-Mission war für fünf Jahre geplant, hat aber für mehr als 15 Jahre sehr erfolgreich – dreimal länger als ursprünglich vorgesehen – funktioniert. Die beiden GRACE-Satelliten haben wissenschaftliche Daten geliefert, die das Verständnis von den geophysikalischen Vorgängen der Erde neu geprägt haben. Die wissenschaftliche Datenauswertung oblag dem Zentrum für Weltraumforschung der Universität Texas in Austin und dem Helmholtz-Zentrum Potsdam – Deutsches GeoForschungsZentrum.

Die Erde wurde aus dem All gewogen

  Denn GRACE basierte als eine der wenigen Erdbeobachtungsmissionen nicht auf von der Erde ausgesandter oder reflektierter elektromagnetischer Strahlung wie Licht oder Radiowellen, sondern auf der Messung von relativem Abstand und Geschwindigkeit der beiden Satelliten mithilfe von Mikrowellen; Werte, aus denen auf die lokale Gravitation und auch Veränderungen der Gravitation geschlossen werden kann.

Die Wissenschaftler konnten sozusagen wiegen, um welche Massen die Kontinente von einem Monat zum anderen abnehmen oder zunehmen. Das ermöglichte die quantitative Bestimmung zahlreicher Auswirkungen des Klimawandels, etwa der Gletscherschmelze in Grönland und der Antarktis, des Grundwasser-Rückgangs in Indien und Kalifornien und leistete einen unverzichtbaren Beitrag zur Modellierung des Meeresspiegel-Anstieges.

Batterien fielen aus – Missionsende

Verantwortlich für den Betrieb der beiden GRACE-Satelliten war das Deutsche Raumfahrtkontrollzentrum beim DLR in Oberpfaffenhofen mit seinen Bodenstationen in Weilheim und Neustrelitz: Der Ausfall der achten von insgesamt 20 Batteriezellen an Bord von GRACE-2 reduzierte die Kapazität der Batterie nun so sehr, dass eine wissenschaftliche Nutzung des Satelliten wirklich nicht mehr möglich sei, erklärt GRACE-Missionsmanager Sebastian Löw. Insbesondere in Flugphasen ohne direkte Sonneneinstrahlung reichten die Energiereserven jetzt nicht mehr aus, um Reboots des „On Board“-Computers und damit verbundene Kommunikationsausfälle zu vermeiden. Die Batterie ist eine entscheidende Ressource für die lange Missionsdauer. Sie zeigte 2013, nach mehr als zehn Jahren im Orbit, erste Alterserscheinungen.

Nachdem im September 2017 bereits eine siebte Zelle ausgefallen war, wurde beschlossen, Anfang Oktober noch einmal zu versuchen, GRACE 2 für den wissenschaftlichen Betrieb zu präparieren. Man hätte die Satelliten dann in einem sogenannten Full Sun Orbit gefahren, der einen Betrieb auch mit einer stark geschwächten Batterie möglich gemacht hätte, so Löw. Einige Tage vor Erreichen dieser Phase fiel jedoch eine weitere Zelle aus. Daraufhin haben die Hauptwissenschaftler (PI’s), Prof. Byron Tapley von der Universität Austin, und Prof. Frank Flechtner vom GFZ, die GRACE-Mission für beendet erklärt. GRACE-1 wird jetzt noch letzte Tests durchführen, bevor auch er in den kommenden Wochen kontrolliert außer Betrieb genommen werden wird.

Menschliche Einfluss aufs Schwerefeld

Die Satelliten zur Messung des Erdschwerefelds sollen künftig die ständige Bewegung des Wassers sowie der Eis- und Landmassen aufgrund von wechselnden Jahreszeiten, Wetter- und Klimaprozessen, Erdbeben und sogar menschlicher Aktivitäten verfolgen. GRACE-Daten können beispielsweise genutzt werden, um weltweit Grundwasserentnahmen aufzudecken, Dürren und Fluten zu beobachten, hydrologische Modelle zu verbessern und die Auswirkungen des Abschmelzens von Inlandgletschern und Polareis auf den Anstieg des Meeresspiegels genau zu quantifizieren.

Im Frühjahr 2018 soll die Nachfolgemission GRACE Follow-On mit einer Falcon 9-Rakete der US-Firma SpaceX vom kalifornischen Vandenberg starten. Diese führt die Messung von Abstand und relativer Geschwindigkeit zwischen den beiden Satelliten weiter. Dies geschieht wie schon bei GRACE mithilfe von Mikrowellen, wird aber durch eine zusätzliche Messung mit Lasern ergänzt, was die Genauigkeit weiter erhöhen soll.

In der Testkampagne wurden sie Bedingungen ausgesetzt, die denen beim Start und in der erdnahen Umlaufbahn entsprechen. Die jeweils 600 Kilogramm schweren Satelliten werden im Dezember zum kalifornischen Startplatz, der Vandenberg Air Force Base, geflogen, wo die letzten Startvorbereitungen anlaufen. Die Mission der Zwillingssatelliten soll voraussichtlich wieder mindestens fünf Jahre dauern.

Messung, Technologieerprobung und Klimadaten in einem

Das Projekt ist eine Partnerschaft zwischen dem in Pasadena, Kalifornien, ansässigen Jet Propulsion Laboratory der NASA und dem Potsdamer Deutschen GeoForschungsZentrum (GFZ). Die beiden GRACE-FO-Forschungssatelliten werden in eine polare Umlaufbahn gestartet und sollen die Erde in einem Abstand von 220 Kilometern zueinander in rund 500 Kilometern Höhe umrunden. Die beiden Satelliten messen dann ständig und sehr genau die Änderungen des Abstands, den sie zueinander haben. Zudem erstellen sie monatliche Karten der Veränderungen des Erdschwerefeldes, die zur Verfolgung der monatlichen Bewegung von Wasser, Eis und Landmassen genutzt werden.

Ein GPS-Empfänger (Global Positioning System) und eine Mikrowellenverbindung messen den Abstand zwischen den beiden Satelliten mit einer Genauigkeit von wenigen Tausendstel Millimetern, während ein empfindlicher Beschleunigungsmesser nicht-gravitative Effekte wie Atmosphärenreibung und Sonneneinstrahlung erfasst. Die GRACE-FO-Satelliten führen zusätzlich hochgenaue Abstandmessungen per Laser durch – als Technologieexperiment in deutsch-amerikanischer Zusammenarbeit entwickelt für künftige Generationen von Gravitationsforschungssatelliten. Außerdem erstellt jeder der beiden Satelliten täglich bis zu 200 Profile der Temperaturverteilung und des Wasserdampfgehalts in der Atmosphäre und der Ionosphäre zur Verbesserung der Wettervorhersage.

