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Eutelsat Quantum: Kommunikation konfigurierbar

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Die ESA hat in den Reinräumen von Airbus im britischen Portsmouth im Beisein von Astronaut Tim Peake den Satelliten Eutelsat Quantum vorgestellt.

Eutelsat Quantum wurde im Rahmen einer öffentlich-privaten Partnerschaft (ÖPP) zwischen dem Satellitenbetreiber Eutelsat, der ESA und der britischen Filiale von Airbus und mit einem beträchtlichen finanziellen Beitrag Großbritanniens entwickelt. Eutelsat Quantum eröffnet der satellitengestützten Telekommunikation neue Perspektiven, da es sich hierbei um den ersten voll im Orbit konfigurierbaren kommerziellen Satelliten handelt. Nutzern wird damit zum ersten Mal die Möglichkeit gegeben, Abdeckung, Bandbreite, Leistung und Frequenz eines Satelliten im Weltraum so einzustellen, dass sie an den variablen Bedarf am Boden angepasst werden können.

Der in Guilford und Portsmouth gefertigte Satellit soll 2019 gestartet werden. Zuvor wird er jedoch noch den Ärmelkanal überqueren, um im französischen Toulouse – auch hier wieder bei Airbus – weiteren Montage-, Integrations- und Erprobungsarbeiten unterzogen zu werden. An der Vorstellung des Satelliten nahm auch der britische ESA-Astronaut Tim Peake teil.

LHT will Berater für Wartungsmanagement werden

Auf dem Weg, Wartungskonzepte zu individualisieren, lanciert Lufthansa Technik Maintwise. Es soll Flugzeugbetreibern als Beratungsleistung angeboten werden.

Mit Maintwise geht Lufthansa Technik auf die ganz spezifische Situation des jeweiligen Flugzeugbetreibers ein. In Zusammenarbeit mit den Planungs- und Engineering-Experten des Kunden erarbeiten die Ingenieure der Lufthansa Technik ein individuelles Wartungskonzept, das den Flugplan mit dem Wartungsprogramm optimal harmonisiert.

Wartung wann und wie durchführen?

Je nach Zielsetzung des Kunden stehen hierbei eine höhere Flugzeugverfügbarkeit oder geringere Wartungskosten im Vordergrund. Weitere Zielsetzungen können die Verbesserung der Planungsstabilität oder die Steigerung der Flexibilität für den Flugzeugeinsatz sein. Dazu werden in einem ersten Schritt die Erfordernisse des Kunden identifiziert. Anschließend definieren die Experten der Lufthansa Technik mögliche Kriterien der Optimierung.

Verschiedene Konzepte werden simuliert und bewertet. Auf Basis dieser Untersuchungen wird dann eine Reihe optimierter Wartungskonzepte entwickelt, aus denen man das für seine Ziele am besten geeignete Modell auswählen kann. Die Übergabe der finalen Lösung an den Kunden bildet den Abschluss des Projektes.

Start-up-Airlines oder Flottenwachstum

Freya Schmitz, Wartungskonzeptingenieurin bei Lufthansa Technik, erklärt: „Von den Vorteilen unseres neuen Wartungskonzeptmanagements können alle unsere Kunden profitieren. Start-up-Airlines oder Fluggesellschaften mit wachsenden Flotten oder neuen Strecken bietet Maintwise ebenso interessante Wettbewerbsvorteile wie Betreibern, die kürzere Bodenzeiten ihrer Flugzeuge wünschen oder Wartungskosten reduzieren wollen.“ Auf der Fachmesse MRO Russia & CIS, die am vom 01. bis 02. März in Moskau stattfindet, präsentiert Freya Schmitz das neue Wartungskonzeptmanagement im Rahmen eines Vortrags im Detail.

Tel Aviv häufiger AUA-Ziel ab Wien

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Mit Start des Sommerflugplans am 25. März 2018 fliegt Austrian Airlines 18 Mal pro Woche von Wien nach Tel Aviv. Das sind bis zu vier zusätzliche Verbindungen pro Woche im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

Im Winterflugplan 2018/19 erhöht der heimische Carrier die Kapazitäten noch weiter: Bis zu 21 Mal pro Woche wird Austrian Airlines von Wien in die israelische Metropole am Mittelmeer fliegen – eine Verdoppelung der Flüge im Vergleich zum Winterflugplan 2017/18. Ob das Flugangebot von Wien nach Tel Aviv weiter aufgestockt wird, ist derzeit noch in Prüfung. Eingesetzt wird typischweise ein Airbus A320-100/200.

„Tel Aviv ist eine wichtige Destination für uns – nicht nur als Direktverbindung, sondern auch für den Transferverkehr“, erklärt Austrian Airlines CCO Andreas Otto. „Durch diese zusätzlichen Kapazitäten stärken wir auch unsere Langstreckenverbindungen, zum Beispiel in die USA.“

Free Route Airspace über 9 km geht live

Seit 01. März bietet die DFS Deutsche Flugsicherung ihren Kunden sogenannte freie Streckenführungen an. Im „DFS Free Route Airspace“ stehen zunächst in großer Flughöhe direkte Streckenführungen zur Verfügung – so sparen die Flugzeuge Treibstoff und stoßen weniger Emissionen aus.

In der Nacht vom Mittwoch auf Donnerstag hat die DFS den ersten Implementierungsschritt von DFS Free Route Airspace vollzogen. Dieses neue Konzept löst das bisherige Luftstraßen-Streckennetz ab und ermöglicht so kürzere und damit treibstoff- sowie emissionssparende Flugrouten. Seit Mitternacht wird in großen Teilen des oberen Luftraums nach dem neuen Konzept gearbeitet.

Flugverkehr und komplex flexibler

Im Rahmen des FABEC Free-Route-Airspace-Projektes macht die DFS mit dieser Inbetriebnahme von Free Route Airspace im sehr komplexen deutschen Luftraum einen bedeutenden Schritt zur Erfüllung der europäischen Verordnung „Pilot Common Project“, die darauf abzielt, dem Luftraumnutzer noch effizientere und damit kosten- und umweltschonende Flugrouten anbieten zu können. Die Flugsicherung kann die Länge der geplanten Flugroute auf diese Weise um durchschnittlich zirka drei nautische Meilen pro Flug verkürzen. „Wir tragen damit zu einer nennenswerten und nachhaltigen Reduktion sowohl von Kosten als auch von klimaschädlichen Treibhausgasen bei“, sagt Andreas Pötzsch, Bereichsleiter „En-Route und Approach“ der DFS, „und die DFS freut sich darüber, dass dieses Projekt durch die Europäische Union unterstützt wird.“

„Die betriebliche Einführung von Free Route Airspace durch die DFS ist ein bedeutender Schritt dahin, den Luftraumnutzern im Herzen von Europa mehr Möglichkeiten zur freien Wahl ihrer Flugroute entsprechend ihrer Geschäftsmodelle zu eröffnen. Dies geschieht, obwohl der deutsche Luftraum einer der weltweit komplexesten ist“, sagt Razvan Bucuroiu, vom EUROCONTROL Network Manager. „Der Network Manager arbeitet eng mit der DFS und ihren Nachbarn zusammen, um weiter voranzuschreiten. Wir beginnen gerade mit grenzüberschreitendem FRA, was hinführt zu einem zukünftigen paneuropäischen Free Route Airspace.“

Free Route Airspace in ganz Europa

Diese Entwicklung auf europäischer Ebene wird von der DFS maßgeblich unterstützt: „Für die erfolgreiche Umsetzung von Free Route Airspace ist die Kundenorientierung wichtig, auch grenzüberschreitend. Diese garantieren wir durch die enge Zusammenarbeit mit unseren europäischen Partnern, insbesondere den Flugsicherungen im Functional Airspace Block Europe Central (FABEC), dem EUROCONTROL Network Manager und dem SESAR Deployment Manager.

Der fliegende Kunde muss im Betrieb mit Free Route Airspace umgehen und Vorteile aus den neuen Möglichkeiten ziehen können“, konstatiert Dr. Morten Grandt, Projektleiter DFS Free Route Airspace. Alle notwendigen Informationen rechtzeitig zur Verfügung zu stellen, war eine wichtige Forderung an die DFS: „In der DFS-Kontrollzentrale Karlsruhe stand gerade in den letzten Tagen die Unterstützung der Airlines und derjenigen, die ihre Flugpläne erstellen, im Fokus, um einen reibungslosen Übergang zu ermöglichen“, so Steffen Liebig, der Leiter der Kontrollzentrale.

Deutschland zunächst zweigeteilt

Free Route Airspace gilt rund um die Uhr in dem von der Kontrollzentrale Karlsruhe kontrollierten Luftraum über Nordostdeutschland, oberhalb einer Höhe von rund neun Kilometern. Im Luftraum über West- und Süddeutschland beschränkt sich die Nutzung von Free Route Airspace aufgrund der hier vorherrschenden Verkehrsdichte zunächst auf die Nachtstunden (23:30 bis 05:00 Uhr Ortszeit); eine Erweiterung dieser Zeiten erfolgt Ende 2019.

Auch die DFS-Kontrollzentralen Bremen und München sind im Rahmen der derzeitigen technischen Möglichkeiten an DFS Free Route Airspace beteiligt: Die für den Nordosten zuständige Kontrollzentrale Bremen bietet in der Nacht zusätzliche Direkt-Routenoptionen für Flüge oberhalb 7,5 km an; im Südosten und Süden offeriert die Kontrollzentrale München solche Direkt-Routenoptionen rund um die Uhr.

Robinson baute 2017 über 300 Hubschrauber

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Robinson Helicopter hat 2017 insgesamt 305 Hubschrauber gebaut. Die R44 hatte dabei den größten Anteil mit 174 Einheiten und ist damit ein Bestseller am zivilen Hubschaubermarkt.

Es folgt die R66 mit 77 Hubschraubern, die laut Daten von Triebwerkshersteller Rolls Royce letztes Jahr 185.000 Flugstunden angesammelt hat, was die weltweite Flotte auf 735.000 Flugstunden bringt. Die Cadet-Produktion blieb strabil bei 20 und die R22 lag bei 34 Maschinen.

Robinson erweitert zudem die Optionen für die Hubschrauber R44 und R66 und geht davon aus, dass die Absatzzahlen noch weiter steigen werden. Unter anderem kommt eine leichte Lithium-Ionen-Batterie für die R66 ins Programm. Auf der Hubschrauberausstellung Heli Expo, die bis heute in Las Vegas stattfindet, hat der Hersteller diese Muster präsentiert.

737 MAX fliegt jetzt bei Aeromexico

Boeing und Aeromexico haben die Übergabe des ersten von dutzenden Flugzeugen der neuen 737 MAX gefeiert. Die Bestellungen für bis zu 90 Maschinen zum Netzwerkausbau auf dem amerikanischen Kontinent war schon 2012 gemacht worden.