Ersatz muss her

Die Erfassung langer Zeitreihen ist für statistisch signifikante Aussagen über eventuelle Klimaveränderungen und -schwankungen unerlässlich. Die Mission GRACE-FO wird diese mit der Vorgängermission GRACE begonnene Arbeit fortsetzen und wichtige Beobachtungsparameter zur Beschreibung des Klimasystems (Essential Climate Variables – ECVs) erfassen.

GRACE-2 fliegt derzeit (Stand: 25. Oktober 2017) in 302 Kilometern Höhe knapp 3.800 Kilometer vor GRACE-1. Der Satellit wird durch den Widerstand der Restatmosphäre ohne Treibstoff schnell absinken. Ein Kollisionsrisiko mit GRACE-1 besteht jedoch nicht. Die Flugbahn von GRACE-2 stellt auch keine Gefahr für andere aktive Satelliten dar, betonen DLR und NASA. Man will den Kontakt zum Satelliten bis kurz vor Wiedereintritt in die Atmosphäre halten.

NASA und DLR wollen gemeinsam überwachen, wie GRACE-2 in die Atmosphäre zurückkehrt und dort nahezu vollständig verglüht. Beide GRACE-Satelliten sind entsprechend der NASA-Bestimmungen so gebaut, dass sie beim Wiedereintritt in die Atmosphäre auseinanderfallen und fast vollständig verglühen.

Auf den Bildern

Künstlerische Darstellung der GRACE-Satelliten und der Erde GRACE: Mehr als 15 Jahre lang dokumentierten die deutsch-amerikanischen Zwillingssatelliten GRACE-1 und GRACE-2 Veränderungen des Erdschwerefeldes und lieferten damit wertvolle Daten zum besseren Verständnis des Systems Erde, aber auch zu konkreten Auswirkungen des Klimawandels. „GRACE-1“ und „GRACE-2“ waren in engem „Verfolgungsflug“ in der Erdumlaufbahn unterwegs, und haben genau dokumentiert, wie sich das Schwerefeld der Erde im Zeitverlauf verändert.

GRACE-Kontrollraum beim DLR in Oberpfaffenhofen GRACE Prozent2dKontrollraum: Das Archivbild zeigt den GRACE-Kontrollraum beim Deutschen Raumfahrtkontrollzentrum beim DLR. Von hier aus wurden die beiden Satelliten GRACE-1 und GRACE-2 mehr als 15 Jahre lang erfolgreich gesteuert.

Die Satelliten im Reinraum-Labor beim Hersteller Airbus DS.

Routen-Roulette bei Eurowings: Mostar als Ziel gewinnt

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Eurowings steuert ab Mai 2018 von Düsseldorf und Stuttgart zweimal wöchentlich Mostar in Herzegowina an. Das Streckennetz von Eurowings umfasst nun mehr als 160 Ziele in knapp 50 Ländern, Tendenz deutlich steigend. Um noch stärker auf die Wünsche ihrer Kunden einzugehen, hat die zurzeit am stärksten wachsende Airline Europas ihre Fluggäste gefragt, welches Ziel Eurowings demnächst am liebsten ansteuern soll. Daraufhin entschieden sich 300.000 Kunden per Live-Voting für ihr neues Traumziel: Mostar im südlichen Teil von Bosnien und Herzegowina. Ab sofort soll man bei der Airline Tickets nach Mostar ab 29,99 buchen können.

Eurowings bezeichnet sich dabei als die weltweit erste Airline, die ihre Kunden darüber entscheiden lässt, welche neue Destination angeflogen werden soll. Ab Mai mit Mostar wird nun zweimal wöchentlich das neue Lieblingsziel der Kunden zu bedient werden.

Optionen auf der Strecke

Flugtage für die Mostar Strecke aus Stuttgart sind Mittwoch und Samstag, für die Strecke aus Düsseldorf Mittwoch und Sonntag. Dafür wird ein Airbus A319 eingesetzt und die Flüge sind in den beiden Tarifoptionen BASIC und SMART verfügbar – die Eurowings Kunden entscheiden selbst, welche Komfortmerkmale sie für ihre Reise nach Herzegowina nutzen wollen. Die Strecke soll mit günstigen Zubringerflügen ab Berlin, Hamburg und London als schnelle Umsteigeverbindung via Stuttgart und Düsseldorf kombinierbar sein. Nach dem großen Erfolg der Kampagne soll es 2018 eine zweite Staffel von ‚You vote, we fly‘ geben. Man darf gespannt sein, welches Ziel dann gewinnt und ins Streckennetz aufgenommen wird.

Top Terminal am Flughafen Cancun eröffnet

Seit November fertigen die Thomas Cook Group Airlines ihre Passagiere im neuen Terminal 4 am Flughafen Cancun ab. Das Terminal wurde vergangene Woche feierlich eröffnet und eingeweiht. Die Schwesterfluggesellschaften Thomas Cook Airlines UK und Condor gehören damit zu den Opening Carriern.

Am Flughafen Cancun soll den Fluggästen jetzt ein einzigartiges und neues Flughafenerlebnis im modernsten Terminal der Welt geboten werden. Thomas Cook Group Airlines fliegt schon seit den 1980er Jahren von und nach Cancun. Der Startschuss für viele weitere Jahrzehnte wurde nun gegeben. Der Flughafen von Cancun will der Beste und Günstigste seiner Klasse sein. Das Terminal 4 stehe denn auch für Effizienz, Einfachheit und Serviceorientierung, erklärte Adolfo Castro, CEO, ASUR.