Dazu zählen die MAX 8 und die größere und kürzlich zugelassene Variante MAX 9 für etwa 160 bis 190 Passagiere auf 3.550 Nautischen Meilen (6.570 Kilometer). Aeromexico ist die größte Fluggesellschaft Mexicos und betreibt in ihrer modernen Flotte auch 787 Dreamliner. Die 737 MAX werden von CFM International-Tribewerken LEAP-1B angetrieben. Weltweit hat das Programm 737 MAX laut Hersteller nun 4.300 Bestellungen.

Ryanair fliegt CGN – Palermo und FKB – Cagliari

Ryanair startet zwei neue Flugstrecken aus Deutschland: von Köln nach Palermo und von Baden-Baden nach Cagliari. Beide Strecken werden zwei Mal wöchentlich im Winterflugplan 2018/19 bedient. Die Airline schafft noch viele Flugzeuge an und baut ihr Streckennetz dadurch weiter aus.

Aus dem Anlass neuer Ziele bietet Ryanair Flugtickets für ausgewählte Reisen bis Ende Mai schon ab 19,99 Euro (je nach Verfügbarkeit) an, die bis Samstag, den 03. März 2018, um Mitternacht buchbar sind.

So holte B747-8 D-ABYA Olympiagold nach Deutschland

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Team Deutschland ist zurück in der Heimat. Pünktlich um 16:45 Uhr war der Flug mit der Nummer LH 713 auf dem Flughafen Frankfurt gelandet. Eigens für dieses Ereignis zierte die Boeing 747-8 mit der Kennung D-ABYA neben dem neuen Logo der Lufthansa auch das des Olympiateams Deutschland.

An Bord waren rund 90 Athletinnen und Athleten, etwa die Goldmedaillengewinner im Eiskunstlauf Aljona Savchenko und Bruno Massot, Doppel-Gold-Biathletin Laura Dahlmeier, Dreifach-Medaillen-Gewinner Eric Frenzel und die Eishockey-Nationalmannschaft, die sensationell Silber holte und viele mehr. Nach der Landung der 747-8 Nordrhein-Westfalen, die 1.500. Boeing 747 überhaupt, auf dem Flughafen Frankfurt und einem Ankunftsfoto vor dem Flugzeug ging es für die deutschen Athleten direkt zum Empfang im Fraport-Forum des Frankfurter Flughafens.

Hovercraft aus Deutschland: 50 Jahre Dornier Do 31 E-3

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Senkrechtstart der Dornier Do 31 E-3 am 28. Februar 1968: Alles war bereit für den Flugversuch im Landekreis der Startbahn des Dornier Firmenflugplatzes Oberpfaffenhofen. Dort stand die Dornier Do 31 E-3, der erste VTOL-Strahltransporter (Vertical Take-Off and Landing/ Vertikalstart und -landung) und wartete auf die Flugfreigabe.

Der erste vollumfängliche Flug mit Senkrechtstart, Übergang in den Streckenflug und senkrechter Landung gelang und markiert einen Meilenstein in der Luftfahrtgeschichte. Die Deutsche Gesellschaft für Luft- und Raumfahrt (DGLR) erinnert zum 50. Jahrestag an die Do 31 und die dahinterstehende Meisterleistung der Beteiligten an diesem Hovercraft.

Pionierleistung in mehreren Disziplinen

„Als voll ausgestattetes vertikal startendes und vertikal landendes Strahltransporter-Flugzeug steht die Do 31 E-3 für ein neues Kapitel in der Geschichte der Luftfahrt“, sagte DGLR-Präsident Prof. Rolf Henke zum Jahrestag. „Die Entwicklung von VTOL-Flugzeugen war eine technologische und systemtechnische Weltneuheit und verlangte herausragende Ingenieurleistungen. Es galt, vielschichtige Probleme der Aerodynamik, der Triebwerkskonfiguration, des Flugsteuerungsprinzips, der Systemauslegung und der Schnittstelle zwischen Pilot und der Flugsteuerung zu lösen. Neben der Do 31 sind hier auch die senkrechtstartenden Überschallflugzeuge VJ 101 des Entwicklungsrings Süd und die VAK 191 B von VFW-Fokker zu nennen. Auch wenn diese Flugzeuge aufgrund veränderter politischer Bedingungen nicht in Serienentwicklung gingen, zeigen sie, zu was für einer gewaltigen Leistung die damaligen Luftfahrtkonzerne im Stande waren.“

Transition zum Horizontalflug

Die Aufgabenstellung für den ersten umfänglichen Do 31-Flug am 28. Februar 1968 lautete lapidar: „Durchführung einer Starttransition mit steiler Startflugbahn und anschließendem Horizontalflug, Hochgeschwindigkeitsflug einer Platzrunde und anschließender Durchführung einer Landetransition mit verzögertem Horizontalflug und anschließendem stationären Sinkflug“. Doch die komplexe Aufgabe, einen senkrecht startenden und landenden Transporter zu entwickeln, stellte die Ingenieure vor große Herausforderungen.

Sie entschieden sich für eine stufenweise, teils parallele Entwicklung einzelner Systeme und brauchten so nur etwa sieben Jahre bis der erste operationell vollwertig ausgestattete VTOL-Strahltransporter in die Luft ging. Von einem Reglerversuchsgestell, mit dem die Flugregler für verschiedene Schwebeflüge entwickelt wurden, über ein Schwebegestell, das die Bordsysteme erprobte, entwickelten sie zunächst die Do 31 E-1. Diese erste vollwertige Maschine besaß jedoch noch keine Hubtriebwerke und diente dazu, das aerodynamische Flugverhalten beim Hovern zu testen.

Dornier drehte nochmal um

Mit der Do 31 E-3 präsentierte Dornier im Sommer 1967 das erste und einzige VTOL- und STOL-Flugzeug (Short Take-Off and Landing). Nach einigen Flugversuchen, die einzelne Funktionen der neuen Maschine testeten, starteten Pilot Drury Wood und Copilot Franz Rödel am 28. Februar 1968 mit einem Startgewicht von 19,3 Tonnen zu dem ersten umfangreichen Testflug in die Luft. Sie hoben senkrecht ab, flogen einige Kilometer, wendeten dann in einer 180-Grad-Kurve und setzten zum Tiefflug über den Flugplatz an.

Um den Schwebezustand zu erreichen, reduzierten die Piloten die Fluggeschwindigkeit und brachten die Hubtriebwerke auf Hubniveau. Beim ersten Landeversuch verfehlten die Piloten den Landekreis allerdings um ein paar Meter. Kurzerhand drehten sie das Fluggerät im Schwebezustand um 180 Grad, schwebten zurück über den Landekreis hinweg, drehten die Maschine nochmals um 180 Grad und setzten die Do 31 E-3 schließlich im Zentrum des Landekreises ab.

NATO-Doktrin bremste Entwicklung

Mit dem Gedanken, ein Transportflugzeug für den zivilen und militärischen Markt zu entwickeln, spielte der Flugzeughersteller Dornier seit dem Jahr 1955. Erste Entwürfe basierten auf dem Do-29-Kurzstartflugzeug und sollten zu einem VTOL-Flugzeug der 25-Tonnen-Klasse für Transportaufgaben und andere multifunktionale Anwendungen führen. Dornier richtete sich dabei nach der Forderung des militärischen Nutzers nach senkrecht startenden und landenden Luftfahrzeugen, die von lokalen Plätzen im Gefechtsfeld aus operieren konnten. 1962 erhielt er schließlich den Vorvertrag für die Entwicklung und Serienreifmachung der Do 31.

Doch als die Entwicklung gerade losging, wurde sie Anfang 1963 aufgrund der sich ändernden NATO-Doktrin schon wieder gebremst. Die bislang gültige „massive Vergeltung“ (engl. massive retaliation) wurde zur „abgestuften Reaktion“ (engl. flexible response) und veranlasste den damaligen General der Luftwaffe Werner Panitzki die Forderung nach VTOL-Flugzeugen zu revidieren. Der Vertrag zur Entwicklung der Do-31-wurde gestoppt. Dornier beschloss aufgrund der schon weit fortgeschrittenen Arbeiten, die Do 31 als Experimentalprojekt fortzuführen. Nach erfolgreicher Demonstration der geforderten Fähigkeiten gegenüber dem Auftraggeber endete das Do 31-Entwicklungsprogramm schließlich im Oktober 1969.

Technologisches Unikat aus Deutschland

Die Do 31 ist bis heute das einzige Transportflugzeug mit Jet-Antrieb, das mit Senkrechtstart- und Landefähigkeiten entwickelt wurde. Die VTOL-Version der Do 31 befindet sich heute in der Flugtechnischen Außenstelle des Deutschen Museums, der Flugwerft Schleißheim. Die Do-31 E-1 für den konventionellen Flug steht heute vor dem Dornier Museum in Friedrichshafen.

Die Deutsche Gesellschaft für Luft- und Raumfahrt – Lilienthal-Oberth e. V. (DGLR) ist die älteste Institution in der Bundesrepublik Deutschland, die allen, die sich privat oder beruflich mit Luft- und Raumfahrt beschäftigen, ein gemeinsames Forum bietet. Hier vernetzt sich das Wissen der Luft- und Raumfahrt, aktuelle Projekte und Entwicklungen werden vorgestellt und gute Ideen gefördert und honoriert.

Symposium zum Senkrechtstart: VTOL im Kommen

Im Rahmen einer Programmserie zum 50-jährigen Jubiläum der Dornier Do 31 veranstaltet das Dornier Museum Friedrichshafen gemeinsam mit der DGLR am 17. April 2018 ein Senkrechtstart-Symposium. Unter dem Titel „Senkrechtstart-Technologie – Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft“ werden Vortragende die Geschichte der VTOL-Technologie beleuchten sowie aktuelle und zukünftige Projekte, Innovationen und Perspektiven aus dem Bereich „Senkrechtstart“ und „air mobility“ vorstellen.

Multikopter und Drohnen schicken sich an, die Zukunft der Mobilität zu verändern. Ein luftgestützter Individualverkehr scheint bald nicht mehr reine Zukunftsmusik zu sein. Was über Paketdrohnen anfängt, kann die Technologie für Personaltransport und Taxidrohnen ebnen.

Ryanair: Brindisi und Edinburgh zum Herbst ab Memmingen

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Als man in Jules Vernes weltberühmtem Roman noch in 80 Tagen um die Welt reiste, was sie eine der ersten Stationen: Brindisi. Viel schneller reisen Passagiere des Flughafens Memmingen ab 29. Oktober in die Hafenstadt in Süditalien. Zwei Mal pro Woche verbindet dann Ryanair Memmingen mit Apulien.