Top Airport in Lateinamerika

Mit der Fertigstellung von Terminal 4 wird der Flughafen Cancun mit einer erwarteten Anzahl von bis zu 75 Abfertigungen pro Stunde zu den wichtigsten in Lateinamerika aufsteigen. Thomas Cook Group Airlines bietet fast täglich Flüge von und nach Cancun, mit Verbindungen von und nach Frankfurt, München, Manchester, London, Göteburg und Stockholm. Neu in diesem Winter ist auch eine wöchentliche Verbindung von und nach Düsseldorf. Durch eine Partnerschaft mit der Fluggesellschaft Volaris können Passagiere auch nahtlos in Städte wie Mexiko City, Guadalajara oder Monterrey reisen.

digitalswitzerland: Zürich Airport und das digitale Reisen

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Die Digitalisierung verändert die Art des Reisens und durchdringt fast jeden Aspekt der Luftfahrt. Unter dem Motto „Unterwegs in der Welt von morgen“ lädt die Flughafen Zürich AG gemeinsam mit dem Schweizer Home Carrier SWISS am ersten Digitaltag der Schweiz zur digitalen Entdeckungsreise am Flughafen Zürich. Die Digitalisierung steckt ja in aller Munde – doch was verbirgt sich dahinter? Die große digitale Plattform, digitalswitzerland, hat es sich zum Ziel gemacht, der Bevölkerung das Thema näher zu bringen, dazu findet zum ersten Mal der sogenannte Digitaltag statt. Unter der Federführung von digitalswitzerland stehen über 40 Unternehmen, Hochschulen und Institutionen aus allen Landesteilen im direkten Dialog mit der Bevölkerung, öffnen ihre Türen und laden ein zum Entdecken, zur kritischen Auseinandersetzung und Erleben der digitalen Welt.

Am größten Schweizer Flughafen zeigt so auch die Flughafen Zürich AG gemeinsam mit SWISS den Einfluss der Digitalisierung auf die Art des Reisens. Unter dem Motto „Unterwegs in der Welt von morgen“ erleben Besucherinnen und Besucher im Airport Center, wie die Mitarbeitenden der Betriebsleitzentrale die Standplatzzuteilung der Flugzeuge oder Passagierflüsse mit digitalen Hilfsmittel optimal planen.

Digitaltag am 21. November

Weiter stellt das Parking-Team die digitalen Möglichkeiten im Bereich Individualverkehr vor und Interessierten wird gezeigt, wie die Flughafen Zürich App Reisende von ihrem Wohnort bis zum Sitzplatz im Flugzeug begleitet. Von 13:00 bis 14:00 Uhr findet zudem ein gemeinsamer Rundgang mit dem Chief Commercial Officer der Flughafen Zürich AG, Stefan Gross und dem Chief Commercial Officer von SWISS, Markus Binkert, statt. Den Flughafen Zürich digigal erlebt man am Digitaltag der Schweiz, den 21. November 2017.

Honeywell und LHT kümmern sich um Airbus A350

Honeywell hat Lufthansa Technik als lizensiertes Reparaturzentrum und als weltweit exklusiven Versorger für alle Honeywell-Komponenten und die HGT 1700 Hilfsturbine (APU) des Airbus A350 ernannt. Im Rahmen der Vereinbarung bietet Lufthansa Technik (LHT) den Betreibern von A350-Flugzeugen eine weltweit einzigartige Erfahrung bei der Wartung, Reparatur und Überholung (MRO) aller Honeywell-Komponenten und der APU dieses Flugzeugtyps. Auch erhalten über die globale Präsenz des Unternehmens A350-Betreiber jederzeit einen sofortigen Zugang zu Komponenten im Austausch oder im Verleih.

LHT will mit der Zusammenarbeit mit Honeywell den Kunden und allen Betreibern von A350-Flugzeugen einen schnelleren und zuverlässigeren Service anbieten.

Hersteller und Dienstleister bündeln Kompetenzen

Gemeinsam lasse sich eine Vielzahl von MRO-Anforderungen zielgerichtet erfüllen. Design- und Ingenieur-Know-how von Honeywell treffen so mit der Philosophie der kontinuierlichen Reparaturverbesserung von LHT und hochwertigen Dienstleistungen im Bereich Komponentenversorgung zusammen.

Lufthansa Technik bietet hocheffiziente Lösungen zur Komponentenverfügbarkeit in Kombination mit dem breiten Spektrum der hauseigenen MRO-Kompetenz. Diese werden durch Kooperationen mit Erstausrüstern (Original Equipment Manufacturer – OEM) ergänzt.

Lufthansa Technik bietet Flugzeugbetreibern eine Vielzahl von Dienstleistungen an, die von der Wartung einzelner Komponenten und APUs bis hin zu vollintegrierten MRO- und Poolinglösungen mit Abrechnung auf Flugstundenbasis reichen. Lufthansa Technik bietet für Honeywell zudem schnelle Unterstützung bei ungeplanten Ausfällen (Aircraft on Ground, AOG).

A350 schon im Leistungssortiment

Seit der Markteinführung der A350 im Jahr 2014 sammelt Lufthansa Technik bereits über zwei Jahre operative Erfahrung bei der technischen Betreuung von sechs A350-Flotten mit aktuell mehr als 50 Flugzeugen. Die neue Vereinbarung stellt die langjährige Zusammenarbeit mit Honeywell auf eine neue Stufe. Die Ernennung zum lizenzierten Honeywell-Reparaturbetrieb für mechanische, elektronische und hydromechanische Komponenten unterstreicht das gemeinsame Engagement der Unternehmen, die Bodenzeiten von Flugzeugen zu reduzieren und eine schnellere Wiederinbetriebnahme von Flugzeugen zu ermöglichen.

Antonov An-124 holt am Stuttgart Airport schwere Brecher

Verladen wurden zwei sogenannte Backenbrecher der Firma Kleemann aus Göppingen, die im Straßen- oder Bergbau eingesetzt werden. Ein Gerät wiegt 40 Tonnen, ist 14 Meter lang, drei Meter breit und über drei Meter hoch.

Für gewöhnlich gehen die Maschinen per Seefracht auf die Reise, diesmal musste es für einen Kunden schnell gehen, so dass die Antonov gechartert wurde. Die Maschine startete bereits heute früh gegen sieben Uhr.

Vom Stuttgarter Flughafen gehen jährlich rund 22.000 Tonnen Luftfracht auf die Reise. Oft wird so genannte Premiumfracht aus dem Bereich Automotive oder Maschinenbau verladen. Das Bild zeigt die Antonov An-124, die gestern für einen Spezialauftrag am Flughafen Stuttgart zu Gast war. Die Antonov zählt zu den größten Frachtflugzeugen der Welt und kann besonders große Lasten transportieren.

Air Canada beim ACD: Was wollen Luftfracht und Reisende?

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Air Canada erwartet weitere Steigerungen beim Luftfrachtaufkommen mit der Europäischen Union. Das berichtete Air Canadas Vice President für Luftfracht, Tim Strauss, beim aktuellen Treffen des Aircargo Club Deutschland (ACD) in Frankfurt am Main.