Der Sommerflugplan ist zwar noch nicht in Kraft, aber die Routenplaner der Fluggesellschaften sind bereits für den kommenden Winter aktiv: Für Memmingen haben sie erst kürzlich das schottische Edinburgh ab Ende Oktober zweimal pro Woche, nämlich Dienstag und Samstag, im Flugplan verankert. Nun kommt Reiseziel Brindisi hinzu. Die rund 90.000 Einwohner zählende Hafenstadt in Apulien ist der ideale Ausgangspunkt für eine Erkundung Süditaliens. „Der Flug wird bestimmt aber auch von vielen Menschen mit italienischen Wurzeln sowie ihren Freunden und Verwandten genutzt werden“, erläutert Flughafen Vertriebsleiter Marcel Schütz. Geflogen wird am Montag und Freitag jeweils um 08:30 Uhr ab Memmingen.

Geschichte und Kultur in Brindisi

Der Flughafen von Brindisi befindet sich nur drei Kilometer vom Stadtzentrum entfernt. Einst galt Brindisi als „Tor zum Orient“. Auch heute ist die Stadt ein wichtiger Fracht- und Fremdenverkehrshafen. Hübsche Ferienorte, eines der wichtigsten Naturschutzgebiete und eine beliebte Thermalanlage zählen zu den Hauptattraktionen der Region. Das wohl wichtigste Bauwerk der Stadt ist die Kirche S. Giovanni al Sepolcro mit einem reich verzierten Marmorportal und der römischen Säule. Das Stauferschloss sowie Festungen und Wachtürme erinnern an die Zeit des Stauferkaisers Friedrich II.

Flughafen Wien liefert weiter Spitzenzahlen

Trotz der Insolvenz der airberlin-Gruppe konnte der Flughafen Wien seine Erfolgsbilanz auch 2017 mit neuem Rekordgewinn, vor allem Dank der guten Passagierentwicklung und der guten Ergebnisse unserer Malta-Beteiligung.

Und für 2018 soll sich eine noch positivere Entwicklung beim Ergebnis und den Passagierzahlen vollziehen. „Das bringt unseren Aktionären wieder eine höhere Dividende, wir werden daher der Hauptversammlung eine Anhebung auf 68 Cent/Aktie vorschlagen. Der Standort wächst weiter sehr dynamisch: Neue Betriebsansiedlungen und die Erweiterung der Airport City werden mehr als 1.000 neue Arbeitsplätze schaffen.“, erläutert Dr. Günther Ofner, Vorstand der Flughafen Wien AG.

„2017 war mit 30,9 Mio. Passagieren ein Rekordjahr für die Flughafen-Wien-Gruppe und für 2018 sind die Aussichten sehr positiv: Aufgrund der aus heutiger Sicht zu erwartenden Wachstumsimpulse durch Fluglinien am Standort Wien verbessern wir unsere Passagierprognose und rechnen mit einem Passagierplus von mehr als fünf Prozent in Wien und mehr als 7 Prozent in der gesamten Gruppe. Wesentliches Wachstum wird von der Lufthansa-Gruppe, dem Low Cost-Sektor und der Langstrecke kommen. Aus heutiger Sicht werden in diesem Jahr auch die Flugbewegungen am Standort Wien um rund fünf Prozent zunehmen, wir erwarten hier also eine deutliche Trendwende.“, erläutert Mag. Julian Jäger, Vorstand der Flughafen Wien AG.

Dividendenvorschlag: 0,680 Euro je Aktie

Gestützt auf die gute Geschäftsentwicklung im Jahr 2017 wird der Hauptversammlung am 02.05.2018 eine erhöhte Dividende von 0,680 Euro je Aktie (Dividende für das Geschäftsjahr 2016: 0,625) Euro vorgeschlagen, in Summe 57,12 Mio. Euro. Über die Mitarbeiterstiftung, die zehn Prozent der Aktien hält, profitieren auch alle Beschäftigten der Flughafen Wien AG von der höheren Dividende, die ja auch Resultat ihrer erfolgreichen Arbeit ist. Die Dividendenrendite für das Geschäftsjahr 2017 beläuft sich bezogen auf den Kurs vom 31.12.2017 auf rund 2,0 Prozent, die Pay-out-Ratio in Prozent des Periodenergebnisses nach Minderheiten beträgt 49,8 Prozent.

Deutlicher Ergebnisanstieg auf 126,9 Mio. Euro

Trotz schwieriger Marktbedingungen und der Insolvenz der airberlin-Gruppe stiegen die Umsatzerlöse der Flughafen-Wien-Gruppe um 1,6 Prozent auf 753,2 Mio. Euro Während das EBITDA mit 326,5 Mio. Euro um 1,0 Prozent unter dem Vorjahreswert lag, stieg das EBIT um 11,5 Prozent auf 191,8 Mio. Euro Nach Abzug des Finanzaufwands und Steuern konnte das Nettoergebnis im Jahr 2017 deutlich um 12,7 Prozent auf 126,9 Mio. Euro (nach Minderheiten 114,7 Mio. Euro) gesteigert werden.

Umsatz und Ergebnisentwicklung in den Segmenten

Die Umsätze des Segments Airport gingen im Jahr 2017 im Vergleich zum Vorjahr leicht um 0,7 Prozent auf 368,2 Mio. zurück. Dem positiven Effekt des Passagierwachstums im Jahr 2017 stehen dabei höhere Incentive-Leistungen gegenüber, wodurch die Segmenterlöse nicht im Ausmaß der Passagierzahlen steigen. Das Segment-EBIT verbesserte sich aufgrund des Wegfalls eines Einmaleffekts aus dem Vorjahr um 59,9 Prozent auf 84,1 Mio. Euro. Das Segment Handling & Sicherheitsdienstleistungen verzeichnete einen Anstieg der Umsatzerlöse um 1,4 Prozent auf 160,7 Mio. Euro.

Aufgrund des höheren Personalaufwands im Segment ergibt sich nach Abzug der Abschreibungen ein Segment-EBIT von 9,3 Mio. Euro (-41,5 Prozent). Darin sind auch die Sicherheitsdienstleistungen der VIAS sowie die Abfertigungsdienstleistungen der Vienna Aircraft Handling (VAH) und Vienna Passenger Handling Services (VPHS) enthalten. Im Segment Retail & Properties stieg der Umsatz im Jahr 2017 um 1,8 Prozent auf 126,2 Mio. Euro Das Segment-EBIT betrug 53,5 Mio. Euro (-13,5 Prozent). Die Umsätze des Segments Malta stiegen im Jahr 2017 um 12,7 Prozent auf 82,4 Mio. Euro Das Segment-EBIT belief sich auf 40,6 Mio. Euro (+34,0 Prozent). Die Umsätze des Segments „Sonstige Segmente“ stiegen im Jahr 2017 um 2,0 Prozent auf 15,7 Mio. Das Segment-EBIT betrug 4,4 Mio. Euro (-61,2 Prozent).

Investitionen

Von den insgesamt 103,6 Mio. Euro Investitionen (exkl. Finanzanlagen) im Jahr 2017 entfielen 15,8 Mio. Euro auf Grundstückskäufe für die Entwicklung von Immobilienprojekten am Standort, 11,2 Mio. Euro auf den Ausbau des Air Cargo Center Ost, 2,4 Mio. Euro auf den Ausbau einer Trafostation und 2,8 Mio. Euro auf Investitionen in Rollwege. Am Flughafen Malta wurden 9,6 Mio. Euro in Terminalumbauten investiert und am Flugplatz Bad Vöslau wurde um 2,6 Mio. Euro ein Verwaltungs- und Hangargebäude erworben. Für das Gesamtjahr 2018 sind Investitionen in der Höhe von rund 175 Mio. Euro vorgesehen.

2017 mit neuen Passagierrekord erzielt

Verkehrsseitig hat sich das Jahr 2017 trotz der Insolvenz von airberlin gut entwickelt: Der Flughafen Wien inklusive seiner Auslandsbeteiligungen Malta Airport und Flughafen Kosice verzeichnete mit insgesamt 30,9 Mio. Passagieren einen Passagierzuwachs von 6,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Am Standort Wien verzeichnete der Flughafen Wien mit 24,4 Mio. Passagieren im Jahr 2017 um 4,5 Prozent mehr Reisende als im Vorjahr und damit einen neuen Rekordwert in der Flughafen-Geschichte. Das Frachtaufkommen entwickelte sich im Jahresverlauf ebenfalls positiv und nahm um 1,9 Prozent auf 287.962 Tonnen zu. 2017 wurde der Flughafen Wien von 74 Fluglinien regelmäßig angeflogen, die 195 Destinationen in 70 Ländern bedienten.

Auch Januar 2018 mit Passagierplus

Das Jahr 2018 hat ebenfalls gut begonnen: Mit einem Plus von 4,6 Prozent auf 1,9 Mio. Reisende im Januar 2018 setzt die Flughafen-Wien-Gruppe inklusive der Beteiligungen Malta Airport und Flughafen Kosice ihre gute Passagierentwicklung fort. Am Standort Flughafen Wien stieg das Passagieraufkommen um 1,9 Prozent auf 1,5 Mio. Reisende an.

Deutlich verbesserte Prognose in der Flughafen-Wien-Gruppe

Aufgrund der aus heutiger Sicht zu erwartenden Wachstumsimpulse von Airlines am Standort Wien verbessert die Flughafen-Wien-Gruppe ihre Passagier- und Ergebnisprognose substanziell: Inklusive der Beteiligungen Malta Airport und Flughafen Kosice wird ein Passagierzuwachs von mehr als sieben Prozent in der Flughafen-Wien-Gruppe erwartet. Vor diesem Hintergrund wird auch die Ergebnisguidance für 2018 verbessert: Beim Umsatz wird eine Steigerung auf über 760 Mio. Euro und beim EBITDA auf mehr als 340 Mio. Euro erwartet. Das Ergebnis nach Steuern wird aus heutiger Sicht bei mindestens 140 Mio. Euro liegen. Die Nettoverschuldung des Unternehmens soll weiter auf unter 250 Mio. Euro reduziert werden.

Wien: Plus bei Passage und Bewegungen

Für den Standort Wien erwartet der Flughafen Wien für 2018 ein Passagierwachstum von mehr als fünf Prozent. Erste Impulse dafür sind aus heutiger Sicht unter anderem durch neue Streckenaufnahmen nach Kapstadt (ZAF) und Tokio (JPN) durch Austrian Airlines, durch neue Verbindungen zu 18 Destinationen durch Wizz Air und zu zwölf Destinationen durch Eurowings sowie durch neue Verbindungsaufnahmen und Frequenzaufstockungen von Air Malta, easyJet, Volotea und Vueling zu erwarten. Bei den Flugbewegungen am Standort Wien erwartet die Flughafen Wien AG eine Trendumkehr und ein Plus von rund fünf Prozent.