Durch das am 21. September 2017 in Kraft getretene CETA–Abkommen rechnet die Airline mit eine Zunahme des Frachtaufkommens zwischen der EU und Kanada, so Strauss. Zugleich betonte er, dass sich das Geschäft mit Kunden in den USA unabhängig von der politischen Großwetterlage in Washington weiterhin sehr positiv entwickle.

Frachtausbau der Airline ohne Frachtflugzeuge

Mit einem ständigen Modernisierungsprozess und gezielten Investitionen will die zwölftgrößte kommerzielle Fluggesellschaft der Welt weiter nachhaltig wachsen. Air Canada vergrößerte sich in den vergangenen zwei Jahren von 197 auf 224 Maschinen (Stand November 2017). Die Flotte gilt als eine der modernsten und treibstoffeffizientesten weltweit. Die Fluggesellschaft verfügt zwar über keine reinen Frachtflugzeuge, dennoch steigt die Bedeutung von Cargo-Transporten an Bord ihrer Passagiermaschinen kontinuierlich. Deshalb baut Air Canada bis 2018 seine Frachtkapazitäten um 55 Prozent aus, um seinen Kunden noch bessere Transportdienste anbieten zu können.

Wachstumstreiber sind Transporte in die USA (plus 71 Prozent), nach Asien (plus 69 Prozent) und nach Europa (plus 50 Prozent). Dazu wurden seit diesem Jahr 20 neue Routen angeflogen, wie von Toronto nach Mumbai, Belize und Berlin, von Vancouver nach Taipei, Nagoya und Melbourne sowie von Montreal nach Schanghai, Algier, Marseille und Lima. 2018 werden Direktverbindungen von Toronto nach Buenos Aires, von Vancouver nach Melbourne, Zürich und Paris sowie von Montreal nach Tokio–Narita dazukommen. In den Logistikhub am Flughafen von Toronto habe Air Canada kräftig investiert, um Engpässen vorzubeugen. Dabei sind auch viele neue Stellen entstanden.

Lachs und Gemüse aus Europa für die USA

Das Star Alliance-Mitglied sieht weiterhin steigenden Bedarf beim Luftfrachtaufkommen für die Automobilindustrie, bei Pharma- und Chemieproduktion sowie bei Komponenten für den Maschinen- und Anlagenbau. Auch bei temperatursensibler Fracht geht der Bedarf weiter nach oben. Atlantikfische werden aus Kanada in alle Welt geflogen sowie norwegischer Lachs via Kanada in die USA. Zudem kommt Gemüse aus Europa durch die Cool Chain-Services von Air Canada frisch in den nordamerikanischen Markt.

Eine Enge Beziehung mit dem Kunden – im Falle der Luftfracht ist das der Spediteur – ist für die Airline ein ganz entscheidender Erfolgsfaktor. Das zeige sich auch beim Angebot „Fly your bike“, mit dem Passagiere von Air Canada ihr Motorrad gleich für den Roadtrip in Nordamerika an Bord mitnehmen können. Es gebe viele Biker, die dieses Produkt in Anspruch nehmen, sagte Cargo-Chef Strauss. So ließen sich Kanada und seine Sehenswürdigkeiten noch einfacher entdecken – direkt vom Airport aus. Auf dem Foto erörterten beim Aircargo Club die Entwicklung von Air Canada (v.l.n.r.): Mathias Jakobi, amtierender Präsident des ACD, Tim Strauss, Vice President Cargo bei Air Canada, Michael Sauer, Cargo Sales Manager bei Air Canada, Christoph Papke, Vorstand Finanzen ACD.

Season Opener von Austro Control: Termine für 2018

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Knapp 200 Pilotinnen und Piloten haben den diesjährigen Austro Control Season Opener hervorragend bewertet. Mit einem Ergebnis von ausgezeichneten 91 Punkten konnte die Veranstaltung im Vergleich zum Vorjahr erneut zulegen. Austro Control nennt nun Termine, an denen es weitergeht.

Von besonderem Interesse waren die Themen PBN, gefolgt von den Informationen zur MET und Loss of Control. Geht es um Verbesserungsvorschläge zu den Vorträgen selbst, so wünschen sich die Teilnehmer interaktivere Präsentationen mit mehr Gelegenheiten für Fragen, sowie bessere Erklärung von Abkürzungen. Hinsichtlich der Inhalte wurde eine durchgehende Trennung der Vortragsinhalte in IFR und VFR-Themen angeregt.

Insgesamt würden 98 Prozent den Season Opener weiterempfehlen. Die Veranstaltung wird sehr geschätzt und eine Weiterführung stark gewünscht wird.

Season Opener-Termine für 2018

Termine & Locations

  • Freitag, 02. März LOWK 18:00 bis 22:00 Uhr Seepark Hotel 9020 Klagenfurt
  • Samstag, 03. März LOWG 10:00 bis 14:00 Uhr Flughafen Graz, Seminarraum 3-4 8073 Feldkirchen
  • Freitag, 09.März LOWS 18:00 bis 22:00 Uhr Austria Trend Hotel Salzburg West, 5073 Salzburg
  • Samstag, 10. März LOWL 09:00 bis 13:00 Uhr Flughafen Linz, Seminarraum Sky Gourmet,
  • Freitag, 16.März LOWI 18: 00 bis 22:00 Uhr Tyrolean Airlines Administrationsgebäude, oberste Ebene, Fürstenweg 176 6020 Innsbruck
  • Samstag, 17.März LOWW 14:00 bis 19:00 Uhr Austria Center Vienna, Saal G, Ebene „braun“
  • Samstag, 21. April Dornbirn 15:00 bis 19:00 Uhr (Beginn kann sich mitunter noch verschieben, bitte die Folgeaussendungen beachten) Vienna House Martinspark Dornbirn, 6850 Dornbirn (direkt im Anschluss an die Aero Friedrichshafen 21.04.2018.

Lufthansa Technik Ausrüster für A330-200 MRTT

Experten des Lufthansa Technik VIP & Special Mission Aircraft Bereichs haben ein Kabinenkonzept für die Flugzeuge Airbus A330 Multi-Role-Tanker-Transport (MRTT) entwickelt. Damit können vier verschiedene Konfigurationen – „State“, „Governor“, „Rescue“ und „Trooper“ – und auch neue Nutzungsmöglichkeiten realisiert werden.

Lufthansa Technik konnte bereits einen Kunden für die „Governor“ Konfiguration gewinnen. Rund 30 Flugzeuge der A330 MRTT sind bestellt oder werden bereits von verschiedenen Luftwaffen eingesetzt. Flugzeuge, die für zivile Zwecke oder für militärische Einsätze genutzt werden, müssen je nach Situation unterschiedliche Anforderungen erfüllen. Deshalb hat LHT Kabinen-Layouts für vier besonders häufige Einsatzszenarien entwickelt, die zukünftig eine deutliche intensivere und verbesserte Nutzung der Flugzeuge ermöglichen. Eine kombinierte zivile und militärische Zulassung ermöglicht einen schnellen Einsatz der Maschinen für akute Notlagen.

A330 MRTT als mobiles Regierungsbüro

Die Varianten „State“ und „Governor“ sind für den Transport von Regierungschefs und -mitgliedern sowie Delegationen ausgelegt. „State“ ist dabei als fliegendes Regierungsbüro konzipiert, das die entsprechende räumliche und technische Ausstattung enthält, um Regierungsstellen oder militärischen Stäben ein produktives Arbeiten an Bord zu ermöglichen. Die Version „Governor“ ist auf den Transport größerer Delegationen mit unterschiedlichen Funktionen und unterschiedlichem Status ausgelegt.

Die „Rescue“ Version ist für die Durchführung von humanitären Hilfsflügen und medizinischen Evakuierungstransporten entwickelt worden. Sie bietet eine fliegende Intensivstation mit modularem Aufbau, der es ermöglicht, je nach Bedarf zusätzliche Passagiere oder alle Arten von medizinischer Ausstattung an Bord unterzubringen. Die Lufthansa Technik bietet dabei mit der Patient Transport Unit (PTU NG) eine der modernsten Krankentransportmöglichkeiten auf dem Markt an, die modular an die Anforderungen des Kunden und der Patienten angepasst werden kann.

Kombinierte Elemente nach NATO-Standard

Das vierte Designkonzept „Trooper“ ist auf einen Passagier- oder Truppentransport über lange Strecken ausgerichtet und soll in unterschiedlichen Klassen maximale Kapazität gewährleisten. Auch in dieser Version kann zusätzlich noch eine kleine Intensivstation bei Bedarf integriert werden.

Die Kabinenvarianten wurden zusammen mit militärischen Dienststellen entwickelt. Sie erfüllen die Vorgaben hinsichtlich eines minimierten Abhörrisikos (NATO TEMPEST requirements). Lufthansa Technik bietet für den Airbus A330 MRTT darüber hinaus ein komplettes Produktportfolio an technischen Dienstleistungen über den gesamten Lebenslauf des Flugzeuges an.

Eurowings: Mit Digitalisierung zur Buchungs-Milliarde

Eurowings verzeichnet erstmalig mit ihren Flugverkäufen übers Web über eine Milliarde Euro Umsatz. Damit zählt die am schnellsten wachsende Airline Europas zu den größten und beliebtesten e-Commerce Portalen in Deutschland. Für Kunden der Airline ergeben sich mit einer Online-Buchung über die Website viele Vorteile: Sie profitieren von exklusiven Preisaktionen, Vielflieger können bei jeder Buchung zwischen Meilen der Vielfliegerprogramme von ‚Miles & More‘ und ‚Boomerang‘ wählen. Ein personalisiertes Kundenkonto ermöglicht eine deutlich schnellere Buchung und einen unkomplizierten Online-Check-In.

Steigenden Nutzungszahlen zeigen die Wertschätzung der Website seitens der Kunden. Exklusive Angebote sollen noch weiter ausgebaut und Kunden im Rahmen einer ganzheitlichen Customer-Journey ein nahtloses und bequemes Einkaufserlebnis über alle Kanäle geboten werden. Funktionsumfang und Nutzerfreundlichkeit überzeugten bei der Eurowings-App erst kürzlich und sorgten für Bestnoten unter 40 bewerteten Apps.

Eurowings will die Digitalisierungswelle aber auch intern weiter vorantreiben und schreibt aktuell verstärkt neue Stellen im Digitalbereich der Airline aus. Schon heute zählt die Fluggesellschaft nach eigenen Angaben im Raum Köln/Bonn zu den attraktivsten Arbeitgebern im Digitalbereich.

Notfallszenario mit radikalisierter Angestellten in Zürich

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Der Flughafen Zürich hat unter Aufsicht des Bundesamtes für Zivilluftfahrt (BAZL) eine groß angelegte Notfallübung abgehalten. Die EU und die internationale Zivilluftfahrtorganisation ICAO schreiben vor, dass auf internationalen Flughäfen mit regelmäßigem Linienverkehr alle zwei Jahre die gesamte Notfallorganisation beübt wird. Beim Szenario der diesjährigen Notfallübung haben sich die Verantwortlichen an aktuelle Ereignisse angelehnt. So ging es bei der Übung darum, dass sich eine entlassene Flughafenmitarbeitende – sie war im Bereich der Flugzeugabfertigung tätig – radikalisierte und sich am Flughafen und der SWISS rächen wollte.

Dazu platzierte sie eine selbst gebastelte Bombe in einem Bus und löste mittels Fernzündung die Explosion aus. Es gab Tote und Verletzte. Insgesamt waren rund 700 Personen an der Übung beteiligt. Beübt wurden unter anderen die Kantonspolizei Zürich, Schutz und Rettung Zürich, mehrere externe Rettungsdienste, SWISS sowie die Flughafen Zürich AG. Gleichzeitig wurde die rückwärtige Notfallorganisation des Flughafens – der Krisenstab, die Kriseninformation und die Betreuungsdienste – aufgeboten und getestet.

Erkenntnisse und Prozesstraining

Auch das speziell für Notfälle eingerichtete Nottelefon für Angehörige wurde in Betrieb genommen. Zentrales Ziel von „SPEED 17“ war, dass die beübten Einsatzkräfte und Organisationen ihre Abläufe trainieren und wichtige Erkenntnisse für einen möglichen Ernstfalleinsatz gewinnen konnten. Die groß angelegte Notfallübung wurde durch die Flughafen Zürich AG organisiert, die Aufsicht hatte das Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL). Die Ergebnisse werden nun ausgewertet und fließen in eine detaillierte Gesamtbewertung ein. Die Erkenntnisse aus dem Schlussbericht sollen zur weiteren Optimierung der Notfallorganisation beitragen.