1. Nettoergebnis vor Minderheiten

Vorläufiger Konzernabschluss 20171

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

in Mio. Euro 2017 2016 Veränderung in Prozent
Umsatzerlöse 753,2 741,6 +1,6
Sonstige betriebliche Erträge 10,5 10,4 +0,8
Betriebsleistung 763,7 752,0 +1,6
Aufwendungen für Material und bezogene Leistungen -38,3 -35,9 +6,8
Personalaufwand -282,7 -272,0 +3,9
Sonstige betriebliche Aufwendungen -119,0 -116,4 +2,2
Anteilige Periodenergebnisse at-Equity Unternehmen 2,9 2,1 +36,6
Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) 326,5 329,8 -1,0
Planmäßige Abschreibungen -132,4 -137,5 -3,8
Wertaufholungen 0,0 10,1 -100,0
Wertminderungen -2,3 -30,4 -92,5
Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) 191,8 172,0 +11,5
Beteiligungsergebnis ohne at-Equity Unternehmen 0,5 0,7 -19,0
Zinsertrag 1,6 3,0 -46,6
Zinsaufwand -20,9 -22,2 +5,7
Sonstiges Finanzergebnis 0,4 n.a.
Finanzergebnis -18,5 -18,5 +0,5
Ergebnis vor Ertragsteuern (EBT) 173,4 153,5 +13,0
Ertragsteuern -46,5 -40,8 +13,8
Periodenergebnis 126,9 112,6 +12,7
Davon entfallend auf:
Gesellschafter der Muttergesellschaft 114,7 102,6 +11,8
Nicht beherrschende Anteile 12,2 10,0 +22,0
Ergebnis je Aktie
(in €, verwässert = unverwässert)1 1,37 1,22 +11,8

1) Alle angegebenen Werte beziehen sich auf das vorläufige Konzernergebnis 2017 der Flughafen Wien Gruppe.

Bilanzkennzahlen

AKTIVA: 2017 2016 Veränderung in Prozent
Langfristiges Vermögen 1.870,9 1.835,9 +1,9
Kurzfristiges Vermögen 192,1 182,4 +5,3
PASSIVA:
Eigenkapital 1.211,0 1.144,0 +5,9
Langfristige Schulden 601,3 652,2 -7,8
Kurzfristige Schulden 250,7 222,2 +12,9
Bilanzsumme 2.063,0 2.018,3 +2,2
Nettoverschuldung 227,0 355,5 -36,1
Gearing (in%) 18,7 31,1 -12,4p%

Cashflow Rechnung

in Mio. € 2017 2016 Veränderung in Prozent
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit 277,9 255,1 +8,9
aus Investitionstätigkeit -156,9 -53,7 n.a.
aus Finanzierungstätigkeit -116,5 -202,7 -42,5
Free-Cashflow 121,0 201,4 -39,9
CAPEX1 103,6 92,0 +12,6

1. ohne Finanzanlagen und ohne Unternehmenserwerbe

München freut sich auf den ersten A380 der Lufthansa

Lufthansa stationiert den Airbus A380 auch in München. Das hatte die Airline schon länger angegündigt. Nun sind es noch vier Wochen, dann können Passagiere das weltweit größte Flugzeug auch am Flughafen MUC besteigen: Ab dem 25. März startet die A380 von Bayerns Tor zur Welt nach Los Angeles, Peking und Hongkong.

Lufthansa wird ab München insgesamt fünf Airbus A380 einsetzen. Um den Fluggästen einen schnelleren Zugang zu der Sicherheitskontrolle zu ermöglichen und weitere Gates für die Abfertigung des Riesen-Airbus einzurichten, wird jetzt die Infrastruktur im Terminal 2 und dem Satellitengebäude des Airports angepasst.

Neue Fluggastbrücken

„Gemeinsam werden wir die Wartezeiten an der Fluggastkontrolle reduzieren und in zusätzliche Fluggastbrücken investieren“, sind sich Wilken Bormann, CEO Hub München, und Flughafenchef Dr. Michael Kerkloh einig. Die A380 der Lufthansa kann bereits heute an einer Flugzeugabstellposition am Terminal 2 und einer weiteren Parkposition am Satellitengebäude abgefertigt werden.

Den Gästen werden dafür im Terminal 2 die Gates H 47 und H 48 und im Satelliten die Gates L11 und L13 zur Verfügung stehen. Momentan werden zwei weitere Abstellpositionen am Satellitengebäude mit einer zusätzlichen dritten Fluggastbrücke für den direkten Zugang zum „Upperdeck“ des Airbus A380 nachgerüstet. Die hier parkenden Flugzeuge sind über die Gates L 24/26 und L 28/30 zu erreichen.

Neue Wege für die Passagiere

Um Passagieren die Wartezeiten an der Sicherheitskontrolle zu verkürzen, werden ihnen bis zum Herbst 2018 vier weitere Kontrollspuren zur Verfügung stehen. In der Zwischenzeit können die Reisende mit der A380 zu Spitzenzeiten eine zusätzliche Kontrollschleuse im Norden des Terminal 2 nutzen. Zudem wird Passagieren mit Beginn des Sommerflugplans durch ein sogenanntes „Lining“ das Anstellen übersichtlicher gemacht. Alle Fluggäste werden dabei über die vorgegebene Wegeführung zur Passagierkontrolle gelotst. Eine automatische Bordkartenkontrolle beim Zutritt zu diesem „Lining“ soll die Wartezeit an den Sicherheitskontrollen zudem verkürzen.

100.000 Erasmusstudenten nutzen Ryanair-Vorteil

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Ryanair registrierte nun über 100.000 Buchungen von Mitgliedern des Erasmus-Studentennetzwerks auf einer exklusiven Plattform. Die Billigflug-Airline hat Erasmus-Studenten eine eigens für das Studentennetzwerk eingerichtete Buchungsplattform.

Auf dieser erhalten sie 15 Prozent Nachlass auf Flüge sowie ein kostenloses Aufgabegepäckstück für jeden gebuchten Flug, wodurch die Studenten durchschnittlich 33 Euro pro Flug sparten, so die Fluggesellschaft. Seit dem Start im August 2017 haben mehr als 100.000 Studenten des Erasmus-Studentennetzwerks über 3,3 Millionen Euro gespart, wobei Studenten aus Mailand, Madrid und Porto die meisten Buchungen getätigt haben und Deutschland, Portugal, Italien und Polen zu den beliebtesten Reisezielen gehören.

Studenten mit ESNcard nutzen billigere Flüge

Jeder Erasmus-Student mit einer gültigen ESNcard kann sich über den „MyRyanair“-Registrierungsservice anmelden und reisen dann mit nach Passagierzahlen Europas größter Fluggesellschaft. João Pinto, Präsident des Erasmus-Studentennetzwerks, sagte dazu: „Erasmus-Studenten haben von dieser Partnerschaft immens profitiert – ein Beweis dafür sind die 100.000 Buchungen, die seit dem Start der Plattform vor sechs Monaten getätigt wurden. Unsere Zusammenarbeit mit Ryanair hat das Erasmus-Studentennetzwerk dabei unterstützt, die Bedeutung des Reisens als Mittel zur Förderung des Wissens, des interkulturellen Verständnisses und der Selbstentwicklung innerhalb der Erasmus-Generation und darüber hinaus zu verstärken.“

Flugschule der airBaltic ordert Diamond-Set

Diamond Aircraft beliefert airBalticTraining mit vier Schulungsflugzeugen. Drei einmotorige DA40 NG und eine zweimotorige DA42-VI, dazu kommt ein Diamond DSIM Flugsimulator.

Die Flugschule hat dazu noch die Option auf elf weitere Flugzeuge von Diamond für die neu gegründete „Pilot Academy at airBaltic Training“. Die Flugzeuge werden voraussichtlich im Mai 2018 geliefert. Mit der Flotte von DA40 NG und DA42-VI – beide ausgestattet mit dem effizienten AE300 Jet-A1 Motoren aus eigenem Hause und dem neuesten Garmin NXi Glascockpit wird airBaltic von einem hohen Standardisierungsgrad in der Wartung, bei den Ersatzteilen und Abläufen profitieren. Unterstützt wird das Flottenkonzept von dem Flugsimulator.

Displays tauglich für CS100/300

Pauls Calitis, Vorstandsmitglied bei airBalticTraining: „Wir sind uns sicher, dass die Flugzeuge von Diamond Aircraft die sichersten und modernsten Schulungsflugzeuge sind. Für die Vorbereitung unserer zukünftigen Piloten für die Bombardier C Series, ist es entscheidend, dass die Trainingsmaschine ein Cockpit mit entsprechend großen LCD Displays mit optimierter Bedienungs- und Darstellungsfunktion hat und zusätzlich insgesamt sehr effizient ist.“

Vilmantas Mazonas, Managing Director von airBalticTraining: „Als wir letzten Dezember die Gründund der Pilot Academy bekannt gegeben haben, war das Interesse potentieller Studenten gewaltig. Wir haben mehr als 200 Bewerbungen erhalten, aus denen wir die erste Klasse mit zwölf Studenten ausgewählt haben. Das theoretische Training wird im März beginnen und in circa drei Monaten wird die erste Klasse bereits die Möglichkeit haben, in einem unserer brandneuen Schulungsflugzeuge Platz zu nehmen.“

airBaltic bedient mehr als 60 Destinationen ausgehend von ihrer Basis in Riga, Lettland. Von jedem dieser Orte, bietet airBaltic bequeme Verbindungen via Riga nach Europa, Skandinavien, CIS und in den Mittleren Osten an. Außerdem im Angebot: Direktflüge von Tallinn und Vilnius.

Airline-Performer aus dem Baltikum

Über airBaltic gilt als eine der pünktlichsten Airlines der Welt und verbindet die baltische Region mit 60 Destinationen in Europa, dem Mittleren Osten und den CIS-Staaten. Die Flotte besteht aus 31 Flugzeugen – darunter acht modernste Bombardier CS300, elf Boeing 737 und 12 Bombardier Q400Next Gen. airBaltic hat zahlreiche Auszeichnungen für Exzellenz, innovativen Service und die Umstrukturierung des Unternehmens erhalten.

airBalticTraining, eine Tochtergesellschaft von airBaltic, ist eine Flugschule, die ein breites Spektrum an Dienstleistungen in der Luftfahrtausbildung in einem modernen und extra für diese Zwecke gebauten Trainingszentrum in Riga, Lettland, anbietet. Die Flugschule wurde 2010 gegründet und bildet seitdem etwa 3.000 Fachleute aus der ganzen Welt pro Jahr aus. Mehr als 1.500 Piloten, fast 1.000 Leute für die Kabine und mehrere hundert Leute für den Boden, die Fracht, Sicherheit und andere Bereiche.

Diamond Aircraft aus Österreich ist das einzige Unternehmen mit der umfassendsten Flotte an sicheren, effizienten und zuverlässigen ein- und zweimotorigen Flugzeugen gemeinsam mit High Fidelity Diamond Simulation Flugsimulatoren und entsprechendem Wartungs- und Pilotentraining. Das Unternehmen wurde 1981 in Österreich gegründet, wo auch heute noch die Zentrale beheimatet ist, hat aber seit Kurzem einen chinesischen Eigner.