VIP Dreamliner: Lufthansa Technik richtet 787-8 ein

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Lufthansa Technik hat den Auftrag für die VIP-Kabinenausstattung einer Boeing 787-8 erhalten. Der Dreamliner eines ungenannten Kunden ist die erste Completion, die von Lufthansa Technik bei diesem Flugzeugtyp durchgeführt wird. Der Start des Projektes ist für 2018 geplant.

Die Kabinenausstattung ist auf die spezifischen Anforderungen des Kunden zugeschnitten und wird ein elegantes VIP-Design erhalten. Der Privatbereich enthält unter anderem ein repräsentatives Büro, ein Bad sowie ein Schlafzimmer. Daran schließt sich ein kombinierter Speise- und Konferenzbereich an. Im hinteren Sektor des Flugzeuges wird eine Delegationsbestuhlung in unterschiedlichen Klassen integriert.

Lücke beim Dreamliner geschlossen

Mit dem Auftrag wird die letzte Lücke in der Expertise für die Boeing 787 geschlossen, heißt es von  VIP & Special Mission Aircraft bei Lufthansa Technik. Für diesen Flugzeugtyp schon bestehende Erfahrungen im Bereich Modifikation, Wartung, Reparatur, und Überholung sind eine wertvolle Basis für die Ausstattung dieses speziellen VIP-Dreamliners.

Bisher versorgt Lufthansa Technik mehr als 100 Flugzeuge vom Typ Boeing 787 von verschiedenen kommerziellen und VIP-Kunden mit technischen Dienstleistungen. Zum Portfolio gehören auch Ingenieursleistungen und die Ersatzteilversorgung.

Flughafen Bremen: Wieder ein Airport-Chef abberufen

In der letzten außerordentlichen Sitzung des Aufsichtsrates der Flughafen Bremen GmbH wurde Jürgen Bula durch den Aufsichtsrat und die Gesellschafterversammlung als Geschäftsführer der Flughafen Bremen GmbH mit sofortiger Wirkung abberufen. Prokuristin Petra Höfers, Geschäftsbereichsleiterin Personal-/Sozial-/Tarifwesen, wurde mit sofortiger Wirkung zur Interims-Geschäftsführerin bestellt. Der Aufsichtsrat hat in der außerordentlichen Sitzung zudem eine Reihe von Beschlüssen gefasst. So nimmt der Aufsichtsrat den Bericht des Aufsichtsratsvorsitzenden zur Kenntnis und beschließt, den Aufsichtsratsvorsitzenden zu bitten, Herrn Bula gemäß § 9 Abs. 5 des Anstellungsvertrages von seiner Verpflichtung zur Dienstleistung gegenüber der Flughafen Bremen GmbH mit sofortiger Wirkung freizustellen. Es ist die zweite Abberufung eines Flughafen-Chefs in kurzer Zeit. Vor wenigen Tagen war der Chef des Flughafens Köln/Bonn beurlaubt worden.

Die Gesellschafterversammlung sollte zudem gebeten werden, Herrn Bula gem. § 6 Abs. 4 des Gesellschaftsvertrages als Geschäftsführer der Flughafen Bremen GmbH abzuberufen. Der Aufsichtsrat nimmt am 10. November 2017 den Bericht des Aufsichtsratsvorsitzenden zur Kenntnis und beschließt, den Aufsichtsratsvorsitzenden zu bitten, gem. § 9 Abs. 2 des Gesellschaftsvertrages der Flughafen Bremen GmbH mit Frau Höfers einen Geschäftsführervertrag als Interimsgeschäftsführerin zu schließen sowie die Gesellschafterversammlung zu bitten, Frau Höfers gem. § 6 Abs. 4 des Gesellschaftsvertrages als Interimsgeschäftsführerin der Flughafen Bremen GmbH zu bestellen. Die 56-jährige Juristin ist seit 2015 im Unternehmen und Mitglied der Geschäftsleitung.

Zügige Übergangslösung an der Spitze

Der Aufsichtsrat beschließt nun die Beauftragung einer Personalberatungsagentur mit der Suche nach einem neuen externen Geschäftsführer oder einer neuen externen Geschäftsführerin für die Flughafen Bremen GmbH. Der Aufsichtsrat bittet den Aufsichtsratsvorsitzenden das Auswahlverfahren gem. Bremischen Beteiligungshandbuch durchzuführen.

Der Aufsichtsrat nimmt den Bericht des Aufsichtsratsvorsitzenden zur Kenntnis und beschließt die Beauftragung einer Wirtschaftsprüfungsgesellschaft mit einer Sonderprüfung bei der Flughafen Bremen GmbH entsprechend dem mündlichen Berichts des Aufsichtsratsvorsitzenden. Der Aufsichtsrat bittet den Aufsichtsratsvorsitzenden die Sonderprüfung zu veranlassen.

„Störung“ zwischen Bula und Mitarbeitern

Der Aufsichtsrat nimmt den Bericht des Aufsichtsratsvorsitzenden zur Kenntnis und beschließt die Beauftragung einer Anwaltskanzlei entsprechend des mündlichen Berichts des Aufsichtsratsvorsitzenden.

Der Aufsichtsrat stellt ausgehend von seiner intensiven Beratung fest, dass die Flughafen Bremen GmbH dringend einen personellen und organisatorischen Neuaufstellungsprozess benötigt. Verschiedene Vorfälle am Flughafen hätten gezeigt, dass es schwere Störungen zwischen dem Geschäftsführer und den MitarbeiterInnen gibt und eine verlässliche, aufgabengerechte und kooperative Zusammenarbeit nicht mehr möglich ist.

Der Aufsichtsrat stellt dementsprechend fest, dass das Vertrauensverhältnis zwischen dem Geschäftsführer und dem Aufsichtsrat insofern erschüttert ist. Gleichzeitig sieht der Aufsichtsrat mit großer Sorge, dass interne Vorgänge und Gerüchte in die Öffentlichkeit lanciert werden.

Keine weiteren Angaben zu Vorfällen

Der Aufsichtsrat vereinbart, dass die Mitglieder des Aufsichtsrats mit sofortiger Wirkung von jeglichen Stellungnahmen in den Betrieb oder die Öffentlichkeit absehen, um damit weiteren Schaden von der Gesellschaft und ihren Gremien abzuwenden. Der Aufsichtsrats-Vorsitzenden wird ermächtigt, über die Beschlüsse des Aufsichtsrats und des Gesellschafters Auskunft zu geben.