DA42-VI für Flugschulen optimal

Die DA42-VI ist die neueste Version von Diamonds technologieführendem leichten zweimotorigen Kolbenmotorflugzeug, dem ersten zertifizierten Kolbenmotorflugzeug, mit modernster Flugzeugzelle, Avionik und Motoren (Austro Engine AE300). Beinahe 1.000 DA42 Flugzeuge wurden seit ihrer Markteinfühung vor über zehn Jahren ausgeliefert, mehr als alle anderen zertifizierten zweimotorigen Kolbenmotorflugzeuge zusammen. Die komplett aus Karbonfaser gebauten DA42 sind mit effizienten und zuverlässigen Austro Engine Motoren, dem Garmin G1000 NXi mit 3-Achsen Autopilot und optionaler elektrisch betriebener Klimaanlage ausgestattet.

DA40 NG und Flugsimulator

Die modernen komplett aus Verbundwerkstoff gebauten DA40 NG sind mit effizienten, sauberen und sehr leisen Jet-Fuel Austro Engine Motoren (AE300) und dem neuen Garmin G1000 NXi Glascockpits ausgestattet. Mit mehr als 2.000 Diamond DA40 weltweit in Betrieb, viele von ihnen eingesetzt in einem Umfeld mit hoher Auslastung.

Diamonds modellspezifische Flugsimulatoren wurden von Piloten, Fluglehrern und Flugingenieuren entwickelt. Sie sind aus originalen Diamond Aircraft Teilen, mit echter Avionik, Highend-Grafik und OEM Flugdynamikmodellen gebaut für unübertroffene Wiedergabetreue. Die Instruktorstation ist von einer Qualität wie man sie nur in Fullmotion-Simulatoren von Airlinern findet. Konstruiert sowohl für Grund- als auch für Aufbau-Instrumentennavigation und Verfahrenstraining, eignen sich Diamond Aircraft Simulatoren für Schulungen, Checkflüge, Screening-Zwecke und Kompetenzprüfungen.

ISO14001 Zertifikat: Noch strenger für Lufthansa Cargo

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Nach dem vorigen Zertifikat wurde Lufthansa Cargo nun nach der revidierten und entsprechend anspruchsvolleren Version auditiert. Diese enthält einige Änderungen und Neuerungen, die in dieser Deutlichkeit vorher nicht von den Unternehmen verlangt wurden.

Die Umweltstrategie von Lufthansa Cargo ist bewährt sich weiter in Sachen Nachhaltigkeit. Das Unternehmen erhielt erneut die weltweite Auszeichnung mit dem anerkannten ISO14001-Zertifikat. „Die erhöhten Anforderungen in der Norm bezüglich Risikoermittlung, Stakeholderorientierung und Lebenswegbetrachtung inklusive Lieferantenmanagement haben wir gemeinsam mit den Fachabteilungen erfolgreich umgesetzt“, so Bettina Jansen, Head of Environmental Management bei Lufthansa Cargo.

Umweltmanagement erreicht zunehmend Geschäftsfelder

Die Zertifizierung begann 2008 am Standort Frankfurt und wurde dann schrittweise erweitert. Bereits seit 2010 ist Lufthansa Cargo an allen deutschen Stationen ISO-zertifiziert. 2015 erfolgte erstmals die weltweite Auszeichnung der Lufthansa Cargo und die Ausweitung des Geltungsbereiches auf die Tochtergesellschaft Jettainer GmbH. Ein weiterer Erfolg ist jetzt die Zertifizierung der Tochtergesellschaft time:matters GmbH.

CRJ 200 Charter am PAD stationiert

Flughafen Paderborn Lippstadt wird Heimathafen für einen CRJ 200. Das dänische Luftfahrt-Unternehmen Global Reach Aviation stationiert ein Flugzeug diesen Typs, Bombardier Canadair Regional Jet am PAD. Die Maschine mit der deutschen Registrierung D-AGRA bietet Platz für bis zu 48 Fluggäste und soll vor allem im Ad-hoc Charterbereich zum Einsatz kommen.

Neben dem Linienflugverkehr und den touristischen Flügen fanden am Paderborn-Lippstadt Airport 2017 mehr als 2.500 Charterflüge von Geschäfts- und Privatreisenden statt. Warum die Bedingungen für Charter-Verkehre am Standort Paderborn-Lippstadt so gut sind, erklärt Jacob Rasmussen, CEO von Global Reach Aviation: „Mit dem wirtschaftlich starken Einzugsgebiet sowie der zentralen geographischen Lage stellt der Paderborn-Lippstadt Airport einen strategisch günstigen Ort für die Stationierung unseres Jets dar, der von hier europaweit zum Einsatz kommen soll.“ Schnelle Abfertigungszeiten und kurze Wege kommen begünstigend hinzu, um flexibel auf unterschiedlichste Kundenbedürfnisse eingehen zu können.

Individueller Reiseverkehr bis 3.500 Kilometer

Von Unternehmens- und Regierungsvertretern über Incentive-Reisende bis hin zu Fangruppen, die zu einem Sportevent reisen, gibt es eine große Bandbreite an Nutzern dieser Angebote. Zur Flotte des im Jahr 2015 im dänischen Billund gegründeten Unternehmens Global Reach Aviation gehören insgesamt zwei Flugzeuge vom Typ CRJ 200. Die Reichweite beträgt je nach Passagieranzahl bis zu 3.500 Kilometer.

Zur Crew gehören die Cockpitbesatzung bestehend aus Pilot und Co-Pilot sowie eine Mitarbeiterin zur Betreuung der Passagiere während des Fluges. Auf dem Foto (v.l.n.r.): Elina Dziadzio, Flugbegleiterin Global Reach Aviation, Anne Moller, Flugbegleiterin Global Reach Aviation, Banu Pietruska-Güvensoy, Sales Manager Global Reach Aviation, Roland Hüser, Prokurist und Kaufmännischer Leiter Flughafen Paderborn/Lippstadt GmbH, Jacob Rasmussen, CEO Global Reach Aviation und Pilot, Jakob Norlem, Co-Pilot Global Reach Aviation, Andrea Münstermann, Marketingreferentin Flughafen Paderborn/Lippstadt GmbH.

Meilenstein 11.000.000 für Wizz Air in Dortmund

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Der Dortmunder Flughafen zählt zu den ersten Standorten, die die Fluggesellschaft Wizz Air seit Aufnahme des Flugbetriebs im Jahr 2004 ansteuert. Seitdem weitet Wizz Air sein Netzwerk sukzessive aus.

Wizz Air, der größte Low Cost-Carrier in Mittel- und Osteuropa, freut sich über den 11.000.000. Passagier am Dortmund Airport. Aus diesem Anlass überreichte Gabor Vasarhelyi, Corporate Communications Manager von Wizz Air, im Beisein von Flughafengeschäftsführer Udo Mager und Guido Miletic, Leiter Marketing & Sales am Dortmund Airport, einem Passagier auf dem Weg nach Bukarest einen Reisegutschein.

Im Jahr 2017 nutzten ca. 1,25 Millionen Passagiere den Dortmund Airport auf den Strecken nach Mittel- und Osteuropa. Durch die angebotenen Verbindungen ergeben sich wirtschaftliche Effekte mit hunderten Arbeitsplätzen im Bereich des Verkehrs- sowie des Tourismus- und Gastgewerbes. Mit der Aufnahme von sechs neuen Flugstrecken im Jahr 2018 unterstreicht Wizz Air das Vertrauen in den Standort Dortmund. Die Airline verbindet künftig Wien in Österreich, die Masuren und Posen in Polen, Charkiw und Lemberg in der Ukraine sowie Iasi in Rumänien mit Dortmund.

Immer mehr Ziele mit Wizz Air

Somit werden aktuell 25 Routen mit Wizz Air vom Dortmund Flughafen aus geflogen. Für die ersten zehn Monate im Jahr 2018 stehen 1,35 Millionen Sitzplätze in den Buchungsmaschinen bereit, das entspricht 19 Prozent mehr als zum Vorjahreszeitraum. Neben Dortmund operiert Wizz Air von zehn weiteren deutschen Airports: Berlin Schönefeld, Köln, Frankfurt am Main, Frankfurt Hahn, Friedrichshafen, Hamburg, Hannover, Baden Baden, München, Memmingen und Nürnberg. Im Jahr 2017 nutzten insgesamt 3,4 Millionen Passagiere die günstigen Flugverbindungen von den deutschen Verkehrsflughäfen, 29 Prozent mehr als im Vorjahr. 82 Routen in über 15 Ländern stehen den Kunden von Deutschland aus zur Verfügung.

Wizz Air betreibt eine moderne Flotte von 88 Airbus A320 und A321 von 28 Basen über 550 Strecken und verbindet so 145 Destinationen in 44 Ländern. Rund 3.500 Mitarbeiter sorgten mit hervorragendem Service und sehr niedrigen Ticketpreisen dafür, dass sich im Jahr 2017 28,2 Millionen Passagiere für Wizz Air entschieden haben. Wizz Air ist an der Londoner Börse notiert. Auf dem Foto: Gabor Vasarhelyi (2. von rechts) überreichte im Beisein von Flughafengeschäftsführer Udo Mager (rechts) und Guido Miletic (links) einem Passagier auf dem Weg nach Bukarest (2. von links) einen Reisegutschein.

Wisag kann am Fraport jetzt durchstarten

Wisag ist nach der Übernahme der Bodendienste am Flughafen Frankfurt – bisher durch den spanischen Acciona-Konzern – zum 01. Februar 2018 in die erste Reihe der europäischen Verkehrsdienstleister aufgerückt. Der Übergang der Bodenabfertigung für Passagiere und Fracht am Frankfurter Flughafen von Acciona zur Wisag sei nahtlos geschehen.

Das Frankfurter Familienunternehmen Wisag setzt damit im Geschäftsbereich „Aviation“ auf weiteres Wachstum. „Wir haben ein paar turbulente Wochen hinter uns, aber es hat sich gelohnt“, berichtete Michael Richter, Geschäftsführer der WISAG Ground Service Holding, der für die Betriebsaufnahme am Frankfurter Flughafen verantwortlich war. Mehr als 20.000.000 Euro wurden seitdem in neue Ausrüstung sowie die Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter investiert. Richter sprach bei einer Veranstaltung des Aircargo Club Deutschland vor führenden Branchenvertretern.

Sportlicher Start für Dienstleister

Das Bundesland Hessen hatte in einem europaweiten öffentlichen Ausschreibungsverfahren der WISAG Aviation Services im Juli 2017 die Drittabfertiger-Lizenz erteilt, um als einziger privater Dienstleister neben der Fraport Ground Services ab dem 01. November 2017 Flugzeuge abfertigen zu dürfen. Nachdem Acciona erfolglos gegen die Vergabe geklagt hatte, einigten sich beide Unternehmen auf eine Übernahme des Betriebs am Flughafen Frankfurt durch die Wisag.