Der Aufsichtsrat will in unveränderter Zusammensetzung an der Zukunft des Flughafen Bremen arbeiten undhat beschlossen, durch die Flughafen Bremen GmbH oder den Aufsichtsrats-Vorsitzenden die Beschlüsse der außerordentlichen Aufsichtsrats-Sitzung zu veröffentlichen. Zu den Gründen des Ausscheidens und zu Personalangelegenheiten wollte sich das Unternehmen, wie generell, nicht weiter äußern.

Benefizkonzert DRF Luftrettung in Rendsburg

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Gute Gaben und schöne Töne gab es anfang der Woche für „Christoph 42“. Der „Shantychor Lütjenweststedt 1871 e.V.“ hatte kürzlich zusammen mit dem Shantychor „Neptun“ aus Rendsburg, den „Nordlichtern“ aus Kleve und dem Gospelchor „Tolk“ ein Benefizkonzert für die DRF Luftrettung veranstaltet.

Jetzt fand sich der Chor an der Station ein, um einen Spendenscheck über 1.800 Euro zu übergeben und ein Ständchen am Hubschrauber zu singen.

DRF auf Spenden angewiesen

Dietrich Schmidt, Manager und Schriftführer des Chores, erklärt, warum sich die Sänger für die Luftretter engagierenm. Man sehe den Hubschrauber oft am Himmel und wisse, wie wichtig er ist. Denn im Notfall ist eine schnelle medizinische Hilfe überlebenswichtig. Daher wird mit der Spende die DRF Luftrettung in der Region mit Freuden unterstützt.

Sebastian Hilliger, Pilot und Stationsleiter, nahm den Scheck entgegen und dankte im Namen aller Luftretter. Als gemeinnützig tätige Organisation ist die DRF Luftrettung auf die Unterstützung durch Förderer und Spender angewiesen. Der Dank gelte dem Shantychor Lüjenweststedt für die Spende und auch die Anerkennung der Arbeit aus der Luft. Das Ständchen war dabei noch eine ganz besondere Dreingabe.

Luftrettungsstation Rendsburg

Bereits seit 1975 ist „Christoph 42“ der zentrale Rettungshubschrauber für ganz Schleswig-Holstein. Er wird in der Notfallrettung sowie für dringende Transporte von Patienten zwischen Kliniken eingesetzt. Das Einsatzgebiet von „Christoph 42“ liegt im zentralen Schleswig-Holstein mit einem Einsatzradius von rund 60 Kilometern rund um die Station. Tagsüber umfasst es die Kreise Rendsburg-Eckernförde, Dithmarschen, Nordfriesland und Schleswig-Flensburg einschließlich der Inseln und Halligen. In der Nacht ist das Einsatzgebiet das gesamte Land Schleswig-Holstein.

Flughafen Genf: Anhörung zum Betriebsrahmen bis 2030

Das Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) hat die Anhörung zum Objektblatt des Sachplans Infrastruktur der Luftfahrt (SIL) für den Flughafen Genf eröffnet. Das Objektblatt steckt den Rahmen für den Betrieb und die Entwicklung der Infrastruktur des Flughafens bis 2030 ab und wurde in enger Zusammenarbeit zwischen dem Bund, dem Kanton Genf und dem Flughafen Genf ausgearbeitet. Im Rahmen der Anhörung können sich Behörden und Bevölkerung zum Objektblatt äußern. Der Sachplan Infrastruktur der Luftfahrt (SIL) ist das Raumplanungsinstrument in der Schweiz für die zivile Luftfahrt. Als solches legt er die strategische Ausrichtung fest und bekräftigt die nationale Bedeutung des Flughafens Genf innerhalb des Gesamtverkehrssystems und für die internationale Anbindung der Schweiz.

Das SIL-Objektblatt für den Flughafen Genf enthält verbindliche Aussagen zu betrieblichen Rahmenbedingungen, zum Perimeter und zur Ausstattung des Flughafens, zur Lärmbelastung und Hindernisbegrenzung sowie zum Natur- und Landschaftsschutz. Damit die für 2030 erwartete Luftverkehrsnachfrage (236.000 Flugbewegungen pro Jahr und 25.000.000 Passagiere) abgedeckt werden kann, sieht das SIL-Objektblatt eine Optimierung der Luftfahrtinfrastruktur im heutigen Flughafenperimeter vor.

Lärmminderung anhand zweier Kurven

Ausgehend vom maximal zulässigen Ausbau des Luftverkehrs definiert das Objektblatt auch die Lärmbelastung. Diese wird anhand von zahlreichen Faktoren berechnet und grafisch in Form einer Kurve dargestellt. Im Falle des SIL-Objektblatts für den Flughafen Genf wurde eine innovative Lösung beschlossen, die zwei unterschiedliche Lärmbelastungskurven enthält. Mittelfristig gilt für die Behörden und die Flughafenbetreiberin eine Kurve, die dem maximal zulässigen Ausbau der Flughafentätigkeit entspricht. Eine zweite Kurve mit tieferen Werten gibt Zielwerte für die Senkung der Lärmbelastung bis 2030 vor. Diese Verminderung der Belastung soll namentlich über die erwartete Flottenerneuerung sowie über verschiedene Maßnahmen erzielt werden, die der Flughafen ergreifen wird.

Angesichts der langfristig erwarteten Zunahme der Passagierzahlen werden der Bund, der Kanton Genf und die Flughafenbetreiberin in ihren jeweiligen Zuständigkeitsbereichen koordiniert für einen zuverlässigen, sicheren, komfortablen und ausreichend leistungsfähigen Zugang der Bevölkerung zum Flughafen sorgen. Die Betriebszeiten sowie die Flugwege bleiben unverändert.

Ziel ist Ausgewogenheit

Die Festlegungen im SIL-Objektblatt sorgen für eine ausgewogene Berücksichtigung der Notwendigkeit eines leistungsfähigen Flughafens und des Anliegens, die Belastung von Umwelt und Bevölkerung durch den Flugverkehr auf ein Minimum zu begrenzen. Sie sind das Ergebnis einer Abwägung zwischen gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und ökologischen Sachzwängen und unterschiedlichen Sichtweisen. Das Objektblatt entstand in enger partnerschaftlicher Zusammenarbeit zwischen Bund, Kanton Genf und Flughafen Genf.

Im Rahmen der Anhörung können sich Privatpersonen und Vereinigungen bis zum 08. Januar 2018 zum Objektblatt äußern. Die Behörden haben drei Monate Zeit, um Stellung zu nehmen. Danach wird das BAZL die eingegangenen Stellungnahmen analysieren und ausgehend davon das SIL-Objektblatt überarbeiten. Voraussichtlich im zweiten Halbjahr 2018 wird sich der Bundesrat mit dem Objektblatt befassen.