In einem Anerkenntnistarifvertrag mit der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di wurde der Erhalt aller Arbeitsplätze vereinbart. „Wir hatten sportliche vier Wochen seit der Kaufvereinbarung, aber sind sehr stolz darauf, was unser Team geleistet hat“, sagte Richter. Bereits seit 1982 ist die Wisag in der Luftfahrt aktiv. Das Luftfahrtgeschäft hat sich inzwischen zur dritten Säule des Unternehmens entwickelt, neben Dienstleistungen für Gewerbe- und Wohnimmobilien, im Gesundheits- und Sozialwesen, sowie in der Produktion und Verwaltung für industrielle Kunden.

Cargo Handling ein Balanceakt

Nach dem Kauf und der Übernahme der GlobeGround Berlin GmbH vor zehn Jahren wuchs das Geschäftsfeld Bodenverkehrsdienstleistungen kontinuierlich. Mittlerweile arbeiten bei der Wisag rund 5.000 Mitarbeiter allein für Kunden in der Luftfahrt im Management bodennaher Verkehrsdienstleistungen für Flughäfen und Fluggesellschaften. Rund 17 Millionen Passagiere und 86.000 Tonnen Fracht (Stand Ende: 2017) werden jährlich durch die Wisag abgefertigt. „Die Bodendienstleister sind ein wichtiger Bestandteil der Luftfrachtkette. Es war uns wichtig, Einblicke von der noch recht unbekannten Arbeit der Wisag auf diesem Feld zu bekommen“, sagte Prof. Dr. Christopher Stoller, neugewählter Präsident des Aircargo Club Deutschland.

Das Cargo Handling sei ein täglicher Balanceakt zwischen vertraglichen Anforderungen und operativer Realität, berichtete Wisag-Geschäftsführer Richter. Zwischen Landung und Start eines Flugzeuges müssen viele Tätigkeiten perfekt ineinandergreifen. In der Cargo City Süd des Flughafens Frankfurt fertigen Wisag-Mitarbeiter monatlich etwa 60 und im Norden etwa 40 Frachter ab – mit steigender Tendenz, wie Richter betonte. Mit der Einführung eines Ideenmanagements sowie dem Aufbau einer zentralen operativen Steuerzentrale und dem Einsatz modernster Ausrüstung will sich die Wisag für zukünftige Herausforderungen wappnen. Auf dem Bild: ACD-Finanzvorstand Christoph Papke (links) mit Wisag-Managing Director Michael Richter.

ILS Nordwest-Landebahn am Fraport wird vermessen

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Alle Instrumentenlandesysteme (ILS) der Nordwest-Landebahn am Flughafen Frankfurt werden für beide Betriebsrichtungen (Ost- und Westwetterlage) in der Zeit vom 01. bis zum 04. März 2018 auf ihre Genauigkeit hin vermessen.

Für die Vermessungsflüge kommt als Flugzeug eine zweimotorige Propellermaschine vom Typ Beechcraft King Air 350 zum Einsatz. In dieser Zeit ist auch in der Nacht mit Lärmbelästigungen zu rechnen. Falls die Vermessungen in diesen Tagen, zum Beispiel wegen schlechten Wetters, nicht durchgeführt werden können, werden sie auf den Zeitraum vom 08. bis zum 11. März 2018 verlegt.

Die Vermessung technischer Einrichtungen ist für die Sicherheit im Luftverkehr unverzichtbar. Trotz des Nachtflugverbots am Flughafen Frankfurt dürfen daher technische Überprüfungsflüge, wie zum Beispiel Vermessungsflüge, auch während der Nacht stattfinden. Tagsüber würden diese Flüge zu einer großen Beeinträchtigung des regulären Flugverkehrs führen.

Tyrolean Technik Innsbruck verliert Dash 8

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Die Tyrolean Airways Luftfahrzeuge Technik GmbH („Tyrolean Technik„) wird ihren Wartungsbetrieb in Innsbruck verkleinern. Zwar soll die Linienwartung von Flugzeugen vor Ort erhalten bleiben, die sogenannte Schwerwartung für Dash 8 Propellerflugzeuge jedoch aus Kostengründen an einen anderen Standort gehen.

Die Gründe sind ein rückläufiges Geschäft und die hohen Standortkosten. Betroffen sind 80 der 300 Mitarbeiter am Standort Innsbruck. Nicht betroffen sind die kundennahen Servicebereiche der Austrian Airlines am Flughafen Innsbruck. Die Tyrolean Technik ist eine 100-Prozent-Tochter der Austrian Airlines AG. Am Standort Innsbruck arbeiten insgesamt 300 der 6.900 Mitarbeiter des Austrian Airlines Konzerns. Rund 110 Mitarbeiter sind in der Tyrolean Technik beschäftigt, der Rest arbeitet im Servicebereich, der Station oder im Flugbetrieb.

Marktanpassung – Sozialplan für Mitarbeiter

„Der Einsatz dieses sehr speziellen und kleinen Flugzeugtyps am Flughafen Innsbruck ist aufgrund des steigenden Passagieraufkommens seit Jahren rückläufig. Dazu kommen schwindende Aufträge und Unsicherheiten im Bereich der Schwerwartung, die zuletzt durch die Pleite der airberlin ausgelöst wurden“, sagt Wolfgang Henle, Co-Geschäftsführer der Tyrolean Technik. airberlin betrieb Flugzeuge des Typs Dash 8 und war einer der größten Kunden. Henle ist selbst langjähriger Dash 8 Pilot. Seine Einsätze führen ihn immer seltener nach Innsbruck. Denn für Tirol werden vorwiegend größere Flugzeugtypen eingesetzt.

„Wir haben die Situation lange abgewogen. Letztendlich können wir die Mehrkosten in der Schwerwartung in Millionenhöhe nicht weiter tragen. Wir haben daher entschieden, den Betrieb in Innsbruck zu verkleinern“, sagt Austrian Airlines CEO Kay Kratky. Heute Morgen wurden die Mitarbeiter in einer Mitarbeiterversammlung darüber informiert. „Wir haben allen betroffenen Mitarbeitern Jobs in Wien angeboten. Uns ist dabei natürlich bewusst, dass die Situation und ein Standortwechsel schwierig sind.“ Mitarbeitern, die das Angebot nicht annehmen können, wird daher alternativ ein Sozialplan angeboten. Das Arbeitsmarktservice wurde vorsorglich informiert.

Airbus und Embraer für den Standort

„Wir möchten den Kollegen jetzt Zeit geben, im Kreis ihrer Angehörigen und Freunde in Ruhe darüber nachzudenken“, sagt der Austrian Airlines Chef. In den nächsten Tagen und Wochen sind Beratungsgespräche mit den Mitarbeitern geplant. Der Zeitplan sieht vor, dass die Schwerwartung in Innsbruck zum Halbjahr geschlossen wird. Die 30 erfahrensten Mitarbeiter werden weiterhin am Standort Innsbruck im bestehenden Hangar für die Linienwartung beschäftigt sein und vorbehaltlich der Zustimmung des Austrian Aufsichtsrats in Folge direkt bei der Austrian Airlines beschäftigt werden. Die Techniker sollen in Zukunft auch andere Flugzeugtypen der Austrian Airlines, zum Beispiel Airbus A320 oder Embraer 195 warten können. Eigene Schulungen sind vorgesehen. Die Integration der Tyrolean Technik in die Austrian Airlines ist für den 01. Juli 2018 geplant.

Während man unter der Linienwartung (englisch Line-Maintenance) unvorhergesehene Reparaturen im laufenden Betrieb versteht, fallen unter den Begriff der Schwerwartung (englisch Heavy- oder Base-Maintenance) routinemäßige Inspektionen wie die sogenannten C-Checks. Bei den C-Checks wird etwa die gesamte Inneneinrichtung ausgebaut und das gesamte Flugzeug gründlich auf mögliche Korrosion geprüft. Äußerlich wird das Flugzeug einer Auffrischung unterzogen, Sitzbezüge werden erneuert, die Kabine auf den neuesten Stand gebracht. Oft erhält das Flugzeug eine neue Lackierung. Dieses Service kann in Innsbruck leider nicht angeboten werden. Ein C-Check findet je nach Flugzeugtyp nur alle 15 bis 18 Monate statt, das Flugzeug bleibt dafür ungefähr drei bis vier Wochen im Hangar.

Reisende hatten richtigen Riecher für Miss Deutschland

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Vor drei Wochen wurde die 23-Jährige Anahita auf dem Flug ins Missen Camp nach Fuerteventura zur Miss Condor 2018 gewählt. Die Passagiere erlebten dabei einen Catwalk über den Wolken: Die 22 Kandidatinnen funktionierten den Mittelgang der Boeing 757 kurzerhand zum Laufsteg um.

Vergangenes Wochenende war es dann soweit: Die große Miss Deutschland 2018 Wahl fand statt. Und weil der ehrgeizigen Baden-Württembergerin ein Titel nicht genügte, holte sie sich mit großem Vorsprung auf die Konkurrenz das heiß begehrte Krönchen. Sie ist somit offiziell die schönste Frau Deutschlands.

Anahita Rehbein konnte sich bei der Wahl im Europapark Rust gegen ihre Konkurrenz durchsetzen. „Es geht ein Traum für mich in Erfüllung. Ich könnte die ganze Welt umarmen“, sagte sie nach der Wahl.

Ryanair holt bald mehr Urlauber nach Mallorca

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Ryanair hat bekanntgegeben, ab diesem Sommer erstmals Flüge von den Flughäfen Berlin-Tegel und Düsseldorf anzubieten. Mit zwei neuen am Flughafen Palma de Mallorca stationierten Flugzeugen werden vier hochfrequentierte deutsche Sommerstrecken (von Juni bis August) ab Berlin-Tegel, Düsseldorf, Nürnberg und Stuttgart sowie zusätzliche Flüge ab Köln und Dortmund nach Palma ausgeführt.

Aus Deutschland hat man somit noch Mehr Möglichkeiten seinen Sommerflug nach Mallorca zu buchen, einschließlich der neuen Strecken ab Nürnberg und Stuttgart. Diese neuen Routen und zusätzlichen Flüge werden von Juni bis August bedient und sind schon buchbar. Der deutsche Sommerflugplan 2018 von Ryanair soll folgende Strecken beinhalten:

  • Vier neue Strecken nach Mallorca ab: Düsseldorf (täglich), Berlin (sechsmal wöchentlich), Nürnberg (viermal wöchentlich) und Stuttgart (dreimal wöchentlich)
  • Weitere Flüge nach Mallorca ab: Köln (13 Mal wöchentlich) und Dortmund (fünfmal wöchentlich)

Deutsche Verbraucher und Besucher können sich bei der Buchung ihres Sommerurlaubs über noch günstigere Preise und die neuesten Verbesserungen im Rahmen des „Always getting better“-Programms freuen. David O’Brien, Chief Commercial Officer von Ryanair, sagte dazu: „Ryanair freut sich, mit Berlin-Tegel und Düsseldorf zwei neue deutsche Flughäfen für den Sommerflugplan 2018 mit neuen Palma de Mallorca-Verbindungen bekannt zu geben.“

Mallorca auch ab Luxemburg

Um die zwei neuen Strecken und die Sommererweiterung in Deutschland zu feiern, sollen für diese neuen Verbindungen Flugtickets schon ab 29,99 Euro angeboten werden, die gerade für den Reisezeitraum zwischen Juni und August buchbar sind. Ebenos hat Ryanair eine Verbindung zwischen Luxemburg und Palma de Mallorca angekündigt, die zwischen Juni und August bedient werden soll und zweimal pro Woche geflogen wird.