Legionellen am Flughafen Düsseldorf

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Bei einer Routineuntersuchung am 24. Oktober wurden in einem Kühlturm auf dem Zentralgebäude Ost am Düsseldorfer Flughafen Wasserproben zur Legionellen-Bestimmung entnommen. Noch vor Bekanntgabe des Befundes, was etwa zwei Wochen dauerte, wurde der Kühlturm bereits unmittelbar im Anschluss an die Untersuchung im Oktober im Rahmen einer turnusmäßigen Reinigung fachgerecht desinfiziert. Aufgrund der anschießenden Prüfungsergebnisse, die einen erhöhten Legionellenwert ergaben, wurde der Regelbetrieb des Kühlturms darüber hinaus zwischenzeitlich vorsorglich unterbrochen. Legionellen sind Umweltkeime, die natürlicherweise in geringen Konzentrationen in Gewässern und im Boden vorkommen.

Da Legionellen bevorzugt in einem Temperaturbereich von 25 bis 45°C wachsen, können sie sich in technischen Anlagen zur Warmwasserbereitung, in Abwärme führenden Teilen von Kühlanlagen und in warmen Belebungsbecken von Kläranlagen anreichern und Infektionen verursachen.

Eine zweite Probe des Kühlwassers wurde am Montag, 13. November, entnommen. Die Ergebnisse liegen erneut nach etwa 14 Tagen vor. Bis zur Vorlage abschließender Ergebnisse bleibt der Regelbetrieb des betroffenen Kühlturms – in Absprache mit dem zuständigen Umweltamt – weiterhin unterbrochen.

Gefährdung äußerst gering

Zur Klimatisierung von Räumlichkeiten wird Kälte – analog zur Wärme beim Heizen – mit einer Kältemaschine erzeugt. Die dabei entstehende Prozessabwärme wird über einen Kühlturm auf dem Dach des Gebäudes abgeführt. Das Zentralgebäude Ost ist ein Bürokomplex direkt östlich neben dem Terminalgebäude. Auf dem Gebäude befinden sich insgesamt sechs solcher Kühltürme, auf dem nahegelegenen Terminal zwölf weitere Anlagen. Bei der Klimatisierung dieser Gebäude filtern modernste Lüftungsanlagen in einem dreistufigen Verfahren die Außenluft.

Bisher sind weltweit nur wenige Fälle beschrieben, bei denen ein Kühlturm als Ursache für einen Ausbruch von Legionellose angenommen wird. Aufgrund dieser Erkenntnis und der zahlreichen Maßnahmen, die vom Airport unmittelbar eingeleitet wurden, ist eine Ansteckungsgefährdung für die Bevölkerung und die Gäste des Flughafens als äußerst gering einzuschätzen.

Piloten und Flugmediziner erörtern Risikofaktoren

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Was kann aus Sicht von Piloten und Flugmedizinern getan werden, um die Flugsicherheit weiter zu verbessern? Welche Risikofaktoren müssen vermieden werden, um Flugzeugunglücke zu verhindern? Mit dieser und weiteren Fragen beschäftigen sich die Teilnehmer der der 25. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin (DGSM) e.V. vom 09. bis 11. November 2017 in Münster. Piloten sind in ihrem beruflichen Alltag zahlreichen Belastungsfaktoren ausgesetzt, insbesondere hinsichtlich stark variierender Dienstzeiten. Hinzu kommt, dass aus wirtschaftlichen Gründen die maximal mögliche Dienstzeit – und dementsprechend minimale Ruhezeit – geplant wird. Vor diesem Hintergrung erscheint eine entstehende Erschöpfung und folglich einer erhöhten Gefahr für Fehlentscheidungen denkbar.

Darum ist es unerlässlich, eine vertrauensvolle Schnittstelle zwischen Piloten und Flugmedizinern bzw. Hausärzten zu etablieren, um die langfristige Leistungsfähigkeit von Piloten zu gewährleisten. Dieses Vertrauensverhältnis ist jedoch nach dem Germanwings-Unfall im Jahr 2015 unter Druck geraten und die darauffolgenden behördlichen Reaktionen haben für Unsicherheit und Verängstigung beim fliegenden Personal gesorgt.

An richtigen Stellen ansetzen

Dazu zählen Entscheidungen, wie etwa die – mittlerweile wieder zurückgenommene – Zwei-Personen-Regel im Cockpit oder die zufälligen Drogenscreens auf Alkohol, Betäubungsmittel und Psychopharmaka. Ein weiterer entscheidender Faktor um das hohe Niveau der Flugsicherheit aufrechtzuerhalten ist das intensive Training der Piloten. Trotz zunehmender Automation moderner Flugzeuge muss das manuelle Fliegen regelmäßig trainiert werden, damit Piloten in Ausnahmesituationen, bei hoher Arbeitsbelastung und unter Zeitdruck, die richtigen Entscheidungen treffen können.

Ryanair legt ab Nürnberg Thessaloniki als Flugziel auf

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Ryanair hat nun den Start einer neuen Strecke von Nürnberg nach Thessaloniki im Rahmen des Sommerflugplan 2018 verkündet, welcher Ende März 2018 eingeführt wird.

Die neue Strecke von Nürnberg nach Thessaloniki ab März 2018 soll zweimal pro Woche bedient werden. Zudem wartet die Airline gerade mit weiteren Neuerungen für Reisende auf:

  • Vergünstigte Gebühren für Aufgabegepäck – Standard-Gebühr von 25 Euro für ein Aufgabegepäckstück von 20 kg
  • Umsteigeverbindungen ab Mailand Bergamo, Rom Fiumicino und Porto
  • 20 Langstreckenverbindungen mit Air Europa ab Madrid, buchbar über Ryanair
  • Eine neue Partnerschaft mit dem Erasmus-Studentennetzwerk, mit Studentenrabatten und einer gesonderten Buchungsplattform
  • Alexa Spracherkennung zur Suche von Flügen, Hotels und Infos zum Flugstatus auf der Website

Um die neue Strecke von Nürnberg nach Thessaloniki zu feiern, bietet Ryanair Flüge schon ab 29,99 Euro für Reisen im Zeitraum von März bis April 2018 an, welche nur bis Montag, den 20. November 2017, um Mitternacht gebucht werden können.