Dazu startete Ryanair startet heute eine neue Strecke von Frankfurt am Main nach Dublin, die zwei Mal täglich bedient wird. Diese Strecke wird im Rahmen des Winterflugplans 2018 angeboten, wie er ab heute aktiviert ist.

Eurowings stellt Strecke Hamburg ab FKB ein

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Die Fluggesellschaft Eurowings hat entschieden, die Flüge zwischen dem Flughafen Karlsruhe / Baden-Baden (FKB) und Hamburg ab dem 23. März 2018 einzustellen.

Passagiere, die bereits Flüge für einen Zeitraum nach dem 22. März 2018 gebucht hatten, werden direkt von Eurowings kontaktiert. Ab dem FKB nach Berlin hat die Airline dagegen vor Kurzem eine neue Verbindung angekündigt.

Neuauflage für Flugzeuge der Zukunft

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Drei Studenten haben es im vergangenen Jahr mit dem „Urban Liner“ vorgemacht und konzipierten ein Fluggerät, das hochinnovativ ein stimmiges Gesamtkonzept bildet und zeigten gleichzeitig, wozu angehende Forscher im Design-Wettbewerb von DLR und NASA fähig sind.

Nun geht der Wettbewerb in die zweite Runde und es heißt wieder für die Studierenden mit eigenen Ideen die Luftfahrttechnik in neue Bahnen zu lenken. Diesmal sollen besonders effiziente Flugzeugentwürfe im Mittelpunkt stehen, die den Passagierflug revolutionär verbessern und damit umweltverträglicher und ökonomischer gestalten. Diese Aufgabe stellt das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) gemeinsam mit der NASA Studierenden in Deutschland und den USA.

Brainstorming über Flugzeuge und Antriebe

Zum Auftakt trafen sich die deutschen Teilnehmer aus sieben Hochschulen am 23. Februar 2018 im Zentrum für angewandte Luftfahrtforschung (ZAL) in Hamburg. Bis Ende Juni sollen die Wettbewerbsvorschläge eingereicht sein und den deutschen Gewinnern winkt, wie schon beim letzten Wettbewerb, ein Trip zur amerikanischen Luft- und Raumfahrtbehörde. Dort werden sie ihre Arbeit neben den amerikanischen Siegern des Wettbewerbs präsentieren.

Die weltweit ständig wachsende Mobilitätsnachfrage der Gesellschaft drängen die heutige Luftfahrt zu weiterer Entwicklung und Wandel. Ehrgeizige Ziele in Europa und Amerika loten die technischen Grenzen für weniger Emissionen, mehr Effizienz und Wirtschaftlichkeit im Passagierflugverkehr aus. Im Wettbewerb sind dafür revolutionär neue Technologie-Ideen gefragt, von Flugzeug- bis hin zu Antriebskonzepten.

„Im vergangenen Jahr haben die Sieger der DLR/NASA-DesignChallenge bereits auf beiden Seiten des Atlantiks gezeigt, welche frischen Ideen sie mit durchdachten Konzepten in den Wettstreit um das Flugzeug der Zukunft einbringen können“, sagt DLR-Luftfahrtvorstand Prof. Rolf Henke. „Die globale Luftfahrt steht vor großen Herausforderungen und braucht solch unkonventionelle Impulse. Deshalb freuen wir uns sehr, gemeinsam mit der NASA den Wettbewerb nun im zweiten Jahr zu veranstalten.“

Ideen für die Hotspots der Luftfahrtforschung

Die deutsche und die amerikanische Luft- und Raumfahrteinrichtung arbeiten seit langem eng zusammen. In der Luftfahrtforschung engagieren sich beide Partner besonders bei gemeinsamen Forschungsprojekten in den Bereichen Luftverkehrsmanagement, lärm- und verbrauchsarmes Fliegen sowie zuletzt bei gemeinsamen Testflügen in Deutschland zur Untersuchung der Emissionen alternativer Luftfahrt-Kraftstoffe.

„Die Partnerschaft von NASA und DLR funktioniert seit vielen Jahren hervorragend“, sagt Jon Montgomery, stellvertretender Luftfahrt-Administrator bei der NASA. „Design-Wettbewerbe helfen dabei heutige Studierende dabei zu fördern, Lösungen für einige der schwierigsten Herausforderungen der heutigen Luftfahrt zu entwerfen. Auf Grundlage dessen, was wir letztes Jahr beim DLR/NASA-Wettbewerb gesehen haben, weiß ich, dass wir alle profitieren und lernen werden, von dem was die Teams in den nächsten Monaten schaffen.“

Für die NASA/DLR-Design Challenge haben sich auf deutscher Seite 51 Studierende verteilt auf 10 Teams aus 9 Hochschulen angemeldet, darunter die TU München, TU Berlin, Universität Stuttgart, TU Braunschweig, RWTH Aachen, FH Aachen, TU Hamburg-Harburg, HAW Hamburg und TU Dresden. Auf amerikanischer Seite wird es ebenfalls eine zweistellige Anzahl teilnehmender Teams verschiedener Hochschulen geben. Auf beiden Seiten wird jeweils ein Siegerteam gekürt. Das deutsche Gewinnerteam des Wettbewerbs reist im Herbst 2018 zur amerikanischen Luft- und Raumfahrtbehörde NASA in die USA. Dort präsentieren sie neben den amerikanischen Siegern ihre prämierte Arbeit in einem Symposium mit international anerkannten Luftfahrtforschern. Bis zum 01. Juli 2018 haben die Teilnehmer nun Zeit ihre Design-Vorschläge zu erarbeiten und beim DLR einzureichen. Ende Juli sollen die Gewinner feststehen.

Auf den Bildern

Strut-Braced Wing Konfiguration: Die am DLR untersuchte Strut-Braced Wing Konfiguration zeichnet sich durch einen verbrauchsarmen Entwurf mit einer großen Spannweite und am Heck montierte Open-Rotor Triebwerke aus.

Teilnehmer beim Auftakt der DLR/NASA-DesignChallenge: Für die NASA/DLR-Design Challenge haben sich auf deutscher Seite 51 Studierende verteilt auf zehn Teams aus neun Hochschulen angemeldet, darunter die TU München, TU Berlin, Universität Stuttgart, TU Braunschweig, RWTH Aachen, FH Aachen, TU Hamburg-Harburg, HAW Hamburg und TU Dresden.

Cirrus verkaufte erneut mehr Flugzeuge SR und SF

Flugzeughersteller Cirrus Aircraft aus Knoxville in den USA hat 2017 über 350 Flugzeuge der SR-Serie an neue Kunden ausgeliefert. Die weltweite SR-Flotte nähere sich nun den 10.000.000 Flugstunden. Ebenso Positives gibt es vom neuen Vision Jet.

Im vierten Jahr in Folge wurden nun mehr SR-Flugzeuge ausgeliefert als zuvor. Es wurden mit Werken und Angestellten expandiert. Ein neues Trainingszentrum in Knoxville soll noch 2018 eröffnen und für denn Vision Jet einen Level D Full-Motion Simulator bereitstellen. Das heißt, dass Piloten Trainingsflüge wie echte Flugstunden verbuchen können. Der Vision Jet ist laut Cirrus der erste einstrahlige Personal Jet™ weltweit.

SF25 und mehr SR-Flugzeuge denn je

Im Jahr 1999 hat Cirrus die erste SR20 ausgeliefert, die mit moderner Avionik bestach. Weitere Innovationen des Herstellers folgten, wie der Cirrus Airframe Parachute System® (CAPS®), bei dem zur Not ein ganzes Flugzeug am Fallschirm hängt. Die Serie SR umfasst heute die SR20, SR22 und die Turbo-aufgeladene Version SR22T. Mit diesen Modellen will der Flugzeugbauer im April sein 7.000. Flugzeug der SR-Reihe ausliefern.

Auch der neue Vision Jet schlägt ein neues Kapitel auf. Der Vision Jet ist der erste einstrahlige Personal Jet™ weltweit. Bisher hat Cirrus 25 Flugzeuge vom SF50 Vision® Jet ausgeliefert. Das verspricht wirtschaftlich einen großen Erfolg für das Unternehmen. Mit der Zulassung kommerzieller Flüge einstrahliger Geschäftsflugzeuge eröffnet sich ein neuer Markt. Der Jet mit den markanten V-förmigen Hinterflügeln bietet eine geräumige Kabine. Das Muster selbst hat 2016 sein Lufttauglichkeitszeugnis erhalten.

Touchscreen Garmin Displays für Robinson Helicopter

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Robinson erweitert seine Hubschraubercockpits um neue G500H TXi Displays von Garmin. Die Anzeigen bringen den Touchscreen auf die beliebten G500H und sind als Option für die Hubschrauber R44 und R66 erhältlich.

Sie stellen auch die PFD/MFD-Information übersichtlich auf einem einzelnen Bildschirm dar. Die verbesserten Anzeigen haben eine höhere Auflösung und sind an die GPS-Touchscreenserein GTN 6XX/7XX von Garmin angebunden. Die GDU (Garmin Display Unit) 1060 TXi verfügt über eine 10,6-Zoll-Anzeige, so bleibt in der großen Konsole beim Robinson G500H noch genügend Platz für etwa ein Garmin GTN 6XX/7XX und Genesys SAS/Autopilot.

PFD und Avionik: Für Robinson angepasst

Das GDU 700L TXi ist ein sieben-Zoll-Display, das in der neuen Kompaktkonsole von Robinson integriert wird und auch hier kommt noch ein Garmin GTN 6XX unter. Das Queerformat wurde speziell für Robinson entwickelt und soll dem Piloten ermöglichen, zwischen den Vollbildmodi PFD und Karte umzuschalten. Die kompakte Ausführung macht dabei eine extra Konsole für GTN GPS vor dem Piloten überflüssig, so Robinson Helicopters.

Für die neuen TXi-Displays ist das gleiche Zubehör erhältlich, wie für die nicht-Touch-Variante G500H. Auf der aktuell stattfindenden Heli-Expo in Las Vegas zeigt Robinson einen R66 mit Garmin 1060 TXi, dazu einen R44 Raven II Helicopter (im Bild) mit einem Garmin 700L TXi. Beide verfügen auch über einen Genesys SAS/Autopiloten.

Satellitenbetrieb bei OHB in eigener Servicetochter

Der Bremer Raumfahrt- und Technologiekonzern OHB SE weitet mit der Gründung der „OHB Satellitenbetrieb GmbH“ seine Aktivitäten im Bereich Services aus. Ziel des neuen Unternehmens ist es, die bisherigen zahlreichen Aktivitäten des Konzerns in diesem Bereich zu bündeln sowie sich beim Betrieb von Satelliten- und den zugehörigen Bodensystemen weiter zu spezialisieren.

Die OHB Satellitenbetrieb GmbH soll auch das Management von Satellitenkonstellationen und die zugehörigen Services anbieten. Der Weiterbetrieb des SAR-Lupe-Systems bis zum Jahr 2020 ist ein erster Auftrag, der zum großen Teil von der neuen Gesellschaft abgearbeitet werden wird. Dieses System wird von der OHB System AG seit mehr als zehn Jahren im Auftrag der Bundeswehr betrieben. Dabei handelt es sich um fünf Radar-Satelliten und eine Bodenstation. Das Volumen des neuen Serviceauftrags (Laufzeit des Vertrages Ende 2017 bis Ende 2020) beträgt 13 Mio. Euro.

Markt will Portfolio aus einer Hand

„Wir stellen eine steigende Nachfrage nach Gesamtsystemen und dem dazugehörigen Betrieb im Markt fest“, sagt Klaus Hofmann, Vorstandsmitglied der OHB SE und Geschäftsführer der OHB Satellitenbetrieb GmbH. „Wir sehen deshalb ein enormes Wachstumspotenzial in den kommenden Jahren. Zusätzliche Möglichkeiten werden sich im Betrieb von Aufklärungssystemen oder auch im Bereich von Telekommunikations– und Navigationssystemen ergeben“, so Hofmann.

„Diese Bündelung der Aktivitäten im Bereich Services wird auch für unsere Kunden in Bezug auf Kosten und Nutzen von Vorteil sein“, sagt Dennis Winkelmann, Geschäftsführer der OHB Satellitenbetrieb GmbH. „Mit der neuen Firma verfügen wir über ein stabiles wirtschaftliches Fundament, um die Aktivitäten von OHB im Bereich des Satellitenbetriebs weiterzuentwickeln.“ Die neue Firma kann auf diese Kompetenz zurückgreifen. „Der Austausch und die Erfahrung innerhalb des Konzerns werden nicht nur den Weg zu neuen Anwendungen weisen, sondern auch neue Identitäten schaffen“, sagt Hofmann.

„Raumfahrt ist unsere Kernkompetenz im Bereich Systemgeschäft. Damit zusammenhängende Dienste und Anwendungen verschaffen uns aber eine größere Relevanz und transportieren die Nützlichkeit von Raumfahrt für die Allgemeinheit.“ Die Satellitenbetrieb GmbH ist im Jahr 2018 nach der Gründung der Blue Horizon Deutschland GmbH bereits die zweite neue Tochtergesellschaft im OHB-Konzern, die sich auf Geschäftsmodelle im Bereich Services konzentriert.

Spanien erweitert mit PAZ Radarerfassung aus dem All

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Der von Airbus gebaute Radarsatellit PAZ ist erfolgreich von der Vandenberg Air Force Base in Kalifornien ins Weltall gestartet. Zehn Minuten nach dem Start trennte sich der Satellit von der Trägerrakete und begann die Reise in seinen Zielorbit in 514 km Höhe.

Der erste Kontakt mit dem Satelliten wurde vom Bodenkontrollzentrum des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Oberpfaffenhofen hergestellt. Von dort aus unterstützen die Ingenieure des Herstellers die erste Phase der Satellitenmission.

Läuft alles? LEOP!

In dieser sogenannten Launch and Early Orbit Phase (LEOP) wird der Satellit konfiguriert und sichergestellt, dass alle kritischen Satelliten- und Kommunikationssysteme ordnungsgemäß funktionieren. Dies wird rund fünf Tage in Anspruch nehmen. Anschließend wird der Satellit an das Bodenkontrollzentrum im INTA (Instituto Nacional de Técnicas Aeroespaciales – Nationales Institut für Luft- und Raumfahrttechnik) in Torrejón de Ardóz bei Madrid „übergeben.“ PAZ wird von den technischen Teams des INTA und des Satelliteneigentümers Hisdesat betrieben.

In den kommenden drei Monaten werden sämtliche In-Orbit-Tests (IOT) durchgeführt und die ordnungsgemäße Funktion des Satelliten und seiner Radarausrüstung kontrolliert. Überprüft werden auch die beiden Sekundärnutzlasten: das hochentwickelte System zur weltweiten Seeüberwachung (Automatic Identification System – AIS) sowie das Radio-Okkultations- und Starkniederschlagsexperiment (Radio Occultation and Heavy Precipitation – ROHP).

Radar vom All erweitert Spaniens Kompetenzen

„PAZ, Spaniens erster Radarsatellit, wurde im selben Orbit wie die Satelliten TerraSAR-X und TanDEM-X positioniert. Die drei Satelliten bilden eine sehr hochauflösende SAR-Konstellation, die nun kürzere Wiederholraten und eine höhere Erfassungskapazität bietet“, sagte Nicolas Chamussy, Leiter von Space Systems bei Airbus. „PAZ ist ein weiteres anschauliches Beispiel dafür, wie Spitzentechnologie von Airbus unser tägliches Leben verbessert. Umweltüberwachung, Management natürlicher Ressourcen, Landwirtschaft, Stadtplanung und Krisenbeurteilung sind nur einige von vielen möglichen Anwendungen für diesen Satelliten.“

PAZ ist mit einem fortschrittlichen, aktiven Radar mit synthetischer Apertur (Synthetic Aperture Radar – SAR) ausgestattet, das eine hochflexible Ausrichtung sowie den Betrieb in verschiedenen Modi mit unterschiedlichen Bildgrößen und Auflösungen ermöglicht. Es wird rund um die Uhr unabhängig von Wetterbedingungen Bilder erzeugen. PAZ ist auf eine Missionsdauer von fünfeinhalb Jahren ausgelegt und wird sowohl von der spanischen Regierung als auch von kommerziellen Kunden genutzt. Die Ausgangsinvestition der spanischen Behörden für das Projekt betrug 160 Millionen Euro. Hisdesat und Airbus werden die neue Konstellation gemeinsam nutzen. Die von PAZ erfassten Daten werden zudem in Copernicus, das Umweltüberwachungssystem der Europäischen Union, einfließen.

Besonders Tegel verliert Passagiere im Januar

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Im Januar 2018 sind etwa zwei Millionen Passagiere ab Schönefeld und Tegel geflogen. Das sind 11,6 Prozent weniger als im Januar 2017. Am Flughafen Schönefeld nahm die Zahl der Passagiere nur leicht um 1,2 Prozent ab, in Tegel um 18,3 Prozent.

Besonders das verstärkte Engagement von easyJet, Eurowings, Germania und LOT am Flughafen Tegel trägt zur Minimierung des Rückgangs bei. Im aktuellen Verkehrsbericht finden Sie die Zahlen für Passagiere, Flugbewegungen und Luftfracht für den Januar 2018 sowie den Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

Verkehrszahlen Januar 2018

  • Passagiere: Im Januar 2018 starteten und landeten 2.006.215 Passagiere an den Berliner Flughäfen Schönefeld und Tegel. Das ist ein Rückgang von 11,6 Prozent gegenüber dem Januar 2017. Ab Schönefeld flogen 881.319 Passagiere (-1,2 Prozent), in Tegel waren es 1.124.896 Fluggäste (-18,3 Prozent).
  • Flugbewegungen: Die Zahl der Flugbewegungen an den Berliner Flughäfen Schönefeld und Tegel sank auf 18.804 Starts und Landungen, ein Abfall um 11,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. In Schönefeld sank die Zahl der Flugbewegungen auf 7.351 (-5 Prozent). In Tegel sank die Zahl der Flugbewegungen auf 11.453 (-15,2 Prozent).
  • Luftfracht: 2.760 Tonnen Luftfracht wurden im Januar 2018 an den Flughäfen Schönefeld und Tegel registriert, ein Minus von 29,1 Prozent im Vergleich zum Januar 2017. Die Luftfracht in Schönefeld erreichte 8,47 Tonnen, das sind 13,1 Prozent mehr als im Januar 2017. Bei der Luftfracht in Tegel wurden 1.914 Tonnen registriert (-39,1 Prozent).

Schulflugzeug Diamond DA42 für AUA in Rostock

Die European Flight Academy (EFA), die Flugschule der Lufthansa Gruppe, bekommt am deutschen Flughafen Rostock-Laage Verstärkung von einem Trainingsflugzeug des Typs DA42, mit einer rot-weiß-roten Heckflosse.

Bei dem zweimotorigen 4-Sitzer Diamond 42-VI handelt es sich um die neueste Version dieses Flugzeugs. Die Diamond 42-VI gilt als eines der fortschrittlichsten Trainingsflugzeuge bei der Ausbildung von Piloten zum Betrieb mehrmotoriger Luftfahrzeuge. Es ist bereits das vierte Flugzeug dieses Musters in Folge, das bei der Flugschule zum Einsatz kommt.

Diese Woche erfolgte ein erfolgreicher Testflug am Firmensitz von Diamond Aircraft in Wiener Neustadt. Die Maschine wird Mitte März nach Rostock-Laage überstellt. Vertreter von Diamond, Lufthansa Aviation Training (LAT) und Austrian Airlines waren bei einer Stippvisite am Flughafen Wien vor Ort und begutachteten den fabrikneuen Flieger.

Neue Piloten für neue Flugzeuge

Seit dem Start der neuen Flugschule im vergangenen Jahr hat Austrian Airlines bereits 117 Piloten zur EFA für eine Basisausbildung entsendet. Der theoretische Teil der Ausbildung startet üblicherweise in Bremen, Deutschland. Am Ende der rund 21 Monate dauernden Ausbildung steht die Verkehrsflugzeugführerlizenz (Airline Transport Pilot Licence, ATPL oder Multi-Crew Pilot Licence, MPL). Im Anschluss werden die Absolventen die Berechtigung für den Flugzeugtyp erwerben, auf dem sie dann ihre fliegerische Laufbahn bei Austrian Airlines beginnen werden.

In diesem Fall werden die Jungpiloten auf Flugzeuge des Typs Bombardier Dash 8-400, der neuen Flotte Embraer 195 oder Airbus A320 geschult. Nachdem Ende Januar mittlerweile der fünfte „Ab Initio“-Kurs für 23 Austrian Nachwuchspiloten erfolgreich gestartet ist, sucht die Airline für 2018 weitere 73 Nachwuchspiloten für diese Ausbildung. Eine Vorerfahrung im fliegerischen Bereich ist hierfür nicht notwendig. Darüber hinaus stehen ca. 100 weitere Positionen für fertig ausgebildete Piloten, so genannte „ready entries“, zur Verfügung. Insgesamt sollen 2018 also 196 Piloten aufgenommen werden.